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TirolerTierEngel e.V. Vereinszeitung 2021

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Vereinszeitung 01/2021

TirolerTierEngel e.V. www.TirolerTierEngel.com

Fiby

Die kleine Prinzessin – Seite 15

Hilfe für Nordgriechenland – Seite 17

Abel – mein zweites Leben – Seite 2

Geschichten rund um unsere vermittelten Tiere, Hilfsaktionen im In- & Ausland uvm.


Abel – mein Leben in zwei Welten auf vier Pfoten Eine kurz-skizzierte spanisch-deutsche Lebensgeschichte eines Hundes Hello World, liebe Tier-Engel aus Tirol, liebe Tierfreunde dieser Welt, ja …, wie soll ich beginnen …, mein Name ist Abel …, zumindest in diesem, meinem jetzigen Leben, früher hieß ich wohl PANCHO oder so ähnlich. Ich bin wohl gebürtig in der Region um die Stadt Sevilla in Südspanien an der Costa del Sol und wohl auch dort „irgendwie“ aufgewachsen, habe wohl auch dort so ca. 4 Jahre zugebracht, ganz genau ist das wohl nicht wirklich bekannt, der einzige, der tatsächlich darüber was erzählen kann, bin wohl ich selbst, aber das mit der „Berichterstattung“ ist aufgrund der sprachlichen „Inkompatibilitäten“ zwischen den Menschen und mir nicht wirklich ganz so einfach, und ehrlich gesagt ist es für mich wohl im Moment, ja seit geraumer Zeit (seit Anfang 2013) auch gar nicht mehr wirklich so wichtig. Auf 4-jährig wurde ich geschätzt, damals in Sevilla, als ich Ende 2012 irgendwie, irgendwo dort „aufgegriffen“, „gefunden“ oder auch „abgegeben“ wurde als irgendein „ungechipter“ Hund in einer sog. Perrera, genauer gesagt dieser sog. „Endstation für Hunde“

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mit Namen PERRERA de MAIRENA del ALJARAFE, SEVILLA. Die wahren Beweggründe sind natürlich nicht „dokumentiert“.

In der sog. „Öffentlichkeit bin ich damals zum ersten Mal in dieser Form, wie hier zu sehen ist, in Erscheinung getreten (echt gruselig, wenn ich es heute noch mal sehen würde). Was ich für ein Glück und einen Segen des Himmels einst bekommen hatte, dass man damals auf mich aufmerksam geworden ist – ein Ticket in ein neues 2. Leben wurde mir gegeben und ich griff zu, soweit ich es konnte und ließ es nicht mehr los, ohne natürlich zu wissen, was auf mich zukommen sollte, quasi eine „Wundertüte“ als Schicksals-Geschenk. Ich wurde natürlich optisch zivilisatorisch „wieder hergestellt“ mit allen administrativen Rechten, die einem www.TirolerTierEngel.com


EU-Hund zustehen, ausgestattet einschließlich Impf- und Identitäts-Dokument sowie neuem Namen (war wohl so’ne Art „UnderCover-Name), und dann Richtung Deutschland „in Sicherheit“ gebracht, natürlich immer in der Obhut der „Tiroler Tier-Engel“, ohne sie wär’ ich wohl nicht mehr. Denn da wartete auch schon eine Pflegefamilie in Saarlouis (im Saarland) auf mich.

facher machte. Aber da ich ja „extrem sozial unterwegs war“, was ja mein Leben lang so sein musste, sollte das für mich die einfachste Sache der Welt sein. Hin und wieder kamen ja auch irgendwelche Leute vorbei und besuchten die Pflegefamilie, aber sie kamen wohl eher nur meinetwegen, weiß gar nicht warum … eigentlich wollte ich doch gar nicht mehr weg, denn ich verstand mich doch mit allen, Mensch und Tier, da hatte ich doch überhaupt kein Problem. Ja und dann plötzlich eines Tages klingelte es und da kamen ein deutsches Ehepaar aus der Schweiz und unterhielten sich auffällig viel mit mir … und dann passierte es ….

Natürlich war ich dort nicht allein … nein, dort warteten auch schon sog. „haus-eigene“ Kumpels auf mich, die hatten aber wohl auch mit sog. „durchreisenden Rucksack-Touristen“ bereits einige Erfahrungen sammeln können … Gott sei Dank, insofern konnte ich mich an denen gut orientieren, was das Einleben in die neue Umgebung, was eben „Land und Leute“ sowie dem neuem Kulturkreis betrifft, für mich schon einwww.TirolerTierEngel.com

Die Dame sprach mich auf einmal in meiner Heimatsprache an. Ich dachte, ich höre nicht richtig und schwups … schon saß ich auf ihrem Schoß, und da hatte ich schon doch irgendwie ein „gutes Gefühl“ dabei und ich hörte

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mir an, was sie mir alles so erzählte mit ihrer freundlichen und ruhigen Stimme. Denn ich verstand ja alles, im Übrigen gefiel sie mir auch sonst damals schon sehr. Na ja, es kommt wie es kommt, ich konnte ihren Umwerbungen natürlich nicht widerstehen, und so fuhr ich mit ihnen nach Hause in die Schweiz. Ein bisschen mulmig war es mir natürlich schon, aber was hatte ich schon so alles durchgemacht, resp. so erleben müssen. Also dachte ich mir – schau’n wir mal. So kam ich also in die Schweiz … und was soll ich sagen, es war überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil – „immer gerne wieder“, kann ich nur sagen. Die „Neuen“ waren total lieb, geduldig und fürsorglich mit mir … unglaublich!!! Sie wohnten außerhalb von Bern ein wenig ländlich und da konnte sich speziell mein Frauchen mir intensiv ihre Zeit widmen, was mir natürlich sehr entgegenkam, weil ich hatte keine Langeweile und war stets beschäftigt. Ich gewöhnte mich sehr schnell ans Autofahren (einfach ein tolles Gefühl nicht nur noch alles auf 4 Pfoten absolvieren zu müssen, sondern auf 4 Rädern. Ich durfte überall mit hin, was mich immer

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neue Dinge des Lebens erfahren ließ und wie gesagt, immer gut betreut und beaufsichtigt. Was will man mehr … ich war tatsächlich von morgens bis abends ein Teil einer Familie geworden, hatte somit quasi mein „eigenes Rudel zu betreuen“, was mir auch unendlich viel Spaß machte. Allein sein, das kannte ich ja eigentlich nicht, aber die paar Mal, na ja, sprechen wir nicht drüber … Man muss ja nicht gleich denken, „wieder verlassen zu werden“. Insofern hat sich das auch recht schnell gelegt, obwohl anfangs ein wenig schwer. 4 x pro Tag Gassi resp. spazieren gehen war immer regelmäßig angesagt … also einfach super kann ich euch nur sagen.

Ja, und mein liebster Platz natürlich war, wie kann es anders sein … IN DER KÜCHE. Da roch es doch immer so gut. Ich kann euch sagen, da wurde ich manchmal allein schon vom Zuschauen und der bloßen Anwesenheit wie dem guten Geruch (allein schon aufgrund meiner guten wie empfindsamen Nase) satt. www.TirolerTierEngel.com


„einer von ihnen“ – tolles Feeling, echt cool. Alles haben wir immer zusammen gemacht, essen, gemütlich „abhängen“ wie hier zu sehen …

sowie alle Formen von aktiven „Outdoor-Unternehmungen“ (Schnee war natürlich total neu für mich … versteht sich.)

Und natürlich auch Körperpflege usw. (1 x im Monat auf jeden Fall ein FriseurTermin für den Prinzen.) Also, alles in allem … ich war einfach www.TirolerTierEngel.com

Und das „Vorbereitungs-Training“ auf mein „neues Leben“ beinhaltete sogar einen sog. „Hunde-Führerschein“ in der Hundeschule einschl. AgilitySport, nicht für mich, nein, diesmal umgekehrt – mein Frauchen musste mit ran in der Hundeschule und wir mussten zeigen, was wir können, aber was soll ich sagen, für mich als langjährig erprobter Überlebenskünstler im spanischen Territorium ist das doch wohl nichts einfacher als das … AKTION!!!!

Bis hin zur abschließenden „Preisverleihung“ (wie gesagt „Platz 1“) – Prinz ABEL von Schnottwil.

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Mein Leben mit wirklichen Höhepunkten und Bestätigungen, wie man sie sich nur wünschen kann. Nicht zu vergessen auch die Urlaubsreisen in mein ehemaliges Heimatland mit Auto oder Flugzeug. Alles wurde mir behutsam wie angstfrei angelernt, wenn es erforderlich war.

Im Abflug-Warte-Bereich in Bern im Flughafen-Terminal mit meinem Frauchen auf dem Weg nach Mallorca vor dem Abflug (bei der Berner Fluggesellschaft SKYWORKS war ich übrigens „Vielflieger“ und man kannte mich nach 2–3 Flügen sehr schnell auch beim Bord-Personal.)

Mein erster Urlaub total entspannt an der Costa Brava im Jahr 2014 – der Duft der Luft war mir „bekannt“. Im Strandkorb an der Nordseeküste mit meinem Frauchen aufs Meer schauen … wunderbar!!!

Hier in Palma de Mallorca (2015) – Espana Ole im Stadt-Kaffee am Paseo del Borne. Da fühlt man sich doch wie ein Ehrengast.

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… oder in der Seilbahn in Oberstorf (Allgäu) www.TirolerTierEngel.com


Ja, überall ist ein Platz für mich, um dabei zu sein. In den Allgäuer Alpen bei einer Wanderung

… und anschließender „Einkehr“ zu einer Brotzeit.

Ja, und jetzt wohne ich mit meiner Familie seit 2017 in Deutschlands Norden nahe der Niederländischen Grenze, auch dieses Mal wieder in Haus mit großem Garten.

villa nicht im Traum gedacht (ich konnte mir das gar nicht vorstellen), woher und warum auch … war doch nur „ein unbedeutender Hund unter so vielen. Und nun bin ich tatsächlich MITTELPUNKT im Leben von lieben Menschen geworden … kommt auch nicht alle Tage vor. Ich erfahre jeden Tag totale Aufmerksamkeit von morgens bis abends. Ja, das ist aus meinem anfänglich so trüben Leben geworden, glücklich bin ich … einfach total glücklich und dankbar, all jenen, die in der Vergangenheit, aktuell wie in der Zukunft dazu beigetragen haben und es auch weiterhin werden. Es ist nur mit einem „10er im Lotto“ zu vergleichen … DANKE!!!! Ich bin jetzt schon im 12. Lebensjahr und bis heute seit 8 tollen Jahren bei meiner fürsorglichen Familie! Was für ein Glück und ein Segen … ja, und vor allem SONNE … die brauche

Das, was noch als Erlebnis-Event fehlt, ist eine Schiffsfahrt oder am besten „Kreuzfahrt“ (wär nicht schlecht) und ich denke, irgendwie kriegen wir all das vielleicht auch noch hin. Ich hätte an so ein Leben damals in Sewww.TirolerTierEngel.com

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ich und die suche ich. Ein „Überbleibsel“ aus früheren Zeiten und wohl ein wenig auch in meinen Genen „verankert“. Tagsüber habe ich ja auch einen sog. „Lieblings-Platz“, von dem aus ich sehr gut nach draußen auf die Straße schauen kann, einfach um immer „im Bilde zu sein“, was da draußen „so ab geht“. Also hat Herrchen mir ein Körbchen auf die Haustreppe platziert, von der ich einen wunderbaren Ausblick vors Haus habe.

Also, lb. Mitmenschen lasst es euch allen da draußen gut geh’n … ich lass es mir jedenfalls in jedem Fall gut geh’n. Meine Lebensfreude trägt dazu natürlich bei! Euer Abel (ex. PANCHO aus Sevilla) Ach ja, noch ein Spruch zum Schluss von meinem Herrchen: „So spricht der Hund zu seinem(n) Menschen – Wenn du mal im Leben wirklich nichts mehr haben solltest, dann denke bitte immer daran, du hast immer noch mich und meine Liebe zu dir. Bist du meines Hundes Freund, dann bist Du auch der meinige.“

Auf dem Bild hier unten bin ich zu sehen gleich nach der Rückkehr von meiner Hunde-Stylistin. Ich bin eigentlich schon fast reif fürs TV-Fernsehn. Übrigens, so wie ich auf dem nächsten Bild zu sehen bin, schlafe ich im Übrigen auch nachts, total entspannt.

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Danke an den griechischen Tierarzt Wir haben am 09.09.2021 mit Maria den Tierarzt Konstantinos Triantafyllou in der Stadt Katerini besucht. Er unterstützt unsere Tierschützerinnen vor Ort mit guter tierärztlicher Arbeit beim Kastrieren, Operieren, Impfen usw. usw. Wir sagen ein herzliches Dankeschön für seine gute Arbeit für griechische Streunerhunde.

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Ihre Spenden kommen an! Wir haben wieder unsere Tierschützer, die wir persönlich sehr gut kennen, in Griechenland unterstützt. Mit den Spenden wurden Hundeboxen, Futter und weiteres Zubehör gekauft.

Das ist Giorgos Angelis, der Besitzer des www.pet-center.gr in Katerini, der auch unsere Tierschützerinnen vor Ort unterstützt. Giorgos ist in den Jahren ein persönlicher guter Freund geworden, der immer hilft, wenn „Not am Mann“ ist.

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Der verspielte Elvis fort ausprobiert, Lotta wollte immer genau das haben, mit dem ich gerade gespielt habe. Da haben wir „Kräftemessen“ gespielt, das ist auch ein lustiges Spiel, manchmal habe ich Lotta gewinnen lassen, sie ist ja schließlich ein Mädchen!

Hallo, ich bin Elvis und bin vor fünf Wochen in Tann in ein Haus mit einem großen Garten eingezogen. Zuerst hat mich Lotta begrüßt, sie ist eine liebe Hündin und dann sind wir beide erst mal durch den Garten getobt, haben miteinander gekabbelt und mit einem Ball gespielt, das war toll, vor allem nach der langen Autofahrt. Im Haus hat Lotta mir als erstes die Küche gezeigt, da gibt es nämlich das Futter und zwischendurch auch Leckerlis.

In der Nacht schlafen wir alle in einem Zimmer, Lotta liegt im Bett, aber ich habe ein eigenes Körbchen, wo ich mich so richtig einkuscheln kann und morgens hüpfe ich ins Bett und wecke meine Menschen mit ganz vielen „Küsschen“. Mit meinen Menschen kann man auch ganz doll schmusen, das tut gut. Zwei Mal am Tag gehen wir Gassi, mal durch den Wald oder zu dem großen Windrad oder auf eine große Streuobstwiese, da treffe ich noch andere Hunde, sind alles meine Freunde, das macht richtig Spaß.

Und dann habe ich die Hundekörbe entdeckt, oh – war das spannend, so viele Spielsachen und alle können quietschen. Die habe ich natürlich so-

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Spendenlieferung nach Griechenland Im Juli 2021 habe ich, Peter Kahr, mit meiner dreibeinigen weißen griechischen Hündin Lefki mit einem Anhänger viele Sachspenden nach Griechenland gebracht. Die Kosten für den Transport habe ich natürlich privat bezahlt.

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Unsere Tierschützerinnen Kety und Maria in Griechenland haben sich riesig gefreut. Eine Menge Tierfutter, Hundebetten, Decken, Hundebox usw. sind super angekommen. DANKE im Namen der griechischen Streunerhunde an alle Spender, die uns das alles zur Verfügung gestellt haben.

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Fiby mit Prinzessinnen-Status Fiby geht es prima! Sie hat sich mit ihrer Liebenswürdigkeit einen Prinzessinnen-Status erarbeitet, den man ihr gerne einräumt. Sie ist bei allem dabei, sei es im Urlaub am Strand, bei der Radtour am Wochenende, bei Gruppenspaziergängen mit anderen Hunden oder auch mal im Restaurant, wo sie entspannt unter dem Tisch schläft. Am meisten genießt sie es jedoch auf dem Sofa zu kuscheln. Beim Hundestrand in Grömitz, wo wir im letzten Sommer Urlaub gemacht haben, ist sie sogar mit den anderen Hunden im Meer schwimmen gegangen.

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Rückblick von 2017: Fiby ist ein absoluter Schatz. Sie ist in der Wohnung bei mir und meiner Schwester absolut unproblematisch. Sie mag die Kinder und begrüßt sie freundlich, weiß, wo sie ihre Ruhe hat und nutzt die zeitweise auch. Sie hat sich mittlerweile an unseren Rhythmus gewöhnt und weiß schon, dass es im Stall immer lustig ist. Wenn die Reithalle komplett leer ist, üben wir den Rückruf. Der klappt dort auch schon mit absoluter Sicherheit (mir erscheint es, als wenn sie in Spanien bei einer Familie gewohnt haben muss, weil sie sehr viel anbietet), so dass ich sie gestern auch in der leeren Stallgasse bei geschlossenen Türen die Gegend erkunden lassen konnte. Auch hier kam sie direkt auf Rückruf. Sie wird insgesamt offener und nimmt immer mehr an ihrer Umwelt teil.

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Lucy ist die Chefin Ich möchte heute gerne etwas von unserer Hündin Lucy erzählen, die inzwischen schon 13 Jahre bei uns ist. Alles begann im Juni 2007 als wir schweren Herzens unsere Yorkshire Hündin Lisa nach 16 wundervollen Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten. Wir brauchten lange bis wir uns wieder mit dem Gedanken an einen neuen Mitbewohner anfreunden konnten. Im Februar 2008 fassten wir den Entschluss uns einen Hund aus einer Tierauffangstation oder der Tierrettung zu holen. Über das Internet stieß ich auf die Tiroler Tierengel und beim Betrachten der vielen, armen Hunde auf ihrer Internetseite stießen wir auf Lucy, die damals noch Celia hieß. Wir nahmen Kontakt mit den Tiroler Tierengeln auf und nach dem Ausfüllen der Formulare und einigen Telefonaten war es dann so weit. Lucy war auf dem Weg nach Deutschland. Ihr bisheriges Leben verbrachte Lucy in Badajoz in Spanien. Es wurde uns gesagt, dass unsere Lucy/Celia bereits einen Flugpaten hatte und sie so nach München gebracht wurde.

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Lucy war zu diesem Zeitpunkt schon acht Monate alt. Was wir auch gut fanden, allerdings hatte sie bis dahin sicher schon einiges erlebt und auch mehrfach ihr Zuhause verloren. Bei uns zuhause angekommen, ließen wir sie erst mal in Ruhe das Haus erkunden. Nach einigen Spaziergängen im nahegelegenen Wald und ein paar Tage später fühlte sie sich sichtlich wohler. Wobei wir sagen müssen, dass bestimmt ein Jahr verging, bis sie sich ganz zuhause fühlte und die Angst wieder gehen zu müssen, verschwunden war. Bis heute beschützt Lucy Haus und Garten vehement. Nachdem wir Lucy eine Woche hatten kam ihre „Schwester“ Holly dazu, eine kleine Yorkshire Hündin. Holly konnten wir von einem Züchter retten, der nicht besonders liebevoll mit ihr umging, da ihre Ohren nicht standen was bei einem Yorkshire als Fehlbildung gilt. Wir sind sehr glücklich mit Holly, sie ist der liebevollste und ausgeglichenste kleine Hund den man sich vorstellen kann. Beide sind inzwischen dreizehn Jahre bei uns und hängen sehr aneinander. Vor vier Jahren wurde unser Rudel mit einem Rüden vervollständigt. Und auch bei unserem Rüden, diesmal ein PON, ein polnischer Hütehund, waren die Umstände alles andere als normal. Der kleine Rüde war schon vermittelt und wurde nach drei www.TirolerTierEngel.com


Futter überaus wählerisch und besteht auf ausreichend Abwechslung.

Tagen von der Dame wieder gebracht mit der Feststellung so ein Welpe würde ja Arbeit machen und außerdem passt er nicht in ihren Arbeitsalltag. Es ist sehr traurig, dass so etwas immer wieder passiert. Unser Rüde namens Vinz ist nun auch schon vier Jahre bei uns und das Rudel harmoniert perfekt. Lucy ist nach wie vor die Chefin und lässt darüber auch keine Zweifel aufkommen. Außerdem ist sie bei ihrem

Da der Bruder von Vinz in der Nachbarschaft lebt, ist das Rudel oft zu viert im Garten und bei Spaziergängen. Wir haben noch keinen einzigen Tag bereut, dass wir uns damals für Lucy von den Tiroler Tierengeln entschieden haben. Die Zeit und Liebe, die wir investiert haben, haben uns unsere Hunde tausendfach zurückgegeben.

Hilfe für Nordgriechenland Wir unterstützen vor Ort in Nordgriechenland uns persönlich bekannte Tierschützer, die dort tolle Arbeit leisten. Hier Fotos vom großen Gelände, das täglich betreut werden muss. Es werden dort mindestens 25–30 Hunde betreut. Im Jahr 2020 waren es durch www.TirolerTierEngel.com

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Corona (Es konnten keine Hunde aus Griechenland außer Landes verbracht

werden!) 70–80 Hunde! Abgesehen von der vielen Arbeit, hat das auch hohe Futterkosten und Tierarztkosten bedeutet.

Hier sieht man das Gelände, das täglich mit Hundekot entfernen, Wasser und Futter, Medikamentengabe usw. betreut werden muss.

Man darf auch nicht vergessen, dass man, sobald man mit dem Rasenmähen am Ende ist wieder von vorne beginnen darf. Oder im Winter kann auch in

Wir konnten 2020 durch unsere tollen Spender dort mit über 14.000 Euro sehr viel helfen!

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den errichtet. Es sind aber noch weitere notwendig, da manchmal Hunde separat gehalten werden müssen.

Hier am Foto bin ich (Peter) mit Kety, Maria und Arno zu sehen. Griechenland bei Minusgraden das Wasser mal gefrieren. An solchen Tagen müssen dann für die Hunde extra Wasserbehälter zu dieser Station gebracht werden.

Ich kann mich nur ganz herzlich für diese tolle Hilfe für griechische Streunerhunde bedanken. Man kann auf unser Spendenkonto (siehe Seite 21 hier in der Zeitung) helfen. Wir freuen uns über jeden Euro, der immer hilflosen Tieren zugutekommt.

Das ist jetzt nur eine kleine Beschreibung zu der vielen Arbeit, die dort geleistet wird. Die bis jetzt aufgebauten Zäune wurden auch mit Hilfe von Spenwww.TirolerTierEngel.com

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Fast schon 10 Jahre Lieber Boby! Kaum zu glauben – fast schon 10 Jahre sind es seit jenem 03.12.2011 her, als du zu uns kamst! Du warst zuerst als Pflegehund bei uns, bis wir dich, Dank Margit, endgültig adoptieren durften. Noch viele, viele gemeinsame Jahre wünschen dir. Jo, Fuchsi und Reto!

Carlos zu Besuch in Innsbruck Der süße Carlos (vorher „Tabu“, vermittelt Mai 2018) ist mit Frauchen und Herrchen aus Deutschland am Weg nach Italien am 4.10.2021 in Innsbruck auf eine kurze Kaffeepause vorbeigefahren. Carlos ist ein ganz toller und braver Hund, der sich dort sehr wohl fühlt. Wir (Margit und Peter) haben uns sehr gefreut über diesen Besuch, was unsere Tätigkeit im Hunde-Vermitteln bestätigt.

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Beitrittserklärung Ich bewerbe mich um die Mitgliedschaft beim Verein TirolerTierEngel e.V. und erkläre mich bereit mit

€ 30,- (Gold) € 50,- (Platin) € 100,- (Diamant)

Mitgliedsbeitrag jährlich an der Hilfe für Tiere zu beteiligen. (Bitte zutreffendes ankreuzen)

Name: Adresse: PLZ: Wohnort: Land: Geburtsdatum: Telefon: E-Mail: Datum: Unterschrift: Die Angaben der persönlichen Daten werden nur für vereinsinterne Zwecke gespeichert und nicht an Dritte weiter gegeben. Meine Mitgliedschaft soll vorerst für ein Kalenderjahr gelten und verlängert sich automatisch um ein weiteres Kalenderjahr, wenn nicht ein Monat vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich gekündigt wird. TirolerTierEngel e.V. z.H. Peter Kahr Kajetan-Sweth-Str.9 A-6020 Innsbruck www.TirolerTierEngel.com Paypal: paypal@tirolertierengel.com

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Auf unserer Homepage ist es möglich eine Online Beitrittserklärung auszufüllen unter: www.tirolertierengel.com/der-verein/beitrittserklärung

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Infos für Pflegestellen Wir bitten Pflegestellen sich an diese Punkte zu halten, da nur so eine gute Zusammenarbeit gewährleistet werden kann. 1. Pflegestellen dürfen NUR nach Absprache mit Margit einen TA aufsuchen und bei kostenintensiven Untersuchungen wie Blutbild, Mittelmeertest usw. ist die Behandlung extra noch mal abzuklären. Im Nichterreichbarkeitsfall von Margit muss eine solche Behandlung verschoben werden, denn möglicherweise gibt es schon ein Blutbild oder einen Test und das neue verursacht sinnlose Kosten, die sich der Verein einfach nicht leisten kann. Bei Nicht-Einhalten müssen diese Kosten von der Pflegestelle selbst getragen werden. In Innsbruck ist unser behandelnder TA Dr. Thomas Schuster. 2. Bei Durchfall in den ersten Tagen Hühnchen mit Reis füttern, aber vorerst 12 Std. hungern lassen, damit sich die Darmzotten erholen können. 3. Hunde dürfen bei der Vorkontrolle NICHT auf dem Fixplatz gelassen werden, sondern müssen von der Fixstelle abgeholt werden und bei der Hundeübergabe ist auch der Vertrag und das Geld oder die Kontoüberweisung zu übergeben. 4. Margit möchte auf keinen Fall, dass die Hunde auf dem Fixplatz im Garten gehalten werden, sondern ein SOFAPLÄTZCHEN haben. Bitte schaut da drauf, wenn ihr selbst Vk macht. Auch sollten die Hunde nicht länger als 5 Std. täglich alleine bleiben müssen. 5. Die Hunde dürfen in den ersten zwei bis vier Wochen nicht von der Leine gelassen werden (oder nur in gesicherten Bereichen) und sind während der ganzen Pflegezeit am Brustgeschirr zu führen. 6. Betrifft Pflegestellen mit Option Fixplatz: Falls ihr mit der Nase zufrieden seid und sonst nichts (auch von uns aus) gegen eine Übernahme spricht, gebt das bitte spätestens 2 Wochen nach der Übernahme des Hundes bekannt, ansonsten fangen wir an zu inserieren. Wenn sich dann eine Fixstelle meldet, müsst ihr die Nase natürlich auch hergeben. Falls sich vorher eine Fixstelle meldet, müsst ihr euch leider gleich entscheiden. Da wir in letzter Zeit oft Pflegestellen hatten, die diese Zeit so lange als möglich rauszögerten, sahen wir uns gezwungen die Option „Fix“ zeitlich zu begrenzen. 7. Pflegestellen mit Option Fixplatz: Es wäre für uns sehr hilfreich, wenn ihr die TA Kosten selbst übernehmen könntet, leider bewegt sich unser Budget immer im grenzwertigen Bereich. Trotz Paten, Spendern und treuen Mitgliedern (ohne die es überhaupt nicht ginge, TAUSEND DANK an dieser Stelle) können wir die Kosten in Spanien für Transport, Aufenthalt, Chipen, Impfen und Kastrieren, sowie die TA Kosten von unseren fixen Pflegestellen kaum tragen. Wir wären euch unheimlich dankbar, wenn ihr deshalb TA-Kosten selbst tragen könntet, es wäre für uns Gold wert und wenn wir etwas mehr Geld über hätten, könnte das bestimmt der einen oder anderen Nase zusätzlich das Leben retten. Tausend Dank und auf gute Zusammenarbeit das TTE – Team

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Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und Spendern, ohne deren Hilfe unsere Hilfe für die Tiere nicht möglich wäre. Wir hoffen auch weiterhin, dass ihr uns das Vertrauen schenkt, damit wir unsere zukünftigen Ziele erreichen können.

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