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TVB Nauders Kaiserschützenweg Folder 2023_web

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Naturerlebnis, kombiniert mit Relikten aus längst vergangenen Tagen, erwartet Wanderer auf dem revitalisierten, neuen Kaiserschützenweg in Nauders. Entlang des spannenden Rundwanderweges erzählen informative Schautafeln von der Geschichte des Ersten Weltkrieges und von der Bedeutung des Reschenpasses als Alpenübergang.

Verfallene Stellungen und begehbare Felskavernen hoch über Nauders sind stille Zeitzeugen der Geschehnisse im Ersten Weltkrieg, der vor gut 100 Jahren zu Ende gegangen ist. Die Kaiserschützen des Landes waren damals zur Grenzverteidigung eingesetzt und sind namensgebend für den heutigen Themenweg. Erbaut zum Schutz von Tirol als Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie, wurden einst Lauf- und Schützengräben eingerichtet, Wald zur freien Sicht gerodet, Drahtverhaue aufgestellt und Kavernen (begehbare Hohlräume) als SoldatenUnterkünfte tief in den Fels geschlagen.

TVB Tiroler Oberland Erlebnisraum Nauders

A-6543 Nauders · Dr. Tschiggfrey-Straße 66

T. +43 (0) 50 225 400 · office@nauders.com www.nauders.com

Der Kaiserschützenweg

Auf den Spuren der Vergangenheit

Die Kaiserschützen waren eine militärische Formation zur Verteidigung des Landes. Ihnen gehörten vorwiegend Tiroler und Vorarlberger an. Bis 1917 hießen sie Landesschützen – S. M. Kaiser Karl I. gab ihnen im Jahr 1917 den Namen Kaiserschützen.

Die historische Festung Nauders, erbaut von 1834 bis 1840, gilt als einzige noch vollständig erhaltene Befestigungsanlage aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie. Sie markiert gemeinsam mit der dort angesiedelten Kaiserschützengedächtnistätte den Start- und Zielpunkt des Kaiserschützenweges.

RESCHENSEE

RICHTUNG MERAN VINSCHGAU ITALIEN

Bergkastel Bahn Plamort HAIDERSEE

GRÜNER SEE LOSSCHROFEN

SCHWARZER SEE

Schöpfwarte

Norbertshöhe

MÖSLE

Reschenpass 1.450 m

RESCHENSTRASSE

Mutzkopf

Schloss Naudersberg

Nauders

Innblick

Gelber Weg –Wanderweg 1,2,13 Brauner Weg –Kaiserschützenweg Grüner WegForstweg Parkmöglichkeiten

RICHTUNG PFUNDS LANDECK INNSBRUCK

Rundwanderung Kaiserschützenweg Variante Zettler Alm

Der Wanderweg startet vom Zentrum Nauders entlang des Wanderweges Nr. 1 zur Norbertshöhe. Dort angekommen wandert man weiter über den Wanderweg Nr. 2 hinauf zu der erst im zweiten Weltkrieg erbauten Zettler Alm. Von dort aus führt der Kaiserschützenweg entlang zahlreicher Ausblicksmöglichkeiten, wie zum Hohen Turm, Bergkastel oder hinunter nach Altfinstermünz. Vorbei an alten Wehranlagen, verfallenen Stellungen und begehbaren Felskavernen, die gemeinsam mit der Festung dem abfangen des Feindes dienten. Bei der Abzweigung des Altfinstermünzblickes wandern wir den Weg Nr. 2 zum Ausgangspunkt zurück ins Dorf.

Achtung Hinweis: Der Abstieg vom Via Claudia Blick zur Festung wird nicht empfohlen! Der rote Bergwanderweg führt in alpines Gelände und ist schmal, steil und ausgesetzt ausgelegt.

Nauders Zettler Alm ca. 9 Kilometer Aufstieg und Abstieg ca. 500 hm roter Bergwanderweg ca. 4-5 Stunden

Start & Ende: Einstieg Kaiserschützenweg: Länge des Weges: Höhenmeter: Schwierigkeit: Dauer:

Rundwanderung Kaiserschützenweg Variante Festung

Der Wanderweg Nr. 13 bringt Sie von Nauders zum Einstieg des Kaiserschützenweges. Ab dort führt der Weg durch den Wald hinauf zu den Sellesköpfen. Vorbei an verfallenen Stellungen und begehbaren Felskavernen, die gemeinsam mit der Festung dem Abfangen des Feindes dienten. Über den Rundwanderweg mit zahlreichen Ausblicksmöglichkeiten nach Altfinstermünz, Bergkastel oder zum Hohen Turm, gelangt man zur Zettler Alm. Von dort aus wandert man weiter über den Wanderweg Nr. 2 in Richtung Schöpfwarte und retour zur Norbertshöhe. Über den Wanderweg 1 gelangt man wieder zum Ausgangspunkt zurück ins Dorf.

Nauders Festung ca. 9 Kilometer Aufstieg und Abstieg ca. 500 hm roter Bergwanderweg ca. 4-5 Stunden

Start & Ende: Einstieg Kaiserschützenweg: Länge des Weges: Höhenmeter: Schwierigkeit: Dauer:

HINWEIS: Der rote Bergwanderweg führt in alpines Gelände und ist schmal, steil und ausgesetzt angelegt. Er sollte nur von trittsicheren Bergwanderern mit entsprechenden Bergwanderschuhen und Erfahrung begangen werden. Für Kleinkinder ist er nicht geeignet! Auskünfte über den Zustand des Weges erhalten Sie im Tourismusbüro 0043 50 225 400. Da eine Gefährdung durch herabfallende Steine ausgelöst durch Wildtiere oder Frostwechsel nie ausgeschlossen werden kann, bitte mit entsprechender Vorsicht aufsteigen.

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