

Berge für Alle
Die Naturpark- & Gletscherregion Kaunertal erleben – gilt ebenso für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union
Öffnen Sie den Umschlag, um den Ortsplan zu sehen.

Im Falle eines Notfalls:
Alpin-Notruf 140
Euro-Notruf 112
Eine genau Beschreibung der gelisteten Touren und Infrastrukturen finden Sie in der Broschüre.
WANDERTOUREN & HÜTTEN REGIONALE AUSFLUGSZIELE
1 Nassereinalm
2 Ögghöfe
3 Adlerblick & Bergwerksblick
4 Talwanderweg
5 Verpeilhütte
6 Kaltenbrunn
7 Falkaunsalm
8 Wanderung zum Schnadiger Weiher
9 Aifner Alm
10 Kleine Harberundwanderung
11 Piller Moor
12 Gogles Alm
13 Tierlehrpfad zur Fendler Alm
14 Gepatschhaus
A Quellalpin
B Naturparkhaus
C Brandopferplatz
D Aussichtsplattform Hochegg
E Sattelklause
F Abenteuerwald Sattelboden
G Gletscherstraße
H Aussichtsplattform Dreiländerblick
I Seepanorama
J Wallfahrtskirche Kaltenbrunn
K Badesee Ried
Scanne den Code und erfahre mehr über unsere barrierefreien Angebote.



























URLAUB OHNE GRENZEN
Editorial
Die Berge sind für alle da. Kaum einen andere Region löst dieses Versprechen so überzeugend ein wie das Kaunertal. Hier fühlen sich Menschen ebenso willkommen, die durch gesundheitliche Einschränkungen in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind, und auch gleichermaßen die Generation 70+ sowie Familien mit Kinderwagen.
Was sie alle verbindet, ist der Wunsch, Natur unmittelbar zu erleben – und sich frei nach den eigenen Möglichkeiten zu bewegen. Im Kaunertal wird dieser Wunsch Wirklichkeit: Die Kaunertaler Gletscherpanoramastraße und die Bergbahnen erschließen die hochalpine Bergwelt bis auf 3.108 m Seehöhe. Barrierearme Wanderwege und Aussichtspunkte, spezialisierte Unterkünfte sowie inklusive Sportangebote – von Monoskifahren und Sit-Ski-Langlauf bis zu Touren mit Swisstrac, Handbike, O road-Handbike oder Mountain-Rollstuhl – erö nen den Zugang zur Vielfalt der Region und scha en den Rahmen für echte Erholung und Entfaltung.
Diese Broschüre versteht sich als Inspiration und Wegweiser für Ihren barrierefreien Urlaub im Kaunertal. Viel Freude beim Entdecken!
Das Kaunertal
6–15
Tirol wie damals 6–7
Sommer im Kaunertal 8–9
Kaunertals blauer Riese 10–11
Interview mit Karl Hafele 12–15
Infrastruktur & Wissenswertes
16–25
Vorzeige-Region 16–17
Was bedeutet barrierefrei in den Bergen? 18–19
Mobilität & technische
Hilfsmittel 20–21
Unterkünfte 22
Geschäfte, Restaurants und Cafés 23–25
Regionale Ausflugsziele
26–49
Quellalpin 26–29
Naturpark Kaunergrat 30–33
Sommerberg in Fendels 34–35
Kaunertaler Gletscher 36–38
Weitere Ausflugsziele 39–43
Spielplätze 44–45
Almen 46–49
Aktiv durch den Sommer
Wandern, Biken, Genießen 50–51
Klassifizierung 52–53
Tourenplanung 54–55
Wanderungen 56–81
Handbiken 82–89
Schnee & Eis erleben 90–91
Interview mit Jelena Jehle 92–95
Skifahren am Gletscher und in Fendels 96–99
Langlaufen 100–105
Winterwandern 106–109
90–109
Überregionale Ausflugsziele Aktiv durch den Winter 50–89
Überregionale Ausflugsziele und Aktivitäten 110–115
110–115

Das Kaunertal
Im Herzen der Ötztaler Alpen zieht sich das Kaunertal vom Inntal südwärts – ein schmales, wildromantisches Tal, geprägt von mächtigen Gipfeln, schro en Felswänden und dem glitzernden Gepatschspeicher-Stausee. Die Naturpark- und Gletscherregion fasziniert mit artenreicher Flora und Fauna, darunter die größte Steinbockkolonie Österreichs, und reicht über alle sechs alpinen Höhenstufen – von saftig grünen Wiesen bis hinauf zu den Gletschern und Dreitausendern.
Zum Tal gehören neben dem Hauptort Feichten auf 1.287 Metern auch die Dörfer Kauns, Kaunerberg und Fendels. Ein Paradies für Aktive und Naturfreunde, das zugleich für nachhaltigen Tourismus, lebendige Traditionen und authentisches Brauchtum steht – erlebbar bei Festen, in kleinen Museen und im täglichen Miteinander.
Schon gewusst? Das Kaunertal gilt als Vorreiter für soziale und ökologische Nachhaltigkeit.
TIROL WIE DAMALS

ERFRISCHEND
Sommer im Kaunertal
Kühlende Wiesen, uralte Moore und Zirbenwälder, karge Felsen, ewiges Eis und kristallklare Seen –der Naturpark Kaunergrat ist Heimat einer weitgehend intakten Natur- und Kulturlandschaft.

Entschleunigung, Ruhe, Kraft – und natürlich Abenteuer: Das sommerliche Kaunertal schenkt unvergessliche Eindrücke für jedes Bedürfnis. Abseits von Durchzugsverkehr und übertriebener Inszenierung erö net sich eine Welt voller Möglichkeiten, die Natur hautnah zu erleben. Ob beim Spazieren, Wandern, (Hand-)Biken oder einfach beim Panoramablick – Menschen aller Altersstufen und Mobilitätskompetenzen sind hier hindernisfrei unterwegs. Vom Sommerberg Fendels am Eingang des Tals bis hinauf zum Dreiländerblick am Kaunertaler Gletscher zeigen sich viele Einrichtungen und Attraktionen besonders familienfreundlich und laden dazu ein, die Sommerfrische im Kaunertal in vollen Zügen zu genießen.

In den Schutzgebieten der Naturparkregion findet die Natur ihren Raum – und wir Menschen Ruhe, Weite und Vielfalt.
Kaunertals
blauer Riese

Der Kaunertaler Gletscher ist ein Eldorado für Wintersportler – und alle, die alpine Schönheit abseits des Massentourismus suchen.

Über Millionen von Jahren hat das Eis die Landschaft geformt und dabei Naturschauspiele gescha en, die bis heute faszinieren. Entlang der 29 Kehren der Gletscherstraße – von Feichten hinauf bis zum Rand des Weißseeferners auf 2.750 Metern – lässt sich diese Kraft hautnah erleben. In einem der höchsten und zugleich schneesichersten Skigebiete Österreichs gleiten Wintersportler:innen von Oktober bis Mai über Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Fußgänger:innen können mit der Gondelbahn im Winter auf das Falginjoch (3.113 m) und ganzjährig auf das Karlesjoch (3.108 m) schweben und von dort auf die weitgehend unberührte Hochgebirgslandschaft zwischen Österreich und Italien blicken. Im Winter führt zudem ein Schlepplift direkt zu einer Rodelbahn – ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein.

Schon gewusst?
Die Alpengletscher sind nicht nur Naturmonumente, sondern auch wertvolle Zeitzeugen vergangener Klimaperioden.

INTERVIEW MIT KARL HAFELE
Pionier mit Teamgeist
Er gilt als Wegbereiter des inklusiven Tourismus:
Karl „Charly“ Hafele hat sein Hotel Weisseespitze Ende der 1990er zum ersten „Rollihotel“ der Alpen ausgebaut und damit die Entwicklung des Kaunertals zur Vorzeigeregion für barrierefreien Urlaub maßgeblich geprägt.
Schon gewusst?
Bereits in den 1980er-Jahren zog der Kaunertaler Gletscher Monoskifahrer:innen aus ganz Europa an.
„Die Nachfrage nach barrierefreien Unterkünften und Erlebnissen wächst stetig – und nicht nur Rollstuhlfahrer:innen pro tieren. Im Kaunertal kommt die gute Infrastruktur allen zugute, die in irgendeiner Form eingeschränkt sind.“
Hafele, Hotelier & Pionier
Charly, hättest du dir damals beim Umbau deines Hotels gedacht, dass dieser Schritt das ganze Tal verändern würde?
Überhaupt nicht. Die Vision von Barrierefreiheit entstand durch die ersten Monoskifahrer:innen am Kaunertaler Gletscher, die sich in unserem damals schon sehr geräumigen Hotel wohlfühlten. Von dieser Zielgruppe – sportlichen Rollifahrer:innen im Winter – ausgehend, erkannten wir bald das Potenzial für Gäste mit Rollstuhl, ihre Familien und Freunde. Durch die Entwicklung der Handbikes kam bald auch der Sommer dazu. Hier gab es eine Marktlücke, die enorme Chancen versprach
Und das hat auch die Region erkannt?
Ja, nach und nach. Als wir vermehrt Sommergäste begrüßten, zeigte sich: Sie wollten beweglicher sein, aktiver, möglichst viel erleben. Die damals üblichen Stufen und kleinen Hindernisse in Geschäften oder Restaurants wurden erst improvisiert, dann systematisch beseitigt – learning by doing! Auch der Tourismusverband gri die Idee der Barrierefreiheit engagiert auf. Der Bau des Naturparkhauses gab einen weiteren Schub. Heute sind wir zurecht eine Vorzeigeregion – mit Angeboten bis hin zum barrierefreien Beichtstuhl in der Wallfahrtskirche Kaltenbrunn
Karl

„Werte wie Bodenständigkeit, Achtsamkeit und Gemeinschaft haben im Kaunertal seit jeher Tradition – darauf konnte die Idee einer inklusiven Tourismusregion au auen.“
Karl Hafele, Hotelier & Pionier
Warum war gerade das Kaunertal so ein guter Boden für inklusiven Tourismus?
Ich glaube, hier gibt es einfach noch mehr Verständnis und Zeit füreinander. Die Kaunertaler:innen sind geerdet und hilfsbereit, jede ö entliche Einrichtung wird ganz selbstverständlich angepasst. Warum auch nicht? Schließlich kann jeder Mensch – ob durch Unfall, Krankheit oder Alter – schnell auf Barrierefreiheit angewiesen sein.
Das Kaunertal hat viele Auszeichnungen für seine Bemühungen erhalten. Was bedeuten dir diese Awards?
Natürlich freut man sich über Anerkennung, und ich bin stolz, dass ich die Courage hatte, gegen Vorurteile anzutreten und einen Prozess in Gang zu setzen. Aber die Preise sind in erster Linie ein Dankeschön für die großartige Gemeinschaftsleistung. Sie motivieren uns, weiterzugehen, Neues umzusetzen und ständig dazuzulernen.
Dein Wunsch für die Zukunft?
Ein großes Anliegen erfüllt sich gerade mit dem neuen Schlepplift am Kaunertaler Gletscher. Damit können wir wieder Skikurse für Anfänger anbieten – für Monoskifahrer und traditionelle Skifahrer – und den Winter zusätzlich beleben. Ansonsten wünsche ich mir, dass der inklusive Gedanke hier weiterhin so selbstverständlich gelebt wird wie bisher. Dann bin ich rundum glücklich.

EDEN Award
Preis der EU-Kommission für nachhaltige Tourismusdestinationen
Tirol Touristica
Tiroler Tourismuspreis in den Kategorien „Angebotsentwicklung, Marketing und Vertrieb“, „Infrastruktur und Bauten“ sowie „Events und Großveranstaltungen“
Tourismus für Alle
Auszeichnungen für innovative und regionale Initiativen für barrierefreies Reisen – Wettbewerbssieger in Tirol

World Responsible Tourism Award
2. Platz weltweit in Sachen „Barrierefreiheit“
Bester Beweis, dass das Kaunertal europaweit zu den barrierefreien Top-Destinationen zählt? Viele treue Stammgäste –und nebenstehende Awards.
Karl und Karin Hafele.

VORZEIGE-REGION
Wissenswertes & Infrastruktur.
Regionale Aus ugsziele & Aktivitäten
Von der Kaunertaler Gletscherpanoramastraße und den Bergbahnen bis hin zu spezialisierten Unterkünften, Freizeit- und Kulturangeboten: Das Kaunertal bietet eine ausgezeichnete – und stetig wachsende – Infrastruktur für Gäste mit körperlichen Einschränkungen. Sowohl die „Hardware“ in Form von rollstuhlgerechten Gebäuden, Wegen und Erlebnissen als auch die „Software“ in Form von Services und einer inklusiven Grundhaltung sind hier vorbildlich umgesetzt. Im Kaunertal gilt: Was geht, das geht – und fast nichts ist unmöglich.
Auf den folgenden Seiten finden Sie Tipps für eine sorglose Urlaubsplanung und unbeschwerte Zeit vor Ort.

STEILE WEGE EBNEN
Was bedeutet barrierefrei
in den Bergen?
Kurz gesagt: dass Menschen mit unterschiedlichsten Mobilitätseinschränkungen – seien es Rollstuhlfahrer:innen, Eltern mit Kinderwagen, ältere Personen oder Gäste mit temporären Einschränkungen – die Natur und die Bergwelt aktiv erleben können. Dabei geht es nicht nur um den physischen Zugang, sondern auch um die Gestaltung von Erlebnissen, die allen o enstehen.
Barrierefreie Angebote unterscheiden sich dabei in verschiedenen Abstufungen – von absolut barrierefrei (für Rollstuhlfahrer:innen ohne fremde Hilfe zugänglich) bis hin zu eingeschränkt nutzbar, etwa nur mit Unterstützung einer Begleitperson oder speziellen Hilfsmitteln.
UNSERE MISSION: INKLUSION
Barrierefreiheit in den Bergen erfordert klug durchdachte räumliche und technische Lösungen –und manchmal auch etwas Mut und Innovationsgeist.
Breite, gut befestigte Wanderwege, Stege und Rampen ermöglichen den Zugang zu Hütten, Aussichtspunkten und weiteren Einrichtungen, während
Rollstuhlzuggeräte, Bergbahnen und Shuttles dabei helfen, auch größere Distanzen und anspruchsvollere Passagen zu überwinden. Detaillierte Informationen zu Strecken, Schwierigkeitsgraden und Hilfsmitteln liefern die nötige Planungssicherheit. Unkomplizierte Verleihmöglichkeiten, Kurse und geschultes Personal tragen ebenfalls dazu bei, dass Inklusion im Alltag gelebt wird.
Das starke Gemeinschaftsgefühl unter dem mächtigen Gebirgszug des Kaunergrats verbindet Menschen aller Fitness- und Altersstufen. Keine schiefen Blicke, keine Ungeduld – dafür pure Motivation und gemeinsame Wertschätzung eines Lebens- und Erholungsraums ohne Barrieren.


Mobilität
&
technische Hilfsmittel
ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
Der Linienbus verkehrt ganzjährig vom Taleingang entlang der Ortschaften bis hinauf zum Kaunertaler Gletscher mit einer der höchsten Bushaltestellen Österreichs. Die Busse verfügen über abgesenkte Einstiege, die mobilitätseingeschränkten Personen das Ein- und Aussteigen erleichtern. Darüber hinaus bestehen Verbindungen in die umliegenden Regionen wie Serfaus-Fiss-Ladis und Landeck.
BERGBAHNEN
Vor Ort am Gletscher sind die Gondeln der Karlesjochbahn und Falginjochbahn barrierefrei nutzbar. Sowohl Tal- als auch Bergstationen bieten ebenerdige Zugänge, sodass Aus üge und Panoramablicke auf die hochalpine Landschaft für alle Gäste problemlos möglich sind. Im Winter steht zudem ein Schlepplift für Anfänger:innen zur Verfügung, der ideale Bedingungen für erste Fahrversuche bietet.
TECHNISCHE HILFSMITTEL
Wer nicht (mehr) eigenständig gehen kann, muss nicht auf sportliche Aktivitäten am Berg und im Tal verzichten. Speziell entwickelte Hilfsmittel ermöglichen Rollstuhlfahrer:innen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, draußen aktiv zu sein, ehemalige Hobbys wieder aufzunehmen oder neue Leidenschaften zu entdecken.
Verleihmöglichkeiten – siehe bei den jeweiligen Kapiteln bzw. Tourenvorschlägen.
SWISS-TRAC
Ein leistungsstarkes, elektrisch unterstütztes Zuggerät, das direkt an den Rollstuhl angekuppelt wird. Damit können steile Wege befahren und somit auch hoch gelegene Almen besucht werden.
HANDBIKE
Ein über eine Handkurbel betriebenes Fahrrad, mit oder ohne elektrische Unterstützung ausgestattet – ideal für Straßenfahrten im Sommer.


OFFROAD-HANDBIKE
Kompaktes 4-Rad-Gelände-Handbike mit starkem
Unterstützungsmotor, das sogar Steigungen von über 40 % bewältigt.
X8 E-MOUNTAIN-ROLLSTUHL
Leistungsstarker O road-Elektrorollstuhl mit vier 700-Watt-Motoren und 14-Zoll-Niederdruckreifen für maximale Traktion und Stabilität – selbst im anspruchsvollsten Gelände.
MONOSKI
Auch Monoskibob genannt. Der Ski, auf dem sich ein gefedertes Traggestell mit Schalensitz be ndet, wird durch Oberkörperrotation sowie Kippen und Neigen des Rumpfes gesteuert.
LANGLAUFSCHLITTEN
Auch Sitzschlitten oder Sit-Ski genannt. Ein Sitz auf zwei schmalen Skiern, der ausschließlich über Armmuskelkraft durch den Einsatz der Stöcke angetrieben wird.






Unterkünfte
In der Naturpark- & Gletscherregion Kaunertal nden Sie noch echte Tiroler Gastfreundschaft – ob im komfortablen Vier-Sterne-Hotel, in einer charmanten Frühstückspension oder großzügigen Ferienwohnung. Hier kümmern sich die Gastgeber mit viel Herz darum, dass Sie sich vom ersten Moment an wohlfühlen.
Viele Häuser sind bestens auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Gäste eingestellt. Dabei wird zwischen komplett barrierefreien, rollstuhlfreundlichen und eingeschränkt rollstuhltauglichen Unterkünften unterschieden. Detaillierte Informationen zur Ausstattung nden Sie direkt bei jedem Betrieb.
Hier gelangen Sie zu unseren aktuellen barrierefreien Unterkünften.
ÜBERALL WILLKOMMEN
Geschäfte, Restaurants und Cafés
Ebenso barrierefrei wie die Aktivitäten im Freien präsentiert sich auch die Gastronomie- und Einkaufswelt im Kaunertal. Einkehren, Shoppen und Genießen wird hier ganz leicht gemacht – für alle, die es sich gutgehen lassen wollen.
Bei allen angeführten Restaurants und Cafés wird angegeben, ob sie über barrierefreie Zugänge und Behinderten-WCs verfügen.

GESCHÄFTE
MiniM
Feichten 136, 6524 Kaunertal, Tel. +43 50 3219 23359
Ö nungszeiten: Mo–Fr 07:30–19:00 Uhr, Sa 07:30–18:00 Uhr
LARCHER SPORT MODE RENT
Feichten 128, 6524 Kaunertal, Tel. +43 5475 50067
Ö nungszeiten unter: www.larcher-sport.com
SPORT PLANKENSTEINER
Feichten 136, 6524 Kaunertal, Tel. +43 5475 423
Ö nungszeiten unter: www.sportplankensteiner.com
SPORT SCHRANZ, LEBENSMITTEL-TRAFIK-VERLEIH
Fendels 73, 6524 Kaunertal, Tel. +43 5472 6305
Ö nungszeiten unter: www.sportschranz.at
RESTAURANTS UND CAFÉS
NATURPARKHAUS KAUNERGRAT CAFÉ-RESTAURANT GACHENBLICK
Gachenblick 100, 6521 Fließ, Tel. +43 664 44 08 552, www.gachenblick.at
WC barrierefreie Toilette
TRUYENSTUBE
Fendels 46, 6528 Fendels, Tel.: +43 5472 6705
WC Toilette eingeschränkt (nur für kleinere Rollstühle) zugänglich; Rollstuhl vor Ort verfügbar
SATTELKLAUSE
Fendels, Tel. +43 5472 616023, www.kaunertaler-gletscher.at
WC Toilette bei der Sattelklause nicht zugänglich; barrierefreie Toilette bei der Talstation der 4er-Sesselbahn
GASTHAUS KALTENBRUNN
bei der Wallfahrtskirche Kaltenbrunn, Tel. +43 5475 433 www.kaltenbrunn.at
WC barrierefreie Toilette
RESTAURANT TALGENUSS (QUELLALPIN)
Feichten 134, Tel. +43 677 6293 0362, www.quellalpin.at
WC barrierefreie Toilette
DIE DORFALM
Eat by Pete
Feichten 112, 6524 Kaunertal, Tel.: +43 660 130 10 33
WC Bedingt barrierefreie Toilette. Barrierefreie Toiletten in der Umgebung: Gemeindehaus, Quellalpin und Alpin Camping.
ALPIN CAMPING KAUNERTAL
Feichten 112, 6524 Kaunertal, Tel.: +43 664 531 73 21, www.alpincamping-kaunertal.tirol
WC barrierefreie Toilette
CAFÉ-BISTRO SEEPANORAMA
Kaunertaler Gletscherstraße 249, Tel. +43 676 466 3471, www.oegg-hof221.at
WC barrierefreie Toilette
GEPATSCHHAUS
Gletscherstraße, Tel.: +43 660 509 70 88, www.gepatschhaus.at
WC barrierefreie Toilette
GLETSCHERRESTAURANT WEISSSEE
Kaunertaler Gletscher, Tel. +43 5475 55 66, www.kaunertaler-gletscher.at
WC barrierefreie Toilette

KRAFTPLATZ FÜR ALLE
Quellalpin
Naturverbundene Wohlfühloase in Feichten: Das Quellalpin umfasst ein lichtdurch utetes Hallenbad, eine Saunalandschaft, ein Restaurant und weitere Freizeitangebote. Bereits bei der Planung wurde viel Wert darauf gelegt, dass sich hier auch mobilitätseingeschränkte Personen rundum wohlfühlen.
Infos & Kontakt: www.quellalpin.at Quellalpin, Feichten 134, 6524 Kaunertal, Tel. +43 5475 222, info@quellalpin.at Schon gewusst, dass das Schwimmbad mit qualitätsgeprüftem Quellwasser aus dem Kaunergrat befüllt ist?


Im Haus nden Sie rollstuhlgerechte
Sanitäranlagen, geräumige Garderoben sowie einen Personenlift, der alle Stockwerke miteinander verbindet
– bis hinauf zur Saunalandschaft am Dach des Gebäudes, mit Blick auf die umliegende Bergwelt.

SAUNA + SCHWIMMBAD
Das moderne und nachhaltige Hallenbad mit 30 °C warmem Quellwasser verfügt über einen Edelstahl-Pool mit Sprudelliegen, Massagedüsen und Nackendusche. Für Kinder gibt es ein eigenes Becken (15–30 cm) mit Wasserspielen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten für Eltern. Dank Badelift (bis 175 kg) ist das Becken barrierefrei zugänglich. Im 300 m² großen alpinen Spa-Bereich am Dach sorgen Finnische Sauna, Bio-Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine, Ruheraum und zwei Frischluft-Terrassen für angenehme Ruhe und Entspannung.

SCHIESSSTAND
Die Schützengilde Kaunertal betreibt im Quellalpin eine moderne Sportschießanlage (Luftgewehr, 10 m), die auch Gästen o ensteht. Hier können Sie in sicherer Umgebung Ihre Tre sicherheit testen und Einblicke in den Schießsport gewinnen – eine spannende Freizeitaktivität für Anfänger:innen wie Geübte. Ö nungszeiten auf Anfrage.
RESTAURANT & BISTRO
TREFFPUNKT FÜR GENIESSER
Direkt im Quellalpin lädt das Restaurant „Talgenuss“ zur Stärkung nach dem Baden ein. Bekannt für ausgezeichnete Küche und faires Preis-Leistungs-Verhältnis, reicht das Angebot vom Riesen-Schnitzel und Grillteller über regionale Spezialitäten bis hin
zu internationalen Gerichten, frischen Salaten und hausgemachten Pizzen.
Ob schneller Snack oder ausgiebiges Schlemmen – hier wird Genuss großgeschrieben.

INDOORMÖGLICHKEITEN
VIELFÄLTIG AKTIV
Im Indoor-Center des Quellalpin mit Fitnesscenter, Kegelbahn und Schießstand sind Action und Abwechslung angesagt. Hier gibt es auch bei Regenwetter immer was zu tun!


Öffnungszeiten und weitere Informationen
NATURPARK AUSSTELLUNG
„MIT ALLER KRAFT“
Die Dauerausstellung „Mit aller Kraft. Klima, Gletscher, Kaunertal“ im Untergeschoss bietet spannende Einblicke in die Themen Klima und Gletscher. Am Beispiel des Gepatschferners am Talschluss des Kaunertals erzählt die Ausstellung auch Geschichten über das emotionale Näheverhältnis der Kaunertaler Bevölkerung zu „ihrem“ Gletscher – von der landschaftlich prägenden Nutzung seines Wassers bis hin zu den wissenschaftlich dokumentierten Folgen des Klimawandels.

NATURPARKHAUS
Als beliebtes Ganzjahresziel mit „Logenplatz in der Natur“ bietet das Naturparkhaus am Piller Sattel spannende Einblicke und Erlebnisse für jedes Alter. Die multimediale Ausstellung „Die Magie der Vielfalt“ macht den Reichtum der Natur auf eindrucksvolle Weise sichtbar.
Ö nungszeiten: www.kaunergrat.at
kostenloser Swiss-Trac-Verleih
Naturpark Kaunergrat
Das Prädikat „Naturpark“ ist eine Auszeichnung für eine Landschaft, die eine Vielzahl von Tier- und P anzenarten beheimatet. Die Naturparkregion Kaunergrat umfasst neun Gemeinden aus dem Kaunertal, Pitztal und Oberen Inntal. Als Verein organisiert, unterstützt der Naturpark eine nachhaltige Entwicklung in der Region und hat gemeinsam mit regionalen Partnern bereits an die 100 Projekte umgesetzt. Zu den Schwerpunkten gehört auch das Thema Barrierefreiheit.
Infos: www.kaunergrat.at
Tel.: +43 5449 6304
Im Mai 1998 wurde der Naturpark Kaunergrat auf Eigeninitiative der Region ins Leben gerufen. Erklärtes Ziel war es, den malerischen Kaunergrat mit seiner eindrücklichen Natur- und Kulturlandschaft für künftige Generationen zu erhalten.
WC
Naturparkhaus Kaunergrat Spielplatz barrierefrei zugänglich
PILLER MOOR
Ganz in der Nähe liegt eines der schönsten Hochmoore Mitteleuropas. Befahrbare Lärchenholzstege führen durch die einzigartige Moorlandschaft, und auch auf zwei Plattformen wird das Naturjuwel für mobilitätseingeschränkte Gäste erlebbar.
Start: Parkplatz Piller Moor
Gehzeit: ca. 1 h (2 km)
WC Naturparkhaus Kaunergrat




AUSSTELLUNG
„MAGIE DER VIELFALT“
Die 2025 neu gestaltete Ausstellung im Naturparkhaus zeigt den Zauber der Artenvielfalt im Naturpark Kaunergrat – von Hochmooren über Trockenrasen bis hin zu bunten Bergwiesen. Neben Flora und Fauna wird auch der Ein uss des Menschen beleuchtet, der mit und in dieser Natur lebt. Die dezente Be -
leuchtung und Gestaltung lenkt den Blick ganz auf die präsentierten Lebewesen, während interaktive, multimediale Elemente alle Sinne ansprechen. Ein gemütlich inszeniertes „Wohnzimmer“, das viele Geschichten erzählt und tief in die Faszination der Natur eintauchen lässt.


AUSSICHTSPLATTFORM
„GACHER BLICK“
Der „Gache Blick“ begeistert mit einem Panorama, das bis an die westliche und südliche Grenze Tirols reicht. Über 800 Meter fällt das Gelände hier vom Naturparkhaus Kaunergrat ins Obere Inntal ab und erö net einen spektakulären Blick auf die umliegenden Gipfel. Neben markanten Stätten der Tiroler Geschichte rückt die Plattform auch eine geologische Besonderheit ins Zentrum: das beeindruckende Engadiner Fenster.
Die Plattform ist speziell für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen konzipiert und somit für Rollstühle und andere Hilfsmittel geeignet.


BRANDOPFERPLATZ
In der mittleren Bronzezeit führte eine der wichtigsten Alpenrouten über den Piller Sattel. Vom Naturparkhaus aus kann man noch ein Stück dieses historisch bedeutenden Weges gehen und den Brandopferplatz – ein bemerkenswertes prähistorisches wie römerzeitliches Heiligtum – besuchen. Von der Bronzezeit (ca. 500 n. Chr.) bis in die frühchristliche Zeit wurde hier durchgehend den Göttern geopfert.

Sommerberg in Fendels
Mit nur rund 250 Einwohner:innen zählt Fendels zu den kleinsten Gemeinden Tirols. Doch das Bergdorf hoch über dem Inntal steckt voller Möglichkeiten – auch für mobilitätseingeschränkte Gäste. Vom Ort führt eine Vierersesselbahn auf 1.874 Meter Seehöhe zur Bergstation Sattelklause. Rund um das Bergrestaurant warten abwechslungsreiche Wander- und Rätselwege, Mountaincarts und ein Naturspielplatz mit Wasserläufen – ein Highlight für Familien.
Gut zu wissen: Kinderwägen, Swiss-Tracs und Rollstühle können problemlos mit der Sesselbahn transportiert werden.
AUSSICHTSPLATTFORM HOCHEGG
Einen wunderbaren Rundblick auf die umliegende Bergwelt bietet die Aussichtsplattform Fendels „Hochegg“ –erreichbar über den idyllischen Rundweg Fendels.
SATTELKLAUSE
Das Restaurant bei der Bergstation der Sesselbahn verwöhnt mit Spezialitäten aus Tirol sowie internationaler Küche.
Viele der umliegenden Wege und Pfade sind kinderwagen- bzw. rollstuhltauglich. keine barrierefreien Toiletten
HEIMISCHER TIERLEHRPFAD
Familien- und Rolli-freundlicher Themenweg von der Sattelklause zur Fendler Alm.
Gehzeit: ca. 45 min (2 km) keine barrierefreien Toiletten auf der Alm; im Restaurant Sattelklause schwer zugänglich barrierefreies WC: Seilbahn-Parkplatz in Fendels
ABENTEUERWALD SATTELBODEN
Spielplatz mit Abenteuerbaumhaus, Kletter- und Funpark, Wasserparadies, kinderwagentauglichem Eulenweg und Mountaincart-Strecke.
Info: Verleih der Mountaincarts direkt am Start



Tipp: Abfahrt mit dem Mountaincart auch für Rollstuhlfahrer:innen geeignet! Der Rollstuhl wird mit der Bahn nach unten transportiert.
SPASS

FREIHEIT GANZ OBEN
Kaunertaler Gletscher
Der Kaunertaler Gletscher zählt zu den höchstgelegenen
Tirols. Das Winterskigebiet – dessen Gondelbahn zum Karlesjoch auch im Sommer in Betrieb ist – wurde 1980 erönet und ist über die Gletscherpanoramastraße (Endpunkt: 2.750 Höhenmeter) erreichbar. Abseits vom Massentourismus erwartet die Gäste eine eindrucksvolle Natur- und Kulturlandschaft auf alpinen Höhenstufen von 1.200 bis über 3.100 Höhenmeter. Der Gletscher besticht durch Ruhe, Ursprünglichkeit sowie eine majestätische Bergkulisse – und ist in jedem Fall einen Besuch wert.
GLETSCHERSTRASSE
Die Kaunertaler Gletscherstraße als schönste Sackgasse der Alpen
26 Kilometer, 29 Kehren, 1.500 Meter Höhenunterschied – diese Eckdaten markieren die „Tiroler Straße zum Kaunertaler Gletscher“. Vom Talort Feichten geht es in 29 Stationen an den Gletscherrand des Weißseeferners. Zahlreiche Aussichtspunkte und historische Bauwerke be nden sich entlang des Weges. Auf der Sonnenterrasse des Gletscherrestaurants entspannen oder doch lieber mit der Gondel barrierefrei bis auf über 3.000 Meter Höhe fahren?
Eine der schönsten Hochgebirgsstraßen der Alpen macht’s möglich!
Maut-Tarif:
Tages- bzw. Mehrtageskarten an der Mautstation erhältlich
Ö nungszeiten Kassa:
täglich 07:00–17:00 Uhr
WC
Café Seepanorama und Gletscherrestaurant


Tipp: Pure Willenskraft, pure Herausforderung!
Beim jährlichen Handbike Battle starten die Athletinnen und Athleten an der Mautstation (1.287 m) und bewältigen 20 Kilometer bergauf. Ein Event zum Mitfiebern oder Mitmachen – und garantiert mit Gänsehaut!

AUSSICHTSPLATTFORM
DREILÄNDERBLICK
KAUNERTALER GLETSCHER
Mit der Karlesjochbahn geht’s bequem und barrierefrei auf eine Höhe von 3.108 m. Dort erö net die Aussichtsplattform einen genialen Weitblick auf Gipfel, die zu den höchsten Österreichs, Italiens und der Schweiz zählen – mit der Staatsgrenze zu Füßen!
Spielplatz: direkt vor dem Gletscherrestaurant
Gletscherrestaurant
WC direkt vor dem Gletscherrestaurant Weißsee
SEEPANORAMA
Auf halber Strecke der Gletscherstraße lädt das freundliche Café-Bistro zu einer kulinarischen Pause ein. Von der Sonnenterrasse oder durch große Panoramafenster fällt der Blick auf die Ötztaler Alpen, den Stausee und die imposante Staumauer. Eine informative Ausstellung vermittelt spannende Einblicke in dieses technische Meisterwerk und die Bedeutung der Wasserkraft in Tirol.

ADLERBLICK FAST WIE FLIEGEN
Diese spektakuläre Aussichtsplattform thront hoch über Feichten auf einer 100 Meter hohen Felswand und erö net einen weiten Blick auf die umliegenden Dreitausender – ganz in der Nähe des größten Adlerhorsts Tirols. Der kurze Zustieg (ca. 5 Minuten ab der 8./9. Kehre) ist recht unwegsam, daher für Rollstuhlfahrer:innen nur mit Begleitung empfehlenswert.



BERGWERKSBLICK
FENSTER IN DIE GESCHICHTE
Direkt an der 9. Kehre liegt die Plattform „Bergwerksblick“. Sie ist Teil eines Rundwanderwegs zu den stillgelegten Stollen, in denen bis ins 18. Jahrhundert Erz abgebaut wurde. Auch wenn der Steig nicht barrierefrei ist, lohnt der Blick auf die historische Bergbaustätte und die umliegende Bergwelt. Wie auch der Adlerblick bietet die Plattform eindrucksvolle Panoramen über das Kaunertal und seine verstreuten Siedlungen.
Forstweg in Richtung Verpeil (Kehre 9)
Quellalpin und Gemeindehaus Kaunertal
WC
siehe auch Seiten 61/62.
WALLFAHRTSKIRCHE
KALTENBRUNN
Die weithin sichtbare Kirche in einem Waldstück über Nufels gilt als spiritueller Kraftort des Kaunertals und eine der ältesten Marienwallfahrten Tirols. Im nahegelegenen Gasthaus Kaltenbrunn stehen während der Ö nungszeiten des Gasthauses barrierefreie Toiletten zur Verfügung.
WC Start: Parkplatz Nufels Gehzeit: ca. 20 min (1,5 km)
BADESEE RIED
Der Rieder Badesee zählt zu den Sommer-Highlights im Oberinntal. Kristallklares Wasser, eine weitläu ge Liegewiese und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot laden zum Verweilen ein. Für die Stärkung zwischendurch sorgt das Seerestaurant mit regionalen Spezialitäten.
Der See ist auch für Rollstuhlfahrer:innen nutzbar, aufgrund des Naturgeländes emp ehlt sich jedoch eine Begleitung.
Gut zu wissen: Es gibt einen Pool-Lift, der einen barrierefreien Zugang zum See ermöglicht, sowie eine barrierefreie Toilette.
Saisonsstart: Ende Mai Auch außerhalb des Badebetriebs ist der See dauerhaft frei zugänglich.
WC




BOGENSCHIESSEN IN PFUNDS (INDOOR)
Mitten in Pfunds lädt der ganzjährig geö nete Bogenstadl zu einem besonderen Schießerlebnis ein. Auf der 18-MeterSchießbahn warten zahlreiche 3D-Tiere, FITA-Scheiben und ein Bogenkino – ideal für Anfänger:innen wie auch für Pro s. Schnupperkurse und Ausrüstung gibt’s direkt vor Ort. Der Zugang erfolgt über eine Gehsteigkante (15 cm) und zwei Stufen und wird daher für Rollstuhlfahrer:innen nur mit Begleitperson empfohlen.
WC: eingeschränkt rollstuhltauglich
PFUNDSER TSCHEY
Die unter Naturschutz stehende Pfundser Tschey (1.600–1.700 m) ist ein malerisches Hochtal mit vielen kleinen Heustadeln und Kochhütten – umrahmt von Almwiesen, Lärchenwäldern und Berggipfeln. Ein asphaltierter Fahrweg macht die Tschey bis zur Kälberhütte (4 km, nicht bewirtschaftet) auch für Rollstühle mit Zuggerät, E-Rollstühle und Kinderwagen zugänglich.
BERGKASTELSEILBAHN NAUDERS
Die moderne 6er-Gondelbahn bringt Gäste vom Talboden in Nauders bequem und barrierefrei auf 2.200m Seehöhe. Am Bergkastel angekommen, erwartet die Besucher:innen eine beeindruckende Bergkulisse, ein gemütliches Panoramarestaurant mit rollstuhlgerechten Toiletten sowie die familienfreundliche Erlebniswelt Goldwasser.

mehr Infos auf 3-laender-bogenpark.com Aussichtsplattform:


Spielplätze
Spielen heißt neugierig sein, fühlen, lernen – und Spaß haben! Die naturnah angelegten Spielplätze der Region regen die Fantasie und den Bewegungsdrang der Kinder an und bieten auch Eltern entspannte Momente.



BACH AM MOOS FENDELS
Feucht-fröhlicher Spielspaß rund um ein naturnahes Bächlein auf dem Erlebnisberg Fendels. Zugang mit Sessellift.
Seilbahn-Parkplatz Fendels
SPIELPLATZ FENDELS
Netter Spielplatz im Ort mit vielen beliebten Geräten und Raum zum Austoben.
beim Spielplatz
NATURPARKHAUS
Naturnahes Spielgelände im Hochwald
– mit vielen Holzelementen wie Speersperre, Schaukelspiel, gallischer Hütte oder römischem Wagen.
beim Naturparkhaus
SPIELPLATZ VERGÖTSCHEN
Kleiner, feiner Spielplatz – leicht zugänglich und ideal für eine Spielpause zwischendurch.
Vergötschen, beim Spielplatz
INDIANERSPIELPLATZ KAUNERTAL
Mit Grillplatz, Weiher und Klettergerüst – nur 50 m hinter der Mautstelle. Nebenan warten eine Jugendzone und Skateboardrampe.
beim Spielplatz
Grillplatz vorhanden


DORFPLATZ KAUNERTAL
Spiel- und Kraxelspaß beim „Haus P fkus“ in Feichten.
beim Spielplatz
DORFMITTE KAUNS
Vielseitig, freundlich, zentral.
beim Spielplatz
DORFMITTE FEICHTEN
Abwechslungsreicher Spielplatz bei der Feuerwehrhalle.
beim Spielplatz




EINKEHREN INS GLÜCK
Almen
Die bewirtschafteten Almen im Naturpark Kaunergrat sind wahre Kraftplätze fürs Gemüt. Geformt von den Urgewalten der Natur und geprägt durch jahrhundertealte Weidewirtschaft, verwöhnen sie Besucher:innen mit gelebter Gastfreundschaft und regionalen Schmankerln – von der deftigen Bauernmarend bis zum aumigen Kaiserschmarrn. Orte, um tief durchzuatmen und die Freiheit der Berge zu spüren.
Tipp: Nähere Infos und Tipps zu den Wandertouren finden Sie ab Seite 54.
FENDLER ALM (1.970 m)
Die Fendler Alm liegt – wie der Name schon sagt – oberhalb vom Bergdorf Fendels und ist leicht zu erreichen. Von der Bergstation Sattelklause am Sommerberg Fendels führt ein leichter Wanderweg (auch für Kinderwagen geeignet) direkt zur Fendler Alm.
WC: keine barrierefreien Toiletten auf der Alm; rollstuhlgerechte Toiletten bei der Talstation der 4er-Sesselbahn

ALM (1.980 m)
Am Fuße des Kaunergrats liegt die Aifner Alm idyllisch umgeben von Zirbenwäldern und Mooren. Auf der Sonnenterrasse bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf den Kaunergrat, den Venet, die Lechtaler Alpen und die Samnaungruppe.
Die WC-Anlage ist eingeschränkt befahrbar.

AIFNER


FALKAUNSALM
(1.962 m)
Auf der Falkaunsalm genießt man neben einem herrlichen Ausblick und sagenhaften Sonnenuntergängen auch hausgemachten Almkäse und frische Almbutter. Durch die leichte Erreichbarkeit über einen Forstweg ist eine Wanderung zur Falkaunsalm auch für mobilitätseingeschränkte Personen möglich.
WC mit Hilfe / Unterstützung benutzbar
GEPATSCHHAUS (1.928 m)
Das Gepatschhaus, als historisch erste Hütte des DAV in den Alpen, liegt direkt an der Kaunertaler Gletscher Panoramastraße, umgeben von Zirbenbäumen und ganz in der Nähe der Gepatschalm. Es ist ein idealer Zwischenstopp. Zufahrt mit Pkw gestattet.
barrierefreie Toilette im Nebengebäude
NASSEREINALM
(2.041 m)
Diese ursprüngliche Alm liegt oberhalb des Gepatschstausees auf 2.041 m Seehöhe. Erreicht wird die Alm von der Dammkrone des Stausees aus über einen Forstweg durch den Wald in ca. 1 1/2 Stunden.
Barrierefreie Toiletten im Café Seepanorama. Das WC auf der Nassereinalm ist nur eingeschränkt benützbar, Türbreite 50 cm nach innen ö nend.
VERPEILHÜTTE
(2.015 m)
Die Verpeilhütte liegt in einem malerischen Hochtal über Feichten. Ein ideales Aus ugsziel für Familien, fährt doch wöchentlich ein Wanderbus bis zur Verpeilalm. Von dort aus startet die Wanderung auf die Verpeilhütte, auf der übrigens auch eine Übernachtungsmöglichkeit besteht.
Die Toiletten auf der Verpeilhütte sind geräumig.
Beim Hütteneingang sind mehrere höhere Stufen zu bewältigen.
mit Zughilfe und Begleitperson für erfahrene Rollstuhlfahrer:innen erreichbar



WANDERN, BIKEN, GENIESSEN
Aktiv durch den Sommer
Ob zu Fuß, im Rollstuhl, mit Handbike oder auch mit Kinderwagen: Das Kaunertal bietet vielfältige Möglichkeiten, Natur und Kultur zu erleben. Barrierefreie Wege, Almen und Aussichtsplattformen machen die Schönheit des Tales unmittelbar erfahrbar. Sommerfrische, wie sie kraftvoller nicht sein könnte! Von gemütlichen Spaziergängen entlang verträumter Weiher über Rundwanderungen zu historischen Stätten bis hin zu sportlichen Herausforderungen wie dem Handbike Battle auf der Gletscherstraße – ein Highlight folgt dem nächsten. Sanfte Radtouren in der Umgebung runden das Urlaubserlebnis ab.
Endlich wieder Bergluft atmen – oder mal was Neues wagen? Im Kaunertal wird aus Sehnsucht Wirklichkeit.
KLASSIFIZIERUNG & PLANUNG
Klassi zierung & Tourenplanung
DIE SCHWIERIGKEITSGRADE
Wanderwege für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen werden in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt: blau (leicht), rot (mittelschwierig) und schwarz (schwierig). Die Einstufung orientiert sich an Rollstuhlnutzenden ohne technische Hilfsmittel oder Hilfeleistungen. Weitere Gruppen wie Menschen mit Rollator, Gehstock oder Familien mit Kinderwagen werden den jeweiligen Kategorien zugeordnet.
Stellen sind in der Regel nicht zu erwarten, allerdings kann es vereinzelt ungesicherte Bereiche geben. Aufgrund der Wegbreite, Vegetation und anderer Gegebenheiten ist ein Absturz jedoch unwahrscheinlich.
Zielgruppe: Der Weg ist geeignet für Personen in einem Rollstuhl mit leichter Antriebshilfe, wie beispielsweise einem Vorspannbike oder ähnlichen Hilfsmitteln.
mit Hilfe eines starken elektrischen Antriebs bewältigt werden. Es können schwierigere Wegabschnitte mit Grasbewuchs, Kies oder durchwurzeltem Boden vorkommen. Bei Bodenvertiefungen oder Absätzen kann eine starke Antriebshilfe erforderlich sein. Zudem besteht abschnittsweise Absturzgefahr ohne entsprechende Absicherung.
LEICHTER WANDERWEG
Charakteristik: Der Weg ist ausreichend breit, wobei bei schmaleren Abschnitten stets Ausweichstellen in Sichtweite vorhanden sind. Die Steigung sowie die Querneigung sind sehr gering, und schwierige Wegabschnitte kommen nur selten vor, sodass Hindernisse selbstständig bewältigt werden können. Bodenvertiefungen und Absätze sind so niedrig, dass sie ohne Hilfe überquert werden können. Zudem sind atypische Gefahrenstellen oder Bereiche mit Absturzgefahr in der Regel nicht zu erwarten.
Vorraussetzung: den Witterungsverhältnissen entsprechende Ausrüstung.
MITTELSCHWIERIGE WANDERUNG
Charakteristik: Der Weg ist ausreichend breit, wobei bei schmaleren Abschnitten Ausweichstellen in Sichtweite vorhanden sind. Steigungen und längere Abschnitte mit Querneigung können mit einer Begleitperson oder einer leichten Antriebshilfe bewältigt werden. Schwierige Wegabschnitte können vorkommen, sind jedoch mit Unterstützung gut passierbar. Absturzgefährdete
Zielgruppe: Der Weg ist für alle Personen mit motorischer Einschränkung geeignet, einschließlich Nutzerinnen und Nutzern von Rollstühlen oder Handbikes, Personen mit Rollator oder Gehstock sowie für alle Arten von Kinderwägen.
Ebenso können Rollstühle mit FreeWheel genutzt werden. Personen im Rollstuhl mit einer Begleitperson, Nutzerinnen und Nutzer mit Gehstock sowie Personen mit geländetauglichen Kinderwägen können den Weg ebenfalls benutzen.
Vorraussetzungen: Zusätzlich zu den Voraussetzungen für die Bewältigung eines leichten Weges erfordern diese Strecken Erfahrung im Umgang mit dem jeweiligen Hilfsgerät, sei es ein Gehstock, Kinderwagen oder Rollstuhl, auf Wanderwegen. Zudem ist eine gute sportliche Konstitution notwendig, um die Strecke sicher und selbstständig bewältigen zu können.
SCHWIERIGER ROLLI-WANDERWEG
Charakteristik: Der Weg ist mindestens 100 cm breit und verfügt über Ausweichstellen. Steigungen sowie längere Abschnitte mit Querneigung können
Zielgruppe: Der Weg ist geeignet für Personen in einem Rollstuhl mit starker Antriebshilfe, wie beispielsweise einem Swiss-Trac, sowie für Nutzerinnen und Nutzer eines elektrischen Geländerollstuhls. Zudem können Personen mit geländetauglichen Kinderwägen den Weg benutzen.
Vorraussetzungen: Zusätzlich zu den Voraussetzungen für die Bewältigung eines leichten oder mittelschwierigen Weges ist Bergerfahrung erforderlich, um potenzielle Gefahren im Naturraum frühzeitig zu erkennen und richtig einzuschätzen.
GEHZEIT
HÖHENMETER BERGAUF
WEGSTRECKE

WETTERVERHÄLTNISSE
Wie entwickelt sich das Wetter am Tourentag? Für längere Unternehmungen sollten nur stabile Bedingungen gewählt werden, bei kürzeren Aus ügen in Tallagen ist man etwas exibler. Auch die Vortage sind entscheidend: Nasse Wege sind schwerer zu befahren. Informieren Sie sich außerdem über die Wegbescha enheit und -länge (Reichweite des Zuggeräts!) und nehmen Sie im Zweifel eine Begleitperson mit.
Tourenplanung
Damit Sie die Kaunertaler Bergwelt sicher und entspannt genießen können, lohnt sich vor jedem Aus ug eine gute Vorbereitung. Hier nden Sie Verleihstellen für Rollstühle und Zuggeräte sowie nützliche Tipps für eine durchdachte Tourenplanung.
Swiss-Trac-Verleih
Hotel Weisseespitze****: Platz 30, 6524 Kaunertal, Tel.: +43 5475 316, www.weisseespitze.com
Naturparkhaus Kaunergrat: Gachenblick 100, 6521 Fließ, +43 5449 6304, www.kaunergrat.at
Verleih von Mountain-Rollstuhl X8 und Manul 4x4 Handquad
Haus Renate: Vergötschen 48, 6524 Kaunertal, Tel.: +43 5475 275, www.hausrenate.com
SONNENSCHUTZ
In den Bergen ist die UV-Strahlung besonders intensiv. Ein konsequenter Sonnenschutz senkt das Risiko von Hautschäden und Hitzeschlag: Verwenden Sie Sonnencreme, spezielle Schirme oder Überdachungen für den Rollstuhl und meiden Sie die Mittagssonne, wenn möglich.
AUSRÜSTUNG
– Wanderkarte
– ausreichend Jause und Getränke
– aufgeladenes Mobiltelefon
– Erste-Hilfe-Paket
– Sonnenschutz
– Bargeld
– Informationen zu Parkplätzen und Toiletten entlang der Strecke












































































SCHWIERIGKEIT: MITTEL





















NASSEREINALM
2.041 m
Urige Alm mit Blick hinunter zum Stausee und auf eine beeindruckende Alpenkulisse.











Parkplätze:
Café Seepanorama und bei der Abzweigung auf der Schotterstraße
Toiletten:
rollstuhlgerechte Toiletten im Café Seepanorama; keine rollstuhlgerechten Toiletten bei der Nassereinalm
Einkehrmöglichkeiten: Café Seepanorama, Nassereinalm
Ausgangspunkt ist das Seepanorama am Gepatschstausee, wo man behindertengerechte Toiletten, Parkplätze, sowie einen Lift zum Café vor ndet. Die Route beginnt auf einer Asphaltstraße entlang der Staumauer. Nach ca. 2,2 km zweigt man rechts ab und muss zu Beginn einen steilen Anstieg auf Schotter bewältigen. Nach weiteren 300 m stößt man auf ein Viehgatter, das selbstständig auf- und zuzuschließen ist. Der Forstweg ist überwiegend steil. Ungeübte sollten diese Wanderung nur im Beisein einer Begleitperson durchführen. Nach ca. 5,5 km und 1 h Fahrzeit ist man am Ziel angelangt. Das freundliche Personal serviert typische Speisen aus der Region. Die Alm liegt noch unterhalb der Waldgrenze, wodurch die Aussicht etwas eingeschränkt ist. Dafür kann man am Ausgangspunkt den schönen Ausblick auf den Stausee sowie den Gepatschgletscher genießen.
Hier finden Sie die aktuellen Kontaktinformationen
































































Feichten












Mühlbach













Toureninfos mit GPS-Daten


SCHWIERIGKEIT: MITTEL










Steig, Forstweg, teilw. asphaltierte Gemeindestraße






Aussichtsreiche Wanderung zum Kulturdenkmal Ögghöfe inmitten traditionell bewirtschafteter Kulturlandschaft.















Die Wanderung „auf die Ögg“ startet beim Infobüro Kaunertal/Quellalpin. Entlang der Straße taleinwärts, bei der Feuerwehrhalle rechts, über die Brücke und der Beschilderung Richtung Ögghöfe folgen. Über den Forstweg geht es bergauf, vorbei am Lawinendamm mit Marterl, bis man die alten, 1420 erstmals erwähnten Ögghöfe erreicht. Das Kulturdenkmal in verschachtelter Bauweise liegt malerisch, mit Blick auf die 3.526 m hohe Weißseespitze, und wird heute als Seminar- und Ferienhof genutzt. Hinter den Höfen liegt die geschützte Belegstelle der „Braunelle“, einem Tiroler Ökotypus der Dunklen Biene (bitte nicht betreten!).
Parkplätze: Quellalpin
Toiletten: Quellalpin und Gemeindehaus Kaunertal
Einkehrmöglichkeiten: Quellalpin, Alpin Camping Kaunertal, Die Dorfalm – Eat by Pete
Sollten Sie Herrn Georg Praxmarer bei den Ögghöfen antreffen, lohnt es sich, nach einer Führung zu fragen (nicht barrierefrei).



















Quellalpin

















Ögg Höfe



Grasse






























Unterhäuser


































ADLERBLICK & BERGWERKSBLICK




Informative und landschaftlich reizvolle Wanderung in Talnähe mit fantastischen Ausblicken.


Parkplätze:
Forstweg in Richtung Verpeil (Kehre 9), Quellalpin











Die beiden barrierefreien Aussichtsplattformen sind ein echtes Highlight im Kaunertal – errichtet auf einer 140 m hohen Felswand oberhalb von Feichten. Die Rolli-Wanderung zum Adlerblick kann ausgehend vom Parkplatz Quellalpin in Feichten gemacht werden (Swiss-Trac, O road-Handbike oder X8 E-Mountain
Rollstuhl empfohlen) oder vom kleinen Parkplatz am Verpeilweg zwischen der achten und neunten Kehre (einfachere Variante; der kurze Weg bis zur Plattform ist mit Zughilfe gut befahrbar). Direkt in Kehre 9 be ndet sich die Aussichtsplattform Bergwerksblick.
Toiletten:
Quellalpin und Gemeindehaus Kaunertal
Einkehrmöglichkeiten:
Quellalpin, Alpin Camping Kaunertal, Die Dorfalm – Eat by Pete
Die Plattformen sind geräumig, gut berollbar und schwellenlos bündig mit dem Naturweg. Transparente Geländer ermöglichen es, das schöne Panorama zu genießen.
































Quellalpin
Hahntennehütte





Weißseespitze






Kaunertal
Langetsbergalpe
















Platz – Unterhäuser
Mautstelle

Feichten – Grasse
Grasse – Maierhof
Parkplatz Hotel Weisseespitze



Vergötschen
Unterhäuser
Unterhäuser


Unterhäuser















Adlerblick

Verpeilalpe
Parkplatz Grasse






Toureninfos mit GPS-Daten Vergötschen



















SCHWIERIGKEIT: MITTEL
TALWANDERWEG
1.300 m



Variantenreiche Genusswanderung entlang des Talbodens im Kaunertal – barrierefrei und naturverbunden.


Platz – Unterhäuser





Parkplatz Hotel Weisseespitze in Platz | Kaunertal

Vom Parkplatz hinter dem Hotel Weisseespitze dem Talwanderweg entlang zum Ortsteil Vergötschen. Dort die Brücke überqueren und entlang des Faggenbaches weiter bis nach Unterhäuser.
Feichten – Grasse
Bauernhof im Ortsteil Grasse. Weiter über einen Forstweg (Schotterweg) leicht abwärts zum Indianerspielplatz mit ö entlichem Grillplatz – ideal für eine kleine Rast. Vor dem Eingang des Spielplatzes links über den Schotterweg in Richtung Grasse abzweigen und zurück zum Ausgangspunkt.
Feichten - Parkplatz Quellalpin | Kaunertal
Grasse - Parkplatz Fußballplatz | Kaunertal
Parkplatz Grasse | Kaunertal
Parkplatz Grasse | Kaunertal
Vom Parkplatz in Feichten beim Quellalpin der Hauptstraße entlang ca. 500 m bis zum Hotel „Mein Edelweiss“. Nach Überquerung der Brücke führt der Weg auf der linken Seite entlang des Faggenbaches zum Ortsteil Grasse.
Grasse – Maierhof
Vom Parkplatz entlang der Asphaltstraße bergauf zum Maierhof, dem letzten
Parkplätze: an den Ausgangspunkten
Toiletten:
Hotel Weisseespitze (Platz – Unterhäuser); Quellalpin, Haus Renate (Vergötschen), Gemeinde Kaunertal (Feichten – Grasse); keine ö entlichen Toiletten auf der Strecke Grasse – Maierhof, in der Nähe: Quellalpin oder Gemeinde Kaunertal
Einkehrmöglichkeiten in Feichten: Quellalpin, Alpin Camping Kaunertal, Die Dorfalm – Eat by Pete














Mühlbach






















































Verpeilalpe








Adlerblick


























VERPEILHÜTTE





Verpeilhütte











Ideales Ausflugsziel für Familien in einem reizvollen Hochtal über Feichten.














Parkplatz bei der Verpeilalm
Parkplatz bei der Verpeilalm
Parkplätze:
Parkplatz bei der Verpeilalm
Toiletten:
Die Toiletten auf der Verpeilhütte sind geräumig. Beim Hütteneingang sind Stufen zu bewältigen.
Einkehrmöglichkeiten: Verpeilhütte
Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Verpeilalm (starke Querneigung). Gleich nach der Alm be ndet sich ein Viehgatter, das entgegen der Geh- bzw. Fahrtrichtung zu ö nen ist. Der Schotterweg zur Verpeilhütte ist rau und weist sehr steile Teilstücke auf (teilweise über 20 Prozent, eine Begleitperson wird empfohlen). Zudem ist nach drei Vierteln der Strecke ein kleiner Bach über einen Holzsteg zu überqueren. Nach circa einer Stunde erreicht man schließlich die idyllisch gelegene Verpeilhütte im Herzen des Naturparks. Der Zugang ins Gebäude führt über zwei 12 cm hohe Stufen. Fürs leibliche Wohl sorgt eine vielfältige Speisekarte. Das malerische Hochtal mit seinem Bächlein, umrahmt von Zirbenbäumen und markanten Felsriesen, lädt zudem zum Entspannen ein.
Hier finden Sie die aktuellen Kontaktinformationen
Die Etappe zur Verpeilalm kann bequem mit dem Auto oder Wanderbus zurückgelegt werden. Die Hütte ist mit Zughilfe und Begleitperson für erfahrene Rollstuhlfahrer erreichbar.








































































SCHWIERIGKEIT: LEICHT


























KALTENBRUNN
1.263 m











Wanderung zur Wallfahrtskirche




Infohütte in Platz





Parkplatz Infohütte in Platz | Kaunertal
Parkplatz Infohütte in Platz | Kaunertal
überwiegend Asphalt, kurz Schotter





Kaltenbrunn – eine der berühmtesten Wallfahrtskirchen in Tirol.

Sie wandern vom Parkplatz in Platz, dem ersten Weiler am Talboden des Kaunertals, von der Infohütte nach Nufels. Von dem kleinen Weiler führt die Straße direkt weiter nach Kaltenbrunn.
Die Wallfahrtskirche – geweiht „Mariä Himmelfahrt“ – zählt zu den ältesten und beliebtesten Wallfahrtsorten in Tirol. Ihre Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Besonderheit: Es handelt sich eigentlich um eine „Kirche in der Kirche“ – der Bau des Langhauses, das sich über die Gnadenkapelle wölbt, wurde 1535 begonnen. Sowohl die Wallfahrtskirche als auch der benachbarte Gasthof sind barrierefrei erreichbar.
Parkplätze: in Platz bei der Infohütte
Toiletten: im Gasthaus Kaltenbrunn, während der Ö nungszeiten zugängig
Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Kaltenbrunn
Talseitig am Weg zur Wallfahrtskirche bietet die 2009 eingeweihte Kerzenkapelle einen stillen Ort zur Einkehr und zum Entzünden eines Lichts.































































































FALKAUNSALM




Bekannt für ihren Ausblick, sagenhafte Sonnenuntergänge und hausgemachte Almspezialitäten.















schaftet und es können Köstlichkeiten der Tiroler Küche genossen werden.




Kurz vor dem Weiler Platz (dem ersten Ortsteil am Talboden im Kaunertal) biegt man links ab in Richtung Nufels und gelangt zur Wallfahrtskirche Kaltenbrunn im Kaunertal. Von dort geht es weiter in Richtung Wiesenhöfe. Bei der 6. Kehre sind einige Parkmöglichkeiten neben der Straße vorhanden. Die Route zur Falkaunsalm führt von hier weiter über einen Forstweg (Schotter), der auch steile und rauhe Passagen aufweist, grundsätzlich aber gut zu befahren ist. Nach ca. 4,5 km und 55 Minuten hat man die Falkaunsalm erreicht. Über eine Rampe gelangt man auf die Gastterrasse. Die WC-Anlagen der Falkaunsalm sind nur teilweise für Rollstuhlfahrer:innen geeignet. Die Falkaunsalm ist bewirt-
Parkplätze:
Parkplätze vorhanden, doch nicht für Gäste der Falkaunsalm reserviert (oft besetzt)
Toiletten:
WC eingeschränkt benutzbar
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Es empfiehlt sich, vor oder nach der Tour die Wallfahrtskirche Kaltenbrunn zu besuchen.


































































SCHWIERIGKEIT:

SCHNADIGER













































Eindrucksvolle Runde durch die Weiler von Kaunerberg mit dem Naturhighlight Schnadiger Weiher.






Ausgangspunkt ist die Martinskapelle in Falpaus (Parkplatz), Kaunerberg.
Parkplätze: Martinskapelle in Falpaus














Von hier folgt man der asphaltierten Landesstraße bergauf bis zur Abzweigung "Schnadiger Weiher". Rechts führt der Forstweg in Richtung des Bergsees bis zum Parkplatz. Von dort führt ein schmaler Wandersteig durch den Wald zum Schnadiger Weiher auf 1.615 m, der bereits vor 200 Jahren angelegt und in den 1950ern erweitert wurde. Versteckt und sehr schön in einem kleinen Waldstück gelegen, lädt er zum Innehalten und Verweilen ein. Der Rückweg erfolgt auf derselben Route.
Im Sommer lädt der Schnadiger Weiher zu einer kühlen Erfrischung beim Wildbaden ein.




































































SCHWIERIGKEIT: MITTEL


















Gemütliche Alm, umgeben von flachem Weidegelände, Bergwald und Panoramen.




















Ausgangspunkt ist die Abzweigung in Richtung Aifner Alm beim Parkplatz Kaunerberger Straße. Die Route startet auf einem festen Schotterweg. Nach ca. 300 m beginnt eine kurze Steigung, die aber gut zu überwinden ist. Auch die vorhandenen Auskehren (Entwässerungsrinnen) auf der Strecke (immer auf dem Hauptweg bleiben!) sind gut zu überqueren. Direkt vor der Alm ist ein sehr steiler und holpriger Anstieg zu bewältigen. Nach ca. 6 km und 1,5 h Fahrt hat man die Alm erreicht. Der Panoramablick in Almnähe ist schwer zugänglich, allerdings gibt es ca. 300 m vor der Alm sehenswerte Aussichtspunkte. Das Almpersonal ist sehr hilfsbereit und serviert einfache Almgerichte.
Parkplätze: bei der Aifner Alm vorhanden
Einkehrmöglichkeiten:
Aifner Alm – Almstube (Absatz 5–7 cm)
Toiletten:
Die WC-Anlage ist eingeschränkt befahrbar.
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Direkt vor der Alm zweigt ein Forstweg (Länge 600 m) ab. Er führt in geringer Neigung durch einen sehenswerten Zirbenwald.















































































































KLEINE HARBERUNDWANDERUNG








1.1653 m











Beliebte Wanderung durch Wälder und eine malerische Kulturlandschaft mit schönen Ausblicken.










Optimaler Ausgangspunkt ist das Naturparkhaus Kaunergrat. Vom Waldparkplatz aus kann die Wanderung in beide Richtungen gestartet werden – empfehlenswert ist der Einstieg nach links, um später die Aussicht besser genießen zu können. Der markierte Weg führt durch Fichtenwald mit kleinen, ökologisch bedeutsamen Moor ächen. Am Rastplatz „Kramats Wald“ lässt sich der Wald in Ruhe genießen. Nach einem kurzen Anstieg erreicht man eine Weggabelung, wo der Abzweig zur Aifner Alm wegführt. Etwa die Hälfte der Runde ist nun gescha t. Geradeaus geht es weiter in die Harbe-Wiesen, eine traditionell gep egte Kulturlandschaft mit artenreicher Flora und der wertvollen Verlandungszone rund um den Harbe-Weiher.
Parkplätze: Naturparkhaus Kaunergrat
Toiletten: im Naturparkhaus Kaunergrat
Einkehrmöglichkeiten: Restaurant Gachenblick im Naturparkhaus Kaunergrat
Für Kinderwagen und Rollstühle geeignet, teilweise kommen jedoch etwas steilere Passagen vor.






































1.548 m



Dieses Hochmoor zählt zu den schönsten und eindrucksvollsten



















Moorlandschaften Tirols – ein faszinierendes Naturjuwel.



Ausgangspunkt für diese reizvolle Wanderung ist der barrierefreie Parkplatz am Eingang zum Piller Moor (Infopoint). Ca. 400 Meter vom Naturparkhaus in Richtung Piller fahren. Über einen Schotterweg mit maximal 6 % Neigung geht es vom Parkplatz ca. 500 Meter bis zum Torfhüttenplatz. Hier gabelt sich der Weg: Hält man sich links, kommt man über einen Steg zum Naturdenkmal Piller Moor und zum Moorturm. Rechter Hand führt ein Weg an einer Winterfutterstelle vorbei und mündet in einen Steg, der zum Torfstichbereich führt. Nach ca. 200 m erreicht man eine Plattform, die mit einem sehenswerten Überblick über das „Putzenmoos“ aufwartet. Hier wurde noch bis Anfang der 1970erJahre Torf abgebaut. Der barrierefreie
Einkehrmöglichkeiten: Restaurant Gachenblick im Naturparkhaus Kaunergrat PILLER MOOR
Steg verläuft noch ca. 300 m weiter dem Moor entlang. Hier müssen Personen mit Mobilitätseinschränkung wieder umkehren. Auf gleichem Weg geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Parkplätze:
Parkplatz Piller Moor (barrierefreier Parkplatz)
Toiletten: rollstuhlgerechtes WC im Naturparkhaus Kaunergrat
Swiss-Trac- und Rollstuhlverleih im Naturparkhaus.


































































































Schöne Wanderung auf festem Schotterweg mit Einkehr auf der Gogles Alm.



















Ausgangspunkt ist ein barrierefreier Parkplatz knapp oberhalb der Abzweigung zur Gogles Alm. Von hier führt ein fester Schotterweg bergauf, beim Überqueren der rund 15 cm breiten Querrinnen ist jedoch Vorsicht geboten. Der Forstweg weist kurze Abschnitte mit Steigungen von bis zu 20 % auf, zudem ist der Belag teils grob und steinig – eine Begleitperson ist daher empfehlenswert. Anschließend geht es auf einem leicht ansteigenden, gut befestigten Weg weiter, ehe rund ein km vor der Alm nochmals ein steileres Teilstück mit grobem Schotter wartet. Nach 6 km bzw. etwa 1,5 h Gehzeit ist die Gogles Alm erreicht. Dank einer flachen Rampe ist der Zugang zur gemütlichen Almstube bar-
rierefrei, wo das freundliche Team regionale Köstlichkeiten serviert.
Parkplätze: ca. 200 m oberhalb der Abzweigung zur Gogles Alm
Toiletten: Behinderten-WC vorhanden
Einkehrmöglichkeiten: Gogles Alm
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Tipp: Swiss-Trac und Rollstuhlverleih im Naturparkhaus.
Toureninfos mit GPS-Daten





























Sattelklause



























Fendler Alpe





TIERLEHRPFAD ZUR FENDLER ALM






Der Tierlehrpfad in Fendels verbindet die Sattelklause mit der Fendler Alm. Auf anschaulichen Tafeln gibt es Spannendes über Kuh, Reh, Waldameise und viele andere heimische Tiere zu entdecken.

Vom Parkplatz der Bergbahn Fendels geht es mit der Sattelbodenbahn, einer Sesselbahn, bequem zur auf 1.870 m gelegenen Sattelklause, wo bereits die ersten Attraktionen für Kinder warten.
Von dort führt der Lehrpfad zur Fendler Alm mit zahlreichen Stationen. Der Weg startet beim Waldspielplatz, folgt dem Forstweg nach rechts und ist auch mit einem geländetauglichen Kinderwagen gut machbar – ideal für Familien mit kleineren Kindern. Sitzgelegenheiten laden unterwegs zum Ausruhen und Genießen ein. Auf 1.970 m Höhe lockt schließlich die Fendler Alm mit regionaler Kost – und sogar einem eigenen kleinen Spielplatz.
Parkplätze:
Bergbahnen Fendels
Toiletten: keine barrierefreien Toiletten auf der Alm, rollstuhlgerechte Toilette bei der Talstation der 4er-Sesselbahn
Einkehrmöglichkeiten: Restaurant Sattelklause, Fendler Alm
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Es empfiehlt sich die spaßige Fahrt mit den Mountaincarts von der Sattelklause hinunter nach Fendels.

FREIHEIT AUF 3 RÄDERN
Handbiken im Kaunertal
Es ist eine faszinierende Sportart für Inklusion und Fitness: Mit den Armen statt den Beinen angetrieben, bietet das Handbike Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Möglichkeit, sportlich aktiv zu sein und die Bergwelt auf eigene Faust zu erkunden. Mit seiner ausgezeichneten Infrastruktur hat sich das Kaunertal als Hotspot für Handbiker etabliert. Besonders beliebt sind Ausfahrten auf der Kaunertaler Gletscherstraße: 26 km Panoramagenuss, vorbei an Wasserfällen, Felswänden und bis hinauf zum ewigen Eis.
Tipp: Neben der Kaunertaler Gletscherstraße locken Touren in der Umgebung wie die Umrundung des malerischen Reschensees (ca. 15 km).

Handbike Battle
Im Kaunertal findet jedes Jahr eine ganz besondere sportliche Herausforderung statt: das Handbike Battle. Athletinnen und Athleten stellen sich dabei mit purer Armkraft dem Anstieg der Kaunertaler Gletscherstraße.

Nach dem Startschuss an der Mautstelle zieht eine lange Karawane von Handbiker:innen mit ihren Begleiter:innen durch die wunderschöne Berglandschaft, vorbei am Stausee, hinauf zum Ziel. Unterwegs begegnen sie frei laufenden Kühen, begeistertem Publikum und Verp egungsstationen – aber vor allem sich selbst: Körperliche und mentale Bestleistungen sind gefragt, um die 20 Kilometer lange Strecke mit einem Höhenunterschied von fast 1.000 Metern zurückzulegen. Oben angekommen, werden alle Teilnehmenden feierlich empfangen – ganz im Sinne der Mission: Zeigen, dass alles möglich ist und Träume wahr werden können!

Neben den Teams wie jenen der niederländischer Rehabilitationszentren messen sich auch Einzelteilnehmer:innen im Wettkampf.
SCHWIERIGKEIT: MITTEL
GEPATSCHHAUS
1.928 m
Idyllisches Einkehrziel unweit der Kaunertaler Gletscherpanoramastraße.

Das Gepatschhaus ist die älteste deutsche Alpenvereinshütte Österreichs und erstrahlt nach umfassender Renovierung in neuem Glanz, ohne seinen urigen Charme verloren zu haben. Die Au ahrt bis zur Kapelle kann auf Nachfrage von Rollstuhlfahrer:innen benutzt werden. Terrasse und Nebengebäude liegen im Erdgeschoss und sind barrierefrei für Rollstuhlfahrer:innen zugänglich. Im Nebengebäude gibt es eine barrierefreie Toilette. Die ruhige Lage und die Sonnenterrasse laden mit Blick auf den Fernergarten und Gepatschferner zum Verweilen ein. Hier schmecken traditionelle Gerichte der Tiroler Küche, besonders beliebt ist der Kaiserschmarrn.
Parkplätze: direkt beim Gepatschhaus
Toiletten: Behinderten-WC vorhanden
Einkehrmöglichkeiten:
Gepatschhaus (Gastraum und WC für Rollstuhl geeignet)
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Idyllisches Einkehrziel beim Handbiken auf der Kaunertaler Gletscherpanoramastraße.
SCHWIERIGKEIT: LEICHT
RADWEG RIED – PFUNDS
ca. 16 km
Entspannte Radtour entlang des Innradweges im Tiroler Oberland.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Rieder Badesee. Die Route beginnt auf dem Radweg und führt durch den Ortskern von Ried entlang der alten Straße (Teil des Inntalradweges in Richtung Pfunds und Schweiz). Nach ca. 11 km muss man die Landesstraße überqueren. Der letzte Teilabschnitt vor Pfunds führt malerisch entlang von saftigen Wiesen und Feldern. Nach ca. 15,5 km hat man den Ortskern von Pfunds erreicht, wo sich zur Belohnung Einkehrmöglichkeiten bieten. Die Tour verläuft überwiegend auf wenig befahrenen Asphaltstraßen. Am besten folgt man der Beschilderung des Innradweges. Dank des geringen Höhenunterschieds von Ried (876 m) und Pfunds (970 m) eignet sich die Tour auch für Gelegenheitsradler:innen.
Einkehrmöglichkeiten:
Hotel Traube, Pizzeria im Posthotel in Pfunds
Toiletten:
Die genannten Restaurants verfügen über rollstuhlgerechte Toiletten. Ein solches be ndet sich auch beim Rieder Badesee.
Variante: vom Parkplatz Mariastein (direkt bei der Innbrücke) nach Pfunds (ca. 5 km) – auch als Wanderstrecke geeignet (mit Begleitperson!)
SCHWIERIGKEIT: LEICHT
INNTALRADWEG ZAMS BIS GURGLTAL
22 km
Landschaftlich und kulturell interessante Tour im Inntal und Gurgltal.

Ausgangspunkt ist der KrankenhausParkplatz in Zams. Der Abschnitt von Zams nach Schönwies und durch die Milser Au bis zur Raststätte Alpenrast Tyrol in Mils verläuft überwiegend eben bis leicht abwärts und eignet sich auch ideal für Handbiketouren. Von der Raststätte verläuft die Route noch etwa 5 km auf dem Inntalradweg, bevor man in Richtung Imst-Gurgltal abzweigt. Etwa 200m nach der Abzweigung ist eine gut einsehbare Landesstraße zu überqueren, nach weiteren 600m im Ortsteil Imst-Brennbichl folgt der nächste Straßenabschnitt. Die Strecke führt durch eine Unterführung, entlang eines Gewerbegebiets und über die Brücke des Pigerbaches auf einen landschaftlich reizvollen Radweg. Rund
1,5 km vor dem Ziel wechselt man auf einen gut befahrbaren Schotterweg. Das Ziel ist die Knappenwelt unterhalb von Tarrenz.
Parkplätze:
Krankenhaus Zams, Alpenrast Tyrol
Einkehrmöglichkeiten: in den Orten entlang der Strecke
Toiletten: in den Einkehrmöglichkeiten; im Museum der Knappenwelt in Tarrenz
Im Bergbau-Freilichtmuseum erleben Sie, wie die Knappen einst im Gurgltal arbeiteten und lebten.
SCHWIERIGKEIT: LEICHT
RADWEG MALS – MERAN
ca. 60 km
Abwechslungsreicher
Radweg entlang Südtirols längstem Fluss.

Die Etschradroute entlang der historischen Via Claudia Augusta gehört zu den faszinierendsten Radrouten Südtirols und verläuft vom Reschenpass bis nach Meran. Besonders der Abschnitt von Mals nach Meran ist ein Highlight für Straßenradfahrer:innen, E-Biker:innen und Familien, die den Vinschgau sportlich erkunden möchten. Die Strecke ist abwechslungsreich, überwiegend ach oder leicht bergab, größtenteils asphaltiert und daher auch für Freizeitradler:innen mit moderater Ausdauer gut geeignet. Unterwegs bieten sich viele lohnende Stopps an: Das mittelalterliche Städtchen Glurns lädt zu einem Bummel ein, während Laas als Marmor- und Marillen-Hochburg bekannt ist. Die Route führt quer durch Obstplantagen, vorbei an Burgen und Schlössern, durch Schluchten und Naturschutzgebiete – ein landschaftlicher Genuss auf ganzer Strecke.
Anreise:
Mit dem Auto nach Mals, Rückfahrt mit dem Zug von verschiedenen Bahnhöfen aus möglich.
Fahrrad-Verleih: in Mals; Rückfahrt von Meran bequem mit dem Zug Einkehrmöglichkeiten: in den Orten entlang der Strecke
Dank des landesweiten ‚One-Way‘Verleihsystems in Südtirol können Fahrräder an einem Bahnhof ausgeliehen und am Zielort wieder zurückgeben werden.
Die Rückfahrt mit dem Zug ist von verschiedenen Bahnhöfen aus möglich.

Aktiv durch den Winter
Tief verschneite Landschaften, sportliche Erlebnisse und wohlig warme Einkehrziele: Das Kaunertal zeigt den Tiroler Bergwinter von seiner schönsten Seite. Für Pistenspaß geht’s ins familienfreundliche Skigebiet Fendels oder auf den Kaunertaler Gletscher mit seinen barrierefreien Bergbahnen. Entlang des ganzen Tals ermöglichen barrierefreie Loipen, Wanderwege und Aus ugsziele unbeschwerte Bewegung – für Gäste mit körperlichen Einschränkungen ebenso wie für Familien und alle, die sanften Wintergenuss lieben.
»Hohe Berge. Große Momente.«
Ein Versprechen, das der Kaunertaler Winter mehr als einlöst.
SCHNEE & EIS ERLEBEN

INTERVIEW MIT JELENA JEHLE
Der Kaunertaler Gletscher bietet für Jelena Jehle perfekte Bedingungen zum Trainieren.
„Skifahren gibt mir das Gefühl von Freiheit“

Nach einem Unfall im Jahr 2021 sitzt die junge Tirolerin Jelena Jehle im Rollstuhl. Kein Grund, auf ihr geliebtes Hobby zu verzichten: Als Paraskisportlerin in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom nimmt sie aktuell an FIS-Rennen teil und träumt davon, eines Tages bei den Paralympics an den Start zu gehen. Begonnen hat ihre sportliche Reise am Kaunertaler Gletscher …
Schon gewusst? Para Ski Alpin ist eine Sportart für Athletinnen und Athleten mit körperlichen Einschränkungen, darunter Amputationen, Lähmungen oder auch Sehbehinderungen.
Jelena, wie bist du zum Monoskifahren gekommen?
In der Reha hat mich eine Therapeutin erstmals darauf aufmerksam gemacht.
Ein Jahr nach meinem Unfall war es dann so weit: Ich absolvierte meinen ersten Monoskikurs – organisiert vom Verein Snowclan, und natürlich auf dem Kaunertaler Gletscher.
Wie war das Gefühl, wieder auf der Piste zu stehen?
Monoskifahren zu lernen ist viel schwieriger, als man denkt! Je nach körperlichen
Voraussetzungen kämpft man anfangs stark mit dem Gleichgewicht. Aber schon nach den ersten Versuchen kam der Spaß –und am Ende meines ersten Winters hatte ich tatsächlich an 100 Skitagen auf der Piste gestanden. Dieses Freiheitsgefühl, wenn man wieder hinuntergleitet, ist einfach unbeschreiblich.
Was sind die wichtigsten Voraussetzungen für barrierefreies Skifahren?
So wie am Kaunertaler Gletscher ist es perfekt: Alle Bahnen und Lifte sind adaptiert,
© TVB Tiroler Oberland | Roman Huber

das Personal ist aufmerksam, und man merkt sofort, dass das Gebiet auf Barrierefreiheit spezialisiert ist. Auch die kurzen Wege erleichtern vieles – ich kann vom Auto problemlos in die Bahn umsteigen und retour, den Rolli immer in Reichweite.
Welche Pisten fährst du am liebsten?
Die rote Abfahrt vom Falginjoch – sie ist angenehm breit, sonnig und einfach „g’führig“! Aber grundsätzlich mag ich alle Pisten hier. Ein riesiger Pluspunkt sind die
super Schneeverhältnisse: Naturschnee wie am Kaunertaler Gletscher fährt sich für Monoskisportler:innen deutlich angenehmer als der harte Kunstschnee.
Bereitest du dich hier auch auf deine Rennen vor?
Ja, absolut. Vor allem im Herbst und Frühjahr trainiere ich intensiv am Kaunertaler Gletscher, sei es mit dem Verein Snowclan, mit meiner Projektgruppe oder mit dem Österreichischen Skiverband. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket, von der Infrastruktur bis zu den Vibes.
Am Kaunertaler Gletscher ist alles herrlich unkompliziert. Deshalb können wir uns in den Trainingsgruppen voll und ganz auf den Sport konzentrieren.
Jelena Jehle, Monoski-Athletin

Was sind deine nächsten Ziele –sportlich und persönlich?
Durch meine Querschnittlähmung habe ich gelernt, den Moment zu genießen.
Beim Monoskifahren kann ich meine Leidenschaft für Sport und meine Liebe zur Natur verbinden. Daraus schöpfe ich viel Lebensfreude und Motivation für große Ziele wie die Teilnahme an den paralympischen Spielen oder die Übernahme des elterlichen Bauernhofes.

© TVB Tiroler Oberland Roman Huber
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WINTERSPORT FÜR ALLE
Skifahren am Gletscher
Verborgen im hinteren Kaunertal liegt eins von Österreichs schönsten Skigebieten: der Kaunertaler Gletscher, eingebettet in eine Berglandschaft mit über dreißig Dreitausendern. Warteschlangen und überfüllte Pisten gibt es hier nicht. Stattdessen locken 55 gep egte Abfahrtskilometer mit überwiegend Naturschnee zum entspannten Skifahren, Snowboarden und Monoskifahren. Hellblaue Pisten mit wenig Gefälle sorgen für risikofreien Skispaß. Von Vorteil ist auch die bequeme Anreise auf der Gletscherpanoramastraße mitten ins Skigebiet – mit Parkplätzen für Monoskifahrer:innen und Personen mit Handicap direkt an der Piste.
BARRIEREFREI DURCH DEN SKITAG
Der Kaunertaler Gletscher ist ein geprüftes und vom Land Tirol ausgezeichnetes Monoskigebiet mit jahrzehntelanger Erfahrung in Monoskikursen. Alle Liftanlagen sind ebenerdig erreichbar, Talund Bergstation verfügen über einen innovativen Zugang mit speziellem Bodenbelag für Monoskifahrer:innen.
Geschulte Mitarbeiter:innen stehen bei Bedarf gerne zur Seite.
MONOSKI-BEGLEITUNG
Damit auch Menschen mit Handicap ungetrübtes Skivergnügen genießen können, bietet die „Top Schischule Kaunertal“ Begleitpersonen für Monoskifahrer:innen an. Anmeldungen per Mail an: info@topschischule.com oder telefonisch unter: +43 5472 94 100
RESTAURANT WEISSSEE
Köstliche Spezialitäten, Tiroler Herzlichkeit und ein wunderbarer Bergblick: Beim (Mono)-Skifahren am Kaunertaler Gletscher darf eine Einkehr im Gletscherrestaurant Weißsee nicht fehlen. Komfortabel mit der Ochsenalmbahn erreichbar, mit großzügigem Free owBereich, rollstuhlgerechten Toiletten sowie freundlichem Personal.


Monoski-Verleih: Firma Alois Praschberger: praschberger.com/wintersport/

BLAUE STUNDE MIT DEM PISTENBULLY-EXPRESS
Wenn der Skibetrieb am Kaunertaler Gletscher endet, die Gäste ins Tal zurückkehren und sich tiefe Ruhe über die Berge legt, beginnt die besondere Stimmung der blauen Stunde. Im PistenBully-Express der Kaunertaler Gletscherbahnen erreichen mobilitätseingeschränkte Gäste die schönsten Aussichtspunkte im Skigebiet, um das Farbenspiel der Dämmerung in vollen Zügen zu bewundern.
Infos & Kontakt: eigenständige Au ahrt zum Gletscherparkplatz (Pkw-Maut im Preis inkludiert);
Dauer der Gletschertaxifahrt: ca. 1,5 Stunden; mit Guide, inklusive Pause und kleiner Erinnerung
Kaunertaler Gletscherbahnen: +43 5475 55 66 oder E-Mail: kaunertal@tirolgletscher.com


Wichtig: warme Bekleidung und festes Schuhwerk; max. Gruppengröße: 3 Personen im Rollstuhl und 4 Begleitpersonen

Entspanntes
Skifahren in Fendels
Das überschaubare Skigebiet Fendels liegt auf einem sonnigen Hochplateau am Taleingang und punktet mit seiner familiären Atmosphäre. Die Lifte starten direkt im Ort Fendels, und von Ried im Oberinntal bringt eine Seilbahn Gäste hinauf, mitten ins Skigebiet. Rund 15 schneesichere Pistenkilometer für Einsteiger:innen und Könner:innen, eine Naturrodelbahn und gemütliche Winterwanderwege machen Fendels zum idealen Platz für abwechslungsreiche Tage im Schnee. Für die Kleinsten gibt’s ein liebevoll gestaltetes Kinderland mit Zauberteppich, Tellerlift und Parcours. In der Skischule und Kinderbetreuung sind sie zudem bestens aufgehoben.
2 Skigebiete – 1 Skipass: Mit dem Kombi-Skipass für den Kaunertaler Gletscher sowie Fendels erwartet Sie doppeltes Pistenvergnügen im Kaunertal.
IDEAL FÜR FAMILIEN

DURCHS TAL GLEITEN
Langlaufen
Die Naturpark- & Gletscherregion Kaunertal ist o ziell als „Tiroler Langlaufspezialist“ ausgezeichnet – und das spürt man auf jeder Runde. Mehrere Loipen im Tal sind barrierefrei zugänglich und tragen das Gütesiegel für Qualität. Unterwegs sind Gäste hier mit speziellen Langlaufschlitten: einem bequemen Sitz auf zwei schmalen Skiern, die durch Armkraft angetrieben werden und pures Gleitgefühl schenken. Wer kein eigenes Gerät besitzt, kann es vor Ort ausleihen und auf den leichten Runden ausprobieren.
STARTKLAR FÜR DEN LOIPENSPASS
In den Verleihstellen wird der Schlitten an die persönlichen Gegebenheiten angepasst und es erfolgt eine kurze Einweisung in die Handhabung. Dann kann es auch schon losgehen – allein oder in Begleitung von Familie und Freund:innen. Auf Wunsch lässt sich für den sicheren Einstieg auch ein Guide organisieren.

Langlaufschlittenverleih:
Haus Renate: Vergötschen 48, 6524 Kaunertal, Tel.: +43 5475 275, www.hausrenate.com
Hotel Weisseespitze****:
Platz 30, 6524 Kaunertal Tel.: +43 5475 316 www.weisseespitze.com

Individuell anpassbare Langlaufschlitten garantieren für maximalen Fahrkomfort und reibungslosen Langlaufspaß. Im Verleih komplett mit Stöcken erhältlich.









1 2

SCHWIERIGKEIT: LEICHT
LOIPE
LOCH-RUNDE
Eine schnelle Loch-Runde geht immer: Die barrierefreie, leichte Loipe eignet sich wunderbar, um auf Langlaufskiern oder -schlitten gedanklich abzuschalten.
Die Einstiegsrunde in Platz ähnelt der Kaser-Runde (5): Nach kurzem Steilstück am Anfang verläuft sie idyllisch und angenehm ach über die ersten Wiesen im Kaunertal. Somit eignet sich die Runde auch perfekt für Anfänger:innen bzw.

SCHWIERIGKEIT: LEICHT
LOIPE FELD-RUNDE
Stressfrei langlaufen auf Schlitten und Skiern: Nicht nur Anfänger:innen, auch wahre Genießer:innen schätzen die Feld-Runde im Kaunertal.
mobilitätseingeschränkte Personen. Der Loipeneinstieg be ndet sich in Platz bei der Infohütte. durch alle Langlaufrunden im Kaunertal führt. Mit ihrem kurzen, gemütlichen Charakter vor schöner Bergkulisse ein Highlight auch für jeden Langlau an.
Höhenmeter: 3
schneesicher aufgrund der Höhenlage des Kaunertales
Die für Schlittenlanglauf und Langlauf mit Kindern geeignete Loipe beginnt im Ortsteil Vergötschen hinter dem Hotel Gsallbach. Sie kann als letzter Abschnitt vor dem äußeren Ende der KaunertalRunde verwenden werden, die (mit Ausnahme der Winkel- und Grasse-Runde)
Höhenmeter: 3
schneesicher aufgrund der Höhenlage des Kaunertales

















SCHWIERIGKEIT: LEICHT
LOIPE ANGER-RUNDE
Schön in den Talboden eingebettete Langlaufrunde, querfeldein durch die Feichtener Wiesen – ideal für erste (Schlitten-)Langlaufversuche.
Ein kleiner Hügel am Anfang ist das Schwierigste dieser Runde, die sowohl für Anfänger:innen als auch Fortgeschrittene geeignet ist. Mehr Herausforderung gefällig?
SCHWIERIGKEIT: LEICHT
LOIPE KASER-RUNDE
Auf der kleinen, feinen Kaser-Runde kann man wunderbar an seiner Technik feilen und gleichzeitig die Landschaft genießen.
SCHWIERIGKEIT: MITTEL
GRASSE-RUNDE
3 4
Etwa bei der Hälfte der Angerrunde liegt die Abzweigung zur schwereren Winkelrunde, zu der Sie die Hauptstraße überqueren müssen. Die Anger-Runde ist auch für mobilitätseingeschränkte Personen barrierefrei für den Schlittenlanglauf zugänglich.
Höhenmeter: 5
schneesicher aufgrund der Höhenlage des Kaunertales
Ruhige und landschaftlich reizvolle Strecke mit ersten Herausforderungen.
Die gemütliche Grasse-Runde startet im Ortsteil Grasse, direkt beim Sportplatz (Parkmöglichkeit vorhanden). Die leicht bewältigbare und sonnig gelegene Strecke lädt zu einer entspannten Langlaufrunde inmitten der Kaunertaler Winterlandschaft ein.
Höhenmeter: 64 m
schneesicher aufgrund der Höhenlage des Kaunertales
Der perfekte Einstieg mit kaum Höhenmetern – und damit auch die ideale Runde, um ein Techniktraining oder das Aufwärmprogramm zu absolvieren. Egal ob Kinder oder Junggebliebene, die KaserRunde ist wirklich für alle geeignet. Die Einstiegsmöglichkeit be ndet sich direkt über der Brücke beim Quellalpin. Die Loipe ist auch für mobilitätseingeschränkte Personen barrierefrei zugänglich.
Höhenmeter: 10
schneesicher aufgrund der Höhenlage des Kaunertales

Winterwandern
Auf geräumten Wegen durch verschneite Dörfer und Landschaften zu wandern, schenkt frische Energie und neue Perspektiven.

Entschleunigung, Ruhe und Kraft tanken – die klare Bergluft einatmen und den Moment genießen: Das ist Winterwandern im Kaunertal. Besonders im Naturpark Kaunergrat und am Winterberg Fendels präsentieren sich viele der wunderschönen Winterwanderwege auch barrierefrei. So zum Beispiel der 5,6 Kilometer lange Winterwanderweg Harbe. Parallel zu den Langlaufloipen und umgeben von Wäldern und verschneiten Wiesen öffnen sorgfältig geräumte Pfade den Blick auf die Schönheit der Natur. Idyllisch gelegene Rastplätze bieten unterwegs kleine Auszeiten.

Praktische Tipps:
Kleidung im Zwiebelprinzip für optimale Wärme und Ventilation. In der Dämmerung unbedingt Lichter und Reflektoren verwenden.
Akkustand beachten – bei Kälte nimmt die Akkuleistung schneller ab.
Rollstühle sollten wintertauglich und gut gewartet sein.
Kinderwägen mit großen, robusten Rädern erleichtern die Fahrt auf winterlichem Untergrund.


WALLFAHRTSKIRCHE
KALTENBRUNN
Auch im Winter ist die weithin sichtbare Kirche ein zauberhaftes und besinnliches Ausflugsziel.
Die Wallfahrtskirche Kaltenbrunn im Ortsteil Nufels zählt zu den bekanntesten Kirchen Tirols – und ist auch im Winter barrierefrei erreichbar. Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Infohütte in Platz. Von dort geht es auf leichtem Weg nach Nufels und weiter direkt zur Kirche.
Dauer: 45 min
Länge: 1,5 km
Aufstieg: 35 m |
Höchster Punkt: 1.263 m
Parkplatz: Infohütte Platz
Toiletten:
Die Toiletten sind während der Ö nungszeiten des Gasthauses Kaltenbrunn frei zugänglich.
TALWANDERUNG IM WINTER
Der Talwanderweg führt als herrlicher Höhenweg oberhalb der Ortschaften Grasse, Feichten, Unterhäuser, Vergötschen und Platz entlang.
Dauer: bis zu zwei Stunden
Ausgangspunkte: von allen genannten Weilern
Toiletten:
Quellalpin, Gemeindehaus
Tipp: Die Wanderung lässt sich gut mit einem Besuch im Flügelmuseum von Toni Wille verbinden.
Immer wieder ö net sich der Blick auf die kleinen Weiler und das winterliche Langlauftreiben im Tal. Der komplett geräumte Weg eignet sich auch für Rollstuhlfahrer:innen. Wer mag, wandert die ganze Runde, oder man teilt sie in gemütliche Etappen: etwa von Feichten nach Unterhäuser, von Unterhäuser nach Vergötschen oder von Vergötschen nach Platz.
Tipp: Mit dem X8 E-MountainRollstuhl ist auch der Bergwerksblick erreichbar; je nach Breite der vom Schnee geräumten Zugangswege auch der Adlerblick.
Die Wunderkammer „Pulse Voronoi“ in den Swarovski Kristallwelten

VIELFALT OHNE GRENZEN

Überregionale Aus ugsziele & Aktivitäten

So schön es im Kaunertal auch ist – ein Blick über den Talrand lohnt sich auf jeden Fall. Tirol und Südtirol bieten eine Fülle an barrierefreien Aus ugszielen: von charmanten Städten und historischen Anlagen über gemütliche Almen bis hin zu atemberaubenden Panoramen. Ein längerer Aufenthalt im Kaunertal lädt dazu ein, den Urlaub mit Tagesaus ügen zu bereichern. Unsere Auswahl zeigt Orte, die für Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen, Rollstuhlfahrer:innen und Gäste mit eingeschränkter Mobilität gut erreichbar sind.
Erweitern Sie Ihren Horizont und entdecken Sie die reiche Kultur der Alpenregion.



INNSBRUCK
DAS HERZ TIROLS
Alpines Panorama trifft auf urbanes
Flair: Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck ist immer einen Ausflug wert. Auch mit Rollstuhl, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität lassen sich die Highlights der Alpenmetropole entdecken – vom Goldenen Dachl über Dom und Hofburg bis zur BergiselSprungschanze.
barrierefreie Öffis
leicht zugängliche Sehenswürdigkeiten
rollstuhlfreundliche Stadtrunde
weitere Infos: www.innsbruck.info
SWAROVSKI KRISTALLWELTEN
ORT DER FANTASIE
Funkelnde Wunderkammern voller
Kreativität, Design und Kunst: Die Kristallwelten zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tirols. Sowohl die Ausstellungen im Inneren als auch der zauberhafte Garten präsentieren sich durchgängig barrierefrei. Lassen Sie sich von Kristall in allen Facetten überraschen, begeistern und berühren!
Leihrollstühle
Behindertenparkplätze beim Foyer
Rrollstuhlfreundlicher Shuttlebus ab Innsbruck
weitere Infos: kristallwelten.com/swarovski
RESCHENSEE MIT ALMGENUSS
Der versunkene Kirchturm ist heute das Wahrzeichen des Vinschgau. Auf der ebenen Uferpromenade haben auch Rollstuhlfahrer:innen und Familien mit Kinderwagen schöne Sicht auf das Denkmal.
MELAGER ALM & RESCHER ALM
Sowohl der idyllische Weg im Langtauferer Tal zur Melager Alm als auch von Reschen zur aussichtsreichen Rescher Alm sind gut befestigt, mäßig ansteigend und mit Kinderwagen oder Swiss-Trac zu bewältigen.

GLURNS
JUWEL IM VINSCHGAU
Die kleinste Stadt Südtirols verzaubert mit ihrer charmanten Atmosphäre. Die Ringmauer mit ihren drei markanten Tortürmen bildet die einzige vollständig erhaltene geschlossene Wehranlage der Alpen. Trotz mittelalterlicher Struktur ist das malerische Stadtzentrum für Besucher:innen mit Mobilitätseinschränkungen gut zugänglich.
weitere Infos: www.vinschgau.net
rollstuhlgerechte WCs am Reschensee Parkplatz beim Kirchtum
weitere Infos: www.suedtirol.info
© Innsbruck Tourismus / Markus Mair
© TVB Tiroler Oberland | Daniel Zangerl
© Swarovski Kristallwelten
© IDM Süditirol-Alto Adige/Alex Moling

MERAN
DIE PERLE SÜDTIROLS
Palmen, Promenaden und prachtvolle
Villen: Die kleine, feine Kurstadt Meran verbindet Kultur, Kulinarik und Lebensfreude. Viele Highlights wie der Tappeinerweg, die Gärten von Schloss Trauttmansdor oder die Therme sind hindernisfrei zugänglich. Auch die berühmten Lauben mit ihren glatten Böden lassen sich angenehm befahren.
weitere Infos: www.suedtirol.info

HIGHLINE179 IN REUTTE
Nervenkitzel pur: Die highline179, eine der längsten Fußgängerhängebrücken weltweit, schwebt in 114 Metern Höhe über dem Tal. Auf ihr erö net sich ein fantastischer Blick auf die Burgenwelt Ehrenberg und die umliegende Bergwelt. Ganzjährig geö net, über einen Schrägaufzug barrierefrei zugänglich und mit Rollstuhl befahrbar!
eigener Eingang für Rollis
Brückenbreite 1,2 m
Europas erste rollstuhlgerechte Zipline
weitere Infos: www.highline179.tirol


ALPINARIUM GALTÜR ERLEBNISMUSEUM
ÖTZIDORF UMHAUSEN & GREIFVOGELPARK
Eindrucksvoll eingebettet in die hochalpine Landschaft, ist das Alpinarium Galtür weit mehr als ein Museum: Die markante 345 Meter lange und 19 Meter hohe Schutzmauer erzählt von der Lawinengeschichte des Ortes und bildet zugleich den Rahmen für ein modernes Informations- und Dokumentationszentrum mit spannenden Ausstellungen.
breite Rampe vom Parkplatz stufenlose Ausstellung; rollstuhlgerecht sind auch Lift und WC
Leihrollstühle vor Ort
weitere Infos: www.alpinarium.at
Wie lebten die Menschen in der Jungsteinzeit? Im archäologischen Freilichtpark Ötzi-Dorf zeigen authentisch nachgebaute Hütten, Werkzeuge, Wa en und historische Haustiere den Alltag von damals. Das Kombiticket gilt außerdem für eine spektakuläre Flugvorführung im benachbarten Greifvogelpark inkl. Volieren und Lehrpfad.
Behinderten-Parkplätze vor Ort gesamtes Areal barrierefrei automatische Schiebetüren
weitere Infos: www.oetzi-dorf.at www.greifvogelpark.at
© IDM Südtirol-Alto Adige/Manuel Ferrigato
© TVB Paznaun-Ischgl
© Burgenwelt Ehrenberg
© Ötztal Tourismus & Ötzi-Dorf Umhausen
IMPRESSUM
HERAUSGEBER UND FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH
TVB Tiroler Oberland
Erlebnisraum Kaunertal
A-6524 Kaunertal, Feichten 134
KONZEPTION, GESTALTUNG, ILLUSTRATIONEN
WEST Werbeagentur, Imst
KARTEN
Alpenwelt Verlag, Bruneck

VERWIRKLICHT MIT DER UNTERSTÜTZUNG VON
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ko nanziert.
ERSCHEINUNGSDATUM
Dezember 2025
DRUCK
Alpina Druck GmbH, Innsbruck











































