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Theaterzeitung

Un ballo in maschera Am 26. September feiert unsere Eröffnungsoper im Großen Haus Premiere – Verdis Meisterwerk von einzigartiger musikalischer Perfektion zwischen Komödie und Tragödie, Leichtigkeit und Abgrund.

SEP / OKT 2026 Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung


KOPRODUKTION

TITELGESCHICHTE

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DIE MASCHINEN UND WIR

ZWISCHEN AUFKLÄRUNG UND ABSOLUTISMUS Mit Un ballo in maschera schuf Giuseppe Verdi eine Oper, in der sich leidenschaftliche Liebe, politische Intrigen und Fragen nach Macht und Verantwortung auf eindringliche Weise verbinden.

Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn sie beginnt, sich den Logiken ihrer eigenen Technologien anzupassen? Dieser Frage widmet sich Codeborn, das neue Musiktheater der Komponistin und Multimedia-Künstlerin Zara Ali.

Irene Girkinger

TEXT Diana Merkel BILD Frol Podlesnyi

TEXT Johanna Wildling BILD Leon Arévalo

Intendantin des Tiroler Landestheaters Immer wieder griff Giuseppe Verdi bei der Wahl seiner Sujets auf historische Stoffe zurück – man denke an Attila, Giovanna d’Arco, I Lombardi alla prima crociata oder auch I due Foscari. Wenngleich er stets die persönlichen Konflikte der Charaktere ins Zentrum stellte und die historischen Bezüge dabei mal stärker, mal schwächer ausfallen, maß Verdi den geschichtlichen Fakten große Bedeutung bei. Die sorgfältige Beschäftigung mit den historischen Quellen sollte den Figuren und ihren Konflikten Glaubwürdigkeit verleihen und damit auch ihre Assoziierbarkeit gewährleisten. Mit Un ballo in maschera wandte sich Verdi einem Ereignis zu, das zum Zeitpunkt der Komposition erst knapp 60 Jahre zurücklag und seine Aktualität daher noch lange nicht eingebüßt hatte. Die politische Brisanz des Werkes zeigt bereits seine Entstehungsgeschichte. Ursprünglich war die Oper als Auftragswerk für das Teatro San Carlo in Neapel geplant. Doch die neapolitanische Zensur erhob massive Einwände gegen die Darstellung eines Königsmordes auf der Opernbühne. Angesichts der politischen Spannungen im Königreich beider Sizilien erschien der Inhalt der Oper den Zensurbehörden als höchst problematisch – Titel, Ort und Konflikte sollten verändert werden. Als selbst die Überarbeitungen die Zensoren nicht zufriedenstellten, verlangte der Komponist die Auflösung seines Vertrags. In einer Verteidigungsschrift von 1858 begründete er: «Die Veränderung der Zeit und des Ortes nimmt dem Drama und der Musik ihren Charakter». Stattdessen sollte die Oper in Rom aufgeführt werden, doch auch da meldete sich die Zensur, diesmal die des Vatikans: Die Handlung

Liebes Publikum! Ich hoffe, Sie hatten einen schönen, abwechslungsreichen und erholsamen Sommer. Auch wenn natürlich die Hitze und Dürre nachdenklich stimmen, genauso wie die vielen politischen und wirtschaftlichen Krisen, die unseren Alltag seit geraumer Zeit begleiten. Vieles ist momentan im Umbruch und in Veränderung. Deshalb: Rein ins Freie! Mit OPTIMISMUT starten wir in die neue Saison – und wollen Zuversicht und Verantwortung in Zeiten von Unsicherheit, Polarisierung und Wandel vermitteln. Gerade jetzt ist Theater als lebendiger Ort der Begegnung, Offenheit und Freiheit sowie des Perspektivenwechsels wichtiger denn je. Freuen Sie sich auf unterhaltsame, abwechslungsreiche, fordernde und beglückende Stunden in all unseren verschiedenen Spielstätten: Und wenn wir uns zusammen retten? Wir blicken dankbar auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück: Mit rund 167.000 Besucher:innen konnten wir ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichen. Wir freuen uns sehr, dass unser Programm auf so große Zustimmung gestoßen ist und hoffen, der Spielplan für die neue Saison spricht Sie ebenfalls an. Auf eine gute Sitznachbarschaft! Wir haben versucht, der Vielfalt von Theater und Musik weiter Rechnung zu tragen und ein abwechslungsreiches Programm, bei dem für alle etwas dabei ist, für Sie zusammenzustellen. Pause von Zuhause: Freuen Sie sich auf 27 Premieren und 77 Konzerte sowie zahlreiche zusätzliche Veranstaltungen, Formate, Projekte und Gastspiele renommierter Künstler:innen. Und auf inspirierende Begegnungen und Gespräche, neue Ideen und Sichtweisen – denn: Neuer Trendsport Diskurswerfen! In diesem Sinne – bis bald bei uns im Theater! Herzlich, Irene Girkinger und das gesamte Team

Lucy Altus (Nur) und Julien Horbatuk (Guy) im installativen Setting der Inszenierung von Florentine Klepper

Codeborn entstand als Koproduktion der Münchener Biennale – Festival für neues Musiktheater und des Tiroler Landestheaters in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper, der Ars Electronica Linz und den Klangspuren Schwaz. Nach der Uraufführung bei der Münchener Biennale ist die Produktion nun auch in Innsbruck zu erleben. Zara Ali gehört zu einer Generation von Künstler:innen, die sich selbstverständlich zwischen Kunst, Wissenschaft und Philosophie bewegen. Ausgangspunkt für Codeborn waren ihre Beschäftigung mit künstlicher Intelligenz und die Frage, was geschieht, wenn Systeme nicht mehr nur Werkzeuge bleiben, sondern beginnen, eigene Strukturen hervorzubringen. Dabei interessiert sie weniger die moralische Bewertung neuer Technologien als deren ästhetische und existenzielle Dimension.

CODEBORN

Musiktheater von Zara Ali Regie Florentine Klepper, Co-Regie & Choreografie Deva Schubert, Bühne & Kostüme Wolfgang Menardi, Dramaturgie Marlene Schleicher & Diana Merkel, Musikalische Leitung Hansjörg Sofka

PREMIERE (ÖEA) 19.9.26 19.30 UHR KAMMERSPIELE

Die Handlung führt in die fiktive Welt Benthos. Der Begriff bezeichnet in der Meeresbiologie die Gesamtheit aller Lebensformen, die am Grund von Gewässern leben – Regionen, in die kaum Licht dringt und in denen zum Teil enormer Druck herrscht. In Codeborn wird Benthos zu einem poetischen Bildraum. Die Figuren leben in einer Welt permanenter Anpassung, deren Regeln zunehmend von technologischen Systemen bestimmt werden. Was zunächst wie ein wissenschaftlicher Bericht beginnt, entwickelt sich dabei zu einer vielschichtigen Erzählung zwischen philosophischer Reflexion, Liebesgeschichte und surrealer Transformation. Im

Zentrum steht der Programmierer Guy, der realisiert, wie eine künstliche Intelligenz zunehmend Einfluss auf das Leben der Menschen gewinnt. Staatliche Kontrolle, Überwachung und Manipulation verdichten sich zu einem System, das immer tiefer in Wahrnehmung und Bewusstsein eingreift. Gleichzeitig entwickelt Guy eine Beziehung zu Nur, einer virtuellen Erscheinung, die ursprünglich von ihm selbst geschaffen wurde. Zwischen wissenschaftlicher Neugier, emotionaler Bindung und wachsender Entfremdung beginnt die Grenze zwischen Realität und Simulation zu verschwimmen. Musikalisch verbindet Codeborn elektronische Klänge mit Instrumental- und Vokalmusik. Dabei treffen unterschiedliche musikalische Traditionen aufeinander und bilden

«Der Beobachter steht nicht außerhalb. Er selbst ist das Experiment.» Aus dem Libretto

UN BALLO IN MASCHERA Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi

einen vielschichtigen Klangraum zwischen technologischer Präzision und menschlicher Verletzlichkeit. So entsteht kein Zukunftsszenario im klassischen Sinn, sondern ein Musiktheater über Fragen, die bereits heute gegenwärtig sind: Wie formen technische Systeme unsere Wirklichkeit? Was bedeutet Nähe in digitalen Räumen? Und wie verändert sich der Mensch, wenn er beginnt, seine eigenen Schöpfungen nicht mehr vollständig zu verstehen?

Musikalische Leitung Stephan Zilias, Regie Jasmina Hadžiahmetović, Bühne Jan Freese, Kostüme Aleksandra Kica, Dramaturgie Diana Merkel & Johanna Wildling, Chor und Extrachor des Tiroler Landestheaters, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

PREMIERE 26.9.26 19.00 UHR GROSSES HAUS MATINEE 13.9.26 11.00 UHR FOYER GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH

ANKÜNDIGUNG Mit OPTIMISMUT startet das TLT in die neue Saison. © Leon Arévalo

Brillieren in Verdis Meisterwerk als Gäste am TLT: Kazuki Yoshida (Gustavo), Viktorija Kaminskaite (Amelia) und Önay Köse (Renato).

«Un ballo in maschera erzählt nicht nur von Liebe, Verrat und Schicksal, sondern auch von der Fragilität gesellschaftlicher Ordnung.»

Wieder mit dabei: der TLT-Kinder- und Jugendchor. © Amir Kaufmann

TATÄÄ! – EIN FEST AM PLATZ © Raphael Gutleben

IMPRESSUM Theaterzeitung 11. September 2026 Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung HERAUSGEBER, MEDIENINHABER UND FÜR DEN INHALT ­VERANTWORTLICH: Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck, Rennweg 2, 6020 Innsbruck, T +43 512 52074, tiroler@landestheater.at, www.landestheater.at REDAKTIONSLEITUNG Christine Frei & Stefanie Steiner AUTOR:INNEN DIESER AUSGABE Sonja Honold, Wolfgang Laubichler, Diana Merkel, Johanna Muschong, Martina Natter, Stefan Späti, Johanna Wildling TITELBILD Leon Arévalo GESTALTUNG Simone Berthold, Wolfgang Landauer DRUCK Intergraphik, 6020 Innsbruck, Brunecker Straße 3, Postfach 578, Telefon 05 04 03-1543 REDAKTIONSSCHLUSS 7.9.26 Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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sollte in ein außereuropäisches Land verlegt werden. Schließlich gibt Verdi scheinbar nach und schlägt dem Librettisten Antonio Somma vor: «Was halten Sie von Nord-Amerika zur Zeit der englischen Besetzung?» und «Wenn nicht Amerika, dann irgend etwas anderes. Vielleicht der Kaukasus.» Die Handlung wird also in das koloniale Boston des 17. Jahrhunderts verlegt. Die historischen und politischen Konturen des Stoffes blieben jedoch deutlich erkennbar. Tatsächlich änderten sich vor allem die Namen der Figuren und der Schauplatz – der Kern der Geschichte blieb erhalten. Verdis Oper geht auf Eugène Scribes Drama Gustav III. zurück und basiert auf dem historischen Ereignis des Attentats auf König Gustav III. von Schweden. Die historische Figur Gustav III. ist dabei weit mehr als bloßer Hintergrund der Handlung. Der König verstand sich als aufgeklärter Herrscher und leitete zahlreiche Reformen ein: Er stärkte die Pressefreiheit, förderte den freien Handel, milderte Strafgesetze und schaffte die Folter ab. Zugleich beschnitt er systematisch die Macht des schwedischen Hochadels und konzentrierte die politische Macht zunehmend in seiner eigenen Person. Sein Versuch, Aufklärung und Absolutismus miteinander zu verbinden, blieb ein ungelöster Widerspruch. Obwohl er die Spannungen seines Umfelds kannte und am Abend des Maskenballs sogar vor einem Anschlag gewarnt wurde, kommt es am 16. März 1792 zum Attentat: König Gustav III. wird angeschossen und stirbt 13 Tage später an den Folgen. Die Figur des Gustavo zeigt in Un ballo in maschera einen Herrscher voller Widersprüche. Er versteht sich als aufgeklärter Monarch, doch unterschätzt die Widerstände jener Kräfte, die sich durch diese Veränderungen bedroht sehen. Gerade darin liegt eine der bleibenden Aktualitäten von Verdis Oper: Un ballo in maschera erzählt nicht nur von Liebe, Verrat und Schicksal, sondern auch von der Fragilität gesellschaftlicher Ordnung. Wohlstand, Stabilität und Fortschritt dürfen nicht zur Selbstverständlichkeit werden. Sie verlangen Aufmerksamkeit, Verantwortung und die Bereitschaft, demokratische und humanistische Errungenschaften immer wieder neu zu verteidigen. So hat Un ballo in maschera auch mehr als 200 Jahre nach den historischen Ereignissen nichts von seiner Relevanz verloren.

Sep / Okt 26

Eröffnung am TLT-Vorplatz mit dem gesamten Leitungsteam. © Raphael Gutleben

Unter dem Motto «Treffen wir uns bei den Tönen?» laden das Tiroler Landestheater und das Haus der Musik Innsbruck zum Saisonauftakt am 20. September ab 13.00 Uhr zum TATÄÄ! ein. Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Theater, Mitmachangeboten und spannenden Einblicken bei freiem Eintritt für Besucher:innen jeden Alters!

ENTDECKEN SIE DAS BUNTE TATÄÄ!-PROGRAMM UND SICHERN SIE SICH AB SOFORT ZÄHLKARTEN ONLINE ODER BEI KASSA & ABOSERVICE.

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Sep / Okt 26

Die Schauspiel-Co-Direktorinnen Bettina Bruinier und Elisabeth Schack läuten heuer «Eine Minute OPTIMISMUT» ein. © Amir Kaufmann


DRAMATURGISCHER BLICK

SIE SIND WIEDER DA!

WIEDERAUFNAHMEN

«Mich zu vernichten streben alle Mächte.»

Die Publikums-Lieblinge der vergangenen Spielzeit kehren auf die Bühne zurück.

Ein mörderischer Politthriller auf Leben und Tod: Maria Stuart gegen Elisabeth I. Ein fesselndes Duell um die Macht und den Preis der Freiheit. TEXT Sonja Honold

«Aber Königin, erwäge –», ergreift der Berater Burleigh das Wort gegenüber Königin Elisabeth. Doch eben dieses Zaudern ist ihr politisches Kalkül. Sie sträubt sich davor, das Todesurteil ihrer Verwandten Maria Stuart zu unterschreiben, und lässt den Großschatzmeister Burleigh nahezu verzweifeln.

MARIA STUART

Schauspiel von Friedrich Schiller Regie Bettina Bruinier, Bühne & Video Ayşe Gülsüm Özel, Kostüme Elisabeth Vogetseder, Musik Marcel Gschwend, Dramaturgie Sonja Honold

PREMIERE 10.10.26 19.30 UHR KAMMERSPIELE MATINEE 27.9.26 11.00 UHR FOYER GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH

VORAUSSCHAU

19 Jahre sind vergangen, seit Maria Stuart 1568 hilfesuchend nach England in die Arme ihrer englischen Verwandten geflohen und seither dort festgesetzt ist. Die Schottin wird verdächtigt, am Mord ihres eigenen Ehemannes beteiligt gewesen zu sein. Aus ihrer Kerkerhaft heraus soll sie zudem Intrigen gegen Elisabeth gesponnen haben. Doch obwohl vom Gericht bereits zum Tode verurteilt, kann nur eine Ebenbürtige allein noch Gnade walten lassen – oder das Urteil unterschreiben … Das Trauerspiel, das Friedrich Schiller über 200 Jahre später zu den historischen Persönlichkeiten verfasst, konzentriert sich auf die letzten drei Tage vor der Hinrichtung der schottischen Königin. Obwohl Schillers Drama im 16. Jahrhundert spielt, spiegelt es auch seine Gegenwart wider: 1793 werden Ludwig XVI. und MarieAntoinette durch die Guillotine getötet. Durch das Aufeinanderprallen zweier Herrschaftsformen und -ansprüche verdeutlicht Schiller die dramatische Tragweite, wenn Politik mit Privat-Persönlichem vermengt wird – egal in welchem Jahrhundert. Die Inszenierung von Co-Direktorin Bettina Bruinier lotet in diesem packenden Thriller aus, wie erschreckend modern die Mechanismen von politischer Paranoia und moralischer Erpressung geblieben sind. Ein Netz von Intrigen und Maskeraden. Die Kulissen mögen sich ändern, die Spiele um die Macht bleiben.

Bodies

Sep / Okt 26

Musical von Richard O’Brien

DER STURM ODER LA ISLA BONITA

Schauspiel nach William Shakespeare, Deutsch von Erich Fried, in einer Bearbeitung von Calixto María Schmutter

Verkörpern die rivalisierenden Königinnen: Sara Nunius (Maria Stuart) & Marion Reiser (Elisabeth I.) © Birgit Pichler

Over My Dead Body In einem Universum, das nahtlos zwischen dem Land der Lebenden und dem Land der Toten wechselt, untersucht Over My Dead Body die Zwei Stücke, ein Thema: Beim Tanzabend Bodies dreht sich alles um den intime Beziehung zwischen Körper und Seele – und die Art und Weise, wie sich diese Beziehung Körper – als Marketingobjekt, Wohnraum für Geist und Seele oder als verändert, wenn das Leben zu Ende ist. komplexer Organismus. Die Kombination von Marcel Leemanns In einer Art Wohnzimmer versammelt Meat Market und Caroline Finns Over my Dead Body verspricht einen sich eine eigentümliche Gruppe von Figuren, bildreichen, mitreißenden und subtilen Doppelabend im Großen Haus. um die Toten zu betrauern. Als Seelen, die in vorübergehenden Körpern wohnen, sehen sie sich mit der Zerbrechlichkeit und VergänglichTEXT Stefan Späti BILDER Leon Arévalo keit des Lebens konfrontiert und suchen nach Verbindung, Sinn und Trost in einer Welt, die von Unsicherheit und Konflikten geprägt ist. «Meat Market» von Marcel Leemann Gemeinsame Ängste, private Sehnsüchte und Meat Market flüchtige Gesten der Zärtlichkeit tauchen im In diesem Stück stehen mehr Raum zwischen ihnen auf. Allmählich beginnen denn je die Tänzerinnen und sie zu entdecken, was sie miteinander verbinTänzer direkt im Mittelpunkt. det: das Bedürfnis, gesehen, gehalten und in Eine Gruppe von acht präsenErinnerung behalten zu werden. tiert sich im intimen Rahmen In einem anderen Raum kümmern sich vor ihrem Publikum. Das Setzwei ungewöhnliche Wächter um eine Sammting ist nicht eindeutig zu verlung von Leichen. Ihre Arbeit ist zugleich stehen: Ist es eine knallharte forensisch und behutsam: Sie untersuchen, Konkurrenzsituation oder ist bereiten vor und ehren Körper, alles nur Show? Zeigen uns die die nicht mehr für sich selbst Performenden auf der Bühne sprechen können. Ihre HandBODIES ihre wahren Persönlichkeiten lungen sind sachlich, präzise Doppel-Tanzabend mit Choreografien oder stellen sie bloß etwas und auf seltsame Weise intim. von Marcel Leemann & Caroline Finn dar? Sich immer wieder neu Sie heben, ordnen, beobachten zu erfinden ist hier Thema: und kümmern sich um jeden Choreografie Marcel Leemann & Caroline Finn, Die Selbstvermarktung schlägt Körper mit einer Sorgfalt, die Bühne & Kostüme Josef Grill Junior, sich in je vier Sets von verzugleich klinisch und zutiefst Komposition & Sounddesign Michael Anklin & Peter Teszas, Video David Schuh, menschlich ist. In diesen stilDramaturgie Stefan Späti len Ritualen werden Fleisch und Knochen zu Orten der PREMIERE (UA) 17.10.26 19.00 UHR Erinnerung – Mahnmale für GROSSES HAUS Bewegung, Empfindung und all die Möglichkeiten, die einst MATINEE 4.10.26 11.00 UHR GROSSES HAUS in ihnen schlummerten. EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH Mit schwarzem Humor und zugleich tiefer Sensibilität setzt sich Over My Dead Body mit der Fürsorge und dem Respekt auseinander, die wir unserem eigenen Körper und den Körpern anderer entgegenbringen. Mit einem imposanten Bühnenbild und einem facettenreichen Soundtrack entfaltet sich dieses zeitgenössische Tanzstück in einer Reihe lebhafter, äußerst körperbetonter Tableaus und entführt das Publikum in eine filmische Welt, die zwi«Over My Dead Body» von Caroline Finn schen Präsenz und Abwesenheit schwebt.

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THE ROCKY HORROR SHOW

Marie-Therese Futterknecht (Aloisia), Petra Alexandra Pippan (Gonni), Laetitia Toursarkissian (Miranda), Tommy FischnallerWachtler (Ferdinand), Kristoffer Nowak (Prospero)

schiedenen Kostümen für jede Tänzerin und jeden Tänzer nieder. Von Unterwäsche über sportlich-casual oder chic-glamourös bis zum Abendkleid – der Jahrmarkt der Eitelkeiten kennt keine Grenzen. Die Künstler:innen werden zu Objekten: Welche Seite müssen sie von sich präsentieren, um beim Publikum zu punkten? Welches Fleisch ist das beste? Meat Market erkundet den Akt der Selbstvermarktung, atmosphärisch unterstützt durch Musik, Kostüme und Bühnenbild. Am Ende zeigt sich jedoch, dass die wahre Schönheit der Kunst jenseits der oberflächlichen Kommerzialisierung liegt. Es ist ein Appell ans Publikum, Kunst nicht als Ware, sondern als Ausdruck der menschlichen Identität zu verstehen.

Wenn die Urlaubssaison endet, beginnt sie in den Kammerspielen von Neuem: In einem Resort auf den Kanarischen Inseln lässt Calixto María Schmutter Shakespeares Der Sturm neu aufleben und schafft ein tourismuskritisches Wimmelbild voller Geschichten, Sehnsüchte und Konflikte. Im Zentrum steht Prospero, ein schrulliger Stammgast, der sich von den einheimischen Angestellten Ariel und Caliban Passagen aus dem Klassiker vorlesen lässt. Schmutter erzählt die Figuren mit eigenen Dialogen und literarischen Texten weiter, ergänzt den Theaterabend um selbst komponierten Sound und schafft so eine vielstimmige Inszenierung zwischen Poesie, Satire und trockenem Humor.

Laetitia Toursarkissian (Miranda) © Cordula Treml

Schillernd, verführerisch, unverschämt charismatisch: Philipp Moschitz ist ab September als Frank’n‘Furter in der Inszenierung von Paul Spittler erneut Garant für kollektive Ekstase. Aufgrund der außergewöhnlichen Publikumsresonanz wird das Kultmusical wieder aufgenommen – und verspricht sündhaft gute Unterhaltung. Wer hätte gedacht, wohin ein kleiner «jump to the left» führt? Nach einer Reifenpanne landen Janet und Brad an einem Schloss – und mitten in einer außerirdisch-queeren Parallelwelt. Ihr Gastgeber: Frank’n‘Furter, narzisstischer Alleinherrscher und exzentrischer Wissenschaftler – mit mehr als nur einem Hauch Sex-Appeal. 25.9.26

Bild oben: Daniela Bjelobradić (Columbia) Bild unten: Philipp Moschitz (Frank'n'Furter) © Konrad Fersterer

SCHAUSPIEL & MUSIKTHEATER GROSSES HAUS

Benjamin Chamandy (Sancho) & Oliver Sailer (Don Quichotte)

17.10.26 SCHAUSPIEL KAMMERSPIELE

Camilla Lehmeier (Dulcinée), Oliver Sailer (Don Quichotte), Tanzensemble & Chor © Barbara Pálffy

ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED

Musikalischer Monolog von Peter Lund, mit Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider

Bild oben: Brigitte Jaufenthaler (Zarah) Bild unten: Christian Wegscheider (Pianist) © Cordula Treml

Ein Abend, der nachhallt, kehrt zurück: Brigitte Jaufenthaler brilliert als Zarah Leander in den Innsbrucker Kammerspielen. Zarah 47 – Das totale Lied ist ein musikalischer Monolog über eine Frau zwischen Selbstinszenierung und Selbstverleugnung im Spannungsfeld von Vergangenheitsbewältigung und moralischer Verantwortung. Mit feiner Ironie und emotionaler Wucht entsteht das Bild einer Künstlerin, die sich der Frage stellen muss, ob man Stimme einer Diktatur sein und dennoch unschuldig bleiben kann. Begleitet von Christian Wegscheider am Klavier verleiht Brigitte Jaufenthaler der Rolle besondere Tiefe. 25.9.26

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Sep / Okt 26

MUSIKTHEATER & SCHAUSPIEL KAMMERSPIELE

DON QUICHOTTE

Comédie héroïque in fünf Akten von Jules Massenet Ein Ritter kämpft gegen Windmühlen und für die Liebe. Don Quichotte, verkörpert von Oliver Sailer, bricht im Herbst abermals als selbsternannter Ritter im Namen der schönen Dulcinée zu großen Abenteuern auf. Jules Massenet verwandelt diese Geschichte in ein Musiktheater, das Abenteuer, Poesie und leise Melancholie miteinander verbindet. Die international erfolgreiche Regisseurin Julia Burbach schafft eine bildstarke Inszenierung. Neben Solist:innen, Chor und Orchester wirkt in dieser spartenübergreifenden Produktion auch das Tanzensemble des TLT mit und erweitert die Erzählung um Replikas der Figuren. 25.10.26

MUSIKTHEATER & TANZ GROSSES HAUS


ZUGABE

Carmen & Dvořák

SYMPHONIEKONZERT

VON DETROIT IN DIE WELT Musikalischer FEIERabend mit dem Runway Quartet TEXT Martina Natter

POETRY SLAM MEETS ORCHESTRA

Von feuriger Ballettmusik zu sinfonischer Dramatik. TEXT Johanna Muschong

Den Auftakt zur sinfonischen Saison 26/27 geben im 1. Symphoniekonzert Melodien aus Georges Bizets legendärer Oper Carmen, aus denen Rodion Shchedrin 1967 eine faszinierend moderne Ballettmusik formte. Seine Frau, die berühmte Primaballerina Maya Plissezkaja, träumte davon, einmal Carmen zu tanzen. Die kompromisslose Intensität und rhythmische Schärfe machten das ausschließlich für Streicher und 47 Schlaginstrumente kompo-

Dass Poetry Slam und Symphonieorchester so etwas wie ein «perfect match» sind, das haben wir in unserer Reihe Poetry Slam meets Orchestra schon öfters erlebt.

Craig Hansford, Mastermind des Runway Quartet, ausnahmsweise einmal nicht als 1. Posaunist im TSOI, sondern am Klavier und als Sänger «on fire». © Agnieszka Kulowska

Wenn das Tiroler Symphonieorchester zu Gast im Kulturbogen55 ist, verspricht das nichts weniger als einen musikalischen FEIERabend! Diesmal bringen Craig Hansford und Dragan Trajkovski vom TSOI, gemeinsam mit Jörg Höllwarth und Florian Bramböck, den Kulturbogen mit dem unverwechselbaren Motown-Sound zum Beben. Freut euch auf die größten Soul-Klassiker im intimen und groovigen Quartett-Sound – von Michael Jackson und Marvin Gaye über Stevie Wonder und The Temptations bis zu The Four Tops and Mary Wells. Mit Florian Bramböck (Saxophon), Craig Hansford (Klavier und Gesang), Jörg Höllwarth (Schlagzeug), Dragan Trajkovski (E-Bass)

6.10.26 19.00 UHR KULTURBOGEN55, VIADUKTBÖGEN 55, INNSBRUCK EINTRITT: FREIWILLIGE SPENDEN, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH, RESTTICKETS VOR ORT VERFÜGBAR

TEXT Martina Natter

Im Oktober feiern wir in diesem einzigartigen Konzert Ludwig van Beethoven und seine epochale Musik. Kombiniert mit frischen Texten von Katrin ohne h, Leo Dravoj und Emil Kaschka und moderiert von dem Mann, der das Feuer für die Spoken-Word-Kunst bereits vor über 20 Jahren hierzulande entfacht hat, dem Sprachinstallateur Markus Köhle. Es erwartet uns eine wahre Sinfoniepoesie und wie immer: ein sprachlich-musiMarkus «Papa Slam» Köhle und das Tiroler kalisches Fest! Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck © Amir Kaufmann Symphonieorchester Innsbruck spielt unter der Leitung von Und einen Extrapunkt Marc Reibel die 2. Sinfonie von für alle gibt’s beim Konzert am Ludwig van Beethoven, und für 9. Oktober: drei U-20-Poetryzusätzliche Klangfarben sorgen Slammer:innen bekommen eigens komponierte Jingles von nach dem Konzert – und unter Mr. Klangkantine Ralph der Patenschaft eines OrchesMothwurf sowie dem TSOI- ter-Slammers – in einem LateCellisten und Komponisten Night-Slammchen im Foyer Julian Walkner. eine eigene Bühne. Slam, Oida!

diesem Werk wollte der Komponist bewusst sinfonische Größe beweisen – besonders mit Blick auf Brahms, der Dvořák gleichermaßen beeinflusste und förderte. Statt folkloristischer Leichtigkeit tritt eine Musik von großer innerer Spannung hervor. Mit ihren abrupten Wendungen und ohne ein sieghaftes Ende gewinnt die Komposition eine besondere emotionale Tiefe, die sie zu einer seiner kraftvollsten und bewegendsten Sinfonien macht.

1. SYMPHONIEKONZERT Georges Bizet/Rodion Shchedrin Carmen-Suite für Streicher und Schlaginstrumente Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck © WE FEEL

POETRY SLAM MEETS ORCHESTRA Konzert für Orchester und Poetry Slammer:innen

«Die sinfonische Perle des tschechischen Komponisten Antonín Dvořák – seine 7. Sinfonie.»

Poetry Slammer:innen Katrin ohne h, Leo Dravoj, Emil Kaschka Moderation Markus Köhle Leitung & Dramaturgie Martina Natter Dirigent Marc Reibel Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

9. & 11.10.26 19.00 UHR HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL TSOI-Chefdirigent Ainārs Rubiķis © Janis Porietis

HAUS DER MUSIK INNSBRUCK

Ainārs Rubiķis

nierte Werk, das bis heute zu den spannendsten Bearbeitungen eines Opernklassikers zählt, weltberühmt. Vom ersten Konzertteil, der gleichzeitig einen Bogen zur Musiktheaterpremiere von Bizets Carmen am TLT spannt, geht es in der zweiten Konzerthälfte in eine völlig andere, jedoch nicht weniger packende musikalische Welt. Antonín Dvořáks 7. Sinfonie zeigt den Komponisten von einer überraschend ernsten Seite. Mit

Dirigent Ainārs Rubiķis

15. & 16.10.26 19.30 UHR CONGRESS INNSBRUCK, SAAL TIROL KONZERTEINFÜHRUNG JEWEILS UM 18.45 UHR IM KRISTALL FOYER

ON STAGE ZUGABE

Zeitlose Klangwelten

KLANGSPIEL: IM GARTEN

Zwei außergewöhnliche Abende, die musikalische Welten verbinden: Klassik und Jazz entfalten sich als ein Kosmos voller Kreativität, Tiefe und Inspiration.

KLANGWERKSTATT: DAS WALDHORN Klara, die Orchesterhausmeisterin, ist bereit für die erste Klangwerkstatt dieser Spielzeit: am 4. und 5. Oktober ist Selma Ringdal, unsere 1. Hornistin im TSOI, zu Gast und wir sind gespannt, welche Musik und welche Instrumente sie für uns dabei hat. Ein Konzertformat für Kinder ab 4 und deren Begleitpersonen, Mitmachen ausdrücklich erwünscht!

TEXT Wolfgang Laubichler

ACADEMIE KONZERT: KONSACADEMIE

Säen, jäten, ernten, Tiere und Pflanzen beobachten … Ein Garten, mit allem, was darin lebt und gedeiht, ist ein reiches Biotop. Und mit Gartengeräten lässt sich so einiges anstellen! Wir begeben uns gemeinsam auf eine Reise zwischen frischen Blättern, bunten Blumen und rhythmischen Schubkarren.

Die KonsAcademie lädt zu einem klassischen Programm, das mit Beethovens dramatischer Coriolan-Ouvertüre eröffnet und mit Mozarts tiefgründigem Klavierkonzert c-Moll einen ersten Höhepunkt erreicht. Die Pianistin Anastasiia Mnoian, Studentin am Tiroler Landeskonservatorium, gestaltet dieses Meisterwerk mit virtuoser Ausdruckskraft, begleitet vom Orchester des Tiroler Landeskonservatoriums unter der Leitung von Erich Höbarth, der zugleich als Solist in Beethovens lyrischer Romanze für Violine und Orchester seinem

BILDER Victor Klein

AB 1,5 + JAHREN

Klavier Anastasiia Mnoian, Orchester des Tiroler Landeskonservatoriums, Violine & Musikalische Leitung Erich Höbarth

13.10.26 19.30 UHR HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL Fred Hersch © Roberto Cifarelli

Erich Höbarth © Johannes Baumann

6

Sep / Okt 26

Instrument berührende Klänge entlockt. Mit Haydns strahlender Oxford-Sinfonie klingt der Abend voller Eleganz und kontrastreicher Klangkunst aus. Einen faszinierenden Gegenpol setzt am Tag darauf Jazzlegende Fred Hersch: Mit poetischer Intensität, klanglicher Tiefe und unverwechselbarem Stil erschafft er musikalische Momentaufnahmen von großer Intimität und mitreißender Dynamik. Klassik und Jazz versprechen gleichermaßen inspirierende Konzerterlebnisse von außergewöhnlicher Qualität und interpretatorischer Exzellenz.

KLANGSPIEL: IM GARTEN

JAZZ IM HDM: FRED HERSCH

Musikalische Performance für junges Publikum

Klavier Fred Hersch

14.10.26 19.30 UHR HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL

Laura Nöbauer und Fabian Kluckner begeistern mit ihrer Performance.

7

Sep / Okt 26

Stückentwicklung Laura Nöbauer, Fabian Kluckner & Stefanie Sommer, Regie Stefanie Sommer, Musik Fabian Kluckner, Bühne & Kostüme Eleni Palles, Dramaturgie Johanna Muschong, Mit Laura Nöbauer & Fabian Kluckner

AB 10.10.26 10.30 UHR [K2]

Juliana Haider als Orchesterhausmeisterin Klara. © Kulowska

4.10.26 / 10.30 & 14.30 UHR 5.10.26 / 9.00 & 10.30 UHR

Konzept Juliana Haider, Martina Natter, Iris Jäger, Ausstattung Iris Jäger, Dramaturgie Martina Natter, Mit Juliana Haider, Selma Ringdal, René Schützenhofer


PROGRAMM Mo 5.

SEPTEMBER So 13.

Di 6.

MATINEE

Einführung zu Un ballo in maschera

Fr 18.

11.00 – 12.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei** AUF DASS WIR SO VERWANDELT WERDEN

Sa 19.

19.00 Uhr / Kammerspiele / Preis € 26,50 CODEBORN ÖEA

KONZERT / Sonderkonzert Klangspuren Schwaz

Fr 9.

19.00 – 21.00 Uhr / Kulturbogen55 / Eintritt frei** UN BALLO IN MASCHERA 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo D / Preis ab € 21 POETRYSLAM MEETS ORCHESTRA

Mi 21.

Sa 10.

19.00 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis € 16 THE ROCKY HORROR SHOW 19.30 – 21.50 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 22 KLANGSPIEL: IM GARTEN WA AB 1,5

Do 8.

19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo PK / Preis € 32 mit öffentlicher Premierenfeier So 20. TATÄÄ!

13.00 – 18.00 Uhr / Tiroler Landestheater & Haus der Musik Innsbruck / Eintritt frei** TATÄÄ!-FESTKONZERT 19.00 – 20.15 Uhr / Großes Haus / Eintritt frei** THE ROCKY HORROR SHOW WA SCHAUSPIEL & MUSIKTHEATER / Musical von Richard O’Brien

MUSIKTHEATER & SCHAUSPIEL / Musikalischer Monolog von Peter Lund, mit Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider

So 11.

20.00 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / Preis € 32 Sa 26. UN BALLO IN MASCHERA PREMIERE

MUSIKTHEATER / Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi

19.00 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis ab € 23 mit öffentlicher Premierenfeier CODEBORN 19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo SA4 / Preis € 32 MATINEE

Di 13.

Einführung zu Maria Stuart

11.00 – 12.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei** CODEBORN 19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo UL+ / Preis € 32 Mi 30. CONTAKT 1 Alte Musik im Gespräch

19.00 – 21.00 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis € 9 UN BALLO IN MASCHERA 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis ab € 21

Mi 14.

Sa 3. So 4.

Fr 16.

10.30 & 14.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis € 9 MATINEE Einführung zu Bodies

11.00 – 12.00 Uhr / Großes Haus / Eintritt frei** UN BALLO IN MASCHERA 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo UL / Preis ab € 21 ZLM CODEBORN 19.30 Uhr / Kammerspiele / ABO LA3+ / Preis € 32

Sa 17.

WA

19.30 – 21.15 Uhr / Kammerspiele / Abo SA1 / Preis € 32 KLANGSPIEL: IM GARTEN AB 1,5 10.30 – 11.30 & 14.30 – 15.30 Uhr / [K2] / Preis € 9 UN BALLO IN MASCHERA 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo LA3 / Preis ab € 21 ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED 19.30 – 21.15 Uhr / Kammerspiele / Preis € 32 CONTAKT 2 Alte Musik im Gespräch

19.00 – 21.00 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis € 9 BODIES 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis ab € 21 MARIA STUART 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo SchSp/ Preis € 32 Do 22. UN BALLO IN MASCHERA 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo L / Preis ab € 21 ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED 20.00 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / Preis € 32 Fr 23. KUSCHELKONZERT AB 0 KONZERT & JUNGES THEATER / Inklusives Familienkonzerterlebnis

9.00 – 9.45 & 10.15 – 11.00 & 11.30 – 12.15 Uhr / [K2] / Preis € 9 MARIA STUART 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo E1 / Preis € 32 Sa 24. UN BALLO IN MASCHERA 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo SAB / Preis ab € 21 DER STURM ODER LA ISLA BONITA 19.30 – 21.15 Uhr / Kammerspiele / Preis € 32 So 25. MATINEE Einführung zu Ball im Savoy

Erich Höbarth und das Orchester des Tiroler Landeskonservatoriums

11.00 – 12.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei** 1. SONNTAGSMATINEE 11.00 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis € 9 DON QUICHOTTE WA

19.30 – 22.00 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis ab € 17 JAZZ IM HDM: FRED HERSCH

MUSIKTHEATER / Comédie héroïque in fünf Akten von Jules Massenet

Jazz Piano Solo

KONZERT / Werke von Georges Bizet/Rodion Shchedrin, Antonín Dvořák

UN BALLO IN MASCHERA 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo E / Preis ab € 21 CODEBORN 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo M1 / Preis € 32 CODEBORN 19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo SA5 / Preis € 32 KLANGWERKSTATT 1* AB 4

JUNGES THEATER / Mitmachkonzert für Kinder ab 4 Jahren, Das Waldhorn

19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo PK / Preis € 32 mit öffentlicher Premierenfeier KLANGSPIEL: IM GARTEN AB 1,5 10.30 – 11.30 & 14.30 – 15.30 Uhr / [K2] / Preis € 9 THE ROCKY HORROR SHOW 18.00 – 20.20 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 22 ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED 18.30– 20.15 Uhr / Kammerspiele / Preis € 32 POETRYSLAM MEETS ORCHESTRA 19.00 Uhr / Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal / Preis € 16 ACADEMIE KONZERT: KONSACADEMIE

19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis ab € 17 MARIA STUART 20.00 Uhr / Kammerspiele /Abo C1 / Preis € 32 Do 15. KLANGSPIEL: IM GARTEN AB 1,5 10.00 – 11.00 Uhr / [K2] / Preis € 9 1. SYMPHONIEKONZERT

OKTOBER Fr 2.

JUNGES THEATER / Musikalische Performance für junges Publikum

SCHAUSPIEL / Schauspiel von Friedrich Schiller

19.30 – 21.50 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 22 ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED WA

So 27.

ZUGABE / Konzert für Orchester und Poetry Slammer:innen, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

10.30 – 11.30 & 14.30 – 15.30Uhr / [K2] / Preis € 9 UN BALLO IN MASCHERA 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo SAA / Preis ab € 21 MARIA STUART PREMIERE

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Fr 25.

ZUGABE & KONZERT / Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck zu Gast im Kulturbogen55

DER STURM ODER LA ISLA BONITA

SCHAUSPIEL /nach William Shakespeare, Deutsch von Erich Fried, in einer Bearbeitung von Calixto María Schmutter

So 18.

MUSIKTHEATER / Musiktheater von Zara Ali

EIN FEST AM PLATZ / Treffen wir uns bei den Tönen?

KLANGWERKSTATT 1 AB 4 9.00 & 10.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis € 9 MUSIKALISCHER FEIERABEND*

19.30 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol / Abo SKD / Preis ab € 43 KLANGSPIEL: IM GARTEN AB 1,5 10.00 – 11.00 Uhr / [K2] / Preis € 9 1. SYMPHONIEKONZERT 19.30 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol / Abo SKF / Preis ab € 43 MARIA STUART 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo E2 / Preis € 32 KLANGSPIEL: IM GARTEN AB 1,5 10.30 – 11.30 & 14.30 – 15.30 Uhr / [K2] / Preis € 9 BLIND DATE

19.00 – 21.20 Uhr / Großes Haus / Abo MIX / Preis ab € 21 MARIA STUART 19.30 Uhr / Kammerspiele / Preis € 32 Mi 28. JAZZ & APÉRO KONZERT / After Work Concert der Jazzabteilung des Tiroler Landeskonservatoriums

18.30 – 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis € 24 DER STURM ODER LA ISLA BONITA 20.00 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / Abo C2 / Preis € 32 Do 29. MARIA STUART 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo D1 / Preis € 32 Fr 30. BODIES 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo M / Preis ab € 21 FIGHT CLUB TIROL Die Talkshow mit Wumms!

Sa 31.

ZUGABE & KONZERT / Das Überraschungskonzert für Neugierige

16.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis € 6 BODIES UA

20.30 – 22.00 Uhr / [K2] / Preis € 12 DON QUICHOTTE 19.00 – 21.20 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 21 DER STURM ODER LA ISLA BONITA 19.30 – 21.15 Uhr / Kammerspiele / Preis € 32 der

Ab /27 eit 26 ie z l e i Sp nnen d te begi iekonzer . on r h h p Sym 19.30 U um

TANZ / Doppel-Tanzabend mit Choreografien von Marcel Leemann & Caroline Finn

19.00 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis ab € 23 mit öffentlicher Premierenfeier

WEITERE PREISE FÜR DIE JEWEILIGE VERANSTALTUNG FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSITE UNTER WWW.LANDESTHEATER.AT *Ausverkauft; evtl. Resttickets an der Abend­kassa! **Zählkarten erforderlich UA Uraufführung ÖEA Österreichische Erstaufführung WA Wiederaufnahme GAST Gastspiel ZLM Zum letzten Mal Hunger auf Kunst & Kultur: ­«Kulturpass»-­Veranstaltungen Einführung / Foyer Großes Haus: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Foyer Kammerspiele: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Kristallfoyer Congress Innsbruck: 45 Min vor Konzertbeginn

KASSA & ABOSERVICE Haus der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1 (Haupteingang Rennweg), 6020 Innsbruck

MIT CHRISTIAN WEGSCHEIDER UND BRIGITTE JAUFENTHALER

MIT OLIVER SAILER UND BENJAMIN CHAMANDY «DON QUICHOTTE»

«ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED»

Kulturjournalistin Verena Gruber begrüßt im Podcast KANTINENGESPRÄCHE Künstlerinnen und Künstler aus aktuellen Produktionen des Tiroler Landestheaters. Sie geben Hintergrundinformationen und Stückeinführungen, nehmen uns mit in den Theateralltag, greifen Fragen unserer Gegenwart auf und erzählen von ihren beruflichen wie persönlichen Leidenschaften. Die «Kantinengespräche» sind ein Podcast für alle Theater-, Musik- und Tanzfans.

8

Sep / Okt 26

GESPRÄCHE

KANTINEN

T F E

+43 512 52074-4 +43 512 52074-338 kassa@landestheater.at

- 40 % AUF TICKETS FÜR ALLE UNTER 27

Mo, Di & Sa 10.00 – 14.00 Uhr Mi, Do & Fr 10.00 – 18.30 Uhr Sonn- und feiertags geschlossen (11. September 10.00 – 14.00 Uhr / 12. September geschlossen) Telefonisch sowie per E-Mail sind wir Mo – Fr von 10.00 – 18.30 Uhr & Sa von 10.00 – 18.00 Uhr für Sie da.

ONLINE www.landestheater.at / www.tsoi.at / www.haus-der-musik-innsbruck.at

SOCIAL MEDIA FACEBOOK tiroler.landestheater / tiroler.symphonieorchester / hausdermusik.innsbruck INSTAGRAM tiroler.landestheater / tiroler.symphonieorchester / hausdermusik.innsbruck YOUTUBE www.landestheater.at/youtube www.haus-der-musik-innsbruck.at/youtube PODCAST KANTINEN GESPRÄCHE www.landestheater.at/podcast Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck


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