Am 25. Oktober macht Soap&Skin einen exklusiven Tour-Stopp am Tiroler Landestheater
Die österreichische Ausnahmekünstlerin Anja Plaschg alias Soap&Skin präsentiert unter dem Titel Torso eine Tour, die Körper, Klang und Emotion in einer noch nie da gewesenen Intensität vereint. Torso ist jedoch weit mehr als ein Konzert – es ist ein sinnliches Gesamtkunstwerk, das Plaschgs unverkennbare Verbindung aus klassischer Musik, experimentellem Pop und elektronischen Klängen in den Mittelpunkt rückt: radikal, kompromisslos und zutiefst berührend. Innsbruck und das Tiroler Landestheater gehören zu den ausgewählten Orten Europas, in denen die Torso-Tour Halt machen wird. Das Konzert am 25.10. geht ab 19.00 Uhr im Großen Haus über die Bühne.
Kooperation p.m.k und Positive Futures Festival
Finale für EuregioDramaLab am TLT
Vom 27. bis 29. November 2025 geht das Projekt für zeitgenössisches szenisches Schreiben in Innsbruck in die letzte Runde
Das EuregioDramaLab ist eine grenzüberschreitende Plattform für zeitgenössische Autorinnen und Autoren mit Bezug zur Euregio, ein neuer Raum zum Schreiben, Experimentieren und für Austausch in einer mehrsprachigen und multikulturellen Europaregion. Das Ziel des Projektes ist die Förderung des Entstehungsprozesses dreier neuer Werke von Thomas Posch, Laura Venturini und Maria Christina Hilber, unterstützt von den Mentor:innen Benno Steinegger, Elisa Di Liberato/Mali Weil und Michaela Senn. Das TLT arbeitet hierbei mit den Vereinigten Bühnen Bozen und Centrale Fies in Dro (Trentino) zusammen.
Vom 27. bis 29. November 2025 kommen die Künstler:innen, Mentor:innen und Vertreter:innen der Institutionen in Innsbruck zu den abschließenden Werkstatttagen des EuregioDramaLab zusammen.
Mit dem Bus ins Theater
Abonnent:innen im Oberland aufgepasst –der Theater-Abo-Bus ist wieder unterwegs
Die Idee ist nicht neu – einige aus dem Bezirk erinnern sich vielleicht, dass der Theater-Abo-Bus früher schon unterwegs war. Mit der Spielzeit 25/26 will das Tiroler Landestheater dieses Angebot nun reaktivieren. Abonnent:innen in den Bezirken Landeck und Imst können mit dem Bus in die Sonntagsvorstellungen des Landestheaters und retour fahren –sicher, bequem und nachhaltig.
Der Theater-Abo-Bus soll, vorausgesetzt die Nachfrage ist da, zu allen fixierten Sonntags-Abo-Vorstellungen fahren. Los geht es beim Autobusbahnhof in Landeck, weitere Stationen werden in Imst, im Ötztal und in Silz angefahren.
Interessierte bekommen alle Infos an der Kassa des Landestheaters, im Bezirk koordiniert Brigitte Geiger die Fahrten. Sie fungiert als Vertrauensperson, als Bindeglied zum Tiroler Landestheater. Voraussetzung ist, dass man einen Platz im Sonntag-Theater-Abo «UL» bucht. Dann muss man sich nur noch bei Brigitte Geiger für den Theater-Abo-Bus anmelden –je mehr das Angebot in Anspruch nehmen, desto günstiger wird es.
Herzlich willkommen zu unserem Fest am Platz! Das Tiroler Landestheater und das Haus der Musik Innsbruck öffnen ihre Türen, Bühnen sowie versteckte Ecken und bieten in und um die beiden Häuser ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Wir freuen uns auf Ihren und euren Besuch!
Bei allen Programmangeboten gilt freier Eintritt. Für ausgewiesene Programmpunkte sind Zählkarten erforderlich, die ab 8.9.25 beim Kassa & Aboservice und online unter www.landestheater.at erhältlich sind.
Kurzfristige Programmänderungen sind aus organisatorischen Gründen beziehungsweise bei Schlechtwetter vorbehalten. Wir bitten alle Teilnehmer:innen um eine klimafreundliche Anreise mit dem Fahrrad bzw. öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Bildung von Fahrgemeinschaften.
VORPLATZ TLT: AM ROTEN
HERZLICH WILLKOMMEN!
WELCOME! BENVENUTO! BIENVENUE!
PROGRAMMÜBERBLICK
TEPPICH
Die Eröffnung des Fests erfolgt durch Intendantin Irene Girkinger, das künstlerische Leitungsteam sowie den kaufmännischen Direktor Markus Lutz.
Unter dem Motto Sind Tänze die schöneren Sätze? gibt es u. a. einen Volkstanzumzug und Mit-Tanz-Möglichkeiten mit dem Tanzensemble des Tiroler Landestheaters, der Stadtmusikkapelle Amras und anderen. Einfach Tanzen –weil’s Spaß macht und uns verbindet!
CHORGEMEINSCHAFT LA VOCE –CHORVERBAND TIROL «Wenn der Himmel unser Dach ist, wird Singen zum puren Glück»
LEOPOLDSBRUNNEN
CHORGEMEINSCHAFT INIGAZINGO –CHORVERBAND TIROL «Warum etwas sagen, wenn man es singen kann?»
IN DEN HÖCHSTEN TÖNEN
Unter der Leitung von Janelle Groos gibt der Kinderchor des TLT Kostproben seines Könnens – Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht!
KOMM, SING MIT!
Vom Evergreen bis zum Tiroler Jodler: Der Chorverband Tirol mit Band lädt zum gemeinsamen Singen ein.
CAFÉ «DRAMA»
IM
FOYER GROSSES HAUS
KAFFEEKLATSCH MIT MUSIK
Studierende der Universität Mozarteum und des Tiroler Landeskonservatoriums verwandeln das Foyer des Großen Hauses in ein beschwingtfröhliches Kaffeehaus.
[K2]
SCHOKOLADE
Vollmilch, Zartbitter, Nuss-Nougat, Mandelsplitter – wer liebt sie nicht? Schokolade! Die süßeste Versuchung überhaupt und das perfekte Mittel, um die Frage zu testen: «Kann der Mensch teilen?» Denn eines ist klar: Geteilte Schokolade ist nicht doppelte Schokolade. Vielleicht aber: Teilen ist bitter. Schoggiläbe, entwickelt von Tina Müller und dem Schweizer Theater Fallalpha, zeigt humorvoll und ehrlich, warum uns das Teilen oft schwerfällt –besonders, wenn es um Schokolade geht. Theater für Menschen ab 6 Jahren.
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
KAMMERSPIELE
EINE MINUTE HORROR Erleben sie 16 Premieren zum Thema «Horror» – überraschend und noch nie gesehen. Jedes Ensemblemitglied bekommt eine Minute Bühnenzeit, um sich dem Thema «Horror» zu widmen. Das Ergebnis? 16 Auftritte zwischen Furcht und Schrecken. Eine Begegnung der anderen Art. ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
SCHAU & SPIEL
Die Schauspiel-Co-Direktor:innen Bettina Bruinier und Sascha Kölzow gewähren in der Premierenvorschau des Schauspiels exklusive Einblicke in die Highlights der Spielzeit 25/26. ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
CHOREO-FLASHMOB AUF DER BÜHNE
Eine Choreografie in nur 30 Minuten lernen?
Kinderleicht! Unser Flashmob für ein junges und jung gebliebenes Publikum ab 5 Jahren macht’s möglich!
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
PROBEBÜHNE 1
MORD IN DER OPER!
In einem Schnelldurchlauf durch einige der tödlichsten Opernklischees zeigt das Musiktheaterensemble berühmte Operntode und singt zum Sterben schöne Arien und Duette. Mit Andrea De Majo, Abongile Fumba, Bernarda Klinar, Jason Lee, Anastasia Lerman, und Oliver Sailer / Guide und szenische Einrichtung Valerie Kuzinski ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
SIND MELODIEN DIE SCHÖNEREN GESCHICHTEN?
Unter der Leitung von Michel Roberge nimmt Sie der Chor des TLT mit auf eine musikalische Reise! Die Reise geht von Mozart bis Tschaikowski. Ein klangvolles Erlebnis voller Überraschungen!
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
PROBEBÜHNE 2
WORKSHOP: BÜHNE ZUM MITMACHEN
Theaterpädagogin Daniela Oberrauch lädt Kinder zwischen 6 und 14 Jahren in einem Mitmach-Workshop zum Theaterspielen ein. Um 15.15 Uhr dürfen auch Eltern mit dabei sein.
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
HDM GROSSER SAAL
FESTKONZERT MIT DEM TSOI Im Festkonzert gibt das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck gemeinsam mit Sänger:innen aus dem Musiktheaterensemble einen Vorgeschmack auf die neue Konzert- und Opernsaison. Viel Vergnügen!
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
HDM KLEINER SAAL
KUSCHELKONZERT
Klang- und Tanzerlebnisse für die Kleinsten von 0 bis 4 Jahren und ihre Familien.
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
HERREN-WC / HDM 1. STOCK
404 SHOW NOT FOUND Eine Trash-Toilette
Florian Granzner und Kristoffer Nowak präsentieren die neue Late-Night-Show des Tiroler Landestheaters, denn Günther hat leider abgesagt.
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
HDM BIBLIOTHEK
LESUNG: VERSCHWINDEN IN LAWINEN Eine Lawine in den Tiroler Bergen verschüttet zwei junge Menschen unter sich. Xavers Nichte wird gerettet, doch von ihrem Freund fehlt jede Spur. Die Suche nach ihm führt Xaver in dunkle Winkel seiner Vergangenheit. Mit Autor Robert Prosser und Schlagzeuger Lan Sticker
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
WER HAT LUST, MIT EINEM DER BESTEN ZU BOXEN? Beatboxworkshop mit Samuel Plieger. Alter ab 14 bis 99
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
FÜHRUNGEN
FÜHRUNGEN DURCH DAS TIROLER LANDESTHEATER Technikführung mit Alexander Egger (Technischer Direktor), Requisitenführung mit Philipp Baumgartner (Abteilungsvorstand Requisite), Führung mit Intendantin Irene Girkinger, Werkstättenführung mit Franziska Goller (Leiterin der Dekorationswerkstätten)
FÜHRUNGEN DURCH DAS HAUS DER MUSIK INNSBRUCK «Take a walk through the Mozarteum» mit Studierenden des Mozarteums, «Five floors full of music» mit Wolfgang Laubichler (Direktor Haus der Musik Innsbruck)
FÜHRUNG MIT DEM FOTOGRAFEN BENEDIKT GRAWE DURCH DIE AUSSTELLUNG
«Ruhe vor dem Sturm – Ein fotografischer Blick hinter die Kulissen des Tiroler Landestheaters»
VON HEIMAT UND TÄNZEN
eine tänzerisch-musikalische Vorschau zum Mit-Erleben in 4 Teilen
I. EINTANZEN*
Eine performative Ausstellung Von Heimat und Tänzen im Innenhof des Volkkunstmuseums: One-on-OnePerformances und Installationen der beteiligten Vereine und des Tanzensembles des Landestheaters gewähren Einblicke in musikalische und tänzerische Traditionen und Praktiken.
II. UMITANZN*
Warm- und eingetanzt setzt sich ein lebendiger, feierlich-experimenteller Umzug mit Vereinen, Tanzensemble und Publikum in Bewegung. Er schlägt die Brücke zwischen alten und zeitgenössischen Traditionen, zwischen Volkskunstmuseum und Landestheater, und lädt zum Mitmachen ein!
III. AUFTANZEN*
Der Umzug endet im Großen Haus des Tiroler Landestheaters, wo Vereine und Tanzensemble Inspirationen und Ausschnitte aus dem Bühnenstück Von Heimat und Tänzen präsentieren (Premiere 22.11.25).
ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH!
IV. MITTANZEN*
Nach der Kostprobe auf der großen Bühne sind alle auf die Tanzfläche eingeladen! Am Vorplatz, gehostet von den teilnehmenden Vereinen und brückenschlagenden DJ- und Kapellen-Sets, ist hier Gelegenheit, sich von Walzer bis Voguing und von Landler bis Locking zu Hause zu fühlen.
* Mit der Stadtmusikkapelle Amras, dem Trachtenverein die Amraser, dem Tanzensemble des Landestheaters und anderen, unterstützt von ARGE Volkstanz und Tiroler Volksliedwerk, in Kooperation mit dem Tiroler Volkskunstmuseum.
«Beim Dramatisieren will ich das Werk des Autors / der Autorin möglichst gut rüberbringen, gleichzeitig muss ich es mitunter fundamental ändern – viele Passagen funktionieren auf der Bühne einfach nicht, die muss ich dann schweren Herzens rausstreichen.»
Mira Stadler Regisseurin
TERMINE
TAG DATUM ZEIT ABO PREIS
FR 19.9. 20.00 PK, PKplus KH
DO 25.9. 20.00 L1 KH
SO 28.9. 19.30 LA3+ KH
SA 4.10. 19.30 KH
SA 11.10. 19.30 SA4 KH
FR 17.10. 20.00 E1 KH
SA 25.10. 19.30 SA1 KH
FR 31.10. 20.00 M1 KH
MI 5.11. 20.00 HAM KH
FR 14.11. 20.00 M2 KH
SA 22.11. 19.30 SA6 KH
MI 26.11. 20.00 C1 KH
FR 28.11. 20.00 E2 KH
MI 3.12. 20.00 C2 KH
AB 14 JAHREN
VERSCHWINDEN IN LAWINEN
Nach dem gleichnamigen Roman von Robert Prosser
Wie kommt das Buch auf die Bühne? Das verraten Robert Prosser, der Autor von Verschwinden in Lawinen, und Mira Stadler, die am TLT bereits den zweiten Teil von Meine geniale Freundin für die Bühne dramatisierte, im Gespräch mit der Dramaturgin Uschi Oberleiter.
Lieber Robert, das Buch erschien 2023, warst du überrascht, dass so rasch die Anfrage kam, den Roman zu dramatisieren?
Sätze in Beziehung zu den Schauspieler:innen, den Figuren, dem Raum und dem Publikum haben.
«Gemeinsam mit dem Musiker
Lan Sticker entwickelte ich Spoken Word Performances, die auf meinen Büchern basieren. Dabei trete ich als Erzähler auf. Die Theaterbühne stellt einen weiteren Schritt dar –definitiv ein Schritt aus der eigenen Komfortzone.»
Robert Prosser Autor & Performer
Robert Prosser Ja, und sehr erfreut. Wie sich ein Roman auf die Bühne bringen lässt, interessiert mich sehr, das mache ich zum ersten Mal. Damit hat sich für mich die Möglichkeit ergeben, vieles nochmal anders und neu zu gestalten. Das direkte Erzählen ist lebendiger, der Text gewinnt Zwischentöne, Musik. Wie sich das mit Schauspiel kurzschließen lässt, was Schauspieler:innen aus einem Text rausholen können, bewundere ich.
Liebe Mira, wie ist das für dich als Regisseurin, bringst du lieber Romane oder fertige Dramen auf die Bühne?
Mira Stadler Beim Dramatisieren kann man sehr viel Einfluss nehmen, weil es ja noch keine fertigen Dialoge gibt. Das ist Fluch und Segen in einem. Da heißt es oft «Kill your Darlings» und man muss seine liebsten Stellen streichen, weil die auf der Bühne einfach nicht mehr so gut funktionieren wie beim Lesen. Gleichzeitig hat man als Regisseurin viel Freiheiten, da man eigentlich ein neues Werk erschafft.
Robert Prosser Mir scheint das Schreiben für die Bühne strenger, ich musste mich umstellen, meinen Stil dialogisch auflösen und wollte in diesem Transfer aber auch eine gewisse Rhythmik und Dringlichkeit bewahren. Im Austausch mit Mira und dem Schauspiel-Ensemble lerne ich auch selbst neue Möglichkeiten kennen, um für das Theater zu schreiben.
Mira Stadler Im Grunde spielt man Fußball mit einer Handballmannschaft, dekoriert die Küche um, hat aber Möbel aus dem Wohnzimmer, welche Metapher man auch immer verwendet: Es ist eine Knochenarbeit, Romane für die Bühne zu adaptieren, und nicht immer gelingt es. Ich will die
Auftritte vor Publikum sind dir nicht fremd –gemeinsam mit Lan Sticker trittst du als Duo «Drumbadour» auf. Wie stellst du dir die Arbeit im Ensemble vor?
Robert Prosser Unsere Performances empfinde ich wie eine Art Ritual. Es geht um die Erzählung, den Rhythmus, es hat Raum für Improvisation. Bei den Proben jetzt erschaffen wir als Team etwas ganz Neues – ich werde mich umorientieren müssen, um auf der Bühne mit einem Ensemble zu agieren, auf diese Erfahrung freu ich mich. Es ist, ganz ehrlich, eine große Herausforderung.
Mira Stadler Spannend, für mich ist es auf jeden Fall eine Herausforderung, den Autor mit im Boot zu haben! Normalerweise hat man als Regisseurin Texthoheit, also das letzte Wort, welche Passagen, welche Sätze auf die Bühne kommen und welche nicht. Natürlich respektiere ich Roberts Meinung sehr, da gibt es auf unseren Proben für «Verschwinden in Lawinen» auch Diskussionen. Gleichzeitig erschaffen wir in dieser Konstellation ein Werk, das am Ende wirklich von uns beiden zusammen gedacht worden ist, und das ist natürlich unheimlich interessant und bereichernd fürs Publikum. Robert Prosser Als Stoff geben die Berge viel her. Mich reizte es, die alpine Gegenwart abseits der gängigen Klischees zu bearbeiten und darzustellen – im Roman wie im Drama.
MATINEE AM SONNTAG
Einführung zu Verschwinden in Lawinen
14.9.25 11.00 UHR FOYER GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH
Regie Mira Stadler, Bühne Jenny Schleif, Kostüme Monika Lechner, Musik Lan Sticker, Dramaturgie Uschi Oberleiter Mit Florian Granzner, Ulrike Lasta, Patrick Ljuboja, Sara Nunius, Robert Prosser, Stefan Riedl, Laetitia Toursarkissian
Autor Robert Prosser
Regisseurin Mira Stadler
ARIADNE AUF NAXOS
Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal In deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln
DIE KUNST DER VERWANDLUNG
In ihrer dritten gemeinsamen Opernarbeit spielen Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal virtuos mit den Genres Komödie und Tragödie und philosophieren über die Metamorphosen des Ich.
«Aber sind wir denn gefeit gegen die grausamen, die entzückenden, die unbegreiflichen Verwandlungen?», fragt Zerbinetta ihre Widerspielerin Ariadne in ihrer großen Begegnung nach der Pause. Hier treffen Welten aufeinander:
Eine Figur der Commedia dell’Arte spricht mit einer griechischen Tragödin. Das volkstümliche Stegreiftheater infiltriert – verordnet durch einen unleidlichen Mäzen und Kunstbanausen – ein fixiertes Opernwerk, sprengt es von innen auf, kommentiert und mokiert seine Themen und Gestalten.
Das große Schlagwort dieser Begegnung, die sich am Ende im Sinne aller wahren Kunst als bereichernd, belebend erweisen wird, ist das der «Verwandlung». Und Verwandlungen begegnen im Stück auf allen Ebenen, selbst dort, wo sich ihnen die Figuren verweigern. Der rote Faden blitzt bereits ganz zu Beginn des Vorspiels auf. Hier treffen wir einen jungen Komponisten, der seine erste Oper geschrieben hat. Im Hause des reichsten Mannes von Wien soll diese nun zur Uraufführung gelangen. Doch das Mäzenatentum hält einige Fallstricke bereit. Gelangweilt von dem klassischen Opernstoff der «Ariadne auf Naxos» bestellt der Auftraggeber kurzerhand eine Commedia-Truppe, die im Anschluss das Publikum durch eine improvisierte Komödie um die «ungetreue Zerbinetta und ihre vier Liebhaber» aufwecken soll. Der Komponist ist entsetzt! Ein lustiges Nachspiel zu seiner Oper! Das «Geheimnis des Lebens» entstellt durch «lustige Tänze» und Grimassen! Doch es kommt noch schlimmer. Um Zeit zu sparen, damit das «für Punkt neun Uhr» anberaumte Feuerwerk auch ganz bestimmt den Höhepunkt des Spektakels bildet, verfügt der Mäzen in einer weiteren Drehung der Schraube zuletzt noch die Fusion beider Stücke: Die Commedia-Truppe soll sich in den tragischen Opernabend integrieren.
Mit dieser ersten Verwandlung des Abends kann der Komponist der Oper ganz und gar nicht einverstanden
sein. Die Welt ist in Gestalt eines unterhaltungssüchtigen Spektakelpublikums in sein Allerheiligstes eingebrochen und schickt als Abrissleiterin die Theaterkokotte Zerbinetta. Zerbinetta wiederum, die «immer nur sich selber spielt», findet sich leicht «in jeder Situation» zurecht. Die Masken, Szenen, Rollen wechselt sie ebenso mühelos wie die Männer, die sie allgegenwärtig umtanzen. Sie ist eine der «untreuen» Figuren im Werk des Librettisten Hofmannsthal. Mit Untreue allerdings ist in diesem Kontext keine moralische Zuschreibung gemeint. Im Gegenteil spielt Hofmannsthal die «Treuen» gegen die «Untreuen» (und vice versa) dort aus, wo er etwas über die menschliche Existenz als solche erzählen will. Über personale Identität im Strom der Zeit, das «unrettbare Ich» des fin de siècle und eine mögliche Rettung im Begriff der Verwandlung. Unrettbar ist das Ich laut Ernst Mach, weil es eine bloße Illusion darstellt. Der Mensch ist nichts anderes als ein wandelnder Automat von Sinnesorganen, auf den ununterbrochen Eindrücke einprasseln. Diese setzen wir bloß künstlich zu kohärenten Bildern und Geschichten zusammen und auch unsere eigene, persönliche Lebensgeschichte ist nur ein Konstrukt im Nachhinein – nicht die Vielzahl der Eindrücke, die wie ein Feuerwerk aufblitzen und schon wieder verpuffen. An diesem Philosophen der Wiener Moderne plagen Hofmannsthals Gestalten sich ab. Treue – also der Versuch, die flüchtigen Eindrücke des Lebens festzuhalten – ist dabei nicht unbedingt die beste Haltung. Wie im Rosenkavalier geht es am Ende um die Fähigkeit, die Dinge zu halten UND zu lassen. Treue
Gestalten wie der auf sein unveränderliches Werk pochende Komponist oder die von ihm geschaffene Gestalt der Ariadne, die auf Naxos dem untreuen Theseus nachtrauert, sind in dieser Konstellation ständig gefährdet: Sie klammern sich an die Vergangenheit, können nicht loslassen und versteinern. Ihr Leben wird zur «wüsten Insel». Die Welt findet hier keinen Platz. Das genaue Gegenteil ist eine Figur wie Zerbinetta, die sich selbst in ständigen Verwandlungen verliert. Von den Eindrücken des Lebens weggespült, bleibt ihr nichts an den Händen haften – nicht einmal das eigene Ich. Wie so oft liegt die Lösung in einer dialektischen Wende: Nicht Treue ODER Untreue, sondern die Aufhebung beider, d. h. ihre Verschmelzung, Auflösung und Bewahrung in einem bietet das Stück in seiner Gänze an. In den Armen des Gottes Bacchus – Gott des
Rausches und des Theaters, Gott der Verwandlung und Wiedergeburt –verlässt Ariadne ihr Inselexil. «Lass meine Schmerzen nicht verloren sein!», ruft sie ihm zu. Nicht verloren, sondern aufgehoben in einer echten Metamorphose, in der das Vergangene hinüberwachsen kann in ein neues, für Eindrücke und Veränderungen offenes Leben. Nicht in den Tod, sondern zum Leben hin, von dem auch Zerbinetta zum Schluss der Oper noch einmal singen darf, auch wenn sie an dem eigentlichen Wunder keinen Anteil hat. Die Kunst wie das Leben glänzen eben dort am schönsten, wo beides zu seinem Recht kommt: die Schätze der Vergangenheit ebenso wie die fortwährende Veränderung, Komödie und Tragödie, Schmerz und Lust, Sinneseindruck und intellektuelles Konzept. Mit dem Ende dieser Ariadne auf Naxos sind Ich und Welt, Leben und Kunst versöhnt.
Mit Christoph
Leitung Gerrit
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck Chor des Tiroler Landestheaters
Kail, Jacob Phillips, Camilla Lehmeier, Florian Stern, Jakob Nistler, William Tyler Clark, Lakai Qi Wang, Annina Wachter, Anna Gabler, Benjamin Chamandy, William Blake, Oliver Sailer, Jason Lee
Nach der Spielzeit ist vor der Spielzeit
Die Vorbereitungen für nächste Spielzeit laufen bereits auf Hochtouren
Eine Zeitreise zu alten Mythen und die berauschende Wirkung der Früchte des Lotosbaums –das steht im Mittelpunkt unserer ersten Tanzproduktion Verlockung, die Douglas Lee und Francesca Frassinelli mit unserem Tanzensemble erarbeiten werden. Frassinelli begeisterte bereits in der letzten Spielzeit mit ihren «Unfamiliar Connections» beim DreierTanzabend Rausch.
Das Tanzensemble hat bereits im Juni mit dem britischen Choreografen Douglas Lee für die Produktion Verlockung vorgeprobt. Lee ist ein sehr renommierter, international tätiger Choreograf. Bereits während seiner Tanzkarriere als Solist am Stuttgarter Ballett begann er, eigene Kreationen zu schaffen. Er erarbeitete seither Choreografien für wichtige Häuser wie Stuttgart, das New York City Ballet, das Zürcher Ballett, Staatsballett Berlin, Netherlands Dance Theater II, Ballett Mainz, Dortmund, Nürnberg und viele mehr. Verlockung wird ein Tanzabend mit zwei Choreografien, dessen Uraufführung am 10.10.25 in den Kammerspielen stattfindet. Neben Douglas Lee steuert Francesca Frassinelli ein Stück bei, das sie für das Tanzensemble des TLT neu kreieren wird. Francesca ist den Innsbrucker Tanzfans bereits ein Begriff – von ihr stammt das Stück Unfamiliar Connections aus dem DreierTanzabend Rausch. Verlockung schickt uns auf eine Zeitreise und eine Begegnung mit Mythen. Douglas Lee nimmt sich für sein Stück der Erzählung der Lotosesser oder Lotophagen aus der Odyssee an. Dabei handelt es sich um ein Inselvolk, das nichts lieber tat, als sich von der berauschenden Wirkung der Früchte des Lotosbaums verwöh-
VERLOCKUNG
Tanzstücke von Douglas Lee & Francesca Frassinelli
Choreografie Douglas Lee & Francesca Frassinelli, Bühne & Kostüme Felicitas Stecher, Francesca Frassinelli & Douglas Lee, Musik Nicolas Sávva, Dramaturgie Stefan Späti
nen zu lassen. Francesca Frassinelli thematisiert für ihr Stück die Schöpfungsgeschichte, genauer: den Sündenfall. Wie sie den Mythos von Adam, Eva, Apfel und Schlange für die Bühne umsetzt, erfahren wir ab dem 2. September – dann ist der Probenbeginn für ihr Stück.
Heimatgefühle und choreografisches Doppel Doch nicht nur für die Produktion Verlockung wurde vorgeprobt. Auch erste Proben für Von Heimat und Tänzen begannen noch kurz vor dem Ende der letzten Spielzeit. Für zwei Wochen näherte sich Co-Direktor Tanz Marcel Leemann zusammen mit dem Gastchoreografen Simon Mayer und dem Tanzensemble dem zweiten Stück auf dem Tanz-Spielplan für die bevorstehende Saison an. Es ist schon eine Besonderheit, dass zwei Choreografen, die noch nie miteinander gearbeitet haben, ein Stück zusammen erschaffen. Doch was ist der Grund dafür? Marcel Leemann: «Im Mittelpunkt des Stücks stehen «Heimat», «Ankommen» und «Herkunft». Diese Themen waren bereits in meinem Stück Safe Ground letzte Spielzeit zentral. Jetzt geht es aber weniger um die Gefühle, die mit diesen Begriffen verbunden sind, sondern wir legen mehr Fokus auf die damit verwobenen Tanzstile. Simon ist Experte für das Thema. Als Österreicher mit einem großen Interesse für tänzerische Traditionen seines Landes hat er sich in zahlreichen Produktionen grundlegend damit auseinandergesetzt. So wollen wir die Nähe zum hiesigen Publikum finden und fördern – es ist für mich eine wichtige Bereicherung, dass er mit von der Partie ist. Die intensive gemeinsame Vorbereitung in den letzten Monaten drehte sich um Ansätze, wie traditionelle Tanzstile aus aller Welt mit der heutigen Art zu tanzen – wofür ja unsere Tänzer:innen stehen –verbunden werden können. Volkstanz hat viel zu tun mit Ritualen, Bräuchen und Zeitgeist – da hat vom Schuhplattler über Vogueing bis zu American Line Dance und natürlich zeitgenössischem Bühnentanz vieles einen Platz. Der Reiz liegt
in der richtigen Mischung, einem roten Faden in den Geschichten, die wir erzählen möchten und einer Dramaturgie, die alles zusammenbringt.» Simon Mayer ging es in den beiden Wochen vor dem Sommer insbesondere ums Austesten: «Es wird spannend sein, herauszufinden, wie wir die verschiedenen Ebenen der CoKreation und die Arbeit mit dem Tanzensemble angehen. Weitere Zusammenarbeiten finden mit hiesigen Vereinen und Musikkapellen sowie natürlich mit dem Innsbrucker Musiker und Mitbegründer der Band «Die Knoedel» Christof Dienz statt, der die Musik für unseren Abend komponieren wird. Nach den theoretischen Vorbereitungen ist nun der Zeitpunkt da, wo alles live und vor Ort zusammentrifft. Gemeinsam werden wir herausfinden, wie wir all diese Perspektiven zusammen vertanzen können.»
VON HEIMAT UND TÄNZEN Tanzstück von Marcel Leemann & Simon Mayer mit Livemusik und Kompositionen von Christof Dienz
Choreografie Marcel Leemann & Simon Mayer, Bühne Julia Neuhold, Kostüme Katia Bottegal, Komposition Christof Dienz, Dramaturgie Karoline Wibmer & Stefan Späti
Livemusik Christof Dienz, Alexandra Dienz, Chris Norz & Walter Seebacher
AB 22.11.25 TANZ GROSSES HAUS
MATINEE 9.11.25 GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH
AB 14 JAHREN
AB 10 JAHREN
THE ROCKY HORROR SHOW
Musical von Richard O’Brien
Musikalische Einrichtung von Richard Hartley
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher
In deutscher Sprache mit englischen Liedtexten By arrangement with ATG Entertainment GmbH and The Rocky Horror Company Ltd.
16. Juni 1973, Studiobühne des Royal Court Theaters in London. Nur um die 60 Zuschauer:innen wohnen einer historischen Uraufführung bei: Die unwahrscheinliche Erfolgsgeschichte der Rocky Horror Show beginnt. Doch worum geht es eigentlich?
Janet und Brad, frisch verlobt, klopfen mitten in der Nacht nach einer Autopanne an die Tore eines abgelegenen Schlosses. Darin: eine außerirdischqueere Parallelwelt vom Planeten Transsexual in der Galaxie Transylvania. Der Boss: Frank’n’Furter, latent gewaltbereiter Alleinherrscher, ver-
MATINEE AM SONNTAG
Einführung zu The Rocky Horror Show
28.9.25 11.00 UHR
FOYER GROSSES HAUS
EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH
TAG DATUM ZEIT ABO PREIS
SA 11.10. 19.00 Pplus M
FR 17.10. 19.30 M K
SO 19.10. 19.00 UL K
DO 23.10. 19.30 J
MI 29.10. 19.30 FAM J
MI 5.11. 19.30 C J
DO 6.11. 19.30 D J
SA 8.11. 19.00 SAB K
FR 14.11. 19.30 E K
SO 16.11. 19.00 LA3 K
FR 21.11. 19.30 K
DO 11.12. 19.30 L, SP J
SO 14.12. 19.00 K
SO 4.1. 19.00 K
SA 10.1. 19.00 K
DO 5.2. 19.30 J MI 11.2. 19.30 J SA 21.2. 19.00 K
rückter Wissenschaftler, aber auch mit erheblichem Sex-Appeal. Hier können Janet und Brad die ein oder andere heteronormative Spießigkeit zumindest in Frage stellen, was ihnen sicherlich nachhaltig gut tut. Aber wie geht es eigentlich dem in bester FrankensteinManier geschaffenen Rocky mit der ihm von Frank’n’Furter zugedachten Rolle als Sexobjekt? Wie lange sind Magenta, Riff Raff und die anderen Schlossbewohnenden noch zufrieden damit, Frank’n’Furter zuzujubeln und für ihn Leichenteile zu entsorgen?
Die Rocky Horror Show war im Kino übrigens zunächst ein Flop –und gleichzeitig von Tag eins an eine Heimat und ein Fest für die queere Community. Wie so oft brauchte der sogenannte Mainstream etwas länger –nahm aber Musical und Film dann umso stürmischer in den Kanon der absoluten Kult-Klassiker auf. 50 (!) Jahre nach Veröffentlichung der Kinofassung heißt es nun auch im Landestheater wieder: Let’s do the time warp again!
«It’s
Riff Raff
Diener Frank’n’Furters, Magentas Bruder
ÜBRIGENS: ZUR ROCKY HORROR SHOW GEHÖRT SEIT JEHER AUCH EIN AKTIVES PUBLIKUM! AUCH DARAUF FREUEN WIR UNS. BEACHTEN SIE DAZU BITTE FOLGENDE HINWEISE:
Transylvanian oder Tyrolian, in Strapsen oder Trachtenjanker, in drag, im Abendkleid oder Jogger: Kommen Sie, wie Sie sich wohlfühlen und respektieren Sie, wie andere sich wohlfühlen!
Zwischenrufe sind selbstverständlich erlaubt, Requisiten wie Zeitungen, Gummihandschuhe, Partyhütchen oder kleine Taschenlampen ebenfalls. Aus Gründen der Nachhaltigkeit und Respekt vor unserem schönen Saal, anderen Anwesenden und unserem Reinigungspersonal bitten wir Sie, auf das Spritzen von Wasser und das Werfen von Reis, Konfetti, überhaupt jeglichen Dingen zu verzichten und keine Feuerzeuge oder Wunderkerzen zu benutzen. Auch Lebensmittel sind zu Hause besser aufgehoben als im Theatersaal.
Nehmen Sie beim Verlassen des Saals bitte alles Mitgebrachte wieder mit und verlassen Sie Ihren Platz, wie Sie ihn vorgefunden haben. Vielen Dank für Ihre Rücksicht und auf legendäre Abende!
TAG DATUM ZEIT
SA 27.9. 19.30 SA6 KG
FR 3.10. 20.00 FAM1 KG
SO 5.10. 19.30 FAM2 KG
DO 9.10. 20.00 FAM3 KG
DO 20.11. 20.00 D1 KG
ORLANDO
Schauspiel nach dem Roman von Virginia Woolf
Virginia Woolf schuf mit der fiktiven Biografie Orlando im Jahr 1928 eine geistreiche Liebeserklärung an die Diversität. Orlando wird im Laufe der Erzählung vom Mann zur Frau und entdeckt sich über drei Jahrhunderte lang immer wieder neu.
«Nicht nur Julia Posch legt beeindruckende Geschlechtertransformationen an den Tag, auch Patrick Ljuboja, Marion Reiser, Stefan Riedl und Marie-Therese Futterknecht schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen. Besonders gut gelingt dies Futterknecht, die den überheblichen Literaturkritiker Nicholas Greene verkörpert. Es sind diese Szenen im komödiantisch angelegten Stück, die im Publikum für die lautesten Lacher sorgen.»
Julia Brader, Tiroler Tageszeitung vom 16.6.25
AB 27.9.25 SCHAUSPIEL KAMMERSPIELE
Wiederaufnahme Regie & Textfassung Bettina Bruinier, Ausstattung Elisabeth Vogetseder, Dramaturgie & Textfassung Stefan Späti, Musik Anto Sophia Manhartsberger
Mit Julia Posch, Marion Reiser, Marie-Therese Futterknecht, Patrick Ljuboja & Stefan Riedl
TERMINE
TAG DATUM ZEIT ABO PREIS
SA 27.9. 19.00 SAA H
DO 2.10. 19.30 D G
FR 3.10. 19.30 E H
SO 5.10. 19.00 H
FR 10.10. 19.30 H
IM WEISSEN RÖSSL
Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky
Am schönen Wolfgangsee betreibt Wirtin Josepha die illustre Hotelpension. Hier treffen Berliner Fabrikbesitzer auf schöne Sigismünder und pfiffige Töchter auf charmante Anwälte. Liebe und Verstrickungen sind hier vorprogrammiert!
«Dieses ‹Rössl› macht richtig Spaß: eine quietschvergnügte Landpartie, ein unschuldiges Vergnügen für die ganze Familie.»
Mit Susanne Langbein, Erwin Belakowitsch, Jakob Nistler, Jan Schreiber, Annina Wachter / Anna Overbeck, Andrea De Majo, Johann Nikolussi, Tommy FischnallerWachtler, Eleonore Bürcher & Petra Alexandra Pippan
Tänzerinnen, Chor des Tiroler Landestheaters, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
TAG DATUM ZEIT PREIS
SA 11.10. 10.30 & 14.30 KA
SO 12.10. 10.30 & 14.30 KA
DO 16.10. 10.00 KA
FR 17.10. 10.00 KA
SA 18.10. 10.30 & 14.30 KA
SO 19.10. 10.30 & 14.30 KA
MUSIKTHEATER & SCHAUSPIEL & TANZ GROSSES HAUS 1,5 – 3
KLANGSPIEL: IM WIND
Musikalische Performance für junges Publikum
In der Reihe Klangspiel nehmen wir uns den Entdecker:innengeist unseres ganz jungen Publikums zum Vorbild und erforschen gemeinsam Elemente, die Kinder begeistern. Im Herbst gibt es ein Wiedersehen mit Klangspiel: Im Wind. Bunte Blätter von den Bäumen blasen, durch Türschlitze pfeifen und in den Kaminen singen. Was der Wind alles kann und wie musikalisch er ist, das wollen wir mit unserem jüngsten Publikum erkunden. Dabei wird ganz auf Sprache verzichtet, die Geschichte ist sehr einfach gestrickt, damit auch Theateranfänger:innen gut folgen können und sich von den ästhetischen oder komischen Bildern begeistern lassen.
Kaum neigt sich die warme Jahreszeit ihrem Ende zu, wird er vermisst – umso besser, dass auf der Bühne der Kammerspiele mit der Wiederaufnahme von Amore Tricolore der Sommer und la dolce vita verlängert werden.
TAG
SA 18.10. 19.30
7.11. 20.00
MI 12.11. 20.00
SA 15.11. 19.30
SO 23.11. 19.30
SO 30.11. 19.30 KH
FR 5.12. 20.00 KH
MI 10.12. 20.00 HAM
Mit viel Gesang, Erinnerungen an Sonne, Regen, ungeheizte Ferienappartements und einer ordentlichen Portion Skepsis gegenüber Klischees von pizza e pasta, pasta e pizza, laden die Darsteller:innen in Amore Tricolore zu einer imaginären Reise über den Brenner ein – dabei bleiben Humor und jede Menge Spaß nicht auf der Strecke!
Von Paolo Conte (Via con me) über Fred Buscaglione (Guarda che luna), Adriano Celentano (Azzurro), Eros Ramazotti bis Gianna Nannini ist alles dabei – die vielseitigen Ensemble-Mitglieder des Tiroler Landestheaters singen sich gemeinsam mit der bekannten italienischen Sängerin Greta Marcolongo durch die schönsten Italo-Songs und entführen das Publikum dorthin, wo in Italien die Geschichten des Lebens geschrieben werden: in die Bar an der sommerlichen Piazza.
Neben amore berichten diese Lieder immer wieder von diesem seltsamen Ding «Italien» und haben so zu einem Bild der Stiefelnation beigetragen, das irgendwo zwischen Realität und Übertreibung oszilliert – und dabei vor allem sonnenentwöhnte Nordländer bisweilen ein wenig zu sehr zum Träumen bringt. Per esempio, zum Beispiel: Spielen eigentlich alle Italiener:innen Gitarre? Sicher nicht! Wenn Toto Cutungo also vom «echten Italiener» mit der Gitarre in der Hand singt, wer ist da gemeint? Und auch sonst gehen Klischee und Wirklichkeit, Fremdzuschreibung und Selbstbild, Urlaubsmythen und liebgewonnene Kindheitserinnerungen wohl jedes Mal wild durcheinander, wenn irgendwo von «Bella Italia» die Rede ist. Kein Wunder bei einem so vielfältigen Land, dass sich mit zwei Worten nicht beschreiben und auch mit einer ganzen Reisebibliothek sicher niemals auf einen einzigen Nenner bringen lässt. Was bleibt, sind die Bilder: Der eine
erinnert sich vielleicht an den ersten Strandbesuch, an Mittelmeer und Blasen zwischen den Zehen vom Flipfloptragen, die andere hat eher spontane Erinnerungen an den halsbrecherischen Verkehr, die Tauben auf dem Markusplatz oder Menschenmassen am Strand zu Ferragosto. Und schließlich kann man sich als echte:r Italiener:in auch mal über Stereotypen von wild gestikulierenden Heißblutnaturen oder kohlenhydratreichen Speiseplänen echauffieren …
Am Ende sind die Menschen – in Italien wie überall auf der Welt – halt doch so vielfältig wie die Pasta (189 Sorten zählt allein der entsprechende Wikipedia-Eintrag, der sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben darf!), so unterschiedlich wie die Landstriche, Lieder und individuellen Geschichten. Und irgendwo zwischen alle dem liegt es dann doch: Das italienische Lebensgefühl – von dem sich einen guten Abend lang sprechen – und singen – lässt, mit oder ohne Gitarre!
Mit Andrea De Majo, Pasquale di Filippo, Florian Granzner, Ulrike Lasta, Greta Marcolongo, Petra Alexandra Pippan, Stefan Riedl, Gesang Greta Marcolongo, Ensemble Musiker Matteo Dallapè, Maurizio Pala, Marco Pisoni, Roberto Tubaro
1. SONNTAGSMATINEE
In Memoriam
Das erste Kammerkonzert der neuen Saison widmet sich dem musikalischen Gedenken. Das Streichquartett Nr. 2 in a-Moll des russischen Komponisten Anton Arensky entstand 1894 «À la mémoire de Tschaikowski» (In Gedenken an Tschaikowski), ein Jahr nach dem Tod des berühmten Tonschöpfers. Es berührt mit orthodoxen Trauergesängen und kommt in einer überraschenden Formation daher: Statt der klassischen Streichquartettbesetzung von zwei Violinen, einer Bratsche und einem Cello kehrte Arensky die Besetzung in eine Violine, eine Bratsche und zwei Celli um. Ein traurig-düsteres, aber auch ironisches musikalisches Denkmal hat Dmitri Schostakowitsch mit seinem expressiven Klaviertrio in e-Moll op. 67 wiederum seinem besten Freund Iwan Sollertinski gesetzt.
12.10.25 / 11.00 UHR HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL
PROGRAMM
Anton Arensky Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 35 («Verkehrtes Streichquartett» für Violine, Viola, 2 Celli)
Violine Francesca Sgobba, Viola Eleonora de Poi, Cello Leonardo Sesenna, Jakob Mitterer
Dmitri Schostakowitsch Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67
Violine Agnieszka Kulowska, Cello Leonardo Sesenna, Klavier Benjamin Kammerer
2. SONNTAGSMATINEE
Ein Familienfest
Drei Werke, eine Instrumentenfamilie, ein Fest der Holzblasinstrumente: Allan Stephensons launiges Divertimento für drei Fagotte und Kontrafagott zeigt kammermusikalische Virtuosität mit britischem Witz. Marc Mellits Splinter für Reed Quintett (Oboe, Klarinette, Saxophon, Fagott und Bassklarinette) widmet sich in acht kurzen Sätzen verschiedenen Baumarten und vereint dabei raffiniert pulsierende Grooves mit lyrischem Geist. Mit dem eindrucksvollen Blick vom großen Saal des Hauses der Musik auf die denkmalgeschützte Laubeiche bietet dieses Stück einen Hörgenuss der besonderen Art. Zum Abschluss swingt Rolf Kühns Clarinet Connection für Klarinettenchor mit Bassklarinette als jazzige Suite, die als Auftragswerk der Ausnahme-Klarinettistin Sabine Meyer entstand.
18.1.26, 11.00 UHR
HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL
PROGRAMM
Allan Stephenson Divertimento für Fagottquartett Fagott Alejandro Fela, Kerstin Siepmann, Robert Gonzalez & Inès Pyziak
Marc Mellits Splinter für Reed Quintett
Oboe Florian Oberhofer, Klarinette Magdalena Wetscher, Saxophon Alex Designori, Fagott Kerstin Siepmann, Bassklarinette Werner Hangl
Rolf Kühn Clarinet Connection
Klarinette Gabi Amon, Lila Scharang, Magdalena Wetscher, Christian Hopfgartner & Werner Hangl
Nachtzauber
1. Symphoniekonzert
PROGRAMM
Manfred Trojahn
Herbstmusik ÖEA
Richard Strauss
Vier Zwischenspiele aus der Oper Intermezzo op. 72 TrV 246
Max Reger
Eine romantische Suite nach Gedichten von J. von Eichendorff op. 125
MITWIRKENDE
Dirigent Gerrit Prießnitz
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Passend zur goldenen Jahreszeit eröffnet TLT-Chefdirigent Gerrit Prießnitz die Symphoniekonzertreihe der neuen Saison mit Manfred Trojahns Herbstmusik, die bei der Gelegenheit erstmals in Österreich erklingt. Der deutsche Komponist, der vor allem für seine Opern bekannt ist, verfügt über ein beachtliches Œuvre, das nahezu alle Gattungen abdeckt. Der Sinfonische Satz Herbstmusik entstand 2010 und bedient sich einer breiten Palette an Instrumenten, um die Farben des Herbstes zum Leuchten zu bringen. Manfred Trojahn, der fast auf den Tag genau zum 1. Symphoniekonzert seinen Geburtstag feiert, wurde 1949 nicht nur im Todesjahr von Richard Strauss geboren, sondern ist auch ein großer Bewunderer dessen.
1942 kam Strauss’ letzte Oper auf die Bühne, zuvor landete er mit dem Librettisten Hugo von Hofmannsthal einen Opernerfolg nach dem anderen. Bei Intermezzo, einer bürgerlichen Komödie mit symphonischen Zwischenspielen, konnte er nicht auf die gewohnte Zusammenarbeit zählen, sondern musste den Text selbst dichten. Ein möglicher Grund für Hofmannsthals Absage: Hauptgegenstand der Handlung sollte die private Ehekrise des Komponisten sein. Die Zwischenspiele aus der Oper erklingen im Rahmen des Symphoniekonzerts nach mindestens 60 Jahren zum ersten Mal, genauso wie Max Regers Suite nach Gedichten von Joseph von Eichendorff. Angeregt durch den Anblick «mondbeglänzter waldiger Gegenden» bei nächtlichen Bahnfahrten komponierte Reger diese dreiteilige romantische Suite, die von einem Notturno (Nachtzauber) stimmungsvoll eingeleitet wird.
1. SYMPHONIEKONZERT Nachtzauber
Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Kristall Foyer
23. & 24.10.25
ZUGABE
THEATER- & MUSIKVERMITTLUNG
DER MUSIKALISCHE
FEIERABEND
A Tribute to Billy Joel mit dem Runway Quartet
Drei Musiker des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck, die meistens im Konzertsaal oder im Orchestergraben zu hören sind, machen gemeinsame Sache mit dem Tiroler Saxophonisten Florian Bramböck. Sie sind mit dieser Formation zu Gast beim «musikalischen FEIERabend» und geben einen Konzertabend zu Ehren des vielseitigen amerikanischen Sängers, Pianisten und Songwriters Billy Joel. Und wo könnte unser Soloposaunist Craig Hansford – an diesem Abend am Klavier und als Sänger zu erleben – den legendären «Piano Man» besser spielen, als bei unseren Partner:innen vom Kulturbogen55? Bei Wein und Juice lassen wir den Tag gemeinsam ausklingen und mit etwas Glück gehen Sie mit zwei Eintrittskarten für ein Symphoniekonzert nach Hause. Gequizzt wird nämlich auch!
EMPFOHLEN AUCH FÜR SCHULKLASSEN AB DER 9. SCHULSTUFE
DU HAST LUST AUF SCHAUSPIEL?
Dann bist du bei uns genau richtig!
Am 1.10.25 starten der Kidsclub und der Jugendclub im Tiroler Landestheater. Die Clubs laufen das ganze Schuljahr und finden ihren Abschluss in mehreren Aufführungen Ende Juni. Egal ob du schon Erfahrung hast oder einfach mal etwas Neues ausprobieren willst – Hauptsache, du hast Spaß am Spiel und Lust, Teil eines starken Teams zu sein. Mach mit – wir freuen uns auf dich!
KIDSCLUB
WÖCHENTLICH AM MITTWOCH
AB 1.10.25 / 15.00 – 17.00 UHR
Für den Kidsclub können sich spielfreudige Kinder zwischen 8 und 12 Jahren anmelden, die mit einer Theaterpädagogin ein Theaterstück entwickeln wollen.
Dafür sind die Proben immer mittwochs von 15.00 – 17.00 Uhr.
Leitung Amelie Prugger
JUGENDCLUB
WÖCHENTLICH AM MITTWOCH
VON BEETHOVEN BIS BEATBOX
Ein Konzert mit Beatboxer und klassischem Orchester
Kraftvolle Bässe, coole Sounds, schräge Geräusche: Die Beatboxer können alles das, und dies oftmals gleichzeitig! Auch wenn Beatboxer ein ganzes Orchester imitieren können, es geht nichts über die kreative Energie, die entsteht, wenn sich zwei höchst unterschiedliche Klangsprachen gegenseitig inspirieren und miteinander verschmelzen. Genau das wird in diesem Konzert passieren: ein musikalisches Experiment, das klassische Orchestermusik mit einer faszinierenden Kunstform aus der urbanen Subkultur verbindet. Dabei reicht das Programm von Beethoven über Brahms, Rossini und Jenkins bis hin zu Einaudi und den Imagine Dragons.
Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck schaut immer wieder über den Tellerrand der klassischen Musik hinaus und holt sich Musiker:innen aus anderen Genres zum gemeinsamen Experimentieren und Musizieren. Die beiden jungen, aufstrebenden Tiroler Beatboxer Samuel Plieger und Paul Pichler sind gefeierte Meister ihres Fachs – eine für beide Seiten gleichermaßen inspirierende Begegnung!
7. & 8. 10. 25 / JEWEILS 19.30 UHR HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL PREIS KE Beatbox & Konzeption Samuel Plieger, Als Gast Paul Pichler «UkU», Beatbox, Orchestersolisten Julian Walkner & Peter Polzer alias Duo Cemplified, Dragan Trajkowski (Kontrabass) und Craig Hansford (Posaune)
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Musikalische Leitung Daniel Spaw, Konzeption & Dramaturgie Martina Natter
AB 1.10.25 / 17.00 – 20.00 UHR
Beim Jugendclub sind Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren genau richtig, die Spielfreude, Kreativität und Verlässlichkeit mitbringen – und gemeinsam mit uns auf ein Ziel hinarbeiten wollen: Wir stapeln Stühle, ein Schauspiel von Benjamin Blaikner. Der Jugendclub probt immer mittwochs von 18.00 – 21.00 Uhr.
Leitung Daniela Oberrauch Kursgebühr € 100 pro Teilnehmer:in
THEATERLABOR
Von Heimat und Tänzen
Der Workshop bietet einen exklusiven Einblick in die Entstehung des Bühnenstücks Von Heimat und Tänzen. Ein Tanzstück von Simon Mayer und Marcel Leemann, das am 22. November seine Uraufführung am Landestheater erlebt. Im Workshop teilen Marcel und Simon Tänze, Tanzspiele, Hintergründe und Übungen zu den Themen des Stücks, welches sich mit der Verkörperung von Heimatgefühlen, alten und neu erfundenen Traditionen, Ritualen und mit der Kraft der Gemeinschaft beschäftigt. Was können wir von Volkstänzen und Traditionen lernen? Wie können wir die Kunst des Feierns und die Freude am Miteinander-Tanzen entdecken und pflegen? Wie sieht mein ganz persönlicher Volkstanz aus?
11.10.25 / 10.00 – 19.00 UHR PROBEBÜHNE TIROLER LANDESTHEATER Zielgruppe Interessierte und Theaterbegeisterte zwischen 14 und 99 Jahren
ES GIBT EINEN ORT, AN DEM MAN DEN TAG VOR DEM ABEND LOBEN KANN.
«Die reichhaltigen Dialoge lesen sich fast wie ein Drehbuch.» In Philipp Hochmairs neuester Interpretation literarischer Texte aus der Vergangenheit geht es um die Novelle «Der Hagestolz» (1844) von Adalbert Stifter. Wie immer zeigt Hochmair dabei, wie sich vermeintlich «alte» Literatur und deren Inhalte mit modernen Beats verbinden lassen. In der zu den Kostbarkeiten deutschsprachiger Dichtung gehörenden Erzählung werden universelle Themen (nicht nur!) des 19. Jahrhunderts wie Ehe, Familiengründung und Genealogie aufgezeigt. Unterstützt und konterkariert wird das Ganze mit heutigen Elektroklängen. «Es geht um Liebe und Beziehung und um eine Zukunftsperspektive. Es werden Freiheit und Sicherheit diskutiert. Und das ist sehr aktuell», meint Hochmair. Der nicht bloß als «Jedermann» berühmte Schauspieler und Performer sieht dieses Bühnenexperiment als Anfang einer Beschäftigung mit den Lebensaufgaben der Generation der Jungen - allerdings im Dialog mit den Älteren: «Stifters Text wird also zu einem elementaren Zwiegespräch zwischen zwei Generationen, die schicksalshaft verbunden sind.»
Alte Musik im Gespräch 1. & 22.10.25 / 19.00 UHR / PREIS KA
JAZZ & APÉRO
After Work Concert der Jazzabteilung
15.10.25 / 18.30 UHR / PREIS KE
KUSCHELKONZERTE
Inklusives Familienkonzerterlebnis
3.10.25 / 9.00, 10.15 & 11.30 UHR PREIS KA
Haus der Musik Innsbruck, Kleiner Saal
HDM IN CONCERT: WERNER-PIRCHNERPREIS 2025
Finalkonzert: Tuba und Fagott
Bereits zum vierten Mal vergibt das Tiroler Landeskonservatorium in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) den Werner-Pirchner-Preis, der mit insgesamt € 17.000 dotiert ist. Der internationale Wettbewerb für Blasinstrumente wird im Jahr 2025 in den Kategorien Tuba und Fagott abgehalten. Nach den insgesamt 75 Bewerbungen junger Musiker:innen aus 23 Nationen im Vorjahr hat die Jury in diesem Jahr bis Anfang Juni die Aufgabe, die Bewerbungsvideos zu sichten und jeweils acht Fagott- und Tubainstrumentalist:innen für die zweite Runde (Semifinale) auszuwählen. Das große Finale (3. Runde) ist im Haus der Musik Innsbruck zu hören, dort werden im Anschluss auch die Preise vergeben. Das Semifinale findet bereits am 3. Oktober 2025 bei freiem Eintritt im Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums, Paul-Hofhaimer-Gasse 6, 6020 Innsbruck statt.
5.10.25 / 10.30 UHR
HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL PREIS GD
Finalist:innen in den Kategorien Tuba und Fagott, Werner-Pirchner-Preis Orchester, Leitung Dorian Keilhack
WORT & MUSIK: TOWARDS A NEW SENSE OF MELOS
Als wenn ein Singen von Ferne …
Seit Jahren verbindet Rupert Huber und Charles Uzor eine innige Freundschaft, die durch das Interesse an der Lösung der Melos- Frage inspiriert ist: Wie schaffen wir Melodien, die ein neues Momentum hervorbringen? Wie finden wir zurück zu einer neuen Verbindlichkeit?
Hubers kompositorischer Weg ist gezeichnet vom Verzicht auf musikalische Rhetorik und der Freilegung dessen, was er als den Kern der musikalischen Empfindung sieht, den Melos. Vom Ansatz ähnlich, aber in der klanglichen Wirkung verschieden, sind Charles Uzors Stücke. «Ausgehend von Husserls Zeitbegriff» versucht Uzor, «mit einfachen harmonischen Strukturen ein Gespräch zu führen, in dem die Melodie in ständiger Spiegelung und Permutation gleichsam mit sich selbst spricht. Trotz ihres zirkulären Verlaufs wirken diese Melodien unbestimmt. Das Programm wird ergänzt durch die selten aufgeführten Werke Ko-Tha und Three Latin Prayers von Giacinto Scelsi, dessen neuartige Schau ins Innere der Töne die Entwicklung beider Komponisten stark prägte.» (Charles Uzor)
10.10.25 / 19.30 UHR
HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL PREIS GE
Synthesizer & Schlagzeug Alexander Hermann, Gitarre Karin Rüdt, Gesang, Klavier, Schlagzeug & Leitung Rupert Huber
Vokalinio Meno Tinklas (Vocal Art Network)
Sopran Ilona Pliavgo, Sopran Ieva Marmiené, Alt & Schlagzeug Roberta Daugéleité, Tenor Vaidas Bartusas, Bass Alfredas Miniotas
HDM IN CONCERT: BALZTANZ
Performance mit Alter und Neuer Musik, Volksmusik und Szene
Die Vögel in ihrem Lebensraum zwischen Freiheit und Käfig, Symbol und Dressur sind das Thema eines Abends, in dem Renaissance und Barock, Romantik und Moderne – und nicht zuletzt die Volksmusik aufeinandertreffen.
Vielfältig sind die symbolhaften Bedeutungen der Vögel von der Antike bis in die Gegenwart: der Unheil bringende Rabe, die Schwalbe als Briefträgerin der Liebe oder der Adler als Symbol der Freiheit. Die Tiroler Vogelfänger mit ihren großen Vogelkäfigen auf dem Rücken erzählen allerdings eine andere Geschichte: Jahrhundertelang waren sie die Zulieferer des Wiener Singvogelmarkts.
Und woher kommt eigentlich der Schuhplattler? War da etwa der Balztanz der Vögel im Spiel?
Im Einsatz von Flöten, Harmonika, Zither, Hackbrett, Singstimme und Sprechstimme, in Improvisationen und Texten, im darstellenden Spiel und im Tanz begeben sich die Studierenden auf eine künstlerische Forschungsreise zu einem facettenreichen Thema, das uns staunend in die Vergangenheit führt und fragend in die Gegenwart.
25.10.25 / 19.30 UHR
HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL PREIS KE
Blockflöten-, Gesangs-, Volksmusik- und Sprech-Studierende in variablen Ensembles des Tiroler Landeskonservatoriums, Überraschungsgäste Brauchtum in Tirol, Leitung Peter Margreiter, Konzeption & Regie Angelika Luz
PREISGRUPPEN & EINTRITTSPREISE KARTEN, KONTAKT & IMPRESSUM
Gültig für die Spielzeit 25/26 sowie für das Neujahrskonzert und die dazugehörige Generalprobe 2026.
Mit unseren Preisgruppen finden Sie alle Eintrittspreise – auch für Sondervorstellungen – komplett aufgelistet. Die Zuordnung der Preisgruppen ist auf den jeweiligen Produktionsseiten oder immer aktuell auf www.landestheater.at im Online-Spielplan ersichtlich. Alle Preise sind inklusive der gesetzlich gültigen Umsatzsteuer angeführt. Es gelten die AGB der Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck. Die detaillierten AGB finden Sie auf unserer Website www.landestheater.at/agb sowie im Aushang in unserem Kassa & Aboservice.
Buchen Sie Ihre Karten direkt im Saalplan unter www.landestheater.at / www.tsoi.at www.haus-der-musik-innsbruck.at oder www.ticketgretchen.com (Kostenlose App)
In der App gelten die AGB der Ticket Gretchen GmbH. Bei Veranstaltungen Dritter gelten die AGB des jeweiligen Veranstalters.
ABENDKASSEN
Die Abendkassen befinden sich am jeweiligen Veranstaltungsort. Im Großen Haus und im Haus der Musik Innsbruck öffnet die Abendkassa 30 Min. vor Vorstellungsbeginn. In den Kammerspielen und im [K2] öffnet sie 20 Min. vor Vorstellungsbeginn und bleibt bei ausverkauften Vorstellungen geschlossen. Im Congress öffnet die Abendkassa bereits eine Stunde vor Konzertbeginn.
Wir weisen darauf hin, dass während der Abendkassa ausschließlich Geschäftsfälle der in Kürze beginnenden Vorstellung durchgeführt werden können. Den Vorstellungsbeginn entnehmen Sie bitte jeweils unserer Website oder den aktuellen Publikationen.
HERAUSGEBER Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck INTENDANTIN Mag.a Irene Girkinger, MAS KAUFMÄNNISCHER DIREKTOR Dr. Markus Lutz REDAKTION Rebecca Müller / Dramaturgie / Kommunikation & Marketing / Vertrieb GESTALTUNG Magdalena Rainer & Simone Berthold BILDNACHWEISE Titelbild & Sujets TLT 25/26 Philotheus Nisch Sujets TSOI 25/26 Tobias Nikolai Weitere Bildnachweise Stephan Brueckler, Furtseff, Birgit Gufler, Raphael Gutleben, Emanuel Kaser, Agnieszka Kulowska, Mihaela Rosu, Max Schorch (VVT), Tiberio Sorvillo, Katarina Soskic, Michael Venier, Maria Vögele, Perez Voecking ILLUSTRATIONEN Studio LWZ DRUCK Alpina Druck GmbH, 6020 Innsbruck AGB Es gelten die aktuellen AGB der Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck. Diese sind unter www.landestheater.at/agb und im Kassa & Aboservice einsehbar. REDAKTIONSSCHLUSS 2.9.25 ÄNDERUNGEN UND IRRTÜMER VORBEHALTEN. - 40 % AUF KARTEN FÜR ALLE UNTER 27
Feier stunden
DER PODCAST
JETZT Abo & Tickets für die Konzertsaison 25*26 sichern!
Lust auf Alte Musik?
Concerto Stella Matutina Ensemble Oni Wytars Ensemble Into the winds Franziska Fleischanderl und viele andere mehr
Schauen Sie rein unter: www.innsbrucker-abendmusik.at
Rein hören!
Im Theater-Podcast Kantinengespräche spricht Kulturjournalistin Verena Gruber mit Regisseur:innen, Darsteller:innen, Autor:innen und Musiker:innen und all jenen, die hinter den Produktionen am Landestheater stehen.
Kostenlos zum Anhören für zuhause und unterwegs –auf unserer Website und überall dort, wo es Podcasts gibt. www.landestheater.at/podcast