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09_Theaterzeitung__Jun_2026_Sonderausgabe

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SONDERBEILAGE DER TIROLER TAGESZEITUNG / JUNI 2026

Vorschau Spielzeit 26/27

OPTIMISMUT

Neu befragte Klassiker und brandaktuelle Werke stehen im Zentrum der vierten Spielzeit von Intendantin Irene Girkinger und ihrem künstlerischen Team.

OPTIMISMUT ist dabei das Gebot der Stunde, denn gerade in herausfordernden Zeiten sind Kunst, Kultur und insbesondere das Theater wichtige Orte der Begegnung, Selbstreflexion und Zuversicht.

Wozu das Theater? Diese zentrale Fragestellung

markiert den Auftakt zur Spielzeit 26/27, die von der Geschäftsführenden Intendantin Irene Girkinger und dem Geschäftsführenden Kaufmännischen Direktor Dr. Markus Lutz gemeinsam mit dem künstlerischen Leitungsteam aller Sparten sowie dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und dem Haus der Musik Innsbruck im April präsentiert wurde.

Mit 39 Produktionen zeigt die neue Saison am Tiroler Landestheater, warum Theater als öffentlicher Denkraum und lebendiger Herzschlag dieser Stadt und Region unverzichtbar ist – weil Menschen einander brauchen: im Austausch, beim Diskutieren sowie im gemeinsamen Staunen und Lachen.

«Unser bewusst doppeldeutiges, höchst existenzielles wie ironisch selbstkritisches Spielzeitmotto stellt die grundlegende Relevanz und Verantwortung unserer Kunst und Arbeit zur Diskussion», betonte Intendantin Irene Girkinger. Gerade jetzt gelte es, einer zunehmend unruhigen und beunruhigenden Zeit etwas entgegenzuhalten: gemeinsame Theaterund Konzertabende, in denen wir uns als mitfühlende Menschen begreifen und Gemeinschaft erleben können.

«Mit Optimismut – Optimismus und Mut – treten wir dem Missmut entgegen, mit Zuversicht, Verantwortung und neuen Perspektiven stellen wir uns Unsicherheit, Polarisierung und Resignation. Unser Angebot reicht von großen Klassikern der Theater-, Opern- und Orchesterliteratur wie Schiller, Schnitzler, Brecht, Mozart, Beethoven, Bizet und Wagner, packenden Stücken zu brennenden Themen unserer Zeit bis hin zu spannenden Erst- und Uraufführungen – ob nun im Musiktheater mit Codeborn

«Das TLT steht für Vielfalt, Offenheit, gesellschafts-

politische Relevanz und Bezug zur Gegenwart.»

Irene Girkinger Intendantin

im Tanz mit Bodies Troublemakers und Gold, im Jungen Theater mit Platsch!, Die Bademattenrepublik und Faust 1 + 2 + 3 oder im Schauspiel, wo wir mit Brechen wir aus! Das Theaterstück die ergreifende Fluchtgeschichte Leokadia Justmans nun als abendfüllendes Stück auf die Bühne bringen werden.»

«Das Tiroler Landestheater steht weiterhin für Vielfalt, Offenheit, gesellschaftspolitische Relevanz und Bezug zur Gegenwart», so Girkinger. Mit fünf Uraufführungen und vier österreichischen Erstaufführungen sind fast ein Drittel der Produktionen der Zeitgenossenschaft gewidmet, es stehen aber auch zahlreiche Klassiker sowie Meisterwerke der Moderne am Programm. Inhaltliche Schwerpunkte wie österreichische Literatur, slawisches Musikrepertoire, zeitgeschichtliche Themen mit Tirol-Bezug, neue innovative Theaterformen und spartenübergreifende Produktionen sowie die Förderung junger Talente werden auch in der vierten Spielzeit konsequent fortgeführt.

Noch mehr

noch mehr Vorteile

Ob Abo oder Treueprogramm – unser Vertrieb und Business Development arbeiten konstant an der Verbesserung unserer Angebote. Wir haben deren Leiterinnen Martina Mader und Franziska Schumi zu den wichtigsten Neuerungen befragt.

FRAGEN Christine Frei BILD Leon Arévalo

«Einen Überblick zu allen Abos findet man entweder im Spielzeitheft oder auf unserer Website.»

Martina Mader Leiterin Vertrieb

Martina, wir haben hier am TLT ein sehr ausdifferenziertes Abomodell, das kaum einen Wunsch offenlässt. Es wurde noch weiter optimiert und verfeinert – und es gibt nun ein weiteres Abo. Martina Richtig, mit der Spielzeit 26/27 legen wir erstmals ein «Wahl Abo» auf. Dieses setzt sich aus insgesamt zehn Spielterminen im Großen Haus und in den Kammerspielen zusammen. Die Termine, manche Produktionen sowie der Sitzplatz je Veranstaltung sind dabei frei wählbar. Für noch mehr Flexibilität können alle Termine des Abos einmal kostenfrei innerhalb derselben Produktion getauscht werden. Neu ist auch unser «Abo Jung» für Theaterbegeisterte unter 27: Es ersetzt das bestehende «Six Pack Abo» und bietet ebenfalls mehr Flexibilität und Angebot. Dank neuer digitaler Systeme sind alle unsere Abos auch erstmals online buchbar. Abosysteme wirken mitunter etwas komplex, weil unsere Besucher:innen ja auch unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben haben. Wie findet man denn für sich ein passendes Abo? Was sind deine Empfehlungen bei der Auswahl?

Martina Es macht Sinn, einen Interessensschwerpunkt zu definieren: Sind es die Produktionen im Großen Haus, die mich am meisten begeistern? Schätze ich die etwas intimere Atmosphäre in den Kammerspielen oder die Konzerterlebnisse im Saal Tirol? Je Spiel-

stätte gibt es verschiedene Angebote, die sich für Theaterund Konzertbegeisterte auch miteinander kombinieren lassen. Einen Überblick zu allen Abos findet man entweder im Spielzeitheft oder auf unserer Website. Interessierte können sich jederzeit an unseren Kassa & Aboservice wenden. Wir beraten gerne, damit jede und jeder für sich das passende Abo findet.

Franziska, für all jene, die sich derzeit vielleicht noch nicht für ein Abo entschließen können, möglichst flexibel bleiben wollen, aber trotzdem oft und gerne ins Theater gehen, bietet sich natürlich unser «Leopold»Treueprogramm an. Was sind die wesentlichen Vorzüge von «Leopold»? Franziska «Leopold» ist unser Treueprogramm für alle, die mehrere Veranstaltungen pro Saison besuchen möchten. Je nach Zeit und Interesse können sie spontan aus unserem vielfältigen Programm wählen und werden für ihre Treue mit attraktiven Vorteilen belohnt. Mit «Leopold»-Klassik sammeln Besucher:innen automatisch ihre Ticketkäufe. Nach Kauf von drei Normalpreistickets in drei verschiedenen Veranstaltungen profitieren sie ab dem vierten Ticketkauf

von zusätzlichen Ermäßigungen. So wird jeder weitere Theaterbesuch belohnt.

Unser «Leopold»-Treueprogramm gibt es ab jetzt auch in einer Upgrade-Version. Wie sieht die konkret aus?

Franziska Mit dem neuen «Leopold»-Premium um 55 Euro pro Spielzeit erhalten Mitglieder bereits ab dem ersten Ticketkauf 15 % Ermäßigung auf bis zu zwei Tickets pro Veranstaltung, längere Reservierungsfristen und weitere exklusive Vorteile. Darüber hinaus werden wir für unsere Premium-Mitglieder in der kommenden Spielzeit laufend besondere Angebote, exklusive Aktionen und zusätzliche Vorteile bereithalten. «Leopold»-Premium richtet sich an alle, die in unserem vielfältigen Programm bereits einige Veranstaltungen für sich entdeckt haben, aufgrund eines vollen Terminkalenders aber noch nicht wissen, an welchem Tag sie diese besuchen möchten und sich diese Flexibilität bewahren wollen.

BÜHNE FREI FÜR DIE

SPIELZEIT 26/27

Nach Musiktheater und Schauspiel wird die Posterserie zur Spielzeit 26/27 in dieser Ausgabe mit der Doppelseite für Tanz und Junges Theater vervollständigt. Zum Sammeln, Aufhängen und Entdecken – ein kompakter Ausblick auf die kommende Saison.

TEIL 1 Mozarts Don Giovanni, Bizets Carmen, Verdis Un ballo in maschera und Wagners Lohengrin bilden das Herzstück der Saison, während die zeitgenössische Oper Codeborn einen spannenden Gegenpol setzt. Ergänzt wird das Programm durch die Revueoperette Ball im Savoy sowie die Wiederaufnahmen der gefeierten

Zarah

TEIL 2 Schillers Maria Stuart Schnitzlers Das weite Land und der BrechtHauptmann-Klassiker Die Dreigroschenoper stehen neben brandaktuellen Stücken wie Prima Facie und Jelineks Unter Tieren Beste Unterhaltung verspricht die Komödie Marie Antoinette oder Kuchen für alle! Mit Brechen wir aus! Das Theaterstück kommt die Undercover-Heldinnenreise von Leokadia Justman als Uraufführung auf die Bühne.

TEIL 3 Das Junge Theater setzt erneut auf Vielfalt für alle Altersgruppen: Vom Familienstück Das doppelte Lottchen über das mobile Schulstück Die Bademattenrepublik bis hin zu Kooperationen mit anderen Sparten. «Sein und Schein» lautet das Motto im Tanz: Bodies beleuchtet den Körper aus unterschiedlichen Perspektiven und die renommierte Gastchoreografin Maša Kolar interpretiert Der Feuervogel & Petruschka

Intendantin Irene Girkinger und Kaufmännischer Direktor Markus Lutz
Marcel Leemann & Stefan Späti, Co-Direktoren Tanz
Julia Spinola & Jeannine Grüneis, Co-Direktorinnen Musiktheater
Martina Natter, Leiterin Zugabe: Theater- und Musikvermittlung
Susanne Fohr, Orchesterdirektorin TSOI
Laura Nöbauer & Uschi Oberleiter, Co-Direktorinnen Junges Theater
Intendantin Irene Girkinger bei der Spielplanpräsentation im Haus der Musik Innsbruck
Elisabeth Schack & Bettina Bruinier, Co-Direktorinnen Schauspiel
Wolfgang Laubichler, Direktor Haus der Musik Innsbruck, im Gespräch mit Christine Frei, Leiterin Kommunikation & Marketing
POSTERSERIE 1 - 3
Martina Mader und Franziska Schumi im Gespräch mit Christine Frei

TANZ UND JUNGES

THEATER ERÖFFNEN IN DER SAISON 26/27

WIEDER NEUE PERSPEKTIVEN AUF MENSCH UND GESELLSCHAFT.

BODIES

Doppel-Tanzabend mit Choreografien von Marcel Leemann & Caroline Finn

Zwei Stücke, ein Thema: Beim Tanzabend Bodies dreht sich alles um den Körper – als Marketingobjekt, Wohnraum für Geist und Seele oder als komplexer Organismus. Die Kombination von Marcel Leemanns Meat Market und Caroline Finns Over my Dead Body verspricht einen stark bebilderten, mitreißenden und subtilen Doppelabend im Großen Haus.

17.10.26 TANZ GROSSES HAUS

PAUSE VON ZUHAUSE

PLATSCH!

Tanzperformance für junges Publikum

Der Geruch von Pommes, das Glitzern des Wassers, die Aufpumpgeräusche eines Rieseneinhorns und … ja und der Anblick des Sprungturms. Von dem man noch nie gesprungen ist. Aber vielleicht. Vielleicht ja heute? In Platsch! spüren wir dem Thema Mut, Balance und Aufgeregtsein auf tänzerische Weise nach.

10.4.27 JUNGES THEATER [K2]

DER FEUERVOGEL & PETRUSCHKA

Doppel-Tanzabend mit Choreografien von Maša Kolar und Musik von Igor Strawinsky

Die Tanzproduktion Der Feuervogel & Petruschka mit Musik von Igor Strawinsky im Großen Haus präsentiert zwei Ballettklassiker im zeitgenössischen Gewand. Gastchoreografin Maša Kolar nimmt eine eigene Interpretation der Stücke vor und fokussiert dabei auf märchenhaft-mystische Elemente wie auf gesellschaftlich-zeitgemäße Themen.

6.3.27 TANZ GROSSES HAUS

DAS DOPPELTE LOTTCHEN nach Erich Kästner, in einer Fassung von Elke Hartmann und Uschi Oberleiter

Im Ferienlager stehen sich zwei Mädchen gegenüber und stellen verblüfft fest, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen! Doch schnell lösen die beiden das Rätsel: Nach der Trennung ihrer Eltern wurde alles gerecht aufgeteilt – so auch das Zwillingspaar. Eine rasante Verwechslungskomödie für die ganze Familie!

14.11.26 JUNGES THEATER  KAMMERSPIELE

GATSCH

Theater mit Live-Musik

Gatsch ist ja so viel mehr als lustig klingender Dreck unter unseren Füßen: In einer Handvoll Erde tummeln sich mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt. Mit Lupen, Schaufeln und Mikroskopen ausgestattet wird hier nach verborgenen Geschichten im Erdreich gesucht!

19.6.27 JUNGES THEATER

TROUBLEMAKERS

Tanzstück von Lucas Valente

Um unterschiedliche Wahrnehmungen und Gesellschaftsdruck geht es im Tanzstück Troublemakers in den Kammerspielen. Choreograf Lucas Valente rückt die Diagnose ADHS sowie die Auswirkungen für betroffene Menschen in den Mittelpunkt und nähert sich dem Thema mit Feingefühl und den Mitteln des tänzerischen Storytellings an.

12.12.26 TANZ KAMMERSPIELE

DIE BADEMATTENREPUBLIK

nach Motiven von Valerie Wyatt in einer Textfassung von Frederic Lilje und Grete Pagan

Manchmal müssen ja Kinder die Erde retten, da wäre es praktisch, wenn sie eine eigene Republik hätten … ein Territorium, aber da reicht schon eine Badematte aus. Was noch? Flagge, Pass, Hymne? Ach ja, Bevölkerung! En passant finden die Schüler:innen heraus, wie wichtig es ist, seine Stimme zu erheben und Demokratie zu leben.

19.4.27 JUNGES THEATER MOBIL

GOLD

Tanzstück von Marcel Leemann mit Musik von Matthias Jakisic

Das Motto «Sein und Schein» beflügelt die Neukreation Gold in den Kammerspielen. Zum Album Fragmente des österreichischen Komponisten und Musikers Matthias Jakisic wagt Marcel Leemann einen Blick hinter glänzende Fassaden und darauf, was zum Vorschein kommt, wenn schützende Masken fallen.

16.4.27 TANZ KAMMERSPIELE

WIEDERAUFNAHMEN

KLANGSPIEL: IM GARTEN

Musikalische Performance für junges Publikum Säen, Tiere und Pflanzen beobachten … Ein Garten, mit allem, was darin lebt, ist ein reiches Biotop. Und mit Gartengeräten lässt sich so einiges anstellen! Wir begeben uns auf eine Reise zwischen Blättern, bunten Blumen und rhythmischen Schubkarren.

10.10.26 JUNGES THEATER [K2]

KLANGSPIEL: IM WINTER

Musikalische Performance für junges Publikum

Der Winter leitet meist eine ruhige Zeit ein: Jetzt spielt sich alles in den warmen vier Wänden ab: Basteln, Lieder singen und erste Reime lernen. Mit Kochtöpfen und Löffeln finden wir Klänge und Rhythmen, die das Chaos in der Küche ganz melodiös erscheinen lassen.

28.1.27 JUNGES THEATER [K2]

3.

KLINGENDE VIELFALT

Die kommende Saison des TSOI verspricht eine große klangliche Bandbreite und hochkarätige Gäste.

Während die aktuelle Spielzeit langsam ausklingt, laufen die Vorbereitungen für die Saison 26/27 bereits auf Hochtouren. Im Herbst startet das TSOI in ein abwechslungsreiches Konzertprogramm, das von Beethoven bis in die Gegenwart reicht.

Ainārs Rubiķis eröffnet im 1. Symphoniekonzert mit Antonín Dvořáks 7. Sinfonie – für den TSOI-Chefdirigenten «die sinfonische Perle des tschechischen Komponisten». Im 2. Symphoniekonzert tauchen TLTChefdirigent Gerrit Prießnitz, Mezzosopranistin Zanda Švēde, Tenor Heiko Börner und das TSOI in die zutiefst berührende Ausdruckswelt von Gustav Mahlers Lied von der Erde ein, das zu seinen persönlichsten Kompositionen zählt. Mit weiteren Höhepunkten wie Schumanns «Frühlingssinfonie», Bruckners monumentaler «Achter», Schostakowitschs dramatischer 5. Sinfonie, Mussorgskis Bilder einer Ausstellung und Ausschnitten aus Prokofjews Ballettmusik Romeo und Julia bietet die Konzertsaison 26/27 eine beeindruckende Bandbreite sinfonischer Werke. Am Pult des TSOI stehen neben den beiden Chefdirigenten international gefragte Gäste wie Daniel Cohen, seit 2018 Generalmusikdirektor des Staatstheaters Darmstadt, sowie Antony Hermus, bekannt für seine kraftvollen Bruckner-Interpretationen, und Anna Skryleva, Preisträgerin des renommierten Opus Klassik Award 2024. Die Französin Ariane Matiakh, seit 22/23 Chefdirigentin der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, gestaltet mit Werken der französischen Kom-

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ponisten Maurice Ravel und Claude Debussy farbenreiche, atmosphärische Momente. Ludwig van Beethoven ist im Jubiläumsjahr 2027, in dem sich sein Todestag zum 200. Mal jährt, mit drei bedeutenden Werken in den Symphoniekonzerten vertreten: dem Violinkonzert, der 7. Sinfonie und dem 4. Klavierkonzert. Auch darüber hinaus – etwa im Neujahrskonzert, in den Sonntagsmatineen und in der Zugabe – wird Beethovens Musik präsent sein. So wird unter anderem das erfolgreiche Zugabe-Format Von Beethoven bis Beatbox mit Samuel Plieger und dem TSOI wiederaufgenommen. Mit dem Geiger Vadim Gluzman und Elisabeth Leonskaja – der Grande Dame unter den Pianistinnen – sind zwei Solist:innen von Weltrang in den Symphoniekonzerten zu erleben. Besonders freuen wir uns auch auf Asya Fateyeva, eine der führenden Saxophonistinnen ihrer Generation und Opus-Klassik-Preisträgerin 2025. Für weitere große Solomomente sorgen die Tiroler Flötistin Daniela Koch und Konrad Zeller, langjähriger Solo-Oboist des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck. Neben Meisterwerken der Klassik und Romantik bringen Kompositionen von Arnold Schönberg, Sofia Gubaidulina und Jörg Widmann neue Klangfarben und prägnante Kontraste in die Saison. In Anlehnung an die Musiktheaterpremiere der Oper Carmen am TLT eröffnet das TSOI mit Rodion Shchedrins Carmen-Suite – einer faszinierend modernen Ballettmusik nach Bizet, ausschließlich für Streicher und einen gewaltigen Schlagzeugapparat komponiert. Zusätzlich zu den bewährten Kooperationen mit den Klangspuren Schwaz im September und den Innsbrucker Promenadenkonzerten im Juli wird es im Juni 2027 ein großes gemeinsames Konzertprojekt mit dem Chor der Universität Mozarteum Salzburg geben. Dabei erklingt Giuseppe Verdis Requiem unter der Leitung von Jörn Hinnerk Andresen in Innsbruck und Salzburg. Mit dieser Fülle an musikalischen Erlebnissen bietet die Saison 26/27 für jedes Publikum etwas Besonderes – und das TSOI freut sich schon jetzt darauf, diese Vielfalt gemeinsam mit Ihnen zu entdecken.

«Ich freue mich am meisten auf alles, was mit Ludwig van Beethoven zu tun hat. Ich empfinde immer eine riesige Begeisterung, in sein Schaffen einzutauchen, zu graben, zu forschen und jedes Mal wieder etwas Neues zu entdecken.»

Ainārs Rubiķis Chefdirigent TSOI

7. SYMPHONIEKONZERT 20. & 21.5.27

Saxophon Asya Fateyeva Dirigentin

Zugabe Musikvermittlung

Unsere Konzerte in der Reihe Zugabe sind für ein generationenübergreifendes Publikum! Musik ist keine Frage des Alters, wir möchten unsere Begeisterung für Musik mit euch und Ihnen allen teilen.

DER NUSSKNACKER

Sitzkissenkonzert für Kinder und die ganze Familie Clara bekommt zu Weihnachten einen Nussknacker geschenkt. In der Nacht erwacht der Nussknacker zum Leben und Clara erlebt mit ihm fantastische Abenteuer. Wir erzählen das Märchen vom Nussknacker mit einem Holzbläserquintett und mit der wunderbaren Musik von P. I. Tschaikowsky.

12., 13. & 14.12.26 HAUS DER MUSIK INNSBRUCK KLEINER SAAL

A CHRISTMAS SURPRISE

Ein weihnachtliches Mitsingkonzert

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude – vor allem, wenn man sie mit einem Saal voll Gleichgesinnter teilt! Wir laden alle singbegeisterten Menschen ein, mit dem TSOI und dem Chor des TLT ein weihnachtliches Konzert zu gestalten.

Kooperation Chorverband Tirol

28.11.26 GROSSES HAUS

VON BEETHOVEN

BIS BEATBOX

Ein Konzert mit Beatboxer und klassischem Orchester

Ein Konzert für ein generationenübergreifendes Publikum voller Energie und gegenseitiger Inspiration. Zwei Tiroler Beatboxer, Samuel Plieger und Paul Pichler, treffen auf das TSOI und stellen sich einem freundschaftlichen, aber ambitionierten Battle. Außerdem mit dabei: die beiden Hip-HopTänzer:innen Jana Thaler und Sofia «Toffi» Leeb, sowie HNRX.

28.2.27 GROSSES HAUS

DETEKTIV AGITATO AUF GEHEIMER MISSION Schul- und Familienkonzert mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

POETRY SLAM MEETS ORCHESTRA

Konzert für Orchester und Poetry Slammer:innen

In diesem einzigartigen Konzertformat bringen wir große symphonische Musik mit der pulsierenden Tiroler Poetry-Slam-Szene zusammen. Ein Battle der besonderen Art, bei der die Slammer:innen am Ende um die Punkte und die Gunst des Publikums rittern.

9. & 11.10.26 HAUS DER MUSIK INNSBRUCK GROSSER SAAL

LIEBEN SIE MUSIK?

Vom Barock bis ins 21. Jahrhundert, vom Solo bis zum Orchester, unterschiedliche Musikrichtungen und Formate: Die Veranstaltungen im HDM stehen für musikalische Vielfalt. Ein abwechslungsreiches Programm lädt dazu ein, Neues zu entdecken, Ungewöhnliches zu erleben und Musik in all ihren Facetten zu genießen.

WERNER-PIRCHNERPREIS 2026 Finalkonzert: Oboe und Bläser-Kammermusik 5.11.26

VON BACH BIS ERIC CLAPTON Historische Tänze und moderne Rhythmen 15.11.26

AUFTAKT – ZWISCHEN ATEM UND TASTEN Klangminiaturen. Bagatellen für Bläser und Klavier 27.1.27

BEETHOVEN – STREICHTRIOS Ivana Pristašová und das Mondrian Ensemble 24.4.27

MICHAEL SCHÖCH UND STIMMSALZ Lieder von Widerstand und Freiheit 4.6.27

SONATAS AND INTERLUDES Sonaten von Mozart, Clementi, Satie, Cage und Schwitters 13.1.27

Ein rätselhafter Fall für Detektiv Agitato: Verschwundene Notenblätter und jede Menge Geheimnisse! Gemeinsam mit dem TSOI und den Kindern im Publikum geht er auf musikalische Spurensuche. Ein Konzert voller Rätsel, Musik und Überraschungen!

3., 4. & 7.2.27  HAUS DER MUSIK INNSBRUCK GROSSER SAAL

HAUS DER MUSIK INNSBRUCK
Elisabeth Leonskaja © Marco Borggreve

GASTSPIELE

HALLO, HIER SPRICHT NAWALNY Briefe eines freien Menschen

Lesung mit Katja Kolm und Michael Maertens

Alexej Nawalnys Briefe aus dem Gefängnis und seine Reden vor Gericht sind zu einem speziellen literarischen Genre geworden, in dem einer der berühmtesten politischen Gefangenen als nüchterner Analytiker, strenger Ankläger und liebender Ehemann auftritt. Sein Vermächtnis erzählt die Geschichte des russischen Widerstands.

7.11.26 LESUNG KAMMERSPIELE

ANNA MABO & DIE BUBEN /  INN.WIEN ENSEMBLE

Der Abend von Anna Mabo, dem Sonnenschein des österreichischen Songs, mit dem ganz speziellen inn. wien ensemble wird ein Ereignis: eine Reise durch Anna Mabos Œuvre mit konstruktivem Größenwahn, nicht zuletzt als Reaktion auf das aktuelle Album Mittelschwere Ekstase

4.12.26 KONZERT GROSSES HAUS

F. ZAWREL – ERBBIOLOGISCH UND SOZIAL MINDERWERTIG

Dokumentarisches Figurentheater von Simon Meusburger und Nikolaus Habjan

Die Lebensgeschichte Friedrich Zawrels wird von Österreichs bekanntestem Puppenspieler mit viel Passion erzählt. Ausgrenzung war und ist eine Geisel der Gesellschaft. Die anschließende Publikumsdiskussion mit Nikolaus Habjan und dem Österreichischen Bundesheer soll Ideen liefern, dieser Geisel habhaft zu werden.

14.12.26 SCHAUSPIEL GROSSES HAUS

BOND IN CONCERT

Maya Hakvoort, Monika Ballwein, Sandra Pires & Orchester

Das berühmte James-Bond-Theme und zahlreiche ikonische Titelsongs stehen im Mittelpunkt dieses Galaabends, bei dem Maya Hakvoort, Monika Ballwein und Sandra Pires auf eine musikalische «Geheime Mission» gehen. Begleitet von einem Live-Orchester präsentieren sie 22 legendäre Songs aus sechs Jahrzehnten Filmgeschichte.

15.1.27 KONZERT GROSSES HAUS

JEDERMANN RELOADED

Philipp Hochmair & Die Elektrohand Gottes

In einem leidenschaftlichen Kraftakt schlüpft Philipp Hochmair in alle Rollen und macht Hugo von Hofmannsthals Stück zu einem vielstimmigen Monolog. Begleitet von rockigen Gitarren und experimentellen Sounds verwandelt er das 100 Jahre alte Mysterienspiel zu einem apokalyptischen Sprech-Konzert.

10.4.27 SCHAUSPIEL GROSSES HAUS

DIE SCHÖNE MÜLLERIN

Musicbanda Franui & Florian Boesch

Als «Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik» realisiert Franui an der Seite von Florian Boesch einen kompletten Liederzyklus und holt damit Schubert in unsere Gegenwart: Ein Wandersmann verliebt sich in die schöne Tochter des Müllers, muss aber erkennen, dass ihm der fesche Jäger vorgezogen wird.

22.5.27 KONZERT GROSSES HAUS

KASSA & ABOSERVICE

Haus der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1 (Haupteingang Rennweg), 6020 Innsbruck

T +43 512 52074-4

F +43 512 52074-338

E kassa@landestheater.at

Mo, Di & Sa 10.00 – 14.00 Uhr

Mi, Do & Fr 10.00 – 18.30 Uhr Sonn- und feiertags geschlossen (Abweichende Öffnungszeiten möglich)

Telefonisch sowie per E-Mail sind wir weiterhin Mo – Fr von 10.00 – 18.30 Uhr & Sa von 10.00 – 18.00 Uhr für Sie da.

ONLINE www.landestheater.at / www.tsoi.at / www.haus-der-musik-innsbruck.at

SOCIAL MEDIA FACEBOOK tiroler.landestheater / tiroler.symphonieorchester / hausdermusik.innsbruck INSTAGRAM tiroler.landestheater / tiroler.symphonieorchester / hausdermusik.innsbruck YOUTUBE www.landestheater.at/youtube www.haus-der-musik-innsbruck.at/youtube PODCAST KANTINEN GESPRÄCHE www.landestheater.at/podcast

Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck

DIESER
Christine Frei, Johanna Muschong, Martina Natter, Uschi Oberleiter, Stefan Späti, Stefanie Steiner TITELBILD Leon Arevalo GESTALTUNG Simone Berthold, Wolfgang Landauer DRUCK
© Ingo Pertramer
© Helene Payrhuber
© privat © Thomas Aurin
© Ingo Pertramer
© Alexander Haiden, Sabine Starmayr, privat

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