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08_Theaterzeitung_Mai_Jun_2026

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DON QUICHOTTE

Oliver Sailer als Don Quichotte: Cervantes ’ fantastischer Held kämpft ab 20.6. in Massenets großer Oper auf der Bühne des TLT gegen Windmühlen und für die Liebe.

Theaterzeitung

UNSERE KOMMENDEN HIGHLIGHTS: OREST / DER STURM ODER LA ISLA BONITA / DON QUICHOTTE / 8. SYMPHONIEKONZERT / MENDELSSOHN IM HDM

Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung

Vier Fragen an Martina Natter

Leiterin ZUGABE:

Theater- & Musikvermittlung

Martina, der von dir verantwortete Bereich nennt sich Zugabe – in Konzerten hört man da häufig die absoluten Gusto- und Lieblingstücke aus dem jeweiligen persönlichen Repertoire. Lässt du dich davon auch bei der Konzeption deines Programms leiten? In meinen Programmen steckt natürlich immer auch ein Stück weit meine Persönlichkeit mit drin. In der Konzeption lasse ich mich gerne von der Neugier leiten. Ich mag es, Neues auszuprobieren, ich mag die direkte Begegnung mit unserem Publikum, auch an Orten, die auf den ersten Blick vielleicht nicht als klassische Konzertorte identifiziert werden. Und ich mag es, wenn durch Menschen und Musik aus unterschiedlichen Richtungen etwas Neues entsteht.

Ob Beatboxing oder Poetry Slam – ein zentraler Bestandteil und mittlerweile auch Markenzeichen deines Zugabe-Programms sind auf den ersten Blick ungewöhnliche Begegnungen zwischen dem TSOI und junger performativer Sprach- und Soundkunst. Was reizt dich daran? Ich empfinde es als ungemein bereichernd, unterschiedliche Klangsprachen und Menschen zusammenzubringen, im musikalischen Experiment zu erforschen, wo unsere gemeinsamen Schnittmengen liegen und wie wir uns gegenseitig inspirieren können. Bei allen Unterschieden ist es letztlich doch immer die Leidenschaft für die Musik, die uns alle antreibt, egal welchem musikalischen Genre wir uns zugehörig fühlen. Und für mich ist auch die Zugewandtheit zum Publikum ein bestimmender Faktor.

Ähnlich wie das Junge Theater geht ihr mit mobilen Formaten direkt zu eurem Publikum – ihr spielt mit kleineren Formationen des TSOI in Alters- und Wohnheimen und veranstaltet Konzerte und Workshops in Schulen. Wie erlebst du diese Vor-Ort-Konzerte?

Ich erlebe diesen direkten Kontakt als sehr inspirierend – die Musiker:innen im Übrigen auch. Gerade heute erst hat mich die Rückmeldung eines Musikers erreicht, der meinte, diese direkten Begegnungen geben ihm wertvolle Impulse für sein eigenes Musizieren. Schöner kann man diese wechselseitige Beziehung gar nicht beschreiben.

Was sind denn deine ganz persönlichen Highlights im diesjährigen wie kommenden Programm?

Ich freu mich in dieser Spielzeit noch auf Another Night at the Movies ein Konzert mit dem TSOI für alle, die Filmmusik lieben. In der kommenden Spielzeit erwartet uns eine Begegnung mit der Tiroler Poetry Slam Szene sowie die Fortführung der Zusammenarbeit mit den beiden Beatboxern Samuel Plieger und Paul Pichler. Diesmal erweitern wir unser Programm Von Beethoven bis Beatbox um zwei Hip-HopTänzerinnen und den bildenden Künstler HNRX. Und ein weiteres Highlight wird bestimmt das Mitsingkonzert, bei dem wir alle singfreudigen Menschen einladen, mit uns ein weihnachtliches Konzert im Großen Haus zu gestalten.

Harmonie in Aufruhr

Mit der Überschreibung des Händel-Pasticcios Orest von Albrecht Ziepert feiert das Tiroler Landestheater Barock in neuem Gewand – düster, mythisch und hochgradig aktuell.

TEXT Sonja Honold BILD Leon Arévalo

«Ein verlorener, ein verzweifelter Mann, müde seiner selbst, […] manchmal starrt er von der Brücke der Themse nieder in das nachtschwarze, stumme Strömen, ob es nicht besser wäre, mit einem entschlossenen Ruck alles von sich zu werfen!» So beschreibt Stefan Zweig in Sternstunden der Menschheit die Krise, in der sich Händel befunden haben mag. Unweigerlich gleicht diese Beschreibung auch dem Beginn eines Werkes des Komponisten, der Oper Oreste Der Namensgeber der Oper ist aus der griechischen Mythologie bekannt. Auch die Blutspur, die sich durch das Geschlecht der Atriden zieht, wird bis heute immer wieder neu interpretiert. Orest, der Muttermörder, der den Auftrag des Gottes Apollon ausgeführt hat, leidet unter seiner begangenen Schuld – die Erinnyen verfolgen ihn. Und so ist er auch gleich bei seiner Ankunft auf der Insel Tauris bereit, sich und seine quälenden Gedanken den Fluten des Vergessens zu übergeben. Er ist ein Täter, der nicht aus Rachelust handelte, sondern unter der Last seiner begangenen Pflicht zu zerbrechen droht. Thoas, dem Herrscher der Insel Tauris, die heute als Krim bekannt ist, wurde vom Orakel verkündet, dass er von einem Unbekannten namens Orest den Tod erwarten darf. Vorsorglich hat er befohlen, alle Fremden zu töten. Und eben diese Taten muss Priesterin Iphigenie ausüben. Was Thoas nicht weiß: Sie ist Orests totgeglaubte Schwester, einst von ihrem Vater Agamemnon für günstigen Fahrtwind geopfert, doch von der Göttin Artemis gerettet. Inmitten dieses archaischen Albtraums begegnet sich das Geschwisterpaar, ohne sich zu erkennen – bis zum dramatischen Showdown. Händel schuf diesen Oreste 1734 unter enormem Druck. Die konkurrierende Opera of the Nobility hatte ihn von seiner angestammten

ON STAGE

VON WAHRHEIT UND WINDMÜHLEN

Mit Don Quichotte bringt das Tiroler Landestheater ab Juni eine der poetischsten Opern des französischen Repertoires in einer spartenübergreifenden Produktion von Musiktheater und Tanz auf die Bühne: ein Werk zwischen Melancholie, Humor und existenzieller Sehnsucht.

Basierend auf dem Roman von Miguel de Cervantes erzählt Jules Massenet die Geschichte eines Ritters, der unbeirrbar an eine bedeutungsvolle Welt glaubt; auch dann, wenn sie nur in seiner Vorstellung existiert. Begleitet von seinem treuen Diener Sancho zieht Don Quichotte aus, um im Namen seiner Angebeteten Dulcinée Abenteuer zu bestehen. Dabei scheitert er ebenso berührend wie groß.

Dramaturgin Diana Merkel hat vor Probenbeginn am 11.5. mit den drei Protagonist:innen Oliver Sailer (Don Quichotte), Benjamin Chamandy (Sancho) und Camilla Lehmeier (Dulcinée) über ihre Rollen, das Leben im Ensemble und die besondere Herausforderung und den Reiz, diese vielschichtige Geschichte heute auf die Bühne zu bringen, gesprochen.

OREST

«In dieser Dunkelheit blühen Händels Arien wie einzelne, strahlende Blumen auf.»

Albrecht Ziepert Komponist

Bühne am Haymarket verdrängt; fast sein gesamtes Ensemble war zur Konkurrenz übergelaufen. Am Covent Garden Theatre musste Händel sich nun behaupten. Er stellte auf dem Libretto von Gianguelberto Barlocci ein Pasticcio zusammen: Ein «Best-of» aus den eindrücklichsten Musiken

seiner bisherigen über 20-jährigen Schaffenszeit. Doch was damals eine ökonomische Notwendigkeit war, entpuppt sich heute als dramatisches Kraftzentrum.

Oper von Georg Friedrich Händel

In einer musikalischen Überschreibung von Albrecht Ziepert

Komposition Albrecht Ziepert, Musikalische Leitung Rafael Salas Chía, Regie Mirella Weingarten, Bühne & Kostüme Mirella Weingarten, Dramaturgie Sonja Honold

PREMIERE (UA) 30.5.26 19.30 UHR KAMMERSPIELE

MATINEE 17.5.26 11.00 UHR FOYER GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH

«Es ist eine dystopische Situation, in der sich Orest befindet», folgert der Komponist und Sounddesigner Albrecht Ziepert, der das Werk für das Tiroler Landestheater überschrieben hat. «Daher ist das der Kern, das Neue, die düstere Atmosphäre, in der Händels Komposition immer wieder herausscheint. In dieser Dunkelheit blühen Händels Arien wie einzelne, strahlende Blumen auf.» Weiterhin habe er auch eine andere Instrumentation gewählt. «Die bedrohliche Stimmung wollte ich durch eine andere Instrumentation plastisch erfahrbar machen, die die Feinheiten, die Händel eingearbeitet hat, heraushebt.» Zwischen dem barocken Glanz und den Abgründen der Moderne wird hörbar, dass die Suche nach Erlösung in einer aus den Fugen geratenen Welt auch im 21. Jahrhundert noch lange nicht beendet ist.

MISSING IN CANTU

Am 23. Mai feiert die Oper missing in cantu des Tiroler Komponisten

Johannes Maria Staud in der Inszenierung von Co-Direktorin Bettina Bruinier ihre österreichische Erstaufführung: Das Libretto des preisgekrönten österreichischen Autors Thomas Köck verknüpft drei Zeitebenen zu einem atmosphärisch dichten Bilderbogen über Goldrausch, Kolonisation und gesellschaftlichen Zerfall.

BILD Felicitas Stecher

Die Proben beginnen bald, worauf freut ihr euch in dieser Produktion am meisten? Camilla Lehmeier Besonders darauf, dass Tänzer:innen mitwirken. Wenn verschiedene Sparten zusammenkommen, entsteht sofort eine andere Energie. Das bringt Frische in den Raum und auch in einen selbst.

Oliver Sailer Mir geht es ähnlich. Man arbeitet monatelang allein, recherchiert, übersetzt, lernt Musik und Text. Irgendwann brodelt alles in einem. Dann endlich mit Kolleg:innen und dem Regie-Team daraus eine Figur entstehen zu lassen, das ist der schönste Moment.

Benjamin Chamandy Ich freue mich aufs gemeinsame Suchen und Finden. Gerade bei diesem Stück ist spannend, wie wir die Reise und die Abenteuer der beiden erzählen werden.

Genau diese Reise steht im Zentrum. Warum sollte man «Don Quichotte» nicht verpassen? Benjamin Die Musik ist wunderschön und facettenreich. Die Geschichte kennen viele, aber sie live zu erleben, ist etwas ganz anderes. Camilla Es ist eine hochromantische französische Oper voller wunderbarer Klänge und Melodien. Dazu kommt diese besondere Ästhetik; ich habe die Kostüme schon gesehen! Obwohl das Werk nicht so oft gespielt wird, ist es wirklich ein Juwel.

Oliver Mich berührt die Oper jedes Mal aufs Neue. Massenet erzählt diese Figur mit so viel Empathie, dass man unweigerlich über das eigene Leben nachdenkt.

Apropos Figur: Don Quichotte gilt als Narr und Idealist zugleich. Wie nähert man sich so einer Rolle?

Oliver Ich musste erst verstehen, dass Don Quichotte keinen doppelten Boden hat. Er spricht nie mit Hintergedanken. Erst wenn man ihn völlig ehrlich spielt, kann das Publikum über ihn lachen und gleichzeitig mit ihm fühlen.

In Innsbruck ist dieser Don Quichotte zudem jünger als gewohnt … Oliver Das eröffnet viele Möglichkeiten. Oft ist die Rolle mit einem bestimmten Bild verbunden. Ein jüngerer Don Quichotte erlaubt neue Perspektiven – szenisch wie musikalisch.

Und die Vorbereitung?

Oliver Intensiv. Ich beschäftige mich seit über einem Jahr mit der Partie. So eine Rolle muss stimmlich, sprachlich und körperlich wachsen.

DON QUICHOTTE

Comédie héroïque in fünf Akten von Jules Massenet

Regie Julia Burbach, Bühne Cécile Trémolières, Kostüme Andrea Kuprian, Choreografie Cameron McMillan, Dramaturgie Diana Merkel, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Tanzensemble des Tiroler Landestheaters, Chor & Extrachor des Tiroler Landestheaters

PREMIERE 20.6.26 19.00 UHR GROSSES HAUS

MATINEE 7.6.26 11.00 UHR FOYER GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH

«Obwohl das Werk nicht so oft gespielt wird, ist es wirklich ein Juwel.»

Camilla Lehmeier

Dulcinée

An seiner Seite: Sancho: Diener, Freund, Realist … Benjamin Sancho bewundert Don Quichottes Mut, sieht aber auch, wenn er sich verrennt, etwa bei den Windmühlen. Er versucht, ihn in die Realität zurückzuholen. Gleichzeitig verbindet die beiden echte Freundschaft. Hilft es auf der Bühne, dass ihr euch auch privat gut versteht?

Benjamin Absolut. Wenn man sich vertraut, spürt das auch das Publikum. Wir bauen uns gegenseitig auf und haben viel Spaß beim Spielen. Und Dulcinée? Sie ist weit mehr als nur Objekt der Sehnsucht … Camilla Für mich ist sie vor allem ehrlich. Sie spielt keine Spiele. Sie weiß genau, was sie fühlt und was nicht. Sie liebt ihre Freiheit, träumt aber trotzdem von echter, tiefer Liebe.

Wie bereitest du dich auf eine neue Rolle vor? Camilla Zuerst prüfe ich natürlich die Partie: Liegt sie gut, passt sie zur Stimme? Dann kommt für mich das Wichtigste: die wortwörtliche Übersetzung. Erst wenn ich jedes Detail verstehe, beginnt die Figur zu leben. Und dann gehe ich ganz ohne starres Konzept bewusst offen in die Proben.

Jakob Nistler (Kameramann), Bernarda Klinar (Reporterin), Stefan Riedl (drogenabhängiger Hausbesitzer), Chor
Marcel Brunner (Seher), Hazel Neighbour (Echo)
Chor, Jakob Nistler (Schlachthausbesitzer)
Der Muttermörder Orest (Georg A. Bochow) trifft auf Tauris seine totgeglaubte Schwester Iphigenie (Anastasia Lerman).
Benjamin Chamandy (Sancho), Camilla Lehmeier (Dulcinée) und Oliver Sailer (Don Quichotte) bei der Konzeptionsprobe.
Ensemblemitglied Oliver Sailer in der Titelrolle des Don Quichotte.
Michael Gann (Übersetzer), Jennifer Maines (Hexe), Christian Miedl (Don Stepano), Stephen Chaundy (Don Gairre), Chor

GEWICHTIGE STOFFE, STARKE FIGUREN UND AKTUELLE FRAGEN PRÄGEN UNSER

SCHAUSPIELPROGRAMM

UNTER TIEREN

Schauspiel von Elfriede Jelinek

TREND SPORT DISKURS WERFEN

MARIA STUART

Schauspiel von Friedrich Schiller

Machtkampf, politische Rivalität und das Ringen um die Gunst in der Öffentlichkeit verdichten sich zu einem Finale, bei dem es keine Siegerinnen gibt. Regie führt Co-Direktorin Bettina Bruinier, die sich einem ihrer persönlichen Lieblingsklassiker mit einem starken weiblichen Team auf und hinter der Bühne widmet.

10.10.26 SCHAUSPIEL KAMMERSPIELE

Das jüngste Werk der Nobelpreisträgerin richtet den Blick auf gesellschaftliche Verwerfungen und verfolgt mit wachsendem Sarkasmus menschliches Handeln im Kapitalismus. Regisseur Peter Lorenz und Künstlerin Katharina Cibulka graben sich mit der Oberländer Hip-HopFormation «Von Seiten der Gemeinde» durch internationale Schuldenberge.

13.3.27 SCHAUSPIEL KAMMERSPIELE

DAS WEITE LAND Tragikomödie in fünf Akten von Arthur Schnitzler

Ein scheinbar harmloser Seitensprung, ein unerwarteter Suizid: In Schnitzlers Tragikomödie legen Eitelkeiten und Machtspiele die Abgründe menschlicher Beziehungen frei. Regisseurin Cilli Drexel arbeitet mit ihrer präzisen und feinfühligen Handschrift die (Un)-Tiefen dieser brüchigen Weiten-Land-Gesellschaft heraus.

23.1.27 SCHAUSPIEL  GROSSES HAUS

EIN GEFRÄSSIGER SCHATTEN

Schauspiel von Mariano Pensotti

Zwei Männer, zwei Krisen, ein Berg. Der erfolgreiche argentinische Autor Mariano Pensotti gibt erstmals einen seiner Texte in fremde Regie. Jonas Knecht, der mit Prosa für Elisabeth begeisterte, ist Spezialist für rhythmischmusikalische Sprachspiele und entwickelt ein eigenständiges Bühnenkonzept mit besonderem Setting.

23.5.27 SCHAUSPIEL [K2]

PRIMA FACIE

Monolog von Suzie Miller

Mit dem mehrfach preisgekrönten Monolog von Suzie Miller bespielt das TLT den Schwurgerichtssaal am Landesgericht. In einem realen Setting gibt das Erfolgsstück der Erfahrung einer Anwältin mit sexueller Gewalt und der Frage nach Gerechtigkeit eine eindringliche Stimme. 21.11.26 SCHAUSPIEL SCHWURGERICHTSSAAL LANDESGERICHT INNSBRUCK

MARIE ANTOINETTE ODER KUCHEN FÜR ALLE Schauspiel von Peter Jordan

Peter Jordans irrwitzige Komödie blickt auf das Leben des wohl berühmtesten französischen Königspaars, das in einer alternativen Geschichtsschreibung noch immer auf die Guillotine wartet. Inszeniert von den Mitbegründer:innen des Wiener Off-Theaters Bronski & Grünberg: Alexander Pschill und Kaja Dymnicki. ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

30.1.27 SCHAUSPIEL KAMMERSPIELE

AHNFRAUEN

Ein Mütterstück von Die Rabtaldirndln

Das österreichische Theaterkollektiv «Die Rabtaldirndln» beleuchtet weibliche Lebensrealitäten und befragt seine Mütter ohne Scham und Tabu. Die mit dem Nestroy-Theaterpreis für die beste Off-Produktion ausgezeichnete Inszenierung entwirft mit viel Humor das Bild einer patriarchal geprägten Gesellschaft.

20.3.27 SCHAUSPIEL  KAMMERSPIELE

SCHAU SPIEL

FAUST 1 + 2 + 3

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe und Felix Krakau

Verse zum Niederknien und Szenen zum Verlieben: Sergej Gössner, der sich als erfolgreicher Autor und Regisseur für junges Publikum etabliert hat, bringt den Longseller der deutschsprachigen Dramatik in einer komprimierten Fassung von Felix Krakau auf die Bühne und nimmt sich damit nichts weniger als den Klassiker aller Klassiker vor.

ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

29.5.27 SCHAUSPIEL & JUNGES THEATER  KAMMERSPIELE

BRECHEN WIR AUS! DAS THEATERSTÜCK Theaterfassung der literarischen Zeugnisse Leokadia Justmans von Anita Augustin

Die Dramatisierung der Undercover-Heldinnenreise der polnischen Jüdin Leokadia Justman lässt den Atem anhalten. Anita Augustin, Michaela Senn und Eleni Palles, das Team hinter dieser Uraufführung, erzählen die unglaubliche und brutale Nazi-Verfolgung als berührendes Bühnenabenteuer, das vorwiegend in Innsbruck spielt.

URAUFFÜHRUNG

19.6.27 SCHAUSPIEL  KAMMERSPIELE

DER STURM ODER LA ISLA BONITA Schauspiel nach William Shakespeare, Deutsch von Erich Fried, in einer Bearbeitung von Calixto María Schmutter Wenn sich Strandliegen an Strandliegen reihen und einem morgens Handtücher um die Ohren

Der Talisman

FM4-Award-Gewinnerin Nenda zu Gast im Podcast «Kantinengespräche»

TEXT Verena Gruber BILD Leon Arévalo

In der neuen Folge unseres Theaterpodcasts trifft Kulturjournalistin Verena Gruber auf Nenda: Musikerin, Schauspielerin, FM4-Award-Gewinnerin – aufgewachsen im Ötztal, zuhause in London, Wien und der weiten Welt. Gemeinsam mit dem Musiker Bernhard Neumaier hat sie nun Johann Nestroys Meisterwerk Der Talisman musikalisch originell in die Gegenwart transferiert. Entstanden ist ein neues Genre, das die beiden als Biedermeier-Hip-Hop bezeichnen. Brillant und scharfzüngig werden unter anderem Trump, Musk, Benko und der ORF aufs Korn genommen. Nenda erzählt, wie ein 180 Jahre alter Text und zeitgenössischer Rap zusammenfinden, warum Nestroy und sie mehr gemeinsam haben als man denkt – und was Titus Feuerfuchs' schwarze Perücke mit Identität, Vorurteilen und ihrer Geschichte zu tun hat.

TIPP PODCAST HIER GLEICH REINHÖREN IN UNSER AKTUELLES KANTINENGESPRÄCH

www.landestheater.at/podcast

BERAUSCHENDE KLÄNGE

Zum letzten Symphoniekonzert der Saison stürzt sich das TSOI in einen wahren Klangrausch.

TEXT Johanna Muschong 8. SYMPHONIEKONZERT

Alexander Skrjabin galt seinerzeit als Exzentriker und Grenzgänger in Sachen Tonalität. Mit seinem imposanten Orchesterwerk Le Poème de l’Extase, das von chromatischen Harmonien durchzogen ist und Assoziationen an Richard Strauss’ Tondichtungen und Richard Wagners Tristan und Isolde weckt, gelang ihm der Durchbruch. Das von ihm selbst verfasste, rund 370 Verszeilen lange Gedicht, das dem Werk zugrunde liegt, dreht sich um Rausch und Ekstase, um Liebe und Freiheit.

Berauschend (schön) ist auch Rachmaninows famoses zweites Klavierkonzert: Sehnsuchtsvolle Klänge, betörende Melodien und virtuose Eleganz vereinen sich darin auf beeindruckende Weise. Mit dem US-amerikanischen Pianisten Tzimon Barto taucht das TSOI in die poetische Klangwelt des «letzten Romantikers» ein, der anders als sein Studienkollege Skrjabin einen traditionelleren Weg beschritt. In seinem 1951 verfassten Concert Românesc brachte György Ligeti, der in Siebenbürgen (Rumänien) geboren wurde, seine tiefe Liebe zur rumänischen Volksmusik zum Ausdruck. Das charmante Frühwerk basiert auf Volksmelodien, die der damals 26-jährige ungarische Komponist während seines Studienaufenthaltes in Rumänien aufgesogen hatte, und besticht durch bezaubernde Soli und markante Rhythmen.

Mendelssohn,

«Sehnsuchtsvolle Klänge, betörende Melodien und virtuose Eleganz»

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Universität Innsbruck führten für diese Ausgabe der Theaterzeitung die zwei Studentinnen Anna Sophia Pernkopf und Anastasia Presente ein Interview mit Calixto María Schmutter über die Entwicklung und das Konzept zu Der Sturm oder La Isla Bonita

Zwischen Poesie, ewigen Themen und satirischem Witz

Im Spielzeitheft 25/26 hieß es noch «Stück in Planung». Weshalb fiel die Entscheidung schließlich auf Shakespeares «Der Sturm»? Calixto María Schmutter Der Sturm hat uns vor allem wegen seiner diversen Figurenkonstellationen interessiert: Es gibt machtgetriebene, junge Adelige und altersmilde Herrscher, frisch Verliebte, rebellierende Unterdrückte und Zauberwesen. Durch unseren sehr spezifischen thematischen Zugriff – Tourismus als Form des Neokolonialismus – wirkte er für mich perfekt für einen Spagat zwischen Poesie und ewigen, großen Themen und satirischem, aktuellem Witz.

Hast du zuerst «Der Sturm» gelesen und dann mit dem Thema Tourismus verknüpft oder war es umgekehrt?

Du bist zwischen Erding und Valencia aufgewachsen. Hat deine Herkunft deine Erfahrungen vom Tourismus beeinflusst?

Vorwahlner, die Bühne sowie Kostüme entwirft, und ich uns die großartige Alltagsgeschichte Meine Oma fährt im Winter nach Mallorca von Elisabeth T. Spira angesehen und waren uns einig: Diese beiden Arten von Texten wollen wir kombinieren. Und ab da fing ich an, Literatur und Medien zu horten, die unseren Sturm formen könnten: Da unsere Insel für mich eine der Kanarischen ist, sind Texte und Bilder von dort ansässigen Autor:innen eingeflossen (z. B. Andrea Abreu). Die Kurzgeschichte Bad Mexican Dog von Jonas Eika begleitet auf metaphysische Art einen Beach Boy oder Animateur, den ich sehr in unseren Versionen von Ariel und Caliban wiederentdeckt habe. Aus der Medien-/ Filmwissenschaft kommend, interessieren mich auch immer popkulturell relevante Stimmen zu einem Thema.

Daher also auch Madonnas «La Isla Bonita»? Genau, Madonnas Song, aber auch Motive aus The White Lotus, Triangle of Sadness oder Love Island waren hier maßgebend. Diese Filme/ Videos fangen für mich wunderbar heteronormative, koloniale und klassistische Dynamiken ein, zu denen wir Europäer:innen alle beitragen, wenn wir im Urlaub sind – auf der anderen Seite triefen die Figuren aber auch vor Sehnsucht nach Utopie, Körperlichkeit oder Liebe, was sie wiederum sehr menschlich macht.

Bearbeitung von Calixto María Schmutter Regie Calixto María Schmutter, Bühne & Kostüme Valentina Vorwahlner, Komposition & Sound Calixto María Schmutter, Dramaturgie Uschi Oberleiter

der Mozart der Romantik?

«Er ist der Mozart des 19. Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt» schrieb Mendelssohns Freund Robert Schumann.

TEXT Gottfried Franz Kasparek

Im Juni widmen sich zwei Konzerte Mendelssohns Kammermusik. Am 10. Juni interpretieren der Cellist Giovanni Gnocchi und der Pianist Yu Nitahara, beide Lehrende an der Universität Mozarteum, die beiden Cellosonaten, ergänzt durch Romanzen von Clara Schumann und ein Werk des Tiroler Zeitgenossen Johannes Maria Staud. Das Cedag Quartett gestaltet am 21. Juni ein Programm mit Streichquartetten Mendelssohns – von frühen Meisterwerken bis zum zutiefst bewegenden, nach dem Tod seiner Schwester entstandenen op. 80.

11. & 12.6.26 20.00 UHR CONGRESS INNSBRUCK, SAAL TIROL KONZERTEINFÜHRUNG JEWEILS UM 19.15 UHR IM KRISTALL FOYER Mendelssohn war ein Wunderkind und hat die Formen der Wiener Klassik mit neuem Glanz erfüllt. Seine musikalische Ästhetik in ihrer Mischung aus Klassizität und romantischer Gefühlswelt ist unverwechselbar. Nietzsche nannte ihn einen «schönen Zwischenfall in der deutschen Musik».

Als Enkel des Philosophen Moses Mendelssohn verstand er Judentum und Christentum als Einheit und lehnte jeden Fundamentalismus ab. Trotz zeitweiliger Ablehnung und Aufführungsverboten erlebte sein Werk nach 1945 eine Renaissance. Heute zählt er unumstritten zu

den großen Meistern – zeitlos in der Balance von Eleganz, innerem Feuer und emotionaler Tiefe. Die Juni-Konzerte im Haus der Musik laden ein, diesen Klangkosmos neu zu entdecken und zu genießen.

Diese Verknüpfung kam relativ zeitgleich. Die Auseinandersetzung mit Caliban und Ariel war hier ein wichtiger Moment. Wer sind diese Figuren? Und wie kann ich als weiße, deutschspanische Person dort andocken, ohne unkommentiert kolonialen Rassismus zu reproduzieren?

Deshalb war es dann naheliegend, Ariel und Caliban «neu» zu setzen, als zwei Einheimische dieser Insel, und nicht mehr wild.

Als Kind war Spanien für mich einerseits ein magischer Ort, an dem man um Mitternacht Eis essen konnte, andererseits aber auch Alltag, Familie, Arbeit. Ich habe nie verstanden, wie Menschen in ein Land reisen, ohne zumindest zu versuchen, die Sprache ein wenig zu lernen, und davon ausgehen, dass es alles gibt, «was es auch zuhause gibt». Diese Lücke zwischen dem tatsächlichen Alltag eines Landes und dem

Fremdbild davon früh mitzubekommen, hat mein Denken bestimmt beeinflusst.

Der Titel verrät ja bereits, dass Shakespeares Text ergänzt, verändert, bearbeitet wurde. Was ist in die Stückentwicklung miteingeflossen? Zuerst haben Valentina

ANOTHER NIGHT AT THE MOVIES

Bei diesem Konzert sorgen wir für epische Filmmusikmomente! Wir feiern darin (fast) alle unsere Lieblingsfilme, stellen uns tiefgründige Fragen («What was I made for?») und retten gemeinsam mit Batman nicht nur Gotham City, sondern ein bisschen auch die ganze Welt. Ein spielfreudiges Team, bestehend aus Juliana Haider, Florian Granzner & Kristoffer Nowak, sorgt für eine hinreißende szenische Moderation!

TEXT Martina Natter BILD Agnieszka Kulowska

PREMIERE 19.6.26 20.00

Wie verbindest du Popkultur und Zugänglichkeit für ein breites Publikum mit künstlerischer Tiefe? Als Person, die sich selbst im Theater oft «abgehängt» gefühlt hat, ist es für mich unabdingbar, dass auch ein theaterfernes Publikum etwas mitnehmen kann – sei es die Musik, ein Gefühl, ein Bild. Dafür braucht es für mich immer mal wieder eine Art Sprungbrett, was uns hilft, wieder anzuknüpfen. Das bedeutet aber nicht, dass der Tiefgang rausgestrichen wird!

KLANGSPIEL: IM GARTEN

Säen, jäten, ernten, Tiere und Pflanzen beobachten … Ein Garten, mit allem, was darin lebt und gedeiht, ist ein reiches Biotop. Und mit Gartengeräten lässt sich so einiges anstellen! Wir begeben uns gemeinsam auf eine Reise zwischen frischen Blättern, bunten Blumen und rhythmischen Schubkarren. Das Klangspiel ist ein erstes Theatererlebnis für unser ganz junges Publikum, das ohne Sprache, aber dafür mit ganz viel Musik funktioniert. Die Saaltür bleibt geöffnet, sodass jederzeit das Einund Austreten möglich ist. Im Anschluss können Bühnenelemente und Instrumente von den Kindern selbst entdeckt werden.

JUNGES THEATER
HAUS DER MUSIK INNSBRUCK
EINBLICKE
Tzimon Barto © Nancy Horowitz
Anastasia Presente und Anna Sophia Pernkopf im Gespräch mit Calixto María Schmutter.
Cedag Quartett © Simon Rainer
Yu Nitahara © Haruna Shinoyama
Andrej Grilc

PROGRAMM

Sa 13. CAFÉ SCHINDLER

MAI

Fr 22. CAFÉ SCHINDLER

SCHAUSPIEL / Nach der biografischen Erzählung

«Café Schindler» von Meriel Schindler

19.30 – 21.30 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 20 IS ANYBODY HOME?

SCHAUSPIEL / Performance von Gob Squad 20.00 – 21.40 Uhr / Kammerspiele / ABO E / Preis € 30

Sa 23. TLT SERIENMARATHON:

MEINE GENIALE FREUNDIN*

SCHAUSPIEL / Alle drei Teile der TLT-Theaterserie nach dem Roman von Elena Ferrante an einem Abend 18.30 –22.00 Uhr / [K2] / Preis € 30 MISSING IN CANTU ÖEA

(EURE PALÄSTE SIND LEER)

MUSIKTHEATER / Musiktheater von Johannes Maria Staud 19.00 – 20.40 Uhr / Großes Haus / Abo Pplus / Preis ab € 22

NEXT LEVEL VOL. 1

TANZ / Choreografien von Mitgliedern des Tanzensembles

19.30 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / ABO SA3 / Preis € 30 Di 26. STÜCK FÜR STÜCK FÜR STÜCK Unsere Aboveranstaltung für die Spielzeit 26/27

19.00 –20.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Eintritt frei** Mi 27. MISSING IN CANTU (EURE PALÄSTE SIND LEER)

19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis ab € 20 Do 28. CONTAKT 7 Alte Musik im Gespräch

19.00 – 21.00 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal /   Preis € 8 SCHWANENSEE

TANZ / Tanzstück mit Musik von Pjotr I. Tschaikowski

19.30 – 21.45 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 21 IS ANYBODY HOME?

20.00 – 21.40 Uhr / Kammerspiele / ABO D1 / Preis € 30 Fr 29. TLT SERIENMARATHON:

MEINE GENIALE FREUNDIN*

19.00 –22.30 Uhr / [K2] / Preis € 30 MADAMA BUTTERFLY MUSIKTHEATER / Tragedia giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini

19.30 – 22.20 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 20 NEXT LEVEL VOL. 2

20.00 – 22.00 Uhr / Kammerspiele / ABO M1 / Preis € 30 im Anschluss: Publikumsgespräch im Foyer Sa 30. ANOTHER NIGHT AT THE MOVIES* ZUGABE / Familienkonzert mit Filmmusik und szenischer Moderation

18.00 – 20.30 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 10

TLT SERIENMARATHON:

MEINE GENIALE FREUNDIN*

18.30 –22.00 Uhr / [K2] / Preis € 30 OREST UA MUSIKTHEATER / Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel

19.30 Uhr / Kammerspiele / Preis € 30 mit öffentlicher Premierenfeier

So 31. MADAMA BUTTERFLY 19.00 – 21.50 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 20

DIE GERECHTEN

SCHAUSPIEL/ Schauspiel von Albert Camus

19.30 – 21.35 Uhr / Kammerspiele / Abo UL+ / Preis € 30

JUNI

Mi 3. SCHWANENSEE

19.30 – 21.45 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 21

DIE GERECHTEN

20.00 – 22.05 Uhr / Kammerspiele / Abo HAM / Preis € 30 Fr 5. TLT SERIENMARATHON:

MEINE GENIALE FREUNDIN*

19.00 –22.30 Uhr / [K2] / Preis € 30

MISSING IN CANTU  (EURE PALÄSTE SIND LEER)

19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Abo E / Preis ab € 20 IS ANYBODY HOME?  ZLM

20.00 – 21.40 Uhr / Kammerspiele / ABO M2 / Preis € 30

Sa 6. THEATERLABOR WORKSHOPS / zu den Schwerpunkten Tanz, Schauspiel, Musiktheater, Improtheater, Poetry Slam 10.00 – 18.00 Uhr / Preis € 50

DER TALISMAN

SCHAUSPIEL / Posse mit Gesang von Johann Nepomuk Nestroy 19.00 – 21.45 Uhr / Großes Haus / ABO SAA / Preis ab € 19 OREST

19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo SA5 / Preis € 30 So 7. MATINEE Einführung zu Don Quichotte 11.00 – 12.00 Uhr / Großes Haus / Eintritt frei**

Mi 10. DER TALISMAN

19.30 – 22.15 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 19

KLAVIER & CO:

MENDELSSOHN – CELLOSONATEN

Giovanni Gnocchi, Violoncello & Yu Nitahara, Klavier 19.30 – 21.15 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal /  Preis ab € 20

Do 11. DER TALISMAN

19.30 – 22.15 Uhr / Großes Haus / ABO D / Preis ab € 19

8. SYMPHONIEKONZERT

BERAUSCHENDE KLÄNGE

KONZERT / Werke von Sergej Rachmaninow, György Ligeti, Alexander Skrjabin

20.00 – 21.50 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol / Abo SKD /  Preis ab € 30

Fr 12. DER TALISMAN

19.30 – 22.15 Uhr / Großes Haus / ABO M / Preis ab € 19

8. SYMPHONIEKONZERT

BERAUSCHENDE KLÄNGE

20.00 – 21.50 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol / Abo SKF /  Preis ab € 30 OREST

20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo E2 / Preis € 30

PREISKATEGORIEN FÜR DIE JEWEILIGE VERANSTALTUNG FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSITE UNTER WWW.LANDESTHEATER.AT

19.00 – 21.00 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 20 im Anschluss: Publikumsgespräch im Foyer OREST  19.30 Uhr / Kammerspiele / Preis € 30

So 14. MATINEE

Einführung zu Der Sturm oder La Isla bonita 11.00 – 12.00 Uhr / Großes Haus / Eintritt frei** TLT SERIENMARATHON: MEINE GENIALE FREUNDIN* 18.30 –22.00 Uhr / [K2] / Preis € 30

MADAMA BUTTERFLY 19.00 – 21.50 Uhr / Großes Haus / Abo FAM / Preis ab € 20 Mi 17. JAZZ & APÉRO KONZERT / After Work Concert der Jazzabteilung 18.30 – 20.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis € 22 MADAMA BUTTERFLY  ZLM 19.30 – 22.00 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis ab € 20 Do 18. MISSING IN CANTU  (EURE PALÄSTE SIND LEER) 19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Abo L & SP / Preis ab € 20

Fr 19. DER STURM ODER LA ISLA BONITA PREMIERE SCHAUSPIEL / nach William Shakespeare, Deutsch von Erich Fried, in einer Bearbeitung von Calixto María Schmutter 20.00 Uhr / Kammerspiele / ABO PK / Preis € 30 mit öffentlicher Premierenfeier

Sa 20. DON QUICHOTTE PREMIERE MUSIKTHEATER / Comédie-héroïque in fünf Akten von Jules Massenet 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis ab € 22 mit öffentlicher Premierenfeier

Sa 21. DER TALISMAN  ZLM

19.00 – 21.45 Uhr / Großes Haus / ABO LA3 / Preis ab € 19 OREST  19.30 Uhr / Kammerspiele / Preis € 30 HDM IN CONCERT: MENDELSSOHN – STREICHQUARTETTE II Cedag Quartett 19.30 – 21.15 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis ab € 20 Mi 24. CONTAKT 8 Alte Musik im Gespräch 19.00 – 21.00 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal /  Preis €8 CAFÉ SCHINDLER 19.30 – 21.30 Uhr / Großes Haus / Preis ab € 20 OREST  20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo C2 / Preis € 30

Do 25. CAFÉ SCHINDLER  ZLM Schulvorstellung / 11.00 – 13.00 Uhr / Großes Haus /  Preis ab € 20

DON QUICHOTTE

19.30 Uhr / Großes Haus / Abo D / Preis ab € 20 DER STURM ODER LA ISLA BONITA 20.00 Uhr / Kammerspiele / ABO L1 / Preis € 30

Fr 26. DON QUICHOTTE 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo E / Preis ab € 20 OREST  20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo M2 / Preis € 30

*Ausverkauft; evtl. Restkarten an der Abendkassa! **Zählkarten erforderlich UA Uraufführung ÖEA Österreichische Erstaufführung WA Wiederaufnahme GAST Gastspiel ZLM Zum letzten Mal Hunger auf Kunst & Kultur: «Kulturpass»-Veranstaltungen Einführung / Foyer Großes Haus: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Foyer Kammerspiele: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Kristallfoyer Congress Innsbruck: 45 Min vor Konzertbeginn

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