SCHWANENSEE
Tschaikowskis Ballett vereint eine der ikonischsten Kompositionen mit einer fantastischen Märchenwelt. Ab 7.3. im Großen Haus.

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SCHWANENSEE
Tschaikowskis Ballett vereint eine der ikonischsten Kompositionen mit einer fantastischen Märchenwelt. Ab 7.3. im Großen Haus.

UNSERE KOMMENDEN HIGHLIGHTS: SEIN ODER NICHTSEIN / IDOMENEO / SCHWANENSEE / SCREEN & SCORE: SMETANA – MEIN VATERLAND / 4. SYMPHONIEKONZERT
JAN / FEB / MÄR 2026
Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung

4 Fragen an Irene Girkinger
Intendantin des Tiroler Landestheaters
Thomas Bernhards «Heldenplatz» stand ganz oben auf Ihrer Prio-Liste für den aktuellen Spielplan, warum?
Das Stück ist eines der besten und gleichzeitig schwierigsten, geschrieben von einem der wichtigsten österreichischen Theaterautoren des 20. Jahrhunderts. Ein sprachliches Meisterwerk mit unglaublich tollen, aber sehr fordernden Rollen für das Schauspiel-Ensemble und einer leider nach wie vor aktuellen Botschaft wider das Vergessen. Das Stück wurde 1988 zum 50. Jahrestag des sogenannten
Anschlusses von Österreich an Hitler-Deutschland vom damaligen Burgtheater-Direktor Claus Peymann an Thomas Bernhard in Auftrag gegeben, und die Uraufführung war einer der größten Theaterskandale in Österreich. Thomas Bernhard legt mit diesem Stück seinen Finger in viele Wunden Österreichs – in kollektive wie private. Und das in einer literarischen Form, die ihresgleichen sucht. Für mich ist Heldenplatz eines der besten Theaterstücke überhaupt.
Das Stück ist geradezu beklemmend aktuell, haben wir gar nichts aus der Geschichte gelernt?
Leider sind antidemokratische Entwicklungen und beengende Tendenzen in unserer Gesellschaft mehr denn je spürbar. Und wie heißt es so treffend in der österreichischsten aller Operetten: «Glücklich ist, wer vergisst ...» Wir haben die Geschehnisse des 2. Weltkriegs und damit der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, an denen auch wir als Österreicher:innen beteiligt waren, meiner Meinung nach viel zu wenig aufgearbeitet bzw. möchten sie gern weiterhin verdrängen. Was besonders fatal ist, weil es nun bald keine Zeitzeug:innen mehr geben wird.
Wie viel Skandal steckt nach wie vor in «Heldenplatz»?
Theater hat wie Kunst im Allgemeinen unter anderem auch die Aufgabe, uns und den Entwicklungen in unserer Gesellschaft einen kritischen Spiegel vorzuhalten. Skandale macht nicht die Kunst, sondern machen vielmehr die Rezipient:innen und leider häufig auch die Medien. Es geht hier um eine Diskurs-, Diskussionsund Erinnerungskultur, die wir als zivilisierte und demokratische Gesellschaft und Kulturnation pflegen müssen. Da gehört es auch dazu, sich mit schmerzvollen und unangenehmen Themen auseinanderzusetzen – konstruktiv, künstlerisch, im Dialog.
«Heldenplatz» ist längst ein Klassiker. Warum haben Sie sich für ergänzende Texte von Elias Hirschl entschieden?
Es war uns wichtig, eine junge zeitgenössische Stimme mit den Texten von Thomas Bernhard zu verweben – als Ergänzung, als neue, aktuelle Sicht auf unsere Gesellschaft. Elias Hirschl ist ein junger, sehr talentierter österreichischer Autor, der in seiner poetischen Kraft und seinem politischen Anspruch die Tradition von Thomas Bernhards Schreiben fortführt.
FRAGEN Christine Frei PORTRÄT Emanuel Kaser
IMPRESSUM Theaterzeitung 30. Januar 2026 Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung
HERAUSGEBER, MEDIENINHABER UND FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck, Rennweg 2, 6020 Innsbruck, T +43 512 52074, tiroler@landestheater.at, www.landestheater.at
Ja! Er ist wieder da! Und weil der Obersalzberg einen schlechten Ruf hat, ist er bei uns in Tirol gelandet. Auf 2.340 Metern haben wir den Führer höchstselbst zu einem Filmdreh für die antifaschistische Hardcorekomödie Sein oder Nichtsein gebeten. Er war gerne dabei!

Großes Kino in den Kammerspielen! Wir feiern die Weltpremiere des Kultfilms Hitler am Hoadl in der Regie von Bettina Bruinier, Co-Schauspieldirektorin am Tiroler Landestheater. In den Hauptrollen: Andrea De Majo als Adolf Hitler und das Hoadl als Hoadl. De Majo brillierte zuletzt beim Innsbrucker Neujahrskonzert, wo er den charmanten Moderator gab, und erhält bei jeder Vorstellung von The Rocky Horror Show stehende Ovationen für seine Darbietung als lebendes Sexspielzeug. Das Hoadl ist ein umjubelter Hotspot für bergaffine Menschen aller Art. Wer das cineastische Meisterwerk sehen möchte, muss nur eine Aufführung von Sein oder Nichtsein besuchen.
In dieser brutal lustigen Komödie nach dem


gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1942 probt eine Handvoll Schauspieler:innen den Aufstand wider das nationalsozialistische Regime. Ob der Aufstand gelingt, wird sich weisen. Fest steht (damals wie heute): Heilt Hitler! Und alle faschistischen Führer dieser Welt!
So ein Prinz hat es nicht leicht – zumindest, wenn er ein freiheitsliebendes Geschöpf wie Prinz Siegfried ist. Nichts würde er lieber tun, als die ganze Welt zu bereisen und nichts ist ihm so zuwider, wie sesshaft zu werden. Genau das ist aber die royale Pflicht des vor Kurzem volljährig Gewordenen. Die Königsfamilie hat in den letzten Jahren an Macht und Einfluss eingebüßt. Um dem entgegenzuwirken, holt sich Siegfrieds Mutter, die Königin, Rat von einer Finanzberaterin und einem politischen Berater. Die Lösung ist klar: Siegfried, der einzige Nachkomme des Königspaars, muss schnellstmöglich in ein reiches Königshaus einheiraten. Den jungen Prinzen quält diese Vorstellung. Nicht nur ans Königreich soll er sich binden, sondern auch an eine aufgezwungene Heiratskandidatin.
Den meisten Menschen in unserem Kulturkreis ist der Titel Schwanensee ein Begriff – aber wie sieht es eigentlich mit der Handlung aus? Marcel Leemanns und Stefan Spätis Innsbrucker Schwanensee basiert weitgehend auf dem Märchen der Vorlage, wird jedoch um einige Charaktere und Wendungen erweitert. Nachfolgend lesen Sie den Inhalt unseres Tanzstücks, das am 7. März im Großen Haus Premiere feiert.
Stefan Späti BILDER Leon Arevalo


Es ist der Tag vor dem großen Ball, an dem Siegfried sich für eine von vier auserkorenen Prinzessinnen entscheiden muss. Schweren Herzens kehrt er von seiner letzten großen Reise heim. Im Schlepptau hat er zwei neue Freunde, die er unterwegs kennengelernt hat. So holt er sich die weite Welt zumindest ein Stück weit mit nach Hause. Kaum im Palast angekommen, tritt auch schon die Hofgesellschaft auf – geschäftig, bestimmend und immer die eigenen Interessen im Vordergrund haltend. Alle sind gespannt auf die bevorstehende Hochzeit, und die Königin beschwört Siegfried, ausnahmslos für den Hof da zu sein. Die Finanzberaterin und der politische Berater agieren in ihrem System und mahnen zur Einhaltung aller Pläne. Zumindest Siegfrieds treuer Freund Doggo, ein Wesen zwischen Mensch und Tier, ist ihm nach wie vor herzlich und ehrlich verbunden und freut sich über das Wiedersehen. Die Prinzessinnen Nord, Ost, Süd und West werden offiziell vorgestellt: Siegfried würde sich lieber mit seinen Freunden im Hintergrund halten, spielt aber mit und schenkt allen seine Aufmerksamkeit. Zum Trost verspricht ihm sein Freund Doggo einen nächtlichen Streifzug durch die wilde Natur ums Schloss herum. Die Vorbereitungen für den Ball nehmen ihren Lauf. In ausgelassener, erwartungsfroher Stimmung geht der Tag für die Hofgesellschaft zu Ende, während Siegfried und seine Freunde sich aus dem Palast schleichen.
Szenenwechsel: Wir befinden uns an einem von weißen Schwänen bewohnten See. Natürlich handelt es sich hier nicht um reguläre Wildvögel, denn schließlich ist Schwanensee ein Märchen, und was wäre ein Märchen ohne
bösen Zauberer? Rotbart ist sein Name, und in dieser Produktion taucht er gleich in doppelter Ausgabe in Form von zwei Tänzern auf. Die Schwäne waren einst junge Menschen und wurden von Rotbart verwandelt, allen voran Odette, die ursprünglich aus einer anderen Welt kommt. Der sadistische Magier macht sich ein Vergnügen daraus, seine Schwäne zu quälen. Odette stellt sich ihm mutig entgegen, kann aber nichts gegen seine doppelte Macht ausrichten. Endlich verzieht er sich in die
Nacht. Da erreichen Siegfried und seine Freunde den See. Die Schwäne fassen den Fremden gegenüber langsam Vertrauen. Odette erzählt von Rotbart und seinem hämischen Zauber, der nur durch die wahre Liebe eines jungen Prinzen gebannt werden kann (Rotbart hätte sich wohl nicht gedacht, dass diese Situation tatsächlich eintreten könnte …) Siegfried ist fasziniert von Odette. Die beiden merken schnell, dass sie viel gemeinsam haben und nicht in die Welt passen, in der sie jeweils


«Freuen Sie sich auf das wohl berühmteste Tanzstück überhaupt zu Tschaikowskis zauberhafter, mitreißender Musik.»
Stefan Späti Co-Direktor Tanz
gefangen sind. Gleichzeitig ist sich Odette bewusst, dass sie von Siegfrieds Handeln abhängig ist, wenn sie je wieder frei sein will. Der Prinz schwört ihr, sie so bald wie möglich von ihrem Schwanendasein zu erlösen und verabschiedet sich. Rotbart jedoch hat die Situation beobachtet und ist alarmiert – er braucht dringend einen Plan, da er Odette sonst zu verlieren droht. Der große Tag des Balls ist da. Siegfried ist in seinem Liebestaumel euphorisch. Um sich Zeit zu verschaffen, wahrt er jedoch den Schein. Mitten in die Festlichkeiten und die Auftritte der Prinzessinnen platzt Rotbart hinein (der Königin ist er kein Unbekannter). Er bringt eine junge, ganz in schwarz gekleidete Frau mit, die er Odile nennt und als einflussreichste und wohlhabendste Prinzessin überhaupt ankündigt. Sein Zauber wirkt, Siegfried wird von der Illusion getäuscht und meint, Odette vor sich zu haben. Er macht ihr einen Heiratsantrag, im Irrglauben, dass sie damit für immer erlöst sei. In Wahrheit ist Odile eine Art künstliche Intelligenz, die Rotbart aus dem Wesen von Odette erschaffen hat. Siegfried erhält den Segen der Königin für die Heirat mit Odile. Da plötzlich erscheint ihm die wahre Odette und er erkennt den Schwindel sowie seinen Fehler. Wild entschlossen rennt er aus dem Ballsaal, die Hofgesellschaft bleibt desillusioniert zurück. Kaum hat Siegfried mit seinen Freunden den See erreicht, um Odette alles zu erklären, trifft Rotbart mit Odile ein. Es kommt zum Kampf. Plötzlich stehen sich Odette und Odile gegenüber … Das große Finale soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Freuen Sie sich auf das wohl berühmteste Tanzstück überhaupt zu Tschaikowskis zauberhafter, mitreißender Musik. Es tanzt das Tanzensemble des Tiroler Landestheaters in einer Choreografie von Marcel Leemann in Begleitung des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck unter der Leitung von Gerrit Prießnitz.
Regisseur Henry Mason über seine Neuinszenierung von Mozarts frühem Meisterwerk, die zerstörerische Logik des Krieges und die Hoffnung auf ein menschliches Miteinander.
In «Idomeneo» verwandeln Mozart und sein Librettist Giambattista Varesco einen antiken Mythos in eine neuzeitliche Erzählung. Wovon handelt das Stück im Kern?
Henry Mason Der Kriegsherr Idomeneo hat geholfen, Troja in Schutt und Asche zu legen. Nach dem zehnjährigen Krieg geraten die heimkehrenden Griechen in einen Orkan. In Todesangst leistet Idomeneo dem Meeresgott Neptun einen Eid: Er will den ersten Menschen opfern, der ihm in Kreta begegnet. Dieser Mensch ist – so musste es kommen – sein eigener Sohn Idamante. Idomeneos Versuche, diesem Dilemma zu entrinnen, führen dazu, dass Neptun seinen Zorn über Kreta entlädt und Idomeneo sich schließlich dem öffentlichen Druck beugen muss. Parallel erzählt die Oper von Idamante und der trojanischen Prinzessin Ilia, einer Kriegsgefangenen der Griechen. Zur eigenen Bestürzung verlieben sich diese beiden Kinder verfeindeter Völker ineinander. Verkompliziert wird die Situation durch Elektra, die als vermeintliche Verlobte Idamantes vergeblich um dessen Zuneigung kämpft. Ihre Bitterkeit und ihr Bedürfnis nach Rache liegen wie ein dunkler Schatten über dem Stück.
Am Ende kann Neptun nur dadurch zum Einlenken bewegt werden, dass sich Ilia bereit erklärt, für Idamante zu sterben. Idomeneo dankt ab, und das neue Königspaar, Idamante und Ilia, will eine neue Ära des Friedens einläuten – ob das gelingen kann, bleibt offen.
Der Stoff ist hochaktuell. Welchen Fokus setzt du in deiner Inszenierung?
Henry Mason Für mich geht es darum, wie Krieg Individuen und Gesellschaften deformiert. Idomeneo macht einen Deal mit dem Schicksal, um zu überleben – wie ein Soldat auf dem Schlachtfeld, der sagt: Egal, wen die nächste Kugel trifft, solange sie nicht mich trifft. Aber alles hat seinen Preis. Was passiert, wenn das Opfer das eigene Kind ist?
Im Frieden sperren wir Mörder:innen ein, im Krieg werden sie belohnt. Die Ethik des Krieges lautet: Mein Leben ist mehr wert als deines. Diese Logik ist überlebenswichtig – und zerstörerisch. Was geschieht, wenn Menschen aus dem Krieg heimkehren und sich von dieser Ethik nicht verabschieden können? Dass Idomeneo seinen Sohn opfern soll, steht für diese Perversion.

Auch wir im scheinbar sicheren Europa kennen diese Argumente: Aufrüstung sei notwendig, Opfer unvermeidlich. In Idomeneo vertritt der Chor diese Position. Er ist erschüttert, akzeptiert aber dennoch Idamantes Tod als unausweichlich. Was zählt ein einzelnes Leben gegen das Überleben der Gesellschaft?
IDOMENEO
Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Musikalische Leitung Gerrit Prießnitz, Regie Henry Mason, Bühne & Kostüme Jan Meier, Video Sven Stratmann, Dramaturgie Diana Merkel, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Chor des Tiroler Landestheaters, Extrachor des Tiroler Landestheaters
PREMIERE 14.2.26 19.00 UHR GROSSES HAUS
MATINEE 1.2.26 11.00 UHR FOYER GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH

Timna Brauer und ihre Musiker:innen widmen sich in Brechen wir aus! gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern Marion Reiser und Kristoffer Nowak der unglaublichen Überlebensgeschichte der polnischen Jüdin Leokadia Justman. Die szenisch-musikalische Lesung begibt sich auf Leokadias Spuren bis nach Innsbruck, wo sie es schließlich schafft – mit einheimischer Hilfe – spektakulär aus dem Polizeigefängnis zu fliehen und ein Leben nach dem Holocaust aufzubauen.
Krieg bietet einfache, binäre Lösungen. Frieden dagegen verlangt Reife. Frieden zu leben heißt, Schuld anzuerkennen – die erlittene wie die eigene. Es heißt, den Feind als Menschen wahrzunehmen. Ilia und Idamante kämpfen mit ihrer scheinbar unmöglichen Liebe genau um diese neue Wirklichkeit.
Welche Umsetzung haben du und der Ausstatter Jan Meier gefunden?
Henry Mason Neptun steht bei uns nicht für das Meer, sondern für die Kriegslogik selbst: Töte, um zu überleben. Idomeneo kehrt traumatisiert aus dem Krieg zurück, verfolgt von der Erinnerung an ein trojanisches Kind, für dessen Tod er Verantwortung trägt. Blut an den Händen, das sich nicht abwaschen lässt. Trauma ist unser Leitfaden. Wir zeigen, wie Vergangenes zur Gegenwart wird. In den Arien stürzen wir uns in die Innenwelten der Figuren, machen ihre offenen Wunden sichtbar. Ilia, Idamante und Elektra werden von ihren Kinder-Ichs begleitet – verletzlich und unschuldig. Video und Raum unterstützen den Wechsel zwischen realen Außen- und surrealen Innenwelten. Alles spielt in einer halb-mythischen Zeit, die an das 20. Jahrhundert erinnert – das Jahrhundert der großen Kriege.
«Mozart beherrscht – wie Shakespeare auch – den Zaubertrick, mit jeder Figur mitfühlen zu lassen.»
Henry Mason Regisseur
Welcher Moment bildet für dich das Zentrum des Werkes?
Henry Mason Mozart beherrscht – wie Shakespeare auch – den Zaubertrick, mit jeder Figur mitfühlen zu lassen. Die Chormusik liebe ich sehr; Idomeneos Arie Fuor del mar ist ein szenisches Herzstück, das Quartett im dritten Akt sehr berührend. Aber Idomeneo ist ein komplexes Werk – am dritten Probentag wage ich keine Prognose. Wir begeben uns als Ensemble auf die Reise. Mal sehen, welche Perlen wir bergen.
Die Langversion dieses Interviews finden Sie im Programmheft der Produktion.
BRECHEN WIR AUS!
Das Justman Projekt
Konzeption Hannah Crepaz, Elisabeth Schack Musik / Komposition Timna Brauer
Dramaturgie / Textfassung Elisabeth Schack Mit Kristoffer Nowak, Marion Reiser
Musikalische Leitung Timna Brauer
Musiker:innen Cristina Basili, Timna Brauer, Jasmin Meiri-Brauer, Jannis Raptis
Kooperation Universität Innsbruck und musik+
19.2. & 22.3.26 20.00 & 19.30 UHR KAMMERSPIELE
IRREPARABEL
& Kostüme Linda Johnke Dramaturgie Inka Neubert Mit Jonas Werling, Nuri Yildiz
AB 18.2.26 KAMMERSPIELE
1. Wie nennt man den Ort, an dem die Schauspieler:innen spielen?
a) Spielwiese b) Bühne c) Leierkasten
2. Wer schaut sich im Theater Stücke an?
a) Publikum b) Hausmeister:in c) Popcorn-Verkäufer:in

FAMILIENKONZERT
Was machen Regisseur:innen?
a) Sie malen die Kulissen an. Sie erarbeiten mit den Darsteller:innen das Stück. Sie verkaufen die Eintrittskarten.
4. Was zieht man im Theater oft an, um eine Rolle zu spielen?
a) Badehose
b) Kostüm c) Anzug
5. Wie nennt man den Aufbau auf der Bühne?
a) Kostümbild
b) Kulisse c) Einkaufszettel
LÖSUNGEN

6. Was passiert, wenn der Vorhang aufgeht?
a) Alle gehen nach Hause. b) Es gibt Mittagessen.
c) Das Stück beginnt.
7. Wer sorgt im Theater für Licht und Effekte?
a) die Feuerwehr
b) die Licht- und Tontechnik
c) die Pyrotechnik
8. Was macht man, wenn einem das Stück gefällt?
a) Man jubelt.
b) Man klatscht.
c) Man springt von den Sitzen auf.
9. Wie nennt man eine lustige Theatervorstellung?
a) Komödie
b) Kommunalarbeit c) Kommunion
10. Was ruft man im Theater auf keinen Fall laut dazwischen?
a) «Zweimal Popcorn, bitte!»
b) «Psst, ich höre zu!»
c) «Pause, ich muss ans Telefon!»
11. Wie heißt das Stück für Jugendliche ab 14 Jahren, das ab 18.2.2026 in den Kammerspielen zu sehen sein wird?

a) Irreal
b) Irreparierbar
c) Irreparabel
Kristoffer Nowak, Florian Granzner und Juliana Haider sind die Moderator:innen des Filmmusik-Konzerts und können selbst kaum glauben, was sich in der Mary-Poppins-Tasche so alles versteckt.
Hier spielt das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck die Hauptrolle
TEXT Martina Natter BILD Agnieszka Kulowska
PODCASTS
Kantinengespräche –
Der Podcast des Tiroler Landestheaters
TEXTE
Martin Leutgeb zu Gast bei Kulturjournalistin Verena Gruber in der neuen Episode des TLT-Theaterpodcasts.

Der international bekannte Tiroler Schauspieler Martin Leutgeb feiert sein Comeback am Tiroler Landestheater. In Johann Strauss’ berühmter Operette Die Fledermaus verkörpert er den Gerichtsdiener Frosch. Eine Sprechrolle mit vielen Monologen und sogar einer tänzerischen Einlage – immer jedoch voller Komik. Im Kantinengespräch schwärmt Leutgeb von der Proben-Atmosphäre am Tiroler Landestheater, er erzählt, warum er ein Operetten-Liebhaber ist und die Rolle des Froschs angenommen hat und wie es sich anfühlt, nach 30 Jahren wieder auf der Bühne des TLT zu stehen. Außerdem verrät er seine Lieblingsarie und versprüht insgesamt einfach verdammt gute Laune!
Es ist wieder soweit! Die legendäre Gesprächsreihe Fight Club Tirol zu den heißesten Themen rund um Politik, Wirtschaft, Skifahren und Sex geht in die nächste Runde. Diesmal reden wir über das, was viele Tiroler:innen und noch mehr Tourist:innen geiler finden als Sex: Skifahren. Wir reden über Kunstschneepisten, neue Seilbahnprojekte, die Erschließung der letzten unberührten Ferner und über den beliebtesten Wintersport der nahen Zukunft: Wasserskifahren am Gletscher. Zu Gast im Talk u. a.: Johannes Kostenzer, Umweltanwalt des Landes Tirol.
Nur Kermit könnte den Musiker:innen vielleicht die «Show stehlen». Er taucht gleich zu Beginn des Konzertes auf, sucht erst mal die Moderator:innen des Abends, um dann zu beschließen «Das Leben ist wie ein Film, schreib dein eigenes Ende.» Oder, um es mit Forrest Gump zu sagen: Ein Filmmusik-Konzert ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man kriegt. Nur eines ist sicher: Es wird jedenfalls ein Konzert mit epischer Filmmusik aus den größten Kinofilmen aller Zeiten, mit den ikonischsten Szenen aus unseren Lieblingsfilmen und mit umwerfenden Kostümen

aus unserem Fundus und der oscarverdächtigen Originalkostümsammlung von Wolfi Rainer. Ihre Reisebegleiter:innen durch das Universum der Filmmusik sind: Juliana «practically perfect» Haider, sie sorgt mit Mary Poppins für ein gewisses Maß an Ordnung und Disziplin, selbstverständlich nicht ohne das obligate «Löffelchen voll Zucker». Florian «savvy» Granzner stolpert charmant durch die Abenteuer eines Piraten, als hätte er gerade selbst die Schatzkarte verloren. Kristoffer «the one and only» Nowak probiert’s am liebsten mit Gemütlichkeit
ANOTHER NIGHT AT THE MOVIES
Familienkonzert mit Filmmusik und szenischer Moderation
Szenische Moderation & Gesang Juliana Haider, Florian Granzner, Kristoffer Nowak Special Guest und Schlagzeug Wolfi Rainer Kinderchor des TLT, Leitung Janelle Groos Tiroler Symphonieorchester Innsbruck Musikalische Leitung Hansjörg Sofka Kostüme Andrea Kuprian, Iris Jäger Licht Ralph Kopp Leitung & Dramaturgie Martina Natter
PREMIERE 7.2.26 18.00 UHR GROSSES HAUS
und weiß immer schon, was als Nächstes passiert – behauptet er zumindest. Am Schlagwerk ist Wolfi «may the force be with you» Rainer und überträgt mit jedem Schlag die Macht auf das Orchester. Und am Pult steht Hansjörg «CAPTAIN Jack» Sofka, der das filmreife Tiroler Symphonieorchester Innsbruck sicher durch Abenteuer, Zeitreisen und Sternenkriege steuert. Ein Filmmusik-Konzert für alle Menschen ab ca. 8 Jahren im Großen Haus des TLT. Folgetermine am 30. Mai um 18.00 und als Schulkonzert am 2. Juli um 10.00 Uhr.
Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider waren zu Gast im Podcast «Kantinengespräche»

Es ist keine Hommage, sondern eine kritische Auseinandersetzung: Die Schauspielerin Brigitte Jaufenthaler und der Musiker Christian Wegscheider bringen derzeit Zarah 47 – Das totale Lied auf die Bühne des Tiroler Landestheaters. Im musikalischen Monolog von Peter Lund blicken sie differenziert und liebevoll gleichermaßen auf die schwedische Schauspielerin und Sängerin Zarah Leander. Im Theaterpodcast erzählen die beiden Künstler:innen, warum sie sich entschieden haben, keine brave Nazi-Diva zu zeigen und warum man Zarahs Songs nicht zerstören soll und kann.
Dennis Russell Davies und Maki Namekawa präsentieren Bedřich Smetanas Má vlast in der selten gespielten Fassung für Klavier vierhändig.
TEXT Wolfgang Laubichler
Smetanas Zyklus ist ein klingendes Denkmal für die Landschaft zwischen Donau und Moldau, ein Werk, das nationale Identität und universelle Sehnsucht nach Heimat vereint. Besonders die Moldau gilt als Inbegriff musikalischer Naturdarstellung und hat ihren festen Platz im klassischen Kanon. Ihre Themen symbolisieren Bewegung, Wandel und die Kraft des Lebens. Die Aufführung wird von einer KI-generierten Realtime-Visualisierung des Medienkünstlers Cori O’Lan und ausgewählten Texten Adalbert Stifters begleitet – eine faszinierende Verbindung von Musik, Literatur und moderner Technologie. Dennis Russell Davies, eine prägende Figur des internationalen Musiklebens, steht für künstlerische Neugier und interpretatorische Tiefe. Zusammen mit seiner Duopartnerin Maki Namekawa eröffnet er mit diesem Projekt neue Perspektiven auf ein Meisterwerk, das in Zeiten gesellschaftlicher Abgrenzung die verbindende Kraft der Musik ins Zentrum rückt. Ein Abend, der Klang und Bild zu einem einzigartigen Erlebnis verschmelzen lässt – poetisch, innovativ und voller Emotion. Das Haus der Musik Innsbruck wird zu einem Ort, an dem Tradition und digitale Kunst eine neue Dimension des Hörens und Sehens schaffen.

SCREEN & SCORE: SMETANA – MEIN VATERLAND Klavierduo Namekawa/Davies mit Realtime-Visualisierungen
Klavier Maki Namekawa, Dennis Russell Davies, Realtime-Visualisierungen Cori O’Lan Rezitation Kristoffer Nowak
5.3.26 19.30 UHR
HDM, GROSSER SAAL
Wenn im Konzert des fabelhaften Ensemble KONSTELLATION
Mendelssohn und Widmann aufeinandertreffen, erleben Sie zwei Komponisten, die im Geiste verbunden sind.
TEXT Wolfgang Laubichler
Konzerte des Ensemble KONSTELLATION zählen zu den Höhepunkten des Innsbrucker Konzertlebens. Möglich macht das die charismatische Geigerin Ivana Pristašová Zaugg, Gründerin und seit Jahren treibende Kraft des Ensembles. Die jungen Streicher:innen des Tiroler Landeskonservatoriums wagen sich in diesen Projekten oft erstmals an Werke des 20. und 21. Jahrhunderts – mit einer Begeisterung und Präzision, die jedes Mal aufs Neue beeindruckt.
Im Zentrum des Abends steht Mendelssohns überragendes Streichoktett Es-Dur op. 20. Obwohl ein Jugendwerk, offenbart es bereits die außergewöhnliche Reife seines kompositorischen Talents. Die Energie und der Geist dieses Werkes spiegeln sich in ähnlicher Form in Jörg Widmanns Jagdquartett wider. «Ich habe eine riesige Affinität zu Mendelssohn», sagt Widmann selbst. Den Auftakt bilden Mendelssohns vier Stücke für Streichquartett op. 81, interpretiert vom jungen, famosen Quartissimo. Hier können die Musiker:innen groß aufspielen und Mendelssohns stilistische Vielfalt zeigen – von lyrischer Eleganz bis zu virtuoser Brillanz.
Überzeugen Sie sich selbst von der unbändigen Energie dieser Musik und der Leidenschaft dieser Musiker:innen!
Im 4. Symphoniekonzert treffen Richard Wagners musikdramatische Visionen auf die sinfonische Romantik Johannes Brahms’.
TEXT Johanna Muschong
Brahms vs. Wagner
Ende des 19. Jahrhunderts wurden Johannes Brahms und Richard Wagner zu den Leitfiguren einer der größten Auseinandersetzungen in der Musikgeschichte: Um Johannes Brahms scharten sich die Traditionalisten und Verfechter der absoluten Musik ohne außermusikalische Inhalte, um Richard Wagner und Franz Liszt die fort-
schrittlichen «Neudeutschen», die sich innovativen Formen wie der «Sinfonischen Dichtung» oder dem «Musikdrama» verschrieben.


Musikdrama im Konzertsaal
HDM IN CONCERT: ENSEMBLE KONSTELLATION
F. Mendelssohn Bartholdy und J. Widmann
Quartissimo Violine Hannah Alber & Clara Spieler, Viola Jonas Alber, Violoncello Emil Spieler, Ensemble KONSTELLATION Leitung & Violine Ivana Pristašová Zaugg
26.2.26 19.30 UHR
HDM, GROSSER SAAL

4. SYMPHONIEKONZERT
Waldweben
Richard Wagner Orchesterstücke aus Der Ring des Nibelungen Einzug der Götter in Walhall (Das Rheingold) Waldweben (Siegfried) Morgendämmerung und Siegfrieds Rheinfahrt (Götterdämmerung)
Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 Klavier Jaehong Park Dirigent Gerrit Prießnitz
OUVERTÜRE
Im ersten Konzertteil begibt sich Gerrit Prießnitz mit dem TSOI auf einen Streifzug durch Wagners imposante Tetralogie Der Ring des Nibelungen Dabei erklingen Ausschnitte aus Das Rheingold, Siegfried und Götterdämmerung . In seinen zukunftsweisenden Musikdramen integrierte der Komponist sogenannte Leitmotive als zusätzliche psychologische Ebene in die Musik, die auch im Konzertsaal ihre monumentale, erzählkräftige Wirkung nicht verfehlt.
Ein «kleines» Klavierkonzert Johannes Brahms’ zweites Klavierkonzert in B-Dur op. 83 bildet den sinfonischen Gegenpol. Ironisch als «ganz ein kleines Klavierkonzert» bezeichnet, erweist sich das eher einer großen Sinfonie ähnelnde viersätzige Werk als großzügige Klanglandschaft zwischen Heiterkeit und Melancholie. Besonders hervorzuheben sind der tänzerisch-düstere zweite Satz und das innige Cellosolo im dritten Satz, das als eines der schönsten Cellosoli überhaupt gilt.
Seit 2009 bereichert Petra Alexandra Pippan das Ensemble des TLT mit ihrer einzigartigen Spielfreude und ihrer Menschlichkeit – 2025 wurde sie dafür mit dem Nestroy Publikumspreis ausgezeichnet. Sie packt in jede Rolle ihr ganzes Wesen und das ist nicht als Kraftakt zu verstehen, sondern als bedingungslose Liebe zum Theater.
Petra, als dein Name als Publikumspreis-Gewinnerin in Wien verkündet wurde – was ging dir da durch den Kopf? Erfährt man das wirklich in diesem Moment?
Petra Alexandra Pippan Ich wusste nichts. Ich habe die ganze Zeit die Hand von meinem Mann gehalten. Und dann hieß es: Petra. Ich dachte: Oh Gott! Ich bin aufgestanden und dachte in dem Moment: Was, wenn ich das jetzt falsch gehört habe? Ich habe nur Petra gehört, also nicht Alexandra Pippan. Ich hatte in meinem Kopf kurz ein Horrorszenario. Ich bin alle Namen durchgegangen und habe gedacht, ist da jemand anderer nominiert, der Petra heißt? Ich dachte, wie peinlich ist das denn, wenn ich da jetzt vorne stehe, und es war ein anderer Name. Und dann war ich einfach kurz erleichtert.
Ein Satz in deiner Dankesrede lautete: Mit Menschen zu erzählen, statt über Menschen zu erzählen. War das immer schon deine Haltung als Schauspielerin?
Petra Alexandra Der Satz hat einen langen Weg in mir. Ich war mir meiner nicht immer
Die Nestroy-Publikumspreisträgerin über Frauenkörper und Unsichtbarkeit und warum es ihr ums Menschsein geht. INTERVIEW Verena
so bewusst. Ich habe viele Vorurteile erlebt. Über Menschen wird mit Selbstverständlichkeit gewertet und geurteilt, überhaupt über Körper, besonders über Frauenkörper. Ich habe von Anfang an kommuniziert bekommen, dass der Platz sehr spezifisch ist für mich.
Du hast in der Rede gesagt, dass man dir abgeraten hat, Schauspielerin zu werden. Und zwar als Frau, als Mutter und als dicke Frau.
«Ich habe nie das Gefühl, ich gehe in einen Löwenkäfig – sondern in einen Begegnungsort.»
Petra Alexandra Pippan Schauspielerin
Petra Alexandra Das Theater ist ein wunderschöner Ort. Aber das Theater ist auch ein Ort, an dem selbstverständlich aus einer männlichen Sicht über Frauen erzählt wird. Je älter ich werde, je mehr ich meine eigene Stimme finde,

desto weniger kann ich das aushalten. Auf der Bühne ist es eingeschränkt, was für ein Bild mein Körper erzählen darf, oder was ihm anscheinend zugeschrieben wird. Ich glaube, dass das viel mit Sehverhalten zu tun hat und viel mit dem, was wir gewohnt sind. Ich stehe da gar nicht außen vor. Ich bin genauso geprägt durch dieses Sehverhalten. Ich bin geprägt durch eine Kindheit, in der Frauenkörper im Fernsehen aufs Übelste und mit einer Selbstverständlichkeit abgewertet worden sind. Mein Körper war nicht präsent in der Medienlandschaft.
Was müsste sich deines Erachtens ändern in der Theaterlandschaft?
Wen möchtest du einmal zum Essen bei dir einladen?
Vorkonzert mit der Jugendphilharmonie der Musikschule Innsbruck Franz Schubert Sinfonie Nr. 5, 1. Satz Richard Eilenberg Zauberglöckchen op. 92 19.30 UHR
19. & 20.2.26 20.00 UHR CONGRESS INNSBRUCK, SAAL TIROL
KONZERTEINFÜHRUNG JEWEILS UM 19.00 UHR IM KRISTALL FOYER
Hypnotisierende Virtuosität Als Solist ist der südkoreanische Pianist Jaehong Park zu erleben, der seit seinem Triumph beim Internationalen Klavierwettbewerb «Ferruccio Busoni» 2021 zu den gefragtesten Pianist:innen seiner Generation zählt. Gelobt für hypnotisierende Virtuosität und starke Bühnenpräsenz, bringt er Brahms’ vielschichtiges, romantisches Werk zum Klingen.
Ouvertüre mit der Jugendphilharmonie Bereits vor dem Symphoniekonzert stimmt ein rund 15-minütiges Programm auf den Abend ein: Die Jugendphilharmonie der Musikschule der Stadt Innsbruck musiziert gemeinsam mit Musiker:innen des TSOI – ebenfalls unter der Leitung von Gerrit Prießnitz – Werke von Franz Schubert und Richard Eilenberg.

Der Prof. Ebert Klavierwettbewerb wird vom Land Tirol und der Prof. Dr. Kurt Ebert Stiftung für Wissenschaft und Musik jährlich zur Anerkennung und Förderung herausragender Leistungen junger Pianist:innen mit Tirolbezug veranstaltet. Der Preis wird von der Stiftung zur Verfügung gestellt. Die junge Pianistin Sophie Neeb ist die erste Preisträgerin und ist beim KLAVIER & CO: Preisträgerkonzert am 18. Februar im Haus der Musik Innsbruck zu erleben.
Meinen Freund Martin, auch zum Kochen.
Hast du ein geheimes Talent? Gleitschirmfliegen ...
Von welchen Komponist:innen wäre der Soundtrack deines Lebens?
Sicherlich von mehreren, Mozart, Schubert, Chopin, Prokofjew und Messiaen wären die Top 5.
Wie erklärst du Außerirdischen deine Arbeit?
Ich schaffe akustische Räume, in denen sich Inspiration und Imagination frei entfalten können.
Wie kann man dich beeindrucken?
Mit Improvisation und Spontaneität! Sowohl in der Musik als auch sonst im Leben.
Dein Job als Filmtitel? Traumpfade über schwarz und weiß
Die Probe ist aus und du …
… ich gehe in die Berge, egal ob Feierabendwanderung oder Hochtour!
Petra Alexandra Ich wünsche mir, dass unsere Gesellschaft auf der Theaterbühne so widergespiegelt wird, wie sie wirklich ausschaut. Es gibt kaum dicke Schauspielerinnen, die einfach jede Geschichte erzählen können.
Der Publikumspreis zeugt von viel Liebe und Treue des Publikums. Warum glaubst du, haben so viele Menschen ihre Stimme für dich abgegeben?
Petra Alexandra Ich freue mich riesig darüber, vor allem, weil ich mich nicht immer so sichtbar gefühlt habe. Ich glaube, dass mich vielleicht genau das authentisch macht – dass ich wirklich alles mitnehme. Wenn ich auf die Bühne gehe, nehme ich nicht nur die
strahlenden, schönen Seiten mit, auch die dunklen und düsteren.
Du packst dein ganzes Wesen in eine Rolle. Ist das nicht ein unglaublicher Kraftakt?
Petra Alexandra Ich muss ehrlich sagen, dass es sich nach Wohlfühlen anfühlt. Ich gehe gern auf die Bühne. Man macht sich sehr verwundbar. Ich weiß aber, dass ich genau dieses Verwundbar-Machen so liebe.
Petra Alexandra Dass ich bei mir bleibe. Vor allem seit ich Mama bin, habe ich den Druck, dass ich alles schaffen will. Ruhepausen sind ein großes Thema für mich. Meine eigenen Gefühle stelle ich kurz ab, wenn ich auf die Bühne gehe. Ich wünsche mir vom Theaterbetrieb, dass gut mit uns Schauspielerinnen und Schauspielern umgegangen wird.
Was würdest du jemandem sagen, der heute da steht, wo du vor circa 20 Jahren gestanden bist?
Petra Alexandra Für mich war immer wichtig: Fühlt sich das richtig an? Die Liebe und die Leidenschaft waren immer der größte Antrieb und gute Ratgeber.
Steht die Nestroy-Statuette irgendwo bei dir zu Hause? Petra Alexandra Ja, sie steht auf einem Kastl, wo daneben Bilder von mir und meiner Familie stehen. Mein Sohn holt ihn immer wieder. Ich genieße, dass er gerade so in unserem Alltag Platz hat.
Das ist für viele schwer verständlich, dass man sich auf der Bühne geborgen fühlt … Petra Alexandra Ich kann mich deshalb so frei bewegen, weil ich mich auf meine Kolleginnen und Kollegen verlassen kann. Ich habe nie das Gefühl, ich gehe in einen Löwenkäfig – sondern in einen Begegnungsort. Das Theater ist nicht unbedingt ein familienfreundlicher Ort. Du bist auch Mutter. Was fordert dich am meisten?

Wolfi Rainer, Schlagwerker und Special Guest beim Konzert Another Night at the Movies am 7. Februar, 30. Mai und 2. Juli im Großen Haus. Wolfi «may the force be with you» Rainer ist weit gereister und gern gesehener Gast im TLT, vor allem in den «Movies-Konzerten» des TSOI. Er ist ein leidenschaftlicher Batman- und Star-Wars-Spezialist, im Besitz von legendären Originalfilmkostümen und außerdem ein begnadeter Schlagwerker. Batman und Wolfi wurden noch nie zusammen in einem Raum gesehen!
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen?
George Lucas.
Hast du ein geheimes Talent? Ja, ich kann meine Augen unabhängig voneinander bewegen, wie ein Chamäleon. Welcher Song ist der Soundtrack deines Lebens? Chameleon (von Herbie Hancock).
Wie erklärst du Außerirdischen deine Arbeit am Theater/im Orchester?
Ich würde ihnen sagen, dass sie sich das Orchester wie ein Raumschiff vorstellen sollen. Wir Schlagzeuger sitzen im Maschinenraum und sorgen dafür, dass der Hyperantrieb nicht aus dem Takt gerät. Schließlich wollen wir doch alle, dass sämtliche Rebellen, Droiden und Liebespaare im richtigen Moment gerettet werden.
Wie kann man dich beeindrucken?
Mit einem sehr guten Zaubertrick, einem außergewöhnlichen Essen und magischer Musik.
Dein Job als Filmtitel? Jazzclub von Helge Schneider.
Die Probe ist aus und du …? … ich fahre nach Hause, um meine Fledermäuse zu füttern.
Fr 30. ROTZ UND WASSER* WA
JUNGES THEATER / Eine Stückentwicklung, bei der kein
Auge trocken bleibt
10.00 Uhr / [K2] / Preis KA
Sa 31. ROTZ UND WASSER*
10.30, 12.30 & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA
DIE FLEDERMAUS
MUSIKTHEATER / Operette von Johann Strauss, Libretto von Richard Genée mit einem Frosch-Monolog von Xaver Schumacher 19.00 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Abo FAM / Preis J SEIN ODER NICHTSEIN* PREMIERE SCHAUSPIEL / Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch Drehbuch Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel
19.30 – 21.20 Uhr / Kammerspiele / Preis KG Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier im Foyer
So 1. ROTZ UND WASSER* 10.30 & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA MATINEE Einführung zu Idomeneo 11.00 Uhr / Pausenfoyer Großes Haus / Eintritt frei** WORT & MUSIK: TAFELMUSIK – KÖSTLICHES BAROCK Julia Stemberger liest kulinarische Texte von A. Dumas 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Abo HDMH / Preis GG
Mi 4. ROTZ UND WASSER* 10.00 Uhr / [K2] / Preis KA SEIN ODER NICHTSEIN 20.00 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Abo C1 / Preis KG
Do 5. ROTZ UND WASSER* 10.00 Uhr / [K2] / Preis KA THE ROCKY HORROR SHOW* SCHAUSPIEL & MUSIKTHEATER / Musical von Richard O’Brien 19.30 – 21.50 Uhr / Großes Haus / Preis J
Fr 6. ROTZ UND WASSER 9.00 & 11.15* Uhr / [K2] / Preis KA ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED MUSIKTHEATER / Musikalischer Monolog von Peter Lund mit Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider 20.00 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / Preis KG
Sa 7. ROTZ UND WASSER* 10.30 & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA ANOTHER NIGHT AT THE MOVIES KONZERT & ZUGABE & JUNGES THEATER / Familienkonzert mit Filmmusik und szenischer Moderation 18.00 Uhr / Großes Haus / Preis C ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED 19.30 – 21.15 Uhr / Kammerspiele / Preis KG
So 8. ROTZ UND WASSER* 10.30 & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA
HELDENPLATZ
SCHAUSPIEL / Schauspiel von Thomas Bernhard
19.00 Uhr / Großes Haus / Abo LA3 / Preis F ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED*
19.30 – 21.15 Uhr / Kammerspiele / Preis KG
Mi 11. THE ROCKY HORROR SHOW*
19.30 – 21.50 Uhr / Großes Haus / Preis J ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED*
20.00 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / Preis KG
Do 12. HELDENPLATZ
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo L / Preis E SEIN ODER NICHTSEIN
20.00 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Abo D1 / Preis KG
Fr 13. SEIN ODER NICHTSEIN
20.00 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Abo E1 / Preis KG
Sa 14. IDOMENEO PREMIERE
MUSIKTHEATER / Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
19.00 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis L SEIN ODER NICHTSEIN
19.30 – 21.20 Uhr / Kammerspiele / Abo SA2 / Preis KG
So 15. KLANGWERKSTATT – DIE HARFE* AB 4
ZUGABE / Die Harfe
10.30 & 14.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KA
DIE FLEDERMAUS
19.00 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Preis J SEIN ODER NICHTSEIN
19.30 – 21.20 Uhr / Kammerspiele / Abo FAM1 / Preis KG
Mo 16. KLANGWERKSTATT – DIE HARFE* AB 4
9.00 & 10.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KA
Mi 18. IRREPARABEL JUNGES THEATER / Schauspiel von Sergej Gößner Gastspiel von Follow the Rabbit (Graz)
10.00 – 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD im Anschluss: Publikumsgespräch im Foyer
KLAVIER & CO: PROF. EBERT KLAVIER-WETTBEWERB Preisträgerkonzert mit Sophie Neeb, Klavier 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Abo HDM GS / Preis GE SEIN ODER NICHTSEIN
20.00 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Abo HAM / Preis KG
Do 19. IRREPARABEL
11.00 – 12.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD im Anschluss: Publikumsgespräch im Foyer
HELDENPLATZ
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo D / Preis E BRECHEN WIR AUS!* Das Justman Projekt
20.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KE
4. SYMPHONIEKONZERT – WALDWEBEN
KONZERT / Werke von Richard Wagner & Johannes Brahms 20.00 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol / Abo SKD / Preis SB Fr 20. IRREPARABEL
11.00 – 12.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD im Anschluss: Publikumsgespräch im Foyer
HELDENPLATZ
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo M / Preis F SEIN ODER NICHTSEIN
20.00 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Abo E2 / Preis KG im Anschluss: Publikumsgespräch im Foyer
PREISKATEGORIEN FÜR DIE JEWEILIGE VERANSTALTUNG FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSITE UNTER WWW.LANDESTHEATER.AT
4. SYMPHONIEKONZERT – WALDWEBEN
20.00 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol / Abo SKF / Preis SB Sa 21. IRREPARABEL
14.30 – 15.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KD THE ROCKY HORROR SHOW* 19.00 – 21.20 Uhr / Großes Haus / Preis K So 22. MATINEE
Einführung zu Schwanensee 11.00 Uhr / Großes Haus / Eintritt frei** IDOMENEO 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo UL / Preis H SEIN ODER NICHTSEIN
19.30 – 21.20 Uhr / Kammerspiele / Abo FAM2 / Preis KG
Do 26. BACKSTAGE FÜHRUNG
17.15 Uhr / Treffpunkt: Haupteingag Großes Haus / Preis KA HELDENPLATZ 19.30 Uhr / Großes Haus / Preis E HDM IN CONCERT: ENSEMBLE KONSTELLATION F. Mendelssohn Bartholdy und J. Widmann
19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis GF SEIN ODER NICHTSEIN
20.00 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Abo L1 / Preis KG
Fr 27. KUSCHELKONZERT* AB 0 KONZERT & JUNGES THEATER / Inklusives Familienkonzerterlebnis
9.00, 10.15 & 11.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KA
DIE FLEDERMAUS
19.30 – 22.40 Uhr / Großes Haus / Abo E / Preis J SEIN ODER NICHTSEIN
20.00 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Abo M1 / Preis KG FIGHT CLUB TIROL EXTRA / Die Talkshow mit Wumms! 20.30 Uhr / [K2] / Preis KB
Sa 28. IDOMENEO 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo SAB / Preis H
So 1. MATINEE Einführung zu Die Gerechten 11.00 – 12.00 Uhr / Pausenfoyer Großes Haus / Eintritt frei** DIE FLEDERMAUS 19.00 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Preis J
Mi 4. FOLK & APÉRO KONZERT / After Work Concert mit Volksmusik 18.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KE Do 5. SCREEN & SCORE: SMETANA – MEIN VATERLAND Klavierduo Namekawa/Davies mit Realtime Visualisierungen 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Abo HDMH / Preis GF Fr 6. HELDENPLATZ 19.30 Uhr / Großes Haus / Preis F im Anschluss: Publikumsgespräch im Foyer
*Ausverkauft; evtl. Restkarten an der Abendkassa! **Zählkarten erforderlich UA Uraufführung ÖEA Österreichische Erstaufführung WA Wiederaufnahme GAST Gastspiel ZLM Zum letzten Mal Hunger auf Kunst & Kultur: «Kulturpass»-Veranstaltungen Einführung / Foyer Großes Haus: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Foyer Kammerspiele: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Kristallfoyer Congress Innsbruck: 45 Min vor Konzertbeginn
KASSA & ABOSERVICE
Haus der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1 (Haupteingang Rennweg), 6020 Innsbruck
T +43 512 52074-4 F +43 512 52074-338 E kassa@landestheater.at
JETZT MITGLIED
Mo, Di & Sa 10.00 – 14.00 Uhr Mi, Do & Fr 10.00 – 18.30 Uhr Sonn- und feiertags geschlossen (Abweichende Öffnungszeiten möglich)
Telefonisch sowie per E-Mail sind wir weiterhin Mo – Fr von 10.00 – 18.30 Uhr & Sa von 10.00 – 18.00 Uhr für Sie da.
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