Gemeinsam singen, gemeinsam strahlen: Sophia, Ferdinand, Jakob, Ida und Daphne freuen sich schon auf ihren Auftritt mit dem TLT-Kinderchor beim Weihnachtskonzert.
UNSERE KOMMENDEN HIGHLIGHTS: HELDENPLATZ / SEIN ODER NICHTSEIN / ROTZ UND WASSER / MENDELSSOHN – ORCHESTERMUSIK / 3. SYMPHONIEKONZERT
DEZ 2025 / JAN 2026
Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung
Der Samen für das Neue ist schon gelegt
Parallel zu den Premieren dieser Spielzeit arbeiten wir bereits an dem bunten Blumenstrauß, der Sie in der nächsten Saison überraschen und begeistern soll.
BILD Raphael Gutleben
Die stillste Zeit des Jahres ist mitunter eine der lautesten –vollgepackt mit To-do-Listen und Erwartungen. Wir freuen uns auf die Begegnung mit unseren Nächsten und Liebsten und wissen doch gleichzeitig, dass sich nicht alle Wünsche ans Christkind erfüllen werden.
Trotzdem ist Weihnachten, sind die Tage zwischen den Jahren für viele von uns etwas Wundersames, Besonderes, Feierliches, das wir niemals missen möchten.
Weihnachten ist – erlauben Sie uns diesen Vergleich – ein Stück weit wie Theater: eine Zeit, in der wir in freudvoller Fantasie schwelgen, uns der Magie des Moments hingeben dürfen, gemeinsam aus der Zeit fallen, zuweilen vielleicht auch von ihr eingeholt werden. Zugleich markieren Weihnachten und Neujahr stets auch Wendepunkte im Jahresgeschehen. Ganz im Verborgenen bereitet sich der Frühling bereits auf seine Wiederkehr vor. Im Innen wie im Außen spüren, zelebrieren und feiern wir den Neuanfang. Das ist bei uns im Theater nicht anders. So wie der Samen in der Erde schon um seine finale Form als Pflanze weiß,
AUSZEICHNUNGEN
ROTZ UND WASSER
Eine Stückentwicklung, bei der kein Auge trocken bleibt
Wiederaufnahme Regie Laura Nöbauer, Edith Hamberger, Stückentwicklung & Konzept Laura Nöbauer, Leni Plöchl, Stückentwicklung Max Gnant, Marleen Moharitsch, Nora Winkler, Komposition Marleen Moharitsch, Melanie Künz, Bühne & Kostüme Salha Fraidl, Text Uschi Oberleiter, Ensemble, Dramaturgie Diana Merkel, Mit Max Gnant, Nora Winkler, Ayla Antheunisse, Livemusik Marleen Moharitsch
29.1.26 10.00 UHR [K2]
IMPRESSUM Theaterzeitung
Nestroy-Publikumspreis für Petra Alexandra Pippan
Mit beeindruckender Unterstützung des Publikums gewann Petra Alexandra Pippan den renommierten NESTROY-Publikumspreis 2025 und setzte damit ein starkes Zeichen für die Tiroler Theaterlandschaft. Die Auszeichnung würdigt ihre außergewöhnliche künstlerische Präsenz, ihre wandlungsfähige Spielfreude und die enge Verbundenheit zum Tiroler Theaterpublikum. Intendantin Irene Girkinger bringt die Begeisterung des Hauses auf den Punkt: «Wir sind überwältigt und außer uns vor Freude.» Aktuell ist Petra Alexandra Pippan in The Rocky Horror Show und ab März in Die Gerechten zu bewundern.
ersinnen wir bereits jenen bunten Blumenstrauß an theatralen und musikalischen Stücken, mit denen wir Sie in der kommenden Spielsaison überraschen, inspirieren und begeistern wollen. Bis zur Präsen-
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen wunderbare, stimmungsvolle Festtage.
tation am 14. April gilt es natürlich noch einiges zu bedenken und den Boden dafür zu bereiten – der Samen ist allerdings schon gelegt.
Gleichzeitig arbeiten wir mit Hochdruck an den kommenden Premieren dieser Saison: Jessica Glause, die uns bereits mit Café Schindler begeisterte, inszeniert eines der bedeutendsten Werke der jüngeren österreichischen Literatur – Thomas Bernhards Heldenplatz Ein Stück, das bei seiner Uraufführung einen Skandal provozierte, der mittlerweile fast lächerlich anmutet angesichts so mancher Enthüllung, die uns in diesem Jahr mitunter bis ins Mark erschüttert hat. Unsere Kollegin, Schauspiel-Co-Direktorin Bettina Bruinier, knüpft mit der Komödie Sein oder Nichtsein von Nick
Die Produktion Rotz und Wasser wurde in der Kategorie «Herausragende Produktion für Kinder» mit dem STELLA-Darstellender. Kunst.Preis ausgezeichnet. Die Jury beschreibt das Stück als «quirliges Labor der Tränen», in dem «mit Fantasie, Live-Musik, persönlichen Erinnerungen und feinem Humor geforscht, gefühlt und gelacht wird». Intendantin Irene Girkinger gratuliert dem gesamten Team: «Wir freuen uns sehr über diese Würdigung der hoch engagierten Arbeit unseres Jungen Theaters hier am TLT.» Ab 29.1.2026 kehrt die preisgekrönte Produktion mit einer Wiederaufnahme ins [K2] zurück.
Whitby nach dem berühmten Film von Ernst Lubitsch thematisch fast schon nahtlos an.
Nicht von ungefähr haben autoritäre menschenverachtende Systeme seit jeher ihre liebe Not mit Komik und Humor. Lachen ist die gefürchtetste Form des Widerstands –gewaltfrei und trotzdem hocheffektiv. Wer lacht, kann sich nicht gleichzeitig fürchten. Auch dafür braucht es Theater, mehr denn je: für einen pointierten, mutigen Umgang mit den Schrecknissen und Unwägbarkeiten der Welt. Und selbstredend, um sich immer mal wieder eine Auszeit von all dem zu gönnen, wie etwa in der berauschendsten aller Operetten, die zum Abschluss des Strauss-Gedenkjahres eben ihre Premiere bei uns erlebte: der so ungemein menschelnden Fledermaus Sollten Sie übrigens noch auf der Suche nach einem besonderen Geschenk für den einen oder anderen lieben Menschen in Ihrem Umfeld sein: Mit einem Geschenkgutschein oder unseren Theater-, Konzert- und Tanzpaktln schenken Sie langanhaltende Freudensmomente, weit über Weihnachten hinaus.
In diesem Sinne Ihnen allen wunderbare, stimmungsvolle Festtage und von ganzem Herzen ein fantastisches neues Jahr, auf das wir vermutlich mit einigen von Ihnen bei unseren Neujahrskonzerten anstoßen werden. Alles Liebe und Gute für Sie! Bis demnächst im Haus der Musik Innsbruck und im Tiroler Landestheater!
Benjamin Chamandy freut sich über Förderpreis
Bassbariton Benjamin Chamandy, derzeit in der Fledermaus als Gefängnisdirektor Frank auf der Bühne, wurde mit dem Förderpreis des TLT-Freundeskreises geehrt. Nach einer Vorstellung von Ariadne auf Naxos, in der er die Rolle des Harlekins verkörpert, überreichte ihm Obmann Erich Maierhofer die Auszeichnung. Mit seiner kräftigen, flexiblen Stimme und seiner facettenreichen Rollengestaltung hat er sich direkt in die Herzen des Innsbrucker Publikums gesungen. Dieser künstlerische Erfolg spiegelt sich nun auch in der Auszeichnung wider und unterstreicht erneut das hohe künstlerische Niveau am TLT.
AUS DER WERKSTATT EINES GENIES
Wenn Fabio Biondi das Podium betritt, spürt man sofort: Hier geschieht gleich etwas Besonderes.
TEXT Wolfgang Laubichler BILD Marco Borggreve
Der charismatische Geiger und Dirigent, weltweit gefeiert für seine packenden Interpretationen, bringt nicht nur Musik zum Klingen – er erzählt Geschichten und entfacht Emotionen. Mit seiner unvergleichlichen Energie und seinem Gespür für historische Klangfarben öffnet er uns die Tür zu einer Welt, in der jugendliche Genialität und zeitlose Schönheit verschmelzen.
Der international renommierte Musiker gilt als einer der charismatischsten Interpreten historischer Aufführungspraxis. Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Virtuosität, stilistischer Präzision und leidenschaftlicher Musikalität hat er die Alte Musik neu belebt und Maßstäbe gesetzt. Wenn er nun Mendelssohns frühe Werke präsentiert, versteht es Biondi, die jugendliche Frische und den experimentellen Geist dieser Kompositionen so zu entfalten, dass sie uns auch heute noch unmittelbar berühren. Auf das Konzert können Sie sich bestens einstimmen mit Biondis Einspielung dieser Werke und seinem Ensemble Europa Galante
Im Mittelpunkt des Programms steht Felix Mendelssohn Bartholdy – das Wunderkind, das schon als Teenager die Musikwelt in Staunen versetzte. Seine frühen Werke, lange verborgen, sind funkelnde Juwelen: voller Neugier, Kühnheit und melodischer Magie. Die Streichersinfonie Nr. 2 in D-Dur sprüht vor Lebensfreude, wechselt zwischen festlicher Eleganz und tänzerischer Leichtigkeit. Zwei Fugen lassen den Geist Bachs aufleuchten, doch in romantischem Gewand.
Im Zeichen des Lichts
Im 3. Symphoniekonzert Fernes Licht spannt das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck einen Bogen von Staud bis Beethoven. TEXT Johanna Muschong
Demokratische Orchestermusik
Der neue Chefdirigent des TSOI, Ainārs Rubiķis, richtet ergänzend zur TLT-Oper missing in cantu in zwei Symphoniekonzerten einen besonderen Fokus auf einen der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart: den Tiroler Johannes Maria Staud. Dessen Werk Scattered Light wurde gemeinsam vom Festival Wien Modern, dem Konzerthaus Berlin und dem TSOI in Auftrag gegeben und erklingt nach den Aufführungen in Wien und Berlin nun erstmals in Innsbruck. Scattered Light wurde im Oktober 2018 im Wiener Konzerthaus uraufgeführt und entstand aus dem Wunsch, ein Werk ohne Dirigat und ohne hohe Bläser sowie tiefe Streicher zu schreiben. Der pulsierende Klangkern aus Klavier und Schlagzeug bildet das Fundament für eine Struktur, in der bewusst zugelassene rhythmische Unschärfen ein irisierendes «Streulicht» entstehen lassen. Staud versteht das Stück als musikalisches Plädoyer für ein gemeinsames Atmen und Hören – «ein demokratisches Stück Orchestermusik, bei dem das Miteinander – und nicht das Gegeneinander, das Ausgrenzen, das Wir gegen den Rest der Welt – im Zentrum steht.»
Klänge aus Lettland Außerdem bringt der aus Lettland stammende Rubiķis ein Violinkonzert seines Landsmannes Pēteris Vasks mit, der 2026 seinen 80. Geburtstag feiert. Vasks wurde 1946 im lettischen Aizpute geboren und zählt zu den prägendsten Komponisten des Baltikums. Er verbindet folkloristische Wurzeln mit einer modernen Tonsprache, die von einer spirituellen Haltung geprägt ist. «Ich will der Seele Nahrung geben. Das predige ich in meinen Werken», betont Vasks. Distant Light im Jahr 1997 für dessen Freund, den Geiger Gidon Kremer geschrieben, mutet wie eine Reise durch verschiedene Klangwelten und Lichtstimmungen an. Dabei entfalten sich sowohl höchst ausdrucksstarke Gesänge der Solovioline als auch hellste Flageolett-Töne und beeindruckende akrobatische Läufe, die wie Irrlichter aufflackern. Trotz des wehmütig-klagenden Grundtons bleibt die Musik von einem Hoffnungsschimmer durchdrungen – einem fernen Licht, dem sprichwörtlichen Licht am Ende des Tunnels. In die facettenreichen und emotionsgeladenen Klänge des Lichts taucht die lettische Violinistin Kristīne Balanas ein, die für ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz bekannt ist. Sie gastiert regelmäßig bei renommierten
ACADEMIE KONZERT: MENDELSSOHN –ORCHESTERMUSIK
Fabio Biondi und das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck Felix Mendelssohn
«Ich will der Seele Nahrung geben. Das predige ich in meinen Werken.»
Pēteris Vasks
Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Concert Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester sowie dem Helsinki Philharmonic Orchestra.
Beethovens «Fünfte» – Von der Finsternis zum Licht Im zweiten Konzertteil lässt das TSOI eine der wohl populärsten Sinfonien überhaupt erklingen: Beethovens «Fünfte», die «Schicksalssinfonie». Das Werk, in dessen Anfangstakten bereits das Schicksal an die Pforte klopft, führt von der Dunkelheit hin zu einer «Durch-die-Nacht-zum-Licht»Apotheose und fasziniert durch Beethovens revolutionäre Klangsprache sowie durch eine unvergleichliche Intensität.
Und dann: das Violinkonzert in d-Moll, komponiert mit 13 Jahren. Ein Werk, das die Seele berührt – leidenschaftlich, virtuos, überraschend. Fabio Biondi wird hier nicht nur spielen, er wird mit seiner Geige erzählen: von jugendlichem Feuer, von Träumen, die sich in Klang verwandeln. Den Abschluss bildet die Symphonie Nr. 1 in c-Moll – ein kühner Schritt in die große Welt der Symphonik, voller dramatischer Spannung und leuchtender Farben. Fabio Biondi und das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck eröffnen mit diesem Programm ein Fenster in die Werkstatt eines Genies – und laden Sie ein, Mendelssohn neu zu entdecken: frisch, lebendig, voller Überraschungen.
Fabio Biondi
Uschi Oberleiter, Leni Plöchl, Edith Hamberger und Laura
Das Leitungsteam der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH wünscht Ihnen allen schöne Festtage und ein glückliches neues Jahr: Stefan Späti (Tanz), Julia Spinola (Musiktheater), Elisabeth Schack (Schauspiel), Marcel Leemann (Tanz), Laura Nöbauer (Junges Theater), Susanne Fohr (TSOI), Jeannine Grüneis (Musiktheater), Bettina Bruinier (Schauspiel), Alexander Egger (Technik), Irene Girkinger (Intendantin), Wolfgang Laubichler (HDM) und Markus Lutz (Kaufmännischer Direktor). Nicht im Bild: Uschi Oberleiter (Junges Theater)
Das ewige Exil
Den Selbsthass als Bestandteil der österreichischen Identität bezeichnet Friedrich Heer als «Morbus Austriacus». Und so scheint es – quasi «naturgemäß» –nur folgerichtig, dass der große Übertreibungskünstler Thomas Bernhard in seinem letzten Stück zu einem umfassenden Schlag gegen die österreichische Vergangenheitsverleugnung ausholt.
TEXT Sonja Honold
Koffer und Kisten sind gepackt. In der Wohnung am Heldenplatz ist alles für die Abreise nach Oxford vorbereitet. Doch nun soll alles nach Neuhaus gehen. Statt nach England umzuziehen, betrauert Familie Schuster einen Verstorbenen.
Der jüdische Professor Josef Schuster hat die
Zustände der Gesellschaft nicht ertragen und sich aus dem Fenster gestürzt, mit Blick auf den Heldenplatz. Eben jenen Ort, an dem Adolf Hitler 1938 den «Anschluss» Österreichs an Nazideutschland verkündete und die Masse in Jubel ausbrach. Josef Schuster und seine Familie hatten einst das Land verlassen und waren vor dem nationalsozialistischen Terror ins englische Exil geflohen. In den 1950er-Jahren kehrten sie nach Wien zurück. Doch ihre frühere Heimat erkennen sie nicht wieder, und die traumatischen Ereignisse am Heldenplatz setzen sich fort. Die jubelnden Massen von damals tönen im Kopf der Ehefrau Hedwig Schuster weiter. Josef Schuster kann nicht ertragen, «daß mich dieser Hitler zum zweitenmal / aus meiner Wohnung verjagt» und nimmt sich das Leben.
Mit seinem skandalträchtigsten Stück Heldenplatz schreibt Thomas Bernhard eine Warnung vor dem bequemen Vergessen.
klassiker um einen Bürger:innenchor, der mit neuen Texten des österreichischen Autors Elias Hirschl präzise jene Spannungsfelder auslotet, die unser Heute prägen. Die Entwurzelung und die Leerstelle, die eine verlorene Heimat hinterlässt, sind ebenso virulent wie die Frage, wie wir mit unserer Geschichte umgehen, Heldenplatz wirkt wie ein Weckruf, der bis heute seine Gültigkeit behalten hat.
HELDENPLATZ
Schauspiel von Thomas Bernhard
Regie Jessica Glause, Bühne & Video Nicole Marianna Wytyczak, Kostüm Florian Buder, Musik Mira Lu Kovacs, Dramaturgie Sonja Honold, Ergänzende Texte Elias Hirschl Mit Christoph Kail, Sara Nunius, Julia Posch, Ulrike Lasta, Patrick Ljuboja, Marie-Therese Futterknecht, Philipp Rudig, Tommy Fischnaller-Wachtler
KREUZWORTRÄTSEL DER GEFÜHLE
Löse das Rätsel,
Leemann und Simon Mayer zu
Zwei Choreografen, zwei Charaktere: In ihrem gemeinsamen Stück Von Heimat und Tänzen begegnen sich Co-Direktor Tanz Marcel Leemann und der österreichische Choreograf Simon Mayer in ihren unterschiedlichen Welten und erfinden sich dabei neu.
Aus Fragmenten traditioneller Tänze und Elementen des zeitgenössischen Tanztheaters entsteht ein internationales Fest, das aus Unterschiedlichkeiten, Reibungen und Zusammengehörigkeit erwächst und schließlich in einem völkerverbindenden Tanzritual gipfelt. Getragen wird der Tanzabend durch virtuose Livemusik des Komponisten Christof Dienz und Mitgliedern seiner Band «Die Knödel». Zudem setzen Musiker:innen der Stadtmusikkapelle Amras mit ihrem Special-Guest-Auftritt einen mitreißenden musikalischen Akzent.
Im Theaterpodcast «Kantinengespräche» erzählen Leemann und Mayer Kulturjournalistin Verena Gruber, wie sie ihr Verständnis von Heimat in Bewegungen übersetzen, wie viel Kraft in einem Körper steckt, warum Volkstanz immer eine politische Dimension hat und warum das Stück – trotz aller alpenländischen und traditionellen Versatzstücke – kompromisslos zeitgenössisch ist!
In drei Szenen wird deutlich, wie die Hinterbliebenen mit dem Todesfall umgehen: In der ersten Szene die Hausangestellten, in den folgenden die Familie und Universitätskollegen. Im Nachdenken über die politischen Verhältnisse, die Josef Schuster in den Tod getrieben haben, verdichten sich die Gespräche der Hinterbliebenen zu einer schonungslosen Abrechnung mit den Zuständen. Eine «naturgemäße» Bernhardsche Erregung aus Wut, Verzweiflung, Gleichgültigkeit und bitterem Humor. Neben Umzugskisten und -koffern wird deutlich, dass ihr Leben im ewigen Exil allgegenwärtig ist – weder in Neuhaus noch in Oxford noch in Wien können sie eine Heimat finden.
PREMIERE 24.1.26 19.00 UHR GROSSES HAUS
MATINEE 11.1.26 11.00 UHR GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH
Mit seinem skandalträchtigsten Stück Heldenplatz schreibt Thomas Bernhard eine Warnung vor dem bequemen Vergessen. Mit Blick auf die zeitgenössischen Zustände erweitert Regisseurin Jessica Glause in ihrer zweiten Arbeit am Tiroler Landestheater den modernen Theater-
Gemeinsam ergeben diese organisierten Busfahrten rund 2.300 Theaterbesuche in einer Spielzeit.
Besucher:innen teilen ihre Theatererfahrung gerne mit anderen und besuchten bisher in dieser Spielzeit Vorstellungen in
Gemeinsam zu singen, ist ihre große Leidenschaft – und dafür nehmen die Kinder und Jugendlichen des TLT-Kinderchors einiges auf sich: wöchentliche Proben, Stimmtraining in Kleingruppen, konzentrierte Bühnenarbeit und gelegentlich auch lange Probentage.
TEXT Martina Natter
Doch all diese Anstrengungen verwandeln sich in etwas Unbezahlbares. Denn Singen in Gemeinschaft zählt zu den stärksten Erfahrungen, die ein junger Mensch machen kann: Es schafft Zugehörigkeit, stärkt Selbstbewusstsein und Präsenz, fordert musikalische Präzision und verbreitet zugleich eine Freude, die ansteckend ist. Was die Kinder darüber hinaus auf und hinter der Bühne erleben, bereichert und bildet sie weit über das Musikalische hinaus. Aktuell singen 108 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 24 Jahren im TLT-Kinderchor. Sie wirken regelmäßig in großen Musiktheaterproduktionen mit und bringen eigene Kinderopern auf die Bühne – wie zuletzt die Oper Brundibar. In dieser Spielzeit stehen sie gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck im Weihnachtskonzert O du fröhliche! auf der Bühne.
Gleichzeitig laufen die Proben bereits auf Hochtouren für das nächste große Konzert im Großen Haus, nämlich Another Night at the Movies (ab 7.2.2026). Hier sind die Kinder erneut
zusammen mit dem TSOI zu erleben – diesmal mit fantastischer Filmmusik, u. a. aus Alice im Wunderland, Der Herr der Ringe und Drachenzähmen leicht gemacht
«Die Arbeit mit dem Kinderchor gehört für mich zu den bereicherndsten Erfahrungen meines Berufslebens.»
Janelle Groos
Die Leiterin des Kinderchors, Janelle Groos, vermittelt mit großer Hingabe das handwerkliche Rüstzeug des Singens, fordert ernsthafte musikalische Arbeit ein und schafft dabei dennoch einen Raum, in dem Freude, Energie und Gemeinschaft immer mitschwingen.
«Die Arbeit mit dem Kinderchor gehört für mich zu den bereicherndsten Erfahrungen meines Berufslebens. Mein wichtigstes Ziel in der Arbeit mit den Kindern ist es, ihnen Selbstvertrauen zu vermitteln. Sie sollen lernen, an sich zu glauben und zu erkennen, dass sie Großes erreichen können – vor allem dann, wenn sie zusammenhalten und gemeinsam arbeiten. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist im Chor besonders präsent, denn Musik verbindet uns alle», erklärt Janelle Groos.
«Heimat hat immer mit Nähe und Intimität zu tun.»
Die «Kantinengespräche» sind ein Podcast, der Hintergrundinformationen und Stückeinführungen rund um das Theater bietet. Sie lernen Künstlerinnen und Künstler aus aktuellen Produktionen von vielen Seiten kennen. Im Gespräch mit der Gastgeberin und Kulturjournalistin Verena Gruber bieten sie spannende Einblicke hinter die Kulissen der Theaterbühne, klären Fragen unserer Gegenwart und erzählen von beruflichen und persönlichen Leidenschaften. Der Podcast ist Radio für Theater-, Musik- und Tanzfans!
Welchen Beitrag kann das Theater leisten, um sich den blinden Flecken der österreichischen Geschichte zu stellen? Ausgehend von Meriel Schindlers Café Schindler –einer hochpersönlichen Rekonstruktion der eigenen jüdischen Familiengeschichte – und Thomas Bernhards Heldenplatz, der bis heute nachwirkenden gnadenlosen Gegenwartsdiagnose eines Landes, das sich 1988 lieber feiert als hinzusehen, widmen sich Rebecca Sandbichler und ihre Gäste den Bruchstellen nationaler Selbstbilder. Sie spüren im mehrstimmigen Dialog aus Wissenschaft und Kunst den vibrierenden Konflikten dieser Werke nach. Gemeinsam fragen sie: Wie erzählen wir heute über das Gestern? Welche Narrative setzen sich durch – und welche wurden jahrzehntelang an den Rand gedrängt? Welche Kontinuitäten von Antisemitismus und Verdrängung ziehen sich von der Zwischenkriegszeit bis weit in die Zweite Republik? Und wie kann Theater zum Ort werden, an dem Erinnerung nicht nur bewahrt, sondern neu befragt wird?
Drei Künstler:innen, drei Mentor:innen, drei Theaterhäuser, drei Mal Labortage –alle und alles aus und in allen drei EuregioRegionen. So forschte das EuregioDramaLab ein Jahr lang an Entwürfen für neue Theaterstücke und -konzepte in Tirol, Südtirol und Trentino. Die Abschlusspräsentation Einblicke im Tiroler Landestheater war in jeglicher Hinsicht eine Reise durch alle Möglichkeiten des Theaters – und auch durchs ganze Landestheater. Die Türen der Probebühne 2 öffneten sich mitten in eine semifiktionale Probensituation von Thomas Poschs Stück Radio Brenner im Anschluss entführte Maria Christina Hilber das Publikum unter dem Titel Das Land der Geneigten mit einer immersiven Outdoor-Performance und poetischen Texten auf den Platz zwischen
Landestheater und Kubus «Reich für die Insel». Zum Abschluss performte Laura Venturini in der eigens dafür bühnentauglich hergerichteten Theatertischlerei SomAtomica, eine Art ritualisiertes Krafttraining mit Texten und Opernzitaten – und echten Langhanteln.
AUFTAKT MIT SCHUBERT
Die Reihe Auftakt bringt Studierende des Tiroler Landeskonservatoriums auf die Bühne. Ende Jänner 2026 erklingen Meisterwerke von Schubert und Glinka im Haus der Musik Innsbruck.
TEXT Wolfgang Laubichler
AUFTAKT –KONSPRECOLLEGE
Studierende & Presiträger:innen
Prima La Musica
Franz Schubert
Sonate a-Moll D 821 für Viola und Gitarre «Arpeggione»
Franz Schubert
Sonate A-Dur D 664
Franz Schubert
Drei Klavierstücke D 946
Mikhail Glinka
Trio pathétique d-Moll für Klavier, Klarinette und Fagott
Das Tiroler Landeskonservatorium ist die führende musikalische Ausbildungsinstitution Tirols. Mit der Reihe Auftakt gibt es seit einigen Jahren eine Kooperation mit unterschiedlichen Tiroler Veranstaltern, um Studierenden im Vorbereitungsstudium interessante Auftrittsmöglichkeiten zu bieten. Im Rahmen eines Auswahlspiels müssen die potenziellen Kandidat:innen nicht nur ein ansprechendes Programm präsentieren, sondern es auch inhaltlich erläutern.
Das Haus der Musik Innsbruck unterstützt diese Initiative seit Anfang an. Es geht auch darum, junge Musiker:innen mit bestimmten formalen Aspekten des Konzertbetriebs vertraut zu machen. Gemeinsam werden anspruchsvolle und interessante Konzertprogramme entwickelt, die auch auf internationalen Konzertpodien aufgeführt werden könnten.
Das Schubertjahr 2028 wirft schon seinen Schatten auf unser Konzert Ende Jänner voraus, da gleich drei Meisterwerke dieses großen Komponisten erklingen werden. Die einzigartige Arpeggione-Sonate wird in einer Version für Gitarre und Bratsche gespielt. Elie Steinlechner, der vielversprechende junge Gitarrist aus Schwaz, im Jazz genauso zu Hause wie in der Klassik, ist der Gitarrensolist. Die bezau-
«Das
Schubertjahr 2028 wirft
schon seinen Schatten auf unser Konzert Ende Jänner voraus.»
Wolfgang Laubichler
SPESENKONTO
NAZIS. SCHAFE. KELLER. SUPER.
Ein intensives Fachgespräch zur Komödie Sein oder Nichtsein am Innsbrucker Stadttheater (seit 1939 Tiroler Landestheater, umbenannt auf Empfehlung von Franz Hofer, Gauleiter).
TEXT Fraugustin BILD Raphael Gutleben
Fraugustin Wo sind wir hier?
Bettina Im Keller vom Tiroler Landestheater.
Fraugustin Und wo genau? Hansjörg Beim Kaffeeautomaten.
Fraugustin Und was machen wir hier?
Bettina Wir reden über Sein oder Nichtsein eine Komödie von Nick Whitby nach dem gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1942. Es geht um eine antifaschistische Schauspieltruppe, die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs im besetzten Warschau um ihr Leben spielt. Die Schauspieler:innen verkleiden sich als Nazis und tricksen so die echten Nazis aus.
Fraugustin Bettina, du führst Regie. Ich mache die Dramaturgie. Und was machst du, Hansjörg?
Hansjörg Ich trinke gerade einen wunderbaren Tee aus dem Automaten. Beim Automatenteetrinken fällt mir immer die beste Musik sein. Meine Kompositionen für Sein oder Nichtsein werden so aberwitzig lustig sein wie das Stück, aber sie sollen auch zum Nachdenken anregen. Über das Phänomen des Faschismus. Der Faschismus von Damals ist nicht der Faschismus von Heute, aber sie sind eng verwandt. Meine Musik führt
bernd heitere A-Dur Sonate D 664 für Klavier wird von der mehrfachen Prima La MusicaPreisträgerin Victoria Strohm interpretiert, die im Auswahlspiel mit einer natürlichen Musikalität begeistern konnte. Die Drei Klavierstücke stammen aus Schuberts letztem Lebensjahr und wurden erst posthum herausgegeben. Es sind lyrisch intime Werke, die zu Unrecht im Schatten der Impromptus und Moments musicaux stehen. Der junge Südtiroler Pianist Lukas Werth, ebenfalls vielfacher Preisträger, wird diese wunderbaren Stücke zum Strahlen bringen. Den Abschluss bildet das Ensemble Tastenwind mit einem Trio von Mikhail Glinka, dem Vater der russischen Musik. Es entstand nur kurz nach Schuberts letzten Kompositionen, ist für die ungewöhnliche Besetzung Klarinette, Fagott und Klavier geschrieben und eines der ersten bedeutenden Kammermusikwerke eines russischen Komponisten.
Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Professionalität so junge Musiker:innen großartige Leistungen auf die Bühne bringen. Überzeugen Sie sich selbst!
durch die damalige Zeit – und landet im Heute.
Fraugustin Warum sind wir eigentlich ausgerechnet im Keller vom Tiroler Landestheater?
Bettina Weil wir uns wahrscheinlich immer noch vor den Horden auf dem Vorplatz vom TLT grausen, die damals Hitler zugejubelt haben. Deswegen haben wir uns in der hintersten Ecke beim Kaffeeautomaten versteckt.
Hansjörg Ja, verstecken im Keller, das ist eine gute Sache. Außerdem steht hier der Automat mit dem Tee, bei dem mir immer die beste Musik einfällt, wie gesagt.
Fraugustin Ich find’s auch super hier mit euch. Aber wir können nicht ewig hier bleiben und uns verstecken, oder?
Bettina Warum nicht?
Hansjörg Weil der Automat irgendwann leer sein wird, und dann fällt mir keine gute Musik mehr ein.
Bettina Nichts wie raus!
Fraugustin Aber es darf nicht wie eine feige Flucht aussehen!
Bettina Wir verkleiden uns!
Hansjörg Als Nazis?
Bettina Nein! Ich will mein Lieblingskostüm tragen!
Fraugustin Und was ist dein Lieblingskostüm?
Bettina Das Schaf aus dem Fight Club Tirol, unserer legendären Live-Talkshow. Im Schafskostüm bin ich unverwundbar, da kann mir keiner was!
Hansjörg Ich nehme mein Kostüm aus The Rocky Horror Show. Ich mache ja gerade nach jeder Vorstellung die Erfahrung, dass ich rausgehe und Freunde zu mir sagen: „Wir haben gedacht, du machst dort mit.“ Also mich erkennt niemand.
Was nehmen wir: Treppe oder Lift?
Fraugustin Mich erkennt auch niemand, mit oder ohne Verkleidung. Also nichts wie raus!
SEIN ODER NICHTSEIN
Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch, Drehbuch Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel
Regie Bettina Bruinier, Bühne & Kostüme Elisabeth Vogetseder, Musik Hansjörg Sofka, Dramaturgie Fraugustin, Video David Schuh
PREMIERE 31.1.26 19.30 UHR KAMMERSPIELE
MATINEE 18.1.26 11.00 UHR GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH
SPIELZEIT 25/26 +++ DAS IST DOCH NUR WAS FÜR ALLE +++ WWW.LANDESTHEATER.AT
Hansjörg Ich nehm den Lift, auch wenn’s nur ein Stockwerk ist. Ich fahre prinzipiell immer mit dem Lift und hoffe, dass er nicht steckenbleibt.
Bettina Treppen, Treppen, Treppen! Im Schafsgalopp! Einfach ein Stockwerk rauf, und dann treffen wir uns oben im Erdgeschoss. Fraugustin Wenn das hier der Führerbunker wäre, könnten wir einen Tunnel graben. Bettina Mit den Plastikstäbchen vom Kaffeeautomaten? Fraugustin Es wäre einen Versuch wert. Hansjörg Dann brauchen wir tausend Jahre, was natürlich sehr passend ist. Bettina Ich nehm die Treppen.
CONTAKT – ALTE MUSIK IM GESPRÄCH
Seit zehn Jahren gibt es die Musikvermittlungsreihe ConTakt – Alte Musik im Gespräch Über achtzigmal wurden Themen aus dem weiten Feld der Alten Musik und der historischen Aufführungspraxis behandelt. Dabei durften wir Gäste aus nah und fern begrüßen, mit ihnen diskutieren und uns an ihren musikalischen Beiträgen erfreuen.
14.1.26 19.00 UHR HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, KLEINER SAAL
ALLE INFOS UND TERMINE
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen?
Die Ilse. Schaffen es im Trubel nie. Keinen großen Komponisten, wegen der Tischmanieren.
Hast du ein geheimes Talent?
Ich koche ganz gut und gerne … und zeichne.
Von welchem Komponisten wäre der Soundtrack deines Lebens? Ich kann mich nie auf EINEN Komponisten festlegen … mein Soundtrack müsste ein Medley sein. Wie erklärst du einem Außerirdischen deine Arbeit? Ich mache viel Verschiedenes, in der Regel im allerletzten Abdruck, und fast alles hat mit Musik zu tun. Wie kann man dich beeindrucken? Indem man Inhalte liefert und Klartext redet.
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen? Den Franz, wir arbeiten immer zu viel und haben zu wenig Zeit. Wenn er aus Zeitgründen nicht kommen kann, hätte ich gerne Besuch von Friedemann Schulz von Thun.
Wie erklärst du einem Außerirdischen deine Arbeit? Oh, ich hätte gehofft, dass er sie mir erklärt.
Wie kann man dich beeindrucken? Indem man achtsam ist.
Dein Job als Filmtitel? Was vom Tage übrigblieb (das ist nämlich das, was ich dann in der Nachtschicht machen muss).
Die Probe ist aus und du …? Ich darf die Podeste und Notenständer wegräumen.
Hast du ein geheimes Talent? Ja bestimmt, aber ich fürchte, dass es so geheim ist, dass ich es selbst noch nicht entdeckt habe.
Von welchem Komponisten wäre der Soundtrack deines Lebens? Von Charlie Chaplin oder von Josquin Desprez.
Dein Job als Filmtitel? Spiel mir das Lied / Spiel langsam / In 80 Tagen durch die Musikgeschichte
Die Probe ist aus und du …? Ich gehe natürlich sofort nach Hause.
Franz Gratl, Kustos der Musiksammlung der Tiroler Landesmuseen
Ilse Strauß, Blockflötistin, Musikpädagogin und -vermittlerin
Fr 19. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 JUNGES THEATER / Von Christine Nöstlinger, in einer Bearbeitung von Michaela Senn und Uschi Oberleiter
9.00 & 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD O DU FRÖHLICHE!* AB 5 KONZERT / Ein Weihnachtskonzert für die ganze Familie 18.00 – 19.15 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis GD VON HEIMAT UND TÄNZEN
TANZ / Tanzstück von Marcel Leemann & Simon Mayer mit Livemusik und Kompositionen von Christof Dienz
19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Preis H ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED
MUSIKTHEATER / Musikalischer Monolog von Peter Lund mit Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider 20.00 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / Abo E1 / Preis KG
Sa 20. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 & 14.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KD DIE FLEDERMAUS
MUSIKTHEATER / Operette von Johann Strauss, Libretto von Richard Genée mit einem Frosch-Monolog von Xaver Schumacher 19.00 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Abo SAA / Preis J MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3
SCHAUSPIEL / Die TLT-Theaterserie nach dem Roman von Elena Ferrante, aus dem Italienischen von Karin Krieger 20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD So 21. O DU FRÖHLICHE!* AB 5 10.30 – 11.45 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis GD GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 & 14.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KD DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK MUSIKTHEATER / Oper in zwei Akten und einem Nachspiel von Leoš Janáček 19.00 – 21.30 Uhr / Großes Haus / Abo LA3/ Preis H MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3 20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD Fr 26. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 14.30 – 15.40 Uhr / Kammerspiele / Preis KD DIE FLEDERMAUS 15.00 – 18.10 Uhr / Großes Haus / Preis J Sa 27. DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK 19.00 – 21.30 Uhr / Großes Haus / Preis H So 28. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 & 14.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KD ARIADNE AUF NAXOS ZLM MUSIKTHEATER / Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel von Richard Strauss 19.00 – 21.40 Uhr / Großes Haus / Preis H Mi 31. NEUJAHRSKONZERT 2026 GENERALPROBE* Es war einmal … / Werke von Nikolai Rimski-Korsakow, Gioachino Rossini, Pjotr I. Tschaikowski, Franz Lehár, Johann Strauss 10.00 – 12.30 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol / Preis SA DIE FLEDERMAUS
19.30 – 22.40 Uhr / Großes Haus / Preis S VERLOCKUNG
TANZ / Tanzstücke von Douglas Lee & Francesca Frassinelli 20.00 – 21.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KS
Sa 24. THEATERLABOR Workshops zu den Schwerpunkten Tanz, Schauspiel, Musiktheater, Improtheater, Poetry Slam 10.00 – 18.00 Uhr / Treffpunkt: Bühneneingang / Preis € 50 HELDENPLATZ PREMIERE
SCHAUSPIEL / Schauspiel von Thomas Bernhard
19.00 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis I ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED* 19.30 – 21.15 Uhr / Kammerspiele / Abo SA5 / Preis KG So 25. DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK ZLM 19.00 – 21.30 Uhr / Großes Haus / Preis H Di 27. MUSIKALISCHER FEIERABEND* Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck zu Gast im Kulturbogen55 19.00 – 21.00 Uhr / Kulturbogen55 / Eintritt frei**
Mi 28. DIE FLEDERMAUS
19.30 – 22.40 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis I HDM IN CONCERT: AUFTAKT – KONSPRECOLLEGE Studierende & Preisträger:innen Prima La Musica 19.30 – 21.30 Uhr / Preis GC
Do 29. ROTZ UND WASSER* WA JUNGES THEATER / Eine Stückentwicklung, bei der kein Auge trocken bleibt 10.00 Uhr / [K2] / Preis KA VON HEIMAT UND TÄNZEN 19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Abo D / Preis G ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED 20.00 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / Abo L1 / Preis KG
Fr 30. ROTZ UND WASSER 10.00 Uhr / [K2] / Preis KA
Sa 31. ROTZ UND WASSER 10.30* & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA DIE FLEDERMAUS
19.00 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Abo FAM / Preis J SEIN ODER NICHTSEIN PREMIERE
SCHAUSPIEL / Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch, Drehbuch Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel 19.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KG
*Ausverkauft; evtl. Restkarten an der Abendkassa! **Zählkarten erforderlich UA Uraufführung ÖEA Österreichische Erstaufführung WA Wiederaufnahme GAST Gastspiel ZLM Zum letzten Mal Hunger auf Kunst & Kultur: «Kulturpass»-Veranstaltungen Einführung / Foyer Großes Haus: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Foyer Kammerspiele: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Kristallfoyer Congress Innsbruck: 45 Min vor Konzertbeginn
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