«Im Feuerstrom der Reben» werden lustvoll alle Grenzen gesprengt. Zum Abschluss des Strauss-Jahres feiern wir mit Ihnen die «Königin der Operette».
Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung
Liebe Leser:innen
der Theaterzeitung!
Wohin so ein kleiner «jump to the left» alles führen kann, erleben wir grade regelmäßig auf der Bühne des Großen Hauses. Das Schauspielprogramm lädt diesen Winter zu einigen weiteren aufregenden «jumps» ein: Springen Sie mit uns!
Der Euregio Jump
Von 27. bis 29. November macht das grenzüberschreitende EuregioDramaLab Station in Innsbruck. Dieses gemeinsame Euregio-Projekt vom Tiroler Landestheater, den Vereinigten Bühnen Bozen und der Centrale Fies Dro schafft Verbindungen zwischen Geschichten, Sprachen und Perspektiven und bietet Künstler:innen Zeit, Ort und Mentorship, um ihre Gedanken und Ideen in szenisch-performative Projekte zu übersetzen. Am 29. November haben Sie die Gelegenheit, einen mehrteiligen, mehrsprachigen und multiperspektivischen Abend als Abschluss des Projekts zu erleben. Die ausgewählten Künstler:innen
Maria Christina Hilber, Thomas Posch und Laura Venturini bespielen Probebühnen und andere unbekannte Ecken im TLT. Freuen Sie sich auf einen sehr unmittelbaren zeitgenössischen Austausch, der in der Euregio Brücken schlägt: Wie lassen sich Strauss´ Salome, Radio Brenner und die sogenannte Außenwelt in einem theatralen Setting und mit Gewichtheben verbinden?
Der Jump zum Nestroy
Petra Alexandra Pippan ist für den NestroyPublikumspreis 2025 nominiert. Wir freuen uns sehr mit unserer vielseitigen EnsembleSchauspielerin und ausdrucksstarken Sängerin, die uns alle aktuell als Magenta in The Rocky Horror Show sowie in Amore Tricolore begeistert. Daumen gedrückt – übermorgen ist schon die Preisverleihung!
Der Jump ins Ensemble Neu im Ensemble begrüßen wir Laetitia Toursarkissian. Vom Schauspielstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien kam sie im Sommer nach Tirol. Lernen Sie sie in Verschwinden in Lawinen und in Die Geschichten vom Franz kennen.
Jump on!
Wir sehen uns im Theater …
Bettina Bruinier, Sascha Kölzow, Elisabeth Schack
Co-Direktor:innen Schauspiel
PS: Jump in and out
Mit einem riesengroßen weinenden Auge bedanken wir uns bei unserem Kollegen Sascha Kölzow für seine fulminante Karenzvertretung. Mit einem riesengroßen lachenden Auge stellen wir fest: Besser hätten wir es alle nicht treffen können! Danke Sascha! Deine Co-Direktorinnen.
PORTRÄT Nurith Wagner-Strauss
IMPRESSUM Theaterzeitung 21. November 2025 Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung
HERAUSGEBER, MEDIENINHABER UND FÜR
NEUER CHEFDIRIGENT STARTET
Als Gastdirigent stand der international gefeierte 47-Jährige in Innsbruck bereits mehrfach im Rahmen der Symphoniekonzerte am Pult. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Ainārs Rubiķis Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck.
TEXT Johanna Muschong
«Die Hingabe und das Können der Musiker:innen beeindrucken mich sehr und es ist mir eine Ehre, die Arbeit mit so talentierten Menschen und in einer so schönen Stadt fortzusetzen.»
Ainārs Rubiķis Dirigent
Im lettischen Riga geboren, erlangte Rubiķis mit dem Gewinn des Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs 2010 und dem Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award 2011 internationale Aufmerksamkeit. Als gefragter Gastdirigent arbeitete er mit international angesehenen Klangkörpern, darunter das Staatsorchester Stuttgart, die Hamburger Symphoniker, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, St. Petersburg Philharmonic und das BBC Scottish Symphony. Zuletzt hatte Rubiķis mit der musikalischen Leitung der Komischen Oper Berlin die Generalmusikdirektion eines der renommiertesten Opernhäuser in Deutschland inne. Seit der Saison 2025/26 ist er Generalmusikdirektor des Staatstheaters Kassel sowie Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck.
Programm mit vielen Facetten In seiner ersten Saison dirigiert er neben dem Neujahrskonzert, mit dem er sich erstmals in der neuen Position vorstellt, drei Symphoniekonzerte. Die Konzerte bieten mit Werken wie Beethovens 5. Sinfonie und Mozarts «Jupiter»-Sinfonie sowohl populäre «Klassiker» als auch Stücke, die zum Entdecken einladen. Programmatische Akzente liegen zum einen auf Rubiķis lettischer Heimat, aus der er ein Violinkonzert seines Landsmanns Pēteris Vasks und die Violinistin Kristīne Balanas mitbringt. Zum anderen ist seine neue Wirkungsstätte mit Kompositionen des Innsbruckers Johannes Maria Staud, der gerade den Tiroler Landespreis für
1.1.26 17.00
Fledermaus
«Im Feuerstrom der Reben» werden lustvoll alle Grenzen gesprengt. Zum Abschluss des Strauss-Jahres feiern wir mit Ihnen die «Königin der Operette».
TEXT Julia Spinola
Vom sozialen Gefängnis des bürgerlichen Wohnzimmers geht es über die Wunscherfüllungshalluzinationen beim Prinzen Orlowsky mit sozialen Rollenwechseln und Verwechslungsspielen geradewegs ins reale Kerkerszenario. Hier regiert Gerichtsdiener Frosch auf höchst unter-
DIE FLEDERMAUS
Operette von Johann Strauss Libretto von Richard Genée mit einem Frosch-Monolog von Xaver Schumacher
Musikalische Leitung Ingmar Beck, Regie Jasmina Hadžiahmetović, Bühne Paul Zoller, Kostüme Mechthild Feuerstein, Lichtdesign Franck Evin, Choreografie Andrea De Majo, Mitarbeit Regie Josefine Schlaak, Dramaturgie Julia Spinola Textfassung Bettina Auer
PREMIERE 13.12.25 19.00 UHR GROSSES HAUS
Kunst erhielt, und der jungen Cellistin Valerie Fritz als «Rising Star» aus Innsbruck im Programm präsent.
Neujahrskonzert 2026: «Es war einmal ... » Eine Reise in zauberhafte Märchenwelten Begeben Sie sich mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und Ainārs Rubiķis, der mit dem Neujahrskonzert 2026 nicht nur den Jahreswechsel, sondern auch seinen Einstand als Chefdirigent des TSOI feiert, in eine Welt voller Magie und Klangzauber und beginnen Sie das neue Jahr mit märchenhaften musikalischen Momenten.
Im Neujahrskonzert öffnen wir für Sie eine Schatzkiste voller klingender Geschichten aus der zauberhaften Welt der Märchen: Darunter Nikolai Rimski-Korsakows mystischromantisches Skazka (Märchen) und Gioachino Rossinis Ouvertüre La Cenerentola, die die Geschichte vom Aschenputtel mit viel musikalischem Charme lebendig werden lässt. Passend dazu beschwört auch Pjotr I. Tschaikowskis berühmter Blumenwalzer aus dem Nussknacker die glanzvolle Stimmung eines opulenten Balls herauf. Und wenn sie nicht gestorben sind, ertönen sie noch heute: Die bezaubernd-schillernden Klänge des «Walzerkönigs» Johann Strauss (Sohn) oder des «letzten Operettenkönigs» Franz Lehár dürfen bei einem Neujahrskonzert selbstverständlich nicht fehlen. Juliana Haider, die durch zahlreiche Projekte bestens mit dem TSOI vertraut ist, und Andrea De Majo, Mitglied im Musiktheater-Ensemble des TLT, werden als Moderations-Duo durch das Konzertprogramm führen.
2.1.26 20.00
3.1.26 19.30
MATINEE 30.11.25 11.00 UHR GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH
haltsame Weise. Gespielt wird er bei uns von dem bekannten Tiroler Schauspieler Martin Leutgeb. Den brandaktuellen Text hat ihm der ebenfalls aus Tirol kommende junge Bühnenkünstler, Kabarettist und Entertainer Xaver Schumacher geschrieben.
Kein anderes Bühnenwerk von Johann Strauss konnte einen solchen Erfolg erzielen wie Die Fledermaus – die als Inbegriff der
SPESENKONTO
Wiener Operette, wenn nicht gar der Operette überhaupt gilt. Kompositorische Meisterschaft, überbordender Einfallsund Anspielungsreichtum und eine dramaturgische Schlüssigkeit, die im rauschhaften Fest des Prinzen Orlowsky des zweiten Aktes ein magnetisches Zentrum schafft, erzeugen einen bis heute unwiderstehlichen Sog. Die im Werk zelebrierten Themen einer champagnerseligen kollektiven Verdrängung und der Utopie einer symbiotischen Verbrüderung der Gesellschaft, durch die alle sozialen Zwänge und Differenzen aufgehoben wären, trafen schon im Jahr der Uraufführung, 1874, einen Nerv der Zeit. Damals hatte das bürgerliche Publikum nach Jahren eines scheinbar unaufhaltsamen Aufstiegs die ersten existenzbedrohenden Krisen erlebt. Der Flop der Wiener Weltausstellung, von der man sich einen finanziellen Aufschwung erhofft hatte, der als «Gründerkrach» berüchtigte Börsenkrach von 1873 und die kurz darauf ausbrechende CholeraEpidemie trugen mit bei zu einem Lebensgefühl, für das der Kulturphilosoph Hermann Broch den Ausdruck «fröhliche Apokalypse» geprägt hat. Beides, die Krisenerfahrung und die Sehnsucht nach einer Überwindung des Alltags durch alkoholbefeuerte Rollenentfesselung,
sind bis heute die Ingredienzien, die der Fledermaus ihren Erfolg sichern. Die bürgerlichen Moralzwänge werden durchbrochen, es wird in dieser Gesellschaft nach allen Regeln der Kunst gelogen, intrigiert und vorgetäuscht – und doch steckt in all der Maskerade etwas Echtes, denn die Musik spricht mit anarchischer Direktheit all die Wahrheiten aus, die die Figuren einander verheimlichen.
Es sind die Sehnsüchte und die großen Wünsche der Menschen, die in diesem Werk ernst genommen werden: die nie gelebten alternativen Selbstentwürfe, die Lust an der Verwandlung – und sie brechen sich mit der Zentrifugalkraft des Walzers Bahn. Das Theater feiert sich
Wo die Show erst im Moment entsteht
Die Ensemblemitglieder Florian Granzner und Kristoffer Nowak kennen Sie natürlich – als Schauspieler. Aber kennen Sie sie auch als LateNight-Hosts? Schauspiel-Co-Direktor Sascha Kölzow hat versucht, herauszufinden, was Sie bei 404: Show not found erwarten könnte.
TEXT Sascha Kölzow BILD Raphael Gutleben
selbst: nicht als Moralanstalt, sondern als kollektiver Höhenrausch. Dass solche Exzesse immer auch nah am Abgrund lavieren, dass Verdrängung, Regression und die Entfesselung des Individuums in der Masse auch in die Katastrophe führen können, stiftet den doppelten Boden dieser Meisteroperette.
In nur 42 Tagen soll Johann Strauss seinen Wurf komponiert haben – doch die oft erzählte Legende hält einer Prüfung kaum stand. Teile der Musik hatte Strauss bereits in der Schublade liegen, und das Libretto hat eine lange Vorgeschichte. Der zugrunde liegende Plot – ein Liebhaber muss für den Ehemann seiner Geliebten ins Gefängnis – reicht fast ein Vierteljahrhundert zurück. Erfunden hat ihn der heute vergessene Roderich Julius Benedix, ein sächsischer Erfolgsautor, der über hundert Lustspiele schrieb. Sein 1851 uraufgeführtes Stück Das Gefängnis stand schon im selben Jahr in Wien auf dem Spielplan, krankt aber an einer biederen Moralität. 1872 griff das spätere Erfolgs-Autorenduo der Carmen Henri Meilhac und Ludovic Halévy, die Idee auf für ein Vaudeville mit dem Titel Le Réveillon, das in Paris großen Erfolg hatte. Der Wiener Theaterdirektor Max Steiner ließ es übersetzen – doch weder das weihnachtliche Festmilieu noch die schwache Dramaturgie überzeugten ihn. Erst die grundlegende Überarbeitung des Stoffes durch den multitalentierten Autor Richard Genée führte das Potenzial der Geschichte zum Erfolg. Die Komposition entstand in engster Zusammenarbeit zwischen Strauss und Genée, und schon die Uraufführung am 5. April 1874 am Theater an der Wien war ein beispielloser Triumph.
404: SHOW NOT FOUND TLT Late-Night-Special von und mit Florian Granzner und Kristoffer Nowak
Florian Granzner, Kristoffer Nowak, Stefan Riedl, Hansjörg Sofka
FOLGE 1 19.11.25 20.30 UHR TREFFPUNKT: BÜHNENEINGANG
Sascha Ihr seid auf uns mit der Idee einer Late-Night-Show zugekommen. Nun steht überall, die Show wäre «not found», nicht zu finden. Was denn nun?
Kristoffer Jede:r kennt das: 404 – Error, Seite nicht gefunden. Etwas, was da war, ist plötzlich weg. Wir hatten die Idee, dass jede Ausgabe unserer Show an einem anderen Ort im Theater stattfinden soll. Wenn man also vielleicht zum zweiten oder dritten Mal zu uns kommt, wird man uns nicht da finden, wo wir letztes Mal waren.
Florian Vieles wird improvisiert sein, überraschend – auch für uns, jede Show ein Unikat. Was dann letztendlich passieren wird? Who knows?
Auch unsere Gäste, aus dem Theater, aber auch aus unserer Stadtgesellschaft, werden uns überraschen. Alles kann passieren. Das macht den Reiz von 404 aus.
Sascha Gibt es ein Late-NightVorbild für euch?
Kristoffer Also wir lieben schon Colbert, Kimmel
oder Graham Norton, aber ganz ehrlich: Wir sind wahrscheinlich näher an der Muppet Show. Da fliegt auch mal was durch die Gegend, keiner weiß so genau, aber am Ende ist es gute Unterhaltung.
Florian Dieser anarchische, absurde, fast schon AntiHumor inspiriert uns jedenfalls sehr. Wir nehmen das Format Late-Night-Show, werfen es in den Mixer und schauen, was rauskommt.
Sascha Okay, aber was könnte uns denn konkret bei der ersten Ausgabe erwarten?
Florian Es wird LiveMusik geben, Getränke, Spiele mit dem Publikum, jodelnde Kakteen und gemeinsames Philosophieren über wichtige und – unterschätzt! – unwichtige Themen. Klingt ein bisschen wie eine Hausparty? Perfekt. Schmeißen wir. Und freuen uns auf jede und jeden. Kristoffer Wir können in der Pilotfolge ja auch gemeinsam mit dem Publikum noch herausfinden, was Spaß macht. Hauptsache wir
machen uns gemeinsam eine feine Zeit an den geheimen Orten des TLT.
Sascha Wissen eigentlich alle im Haus Bescheid?
Kristoffer Wir vertrauen auf den Flurfunk … oder weißt du noch wen, dem wir Bescheid geben sollten?
Sascha Eeh … Florian Egal, jetzt gibt es eh kein Zurück mehr.
Florian Granzner, Sascha Kölzow und Kristoffer Nowak beim gemeinsamen Gespräch im Möbelfundus des TLT.
MIT VERGANGENHEIT
Mit dem musikalischen Monolog von Peter Lund über Zarah Leander kommen Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider ans Tiroler Landestheater.
«Zarah 47 – Das totale Lied» handelt von der großen Diva Zarah Leander, die allein auf ihrem Gut Lönö ihren 40. Geburtstag verbringt. Während sie auf Anrufe und Glückwünsche wartet, blickt sie auf ihre vergangenen Karrierejahre in Nazideutschland zurück. Liebe Brigitte, was findest du an der Rolle der Zarah herausfordernd?
Brigitte Jaufenthaler Schon beim Einstudieren der Lieder wird klar, dass «die Leander» eine großartige Sängerin und Interpretin war. Was da beim Anhören so leicht daherkommt, ist dem Können der Künstlerin geschuldet. Herausfordernd ist, die Persönlichkeit dieser Frau mit dem unbedingten Willen, Karriere zu machen, Schicht für Schicht aufzudecken – vor allem im Hinblick auf die Zeit, in der sie sich entschieden hat, nach Nazideutschland zu gehen. Solche Entscheidungen sind es, vor die wir als Menschen und Künstler:innen in politisch schwierigen Zeiten gestellt werden – wie viel wissen wir und WOLLEN wir wissen? Zarah Leander sagt im Stück: «Entweder man ist politisch oder man ist professionell.» Es bleibt die Frage, wie man sein Handeln ethisch vertreten kann – und die stellt sich momentan jeden Tag neu.
Lieber Christian, du bist den ganzen Abend live mit auf der Bühne und trägst am Flügel und als Musikalischer Leiter durch die großen Hits von Zarah Leanders Karriere. Eine Vielzahl an Komponisten haben für sie geschrieben, darunter Lothar Brühne, Ralph Benatzky und Michael Jary. Wie hast du dich dieser Musik angenähert, was findest du daran heute spannend?
ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED
Musikalischer Monolog von Peter Lund mit Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider
Christian Wegscheider Es gibt hier verschiedene Betrachtungsebenen: 1. Die rein musikalische: Die Lieder sind gut komponiert und von musiktheoretischer Seite zeitlos. Über einige Songtexte lässt sich gewiss streiten – diese muss man klarerweise im Kontext der Zeit sehen. Wie in dem Genre üblich, sind die Songs ein Grundgerüst, von welchem man seine eigene Interpretation entwickelt. Hier trifft sich die Musik mit der Musizierhaltung des Jazz – und damit meiner ganz persönlichen. 2. Die Songs können nicht losgelöst vom Stück gesehen werden. Sie lassen uns viele Freiheiten, welche man davon nutzt, bzw. in welche musikalische Richtung man sich bewegt, hängt von der szenischen Situation ab. 3. Die Musik kann ich nicht losgelöst von unserer Zeit sehen. Die gesellschaftlichen und politischen Parallelen machen es notwendig, der Musik einen Zeitgeist zu verleihen. Von einer historischen bis zu einer zeitgemäßen Interpretation wird alles dabei sein.
Was wünscht ihr euch, dass das Publikum von diesem Abend mitnimmt – was macht ihn für euch einzigartig?
Brigitte Was eine Sache einzigartig macht, sind die Menschen, die ihre Ideen, ihr Können, ihre Freude und Begeisterung teilen – in diesem Fall wir mit unserem Publikum. Zusammen mit all den vielen anderen, die mitarbeiten, werfen wir einen persönlichen, individuellen, aus unseren Visionen geborenen Blick auf Zarah Leander. Um es mit einem etwas abgewandelten Zitat aus dem Stück zu sagen: «Wir sind, was wir euch zeigen, und wir fühlen, was wir spielen.» Was das Publikum mitnimmt, ist ein Stück von uns allen. Christian Wenn das Publikum die Zeit vergisst, haben wir es geschafft.
«Was das Publikum mitnimmt, ist ein Stück von uns allen.»
Brigitte Jaufenthaler Schauspielerin
«Als Theater tragen wir eine besondere Verantwortung – nicht nur für die Kunst, sondern auch für die Menschen, die unser Haus besuchen, hier arbeiten und auf der Bühne stehen. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für uns höchste Priorität. Es ist unser Anspruch, sichere Rahmenbedingungen zu gewährleisten und ein Umfeld zu schaffen, in dem junge Menschen unbeschwert Kunst erleben und mitgestalten können.» Intendantin Irene Girkinger und dem kaufmännischen Direktor Markus Lutz ist der Kinder- und Jugendschutz ein großes Anliegen. Mit dieser Spielzeit setzen die Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck und die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik GmbH neue Maßstäbe für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören klare Verhaltensgrundsätze, spezielle Schulungsprogramme für Mitarbeiter:innen, ein strukturiertes Beschwerdemanagement sowie gezielte Maßnahmen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in künstlerischen und beruflichen Bereichen wie dem Kinderchor, der Theaterpädagogik, der Lehrlingsausbildung und Praktikumsangeboten.
GESCHICHTEN
VOM FRANZ
von Christine Nöstlinger in einer Bearbeitung von Michaela Senn
SEIT 9.11.2025 KAMMERSPIELE
AB 6 JAHREN
Wie viele FRANZ’ kannst du finden?
Wie viele GABIs kannst du finden?
Wie viele EBERHARDs kannst du finden?
Wie viele JOSEFs kannst du finden?
Wie funktioniert’s?
Sie schicken uns ein Mail mit Ihrer Wunschvorstellung und wir organisieren eine Freikarte und theaterbegeisterte Begleitung. Orsolya und Lea haben sich bei ihrem Blind Date vor Kurzem Ariadne auf Naxos
Was hast du dir von dem Abend erwartet? Einfach einen gemütlichen Kulturabend. Wie waren deine ersten Eindrücke? Ich bin kurz erschrocken, als der Abend mit einer Ansage zu Krankheitsfällen begann – für einen Moment dachte ich, wir Zuschauer:innen müssten einspringen. Worüber habt ihr in der Pause oder nachher gesprochen? Hauptsächlich über andere Theaterund Opernerlebnisse.
Was war der seltsamste Moment? Als sich die Discokugel dann tatsächlich zu drehen begann – wir hatten gedacht, dass sie nur zufällig dort hängt. Zappelphilipp oder Quasseltante? Zappelphilipp, definitiv!
Würdest du wieder mit Lea ins Theater gehen?
Jugendliche (Lehrlinge, Schnupperschüler:innen und Praktikant:innen)
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Menschen, die sich im Kindeswohlteam des TLT für den Kinderund Jugendschutz engagieren und als Buddies zur Verfügung stehen
«Die Österreichische Gebärdensprache ist eine dreidimensionale, vollwertige Sprache (mit eigener Grammatik),» erklärt Sabine Egg, «wobei zusätzlich Mimik, Gestik, Mundbewegung und auch die Körperhaltung wichtige Bestandteile der Sprache sind.» Seit 2017 steht sie als Gebärdensprachdolmetscherin immer wieder auf der Bühne, gemeinsam mit Isabel Prassl dolmetscht sie am 28. November Verschwinden in Lawinen in den Kammerspielen.
… eine Gebärdensprachdolmetscherin?
Wie teilt ihr euch die Figuren auf?
Sabine Egg Oft ist eine Aufteilung nach Männer- und Frauenstimmen sinnvoll, aber das ist auch sehr abhängig vom Stück. Das Trennen nach Stimmlagen erleichtert uns die Arbeit, da wir ja die Schauspieler:innen nicht sehen und dann zusätzlich im Dolmetschprozess noch die Stimmen unterscheiden müssten. Bei einem Dialog von zwei Männern wird dann der Dialog zweier Män-
ner von derselben Dolmetscherin gedolmetscht und die Gehörlosen sehen den Sprecherwechsel an der Körperhaltung.
Wenn aber drei, vier oder fünf Personen miteinander sprechen – wie zeigt ihr dem Publikum, wen ihr gerade dolmetscht?
Isabel Prassl Das ist schwierig, aber das gehörlose Publikum weiß, dass wir die Stimmen aufteilen und erkennt, wer spricht, da wir
VERSCHWINDEN IN LAWINEN
Nach dem gleichnamigen Roman von
Prosser Regie Mira Stadler, Bühne Jenny Schleif, Kostüme Monika Lechner, Musik Lan Sticker, Dramaturgie Uschi Oberleiter MIT GEBÄRDENSPRACHDOLMETSCH 28.11.25 20.00 UHR KAMMERSPIELE
zeitlich simultan an der Stimme sind. Das heißt, wir dolmetschen fast zeitgleich mit dem Gesprochenen.
Das klingt nach sehr viel Vorbereitung …
Sabine Ja, der gesamte Zeitaufwand für nur eine Aufführung ist extrem hoch. Als Erstes besuchen wir die Generalprobe und bekommen einen Mitschnitt davon. Mit dem Videomaterial und dem Text setzen wir uns zunächst einzeln hin und überlegen, wie wir die Rollen am besten aufteilen. Dann treffen wir uns und sprechen uns inhaltlich ab – zum Beispiel, dass gleiche Formulierungen auch gleich gebärdet werden und nicht in einem anderen Dialekt.
Isabel Und wenn es notwendig ist, treffen wir uns nochmals zur Absprache, ansonsten bereitet sich jede mit dem Videomaterial auf den Abend vor.
Und wie geht ihr mit Musik auf der Bühne um?
Sabine Die Musik können wir anzeigen, bei Liedern auch dolmetschen. Optimal wären aber Vibrationswesten, die die Musik durch Vibration haptisch wahrnehmbar machen. Das ist natürlich eine tolle Möglichkeit, um den Zugang barrierefreier zu gestalten.
Auf jeden Fall! Das wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein!
Was war die gefühlte Zeit und was die wirkliche Zeit des Abends? Ich habe kaum gemerkt, wie schnell die Zeit verging.
Was ist bei dir hängengeblieben?
Mir ist die Frage im Kopf geblieben, wie spannend es wäre, Richard Strauss nach seiner Meinung fragen zu können.
Lea
Was hast du dir von dem Abend erwartet?
Einfach eine nette Zeit zu haben und ein tolles Stück zu sehen.
Wie waren deine ersten Eindrücke? Ich freute mich, als vergleichsweise junge Zuschauerin dabei zu sein. Worüber habt ihr in der Pause oder nachher gesprochen?
Über die Arbeit, mein Studium, verschiedene Theaterbesuche sowie unsere jeweiligen Hobbies und Leidenschaften.
Was war der seltsamste Moment?
Die anfängliche Begegnung, als man sich noch nicht kannte.
Zappelphilipp oder Quasseltante? Beides ein bisschen …
Würdest du wieder mit Orsolya ins Theater gehen?
Sehr gerne, ich hatte einen sehr schönen Abend.
Was war die gefühlte Zeit und was die wirkliche Zeit des Abends?
Die gefühlte Zeit war definitiv kürzer als die tatsächlich vergangene Zeit.
Was ist bei dir hängengeblieben?
Dass es manchmal eine gute Idee ist, über seinen Schatten zu springen und neue Dinge auszuprobieren.
Anmeldungen für unser Blind
WAS MACHT EIGENTLICH ...
TEXT Uschi Oberleiter BILD Raphael Gutleben
Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider bei der gemeinsamen Probe.
Sabine Egg und Isabel Prassl
THEATER PAKTL
#1
Von Heimat und Tänzen
DO / 29.1.26 / TANZ
Der Talisman
MI / 13.5.26 / SCHAUSPIEL
Don Quichotte
DO / 25.6.26 / MUSIKTHEATER
#2
Die Fledermaus
SO / 15.2.26 / MUSIKTHEATER
Schwanensee
SO / 29.3.26 / TANZ
Café Schindler (WA)
FR / 22.5.26 / SCHAUSPIEL
Träumen erwünscht!
Regisseur Tobias Ribitzki zu Gast im Podcast «Kantinengespräche»
Ribitzki
In Leoš Janáčeks Oper Die Ausflüge des Herrn Brouček ist nichts rational erklärbar. Der überforderte Kleinbürger, Matěj Brouček, unternimmt alkoholbedingte Traumreisen und landet erst auf dem Mond und dann im Prag des 15. Jahrhunderts. Verhandelt werden Themen wie Engstirnigkeit und politische Feigheit, die aktueller nicht sein könnten. Inszeniert wird das Werk von Tobias Ribitzki, der am TLT bereits mit seiner FalstaffRegie überzeugte. Zu Gast bei Kulturjournalistin Verena Gruber spricht er über seine Traumlogik, den dramaturgischen Kniff, beide Kurzopern samt Vorspiel zu verbinden, Janáčeks Humor und seine eigenen Träume.
TIPP PODCAST HIER GLEICH REINHÖREN IN UNSER AKTUELLES KANTINENGESPRÄCH
Weihnachten rückt näher – Zeit für eine besondere Geschenksidee. Mit unseren feinen Konzert- und Theaterpackerl schenken Sie langanhaltende Freude zu Weihnachten und darüber hinaus. Denn es gibt Geschenke, die man auspackt und solche, die man erlebt.
4. Symphoniekonzert
FR / 20.2.26
6. Symphoniekonzert
FR / 10.4.26
8. Symphoniekonzert
FR / 12.6.26
KONZERT PAKTL
ZEITSPRUNG
Ein Brückenschlag zwischen Klassik und Romantik
Nach dem großen Erfolg des Konzerts mit Werken Sergej Rachmaninows vor zwei Jahren widmen sich Studierende des Tiroler Landeskonservatoriums neuerlich dem Schaffen eines großen Komponisten.
TEXT Wolfgang Laubichler
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) zählt zu den bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Als musikalisches Wunderkind wurde er früh mit den Werken Bachs, Mozarts und Beethovens vertraut gemacht und entwickelte daraus einen eigenen Stil, der klassische Klarheit mit romantischer Ausdruckskraft verbindet. Seine musikgeschichtliche Bedeutung liegt nicht nur in seinem kompositorischen Werk, sondern auch in seiner Rolle als Vermittler und Wiederentdecker: So initiierte er 1829 die Wiederaufführung von Bachs Matthäuspassion und trug maßgeblich zur Renaissance barocker Musik bei.
KLAVIER & CO: MENDELSSOHN KLAVIERMUSIK
Studierende des Tiroler Landeskonservatoriums
Klavier Kristina Semaschko, Yijun Shen, Laura Graf, Jana Deutschmann, Paul Distler, Peter Distler, Kassandra Möstl, Viktoria Haas , Victoria Strohm, Valentin Jordan, Anastasiia Mnoian, Noam Hernández Pagany, Anja Theiner, Tobias Kofler
5.12.25 19.30 UHR HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL
Mendelssohns Klavierschaffen ist reich und vielfältig. Es umfasst Solowerke, Kammermusik sowie Konzerte, die durch melodische Eleganz, formale Ausgewogenheit und virtuose Leichtigkeit bestechen. Besonders hervorzuheben sind die Lieder ohne Worte eine Sammlung lyrischer Klavierstücke, die ohne gesungenen Text dennoch eine tief empfundene musikalische Sprache sprechen. Diese Werke spiegeln Mendelssohns Ideal einer «sprechenden Musik» wider – Musik, die Gefühle unmittelbar ausdrückt, ohne Worte zu benötigen. Das Konzert «Klavier & Co: Mendelssohn Klaviermusik» am 5. Dezember im Haus der Musik Innsbruck bietet eine wunderbare Gelegenheit, Mendelssohns Klavierkunst in ihrer ganzen Bandbreite zu erleben. Die Auswahl der Werke verspricht einen Einblick in die poetische Tiefe und technische Raffinesse seines Schaffens. Dabei entfalten sich intime Klangräume, die Mendelssohns feines Gespür für musikalische Dialoge und emotionale Nuancen offenbaren. Das Konzert würdigt damit nicht nur einen großen Komponisten, sondern auch einen musikalischen Humanisten, dessen Werk bis heute berührt und inspiriert.
Mendelssohn steht Rachmaninow als Klavierkomponist in nichts nach. Beide haben das Repertoire nachhaltig geprägt – Mendelssohn mit feiner Poesie und klassischer Eleganz, Rachmaninow mit leidenschaftlicher Wucht und klanglicher Opulenz.
Keine Frage, dieser Mann versteht sich auf viele Töne, ob nun kabarettistische, poetry-slamige, moderierende, theatrale oder eben auch gesangliche. Zudem schreckt er weder in seinen abgründig heiteren Jahresrückblicken noch in seinen politikkritischen Kabarettprogrammen vor irgendeinem Musik-Genre wirklich zurück. Selbst mit Volksmusiklegende Franzl Posch hat sich Markus Koschuh zuletzt zusammengetan. Nun will der Großmeister der böswitzigen Pointen, mit denen er sich primär an jenen abarbeitet, die ihren gesellschaftspolitischen Auftrag etwas zu sehr aus den Augen verloren haben, im sogenannten HDM Salon prononciert gute Töne anschlagen. Für dieses neue Talk-Format sucht er sich als Gesprächspartner:innen freilich nicht die üblichen «Verdächtigen», sondern ausschließlich «very interesting people», betont Koschuh –
«Wir holen uns für dieses neue Talk-Format coole Frauen aus Tirol, die wirklich etwas zu sagen haben.»
Markus Koschuh
EIN VIP-TALK DER
INTERESSANTEN ART
Im 15. Jahr seines Kabarettisten-Daseins schlägt Markus Koschuh gänzlich neue Töne an. Im Haus der Musik Innsbruck wird er nun zum engagierten Salon-Gastgeber.
O DU FRÖHLICHE!
Bei unserem Weihnachtskonzert «O du Fröhliche!» am 19. & 21.12. hat der Kinderchor des TLT seinen ganz großen Auftritt: 108 Kinder stimmen uns mit den schönsten Weihnachtsliedern und dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck auf das große Fest ein. Wir haben drei der jungen Sänger:innen des Kinderchores befragt.
19. & 21.12.25 HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL
ALLE INFOS UND TERMINE FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSITE
Eliana Gerstel, 14 Jahre, singt seit fünf Jahren im Kinderchor
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen?
Emma Watson.
Hast du ein geheimes Talent? Haha, jedenfalls nicht, dass ich wüsste.
Welcher Song ist der Soundtrack deines Lebens? «Stand Tall» aus der Serie Julie and the Phantoms oder «That Special» von Joe Serafini.
Dein Job als Filmtitel? Breathe In, Sing Out.
An Weihnachten liebe ich ... ... alles! Die Stimmung, den Christkindlmarkt, die Lieder, das Zusammensein mit Freund:innen und Familie und natürlich die Kekse.
VIPs also im allerbesten Sinne. Und es sollen, so erzählt uns Tirols bekanntester Kabarettist, zunächst nur mal richtig «coole Frauen aus Tirol» sein. Männer hätten in diesem Land eh schon so viele Bühnen. Und nachdem Koschuh sich nachweislich vor keiner Herausforderung drückt, sonst hätte er sich 2012 wohl kaum mit einem politisch so brisanten und gleichzeitig durchaus sperrigen Thema wie jenem der Agrargemeinschaften auf die Bühne gewagt, holt er sich als erste Talk-Gästin keine Geringere als Corinna Milborn ins HDM. Die Puls-24-Nachrichtenchefin, die in Innsbruck zur Welt kam und hier am Akademischen Gymnasium maturierte, ist bekanntlich selbst eine versierte Talk-Moderatorin und zudem eine gewichtige Stimme in der österreichischen Medienlandschaft – vor allem, wenn es um das demokratiepolitisch so wichtige Thema Pressefreiheit und Medienvielfalt geht. Milborn wird für diesen Abend im HDM Salon also gewissermaßen die Seiten wechseln, wobei sich schon jetzt abzeichnet, dass Demokratie und Medien bei dieser Salon-Premiere eine zentrale Rolle spielen werden.
Denn ebenso wie Milborn ist auch Markus Koschuh als Kabarettist ein lautstarker Verfechter faktenbasierter Aufklärung. Alle seine Programme sind minutiös recherchiert, politische Nebelgranaten werden von ihm lustvollst als eben solche entzaubert. Für die couragierte Vollblutjournalistin Milborn steht die heimische Medienbranche knapp vor dem Abgrund. Die unfaire Konkurrenz durch internationale Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube, Google und TikTok habe die Medien ruiniert, so ihre wenig erfreuliche Analyse. Denn wenn es niemanden mehr gebe, der nachfrage, Informationen prüfe, den Mächtigen auf die Finger schaue, und zwar professionell bezahlt und den ganzen Tag – «dann war es das mit Demokratie und dann hat auch Populismus einfach freie Bahn».
Die Situation sei wirklich sehr ernst, befindet auch Markus Koschuh, der künftig mit einem eigenen wöchentlichen Online-Format etwas dagegenhalten möchte. Daher liege ihm nicht nur dieses neue Gesprächsformat im Haus der Musik Innsbruck, sondern auch sein Premieren-Talk mit Corinna Milborn ganz besonders am Herzen. Anders als in so manchen politischen Talks wird man sich um den guten Ton an diesem Abend keine Minute sorgen müssen. Denn zwischen den garantiert hochrelevanten Gesprächssequenzen wird das Innsbrucker Salonquintett rund um den langjährigen ersten Geiger des TSOI Reinhard Koll mit gepflegten musikalischen Intermezzi aufwarten.
Lorena Ambacher, 9 Jahre, singt seit zwei Jahren im Kinderchor
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen? Meine beste Freundin.
Hast du ein geheimes Talent? Ich kann gut tauchen.
Die Probe ist aus und du …?
Ich hör mir die Lieder auf dem Nachhauseweg über das Handy an.
An Weihnachten liebe ich, ... ... dass die Familie zusammen ist und beim Weihnachtsbaum sitzt. Und natürlich die Geschenke!
Das ist mein größter Wunsch: Dass wir Meschen die Umwelt nicht so sehr verschmutzen.
Milo Nael Jaindl, 8 Jahre, singt seit vier Jahren im Kinderchor
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen?
Am liebsten einen meiner Chorfreund:innen. Wie erklärst du einem Außerirdischen deine Arbeit am Theater?
Ich sing ihm einfach etwas vor! Dein Job als Filmtitel? Chorkind live!
An Weihnachten liebe ich … … das Weihnachtsessen!
Das ist mein größter Wunsch: Dass ich mal ein richtig guter Sänger werde.
JUNGES THEATER / Von Christine Nöstlinger, in einer Bearbeitung von Michaela Senn und Uschi Oberleiter
11.00 – 12.10 Uhr / Kammerspiele / Preis KD THE ROCKY HORROR SHOW SCHAUSPIEL & MUSIKTHEATER / Musical von Richard O’Brien
19.30 – 21.50 Uhr / Großes Haus / Preis K 2. SYMPHONIEKONZERT
SÜSSER TRAUM / Werke von Gustav Mahler, Alma Mahler & Richard Strauss Mezzosopran Bella Adamova, Dirigentin Tianyi Lu 20.00 – 21.25 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol
Abo SKF / Preis SB
Sa 22. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 – 12.10 Uhr / Kammerspiele / Preis KD VON HEIMAT UND TÄNZEN UA TANZ / Tanzstück von Marcel Leemann & Simon Mayer mit Livemusik und Kompositionen von Christof Dienz 19.00 – 20.40 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis L Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier VERSCHWINDEN IN LAWINEN
SCHAUSPIEL / Nach dem gleichnamigen Roman von Robert Prosser 19.30 – 20.55 Uhr / Kammerspiele / Abo SA6 / Preis KH So 23. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 – 12.10 Uhr / Kammerspiele / Preis KD DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK MUSIKTHEATER / Oper in zwei Akten und einem Nachspiel von Leoš Janáček 19.00 – 21.30 Uhr / Großes Haus / Abo FAM / Preis H AMORE TRICOLORE
SCHAUSPIEL / Eine musikalische Reise durch Bella Italia 19.30 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Preis KH MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3* ÖEA
SCHAUSPIEL / Die TLT-Theaterserie nach dem Roman von Elena Ferrante, aus dem Italienischen von Karin Krieger 20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD
Mi 26. FOLK & APÉRO 1
After Work Concert mit Volksmusik 18.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KE VERSCHWINDEN IN LAWINEN
20.00 – 21.25 Uhr / Kammerspiele / Abo C1 / Preis KH Do 27. MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3 20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD Fr 28. VON HEIMAT UND TÄNZEN
19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Abo M / Preis H VERSCHWINDEN IN LAWINEN
20.00 – 21.25 Uhr / Kammerspiele / Abo E2 / Preis KH Sa 29. EUREGIO DRAMA LAB: EINBLICKE
18.00 Uhr / Treffpunkt Foyer Kammerspiele, HDM / Preis KB VON HEIMAT UND TÄNZEN
19.00 – 20.40 Uhr / Großes Haus / Preis H ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED PREMIERE MUSIKTHEATER / Musikalischer Monolog von Peter Lund mit Brigitte Jaufenthaler und Christian Wegscheider
19.30 – 21.15 Uhr / Kammerspiele / Abo PK / Preis KG Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3
20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD
So 30. MATINEE*
Einführung zu Fledermaus
11.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei** GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 – 12.10 Uhr / Kammerspiele / Preis KD AMORE TRICOLORE
19.30 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Preis KH
DEZEMBER
Di 2. MUSIKALISCHER FEIERABEND* KONZERT & ZUGABE / Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck zu Gast im Kulturbogen55 19.00 – 21.00 Uhr / Kulturbogen55 / Eintritt frei**
Mi 3. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 9.00 & 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD VERSCHWINDEN IN LAWINEN ZLM
Do 4. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 – 12.10 Uhr / Kammerspiele / Preis KD
ARIADNE AUF NAXOS
MUSIKTHEATER / Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel von Richard Strauss 19.30 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Abo D / Preis G MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3 20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD
Fr 5. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 9.00* & 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD
Sa 6. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 – 12.10 Uhr / Kammerspiele / Preis KD DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK 19.00 – 21.30 Uhr / Großes Haus / Abo SAB / Preis H VERLOCKUNG TANZ / Tanzstücke von Douglas Lee & Francesca Frassinelli 19.30 – 21.00 Uhr / Kammerspiele / Abo SA 3 / Preis KG MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3
20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD
So 7. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 & 14.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KD VON HEIMAT UND TÄNZEN
19.00 – 20.40 Uhr / Großes Haus / Abo UL / Preis H MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3
20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD
PREISKATEGORIEN FÜR DIE JEWEILIGE VERANSTALTUNG FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSITE UNTER WWW.LANDESTHEATER.AT
Mi 10. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 9.00 & 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD JAZZ & APÉRO* KONZERT / After Work Concert der Jazzabteilung 18.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KE VON HEIMAT UND TÄNZEN
19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis G AMORE TRICOLORE ZLM
20.00 – 22.20 Uhr / Abo HAM / Kammerspiele / Preis KH Do 11. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 – 12.10 Uhr / Kammerspiele / Preis KD BACKSTAGE-FÜHRUNG 17.15 Uhr / Preis KA
Treffpunkt: Haupteingang Großes Haus
WORT & MUSIK: DER HDM SALON – ZUM GUTEN TON Der VIP-Talk mit Markus Koschuh 19.30 – 22.00 Uhr / HDM Innsbruck / Preis GG THE ROCKY HORROR SHOW 19.30 – 21.50 Uhr / Großes Haus / Abo L + SP / Preis J Fr 12. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 9.00 & 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD KUSCHELKONZERT* AB 0 9.00, 10.15 & 11.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KA
VON HEIMAT UND TÄNZEN 19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Abo E / Preis H ZARAH 47 – DAS TOTALE LIED 20.00 – 21.45 Uhr / Kammerspiele / Abo M1 / Preis KG
Sa 13. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 & 14.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KD DIE FLEDERMAUS PREMIERE MUSIKTHEATER / Operette von Johann Strauss 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis M Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3 20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD
So 14. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 11.00 – 12.10 Uhr / Kammerspiele / Preis KD THE ROCKY HORROR SHOW 19.00 – 21.20 Uhr / Großes Haus / Preis K
Mi 17. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 9.00 & 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD VON HEIMAT UND TÄNZEN 19.30 – 21.10 Uhr / Großes Haus / Preis G MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3 20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD
Do 18. GESCHICHTEN VOM FRANZ AB 6 9.00* & 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD ARIADNE AUF NAXOS 19.30 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Abo FAM / Preis G MEINE GENIALE FREUNDIN TEIL 3 20.30 – 21.30 Uhr / [K2] / Preis KD
*Ausverkauft; evtl. Restkarten an der Abendkassa! **Zählkarten erforderlich UA Uraufführung ÖEA Österreichische Erstaufführung WA Wiederaufnahme GAST Gastspiel ZLM Zum letzten Mal Hunger auf Kunst & Kultur: «Kulturpass»-Veranstaltungen Einführung / Foyer Großes Haus: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Foyer Kammerspiele: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Kristallfoyer Congress Innsbruck: 45 Min vor Konzertbeginn
KASSA & ABOSERVICE
Haus der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1 (Haupteingang Rennweg) 6020 Innsbruck T +43 512 52074-4 F +43 512 52074-338 E kassa@landestheater.at
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