Es tanzen alle: Verschiedene Herkünfte und Tanztraditionen verbinden sich in «Von Heimat und Tänzen» zu einem virtuos-tänzerischen Feuerwerk.
Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung
Liebe Leser:innen der Theaterzeitung, mit einer virtuosen Oper über die Oper sind wir in die neue Spielzeit aufgebrochen: In Ariadne auf Naxos verquicken Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal eine Opera Seria mit einer Opera Buffa und fragen auf höchst unterhaltsame Weise nach den Bedingungen des Theaters. Erfreuen Sie sich am sprühenden Witz Hofmannsthals, der farbenreichen Orchestersprache von Strauss, brillanten Sänger:innenDebüts und einer fantasievollen Inszenierung, die zeigt, dass Anspruch und Kurzweiligkeit in der Kunst kein «entweder – oder» sind, sondern ein «und».
Die nächste Premiere stellt einen großen Musikdramatiker vor, den es immer noch zu entdecken gilt: den tschechischen Komponisten Leoš Janáček. Seine Opernkomödie Die Ausflüge des Herrn Brouček ist eine vor Fantastik sprühende, scharfzüngige Gesellschaftssatire. Regisseur Tobias Ribitzki nimmt das Publikum mit auf eine Traumreise voller Witz und Poesie, getragen von der unverwechselbaren Expressivität der Musik Janáčeks.
Den Jahreswechsel wollen wir mit Ihnen «im Feuerstrom der Reben» feiern und uns mit der Operette aller Operetten dem Walzerrausch des Lebens hingeben. Hausregisseurin Jasmina Hadžiahmetović wird die unsterbliche Fledermaus neu inszenieren. Als Gerichtsdiener Frosch wird uns der von Film, Fernsehen und Bühne bekannte Schauspieler Martin Leutgeb die Ehre geben.
Zum Saisonbeginn haben Jeannine Grüneis und ich gemeinsam die Leitung der Sparte Musiktheater übernommen und empfinden dies als eine wundervolle Aufgabe, denn beide haben wir unsere Leben schon früh der Musik, dem Theater, der Oper gewidmet.
Jeannine Grüneis war zuletzt Künstlerische Betriebsdirektorin und Disponentin am Aalto Theater in Essen und ist als Co-Direktorin jetzt zugleich auch Chefdisponentin. Ich übernehme als Co-Direktorin zudem die Aufgaben einer leitenden Dramaturgin. Nach einer langen Zeit als Leiterin des Musikressorts der F.A.Z., Buchautorin und journalistische Beobachterin des internationalen Operngeschehens habe ich vor einigen Jahren «die Seiten gewechselt», um als Librettistin, Autorin und Dramaturgin u. a. für die Bayerische Staatsoper, das Theater Bremen und das Staatstheater Cottbus zu arbeiten. Mit unseren verschiedenen Erfahrungshintergründen ergänzen Jeannine und ich einander und teilen die gleiche Leidenschaft: die vielfältigen Facetten des Wunderwerks Oper für das Innsbrucker Publikum auf höchstmöglichem Niveau erlebbar zu machen.
Julia Spinola
Co-Direktorin Musiktheater
PORTRÄT Emanuel Kaser
IMPRESSUM
Theaterzeitung 23. Oktober 2025
Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung
HERAUSGEBER, MEDIENINHABER UND FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck, Rennweg 2, 6020 Innsbruck, T +43 512 52074, tiroler@landestheater.at, www.landestheater.at
Leoš Janáčeks magisch-satirische Opernrarität Die Ausflüge des Herrn Brouček als Wiederentdeckung am Tiroler Landestheater
TEXT Diana Merkel BILDER Raphael Gutleben
Ein überforderter Kleinbürger, der Prager Hausbesitzer Matěj Brouček, verbringt seine Tage am liebsten in der Kneipe Vikárka. Bier, Würstchen und Beschwerden über seine Mieter sind sein Lebensinhalt – bis ihn der Alkohol in eine andere Welt entführt. Er träumt sich fort und
landet erst auf dem Mond und dann im Prag des 15. Jahrhunderts. Was bei Svatopluk Čech, dem Autor der Novellenvorlage, als Spott auf Spießbürgertum und politische Feigheit schon angelegt ist, verdichtet Leoš Janáček in Die Ausflüge des Herrn Brouček zu einem ungewöhnlichen Experiment: Eine Doppeloper, in der magische Phantasie und politische Satire aufeinanderprallen.
Erstmals ist dieses Werk des meisterhaften tschechischen Komponisten am Tiroler Landestheater zu erleben. Der Tenor Florian Stern, langjähriges Ensemblemitglied, übernimmt die Titelpartie in der Neuinszenierung der musikalisch wie dramaturgisch virtuosen
«Janáček schafft eine ganz eigene Klangwelt und wechselt von einer musikalischen Idee zur nächsten. Dadurch ist das Werk reich an Motiven und Themen.» Hazel Neighbour, Malinka/Etherea/Kunka
Oper: «Janáček hat eine Musik geschaffen, die wie ein lebendiges Gespräch klingt – kantig, schillernd, voller Überraschungen und zugleich zutiefst berührend. Am meisten freue ich mich darauf, das Publikum mit auf Broučeks fantastische Reise zu nehmen. Es ist ein Stück, das zum Lachen, Staunen und Nachdenken einlädt.»
Janáček verbindet die Realitätsebenen der Mondreise und des Ausflugs in die mittelalterlichen Kriegswirren, indem er Broučeks reale Umgebung und deren Figuren in verzerrter Gestalt in seinen Träumen wieder auftreten lässt. So findet Malinka, die Freundin eines seiner Mieter, die als Provokation mit dem betrunkenen Brouček flirtet, ihre Entsprechung in der Mondgöttin Etherea. Diese Rolle verkörpert Hazel Neighbour, seit dieser Spielzeit neu im
«Brouček ist für mich ein wundervoller Spiegel des Menschlichen – ein Träumer, ein Eigenbrötler, ein Mann voll kleiner Ängste und großer Sehnsüchte. Er ist komisch und tragisch zugleich, und genau in diesem Widerspruch liegt sein Zauber.»
Florian Stern, Matěj Brouček
Ensemble: «Das Aufregende ist, dass ich gleich drei Rollen spiele, die alle willensstarke Charaktere in einem sonst eher männlichen Umfeld sind: Die bodenständige Malinka auf der Erde, die ätherische Etherea und im 15. Jahrhundert Kunka, eine mutige Frau. Am allermeisten freue ich mich aber auf die Mondgöttin. Sie wird sogar fliegen können!»
Und auch Publikumsliebling Erwin Belakowitsch ist als Gastwirt Würfl Teil des Brouček-Ensembles: «Es ist meine sechste Produktion am Tiroler Landestheater, quer durch alle Genres: Oper, Operette und Musical. Für mich ist diese Abwechslung der größte Reiz
meines Berufes. Der Brouček ist meine erste Oper von Janáček, daher freue ich mich besonders!»
DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK
Oper in zwei Akten und einem Nachspiel von Leoš Janáček
Musikalische Leitung Matthew Toogood, Regie Tobias Ribitzki, Bühne & Kostüme Stefan Rieckhoff, Video Paul Barritt, Dramaturgie Diana Merkel
PREMIERE 2.11.25 19.00 UHR GROSSES HAUS
Von Heimat und Tänzen verbindet Tradition mit Moderne und beleuchtet unterschiedliche Tanzstile aus verschiedenen Welten. Die Mitglieder des international aufgestellten Tanzensembles bringen eigene Geschichten und Choreografien von tänzerischen Traditionen ihrer Heimat mit. Nun gilt es, diese Spezialitäten zu bündeln und zusammen mit der Rahmenhandlung auf die Bühne zu bringen. Und schon sind wir mitten im Stück: Die 17 Tänzer:innen beschließen, einen Verein zu gründen –einen Verein, bei dem jede:r willkommen ist. Es braucht weder besondere Fähigkeiten noch Zugehörigkeiten, um aufgenommen zu werden. Einzig Fantasie, Freude am Tanz und an der Gemeinsamkeit –und natürlich an der Musik. Langsam entwickelt sich aus dieser Grundsituation ein großes Fest, das in einem universellen, völkerverbindenden Tanzritual gipfelt, konstant angetrieben von der virtuosen Livemusik. Vieles hat hier seinen Platz: überfließende Emotionen, Feierlaune, Verliebtheit, Streit und Versöhnung. Über der Bühne hängt ein großes, luftiges Festzelt, das wie eine Wetterwolke über dem Geschehen thront und die Stimmungen befeuert. Darunter ein Tanzboden, Bierbänke und weitere tradi-
mat- und Traditionsverständnis anhand von Bewegung und Gesten ausdrücken?» – Fragen, die die Tänzer:innen über den Sommer in ihren jeweiligen Heimatländern recherchiert haben und die nun in den Herbstproben weiter vertieft werden.
Neue Klangräume öffnen sich durch Kompositionen von Christof Dienz, der eigens für dieses Stück Musik schreibt. Er und seine Musikkolleg:innen aus der Formation «Die Knödel» Alexandra Dienz, Chris Norz und Walter Seebacher werden bei jeder Vorstellung den Zuschauerraum des Großen Hauses mit ihrer live gespielten Musik zum Schwingen bringen. Als besondere Gäste bringen mehrere Blasmusiker:innen der Stadtmusikkapelle Amras ihre Tradition mit ein und mischen sich mit gezielten Auftritten unter Tänzer:innen und Livemusiker:innen. Unterschied-
ÜBERFLIESSENDE EMOTIONEN UND TANZLUST
«Sind Tänze die schöneren Sätze?» Dieser Spruch aus der Sammlung der TLT-Werbekampagne freut die Tanzsparte ganz besonders und wir finden ihn in vielerlei Hinsicht zutreffend: Tänze sind individuell verkörperte Wahrheiten und trotzdem frei interpretierbar. Leibhaftig zu erleben ist das in der kommenden Tanzproduktion im Großen Haus.
Gemeinsam mit den übrigen Solist:innen sowie dem Chor und dem Extrachor des TLT erzählen sie die Geschichte um Brouček, die so viel mehr ist als eine exzentrische Komödie. Denn Janáček will sein Publikum herausfordern, den «inneren Brouček» zu überwinden und Verantwortung zu übernehmen. Und nebenbei zielt er mit seinem Werk auf nichts Geringeres als einen Neuanfang der tschechischen Oper – kompromisslos, scharfzüngig und mit jener ungeheuren kompositorischen Verdichtung, die seine Musik bis heute einzigartig macht.
also der Gastronomie treu.»
Erwin Belakowitsch, Würfl/Zauberlicht/Schöffe
tionelle Objekte wie Melkstühle und Milchkannen. Auch eine Partie Seilziehen hat im Geschehen seinen Platz – und ein Kräftemessen in Schwinghosen (ja, auch für eine Tradition aus der Schweiz muss Platz sein …!).
Vorbereitung, Hintergrund und Team Schon in den ersten Vorproben vor der Sommerpause im Juli zeigte sich bei den Tänzer:innen, wie vielschichtig das Thema Heimat in ihren Körpern und Erinnerungen verankert ist. In einem Workshop erhielten sie Fragen zur Kontemplation: «Was bedeutet Heimat für euch?», «Welche Werte und Emotionen weckt der Begriff in euch?», «Wie würdet ihr euer eigenes Hei-
liche Welten stoßen aufeinander, beschnuppern sich und beginnen, einander zu inspirieren. Beim «Tatää – ein Fest am Platz» im September, bei dem das TLT seine Türen öffnete und die neue Saison vorstellte, wurden erste Ausschnitte gezeigt. Dabei wurde die Auseinandersetzung mit den Traditionen vor Ort sichtbar. Mittels eines riesigen, choreografierten Umzugs auf dem Rennweg und dem Theatervorplatz wurde die Brücke zwischen Volkskunstmuseum, Landestheater und Passant:innen geschlagen («Es tanzen alle!»), und beim kurzen Auftritt auf der Bühne verschmolzen die Amraser Volkstanzgruppe und die Blasmusikkapelle Amras mit dem Tanzensemble des LandesKomponist
theaters zu einer lebendigen Gruppe. Das passt genau zum Konzept: Alte und neue Formen begegnen sich, reiben sich und schaffen dadurch etwas Neues. Das nötige Recherchematerial für diese Reise lieferten das Tiroler Volksliedwerk und Sonja Ortner. Eine zentrale Quelle der Tanzproduktion ist die Zusammenarbeit von Marcel Leemann und Simon Mayer. Marcel bringt seine Erfahrung als Choreograf und künstlerischer Leiter am Haus ein – mit Gespür für Struktur und kreative Prozesse in der Zusammenarbeit mit Musiker:innen. Simon greift auf seine Expertise in der Kunst des Feierns, in partizipativen Großprojekten mit Communities und Vereinen sowie die Auseinan-
dersetzung mit Heimat und Tradition zurück – verbunden mit Offenheit für Transformation, Rhythmus und kollektive Lebendigkeit. Die Dramaturgie liegt in den Händen von Stefan Späti und Karoline Wibmer. Stefan verantwortet sie aus dem Haus heraus, steuert seine Erfahrung im Theatersystem und einen klaren Blick für künstlerische Rahmung, Struktur und Kontextualisierung bei. Karoline ergänzt diese Perspektive durch ihre Erfahrung in co-kreativen Prozessen
und in der Zusammenarbeit mit Simon Mayer. Ihr Schwerpunkt liegt auf partizipativen Arbeitsweisen, Team-Care und einem traumainformierten Blick – besonders wertvoll bei Themen wie Heimat und Tradition. Ein wichtiger Teil des Entstehungsprozesses liegt wie immer beim Tanzensemble, den Tänzerinnen und Tänzern, die letztlich auch auf der Bühne zu sehen sein werden. Ihre Kreativität, Mitentwicklung und ihr künstlerischer Input werden zu unverzichtbaren Bausteinen für diese vielschichtige, interdisziplinäre Tanzproduktion. So wächst in den Proben ein «neues Dorf»: Jede und jeder bringt die eigene Herkunft, Tradition und Ausdrucksform ein – eine Ansammlung an wertvollen, immateriellen Schätzen, die zu einem tänzerischen Fest der Co-Existenz und Vielfalt verschmelzen.
&
VON HEIMAT UND TÄNZEN
Tanzstück von Marcel Leemann & Simon Mayer mit Livemusik und Kompositionen von Christof Dienz Uraufführung Choreografie Marcel Leemann & Simon Mayer, Bühne Julia Neuhold, Kostüme Katia Bottegal, Komposition Christof Dienz, Dramaturgie Karoline Wibmer & Stefan
Florian Stern als Matěj Brouček
Chor- und Ensemblemitglieder der aktuellen Inszenierung
Marcel Leemann
Simon Mayer
Giorgia Doria, Sarah Merler, Letizia Pignard, Olivia Swintek
Giorgia Doria, Sarah Merler, Letizia Pignard, Olivia Swintek
GESCHICHTEN VOM FRANZ, QUASI RELOADED
Michaela Senn und Juliana Haider sind keine Unbekannten in der Tiroler Theaterlandschaft, beide sind in den unterschiedlichsten Funktionen umtriebig: Sie spielen, inszenieren, komponieren und leiten Theater – Michaela Senn als Co-Leitung das Theater praesent & Triebwerk7 und Juliana Haider als Co-Leitung das Hungerburgtheater. Mit Geschichten vom Franz kehren die beiden zurück ans Tiroler Landestheater.
GESCHICHTEN
VOM FRANZ
von Christine Nöstlinger in einer Bearbeitung von Michaela Senn
AB 9.11.2025 KAMMERSPIELE
AB 6 JAHREN
WELCHES IST DEIN LIEBLINGSBUCH?
Ab 9. November sind Christine Nöstlingers Geschichten vom Franz in den Kammerspielen zu erleben. Welches Buch wünschst du dir denn auf der Bühne? Male oder schreibe den Titel auf das Buch.
Wir freuen uns, wenn du uns ein Foto der Zeichnung schickst! Wer weiß, vielleicht kommt so bald dein Lieblingsbuch auf den Spielplan?!
«Ich kenne wenige 6-Jährige, die aus Höflichkeit eine Stunde im Theater sitzen bleiben, wenn es sie langweilt.»
Michaela Senn Regisseurin
Michaela, als Regisseurin und Schauspielerin arbeitest du sehr oft für ein erwachsenes Publikum, was reizt dich denn an Theater für junges Publikum?
Michaela Senn Der Zugriff auf die Phantasie ist viel radikaler, viel ganzheitlicher – Kinder akzeptieren viel mehr, wenn es mit ihrer inneren Logik der Vorstellungskraft vereinbar ist. Andererseits kenne ich wenige 6-Jährige, die aus Höflichkeit eine Stunde im Theater sitzen bleiben, wenn es sie langweilt. Und zugleich hat Kindertheater wahrscheinlich das größte politische Potenzial: Es kann junge Menschen empowern und zu selbstdenkenden, demokratiefähigen Wesen heranwachen lassen, die Selbstwirksamkeit erleben können, wenn auf Augenhöhe ein Erfahrungsraum für sie zugänglich wird.
Die «Geschichten vom Franz» sind ja ein Sammelsurium von 19 Büchern. Wie hast du die Auswahl getroffen? Michaela Senn Ich habe mir die Geschichten markiert, die für mich das größte Bühnenpotenzial haben. Die Schwierigkeit ist ja die, dass uns eine allwissende Erzählerposition mit auf eine Reise – oft in Franz’ Gedankenwelt –nimmt, wir also viel von seinem Denken und Zweifeln erfahren. Das muss irgendwie «herzeigbar» werden. Und es braucht Aktion, Bewegung und Rhythmus. Daher haben wir uns einen neuen Plot überlegt, der viele bereits bestehende Erzählungen in Teilen oder ganz neu zusammengestrickt enthält.
Ihr arbeitet ja sehr oft miteinander, ist Musik für euch ein wichtiges Element auf der Bühne?
Juliana – wobei, dein junges Publikum kennt dich ja als Tschulie oder auch mal Klara, wenn du in der Klangwerkstatt des TSOI die Orchesterhausmeisterin spielst – du wechselst in diesem Jahr hinter die Bühne und hast die Musik zum Stück geschrieben.
Juliana Haider Ja, ich habe bereits im Sommer mit Michaela Ideen gesammelt –welche Instrumente, welche Klangfarben passen zu den verschiedenen Charakteren –aber das Komponieren geht erst jetzt so richtig los. Mir war wichtig, die einzelnen Figuren erst einmal kennenzulernen, ihre Stimmen zu hören, die Bewegungen zu beobachten, ihre Physiognomie wahrzunehmen, um dann die passenden musikalischen Elemente zusammenzubauen, die die jeweilige Rolle klanglich unterstützen können.
GESCHICHTEN
VOM FRANZ
Michaela Senn Ich finde Musik eigentlich immer sehr zentral und lege großen Wert auf eine gute Musikauswahl. Hier hab ich den großen Luxus, dass Tschulie eigens für uns Sounds erarbeitet, das ist natürlich mehr als großartig.
Juliana Haider Musik ist für mich wie eine eigene Sprache, die es im besten Fall schafft, das Publikum – speziell Kinder – ganz unmittelbar anzusprechen. Durch Klänge werden die Fantasie geweckt und Atmosphären geschaffen, die die Szenen noch lebendiger und Emotionen noch klarer zeigen. Kindern hilft das mitunter, das Geschehen auf der Bühne intuitiv zu verstehen.
Ihr seid beide ziemliche Theater-Allrounderinnen, gibt es etwas, was ihr noch nicht probiert habt und euch aber reizen würde?
Michaela Senn Ich habe in den letzten zwei Jahren sehr viel inszeniert und würde gerne mal versuchen, (wieder) ein bisschen ins Schreiben zu kommen. Vielleicht mal ein Stück schreiben und dann aber abgeben, von jemand anderem inszenieren lassen …
Juliana Haider Ich bin sehr dankbar, so viele unterschiedliche Projekte mit bereichernden Menschen machen zu können. Wenn man sich da noch was wünschen kann, dann vielleicht, dass sich diese unvorhersehbare Reise fortsetzt.
Von Christine Nöstlinger, in einer Bearbeitung von Michaela Senn
Drei Künstler:innen haben ein Jahr in Tirol, Südtirol und Trentino grenzüberschreitendgemeinsam an Texten und Konzepten für neue Stücke gearbeitet – von hier, für hier, in der Euregio.
Von 27. – 29.11. kommen sie zu Labortagen nach Innsbruck, öffnen zum Abschluss die Türen zur Werkstatt: von Texten übers Gewichtheben bis zum gemeinsamen Ortserlebnis.
EUREGIO DRAMA LAB
Ein
«Und wir waren alle schon Dada, bevor es Dada gab.»
Hans Arp
«Man kann einmal alles auflösen» – mit diesem Gedanken nähert sich Dirigent Oswald Sallaberger dem Dadaismus und bringt ihn gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) und dem Brenner-Archiv auf die Bühne: Am 6. November 2025 erwartet das Publikum im Haus der Musik Innsbruck ein Konzert, das Musik, Film und Literatur zu einem dadaistischen Gesamtkunstwerk vereint.
Den Ausgangspunkt macht der Stummfilmklassiker Entr’acte von René Clair, begleitet von der live gespielten Musik Erik Saties. Satie, der mystische Bohemien, berührt mit Leichtig-
Erfolgduos Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, ist eine Oper zum Schmunzeln, zum Schwärmen und zum Nachdenken: Es geht inhaltlich und gleichzeitig formal darum, dass eine lustige und eine traurige Oper gleichzeitig aufgeführt werden müssen. Das alles ist als Stück im Stück inszeniert. Für Gerrit Prießnitz, den Chefdirigenten des Tiroler Landestheaters, ist
«Das ist irrsinnig gut miteinander verwoben zwischen dem Libretto und der Musik. »
Gerrit Prießnitz Dirigent
ZEITSPRUNG
IM HERZEN DADA
Dada lebt! Musik, Film und Wort verschmelzen zu einem multimedialen Erlebnis. Das Haus der Musik Innsbruck und das Brenner-Archiv laden zu einem Abend voller Avantgarde und Überraschung.
TEXT Wolfgang Laubichler BILD Franz Preschern
keit und Tiefe – seine Musik ist ebenso absurd wie essenziell. Der Film selbst ist ein Paradebeispiel der französischen Avantgarde: mit surrealen Bildfolgen, Überblendungen und naiver Kameraführung wird das Publikum in eine Welt jenseits der Logik entführt. Doch Dada ist mehr als Clair und Satie. Das Programm umfasst auch Werke von Darius Milhaud, Erwin Schulhoff und Manuel de Falla –Komponisten, die den Geist der 1920er Jahre musikalisch aufgreifen. Schulhoffs Suite op. 37 ist eine jazzige Collage, Milhauds La création du monde ein Wechselspiel aus Ragtime und klassischer Moderne. Bei de Falla wird es flamencohaft und erzählerisch absurd – mit Gesang und dadaistischer Rezitation. Ein historischer Bezug verleiht dem Abend zusätzliche Tiefe: 1921 versammelten sich führende Dadaisten wie Tristan Tzara, Hans Arp und Max Ernst in Tarrenz bei Imst, um fernab der Großstadt neue Impulse zu sammeln. Dort entstand die legendäre Publikation «Dada au grand air –Der Sängerkrieg in Tirol», eine dadaistische Kampfansage an die bürgerliche Kultur, gewidmet Arps 35. Geburtstag. Tirol wurde für kurze Zeit zum Zentrum der Avantgarde – ein Ort der kreativen Explosion und des radikalen Umdenkens. «Im Herzen DADA» ist ein Abend für alle, die sich auf das Neue, das Radikale und das Spielerische einlassen wollen. Ein Fest für die Sinne – und ein Muss für Neugierige.
SCREEN & SCORE: IM HERZEN DADA
Oswald Sallaberger und das TSOI
Erik Satie
Cinéma. Entr’acte cinématographique de René Clair pour le ballet «Relâche» Darius Milhaud La création du monde op. 81 Erwin Schulhoff
Suite op. 37 für Kammerorchester
Manuel de Falla
El amor brujo «Der Liebeszauber».
Ariadne auf Naxos ein «Geniestreich», in dem alles «irrsinnig gut miteinander verwoben ist zwischen dem Libretto und der Musik». Und die Mezzosopranistin Camilla Lehmeier ist überzeugt, dass es eine Oper ist, die «unbedingt gehört werden muss». Beide sind zu Gast im Theaterpodcast «Kantinengespräche». Mit Kulturjournalistin Verena Gruber sprechen sie über mörderische Virtuosität, über das Stück im Stück und warum man sich um die Oper keine Sorgen machen muss. Camilla Lehmeier verrät außerdem, warum sie Angst vor der Partie hatte. Ein Gespräch über die Verbindung von Tragödie und Komödie, Nostalgie und Gegenwart, über die Gestaltung von Tempi, über das Innehalten und darüber, was passiert, wenn das Leichte und das Schwere sich befruchten.
Die Kantinengespräche sind ein Podcast, der Hintergrundinformationen und Stückeinführungen rund um das Theater bietet. Sie lernen Künstlerinnen und Künstler aus aktuellen Produktionen von vielen Seiten kennen. Im Gespräch mit der Gastgeberin und Kulturjournalistin Verena Gruber bieten sie spannende Einblicke hinter die Kulissen der Theaterbühne, klären Fragen unserer Gegenwart und erzählen von beruflichen und persönlichen Leidenschaften. Der Podcast ist Radio für Theater- Musik- und Tanzfans! So können Sie sich bequem und einfach zuhause auf die Vorstellung einstimmen oder das Gesehene im Nachhinein reflektieren. Kantinengespräche erscheint regelmäßig als lose Reihe und ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
Juliana Haider und Michaela Senn bei der Konzeptionsprobe.
Wer liebt sie nicht? Christine Nöstlingers legendäre Geschichten vom Franz.
Oswald Sallaberger
Eleni Palles entwarf das Bühnenbild und die Kostüme.
Welche Räume schaffen Theater und die darin verhandelten Erzählungen, um Sinnlichkeit, Queerness und den Umgang mit Scham zu thematisieren? Bezugnehmend auf den Tanzabend Verlockung und das Musical The Rocky Horror Show beschäftigen sich Moderatorin Rebecca Sandbichler und ihre Gäste aus künstlerischer, aktivistischer und gesellschaftlicher Perspektive mit den Prozessen rund um Zusammenkunft und Ausgrenzung. Gemeinsam eröffnen sie einen Dialog um theatrale und alltägliche Möglichkeiten, Normen zu hinterfragen und neue Formen des Miteinanders zu erproben.
GIPFELGESPRÄCHE [K2]
EIN ZEICHEN IN PINK!
Bühne
frei für Dolce Vita
Intendantin Irene Girkinger lässt zwischen dem Ende der Sommerpause und der Wiederaufnahme der musikalischen Italienreise Amore Tricolore mit den Darstellern Pasquale di Filippo und Andrea De Majo Erinnerungen an den Sommer wiederaufleben und entlockt den beiden einige Geheimtipps zu den noch unentdeckten Ecken ihres Heimatlandes!
TEXT Irene Girkinger BILD Raphael
Neben Robert und Clara Schumann zählen Gustav und Alma Mahler zu den bekanntesten komponierenden Ehepaaren der Musikgeschichte. Auf dem Programm des 2. Symphoniekonzerts stehen Werke der Mahlers sowie ihres geschätzten Kollegen Richard Strauss.
TEXT Johanna Muschong
Den Auftakt zu dem (spät) romantisch-verklärten Konzertabend bildet Gustav Mahlers zartes Adagietto aus der fünften Sinfonie, das durch Luchino Viscontis Filmklassiker Tod in Venedig weltberühmt wurde. Nicht zuletzt schuf der Komponist damit eine klingende Liebeserklärung an Alma. Aber – bei aller Liebe – wenn es ums Komponieren ging, war ihm selbst die eigene Ehefrau eine Konkurrentin zu viel.
Brustkrebs ist ein Thema, das uns alle angeht. Offenheit, Information und Zusammenhalt sind entscheidend im Umgang mit dieser Erkrankung. Das Tiroler Landestheater möchte deshalb auf die Bedeutung regelmäßiger Vorsorge hinweisen – denn Früherkennung kann Leben retten. Intendantin Irene Girkinger engagiert sich als Pink RibbonBotschafterin und betont: «Je offener wir über Brustkrebs sprechen, desto größer ist die Chance, Ängste abzubauen und Aufmerksamkeit für Vorsorge zu schaffen.» Auch heuer bekennt das Tiroler Landestheater Farbe: Im Oktober tragen Mitarbeiter:innen das Pink Ribbon als sichtbares Zeichen der Solidarität. Zudem stehen in den Spielstätten Spendenboxen bereit, deren Erlös der Krebshilfe Tirol zugutekommt.
Irene Wo habt ihr euren diesjährigen Sommerurlaub verbracht?
Pasquale und Andrea Natürlich in Italien! Pasquale Bei mir war es ein lustiges ZickZack durch den ganzen Stiefel: von Sizilien, Apulien, Emilia Romagna, weiter nach Ligurien, bis nach Friuli-Venezia-Giulia. Ich denke, ich habe gewonnen!
Andrea Moment, da kann ich mithalten: Ich war in Venedig, Rom, Mailand, Turin, Genua und in Cinque Terre!
Irene Und das alles in den Theaterferien!
Andrea Ja, und ich bin nicht nur am Strand gelegen, sondern war auch bei einigen Konzerten von italienischen Sänger:innen. Ich habe die Musik aufgesogen – als Vorbereitung für unsere Wiederaufnahme von Amore Tricolore
Irene Pasquale, dir ist ja auch das Essen sehr wichtig. Hast du gut gegessen in deinem Heimatland?
Pasquale Ja, immer! Normalerweise koche ich viel im Urlaub. Diesmal wollte ich eigentlich etwas entspannen, dann habe ich aber doch wieder fast die ganze Zeit gekocht – aus dem Wohnmobil heraus. Und wir waren nie weniger als acht Personen! Wir haben die Zutaten und Lebensmittel vor Ort gekauft, einen Stellplatz mit schönem Panorama gesucht und dann gekocht.
Gustav Mahler Adagietto aus der 5. Sinfonie Alma Mahler Sieben Lieder für mittlere Stimme und Orchester
Richard Strauss Tod und Verklärung Tondichtung für großes Orchester op. 24
Den Traum von einem künstlerisch gleichberechtigten Leben an der Seite ihres berühmten Mannes gab Alma diesem zuliebe – allerdings schweren Herzens – auf und fügte sich in das Leben einer bürgerlichen Ehefrau, in dem sie sich vernachlässigt und «herabgesunken zur Haushälterin» fühlte. Es folgte eine Affäre mit Walter Gropius, die die Ehekrise im Hause Mahler perfekt machte. Ein Gutes hatte das Ganze jedoch: Um die Ehe zu retten, begann Gustav, Almas Kompositionen Beachtung zu schenken und ließ einige ihrer Lieder verlegen. Sieben der insgesamt 16 erhaltenen, stimmungsvollen Lieder, u. a. mit Texten von Rainer Maria Rilke, Richard Dehmel und Otto J. Bierbaum, wird die mehrfach preisgekrönte Mezzosopranistin Bella Adamova – vom BBC Music Magazine als Rising Star gefeatured – im 2. Symphoniekonzert interpretieren. Das «warme und prächtige Timbre» der in Tschechien aufgewachsenen Sängerin, die dem Kunstlied einen besonderen Platz in ihrem Schaffen einräumt, wird vom Fachpublikum als «außergewöhnlich» beschrieben.
Mezzosopran Bella Adamova, Dirigentin Tianyi Lu
20. & 21.11.25 20.00 UHR CONGRESS INNSBRUCK, SAAL TIROL
KONZERTEINFÜHRUNG JEWEILS UM 19.15 UHR IM KRISTALL FOYER
Vom süßen Traum in Alma Mahlers Lied In meines Vaters Garten (Text: Otto Erich Hartleben) geht es im zweiten Konzertteil zu einer Art bittersüßem Fiebertraum, nämlich Richard Strauss’ Tondichtung Tod und Verklärung, in der sich der damals erst 24-Jährige dem letzten Kapitel des Lebens widmete. Von «freundlichen Träumen», die «ein Lächeln auf das Antlitz des schwer Leidenden» zaubern bis zu der den Körper verlassenden Seele fasste er die «Todesstunde eines Menschen» packend in Töne. Am Pult des TSOI steht die für ihre mitreißende Energie bekannte Dirigentin Tianyi Lu. Die in China geborene Neuseeländerin ist eine leidenschaftliche Verfechterin von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion und glaubt an den Aufbau einer empathischeren Welt durch die Künste. Zuletzt war sie Conductor-in-Residence beim Stavanger Symphony Orchestra in Norwegen und Chefdirigentin der St Woolos Sinfonia im Vereinigten Königreich.
GABOR VOSTEEN
Mit einer einzigartigen Kombination aus Musik, Poesie und Comedy bestreitet Gabor zusammen mit dem TSOI unser Schul- und Familienkonzert Spaghetti, Crocodile und Popcorn! am 16./17.11.
Ein Programm, das uns alle zum Lachen und zum Staunen bringen wird, spätestens dann, wenn Gabor Vosteen fünf Blockflöten gleichzeitig spielt!
Irene Urlaub in Italien ist ja mittlerweile auch sehr teuer geworden. Es gab im Sommer Berichte über die Kosten von Strandliegen und Sonnenschirmen, die bis zu 100 Euro pro Tag kosten. Das ist doch Wahnsinn, oder? Andrea Ja, das war auch Thema bei mir und meinen Freund:innen. Aber wir gehen sowieso lieber an den freien Strand ohne Liegen und nach Möglichkeit mit weniger Menschen. Pasquale In Sizilien und Apulien war es früher auch billiger. Ich erinnere mich an 5 Euro pro Tag für eine Liege. Man hat damals nicht nur für den ganzen Sommer, sondern für
das ganze Jahr den Platz gemietet, damit man immer in der ersten Reihe liegen kann. In den letzten Jahren haben viele Menschen diese schönen Regionen entdeckt und daher ist alles teurer geworden. Das ist das Phänomen des «Overtourism» – leider. Um dem zu entkommen, muss man eigentlich immer gegen den Strom fahren, also in die entgegengesetzte Richtung aller Autos.
Irene Apropos Übertourismus und alles voll und überteuert. Habt ihr Geheimtipps; Orte, an die noch nicht alle fahren? Andrea In Apulien gibt es schon auch noch ruhigere Ecken – wie z. B. Savelletri, dort gibt es großartige Strände. In Kalabrien gibt es auch noch viele ruhige Orte, an der Küste südlich von Tropea rund um Capo Vaticano, die Strände und das Wasser sind dort unglaublich schön. Kalabrien wird als Destination noch sehr unterschätzt finde ich.
Pasquale Ich bin zwar direkt am Meer aufgewachsen, aber kann Campo Imperatore / Gran Sasso in den Abruzzen empfehlen. Das ist eine Hochebene, wo man – wenn es hochkommt – drei Personen auf einmal sieht. Und von dort kann man auch jederzeit ans Meer fahren! Zum Beispiel nach Molise oder in die Marken. Und: Das Essen schmeckt dort herrlich!
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen? Donald Duck
Hast du ein geheimes Talent? Stand-up Comedy. Aber mein Talent ist so geheim, dass nur ich über meine Witze lache …
Welcher Song ist der Soundtrack deines Lebens? If tomorrow never comes
Wie erklärst du einem Außerirdischen deine Arbeit auf der Bühne? Brzzz twiit twiitttt Tztztztztzzzzzzzzz Flututuuuuut Frrrrrrrrrrrrrriiiiiiiittt Blipblip flöt!
Wie kann man dich beeindrucken? Einen Handstand machen und dabei auf zwei Flöten gleichzeitig spielen.
Dein Job als Filmtitel? Herr der Flöten
Die Probe ist aus und du …? Probe ist aus? Was? Ne, ne, ne … Wir machen noch weiter. Das geht noch besser.
Elena Ferrante ist die große Unbekannte der zeitgenössischen italienischen Literatur. Da die Starautorin bereits einiges über sich preisgab, haben wir einfach die KI gebeten, uns mögliche Antworten zu halluzinieren. Folge 3 unserer beliebten Theaterserie Meine geniale Freundin ist übrigens ab 23.11.25 erneut im [K2] zu erleben.
Wen möchten Sie einmal bei Ihnen zum Essen einladen?
Mich interessieren keine berühmten Gäste, sondern Menschen, die Geschichten in sich tragen, ohne es zu wissen.
Haben Sie ein geheimes Talent?
Vielleicht das Verschwinden. Ich habe gelernt, anwesend zu sein, ohne gesehen zu werden.
Welche Musik würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Vermutlich Aufnahmen von Neapels Straßen am frühen Morgen.
Wie erklären Sie einem Außerirdischen Ihre Arbeit?
Ich sammle Emotionen, die zu schwer sind, um sie zu tragen, und verpacke sie in Wörter.
Wie kann man Sie beeindrucken?
Mit Ehrlichkeit, die nicht gefallen will.
Ihr Job als Filmtitel?
Schreibend verschwinden.
Das Buch ist geschrieben und Sie …? Ich gehe dann still davon, um mir wieder nahe zu kommen.
Sa 25. BLIND DATE* Das Überraschungskonzert für Neugierige 16.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Eintritt frei** SOAP & SKIN* GAST
KONZERT / Torso-Tour 2025 19.00 – 22.00 Uhr / Großes Haus / Preis K VERSCHWINDEN IN LAWINEN SCHAUSPIEL / Nach dem gleichnamigen Roman von Robert Prosser
19.30 – 20.55 Uhr / Kammerspiele / Abo SA1 / Preis KH HDM IN CONCERT: BALZTANZ Performance mit Alter und Neuer Musik, Volksmusik und Szene 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis KE Mi 29. THE ROCKY HORROR SHOW 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo FAM / Preis J Do 30. VERLOCKUNG
So 2. DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK PREMIERE MUSIKTHEATER / Oper in zwei Akten und einem Nachspiel von Leoš Janáček 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis L Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier VERLOCKUNG
19.30 – 21.00 Uhr / Kammerspiele / Abo LA3+ / Preis KG Mo 3. WENN SCHNECKEN HAUSEN WA JUNGES THEATER / Stückentwicklung mit Musik für junges Publikum Ab jetzt mobil unterwegs
Mi 5. JAZZ & APÉRO 2*
After Work Concert der Jazzabteilung
18.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KE THE ROCKY HORROR SHOW
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis J VERSCHWINDEN IN LAWINEN
20.00 – 21.25 Uhr / Kammerspiele / Abo HAM / Preis KH Do 6. THE ROCKY HORROR SHOW
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo D / Preis J SCREEN & SCORE: IM HERZEN DADA
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo M / Preis H AMORE TRICOLORE
SCHAUSPIEL / Eine musikalische Reise durch Bella Italia 20.00 – 22.20 Uhr / Kammerspiele / Preis KH
Sa 8. KLANGWELTBUMMEL ERLEBNIS MUSIK / Eine Entdeckungsreise durch das Haus der Musik Innbruck
Ab 11.30 Uhr / HDM Innsbruck, Diverse Säle & Foyers Eintritt frei**
THE ROCKY HORROR SHOW 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo SAB / Preis K VERLOCKUNG 19.30 – 21.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KG
So 9. KLANGWERKSTATT 1*
Die Oboe 10.30 & 14.30 / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KA MATINEE* Einführung zu Von Heimat und Tänzen 11.00 Uhr / Großes Haus / Eintritt frei**
GESCHICHTEN VOM FRANZ PREMIERE JUNGES THEATER / Von Christine Nöstlinger, in einer Bearbeitung von Michaela Senn und Uschi Oberleiter 14.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KD
Do 13. GESCHICHTEN VOM FRANZ* 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD
DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo L / Preis G
PREISKATEGORIEN FÜR DIE JEWEILIGE VERANSTALTUNG FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSITE UNTER WWW.LANDESTHEATER.AT
Fr 14. GESCHICHTEN VOM FRANZ
9.00 & 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD THE ROCKY HORROR SHOW 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo E / Preis K
ACADEMIE KONZERT: KONSACADEMIE Erich Höbarth und das Orchester des Tiroler Landeskonservatoriums 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal Abo HDMA / Preis GE VERSCHWINDEN IN LAWINEN 20.00 – 21.25 Uhr / Kammerspiele / Abo M2 / Preis KH
Sa 15. ARIADNE AUF NAXOS
MUSIKTHEATER / Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel von Richard Strauss 19.00 – 21.40 Uhr / Großes Haus / Abo SAA / Preis H AMORE TRICOLORE
19.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KH So 16. GESCHICHTEN VOM FRANZ 11.00 & 14.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KD MATINEE*
Einführung zu Zarah 47 - Das totale Lied 11.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei** SPAGHETTI, CROCODILE UND POPCORN!* ZUGABE: MUSIKVERMITTLUNG / Familienkonzert
The Fluteman with Orchestra Show 16.00 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis KA THE ROCKY HORROR SHOW 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo LA3 / Preis K
Mo 17. SPAGHETTI, CROCODILE UND POPCORN! ZUGABE: MUSIKVERMITTLUNG / Schulkonzert 9.00 & 10.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis KA Mi 19. 404: SHOW NOT FOUND TLT Late Night Special von und mit Florian Granzner und Kristoffer Nowak 20.30 Uhr / Probebühne 3 / Preis KB Treffpunkt: Bühneneingang
Do 20. GESCHICHTEN VOM FRANZ 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD 2. SYMPHONIEKONZERT
SÜSSER TRAUM / Werke von Gustav Mahler, Alma Mahler & Richard Strauss Mezzosopran Bella Adamova, Dirigentin Tianyi Lu 20.00 Uhr / Congress Innsbruck, Saal Tirol Abo SKD / Preis SB ORLANDO* ZLM SCHAUSPIEL / Schauspiel nach dem Roman von Virginia Woolf 20.00 – 22.30 Uhr / Kammerspiele / Abo D1 / Preis KG
Fr 21. GESCHICHTEN VOM FRANZ 11.00 Uhr / Kammerspiele / Preis KD THE ROCKY HORROR SHOW 19.30 Uhr / Großes Haus / Preis K 2. SYMPHONIEKONZERT
Foyer Kammerspiele: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Kristallfoyer Congress Innsbruck: 45 Min vor Konzertbeginn
KASSA & ABOSERVICE
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Von Heimat und Tänzen
DO / 29.1.26 / TANZ
Der Talisman
MI / 13.5.26 / SCHAUSPIEL
Don Quichotte
DO / 25.6.26 / MUSIKTHEATER
JETZT BUCHEN
JETZT BUCHEN JETZT BUCHEN 4. Symphoniekonzert
FR / 20.2.26
6. Symphoniekonzert
FR / 10.4.26 8. Symphoniekonzert
FR / 12.6.26
Die Fledermaus
SO / 15.2.26 / MUSIKTHEATER
Schwanensee
SO / 29.3.26 / TANZ
Café Schindler (WA)
FR / 22.5.26 / SCHAUSPIEL
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Haus der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1 (Haupteingang Rennweg) 6020 Innsbruck T +43 512 52074-4 F +43 512 52074-338 E kassa@landestheater.at Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr / Sa 10.00 – 18.00 Uhr Sonn- und feiertags geschlossen Abweichende Öffnungszeiten möglich