Das außerirdisch-durchgeknallte Kult-Rockmusical um den sexy Despoten Frank’n’Furter: «The Rocky Horror Show» kommt endlich wieder nach Innsbruck!
«Eine heilige Kunst»
Die Zusammenarbeit zwischen Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss gehört zu den wichtigsten und produktivsten der ganzen Operngeschichte. Hofmannsthal inspirierte den Komponisten mit Libretti von enorm geistreicher Sprachbehandlung, einer ganz eigenen Musikalität und legte dabei im Rosenkavalier der Marschallin und in Arabella der Titelheldin unsterbliche Sätze wie «Die Zeit, die ist ein sonderbar’ Ding» oder «Aber der Richtige, wenn’s einen gibt für mich auf dieser Welt» in den Mund. Und den jugendlich-stürmischen «Komponisten» in unserer Eröffnungspremiere Ariadne auf Naxos lässt er beschwören: «Musik ist eine heilige Kunst». Unterbrochen wurde die Zusammenarbeit der beiden Genies für die 1924 in Dresden uraufgeführte Komödie Intermezzo die leider nur noch viel zu selten auf den Spielplänen steht. Mit Ariadne auf Naxos verbindet sie, dass Strauss hier all seine Meisterschaft in der Orchestrierung an einem vergleichsweise kleinen Apparat und nicht am Riesenorchester der Elektra beweist. Virtuose kammermusikalische Finesse in Reinkultur!
1. SYMPHONIEKONZERT Nachtzauber
Manfred Trojahn Herbstmusik ÖEA Richard Strauss Vier Zwischenspiele aus der Oper Intermezzo op. 72 TrV 246 Max Reger Eine romantische Suite nach Gedichten von J. von Eichendorff op. 125 Dirigent Gerrit Prießnitz 23. & 24.10.25 20.00 UHR CONGRESS INNSBRUCK, SAAL TIROL KONZERTEINFÜHRUNG
Diese Facette in seinem Werk in Oper und Konzert in Verbindung zu bringen, war mir ein besonderes Anliegen zu Spielzeitbeginn, daher erklingen im ersten Symphoniekonzert des TSOI neben einer Österreichischen Erstaufführung von Manfred Trojahn und Max Regers prachtvoller Romantischer Suite auch die stimmungsvoll-brillanten Vier Sinfonischen Zwischenspiele aus Intermezzo Ich freue mich darauf, Richard Strauss mit Ihnen auf der Opern- und Konzertbühne neu zu entdecken!
Gerrit Prießnitz
Chefdirigent TLT
PORTRÄT Emanuel Kaser
Ariadne auf Naxos: ein Künstlerporträt
Die Ausgangssituation ist schnell erklärt: Ein junger Komponist hat seine erste Oper geschrieben, die nun «im Hause des reichsten Mannes von Wien» zur Uraufführung kommen soll. Doch der schwer gelangweilte Mäzen hat sich als «heiteres Nachspiel» eine Commedia-Truppe eingeladen, deren Tanzmaskerade «Die ungetreue Zerbinetta und ihre vier Liebhaber» kurzerhand mit der heroischen Oper Ariadne fusioniert wird. Das Stück beginnt und die Komödiant:innen mischen sich ungefragt in die tragische Opernhandlung ein. TEXT Katharina Duda BILD Philotheus Nisch
Die zugrundeliegende Struktur von Strauss’ Ariadne auf Naxos ist ein klassisches Stück im Stück. Nicht nur das: Wir erleben im Vorspiel den Autor der Oper, die uns anschließend inklusive Ouvertüre und großem Schlussfinale vorgeführt wird. Und auch die Darsteller:innen beider Stücke – der heroischen Oper und der Stegreifkomödie – lernen wir kennen und von ihren Rollen in der Opernhandlung unterscheiden, wobei Zerbinetta, wie wir erfahren, ohnehin «immer nur sich selber spielt». Man soll zwar vom Autor nicht auf sein Werk schließen – doch kommt man in dieser besonderen Konstellation gar nicht umhin, die zentralen Themen der Oper auf die Konflikte
IMPRESSUM
Theaterzeitung 11. September 2025
Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung
HERAUSGEBER, MEDIENINHABER UND FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck, Rennweg 2, 6020 Innsbruck, T +43 512 52074, tiroler@landestheater.at, www.landestheater.at
Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel von Richard Strauss
Musikalische Leitung Gerrit Prießnitz, Regie Nina Russi, Bühne Susanne Gschwender, Kostüme Annemarie Bulla, Video Robi Voigt, Dramaturgie Katharina Duda, Johanna Wildling & Diana Merkel PREMIERE 20.9.25 19.00 UHR GROSSES HAUS
und Personen des Vorspiels zu beziehen. Umso mehr, als sich diese Konflikte durch die Einmischungen Zerbinettas in der Opernhandlung fortsetzen. Während Ariadne in ihrem einsamen Exil auf Naxos ihren Erinnerungen an den untreuen Theseus nachhängt, stört Zerbinetta mit ihrer Truppe die Trauerszene durch eine beschwingte Rede auf die ewig neuen Möglichkeiten wechselnder Liebhaber. Ariadne solle sich ganz einfach den nächsten anlachen! Die Szene ist die metaphorische Fortsetzung der entscheidenden Konflikte im Vorspiel. Hier ist es der Komponist, der sich mit Zerbinettas «untreuem» Lebenswandel konfrontieren muss. Sein erster Eindruck ist dabei durchaus günstig: «Wer ist dieses entzückende Mädchen?», fragt er seinen Musiklehrer. Erst als er erfährt, was seiner Oper blüht und welche Rolle eben jenem Mädchen in dem Fiasko zugedacht ist, ändert er seine Ansichten. Doch Zerbinetta hat ihre eigenen Pläne. «Und wenn ich hineinkomme, wird’s [das Stück; A.d.V.] schlechter?», fragt sie den Komponisten, nur um ihn daraufhin gekonnt und «mit äußerster Koketterie, scheinbar ganz schlicht» um den kleinen Finger zu wickeln, indem sie von sich selbst als einer tragischen Gestalt spricht. Während sie munter «scheine», sei sie doch in Wirklichkeit traurig und sehne sich «nach dem einen, dem sie treu sein könnte […] bis ans Ende». Der Komponist, für den die Welt in Heilige und Unheilige, in Zerbinettas und Ariadnes zerfällt, glaubt, die Frau seiner Träume vor sich zu sehen: «Du bist wie ich, das Irdische unvorhanden in deiner Seele». Doch Zerbinetta eilt zum Auftritt und in die Arme ihrer vier Compagnons, die sie mit den üblichen unflätigen Grimassen der Commedia dell’Arte begrüßen. Keine Tragödin, sondern eine Frau so durch und durch von dieser Welt, die dem Komponisten dermaßen zuwider ist, dass er lieber in seiner eigenen «erfrieren, verhungern, versteinern» möchte, als sich kompromissweise mit ihren Zumutungen zu arrangieren. So endet das Vorspiel, das Stück im Stück. Die Oper beginnt, der Vorhang hebt sich auf eine wüste Insel und die in Trauer versteinerte Ariadne. Doch die Komposition erlebt das Publikum wie sie gedacht war. Nichts ist wie geschrieben oder geplant. Durch die Einmischung Zerbinettas hat auch in der Oper das Leben seine Finger im Spiel, lassen sich Begegnungen nicht vermeiden und scheint die kompromisslose Operntragik oft geradezu komisch – nur um dann doch ihre «Flügel zu schwingen». Diese Oper ist kein in Stein gemeißeltes Werk auf schneeweißem Büttenpapier. Sie ist ein Stück lebendiges Theater.
Lieber Robert, du bist in doppelter Funktion in die Produktion eingebunden – Autor und Performer / Schauspieler. Wie kam es dazu?
FEIERABEND MIT «DRUMBADOUR»
Als Duo nennen sie sich «Drumbadour», der Alpbacher Autor und Performance-Künstler Robert Prosser und sein kongenialer DrumPartner Lan Sticker. In der Uraufführung von Prossers Romanadaption Verschwinden in Lawinen sind die beiden nun erstmals Teil eines Theaterensembles. Unsere Dramaturgin Uschi Oberleiter traf sich mit ihnen auf einen Absacker in Caruso’s Theatercafé.
Robert Prosser Wie sich ein eigener Text auf die Bühne bringen lässt, diese Frage interessiert mich schon seit Langem. Bisher bin ich als Erzähler aufgetreten und habe gemeinsam mit Lan Sticker Spoken Word Performances entwickelt, die auf den eigenen Büchern basieren. Jetzt wartet eine besondere Herausforderung auf mich, nämlich nicht nur vorzutragen, sondern den eigenen Text auch zu spielen.
Mit einem Lawinenabgang geht in erster Linie das Bild einer gewaltsamen Verschüttung einher. Kann eine Lawine auch etwas freilegen?
Robert Prosser Im Roman ist die Lawine durchaus metaphorisch zu verstehen. Als eine Zerstörung, die durch ein Leben wälzt, wie der Verlust eines geliebten Menschen. Oder der Tourismus, der in die Tiroler Täler einfällt. Es bleibt die Frage, wie sich trotz allem etwas bewahren und retten lässt. Woran hält man fest, wie will man die eigene Erinnerung gestalten: Das sind Fragen, die durch diese imaginären Lawinen gestellt werden.
Als Duo «Drumbadour» performt ihr schon länger gemeinsam, wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Robert Prosser Ich habe früher schon mit Musikern experimentiert, und als ich diese Auftritte professioneller gestalten wollte, wurde mir Lan empfohlen. Wie sich zeigte, passte das Zusammenspiel ganz hervorragend, aufgrund dieser Chemie stehen wir nun seit rund fünf Jahren gemeinsam auf der Bühne.
AUF EIN WIEDERSEHEN – WIEDERAUFNAHMEN 25/26
ORLANDO
Schauspiel nach dem Roman von Virginia Woolf
Virginia Woolf schuf mit der fiktiven Biografie Orlando im Jahr 1928 eine geistreiche Liebeserklärung an die Diversität. Orlando wird im Laufe der Erzählung vom Mann zur Frau und entdeckt sich über drei Jahrhunderte lang immer wieder neu.
WIEDERAUFNAHME
27.9.25 SCHAUSPIEL KAMMERSPIELE PREIS KG
Wie würdest du euren «Sound» beschreiben, Lan? Lan Sticker Ich würde sagen, eine Wucht an Sounds, die wie eine Lawine auf einen prallen mit viel Spannung und Klang. Unser Sound ist sehr eigen, zum Teil massiv und kraftvoll. Ich denke, unsere Konstellation, Spoken Word mit Schlagzeug und zum Teil auch mit BassSynth, unterscheidet unsere Performances auch von anderen.
VERSCHWINDEN IN LAWINEN
Nach dem gleichnamigen
Roman von Robert Prosser
Uraufführung Regie Mira Stadler, Bühne Jenny Schleif, Kostüme Monika Lechner, Musik Lan Sticker, Dramaturgie Uschi Oberleiter
PREMIERE 19.9.25 20.00 UHR KAMMERSPIELE
MATINEE 14.9.25 FOYER GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH
Könntest du dir ein zweites Instrument an deiner Seite vorstellen?
Lan Sticker Ich träume schon immer wieder von anderen Instrumenten, da wäre für mich als Schlagzeuger ein Kontrabass an erster Stelle. Oder eine Trompete?
In deinem Roman, Robert, entscheiden sich gleich mehrere Personen für ein Leben in den Bergen. Fasziniert dich das Eremitendasein?
Robert Prosser
Der Rückzug, ja, und vor allem die Herausforderung, in den Alpen abseits des Tourismus etwas Eigenes zu suchen. Was Berge mit LanSticker
AMORE TRICOLORE
Eine musikalische Reise durch Bella Italia
Brütende Hitze auf der Piazza –da tun sich Sehnsüchte auf: nach Meer, Strand, Aperitivo, Pasta und la musica – nach la dolce vita! Amore Tricolore – das sind Italo-Songs, spannende Geschichten und italienische Lebensfreude pur!
Ein Bäumlein steht im Walde ganz still und stumm. Still und stumm? Von wegen! Ein Baum ist ein riesiger Tummelplatz mit vielen unterschiedlichen Mitbewohner:innen: von der Ameise bis zum Zaunspecht. Eine musikalische Entdeckungsreise mit viel Humor, auf Deutsch und Italienisch.
WIEDERAUFNAHME 4.11.25 JUNGES THEATER MOBIL PREIS KM
jemandem machen, wie sie auf ganz unterschiedliche Art auf Menschen einwirken, das ist als literarischer Stoff ungemein spannend.
Robert, wenn du als Einsiedler leben würdest, dann wäre Lan … Robert Prosser der Dachs, der nachts um die Hütte poltert.
Lan, wenn du als Einsiedler leben würdest, dann wäre Robert … Lan Sticker Der schlaue Fuchs, der mich bis zum Morgengrauen unterhält. :)
VON 1,5 – 3 JAHRE
KLANGSPIEL: IM WIND Theaterabenteuer für die Allerkleinsten mit Musik, ohne Sprache Er singt in Kaminen, pfeift durch Türschlitze und lässt bunte Blätter tanzen: Wind! Nach einer musikalisch gerahmten, wortlosen Erzählung können Kinder die Bühne und die Instrumente erkunden. So, wie man das eben mag, wenn man erst eineinhalb Jahre alt ist. Oder drei.
WIEDERAUFNAHME 11.10.25 JUNGES THEATER [K2] PREIS KA
ROTZ UND WASSER
Eine Stückentwicklung, bei der kein Auge trocken bleibt
AB 7 JAHREN
Heulen, plärren, weinen – eines ist klar: Alle Menschen tun es. Und wir begeben uns auf eine humorvolle Forschungsreise. Von der Freuden- bis zur Wut- über die Krokodilsträne wird alles unter die Lupe genommen. Natürlich mit viel Musik, einer Prise Anatomie und ganz persönlichen Geschichten.
WIEDERAUFNAHME 29.1.26 JUNGES THEATER [K2] PREIS KA
CAFÉ SCHINDLER
Nach der biografischen Erzählung Café Schindler von Meriel Schindler Das Café Schindler war ein pulsierendes soziales Zentrum in Innsbruck – bis die Nazis kamen. Die zutiefst berührende Familiengeschichte von Enteignung und Vertreibung, und vom Holocaust in Tirol, kehrt auf die Bühne zurück.
Kooperation Israelitische Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Stadtarchiv / Stadtmuseum Innsbruck, Das Schindler
WIEDERAUFNAHME 30.4.26
SCHAUSPIEL GROSSES HAUS PREISE G / H
IM WEISSEN RÖSSL
Singspiel in drei Akten frei nach dem Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg Am schönen Wolfgangsee betreibt Wirtin Josepha die illustre Hotelpension. Hier treffen Berliner Fabrikbesitzer auf schöne Sigismünder und pfiffige Töchter auf charmante Anwälte. Liebe und Verstrickungen sind hier vorprogrammiert! WIEDERAUFNAHME 27.9.25
ARIADNE
ÜBERBORDENDER IRRSINN IN GLAM-ROCK
Bei der Uraufführung konnte niemand ahnen, was für ein weltweiter Kult gerade entstanden war. Regisseur Paul Spittler über Geschichte und Gegenwart der Rocky Horror Show und des schillernden Despoten in deren Zentrum.
REQUISITENSUDOKU
In unserer Requisiten-Werkstatt ist etwas durcheinander gekommen … In jeder Reihe und in jeder Spalte sollte jedes Requisit nur einmal vorkommen.
Kannst du die fehlenden Bilder ergänzen und unser Requisiten-Rätsel lösen?
«Frank’n’Furter ist das schillernde Zentrum eines überbordenden Irrsinns.»
Paul Spittler Regisseur
Seit über 50 Jahren auf der Bühne – die Rocky Horror Show ist Legende. Lieber Paul, wo liegen die Wurzeln des Welthits?
Paul Spittler Die Geschichte ist ziemlich einzigartig. Die Uraufführung fand 1973 zwar im berühmten Royal Court Theater in London statt, aber auf einer winzigen Studiobühne vor nur 63 Zuschauer:innen. Erst später kamen größere Bühnen, schließlich sieben Jahre im Londoner Westend. Österreich musste bis 1983 auf eine Erstaufführung warten. Es ist eben kein Disney-Musical, sondern etwas viel Lüsterneres, Verbotenes, Gefährliches. Es spielt mit Sexualität, mit Geschlecht, mit Perversion, mit Fetischen und Freiheitsbegriffen, für die viele damals (und manche heute noch) nicht bereit waren.
Was bedeutet dieser Ursprung für eine Inszenierung 2025?
Man kann sich schon ein wenig auf diesen Kultstatus verlassen, muss aber auch ein wenig Staub von der glänzenden Oberfläche pusten. Sind Queers heute wirklich noch die exotischen Aliens, als die sie in der Glam-Rock-Ära gezeich-
net wurden? Wie erzählen wir sexuelle und geschlechtliche Befreiung, Selbstbestimmung und Lustprinzipien heute?
Frank’n’Furter ist ein gewaltbereiter Despot, aber auch extrem sexy. Wie siehst du diese Figur und die Welt, die er sich geschaffen hat?
Frank’n’Furter ist das schillernde Zentrum eines überbordenden Irrsinns: ein Fabelwesen, eine sexy Fee und eine böse Hexe, ein Diktator und ein Gönner. Er ist ein einziger Widerspruch, verrücktes Genie, unglaublich manipulativ und enorm anziehend. Und das Schlimme (oder Faszinierende): Seine Jünger:innen machen alles mit! Eingenommen von seinem schillernden Charisma hinterfragen sie kaum, warum Frank lügt, betrügt und sogar mordet. Es gehört dazu, »der ist halt so” – ein bekanntes Muster von und gegenüber Machtmenschen, das wir bis heute beobachten können.
Was macht für dich Musical als Genre aus? Musik ist ein wunderbares Schmiermittel für schwierige oder brenzlige Themen – einfach weil uns die Musik ablenkt vom rationalen
THE ROCKY HORROR SHOW
Musical von Richard O’Brien
Musikalische Leitung Hansjörg Sofka, Regie Paul Spittler, Bühne & Video Nicole Marianna Wytyczak, Kostüme Tom Unthan, Choreografie Jasmin Avissar, Dramaturgie Sascha Kölzow
PREMIERE 11.10.25 19.00 UHR GROSSES HAUS
MATINEE 28.9.25 FOYER GROSSES HAUS EINTRITT FREI, ZÄHLKARTEN ERFORDERLICH
Nachdenken und hinlenkt zu einer emotionalen Wahrnehmung, die Irrationalität zulässt. Das Genre Musical setzt dieses Prinzip noch direkter um, mit populären, einfacheren Melodien, die dahin zielen, wo sie wahrgenommen werden sollen – im Falle der Rocky Horror Show irgendwo zwischen Zwerchfell, Magengrube, Intimbereich und zentralem Nervensystem. Zudem darf gut gemachtes Musical etwas, das z.B. reines Sprechtheater nicht oft darf: kitschig sein. Und das liebe ich natürlich!
«Gut gemachtes Musical darf kitschig sein. Das liebe ich natürlich!»
theater- und konzertpädagogische Workshops in Schulklassen von Reutte bis Alpbach, von Prutz bis Brixlegg. 51
Zugabe-Konzerte für junges und jung gebliebenes Publikum, im Haus der Musik und mobil von Lienz bis Polling, von Schmirn bis Sautens.
371
Sänger:innen im stimmgewaltigen Chor beim 1. großen Mitsingkonzert im Tiroler Landestheater
Wie viele KLANGs kannst du finden?
Wie viele SPIELe kannst du finden?
Wie viele WINDe kannst du finden?
EIN BEATBOXER IM KLASSISCHEN SYMPHONIEORCHESTER?
Gute Frage! Er nimmt sein Mikro und sorgt für einen richtig guten Groove. Das ist zwar noch nicht so ungewöhnlich, weil guten Groove gibt’s im Symphoniekonzert durchaus auch. Aber der Beatboxer macht diesen ausschließlich mit seinem Mund und seiner Stimme. Eine höchst faszinierende Kunst aus der urbanen Subkultur des Hip Hop, die in den 1980er Jahren in New York ihren Ausgang nahm. Was für ein Glück, dass wir hier in Tirol derart talentierte und aufstrebende junge Beatboxer haben, die die Kunst des Beatboxens bestens beherrschen und die große Lust haben, sich mit uns, dem Tiroler Symphonieorchester, auf ein musikalisches Experiment einzulassen: Samuel Plieger ist 21 Jahre jung und bereit für dieses künstlerische Abenteuer. Als Gast und Duo-Partner bringt er Paul Pichler mit, mit dem ihn seit 2021 eine Freundschaft verbindet.
TEXT Martina Natter BILD Samuel Plieger
Woher kommt denn eigentlich der Name «Beatboxen»?
Samuel Plieger Der Begriff «Beatboxen» stammt aus den 1980ern: In New York ersetzten damals vor allem Afroamerikaner:innen aus sozial benachteiligten Schichten Drumcomputer – sogenannte Beatboxen – mit Mund und Stimme und schufen so einen zentralen Bestandteil der Hip-Hop-Kultur.
«Im Konzert ist es meine Rolle zu zeigen, wie Beatbox und Orchester zusammenklingen können – solistisch und im Zusammenspiel mit klassischen Instrumenten.»
Samuel Plieger Beatbox und Konzeption
7.
Kantinengespräche –Der Podcast des Tiroler Landestheaters
Rüschen,
VON BEETHOVEN
BIS BEATBOX
Ein Konzert mit Beatboxer und klassischem Orchester Beatbox & Konzeption Samuel Plieger, Beatbox (als Gast) Paul Pichler «UkU», Musikalische Leitung Daniel Spaw, Konzeption & Dramaturgie Martina Natter Tiroler Symphonieorchester Innsbruck 7. & 8.10.25 JEWEILS 19.30 UHR HAUS DER MUSIK INNSBRUCK, GROSSER SAAL
Und wie macht ihr das genau?
Samuel Plieger Beim Beatboxen setzen wir Zunge, Lippen, Stimmbänder und Atmung ein, um Rhythmen und Melodien zu erzeugen. Durch das Kombinieren verschiedener Techniken, oftmals gleichzeitig, entstehen neue Grooves und ganze Songs.
Wie war euer persönlicher Weg zum Beatboxen?
Paul Pichler Während der Corona-Pandemie stieß ich zufällig auf Beatbox-Erklärvideos auf YouTube. Schnell entwickelte sich aus einem kreativen Ventil meine größte Leidenschaft.
Samuel Plieger Als zehnjähriger Junge sah ich einen Beatboxer bei einem Live-Auftritt und war sofort begeistert. Heimlich begann ich zu üben, und nach dem Besuch meiner ersten Beatbox-Veranstaltung war ich Feuer und Flamme.
«Gemeinsam zeigen wir, was als Duo möglich ist: Wir batteln uns, ergänzen uns und treten gemeinsam mit dem Orchester in einen musikalischen Dialog.»
Paul Pichler amtierender Staatsmeister im Beatbox 2024
Elisabeth Voget eder&
Die Schauspielerin Marie-Therese Futterknecht und die Kostümbildnerin Elisabeth Vogetseder blicken hinter die Kulissen, an die unbekannten magischen Orte des Theaters. «Identität zeigt sich oft über das, was ich anziehe», sagt Marie-Therese Futterknecht und lässt durchs Schlüsselloch in die geheimen Orte hinter die Kulissen blicken. Sie erklärt, wie Kleidung ihr zu einer gewissen Körperlichkeit verhilft, wer die
«Es ist schwierig, zwischen der eigenen Eitelkeit, dem Kostüm und der Figur unterscheiden zu können.»
Marie-Therese Futterknecht Schauspielerin
Damen ohne Namen sind und wie schwierig es ist, zwischen der eigenen Eitelkeit, dem Kostüm und der Figur zu unterscheiden. Elisabeth Vogetseder hingegen ist immer in ihre Kostüme verliebt, hat einen exklusiven japanischen Tuchhändler, bei dem sie die schönsten Stoffe bestellt und erklärt, warum auch die Unterwäsche von Bedeutung ist.
«Das beste Kostüm, ohne dass es gespielt wird, ist nutzlos.»
Elisabeth Vogetseder Bühne & Kostüme
Die Kantinengespräche sind ein Podcast, der Hintergrundinformationen und Stückeinführungen rund um das Theater bietet. Sie lernen Künstlerinnen und Künstler aus aktuellen Produktionen von vielen Seiten kennen. Im Gespräch mit der Gastgeberin und Kulturjournalistin Verena Gruber bieten sie spannende Einblicke hinter die Kulissen der Theaterbühne, klären Fragen unserer Gegenwart und erzählen von beruflichen und persönlichen Leidenschaften. Der Podcast ist Radio für Theater-, Musik- und Tanzfans! So können Sie sich bequem und einfach zuhause auf die Vorstellung einstimmen oder das Gesehene im Nachhinein reflektieren. Kantinengespräche erscheint regelmäßig als lose Reihe und ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
e c h t
Paul Spittler, Regisseur der Rocky Horror Show, bei der Bauprobe im Großen Haus
Die Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck als größte Kultureinrichtung von Tirol und Westösterreich sucht Verstärkung als:
GRAFIKER:IN (M/W/D) in Vollzeit (40 Wochenstunden)
Das Tiroler Landestheater und das Haus der Musik
Innsbruck öffnen ihre Türen, Bühnen sowie versteckte Ecken und bieten in und um die beiden Häuser ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Wir freuen uns auf Ihren und euren Besuch!
ZEITSPRUNG
STIFTER UNTER STROM: PHILIPP HOCHMAIR ELEKTRISIERT MIT DER HAGESTOLZ
Was passiert, wenn ein Schauspieler mit Rockstar-Attitüde auf einen Klassiker der Biedermeierzeit trifft? Wenn Beats auf Bildungsbürgertum prallen und Adalbert Stifter plötzlich klingt wie ein Soundtrack für die Gegenwart? Dann entsteht etwas wie Philipp Hochmairs Der Hagestolz – ein Projekt, das Literatur, Musik und Performance zu einem sinnlichen Gesamterlebnis verschmelzen lässt.
TEXT Wolfgang Laubichler BILD Stephan Brückler
Anlässlich seines 50. Geburtstags hat sich Hochmair selbst ein Geschenk gemacht: eine radikale Neuinterpretation von Stifters 1844 erschienener Novelle. Gemeinsam mit seiner Band Die Elektrohand Gottes verwandelt er die Geschichte des jungen Victor und seines einsamen Onkels in ein elektrisierendes Bühnenstück – irgendwo zwischen Lesung, Konzert und Theatertrip. «Ich wollte diesen Text aus dem Biedermeier ins Heute holen», sagt Hochmair. Und das gelingt ihm mit Verve. Die Sprache bleibt
Stifter, aber der Sound ist Jetztzeit: elektronische Klanglandschaften, Live-Looping, Gitarren, Percussion. Die Musik pulsiert, treibt, trägt – und macht die inneren Konflikte der Figuren körperlich spürbar.
Im Zentrum steht die Begegnung zweier Männer: der eine jung, neugierig, voller Fragen; der andere alt, verbittert, voller Reue. Es geht um Lebensentscheidungen, um verpasste Chancen, um die Frage: Wie wollen wir leben?
WORT & MUSIK: DER HAGESTOLZ VON ADALBERT STIFTER Adaptiert für die Bühne von
Hochmair nennt es ein «elementares Zwiegespräch zwischen zwei Generationen». Und genau das macht es so aktuell. Wer Hochmairs Jedermann reloaded oder den Schiller-Balladen-Rave kennt, weiß: Hier wird nicht vorgelesen, hier wird gelebt. Der Hagestolz ist kein Museum, sondern ein Experiment und eine Einladung, Literatur neu zu entdecken. Für alle, die sich nach Tiefe sehnen, ohne auf Tempo zu verzichten. Wer Stifter noch nie mochte, wird ihn hier lieben lernen. Und wer ihn schon liebt, wird ihn neu hören.
Verlockende Früchte
Die erste neue Tanzproduktion trägt den verheißungsvollen Namen Verlockung und feiert am 10. Oktober in den Kammerspielen ihre Uraufführung. Verantwortlich für den Doppel-Tanzabend sind zwei internationale Gäste: Francesca Frassinelli und Douglas Lee.
TEXT & FRAGEN Stefan Späti
Der Brite Douglas Lee ist ein sehr renommierter, international tätiger Choreograf. Bereits während seiner Tanzkarriere als Solist am Stuttgarter Ballett begann er, eigene Kreationen zu schaffen. Er entwickelte seither Choreografien für wichtige Häuser wie Stuttgart, das New York City Ballet, das Zürcher Ballett, Staatsballett Berlin, Netherlands Dance Theater II, Ballett Mainz, Dortmund, Nürnberg und viele mehr. Nun konnte er mit einer neuen Kreation, die er eigens für das Tanzensemble des TLT schafft, für den Doppel-Tanzabend Verlockung gewonnen werden. Lee teilt sich den Abend mit der italienischen Choreografin Francesca Frassinelli, die sich dem Innsbrucker Publikum bereits mit ihrer höchst dynamischen Choreografie Unfamiliar Connections im DreierTanzabend Rausch vorgestellt hat. Die beiden schicken das Tanzensemble zusammen mit dem Publikum auf eine mythische Zeitreise. Douglas Lee nimmt sich für sein Stück Lotos-Eaters der Erzählung der Lotosesser oder Lotophagen aus der Odyssee an. Dabei handelt es sich um ein Inselvolk, das nichts lieber tat, als sich von der berauschenden Wirkung der Früchte des Lotosbaums verwöhnen zu lassen. Francesca Frassinelli thematisiert für ihr Stück NoPleasure Pain die Schöpfungsgeschichte, genauer: den
«Eine entscheidende Inspirationsquelle für dieses Stück ist Patrick Süskinds Roman Das Parfum.» Francesca Frassinelli Choreografin
Sündenfall. Wie sie den Mythos von Adam, Eva und dem Apfel für die Bühne umsetzt, beantwortet sie in den folgenden drei Fragen:
Was für eine Geschichte erzählst du in No-Pleasure Pain?
Francesca Frassinelli Es sind mehrere Geschichten, die sich ineinander verweben. Ich greife dafür den Sündenfall aus der Bibel auf – also Adam, Eva und die Verlockung durch den Apfel. Den Fokus lege ich aber keinesfalls auf eine religiös-moralische Bewertung, sondern auf menschliche Sehnsüchte und geheime Wünsche, die insbesondere im Kopf stattfinden. Dabei ist Sexualität ein wichtiger Aspekt sowie die Fragen: Was darf man, was ist konform, was verstößt gegen die Regeln und wer bestimmt das? Der Apfel steht für Versuchung, für Erkenntnis, vielleicht für Schuld. Man begeht etwas, und dann erkennt man: Es war falsch. Aber gerade dieses Eingeständnis macht es teilbar – macht es menschlich.
Was hat dich zu deiner inhaltlichen Wahl inspiriert?
Francesca Frassinelli Eine entscheidende Inspirationsquelle für dieses Stück ist Patrick Süskinds Roman Das Parfum. Anziehung zwischen Menschen wird stark über die Sinne geleitet. Der Duft spielt da eine wichtige Rolle, in ihm sind die ganze Seele, die Identität und die sexuelle Identität einer Person enthalten. Und er regt die Fantasie an. Sich zu einer Person hingezogen zu fühlen, kann ja oft rein im Kopf stattfinden, ohne direkten physischen Austausch.
Welche Objekte auf der Bühne unterstützen dich bei der Umsetzung?
Francesca Frassinelli
Mein Bühnenbild besteht lediglich aus einem fahrbaren Bett, das zu einem Tisch umfunktioniert werden kann. Wie das Bett wird auch ein Tisch gern geteilt, es vereint zwei oder mehr Menschen zum Austausch, Beisammensein, zur Geselligkeit. Insbesondere spielt das Teilen hier eine Rolle – das Teilen von Bett und Tisch – und auch von Essen. Womit der Apfel wieder ins Spiel kommt. Der Apfel war ein Angebot. Etwas, das gereicht wird, das man annehmen oder ablehnen kann. War es falsch, den Apfel anzunehmen? Wie kann es falsch sein, bevor ich die Konsequenzen kenne? Mit diesen Fragen werden wir uns für die Kreation zu einer Musikauswahl von Johann Sebastian Bach, des britischen Komponisten und Cellisten Peter Gregson, der Harfenistin Lavinia Meijer und des japanischen Komponisten Ryūichi Sakamoto auseinandersetzen.
RUPERT HUBER
Rupert Huber, Komponist, Dirigent und Performance-Künstler, verbindet Klang, Raum und Sprache zu einzigartigen Erlebnissen. Am 10.10.25 gestaltet er im Großen Saal des Haus der Musik Innsbruck das Projekt Towards a new sense of Melos, das Musik und Wort neu verschmelzen lässt.
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen? Charles Uzor.
Hast du ein geheimes Talent? Ja, hab ich, aber ich sag nicht, welches. Ist ja geheim.
Welche Musik würdest du auf die einsame Insel mitnehmen? Keine. Ich trommle und singe dazu. Das Meer ist besonders inspirierend.
Wie erklärst du einem Außerirdischen deine Arbeit?
Wie erklärt man einem klassischen Orchestermusiker ein Stück von Cage?
Wie kann man dich beeindrucken? Wenn ein Imam jede beliebige Stelle aus dem Koran jederzeit auswendig singen kann.
Dein Job als Filmtitel? Ich bin Komponist und Dirigent. Das sind Berufe, keine Jobs.
Die Probe ist getan und du …? Ich bin froh – Proben sind prinzipiell schrecklich.
Angelika Luz erforscht mit Stimme, Szene und Raum die Grenzen des Musiktheaters. In BalzTanz am 25.10.25 im Großen Saal des Haus der Musik Innsbruck verbindet sie Improvisation, Vokalkunst und interdisziplinäre Ausdrucksformen – Musik als sinnlich-intellektuelles Erlebnis im Dialog mit Raum und Publikum.
Wen möchtest du einmal bei dir zum Essen einladen?
Den Sachkundigen einer Vogelwarte.
Hast du ein geheimes Talent? Für manche offen, für manche geheim: Neue Musik vom Blatt singen.
Welche Musik würdest du auf die einsame Insel mitnehmen? Sonaten von Domenico Scarlatti, die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach und Vogelgesänge.
Wie erklärst du einem Außerirdischen deine Arbeit?
Mit Jandl’s lichtung: manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern. werch ein illtum!
Wie kann man dich beeindrucken?
Mit philosophischen Gedankengängen, bei denen ich die Architektur nachbauen muss, um sie zu verstehen.
Dein Job als Filmtitel?
Im Auge des Tornados.
Die Probe ist getan und du …? Ich schlafe und träume die Korrekturen.
Fritz Rainer, Philipp Hochmair, Hanns Clasen
Choreograf Douglas
Choreografin Francesca Frasinelli
R7FOTODANZA
PROGRAMM
KLANGSPIEL: IM WIND WA VON 1,5 BIS 3
SEPTEMBER
So 7. MATINEE Einführung zu Ariadne auf Naxos 11.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei**
Do 11. KLANGSPUREN: ERÖFFNUNGSKONZERT GASTKONZERT / Tiroler Festival für Neue Musik 20.00 Uhr / SZentrum Schwaz, Silbersaal Karten beim Veranstalter
So 14. MATINEE
Einführung zu Verschwinden in Lawinen 11.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei**
Fr 19. VERSCHWINDEN IN LAWINEN UA SCHAUSPIEL / Nach dem gleichnamigen Roman von Robert Prosser 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo PK & PKplus / Preis KH Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier
Sa 20. ARIADNE AUF NAXOS PREMIERE MUSIKTHEATER / Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel von Richard Strauss 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo P & Pplus / Preis L Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier So 21. TATÄÄ! – EIN FEST AM PLATZ Sind Tänze die schöneren Sätze? 13.00 – 18.00 Uhr / Tiroler Landestheater & Haus der Musik Innsbruck / Eintritt frei** Mi 24. ARIADNE AUF NAXOS
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis G Do 25. VERSCHWINDEN IN LAWINEN 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo L1 / Preis KH Fr 26. ARIADNE AUF NAXOS
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo M / Preis H Sa 27. IM WEISSEN RÖSSL WA MUSIKTHEATER & SCHAUSPIEL & TANZ / Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky 19.00 – 21.40 Uhr / Großes Haus / Abo SAA / Preis H ORLANDO WA SCHAUSPIEL / Schauspiel nach dem Roman von Virginia Woolf
Adaptiert für die Bühne von Philipp Hochmair 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis GH So 28. MATINEE*
Einführung zu The Rocky Horror Show 11.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei**
ARIADNE AUF NAXOS
19.00 Uhr / Großes Haus / Abo UL / Preis H VERSCHWINDEN IN LAWINEN 19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo LA3+ / Preis KH Di 30. MUSIKALISCHER FEIERABEND*
Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck zu Gast im Kulturbogen55 19.00 Uhr / Kulturbogen55 / Eintritt frei**
OKTOBER
Mi 1. CONTAKT 1 Alte Musik im Gespräch
19.00 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KA Do 2. IM WEISSEN RÖSSL
19.30 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Abo D / Preis G Fr 3. KUSCHELKONZERT 1 AB 0 Inklusives Familienkonzerterlebnis
9.00 / 10.15 & 11.30* Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KA IM WEISSEN RÖSSL 19.30 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Abo E / Preis H
ORLANDO 20.00 – 22.30 Uhr / Kammerspiele / Abo FAM1 / Preis KG Sa 4. ARIADNE AUF NAXOS
19.00 Uhr / Großes Haus / Abo SAB / Preis H VERSCHWINDEN IN LAWINEN 19.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KH So 5. HDM IN CONCERT: WERNER-PIRCHNER-PREIS 2025 Finalkonzert: Tuba und Fagott 10.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis GD MATINEE Einführung zu Verlockung 11.00 Uhr / Kammerspiele / Eintritt frei** IM WEISSEN RÖSSL 19.00 – 21.40 Uhr / Großes Haus / Preis H ORLANDO 19.30 – 22.00 Uhr / Kammerspiele / Abo FAM2 / Preis KG
Di 7. VON BEETHOVEN BIS BEATBOX AB 14
ZUGABE / Ein Konzert mit Beatboxer und klassischem Orchester 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis KE
Mi 8. VON BEETHOVEN BIS BEATBOX AB 14 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis KE Do 9. BACKSTAGE FÜHRUNG
17.15 Uhr / Treffpunkt: Haupteingang Großes Haus / Preis KA ARIADNE AUF NAXOS
19.30 Uhr / Großes Haus / Abo L / Preis G ORLANDO 20.00 – 22.30 Uhr / Kammerspiele / Abo FAM3 / Preis KG Fr 10. IM WEISSEN RÖSSL
19.30 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Preis H WORT & MUSIK: TOWARDS A NEW SENSE OF MELOS Als wenn ein Singen von Ferne … 19.30 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis GE VERLOCKUNG UA TANZ / Tanzstücke von Douglas Lee & Francesca Frassinelli 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo PK & PKplus / Preis KG Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier Sa 11. THEATERLABOR
ZUGABE / Von Heimat und Tänzen 10.00 – 19.00 Uhr / Probebühne 2 / Preis € 50 Treffpunkt: Bühneneingang
PREISKATEGORIEN FÜR DIE JEWEILIGE VERANSTALTUNG FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSITE UNTER WWW.LANDESTHEATER.AT
JUNGES THEATER / Musikalische Performance für junges Publikum 10.30 & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA
THE ROCKY HORROR SHOW PREMIERE SCHAUSPIEL & MUSIKTHEATER / Musical von Richard O’Brien 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo Pplus / Preis M Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier VERSCHWINDEN IN LAWINEN 19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo SA4 / Preis KH So 12. KLANGSPIEL: IM WIND VON 1,5 BIS 3 10.30 & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA 1. SONNTAGSMATINEE
11.00 Uhr / HDM Innsbruck, Großer Saal / Preis KA
ARIADNE AUF NAXOS
19.00 Uhr / Großes Haus / Abo LA3 / Preis H VERLOCKUNG
19.30 Uhr / Kammerspiele / Abo UL+ / Preis KG
Mi 15. JAZZ & APÉRO 1* After Work Concert der Jazzabteilung
18.30 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KE IM WEISSEN RÖSSL ZLM 19.30 – 22.10 Uhr / Großes Haus / Abo C / Preis G
Do 16. KLANGSPIEL: IM WIND VON 1,5 BIS 3 10.00 Uhr / [K2] / Preis KA
ARIADNE AUF NAXOS
19.30 Uhr / Großes Haus / Preis G VERLOCKUNG 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo D1 / Preis KG
Fr 17. KLANGSPIEL: IM WIND VON 1,5 BIS 3 10.00 Uhr / [K2] / Preis KA
THE ROCKY HORROR SHOW 19.30 Uhr / Großes Haus / Abo M / Preis K VERSCHWINDEN IN LAWINEN 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo E1 / Preis KH
Sa 18. KLANGSPIEL: IM WIND VON 1,5 BIS 3 10.30 & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA
SCHAUSPIEL / Eine musikalische Reise durch Bella Italia 19.30 – 21.50 Uhr / Kammerspiele / Preis KH Im Anschluss: Öffentliche Premierenfeier
So 19. KLANGSPIEL: IM WIND VON 1,5 BIS 3 10.30 & 14.30 Uhr / [K2] / Preis KA
MATINEE Einführung zu Die Ausflüge des Herrn Brouček 11.00 Uhr / Foyer Großes Haus / Eintritt frei** THE ROCKY HORROR SHOW 19.00 Uhr / Großes Haus / Abo UL / Preis K VERLOCKUNG 19.30 Uhr / Kammerspiele / Preis KG
Mi 22. CONTAKT 2 19.00 Uhr / HDM Innsbruck, Kleiner Saal / Preis KA VERLOCKUNG 20.00 Uhr / Kammerspiele / Abo C1 / Preis KG
*Ausverkauft; evtl. Restkarten an der Abendkassa! **Zählkarten erforderlich UA Uraufführung ÖEA Österreichische Erstaufführung WA Wiederaufnahme GAST Gastspiel ZLM Zum letzten Mal Hunger auf Kunst & Kultur: «Kulturpass»-Veranstaltungen Einführung / Foyer Großes Haus: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Foyer Kammerspiele: 20 Min vor Vorstellungsbeginn, Kristallfoyer Congress Innsbruck: 45 Min vor Konzertbeginn
KASSA & ABOSERVICE
Haus der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1 (Haupteingang Rennweg) 6020 Innsbruck T +43 512 52074-4 F +43 512 52074-338
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