März 2026 - Jahrgang 45 - Nr. 3
MÄRZ
INDUSTRIAL ENGINEERING NEWS & Produktion: 10 KI Auf dem Weg zum energieautarken Industriestandort
16 Maschinensicherheit:
Fit für 2027: Was sich mit der neuen EU-Maschinenverordnung wirklich ändert
18 Sensorik: Mehr Speed mit IOLink: Praxistipps für Ingenieure
20 Sensorik: KI-gestütztes
Condition Monitoring für rotierende Maschinen
Die Vorteile der Cloud optimal nutzen
ISSN : 2031-9193
© Deutsche Messe
Seite 12
clever, komfortabel – Sichere 14 Kalt, Positionserfassung im Tiefkühllager
Neu auf ien-dach.de:
Exklusiv-Interview mit Dr Jochen Köckler, Deutsche Messe Seite 8
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Beiträge und Produkte mit einem Klick finden: Robotik, Energieeffiziente Produktion, Künstliche Intelligenz und mehr…
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20. – 24. April 2026
THINK TECH FORWARD Globaler Treffpunkt für industrielle Transformation, wo Innovation und Verantwortung zusammenkommen, um die Zukunft der Produktion zu gestalten. www.hannovermesse.de/hm26
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THINK TECH FORWARD
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editorial
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Liebe Leserinnen und Leser, die Tage werden länger und wärmer, und damit steht – wie in jedem Jahr – mit der Hannover Messe wieder eine der größten industriellen Messeveranstaltungen bevor. Anlässlich der vom 20. bis 24. April stattfindenden Messe haben wir mit Dr. Jochen Köckler, dem Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Messe AG, gesprochen. 2026 wird einige Änderungen bringen: von der neuen räumlichen Aufteilung über die erstmals eingerichtete „Defense Production Area” bis hin zur neuen Center Stage, auf der führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Forschung Einblicke in ihre Arbeit und Gedanken gewähren sollen. Wir werden natürlich wieder vor Ort sein, um die Messe mit ihren Neuheiten und Trends zu begleiten und für Sie darüber zu berichten. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen natürlich auch Lösungen und Trends vor, die Sie bei der Bewältigung aktueller industrieller Herausforderungen unterstützen können. So stellt beispielsweise der Beitrag auf Seite 12 ein Konzept vor, das die durch Cloudanbindung möglichen Vorteile nutzt, um Visualisierungs- und Bedienkonzepte von Maschinen zu verändern. Welche Veränderungen die europäische Maschinenverordnung ab dem kommenden Jahr bringen wird, zeigt der Beitrag auf Seite 16, und der Beitrag auf Seite 18 will aufzeigen, welchen Praxisnutzen die konsequente IO-Link-Einbindung Ingenieuren bringen kann. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.
JAPAN • Ichiro Suzuki Incom Co. Ltd. Tel: +81-(0)3-3260-7871 isuzuki@INCOM.co.jp
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4 Nächste Ausgabe April: Hannover Messe Produkte und Lösungen für die intelligente und energieeffiziente Automation Sensorik & Messtechnik 5
Nachrichten aus der Industrie
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Neue Produkte
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Exklusiv-Interview: Fokus auf industrielle Schlüsseltechnologien Wir haben uns mit Dr Jochen Köckler, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Messe AG über die anstehende HANNOVER MESSE und die Neuheiten und Änderungen für 2026 unterhalten.
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IK & Produktion: Auf dem Weg zum energieautarken Industriestandort
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Automatisierung: Die Vorteile der Cloud optimal nutzen In der Automatisierung geht der Trend zu cloudbasierten Steuerungen: Durch ihren Einsatz kann das produzierende Gewerbe seine Kosten deutlich senken.
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Automatisierung: Kalt, clever, komfortabel – Sichere Positionserfassung im Tiefkühllager
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Maschinensicherheit: Fit für 2027: Was sich mit der neuen EUMaschinenverordnung wirklich ändert – Fokus auf Cybersicherheit, KI und Cobots
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Sensorik: Mehr Speed mit IO-Link: Praxistipps für Ingenieure
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Sensorik: KI-gestütztes Condition Monitoring für rotierende Maschinen
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Sensorik: Multifunktionssensor für die Erfassung von Umweltund Maschinendaten
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Neue Produkte
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Index und Veranstaltungen
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Mitsubishi Electric hat mit Herrn Yoshida einen international erfahrenen Manager zum neuen Präsidenten der Factory Automation Division für die EMEA-Region ernannt. Der gebürtige Japaner begann seine Karriere bereits 1992 im Werk Nagoya, dem Zentrum für die Entwicklung industrieller Automatisierungstechnologien von Mitsubishi Electric. Seither bekleidete er verschiedene Führungspositionen innerhalb des Konzerns, darunter die Leitung der Entwicklung von Frequenzumrichtern sowie zuletzt als Geschäftsführer der Factory Automation Division in Indien und als Leiter des Field Engineering Centers in Japan. Mit seiner Ernennung im Oktober 2025 verfolgt Yoshida eine klare strategische Ausrichtung: Die Transformation von Mitsubishi Electric hin zu einem lösungsorientierten Partner für OEMs, Systemintegratoren und Endanwender in Europa weiter voranzutreiben. Dabei bringt Yoshida nicht nur seine technische Expertise, sondern auch eine persönliche Verbundenheit mit: „Ich freue mich sehr, meine Karriere bei Mitsubishi Electric nun in Europa fortsetzen zu können. Nach vielen spannenden Stationen weltweit ist es mir eine Ehre, in dieser Schlüsselregion Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit unseren Kunden die Zukunft der Automatisierung aktiv zu gestalten.“
CONTACT wird Core Member im KI-Innovationspark IPAI
Fraunhofer Verbundprojekt sucht nach Ersatz für Flourpolymere
Künstliche Intelligenz (KI) ist die Schlüsseltechnologien der Zukunft und beeinflusst unsere Gesellschaft und Wirtschaft bereits heute schon maßgeblich. Um eine führende Rolle in der KI-Wertschöpfung einzunehmen, ist eine verantwortungsvolle Nutzung, die auf europäischen Werten und digitaler Souveränität aufbaut, essenziell. Genau hier setzt der IPAI (Innovation Park Artificial Intelligence) in Heilbronn an. Als KI-Innovationsplattform bündelt der IPAI die Expertise von führenden KI-Expert*innen und zahlreichen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, dem öffentlichen Sektor und Start-ups, um den ethischen und nachhaltigen Einsatz von KI voranzutreiben. CONTACT Software hat schon frühzeitig in KI investiert und stellt mit CONTACT Fourier AI eine ganzheitliche Architektur bereit, die KI in jeder Phase des Produktlebenszyklus verankert. Durch diese Mitgliedschaft trägt CONTACT nicht nur zur Gestaltung ethischer und nachhaltiger KI-Standards bei, sondern profitiert auch vom intensiven Austausch mit dem Netzwerk, Best-Practice-Ansätzen und maßgeschneiderten Education-Formaten. Das unterstützt den Softwareanbieter maßgeblich dabei, die Anforderungen von Unternehmen aus verschiedenen Industrien frühzeitig zu verstehen und zielgerichtet in seine KI-Lösungen einzuarbeiten.
In dem neu initiierten Projekt „FLUORBEST“ befasst sich ein Konsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF mit der Substitution von Fluorpolymeren in technischen Anwendungen. Der Fokus liegt auf der Entwicklung einer Bewertungsmethodik, die technische und (öko)toxikologische Aspekte integriert. Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), setzt „FLUORBEST“ auf KI-gestützte Datenanalysen und eine semantisch strukturierte Datenbasis. Industrieunternehmen profitieren von Entscheidungsgrundlagen und innovativen Ansätzen zur Bewertung von Alternativen in ausgewählten technischen Anwendungen. Interessierte sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Forschende des Fraunhofer LBF haben zusammen mit weiteren Fraunhofer-Instituten und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) das Verbundprojekt „FLUORBEST“ ins Leben gerufen, um Substitutionspotenziale für Fluorpolymere systematisch zu erschließen. Dem Konsortium gehören auch das Fraunhofer IWM (Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM), IFAM (Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung) und ITEM (Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin) an. Es wird durch einen Beirat aus Industrie, Wissenschaft und Verbänden ergänzt.
Bild: Contact Software
Jens Delliehausen wird neuer CSO bei Schmersal Am 1. März 2026 hat Jens Delliehausen die Position des Chief Sales Officer (CSO) bei der K.A. Schmersal GmbH & Co. KG, und damit die globale Verantwortung für den Vertrieb, übernommen. In dieser Funktion wird er die internationale Vertriebsorganisation strategisch weiterentwickeln und neue Wachstumsimpulse setzen. Delliehausen berichtet direkt an den geschäftsführenden Gesellschafter Philip Schmersal sowie Managing Director Michael Ambros und verantwortet den weltweiten Vertrieb sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene. Er kommt vom Automatisierungsspezialisten Lenze zur Schmersal Gruppe. Der 54-jährige verfügt über ausgeprägte Führungserfahrung im Vertrieb und ist spezialisiert auf die Transformation und Weiterentwicklung von Vertriebsorganisationen, erfolgreiches Change-Management sowie die nachhaltige Stärkung von Marktposition und Vertriebserfolg – national wie international. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören die Steuerung und kontinuierliche Optimierung aller globalen Vertriebsaktivitäten, die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen sowie die Identifikation neuer Märkte und Wachstumspotenziale. Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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Bild: Fraunhofer LBF, Axel Nierbauer
Bild: Schmersal Group
Neuer Präsident für den Bereich Fabrikautomatisierung bei Mitsubishi Electric Europe
Mitsubishi Electric Europe
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N° 3 - MÄRZ 2026
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6 FLEXIBLER SICHERHEITSBEGRENZER
INTELIGENTE 3D-KAMERA
Einfache Integration durch universellen Eingang
Echtzeit-Tiefenmessungen mit vordefinierten Vorlagen
Dank seines universellen Eingangs für Druck, Durchfluss, Temperatur und Füllstand lässt sich der JUMO safetyM TA flexibel an unterschiedlichste Prozessanforderungen anpassen. Die frei konfigurierbare VotingFunktion ermöglicht einen sicheren Betrieb auch im degradierten Anlagenzustand (1oo2D Voting-Prinzip), wodurch nicht kritische Maschinenstillstände und Ausschussproduktionen effektiv reduziert werden. Zusätzlich bietet das Gerät eine Min- und Max-Überwachung sowie eine einstellbare Zeit für den degradierten Betrieb, was die Anlagenverfügbarkeit weiter maximiert. Der Begrenzer ist zertifiziert für SIL 2/SIL 3 (IEC 61508) und PL c/PL d (ISO 13849).Die flexible Konfiguration verschiedener SIF-Szenarien, wie 1oo2D-Voting, 2oo2 und STB/STW, macht den JUMO safetyM TA zu einem wertvollen Neuzugang der JUMO Safety Performance-Familie. Durch die einfache Integration in bestehende Systeme und die hohe Kompatibilität mit unterschiedlichen Anwendungen profitieren Kunden von einer zukunftssicheren und effizienten Lösung für ihre Sicherheitsanforderungen. Der Begrenzer ist einsetzbar für anspruchsvolle Anwendungen in der Thermoprozesstechnik, Prozessindustrie, Pharmaindustrie, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in Molkereien und Brauereien.
Die Contrinex 3D-Smart-Kamera ist eine kompakte und kostengünstige Lösung für die Echtzeit-Tiefenmessung mit integrierter Bildverarbeitung. Die Kamera wurde für mittelgroße bis große Objekte entwickelt. Sie erfasst und wertet 3DBilder sofort aus, sodass klare Pass-/Fail-Ergebnisse ohne externen PC oder Beleuchtung geliefert werden. Die 3D-Smart-Kamera wird mit vorinstallierten Anwendungsfällen für gängige industrielle Aufgaben geliefert: Dazu zählen Mehrzonen-Entfernungsmessungen, Vollständigkeits-prüfungen und Objektdimensionierungen. Mit der intuitiven Smart Vision-Konfigurations-App können Bediener Anwendungsfälle ohne Programmierung konfigurieren und anpassen. Darüber hinaus lassen sich in der App Einstellungen über IO-Link speichern und neu laden, um unterbrechungsfreie Produktionsabläufe zu gewährleisten. Die Begleit-App, die mit iOS-, Androidund Windows-Geräten kompatibel ist, bietet drahtlose Konnektivität, Live-Bild-Streaming und eine geführte Einrichtung. Benutzer können auf eine Bibliothek mit vorkonfigurierten Anwendungsfällen zugreifen, Objekte über einen Schritt-für-Schritt-Assistenten trainieren, die Leistung in Echtzeit überwachen und benutzerdefinierte Konfigurationen speichern oder neu laden - so werden Bildverarbeitungsaufgaben schnell, intuitiv und ohne Fachpersonal zugänglich.
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MINIATUR-LINEARMODUL MIT SPINDELANTRIEB
WELLGETRIEBE IN EXTRAKURZER BAUFORM
Kompakte Lösung für Hublängen von bis zu 300 mm
Plus bei Drehmoment und Lebensdauer in gleicher Größe
Das neue igus Linearmodul mit Spindelantrieb drylin SLW-0620Ds08 ermöglicht laufruhige Hublängen von bis zu 300 mm, arbeitet komplett schmierfrei und ist PTFE-frei sowie PFAS-geprüft. Das neue Miniatur-Modul ist geeignet für den Einbau in Automationslösungen mit begrenztem Bauraum, etwa in Laborrobotern mit beweglichen Pipettierköpfen, die Proben automatisch aufnehmen, verteilen und wieder ablegen. Das Modul ist nur 22 mm hoch und 32 mm breit. Erhältlich ist es in den Farben silber und schwarz eloxiert. Trotz seiner kompakten Bauweise ermöglicht das neue Miniatur-Linearmodul einen Hubweg von bis zu 300 mm. Die neue Lösung ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 200 mm/s. Möglich macht das ein dryspin Steilgewinde, bei dem die Gewindesteigung so hoch ist, dass eine Umdrehung einer Steigung von 40 mm entspricht. Der Spindeldurchmesser beträgt 8 mm, um Steifigkeit und Laufruhe gewährleisten zu können. Die maximale statische, axiale Tragfähigkeit liegt bei 50 N, die maximale radiale Tragfähigkeit bei 200 N. Die Linearachse drylin SLW-0620-Ds08 ist für Einsatzbereiche mit hohen Hygieneanforderungen konzipiert. Der Schlitten bewegt sich auf einer Aluminiumschiene über Gleitlager aus dem iglidur JPF, einem PTFE-freien und PFAS-geprüften Werkstoff, sodass Anwender bereits auf mögliche EU-Regulierungen vorbereitet sind.
Mit der neuen ShortgetriebeTechnologie sprengt Nabtesco bisherige Grenzen und eröffnet der Robotik und Automation neue Spielräume in Bezug auf Kompaktheit, Effizienz, Verfügbarkeit und Produktivität. Die neuen Shortgetriebe liefern 120 % Drehmoment und 140 % Lebensdauer (10.000 h statt Marktstandard 7.000 h) bei gleicher Baugröße - verglichen mit herkömmlichen kurzbauenden Wellgetrieben. Das höhere Nenndrehmoment wirkt sich auch positiv auf das wiederholbare Spitzenmoment, das Beschleunigungsmoment sowie die Grenzmomente für Not-Aus, Ratcheting, Buckling und Kollision aus und erhöht diese um rund 20 %. Die höhere Leistungsdichte eröffnet Konstrukteuren neue Möglichkeiten: kleinere Baugrößen, leichtere Anschlusskonstruktionen sowie Material- und Kosteneinsparungen. Gleichzeitig verbessert die längere Lebensdauer die Maschinenverfügbarkeit und reduziert Stillstandszeiten. Die Shortgetriebe decken ein Drehmomentspektrum von 4,5 bis 115 Nm ab und sind als Hutgetriebe (Hat type gear, HTG) und Topfgetriebe (Cup type gear, CTG) realisierbar. Sie verfügen über eine Hohlwelle und bieten ausreichend Platz, Versorgungsleitungen, Kabel und Schläuche durch das Innere des Getriebes zu führen. Das erlaubt eine platzsparende Medienführung.
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7 LÜFTERLOSES 7 ZOLL MULTITOUCH-PANEL
PANEL PC MIT 21,5"-DISPLAYDIAGONALE
Mit HTML5 und OPC-UA Kommunikation
Für anspruchsvolle Visualisierungen an der Maschine
Das 7-Zoll-Web-HMI-Portfolio von SIGMATEK hat Zuwachs bekommen: das ET 0711-02 überzeugt mit starker Performance und brillanter HTML5-Visualisierung. Der schwarze Aluminium-Rahmen in Verbindung mit einem stabilen Stahl-Gehäuse macht das Panel zur idealen Wahl für anspruchsvolle Industrieumgebungen, in denen neben moderner Visualisierung auch mechanische Robustheit gefragt ist. Das Bedienpanel kommt mit einem Quad-Core EDGE3Technology Prozessor mit vier Prozessorkernen (4x 1,6 GHz), 2 GB LPDDR4 RAM sowie 8 GB microSD Speicher. Damit können auch umfangreiche Anwendungen performant und flüssig dargestellt werden. Die Abmessungen des Displays betragen 193 x 130 x 37 mm (B x H x T). Das lüfterlose HMI ist mit einer projiziert-kapazitiven Glasfront ausgestattet, die eine präzise und komfortable Bedienung mittels Mehrfingergesten ermöglicht. Das 7-Zoll-Widescreen-Display mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel sorgt für eine klare, kontrastreiche Darstellung von Maschinen- und Prozessdaten. Zur Erstellung der Visualisierung steht der LASAL VISUDesigner (HTML5) mit einer Vielzahl vorgefertigter Bedienelemente und Controls zur Verfügung, wodurch sich moderne Benutzeroberflächen effizient umsetzen lassen.
Kontron erweitert die Panel PC-Serie KPanel S um eine 21,5"-Displayvariante. Das neue Display bietet eine brillante Darstellung und bleibt dank Anti-Glare- und Anti-FingerprintOberfläche auch unter schwierigen Lichtverhältnissen gut ablesbar. Der PCAP-Touchscreen lässt sich mit bis zu 10 Fingern bedienen, eine Eingabe mit Handschuhen wird ebenso unterstützt und das Risiko von Fehleingaben effektiv durch Tropfen- und Handballenerkennung minimiert. Das gehärtete Glas erfüllt die Schutzklasse IK06 und ist für den industriellen Dauereinsatz auch unter härtesten Bedingungen ausgelegt. Wie alle Varianten der KPanel S-Serie ist auch die neue 21,5"-Version rundum IP65-geschützt. Das geschlossene Metallgehäuse mit passiver Kühlung ermöglicht einen wartungsfreien Betrieb, eine lange Lebensdauer und eine hohe Systemverfügbarkeit. Die Systeme sind für unterschiedliche Tragarm-Konzepte ausgelegt; der I/O-Zugang erfolgt komfortabel über eine rückseitige Klappe mit Scharnier. Für kundenspezifische Anpassungen an den Maschinenarbeitsplatz ist optional eine Erweiterungseinheit erhältlich, über die sich zusätzliche Befehls- und Meldegeräte wie Schalter, Anzeigen, RFID-Module oder Not-Aus-Schalter integrieren lassen. Drahtlose Kommunikation kann über WiFi 6 und Bluetooth realisiert werden.
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ULTRA-KOMPAKTER IPC FÜR DIE DIN-SCHIENE
SAUGGREIFER FÜR ELEKTRONIKBAUTEILE
Lüfterloses Design für kritische Gateway-Anwendungen
Greifermaterial für ESD-sicheren & abdruckarmen Griff
OnLogic hat den neuen, ultrakompakten Industrie-Computer CL260 vorgestellt. Er ist für Zuverlässigkeit und einfache Integration im modernen Edge-Computing entwickelt worden. Der CL260 erfüllt die Nachfrage nach intelligenten und zuverlässigen Gate- ways, die einfach zu integrieren sind und bietet eine zuverlässige Datenverarbeitung direkt am Edge. Das neue Modell wurde speziell entwickelt, um Analysen und Entscheidungsfindungen vor Ort zu ermöglichen, indem er Daten sicher direkt an der Quelle erfasst. Seine bahnbrechende Kombination aus Größe und unübertroffenem Preis-Leistungs-Verhältnis machen ihn zum idealen Edge-Gateway für den Einsatz in Anwendungen mit hohem Datenaufkommen wie Remote-Datenerfassung, Digital Signage-Steuerung und industrielle Prozessüberwachung. Damit entfällt die herkömmliche Kostenbarriere, die mit der Skalierung von langlebiger, leistungsstarker Hardware verbunden ist. Der CL260 misst nur 115 x 30 x 82 mm und ist für die DINSchienenmontage optimiert. Für eine kosteneffiziente Leistung wird er von effizienten Intel® N-Series-Prozessoren angetrieben. Er verfügt über einen Anschlussblock für eine RS-232/422/485Serial-Verbindung und eine Stromversorgung mit 12-24 V DC.
Mit dem neuen Sauggreifermaterial HT1-ESD von Schmalz können empfindliche Elektronikbauteile sicher bewegt werden. Der Werkstoff löst gleich mehrere kritische Probleme der Elektronikfertigung: Er hinterlässt kaum Abdrücke auf Bauteilen, schützt zuverlässig vor elektrostatischen Entladungen und hält Temperaturen bis 170°C stand. Das Hochleistungsmaterial kombiniert die Eigenschaften der beiden bereits bewährten Werkstoffe HT1 und NBR-ESD. Die HT1-Komponente sorgt für eine abdruckarme Handhabung, da sie nur minimale chemische Rückstände auf Bauteilen hinterlässt. Gleichzeitig widersteht sie Hitze bis 170°C, ohne ihre mechanischen oder chemischen Eigenschaften zu verlieren. Die hohe Ozonbeständigkeit und Verschleißfestigkeit verlängern die Lebensdauer der Sauggreifer erheblich. Risse oder Materialdegradation treten nicht auf, wodurch die Betriebssicherheit gewährleistet wird. Elektronikfertiger profitieren dank des neuen Materials HT1-ESD von sauberen Oberflächen, die den Ausschuss deutlich reduzieren. Wartungsund Stillstandszeiten sinken, die Maschinenverfügbarkeit steigt. Die Sauggreifer aus dem Material HT1-ESD eignen sich für unterschiedliche Anwendungen in der Elektronikfertigung: von Haushaltsgeräten über Verbraucherelektronik bis zur Halbleiterherstellung und Endmontage.
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exklusiv-interview
Fokus auf industrielle Schlüsseltechnologien Wir haben uns mit Dr Jochen Köckler, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Messe AG über die anstehende HANNOVER MESSE (20. bis 24. April) und die Neuheiten und Änderungen für 2026 unterhalten. IEN D-A-CH: Auch 2026 will die HANNOVER MESSE einer der globalen Hotspots für die Themen der industriellen Transformation sein. Welche Hauptbereiche hat die Messe und wie sind diese Bereiche thematisch untergliedert? Köckler: In diesem Jahr geht die HANNOVER MESSE mit einer neuen Themenstruktur an den Start. Automatisierung und Digitalisierung rücken räumlich und inhaltlich enger zusammen. Damit folgt die Messe einem klaren Trend: Software und Hardware wachsen in der Industrie immer stärker zusammen – von KI-gesteuerten Robotern über datenbasierte Fertigung bis hin zu digitalisierten Lieferketten. Die angepasste Themenstruktur gliedert sich in drei Hauptausstellungsbereiche: „Automatisierung & Digitalisierung“, „Energie & Industrieinfrastruktur“ und „Forschung & Technologietransfer“. Das neue Layout macht sichtbar, was in den Fabriken längst Realität ist: Prozesse und Technologien lassen sich nicht mehr getrennt betrachten. IEN D-A-CH: Das neue Geländekonzept soll die Strukturierung der Themen unterstützen. Welche Vorteile ergeben sich für die Besucher durch die Neuausrichtung auf dem Messegelände, und wie genau gestaltet sich diese? Köckler: Die neue Geländestruktur ermöglicht den Besuchern eine schnelle Orientierung. Erstmals haben wir in allen drei Hauptausstellungsbereichen Solution Labs installiert. Dort organisieren wir an jeweils einem zentralen Punkt Expert Stages, Masterclasses, Roundtables und Speed Datings. Während die Expert Stages frei zugänglich sind, müssen sich die Besucher im Vorfeld für eine Teilnahme an den anderen drei Formaten bewerben. Die Masterclasses geben einen
vertieften Einblick in Innovationen, Technologien und konkrete Anwendungen. Im Fokus stehen praxisnahe Use Cases, die Einordnung unterschiedlicher Lösungsansätze und die Gelegenheit, Fragen direkt mit Experten zu diskutieren. Beim Round Table diskutieren bis zu 10 Teilnehmende und ein Aussteller zu einem bestimmten Thema. Die Speed-Datings bieten Besuchern die Möglichkeit, in kurzen, rund siebenminütigen Gesprächen mit unterschiedlichen Ausstellern ins Gespräch zu kommen, um so unterschiedliche Perspektiven zu einem Thema zu erhalten. IEN D-A-CH: Die neue „Center Stage“ in Halle 25 wird einer der besonderen Bereiche der Messe sein. Auf welche Themen und Vortragende können sich die Fachbesucher freuen? Köckler: Die neue Center Stage ist DAS Highlight der HANNOVER MESSE. Rund 100 hochkarätige Sprecher*innen aus aller Welt stehen auf der Center Stage im Rampenlicht. Unter ihnen sind Vordenker*innen, Firmenlenker*innen, Wissenschaftler*innen und Politiker*innen, die mit Mut und Innovationsgeist erfolgreich neue Wege beschreiten und so zur Weiterentwicklung der industriellen Produktion beigetragen. Auf der HANNOVER MESSE geben sie exklusive Einblicke in ihre Arbeit, vermitteln praxisrelevantes Know-how und bieten eine klare Orientierung, wenn es um die Zukunft der Industrie geht. Zu den Sprecher*innen zählen unter anderem Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Digital Industries, Zhaopeng Chen, Gründer und CEO von Agile Robots SE, Julie Sweet, Vorstandsvorsitzende, Accenture, oder Amy Webb, Zukunftsforscherin & CEO, Future Today Institute. N° 3 - MÄRZ 2026
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Dr Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG. Bild: Deutsche Messe AG
IEN D-A-CH: Welche Sonderbereiche zu aktuell besonders wichtigen Themen der Industrie wird es auf der Messe geben? Welche Möglichkeiten haben Besucher, sich gezielt über ein bestimmtes Thema zu informieren – im Vorfeld und auf der Messe? Köckler: Am wichtigsten ist weiterhin die Aussteller- und Produktsuche auf unserer Website. Dort informieren sich die Besucher im Vorfeld über die Lösungen, die auf der HANNOVER MESSE gezeigt werden. Auf der Messe haben wir unter anderem themenbezogene Gemeinschaftsstände. Dazu zählt zum Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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Praxisrelevantes Know-How und Fachinformationen zu Innovativen Ansätzen werden auf zahlreichen Bühnen vermittelt. Thematisches Highlight wird die neue Center Stage in Halle 25. Bild: Deutsche Messe AG
Beispiel im Bereich Robotik der Application Park in der Halle 26. Dort stehen KI-basierte Wahrnehmungssysteme, autonome mobile Industrieroboter sowie humanoide Roboter im Mittelpunkt. Ein weiteres wichtiges Thema ist Cyber Security. Dieses Thema ist ebenfalls in der Halle 26 angesiedelt. Aufgrund der geopolitischen Veränderungen steigen die Anforderungen an die Cybersicherheit rasant. Dabei stehen insbesondere Industrieunternehmen unter wachsendem Druck. Dabei hebt Künstliche Intelligenz (KI) Angriffe und Verteidigung auf ein neues Niveau: KI wird 2026 zur dominanten Technologie in Angriff und Abwehr. Angreifer nutzen KI, um Phishing, Social Engineering, Schwachstellenanalyse und gesamte Angriffskampagnen zu automatisieren. Eine weitere Sonderpräsentation sind die AI Experience Pavilions in den Hallen 27 und 16. Dabei handelt es sich um einen interaktiven Ausstellungsbereich, in dem Besucher Künstliche Intelligenz (KI) direkt erleben und verstehen können. IEN D-A-CH: In Zusammenarbeit mit der DSEI wird auf der HANNOVER MESSE erstmals der Sonderbereich „Defence Production Area“ eingerichtet. An wen richtet sich dieser BeKostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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Bild: Deutsche Messe AG
reich und wo sehen Sie die Schnittstellen und Überschneidungen mit „klassischen“ Produktions- und Messethemen? Köckler: Mit der Defense Production Area haben wir einen neuen Ausstellungsbereich für moderne Produktionstechnologien im Bereich der Verteidigung geschaffen. Dort präsentieren Unternehmen konkrete Lösungen, wie die Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie ihre Fertigungskapazitäten schnell, effizient und sicher skalieren kann – eingebettet in das industrielle Umfeld und die internationale Reichweite der HANNOVER MESSE. Die Defense Production Area in Halle 26 bildet die zentrale Plattform für Hersteller und Zulieferer, deren Technologien, Maschinen, Anlagen oder Komponenten in der Fertigung sicherheitsrelevanter Produkte eingesetzt werden. Die neue Defense Production Area richtet sich insbesondere an Besucher aus der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie. Am Messedienstag veranstalten wir den Defense Day auf unserer Center Stage. Dort sprechen unter anderem Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender von Rheinmetall, Michael Schöllhorn, CEO Airbus Defence and Space, sowie Marc Wietfeld, CEO Arx Robotics.
IEN D-A-CH: Mit Brasilien als Partnerland der HANNOVER MESSE 2026 hätte man sich einen reibungsloseren Ratifizierungsprozess für das lang verhandelte Mercosur-Abkommen gewünscht. Trotzdem werden von der Messepartnerschaft positive Impulse für die langfristige Zusammenarbeit ausgehen. Welche Aussteller und Highlights erwarten die Messebesucher? Köckler: Auch wenn das Mercosur-Abkommen noch nicht vollständig ratifiziert wurde, forciert es doch schon die Zusammenarbeit zwischen Europa und den beteiligten südamerikanischen Ländern: Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Brasilien wird in Hannover seine Stärken in den Bereichen Digitalisierung, Innovation, internationale Entwicklung, natürliche Ressourcen und Nachhaltigkeit präsentieren. Der Hauptpavillon in Halle 12 konzentriert sich auf Innovation und Investitionsmöglichkeiten. Weitere Pavillons in den Hallen 11, 16, 17 und 26 befassen sich mit den Themen Automatisierung und Robotik, Digitalisierung, Energietechnologien, Maschinen- und Anlagenbau, Startups sowie Nachhaltigkeit. 36310 unter www.ien-dach.de
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10 KI & Produktion Auf dem Weg zum energieautarken Industriestandort Für ihren gemeinsamen Kunden, das Firmen-Doppel Giga Coating und System Trailers im Emsland, hat das Essener Unternehmen Greenflash in Kooperation mit STABL Energy ein intelligentes Energiesystem realisiert. Die Kombination aus Photovoltaik plus Energiespeicher aus recycelten E-Auto-Batterien wird von der neuen KI-basierten Software Greencore AI von Greenflash gesteuert. Das bietet energieintensiven Industrieunternehmen Vorteile, die in diesem Umfang bisher kaum machbar schienen. » Autor: Hendrik Knese, Greenflash GmbH In der Industrie ist die Energiewende längst angekommen, wenn auch mit unterschiedlichem Handlungsdruck für die jeweiligen Branchen. Themenkomplexe wie steigende Energiepreise und die Notwendigkeit, sich in Richtung erneuerbarer Energien zu positionieren, werden allerdings nicht mehr verschwinden. Unternehmen, die sich dem nicht stellen und zeitnah Antworten und Lösungen finden, riskieren nicht weniger als ein betriebswirtschaftliches Debakel. Solarstrom ja, aber bitte intelligent! Viele Unternehmen haben sich bereits für die Installation von Systemen entschieden, mit denen sie zumindest einen Teil ihres Energieverbrauchs selbst abdecken können, z.B. mit Photovoltaik. Prinzipiell ist das ein guter erster
Schritt, doch für die Experten von Greenflash greift die PV-Anlage auf dem Dach allein viel zu kurz. „Ohne intelligente Steuerung und ohne ein ganzheitliches Konzept lässt man mit einer simplen, ‚dummen‘ PV-Anlage nicht nur ein riesiges Potenzial ungenutzt liegen, sondern verliert sogar noch Geld“, erläutert Lennart Oklitz, Projektleiter bei Greenflash, die Zusammenhänge. „Das passiert an Tagen, an denen zu bestimmten Zeiten ein Überangebot an Strom vorhanden ist. Wer dann seinen selbst erzeugten, aber ‚überschüssigen‘ Strom ins Netz einspeist, zahlt dafür Geld – bis zu 1.000 Euro und mehr an nur einem Tag.“ Dazu gleich mehr. Für die Giga Coating GmbH und den Fahrzeugbauer System Trailers direkt daneben – beide
Auf den Hallendächern von Giga Coating und System Trailers sind Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 2 MWp installiert; gesteuert werden die Anlagen von der neuen KIbasierten Software Greencore AI von Greenflash. Bild: Greenflash GmbH N° 3 - MÄRZ 2026
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Unternehmen gehören zusammen und haben ihren Sitz in Twist bei Meppen im Emsland – hat sich die gemeinsame Geschäftsführung für ein solches intelligentes Energiesystem entschieden, wie es Greenflash entwickelt hat und umsetzt. Bei Giga Coating steht Europas modernste Oberflächenbeschichtungsanlage für die KTL Tauchlackierung und Pulverbeschichtung, in der auch große Werkstücke für die Industrie im vollautomatischen Betrieb beschichtet werden. Die Einbrennöfen benötigen viel Energie und brachten das Unternehmen dazu, Alternativen zu fossilen Brennstoffen zu finden. Auch bei System Trailers ist der Energiebedarf hoch, hier für die Schweißroboter, mit denen dort Anhänger und Sattelauflieger in verschiedensten Varianten, in kürzester Zeit und in großer Stückzahl gefertigt werden. Beide Unternehmen kamen 2022 auf Greenflash zu mit dem Wunsch, eine nachhaltige Lösung für die Energieversorgung zu entwickeln. Ganzheitliche Lösung mit über 2 MWp – und einem innovativen Speicher „Giga Coating und System Trailers sind für uns gleich aus mehreren Gründen besondere Kunden“, erzählt Lennart Oklitz. „Beispielsweise haben wir die ursprünglich zwei Anschlusspunkte für das Stromnetz zusammengelegt und haben damit jetzt ein System. Auch die PV-Anlagen beider Firmen wurden zunächst getrennt installiert, 390 kWp bei System Trailers und ca. 749 kWp bei Giga Coating. Wir haben sie in diesem Zuge dann ebenfalls zusammengelegt.“ Eine weitere, zeitgleich installierte PV-Anlage mit 1,2 MWp Leistung wurde von Greenflash zertifiziert und in Betrieb genommen. Oklitz Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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11 fährt fort: „Dadurch, dass wir bei diesem Projekt als Generalunternehmen aktiv sind, konnten wir die Weichen früh in Richtung einer ganzheitlichen, intelligenten Lösung stellen, inklusive Anbindung an die Strombörse. Ein weiterer, wichtiger Meilenstein war die nahtlose Integration eines Energiespeichers für den erzeugten Solarstrom. Diesen Speicher hat unser Partner STABL Energy gebaut, im Juni 2025 in einem 20-Fuß-Container angeliefert und mit uns zusammen in Betrieb genommen.“ Das Besondere an der Lösung von STABL ist das modulare Konzept, erklärt Dr. Nam Truong, CEO und Mitgründer des Unternehmens mit Sitz in München und einer Dependance in Berlin: „Während der Markt bei Speicherlösungen allgemein auf lange Batterieketten und Hochvoltbatterien setzt, sorgt unsere Architektur mit Batteriemodulen für höhere Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz. Wir sind damit in der Lage, sogar gebrauchte Batterien aus Elektroautos zu verwenden, ohne Abstriche bei Leistung und Lebensdauer zu machen. Das ist mit Blick auf Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft ein wichtiger Punkt.“
Im Inneren des Energiespeicher-Containers: Gut zu erkennen sind die einzelnen Batteriemodule, sie bestehen bei dieser Lösung aus Speichern für Elektroautos, die nie in Betrieb gegangen sind. Bild: Greenflash GmbH Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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Ein stationärer Batteriespeicher von STABL Energy ergänzt das bei Giga Coating und System Trailers installierte Energiesystem – damit kann das Unternehmen den selbst erzeugten Solarstrom zwischenspeichern, den Eigenverbrauch besser steuern, Lastspitzen kontrolliert verteilen sowie Stromkosten deutlich senken. Bild: Greenflash GmbH
Modulares Konzept mit MultilevelWechselrichter Der STABL-Batteriespeicher für die beiden Unternehmen im Emsland besteht aus insgesamt 288 Second-Chance-Batteriemodulen. Sie sollten eigentlich in Elektrofahrzeugen eingebaut werden, landeten aber zunächst im Regal, bevor sie ihre zweite Chance erhielten. Die nutzbare Speicherkapazität liegt bei 1.233 kWh, mit einer Leistung von 405 kW. Die Aufgabe des Speichers ist es, die auftretenden Lastspitzen zu glätten und Netzentgelte durch atypische Netznutzung kleinzuhalten. Dank des modularen Aufbaus lassen sich einzelne Batteriemodule während der gesamten Lebensdauer des Systems bei Bedarf schnell und flexibel austauschen. Ohne Speicher fehlt etwas Dem Gewerbespeicher kommt insofern eine große Bedeutung zu, weil er die Möglichkeit bietet, sich von der täglich wechselnden Dynamik des Strommarkts auch einmal abzukoppeln. Heißt: Den erzeugten, aber aktuell nicht benötigten Strom nicht unmittelbar ins Netz einspeisen zu müssen – mit den bereits erwähnten kostspieligen Folgen, wenn der Strompreis aufgrund des Überangebots negativ ist. Umgekehrt kann ein Unternehmen Strom zu besonders günstigen Zeiten einkaufen und im Speicher auf Vorrat halten, bis er
gebraucht wird. Projektleiter Lennart Oklitz: „Ein solches ganzheitliches System, wie wir es hier bei Giga Coating und System Trailers realisiert haben, bietet Unternehmen so viel mehr Möglichkeiten, ihre Energiekosten zu reduzieren, als es mit einer simplen PV-Anlage auf dem Dach machbar wäre.“ Doch mit dem Speicher ist das Energiesystem bei den Geschwisterunternehmen in Twist noch nicht ausentwickelt: Giga Coating und System Trailers sind inzwischen Partner für ein Pilotprojekt von Greenflash, mit dem das neue KI-basierte System zum Energiemanagement – Greencore AI – in der Praxis zeigt, was es kann. „In einfachen Worten steuert Greencore AI ein Energiesystem so, dass für den Kunden am Ende immer der beste Strompreis herauskommt“, so Lennart Oklitz. „Sobald beispielsweise erkennbar ist, dass der Strompreis negativ wird und das Einspeisen Geld kostet, riegelt unsere KI-basierte Software ab und verhindert, dass Strom ins Netz abfließt und Kosten verursacht. Wir haben schon jetzt Beispiele aus der Praxis, bei denen es schnell um Einsparungen im fünfstelligen Bereich geht, die dank Greencore AI erzielt werden.“ Mehr Informationen? Weiter geht es hier: https://www.ien-dach.de/bingo/36243. 36243 unter www.ien-dach.de
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12 automatisierungstechnik Die Vorteile der Cloud optimal nutzen In der Automatisierung geht der Trend zu cloud-basierten Steuerungen: Durch ihren Einsatz kann das produzierende Gewerbe seine Kosten deutlich senken. Als Spezialist für HMI-Komplettsysteme weiß ROSE, wo die größten Sparpotenziale bei den ausgelagerten Steuerungslösungen liegen. Eine Schlüsselrolle spielt das Geräte-Design. » Autorin: Katharina Lange, Marketingleitung Rose Systemtechnik GmbH Im Frühjahr 2025 startete Audi am Standort Heilbronn eine kleine Revolution: Die weltweit erste Karosserie-Fertigung, die auf einer virtuellen speicherprogrammierbaren Steuerung mit Sicherheitsfunktion von Siemens basiert. Die Steuerung befindet sich in einer lokalen Cloud und ermöglicht die flexible datengetriebene Produktion sowie die Überwachung und Steuerung der Fertigung in Echtzeit von jedem beliebigen Ort aus. Audi erhofft sich von der Implementierung der Cloud-Steuerung eine Steigerung der Agilität, Effizienz und Sicherheit in der Produktion. Das Ziel ist eine flexiblere, zukunftsfähige Fertigung. Cloud-basierte Steuerungen übernehmen die Aufgaben einer klassischen SPS – sie laufen aber nicht mehr auf einem Panel PC direkt an einem Arbeitsplatz in der Fertigung, sondern
in einem Rechenzentrum. Das befindet sich entweder auf dem Firmengelände oder bei einem externen Dienstleister. Die Monitore direkt an der Fertigungslinie dienen „nur noch“ der Visualisierung der an den dortigen Montageplätzen ablaufenden Arbeitsschritte. Auf ihnen wird keine Steuerungssoftware mehr gehostet. Software-SPS hat den Weg bereitet Die Verlagerung von Maschinen- und Prozesssteuerungen in die Cloud ist eine logische Weiterentwicklung der Software-SPSen, die sich in den letzten zehn Jahren mehr und mehr etabliert haben. Im Gegensatz zu einer klassischen Hard-SPS benötigen Software-SPSen keine spezifische Hardware mehr als Basis, sondern können auf normalen PCs
HMI-Komplettsystem von ROSE, beispielsweise in der Fertigung eines Herstellers von Verpackungen für Lebensmittel im Einsatz. Bild: ROSE Systemtechnik GmbH
betrieben werden. Der Anwender kann für die SPS also seine ohnehin vorhandene IT-Infrastruktur nutzen. Das spart Kosten und erhöht die Flexibilität, da sich die Steuerung schnell und einfach an sich ändernde Produktionsbedingungen anpassen lässt. Cloud-Steuerung ist für große Anlagen ideal Nachdem sich Software-SPSen immer weiter verbreiteten, war es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Schritt erfolgte: Die Auslagerung der Anlagensteuerung in die Cloud. „Das ist besonders bei komplexen Fertigungsanlagen sinnvoll“, meint Nils Stello, Geschäftsbereichsleiter HMI bei ROSE Systemtechnik. Er verantwortet bei ROSE die Entwicklung und Fertigung von Panel PC, Industriemonitoren, Steuergehäusen, Handbediengeräten sowie Geräteträgersystemen. Bei seinen Kundenbesuchen erfährt Stello aus erster Hand, was die Industrie aktuell beschäftigt. „Wir sind gerade mit einem namhaften Unternehmen im Gespräch, das sich vorstellen kann, in einigen Jahren seine gesamte Fertigung aus der Cloud zu steuern.“ Die Firma hat aktuell Panel PC von ROSE im Einsatz, die in einigen Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreichen werden. Nils Stello und seine Kollegen konzipieren deshalb schon jetzt die Nachfolge-Generation der Industrie-PC und definieren dazu die Anforderungen an die Gehäuse der neuen Geräte. Kompaktere Gehäuseform eröffnet viele Optionen Da durch den Einsatz einer virtuellen Steuerung auf den Panel PC in der Fertigung
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13 keine SPS mehr laufen muss, können die Gehäuse für die künftigen PCs des Kunden deutlich flacher als bisher designt werden. „Mit einer cloud-basierten Steuerung müssen die einzelnen PCs nicht mehr mit einem so leistungsstarken Prozessor wie heute ausgerüstet werden“, erklärt Nils Stello die Folgen der Virtualisierung. Bisher stieg die Verlustleistung des Mainboards von einer Panel PC-Generation zur nächsten auf zuletzt etwa 45 Watt. „Durch die Verwendung einer cloud-basierten Steuerung bräuchte man statt eines Mainboards nur noch ein Singleboard für den jeweiligen PC an der Fertigungslinie, und das hat eine Verlustleistung von lediglich rund 5 Watt“, so Stello. Das Board würde also kaum Wärme abgeben und damit gäbe es auch keinen Bedarf mehr für einen Rippenkühlkörper, der bisher viel Platz im Gehäuse der Geräte beansprucht. „Ich habe durch die Verwendung eines Singleboards ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten beim Gehäuse des Panel PC“, erzählt
Standsäulen als Halterung für Panel PC und mobile Endgeräte zählen ebenfalls zum Produktprogramm von ROSE Bild: ROSE Systemtechnik GmbH
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Die Panel PC werden modular gefertigt und können daher exakt an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung angepasst werden. Bild: ROSE Systemtechnik GmbH
Nils Stello. Der Anwender könnte z. B. ein Edelstahlgehäuse wählen, was vorher unter Umständen problematisch gewesen wäre, weil Edelstahl sich zusätzlich aufheizt und die Wärme schlecht abzuleiten ist. Das kleine Beispiel zeigt anschaulich, wie sich der Bauraum im Gehäuse der Panel PC durch den Umstieg auf eine Cloud-Steuerung verändert. Geringere Rechenleistung senkt die Gerätekosten Eine cloud-basierte Steuerung erweitert also zum einen die Design-Optionen bei Panel PC und ermöglicht zum anderen eine wesentlich kompaktere Konstruktion der Geräte. Diese beanspruchen nicht nur viel weniger Bauraum in der Applikation – sie sind dank der kleineren Platine auch günstiger in der Herstellung. „Ein Singleboard kostet in der Anschaffung etwa ein Fünftel des Preises eines Mainboards“, beschreibt Stello das Einsparpotenzial. Bei komplexen Fertigungsanlagen mit einer Vielzahl von Geräten kommen schnell größere Summen zusammen. Das vergleichsweise geringe Gewicht von Panel PCs in Anlagen mit cloud-basierter Steuerung wirkt sich auch auf die Auslegung des Geräteträgersystems aus, mit dem die Geräte an die Anwendung angebunden werden. Da die Tragarmsysteme wesentlich kleinere Las-
ten tragen müssen, können sie auch deutlich kleiner dimensioniert werden. „Wir bauen unser Geräteträger-Portfolio deshalb konsequent mit leichteren Ausführungen aus, die sich besonders für diese Anwendungen eignen.“ ROSE entwickelt seit über 40 Jahren anwendungsspezifische HMI-Komplettsysteme für verschiedenste Branchen. Die individuelle Beratung der Kunden und die enge Abstimmung mit ihnen ist fester Bestandteil der Arbeit von Nils Stello und seinen Kollegen. Mit dem Thema cloud-basierte Steuerungen und ihren Auswirkungen auf das eigene Produktprogramm beschäftigen sie sich schon seit einiger Zeit. In einigen Bereichen wird es Anpassungen und Veränderungen geben, in anderen nicht. „Die Virtualisierung von Steuerungen wird erst einmal ein Nischen-Thema für einige wenige, große Unternehmen sein“, ist sich Stello sicher. Sie wird ROSE umfassend bei der Transformation begleiten: „Wir entwickeln gemeinsam mit ihnen HMI-Lösungen, die die Vorteile virtueller Steuerungen hinsichtlich eines schlankeren, günstigeren Gerätekonzepts vollständig ausschöpfen.“ 36301 unter www.ien-dach.de
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14 automatisierungstechnik Kalt, clever, komfortabel – Sichere Positionserfassung im Tiefkühllager Die Früchte Jork GmbH aus Isny im Allgäu – ein familiengeführter Großhändler für frische Lebensmittel – hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das neue, vollautomatisierte Tiefkühllager ist in Betrieb. Was für Außenstehende vielleicht „nur“ nach einem weiteren Hochregal aussieht, bedeutet für das Unternehmen einen Quantensprung: schnellere Kommissionierung, optimierte Abläufe und deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als einer der führenden Lebensmittelgroßhändler der Region beliefert Früchte Jork rund 600 Gastronomie- und Hotelleriebetriebe im Umkreis von 180 Kilometern mit mehr als 13.000 Artikeln. Das stetige Wachstum brachte das bisherige manuelle Tiefkühllager, in dem bei minus 22 Grad mit Staplern kommissioniert wurde, an seine Grenzen. Gemeinsam mit Klinkhammer entwickelte die Eigentümerfamilie daher ein Konzept, das Lagerkapazität, Kommissionierleistung und Energieeffizienz auf ein neues Niveau
hebt. „Wir haben uns in den letzten Jahren vom traditionellen Obst- und Gemüsegroßhandel zum Frische-Dienstleister entwickelt. Das automatisierte Logistikzentrum ist ein weiterer Meilenstein unserer Wachstumsstrategie“, sagt Maximilian Jork, Geschäftsführer der Früchte Jork GmbH. Fünf Gassen voller Power Das neue, automatisierte Tiefkühllager verfügt über 26.280 Tablarstellplätze. Hier lagern die Waren platzsparend und energie-
Leuze Barcode-Positioniersystem FBPS 607i im Einsatz. (Bildquelle: Klinkhammer).
Automatisches Tiefkühllager mit über 26.280 Tablarstellplätzen. (Bildquelle: Früchte Jork). N° 3 - MÄRZ 2026
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effizient – und verlassen das Lager ebenso vollautomatisch, wie sie hineinkommen. Die Ware-zur-Person-Kommissionierung bringt die Tablare auf ergonomischer Höhe direkt an den Arbeitsplatz. Das bedeutet: weniger Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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Bücken, weniger Heben, weniger Zeit im frostigen Lagerbereich. Smarte Technik für perfekte Abläufe Ein integrierter Sequenzpuffer sorgt dafür, dass Aufträge in der exakt richtigen Reihenfolge bearbeitet werden. Flexible Tablarlösungen ermöglichen die Lagerung unterschiedlichster Kartongrößen. Modernste Regalbediengeräte mit Kameratechnik optimieren die Steuerung und sparen durch Energierückgewinnung beim Bremsen zusätzlich Strom. Ergebnis: höhere Präzision, kürzere Wege und weniger Energieverbrauch. Präzise und sicher – auch bei minus 30 Grad Das Leuze Barcode-Positioniersystem FBPS
607i steigert die Effizienz und senkt Kosten im automatisierten Lagerbetrieb. Für die Positionierung ihrer Regalbediengeräte setzt Klinkhammer seit 2022 auf das FBPS 607i von Leuze. Das erste sichere Barcode-Positioniersystem mit redundanter SSI-Schnittstelle und integrierter Heizung ermöglicht den Einsatz selbst bei Temperaturen bis –30 °C. Direkt an den Frequenzumrichter des Fahrantriebs angebunden, reagiert das System in nur 10 Millisekunden. Zugleich erfüllt das FBPS die verschärften Anforderungen der neuen Maschinenrichtlinie: Wo früher zwei unterschiedliche Geräte zur Erreichung des geforderten Performance Levels notwendig waren, genügt heute ein einziges FBPS. Das spart Zeit bei Installation und Integration
und macht die Lösung auch wirtschaftlich attraktiv. Weiterer Ausbau Das neue Tiefkühllager ist erst der Anfang. In einer zweiten Ausbaustufe wurden automatische Shuttlelager für Kühl- und Trockenware in Betrieb genommen, die Aufträge automatisch zusammenführen. So wird der gesamte Logistikprozess noch effizienter. Mit dieser Investition stärkt Früchte Jork nicht nur seine Wettbewerbsfähigkeit, sondern setzt auch ein deutliches Zeichen: Moderne Automatisierung kann Produktivität steigern, Energie sparen – und gleichzeitig für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. 36301 unter www.ien-dach.de
BOX-PC MIT HOHER RECHENLEISTUNG Vielseitige CPU-Optionen m kompakten Format Advantech erweitert sein Portfolio kompakter IPCs mit der Einführung des neuen kompakten Industriecomputer-Gehäuses IPC-221. Im Vergleich zur Vorgängergeneration vereint der IPC-221 Desktop-CPULeistung (65 W) in einem kompakten Box-PC (240 × 233 × 93 mm) mit einseitigem I/O-Layout. Er kann mit den Mainboards der Advantech PCE-2x-Serie kombiniert werden und unterstützt eine breite Palette an CPUs, darunter Intel® Celeron®, Pentium® sowie Core™ i3, i5 und i7 (10. - 14. Generation) sowie die neuesten Intel® Core™ Ultra Series 2 (Ultra 5, Ultra 7, Ultra 9). Damit bietet er hohe Leistung bei maximaler Flexibilität. Der IPC-221 ist für industrielle Anwendungen mit hoher Last ausgelegt und gewährleistet dabei Echtzeitverarbeitung und Systemstabilität. In Kombination mit den neuesten PCE-2134- oder PCE-2034-CPU-Mo- dulen nutzt der IPC-221 die integrierte NPU, um leichte KI-Workloads effizient am Edge auszuführen. Damit ist der IPC-221 eine ideale Lösung für Smart-Manufacturing- und Automatisierungsumgebungen. Der IPC-221 bietet umfangreiche I/O-Erweiterungsmöglichkeiten, darunter zwei PCIe-Steckplätze in voller Bauhöhe für zusätzliche Erweiterungskarten sowie mehrere COM-Ports zur einfachen Anbindung externer Geräte. Die Remote-Switch-Funktion erhöht die Integrationsflexibilität zusätzlich. 36225 auf www.ien-dach.de Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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16 maschinensicherheit Fit für 2027: Was sich mit der neuen EU-Maschinenverordnung wirklich ändert – Fokus auf Cybersicherheit, KI und Cobots In knapp einem Jahr ist es soweit: Ab dem 20. Januar 2027 gilt die neue EUMaschinenverordnung 2023/1230. Um die Betriebssicherheit zu erhöhen und eine verlässliche Basis für zukunftsfähige Automatisierungslösungen in einer immer vernetzteren Industrie zu schaffen, sollten sich Unternehmen jetzt intensiv mit den neuen Anforderungen auseinandersetzen. » Autor: Peter Goebbels, Marketing Specialist Safety bei OMRON Industrial Automation Europe Für Systemintegratoren beinhaltet das strengere Anforderungen bei der Integration von KI-basierten Systemen, autonomen Maschinen und vernetzten Geräten. Aber auch Endnutzer, etwa die Betreiber komplexer Maschinensysteme, sollten sich auf die Änderungen vorbereiten, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. Denn auch wenn grundlegende Sicherheitsziele bestehen bleiben, rücken digitale Aspekte vermehrt in den Fokus. Cybersicherheit, KI-basierte Funktionen und vernetzte Systeme werden verbindlicher Bestandteil der Maschinensicherheit. Harmonisierung mit anderen Vorgaben wie Cyber Resilience Act (CRA) Das oberste Ziel: Maschinen sollen sicher konstruiert, gebaut und betrieben werden können. Neu ist jedoch der Ansatz. Als Verordnung gilt das Regelwerk unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten, ohne nationale Umsetzung. Zudem orientiert sich die Maschinenverordnung am New Legislative Framework (NLF) und schafft so einheitlichere Prozesse für Konformitätsbewertungen, vor allem bei Hochrisikomaschinen und neuen Technologien. Durch die Harmonisierung mit anderen EU-Rechtsakten, etwa KI-Verordnung oder Cyber Resilience Act (CRA), entsteht ein kohärenter Rechtsrahmen, der Sicherheit und Digitalisierung in der industriellen Praxis vereint. Cybersicherheit als Pflichtbestandteil Maschinen müssen künftig so ausgelegt sein, dass Manipulationen, unbefugter Zugriff oder Cyberangriffe sicherheitskritische Funktionen nicht beeinträchtigen können. Das betrifft so-
Kumulierte Schäden und hohe Betroffenheit zeigen die wachsende Relevanz von Cybersicherheit als Bestandteil der Maschinensicherheit. Quelle: BKA, Bild: OMRON wohl physische Schnittstellen wie USB-Ports als auch digitale Angriffsflächen in vernetzten Systemen. Der Cyber Resilience Act (CRA) ergänzt hier die Maschinenverordnung: Er fordert „Security by Design” und „Security by Default” für alle Produkte mit digitalen Inhalten, also auch für Steuerungen, Sensoren und Aktoren im industriellen Umfeld. Aktuelle Zahlen zeigen, wie dringlich das Thema ist: Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom verursachten Cyberangriffe auf industrielle Systeme 2024 weltweit Schäden von über 178 Milliarden Euro, rund 30 Milliarden mehr als im Vorjahr, Tendenz steigend. Ein einzelner N° 3 - MÄRZ 2026
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Angriff kann Produktionslinien lahmlegen, Lieferketten unterbrechen und Umsätze massiv beeinträchtigen. Unternehmen müssen deshalb Schutzmaßnahmen auf allen Ebenen etablieren, von der Produktentwicklung bis zum laufenden Betrieb. Auf Sicherheit von der Steuerung bis zur Cloud setzen OMRON hat frühzeitig auf die neuen Anforderungen reagiert und umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, um sowohl die Vorgaben der Maschinenverordnung als auch die Anforderungen des Cyber Resilience Acts zu erfüllen. Im ZenKostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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17 trum steht dabei das Defense-in-Depth-Prinzip, ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept, das mehrere Schutzebenen kombiniert. Dazu gehören: • Netzwerksegmentierung und Firewall-Management zur Begrenzung von Zugriffsrechten. • Verschlüsselte Kommunikation mittels TLS und Zertifikaten (z. B. OPC UA-Server-Funktionen). • Zugriffskontrolle mit Benutzer- und Rollenmanagement. • Integritätsprüfungen über Hashcodes und Schreibschutzfunktionen. • sowie ein kontinuierliches Schwachstellenmanagement mit transparentem Patch-Prozess. Hilfreich ist zudem eine Security Guideline für Steuerungen und Automatisierungssysteme, die Schritt für Schritt zeigt, wie sich bestehende Maschinen auf den neuesten Sicherheitsstandard bringen lassen. Ergänzend bietet ein Vulnerability Advisory Service eine zentrale Plattform, über die Schwachstellen gemeldet, bewertet und kommuniziert werden. So entsteht eine durchgängige Transparenz über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, zentraler Baustein des CRA. In der Produktentwicklung ist „Security by Design“ empfehlenswert: Sicherheitsfunktionen werden nicht nachträglich ergänzt, sondern sind integraler Bestandteil jeder neuen Hardware- und Softwaregeneration. Dazu zählen Funktionen wie sichere Boot-Prozesse, manipulationssichere Firmware-Updates und kryptografisch signierte Kommunikationsprotokolle.
forderungen für Maschinen mit KI-basierten oder adaptiven Funktionen. Systeme mit Lernfähigkeit müssen nachweisen, dass sich ihr Verhalten nicht sicherheitskritisch verändert. Ratsam ist es hierbei, KI-gestützte Prozessoptimierung mit umfassenden Sicherheitsmechanismen zu kombinieren, um Risiken frühzeitig zu erkennen. Dazu gehören integrierte Überwachungsfunktionen, die Änderungen im Systemverhalten automatisch prüfen und protokollieren, ein entscheidender Schritt in Richtung „sichere KI“.
KI-gestützte Prozessoptimierung gepaart mit Sicherheitsmechanismen Besonders anspruchsvoll sind die neuen An-
Keine Übergangsfrist: Risikoanalyse dient als Startpunkt Da es keine Übergangsfrist gibt, muss die
Ein mehrschichtiges Defense-in-Depth-Konzept schützt industrielle Systeme ganzheitlich, von der Steuerungsebene über das Netzwerk bis hin zur Cloud. Bild: OMRON
Kollaborative Roboter und KI-basierte Systeme unterliegen künftig strengeren Anforderungen: Ihr Verhalten darf sich auch bei lernenden Funktionen nicht sicherheitskritisch verändern. Bild: OMRON Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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vollständige Konformität bis Januar 2027 erreicht sein. Unternehmen sollten daher so schnell wie möglich mit einer Risikoanalyse beginnen und prüfen, welche Komponenten und Systeme bereits die Anforderungen von Maschinenverordnung und CRA erfüllen. Eine enge Zusammenarbeit mit Herstellern kann hier entscheidende Vorteile bieten, etwa durch vorkonfigurierte Sicherheitsfunktionen, Schulungsangebote und praxisorientierte Leitfäden. Oberstes Ziel: Digitale und physische Sicherheit aus einem Guss Die neue EU-Maschinenverordnung ist weit mehr als ein juristisches Update. Sie leitet eine Ära ein, in der digitale und physische Sicherheit untrennbar miteinander verbunden sind. Innovative Hersteller zeigen, wie moderne Automatisierungslösungen nicht nur effizient, sondern auch resilient werden. Digitale Schutzmaßnahmen werden dabei erstmals ganzheitlich in die Maschinensicherheit integriert. Durch sichere Steuerungssysteme, verschlüsselte Kommunikation und klar definierte Zugriffskontrollen lässt sich so ein umfassendes Sicherheitskonzept schaffen. Hierdurch können Maschinenbauer und Betreiber ihre Anlagen zuverlässig vor unbefugtem Zugriff und Manipulation schützen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen wie Maschinenverordnung oder Cyber Resilience Act erfüllen. 36302 unter www.ien-dach.de
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18 sensorik Mehr Speed mit IO-Link: Praxistipps für Ingenieure IO-Link hat deutlich mehr zu bieten als die bekannten Vorzüge .Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Anwender sämtliche Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen könne, und das ohne großen Trainingsaufwand. Mit IO-Link haben Maschinenkonstrukteure und Anlagenführer den Schlüssel zur digitalen Fabrik in der Hand. Aber nicht alle kennen und nutzen das gesamte Potenzial, das in der smarten Technologie steckt. Denn IO-Link bietet mehr als einfache Parametrierung und schnellen Sensortausch. Dieser Beitrag zeigt mit fünf Beispielen aus der täglichen Praxis von Maschinenbauern und Anlagenbetreibern, wie Anwender mit IO-Link das Engineering beschleunigen und Wartungsintervalle optimieren. Kernelement dabei: Ein schnelles IO-Link Gesamtpaket, das vom Sensor bis zur SPS Datenübertragung in Höchstgeschwindigkeit erlaubt. Beispiel 1: Endlich IO-Link im Packaging IO-Link war bei Anwendungen, die sehr kurze Reaktionszeiten erfordern, bislang außen vor. Ein Beispiel für sehr dynamische Anwendungen sind Verpackungsmaschinen, die sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erfordern. Verpackungsmaschinen sind auf Highspeed ausgelegt, weil im Packaging der Grundsatz „time is money“ noch schwerer wiegt als in anderen Automatisierungsfeldern. Je schneller die Bänder hier störungsfrei laufen, desto kostengünstiger für den Anlagenbetreiber. Die Betonung liegt auf „störungsfrei“, denn im Packaging herrschen höchste Anforderungen an die Anlagenverfügbarkeit. Steht das Band, während zum Beispiel vorverarbeiteter frischer Fisch verpackt wird, muss häufig der komplette Batch entsorgt und die Verpackungsanlage gereinigt werden. Anlagenführer würden daher gerne Wochen im Voraus Maschinenausfälle vorhersehen können. Mit diesem Wissen ließe sich Wartung perfekt vorplanen: nicht unnötig oft, aber rechtzeitig vor einem Stillstand und dazu noch während einer Wartungsschicht.
Bislang reichte die Geschwindigkeit des IO-Link Gesamtsystems nicht aus, um den Wunsch nach bedarfsgerechter Wartung zu erfüllen. Schnelle IO-Link Sensoren könnten zwar theoretisch die hierzu benötigten Zusatzdaten liefern. Doch dann kämen die Primärdaten für den Anlagenbetrieb nicht schnell genug bis zur Steuerung. Das Bottleneck ist der IO-Link Master. Er war bislang für die schnelle Übertragung der Primärdaten zu langsam. Denn Zykluszeiten der Steuerungen in Verpackungsmaschinen liegen bei 4ms oder weit darunter. Klassische Eingänge (analog und schaltend) werden dafür schnell genug verarbeitet, aber IO-Link war bislang mit oft >10ms deutlich langsamer. Baumer beseitigt diesen Flaschenhals mit seinem neuen Highspeed IO-Link Gesamtpaket. Das Unternehmen liefert Sensoren mit <1ms Zykluszeit und IO-Link Master, die dies auch
Beispiel 2: Zustandsüberwachung für bedarfsgerechte Wartung Wie die Zustandsüberwachung funktioniert, die Baumer erstmals auch für Verpackungsmaschinen ermöglicht, zeigt das Beispiel der Belichtungsreserve. Optische Sensoren von Baumer melden über Zusatzdaten, ob das reflektierte Licht noch ausreicht, um korrekt zu schalten oder zu messen. Der Sensor sieht
Das IO-Link Gesamtpaket von Baumer ermöglicht die IO-Link-Nutzung auch in einem der schnellsten Maschinentypen im Markt, den Verpackungsmaschinen. Bild: Baumer N° 3 - MÄRZ 2026
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unterstützen. Damit lassen sich nun auch in einem der schnellsten Maschinentypen im Markt – den Verpackungsmaschinen – sämtliche Vorteile von IO-Link-Daten nutzen: Sensoren kennen ihre Verschmutzung, melden selbstständig Probleme in der Ausrichtung und erkennen Übertemperaturen frühzeitig. Mit seiner IO-Link Komplettlösung verwirklicht Baumer den Traum der Predictive Maintenance im Packaging.
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19 IO-Link funktioniert mit Standardverkabelung. Das spart nicht nur Materialkosten, sondern auch Zeit. Dank M12 Steckern ist ein IO-Link Master in wenigen Minuten bestückt. Bild: Baumer also, wenn seine Scheibe verschmutzt oder wenn er nicht mehr korrekt ausgerichtet ist. Weitere für die bedarfsgerechte Wartung nützliche Sensordaten können Temperatur, Vibration, Überlast (Kraft und Druck), Stromverbrauch oder die Nutzungsdauer sein. Beispiel 3: Schnelleres Engineering mit der Baumer Sensor Suite IO-Link Sensoren sind der Schlüssel zum effizienten Sensor-Engineering, und Baumer bietet mit der kostenfreien Baumer Sensor Suite (BSS) eine nützliche Software hierzu. Nach dem Motto „The smartest way to use IO-Link devices“ vereinfacht dieses intuitive Tool das Evaluieren, Parametrieren und Nutzen von IOLink Sensoren und Aktoren. Anwender sehen dabei am Computer, was der Sensor sieht. Durch die selbsterklärende Darstellung können Ingenieure und Anlagenbetreiber IO-Link Geräte effizienter, präziser und schneller parametrieren. Ein Beispiel ist die Einstellung von SSCs (Switching Signal Channel) bei messenden Sensoren oder die Schallkeule bei Ultraschallsensoren. Das macht die BSS zu einem zentralen und beliebten Werkzeug im Maschinenbau, da sie mit allen verfügbaren IO-Link Geräten über IO-Link Master – auch von Drittherstellern – kommuniziert. Zusätzlich bietet Baumer einen handlichen USB-C IO-Link Master. Ohne extra Spannungsversorgung ist er die ideale
Schnittstelle zwischen Sensor und Computer: am Schreibtisch, bei der Maschineninbetriebnahme oder beim Service. Die Zeitersparnis durch die konsequente Nutzung von IO-Link in Verbindung mit der Baumer Sensor Suite macht sich bezahlt, wie die Erfahrung von mittlerweile über 13.000 Nutzern zeigt. Beispiel 4: IO-Link funktioniert mit Standardverkabelung Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil von IO-Link ist die einfachere Verkabelung der Geräte. Das reduziert Kosten, einheitliche und einfache Verdrahtung Fehler und beschleunigt die Inbetriebnahme. Zusätzlich senkt IO-Link die Materialkosten für die Verkabelung. Im Gegensatz zu Bussystemen können nämlich zur Übertragung der Daten kostengünstige, ungeschirmte Standardkabel verwendet werden (Kabellänge maximal 20 Meter). Zudem
Die kostenfreie Software Baumer Sensor Suite vereinfacht und beschleunigt das Evaluieren, Parametrieren und Nutzen von IO-Link Sensoren und Aktoren
spart man sich die analoge Eingangskarte, da stattdessen der IO-Link Master im Feld zwischengeschaltet wird. Auch das reduziert die Kabellänge, da man nur noch bis auf den IO-Link Master verdrahten muss und nicht mehr bis zum Schaltschrank. Dank M12 Steckern ist so ein Master in wenigen Minuten bestückt, während die Schaltschrankverdrahtung Stunden verschlingt. Baumer hat das für eine Beispielmaschine ausgerechnet und kam zu einem interessanten Ergebnis: Der IO-Link Master macht sich finanziell bereits bezahlt, wenn er lediglich mit zwei bis drei messenden Sensoren bestückt ist. Schon allein aufgrund dieser Wettbewerbsvorteile durch einfachere Verdrahtung lautet die Prognose von Fachleuten: Wer nicht auf IO-Link setzt, verliert in den kommenden Jahren den Anschluss. Beispiel 5: Per Video zum IO-Link Experten Die oben genannten Vorteile haben allerdings einen Preis. Und der heißt: höhere Komplexität. Denn im Vergleich zu klassischen Schalt- und Analogsignalen ist IO-Link mit all seinen Möglichkeiten vielschichtiger. Doch auch dafür hat Baumer eine smarte Lösung, die den Einstieg in die Technologie erleichtert. Ein Baustein dieser Lösung ist die weit verbreitete Parametrier-Software Baumer Sensor Suite. Zusätzlich hilft Baumer als Online-Trainer bei der Integration in die SPS. Hierfür hat Baumer eine How-to-Videoserie entwickelt, die in lediglich 80 Minuten Gesamtspielzeit Schritt für Schritt die Integration in die SPS erklärt: von der Einrichtung des IO-Link Masters bis zur Integration zyklischer und azyklischer Daten. www.youtube.com/watch?v=qwM5rzrY4Wo 36330 unter www.ien-dach.de
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20 sensorik KI-gestütztes Condition Monitoring für rotierende Maschinen Alle Messstellen einer Industrieanlage manuell zu überwachen, ist eine Herausforderung. Insbesondere in weitläufigen Maschinenparks kostet es viel Zeit und Geld, wenn Wartungsteams wichtige Parameter wie Vibration und Temperatur manuell ablesen müssen. Deutlich effizienter ist es, diese Werte mit Sensoren in einem IIoT-Netzwerk automatisiert zu erfassen und drahtlos zu übertragen. Auf einer digitalen Plattform analysieren eingebettete intelligente Tools die Daten und sagen potenzielle Fehler voraus. » Autor: Michael Heider, Head of Engineering Global Business Unit IIoT bei der WIKA Gruppe In einer Industrieanlage gibt es zahlreiche rotierende Maschinen, zum Beispiel Pumpen, Turbinen, Kompressoren, Ventilatoren, Motoren, Zentrifugen, Umformer oder Rührwerke. Ein effizienter und stabiler Betrieb dieser Maschinen ist entscheidend, um Energieverluste zu reduzieren und die Leistung zu maximieren. Mit drahtlosen Sensoren und einem energieeffizienten Netzwerk lässt sich heute mit geringem Installationsaufwand die Infrastruktur für ein smartes Condition Monitoring implementieren – selbst in weitläufigen Anlagen, in hügeligem Gelände oder in explosionsgefährdeten Bereichen. Zur Überwachung der Maschinen kommen kompakte Sensoren zum Einsatz, die im Minuten- bis Stundentakt Vibrations-, Ultraschall- und Temperaturwerte erfassen. Über ein Low Power Wide Area Network (LPWAN) wie etwa LoRaWAN® – eine Funktechnologie,
Durch die Kombination von Vibrations-, Ultraschall- und Temperaturmesswerten können Analysetools Abweichungen besonders feinfühlig erfassen. Bild: WIKA_73939915_©adobestock die auf hohe Distanzen und einen geringen Energieverbrauch ausgelegt ist – übertragen die Sensoren diese Daten sicher und effizient an ein Gateway. Dieses sendet die Messwerte an einen zentralen Netzwerkserver. Hier laufen die Rohdaten aller Endgeräte zusammen – je nach Anlage kann es sich um zehntausende von Sensoren handeln. Daneben beinhaltet das Netzwerk einen Anwendungsserver mit einer digitalen Plattform einschließlich eines KITools, welches die Messwerte analysiert.
Asystom Sentinel Multi-Sensor, Asysom ist Teil der WIKA-Gruppe.
Abweichungen automatisiert erkennen und klassifizieren Auffällige Werte, etwa bei der Vibration, verraN° 3 - MÄRZ 2026
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ten frühzeitig, wenn etwas nicht einwandfrei läuft. Ein Algorithmus identifiziert Fehler, lange bevor die Maschine tatsächlich ausfallen würde. Für diese smarte Überwachung spielt maschinelles Lernen eine wesentliche Rolle. Wenn die Sensoren installiert sind, messen sie zunächst zwei bis drei Wochen lang im normalen Betrieb. Anhand dieser Daten erstellt das KI-Tool für jede Pumpe, jeden Motor und so weiter ein individuelles Modell. Das Modell bildet ab, welche Messwerte normal sind und welche auf einen Fehler hindeuten. Von nun an gleicht das Tool alle neuen Sensordaten mit dem Modell ab und generiert einen Anomaly Score. Dabei geht es nicht allein darum, dass Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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21 beispielsweise ein definierter Schwellenwert überschritten wird, sondern der Score errechnet sich aus einer Menge an Messwerten in unterschiedlichen Prozessphasen. Ein Anomaly Score von 0 bis 100 Prozent gibt an, inwieweit die Daten in einem bestimmten Zeitraum der Erwartung entsprechen. Je nachdem, in welcher Hinsicht die Daten vom Referenzmodell abweichen, klassifiziert das Tool Auffälligkeiten außerdem nach bestimmten Fehlerkategorien. Das heißt, die Software erkennt in abweichenden Werten ein Muster und bestimmt davon ausgehend die wahrscheinliche Fehlerursache. Bislang übernehmen häufig Spezialisten die Aufgabe, Rohdaten anhand von Erfahrungswerten auf potenzielle Fehler und deren Ursachen zu prüfen. Diese aufwändige Vorgehensweise lässt sich durch Automatisierung erheblich vereinfachen, da ein KI-Tool in kürzester Zeit die relevanten Informationen identifiziert und Schlussfolgerungen daraus ableitet. In Zeiten des Fachkräftemangels ist dies eine wichtige Unterstützung für Expertenteams, die zahlreiche Maschinen überwachen müssen. Zudem erkennt ein intelligenter Algorithmus Abweichungen in den Daten sehr früh – so auch in folgendem Praxisbeispiel aus der Chemieindustrie. Chemieunternehmen verhindert ungeplanten Shutdown Im Frühjahr 2025 hat ein Hersteller von Kunststoffen die Condition-Monitoring-Lösung von WIKA in einem seiner Werke implementiert. Zu diesem Zeitpunkt rechnete niemand damit, dass das Tool schon bald einen Ausfall verhindern würde. An einem Rührkesselreaktor hatte man an mehreren Stellen Sensoren installiert: am Motorausgang, an einem Ausgang des Getriebes und an der Dichtung am Kesselboden. Als die Lösung einige Wochen in Betrieb war, registrierte die Software einen leichten Anstieg des Anomaly Scores. Die Daten zeigten erhöhte Ultraschallwerte, zunächst nur minimal höher als erwartet. Rund zwei Wochen später stieg die Kurve stärker an. Im hochfrequenten Bereich blieb der Ultraschallpegel über mehrere Tage deutlich erhöht. Hinzu kamen kurze Zeit später auffällige Werte bei der Vibration. Als der Betreiber den Rührkesselreaktor am nächsten Wochenende abschaltete, musste das Wartungsteam nicht lange nach der Ursache suchen. Die Kugeln des Kugellagers im oberen Teil des Reaktors waren gebrochen. Die Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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Bild: WIKA_1558363217_©adobestock
Condition-Monitoring-Software hatte den Fehler mehr als einen Monat zuvor in den Messdaten erkannt. Anderenfalls wäre der Betreiber vom Ausfall des Reaktors überrascht worden und hätte den Betrieb ungeplant unterbrechen müssen. So wurde er frühzeitig gewarnt und konnte den Fehler zu einem günstigen Zeitpunkt koordiniert beheben. Effizienzsteigerung bei einem Bergbauunternehmen Eine weltweit tätige Bergbau-Unternehmensgruppe führte die Lösung im Rahmen einer Digitalisierungsinitiative zunächst an sieben Standorten ein – mit einem klaren Fokus auf Prozessoptimierung und Kostenreduktion. WIKA installierte die Sensoren an verschiedensten Anlagen, von Lüftungen über Pumpenkompressoren bis hin zu sogenannten Brechern. Diese Maschinen zerkleinern Gestein oder Kohle für die Weiterverarbeitung und werden von sehr großen Motoren angetrieben. Früher fanden Wartungseinsätze in regelmäßigen Abständen statt und wenn Arbeiter beispielsweise auffällige Geräusche bemerkten. Dabei gab es häufig den Fall, dass eine Wartung noch nicht nötig gewesen wäre. Die Kennzahlen, mit denen das Bergbauunternehmen den Erfolg der Condition-Monitoring-Plattform evaluiert, haben gezeigt: Dank der KI-gestützten vorausschauenden Überwachung kommt dies
nur noch selten vor. Der Anteil an Wartungsaufträgen, bei denen tatsächlich Hand angelegt werden musste, hat sich im Vergleich zu früher verdreifacht. Dabei setzt das Unternehmen nicht nur seine Ressourcen wesentlich effektiver ein, sondern es hat auch die Ausfallrate auf ein Minimum reduziert. Je nach Anwendung registrierten die sieben Standorte 40 bis 60 Prozent weniger Maschinenausfälle – das entspricht Einsparungen in Höhe von insgesamt 100.000 bis 300.000 Euro pro Monat. Sein Ziel, in weniger als sechs Monaten den Return on Investment der Lösung zu verzeichnen, hat das Unternehmen damit erreicht. Fazit Dank LPWAN-Funktechnologien wie beispielsweise LoRaWAN® können Betreiber von Industrieanlagen heute mit geringem Aufwand ein IIoT-Netzwerk implementieren. Smarte, drahtlose Sensoren erfassen an jeglicher Art von rotierenden Maschinen Temperatur-, Vibrations- und Ultraschallwerte. Ein intelligentes Analysetool leitet aus den Daten zuverlässige Aussagen über die Maschinenzustände ab. Erfahrungen von Unternehmen verschiedener Industrien untermauern den Nutzen und schnellen Return on Investment einer IIoT-basierten, KI-gestützten vorausschauenden Wartung. 36298 unter www.ien-dach.de
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22 sensorik Multifunktionssensor für die Erfassung von Umwelt- und Maschinendaten Die Überwachung von bis zu 10 verschiedenen Parametern, die für die Instandhaltung relevant sind, ist möglich. Mit dem Multifunktionssensor SIEDS erweitert Indu-Sol das Produktportfolio für effiziente Digitalisierung industrieller Anlagen. Im Fokus stehen hierbei die Datengewinnung zur vorbeugenden Instandhaltung und die Bereitstellung von Informationen aus der Produktionsumwelt. Der Multifunktionssensor ist sowohl ein zuverlässiger Unterstützer des Wartungs- und Instandhaltungspersonals als auch ein nicht mehr wegzudenkender Lieferant von Informationen zur Aufrechterhaltung einer hohen Produktionsqualität. Er erfasst am jeweiligen Einbauort bis zu zehn physikalische Parameter, darunter Temperatur, Feuchtigkeit, Luftqualität, Druck, Vibration/Erschütterung, Helligkeit, Akustik und weitere Größen wie beispielsweise Magnetfelder. Letztere können ein wichtiger Indikator sein, um EMV-Einflussgrößen auf die Spur zu kommen. Keine Software, keine Parametrierung Dank der selbstlernenden Teach-Funktion auf dem integrierten WEB-Server passt der Sensor sein Alarmverhalten automatisch an unterschiedliche Assets an. Er benötigt keine separate Software, keine Parametrierung und ist somit nach dem Einbau sofort voll funktionsfähig. Unregelmäßigkeiten werden frühzeitig punktuell erkannt und in eine Alarmliste eingetragen. Durch die übersichtliche Darstellung lassen sich Tendenzen und aufgrund der zehn Werte auch Zusammenhänge leicht erkennen sowie Maßnahmen für den optimalen Betrieb bzw. die Instandhaltung, aber auch für die Produktion ableiten. Für Instandhaltung und Optimierung Durch die offenen Industrieschnittstellen
MQTT, OPC UA und REST API ist der Multifunktionssensor ein integraler Bestandteil für eine moderne und zukunftsorientierte OT-Digitalisierungsarchitektur. Somit ist bei Bedarf einer langfristig zeitbezogenen Darstellung die Einbindung in übergeordnete Prozessoptimierungs-, oder CM-Systeme jederzeit möglich. Dank seiner robusten Bauform in Schutzgrad IP65 ist er besonders für die Installation in rauer Umgebung geeignet. Der Multifunktionssensor ist prädestiniert für Anwendungsfälle in der Instandhaltung aber auch als Hinweisgeber für die Prozess-Optimierung. Dazu zählen beispielsweise Lager- und Motorüberwachung, Detektion von Rohrleckagen, Überwachung von Lagerund Hallenbedingungen und Vibrations- und Akustikanalysen an kritischen Komponenten N° 3 - MÄRZ 2026
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sowie das Erkennen von Einflussgrößen zur Qualitätssicherung im Herstellungsprozess. Mit den durch die Sensoren nun digital vorliegenden Umfelddaten lassen sich auch bei räumlich ausgedehnten Anlagen Korrelationen zwischen den Bedingungen an der „Front of Line“ mit Auswirkungen auf das Produkt an der „End of Line“ herstellen (oder zwischen Bedingungen auf der Produktionsebene und Bedingungen im Keller der Anlage). Neben dem typischen Maschinen- und Anlagenbau zeigt derzeit die Logistikbranche großes Interesse am Smart-Sensor von Indu-Sol und den Möglichkeiten, die er bietet.
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23 WINKELUNABHÄNGIGER ABSTANDSSENSOR
WIRBELSTROM-WEGSENSOREN
Zuverlässige Objekterfassung in bis zu 3 Meter Abstand
Kompakte Sensoren mit aktiver Temperaturkompensation
Die neuen optischen Abstandssensoren der Serie O6D von ifm arbeiten mit der Time-of-FlightTechnologie und ermöglichen so eine robuste und zuverlässige Detektion von Objekten mit einem Abstand bis zu drei Metern. Optische Abstandssensoren kommen in Anwendungen zum Einsatz, bei denen die Anwesenheit und der Abstand zu einem Objekt sicher erkannt werden müssen. Die O6D von ifm verwenden hierzu PMD-Sensoren, die mit der Time-ofFlight-Technologie (TOF) arbeiten. Hierbei sendet der Sensor einen Lichtimpuls aus und misst das vom Objekt reflektierte Licht. Aus der Zeitdifferenz berechnet der Sensor dann den Abstand. Dies ermöglicht eine robuste und zuverlässige Detektion, die unabhängig vom Winkel oder der Farbe der Oberfläche ist. Der O6D hat eine maximale Reichweite von drei Metern. Wahlweise kann ein Reflexionswert oder der Abstandswert ausgegeben werden. Der Anwender kann zwischen drei Betriebsmodi wählen: Fine, Standard, Fast. Die Erfassung funktioniert auch bei tiefschwarzen oder spiegelnden Oberflächen mit dem HEG-Feature (High Excess Gain) sehr zuverlässig. Konfiguration und Inbetriebnahme erfolgen entweder über die zwei Teach-Tasten am Gerät oder über IO-Link. Für den elektrischen Anschluss ist eine M8-Buchse vorgesehen.
Die robuste Bauweise der Micro-Epsilon eddyNCDT 3005 Sensoren prädestiniert sie zur Integration in Maschinen und Anlagen, auch dort, wo Druck, Schmutz, Öl und hohe Temperaturen auftreten. Mit der Kombination aus Mikrometerpräzision, Robustheit auch gegenüber Temperaturschwankungen und Flexibilität durch Anpassung des Systems an die kundenseitige Anwendung sind viele Anwendungsszenarien möglich. Die aktive Temperaturkompensation ermöglicht auch in Umgebungen mit großen Temperaturschwankungen exakte Messergebnisse. Die Sensoren sind für Umgebungstemperaturen bis maximal +125°C ausgelegt und können optional für Temperaturen von -20 °C bis 180°C gefertigt werden. Das Messsystem ist für einen Umgebungs- druck von bis zu 10 bar geeignet. Bereits ab Werk sind Controller, Sensor und integriertes Kabel so aufeinander abgestimmt, dass sie hochgenaue Ergebnisse liefern. Das System ist bei Auslieferung, je nach Anforderung, auf ferro- bzw. nicht ferromagnetische Materialien konfiguriert. Die kompakte Bauform des Controllers mit 12 mm Durchmesser erlaubt die Integration in beengte und schwer zugängliche Bauräume. Die Kompatibilität zu modernen Schnittstellen ermöglicht die einfache Integration in bestehende Netzwerke.
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MESSENDER MINIATUR-ABSTANDSENSOR
IOT-FUNKSENSORKNOTEN
Für hohe Stabilität auch bei schwierigen Oberflächen
Für die drahtlose Überwachung potentialfreier Kontakte
Mit einem neu entwickelten Messkern mit hochauflösender Empfängerzeile und einem optimierten optischen System erreicht der neue SICK OD200 Displacement-Sensor zuverlässiges, reproduzierbares Detektionsund Schaltverhalten auch in anspruchsvollen Applikationen. In industriellen Produktions-, Montage- und Qualitätsprozessen stellen reflektierende, unregelmäßige oder komplex strukturierte Materialoberflächen wie Kohlefaserverbundwerkstoffe, Druckguss oder fein texturierte Metalle eine Herausforderung für präzise Messungen dar, da sie zu ungenauen oder fehlenden Messwerten führen können - insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen oder kleinen Bauteilen. Er ist aktuell für Prozessgeschwindigkeiten bis 3 kHz ausgelegt und in verschiedenen Sensorvarianten für Messbereiche von 25 mm bis 160 mm verfügbar. Zudem sorgt die hochauflösende Empfangseinheit dafür, dass auch remissionsschwache Oberflächen sicher detektiert werden. Intelligente Voreinstellungen und Algorithmen sowie bei Bedarf die intuitive, menügeführte Bedienoberfläche im Display des Gerätes vereinfachen das Setup und den Betrieb. Die Konnektivitätsoptionen des OD200 umfassen mit IO-Link, einem analogen Strom-/Spannungsausgang sowie je einem Schaltein- und -ausgang alle erforderlichen und industrieüblichen Schnittstellen und I/Os.
Der Pepperl+Fuchs IoT-Funksensorknoten WILSEN.node von liefert aktuelle Informationen über Schalt- und Betriebszustände von Anlagenkomponenten. Das autonome System lässt sich mit minim alem Aufwand auch als Retrofit installieren, etwa um Anlagenteile mit geringem Automationsgrad an das IIoT anzubinden. In bestehenden Anlagen und Betriebsorten fehlen häufig Informationen über die Schalt- und Betriebszustände von Komponenten, die kritisch sein können. Das sind zum Beispiel die Betriebsstunden einer Maschine, der Wechsel vom Normalzustand in Überlast bei Hebewerkpumpen, Schaltzustände von Heiz- und Kälteanlagen oder der Schließzustand eines Hallentors. Zugleich ist die feste Anbindung an eine zentrale Steuerung nicht gewünscht oder wäre zu aufwendig. Der batteriebetriebene, autonome Sensorknoten WILSEN.node kann in solchen Fällen per LoRaWAN die benötigte Information an beliebige Zielinstanzen liefern. Mit zwei unabhängigen Eingängen kann er bis zu zwei potentialfreie Kontakte (Relais, Schalter, mechanische Endlagen-/Hebelschalter, Koppelrelais, Reedkontakte etc.) überwachen. Auch bereits vorhandene Komponenten können leicht angeschlossen werden. Das Gerät kommuniziert kabellos und sein IP-Schutzgrad ermöglicht auch den Außeneinsatz. Die Lösung umfasst alle benötigten Hardware-Komponenten und Kabel.
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24 ATEX-SICHERHEITSLICHTVORHÄNGE /-GITTER
INDUSTRIETAUGLICHES WLAN-EA-MODUL
Für die Absicherung von Gefahrenstellen bis Zone 1/21
Für die drahtlose IoT-Netzwerkintegration von Sensoren
Um Zugänge in explosionsgefährdeten Bereichen zuverlässig abzusichern, hat Schmersal das Programm an optoelektronischen Schutzeinrichtungen erweitert. Mit der neuen Baureihe EX-SLC/SLG440 stehen nun Sicherheitslichtvorhänge und -gitter in Ex-Ausführung zur Verfügung. Dadurch lassen sich höchste Sicherheitsstandards mit bewährter Qualität kombinieren. In zahlreichen Fertigungsbereichen besteht eine erhöhte Explosionsgefahr, beispielsweise in der Chemieindustrie, in Raffinerien oder in Lackierereien, wo entzündbare Beschichtungsstoffe verarbeitet werden. Auch in Branchen, in denen Schüttgüter verarbeitet werden, kann Staub zu einer Explosionsgefahr führen. Für diese anspruchsvollen Einsatzbereiche wurden die SLC/SLG440 in Ex-Ausführung entwickelt. Die optoelektronischen Schutzeinrichtungen können in besonders explosionsgefährdeten Gas- und Staub-Atmosphären der Zonen 1/21 zur Absicherung von Gefahrstellen eingesetzt werden. Sie bieten sowohl einen Finger- und Handschutz mit Auflösung 14 mm und 30 mm und Körperschutz für Gliedmaßen mit 2 bis 4 Strahlen. Verfügbar sind Reichweiten von 0,3 bis 20 m. Die Sensorik ist in Schutzgehäusen mit Metallkappen staubdicht untergebracht und bietet mit dem geringen Gewicht die Voraussetzung für einfache Installation und Handhabung.
Wiesemann & Theis erweitert sein Portfolio an dezentralen Netzwerk-IOs um das WLANIO Digital 4x In/Out, ein kompaktes, per WLAN angebundenes IoT-Device für das drahtlose Schalten und Überwachen von digitalen Signalen. Das Gerät verfügt über vier Kanäle, die jeweils als digitaler Einoder Ausgang konfiguriert werden können und sich damit vielseitig an unterschiedliche Anwendungen anpassen lassen. Es verfügt über ein Kunststoffgehäuse für die Hutschienenmontage und ist für eine Betriebstemperatur von 0°C bis 60°C ausgelegt. Über WLAN-Schnittstelle können die digitalen Signale auch dort überwacht und geschaltet werden, wo kein kabelbasiertes Netzwerk verfügbar ist. Das WLAN-IO Digital 4x In/Out funktioniert dabei wie ein Netzwerkschalter: Verbraucher wie Leuchten, Türkontakte und sonstige Aktoren lassen sich ein- und ausschalten, während Zustände von Tastern oder digitalen Sensoren zuverlässig erfasst werden. Das WLAN-IO ist einfach zu konfigurieren und überzeugt durch seine IoT-orientierte Protokollausstattung (wie z. B. MQTT und HTTPS) sowie seine robuste, für den industriellen 24/7-Betrieb ausgelegte Hardware. Die Stromversorgung kann über 12/24 V erfolgen. Für die IOs sind 1 x 6-fach Schraubklemmen sowie eine 1 x 2-fach Schraubklemme für Spannungsversorgung vorhanden.
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ANSCHLUSSFERTIGE HYBRIDLEITUNGEN
FOLIEN FÜR DIE GENAUE DRUCKMESSUNG
Übertragung von Energie und Signalen in einer Leitung
Verschiedene Empfindlichkeitsstufen bis maximal 220 °C
Um die Funktions- und Ausfallsicherheit in Schleppketten zu gewährleisten, hilft es, den Verkabelungsaufwand gering zu halten. TKD Kabel bietet dafür Lösungen, die auf die One Cable Technology (OCT) setzen. Bei dieser wird die Übertragung von Energie und digitalen Feedback-Signalen in einem Kabel vereint. Die Hybridleitungsserie KAWEFLEX® 5288 OCT von TKD Kabel wurde für Anwendungen in Schleppketten, unter anderem als Verbindung zwischen Servoregler und -motor, konzipiert. Als kapazitätsarme Leitungen gewährleisten sie eine stabile Feedback-Übertragung über lange Verlegungsstrecken ohne Signalverzerrung. Dank eines kompakten Aufbaus und einer speziellen Verseiltechnik zeichnen sich die Leitungen nicht nur durch ein geringes Gewicht aus. Gegenüber konventionellen Servoleitungen kann sich der Verkabelungsbedarf mit KAWEFLEX® 5288 OCT um bis zu 50 Prozent verringern. Wie alle KAWEFLEX®-Produkte ist auch die OCT-Konstruktion für den robusten Einsatz ausgelegt. Sie ist bis zu 90°C temperaturbeständig und stabil gegen Öl sowie weitestgehend gegen Fette, Kühlflüssigkeiten und Schmiermittel. Die Lebensdauer der RoHS-konformen Leitungen liegt mit bis zu 10 Millionen Biegezyklen auf einem hohen Niveau. KAWEFLEX® 5288 OCT umfasst mehr als 15 verschiedene Hybridleitungstypen, die kleinste Biegeradien von bis zu 5x d ermöglichen.
Prescale von Fujifilm ist ein fortschrittliches Material, mit dem sich Druck und Druckverteilung in verschiedenen Empfindlichkeiten messen lassen. Die Prescale-Folie besteht aus zwei Schichten, die bei Druck miteinander reagieren. Sobald eine Kraft einwirkt, bildet sich eine rötliche Färbung, deren Intensität proportional zur Druckhöhe ist. Die Folie kann in beliebige Formen und Größen zugeschnitten werden, wodurch sie flexibel in verschiedenen Anwendungen einsetzbar ist - beispielsweise bei Pressvorgängen, Fügeprozessen oder thermischen Laminierungen. Mit der neuen Serie für den Einsatz bei hohen Temperaturen, liegt jetzt ein Film vor, der speziell dafür entwickelt wurde, Druckverteilungen unter Hitzeeinwirkung sichtbar zu machen. Im Vergleich zu herkömmlichen Prescale-Folien zeigt die Hochtemperaturversion eine deutlich verbesserte Stabilität. Unerwünschte Färbungen, Verformungen oder Ablösungen der Beschichtung werden reduziert, selbst bei längerer thermischer Belastung. Die High Temperature 100 Produktlinie ist geeignet für Temperaturen von 35 °C bis 150 °C, die High Temperature 200 Produkte kann für Temperaturen von 150 °C bis 220 °C eingesetzt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Prescale-Folien zeigt die Hochtemperaturversion eine deutlich verbesserte Stabilität.
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25 ELEKTROMECHANISCHE CUSTOM-ANTRIEBE
SICHERHEITSZUHALTUNG FÜR SCHUTZTÜREN
Kompakte Lösung für passgenaue Bewegungen
Elektronische Zuhaltung für Sicherheitssystems
Mit Industrial POWERISE vom Typ IPR40 stellt Stabilus ab sofort elektromechanische Antriebe nach Maß zur Verfügung. Mit der Option Customized to Order können Kunden die erfolgreichen Aktuatoren von Stabilus jetzt genau für ihre industrielle Anwendung spezifisch konfigurieren lassen, und das bereits ab Losgröße 1. Konstrukteure, die im Standardsortiment der Aktuatoren von Stabilus nicht fündig werden, erhalten nun auf Anfrage sowie nach kurzer Fertigungs- und Lieferzeit eine Individuallösung. Dabei begleiten je nach Anwendung entweder Ingenieure von Stabilus oder von den Expertenmarken ACE Stoßdämpfer GmbH oder HAHN Gasfedern GmbH die Interessenten von der Auslegung bis zur Inbetriebnahme. Die schlanken, kompakten elektromechanischen Spindelantriebe vom Typ IPR40 sind sowohl von den Anschlüssen her als auch hinsichtlich der Ausgangskräfte, Hublängen und Geschwindigkeiten kundenspezifisch präzise variierbar. Sie nehmen wenig Bauraum ein und werden je nach Bedarf für 12 V oder 24 V Stromversorgung sowie in wasserfester IP67-Ausführung ausgeliefert. Zudem lassen sie sich bei Anwendungen, in denen höhere Massen zu bewegen und steuern sind, ideal mit Industriegasfedern aus der Stabilus-Gruppe kombinieren.
Der SLO ist eine elektromechanische Sicherheitszuhaltung der Bauart 4 nach DIN EN ISO 14119 mit RFID-Codierung und sicherer Zuhaltungsüberwachung und ergänzt das BERNSTEIN SMART Safety System. Trotz seiner kompakten Bauform von nur 30×30×135 mm bietet er eine Zuhaltekraft von 3000 N und Schutzart IP69. Die Türüberwachung und die Zuhaltungsüberwachung können jeweils, je nach Variante, bis zu Performance Level e (PL e) erreichen, was sie für anspruchsvolle Anwendungen prädestiniert. Dank variabler Codierstufen (gering, hoch, unikat) lässt sich der Manipulationsschutz gezielt an die Anforderungen der Anwendung anpassen - ohne zusätzlichen Konstruktionsaufwand. Wie die anderen Elemente des smarten Systems ist auch der SLO voll in die Daisy Chain Diagnostic (DCD) eingebunden. Das bedeutet: Jeder SLO überträgt über die bestehende 4- oder 5-polige Leitung seinen Status. Es handelt sich dabei um eine Vielzahl von Informationen unter anderem beispielsweise, ob die Tür geschlossen ist, die Zuhaltung aktiv oder ein Fehler vorliegt. Die Zustandsdaten können per Diagnosegerät über NFC auf ein Smartphone übertragen, mit I/O-Link in die Steuerung eingebunden oder - über die BERNSTEIN Module SCR P und SCx - per Profinet oder Ethernet an übergeordnete Systeme weitergeleitet werden.
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SERVOANTRIEB MIT INTEGRIERTEM STO
ULTRAKURZER RJ45-STECKVERBINDER
Erweiterungskarte mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen
Feldkonfektionierbarer Schneidklemm-Verbinder
Der neue ASDA-A3-EP-Servoantriebs von Delta ist das neuestes Mitglied der ASDA-A3-Serie hochwertiger AC-Servosysteme. Das EP-Modell ist für Hochleistungsanwendungen entwickelt, die höchste Anforderungen an die funktionale Sicherheit stellen. Es erfüllt unter anderem die Normen IEC 61508 (SIL 3) und ISO 13849 (PL e) und verfügt über eine integrierte Safe-TorqueOff-Funktion (STO) sowie eine optionale erweiterte Sicherheitskarte mit 13 fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen, darunter SS1, SS2 und SOS. Der ASDA A3 EP wurde konsequent auf die Anforderungen moderner Maschinenbauer ausgelegt und bietet zugleich Systemintegratoren und Applikationsanbietern eine zukunftssichere Lösung. Die Spezifikation und Funktionalität des ASDA-A3-EP sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit führenden Maschinenbauern. Deren Erfahrung und Rückmeldungen sind direkt in die Entwicklung der Plattform eingeflossen, sodass der ASDA-A3-EP die Anforderungen von Premium-Maschinenherstellern in Mitteleuropa, Nordamerika und Asien erfüllt. Der ASDA-A3-EP verfügt über eine EtherCAT-Schnittstelle mit erweiterten Sub-Protokollen wie FoE, EoE und FSoE. Zusätzlich ist der Antrieb mit einem TCP/IP-Port sowie Unterstützung für IoT-Nodes ausgestattet. Dank der Hochgeschwindigkeitskommunikation von EtherCAT können Ethernet-Daten und Dateien direkt übertragen werden.
Metz Connect präsentierte auf der light+building 2026 Anfang März erstmals den neuen "field plug ultra short". Der kompakte, feldkonfektionierbare Steckverbinder mit IDC-Anschlusstechnik für platzbeschränkte Anwendungen kann in der Industrie und Gebäudetechnik eingesetzt werden. Der field plug ultra short ist einer der kürzesten RJ45 Steckverbinder mit IDC-Anschlusstechnik am Markt. Die kompakte Bauform ermöglicht zuverlässige Verbindungen selbst in engsten Einbausituationen. Trotz geringer Maße erfüllt er alle relevanten Normen und liefert hohe Performance, unter anderem Datenübertragungsraten bis 10 Gbit/s gemäß IEEE 802.3an und Remote-Powering bis 90 W (4PPoE gemäß IEEE 802.3 bt). Als einer der kürzesten feldkonfektionierbaren RJ45-Steckverbinder ersetzt er Standardstecker platzsparend. Die IDC-Anschlusstechnik mit integrierten Schneidklemmen vereinfacht die Installation vor Ort, da für den Anschluss des Datenkabels kein Spezialwerkzeug erforderlich ist. Unterstützt werden 2- bis 4-paarige Datenleitungen nach AWG 26/1-22/1 sowie Litzenleiter nach AWG 26/7-22/7. Der RJ45 field plug ultra short ist optimal für Installationen mit begrenztem Platzangebot, z. B. bei IP-Kameras in kleinen Gehäusen oder WLAN Access Points, wenn eine platzsparende Decken- oder Wandmontage notwendig ist.
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26 Firmen in dieser Ausgabe A
ADVANTECH
15
B
BAUMER
18
BERNSTEIN
25
C
CONTRINEX
6
D
DELTA ELECTRONICS
25
DEUTSCHE MESSE
2, 8
F
FUJIFILM
24
G
GREENFLASH
10
I
IFM ELECTRONIC
J
K
L
LEUZE ELECTRONIC
14
LIKA ELECTRONIC
15
METZ CONNECT
25
MICRO-EPSILON
23
N
NABTESCO
6
O
OMRON ELECTRONICS
16
ONLOGIC
7
P
PEPPERL + FUCHS
23
23
R
ROSE SYSTEMTECHNIK
12
IGUS
6
S
SICK
23
INDUCTIVE AUTOMATION
28
SIGMATEK
7
INDU-SOL
22
STABILUS
25
J. SCHMALZ
7
T
TKD KABEL
24
JUMO
6
W
WIESEMANN & THEIS
24
K.A. SCHMERSAL
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WIKA
20
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7
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Eine Plattform, unbegrenzte Möglichkeiten
Eine offene Plattform für SCADA, IIoT, MES und mehr Unbegrenzte Lizenzierung
Modulare Konfigurierbarkeit
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