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Kugelberg-Nachrichten 2023-02

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02. Jahrgang Online · Erscheint dreimal jährlich · Winter 2023/24 · www.tierheim-lb.de

KUGELBERG-NACHRICHTEN

Aktuelles aus dem Tierheim „Franz von Assisi“ in Ludwigsburg

In dieser Ausgabe Tierheimfest 02.12.2023 Tier ist gleich Tier Eier – das Leid der Hühner und Hennen in der Eierindustrie Hohe Haftstrafe für Tierquälerei

Tierschutzverein Ludwigsburg e.V. Partner für Tiere in Not


INHALT Danke für Eure Unterstützung

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Tierheimfest am 02.12.2023

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Tier ist gleich Tier

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Tierpatenschaften

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Hohe Haftstrafe für Tierquälerei im Stall

Seite 12

Eier – das Leid der Hühner und Hennen in der Eierindustrie

Seite 14

Grußwort des Vorstands

Seite 18

Tiervorstellungen · HUNDE

Seite 20

Tiervorstellungen · KATZEN

Seite 26

Tiervorstellungen · KLEINTIERE

Seite 30

Mitglied werden

Seite 37


TIERSCHUTZVEREIN LUDWIGSBURG E.V.

DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG! Die vergangenen Monate haben uns wieder gezeigt, welch‘ unglaublich tollen Rückhalt wir von Euch erhalten. Uns erreichten in den vergangenen Monaten zahlreiche Spenden, wofür wir uns von ganzem Herzen bedanken! Ob Sach- oder Geldspenden - nur durch Eure Unterstützung, die wir erhalten haben und hoffentlich weiterhin erhalten dürfen, ist es uns möglich, unsere Tiere so versorgen zu können, wie wir uns das alle für sie wünschen. Nach wie vor ist unser Tierheim leider brechend voll. Die Katzenstation ist überfüllt, aber auch in den Hundehäusern und im Kleintierbereich gibt es keine leeren Bereiche mehr. Die laufenden Kosten, u. a. für Futter und insbesondere auch für die medizinische Versorgung, steigen leider weiterhin enorm. Zudem steht nun unmittelbar der Winter wieder vor der Türe. Bitte unterstützt uns weiterhin, damit alle Näpfe voll, die Häuser warm und unsere Tiere gesund bleiben. Unsere Schützlinge brauchen uns alle auch weiterhin! Besonders möchten wir uns erneut bei den Paten unserer Tiere bedanken, die uns mit monatlichen Zahlungen unterstützen. Ihr möchtet uns auch (weiterhin) unterstützen? Das könnt ihr bequem über PayPal oder unser Spendenkonto bei der KSK Ludwigsburg, DE80 6045 0050 0000 0095 68, tun. Kennt ihr zudem unsere Amazon Wunschliste? Diese ist vollgepackt mit Produkten, die unsere Tiere und unsere Pfleger brauchen. Die Liste wird fortlaufend gepflegt, hier könnt ihr auch sicher sein, dass diese Artikel direkt gebraucht werden und an der richtigen Stelle ankommen. Ihr sucht noch das perfekte Weihnachtsgeschenk? Wir freuen uns immer über neue Paten. Eine Patenschaft kann bereits ab 12 € monatlich abgeschlossen werden und ist ein beliebtes Geschenk. Die Urkunde, die ihr dazu erhaltet, macht sich perfekt im Nikolausstiefel und/oder unter dem Weihnachtsbaum Weitere Weihnachtsgeschenke könnt ihr über unseren Spreadshirt-Shop shoppen. Schaut gerne mal unter https://shop.tierheim-lb.de vorbei. Hier findet ihr Shirts, Pullis, Tassen, Rucksäcke und noch vieles mehr mit tollen Motiven des Tierheims Ludwigsburg.

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AUS DEM TIERHEIM „FRANZ VON ASSISI“ IN LUDWIGSBURG

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Kugelberg 20 | 71642 Ludwigsburg | www.tierheim-lb.de

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LEITARTIKEL

TIER IST GLEICH TIER Menschen haben ein bemerkenswertes Verhältnis zu Tieren. Die eigenen Haustiere sind geliebte, umsorgte Familienmitglieder. Doch wenn es ums Essen geht, um die Wiese, auf der wir bauen wollen, ums Hobby Angeln oder um unsere Kleidung, dann messen wir Tiere mit zweierlei Maß. Diese Ambivalenz zieht sich weit über den eigenen Horizont hinaus – bis in die Rechtsprechung. Die qualitative Unterscheidung zwischen Tier und Tier ist in uns verwurzelt. Zeit, das zu ändern. Stillschweigende Akzeptanz von Tierleid Wir behandeln Tiere nicht gleich. Viele finden es o. k., wenn Hühner zu Tausenden in einer Halle gehalten werden. Wir tolerieren, dass eine Sau zwischen Stahlrohre eingepfercht liegen muss und nicht aufstehen kann. Wir erklären uns damit einverstanden, dass Kälber früh von der Mutter getrennt werden. Ja, so mancher wird jetzt protestieren und sagen, dass er derartiges Schindluder nicht unterstützt – viele Menschen haben ihre Einstellung zum Tier tatsächlich bereits grundlegend verändert. Aber: der beste Beleg für unsere stillschweigende Akzeptanz von Tierleid ist unser Konsumverhalten. Sehen wir der Realität doch ehrlich ins Auge: Die große Mehrheit der Menschen macht zwischen Hund und Huhn einen qualitativen Unterschied. Das eine ist einem näher und wird als höherwertig betrachtet als das andere. Wir diskriminieren zwischen Tierarten. Dafür gibt einen Begriff: Speziesismus.

Speziesismus diskriminiert Tiere nach ihrer Art Hinter Speziesismus verbirgt sich eine diskriminierende Haltung. In der Rolle als Haustier ist der Hund wertiger und mit mehr Privilegien ausgestattet als das Huhn als Nutztier. Wird der Hund zum Wachhund, wechselt er also in die Rolle des Nutztieres, ist es oft vorbei mit den Privilegien wie Familienanschluss, langen Spaziergängen mit ausgiebigem Spielen und Kontakt zu Artgenossen. Vielleicht bedauern wir den Wachhund. An die arme Sau im Maststall verlieren wir keinen Gedanken.

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LEITARTIKEL

Gelernt, gelebt, gewollt Die meisten von uns sind unbewusst aktive Anhänger des Speziesismus. Kein Vorwurf! Das ist gelernt, vorgelebt und auch so gewollt. Beispiel? Das Tierschutzgesetz. In §1 bestimmt das Gesetz: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ So positiv diese grundsätzliche Aussage sich anfühlt, ihre Tragweite ist beschränkt. Das Tierschutzgesetz lässt es nämlich zu, dass die Rechte von Haustieren, Nutztieren, Versuchstieren, Zirkustieren unterschiedlich geregelt werden. So gelten für Nutztiere (dieser Begriff kommt im Tierschutzgesetz vor), Lämmer, Ferkel, Schafe, Ziegen und Nagetiere besondere Regelungen zum Beispiel beim Kastrieren, Zähne schleifen, Schwanz kürzen oder Kennzeichnen. Diese besonderen Regelungen sind wie Weichmacher. Damit werden die auf den ersten Blick strikten Vorgaben des Gesetzes in die praktische Anwendung gepresst. Es sind Ausnahmen für bestimmte Tiere. Diese Ausnahmen schaffen Handlungsspielraum, wenn es um Schmerzen oder Leiden ohne vernünftigen Grund geht. Des Weiteren gibt es ein Zauberwort im Gesetz, das vieles, was zunächst als ausgeschlossen gilt, möglich macht: Die so genannte Rechtsverordnung. Durch diese Hintertür kommt zum Beispiel die unsägliche Kastenhaltung für Schweine in den Schweinestall. Oder bleiben Tiertransporte quer durch Europa möglich.

Schluss mit den Ausreden Zwischen Nutztieren und Haustieren zu unterscheiden, ist willkürlich. Die Abgrenzung von bestimmten Tieren beginnt damit, dass wir einordnende Begriffe für sie entwickeln. Nutztier, Haustier, Versuchstier. Beim Nutztier steht der funktionale oder wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund. Daraus leitet sich jedoch nicht ab, dass unsere Wahrnehmung gegenüber Nutztieren eine andere sein darf als gegenüber Haustieren. Relativiert das ökonomische Interesse das Wesen eines Tiers? Wir sprechen unserer Katze Persönlichkeit und Emotionen zu, lassen es aber geschehen, dass Schweine in Massen gehalten, transportiert und geschlachtet werden, nur weil es der Begriff „Nutztier“ sie anders kategorisiert. Warum verabschieden wir uns nicht vom Nutzencharakter des Tieres und betrachten alle Tiere gleichrangig? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil uns damit die Ausreden ausgehen, warum wir Tiere ausbeuten.

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Ein Tier ist ein Tier Wer zwischen Lebewesen qualitative Abstufungen trifft, tut dies aus einem Gefühl der Überlegenheit heraus. Da folgt der Speziesismus denselben Mustern wie der Sexismus oder der Rassismus. Wenn wir unseren gelernten Speziesismus überwinden wollen, sollten wir uns bewusst machen, wann und wie wir Tiere diskriminieren. Das ist für die meisten von uns unbekanntes Terrain. Tradition machts möglich. Es geht nicht darum, die Kuh zum Hund aufs Sofa zu holen, sondern deutlich zu machen, dass ein Tier ein Tier ist. Das ist eine simple, unverrückbare Wahrheit. Sie ist generell gültig und darf nicht willkürlich durch Verordnungen oder individuelle Einschätzung verbogen werden. Kugelberg-Nachrichten

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Spielräume nutzen Die Realität bringt uns jedoch in Zwangslagen: wir müssen hin und wieder zwischen Tieren qualitativ unterscheiden, denn es gibt Tiere, die gefährlich für uns sind, die uns schaden, die unsere Gesundheit bedrohen. Aber: Zwischen „keine Unterscheidung“ und „alltäglichem Speziesismus“ liegt noch ein beträchtlicher Spielraum, in dem wir uns bewegen können. Keine Lösung ist, uns den angedeuteten Zwangslagen hinzugeben. Würden wir bereits im bestehenden Spielraum den Speziesismus ad acta legen und unsere Koexistenz mit Tieren neu denken und leben, wäre vielen Tieren geholfen. Wir könnten bei den Wirbeltieren beginnen und würden rund 70.000 Tierarten aus der Diskriminierung holen. Wir könnten uns gegenüber vielen Insekten rücksichtsvoller verhalten – die meisten wollen nichts von uns, viele sind unverzichtbar für uns. Wenn wir jedoch weiterhin diskriminierend verallgemeinern, indem wir die Stubenfliege und die Stechmücke als lästige, verzichtbare, minderwertige Stellvertreter der gesamten Klasse der Insekten betrachten, werden wir auch das schrittweise Verschwinden der Insekten hinnehmen. Die Unterscheidung im Wert führt zur Gleichgültigkeit. Wäre es nicht viel angemessener, zwischen Hund und Hummel nicht zu differenzieren? Wäre es nicht angemessener, die „Ehrfurcht vor dem Leben“, die Albert Schweitzer als Begriff prägte, neu zu üben? Für ihn war die „Ehrfurcht vor dem Leben“ das Fundament einer Gesinnung, die sich für alles Leben auf der Erde verantwortlich fühlt.

Milliardenfaches Tierleid basiert auf unserer Einstellung Jeder kann sofort damit beginnen, seinen persönlichen Grad an Speziesismus runterzufahren: Ernährungsweise verändern, Tierprodukte meiden, ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass zwischen Tier und Tier kein Unterscheid besteht. Der Effekt wäre überragend. Wir würden milliardenfaches Tierleid beenden.

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Familienmitglieder & Freunde kann man nicht kaufen oder verschenken!

DENK DRAN Eine Freundschaft muss man sich verdienen Verschenkt besser gute Sachbücher und tierschutzgerechtes Zubehör. Adoptiert nach Weihnachten nach Absprache mit der ganzen Familie ein Tier aus dem Tierschutz, wenn alles passt.

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BEI UNS IST IMMER VIEL LOS. TIERHEIM LUDWIGSBURG: BLEIB INFORMIERT UND UNTERSTÜTZE UNS! Bleib über die neuesten Updates, bevorstehende Veranstaltungen und Möglichkeiten, wie du helfen kannst, informiert. Alle Details findest du auf unserer Website und unseren Social-Media-Kanälen.

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HOHE HAFTSTRAFE FÜR TIERQUÄLEREI IM STALL Dass Tierquälerei in der Massentierhaltung geahndet wird, kommt selten genug vor. Noch seltener spricht ein Gericht dafür eine Freiheitsstrafe aus. Genau das hat das Landgericht Memmingen jedoch in einem Fall getan – und damit die bisher wohl höchste Strafe für Tierquälerei an landwirtschaftlich genutzten Tieren verhängt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dieses Urteil im August bestätigt und damit eine wegweisende Entscheidung für das Tierschutzrecht in Deutschland gefällt Das Urteil und wie es dazu kam 2019 hatte Soko Tierschutz Undercover-Aufnahmen aus mehreren Milchbetrieben im Allgäu veröffentlicht und Strafanzeige erstattet. Daraufhin ermittelten die Behörden. Die beiden Betreiber eines der Höfe, der sich in Bad Grönenbach befindet, wurden schließlich Ende 2022 wegen mehrerer Fälle der quälerischen Misshandlung von Wirbeltieren (§ 17 Nr. 2 Buchst. b TierSchG) vom Landgericht Memmingen verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Landwirte, Vater und Sohn, kranke Tiere in ihren Ställen nicht von Gesunden getrennt und keinen Tierarzt gerufen hatten. Dadurch haben mehrere Dutzend Rinder länger anhaltende erhebliche Schmerzen erlitten, einige mussten notgeschlachtet werden. Einer der Angeklagten enthornte zudem acht Kälber unsachgemäß und ohne geeignete Schmerzmittelgabe. Zwar seien die beiden Männer ein Stück weit mit ihrem Betrieb überfordert gewesen, ihr Handeln zeuge jedoch von »Ignoranz gegenüber dem Tierschutz«. Sie seien den zahlreichen Aufforderungen der Behörden, die Zustände zu verbessern, nicht nachgekommen. Der 68 Jahre alte Vater erhielt aufgrund seines Alters und Gesundheitszustands nur eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Gegen den 25-jährigen Sohn sprach das Landgericht jedoch fast die Höchststrafe aus: zwei Jahre und zehn Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung sowie ein Haltungsverbot für »Nutztiere« von fünf Jahren. Bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz kann eine Freiheitsstrafe von maximal drei Jahren verhängt werden. Die Angeklagten hatten Revision eingelegt. Das Urteil des Landgerichts Memmingen hat der Bundesgerichtshof jedoch bestätigt, es ist damit rechtskräftig.

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Welche Bedeutung hat das Urteil? Das Gericht hat eine nach bisherigen Maßstäben ungewöhnlich hohe Strafe verhängt, die jedoch dem Stellenwert des Tierschutzes in der deutschen Verfassung angemessen und auch vorgesehen ist. Das Urteil hat eine weitreichende Wirkung, denn die Gerichte in Deutschland orientieren sich an den Entscheidungen des BGH, einer der höchsten rechtlichen Instanzen. Es sollte dazu führen, dass Strafanzeigen gegen Tierquälerei nicht mehr so einfach eingestellt oder mit geringen Strafen geahndet werden, wie bislang. Wie ein Wermutstropfen erscheint es da, dass das Landgericht Memmingen kurz nach der BGH-Bestätigung des oben erwähnten Urteils, in einem weiteren Fall aus dem »Allgäuer Tierschutzskandal« lediglich geringe Geldstrafen ausgesprochen hat. Ein 34-Jähriger und eine 32-Jährige müssen 4.500 Euro (90 Tagessätze à 50 Euro) beziehungsweise 4.400 Euro (55 Tagessätze à 80 Euro) zahlen sowie die Prozesskosten tragen. Das Paar machte sich der mehrfachen Tierquälerei schuldig – in 28 Fällen durch Unterlassen von Hilfe, in insgesamt zwölf Fällen aber auch durch aktive Misshandlung. Trotzdem sah das Gericht mildernde Umstände, unter anderem, da es sich um weisungsgebundene Angestellte handelte.

Fazit Das Landgericht Memmingen wird noch weitere Fälle von Tierquälerei aus dem »Allgäuer Tierschutzskandal« verhandeln, auch von leitenden Angestellten. Wir erwarten, dass es zumindest die Hauptverantwortlichen weiter hart bestraft und dass andere Gerichte diesem Beispiel folgen werden. Quelle: Dieser Beitrag stammt von der Albert Schweitzer Stiftung

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EIER – DAS LEID DER HÜHNER UND HENNEN IN DER EIERINDUSTRIE Immer mehr Menschen entscheiden sich für pflanzliche Ei-Alternativen und achten beim Kauf von verarbeiteten Lebensmitteln wie Nudeln darauf, dass keine Eier enthalten sind. Denn hinter dem lukrativen Wirtschaftszweig der Eierindustrie steckt vor allem eines: großes Tierleid. Doch nicht nur die konventionelle Haltung ist eine Tortur für Hennen – auch in der sogenannten Biohaltung leiden die Tiere tagein, tagaus. Mehr als 40 Millionen Hennen fristen in der deutschen Eierindustrie ein elendes Dasein.

Hühnerhaltung in der Eierindustrie – alles andere als „natürlich“ Hühner, die in der Eierindustrie ausgebeutet werden, stammen ursprünglich vom Bankvia-Huhn ab, das zur Fortpflanzung etwa 20 bis 30 Eier im Jahr legt. Die daraus gezüchtete heutige „Legerasse“ legt mehr als das Zehnfache – nämlich über 300 Eier im Jahr. Diese Qualzüchtung durch den Menschen hat mit reiner Fortpflanzung nichts mehr zu tun, denn zuchtbedingt ist es für die Tiere gar nicht möglich, weniger Eier zu legen. Einige Hennen werden zur Produktion sogenannter XL-Eier ausgebeutet. Diese besonders großen Eier verursachen für die Tiere noch längeres und noch größeres Leid, da die Knochen ihrer ausgezehrten Körper unter der Last noch leichter brechen können.

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Die Daseinsberechtigung sogenannter Legehennen in der Eierindustrie besteht ausschließlich darin, möglichst viele Eier zu produzieren. Das führt bei den Tieren zu schweren gesundheitlichen Problemen. So ist bei vielen Hühnern am Ende der etwa einjährigen Legeperiode das Legeorgan stark entzündet. Die Tiere sind zu diesem Zeitpunkt meist stark abgemagert. Zudem ist ihr Federkleid teils fast vollständig verschwunden, denn aufgrund der Zucht und des hohen chronischen Stresslevels picken sie einander und reißen sich gegenseitig die Federn aus – bis hin zum Kannibalismus.

„Legehennen“ und „Masthühner“ sind Qualzuchten Pro Kopf und Jahr werden in Deutschland im Schnitt knapp 14 Kilo Geflügelfleisch und mehr als 200 Eier konsumiert – letztere meist in Form verarbeiteter Produkte wie Nudeln, Backwaren, Pudding, Eis oder auch als Bindemittel in Frikadellen. Um diese hohe Nachfrage zu bedienen, hat die Geflügelindustrie zwei Linien an Qualzuchten erschaffen: die „Legelinie“ und die „Mastlinie“. In der sogenannten Legelinie wurde das Huhn zuchtbedingt zu einer Art Legemaschine degradiert, die entgegen ihrer natürlichen Veranlagung fast jeden Tag ein Ei legt. Hühner der sogenannten Mastlinie setzen durch gezielte Zucht, dem Wegzüchten des Sättigungsgefühls und der Zugabe von spezieller Nahrung besonders viel Fleisch an. Nach einer kurzen Lebenszeit von meist nur fünf Wochen werden sie im Schlachthaus getötet. Die Züchtung der unterschiedlichen Linien dient dazu, durch gezielte Ausbeutung der Tiere einen möglichst hohen wirtschaftlichen Ertrag zu erzielen.

Elterntierfarmen – die grausame Basis der Eierindustrie In sogenannten Elterntierfarmen wird kontinuierlich Nachschub an sogenannten Legehennen produziert. Wie in den Brütereien darf auch hier keine Henne ihre Eier ausbrüten. Für die Eierindustrie sind große Brütereien deutlich profitabler, denn die Küken kommen dort in Plastikkisten vollkommen anonym zur Welt und werden ihre Eltern nie kennenlernen. In vielen Elterntierfarmen herrschen katastrophale Zustände, denn hier gibt es noch weniger gesetzliche Bestimmungen als für Legebetriebe. Die sogenannten Elterntiere leben eingepfercht in kargen, engen Hallen, oft inmitten ihrer Exkremente. Auch Eier, aus denen zukünftige „Biohennen“ schlüpfen, stammen meist von diesen Elterntierfarmen, in denen viele Hennen an schweren gesundheitlichen Problemen leiden.

Tierleid trotz Verbot des Kükentötens Seit Januar 2022 dürfen in Deutschland männliche Küken nach dem Schlüpfen nicht mehr vergast werden. Stattdessen wird das Geschlecht nun teils direkt im Ei bestimmt, und männliche Tiere dürfen laut Gesetz vor dem Schlüpfen getötet werden. Allerdings ist davon auszugehen, dass das Schmerzempfinden der Embryonen zu diesem Zeitpunkt bereits in Teilen ausgebildet ist. In Brütereien sterben zudem unzählige weitere Küken, die es allein nicht aus der Eierschale schaffen. Tausende dieser ungeborenen, aber voll entwickelten und lebensfähigen Tiere werden meist geschreddert und im Müll entsorgt.

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Masthähne für den Export Ein großer Teil der männlichen Küken in Deutschland wird jedoch nicht im Ei getötet, sondern ins Ausland, beispielsweise nach Polen, transportiert. Dort werden die Tiere gemästet und nach etwa 22 Wochen im Schlachthaus getötet. Ihr Leid wird somit nicht vermieden, sondern lediglich verlängert. Da es in Deutschland keinen Markt für das Fleisch dieser Hähne gibt, wird es mutmaßlich nach Westafrika exportiert und zu Billigpreisen angeboten, die den heimischen Markt zerstören.

Bei Eiern aus dem Ausland kann Tötungsverbot umgangen werden In Deutschland dürfen Eier aus dem Ausland zu bestimmten Zwecken weiterhin importiert werden, so etwa für die Verwendung in Restaurants, für verarbeitete Produkte wie Nudeln, Kuchen und Kekse und für die Direktvermarktung. Für Eier aus solchen ausländischen Betrieben werden männliche Küken weiterhin nach dem Schlüpfen vergast, erleiden einen minutenlangen Todeskampf und werden anschließend wie Müll entsorgt. Auch wenn das Verbot des Kükentötens ein Schritt in die richtige Richtung ist, so ändert es doch insgesamt nichts am leidbringenden System der Eierindustrie, in der Küken, Hennen und Hähne auf grausame Weise ausgebeutet werden.

Das Hühnerleben endet im Schlachthof Bei Hühnern, die dieses Martyrium überleben, lässt die angezüchtete „Legeleistung“ nach etwa 1,5 Jahren nach. Dann wird das Tier – egal, aus welchem Haltungssystem – für den Betrieb unrentabel und im Schlachthaus getötet. Beim Einfangen gehen die Fangtruppen meist sehr gewaltsam vor. Mehrere Hennen werden in einer Hand an den Beinen oder Flügeln gepackt und kopfüber in Transportkisten gesteckt. Bei der groben Handhabung brechen häufig Körperteile der Tiere oder werden gequetscht. Sollte eine Henne im Weg sitzen, wird sie oft mit den Füßen weggetreten. Die Fahrt zum Schlachthaus verbringen die Tiere in engen Kisten, bei jeder Witterung, ohne Nahrung und Wasser. Im Schlachthaus werden sie unter Schmerzen an den Füßen kopfüber aufgehängt und anschließend mit dem Kopf durch ein Strombad gezogen, das sie betäuben soll. Alternativ werden sie in Gruppen mittels Gas betäubt, das ihre Schleimhäute reizt und teils qualvolle Erstickungserscheinungen auslöst. Danach folgt der tödliche Schnitt durch die Kehle, den viele Tiere aufgrund unzureichender Betäubung bei Bewusstsein miterleben müssen. Quelle: Dieser Beitrag ist ein gekürzter Auszug aus einem ausführlichen Dossier von PETA zum Thema Eier (https://www.peta.de/themen/eier/)

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SIND EIER FÜR UNS MENSCHEN GESUND? Für eine gesunde Ernährung brauchen wir keine Eier. Eine ausgewogene vegane Ernährungsweise ohne tierische Produkte wie Eier ist bedarfsdeckend und für jede Lebensphase geeignet. Zudem kann sie das Risiko für chronische Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs reduzieren. Eier sind nicht erforderlich, um unseren Proteinbedarf zu decken, denn viele pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen führen unserem Organismus ausreichende Proteinmengen zu. Diese veganen Proteinlieferanten liefern uns aber auch andere gesundheitsförderliche Nährstoffe, darunter Antioxidantien, Vitamine und Ballaststoffe.

Was Sie tun können Bitte kaufen und essen Sie weder Eier noch eihaltige Erzeugnisse, denn mit dem Konsum dieser Produkte unterstützen Sie das Leid von Millionen Hennen in Deutschland und weltweit. Probieren Sie stattdessen eine der zahlreichen pflanzlichen Ei-Alternativen. Kochen und Backen ist problemlos ohne Eier möglich. Quelle: PETA

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GRUSSWORT DES VORSTANDS In wenigen Wochen ist es schon wieder so weit, das Jahr 2023 verabschiedet sich. Es war - wie auch die letzten vorhergehenden Jahre - ein Jahr voller Herausforderungen: Inflation, sehr schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, weiterhin Krieg in Europa und viele weitere Krisenherde weltweit. Dies alles hatte natürlich auch Auswirkungen auf unsere Arbeit und unser Tierheim. Stetig und mit großen Sprüngen steigende Kosten von A wie Arzt (massive Erhöhung der GOT=Gebührenordnung für Tierärzte) über Energie, Futtermittelkosten, Personalkosten bis hin zu Zusatzkosten aufgrund eines immensen Sanierungsbedarfs unserer in die Jahre gekommen Gebäudeinfrastruktur. Diese Kostenexplosion macht es erforderlich, dass wir zwingend eine höhere Vergütung von den Städten und Gemeinden erhalten, für die wir gemäß den bestehenden Verträgen die Verwahrung von Fundtieren gewährleisten (eigentlich eine Aufgabe der Städte und Gemeinden, die wir als Dienstleister gegen Vergütung übernehmen). Aufgrund der in vielen Städten und Gemeinden sehr angespannten Finanzsituation, gestalten sich die Gespräche sehr schwierig. Die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Kostensteigerungen führten leider auch in diesem Jahr dazu, dass zahlreiche Tierheime komplett überlastet bzw. nicht mehr aufnahmefähig waren und wirtschaftlich am Abgrund stehen. Auch wir waren in einigen Bereichen an unserer Kapazitätsgrenze. Zudem erreichen uns beinahe tagtäglich Hilferufe von Tierheimen aus anderen Regionen, die nicht mehr in der Lage sind, eine Unterbringung der Tiere zu gewährleisten. Ebenso müssen wir leider feststellen, dass zunehmend Tiere im Tierheim abgegeben werden. Teilweise in einem desolaten gesundheitlichen Zustand, weil die Besitzer sich teilweise die täglichen Kosten oder auch die durch die GOT-Erhöhung immens gestiegenen Tierarztkosten nicht mehr leisten können. Umso dankbarer sind wir für die große Unterstützung, die wir immer wieder von so vielen Seiten erfahren. Vielen Dank an alle Gönner, Spender, Unternehmen und Ehrenamtlichen, die uns auch in diesem Jahr unterstützt haben. Ihre Spenden, Einsatzbereitschaft und liebevolle Zuwendung für unsere Tiere sind unbezahlbar. Nicht vergessen wollen wir aber auch unserer Mitarbeiter die sich mit großem Einsatz und Engagement dafür einsetzen, dass alle Tiere tierschutzgerecht untergebracht und liebevoll behandelt werden.

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An Sie alle nochmals ein herzliches Dankeschön! Und bitte bleiben Sie uns auch weiterhin treu, wir benötigen diese großartige Unterstützung auch dringend im nächsten Jahr. Unser ganzes Team wünscht Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Ihr Team vom Tierschutzverein Ludwigsburg e.V. Vorstand, Ausschuß und alle Mitarbeiter

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TIERVORSTELLUNGEN · HUNDE Sie interessieren sich für ein Tierheimtier? Bitte informieren Sie sich auf unserer Webseite, wie wir den Vermittlungsprozess gestaltet haben. Dort haben wir wichtige Infos über Terminvereinbarung, Vorgespräch, Vorüberlegungen und Vertrag zusammengestellt. Viele weitere Hunde finden Sie in der Rubrik Hundevermittlung.

Mein Name ist: Buddha Bullmastiffmix, Rüde, kastriert, geboren 20.11.2017 Buddha ist rassetypisch wachsam, manchmal aber auch unsicher und daher ein Hund für erfahrene Hundemenschen, die ihn sicher und souverän führen können. Mit seinen 34 kg ist er zwar kein Riese, aber er weiß sehr genau was er will – und auch was er nicht will.

Bei seinen Bezugspersonen ist er anhänglich, lässt sich aber ungern Sachen wie z. B. Spielzeug aus dem Maul nehmen. An diesem Verhalten wurde bereits trainiert. Trotzdem bleibt eine gewisse Neigung, Dinge zu verteidigen. Seine künftigen Halter sollten sich nicht verunsichern lassen. Buddha wäre als Einzelhund am besten aufgehoben. In ein viel belebtes Wohngebiet passt er nicht. Katzen sind nicht seine Freunde, daher sollte auch keine im Haushalt leben und bei Katzensichtung sollte der Halter standfest sein. Zu Kindern wird Buddha nicht vermittelt. Buddha kennt die gängigen Grundkommandos, läuft gut an der Leine und fährt auch im Auto mit. Das Leben im Haus kennt er bereits, denn er kam als Abgabehund ins Tierheim. Von seinen Bezugspersonen lässt er sich problemlos bürsten sowie Pfoten und Ohren anschauen. Buddha braucht Menschen, die ihm Grenzen und Regeln setzen. Seine neuen Zweibeiner sollten die Körpersprache von Hunden sehr gut lesen können, da Buddha bei Bedrängung durchaus nach vorn geht. Im Oktober 2023 hat Buddha mit seinen Gassigehern an der Prüfung zum Hundeführerschein teilgenommen und bestanden. Mit den richtigen Menschen an seiner Seite, zeigt er seine tollen Qualitäten.

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Mein Name ist: Leila Kromfohrländer-Mix, Hündin, kastriert, Gewicht 8 kg Die kleine Leila wurde abgegeben, weil sie in der Familie, die sie erst wenige Tage zuvor über ebay erstanden hatte, nicht zurecht kam. Leila beschützte ihr Frauchen, sobald es etwas lauter zu ging, was wohl öfter der Fall war. Wir suchen ruhige, erfahrene Hundefreunde, die Leila Zeit geben, alles kennen zu lernen und ihr zeigen, dass nichts passiert. Die ca. 8 kg leichte Hündin dürfte mit einem Kromfohrländer verwandt sein. Sie ist kastriert, zwei Jahre alt, verträgt sich gut mit freundlichen Hunden und sie hängt sehr an ihren vertrauten Pflegern und Gassigehern. Leila liebt ausgiebige Spaziergänge und sucht sehr die Nähe zu ruhigen, freundlichen Menschen. Das Leben im Haus ist ihr vertraut und sie fährt auch im Auto mit. Vermutlich würde Leila gut zu einer alleinstehenden Person, die gerne ausgiebig spazieren geht, passen. Auch mit einem Ehepaar würde sie gut klar kommen, solange alles harmonisch zugeht. Kromfohrländer sind schlau und gut auszubilden. Der Besuch in einer guten Hundeschule würde vermutlich allen Beteiligten Spaß machen.

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TIERVORSTELLUNGEN · HUNDE Mein Name ist: Amira Mix, Hündin, kastriert, geboren am 01.01.2016, Gewicht 28 kg Als Amira von der Ditzinger Polizei im Sommer zu uns gebracht worden ist, stockte uns der Atem. Zum Skelett abgemagert, ein riesiger, aufgedunsener Bauch, Eiter an und in der dick geschwollenen Vulva, Eiter in den Ohren, kaum Fell und die ganze Haut chronisch entzündet und verdickt. Die Hündin konnte kaum drei Schritte gehen, legte sich hin und und stöhnte vor Schmerzen. Auch die Polizisten waren entsetzt. Sie hatten die halbtote Hündin in einer Wohnung bei einer Überprüfung gefunden und sofort mitgenommen. Wir legten das Tier in unser Auto und brachten es sofort in die Tierklinik. Weil die Hündin telefonisch angekündigt war, konnte sofort reagiert werden. Schnell hat sich herausgestellt, dass Amira unter einer akuten Gebärmuttervereiterung litt und in akuter Lebensgefahr war. Trotz hohem Risiko musste sofort operiert werden. Amira hat die Operation wider Erwarten überlebt. Sie war so geschwächt, dass sie noch drei Tage in der Klinik behalten wurde. Dort hat sie sich schnell mit den Pflegern und den Ärzten angefreundet. Mittlerweile hat sich die Hündin gut erholt. Sie hat sieben Kilogramm zugenommen, Muskeln aufgebaut und auch ihre Haut sieht viel besser aus. Bis sie ganz gesund ist, wird es aber noch dauern. Amira ist sehr freundlich, sehr anhänglich und sie verträgt sich mit vielen Hunden gut. Gesucht werden jetzt zuverlässige Menschen, die Amira nie wieder im Stich lassen. Amira hat den Wesenstest für Baden Württemberg bestanden. Sie kommt gut mit vernünftigen Kindern zurecht und sie hängt sehr an ihren Bezugspersonen.

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Mein Name ist: Kuro Multimix, Rüde, kastriert, geboren 01.12.2016 Kuro ist ein gutes Beispiel, wie Tierschutz nicht laufen sollte: Vermittelt von einer Organisation aus Rumänien an ein völlig unerfahrenes Pärchen als Anfängerhund. Bei den beiden angekommen, wurde Kuro erstmal sehr verwöhnt, um ihm seine Zeit hier in Deutschland möglichst angenehm zu gestalten. Damit konnte der pfiffige Rüde aber gar nicht umgehen: Er wurde distanzlos, schnappte, wenn er etwas nicht wollte und verteidigte wohl seine Ressourcen. Der konsultierte Hundetrainer bescheinigte, dass der Hund nicht bleiben kann und so landete Kuro schließlich bei uns, da ihn sonst so kurzfristig niemand aufnehmen wollte. Mit Autofahren hat Kuro keine Probleme, er liegt ruhig da und wartet ab. Alleine bleibt er laut Vorbesitzer nicht so gern, das müsste also noch mit ihm geübt werden. Kuro kennt das Leben im Haus und auch schon die gängigen Grundsignale. An der Leine läuft er gut. Bei uns zeigt sich Kuro verträglich mit Hunden und lebt mit einer größeren Hündin problemlos zusammen. Auch hat Kuro bei uns in keiner Situation geschnappt oder sich auffällig gezeigt. Zu bekannten Menschen ist er sehr freundlich bei uns, bei fremden Menschen neutral. Wir können uns aber gut vorstellen, dass er wachsam wird. Wir suchen für den Rüden Menschen, die ihm von Anfang an klare Regeln und Grenzen setzen und ihn sinnvoll auslasten. Hundeerfahrung ist Voraussetzung, denn wir wollen nicht, dass Kuro wieder hin- und hergeschoben wird. Ein neues Heim, etwas außerhalb von städtischem Trubel, wäre sicherlich sinnvoll. Auch zu kleinen Kindern vermitteln wir Kuro aufgrund der Vorgeschichte nicht. Im Oktober 2023 hat Kuro mit seinen Gassigehern an der Prüfung zum Hundeführerschein teilgenommen und bestanden. Alles in allem ist der Rüde also ein intelligenter, anpassungsfähiger Hund, der nur die richtigen Menschen an seiner Seite braucht. Ein eingezäunter Garten sollte vorhanden sein.

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TIERVORSTELLUNGEN · HUNDE Mein Name ist: Elias Schäferhund-Mix, Rüde, kastriert, geboren 2021 Der wunderschöne Schäferhundmischling Elias kommt ursprünglich aus Griechenland. Er kam über eine Partnerorganisation zu uns und hat bisher vermutlich nicht viel Gutes erlebt. Dadurch zeigt sich Elias in vielen ihm unbekannten Situationen sehr ängstlich und unsicher. Bei fremden Menschen ist er sehr misstrauisch und hat Angst vor ihnen. Elias braucht deshalb lange, um neue Menschen an sich heranzulassen und oft entscheidet auch die Sympathie. Bei ihm bekannten Menschen ist er ein äußerst fröhlicher, lustiger, lebhafter und verschmuster Hund. Elias lernt schnell und gerne, hat im Tierheim schon die gängigen Grundsignale gelernt und läuft sehr gut an der Leine. Kurzum, Elias ist ein toller lieber Hundebub. Mit seinen Artgenossen versteht er sich prima und könnte deshalb auch zu einem passenden souveränen Zweithund vermittelt werden. Für Elias suchen wir Menschen mit Hundeverstand. Von Vorteil wäre es, wenn sein neuer Halter bereits Erfahrung mit Angsthunden gesammelt hat. Aber am Wichtigsten für Elias ist der Vertrauensaufbau zu seinem Menschen, der ihn klar führt und ihm dadurch Sicherheit gibt. Er braucht Menschen, die ihm am Anfang die nötige Zeit geben, um sich an alles zu gewöhnen, getreu dem Motto - nichts erwarten, nichts befürchten. Ein sicher eingezäunter Garten wäre schön. Städtischer Trubel sowie kleine Kinder würden Elias eher überfordern.

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Mein Name ist: Thor Riesenschnauzer, Rüde, kastriert, geboren 2022 Der knapp einjährige Riesenschnauzerrüde Thor ist seiner Familie zu groß und zu lebhaft geworden. Warum es ein Riesenschnauzer vom Züchter sein musste – wir wissen es nicht. Auf jeden Fall war der Hund sehr mager und völlig ungepflegt. Thor ist noch nicht besonders gut erzogen, aber rassetypisch schlau und gelehrig. Allerdings befindet er sich mitten in der Pubertät und testet durchaus seine Bezugspersonen auf Führungsqualität. Gesucht werden souveräne, durchsetzungsfähige Schnauzerfreunde, die über genügend Platz für einen großen Hund verfügen und genügend Zeit für ausreichend Beschäftigung und eine konsequente, sorgfältige Ausbildung haben. Thor kennt das Leben im Haus und er hat mit Kindern, einer Katze und einer Hündin zusammengelebt.

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TIERVORSTELLUNGEN · KATZEN Sie interessieren sich für ein Tierheimtier? Bitte informieren Sie sich auf unserer Webseite wie wir den Vermittlungsprozess gestaltet haben. Dort haben wir wichtige Infos über Terminvereinbarung, Vorgespräch, Vorüberlegungen und Vertrag zusammengestellt. Viele weitere Katzen finden Sie in der Rubrik Katzenvermittlung.

Mein Name ist: Cedric Rottiger, Kater, kastriert, geboren 2010 Der hübsche Cedric kam als Pflegekater zu uns ins Tierheim nachdem sein Herrchen ins Krankenhaus musste. Seitdem er bei uns ist arbeiten wir daran, dass der hübsche Tiger ddas eine oder andere Pfund verliert, denn sein ehemaliger Besitzer meinte es mit dem Futter überaus gut. Im Tierheim fühlt sich der nette, aufgeschlossene Kater gar nicht wohl. Er sucht die menschliche Nähe, wovon er bei uns nicht genug bekommen kann. Andere Katzen sind für ihn nicht wirklich interessant, er will einfach nichts von ihnen wissen. Wir sehen Cedric in einem ruhigen Zuhause als Einzelkatze in der Wohnungshaltung mit Balkon, mit einer Familie die ausreichende Zeit für den Kater hat. Auch ein ruhiger, katzenerfahrener Hund wäre für Cedric kein Problem.

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Tar

Mein Name ist: Mino Brauntiger mit weiß, Kater, kastriert, Freigänger Mino kam als Fundkater ins Tierheim. Leider hat sich für den hübschen, großen Kater niemand gemeldet, somit suchen wir ein neues Zuhause für ihn. Momentan lebt Mino in einer Gruppe, jedoch interessieren ihn die anderen Katzen nicht wirklich. Im Tierheim ist dem Brauntiger langweilig. Er sucht Menschen, die Zeit und Ausdauer mitbringen, den manchmal etwas aufdringlichen Kater zu bändigen. Wir vermitteln Mino als Freigänger, der nach einer Eingewöhnungszeit die Umgebung erkunden darf.

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TIERVORSTELLUNGEN · KATZEN Mein Name ist: Tissaia Schwarz, Kätzin, kastriert, geboren 2021 Die zwei Jahre alte Katzendame Tissaia und ihre drei Kinder landeten im Tierheim, weil ihre Besitzer mit den Katzen überfordert waren. Die Kleinen sind nun alle vermittelt und ihre Mama kastriert. Somit sucht die bildhübsche, selbstbewusste Kätzin ein neues Zuhause. Tissaia ist eine freundliche und sehr aufgeweckte Kätzin, die gerne ihre Umgebung erkundet. Mit Artgenossen verträgt sie sich ganz gut, sofern diese nicht allzu aufdringlich sind. Vermutlich hätte sie aber nichts dagegen, wenn sie weiterhin als Einzelkatze der Mittelpunkt des Geschehens wäre. Tissaia sucht ein Zuhause als Wohnungskatze bei Menschen, die Zeit haben, sie auszulasten. Ein gesicherter Balkon ist daher Voraussetzung für die Abgabe.

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Wir sind: Pepper und Chilli Zwei Kätzinnen, brauntiger, geboren Mai 2023 Unsere zwei halbwilden Gewürze suchen ab sofort zu zweit ein neues Zuhause. Die zwei Geschwister wurden ohne Mutter aufgefunden. Zu Menschen sind sie noch sehr schüchtern, tauen aber so langsam auf und merken, dass wir gar nicht so schlecht sind und nur das Beste für sie wollen. Für die zwei angehenden Teenager suchen wir ein Zuhause bei Menschen, die ihnen Ruhe bieten und ihnen Zeit geben, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Nach der Kastration und einer Eingewöhnungsphase würden sie sich über Freigang in einer #verkehrsberuhigten Umgebung freuen.

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TIERVORSTELLUNGEN · KLEINTIERE Wir sind: Coco und Joe Sperlingspapageien, Henne und Hahn, geboren Mitte 2020 und Ende 2020

Coco und Joe kamen zu uns, da die Besitzerin verstorben ist. Nun suchen die beiden nur gemeinsam eine neue Voliere auf Lebenszeit. Sie sind sehr flink unterwegs und aktuell noch ziemlich durcheinander. Daher sollte es in ihrem neuen Zuhause ruhig und entspannt zugehen. Nach Eingewöhnungszeit werden Coco und Joe sicherlich zwei ganz lässige Kameraden sein.

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Mein Name ist: Gunja-Brunhilde Großkaninchen, siamfarben, weiblich, Alter unbekannt In einem miserablen Zustand, mehr tot wie lebendig, kam Gunja-Brunhilde als Fundtier zu uns. Sie hatte massiv entzündete Ohren und Augen, war geplagt von einem heftigen Ohrmilbenbefall, war sehr unterernährt und hatte eindeutige EC-Symptome. Sie wurde bei uns wochenlang gepäppelt, alle Erkrankungen wurden behandelt und sie hat nun ihr Idealgewicht erreicht. Wir sind froh, dass sie sich ins Leben zurückgekämpft hat. Täglich zeigt sie uns ihre Lebensfreude, indem sie uns morgens begrüßt, Haken in ihrem Gehege schlägt und auf ihr Futter wartet. Hochwertiges Heu und täglich viel frisches Grünfutter sind ihre Leibspeise. Von ihren Vorerkrankungen ist eine leichte Schiefkopfhaltung geblieben, die Gunja-Brunhilde aber in keiner Weise einschränkt. Um ihr Glück perfekt zu machen, suchen wir einen kastrierten Rammler als Partner, der ebenfalls EC positiv getestet ist, sie als neue Wegbegleiterin akzeptiert und gerne sein Gehege mit ihr teilen möchte.

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TIERVORSTELLUNGEN · KLEINTIERE

Wir sind: Heidi und Leon Zwerg-Kaninchen, kastriert, geboren ca. 2020 und Mitte 2023

Heidi (beige) und ihr Sohn Leon (grau) wurden gefunden und ins Tierheim gebracht. Sie hängen sehr aneinander und werden darum nur gemeinsam vermittelt. Leon hat ein chronisches Atemgeräusch, das durch eine nicht behandelte Infektion im alten Zuhause ausgelöst wurde und voraussichtlich bleiben wird. Des weiteren hat er eine Fehlstellung des Kiefers, weshalb er regelmäßig einem Tierarzt zum Zähne kürzen vorgestellt werden muss. Durch die belastete Lunge von Leon können die beiden Kaninchen nicht das ganze Jahr draußen gehalten werden. Für die Wintermonate benötigen sie auch im Innenbereich ein 6 qm großes Gehege. Eine ganzjährige Innenhaltung wäre auch möglich.

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Tar

Mein Name ist: Jojo Degu, beige, männlich, Alter unbekannt

Der freundliche, agile Jojo wurde sehr wahrscheinlich ausgesetzt und sich selbst überlassen, denn er lief von sich aus auf Menschen zu, die ihn mitnahmen und zu uns brachten. Jojo wurde von niemandem als vermisst gemeldet – das bestätigt unsere Annahmen, dass er einfach ausgesetzt wurde. Der sportliche, freche Kerl hat sich von den Strapazen gut erholt, ist bei uns sehr schnell aufgetaut und sucht nun dringend ein artgerecht eingerichtetes Gehege bei Artgenossen.

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TIERVORSTELLUNGEN · KLEINTIERE

Mein Name ist: Negri Angora-Mix, weiblich, kastriert, geboren Anfang 2019 Negri wurde in sehr verwahrlostem Zustand bei uns abgegeben. Sie hatte entzündete Augen, war mager und verfilzt. Sie hat alle Behandlungen und die Fellpflege vorbildlich über sich ergehen lassen. Mittlerweile kann sie die tägliche Fellpflege sogar genießen. Im neuen Zuhause sollte die Fellpflege unbedingt fortgeführt werden. Für Negri suchen wir nun ein Gehege, das genug Platz für ein Kaninchen ihrer Größe bietet, denn sie bringt knapp 4 Kilogramm auf die Waage. Ein bereits vorhandener kastrierter Rammler, der ähnlich groß wie Negri ist und sich ihr gegenüber behaupten kann, wäre ihr neuer Traumpartner.

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KENNEN SIE SCHON UNSERE TIPPS ZUR HALTUNG VON KLEINTIEREN? Auf unserer Webseite finden Sie kurz aufgelistet viel Interessantes zur Haltung von Kaninchen, Farbratten, Meerschweinchen und mehr. Einfach mal in der Rubrik Kleintiere nachschauen.

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Silvester kommt! Bald ist wieder die schlimmste Nacht des Jahres für alle Haus- und Wildtiere. Achten Sie darauf, dass Ihre Tiere in dieser Zeit plötzlich panisch reagieren und sich völlig anders als sonst verhalten können. Nehmen Sie Ihren Hund beim Gassi gehen an die Leine und nutzen Sie am besten zusätzlich ein Geschirr. Sicher ist sicher.

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IMPRESSUM: Die Kugelberg-Nachrichten werden herausgegeben vom Tierschutzverein Ludwigsburg e. V., vertreten durch den Vorstand, und stellen das offizielle Vereinsorgan dar. Anschrift: Kugelberg 20, 71642 Ludwigsburg, Tel. 07141-25 0410, Fax 07141-25 04 62 E-Mail: info@tierheim-lb.de, Web: www.tierheim-lb.de Redaktion: U. Gericke, Ch. Bächtle, C. Bader Für Layout, Gestaltung und Realisierung sagen wir herzlichen Dank an das Team von marcagrafica.com. Bildermaterial: Tierheim Ludwigsburg, Yannick Schmidt, Unsplash Kugelberg-Nachrichten

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