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März 2023
ORT DER TRÄUME
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Von Königen zu Premierministern: Warum Benahavís die reichste Stadt Andalusiens ist und rund 70 % der Bevölkerung Ausländer sind
OLIVE PRESS
die In Benahavís haben sich bestverdienenden Einwohner . Andalusiens angesiedelt Es befindet sich gleich neben Spaniens jüngstem Nationalpark und ist definitiv ein Traumort in Andalusien und das nicht nur für den Premierminister, schreibt Jon Clarke
Lebensstil als die belebte
ALEMÁN
Küste, (links) die berühmten
Treppen
bietet einen entspannteren viele berühmte Schlucht, wo dem mit ist vor allem auf die Menschen das Wandern Fuß- Das Wachstum OSTENLOSE Tennis-, für digitale Nomaden und Telearbei- Schwimmen verbinden, oder hinan einem Landball- und Golfstunden ter zurückzuführen, die der Natur auf zum atemberaubenden Familie Kinder sowie Sprach-, für warmen Ort inmitten leben wol- sitz der wohlhabenden briRäumen Yoga- und Pilateskurse Goldsmith, wo der ehemalige ein Wun- und offenen Boris JohnErwachsene... ist es danur einem len. zu tische Premierminister der, dass Benahavís in fast 30 Und genau das hat Benahavís na- son vor drei Jahren wohnte. da die zuerst enthüllJahr ein Wachstum von bieten, vor allem jetzt, zum Wie die Olive Pressgekommen, um Prozentverzeichnen konnte?winzi- hegelegenen Hügel offiziell te, war Johnson Die Statistiken für diese einen Nationalpark Sierra de las Nieves das zu genießen, was Benahavís Enklave, sind. Eine Woche wange, privilegierte von erklärt worden Spa- am besten kann: anschließend in der Flügelschlag landeinwärts sind Der sechzehnte Nationalpark Gipfeln, dern und sichmit dem Pinsel ausder Costa del Sol entfernt, niens mit seinen hohen be- freien Natur nichts weniger als bemerkens- die im Winter oft mit Schnee eig- toben. Besuch der Name), wert. Zufälligerweise fand sein zu den deckt sind (daher Der Ort, der seit langemin Anda- net sich hervorragend zum Wan-, zur gleichen Zeit statt, als Netflix Szeeinige Vogelbeobachtung um zur einkommensstärksten kam, und Durch- dern über in das Dorf Crown zu lusien gehört (mit einem38.000 wie etwa Adler und Geier die nen der Erfolgsserie The in schnittseinkommen von Sie mieteten eine Villa e Berge fliegen. La Quinta in Be- drehen. Euro), hat seine Bevölkerung der exklusiven Benahavís-Enklav Ausländer Von der Siedlung führt eine dreistün- Zagaleta und stellten den Urlaub (von der 65 Prozent 7.300 nahavís aus sind) im letzten Jahr vonim Jahr dige Rundwanderung hinauf zum nach, den Lady Diana Mitte der santo", dem mit ihrer FreunEinwohnern auf 9.244 berühmten "castaño der mit 1990er Jahre auf ihrem 2022 erhöht. in din Jemima Goldsmith Zuwachs, heiligen Kastanienbaum, ver"Das ist ein enormer noch er- seinen 1000 Jahren der älteste Familienanwesen Tramores sein soll. und wir sind immer brachte. der im der Provinz Málaga andere erklärt viele darüber", noch staunt 8 Scott Aber es gibt direkt vom Dorf Fortsetzung auf der Seite Ausland lebende Stadtrat Wanderungen in Marshall, der in Benahavís aus, insbesondere hinunter aufgewachsen ist.
RUHEOASE: Das grüne Benahavís
K
KOSTENLOS HAUSEIGENTÜMER wehren sich gegen "korrupte" Präsidenten ihrer Eigentümergemeinschaften, die beschuldigt werden, in den von ihnen verwalteten Wohnanlagen ihre Macht zu missbrauchen. Nachdem bekannt wurde, dass Stephen Hills, der britische Präsident der Siedlung Torre Bermeja in Estepona, sich selbst ein Jahresgehalt von fast 90.000 Euro zahlte - mehr als der Präsident von Andalusien und der Vizepräsident von Spanien erhalten - wächst die Empörung. Seit die Situation im letzten Monat bekannt wurde, sind mehrere andere Vorsitzende ins öffentliche Interesse gerückt, darunter der norwegische ExMilliardär Harald Oslov. Oslov wird von einer Gruppe von Hausbesitzern in Benemara Dos Hermanas, ebenfalls in Estepona, beschuldigt, "exorbitante" Summen für grundlegende Instandhaltungsarbeiten zu verlangen und ohne Baugenehmigung eine Garage neben seinem Haus gebaut zu haben. Die Konten wurden als "schwarzes Loch" bezeichnet, das "un-
Vol. 1 - Issue 12 www.theolivepress.es 8. März - 21. März 2024
MAFIASTRUKTUREN IN WOHNANLAGEN?
Einwanderer und Einheimische wehren sich gegen "mafiöse" Präsidenten von Eigentümergemeinschaften an der Costa del Sol EXKLUSIV von Laurence Dollimore
erklärliche Summen" aufweist, darunter Gärtnergehälter von jeweils über 45.000 Euro pro Jahr, die die Bewohner angeblich nicht genehmigt haben. Oslov, der ein Malerunternehmen in Gibraltar besitzt, weigert sich offenzulegen, wer hinter einigen der Arbeiten steckt. Die Gemeinschaftskosten sind in den letzten zwei Jahren angeblich um 22 Prozent gestiegen sind. "Unsere Gebühren werden ständig erhöht, und wir bekommen
Harald Oslov (ganz links) Ex- Präsident in Benemara Dos Hermanas
keine weiteren Leistungen dafür, es scheint ein schwarzes Loch zu geben, in dem das Geld verschwindet. Sie nutzen die Stimmen von ausländischen Eigentümern, welche so gut wie nie da sind und ihnen das Stimmrecht übertragen haben, um für jede Maßnahme zu stimmen, die sie wollen", erklärt ein Eigentümer. Auf Anfrage der Olive Press wies ein Sprecher von Oslov alle Behauptungen der Hauseigentümer zurück und bezeichnete sie als "Verleumdung". Oslov, der 40 Jahre lang Präsident war, als auch sein Vizepräsident traten
nur wenige Tage, nachdem sie von dieser Zeitung kontaktiert wurden, zurück. In Marbella wird unterdessen in der Siedlung Cabopino gegen den Präsidenten der Siedlung Gianni Fieno und gegen die Verwalterin Michelle van Gaalen wegen Urkundenfälschung und Bilanzmanipulation ermittelt. Die Anwohner sagen, die beiden hätten die Gemeinschaft "an sich gerissen" und würden sie „konspirativ“ führen. Den beiden Einwanderern wird vorgeworfen, sich mit Freunden zu umgeben und sich die Stimmen der Eigentümer zu ver-
Gianni Fieno, Präsident der Siedlung Cabopino
schaffen, indem sie ihnen als Belohnung dafür, dass sie ihnen bei den Hauptversammlungen ihre Stimmen geben, von den Gemeinschaftsgebühren befreien. Die Hausbesitzer in Lomas de los Monteros, ebenfalls in Marbella, haben den Vorsitzenden der Gemeinschaft und den Verwalter angezeigt, weil diese sich angeblich 30.000 Euro auf ihre persönlichen Konten überwiesen haben. Der Vorfall ereignete sich, nachdem die Gemeinschaftsgebühren auf 6.000 Euro pro Jahr angestiegen waren, die Anwohner aber weder Einsicht in die Konten noch in die Verwendung des Geldes nehmen durften, was die Gemüter erhitzte. Ein Gericht entschied, dass es sich um eine zivilrechtliche und nicht um eine strafrechtliche Angelegenheit handelt, sodass sich die Beschwerdeführer "hilflos" fühlten, wie die spanische Presse berichtete. Sind Sie in Ihrem Wohnort von ähnlichen Umständen betroffen? Kontaktieren Sie: tips@ theolivepress.es