r e t t e l s New st 2026 b r e H — 9 Nr. 6
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Ihre Meinu
«Im Jahr 2022 war ich im Kantonsspital Aarau und ihr habt mich sehr aufgeheitert. Ich denke noch heute viel an diesen Moment zurück. Danke, dass es euch gibt!»
«Hallo Dr. Méli Mélo! Mir geht es top. Dank dir ist die Zeit im Spital wie im Flug vergangen, und die Geschichte mit meinem Traum hat mir super gefallen.»
©ZVG
Luis, kleiner Patient, via Website
David, kleiner Patient, via Website
Luis winkt den Traumdoktor:innen zu.
«Liebe Dr. Firlefanz. Wir möchten uns ganz herzlich bei dir bedanken. Unsere Tochter Emelie wurde am Fuss operiert, und du hast sie im OP-Saal so wunderbar begleitet. Mit deiner fröhlichen, einfühlsamen Art hast du es geschafft, Emelie die Angst zu nehmen und ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Eure Arbeit ist wirklich etwas ganz Besonderes. Du hast Emelie den Start in die Operation sehr viel leichter gemacht, und dafür sind wir dir sehr dankbar.» Florian und Francesca, Eltern, via Website
Titelseite Traumdoktorin Gili Gili tröstete 1996 ein Kind im Spital Biel. Foto: Magali Koenig Impressum
«Wir waren spät am Abend in der Notaufnahme... Dr. Spôôk konnte unserem müden und strapazierten Sohn ein grosses Lächeln auf die Lippen zaubern! Toll, dass es euch gibt.»
Redaktion Michèle Costantini Nathalie Güdel Verena Herger Seda Mediano Simona Schlegel Abigaël Wagner Layout
J.P., Mutter, via Website
Angélique Bühlmann E. Lucas, Angel-Grafik Papier Auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt – für
Dr. Röff de Böff
Ihre Erlebnisse sind wertvoll!
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vorbildliche Waldwirtschaft
©Vincent Hoffer
Editorial
Im Spital Riviera-Chablais wird Patricia Bohle, die das Ruder bei der Stiftung Theodora übernimmt, von Dr. Kravat’ und Dr. Double Croche flankiert.
Die Geschichte geht weiter Diese Herbstausgabe markiert einen besonderen Moment in der Geschichte der Stiftung Theodora: Nach mehr als drei Jahrzehnten voller Herzblut und Engagement haben die beiden Gründer André und Jan Poulie ihre letzte Reportage verfasst, bevor sie in den verdienten Ruhestand treten. Der Stiftung bleiben sie weiterhin als Botschafter verbunden. Ihr persönlicher Rückblick erzählt von einem aussergewöhnlichen Abenteuer, das mit einer einfachen Überzeugung begann: Kindern im Spital und Kindern mit Behinderungen Momente der Freude und des Trosts zu schenken. Über die Jahre ist aus dieser Vision eine anerkannte Stiftung entstanden, die von engagierten Mitarbeitenden sowie professionellen Traumdoktorinnen und Traumdoktoren getragen wird, deren Tätigkeit heute in der Schweiz und darüber hinaus Massstäbe setzt (zu lesen auf S. 4–6). Mit viel Demut und Begeisterung darf ich das Ruder gemeinsam mit Miriam Bass Costantini und Verena Herger, die als stellvertretende Geschäftsführerinnen an meiner Seite stehen, übernehmen. Auch wenn nun ein neues Kapitel beginnt, so knüpft es an die Werte an, von denen sich die Stiftung schon immer leiten liess. Unter diesen nimmt Exzellenz einen wesentlichen Platz ein. Genau diese Ambition ist die Triebfeder unserer Akademie, wie Sie auf Seite 14 lesen können. Sie bildet die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren aus, fördert die Kompetenzen unserer Teams und ermöglicht den Austausch von Fachwissen und Erfahrungen mit anderen im Gesundheitswesen tätigen Künstlerorganisationen auf der ganzen Welt. Im Hinblick auf die Festtage lade ich Sie herzlich dazu ein, einen Blick in unseren Katalog mit Weihnachtskarten und Schokolade zu werfen. Mit Ihrem Kauf leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Finanzierung der Traumdoktoren-Besuche. Dank Ihnen schreiben wir gemeinsam die Fortsetzung dieses schönen Abenteuers, damit wir auch in Zukunft immer mehr Kindern magische und wohlwollende Auszeiten schenken können.
Reportage 4 «1993 hatten wir eine Idee. Die Kinder gaben ihr einen Sinn.» Im Gespräch Zwei Brüder, eine Geschichte, ein Traum
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Doppelt Freude schenken 8 Weihnachtskarten und Schokolade im Zeichen der Solidarität Engagement Sportliche, musikalische und weitere kreative Aktionen
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Engagement 13 Ein Jubiläum, das Freude schenkt Fokus Die Theodora-Akademie, Hüterin eines lebendigen Erbes
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News Neuer Jahrgang von Traumdoktorinnen und Traumdoktoren
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Herzliche Grüsse
Patricia Bohle, Geschäftsführerin
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Reportage
«1993 hatten wir eine Idee. Die Kinder gaben ihr einen Sinn.» 1993 hatten André und Jan Poulie die Idee, Kindern in Spitälern und in spezialisierten Institutionen dank speziell ausgebildeten Künstlerinnen und Künstlern Momente des Lachens und des Träumens zu schenken. Dreiunddreissig Jahre später ist aus dieser Idee ein menschliches Abenteuer geworden, das bereits mehr als 2,3 Millionen Kinder in der Schweiz berührt hat. Nun treten die beiden Brüder in den Ruhestand und blicken auf Erinnerungen, Begegnungen und Überzeugungen zurück, welche die Geschichte der Stiftung Theodora geformt haben. Wenn man uns fragt, wie die Stiftung Theodora entstanden ist, kehren unsere Gedanken unweigerlich in ein Spitalzimmer und zu einer Frau zurück, die sich wohl niemals hätte vorstellen können, welche Spuren sie hinterlassen würde. Unsere Mutter Theodora besass ein aussergewöhnliches Talent: Sie verbreitete überall Freude, wo sie sich aufhielt. Als André im Alter von zehn Jahren nach einem schweren Unfall im Spital war, besuchte sie ihn regelmässig. Damals hätten wir uns nicht im Traum vorstellen können, dass diese Momente, die sich in unserem Gedächtnis eingeprägt hatten, eines Tages Inspiration für eine Stiftung sein würden, die in der ganzen Schweiz und sogar im Ausland vertreten ist. Lange bevor der Begriff überhaupt existierte, verkörperte Theodora bereits das, was wir heute als eine «Traumdoktorin» oder einen «Traumdoktor» bezeichnen.
Als unsere Mutter im September 1992 von uns ging, verspürten wir das Bedürfnis, ihr Vermächtnis auf eine Weise weiterleben zu lassen, die zu ihr passte. Was, wenn das, was unsere Mutter den Kindern ganz selbstverständlich geschenkt hatte, zu einer echten Mission werden könnte – mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern? Dort, wo alles begann Anfang der 1990er-Jahre war dieses Konzept in der Schweiz gänzlich unbekannt. Als wir unsere Idee dem Waadtländer Universitätsspital (CHUV) in Lausanne vorstellten, wussten wir nicht so recht, wie sie aufgenommen werden würde. Am CHUV trafen wir auf zwei wichtige Unterstützer: Bernard Decrauzat, den Generaldirektor des Spitals, und den Kinderonkologen Dr. Daniel Beck. Beide verstanden unsere Vision sofort. Gemeinsam starteten wir ein Pilotprojekt über drei Monate, um diesen
neuartigen Ansatz zu testen. Am 20. April 1993, dem Geburtstag unserer Mutter, war es so weit: Die beiden Traumdoktoren Panosse und Bobo führten ihren ersten Besuch auf der Kinderstation des CHUV durch. Wir erinnern uns noch gut an diesen Tag. Wir waren begeistert, hatten aber auch viele Fragen. Wie würden die Kinder reagieren? Würde das medizinische Personal diese ungewöhnliche Präsenz in seiner Branche akzeptieren? Schon bald zeigten sich die Antworten vor unseren Augen. Die Kinder lachten. Die Kinder entspannten sich. Das Pflegepersonal beobachtete mit Interesse den neuen Ansatz, der die Atmosphäre der Station zu verändern schien. Nur wenige Stunden nach dem ersten Besuch waren unsere Unsicherheiten verflogen. Als wir das Spital an diesem Tag verliessen, hatten wir das Gefühl, dass etwas Wichtiges passiert war. Nicht im Traum hätten wir gedacht, dass diesem ersten Besuch noch Tausende weitere folgen würden.
«Nicht im Traum hätten wir gedacht, dass diesem ersten Besuch noch Tausende weitere folgen würden.» Mit den Kindern mitwachsen Auch wenn die Kinder im Spital die ersten Begünstigten unserer Mission waren, stellten wir schnell fest, dass auch weitere Kinder von diesem auf Fantasie, Beziehung und Emotion basierenden Ansatz profitieren könnten. Bei jedem Schritt unserer Entwicklung bemühten wir uns, konkrete Bedürfnisse zu erfüllen, die wir in der Praxis beobachtet hatten oder die von Gesundheitsfachleuten geäussert wurden. So entstand 1998 das zweite Programm der Stiftung mit dem Namen «Herr und Frau Traum», das sich an Kinder mit einer oder mehreren Behinderungen in spezialisierten Institutionen richtet. 2012 wollten wir noch einen Schritt weiter gehen und erschufen ein drittes Programm: das «Kleine Orchester der Sinne» – eine interaktive Musikaufführung, die speziell für Kinder mit Behinderungen entwickelt wurde. Im selben Jahr starteten wir ein viertes Programm, «Die kleinen Champs»,
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das sich an Kinder mit Übergewicht richtet, die an einem Therapieprogramm teilnehmen. In den darauffolgenden Jahren entstanden neue Programme, die auf konkrete Bedürfnisse eingingen, welche uns von den Partnerinstitutionen kommuniziert wurden. 2014 führten wir das fünfte Programm «Operation Traum» auf Wunsch von Schweizer Spitälern auch hier ein. Es begleitet Kinder bei chirurgischen Eingriffen, da diese oft zu den belastendsten Momenten einer medizinischen Behandlung gehören. Die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren begleiten die Kinder vor und nach ihrer Operation und verwandeln diese Erfahrung in eine beruhigende Fantasiereise. 2023 entwickelte die Stiftung Theodora auf Nachfrage mehrerer Spitäler das sechste Programm, «Traum im Notfall», um auf die spezifischen Bedürfnisse von Kindernotfallstationen einzugehen. Schliesslich entstand 2025 ein siebtes Programm, das uns besonders am Herzen liegt: «Planet Traum». Es wurde für Kinder mit lebenslimitierenden Erkrankungen in Kinderhospizen und in der Palliativpflege entwickelt. In diesem besonderen Umfeld sind Einfühlungsvermögen, Zuhören und Anpassungsfähigkeit zentral. Wenn wir uns diese Entwicklung heute anschauen, stellen wir fest, dass diese sieben Programme alle einen gemeinsamen Ursprung haben: den Willen, in schwierigen Momenten
mit einer Hol zflöte.
für die Kinder und ihre Familien da zu sein. Wir haben nie versucht, die Anzahl Projekte zu erhöhen, um zu wachsen. Wir wollten in aller Demut die Bedürfnisse erfüllen, die an uns herangetragen wurden. Viel mehr als nur Lachen Im Laufe der Jahre hegten wir den Wunsch, die Wirkung unserer Einsätze konkret zu messen. Die zahlreichen Umfragen, die in den Partnerspitälern und -institutionen durchgeführt wurden, bestätigten, was wir seit langer Zeit intuitiv beobachteten: Die Besuche der Künstlerinnen und Künstler unserer Stiftung bringen viel mehr als «nur» ein Lachen. Auf den Kindernotfallstationen stellen 97 % der Eltern fest, dass die Angst und der Stress ihres Kindes dank der Anwesenheit der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren deutlich reduziert werden. Das Spitalpersonal stellte ebenfalls eine entspanntere Atmosphäre fest. Die im Rahmen des Programms «Operation Traum» beobachteten Resultate sind genauso ermutigend. Eine von Professor Anthony de Buys Roessingh und Dr. Yohan Guichoud am CHUV durchgeführte Studie zeigte wesentliche Vorteile für die Kinder, ihre Eltern sowie für die medizinischen Teams. Mehr als 90 Prozent der Kinder gaben an, dass sie dank der Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler eine positive Erfahrung hatten. Neben den Zahlen berühren uns persönliche Erfahrungsberichte oftmals 5
Von Anfang an haben wir uns daher für die Professionalisierung entschieden. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gesundheit La Source in Lausanne und der Accademia Teatro Dimitri im Tessin entwickelten wir spezifische Ausbildungen, die es den Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen, sowohl erforderliche Kenntnisse in Spitalhygiene als auch auf diesen besonderen Kontext zugeschnittene künstlerische Kompetenzen zu erwerben. Dieser Prozess hat im Jahr 2025 mit der Schaffung eines international anerkannten «Certificate of Advanced Studies» (CAS) speziell für Traumdoktorinnen und Traumdoktoren einen wichtigen Meilenstein erreicht. Diese Anerkennung ist ein wichtiger Schritt für einen einzigartigen Beruf. Sie zeugt ausserdem vom zurückgelegten Weg eines Berufes, der seine Legitimität anfangs erst noch unter Beweis stellen musste. Was 1993 mit zwei Traumdoktoren in der Westschweiz begann, ist heute zu einem Team von 75 Traumdoktorinnen und Traumdoktoren in der ganzen Schweiz herangewachsen. Diese schöne Entwicklung wird 2027 mit dem Eintreffen von acht Absolventinnen und Absolventen des CAS in der «Kunst der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren» fortgesetzt, wodurch das Team auf 83 Künstlerinnen und Künstler wachsen wird. Wenn wir ihnen heute begegnen, sind wir stets von ihrem Engagement Ein eigenständiger Beruf Als wir dieses Abenteuer begannen, beeindruckt. Woche für Woche betrewar der Beruf des Traumdoktors noch ten sie Zimmer, in denen Hoffnung, weitgehend unbekannt. Einige sahen Sorge, Ermüdung oder Mut aufeinanvor allem verkleidete Künstlerinnen dertreffen. Ihre Aufgabe besteht darin, und Künstler, ohne dabei die Komple- manchmal innerhalb weniger Minuten xität der ausgeübten Arbeit bei den eine echte Begegnung zu schaffen. Es Kindern wahrzunehmen. Wir wussten ist ein diskreter, aber zutiefst menschjedoch, dass Einsätze bei Kindern im licher Beruf, dessen Wirkung oft über Spital oder mit einer oder mehreren das hinausgeht, was man im Moment Behinderungen weit mehr als nur selbst wahrnehmen kann. künstlerisches Talent erforderten.
am stärksten und verleihen unserem Tun ihre ganze menschliche Dimension. Genau das konnten wir dank des Projekts «Generation Theodora» anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums der Stiftung feststellen. Dieses Projekt ermöglichte uns, ehemalige Patientinnen und Patienten als Erwachsene zu treffen. Es hat uns zutiefst berührt, festzustellen, dass diese Momente des Trosts und der persönlichen Interaktion Jahre überdauern und ein ganzes Leben lang in Erinnerung bleiben können. Diese Erkenntnis hat uns dazu veranlasst, die Identität der Stiftung im Jahr 2015 weiterzuentwickeln. Lange Zeit beschrieben wir unsere Mission als eine Möglichkeit, den Kindern Lachen und Träumen zu schenken. Dann realisierten wir, dass diese Definition zu eng geworden war. Im Laufe der Jahre zeigten uns die Familien, das Personal und die zu unseren Programmen durchgeführten Untersuchungen, dass unsere Künstlerinnen und Künstler noch viel mehr schenken: Trost, emotionale Unterstützung, Vertrauen, Linderung. Ausserdem erleichtern sie die Pflege und manchmal sogar die Beziehung zwischen den Eltern und ihrem Kind. Diese Erkenntnis hat uns dazu veranlasst, einen neuen Slogan einzuführen: «Viel mehr als nur Lachen.» Ein Satz, der unsere Mission auch heute noch perfekt zusammenfasst.
«Die Kinder haben die schönsten Seiten dieser Geschichte geschrieben.» Eine Geschichte des Vertrauens Wenn wir den zurückgelegten Weg betrachten, stellen wir fest, dass ohne das uns entgegengebrachte Vertrauen nichts von alledem möglich gewesen wäre. Das Vertrauen des CHUV, das uns 1993 seine Türen öffnete. Das Vertrauen von 62 Einrichtungen, die uns heute bei sich willkommen heissen, sowie der medizinischen und pädagogischen Mitarbeitenden, die eng mit unseren Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeiten. Das Vertrauen der Spenderinnen und Spender, deren Grosszügigkeit die Besuche möglich macht. Dank ihrer Unterstützung konnten seit 1993 mehr als 2,3 Millionen Kinder in der Schweiz von den Programmen der Stiftung Theodora profitieren. Und natürlich das Vertrauen der Kinder und ihrer Familien, das wertvollste von allen. Heute wird diese Geschichte des Vertrauens fortgesetzt. Als Gründer schenken wir der neuen Geschäftsführung unser ganzes Vertrauen, das Ruder zu übernehmen, die Werte der Stiftung zu tragen und sie mit Herz und Überzeugung durch die kommenden Jahre zu führen. Der Kern hat sich nie verändert Jedes Mal, wenn ein Kind seinen Schmerz einen Moment lang vergisst, jedes Mal, wenn eine Familie in einem schweren Moment ein bisschen Leichtigkeit zurückbekommt, jedes Mal, wenn eine Traumdoktorin oder ein Traumdoktor ein Zimmer betritt, lebt der Geist unserer Mutter weiter. Und das ist zweifellos das, was uns am stärksten bewegt: zu sehen, dass eine Idee, die aus der Liebe einer Mutter und eines Vaters für ihre Söhne entstanden ist, heute weiterhin Millionen von Eltern und Kindern Trost spendet. Text: André und Jan Poulie Fotos: Archiv Stiftung Theodora
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Lesen Sie die Reportage in voller Länge: www.theodora.ch/69reportage
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Im Gesprä
Zwei Brüder, eine Geschichte, ein Traum
André
Jan 33 Jahre nach den ersten Besuchen der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren blicken Jan und André Poulie gemeinsam auf die Geschichte der Stiftung Theodora zurück, die sie gemeinsam aufgebaut und über viele Jahre geprägt haben. Mit jeder Antwort werden Erinnerungen wach, Anekdoten lebendig und Emotionen spürbar.
Jan: Gab es einen Moment, in dem du dachtest: «Diese Idee entwickelt sich gerade zu etwas, das viel grösser ist als wir»? André: Tatsächlich ziemlich schnell. Nur wenige Wochen nachdem die Besuche begonnen hatten, teilte uns Dr. Daniel Beck mit, dass ein Kind sich weigerte, die Station zu verlassen, bevor es die beiden Künstler gesehen hatte. So etwas hatte er noch nie erlebt. André: Was beeindruckt dich heute am meisten, wenn du die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren siehst? Jan: Jedes Mal, wenn ich unsere Traumdoktorinnen und Traumdoktoren begleite, berührt mich ihre Fähigkeit, die Atmosphäre auf einer Kinderstation zu verwandeln. Durch Spiel, Zuhören und Fantasie nehmen sie Ängste, lassen den Schmerz für einen Moment in den Hintergrund treten und ermöglichen es den jungen Patientinnen und Patienten, einfach wieder Kinder zu sein. Diese Magie begeistert mich noch heute genauso wie damals.
gezeigt, wie wichtig es ist, das Glück in den kleinen Dingen zu entdecken, wo immer es sich finden lässt, selbst an unbekannten und einschüchternden Orten. André: Wenn unsere Mutter die Stiftung heute sehen könnte, was würdest du ihr als Erstes zeigen? Jan: Keine Frage – den Film «The Power of Imagination». Dieser Dokumentarfilm erzählt einfühlsam von den Ursprüngen der Stiftung und zeigt die Professionalität unserer Traumdoktorinnen und Traumdoktoren. Er erinnert uns auch daran, dass diese Vision ohne das Vertrauen und die treue Unterstützung unserer Partnerinnen sowie Spenderinnen niemals Wirklichkeit geworden wäre. Jan: Heute übergeben wir die Stiftung in neue Hände. Was möchtest du den Menschen sagen, die das nächste Kapitel dieser Geschichte schreiben werden? André: Wir haben vollstes Vertrauen in euch! Ich bin euch unendlich dankbar, dass ihr die Werte und die Lebensfreude unserer Mutter weitertragt. So wird sie auch weiterhin Kinder zum Staunen bringen, so wie sie es einst für dich und mich getan hat. André: Wie wünschst du dir, dass man in dreissig Jahren über die Stiftung Theodora spricht? Jan: In dreissig Jahren wünsche ich mir, dass die Stiftung Theodora weiterhin Licht dorthin bringt, wo Krankheit die Kindheit verdunkelt. Dass neue Generationen die Werte der Stiftung weitertragen. Und dass jedes Kind in einer schweren Zeit von einer Traumdoktorin oder einem Traumdoktor begleitet wird. Sie sind da, um Trost zu schenken und die Tür zu Fantasie und Hoffnung zu öffnen.
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André: Wenn du an den 20. April 1993 zurückdenkst, was ist deine erste Erinnerung daran? Jan: Dieser erste Besuch ist mir unvergesslich geblieben. An jenem Tag hatten die beiden Traumdoktoren Bobo und Panosse die jungen Patientinnen und Patienten der Kinderstation im Kindergarten des Waadtländer Universitätsspitals (CHUV) versammelt. Gemeinsam mit Dr. Daniel Beck und Mitarbeitenden der Intensivstation erlebte ich, wie die Magie vor unseren Augen zum Leben erwachte. Kinder, von denen einige schwer krank waren, fanden plötzlich ihre Energie, ihre Spontaneität und ihre Unbeschwertheit wieder. Die Witze und Zaubertricks der beiden Theodora-Künstler liessen Spital und Krankheit für einen Moment in den Hintergrund treten und schufen Platz für Lachen, Spiel und Fantasie. In diesem Moment verstanden wir, dass gerade etwas Aussergewöhnliches geschehen war. Ich werde es nie vergessen.
Jan: Wir haben viel über die Kinder gesprochen. Was haben sie dich persönlich gelehrt? André: Die Kinder haben mir gezeigt, wie viel innere Stärke und Widerstandskraft in ihnen steckt, die sich in ihrer Lebensfreude und Spontaneität zeigt. Sie haben mir
Entdecken Sie die berührende Geschichte hinter der Stiftung Theodora im Dokumentarfilm «The Power of Imagination»: www.theodora.ch/the-power-of-imagination Jan (rechts) besucht seinen Bruder André im Spital im Jahr 1974.
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Für jede individuelle Gestaltung (Einlegeblatt und/oder Karte) bitten wir Sie, ABP Project Sàrl die Daten (Logo, Text, Unterschrift) in hoher Auflösung mit 3 mm Beschnittzugabe zur Verfügung zu stellen. Für die Bearbeitung der Daten wird eine Pauschale von CHF 100.– berechnet.
Preis pro Einlegeblatt CHF 1. 10 CHF 1.05 CHF 1.00 CHF 0.95 CHF 0.90 CHF 0.85
bis 500 von 501 bis 1’000 von 1’001 bis 1’500 von 1’501 bis 2’000 von 2’001 bis 3’000 3’001 und mehr
Gut zu wissen Ab 1’000 Karten besteht die Möglichkeit, direkt auf die Karte zu drucken. Preis auf Anfrage.
Verfügbare Formate: Querformat (offen) 416 × 148 mm, Hochformat (offen) 296 × 208 mm oder quadratisch (offen) 296 × 148 mm.
2. Verleihen Sie dem Ganzen eine süsse Note (3 Schokoladentafeln) CHF 14.–
Handgemachte Schokolade (3 × 25g) (152 × 122 × 9 mm) Menge:
CHF 15.50
Verpackung für den Versand (inkl. Schokoladenschachtel) Menge:
Gut zu wissen
Alle Weihnachtskarten aus dem Sortiment können in den Versandkarton eingeschoben werden. Haltbarkeitsdatum: Februar 2027
3. Kontaktdaten
4. Das Formular bitte zurücksenden an: ABP Project GmbH, Route de la Chaussia 85, 1541 Morens
Vorname / Name
Tel. +41 58 201 17 70 · theodora@abp-project.ch
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Bestellung ➜ Bis zum 04.12.2026. Nach diesem Datum nur noch solange der Vorrat reicht. ➜ Rechnungsstellung auf Anfrage und nach Lieferung. Nettopreise inkl. MwSt., Versandkosten ab CHF 10.-. ➜ Lieferung: 2 Arbeitswochen, ab Ende Oktober.
E-Mail Datum / Unterschrift
Stiftung Theodora Hauptstrasse 34A 5502 Hunzenschwil www.theodora.ch/weihnachtskarten
©Helga Marti
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Engagem
Seit 16 Jahren engagiert Helga Marti ist 91 Jahre alt und engagiert sich bereits seit 16 Jahren unermüdlich für die Stiftung Theodora. In all diesen Jahren hat sie mit dem Verkauf von Handarbeitsartikeln 41’950 Franken gesammelt und somit über 1’000 Kindern den Besuch einer Traumdoktorin oder eines Traumdoktors ermöglicht. Wir wollten mehr über ihre sympathische Tätigkeit erfahren. Frau Marti, was hat Sie vor 16 Jahren dazu bewogen, sich für die Stiftung Theodora einzusetzen? Ich habe damals ehrenamtlich in einem Hilfswerk mitgeholfen. Als die Organisation ihre Tätigkeit einstellte, konnte ich sehr viel Material übernehmen und wollte etwas Sinnvolles damit tun. Über eine Kollegin, die Strickwaren im Inselspital Bern verkaufte, kam ich mit diesem in Kontakt und führte diese Initiative weiter. Als es darum ging, eine Organisation zu wählen, die ich mit dem Verkauf unterstützen kann, kam mir die Stiftung Theodora in den Sinn. Was verkaufen Sie an Ihrem Stand und wie oft? In der Regel bin ich zusammen mit zwei Helferinnen viermal pro Jahr im Inselspital. Eine weitere Helferin kann nicht mitkommen, unterstützt uns aber tatkräftig von zu Hause aus. Wir verkaufen Handarbeitsartikel wie Mützen, Pullis, Kurzarmjacken, Halstücher, Handschuhe, Wollsocken in allen Grössen – sowohl für Erwachsene als
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Helga Marti (zweite v.r.) mit ihren Freundinnen und Helferinnen Ruth und Erika, umrahmt von drei Theodora-Traumdoktorinnen.
auch für Kinder. Ich selbst kreiere auch sehr gerne kleine Artikel wie Schmetterlinge, Kätzchen und Ähnliches, die sich auch sehr gut verkaufen. Was hat Sie in all diesen Jahren am meisten beeindruckt? Wir haben einmal an einem Tag 27 verschiedene Artikel verkauft! Das hat uns natürlich sehr gefreut. Auch die Tatsache, dass wir viele Besucherinnen und Besucher inspirieren konnten: Sie fanden an unserem Stand wertvolle Geschenke für ihre Patientenbesuche. Werden Sie noch lange weitermachen? Solange es geht, auf jeden Fall. Man sagt ja «Wer rastet, der rostet». Das möchte ich natürlich vermeiden (lacht). Und jedes Kind, das durch die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren in eine Traumwelt entführt werden kann, ist ein Kind, das eine positive Erinnerung ans Spital haben wird. Das unterstütze ich sehr gerne weiterhin! Wir danken Ihnen, Frau Marti, und Ihrem engagierten Team ganz herzlich für dieses unglaubliche Engagement. Der nächste Verkauf findet am 10. November im Inselspital statt. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher!
Dr. Phantasia heisst sie. Doch sie ist nicht etwa eine neue Traumdoktorin, sondern die Hauptfigur eines Kinderbuches, das eigens für die Stiftung Theodora geschrieben wurde. Auch wenn Dr. Phantasia eine fiktive Figur ist, würde sie wunderbar ins künstlerische Theodora-Team passen. Denn hinter ihrer Geschichte verbirgt sich eine ganz persönliche Verbindung zur Stiftung: Vor drei Jahren erlebte Rahel Fontanellaz eine Frühgeburt und wurde in dieser herausfordernden Zeit von Dr. Blumenwurz besucht. Dieser Besuch berührte sie tief und bereitete ihr einen Moment der Freude. Rahel wollte der Stiftung deshalb etwas zurückgeben – und verband kurzerhand ihre schöne Erinnerung mit ihrer kreativen Ader. So entstand ein liebevoll geschriebenes und gestaltetes Kinderbuch. Ein grosses Dankeschön, liebe Rahel, für diese wunderbare Geste. Das Kinderbuch kann hier heruntergeladen werden: www.theodora.ch/phantasia
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Mit Herz und Fantasie
Rahel Fontanellaz (rechts) mit Simona Schlegel von der Kommunikationsabteilung der Stiftung Theodora.
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Farbiges Spital Am 4. September wurde Lausanne zum Treffpunkt für Kunst und Solidarität: Die von Tamara und Charlotte organisierte Benefizausstellung «Farbiges Spital» lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und unterstützte die Mission der Stiftung Theodora. Über 100 Werke von professionellen Künstlerinnen und Künstlern, Amateurinnen und Amateuren sowie Kindern wurden zum Verkauf angeboten. Eine wunderbare Vielfalt an Talenten, vereint im Zeichen der Solidarität. Dank der Grosszügigkeit der Künstlerinnen und Künstler und des Publikums werden 169 Kinder den Besuch einer Traumdoktorin oder eines Traumdoktors bekommen. Wir danken allen Beteiligten von Herzen für ihre Kreativität und Grosszügigkeit.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher liessen sich von den ausgestellten Werken der Benefizausstellung «Farbiges Spital» inspirieren.
©Cinzia P.
140 km, um Träume wahr werden zu lassen
©Debiopharm
Seit über 35 Jahren setzt sich Cinzia P. für andere Menschen ein. So organisiert sie beispielsweise Weihnachtsmärkte zugunsten von Hilfsorganisationen. Dieses Jahr hat sie anlässlich des 10. Jahrestags ihrer Genesung von Brustkrebs 140 km auf dem portugiesischen Jakobsweg zurückgelegt. Aus ihrer persönlichen Herausforderung wurde eine wunderschöne solidarische Bewegung: Dank ihrer Spendenaktion konnten 6’087 Franken an die Stiftung Theodora überwiesen werden. Das entspricht 152 Besuchen von Traumdoktorinnen und Traumdoktoren bei Kindern in Spitälern, auch auf der Onkologie. Ein riesiges Dankeschön an Cinzia für ihr Engagement!
Die Mitarbeitenden von Debiopharm rennen für einen guten Zweck.
Cinzia P. aus Tenero (TI) bedankt sich von ganzem Herzen bei allen, die sie unterstützt haben.
Schritt für Schritt Freude schenken Im Jahr 2025 mobilisierte das Schweizer Biopharmaunternehmen Debiopharm seine Mitarbeitenden für eine sportliche und solidarische Herausforderung: Während eines Monats wurde jeder zurückgelegte Schritt in eine Spende zugunsten der Stiftung Theodora umgewandelt. Dank dieser grossartigen Initiative kamen fast 9’000 Franken zusammen. Doch das Engagement von Debiopharm ging noch weiter: Im Jahr 2026 beschloss das Unternehmen, einen weiteren Schritt zu gehen, und wurde offizieller Partner der Stiftung Theodora. Damit wird die wertvolle Unterstützung langfristig gesichert. Ein riesiges Dankeschön an Debiopharm für dieses Vertrauen und das wertvolle Engagement an unserer Seite. Gemeinsam werden wir auch weiterhin Kindern im Spital Momente voller Freude, Träume und Unbeschwertheit schenken – genau dann, wenn sie diese am dringendsten brauchen.
Möchten auch Sie die Stiftung Theodora mit einer Aktion unterstützen? David Utz freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. T. +41 62 889 19 31, david.utz@theodora.org 12
Event GurtenCLASSIC in Bern ➜ 25. Oktober 2026 Laufend Gutes tun: Als Theodora-Läuferin oder -Läufer unterstützen Sie die Stiftung Theodora und schenken Kindern im Spital Momente der Freude. Besuchen Sie uns am Event in unserem Smiling Bus (bei guter Witterung) und lernen Sie zwei unserer Traumdoktor:innen persönlich kennen. Mehr Infos unter: www.theodora.ch/run
Info-Kino zum Thema «Selbst entscheiden» in Zürich ➜ 31. Oktober 2026 Erfahren Sie mehr zum Thema Nachlass und Erbrecht und erleben Sie anschliessend den Dokumentarfilm «The Power of Imagination» in den Arena Cinemas im Sihlcity. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 19. Oktober unter www.theodora.ch/infokino oder telefonisch unter 062 889 19 31 möglich.
Harley Niggi-Näggi in Basel
➜ 5. Dezember 2026 Wenn die Mitglieder des Vereins Harley NiggiNäggi als Samichläuse auf festlich geschmückten Motorrädern durch Basel fahren, sorgen sie für staunende Gesichter und sammeln gleichzeitig Spenden zugunsten der Stiftung Theodora. Seit vielen Jahren unterstützt der Verein unsere Arbeit mit grossem Engagement.
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Engagem
Ein Jubiläum, das Freude schenkt Seit 75 Jahren engagiert sich das Schweizer Unternehmen mit Produkten rund um Gesundheit und Prävention für das Wohlbefinden der Menschen. Dieses langjährige Engagement sollte sich auch im Jubiläum widerspiegeln. Am 19. Juni 2026 wollte Biomed nicht nur feiern, sondern zugleich etwas an die Gesellschaft zurückgeben. Die Idee war ebenso einfach wie wirkungsvoll: Für jeden an diesem Tag ausgelieferten Artikel aus dem Biomed-Sortiment spendete das Unternehmen 75 Rappen an die Stiftung Theodora. So wurde jede Lieferung automatisch zu einem kleinen Beitrag für Kinder im Spital und ihre Familien. Die Jubiläumsaktion war ein grosser Erfolg und hat die Erwartungen sogar übertroffen: 275 Besuche unserer Traumdoktor:innen bei Kindern im Spital können ermöglicht werden. Damit schenkt Biomed den Kindern wertvolle Momente voller Freude, Lachen und Trost. Die Arbeit der Stiftung Theodora hat das Unternehmen besonders angesprochen: «Die Traumdoktor:innen schenken Kindern und ihren Familien Freude, Leichtigkeit und Hoffnung – Werte, die auch uns wichtig sind. Uns hat begeis-
©Biomed AG
Manchmal sind es die einfachsten Ideen, die Grosses bewirken. Das beweist die Biomed AG mit ihrer Charity-Aktion anlässlich ihres 75-Jahr-Firmenjubiläums eindrücklich.
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Andrea Felix und Thomas Schlecht von Biomed AG freuen sich gemeinsam mit Dr. Adagio über die Jubiläumsaktion, die 275 Traumdoktor-Besuche bei Kindern im Spital ermöglicht.
tert, wie viel Wirkung ein Lächeln haben kann. Genau diese Wirkung wollten wir mit unserem Jubiläum unterstützen», erklärt Thomas Schlecht, Head of Marketing von Biomed. Die Jubiläumsaktion zeigt, dass gesellschaftliches Engagement nicht kompliziert sein muss. Mit einer einfachen Idee, die sich nahtlos in den Unternehmensalltag integrieren liess, konnte die Biomed AG eine beachtliche Wirkung erzielen: 275 Besuche, die für magische Momente sorgen. Wir bedanken uns herzlich bei der Biomed AG für das Vertrauen und das grosszügige Engagement.
Möchten Sie als Unternehmen die Stiftung Theodora unterstützen? Patrizia Hunziker freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. M. +41 79 954 86 72, patrizia.hunziker@theodora.org 13
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Fokus
Die Theodora-Akademie verbindet die Vision der Gründer mit der Arbeit, die in den Spitälern und spezialisierten Institutionen geleistet wird. Sie begleitet die Teams und stellt sicher, dass jede Entscheidung, jedes Projekt und jeder Besuch der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren von denselben Grundsätzen getragen wird.
Die neuen Auszubildenden lösen hochkonzentriert eine Aufgabe an der Hochschule für Gesundheit La Source in Lausanne.
Die Theodora-Akademie, Hüterin eines lebendigen Erbes Das Jahr 2026 markiert einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Stiftung Theodora. Nach mehr als 30 Jahren geben die Brüder André und Jan Poulie die Leitung schrittweise in neue Hände. Ein Kapitel geht zu Ende, eine zentrale Frage bleibt: Wie lassen sich das einzigartige Wissen, die Erfahrung und Professionalität bewahren, welche die Stiftung seit ihrer Gründung prägen? Wie kann sich die Stiftung weiterentwickeln und gleichzeitig der Intuition treu bleiben? Wie lässt sich dieses wertvolle Erbe an künftige Generationen weitergeben? Genau hier setzt die Theodora-Akademie an. Die 2015 gegründete Akademie bewahrt und vermittelt die Grundpfeiler der Stiftung: ihre Mission, ihre Werte und ihre Philosophie. Sie sorgt dafür, dass Kinder in Spitälern, spezialisierten Institutionen und Kinderhospizen weiterhin Momente der Freude, Leichtigkeit und Fantasie erleben. Die Akademie sorgt dafür, dass diese Mission auch künftig mit Professionalität und Menschlichkeit umgesetzt wird. Sie bewahrt nicht einfach die Vergangenheit, sondern
entwickelt das Erbe weiter und inspiriert künftige Generationen. Den Wandel begleiten Unsere Mission bleibt unverändert, doch die Welt um uns herum ist ständig im Wandel. Spitäler modernisieren sich, medizinische Erkenntnisse entwickeln sich weiter, die Bedürfnisse von Kindern und Familien verändern sich und die darstellenden Künste erschliessen neue Ausdrucksformen. Um ihrer Mission treu zu bleiben, muss sich auch die Stiftung weiterentwickeln. Auf den ersten Blick klingt es widersprüchlich: Um ihren Ursprüngen treu zu bleiben, muss die Stiftung den Mut haben, sich weiterzuentwickeln.
Fokus auf Weiterbildung Die Stiftung bietet ihren Künstlerinnen und Künstlern regelmässig ein Weiterbildungsprogramm zu künstlerischen Techniken, Hygiene sowie zur Entwicklung im Kindesalter an.
Von der Vision zum Handeln Diese Mission wird auf verschiedenen Ebenen konkret umgesetzt. Die Akademie konzipiert die Grundausbildung der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren in Zusammenarbeit mit den Partnerinstitutionen, der Hochschule für Gesundheit La Source und der Accademia Teatro Dimitri. Sie begleitet ihre künstlerische Weiterentwicklung durch gezielte Weiterbildungen und stärkt das Know-how mithilfe eines Qualitätsmanagementsystems, das den Wissensaustausch fördert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Forschung und der Wirkungsmessung. Sie helfen der Stiftung, aus ihren Erfahrungen zu lernen, neue Wege zu entwickeln und ihre Arbeit kontinuierlich zu verbessern. Über Ausbildungen, Instrumente und Prozesse hinaus fördert die Akademie eine gemeinsame Kultur. Sie vermittelt die Werte Authentizität, Interaktion, Vielfalt, Exzellenz und Begeisterung, die der Mission der Stiftung ihre besondere Bedeutung verleihen. Weitergeben und lebendig halten Die schönste Würdigung der ursprünglichen Idee der Brüder Poulie besteht nicht darin, sie unverändert zu bewahren, sondern sie weiterleben zu lassen: mit demselben Q u a l it ät s a n s p r u c h , d e r s e l b e n Menschlichkeit und demselben Pioniergeist. Damit auch in zehn, zwanzig oder dreissig Jahren Kinder Traumdoktorinnen und Traumdoktoren begegnen können, die den Geist der Stiftung Theodora weitertragen.
➜ SAS (Short Advanced Studies) an der Accademia Teatro Dimitri: Zertifizierte Weiterbildungen von 3 bis 6 ECTS vermitteln gemeinsame künstlerische Methoden und neue Arbeitsinstrumente. ➜ Praxisnahe Workshops: Die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren wechseln die Perspektive und entwickeln so die Interaktion mit Kindern sowie die Zusammenarbeit mit medizinischen Teams weiter.
Mehr über die Theodora-Akademie: www.theodora.ch/akademie
Kürze
News
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Lernen Sie den neuen Jahrgang der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren kennen
Unsere Mission
Die Stiftung Theodora begrüsst einen neuen Jahrgang mit acht professionellen Künstlerinnen und Künstlern, die vielfältige und sich ergänzende Erfahrungen mitbringen. Ob Schauspiel, Musik, Zirkus oder multidisziplinäre Kunst, sie alle verbindet derselbe Wunsch: ihre Kreativität zugunsten der Kinder zu entfalten und ihnen Momente der Freude, Ablenkung und Trost zu schenken.
Die Stiftung Theodora wurde 1993 gegründet, um das Wohlbefinden von Kindern in Spitälern, Institutionen für Kinder mit Behinderungen und Kinderhospizen in der Schweiz zu fördern.
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Mehr über den neuen Jahrgang erfahren: www.theodora.ch/cas-2026
7 Programme
— Traumdoktoren — Operation Traum — Traum im Notfall — Planet Traum — Herr und Frau Traum — Kleines Orchester der Sinne — Die kleinen Champs
33 Jahre unvergessliche und Herzlich willkommen: Annina (BE), Yohann (VD), Gerardo (TI), Silvana (TI), Nadège (NE), Simon (GR), Valentina (ZH), Typhaine (VD).
Spielecke
wertvolle Momente des Glücks, dank Ihrer Solidarität
62 wöchentlich besuchte Einrichtungen 75 Künstlerinnen und Künstler Über 119'000 Kinderbesuche
pro Jahr in 31 Spitälern, 29 spezialisierten Institutionen und in 2 Kinderhospizen
Unsere Werte — — — — —
Tragt die fehlenden Symbole richtig ein!
Authentizität Interaktion Vielfalt Exzellenz Begeisterung
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©Tibor Nad
ach Mehr als nur L
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NL69 — D — 1026.30700
Jedes Jahr führen unsere Traumdoktorinnen und Traumdoktoren über 119’000 Kinderbesuche in 31 Spitälern, 29 spezialisierten Institutionen und 2 Kinderhospizen in der Schweiz durch. Diese Einsätze werden dank Menschen wie Ihnen möglich.
Ihre Unterstützung zählt www.theodora.ch/spenden oder IBAN CH51 0900 0000 1006 1645 5 Von Herzen Danke für Ihre Spende! 82% der Spenden fliessen direkt in unsere Programme. Die Jahresrechnung finden Sie unter www.theodora.ch/finanzen
Herzlichen Dank! Hauptstrasse 34A・ 5502 Hunzenschwil T +41 62 889 19 19・ kontakt@theodora.ch IBAN CH51 0900 0000 1006 1645 5 www.theodora.ch・
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