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Geschäftsbericht 2024/2025 Theater Winterthur

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GESCHÄFTSBERICHT UND JAHRESRECHNUNG 2024/2025


Cover: «Ce que le jour doit à la nuit» – Cie Hervé Koubi


GESCHÄTZTE LESERINNEN UND LESER, LIEBES PUBLIKUM Meine erste Saison als Verwaltungsratspräsident des Theater Winterthur unterschied sich in einem wesentlichen Punkt von allen vorherigen: Sie fand nicht im Theater statt. Da unser Haus umfangreich saniert wurde, waren wir ein Jahr lang zu Gast in der Interimsspielstätte im Kirchgemeindehaus Liebestrasse – eine Lösung, die sich als unverhofft erfolgreich entpuppte. Die mehrmaligen Zügelstrapazen schweissten das Team stärker zusammen. Das Publikum gewöhnte sich rasch an die neuen Räume und sorgte im deutlich kleineren Saal für zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen. Die Gastspiele passten sich den reduzierten Möglichkeiten der Bühne an, ohne jedoch qualitative Kompromisse einzugehen. Für die grossen Opern und das Kindertanztheater Claudia Corti durften wir ins Stadthaus Winterthur oder in den Stadthaussaal Effretikon ziehen. Bei allen, die diese Interimsspielzeit ermöglicht haben, bei der Stadt Winterthur, dem Kanton und den umliegenden Gemeinden, bei den Partnern, Stiftungen und Sponsoren und besonders auch beim Team des Theater Winterthur, das diesen logistischen Kraftakt hervorragend gemeistert hat, bedanke ich mich im Namen des Verwaltungsrats ganz herzlich. Und unserem Publikum danke ich für die grosse Treue und Flexibilität, die es in dieser ungewöhnlichen Spielzeit bewiesen hat! Mit Ihrer Unterstützung erwies sich die Saison 2024/2025 in verschiedener Hinsicht als glückliche Fügung. Nicht zuletzt erreichten wir mit mehr Vorstellungen im kleineren Saal eine höchst erfreuliche Auslastung von 79 Prozent. Erfreulich ist auch, dass sich eine gute nachbarschaftliche Beziehung zwischen dem Theater und der Liebestrasse entwickelte, die bestehen bleiben wird. So können wir dank der Weiternutzung von Proberäumen in der Liebestrasse nun die langersehnten Theaterclubs für Kids und Teens gründen. Trotz dieser positiven Bilanz sind wir aber überaus erleichtert und dankbar, dass wir pünktlich zur neuen Spielzeit 2025/2026 wieder in unser vertrautes, frisch saniertes und technisch für die Zukunft gerüstetes Theater Winterthur einziehen konnten. Wir freuen uns, mit Ihnen zusammen wieder grosses Theater auf der grossen Bühne zu erleben und miteinander an der Foyerbar und in der Brasserie anzustossen.

Dieter Kläy Präsident des Verwaltungsrats 3


INHALTSVERZEICHNIS Vorwort Bericht der Künstlerischen Leitung Produktionen & Vermietungen

3 6 12

«Biais aller-retour» − Cie Don’t Stop Me Now

FOKUS

Sanierung Theater Winterthur

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Finanzbericht Jahresrechnung Revisionsbericht Zahlenspiel Verwaltungsrat & Geschäftsleitung

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INHALTSVERZEICHNIS

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32 39 40 42


BERICHT DER KÜNSTLERISCHEN LEITUNG

ERFOLGREICHE ERÖFFNUNGEN IM STADTHAUS UND IN DER LIEBESTRASSE Bevor der neue Spielort an der Liebestrasse Vor­ eröffnet wurde, fanden die ersten Vorstellungen des künstlerischen Programms zusammen mit dem Musikkollegium im Stadthaus statt. Wir starteten mit Beethovens einziger Oper «Fidelio» in einer halbszenischen Inszenierung des Theater Heidelberg. Durch Textergänzungen, die der Kammersänger Wilfried Staber in der Winterthurer Version wie ein Conférencier

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SAISON 2024/2025

in die Oper einflocht, wurde die Geschichte für das Publikum plastisch. Parallel dazu bezogen wir die Interimsspielstätte in der Liebestrasse, in der wir das Publikum erstmals im Oktober mit einer Inszenierung des Thalia Theater Hamburg begrüssten: In «Maria Stuart und Elisabeth» treffen sich die beiden grandiosen Schauspielerinnen Barbara Nüsse und Karin Neuhäuser an einer Bushaltestelle und spielen den zentralen Dialog aus Schillers Drama je einmal mit getauschten Rollen durch. Die Inszenierung geniesst in Hamburg Kultcharakter und war ein wunderbarer Auftakt in die Schauspielsaison. MUSIKTHEATER MIT EIGENPRODUKTION Während der Herbstferien probten wir eine Eigenproduktion, die von einem Workshop für Jugendliche begleitet wurde. Während die Oper «L’Orfeo» von Monteverdi auf der Bühne den letzten Schliff bekam, setzten sich die Jugendlichen unter theaterpädagogischer Anleitung ebenfalls mit dem antiken Stoff auseinander. Während der Probenzeit machten wir uns mit den Gegebenheiten der Interimsbühne vertraut und sammelten Erfahrungen mit der Positionierung des Orchesters auf der Orgelempore. Dank der gemeinsamen Probenzeit gelang es dem musikalischen Leiter der Lautten Compagney Berlin, Wolfgang Katschner, das Orchester hervorragend mit den Stimmen auf der Bühne zu verschmelzen.

«L’Orfeo» − Theater Winterthur, Lautten Compagney Berlin

Die Spielzeit 2024/2025 stellte das ganze Theaterteam vor neue Herausforderungen, die wir gerne angenommen haben. Es war eine äusserst reizvolle Aufgabe, Formate für unsere Interimsspielstätte zu suchen und zu finden, für die sich unser grosser Saal gar nicht geeignet hätte, etwa den szenischen Liederabend über Udo Jürgens oder die Boxoper «Hoffmanns Erzählungen». Einige Stücke, wie die Eigenproduktion «L’Orfeo», wurden speziell für die Interimsspielstätte inszeniert und passten dementsprechend haargenau, andere Stücke, wie «Die Nebenwirkungen» aus dem Burgtheater Wien, wurden präzise und mit viel Liebe zum Detail angepasst. Für das Publikum lag der besondere Reiz darin, dass es das Geschehen auf der Bühne aus nächster Nähe verfolgen, das Atmen und den Schweiss der Darsteller:innen hautnah spüren konnte.


Die nächsten beiden Musiktheaterproduktionen konnten leider das vorgelegte künstlerische Niveau nicht ganz halten. Die Produktion «Hoffmanns Erzählungen» hatte mit einem erkrankten Hauptdarsteller zu kämpfen und die «Operettengala» der Kammeroper Köln war schlicht nicht fertig geprobt worden. Dafür erwies sich das nächste Musiktheater wieder als voller Erfolg. Die Vorstellungen von «Cabaret» aus dem Theater Orchester Biel Solothurn waren alle vollständig ausverkauft und sorgten für grosse Begeisterung beim Publikum. Im Februar wechselten wir noch einmal ins Stadthaus, wo wir in einer halbszenischen Fassung «Il viaggio a Reims» von Gioachino Rossini mit Sänger:innen vom Internationalen Opernstudio des Opernhaus Zürich präsentierten. Inszeniert wurde die Produktion von Operndirektorin Annette Weber. Was sie mit den be be­schränkten Mitteln im Stadthaus aus den Sänger:innen und dem Orchester herausholte, war fantastisch. Unser Publikum wusste das zu schätzen: Beide Vorstellungen waren restlos ausverkauft. Zurück im Kirchgemeindehaus zeigten wir im März einen szenischen Liederabend über Udo Jürgens und im April Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare in Egitto» mit dem Ensemble Così facciamo aus München. Die Münchner erweiterten die Opernbesetzung um ein Jazz-Trio und siedelten die schmissige Inszenierung im Kairo der 1920er Jahre an. Ihre Inszenierung thematisierte den fortwährenden Kolonialismus, der bis in die heutige Zeit hinein anhält – eine äusserst schlüssige Interpretation, die von den Zuschauer:innen entsprechend honoriert wurde. Den Abschluss des Musiktheaterspielplans

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SAISON 2024/2025

bildete traditionsgemäss eine Koproduktion mit dem Internationalen Opernstudio des Opernhaus Zürich. Diesmal gab es keine Neuproduktion, sondern ein Stück, das bereits in Zürich gezeigt wurde: «Jakob Lenz» von Wolfgang Rihm mit dem fulminanten Yannick Debus in der Titelrolle. Ergänzend dazu inszenierte die Regisseurin Mélanie Huber im Auftrag des Theater Winterthur den szenischen Spaziergang «All das Nichts?» mit dem Text des jungen Basler Autors Silvan Rechsteiner, der dem Leben und Wirken des Sturm-und-Drang-Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz nachspürte. GROSSE HÄUSER IM KLEINEN FORMAT: SCHAUSPIEL Auf die Eröffnungsproduktion «Maria Stuart und Elisabeth» folgte im Schauspiel ein weiterer berühmter Stoff: Ibsens «Nora oder Ein Puppenhaus». Der Schweizer Regisseur Marcel Gisler kam extra zur Premiere und freute sich riesig, dass seine Inszenierung aus dem Deutschen Theater Göttingen auch bei uns so gut ankam. Nicht zuletzt dank einiger Schulklassen war die Spielstätte dreimal komplett ausverkauft. Mit «Les Trois Mousquetaires» in französischer Sprache, «Die acht Millionäre» und «A Christmas Carol» in englischer Sprache schlossen sich drei weitere sehr erfolgreiche Gastspiele an. Heiter ging es mit Yasmina Rezas «Kunst» vom Landestheater Tübingen weiter, einer zeitgenössischen französischen Komödie, die mittlerweile sogar Schullektüre ist. Im Anschluss war das Berliner Ensemble mit «Ellen Babić» von Marius von Mayenburg in Winterthur zu Gast. Intendant Oliver Reese hatte uns dieses Stück vorgeschlagen und versprochen, es so zu inszenieren, dass es


in die Interimsspielstätte passen würde. Tatsächlich wurde das Bühnenbild für das Dreipersonenstück vor Ort mit einer Stichsäge noch leicht angepasst, so dass es wirkte, als wäre es für uns gebaut worden. Oliver Reese reiste persönlich zur Winterthurer Premiere an und stand dem Publikum im Anschluss für Gespräche zur Verfügung. Das Burgtheater Wien präsentierte im Januar mit einem fantastischen Ensemble «Die Nebenwirkungen» als deutschdeutsch­ sprachige Erstaufführung des BroadwayErfolgs. Im Februar und März waren mit «A Midsummer Night’s Dream» und «The Great Gatsby» nochmals zwei englischsprachige Produktionen und in den Sportferien eine Wiederaufnahme der erfolgreichen Produktion «Kurgast» mit Andreas Storm zu sehen. Von der Bremer Shakespeare Company zeigten wir einen weiteren Shakespeare, diesmal auf Deutsch: Die ambitionierte Produktion «Mass für Mass» konnte sich beim Publikum jedoch nicht recht durchsetzen. Dafür feierten wir mit dem ebenfalls Broadwaybewährten Stück «Grand Horizons» einen Überraschungserfolg. Die grossartig aufspielende Heidi Maria Glössner und die Inszenierung auf Schweizerdeutsch kamen beim Publikum ausserordentlich gut an. Den Spielzeitabschluss bildete «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» vom Schauspiel Frankfurt, das durch eine kluge Modernisierung des Textes überzeugte. TANZ AUF JEDEM MILLIMETER Richtig lanciert war die Spielzeit erst, nachdem wir auch die Tanzsparte eröffnet hatten – die sich im weiteren Verlauf als Härtetest für die engen Verhältnisse der Interimsbühne erwies. Zunächst

SAISON 2024/2025

begann die Spielzeit jedoch mit kleineren Ensembles: Die junge italienische Choreografin Sofia Nappi zeigte mit ihrer Compagnie Komoco ein abendfüllendes Ballett unter dem Titel «IMA». Ende Dezember folgte eine der bedeutendsten Compagnien Frankreichs: Das Ballet Preljocaj war schon länger auf unserer Wunschliste und faszinierte durch die eindrucksvolle Technik der vier Tänzer:innen. Mitte Januar zeigte das Ballet Junior de Genève ebenfalls eine Triple Bill, jedoch in anderer Grössenordnung: Die 24 Tänzer:innen mussten in der Enge der Liebestrasse grosse Umsicht walten lassen, vor allem das letzte Stück von Rachid Ouramdane nutzte die Bühne voll aus. Kurz darauf beehrte uns Publikumsliebling Eric Gauthier mit seiner Truppe aus Stuttgart und präsentierte eine Schlüsselchoreografie des israelischstämmigen Choreografen Hofesh Shechter. «Contemporary Dance 2.0» ist eine einstündige geballte Ladung Tanz, die sich über jeden Millimeter der acht Meter breiten Interimsbühne entfaltete. Alle vier Vorstellungen waren restlos ausverkauft. Auch für die nächste Tanzproduktion gab es weit im Vorfeld keine Tickets mehr. Das war umso erfreulicher, da die französische Compagnie Hervé Koubi erstmals zu Gast in Winterthur war und unseren Ballettfans etwas ganz Neues bot: Ihr Stück «Ce que le jour doit à la nuit» nach dem gleichnamigen Roman von Yasmina männKhadra wurde ausschliesslich für männ­ liche Tänzer, die von Streetdance und Hip-Hop geprägt sind, choreografiert. Anfang April kehrte Eric Gauthier mit seinen Gauthier Dance Juniors zurück – diesmal gab es einen vierteiligen Abend mit zwei Uraufführungen und zwei veritablen Klassikern der Moderne zu geniessen.

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Mit diesem vielseitigen und hochkarätigen Programm überzeugte die Tanzsparte durchgehend und übertraf die Erwartungen an die Interimsspielstätte bei weitem.

«Contemporary Dance 2.0» − Gauthier Dance

KINDER- UND JUGENDTHEATER MIT ZWEISPRACHIGEM STÜCK Das Programm für unser jüngstes Publikum startete wie das Musiktheater auswärts: mit «Der kleine Prinz» vom Kindertanztheater Claudia Corti im Stadthaussaal Effretikon und mit «SchellenUrsli» als Film mit Live-Orchester im Stadthaus Winterthur. Alle weiteren Vorstellungen fanden anschliessend in der Liebestrasse statt. Anfang Januar präsentierten wir dreimal «Hexe Hillary geht in die Oper». Hier war die Interimsspielstätte für einmal grösser als der Originalschauplatz, da wir diese Eigenproduktion sonst auf der Foyerbühne für 80 Kinder spielen. Die Sopranistin des Stückes freute es, konnte sie sich doch für 220 Personen und Persönchen so richtig aussingen im Saal der Liebestrasse. Während der Sportferien bereiteten wir unsere Koproduktion mit dem Theater Kanton Zürich vor, das Kinderstück «Heidi» nach dem Roman von Johanna Spyri. Sophia Bodamer inszenierte das Stück für drei Spieler:innen auf äusserst liebevolle Weise. Der Erfolg bei Gross und Klein war riesig, sodass wir das Stück in der Folgesaison wiederaufnehmen. Im Februar war im Rahmen des Theaterfrühlings ein Stück aus der Westschweiz zu Gast, das extra für die Vorstellungen in Winterthur auf Schweizerdeutsch übersetzt wurde. «Biais aller-retour» oder «Umwäg hin und zrügg» der Compagnie «Don’t Stop Me Now» war auch zum Schweizer Theatertreffen eingeladen.

SAISON 2024/2025

Die wunderbare Produktion zeigten wir sowohl in Schweizerdeutsch als auch im Original auf Französisch – aus künstlerischer Sicht eines der Highlights dieser Saison! An Jugendliche und Erwachsene richtete sich das interaktive Projekt «The Game» der Tessiner Truppe Trickster-p, das sich in mehreren Räumen im Unter­ Untergeschoss der Liebestrasse einrichtete. Leider blieb das Publikumsinteresse für diese innovative Produktion unter unseren Erwartungen. Mit dem Theaterfrühling Winterthur gab es eine zweite Zusammenarbeit: Das spielerisch-poetische Stück «Petitpas & ich» der Company Mafalda mit einer Tänzerin und einer Puppe sorgte nochmals für ausverkaufte Vorstellungen. Und im Rahmen von «augenauf! das Festival» zeigten wir eine Produktion des Jungen Theater Basel: «Um Kopf und Kragen» setzt sich mit Reden berühmter Frauen auseinander und überzeugte mit der grossen Spielfreude der drei jungen Darstellerinnen. In dieser Saison der Herausforderungen bewiesen das Theaterteam, die Partner:innen, die Gastspieltheater und das Publikum grosse Flexibilität und Lust auf Neues. Gemeinsam machten wir das Allerbeste aus der Situation und genossen eine aussergewöhnliche Saison. Die Liebestrasse wurde zum Erfolg und ist uns in dem Jahr ans Herz gewachsen. Doch nun freuen wir uns riesig, wieder in unser eigenes, frisch saniertes Haus zurückzukehren.

Thomas Guglielmetti Programmleiter Theater Winterthur AG

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PRODUKTIONEN MUSIKTHEATER

Fidelio L’Orfeo Hoffmanns Erzählungen Dein ist mein ganzes Herz Cabaret Il viaggio a Reims Die Udo Jürgens Story Giulio Cesare in Egitto Jakob Lenz TOTAL

Theater Heidelberg / Musikkollegium Winterthur Theater Winterthur / Lautten Compagney Berlin Boxopera, Zürich Kammeroper Köln Theater Orchester Biel Solothurn Opernhaus Zürich / Musikkollegium Winterthur Benesch Furrer Produktionen, Wien Così facciamo, Ensemble für alte Musik, München Opernhaus Zürich / Musikkollegium Winterthur

SCHAUSPIEL «Kunst» Maria Stuart und Elisabeth Nora oder Ein Puppenhaus Die acht Millionäre Ellen Babić Die Nebenwirkungen Kurgast Mass für Mass Grand Horizons Die verlorene Ehre der Katharina Blum TOTAL

Landestheater Tübingen Thalia Theater Hamburg Deutsches Theater Göttingen Berliner Kriminaltheater Berliner Ensemble Burgtheater Wien Kurtheater Baden Bremer Shakespeare Company Bühnen Bern Schauspiel Frankfurt

BALLETT / TANZ IMA Drei Choreografien Cathedral Contemporary Dance 2.0 Ce que le jour doit à la nuit Dream Team TOTAL

Komoco / Sofia Nappi, Florenz Ballet Preljocaj, Aix-en-Provence Ballet Junior de Genève Gauthier Dance / Dance Company Theaterhaus Stuttgart Cie Hervé Koubi, Paris Gauthier Dance Juniors / Theaterhaus Stuttgart

FREMDSPRACHIGES PROGRAMM Les Trois Mousquetaires A Christmas Carol A Midsummer Night’s Dream Biais aller-retour (französisch) The Great Gatsby TOTAL

TNT Theatre, München TNT Theatre, München TNT Theatre, München Théâtre Am Stram Gram / Cie Don’t Stop Me Now, Genf TNT Theatre, München

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PRODUKTIONEN 2024/2025


VERANSTALTUNGEN

BESUCHER:INNEN

AUSLASTUNG

3 6 3 5 3 2 3 3 5 33

1 051 1 239 614 967 665 912 658 668 805 7 579

82 % 92 % 91 % 86 % 99 % 107 % 91 % 93 % 72 % 90 %

2 3 3 3 3 3 3 3 4 2 29

354 617 677 538 498 576 598 416 768 479 5 521

74 % 86 % 94 % 75 % 69 % 80 % 83 % 58 % 80 % 100 % 80 %

3 3 3 4 3 4 20

483 568 618 959 717 896 4 241

67 % 79 % 86 % 100 % 100 % 93 % 88 %

2 3 2 1 2 10

305 428 432 63 452 1 680

64 % 59 % 90 % 26 % 94 % 67 %

PRODUKTIONEN 2024/2025

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JUNGES PUBLIKUM

Mopfuffels Reise Der kleine Prinz Film und Musik: Schellen-Ursli Hexe Hillary geht in die Oper Heidi Biais aller-retour (deutsch) Petitpas & ich Um Kopf und Kragen TOTAL

AHA! Tanzstudio Kindertanztheater Claudia Corti Musikkollegium Winterthur / Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur / Theater Kanton Zürich Théâtre Am Stram Gram / Cie Don’t Stop Me Now, Genf Cie Chamar bell clochette, Genf / Company Mafalda, Z Junges Theater Basel

EXTRA

Jazz Matinee Midi Musical Mitglieder-Event Raiffeisen Bank Behördenabend 2024 (L’Orfeo) Meister Floh The Game Szenischer Spaziergang: All das Nichts? TOTAL

Theater Winterthur Musikkollegium Winterthur / Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur / Schweizer Klaviertrio Trickster-p Theater Winterthur

FORMATE OHNE TICKETS

Kleinkunstrallye Theaterfest Liebestrasse 5. GV Theater Winterthur AG Saisonvorschau 2025/2026 Mittags Talk Führungen für Privatgruppen Führungen für Schulklassen Probenbesuche Workshops TOTAL

Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur Theater Winterthur / Theaterpädagogik

GESAMTTOTAL PROGRAMM

Interims­ Da die Saison 2024/2025 in der Interimsspielstätte stattfand, waren Vermietungen praktisch nicht möglich. Es gab einzelne Anlässe der Kirchgemeinde sowie die GV des Theatervereins applaus!, welche durch das Theater betreut wurden. Die Besuchszahlen sind in der nebenneben­ stehenden Statistik aufgeführt.

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PRODUKTIONEN & VERMIETUNGEN 2024/2025


VERANSTALTUNGEN

BESUCHER:INNEN

AUSLASTUNG

2 18 2 3 5 2 5 2 39

308 6 912 1 011 233 1 140 307 625 170 10 706

69 % 96 % 97 % 52 % 95 % 64 % 83 % 57 % 77 %

7 6 2 1 1 3 6 26

1 324 610 510 224 16 61 72 2 817

72 % 42 % 100 % 93 % 32 % 85 % 60 % 69 %

1 1 1 1 1 1 1 2 15 24

120 150 124 300 13 20 23 213 224 1 187

181

33 731

Zürich

VERMIETUNGEN KGH: Auftakt Liebestrasse KGH: Sonntagskonzert KGH: Kirchenorchester Oberwinterthur KGH: Podium Christian Erny GV Theaterverein applaus! 2025 KGH: Musik-Corps Alte Garde GESAMTTOTAL

VERANSTALTUNGEN

BESUCHER:INNEN

1 3 1 6 1 1 13

100 514 90 453 150 219 1 526

PRODUKTIONEN & VERMIETUNGEN 2024/2025

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SANIERUNG THEATER WINTERTHUR


FOKUS

SANIERUNG THEATER WINTERTHUR Nach über vierzig Jahren Betrieb hat die Stadt das Theater Winterthur in der Saison 2024/2025 umfassend saniert. Mehr als 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher hatten seit der Eröffnung 1979 im Haus Platz genommen – nun war es Zeit für eine Modernisierung und Erneuerung. Im Vordergrund der SanierungsSanierungs­ arbeiten standen der Ersatz der Gebäude-, Bühnen- und Veranstaltungstechnik und die Anpassung des Baus an die heutigen Vorgaben hinsichtlich Brandschutz, Energieeffizienz und Barrierefreiheit. Mit dezenten architektonischen Eingriffen gelang es, den ursprünglichen Charakter des Hauses und das Farbkonzept wieder zur Geltung zu bringen. Das Theater Winterthur wurde vom Schweizer Architekten Frank Krayenbühl erbaut und gilt als eines der bedeutenden Bauwerke der High-Tech-Architektur, vergleichbar mit dem Centre Pompidou in Paris. Typisch für diesen Baustil ist das Sichtbarmachen der Tragstruktur und der technischen Installationen – verbunden mit einer klaren Farbgebung für die unterschiedlichen architektonischen Elemente. Die Sanierung dauerte 15 Monate. Stadtrat und Stadtparlament haben hierfür einen Kredit von 38 Millionen Franken bewilligt; 1,2 Millionen Franken steuerte der Kulturfonds des Kantons Zürich

SANIERUNG THEATER WINTERTHUR

bei. Dank der Sanierung ist das Theater Winterthur nun für die Zukunft gerüstet und bleibt als Gastspielort attraktiv für bedeutende internationale Häuser und Compagnien – eine wesentliche Voraussetzung für ein reichhaltiges Programm in mehreren Sparten. KASSENUMBAU ZUR ERHÖHUNG DER BARRIEREFREIHEIT Ein wichtiger Aspekt der Sanierung war es, die Barrierefreiheit zu erhöhen. Dafür wurde unter anderem ein Lift eingebaut, der den Haupteingang mit der Garderobe, den rollstuhlgängigen WCs und dem unteren Saaleingang verbindet. Dadurch können in den vorderen Reihen des Parketts nun zusätzliche Plätze für Personen im Rollstuhl und ihre Begleitpersonen angeboten werden. Der neue Lift befindet sich hinter der Theaterkasse; um Platz dafür zu schaffen, musste der Kassenraum verkleinert werden. Zugleich wurde der Kassenraum nach oben geöffnet, was die ursprüngliche Tragkonstruktion aus Stahl und die Lüftungsrohre wieder sichtbar macht. Das gibt dem Kassenraum mehr Tageslicht und einen industriellen Look – farblich passend zum Foyer.

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SANIERUNG THEATER WINTERTHUR


NEUE GARDEROBE ALS TEIL DER BRANDSCHUTZ-MASSNAHMEN

NEUER KOMFORT IM SAAL

Seit dem Bau des Hauses in den Siebzigerjahren haben sich die Vorgaben zum Brandschutz verändert. Viel Arbeit wurde daher im Rahmen der Sanierung investiert, um die Sicherheit der Besucher:innen im Brandfall zu gewährleisten. Zu den Massnahmen zählen neue Fluchtwege, Auflagen zur maximalen Anzahl Personen, die sich aufim Haus und in einzelnen Abschnitten auf­ halten dürfen, und der Einbau einer neuen Evakuierungsanlage. Der sichtbarste – und schönste – Teil dieser Brandschutzmassnahmen ist die neue Besuchergarderobe. Sie wurde eingehaust und mit Spiegeln verkleidet. Im Brandfall schliessen die Spiegeltüren automatisch und verhindern, dass Feuer auf die leicht brennbaren Jacken und Mäntel übergreift.

Die Saalbestuhlung mit den Stuhlreihen aus Aluminium von Jürg Bally, einem prägenden Schweizer Möbeldesigner der Nachkriegszeit, erhielt im Zuge der Sanierung eine umfangreiche Auffrischung. Die Polster waren teilweise durchgesessen und die Sitzbretter mit Aufhängung nicht mehr überall stabil. Alle Sessel wurden daher demontiert, die Sitzbretter ersetzt, die Sitze neu gepolstert und frisch bezogen. Die Sitzabstände blieben gleich, da die Saaleinrichtung Teil des denkmalgeschützten Inventars ist. Nebst mehr Komfort durch die dickere Polsterung gibt es im Saal auch akustische Verbesserungen: Neue Verkleidungen an der linken oberen Wand optimieren die Saalakustik.

SANIERUNG THEATER WINTERTHUR

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SANIERUNG THEATER WINTERTHUR


SANIERUNG THEATER WINTERTHUR

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SANIERUNG THEATER WINTERTHUR


KOMPLETT AUTOMATISIERTE BÜHNENTECHNIK Die bühnentechnischen Anlagen sind notwendig, um Scheinwerfer, Vorhänge, Projektionsfolien oder Teile des Bühnenbildes aufzuhängen und dieses während der Vorstellungen zu bewegen. Bisher wurden die Bühnenzüge über sogenannte Handkonterzüge grösstenteils von Hand bedient – eine Mechanik, die längst nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entspricht. Ein Fokus der Sanierung lag daher auf der Modernisierung und Automatisierung der Bühnentechnik. Neu lassen sich alle Bühnenzüge über ein digitales Steuerpult bedienen. Zur Vorstellungseinrichtung werden somit nicht mehr Gewichte berechnet und geladen, sondern Steuerungen programmiert.

SANIERUNG THEATER WINTERTHUR

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NEUES DESIGN FÜR DIE BRASSERIE Zu einem stimmigen Theaterbesuch gehört ein gutes Essen im Restaurant. Deswegen wurde auch die Brasserie «Les Coulisses» neu gestaltet und einein­ gerichtet. Bisher dominierten die Farben Blau-Weiss, eine Abweichung vom Farbkonzept von Frank Krayenbühl. Absicht war es nun, die ursprünglichen Farben im Restaurant wiederherzustellen und gleichzeitig die eher kühle Wirkung der Materialien Glas und Stahl zu mildern. Mit wenigen Eingriffen wurde so ein eleganter und einladender Raum geschaffen. Prägnant sind die orangen Deckenn­ elemente mit LED-Leuchtmitteln. Sie werden ergänzt durch Design-Lampen vor den Terrassenfenstern, Vorhänge in Rottönen und gepolsterte Sitzbänke.

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SANIERUNG THEATER WINTERTHUR


SANIERUNG THEATER WINTERTHUR

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FINANZEN 2024/2025 ERFOLGREICHE INTERIMSSPIELZEIT Die Interimsspielzeit war in mehrfacher Hinsicht besonders: Wir waren zu Gast im reformierten Kirchgemeindehaus Liebestrasse. Dort stand uns eine kleinere (aber feine) Spielstätte mit rund 250 Plätzen zur Verfügung und wir arbeiteten im Untergeschoss in einem Grossraumbüro. Vor dem Saal richteten wir ein stimmungsvolles Foyer mit Bar ein und erweiterten das Angebot bei einigen Vorstellungen um ein kleines Bistro. Für Künstler:innen und Techniker:innen waren Aufenthaltsräume, Garderoben, Duschen und sogar eine Maske vorhanden. Das Publikum nahm die Interimsspielstätte und das Programm sehr gut an und die Auslastung war hervorragend. Dennoch war der Ertrag geringer als in unserem eigenen Haus mit wesentlich mehr Plätzen. Eine wichtige Stütze waren daher die Subventionen der Stadt Winterthur und des Kantons Zürich, auf die wir in unveränderter Höhe zählen durften. All dies trug zu einer gelungenen, reibungslosen, ja fast entspannten Saison bei. Insgesamt resultiert ein positives Jahresergebnis von 30 043 Franken. GETRAGEN DURCH ÖFFENTLICHE BEITRÄGE Die Gesamteinnahmen belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Franken, das sind fast 1 Million Franken weniger als im Vorjahr. Grund dafür sind die tieferen Einnahmen aus Programm, Gastronomie und Vermietungen. Sie betrugen nur 1,3 Millionen Franken; das ist ein Minus von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit dieser

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FINANZEN 2024/2025

Entwicklung hatten wir gerechnet, da in der Liebestrasse weniger Tickets angeboten werden konnten, das GastronomieAngebot reduziert war und es praktisch keine Vermietungen gab. Erfreulich ist, dass wir die Erträge aus Drittmitteln (zusammengefasst unter «Sponsoring und übrige Einnahmen») steigern konnten. In der Interimsspielzeit gab es mehrere Sonderprojekte, die von Pro Helvetia und privaten Stiftungen unterstützt wurden. Die Beiträge der öffentlichen Hand betrugen 5,8 Millionen Franken, inklusive 320 000 Franken für die Opern-Eigenproduktion «L’Orfeo», die dank Mitteln aus dem Kulturfonds des Kantons Zürich realisiert werden konnte. Wegen dieses Sonder­ Sonderprojekts und des von der Stadt Winterthur gewährten Teuerungsausgleichs waren die Beiträge der öffentlichen Hand um 353 000 Franken höher als im Vorjahr. Durch die tieferen eigenen Einnahmen in Kombination mit höheren Subventionen sank der Eigenfinanzierungsgrad auf 22 Prozent (Vorjahr 36 Prozent). Die zweite Tranche des Jahresbeitrags 2025 der Stadt Winterthur wurde im Berichtsjahr ausnahmsweise erst nach dem Bilanzstichtag 31. Juli 2025 überwiesen. Dies hat einen grossen Einfluss auf die Bilanz: Die flüssigen Mittel sind deshalb per 31. Juli 2025 im Vorjahrsvergleich deutlich tiefer. Ebenfalls betroffen sind Rechnungsdie aktiven und passiven Rechnungs­ abgrenzungen, welche per Stichtag höher respektive ebenfalls deutlich tiefer sind.


TIEFERER PROGRAMMUND PERSONALAUFWAND Der Gesamtaufwand betrug gut 7,3 Millionen Franken, rund 840 000 Franken weniger (–10 Prozent) als im Vorjahr. Davon macht der Programmaufwand 37 Prozent aus (2,7 Millionen Franken). Im Vergleich zum Vorjahr, einer Theatersaison im grossen Haus, ist der Programmaufwand um 384 000 Franken gesunken. Ohne den Sonderaufwand für das KulturfondsProjekt «L’Orfeo» wären es sogar 890 000 Franken weniger gewesen. Dies widerspiegelt die mehrheitlich kleineren Produktionen mit weniger Beteiligten. Der Personalaufwand (3,1 Millionen Franken, 43 Prozent des Gesamtaufwands) sank im Vergleich zum Vorjahr um 260 000 Franken. Im Hinblick auf die Interimsspielzeit wurden nicht alle freien Stellen besetzt, teilweise nutzten die Mitarbeitenden die spezielle Saison für vorübergehende Pensenreduktionen und es konnten Mehrstunden und Ferien abgebaut werden. In der kleineren Spielstätte brauchten wir zudem weniger Aushilfen im Foyer, an der Bar und in der Technik. In der Gastronomie korrespondiert der geringere Warenaufwand (81 000 Franken, 60 Prozent weniger als im Vorjahr) mit tieferen Einnahmen, da wir kein Restaurant, nur punktuell ein Bistro und weniger grosse Caterings anbieten konnten. Auch im Sachaufwand widerspiegeln sich die veränderten infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Er ist im Vergleich zum Vorjahr um 107 000 Franken auf 354 000 Franken gesunken (–23 Prozent), dies insbesondere wegen der tieferen Energiekosten. In den Bereichen Verwaltung und

FINANZEN 2024/2025

Informatik sank der Aufwand ebenfalls (349 000 Franken, –32 000 Franken). Einzig der Werbeaufwand (inklusive Aufwand für Medienpartnerschaften) stieg um 67 000 Franken auf 659 000 Franken (+11 Prozent). Das liegt zum einen an Zusatzkosten für die Signaletik in der Liebestrasse und zum anderen trafen wir in der Interimsspielzeit bereits Vor­ Vorbereitungen für die Bekanntmachung der Wiedereröffnung und die Gewinnung neuer Theaterbesucher:innen. Der Finanzaufwand sank leicht, ein Abbild der geringeren Ticketverkäufe und der Kredit­ damit einhergehenden tieferen Kreditkartenspesen. Im Finanzertrag fielen die Zinsen auf Festgeldanlagen deutlich tiefer aus, so dass dieser auf 32 000 Franken zurückging (Vorjahr: 86 000 Franken). WEITERE VORSORGE FÜR DIE ZUKUNFT Der Kunstfonds wird mit einem Betrag von 20 000 Franken aus dem Betriebsergebnis gespiesen. Weitere 1 000 Franken stammen aus einer zweckgebundenen Spende. Dieser Fonds dient dazu, besondere künstlerische Projekte zu realisieren, die nicht oder nur teilweise aus dem ordentlichen Budget finanziert werden können. Die Sanierung unseres 1979 eröffneten Theaters wurde durch die Stadt Winterthur Grund­ finanziert. Für die Miete und die Grundeinrichtung der Interimsspielstätte bewilligte das Stadtparlament Zusatzmittel. Mobile Einrichtungen und spezielle Investitionen gingen jedoch zulasten der Theater Winterthur AG. Dafür haben wir in den Vorjahren Rückstellungen gebildet. Im Berichtsjahr wurden nun 80 000 Franken für den Kauf von Stühlen

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und Lautsprechern in der Liebestrasse Neueinsowie für einen ersten Teil der Neuein­ richtung des Restaurants «Les Coulisses» verwendet. Zu Beginn des Berichtsjahres konnten wir mit dem Verkauf nicht mehr gebrauchter Anlagen einen ausserordentlichen Ertrag von 35 000 Franken erzielen. Wie im Vorjahr hat der Verwaltungsrat entschieden, eine Einlage in die Arbeitgeberbeitragsreserve bei der Pensionskasse der Stadt Winterthur zu tätigen (50 000 Franken). Diese Reserve dient dazu, die Erfolgsrechnung in wirtschaftlich anspruchsvolleren Zeiten zu entlasten. Mit einem Beitrag von 50 000 Franken wurde auch die Rückstellung für Transformation weiter geäufnet. Zum Ende der Saison 2027/2028 wird unser langjähriger Programmleiter Thomas Guglielmetti pensioniert. Die Mittel aus dieser Rückstellung sollen – nebst der Unterstützung der strategischen Entwicklung des Theaters – eine Doppelbesetzung in der Übergangsphase ermöglichen und allfällige Kosten im Zusammenhang mit dem Findungsprozess decken. EINZUG INSSANIERTE THEATER IM SEPTEMBER Die Saison 2024/2025 in der Liebestrasse endete künstlerisch mit «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» und mit dem Abschiednehmen von den temporären Kolleg:innen des Kirchgemeindehauses. Verloren gehen durfte danach allerdings nichts beim Auszug aus der Liebestrasse und beim Abbau der theatertechnischen Einrichtungen. Ab Ende Mai weilten wir nochmals vorübergehend mit den Büros in den Räumlichkeiten des Kunstmuseums,

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FINANZEN 2024/2025

bevor es am 1. September hiess: zurück ins alte, frisch sanierte Theaterhaus. Die Freude war gross, der Respekt vor dem Wiedereinzug und der Inbetriebnahme ebenfalls. Nun, im Oktober 2025, sind wir wieder «zu Hause», das Theaterfest und erste Vorstellungen gingen erfolgreich über die Bühne. Dass dies möglich war – trotz Kampf mit kleineren und grösseren Inbetriebnahme-Schwierigkeiten –, ist dem grossen Einsatz und Engagement aller Mitarbeiter:innen zu verdanken. Danke – Merci – Grazie – Grazcha fich!

Bettina Durrer Gesamtleiterin Theater Winterthur AG

BETRIEBSERTRAG Beiträge der öffentlichen Hand 78 % Ertrag Programm 14 % Ertrag Gastronomie und Vermietungen 4 % Sponsoring, Medienpartnerschaften und Sonstiges

4%

BETRIEBSAUFWAND Personalaufwand Aufwand Programm Aufwand Gastronomie Sachaufwand (Gebäude, Technik, Energie) und Abschreibungen

43 % 37 % 1% 5%

Verwaltungs- und Informatikaufwand Werbeaufwand

5% 9%


BEITRÄGE DER ÖFFENTLICHEN HAND

PARTNER:INNEN UND SPONSOR:INNEN

Das Theater Winterthur betreibt im Auftrag der Stadt ein Mehrsparten- und Gastspielhaus. Die Grundlagen dafür sind in der Theaterverordnung vom 3. Dezember 2018 und im Subven­ tions- und Leistungsvertrag Subventionsvom 28. August 2019 geregelt. Darüber hinaus unterstützen der Kanton Zürich und diverse Zürcher Gemeinden das Theater Winterthur mit einem jährlichen Betriebsbeitrag.

Wir danken unseren Unterstützer:innen für ihr grosszügiges Engagement.

CHF 4 386 913 CHF 1 320 000

Stadt Winterthur Kanton Zürich und Kulturfonds

CHF 15 000 – 20 000 Wiesendangen CHF 5 000 – 15 000 Brütten, Elsau, Embrach, Illnau-Effretikon, Lindau, Seuzach, Turbenthal, Zell CHF 2 000 – 5 000 Dägerlen, Elgg, Fehraltorf, Hettlingen, Neftenbach, Pfungen, Volketswil bis CHF 2 000 Bassersdorf, Buch am Irchel, Dättlikon, Freienstein-Teufen, Gossau, Hagenbuch, Henggart, Herrliberg, Laufen-Uhwiesen, Marthalen, Oberembrach, Ossingen, Thalheim an der Thur, Trüllikon, Truttikon, Volken, Weisslingen

FINANZEN 2024/2025

HAUPTSPONSORIN

SPONSOR:INNEN

Migros-Kulturprozent – Genossenschaft Migros Ostschweiz Theaterverein Winterthur – applaus! Die Mobiliar – Generalagentur Winterthur Zurich – Generalagentur Okan Pelenk Tages-Anzeiger lnit7 Mietauto AG Howden Schweiz AG Ricola Schweiz AG STIFTUNGEN

Ernst Göhner Stiftung Sulzer Stiftung Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung Giuseppe Kaiser Stiftung Paul Reinhart Stiftung Raum für Kultur

29


30


«Jakob Lenz» − Opernhaus Zürich, Musikkollegium Winterthur

31


BILANZ ANHANG

31.07.2025 CHF

31.07.2024 CHF

5 117 359 9 928 74 009 11 600 819 277 6 032 173

7 824 478 20 031 35 461 13 900 148 419 8 042 289

83 485 83 485

111 253 111 253

6 115 658

8 153 542

ANHANG

31.07.2025 CHF

31.07.2024 CHF

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Kurzfristige Rückstellungen Passive Rechnungsabgrenzungen Kurzfristiges Fremdkapital

3 4 5 6

360 180 1 089 943 381 279 677 989 2 509 391

454 110 1 241 761 409 286 2 463 072 4 568 229

Fondskapital Langfristige Rückstellungen Langfristiges Fremdkapital

7 8

283 000 1 147 707 1 430 707

262 000 1 177 796 1 439 796

Total Fremdkapital

3 940 098

6 008 025

Aktienkapital Gesetzliche Gewinnreserven Vortrag vom Vorjahr Jahresergebnis

2 036 000 8 000 101 517 30 043

2 036 000 6 000 66 931 36 586

Eigenkapital

2 175 560

2 145 517

TOTAL PASSIVEN

6 115 658

8 153 542

AKTIVEN

Flüssige Mittel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Forderungen Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzungen Umlaufvermögen Sachanlagen Anlagevermögen

1

2

TOTAL AKTIVEN

PASSIVEN

32

FINANZEN 2024/2025


ERFOLGSRECHNUNG ANHANG

2024/2025 CHF

2023/2024 CHF

1 025 653 282 603 3 141 5 813 735 272 807 7 397 939

1 697 375 841 616 128 783 5 460 314 262 968 8 391 056

–2 711 344 –80 938 –3 133 760 –354 151 –348 725 –658 797 –43 648 –7 331 363

–3 095 157 –206 905 –3 393 979 –460 719 –381 214 –591 537 –43 258 –8 172 769

BETRIEBSERGEBNIS

66 576

218 287

Finanzertrag Finanzaufwand Ergebnis Fondsrechnung Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Ertrag Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Aufwand

13 14

31 806 –10 719 –20 000 146 555

86 167 –18 365 –50 000 74 471

15

–184 175

–273 974

30 043

36 586

Ertrag Programm Ertrag Gastronomie Ertrag Vermietungen Beiträge öffentliche Hand Sponsoring und übrige Einnahmen Total Betriebsertrag Aufwand Programm Aufwand Gastronomie Personalaufwand Sachaufwand Verwaltungs- und Informatikaufwand Werbeaufwand Abschreibungen Total Betriebsaufwand

JAHRESERGEBNIS

FINANZEN 2024/2025

9

10

11 12

33


ANHANG ZUR JAHRESRECHNUNG BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die vorliegende Jahresrechnung wurde gemäss den Bestimmungen des Schweizer Rechnungslegungsrechts (32. Titel des Obligationenrechts) erstellt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zur Sicherung des dauernden Gedeihens des Unternehmens die Möglichkeit zur Bildung und Auflösung von stillen Reserven wahrgenommen wird. Die Theater Winterthur AG ist eine nicht gewinnorientierte Gesellschaft und wegen der Erfüllung öffentlicher Zwecke von den ordentlichen Steuern befreit.

ANGABEN ZU POSITIONEN DER BILANZ UND ERFOLGSRECHNUNG (IN CHF) 1

Aktive Rechnungsabgrenzungen

Beitrag Stadt Winterthur für Berichtsjahr Beitrag Kanton Zürich aus Kulturfonds für Sonderprojekt Berichtsjahr Diverse übrige aktive Rechnungsabgrenzungen 2

31.07.2025

31.07.2024

361 957 320 000

0 0

91 450 819 277

148 419 148 419

Sachanlagen

In den Sachanlagen sind Maschinen, Fahrzeuge, Mobiliar und Einrichtungen sowie Informationstechnologie enthalten. Diese Positionen werden linear abgeschrieben. Das Theatergebäude gehört der Stadt Winterthur und wird der Theater Winterthur AG zur Verfügung gestellt. 3

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

gegenüber Dritten gegenüber Beteiligten (Stadt Winterthur) Die Rechnungen der Stadt Winterthur betreffen im Wesentlichen IT-Dienstleistungen sowie im Vorjahr auch den Energiebezug.

4

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

Beiträge Kulturfonds Kanton ZH für Sonderprojekte/Investitionen Diverse übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

34

FINANZEN 2024/2025

31.07.2025

31.07.2024

321 796 38 384 360 180

371 185 82 925 454 110

31.07.2025

31.07.2024

943 181 146 762 1 089 943

1 095 376 146 385 1 241 761


5

Kurzfristige Rückstellungen

Gutscheine Ferien, Mehrzeit und Dienstaltersgeschenke

6

Passive Rechnungsabgrenzungen

Beitrag Stadt Winterthur für Folgesaison Beitrag Kanton Zürich für Folgesaison Beiträge Gemeinden für Folgesaison Einlage in die Arbeitgeberbeitragsreserve Sponsoring und Stiftungsbeiträge Folgesaison Generalversammlung Diverse übrige passive Rechnungsabgrenzungen

7

31.07.2025

31.07.2024

230 679 150 600 381 279

223 986 185 300 409 286

31.07.2025

31.07.2024

0 416 667 50 154 50 000 67 500 10 000 83 668 677 989

1 809 782 416 667 57 021 120 000 0 12 000 47 602 2 463 072

Fondskapital

Das Fondskapital besteht aus dem Fonds für Kunst. Dieser Fonds dient der Ermöglichung von künstlerischen Projekten des Theaters, welche nicht oder nur teilweise aus der laufenden Rechnung finanziert werden können. Äufnungen erfolgen aus expliziten Spenden und Zuwendungen Dritter sowie aus dem betrieblichen Ergebnis mittels Beschluss des Verwaltungsrates. Über die Verwendung der Mittel entscheidet die Geschäftsleitung unter Berücksichtigung der zugewiesenen Finanzkompetenzen. Per 31. Juli 2025 beträgt der Fonds CHF 283 000 (Vorjahr: CHF 262 000). 8

Langfristige Rückstellungen

31.07.2025

31.07.2024

Rückstellung Sanierung Theater Rückstellung für Transformation

597 707 550 000 1 147 707

677 796 500 000 1 177 796

9

2024/2025

2023/2024

4 386 913 1 000 000 320 000

4 343 478 1 000 000 0

106 822 0

108 383 8 453

5 813 735

5 460 314

Beiträge öffentliche Hand

Beitrag Stadt Winterthur Beitrag Kanton Zürich Beitrag Kanton Zürich aus Kulturfonds für Sonderprojekt Berichtsjahr Beiträge Gemeinden Beitrag Bundesamt für Kultur / Fachstelle Kultur Kt. ZH (Transformationsprojekt)

FINANZEN 2024/2025

35


10 Aufwand Programm

2024/2025

2023/2024

–1 968 975 –506 650 –126 888 –71 605 –37 226 –2 711 344

–2 814 601 0 –164 129 –116 427 0 –3 095 157

11 Sachaufwand

2024/2025

2023/2024

Raumaufwand Unterhalt/Reparaturen/Ersatz Fahrzeugaufwand Versicherungen und Abgaben Energie- und Entsorgungsaufwand

–51 225 –215 896 –7 108 –44 887 –35 035 –354 151

–57 729 –121 169 –5 357 –46 064 –230 400 –460 719

12 Werbeaufwand

2024/2025

2023/2024

Direkter Werbeaufwand Aufwand Medienpartnerschaften

–590 925 –67 872 –658 797

–493 785 –97 752 –591 537

13 Ergebnis Fondsrechnung

2024/2025

2023/2024

1 000 –1 000 –20 000 –20 000

3 000 –3 000 –50 000 –50 000

2024/2025

2023/2024

80 089 35 504 25 337

27 205 5 052 40 882

5 625 146 555

1 332 74 471

Gastspiele Kulturfonds-Projekt Kanton Zürich Technik Tantiemen Übriger direkter Aufwand (ZVV-Ticket-Integration)

Einnahmen zweckgebundene Spenden Zuweisung aus Spenden Zuweisung aus Betriebsergebnis

14 14 Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Ertrag

Auflösung Rückstellung Sanierung Theater Gewinne aus Verkauf Anlagevermögen Rückwirkender Teuerungsausgleich Beitrag Stadt Winterthur Vorsaison Diverses

36

FINANZEN 2024/2025


15 Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder 15 Aufwand

2024/2025

2023/2024

Investitionen Sanierungssaison Einlage in die Arbeitgeberbeitragsreserve Bildung Rückstellung für Transformation Bildung Rückstellung Sanierung Theater Nachträgliche Kosten für Gastspiele aus Vorsaison Diverses

–80 089 –50 000 –50 000 0 0 –4 086 –184 175

–27 205 –120 000 –63 000 –60 000 –2 372 –1 397 –273 974

2024/2025

2023/2024

> 10 und < 50

> 10 und < 50

31.07.2025

31.07.2024

80 903

81 520

31.12.2024

31.12.2023

406.00

577.50

WEITERE ANGABEN Anzahl Mitarbeitende

Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt Sonstige Angaben

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen Steuerwert Aktien Theater Winterthur AG

Netto-Steuerwert per 31. Dezember (mit Pauschalabzug) Die aktuelle Bewertung ist jeweils auf der Website der Theater Winterthur AG aufgeschaltet.

FINANZEN 2024/2025

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ANTRAG ÜBER DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNS 31.07.2025 CHF

31.07.2024 CHF

101 517 30 043 131 560

66 931 36 586 103 517

–20 000 111 560

–2 000 101 517

Bilanzgewinn

Vortrag vom Vorjahr Jahresergebnis Total Bilanzgewinn Antrag des Verwaltungsrates über die Verwendung des Bilanzgewinns

Zuweisung an die gesetzlichen Gewinnreserven Vortrag auf die neue Rechnung

Die Theater Winterthur AG ist nicht gewinnorientiert. Die Ausschüttung von Dividenden oder anderen geldwerten Leistungen an Aktionäre ist ausgeschlossen.

38

FINANZEN 2024/2025


REVISIONSBERICHT

39


NEUE SITZPOLSTER & BEZÜGE Theater Winterthur

787

NEUE LEDSCHEINWERFER Theater Winterthur

120

PROSECCO & BREZELN Liebestrasse

1 482 1 438 VERANSTAL­ VERANSTALTUNGEN

181

in der Liebestrasse 157 im Stadthaussaal Effretikon 18 im Stadthaus 6 40

ZAHLENSPIEL 2024/2025


AUSLASTUNG KÜNSTLERISCHES PROGRAMM

79%

Musiktheater Ballett / Tanz Schauspiel Junges Publikum Fremdsprachige Stücke

LITER FARBE IN 7 ORIGINALEN FARBTÖNEN Theater Winterthur

90 % 88 % 80 % 77 % 67 %

2 000 M² LAGERFLÄCHE IN 3 ZWISCHENLAGERN

658

SITZPLÄTZE Liebestrasse

255 33 731 BESUCHER:INNEN

ZAHLENSPIEL 2024/2025

41


VERWALTUNGSRAT & GESCHAFTSLEITUNG VERWALTUNGSRAT

GESCHÄFTSLEITUNG

Dr. Dieter Kläy, Präsident 1 Alice Chalupny Ute Haferburg 1 Tanja Scartazzini 1 Elena Schwalbe-Chronis Yvonne Seitz 1 / 2

Bettina Durrer, Gesamtleiterin Thomas Guglielmetti, Programmleiter André Schwabe, Technischer Leiter REVISIONSSTELLE

Consultive Revisions AG, Winterthur

Der Verwaltungsrat ist ehrenamtlich tätig. 1 von der Stadt delegiert 2 Beauftragte der Stadt PERSONALVERTRETER

Benjamin Raths SEKRETARIAT DES VERWALTUNGSRATS

Otto Grosskopf

IMPRESSUM HERAUSGEBERIN

FOTOS

Theater Winterthur AG Theaterstrasse 6 8401 Winterthur theaterwinterthur.ch

S. 1/43 Liliana Mora

REDAKTION Kirsten Barkey

S. 30/31 Toni Suter

S. 4 Ariane Catton Balabeau

S. 7/16/18/19/20/21/22/23/24 Peter Knup S. 10 Jeanette Bak S. 25 Balz Murer

GESTALTUNG Studio Malta LITHO Walker DTP

LEKTORAT CityTEXT GmbH, Christine Meyer DRUCK Kasimir Meyer AG

42

REDAKTIONSSCHLUSS

28. November 2025

VERWALTUNGSRAT & GESCHÄFTSLEITUNG


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Geschäftsbericht 2024/2025 Theater Winterthur by Theater Winterthur - Issuu