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Private Spaces

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PRIVATE SPACES

Zwei zeitgenössische Choreografien von Zoë Ashe-Browne & Marioenrico DʼAngelo

Besetzung: Mother von Zoë Ashe-Browne

Choreografie & Konzept Zoë Ashe-Browne

Musik David Anthony Curley

Kostüme Isabella Heymann

Licht Thomas Haack Inspizienz Nadim Hussain

Die Uraufführung ist Conor Biddle gewidmet.

Cumuli von Marioenrico D’Angelo mit Musik von Bendik Giske, Christine Ott und Philippe Rameau

Choreografie, Konzept, Bühne & Kostüme Marioenrico D’Angelo

Licht Thomas Haack Inspizienz Nadim Hussain

mit: Elena Alessandrini, Megumi Aoyama, Lorenzo Collela, Josh Fagan, Juul van Helvoirt, Ryusei Kitamura, Anderson Lima, Corinne Mulcahy, Giulia Nardin, Lucas Praetorius, Francisco Chavez / Mario Salas Maya, Cristina Dora Serrano Sánchez, Carlos Tostado Servan

Premiere in Greifswald am 06. Februar 2026

Premiere in Stralsund am 27. Februar 2026

Aufführungsdauer: 1 Stunde und 30 Minuten, inkl. Pause

Ausstattungsleiterin: Eva Humburg Technischer Direktor: Christof Schaaf

Bühnentechnische Einrichtung: Tino Dluzinska Toneinrichtung: Nils Bargfleth Leitung

Bühnentechnik: Robert Nicolaus Leitung Beleuchtung: Kirsten Heitmann Leitung

Ton: Daniel Kelm Leitung Requisite: Alexander Baki-Jewitsch, Christian Porm Bühne & Werkstätten: Produktionsleiterin: Eva Humburg Tischlerei: Stefan Schaldach, Bernd Dahlmann, Kristin Loleit Schlosserei: Michael Treichel, Ingolf Burmeister Malsaal: Anja Miranowitsch, Fernando Casas Garcia, Sven Greiner Dekoration: Paul Gebler, Janet Hellmuth Kostüm & Werkstätten Leitung: Angela Sulek Gewandmeisterinnen: Carola Bartsch, Annegret Päßler Modisterei: Elke Kricheldorf Assistenz: Finja Stagge, Maisa Franco Leitung Ankleiderinnen: Ute Schröder, Petra Hardt Maske: Tali Rabea Breuer, Jill Dahm, Antje Kwiatkowski, Kateryna Maliarchuk, Philipp Gielow, Bea Ortlieb

„Man kann nicht nicht-kommunizieren.“

Spielzeit 2025/26

Impressum

Herausgeber: Theater Vorpommern GmbH

Stralsund – Greifswald – Putbus

Spielzeit 2025/26

Geschäftsführung: André Kretzschmar

Künstlerischer Leiter: Rolf C. Hemke

Redaktion: Inga Helena Haack

Gestaltung: Öffentlichkeitsarbeit / Pawlitzky 1. Auflage: 250 Druck: Flyeralarm www.theater-vorpommern.de

Textnachweise: Die Texte sind Originalbeiträge für das Heft von Inga Helena Haack in Zusammenarbeit mit Zoe Ashe-Browne und Marioenrico D’Angelo.

Bildnachweise: Coverbild: Peter van Heesen, Inszenierungsbilder vom 02.02.26 von Peter van Heesen.

PRIVATE SPACES

Zwei zeitgenössische Choreografien von Zoë Ashe-Browne & Marioenrico dʼAngelo

MOTHER

von

Soziale Medien lassen sich weder als gut noch als schlecht klassifizieren. Für jeden von uns haben sie eine ganz eigene Bedeutung. Für die einen sind sie Einnahmequelle, bedienen den Voyeurismus und tragen zur Unterhaltung bei. Sie können jedoch auch zu einem Informationsüberfluss sowie zur schnellen Verbreitung von „Fake News“ beitragen. In jedem Fall haben sie Einfluss auf das Konsumverhalten, verführen zu Abhängigkeiten von mobilen Endgeräten und fördern eine permanente Präsenz in den Medien. Dies kann wiederum zu einer Abkapselung

von der realen Welt sowie von direkten zwischenmenschlichen Kontakten führen – von den Vor- und Nachteilen der Künstlichen Intelligenz ganz abgesehen. Mother untersucht die Auswirkungen sozialer Medien auf unser Sein. Ähnlich wie die Beziehung zur eigenen Mutter durchaus konfliktbehaftet sein kann, lassen sich soziale Medien als eine Art Allmutter, als nährende Instanz, betrachten. Das Verhältnis zu ihr erscheint dadurch ambivalent und durchaus zweifelhaft. David Anthony Curley komponierte die Musik eigens für dieses Stück.

CUMULI

von Marioenrico D’Angelo

Ein Haufen. Eine Masse. Im Laufe unseres Lebens sammeln wir emotionale und körperliche Erfahrungen an. Einige lassen sich ruhig in uns nieder, andere bleiben schwer und ungelöst zurück. Wir wissen nicht immer, wie wir sie loslassen können. Sie lagern sich in Schichten an, werden wie Gepäck mitgeschleppt und bilden unseren persönlichen Haufen, unsere grauen Wolken.

Manchmal wird dieses Gewicht überwältigend. Ein sicherer Ort ist ein Rückzugsort und Schutzraum, eine

Ecke der Welt, in der wir innehalten, neue Energie tanken und zu uns selbst zurückfinden. Es ist ein Raum, frei von Urteilen, in dem wir unsere Schutzwälle senken und loslassen können. Hier dürfen Emotionen gefühlt, verarbeitet und schließlich freigegeben werden.

Ohne einen solchen Raum laufen wir Gefahr, belastet zu bleiben – gefangen unter dem, was wir mit uns herumtragen, nie ganz unbeschwert, nie ganz wir selbst. Cumuli ist eine choreografische Erkundung von Anhäufung und Loslassen.

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