Ewig Jung

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Spielzeit 2025/26

EWIG JUNG

Ein Songdrama

von Erik Gedeon

„Alle wünschen sich, alt zu werden, doch niemand wünscht sich, alt zu sein.“
Cicero

EWIG JUNG

Ein Songdrama von Erik Gedeon Besetzung

Pfleger Felix

Herr Dziuk

Frau Dieckmann

Felix Meusel

Andreas Dziuk

Paula Dieckmann

Herr Rittig Hannes Rittig

Herr Warnek Franz Warnek

Herr Voigt Markus Voigt

Frau Schoon Christiane Schoon

Inszenierung

Musikalische Leitung

BĂĽhne & KostĂĽme

Choreografische Mitarbeit

Licht

Dramaturgie

Regieassistenz & Abendspielleitung

Inspizienz

Soufflage

Uta Koschel

Andreas Dziuk

Eva Humburg

Stefano Fossat

Marcus Kröner

Nadja Hess

Georg Meier

Stefano Fossat

Elke Zeh

Premiere in Stralsund am 17.01.2026

Premiere in Greifswald am 31.01.2026

AuffĂĽhrungsdauer: ca. 2 Stunden und 15 Minuten, inkl. einer Pause

AuffĂĽhrungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Liebe Gäste, wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Ton- und/oder Bildaufnahmen unserer Aufführungen aus urheberrechtlichen Gründen untersagt sind. Vielen Dank.

Ausstattungsleiterin Eva Humburg Technischer Direktor Christof Schaaf Bühnentechnische Einrichtung Michael Schmidt, Jens-Uwe Gut Toneinrichtung Hagen Währ / Samuel Zinnecker Leitung Bühnentechnik Robert Nicolaus, Michael Schmidt Leitung Beleuchtung Kirsten Heitmann Leitung Ton Daniel Kelm Leitung Requisite Alexander Baki-Jewitsch, Christian Porm Bühne & Werkstätten: Produktionsleiterin Eva Humburg Tischlerei Stefan Schaldach, Bernd Dahlmann, Kristin Loleit Schlosserei Michael Treichel, Ingolf Burmeister Malsaal Anja Miranowitsch, Fernando Casas Garcia, Sven Greiner Dekoration Paul Gebler, Janet Hellmuth Kostümwerkstätten: Gewandmeisterinnen Carola Bartsch, Annegret Päßler, Angela Sulek Modisterei Elke Kricheldorf Assistenz Dorothea Rheinfurth, Maisa Franco Maske Tali Rabea Breuer, Jill Dahm, Antje Kwiatkowski, Kateryna Maliarchuk, Ilka Stelter, Bea Ortlieb, Philipp Gielow Ankleiderinnen Ute Schröder, Petra Hardt

„Das Alter spiegelt deine Ansicht vom Leben wider und noch im Alter wird deine

Einstellung zum Leben davon geprägt, ob du das Leben wie einen steilen Berg begriffen hast, der bestiegen werden muss, oder wie einen breiten Strom, in den du eintauchst, um langsam zur Mündung zu schwimmen, oder wie einen undurchdringlichen Wald, in dem du herumirrst, ohne je genau zu wissen, welchen Weg du einschlagen musst, um wieder ins Freie zu kommen.“

ZITTERNDE HÄNDE & ROCK ’N’ ROLL

„Ewig jung“ – den Traum von der ewigen Jugend, vom Hinauszögern des Alterns träumen die Menschen schon seit sehr langer Zeit. Wirklich geholfen haben weder geheimnisvolle Lebenselixiere noch ein Bad im wundertätigen Jungbrunnen. Gesunde Ernährung, Bewegung und plastische Chirurgie gehören zu Maßnahmen unserer Zeit, um den Alterungsprozess hinauszuzögern. Doch auch wenn das Altern letztlich individuell sehr unterschiedlich verläuft, so erwischt es letztlich jede*n. Unwiederbringlich beginnen Nervenzellen abzusterben, geht die Muskelmasse zurück, wird die Haut schlaffer und nimmt das Hör- und Sehvermögen ab. Alterssimulationsanzüge können Jüngeren eine Ahnung davon vermitteln, mit welchen körperlichen Einschränkungen sich alte Menschen im Alltag konfrontiert sehen. Und auch wenn das Älterwerden nicht plötzlich einsetzt, sondern ein Prozess ist, so verlangt es den meisten Menschen viel ab, um selbstbewusst und gelassen mit den nachlassenden körperlichen Kräften, dem veränderten Lebensgefühl und der eigenen Endlichkeit umzugehen.

Die meisten der Protagonist*innen in dem Songdrama „Ewig jung“ sind hochbetagte ehemalige Schauspieler*innen, die in ihren jüngeren Jahren

auf der Theaterbühne die großen Figuren der Weltliteratur verkörpert haben. Ihr offizieller Abschied von der Bühne liegt schon viele Jahre zurück, mittlerweile ist das Theater geschlossen und in eine Seniorenresidenz umgewandelt worden, in der die Alten nun leben. Doch die Sehnsucht nach „ihrer“ Bühne, nach den „Brettern, die die Welt bedeuten“, ist ungebrochen, und so erobern sich die Alten regelmäßig für einen Abend ihre Bühne zurück. Dann schwelgen sie in Erinnerungen und die Musik ihrer Jugend bringt wieder Spannkraft in die morschen Knochen.

Inspiriert von den legendären über 80-jährigen kubanischen Musikern, die mit dem Album „Buena Vista Social Club“ die Welt zum Tanzen gebracht haben, hat Erik Gedeon 2001 den erfolgreichen musikalischen Abend „Thalia Vista Social Club“ entwickelt. Gedeon, der Klavier und Komposition studiert hat, war damals als Musikalischer Leiter am Thalia Theater Hamburg engagiert. Unter dem Titel „Ewig jung“ hat er 2007 den Abend am Staatsschauspiel Dresden herausgebracht und damit den Grundstein für zahlreiche Inszenierungen auf europäischen Bühnen gelegt. Seitdem hat Erik Gedeon weitere musikalische Abende geschaffen, die

unter Mitarbeitenden im Deutschen Musikarchiv, unter EU-Abgeordneten oder im Bundeskabinett spielen. Damit hat er die eigenständige Kunstform des „Songdramas“ etabliert, in dem bekannte Musiknummern aus Rock, Pop und Klassik sowie eigene Kompositionen fest in eine dramatische Rahmenhandlung eingebunden sind und weitestgehend die Dialoge ersetzen. Gedeons Markenzeichen ist die Verbindung von schrägem und oft schwarzem Humor mit einer guten Portion Melancholie. Und so nimmt das Songdrama „Ewig jung“ seine Figuren und das Publikum mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen „I Love Rock’n’Roll“ und Liedern über die Vergänglichkeit.

Nach dem Theaterbesuch werden vielleicht manche der älteren Zuschauer*innen zuhause alte Schallplatten auflegen und zu den mit Erinnerungen aufgeladenen Musikstücken im Wohnzimmer tanzen oder einfach nur ein bisschen mit den Füßen mitwippen oder aber sogar Freunde zum gemeinsamen Karaoke-Abend einladen. Und das jüngere Publikum wird spätestens dann erkannt haben, dass ihre Großeltern auch mal jung und wild gewesen sind. Außerdem besteht kein Zweifel mehr darüber, wie gesund und belebend das Musizieren auch im hohen Alter ist – was die Fachdisziplin der

„Altern heißt, sich über sich selbst klarwerden.“
Simone de Beauvoir

Musikgeragogik schon längst erkannt hat. Wer im Alter noch aktiv musiziert, erhöht damit seine Beweglichkeit sowie seine Konzentrations- und Gedächtnisleistung. Gemeinsames Singen verbessert die Atmung, fördert die Durchblutung, produziert Glückshormone und schützt vor Einsamkeit. Also ran an die Tasten und raus mit den Tönen – „ewig jung“ mit Musik!

VON DER LÄNGE DES LEBENS

Lang genug ist das Leben und reichlich bemessen auch für die allergrößten Unternehmungen – wenn es nur insgesamt gut angelegt würde. Doch sobald es in Verschwendung und Oberflächlichkeit zerrinnt, sobald es für keinen guten Zweck verwendet wird, dann spüren wir erst unter dem Druck der letzten Not: Das Leben, dessen Vergehen wir gar nicht merkten, ist vergangen. So ist es nun einmal: Wir haben kein kurzes Leben empfangen, sondern es kurz gemacht, keinen Mangel an Lebenszeit haben wir, sondern gehen verschwenderisch damit um.

Seneca

Ich bin jetzt über 93 Jahre alt, also nicht gerade jung, jedenfalls nicht mehr so jung, wie ich mit neunzig war: Wenn man weiter empfänglich bleibt für die Schönheit der Welt, die uns umgibt, dann entdeckt man, dass Alter nicht notwendig Altern bedeutet, wenigstens nicht Altern im landläufigen Sinne. Ich empfinde heute viele Dinge intensiver als je zuvor, und das Leben fasziniert mich immer mehr.

Pablo Casals (Cellist und Dirigent)

Hilde Hefti, 98 Jahre alt, ist eine gewiefte Gastgeberin: Es gibt Joghurt-Törtchen in Herzform und Tee, Kaffee, Wein und sie singt und tanzt für uns. Von Mitternacht bis zwei Uhr nachts tanzt sie in jeder Nacht, vermutlich so wie jetzt: mit langen Tüchern, mit den Armen spannweitenbreit ausholend, singend. Are you lonesome tonight, singen Elvis und Hilde. Sie trägt eine blaue Stoffhose, ein grünes Wolljackett, und ein seidenes Haarband hält die langen weißen Haare zurück. „Wissen Sie“, sagt sie, „die meisten Leute finden mich schräg. Sie halten mich für seltsam. Aber ich bin glücklich, dass ich so bin. Ich stehe zu all meinen Macken.“ Hilde Hefti sagt, sie sei im Reinen mit ihrem Leben und sich selbst. „Man muss sich gern haben. Man muss sich selbst lieben. Gib nie auf, an dich selbst zu glauben! Man muss spüren können. Die Feinheiten des Lebens. Die zarten Klänge hören. Wisst ihr, dass ich so alt geworden bin und noch so glücklich sein darf, das gibt mir aber eine Verpflichtung: dass ich das Lächeln weiterschenken kann. Zum Beispiel an euch.“

THEATERLEBEN

Proben entfesseln das Leben und kapseln es zugleich ein. Sie schaffen ein soziales Klima, das gleichermaßen bestimmt ist von Leichtsinn und Grübelei, Kampf und Anteilnahme, Frivolität und Pedanterie, Handwerklichkeit oder purer Angeberei. Hier, im Mikroklima der Probenkapsel, herrscht alle Tage der Karneval der Werte und Ordnungen, und gleichzeitig unterwirft sich in ihr jeder der strengen Disziplin des Probenregimes, der Pünktlichkeit, der Vorbereitung, der Mitarbeit und Suche nach Evidenz und Sinn. Jede Probe verlangt und schafft zugleich einen Verhaltensmodus, der es erlaubt, auf Konflikte und Dogmen nicht mit Wertungen zu reagieren, sondern an ihre Stelle ein anderes Verhalten treten zu lassen. Auf die Vorschläge ihrer Mitspieler antworten die Schauspieler daher stets mit Erfindungen, sie reagieren mit Täuschungen und Tricks, nie aber mit Urteilen. So erhalten sie sich den Freiraum, das Leben selbst zu erproben und alles von allen Seiten zu betrachten und zu prüfen, bis etwas übrig bleibt, das passend ist und lebt. Denn alle Rechthabereien unterliegen hier irgendwann dem Spiel um Vorsprünge und Freiräume. Und in diesem Spiel wirkt ein Ernst, der der Not des Schuldigwerdens und der Sterblichkeit entspricht, von dem jedes Stück berichtet.

Schauspieler haben nur ihr Leben, mit dem sie spielen; haben trotz Text und Handlung nur sich und die tausend Facetten ihres Gemüts, das auf der Bühne nie größer werden kann als hinter ihr. Im Probenzwinger tollen und toben sie hinter den Gitterstäben ihres Selbst und finden zunächst nur sich, wo sie andere suchen. Und irgendwann geht der Zwinger auf, und sie stehen im Freien, erlöst in der Figur. Und wie das passierte, wann und warum, bleibt ein Rätsel.

Schauspieler bewegen sich geschmeidig, sind selbstbewusst und gleichermaßen in der Lage zu fechten, zu singen und zu tanzen wie auch Kunststücke zu vollführen, die uns Alltagsmenschen weit über die Möglichkeiten unserer Kondition und Koordinationsleistungen hinausführen würden. Sie wirken ausgesöhnt und im inneren Einklang mit ihrer äußerlichen Erscheinung, und ihr Verhalten vermittelt die höhere Selbstgewissheit von Menschen, die sich ohne Scheu und Zweifel herzeigen und ihr Angeschautwerden genießen, auch wenn dies oft keineswegs ihrem inneren Zustand entspricht. Denn natürlich sind auch sie, und vielleicht insbesondere sie, Menschen mit Scham und Scheu vor der Öffentlichkeit. Nur dass sie es vermögen, diese Blöße mit der Rolle

einer Figur zu bedecken. Was immer die Figur auszeichnet, entstand als eine Collage von Handlungen, deren Elemente in kleinste Einheiten zerlegt, mit professioneller Wachsamkeit geprüft und nach bestem Wissen und Können verbessert wurden, bis das, was übrig bleibt, den Prozess seiner Entstehung vergessen macht und keine Schnitt- und Nahtstellen mehr erkennen lässt. Dafür überschreiten die Schauspieler die Grenzen ihrer Figur in Mikroschritten, um irgendwann aufs Ganze zu gehen. Und am Ende ziehen sie diese Collage wie ein Sternengewand unter die Haut. Dann werden sie in ihrer Rolle zum Instrument einer Musik, deren Erklingen zwar eine Vielzahl von technischen Voraussetzungen hat, das aber vor allem darauf

beruht, dass sich die Schauspieler in ihrem Inneren zu einem resonanzfähigen Körper entwickelt haben. Sie ist die Resonanz eines großen Lebens in einem kleinen Menschen. Wenn die älteren Schauspieler ihr Stück Leben in dem des Stückes zum Einsatz bringen, ist dieser Einsatz ungleich höher als bei den Jungen. Deren sichtbar höhere Lebenserwartung, auch im Sinne des von ihnen bislang nur erwarteten Lebens, wiegt unverkennbar leichter als die Spuren des Erlebten im Spiel der Alten. Schade nur, dass die meisten Liebesdramen jugendliche Helden haben. Denn die Geschichte einer Liebe können nur die Alten zeigen.

Thomas Oberender

Es sagt niemand, was richtig oder falsch ist. Du musst selber wissen, was wahrhaftig ist.
Das ist das Schwierigste am Theater. Und gleichzeitig das Schönste.
Stefan Kurt (Schauspieler)

Nicht das Theater als Begriff, sondern ganz konkret und lokal: Ihr Theater, das vertraute Theater an der SowiesostraĂźe, genau dieses eine Theater ist ĂĽber Nacht geschlossen worden.

Außer Betrieb. Und nicht nur das Ihre. Ihr Haus, sei es ein altes mit Glanz der Zwanzigerjahre im Kronleuchter oder ein neues, eben erst erbaut in Stahl-Beton-Glas mit Ausmaßen, die dem Aufschwung auf andern Gebieten entsprechen, das Haus steht unversehrt, brauchbar wie das Theater von Epidauros, ebenso still. Ein Passant vielleicht, den Sie um Auskunft bitten, kann sich erinnern, dass hier einmal Theater gespielt worden ist, und geht freundlich weiter, als wären die Zeiten des Theaters vorbei.

Max Frisch

„Die ganze Welt ist Bühne Und alle Fraun und Männer bloße Spieler. Sie treten auf und gehen wieder ab, Sein Leben lang spielt einer manche Rollen Durch sieben Akte hin. (...)

Der letzte Akt, mit dem Die seltsam wechselnde Geschichte schließt, Ist zweite Kindheit, gänzliches Vergessen, Ohn’ Augen, ohne Zahn, Geschmack und alles.“

aus: „Wie es euch gefällt“ von William Shakespeare

„EWIG JUNG“ & DIE SONGS

I Love Rock ’n’ Roll

Musik & Text: Jake Hooker & Alan Merrill

1975 brachte die britische Band „Arrows“ diesen Song heraus. Es ist eine Hymne auf die rebellische Kraft des Rock ’n’ Roll, die Stärke gibt und für ein Leben voller Leidenschaft steht – und von einem Mann und einer Frau erzählt, die auf der Tanzfläche füreinander „entflammen“ und gemeinsam die Nacht durchtanzen.

So bist du

Musik: Peter Maffay

Text: Bernd Meinunger

Eine Ballade ĂĽber eine bedingungslose Liebe, die auch der Tod nicht zu trennen vermag.

Buona Sera Signorina

Musik: Peter De Rose

Text: Carl Sigman

Dieser Song ist aus den 1950er Jahren: Ein Liebespaar hat den mondbeschienenen Abend in Neapel genossen.

Doch es ist spät geworden, sie müssen sich verabschieden – und am nächsten Tag will er ihr einen Ehering kaufen.

Scarborough Fair

Traditionelles englisches Volkslied; Arrangement: Gedeon

Das Lied stammt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert und erzählt von einem ehemaligen Liebespaar, dessen Wohnort mit dem Markt von Scarborough ver-

bunden ist. Sie stellen sich gegenseitig unlösbar klingende Aufgaben – mit der Option, doch wieder ein Paar werden zu können. Im Refrain werden Kräuter wie Thymian und Rosmarin erwähnt, denen früher mystische Kräfte zugesprochen wurden und für Treue, innere Reinheit, Mut und Liebe standen.

Born to Be Wild

Musik & Text: Mars Bonfire

Den Motor aufdrehen, ab auf den Highway – und raus geht’s in die Freiheit, ins Abenteuer und das „wilde“ Leben! Der 1968 entstandene Song der Rockband „Steppenwolf“ fand Eingang in den Film „Easy Rider“ (1969) und ist seitdem mit dem Bild von Chopper-Motorradfahrern auf einem amerikanischen Highway verbunden.

All by Myself

Musik: Sergei Rachmaninow

Text: Eric Carmen

Das lyrische Ich beschreibt das Gefühl, völlig allein zu sein und erinnert sich voller Wehmut an vergangene, unbeschwerte Zeiten mit viel gelebter Unabhängigkeit. Die Melodie basiert auf dem Adagio-Thema aus Rachmaninows zweitem Klavierkonzert.

Green Green Grass of Home

Musik & Text: Curly Putnam

Dieser Country-Song von 1965 handelt von einem Mann, der in die Heimat

seiner Kindheit zurückkehrt und dort Eltern und Freunde wiedertrifft. Doch es ist nur ein nächtlicher Traum kurz vor seiner Hinrichtung – und das erträumte Wiedersehen wird es geben, wenn er unter dem grünen Gras unter der alten Eiche liegt.

Barbie Girl

Musik & Text: Claus Norreen / Søren Rasted / René Dif / Lene Crawford Nystrøm

In dieser Parodie von 1997 auf die Spielzeugpuppen Barbie und Ken geht es um das oberflächliche Leben in einer künstlichen, perfekt gestylten PlastikWelt, in der sich die Frau auf ihr Aussehen konzentriert, um von Männern umworben zu werden.

Forever Young

Musik: Berhard Lloyd, Frank Mertens, Marian Gold; Text: Marian Gold Vordergründig handelt dieser Song aus dem Jahr 1984 von dem Wunsch, sich Jugendlichkeit, Lebensfreude und Hoffnung unabhängig vom Alter zu bewahren. Inhaltlich steht dahinter aber die Angst vor Zerstörung angesichts der realen Gefahr eines Atomkriegs während des Kalten Krieges.

Sex Bomb

Musik & Text: Mustafa Guendogdu und Erroll Rennalls

So humorvoll wie auch explizit geht es in diesem Song, der Tom Jones in den 90ern ein Comeback bescherte, um die vom Alter unabhängige Anziehungs-

kraft und sexuelle Ausstrahlung von Männern – und deren Wirkung auf Frauen.

I Will Survive

Musik & Text: Freddie Perren & Dino Fekaris

Dieser legendäre Hit, den Gloria Gaynor 1978 herausgebracht hat, erzählt vom Wieder-Aufstehen und der Rückbesinnung auf das eigene Selbstwertgefühl nach dem schmerzvollen Ende einer Liebesbeziehung. In den 90er Jahren wurde der Song zur Hymne der LGBTQ-Community während der AIDSKrise.

Kompositionen von Erik Gedeon

Wir klatschen in die Hände

Bornemark / Bornemark / Gedeon

Eines Tages (werden wir besser ihn verstehn)

Tindley / Gedeon

Sterben

Gedeon / Gedeon

Graues Haar, zitternde Hände

Gedeon / Gedeon

Danke fĂĽr heut Abend

Gedeon / Abrahamsson / Gedeon

COPYRIGHTLISTE DER MUSIK

I LOVE ROCK’N’ROLL

Musik und Text: Jake Hooker / Alan Merrill

© Copyright 1975 RAK PUBLISHING LTD.; London.

SO BIST DU

Musik: Peter Maffay; Text: Bernd Meinunger

© Musik-Edition Discoton GmbH “Edition Re-Ro”

© by AUTARC EDITION GMBH administered by Neue Welt Musikverlag GmbH

BUONA SERA

Text: Carl Sigman; Musik: Peter De Rose

© 1950 by De Rose Music/Music Sales Corporation/Major Songs Company, USA SV: Bosworth Music GmbH

BORN TO BE WILD

Musik und Text: Mars Bonfire

© by Manitou Music

ALL BY MYSELF

Musik & Text: Sergei Rachmaninoff & Eric Carmen

© by Round Hill Works

Mit freundlicher Genehmigung von Neue Welt Musikverlag GmbH

GREEN GREEN GRASS OF HOME

Musik und Text: Curly Putman

© Sony/ATV Tree Publishing

Mit freundlicher Genehmigung von Sony/ATV Music Publishing (Germany) GmbH

BARBIE GIRL

Musik und Text: Claus Norreen/Soren Rasted/Rene Dif/Lene Crawford Nystroem Bearbeiter: Johnny Mosegaard Pedersen/Karsten Dahlgaard/Soren Rasted/Claus Norreen © by MCA Music Scandinavia AB / Warner/Chappell Music Denmark Mit freundlicher Genehmigung von Neue Welt Musikverlag GmbH

FOREVER YOUNG

Musik: Berhard Lloyd, Frank Mertens, Marian Gold

Text: Marian Gold

© Budde Music Publishing

CAN’T HELP FALLING IN LOVE

Musik und Text: Luigi Creatore / Hugo Peretti / George David Weiss

© Gladys Music Elvis Presley Enterprises Llc / ABG EPE Gladys Music Mit freundlicher Genehmigung von Universal/MCA Music Publishing / Budde Music Publishing

SEX BOMB

von Mustafa Guendogdu und Erroll Rennalls

© Edition Merg Music (bei BMG Rights Management GmbH)

I WILL SURVIVE

Musik und Text: Frederick J. Perren / Dino Fekaris

© by Universal PolyGram Int. Publishing, Inc. / Perren-Vibes Music, Inc.

Impressum

Herausgeber: Theater Vorpommern GmbH

Stralsund – Greifswald – Putbus

Spielzeit 2025/26

Geschäftsführung: André Kretzschmar

KĂĽnstlerische Leitung: Rolf C. Hemke

Textnachweise:

Redaktion: Nadja Hess

Gestaltung: Ă–ffentlichkeitsarbeit, Wenzel Pawlitzky

1. Auflage: 500

Druck: Flyeralarm

www.theater-vorpommern.de

Der Einleitungstext auf den Seiten 6 bis 8 ist ein Originalbeitrag für dieses Heft von Nadja Hess. Beauvoir, Simone de: Das Alter. Reinbek bei Hamburg 2000. Brinkbäumer, Klaus: Hundert Jahre Weisheit, in: Die Zeit Magazin No. 35 vom 22.08.2019. / Bobbio, Norberto: Vom Alter. De Senectute. Berlin 2004 / Casals, Pablo –zitiert nach: Mathis Brauchbar/Heinz Herr: Zukunft Alter. Herausforderung und Wagnis. München 1993. / Cicero, Marcus Tullius: De senectute. Über das Alter. Stuttgart 1998. / Frisch, Max – zitiert nach: Gerhard Stadelmair: Letzte Vorstellung. Eine Führung durchs deutsche Theater. Frankfurt am Main 1993. / Kurt, Stefan – zitiert nach: Ulrich Khuon (Hg.): Beruf: Schauspieler. Vom Leben auf und hinter der Bühne. Hamburg 2005. / Moreau, Jeanne – unter: www.zitate.de / Oberender, Thomas: Leben auf Probe. Wie die Bühne zur Welt wird. München 2009. / Seneca, Lucius Annaeus: De brevitate vitae. Von der Kürze des Lebens. Stuttgart 2010. / Shakespeare, William: Wie es euch gefällt. Stuttgart 1986.

Bildnachweise:

Die Fotos sind auf der ersten Hauptprobe am 09.01.2026 entstanden und stammen von Peter van Heesen.

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