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THE FRANKFURTER 04/2022

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T H E

X7

N E W

Freude am Fahren Abb. zeigt Sonderausstattungen.

DER NEUE BMW X7. AB SOFORT BEI UNS. Die erste Begegnung, pure Faszination. Mit seiner unverwechselbaren Kombination aus Kraft, Raumkomfort und Vielseitigkeit setzt der neue BMW X7 ein Statement in seiner Klasse. Erleben Sie den neuen BMW X7 hautnah und vereinbaren Sie eine persönliche Probefahrt. B&K GmbH Frankfurter Str. 40-42 · 61476 Kronberg Tel 06173. 99 61-0 e-mail kronberg@bundk.de www.bundk.de


Photo: Knut Wörner

Für viele Menschen ist der Winter die schönste Zeit im Jahr. Gemeinsames Erleben und Genießen, viele Kuschelmomente teilen, herrliche Aromen und Reisen in den Schnee – oder dorthin, wo die Sonne wärmt. Teilen ist diesmal unser Thema, denn die Zukunft gehört dem nachhaltigen Teilen. Und wir teilen hier gerne unsere Entdeckungen und Dinge, die helle Freude bereiten. Wir spannen unsere Reiseflügel im weltoffenen Wüstenland Oman aus und kennen die originellsten Tea Time-Spots in London. Behaglichkeit und Geborgenheit garantieren unsere Tipps für angesagte Kuscheltextilien. Wer es wiederum – musikalisch – laut mag und vielleicht das Spiel mit Gitarrensaiten beherrscht, sollte in einem coolen Frankfurter Store, in dem sogar die großen Rockstars kaufen, vorbeischauen. Unsere Fotoproduktion für die Winterausgabe entstand im opulenten Ambiente des Boutique-Hotels AMERON Frankfurt Neckarvillen – passend zur besonderen Stimmung und den strahlenden Lichtern dieser Monate. Der Jahreswechsel ist diesmal mehr als sonst mit Hoffnungen für die Welt verbunden. Besonders jetzt zählen Werte wie Teilen und Beisammenstehen. Kommen Sie gut durch den Winter und teilen Sie Freude! Ihr Robin Zabler Ein Abend der Extraklasse ­

– wir gratulieren

Privatsphäre dem Gewinner des Goldenen Brandeisen 2019!ist wahrer Luxus. For many people, winter is the most wonderful time of the year. Experiencing and enjoying things together, sharing lots of cuddly moments, wonderful aromas and jourBesonders auf neys to the snow - or to where the sun is still warming. Sharing is our theme this time, because the future belongs to sustainable sharing. And we like to share our discoverReisen. Einen Aufenthalt der Extraklasse am Flughafen Frankfurt genießen Sie mit uns: www.vip.frankfurt-airport.com

ies and things that bring bright joy. We stretch our travel wings in the cosmopolitan 190918_FRA_VIP_Anzeige_Marken_Gala_183x250_RZ.indd 1 desert country of Oman and know the most original tea time spots in London. Comfort and coziness guarantee our tips for trendy cuddly textiles. On the other hand, if you like it loud - musically - and perhaps know how to play guitar, you should stop by a cool Frankfurt store where even the big rock stars buy. Our photo production for the winter issue came to be in the opulent ambience of the boutique hotel AMERON Frankfurt Neckarvillen - matching the special mood and the shining lights of these months. This time, the turn of the year is more than ever associated with hopes for the world. Especially now values like sharing and standing together count. Have a good winter and share joy!

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Robin Zabler Managing Partner & Founder

18.09.19

Einen Aufenthalt der Extraklasse am Flughafen Frankfurt genießen Sie mit uns: www.vip.frankfurt-airport.com


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Must-haves Ladies

08 COVER STORY SHARE & HAVE

STYLE 008 COVER STORY: SHARE & HAVE 018 MONTANINI´S VIEW 020 100 YEARS AKRIS 024 COSY INVESTMENTS

MAGICAL OMAN

036 COOL FRANKFURT: GUITAR HEAVEN 042 MUST-HAVES

FOOD 126 TEA TIME LONDON 144 PANKRATZ MAINZ 136 REVOLUTION AT THE BOSPORUS

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TEA TIME LONDON

126 TEA TIME LONDON

TRAVEL 096 MAGICAL OMAN 110 MARVEL PARK OPENING 114 OBERTAUERN

BUSINESS 072 THE FRANKFURTER @ LUNCH: CARMELO GRECO

Photos: Copyright Anantara Hotels, Resorts & Spa, Knut Wörner, Pusryciams,

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032 HAUTE COUTURE UNIQUE


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COZY INVESTMENTS

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ACHIM MENGES BUILDING FOR THE FUTURE

THE FRANKFURTER ABONNEMENT

HOME

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046 HOME STORY: NORDIC LIGHT HOUSE 054 ACHIM MENGES: BUILDING FOR THE FUTURE 060 MORGEN’S BLOG: NEW TABLE CULTURE 064 ONE FORTY WEST

ART 078 SPOTTED: SLOW PERFUME 084 CORPORATE ART COLLECTIONS 092 HEIKE STRELOW´S WORLD OF ART

152 EVENTS 158 NEWS & DATES

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Must-haves Gentleman

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UNIQUE STYLE

HILTON FRANKFURT Im luxuriös runderneuerten Hilton Frankfurt City Centre vermittelt New Yorker Loft-Living-Style ein einzigartiges Kommunikations- und Wohlfühlerlebnis. So verjüngt feiert das Luxushotel in 2023 seinen 25. Geburtstag.


FRANKFURT NEW YORK Die elegante Handschrift des Londoner Interior Design Studios Nicholas J. Hickson ist unverkennbar. Ergebnis der umfassenden Renovierung des Hilton Frankfurt City Centre in der Hochstraße, vis-à-vis der Alten Oper, ist ein urbaner, optisch warmer Style, bei dem sich die Design- und Architektursprache des New Yorker Stadtteils Manhattan und das Lebensgefühl der Frankfurter City auf harmonischste treffen. Charismatisch ist bereits das rund 50 Meter hohe, lichtdurchflutete Atrium, idyllisch die Lage an einer weitläufigen Parkanlage, was ein Central Park-Feeling vermittelt, und eine Panoramaaussicht, die die Gäste von den gemütlichen Zimmern im Loft-Style und den exklusiven Suiten aus herrlich genießen können. MEET, CELEBRATE & RELAX Viel Wert wird im Luxushotel auf Kommunikation und das besondere Gasterlebnis gelegt. Sich treffen und miteinander ins Gespräch kommen sind die großen Momente bei Festen und auf Reisen. Für Tagungen, Konferenzen, große und kleinere Meetings oder auch Ausstellungen stehen zwei Etagen mit hellen, technisch exzellent ausgestatteten Räumen in jeder gewünschten Größe zur Verfügung. Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten für Mobiltelefone und Laptops gibt es bereits in der neuen Lobby. Smart Cubes und mobiles Mobiliar unterstützen interaktive und hybride Formate. Die Frankfurter Börse „is just around the corner“: Der Boardroom „Wall Street“ lädt mit komfortablen Lederstühlen zum Austausch ein. Im teilbaren Ballsaal „Liberty“ können bis zu 550 Personen zusammenkommen. Kleinere Feiern finden einen idyllischen Rahmen im Restaurant sowie auf dessen Sommerterrasse zur Parkanlage hin. Besonders romantisch ist das klassizistische Nebbiensche Gartenhaus, das auf Wunsch genutzt werden kann. Kultstatus in Frankfurt hat das opulente Hallenbad in Wettkampfgröße, welches das umfangreiche Wellness- und Sportangebot des hoteleigenen Health und Fitness-Clubs abrundet. HUDSON YARDS – AN URBAN & SOCIAL HUB Die Brücke zwischen den hochluxuriösen Hudson Yards, namentlich New Yorks neuestes Stadtviertel, und Frankfurts City ist im neuen „Hudson Yards“ in der Lobby kulinarisch zu erleben. Inspiriert von der New Yorker Küche – gern mit einem Frankfurter Twist – stehen hier unter anderem Lobster Roll, Hot Dog und Waldorfsalat auf der Karte. Zum Sundowner trifft man sich im kommunikativen Bar-Ambiente (täglich bis Mitternacht geöffnet) auf einen „Hudson Sting“, Cosmopolitan oder Bourbon-Whiskey. Die Weine stammen aus dem Rheingau und aus dem Hudson Valley.

HOCHSTRASSE 4 | 60313 FRANKFURT AM MAIN | 069 133800

WWW.FRANKFURT.HILTON.COM


share & have

Das Teilen ist ein zutiefst menschlicher Zug. Lebensmittel, Kleidung, Autos, Wissen – die Kultur des Teilens erlebt im digitalen Zeitalter eine Renaissance. Früher oft bitter notwendig, um zu überleben, ist heute das Teilen, der gemeinschaftliche Konsum, weniger eine Frage eines Mangels, sondern der Haltung. Sharing is a deeply human attribute. Food, clothes, cars, knowledge: the culture of sharing is currently experiencing a renaissance in the digital age. Once often a bitter necessity to ensure survival, these days, sharing, or communal consumption, is less a question of shortage than one of attitude.

T E X T: D R . J U T T A FA I L I N G PHOTOS: K N U T WÖR NER


WHAT WE DO THE MAKING OF Check out some insights and behind the scenes impressions of the cover production.

DRESS: MSGM RINGS & BAG: BULGARI


Sharing is Caring

Je lieber wir uns haben, desto mehr teilen wir? Mal eben schnell die Gabel des anderen nehmen, okay, oder, hoppla, den Nagelklipper im Bad teilen. Laut einer britischen Studie mit rund 4.300 Paaren, im Auftrag eines Reinigungsunternehmens, teilen Liebende so einiges unterm gemeinsamen Dach: Handtuch (79 Prozent), Deodorant (57 Prozent) und Zahnbürste (39 Prozent – Wow, das ist wirklich überraschend!). Demnach zeigen Paare kaum Hemmungen beim Teilen und dem Demonstrieren von Nähe. Teilen stärkt die Bindung, sagt die Psychologie. Und: das Teilen fördert – es gibt Ausnahmen und gute Gründe dafür – Vertrauen und Intimität. Sharing is caring, heißt es, und – zumindest britische – Paare nehmen dies offenbar ganz gern wörtlich. Ist eine Partnerschaft am Ende, wenn nicht mehr geteilt wird? Es könnte ein erstes Indiz sein.

The more we like each other, the more we share, right? Using each other’s forks, okay, or, whoops, sharing the nail clippers in the bathroom. According to a British study of around 4,300 couples, commissioned by a cleaning company, lovers under the same roof share quite a few things: towels (79 percent), deodorants (57 percent) and toothbrushes (39 percent – wow, what a surprise!). According to the study, couples show hardly any inhibitions when it comes to sharing and showing how close they are. Sharing strengthens bonds between people, as psychologists say. And what’s more, sharing fosters – with some well-founded exceptions – trust and intimacy. Sharing is caring, as they say, and – at least in the UK – couples seem to take this quite literally. Is a partnership over when sharing comes to an end? That could be the first indication.


JACKET, PANTS & HEELS: ETRO NECKLACE: BULGARI BRA: STYLIST’S OWN

DRESS: DREIS VAN NOTEN NECKLACES: MARION VIDAL


RINGS & BAG: BULGARI


Use instead of own Dinge und Ressourcen teilen verbindet uns nicht nur mit anderen Menschen, sondern ist auch ökonomisch wertvoll. Eine aktuelle Online-Befragung im Auftrag des Wiesbadener Textildienstleisters Mewa (seit 1908, ein Pionier des Betriebstextil-Sharing), an der knapp über 1.000 Personen zwischen 16 und 60 Jahren sowie mehr als 500 Führungskräfte teilnahmen, kam zu dem - nicht ganz überraschenden – Schluss: „65 Prozent der Befragten gaben an, dass leihen, teilen und wiederverkaufen einem Lebensgefühl entspricht“. Lockdown und Mittelknappheit während der Corona-Pandemie hätten viele Konsument:innen dazu gebracht, über einen alternativen Konsum nachzudenken, kommentierten die Trendforscher:innen das Ergebnis. Die Generation Z (die nach dem Jahr 2000 geborenen) nutzt laut Studie Sharing-Angebote am häufigsten. Und auch ohne weitere wissenschaftliche Untersuchung lässt sich behaupten, dass vor dem Hintergrund des Klimawandels und einer fortschreitenden Digitalisierung – unzählige Sharing-Portale und -Netzwerke sind bereits online – die Themen Teilen und gemeinsamer Besitz in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Wird alleiniger Besitz – als ein Statussymbol – sogar irgendwann ausgedient haben? Manche sagen kollaborativen und kooperativen Modellen eine große Zukunft voraus. Kleidung nach unserem Modegeschmack, gewaschen und gebügelt leihweise nach Hause geliefert, ohne sie kaufen zu müssen – der unendliche Kleiderschrank, für uns alle? Erste Dienstleister gibt es schon. Sharing things and resources not only connects us with other people, but it also makes financial sense. Wiesbaden-based textile service provider Mewa (a pioneer of business textile sharing founded in 1908) recently commissioned an online survey in which just over 1,000 people between the ages of 16 and 60 and more than 500 executives took part. It came to the – not entirely surprising – conclusion that “65 percent of respondents said that borrowing, sharing and reselling is a way of life.” Lockdown and the scarcity of funds during the Covid-19 pandemic led many consumers to consider alternative ways of consumption, so trend researchers say. According to the study, those belonging to Generation Z (those born after the year 2000) are the most frequent users of sharing economy platforms. And even without further scientific research, it can be argued that, against the backdrop of climate change and advancing digitalization, with countless sharing portals and networks already online, the topics of sharing and common ownership will continue to gain in importance in the years to come. Will sole ownership of items as a status symbol even eventually become obsolete? Some predict a great future for collaborative and cooperative models. Clothes tailored to our fashion tastes, washed and ironed and delivered to our homes on loan without having to buy them – the infinite closet, for all of us? The first such service providers already exist. DRESS, BAG & HEELS: ETRO NECKLACES: MARION VIDAL


SHIRT, JACKET & PANTS: ZARA WEDGES: JIL SANDER BAG, RINGS: BULGARI EARRINGS: &OTHER STORIES


Learning from t he Dormouse „Nur der ist froh, der geben mag.“ Der Zeigefinger des in Frankfurt geborenen Dichterfürsten Goethe wird gern zitiert, wenn man um großzügige Spenden bittet. Der Großmeister des Worts selbst soll ja eher ein „Geizhals“ gewesen sein, der abgetragene Kleidungsstücke gewendet und von der falschen Seite weitergetragen habe. Ein Geizhalz? Mitnichten. Vielmehr ein Vordenker, wie es scheint, fürs Upcycling und Fashion-Nachhaltigkeit. Aus Gründen, die hier zu schildern zu ausschweifend wären (es geht um Goethe als beleidigte Leberwurst), verpasste man 1844 der bronzenen Goethestatue am Frankfurter Goetheplatz eine Jacke, die die Knopfleiste falschrum – also auf links, entgegen der damaligen Herrenmode – verortet. Ob Geheimrat Goethe je einem Straßenbettler, einer Bettlerin eine Münze in die Hand gab? Man weiß es nicht. Charity, das gemeinnützige Teilen, war in seiner Epoche vor allem eine Sache der behördlichen Armenfürsorge. Doch es ist zeitlos: Um den Sinn des Teilens wirklich zu verstehen und zu spüren, braucht es die Fähigkeit, sich in andere Menschen und deren Bedürfnisse einfühlen zu können. Ist diese angeboren? Nicht ganz. Wie es funktioniert, erklärt vorbildlich das Kinderbilderbuch „Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der seine Schnuffeldecke nicht hergeben wollte“. Nach anfänglichem Zögern teilt der Siebenschläfer doch seine geliebte Decke mit anderen Waldbewohnern. Entwicklungspsychologisch beobachten Kinder unter drei Jahren das Konzept des Teilens in Aktion – in der Bildergeschichte wie auch im echten Leben – bei älteren Kindern und Erwachsenen. Wenn Kleinkinder spüren, dass das Teilen mit einer positiven Atmosphäre einhergeht, „ist es für deren Gehirn Anreiz genug, um dieses Verhalten in entwicklungsgemäßem Tempo anzustreben“. To cut it short: Es teilt der Mensch am liebsten, der früh Großzügigkeit gesehen hat. Für uns Erwachsene heißt das: Vorbild sein.

"Only he who gives is happy.” This wagging index finger of the Frankfurt-born king of German poetry, Goethe, is often quoted when people ask for generous donations. Even though the grand master of the written word himself is said to have been more of a “miser,” turning worn-out garments inside out and wearing them like that. A miser? Not at all! Rather a pioneer, it seems, in upcycling and sustainable fashion. In 1844, for reasons that would be too extensive to describe here (we’re talking about Goethe acting like a prima donna), the bronze Goethe statue on Frankfurt's Goetheplatz square was given a jacket buttoned up the wrong way round, i.e. on the left, contrary to the classic men’s fashion of the time. Whether Privy Councilor Goethe ever gave a coin to a street beggar or a beggar woman isn’t known. Charity, or charitable sharing, was in his epoch primarily a matter of official poor relief. But it is timeless and in order to really understand and appreciate the meaning of sharing, you need to be able to empathize with other people and their needs. Is this innate? Not quite. The children’s picture book The Story of the Little Dormouse Who Wouldn’t Let Anyone Have His Cuddly Comfort Blanket explains in exemplary fashion how it works. After some initial hesitation, the dormouse does share his beloved ‘blankie’ with other forest dwellers. At this critical stage in their development, children under three observe the concept of sharing in action in older children and adults – in the picture book as well as in real life. When toddlers sense that sharing is associated with a positive feeling, “it is stimulus enough for their brains to strive for this behavior at a developmentally appropriate pace.” In short, it’s the person who has seen generosity early on in life who likes to share the most. For us adults, this means setting an example.


Thank you CREATIVE

ANNA QUANDT

DIRECTOR

the-frankfurter.com

PHOTOGRAPHER

KNUT WÖRNER knutwoerner.com

MODEL

BELLA BURGHARDT tigers-mgmt.com

HAIR & MAKEUP

ADRIENNE KREMER adriennekremer.com

FASHION STYLING

ALESSANDRA FRANK @moechtemehrsehen

LOCATION

AMERON FRANKFURT NECKARVILLEN BOUTIQUE ameroncollection.com

COVER LOOK

ETRO

Special Thanks to Bulgari Frankfurt


Help, Share, Get Along In praktisch allen Kulturkreisen wird das Teilen sehr positiv gesehen, oft gilt es als besonders barmherzige Tugend. Reich ist, wer teilen kann. Gefällt eine Gabe nicht, wird sie lächelnd angenommen – und an jemanden weiterverschenkt, der sie besser gebrauchen kann, rät man im Buddhismus, wenn das Teilen mal schiefgeht. Teilen, selten Genutztes gemeinsam und mehrfach verwenden, tauschen, verleihen und kooperieren, neu ist das alles nicht. Der Ski-Verleih im Wintersportort und der Waschsalon machen seit langem nichts anderes. Neu sind aber alltäglichere, noch bequemere, ultraflexible Sharing-Plattformen, vom öffentlichen Bücherschrank über Internet-Marktplätze bis hin zu ungeahnten Verleihdiensten. Aber mal ernsthaft, irgendwann, das ist eine Vision, kein Besitz mehr, und das meiste gegen Geld mieten? Hilft das die Welt zu retten? Es spricht einfach viel dafür, dass materieller Besitz auch in Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen wird. Zu stark ist unser Wunsch nach Kontrolle und Unabhängigkeit (auch von Sharing-Dienstleistern). Eine noch ausgewogenere Mischung wäre aber wünschenswert: Haben und viel mehr teilen. In practically all cultures, sharing is seen in a very positive light; it is often considered a special merciful virtue. Rich is the person who can share. If a gift isn’t appreciated, it is at least accepted with a smile – and given to someone who can make better use of it, as Buddhism advises when sharing goes wrong. Sharing, utilizing seldom-used things together and more than once, exchanging, lending and cooperating. None of this is new. The ski rental shop in the winter sports resort and the laundromat have been doing nothing else for a long time. What is new, however, are more mundane, even more convenient, ultra-flexible sharing platforms, from public bookcases to unimagined lending services via Internet marketplaces. But seriously, no more ownership and renting most things for money at some point in the future, surely that’s a vision, right? Will that help save the planet? There’s simply a lot to be said for material possessions continuing to play an important role in the future. Our desire for control and independence (even from sharing economy platforms) is too strong. But an even more balanced mix would be desirable: having and much more sharing.

COAT, SHIRT & BOOTS: ETRO TIGHTS: STYLIST’S OWN


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