BEIDER BASEL #3 | März 2019
TCS-Clubinfos Sektion beider Basel
Drei Fragen an die Regierungsratskandidaten/-innen BL Young- & Oldtimer-Treffen Das Bistro 10W40 lädt ein Seite 93
Velos aus Meisterhand Ein Buch für Individualisten
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TCS Autoversicherung Jetzt persönliche Offerte einholen Seite 106
SEKTION BEIDER BASEL
Richtig wählen Liebe Mitglieder, das Ergebnis der Wahlen in Land- und den Regierungsrat wird einen grossen Einfluss auf die Mobilität und damit auf die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Nordwestschweiz haben. Es geht letztendlich um die Frage, ob die verkehrspolitischen Herausforderungen pragmatisch oder ideologisch angegangen werden sollen. Die Bevölkerungszahl in unserer Region ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Anzahl der Arbeitsplätze hat sich in den vergangenen 20 Jahren nahezu verdoppelt. Die Nordwestschweiz ist der eigentliche Wirtschaftsmotor der Schweiz. Obwohl eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur die Basis für eine starke Wirtschaft und damit den Wohlstand der Bevölkerung bildet, hat der Ausbau dieser Infrastruktur sowohl im Bereich des öffentlichen Verkehrs als auch für den motorisierten Individualverkehr mit der
übrigen Entwicklung nicht Schritt gehalten. Die Folge: überfüllte Züge und tägliche Staus, welche erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. Unsere starke Wirtschaft ist nicht gottgegeben. Wir müssen für sie Sorge tragen. Dazu gehört, dass eine bedarfsgerechte regionale Verkehrsinfrastruktur bereitsteht. Projekte wie das Herzstück, der Rheintunnel oder der Westring dürfen nicht mehr länger verzögert werden, ihre rasche Realisierung ist für unseren Wohlstand entscheidend. Bitte denken Sie bei den Wahlen daran und wählen Sie Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für eine pragmatische, zukunftsgerichtete Verkehrspolitik einsetzen – am besten wählen Sie Kandidierende, die – wie das für den Regierungsrat kandidierende bürgerliche Viererticket – Mitglied des TCS sind. Christoph Buser und Martin Dätwyler
Christophe Haller Präsident TCS Sektion beider Basel
sind Landrats-Kandidaten, die für eine starke Nordwestschweiz einstehen. Ich habe das Privileg, seit Jahren mit ihnen in unserem Vorstand zusammenarbeiten zu dürfen. Beide setzen sich für gute Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft ein und verfolgen eine Verkehrspolitik, die den Menschen in der Nordwestschweiz dient. Ich kann sie wärmstens zur Wahl in den Landrat empfehlen.
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SEKTION BEIDER BASEL
Jetzt unterschreiben! Alle baselstädtischen Mitglieder haben mit dieser Ausgabe des «Touring» eine Unterschriftenkarte als Beilage erhalten. Wer der Meinung ist, dass die Verdoppelung der Gebühren der Anwohnerparkkarte bei gleichzeitiger Reduktion der Parkplätze rückgängig gemacht werden muss, unterschreibt bitte die Karte. Helfen Sie mit, Unterschriften zu sammeln, und informieren Sie Ihre Nachbarn, Verwandten und Bekannten in Basel-Stadt.
Foto: asc
Young- & Oldtimertreffen @ 10W40
Am ersten Samstag im April, Mai und Juni treffen sich Besitzer und Freunde von Fahrzeugen mit Jahrgang 1999 und älter ab 10 Uhr zum gemütlichen Treffen und Austauschen auf dem Gelände des
TCS Center Füllinsdorf. Das Bistro «10W40» sorgt mit der EssBar für feine Speisen und Getränke, dazu gibt’s das nostalgische Kaffivelo sowie Glacé und Crêpes.
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SEKTION BEIDER BASEL
Die Untersektionen der TCS Sektion beider Basel Camping- und Caravaning-Club
Motorradgruppe
Damensektion
Die nächsten Termine: 1.3. 69. Generalversammlung 31.3. Saison-Eröffnung 4./5.5. Camper-Meeting
Die nächsten Termine: 1.3. Bowling-Abend 22.3. Theorie u. kleiner Nothelferkurs 7.4. Einfahrkurs 26.4. Monatshöck
Die nächsten Termine: 19.3. Generalversammlung 9.4. Betriebsbesichtigung Seilerei 14.5. Spargelessen
Präsident: Peter Flükiger
Präsident: Markus Dürrenberger
Kontakt: Telefon 061 712 02 40 (Mo, 17–19 Uhr) buero@tcscampingbasel.ch www.tcscampingbasel.ch
Kontakt: markus.duerrenberger@ tcs-motorradgruppe.ch www.tcs-motorradgruppe.ch
Velogruppe
Youngtimer & Classic
Die nächsten Termine: 7.3. TCS Hock (Grün 80) 21.3. Tour «Bamlach» 6.4. Saisoneröffnung Präsident: Ruedi Zurflüh
Die nächsten Termine: 22.3. Technikseminar; Thema: Vergaser 27.4. Historic Vehicle Days 15.5. 8. Pantheon-Stammtisch
Präsidentin: Rosmarie Messerli
Kontakt: rudolf.zurflueh@teleport.ch www.velotouren-bs.ch
Co-Präsidenten: Claudius Asche und Christoph Ditzler Kontakt: info@tcsyoungtimerclassic.ch www.tcsyoungtimerclassic.ch
Kontakt: romef@breitband.ch Fotogalerie: www.tcsbaselfotos.ch/damensektion
Besondere Events im «10W40» - Das Bistro im TCS Center 15.3. GenussKino: «Die Herbstzeitlosen» 12.4. GenussKino: «Grease»
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SEKTION BEIDER BASEL
Reissverschluss Soll man bei einer Reissverschluss-Situation möglichst früh die Spur wechseln, um den stehenden Verkehr nicht zu überholen und die Wartenden zu verärgern?
U
m es gleich vorwegzunehmen: Nein, das sollte man nicht tun. Leider gehört das sogenannte Reissverschluss-System aber nach wie vor zu den Manövern im Strassenverkehr, die nur selten richtig gemacht werden. Dabei gibt es verschiedene Situationen – wie Spurverengung oder Einmündungen auf Autobahn oder Autostrasse – in denen es angewendet werden soll, um Stau zu verhindern und den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten – dies ist gerade bei grösserem Verkehrsaufkommen wichtig. Leider sieht man immer wieder, dass viele Verkehrsteilnehmer nicht wissen, wie ein Reissverschluss funktioniert, und das Ganze dann eher einem Klettverschluss gleicht: So wird gutschweizerisch oft bereits beim ersten Hinweis auf eine bevorstehende Spurverengung die Spur gewechselt, wohl auch vor lauter Sorge, sonst nicht mehr reinzukommen. Als Folge dieser vorschnellen Handlung müssen viele Verkehrsteilnehmer gleichzeitig
TCS SEKTION BEIDER BASEL Impressum: «Touring» – Offizielle Clubzeitung für Mitglieder der TCS Sektion beider Basel. Erscheint 10 x jährlich
abbremsen, und es kommt nicht selten zu Stau. Wechselt man die Spur jedoch erst und korrekterweise ganz am Schluss – d.h. vor der Verengung oder der Baustelle oder auch der Einmündung auf die Autobahn – und zwar nacheinander, d. h., indem jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug eingeordnet wird –, so bleibt der Verkehrsfluss auf allen Fahrstreifen erhalten. Wichtig ist sodann auch, dass nach dem Einspuren zügig weitergefahren wird, um den Verkehr flüssig zu halten. Dies wird zwar leider nicht selten von Verkehrsteilnehmern, die diese Regel nicht kennen, mit Missachtung goutiert, weil man den korrekt Vorbeifahrenden als Drängler empfindet. Dabei leistet man einen wichtigen Beitrag, den Stau zu verhindern, und das sollte das Ziel sein. Darum unser Tipp: Mit gutem Beispiel vorangehen und den Reissverschluss richtig anwenden, denn dadurch können
andere motiviert werden, die Reissverschlussregelung ebenfalls korrekt anzuwenden.
Redaktion: Lukas Ott (lo), Volker Gertz (vg), André Schnider (asc), redaktionbsbl@tcs.ch
Inserate: Volker Gertz, TCS beider Basel Uferstrasse 10, 4414 Füllinsdorf Telefon 061 906 66 28, volker.gertz@tcs.ch
Art Director: Alban Seeger Layout: TCS
Maj. STEPHANIE EYMANN, Dr. iur. Chefin Verkehrspolizei Basel-Landschaft Greift für «Touring» in loser Folge Themen rund um den Verkehr auf
Herstellung: Swissprinters AG Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Telefon 058 787 30 00
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Bambusräder von Calfee Design verdeutlichen sehr gut die Besonderheit der gezeigten Auswahl. Ein toller Bildband für Fahrradliebhaber, Tüftler oder an Design interessierte Menschen. Michael Breh, Mitarbeiter im Kulturhaus Bider & Tanner, Basel
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Wahlen im Baselbiet Am Wochenende vom 31. März wählt das Baselbiet eine neue Regierung und ein neues Parlament. Wir haben Kandidatinnen und Kandidaten für den Regierungsrat angeschrieben und ihnen drei Fragen zur Verkehrspolitik gestellt. Leider haben nicht alle Kandidaten ihre Antworten bis zum Redaktionsschluss übermittelt. Zudem publizieren wir die Namen der TCS Mitglieder, die für den Landrat kandidieren.
Der TCS Beirat befasst sich insbesondere mit verkehrspolitischen Themen in der Region Basel. Deren Mitglieder bieten sich daher speziell als Kandidaten für die Landratswahlen an. Folgende Beiräte kandidieren: Christof Hiltmann, FDP, bisher, Gemeindepräsident Birsfelden, Mitinhaber/Co-Geschäftsführer scitus management AG Christoph Keigel, FDP, Unternehmer, Inhaber Garage Keigel Felix Keller, CVP, bisher, Leiter Abteilung Bau, Gemeinde Oberwil Markus Meier, SVP, bisher, Direktor HEV Schweiz, ehemaliger Vizepräsident TCS beider Basel Reto Tschudin, SVP, bisher, Leiter Betreibungs- und Konkursamt BL
Diese TCS Mitglieder bewerben sich erneut oder neu um einen Sitz im Landrat: Aeberhard-Meier Olga Agostini Marco Altay Mehmet Altermatt Daniel Anliker Christoph Bai Alain Bammatter Andreas Bär Stephan Berger Jürg Bertschi Peter Blatter Rolf Borer Wolfgang Borer Patrick Brenzikofer Sandrine Brunner-Nyfeler Urs Brunner-Pfirter Markus Buchwalder Evelyn Büeler Patricia Buff Hanspeter Burgunder Stephan Burkhalter Andreas Burkhalter-Bigey Hans Büschlen Beatrice
CVP Grüne FDP GLP, bisher SVP FDP SP, bisher FDP GLP EVP FDP, bisher FDP CVP Grüne SVP SVP Grüne SP EVP FDP EVP SVP Grüne
Buser Christoph Buser Thomas Can Mehmet Collins Christoph Dätwyler Martin Degen Dominic Degen Stefan Eggmann Jonas Egloff Franziska Eisenring Fabian Eugster Thomas Fabry Manuel Felix Jörg Frei Dominic C. Frey Hans Frey Christine Gerber Annette Giger Gilbert Graf Rolf Graf Jonathan Gruber Markus Hafner Thomas Haller Tanja
FDP, bisher EVP SP BDP FDP FDP FDP, bisher SP CVP SP FDP, bisher GLP FDP BDP EVP FDP, bisher SVP BDP FDP GLP FDP CVP GLP
Hänggi Beat Häring Dominique A. Hatebur Christina Hatz Nicole Haydn Stefan Heim Karl J. Helfenstein Christian Hotz Werner Husi Benedikt Imondi Ermando Inäbnit Sven Jagtap Anand Jourdan Jacqueline Kaiser Astrid Knechtli Susanne Krieger Marcus Künti Urs Kunz Thomas Lanz Niederer Priska Layer Christoph Lenzin Damian Lerf Heinz
GLP CVP CVP FDP SVP CVP CVP EVP, bisher GLP SVP FDP, bisher Grüne EVP FDP BDP AVP CVP EVP FDP GLP SVP FDP, bisher
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Die Regierungsratskandidaten/-innen
Anton Lauber (bisher) TCS-Mitglied
3 Fragen des TCS
Thomas de Courten (neu) TCS-Mitglied
Monica Gschwind (bisher) TCS-Mitglied
1. Was halten Sie vom Argument der Gegner eines Ausbaus der Strasseninfrastruktur, dass mehr Strassen mehr Verkehr generieren würden? 2. Glauben Sie persönlich daran, dass sich durch eine Verknappung des Angebots flüssig befahrbarer Strassen das Mobilitätsbedürfnis der Menschen reduzieren lässt? 3. Mit was bringen Sie den TCS beider Basel in Verbindung?
1 – Diese Argumentation ist absurd. Mobilität ist eine der Grundvoraussetzungen für unsere prosperierende Wirtschaft und unseren persönlichen Wohlstand in der Region. Chronische Staulagen behindern die Weiterentwicklung unseres Wirtschafts- und Lebensraums. Verkehr entsteht nicht um seiner selbst willen. Unsere heutige Verkehrsinfrastruktur ist klar ungenügend. Es besteht dringender Handlungsbedarf.
1 – Diese Argumentation ist weder stichhaltig noch nachvollziehbar. Sie steht für eine ideologisch begründete Verhinderungspolitik, die Entwicklung und Fortschritt nur blockiert. Wir brauchen einen bedarfsorientierten Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen, um die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandorts zu sichern und der Bevölkerung auch künftig eine ausreichende Wohnqualität zu bieten.
2 – Diese Vorstellung ist realitätsfremd. Mobilität entspricht seit jeher einem Grundbedürfnis unserer Gesellschaft. Nachdem heute alle Verkehrsträger – die öffentlichen und die individuellen – derart stark belastet respektive überlastet sind, bliebe letztlich als Alternative nur noch Stillstand am Ort. Das kann nun wirklich nicht die Lösung sein. Dies würde schlichtweg auch dem nach wie vor steigenden Mobilitätsbedürfnis von Wirtschaft und Gesellschaft widersprechen. Gefordert sind smarte und ganzheitliche Lösungsansätze.
2 – Das Mobilitätsbedürfnis wird weiter wachsen. Die Gründe liegen unter anderem in der zunehmenden Bevölkerung, wachsenden Pendlerströmen und sich wandelnden Freizeit-Aktivitäten. Eine Verknappung des Angebots kann das nicht ändern, provoziert stattdessen Stress, Staus und massiv hohe Kollateralkosten. Das kann nicht das Ziel sein. Die Politik hat den Auftrag, diese Herausforderungen zu meistern, Probleme zu lösen – und nicht, diese einfach auf kommende Generationen zu verschieben.
3 – Mit sehr vielem, aber vor allem mit sehr positiven persönlichen Erfahrungen. An meinem ersten Auto war noch eine metallene TCS Plakette angeschraubt, und ich selbst war schon immer TCS Mitglied. Besonders freut es mich, dass ich bis zu meiner Wahl in den Regierungsrat im Beirat des TCS aktiv mitwirken durfte. Entsprechend schätze ich noch heute die Ziele und Leistungen des TCS.
3 – Für mich stehen drei Begriffe im Vordergrund: Engagement, Kompetenz und Service. Der TCS und seine Sektionen sind ein gewichtiger Interessenvertreter für sämtliche Mobilitätsbelange und üben in diesem Bereich ein unverzichtbares Engagement aus. Die TCS Tätigkeiten und Mitgliederangebote zeichnen sich durch eine hohe Kompetenz und ein ausgesprochenes Dienstleistungsdenken aus.
1 – Das ist pure Ideologie. Wer so argumentiert, der verkennt die bisherige Entwicklung. Die Mobilität ist heute eine wesentliche Voraussetzung, damit Gesellschaft und Wirtschaft funktionieren. Es geht nicht darum, mehr Verkehr zu generieren, sondern darum, endlich genügend Kapazitäten für das bereits bestehende, aber massiv an Kapazitätsgrenzen stossende Verkehrsvolumen zu schaffen – und zwar bei allen Verkehrsträgern. 2 – Auch diese Vorstellung ist ein Irrglauben und ein ideologisches Wunschdenken. Im Gegenteil, das Mobilitätsbedürfnis wird weiter wachsen – und zwar nicht nur im wirtschaftlichen Bereich. Somit stellt sich vielmehr die Frage, welche intelligenten Möglichkeiten die technologische Entwicklung bietet – und wie können wir die zur Verfügung stehenden Verkehrsträger optimieren und sinnvoll ergänzen. Übrigens: ElektroAutos entlasten vielleicht die Umwelt, doch auch sie benötigen Strassen.
3 – Beim TCS kommt einem spontan die Pannenhilfe in den Sinn. Doch alleine mit dieser zwar sehr wichtigen Dienstleistung wird man dem TCS natürlich bei Weitem nicht gerecht. Als TCS Mitglied profitiere ich von sehr vielen nützlichen Angeboten rund um die Mobilität. Diese reichen von einem umfassenden Versicherungsschutz über ein breitgefächertes Kurswesen bis hin zu tollen Freizeitaktivitäten.
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Die Regierungsratskandidaten/-innen Landratskandidaten/-innen Fortsetzung: Lutz Beatrice Maier Thomas Marti Charlotte Meier Paul Merz Dominik Meschberger Pascale Messerli Regula Metzger Lucas Mikeler Knaack Lucia Müller Roland Münch Martin Mundorff Marc Nydegger-Fasnacht Silvia Oberbeck Simon Oberli Roman Oetterli Matthias Ohler-Müller Cornelia Osterwalder Alex Pfister Roger Rauh Marc Max Reichenstein Daniela Rellstab Fredy Riebli Peter Ritter Matthias Roth Peter Rudin Markus Ryf Pascal Salathe Andreas Schaub Samira Schindler Susanne Schneider Urs Schneider Domenic Seitzinger Stephan Skubic Robert Spielmann-Avelina Laura Spiess Hans-Urs Spindler Andreas Stadler Gerold Stark Daniel Stebler Remo Steg Christian Stocker Arnet Christian Stucki Daniel Sumsander Sylvie Sumsander Peter Suter Susanne Tanneberger Oliver Thomann Nicole Thommen Hanspeter Trinkler-Mauch Ruth Tschan Erwin Villinger Virginie Vogel Brigitte Vögeli Claire Vogt Henry Vögtlin André Von Sury Béatrix Weibel Hanspeter Weisskopf Claude Wenger Paul Widmer-Müller Beat Wunderer Jacqueline Wunderlin Verena Wyttenbach-Wyss Barbara Zollinger Bernhard Zumsteg Claudia
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Grüne CVP SVP FDP BDP SP FDP CVP SP, bisher FDP FDP CVP EVP CVP, bisher SVP CVP EVP CVP SVP BDP FDP SVP SVP SVP, bisher EVP SVP CVP, bisher CVP FDP FDP SVP, bisher GLP EVP GLP CVP SVP, bisher SVP Grüne FDP CVP SVP SP EVP SVP SVP CVP CVP CVP CVP EVP BDP SP FDP BDP SVP CVP CVP, bisher SVP, bisher SVP SVP, bisher EVP SVP, bisher GLP BDP FDP SP
Kathrin Schweizer (neu)
Thomas Weber (bisher) TCS-Mitglied
3 Fragen des TCS 1. Was halten Sie vom Argument der Gegner eines Ausbaus der Strasseninfrastruktur, dass mehr Strassen mehr Verkehr generieren würden? 2. Glauben Sie persönlich daran, dass sich durch eine Verknappung des Angebots flüssig befahrbarer Strassen das Mobilitätsbedürfnis der Menschen reduzieren lässt? 3. Mit was bringen Sie den TCS beider Basel in Verbindung? 1 – Es ist beim motorisierten Individualverkehr gleich wie beim Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr: Der Ausbau der Infrastruktur führt zu einer Zunahme der Nutzer/-innen.
1 – Dieses Argument stammt aus dem letzten Jahrhundert. Es stimmte bereits damals nicht. Der Technologiewandel vollzieht sich rasant, und die Mobilitätsformen nähern sich einander an. Die Abgrenzung zwischen öffentlichem und individuellem Verkehr verwischt sich immer mehr. Entscheidend wird sein, dass ausreichend Verkehrsflächen für die Erschliessung unserer Arbeits- und Wohngebiete zur Verfügung stehen.
2 – Einen ungebremsten Ausbau der Strasseninfrastruktur können wir uns finanziell und ökologisch nicht leisten. Es ist wichtig, dass die Menschen wenn möglich zu Fuss, mit dem Velo oder dem öffentlichen Verkehr unterwegs sein können. Das verhindert Stau für all diejenigen, die aufs Auto angewiesen sind, und schont das Klima.
2 – Eine entwickelte Gesellschaft mit hoher Wirtschaftsleistung hat ein legitimes Mobilitätsbedürfnis. Die Mobilität zu begrenzen heisst, den Wohlstand einzuschränken. Die sinnvolle Kombination von öffentlichem und individuellem Verkehr – unter Einbezug des Langsamverkehrs und der technologischen Entwicklung – lässt sich nicht über Angebotsverknappung erreichen, sondern mit strategisch weitblickenden Planungen, die sich an den Bedürfnissen kommender Generationen orientieren.
3 – Die TCS-Mobilitätsakademie, die als «Think and Do-Tank» im Bereich der zukunftsweisenden und nachhaltigen Mobilität interessante Projekte verfolgt, schätze ich sehr. Carvelo und Carvelo2go sind in der Region Basel sehr beliebt und bilden eine attraktive Alternative für Transporte über kurze und mittlere Distanzen.
3 – Der TCS beider Basel ist eine massgebende verkehrspolitische Stimme, die gehört wird. Er ist aber auch ein schlagkräftiger Verband, der uns Mitgliedern massgeschneiderte Mobilitäts- und Versicherungs-Dienstleistungen bietet. Seine gesellschaftlichen Aktivitäten bilden einen wertvollen Beitrag zur breiten Vernetzung unter den Mitgliedern.
SEKTION BEIDER BASEL
CHECK-UP «AUTOFAHREN HEUTE» 2019
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Entspricht Ihre Fahrweise noch den heutigen Erfordernissen? Sind Sie unsicher, ob Sie in allen Belangen noch sattelfest sind? Dann ist dieser Kurs mit Praxis- und Theorieteil genau das Richtige für Sie! Kursinhalte • gesetzliche Neuerungen • den Kreisel richtig passieren • Autobahnfahrtipps • Rad-, Mofafahrer und Fussgänger im Verkehr • Auffrischen des wichtigsten Theoriewissens Kursdaten: 26. März, 17. April, 23. Mai, 28. Juni, 19. August, 24. September, 24. Oktober, 21. November Kursdauer: 9 bis 12 Uhr Kursinhalt: 1. Teil Theorie – 2. Teil Praxis: begleitete Fahrt mit einem zertifizierten Fahrlehrer, individuelle Terminvereinbarung Kursort: TCS Center, Uferstrasse 10, 4414 Füllinsdorf Kosten: Mitglieder Fr. 140.– / Nichtmitglieder Fr. 190.–
JUGENDKURS 2019
VERKEHRSKUNDE
Schwerpunkt im fünftägigen Jugendkurs ist die Verkehrssicherheit. Die Praxis kommt selbstverständlich aber auch nicht zu kurz. Tägliches Fahrtraining mit diplomierten Fahrlehrern zeichnet den abwechslungsreichen Stundenplan aus. Am Ende der Kurswoche absolvieren die Teilnehmenden die Theorieprüfung. Kursdaten 2019: 1.–5. Juli; 6. Juli: Theorieprüfung 5.–9. August; 10. August: Theorieprüfung 30. September - 4. Oktober; 5. Oktober: Theorieprüfung Kursdauer: 8 bis 17 Uhr Kursort: TCS-Center, Uferstrasse 10, 4144 Füllinsdorf Kosten: Mitglieder Fr. 990.– / Nichtmitglieder Fr. 1‘390.–
Rücksichtsvolle und defensive Fahrweise sowie das Einschätzen der eigenen Fahrfähigkeit wird den Lernenden im VKU vermittelt. Für die Anmeldung zur praktischen Führerprüfung muss die Kursbestätigung des Verkehrskundekurses vorgewiesen werden. Der Kursbesuch darf nicht mehr als 2 Jahre zurückliegen. Kursdaten: 5.–8. März, 12.–15. März, 19.–22. März, 26.–29. März Kursdauer: 4 x 2 Lektionen, 18 bis 20 Uhr Kursort: Lerncenter Dreispitz, Dornacherstrasse 404, 4053 Basel Kosten: Mitglieder Fr. 149.– plus Fr. 30.– Lernmaterial / Nichtmitglieder Fr. 169.– plus Fr. 30.– Lernmaterial
Die gehäufte Unfallzahl mit E-Bikes zeigt, dass ein Kurs mit PraxisTraining vielem vorbeugt. Nebst Probefahren unter Anleitung von unseren ausgebildeten E-Bike-Instruktoren, werden Sie über Rechte und Pflichten als E-Bike-Fahrer aufgeklärt. Haben Sie bereits ein E-Bike oder tragen Sie sich mit dem Gedanken, eines anzuschaffen? Wollen Sie mit 25 km/h oder lieber mit einem schnellen 45 km/h-E-Bike unterwegs sein? In unserem Kurs erfahren Sie alles, was Sie wissen sollten. Kursdaten: 12. April, 14. Juni, 16. August, 20. September Zeit: 17.00 bis 20.45 Uhr Kursort: TCS Center, Uferstrasse 10, 4414 Füllinsdorf Kosten: TCS Mitglieder Fr. 70.– / Nichtmitglieder Fr. 120.– (E-Bikes und Helme werden von Cycling Emotion zur Verfügung gestellt.)
PRAXIS INTENSIVKURS 2019 In nur 12 Tagen und ca. 26 Fahrstunden zur praktischen Prüfung! Dichter Verkehr, schwierige Kreuzungen, enge Tunnels, Alpenpässe, Fahrzeug auf den Zug verladen und noch vieles mehr erwartet dich auf einer Reise quer durch Basel und die Schweiz. Im Kurspreis inklusive ist auch der Verkehrskundekurs sowie das Mittagessen. Kursdaten 2019: 23. Juli 3. August, 1.–10. Oktober Kosten: Mitglieder Fr. 2‘990.– / Nichtmitglieder Fr. 3‘500.– Kombi-Angebot: Im Jugendkurs die Theorieprüfung ablegen und danach im Intensivkurs den Führerschein erwerben. Das ist unser attraktives Kombi-Angebot mit der hohen Erfolgsquote. Kosten: Mitglieder Fr. 3’690.– / Nichtmitglieder Fr. 4‘190.–
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NOTHILFE Für die Beantragung des Lernfahrausweises ist der Nothilfeausweis obligatorisch. Sie lernen, die Notfallsituation richtig einschätzen, korrekt zu alarmieren, weitere Schäden für Betroffene und Lebensretter zu vermeiden und lebensrettende Sofortmassnahmen situationsgerecht einzusetzen. Kursdaten: 1./2. März; 2./3. März, 4.–6. März, 8./9. März, 15./16. März, 16./17. März, 18.–20. März, 22./23. März, 23./24. März, 25.–27. März, 29./30. März, 30./31. März Kursdauer: Mo–Mi von 19–22.20 Uhr, Fr–Sa von 20–22 Uhr / 8.30–12 + 13–17.30 Uhr, Sa–So von 18.30–22 Uhr / 9.30–12.30 Uhr &+ 13.30–17 Uhr Kursort: Lerncenter Dreispitz, Dornacherstrasse 404, 4053 Basel Kosten: (Mo–Do) Mitglieder Fr. 65.–/ Nichtmitglieder Fr. 85.– (Fr–So) Mitglieder Fr. 85.– / Nichtmitglieder Fr. 110.–
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Nachgefragt bei unseren Landrats-Kandidaten Christophe Haller, TCS Sektionspräsident, unterhält sich mit den zwei Landratskandidaten Martin Dätwyler und Christoph Buser über ihre Positionen in verkehrspolitischen Fragen.
Christophe Haller: Christoph Buser, Martin Dätwyler, ihr seid beide langjährige engagierte Vorstandsmitglieder im TCS beider Basel. Beruflich setzt ihr euch als Verbandsdirektoren für eine prosperierende Wirtschaft ein. Dabei spielt auch eine gute Verkehrsinfrastruktur eine wichtige Rolle. Wie nehmt ihr den TCS in diesen Fragen wahr? Martin Dätwyler: Die Nachfrage nach Mobilität hat in den letzten Jahrzehnten in der Gesellschaft und der Wirtschaft stetig zugenommen, und dies wird sich in Zukunft kaum ändern. Alle Prognosen gehen von einem Wachstum aus und zeigen nach oben. Aus Sicht der Wirtschaft ist die Erreichbarkeit daher auch einer der zentralsten Standortfaktoren. Um attraktiv zu bleiben, müssen wir aber in der Lage sein, die vorhandenen Kapazitäten optimal zu nutzen – Stichwort Pannenstreifen – und die nötigen Infrastrukturausbauten auf Strasse und Schiene vorzunehmen. Den TCS beider Basel nehme ich dabei als engagierten Verband und Partner in der hart umkämpften Verkehrspolitik
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wahr, der den Finger immer wieder auf den wunden Punkt hält und sich für die Bedürfnisse seiner Mitglieder einsetzt. Ein TCS, der aber auch im Bereich der Dienstleistungen, der Sicherheit und Ausbildung ein qualitativ hochstehendes Angebot für seine Mitglieder im Center in Füllinsdorf bereitstellt. Wenn es den TCS nicht geben würde, müsste man ihn erfinden. Christoph Buser: Der TCS ist eine wichtige Stimme in den Verkehrsthemen. Immer wieder zeigt er auf, wie sehr die Verkehrsproblematik nicht nur die Unternehmen betrifft, sondern alle Verkehrsteilnehmenden. Damit ergänzt er den primären – aber nicht einzigen – Fokus der Wirtschaftsverbände, die naturgemäss in der Regel die Sicht der Unternehmen in die Diskussion einbringen. Der TCS stellt wie auch die Wirtschaftskammer immer wieder in den Vordergrund, dass es nicht nur darum geht, Strassen zu bauen, sondern dass auch der ÖV einen wertvollen Beitrag leistet. Leider wurde das Thema Strasse in den vergangenen Jahren aber sträflich
Christoph Buser (links), 47 Jahre, Verwaltungsrat des TCS beider Basel und des TCS Schweiz und Direktor der Wirtschaftskammer Baselland. Buser ist seit 2007 für die FDP BL im Landrat und kandidiert für eine weitere Periode. Hattest Du schon eine Panne und musstest den TCS kommen lassen? Christoph Buser: Vor einem Jahr erwischte ich bei einer Fahrt über die Schönmatt – um dem Stau auszuweichen – einen Stein. Die Folge war ein platter Reifen. Der TCS war sehr schnell vor Ort und half ausgezeichnet.
vernachlässigt. Umso wichtiger ist es, dass entsprechende Forderungen klar und unmissverständlich gestellt werden. Dies ist eine wichtige Aufgabe des TCS im Sinne seiner 75 000 Mitglieder. Wo kann sich der TCS aus eurer Sicht in Zukunft noch stärker engagieren? Christoph Buser: Martin Dätwyler hat das treffend formuliert. Die Aufgabe des TCS besteht nicht ausschliesslich darin, den Bau neuer Strassen zu fordern. Wir positionieren uns über zahlreiche Aktivitäten und Serviceleistungen für
Fotos: asc
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unsere Mitglieder hervorragend. Ich denke etwa an den Sicherheitstag – ein toller Anlass, der auch stark wahrgenommen wird. Auf politischer Ebene allerdings stelle ich fest, dass es eine Hauptaufgabe des TCS sein muss, hartnäckig Forderungen zugunsten des Strassen verkehrs zu stellen. Die Gegner eines entsprechenden Infrastrukturausbaus tun dasselbe. Konzessionen kann man im politischen Prozess danach selbstverständlich eingehen. Wenn es um das Stellen der eigenen Forderungen geht, muss man aber nicht im Voraus einen Kompromiss unterbreiten. Ich denke, in diesem Punkt dürfte der TCS noch eine Spur zulegen. Martin Dätwyler: Unvergessen ist auch das Engagement des TCS beim Schulanfang für die Schulweg-Sicherheit. Aber eben auch im Ausbildungsbereich – und zwar für Jung und Alt – hat der TCS ein tolles Angebot was auch für die Qualität spricht. Das ist ein Differenzierungsmerkmal zu anderen Angeboten, dass der TCS voll auf Qualität ausgerichtet ist, und das sollte er auch in Zukunft so handhaben.
für Kompromisse verfügt. Bei Regierungsentscheiden ist dieser meist kaum vorhanden. Ein Beispiel sind aus meiner Sicht die Bundesprojekte bei der Stras seninfrastruktur. Darum fordern wir im Speziellen im Baselbiet, dass die Verwaltung aktiver agiert und nicht reflexartig auf den Bund verweist, obschon der Kanton die entsprechenden Pflöcke selber einschlagen könnte. Präsentiert dann nämlich der Bund seine Projekte, stehen wir in der Region quasi wieder bei Null. Ich denke aber, dass die Positionen der Wirtschaftskammer und der Handelskammer insgesamt recht kongruent sind. Martin Dätwyler: Das ist erfreulich, wenn einem der Präsident solch ein Lob ausspricht. In der Verkehrspolitik ergänzen wir uns sehr gut. Die Handelskammer beider Basel hat, wie der Name schon sagt, eigentlich fast immer die regionale oder gar überregionale Brille auf. Die Verkehrspolitik in Bundesbern ist damit für uns zentral, denn immer mehr wichtige Entscheide in Bezug auf Infrastrukturvorhaben für die Region werden in Bern gefällt.
Worin unterscheiden sich die von euch geführten Verbände? In unseren Vorstandssitzungen erlebe ich euch immer gut vorbereitet und sehe kaum Unterschiede in euren Haltungen. Christoph Buser: In den Zielen sind wir uns in der Regel einig. Manchmal sehen wir vielleicht einen unterschiedlichen Weg zum Ziel. Eine Kernaufgabe der Interessengruppen wie TCS, Wirtschaftsoder Handelskammer besteht ja darin, die Forderungen so zu formulieren, dass man im politischen Prozess noch über Raum
Christoph, du lebst im Ergolztal. Wo sind da die verkehrspolitischen Herausforderungen? Im Ergolztal sehe ich kleine Probleme. Die A22 entfaltet dort genau die Wirkung, die wir prognostizierten. Noch besser wäre die Situation allerdings, wenn die Spuren pro Tunnelröhre doppelt geführt würden. Doch im Vergleich zur Zeit vor der Eröffnung des Schönthaltunnels präsentiert sich die Situation wie Tag und Nacht. Wirklich problematisch wird es an der Verzweigung Augst zwischen
Rheinfelden und Basel. Ich muss öfters ins Leimen- oder ins Birstal. Um dem Stau auszuweichen, wähle ich nicht selten den Weg über die Schönmatt. Dadurch kann ich die Unberechenbarkeit und die langen Wartezeiten auf der Hauptachse umgehen. Dort liegt das Hauptproblem. Die zunehmende Verkehrsüberlastung auf der Autobahn hat auch negative Auswirkungen auf die Nebenachsen. Pratteln zum Beispiel leidet enorm unter der Belastung. Im Wissen darum, dass die Umsetzung von Infrastrukturprojekten 20, manchmal 30 Jahre dauert, ist es entscheidend, dass wir jetzt die weiteren Tangentialen fordern. Martin Dätwyler erwähnte bereits, dass sämtliche Prognosen voraussagen, dass der Verkehr insgesamt nicht ab-, sondern zunimmt. Vor diesem Hintergrund ist die sogenannte Pannenstreifenumnutzung, PUN, leider auch blosse «Pflästerlipolitik». Nachdem der VCS auf juristischem Weg die PUN verhindern konnte, ist nun der Weg frei für einen klaren und bewussten Entscheid, mehr Kapazität zu schaffen. Die Lösung liegt nicht darin, dass man einen Pannenstreifen zeitweise für den Verkehr freigibt, sondern indem wir endlich die Verkehrsinfrastruktur an die heutigen und künftigen Erfordernisse anpassen – und das bedeutet: Ausbau statt «Pflästerli». Dann war da noch die Verlegung der Rheinstrasse Christoph Buser: Genau. Wir wehrten uns gegen die Verlegung der Strasse, sofern dies gleichzeitig zu einem Kapazitätsabbau führt. Darum setzten wir uns erfolgreich dafür ein, dass der Rückbau Martin Dätwyler (rechts), 49 Jahre, TCS Vizepräsident der Sektion beider Basel und Direktor der Handelskammer beider Basel, kandidiert für die FDP BL für den Landrat Hattest Du schon eine Panne und musstest den TCS kommen lassen? Martin Dätwyler: Genau genommen schon drei Mal: Zweimal war es der Klassiker, die Batterie, einmal die gesamte Elektronik, die ausgefallen ist. Dies mit dem Auto meiner Mutter, als ich um die 20 Jahre alt war. Glück im Unglück war allerdings, dass die TCS Patrouille unmittelbar hinter mir gefahren und mir auf den Pannenstreifen gefolgt ist. Besser geht ein Pannendienst nicht!
März 2019 | touring
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SEKTION BEIDER BASEL
der Strasse erst dann stattfindet, wenn erwiesen ist, dass die neue Strasse über dieselbe Kapazität verfügt wie die alte Rheinstrasse – dies hat der TCS bezweifelt. Nun hat uns die Bau- und Umweltschutzdirektion zugesichert, dass die Rheinstrasse gegebenenfalls nicht zurückgebaut würde. Bei solchen Diskussionen geht es immer um die übergeordnete Sicht. Das Ziel muss es sein, dass Redundanzen bestehen bleiben oder geschaffen werden. Wenn schon die Hauptachse überlastet ist, soll wenigstens der regionale Nahverkehr auf den Nebenachsen funktionieren können. Martin, wie sieht es im Laufental aus? Martin Dätwyler: Der Handlungsbedarf im Laufental ist hoch! Den Engpass Angenstein kennen alle von den täglichen Staumeldungen: «Stau zwischen Eggfluhtunnel und Angenstein». Dabei wäre der Engpass einfach zu beheben: Der Muggenbergtunnel als Fortsetzung des Eggfluhtunnels muss her. Wir von der FDP machen gemeinsam mit Politikern aus vier Kantonen, mit dem Komitee H18 Basel-Delémont und dem TCS beim Bund Druck.
Für mich als Einwohner von Laufen ist wichtig, dass die Stadt Laufen schnellstmöglich vom Durchgangsverkehr befreit wird. Da muss der Druck auf Seiten des Kantons aufrechterhalten werden. Mittelfristig braucht es dann zudem eine Umfahrung von Zwingen und Laufen. Persönlich finde ich auch, dass das Velonetz im Laufental sehr zu wünschen übrig lässt – insbesondere wenn man mit Kindern unterwegs ist. Ich erlebe es oft als abenteuerlich bis gefährlich, wenn ich mit meiner Tochter unterwegs bin. Ein grosser Erfolg ist sicherlich der Doppelspurausbau Laufental, der im Ausbauschritt 2035 des Bundes realisiert werden kann. Der Einsatz hat sich für das Laufental gelohnt. Christoph ist schon seit vielen Jahren im Landrat. Er fällt – nicht zuletzt in verkehrspolitischen Fragen – durch überlegte Vorstösse auf. Martin, was können wir von dir im Falle einer Wahl erwarten? Martin Dätwyler: Das Laufental entwickelt sich momentan gut. Die Wirtschaft wächst, es können Arbeitsplätze und Wohnraum geschaffen werden. Damit das auch in Zukunft so bleibt, werde ich
mich für die Erreichbarkeit des Laufentals einsetzen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Verkehrsinfrastruktur leistungsfähiger wird, dass man die verschiedenen Verkehrsträger clever miteinander vernetzt und der technologische Fortschritt berücksichtigt wird. Mir persönlich ist zudem wichtig, dass die Finanzierung und die Verfahren dieser Entwicklung beschleunigt und verflüssigt werden können. Wir müssen wieder in der Lage sein, solche Entwicklungen schneller anzustossen. Das Laufental hat im Allgemeinen grossen Aufholbedarf und darf den Anschluss nicht verpassen – und dafür braucht es den Muggenbergtunnel! Christoph, was sind deine Ziele für die nächste Legislatur? Ich werde mich weiterhin für die Verkehrsteilnehmer, die Mitglieder des TCS und die KMU einsetzen. Sie alle sollen weniger im Stau stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir alle Hebel in Bewegung setzen. Ich werde weiterhin mit Vorstössen einfordern, dass sich die Situation für die Verkehrsteilnehmenden auf der Strasse verbessert – und dass die langen Stauzeiten verschwinden. Aufgezeichnet von asc
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touring | März 2019
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