Sektion Bern
AZB 3000 Bern 6
Verkehrte Verkehrspolitik?
Seite 4
TCS Info 5–2015 | Ausgabe Bern-Mittelland Technische Zentren TCS: Aktion Gratis-Lichttest | 7 Diese Velobrücke überzeugt den TCS nicht | 9 Erneuerung der Tiefenaustrasse in Bern | 11 Nach links abbiegen: Mehrstufig verboten | 18
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TCS Info 5–2015
03
Editorial
Inhalt
Christoph Erb, Präsident TCS Sektion Bern
Verkehrte Verkehrspolitik? 4 Neue Kursbroschüre 6
Politik als Dienstleistung
7
Aktion Gratis-Lichttest
Schulwegsicherheit 8
Warum sind Sie Mitglied beim TCS? Wahrscheinlich nicht aus politischen Gründen. Nur die wenigsten TCS-Mitglieder schliessen die Mitgliedschaft ab, um den TCS politisch zu unterstützen. Schliesslich ist der TCS keine Partei und keine politische Bewegung. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Dennoch betrachten wir es als unsere Aufgabe, politische Entwicklungen im Bereich der Mobilität zu begleiten und gegebenenfalls Einfluss zu nehmen. In den Statuten steht: «Die TCS Sektion Bern bezweckt die Wahrung der Rechte und Interessen der Mitglieder im Strassenverkehr und im Tourismus gegenüber der Öffentlichkeit, Behörden und Dritten.» Die Verkehrspolitik erfordert vom TCS allerdings viel Fingerspitzengefühl. Lesen Sie dazu das Interview mit Lars Guggisberg, Mitglied der Verkehrskommission des TCS Sektion Bern (Seite 4). Der TCS greift dort in die Politik ein, wo es die Interessen der überwiegenden Mehrheit der Mitglieder betrifft. Dies gilt einerseits für die nationale Ebene, wo es aktuell um die Sanierung des Gotthardtunnels und um die Ausgestaltung des Strasseninfrastrukturfonds geht. Auf kantonaler und regionaler Ebene wehrt sich die TCS Sektion Bern gemäss ihren verkehrspolitischen Richtlinien zum Beispiel gegen flächendeckende Tempo-30-Zonen auf Durchgangs strassen. Ferner setzt sich der TCS für bessere und sicherere Strassenverbindungen ein, wie die dringenden Umfahrungsprojekte Burgdorf–Oberburg–Hasle und Aarwangen–Langenthal. Letztlich geht es auch bei der Politik immer um die Förderung der Verkehrssicherheit – auch dies ein statutarisch festgelegtes Ziel des TCS. Eine gezielte und wirksame Einflussnahme auf die Politik gehört so betrachtet zu den Dienstleistungen, die der TCS seinen Mitgliedern erbringt.
Landesteil-Infos 9 Kurse & Anlässe
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Tests & Prüfungen
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Amtliche Fahrzeugprüfung 17 Linksabbiegen: Mehrstufig verboten
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Hier finden Sie uns
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Impressum Mitgliederzeitschrift der TCS Sektion Bern und ihrer Landesteile Bern-Mittelland, Berner Oberland, Oberaargau, Emmental, Bern-Seeland und Oberhasli-Brienz. Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen. Redaktion Urs Huber (hu), Jean-Marc Fries (jf), Stefan Kohler (sk), Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch Mitwirkende Redaktoren Markus Jutzi (mj), Marc Hammel (mmh), Eduard Müller (em), Reto Ruppen (rp), Werner von Aesch (wva)
Wichtige Adressen & Nummern TCS Mitgliederservice info@tcs.ch, www.tcs.ch TCS Autoversicherung TCS Sektion Bern Thunstrasse 61 3000 Bern 6
Tel. 0844 888 111
Pannen- und Unfallhilfe Schweiz Patrouille TCS Tel. 0800 140 140
Tel. 0800 801 000
Tel. 031 356 34 56 Fax 031 356 34 60
Schadenfälle, TCS Rechtsschutz Brunnhofweg 37 Tel. 058 827 66 66 3001 Bern Fax 058 827 51 67
Pannen- und Unfallhilfe Ausland Einsatzzentrale ETI Tel. +41 58 827 22 20
Verkehrsinformationen Viasuisse Reiseinformationen TCS
Tel. 163 Tel. 058 827 24 24
Adressänderungen Tel. 0844 888 111 Herstellung und Anzeigen Rub Media AG, Bern Seftigenstrasse 310, 3084 Wabern/Bern Tel. 031 380 14 90, Fax 031 380 14 91 tcs_info@rubmedia.ch Anzeigenleitung: Elisabeth Kunz Druck und Vertrieb DZB Druckzentrum Bern AG Erscheinungsweise 6x jährlich, Auflage 135 000 Exemplare Copyright Wiedergabe von Texten und Bildern, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird jede Haftung abgelehnt.
TCS Info 5–2015
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«Gleiche Behandlung Der TCS ist nicht nur Pannenhelfer, Versicherer und Mobilitätsberater. Er hat gemäss Statuten auch die Aufgabe, sich für die Interessen seiner Mitglieder im Bereich Strassenverkehr und Verkehrssicherheit einzusetzen. Für die politische Arbeit orientiert sich die TCS Sektion Bern an ihren verkehrspolitischen Grundsätzen. Diese wurden kürzlich überarbeitet und von der Verkehrskommission genehmigt (siehe Kasten). Kommissions- und Vorstandsmitglied Lars Guggisberg nimmt im Interview Stellung zu aktuellen Fragen.
Lars Guggisberg, mit welchen Verkehrsmitteln sind Sie persönlich unterwegs? Ich fahre Auto, Postauto, Velo, Zug und ab und zu Trottinett, wenn ich unsere Kinder in den Kindergarten bringe. Worüber ärgern Sie sich als Verkehrsteilnehmer? Ich ärgere mich über die teilweise schikanösen Massnahmen gegenüber Automobilisten – insbesondere in Städten. Gewisse Stadtregierungen versuchen ihre Städte durch Poller, Einbahnstrassen, Spur- und Parkplatzreduktionen sowie hohe Parkgebühren abzuschotten. Schlechtere Erreichbarkeit, mehr Staus und schlechtere Luft sind die Folgen. Dabei wäre die Gleichberechtigung von ÖV und motorisiertem Individualverkehr (MIV) auch in Städten ein wichtiger Standortvorteil. Ausserdem ärgere ich mich über rücksichtslose Verkehrsteilnehmer, welche die Sicherheit anderer gefährden und so tun, als gehöre die Strasse alleine ihnen. Wie kann der TCS hier Einfluss nehmen? Hinsichtlich der zunehmenden Einschränkungen für den MIV muss sich der TCS immer wieder Gehör verschaffen. Sei es durch Stellungnahmen in Vernehmlassungsverfahren oder durch politische Vorstösse von Parlamentariern. In Bezug auf die Verkehrssicherheit erachte ich die TCS-Kampagnen für sichere Schulwege und die Unterstützung des Verkehrsunterrichts in Schulen als äusserst wertvoll.
Foto: Urs Huber
Lars Guggisberg
Lars Guggisberg wirkt in der Verkehrskommission der TCS Sektion Bern mit.
Der 38-jährige Fürsprecher arbeitet als Geschäftsführer zweier Sektionen beim Handels- und Industrieverein des Kantons Bern. Seit 2010 ist er Vorstandsmitglied des TCS Landesteils BernMittelland und seit 2014 Vorstandsmitglied der TCS Sektion Bern. Als Präsident der SVP Bern-Mittelland politisiert er seit 2010 im Grossen Rat und kandidiert im Oktober für den Nationalrat. Lars Guggisberg ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
TCS Info 5–2015
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von Autos und ÖV» Tempo-30-Zonen gibt es immer mehr, teilweise auch auf verkehrsintensiven Strassen. Wieso kann der TCS dies nicht verhindern? Tempo-30-Zonen werden oft zu Unrecht als Garant für Verkehrssicherheit verstanden. Es ist schwierig, den Leuten klarzumachen, dass solche Zonen die Verkehrssicherheit manchmal sogar verschlechtern. Während Tempo-30Zonen in Wohnquartieren durchaus sinnvoll sein können, haben sie auf Hauptstrassen oft kontraproduktive Auswirkungen. Fussgängerstreifen und damit klare Vortrittsregeln werden aufgehoben, die Behinderung des Verkehrsflusses führt zu mehr Staus, Lärm- und Schadstoffemissionen. Die Gemeinden haben in diesem Bereich einen grossen Spielraum und berufen sich oft auf Ausnahmeregelungen, die das Gesetz zulässt. Juristisch dagegen vorzugehen, ist deshalb schwierig. Höchst problematisch ist, dass die bundesrechtlich vorgeschriebene Wirkungsüberprüfung von Tempo-30-Zonen nicht immer durchgeführt wird. TCS-Mitglieder sind politisch keine einheitliche Gruppe. Wie berücksichtigt dies die Sektion Bern in der Verkehrspolitik? Die Verkehrskommission ist regional, politisch und in Bezug auf die beruflichen Tätigkeiten ihrer Mitglieder breit abgestützt. Dies ermöglicht zielführende Diskussionen unter Einbezug verschiedenster Blickwinkel. Unsere verkehrspolitischen Grundsätze unterstreichen dies: Sie zeigen eine differenzierte und keine ideologische Sicht der Dinge. Letztlich geht es darum, die besten Lösungen für die vorhandenen Verkehrsprobleme zu finden und die Interessen der TCSMitglieder zu vertreten. Sie kandidieren für den Nationalrat – wie würden Sie sich für die Verkehrsteilnehmenden im Kanton Bern engagieren? Ich würde mich für die Bundesfinanzierung der dringend notwendigen Projekte Zufahrt Emmental, Wirtschaftsstrasse Oberaargau, Ausbau A1 Bern–Zürich und Engpassbeseitigung A6 Wankdorf–Muri einsetzen. Ebenfalls stark machen würde ich mich für den Ausbau des Lötschberg-Basistunnels auf durchgehend zwei Spuren. Ausserdem würde ich mithelfen, die Schaffung des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) zügig voranzutrei-
ben – ganz im Sinne der Gleichbehandlung von Strassen- und Bahninfrastruktur. Interview: Stefan Kohler
Verkehrspolitische Grundsätze TCS Sektion Bern (Auszug) –D ie Mobilität ist ein Grundbedürfnis und zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz unverzichtbar. Die freie Wahl des Verkehrsmittels soll nicht eingeschränkt werden. – Die Strassenverbindungen sollen leistungsfähig und sicher sein. Die Umweltverträglichkeit ist angemessen zu berücksichtigen. – Der Verkehr von Quartier zu Quartier (Stadt) sowie von Ort zu Ort (Land) ist auf leistungsfähigen Hauptachsen zu bündeln. – Die Regelung «generell 50 innerorts» soll weiterhin gelten. Die Einführung von Tempo-30-Zonen und Begegnungszonen auf Hauptstrassen wird abgelehnt. Verkehrsberuhigende Massnahmen im Rahmen von Tempo-30-Zonen und Begegnungszonen in Wohnquartieren sollen möglich sein. – Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs ist zu fördern. Das Ziel sind häufige, schnelle und bequeme Verbindungen zu optimalen Tarifen. Wichtige ÖV-Achsen sollen möglichst vom Individualverkehr getrennt geführt werden. – An der Peripherie von Städten ist der Bau von «Park + Ride»Anlagen anzustreben. Diese sollen bei attraktiven ÖV-Halte stellen und mit moderaten Parkgebühren geführt werden. – Den Motorrad- und Velofahrenden sollen in Städten und Dörfern genügend zentrale und gebührenfreie Parkplätze angeboten werden. – Den Velofahrenden sollen innerhalb der Städte und Dörfer sichere und attraktive Routen zur Verfügung stehen. Sichere Verbindungen auch ausserorts sollen das Pendeln mit dem Velo attraktiv machen. – Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden ist ein zentrales Anliegen und durch rechtliche und bauliche Massnahmen zu fördern. Parallel dazu unterstützt und fördert der TCS aufklärende Massnahmen im Bereich Verkehrssicherheit, namentlich an Schulen und mittels Kursen. – Die Einführung von Road-Pricing-Systemen wird abgelehnt. Die ungekürzte Version der verkehrspolitischen Grundsätze ist zu finden unter www.sektionbe.tcs.ch
TCS Info 5–2015
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Neue Kursbroschüre Die Sektion Bern des TCS bietet eine ganze Reihe von Kursen rund um die Mobilität an (Seiten 13–15). Ob für Autos, Motorräder, E-Bikes oder im Bereich Nothilfe – nach einem Kursbesuch sind Sie garantiert besser und sicherer unterwegs. TCS-Mitglieder profitieren bei sämtlichen Kursen der Sektion Bern von günstigeren Preisen. Natürlich können die Kurse auch von Personen gebucht werden, die nicht TCS-Mitglied sind. Alle Kurse können für Firmen, Clubs und Gruppen in geschlossener Form durchgeführt werden. Die neue Kursbroschüre 2015 gibt einen Überblick über alle Kursangebote des TCS Sektion Bern. Die Broschüre ist im Sekretariat an der Thunstrasse 61 in Bern oder bei den Kontaktstellen in Bern und Thun-Allmendingen erhältlich. Sie kann auch im Internet unter www.sektionbe. tcs.ch im Register «Kurse und Fahrtrainings» als pdf-Dokument heruntergeladen werden. sk Anzeige
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TCS Info 5–2015
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Aktion Gratis-Lichttest Im Herbst und Winter sind funktionierende Lichter besonders wichtig. Am Donnerstag, 12. November 2015, am «Tag des Lichts», bietet der TCS deshalb kostenlose Lichttests an. «Sehen und gesehen werden»: Diese Devise hat im Strassenverkehr eine ganz besondere Bedeutung. Besonders jetzt, wo es wieder früher dunkel wird. Wer in der Dämmerung oder nachts mit unvollständiger Beleuchtung im Verkehr unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Ob im Auto, mit dem Velo oder zu Fuss. Velofahrende und Fussgänger wiegen sich oft in Sicherheit, solange sie selber genug sehen. Dabei vergessen sie, dass sie ohne das vorgeschriebene Licht und ohne Reflektoren in der Finsternis rasch übersehen werden.
ter sind hier sicher die bessere Lösung. Da eine funktionierende und korrekt eingestellte Fahrzeugbeleuchtung für die Verkehrssicherheit von grosser Bedeutung ist, bietet die Sektion Bern des TCS einen Lichttest an, der sowohl für Mitglieder wie für Nichtmitglieder gratis ist. Experten des TCS prüfen in den Technischen Zentren Ittigen und Thun-Allmendingen sowie auf den Prüfbahnen Langenthal und Langnau die Wagenbeleuchtungen kostenlos. Der Test dauert eine Viertelstunde. sk
Sicherheit dank Sichtbarkeit Mit reflektierenden Materialien machen sich Fussgänger und Velofahrer im Abblendlicht eines Autos aus 140 Metern Distanz sichtbar. Sie ermöglichen so den Autolenkenden, rechtzeitig zu reagieren. Dunkel gekleidete Personen jedoch sind erst aus 25 Metern, hell gekleidete immerhin aus 40 Metern Distanz zu erkennen. Und auch als Autofahrerin oder Autofahrer geht man ja immer einige Meter zu Fuss: Beim Verlassen des Wagens im Dunkeln, womöglich noch in dunkler Kleidung, steht man plötzlich als schwer erkennbarer Schatten mitten im Verkehr.
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Gratis die Lichter kontrollieren Häufigste Unzulänglichkeiten bei Fahrzeugbeleuchtungen sind schlecht eingestellte und darum blendende Scheinwerfer und Abblendlichter sowie defekte Glühbirnen. «Einäugige» Fahrzeuge sind häufiger anzutreffen, seit das Fahren mit Licht auch am Tag obligatorisch ist. Tagfahrlich-
Aktion Lichttest •D onnerstag, 12. November 2015, ganzer Tag: Technische Zentren TCS Ittigen und Thun-Allmendingen, Prüfbahn Langenthal • Mittwoch, 18. November 2015, Nachmittag: Prüfbahn Langnau Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 031 356 34 56. Ebenfalls möglich ist die Online-Anmeldung unter www.sektionbe.tcs.ch
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TCS Info 5–2015
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Sicherer Schulweg Zum Schulanfang im August lancierte der TCS, zusammen mit der Polizei, dem Fonds für Verkehrssicherheit und der Beratungsstelle für Unfallverhütung, eine Schulweg-Kampagne. Jedes Jahr verunfallen 530 Kinder als Fussgänger im Strassenverkehr. Um die Sicherheit der Kinder weiter zu erhöhen, verteilt der TCS auch dieses Jahr via Kantonspolizei nach den Herbstferien gelbe Leuchtwesten gratis an Erstklässlerinnen und Erstklässler. Und mit der Kampagne «Rad steht, Kind geht» sollen die Kinder auf Fussgängerstreifen noch besser geschützt werden. Wenn ein Fahrzeuglenker ein Kind sieht, das die Strasse überqueren will, muss er ganz anhalten und nicht nur abbremsen. Das ist die Botschaft, die der TCS zusammen mit seinen Partnern, der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) sowie der Polizei, dieses Jahr erneut durch die «Schulweg»-Kampagne vermitteln will. Warum ganz anhalten? Kinder können Distanzen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen noch nicht richtig einschätzen. Deshalb lernen sie in der Schule, dass sie einen Fussgängerstreifen nicht betreten sollen, bevor die Räder eines Fahrzeugs völlig still ste-
hen. Viele Fahrer wissen das nicht und halten nicht ganz an; manche machen ein Handzeichen oder betätigen die Lichthupe, was von den Kindern falsch verstanden werden kann und sie unvorsichtig werden lässt. Kreative Kreide-Aktion Auch Prominente aus der Region Bern haben an der diesjährigen Aktion mitgemacht und das Motto «Rad steht, Kind geht» mit Kreide auf die Reifen ihrer Autos geschrieben. Zum Beispiel der langjährige YB-Goalie Marco Wölfli oder die beiden Berner Regierungsräte Beatrice Simon und Andreas Rickenbacher. Danke für die Unterstützung! sk
Weitere Bilder und Infos zur Kampagne unter www.radstehtkindgeht.ch
Prominenz wirbt für die Sicherheit der Schulkinder: Beatrice Simon, Andreas Rickenbacher und Marco Wölfli (von rechts).
TCS Info 4–2015
Landesteil
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Bern-Mittelland Diese Velobrücke überzeugt den TCS nicht
Das vorliegende Projekt einer Fussgänger- und Veloverbindung zwischen der Lorraine und dem Viererfeld in Bern ist mit geschätzten Kosten von 18 Mio. Franken sehr teuer und bietet kein op timales Kosten-Nutzen-Verhältnis. Ausserdem funktioniert eine solche Brücke nur, wenn auch attraktive Zugangswege gebaut würden. Diese liessen die Kosten aber nochmals massiv ansteigen. Diese Position hat der TCS Landesteil BernMittelland in der Vernehmlassung zum Projekt vertreten. Fragwürdiges Nutzungspotenzial Die berechneten Frequenzen für eine solche «Brücke abseits des Zentrums» betrachtet der TCS als zu optimistisch. Die Entwicklung des Viererfelds zum Wohnquartier ist zum jetzigen Zeitpunkt keineswegs gesichert und darf nicht in die Planung einbezogen werden. Deshalb ist schwer abzuschätzen, wie viele Leute dereinst die teure Brücke auch wirklich nutzen werden. Der TCS ist der Ansicht, dass zu wenige Personen von diesem Millionenprojekt profitieren würden.
Foto: Karl Gotsch
Für den TCS Landesteil Bern-Mittelland kostet die in der Stadt Bern geplante Fussgänger- und Veloverbindung zu viel und bringt ein ungenügendes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Unsicher sind auch die berechneten Frequenzen.
Soll Vorbild sein: Dreiländerbrücke in Weil am Rhein. Unbefriedigendes Endresultat Der Entscheid für die Bestvariante D7 ist grundsätzlich nachvollziehbar. Dass am Ende der Evaluation nun aber ein Brückenprojekt zur Debatte steht, welches a) sehr teuer ist, b) an der Peripherie der Stadt steht und c) nur ein unpräzis zu bestimmendes Nutzungspotenzial aufweist, ist letztlich doch sehr unbefriedigend. Neutrale Zweckmässigkeitsbeurteilung Der TCS Landesteil Bern-Mittelland deutet dies als Indiz dafür, dass dieses Prestige-Projekt zu wenig ausgereift ist und man mit diesen Geldern sinnvollere und effizientere Investitionen in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur tätigen sollte. Vor weiteren Schritten in Richtung Realisierung müsste das Projekt deshalb dringend einer neutralen Zweckmässigkeitsbeurteilung unterzogen werden.
Foto: zvg
Wichtiger Veloverkehr Der Veloverkehr spielt in der städtischen Mobilität eine wichtige Rolle, und dessen Bedeutung wird in den kommenden Jahren noch zunehmen. Diese Einschätzung teilt der TCS, wenngleich er überzeugt ist, dass dadurch der Anteil des motorisierten Individualverkehrs nicht zurückgehen wird. Im Gegenteil: Die erwartete Bevölkerungszunahme in der Region hat zur Folge, dass der Verkehr auf allen Ebenen wachsen wird.
Das Projekt für eine Velobrücke in Bern ist für den TCS zu teuer.
Grundsätzlich ist der TCS der Ansicht, dass separate Veloverbindungen zwischen Quartieren eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Netzes darstellen können und sollen. Entsprechend hat der TCS auch aktiv an der Partizipation der geplanten Velobrücke teilgenommen. sk
TCS Info 4–2015
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Landesteil
Bern-Mittelland Mit dem Auto sicher durch den Herbst Kürzere Tage, kühlere Nächte und tief hängende Nebelbänke sind untrügliche Herbstboten. Sie signalisieren allen Verkehrsteilnehmern, sich auf die kältere Jahreszeit einzustellen und erhöhte Vorsicht walten zu lassen.
Mit Abblendlicht durch den Nebel In der kalten Jahreszeit beeinträchtigt oft Nebel die Sicht. Dann ist es wichtig, das Tempo anzupassen, ausreichend Abstand zu halten und auf Landstrassen nicht zu überholen. Bei Nebel ist das Abblendlicht einzuschalten, keinesfalls das Fernlicht, wegen der Blendwirkung. Vereiste Scheiben freikratzen Kühlere Temperaturen am Morgen bedeuten schon bald wieder, dass Frost auftritt. Deshalb muss man am Morgen Zeit zum Freikratzen der Autoscheiben einplanen. Es genügt nicht, nur ein kleines Guckloch freizukratzen. Wer so losfährt, riskiert eine saftige Busse. Saubere Scheiben für guten Durchblick Im Herbst steht die Sonne tiefer. Dies bedeutet ein höheres Unfallrisiko, wenn der Autofahrer geblendet wird. Es genügt bereits ein kleiner Au-
Umrüsten auf Winterreifen In der kühleren Jahreszeit lohnt es sich, rechtzeitig einen Termin für das Umrüsten auf Winterreifen einzuplanen. Die Faustregel «O bis O» besagt, dass man von Oktober bis Ostern mit Winterreifen unterwegs sein sollte. Weisen die Winterreifen nicht mindestens eine Profiltiefe von vier Millimetern auf, rät der TCS zum Ersatz. Die Resultate der TCS-Reifentests sind auf www.reifen.tcs.ch zu finden.
Foto: imagepoint
«Sehen und gesehen werden» ist für Auto- und Zweiradfahrer im Herbst besonders wichtig. Es sollte immer freie Sicht herrschen, und die Beleuchtung muss einwandfrei funktionieren. Besonders dunkle Fahrzeuge sind in der Dämmerung schlecht zu erkennen. Die Beleuchtung ist bereits beim Losfahren einzuschalten, wenn sich nicht von selbst das Tagfahrlicht einschaltet. Wer tagsüber ohne Licht unterwegs ist, riskiert, gebüsst zu werden. Im Fall eines Unfalls kann es mit der Versicherung Probleme geben.
Bei Nebel das Abblendlicht einschalten. genblick, um die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Die Gefahr nimmt noch zu, wenn die Scheibe verschmutzt ist. Vorbeugend ist eine regelmässige Reinigung der Scheiben vorzunehmen. Auch den Scheibenwischern sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Alte Wischblätter sind bei Bedarf auszuwechseln. Wild auf der Fahrbahn In Waldpartien ist sowohl am Tag als auch in der Nacht, aber vor allem beim Eindunkeln, damit zu rechnen, dass Wildtiere die Strasse zu überqueren versuchen. Es ist deshalb wichtig, im Bereich von Wildwechsel-Warnsignalen die Geschwindigkeit zu mässigen. Der Fahrbahnrand und die angrenzenden Felder müssen im Auge behalten werden. Eine erhöhte Bremsbereitschaft ist empfehlenswert. Befinden sich Tiere auf oder in der Nähe der Fahrbahn, sind die Scheinwerfer auf Abblendlicht zu schalten, da intensives Licht die Tiere irritiert. Wenn geblendete Tiere stehen bleiben, sollte zur Abschreckung die Hupe betätigt werden. rp/hu
TCS Info 4–2015
Landesteil
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Bern-Mittelland Erneuerung der Tiefenaustrasse in Bern Die Tiefenaustrasse in Bern verwandelt sich zwischen dem Kreisel vor dem Neufeldtunnel und der Tiefenau in eine Baustelle. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Sommer 2018. Die Tiefenaustrasse in der heutigen Gestalt gibt es seit 40 Jahren. Damals wurden die Geleise der ehemaligen Solothurn-Zollikofen-Bern-Bahn (SZB) samt Anschluss zur ehemaligen Spinnerei Felseau herausgerissen und die Strasse mit vier Spuren neu angelegt. Die Bahn, jetzt RBS, erhielt neue Geleise ein Niveau tiefer und einen Tunnel zum Hauptbahnhof. Später wurden dem Autoverkehr zwei Spuren weggenommen zugunsten von breiten Velostreifen. Jetzt wird der Strassenraum weiter verengt, was der TCS seinerzeit im Mitwirkungsverfahren bemängelte. Überhängend Heute überdeckt die Strasse teilweise die RBSGeleise. Die überhängende Betonkonstruktion bröckelt jedoch seit Langem, trotz zwischenzeitlichen Sanierungen. Netze sollen allenfalls herunterfallende Betonbrocken auffangen, damit der Bahnbetrieb nicht leidet. Diese Bahnstrecke ist übrigens mit mehr als 500 Zügen pro Tag eine der meistbefahrenen in der Schweiz.
Die Tiefenaustrasse ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen in Bern. Täglich sind hier 60 000 Zugspassagiere, 15 000 Motorfahrzeuge und 2000 Velofahrerinnen und Velofahrer auf Gleisen und Strasse unterwegs.
che Stützmauer ersetzt. Damit verengt sich die gesamte Tiefenaustrasse. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden dem motorisierten Verkehr zwei Fahrspuren von je 3,25 Metern Breite und dem Veloverkehr zwei Velospuren von je 2,60 Metern Breite zur Verfügung stehen. Einschränkungen Die Arbeiten an der Strasse unter Leitung des Tiefbauamts des Kantons Bern können zum überwiegenden Teil am Tag ausgeführt werden. Die Arbeiten im Bereich der Bahn jedoch erfolgen wegen des dichten Zugverkehrs hauptsächlich in der Nacht. Durch die Bauarbeiten wird der Verkehr beeinträchtigt. Die Strasse bleibt aber während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen befahrbar. Im eingeengten Bereich gilt Tempo 30, auf den nicht verengten Teilen Tempo 50. Den Velofahrern empfiehlt das Tiefbauamt eine Umleitung via Henkerbrünnli – Äussere und Innere Enge – Reichenbachstrasse – Tiefenaukreisel. Der Bahnverkehr ist von den Arbeiten nicht betroffen. hu
Foto: Urs Huber
Bis 2018 Bis voraussichtlich Sommer 2018 wird nun die Strasse in mehreren Etappen komplett erneuert. Die über die RBS-Gleise hinausragende Konsole wird abgebrochen und durch eine neue, einfa-
Wichtige Verkehrsverbindung
Berns Tiefenaustrasse wird zur Baustelle.
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TCS Info 5–2015
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Kurse & Anlässe Motorrad einwintern Tipps zum Überwintern des Töffs Was ist zu tun, damit das Motorrad im Frühling in gleichem Glanz erstrahlt und zuverlässig anspringt? Wir zeigen Ihnen, wie wichtig das korrekte Einwintern des Töffs für die Betriebssicherheit und auch die Werterhaltung ist. Kosten: TCS-Mitglieder gratis, Nichtmitglieder Fr. 30.– Anmeldung: Tel. 031 356 34 56 oder sektionbe@tcs.ch. Online-Anmeldung unter www.sektionbe.tcs.ch. Kursort und Kursdaten: Technisches Zentrum TCS, Ittigen ∞ Do, 22. Oktober 2015, 18.30 – 21.00 Uhr
Rechtsfragen nach Verkehrsunfall Im Recht sein heisst noch nicht, Recht zu bekommen Auch wer vorsichtig fährt, kann eines Tages in einen Verkehrsunfall verwickelt sein. Sofort stellen sich eine Reihe von Rechtsfragen. Nach dem Besuch dieses zweistündigen Informationsanlasses wissen Sie Bescheid. Rechtsanwalt Eduard Müller erklärt anhand von Beispielen auf einfache und verständliche Weise das Wichtigste über die strafrechtlichen, administrativen und haftpflichtrecht lichen Folgen eines Unfalls und vermittelt praxisnahe Ratschläge. Kosten: TCS-Mitglieder gratis, Nichtmitglieder Fr. 30.– Anmeldung: Tel. 031 356 34 56 oder sektionbe@tcs.ch. Online-Anmeldung unter www.sektionbe.tcs.ch. Kursorte und Kursdaten: Technisches Zentrum TCS, Thun-Allmendingen ∞ Montag, 12. Oktober 2015, 19.00 Uhr Technisches Zentrum TCS, Ittigen ∞ Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19.00 Uhr
Die TCS Kontaktstellen in Bern, Thun-Allmendingen & Langenthal
Alles be die reit für Herbstferien?
Weil persönliche Beratung noch immer am besten ist.
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TCS Mitgliedschaft, TCS ETI Schutzbrief, TCS Rechtsschutzversicherung Internationaler Führerschein, Feinstaub-Plaketten für Deutschland Liber-t-Abo für Frankreich, Viacard für Italien, Vignette für Österreich Shop-Artikel wie Strassenkarten, Notfallapotheken, etc. (nur Bern & Thun)
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Kurse & Anlässe Nothilferefresher
Nothilfe Bei Notfällen Erste Hilfe leisten können Der Besuch dieses Kurses ist obligatorisch für die Anmeldung zur theoretischen Führerprüfung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie helfen können bei: Verkehrs- und anderen Unfällen, drohendem Atemstillstand, drohender Verblutung, Lagerung von Verletzten, Schock und vielem mehr! Kosten: TCS-Mitglieder Fr. 100.–, Nichtmitglieder Fr. 130.– Kursort und Kursdaten: Technisches Zentrum TCS, Ittigen ∞ Do, 29. Oktober 2015, 18.00 – 21.00 Uhr und Sa, 31. Oktober 2015, 9.00 – 17.00 Uhr
Gerüstet für den Notfall Wenn Sekunden über Leben, Tod oder bleibende Schäden eines Verunfallten entscheiden, gilt es, richtig zu handeln. Erfahrene Instruktorinnen und Instruktoren zeigen Ihnen in 3 Stunden die wichtigsten Verhaltensregeln. Kennen Sie sie noch alle? Wenn nicht, bieten wir Ihnen die persönliche Weiterbildung zum Auf frischen Ihrer Nothilfekenntnisse mit folgenden Themen: – Rettungskette – Alarmierung und Notrufnummern – Repetition und Anwendung der lebensrettenden Sofortmass nahmen. Kosten: TCS-Mitglieder Fr. 50.–, Nichtmitglieder Fr. 80.– Kursort und Kursdaten:
In Zusammenarbeit mit der SanArena Rettungsschule.
Technisches Zentrum TCS, Ittigen ∞ Mi, 28. Oktober 2015, 18.00 – 21.00 Uhr
Auto-Check Der Kurs für alle Autofahrer, die ihr Fahrzeug selbst pflegen und in Schuss halten wollen Sie lernen Ihr Auto kennen und Pannen verhindern. In kleinen Gruppen und mit einem Fachmann werden unter anderem folgende Punkte am eigenen Fahrzeug beleuchtet: – Radwechsel – Batterie überbrücken – Niveaukontrolle – Elektrische Anlage und Kontrollleuchten Kosten: TCS-Mitglieder Fr. 30.–, Nichtmitglieder Fr. 60.– Kursort und Kursdaten: Technisches Zentrum TCS, Ittigen
Auto-Technik Der Kurs für alle Autofahrer, die genau wissen möchten, wie ihr Fahrzeug funktioniert An zwei kurzweiligen Kursabenden werden Ihnen die technischen Details eines Autos erklärt. Unter anderem werden folgende Bau gruppen beleuchtet und am eigenen Fahrzeug näher betrachtet: Motor – Getriebe – Fahrwerk – Bremsen – Sicherheitseinrichtungen Dazu werden Tipps über Unterhalt und Pflege vermittelt. Kosten: TCS-Mitglieder Fr. 50.–, Nichtmitglieder Fr. 100.– Kursort und Kursdaten: Technisches Zentrum TCS, Ittigen ∞ Di/Di, 27. Oktober/3. November 2015, jeweils 19.00 – ca. 22.00 Uhr
∞ Mi, 11. November 2015, 19.00 – ca. 22.00 Uhr
Anmeldung unter www.sektionbe.tcs.ch, sektionbe@tcs.ch Auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung ist Thema im NothilfeEs gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Kurse der TCS Sektion Bern. Kurs.
oder Telefon 031 356 34 56
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Kurse & Anlässe Autofahren heute Der TCS-Kurs, der Autofahrenden Sicherheit bringt Auch Automobilistinnen und Automobilisten mit langjähriger Fahrpraxis stehen hin und wieder vor brenzligen Situationen im Strassenverkehr – unser Kurs hilft Ihnen, solchen vorzubeugen! Erfahrene Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer mit TCS-Ausbildung und Diplom des Verkehrssicherheitsrates bringen Sie in 3¾ Stunden (inkl. Pause) in Theorie und Praxis (begleitete Fahrt mit Ihrem eigenen Auto) auf den neusten Stand: – Welche Regeln gelten in der Begegnungszone? – Darf ich mit dem Auto auf dem Radstreifen fahren? – Wie soll ich mich im Kreisverkehr verhalten? – Und viele weitere Fragen, die Sie selbst stellen können. Kosten: TCS-Mitglieder Fr. 90.–, Nichtmitglieder Fr. 170.– Die Unterstützung des Fonds für Verkehrssicherheit in der Höhe von Fr. 50.– ist bereits vom Kursgeld abgezogen. Bitte bei der Anmeldung Führerschein-Nummer angeben. Kursorte und Kursdaten:
TCS Camping Club Bern 16. Oktober: Alt und Jung treffen sich um 19.45 Uhr im Bowlingcenter in der Freizeitanlage Rubigen zu einem gemütlichen Abend. Die Bowlingspieler müssen sich bis am Freitag, 25. September 2015, bei Claude und Eveline Emery, Tel. 056 241 05 14, anmelden. Es braucht keine Vorkenntnisse. Der Weg ist vor Rubigen (Richtung Thun) beschildert. 14. November: Am Samstag, 14. November 2015, findet der Altjahreshöck im Restaurant Kreuz in Belp statt. Türöffnung Aare-Saal ab 18.45 Uhr. Die Theatergruppe vom Jodlerchörli Ämmegruess, Hasle-Rüegsau, spielen ihr Stück «Myni Lych – Dyni Lych». Beim Saal-Einlass wird ein Unkostenbeitrag von Fr. 10.– pro Person bar einkassiert. Das gemeinsame Abendessen wird um 19.30 Uhr serviert. Das Theater beginnt um ca. 20.45 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt und sind verbindlich. Anmeldungen bis am 31. Oktober 2015 an Fränzi Schneider, Tel. 031 922 12 62 oder schneider. franziska@bluewin.ch.
Ittigen ∞ Mi, 14. Oktober 2015, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr ∞ Mi, 28. Oktober 2015, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr Kirchberg ∞ Fr, 30. Oktober 2015, 13.15 – 17.00 Uhr
Veranstaltungskonto: Postkonto 30-453847-5, TCS Camping Club Bern, Veranstaltungen, 3000 Bern Präsident: Ernst Grossenbacher, Pfisternstr. 10, 3414 Oberburg, Tel. 034 422 34 83, Mobile 079 560 25 68, ernstgbacher@besonet.ch
Thun-Allmendingen ∞ Mo, 12. Oktober 2015, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr ∞ Fr, 23. Oktober 2015, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr
Jetzt Fan ! werden
Langenthal ∞ Fr, 9. Oktober 2015, 08.15 – 12.00 Uhr Langnau ∞ Mi, 7. Oktober 2015, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr In Langnau keine Autobahnfahrt im Kursprogramm Lyss ∞ Mo, 26. Oktober 2015, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr
Kommen Sie bei uns vorbei. Sie erfahren das Aktuellste aus der Sektion, bleiben informiert über Angebote und Aktionen und können mitdiskutieren zu Verkehrsfragen.
Bönigen b. Interlaken ∞ Do, 15. Oktober 2015, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr ∞ Mi, 21. Oktober 2015, 13.15 – 17.00 Uhr
www.facebook.com/TCS.Bern
Anmeldung unter www.sektionbe.tcs.ch, sektionbe@tcs.ch oder Telefon 031 356 34 56 Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Kurse der TCS Sektion Bern.
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Tests & Prüfungen Auto
Motorrad
Technische Zentren Ittigen und Thun-Allmendingen Unsere Technischen Zentren sind ISO 9001 zertifiziert. Es werden keine Reparatur- oder Einstellarbeiten ausgeführt.
Nur im Technischen Zentrum Ittigen
Volldiagnose Die Volldiagnose empfehlen wir beim Kauf eines Occasionsfahrzeuges, vor grösseren Reparaturen oder wenn die Garantie auf Ihrem Fahrzeug nächstens abläuft. So können Sie Mängel rechtzeitig erkennen, kaufen nicht die Katze im Sack oder können unnötige oder zu teure Reparaturen vermeiden. Beim TCS erhalten Sie objektiv und neutral Aufschluss über den Zustand eines Fahrzeuges. ∞ Occasions-Test ∞ Motordiagnose* ∞ Fahrwerkdiagnose Zeitaufwand: 3 ½ Std. Mitglieder: 245.– Nichtmitglieder: 490.– TCS Occasions-Test ∞ Abgas ∞ Auspuffanlage ∞ Tacho ∞ Beleuchtung ∞ Batterie ∞ Bereifung ∞ Bremsen ∞ Radlauf ∞ Kraftübertragung ∞ Lenkung ∞ Stossdämpfer ∞ Rost ∞ Probefahrt Zeitaufwand: 1 ½ Std. Mitglieder: 120.– Nichtmitglieder: 240.– Motordiagnose (nur im TZ Ittigen) ∞ Abgas ∞ Drehzahl ∞ Motorleistung* ∞ Ladeeinrichtung ∞ Batterie ∞ Anlasser ∞ Tacho ∞ Tourenzähler ∞ Fehlerspeicher Zeitaufwand: 1¾ Std. Mitglieder: 140.– Nichtmitglieder: 280.– Fahrwerkdiagnose ∞ Aufhängungen ∞ Stossdämpfer ∞ Lenkgeometrie vorne und hinten ∞ Chassis ∞ Unterboden ∞ Lenkorganspiel ∞ Reifen Zeitaufwand: 1 ½ Std. Mitglieder: 120.– Nichtmitglieder: 240.– Einzeltests ∞ TCS MFK-Vortest ∞ TCS Ferien-Test ∞ TCS Winter-Test ∞ TCS Caravan Gas Control ∞ Motorleistungstest* (auf Rolle) ∞ Bremstest (Messung auf Rolle, Flüssigkeit, Beläge, Scheiben, Sichtkontrolle) ∞ Stossdämpfertest ∞ Tachotest ∞ Eurotax (Beratung und Bewertung) ∞ Was kann mein Auto?
Einzeltests ∞ Motorleistungstest (auf Rolle) ∞ Tachotest ∞ Bremstest
Mitgl. Nichtmitgl. 90.– 180.– 40.– 80.– 20.– 40.–
TZ Ittigen
Ey 15, 3063 Ittigen; Anmeldung über das Sekretariat Sektion Bern: Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6, Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch TZ Thun-Allmendingen
Mitgl. Nichtmitgl. 80.– 160.– 60.– 90.– 40.– 60.– 80.– 100.– 90.– 180.– 40.– 20.– 20.– 20.– 150.–
80.– 40.– 40.– 35.– 300.–
Weitere Kontrollen nach Absprache pro Stunde Zeitaufwand inkl. Benützung der Kontrollgeräte
Motorradtest ∞ Abgas ∞ Auspuffanlage ∞ Bereifung ∞ Bremsen ∞ Tacho ∞ Beleuchtung ∞ Batterie ∞ Kraftübertragung ∞ Lenkung ∞ Rahmen ∞ Rost ∞ Probefahrt Zeitaufwand: 1½ Std. Mitglieder: 120.– Nichtmitglieder: 240.–
80.–
* Der Motorleistungstest kann nur im TZ Ittigen durchgeführt werden.
160.–
Zelglistrasse 8, 3608 Thun-Allmendingen; Anmeldung über das Sekretariat Sektion Bern: Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6, Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch TZ Biel und Oensingen Mitglieder der Sektion Bern können ihre Fahrzeuge auch in den Technischen Zentren Biel und Oensingen gemäss deren Angebot und Preisen prüfen lassen. Adressen siehe hintere Umschlagseite.
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Amtliche Fahrzeugprüfung Motorfahrzeugkontrollen für Personenwagen Personenwagen müssen wie folgt amtlich nachgeprüft werden: Neuwagen erstmals nach vier Jahren, anschliessend nach drei Jahren, dann alle zwei Jahre. Die Kontrollen des TCS werden vom Kanton anerkannt. Wir dürfen nur Personenwagen von TCS-Mitgliedern mit BE-Nummern prüfen, für die Sie noch kein Aufgebot des Kantons erhalten haben. Der TCS prüft nur Personenwagen, keine leichten Motorwagen (Camper), Wohnwagen, Kleinbusse, Lieferwagen, Motorräder usw. Ausgeschlossen von einer Kontrolle durch den TCS sind Personenwagen: – mit Tages- oder Zollschildern – mit Händlerschildern, wenn der Fahrzeugausweis annulliert ist – mit Spikesreifen – die jedes Jahr geprüft werden müssen – die infolge eines Polizeirapportes geprüft werden müssen Prüfpflichtige Abänderungen (z.B. Felgen, Tieferlegung, Veteraneneintrag) müssen erstmalig beim kantonalen Verkehrsprüfzentrum geprüft und eingetragen werden. Das bei einer TCS-Mitgliedschaft mit der Kontrollschildnummer eingetragene Fahrzeug (höchstens einmal pro Jahr) wird für Mitglieder der Sektion Bern kostenlos geprüft. Zusätzliche Fahrzeuge werden nur dann kostenlos geprüft, wenn sie mit einer Partner- oder Jugendkarte gedeckt sind. Für weitere amtliche Kontrollen von Mitgliederfahrzeugen wird eine Gebühr von Fr. 35.– erhoben. Bitte melden Sie sich schriftlich mit dem Talon oder per Internet unter www.sektionbe.tcs.ch an! Halten Sie dazu den Fahrzeugausweis bereit. Bitte die genauen Daten des Fahrzeuges angeben.
Fahrzeugvorbereitung Bitte das Fahrzeug vor der Prüfung in der Garage prüfbereit stellen lassen und reinigen. An einem regelmässig gewarteten Fahrzeug sind in der Regel folgende Bereitstellungsarbeiten nötig: Chassis reinigen, Abgaswerte, Lichter, Scheinwerfereinstellung, Bremswirkung sowie Lenkung und Aufhängung kontrollieren. Bei älteren Fahrzeugen ist es ratsam, vor der Instandstellung den Fahrzeugwert und die Kosten für die Bereitstellung gegeneinander abzuwägen. Prüfungsdurchführung Gültige TCS-Mitgliederkarte, Fahrzeugausweis und Abgaswartungsdokument an die Prüfung mitbringen. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise auf der Einladung. Die Nachkontrollen von beanstandeten Fahrzeugen werden direkt mit unseren Kontrolleuren vereinbart. Festgestellte Mängel müssen behoben werden. Andernfalls erhalten Sie ein Aufgebot zu einer gebührenpflichtigen Nachkontrolle durch das kantonale Verkehrsprüfzentrum. Prüfungsorte ∞ Ittigen (Montag–Freitag) ∞ Thun-Allmendingen (Dienstag–Donnerstag, Freitag auf Anfrage) ∞ Langenthal Nächste Prüftage: 29. September 2015, 13./16. Oktober 2015, 3./6./27. November 2015 ∞ Langnau Nächste Prüftage: 23. September 2015, 7./9./28./30. Oktober 2015, 18./20. November 2015, 9. Dezember 2015 ∞ Biel (Mitglieder im Landesteil Bern-Seeland)
Anmeldetalon für die amtliche Fahrzeugprüfung Fahrzeughalter Name: Vorname: Strasse/Nr.:
Mitgliedernummer: . .
Prüfungsdatum Bevorzugte Prüfdaten: Nicht mögliche Daten: Bemerkungen:
PLZ/Ort: Telefon: E-Mail (falls Antwort per E-Mail gewünscht): Geburtsdatum: Fahrzeug BE-Nummer: Wagenmarke: Typengenehmigung (optional): Genaues Datum der 1. Inverkehrsetzung: _ _ . _ _ . _ _ _ _ Genaues Datum der letzten Prüfung: __.__.____ Prüfungen sind nur für Personenwagen möglich (keine Lieferwagen, Motorräder usw.)! Die Kontrollschildnummer im Fahrzeugausweis muss mit der Mitgliedschaft (oder einer Partner- oder Jugendkarte) übereinstimmen.
Prüfungsort (bitte ankreuzen) Ittigen Thun-Allmendingen* Langenthal** Langnau** Biel
Einsenden an TCS Sekretariat, Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6, Fax 031 356 34 60, Telefon 031 356 34 56 Technisches Zentrum TCS, Lengnaustrasse 7, 2504 Biel, Fax 032 341 70 05, Telefon 032 341 41 76
* Montag geschlossen und Freitag auf telefonische Anfrage ** Prüfungen in Langenthal und Langnau sind nur an den oben aufgeführten Prüftagen möglich
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Mehrstufiges Abbiegen verboten Wer nach links abbiegt, hat dem Gegenverkehr und damit auch Radfahrern auf einem Radstreifen den Vortritt zu gewähren. Ein mehrstufiges Abbiegen mit Halt
Foto: Urs Huber
vor dem Radstreifen verstösst gegen die Regeln für das Linksabbiegen.
Linksabbiegen: Die Gegenfahrbahn in einem Zug überqueren. Ein Automobilist fuhr mit seinem Auto auf einer Strasse. Er wollte nach links in eine Zufahrts strasse zu einem Autowasch-Center einbiegen. Dazu musste er den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und den diesen begleitenden Rad-/Fussweg überqueren. Der Autofahrer überquerte die Gegenfahrbahn und hielt vor dem Radweg an, um einer sich nähernden Radfahrerin den Vortritt zu lassen. Diese machte eine Vollbremsung, um eine aus ihrer Sicht drohende Kollision zu vermeiden. Dabei stürzte sie vom Fahrrad. Dem Automobilisten war es offensichtlich nicht möglich, das Linksabbiegemanöver in einem Zug durchzuführen, ohne damit das Vortrittsrecht der Radfahrerin zu beeinträchtigen. Deshalb hielt er ja auch vor dem Radstreifen an. Das
Verhalten des Autofahrers führte aber dazu, dass die Radfahrerin den Eindruck hatte, er wolle ihr den Vortritt streitig machen. Das Bundesgericht hielt nun fest, dass der Automobilist rechts der Strassenmitte hätte anhalten müssen, um dem entgegenkommenden Verkehr – Autos UND Radfahrer – die Durchfahrt frei zu halten, bevor er nach links abbog. Es sei nicht ersichtlich, dass ein mehrstufiges Linksabbiegemanöver mit einem Zwischenhalt erforderlich gewesen wäre. Es hätte demnach unterbleiben müssen. Die Richter stuften das Fehlverhalten als einfache Verletzung von Verkehrsregeln ein und bestätigten die Verurteilung zu einer Busse von 150 Franken. Eduard Müller
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Hier finden Sie uns Der TCS bietet seine umfassenden Dienstleistungen für Mitglieder an mehreren Orten im Kanton Bern an. Mit dieser Übersicht gelangen Sie direkt an die richtige Stelle in Ihrer Nähe! TCS Mitgliederservice
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Chemin de Blandonnet 4, Postfach 820, 1214 Vernier info@tcs.ch, www.tcs.ch – Mitgliedschaft, ETI-Schutzbrief, TCS Rechtsschutz, Kreditkarte, Mitgliedervorteile usw. 0844 888 111 – TCS Autoversicherung 0800 801 000
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Sekretariat Sektion Bern
Administration Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests und Kurse, Verkehrsrechtsberatung Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch Mo – Fr 8.30 – 12 / 13 – 17 Uhr, Sa geschlossen
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Kontaktstelle Bern
Mitgliedschaft, ETI, Rechtsschutz, Vignetten, Internat. Führerschein Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Mo – Fr 8.30 – 12 / 13 – 17 Uhr, Sa geschlossen
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Kontaktstelle Thun-Allmendingen
Mitgliedschaft, ETI, Rechtsschutz, Vignetten, Internat. Führerschein, Anmeldung Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests und Kurse
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Zelglistrasse 8, 3608 Thun-Allmendingen Di – Fr 8.30 – 12 / 13 – 17 Uhr, Mo + Sa geschlossen
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Kontaktstelle Langenthal
Mitgliedschaft, ETI, Rechtsschutz, Vignetten Marktgasse 13, 4901 Langenthal Tel. 062 923 12 30, Fax 062 923 99 45 langenthal@asmobil.ch Mo 13.30 – 18 Uhr, Di – Fr 9 – 12.30 / 13.30 – 18 Uhr, Sa 9 – 13 Uhr
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Techn. Zentrum Ittigen
Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests, Kurse und Zweiphasenausbildung, Technische Beratung
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Techn. Zentrum Allmendingen
Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests, Kurse, Technische Beratung
Ey 15, 3063 Ittigen Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch
Zelglistrasse 8, 3608 Thun-Allmendingen Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch
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Techn. Zentrum Biel
Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests, Zweiphasenausbildung, Autowaschanlage Lengnaustrasse 7, 2504 Biel Tel. 032 341 41 76, Fax 032 341 70 05 tz.biel@tcs.ch
Techn. Zentrum Oensingen
Motorfahrzeugkontrollen Fahrzeugtests, Zweiphasenausbildung Nordringstrasse 30, 4702 Oensingen Tel. 062 396 46 80, Fax 062 396 46 81 sektion.solothurn@tcs.ch
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Prüfbahn Langnau
Motorfahrzeugkontrollen Anmeldung an: Sekretariat Sektion Bern Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch
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Prüfbahn Langenthal
Motorfahrzeugkontrollen Anmeldung an: Sekretariat Sektion Bern Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch
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Verkehrssicherheitszentrum
Fahrsicherheitskurse Zweiphasenausbildung TCS Training & Events, VSZ Stockental, 3632 Niederstocken bei Thun Tel. 058 827 15 00, Fax 058 827 50 27 stockental@tcs.ch
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Verkehrssicherheitszentrum
Fahrsicherheitskurse Zweiphasenausbildung TCS Training & Events, VSZ Derendingen, 4552 Derendingen Tel. 058 827 15 00, Fax 058 827 50 27 derendingen@tcs.ch
So reisen Sie bei uns
Herbstträume im Piemont Turin, Hauptstadt des Piemonts Piemont-Rundfahrt mit Weindegustation Alba, Stadt der Trüffel, Marktbesuch Asti, Heimat des berühmten Asti Spumante Supergünstig im Outlet-Center Markenkleider kaufen Do, 8. – So, 11. Oktober 2015 | 4 Tage ab CHF 985.–
Svolvaer
Mo I Rana
Grosszügiger Sitzabstand
Trondheim Skei Oyer Bergen Oslo
Hirtshals
Norwegen mit dem Hurtigruten-Postschiff Bergen, schönste Stadt Norwegens und Tor zu den Fjorden Einzigartiges Reiseerlebnis in entspannter Hurtigruten Bordatmosphäre, von Bergen nach Svolvaer Eindrucksvolle Fjordküste in farbiger Herbstpracht So, 18. – Do, 29. Oktober 2015 | 11 Tage ab CHF 3250.–
Top Chauffeure & Reisebegleiterinnen
edelline ag Bernstrasse 23 3280 Murten www.edelline.ch info@edelline.ch
026 672 33 88
Bistro im Unterdeck
Sektion Bern
AZB 3000 Bern 6
Verkehrte Verkehrspolitik?
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TCS Info 5–2015 | Ausgabe Berner Oberland Technische Zentren TCS: Aktion Gratis-Lichttest | 7 Bypass Thun-Nord ein Jahr früher fertig | 9 Mit dem TCS günstiger in den Circus KNIE | 12 Nach links abbiegen: Mehrstufig verboten | 18
TCS Info 5–2015
Landesteil
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Berner Oberland Bypass Thun-Nord: Schon 2018 fertig Der Verkehr wird schon ein Jahr früher als geplant über den Bypass Thun-Nord rollen und so die Verkehrssituation in der Region Thun entlasten.
2016 das nächste grosse Etappenziel. Befahren werden kann diese aber erst, wenn die Anschlüsse auf beiden Seiten (Kleine Allmend und Glättimühli) fertiggestellt sind. Kosten wie geplant Die kürzere Bauzeit hat kaum Auswirkungen auf die Kosten. Da die Bauabläufe und Verkehrsphasen wie geplant bleiben, entstehen trotz der Beschleunigung keine zusätzlichen Baukosten. Der finanzielle Rahmen von 145 Millionen kann deshalb eingehalten werden.
Ein Teil der Entlastungsstrasse ist bereits befahrbar. Vor gut einem Jahr nahm der Kanton Bern die Bauarbeiten am Bypass Thun-Nord auf. Die Inbetriebnahme war für Ende 2019 vorgesehen. Nun teilen die Verantwortlichen mit, dass die Bauarbeiten so gut vorankommen, dass die neue Strassenführung bereits ein Jahr früher, also voraussichtlich Ende 2018, zur Verfügung stehen wird. Gründe für die erfreuliche Verkürzung der Bauzeit sind unter anderem, dass der Baugrund besser war als erwartet. Auch die gut funktionierende Zusammenarbeit aller Beteiligten und das schöne Wetter wirkten sich positiv aus. Entlastung in der Region Thun Wie wir bereits informierten, ist der Bypass Thun-Nord eine neue Strassenverbindung im Norden von Thun. Diese soll zukünftig die Thuner Innenstadt und verschiedene Hauptverkehrsachsen entlasten. Profitieren von der kürzeren Bauzeit werden sicher die Anwohner an der Bernstrasse. Die frühere Inbetriebnahme des Bypass Thun-Nord wird sich aber auch positiv auf den Pendlerverkehr zwischen den Regionen Thun und Bern, die Busfahrten der STI und die kantonalen Entwicklungsschwerpunkte ThunNord und Bahnhof Steffisburg auswirken. Nachdem im Mai dieses Jahres die Parallelstrasse zur Bernstrasse einseitig eröffnet wurde, ist die Vollendung der neuen Aarebrücke Ende
TCS unterstützt «velospot» weiter Seit Herbst 2014 gibt es in Thun das automatische Bikesharing-System «velospot», ein Mitbenutzungssystem für Fahrräder. An zahlreichen besonders gekennzeichneten Stationen in Thun stehen rote Fahrräder, die mit Chipkarten benutzt werden können, bereit. Der TCS unterstützte das Projekt von Anfang an. Dieses finanzielle Engagement wird nun um ein weiteres Jahr verlängert. In der Kontaktstelle Thun im Technischen Zentrum Thun-Allmendingen können TCS-Mitglieder nach wie vor verbilligte Jahresabos für 30 Franken (statt 60 Franken) beziehen, dies nach dem Motto «Es het, so lang’s het».
Foto: zvg
Foto: Urs Huber
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Die roten Velos können mit einer Chipkarte benutzt werden.
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Landesteil
Berner Oberland Zweiphasenausbildung
Profitieren Sie:
Gratis Rechtsauskunft
Mit Sicherheit und Spass zum definitiven Führerschein Seit dem 1. Januar 2005 gibt es den Führerausweis nach bestandener Prüfung vorerst für drei Jahre auf Probe. Während dieser Zeit müssen die Neulenkerinnen und Neulenker zwei ganztägige Weiterbildungskurse besuchen. Am ersten Tag sind Unfallanalyse, die straf- und massnahmenrecht lichen Folgen (Ausweisentzug) und Fahrerlebnisse die Hauptbestandteile. Am zweiten Tag beurteilen sich die Teilnehmenden auf einer Fahrt auf öffentlichen Strassen gegenseitig. Auch umweltschonendes und energiesparendes Fahren wird thematisiert. Kosten: Fr. 330.– pro Kurstag (inkl. Kursunter lagen sowie Kaffee/Gipfeli, Mittagessen und Pausengetränk am ersten Kurstag) Samstagskurse Fr. 350.– Kursorte: 1. Tag Ehemaliger Militärflugplatz in St. Stephan 2. Tag Technisches Zentrum TCS in Thun-Allmen dingen
Bei juristischen Problemen im Zusammenhang mit dem Autofahren (Bussen, Unfälle, Garagen usw.) kann jedes Mitglied einmal pro Jahr eine unentgeltliche Rechtsauskunft einholen. Weitergehende Abklärungen oder gar das Führen von Prozessen sind aber kostenpflichtig (sofern nicht durch eine Rechtsschutzversicherung, zum Beispiel «TCS Rechtsschutz», gedeckt). Rechtsauskünfte erteilen die Fürsprecher (Rechtsanwälte): Eduard Müller Panoramastrasse 1, 3601 Thun, Tel. 033 225 25 00 Michaela C. Hamberger Jungfraustrasse 45, 3800 Interlaken, Tel. 033 826 50 50 Friedrich Affolter Seestrasse 2, 3700 Spiez, Tel. 033 654 18 36 Günter Galli Marktgasse 1, 3800 Interlaken, Tel. 033 826 78 31 Peter Graf Marktgasse 1, 3800 Interlaken, Tel. 033 826 78 31
Kursdaten: www.beowab.ch oder über Fahr lehrer Anmeldung und Information: www.beowab.ch
Landesteil Berner Oberland www.tcs-beo.ch
Easy zum Führerausweis mit Beowab.
Präsident Hans-Peter Zürcher TZ Allmendingen Zelglistr. 8 3608 Allmendingen praesident@tcs-beo.ch
Redaktion und Inseratenannahme Eduard Müller Postfach 2527 3601 Thun redaktion@tcs-beo.ch
TCS Info 5–2015
Landesteil Berner Oberland
www.tcs-beo.ch Lebensretter der Allgemeinheit Kurs «Defibrillator bedienen» Ob zu Hause, im Geschäft oder im Strassenverkehr: Ein Kreislaufzusammenbruch kann alle treffen. Wichtig ist die richtige Hilfe in den ersten Minuten, bevor professionelle Hilfe eintrifft. Heute können auch Laien durch öffentlich zugängliche Defibrillatoren die sachgerechte und effiziente Ersthilfe bei Kreislaufstillstand sicherstellen. Doch kennen Sie sich aus in Reanima tion? Wissen Sie, wie ein Defibrillator anzuwenden ist? Haben Sie eventuell Angst, ein solches Gerät zu bedienen? Dann besuchen Sie den hier angebotenen Kurs! Eine qualitativ hochwertige, weitestgehend ununterbrochene Wiederbelebung ist durch den AED sichergestellt. Die Einhaltung der Rettungskette und vor allen Dingen ein sicheres und schnelles Umsetzen der einzelnen Schritte ist lebensrettend und verbessert die Resultate einer Reanimation um ein Vielfaches. In unserem Kurs informieren Sie ausgebildete Rettungssanitäter, wie Sie bei einem Kreislaufstillstand richtig helfen. Hauptbestandteil ist dabei die praktische Arbeit mit dem Defibrillator. Folgende Themen werden behandelt: – Bedeutung und Grundlagen der Reanimation – Anwendung des Defibrillators
Dieses Gerät kann Leben retten.
Kurs «Defibrillator bedienen» Datum/Zeit: 12. November 2015, 18.30–21.30 Uhr Ort: Technisches Zentrum Thun-Allmendingen Kosten: TCS-Mitglieder gratis, Nichtmitglieder Fr. 30.– Anmeldung: Tel. 031 356 34 56 oder sektionbe@tcs.ch. Online-Anmeldung unter www.tcs-beo.ch
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Verkehrsunfall – rechtliche Folgen Auch Sie können in einen Verkehrsunfall ver wickelt werden. Erfahren Sie in diesem Vortrag, was dann alles auf Sie zukommt! Trotz Aufmerksamkeit kann auch ein erfahrener und vorsichtiger Lenker schuldig oder unschuldig in einen Verkehrsunfall verwickelt werden. Dabei ist es von Vorteil, wenn man weiss, wie man sich unmittelbar nach Was jetzt? Der TCS weiss weiter. dem Unfall korrekt verhält und welche Folgen (Busse, Ausweis, Schadenersatz) auf einen zukommen. – Wann muss die Polizei beigezogen werden? – Ist mein Ausweis weg, auch wenn ich beruflich darauf angewiesen bin? – Mit welcher Busse muss ich rechnen? – Wer muss für die Unfallschäden bezahlen? Anhand von Beispielen erklärt Ihnen Rechts anwalt Eduard Müller auf einfache und verständliche Weise das Wichtigste über die strafrechtlichen, administrativen (Ausweis) und haftpflichtrechtlichen Folgen eines Unfalls. Ausserdem erhalten Sie wichtige praxisnahe Verhaltensratschläge, damit Sie nicht unvorbereitet sind, wenn Sie trotz aller Vorsicht in einen Unfall verwickelt werden.
Vortrag «Verkehrsunfall – rechtliche Folgen» Ort/Datum/Zeit: Technisches Zentrum Thun-Allmendingen, 12. Oktober 2015, 19 Uhr Ort/Datum/Zeit: Technisches Zentrum Ittigen, 14. Oktober 2015, 19 Uhr Kosten: TCS-Mitglieder gratis, Nichtmitglieder Fr. 30.–. Anmeldung: www.tcs-beo.ch oder Telefon 031 356 34 56. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
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Berner Oberland Mit dem TCS günstiger in den Circus KNIE Auf seiner 97. Tournee durch die Schweiz macht der National-Circus KNIE Anfang November Halt auf der Thuner Allmend. TCS-Mitglieder können ab Mitte Oktober für die Premiere ermässigte Eintrittskarten in verschiedenen Kategorien beziehen. Das neue KNIE-Programm steht unter dem Motto «phénoménal». Geprägt werden die Vorstellungen auch in diesem Jahr durch die traditionellen Tiernummern der Familie Knie. Vielfältige Dressur- und ästhetische Reitkunst – vorgeführt von drei Knie-Generationen und ihren wunderschönen Pferden und Elefanten. Letztere sind diese Saison zum letzten Mal in der Manege zu bewundern. Daneben steht das aktuelle Programm ganz im Zeichen der Artistik. Mit dabei sind zum Beispiel die Schleuderbrett-Akrobaten der Truppe Sokolov. Die 14-köpfige Gruppe des Staatszirkus Nikulin in Moskau treibt die russische Tradition der Schleuderbrettakrobatik auf die Spitze – höher, schneller, weiter. Dies gilt auch für den Jongleur
Mario Berousek. Der Tscheche beherrscht seine Disziplin mit einer unglaublichen Perfektion und Geschwindigkeit. Von seinem Status als schnellster Jongleur der Welt zeugen mehrere Einträge im Guinnessbuch der Rekorde. 5. November 2015: Vergünstigte Tickets Das Gastspiel des National-Circus KNIE auf der Thuner Allmend dauert von Donnerstag, 5., bis Sonntag, 8. November 2015. Für die Premiere vom Donnerstag, 5. November (Abendvorstellung) können TCS-Mitglieder ab dem 15. Oktober bei der Kontaktstelle an der Zelglistrasse 8 in Thun-Allmendingen gegen Vorweisen des Mitgliederausweises folgende Eintrittskarten vergünstigt beziehen (nur gegen Barzahlung!): – Sektor A Fr. 60.– (statt Fr. 75.–) – Sektor B Fr. 45.– (statt Fr. 61.–) – Sektor D Fr. 28.50 (statt Fr. 38.–) Insgesamt stehen 300 ermässigte Eintrittskarten zur Verfügung. Pro Mitglied können mehrere Billette gekauft werden.
Foto: zvg
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Dieses Jahr zum letzten Mal in der Manege: Die Elefanten von Franco Knie’s Familie.
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Verkehrte Verkehrspolitik?
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TCS Info 5–2015 | Ausgabe Oberaargau Technische Zentren TCS: Aktion Gratis-Lichttest | 7 TCS Kontaktstelle Langenthal: Erika Haag neue Leiterin | 9 Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord: Mitwirkung | 11 Nach links abbiegen: Mehrstufig verboten | 18
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Oberaargau TCS Kontaktstelle Langenthal: Erika Haag Seit Anfang Jahr leitet Erika Haag neu das Reisezentrum der Aare Seeland mobil (ehemals «Stadtladen») in Langenthal und damit auch die dort integrierte TCS Kontaktstelle.
Erika Haag: Leiterin der TCS Kontaktstelle im Stadtladen Langenthal.
Welche TCS-Mitgliedschaft eignet sich am besten für mich? Welche Leistungen beinhaltet der ETI-Schutzbrief? Solche und ähnliche Fragen lassen sich heutzutage auch per Internet beantworten – viele bevorzugen aber gerade auch in «modernen» Zeiten immer noch den persönlichen Kontakt. Möglich ist dieser im Oberaargau in der TCS Kontaktstelle im Reisezentrum der Aare Seeland mobil (asm) in Langenthal. Dort hat sich per Ende 2014 eine Veränderung ergeben: Peter Zumstein ist als Leiter des ehemaligen Stadtladens und damit auch als Leiter der dort integrierten TCS Kontaktstelle ausgetreten. Als Nachfolgerin führt seither Erika Haag (Leiterin der Reisezentren der asm in Langenthal, Solothurn, Bern) zusammen mit ihrem Team den Betrieb. Als frühere Stellvertreterin kennt sie diesen bestens, womit die Kontinuität gewährleistet bleibt. Neben der kompetenten, umfassenden Beratung in Sachen Mobilität bietet die TCS Kontaktstelle eine ganze Reihe von zusätzlichen Dienstleistungen (Kasten). Erhältlich sind auch Produkte wie Schadstoffplaketten für deutsche Städte oder Vignetten für Österreichische Auto-
bahnen. Wer auf italienischen Autobahnen bequemer zahlen möchte, kann die praktischen Viacard-Bezahlkarten beziehen. Erika Haag verweist anhand der Viacard auf die Synergien zwischen der TCS Kontaktstelle und dem asmReisezentrum: «Wer bei uns eine Ferienreise nach Italien bucht, kann – bequem und praktisch – auch gleich eine Viacard für die Autobahn kaufen.» mmh
Die TCS Kontaktstelle Langenthal Im Reisezentrum der Aare Seeland mobil (asm) an der Marktgasse 13 in Langenthal (Telefon 062 919 19 00; langenthal@asmobil.ch) können folgende TCS-Dienstleistungen bezogen werden: –T CS-Mitgliedschaft – ETI-Schutzbrief und weitere Leistungen im Zusammenhang mit der TCS-Mitgliedschaft – Autobahnvignette für Österreich – Viacard für die italienische Autobahn – Schadstoffplakette für Deutschland (Fahrzeugausweis mitbringen) – internationaler Führerschein (Führerschein und Passfoto mitbringen). Öffnungszeiten: Montag 13.30 – 18.00 Uhr; Dienstag bis Freitag 9.00 – 12.30 Uhr und 13.30 – 18.00 Uhr; Samstag 9.00 – 13.00 Uhr. Neben den bisherigen Kontaktstellen in Langenthal und Bern wurde im vergangenen Jahr eine weitere TCS Kontaktstelle im Technischen Zentrum des TCS in Thun-Allmendingen eröffnet. Telefonische Auskünfte zu allen Angeboten und Produkten des TCS gibt es ausserdem rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0844 888 111.
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National- und Ständeratswahlen 18. Oktober 2015
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Oberaargau Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord: Mitwirkung ab Oktober Das Vorprojekt zur Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord befindet sich in der Schlussphase. Mitte Oktober wollen die Kantonsbehörden informieren. Gleichzeitig fällt der Startschuss für die öffentliche Mitwirkung. Aarwangen und das Gebiet Langenthal Nord leiden unter zu viel Auto- und Lastwagenverkehr. Das ist unbestritten. Umstrittener ist dagegen, wie die Situation verbessert werden kann. Unter dem Titel «Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord» stehen deshalb zwei Lösungs varianten zur Diskussion: Eine neue Umfahrungs strasse sowie die Optimierung der Ortsdurchfahrt von Aarwangen, die Variante «Null+». Varianten bewerten Gegenwärtig befinden sich die Planungsarbeiten im Endspurt. Namentlich geht es darum, die Stellungnahmen der verschiedenen kantonalen Fachstellen, so etwa die Ergebnisse aus dem Umweltverträglichkeitsbericht, ins Projekt einfliessen zu lassen. Vor allem aber steht die Gegen überstellung der beiden Varianten im Vordergrund. Mit anderen Worten: Bei der Präsentation des Vorprojekts am 13. Oktober 2015 wird auch bekannt, wie die beiden Varianten vom Kanton bewertet werden. Mitwirkung Gleichzeitig fällt am 13. Oktober der Startschuss für die öffentliche Mitwirkung. Diese dauert bis Mitte November. Informieren kann sich die Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung im Kornhaus in Aarwangen, in der das Vorprojekt vorgestellt wird. An der öffentlichen Mitwirkung wird sich der TCS Oberaargau, welcher offiziell ins Projekt involviert ist, beteiligen. Der Zeitplan sieht weiter vor, dass der Mitwirkungsbericht Ende Januar vorgestellt wird. Der Varianten entscheid soll noch im 2016 fallen. mmh
Fondsmittel sind reserviert Bezahlt werden soll die Verkehrssanierung unter anderem mit Mitteln aus dem kürzlich aufgelösten Investitionsspitzenfonds. Der Grosse Rat hat im März beschlossen, Gelder im Umfang von rund 240 Millionen Franken für die beiden Sanierungsprojekte im Oberaargau und im Emmental zu reservieren. Damit ist ein Teil der Finanzierung gesichert. Weil je nach Lösung von Gesamtkosten von bis zu 500 Millionen Franken für beide Vorhaben ausgegangen wird, braucht es daneben eine Beteiligung des Bundes. Bundesgelder, die im Zuge des Ausbaus der N1 zwischen Luterbach und Härkingen auf sechs Fahrstreifen fliessen könnten. Wie der Kanton monierte, mache ein Ausbau nur Sinn, wenn auf den umliegenden Kantonsstrassen flankierende Massnahmen ergriffen würden. Die Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord sei ein integraler Bestandteil dieser Massnahmen und entsprechend über das Nationalstrassenprojekt mitzufinanzieren.
Gratis-Lichttest in Langenthal Wenn die Tage wieder kürzer werden, ist es entscheidend, gut zu sehen und gut gesehen zu werden. Das gilt besonders im Strassenverkehr. Anlässlich des Nationalen «Tag des Lichts» am 12. November 2015 erinnert der TCS die Verkehrsteilnehmer an die Bedeutung des Grundsatzes «Sehen und gesehen werden». Ungehinderte Sicht, saubere Scheiben und richtig eingestellte Scheinwerfer tragen zur Sicherheit aller bei. Entsprechend können TCS-Mitglieder am 12. November ihre Scheinwerfer gratis checken lassen – so auch in der Prüfbahn in Langenthal (Infos zur Anmeldung Seite 7).
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Oberaargau «Autofahren heute»
Es wird gebaut ...
Neue Regeln, immer mehr Verkehr – auch Automobilisten mit langjähriger Fahrpraxis stehen hin und wieder vor brenzligen Situationen. Abhilfe schafft der Kurs «Autofahren heute». Dieser dauert einen halben Tag und besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Erfahrene Fahrlehrer begleiten die Kursteilnehmer auf einer Fahrt (im eigenen Auto), geben Tipps und bringen sie so wieder auf den neusten Stand. Das nächste Mal in Langenthal angeboten wird «Autofahren heute» am Freitag, 9. Oktober 2015. Die Kurskosten betragen für TCS-Mitglieder Fr. 140.–; Nicht-Mitglieder bezahlen Fr. 220.–. Der Fonds für Verkehrssicherheit belohnt alle Teilnehmer mit einer Beteiligung am Kursgeld von 50 Franken. Anmeldungen: www.sektion be@tcs.ch oder Telefon 031 356 34 56.
Neue Aarebrücke in Aarwangen Seit Anfang September wird die über 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke über die Aare in Aarwangen abgebrochen und neu gebaut. Auf der Kantonsstrasse kommt es dadurch bis Montag, 19. Oktober, zu Behinderungen. Der Verkehr wird einspurig durch die Baustelle geführt und von Hand geregelt. Wie die kantonalen Behörden weiter mitteilen, ist bis Freitag, 9. Oktober, die Brücke an mehreren Nächten jeweils zwischen 23.30 und 5.15 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird ab Langenthal und Bannwil durch Verkehrsdienste umgeleitet. Zusätzliche Umleitungen sind signalisiert. Der Fuss- und Veloverkehr kann die Brücke unter erschwerten Bedingungen passieren.
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Belagsarbeiten in Wiedlisbach In Wiedlisbach werden auf der Kantonsstrasse in Richtung Farnern bis Freitag, 2. Oktober, Belagsarbeiten ausgeführt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Kreuzung Wangen-/Bielstrasse und dem asm-Bahnübergang. Wie der Kanton mitteilt, sei mit Behinderungen zu rechnen, der Verkehr werde teilweise einspurig geführt. Am Dienstag, 22. September, ab 5.00 Uhr bis Mittwoch, 23. September, 24.00 Uhr bleibt der Strassenabschnitt für den Belagseinbau gesperrt.
Motorfahrzeugkontrollen in Langenthal Die amtlich anerkannten Motorfahrzeugkontrollen in der Prüfstrasse in Langenthal gehören zu den beliebtesten Dienstleis tungen des TCS. Auch im letzten Quartal dieses Jahres besteht für TCS-Mitglieder die Gelegenheit, ihr Auto vor Ort in Langenthal von den TCS-Experten gratis prüfen zu lassen. Verbleibende Prüftage 2015 – Dienstag, 29. September – Dienstag, 13. Oktober, Freitag, 16. Oktober – Dienstag, 3. November, Freitag, 6. November – Freitag, 27. November Besondere Aktionen – Donnerstag, 12. November: Tag des Lichts – Aktion Lichttest TCS-Prüfbahn Langenthal Die Prüfbahn Langenthal befindet sich bei der Autocenter Langenthal AG, Dennliweg 41, 4900 Langenthal. Anmeldungen TCS Sekretariat, Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, E-Mail: sektionbe@tcs.ch Für die Anmeldung bitte den Fahrzeugausweis bereithalten! Eine Anmeldung ist auch per Internet möglich: www.sektionbe.tcs.ch.
Ortsdurchfahrt Niederbipp Für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Niederbipp hat der Regierungsrat des Kantons Bern im August einen Kredit von 3,2 Mio. Franken gesprochen. Gemäss Medienmitteilung verbessere das Projekt die Verkehrssicherheit, indem der Gehweg im westlichen Abschnitt verlängert und die Fussgänger-Übergänge mit Schutzinseln ergänzt werden. Gleichzeitig wird der Strassen belag erneuert. Sanierung Luzernstrasse in Oberönz Der Regierungsrat des Kantons Bern hat einen Kredit von 1,5 Mio. Franken für die Sanierung der Luzernstrasse im Ortsteil Oberönz der Gemeinde Herzogenbuchsee bewilligt. Die Strasse befindet sich in einem schlechten Zustand. Ausserorts wird sie auf 6,3 Meter verbreitert – innerorts bleibt sie fünf Meter breit, erhält aber einen neuen Gehweg. mmh
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Verkehrte Verkehrspolitik? TCS Info 5–2015 | Ausgabe Emmental Technische Zentren TCS: Aktion Gratis-Lichttest | 7 Der Verkehrsgarten im Ilfisstadion | 9 Unerlaubte Fahrten mit dem grßnen Kontrollschild | 11 Nach links abbiegen: Mehrstufig verboten | 18
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Emmental Der Verkehrsgarten im Ilfisstadion Dort wo im Winter die Cracks der SCL Tigers herumkurven, lernen im Sommer die kleinen Velofahrer die Verkehrsregeln kennen. Das Ilfis stadion dient im Sommer als Verkehrs garten für Schülerinnen und Schüler aus dem Oberen Emmental. Im Winter sind es die gegnerischen Spieler, welche die Tigers aus dem Gleichgewicht bringen. Im Sommer ist es bei den kleinen Velofahrern noch die Unsicherheit, die zu unterschiedlichen – meist lustigen – Reaktionen führen. Im kommenden Jahr sind es bereits 20 Jahre her, seit der Betriebsleiter der Ilfisstadion AG in Langnau, Daniel Gerber, die Idee hatte, den Verkehrsgarten von den Pausenplätzen der Schulen im Oberen Emmental in die Ilfishalle zu verlegen. «Oftmals habe ich gesehen, dass die Schülerinnen und Schüler bei garstigem Wetter auf dem Pausenplatz mit dem Velo herumkurvten.» Da habe er den Entschluss gefasst, bei den zuständigen Stellen vorzusprechen und den Vorschlag zu machen, dass in der Ilfishalle in Langnau ein Velogarten eingerichtet werden könnte.
700 Schülerinnen und Schüler Die Kantonspolizei Bern und der TCS waren natürlich begeistert, ihren Verkehrsgarten «am Schärme» aufstellen zu können. Ganz am Anfang wurde die Strecke noch mit Eisenstangen ausgesteckt. Doch dann hatte Gerber die Idee, die Strassen des Verkehrsgartens weiss aufzuspritzen. Zu Beginn der Hockey-Saison sind sie bei dünner Eisschicht deutlich erkennbar. Heuer haben wiederum rund 700 Schülerinnen und Schüler aus den neun Gemeinden Schangnau, Trub, Trubschachen, Eggiwil, Röthenbach, Signau, Lauperswil, Rüderswil und Langnau den Verkehrsgarten benutzt. Der Sinn ist es, die Unterstufenschüler in die Verkehrsregeln einzuführen, damit sie später optimal auf die Prüfung vorbereitet sind. Diese findet dann in den einzelnen Gemeinden auf den öffentlichen Strassen statt. Die Ilfisstadion AG zeigt sich von der grosszügigen Seite und verlangt für die Benützung der Halle keinen Rappen.
In der Ilfishalle lernen die Jungen die Regeln des Strassenverkehrs kennen.
Markus Jutzi
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Emmental Unerlaubte Fahrten mit dem grünen Kontrollschild
Sein Vorstrafenregister ist lang, und es scheint, dass er unbelehrbar ist. Der Landmaschinen mechaniker aus dem Emmental kann es einfach nicht lassen, mit seinem Traktor herumzufahren. Das an sich wäre ja noch keine Straftat. Doch er besitzt keinen Führerausweis, und eben das ist strafbar. Er wurde schon des Öfteren verurteilt. «Früher konnte ich diese Bussen einmal im Jahr mit Geld aus der Welt schaffen», sagte der Beschuldigte vor Gericht. Doch nach der neuen Strafordnung ist dies nicht mehr möglich. Jetzt gilt er als Wiederholungstäter. Er hat zugegeben, in einer Zeitspanne von 29 Wochen einmal pro Woche eine Ausfahrt gemacht zu haben. Das ist viel mehr, als der Staatsanwalt zur Anklage bringen wollte. Bei der Strafzumessung spielte dann eine Rolle, dass er geständig war und Reue zeigte. Doch beim Gerichtstermin wirkte er eher scheu und nicht gerade gesprächig. Die Krux mit der grünen Nummer Landwirte haben viele Vorteile und Erleichterungen. Traktoren und andere landwirtschaftliche Fahrzeuge haben grüne statt weisse Kontrollschilder. Doch mit diesen dürfen sie nur Fahrten tätigen, die mit der Landwirtschaft einen Zusammenhang haben. Als Landmaschinenmechaniker wusste er dies ganz bestimmt. Doch es kümmerte ihn nicht, als er eines Tages – eben mit einem grünen Kontrollschild am Traktor – vom Bahnhof ins Geschäftsdomizil fuhr, um Büroarbeiten zu verrichten. Die Polizei erwischte und verzeigte ihn. Es ist schon sehr verwunderlich, dass er so viele Vorstrafen hat. Man könnte sich ja sogar fragen, ob denn die Polizei nichts Besseres zu tun habe, als ihn zu kontrollieren? Der Angeklagte aber ist in der Region eben bekannt und mit seiner stattlichen Postur kaum zu übersehen. Kein Wunder also, dass er schon vie-
Foto: Urs Huber
Jahrelang war er ohne Führerschein unterwegs. Zwar waren es nur kleine Fahrten mit dem Trak tor, doch diese sind auf öffentlichen Strassen verboten, wenn der Fahrer keinen Führeraus weis besitzt. Es ist aber auch verboten, mit dem grünen Kontrollschild herumzufahren ohne landwirtschaftlichen Bezug.
Mit grünem Kontrollschild sind nur landwirtschaftliche Fahrten erlaubt.
le Strafzettel bekommen hat. «Es wird eine Strafe geben. Doch ich habe niemanden verletzt oder niemandem Schaden zugefügt», sagte er im Schlusswort zu seiner Verteidigung. Traktor eingezogen Bei Rasern ist es üblich, dass ihre Fahrzeuge eingezogen werden. Nun ist ihm das gleiche Schicksal widerfahren. Weil er nicht einsichtig war und immer wieder straffällig wurde, haben die Behörden den Traktor eingezogen. Nach der Verwertung wird mit dem Erlös die Busse von 300 Franken beglichen. Im Weiteren muss der Angeklagte noch Verfahrenskosten von 1400 Franken entrichten. Der Rest aus der Verwertung des Traktors wird dann seinem Konto gutgeschrieben. Das Strafmass legte das Gericht mit neun Monaten fest. Da sein Strafauszug sehr lang ist, konnte die Strafe nicht mehr bedingt ausgesprochen werden. Er muss also ins Gefängnis. Doch so weit ist es noch nicht, denn er hat die Möglichkeit, ein Gesuch zu stellen, um die Strafe mit Fussfesseln zu verbüssen. Markus Jutzi
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TCS Info 5–2015 | Ausgabe Bern-Seeland Technische Zentren TCS: Aktion Gratis-Lichttest | 7 Einladung 62+: Bunker in Frinvillier | 9 Bericht: Landesteil-Wanderung zur Bächlitalhütte | 11 Nach links abbiegen: Mehrstufig verboten | 18
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Bern-Seeland Einladung 62+: Bunker in Frinvillier Für Mittwoch, 30. September 2015, lädt der TCS Landesteil Bern-Seeland unter Leitung von Werner von Aesch zur Besichtigung des Bunkers in der Montagne de Plagne in Frinvillier ein. Die Klus im Berner Jura war in zwei Weltkriegen eine Festung. Der Bunker in der Montagne de Plagne aus dem Jahre 1940 ist bis heute so eingerichtet, wie ihn das Militär hinterlassen hat. Nachdem die 58 Stufen überwunden sind, stehen die Besucher in einem Korridor, von dem diverse Räume abgehen. Herzstück des Bunkers sind die beiden Kanonen, die auf die Strassen nach Reuchenette und nach Vaufflin gerichtet sind. Heute ist der Bunker ein Museum mit Utensilien aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. Noch heute, 70 Jahre nach Kriegsende, umfasst die Anlage 23 Objekte. Die Bunker im Jura waren dazu da, einen Vormarsch von deutschen Soldaten ein paar Stunden lang aufzuhalten, um die Verschiebung ins Reduit vorzubereiten. Die Soldaten im Bunker hingegen wären ihrem Schicksal überlassen worden.
Kosten: Fr. 10.– pro Person. Der Betrag wird vom Leiter vor Ort einkassiert. Bestätigung: Der TCS Landesteil Seeland bestätigt Ihre Anmeldung/en.
Rübentransporte im Seeland: Vorsicht
Treffpunkt: 8.45 Uhr Parkplatz Bahnhof Frinvillier Teilnahme: Vor allem TCS-Mitglieder 62+ sowie Veteraninnen und Veteranen, falls noch Platz. Berücksichtigung der Anmeldungen nach Eingang. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Versicherung ist Sache der Teilnehmer. Besichtigung: Die erste Führung beginnt um 9.00 Uhr unter der Leitung von Werner Thomi mit max. 10 Personen und dauert 1½ Stunden. Die zweite Gruppe wird zuerst den Apéro geniessen und um 10.30 Uhr auf die Besichtigung gehen.
Wenn sich Nebel über das Seeland legt und der Wald in prächtigen Farben erscheint, sind dies Zeichen, dass der Herbst Einzug hält. Ein weiterer Hinweis sind Fahrzeugkolonnen, die sich hinter Traktoren mit Anhängern – randvoll beladen mit Zuckerrüben – schlängeln. Eigentlich weiss es (fast) jede und jeder im Land der Seen und des Gemüses: Im Herbst werden die Rüben auf der Schiene und der Strasse in die Zuckerfabrik Aarberg geführt. Später, wenn das Produkt dieser Rüben unser Leben versüsst, wird dieses Gewächs geschätzt. Aber jetzt hinter einem Anhängerzug in Richtung Aarberg «trötschgele», das nervt… Also lässt man sich nur allzu leicht zu einem gefährlichen Überholmanöver verleiten. Vorbeugen ist besser als heilen. Darum macht die Kantonspolizei Bern zusammen mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL), der Zuckerfabrik Aarberg und dem Transportring auf die Gefahren aufmerksam und mahnt zur Geduld. wva
Anmeldung/en für den Landesteil-Ausflug 62+ vom Mittwoch, 30. September 2015 Name/Vorname: Strasse/Nr.: PLZ/Wohnort: Telefon Privat: Anzahl Personen:
Telefon Geschäft: Anzahl freier Plätze im Auto:
Datum:
Unterschrift:
Schriftliche Anmeldungen bis spätestens 26. September 2015 an: Werner von Aesch, Rainweg 13, 3250 Lyss, Telefon 032 384 16 86, E-Mail: w.vonaesch@besonet.ch
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Bern-Seeland Mit dem Auto sicher durch den Herbst Kürzere Tage, kühlere Nächte und tief hängende Nebelbänke sind untrügliche Herbstboten. Sie signalisieren allen Verkehrsteilnehmern, sich auf die kältere Jahreszeit einzustellen und erhöhte Vorsicht walten zu lassen.
Mit Abblendlicht durch den Nebel In der kalten Jahreszeit beeinträchtigt oft Nebel die Sicht. Dann ist es wichtig, das Tempo anzupassen, ausreichend Abstand zu halten und auf Landstrassen nicht zu überholen. Bei Nebel ist das Abblendlicht einzuschalten, keinesfalls das Fernlicht, wegen der Blendwirkung. Vereiste Scheiben freikratzen Kühlere Temperaturen am Morgen bedeuten schon bald wieder, dass Frost auftritt. Deshalb muss man am Morgen Zeit zum Freikratzen der Autoscheiben einplanen. Es genügt nicht, nur ein kleines Guckloch freizukratzen. Wer so losfährt, riskiert eine saftige Busse. Saubere Scheiben für guten Durchblick Im Herbst steht die Sonne tiefer. Dies bedeutet ein höheres Unfallrisiko, wenn der Autofahrer geblendet wird. Es genügt bereits ein kleiner Au-
Umrüsten auf Winterreifen In der kühleren Jahreszeit lohnt es sich, rechtzeitig einen Termin für das Umrüsten auf Winterreifen einzuplanen. Die Faustregel «O bis O» besagt, dass man von Oktober bis Ostern mit Winterreifen unterwegs sein sollte. Weisen die Winterreifen nicht mindestens eine Profiltiefe von vier Millimetern auf, rät der TCS zum Ersatz. Die Resultate der TCS-Reifentests sind auf www.reifen.tcs.ch zu finden.
Foto: imagepoint
«Sehen und gesehen werden» ist für Auto- und Zweiradfahrer im Herbst besonders wichtig. Es sollte immer freie Sicht herrschen, und die Beleuchtung muss einwandfrei funktionieren. Besonders dunkle Fahrzeuge sind in der Dämmerung schlecht zu erkennen. Die Beleuchtung ist bereits beim Losfahren einzuschalten, wenn sich nicht von selbst das Tagfahrlicht einschaltet. Wer tagsüber ohne Licht unterwegs ist, riskiert, gebüsst zu werden. Im Fall eines Unfalls kann es mit der Versicherung Probleme geben.
Bei Nebel das Abblendlicht einschalten. genblick, um die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Die Gefahr nimmt noch zu, wenn die Scheibe verschmutzt ist. Vorbeugend ist eine regelmässige Reinigung der Scheiben vorzunehmen. Auch den Scheibenwischern sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Alte Wischblätter sind bei Bedarf auszuwechseln. Wild auf der Fahrbahn In Waldpartien ist sowohl am Tag als auch in der Nacht, aber vor allem beim Eindunkeln, damit zu rechnen, dass Wildtiere die Strasse zu überqueren versuchen. Es ist deshalb wichtig, im Bereich von Wildwechsel-Warnsignalen die Geschwindigkeit zu mässigen. Der Fahrbahnrand und die angrenzenden Felder müssen im Auge behalten werden. Eine erhöhte Bremsbereitschaft ist empfehlenswert. Befinden sich Tiere auf oder in der Nähe der Fahrbahn, sind die Scheinwerfer auf Abblendlicht zu schalten, da intensives Licht die Tiere irritiert. Wenn geblendete Tiere stehen bleiben, sollte zur Abschreckung die Hupe betätigt werden. rp/hu
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Bern-Seeland Landesteil-Bergwanderung zur Bächlitalhütte Unter der Leitung von Werner von Aesch wanderten am Samstag, 8. August, 29 TCS-Mitglieder zur Bächlitalhütte. Es war eine herrliche Bergwanderung in die Abgeschiedenheit eines urtümlichen Gebirgshochtals, einer Schwemmlandschaft von nationaler Bedeutung. Bergwandern – modern als Trekking und Outdoor-Activity bezeichnet – entspricht im Innersten der menschlichen Natur und erfüllt grundlegende menschliche Bedürfnisse: Distanz gewinnen zur Alltagswelt, in der so viele unserer Sinne und Gefühle brachliegen. Erholung in naturbelassenen Räumen wie dem Bächlital, Entdecken von neuem Gebiet, auch einfach Zeit zu haben, um im Gehen seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ein Schuss Abenteuer, ein bisschen Spannung, ein wenig Herausforderung und etwas Anstrengung – körperlich und geistig – geben dem Bergtag die nötige Würze. Erst damit ist am Abend nach der Wanderung das Ankommen zu Hause wirklich befriedigend. Es ist klar: Je besser das Wetter, desto grösser ist das Wandererlebnis! Bis und mit Donnerstag vor der Wanderung wurden heftige Gewitter, kräftige Regenfälle, Hagel und Sturmböen gemeldet. Der mutige Entscheid, zu gehen, war richtig gewesen: Wir erlebten einen wolkenlosen Himmel mit hohen Temperaturen. Andere Welt Nachdem am Morgen alle 29 Berggängerinnen und Berggänger eingesammelt waren und wir in keinem Stau stecken blieben, kamen wir zur vorgegebenen Zeit beim Restaurant Handeck an, wo der TVS einen Kaffee mit Gipfeli offerierte. Nach kurzer Fahrt zur Räterichsboden-Staumauer auf 1770 Meter und nach dem Schuhwechsel konnte die Wanderung beginnen. Der Hüttenweg führt über die gewaltige Staumauer. Danach schlängelt er sich steil durch eine reichhaltige Alpenflora auf Treppenstufen aus Naturstein hinauf zum Punkt 2157. Die Gespräche verstummen – es geht etwas steil hinauf. Schon bald zieht sich der Weg hinein in den Bächlisboden. Hier taucht man in eine andere Welt ein. Vielarmig suchen sich die Bachläufe ihren Weg durch die weite Schwemmebene. 150 Meter weiter oben thront auf einem Felspodest die
Bächlitalhütte des SAC Am Albis. Hier machten wir eine kurze Mittagsrast. Danach blieb ein kleiner Teil auf dem Picknickplatz zurück und hütete das Rucksackdepot. Der Grossteil der Frauen und Männer suchte den Einstieg zur Hütte. Schlussanstieg Der finale Schlussanstieg über Treppen und Felsbrocken setzt noch einmal Kräfte frei, mit jedem Schritt kommt die Hütte mit den blau-weissen Fensterläden näher. In zweieinhalb Stunden haben wir den Aufstieg geschafft. Wir sassen auf der Hüttenterrasse und genossen die alpine Kulisse, den feinen Kuchen und ein kühles Getränk, eigens serviert von der netten Hüttenwartin. Wir hörten den rauschenden Bergbach und genossen den Ausblick auf das wunderbare Bergpanorama. Für viele war es ein Erlebnis sondergleichen, auf der Terrasse einer SAC-Berghütte mit 97 Schlafplätzen zu sitzen und etwas zu erfahren vom Betrieb in einer Hütte. Für den Wanderleiter war es ein Erfolgserlebnis, dass alle den Aufstieg zum Picknickplatz und der Grossteil sogar bis zur Hütte geschafft hatten. Herzliche Gratulation und herzlichen Dank fürs Mitkommen! wva
Die SAC-Hütte mit den Zürcherfarben.
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Bern-Seeland TCS-Veloplausch Romont–Lausanne Der zur Tradition gewordene Ausflug mit den Elektrofahrrädern erlebte dieses Jahr seine siebte Auflage. Zum ersten Mal stand er unter der Leitung von Fred Kohler. 30 Teilnehmer, darunter einige erprobte FlyerFahrer, fanden sich am Samstagmorgen am Bahnhof Lyss ein, um den Zug nach Romont zu besteigen. Hier erwarteten uns bereits die Flyer. Aus taktischen Gründen erfolgte der Start in Romont, welches fast 400 Meter höher liegt als Lausanne-Ouchy, sodass es mehr Abfahrten als Aufstiege zu bewältigen gab. Start im Regen Alle suchten sich ihre passenden Räder aus, die nötigen Anpassungen wurden vorgenommen und das Gepäck aufgeschnallt. Kurz vor dem Start setzte ein leichter Regen ein, wir streiften die Regenkleider über. Unbeeindruckt von der Witterung starteten wir unsere Tour durch leicht hügeliges und schwach besiedeltes Gelände, vorbei an Bauernhöfen, weidenden Kühen und Pferden. Auf den ersten Kilometern bis zum Weiler Esmont hatten wir knapp 100 Höhenmeter zu bewältigen. Danach ging es flott bergab nach Ursy, der ersten grösseren Ortschaft. Da es noch etwas zu früh für den ersten Halt war, fuhren wir weiter nach Rue. Im zweiten Anlauf gelang es uns, ins Zentrum der Ortschaft zu gelangen, wo wir im Restaurant «Entre Terre et Mer» freundlich empfangen wurden und den ersehnten Kaf-
Auch eine Pause muss sein.
feehalt geniessen konnten. Den gemütlichen Halt benützte der Reiseleiter, um unter den Teilnehmern einen Berichterstatter zu gewinnen. Der Versuch misslang, da offenbar die bisherigen Berichte gut aufgenommen wurden. Ausblick auf den Lac Leman Bei der Weiterfahrt stellten wir mit Freude fest, dass der Regen aufgehört hatte. Locker pedalten wir über angenehmes Gelände fernab vom Verkehr weiter und erreichten nach einer kurzen Abfahrt das schöne Städtchen Oron. Der Zeitplan erlaubte leider keinen Abstecher zum prächtigen Schloss hoch über der Stadt. Wir überquerten den Oberlauf der Broye, darauf begann der Aufstieg zum Kulminationspunkt Bois de Romont. Knapp 200 Höhenmeter sind zu erklimmen. Zum ersten Mal genossen wir den Ausblick auf den Lac Leman mit dem LavauxGebiet. Die gegenüberliegenden Savoyer-Alpen versteckten sich hinter den Wolken. Bei einem Bauernhof legten wir unsere Mittagsrast ein. Die freundliche Bauersfrau stellte uns Tische und Bänke auf, sodass wir unser Picknick bequem geniessen konnten. Die eher kühle Witterung liess uns nicht lang an diesem Ort verweilen. Bereits nach einer guten Stunde brachen wir zur Weiterfahrt auf. Rassig und steil gings bergab, knapp 400 Meter auf acht Kilometer Distanz. Wir passierten die schönen Weinorte Epesses und Riex. Da wir gut im Tagesprogramm lagen, schalteten wir in Grandvaux einen Halt ein. Eine schöne Aussichtsterrasse mit Restaurant bot sich an. Eine kleine Tischrunde liess es sich nicht nehmen, mit dem hiesigen Wein anzustossen. Auf der Weiterfahrt gelangten wir dann in Lutry auf die Kantonsstrasse. Konzentriert und diszipliniert fuhren wir Lausanne zu, bemüht, ein nicht zu grosses Hindernis zu bilden. Bald erreichten wir in Ouchy unser Ziel. Der Regen setzte erneut ein. Da wir zu früh waren, mussten wir uns etwas gedulden, bis wir die Räder in den Transporter verladen konnten. Mit der Métro fuhren wir zum Bahnhof, um den Zug via Biel nach Lyss zu besteigen. Trotz nicht idealem Wetter waren alle zufrieden, die Tour ohne Unfall absolviert zu haben. Meinen Assistenten Rosmarie und Peter danke ich für ihre Unterstützung. Fred Kohler
Sektion Bern
AZB 3000 Bern 6
Verkehrte Verkehrspolitik?
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TCS Info 5–2015 | Ausgabe Oberhasli-Brienz Technische Zentren TCS: Aktion Gratis-Lichttest | 7 Mit dem Auto sicher durch den Herbst | 9 Mit dem TCS gßnstiger in den Circus KNIE | 10 Nach links abbiegen: Mehrstufig verboten | 18
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Oberhasli-Brienz Mit dem Auto sicher durch den Herbst Kürzere Tage, kühlere Nächte und tief hängende Nebelbänke sind untrügliche Herbstboten. Sie signalisieren allen Verkehrsteilnehmern, sich auf die kältere Jahreszeit einzustellen und erhöhte Vorsicht walten zu lassen.
Mit Abblendlicht durch den Nebel In der kalten Jahreszeit beeinträchtigt oft Nebel die Sicht. Dann ist es wichtig, das Tempo anzupassen, ausreichend Abstand zu halten und auf Landstrassen nicht zu überholen. Bei Nebel ist das Abblendlicht einzuschalten, keinesfalls das Fernlicht, wegen der Blendwirkung. Vereiste Scheiben freikratzen Kühlere Temperaturen am Morgen bedeuten schon bald wieder, dass Frost auftritt. Deshalb muss man am Morgen Zeit zum Freikratzen der Autoscheiben einplanen. Es genügt nicht, nur ein kleines Guckloch freizukratzen. Wer so losfährt, riskiert eine saftige Busse. Saubere Scheiben für guten Durchblick Im Herbst steht die Sonne tiefer. Dies bedeutet ein höheres Unfallrisiko, wenn der Autofahrer geblendet wird. Es genügt bereits ein kleiner Au-
Umrüsten auf Winterreifen In der kühleren Jahreszeit lohnt es sich, rechtzeitig einen Termin für das Umrüsten auf Winterreifen einzuplanen. Die Faustregel «O bis O» besagt, dass man von Oktober bis Ostern mit Winterreifen unterwegs sein sollte. Weisen die Winterreifen nicht mindestens eine Profiltiefe von vier Millimetern auf, rät der TCS zum Ersatz. Die Resultate der TCS-Reifentests sind auf www.reifen.tcs.ch zu finden.
Foto: imagepoint
«Sehen und gesehen werden» ist für Auto- und Zweiradfahrer im Herbst besonders wichtig. Es sollte immer freie Sicht herrschen, und die Beleuchtung muss einwandfrei funktionieren. Besonders dunkle Fahrzeuge sind in der Dämmerung schlecht zu erkennen. Die Beleuchtung ist bereits beim Losfahren einzuschalten, wenn sich nicht von selbst das Tagfahrlicht einschaltet. Wer tagsüber ohne Licht unterwegs ist, riskiert, gebüsst zu werden. Im Fall eines Unfalls kann es mit der Versicherung Probleme geben.
Bei Nebel das Abblendlicht einschalten. genblick, um die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Die Gefahr nimmt noch zu, wenn die Scheibe verschmutzt ist. Vorbeugend ist eine regelmässige Reinigung der Scheiben vorzunehmen. Auch den Scheibenwischern sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Alte Wischblätter sind bei Bedarf auszuwechseln. Wild auf der Fahrbahn In Waldpartien ist sowohl am Tag als auch in der Nacht, aber vor allem beim Eindunkeln, damit zu rechnen, dass Wildtiere die Strasse zu überqueren versuchen. Es ist deshalb wichtig, im Bereich von Wildwechsel-Warnsignalen die Geschwindigkeit zu mässigen. Der Fahrbahnrand und die angrenzenden Felder müssen im Auge behalten werden. Eine erhöhte Bremsbereitschaft ist empfehlenswert. Befinden sich Tiere auf oder in der Nähe der Fahrbahn, sind die Scheinwerfer auf Abblendlicht zu schalten, da intensives Licht die Tiere irritiert. Wenn geblendete Tiere stehen bleiben, sollte zur Abschreckung die Hupe betätigt werden. rp/hu
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Oberhasli-Brienz Mit dem TCS günstiger in den Circus KNIE Auf seiner 97. Tournee durch die Schweiz macht der National-Circus KNIE Anfang November Halt auf der Thuner Allmend. TCS-Mitglieder können ab Mitte Oktober für die Premiere ermässigte Eintrittskarten in verschiedenen Kategorien beziehen. Das neue KNIE-Programm steht unter dem Motto «phénoménal». Geprägt werden die Vorstellungen auch in diesem Jahr durch die traditionellen Tiernummern der Familie Knie. Vielfältige Dressur- und ästhetische Reitkunst – vorgeführt von drei Knie-Generationen und ihren wunderschönen Pferden und Elefanten. Letztere sind diese Saison zum letzten Mal in der Manege zu bewundern. Daneben steht das aktuelle Programm ganz im Zeichen der Artistik. Mit dabei sind zum Beispiel die Schleuderbrett-Akrobaten der Truppe Sokolov. Die 14-köpfige Gruppe des Staatszirkus Nikulin in Moskau treibt die russische Tradition der Schleuderbrettakrobatik auf die Spitze – höher, schneller, weiter. Dies gilt auch für den Jongleur
Mario Berousek. Der Tscheche beherrscht seine Disziplin mit einer unglaublichen Perfektion und Geschwindigkeit. Von seinem Status als schnellster Jongleur der Welt zeugen mehrere Einträge im Guinnessbuch der Rekorde. 5. November 2015: Vergünstigte Tickets Das Gastspiel des National-Circus KNIE auf der Thuner Allmend dauert von Donnerstag, 5., bis Sonntag, 8. November 2015. Für die Premiere vom Donnerstag, 5. November (Abendvorstellung) können TCS-Mitglieder ab dem 15. Oktober bei der Kontaktstelle an der Zelglistrasse 8 in Thun-Allmendingen gegen Vorweisen des Mitgliederausweises folgende Eintrittskarten vergünstigt beziehen (nur gegen Barzahlung!): – Sektor A Fr. 60.– (statt Fr. 75.–) – Sektor B Fr. 45.– (statt Fr. 61.–) – Sektor D Fr. 28.50 (statt Fr. 38.–) Insgesamt stehen 300 ermässigte Eintrittskarten zur Verfügung. Pro Mitglied können mehrere Billette gekauft werden.
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Dieses Jahr zum letzten Mal in der Manege: Die Elefanten von Franco Knie’s Familie.
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Oberhasli-Brienz Rechtsvortritt allen klar? Immer wieder ist zu beobachten, dass offenbar nicht allen Automobilisten und sonstigen Verkehrsteilnehmern die Regelung des Rechtsvortritts klar ist. Vorwiegend Automobilisten befahren einige Seitenstrassen im Zentrum von Meiringen, als ob sie freie Fahrt hätten. Besonders in der Kirchgasse, Kreuzgasse und Landhausgasse kommt es oft zu brenzligen Situa tionen. Die besagten Kreuzungen sind nach folgender Regel zu befahren: Auf Strassenverzweigungen ohne Signalisation wird der Vortritt durch das Gesetz geregelt. Es gilt Rechtsvortritt. Im Weiteren sind folgende Regeln zu beachten: – Das Signal «Ende der Hauptstrasse» zeigt an, dass der Vortritt aufgehoben ist. Hier gilt ebenfalls der gesetzliche Rechtsvortritt. – Das Signal «Verzweigung mit Rechtsvortritt» kündigt auf Nebenstrassen Verzweigungen an, bei welchen der gesetzliche Rechtsvortritt gilt. – Vor dem Abbiegen nach links ist dem entgegenkommenden Fahrzeug der Vortritt zu lassen. rp
Der Zivilschutz regelte den Verkehr Anlässlich des Gesangsfestes in Meiringen im Juni übernahm der Zivilschutz Alpenregion zahlreiche Aufgaben und unterstützte das OK in verschiedenen Funktionen. Unter anderem konnte die Führungsunterstützung ihre Aufgabe im Bereich Verkehrsregelung wahrnehmen und im Einsatz üben. So wurden die Posten an neu ralgischen Punkten angebracht. Auch musste gewährleistet werden, dass nur berechtigte Fahrzeuge in das abgesperrte Zentrum fahren konnten. Grundsätzlich müssen sich Angehörige des Zivilschutzes mit entsprechender Kleidung und Ausrüstung als Personen im Einsatz zu erkennen geben. Die Verkehrsteilnehmer haben den Anweisungen der verkehrsregelnden Personen Folge zu leisten. rp
Veränderung im Fahrverhalten Wer sich regelmässig auf der Strasse aufhält, kann ein verändertes Verkehrsverhalten feststellen. Nicht alle Automobilisten können oder wollen sich an die Vorschriften des schweizerischen Strassenverkehrs halten. Immer wieder ist zu beobachten, wie sich zahlreiche Verkehrsteilnehmer nicht an der Beschilderung orientieren und nach dem Motto «zuerst komme ich» bewegen. Dies führt oft zu kuriosen Situationen und gefährlichen Fahrmanövern. Die fehlbaren Automobilisten gefährden dadurch nicht nur sich, sondern auch zahlreiche andere Teilnehmer. Es ist Vorsicht geboten. Bleiben wir aufmerksam und wachsam! rp
Nach dem Signal «Ende der Hauptstrasse» gilt Rechtsvortritt.
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