#7/8 | Juli/August 2022
BERN TCS-Clubinfos Sektion Bern
Der Wohlensee, seine Mauer und die drei Brücken
Am Wasser gebaut BAUPROJEKTE Grosser Rat sagt Ja zur Umfahrung Aarwangen und zu «Emmentalwärts» AUSFLÜGE Vom Geheimtipp am Vierwaldstättersee bis zur geselligen Flyer-Tour THUN Verkehrsknoten «Maulbeerkreisel» mit feiner Nadel neu geknüpft
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Titelbild: Sommer am Wohlensee. Was macht die Bauwerke besonders? Bild: dan
TCS SEKTION BERN touring Impressum Offizielle Clubzeitung für Mitglieder der TCS Sektion Bern.
Entlastungen und bessere Verbindungen Liebe Leserin, lieber Leser Wie Sie bestimmt erfahren haben und in dieser Ausgabe etwas detaillierter nochmals nachlesen können, hat der Grosse Rat das Projekt «Emmentalwärts» und die Umfahrung Aarwangen, die beiden wichtigsten Strassenverkehrs projekte des Kantons seit langem, genehmigt. Damit haben die Volksvertreterinnen und Vertreter gemacht, wofür sie gewählt sind: Konkrete Aufgaben mit konkreten Massnahmen zu lösen, statt die Probleme auf die immer noch längere Bank zu schieben. Viele Menschen werden mehr Sicherheit und Lebensqualität erfahren: • Es gewinnen die Menschen in Aarwangen, in Oberburg oder Hasle. Die Wohnlage wird ruhiger, der Schulweg wird sicherer, Fussgängerinnen und Velofahrer zirkulieren entspannter. • Automobilisten verplempern ihre Zeit nicht mehr unnötig im Stop- and Go-Verkehr
• Die Wirtschaft im Oberaargau und im Oberen Emmental gewinnt an Effizienz. Die Zeit für den Arbeitsweg der Pendlerinnen wird berechenbarer. Gleiches gilt für die Logistikpläne der Camioneurs. Kommt es zu den Volksabstimmungen, werden Autos von den Projektgegnern wohl erneut als stinkende CO2- Schleudern dargestellt, die es nach Möglichkeit zurückzudämmen und zu behindern gilt. Dabei wird absichtlich ausgeblendet, dass die «Antriebswende», die Umstellung auf Elektromobilität, den motorisierten Individualverkehr auf Dauer – und um Langfristigkeit geht es bei Infrastrukturprojekten – massiv umweltfreundlicher machen wird. Stets gute Fahrt
Daniel Riesen Redakteur Touring Bern
Sommer-Aktion Drybags in limitierter Auflage
Auflage 110 000 Exemplare Erscheinen 10 × jährlich Redaktion Daniel Riesen (dan)
20 % Aktion
Mitwirkende Redaktoren Marc Hammel (mmh), Eduard Müller (em), Thomas Huber (th) Art Director Alban Seeger (TCS) Layout Sara Bönzli (TCS) Inserate rubmedia AG, Roger Hauser Postfach, 3001 Bern Telefon 031 380 14 97, tcs-bern@rubmedia.ch Herstellung Swissprinters AG Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Telefon 058 787 30 00 Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Zur einfacheren Verständlichkeit wird die männliche Form verwendet, was selbstverständlich alle Geschlechter einbezieht.
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Eine Mauer, ein See, drei Brücken Der Wohlensee ist ein so prächtiges Naherholungsgebiet, man könnte meinen, er sei einzig dafür entstanden. Doch Talsperre und Brücken wurden aus Notwendigkeit erstellt. In den Berichten über den Bau des Mühleberg-Kraftwerks wird stets betont, dass es pressiert hat. 1910 begann die Planung, 1917 der Bau und schon 1920 lieferten die Turbinen Strom. Und dies während und Ende des 1. Weltkriegs. Dieses militärische Kräftemessen auf dem europäischen Kontinent hatte gezeigt, wie abhängig die Schweiz von Energieimporten (Kohle) war, was die Elektrifizierung noch interessanter machte, als sie es schon aufgrund ihrer Vorteile für Industrie, Beleuchtung und Antrieb (Eisenbahn) war. Das Bauwerk, das nötig war, um die Aare zu stauen, kommt ohne die Statikvorteile einer Bogenmauer aus, wie Dieter Schnell feststellt, Professor für Kulturtheorie und Denkmalpflege an der Berner Fachhochschule. «Ähnlich wie bei einem Damm hat man dem Wasser mit einer kurzen Mauer und dem mächtigen Maschinenhaus einfach genügend Gewicht entgegengesetzt. Dabei hat das Turbinenhaus in Sichtbeton den Charakter eines Tempels.» Durch die Entstehung des Stausees wurden neue, längere Brücken erforderlich. Erbaut wurden sie noch bevor sich das Wasser der Aare staute. In der Wohlei wurde eine Stahlbrücke durch eine recht niedrige Stein- (respektive Sichtbeton-) bogenbrücke mit zentralem, weiter geschwungenen Stahlbogen ersetzt. Der lange Bogen zeigt, wo einst die Aare lang floss. Lang und niedrig, die Wohleibrücke.
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SEKTION BERN
Halenbrücke, wo die Aare allmählich in den Wohlensee mutiert.
Kappelenbrücke: Der weite Bogen zeigt den ursprünglichen Aarelauf an.
Dieses Prinzip lässt sich auch auf die höhere, längere Kappelenbrücke anwenden. Dieter Schnell: «Beide Brücken wurden vor dem Aufstauen gebaut, die Bogen-Fundamente konnte man also problemlos im Trockenen ausheben. Und hat entsprechend kurze Bögen gebaut, ausser eben dort, wo die Aare durch floss.» Konstruktiv stuft Schnell die beiden Ersatzbrücken – die alte Chappelenbrücke stand etwas flussaufwärts, etwa auf Höhe des heutigen Stägmattstegs – als klassisch ein, massiv mit viel Materialeinsatz. Anders die wenige Jahre zuvor erstellte Halenbrücke, dort wo die allmählich zäher fliessende Aare den Wohlensee gewissermassen ankündigt: «Das ist eine raffinierte Konstruktion, materialsparend. Mit einem weiten Bogen, die Fahrbahn zusätzlich getragen durch schlanke Stäbe, die sich auf diesem Bogen abstützen.»
Eine Mauer und ein Haus versperren der Aare den Weg
Eine Bronze-Büste unterhalb des Stauwehrs erinnert an Gabriel Narutowicz. Der in Russland und der Schweiz ausgebildete polnische Professor verantwortete von 1917 bis 1920 die Konstruktion der Talsperre Niederruntigen, Gemeinde Mühleberg. Danach kehrte der Ingenieur in seine Heimat zurück, ging in die Politik und wurde 1922 zum Präsidenten Polens gewählt.
Lediglich fünf Tage im Amt, wurde Narutowicz ermordet. Die Konstruktion von Mauer und Maschinenhaus hält mit 245 m Länge und max. 19 m Höhe mit den spektakulären Wasserkraft-Bauten in den Alpen nicht mit. Das genügt, einen gut 10 km langen See aufzustauen. 6 Francis- und eine Kaplan-Turbine produzieren max. 45 MW, was für 30'000 Haushalte reicht.
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Autowissen . . . Das EU-Parlament hat das Ende von Verbrennungsmotoren in neuen Personenwagen und leichten Transportern (bis 3,5 t) beschlossen. Schliessen sich die Länder an (Widerstand gibt es u.a. aus Deutschland), hätten in Europa auch synthetische Treibstoffe im Strassenverkehr kaum eine Zukunft.
Die Zahl
Autokino Thun: Für Familien nun auch frühe Vorstellungen Am 9. Juli geht es los mit der 10. Austragung des Autokinos Thun. Cédric Marthaler, Gründungsmitglied und Präsident des Vereins autokinos.ch, freut sich auf Doppelvorführungen an neuem Standort. Touring: Chic ist natürlich AutokinoGenuss im Cabrio. Macht es auch in einem «normalen» Auto Sinn? Cédric Marthaler: Das macht auf jeden Fall auch mit Blick durch die saubere Windschutzscheibe Spass, die wenigsten Zuschauer haben ein Cabrio… Ausserdem
hat man den Ton mit dem UKW-Anschluss in den Autolautsprechern. Wer ein Auto ohne FM-Empfänger hat, nimmt einen Radio mit. Ihr seid neu in der Thun Expo zu Gast. Wir mussten schon mehrmals umziehen. Es ist schwierig, ein genügend grosses Gelände längere Zeit zu mieten. Wir sind jetzt in einer offenen Expo-Halle, die wir für eine erste Aufführung um 18.30 Uhr verdunkeln können. Um diese Zeit dürfte unser Autokino vermehrt auch Familien anziehen. Der zweite Film läuft wie gewohnt ab der Dämmerung. Wie viele Autos finden denn Platz? 60 bis 70 dürften es sein. Wir packen locker, der freien Sicht wegen. Das Platzieren kann ganz schön knifflig sein, mir kommt es jeweils wie 3-D-Tetris vor… Alles weitere: www.autokinos.ch
1000 Brücken umfasst das Netz der Berner Kantonsstrassen. Dagegen nehmen sich die 155 Lichtsignalanlagen bescheiden aus – die meisten Ampeln stehen an Gemeindestrassen.
Das Zitat Man kann nicht Milliarden in Gigafactories investieren und gleichzeitig die Produktionslinien für Verbrennungsmotoren bis 2045 beibehalten. Jean-Philippe Imparato, CEO von Alfa-Romeo, erteilt einer Doppelstrategie Elektro- und Verbrennungsmotor eine Absage. Alfa will ab 2027 nur noch E-Autos bauen.
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Park+Rail der SBB klappt nur noch bargeldlos Die SBB bauen in den kommenden Monaten alle Parkuhren ab. Bezahlt werden kann dann nur noch bargeldlos. Das funktioniert über eine Handy-App, online am Computer zuhause oder am Billettautomaten an den Bahnhöfen. Interessanterweise haben nicht die SBB den Abbau der Münzautomaten kommuniziert, es waren die Medien, die das Thema aufgriffen. Kunden hatten sich gemeldet, die am Bahnhof erfolglos die Parkuhr suchten. Am geschmeidigsten funktioniert die Bezahlung neu über eine App auf dem Smartphone. Natürlich bietet die SBB eine solche Anwendung. Doch man kann
auch kostenlose App TCS Park & Pay einsetzen, die unter diesem Begriff auf Google Play oder Apple Store zu finden ist. Der Vorteil: Stellt man fest, dass es mit der Rückkehr etwas später wird, kann man aus der Ferne nachzahlen. Es gibt weitere Zahlungs möglichkeiten. Am Parkautomaten kontaktlos mit dem SwissPass, am Schalter (so vorhanden), am Billettautomaten oder schon von zuhause am Computer. Die Varianten Billettautomat oder online haben allerdings den Nachteil, dass nur Tageskarten gelöst werden können. Stundenweises Parkieren hingegen ist nicht möglich. dan
REGION BERN-MITTELLAND | SEKTION BERN
«Emmentalwärts»: Verkehrssanierung Burgdorf bis Hasle
Ein Meilenstein fürs Emmental Der Grosse Rat befürwortet den Ausbau der Verkehrsverbindung aus dem und ins Emmental. Die Gegnerschaft will nicht «mehr Strassen», bleibt bei den Alternativen aber vage. Eine Volksabstimmung ist wahrscheinlich. Projekt-Visualisierung des Kreisels Oberburg-Nord mit Zufahrt zum neuen Oberburg-Tunnel.
insgesamt 19 aufeinander abgestimmten Massnahmen.» Dazu gehöre auch eine konsequente Bevorzugung des Busverkehrs zugunsten eines besser funktionierenden öffentlichen Verkehrs.
Bild: BVD
9 Minuten – immerhin
82 Stimmende im Grossen Rat befürworteten den Kredit von 313,87 Millionen Franken für die Verkehrssanierung Lyssach-Burgdorf-Oberburg-Hasle, 62 wandten sich dagegen. Eine Mehrheit von SVP, FDP und der Mitte entschied sich dafür, die Transit-Verkehrsprobleme in Burgdorf und fürs Emmental mit neuen Bahnunterführungen in der Emme-Stadt und Umfahrungen in Oberburg und Hasle zu lösen. Viel, gar zu viel Geld seien diese über 300 Mio. Franken – 424,4 Millionen, wenn man die Gesamtkosten inklusive Beiträge des Bundes und schon eingesetzter Mittel einrechnet – lautete ein Argument der Gegnerschaft von Links und Grün. Allerdings: Es geht um ein ganzes Bündel von Massnahmen und im Fall von Oberburg um einen Tunnel – mangels Alternativen.
Etappierung? Vor der Schlussabstimmung über den Kantons-Kredit hatte die Ratsmehrheit
bereits einen Rückweisungsantrag von Links-Grün abgelehnt, der vorsah, vorerst nur die Massnahmen in Burgdorf zu realisieren und zu schauen, wie das herauskomme. Das war selbst dem Burgdorfer GLP-Vertreter Michael Ritter nicht geheuer, das Resultat sei absehbar: «Dann werden Oberburg und Hasle noch stärker belastet.» Ähnlich wie in der Debatte über die Umfahrung Aarwangen (Bericht auf Seite Region Oberaargau) ging es um grundsätzlich andere Philosophien. Die bürgerliche Seite argumentierte mit den Vorteilen für Wirtschaft und Bevölkerung des Emmentals und wies auf die heute längst unhaltbaren Zustände hin. Für Private wie für Transporteure, die regelmässig unnötig Zeit verlieren ebenso wie für Anwohner oder auch Velofahrende, die sich gegen eine Blechlawine behaupten müssen. Das Projekt sei, wie es Kommissionssprecher Jürg Röthlisberger erklärte, «das Resultat eines langen Prozesses mit
SP-Sprecherin Kornelia Hässig interessierte dies weniger als der generelle Umstand, dass eine Verbesserung im Strassennetz unweigerlich zu noch mehr Verkehr führe, was wiederum mit dem Klimaziel in der Kantonsverfassung nicht vereinbar sei. Ausserdem sei das Kosten-Nutzenverhältnis des Projektes von «unbeschreiblichen 424 Millionen» sehr ungünstig. Dies «für nur 9 Minuten Zeitgewinn» auf dieser Achse. Hässig erwähnte allerdings nicht, dass es neun Minuten (ein Durchschnittswert) für rund 20'000 Fahrzeuge wären. Täglich.
Abstimmung Die Kosten, die für Infrastrukturprojekte üblicherweise gefühlt sehr hoch sind, allgemeine Fragen zur Verkehrsphilosophie der Zukunft – mit einer Autoflotte, die allmählich dekarbonisiert und damit umweltfreundlicher wird – und wohl auch eine allfällige Grundwassergefährdung im Raum Oberburg werden aller Voraussicht nach Argumente auch in einem Abstimmungskampf werden. Denn der Kredit für «Emmentalwärts» untersteht dem fakultativen Finanzreferendum, welches bereits angekündigt ist. dan Juli/August 2022
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SEKTION BERN | REGION BERNER OBERLAND
Umbau und Verkehrsversuch am Maulbeerkreisel
Foto: dan
Ein Umbau des unfallträchtigen Maulbeerkreisels soll die Sicherheit, besonders der Velofahrenden, erhöhen. Einige Massnahmen sind als Versuch angelegt.
Der Maulbeerplatz ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt Thun. In der Vergangenheit wurden immer wieder neue Varianten der Verkehrsführung und -regelung installiert. So wurde der Verkehr etwa durch Polizisten oder mittels Ampeln geregelt. Seit einigen Jahren geht es aber rund: auf dem Maulbeerkreisel. Der Maulbeerplatz ist der unfall trächtigste Knoten in Thun. Die als Kreisverkehr ausgestaltete Kreuzung überschreitet seit Jahren den normierten Grenzwert zum Unfallschwerpunkt und rangiert unter den unfallträchtigsten Knoten im Kanton Bern, ja sogar in der Schweiz. Auffällig ist insbesondere die grosse Anzahl an Velounfällen. Eine von der Stadt Thun in Auftrag gegebene Studie kam zum Schluss, dass der jetzige Kreisel Schwachstellen aufweist. Die zweispurigen Einfahrten wurden als wesentliche Mängel eruiert. Sie führen zu einer Gefährdung für Velofahrende und zu Nachteilen für Linienbusse ohne Vortrittberechtigung gegenüber dem motorisierten Individual verkehr. Auch die überbreite Kreiselfahrbahn ist gefährlich. Weitere sicherheitsrelevante Mängel sind unter anderem 82
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geringe Sichtweiten, ungeeignete Einund Ausfahrtsbreiten und zu kleine Winkel zwischen den Strassen. Um diese Schwachstellen zu eliminieren und die Verkehrssicherheit auf dem Maulbeerkreisel zu erhöhen, realisiert die Stadt Thun nun im Juni/Juli Sofortmassnahmen (die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Übersichtskarte). • Ein überfahrbarer Innenring macht die Kreiselfahrbahn schmaler. So soll die Geschwindigkeit im Kreisel gesenkt und damit der Verkehrsfluss verstetigt werden. Gleichzeitig wird die Situation für die Verkehrsteilnehmenden übersichtlicher und das Einbiegen einfacher. Zudem wird die Kreisel einfahrt aus der Frutigenstrasse erleichtert werden. Der Innenring ist für den Schwerverkehr überfahrbar (5). • Die Strassenlampe bei der Frutigenstrasse und die Veloparkplätze vor der Stadtbibliothek werden versetzt. So soll die Sicht auf vortrittsberechtigte Fahrzeuge verbessert werden (4, 8). • Die zweispurige Zufahrt in der Aarestrasse (Bustreifen und MIV-Fahrstreifen) wird auf einen Fahrstreifen reduziert (2, 3). Um Verlustzeiten für Linienbusse und Komforteinbussen für
Der Maulbeerkreisel, bisher ein Knotenpunkt mit Konfliktpotenzial.
den Veloverkehr zu minimieren, soll die Massnahme als Verkehrsversuch ausgeführt werden. Vor einer definitiven Umsetzung erfolgt eine Wirkungskontrolle. Anschliessend wird nötigenfalls justiert oder auf die Massnahme verzichtet. • Die Fahrbahn wird bei der Ausfahrt in Richtung Freienhofgasse und vor der Stadtbibliothek verengt. Diese Schleppflächen können vom Schwerverkehr überfahren werden (7, 9). • Belagsreparaturen von Stolperfallen und Unebenheiten in der Fahrbahn. Die Arbeiten konnten weitestgehend unter Verkehr ausgeführt werden. Einzig der Belagsersatz bedingte Ende Juni eine Vollsperrung des Kreisels. Die Kosten für die Sofortmassnahmen, den Verkehrsversuch sowie die Wirkungskontrollen belaufen sich auf ca. Fr. 345 000. Wichtig ist, dass die Sofortmassnahmen die Leistungsfähigkeit des Kreisels nicht beeinträchtigen sollen – und nach Ansicht des TCS auch nicht dürfen. em
REGION OBERAARGAU | SEKTION BERN
Kantonsparlament gibt grünes Licht für Umfahrung Aarwangen
Mit einer neuen Umfahrungsstrasse soll Aarwangen vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Für die Verkehrssanierung bewilligte der Grosse Rat anfangs Juni mit 81 zu 64 Stimmen einen Kredit von 98 Mio. Franken. Die Grünen kündigten das Referendum an. Einig waren sich Befürworter und Gegner in der Debatte des Kantonsparlaments darüber, dass die Verkehrssituation in Aarwangen unzumutbar ist. Durch den Ortskern zwängen sich zu Spitzenzeiten 1500 Fahrzeuge pro Stunde – darunter viele Lastwagen. Darüber, wie diesem Zustand Abhilfe geschaffen werden kann, gehen die Meinungen allerdings auseinander. Für die meisten Vertreter der SP, der Grünen, der Grünliberalen und der EVP ist es mit Sicherheit nicht der Bau der geplanten 3,6 Kilometer langen Umfahrungsstrasse. Sie sehen darin einen Rückschritt in der Klimapolitik und wollten das Projekt an die Regierung zurückweisen – unter anderem mit der Auflage, die Vereinbarkeit mit dem Klimaschutzartikel in der Kantonsverfassung zu prüfen. Die Rückweisungsanträge wurden allesamt abgewiesen.
Handlungsbedarf «jetzt» SVP, FDP, Die Mitte und EDU dagegen fanden, es sei an der Zeit zu handeln. Die Strasse fehle seit langem, die Situation in Aarwangen sei unzumutbar, und eine
Lösung brauche es jetzt, hielt der Langenthaler Stadtpräsident und Sprecher der Bau- und Planungskommission, Reto Müller (SP) fest. Müller ist einer der wenigen SP-Vertreter, der sich für die Umfahrung ausspricht. Gemäss Baudirektor Christoph Neuhaus (SVP) führten weitere Abklärungen nur zu Verzögerungen, gefährdeten zugesicherte Bundesgelder und lösten die Verkehrsprobleme nicht. In weiteren Voten wurde auf den Rückhalt in der Bevölkerung verwiesen; darauf, dass das Projekt in einem breiten Prozess entwickelt worden sei, und darauf, dass das Berner Stimmvolk im Mai 2017 den Projektierungskredit von 6,6 Mio. Franken deutlich bewilligt hatte. Insgesamt kosten die Verkehrsmass nahmen in Aarwangen 194 Mio. Franken. Der Kostenanteil des Kantons am Projekt beträgt 105 Mio. Franken. Nach Abzug des Projektierungskredits musste der Grosse Rat über einen Kredit von noch 98 Mio. Franken befinden, der schliesslich mit 81 zu 64 Stimmen genehmigt wurde. Ein Entscheid, den auch der TCS Oberaargau begrüsst. Der TCS stehe
Die geplante Umfahrungsstrasse führt über eine neue Aarebrücke und durch einen Tunnel (unten). (Visualisierung: zvg)
gemäss Landesteil-Präsident Samuel Gruner vorbehaltlos hinter dem Projekt. Es gebe keine Alternative, welche die Verkehrsproblematik Aarwangen, aber auch die Anbindung der Agglomeration Langenthal an die Autobahn in anderer Form sinnvoll lösen würde.
Referendum Nach dem Ja des Grossen Rates wird voraussichtlich das Stimmvolk das demokratisch letzte Wort haben. Noch im Ratssaal kündigten die Grünen an, das Referendum zu ergreifen. Hängig sind zudem Beschwerden von Umwelt verbänden sowie von betroffenen Landwirten, die bis vor Bundesgericht gezogen werden dürften, was noch mehrere Jahre dauern könnte. Für den Handels- und Industrieverein des Kantons Bern sowie den Berner Gewerbeverband ist dagegen klar, dass es nach dem Ja des Parlaments diesen demokratischen Entscheid umso mehr zu respektieren und umzusetzen gilt. «Eine konsequente Lösung der Verkehrs problematik mit der angestrebten Umfahrung ist auch für den export starken Wirtschaftsstandort Oberaargau von zentraler Bedeutung und sichert die rund 20’000 Arbeitsplätze in der Region». Und weiter teilten die Wirtschaftsverbände mit, dass sie sich im Falle eines Referendums auch dieses Mal an vorderster Front für ein Ja zur Verkehrssanierung Aarwangen engagieren werden. mmh Juli/August 2022
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SEKTION BERN | REGION EMMENTAL
1. bis 4. August 2022
Lac de Champex – Grand St-Bernard Fitness dank bereitstehendem Reisebus abkürzen lassen. Wir wandern unter anderem vom Grand St-Bernard über den Passübergang «Fenêtre de Ferret» zur Hochebene mit ihren kristallklaren Bergseen Lacs de Fenêtre, umgeben von einer grandiosen Bergkulisse. Danach geht es hinunter ins wildromantische Val Ferret. Auch die Rundwanderung ins pittoreske Val d’Arpette wird zum einzigartigen Naturerlebnis. Preis pro Person CHF 640.– Einzelzimmerzuschlag CHF 150.– Fragen Sie nach dem ausführlichen Programm!
Vorankündigung Tagesausflug nach Jaun
Die Täler südlich von Martigny verwöhnen Naturliebhaber und Wanderer mit Ruhe und Ursprünglichkeit. Wir gastieren in Champex-Lac. Von dort lassen sich abwechslungsreiche Spazierwege rund um den See und an der Suone entde-
cken. Ein Sessellift führt auf La Breya, den Aussichtsberg von Champex. Wunderfitzige lernen Neues im Botanischen Alpengarten. Natürlich stehen Wanderungen auf dem Programm, die sich je nach Lust und
Samstag, 13. August 2022
Mittwoch, 20. Juli 2022
Furka
Obermatt am Vierwaldstättersee
Nostalgische Dampfbahnfahrt über die Furka-Bergstrecke von Oberwald nach Realp. Verbunden mit einer schönen Carreise via Thuner- und Brienzersee über den Grimselpass ins Goms. Rückreise ab Realp, über Andermatt und Sustenpass zurück ins Emmental. Abfahrt: 08.15 ab Langnau, 09.00 ab Oberdiessbach, mit verschiedenen Zusteigemöglichkeiten unterwegs
Die geschichtsträchtige «Obermatt» liegt direkt gegenüber von Weggis am schönen Vierwaldstättersee. Diesen lauschigen Ort erreicht man nur mit einer privaten Bootsfahrt. Dabei freut man sich über herrliche Blicke auf See und Berge. In der «Obermatt» werden wir feine Hausmannskost und geruhsame Zeit auf der wunderschönen Terrasse am plätschernden Wasser geniessen.
Preis pro Person: CHF 120.— Carfahrt mit Begleitung, Mittagessen auf der Grimsel Furka-Dampfbahnfahrt 2. Klasse
Start 8.15 in Oberdiessbach und 8.45 in Langnau. Rückkehr ins Emmental etwa 18.00 bis 18.30. Auf der Rückfahrt bleibt Zeit für einen Stadtbummel in Luzern.
Donnerstag, 25. August Abstecher nach Jaun und Abländschen mit Wandermöglichkeit rund um die Gastlosen.
Preis pro Person CHF 95.— Car- und Schifffahrt mit Begleitung
Auskünfte und Anmeldungen an: TCS-Emmental, Mo–Fr, 9–12 und 13–17 h, 034 402 52 73, theresegerber@bluewin.ch alle Infos online: tcsbe.ch
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LANDESTEIL SEELAND | SEKTION BERN
Tagesausflug
Flyer-Werk Huttwil Freitag, 16. September 2022
Nach einer entspannten Reise mit dem Car werden wir in Huttwil das FLYERWerk besichtigen. Anschliessend machen wir eine 1,5 Stunden dauernde Tour mit den Elektrovelos und werden auf einem
Bauernhof ein traditionelles Menu aus Schweizer Küche geniessen. Danach fahren wir mit dem FLYER rund eine Stunde zurück nach Huttwil. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Car nach Lyss.
Wir freuen uns, mit Ihnen einen erlebnisreichen und schönen Tag zu verbringen! TCS Sektion Bern, Landesteil Bern-Seeland
Programm / Eckdaten: • 07:45 Uhr Treffpunkt in Lyss, Bahnhof SBB (Bushaltestelle) • 08:00 Uhr Abfahrt mit Reisecar in Richtung Huttwil • 09.30 Uhr Begrüssung im FLYERWerk mit Kaffee & Gipfeli • 11.00 Uhr FLYER-Tour • 12.30 Uhr Mittagessen auf dem Bauernhof • 14.00 Uhr Flyer-Tour • 15.00 Uhr Rückkehr nach Huttwil • Ca. 16.30 Uhr Ankunft Bahnhof Lyss • Ausflug findet bei jeder Witterung statt; den Bedingungen entsprechende Kleidung mitnehmen (Ersatzkleider) • Kosten: CHF 50.– pro Person (inkl. Reise, Führung und Verpflegung); wird im Car eingezogen. • Versicherung ist Sache der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldungen bitte bis spätestens 31. August 2022, unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, Telefon- und Mitgliednummer, Anzahl Personen. Hansjörg Schmid, hschmid@cot.ch, (Präsident, TCS Sektion Bern, Landesteil Bern-Seeland). Pro TCS-Mitglied ist eine Begleitperson erlaubt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt; bei Überbuchung entscheidet das Los. Juli/August 2022
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SEKTION BERN
SENIOREN-FAHRKURS
KINDER-VELOKURSE
FAHRFITNESS-CHECK
BERNER OBERLAND DEFIBRILLATOR
Aktion 2 für 1
Der TCS Senioren-Fahrkurs besteht aus einem Praxis- und einem Theorieteil. Er bringt Sie auf den aktuellen Stand zum Thema Strassenverkehr. Kernstück des Kurses ist eine 45-minütige begleitete Fahrt im eigenen Auto. Danach besprechen die Instruktoren mit jedem Kursteilnehmenden ihre Eindrücke und füllen eine Beurteilung aus. Diese ist vertraulich und hat keine Konsequenzen für die Fahrberechtigung. Nächste Kurse Ittigen: Mi, 17. August 2022 Di, 6. September 2022 VM Thun-Allmendingen: Do, 25. August 2022 Langenthal Do, 13. Oktober 2022 Do, 27. Oktober 2022 VM
Der Kinder-Velokurs 1 richtet sich an den Nachwuchs im Alter von 6 bis 9 Jahren. Entsprechend baut der Inhalt des dreistündigen Kurses auf das Wissen auf, welches im Verkehrsunterricht an Schulen vermittelt wird. Im Kurs auf abgesperrten Gelände und in Begleitung der Eltern vermitteln unsere Instruktorinnen und Instruktoren den Kindern das sichere Handling ihres Fahrrades. Ausserdem frischen wir Grundregeln zum Verhalten im Verkehr auf. Der Kinder-Velokurs 2 ist für den Nachwuchs von 10 bis ca. 14 Jahren konzipiert. Die Übungen sind kniffliger, die Anwesenheit der Eltern ist nicht notwendig. Ausserdem findet ein Teil des gut betreuten Kurses auf (wenig befahrenen) Strassen statt.
Nach einer Standortbestimmung des theoretischen und praktischen Wissens folgt die Feedback-Fahrt mit Route nach Teilnehmer-Bedürfnis. Die individuelle Rückmeldung enthält Tipps für das künftige Verhalten im Strassenverkehr. Nächste Kurse Mittwoch, 24. August 2022 8.15–12 oder 13.15–17 Uhr
Nächster Kurs Mi, 9. November 2022 18.30–21.30 Uhr Kursort TCS TZ Thun-Allmendingen
Kursort TCS TZ Ittigen Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
Defibrillatoren retten Leben. Im Notfall muss man sich aber trauen, sie auch einzusetzen. Der Kurs zum richtigen Einsatz des «Defi» bei Herzstillstand vermittelt dazu die nötigen Kenntnisse.
CHF 90.– CHF 170.–
E-BIKE-KURS
Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
BERNER OBERLAND TUNNELSICHERHEIT
für G ratis TC S der Mitglie
Nächste Kurse Kirchberg: Mi, 19. Oktober 2022 NM Langnau: Do, 1. September 2022 Interlaken: Mi, 26. Oktober 2022
Kursort TZ Thun-Allmendingen Sa, 17. September 2022 Kurs 1: 9–12 Uhr, 13–16 Uhr Kurs 2: 13–16 Uhr
Lyss: Mi, 31. August 2022 VM Mo, 31. Oktober 2022 NM
Kursort TZ Ittigen Sa, 24. September 2022 Kurs 1: 9–12 Uhr, 13–16 Uhr Kurs 2: 13–16 Uhr
Kurszeiten Vormittag: 8.15–12 Uhr Nachmittag: 13.15–17 Uhr
Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
CHF 90.– CHF 170.–
CHF 30.– CHF 60.–
Sicher unterwegs auf zwei Rädern: Am halbtägigen Kurs werden Vorschriften, gesetzliche Rahmenbedingungen und Betriebssicherheit thematisiert. Anschliessend absolvieren Sie einen Geschicklichkeitsparcours, bevor Sie unter der Anleitung eines Instruktors dem E-Bike die Sporen geben. Nächster Kurs Sa, 3. September 2022 8.15–12 oder 13.15–17 Uhr Kursort TCS TZ Ittigen Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
Selten, zum Glück, aber doch immer wieder, geschehen Unfälle in Autobahntunneln. Dabei ist oft falsches Verhalten von Verkehrsteilnehmern die Hauptursache für Tote und Verletzte. In einem Kurs im Leissigentunnel erfahren wir, was im Falle des Unfalles zu tun ist, und wie er im Idealfall ganz vermieden wird. Nächster Kurs Sa, 15. Oktober 2022 09–12 Uhr 13–16 Uhr (ev. Zusatztermin) Kursort/Treffpunkt Leissigen, Parkplatz Schulhaus
CHF 70.– CHF 120.–
Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
Anmeldung, weitere Kurse: sektionbe@tcs.ch | Telefon 031 356 34 56 | tcsbe.ch Eco-Drive, Nothilfe und E-Cargo-Bike werden ausschliesslich für Gruppen angeboten. Es gelten die AGB für Kurse der TCS Sektion Bern.
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CHF 30.– CHF 60.–
gratis CHF 30.–
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AUTO-CHECK
AUTO-TECHNIK
Der Kurs für alle Autolenkerinnen und -lenker, die ihr Auto selbst pflegen und in Schuss halten wollen. An diesem Abendkurs lernen Sie ihr Auto besser kennen und unsere Experten zeigen Ihnen, wie sie Pannen verhindern können.
An zwei Kursabenden erläutern Ihnen unsere Experten die Details eines Autos. Thematisiert werden unter anderem die diversen Baugruppen: Motor, Getriebe, Fahrwerk, Bremsen. Ausserdem erhalten Sie Tipps zu Unterhalt und Pflege Ihres Fahrzeugs.
Nächste Kurse Mo, 29. August 2022 18–21 Uhr
Nächste Kurse Mo, 5. und 12. September 2022 jeweils 18–21 Uhr
Kursort TCS Technisches Zentrum Ittigen
Kursort TCS Technisches Zentrum Ittigen
Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
CHF 30.– CHF 60.–
CHF 50.– CHF 100.–
BLS AED KOMPAKT
BLS AED KOMPLETT
Ideale Repetition der lebensrettenden Sofortmassnahmen in zwei Stunden, inkl. Zertifikat mit SRC-Gütesiegel (Gültigkeit 2 Jahre) nach neustem internationalem Konsensus für Reanimation (CoSTR). Dieser Kurs vermittelt grundlegende Fertigkeiten in erster Hilfe wie • Alarmierung • Herzdruckmassage • Beatmung • Anwendung AED • Bewusstlosen-Lagerung Auch als Kurs für Unternehmen.
Ideal als Vorbereitung für eine längere Reise oder zum Auffrischen des bestehenden Nothilfe-Wissens. Ebenso für Helfer mit Versorgungsauftrag, wie Erste-HilfeVerantwortliche in Unternehmen, Gesundheitspersonal, Firstresponder. Dieser Kurs vermittelt grundlegende Fertigkeiten in erster Hilfe wie • Alarmierung • Herzdruckmassage • Beatmung • Anwendung AED • Bewusstlosen-Lagerung Auch als Kurs für Unternehmen.
TCS CAMPING CLUB BERN
Herbsttreffen Krattigen 16.09.2022 bis 18.09.2022 Das Herbsttreffen 2022 findet auf dem Campingplatz Stuhlegg in Krattigen statt. Das genaue Programm wird Ihnen nach Ende der Einzahlungsfrist per Email zugestellt. Teilnahmegebühren: Pro Einheit (2 Erw.) CHF 65.– Pro Einheit (1 Erw.) CHF 50.– zus. erwachsene Personen CHF 40.– Kinder 0-16 Jahre und Hunde gratis. Diese Preise gelten für zwei Übernachtungen, d.h. von Freitag bis Sonntag. Anmeldungen bei: Reto Eberhart, 076 437 99 89, E-Mail: reto.eberhart@tcs-ccb.ch Anmeldeschluss 15.08.2022. Der Betrag muss bis am 15.08.2022 auf unser Konto TCS Camping Club Bern, Veranstaltungen 3000 Bern, 30-453847-5 einbezahlt werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 23 Einheiten beschränkt.
Mehr Infos: www.tcs-ccb.ch
Nächste Kurse Mo, 8. August 2022, 18.30–20.30 Uhr Di, 13. September 2022, 17.30–19.30 Uhr
Nächste Kurse Mi, 31. August 2022, 17.30–21.45 Uhr Do, 22. September 2022, 17.30–21.45 Uhr
Kursort TCS Technisches Zentrum Ittigen
Kursort TCS Technisches Zentrum Ittigen
Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
Kosten TCS-Mitglieder Normalpreis
CHF 90.– CHF 130.–
CHF 170.– CHF 220.–
Juli/August 2022
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touring
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SEKTION BERN | FAHRZEUGKONTROLLEN
TCS MFK-Vortest Lassen Sie sich von unseren TCS-Experten beraten, damit Sie wissen, welche Mängel für das Bestehen der amtlichen Motorfahrzeugkontrolle (MFK) behoben werden müssen. Dauer: 1 Stunde Mehr Informationen Telefon 031 356 34 56 sektionbe@tcs.ch tcsbe.ch
Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.–
Technische Zentren TCS Ittigen und Thun-Allmendingen
Fahrzeugkontrollen Tests für Autos (keine Reparaturen oder Einstellarbeiten) TCS Garantieablauf-Test (Dauer 1½ Std.) Beleuchtung, Batterie, Bereifung, Bremsen, Radlauf, Kraftübertragung, Lenkung, Stossdämpfer, Abgas etc. Normalpreis CHF 240.– TCS-Mitglieder CHF 120.– TCS Occasions-Test (Dauer 1½ Std.) Abgas, Auspuffanlage, Tacho, Beleuchtung, Batterie, Bereifung, Bremsen, Radlauf, Kraftübertragung, Lenkung, Stossdämpfer Normalpreis CHF 240.– TCS-Mitglieder CHF 120.– TCS Caravan Gas Control (Dauer 1 Std.) Normalpreis CHF 130.– TCS-Mitglieder CHF 110.– TCS MFK-Vortest (Dauer 1 Std.) Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.– Fahrzeugbewertung (Dauer ½ Std.) Normalpreis CHF 35.– TCS-Mitglieder CHF 20 – Abgaswartung (Dauer 1 Std.) Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.–
Motordiagnose (Dauer 1¾ Std.) Abgas, Drehzahl, Motorleistung*, Ladeeinrichtung, Batterie, Anlasser, Tacho, Tourenzähler, Fehlerspeicher Normalpreis CHF 280.– TCS-Mitglieder CHF 140.– Motorleistungstest auf Rolle* (Dauer ¾ Std.) Normalpreis CHF 180.– TCS-Mitglieder CHF 90.– Fahrwerkdiagnose (Dauer 1½ Std.) Aufhängungen, Stossdämpfer, Lenkgeometrie vorne und hinten, Chassis, Unterboden, Lenkorganspiel, Reifen Normalpreis CHF 240.– TCS-Mitglieder CHF 120.– Volldiagnose (Dauer 3½ Std.) TCS Occasions-Test, Motordiagnose*, Fahrwerkdiagnose Normalpreis CHF 490.– TCS-Mitglieder CHF 245.– TCS Ferien-Test (Dauer ¾ Std.) Normalpreis CHF 90.– TCS-Mitglieder CHF 60.–
TCS Winter-Test (Dauer ½ Std.) Normalpreis CHF 60.– TCS-Mitglieder CHF 40.– Tachotest (Dauer ¼ Std.) Normalpreis TCS-Mitglieder
CHF 80.– CHF 40.–
Bremstest (Dauer ½ Std.) Messung auf Rolle, Flüssigkeit, Beläge, Scheiben Normalpreis CHF 80.– TCS-Mitglieder CHF 40.– Stossdämpfertest (Dauer ¼ Std.) Normalpreis CHF 40.– TCS-Mitglieder CHF 20.– Tempo-100-Plakette (Dauer 1 Std.) für Anhänger und Wohnwagen Normalpreis CHF 245.– TCS-Mitglieder CHF 170.– TCS-Camping-Mitglieder CHF 135.– Kontrollen nach Absprache pro Stunde Zeitaufwand inkl. Benützung der Kontrollgeräte Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.– * Motorleistungstest nur im TZ Ittigen
Tests für Motorräder & Roller (keine Reparaturen oder Einstellarbeiten) TCS MFK-Vortest (Dauer 1 Std.) Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.–
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touring
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Juli/August 2022
Moto-Occasions-Test* (Dauer 1½ Std.) Abgas, Auspuffanlage, Bereifung, Bremsen, Tacho, Beleuchtung, Batterie, Kraftübertragung, Lenkung, Rahmen, Rost, Probefahrt Normalpreis CHF 240.– Mitglieder CHF 120.–
Motorleistungstest auf Rolle* (Dauer 1 Std.) Normalpreis CHF 180.– Mitglieder CHF 90.– * können nur im TZ Ittigen durchgeführt werden
MFK | SEKTION BERN
Amtliche Fahrzeugprüfung (MFK) alle 5 Jahre 3 Jahre 2 Jahre
Melden Sie Ihr Fahrzeug beim TCS an, sobald die Prüfung fällig ist oder Sie das kantonale Aufgebot erhalten.
1. Inverkehrssetzung
1. MFK
2. MFK
weitere MFK
CHF 30.– nur für TCS-Mitglieder Vom Strassenverkehrsamt des Kantons Bern anerkannte Kontrollen für: – eingelöste Personenwagen und Motorräder – eingelöst auf ein TCS-Mitglied
TCS-Fahrzeugprüfungen im Kanton Bern Technisches Zentrum TCS Ittigen Montag bis Freitagmittag Technisches Zentrum TCS Thun-Allmendingen Dienstag bis Freitagmittag
Ausgeschlossen sind Fahrzeuge – mit Tages- oder Zollschildern – mit Händlerschildern, wenn der Fahrzeugausweis annulliert ist oder die Kontrollschilder hinterlegt sind – mit Spikesreifen – die jährlich oder infolge eines Polizeirapportes geprüft werden müssen – Kleinbusse, leichte Motorwagen (Camper), Wohnwagen, Anhänger, Lieferwagen usw.
Prüfbahn Langenthal (nur PW) Nächste Prüftage: 22. Juli 2022 9. und 26. August 2022 Prüfbahn Langnau i.E. Nächste Prüftage: 20. Juli 2022 17. und 19. August 2022 Technisches Zentrum TCS Biel Montag bis Freitag (Anmeldung TZ Biel, 032 341 41 76)
Prüfpflichtige Abänderungen (z.B. Felgen, Tieferlegung, Veteranen eintrag) müssen erstmalig beim kantonalen Verkehrsprüfzentrum geprüft und eingetragen werden.
Standorte in anderen Kantonen finden Sie unter www.zentren.tcs.ch.
NEU: Termin für MFK-Anmeldung direkt online buchen unter www.tcsbe.ch –> Fahrzeugkontrollen
Talon für Terminanfrage amtliche Fahrzeugprüfung (MFK) Fahrzeughalter
TCS-Mitgliedsnummer
Name
Vorname
Adresse
PLZ/Ort
E-Mail Telefon
Jahrgang
Fahrzeug
Personenwagen
Motorrad
Fahrzeugmarke
Nummer: BE
Prüfungsdatum
Bevorzugte Prüfungsdaten
nicht mögliche Daten
Bemerkungen
Prüfungsort (bitte ankreuzen) Ittigen Thun-Allmendingen Langenthal Langnau i.E.
Einsenden an: TCS Sektion Bern, Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6 Telefon 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, sektionbe@tcs.ch
Biel/Bienne
TCS Technisches Zentrum, Lengnaustrasse 7, 2504 Biel Telefon 032 341 41 76, Fax 032 341 70 05 Juli/August 2022
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touring
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SEKTION BERN
Was macht Stephan Mösching beim TCS? Name Stephan Mösching Spitz- oder Rufname Stephan Arbeitsort Thun-Allmendingen Wohnort Steffisburg Beim TCS seit März 2001 Aufgaben, Rolle im Team Amtliche Fahrzeugprüfungen für Auto und Motorrad, unabhängige Tests für Auto Als Kind mit Modellautos, -flieger oder -schiffen gespielt? Modellautos und Seifenkisten Welches Vehikel hättest du gern, hast du aber noch nicht? Ein Camper oder ein Wohnmobil, Offroader
Lieblings-Website oder App-Favorit? ... Was muss regelmässig auf den Tisch? Verschiedene Salate Zucker in den Kaffee? Kaffee ohne Zucker Das finde ich am TCS sympathisch Arbeitsklima Traumreise? Alpen, Norden, Wandern, Motorrad, und und… Darauf freue ich mich am Freitag Ausflüge zu Fuss und Motorrad Antwort auf die ungestellte Frage… Lieblingsbeschäftigung Reisen Lebensmotto Alle so behandeln, wie ich behandelt werden möchte
Auf die Menschen kommts an Eine gute Organisation und geschmeidige Prozesse sind auch für den Touring Club Schweiz ganz wichtig. Im Kontakt mit Kundschaft und Mitgliedern sind aber die Menschen ganz zentral. Wir stellen deshalb die Mitarbeitenden der TCS Sektion Bern in einem Frage-Antwortspiel vor.
Velotour um den Wohlensee
Die grosse Seerunde Vorschlag für eine Velo-Tour rund um den Wohlensee. Aus dem neuen Tourenführer «Veloland Bern».
Es soll in Bern Ansässige geben, die gar nicht wissen, dass es den Wohlensee gibt. Das langgezogene, künstliche Gewässer im Westen Berns ist ja auch gut versteckt, jedenfalls für Menschen, die nur auf Geleisen reisen oder auf Autobahnen. Höchste Zeit, die Bildungslücke zu füllen. Das geht am besten per Velo. 90
touring
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Juli/August 2022
Es darf ein E-Bike sein, denn die von Pro Velo im neuen Velotourenführer «Veloland Bern» beschriebene Runde führt doch über immerhin 54 km, dabei meistert der oder die Velozipede 750 Höhenmeter. Dafür entdeckt man nicht nur das (Nord-) Ufer des Wohlensees, man
kreuzt auch das Bramberg-Denkmal, Städtchen und Schloss Laupen, überquert die Saane und traversiert kurz Freiburger Boden. Staumauer und Wasserkraftwerk Mühleberg, am Ende und zugleich Ursprung des Wohlensees, liegt ebenfalls am Weg. Am besten genügend Zeit einplanen, so bleibt Musse, um in der Crêperie in Laupen einzukehren, an einem der Rastplätze am Wohlensee die Beine baumeln zu lassen oder im «Bogen 17» am Wohlensee ein Menu aus der Region zu geniessen.
Buchtipp Herausgeber: Pro Velo Kanton Bern 312 Seiten, 14×21 cm, gebunden, Softcover, 235 Abbildungen ISBN 978-3-03922-100-4, 39 Franken Der Velotourenführer «VELOLAND BERN» ist in den Buchhandlungen erhältlich oder kann bestellt werden bei www.provelokantonbern.ch