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2021-02 Touring Bern

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BERN TCS-Clubinfos Sektion Bern

#2 | Februar 2021

Emmentalwärts

Barrierefrei durch Burgdorf Seite 78

Stadt Bern Offene Fragen vom Bubenbergplatz bis zur Hodlerstrasse. Seite 81

Neue Verkehrsreglen Die Rettungsgasse ist ab sofort keine Bitte, sondern Befehl! Seite 82

Seeland In Lyss sollen die «Elterntaxis» zuhause bleiben. Seite 85


SEKTION BERN

TCS Fahrzeug-Versicherungen Unverbindliche Offertanfrage

Versicherungsnehmer TCS Mitglieds-Nummer

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Nicht TCS Mitglied – bitte Angaben vervollständigen Strasse/Nr.

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Hubraum/cm3 Erste Inverkehrsetzung Katalogpreis in CHF (ohne Zubehör)

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Deckung folgender Schäden: Sachschäden an Dritten, Personenschäden an Dritten

Weitere Angaben

Deckung folgender Schäden: Diebstahl, Feuer, Elementarereignisse, Zusammenstoss mit Tieren, Marderbisse, Glasbruch, böswillige Beschädigungen

Vollständig ausgefülltes Formular senden an: • • • ••• • •• •• • •• • • • • •• • • • • ••• • •• • •• • • • • • • ••• • • • •• • • • • • ••• • • •• • • • • • • • •• • •• •• • • • • • ••• • • • • •• • •• •

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touring | Februar 2021

Deckung folgender Schäden: Kollision und Zerkratzen


SEKTION BERN

Hier finden Sie uns Sektion Bern Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch, www.tcsbe.ch Mo–Fr 8.30–12.00 | 13.00–17.00 Kontaktstelle Bern Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Mo–Fr 8.30–12.00 | 13.00–17.00 Kontaktstelle Thun-Allmendingen Zelglistrasse 8 3608 Thun-Allmendingen Di–Fr 8.30–12.00 | 13.00–17.00 Kontaktstelle Langenthal c/o Reisezentrum Aare Seeland mobil Marktgasse 13, 4901 Langenthal Mo–Fr 10.00–12.00 | 14.00–16.00 VSZ Stockental (TCS Training & Events) Tel. 058 827 15 00, stockental@tcs.ch Titelbild: Noch sind die Barrieren in Burgdorf (hier beim Spital) häufig unten. Bild: Daniel Riesen

TCS SEKTION BERN

Mobiversität – Wie es Ihnen gefällt Liebe Leserin, lieber Leser Mobiversität – noch eine neue Wortkreation im Ausnahmejahr 2020? Nun, ich habe einfach versucht, die Kernaufgabe des TCS in ein Wort zu packen. Nämlich unser Engagement für Ihre vielfältigen Mobilitätslösungen! Diversität ist in aller Munde, oft zutreffend-klar, manchmal auch als Worthülse. Diversität hat schon manches Unternehmen oder Privatbudget über Krisen hinweg gerettet. Und, buchstäblich natürlich, ist Biodiversität unverzichtbare Lebensgrundlage für Mensch, Tier und das System Natur. Auch Mobilität ist seit Jahrhunderten erstaunlich divers: • tierische Traktion gibt es seit Jahrtausenden, • erstes motorgetriebenes Fahrzeug war eine 1769 von Cugnot erbaute Zugmaschine, • 1878 wurde das erste SerienDampfauto durch Bollée in 50 Exemplaren gebaut, • 1886 stellte Benz das erste Auto mit Verbrennungsmotor vor, • erstes strassentaugliches Akku-E-Fahrzeug war 1881 ein Dreirad von Trouvé.

Die seit längerem laufende Debatte – oft ideologisch oder faktenfrei – über die sogenannt «richtige» Antriebs- und Energieform bringt uns in dieser Form nicht wirklich weiter. Mobilitätsbedürfnisse, Rahmenbedingungen, Technologien oder Kostenstrukturen entwickeln sich stetig weiter. Je nach konkreter Situation macht diese oder jene Antriebsform, Energiespeicherungstechnik oder Energieherstellung Sinn. Was heute noch nicht wirtschaftlich ist, kann morgen vielleicht den Durchbruch erzielen. Nicht alle Technologien haben sich durchgesetzt. Manche aber sind geblieben, oft in weiter entwickelter Form, und bieten, zu unser aller Nutzen, eine Vielfalt an Antriebskonzepten. Mobilitätsdiversität ist somit das Credo der Zukunft. Wir begleiten Sie begeistert auf dieser spannenden Reise, die 2021 weiter geht!

Markus Brunner Geschäftsführer TCS Sektion Bern

touring Impressum Offizielle Clubzeitung für Mitglieder der TCS Sektion Bern.

Reflex-Schuhbändel

Auflage 105 000 Exemplare Erscheinen 10 × jährlich

Sichtbar und sicher für nur CHF 4.90 für Mitglieder (Nicht-Mitglieder CHF 6.90)

Redaktion Daniel Riesen (dan), Bianca Sommer (bs) Mitwirkende Redaktoren Marc Hammel (mmh), Eduard Müller (em), Markus Nobs (man) Art Director Alban Seeger (TCS) Layout Sara Bönzli (TCS) Inserate rubmedia AG, Roger Hauser Postfach, 3001 Bern Telefon 031 380 14 97, tcs-bern@rubmedia.ch Herstellung Swissprinters AG Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Telefon 058 787 30 00 Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Zur einfacheren Verständlichkeit wird die männliche Form verwendet, was selbstverständlich alle Geschlechter einbezieht.

Erhältlich in den TCS Kontaktstellen Thun-Allmendingen und Bern kontaktstellethun@tcs.ch, kontaktstellebe@tcs.ch, 031 356 34 56

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SEKTION BERN

Illustration: BVE

Sinnbild für einen besseren Verkehrsfluss durch Burgdorf: neue Bahnunterführung beim Spital.

Verkehrfluss von Lyssach bis Hasle

Grossprojekt am Eingang zum Emmental Von Kirchberg über Burgdorf bis Hasle steht der Verkehr zu oft still. Das Projekt «Emmentalwärts», fast eine halbe Milliarde Franken teuer, soll dies dank neuer Umfahrungen und Verkehrslenkung beheben.

V

iele Wege führen ins Obere Emmental, natürlich. Die direkte Linie für Reisende aus dem nördlichen Mittelland allerdings folgt der Emme. Für Automobilisten heisst dies meist, die A1 bei Lyssach/Kirchberg zu verlassen und danach, über Burgdorf, Oberburg und Hasle Richtung Langnau zu zuckeln. Rollt es geschmeidig, ist

Kirchberg–Langnau in etwa 35 Minuten zu schaffen. Es kann aber auch mehr als eine Stunde dauern. Das «Tor zum Emmental», wie sich Burgdorf auch schon nannte, ist öfter nur einen Spaltbreit geöffnet. Am 8. Januar nun wurde eine wichtige Etappe abgeschlossen im jahrzehntealten Bemühen, das Tor ein bisschen weiter zu

machen. Bis an diesem Tag lief die Einsprachefrist für das Projekt «Emmentalwärts».

Alle sollen profitieren Der Projekt-Titel schildert genau genommen nur einen Teil des Ganzen. Denn erstens gilt die Bewegung auch in der anderen Richtung. Man soll also das

Burgdorf Buchmatt, vorher (kl. Bild oben) und in Zukunft (links). Ruhig fliessender Verkehr statt Rückstaus an der Bahnschranke, so die Vision.

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SEKTION BERN

Wie ein begradigter Fluss zieht sich die Emmentalstrasse heute durch Oberburg (oben). Ist die Umfahrung gebaut, gibt es mehr Platz für Velofahrer und Fussgänger.

Obere Emmental künftig nicht nur leichter erreichen, Langnauer, Sumiswalder oder Eggiwiler würden auch zügiger in den Rest der Schweiz gelangen. Allerdings, die Verflüssigung des Verkehrs alleine würde heutzutage nicht genügen. Deshalb verspricht «Emmentalwärts» verbesserte Lebensqualität für die Menschen in den betroffenen Ortschaften.

Grosses Projekt, aber kleiner als einst erhofft Der ganz grosse Wurf, den man sich einst erträumen durfte, ist es nicht geworden. Ein Tunnel von Lyssach bis Hasle tendierte sowieso Richtung Grössenwahnsinn, und die Westumfahrung Burgdorfs war aus Gründen des Naturschutzes chancenlos. Die politische Realität und der Zeitgeist haben das Vorhaben auf Kompromissgrösse zurecht geschliffen. Ein durchaus taugliches Kompromisswerk, mit guten Realisierungschancen, auch wenn die Finanzierung von Bundesseite noch nicht geklärt ist und der Kredit für den Kantonsanteil im bernischen Grossen Rat – gegen Ende 2022 – erst noch eine Mehrheit finden muss, damit 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Einfach war und ist es nicht Lange hat’s gedauert und nochmals ein Jahrzehnt wird es dauern, bis sich Besserung einstellt. Baudirektor Christoph Neuhaus erklärt dies so: «Die Verkehrssanierung Burgdorf – Oberburg – Hasle ist kein einfaches Projekt. Wäre es einfach, hätte der Kanton Bern die prekäre Situation auf der Kantonsstrasse im unteren Emmental längst saniert, so wie er es in

den letzten Jahrzehnten bei zahlreichen Ortsdurchfahrten z.B. Worb, Saanen, Thun gemacht hat oder aktuell gerade in Wilderswil tut. Das Emmental wartet seit Jahrzehnten auf eine Verkehrslösung, weil die Ausgangslage schwierig und eine Lösung kostspielig ist.» Was sich im Dezember/Januar nun also im Auflageverfahren befand, lässt sich in Kürze etwa so umschreiben. Umfahrung von Hasle, Untertunnelung von Oberburg, Verflüssigung in Burgdorf und Massnahmen gegen Umwegverkehr in Burgdorf und Lyssach. Von Lyssach bis ausgangs Burgdorf werden keine neuen Strassen gebaut. Eine wesentliche Verflüssigung des Verkehrs versprechen sich die Planer durch den Bau zweier Bahnunterführungen, in der Buchmatt und beim Spital Burgdorf.

und Hasle vorgesehen. Die verkehrsberuhigte und auf Tempo 30 beschränkte Hauptachse durchs Dorf wird gemäss Voraussagen noch knapp einen Drittel des heutigen Verkehrsaufkommens aufnehmen. Rund 15 000 der gut 20 000 zirkulierenden Autos würden demnach künftig den 1,1 km langen Tunnel nutzen, der zwischen Bahngeleise und Hauptstrasse verläuft. Was bleibt, ist die Einmündung des Verkehrs aus dem Krauchthal auf der Löwenkreuzung, allerdings massiv entschärft durch den reduzierten Betrieb auf der Emmentalstrasse. Die Umfahrung von Oberburg ist auch finanziell das Kernstück von «Emmentalwärts». Von den heute veranschlagten 430 Millionen Franken werden 280 Millionen in die insgesamt 1,5 km lange Umfahrung Oberburg investiert.

Burgdorfs Hauptachse ohne Barrieren

Umfahrung Hasle

Die Rückstaus an den Barrieren – sie sind heute pro Stunde bis zu 15 Minuten unten – sollen damit verschwinden. Was bleibt, respektive was sich laut Zahlen des Kantons noch leicht verstärkt, ist der Durchgangsverkehr durch Burgdorf von heute rund 19 000 auf gut 20 000 Autos täglich. Für die restlichen Nutzer des Verkehrsraums sollen sich dennoch Verbesserungen ergeben, dank mehr Bussspuren, von denen auch Velofahrer profitieren, die deshalb weniger auf die Trottoirs ausweichen, was wiederum den Fussgängerinnen zugute kommt.

Unterfahrung Oberburg Eine massive Entlastung vom Durchgangsverkehr ist hingegen für Oberburg

Einfach gelingt das Zerschneiden des Gordischen Verkehrsknotens in Hasle. Hier sorgen der Bahnübergang sowie die Verzweigung Rüegsau zu Gewühl und Nervenflattern nicht nur zu Stosszeiten. Das Dorf wird künftig südlich umfahren, das Bahntrasse unterfahren. Auch hier sollte der Dorfkern deutlich entlastet werden, das Verkehrsaufkommen soll sich halbieren. Nach Ablauf des Auflageverfahrens richtet sich das Augenmerk wieder auf die Politik respektive die Finanzierung des Grossprojekts. Während Bundesgelder aus dem Agglomerationsprogramm für die Massnahmen in Burgdorf zugesichert sind, steht der Entscheid für die (teure) Umfahrung Oberburg noch aus. Daniel Riesen Februar 2021  |  touring

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SEKTION BERN

Autowissen . . . Neulenker und Neulenkerinnen sollen künftig mit leistungsbegrenzten Autos üben. Das fordert die Aargauer SP-Nationalrätin Gabriela Suter in einer Motion. 75 PS seien genug. Der Bundesrat lehnt die PS-Begrenzung als unnütz ab, das Parlament entscheidet 2021.

Die Zahl

0 800t d e0r K0 rn anton Be

TCS-Mann im Grossen Rat Im März tritt Peter Bohnenblust, Präsident des TCS Sektion Biel/BienneSeeland, in den bernischen Grossen Rat ein. Er übernimmt den Sitz des Bieler Transportunternehmers Peter Moser, der 23 Jahre als Kantonsparlamentarier amtete. Peter Bohnenblust (Bild) ist Mitglied des Verwaltungsrats des TCS Schweiz und der Verkehrskommission des TCS Sektion Bern.

Investitionen in den öffentlichen Verkehr Der öffentliche Verkehr im Kanton Bern soll gezielt ausgebaut werden. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat für die Jahre 2022 – 2025 punktuelle Angebotsverbesserungen und einen

gib ücken im Franken d 200 Br ihre n u r m u uf aus, berland a Berner O icherheit zu s Erdbeben chen. untersu

Das Zitat Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.

Rahmenkredit von 181,5 Millionen Franken für Investitionsbeiträge an die Infrastruktur. (Mit-) finanziert sollen damit unter anderem die grösseren Projekte der Erweiterung des Tramdepots Bolligenstrasse in Bern, der Gleisersatz an der Seftigenstrasse zwischen Bern und Wabern sowie der Neubau der Luftseilbahn Stechelberg – Mürren (Projekt 20XX für die weltweit steilste Luftseilbahn der Welt, siehe Bild). Der Grosse Rat wird das Geschäft in der Frühjahrsession 2021 behandeln. In diesem Rahmen wird auch über den Angebotsbeschluss für denselben Zeitraum entschieden, der Abgeltungen an den öffentlichen Verkehr in der Höhe von jährlich rund 280 Mio. Franken vorsieht.

Das Aus für den Autobahn-Westast Biel Das Komitee «N5 – so nicht» hat sich durchgesetzt. Das Projekt zur Um- und Unterfahrung von Nidau und Biel wird es in der geplanten Form nicht geben. Der Kanton verzichtet nach breitem Bürgerprotest auf die Weiterführung der Planung. Er wird deshalb dem federführenden Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und 80

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Kommunikation (UVEK) einen entsprechenden Antrag stellen. Am Zubringer Rechtes Bielerseeufer will die Delegation festhalten. Der Kanton wird abklären, ob das Projekt ins Nationalstrassennetz aufgenommen werden kann und danach im Rahmen eines Gesamtverkehrskonzepts die Projektierungsarbeiten in Angriff nehmen.

Auch die Westast-Gegner haben Pläne, allerdings (sehr ambitiöse) bezüglich der Verbindung Neuenburg–Biel entlang des Bieler Sees. Anstelle der bisher geplanten Untertunnelung des Dorfes Twann fordern sie – zum Schutz der Rebenlandschaft – eine durchgängige unterirdische Verbindung von La Neuveville bis Biel.


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Zusammenhänge in der Verkehrsplanung In der Stadt Bern hat es diverse laufende Verkehrsprojekte. Diese werden meist unabhängig voneinander betrachtet. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Zusammenhänge.

I

n den letzten Wochen wurden in den Tagesmedien immer wieder die Pläne für eine Verkehrsreduktion rund um den Berner Hauptbahnhof bis hin zu einem autofreien Bahnhofplatz thematisiert. Denn im Rahmen des aktuellen Bahnhofumbaus soll auch die Verkehrsführung angepasst werden. Doch «Verkehrsmassnahmen Zukunft Bahnhof Bern (ZBB)» ist nicht das einzige Projekt, welches den Verkehr rund um den Bahnhof wesentlich betrifft. Vielmehr sind zwei weitere Projekte hängig, welche in die aktuelle Diskussion einbezogen werden sollten, um langfristige Auswirkungen abschätzen zu können. Eines davon ist die Temporeduktion auf 30 km/h vom Hirschengraben bis in den Nord­ ring, die im Anzeiger Region Bern am 23. August 2019 ausgeschrieben war. Dagegen wurde Beschwerde erhoben, das Verfahren ist hängig. Ein weiteres Projekt betrifft die Zukunft Hodlerstrasse. Bereits in Zusammenhang mit der Parkplatzaufhebung auf der Schützenmatte griff die Begleitgruppe

Bilder: Verkehrsplanung Stadt Bern

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LANDESTEIL MITTELLAND | SEKTION BERN

die Idee eines «Hodler Boulevards» aus einem früheren Projektbericht auf. Dazu kommt, dass eine Spende des Berner Milliardärs Hansjörg Wyss von 20 Millionen Franken ans Kunstmuseum an die Idee geknüpft ist, die Hodlerstras­ se verkehrsfrei zu machen. Am 24. Sep­­tember 2019 hat ein erster Workshop der Begleitgruppe für die Zukunft der Hodlerstrasse stattgefunden, an dem auch der TCS vertreten war. In einer Runde aus Vertreterinnen und Vertretern von Stadt, Kultur, Verbänden, weiteren Interessengruppen, Polizei und Anstössern wurden potenzielle Szenarien für eine künftige Nutzung der Hodlerstrasse diskutiert. Ebenso wurden die Ergebnisse der Beobachtung von Passantenströmen sowie verschiedener Massnahmen zur «Aufwertung der Hodlerstrasse» wie Aufstellen von Sitzmöglichkeiten, Tischen und Pflanzen (siehe Foto) ausgewertet. In der Diskussion gab es zahlreiche Stimmen, die sich für eine verkehrsfreie Hodlerstrasse aussprachen. Welche Alternativrouten es für die Wegfahrt vom Metroparking oder für die Anwohnerinnen und Anwohner der unteren Altstadt geben könnte, wurde nicht diskutiert. Obwohl eine Sperrung auch die Einsätze der Kantonspolizei erschweren würde. In Zusammenhang mit ZBB soll künftig von der Schützenmatt- in die Neubrückstrasse kein Links-Abbiegen mehr möglich sein. Wäre weiterhin auch aus der Hodlerstrasse kein Links-Abbiegen möglich, könnte der Verkehr nicht mehr

Geplanter Verkehrsverlauf Schützenmatte Bern

direkt Richtung Bollwerk/Bahnhof fliessen, sondern müsste Umwege fahren. Dieses Beispiel zeigt, dass sich Verkehrsmassnahmen gegenseitig beeinflussen. Deshalb ist es aus Sicht des TCS Bern-Mittelland unumgänglich für eine nachhaltige Verkehrsplanung, den Blick auf Zusammenhänge und Wechselwirkungen zu richten. Sonst besteht die Gefahr, dass viel Geld und Zeit für unbefriedigende Symptombekämpfung aufgewendet werden, statt für langfristige Gesamtlösungen. bs

Abbildung 2: Parklet vor dem Caffè Roma

«Neuerungen im Verkehrsrecht»

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Regelmässig werden im Strassenverkehrsrecht neue Vorschriften eingeführt bisherind vier Stühle aufgestellt. Die Stühle resp. wurden für ge Bestimmungen den nachts zerstört. Es zeigte sich, dass die angepasst. anvisierte Nutzergruppe, d.h. die An diesem Infoabend erläutern Verkehrsspe­ wartenden Museumsbesucher, nicht zialisten die wichtigsten wirklich vom Angebot profitierten. Neuerungen. Anhand

Kunstausstellung auf Plakatständer und Kunstausstellung - PROGR Ohne Passantenbefragung ist es

von Beispielen und Verhaltensregeln soll den Teil­nehmern deren Anwendung im Alltag erleichtert werden.

Gratis für TCSer Mitglied

Referenten Peter Sieber und Peter Hari, Vorstandsmitglieder TCS Bern-Mittelland

Di, 16. März 2021, 18.30–20.30 Uhr Technisches Zentrum TCS Ittigen Kosten Normalpreis TCS-Mitglieder gratis

CHF 30.–

Anmeldung 031 356 34 56, sektionbe@tcs.ch www.sektionbe.tcs.ch (AGB TCS Sektion Bern)

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SEKTION BERN | LANDESTEIL BERNER OBERLAND

Bindende Vorschrift seit dem 1. Januar

Rettungsgasse rettet Leben Wer auf Autobahnen und Autostrassen keine Rettungsgasse bildet, gefährdet nicht nur die rechtzeitige Rettung, neu sind 100 Franken Busse fällig.

E

igentlich sollte das Bilden einer Rettungsgasse selbstverständlich sein. Während andere Länder seit Jahren nicht mehr auf den reinen Goodwill der Automobilisten vertrauen und eine entsprechende Pflicht vorschreiben, ist es seit 1. Januar 2021 nun auch in der Schweiz soweit. Bisher war einzig allgemein vorgeschrieben: «Den Feuerwehr-, Sanitäts-, Polizei- und Zollfahrzeugen ist beim Wahrnehmen der besonderen Warnsignale die Strasse sofort freizugeben. Fahrzeuge sind nötigenfalls anzuhalten.» Bestraft wurde demnach bisher «nur», wer keinen Platz macht, wenn die Retter kommen.

Rettungsgasse auf Autobahnen Neu ist die Bildung einer Rettungsgasse auf Autobahnen und Autostrassen im Gesetz ausdrücklich vorgeschrieben: «Fahren auf Autobahnen und Autostrassen mit mindestens zwei Fahrstreifen in eine Richtung die Fahrzeuge mit Schrittgeschwindigkeit oder befinden sie sich im Stillstand, so müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei-, Sanitäts-, Feuerwehr-, Zoll- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äussersten linken und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen eine freie Gasse bilden (Art. 36 Abs. 7 Verkehrsregelverordnung).» Die Gasse ist auf Autobahnen und Autostrassen neu stets vorsorglich zu bilden, sobald der Verkehr langsam rollt oder staut. Die Automobilisten sind also verpflichtet,

Rettungsgasse stets zwischen der äussersten linken Fahrspur und der daneben liegenden.

immer eine Rettungsgasse zu bilden, wenn nur noch im Schritttempo gefahren wird oder die Fahrzeuge ganz stillstehen und nicht erst, wenn die Retter mit Blaulicht wahrgenommen werden. Wer gegen diese Regel verstösst, muss eine Ordnungsbusse von CHF 100 bezahlen.

Richtig reagieren auf Blaulicht So reagiert man ausserhalb von Autobahnen korrekt auf herannahende Rettungsfahrzeuge: • Blaulicht kommt von hinten: Ruhig bleiben, rechts blinken und nach rechts ausweichen; entweder am Rand fahren oder ganz stoppen. Panisch bremsen ist keine gute Lösung, schon gar nicht direkt vor dem Rettungsfahrzeug. Auch wenn das Fahrzeug entgegenkommt, rechts blinken und nach rechts ausweichen. • Kreuzungen: Nie in Kreuzungen einfahren, sondern ganz stehenbleiben. Rollt man weiter, kann sich der Retter nicht darauf verlassen, dass man ihn gesehen hat.

Agenda • Hauptversammlung TCS Landesteil Berner Oberland: 13. April 2021 • Kurs Defibrillator: 27. und 28. April 2021 • Navigationskurse: im Frühling 2021 • Kurs Tunnelsicherheit: 1. Mai 2021 Weitere Kurse und Anmeldemöglichkeit finden Sie in den nächsten Ausgaben des Touring oder unter www.tcsbe.ch

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touring | Februar 2021

• Kreisel: Wenn das Einsatzfahrzeug von hinten kommt, nicht vor dem Kreisel stoppen, sondern zügig in den Kreisel einfahren und eine Extrarunde drehen. Nähert sich das Fahrzeug nicht von hinten, vor der Einfahrt stehenbleiben. • Rote Ampel: Darf ich die Haltelinie überfahren, wenn die Ampel auf Rot ist? Explizit geregelt ist das im Gesetz nicht. Aber falls dies zum Platzschaffen nötig ist, ist es erlaubt. Wer also im Schritttempo langsam vorfährt, um Platz zu schaffen, und dann an der Seite wieder stehenbleibt, wird nicht gebüsst. Wer das Platzschaffen aber zum Anlass nimmt, einfach über Rot zu flitzen und weiterzufahren, kann gebüsst werden. Um auf ein Rettungsfahrzeug überhaupt richtig reagieren zu können, muss man es wahrnehmen. Die Musik sollte deshalb nicht zu laut eingestellt sein. Wer das Klicken des Blinkers nicht mehr hört, wird auch ein Warnhorn nicht rechtzeitig hören. Eduard Müller Übrigens… Nicht aufregen liebe Autofahrende: Neu dürfen Velofahrende ganz offiziell bei Rot über die Ampel fahren. Radfahrern und Mofafahrern wird neu gestattet, an Ampeln bei Rot rechts abzubiegen, sofern dies entsprechend signalisiert ist.


LANDESTEIL OBERAARGAU | SEKTION BERN

Wort des Präsidenten

Hoffentlich auf ein Wiedersehen Liebe TCS-Mitglieder Vorab wünsche ich Ihnen namens des TCS Oberaargau zum neuen Jahr alles Gute und hoffe sehr, dass Sie mit guter Gesundheit und unfallfrei ins 2021 gestartet sind. Leider mussten wir ein sehr spezielles Jahr 2020 erleben. Zwar konnten wir glücklicherweise kurz vor dem Lockdown noch die eindrucksvolle Aufführung des «Linksmähder» in Madiswil geniessen. Danach mussten aber alle unsere Veranstaltungen, wie so viele andere auch, abgesagt werden. Der persönliche Kontakt mir Ihnen als Mitglied reduzierte sich auf Telefonate, E-Mails und ab und zu einer spontanen Begegnung. Insbesondere die Absage der Hauptversammlung hinterliess eine grosse Lücke. Denn die HV ist der Anlass, an dem einerseits über das verflossene Vereinsjahr Rechenschaft abgelegt, andererseits auch der Austausch mit den Mitgliedern gepflegt wird. Formell und statutarisch

korrekt konnte zwar das Vorjahr mit der im August durchgeführten Restversammlung abgeschlossen werden. Diese ersetzte aber nicht ein persönliches Treffen. Nachdem im Laufe des Sommers 2020 die Entwicklung der Fallzahlen leise Hoffnung weckte, dass bald wieder Normalität einkehren könnte, hat sich die «zweite Welle» umso dramatischer ausgewirkt. Anlässe zu planen war und ist sehr schwierig und unsicher. Trotzdem haben wir das Datum der nächsten Hauptversammlung 2021 festgelegt. Wir hoffen natürlich sehr, dass wir sie auch durchführen können. Aber die weitere Entwicklung bleibt kurz- und mittelfristig schwierig abzuschätzen. Wir bitten Sie, sich vorerst das Datum zu reservieren und die weiteren Informationen abzuwarten. Unser Vorstand ist sich einig, in jedem Fall bei Anlässen keine Risiken für die Gesundheit unserer Mitglieder eingehen zu wollen. Entsprechend schwierig ist auch die Gestaltung des weiteren Programms für Mitglieder-

anlässe 2021. Hier hoffen wir, in einer der nächsten Ausgaben Neues und Konkretes berichten zu können. Wir erleben alle eine ausserordentliche und schwierige Zeit. Versuchen wir, sie gemeinsam und trotz allem mit Zuversicht und Optimismus zu meistern. Ich hoffe sehr, Sie bald wieder persönlich begrüssen zu können. Bleiben Sie in der Zwischenzeit mobil und vor allen «zwäg». Samuel Gruner Präsident TCS Landesteil Oberaargau Voranzeige HV Die Hauptversammlung 2021 des TCS Landesteils Oberaargau findet am Donnerstag, 22. April 2021, in der Linksmähderhalle in Madiswil statt. Je nach Corona-Situation bleiben Änderungen vorbehalten. Dennoch bitte Datum reservieren!

Huttwil

Ortsdurchfahrt früher fertig als erwartet Anfang Dezember 2020 wurde die Sanierung der Ortsdurchfahrt Huttwil abgeschlossen. Im nächsten Frühling / Sommer werden die noch fehlenden Deckbeläge eingebaut.

Ortsdurchfahrt Huttwil: Die Sanierungsarbeiten konnten früher als erwartet abgeschlossen werden. (Bild: Gränicher Bau Huttwil)

Anfang Dezember 2020 konnte die Sanierung der Ortsdurchfahrt Huttwil abgeschlossen werden. Damit kamen die Bauarbeiten schneller voran als angenommen. Noch im vergangenen Frühling hiess es von Seiten der kantonalen Bauund Verkehrsdirektion, dass die Sanierungsarbeiten länger dauern als geplant

und erst im Mai 2021 abgeschlossen würden. Dies wegen den vom Bund damals angeordneten Massnahmen zum Schutz vor Covid-19. Dank des optimalen Wetters kamen die Arbeiten aber in der Folge unerwartet zügig voran, sodass die letzte Bauetappe noch vor Ende 2020 in Angriff genommen werden konnte. Im Frühling/Sommer 2021 werden die fehlenden Deckbeläge eingebaut. Bis dann bleibt auch der aufgrund einer Petition provisorisch eingerichtete Fussgängerstreifen beim «Rössli» samt Lotsendienst bestehen. Der Einbau des Deckbelags wird voraussichtlich mit Verkehrsdienst und ohne Ampel erfolgen. Dies wird gemäss einer Mitteilung der Einwohnergemeinde zwei Wochen dauern. Mit diesen Arbeiten wird die Sanierung der Ortsdurchfahrt Huttwil definitiv abgeschlossen.

Tempo-30-Zone Die Sanierung der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von 700 Metern hatte zum Ziel, die marode Fahrbahn zu erneuern und gleichzeitig die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Huttwil wird zudem im Ortskern aufgewertet. Gerechnet wird mit Kosten von rund 4 Mio. Franken. Als zentrale Massnahme gilt neu Tempo 30. Nur so können die für den Detailhandel so wichtigen Parkplätze entlang der Ortsdurchfahrt erhalten bleiben. Das war denn auch der Grund, weshalb der TCS damals bei der Planauflage auf eine Eingabe verzichtet hatte, obwohl er im Grundsatz gegen die Einführung von flächendeckenden Tempo-30-Zonen auf Durchgangsstrassen ist. mmh Februar 2021  |  touring

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SEKTION BERN | LANDESTEIL EMMENTAL

TCS-Anlässe und -Reisen 2021 • Di, 9. März Tagesausflug in die Choco Welt Aeschbach in Root

Donnerstag, 2. bis Samstag, 11. September 2021

Albanien – ursprüngliche Natur, geschichtsträchtige Städte

• Fr, 23. April Tagesausflug an den Greifensee • Mi, 12. – So 16. Mai Eifel/Hohes Venn, wandern und geniessen • Mi, 26. Mai Tagesausflug La Werdtberg im Berner Jura

Bei allen Ungewissheiten ist eines garantiert: Wenn Sie die Herbstreise nach Albanien buchen, dürfte sie zum Highlight des Jahres werden.

• Do, 2. – Sa 11. September Rundreise durch Albanien

Vorgesehen ist eine 10-tägige Reise im VIP-Bus, mit einheimischem, Deutsch sprechendem Reiseführer. Das Land im südlichen Balkan erreichen wir mit der Fähre Ancona-Durres, auf der jeweils übernachtet wird. Die Reise durch Albanien führt die Teilnehmenden durch prächtige, wilde Küsten- und Berglandschaften. Dazwischen erfolgen immer wieder Stopps und Besichtigungen sehenswerter Orte wie Tirana, Kruja oder der UnescoWelterbe-Stadt Gjirokastra (siehe Bild). Wir werden auch die Lagune von Patok erleben und das Kloster Ardenica besuchen.

• Fr, 24. September Brünigpass-SarnerseeGlaubenbergpass

Dienstag, 9. März 2021 – Root bei Luzern

• Di, 15. Juni Spargeln & Erdbeeren auf Fäschtus’ Biohof • Do, 1. Juli Tagesausflug Ibergeregg mit Wandermöglichkeit • Di/Mi, 27./28. Juli Walensee und Pizol, wandern und erholen • Do, 19. August Romainmôtier, Idyll im Waadtländer Jura

• Mi, 13. – Sa 16. Oktober Wandertage am Gardasee

• Mo/Di, 1./2. November Elsässer Weinstrasse – Chrysanthema Lahr – Naturpark Südschwarzwald

• Mi, 15. – So 19. Dezember Adventsreise durchs Erzgebirge

Arrangementpreis CHF 2285.– Einzelzimmer-/ Kabinenzuschlag CHF 270.– AnnullationskostenSOS-Versicherung CHF 49.–

ChocoWelt Aeschbach

• Mi, 27. Oktober Herbstausflug nach Hallau-Babenthal

• Do, 18. November TCS-Jassnachmittag im Rest. Sternen Neumühle

Die ganze Reise ist als Mischung aus Entdecken, Schauen, Entspannen und Geniessen angelegt. So dürfte das Abendessen mit Folkloreunterhaltung im Restaurant auf der Burgruine Lekursi alle begeistern, mit Blick auf die Dächer von Saranda und der nicht weit entfernten griechischen Insel Korfu.

Ab 9 Uhr Fahrt über Wolhusen, Neuenkirch und Ebikon nach Root, wo wir ins süsse Universum von Chocolatier Aeschbach eintauchen. Das traditionsbewusste

Familienunternehmen produziert in Handarbeit feinste Schokoladekreationen aller Art. Auf dem Programm: Mittagessen mit Flammkuchen- & Salatbuffet, anschliessend Rundgang durch die ChocoWelt mit Erklärungen zu Geschichte und Herstellung der Schokolade. Als Krönung darf jede und jeder eine eigene Schoggi-Tafel nach seinem Lieblingsgeschmack kreieren. Und natürlich mit nach Hause nehmen. Preis pro Person

Auskünfte und Anmeldungen an: TCS-Emmental, Therese Gerber, Schlatt, 3543 Emmenmatt Telefon 034 402 52 73, theresegerber@bluewin.ch oder alle Infos online: bit.ly/Emmental21

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CHF 98.–


LANDESTEIL BERNER SEELAND | SEKTION BERN

Kurzinterview mit Gemeinderat Stefan Nobs, Lyss

«Es gibt keinen Grund für Elterntaxis» Mehr und mehr fahren Eltern ihre Kinder mit dem Auto bis direkt vor das Schulhaus. In Lyss hat die Gemeinde nun eine Aktion gestartet, welche das Problem eindämmen soll. Der zuständige Gemeinderat Stefan Nobs nimmt Stellung. zu fahren, ausser jemand ist verletzt oder hat eine körperliche Einschränkung. Der Schulweg ist ein «Erlebnis» für die Kinder, sie lernen Eigenverantwortung zu übernehmen und sozialisieren sich mit anderen Kindern. Es ist erwiesen: Kinder, die ohne Eltern zur Schule gelangen, sind selbstbewusster und lernen leichter.

Die Gemeinde Lyss setzt mit ihrer Aktion ein Zeichen gegen «Elterntaxis». Zeigen sich bereits erste Erfolge? Ja, die Kinder und Eltern sind sensibilisierter und wir haben durchwegs positive Rückmeldungen auf unsere Aktion erhalten. Teilweise stellen wir jedoch fest, dass die Kinder nicht mehr direkt vor dem Schulhaus abgesetzt werden, sondern ein paar hundert Meter entfernt. Wir müssen die Aktion unbedingt weiterführen. Es ist bekannt, dass gerade Eltern, die ihr Kind mit dem Auto zur Schule führen, die zu Fuss gehenden Kinder

gefährden. Welche Beobachtungen und negativen Erfahrungen gab es in Lyss, welche dazu führten, die Aktion ins Leben zu rufen? Einige Eltern fuhren mit ihrem Auto direkt vor das Schulhaus und gefährdeten zum Beispiel beim Wenden andere Kinder und Jugendliche. Da bauliche Massnahmen oder Halteverbote immer irgendwie umgangen werden können, haben wir vor einem Jahr entschieden, eine Sensibilisierungskampagne zu starten. Unsere Schulwege sind sicher. Deshalb gibt es aus unserer Sicht keinen Grund, die Kinder und Jugendlichen zur Schule

Welche Erfahrungen aus Lyss könnten anderen Gemeinden helfen, das Phänomen der Elterntaxis erfolgreich einzudämmen? Verbote und Appelle bringen nicht viel. Man muss die Eltern und Kinder sensibilisieren. Als Gemeinde und Schule darf man nicht einfach wegsehen. Interview: man

STEFAN NOBS Gemeinderat Lyss

Serie «Mein liebstes Auto»

«160 000 km statt nur 60 000!»

Der Vater von Siegfried Ballmer aus Münsingen wurde in den 60er-Jahren beim Autokauf betrogen: Der rote Porsche 356 hatte 100 000 Kilometer mehr auf dem Tacho als angegeben.

In jungen Jahren schwärmte und träumte ich davon, einmal einen Porsche zu besitzen. Nach der Fahrprüfung 1960 kaufte mir mein Vater einen knallroten Porsche 356 (Jahrgang wahrscheinlich 1957) als Occasionsfahrzeug, welches plötzlich und ohne mich zu informieren, vor unserer Garage abgestellt war. Das Fahrzeug wurde von der Amag in Bern geliefert. Der damalige Preis betrug 6000 Franken. Im Jahr 1960 absolvierte ich die Rekrutenschule und konnte in dieser Zeit den Porsche für die jeweiligen Fahrten zur Kaserne in Payerne benützen. Dort war

der Porsche auf den Parkplätzen eine Attraktion und wurde von vielen anwesenden Rekruten bewundert und umschwärmt. Leider hatte ich mit diesem Auto im gleichen Jahr auf der deutschen Autobahn einen Motorschaden, so dass er abgeschleppt werden musste. Es stellte sich später heraus, dass der damals beim Verkauf angegebene Kilometerstand falsch war: Der Porsche hatte nicht erst rund 60 000 Kilometer auf dem Buckel gehabt, sondern bereits 160 000 !

Siegfried Ballmer Februar 2021  |  touring

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SEKTION BERN | KURSE

SENIOREN-FAHRKURS

E-BIKE-KURS

KURS KINDERSITZ

MOTORRAD-CHECK

Der TCS Senioren-Fahrkurs besteht aus einem Praxis- und einem Theorieteil. Er bringt Sie auf den aktuellen Stand zum Thema Strassenverkehr. Kernstück des Kurses ist eine 45-minütige begleitete Fahrt im eigenen Auto. Nach der Fahrt besprechen die Instruktoren individuell mit jedem Kursteilnehmenden ihre Eindrücke und füllen eine Beur­teilung aus. Diese ist vertraulich und hat keine Konsequenzen für die Fahr­berechtigung.

Am halbtägigen Kurs werden rund ums E-Bike Vorschriften, gesetzliche Rahmenbedingungen und Be­triebssicherheit thematisiert. Nach einem Geschicklichkeitsparcours geht es unter Anleitung eines Instruktors auf die Strasse.

Sicherheit geht vor. Doch oft sind Kinder im Auto schlecht gesichert, meist aus Unwissenheit. Deshalb geht es an diesem Infoanlass um Kindersicherheit im Auto und Fragen dazu aus dem Publikum.

Der Kurs für alle, die mit Roller- und Motorrad unterwegs sind und ihr Fahrzeug selbst pflegen wollen. Besprochen werden Themen wie Kettenpflege, Niveaukontrolle, Reifen und Reifendruck sowie elektrische Anlage inklusive Batterie.

Nächste Kurse Ittigen: Do, 11. März 2021 Mi, 24. März 2021

Nächster Kurs Sa, 8. Mai 2021 8.15–12 oder 13.15–17 Uhr Kursort TZ TCS Ittigen Kosten Normalpreis CHF 120.– TCS-Mitglieder CHF 70.–

is

Grat Nächste Kurse Sür TC r f • TZ TCS Ittigen de e i l Mo, 28. Juni 2021 Mitg Nächster Kurs 18–19 Uhr Di, 23. März 2021, 19–22 Uhr • TZ TCS Thun-Allmendingen Do, 20. Mai 2021 18–19 Uhr Kosten Normalpreis CHF 30.– TCS-Mitglieder gratis

Kursort TZ TCS Ittigen Kosten Normalpreis CHF 60.– TCS-Mitglieder CHF 30.–

FAHRFITNESS-CHECK

NOTHILFE REFRESHER

MOTORRAD-TECHNIK

Haben Sie die Fahrprüfung seit einigen Jahren und möchten Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand bringen? Oder Sie haben den Führerausweis, jedoch wenig Fahrpraxis? Beim FahrfitnessCheck können Sie Ihr Verkehrswissen und Ihre Fahrfähigkeiten auffrischen.

In diesem Kurs bringen Sie Ihr Notfallwissen wieder auf den neusten Stand. Wüssten Sie noch, wie man in einer Notfallsituation reagieren muss? In dieser Weiterbildung zeigen Ihnen erfahrene Instruktor/ innen in drei Stunden die wichtigsten Verhaltensregeln.

Wie funktioniert mein Motorrad? – An zwei Kursabenden werden technische Details eines Motorrads erklärt wie Motor, Getriebe, Fahrwerk und Bremsen. Ziel des Kurses ist es, Mängel rechtzeitig zu erkennen und durch richtigen Unterhalt zu vermeiden.

Nächster Kurs Di, 13. April 2021 8.15–12 oder 13.15–17 Uhr

Nächster Kurs Mi, 3. Februar 2021 Do, 25. März 2021 18–21 Uhr

Nächster Kurs Di, 30. März und 6. April 2021 19–22 Uhr

Kursort TZ TCS Ittigen

Kursort TZ TCS Ittigen

Kursort TZ TCS Ittigen

Kosten Normalpreis CHF 170.– TCS-Mitglieder CHF 90.–

Kosten TCS-Mitglieder CHF 50.– Nichtmitglieder CHF 80.–

Kosten Normalpreis CHF 100.– TCS-Mitglieder CHF 50.–

Thun-Allmendingen: Do, 25. März 2021 Interlaken: Do, 27. Mai 2021 Kirchberg: Do, 8. April 2021 (VM) Mi, 2. Juni 2021 (NM) Langenthal: Fr, 23. April 2021 Langnau: Mi, 28. April 2021 (NM) Lyss: Do, 29. April 2021 (NM) Do, 17. Juni 2020 (VM) Kurszeiten Vormittag: 8.15–12 Uhr Nachmittag: 13.15–17 Uhr Kosten Normalpreis CHF 170.– TCS-Mitglieder CHF 90.–

Anmeldung, weitere Kurse: sektionbe@tcs.ch | Telefon 031 356 34 56 | www.tcsbe.ch Alle Kurse können auch für Gruppe gebucht werden. Eco-Drive, Nothilfe und E-Cargo-Bike werden ausschliesslich für Gruppen angeboten. Es gelten die AGB für Kurse der TCS Sektion Bern.

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touring | Februar 2021


KURSE & CAMPING | SEKTION BERN

AUTO-CHECK

Der Kurs für alle Autolenkerinnen und -lenker, die ihr Auto selbst pflegen und in Schuss halten wollen. An diesem Abendkurs lernen Sie ihr Auto besser kennen und unsere Experten zeigen Ihnen, wie sie Pannen vorbeugen können.

AUTO-TECHNIK

An zwei Kursabenden er­läutern Ihnen unsere Experten die Details eines Autos wie die Baugruppen: Motor, Getriebe, Fahrwerk, Bremsen. Ausserdem erhalten Sie Tipps zu Unterhalt und Pflege Ihres Fahrzeugs.

Nächster Kurs Mo, 7. Juni 2021, 19–22 Uhr

Nächste Kurse Mo, 10. und 17. Mai 2021 19–22 Uhr

Kursort TZ TCS Ittigen

Kursort TZ TCS Ittigen

Kosten Normalpreis CHF 60.– TCS-Mitglieder CHF 30.–

Kosten Normalpreis CHF 100.– TCS-Mitglieder CHF 50.–

MOBIL OHNE AUTO

KINDER-VELOKURS

TCS CAMPING CLUB BERN

84. Hauptversammlung Die Hauptversammlung vom 19. Februar 2021 wird gemäss Vorstandsbeschluss vom 12. November 2020 gestützt auf Artikel 27 der «Verordnung 3 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus» ohne physisches Teilnahmerecht der Mitglieder in schriftlicher Form durchgeführt. Wir laden unsere Mitglieder deshalb ein, ihr Stimmrecht auf dem Korrespondenzweg auszuüben. Traktanden 1. Protokoll der 83. Hauptversammlung 2. Jahresbericht 2020 3. Jahresrechung 2020 a. Revisorenbericht b. Entlastung des Vorstandes 4. Wahlen a. Kassier b. Rechnungsrevisor 5. Jahresprogramm 2021 6. Budget 2021 Die Entscheide werden im Protokoll festgehalten und im Internet publiziert.

Was geschieht, wenn man nicht mehr Autofahren kann? Mobil und flexibel sein im Alter ohne Auto? Dass es möglich ist, sich die Mobilität auch ohne Fahrausweis zu erhalten, zeigen Ihnen unsere Instruktoren an diesem Informa­ tionsanlass anhand praktischer Beispiele. Nächster Kurs Mi, 24. Februar 2021 13.30–16.00 Uhr Kursort TZ TCS Ittigen

Der Kinder-Velokurs 1 richtet sich an Kinder von 6 bis 9 Jahren, inkl. Begleitperson. Der Inhalt des dreistündigen Kurses baut auf das Wissen aus dem Verkehrsunterricht an Schulen auf. Nächste Kurse 9–12 Uhr oder 13–16 Uhr • SA, 1. Mai 2021 TZ TCS Ittigen

Gratis Sfür TC er d e i Mitgl

Kosten Normalpreis CHF 30.– TCS-Mitglieder gratis

• SA, 29. Mai 2021 TZ TCS Thun-Allmendingen Kosten Normalpreis CHF 60.– TCS-Mitglieder CHF 30.–

Vorgehen Abstimmung – Unterlagen und Anträge anfordern per E-Mail oder Telefon unter juerg.treichler@tcs-ccb.ch oder 032 665 70 91 – Die Unterlagen werden ab dem Februar 2021 per Post oder E-Mail versandt – Abstimmungstalon ausfüllen – Einsenden des ausgefüllten Talons bis 24. Februar 2021 (Datum Poststempel) an TCS Camping Club Bern, J. Treichler, Steinerweg 3, 3428 Wiler b. Utzenstorf Wir freuen uns, wenn sie zahlreich an der Abstimmung teilnehmen. Herzlichen Dank für Ihr Engagement und Verständnis für das aussergewöhnliche Vorgehen. Vorstand TCS Camping Club Bern

Anmeldung & weitere Kurse: sektionbe@tcs.ch | 031 356 34 56 | www.tcsbe.ch

Mehr Infos: www.tcs-ccb.ch

Februar 2021  |  touring

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SEKTION BERN | KURSE & FAHRZEUGKONTROLLEN

Fahren und manövrieren mit Wohnwagen Fahren und Manövrieren mit Wohnwagen kann auch geübten Lenker herausfordern. Am halbtägigen Kurs kann die Theorie bei Manövrierübungen in die Praxis umgesetzt werden.

F

erien im Caravan erfreuen sich steigender Beliebtheit. Aber bis eine Reise mit dem eigenen Wohnanhänger beginnen kann, bleiben verschiedene Vorbereitungen zu treffen. Wer nur ab und zu mit Anhänger fährt, mag bezweifeln, dass er jeder Verkehrssituation gewachsen ist. Rückwärtsfahren oder rückwärts in eine Lücke einparkieren? Das ist höhere Schule. Brüsk bremsen auf nasser Fahrbahn? Das will geübt sein! Und genau darum geht es im Wohnwagen-Fahrkurs des TCS. «Rückwärtsfahren und Manövrieren stellen für viele Wohnwagenfahrer die grössten Schwie-

rigkeiten dar», stellt Peter Zimmermann, Technischer Leiter der Kurse, fest. Die halbtägigen Veranstaltungen finden auf dem Gelände des TCS-Verkehrssicherheits-Zentrum Derendingen statt. Jedem Kursteilnehmer und jeder Kursteilnehmerin wird ein individueller Betreuer zugeteilt, so dass Paare unabhängig voneinander üben können. Die Wohnwagen werden zur Verfügung gestellt. Geübt wird übrigens auch das Aufladen auf einen Autozug. Denn wer ruhig und mit Routine agieren kann, ist gerade in dieser Situation auf engem Raum im Vorteil.

Notbremsen mit Anhänger braucht Überwindung.

WOHNWAGEN-FAHRKURS Nächster Kurs Sa, 17. April 2021 7.30–12 oder 13.30–18 Uhr Kursort TCS VSZ Derendingen Kosten Normalpreis CHF 210.– TCS-Mitglieder CHF 170.– Mitglied TCS CCB CHF 130.– Telefon 031 356 34 56, sektionbe@tcs.ch, www.tcsbe.ch Es gelten die AGB der TCS Sektion Bern.

Abgaswartung für Benzin & Diesel schlechterungen im Abgasverhalten des einzelnen Fahrzeugs festgestellt und behoben werden, damit die Abgasbelastung durch den Strassenverkehr vermindert werden kann.

Welche Testintervalle gibt es? Im Zweijahresrhythmus müssen zur Abgaswartung Fahrzeuge mit älteren, nicht anerkannten OBD-Systemen. Dasselbe gilt für Benzinfahrzeuge mit Katalysator oder Fahrzeuge mit Dieselmotor ohne OBD. Benzinfahrzeuge ohne Katalysator müssen jedes Jahr zur Abgaswartung.

A

bgaskontrollen für Privatfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge sind totz der 2013 beschlossenen Lockerung der Abgaswartung weiterhin obligatorisch. Allerdings bieten immer weniger Garagen diese Dienstleistung an, weshalb die TCS Sektion Bern nun in den Technischen Zentren Ittigen und Thun-Allmendingen Abgaswartungen für Benzin- und Dieselfahrzeuge durchführt (Details siehe rechte Spalte). Dabei sollen Ver-

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touring | Februar 2021

Wer muss nicht zum Test? Personenwagen, welche bereits mit einem anerkannten On-Board-Diagnosesystem (OBD) ausgerüstet sind, müssen nicht mehr alle zwei Jahre zur obligatorischen Abgaswartung bzw. zum Abgastest in die Werkstatt. Nach wie vor notwendig bleibt die Abgas­kontrolle des Fahrzeuges durch die Garage gemäss Vorgaben des Herstellers, inklusive Auslesen des OBD-Fehlerspeichers. Die Fahrzeughalter sind verpflich-

tet, ihr Fahrzeug innerhalb eines Monats nach dem erstmaligen Aufleuchten der OBD-Kontrollleuchte reparieren zu lassen. Werden die vorgegebenen Ölwechsel und Wartungsintervalle befolgt, läuft das Fahrzeug zuverlässiger und die OBD-Leuchte erlischt in der Regel nach dem Anlassvorgang. Leuchtet sie jedoch auf, während der Motor läuft, muss das Auto zur Reparatur in die Werkstatt. bs

ABGASWARTUNG Abgaswartung für Benzin- und Dieselfahrzeuge Technische Zentren TCS Ittigen und Thun-Allmendingen Dauer 1 Stunde Kosten Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.– Terminbuchungen: www.tcsbe.tcs.ch unter Fahrzeugkontrollen & 031 356 34 56


MFK | SEKTION BERN

Amtliche Fahrzeugprüfung (MFK) alle 5 Jahre 3 Jahre 2 Jahre

Melden Sie Ihr Fahrzeug beim TCS an, sobald die Prüfung fällig ist oder Sie das kantonale Aufgebot erhalten.

1. Inverkehrssetzung

1. MFK

2. MFK

weitere MFK

CHF 30.– nur für TCS-Mitglieder

TCS-Fahrzeugprüfungen im Kanton Bern

Vom Strassenverkehrsamt des Kantons Bern anerkannte Kontrollen für: – Personenwagen & Motorräder – mit BE-Nummern – eingelöst auf ein TCS-Mitglied

Technisches Zentrum TCS Ittigen Montag bis Freitagmittag Technisches Zentrum TCS Thun-Allmendingen Dienstag bis Freitagmittag

Ausgeschlossen sind Fahrzeuge – mit Tages- oder Zollschildern – mit Händlerschildern, wenn der Fahrzeugausweis annulliert ist oder die Kontrollschilder hinterlegt sind – mit Spikesreifen – die jährlich oder infolge eines Polizeirapportes geprüft werden müssen – Kleinbusse, leichte Motorwagen (Camper), Wohnwagen, Anhänger, Liefer­wagen usw.

Prüfbahn Langenthal (nur PW) Nächste Prüftage: 5./23./26. Februar 2021, 19. März 2021, 6. April 2021 Prüfbahn Langnau Nächste Prüftage: 17./19. Februar 2021, 5./10./31. März 2021 Technisches Zentrum TCS Biel Montag bis Freitag (Anmeldung TZ Biel, 032 341 41 76)

Prüfpflichtige Abänderungen (z.B. Fel­gen, Tieferlegung, Veteraneneintrag) müssen erstmalig beim kantonalen Verkehrsprüfzentrum geprüft und eingetragen werden.

Standorte in anderen Kantonen finden Sie unter www.zentren.tcs.ch.

NEU: Termin für MFK-Anmeldung direkt online buchen unter www.tcsbe.tcs.ch –> Fahrzeugkontrollen

Talon für Terminanfrage amtliche Fahrzeugprüfung (MFK) Fahrzeughalter

TCS-Mitgliedsnummer

Name

Vorname

Adresse

PLZ/Ort

E-Mail Telefon

Jahrgang

Fahrzeug

Fahrzeugmarke

Personenwagen

Motorrad

Nummer: BE

Prüfungsdatum

Bevorzugte Prüfungsdaten

nicht mögliche Daten

Bemerkungen

Prüfungsort (bitte ankreuzen) Ittigen Thun-Allmendingen Langenthal Langnau

Einsenden an: TCS Sektion Bern, Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6 Telefon 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, sektionbe@tcs.ch

Biel/Bienne

TCS Technisches Zentrum, Lengnaustrasse 7, 2504 Biel Telefon 032 341 41 76, Fax 032 341 70 05 Februar 2021  |  touring

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SEKTION BERN | FAHRZEUGKONTROLLEN

Mehr Informationen Telefon 031 356 34 56 sektionbe@tcs.ch www.tcsbe.ch

TCS Occasions-Test Neutraler und unabhängiger Test, ob der Neue auch hält, was er verspricht. Dauer: 1,5 Stunden Normalpreis TCS-Mitglider

CHF 240.– CHF 120.–

Technische Zentren TCS Ittigen und Thun-Allmendingen

Fahrzeugkontrollen Tests für Autos (keine Reparaturen oder Einstellarbeiten) TCS Garantieablauf-Test (Dauer  1½ Std.) Beleuchtung, Batterie, Bereifung, Bremsen, Radlauf, Kraftübertragung, Lenkung, Stossdämpfer, Abgas etc. Normalpreis CHF 240.– TCS-Mitglieder CHF 120.– TCS Occasions-Test (Dauer  1½ Std.) Abgas, Auspuffanlage, Tacho, Beleuchtung, Batterie, Bereifung, Bremsen, Radlauf, Kraftübertragung, Lenkung, Stossdämpfer Normalpreis CHF 240.– TCS-Mitglieder CHF 120.– TCS Caravan Gas Control (Dauer  1 Std.) Normalpreis CHF 130.– TCS-Mitglieder CHF 110.– TCS MFK-Vortest (Dauer  1 Std.) Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.– Fahrzeugbewertung (Dauer  ½ Std.) Normalpreis CHF 35.– TCS-Mitglieder CHF 20 – Abgaswartung (Dauer  1 Std.) Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.–

Motordiagnose (Dauer  1¾ Std.) Abgas, Drehzahl, Motorleistung*, Ladeeinrichtung, Batterie, Anlasser, Tacho, Tourenzähler, Fehlerspeicher Normalpreis CHF 280.– TCS-Mitglieder CHF 140.– Motorleistungstest auf Rolle* (Dauer  ¾ Std.) Normalpreis CHF 180.– TCS-Mitglieder CHF 90.– Fahrwerkdiagnose (Dauer  1½ Std.) Aufhängungen, Stossdämpfer, Lenkgeomet­rie vorne und hinten, Chassis, Unterboden, Lenkorganspiel, Reifen Normalpreis CHF 240.– TCS-Mitglieder CHF 120.– Volldiagnose (Dauer  3½ Std.) TCS Occasions-Test, Motordiagnose*, Fahrwerkdiagnose Normalpreis  CHF 490.– TCS-Mitglieder CHF 245.– TCS Ferien-Test (Dauer  ¾ Std.) Normalpreis CHF 90.– TCS-Mitglieder CHF 60.–

TCS Winter-Test (Dauer  ½ Std.) Normalpreis CHF 60.– TCS-Mitglieder CHF 40.– Tachotest (Dauer  ¼ Std.) Normalpreis TCS-Mitglieder

CHF 40.– CHF 20.–

Bremstest (Dauer  ½ Std.) Messung auf Rolle, Flüssigkeit, Beläge, Scheiben Normalpreis CHF 80.– TCS-Mitglieder CHF 40.– Stossdämpfertest (Dauer  ¼ Std.) Normalpreis CHF 40.– TCS-Mitglieder CHF 20.– Tempo-100-Plakette (Dauer  1 Std.) für Anhänger und Wohnwagen Normalpreis CHF 245.– TCS-Mitglieder CHF 170.– TCS-Camping-Mitglieder CHF 135.– Kontrollen nach Absprache pro Stunde Zeitaufwand inkl. Benützung der Kontrollgeräte Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder  CHF 80.– * Motorleistungstest nur im TZ Ittigen

Tests für Motorräder & Roller (keine Reparaturen oder Einstellarbeiten) TCS MFK-Vortest (Dauer  1 Std.) Normalpreis CHF 160.– TCS-Mitglieder CHF 80.–

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Moto-Occasions-Test* (Dauer  1½ Std.) Abgas, Auspuffanlage, Bereifung, Bremsen, Tacho, Beleuchtung, Batterie, Kraftübertragung, Lenkung, Rahmen, Rost, Probefahrt Normalpreis CHF 240.– Mitglieder CHF 120.–

Motorleistungstest auf Rolle* (Dauer  1 Std.) Normalpreis CHF 180.– Mitglieder CHF 90.– * Moto-Occasions-Test und Motorleistungstest können nur im TZ Ittigen durchgeführt werden.


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