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TCS Rundschau 6/2013

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Rundschau

AZB 8570 Weinfelden

6|2013

Jugendfahrlager 2013: 32 Jugendliche in Scruengo.

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Gleichbehandlung im Verkehr: Guido Gr체tter im Gespr채ch. Geige spielen als Passion: Zu Besuch bei Michail Rappoport. Gelungene Inszenierung: TCS-Mitglieder besuchten die Dreigroschenoper.

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Agenda Regionalgruppen: Geschichte lebendig erleben im Typorama.

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TCS Rundschau

6|2013 2 – Editorial

Geschäftsleitung TCS Thurgau

Marco Vidale Präsident

Peter Hàry Vizepräsident

Yvonne Gasser Verkehrssicherheit und Kurse

Marcel Varga Umweltbeauftragter

Marion Wiesmann Kassierin

Harald Zecchinel Veranstaltungen

Editorial NEIN zur Vignettenmogelpackung Wenn es um die Erhaltung eines sicheren und leistungsfähigen Strassennetzes, Engpassbeseitigung und weniger Staus in den Agglomerationen geht, ist der TCS auch bereit, dafür die erforderliche Finanzierung zu unterstützen. Dies gilt aber nur dann, wenn die Mehrkosten für Automobilistinnen und Automobilisten auch tatsächlich einen Mehrwert für sie bedeuten. Dass dies mit der Erhöhung des Vignettenpreises von 40 auf 100 Franken der Fall sei, gaukeln uns die Befürworter vor. Damit versuchen sie dem Schweizer Stimmbürger Sand in die Augen zu streuen, denn tatsächlich liegen die Fakten anders. Jährlich bezahlen die Strassenbenützer rund 9.5 Milliarden Franken an Steuern, Abgaben und Gebühren für den Unterhalt und den Ausbau des Nationalstrassennetzes. Es wären also genügend finanzielle Mittel vorhanden, wenn nicht zuerst zirka 70 Prozent davon in die Kassen des Bundes und der Kantone oder in die Finanzierung der Bahninfrastruktur fliessen würden. Mit der Vignettenpreiserhöhung erhält der Bund rund 300 Millionen Franken Mehreinnahmen. Davon muss der Bund für die von den Kantonen neu übernommenen 380 km Strassen des Netzbeschlusses jährlich mehr als 100 Millionen Franken für den Betrieb und Unterhalt einsetzen. Die Kantone

werden damit entlastet und in mehr als der Hälfte der Kantone fliesst das freigewordene Geld direkt in die allgemeine Staatskasse. Die Strassenbenützer tragen also keinen Mehrwert von den Mehrkosten. Von den verbleibenden 200 Millionen Franken sollen nach den Befürwortern Engpässe auf dem Nationalstrassennetz beseitigt werden und wo nötig Kapazitäten in den Agglomerationen erweitert und wichtige Netzerweiterungen (wie z.B. im Glattal, bei Morges oder die BTS) finanziert werden. Das sind alles gute Vorsätze. Im Netzbeschluss sind aber lediglich die Umfahrungen von La Chaux-de-Fonds, Le Locle und Näfels als baureif bezeichnet und können damit finanziert werden. Die Preiserhöhung der Vignette ist damit auf viele Jahre bereits vollkommen verplant. Gemäss Aussagen des Bundes können Netzergänzungen mit der Vignettenpreiserhöhung gar nicht finanziert werden, dafür wäre eine weitere Erhöhung des Mineralölsteuerzuschlags erforderlich. Es wird also mehr kosten, aber es wird nicht weniger Stau geben, dafür reicht das Geld nicht aus. Darum lassen wir uns nicht ins Bockshorn jagen und uns von der Mogelpackung Vignettenpreiserhöhung hinters Licht führen. Deshalb sind wir klar für ein NEIN zur Änderung des Bundesgesetzes über die Abgabe für die Benützung von Nationalstrassen und lehnen die Erhöhung des Vignettenpreises klar ab. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen unfallfreie Fahrten. Herzliche Grüsse Ihr Präsident Marco Vidale

Adressänderungen Werner Lenzin Redaktor Rundschau

Rebekka Britt TCS Kontaktstelle

Kontaktstelle TCS-Thurgau Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden Tel. 071 622 00 12 E-mail: info@tcs-thurgau.ch Titelbild: Leiter und Teilnehmer des jährlich stattfindenden Jugendfahrlager in Scruengo. (Bild: Werner Lenzin)

Impressum – Herausgeber: Die TCS Rundschau ist die Zeitschrift der TCS-Sektion Thurgau. Erscheinungsweise: 8 Mal pro Jahr. Auflage: 31‘000 Exemplare. Redaktion: Werner Lenzin, Höhenweg 18, Postfach 142, 8560 Märstetten, Tel. 071 657 16 05, Email: wlenzin@bluewin.ch. Satz, Layout, Art Direction: richtblick GmbH, Werbeagentur, Juchstrasse 27, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 730 07 27, Fax 052 730 07 29, Email: tcs@richtblick.ch. Druck, Versand: Zehnder Print AG, Mattstrasse 4, 9532 Rickenbach, Tel. 071 913 47 11, Fax 071 913 47 99, Email: info@zehnder.ch. Inserate: Hans-Ulrich Wartenweiler, Rainweg 8, 8570 Weinfelden, Tel. 078 664 93 21, Email: hu.wartenweiler@gmx.ch. Adressänderungen: TCS-Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 00 12, Email: info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

6|2013 Interview – 3

«Gleichbehandlung und Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer» Region ist das Agglomerationsprogramm Wil West II, welches der Verein Regio Wil im Einvernehmen mit den Kantonen St.Gallen und Thurgau sowie 22 Gemeinden in der Region Wil beim Bund eingeben hat, von sehr grosser Bedeutung für die Lösung aktueller Verkehrsprobleme im regionalen Zusammenhang. Einerseits bildet der im Agglomerationsprogramm vorgesehene, neue Autobahnanschluss Wil West eine wirkungsvolle Entlastung, nicht nur des Zentrums der Stadt Wil, sondern auch der unmittelbar anliegenden Gemeinden. Andererseits sorgen verschiedene Massnahmen im Bereich des öffentlichen Verkehrs, namentlich der Frauenfeld – Wil Bahn, für eine bessere Attraktivität und Leistungsfähigkeit des ÖV in der gesamten Der Münchwiler Gemeindeamman Guido Region. Schliesslich sind auch zahlreiche Grütter setzt sich für den Autobahnanschluss Massnahmen im Bereich des LangsamverWil West ein. (Bild: ZVG) kehrs geplant, welche allesamt vom Bund finanziell unterstützt werden. Das vorgenannte Agglomerationsprogramm Wil West Guido Grütter ist seit Juni 2011 GeII wurde vom Bund geprüft, der Entwurf des meindeammann von Münchwilen. Die Gemeinde zählt 5’000 Einwohner Bundesbeschlusses liegt vor. Der Autobahnanschluss, nach unserer Meinung das und liegt zwischen Winterthur und St. Gallen im südlichen Teil des Thur- Kernstück der regionalen Verkehrsentlastung und ein wichtiger Treiber einer weigaus. Das Gemeindegebiet umfasst teren wirtschaftlichen Entwicklung, wurde eine Fläche von 776 Hektaren. Durch vom Bund als Priorität C eingestuft und soll den direkten Autobahnanschluss ist demnach nicht vor 2023 realisiert werden. Münchwilen aussergewöhnlich gut Im Rahmen der jetzt laufenden Vernehmerschlossen. Ebenso verfügt Münchwilen über ein halbstündlich, teilweise lassung zum Bundesbeschluss wird sich die Regio Wil, gemeinsam mit den betroffenen gar viertelstündlich verkehrendes Zugangebot in die Herzen der beiden Kantonen und Gemeinden dafür einsetzen den Autobahnanschluss Wil West höher Regionalzentren Wil und Frauenfeld. zu priorisieren und die Realisation noch in Die Rundschau unterhielt sich mit dem Gemeindeammann über aktuelle diesem Jahrzehnt anzugehen.

Verkehrsfragen in dieser Region. Von Werner Lenzin TCS-Rundschau: Welche Verkehrsprobleme sehen Sie als Gemeindeammann in ihrer Region im Süden des Kantons und wo gibt es Lösungsansätze? Guido Grütter: In Spitzenzeiten führt der Strassenberufsverkehr in verschiedenen Verkehrsknotenpunkten der Region zu kurzen Staus und Wartezeiten. Für die

TCS-Rundschau: Welche Vorteile bringen für Ihre Region die Realisierung von BTS + OLS? Guido Grütter: Unsere Region, also der Hinterthurgau, hat die kantonale Abstimmungsvorlage vom 23. September 2012 zur BTS und OTS abgelehnt. In Tat und Wahrheit hat der Hinterthurgau kaum direkte Vorteile von der Realisierung der BTS und OTS. Es wäre ein Akt der überregionalen Solitarität gewesen, wenn die Hinterthurgauer die Vorlage BTS und OTS

angenommen hätten. Dennoch, auch der Hinterthurgau wird davon profitieren, wenn die BTS und die OTS realisiert sind und dadurch eine weitere wirtschaftlich Entwicklung in dieser Region angeschoben wird. TCS-Rundschau: Welches sind aus Ihrer Sicht weitere längerfristige Projekte, die es in den kommenden Jahren im Kanton Thurgau zu realisieren gilt? Guido Grütter: Es wäre vermessen aus Hinterthurgauer Sicht die Projekte im gesamten Kanton beurteilen zu wollen. Wie bereits erwähnt ist es für die gesamte Region von grosser Bedeutung, dass das Agglomerationsprogramm Wil West vollständig realisiert werden kann. Aber es gibt im Thurgau und in der Ostschweiz weitere Agglomerationsprogramme die es Wert sind, realisiert zu werden. Wir müssen die gesamte Ostschweiz entwickeln und dürfen nicht alleine in kommunalen und kantonalen Grenzverläufen denken. In diesem Zusammenhang ist eine vernünftige Umsetzung der neuen Gesetzgebung zur Raumplanung sehr wichtig. Vernünftig bedeutet, die Wirtschaft, und somit auch der Verkehr, kann sich entwickeln aber trotzdem wird die wertvolle Ressource Landschaft sehr konsequent erhalten. Alle Projekte werden, und müssen noch verstärkt, unter diesen Aspekten sehr kritisch beurteilt werden. Die BTS und OTS sind nach meiner Auffassung für die künftige Siedlungsentwicklung und die wirtschaftliche Entwicklung zwei notwendige Projekte. Allerdings sind beide Vorhaben bereits sehr am Rande dessen was man als schonenden Umgang mit der Ressource Landschaft versteht. Weitere Anstrengungen sind im Bereich des öffentlichen Verkehrs zu unternehmen. Noch gibt es im Kanton Ortschaften und Regionen die im öV Netz unzureichend eingebunden sind. Deutliche Verbesserungen sind nötig und möglich. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die heutige und zukünftige Entwicklung des Verkehrs?


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TCS Rundschau

4 – Inteview

Guido Grütter: Ich gehe davon aus, der Verkehr wird weiter zunehmen. Die Güterverkehrströme in der Ostschweiz betrugen 2010 48 Mio Tonnen und wachsen jährlich um 1%. Der individuelle motorisierte Verkehr wird weiter zunehmen, weil auch die Anzahl Fahrzeuge stetig ansteigt. 2012 waren in der Schweiz 5,6 Mio Fahrzeuge immatrikuliert, 4,3 Mio davon waren Personenwagen. 835'200 Fahrzeuge sind in der Ostschweiz zugelassen, Zürich ist dabei nicht eingerechnet. 1980 waren in der Schweiz 3,3 Mio Fahrzeuge immatrikuliert. Die Personenbeförderungsleistung der SBB ist zwischen 2011 und 2012 um 1,2% zurückgegangen. Dennoch gehe ich mittelfristig von einer Zunahme im Personenverkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Die Wachstumsrate der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz betrug 2012 1,0%. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieses Bevölkerungswachstum aufhört. Diese Entwicklung wird sowohl den motorisierten Individualverkehr als auch den öffentlichen Verkehr zunehmend mehr belasten. Dabei kennen wir die heutigen Engpässe im Nationalstrassennetz, können täglich Meldungen von Bahnverkehrsstörungen hören und erdulden die zur Hauptverkehrszeiten überfüllten Bahnhöfe, Bahnwagen und Busse. Wir bekommen deutlich, mit wie um die Finanzierungsart von geplanten Verkehrsinfrastruktur Vorhaben gestritten wird. Sicher ist, diese Entwicklung muss finanziert werden. Entweder indem in den rechtzeitigen Ausbau der Infrastruktur investiert wird oder in dem der grosse volkswirtschaftliche Schaden in Kauf genommen wird, wenn die Infrastruktur nicht der Realität, also dem Wachstum, angepasst wird.

TCS-Rundschau: Welche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gilt es auf dem gesamten Kantonsgebiet zu realisieren? Guido Grütter: Mit Via Secura wurden bereits einige Massnahmen erfolgreich umgesetzt. Ich meine diese Massnahmen müssen konsequent weiter verfolgt werden. Raserei mit einem Auto ist heute kein Kavaliersdelikt mehr sondern ein Verbrechen, welches künftig noch drastischere Strafen nach sich ziehen muss. Damit meine ich nicht jene, die gedankenlos eine kleine Geschwindigkeitsübertretungen begehen, sondern Teilnehmer an regelrechten Geschwindigkeitsexzessen auf öffentlichen Strassen. Von grosser Bedeutung erscheint mir auch die Gleichbehandlung und Gleichberechtigung sämtlicher Verkehrsteilnehmer. Bei allen Strassenbauvorhaben, insbesondere bei Sanierungen, muss auch für den Langsamverkehr sicherer und attraktiver Raum geschaffen werden. Ich meine hier gibt es nach wie vor sehr grossen Handlungsbedarf insbesondere in Ortschaften. TCS-Rundschau: Welches sind Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen mit Blick auf das Verhalten aller am öffentlichen und privaten Verkehr beteiligten und an den TCS Thurgau? Guido Grütter: Ich stelle eine Verrohung des Verkehrsverhaltens vieler Verkehrsteilnehmenden fest. Dies oft nicht bewusst, sondern weil die Mehrheit der Verkehrsteilnehmenden, besonders Autofahrende,

offenbar davon überzeugt sind mit einer einmal bestanden Fahrprüfung auf ewig alles zu wissen und zu beherrschen. Im Beruf ist Weiterbildung entscheidend für den persönlichen Wohlstand und den eigenen Erfolg. Im Strassenverkehr können Wissenslücken bei Verhaltensregel oder Erfahrungsmangel in komplexen Verkehrssituationen lebenslange tragische Folgen haben. Daher muss ständige Weiterbildung im Strassenverkehr für sämtliche Verkehrsteilnehmer eine selbst auferlegte Pflicht werden. Hier können die Verkehrsverbände, namentlich der TCS, deutlich mehr Einfluss nehmen und entsprechende Angebote schaffen. Weiter wünsche ich mir allgemein mehr Bedacht auf eine ökonomische und ökologische Verwendung und Kombination aller Verkehrsmittel. Ich meine, es gibt kein Gegeneinander von motorisierten Individualverkehr und öffentlichen Verkehr. Persönliche Mobilitätskonzepte sollen ausgewogen sein. Ich nutze für die beruflichen und privaten Bedürfnisse in der Wohn- und Arbeitsregion ein Kleinwagen mit höchstmöglicher Energieeffizienz. Für die überregionalen Mobilitätsbedürfnisse besitze ich ein Generalabonnement und bin Mitglied in einer Car Sharing Organisation die es mir ermöglicht, ab jedem Bahnhof die mit öV nicht gut erschlossenen Gebiete zu erreichen. Diese für mich optimale Kombination erachte ich, durchaus sehr selbstbewusst, als eine Art Referenzmodell der individuellen Mobilität. Ich wünsche mir dessen zunehmende Verwendung in unserer vernetzten und mobilen Gesellschaft. Auch hierfür könnte der TSC Angebote schaffen.

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Nothelfer-Refresher-Kurs Nothilfe: Sind Sie bereit? Programm

Auffrischung der wichtigsten Regeln zur Nothilfe, Handeln nach ABCD, Bewusstlosenlage, Beatmen, Herzmassage, Defibrillation

Kurstag/-zeit

Montag

Kursleitung

SSK-Instruktorin: Bettina Gasser

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 50.–/Nichtmitglieder CHF 60.–

Anmeldung

Mit Anmelde-Tool auf www.tcs-thurgau.ch, Universaltalon, telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

18. November 2013

18.30–21.30 Uhr

TCS Sektion Thurgau | Frau Rebekka Britt | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

6|2013 Wir sprachen mit – 5

Michail Rappoport vor einem Bild des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari. (Bilder: Werner Lenzin)

Wir sprachen mit... ...Michail Rappoport Seit drei Jahren wohnt der Gründer und künstlerische Leiter des Stradivari Ensembles, Michail Rappoport, zusammen mit seiner Gattin Luba am Untersee in Steckborn. Mitte August hat er die Thurgauer Musikliebhaber im Casino Frauenfeld mit einem Konzert erfreut. Die Rundschau unterhielt sich mit dem bekannten Gründer des Stradivari-Ensembles. Von Werner Lenzin Mit einem sympathischen Lächeln auf dem Gesicht empfängt uns der Gründer und Leiter des Stradivari Ensembles an der Haustüre seines schmucken Heims zum Pressetermin: «Ich bin Michail, herzlich willkommen». Wir setzen uns ins Wohnzimmer und bewundern vorerst die Aussicht auf Untersee, Hegau und Reichenau. «Ich bin am 7. August 1948 in Moskau als Sohn eines Elektrikers und

leidenschaftlichen Fussballspielers geboren», beginnt Rappoport zu erzählen. Seine Mutter arbeitete als Krankenschwester in einem grossen Moskauer Spital. Woher hat der bekannte russische Musiker seine Begabung? «Mein Onkel, Izia Sossinski war ein begnadeter Künstler und Musiker und hat 50 Jahre lang Geige gespielt als Mitglied des Moskauer Philharmonischen Orchesters, sagt Rappoport «Mein Vater wurde im 2. Weltkrieg verwundet und war als Kriegsgefangener während zweieinhalb Jahren in Buchenwald». Deutsche Ärzte – deutsche Kommunisten – haben ihm das Leben gerettet und ihn geheilt. Es entstand eine lebenslange Freundschaft. Rappoports Grossvater, war musikalisch und handwerklich begabt und fertigte Holzschnitte für Plakate an. «In seinem Schrank bewahrte er eine Querflöte aus Ebenholz und mit einem Mundstück aus Elfenbein aus dem 19. Jahrhundert auf». Das war Michail Rappoports erste musikalische Begegnung.

Diplom als Konzertgeiger Bereits mit sechs Jahren besuchte Rappoport neben der normalen Grundschule nachmittags die Musikschule am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und täglich wurde hart geübt. Seine Lehrerin hat die Begabung des kleinen Michail entdeckt und seine Mutter kaufte ihm die erste Achtelsgeige. Nach dieser achtjährigen Ausbildung folgten fünf Jahre am Konservatorium und fünf Jahre an der berühmten Moskauer Tschaikowsky Musikhochschule, diese war während der Sowjetzeit weltweit die beste. Im Prüfungsgremium sassen damals weltberühmte Geiger und Stars wie David Oistrach, Leonid Kogan und Igor Bezrodnij. Als Student beobachtete er in der kleinen Werkstatt an der Tschaikowsky Musikhochschule die Geigenbauer bei ihrer Arbeit. Ich vergesse nie die goldene Farbe und den Ton einer alten italienischen Geige. «Mit 24 Jahren erlangte ich das Diplom als Konzertgeiger, Kammermusiker und Orchesterkonzertmeister».


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6|2013 6 – Wir sprachen mit

2005 in die Schweiz gekommen Mit verschiedenen Orchestern spielte Michail Rappoport in allen berühmten Konzertsälen der Welt. 1989 wurde Rappoport in Deutschland als Konzertmeister engagiert und spielte mit verschiedenen Orchestern und Ensembles in Europa und Amerika. 2005 kam Michail Rappoport zusammen mit seiner Frau Luba in die Schweiz nach Zürich. Die Gründung des Stradivari Ensembles erfolgte am 3. November 2006 mit einem Festkonzert in der Kirche St. Peter in Zürich. Darüber hinaus ist Rappoport auch Präsident und Gründer einer Stiftung die Instrumente von Antonio Stradivari, Guiseppe Guarneri del Gesu, Nicolo Amati und anderen italienischen Geigenmeistern des 17. Und 18. Jahrhunderts sammelt. 2009 veranstaltete Rappoport und das Stradivari Ensemble ein Stradivari Festival im grossen Saal des Tschaikowski-Konservatoriums in Moskau. Das Ensemble konzertiert in verschiedenen Besetzungen in wichtigen europäischen Konzertsälen u.a. in Paris, München und Venedig. Michail Rappoport ist auch als Dirigent tätig und dirigiert Kammerorchester wie die Berliner Camerata, die unter seiner Leitung im Dezember 2012 ein Konzert in der Berliner Philharmonie gab.

Holz aus dem Südtirol In meinem Stradivari Ensemble spielen die besten europäischen Musiker mit den besten Instrumenten der Welt die berühmtesten Werke der Welt», sagt Rappoport und legt eine seiner Stradivari-Instrumente behutsam und sorgfältig auf den glänzenden Holztisch. Während den Lebzeiten von Antonio Stradivari im italienischen Cremona kostete eine solche Geige damals soviel wie ein Einfamilienhaus an diesem Ort. Rappoport weiss, dass der Klang dieser Instrumente und die Stimmen berühmter italienischer Tenöre miteinander verglichen werden können. «Die akustische Qualität des Holzes ist entscheidend, denn das ist klingendes Holz», sagt der Leiter des Ensembles. Das Holz stammt aus dem Südtirol, die Decke ist aus Tanne, Boden, Zargen und Schnecke sind aus Ahorn. Vor der Verarbeitung hat Stradivari das Holz jahrelang gelagert und getrocknet. Den Leim für den Zusammenbau kochte Stradivari aus Fischgräten selber. Jede StradivariGeige hat ihre eigene Geschichte und viele Atteste von verschiedenen bedeutenden Experten der Welt. Die «Venus», eine der schönsten Geigen der Welt baute Stradivari 1727 im Alter von 82 Jahren. Damals wurde

in kleinen Räumen gespielt, und man wusste noch nicht, wie sich das Ganze entwickeln wird, für Rappoport ist es ein Wunder, dass in Konzertsälen bis 3000 Besucher jeder Ton bis zum letzten Zuhörer dringt. Stradivari-Geigen spielen nur die besten Musiker der Welt. www. stradivari-ensemble.com

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TCS Rundschau

6|2013 Jugendfahrlager 2013 – 7

Jugendfahrlager: Lehrreiche und coole Lagerwoche in Scruengo Die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendfahrlagers der TCS Sektion Thurgau zeigten sich durchwegs begeistert von der Lagerwoche vom 28. Juli bis 3. August 2013 in Scruengo. Die Vorbereitung auf die Theorieprüfung und erste Praxiserfahrungen mit dem Auto standen im Zentrum. Von Werner Lenzin

ren», lacht Katja Kellenberger, die auf der äusseren Runde im zweiten Gang sorgfältig von Markierung zu Markierung fährt. «Mein Tagesziel ist heute das Fahren im 3. Gang», sagt die 17jährige Schülerin aus Sirnach. Die andere Gruppe büffelt im TCS-Feriendorf in Scruengo in der Nähe von Quinto inmitten einer schönen Naturlandschaft Theorie. Ergänzend und zur Freude der Jugendlichen steht auch Volleyball auf dem Programm.

Ein wolkenloser Himmel liegt über der Leventina und aus der Ferne grüssen, noch schneebedeckt, der P. Lucendro, P. Rotondo und der Witenwasserenstock. Heiss brennt die Sonne auf dem alten Militärflugplatz von Ambri. Lachend und munter plaudernd verlässt eine Gruppe Jugendlicher nach einer kurzen Einführungsinstruktion die schattenspendende Baracke. Es ist eine Hälfte der Teilnehmer des diesjährigen Jugendfahrlagers der TCS Sektion Thurgau. Sie setzen sich ans Steuer der acht bereitstehenden Chevrolet-Fahrzeuge oder auf den Beifahrersitz. Die Konzentration und Aufmerksamkeit kann aus den einzelnen Gesichtern abgelesen werden. «Scheisse, wir dürfen nicht schneller als 25 km/h fah-

Spannende und anspruchsvolle Fragen «Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie die jungen Leute dabei sind und sich begeistert auf das Autofahren konzentrieren», stellt Marco Vidale, Präsident der TCS Sektion Thurgau fest. Zusammen mit seiner Gattin weilt er zwei Tage in Scruengo. Am Vorabend hat er die angehenden Strassenverkehrsteilnehmer über die Handhabung der Zweiphasenausbildung informiert. Sein Begleiter, Gemeindeammann Roger Forrer aus Steckborn, berichtet über Massnahmen, gesetzliche Grundlagen und Beispiele aus der Praxis. Der Präsident bezeichnet die Fragen in der Theorie als spannend und anspruchsvoll und ist fasziniert davon, wie eine so grosse

Gruppe von Jugendlichen nach wenigen Tagen eine disziplinierte Gemeinschaft bildet. «Bestimmt haben die Teilnehmer von Fahrzeug-Handling her später einen Vorteil in der Fahrschule, doch diese Woche hat ein anderes Ziel, nämlich sich später im Verkehr sicher bewegen zu können », betont Vidale. Er unterstreicht, dass die folgenden drei Teile mit dem Ziel für eine möglichst hohe Verkehrssicherheit aufeinander abgestimmt sein müssen: Vorbereitung aufs Autofahren, Erste Phase und Hauptteil (Fahrschule und Prüfung) und Zweiphasenausbildung. Spass und Harmonie Im Theorieraum im Barackendorf treffen wir Fahrlehrerin Yvonne Gasser, Präsidentin der Verkehrssicherheitskommission und Hauptverantwortliche dieser Lagerwoche. Sie ist Mitbegründerin des Jugendfahrlagers und seit 25 Jahren dabei. Ihre persönlichen Zielsetzungen für das Lager sind klar definiert: Keine Unfälle, Bestehen der Theorieprüfung aller Kursteilnehmer sowie viel Spass und Harmonie unter den Leitern und Teilnehmern. «Wir mussten vier Angemeldete zurück stellen, denn wir wollen die persönliche Atmosphäre des Lagers

32 Jugendliche nahmen dieses Jahr am Jugendfahrlager in Scruengo teil. (Bilder: Werner Lenzin)


6|2013

TCS Rundschau

8 – Jugendfahrlager 2013 nicht gefährden und mit nicht mehr als 32 Teilnehmern nach Scruengo reisen», erklärt die Kursleiterin. Sie zeigt sich begeistert von der hilfsbereiten, motivierten und aufgestellten Truppe von Jugendlichen. «Wir sind eine grosse Familie, niemand wird ausgeschlossen und alle helfen einander», freut sich die Fahrlehrerin aus Steckborn. Motiviert und engagiert Vor dem Mittagessen gibt’s noch eine Partie Volleyball an der prallen Sonne. Obwohl das Spiel anfänglich nicht so recht laufen will, sind alle mit Begeisterung dabei und laut werden die Punkte gezählt. Verantwortlich für Sport und Freizeit ist Bettina Gasser, die auch den Fahrdienst zum Flugplatz sicherstellt. «Die Jugendlichen sollen sich wohl fühlen und Spass haben, so, dass sie eine unvergessliche Woche erleben können», unterstreicht die 34jährige Lehrerin. Sie freut sich über die motivierten und sehr anständigen Jugendlichen, aber auch über die tolle Stimmung untereinander. Fahrlehrer Patrick Oderbolz ist seit

zehn Jahren am Jugendfahrlager dabei. Das Fahrlehrerteam ergänzen Ernst Wirth, Roland Peter und Lukas Gasser, alle erfahrene «alte Hasen». Auch Oderbolz wünscht sich eine unfallfreie Woche, dass der Spass nicht zu kurz kommt und dass möglichst alle die Theorieprüfung bestehen. Die Teilnehmer bezeichnet er im grossen und ganzen als freundlich, aufgestellt, lernwillig und motiviert. «Es macht Spass, mit ihnen zu arbeiten und dankbar bin ich allen Leiterinnen und Leiter», sagt Oderbolz. Erfolgreich bestanden Dass zum Abschluss der Lagerwoche der Grossteil aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Auto-Theorieprüfung auf dem Strassenverkehrsamt in Camorino bei Bellinzona bestanden zeigt, wie intensiv während dieser Woche mehrheitlich gearbeitet wurde. Auch abends bot sich den Jugendlichen die Möglichkeit auf den verschiedenen PC’s Theorie zu lernen und nachzuholen, was noch nicht so recht sitzen wollte. Auch dieses Jahr bot man den

Lagerteilnehmern am Bundesfeiertag etwas ganz Besonderes: Besuch des Seilparks in Gordola mit anschliessendem Bad in der Verzasca, einem echten Tessinermenü im Grotto Baldoria in Ascona und abschliessendem Feuerwerk. Für das leibliche Wohl und eine hervorragende Küche sorgten auch dieses Jahr Käthi und Giuseppe Meloni zusammen mit ihrem Team.

Sponsoring durch Chevrolet Für das diesjährige Jungendfahrlager in Scruengo wurden der TCS-Sektion Thurgau acht Fahrzeuge der Marke Chevrolet Spark von der Firma Chevrolet unentgeltlich zu Verfügung gestellt. Von diesem Angebot können auch alle andern TCS-Sektionen in der Schweiz Gebrauch machen. le.

Stimmen aus dem TCS Jugendfahrlager 2013

Patrick Zimmermann Fachmann Beratung, Ettenhausen Dieses Lager werde ich allen meinen Freunden weiter empfehlen, die noch keinen Führerschein besitzen. Mein Ziel ist, das Fahren zu lernen bei Fahrlehrern und die Theorie zu repetieren und aufzufrischen. Das Lager ist interessant und abwechslungsreich.

Martin Sprenger Elektroinstallateur, Wiezikon

Jungendfahrlager 2014 Das Jugendfahrlager 2014 wird vom 12. bis 19. Juli in Scruengo und auf dem Militärflugplatz von Ambri stattfinden. le.

Eine praktische Vorbereitung, um später die Autoprüfung zu meistern. Ich möchte die Theorieprüfung bestehen und ein bisschen Fahrpraxis sammeln. Durch Zeitung und einen Kollegen bin ich auf das Jugendfahrlager, das ich allen Kollegen empfehle, aufmerksam geworden.


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Lars Bürkle Polymechaniker, Mörschwil Mein Grosseltern sind beim TCS tätig haben mich auf das Lager aufmerksam gemacht. Ich will Autofahren lernen und die Theorieprüfung bestehen im Verlauf dieser Ferienwoche. Man lernt viele neue Gesichter kennen und ich denke, dass mein Bruder auch dabei sein wird.

Sabrina Barzan Kauffrau, Dübendorf Eine spannende und lustige Woche mit sympathischen Leitern und Teilnehmern und einer super Atmosphäre. Freunde, die letztes Jahr dabei waren haben mir die Woche empfohlen. Gute aufgebaute Theorien und Fahrstunden, die ich meinen Freunden weiter empfehle.

Céline Högger Schülerin, Egnach Einfach super! Meine Mutter hat vom Lager aus der Zeitung erfahren. Ich möchte letztlich das Autofahren beherrschen. Das Jugendfahrlager werde ich allen empfehlen, die noch keinen Fahrausweis besitzen und die Theorieprüfung hier machen möchten.

Simon Fischer Kreuzlingen, Industrielackierer Eine lustige Woche in der ich viel lernen und Erfahrungen sammeln konnte. Meine Mutter hat die Ausschreibung in der Zeitung entdeckt. Meine Erwartungen haben sich erfüllt, sobald ich die Theorieprüfung bestanden habe. Ich werde die Woche bestimmt weiter empfehlen.

Lisa Müller Schülerin, Flawil Intensive und lehrreiche Vorbereitungslektionen. Ich konnte schon fahren und hoffe, dass bei der Theorie alles gut geht. Spass gehabt, Sport gemacht und viele nette Leute kennen gelernt. Die Mutter meiner Freundin ist Fahrlehrerin und meinen Freundinnen werde ich vom Lager erzählen.

Andreas Meier Detailhandelsassistent, Sirnach Das Autofahren ist so cool und lustig, wie die sportliche Betätigung auf dem Fussball- oder Volleyballfeld. Meine Schwester ist schon in diesem Lager gewesen und ich möchte hier mit Kollegen Ferien machen und gleichzeitig auch die Theorieprüfung bestehen.

Katrin Heller Kantonsschülerin, Arbon Ein Zeitungsartikel machte mich auf die Woche aufmerksam. Eine lehrreiche Woche mit genügend Freizeit und sportlichen Aktivitäten. Ich möchte die theoretischen Grundkenntnisse des Autofahrens erlernen und die Theorieprüfung bestehen. Werde die Woche weiter empfehlen.

Tamira Leber Kauffrau, Rekingen Durch Zufall habe ich im Internet von dieser Woche erfahren. Abwechslungsreiches Programm mit Theorie, Autofahren und Sport. Das Essen ist lecker, alles ist sauber und die Leiter alle nett. Sie sind sehr dynamisch und motivieren zum Mitmachen. Perfekte und empfehlenswerte Woche.

Joel Buchmann Anlage- und Apparatebauer, Eschlikon Ein super Lager, das zum Glück noch nicht vorbei ist und deshalb geniesse. Meine Mama hat mir die Woche empfohlen, es gibt feines Essen und ich lerne Autofahren. Allen, die gerne ein Lager besuchen und Autofahren lernen möchten werde ich auf diese Woche aufmerksam machen.

Katja Kellenberger Schülerin, Sirnach Meine Mutter ist beim TCS und die Vorbereitungen auf die Prüfung waren sehr hilfreich und das Autofahren hat unglaublich Spass gemacht. Leiter und Teilnehmer sind nett und hilfsbereit und wir hatten viel Spass zusammen. Da sollen auch mein Bruder und meine Sportkolleginnen mitmachen.


TCS Rundschau

6|2013 10 –Jugendfahrlager 2013

Dayrith Janisch Kauffrau, Landschlacht Petra Wick Kauffrau, Altnau Frau Britt vom TCS hat mir vom Lager erzählt. Die Theoriegrundlagen werden gut erklärt und ich hoffe, die Theorieprüfung zu bestehen. Ich empfand die Woche als sehr gut und werde meine Cousine und diejenigen, die mich fragen, motivieren mitzumachen.

Marlon Hörnlimann Metallbauer, Adliswil Man kann super lernen, die Fehler werden gut erklärt und man lernt neue Leute kennen. Ich bin froh, dass meine Grosseltern in der TCS-Broschüre vom Lager erfahren haben. Freunde und Mitglieder meiner Familie werde ich von der Woche berichten und sie anspornen, dabei zu sein.

Sandra Kappeler Zeichnerin, Münchwilen Meine Erwartungen haben sich übertroffen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel lerne und trotzdem noch genügend Freizeit habe. Meine Eltern haben das Inserat in der Zeitung entdeckt. Auch das Kennenlernen neuer Leute war wertvoll. Ich empfehle das Lager als gute Investition weiter.

Vorgeschlagen hat mir diese Woche mein Vater. Ich stellte mir vor, dass wir öfters im Auto sitzen, doch das Lernen am Laptop hat mir sehr geholfen und ich hoffe auf das Bestehen der Theorieprüfung. Gleichaltrigen Freunden kurz vor dem 18. Altersjahr werde ich das Lager empfehlen.

Gabriel Hunziker Elektroinstallateur, Münchwilen Vor einigen Jahren war meine Schwester hier. Sehr gut, dass ich hier schon Autofahren kann, obwohl ich erst 17 bin. So lerne ich die Grundlagen des Autofahrens und kann die Theorieprüfung machen. Neue Leute kennen gelernt und immer feines Essen. Davon sollen auch andere profitieren.

Julia Gsell Kauffrau, Romanshorn Ehemalige Teilnehmer und meine Mutter haben mich auf das Lager hingewiesen. Viele neue Dinge theoretisch gelernt und den Spass nicht verloren. Ich möchte möglichst viel Autofahren und mir die Theorie gut einprägen. Genau das richtige für den Einstieg ins Autofahren.

Véronique Gérard Fachfrau Gesundheit, Hefenhofen In der TCS-Rundschau habe ich vom Lager erfahren. Ich möchte die Theorie bestehen und einige Kenntnisse im Autofahren sammeln. Eine lustige und sehr lehrreiche Woche. Ich hoffe, dass alle dabei sein werden in Zukunft, die nicht sicher sind in der Theorie und Fahrstunden machen wollen.

Nathalie Buchmann Köchin, Wallenwil Mein Mitstift und die TCS-Rundschau wiesen mich hin auf die Woche. Ich möchte die Theorieprüfung bestehen und ein wenig Autofahren lernen. Das wird gut erklärt und macht Spass. Auch die sportlichen Aktivitäten sind lustig, das Lager werde ich meinen Freunden empfehlen.

Danijela Mihajlovic Kauffrau, Arbon

Léonard Grünig Maturand, Weinfelden

Mein Freund forderte mich auf, dabei zu sein im Lager. Theorie lernen und Autofahren sowie Spass haben. Hat sich für mich alles erfüllt. Wir sind super eingeteilt und meinen Freunden und Unterstiften werde ich von der Woche erzählen und sie motivieren, dabei zu sein.

Gutes Programm und ein Sportprogramm, das ich nicht so intensiv erwartet habe. Optimale Vorbereitung auf die Theorieprüfung und erste Fahrerfahrungen. Meine Mutter ermunterte mich zur Teilnahme. Neugierigen und zukünftigen Lenkern werde ich das Lager vorschlagen.


TCS Rundschau

6|2013 Jugendfahrlager 2013 – 11

Bastian Sigrist Kantonsschüler, Wängi Kennenlernen der Grundlagen des praktischen Autofahrens und Unterstützung bei der Theorie. Alle Fragen werden beantwortet und die Sportlektionen müssen als guter Ausgleich unbedingt beibehalten werden. Alle Leute, die Angst vor dem Autofahren haben sollten am Lager mitmachen.

Caine Schellenberg Montageelektriker, Strass In der Zeitung las im vom Lager. Ich will Autofahren lernen und wertvolle Tipps erhalten hier. Man schaut die Theorie genauer an und schliesst neue Freundschaften im Lager. Das sollen alle, die etwas über das Autofahren lernen möchten und gerne in einem Lager sind, auch erleben.

Lars Michel Kaminfeger, Steckborn Meine Familie schlug mir das Lager vor. Ich möchte die Theorieprüfung bestehen und mehr Fahrkenntnisse erhalten. Alles ist sehr gut organisiert und natürlich mache ich meine Freunde auf das Jugendfahrlager aufmerksam und motiviere sie, auch dabei zu sein.

Simon Graf Landschaftsgärtner, Wittenwil Mein Bruder war vor zwei Jahren hier im Lager. Ich möchte ein bisschen Fahren lernen und die Theorieprüfung bestehen. Wir haben nette Leute kennen gelernt, die Theorie wurde uns interessant und einfach erklärt und wir wurden von der Küche verwöhnt. Empfehle ich weiter.

Florian Arpagaus Kantonsschüler, Ettenhausen Ich eigne mir hier die Vorbereitung auf die Theorieprüfung und die Grundkenntnisse und -fähigkeiten im Autofahren an. Ich wünsche mir noch mehr Autofahren und weniger Sport. Meine Mutter hat mir die Woche empfohlen. Ich werde sie jedermann schmackhaft machen.

Natascha Rüegger Kauffrau, Frauenfeld Ich las in der Rundschau vom Lager. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Eine tolle und gelungene Woche. Ich konnte viel lernen und der Spassfaktor kommt auch nicht zu kurz. Die Instruktoren sind sehr nett und hilfsbereit. Alle sollten davon profitieren können.

Yves Höfliger Heizungsinstallateur EFZ, Steckborn Gute Organisation, gutes Essen und gute Leiter. Meine Kollegen ermunterten mich mitzumachen. Ich möchte Autofahren lernen und auch die Theorieprüfung vom kommenden Freitag bestehen. Natürlich mache ich alle auf diese interessante Woche aufmerksam.

Manuel Arpagaus Schüler, Ettenhausen Ich finde diese Woche sehr gut und meine Mutter hat mir die Teilnahme empfohlen. Man lernt Autofahren und bereitet sich auf die Theorieprüfung vor, aber diese kommt erst noch. Meinem kleinen Bruder und meinen Kollegen werde ich das Lager empfehlen.

Khanita Kaut Maturandin, Schönholzerswilen

Adriana Sedleger Tierarztpraxis-Assistentin, Steckborn

Meine Schulkolleginnen erzählten mir vom letztjährigen Lager. Meine Erwartungen, in der Praxis Schritt für Schritt alle Vorgänge intensiv zu lernen wurden sogar übertroffen. Das Fahren zu zweit ist sehr lehrreich und die Leiter zeigen Geduld und vermitteln Sicherheit. Sollten alle machen.

Durch Yvonne Gasser und meinen Vater wurde ich auf die Woche aufmerksam. Sehr gute und verständliche Vorbereitung auf die Theorieprüfung. Eine gute und freundliche Betreuung. Leute, welche die Theorie noch nicht gemacht haben sollten unbedingt dabei sein.


6|2013

TCS Rundschau

12 – WEGA 2013

Wettbewerb Sektion Thurgau

1. Preis Reise-Gutschein im Wert von CHF 1’500.–

2. Preis Fotokamera im Wert von CHF 700.–

3. Preis Pneu-Gutschein im Wert von CHF 400.–

Wie macht man mit?

Kreuzen Sie die richtige Antwort an.

Wer macht mit?

Alle ab 9 Jahren, ausgenommen Kantonalvorstandsmitglieder und Mitarbeiter des TCS.

Einsendeschluss 30. September 2013


TCS Rundschau

6|2013 WEGA 2013 – 13

Wie viel beträgt die Mindestprofiltiefe und die empfohlene Profiltiefe bei Reifen? Mindestprofiltiefe; 0.6 mm (Empf. Profiltiefe; 2.0 mm Sommer, 3.0 mm Winter) Mindestprofiltiefe; 1.6 mm (Empf. Profiltiefe; 3.0 mm Sommer, 4.0 mm Winter) Mindestprofiltiefe; 2.0 mm (Empf. Profiltiefe; 4.0 mm Sommer, 5.0 mm Winter)

Was bedeutet die vierstellige Zahl hinter der Bezeichnung DOT auf den Reifen? Herstellungsdatum Reifendimension Reifendruck

Wie viel % der Fahrzeuge in Europa sind mit zu geringem Reifendruck unterwegs? 50 % 20 % 30 %

Wie lagert man montierte Reifen? (korrekte Bildkombination ankreuzen) 1

2

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3

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Name

Vorname

Strasse

PLZ / Ort

Preise 1. 2. 3. 4. 5. 6.

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stehend

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hängend

stehend

Jahrgang TCS-Mitglied

ja

nein

Einsenden an: TCS-Sekretariat, Verkehrswettbewerb, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden

Reise-Gutschein CHF 1500.– Fotokamera CHF 700.– Pneu-Gutschein CHF 400.– Pneu-Gutschein CHF 300.– Brunch für 4 Personen auf dem Säntis CHF 220.– Kursgutschein CHF 200.–

7. 8. 9. 10. 11. - 50.

Kursgutschein CHF 200.– REKA Schecks CHF 180.– Benzingutschein CHF 150.– Benzingutschein CHF 100.– Taschenmesser


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14 – Aktuell

Oldtimer-Fahrspass für einen guten Zweck

Bereits zum dritten Mal fand die Charity Classic des Kiwanis Club Weinfelden statt. (Bilder: Werner Lenzin)

Zum dritten Mal veranstaltete der Kiwanis Club Weinfelden eine Charity Classic für behinderte Kinder und den Bau eines Kindergartens im afrikanischen Charamba. Der Erlös von rund 30 000 Franken ist bestimmt für die medizinische Tätigkeit der ehemaligen Krankenschwester Annemarie Seelhofer und ihren Mann, den Beringer Arzt Christian Seelhofer. Von Werner Lenzin Am ersten Juli-Samstag war Weinfelden und die umliegende Region Schauplatz der Charity Classic 2013, veranstaltet vom Kiwanis Club Weinfelden, mit Projektleiter Peter Lehmann an der Spitze. Im Beisein einer grossen Publkumskulisse trafen die auf Hochglanz polierten und liebevoll

gepflegten Oldtimer auf dem PestalozziSchulhausplatz ein. Von dort starteten die Konkurrentinnen und Konkurrenten auf einen über 200 Kilometer langen Rundkurs via Hemberg, den Holzhof und zur Wertungsprüfung auf die Frauenfelder Allmend. Durch den Kuhstall von «Tilsit» Im «Holzhof» im zur politischen Gemeinde Amlikon-Bissegg gehörenden «Tilsit» wartete auf die Pilotinnen und Piloten, sowie die Beifahrer eine besondere Überraschung. Vor dem Parken auf der Wiese westlich des Bauernhofes mussten die Fahrzeuge, beobachtet von den fressenden Kühen, einen Kuhstall passieren, wo gleichzeitig auch ein Fotoshooting auf dem Programm stand. Nach der anderthalb stündigen Mittagspause führte die

Fahrt weiter auf die Frauenfelder Allmend, wo bei der Wertungsprüfung das Beherrschen des Fahrzeuges im Zentrum stand. Wieder zurück in Weinfelden konnten die Oldies nochmals von den Zuschauern bewundert werden. Seelhofers Projekt Mit der Teilnahme an der Charity Classic unterstützen die Fahrerinnen und Fahrer das Projekt der ehemaligen Krankenschwester Annemarie Seelhofer und ihrem Mann, dem Beringer Arzt Christian Seelhofer. Beide leben seit zehn Jahren in Charamba (Simbabwe) und arbeiten dort in einem Waisenhaus. Auf privater Basis wollen die Beiden mit dem Reingewinn dieses Anlasses, unter Mitwirkung der Bevölkerung, ein Kindergarten mit Spielplatz realisieren.


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6|2013 Aktuell – 15

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Kontaktstelle Weinfelden TCS Sektion Thurgau Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden Mo–Fr 09.00–12.00, 13.30–17.00 Uhr Telefon 071 622 00 12 www.auto.tcs.ch

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6|2013

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16 – Aktuell

TCS-Mitglieder an der

«Dreigroschenoper» 236 Mitglieder durfte der Veranstaltungsverantwortliche Harald Zecchinel zum Apéro auf dem Vorplatz des Seemuseums und zur anschliessenden Vorstellung des See-Burgtheaters begrüssen. Leopold Huber, kürzlich mit dem Thurgauer Kulturpreis ausgezeichnet, brachte die legendäre «Dreigroschenoper» auf die Seebühne zurück. Von Werner Lenzin Vor der malerischen Kulisse des Bodensees und des süddeutschen Rheinufers zog auf der Bühne der gigantische Haifisch mit seinen gefrässigen und fletschenden Zähnen das Publikum in den Bann. Die Vorstellung für die 236 Mitglieder der TCS Sektion Thurgau fiel auf den 17. Juli und einen herrlichen Sommerabend. Regisseur Leopold Huber zeigt Mackie Messer als reinen und unverdorbenen Kriminellen, der sich im Haifischbecken tummelt. Schauspieler Giuseppe Spina gelang es ausgezeichnet, den Gangster Mackie Messer aus Bertold Brechts Dreigroschenoper zum Publikumsliebling zu machen. Originalmusik und -gesang Spinas Gegenspieler Jonathan Peachum spielte Erich Hufschmid, der mit dem Image eines Saubermannes den Spendenschwindler glaubwürdig auf die Bühne brachte. Seine Tochter Polly (Carin Lavey) verfällt dem charmanten Kriminellen und als Dritte im Gaunerbunde kommt Jenny (Astrid Keller) dazu. Als Hure Jenny verfolgt sie nur ihre eigenen Interessen und das Gesetz wird von Tiger Brown (Alexander Peutz) mehr schlecht als recht vertreten. Zusammen mit den weiteren Darstellenden eine beachtliche Gesamtleistung, die vom Publikum einiges abverlangte. Eine bereichernde Ergänzung war die Tatsache, dass Musik und Gesang live auf die Bühne kamen. Kurt Weills berühmte Songs und Ohrwürmer aus der «Dreigroschenoper» stellten alle Schauspieler und die sechsköpfige Band (Alexander Bührer, Klarinette, Saxophon; Hartmut Heinzelmann, E-Bassgitarre; Christian Kramer, Posaune; Stefan Schäfer, Trompete, Flügelhorn; Maurizio Trove, Schlagzeug, Percussion; sowie Bandleader und Kapellmeister Volker Zöbelin) vor eine grosse Herausforderung, die brillant gemeistert wurde.


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6|2013 Aktuell – 17

TCS-Mitglieder erlebten eine spannende Inszenierung der Dreigroschneoper im SeeBurgtheater. (Bilder : Werner Lenzin)


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18 – Aktuell

Marion Wiesmann: die neue TCS-Kassierin An der diesjährigen Delegiertenversammlung der TCS-Sektion Thurgau wurde die 42jährige Marion Wiesmann aus der Bonau einstimmig zur neuen Kassierin gewählt. Die Rundschau stellt die neue Kassierin vor.

Einstimmig wählten die Delegierten an ihrer Versammlung im Frühjahr die Treuhandsachbearbeiterin Marion Wiesmann zur neuen Kassierin der Sektion. Die 42Jährige lebt mit ihrem Mann Urs und ihrem vierjährigen Sohn Tim in der Bonau, wo sie sich an der Haslistrasse 7 seit dem 1. Januar 2011 mit ihrem Büro «mw treuhand» selbständig gemacht hat.

ich zwischen 1996 und 1997 allgemeine Sekretariatsarbeiten mit allen dazu gehörenden Bereichen», sagt die Bonauerin. Später arbeitete sie in zwei Betrieben als kaufmännische Angestellte und bis vor zwei Jahren als Treuhand Sachbearbeiterin, bevor sie sich in der Bonau selbständig machte. Als selbständige, dynamische und exakte Fachfrau wird sie in Zukunft für den finanziellen Bereich der Sektion verantwortlich zeichnen. «Ich habe mich in den Monaten seit meiner Wahl gut eingearbeitet in meine neue Aufgabe beim TCS und die Arbeit macht mir Spass», freut sich Marion Wiesmann. Ihre Freizeit gehört ihrem Ehemann Urs und dem kleinen Tim. Als begeisterte Pferdesportlerin ist sich auch aktives Mitglied des Reitvereins Müllheim.

Der Pferdesport ist das Hobby «Nach meinem Abschluss als eidg. diplomierte Detailhandelsangestellte übernahm

Die Rundschau wünscht der neuen Kassierin viel Freude und Befriedigung bei der Erfüllung ihrer neuen Aufgabe.

Von Werner Lenzin

Marion Wiesmann heisst die neue Kassierin der TCSSektion Thurgau. (Bild: Werner Lenzin)

Nothelfer-Kurse Für Fahrschüler von Auto und Motorrad Frauenfeld

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Kurszeiten

FR/SA von 18.30 –21.30 Uhr/08.00 –12.00 und 13.00 –16.00 Uhr

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 120.–/Nichtmitglieder CHF 140.–

Anmeldung

Weitere Daten und Anmeldung unter www.tcs-thurgau.ch/kurse.html TCS Sektion Thurgau, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, T: 071 622 00 12, info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

6|2013 Kurse – 19

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TCS Rundschau

20 – Aktuell

Falschen Treibstoff getankt was ist zu tun? Schätzungsweise 10‘000 Mal pro Jahr kommt es in der Schweiz zu einer Falschbetankung. Wer aus Versehen Benzin anstatt Diesel tankt, muss mit Kostenfolgen rechnen. Um solche Irrtümer zu vermeiden, rüsten europäische Autohersteller ihre Modelle zunehmend mit verwechslungssicheren Einfüllstutzen aus. Zudem bieten Garagen und Auto-Zubehörshops spezielle Tankdeckel an. Schätzungsweise gibt es jährlich 10‘000 Falschbetankungen in der Schweiz. In rund 5‘000 Fällen leistet die TCS Patrouille Hilfe, indem sie das betroffene Auto zum TCSStützpunkt oder in die Garage abschleppt und das Benzin-/Dieselgemisch absaugt. Wer nach der Falschbetankung den Motor startet und mit dem Auto weiterfährt, muss unter Umständen mit Reparaturkosten in der Höhe von 3‘000 bis 5‘000 Franken oder mehr rechnen. Um Verwechslungen des Treibstoffs zu vermeiden, legt der TCS Wert auf klare, unmissverständliche Beschriftungen an den Zapfsäulen. Die Autohersteller beugen der Verwechslungsgefahr vor, in dem sie ihre Neuwagen oder zumindest die Diesel-Modelle zunehmend mit verwechslungssicheren Tankstutzen ausrüsten. Das verwechslungssichere Einfüllstutzen – System «Easy Fuel» gehört bei Ford, mit Aus-

nahme des Modells Ka – zur Standardausrüstung. Bei BMW und Mini verfügen alle Diesel-Modelle seit 2009 serienmässig über einen Fehlbetankungsschutz. Einfüllstutzen, in die der dünnere Benzinhahn nicht eingeführt werden kann, sind seit 2010/11 vermehrt auch in Diesel-Modellen von Audi und Peugeot sowie in jüngster Zeit bei Fiat (Panda, 500L, Lancia Ypsilon), bei der neuen Mercedes S-Klasse, beim Opel Zafira Tourer 1.6 CDTI und beim VW Golf VII Standard. Der TCS hat die Erfahrung gemacht, dass Fehlbetankungen bei solchen Fahrzeugen seltener vorkommen. Er empfiehlt den Autokäufern, sich in jedem Fall nach einem verwechslungssicheren Einfüllstutzen zu erkundigen. Dass menschliches Versagen nie ausgeschlossen werden kann, zeigen die Fälle, wo Automobilisten bei

einem leeren Tank zum Reservekanister greifen und prompt den falschen Treibstoff erwischen. Die Verwechslungsgefahr ist in solchen Fällen besonders gross. TCS-Empfehlungen für Nachrüstung Tankverschlüsse, die den Benzinhahn «nicht akzeptieren», sind auch für bereits gekaufte Diesel-PW unter der Bezeichnung «SoloDiesel», «OnlyDiesel» oder «Bouchon Diesel» erhältlich. Der „Bouchon Diesel“ ist eine Erfindung zweier Brüder aus der Westschweiz (Patent Nr. 01147-08). Die drei aufgeführten Produkte können im Internet, bei Grossisten aber auch bei Garagen gekauft werden. Der TCS rät zum Kauf beim Garagisten. Dieser weiss, welche Ausführung zu welchem Automodell passt und ist bei der Montage behilflich. (TCS)

Falschbetankung kann teuer werden. (Bild: TCS)

Jugendfahrlager 2014 vom 12. bis 19. Juli 2014

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Programm

Fahrschulung, Autotechnik, Pannenkunde, Verkehrstheorie; Sport, Spass und Fun. Mit amtlicher Theorieprüfung in Bellinzona

Kursleitung

Ein erfahrenes Leiterteam sorgt dafür, dass sich junge Leute ungezwungen und spielerisch mit dem Auto anfreunden können.

Kursort

Scruengo/ Tessin. Zur Verfügung steht eine eigene Trainingspiste und zweckmässige Ausbildungsräume sowie Unterkünfte.

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 750.–/Nichtmitglieder CHF 950.–

Sonstiges

Teilnehmer des Lagers erhalten auf den Nothelferkurs der Sektion Thurgau eine Reduktion von CHF 20.–. Die Kosten der Theorieprüfung werden direkt vom Strassenverkehrsamt im Tessin verrechnet. Das Jugendfahrlager ist für junge Damen und Herren ab 16 Jahren bestimmt.

Anmeldung

TCS Sektion Thurgau, Rebekka Britt, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, T: 071 622 00 12, info@tcs-thurgau.ch, www.tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

6|2013 Regionalgruppen – 21

Pannenkurs für Frauen: "Was tun bei einem Defekt?"

Richtig reagieren bei einer Autopanne will gelernt sein. (Bilder: ZVG)

Am diesjährigen kostenlosen Pannenkurs für Frauen nahmen insgesamt 13 Frauen teil. Der Kurs fand in der Tiefgarage der Migros in Sulgen statt. Unter Anleitung eines TCS-Patrouilleurs lernten die Teilnehmenden beispielsweise einen Radwechsel vorzunehmen. Nach der Begrüssung durch Otto Bernhardsgrütter, Präsident der TCS Regionalgruppe Bischofszell, besprachen die Teilnehmenden zusammen mit einem TCS-Patrouilleur wie bei einer Panne vorzugehen ist und auf was im Speziellen auf Autobahnen oder in Tunnels zu achten ist, damit die Sicherheit von Personen

Ende auch sämtliche wieder zurückgewechselten Räder.

gewährleistet bleibt. Weiter ging es im Kurs mit dem Aufstellen des Pannendreiecks. Es stellten sich Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle heraus. Stabil und standhaft sollte das Pannendreieck sein, das war schnell allen klar.

Bordcomputer verstehen Nach der kurzen Pause informierte der TCS-Patrouilleur die Teilnehmenden über die Bedeutung der verschiedenen Hinweislämpchen beim Boardcomputer. Das Interesse der Teilnehmenden war gross, verschiedene Fragen wurden gestellt und mit grosser Neugier kontrollierten alle Frauen den Ölstand. Die um einiges Wissen rund ums Auto reicher gewordenen Frauen wurden mit nützlichen Werbegeschenken als Dankeschön für die Teilnahme um 22 Uhr verabschiedet. (ZVG)

Radwechsel leicht gemacht Danach wurden die Frauen vom TCSPatrouilleur aufgefordert, mit Hilfe der Betriebsanleitung Reserverad und Wagenheber parat zu legen. Kurz erklärte er ihnen, wie bei einem Radwechsel vorzugehen ist. Die Frauen machten sich motiviert am eigenen Auto zu schaffen. Der TCS-Patrouilleur stand geduldig mit Rat und Tat zur Seite und kontrollierte am

Autofahren heute bringt ein Plus an Sicherheit für langjährige Autofahrer

«vom erh hrssic e k Ver t a r s t i he hlen» empfo

Programm

Theorie: Auffrischung der wichtigsten und neusten Verkehrsregeln im Theorielokal. Praxis: Befahren einer Teststrecke in Begleitung eines Fahrlehrers. Schlussbesprechung /Auswertung im individuellen Gespräch.

Kurstag/-zeit

Dienstag 17. September 2013 08.30 – 11.00 Uhr (ausgebucht) Donnerstag 03. Oktober 2013 08.30 – 11.00 Uhr Donnerstag 17. Oktober 2013 08.30 – 11.00 Uhr Montag 04. November 2013 08.30 – 11.00 Uhr Der genaue Termin für die Fahrt wird in der Theorie festgelegt.

Kursleitung

Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 120.– für TCS-Mitglieder/140.– für Nichtmitglieder; für Lenker über 65 Jahren gibt es eine Rückvergütung von CHF 50.–; Subvention vom Fond für Verkehrssicherheit

Anmeldung

Mit Anmelde-Tool auf www.tcs-thurgau.ch, Universaltalon, telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 677 49 40 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


6|2013

TCS Rundschau

22 – Agenda

Aus der Rechtspraxis

Das Vortrittsrecht und die Konsequenzen

ger, und ging normalen Schrittes über die Strasse. Der Busfahrer musste selbstverständlich bremsen und zeigte sich über diesen Umstand verärgert. Das Vortrittsrecht des Fliessverkehrs besteht prinzipiell auch gegenüber von aus Haltestellen wegfahrenden Bussen des Linienverkehrs. Es gibt jedoch die Sonderregelung von Art. 17 Abs. 5 VRV, die lautet: Kündigt der Führer eines Busses im Linienverkehr innerorts bei einer gekennzeichneten Haltestelle mit den Richtungsblinkern an, dass er wegfahren will, so müssen die von hinten herannahenden Fahrzeugführer nötigenfalls die Geschwindigkeit mässigen oder halten, um ihm die Wegfahrt zu ermöglichen; dies gilt nicht, wenn sich die Haltestelle am linken Fahrbahnrand befindet. Der Busführer darf die Richtungsblinker erst betätigen, wenn er zur Wegfahrt bereit ist; er muss warten, wenn von hinten herannahende Fahrzeuge nicht rechtzeitig halten können. Der Busfahrer darf sein Vortrittsrecht nicht missbrauchen und die Ausnahmeregel entbindet ihn auch nicht von der allgemeinen Pflicht, beim Wegfahren von einer Haltestelle

Vortrittsrecht oder Vortrittspflicht des öffentlichen Verkehrs, insbesondere Busse, insbesondere in Begegnungszonen Herr Schnell hat es heute besonders eilig. Zuerst hat er den Wecker nicht gehört, weil er wegen einer Party der Nachbarn Ohrenstöpsel trug. Dann fand er lange Zeit keine neuen Socken. Endlich kam er doch mit dem Fahrzeug in der Stadt an und wollte zu seinem Arbeitsplatz fahren, als sich unvermittelt der Stadtbus vor seine Fahrspur aus dem Parkbereich drängte. Schnell hupte und ärgerte sich. Prompt kam von Seiten des Stadtbusfahrers ein heftiges Winken und zurückhupen. Schnell parkierte in der Tiefgarage und von dort kam er in die Begegnungszone und wollte gerade die Strasse überqueren, als wiederum ein Fahrzeug des öffentlichen Verkehrs in seine Nähe fuhr. Schnell ging davon aus, auch gegenüber diesem öffentlichen Verkehrsmittel in der Begegnungszone vortrittsberechtigt zu sein, auch als Fussgän-

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Anmeldungen bis Samstag, 7. September 2013 an: Günther Landmann, Brühlstrasse 111, 9320 Arbon Tel.: 071 446 31 41, E-mail: g_landmann@bluewin.ch

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Kontaktstelle TCS-Sektion Thurgau, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden Tel.: 071 622 00 12, E-mail: info@tcs-thurgau.ch

Rechtsanwalt Gian Reto Pedolin ist Präsident der TCS-Regionalgruppe Kreuzlingen sowie Mitglied des Kantonalvorstands TCS Thurgau (www.schweizer-rechtsanwaelte.com)

WINIGER FRAUENFELD

TCS-Regionalgruppe Arbon lädt dauzu ein, eines der drei grössten typografischen Museen Europas besichtigen. Es ist ein lebendiges Museum, weil darin auch gearbeitet wird. Die Satz- und Druckeinrichtungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind in Betrieb. Mit all diesen Maschinen, Schriften und Geräten werden Drucksachen hergestellt. Was heute vom Computer verdrängt wurde, wird hier der Nachwelt erhalten.

allfällige vor oder neben seinem Fahrzeug durchgehende Strassenbenützer nicht zu gefährden. In Begegnungszonen gilt Tempo 20 und Fussgänger haben Vortritt, auch gegenüber dem öffentlichen Verkehr (mit gewissen Ausnahmen wie Feuerwehr, Polizei, Notdienst im Einsatz u.ä.). Sie dürfen aber die Fahrzeuge nicht unnötig behindern (Art. 22b Signalisationsverordnung).

Herzlich willkommen! 7 Tage in der Woche. Wirtschaft Stelzenhof Stelzenhofstrasse 11 8570 Weinfelden Tel. 071 622 40 10 Fax 071 622 42 12

Öffnungszeiten: Montag - Samstag 11 - 24 Uhr Sonntag 9 - 20 Uhr


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6|2013 Wettbewerb – 23

Gewinnen Sie einen Benzingutschein! Beantworten Sie die Fragen und schon kann Ihnen mit ein wenig Glück ein Benzingutschein im Wert von CHF 100.– gehören. Teilnahmeberechtigt ist jedermann. Es erfolgt keine Korrespondenz. Die Gewinner/innen werden unter den richtigen Lösungen ausgelost. Einsendeschluss: 10.09.2013 Welche Aussage ist richtig?

Verkehrswettbewerb 6/2013 Ihre Antwort: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort: Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: tcs Thurgau, Yvonne Gasser, Mühlhofweg 12, 8266 Steckborn

Machen Sie via Email mit

wettbewerb@tcs-thurgau.ch

Gewinner Verkehrswettbewerb 5/2013: Stöckli Klara, Oberwangen Maerki Silvia, Uttwil

A) Die in die Autobahn einfahrenden Fahrzeuge haben Vortritt. B) Ich muss auf die Überholspur wechseln.

Auflösung des Wettbewerbs 5/2013: Antwort B Nur wer die Schweiz verlässt, muss am Auto, Anhänger oder Töff den CH-Kleber gut sichtbar am Heck anbringen.

C) Fahrzeuge auf der Autobahn haben Vortritt vor einfahrenden Fahrzeugen.

Anmelde-Talon. Bitte an die organisierende TCS-Stelle senden. Veranstaltung / Kurs: Zusätzliche Angaben gemäss Ausschreibung (z.B. Einsteigeort, Halbtax vorhanden etc.): Name / Vorname: Strasse / Nr.: PLZ / Ort: Telefon P: Anzahl Personen / weitere Personen: Telefon G: Geburtsdatum: TCS-Gruppe: TCS-Mitgliedernummer (falls nötig): Datum der Veranstaltung / Kurs: Datum: Ort der Veranstaltung / Kurs: Unterschrift:


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Bad Breisig

Bad Krozingen, Kurpark

MS Edelweissbbbb+ Neuestes Schiff der Scylla-Flotte. 90 Kabinen für 180 Gäste. Alle Kabinen mit DU/WC, Föhn, Minibar, Safe, Flat-Screen-TV, Radio, Klimaanlage. Auf MD/OD franz. Balkon, auf HD nicht zu öffnende Fenster. Bordausstattung: Restaurant Matterhorn (Gäste OD), Restaurant Jungfrau (Gäste HD/MD), Panorama-Lounge/Bar, Lidobar, Boutique, Sonnendeck mit Whirlpool, Lift. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Reisedaten 2013 Basel–Basel Koblenz–Basel Basel–Koblenz 29.10. – 03.11. 24.10. – 29.10.* 13.11. – 18.11.* 03.11. – 08.11. * mit Bustransfer ab/bis Basel, geänder08.11. – 13.11. tes Programm im Internet/auf Anfrage Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie mit Vollpension • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Alle Transfers in die Kurorte • Thurgau-Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen: An-/Rückreise nach/von Basel, Eintritte in Thermen, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 p. P./Tag), Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Preise pro Person in Fr. Kabine

vor Rabatt nach Rabatt

2-Bett Hauptdeck hinten 2-Bett Hauptdeck 2-Bett MD mit franz. Balkon 2-Bett OD mit franz. Balkon Zuschlag zur Alleinben. HD Zuschlag zur Alleinben. MD Zuschlag zur Alleinben. OD Bäderpaket (4 Eintritte) Annullationsversicherung

490 590 790 990

290 390 590 790 190 290 390 58 25

Weihnachts-/Silvesterfahrten mit Weihnachtsmärkten in Basel, Colmar und Strasbourg 4 Tage ab Fr. 390.– (Hauptdeck, Transfers) Abreisedaten 2013 29.11. 02.12. 05.12. 08.12. 11.12. 14.12. 17.12. 20.12. 23.12. 26.12. 29.12.* * Zuschlag Silvesterfahrt

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TCS Rundschau 6/2013 by TCS Sektion Thurgau - Issuu