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TCS Rundschau 4 2015 web

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Rundschau

AZB 8570 Weinfelden

4|2015

Zweiphasen-Ausbildung wirkt. TCS-Delegiertenversammlung. Vorhandene Mittel einsetzen: Im Gespräch mit Gemeindeamman Othmar Schmid. Vielfältige Erlebnisse auf Pilgerreise: Wir sprachen mit Hans Krüsi. Vorsicht beim Flüssiggas: TCS-Präventionskampagne lehrt sicheren Umgang. Regionalgruppen: Vorstandsmitglieder gesucht.

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TCS Rundschau

4|2015 2 – Editorial

Geschäftsleitung TCS Thurgau

Marco Vidale Präsident

Yvonne Gasser Verkehrssicherheit und Kurse

Marcel Varga Umweltbeauftragter

Marion Wiesmann Finanzen

Christian Bayer Marketing

Yves Osterwalder Veranstaltungen

Werner Lenzin Redaktor Rundschau Kontaktstelle Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden Tel.: 071 622 00 12 Fax: 071 622 00 18 info@tcs-thurgau.ch www.tcs-thurgau.ch Öffnungszeiten Montag - Freitag 09.00 - 12.00 und 13.30 - 17.00 Donnerstag 09.00 - 12.00 und 13.30 - 18.00

Editorial Mobile Gesellschaft Gerade von einem Wochenendausflug zurück, den ich und meine Kolleginnen und Kollegen bis auf eine kurze Strecke mit der Bahn resp. zu Fuss geniessen durften, bin ich noch voll der Eindrücke dieser Reise. Es ist mir einmal mehr ins Bewusstsein gerückt, das es mit Bestimmtheit keine neue Entwicklung ist, wie mobil die Menschheit geworden ist. Ob auf der Strasse, der Schiene oder in der Luft. Allein der Bestand der Strassenmotorfahrzeuge (ohne Motorfahrräder) hat gemäss den statistischen Angaben des Bundes zwischen 1980 und 2014 um 114% auf 5,8 Millionen zugenommen. Gut drei Viertel davon sind Personenwagen. Statistisch betrachtet verfügt somit jeder zweite Einwohner und jede zweite Einwohnerin der Schweiz über ein Auto, wobei seit einiger Zeit ein Trend hin zu Diesel- und Allradfahrzeugen besteht. Eine besonders starke Zunahme ist bei den Motorrädern zu verzeichnen: Ihre Zahl hat sich seit 1980 verfünffacht. 2010 besassen 69% aller Haushalte mindestens ein Fahrrad. Ein E-Bike stand rund 2% der Haushalte zur Verfügung, wobei dieser Wert seither angestiegen sein dürfte. Die SBB hat 2014 auf 65'602 Angebotskilometern durchschnittlich 1.18 Millionen Personen pro Tag befördert. Demnach haben 3.7 % mehr Menschen das Angebot der Bahn genutzt. Wir verbringen einen grossen Teil unserer Zeit in Verkehrsmitteln. Eine Sitzung da, ein Ausflug dort, der Besuch bei Verwandten und Freunden führt dazu, dass unsere Ansprüche steigen. Die meisten Autos verfügen heute auch dank Bluetooth über breit einsetzbare Informations- und Unterhaltungssysteme, mit denen wir besser und vor allem sicherer kommunizieren können. Im Zug verlangen wir Wifi-Zugang und genügend Arbeitsflächen und Sitzplätze. Diesem Verlangen nach Komfort werden die von der SBB vor gut einem Jahr bestellten, und ab 2019 vorwiegend auf der Nord-Südachse zum Einsatz gelangenden Triebzügen bestimmt gerecht werden. Die vom Stimmvolk im Februar 2014

mit grossem Mehr angenommene FABIVorlage wird die in letzter Zeit in die Kritik geratene Infrastruktur der SBB bestimmt verbessern lassen. Und die Pläne zum Ausbau des Bahnnetzes sind ebenfalls bereits kommuniziert worden und sollen ebenfalls für kürzere Reisezeiten sorgen. Und was geschieht auf der Strasse? Hier besteht der Engpass weiterhin. Wer täglich mit dem Auto unterwegs ist – unterwegs sein muss, da er mit ÖV ewig hätte oder gar nicht vorwärts käme – kann davon ein Lied singen. Um die Ungleichbehandlung von Strasse und Schiene ein wenig auszugleichen, hat der Bundesrat dem Parlament einen Entwurf eines Bundesgesetzes zur Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) sowie den Antrag zur Änderung des Bundesbeschlusses über das Nationalstrassennetz und den Entwurf einer Änderung des Bundesbeschlusses über den Gesamtkredit für den Infrastrukturfonds vorgelegt. Dieser Fonds soll dazu dienen, strukturelle Mängel zu beheben und die Finanzierung der Nationalstrassen und der Bundesbeiträge für Verkehrsprojekte in den Agglomerationen dauerhaft zu sichern. Dazu wird der NAF in der Verfassung verankert und mit bestehenden und neuen Einnahmen zweckgebunden unterhalten. Um die sich abzeichnende Finanzierungslücke zu decken, sollen dem NAF die Erträge aus der Automobilsteuer zufliessen. Zudem soll der Mineralölsteuerzuschlag um 6 Rappen pro Liter erhöht werden. Der Bundesrat hat die entsprechende Botschaft im Februar an das Parlament verabschiedet. So sehr der TCS einen Strassen-Fonds begrüsst, so wenig ist der Ansatz mit der erhöhten Mineralölsteuer in seinem Sinn. Auch nicht einverstanden ist er damit, dass das Entwicklungsprogramm für die Strasse die wichtigen kantonalen Verbindungen nicht berücksichtigt. Das Vernehmlassungsverfahren läuft. Wir sind gespannt auf dessen Ergebnis und planen unsere Auto-Reisezeit solange weiterhin eingedenk der Verzögerung durch Staus. Oder geniessen den Ausflug in den überfüllten Zügen. Marcel Varga, Präsident Kommission für Politik + Umwelt

Titelbild: Die Delegierten der TCS Sektion Thurgau trafen sich im Erlengolf zur diesjährignen DV. (Bild: Werner Lenzin)

Impressum – Herausgeber: Die TCS Rundschau ist die Zeitschrift der TCS-Sektion Thurgau. Erscheinungsweise: 8 Mal pro Jahr. Auflage: 31 000 Exemplare. Redaktion: Werner Lenzin, Höhenweg 18, Postfach 142, 8560 Märstetten, Tel. 071 657 16 05, Email: wlenzin@bluewin.ch. Satz, Layout, Art Direction: richtblick GmbH, Werbeagentur, Juchstrasse 27, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 730 07 27, Fax 052 730 07 29, Email: tcs@richtblick.ch. Druck, Versand: Zehnder Print AG, Mattstrasse 4, 9532 Rickenbach, Tel. 071 913 47 11, Fax 071 913 47 99, Email: info@zehnder.ch. Inserate: Hans-Ulrich Wartenweiler, Rainweg 8, 8570 Weinfelden, Tel. 078 664 93 21, Email: hu.wartenweiler@gmx.ch. Adressänderungen: TCS-Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 00 12, Email: info@tcs-thurgau.ch


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4|2015 Interview – 3

«Vorhandene finanzielle Mittel für den Strassenverkehr einsetzen» Seit 2003 ist Othmar Schmid Gemeindeammann der Gemeinde AmlikonBissegg. Die Gemeinde liegt im mittleren Thurgau, südlich der Thur am östlichen Ausläufer des Wellenbergs und entstand 1995 aus den früheren Ortsgemeinden Amlikon, Bissegg, Griesenberg und Strohwilen. Zurzeit leben rund 1300 Personen in der Politischen Gemeinde Amlikon-Bissegg, die mit 1'424 Hektaren flächenmässig zu den grösseren Gemeinden des Kantons Thurgau zählt. Wie beurteilt der Gemeindeammann die verkehrstechnische Lage des Dorfes? Von Werner Lenzin TCS-Rundschau: Welche Verkehrsprobleme sehen Sie als Gemeindeammann in ihrer Region und wo gibt es Lösungsansätze? Othmar Schmid: Das stetig zunehmende Verkehrsaufkommen auf der Achse Märstetten-Wil erfordert immer mehr Lärmschutzmassnahmen. Ein zentrales Thema auf diesem Streckenabschnitt, das es zu verbessern gilt, sind die vielen verschiedenen Tempolimiten. Durch den sehr grossen Industriebetrieb in der Nachbargemeinde mit den über tausend Arbeitsplätzen hat das Verkehrsaufkommen auf unseren Gemeindestrassen massiv zugenommen. Um die «Schleichwege» einzudämmen, mussten grosse finanzielle Mittel aufgewendet werden, so auch im Dorfkern von Amlikon, wo leider eine «Tempo 30-Zone» installiert werden musste, dies aufgrund von Unterschriftensammlungen aus der Bevölkerung. TCS-Rundschau: Wie sieht es mit dem öffentlichen

Verkehr für die Bewohnerinnen und Bewohner Ihrer Gemeinde aus? Othmar Schmid: Nach der Abschaffung des «Publi-Car» wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Amlikon-Bissegg das öffentliche Verkehrsangebot massiv reduziert. In den letzten Jahren hat der Gemeinderat verschiedentlich bei den zuständigen Stellen des Kantons interveniert und beantragt, dass das Angebot des ÖV verbessert werden muss. Die ländlich geprägte Gemeinde mit ihren 24 Ortsteilen, Weilern und Höfen ist auf den ÖV angewiesen. Dem Gesuch wurde teilweise entsprochen, so verkehren doch heute auf der Strecke Frauenfeld-Weinfelden über Thundorf wieder 12 Kurspaare, welche auf die Zugsverbindungen in Weinfelden abgestimmt sind. Leider wurde der Nachtbus «Sonnenberg», welcher ab Frauenfeld den

oberen Teil der Gemeinde abgedeckt hat, abgeschafft. Der Nachtbus ab Weinfelden bedient nur noch einen Teil unseres Gemeindegebietes, was von den Bürgern als sehr ärgerlich empfunden wird. TCS-Rundschau: Welche Vorteile bringen für Ihre Region die Realisierung von BTS + OLS? Othmar Schmid: Unser Gemeindegebiet ist von der Realisierung der BTS + OLS nicht direkt betroffen. Durch die bessere Anbindung an die grossen Zentren wird das Verkehrsaufkommen auch bei uns zunehmen. Es werden mehr Pendler in die ländliche Umgebung ziehen, da die Baulandpreise noch erschwinglich und bezahlbar sind. TCS-Rundschau: Welches sind aus Ihrer Sicht weitere längerfristige Projekte, die es in den kommenden Jahren im Kanton Thurgau zu realisieren gilt? Othmar Schmid: Ein zentrales Thema, das es zu bewältigen gilt, ist wohl das Verkehrsproblem in der Stadt Frauenfeld. Ein weiteres Projekt, welches auf uns zukommt, ist wohl der AutobahnAnschluss Wil-West, was auch für unsere Region grössere Auswirkungen haben dürfte. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die heutige und zukünftige Entwicklung des Verkehrs?

«Vorhandene Mittel sollten für den Strassenverkehr eingesetzt und nicht zweckentfremdet werden,» so Gemeindeammann Othmar Schmid. (Bild:ZVG)

Othmar Schmid: Das stetig wachsende Verkehrsaufkommen wird auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen, was für unser Strassennetz eine grosse Herausforderung darstellt. Die aus den verschiedenen Abgaben vorhandenen finanziellen Mittel sollten für den Strassenverkehr eingesetzt und nicht zweckentfremdet werden. Da die Kosten im ÖV immer mehr zunehmen, ist es eher unwahrscheinlich, dass der Verkehr in Zukunft rückläufig sein wird.


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4|2015 4 – Interview

TCS Rundschau: Welche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gilt es für Ihre Gemeinde und auf dem gesamten Kantonsgebiet zu realisieren? Othmar Schmid: Die unübersichtlichen, stark befahrenen Kreuzungen auf unserem Gemeindegebiet sollten durch den Einbau von Kreiseln si-

cherer gemacht werden. Dem «Langsamverkehr» sollte vor allem innerorts mehr Beachtung geschenkt werden. TCS-Rundschau: Welches sind Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen mit Blick auf das Verhalten aller am öffentlichen und privaten Verkehr beteiligten und an den TCS Thurgau?

Othmar Schmid: Ich wünsche mir im ÖV sowie auch im privaten Verkehr etwas weniger Hektik und mehr Toleranz allen Beteiligten gegenüber. Dem TCS Thurgau weiterhin viel Erfolg beim Umsetzen ihrer Projekte und einen erfolgreichen Geschäftsgang.

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4|2015 Wir sprachen mit – 5

Wir sprachen mit... ...Hans Krüsi Nach seinem letzten Schultag ist der Alterswiler Sekundarlehrer Hans Krüsi aufgebrochen auf den Pilgerweg. «Breche auf, lasse los und beginne dich zu verändern». 88 Tage war der seit zwei Jahren pensionierte Lehrer unterwegs zwischen seinem Schulort Romanshorn und dem Ende der Welt, dem Kap Finisterre. Von Werner Lenzin Hans Krüsis Augen beginnen zu leuchten, wenn er von seinen zahlreichen Erlebnissen auf dem Camino nach Santiago de Compostela und ans Ende der Welt berichtet und man spürt sein inneres Feuer. Der heute 66-jährige ist als Bauernsohn in einfachen Verhältnissen und in einem feinen und liebevollen Elternhaus aufgewachsen. Zur Bauernarbeit fand er kaum Bezug, teilte aber mit seinem Vater das Interesse an technischen Fragestellungen. Zusammen mit 62 Kindern besuchte er bei einem Lehrer die Gesamtschule in AltishausenGraltshausen und anschliessend die Sekundarschule in Alterswilen. Nach seiner Lehre als Maschinenzeichner bei der Firma Rieter in Winterthur absolvierte der junge Berufsmann den Umschulungskurs und machte als junger Lehrer der Gesamtschule Dingetswil viele eigene Erfahrungen. «Nach meiner Weiterbildung zum Reallehrer unerrichtete ich 13 Jahre an der Realschule Raperswilen, wirkte dann 14 Jahre als Schulinspektor und anschliessend vier Jahre als Schulleiter», erinnert sich Krüsi. Bis zu seiner Pensionierung wirkte der vielseitige Lehrer sechs Jahre als Klassenlehrer und Teamleiter in Romanshorn. «Geblieben ist durch all die Jahre das Interesse an technischen Themen wie Fliegerei, Seefahrt, Navigation, Radiotechnik, Amateurfunk und die grosse Liebe zum Leben», sagt Krüsi. Er ist verheiratet mit Ruth Krüsi-Scherrer und zusammen haben sie vier erwachsene Töchter und sieben Enkelkinder. Seit zwei Jahren ist er Präsident der evangelischen Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen. «Bon Camino» «Die Ankunft ist ergreifend, wenn man mit vielen andern Pilgerinnen und Pilgern die «Porta do Camiño» passiert und nach langem Wandern in Santiago eintrifft», berichtet Krüsi. Für ihn ist der Weg zwar christlich, aber

Hans Krüsi errreichte nach 88 Tagen Pilgerreise Santiago. (Bild: Werner Lenzin)

geprägt von viel Grosszügigkeit und menschlicher Liebe. «Pilger, wer ruft dich denn, welche geheime Kraft treibt dich fort», schrieb ein spanischer Dichter und für Hans Krüsi ist klar: «Der Jakobsweg beginnt im eigenen Herzen». Beim Betrachten seiner zahlreichen fantastischen und eindrücklichen Bilder macht sich nicht nur Krüsi wieder auf den Weg, sondern auch die beteiligten Betrachter. Schön, wenn man als Lehrer so glücklich seine Tätigkeit beenden darf und den Entscheid, den eigenen Weg zu gehen, nämlich denjenigen ans Ende der Welt. Nach dem Apéro im Schulhaus machte er sich auf den Weg – auf der ersten Etappe begleitet von der Sekretärin der Schul-

gemeinde Romanshorn – auf die 2500 langen Kilometer. Auf der zweiten Etappe begleiteten ihn seine Enkel in der Gegend von Oppikon und der kleine Nico meinte: «Gell Grossvati, wenn ich einmal pensioniert bin, komme ich mit dir auch auf den Pilgerweg». Und dann ging es weiter vorbei an zahlreichen Wegkreuzen als Wegweiser hinauf auf das Hörnli – von hier aus heisst es auf dem «Weg der Jakobspilger» - hinunter zum Zürichsee durch die Innerschweiz und bis nach Genf, immer den Gruss «Bon Camino» erwidernd. In Frankreich passiert der Pilger zahlreiche extensiv bewirtschaftete Wanderwege und den Pilger erkennt man an seiner Muschel am Rucksack.


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6 – Aktuell

Sonnenuntergang Cap Finisterre Da winkt auf einer Waldwiese ein bunter Fingerhut und dort ein leuchtendes Sonnenblumenfeld. Eine der Begegnungen ist diejenige mit Christof aus Liechtenstein, ein eigentlicher Packungskünstler, den sein Vater auf den Weg geschickt hat, damit er sich endlich einmal von daheim löst und selbständig wird. «Der Camino ist keine Therapiestation», davon ist Hans Krüsi überzeugt. In Spa-

nien bezahlt man für eine Übernachtung fünf Euro und für ein Nachtessen, bestehend aus einer Schüssel Gemüsesuppe, Zwiebelwähe, Kartoffel und Fleisch sowie einem Käsebuffet und einen süssen Dessert zehn Euro, Wein nach Belieben und Wasser inbegriffen. «Der Weg wird zunehmend zu etwas Ganzheitlichem und es ist kein religiöser Weg sondern ein humanistischer», sagt Krüsi. Menschen verschiedenster Konfessionen gehen zu-

sammen, haben das gleiche Ziel. Bis zu 14 Kilometer lang sind die geraden Strecken in Spanien und auf der Meseta Hochebene ist es trocken und man misst Temperaturen zwischen 38 und 40 Grad Celsius. Ein fantastischer Sonnenuntergang am Cap Finisterre ist die Belohnung für all die Strapazen und auch der Abschluss der langen Wanderung. Mit der Eisenbahn geht’s zurück, zurück zur Familie und in den Alltag.

TCS Caravan Gas Control: Sicherer Umgang mit Flüssiggas Obwohl Flüssiggas bei korrekter Handhabung ungefährlich ist, kommt es doch immer wieder zu schweren Zwischenfällen. Flüssiggasanlagen sind weit verbreitet und vor allem bei Campern und Grillfesten beliebt, jedoch keinen gesetzlichen Sicherheitskontrollen unterworfen. Die Caravan Gas Control der Technischen Zentren des TCS trägt als Präventionsmassnahme dazu bei, die Sicherheit auf Campingplätzen und Freizeitanlagen sowie im Strassenverkehr zu erhöhen.

Flüssiggas

Für Flüssiggasanlagen sind in der Schweiz keine Sicherheitskontrollen vorgeschrieben. Für den Zustand der Installationen sind die Besitzer der Camper, Wohnwagen oder Grillanlagen verantwortlich. Um die Sicherheit der Gasanlagen zu erhöhen, bietet der TCS die freiwillige Kontrolle durch speziell geschulte Experten an. Der TCS betreibt 27 eigene Campingplätze in der ganzen Schweiz und rät seinen rund 18‘000 Campingmitgliedern und den 18 Campingclubs, alle 5 Jahre eine periodische Sicherheitskontrolle vornehmen zu lassen.

Geprüft werden die Aufstellung der Gasflaschen, Druckregler, Rohrleitungen und Verteilernetz, (Anschluss-)Schläuche, Verbrauchsapparate, Absperrorgane, Kocher, Kühlschrank, Warmwasserapparat, Heizung, Leuchten und Lüftungsöffnungen.

Sicherheitscheck in den Technischen Zentren Spezifisch ausgebildete TCS-Experten überprüfen die verschiedenen Installationen und erhöhen so die Sicherheit auf allen Campingplätzen und Freizeitanlagen, aber auch im Strassenverkehr der Schweiz. Diese Kontrollen werden in den Technischen Zentren des TCS oder in Fachbetrieben von Caravaning Suisse angeboten und auf Wunsch auch vor Ort, beispielsweise auf Campingplätzen durchgeführt.

TCS Caravan-Gas-Days Die TCS Caravan-Gas-Days sind eine landesweite Informations- und Prüfkampagne zum Thema Gas und der Prävention von vermeidbaren Unfällen. Sie werden rechtzeitig zum Beginn der Outdoor-Saison lanciert und finden seit dem 2. April 2015 bei verschiedenen Technischen Zentren und Campingplätzen des TCS statt. Weitere Informationen und Angben zu einzelnen Terminen gibt’s unter www.tcs.ch/gaskontrolle. (TCS)

Flüssiggas ist problemlos, wenn bei der Handhabung die Vorschriften kontrolliert und eingehalten werden. (Bild: ZVG)

Flüssiggas wird bei der Verarbeitung von Rohöl in den Raffinerien sowie bei der Förderung von Erdgas und Rohöl gewonnen. Flüssiggase sind die Kohlenwasserstoffe Propan und Butan bzw. deren Gemische. Normalerweise ist es gasförmig. Doch bereits bei Raumtemperatur und unter relativ geringem Überdruck verflüssigt es sich und hat dann nur noch etwa 1/260 seines gasförmigen Volumens. Der Verbrauch von Flüssiggas ist umweltschonend: Auf dem Weg von der Förderung bis zum Kunden entstehen keine Umwandlungsverluste und keine Schadstoffemissionen. Das überall verfügbare Flüssiggas bietet sich für den mobilen Einsatzbereich an, weil es sich aufgrund seiner Leitungsunabhängigkeit längst zur Reise-Energie Nummer eins entwickelt hat. (TCS)

TCS Caravan Gas Tarife 2015 Wohnwagen/Camper für Mitglieder: 80.– CHF Wohnwagen/Camper für Nichtmitglieder: 100.– CHF Vorzelt für Mitglieder: 40.– CHF Vorzelt für Nichtmitglieder: 60.– CHF Preise Stand März 2015 – www.tcs.ch/gaskontrolle


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4|2015 Aktuell – 7

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4|2015

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8 – Delegiertenversammlung Güttingen

DV TCS Thurgau: Zweiphasenausbildung zeigt positive Wirkung Die 91 stimmberechtigten Delegierten der Sektion Thurgau des TCS wählten Christian Bayer und Ives Osterwalder neu in den Kantonalvorstand. Der Bottighofer Harald Zecchinel ernannte die Versammlung in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste zum neuen Ehrenmitglied. Von Werner Lenzin Einleitend gedachten die Delegierten ihres im 93. Lebensjahr verstorbenen Ehrenmitgliedes Paul Rüegg. «Auch unser Clubleben ist geprägt von Gemeinschaft, Respekt und stilvollem Umgang und ihr seid die Basis, welche Verknüpfungen bilden und Ideen einbringen», begrüsste Otto Bernhardsgrütter Gäste und Delegierte namens der einladenden Regionalgruppe im «Erlengolf». Erlens Gemeindeammann Roman Brülisauer doppelte nach: «Im Zentrum steht für uns die Stärkung des gemeinsamen Miteinanders». Regierungspräsident Claudius Graf-Schelling gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass seiner im Jahre 2011 bei Bundesrat Ruth Leuthard eingereichten Intervention Rechnung getragen wurde. «Somit werden Neufahrzeuge später zur ersten Prüfung aufgeboten und mit den Prüfungen wird, auch mit Blick auf die technische Entwicklung, etwas zurück gefahren», freut sich Graf-Schelling. 2014 war laut den Ausführungen des Regierungspräsidenten ein erfreuliches und erfolgreiches Jahr, sind doch die Zahlen der Straftaten zurückgegangen und es konnten mehr Delikte aufgeklärt werden. Hervorragende Fortschritte vermeldete er auch mit Blick auf die Bekämpfung der Einbruchskriminalität: «Über 30 Prozent weniger Dämmerungseinbrüche, eine verdoppelte Aufklärungsquote und die Verhaftung vieler Täter. Thurgauer Strassen sicherer Zufrieden zeigen sich Graf-Schelling und TCS-Präsident Marco Vidale über die jüngste Unfallauswertung der Kantonspolizei Thurgau. Die Thurgauer Strassen sind sicherer gewor-

den: 10 Prozent weniger Unfälle, deutlich weniger Schwerverletzte und die Zahl der Todesopfer ist mit acht Personen wiederum auf dem Tiefstand. Dies, obwohl das Verkehrsaufkommen von Jahr zu Jahr zunimmt. Ein Vergleich zeigt, dass 1972 auf Thurgauer Strassen 83 Menschen ihr Leben verloren. Seither hat sich der Motorfahrzeugbestand vervierfacht. Noch extremer ist der Vergleich mit dem Jahr 1940. Damals waren im Thurgau knapp 5000 Fahrzeuge unterwegs und dennoch verzeichnete man zehn Verkehrstote. Dies sind 25 Prozent mehr als im vergangenen Jahr und 25 Prozent mehr als im Jahr 2013. «Zu diesem Ergebnis beigetragen haben unter anderem auch der TCS als grösster Verkehrsverband im Kanton», sagte GrafSchelling. Erfreut zeigte sich der Sektionspräsident über den Rückgang der Unfallzahlen bei den 20- bis 30-jährigen: «Die Zweiphasenausbildung zeigt ihre Wirkung». Dies bestätigte auch Urs Reinhardt, Verwaltungsratspräsident des Verkehrssicherheitszentrums Thurgau. Er wies darauf hin, dass sich die Teilnehmerzahlen auf den geplanten Niveaus bewegen und jährlich um rund 1.5 Prozent zunehmen. Auch verschiedene Kurse werden im Verkehrszentrum angeboten und dieses Jahr erwartet Reinhardt über 4000 Teilnehmende bei der Zweiphasenausbildung. Weiter wies der Sektionspräsident auf die Werbekampagne «Sparkäfer» hin, welche auf die vielen Vorteile einer Mitgliedschaft aufmerksam macht und die am 5. März beim Verkehrssicherheitszentrum Thurgau in Weinfelden eröffnete EVite-Schnellladestation. Neues Ehrenmitglied Der Jahresbericht, das Jahresprogramm

und die von Kassierin Marion Wiesmann vorgelegte Rechnung 2014, welche einen Verlust von 36 000 Franken ausweist, passierten zusammen mit dem Budget 2015 - wie auch dem Antrag des Vorstandes, den Sektionsbeitrag für Motorisierte bei 18 Franken und für den Mitglieder des Cool Down Clubs bei 12 Franken zu belassen einstimmig. Ebenfalls ohne Gegenstimme wählten die Delegierten Christian Bayer und Ives Osterwalder als neue Mitglieder des Kantonalvorstandes. Der Präsident wurde zusammen mit den übrigen Mitgliedern des Kantonalvorstandes und den verschiedenen Delegierten für eine weitere Amtsdauer bestätigt. In Anerkennung seiner grossen Verdienste für den TCS ernannten die Delegierten Harald Zecchinel, der seit 1989 bei TCS dabei ist, zum neuen Ehrenmitglied. Abschliessend ehrte Yvonne Gasser Sektionspräsident Marco Vidale für dessen 25-jähriges Engagement für den TCS Thurgau.


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Delegiertenversammlung Güttingen – 9

Sektionspräsident Marco Vidale (mitte) durfte Ives Osterwalder und Christian Bayer als neue Kantonalvorstandsmitglieder begrüssen. (Bilder: Werner Lenzin)

Harald Zecchinel wurde in Anerkennung seiner grossen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.

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4|2015 10 – Aktuell

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TCS Rundschau

4|2015 Aktuell – 11

TCS-Tipps zur Leasing-Rückgabe In der Schweiz sind 15% aller Personenwagen und fast jeder zweite verkaufte Neuwagen geleast. Deshalb hat der TCS die wichtigsten Merkpunkte zusammengestellt, die beim Ablauf des Leasingvertrages und der Fahrzeugrückgabe zu beachten sind. In jedem Fall empfiehlt der TCS, sich rund 3 Monate vor Ablauf des Leasingvertrags mit der Leasinggesellschaft in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Denn wer je nach Interesse und Kaufoption das Fahrzeug nicht übernehmen will oder kann, sollte sich und das Fahrzeug entsprechend auf die Rückgabe vorbereiten. Leasingnehmer sind haftbar für Schäden, fehlendes Material und Mehrkilometer Grundsätzlich hat sich der Leasingnehmer bei Unterzeichnung des Leasingvertrages dazu verpflichtet, das Fahrzeug sorgfältig zu fahren, gewissenhaft zu pflegen, einwandfrei zu unterhalten und die Vorgaben des Herstellers zu beachten. Bei der Rückgabe erstellt die Liefergarage ein Rücknahmeprotokoll, welches der Leasingnehmer zu unterschreiben hat. Allenfalls festgestellte Schäden oder Beeinträchtigungen werden mit dem Rücknahmekatalog der Leasinggesellschaft abgeglichen. Dieser kann bei der jeweiligen Leasingfirma eingesehen werden und definiert, welche Wertminderungen noch im Bereich des normalen Gebrauchs sind und welche vom Leasingnehmer abgegolten werden müssen. Beim Fahrzeugäusseren, also bei Karosserie, Lack, Felgen, Raddeckeln, Stossstangen, Flankenschutz, Verglasung, Rückspiegeln und Beleuchtungselementen werden meist nur oberflächliche Schäden toleriert, die ohne grossen Aufwand wieder behoben werden können – etwa durch Polieren bei Kratzern am Lack oder an Rückspiegelschalen. Bei tiefen Kratzern mit Beschädigung der Grundierung, Rostschäden, Hagelschäden, manuellen Umbauten oder (ab-)gebrochenen Teilen und Gläsern hingegen hat der Vertragsnehmer die Kosten der Reparatur oder allenfalls der Wertminderung zu übernehmen. Bei Steinschlagschäden im Sichtfeld des Fahrers muss die ganze Frontscheibe ersetzt werden – eine blosse Reparatur in diesem Bereich ist gesetzlich nicht zulässig. Bei Reifen werden Schnitte, Risse, Löcher und Brüche und eine ungleichmässige Abnützung nicht toleriert – manchmal werden für die Rückgabe auch Mindestprofiltiefen festgelegt. Im Innenraum können beschädigte oder fehlende Bestandteile, (Brand-)Löcher, Risse Kratzer, Flecken sowie Schäden am Fahrzeugteppich und an den Tür- und Kofferraumdichtungen beanstandet werden. Mechanik und Elektrik werden bei sachgemässer Verwendung und eingehaltenen Wartungsintervallen meist nicht bemängelt. Falls aber fällige Wartungen oder Reparaturen nicht gemacht worden sind, können entstandene Folgeschäden auf den Leasingnehmer abgewälzt werden. Zudem kann auch fehlendes Zusatzmaterial verrechnet werden, also Bedienungsanleitungen, Schlüssel und Startkarten, Pannendreieck, Sicherheitsweste, Ersatzrad, Werkzeuge etc. Schliesslich werden auch Mehrkilometer gemäss einem im Leasingvertrag festgelegten Kilometerpreis verrechnet. Weil Leasingfahrzeuge kaskoversichert werden müssen, werden gedeckte Schäden meist von der Versicherung übernommen. Allerdings müssen Schäden direkt nach der Feststellung gemeldet mwerden, nicht etwa erst bei der Rückgabe. (TCS)

Da strahlt der gelbe Maikäfer: Denn TCS-Mitglieder tanken Rabatte und profitieren - auch von vielen Vergünstigungen bei Kultur- und Freizeitangeboten unserer TCS-Partner.

Günstiger Treibstoff tanken, Rabatte in den HardRock-Cafés, Reduktion auf Ski-Tageskarten, 100 CHF-Gutschrift auf Neureifen, beste Tarife bei Best Western Hotels, Vergünstigungen beim Sicherheits-Fahrtrainings und vieles, vieles mehr: Als TCS-Mitglied profitieren Sie mehr, als Sie wahrscheinlich ahnen.

Mehr Infos unter www.tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

4|2015 12 – Kurse

Motorradkurse Kurventraining Kurse

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 220.– Nichtmitglieder CHF 250.– Die Rückvergütung vom Fond für Verkehrssicherheit (CHF 100) ist bereits im Kurspreis berücksichtigt.

Kursort

VSZ Thurgau, Weinfelden

Kursleitung

VSR-Instruktoren; Lukas Gasser und Patrick Oderbolz

Anmeldung

Bitte Motorradmarke und Typ angeben. Anmeldung siehe Adressdaten unten.

Kurventraining: Donnerstag, 28. Mai 2015 Freitag, 21. August 2015 Kurszeiten jeweils von 08.00 – 16.00 Uhr inkl. Mittagessen (12.00 – 13.00 Uhr)

«vom erh hrssic Verke tsrat hei hlen» m e pfo

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 677 49 40 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

Sicherheit erfahren – mit Sicherheit fahren Kursbeschrieb Fahrtraining mit praktischen Übungen wie Gruppenslalom, Kurvenfahren, Bremsen/Ausweichen, Theorie in Fahrphysik Ein Angebot, bei dem Sie Sicherheit selbst und direkt erfahren können. Kurstag/-zeit

Freitag, 19. Juni 2015, 17.00 – 21.00 Uhr Samstag, 29. August 2015, 08.00 – 12.00 Uhr

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 150.– TCS-Mitglieder/ CHF 160.– Nichtmitglieder

Hinweis

Teilnahme mit eigenem Fahrzeug (Fahrzeugmiete möglich)

Anmeldung

Telefonisch oder www.vsztg.ch / admin@vsztg.ch

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 677 49 40 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

Jugendfahrlager 2015 vom 11. bis 18. Juli 2015

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Programm

Fahrschulung, Autotechnik, Pannenkunde, Verkehrstheorie; Sport, Spass und Fun. Mit amtlicher Theorieprüfung in Bellinzona

Kursleitung

Ein erfahrenes Leiterteam sorgt dafür, dass sich junge Leute ungezwungen und spielerisch mit dem Auto anfreunden können.

Kursort

Scruengo/ Tessin. Zur Verfügung steht eine eigene Trainingspiste und zweckmässige Ausbildungsräume sowie Unterkünfte.

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 750.–/Nichtmitglieder CHF 950.–

Sonstiges

Teilnehmer des Lagers erhalten auf den Nothelferkurs der Sektion Thurgau eine Reduktion von CHF 20.–. Die Kosten der Theorieprüfung werden direkt vom Strassenverkehrsamt im Tessin verrechnet. Das Jugendfahrlager ist für junge Damen und Herren ab 16 Jahren bestimmt.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 677 49 40 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

4|2015 Aktuell – 13

romeo & julia auf dem dorfe.

Exklusiv für TCS-Mitglieder

25.–

statt 54.–

maximal 2 Karten pro Mitglied/Haushalt Die Plätze sind beschränkt!

Mittwoch 22. Juli 2015 20.30 Uhr nach Gottfried Keller von Leopold Huber Regie Astrid Keller Seebühne seeburgpark Kreuzlingen

TCS-Apéro Ab 19.30 h findet beim Seemuseum ein Apéro für die TCS-Mitglieder statt. Gespielt wird bei jeder Witterung. Die Zuschauertribüne ist gedeckt.

Spieltage unter: www.see-burgtheater.ch

Die tüchtigen Bauernfamilien Manz und Marti pflegen eine gute Nachbarschaft, ihre Kinder Vreneli und Sali sind unzertrennlich. Zwischen den Feldern der

beiden Familien liegt ein verwilderter Acker, den sie stillschweigend durch das Versetzen der Grenzsteine an sich zu bringen trachten. Der Acker gehört

eigentlich dem schwarzen Geiger, dem aber von der Gemeinde das Besitzrecht abgesprochen wird, weil er weder Heimatschein noch Taufschein hat und

Reservationen ab sofort unter: TCS Sektion Thurgau Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden T: 071 622 00 12 info@tcs-thurgau.ch

bei den Heimatlosen, den Zigeunern, verkehrt. Als Manz den Acker ersteigern kann, verlangt er von Marti die Rückgabe des Ackerstückes, das dieser sich angeeignet hatte. Daraus entbrennt eine erbitterte Feindschaft. Trotzdem verlieben sich

Vreneli und Sali. Sie versuchen gegen die Feindschaft zu kämpfen, die schliesslich beide Familien ruiniert und die Zukunft der Kinder zerstört. Vreneli und Sali sehen für ihre Liebe nur einen Ausweg...


4|2015

TCS Rundschau

14 – Agenda

TCS Camping trotzt dem verregneten Sommer! TCS Camping verzeichnet für 2014 einen leichten Rückgang des Bruttoumsatzes auf CHF 18,4 Mio. Der führende Schweizer Campingplatzbetreiber ist aufgrund des verregneten Sommers aber dennoch zufrieden mit dem Resultat und wird auch 2015 weiter in die Infrastruktur investieren und alternative Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Obwohl die Sommersaison buchstäblich ins Wasser gefallen ist, zeigt sich Oliver Grützner, Leiter Tourismus & Freizeit beim TCS, grundsätzlich zufrieden mit dem Vorjahr. Besonders erfreulich war aus seiner Sicht die grosse Nachfrage nach den neuen Mietunterkünften: «Die Safarizelte und der Zirkuswagen, die wir auf dem Campingplatz in Solothurn getestet haben, waren ein Vollerfolg. Insgesamt verzeichnete der Campingplatz in Solothurn ein Plus von 16% Übernachtungen», so Grützner. Die Riverlodge auf dem Campingplatz in Interlaken hatte gar 22% mehr Logiernächte. Der Bruttoumsatz von TCS Camping im Jahr 2014 von CHF 18,4 Mio. entspricht einem leichten Rückgang -3,7% gegenüber 2013. Dies ist primär auf die verregneten Monate Juli und August zurückzuführen, bis Juni 2014 lag der Umsatz nämlich noch +16% höher als im Vorjahr. Wie bereits im Vorjahr, ist auch die Anzahl der Übernachtungen wieder leicht zurückgegangen, und zwar um 4% auf 910‘881.

fang April das moderne Campingrestaurant «Pier11» eröffnet, welches von TCS Camping selbst betrieben wird. Zudem soll in der kommenden Saison auf allen Plätzen kostenloser Wifi-Zugang angeboten werden. Ab Mai kann man überdies erste Angebote von TCS Camping online per Kreditkarte buchen. Neue Angebote und Vergünstigungen für Mitglieder Für alle, die mit dem Wohnmobil oder Caravan gerne organisierte Rundreisen im Ausland unternehmen, werden neu auch CamperRundreisen angeboten, die zwischen sieben und 21 Tagen dauern. 2015 werden auch «Stop & Go»-Angebote eingeführt, mit welchen Durchreisende ausserhalb der Hochsaison (Anfang Juli bis Mitte August) für nur 25 Franken auf allen 27 TCSCampingplätzen übernachten können. (TCS) Mitglieder des TCS erhalten bei TCS Camping 10% Rabatt, Mitglieder des TCS Campingclubs sogar 15%. (Bild: TCS)

Weiterer Ausbau und Modernisierung Aufgrund der grossen Nachfrage wird TCS Camping auch 2015 wieder in alternative und zusätzliche Ferienunterkünfte investieren: So werden in Solothurn werden neu zwei Deluxe Safarizelte inklusive Dusche und WC angeboten. In Muzzano gibt es zwei kleine Holzpods und einen Zirkuswagen, in Flaach zwei kleine Holzpods und ein MaxiPod inklusive WC und Küche. Auf dem Campingplatz in Solothurn wird zudem An-

Weinfelden

Mitglieder in TCS-Vorstand gesucht! Die TCS-Regionalgruppe Weinfelden sucht dringend aktive und TCS-begeisterte Mitglieder welche sich im bestehenden Vorstand mit neuen Ideen einbringen möchten. Gerne gibt ihnen der Präsident der Regionalgruppe oder ein Vorstandsmitglied nähere Auskunft über die Tätigkeit. Haben wir Interesse geweckt? Melden sie sich doch beim Präsidenten Ruedi Arni per Mail: ruedi.arni@stafag.ch oder per Tel. 079/ 421 49 68. Der Vorstand der Regionalgruppe freut sich auf ihre Kontaktnahme.

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TCS Rundschau

4|2015 Wettbewerb – 15

Gewinnen Sie einen Benzingutschein! Beantworten Sie die Fragen und schon kann Ihnen mit ein wenig Glück ein Benzingutschein im Wert von CHF 100.– gehören. Teilnahmeberechtigt ist jedermann. Es erfolgt keine Korrespondenz. Die Gewinner/innen werden unter den richtigen Lösungen ausgelost. Einsendeschluss: 02.06.2015

Verkehrswettbewerb 4/2015 Ihre Antwort: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort: Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Wettbewerb, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden

Machen Sie via Email mit

wettbewerb@tcs-thurgau.ch

Gewinner Verkehrswettbewerb 3/2015: Regula Diener, Eschenz Germann-Sutter Franziska, Uttwil

Welche Aussage stimmt? A) Diese rote Markierung darf nicht überfahren werden und ersetzt vorübergehend die weisse Linie. B) Diese rote Markierung muss nicht beachtet werden, sie gilt nur für Baustellenfahrzeuge. C) Diese rote Markierung gilt nur für Lastwagen und darf mit der nötigen Vorsicht überfahren werden.

Auflösung des Wettbewerbs 3/2015: Antwort C Ab welchem Alter darf ein E-Bike bis 25 km/h gefahren werden? Ab 14 Jahren (14- und 15-Jährige benötigen den Führerausweis Kat. M Mofa)

Nothelfer-Refresher-Kurs Nothilfe: Sind Sie bereit? Programm

Auffrischung der wichtigsten Regeln zur Nothilfe, Handeln nach ACBD, Bewusstlosenlage, Herzmassage, Beatmung, Defibrillation

Kurstag/-zeit

Dienstag

Kursleitung

SSK-Instruktorin: Bettina Gasser

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 50.–/Nichtmitglieder CHF 60.–

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

30. Juni 2015

18.30–21.30 Uhr

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 677 49 40 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


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Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 15.00 Uhr, 16.00 Uhr «Leinen los!». Stadtrundfahrt/-gang* durch die Europastadt mit Synagoge, neuen Wohnvierteln, Gebäude der Vereinten Nationen, mittelalterlichen Fachwerkhäusern und gotischem Liebfrauenmünster. Romantischer Rhein– Fahrt entlang dem «Romantischen Rhein» mit Loreley bis nach Koblenz. Weiterfahrt auf der Mosel. Stadtrundgang* durch das historische Zentrum von Cochem. Cochem Am Morgen Rundgang* durch das bezaubernde Bernkastel. Am Nachmittag beschauliBernkastel–Trier che Fahrt durch die herrliche Mosellandschaft nach Trier. Stadtrundfahrt* durch die älteste Stadt Deutschlands mit «Porta Nigra», Denkmal römiTrier scher Baukunst (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Morgens Stadt- und Weinrundgang* durch die grösste Weinanbaugemeinde der Mosel Zell an der Mosel mit Weindegustation auf dem Schiff. Fahrt Mosel abwärts bis Koblenz. Romantischer Rhein– Erneute Fahrt entlang der «Romantischen Rheinstrecke». Stadtrundgang* durch Bacharach mit anschliessender Verkostung regionstypischer Weine auf dem Schiff. Bacharach Morgendlicher Stadtrundgang* durch Speyer. Nachmittags Fahrt in Richtung Basel. Speyer Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise. Basel

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