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TCS rundschau 4 2014 web

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Rundschau

AZB 8570 Weinfelden

4|2014

Delegiertenversammlung: Marion Wiesmann als Delegierte gewählt.

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Untersee mit wenig Verkehrsproblemen: Im Gespräch mit Hansjörg Lang. Unterwegs in Thailand: Wir sprachen mit Robert Green. Unfälle vermeiden: E-Bike-Kurse lohnen sich.

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Regionalgruppen: Rege Aktivitäten im Sommer.

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TCS Rundschau

4|2014 2 – Editorial

Geschäftsleitung TCS Thurgau

Marco Vidale Präsident

Yvonne Gasser Verkehrssicherheit und Kurse

Marcel Varga Umweltbeauftragter

Marion Wiesmann Kassierin

Harald Zecchinel Veranstaltungen

Frühling – Das grosse Erwachen Endlich wieder Frühling – so denken die Allermeisten, sobald es ringsum zu grünen und zu blühen beginnt. Auch nach dem vergangenen, für die Jahreszeit als mild zu bezeichnenden Winter, freute man sich auf den Frühlingsanfang. Denn die Natur erwacht auch jetzt zu neuem Leben. Die Vögel mit ihrem morgendlichen Gesang sind nebst einigen Blumen die ersten Frühlingsboten. Ohnehin scheint die Tierwelt jedes Jahr im Frühling in einen Ausnahmezustand der Gefühle zu geraten. Imponiergehabe, Balzrituale, Tänze: Nichts lassen die männlichen Vertreter aus, um eine Partnerin zu finden und zum Liebesakt zu kommen. Die Tiere setzen die Signale ein, um sich bei der Fortpflanzung gegen die Konkurrenz von Rivalen behaupten zu können. Die Männchen stellen ihre Prachtgewänder zur Schau, um die Aufmerksamkeit der Weibchen auf sich zu ziehen. Wenn die Sonne endlich wieder mehr Kraft hat, die Blumen in bunten Farben blühen und die Vögel zwitschern, bekommen auch viele Menschen richtig gute Laune und freuen sich über das schöne Wetter. Spaziergänge, Sport treiben oder Unternehmungen machen stehen hoch im Kurs. Viele Menschen beklagen sich aber gerade jetzt, dass sie so müde und kraftlos seien. Diese quält die so genannte «Frühjahrsmüdigkeit»: Man ist müde, hat irgendwie keine Lust auf irgendetwas, leidet vielleicht sogar unter Stimmungsschwankungen und manchmal ist einem auch schwindelig. Das hat mehrere Gründe. Zwar wird nun, da die Tage wieder länger werden, das «Glückshormon» Serotonin vom Körper in grösseren

Mengen ausgeschüttet. Gleichzeitig ist von den dunklen Wintermonaten aber noch ein anderes Hormon vorhanden, das «Schlafhormon» Melatonin. Und das wird nun erst nach und nach verringert. Vielen Menschen machen auch die Temperaturunterschiede in den Frühlingsmonaten zu schaffen. Ein weiterer Grund liegt in der fett- und kalorienreicheren Nahrungsaufnahme im Winter. Im Frühling benötigt der Körper aber nun viele Vitamine, die erst einmal fehlen. Da der Körper sich hormonell umstellt, benötigt er dieses Mehr an Vitaminen. Einige Menschen haben ihre eigenen Methoden der Frühjahrmüdigkeit zu begegnen. Bei den ersten Sonnenstrahlen werden die geliebten Fahrzeuge aller Art aus deren «Winterschlaf» geholt. Motor- und Fahrräder werden wieder aus Garage und Keller geholt. Die Motoren werden auf Vordermann gebracht. Speichen werden einzeln und mit viel Liebe bearbeitet. Das Poliertuch erlebt seine Hochkonjunktur. Und los geht's! Sonnenhungrige starten mit ihren Zwei- und Viersitzern für einen Ausflug ins Grüne. Die Gefahren dieser ersten Ausflugswelle im Frühjahr werden allzu gerne übersehen. Im Frühjahr steigt die Zahl der Unfälle in jedem Jahr an. Ein Grund für die Unfallhäufung in der Frühlingszeit ist unter anderem den Folgen der verbreiteten Frühjahrsmüdigkeit zuzuschreiben. Steigen die Temperaturen, muss sich der Körper langsam daran gewöhnen. Polieren Sie also auch ihren Körper auf. Bereiten Sie ihn auf den Frühling mit ein wenig Sport und der Zunahme von vitaminreicher Nahrung vor. Und so kann diese wunderschöne, farbenreiche Zeit auch mit dem fahrbaren Untersatz gefahrlos genossen werden. Ich wünsche ihnen eine genussvolle Fahrt. Marcel Varga Präsident Kommission für Politik + Umwelt

Werner Lenzin Redaktor Rundschau

Titelbild: Mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit sind auch wieder zahlreiche PW's mit angehängten Wohnwagen unterwegs. (Bild: Werner Lenzin)

Impressum – Herausgeber: Die TCS Rundschau ist die Zeitschrift der TCS-Sektion Thurgau. Erscheinungsweise: 8 Mal pro Jahr. Auflage: 31 000 Exemplare. Redaktion: Werner Lenzin, Höhenweg 18, Postfach 142, 8560 Märstetten, Tel. 071 657 16 05, Email: wlenzin@bluewin.ch. Satz, Layout, Art Direction: richtblick GmbH, Werbeagentur, Juchstrasse 27, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 730 07 27, Fax 052 730 07 29, Email: tcs@richtblick.ch. Druck, Versand: Zehnder Print AG, Mattstrasse 4, 9532 Rickenbach, Tel. 071 913 47 11, Fax 071 913 47 99, Email: info@zehnder.ch. Inserate: Hans-Ulrich Wartenweiler, Rainweg 8, 8570 Weinfelden, Tel. 078 664 93 21, Email: hu.wartenweiler@gmx.ch. Adressänderungen: TCS-Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 00 12, Email: info@tcs-thurgau.ch


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4|2014 Interview – 3

«Am Untersee sind die Verkehrsprobleme gering» Hansjörg Lang ist seit 1. Juni 2011 Gemeindeammann von Mammern. Die Gemeinde liegt idyllisch von zahlreichen Obstgärten umgeben in einer Landzunge zwischen den historischen Städtchen Steckborn und Stein am Rhein. Die Lage direkt am Untersee macht die Gemeinde zu einem landschaftlich wie auch touristisch sehr interessanten Ort. Obwohl Mammern mit seinen 600 Einwohnern eine der kleinsten Politischen Gemeinden des Kantons Thurgau ist, verfügt es über eine bestens ausgerüstete Infrastruktur. Wie aber sieht es aus mit der verkehrstechnischen Erschliessung? Von Werner Lenzin TCS-Rundschau: Welche Verkehrsprobleme sehen Sie als Gemeindeammann in ihrer Region und wo gibt es Lösungsansätze? Hansjörg Lang: Die Verkehrsprobleme in unserer Region sind gering. Die Frequenzen auf der Strasse entlang dem See sind nicht

hoch, Stau kennen wir nicht. Allerdings gibt es wenig Ueberholungsmöglichkeiten, und wer es eilig hat, wird oft im Sommer gehemmt durch Ausflugsfahrer, die die schöne Aussicht geniessen, und durch geschlossene Barrieren der SBB-Linie. Deshalb erreicht man Kreuzlingen besser und schneller über Pfyn-Müllheim und die Autobahn A7. Auch landeinwärts nach Frauenfeld über den Seerücken gibt es höchstens Probleme, wenn die Bauern im Herbst ihre Zuckerrüben mit Traktor und Anhänger gemächlich nach Frauenfeld schleppen. Die Rückkehr zum Transport auf der Schiene wäre eine Wohltat. TCS-Rundschau: Wie sieht es aus mit dem öffentlichen Verkehr für die Bewohnerinnen und Bewohner Ihrer Gemeinde? Hansjörg Lang: Mammern ist sehr gut erschlossen. Dem See entlang fahren im Halbstundentakt die Thurbozüge – Peter Joss sei Dank mit leisem Flüstern und sehr bequem. Nächstes Jahr wird der Bahnhof Mammern von der SBB umgerüstet, damit Rollstuhlfahrer stufenlos einsteigen können. Auf dem Untersee verkehren die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft «Untersee und Rhein» nach festem Fahrplan, und voraussichtlich in ein paar Jahren sogar mit einem neuen ÖkoDampfschiff. Landeinwärts Richtung Frauenfeld fehlt ein Postautokurs. Die Frequenzen der Benützer wären aber zu gering für die hohen Kosten. Der Anschluss in Steckborn und Eschenz ans Postauto nach Frauenfeld ist allerdings sehr gut, sodass auch hier der öffentliche Verkehr befriedigt.

«Wir haben geringe Verkehrsprobleme in unserer Region», so Hansjörg Lang, Gemeindeamman von Mammern. (Bild: ZVG)

TCS-Rundschau: Welche Vorteile bringen für Ihre Region die Realisierung von BTS + OLS? Hansjörg Lang: Wer heute im Oberthurgau zu tun hat, weil er beispielsweise in Arbon am Veteranen-

schiessen teilnimmt, braucht viel Zeit und Geduld und sehnt sich die neue Strasse herbei. Allerdings sind die Verkehrsströme Richtung Frauenfeld – Winterthur – Zürich viel gewaltiger, und diese Strassenverbindungen haben grössere Bedeutung für uns. Nach St.Gallen – Rheintal fährt man nicht über Amriswil, sondern über die Autobahn A1. TCS-Rundschau: Welches sind aus Ihrer Sicht weitere längerfristige Projekte, die es in den kommenden Jahren im Kanton Thurgau zu realisieren gilt? Hansjörg Lang: Nach meiner Meinung ist nach BTS + OLS das Strassennetz vollständig, und es dreht sich noch um lokale Verbesserungen. Ein Bedürfnis, das zunimmt, ist das Radwegnetz, einerseits für den Arbeitsweg von Gesundheits- und Fitness- Bewussten, andererseits für Familien und ihre FerienVelotouren. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die heutige und zukünftige Entwicklung des Verkehrs? Hansjörg Lang: Mühe macht mir die Tatsache, dass sehr viele motorisierte Verkehrsteilnehmer lieber täglich im Stau stecken, als dass sie auf den öffentlichen Verkehr wechseln. Dem Ausbau des Strassennetzes sind Grenzen gesetzt, ebenfalls dem fahrenden und ruhenden Verkehr in den Agglomerationen. Wer heute berufsmässig die Region Zürich befahren muss, braucht eine gründliche Marschplanung und sehr viel Nerven und Zeit. Dies wird sich in Zukunft noch verschärfen, und eine Lösung ist nicht in Sicht. TCS Rundschau: Welche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gilt es für Ihre Gemeinde und auf dem gesamten Kantonsgebiet zu realisieren? Hansjörg Lang: Der schwächste Verkehrsteilnehmer ist der Fussgänger, dann folgt der Velofahrer, dann der Motorradfahrer. Für die Fussgänger wichtig sind Trottoirs, damit nicht auf der Strasse marschiert werden muss, und Fussgängerstreifen zur Ueberquerung der Strassen. Die Vortrittsregelung für Fussgänger auf Fussgängerstreifen ist hervorragend und wird sehr gut eingehalten. Trottoirs sind bei allen Neubauten in Erwägung zu ziehen.


TCS Rundschau

4|2014 4 – Interview

In Mammern wird leider gegen Trottoirs gekämpft durch Grundbesitzer, denen die Sicherheit von Schulkindern und alten Leuten weniger wichtig ist als die Erhaltung ihres Eigentums. Das Radwegnetz ist ausserordentlich wichtig, um Zweiräder von der Strasse wegzubringen. Hier wird sehr viel getan, und der Kanton engagiert sich kräftig. Ein ungelöstes Problem sind die Velofahrer, die trotz Radweg auf der Strasse fahren und den Verkehr behindern. Wenn es sich um Radrennfahrer handelt, habe ich Verständnis, und bei ihrem Tempo ist das Problem nicht gross. Tourenfahrer mit Satteltaschen auf dem Gepäckträger gehören aber nicht auf die Strasse, wenn

ein Veloweg vorhanden ist. Das wäre ein Thema für den TCS! Wichtig scheint mir auch die Trennung von Wanderern und Velofahrern. Wanderwege sollten nicht auf Radwegen geführt werden. Zusammen mit dem Verein Thurgauer Wanderwege entflechten wir zurzeit die Wege von Mammern nach Eschenz. Nach Steckborn ist die Trennung bereits erfolgt. Die neue Bestimmung «Licht an auch bei Tag» wird zur Sicherheit der Auto-, aber auch der Motorradfahrer beitragen. Ein Fahrzeug mit Licht wird besser wahrgenommen. Auch der Kampf gegen die Handybenutzung am Steuer ist sehr wichtig und wird Unfälle vermeiden helfen.

TCS-Rundschau: Welches sind Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen mit Blick auf das Verhalten aller am öffentlichen und privaten Verkehr beteiligten und an den TCS Thurgau? Hansjörg Lang: Persönlich wünschte ich mir, dass die Wohltat der Motorisierung mehr geschätzt würde und sich der Mensch bei jeder Fahrt überlegen würde, ob sie nötig sei und ob sie auch mit dem Velo, zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr bewältigt werden könnte. Die heutige Mobilität ist ein grosses Privileg und ein Luxus, was den meisten Benützern nicht bewusst ist. Der TCS Thurgau könnte hier mithelfen, dass dies ihren Mitgliedern ins Bewusstsein dringt.

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Kurszeiten FR /SA: FR /SO:

18.30 –21.30 Uhr/ 08.00 –12.00 und 13.00 –16.00 Uhr 18.30 –21.30 Uhr/ 08.00 –12.00 und 13.00 –16.00 Uhr

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 120.– Nichtmitglieder CHF 140.–

Anmeldung

Weitere Daten und Anmeldung unter www.tcs-thurgau.ch/kurse.html TCS Sektion Thurgau Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden T: 071 622 00 12, info@tcs-thurgau.ch

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 677 49 40 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

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Nothelfer-Refresher-Kurs Nothilfe: Sind Sie bereit? Programm

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Montag, 23. Juni 2014, 18.30–21.30 Uhr Montag, 08. September 2014, 18.30–21.30 Uhr

Kursleitung

SSK-Instruktorin: Bettina Gasser

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 50.–/Nichtmitglieder CHF 60.–

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Sekretariat | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

4|2014 Wir sprachen mit – 5

Wir sprachen mit... ...Robert Green Einen Monat unterrichtete der pensionierte IT Manager Robert Green im Tempel Wat Srisoda, unweit der 136 000 Einwohner zählenden Stadt Chiang Mai, im Norden Thailands buddhistische Novizen im Fach Englisch. Die Rundschau unterhielt sich mit dem Mittelthurgauer über seine Eindrücke. Von Werner Lenzin «Ich bin überzeugt davon, dass ich das spartanische Leben in diesem von 450 buddhistischen Novizen bewohnten Tempel dank meiner viereinhalbjährigen Militärdienstzeit bei der Royal Air Force so schadlos überstand», schmunzelt Robert Green. Aufgewachsen im britischen Birmingham meldete er sich mit 17 ½ Jahren während seiner Lehre als Fernmeldetechniker freiwillig bei der Royal Air Force, wo er sich auf dem Gebiet der Elektronik und der Flugnavigation ausbilden liess. «Ich wollte einfach fort von daheim», erinnert sich Green. Als 19Jähriger verbrachte er als Jüngster von insgesamt 623 britischen Soldaten ein Jahr auf dem 2.25 Quadratkilometer umfassenden Luftwaffenstützpunkt Gan im Süden der Malediven. An seiner Aufgabe damals, nämlich dem Sicherstellen von Funkverbindungen rund um die Welt im Falle eines Atomkrieges, schätzte er den technischen Hintergrund. Allerdings war das für den damals jungen Green eine harte Zeit, gab es doch keinen Fernseher, keine Zeitung und nur einmal wöchentlich eine Postzustellung. «Mein einziger Urlaub während dieses Jahres war ein einwöchiger Aufenthalt in Singapur», erinnert sich Green. Dank Google entdeckt «Der Zeit bei der Royal Air Force verdanke ich nicht nur eine gute technische Ausbildung, sondern auch Disziplin, eigentlich hat das Militär die Erziehungsaufgabe übernommen», ist der heute 63 Jährige überzeugt. Nach der Heirat mit seiner Christina im Jahr 1974 in Birmingham kam das junge Paar in die Schweiz. «Damals war es trotz der Heirat mit einer Schweizerin schwierig, in der Schweiz Arbeit zu finden», erinnert sich Green. Er fand trotzdem eine Stelle bei Standard-Telefon und erhielt drei Monate Zeit, um Deutsch zu lernen. Im Jahr 1975 sah es so aus, als müsste er im Zusammenhang mit 300 Entlassungen als HTL-Ingenieur die Schweiz verlassen. Im allerletzten Moment fand Green eine Stelle bei

Phra Rajwimonmetee, der obersten Abt von Nordthailand, übergibt Robert Green im Rahmen einer Zeremonie eine spezielle Auszeichnung. (Bild: ZVG)

Oerlikon Contraves AG. Dort war er zuständig im Bereich von Flab-Abnahmetests für die Schweizer Armee. «Diese Tätigkeit hatte wohl eine Auswirkung auf meine Einbürgerung im Jahre 1993», sagt Green, der in den letzten 15 Jahren bis zu seiner Pensionierung vor drei Jahren als IT Manager insbesondere im Ausland unterwegs war. Seit 30 Jahren wohnt er zusammen mit seiner Gattin in Märstetten, wo auch seine beiden Töchter aufwuchsen. Im vergangenen Dezember weckte beim Googlen der Aufruf des thailändischen Tempels Wat Srisoda seine Aufmerksamkeit: Gesucht werden Englischlehrer zum Unterrichten von buddhistischen Novizen. Kurz entschlossen meldet sich Green per Internet, dies mit der einzigen Bedingung, dass er im Kloster leben möchte. Holzbett und kaltes Wasser Am 9. Januar dieses Jahres verliess Robert Green die Schweiz und 14 Stunden später bezog er seine Unterkunft im Pilgerhaus: Ein Holzbett mit einer drei Zentimeter dicken Schaummatratze, mit kaltem Wasser und ohne Strom. «Ich bin schon etwas erschrocken», schmunzelt Green und am andern Tag begann

seine freiwillige Aufgabe, das Unterrichten von 15- bis 17-jährigen Novizen in der englischen Sprache. Mit Blick auf den zukünftigen asiatischen Wirtschaftsraum ist für diese ethnische Gruppe der Bergmönche diese Sprache von Bedeutung. Trotz guten Grammatikkenntnissen zeigte sich bald einmal, dass die Tempelschüler über wenig Erfahrung im Sprechen und Lesen verfügen. «Deshalb schrieb ich während der täglich zwei bis vier Stunden Unterricht Texte an die Wandtafel und übte mit den Schülern das Lesen», erzählt Green. Er selber lernte fundmentales der Thaisprache. Was ihm allerdings nicht so gut bekam während seines einmonatigen Aufenthaltes war das scharfe Essen, bestehend aus Reis und Baum- und Strauchwurzeln. «Es ist mir wirklich zeitweise schlecht gegangen und ich wohnte während drei Tagen in einem Hotel in Chiang Mai um mich zu erholen, von wo ich täglich zum Tempel fuhr». Er war von Anfang an von den Novizen akzeptiert und besuchte auch jeden Morgen zusammen mit ihnen die Messe. Dass er neben dem Unterricht von Phra Dew in den Buddhismus eingeführt wurde, hat sich einfach so


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TCS Rundschau

6 – Wir sprachen mit

ergeben. Als Anerkennung für seine uneigennützige Arbeit erhielt Robert Green am Schluss von Phra Rajwimonmetee, dem obersten Abt von Nordthailand im Rahmen einer Zeremonie eine spezielle Auszeichnung. «Dieser Monat hat mich sehr geprägt und andere Gedanken in mir geweckt und die buddhistischen Meditationen haben mir auch gesundheitlich geholfen», bilanziert Green seine Erlebnisse. Seine Frau hat ihn in Thailand abgeholt und nach einer Besichtigung des Tempels sind sie am 23. Februar gemeinsam in die Schweiz zurückgekehrt. Einzige Vorschrift: die buddhistischen Novizen dürfen nicht von Frauen berührt werden. Ob Green wieder nach Chiang Mai zurückkehrt? «Einen kürzeren Aufenthalt im nächsten oder übernächsten Jahr könnte ich mir ohne weiteres vorstellen».

Robert Green unterrichtet den 16-jährigen Buddha-Novizen Rain. (Bild: ZVG)

TCS Camping mit weniger Übernachtungen, aber mehr Umsatz Der führende Schweizer Campingplatzbetreiber erzielte dank dem guten Sommergeschäft im vergangenen Jahr einen Bruttoumsatz von CHF 19,1 Millionen. Dies entspricht einer Steigerung von 0,8% gegenüber dem Vorjahr. 2014 investiert TCS Camping vor allem in eine moderne IT-Infrastruktur und Mehrwerte für die Kunden.

TCS Camping erzielte 2013 ein gutes Ergebnis. (Bild: TCS)

Der Bruttoumsatz von TCS Camping im Jahr 2013 von CHF 19,1 Millionen. entspricht einer leichten Zunahme um +0,8% gegenüber 2012. Die Umsatzsteigerung ist in erster Linie auf das gute Sommergeschäft und die höheren Umsätze bei Mietobjekten zurückzuführen. Bei den Gästefrequenzen erlitt TCS Camping einen leichten Rückgang. Die Zahl der Übernachtungen ist im Gesamtjahr 2013 um 4% auf 918‘819 gesunken, was auch mit dem gegenüber 2012 um zwei Campingplätze reduzierten Angebot zu tun hatte. Die anhaltende europäische Wirtschaftskrise und der starke Schweizer Franken haben zusätzlich die ausländische Nachfrage gehemmt. Dazu kam ein wetterbedingt schwacher Saisonstart im Frühling. Die Anzahl Mitglieder des TCS Camping Club ist bei 18‘544 Mitgliedern (-0.1% gegenüber dem Vorjahr) in den 18 regionalen Clubs stabil geblieben. Neu werden sie unter dem neugegründeten Dachverband TCS Camping Club Schweiz zusammengefasst. Investitionen für die Zukunft Im Laufe der bevorstehenden Saison wird hauptsächlich in die Werterhaltung der Anlagen investiert. So soll auf dem TCS Camping Salavaux eine neue Heizungsanlage gebaut und das gesamte Wifi-Netz auf allen Campingplätzen durch moderne Anlagen von Swisscom ersetzt werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Jahr abgeschlossen sein. Der WLANZugang

bleibt weiterhin kostenlos für alle TCSCampinggäste. «Ferner investieren wir in eine moderne IT-Infrastruktur und lancieren ebenfalls im Jahr 2014 ein OnlineReservationstool, das unseren Mitgliedern und allen übrigen Gästen die bequeme Buchung einer Mietunterkunft oder Parzelle im Voraus ermöglicht», erklärt Oliver Grützner, Leiter Tourismus & Freizeit des TCS. (TCS)

«Spick» – das schlaue Schülermagazin für die jungen Campinggäste In Zusammenarbeit mit dem Verlag KünzlerBachmann erhält jeder Campinggast im Alter von 6 bis 14 Jahren bei der Ankunft auf einem TCS-Campingplatz ab sofort kostenlos die aktuelle Ausgabe des Schülermagazins «Spick». Gemeinsame Wettbewerbe und weitere Aktivitäten sind geplant. TCS Camping geht die Campingsaison 2014 mit Optimismus an: «Wenn das Wetter auch in den Sommermonaten 2014 wieder mitspielt, dürfen wir uns auf eine gute Saison freuen», zeigt sich Oliver Grützner überzeugt. Denn die Ferienart Camping, ein Abenteuer mitten in der Natur, sei in der Schweiz nach wie vor sehr beliebt. (TCS)


TCS Rundschau

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Delegiertenversammlung – 7

TCS Delegiertenversammlung: Weniger Schwerverletzte und Getötete auf den Strassen

Das Kinderjodelchörli «Tannzapfenland» empfing die Delegierten und Gäste der TCS Sektion Thurgau. (Bild: Werner Lenzin)

Die 82 stimmberechtigten Delegierten der Sektion Thurgau des TCS wählten die 42-jährige Marion Wiesmann als neue Delegierte in den Zentralverband. Genugtuung bereitet die Mitteilung, dass die Motion eines Nationalrates gebodigt und die Zweiphasenausbildung weiterhin garantiert ist. Von Werner Lenzin «Persönlich durfte ich die Dienste des TCS schon mehrmals in Anspruch nehmen und wenn es den TCS nicht gäbe, müsste man ihn erfinden», begrüsste Gemeindeammann Beat Weibel die Anwesenden in der «Lützelmurg». Als Gastgeber empfing die Regionalgruppe Münchwilen mit Präsident Franz Grosser an der Spitze die Delegierten und Gäste. «Ich bin froh, dass die Zweiphasenausbildung nicht gebodigt wurde, was nicht heisst, dass diese

Weiterbildung nicht immer wieder kritisch begutachtet wird», freute sich Regierungsrat Claudius Graf-Schelling. Er hat mit Blick auf die jetzige Situation der Vorführperiodizitäten Bundesrätin Ruht Leuthard aufgefordert, diese zu überprüfen. Seit kurzem liegt nun ein Änderungsvorschlag zur Vernehmlassung vor: Bis heute hiess es «erstmals nach vier Jahren nach der Erstinverkehrssetzung», neu soll es heissen «erstmals spätestens nach sechs Jahren nach der ersten Inverkehrssetzung». Graf-Schelling geht davon aus, dass im Thurgau in etwa drei bis vier Jahren, je nach Entwicklung der Neuimmatrikulationen, die neuen Prüffristen in Kraft treten werden. Tiefster je erreichter Stand Zufrieden zeigen sich Graf-Schelling und TCS-Präsident Marco Vidale über die jüngste Unfallauswertung der Kantonspolizei Thurgau. Die im vergangenen Jahr

1500 reduzierten Unfälle liegen zwar über der letztjährigen Zahl, doch sind weniger Personenschäden zu beklagen. Insbesondere nahmen erfreulicherweise die Zahlen der im Verkehr Getöteten (8) und der Schwerverletzten (78) gegenüber früherer Jahre deutlich ab. «Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts sind im traurigen Spitzenjahr auf den Thurgauer Strassen 83 Personen tödlich verletzt worden, also mehr als zehnmal so viele wie 2013», sagte der Vorsteher des Departements für Justiz und Sicherheit. Er versicherte, dass es im Kanton nicht mehr viele neue Kreisel geben werde und nannte die Knotenumbauten als geeignete Massnahmen, um das Verkehrsunfallgeschehen positiv zu beeinflussen. Laut Vidale handelt es sich um die tiefste je erreichte Zahl. Als Hauptunfallursachen bezeichnet der TCS-Sektionspräsident die Missachtung des Vortritts und Unaufmerk-


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8 – Delegiertenversammlung

samkeit. «Sorge bereitet mir die Tatsache, dass der Zustand der Lenker sich gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent verschlechtert hat», sagte Vidale. Erfreulicher Vorschlag Jahresberichte, Jahresprogramm und die von Kassierin Marion Wiesmann vorgelegte Rechnung 2013, welche einen Gewinn von 6 500 Franken ausweist, passierten zusammen mit dem Budget 2013 – wie auch der Antrag des Vorstandes, den Sektionsbeitrag für Motorisierte bei 18 Franken und für den Mitglieder des Cool Down Clubs bei 12 Franken zu belassen – einstimmig. Ebenfalls ohne Gegenstimme wählten die Delegierten Marion Wiesmann als neue Delegierte in den Zentralvorstand. Gemäss Urs Reinhardt, Verwaltungsratspräsident des Verkehrssicherheitszentrums Thurgau, wurden bisher 22'500 Teilnehmer weiter gebildet. Eine erfreuliche Zunahme von 17 auf 209 Teilnehmer verzeichnet der Kurs «Autofahren heute», und von 7 auf 39 Teilnehmer der E-Bike-Kurs. Abschliessend verabschiedete Präsident Marco Vidale die langjährige Mitarbeiterin Lotti Zecchinel, welche seit 1991 beim TCS tätig war. Für den musikalischen Ausklang der zweistündigen Delegiertenversammlung sorgte das Kinderjodelchörli Tannzapfenland unter der Leitung der Dussnangerin Irma Schatt-Reichmuth.

Freuen sich über den Rückgang der Unfallzahlen: Regierungsrat Claudius Graff-Schelling und TCSSektionspräsident Marco Vidale. (Bild: Werner Lenzin)

Nach 23 jähriger Mitarbeit beim TCS verabschiedet Präsident Marco Vidale die Bottighoferin Lotti Zecchinel. (Bild: Werner Lenzin)


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Delegiertenversammlung – 9

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TCS Rundschau

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TCS Rundschau

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Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 220.– Nichtmitglieder CHF 250.– Die Rückvergütung vom Fond für Verkehrssicherheit (CHF 100.–) ist bereits im Kurspreis berücksichtigt

Kursort

VSZ Thurgau, Weinfelden

Kursleitung

VSR-Instruktoren; Lukas Gasser und Patrick Oderbolz

Anmeldung

Bitte Motorradmarke und Typ angeben.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 677 49 40 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

Jugendfahrlager 2014 vom 12. bis 19. Juli 2014

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Programm

Fahrschulung, Autotechnik, Pannenkunde, Verkehrstheorie; Sport, Spass und Fun. Mit amtlicher Theorieprüfung in Bellinzona

Kursleitung

Ein erfahrenes Leiterteam sorgt dafür, dass sich junge Leute ungezwungen und spielerisch mit dem Auto anfreunden können.

Kursort

Scruengo/ Tessin. Zur Verfügung steht eine eigene Trainingspiste und zweckmässige Ausbildungsräume sowie Unterkünfte.

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 750.–/Nichtmitglieder CHF 950.–

Sonstiges

Teilnehmer des Lagers erhalten auf den Nothelferkurs der Sektion Thurgau eine Reduktion von CHF 20.–. Die Kosten der Theorieprüfung werden direkt vom Strassenverkehrsamt im Tessin verrechnet. Das Jugendfahrlager ist für junge Damen und Herren ab 16 Jahren bestimmt.

Anmeldung

TCS Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, T: 071 622 00 12, info@tcs-thurgau.ch, www.tcs-thurgau.ch

r nu

Autofahren heute bringt ein Plus an Sicherheit für langjährige Autofahrer Programm

Theorie: Auffrischung der wichtigsten und neusten Verkehrsregeln im Theorielokal. Praxis: Befahren einer Teststrecke in Begleitung eines Fahrlehrers. Schlussbesprechung /Auswertung im individuellen Gespräch.

Kurstag/-zeit

- Dienstag, 08. Juli 2014

- Dienstag, 19. August 2014

i! fre e z t Plä e g ni we h c no

«vom erh hrssic e k r e V at heitsr n» hle empfo

- Donnerstag, 18. September 2014

Kurzszeit: 08.30 – 11.00 Uhr Der Termin für die Fahrt wird in der Theorie festgelegt. Kursleitung

Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 70.– für TCS-Mitglieder / CHF 90.– für Nichtmitglieder; Die Rückvergütung vom Fond für Verkehrssicherheit (CHF 50.–) ist bereits im Kurspreis berücksichtigt.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 677 49 40 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

4|2014 12 – Gedichte

Australisches Autoerlebnis

Abgastest Ein Auto sprach, heut' Mittag sei die nimmermüde Polizei gekommen und hab' flink getestet, wie stark es uns're Luft verpestet.

Wir fuhren in Australien durchs Out back über roten Sand. Da stoppten uns Lappalien im Motor. Rundum war nur Land zu sehen. Höchstens ab und zu ein Emu oder Känguru.

Darob schien s'Auto sehr empört, weil es sich einfach nicht gehört, dass man an so intimer Stelle die Werte misst, für die Tabelle!

Nach ein-zwei Stunden – oder drei – stob mit dem Truck ein Mann herbei, hielt helfend an und zog uns straff am Abschleppseil ins nächste Kaff.

Und würde man nach jedem Essen beim Auspuffloch des Menschen messen, so wär'n selbst Leut' der Polizei bei weitem noch nicht abgasfrei...

Es war um vier, der Himmel heiter. Da halfen uns drei Fremde weiter.

Christoph Sutter

Sie schraubten am Motor herum, doch dieser machte keinen Wank. Vier weitre Helfer sassen stumm betrachtend auf der nahen Bank. Auch sie, drei Frauen und ein Mann, sie boten ihre Hilfe an. Nachdem die Frauen Früchte brachten, erzählten sie aus ihrem Sein. Wir könnten bei ihm übernachten und duschen, lud der Mann uns ein. Dem Automotor gings nicht besser, obwohl ein weitrer Helfer kam und ihn fachmännisch unters Messer, das heisst: den Werkzeugschlüssel nahm. Man riet, beriet, rief Freunde an, man schraubte, fluchte dann und wann man freute sich – doch meist verfrüht – und war um unser Wohl bemüht. Dann plötzlich, es war dunkel schon, sprang, als der langen Arbeit Lohn, der Motor an, als wär’s normal. Es jubelte die grosse Zahl der Helfer freudig ob dem Glück. Es waren – mit uns – sechzehn Stück! Die Anzahl scheinet logisch mir: ich fuhr ja einen Vier-Mal-Vier! Christoph Sutter

G E STA LT E D E I N V ELO O N L I N E A U F TDS-RAD.CH


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4|2014 Aktuell – 13

Wer sich weiterbildet fährt sicherer! Lebenslange Weiterbildung gilt nicht nur für den Berufsalltag, sondern auch im Strassenverkehr. Das will der Schweizerische Verkehrssicherheitstrat VSR mit seiner neuen Kampagne «Besserfahrer.ch» erreichen. Yvonne Gasser, verantwortlich für Kurse und Verkehrssicherheit beim TCS Thurgau, empfiehlt deshalb allen E-Bike-Benützern unbedingt einen Kurs zu besuchen.

auch manchmal zur Arbeit nach Weinfelden. Dies sind dann pro Weg ca. 20 Kilometer. Pro Weg benötige ich dann rund eine Stunde. TCS-Rundschau: Was gefällt ihnen besonders an diesem neuen Verkehrsmittel?

Von Werner Lenzin

Yvonne Gasser: Dank dem E-Bike fällt es mir leichter bergauf zu «trampeln», denn ich habe eine Unterstützung und komme deshalb weniger ins Schwitzen. Toll ist, dass ich mich wieder mehr bewege und fitter bin.

TCS-Rundschau: Weshalb lohnt es sich einen E-Bike-Kurs zu besuchen?

TCS-Rundschau: Welches sind die Gefahren im täglichen Verkehr?

Yvonne Gasser: Auf dem E-Bike ist man ähnlich so schnell unterwegs wie mit einem Rennrad.

Yvonne Gasser: E-Bikes sind praktisch geräuschlos und schneller als herkömmliche Fahrräder. Der Bremsweg verlängert sich und die Automobilisten schätzen oft die Geschwindigkeit der E-Bikes falsch ein, weil sie «nur» ein Velo erwarten. Es hat massiv mehr E-Bikes auf den Strassen und gleichzeitig nimmt die Verkehrsdichte allgemein zu. Viele Verunfallte sind Senioren, die lange nicht

TCS-Rundschau: Sind Sie selbst auch mit diesem neuen Verkehrsmittel unterwegs? Yvonne Gasser: Ja, ich fahre so oft es die Zeit zulässt, kleinere Strecken im Dorf oder aber

mehr Velo gefahren sind oder zu wenig Kraft haben. Ein E-Bike ist immerhin doppelt so schwer wie ein Velo. Dies wirkt sich besonders bergauf aus und kann zu Stürzen führen. TCS-Rundschau: Weshalb empfehlen Sie einen E-Bike-Kurs? Yvonne Gasser: Im Theorieteil lernen die Teilnehmer das Gesetz. Welche Ausrüstung muss oder soll man tragen? Ein Helm sollte auch bei den langsameren E-Bikes ein Muss sein, obwohl er nur bei den schnelleren E-Bikes (45km/h) vorgeschrieben ist. Auch spielen eine helle Bekleidung oder Warnwesten eine grosse Rolle. In einem weiteren Teil erfahren die Teilnehmer, wie Bremsen gepflegt und gewartet werden müssen, wie der Antrieb überhaupt funktioniert und wie man Akkus richtig lädt. Auch spielt der Pneudruck eine wichtige Rolle. Im Praxisteil wird auf einem verkehrsfreien Platz die richtige Blicktechnik, die Gangwahl, die Bremstechniken usw. geübt. Anschliessend fährt man dann auf öffentlichen Strassen um die

Eine Teilnahme an einem E-Bike-Kurs lohnt sich. (Bild: ZVG)


4|2014

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14 – Aktuell

richtige Spurwahl z.B. in einem Kreiselverkehr zu üben. Hingewiesen wird auch darauf, welche Gangstufe beim Abbiegen die grösste Sicherheit bietet. Oft sind E-Biker durch die ganze Technik am E-Bike insbesondere vor Kreuzungen abgelenkt. TCS-Rundschau: Kann man sich in einem Kurs auch blamieren? Yvonne Gasser: Nein! Im Gegenteil, die Teilnehmenden sind jeweils sehr begeistert und können auch aus Fragen oder Erlebnissen von andern Teilnehmern nur profitieren.

anders aus: 2012: 78 E-Biker und 2013: 114 E-Biker, dies ist eine Zunahme von 46 Prozent. Ich denke genau hier können wir mit unseren Kursen ansetzen um eine defenisive Fahrweise zu vermitteln.

und in Frauenfeld in der «Pedalerie» durch. Diese Firmen stellen uns auch E-Bikes zu Verfügung. Somit ist es auch möglich einen Kurs zu besuchen, ohne schon ein E-Bike zu besitzen.

TCS-Rundschau: Wie sieht es mit dem Kursangebot im Thurgau aus?

Die Daten sind auf www.tcs-thurgau.ch oder per Telefon auf unserem Sekretariat in Weinfelden ersichtlich. Der Kurs wird vom Fonds für Verkehrssicherheit empfohlen und mit 40 Franken unterstützt.

Yvonne Gasser: Wir führen diese Kurse in Kreuzlingen bei der Firma Tour de Suisse

TCS-Rundschau: Für wen sind diese Kurse geeignet? Yvonne Gasser: Für alle, denen Sicherheit wichtig ist. Ob Anfänger oder Erfahrene, Senioren oder Junge. Der Trend geht auch dahin, dass immer mehr junge Mütter ihre Kinder in einem Anhänger mitführen. Gerade hier bietet sich das E-Bike geradezu an. Sicherheit geht alle etwas an. Hier noch ein kleiner Einblick in die Statistik: 2012 waren es 8 getötete E-Bikefahrer, im 2013 nur noch 4, dies ist ein Rückgang von 50 Prozent. Bei den schwerverletzten Personen im Strassenverkehr sieht es etwas

E-Bike erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. (Bild: ZVG)

Hier findet Ihr schönster Tag seinen trauten Anfang. In den historischen Räumlichkeiten des Greuterhofs finden neu auch Zivil­ trauungen statt. Ob traditionell oder exklusiv, ob bodenständig oder edel, wir bieten den idealen Rahmen für Ihren schönsten Tag. Dabei können Sie sich auf unsere Erfahrung und vor allem auch auf unsere ausgezeichnete Küche verlas­ sen. Übrigens sind wir auch für ausgefallene Ideen immer offen, egal, ob es sich nun um Ihr Hochzeitsfest, Jubiläum, Geburtstag oder einen anderen Anlass handelt. Fragen Sie uns einfach an: www.greuterhof.ch

Restaurant Färberei im Greuterhof Islikon Öffnungszeiten Di/Mi 11 bis 14 Uhr Do/Fr 11 bis 14 Uhr / 18 bis 23 Uhr Sa 18 – 23 Uhr So/Mo Ruhetage


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4|2014 Aktuell – 15

Brillengläser für die digitale Welt Schnell noch unterwegs die E-Mails abrufen, Facebook updaten, den Wetterbericht checken oder ein Foto an einen Freund senden: Smartphones und Tablet PCs sei Dank, immer haben wir alle Informationen und Servicetools dabei. Viele von uns können sich ein Leben ohne mobile digitale Endgeräte kaum noch vorstellen. Doch nicht nur unsere Möglichkeiten, überall und zu jeder Zeit erreichbar zu sein, haben sich verändert – mit ihnen auch unser Sehen. (ZVG) Wir wechseln permanent unseren Blick zwischen digitalem Gerät und der Sicht in die Ferne. Viele Menschen haben bei häufiger Nutzung von Smartphones oder Tablet PCs das Gefühl, dass ihre Augen häufiger brennen, müde und überanstrengt sind. Diese Erscheinungen können bei allen Altersgruppen auftreten. Mit den ZEISS Digital Brillengläsern können die Augen spürbar entlastet werden. Es muss doch keine Gleitsichtbrille sein? Auch dynamische, aktive Menschen in der Lebensphase um die 40 möchten sich

eigentlich noch nicht mit dem Tragen einer Gleitsichtbrille beschäftigen. Das müssen sie auch nicht. Denn ZEISS hat Brillengläser entwickelt, die auch auf die Bedürfnisse von Nutzern mobiler digitaler Endgeräte im Alter bis 45 Jahren angepasst sind. Ganz gleich, ob es sich um die allererste Brille handelt oder zuvor eine Einstärkenbrille getragen wurde, ZEISS Digital Brillengläser bieten eine gezielt Nahunterstützung verbunden mit einem grossen Fernbereich. ZEISS Digital Brillengläser können die Symptome von digitalem Sehstress um den Faktor 4 reduzieren und sorgen damit für frische und entspannte Augen den ganzen Tag. Schnelle Eingewöhnung zum fairen Preis Die Produktentwickler von ZEISS haben sich ganz speziell mit den Sehgewohnheiten von Menschen, die häufig den ganzen Tag über Smartphones oder Tablets nutzen, beschäftigt: mit der Körperhaltung, dem Sehabstand zum Gerät und dem Blickwechsel zwischen den Sehbereichen. Es ging darum, Brillengläser zu schaffen, die den ganzen Tag einen entspannten Blick ermöglichen und die Augen entlasten. Sie entwickelten ein neues

E-Bike fahren – muss gelernt sein… Die Kursbesucher machen sich mit den Vorschriften, den Verkehrsregeln und den Gefahren des E-Bikes vertraut und können das E-Bike verkehrssicher benutzen. Nach einem Theorieteil geht es auf verkehrsfreier Fläche darum, das richtige Bremsen – auch Vollbremsung – und das Handling des E-Bikes zu erlernen. Verschiedene Verkehrssituationen (Vortritt, Kreisverkehr, Einspuren usw.) werden anschliessend auf öffentlicher Strasse erklärt und geübt. Kursdaten

23. Mai 2014 28. Mai 2014 06. Juni 2014 27. Juni 2014

Kursort

Pedalerie, Schlossmühlestrasse 9, Frauenfeld Tour de Suisse (TdS), Wasenstrasse 22, Kreuzlingen

Instruktoren

speziell vom VSR ausgebildete Motorrad- und E-Bike Instruktoren

E-Bikes

selber mitnehmen oder bei der Anmeldung bekannt geben, wenn nicht vorhanden

Versicherung

Sache der Teilnehmer

Preis

TCS-Mitglieder CHF 70.–, inkl. Pausenkaffee Nichtmitglieder CHF 100.–, inkl. Pausenkaffee Rückerstattung vom Fond für Verkehrssicherheit für alle Kursteilnehmer (CHF 40.-) ist bereits im Kurspreis berücksichtigt.

Partner

Pedalerie (Frauenfeld), TdS (Kreuzlingen)

Anmeldung

TCS Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, T: 071 622 00 12, info@tcs-thurgau.ch, www.tcs-thurgau.ch

08.00 – 12.00 Uhr 08.00 – 12.00 Uhr 08.00 – 12.00 Uhr 08.00 – 12.00 Uhr

Frauenfeld Kreuzlingen Frauenfeld Kreuzlingen

Brillenglasdesign, das mehr als ein Einstärkenbrillenglas und dennoch kein Gleitsichtglas ist. Ziel war nicht nur das entspannte Sehen, sondern vor allem eine sehr hohe Spontanverträglichkeit durch große Sehbereiche in den einzelnen Zonen zu einem fairen Preis zu erreichen. Dies ist geglückt. Ihre Vorteile mit ZEISS Digital Brillengläsern: - Entspannte und frische Augen, den ganzen Tag. - Stressfreies Sehen auch bei ständigen Blickwechseln. - Spontane Verträglichkeit (100% Verträglichkeits-Garantie) - Ihre Allround-Brille – von morgens bis abends.

Unser Partner Baldinger Optik AG kann Ihnen zeigen, wie gestresst Ihre Augen sind, und hat die passende Lösung für Sie, um wieder den gesamten Tag entspannt sehen zu können. Weitere Informationen unter: http://www.baldinger-optik.ch


4|2014

TCS Rundschau

16 – Aktuell

ch stündli üge erfl t p o k li He innen! zu gew reis: Tagesp ber ü g u Rundfl n e lp A die

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4|2014 Aktuell – 17

Mittwoch, 23. Juli 2014 um 20.30 Uhr im Seeburg-Park in Kreuzlingen

Exklusiv für TCS-Mitglieder

25.–

statt 54.–

maximal 2 Karten pro Mitglied/Haushalt Die Plätze sind beschränkt!

TCS-Apéro Ab 19.30 h findet beim Seemuseum ein Apéro für die TCS-Mitglieder statt. Gespielt wird bei jeder Witterung. Die Zuschauertribüne ist gedeckt.

Reservationen ab sofort unter: TCS Sektion Thurgau Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden T: 071 622 00 12 info@tcs-thurgau.ch

Inhalt Don Jose, der aus seiner Heimat fliehen musste, steht vor einer Karriere beim Militär. Micaela, seine Jugendliebe, überbringt ihm einen Brief seiner Mutter, in dem sie ihn bittet, sich nichts zuschulden kommen zu lassen, und Micaela zu heiraten. Da lernt er die rebellische Carmen kennen, die Micaela mit dem Messer attackiert. Jose soll Carmen ins Gefängnis bringen. Sie becirct ihn, und er lässt sie laufen. Das bringt ihm selbst einen Monat Arrest ein. Aus dem Gefängnis entlassen, verfällt er der feurigen Schönheit. Doch es gibt einen Nebenbuhler: den Stierkampfdandy Escamillo. Aus dieser Konstellation entwickelt sich ein fataler Liebeskrieg... Musik Volker Zöbelin richtet die Musik von Bizet in der Art von Zigeunermusik ein, die von einer 7-köpfigen Band gespielt wird.

Spieltage unter www.see-burgtheater.ch


TCS Rundschau

4|2014 18 – Aktuell

Bickel Auto AG

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Strassenverkehrsamt

Auktion niedriger Bike-Nummern

Letzte Gelegenheit, TG 1 und TG 2 kommen am 11. Juni 2014 zur Versteigerung!

bis 11. 6. 2014 in der Auktion

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www.auktion.tg.ch


TCS Rundschau

4|2014 Aktuell – 19

TCS Reifentest: Bewertung von 33 Sommerreifen Der TCS hat zusammen mit seinen internationalen Partnern 33 Sommerreifen einem Härtetest unterzogen, und zwar 16 Produkte der Dimension 175/65 R14 82T sowie 17 der Dimension 195/65 R15 91V. Die Reifen mussten sich in insgesamt 13 Prüfdisziplinen bewähren. 13 der auf Herz und Nieren getesteten Produkte wurden als «sehr empfehlenswert», 14 als «empfehlenswert» eingestuft. Reifen müssen sich im «Fahrer-Alltag» sowohl auf trockenen als auch auf nassen Strassen bewähren. Damit sich die Konsumenten vor dem Sommerreifenkauf ein Bild über die Qualität der angebotenen Produkte machen können, hat der TCS 33 verschiedene Produkte einem umfangreichen Test unterzogen. Die Reifenhersteller müssen bei ihrer Produkteauslegung Kriterien wie FahrbahnAls «empfehlenswert» eingestuft wurden die beschaffenheit, Witterung, Fahrstil, WirtReifen von Semperit, Kumho und Michelin schaftlichkeit und Ökologie berücksichtigen. infolge leichter Schwächen auf nasser FahrDie richtige Gummimischung, Reifenaufbau bahn. Die ebenfalls mit «empfehlenswert» und Profilgestaltung sind ebenfalls wichtige bewerteten Reifen von Yokohama, BridgeQualitätsmerkmale. Gute zeichnen DieReifen Resultate im Überblick stone und Continental sich dadurch aus, dass sie dem umfassenden zeigten leichte Schwächen in Anforderungsprofil entsprechen und ausgeder Laufleistung und der Reifen wogene Leistungen erbringen. Nexen N blue HD vermochte sowohl punkto Verschleiss als Dimension 175/65 R14 auch auf nasser Fahrbahn nicht Die Dimension 175/65 R14 82T eignet sich mit der Spitze mitzuhalten. Der für Kleinwagen wie zum Beispiel Opel Corsa, High Performer’s Sport HS3 Renault Twingo oder Toyota Yaris. Sechs von zeigte Schwächen im Verinsgesamt 16 getesteten Reifen sind «sehr schleiss und auf nasser sowie empfehlenswert», nämlich die Reifen der trockener Fahrbahn. Insgesamt Marken Continental, Hankook, Pirelli, Bridergaben die umfangreichen gestone, Falken und Nokian. Infolge leichter Tests ein erfreuliches Bild. Schwächen musste bei sechs Reifen in der Allerdings gab es auch AusreisGesamtwertung ein Abzug vorgenommen werden. Die Produkte von Firestone, Michelin, ser. «Bedingt empfehlenswert» ist der Apollo Alnac 4G, da er Barum, Vredestein, Goodyear und Semperit den Schnelllauftest gemäss wurden folglich als «empfehlenswert» einden erhöhten Club-Spezifigestuft. Der Avon ZT5 ist wegen schwachen kationen des Testkonsortiums Leistungen auf trockener und nasser Fahrnicht bestand. «Nicht empbahn nur «bedingt empfehlenswert». «Nicht fehlenswert» ist der Federal empfehlenswert» sind die Produkte von Formoza FD 2 infolge ungenüDebica, Kormoran und Kleber, die auf nasser genden Leistungen auf nasser Fahrbahn nicht genügten. Fahrbahn. Dimension 195/65 R15 Wie wurde getestet? Von 17 getesteten Reifenmodellen wur Die Tester haben das reifenden die Produkte von Goodyear, Dunlop, spezifische Fahrverhalten anHankook, Fulda, Nokian, Pirelli und Vredestein mit «sehr empfehlenswert» bewertet. hand praktischer Versuche auf

33 Sommerreifen wurden durch den TCS ausgiebig getestet. (Bild: TCS)

verschiedenen Testgeländen auf trockener und nasser Fahrbahn ermittelt und ausgewertet. Getestet wurde zudem das Verhalten der Pneus bezüglich Geräuschentwicklung, Treibstoffverbrauch, Verschleiss, Schnelllauf und Dauerhaltbarkeit. (TCS)


4|2014

TCS Rundschau

20 – Aktuell

ABS verringert Unfallgefahr bei Motorrädern erheblich Im Jahr 2013 sind auf Schweizer Strassen 1181 Motorradfahrer schwer und 55 tödlich verunfallt. Obwohl sich 30 - 40% der tödlichen Motorradunfälle mit einem Anti-Blockier-System verhindern liessen, sind bislang nur 10% der 400‘000 in der Schweiz immatrikulierten Bikes mit ABS ausgestattet. Ein vom TCS in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) durchgeführter Test verdeutlicht, dass der Bremsweg mit ABS kürzer ist, Bremsmanöver so besser und sicherer werden sowie die Sturzgefahr verringert und die Sicherheit erhöht wird.

sich die Fahrer bei der Maschine ohne ABS zuerst an den optimalen Wert herantasten. Als Resultat lagen die durchschnittlichen Verzögerungswerte beim Motorrad mit ABS insbesondere auf nassem Asphalt höher als beim Fahrzeug ohne ABS. Ein Motorrad ohne ABS hat also einen deutlich längeren Bremsweg als eines mit ABS, was fatale Folgen haben kann. Zudem kann ein ABS auch Stürze verhindern, was dem Fahrer die so wichtige Möglichkeit lässt, überhaupt noch reagieren zu können.

TCS und bfu raten zu Modellen mit ABS Die subjektive Bewertung der Testfahrer ergab zudem, dass weder der Fahrspass noch das Bremsgefühl durch das ABS beeinträchtigt wurden. Bei einer Vollbremsung mit ABS pulsiert zwar der Bremsgriff, dafür erhöht sich das Vertrauen der Fahrer in den Bremsapparat und das Sicherheitsgefühl. Aufgrund der objektiven Messungen und der subjektiven Eindrücke empfehlen der TCS und die bfu deshalb nachdrücklich, bei einem Kauf ein neues Motorrad oder eine Occasion mit ABS zu wählen. (TCS)

Gerade zu Beginn der Motorradsaison lohnen sich Hinweise auf die grundlegende Bedeutung von sicherem Fahren im Strassenverkehr. Insbesondere Bremsmanöver bergen gewisse Risiken, da Vorder- und Hinterradbremse meistens separat dosiert werden. Dabei können die Räder blockieren und wegrutschen. Um genau das zu verhindern, sind neue Motorräder bereits heute oft serienmässig mit einem ABS ausgerüstet. Ab 2017 ist ABS bei neuen Motorrädern in der EU sogar gesetzlich vorgeschrieben. Weil aber noch immer sehr viele ältere Motorräder ohne ABS unterwegs sind, verdeutlicht ein TCS-Vergleichstest einmal mehr dessen Wirksamkeit bei Bremsmanövern. Mit ABS liessen sich gemäss der bfu tödliche Motorradunfälle um 30 - 40% reduzieren. Kürzerer Bremsweg und reduzierte Sturzgefahr Der TCS hat zusammen mit der bfu anhand objektiver Messungen die Bremsverzögerung von Motorrädern mit und ohne ABS verglichen. Beim Testversuch haben vier Fahrer jeweils sechs aufeinanderfolgende Vollbremsungen durchgeführt, und zwar jeweils auf einer Yamaha XJ6-N mit und ohne ABS und jeweils auf trockenem Asphalt mit 60 km/h und auf nassem Asphalt mit 30 km/h. Während das Motorrad mit ABS bei den Testversuchen konstant gute Verzögerungswerte lieferte, mussten

Dank ABS-Bremstechnik sind Motorradfahrer sicherer unterwegs (Bild: TCS)


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4|2014 Aktuell – 21

Reifendruckkontrollsysteme: Zu tiefer Reifendruck schadet Korrekt aufgepumpte Autoreifen ermöglichen komfortables und sicheres Fahren. Der Sicherheit zuliebe empfiehlt der TCS die regelmässige Überwachung des Reifendrucks. Bereits jetzt, aber auch in Zukunft übernehmen immer mehr serienmässig eingebaute Reifendruck-Kontrollsysteme diese Aufgabe. Der TCS hat deren Zuverlässigkeit unter die Lupe genommen. Im Interesse der Sicherheit ist der Reifendruck regelmässig zu überprüfen. Ein zu geringer Reifendruck kann infolge Verschlechterung der Fahreigenschaften zu Unfällen mit schwerwiegenden Folgen führen. Ein um 0.5 bar zu geringer Reifendruck bewirkt zudem einen Treibstoffmehrverbrauch von bis zu 0.3 Litern/100 km. Sicherheit und Wirtschaftlichkeit hängen somit vom richtigen Reifendruck ab. Seit dem 1. November 2012 verfügen alle neu homologierten Fahrzeugtypen über ein Reifendruckkontrollsystem RDKS, das den Fahrer bei einem Druckverlust warnt. Für die nicht mit einem entsprechenden System ausgerüsteten Fahrzeuge kann eine Nachrüstlösung in Betracht gezogen werden. Ab 1. November 2014 ist das RDKS für alle neu zugelassenen Personenwagen vorgeschrieben. Zwei Systeme auf dem Markt Serienmässig werden zwei Systeme, das direkt und das indirekt messende System,

angeboten. Ersteres verfügt über einen Druck- bzw. Druck-Temperatursensor, der im Reifeninneren an der Felge angebracht ist. Per Funk wird der Momentandruck an einen Empfänger im Fahrzeug gesendet. Direkt messende Erstausrüster-Systeme erkennen einen Druckverlust am schnellsten und warnen den Fahrzeuglenker, falls alle Räder einen zu geringen Luftdruck aufweisen. Das indirekte System vergleicht die Raddrehzahlen mittels Sensoren, die in den meisten Fahrzeugen mit ABS und ESP ohnehin eingebaut sind. Bei Druckabfall an einem Rad verringert sich der Abrollumfang des Rades. Dadurch steigt die Drehzahl des Rades an und das System erkennt den Druckverlust. Die indirekten Systeme können nicht mit den direkt messenden Systemen mithalten. Ein Druckverlust wird erst spät angezeigt. Beide Systeme können gegen Aufpreis bestellt werden und sind auf jeden Fall ein deutlicher Sicherheitsgewinn. Als Nachrüstmodelle sind auf dem Markt: aktives RDKS, aktives RDKS mit Bluetooth-Funktion (die Werte werden direkt auf dem Handy angezeigt) und Ventilkappensysteme. Zudem werden vom TCS ebenfalls getestete digitale und analoge Reifendruckprüfer angeboten. Testergebnisse Die zwei getesteten aktiven ReifendruckKontrollsysteme arbeiten in der Praxis sehr zuverlässig. Das System von TireMoni schnitt

Die Resultate im Überblick Modell:

TireMoni TM-100

ATBS ITPMSSystem

Pilot JML8762

Accutire MS-46B

Car Guard Ventilklappen

Alpin Art. Nr. 72820

Messmethode

Direktes System

Direktes System

MultiDigitalprüfer

Digitalprüfer

Ventilklappen

Analogprüfer

Preis (CHF) ca.

180.–

400.–

20.–

10.–

34.–

5.– 0.5 - 4.5 bar

Messbereich

0 - 4 bar

0 - 4.5 bar

0.5 - 7 bar

0.4 - 6.8 bar

von 1.8 - 2.8 bar

ProduktEigenschaft

63 %

57 %

100 %

100 %

73 %

100 %

Handhabung

88 %

20 %

93 %

79 %

48 %

100 %

Funktionen

98 %

63 %

37 %

36 %

30 %

0%

Gesamtnote

91 %

56 %

54 %

52 %

39 %

0%

TCS Empfehlung

nicht sehr bedingt hervorragend empfehlendswert empfehlendswert empfehlendswert empfehlendswert

nicht empfehlendswert

hervorragend ab und erhielt fünf Sterne. Bedienungsanleitung, Funktionen, Einstellungen und Genauigkeit wurden als «sehr gut» beurteilt. Das System von ATBS Technology erzielte ebenfalls gute Resultate. Leider ist dieses System nur für AppleProdukte geeignet und muss permanent mit dem Handy verbunden bleiben. Auf digitale Reifendruckprüfer ist ebenfalls Verlass. Sie sind sehr preiswert und ausreichend genau. Das Ventilkappensystem ist relativ präzis, aber neben dem Sicherheitsgewinn auch ein Risiko, weil bei einer Beschädigung des Ventils durch einen Bordstein Druckverlust eintreten kann. Nicht empfehlenswert ist der analoge Manometer von Alpin, der von verschiedenen Anbietern vertrieben wird: Bei einem Reifendruck von 2.0 bar wird ein Messwert von 2.4 bar angezeigt, was aus Sicherheitsgründen inakzeptabel ist. (TCS)


4|2014

TCS Rundschau

22 – Agenda

Weinfelden

Camping

Ausflug in die Autobau Erlebniswelt nach Romanshorn

Ostschweizer Campingtreffen 2014 in Flaach

Am Freitag, 22. August 2014 besichtigt die TCS Regionalgruppe Weinfelden die Autobau AG Erlebniswelt in Romanshorn. 15.45 Uhr: Treffpunkt zur Führung: Egnacherweg 7 in Romanshorn 16.00 Uhr: Beginn der Führung. Die Platzzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Teilnehmer aus anderen Regionalgruppen sind ebenfalls herzlich willkommen. Anmeldung bis Montag, 18. August 2014 an: TCS Regionalgruppe Weinfelden Erich Gehrig, Mohnstrasse 5, 8570 Weinfelden mega@speedinternet.ch, Tel. 071 622 25 57 oder 078 723 68 18

Unsere Kollegen vom TCS Camping Club Schaffhausen führen in diesem Jahr ein Ostschweizer Campingtreffen durch. Das Treffen findet vom 26. - 28. September 2014 auf dem TCS Campingplatz in Flaach statt. Es wird eine reichhaltiges Programm geboten mit einem Begrüssungsapero, einer Führung am Samstagnachmittag, ein Nachtessen und ein Brunch am Sonntagmorgen. Die Gebühren sowie der Anmeldeschein sind im Internet unter der Homepage www.tcs-ccsh.ch ersichtlich. Der Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2014

Camping Kreuzlingen

Grillabend

Familien-Velotour

Der diesjährige Grillabend findet am Samstag 5. Juli 2014 bei Rösli und Louis Okle in Balterswil statt. Der Vorstand freut sich seine Mitglieder zu diesem Anlass einzuladen.

Am Sonntag, 15. Juni 2014, findet die traditionelle Familienvelotour der TCS-Regionalgruppe Kreuzlingen statt. Besammlung ist um 10.00 Uhr beim Bärenplatz in Kreuzlingen. Die gemütliche Route führt dem Untersee entlang bis Mannenbach, von wo aus wir mit dem Schiff zur Insel Reichenau übersetzen. Nach dem Mittagshalt und Badespass erfolgt die Rückfahrt zum Bärenplatz welche in der Gruppe oder individuell gestaltet werden kann. Die ca. 25 km lange Strecke ist für Kinder jeder Altersstufe geeignet und kann problemlos auch mit Veloanhänger gefahren werden. Apéro, Mittagsimbiss und die Überfahrt mit dem Schiff sind offeriert. Bitte ID mitnehmen. Die Velotour findet nur bei schönem Wetter statt. Auskunft betreffend Durchführung bei zweifelhafter Witterung ist am Sonntag ab 8 Uhr unter 071 695 19 50 erhältlich.

Bischofszell

Herbstausflug – Wir freuen uns! Die Regionalgruppe Bischofszell lädt Sie herzlich ein zum Herbstausflug vom Samstag, 30. August 2014 Besichtigung Maison Cailler of Switzerland (Schokoladenfabrik) in Broc (FR) 05.45 Uhr: Besammlung Walter AG, Romanshornerstrasse 25, Sulgen Kaffeehalt unterwegs. ca. 10.30.: Führung und Einkaufsmöglichkeit Maison Cailler of Switzerland danach Freier Aufenthalt in Gruyère, z.B. Schlossbesichtigung usw. 15.30 Uhr: Rückfahrt ab Carparkplatz vor der Altstadt Gruyère (ca. 19.30: Ankunft Sulgen) Kosten: CHF 50.00/pro Person (Eintritt ist inklusive) Mindestalter: 14 Jahre. Platzzahl beschränkt. Mitglieder anderer Regionalgruppen sind herzlich willkommen! Anmeldung nach Eingang bis Mittwoch, 5. August, an: Käfer-Reisen, Arbon, Tel. 071 446 55 19

Der Grillabend beginnt um 17.00 Uhr. Das Grillgut und die Getränke werden vom Camping Club gestellt. Die Beilagen wie Brot, Salat oder Chips müssen selber mitgebracht werden. (Für die das Mitbringen von Dessert zum Kaffee bedanken wir uns bereits im Voraus.) Anmeldungen schriftlich bis am 10. Juni 2014. an: Michael Schmid, Hauptstrasse 46A, 8546 Islikon Tel. 052 366 55 47, Fax 052 366 55 71 oder info@tcs-cctg.ch

CARROSSERIE

Wir erledigen für Sie die Buchhaltung, den Jahresabschluss und die Steuererklärung. Dadurch können Sie Geld sparen und Ihre Nerven schonen. Ruch Treuhand AG Dorfstrasse 5 9545 Wängi 052 369 72 22

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Schadenhandling, Carrosserie-Reparaturen Drücktechnik, Scheibenservice Oldtimer-Restaurationen VSCI-EUROGARANT zertifizierter Fachbetrieb. Mitglied des Schweizerischen Carrosserieverbandes und der Association Internationale des Réparateurs en Carrosserie (A.I.R.C.).


TCS Rundschau

4|2014 Wettbewerb – 23

Gewinnen Sie einen Benzingutschein! Beantworten Sie die Fragen und schon kann Ihnen mit ein wenig Glück ein Benzingutschein im Wert von CHF 100.– gehören. Teilnahmeberechtigt ist jedermann. Es erfolgt keine Korrespondenz. Die Gewinner/innen werden unter den richtigen Lösungen ausgelost. Einsendeschluss: 06.06.2014

Verkehrswettbewerb 4/2014 Ihre Antwort: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort: Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: tcs Thurgau, Yvonne Gasser, Grabenstrasse 7, 8266 Steckborn

Machen Sie via Email mit

wettbewerb@tcs-thurgau.ch

Gewinner Verkehrswettbewerb 3/2014: Hansjörg Sutter, Märwil Matthias Jutz, Horn

a) Es genügt, wenn ich dem Geschädigten meine Visitenkarte an der Windschutzscheibe hinterlege. b) Ich muss sofort den Geschädigten benachrichtigen und Name und Adresse angeben. Ist dies nicht möglich muss ich unverzüglich die Polizei benachrichtigen. c) Ich hinterlege eine Visitenkarte und informiere meine Versicherung.

Auflösung des Wettbewerbs 3/2014: Antwort C Art.19 SSV Teilfahrverbote, Fussgängerverbot Verbot für Tiere verbietet den Verkehr von Zug-, Reit- und Saumtieren sowie den Viehtrieb Verbot für Fahrräder und Motorfahrräder untersagt das Fahren mit Fahrrädern und Motorfahrrädern Verbot für Fussgänger untersagt den Fussgängern und Benützern von fahrzeugähnlichen Geräten den Zugang

Das gesamte Elektrovelo-Sortiment der Pedalerie steht für Sie bereit. Seit 17 Jahren sind E-Bikes unsere Passion. Bei uns finden Sie die renommiertesten Marken wie: Flyer – die Alleskönner Moustache und Cannondale – die Eleganten und Urbanen mit Boschtechnologie Specialized – die Schnellen und Sportlichen TdS Impulse – die pure Swissness Testen Sie bei uns unverbindlich Ihren Favoriten und überzeugen Sie sich selbst vom unbeschreiblichen Fahrgefühl. Schlossmühlestrasse 9 052 722 45 49

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Herbstkreuzfahrten auf Rhein und Mosel ab/bis Basel mit MS Edelweissbbbb+

5 Tage ab Fr. 590.– Rabatt von Fr. 100.– bereits abgezogen, Hauptdeck hinten

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. 100.– Rabatt*Fr ung und Wechselkurs

*Abhängig von Auslast

2-Bettkabine Mittel-/Oberdeck mit französischem Balkon

1

Basel–Trier

2

1. Tag Basel–Speyer Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 15.00 Uhr, um 16.00 Uhr «Leinen los!». 2. Tag Speyer Am Morgen Stadtrundgang.* Nachmittagsausflug nach Heidelberg,* eine der schönsten Städte Deutschlands. 3. Tag Cochem Fahrt entlang dem «Romantischen Rhein» mit sagenumwobenem Loreley-Felsen. Nachmittags Rundgang* durch die historische Altstadt vom Weinstädchen Cochem. 4. Tag Bernkastel Rundgang* durch die Stadt der Reben und des Weins mit mittelalterlichem Markplatz. Am Nachmittag genussvolle Schifffahrt entlang der Mosel. 5. Tag Trier Am Morgen Besichtigung* der ältesten Stadt Deutschlands (UNESCO-Weltkulturerbe). Mittagessen an Bord. Ausschiffung und Busrückreise nach Basel SBB. Unterwegs individuelles Abendessen. Individuelle Heimreise zum Wohnort.

Trier–Basel

1. Tag

Basel–Trier Busfahrt ab Basel SBB um 08.10 Uhr nach Trier. Unterwegs individuelles Mittagessen. Nachmittags Stadtbesichtigung* mit «Porta Nigra», dem bedeutenden Denkmal römischer Baukunst. Einschiffung und Kabinenbezug. 2. Tag Zell Vormittags Rundgang* durch Zell, eine der grössten Weinbaugemeinden der Mosel. Weiterfahrt. 3. Tag Bacharach Am Morgen Passage des «Romantischen Rheins». Rundgang* durch das hübsche Bacharach mit schönen Fachwerkhäusern und alter Stadtmauer (UNESCO-Weltkulturerbe). Anschliessend Weinprobe. 4. Tag Strasbourg Ankunft in Strasbourg nach dem Mittag. Stadtrundfahrt* durch die Hauptstadt des Elsass mit vielen Sehenswürdigkeiten wie dem gotischen Münster. 5. Tag

Basel

Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise.

Reisedaten 2014 Reisedaten 2014 02.09.–06.09.• 04.10.–08.10. 06.09.–10.09. 22.09.–26.09. 08.10.–12.10. •nur noch wenige Kabinen verfügbar * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | Programmänderungen vorbehalten | Reederei: Scylla AG Rabatt 100

Rabatt 100

Rabatt 200 Kombinationsmöglichkeit Basel–Trier–Basel 9 Tage ab Fr. 1090.– Rabatt von Fr. 200.– bereits abgezogen, Hauptdeck hinten Die oben beschriebenen zwei 5-tägigen Reisen können zu einer 9-tägigen Reise kombiniert werden.

Reisedaten 2014

02.09.–10.09.

18.09.–26.09.

04.10.–12.10.

MS Edelweissbbbb+ Neues Schiff der Scylla-Flotte. 90 Kabinen für 180 Gäste. Alle Kabinen mit DU/WC, Föhn, Minibar, Safe, TV, Radio und Klimaanlage. Auf MD/OD franz. Balkon, auf HD nicht zu öffnende Fenster. Bordausstattung: Restaurant Jungfrau für Gäste HD/MD im HD mit Oberlichtfenstern, Restaurant Matterhorn für Gäste OD mit Panoramafenstern, Panorama-Lounge/Bar, Lidobar, Boutique, Sonnendeck mit kleinem Pool, Lift zwischen HD und OD sowie WLAN vorhanden. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord • Busfahrt ab/bis Basel nach/von Trier 1 und 2 • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen: An-/Rückreise nach/von Basel zum Schiff oder Bus, Ausflüge, Abendessen Rückreise 1 , Mittagessen Anreise 2 , Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5–7 p.P./Tag), Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch) Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine

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Kombi

Hauptdeck hinten 690 Hauptdeck 740 Mitteldeck franz. Balkon 940 Oberdeck franz. Balkon 1090 Zuschlag Alleinbenutzung HD 95 Zuschlag Alleinbenutzung MD 445 Zuschlag Alleinbenutzung OD 495 Ausflugspaket (5/4/8 Ausflüge) 95/85 Anullations-/Extrarückreiseversicherung 39

1290 1390 1790 2090 190 890 990 165 59

Weitere Reisen auf Rhein und Main mit Kombinationsmöglichkeit 5 Tage ab Fr. 490.– Rabatt Fr. 200.– abgezogen, Basel–Würzburg

25.08.

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26.09.

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12.10.

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Würzburg–Basel

29.08. 100 14.09. 100 30.09. 100 16.10. 200 9 Tage ab Fr. 890.– Rabatt Fr. 400.– abgezogen, Basel–Würzburg–Basel Loreley

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Restaurant Matterhorn

25.08.

200

10.09.

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