Sektion
Rundschau 2|2022
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Tempolimit 30 innerorts differenziert einführen Seite 3
INTERVIEW MIT Denise Neuweiler Seite 9
Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) Umsetzung vom Bund zurückgestellt Seite 18
REGIONALGRUPPEN Generalversammlungen und Anlässe
Thurgau
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TCS Rundschau
2 – Editorial
Editorial: Der Thurgau gehört zur Schweiz – mit der BTS ein Zeichen dafür setzen! Vor zehn Jahren haben wir gemeinsam in einem überparteilichen Komitee für den kantonalen Netzbeschluss BTS/ OLS geworben, welcher an der Volksabstimmung vom 23. September 2012 mit einer Mehrheit von rund 55 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen wurde. Damit hat das Thurgauer Stimmvolk den Weg für die Projektierung der Bodensee-Thurtalstrasse (BTS) und der Oberlandstrasse (OLS) geebnet. Der deutliche Volksentscheid vom 12. Februar 2017 mit einer Mehrheit von rund 62 Prozent zu Gunsten des Nationalstrassen und Agglomerationsverkehrs Fonds (NAF) bedeutete ein weiterer positiver Schritt für die BTS. Der NAF beinhaltet unter anderem auch den sogenannten Netzbeschluss (NEB). Mit dem NEB sind am 1. Januar 2020 vierhundert Kilometer Kantonsstrassen, darunter auch die BTS, ins Eigentum des Bundes übergegangen. Das kantonale Tiefbauamt hat nach dem Volksentscheid vom Februar 2012 das Projekt in Absprache mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) weiter vorangetrieben, um möglichst gute Voraussetzungen für eine rasche Realisierung der BTS durch den Bund zu schaffen. Die Planung der ersten BTS-Etappe von Arbon West bis Amriswil konnte mit der Fertigstellung
des Generellen Projektes im März 2016 abgeschlossen werden. Die Planung der zweiten BTS-Etappe von Amriswil bis Bonau und gleichzeitig das Vorprojekt für die OLS wurde in Angriff genommen. Sowohl das Generelle Projekt der zweiten BTS-Etappe als auch das Vorprojekt der OLS konnten im April 2019 fertig gestellt werden. Das Gesamtprojekt «Mobilität Thurgau BTS/OLS» ist nicht nur ein reines Strassenprojekt, sondern beinhaltet eine integrale Betrachtungsweise. So wurden nebst den üblichen Untersuchungen und Arbeiten weitreichende Abklärungen bezüglich Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz, Gewässerschutz, Sicherheit, Ortsbildschutz, Waldschutz und Raumplanung gemacht. Dem Lärmschutz wurde beim Projekt BTS/OLS grosse Beachtung geschenkt, was dazu geführt hat, dass aus lärmschutztechnischer Sicht wohl das schweizweit grösste Lärmschutzprojekt entstanden ist. Insgesamt wurden im Kanton bei 16‘000 Liegenschaften Lärmermittlungen durchgeführt. Dabei können durch das Projekt BTS/OLS bei rund 4‘200 Liegenschaften die Lärmbelastungen um mehr als 1 dB(A) reduziert werden. Eine Halbierung der Lärmbelastungen, was einer Reduktion um 3 oder mehr dB(A) entspricht, kann bei 2‘800 Liegenschaften erreicht werden. Vor rund vier Jahren haben wir dem Bund zusammen mit anderen Thur-
gauer Verbänden eine Stellungnahme zum «Zahlungsrahmen Nationalstrassen 2020 – 2023 für den Betrieb und Unterhalt sowie den Ausbau im Sinne von Anpassungen und zu grösseren Vorhaben im Nationalstrassennetz sowie zum Ausbauschritt 2019 für die Nationalstrassen mit dem dazugehörenden Verpflichtungskredit» eingereicht. In dieser Stellungnahme haben wir unter anderem den Antrag gestellt, dass die BTS bei der nächsten Aktualisierung des Strategischen Entwicklungsprogramm (STEP) zwingend in den Ausbauschritt 2024 – 2027 aufzunehmen sei. Es ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, wie der Bundesrat zu seinen ablehnenden Begründungen bezüglich BTS kommt. Der Kanton Thurgau hat die Planung der BTS mit sämtlichen Vorgaben des Bundes vorbildlich durchgeführt. Es wurden sogar umfassende zusätzliche Untersuchungen durchgeführt. Die Planung der BTS ist damit schweizweit ein Vorbild. Es darf nicht sein, dass die Ostschweiz ein weiteres Mal abgehängt wird. Deshalb fordern wir mit aller Deutlichkeit die Aufnahme der BTS in den Ausbauschritt 2023! Herzliche Grüsse und unfallfreie Fahrten Ihr Präsident Marco Vidale
Titelbild: Eine generelle Einführung von Tempo 30 innerorts ist für den TCS nicht zielführend. (Bild: Werner Lenzin)
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2|2022 Interview – 3
«Unsere Einwohner sind auf das Auto angewiesen» Die Politische Gemeinde Langrickenbach zählt heute um 1380 Einwohner und umfasst eine Fläche von 1‘083 ha. Mit einer tiefen Bevölkerungsdichte ist sie eine Gemeinde im Grünen und einwohnermässig von einem gesunden Wachstum geprägt. Die Zonenplanrevisionen in den Jahren 2003 und 2010 gaben der Bautätigkeit neue Impulse. Denise Neuweiler ist seit dem 1. Juni 2019 Gemeindepräsidentin. Wie beurteilt sie die verkehrstechnische Lage des Dorfes? Von Werner Lenzin TCS-Rundschau: Denise Neuweiler, wie würden Sie einem Fremden die Gemeinde Langrickenbach vorstellen und schmackhaft machen? Denise Neuweiler: Langrickenbach ist eine idyllische, landwirtschaftlich geprägte Landgemeinde. Durch ihre erhöhte Lage am östlichen Ausläufer des Seerückens eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf den Alpstein und den Bodensee. Sie bietet schöne Wohnlagen und das Naherholungsgebiet liegt direkt vor der Haustüre. Langrickenbach zeichnet sich nebst dem Leben im Grünen, vor allem dadurch aus, dass «man sich kennt», ein vielfältiges Vereinsangebot besteht und sich das Zusammenleben friedlich gestaltet. Familien profitieren unteranderem vom Kindergarten, der Primarschule und der Spielgruppe im Dorf. TCS-Rundschau: Wie sieht es aus mit dem öffentlichen Verkehr für die Bewohnerinnen und Bewohner Ihrer Gemeinde? Denise Neuweiler: Der Anschluss an den öffentlichen Verkehr ist in unserer Landgemeinde leider nur spärlich ausgebaut. Wir verfügen über eine Busverbindung von Amriswil Bahnhof nach Münsterlingen Spital mit einem stündlichen Fahrplan, wobei die späteren Abend- und Nachtstunden nicht im Fahrplan berücksichtigt sind. Die nächsten Bahnanschlüsse sind in Altnau, Amriswil und Münsterlingen, wobei keine
Denise Neuweiler, Gemeindepräsidentin von Langrickenbach, wünscht sich gegenseitigen Respekt im Verkehr. (Bild: ZVG)
Busverbindung von Langrickenbach nach Altnau besteht. Die unzureichende Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr sowie auch die mangelnden Einkaufsmöglichkeiten im Dorf bedingen, dass unsere Einwohner auf ein Auto angewiesen sind. TCS-Rundschau: Welche Beziehung haben Sie persönlich zum Auto und zum öffentlichen Verkehr? Denise Neuweiler: Grundsätzlich bin ich eine Verfechterin des öffentlichen Verkehrs und reise gerne mit der Bahn. Für die Wahrnehmung der Sitzungstermine, die oft auswärts stattfinden und den Grosseinkauf für die Familie benötige ich hingegen das Auto. Wenn es mir mein Terminkalender und die Sitzungsorte aber gestatten, dann
nutze ich, wenn immer möglich, gerne das Velo. Eine Bewältigung des Alltags ohne Auto kann ich mir jetzt und während den nächsten Jahren jedoch nicht vorstellen. TCS-Rundschau: Welche Vorteile bringen für Ihre Region die Realisierung von BTS + OLS? Denise Neuweiler: Für die Region Kreuzlingen ist die Realisierung der OLS zentral. Eine direkte Weiterführung des Verkehrs bei der Spange Bätershausen entlastet die Seegemeinden, insbesondere Kreuzlingen, Bottighofen und Münsterlingen. Gemäss der Erhebung im Jahr 2019, weist die Kantonsstrasse H13 zwischen Kreuzlingen und Bottighofen mit einem durchschnittlichen Tageswert von 24‘360 Fahrzeugen die
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4 – Interview
höchste Tagesverkehrsfrequenz im Kanton Thurgau auf. Eine Entlastung dieses Streckenabschnittes ist dringend nötig. Durch den Bau der BTS würde der Verkehr auch durch Langrickenbach massiv zunehmen, dementsprechend ist auch für Langrickenbach die OLS eine wichtige Verkehrsentlastung. Weniger Verkehr ermöglicht zudem eine Aufwertung des Dorfbildes und eine Erhöhung der Lebensqualität, für all jene, welche jetzt an der Hauptstrasse unter dem Durchgangsverkehr leiden. Noch unschön ist die Tatsache, dass für die OLS beim Anschluss Münsterlingen drei Varianten im kantonalen Richtplan aufgeführt sind. Hier muss möglichst schnell Klarheit geschaffen werden. Wobei eine direkte Anbindung an die Seestrasse ohne Mehrbelastung der Dorfzentren zu favorisieren ist. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer in Ihrer Gemeinde? Was wird dafür getan? Denise Neuweiler: Die Gemeinde Langrickenbach verfügt glücklicherweise über asphaltierte und wenig durch den motorisierten Individualverkehr befahrene Nebenstrassen. Das ermöglicht, die Hauptstrasse, die Langrickenbach in ihrer ganzen Länge durchquert, zu umgehen resp. umfahren. Für die Schulkinder ab Kindergarten bis zur dritten Klasse fährt ein Schulbus und für die Kinder, die ab der vierten Klasse mit dem Velo zur Schule fahren, gibt es einen Schulweg abseits der Hauptverkehrsachse. Gerne hätten wir zwei, drei zusätzliche Fussgängerstreifen für die Querung der Hauptstrasse, was leider einerseits aufgrund der mangelnden Frequentierung und andererseits wegen der Topographie schwierig umzusetzen ist. Ein grosses Thema in der Bevölkerung ist die Einführung von Tempo-30-Zonen. Deren Realisierung ist jedoch gut zu prüfen, da sich hier ein Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen des landwirtschaftlichen Verkehrs und deren der Anwohner eröffnet. TCS-Rundschau: Welche längerfristigen Verkehrs-Projekte gilt es in den kommenden Jahren im Kanton Thurgau zu realisieren? Denise Neuweiler: Obwohl der Bund die BTS vorläufig nicht in den nächsten Ausbauschritt aufnehmen möchte und ihr kritisch gegenübersteht, bin ich klar der Meinung, dass die BTS und die OLS eine
zukunftsorientierte und sorgfältig geplante Gesamtlösung sind, deren Notwendigkeit ausgewiesen ist. Die bessere Erreichbarkeit dank Anbindung und Vernetzung mit dem übergeordneten Strassennetz ist für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Thurgau entscheidend. Gerade für die Industrie, das Gewerbe und den Bau sind moderne und leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar. Die BTS und die OLS bieten die Chance, die Verkehrsströme zu kanalisieren und damit den Schnell- und Langsamverkehr zu entflechten, wodurch eine höhere Verkehrssicherheit, ein flüssiger Verkehrsfluss, eine Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität der entlasteten Städte und Gemeinden sowie eine Steigerung der Attraktivität für den Langsamverkehr erreicht werden kann. Wichtig ist, dass dem Kulturlandverlust soweit wie möglich Rechnung getragen wird und dafür der Rückbau von nicht mehr benötigten Strassen in den Fokus rückt. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die heutige und zukünftige Entwicklung des Verkehrs? Denise Neuweiler: Durch das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum hat der Verkehr stetig zugenommen und wird auch in Zukunft wachsen, wenn auch nicht mehr so stark. Der Fortschritt hin zur Elektromobilität, der zunehmende Onlinehandel und die hybriden Arbeitsformen werden nicht zu einer Verkehrsabnahme führen. Kennzeichnend im Thurgau ist die ländliche, dezentrale Struktur. Eine flächendeckende und den Bedürfnissen entsprechende Abdeckung mit dem öffentlichen Verkehr ist kaum möglich und würde darüber hinaus auch an den hohen Kosten scheitern. Ein wichtiges Ziel ist die heutigen und künftigen Mobilitätsbedürfnisse möglichst effizient und umweltgerecht umzusetzen. TCS-Rundschau: Welche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gilt es für Ihre Gemeinde und auf dem gesamten Kantonsgebiet zu realisieren? Denise Neuweiler: Um für alle Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit zu schaffen, müssen der motorisierte Individualverkehr und der Langsamverkehr entflechtet sowie der öffentliche Verkehr gefördert werden. Mit dem Gesamtverkehrskonzept Kanton Thurgau, das auf den drei Säulen «öffentlicher Verkehr», «motorisierter Individualver-
kehr» und dem «Langsamverkehr» basiert, werden diese Ziele greifbar gemacht. Zudem sind auf kantonaler Ebene diverse Bestrebungen für eine Verlagerung des Verkehrs von den Strassen auf den öffentlichen Verkehr im Gange. Gleichzeitig werden auch im Bereich des Langsamverkehrs die Infrastrukturen für den Fuss- und Veloverkehr laufend ausgebaut. Für mehr Sicherheit in der Gemeinde Langrickenbach soll bei einem anstehenden umfangreichen Strassen- und Werkleitungssanierungsprojekt ein Gehwegbereich realisiert werden. So können Wanderer, Spaziergänger und Kinder vom motorisierten Verkehr getrennt und geschützt werden. Nach Abschluss des Strassenbauprojektes ist die Prüfung einer Tempo-30-Zone geplant. TCS-Rundschau: Welches sind Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen mit Blick auf das Verhalten aller am öffentlichen und privaten Verkehr Beteiligten und an den TCS Thurgau? Denise Neuweiler: Ich wünsche mir, dass sich die einzelnen Verkehrsteilnehmer in allen Bereichen, dazu zähle ich den motorisierten Individualverkehr, den Langsamverkehr und auch den landwirtschaftlichen Verkehr gegenseitig bewusst sind und respektieren. Ich denke da beispielsweise an das Tragen von Leuchtwesten in der Dämmerung und Dunkelheit sowie die Ausstattung der Velos mit genügend Beleuchtung. Auch die Einhaltung und die Reduzierung der Geschwindigkeit in sensiblen Bereichen wie Siedlungsgebieten und Schulen sind mir ein Anliegen. Gar kein Verständnis habe ich für das Littering, das leider schwer zu ahnden ist. Nebst der Verteilung von Bussen braucht es hier noch mehr Aufklärungsarbeit. Ein Appell richte ich an die Nutzer von Fussgängerstreifen und bitte sie, den Grundsatz «luege, lose, laufe» zu befolgen, und zwar in allen Alterskategorien. Der TCS bietet seinen Mitgliedern ein vielseitiges auf die Mobilität ausgerichtetes Angebot. Durch seine hohe Anzahl an Mitgliedern eröffnet sich die Chance, viele Verkehrsteilnehmer zu erreichen und sie für die unterschiedlichen Mobilitätsthemen zu sensibilisieren. Mein Wunsch an den TCS Sektion Thurgau ist, dass er sich mit Engagement für die Mobilitätsgrundversorgung im Bereich des motorisierten Individualverkehrs einsetzt.
Steckbrief zu Elisabeth Zenger Alter 70 Wohnort Märstetten Hobby M usizieren, Velofahren, Wandern, Gartenarbeiten Aktuelle Lektüre Thurgauer Zeitung, Schweizer Familie
Elisabeth Zenger ist seit über 50 Jahren begeisterte Musikantin, zuerst in der MG Bürglen und seit 1982 bei der MG Hugelshofen. (Bild: Werner Lenzin)
Wir sprachen mit ... ... Elisabeth Zenger Die 70-jährige Elisabeth Zenger wohnt mit ihrem Gatten Otto und ihrer Familie seit 44 Jahren an der Wigoltingerstrasse 14. Seit 49 Jahren sind sie überzeugte Mitglieder der TCS Sektion Thurgau und als eingefleischte Camper auch des CampingClubs. Sie war nicht nur die erste Frau, die in der Firma Sulzer eine Modellschreinerlehre absolvierte, sondern auch die erste Frau, die nach 50 Jahre aktiver Mitgliedschaft in den Musikvereinen Bürglen und Hugelshofen als erste kantonale Ehren-Veteranin des Thurgauer Kantonal-Musikverbandes ausgezeichnet wurde. Von Werner Lenzin Seit bald 50 Jahren sind Elisabeth und Otto Zenger-Amacker begeisterte Mitglie-
der der TCS Sektion Thurgau und des Camping-Clubs und verfügen nun auch über eine Familienmitgliedschaft. Sie lesen die Rundschau regelmässig und schätzen die Vorteile einer Mitgliedschaft. Man sieht ihr die 70 Jahre nicht an, der quirligen und aktiven Märstetterin, die seit vielen Jahren in der Musikgesellschaft Hugelshofen ihr Bariton spielt, ein Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner. Ihr Instrument verfügt über drei Ventile, sehr ähnlich dem Tenorhorn. Die Grundstimmung des Baritons ist B, und geblasen wird es mit dem Kesselmundstück. Elisabeth Zengers Musikkarriere begann während ihrer Schulzeit in Bürglen. Aufgewachsen in Oberopfershofen mit zwei jüngeren Schwestern und als Tochter eines Bahnangestellten bei der damaligen Mittelthurgaubahn, besuchte sie die Primarschule in Leimbach. «Ich meldete mich in der zweiten Sekundarklasse in Bürglen für den
Musikunterricht in der Musikgesellschaft Bürglen an», erinnert sie sich. Es war ihr Traum, ein Blechinstrument zu spielen, aber die Mädchen mussten damals Klarinette lernen, da es offenbar genügend Blechbläser hatte. Nach ihrer zweijährigen Ausbildung bei Hans Sciessere begann sie 1969 in der Musikgesellschaft Bürglen mitzuspielen und war gleich mit dabei am Kantonalmusikfest in Frauenfeld. . Keine Frauen in der MG Märstetten Später stellte die Musikgesellschaft Bürglen um auf Brassband und die junge Frau lernte bei Othmar Bach das Spielen auf dem Flügelhorn. Schon während ihrer Schulzeit in der Oberstufe hegte sie den Wunsch, einen handwerklichen Beruf zu erlernen. Deshalb begann sie nach ihrem Schulabschluss als erste Frau bei der Firma Sulzer in Winterthur die Lehre als Modellschreinerin. Dabei erlernte sie nebst dem
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Anfertigen von Modellen nach technischen Zeichnungen oder nach GussteilMustern auch die Reparatur und die Überarbeitung vorhandener Modelle und das Messen und Prüfen von Modelleinrichtungen. Auch das Anpassen der verschiedenen Formanlagen vor Ort, das Anbringen von Giesskanälen und Speisern auf den Modellplatten, das Anfertigen von Modellplatten und das Kopieren von Urmodellen gehörte zur Ausbildung. Die Hochzeit mit Otto Zenger aus Buhwil im Februar 1972 beendete ihre berufliche Tätigkeit und bedeutete gleichzeitig den Umzug an die Gartenstrasse in Märstetten und fünf Jahre später an die Wigoltingerstrasse ins eigene Einfamilienhaus. «Eigentlich wäre ich sehr gerne in die Musikgesellschaft Märstetten eingetreten, doch die damaligen Verantwortlichen des Vereins gaben mir klar zu verstehen, dass
sie keine Frauen aufnehmen», lacht sie. Deshalb suchte sie nach einem Verein in der Nähe ihres Wohnortes und wurde bei der Musikgesellschaft Hugelshofen fündig. Dort spielt sie seit 39 Jahren mit grosser Begeisterung ihr Bariton. Dass drei ihrer neun Kindern im gleichen Verein musizierten oder noch musizieren, freut sie besonders: Luzia spielte bis im vergangenen Jahr mit, Lorena spielt Kornett und Tobias Schlagzeug. «Ich schätze insbesondere die gute Kameradschaft in der Musikgesellschaft und das gemeinsame Musizieren mit Gleichgesinnten», sagt die Märstetterin. Gerne denkt sie zurück an den Besuch der Eidgenössischen Musikfeste in den beiden Städten Winterthur und St. Gallen in den Jahren 1986 und 2011, aber auch an die verschiedenen Kantonalen Musikfeste. Und weshalb hat Elisabeth Zenger nun-
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mehr während 52 Jahren der Blasmusik die Treue gehalten? Nebst dem gemeinsamen Musizieren schätzt sie es, andern Menschen im Rahmen von Konzerten, Geburtstagsständchen und anderen verschiedenen Anlässen eine Freude zu bereiten. «Zudem finde ich beim Musizieren mit Menschen der verschiedenen Generationen zwischen 20 und 75 Jahren eine Entspannung und einen Ausgleich zum Alltag», stellt sie fest. Und etwas freut die erste kantonale Ehren-Veteranin des Thurgauer KantonalMusikverbandes und Grossmutter von elf Enkeln ganz besonders: Die 14-jährige Marion besucht die Musikschule und erlernt dort Kornett, die 11-jährige Leonie erlernt Xylophon und die 15-jährige Seline spielt in der Jugendmusikschule Aarberg Klarinette.
n r erste ab zu tunde Fahrs sin s ins Te
Juli
Programm
Fahrschulung, Autotechnik, Pannenkunde, Verkehrstheorie; Sport, Spass und Fun. Mit amtlicher Theorieprüfung im Lager.
Kursleitung
Ein erfahrenes Leiterteam sorgt dafür, dass sich junge Leute ungezwungen und spielerisch mit dem Auto anfreunden können.
Kursort
Scruengo/ Tessin. Zur Verfügung steht eine eigene Trainingspiste und zweckmässige Ausbildungsräume sowie Unterkünfte.
Kurskosten
TCS-Mitglieder CHF 780.–/Nichtmitglieder CHF 980.–
Sonstiges
Teilnehmer des Lagers erhalten auf den Nothelferkurs der Sektion Thurgau eine Reduktion von CHF 20.–. Die Kosten der Theorieprüfung werden direkt vom Strassenverkehrsamt im Tessin verrechnet. Das Jugendfahrlager ist für junge Damen und Herren ab 16 Jahren bestimmt.
Anmeldung
Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.
TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch
Nothelfer-Kurse Für Fahrschüler von Auto und Motorrad Frauenfeld sli Fa
n
8
9 April
Kurszeiten
Kurskosten Weinfelden VSZ TG Dufourstrasse 76
22./24. April
Steckborn Fahrschule Gasser Mühlhofweg 12
22./23. April
TCS-Mitglieder CHF 120.– Nichtmitglieder CHF 140.–
Kursleitung
LIFE-saver Instruktoren
Nothelferkurs
TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch
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TCS: Tempo 30 innerorts differenziert nicht generell!
Einer generellen Tempolimite 30 innerorts steht der TCS kritisch gegenüber. (Bild: ZVG)
Es ist landläufig bekannt, dass neben zahlreichen Verbänden sich auch der TCS gegen die generelle Einführung von Tempo 30 innerorts outet, dies aus verschiedenen den Verkehr beeinflussenden Gründen. Die Rundschau wollte von TCS Sektionspräsident Marco Vidale wissen, weshalb sich der grösste Mobilitätsclub der Schweiz gegen dieses Vorhaben wehrt. Von Werner Lenzin TCS Rundschau: Marco Vidale, der TCS wehrt sich gegen die generelle Einführung von Tempo 30 innerorts. Wie denken Sie über diese aktuelle Thematik? Marco Vidale: Die Diskussionen über die Einführung von Geschwindigkeitsbeschränkungen sind nicht neu. Bereits in
den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen und Hauptstrassen ausserorts eingeführt und innerorts von 60 km/h auf generell 50 km/h gesenkt. Vor 20 Jahren hatten wir eine Volksabstimmung über generell 30 km/h innerorts, welche vom Volk ganz klar abgelehnt wurde. Diese Zwängerei wird wohl nicht so schnell aufhören. Tempo 30 ist nicht generell abzulehnen, in reinen Wohnquartieren und in Schulbereichen sind solche Zonen gerechtfertigt. Aus meiner Sicht sollten die Geschwindigkeitslimiten differenziert betrachtet werden. In der Verkehrsplanung spricht man von verkehrsorientierten und siedlungsorientierten Strassen. Siedlungsorientierte Strassen sind Strassen, welche zu Wohngebieten gehören und dementsprechend auch geeignet für die Einführung von Tempo 30 sind. Hingegen sind verkehrs-
orientierte Strassen dazu da, den Verkehr kanalisiert auf das übergeordnete Strassennetz (Hauptstrassen ausserorts und Autobahnen) zu führen. Aus diesem Grund sind die verkehrsorientierten Strassen auch nicht für Tempo 30 geeignet, weil dadurch der Verkehrsfluss massiv behindert wird. TCS Rundschau: Wäre generell ein negativer Einfluss auf den Verkehr zu erwarten mit dieser Massnahme? Marco Vidale: Wenn das gesamte Strassennetz innerorts auf Tempo 30 reduziert wird, besteht die Gefahr, dass die heutige Kanalisierung des Verkehrs auf verkehrsorientierten Strassen nicht mehr gewährleistet ist. Dadurch könnte sich der Verkehr die schnellsten Wege suchen, was zwangsläufig auch zu Ausweichverkehr auf siedlungsorientierte Strassen durch Wohnquartiere führt. Dieser Mehrverkehr
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in Wohnquartieren kann sicher nicht das Ziel sein. TCS Rundschau: Wie denkt die Bevölkerung über diese geplanten Massnahmen? Marco Vidale: Vor 20 Jahren hat sich das Schweizer Volk mit rund 80 % ganz klar gegen die Einführung von Tempo 30 innerorts ausgesprochen. In einer im Dezember 2021 vom Institut LINK durchgeführten repräsentativen Umfrage hat sich diese Haltung erhärtet. Mit 84 Prozent der Befragten möchte eine überwältigende Mehrheit am heute geltenden Geschwindigkeitsregime innerorts festhalten. Das zeigt deutlich den klaren Willen der Bevölkerung gegen die generelle Einführung von Tempo 30 innerorts, wie es vereinzelte Initiativen einiger Städte und Ortschaften vorsehen würden. TCS Rundschau: Welche Verbände bekennen sich auch als Gegner des Vorhabens der generellen Einführung von Tempo 30 innerorts und aus welchen Gründen? Marco Vidale: Für die LITRA (Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr) läuft die aktuelle heterogene Entwicklung von Tempo 30 innerorts einer harmonischen Entwicklung des öffentlichen Verkehrs zuwider. Eine allgemeine Einführung von Tempo 30 auf den Hauptachsen der Städte und Agglomerationen wird laut Martin Candinas (Präsident LITRA) einen negativen Effekt auf die Nutzung des öffentlichen Verkehrs haben. Für die Nutzer wird
die Attraktivität von Trams und Bussen verlieren, was eine Verlagerung auf andere Verkehrsmittel zur Folge haben wird. Eine allgemeine Einführung von Tempo 30 in den Städten ist nach Ansicht von Laurent Wehrli, Präsident Schweizerischer Feuerwehrverband (SFV) für die Effizienz der Notdienste (Blaulichtorganisationen) sehr beeinträchtigend. Bei den Blaulichtorganisationen zählt jede Minute, um Leben zu retten. Eine allgemeine Einführung von Tempo 30 in Ortschaften verlängert unweigerlich die Einsatzzeit, insbesondere für freiwillige Feuerwehrleute, weil sie dadurch später zur Feuerwache gelangen. Laut Wehrli wäre das ganz klar zum Nachteil der Opfer, die sich auf die Notdienste verlassen. Die Lieferbedingungen für lokale Geschäfte verschlechtern sich, wenn innerorts Tempo 30 generell eingeführt wird und benachteiligt kleine und mittlere Geschäfte und Unternehmen in städtischen Gebieten, sagt Fabio Regazzi, Präsident Schweizerischer Gewerbeverband (SGV). Er betont weiter, dass die Stadtbewohner manchmal vergessen, dass die von ihnen im Stadtzentrum gekauften Produkte und Dienstleistungen zum allergrössten Teil auf der Strasse transportiert werden und dass die Lieferzeit ein entscheidender Faktor bei der Festlegung des Endpreises ist. Weiter ist Regazzi der Ansicht, dass die allgemeine Einführung von Tempo 30 in Städten in Verbindung mit anderen Hindernissen wie dem massiven Abbau von Parkplätzen dazu führt, dass sich Geschäfte ausserhalb der Stadtzentren ansiedeln.
TCS Rundschau: Welche Massnahmen erachten Sie persönlich als sinnvoll im Siedlungsgebiet? Marco Vidale: Wie bereits vorher schon erwähnt, ist ein sinnvolles Nebeneinander von Tempo 30 Zonen und Bereichen mit Tempo 50 eine gute Kombination für eine gute und sichere Lebensqualität auf den siedlungsorientierten Strassen in den Wohnquartieren und garantieren einen flüssigen Verkehr auf den verkehrsorientierten Strassen. TCS Rundschau: Wie könnte die Funktionalität des Strassennetzes als Ganzes gewährleistet werden? Marco Vidale: Verkehrsplanerisch ist das Strassennetz je nach Funktion der entsprechenden Strasse hierarchisch eingeteilt. Diese hierarchische Einteilung sollte grundsätzlich auch konsequent angewendet werden. Je nach Strassentyp gelten darauf auch dementsprechende Regelungen. Diese sollten auch beim Temporegime konsequent angewendet werden. Bei einer generellen Einführung von Tempo 30 innerorts ist dies nicht mehr gegeben. Wie schon erwähnt führt dies dazu, dass sich der Verkehr nicht mehr kanalisieren lässt, was wiederum zu Mehrverkehr in den Wohnquartieren führt. Deshalb sollte die klare Aufteilung von siedlungsorientierten und verkehrsorientierten Strassen beibehalten werden, wobei auf den verkehrsorientierten Strassen generell 50 unbedingt beibehalten werden soll.
Kindernotfall ....... was tun ? Erste Hilfe beim Kindernotfall
Programm Kurstag/-zeit
Montag, 28. März 2022
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Kursleitung Kursort
Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden
Kurskosten
CHF 0.– für TCS-Mitglieder/CHF 0.– für Nichtmitglieder
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Thurgau anbinden – BTS rasch umsetzen Die für den Thurgau wichtige Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) wurde beim Bund zur grundlegenden Überprüfung zurückgestellt. (Bild: Werner Lenzin)
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. Januar 2022 den Zahlungsrahmen für Betrieb, Unterhalt und Anpassungen auf den bestehenden Nationalstrassen für die Zeit von 2024 – 2027 festgelegt. Im Rahmen des Strategischen Entwicklungsprogramms Nationalstrassen (STEP) schlägt der Bundesrat vor, zudem fünf weitere, baureife Erweiterungsprojekte in den Ausbauschritt 2023 aufzunehmen. Mit Ausnahme der dritten Röhre des Rosenbergtunnels in St. Gallen ist die Ostschweiz einmal mehr leer ausgegangen. Die für den Thurgau so wichtige Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) wurde unter Vorhalt unverständlicher Begründungen zur grundlegenden Überprüfung zurückgestellt. Der Entscheid, dass der Thurgau das Einsehen hat und die in den letzten zwei Jahrzehnten über acht Millionen Planungskosten um-
sonst waren, löst bei den nationalen und kantonalen Politikern, bei den Wirtschaftsverbänden, bei der Bevölkerung und bei den Verantwortlichen der TCS Sektion Thurgau eine grosse Enttäuschung aus. Von Werner Lenzin Im Rahmen des Strategischen Entwicklungsprogramms Nationalstrassen (STEP), das der Bundesrat am 26. Januar dem Parlament vorgelegt hat, rangiert die St. Galler Stadtautobahn weit vorn. Der dafür vorgesehene Betrag von rund 1.2 Milliarden Franken ist für den Bau der dritten Röhre des Rosenbergtunnels inklusive Zubringer Güterbahnhof vorgesehen. Dieses Bauvorhaben ist eines der von ihm vorgeschlagenen fünf baureifen Erweiterungsprojekten, das in den Ausbauschritt 2023-2027 aufgenommen
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und bis 2030 realisiert werden soll. Gemäss den Feststellungen des Bundesrats behebt dieses Projekt den gravierenden Engpass im Kern der Agglomeration und verbessert damit die Situation entlang dem kantonalen und städtischen Strassennetz. Zudem schaffe diese dritte Röhre des Rosenbergtunnels die Voraussetzungen dafür, dass die in den 2030er-Jahren nötige, umfassende Sanierung der N1 in St. Gallen ohne massive Verkehrsprobleme erfolgen könne. Ein Bestandteil dieses Projekts ist der Zubringer, der die Autobahn mit dem Güterbahnhof St. Gallen verbindet und über den künftigen kantonalen Tunnel «Liebegg» die Hauptstrasse nach Appenzell siedlungsverträglicher an die Nationalstrasse anbinden soll. «Mittlere Probleme» in Weinfelden Noch keine konkreten Umsetzungspläne gibt es beim Bund dagegen für die Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS), welche zusammen mit dem Autobahnzubringer Appenzellerland in der Liste, der bis 2040 zu realisierenden Vorhaben nicht erwähnt wird. Somit gehören der Zubringer Appenzellerland und die BTS zu jenen Vorhaben, die der Bund jetzt zu überprüfen gedenkt. In Bern stellt man die Notwendigkeit dieser Projekte in Frage. Zur BTS heisst es in der Botschaft: Die neue Strasse soll die umfahrenen Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlasten und besser an die benachbarten Wirtschaftsräume anbinden. Gemäss Bund weise lediglich der Streckenabschnitt Arbon gravierende Verkehrsprobleme auf. In Weinfelden bestünden mittlere Probleme und auf der übrigen BTS-Strecke bestünden geringe bis gar keine Verkehrsprobleme. Der Bundesrat befürchtet, dass die neue Bodensee-Thurtal-Strasse ihrerseits auf längeren Abschnitten nur schwer verträglich sein wird. Die neue Strasse werde sehr viel Fläche benötigen und beträchtliche Eingriffe in die Landschaft zur Folge haben. Dies wiederum wirke sich auf die Entwicklung der Wohnund Arbeitsplätze aus. Teilweise befürchtet der Bund grössere Sicherheitsprobleme und er zeigt sich überzeugt davon, dass der Nutzen der BTS, Kosten von rund 1.7 Milliarden Franken, nicht rechtfertige. Wenn die BTS erst ab dem Jahr 2040 oder gar nicht realisiert wird, so hätte das auch Konsequenzen für die geplante Oberlandstrasse (OLS). Sie ist vorgesehen als Verbindung der Wirtschaft- und Lebensräume Kreuzlingen und Amriswil und als Anschluss an die BTS.
Heftiger Widerstand Während bei den politischen Linken die ablehnende Haltung des Bundes zur BTS ein Grund zur Freude ist, fordern die bürgerlichen Parteien zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Thurgau (IHK), dem Thurgauer Gewerbeverband (TGV), dem Thurgauischen BaumeisterVerband (TBV) sowie den Thurgauer Verkehrs- und Mobilitätsverbänden, dass die BTS entgegen den aktuellen Plänen des Bundes unbedingt im strategischen Entwicklungsprogramm der Nationalstrassen STEP 2030 realisiert werden soll und die Forderung lautet klar: «Der Thurgau darf nicht abgehängt werden.» Deshalb hat die FDP die Petition: «BTS umsetzen - jetzt» initiiert. Man will eine klare Antwort darauf, wie und vor allem auch wann das vom Volk vor zehn Jahren klar beschlossene Vorhaben nun umgesetzt werden soll. Auch die TCS Sektion Thurgau wehrt sich Marco Vidale, Präsident der TCS Sektion Thurgau nimmt Stellung zum jüngsten Entscheid des Bundesrats. Die Begründungen des Bundesrates, mit denen er von der Aufnahme der BTS ins STEP Nationalstrassen absieht, sind unverständlich. Einerseits anerkennt der Bundesrat die hohe Bedeutung des Vorhabens für die Region, er sieht auch, dass die Planung umfassend erfolgte und die BTS auch im Richtplan verankert ist. Trotzdem behauptet er aber, dass die Probleme im Vergleich zum Eingriff in die Landschaft, dem erzielten Nutzen und den hohen Kosten insgesamt gering seien. Es sollen Zweifel bestehen, ob die Kompatibilität des Vorhabens mit den verkehrs- und umweltpolitischen Vorgaben des Bundes übereinstimmt. Diese Zweifel sind insofern unverständlich, weil die Planung der BTS in vorbildlicher Weise nach den Vorgaben des Bundesamts für Strassenbau (Astra) durchgeführt wurde. Es wurden bei der Planung sogar noch mehr Untersuchungen durchgeführt und verschiedene Varianten geprüft als es die Vorgaben des Astra vorsehen. Im Allgemeinen ist diese Planung sogar ein schweizweites Vorbild für andere Projekte. Der Kanton darf nicht abgehängt werden. Für die Anbindung ist die Bodensee-Thurtal-Strasse ein sehr wichtiges Element. Die Bevölkerung im Kanton Thurgau ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten stärker gewachsen als in den meisten anderen Kantonen. In diesem Zusammenhang hat auch das motorisierte
Verkehrsaufkommen markant zugenommen, obwohl auch der öffentliche Verkehr stark ausgebaut wurde. Nebst dem störenden, stockenden Verkehr beeinträchtigt dieses hohe Verkehrsaufkommen die Lebensqualität der betroffenen Bevölkerung. Immerhin kann von einer grossen Relevanz gesprochen werden, weil knapp die Hälfte der Gemeinden im Kanton entlang der BTS gelegen sind. Insbesondere der Lärmbelastung muss entgegengewirkt werden. Dies wäre mit der BTS vorbildlich möglich. Auch bezüglich der Verkehrssicherheit besteht ein grosses Verbesserungspotential. Die bestehende Strasse ist eine typische Mischverkehrsstrasse mit Langsamverkehr, saisonabhängig mit einem hohen Anteil Traktoren (z.B. Rübenverkehr). Das birgt ein hohes Konflikt- und Unfallpotential. Mit der BTS als Nationalstrasse könnte die Sicherheit wesentlich verbessert werden, was vor allem auch den Teilnehmenden des Langsamverkehrs zugutekommt. Der Bund muss die Bodensee-Thurtal-Strasse unbedingt in das Strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen (STEP) 2030 aufnehmen und so den Thurgau anbinden und damit der Bevölkerung eine bessere Lebensqualität gewährleisten.
«In diesem Sinne bitte ich Sie, dieAnstrengungen für die BTS zu unterstützen und unterschreiben Sie die Petition «BTS umsetzen – jetzt». Sie können dies auf dem in dieser Rundschau-Ausgabe beigelegten Formular oder elektronisch unter www. openpetition.eu/bts erledigen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!» Marco Vidale Präsident TCS Sektion Thurgau
TCS-Regionalgruppen
pe p u r g l a n o i g Re e i d r n o e v l l e n t i s e r h R Wi d un e e s r e t n U , n Seerücke
Von links: René Hottinger (Aktuar), Ralph Gamper (Beisitzer). Yvonne Windler (Beisitzerin), Reto Weber (Kassier), Urs Reinhardt (Präsident), Alfred Stäheli (Beisitzer). (Bild: ZVG)
Die Regionalgruppe Seerücken, Untersee und Rhein wurde 1959 unter dem Namen «TCS Bezirksgruppe Steckborn-Diessenhofen» gegründet und zählt heute 3’941 Mitglieder. Was bewegt euch im Vorstand der Regionalgruppe tätig zu sein? Der Vorstand setzt sich zusammen aus: Urs Reinhardt, Steckborn, Präsident Ralph Gamper, Schlattingen, Beisitzer René Hottinger, Hörhausen, Aktuar
(seit 1997) (seit 2020) (seit 2018)
Alfred Stäheli, Kaltenbach, Beisitzer Reto Weber, Hüttwilen, Kassier Yvonne Windler, Schlattingen, Beisitzerin
(seit 2020) (seit 2015) (seit 2018)
TCS Rundschau
2|2022 12 – Regionalgruppe
Was bewegt euch im Vorstand der Regionalgruppe tätig zu sein? Aussagen von Vorstandsmitgliedern:
«Ich freue mich, neben vielen anderen kleinen Aufgaben, Anlässe mitorganisieren zu dürfen, die z.B. der Sicherheit der Schulkinder beim Schulbeginn dienen. Auch die Mithilfe bei der Durchführung von Nothelferkursen, das Aufzeigen und Üben der Ersten Hilfe ist eine tolle Sache und kommt uns allen zugute.»
«Ich kann etwas dazu beitragen, dass unsere Regionalgruppe weiter besteht und damit nahe an den Mitgliedern des grössten Mobilitätsclub der Schweiz ist. Ich helfe auch gerne mit, Veranstaltungen für die Mitglieder zu organisieren, die eben gerade wegen der Überschaubarkeit der Region gerne und gut besucht werden.»
«Da ich einige Mitglieder des Vorstandes bereits vorher persönlich kannte, durfte ich annehmen, dass die Zusammenarbeit im Vorstand gut harmoniert. Zudem genoss ich damals schon längere Zeit den vorzeitigen Ruhestand und hatte auch die Zeit für ein «Ämtli», welches mit zwei meiner Hobbys, nämlich Oldtimer- und Motorradfahren, im Einklang stand. Deshalb nahm ich die Anfrage des Präsidenten zur Mitwirkung auch gerne an. Rückblickend freue ich mich sehr darüber, dass ich mich in meiner Einschätzung bezüglich der Zusammenarbeit nicht getäuscht habe.»
«Mit dem Kennenlernen von interessanten Menschen eigne ich mir neue Kompetenzen. Ich kann mich mit meinen Ideen im Verein einbringen und so einen Beitrag zu etwas Ganzem leisten. Zudem lerne ich wie ein Verein funktioniert und es bedeutet auch Spass und geselliges Zusammensein.»
Die Highlights in den vergangenen Jahren Der traditionelle Muttertagsbrunch im Jochental sowie die Abendschifffahrt auf dem Untersee mit italienischem Buffet bilden jährliche Schwerpunkte. Die jeweiligen Delegiertentreffs geben den Delegierten und Ersatzdelegierten aktuelles TCS-Wissen weiter und fördern das kameradschaftliche Zusammensein. Besonderes/Aussergewöhnliches/ Originelles Der Name unserer Regionalgruppe – Seerücken, Untersee und Rhein – ist nicht an einen Bezirk angelehnt, sondern widerspiegelt die verschiedenen Naturgebiete des nordwestlichen Thurgaus.
Kontakt zur Regionalgruppe Seerücken, Untersee und Rhein Urs Reinhardt Präsident Rodelstrasse 31a 8266 Steckborn urs.reinhardt51@gmail.com Mobile 079 642 32 77
«Im Team sich für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sowie der verschiedenen Aktivitäten und Dienstleistungen für alle TCS-Mitglieder und die Bevölkerung einzusetzen.»
Nothelfer-Refresher-Kurs Nothilfe: Sind Sie bereit? Programm Bewusstlosenlage, Herzmassage, Beatmung, Defibrillation Kurstag/-zeit
,
, 18.30–21.30 Uhr
Kursleitung
Robert Visch, LIFE-saver-Instruktor
Kursort
Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden
Kurskosten
TCS-Mitglieder CHF 50.–/Nichtmitglieder CHF 60.–
Anmeldung
Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.
TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch
TCS Rundschau
2|2022 Kurse – 13
Umstellung von FM auf DAB+: wie man sich vorbereitet
DAB+ Radioempfang ist heute ein Muss in Fahrzeugen. (Bild: ZVG)
Der TCS begrüsst, dass die Umstellung auf DAB+ verschoben wurde. Aus Gründen der Verkehrssicherheit hatte der TCS gefordert, dass zunächst ein Grossteil der Fahrzeuge mit der entsprechenden Technologie ausgerüstet sein muss, bevor die UKW-Wellen abgeschaltet werden. Dies aus Verkehrssicherheitsgründen. Nun bleibt Automobilistinnen und Automobilisten genügend Zeit für eine Umrüstung. Diese ist auch für ältere Fahrzeuge gut möglich, wie ein Test des TCS zeigt. 2021 setzte sich der TCS für eine Verschiebung der Einführung von DAB+ ein. Ziel war es, DAB+ erst dann einzuführen, wenn ein Grossteil der Fahrzeuge auf die neue Technologie umgerüstet sind. Grund dafür sind Bedenken bezüglich der Verkehrssicherheit. Heutzutage erhalten Autofahrende über UKW Radio jährlich rund 2600 dringliche Verkehrsinformationen an alle radiohörenden Verkehrsteilnehmer auf den UKW-Frequenzen übermittelt, die zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden beitragen. So zum Beispiel über Geisterfahrer auf der Autobahn oder über Tiere und Gegenstände auf der Fahrbahn. Diese und weitere wichtige Informationen können künftig nur noch über DAB+ empfangen werden. Momentan verfügen
jedoch immer noch erst rund die Hälfte der in der Schweiz zugelassenen Autos über einen DAB+ Empfänger. Der TCS empfiehlt deshalb in der verbleibenden Zeit bis zur Umstellung eine Umrüstung vorzunehmen. Ausser dem Erhalt des Radioempfangs profitiert man zusätzlich vom besseren Empfang sowie mehr Programmen, welches DAB+ bietet. Der Test Auf dem Markt werden etwa 1500 verschiedene Lösungen zur Nachrüstung in allen Preiskategorien angeboten. Der TCS hat vier Fahrzeuge mit DAB+ Systemen nachgerüstet. Ziel war es, Systeme zu finden, welche sich ohne Kabelsalat technisch und optisch gut ins Fahrzeug integrieren lassen. Ebenso mussten die Systeme bedienerfreundlich sein und durften keine Behinderung für die Bedienung andere Instrumente sein. Vier Testfahrzeuge Der teuerste Umbau (CHF 1272.–) erfolgte durch die Montage eines Multimediaempfängers in einen Nissan Juke 2014. Ausser einem guten Radioempfang erlaubte der Einbau des Empfängers den Erhalt der Funktionstasten am Lenkrad und der Rückfahrkamera. Die vollständige DAB+ Integration mit Anschluss an den Datenbus und an das Originalradio wurde
bei einem VW Touran 2017 vorgenommen. So erschienen die Programme weiterhin auf dem Bildschirm des Bordcomputers, leider war aber eine DAB+ Senderspeicherung nach dem Umbau nicht möglich. Bei einem Audi A4 2006 entschied der TCS, das Originalradio durch eine DAB+ Einheit im Retrolook zu ersetzen. Das Resultat war durchzogen, störend war vor allem, dass der UKW Empfang schlechter wurde und die Bedienerfreundlichkeit zu wünschen übrig liess. Mit der günstigsten Variante wurde ein Seat Exeo 2012 ausgerüstet. Da bei diesem Fahrzeug eine Vollintegration wie beim Touran nicht möglich war. Beim Nachrüstgerät handelt es sich um einen DAB+ Adapter, der mit dem Aux-in- Anschluss des Fahrzeugs verbunden wird. Der Adapter funktioniert, es lassen sich auch bis zu 20 Sender speichern, aber die Bedienungsfreundlichkeit lässt zu wünschen übrig:. es braucht mehrere Schritte um diese Favoriten im Menu abzurufen. Einfach funktioniert der Abruf der Sender hingegen über den Drehregler. Eine weitere Variante zur Digitalisierung des Radiohörens ist die Installation eines Bluetooth-Lautsprechers, der an einem festen Ort eingebaut wird. Das ergibt zwar kein DAB+ sondern Internetradio. Mit Apps auf einem Smartphone und einem entsprechenden Datentarif ist es dafür möglich, Programme aus der ganzen Welt zu empfangen. Tipp für den Einbau von DAB+ Angesichts der Komplexität des DAB+ Umbaus und der Besonderheiten bei jedem Fahrzeug empfiehlt es sich, einen Fachmann zu konsultieren. Weiter empfiehlt der TCS, die Technik beim Fachmann zu kaufen, welcher den Einbau vornimmt. Adressen von spezialisierten Garagen findet man unter www.dabplus.ch/ dab-im-auto. Es ist sinnvoll rechtzeitig einen Werkstattermin zu vereinbaren. In zwei bis drei Jahren wird der Andrang voraussichtlich grösser sein als heute. Beim Kauf einer Occasion empfiehlt der TCS zu fragen, ob das Fahrzeug DAB+ hat. Auf Occasionsplattformen kann DAB+ als Ausstattungsmerkmal definiert werden. (TCS)
2|2022
TCS Rundschau
14 – Rechtsecke
auf Probe, Dauer des Entzugs, § Führerausweis Annullierung des Ausweises Führerausweis auf Probe Bekanntlich wird ja ein erstmals erworbener Führerausweis für Motorräder und PKW’s zunächst auf Probe erteilt. Die Probezeit beträgt dabei drei Jahre. Wird der Führerausweis auf Probe wegen einer Widerhandlung entzogen, so verlängert sich die Probezeit um ein Jahr (Art. 15a SVG). Der Führerausweis verfällt dann allerdings mit einer zweiten Widerhandlung, die zum Entzug führt. Mithin ist die gesetzliche Vorgabe sehr streng und lässt praktisch keinen Spielraum zu. Festsetzung der Dauer des Entzugs Bei der Festsetzung der Dauer des Lernfahr- oder Führerausweisentzuges sind die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen, namentlich die Gefähr-
dung der Verkehrssicherheit, das Verschulden, der Leumund als Motorfahrzeugführer sowie die berufliche Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen (Art. 16 Abs. 3 SVG). In Fällen einer sogenannt leichten Widerhandlung wird der Lernfahr- oder Führerausweis für mindestens einen Monat entzogen, wenn in den vorausgegangenen zwei Jahren der Ausweis entzogen war oder eine andere Administrativmassnahme verfügt wurde. Eine leichte Widerhandlung liegt dann vor, wenn eine geringe Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen wird und nur ein leichtes Verschulden gegeben ist. Eine Verwarnung kann ausgesprochen werden. Allerdings
kommt es zu einem Entzug von mindestens einem Monat, wenn in den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis bereits entzogen war oder eine andere Administrativmassnahme verfügt wurde (Art. 16a Abs. 2 SVG). Annullierung des Ausweises Hat also ein Neulenker innerhalb der Probezeit eine erste Widerhandlung begangen, die einen Entzug des Ausweises nach sich zieht, dann ist höchste Vorsicht geboten. Es spielt dann nämlich keine Rolle, ob eine zweite Verkehrsregelverletzung als leichte, mittelschwere oder schwere Verletzung qualifiziert wird. Der Führerausweis auf Probe ist dann schneller weg als gedacht! Ruedi Garbauer
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Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG | Dufourstrasse 76 | 8570 Weinfelden
TCS Rundschau
2|2022 Aktuell – 15
Mehr Unfälle im Thurgau aufgrund von Alkohol
Im Thurgau haben die alkoholbedingten Unfälle im Jahr 2020 zugenommen. (Bild: ZVG)
Wer glaubt, dass sich die Zahl der Schwerverletzten und der Todesfälle bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen 2020 im Vergleich zu 2019 wegen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie verminderte, der irrt sich. Im Thurgau hat sie zugenommen. Von Werner Lenzin Generell wurde davon ausgegangen, dass sich das von der Covid-19-geprägte Jahr 2020 auch auf die Entwicklung der durch alkoholbedingte Verkehrsunfälle positiv auswirken würde. Dies auch deshalb, weil Bars und Restaurants während Monaten geschlossen blieben. Entgegen diesen Erwartungen ist die Zahl der schweren
alkoholbedingten Strassenverkehrsunfälle im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr leider aber nicht zurückgegangen. Die vom Bundesportal map.geo.admin.ch veröffentlichten Daten belegen einen Anstieg von 0.44 je 10 000 Einwohner im Jahr 2019 auf 0.47 im Jahr 2020. Thurgau nach Genf Die weitaus meisten Unfälle ereigneten sich im Strassenverkehr unter Alkoholeinfluss im Kanton Genf. Man verzeichnete dort 1.01 Unfälle je 10 000 Einwohner. Der Westschweizer Kanton bleibt somit seit 2017 an der Spitze dieser Rangliste. Auf dem unrühmlichen zweiten Platz folgt mit 0.86 Unfällen je 10 000 Einwohner der Kanton Thurgau, gefolgt von Zug (0.71), Nidwalden (0.70) und das Wallis (0.69).
Diese Proportionalität hat im Thurgau und in Zug stark zugenommen, das sie 2019 bei 0.47 beziehungsweise 0.39 lag. In Nidwalden und Wallis ist sie dagegen gesunken, nämlich 0.93 beziehungsweise 0.76 im Jahr 2019. 23 Tote wegen Alkohol Sechs Todesfälle forderte der Alkoholkonsum im Kanton Waadt und drei im Kanton Freiburg. Mit je zwei tödlichen Unfällen folgen die Kantone Bern, Tessin und Solothurn, gefolgt von Genf, Luzern, Obwalden, St. Gallen, Thurgau, Uri, Wallis und Zürich mit je einem Todesfall im Jahr 2020. Insgesamt kamen in diesem Jahr 23 Menschen ums Leben wegen Alkohol. Ein Jahr zuvor waren noch drei Todesfälle weniger zu beklagen.
2|2022
TCS Rundschau
16 – Aktuell
Sommerreifen-Test 2022: Durchwegs gute Resultate
Laut dem TCS-Sommerreifentest sind alle Reifen ausser einer mindestens empfehlenswert. (Bild: TCS)
Im Rahmen des TCS-Sommerreifentests 2022 wurden 34 Reifen in zwei Dimensionen getestet. 16 Reifentypen der Dimension 185/65 R15 88H und 18 Reifentypen der Dimension 215/60 R16 99V. Mit Ausnahme von einem Modell kann der TCS alle getesteten Reifen zum Kauf empfehlen. Die Sommerreifen der Dimension 185/65 R15 88H und der Dimension 215/60 R16 99V wurden auf 12 verschiedene Kriterien überprüft. Darunter Fahrversuche auf trockener und nasser Fahrbahn, sowie Verschleiss, Geräuschentwicklung und Treibstoffverbrauch. Reifendimension für Kleinwagen (185/65 R15 88H) In der Reifendimension 185/65 R15 88H wurden insgesamt 16 Reifentypen ge-
testet. Die Reifen dieser Dimension eignen sich für Kleinwagen wie zum Beispiel VW Polo, Citroen C3, Mazda 2, Renault Clio oder Zoe, Mercedes A-Klasse oder Seat Ibiza. Sechs Reifen schneiden mit der Endbewertung «sehr empfehlenswert» und 10 Produkte mit «empfehlenswert», ab. Unterschiede findet man in den Detailresultaten der einzelnen Pneus. Somit kann der TCS in dieser Dimension alle Reifen zum Kauf empfehlen.
wert» und ein Reifen mit «bedingt empfehlenswert» ab. Dabei handelt es sich um den Reifen Kormoran ROAD PERFORMANCE. Er holt sich zwar die Bestnote im Kraftstoffverbrauch und eine gute Beurteilung im Verschleissverhalten, steht aber in Konflikt mit den sicherheitsrelevanten Kriterien, welche deutliche Schwächen aufweisen. Somit kann der TCS auch in dieser Dimension alle Produkte bis auf ein Reifenmodell, für einen Kauf empfehlen.
Reifendimension für Kompakt-SUV (215/60 R16 99V) In der Dimension 215/60 R16 99V wurden 18 Reifentypen getestet. Die Reifen dieser Dimension eignen sich für Kompakt-SUV wie zum Beispiel den Skoda Karoq, Mazda CX-3, Seat Ateca, den Fiat 500X oder Honda HR-V. Fünf Reifen schneiden mit der Endbewertung «sehr empfehlenswert», 12 mit «empfehlens-
Der TCS testet seit 1973 jedes Jahr zusammen mit internationalen Partnern Sommer- und Winter- und Ganzjahresreifen. Er hat in diesen 49 Jahren bereits tausende Reifenmodelle auf Herz und Nieren geprüft und damit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Schweizer Strassen beigetragen. (TCS)
TCS Rundschau
2|2022 Aktuell – 17
Sommerreifentest 2022 Dimension 185/65 R15 88H (bis 210 km/h)
Sommerreifentest 2022 Dimension 215/60 R16 99V (bis 240 km/h)
Reifentyp
Reifentyp
TCS-Empfehlung
GOODYEAR BRIDGESTONE TURANZA T005 MICHELIN PRIMACY 47) PIRELLI CINTURATO P1 VERDE DUNLOP SPORT BLURESPONSE Giti GitiSynergy H2 Laufenn G Fit EQ+ Continental EcoContact 6 Firestone ROADHAWK BFGoodrich ADVANTAGE FALKEN SINCERA SN110 ECORUN SEMPERIT SPEED-LIFE 3 VREDESTEIN ULTRAC FULDA EcoControl HP 2 COOPER CS7 Matador MP47 Hectorra 3 hervorragend sehr empfehlenswert empfehlenswert bedingt empfehlenswert nicht empfehlenswert
7)
Michelin Primacy 4+ ab 2022 erhältlich
Die Reifen sind in den jeweiligen Beurteilungsgruppen nach Empfehlungen geordnet.
TCS-Empfehlung
Continental Premium-Contact 6 MICHELIN PRIMACY 47) BRIDGESTONE TURANZA T005 DUNLOP SPORT BLURESPONSE TOYO PROXES Comfort NOKIAN TYRES Wetproof DEBICA PRESTO HP2 Hankook ventus Prime 3 K125 8) KUMHO Ecowing ES31 Kleber DYNAXER HP4 Firestone ROADHAWK Sava Intensa hp 2 Barum BRAVURIS 5HM ESA+TECAR SPIRIT PRO LASSA COMPETUS H/P SEMPERIT SPEED-LIFE 3 NANKANG ECO-2+ Kormoran ROAD PERFORMANCE hervorragend sehr empfehlenswert empfehlenswert bedingt empfehlenswert nicht empfehlenswert
7) 8)
Michelin Primacy 4+ ab 2022 erhältlich Nachfolger Hankook ventus Prime 4 verfügbar
Die Reifen sind in den jeweiligen Beurteilungsgruppen nach Empfehlungen geordnet.
TCS Rundschau
2|2022 18 – Agenda
TCS Sektion Thurgau Regionalgruppen TG7
TG5
TG4
TG1
TG8 TG6
TG2
TG1 Regionalgruppe Arbon TG2 Regionalgruppe Bischofszell TG4 Regionalgruppe Frauenfeld TG5 Regionalgruppe Kreuzlingen TG6 Regionalgruppe Münchwilen TG7 Regionalgruppe Seerücken / Untersee und Rhein TG8 Regionalgruppe Weinfelden Campinggruppe
Nachruf Am Dienstag, den 4.Januar verstarb unser langjähriges Vorstandsmitglied der Regionalgruppe Kreuzlingen, Max Schär plötzlich und unerwartet. Max war schon ein langjähriges Mitglied im TCS bevor er von 2000 - 2014 Aktuar, von 2014 - 2016 Präsident, von 2016 - 2020 Mitglied Vorstand und sich von 2021 - 2022 als Rechnungsrevisor in die Regionalgruppe Kreuzlingen einbrachte. Ich lernte Max als engagierten, pflichtbewussten, kompetenten und freundlichen Kollegen kennen, als er mir das Präsidium übergab. Sein Wissen und seine partnerschaftliche Art machten mir den Einstig 2016 als neuer Präsident leicht und ich konnte ihn jederzeit um Rat fragen. Max war stets ein freundlicher, offener und netter Teamplayer, der sich unermüdlich für die Belange der Regionalgruppe einsetzte. Max, wir werden dich und deine aufrichtige und quirlige Art sehr vermissen. Wir verlieren in dir nicht nur ein Mitglied, sondern auch einen Freund. Tief berührt sprechen wir der Trauerfamilie unsere aufrichtige Anteilnahme aus und wünschen euch in der schweren Zeit des Abschiedsnehmens viel Kraft und Zuversicht.
Im Namen der Regionalgruppe Kreuzlingen Angelo Niederer Präsident
Autofahren heute bringt ein Plus an Sicherheit für langjährige Autofahrer Programm
Theorie: A der wichtigsten und neusten Verkehrsregeln im Theorielokal. Praxis: Befahren einer Teststrecke in Begleitung eines Fahrlehrers. Schlussbesprechung /Auswertung im individuellen Gespräch. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich.
Kurstag/-zeit
- Dienstag 2. April - Freitag, 20. Mai 2022
«vom erh hrssic Verke srat heit hlen» empfo
- Donnerstag 6. Juni
Kurszeit: jeweils von 09.00 bis 11.30 Uhr. Der Termin für die Fahrt wird in der Theorie festgelegt. Kursleitung
Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren
Kursort
Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden
Kurskosten
CHF 70.– für TCS-Mitglieder /CHF 90.– für Nichtmitglieder; Die Rückvergütung vom Fond für Verkehrssicherheit (CHF 50.–) ist bereits im Kurspreis berücksichtigt.
Anmeldung
Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.
TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch
TCS Rundschau
2|2022 Agenda – 19
Arbon
TG1
Kurs für Besitzer von historischen Fahrzeugen An diesem Tageskurs am Samstag, 14. Mai 2022 lernen Sie die Technik ihres Oldtimers noch besser kennen und werden wertvolle Tipps für das Überwintern sowie das Lösen von kleineren Problemen erhalten.
Kursdatum/-zeit Samstag, 14. Mai 2022 Eintreffen der Teilnehmer 08.30 Uhr Beginn 09.00 - 16.00 Uhr/ 8 Lektionen)
Der Kurs wird durch eine Führung im Museum Autobau in Romanshorn ergänzt und richtet sich an technikinteressierte Oldtimerbesitzer.
Link für weitere Informationen https://www.restauratorenschule.ch/aktuelle-kurse Anmeldung E-Mail: c.hinder@hotmail.com Telefon: 078 745 91 82
Kursort SR - Autofactory Romanshorn, Egnacherweg 11, 8570 Romanshorn
Kontakt: Herbert Halter, Hauptstrasse 63, 9214 Kradolf Tel. 079 602 59 38, herbyhalter@gmail.com
Bischofszell
TG2
Pannenkurs für Frauen Die TCS Regionalgruppe Bischofszell lädt zum Pannenkurs für Frauen am Donnerstag, 19. Mai 2022, ab 19 Uhr in der Migros Tiefgarage in Sulgen ein. Die praktischen Übungen werden Sie am eigenen Fahrzeug durchführen. Donnerstag, 19. Mai 2022, 19.00 bis ca. 22.00 Uhr Treffpunkt Migros Tiefgarage, 2. UG, 8583 Sulgen Leitung Der Kurs wird von einem TCS-Patrouilleur geleitet.
Bischofszell
TG2
Neuer Termin 87. Generalversammlung Die TCS Regionalgruppe Bischofszell lädt Sie zur 87. Generalversammlung am Freitag, 20. Mai 2022, 19.30 Uhr im Landgasthof Löwen in Sulgen ein. Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der GV vom 26. Februar 2021 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung und Revisorenbericht 2021 6. Informationen zum Jahresprogramm 2022 7. Budget 2022 8. Anträge 9. Allgemeine Umfrage
Kosten Dieser Kurs wird vom TCS kostenlos offeriert.
ca. 20.15 Nachtessen
Frauen von anderen TCS-RG-Gruppen oder auch wenn Sie nicht TCS-Mitglied sind, heissen wir Sie herzlich willkommen.
anschliessend Referat mit Yvonne Gasser, Fahrlehrerin «Neuerungen im Strassenverkehr».
Anmeldung bis Donnerstag, 12. Mai 2022 unter E-Mail: batag@bluewin.ch Telefon: 079 664 38 47 Otto Bernhardsgrütter
Anträge sind bis zum 10. Mai 2022 schriftlich beim Präsidenten einzureichen.
Platzzahl ist beschränkt. Die Teilnehmerinnen werden nach Eingang der Anmeldung berücksichtigt.
Wir freuen uns, Sie an diesem Abend begrüssen zu dürfen und bitten Sie um Anmeldung bis am 14. Mai 2022 per Email an: batag@bluewin.ch oder per Telefon 079 664 38 47 , Otto Bernhardsgrütter Der Vorstand der TCS-Regionalgruppe Bischofszell
Kontakt: Otto Bernhardsgrütter, Heerenwies 5, 8586 Erlen, Tel. 079 664 38 47, batag@bluewin.ch
Kontakt: Otto Bernhardsgrütter, Heerenwies 5, 8586 Erlen, Tel. 079 664 38 47, batag@bluewin.ch
2|2022
TCS Rundschau
20 – Agenda
Camping
Frauenfeld
Osterbrunch 2022
60. Generalversammlung
Der Vorstand möchte, nach den Absagen in den beiden vergangen Jahren, seine Mitglieder in diesem Jahr wieder zum traditionellen Osterbrunch am Ostermontag einladen. Der Brunch ist am Ostermontagmorgen 18. April 2022 im Verkehrssicherheitszentrum in Weinfelden.
Die TCS Regionalgruppe Frauenfeld lädt zur 60. Generalversammlung am Freitag, 6. Mai 2022, ins Vereinshaus Wängi ein.
Der Anlass wird um 10.30 Uhr beginnen. Bitte für den Brunch Teller, Besteck, Gläser und Tassen mitbringen. Damit Petrus für alle anwesenden Personen genug Sonne reservieren kann, benötigen wir noch eine schriftliche Anmeldung bis zum 10. April 2022 bei Gerda Brönimann, so dass wir nach dem Brunch unseren Osterspaziergang mit Osterhasensuchen für die kleinen bei schönem Wetter durchführen können. Zum Ausklang dieses gemütlichen Tags gibt es Kaffee und Dessert. Um das Dessertbuffet reichhaltig zu gestalten, bedankt sich der Vorstand bereits im Voraus bei den fleissigen Bäckerinnen und Bäcker für das Mitbringen von Desserts.
Voranzeige Frühjahrstreffen Das diesjährige Frühjahrstreffen findet vom 19. Mai 2022 bis 29. Mai 2022 auf dem TCS Campingplatz in Horw bei Luzern statt.
TG4
Nachdem die Corona Pandemie die Generalversammlung bis jetzt verunmöglichte nehmen wir einen zweiten Anlauf und freuen uns auf Sie. Es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, in welche Sie eingewiesen werden. Parkplätze vom Restaurant Linde nebenan dürfen NICHT benutzt werden. Wie gewohnt beginnen wir mit dem Nachtessen und anschliessend folgt die Generalversammlung. Versammlungsbeginn um 19.30 Uhr für Mitglieder und eine Begleitperson der Regionalgruppe Frauenfeld. Nachtessen um 18.00 Uhr Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der GV vom 12. Februar 2021 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2021 / Revisorenbericht 2021 6. Jahresprogramm 2022 7. Budget 2022 8. Anträge 9. Allgemeine Umfrage
Anmeldefrist endet am 6. Mai 2022. Anmeldungen schriftlich an: Gerda Brönimann Langenhartstrasse 27A 8555 Müllheim gerda8555@bluewin.ch
Anträge sind bis am Samstag, 24. April 2022 schriftlich an den Präsidenten einzureichen. Zur Unterhaltung spielt Peter Gall auf, bekannt vom TCS Fest und Wyfelder Friitig. Anmeldungen schriftlich oder per E-Mail mit Namen, Adresse und Mitgliedernummer an den Präsidenten Werner Stucki bis 24. April 2022. Die Platzzahl ist beschränkt, Berücksichtigung nach Eingang der Anmeldungen. Verbringen Sie mit uns einige frohe Stunden. Bitte alle nochmals anmelden.
Kontakt: Michael Schmid, Hauptstrasse 46a, 8546 Islikon Tel. 079 287 01 86, michael.r.schmid@tcs-cctg.ch
Kontakt: Werner Stucki, Eggetsbühlerstrasse 21, 9545 Wängi Tel. 079 216 67 72, werstucki@bluewin.ch
Prüfung gestern – fahren heute Autofahren heute plus Programm
«vom erh hrssic e k r e V at heitsr n» hle empfo
Unser Kurs «Autofahren heute plus» beabsichtigt, Automobilisten in drei Teilen – Theorie, Fahrtraining und Fahrstunde – auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Termin für die Fahrstunde wird im Theorieteil individuell vereinbart. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich. 4 Juni
Kurstag/-zeit 09. 0 bis
2
Uhr (Theorie) – 1 . 0 bis 15. 5 Uhr (Fahrtraining), inkl. Mittagessen im VSZ TG
Kursleitung
Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren
Kursort
Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden
Kurskosten
CHF 170.– (TCS Mitglieder) / CHF 190.– (Nichtmitglieder) Die Rückvergütung von CHF 50.– des Fonds für Verkehrssicherheit ist bereits angerechnet.
Anmeldung
Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.
Unterstützt von:
TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch
TCS Rundschau
2|2022 Agenda – 21
Frauenfeld
TG4
Münchwilen
TG6
TCS-Reise nach Salzburg
Frühlingsanlass ins Rock- & Pop Museum
Donnerstag 19. Mai bis Sonntag 22. Mai 2022 nach Salzburg
TCS Regionalgruppe Münchwilen lädt Sie herzlich ein zum Frühlingsanlass ins Rock- & Pop Museum Sorntal bei Niederbüren am Samstag, 14. Mai 2022. Wir besuchen das Erste Rock- & Pop Museum in der Schweiz. Hier findet man alles Wissenswerte rund um das europaweit einzigartigste Rock- & Pop-Museum. Die Geschichte der populären Musik, beginnend anfangs des 20. Jahrhunderts mit W.C. Handy, dem «Father of the Blues», bis weit in die 80er- & 90er-Jahre zu Michael Jackson, U2, Prince, Lady Gaga etc. Von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr werden wir durch das Museum geführt, mit anschliessendem Apero. Eintrittspreis Mitglieder CHF 20.– Nichtmitglieder CHF 30.–
Die Reise führt via Innsbruck nach Salzburg und ins Salzburger Land. - Stadtrundfahrt und Spaziergang in Salzburg - Besuch «Ferdinand-Porsche-Museum» in Mattsee - Besuch «Gut Aiderbichl» mit Rundfahrt und kurzer Führung «Stille Nacht Kapelle» in Oberndorf - Frohe Stunden in geselligen Rahmen
Anreise individuell (Eingabe ins Navi: Sorental bei Hauptwil/Waldkirch), bitte um 13.15 Uhr beim Rock- & Pop Museum Eintreffen
Übernachten werden wir im 4* Hotel Drei Eichen in Eugendorf. In dieser Gegend liegen der Obertrumersee, der Mattsee, der Irrsee und der Walchsee. Einige werden wir sehen und besuchen. Kosten: CHF 515.–
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es gilt das Anmeldedatum.
Im Preis inbegriffen: Carfahrt, Übernachtung im DZ mit Halbpension. Wie gewohnt erster Kaffee mit Gebäck auf Hinfahrt, Stadtrundfahrt und/oder -Gang in Salzburg, Eintritt und Rundfahrt «Gut Aiderbichl», Eintritt «Ferdinand-Porsche-Museum», Besichtigung Stille Nacht Kapelle, einfaches Nachtessen in einer Mostschenke auf der Heimfahrt. Haben wir Sie gluschtig gemacht?! Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und würden uns sehr freuen, Sie auf der «TCS Reise 2022» willkommen zu heissen. Ihre definitive Anmeldung benötige ich zwingend bis am 25. März 2022, nachher bei Absage durch die Teilnehmer nur über die private Annulationsversicherung, ETI Schutzbrief etc. möglich. Berücksichtigung nach Anmeldungseingang. Kontakt: Werner Stucki, Eggetsbühlerstrasse 21, 9545 Wängi Tel. 079 216 67 72, werstucki@bluewin.ch
Adresse Sornpark 9 9246 Niederbüren
Anmeldung bitte bis Samstag, 7. Mai 2022 an: Franz Grosser Michelsbühlstrasse 13, Tel: 052 378 15 10 E-Mail: franz.grosser@leunet.ch
Kontakt: Franz Grosser, Michelsbühlstr. 13, 9545 Wängi Tel. 052 378 15 10, franz.grosser@leunet.ch
Seerücken, Untersee und Rhein
Verschiebung der GV 2022! Die Generalversammlung 2022 wird verschoben auf Freitag, 10. Juni 2022, um 19.00 Uhr im Rest. Krone in Pfyn (mit Anmeldung).
Kontakt: Urs Reinhardt, Rodelstrasse 31a, 8266 Steckborn Tel. 052 761 24 36, urs.reinhardt51@gmail.com
TG7
2|2022
TCS Rundschau
22 – Agenda
Seerücken, Untersee und Rhein
TG7
Weinfelden
TG8
Muttertags-Brunch in der Gelegenheitswirtschaft
Einladung zur verschobenen 60. Generalversammlung
Die TCS Regionalgruppe Seerücken, Untersee und Rhein lädt zum Muttertags-Brunch in der Gelegenheitswirtschaft von Daniela Lampert im Jochental ein.
Die TCS Regionalgruppe Weinfelden lädt zur 60. Generalversammlung am Freitag, 13. Mai 2022, um 19.00 Uhr im Restaurant Stelzenhof in Weinfelden ein.
Sonntag, 8. Mai 2022 09.15 Uhr Treffpunkt beim Schützenhaus Steckborn Gemütlicher Spaziergang zur Bäsebeiz (Hinweis: am Sonntag ist Fahrverbot zur Wirtschaft, Transport für Gehbehinderte wird bei Bedarf organisiert)
Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl von 2 Stimmenzählern 3. Protokoll der GV vom 12.02.2021 4. Jahresbericht der Präsidentin 5. Jahresrechnung 2021 und Revisorenbericht 6. Budget 2022 7. Jahresprogramm 2022 8. Anträge an die GV 9. Allgemeine Umfrage
Kosten: Erwachsene CHF 15.– Kinder/Jugendliche von 6-16 Jahre CHF 5.– Anmeldung erforderlich bis spätestens 24. April 2022 an: Urs Reinhardt, Rodelstrasse 31a, 8266 Steckborn Tel. 079 642 32 77, E-Mail: urs.reinhardt51@gmail.com (Die Anzahl ist beschränkt, Teilnahme in der Reihenfolge der Anmeldungen) Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr mit Ihnen einen gemütlichen Sonntagmorgen in wunderbarer Umgebung am Untersee verbringen dürfen.
Kontakt: Urs Reinhardt, Rodelstrasse 31a, 8266 Steckborn Tel. 052 761 24 36, urs.reinhardt51@gmail.com
Weinfelden
TG8
Anträge von Mitgliedern sind bis spätestens 2. Mai 2022, schriftlich an die Präsidentin einzureichen. Achtung: Anmeldung zur Teilnahme an der GV sind bis spätestens 10. Mai 2022 zu richten an: Karin Bischof Margenmühlestrasse 2 9517 Mettlen Tel. 079 613 68 40 E-Mail: bischof.k@bluewin.ch Anschliessend offeriert die Regionalgruppe Weinfelden ein Nachtessen und führen den traditionellen Lottomatch durch.
Autotheorie «gestern und heute»
Diese Infoveranstaltung für langjährige Autofahrer und Autofahrerinnen richtet sich an alle, die ihr Wissen auffrischen und viel Neues erfahren möchten um weiterhin unbeschwert unterwegs sein zu können. Reissverschlusssystem, Velos auf dem Trottoir, Trotz «rot» rechtsabbiegen usw., dies sind nur einige der vielen Änderungen der letzten Jahre, die uns als routinierte Autofahrer ein Umdenken und Handeln abverlangen. Yvonne Gasser, Fahrlehrerin und TCS-Instruktorin bringt uns mit einem Vortrag wieder auf den neuesten Stand von heute. Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert ca. 1.5 Stunden. Die Anzahl Plätze sind auf 24 Teilnehmer beschränkt. Anmeldeschluss ist der 31. März 2022. Kontakt: Karin Bischof, Margenmühlestrasse 2, 9517 Mettlen Tel. 079 613 68 40, bischof.k@bluewin.ch
Kontakt: Karin Bischof, Margenmühlestrasse 2, 9517 Mettlen Tel. 079 613 68 40, bischof.k@bluewin.ch
CARROSSERIE
seit 1948
Die TCS Regionalgruppe Weinfelden lädt zu einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 7. April 2022, 19.00 Uhr im Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG, in Weinfelden ein.
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TCS Rundschau
2|2022 Wettbewerb – 23
2 REKA-Checks im Wert von je Fr. 100.– zu gewinnen!
Beantworten Sie die Frage und schon kann Ihnen mit ein wenig Glück ein REKA-Check im Wert von Fr. 100.gehören. Teilnahmeberechtigt ist jedermann. Es erfolgt keine Korrespondenz. Die Gewinner(innen) werden unter den richtigen Lösungen ausgelost. Einsendeschluss: 30.3.2022
Verkehrswettbewerb 2/2022 Ihre Antwort: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort: Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Wettbewerb, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden
Machen Sie via Email mit wettbewerb@tcs-thurgau.ch Gewinner Verkehrswettbewerb 1/2022: Marianne Holenstein, Romanshorn Paul Eggimann, Rickenbach bei Wil Auflösung des Wettbewerbs 1/2022: Antwort C Vom Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen und in Tunneln sind während der Fahrt die Abblendlichter zu verwenden. Bei Fahrzeugen ohne Abblendlicht sind die für die entsprechende Fahrzeugart vorgeschriebenen Lichter zu verwenden.
Was ist ab dem 1. April 2022 obligatorisch bei E-Bikes? a) Helmobligatorium b) tagsüber mit Licht fahren
Geschäftsleitung TCS Thurgau
Marco Vidale Präsident
Andrej Rudolf Jakovac Vizepräsident, Marketing
Ruedi Garbauer Verkehrskommission
Yves Osterwalder Veranstaltungen
Marion Wiesmann Finanzen
Werner Lenzin Redaktor Rundschau
Kontaktstelle . Frauenfelderstrasse 6 . 8570 Weinfelden . Tel.: 071 622 00 12 . Fax: 071 622 00 18 . info@tcs-thurgau.ch . www.tcs-thurgau.ch
Impressum – Herausgeber: Die TCS Rundschau ist die Zeitschrift der TCS-Sektion Thurgau. Erscheinungsweise: 6 Mal pro Jahr. Auflage: 28'000 Exemplare. Redaktion: Werner Lenzin, Höhenweg 18, Postfach 142, 8560 Märstetten, Tel. 071 657 16 05, Email: wlenzin@bluewin.ch. Design, Layout: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld,
Drucksache
Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Druck, Vertrieb: Thurgauer Tagblatt AG, Druck und Digitale Medien,
myclimate.org/01-22-427672
Schützenstrasse 15, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 58 58, druck@ttw-ag.ch, www.ttw-ag.ch. Inserate: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Adressänderungen: TCS-Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 00 12, Email: info@tcs-thurgau.ch
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