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Rundschau 05 / 2026

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Ausgabe 5|2026

Sektion

Thurgau

100-Jahre TCS Sekion Thurgau

Interview | Seite 3

Josef Gemperle, Kantonsrat

2027

Wir sprachen mit | Seite 5

Ernst Schönholzer Verkehrssicherheit | Seite 9

Leuchtwesten helfen

Partnersponsor beim


5|2026

TCS Rundschau

2 – Editorial

Editorial: Mit 25 Prozent Rabatt in die «autobau erlebniswelt» Liebe Leserinnen und Leser Wir freuen uns, dass wir mit der Herausgabe dieser Rundschau unseren geschätzten Mitgliedern der TCS Sektion Thurgau eine neue Dienstleistung anbieten dürfen. Diese beinhaltet eine Reduktion von 25 Prozent bei den Eintrittspreisen in die «autobau erlebniswelt» in Romanshorn, die vielen von Ihnen bekannt sein dürfte. Sie beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung von rund 120 Fahrzeugen. Das Spektrum erstreckt sich von Supersport-Autos über Oldtimer und Klassiker bis hin zu Peter Saubers Formel-1-Sammlung und Fredy Lienhards verschiedenen Serien von Rennwagen. Hier finden Autoliebhaber seltene Fahrzeuge der verschiedensten Modelle. Im Rahmen der autobau erlebniswelt finden Besucherinnen und Besucher zahlreiche Attraktionen. Die Tatsache, dass die meisten Autos des Museums regelmässig bewegt werden müssen, führte zur Idee der Erlebniswelt. Diese bietet die einmalige Chance, die Autos nicht nur auf den Schweizer Strassen oder auf verschiedenen Rennstrecken Europas, sondern auch auf dem Rundkurs gleich daneben zu bewegen. So stehen neben dem Besuch des Museums am Sonntag zwischen 10 Uhr und 17 Uhr auch das Carspotting auf dem Programm. Hier können die Besucherinnen und Besucher an ausgewählten Samstagen die Autos auf dem Rundkurs

bestaunen und sogar in ihnen Platz nehmen, was ein besonderes Erlebnis ist. Beim Roll Out werden SupersportAutos aus der Sammlung vorgestellt und dabei auch geschichtliche Hintergründe erläutert. Die Fahrzeuge können aus nächster Nähe bestaunt, fotografiert und gefilmt werden und man darf auch in ihnen Platz nehmen. Das Los entscheidet aus den zwischen jeweils 50 bis 200 Teilnehmenden, welche sechs glückliche Gewinner an einem der ausgewählten Samstage in einem Fahrzeug mitfahren dürfen. Sonntags

bietet sich auf Voranmeldung auch die Möglichkeit für ein Autobau-Frühstück und einem anschliessenden Museumsbesuch. Während den normalen Öffnungszeiten ist das Bistro mit seinem vielseitigen gastronomischen Angebot geöffnet. Die «autobau erlebniswelt» in Romanshorn freut sich auf zahlreiche Besuche von TCS- Mitgliedern und ihrer Familien.

Werner Lenzin Redaktor TCS Rundschau Thurgau

Titelbild: Die neuste, gelbe «Respekt»-Primar-Leuchtweste und die orange Simi Sicherli Leuchtweste, welche für das Schuljahr 2026 / 2027 von «Verkehrssicherheit Thurgau» hergestellt worden sind. (Bild: Kapo Thurgau)

Kontaktstelle Weinfelden Öffnungszeiten Montag - Freitag

09.00 - 12.00

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Dufourstrasse 76 8570 Weinfelden Tel.: 071 622 00 12 info@tcs-thurgau.ch www.tcs-thurgau.ch


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5|2026 Interview – 3

«Langsam- und Individualverkehr für Sicherheit mehr trennen» Als Familienvater setzt sich der 66-jährige Meisterlandwirt Josef Gemperle aus Fischingen für eine lebenswerte Schweiz mit Zukunftsperspektiven ein. Mit Erfahrung, Energie und Leidenschaft engagiert er sich seit 2004 im kantonalen Parlament als Vertreter der Mitte für die Thurgauer Bevölkerung und für eine facettenreiche Thurgauer Landwirtschaft. 30 Jahre sind es her, seit er der TCS Sektion Thurgau beigetreten ist. Der Rundschau verrät er den Grund seiner langjährigen Mitgliedschaft. Von Werner Lenzin TCS-Rundschau: Josef Gemperle, dieses Jahr feiern Sie ihr 30-jähriges Jubiläum als Mitglied der TCS Sektion Thurgau. Welches ist der Grund ihrer langjährigen Mitgliedschaft? Josef Gemperle: Für mich steht der TCS seit Jahrzehnten für Qualität und er bietet seinen Mitgliedern wertvolle Dienstleistungen rund um die Mobilität. Besonders schätze ich die fundierten Informationen zu verschiedenen Themen – insbesondere auch zur noch relativ jungen Elektromobilität. Beruhigend ist, dass der TCS im Notfall eine zuverlässige Pannenhilfe für alle Fahrzeuge bietet. Ob Auto, E-Bike oder Velo: Die TCS-Patrouilleurinnen und -Patrouilleure helfen bei einer Panne rasch und kompetent weiter. Das ist so wertvoll, selbst wenn man schlussendlich davon nie Gebrauch machen müsste. TCS-Rundschau: Wie würden Sie jemandem Fremden Ihren Wohnort Fischingen schmackhaft machen? Josef Gemperle: Das Dorf Fischingen selbst, der Marktort mit einer langen Vergangenheit, wird geprägt durch das barocke Kloster mit seiner über 900 Jahre alten Klostergeschichte. Das schmucke Dorf schlängelt sich der Murg entlang zum Kloster und hat auch einen Dorfkern mit schönen Riegelbauten und deshalb natürlich auch ein besonders geschütztes

Josef Gemperle, Kantonsrat Die Mitte, setzt sich für eine lebenswerte Schweiz mit Zukunftsperspektiven ein. (Bild: ZVG)

Ortsbild auf Bundesebene: «Ehemaliger Pilgerort in voralpinem Bergland am Jakobsweg nach Einsiedeln. Talbeherrschendes Barockkloster mit Iddakapelle auf einer Hangterrasse und Strassenbebauung im engen Talkessel der Murg mit alten Wohnbauten, Gasthöfen und fast 100-jährigen Textilfabriken» (Zitat ISOS Bundesinventar schützenswerte Ortsbilder). Seit 1879 sind die Klosterliegenschaften im Besitz des Vereins Kloster Fischingen. Das Kloster ist das Zuhause einer kleinen Benediktinergemeinschaft, die Mieterin ist. Zudem kümmert sich der Verein Kloster Fischingen darum, dass das nationale Baudenkmal einem breiten Publikum offensteht. Er sorgt also seit mehr als hundertvierzig Jahren für den Unterhalt und die Belebung der historischen Klosteranlage und ist mit seinen Betrieben zweitgrösster Arbeitgeber

der politischen Gemeinde Fischingen. Klosterkirche und Iddakapelle sind im Besitz der Kirchgemeinde Fischingen, der Verein Barockkirche Fischingen mit seinen über 550 Mitgliedern unterstützt die Kirchgemeinde bei Bau- und Restaurierungsarbeiten der bundesgeschützten Sakralbauten. Fischingen hat aus der Sicht eines Fischingers das weltweit wohl schönste Barockjuwel! Es ist das Wahrzeichen von Fischingen, vor allem die barocke Klosterkirche. Es ist nicht nur ein schönes Bauwerk, es ist einmalig perfekt in die wilde und starke Naturlandschaft des Tannzapfenlandes mit seinen Chrächen und Töblern eingebettet. Mich beeindruckt das Ganze, das Ensemble, das barocke Bauwerk in der einmaligen Naturlandschaft. Als Einheit betrachtet, einmalig schön! Hier wird zudem Kultur auf hohem Niveau in einer einzigartigen Umgebung angeboten, das Hotel im


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4 – Interview

Kloster verspricht zu Recht unvergessliche Tage in einer aussergewöhnlichen Umgebung. Seien es Ferien oder seien es Strategie- und andere wichtige Sitzungen. An diesem Kraftort in intakter Natur lassen sich erfolgreich neue Pläne schmieden, neue Chancen erkennen und Krisen überwinden. Die Gemeinde Fischingen mit den Dörfern Au, Fischingen, Dussnang und Oberwangen und den vielen Weilern und nach wie vor vielen Einzelhöfen ist mit über 3`000 Hektaren grösste Thurgauer Gemeinde, was über einer Hektare pro Einwohner entspricht! Fischingen bietet Natur pur, aber vor allem auch Tausende Möglichkeiten, um Neues zu entdecken! Fischingen hat den höchsten Thurgauer Berg, die meisten Wald- und Güterstrassen, die sich perfekt zum Biken eignen. In Fischingen ist der Primärsektor mit Land- und Forstwirtschaft auf Grund der grossen Fläche und verglichen mit dem kantonalen Schnitt nach wie vor ein sehr wichtiger Sektor, Gewerbe und KMU haben schon auf Grund der langen Tradition ebenfalls einen hohen Stellenwert. Die REHA Klinik Dussnang AG – das ehemalige Kurhaus – ist mit fast dreihundert Beschäftigten grösste Arbeitgeberin, sie existiert seit 1888 und hat in dieser Zeit einen beeindruckenden Wandel vollzogen. Von der ursprünglichen Wasserheilanstalt hin zur modernen Rehaklinik. Oberstes Ziel bleibt das Wohl der Patient:innen sowie der Kur- und Kneipp-Gäste. TCS-Rundschau: Welche Verkehrsmittel benützen Sie und wie sieht es aus mit dem öffentlichen Verkehr an Ihrem Wohnort? Josef Gemperle: Unser Hof liegt an der Strecke nach Kirchberg, direkt an der Grenze zum Toggenburg. Werktags bin ich auf dem Hof kaum auf Verkehrsmittel angewiesen, wenn doch bin ich mit dem reinelektrischen PW (VW ID4 GTX Allrad) unterwegs. Wir fahren mit dem eigenen Solarstrom unserer Dächer und den beiden Solarfassaden. Es ist faszinierend, was uns die Elektromobilität heute bietet: Kraft, Ausdauer, Unabhängigkeit, Wirtschaftlichkeit. Am Sonntag sind meine Frau Katrin und ich, wenn immer möglich, mit den EBikes unterwegs bei entfernteren Touren in Kombination mit der Bahn, für uns sind die Bahnhöfe Wil und Eschlikon, sowie vor allem Bazenheid von Bedeutung. Wir

sind überwältigt, welche einmalige Möglichkeiten diese Kombination heute bietet. Alles, was das Herz begehrt, Touren in den schönsten Natur- und Berglandschaften der Schweiz, Kultur, Bewegung und Erholung gleichzeitig. Fischingen ist mit der Busverbindung nach Wil im Stunden- und in Stosszeiten im Halbstundentakt gut erschlossen. TCS-Rundschau: Welche verkehrstechnischen Aufgaben gilt es in den kommenden Jahren in Fischingen zu realisieren? Josef Gemperle: Die aus meiner Sicht momentan (zu) hohe Bautätigkeit mit der entsprechend schnellen Zunahme der Wohnbevölkerung überfordert meines Erachtens sehr schnell die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Fischingen. Denn über kurz oder lang müssen die Infrastrukturen dem Bevölkerungswachstum folgen, was enorme Belastungen für die flächenmässig grösste Gemeinde mit sich bringen wird. Die Gemeinde Fischingen zahlt wie andere Aussengemeinden solidarisch relativ hohe Beträge an die Regio Wil, meines Erachtens, ohne von den entsprechenden Zahlungen gross zu profitieren, denn die Gelder fliessen in erster Linie in Massnahmen für die Agglomerationsgemeinden. Die Regio Wil koordiniert viele raumplanerische Werke, vor allem auch für den Verkehrsbereich. TCS-Rundschau: Wird gemäss Ihren Erfahrungen in Fischingen und im Hinterthurgau genug getan für die Sicherheit der Kinder im täglichen Strassenverkehr? Josef Gemperle: Auch auf Grund von Bürgerengagements wurde in dieser Richtung einiges unternommen. Ich möchte hier aber als kantonaler Politiker nicht Ratschläge an die verantwortlichen Gemeindeverantwortlichen erteilen, sondern eher auf strategischer Ebene das darlegen, was auch auf kantonaler Ebene dringend ansteht: Langsamverkehr und motorisierter Individualverkehr müssen vermehrt getrennt und damit die Sicherheit stark verbessert werden. Velofahrende und Fussgänger müssen auch vermehrt getrennt werden. Die unsinnigen Betonklötze oder anderen Hindernisse in 30er Zonen sind vielfach gut gemeint, aber für die schwächsten Teilnehmer im Verkehr oftmals eine zunehmende Gefährdung. Temporäre Verkehrstafeln gehören niemals auf einen Radweg, Auf-

fahrten zu Radwegen sind so auszuführen, dass die Auffahrt auch bei Regen ohne Gefahr möglich ist. Dort wo die Landwirtschaft von Landverlusten betroffen ist, sind zwingend Lösungen vor Ort und im Einvernehmen mit den ortskundigen Leuten zu suchen. So entstehen in der Regel am schnellsten die besten Lösungen. TCS-Rundschau: Wie sieht es verkehrstechnisch aus für die älteren Verkehrsteilnehmer in Ihrem Dorf? Gilt es besondere Massnahmen zu ergreifen? Josef Gemperle: Fischingen war ja vor vielen Jahren mal nahe daran, Gemeinde mit Bahnanschluss zu werden. Offenbar wurde dann aber nicht der Hörnlitunnel gebaut, sondern der Ricken-Bahntunnel. Immerhin wurden aber meines Erachtens die Postautolinien erweitert und verdichtet. Aber sicherlich gibt es auch noch vieles zu verbessern. Aktuell wird der Volg-Laden – das einzige Lebensmittelgeschäft in der Gemeinde – umgebaut, das Provisorium liegt ausserhalb des ÖVNetzes. Damit wird der Einkauf im Dorf sehr erschwert. TCS-Rundschau: Welche längerfristigen Verkehrs-Projekte gilt es in den kommenden Jahren im Kanton Thurgau zu realisieren? Josef Gemperle: Hier geht es vor allem darum, die Dörfer vom zunehmendem Autoverkehr zu entlasten. Die Wirtschaftsverbände müssen aufhören, Prestigeobjekte zu fordern, die dann niemals realisiert werden. Dem immer mehr schrumpfenden Kulturland ist zukünftig viel mehr Sorge zu tragen. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die heutige und zukünftige Entwicklung des Verkehrs in ihrem Dorf und im Kanton Thurgau? Josef Gemperle: Auch bei uns hat der Strassenverkehr drastisch zugenommen. Viele Einwohner arbeiten auswärts, aber auch am Wochenende herrscht viel Freizeitverkehr. Absolut unverständlich sind die alljährlichen Zunahmen beim Flugverkehr. Was da über unseren Köpfen über dem Hinterthurgau abgeht, ist schlicht und einfach inakzeptabel und verwerflich. Gemäss Statistik waren es 2020 in Zürich noch um die acht Millionen Passagiere,– und 2025 waren es bereits über 32.5 Millionen Passagiere.


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5|2026 Wir sprachen mit – 5

Der 83-jährige Ernst Schönholzer zeigt den Bericht in der amerikanischen Zeitung «The Record», in der über das Treffen in New Orleans vom November 2001 berichtet wird. (Bild: Werner Lenzin)

Wir sprachen mit… … Ernst Schönholzer Der heute in Weinfelden lebende 83-jährige Ernst Schönholzer darf als eigentliches Urgestein der TCS Sektion Thurgau bezeichnet werden. Seit 63 Jahre ist er deren zufriedenes Mitglied. Er zeigt sich dankbar über die vom TCS erbrachten Dienstleistungen und liest die Rundschau mit grossem Interesse. Seine Lebensgeschichte hängt zusammen mit einem besonderen geschichtlichen Ereignis. Von Werner Lenzin Als ältestes Kind wuchs der am 19. November 1943 geborene Ernst Schönholzer zusammen mit zwei Schwestern und zwei Brüdern im zur Gemeinde Langrickenbach gehörenden Eggethof, nördlich von Amriswil, auf. «Meine Eltern wirteten im

Restaurant Säntisblick, wo mein Vater als Bäcker tätig war und meine Mutter einen Tante-Emma-Laden führte», erinnerte er sich. Daneben bewirtschaftete das Ehepaar damals einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb mit einem Dutzend Kühen, einem Pferd und einigen Hühnern. Acht Monate nach seiner Geburt hätte ein Flugzeugabsturz um ein Haar das Leben von Ernst zerstört. Am Vormittag des 20. Juli 1944 lag der Knabe in seinem Kinderwagen unter einem Kirschbaum, östlich der Wirtschaft und der Bäckerei, als eine amerikanische B-24 Liberator abstürzte. Eine in Mailand stationierte Fliegerstaffel erhielt den Auftrag, die Dornier-Werke in Friedrichshafen zu bombardieren. Der Bomber wurde bei seinem Einsatz über Friedrichshafen von drei Flak-Granaten getroffen. Für die Crew, Kommandant Lt. Williams E.

Newhouse, den 32-jährigen Navigationsoffizier Abraham Thompson und die acht weiteren Besatzungsmitglieder sollte es der letzte Einsatz werden. Sie konnte sich anschliessend im «Segelflug» über den Bodensee bis auf Schweizer Hoheitsgebiet retten. Alle überlebten und wurden in der Schweiz, zuerst in Sulgen und dann in Davos, interniert. Da sie nicht wussten, ob sie die Schweiz an Deutschland ausliefern würde, flüchteten sie von dort nach Frankreich und von dort mit dem Schiff nach Amerika. «Wunder vom Eggethof» Das Flugzeug streifte mit seinen Flügeln sieben Birnbäume und stiess mit seinen Rädern den Schopf weg, bevor es unweit der dortigen Käserei zwischen dem Schulhaus und dem Restaurant «Säntisblick» am Boden zerschellte. Der


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6 – Wir sprachen mit

heute 83-jährige und in Weinfelden lebende Ernst Schönholzer schlummerte als ältester Sohn des «Säntisblick»-Wirts in seinem Kinderwagen im Schatten eines Kirschbaums. Die Druckwelle schleuderte das Baby samt seinem Wagen und Bettzeug acht Meter fort. Es erlitt lediglich einige Schürfwunden an Gesicht und Händen und man spricht heute noch vom «Wunder vom Eggethof». Ergänzt wird dieses Ereignis durch eine weitere Geschichte: Der Absturz erfolgte am Tag des missglückten Attentats auf Adolf Hitler. Seit dem 20. Lebensjahr beim TCS Nach seiner Schulzeit in der Primarschule Eggethof und in der Sekundarschule Altnau machte Ernst Schönholzer eine kaufmännische Lehre bei der damaligen Zentralgarage Edwin Lang AG in Kreuzlingen. «Dort waren auch zwei Fahrlehrer angestellt und ich nutzte die Gelegenheit, Autofahren zu lernen», erinnert er sich. In der Rekrutenschule bei den Motorfahrern in Kloten erlangte er den Fahrausweis für Militärlastwagen und nach der Fourierschule erstand er sein erstes Auto: einen blauen Käfer mit einem Schiebedach, das leider undicht war. Gleichzeitig trat er 1963 der TCS Sektion Thurgau bei, «ein Entscheid, den ich bis heute nicht bereue», wie er selbst sagt. Vor 30 Jahren platzte vor Splügen ein Pneu an seinem Fahrzeug. Als Helfer am Weltcuprennen in St. Moritz stellte ihm der TCS ein Mietauto zur Verfügung und brachte sein defektes Fahrzeug in seine Thurgauer Garage. Auch bei einem Batteriedefekt und einem geplatzten Pneu in Weinfelden war der Patrouilleur zeitnah zur Stelle. Der von ihm geschätzte ETI-Schutzbrief half ihm dann auch bei seinem Aufenthalt in New Orleans. «This is my baby» Im Anschluss an seine Lehre und einer zweijährigen beruflichen Tätigkeit in seinem Lehrbetrieb wechselte das langjährige TCS-Mitglied für vier Jahre zum Kreiskommando Schaffhausen. 1969 folgte der Wechsel zum Tagblatt in Weinfelden, wo Schönholzer bis zu seiner Pensionierung vor 19 Jahren für die kaufmännische Leitung verantwortlich zeichnete. Im Jahr 2001 holte ihn seine Geschichte wieder ein. Er erhielt einen Telefonanruf des in New Orleans lebenden Thurgauers Thomas Keller: «Sind sie derjenige, der damals im Jahr 1944 aus dem Kinderwagen geschleudert wurde?»

In diesem Zusammenhang wurde der Weinfelder auf das Veteranentreffen in New Orleans aufmerksam. Mit 60 von seinem Bruder hergestellten und dem Schweizerwappen verzierten Biberli im Koffer reiste er zusammen mit seiner Gattin Ulla und seiner Schwester in die USA. «This is my baby», empfing ihn der einstige Navigationsoffizier Abraham Thompson in New Orleans anlässlich des Veteranentreffens herzlich und mit

grosser Freude im Kreis der ehemaligen Navy-Wehrmänner. «Thompson erzählte mir viele Details von damals und nebst dem offiziellen Empfang lud man uns zu einer Fahrt auf dem Mississippi ein», berichtet Ernst Schönholzer. Abschliessend nimmt er die Ausgabe der amerikanischen Zeitung «The Record» vom 22. November 2001 hervor, die in Wort und Bild über das wahrlich historische Treffen berichtete.

Der völlig zerstörte Kinderwagen, aus dem Ernst Schönholzer nach dem Flugzeugabsturz geschleudert wurde. (Bild: ZVG)

Die Trümmer der bei Eggethof in Langrickenbach abgestürzten amerikanischen Liberator. (Bild: ZVG)


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Delegiertenversammlung – 7

Die diesjährige Delegiertenversammlung des TCS fand im Nationalratssaal in Bern statt . (Bild: TCS)

Wieder Mitglieder-Zuwachs: Wachstum ermöglicht TCS Ausbau seines Angebots Dass mittlerweile 1,65 Millionen Mitglieder auf die Dienste des 130-jährigen TCS zählen, ist ein grosser Vertrauensbeweis. Im Jahr 2025 nahm der Bestand um 34‘000 Mitglieder zu – das achte Plus in Folge. An der Delegiertenversammlung in Bern zogen Zentralpräsident Peter Goetschi und Generaldirektor Jürg Wittwer eine erfreuliche Bilanz über das vergangene Jahr. Sinnbildlich dafür stehen die erfolgreiche nationale Schulwegkampagne sowie die 942‘000 Logiernächte, die das drittbeste Ergebnis in der Geschichte von TCS Camping bedeuten. Insgesamt konnte der TCS seine Angebotspalette ausbauen und

den Mitgliedern in vielen Lebensbereichen mit Rat, Schutz und Hilfe zur Seite stehen. Sitzung im Nationalratssaal Die diesjährige Delegiertenversammlung des TCS fand in einem besonderen Rahmen statt. 165 Delegierte nahmen im Nationalratssaal des Bundeshauses Platz, um das TCS-Jahr 2025 Revue passieren zu lassen. Anlässlich des 130-jährigen Bestehens des TCS sowie dem 100 Jahre-Jubiläum der gastgebenden TCS Sektion Bern bot das politische Zentrum der Schweiz eine würdige Bühne. Die Delegierten nahmen erfreut zur Kenntnis, dass der TCS als grösster Mobilitätsclub der Schweiz im letzten Jahr erneut stark gewachsen ist. Mittlerweile

vertrauen mehr als 1,65 Millionen Mitglieder auf die Dienstleistungen des TCS. Rund 2‘200 Mitarbeitende setzen sich täglich für die Mitglieder ein. «Der Zuwachs von 34‘000 Mitgliedern ist ein starker Vertrauensbeweis für den TCS. Wir werden uns weiterhin engagiert für ihre Interessen und eine selbstbestimmte Mobilität einsetzen», sagte Zentralpräsident Peter Goetschi. Grosse Aufmerksamkeit für die Schulwegkampagne Der Einsatz für das Gemeinwohl gehört zur DNA des TCS – speziell für die Jüngsten unserer Gesellschaft. Deshalb engagiert sich der TCS bereits seit Jahrzehnten für sichere Schulwege. Letztes Jahr erhielt


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8 – Delegiertenversammlung

das Thema besondere Aufmerksamkeit, weil der TCS im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit die gesamtschweizerische Präventionskampagne zur Schulwegsicherheit lanciert hat. Unter dem Motto «luege, brämse, halte» werden Autofahrerinnen und Autofahrer zu einem verantwortungsbewussten Fahrverhalten sensibilisiert, um Kinder auf dem Schulweg zu schützen. Die Kampagne läuft über drei Jahre und bleibt somit ein wichtiger Pfeiler im Einsatz für die Verkehrssicherheit. Wenn die Wallbox streikt, hilft der TCS Die Pannenhilfe war auch letztes Jahr ein wichtiges Aushängeschild des TCS. Dank milden Wetterbedingungen sank die Anzahl Einsätze leicht auf 368‘000 (2024: 377’00). Da die Zahl der Elektroautos laufend zunimmt, hat der TCS einen neuen Service in die Mitgliedschaft integriert. Dank der Wallbox-Assistance hilft der TCS, wenn die Ladestation zu Hause nicht wunschgemäss funktioniert. Die Reiselust der Schweizer Bevölkerung machte sich in der ETI-Einsatzzentrale bemerkbar. In insgesamt 77‘000 Fällen wurde Mitgliedern mit dem TCSReiseschutz geholfen. Auch juristischen Fragen steht der TCS seinen Mitgliedern zur Seite. Das Rechtsauskunftsportal TCS Lex4you wurde rundum erneuert und verzeichnet mit rund 48‘200 Konten ein Wachstum von 13 Prozent. Da gerade im Internet immer öfter Gefahren drohen, wurde der TCS Cyber-Schutzbrief lanciert, der vor unliebsamen Überraschungen im digitalen Raum schützt. «Wenn neue Risiken auftauchen, reagieren wir darauf und unterstützen unsere Mitglieder mit dem passenden Angebot», betonte Generaldirektor Jürg Wittwer. TCS Ambulance expandiert weiter TCS Ambulance hat sich auch im 2025 weiterhin dynamisch entwickelt. Mit der Übernahme des Ambulanz- und Rettungsdienstes Sense sowie einem neuen Stützpunkt in der Stadt Bern ist TCS Ambulance erneut gewachsen. Die 400 Mitarbeitenden leisteten rund 45‘000 Einsätze von 23 Stützpunkten in neun Kantonen. Als grösste private AmbulanzOrganisation der Schweiz erbringt TCS Ambulance sowohl Notfalltransporte wie auch Patiententransporte. Ausserdem betreut TCS Ambulance verschiedene Anlässe im Rahmen des Sanitätsdienstes. Neben den Dienstleistungen auf der Strasse entwickelte sich auch das Ge-

schäft in der Luft positiv. TCS Drone erhielt vom Bundesamt für Zivilluftfahrt eine erweiterte Betriebsbewilligung für den Einsatz von Lastendrohnen in dicht besiedelten Gebieten. Dank der Genehmigung können die Transportflüge von TCS Drone auch im urbanen Gebiet stattfinden. Drittbestes Jahr für TCS Camping Für TCS Camping war 2025 ein ausgezeichnetes Jahr. 942‘000 Logiernächte bedeuteten den drittbesten Wert aller Zeiten, obwohl der Campingplatz Gampelen weggefallen war. Dass die TCS Campings für alle Camping-Bedürfnisse ein Angebot bieten, trägt wesentlich zum Erfolg bei. Ausschlaggebend ist ausserdem, dass die Campingplätze konstant auf dem neuesten Stand sind. Im Herbst 2025 startete der Umbau auf dem TCS Camping La Tène am Neuenburgersee und 2026 sind Projekte in Flims und im Verzascatal geplant. Alle diese Angebote und Dienstleistungen sind nur dank der Treue und der Unterstützung der 1,65 Millionen Mitglieder möglich. Sie sorgen dafür, dass der TCS in Notsituationen rasch und unkompliziert helfen kann. Auch im 2026 setzt der TCS alles daran, dass er seinen Mitgliedern immer zur Seite steht.

Klare politische Prioritäten Die Interessen der Mitglieder vertritt der TCS auch in der Politik. Den Rahmen für diese Interessenvertretung bilden die Politischen Leitlinien. Diese werden regelmässig angepasst und die Delegierten verabschiedeten die Politischen Leitlinien für die Periode 2026 bis 2030. Diese legen weiterhin ein starkes Gewicht auf eine leistungsfähige Infrastruktur, sehen aber auch einen wichtigen Raum für eine innovative und sichere Mobilität vor. Und bei der Nachhaltigkeit der Mobilität legt der TCS Wert darauf, dass die Balance zwischen Ökologie, sozialer Akzeptanz und wirtschaftlicher Tragbarkeit gewährleistet ist. Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind jeweils für drei Jahre gewählt. Die Verwaltungsräte Patrick Gosteli (Sektion Aargau), Patrick Kessler (Sektion Appenzell Ausserrhoden), Marcel Aebischer (Sektion St. Gallen-Appenzell Innerrhoden) sowie Fabio Stampanoni (Sektion Tessin) wurden von den Delegierten für eine weitere Amtsperiode gewählt. Ausserdem wurden die ehemaligen Verwaltungsräte Christoph Erb (Sektion Bern), Thomas Lüthy (Sektion Zürich) und Markus Reichmuth (Sektion Schwyz) zu Ehrenmitgliedern ernannt. (TCS)

TCS Zentralpräsident Peter Goetschi zog eine erfreuliche Bilanz über das vergangene Jahr. (Bild: TCS)


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5|2026 Aktuell – 9

Kostenlose Leuchtwesten: Von «Verkehrssicherheit Thurgau» zur Verfügung gestellt

«Verkehrssicherheit Thurgau» stellt allen Schülerinnen und Schülern vom Kindergarten bis zur Oberstufe gratis Leuchtwesten zur Verfügung. (Bild: Kapo Thurgau)

In der vergangenen Ausgabe der Rundschau erschien ein Beitrag darüber, dass auch im Kanton Thurgau ab dem neuen Schuljahr die neue Lumi-Sicherheitsweste den bisherigen Triki-Leuchtgürtel ersetzt. Dem ist nicht so, denn im Thurgau stellt «Verkehrssicherheit Thurgau» allen Schülerinnen und Schülern vom Kindergarten bis zur Oberstufe Leuchtwesten getreu dem Motto: «Sicherheit durch Sichtbarkeit» gratis zur Verfügung. Von Werner Lenzin «Verkehrssicherheit Thurgau» fördert unter anderem die Sichtbarkeit im Kanton

Thurgau. Dieses Gremium setzt sich zusammen aus den Amtsleitern von Strassenverkehrsamt, Tiefbauamt, Amt für Volksschule und der Kantonspolizei Thurgau, wobei der Polizeikommandant den Vorsitz innehat. «Verkehrssicherheit Thurgau» stellt allen Schülerinnen und Schülern im Kanton vom Kindergarten bis zur Oberstufe gratis Leuchtwesten zur Verfügung. Finanziert durch Verkehrsschilder Diese werden finanziert aus der Verkehrsschilder-Auktion, denn diese Gelder müssen gemäss Regierungsratsbeschluss zweckgebunden wieder eingesetzt werden. Für die Leuchtwesten-Aktionen arbeitet «Verkehrssicherheit

Thurgau» mit dem Künstler Bruno Nadler aus Thundorf zusammen. Insgesamt stehen für dieses Schuljahr folgende Anzahl Leuchtwesten zur Verfügung: – Kindergarten: 4000 orange «Simi Sicherli»-Leuchtwesten) – Primarschule: 7000 gelbe Leuchtwesten mit «Respekt»-Sujet – Sekundarschule: 2000 gelbe neutrale Leuchtwesten Die Schulen können die benötigten Leuchtwesten frühzeitig bei der kantonalen Materialzentrale online bestellen, so dass alle Kinder und Jugendlichen die Westen bereits am ersten Schultag tragen können. (TCS)


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10 – TCS-Mitglied

Mitglieder der TCS Sektion Thurgau – heute Franco Clerici, seit vielen Jahren TCS-Mitglied.

«Die Leidenschaft für Fahrzeuge begleitete mich zeitlebens!»

Franco Clerici sitzt in seiner Garage auf seiner Vespa Jahrgang 1962. Links davon ein Mofa Puch Velux – und rechts neben einer roten Vespa eine schwarze und eine weisse Harley-Davidson. (Bild: Werner Lenzin)

Der 64-jährige und heute in Mettlen lebende Franco Clerici darf mit Blick auf seine TCS-Mitgliedschaft als eigentlicher Wiederholungstäter bezeichnet werden. Von Werner Lenzin Diese geht zurück auf eine ausserkantonale Zugehörigkeit bei TCS Sektion St. Gallen. Vor drei Jahren entschloss er sich aus Überzeugung für einen Beitritt zur TCS Sektion Thurgau. Heute bezeichnet er sich selbst als «bekennender TCS-ler», der die vielfältigen Angebote mit Begeisterung nutzt. Franco Clerici öffnet

das Tor der Garage seines Einfamilienhauses in Mettlen, von wo man nicht nur eine einzigartige Sicht hat auf das zur Politischen Gemeinde Bussnang gehörenden Dorf, sondern auch auf fünf exzellente Motorräder: Ein 2-Gang Mofa Puch Velux aus den 1970er Jahren, eine 1962er Vespa, eine rote Vespa, eine der letzten 2-Takt PX 125 aus dem Jahre 2016, eine schwarze Harley Sportster 2015 (die Maschine seiner Lebenspartnerin) und eine weisse Harley Road King 2015. Clerici steht neben seiner Sammlung von Motorrädern und nimmt sein Handy aus seiner Hosentasche. Er zeigt ein Bild eines zehnjährigen Jungen: «Während

meinen Ferien in der italienischen Gemeinde Lurate Caccivio, unweit von Como, habe ich hier bei Verwandten die Sommerferien verbracht und durfte mit dem Mofa meines Onkels herumfahren». Das war die Initialzündung für seine Leidenschaft für Motorräder und Autos. Diese haben sein Leben geprägt und haben auch heute noch eine grosse Bedeutung für ihn. Vom Vater übernommen – und weitergeführt Wenn Franco Clerici auf seine Vergangenheit zurückblickt, erkennt er schnell, woher seine Begeisterung stammt. Schon


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5|2026 TCSS-Mitglied – 11

sein Vater war Mitglied der TCS Sektion St. Gallen. «Vor einigen Jahren überprüfte ich meine Versicherungen und stellte fest, dass sich einiges optimieren liess», erzählt er. Der Wechsel zur TCS Sektion Thurgau lag deshalb auf der Hand. Dazu kamen weitere persönliche Gründe: Seine Eltern waren eng mit der Familie eines ehemaligen Präsidenten der TCS Sektion Thurgau befreundet. «La vita è bella» Seit 2024 dürfen die Harley-Liebhaber des Vereins «East-Side Chapter Switzerland» mit Sitz in Weinfelden, dem Clerici als Gründungsmitglied angehört, für ihr jährliches Fahrtraining die tolle Anlage des Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG in Weinfelden mieten. Begeistert sagt er: «Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Anlage mit vollausgestatteten TheorieRäumen, Cafeteria und die Aussenanlage für den praktischen Teil haben dürfen, um uns für die bevorstehende Saison im Strassenverkehr fit zu machen». Clerici liegt auch das Lebensgefühl und das Motto der Vespisti «La vita è bella» nahe und so ist er auch Mitglied des Vespa Club «Amici Bodensee» in Kreuzlingen. «Heute fühle ich mich mit meinen verschiedenen Motorrädern und Autos, dank der TCS Mitgliedschaft und dem ETISchutzbrief, sicher und bin froh, einen Anbieter gefunden zu haben, bei dem ich gut versichert bin und der mir Sicherheit gibt, wenn ich auf der Strasse unterwegs bin.» Classic Minis – eine Leidenschaft mit Kultstatus Aufgewachsen im Heiligkreuz in St. Gallen, absolvierte Clerici während seinen letzten Schuljahren zwei Mechaniker-Schnupperlehren in zwei BMW-Motorrad-Garagen. Mangels einer entsprechenden Lehrstelle war er später im Verkauf tätig. Doch die von seinem Vater übernommene Affinität und die Freude für die Mobilität blieb. So kam es nicht von ungefähr, dass er nach der Fahrprüfung, mit 18 Jahren einen Occasions-Golf GTI erwarb und gleichzeitig der TCS Sektion St. Gallen beitrat. «Etwas später folgten dann die ZweiRäder, zuerst eine Yamaha 125 und zwei Jahre später eine Kawasaki 1100 GPZ. Mit dem Familienleben kam dann ein praktischer Peugeot-Kombi zum Einsatz», blickt er zurück. Doch bald einmal kam eine andere grosse Leidenschaft zutage: der Classic Mini. «Aufgewachsen mit dem 1000er Mini meines

Vaters, hat mich dieses Auto nie mehr losgelassen», sagt er und weist darauf hin, dass auch seine Schwester während vielen Jahren mit dieser Autormarke unterwegs war. Zwischen 2004 und 2014 widmete sich Clerici, als Aktuar gemeinsam mit dem damaligen Präsidenten des Miniclubs Ostschweiz, mit grossem Engagement dem Handel mit Classic Minis und sie gründeten dazu die Mini Markt Ostschweiz GmbH. Fahrzeuge wurden in der Schweiz und in Deutschland gekauft, von Spezialisten möglichst originalgetreu restauriert und anschliessend in einer grossen Ausstellungshalle in Biessenhofen präsentiert. Zeitweise gehörten sie zu den grössten Anbietern von Classic Minis in der Schweiz. «Im Zentrum stand nicht der finanzielle Erfolg, sondern die Leidenschaft für diese spezielle Automarke»,

meint er und ergänzt: «Auf diese Weise haben wir vielen Menschen ermöglicht, den Traum eines Minis zu verwirklichen». Die wichtigste Telefonnummer Zurück zum TCS weist der begeisterte Motorrad- und Autofahrer darauf hin, dass er einmal während seiner langen Mitgliedschaft froh war um den TCS-Pannendienst: «Auf der damals neuen St. Galler Stadtautobahn platzte der Reifen meines Talbot Samba und innert kürzester Zeit war zum Glück der Patrouilleur schon vor Ort.» Seit diesem Tag begleitet ihn ein beruhigender Gedanke – oder besser gesagt eine Telefonnummer. «Wenn unterwegs etwas passiert, weiss ich genau, welche Nummer ich wählen muss: 0800 140 140.»

Bereits als Jugendlicher begeisterte sich Franco Clerici für Zweiräder. (Bild: ZVG)


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12 –

1,6 Mio

23 TCS

17 TCS

20 TCS

Mitglieder

Sektionen

VerkehrssicherheitsZentren

Technische Zentren

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Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität – ein Leben lang! Ihr TCS – im Dienste der Schweiz Für Sicherheit Mit unserer Arbeit für die Verkehrssicherheit schützen und retten wir Leben – jeden Tag.

Für Nachhaltigkeit Wir engagieren uns für eine nachhaltige Mobilität, die bezahlbar und realistisch ist.

Für Selbstbestimmung Für uns ist die freie Wahl des Verkehrsmittels ein Grundrecht – und soll es auch bleiben.

Ihr TCS – immer an Ihrer Seite In der Politik Unermüdlich setzen wir uns in der Politik für eine gute, bezahlbare und freie Schweizer Mobilität ein.

In der Gesellschaft Mit unseren 1,6 Millionen Mitgliedern verbinden wir die Schweiz – Stadt und Land, Berg und Tal.

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1. Preis

Gutschein

.–

1‘500

Velo

2. Preis

3. Preis

Wellness im Hotel & Spa 1‘000.– Bad Horn

Gutschein für Pneus

600.–

3 Tage/2 Nächte für 2 Personen 4. Gutschein Gastro TG 5. Brunch auf dem Säntis für 4 Personen 6. Gutschein Gastro TG

300.– 288.–

250.–

Wer hat Vortritt?

7. Eintrittskarten Connyland für 2 Erwachsene und 4 Kinder 8. Geschenkkorb Madörin 9. Reka-Check

Kreuzen Sie die richtigen Antworten an.

Wer kann mitmachen? Alle ab 9 Jahren, ausgenommen Kantonalvorstandsmitglieder und Mitarbeiter des TCS. Es wird keine Korrespondenz geführt.

10. Reka-Check

100.–

11-50. Trostpreis

170.–

150.–

Wer hat Vortritt?

Das weisse Fahrzeug hat Vortritt Der rote Wagen hat Vortritt vor dem blauen Fahrzeug Das blaue Auto hat Vortritt vor dem weissen, weil es sich um eine vortrittberechtigte Nebenstrasse handelt Das weisse Fahrzeug hat keinen Vortritt

Wie macht man mit?

182.–

Der rote Wagen hat keinen Vortritt Das blaue Auto hat vor dem weissen Auto Vortritt, hier gilt der Rechtsvortritt Das schwarze Auto fährt auf der Hauptstrasse und muss nur dem roten Wagen den Vortritt gewähren Der rote Wagen hat vor allen anderen Vortritt

Wer hat Vortritt? Der rote Wagen hat Vortritt vor dem schwarzen Wagen, es gilt Rechtsvortritt Der schwarze Wagen hat Vortritt vor dem roten Wagen Das blaue Auto fährt auf der Hauptstrasse und hat Vortritt vor allen anderen Das blaue Auto muss dem schwarzen Fahrzeug den Rechtsvortritt gewähren

Vorname

Name

Strasse

Jahrgang

Einsendeschluss 29. September 2026

PLZ / Ort

Mit der Teilnahme am Wettbewerb berechtigen Sie die TCS Sektion Thurgau Ihre Personendaten im Rahmen ihrer Dienstleistungen und im Rahmen der Mitgliedschaft des TCS aufzubewahren, zu verwenden (administrative Bearbeitung, statistische Analyse, Marketing) und an Dritte, die für die Datenverarbeitung beauftragt wurden und an strikte Vertraulichkeit gebunden sind, weiterzugeben, sowie diese Daten zur Entwicklung von neuen Produkten oder Dienstleistungen zu verwenden. Die Gewinner/innen müssen an der Preisverteilung vom 7. Oktober 2026, 18.00 Uhr persönlich teilnehmen.

Einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Kontaktstelle, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden


Unsere TCS-Kurse Anmeldung TCS Sektion Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden T: 071 622 00 12, www.tcs-thurgau.ch, info@tcs-thurgau.ch

Kindernotfall... was tun?

Nothelfer-Refresher-Kurs Nothilfe: Sind Sie bereit?

Was tun bei einem Kinderunfall? In diesem Kurs wird die Erste Hilfe beim Kindernotfall theoretisch behandelt und die Anwendung praktisch geübt. Programm: Unfallprävention, Kinderreanimation, Fieberkrampf, Vergiftung, Verbrennung, Atemnot, Fremdkörperaspiration usw.

CHF 50.–

für TCS Mitglieder CHF 60.– für Nichtmitglieder

Dienstag

15.9.2026 18.30 - 21.30 Uhr

Auffrischung der wichtigsten Regeln zur Nothilfe, Handeln nach ACBD, Bewusstlosenlage, Herzmassage, Beatmung, Defibrillation

CHF 50.–

für TCS Mitglieder CHF 60.– für Nichtmitglieder

Dienstag

8.9.2026 18.30 - 21.30 Uhr

Autofahren heute

Autofahren heute

Prüfung gestern

bringt ein Plus an Sicherheit für langjährige Autofahrer

Teil 1: Auffrischung der Verkehrsregeln Teil 2: Fahrtraining: Sie lernen das Fahrverhalten mit Ihrem eigenen Fahrzeug beim Slalom- und Kurvenfahren, bei Notbremsungen auf nassem oder rutschigem Untergrund sowie bei einem Ausweichmanöver. Teil 3: Begleitete Fahrt mit einem Fahrlehrer Die Ergebnisse sind absolut vertraulich.

Theorie: Auffrischung der wichtigsten und neusten Verkehrsregeln im Theorielokal. Praxis: Befahren einer Teststrecke in Begleitung eines Fahrlehrers. Schlussbesprechung/Auswertung im individuellen Gespräch. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich. Leitung: dipl. FVS-Instruktoren

Leitung: dipl. FVS-Instruktoren

CHF 220.–

für TCS Mitglieder CHF 240.– für Nichtmitglieder

Montag

26.10.2026 09.00 - 15.45 Uhr

CHF 120.–

für TCS Mitglieder CHF 140.– für Nichtmitglieder

Mittwoch, 23.9.2026 Montag, 9.11.2026 Dienstag, 1.12.2026 09.00 - 11.45 Uhr

Der Termin für die Fahrt wird in der Theorie festgelegt.


TCS Rundschau

5|2026 Aktuell – 15

autobau erlebniswelt – wow! Ein Highlight in Romanshorn

25%

Rabatt für TCS-M igliede r!

Besucherinnen und Besucher können im autobau in Romanshorn in die faszinierende Welt des Automobils eintauchen. (Bilder: ZVG)

Der Autobau in Romanshorn beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung von rund 120 Fahrzeugen. Das Spektrum erstreckt sich von Supersport-Autos über Oldtimer und Klassiker bis hin zu Peter Saubers Formel 1-Sammlung und Fredy Lienhards verschiedenen Serien von Rennwagen. Ab dem Erscheinen dieser Rundschau erhalten Mitglieder der TCS Sektion Thurgau eine Ermässigung von 25 Prozent auf den Eintrittspreis. Von Werner Lenzin

steht hier die Faszination Auto im Mittelpunkt des Geschehens. Auf dem stillgelegten Industrieareal vereint sie ein atmosphärisches Automuseum, das zugleich Teil einer einzigartigen Eventlocation ist: die «autobau erlebniswelt». Hinzu kommen die «autobau Factory», ein modernes Gewerbezentrum für Automobilfachbetriebe, und die «autobau Carlounge» mit ihren professionellen alarmgesicherten Einstellplätzen. Die hochwertig sanierte Anlage bietet dafür eine spannende Kulisse in der verkehrsgeschichtlich wichtigen Schweizer Stadt Romanshorn.

Fredy Lienhard, der ehemalige Inhaber der LISTA AG in Erlen, wurde die Begeisterung für das Auto in die Wiege gelegt, besass doch schon sein Vater diese Leidenschaft. In den Hallen des Erlener Unternehmens begann der erfolgreiche Unternehmer und Autorennfahrer seine erste Sammlung aufzubauen und mit Blick auf die Begeisterung einer Primarschulklasse, welche diese Sammlung besuchte, reifte in ihm im Jahr 2007 der Entschluss, in den Räumlichkeiten des ehemaligen Alkohol-Tanklagers in Romanshorn die Autobau AG zu gründen, diese 2009 zu eröffnen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Heute

Carspotting und Roll Out Die Tatsache, dass die meisten Autos des Museums regelmässig bewegt werden müssen, führte zur Idee der Erlebniswelt. Diese bietet die einmalige Chance, die Autos nicht nur auf den Schweizer Strassen oder auf verschiedenen Rennstrecken Europas, sondern auch auf dem Rundkurs beim Autobau zu bewegen. So steht neben dem Besuch des Museums am Sonntag zwischen 10 Uhr und 17 Uhr auch Carspotting auf dem Programm. Hier können die Besucherinnen und Besucher an ausgewählten Samstagen die Autos auf dem Rundkurs bestaunen und gar in ihnen Platz neh-

men. Beim Roll Out werden SupersportAutos aus der Sammlung vorgestellt und dabei auch geschichtliche Hintergründe erläutert. Die Fahrzeuge können aus nächster Nähe bestaunt, fotografiert und gefilmt werden und man darf auch in ihnen Platz nehmen. Das Los entscheidet aus den zwischen jeweils 50 bis 200 Teilnehmenden, welche sechs glückliche Gewinner an einem der ausgewählten Samstage in einem Fahrzeug mitfahren dürfen. Sonntags bietet sich auf Voranmeldung auch die Möglichkeit für ein Autobau-Frühstück und einem anschliessenden Museumsbesuch. Während den normalen Öffnungszeiten ist das Bistro mit seinem vielseitigen gastronomischen Angebot geöffnet.

Die autobau Erlebniswelt eignet sich ausgezeichnet für Firmen- und Jubiläumsanlässe, Seminare und Familienfeste. www.autobau.ch


5|2026

TCS Rundschau

16 – Aktuell

Schritt ins Arbeitsleben – Jungschreiner im VSZ TG Unter dem Motto «Der Schritt ins Arbeitsleben» erhielten neun Jungschreinerinnen und 30 Jungschreiner während eines eintägigen Seminars im Gebäude und auf dem Gelände der Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG von Hampi Niederer, seit einem Monat Präsident des Verbandes Schreiner Thurgau VSSM, wertvolle Tipps mit Blick auf ihr zukünftiges Berufsleben. Informationen über den richtigen Umgang mit Geld, Finanzanlagen und das korrekte Bewerben ergänzten das Programm, welches mit Spass beim Autound Anhängerfahren eine Bereicherung erfuhr. Von Werner Lenzin Organisiert wird der Anlass «Der Schritt ins Arbeitsleben» vom Verband Schreiner Thurgau VSSM in Zusammenarbeit mit der Gewerblichen Berufsschule Weinfelden. «Ich freue mich über ihre Vollzähligkeit», begrüsst Berufsbildner Martin Brändli die Jungschreinerinnen und -schreiner. Hampi Niederer, neuer Verbandspräsident, legt den Fokus seiner Ausführungen auf die Situation im Betrieb, den Schreiner-Gesamtarbeitsvertrag und die Dienstleistungen des Verbands. «Bis jetzt waren sie nicht dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt und verbrachten ihre

vergangene Lehrzeit während vier Tagen im Lehrbetrieb und einen Tag in der Berufsschule», begrüsst er die angehenden Berufsleute. Fast alle Angehenden bleiben dem Beruf treu Der Präsident rät ihnen, das in den überbetrieblichen Kursen und im Lehrbetrieb Erlernte nun anzuwenden. «Dies sollen sie nicht vergessen, aber was sie vergessen dürfen, ist ihre vertragliche Situation», sagt er. «Sie sind Schreiner, ihre Stärken sind ihr Potential und jeder von ihnen muss seine Stärken kennen und das tun, was er am besten kann», riet der Präsident. Freude bereitet ihm in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass von den insgesamt 39 angehenden Schreinerinnen und Schreiner lediglich zwei mitteilen, dass sie nicht im Beruf bleiben werden. «Als neues Mitglied eines Teams erwartet man von ihnen Offenheit, Toleranz, Hilfsbereitschaft und das Einfügen ins Team», hebt der Präsident hervor. Er macht die jungen Berufsleute darauf aufmerksam, dass sie nun ein Mehrfaches des bisherigen Lehrlingslohns verdienen, nämlich 4‘623 Franken als Schreiner EFZ und 3‘793 als Schreiner EBA. Gemäss Niederer werden diese Löhne nach fünf Jahren Berufserfahrung auf 5‘447 Franken, respektive 4‘447 Franken ansteigen. Zudem macht er die Teilnehmenden darauf aufmerksam: «Sie sind jetzt

Für Spass und Auflockerung sorgt das Geschicklichkeitsfahren auf dem Gelände der Verkehrssicherheitszentrums Thurgau AG. (Bilder: Werner Lenzin)


TCS Rundschau

5|2026 Aktuell – 17

gleichzeitig auch die Vorbilder für die Lernenden im Betrieb». Auch rät er ihnen, bei einem Fehler das Gespräch zu suchen, dazu zu stehen, denn: «Grobfahrlässigkeiten können eine mündliche oder schriftliche Ermahnung oder gar finanzielle Konsequenzen zur Folge haben.» Ein weiterer Ratschlag geht dahin, sich Ziele zu setzen für die berufliche Zukunft und sich stets bewusst zu sein, dass die Freude an der Arbeit zu guten Leistungen führt. Weiterbildung ist das Gebot der Stunde Gemäss Gesamtarbeitsvertrag, der laut Niederer dem Arbeitnehmer und -geber dient, liegt die wöchentliche Arbeitszeit bei 41.5 Stunden und es gelten 23 Tage Ferien jährlich. Er warnt vor Schwarzarbeit und weist darauf hin, dass die tägliche Arbeitszeit rapportiert werden muss. Mit Blick auf die Fünftagewoche nennt er unterschiedliche Modelle in den Betrieben. Auch die Entlöhnung oder Kompensation der Überzeit, der Zuschlag von 25 Prozent und der 13. Monatslohn sind im Gesamtarbeitsvertrag klar geregelt. Die neun bezahlten Feiertage im Thurgau müssen bezahlt werden, wobei der 1. Mai eine Ausnahme bildet. Niederer rät den zukünftigen Schreinern: «Bilden sie sich weiter, denn nicht nur Produktions- und Projektleiter sind gesucht, sondern auch Fertigungs- und Avorspezialisten, Techniker und Meister.» Geschicklichkeit mit Auto und Veloanhänger Im Rahmen von drei Workshops bietet sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit verschiedenen für das Berufsleben wichtigen Themen zu befassen. Stefan Gut vom Institut für Finanzbildung verdeutlicht ihnen mit der Präsentation seines «Geldführerscheins», dass eine finanzielle Bildung für Sicherheit, Unabhängigkeit und Freiheit sorgt. Wie wichtig auf dem Arbeitsmarkt ein richtiges Vorgehen bei der Bewerbung sein kann,

erfahren sie von Stefan Frei und Stella Seefried an einem weiteren Posten. Dabei richtet sich der Fokus auf die Bewerbung, den Aufbau eines Begleitschreibens und des Lebenslaufs und vermittelt verschiedene Tipps für das Vorstellungsgespräch. Informationen erhalten sie auch, wie es nach der Lehre hinsichtlich der beruflichen Laufbahn weiter gehen könnte. Auf dem Gelände des Verkehrssicherheitszentrums stellen die Teilnehmenden unter der Leitung von Alexandra und Flavio Giordano, unterstützt von Monique Hafner, ihre Geschicklichkeit im Zusammenhang mit dem Autorfahren unter Beweis. Für viel Spass sorgen dabei das Rückwärtsfahren und das Platzieren eines Senkels auf einer Zielscheibe. Auch ein Slalom mit dem Veloanhänger, einem Löffel im Mund, mit einem Tischtennisball darauf, verlangt Geschick. Bei einem abschliessenden Wettbewerb mit einem Dutzend aktueller Fragen über das Verhalten im Verkehr können die Teilnehmenden ihr Wissen unter Beweis stellen.

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Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG | Dufourstrasse 76 | 8570 Weinfelden


5|2026

TCS Rundschau

18 – Aktuell

Update für Infrastruktur nötig – sonst droht der Stillstand Mit dem Ausbauschritt 2027 legt der Bundesrat einen konkreten Plan für die Entlastung stark beanspruchter Strecken auf der Strasse, der Schiene und in den Agglomerationen vor. Um die Finanzierung zu sichern, dürfen die Fonds NAF und BIF nicht geschwächt werden. Der TCS begrüsst insbesondere den multimodalen Ansatz des Ausbauschritts 2027. Dabei ist es zentral, dass die Verkehrsträger in den kommenden Debatten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das Schweizer Verkehrssystem erträgt keine weitere Blockade. Die Schweizer Verkehrsinfrastruktur braucht dringend ein Update, damit sie auch in Zukunft leistungsfähig bleibt. Mit der heute eröffneten Vernehmlassung über den Ausbauschritt 2027 hat der Bundesrat die nächste Etappe lanciert, damit das Verkehrssystem in den kommenden Jahren an die wachsende Nachfrage angepasst werden kann. Im Ausbauschritt 2027 werden nun erstmals die prioritären Projekte auf der Strasse, auf der Schiene und im Agglomerationsverkehr zusammengefasst. Das ist eine erfreuliche Neuerung. Unerlässliche Gesamtsicht Eine Gesamtsicht auf die Mobilität ist unerlässlich, um mehrheitsfähige Ausbauprojekte voranzutreiben. Autofahrer, Zugreisende, Lkw-Chauffeure und Anwohner stark belasteter Hauptverkehrsachsen sehen jeden Tag mit eigenen Augen, dass die Infrastruktur an ihre Grenzen stösst. Damit das Netz weiterhin leistungsfähig bleibt, sind gezielte Ausbauten auf der Strasse, auf der Schiene und in den Agglomerationen unumgänglich. Der Ausbauschritt 2027 als Teil der Vorlage «Verkehr ‘45» zielt deshalb grundsätzlich in die richtige Richtung. Im Fokus stehen stark genutzte Strecken und Abschnitte, die mit gezielten Massnahmen entlastet werden können. Die Finanzierung muss über die bewährten Fonds für die Strasse und Agglomerationen (NAF) und die Schiene (BIF) erfolgen.

Mit dem Ausbauschritt 2027 legt der Bundesrat einen konkreten Plan für die Entlastung stark beanspruchter Strecken auf der Strasse, der Schiene und in den Agglomerationen vor. (Bild: TCS)

Diese sind zweckgebunden und in der Verfassung verankert. Eine Schwächung von NAF und BIF wäre schädlich für das ganze Verkehrssystem. Die Politik darf keine Zeit verlieren Der Bericht von ETH-Professor Ulrich Weidmann hat wertvolle Grundlagen gelegt. Darauf aufbauend hat der Bundesrat nun den Ausbauschritt 2027 erarbeitet. Da der Handlungsbedarf gross ist und Infrastrukturprojekte lange Vorlaufzeiten haben, darf jetzt keine Zeit mehr verloren gehen. In der kommenden

parlamentarischen Debatte sind Ständerat und Nationalrat aufgefordert, der Mobilität jenes Gewicht zu schenken, das sie verdient. Der TCS wird sich im Rahmen der Vernehmlassung vertieft mit dem Ausbauschritt 2027 auseinandersetzen. Zentral ist, dass die Projekte aufeinander abgestimmt sind und kein Verkehrsträger aus ideologischen Gründen benachteiligt wird. Schliesslich ermöglicht eine leistungsfähige Infrastruktur eine effiziente und nachhaltige Mobilität, die allen Nutzerinnen und Nutzern zugutekommt. reitschaft sichtbar machten. (TCS)


TCS Rundschau

5|2026 Aktuell – 19

Vertrauen in Notfallsystem nimmt in der Schweiz leicht ab

Die Schweizer Bevölkerung ist zunehmend verunsichert und verliert Vetrauen in die Notfallorganisationen. (Bild: TCS)

Der Notfallbarometer des TCS zeigt eine Verunsicherung der Bevölkerung, wenn es um Notsituationen geht. Davon zeugen Vertrauensverluste bei Notfallorganisationen und eine schlechtere Beurteilung der Notfallversorgung in Berggebieten. Die Befragten trauen sich ausserdem weniger zu, bei medizinischen Notfällen richtig zu reagieren. Der Wunsch nach entsprechenden Weiterbildungen ist dagegen weit verbreitet. Wer in eine Notsituation gerät, braucht rasche Hilfe von professionellen Rettungsorganisationen. Nun zeigt der neueste Notfallbarometer des TCS, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die abgefragten Notfallorganisationen leicht rückläufig ist. Zwar ist das grundsätzliche Vertrauen in die Organisationen wie Sanität, Berg- und Luftrettung oder Polizei immer noch hoch, doch im Vergleich zum Vorjahr sind die Werte durchgehend tiefer. Die Befragungen für das Notfallbarometer führte das Umfrageinstitut gfs.bern im Auftrag des TCS

zwischen Mitte Februar und Ende März durch. Die Ergebnisse können deshalb unter den Eindrücken der Brandkatastrophen in Crans-Montana und Kerzers entstanden sein, die das Sicherheitsgefühl beeinträchtigt haben. Darin zeigt sich auch, dass die Qualität der Notfallversorgung innerhalb der Schweiz unterschiedlich beurteilt wird. In der Stadt wird die Notfallversorgung nahezu unverändert von praktisch allen Befragten (96 Prozent) als gut beurteilt. In den Bergen sank dieser Wert allerdings stark von 74 auf 62 Prozent und auch in der Kategorie «abgelegene Regionen» gab es einen deutlichen Rückgang. Eigene Fähigkeiten werden schlechter beurteilt Jedoch sank nicht nur das Vertrauen der Umfrage-Teilnehmenden in die Notfallorganisationen, sondern auch in sich selbst. Ihre eigene Notfallkompetenz schätzen die Befragten deutlich schlechter ein als noch im Notfallbarometer 2025. Auf einer Skala zwischen 0 und 10, bezüglich erkennen und richtigem reagieren bei einem Notfall, lag der

Mittelwert bei 5.6 – gegenüber 6.3 im Vorjahr. Noch tiefer als die eigene Kompetenz wird die Bevölkerung im Allgemeinen eingestuft, nämlich bei einem Wert von 4.7. Auch in konkreten medizinischen Notfallsituationen trauen sich die Menschen weniger zu. Eine bewusstlose Person in eine stabile Seitenlage zu bringen, trauen sich nur noch 71 Prozent zu, 10 Prozent weniger als im letzten Notfallbarometer. Hohe Bereitschaft für organisierte Weiterbildung Erfreulich ist hingegen die Bereitschaft, die eigenen Fähigkeiten zu stärken. 81 Prozent gaben an, dass sie regelmässige Weiterbildungen bei der ersten Hilfe begrüssen würden. Ein Grossteil der Befragten wünscht sich, dass solche Weiterbildungen über Vereine oder Organisationen (Samariter, Rotes Kreuz, TCS) laufen, wobei auch der Arbeitgeber von vielen, insbesondere TCS-Mitgliedern, genannt wird. Dass Weiterbildungen im Bereich erste Hilfe komplett dem oder der Einzelnen überlassen werden, wird klar abgelehnt. (TCS)


5|2026

TCS Rundschau

20 – Aktuell

«Ich halte für jedes Kind ganz an»: Kampagne am Trucker-Festival lanciert Die nationale TCS-Kampagne «Luege, Brämse, Halte» für mehr Sicherheit auf dem Schulweg erreicht die nächste Etappe. Mit der Initiative «Ich halte für jedes Kind ganz an» wird die Botschaft nun direkt in den Strassenverkehr getragen und auf Lastwagen sichtbar gemacht – genau dort, wo Aufmerksamkeit und Fahrentscheidungen entscheidend sind. Die neue Kampagne wurde offiziell am Trucker Festival in Interlaken lanciert und in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nutzfahrzeugverband ASTAG sowie dem Berufsverband Les Routiers Suisses umgesetzt. Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz 388 Kinder auf dem Schulweg verletzt. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat der TCS die Verkehrssicherheitskampagne «Luege, Brämse, Halte» lanciert. Die vom TCS im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) schweizweit umgesetzte Kampagne erreichte nun eine neue Phase. Nachdem sie seit Sommer 2025 im öffentlichen Raum präsent ist und Verkehrsteilnehmende im Umfeld von Schulen sensibilisiert, wird die Präventionsbotschaft nun noch stärker im Alltag verankert – direkt dort, wo Verkehr stattfindet. Die Botschaft geht auf die Strasse Ergänzend zu den Plakaten entlang der Strassen wird die Präventionsbotschaft künftig direkt auf die Strasse gebracht. Sie erscheint auf Lastwagen, die zu mobilen Botschaftern der Verkehrssicherheit werden. Im Zentrum dieser Initiative stehen die Berufschauffeurinnen und Berufschauffeure. Mit ihren Fahrzeugen legen sie jedes Jahr mehrere Zehntausend Kilometer zurück und tragen die Botschaft «Ich halte für jedes Kind ganz an» über das gesamte Strassennetz hinweg weiIhr Beruf erfordert ständige Aufmerksamkeit, eine vorausschauende Einschätzung von Gefahren sowie eine der Situation angepassten Fahrweise – insbesondere dort, wo Kinder unterwegs sein können. Dank ihrer Erfahrung sind sie glaubwürdige

Mit der Initiative «Ich halte für jedes Kind ganz an» wird die Botschaft auf Lastwagen sichtbar gemacht. (Bilder: TCS)

Botschafterinnen und Botschafter für die Sicherheit auf dem Schulweg. Mit ihrer Beteiligung an dieser gemeinsam mit der ASTAG und Les Routiers Suisses getragenen Initiative setzen die Profis auf der Strasse ein klares Zeichen für ein respektvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten im Strassenverkehr. Die Botschaft auf den Lastwagen ist in konkreten Verkehrssituationen sichtbar – an Kreuzungen, im stockenden Verkehr oder in der Nähe von Fussgängerstreifen. Sie begleitet reale Fahrsituationen und erinnert daran, wie wichtig ein aufmerksames Verhalten ist, insbesondere wenn Kinder unterwegs sind. Transportprofis als Botschafter Transportunternehmen und ihre Fahrerinnen und Fahrer können sich aktiv an der Initiative beteiligen, indem sie die Botschaft auf ihren Fahrzeugen anbringen. Dafür wird ein Aufkleber im A4-Format zur Verfügung gestellt. Dieser kann einfach selbst angebracht werden und trägt die Botschaft «Ich halte für jedes Kind ganz an». Er kann an gut sichtbaren Stellen des Fahrzeugs, insbesondere am Heck oder an den Seitenflächen, ange-

bracht werden, damit andere Verkehrsteilnehmende ihn im Alltag wahrnehmen.Für Unternehmen mit grösseren Fahrzeugflotten sind zudem individuelle Fahrzeugbeschriftungen vorgesehen, insbesondere für die Seitenflächen und Planen der Lastwagen. Auftakt in Interlaken Der offizielle Start der Kampagne erfolgte vom 26. bis 28. Juni 2026 am Trucker Festival in Interlaken, einem der wichtigsten Branchentreffen des Transportgewerbes in der Schweiz. Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, die Kampagne direkt im beruflichen Umfeld zu verankern und Fachpublikum sowie breite Öffentlichkeit anzusprechen.Es wurden verschiedene Aktionen umgesetzt, um die Kampagne erlebbar zu machen: Mehrere Lastwagen werden die Botschaft «Ich halte für jedes Kind ganz an» tragen und als sichtbare Werbeträger dienen. Besucherinnen und Besucher konnten sich direkt engagieren, indem sie ein Kampagnenfahrzeug in den Farben der Kampagne unterschrieben und einen Aufkleber für ihren eigenen Lastwagen mit nach Hause nahmen.


TCS Rundschau

5|2026 Anlässe – 21

TCS Turgau

Jass-Nachmittag und Jass-Abend Die TCS Sektion Thurgau lädt zum Jass-Nachmittag und zum Jass-Abend ein:

Jass-Nachmittag in Eschlikon Datum: Ort: Kosten:

Dienstag, 27. Oktober 2026, 14.00 Uhr Restaurant Post, Eschlikon 25 Franken / Person (inkl. Imbiss)

Anschliessend an das Jassen offerieren wir einen Imbiss. Anmeldung: Ab 1. September 2026. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldeschluss: Dienstag, 20. September 2026 Geschäftsstelle TCS Sektion Thurgau, info@tcs-thurgau.ch, Te.l 071 622 00 12

Jass-Abend in Siegershausen Datum: Ort: Kosten:

Dienstag, 17. November 2026, 17.30 Uhr Nachtessen um 18.00 Uhr, anschliessend wird gejasst Restaurant Sonnenhof, Siegershausen 30 Franken / Person (inkl. Nachtessen)

Anmeldung: Ab 1. Oktober 2026. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldeschluss: Dienstag, 10. November 2026 Geschäftsstelle TCS Sektion Thurgau, info@tcs-thurgau.ch, Tel. 071 622 00 12

TCS Turgau

Grillabend Die TCS Sektion Thurgau lädt zum Grillabend ein: Nach zwei erfolgreichen Brunchs führen wir einen Grillanlass durch. Im Industriegebiet Ost befindet sich das Bistro Frauenfeld, welches an ein US- Diner der 50er-Jahre erinnert. Ein kleines Restaurant von Silvia und Markus am Stadtrand von Frauenfeld. Datum: Samstag 5. September 2026 ab 17.00 Uhr Nachtessen ab 17.30 Uhr Ort: Langfeldstrasse 105, 8500 Frauenfeld Kosten: CHF 20.– pro Teilnehmer. Grillbuffet à Discrétion inkl. Salatbuffet. Restbetrag übernimmt die Sektionskasse. Es ist für alle Mitglieder der Sektion organisiert und wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher um einige frohe Stunden zusammen zu verbringen. Anmeldung: ab 27. August bis und mit 31. August per Telefon an die Geschäftsstelle Weinfelden. Pro Mitgliedsnummer 2 Teilnehmer. Bei Nichterscheinen erfolgt Rechnungsstellung. Geschäftsstelle TCS Sektion Thurgau, info@tcs-thurgau.ch Tel. 071 622 00 12


5|2026

TCS Rundschau

22 – Anlässe

Brunch in der Brunch in Heubodenschüür Trudis Remise Der Brunch in der Heubodenschüür in Homburg war mit 80 Personen gut besucht. Danke Ihnen allen, die dabei waren! Und vielleicht gibt es eine Fortsetzung.

Auch der zweite Brunch der Sektion war gut besucht, knapp 60 Personen fanden den Weg zu Trudis Remise in Auenhofen bei Amriswil.

Die Familie Schürch hat reichlich aufgedeckt – und alle haben es genossen, wie die Bilder zeigen. Was gab es nicht alles: Selbstgebackener Zopf und Brot, Käse und Fleischwaren aus der Region. Ein feines selbstgemachtes Birchermüsli durfte natürlich nicht fehlen, genauso wie auch Rösti, Speck und Spiegeleier. Aber auch Zeit für gute Gespräche gab es, sei es beim Warten sowie am Buffet oder am Tisch. Schön ist es auch, dass zwei ehemalige Regionalgruppen-Präsidenten den Weg nach Homburg geschafft haben. Wir freuen uns auch in Zukunft auf viele Präsidenten und Ehrenmitglieder. Es war der erste Anlass für die Sektion, die Regionalgruppen wurden ja aufgehoben und so trafen sich Leute aus allen Regionalgruppen als «fremde, neue Freunde» zum Brunch. Und genauso soll es ja auch sein, wir freuen uns, wenn es eine durchmischte Gruppe mit Mitgliedern aus dem ganzen Kanton gibt – eben neue Freunde! (TCS)

Bis alle da waren, war das Buffet nur zum Anschauen, was einige hungrige Teilnehmer kaum erwarten konnten, um den Hunger zu stillen. Trudi Lafranchi und ihr Sohn haben reichlich aufgetischt. Mit Monika im Service und viel Selbstbedienung war es ein gelungener Anlass. Die Rösti kam in runden Talern aufs Büffet und der kross gebratene Speck mit den Spiegeleiern war schlicht eine Wucht. Das Spezielle in der Remise, und das macht sie sehr sympathisch, war das Trudi alle mit «Du» anspricht. Man fühlte sich sehr wohl – und wie daheim wurde über den Tisch diskutiert und aus vergangenen Zeiten in den Regionalgruppen erzählt. Bei einem feinen Tropfen aus dem Keller sass man noch lange zusammen und die Zeit verging wie im Fluge. Danke Trudi, dass Du Deinen Freitag für uns geopfert hast, wir kehren gerne wieder einmal bei Dir ein. (TCS)


TCS Rundschau

5|2026 Wettbewerb – 23

Zwei Thurgauer Genussgutscheine im Wert von je Fr. 100.– zu gewinnen!

Beantworten Sie die Frage und schon kann Ihnen mit ein wenig Glück ein Thurgauer Genussgutschein im Wert von Fr. 100.- gehören. Teilnahmeberechtigt ist jedermann. Es erfolgt keine Korrespondenz. Die Gewinner(innen) werden unter den richtigen Lösungen ausgelost. Einsendeschluss: 25.9.2026

Verkehrswettbewerb 5/2026 Ihre Antwort: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort:

Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Wettbewerb, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Machen Sie via Email mit wettbewerb@tcs-thurgau.ch Gewinner Verkehrswettbewerb 4/2026: Sabine Steingruber, Ettenhausen Alexander Meier, Wängi

Wenn ich auf einen Kreisel zufahre:

Auflösung des Wettbewerbs

a) ... muss ich nur den Fahrzeugen, die sich von links nähern, und bereits im Kreisel sind den Vortritt gewähren

4/2026: Antwort C Das Fahren mit Licht am Tag ist in der Schweiz Pflicht: für alle Motorfahrzeuge.

b) ... lasse ich allen Fahrzeugen den Vortritt, ob sie bereits im Kreisel sind oder nicht c) ... betätige ich den Blinker erst im Kreisel

Vorstand TCS Thurgau

Stefan Mühlemann Marion Wiesmann Präsident Finanzen

Yves Osterwalder Vizepräsident

Urs Thalmann Verkehr/Kurse

Silvan Gähwiler Veranstaltungen

Michael Krapf Marketing

Simon Krauter Werner Lenzin Beisitzer/ Redaktor Rundschau Rechtliche Belange

Kontaktstelle . Dufourstrasse 76 . 8570 Weinfelden . Tel.: 071 622 00 12 . Fax: 071 622 00 18 . info@tcs-thurgau.ch . www.tcs-thurgau.ch

Impressum – Herausgeber: Die TCS Rundschau ist die Zeitschrift der TCS-Sektion Thurgau. Erscheinungsweise: 6 Mal pro Jahr. Auflage: 28'000 Exemplare. Redaktion: Werner Lenzin, Höhenweg 18, Postfach 142, 8560 Märstetten, Tel. 071 657 16 05, Email: wlenzin@bluewin.ch. Design, Layout: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld,

Drucksache

Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Druck, Vertrieb: Thurgauer Tagblatt AG, Druck und Digitale Medien,

myclimate.org/01-26-452693

Schützenstrasse 15, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 58 58, druck@ttw-ag.ch, www.ttw-ag.ch. Inserate: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Adressänderungen: TCS-Sektion Thurgau, Sekretariat, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 00 12, Email: info@tcs-thurgau.ch


Neu! Casa Plus: Das innovativste Notrufsystem für zuhause, das es gibt! Modernste Technologie für ein grosses Plus an Sicherheit – ab sofort für Sie verfügbar: Sprachsteuerung, automatische Sturzerkennung, nützliche Funktionen wie Trinkerinnerung und CO2-Sensor für gute Luftqualität – wechseln Sie jetzt! Wir beraten Sie gerne persönlich: 071 626 50 84 Jetzt informieren – www.srk-thurgau.ch/notruf


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Rundschau 05 / 2026 by TCS Sektion Thurgau - Issuu