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TCS Rundschau 6/2021

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Sektion

Thurgau

Rundschau 6|2021

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125 Jahre TCS Kinospass für Gross und Klein

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IM GESPRÄCH MIT Gemeindepräsidentin Gaby J. Müller Seite 5

Unterwegs mit Alfred Huber Seite 8

TCS-Fest 2021


6|2021

TCS Rundschau

2 – Editorial

Editorial: Frohe Weihnachtsfeiertage und ein glückliches neues Jahr! Es ist mir ein grosses Anliegen, Ihnen liebe Damen und Herren, für Ihre Treue zu unserem Club ganz herzlich zu danken. Sie geniessen mit Ihrer Mitgliedschaft einen umfassenden Schutz rund um die Mobilität und können andererseits von unseren vielfältigen Angeboten an Veranstaltungen, Kursen und einer grossen Auswahl an weiteren nützlichen Dingen im Bereich der Mobilität profitieren. Für Sie als Mitglied der TCS Sektion Thurgau stellen die Sektion und die verschiedenen Regional- und Fachgruppen jährlich ein vielfältiges und interessantes Programm zusammen. Wir hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr wieder alle unsere Veranstaltungen auch durchführen können. Nebst den Generalversammlungen in den einzelnen Regionalgruppen erwartet Sie eine Grosszahl an gesellschaftlichen Veranstaltungen, die Sie alle, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Regionalgruppe, besuchen können. An dieser Stelle seien unter anderem der Muttertagsbrunch, die verschiedenen Betriebsbesichtigungen sowie Theorie-, Lotto-, Jass- und Grillabende zu erwähnen. Im Sommer erwartet Sie die Opernaufführung «Madame Butterfly» auf der Bregenzer Seebühne mit Abend-

essen und im Spätsommer/Herbst ein Open-Air-Theater mit Apéro. Ausserdem organisiert die Sektion eine Vielzahl an Kursen. Da wären zum Beispiel die Nothelfer- und die Nothelfer-Refresherkurse. Im Bereich der fahrerischen Weiterbildung können wir die Fahrtrainingskurse «Sicherheit erfahren», den Anhängerkurs oder die Motorradkurse empfehlen. Für die Motorradkurse erhalten Sie vom Fonds für Verkehrssicherheit einhundert Franken Rückerstattung auf das Kursgeld. Für bereits erfahrene Fahrzeuglenkende bietet sich der Kurs «Autofahren heute» an. In diesem Kurs wird vor allem die Regeltheorie des Strassenverkehrs besprochen und eine Fahrt mit einem Fahrlehrer durchgeführt. Im Kursprogramm bieten wir zudem einen erweiterten Kurs «Autofahren heute plus» an, welcher nebst der Regeltheorie und der Fahrt mit dem Fahrlehrer ein zweieinhalbstündiges Fahrtraining auf dem Trainingsgelände des Verkehrssicherheitszentrum Thurgau beinhaltet. In der Kontaktstelle an der Frauenfelderstrasse 6 in Weinfelden beraten Sie unsere Mitarbeiterinnen sehr gerne zu Fragen rund um den TCS oder auch zu ganz allgemeinen Anliegen im Bereich der Mobilität. Detaillierte Auskünfte erhalten Sie zur Mitgliedschaft, zum ETISchutzbrief oder zur Rechtsschutzversicherung Assista. Ausserdem stellen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen auch Offerten für Autoversicherungen aus. Zudem sind

in der Kontaktstelle Autobahnvignetten für die Schweizer Autobahnen, Pickerl für Österreich, Schadstoffplaketten für deutsche Städte und Via Cards für Italien erhältlich. Zudem können sie auch den Telepass in der Kontaktstelle beziehen, mit diesem Gerät werden die Mautgebühren in Italien, Spanien, Frankreich und Portugal bezahlt. Eine grosse Auswahl an Strassenkarten, Camping- und Reiseführern sowie technische Broschüren sind in der Kontaktstelle ebenfalls vorhanden. Damit Sie unterwegs immer alles Erforderliche dabei haben, bieten wir Ihnen auch Leuchtwesten, Auto- und Motorradapotheken, sowie viel weiteres Nützliches mehr an. Profitieren Sie als TCS-Mitglied von diesem Mehrwert und nutzen Sie unsere Angebote. Zu Weihnachten sind Gutscheine für die verschiedenen Kurse eine ideale und gute Gelegenheit für ein Geschenk. Eine fröhliche Adventszeit, einige geruhsame Stunden für die kommenden Weihnachtstage und unfallfreie Fahrten wünsche ich Ihnen. Herzliche Grüsse, beste Gesundheit und einen guten Rutsch ins neue Jahr Ihr Präsident Marco Vidale

Titelbild: Der TCS offerierte zum 125-Jahr-Jubiläum den Film «The Addams Family 2» im Weinfelder Kino Liberty. (Bild: Werner Lenzin)

Kontaktstelle Weinfelden Öffnungszeiten Montag - Freitag Donnerstag

09.00 - 12.00 09.00 - 12.00

13.30 - 17.00 13.30 - 18.00

Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden Tel.: 071 622 00 12 Fax: 071 622 00 18 info@tcs-thurgau.ch www.tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

6|2021 Interview Interview – 3

«An die Achtsamkeit jedes Einzelnen appellieren» Die Politische Gemeinde Raperswilen liegt auf dem Seerücken nahe dem Untersee. Zur Gemeinde gehören neben der Ortschaft Raperswilen die Ortsteile Fischbach, Büren und Helsighausen sowie die Weiler und Siedlungen Müllberg, Ifang, Sonnenberg, Blumenau, Wiel, Kodereuti, Waldhof, Erlengrund, Birkenhof, Neuhof und Eichhof. Raperswilen hat eine Fläche von 7,67 Quadratkilometer und zählt 416 Einwohner. Gaby J. Müller ist seit dem 1. Juni 2019 Gemeindepräsidentin. Wie beurteilt sie die verkehrstechnische Lage des Dorfes? Von Werner Lenzin TCS-Rundschau: Gaby J. Müller, wie würden Sie einem Fremden die Gemeinde Raperswilen vorstellen und schmackhaft machen? Gaby J. Müller: Man sagt, die Gemeinde Raperswilen sei ein beschauliches Bauerndorf, unaufgeregt, mit sehr ländlichem Charakter und mangels öffentlicher Infrastruktur – die «Sportanlagen» für die Kinder sind der Wald, die Felder und die Bäche – uninteressant. Nun, unser Dorf ist sehr wohl interessant, aber nicht im touristischen Sinn, sondern auf den zweiten oder dritten Blick. Die Menschen hier sind von der Natur umgeben, von den Geräuschen und den Gerüchen der Landwirtschaft. Sie sind untereinander aufmerksam, hilfsbereit und wirken wie ein grosses, lockeres Team. TCS-Rundschau: Wie sieht es aus mit dem öffentlichen Verkehr für die Bewohnerinnen und Bewohner Ihrer Gemeinde? Gaby J. Müller: Es gibt zwei Postautolinien, die durch unser Dorf fahren, allerdings ist Raperswilen flächenmässig gross und die Wege von den zahlreichen kleinen Dorfteilen an die Haltestellen sind teilweise sehr weit entfernt und führen entlang von Kantons- und Gemeindestrassen. Was modern als Nachbarschaftshilfe bezeichnet wird, wird bei uns in den Dorfteilen und Weilern seit langem gelebt: man organisiert sich hinsichtlich der Mobilität auf privater Basis.

Die TCS Sektion Thurgau im Gespräch mit Gemeindepräsidentin Gaby J. Müller. (Bild: Gaby J. Müller)

TCS-Rundschau: Welche Beziehung haben Sie persönlich zum Auto und zum öffentlichen Verkehr? Gaby J. Müller: Unabhängigkeitsliebend ist die Möglichkeit der spontanen Mobilität für mich wichtig. Ich denke daher, ich bin ein Automensch. Abgesehen davon wäre es beruflich und mit meinen nebenamtlichen Tätigkeiten eine grosse Herausforderung, ohne Auto unterwegs zu sein. Ich sehe natürlich auch den Vorteil des öffentlichen Verkehrs: man kann relativ genau sagen, wann man irgendwo ankommt und die Reisezeit ist in der Regel gut berechenbar. Mit dem Auto rechne ich immer ein wenig mehr Zeit ein – was dafür dann zwischendurch Raum schafft zum Innehalten. TCS-Rundschau: Welche Vorteile bringen für Ihre Region die Realisierung von BTS + OLS? Gaby J. Müller: Für unsere Gemeinde und die Region Untersee werden diese Projekte wenig direkte Vorteile bringen. Sie bieten beide nicht direkte Verbindungen in unsere Region an.

TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer in Ihrer Gemeinde? Was wird dafür getan? Gaby J. Müller: Wer auf unseren Strassen unterwegs ist, fährt die Strecken regelmässig und kennt die Gegebenheiten; der Zufallsverkehr ist eher gering. Objektiv gesehen sind die Strassen indessen nicht sicher, als Verbindung zwischen den Ortsteilen gibt es keine Geh- oder Radwege. Bei den Einfahrten in die Ortsteile sind wir daran, mit Geschwindigkeitsbegrenzungen und optischen Bauten an langsames Fahren zu erinnern. TCS-Rundschau: Welche längerfristigen Verkehrsprojekte gilt es in den kommenden Jahren im Kanton Thurgau zu realisieren? Gaby J. Müller: Diese Frage wäre interessant mit den Vertretern des Kantons zu diskutieren. Die bedarfsgerechte Bereitstellung der Infrastruktur bedeutet, den Bedarf möglichst genau zu erkennen. Wir sind – wie viele Gemeinden – daran, die


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6|2021 4 – Interview

Ortsplanung an die neuen gesetzlichen Bestimmungen anzupassen. Damit lässt sich relativ gut erkennen, wo mit Bevölkerungszuwachs und damit mit grösserem Mobilitätsbedarf zu rechnen ist. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die heutige und zukünftige Entwicklung des Verkehrs? Gaby J. Müller: Ich denke, der Mensch will mobil sein. Daran hat auch die CoronaErfahrung nichts geändert. Mit stetigem Wachstum der Bevölkerung wird auch der Verkehr zunehmen. Es liegt an uns, diesem Umstand mit einer koordinierten, sorgfältigen Verkehrspolitik Rechnung zu tragen. TCS-Rundschau: Welche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gilt es für Ihre Gemeinde

und auf dem gesamten Kantonsgebiet zu realisieren? Gaby J. Müller: Visionär könnte man über ausschliesslich digitale Hinweistafeln und einen zentralen «Verkehrsdirigenten» nachdenken. Dieser könnte sofort eingreifen, wenn es auch kleine verkehrstechnische Herausforderungen – wie beispielsweise, wenn bei uns eine Kuhherde die Strasse passiert – gibt. Im Ernst: persönlich würde ich mir weniger Verkehrstafeln, dafür vermehrt bauliche und optische Veränderungen, im ländlichen Gebiet unter Einbezug der Natur, wünschen. TCS-Rundschau: Welches sind Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen mit Blick auf das Verhalten aller am öffentlichen und privaten Verkehr Beteiligten und an den TCS Thurgau?

Autofahren heute bringt ein Plus an Sicherheit für langjährige Autofahrer Programm

Theorie: A der wichtigsten und neusten Verkehrsregeln im Theorielokal. Praxis: Befahren einer Teststrecke in Begleitung eines Fahrlehrers. Schlussbesprechung /Auswertung im individuellen Gespräch. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich.

Kurstag/-zeit

- Montag 06. Dezember - Dienstag 01. Februar

- Donnerstag 17. März 2

- Dienstag 12. April

Gaby J. Müller: Wenn ich wünschen könnte, dann würde ich an die Achtsamkeit jedes Einzelnen appellieren: Vorsichtiges und langsames Fahren in bewohntem Gebiet, rasches Vorwärtskommen auf unseren gut ausgebauten Schnellstrassen und die Verkehrsmittel den aktuell zu erreichenden Zielen anzupassen. Den TCS Thurgau nehme ich als innovativ und aktiv wahr. Mit Blick auf das Verhalten im privaten Verkehr könnte der TCS vielleicht vermehrt aktive Werbung für den Kurs «Autofahren heute plus» machen und prüfen, ob eine solche «Frischekur» – ähnlich wie die Kurse für Frühlenker – für obligatorisch erklärt werden könnte.

«vom erh hrssic e k r e V at heitsr n» hle empfo

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Kurszeit: jeweils von 09.00 bis 11.30 Uhr. Der Termin für die Fahrt wird in der Theorie festgelegt. Kursleitung

Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 70.– für TCS-Mitglieder /CHF 90.– für Nichtmitglieder; Die Rückvergütung vom Fond für Verkehrssicherheit (CHF 50.–) ist bereits im Kurspreis berücksichtigt.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

Nothelfer-Kurse Für Fahrschüler von Auto und Motorrad Frauenfeld sli Fa

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Kurszeiten

Kurskosten Weinfelden VSZ TG Dufourstrasse 76 Steckborn Fahrschule Gasser Mühlhofweg 12

TCS-Mitglieder CHF 120.– Nichtmitglieder CHF 140.–

Kursleitung

LIFE-saver Instruktoren

Nothelferkurs

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


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6|2021 Unterwegs mit – 5

Steckbrief zu Alfred Huber Alter 44 Zivilstand lebt in einer festen Beziehung Wohnort Gais Hobby Modelleisenbahn Aktuelle Lektüre Schweizer Eisenbahnrevue, Loki

Lokführer Alfred Huber fährt in seinem Führerstand der S 24 auf dem Streckennetz im Appenzellerland. (Bild: Werner Lenzin)

Unterwegs mit ... … Alfred Huber Seit 17 Jahren steht der im Thurgau aufgewachsene Alfred Huber, Sohn des dieses Frühjahr verstorbenen langjährigen Mitglieds der TCS Sektion Thurgau, Peter Huber, im Führerstand des Pendelzuges S 24 der Appenzeller Bahnen. Der Redaktor der Rundschau erhielt von den Appenzeller Bahnen eine Bewilligung zum Mitfahren im Führerstand. Er begleitete den langjährigen Lokführer Mitte August auf seiner verantwortungsvollen Fahrt auf dem Streckennetz durch das liebliche und hügelige Appenzellerland. Von Werner Lenzin Vom Bahnübergang westlich des Schulhauses Gais ertönt das akustische Signal. Die grosse Uhr im Bahnhof Gais zeigt 14.17 Uhr. Pünktlich fährt der rote Pendelzug S24 der Appenzeller Bahnen von Altstätten herkommend auf dem Gleis 1 ein. Mit Jahrgang 1994 ist es einer der letzten

Triebwagen der Appenzeller Bahnen und ein Nachbau des Modells 1981. Im Führerstand sitzt der 44-jährige Alfred Huber, aufgewachsen in Strohwilen-Wolfikon und Sohn des dieses Frühjahr verstorbenen Peter Huber, langjähriges Mitglied bei der TCS-Sektion Thurgau. Der Lokführer stellt das Licht um und wechselt flink in den vorderen Führerstand. Vor dem Pendelzug steht der Anhänger für die Fahrräder. Um 14.24 Uhr geht die Fahrt nach kurzer Pause wieder zurück nach Altstätten. Im Führerstand dabei sitzt mit einer Spezialbewilligung der Redaktor der Rundschau. Pflichtbewusst drückt der Lokführer mit den Füssen das Totmannpedal hinunter und überprüft nochmals die zahlreichen Instrumente. Aus Sicherheitsgründen darf während der Fahrt mit dem Lokführer nicht gesprochen werden und deshalb folgt der Gast interessiert den Ausführungen des Lokführers. Er weist hin auf das System der Zugbeeinflussung, früher Zugsicherung, welches die Aufgabe hat, den Lokführer bei einer allfälligen Unacht-

samkeit zu stoppen. Die Geschwindigkeit beträgt momentan 35 km/h. Das Blinken von einer Vielzahl oranger Lampen gibt dem Lokführer die Sicherheit, dass die Signale der zahlreichen bewachten Bahnübergänge eingeschaltet und das akustische Signal in Betrieb ist. Auf dieser Strecke sind es etwa 20 Bahnübergänge, von denen etwa zwei Drittel zumindest mit einem Blinklicht gesichert sind. «Das Spezielle auf dieser Strecke ist, dass es keinen Streckenblock gibt und lediglich die Ausfahrt in Gais überwacht wird», erklärt der Lokführer. Das gesamte Streckennetz der Appenzeller Bahnen, inklusive der seit diesem Jahr mit der AB fusionierten Frauenfeld-Wil-Bahn, wird von der Betriebszentrale St. Gallen gesteuert und überwacht. Umstellung auf Zahnradbetrieb Nach dem Passieren der Haltestellen «Hebrig», «Schachen» und «Rietli» weist auf dem «Stoss» das Signal «A» auf die bevorstehende Zahnstangeneinfahrt hin.


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TCS Rundschau

6 – Unterwegs mit

Diese erfolgt bei einer Geschwindigkeit von 5 km/h und im Vorfeld des nun zu befahrenden Gefälles von 160 Promille. Das Bremsen mit 17 km/h bei der Talfahrt des 44 Tonnen schweren Triebwagens und der 16 Tonnen schweren Zugwagen geschieht elektrisch durch die Fahrmotoren des Triebwagens. Auf dem digitalen Fahrplan überprüft der Lokomotivführer die Zeiten und steil geht’s nun hinunter. Aus der Ferne grüssen die zahlreichen Dörfer des Rheintals und dahinter die wolkenverhangenen Berge Österreichs. Weitere Male muss auf dieser Strecke auf Zahnradbetrieb umgeschaltet werden, dafür bleiben dem Lokführer fünf Sekunden. Er gibt an den Haltestellen die Türen zum Aussteigen frei und kontrolliert die ein- und aussteigenden Passagiere. In Altstätten angekommen wechseln der Lokführer und der mitfahrende Gast den Führerstand. Bald sind die Passagiere eingestiegen und die von ihnen mitgenommenen Velos verladen, was mit Hilfe einer Videokamera überwacht wird. Die Türen sind geschlossen und «Die Appenzeller Bahnen begrüssen Sie in der S24 nach Gais. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Fahrt», tönts aus dem Lautsprecher. Für die steile Rückfahrt auf den Stoss benötigt es 1500 Volt Gleichstrom und von den 48 vorhandenen Fahrstufen benötigt der Lokführer lediglich deren 40. Der Duft von Gülle erinnert nicht nur an die Landwirtschaft, sondern Alfred Huber auch daran, dass er auf allfällige Tiere im Gleisbereich aufpassen muss. Einmal stand eine Kuh vor seiner Lok und er sagt: «Diese Strecke ist nicht von allen Lokführern beliebt und verlangt Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Der Vorteil ist, dass es fahrplanmässig keine Kreuzung gibt, da nur eine Komposition auf dieser Strecke unterwegs ist, und jede Strecke der Appenzeller Bahnen hat ihre Eigenheiten.» Nach der Ankunft um 15.19 Uhr in Gais ruft Huber seinem ablösenden Kollegen Jakob kurz und bündig zu: «Licht umgestellt, gute Fahrt.» Lokführer aus Leidenschaft Während der halbstündigen Pause bietet sich am Tisch vor dem Kiosk am Bahnhof Gais die Gelegenheit für einen Dialog. «Als Dreijähriger besuchte ich mit meiner Mutter Bekannte in Affeltrangen und entdeckte dort eine aufgestellte Modelleisenbahn. Seither brennt in mir das Feuer für die Eisenbahn», erinnert er sich. Anlässlich der Erstkommunion kam Geld zusammen und mit der Unterstützung

seines verstorbenen Vaters wurde die Anschaffung einer «Bemo»-Modellbahn der Rhätischen Bahn 1:87 Wirklichkeit. «Aufstellen durfte ich sie im Büro meines Vaters im Lehrerhaus von Strohwilen-Wolfikon und später auf einer Fläche von zwei Quadratmetern im eigenen Zimmer», berichtet Huber. Er besuchte, wie sein Bruder Beat und seine Schwester Anita, während sechs Jahren, die von seinem Vater geführte Gesamtschule, anschliessend die Oberstufe in Affeltrangen und das zehnte Schuljahr in Frauenfeld. Dass sich die Wahl seiner Berufslehre auf seinen späteren Wunschberuf und seine Leidenschaft für die Eisenbahn ausrichtete, war für ihn immer klar. So absolvierte er eine vierjährige Lehre als Mechaniker, heute Polymechaniker, bei der Firma Rieter in Winterthur. «Nach verschiedenen Blindbewerbungen nach der Lehrabschlussprüfung stiess ich im Internet auf einen Hinweis, dass die Appenzeller Bahnen Lokführer sucht», sagt er. Nach einem Vorstellungsgespräch und einer umfassenden Eignungs-Abklärung am Institut für angewandte Psychologie erhielt er den positiven Entscheid für die Ausbildung zum Lokführer. Damals vollzog sich der Zusammenschluss verschiedener Schmalspurbahnen und das war ein Grund dafür, dass das Auswahlverfahren ein Jahr dauerte. Im Mai 2003 begann Alfred Huber im Depot Gais in der Werkstatt seine Arbeit im Rahmen der Mithilfe bei der Reparatur von Drehgestellen. Die Ausbildung zum Lokführer erfolgte mit fünf Mal zwei Tage Theorieunterricht und setzte sich fort mit der praktischen Ausbildung im Führerstand, begleitet von einem Fahrlehrer. Nach einer halbtägigen praktischen Prüfung auf dem gesamten Streckennetz der Appenzeller Bahnen und einer halbtägigen mündlichen und schriftlichen Theorieprüfung war der Wunschberuf des jungen «Eisenbähnlers» zur Realität geworden, es hiess: «Schienen frei». Und was ist das Faszinierende an diesem Beruf, wollte die Rundschau vom inzwischen erfahrenen Lokführer wissen. «Man ist allein unterwegs und ist sein eigener Chef, erlebt täglich die Abwechslung der Landschaft, deren Veränderung und die verschiedenen Jahreszeiten. Zudem biete ihm der unregelmässige Dienst die Möglichkeit, Freizeittätigkeiten nachzugehen, während andere arbeiten,» sagt Huber. Viel Verkehr im Stadtzentrum Mit dem «Tango Vögelinsegg» ABe 8/12 geht’s auf der Linie S21 um 15.58 Uhr

weiter nach St. Gallen und Trogen. Der moderne Führerstand besticht durch zwei grosse Bildschirme, welche das Überwachen des Ein- und Aussteigens der Passagiere gewährleisten. Die Innenräume der einzelnen Wagen können auf einem anderen Bildschirm überprüft werden und der ganze Dienstplan erfolgt digital. Mit einem Warnpfiff gibt der Lokführer einem unachtsamen Autofahrer, der zu nahe am Gleis steht, ein schrilles Zeichen. Zwischen den Haltestellen «Sternen» und «Niederteufen» erinnert sich Huber nachdenklich an einen tödlichen Verkehrsunfall, als vor elf Jahren ein Autofahrer trotz einem mit Blinklicht gesicherten Übergang, vorschriftswidrig abzweigte und auf der Unfallstelle verstarb. Im «Ruckhaldetunnel» informiert Huber, der auch als Testfahrer für die Inbetriebnahme der neuesten Fahrzeuggeneration (Jahrgang 2018) amtet und auch als Depotvertreter des Lokpersonals Gais tätig ist: «Das ist die erste Strecke der Schweiz mit einem Gefälle von 80 Prozent ohne Zahnrad.» Die Fahrt während der Rush Hour durch die dicht belebte Stadt erfordert vom Lokführer höchste Aufmerksamkeit. Autos rundherum und gestresste Fussgänger bilden eine Vielfalt von Gefahren. Von der Station «Birnbäumen» bietet sich eine prächtige Aussicht auf die Gegend des Bodensees. Nach dem Halt vor dem Prellbock in Trogen und dem Führerstandwechsel geht’s hinunter in die Stadt. Beim Fussgängerstreifen Burggraben in St. Gallen kommt es zu einem unliebsamen Zwischenfall. Ein aggressiver Autofahrer übersieht den Blinker der Bahn und biegt knapp vor dieser hinter zwei weiteren Autos wieder ein. Er versperrt die Weiterfahrt der Bahn und dies trotz verschiedenen Warnpfiffen des Lokführers. Auch die Lücken zwischen den einzelnen Fussgängergruppen benützt er nicht zur Weiterfahrt. Aus unerklärlichen Gründen steigt er aus und beschimpft den Lokführer. Dieser bleibt ruhig und erklärt ihm sein fehlerhaftes Verhalten. Während der Weiterfahrt kontaktiert er über Funk die Zentrale in St. Gallen, um den Vorfall und die dadurch entstandene Verspätung von drei Minuten zu melden. Später bittet er seinen Teamleiter, den Videofilm dieses Vorfalls zu sichern. Nach einer weiteren Fahrt nach Appenzell, zurück nach Gais und wieder hinunter nach St. Gallen verabschieden wir uns kurz vor 19.00 Uhr in Teufen. Alfred Hubers Dienst dauert noch bis 20.30 Uhr.


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Bruno Spielmann neben der Drachenburg, vor der natürlich auch ein TCS-Patrouillenfahrzeug steht. (Bild: Werner Lenzin)

Bau von kunstvollen Swissminiatur-Gebäuden im Garten Die Gottlieber Drachenburg, das Blaue Haus von Kreuzlingen und Weiteres steht neben der Spur G seiner 14 Meter langen Garten-Modelleisenbahn am Blumenweg 3 in Kreuzlingen. Dort lebt der 71-jährige pensionierte ehemalige TCS-Patrouilleur Bruno Spielmann zusammen mit seiner Gattin Doris.

Frau und einen Nachbar, von Beruf Architekt, begann ich mit dem Bau eines Modells des Blauen Hauses, das unmittelbar in unserer Umgebung an der Hauptstrasse 138 steht», erinnert er sich. Zuerst fotografierte er vom markanten Gebäude alle Seiten und jedes Detail. Während den Wintermonaten erstellte er davon im Verlaufe von rund 200 Stunden ein Modell im Massstab 1:30.

Von Werner Lenzin

Geplant ist das Schnetztor in Kostanz Als das erste Modell neben den Schienen im Garten stand, folgte das zweite und noch viel anspruchsvollere Projekt: Das Modell der Gottlieber Drachenburg. Dieses einzigartige und bedeutsame Baudenkmal aus dem 17. Jahrhundert, eingebettet zwischen einem der schönsten Dorfplätze der Schweiz und dem Seerhein, mit einer einmaligen Aussicht auf das grösste und mit einer überaus artenreichen Pflanzen- und Tierwelt auch das bedeutendste Naturreservat am deutschen Bodenseeufer, sollte als nächstes Modell in seinem Garten stehen. «Auch dieses Gebäude habe ich rund herum und sogar vom Boot aus fotografiert und im Verlaufe von zweieinhalb Jahren ist mein Modell entstanden», strahlt Spielmann. Nun steht ein weiteres Projekt in der Pipeline und das Gerüst kann bereits in seiner Werkstatt-Garage bewundert werden: das Konstanzer Schnetztor. Spielmann weiss: «Wie kaum ein anderes Bauwerk ist das Schnetztor seit mehr als 600 Jahren mit der wechselvollen Geschichte der Stadt Konstanz eng verbunden. 1978 wurde es in den Rang eines Baudenkmals von nationaler Bedeutung erhoben. Es ist eines von nur noch drei Wehrtürmen, die von der mittelalterlichen Stadtmauer mit einst 30 Türmen und Toren noch erhalten ist.» Ob die Apotheke neben dem Schnetztor auch noch dazu kommen wird, dass weiss der pensionierte Patrouilleur noch nicht genau. «Bestimmt wird aber ein Teil der Stadtmauer dazu kommen», hält er fest. Besondere Bewunderer seiner Gartenmodelleisenbahn sind seine beiden Enkel, der elfjährige Tim und der neunjährige Ivo. «Sie wünschen sich nichts mehr, als dass die Modelleisenbahn-Strecke noch mehr ausgebaut würde, doch dafür ist der Garten nicht konzipiert. «Ob noch mehrere andere Gebäude dazu kommen, dass lasse ich offen», sagt Bruno Spielmann.

Munter und schnell fährt sie durch den prächtigen Garten, den seine Gattin mit grosser Freude und Begeisterung pflegt: die Garten-Modelleisenbahn. «Eigentlich hätte ich genug Hobbys gehabt, denn das Akkordeonspielen bedeutete mein Leben», sagt der heute 71-jährige pensionierte TCS-Patrouilleur aus Kreuzlingen. Zwei Millionen Kilometer hat er mit seinen verschiedenen gelben Fahrzeugen zurückgelegt, bevor er sich am 6. Mai 2014 wegen eines hartnäckigen Hüftleidens ein Jahr früher pensionieren liess. «Täglich Menschen zu helfen, bedeutete mir viel und ich habe diesen Beruf mit Begeisterung ausgeübt», sagt er. Seit 41 Jahren ist er auch Mitglied der TCS Sektion Thurgau und regelmässiger Leser der Rundschau. Hunderte von Stunden Seine Lehre als Automechaniker absolvierte der in Kreuzlingen aufgewachsene Spielmann in der dortigen Garage Siegwart an der Unterseestrasse. Nach verschiedenen Weiterbildungen erfüllte er sich einen besonderen beruflichen Traum. Er fand eine Anstellung in der Alfa-Garage Meissel und Schulthess. Anlässlich eines Coiffeur-Besuchs lernte er die dortige Lehrtochter Doris Tschanz kennen. Sie erhielt von ihm ein Billett zum Besuch des Akkordeonclubs Kreuzlingen und eine Woche später gingen die beiden Jungverliebten in den Ausgang. Seit 47 Jahren sind sie glücklich verheiratet und Eltern einer erwachsenen Tochter und eines erwachsenen Sohnes. «Ich habe für die Musik gelebt und präsidierte während Jahren den Akkordeon-Club Kreuzlingen», lacht Spielmann. Anlässlich seiner Pensionierung hat er neben seiner Begeisterung für Puzzles und für sein Schiff auf dem Bodensee nach einem weiteren Hobby gesucht. «Angeregt durch meine


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8 – TCS-Fest

Das TCS-Fest 2021 war ein voller Erfolg. (Bilder: Werner Lenzin)

TCS-Fest: Gelungener Mix von Informationen und Fun Auf dem Gelände der Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG (VSZ TG) gelangte am ersten September-Sonntag das TCS-Fest zur Durchführung. Coronabedingt musste der Anlass im vergangenen Jahr abgesagt und dieses Jahr um einige Monate verschoben werden. Die Besucherinnen und Besucher nutzten nicht nur das vielfältige Angebot, sondern freuten sich auch über das unbeschwerte Zusammensein bei einem strahlenden Tag.

vom Projekt «Balance im Alltag», welches der Kanton Thurgau seit drei Jahren anbietet, zeigte die Wichtigkeit auf, sich insbesondere auch im Alter zu bewegen und richtig zu ernähren. René Künzli und Physiotherapeutin Ruth Dolder von der terzStiftung doppelten mit ihrem Mobilitätstest nach: «Wir möchten die Defizite im Bereich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination aufzeigen und darlegen, wie man diese mit einfachen Mitteln verbessern kann.»

Von Werner Lenzin

Bedeutend mehr Mitglieder Die neueste Entwicklung im Bereich der E-Bikes präsentierte Pascal Schwarz. Dazu gehört das neue Tiefeinsteigermodell von «Tour de Suisse», wahlweise erhältlich mit einer 25km/h- oder 45km/h-Unterstützung. Die Variante mit Zahnriemenantrieb sorgt für weniger Geräusche und eine Langlebigkeit. «Wir verzeichnen mehr als 100 Neumitglieder gegenüber dem letzten Jahr und sind nun insgesamt 823 Mitglieder beim Camping Club», freute sich Michel Schmid, Präsident Camping Club Thurgau, der diese Entwicklung mit der Corona-Pandemie in Verbindung bringt. Die pädagogische Leiterin der KiTa Biberburg, Doris Keck, und ihre beiden Lernenden, begeisterte die Kleinsten mit Schminken und Malen im Kinderhort, während Vroni Zossos Esel «Camillo» und «Peppone» die mutigen Kleinen auf einen Ritt mitnahmen. Bei der Fotobox winkte ein Souvenir vor dem TCS-Käfer in Form eines Farbbildes und das Angebot vom Hof der Familie Wieland umfasste hausgemachte Glacés und frische Erdbeeren. Rege benutzt wurde auch die Möglichkeit, mit dem «WonderworldMini-Expresse» durch das Gelände zu fahren.

Die ansprechenden und abwechslungsreichen musikalischen Klänge des begeisterten Musikers Peter Gall aus Aadorf empfingen die Besucher zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr auf dem Gelände der Verkehrssicherheitszentrums Thurgau AG (VSZ TG). Hier bot sich Gross und Klein eine Vielfalt von unterhaltsamen Angeboten und umfangreichen Informationen. Präsident Marco Vidale und die Mitarbeitenden der Kontaktstelle von der TCS Sektion Thurgau informierten mit Hilfe von Plakaten und Flyern über die verschiedenen Kurs- und Dienstleistungsangebote. Fitness und Bewegung Regionalgruppen-Präsident Franz Grosser und seine Vorstandskollegen und -kolleginnen verdeutlichten mit einem Lastwagen und einer velofahrenden Puppe die Gefährlichkeit des Toten Winkels. «Zwar hilft bei neueren Lastwagen der LKW-Abbiegeassistent dem Chauffeur den «Toten Winkel» auszuleuchten und die Gefahr zu vermindern, aber trotzdem empfehlen wir, hinter dem Lastwagen zu warten», sagt Grosser. Marc Flammer


Prüfung gestern – fahren heute Autofahren heute plus Programm

«vom erh hrssic e k r e V at heitsr n» hle empfo

Unser Kurs «Autofahren heute plus» beabsichtigt, Automobilisten in drei Teilen – Theorie, Fahrtraining und Fahrstunde – auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Termin für die Fahrstunde wird im Theorieteil individuell vereinbart. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich. 15 März 2022

Kurstag/-zeit 09. 0 bis

Uhr (Theorie) – 1 . 0 bis 15. 5 Uhr (Fahrtraining), inkl. Mittagessen im VSZ TG

Kursleitung

Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 170.– (TCS Mitglieder) / CHF 190.– (Nichtmitglieder) Die Rückvergütung von CHF 50.– des Fonds für Verkehrssicherheit ist bereits angerechnet.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

Unterstützt von:

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

Nothelfer-Refresher-Kurs Nothilfe: Sind Sie bereit? Programm Bewusstlosenlage, Herzmassage, Beatmung, Defibrillation Kurstag/-zeit

Mittwoch, 9 Januar

2, 18.30–21.30 Uhr

Kursleitung

Robert Visch, LIFE-saver-Instruktor

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 50.–/Nichtmitglieder CHF 60.–

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


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TCS Rundschau

10 – Aktuell

Ein Taschenmesser gewinnen: Guido Alessi, Frauenfeld; Peter Engeli, Engishofen; Yvonne Eigenmann, Steckborn; Angelika Assfalk Meier, Kesswil; Andreas Jost, Sulgen; Thomas Steiner, Mauren; Edith Jansen, Hüttwilen; Reto Morgenthaler, Gerlikon; Jürgen Meyer, Eschenz; Ivo Sutter, Salmsach; Cornelia Fries, Frauenfeld; Felix Brun, Weinfelden; Fabian Züger, Weinfelden; Andreas Sutter, Egnach; Roger Widmer, Weinfelden; Monika Müller, Romanshorn; Josef Müller, Wiezikon; Marianne Onaran, Berg; Gabi Widmer, Schönenberg; Claudia Rüsi, Mauren; Josef Baumann, Seuzach; Beatrix Jörimann, Weinfelden; Peter Scherrer, Romanshorn; Brigitte Stäheli, Neukirch; Manfred Buff, Amriswil; Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner von links: Marco Vidale, Präsident, Jasmin Hasler (2. Preis), Walter Fröhlich (1. Preis), Roland Kappeler (3. Preis), Niklaus Konrad (6. Preis), Gisela Sotgiu (7. Preis) und Alexandra Giordano. (Bilder: Werner Lenzin)

Otto Schäfli, Thundorf; Peter Jenzer, Eschlikon; Kurt Greuter, Kreuzlingen; Reto Candio, Amriswil; Hans Möckli, Frauenfeld; Emil Häberlin, Illighausen; Kurt Frey, Frauenfeld; Peter Mentha,

Walter Fröhlich gewinnt das Fahrrad Fünf von zehn Wettbewerbsgewinnerinnen und -gewinner kamen ins Verkehrssicherheitszentrum, um ihren Preis persönlich abzuholen. Sektionspräsident Marco Vidale begrüsste die Glücklichen und Alexandra Giordano, WettbewerbsVerantwortliche erläuterte nochmals die vier Fragen. Von Werner Lenzin «Ich freue mich, sie zur Preisverteilung zu begrüssen und gratuliere Ihnen zum Gewinn», empfing Präsident Marco Vidale die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner. Im Anschluss an die Preisverteilung und vor dem Imbiss, informierte er sie über das Verkehrssicherheitszentrum und bot ihnen zudem die Möglichkeit, dieses zu besichtigen. Ohne WEGA und mit Corona Am diesjährigen Verkehrswettbewerb beteiligten sich bedeutend weniger Personen als in den Vorjahren. Dieser Rückgang ist zurückzuführen auf das Ausfallen der

WEGA und die besonderen Umstände im Zusammenhang mit der Pandemie. «92 der insgesamt 297 eingegangenen Lösungen waren falsch und das deutete darauf hin, dass es sich um einen anspruchsvollen Wettbewerb mit nicht ganz einfachen Fragen handelte», sagte der Präsident. Noch vor der eigentlichen Preisübergabe wies Alexandra Giordano nochmals auf die richtigen Antworten hin: Bei der ersten Frage gilt, dass, wenn auf mehrspurigen Strassen ein Fahrstreifenabbau angezeigt wird, der Fahrstreifenwechsel am Ende des abgebauten Fahrstreifens vorgenommen werden muss. Rettungsgasse: Bei Stau oder stockendem Verkehr muss auf einer dreispurigen Autobahn die Rettungsgasse zwischen linker und mittlerer Fahrspur gebildet werden. Für Velos und Mofas gilt beim Rechtsabbiegen, dass diese Verkehrsteilnehmer beim Rotlicht nur dann rechts abbiegen dürfen, wenn dies mit einer Tafel mit einem gelben Fahrrad und einem Pfeil signalisiert ist. Sofern kein Radstreifen oder Veloweg vorhanden ist, dürfen Kinder bis zwölf Jahre auf dem Trottoir fahren.

Bürglen; Robert Greuter, Kreuzlingen; Paolo De Villa, Münchwilen; Claudia Wendel, Amriswil; Alfred Müller, Sitterdorf; Sara Germann, Uttwil; Ursula Knoor, Amriswil; Marius Vetsch, Hattenhausen.

Die glücklichen Gewinner 1. Preis: Walter Fröhlich-Gantenbein, Braunau (Fahrrad im Wert von 1 500 Franken); 2. Preis: Jasmin Hasler, FelbenWellhausen (Wellness im Bad Horn & Spa für zwei Personen im Wert von 1 000 Franken); 3. Preis: Roland Kappeler, Frauenfeld (Pneu-Gutschein im Wert von 600 Franken), 4. Preis: Manuela Seixas, FelbenWellhausen (Kurs-Gutschein VSZ TG im Wert von 300 Franken); 5. Preis: Milena Grubenmann, Märwil (TCS-Gutschein im Wert von 250 Franken); 6. Preis: Niklaus Konrad, Eschlikon (Brunch auf dem Säntis für vier Personen), 7. Preis: Gisela Sotgiu, Kreuzlingen (Kabellose In-Ear-Kopfhörer «Jabra Elite 65t» im Wert von 200 Franken); 8. Preis: Rosa Bosshard-Bohl, Eschlikon (Eintrittskarte Conny-Land (2 Erwachsenen und 2 Kinder im Wert von 170 Franken); 9. Preis: Hansjörg Sutter, Kreuzlingen (Reka-Check im Wert von 150 Franken); 10. Preis: Sonya Konatschnig (Reka-Check im Wert von 100 Franken).


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Delegiertenversammlung– 11

Die Geschäftsleitung wurde um weitere drei Jahre bestätigt: Präsident Marco Vidale, Vizepräsident Andrej Rudolf Jakovac, Marion Wiesmann (Finanzen) Ruedi Garbauer (Präsident Verkehrssicherheit und Kurse) Yves Osterwalder (Veranstaltungen) und Werner Lenzin (Medienverantwortlicher, Redaktor). (Bild: ZVG)

Verkehrsunfälle leicht rückläufig Die Delegierten der Sektion Thurgau des TCS bestätigten den Kantonalvorstand für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren. Die Verkehrsunfallstatistik 2020 verzeichnet bei den Leichtverletzten eine Zunahme von 6,5 Prozent. Von Werner Lenzin Auf Einladung der TCS Sektion Thurgau und organisiert durch die Regionalgruppe Seerücken/Untersee und Rhein, mit Präsident Urs Reinhardt, versammelten sich am Freitagabend die 73 Delegierten in der Pizzeria «Da Pulcinella» in Diessenhofen, wo Präsident Marco Vidale neben zahlreichen Gästen auch Stadtpräsident Markus Birk und die Präsidenten der befreundeten Nachbarsektionen Schaffhausen, Graubünden, Zürich und St. Gallen begrüssen durfte. «Der TCS setzt sich seit 125 Jahren für eine sichere, nachhaltige und selbstständige Mobilität ein», sagte der Stadtpräsident zur Begrüssung der Anwesenden. «Am Rhy dihei – im Städtli willkomme» zitierte er den Werbeslogan der Stadt mit ihren 4 100 Einwohnern und bezeichnete diese als Ort der kurzen Wege mit insgesamt 1 900 Arbeitsplätzen. Entwicklung bei den Verkehrsunfällen «Mit Blick auf die Pandemie kann die Verkehrsunfallstatistik nicht mit derjenigen von früheren Jahren verglichen werden», erklärte Präsident Marco Vidale. Gemäss der jüngsten Unfallauswertung der Kantonspolizei Thurgau wurden auf Thurgauer Strassen 12,3 Prozent weniger Verkehrsunfälle verzeichnet, nämlich 1 053. Zugenommen haben die Unfälle mit Leichtverletz-

ten 399 (+6,5 Prozent) und leider musste auch eine getötete Person mehr (sechs insgesamt) zur Kenntnis genommen werden. Bei den Schwerverletzten gab es eine Abnahme von 21,1 Prozent, bei den lebensbedrohlich Verletzten waren es wie im Vorjahr 6 Prozent. Urs Reinhardt, Verwaltungsratspräsident der Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG, konnte trotz der Reduktion von zwei auf einen obligatorischen WAB-Kurs von einem positiv erwirtschafteten Resultat und einer ansehnlichen Zahl an Teilnehmenden berichten. «Wir konnten nicht nur den durch die Pandemie bedingten Ausfall wett machen, sondern auch die Teilnehmerzahl gegenüber dem Budget gar um rund 200 übertreffen», freute sich Reinhardt. Durch die Übernahme der ACS-Aktien ist die TCS Sektion Thurgau nun alleinige Eigentümerin der Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG. Auch die Kontaktstelle der Sektion Thurgau an der Frauenfelderstrasse soll im kommenden Jahr dorthin verlegt werden. Zustimmung zu Bericht und Rechnung Der präsidiale Jahresbericht, das Jahresprogramm und die von Kassierin Marion Wiesmann vorgelegte Rechnung 2020 wurden einstimmig gutgeheissen. Bestätigt wurden Präsident Marco Vidale und die weiteren Kantonalvorstandsmitglieder Andrej Rudolf Jakovac, Marion Wiesmann, Ruedi Garbauer, Yves Osterwalder, Alexandra Giordano und Werner Lenzin für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren, wie auch Urs Reinhardt, Verwaltungsratspräsident der Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG. Die Regionalgruppen-Präsidenten sind von Amtes wegen Mitglied des Kantonalvorstandes.


§

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TCS Rundschau

Rechtsecke TCS Sektion Thurgau 12 – Immer wieder ein Thema: Genügender Abstand Wie wir alle wissen, hat man beim Autofahren einen korrekten Abstand einzuhalten. Nur fragt man sich immer wieder, welches ist denn der korrekte Abstand? Oftmals ist es ja, vor allem im dichten Verkehr, praktisch unmöglich, den empfohlenen Abstand von zwei Sekunden einzuhalten. Wer im Berufsverkehr unterwegs ist kann ein Lied davon singen. Von hinten wird dicht aufgefahren und viele Lenker wechseln die Spur, wenn sie eine «korrekte Lücke» auf der Nachbarspur vorfinden. Von Ruedi Garbauer Was ist genügender Abstand? Die Verkehrsregelverordnung, welche die Bestimmungen des Strassenverkehrsgesetzes präzisiert, bleibt bei dieser Frage vage. Richtwerte finden sich in Gerichtsentscheiden, interne Richtlinien der Kantone variieren. Generell gilt: Halber Tacho in Metern oder mehr als 1,8 Sekunden ist legal. Wird ein zu geringer Abstand mit einer Nachfahrmessung dokumentiert, dann kann es teuer werden. Bei geringer Abweichung fallen aber auch schon einmal einige hundert Franken Busse an, unter 0,6 Sekunden Abstand wird es dann richtig teuer. Zu einer Busse oder einer (bedingten) Geldstrafe hinzu kommen im Strafverfahren dann noch die Verfahrenskosten. Damit aber ist die Sache noch nicht erledigt, auch das Strassenverkehrsamt schaltet sich ein. Bei einem Abstand von weniger als 0.6 Sekunden ist der Führerausweis für mindestens drei Monate weg! Abstand beim Überholen Überholen und vorbeifahren an Hindernissen ist nur gestattet, wenn der nötige Raum übersichtlich und frei ist und der Gegenverkehr nicht behindert wird. Im Kolonnenverkehr darf nur überholen, wer die Gewissheit hat, rechtzeitig und ohne

Behinderung anderer Fahrzeuge wieder einbiegen zu können (Art. 35 Abs. 2 SVG). Wer überholt, der muss auf die übrigen Strassenbenützer, namentlich auf jene, die er überholen will, besonders Rücksicht nehmen (Art. 35 Abs. 3 SVG). Das in Art. 35 Abs. 3 SVG enthaltene Gebot der Rücksichtnahme auf den zu überholenden Strassenbenützer erschöpft sich zur Hauptsache in der Pflicht, beim Überholen einen angemessenen seitlichen Abstand zu wahren und nicht zu kurz vor ihm wieder nach rechts einzubiegen. Dabei hängt der von einem Automobilisten nach einem Überholmanöver beim Einbiegen auf das überholte und das voranfahrende Fahrzeug einzuhaltende Abstand von den Geschwindigkeiten der beteiligten Fahrzeuge ab, dann aber auch von den Strassen und Sichtverhältnissen. Abstand beim Wiedereinbiegen Welche Abstände auf der Fahrt und insbesondere beim Einbiegen in eine Kolonne nach dem Überholen anderer Fahrzeuge einzuhalten sind, das lässt sich nicht in genauen Zahlen ausdrücken. Bei Tag und auf trockener, ebener Strasse wird regelmässig im Verhältnis zwischen Personenwagen ein Abstand von halb so viel Metern, als die Geschwindigkeit in Kilometern beträgt («halber Tacho») genügen. Das entspricht in etwa der Anhaltestrecke bei plötzlichem ordnungsgemässem Bremsen und Anhalten des vorausfahrenden Wagens. Im Volksmund findet sich auch die Regel, dass beim Überholen erst wieder nach rechts eingespurt werden darf, wenn das überholte Fahrzeug im Rückspiegel zu sehen ist. Das aber ist entgegen weit verbreiteter Meinung keine gesetzliche Vorgabe, viel mehr als allgemeiner Hinweis zu interpretieren. Er ist für sich sicher hilfreich, ein Ansatzpunkt, der Automobilist aber muss jeweilen für sich je nach konkreter Situation entscheiden. Defensives Fahren, gebührende Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer sollen oberste Maxime sein.

terzStiftung beim 125-Jahr-Jubiläum TCS Schweiz Viel Lob und Dank bekam die terzStiftung für ihr Mitwirken an der Roadshow des TCS Schweiz anlässlich seines 125-JahrJubiläums auf dem Barfüsserplatz in Basel. Nach einem neuen Konzept präsentierte die terzStiftung den Alterssimulationsanzug GERT in Kombination mit präventiven, einfachen Fitnessübungen, welche die dipl. Physiotherapeutin Ruth Dolder demonstrierte und an denen sie die Anwesenden mit teilnehmen liess. Der GERT wird von der terzStiftung auch für Mitarbeiterschulungen in Altersinstitutionen, in Wirtschaft und Gesellschaft zur Sensibilisierung zum Thema Älterwerden eingesetzt. Das neue, beim TCS Jubiläumsevent erstmalig eingesetzte Konzept für den GERT eignet sich besonders für den Einsatz bei publikumswirksamen Veranstaltungen wie Tag der offenen Tür, Jubiläumsveranstaltungen, Festlichkeiten in Altersinstitutionen.

Die terzStiftung war aktiv bei der Roadshow des TCS Schweiz dabei. (Bild: ZVG)


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125-Jahr-Jubiläum TCS Schweiz – 13

Der TCS Schweiz bot anlässlich seines 125-Jahr-Jubiläums Kinospass für Gross und Klein. (Bilder: Werner Lenzin)

Grosser Kinospass für die gesamte Thurgauer TCS-Familie Pünktlich auf Halloween kam «The Addams Family 2» am Sonntagmorgen, 31. Oktober als Vorpremiere ins Weinfelder Kino Liberty. Der TCS offerierte zum 125-Jahr-Jubiläum Kinotickets für eine Familien-Matinée, die Sektion Thurgau überraschte mit Kaffee, Gipfeli, Popcorn und einem alkoholfreien Getränk. Von Werner Lenzin Auf der Theke des Kino-Kiosk reihen sich kaum überblickbare Reihen Kartonbecher mit prall gefülltem Popcorn. «Ich habe mit meinen vier Helferinnen und Helfern heute Morgen schon frühzeitig mit der PopcornHerstellung für 100 Kartonbecher begonnen und ich bin vom heutigen Publikumsaufmarsch begeistert», strahlt Kino-Chef Constans Schmölder vom Liberty Cinema an der Amriswilerstrasse 106b in Weinfelden. Kino und Film, das ist seine Welt, er hat schon mit 19 Jahren mit der Faszination Kino begonnen und ist seit zwanzig Jahren mit dabei im Liberty. 1927 in Kreuzlingen gegründet 145 kleine und grosse Angehörige der TCS-Familie warten im Foyer und sind gespannt auf das Kommende. Zuerst gibt’s aber, offeriert von der TCS-Sektion Thur-

gau, Kaffee und Gipfeli. Magnus aus Ermatingen bewundert das Poster, einige Kinder mit einer entsprechenden Verkleidung nutzen davor die Gelegenheit für ein passendes Bild. Um halb elf Uhr strömen alle in den Kinosaal hinauf, ausgerüstet mit einem Kartonbecher voller Popcorn und einem alkoholfreien Getränk. Von der Bühne herab begrüsst Sektionspräsident Marco Vidale die Kinogäste: «Der TCS feiert dieses Jahr sein 125-Jahr-Jubiläum und im Rahmen verschiedener Veranstaltungen des Zentralclubs findet auch diese Kino-Matinee statt.» Er weist darauf hin, dass 205 Velofahrer im Jahr 1896 den TCS in Genf gründeten, dies mit dem Ziel, den Radtourismus zu fördern und das Fahrradfahren sicherer zu machen. Die erste Autosektion entstand im Jahre 1911 und ab 1914 erfolgten die Gründungen weiterer Sektionen. «Die Sektion Thurgau wurde 1927 gegründet. Die insgesamt 23 Sektionen zählen heute 1,5 Millionen Mitglieder, die Sektion Thurgau rund 30 000», sagt Vidale. Nach dem TCS-Jubiläumsfilm geht «The Addams Family 2» als Kino-Vorpremiere über die Leinwand. Papa Gomez und Mama Morticia befürchten, dass Tochter Wednesday und Sohn Pugsley sich während der Pubertät zu sehr von ihnen entfernen. Um den Zusammenhalt

zu stärken, geht es für die unheimliche Sippe auf einen schrägen Roadtrip. Auch tiefgründige Züge Mit dabei waren auch Patricia und Jürg Lusti mit ihren drei Kindern Enzo, Enya und Elio. Die Rundschau befragte sie nach der Vorstellung. «Es war in verschiedener Hinsicht ein gelungener Anlass und unsere Kinder lieben den Kinobesuch», sagte der Papa. Dass die Wartezeit mit Kaffee und Gipfeli verkürzt wurde und Gelegenheit bot für einen Schwatz mit Bekannten, schätzte die Familie. Auch die Durchführung am Morgen empfand man als ideal, bot sich doch am Nachmittag die Möglichkeit, das schöne Wetter zu geniessen. «Der Film war passend zu Halloween und als Kinderfilm interessant für alle Altersgruppen, obwohl manchmal inhaltlich etwas übertrieben», erklärt Lusti, doch nach seinem Empfinden muss in der heutigen Zeit der erste Teil immer getoppt werden. Für ihn als Vater einer Tochter hat der Film durchwegs auch tiefgründige Züge. «Der Film als Ganzes war unterhaltsam und zwischendurch haben sich die Filmemacher auch einen Scherz mit Hollywood gegönnt, was für Filmerfahrene besonders witzig ist», lautet Lustis abschliessendes Urteil.


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14 – Aktuell

«Alter Säntis» – Ostschweizer Wahrzeichen ist 175 Jahre alt

Die vor 175 Jahren eröffnete Unterkunft auf dem Säntis war eine überaus bescheidende Hütte, die bei Wetterumschlägen und frühem Einnachten Schutz gewährte. (Bilder: ZVG)

Das Ostschweizer Wahrzeichen ist der Säntis, auf dessen Spitze sich die Kantone Ausser- und Innerrhoden sowie St. Gallen treffen. Hier baute der 35jährige Innerrhoder Jakob Dörig im Vorsommer 1846 eine einfache Schutzhütte. Damit begründete er eine grosse, heute 175 Jahre alte Tradition. Von Peter Eggenberger «Wo eingekehrt werden kann, herrscht Betrieb». Diese Tatsache bewahrheitete sich auch auf dem 2 502 Meter hohen Säntis. Der grosse Zulauf an Berggängerinnen und Berggängern führte verschiedentlich zu Erweiterungen der anfänglich überaus bescheidenen Gast- und Nächtigungsstätte. Für zusätzlichen Aufschwung im mittlerweile stark vergrösserten Gasthaus sorgte die am 1. September 1882 eröffnete Wetterwarte. Säntisbahn seit 1935 Schon vor über hundert Jahren wurde der Wunsch nach einer Säntisbahn laut.

So präsentiert sich das verschiedentlich vergrösserte Berggasthaus «Alter Säntis» heute.

Verschiedenste Projekte wurden geprüft, und am 31. Juli 1935 war es so weit: Die Luftseilbahn Schwägalp-Säntis wurde in Betrieb genommen. Familie Dörig erweiterte das Gasthaus erneut, das mit der Bahn samt neuem Restaurant zum «Alten Säntis» mutierte. 1972 übernahmen Hans und Maria Manser-Inauen den lebhaften Betrieb auf dem Säntis. Seit 2004 zeichnen Sohn Ruedi und Schwiegertochter Claudia Manser-Abderhalden für das gastliche

Haus mit der grossen Tradition verantwortlich. Haus mit Charakter In den letzten Jahren erfolgte eine Reihe von Ausbauten und infrastrukturellen Verbesserungen. Wie ihre Vorgänger haben es auch die heutigen Wirtsleute verstanden, alt und neu auf eindrückliche Art zu verbinden und den einzigartigen Charakter des Berggasthauses «Alter Säntis» zu bewahren.


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Die Schlossfestspiele Hagenwil boten mit «Mirondolina» ein äusserst amüsantes Stück. (Bilder: Werner Lenzin)

TCS-Mitglieder geniessen das Theaterstück «Mirandolina» 129 Mitglieder durften Präsident Marco Vidale und Yves Osterwalder, namens der TCS-Sektion Thurgau, am Abend des 23. August am Apéro neben dem Wasserschloss Hagenwil begrüssen. Zur Aufführung gelangte das beinahe 300 Jahre alte Theaterstück «Mirandolina» von Carlo Goldoni, von Florian Rexer in deutscher Fassung in Szene gesetzt.

«Die Affäre Rue de Lourcine» im Wasserschloss von Hagenwil und vorletztes Jahr ebenso viele bei der Aufführung «Arsen und Spitzenhäubchen» dabei. 2019 stand Gotthelfs Novelle «Die Schwarze Spinne» auf dem Programm der Hagenwiler Schlossfestspiele und nun nach einer einjährigen coronabedingten Pause «Mirandelina».

Von Werner Lenzin

Bunte Palette von Gästen Die an den Wänden angebrachten Bildschirme ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern die Reise im Topolino, zumindest virtuell, von der Schweiz nach Florenz in den Gasthof von «Mirandelina» (Bigna Körner). Und dann treffen sie munter lachend mit ihrem Reisegepäck im Theaterraum des Schlosses Hagenwil ein: die Gäste im Gasthof des 18. Jahrhunderts. Für viel Stimmung und Gelächter in den Reihen des Publikums sorgen Graf von Alba (Mischa Löwenberg) mit seinem herzigen Handtaschenhündchen «Chou-

Auch an diesem Abend war kein Stuhl zu viel im Theaterraum des Wasserschlosses Hagenwil. Wegen des Corona-Virus war die Platzzahl beschränkt. Am Eingang zum Garten stand auf den geschmückten Tischen wie in den vergangenen Jahren der Apéro bereit. Nach dem Varieté-Musical «Ein Käfig voller Narren» (2016), «Kasimir und Karoline» vom «heimatlosen» Autor Ödön von Horvarth (2017) im See-Burgtheater, waren im darauffolgenden Jahr 160 Mitglieder an der Aufführung

«Mirandolina ist sein sehr amüsantes und unterhaltsames Stück, welches vom Regisseur und den Schauspielern auch hervorragend umgesetzt wurde». Marco Vidale, Präsident, Weinfelden «Die Schauspieler inkl. dem kleinen Hündchen waren so mit Herzblut dabei, dass man einfach bis zur letzten Minute mitfiebern musste». Uschi Neusch, TCS-Mitglied, Berg «Ein gut gelungenes, witziges Bühnenspiel, bravo an die Darstellerinnen und Darstellern». Yves Osterwalder, Mitglied TCS-Geschäftsleitung, Frauenfeld «Die Parodie der unendlichen Geschichte zwischen der Weiblichkeit und der Männlichkeit brachte uns zum Schmunzeln und sorgte für einen heiteren Abend». Fränzi Stettler, TCS-Mitglied, Frauenfeld

chette» und der mittellose Marchese von Floripoli (Falk Döhler). Beide buhlen um die Gunst der hübschen Wirtin. Bald kommt Cavaliere Ripafratta (Sebastina Menges) dazu und ruft in den Saal: «Verrückt, wie sich alle hier verlieben.» Zwei Schauspielstudentinnen, Ortensia (Ramona Fattini) und Dejanira (Sophia Sommer), beziehen im Gasthof Logis und bald verliert auch der Kellner Fabrizio (Marcel Zehnder) sein Herz an die temperamentvolle Wirtin. Mit verschiedenen Tricks versucht er seine Konkurrenten zu überlisten. Unfreiwilliges Bad Wird die Situation zu hitzig, so findet diese oftmals eine Abkühlung in einem überraschenden Bad im Pool, der geschickt im Bühnenboden eingebaut ist. Die Dienerin Gilda (Jeanine Amacher) umgarnt humorvoll und stets zu Spässen aufgelegt ihre Chefin. Pooljunge Luca (Luca Zimmermann) hat die Aufgabe die Umgebung des Pools wieder zu trocknen. Der blinde oder taube und in Schwarz gekleidete Gast (Christian Fontanive) sitzt zwei Stunden, ohne eine Mine zu verziehen auf der Bühne, ab und zu einen Espresso trinkend, so wie die alten Männer eben in Italien dasitzen und alles mitkriegen. Am Schluss fragt sich die temperamentvolle Wirtin: «Wissen Sie, was es heisst, eine Frau als gleichberechtigtes Wesen zu erkennen?» Das TCS-Publikum hat sich treffend amüsiert und bedankte sich mit herzlichem Applaus für die hochstehenden schauspielerischen Leistungen.


TCS-Regionalgruppen

t n e d i s ä r P n ppe u r g l a n o i g e ie R d n e l l e t s r i W Herbert Halter: Verbesserungen und Änderungen sind schwierig, das wissen und spüren alle Regionalgruppen. Es muss versucht werden, mit der Sektion Thurgau und TCS Schweiz Ideen zu erarbeiten, da dieses Problem in den Schweizer Sektionen sicher allen aufgefallen ist.

Wo bestehen Probleme und Unsicherheiten innerhalb der Regionalgruppe? Herbert Halter: Ich denke «Wie weiter?» da bei mir keine jungen Mitglieder mitmachen und die langjährigen Mitglieder ins Alter gekommen sind, sollte der TCS Thurgau auch wieder eine Fusion unter den Regionalgruppen überdenken. In der heutigen Zeit sind für uns das Unterhaltungsprogramm und die vielen Vereine das grosse Handicap. Was für Ideen hast du, um neue Mitglieder zu werben? Herbert Halter: Ich als Präsident versuche mit meinem Vorstand so viel wie möglich interessante Veranstaltungen zu organisieren. Wir sind gerne auch bereit, die Ideen unserer Mitglieder umzusetzen. Herbert Halter ist seit 2010 Präsident der RG Arbon. (Bild: Werner Lenzin)

Herbert Halter: RG Arbon Herbert Halter, seit wann bist du Präsident der RG Arbon und welche Erfahrungen hast du bisher während deiner Präsidialzeit gemacht? Herbert Halter: Ich übernahm das Präsidium 2010 von Ferdinand Rüegg, der kurz nach der Übergabe leider verstarb. Es war nicht leicht, sein Erbe, so gut wie er die RG Arbon leitete, weiterzuführen. Ich musste bald einmal erfahren, dass die GV vorwiegend von älteren Mitgliedern besucht wird. Das grosse Problem ist, wie erreicht man die Jungen Mitglieder? Veranstaltungen im grossen Rahmen sind nicht möglich, da in der RG Arbon das Geld dazu fehlt.

Welches sind deine Visionen, Pläne und Ziele für die von dir präsidierten Regionalgruppe? Herbert Halter: Die Mitgliederzahlen halten, noch besser erhöhen. Besichtigungen und Ausflüge regelmässig für unsere Mitglieder zu organisieren. Dass mehr junge und ältere Mitglieder aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Wieder einen vollen Saal mit Mitgliedern in jeder Altersgruppe. Denkst du an Verbesserungsvorschläge und zukünftige Änderungen innerhalb der Regionalgruppe?

Gibt es im Gebiet deiner Regionalgruppe Verkehrssituationen, die verbessert werden müssten? Herbert Halter: Bis jetzt habe ich von niemandem konkret etwas vernommen. Aus meiner Sicht sind die Fussgängerstreifen zu nahe beim Kreisel. Es sollten mindestens zwei Autos aus dem Kreisel fahren können. Die OLS / BLS fehlt in unserer Gegend und würde die Strassen in den Dörfern stark entlasten. Was für Themen bearbeitet ihr in der Regionalgruppe sonst noch? Herbert Halter: Oh, das grosse Thema ist bei uns, zwei Mitglieder für den Vorstand zu finden. Wir benötigen einen Kassier/in, Beisitzer/in und das ist schwer zu finden. Liebe Mitglieder, wenn ihr das lest, bitte meldet euch bei mir, ich gebe gerne Auskunft über den Zeitaufwand. Interview: Werner Lenzin


TCS Rundschau

or! v n e t n e d i s ä tin und -pr

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Regionalpräsidenten – 17

Angelo Niederer ist seit 2016 Präsident der RG Kreuzlingen. (Bild: Werner Lenzin)

Angelo Niederer: RG Kreuzlingen Angelo Niederer, seit wann bist du Präsident der RG Kreuzlingen und welche Erfahrungen hast du bisher während deiner Präsidialzeit gemacht? Angelo Niederer: 2016 stellte ich mich zur Wahl in den Vorstand und für das Präsidium, weil Max Schär dieses Amt interimsweise geführt hatte und Ersatz gesucht wurde. Ich war bis dahin noch nicht in der Regionalgruppe aktiv. Die Aufnahme im Vorstand war sehr freundlich, kollegial und ich wurde gut unterstützt. Leider ist nicht nur der Rückgang der TCS Mitglieder, sondern auch Rücktritte aus dem Vorstand, von Delegierten und die damit verbundene Suche nach Ersatz ein ständiger Wegbegleiter. Welches sind deine Visionen, Pläne und Ziele für die von dir präsidierten Regionalgruppe?

Angelo Niederer: Ziele wären Vakanzen im Vorstand und der Delegierten wieder zu besetzen. Dazu gehört auch, dass sich eine neue Präsidentin oder ein neuer Präsident finden lässt, werde ich doch höchstens noch bis Ende der Amtsperiode bleiben. Wünschenswert wäre auch Anlässe zu planen aufgrund einer vorhandenen Planungssicherheit. Aber ich denke die Tatsache, dass uns die vierte Corona Welle erreicht hat, lässt nichts Gutes für zukünftige Vereinsaktivitäten erahnen. Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr in der Regionalgruppe Kreuzlingen auf Anlässe jeglicher Art verzichtet.

gau so viele Regionalgruppen (7 Regionalgruppen) braucht. So gibt es in der Schweiz grössere kantonale Sektionen, die sich nicht in so viele Regionalgruppen aufteilen und das bei grösseren Mitgliederzahlen. Viele TCS Mitglieder nehmen Leistungen in Anspruch, wollen aber mit dem «Vereinsleben» in den Regionalgruppen nichts mehr zu tun haben. Da scheint sich in den vergangenen Jahren eine deutliche Verhaltensänderung oder sogar ein Generationenwechsel vollzogen zu haben. So nehmen an den Generalversammlungen eher Personen im höheren Alterssegment teil und Jüngere sind kaum anzutreffen.

Denkst du an Verbesserungsvorschläge und zukünftige Änderungen innerhalb der Regionalgruppe?

Wo bestehen Probleme und Unsicherheiten innerhalb der Regionalgruppe?

Angelo Niederer: Grundsätzlich mache ich mir schon Gedanken, ob es im Thur-

Angelo Niederer: Die Motivation des Vorstands Vorstandsarbeiten zu erledigen,


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18 – Regionalpräsidenten

ohne wesentliche Feedbacks von der Basis zu erhalten. Gemachte Umfragen an einer Generalversammlung haben uns zwar in unserer Strategie bestätigt, aber wir haben eben nur die Mitglieder erreicht, die aktiv an einem Anlass teilgenommen haben. Personen zu motivieren und als Delegierte zu gewinnen, dass sie sich aktiv im Vorstand oder in die Regionalgruppe einbringen. Was für Ideen hast du, um neue Mitglieder zu werben? Angelo Niederer: Obwohl der TCS seinen Auftritt doch wesentlich attraktiver und moderner gestaltet hat als noch vor Jahren, stagnieren die Zahlen der Neumitglieder bestenfalls. Ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob sich durch persönliche Kontakte Mitglieder werben lassen, denn wer ein neues Auto kauft, hat oftmals ein ganzes Paket an Service- und Versicherungsleistungen erhalten, die eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub unnötig erscheinen lassen. Gehörten anfänglich Angebote ab Werk für Pannen-. Notfall und Abschleppleistungen nur für Fahrzeuge im oberen Anzeige

Preissegment zum Leistungsumfang, bieten heute fast alle Automarken solche Angebote an. Waren es früher Occasionsautos mit denen Neulenkerinnen und Neulenker ihre ersten automobilen Erfahrungen sammelten, sieht das heute doch etwas anders aus. Wer die Neuwagen- und Leasingdichte in der Schweiz anschaut stellt unweigerlich fest, dass kaum mehr alte bis sehr alte Autos unser Strassenbild prägen. Gibt es im Gebiet deiner Regionalgruppe Verkehrssituationen, die verbessert werden müssten? Angelo Niederer: Sicher machen die vielen Baustellen im Einzug unserer Regionalgruppe Sorgen. Beispielsweise die Sanierung der Romanshornerstrasse und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen, verlangen von allen Betroffenen viel Geduld, vor allem zu Stosszeiten. Dazu muss ich allerdings erwähnen, dass dieses Zeitfenster während den Wochentagen immer kleiner wird. Der zunehmende Schwerverkehr, der sich an der Seelinie Richtung Grenze durch die Dörfer und schlussendlich durch Kreuzlingen quält,

verschärft zusätzlich die Situation. Diese Situation, die sich noch bis Ende 2022 hinzieht, zeigt aber auch wie dringend entsprechende Projekte (BTS / OLS) endlich realisiert werden müssen, um die betroffenen Dörfer und Städte zu entlasten. Dass die Region am Obersee nicht nur eine Tourismusregion, sondern auch Lebensraum für Einheimische ist, scheint die Politik manchmal zu vergessen. Es kann und darf nicht sein, dass immer mehr Wohnraum in unserer Region geschaffen wird, aber die Infrastruktur, zu der die Erschliessung durch Strassen schlussendlich gehört, derart nachhinkt. Was für Themen bearbeitet ihr in der Regionalgruppe sonst noch? Angelo Niederer: Die Suche nach Personen, die sich aktiv in die Regionalgruppe einbringen möchten, ob im Vorstand oder als Delegierte, haben zurzeit oberste Priorität. Wie schon erwähnt beschäftigt uns die Planung der Aktivitäten für das Vereinsjahr 2022. Interview: Werner Lenzin


TCS Rundschau

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Freundschaftstreffen – 19

Mit dem «Rhyfall-Express» zur «Rhyality Immersive Art Hall»

Beim traditionellen Freundschaftstreffen in Schaffhausen hatte die Thurgauer TCS Geschäftsleitung die Gelegenheit den Rheinfall in Natura und in einer virtuellen 360 Grad-Tour zu sehen . (Bilder: Werner Lenzin)

Anlässlich des diesjährigen FreundschaftTreffens kamen die Angehörigen des TCS-Vorstandes Schaffhausen und der TCS Geschäftsleitung Thurgau mit ihren Partnerinnen und Partnern zu einem ganz besonderen Erlebnis zusammen. Nach einer historisch interessanten Fahrt vom Herrenacker über Flurlingen nach Neuhausen am Rheinfall, stellte dort Hanspeter Weder, Vorstandsmitglied der Sektion Schaffhausen und Geschäftsleiter und Investor die «Rhyality Immersive Art Hall» vor. Von Werner Lenzin Vor dem Eingang zum Stadttheater, auf dem Herrenacker, empfangen an diesem frühen letzten Freitagabend im Oktober die Schaffhauser Vorstandsmitglieder die Gäste aus dem Thurgau. Nach einer herzlichen Begrüssung und einem Gemeinschaftsfoto auf den Eingangstreppen zum Stadttheater geht es los. Der «RhyfallExpress» bringt die gut gelaunte Schar hinunter zum Schaffhauser Münster. Über den Lautsprecher erfahren die Passagiere des speziellen Zügleins, dass das Kloster Allerheiligen oder Salvator-Kloster in Schaffhausen eine Benediktinerabtei war

und von Eberhard VI. von Nellenburg 1049 gestiftet wurde. Das Münster ist heute evangelisch-reformierte Pfarrkirche. Informationen gibt es auch über die Schillerglocke: «Die 4,5 Tonnen schwere Glocke wurde 1486 gegossen und läutete bis 1895 als grösste Glocke des Münsters zu Allerheiligen. Sie trägt die Inschrift: «Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich, die Blitze breche ich.» Friedrich Schiller verwendete ihre Inschrift als Motto für sein berühmtes Gedicht «Das Lied der Glocke». Das Lied von der Glocke gilt als Meisterwerk der deutschen Lyrik. Es fand schon 1799 bei seinem Erscheinen grossen Beifall. Weiter geht’s entlang der Baumgartenstrasse und vorbei an der IWC. Die International Watch Company AG ist eine Schweizer Luxus-Uhrenmanufaktur. Das in Schaffhausen ansässige Unternehmen gehört seit dem Jahr 2000 dem Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont und beschäftigt rund 1 200 Mitarbeiter. Ankunft auf dem SIG-Areal Bald passieren die TCS-Gäste das Kraftwerk Schaffhausen. Es ist ein Laufwasserkraftwerk, wurde in den Jahren 1961 bis 1967 als Ersatz für den fast 100 Jahre alten Moserdamm erbaut und ist das

höchstgelegene Kraftwerk am Hochrhein. «Der Rhein ist hier 250 Kilometer unterwegs von seiner Quelle am Tomasee, rätoromanisch Lai da Tuma, einem See im Kanton Graubünden in der Nähe des Oberalppasses.» Hoch oben grüsst aus der Ferne Charlottenfels. Der Industriepionier Heinrich Moser (1805–1874) war Bauherr und Besitzer des Gebäudes und des dazugehörigen Landgutes. Heute ist es Sitz des Landwirtschaftlichen Bildungszentrums Charlottenfels in Neuhausen. Über die Schrägseilbrücke N4 gelangt man nach Flurlingen, wo die Bewunderung den schmucken und schön restaurierten Riegelhäusern gilt. Gemäss Information aus dem Lautsprecher erzählt man sich von den Flurlingern, dass sie in einer hellen Mondnacht mit einem Zuber auf dem Rhein den Mond einfangen wollten. Zurück über den Eisensteig und über den Rhein trifft das Züglein in Neuhausen auf dem aufblühenden SIG Areal, direkt oberhalb des Rheinfalls gelegen, ein. Von hoch oben kann das grandiose Naturschauspiel und der imposante Wasserfall, der über eine Breite von 150 m hinunterstürzt, bewundert werden. Mit der «Rhyality Immersive Art Hall» und ihrer technischen Ausstattung ist die ehemalige SIG


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TCS Rundschau

20 – Aktuell

reiche Anlass mit einem feinen Nachtessen und vielen guten Gesprächen im Hotel «Kronenhof» seinen Ausklang. Beim Auseinandergehen ruft man sich zu: «S’nöchst Mol denn im Thurgau.»

CARROSSERIE

seit 1948

um eine einmalige Attraktion reicher geworden. Hier bietet sich Hans Werner Iselin, Präsident der TCS Sektion Schaffhausen, die Gelegenheit, bei einem Apéro die 18 Gäste beider Kantone zu begrüssen. Hanspeter Weder, Vorstandsmitglied der Sektion Schaffhausen und Geschäftsleiter und Investor die «Rhyality Immersive Art Hall» stellt die neue Attraktion vor. Ganz im Zeichen ihrer ursprünglichen Nutzung als industrielle Produktionsstätte ist die «Rhyality Immersive Art Hall» darauf ausgerichtet, sich den Pioniergeist, der das Areal seit jeher umweht, zu bewahren und ist strukturell von vergleichbaren Konzepten des Kunstkollektivs teamLabBorderless beispielsweise im Tokio light Museum inspiriert. An der Umsetzung beteiligt waren sowohl ortsansässige Unternehmen wie künstlerische und technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Welt. Das immersive Gesamtkunstwerk lässt die TCS-Zuschauerinnen und -Zuschauer in 360 Grad in die Fluten des Rheins eintauchen, durch die tosenden Wellen treiben, über die umliegenden Landschaften schweifen und bietet ein einzigartiges Erleben des Rheinfalls in allen vier Jahreszeiten. Ermöglicht wird dieses Vorhaben durch die Rhyality AG sowie durch den Investor Hanspeter Weder. Zurück auf dem Kirchhofplatz in Schaffhausen findet der stimmige und ereignis-

WINIGER

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SPAR Frauenfeld-Messenriet: Zwei Prozent für TCS Mitglieder TCS Mitgliedern, die im äussersten Westen Frauenfelds wohnen, bietet sich seit anfangs September die Möglichkeit, die täglichen Einkäufe mit zwei Prozent Cashback in der Nähe zu tätigen. Möglich ist dies dank der Eröffnung eines SPAR mini im Messenriet 16 an der Hauptstrasse Richtung Gachnang-Islikon. Von Werner Lenzin In allen SPAR express und SPAR Supermärkten im Thurgau erhielten bisher TCS-Mitglieder zwei Prozent Cashback beim Vorweisen ihrer Mitgliederkarte. Neu dazugekommen ist nun seit anfang September ein SPAR mini im Messenriet 16 in Frauenfeld-West. Damit erhalten auch die Quartiere im äussersten Westen der Thurgauer Kantonshauptstadt eine Einkaufsmöglichkeit. Der kleine Supermarkt auf einer Fläche von 250 Quadratmetern bietet alles für den täglichen Bedarf mit vielen Frischeprodukten, auch aus der Region. Für den schnellen Hunger werden verschiedene Fresh to go Produkte wie Salate, Müesli oder Früchtebecher angeboten. Ab November finden die Kundinnen und Kunden auch Gemüse, Früchte und Fleisch von Landwirten aus der Region im Angebot. Indische Spezialitäten und Gewürze Abgerundet wird das Take away-Sortiment mit exotischen Getränken, Süsswaren und Snacks, denn der neue SPAR mini wird von Pratheepan Iyampillai und seiner Frau Sutharshini geführt, deren Familien ursprünglich aus Sri Lanka stammen. Der neue SPAR mini in Frauenfelds Westen bietet sich aber nicht nur als idealer Quartierladen an, sondern ist auch bestens für den täglichen Einkauf von Berufspendlern und Durchreisenden geeignet.

Pratheepan Iyampillai und seine Frau Sutharshini vor dem im September eröffneten SPAR mini in Frauenfeld West. (Bild: Werner Lenzin)

Das Ehepaar Pratheepan freut sich sehr, viele neue Kundinnen und Kunden aus der Nachbarschaft und einem weiteren Umkreis kennenzulernen. Sie stehen jederzeit gerne für Beratung zur Verfügung. Zwei Prozent Geld zurück gibt’s bei allen Einkäufen in den SPAR-Filialen der Schweiz. Einfach die Mitgliederkarte vorweisen und den vollen Betrag an der Kasse bezahlen. Die zwei Prozent Cashback werden auf das Bankkonto der Kundin oder des Kunden zurückbezahlt. Montag bis Freitag: 6.30 bis 19.00 Uhr geöffnet Samstag: 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet


TCS Rundschau

6|2021 Aktuell – 21

Warme Ohren und leuchtende Stirnbänder Ältere Menschen und Kinder gehören zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmenden. Um die Sicherheit von Kindern im Strassenverkehr zu erhöhen, hat die terzStiftung Berlingen Frauen im Privathaushalt, sowie in Alters- und Pflegeheimen dieses Jahr eingeladen, bis Ende August für die bessere Sichtbarkeit der jüngsten Verkehrsteilnehmer in der Dunkelheit lichtreflektierende Stirnbänder zu stricken. 400 Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der 1. bis 3. Klasse aus den Primarschulen Sirnach, Busswil und Egg durften eines in Empfang nehmen. Von Werner Lenzin Erwartungsvoll kommen die Mädchen und Buben kurz vor Schulschluss am Freitagmorgen in den Singsaal der Primarschule Grünau. Auf einem Tisch liegen ausgebreitet Stirnbänder in bunten Farben. Mit dabei ist auch die 87-jährige Margrit Völki aus Landschlacht. «Ich habe insgesamt 86 Stirnbänder angefertigt und im März damit begonnen», strahlt sie über das ganze Gesicht. Sie benötigte für das Stricken eines Stirnbandes rund eineinviertel Stunden. Als Probandin der terzStiftung zeigt sie sich begeistert von diesem Projekt und ergänzt: «Während der Pandemie habe ich mich der Situation gefügt und auf das Herumreisen verzichtet. Nun hoffe ich, dass meine Stirnbänder die Kinder schützen.» Reflektierender Faden Dankende und lobende Worte findet Schulleiter Urs Rüdisüli für die strickenden Frauen. «Jetzt im Herbst wird es morgens und abends immer dunkler auf euerem Schulweg», sagt er zu den Schülern und erklärt, dass die Stirnbänder zum Schutz leuchten in der düsteren Zeit. «Ich habe anfänglich insgesamt 12 000 Wollknäuel verteilt und die Wolle und das lichtreflektierende Garn wurde den über 400 Strickerinnen aus der ganzen Schweiz kostenlos zur Verfügung gestellt und vom Fonds für Verkehrssicherheit finanziell gefördert», sagt Jacqueline Sennhauser von der terzStiftung. «Wenn die Frauen euch auf der Strasse sehen, haben sie

Schulleiter Urs Rüdisüli und Jacqueline Sennhauser beim Verteilen der leuchtenden Stirnbänder. Die 87-jährige Margrit Völki (rechts aussen) freut sich mit den Kindern. (Bild: Werner Lenzin) Freude und ihr habt warme Ohren und Sicherheit», sagt sie. Als wertschätzende Anerkennung dürfen die beiden Frauen vom Schulleiter ein kleines Geschenk entgegennehmen. Strickanleitung wurde mitgeliefert Bekanntlich gehören neben den alten Menschen vor allem auch kleine Kinder zu den schutzbedürftigsten Verkehrsteilnehmenden. In der dunklen Jahreszeit sollen vor allem auch die kleinen Kinder besser im Strassenverkehr gesehen werden. Im Rahmen eines intergenerativen Ansatzes, dass ältere Frauen für Kinder etwas Sinnvolles herstellen, hat die terzStiftung den Schutz-Gedanken aktiv unterstützt. Es war von Anfang an geplant, die Stirnbänder im Vorfeld des Tages des Lichts vom 4. November den Kindern abzugeben. Die Frauen aus Privathaushalten oder aus Alters- und Pflegeheimen in allen Regionen der Schweiz konnten so ihre StrickKompetenz zum Schutz von Kindern einbringen. Mit der Wolle wird ein zusätzlicher lichtreflektierender Faden ins Stirnband eingestrickt. Die Wolle, der reflektierende Faden – ungeachtet der

Menge – und die Beratungs- und Unterstützungsleistungen wurden den Heimen gegen einen bescheidenen Unkostenbeitrag abgegeben. Eine visuelle Strickanleitung konnte auf der Homepage angesehen werden. Zusätzlich wurde mit der Lieferung der Wolle an die Teilnehmerinnen eine schriftliche Strickanleitung mitgeliefert. Die terzStiftung stand den Heimen in jeder Hinsicht sehr gerne unterstützend zur Verfügung. Bereits vor drei Jahren hat sich die terzStiftung mit der Sichtbarkeitskampagne «Vorbilder leuchten» für den Schutz kleiner Kinder bei Dunkelheit im Strassenverkehr engagiert. Damals wurden insgesamt 6 000 kleine Kinder mit lichtreflektierenden Kopfbedeckungen beschenkt. Frauen in 105 Altersund Pflegeheimen beteiligten sich an der Aktion. Ziel ist es, dass Kinder im Strassenverkehr in der Dunkelheit oder bei schlechter Sicht besser zu sehen sind, um Unfälle zu verhüten. Die strickenden Frauen erkennen während ihrer Strickarbeit, wie wichtig es auch zu ihrem eigenen Schutz ist, bei Dunkelheit und in der Nacht helle und/oder lichtreflektierende Kleidung und Accessoires zu tragen.


6|2021

TCS Rundschau

22 – Aktuell

Ehrenmitglieder auf den Spuren der «Bounty» Drei Ehrenmitglieder und die Mitglieder der Geschäftsleitung der TCS Sektion Thurgau verbrachten im HMAV Bounty Museum an der Mühlfangstrasse 1 in Weinfelden einen spannenden Nachmittag. Museumsbesitzer Edi Spengler führte seine Besucher zurück ins Jahr 1787, als die Meuterei auf der Bounty ihren Anfang nahm. Die Teilnehmenden erlebten eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert der Bounty und der Südseeinseln, dies in der grössten Privatsammlung über die Meuterei auf der Bounty. Von Werner Lenzin Edi Spengler, inzwischen ein absoluter Bounty-Experte, nimmt eine grosse Frucht in die Hand: «Diese stammt von einer Affenbrotpflanze. Am 23. Dezember 1787 lief die Bounty im Hafen von Spithead in England nach Tahiti aus mit dem Auftrag, aus der Südsee Affenbrotpflanzen mitzubringen, die für Westindien bestimmt war», sagt Spengler einleitend. Bereits vorher hatten Forscher rund um Kapitän Cook fantasievolle Geschichten über die seltsam aussehende Pflanze von Reisen mitgebracht. «Die Pflanze bildete offensichtlich die Hauptnahrung für die kräftigen und gutaussehenden Menschen der Südseeinseln», weiss der Museumsbesitzer. Die Siedler von Britisch-Westindien glaubten, dass diese aussergewöhnliche Pflanze als billige und kalorienreiche Nahrung für ihre Negersklaven dienen könnte. Sie reichten bei König Georg III eine Petition ein, in der sie ersuchten, die Pflanze in den Kolonien einzuführen. In der Folge erhielt die Bounty den Auftrag, den ungewöhnlichen Baum ausfindig zu machen und einige Pflanzen an Bord zu nehmen. Nachfahren leben heute auf der Insel Pitcairn Nach dem Verstauen der kostbaren Setzlinge auf dem Schiff brach die Bounty auf nach Jamaica. Als das Schiff die Strasse von Endeavor passierte, kam es zur denkwürdigen Meuterei: Fletcher Christian riss das Kommando an sich und setzte Kapitän Bligh in einem sieben Meter langen Boot aus. Der tapfere Bligh und 18 treue Anhänger erreichten nach 41 Tagen mir ihrem bescheidenen Boot die Insel Timor. Diese Reise darf gemäss den Ausführungen des Museumsbesitzers als eine der grössten seemännischen Leistung in der Geschichte bezeichnet werden. Der grösste Teil der Besatzung blieb auf der Insel. Unter der Führung von Christian fuhren einige Auserwählte und Eingeborene davon. Erst 18 Jahre später sollte die Welt wieder etwas von ihnen erfahren: Die Besatzung des Bostoner Schiffs namens «Topaz», die in Pitcairn Island, einem einsamen rund 1 600 Kilometer von Tahiti entfernten grossen Felsen, unter der Leitung von Kapitän Mathew Fogler an Land ging, entdeckte, dass Fletcher Christian und seine Leute in Pitcairn an Land gegangen waren. Sie liessen die Bounty damals auf einen Felsen auflaufen und steckten sie in Brand. Als die «Topaz» 1808 in Pitcairn ankam, war nur noch einer der Meuterer am Leben. Er erhielt die Erlaubnis, zusammen mit den Frauen und Kindern der Meuterer auf Pitcairn zu bleiben. Noch heute leben die Nachfahren auf der Insel. Kapitän Bligh war inzwischen nach England zurückgekehrt

Edi Spengler erklärt den Ehrenmitgliedern und Mitgliedern der Geschäftsleitung ein Modell der Bounty. (Bild: Werner Lenzin)

und vom Kriegsgericht trotz des Verlustes des Schiffes freigesprochen worden. Eine Bestrafung erhielt er allerdings wegen der harten Behandlung seiner Leute. Holzkiste mit Modell «Im Jahre 1991 sass ich mit Elisabeth Binder und meinem Bruder Heinz an einem Holztisch und wir unterhielten uns über die weltberühmte Meuterei auf der Bounty», erinnert sich Edi Spengler. Von dieser Geschichte gepackt, beschlossen die Drei einen Brief an die weltabgeschiedene Südseeinsel Pitcairn zu senden, ohne zu wissen, wohin der Brief eigentlich geschickt werden sollte. Sie steckten 100 Dollar in einen Briefumschlag und adressierten diesen: Christian, Pitcairn Island, South Sea. Keiner der Dreien glaubte daran, dass diese Idee gelingen würde. Der Brief war längstens vergessen, als über ein Jahr später eine alte Holzkiste in Ölpapier eingepackt und ein geschnitztes BountyModell enthaltend, in Weinfelden eintraf. «Die Überraschung und Freude war riesengross, denn es war fast unvorstellbar, dass dieser Kontakt zu einer soweit und sehr schwer erreichbaren Insel zustande gekommen war», erzählt Edi Binder. Somit war der Grundstein zur Clubgründung für die Unterstützung der Nachfahren der Bounty Meuterer auf der Südseeinsel Pitcairn gelegt. Heute, bald 30 Jahre nach diesem ersten Kontakt mit den Einwohnern von Pitcairn, kann Binder die wohl grösste Privatsammlung über die Meuterei auf der Bounty, in seinem HMAV Bounty Museum präsentieren. «Mein Herzblut ist Pictairn und ich lebe für die Bounty», sagt Binder, der die Insel und weitere Südseeinseln schon bereist hat. Der Bounty «Club Switzerland» wurde als gemeinnützige Organisation gegründet. Der Club ist bestrebt, seine Ziele und Ideen zur Unterstützung der Südseeinsel Pitcairn und die damit verbundenen Geschichten zu verbreiten und am Leben zu erhalten. Anschliessend traf man sich im «Eigenhof» zu einem gemeinsamen Nachtessen.


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6|2021 Aktuell – 23

Schnelle Hilfe bei medizinischen Notfällen Eine Thurgauer Kantonsrätin und sieben Kantonsräte informierten sich auf Einladung des TCS Thurgau über die Sanität Thurgau und ihre Hilfe bei medizinischen Notfällen im Alltag und bei Grossereignissen. Dabei wies Harry Huber, Koordinator Rettungswesen Kanton Thurgau, auch darauf hin, dass die sanitätsdienstlichen Grundlagen und Konzepte des Kantons Thurgau aus dem Jahr 2006 stammen und aktuell überarbeitet werden. Von Werner Lenzin «Nachdem wir uns in den vergangenen Jahren am Politikeranlass mit alternativen Antriebsmöglichkeiten beschäftigten, möchten wir uns heute, dies auch mit Blick auf die Pandemie, mit dem Gesundheitswesen befassen», begrüsste Marco Vidale, Präsident der TCS Sektion Thurgau, die Gäste im Verkehrssicherheitszentrum Thurgau. Gemäss dem Koordinator des Rettungswesens, Harry Huber, hat aktuell auch im Bereich des Rettungswesens die Bewältigung der Pandemie einen grossen Stellenwert. Er wies darauf hin, dass das Gesundheitswesen zusammen mit der Polizei, der Feuerwehr, den Technischen Betrieben und dem Zivilschutz den Bevölkerungsschutz gewährleisten. Das Rettungswesen des Kantons Thurgau umfasst insgesamt 18 verschiedene Elemente. Die sanitätsdienstlichen Grundlagen und Konzepte des Kantons Thurgau stammen aus dem Jahr 2006 und sind aktuell in Überarbeitung. Deren Ziele sind unter anderem die Optimierung der einzelnen Elemente und die Zusammenarbeit unter den Kantonen bei Grossereignissen. «retteMi.ch» Gemäss Huber hat die Sanitätsnotrufzentrale (Telefon 144) im vergangenen Jahr 17 301 Notrufe erhalten und rund 14 000 Rettungsdienst-Einsätze koordiniert. Diese nehmen jährlich um fünf Prozent zu. Es ist das Ziel, möglichst schnell zu reagieren und Zeitverluste zu verhindern. Der Koordinator beim Rettungswesen empfiehlt bei der Alarmierung mittels Mobiltelefon die App «retteMi.ch». Dieses ermöglicht nicht nur eine schnelle Alarmierung der Rettungsdienste, sondern ortet den Anrufer automatisch. Als Vorteil einer integrierten Leitstelle nennt er folgende Punkte: Alle Notrufe gelangen an einen zentralen Ort, reduzierte Alarmierungszeiten, die zentrale Koordination aller Mittel und die Nutzung der Synergien. Zudem ermöglicht die integrierte Leitstelle auch eine bessere Unterstützung aller Einsatzkräfte vor Ort. Die Sanitätsnotrufzentrale 144 nimmt sämtliche Hilfegesuche entgegen, organisiert und koordiniert alle mobilen Rettungsmittel und überwacht die Funksprüche und Einsatzfahrten. Zudem dokumentiert sie die Einsätze und wertet diese statistisch aus. Zu ihrer Aufgabe gehört auch das Aufbieten sämtlicher Organisationen im medizinischen Bereich wie Sanitätszüge, Samariter, Care-Team etc. Bei einem Grossereignis kommt das Führen des Transportund Hospitalisationsraumes dazu. Kantonsweit stehen tagsüber neun Rettungstransportwagen (RTW) und drei Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF), über das Wochenende sieben RTW und zwei NEF bereit. Nachts stehen die ganze Woche vier RTW und zwei NEF zur Verfügung. Es gibt im Kanton Thurgau sieben Rettungs-

Harry Huber, Koordinator Rettungswesen Kanton Thurgau, informierte die Kantonsräte über das Rettungswesen Thurgau. (Bild: Werner Lenzin)

dienst-Stützpunkte, von denen ausgerückt werden kann. Dazu kommen die Helikopter der REGA und anderer Unternehmen, welche die Sanitätsnotrufzentrale im Bedarfsfall anfordert. «Wir wollen noch patientenorientierter wirken, indem die Hilfsfristen weiter optimiert und die Patientinnen und Patienten direkt in die nächste geeignete Klinik transportiert werden», sagt Huber. Die Transportkosten bleiben hauptsächlich beim Patienten, obwohl der Kanton Thurgau selbst auch Beiträge an den Betrieb der Rettungsdienste leistet. Je nach Versicherungsschutz wird dem Patienten diese Rechnung von der Krankenkasse teilweise oder ganz rückerstattet. Um insbesondere in den grenznahen Regionen die Hilfsfristen einhalten zu können, setzt die Sanitätsnotrufzentrale bei Bedarf auch ausserkantonale Rettungsdienste ein. Bei dringenden Notfällen gilt der Grundsatz, dass das nächste gelegene Rettungsmittel aufgeboten wird. Im Gegenzug unterstützen die Rettungsdienste des Kantons Thurgau auch die Nachbarkantone und den Landkreis Konstanz. Für die Betreuung ist das Care Team zuständig Weiter wies Huber auf die Definition der Ereignisse und deren Unterscheidung in Alltags- und Grossereignis sowie Ausserordentliche Lage hin. Bei den Aufgebots-Stufen unterscheidet man aufgrund der Anzahl Patienten. Zuständig für das psychische und physische Wohlbefinden von Betroffenen, Angehörigen und Helfern, sowohl im Alltagsschadenfall wie auch bei einem Grossschadenereignis, ist das Care Team Thurgau. Dieses setzt sich zusammen aus speziell geschulten Psychiatern, Psychologen, den Notfallseelsorgern der beiden Landeskirchen, Mitgliedern der Thurgauer Samaritervereine und Angehörigen von Polizei, Rettungsdienst Feuerwehr und Zivilschutz.


6|2021

TCS Rundschau

24 – Aktuell

Mit SWICA sind Sie gut unterwegs Zwischen dem TCS und SWICA besteht seit Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft. Den rund 1400 Mitgliedern des TCS Thurgau bringt diese Partnerschaft zahlreiche Vorteile.

batte auf ausgewählte Zusatzversicherungen erzielen.

Dank dem Kollektivvertrag mit SWICA erhalten TCS-Mitglieder und ihre im gleichen Haushalt wohnhaften Ehe- oder Lebenspartner sowie die Kinder attraktive Prämienrabatte auf alle HOSPITA Spitalversicherungen. Zusätzlicher Vorteil: In der Spitalversicherung gibt es keine altersbedingten Tarifaufschläge.

Als eine der führenden Kranken- und Unfallversicherungen bietet SWICA nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern bestmögliche Medizin sowie aktive Unterstützung bei Krankheit und Unfall. Die kostenlose telemedizinische Gesundheitsberatung santé24 steht unter 044 404 86 86 rund um die Uhr zur Verfügung, um bei gesundheitlichen Beschwerden erste Behandlungstipps zu erteilen oder an einen Facharzt zu verweisen.

Mit dem BENEVITA Bonusprogramm kommen TCS-Mitglieder gesünder durch den Alltag, und können zudem aktiv Geld sparen: durch das Absolvieren von spannenden Challenges für einen gesunden und aktiven Lebensstil lassen sich Punkte sammeln und damit weitere Prämienra-

SWICA-Versicherten gehören zu den zufriedensten Kunden der Schweiz. Auch aktuell wurde SWICA wieder auf den 1. Platz bei der Kundenzufriedenheitsumfrage von Comparis und AmPuls gewählt und erzielt im Krankenkassenvergleich seit über 10 Jahren Spitzenpositionen. Der

telefonische SWICA Kundenservice ist unter der Gratisnummer 0800 80 90 80 an sieben Tagen in der Woche erreichbar. Regelmässige Wettbewerbe laden ein, attraktive Preise für die Gesundheit zu gewinnen, zum Beispiel einen dreitägigen Aufenthalt für die ganze Familie im Familienhotel in Malbun. Und für jeden Vertragsabschluss (Grundversicherung, Zusatzversicherung COMPLETA TOP sowie Spitalversicherung HOSPITA ALLGEMEIN) gibt es einen Gutschein im Wert von 100 Franken für einen TCS-Kurs oder freiwilligen Fahrzeugtest.

Weitere Informationen finden Sie unter www.swica.ch/tcs.

(swica)


TCS Rundschau

6|2021 Jubilare – 25

Wir gratulieren herzlich zu 50 Jahren TCS-Mitgliedschaft! 286 TCS-Mitglieder gehören seit 50 Jahren zu unserem Verband: Aichinger Alfred, Tägerwilen Allenbach Hanspeter, Frauenfeld Althaus Max, Frauenfeld Ammann Fredi, Salmsach Amrhein Hans, Frauenfeld Anderes Felix, Kreuzlingen Aujesky Drahomir, Matzingen Bächler Bruno, Romanshorn Bachmann Louis, Matzingen Bader Hans, Märstetten Baldella Franco, Amriswil Balsiger Otto, Tägerwilen Baltensperger Ruth, Oberneunforn Bauer Leo, Berlingen Baumann Ursula, Weinfelden Baumberger Fritz, Aadorf Beeler Jürg, Fischingen Benz Lorenz, Münchwilen TG Berger Ueli, Bürglen TG Bernhard Nelli, Homburg Binkert Armanda, Dussnang Biraghi Sergio, Neukirch (Egnach) Bischoff Hansueli, Weinfelden Blanc Eric, Müllheim Dorf Blaser Peter, Frauenfeld Blaser Hans, Berg TG Blatter Thomas, Lanzenneunforn Bläuer Rolf, Gachnang Blöchliger Anton, Märstetten Blum Bruno, Egnach Bohner Wolfgang, Tägerwilen Bommer Willi, Münchwilen TG Boos Verena, Wängi Bornhauser Gerald, Kreuzlingen Bosch Hans-Ulrich, Romanshorn Bösch Hansjörg, Winden Brändle Walter, Uttwil Brugger Erich, Arbon Bruggmann Hansjörg, Münchwilen TG Bruggmann Max, Amriswil Bruggmann Martin, Bürglen TG Brüschweiler Guido, Amriswil Bucher Josef, Dozwil Bucher Rudolf, Berg TG Buff Erwin, Scherzingen Bürgi Eric, Frauenfeld Cassol Dino, Sirnach Debrunner Jakob, Frauenfeld Der Assunta, Sirnach Diethelm Peter, Matzingen Diethelm Siegmar, Frauenfeld Dünnenberger Kurt, Roggwil TG Dürig Heinz, Kreuzlingen Dütsch Myrtha, Kreuzlingen Egg Marianne, Frauenfeld Egger Markus, Münchwilen TG

Ellenbrök Jan, Tägerwilen Enz Hannelore, Buhwil Epper Klara, Amriswil Erne Vico, Frauenfeld Eugster Alfred, Tägerwilen Fässler Rolf, Horn Fehr Rolf, Müllheim Dorf Ficara Paolo, Matzingen Fischbacher Roman, Guntershausen Fischer Hans, Romanshorn Fitzner Helmuth, Diessenhofen Forster Willy, Steckborn Forster Edith, Romanshorn Forster Kathrin, Frauenfeld Frei Inge, Romanshorn Frey Meinrad, Tägerwilen Frey Dieter, Landschlacht Frey Kurt, Frauenfeld Frikart Peter, Arbon Fröhli Eva Marie, Kreuzlingen Fuellemann Roland, Berlingen Gahlinger Kurt, Aadorf Gasser Paul, Amriswil Geel Josef, Roggwil TG Gerber Paul, Gachnang Gerber Erwin, Romanshorn Germann Anna, Arbon Geser Bruno, Ennetaach Gisin Alfred, Weinfelden Gisin Paul, Kreuzlingen Graber Heinz, Leimbach TG Graf Klaus-Peter, Münchwilen TG Graf Meinrad, Arbon Graf Alfred, Romanshorn Greminger Ruedi, Märwil Gremlich René, Winterthur Greuter Walter, Frauenfeld Grieder Heinz, Weinfelden Gsell Marcel, Roggwil TG Gubser-Badertscher Monika, Hefenhofen Habrik Nelly, Frauenfeld Hagen Kurt, Eschlikon TG Haldemann Werner, Steckborn Hangartner Andreas, Lanzenneunforn Häni Hans, Arbon Hauenstein Bruno, Frauenfeld Haueter-Reichert Rolf, Kreuzlingen Hauser Paul, Weinfelden Hegelbach Judith, Kreuzlingen Heidelberger Walter, Bottighofen Heierli Elsa, Weinfelden Heiss Bernhard, Istighofen Helfenstein Urs, Amriswil Helg Guido, Kreuzlingen Herzog Margrit, Raperswilen Hess Arthur, Matzingen Heyland Sven, Weiningen TG Höhn Jakob, Bettwiesen Holenstein Moritz, Rickenbach b. Wil

Hösli Barbara, Rickenbach b. Wil Hostettler Heinz, Weinfelden Huber Pius, Weinfelden Huber Kurt, Ottoberg Huber-Kofler Marcel, Romanshorn Huerlimann Karl, Oberneunforn Humbel Brigitte, Altnau Humbel-Camenisch Katharina, Kesswil Hüsler Kurt, Wallenwil Hutter Erich, Ettenhausen TG Hutterli Heinrich, Mauren TG Hutterli Heinz, Sulgen Jud Hans, Sirnach Jung Rita, Sirnach Kägi Otto, Sirnach Kaluza Peter, Romanshorn Kasper Heinz, Berlingen Kästli Alexander, Arbon Keller Franz, Bettwiesen Keller-Blaser Thomas, Ermatingen Kippe Silvio, Kreuzlingen Kirchebner Hans-Jörg H., Amriswil Klaumuenzner Jürgen, Frauenfeld Kliby Urs, Kreuzlingen Klink Martin, Märstetten Knöpfel Emmi, Roggwil TG Knöpfli Beat, Weinfelden Koch Bernhard, Bischofszell Kocher Rolf, Hörhausen Koller Paul, Neukirch (Egnach) Kölliker Fritz, Aadorf Kornath Bernhard, Basadingen Koster Bruno, Arbon Krappmann Margrith, Amriswil Kreis Christoph, Hefenhofen Krucher-Gisiger Ruth, Guntershausen Kugler Walter, Egnach Kuhn-Heller Hansruedi, Lengwil Kuhn-Stutz Verena, Steckborn Küng Hans-Rudolf, Dozwil Kurtz Herta, Sirnach Küttel Franz, Sirnach Landolt Alois, Wängi Lanker Erwin, Neukirch a.d. Thur Lanter Anton, Arbon Lattmann Rudolf, Sirnach Lehner Pius, Arbon Lenzin Werner, Märstetten Löwe Marlies, Herdern Lütschg Hans, Romanshorn Lutz Helen, Freidorf TG Maggi-Streuli Anna-Agnes, MannenbachSalenst Manz Andrea, Amriswil Marchesi Egon, Frauenfeld Marquart Clemens, Hefenhofen Mattenberger Ulrich, Affeltrangen Mayr Hermine, Frauenfeld Meier Erwin, Frauenfeld


6|2021

TCS Rundschau

26 – Jubilare Meier Rudolf, Frauenfeld Meyer Erwin, Opfershofen TG Meyerhans Edwin, Frauenfeld Minder Peter, Münchwilen TG Moser Michael, Münchwilen TG Müller Bruno, Frasnacht Münger Hansruedi, Pfyn Nafzger Bruno, Frauenfeld Natterer Alfons, Landschlacht Nauer Arnold, Friltschen Nef Willy, Matzingen Neuenschwander Karl, Hefenhausen Niederer Vivi, Homburg Niethammer Antonia, Wilen b. Wil Nosal Dusan, Guntershausen Nuzzo Vincenzo, Müllheim Dorf Oberhänsli Alfred, Frauenfeld Oehler Heidy, Arbon Oppikofer Walter, Amlikon-Bissegg Oswald Raimund, Schocherswil Ott Erika, Kreuzlingen Pabst Bruno, Thundorf Pacher Willibald, Wilen b. Wil Perrig Daniel, Weiningen TG Pfister Lorenz, Kreuzlingen Pino Antonio, Amriswil Pittari Anne-Marie, Kreuzlingen Pöhler Wilhelm-Ernst, Kreuzlingen Prassl Franz, Frauenfeld Puppetti Renata, Münchwilen TG Raggl Max, Islikon Ramcke Ursula, Tägerwilen Rietmann Heinz, Frauenfeld Rodel André, Bischofszell Rogin Adolf, Kreuzlingen Rohner Hanspeter, Horn Roos Ursula, Arbon Roshardt Angelina, Freidorf TG Roth Anita, Frauenfeld Rother Joachim, Stachen Ruch Carl, Bottighofen Rüegg Julia, Kreuzlingen Rüst Margrit, Mettlen Rutishauser Hans, Frauenfeld

Rutishauser Moritz, Romanshorn Ryffel Peter, Sulgen Sandmeier Hansjörg, Müllheim Dorf Schäfli Otto, Thundorf Schär Herbert, Arbon Schärlig Ruth, Weinfelden Scheidegger Marte, Steckborn Scherrer Theo, Weinfelden Schlaepfer-Hooss Karl, Sirnach Schlauri Bruno, Tägerwilen Schmid Stefan, Oberaach Schmid Esther, Frauenfeld Schmid Markus, Arbon Schmid Werner, Frauenfeld Schmitter Eugen, Weinfelden Schneggenburger Bernhard, Sirnach Schoch Willy, Märstetten Schoitsch-Wächter Carmen, Schlattingen Scholz Ruth, Mammern Schönfeld Domenica, Bottighofen Schönholzer Peter, Sulgen Schönholzer Walter, Schönholzerswilen Schramme Wilfried, Kreuzlingen Schwager Elisabeth, Frauenfeld Schweiss Roland, Weinfelden Seger Johann, Bischofszell Seiler Hanspeter, Matzingen Seiler Urs, Tägerwilen Sieder Josef, Horn Sprenger Kurt, Sirnach Stacher Adrian, Scherzingen Stadler Walter, Diessenhofen Staeheli-Scherrer Ernst, Neukirch (Egnach) Stahl Paul, Kreuzlingen Stalder Elisabeth, Müllheim Dorf Stark Erich, Bischofszell Staub Peter, Weiningen TG Steinemann Heinz, Müllheim Dorf Steinhauser Eberhard, Frauenfeld Stevenson Ursula, Frauenfeld Stirnimann Anton, Steckborn Stix Bertha, Münchwilen TG Storchenegger Iris, Neuwilen Strebel André, Steckborn

Stroelin Hermann, Eschenz Strupler Heinz, Uesslingen Stucki Kurt, Weinfelden Stucki Heinz, Felben-Wellhausen Studer Trudi, Berg TG Studer Alois, Romanshorn Stutz Peter, Dotnacht Sunier Walther, Arbon Sutter Hildegard, Hauptwil Tavernier Walter, Pfyn Thalmann Kurt, Frauenfeld Trentin Guido, Bischofszell Trüb Werner, Wagenhausen Unternährer Otto, Affeltrangen Utz Erwin, Steckborn Verastegui Ivan, Frasnacht Vetterli Werner, Aadorf Vetterli Karl, Frauenfeld Vögeli Viktor Bernhard, Bischofszell Vögelin Karl, Romanshorn Von Grünigen Christian, St. Margarethen TG Wäger Gerda, Kreuzlingen Waldburger Rosmarie, Frauenfeld Walker Peter, Bürglen TG Wartenweiler Hans, Weinfelden Wasmer Herbert, Kreuzlingen Weh Peter, Arbon Weiler Werner, Müllheim Dorf Weiss Elsbeth, Weinfelden Wey-Gusset Ludwig, Eschlikon TG Widmer Hansjörg, Frauenfeld Widmer-Glutz Meinrad, Weinfelden Willach-Kaderli Rolf, Tägerwilen Windlin Otto, Horn Wirth Hubert, Stettfurt Witzel Ruprecht, Kreuzlingen Würsch Peter, Eschlikon TG Wüst Bruno, Erlen Zehnder Herbert, Ettenhausen TG Zellweger Hans Jakob, Weinfelden Zeugin Ulrich, Kesswil Zoss Werner, Münchwilen TG Zuberbuehler Ruedi, Romanshorn Zueger Bruno, Tobel Zuppinger Hans, Kreuzlingen

Kindernotfall ....... was tun ? Eltern, Grosseltern, Angehörige, Babysitter, Betreuungs- und Erziehungspersonen in Kinderkrippen, Spielgruppen, Kindergärten, Unter- und Mittelstufe, Jugend und Sport Was tun bei einem Kinderunfall? In diesem Kurs wird die Erste Hilfe beim Kindernotfall theoretisch behandelt und die Anwendung praktisch geübt.

Kurstag/-zeit

Unfallprävention, Kinderreanimation, Fieberkrampf, Vergiftung, Verbrennung, Atemnot, Fremdkörperaspiration usw. Sonntag, 6. März 2022, Kurszeit: von 09.00 bis 12.00 Uhr

Kursleitung

SSK-Instruktor Robert Visch

Programm

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 50.– für TCS-Mitglieder/CHF 60.– für Nichtmitglieder

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

6|2021 Regionalgruppen – 27

Spannender Jassabend Nach dem Sonntagsbrunch vom 26. Oktober 2021 mit zahlreichen Teilnehmern, haben wir am 19. November 2021 mit dem Jassabend den 2. Anlass dieses Jahr durchgeführt. Dank des grossen Einsatzes im Vorfeld durch Jassobmann Guido Hubmann, konnte der Präsident Franz Grosser 25 Jasserinnen und Jasser begrüssen. Nach dem Nachtessen erklärte Hubmann die Spielregeln und hoffte auf interessante und spannende Jassrunden. Zum 1. Mal wurde mit den neuen TCS-Jasskarten gespielt. Die Zeit ging schnell vorbei, so dass nach der 3. Runde der Schlusspiff ertönte. Nachdem Hubmann die Auswertung erstellt hatte, fand die Rangverkündigung statt. Alle Teilnehmer konnten sich vom Gabentisch, der von Maria Schilt organisiert und bereitgestellt wurde, bedienen. Wieder einmal konnten wir auf einen gelungenen Anlass zurückblicken. Der Vorstand der Regionalgruppe Münchwilen freut sich jetzt schon auf die Anlässe im 2022. 1. Rang: Esther Kindschi 2. Rang: Heiri Herger 3. Rang: Walter Meier (RG Münchwilen)

Die drei glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner des Jassabends 2021. (Bild: RG Münchwilen)

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Regelmässig entspannen und den Moment geniessen fördert Ihr Wohlbefinden. Daran beteiligen wir uns gerne. Zum Beispiel mit Beiträgen an die Gesundheitsförderung und Prävention durch Kurse, Aktivitäten und Vorsorgeuntersuchungen. Mehr erfahren Sie unter Telefon 0800 80 90 80 oder swica.ch/relax


6|2021

TCS Rundschau

28 – Regionalgruppen

Die Mitgliederinnen und Mitglieder der RG Weinfelden waren beeindruckt von der Oldtimer-Sammlung von Paul Walter in Sulgen. (Bilder: RG Weinfelden)

Autos für Auge und Herz 23 begeisterte Auto-Fans besuchten in Sulgen die von Paul Walter gegründete, private Oldtimer-Sammlung mit über 50 liebevoll restaurierten Automobilen, die fast alle noch in fahrtüchtigem Zustand sind. Von Ruedi Arni, RG Weinfelden Geführt von Dani Walter, einem seiner Söhne, erfuhren wir, wie die Sammlung von seinem kürzlich verstobenen Vater begann und aufgebaut wurde. Ein Auto nach dem anderen hat sein Vater aufgestöbert, mal in einer alten Scheune, mal auf einer Auktion, wie das alte Feuerwehrauto aus Chicago mit Jahrgang 1917. Ein ALF (American La France) mit 14 000 ccm welches 1970 erst infolge Nichtgebrauch unter den Hammer kam oder den «Walter» mit Baujahr 1929 welchen sein Vater schon des Namens wegen unbedingt haben musste. Doch es dauerte dann noch geschlagene vier Jahre, bis das in Prag gebaute Auto aus Tschechien expor-

tiert werden konnte, in Einzelteile zerlegt, wie sich Dani erinnern kann. Ein Prunkstück in der Sammlung ist unter anderem auch der Rolls-Royce 1928 «PhantomTourer» welchen sein Vater in England ersteigerte und dort auch restaurieren liess. Als er es ausführen wollte, blieb das Auto jedoch am Zoll in Dover hängen. Die Regierung erklärte das Auto als «historisches Eigentum» und dürfe das Land nicht verlassen. Es brauchte viel Geduld und Zeit bis es dann doch in Sulgen eintraf. Die verschiedenen Fahrzeuge mit wohlklingenden Namen wie Bugatti, Fiat Pinin Farina, Chrysler, Aston Martin, Mercedes, Jaguar und Rolls-Royce strahlen in der gemütlich eingerichteten Halle um die Wette und verzauberten die Herzen der Besucher. Paul Walter’s Liebling war ein knallroter Mercedes 300SL Baujahr 1954 mit Flügeltüren. Es wurden nur 1 400 Stück gebaut, 1 200 davon wurden nach Amerika ver-

schifft. Vor 20 Jahren kam das Auto per Flugzeug in die Schweiz, wo es Paul Walter per Zufall auf einem Anhänger sah und gleich vom Fleck weg kaufte. Besonderen Stolz hatte er bei gelegentlichen Ausfahrten, wo er sofort umringt war von staunenden und interessierten Leuten. Die Halle ist voll von restaurierten, liebevoll gepflegten und somit strahlenden Zeitzeugen der Strasse. Hinter jedem Fahrzeug steht eine Geschichte, welche weitererzählt werden will. Hoffen wir, dass die Sammlung von Paul Walter durch seine drei Söhne Felix, Dani und Mike bestehen bleibt und mit einer exklusiven Führung weiterhin gelegentlich besichtigt werden kann. In der firmeneigenen «alten Chäsi» wurden bei einem Schlummertrunk in freundschaftlichem Rahmen weitere Eindrücke und Erlebnisse ausgetauscht. Es war einfach toll und so kommen wir gerne wieder! (RG Weinfelden)


TCS Rundschau

6|2021 Agenda – 29

TCS Sektion Thurgau Regionalgruppen TG7

TG1 Regionalgruppe Arbon TG2 Regionalgruppe Bischofszell TG4 Regionalgruppe Frauenfeld TG5 Regionalgruppe Kreuzlingen TG6 Regionalgruppe Münchwilen TG7 Regionalgruppe Seerücken / Untersee und Rhein TG8 Regionalgruppe Weinfelden Campinggruppe

TG5

TG4

TG1

TG8 TG6

TG2

Bischofszell

TG2

87. Generalversammlung

Camping

Weihnachtsabend 2021

Die TCS Regionalgruppe Bischofszell lädt Sie herzlich ein zur 87. GV am Freitag, 18 Februar 2022, 19.30 Uhr im Landgasthof Löwen, Sulgen.

Nach der Absage im letzten Jahr, freut sich der Vorstand seine Mitglieder*innen nun in diesem Jahr zum Weihnachtsfest einzuladen. Unser Weihnachtsfest wird am Samstag, den 11. Dezember um 17.00 Uhr im Restaurant Krone in Pfyn stattfinden. Die Anmeldung zu diesem Anlass bis zum 01.12.2021 an Gerda senden.

Traktanden 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der GV vom 26. Februar 2021 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung und Revisorenbericht 2021 6. Informationen zum Jahresprogramm 2022 7. Budget 2022 8. Anträge 9. Allgemeine Umfrage

Lottoabend 2022 Wie gewohnt, starten wir auch in das nächste Vereinsjahr mit unserem traditionellen Lottoabend. Der Lottoabend findet am Samstag, den 15. Januar 2022 im Restaurant Krone in Pfyn statt.

ca. 20.15 Nachtessen anschliessend Referat mit Yvonne Gasser, Fahrlehrerin «Neuerungen im Strassenverkehr». Anträge sind bis zum 04. Februar 2022 schriftlich beim Präsidenten einzureichen. Wir freuen uns, Sie an diesem Abend begrüssen zu dürfen und bitten Sie um Anmeldung bis 08.02.2022 per Email batag@bluewin.ch oder Telefon 079 664 38 47 Otto Bernhardsgrütter Die GV findet unter Berücksichtigung der dann vom BAG geltenden Vorgaben statt.

Wir werden um 17.00 Uhr mit den Spielen der ersten Lottorunden starten. Vor Spielbeginn kann wie gewohnt das Essen bestellt werden, welches dann nach den ersten Runden gemütlich genossen werden kann. Anschliessend werden nochmals ca. zwei Runden Lotto gespielt. Am Schluss können die attraktiven Preise mittels Los von den glücklichen Gewinnern in Empfang genommen werden. Die Anmeldung zu diesem Anlass bis zum 23.12.2021 an Gerda senden.

Der Vorstand der TCS-Regionalgruppe Bischofszell

Auf Grund der aktuellen Bestimmungen, müssten wir beide Anlässe leider als 3G Anlass durchführen.

Kontakt: Otto Bernhardsgrütter, Heerenwies 5, 8586 Erlen, Tel. 079 664 38 47, batag@bluewin.ch

Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern und deren Familien bereits jetzt schon schöne, frohe und besinnliche Weihnachten.

Weinfelden

TG8

Voranzeige 60. Generalversammlung Die TCS Regionalgruppe Weinfelden lädt zur 60. Generalversammlung am Freitag 11. Februar 2022, 19.00 Uhr im Restaurant Stelzenhof in Weinfelden ein. Kontakt: Karin Bischof, Margenmühlestrasse 2, 9517 Mettlen Tel. 079 613 68 40, bischof.k@bluewin.ch

Anmeldungen schriftlich an: Gerda Brönimann Langenhartstrasse 27A 8555 Müllheim gerda8555@bluewin.ch

Kontakt: Michael Schmid, Hauptstrasse 46a, 8546 Islikon Tel. 079 287 01 86, michael.r.schmid@tcs-cctg.ch


6|2021

TCS Rundschau

30 – Agenda

Frauenfeld

TG4

Münchwilen

TG6

Aadorfer Weihnachtsmarkt 11.12.2021

60. Generalversammlung

Die Marktzeiten sind am 11.Dezember 2021 von 12.00 bis 20.00. Kommen Sie vorbei und drehen Sie am Glücksrad und gewinnen mit etwas Glück einen Gutschein. Auf der Webseite des Weihnachtsmarktes https://www.aadorfer-gewerbe. ch/projekte-ressorts/aadorfer-weihnacht werden Sie über Absagen informiert, was wir aber sehr bedauern würden.

Die TCS Regionalgruppe Münchwilen lädt zur 60. Generalversammlung am Freitag 25. Februar 2022, 19.00 Uhr im Restaurant Schäfli in Wängi ein.

Der Vorstand der Regionalgruppe freut sich viele TCSler am Stand begrüssen zu dürfen. Kontakt: Werner Stucki, Eggetsbühlerstrasse 21, 9545 Wängi Tel. 079 216 67 72, werstucki@bluewin.ch

Frauenfeld

TG4

Traktanden 1. Begrüssung 2. Appell 3. Wahl von 2 Stimmenzählern 4. Protokoll der GV vom 21. Februar 2021 5. Jahresbericht des Präsidenten 6. Jahresrechnung 2021 / Revisorenbericht 7. Jahresprogramm 2022 8. Anträge an die GV 9. Diverses und Allgemeine Umfrage Anträge sind bis 18 Februar 2022 schriftlich beim Präsidenten einzureichen an: Franz.grosser@leunet.ch

60. Generalversammlung

Vor der GV wird ein Nachtessen serviert.

Samstag, 19. Februar 2022, 16.30 Uhr zum Apéro, Vereinshaus Wängi (Es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, in welche Sie eingewiesen werden. Parkplätze vom Restaurant Linde nebenan dürfen NICHT benutzt werden).

Traditionell lassen wir den Abend beim Kegeln und Jassen ausklingen. Die GV findet unter Berücksichtigung der dann geltenden BAG-Vorschriften statt.

Einlass nur mit COVID-Zertifikat, Stand November 2021. Traktanden mit Sitzungsbeginn um 17.00 Uhr für Mitglieder und 1 Begleitperson der Regionalgruppe Frauenfeld 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der GV vom Freitag, 12. Februar 2021 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2021 / Revisorenbericht 2021 6. Jahresprogramm 2022 7. Budget 2022 8. Anträge 9. Allgemeine Umfrage Anträge sind bis am Samstag, 29. Januar 2022, schriftlich an den Präsidenten einzureichen. Im Anschluss an die Generalversammlung wird Ihnen anlässlich der 60. Generalversammlung ein Gala Nachtessen serviert.

Dieses Jahr feiern wir 60 Jahre TCS Regionalgruppe Münchwilen. An der GV erhält jedes teilnehmende TCS Mitglied inkl. Begleitung, ein Jubiläumsgeschenk. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, bitten wir um Anmeldung an folgende Adresse: franz.grosser@leunet.ch Tel: 052 378 15 10 oder schriftlich an Franz Grosser Michelsbühlstrasse 13 9545 Wängi

Kontakt: Franz Grosser, Michelsbühlstr. 13, 9545 Wängi Tel. 052 378 15 10, franz.grosser@leunet.ch

Seerücken, Untersee und Rhein

TG7

Zur Unterhaltung spielen die bekannten Gino Boys auf, und es bleibt auch noch genügend Zeit für Gespräche.

Voranzeige Generalversammlung 2022

Die Platzzahl ist beschränkt, Berücksichtigung nach Eingang der Anmeldungen, schriftlich oder per E-Mail an den Präsidenten Werner Stucki bis 15. Dezember 2021.

Die TCS Regionalgruppe Seerücken, Untersee und Rhein lädt zur Generalversammlung am Freitag 11. März 2022, ab 19.00 Uhr im Gasthaus Krone in Pfyn ein (mit Anmeldung).

Kontakt: Werner Stucki, Eggetsbühlerstrasse 21, 9545 Wängi Tel. 079 216 67 72, werstucki@bluewin.ch

Kontakt: Urs Reinhardt, Rodelstrasse 31a, 8266 Steckborn Tel. 052 761 24 36, urs.reinhardt51@gmail.com


TCS Rundschau

6|2021 Wettbewerb – 31

2 REKA-Checks im Wert von je Fr. 100.– zu gewinnen!

Beantworten Sie die Frage und schon kann Ihnen mit ein wenig Glück ein REKA-Check im Wert von Fr. 100.gehören. Teilnahmeberechtigt ist jedermann. Es erfolgt keine Korrespondenz. Die Gewinner(innen) werden unter den richtigen Lösungen ausgelost. Einsendeschluss: 17.12.2021

Verkehrswettbewerb 6/2021 Ihre Antwort: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort: Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Wettbewerb, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden

Machen Sie via Email mit wettbewerb@tcs-thurgau.ch Gewinner Verkehrswettbewerb 5/2021: Hansjörg Koch, Frauenfeld Heinz Jansen, Hüttwilen Auflösung des Wettbewerbs

a) Ab 1.März 2022 werden sämtliche Nummernschilder in anderen Farben als wie bisher eingeführt.

5/2021: Antwort B b) Ab 1. März 20222 muss ein zusätzliches rotes Kontrollschild für alle Anhänger beim zuständigen Strassenverkehrsamt bestellt werden.

Bei diesem Signal 1.03 mit Zusatzsignal 5.01 «Distanztafel», muss ich in 80 Metern mit einer Doppelkurve nach rechts beginnend rechnen.

c) Ab 1. März 2022 kann ein zusätzliches Kontrollschild für die Montage an Heckveloträgern beim zuständigen Strassenverkehrsamt bestellt werden, es darf ausschliesslich nur mit dem Hauptschilderpaar verwendet werden.

Geschäftsleitung TCS Thurgau

Marco Vidale Präsident

Andrej Rudolf Jakovac Vizepräsident, Marketing

Ruedi Garbauer Verkehrskommission

Yves Osterwalder Veranstaltungen

Marion Wiesmann Finanzen

Werner Lenzin Redaktor Rundschau

Kontaktstelle . Frauenfelderstrasse 6 . 8570 Weinfelden . Tel.: 071 622 00 12 . Fax: 071 622 00 18 . info@tcs-thurgau.ch . www.tcs-thurgau.ch

Impressum – Herausgeber: Die TCS Rundschau ist die Zeitschrift der TCS-Sektion Thurgau. Erscheinungsweise: 6 Mal pro Jahr. Auflage: 28'000 Exemplare. Redaktion: Werner Lenzin, Höhenweg 18, Postfach 142, 8560 Märstetten, Tel. 071 657 16 05, Email: wlenzin@bluewin.ch. Design, Layout: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld,

Drucksache

Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Druck, Vertrieb: Thurgauer Tagblatt AG, Druck und Digitale Medien,

myclimate.org/01-21-309674

Schützenstrasse 15, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 58 58, druck@ttw-ag.ch, www.ttw-ag.ch. Inserate: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Adressänderungen: TCS-Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 00 12, Email: info@tcs-thurgau.ch


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vsztg.ch

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG | Dufourstrasse 76 | 8570 Weinfelden


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TCS Rundschau 6/2021 by TCS Sektion Thurgau - Issuu