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TCS Rundschau 5/2021

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Sektion

Rundschau 5|2021

Seite 14

AKTIONSTAG « BLIIB AKTIV» Seite 3

IM GESPRÄCH MIT Gemeindepräsident Markus Bürgi Seite 5

Wir sprachen mit Kurt Stettler Seite 18

Charity Classic TCS-Käfer wird 50

Thurgau


5|2021

TCS Rundschau

2 – Editorial

Editorial: Morgen! Das mit der Zukunft ist so eine Sache. Sie kommt auf jeden Fall, das wissen wir alle. Und sie besitzt die unangenehme Eigenschaft, dass sie nur schwer vorauszusagen ist. Bei den alten Römern versuchten sich die Auguren daran, aus dem Verhalten von Vögeln zu lesen, ob die Götter einem geplanten Unternehmen zugeneigt seien oder nicht. Natürlich findet sich die Wahrsagerei auch in der Moderne. Thomas Watson von IBM schätzte 1943 den weltweiten Markt für Computer auf fünf Stück. Der Zukunftsforscher Matthias Horx meinte 2005: «Von Facebook wird in fünf Jahren niemand mehr reden!». Ach ja, und Kari Tuuti, der damalige Firmensprecher der damaligen Firma Nokia, erklärte in einem Interview mit dem SPIEGEL 2007, dass das iPhone ein ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt sei – «aber ich bin mir sicher, dass wir der Marktführer bleiben.» Alles kam anders. Nokia ging unter, Facebook ändert den Verlauf von Präsidentenwahlen. Und es gibt mehr als fünf Computer auf der Welt. Auch wenn sich alte und neue Auguren wünschen, ganz genau zu wissen, wie das Morgen aussieht – wir sind alle gut

beraten, ihre Voraussagen als mögliche Varianten zu betrachten. Und nicht als Wahrheiten. Denn fixiert man sich auf die falsche Zukunftsannahme, ereilt einen das Schicksal von Nokia schneller, als man glaubt. Das alles gilt auch für die Verkehrspolitik. Die Auguren der Mobilität haben vorhergesagt, dass für eine gelingende mobile Zukunft der MIV genannte motorisierte Individualverkehr – ein Schelm, der bei dieser Abkürzung Böses denkt! – zugunsten der anderen Verkehrsträger reduziert werden muss. Was aber, wenn die Technologie den Individualverkehr leise und ökologisch macht? Er durch Vernetzung und Digitalisierung sicherer für alle Verkehrsteilnehmenden wird? Was wenn die Menschen auch morgen gerne individuell entscheiden möchten, wann sie wohin mit wem fahren? Während gerade die geräuschlosen Elektroautos in den Verkaufszahlen explodieren, wird Tempo 30 auf Hauptstrassen eingeführt. Wegen des Lärms. Während sich abzeichnet, dass dem öffentlichen Nahverkehr durch eine kluge Individualnutzung von Personenfahrzeugen – Sharing, Autopilot und so weiter – Konkurrenz erwächst, werden die Autos aus den Städten verbannt. Indem wir den Zugang und das Parkieren unattraktiv oder teuer oder gleich beides zusammen machen.

Während in den dichtbevölkerten grossen Städten der Trend hin zu einem multimobilen Nebeneinander verschiedener Verkehrsträger geht, übertragen wir die urbanen Verkehrsideen aufs Land und die kleinen Städte. Nur käme es niemandem in Zürich in den Sinn, das Trämli zu nutzen, wenn es einmal in der Stunde fahren würde – wie das Posti auf dem Land. Und dann gibt‘s ja noch die Wirtschaft. Zwar sollen die Onlineshops gleichentags liefern. Aber bitte ohne Lieferwagen und Verkehr in den Quartieren. Industrie, Gewerbe, Bau, Landwirtschaft sollen gefälligst wirtschaftlich brummen, aber irgendwie ohne das Brummen von Lastwagen und Verkehr. Wir stehen heute an einem Punkt, an dem die Technologie Sprünge macht – und die Art und Weise, wie wir Mobilität leben werden, nachhaltig verändern wird. Weil es heute indessen nicht klar ist, welche Technologie, welche Systeme, welcher Mix sich durchsetzen werden, weil betont viele Varianten des Morgen möglich sind – warum bleiben wir in der Verkehrspolitik nicht flexibel und offen? Warum schaffen wir Tatsachen, die uns möglicherweise limitieren? Man könnte ja einfach auch beobachten, bis klarer ist, wohin die Reise geht – und dann entscheiden.

Andrej Rudolf Jakovac Vizepräsident TCS Sektion Thurgau

Titelbild: Sommer-Aktionstag «Bliib aktiv» bot zahlreiche Informationen rund ums Älterwerden. (Bild: Werner Lenzin)

Kontaktstelle Weinfelden Öffnungszeiten Montag - Freitag Donnerstag

09.00 - 12.00 09.00 - 12.00

13.30 - 17.00 13.30 - 18.00

Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden Tel.: 071 622 00 12 Fax: 071 622 00 18 info@tcs-thurgau.ch www.tcs-thurgau.ch


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5|2021 Interview Interview – 3

«Wichtig, dass die Gemeinden nicht abgehängt werden» Das Motto der Politischen Gemeinde Stettfurt lautet: «Stettfurt – auf der Sonnenseite zu Hause» und ist die knappste Zusammenfassung dessen, was das knapp über 1200 Einwohner zählende Dorf allen Generationen an Lebenswert bietet. Stettfurt im Lauchetal am Südhang des Naturschutzgebietes Immenberg zeichnet sich durch eine hohe Wohnqualität aus und verbindet die ländliche Lage mit der rasch erreichbaren Autobahn N 1 und dem Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut und der Steuerfuss attraktiv. Markus Bürgi ist seit 2018 Gemeindepräsident. Wie beurteilt er die verkehrstechnische Lage des Dorfes? Von Werner Lenzin TCS-Rundschau: Markus Bürgi, wie würden Sie einem Fremden die Gemeinde Stettfurt vorstellen und schmackhaft machen? Markus Bürgi: Stettfurt verbindet Wohnen, Arbeit und Freizeit optimal. Wir haben eine wunderschöne und ruhige Lage. Die Gemeinde hat eine eigene Primarschule und das Oberstufenschulhaus liegt im nahen Halingen. Der Dorfladen sorgt für das Einkaufen vor Ort. Die Verkehrsanbindung mit der Nähe zur Autobahn und der Postautoverbindung nach Frauenfeld ist gut. Das Glasfasernetz, an dem auch die Gemeinde beteiligt ist, ermöglicht aber auch problemloses Home-Office. Unsere Dorfvereine sorgen für zahlreiche Aktivitäten, die vor Ort angeboten werden. Nebst Sport und Musik bringt z.B. der «Kulturkeller» von Herbst bis Frühling ein vielfältiges Angebot von Künstlern nach Stettfurt. Deshalb ist man in Stettfurt in allen Belangen «auf der Sonnenseite zu Hause». TCS-Rundschau: Welche Beziehung haben Sie persönlich zum Auto und zum öffentlichen Verkehr? Markus Bürgi: Der öffentliche Verkehr hat mich vor allem während meiner Schul-

Die TCS Sektion Thurgau im Gespräch mit Markus Bürgi. (Bild: ZVG)

und Studienzeit begleitet. Vor allem die täglichen Fahrten mit der Frauenfeld-Wil Bahn aus dem Hinterthurgau in die Kanti nach Frauenfeld sind in bester Erinnerung. So haben die letzten Lernanstrengungen mit den Schulkolleginnen und Schulkollegen im «Zügli» in mancher Prüfung geholfen. Heute nutze ich häufiger das Auto. Ich schätze besonders die Flexibilität. So ermöglicht es mir z.B., dass ich den Mittag zu Hause mit meiner Familie verbringen kann. Sobald ich aber einmal nach Zürich oder in andere grosse Städte muss, bevorzuge ich den öffentlichen Verkehr. TCS-Rundschau: Welche Vorteile bringt für Ihre Region die Realisierung von BTS + OLS? Markus Bürgi: Der Fokus unserer Region richtet sich in Richtung Frauenfeld-Winterthur, also weniger in Richtung BTS/OLS. Aus kantonaler Sicht finde ich es wichtig,

dass verschiedene Ortschaften mit BTS und OLS vom Verkehr entlastet werden. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer in Ihrer Gemeinde? Was wird dafür getan? Markus Bürgi: Im Allgemeinen ist die Sicherheit gewährleistet. Wichtig ist aber, dass man Situationen immer wieder beurteilt und sich Rechenschaft ablegt, ob es nicht noch eine bessere Lösung gibt. Wir werden deshalb als nächstes im Gemeinderat eine «Rundschau» mit einem Experten vornehmen. Im Moment wird die Hauptstrasse durch Stettfurt von Kanton und Gemeinde saniert. In diesem Zusammenhang haben wir sicherere Trottoirs realisiert. Leider ist es uns nicht gelungen, ein auf der Nordseite durchgehendes Trottoir zu realisieren. Es fehlen rund 100 Meter. Dies ist ein Wermutstropfen. Auch die Aufhebung eines Fussgängerstreifens


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5|2021 4 – Interview

durch den Kanton hat im Dorf hohe Wellen geworfen. Dies zeigt, wie unterschiedlich die Wahrnehmung von «Sicherheit» im Strassenverkehr ist. Hier müssen wir an der Kommunikation arbeiten.

Auch das Vorgehen des Kantons, dass er unter dem Deckmantel des seit Jahrzehnten fälligen Netzbeschlusses sich vieler Strassen entledigen will, stösst auf Unverständnis.

TCS-Rundschau: Welche längerfristigen Verkehrs-Projekte gilt es in den kommenden Jahren im Kanton Thurgau zu realisieren?

TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die heutige und zukünftige Entwicklung des Verkehrs?

Markus Bürgi: Nebst BTS und OLS habe ich den Eindruck, dass bei den Strassen gewisse «Knotenpunkte» angegangen werden müssen. Für unsere Region ist z.B. die Verkehrssituation in Frauenfeld sehr wichtig. Im öffentlichen Verkehr ist für uns kleinere Gemeinden wichtig, dass wir nicht «abgehängt» werden. In der Regio Frauenfeld diskutieren wir dies regelmässig und darauf muss ständig geachtet werden. Auch wenn der kantonale Richtplan die Zentren stark fokussiert und deren Anbindung an die Hauptstrecken wichtig ist, so sind wir «auf dem Lande» nicht einfach Naherholungsgebiet. Wir haben den Anspruch, dass wir eine regelmässige und dauernde Anbindung erhalten. Für die Gemeinden ist aktuell auch die Revision des kantonalen Strassen- und Weggesetzes wichtig. Der Kanton will vielen Gemeinden rund 200 km Strassenabschnitte «schenken». Gegen diese Vorlage wehren sich die Gemeinden, da sie unausgewogen ist und für die Gemeinden finanzielle Nachteile bringt. Sie geht auch unsorgfältig mit öffentlichen Mitteln um.

Markus Bürgi: Wir können die Zunahme des Verkehrs und die damit verbundenen Probleme nicht nur mit dem Bau neuer Anlagen lösen. Wir müssen unserem Kulturland Sorge tragen. Dies gilt nicht nur für die Bebauung mit Gebäuden, sondern auch für den Bau der Infrastruktur. Es braucht innovative Ansätze, die sich ganz grundsätzlich mit unserem Arbeits- und Freizeitverhalten auseinandersetzen. Zum zweiten fordert uns die E-Mobilität heraus. Mit dem Kauf eines E-Mobils ist es nicht getan. Die Ladeinfrastruktur muss aufgebaut werden. Sie sollte auch so umgesetzt sein, dass unsere Stromnetze dies bewerkstelligen können und z.B. dann und dort geladen wird, wo am meisten Strom aus erneuerbaren Quellen anfällt. TCS-Rundschau: Welche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gilt es für Ihre Gemeinde und auf dem gesamten Kantonsgebiet zu realisieren? Markus Bürgi: Die Arbeit an der Ortsplanungsrevision hat unserem Gemeinde-

Autofahren heute bringt ein Plus an Sicherheit für langjährige Autofahrer Programm

Theorie: A der wichtigsten und neusten Verkehrsregeln im Theorielokal. Praxis: Befahren einer Teststrecke in Begleitung eines Fahrlehrers. Schlussbesprechung /Auswertung im individuellen Gespräch. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich.

Kurstag/-zeit

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rat gezeigt, wie wichtig auch ein intaktes und durchgängiges Fusswegnetz in einer Gemeinde ist. Wir müssen stets Verbesserungen prüfen und Möglichkeiten ausloten, um den Fussgängern und wenn möglich den Radfahrern eigene «kleine Wege» zur Verfügung zu stellen. Auf dem Kantonsgebiet erscheint es mir grundsätzlich wichtig, dass ein weniger emotional geführter Austausch über Verkehrssicherheit möglich ist. Öffentliche Hand und Bevölkerung müssen sich Mühe geben, an Lösungen zu arbeiten. Dabei darf die persönliche Betroffenheit und reines «Normendenken» nicht im Vordergrund stehen. TCS-Rundschau: Welches sind Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen mit Blick auf das Verhalten aller am öffentlichen und privaten Verkehr Beteiligten und an den TCS Thurgau? Markus Bürgi: Öffentlicher und privater Verkehr betrifft uns alle. Entsprechend emotional wird die Diskussion geführt und jeder ist ein «Experte». Eine gewisse Versachlichung würde dem Thema sicherlich gut tun. Hier kann der TCS als ein Interessenvertreter sicherlich einen Beitrag leisten. Zudem zeigt sich im Verkehr auch die zunehmende Individualisierung in unserer Gesellschaft. Viele meinen, die anderen Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste müssten sich nach ihnen richten. Mehr Toleranz und Rücksichtnahme würden die Situation sehr entspannen.

«vom erh hrssic e k r e V at heitsr n» hle empfo

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Kurszeit: jeweils von 09.00 bis 11.30 Uhr. Der Termin für die Fahrt wird in der Theorie festgelegt. Kursleitung

Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 70.– für TCS-Mitglieder /CHF 90.– für Nichtmitglieder; Die Rückvergütung vom Fond für Verkehrssicherheit (CHF 50.–) ist bereits im Kurspreis berücksichtigt.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


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5|2021 Wir sprachen mit – 5

Steckbrief zu Kurt Stettler Alter 76 Zivilstand verheiratet mit Fränzi Stettler, zwei erwachsene Kinder, vier Enkel Wohnort Frauenfeld Hobby W andern, Lesen Aktuelle Lektüre «Der Reporter» von John Katzenbach

In einem Schultagebuch ist das Foto von Kurt Stettler (ganz links) vom 20. November 1982 anlässlich der Rangverkündigung nach einer Verkehrsprüfung für Oberstufenschüler zu sehen. (Bild: Werner Lenzin)

Wir sprachen mit ... … Kurt Stettler Mit dem Kauf eines Nissan älteren Jahrgangs im Jahr 1973 wurde Kurt Stettler, 76, aus Frauenfeld gleichzeitig auch Mitglied der TCS Sektion Thurgau. Nach seiner Lehre als Buchbinder diente er nach der Rekrutenschule zwischen anfangs März 1967 und Ende Juli 1969 bei der Schweizergarde in Rom. Zurück in der Schweiz absolvierte er die Polizeischule und besuchte während 30 Jahren als Mitglied des Instruktionsdienstes die Thurgauer Schulen. Von Werner Lenzin In Gedanken versunken blättert der Frauenfelder Kurt Stettler in einem vergilbten und abgegriffenen Schultagebuch einer Thurgauer Oberstufe. Ein Eintrag aus dem Jahre 1982 zeigt ihn als jungen Polizisten und Angehörigen der Verkehrserziehung, heute Instruktionsdienst. Doch alles der Reihe nach: «Aufgewachsen im

Langdorf, erlernte ich nach dem Schulaustritt und einem einjährigen Praktikum auf Anraten meiner Eltern beim Verlag Huber in Frauenfeld zwischen 1972 und 1975 den Beruf des Buchbinders», erinnert er sich. Er holt im Büchergestell zwei handgebundene Bücher, «Briefe aus meiner Mühle» von Alphons Daudet und «Die Gemeindewappen des Kantons Thurgau», zwei kunstvoll gebundene Bücher, welche der pensionierte Polizist anlässlich von Lehrlingswettbewerben selbst hergestellt hat. «Es war eine schöne Lehrzeit und die Freude am Papier zusammen mit den genau und sorgfältig ausgeführten handwerklichen Tätigkeiten begeisterten mich», so Stettler. Schweizergarde und Polizeischule Es war Papst Johannes XXIII. - bürgerlicher Name Angelo Giuseppe Roncalli -, der am 28. Oktober 1958 als Nachfolger von Pius XII. zum 261. Papst gewählt wurde, der den jungen Buchdrucker

animierte, sich für den Dienst bei der Schweizergarde in Rom zur Verfügung zu stellen. «Eigentlich wollte ich mich schon 1963 für diesen Dienst melden, doch damals war ich noch zu jung», sagt Stettler. Im Anschluss an die Rekrutenschule trat er am 1. März 1967 mit einer zweijährigen Verpflichtung in die Schweizergarde ein. Er leistete seinen Dienst unter Papst Paul VI. über den er sagt: «Dieser Papst war ein sehr grosser Kunstkenner und namhafte Architekten konnten von seinem Sachverstand profitieren und bekamen Aufträge.» Stettler nennt ihn sehr belesen, ein Mensch von stiller Natur. «Er war absolut kein Populist.» Am 6. Mai folgte im Beisein von Oberst Robert Nünlist und seinen Eltern die Vereidigung. Ein Jahr später begegnete er während eines Ausgangs seiner späteren Gattin Fränzi. «Ein befreundeter Gardist bat mich, ihn zu einem Treffen mit seiner Freundin auf dem Petersplatz zu begleiten und diese hatte wiederum ihre Freundin


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mitgebracht», lacht Stettler. Sie war angestellt als «Bambinaia» bei der italienischen Arztfamilie Valassi und ihre Aufgabe war es, deren einzige Tochter zu betreuen und zu beaufsichtigen. «Es funkte auf Anhieb und wir trafen uns in der Folge einige Male im Ausgang», so Stettler. Seine Zukünftige kehrte vor ihm in die Schweiz zurück. Er selbst reiste für einen kurzen Urlaub nach Frauenfeld. Der Grund war die Teilnahme an der Aufnahmeprüfung für die Polizeischule. Diese begann für ihn und 15 weiteren Aspiranten nach der Abschiedsaudienz am 16. Juli 1969 anfangs August. Kontakt auf Augenhöhe Im Anschluss an die Brevetierung fand der junge Polizist eine einjährige Anstellung bei der Verkehrspolizei und für weitere fünf Jahre auf dem Polizeiposten Frauenfeld. Während seiner sich daran anschliessenden dreijährigen Tätigkeit auf der Einsatzzentrale bot sich ihm die Möglichkeit für eine weitere berufliche Tätigkeit: das Mitwirken bei der damaligen Verkehrserziehung, heute Verkehrsinstruktion. Das Ziel der Verkehrspräventionsarbeit ist die Erhöhung der Sicherheit auf Thurgauer Strassen. Dies geschieht durch Aufklärung und Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden zu einem verantwortungsvollen Miteinander im Strassenverkehr. «Es war während insgesamt 30 Jahren meine Aufgabe, insbesondere die heranwachsenden Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zum Schulaustritt auf die Gefahren im Strassenverkehr aufmerksam zu machen», erklärt Stettler. Zusammen mit seinen Kollegen hat er jahrelang das Zusammenwirken von Menschen, Fahrzeugen und Strasse stufengerecht erklärt. «Diese Tätigkeit machte mir sehr viel Freude und ich bemühte mich immer, den Kontakt zu den mir anvertrauten Kindern auf Augenhöhe zu halten.» Er war bestrebt den Schülern, ob Fussgänger, Velo- oder Mofa-Fahrer, das richtige Verhalten im Strassenverkehr aufzuzeigen und ihnen etwas beizubringen für den zukünftigen Lebensweg. Der junge Polizist hatte sich schnell in seine neue Aufgabe eingearbeitet, welche er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2007 mit grossem Engagement und Hingabe erfüllte. Gerne erinnert er sich an sein Mitsingen während 41 Jahren im Polizeimännerchor und die zahlreichen Wanderungen mit der Senioren-Wandergruppe Thurgau. Heute wohnt er zusammen mit seiner Fränzi in einer neuerstellten Wohnung an der General-Weber-Strasse in Frauenfeld. Viel

Freude bereitet den beiden das Zusammensein mit ihren vier Enkeln Soe, Lian, Cosmo und Smilla. Und was bewog Kurt Stettler für eine bisher 48-jährige TCS-Mitgliedschaft? «Ich habe das nie bereut, lese mit Begeisterung das schweizerische TCS-Magazin und die Rundschau und benötigte den Pannendienst glücklicherweise nur einmal.»

Vereidigung am 6. Mai 1967 im Beisein von Oberst Robert Nünlist (Mitte) und den Eltern. (Bilder: ZVG)

Abschiedsaudienz am 16. Juli 1969.

Kindernotfall ....... was tun ? Eltern, Grosseltern, Angehörige, Babysitter, Betreuungs- und Erziehungspersonen in Kinderkrippen, Spielgruppen, Kindergärten, Unter- und Mittelstufe, Jugend und Sport Was tun bei einem Kinderunfall? In diesem Kurs wird die Erste Hilfe beim Kindernotfall theoretisch behandelt und die Anwendung praktisch geübt.

Kurstag/-zeit

Unfallprävention, Kinderreanimation, Fieberkrampf, Vergiftung, Verbrennung, Atemnot, Fremdkörperaspiration usw. Sonntag, 26. September 2021,Kurszeit: von 09.00 bis 12.00 Uhr

Kursleitung

SSK-Instruktor Robert Visch

Programm

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 50.– für TCS-Mitglieder/CHF 60.– für Nichtmitglieder

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


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5|2021 Aktuell – 7

Kinospass zum 125-Jahr-Jubiläum Mit der Familie wieder ins Kino! 31. Oktober 2021 – Matinee im Kino Liberty, Weinfelden Wettbewerbsfrage: Wann wurde der TCS gegründet? Kino-Matinee um 09:45 mit dem familienfreundlichen Überraschungsfilm, natürlich mit offeriertem Popcorn und Softdrink. Natürlich für die ganze Familie: 2 bis 6 Tickets zu gewinnen! Natürlich familienfreundliche Veranstaltung. TCS, natürlich.

Kinowettbewerb 125 Jahre Ihre Antwort: Tickets (2 bis 6): Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort:

Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Wettbewerb, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden

Machen Sie via Email mit wettbewerb@tcs-thurgau.ch


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8 – Wyfelder Fritig

Fussballfieber am «Wyfelder Fritig»

Fussball stand eindeutig im Zentrum des vergangenen «Wyfelder Fritig». (Bilder: Werner Lenzin)

Auch der zweiten Durchführung des Wyfelder Fritig vom 2. Juli dieses Jahrs war ein schöner Erfolg beschieden. Trotz des EM-Finalspiels Schweiz : Spanien fanden sich zwischen 18.00 Uhr und 21.00 Uhr etliche Besucherinnen und Besucher bei wiederum idealen Wetterbedingungen vor der Kontaktstelle der TCS Sektion Thurgau ein, wo auf dem Bildschirm nebst der unterhaltenden Musik von Peter Gall das Achtelfinalspiel mitverfolgt werden konnte. Von Werner Lenzin Nach der ersten Auflage vom 4. Juni und der langen Corona-Pause fand eine Woche vor Beginn der Sommerferien am 2. Juli die zweite Auflage des beliebten «Wyfelder Fritig» statt. Dabei richtete sich das Augenmerk an diesem Abend für die zahlreichen Kinder auf die gelben TCS-Ballone und bei den Erwachsenen auf den vor der Kontaktstelle aufgestellten Bildschirm, wo die live-Übertragung des mit Spannung erwarteten Achtelfinalspiels zwischen der Schweiz und Spanien mitverfolgt werden konnte. Dass sich unter das Gelb des TCS auch das Rot der zahlreichen Fussbalfans mischte, sorgte für ein buntes Farbenspiel. Auch das Wetter mit

angenehmen Temperaturen passte an diesem Abend errneut. Hunderte von gelben TCS-Ballonen schmückten an den Armen von Kindern und an Kinderwagen die Plätze und Strassen. Erneut sorgte «Pesche», der pensionierte Aadorfer Sekundarleher Peter Gall, für eine abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung. Sein vielseitiges Repertoire und sein begeisternder Gesang vor der Kulisse der Schaufenster der Kontaktstelle der Sektion TCS Thurgau passten wiederum hervorragend zu diesem Anlass. Bleibt zu hoffen, dass der Musiker mit seinem umfassenden Repertoire auch an den kommenden «Wyfelder Fritig» an weiteren lauen Abenden wieder zu hören ist.

«Wyfelder Fritig» 2021 Freitag, 3. September 2021 Freitag, 2. Oktober 2021 Freitag, 6. November 2021


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5|2021 Aktuell – 9

TCS-Regionalgruppen

ne p p u r g l a n o egi R e i d n e r! l l o e v t n e t n Wir s e d i räs p d n u n i t n Präside

Werner Stucki ist seit 2016 Präsident der RG Frauenfeld. (Bild: Werner Lenzin)

Werner Stucki: RG Frauenfeld Werner Stucki, seit wann bist du Präsident der RG Frauenfeld und welche Erfahrungen hast du bisher während deiner Präsidialzeit gemacht? Werner Stucki: Ich bin 2016 als Nachfolger von Noldi Walter als Präsident gewählt worden. Eine schwierige Situation nach einem Urgestein im TCS. Als grösste Regionalgruppe dürfen wir an der GV leider nur wenige unserer Mitglieder begrüssen. Doch dazu später. Obwohl wir eine Untergruppe der TCS Sektion Thurgau sind, ist jede Regionalgruppe selbstständig und eine grosse Zusammenarbeit gibt es nicht. Im kleinen Thurgau sind die Distanzen doch zu gross. Ein «harter» Kern ist vorhanden, die sich auf jede Veranstaltung freuen. Viele unserer alleinstehenden oder pensionierten Mitglieder freuen sich sehr, einander wieder zu sehen.

Welches sind Deine Visionen, Pläne und Ziele für die von dir präsidierte Regionalgruppe? Werner Stucki: Viele jüngere Mitglieder werben und gewinnen und sich um die jetzigen aktiven Passivmitglieder kümmern. Sei es an der Generalversammlung, Anlässen, Besichtigungen oder den Ausflügen. Ein grosses Ziel ist unsere Regionalgruppen Reise nach Salzburg, die wir jetzt Corona bedingt zweimal verschieben mussten. Grosse Werbung machen möchte ich für unsere 60. Generalversammlung 2022, wo wir hoffentlich viele Mitglieder unserer Regionalgruppe begrüssen dürfen. Das TCS Fest ist ein Treffen aus allen RG-Mitgliedern, vor allem mit Kindern. Dort hoffe ich auch viele TCS`ler aus der

Region Frauenfeld begrüssen zu dürfen. Ein tolles Programm steht bereit. Denkst Du an Verbesserungsvorschläge und zukünftige Änderungen innerhalb der Regionalgruppe? Werner Stucki: Eine schwierige Verbesserung wie in fast allen Regionalgruppen ist, wie wir junge Mitglieder mit Ihren Familien für unsere Aktivitäten begeistern können. Wir hatten speziell eine Brunch Schifffahrt organisiert an einem Sonntag damit Familien teilnehmen können. Leider eine Fehleinschätzung. Trotzdem haben wir eine herrliche Schifffahrt erlebt. Den Vorstand würde interessieren was junge Familien von den TCS Regionalgruppen erwarten. Wenn uns das nicht gelingt gehen die Regionalgruppen bald ein. Wir wollen und müssen auch Nachwuchs für


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den Vorstand und die Delegierten rekrutieren. Dies ist eine schöne Arbeit mit wenig Aufwand und man lernt viele interessierte Personen kennen. Wo bestehen Probleme und Unsicherheiten innerhalb der Regionalgruppe? Werner Stucki: Eigentlich haben wir keine Probleme, ausser mit den Teilnehmerzahlen und dem Nachwuchs. Im Vorstand haben wir ein gutes Miteinander und unterstützen uns gegenseitig. Dafür bin ich meinen Vorstandsmitgliedern sehr dankbar. Der TCS ist ein 125-jähriger gesamtschweizerischer Club und trotzdem schaut jede RG für sich. Was für Ideen hast Du, um neue Mitglieder zu werben?

Werner Stucki: Wir zeigen uns im Einzugsgebiet unsere Regionalgruppe und hoffen so von Allen TCSlern angesprochen zu werden. Sei dies an der Schifffahrt, am Grillabend, an einer Besichtigung oder am Aadorfer Weihnachtsmarkt. Was für mich auch wichtig ist, ist das jedes Mitglied weiss, dass es an allen Veranstaltungen innerhalb der Sektion teilnehmen darf. Ausser an der Generalversammlung der Regionalgruppe. Wir haben mit den Angeboten der Sektion und dem Verkehrszentrum Weinfelden ein breites Spektrum. Wann waren Sie zuletzt an einem Fahrtraining? Sei es per Auto, Bike oder Motorrad. Gibt es im Gebiet Deiner Regionalgruppe Verkehrssituationen, die verbessert werden müssten?

Prüfung gestern – fahren heute Autofahren heute plus Programm

Werner Stucki: Der Grossraum Frauenfeld ist mit 2 Ausfahrten gut an die Autobahn angebunden. Hingegen zu den Stosszeiten durch Frauenfeld zu fahren, ist ein zeitraubendes Problem. Es braucht von allen Verkehrsteilnehmern ein Verständnis für den anderen und einmal nachgeben ist mehr als empfohlen. Was für Themen bearbeitet ihr in der Regionalgruppe sonst noch? Werner Stucki: Die obigen Anliegen geben uns genug Arbeit. Die Erweiterung und Nachfolge des Vorstandes sowie die Delegiertensuche ist ein ganz wichtiges Anliegen. Daneben auch einfach mal die Geselligkeit pflegen. Interview: Werner Lenzin

«vom erh hrssic Verke srat heit hlen» empfo

Unser Kurs «Autofahren heute plus» beabsichtigt, Automobilisten in drei Teilen – Theorie, Fahrtraining und Fahrstunde – auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Termin für die Fahrstunde wird im Theorieteil individuell vereinbart. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich. Dienstag, 7. September 2021

Kurstag/-zeit

09. 0 bis Kursleitung

Uhr (Theorie) – 1 . 0 bis 15. 5 Uhr (Fahrtraining), inkl. Mittagessen im VSZ TG

Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 170.– (TCS Mitglieder) / CHF 190.– (Nichtmitglieder) Die Rückvergütung von CHF 50.– des Fonds für Verkehrssicherheit ist bereits angerechnet.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

Unterstützt von:

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

Nothelfer-Kurse Für Fahrschüler von Auto und Motorrad Frauenfeld sli Fa

n

Kurszeiten

Kurskosten Weinfelden VSZ TG Dufourstrasse 76 Steckborn Fahrschule Gasser Mühlhofweg 12

TCS-Mitglieder CHF 120.– Nichtmitglieder CHF 140.–

Kursleitung

LIFE-saver Instruktoren

Nothelferkurs

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


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5|2021 Aktuell – 11

Ein Pionier der Altersarbeit in der Schweiz wurde 80 Jahre alt Fernab der Öffentlichkeit feierte am 29. Juni dieses Jahres René Künzli im Kreis der Familie seinen 80. Geburtstag. Er und seine Gattin Silvia haben für die Öffentlichkeit und im Bereich der Altersarbeit in der Schweiz in den vergangenen Jahrzehnten Hervorragendes geleistet. Der Jubilar ist auch dabei an Projekten der TCS Sektion Thurgau und zwar alljährlich am Familientag und im Juli dieses Jahres am Aktionstag «Blib fiit». Von Werner Lenzin Am 29. Juni feierte der im schmucken Unterseedorf Berlingen beheimatete René Künzli seinen 80. Geburtstag. Es ist bekannt, dass er gemäss dem Motto des deutschen Dichters und Naturforschers Johann Wolfgang von Goethe lebt: «Altern heisst, jeden Tag ein neues Geschäft beginnen.» Sein Name steht in der Schweiz wie fast kein anderer für eine neue Alterskultur, die unter anderem davon geprägt ist, dass aktive Senioren im Alter einen aktiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Dies führte auch dazu, dass er zusammen mit seiner Gattin Silvia vor 14 Jahren die «terzStiftung» gründete, der er heute noch aktiv als Präsident vorsteht. Bereits 1993 gründeten sie die erste «Seniorenakademie» der Schweiz, heutige Akademie Berlingen. Seit 2014 ist der Jubilar Mitglied des Expertenrates des Fonds für Verkehrssicherheit und fünf Jahre zuvor gründete er die TERTIANUM-Stiftung, der er acht Jahre als Präsident vorstand. Politik und öffentliche Ämter Beinahe ein halbes Jahrhundert wirkte er als Verwaltungsratspräsident und Heimleiter der Neutal AG und trotz seiner vielen Engagements scheute er nicht davor zurück, sich auch für die Politik und die Öffentlichkeit einzusetzen. So sass er elf Jahre für die FDP im Grossen Rat des Kantons Thurgau und stellte sich vier Jahre als Schulpfleger und 17 Jahre als Schulpräsident der Schulgemeinde Berlingen zur Verfügung. Im Militär bekleidete er den Grad eines Oberst KK im FAK 4. Eines seiner weiteren Verdienste war die Gründung der FDP-Arbeitsgruppe «Top60», dies unter dem Motto: «Wir wollen den Gene-

René Künzli feierte seinen 80. Geburtstag. (Bild: ZVG)

rationenwandel ernsthaft politisch angehen.» Trotz seiner nun erreichten 80 Lebensjahre ist der aktive Berlinger Senior immer noch unermüdlich mit einem ungebrochenen Herzensengagement für die Interessen der älteren Mitmenschen im Einsatz. Seine Mitarbeitenden in der «terzStiftung» erfahren täglich, dass er am Morgen beinahe immer der Erste und Abend auch der Letzte in den Büroräumlichkeiten der Stiftung ist. Ferien sind für ihn eher ein Fremdwort und selbst wenn er sich einmal solche genehmigt, sind meist Laptop und Natel, vermutlich nicht immer zur Freude seiner Frau Silvia, seine ständigen Begleiter. Wo auch immer er auf dem Globus unterwegs ist, stets erreichen seine E-Mails die Mitarbeitenden der «terzStiftung». So gelingt es ihm auch während seiner Abwesenheit, an den aktuellen Geschehnissen in den Stiftungsprojekten teilzuhaben und sich auch dann einzubringen. Für die Belange älterer Menschen, aber nicht nur Befindet sie eine Altersinstitution irgendwo ratsuchend in Not, so macht sich René Künzli auch heute noch, quer durch die Schweiz auf, um den Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Als jahr-

zehntelanger Heimleiter und CEO in der Altersarbeit der Schweiz kann er die jeweiligen Probleme in der ganzen Dimension nachempfinden und mitfühlen, was dies für die jeweilige Leitung bedeutet. Es ist völlig normal und schön zu erleben, wenn anlässlich internen Meetings René Künzli seine Gedanken und seine Meinung für die Belange älterer Menschen, und zwar nicht nur für diejenigen in den Altersinstitutionen, sondern auch denen, die noch Zuhause leben, voller Leidenschaft einbringt. Es brennt auch im 81. Lebensjahr noch «lichterloh» das Feuer für die älteren Generationen, wobei immer auch das Miteinander der Generationen, die Generationenverträglichkeit und Generationenüber-greifendes mit im Fokus stehen. Grosse Freude bereitet dem mehrfachen Grossvater das Zusammensein mit seinen Enkeln und deren Heranwachsen mitzuverfolgen. Im vergangenen Jahr wurde er von der Thurgauer Zeitung im «Who is Who im Thurgau» - Die 100 Persönlichkeiten 2020 - aufgenommen. Die Familie, die Mitarbeitenden und die Öffentlichkeit wünscht dem Jubilar auch für die Zukunft, dass ihm seine Schaffenskraft bei bester Gesundheit noch lange erhalten bleibt und den Generationen zum Segen wird.


Die WEGA muss dieses Jahr leider ausfallen – unser beliebter Wettbewerb findet aber statt!

TCS-WEGA-Wettbewerb: Viel Glück!

1. Preis

Fahrrad im Wert von CHF 1500.– 2. Preis

Wellness im Bad Horn Hotel & Spa 3 Tage und 2 Nächte für 2 Personen im Wert von CHF 1000.– 3. Preis

Pneu-Gutschein im Wert von CHF 600.–

4. VSZ TG-Gutschein CHF 300.–

5. TCS-Gutschein CHF 250.–

6. Brunch auf dem Säntis für 4 Personen CHF 220.–

7. Kabellose In-Ear Kopfhörer «Jabra Elite 85t» CHF 200.–

8. Eintrittskarten Connyland (2 Erw + 4 Kinder) CHF 170.–

9. Reka-Check CHF 150.–

10. Reka-Check CHF 100.–

11. - 50. TCS-Taschenmesser


TCS Rundschau

5|2021 – 13

Sektion Thurgau

Wie macht man mit?

Kreuzen Sie die richtigen Antworten an.

Wer kann mitmachen? Alle ab 9 Jahren, ausgenommen Kantonalvorstandsmitglieder und Mitarbeiter des TCS. Es wird keine Korrespondenz geführt.

Einsendeschluss

4. Oktober 2021 (Ziehung: 14. Oktober 2021)

1. Reissverschlusssystem Wenn auf mehrspurigen Strassen ein Fahrstreifenabbau angezeigt wird, wo muss dann der Fahrstreifenwechsel vorgenommen werden? a. Am Ende des abgebauten Fahrstreifens. b. Unmittelbar nach dem Signal des Fahrstreifenabbaus.

2. Rettungsgasse Bei Stau oder stockendem Verkehr muss auf Autobahnen eine Rettungsgasse gebildet werden. Wo muss diese Rettungsgasse bei einer dreispurigen Autbahn gebildet werden? a. zwischen rechter und mittlerer Fahrspur. b. zwischen linker und mittlerer Fahrspur.

3. Rechtsabbiegen bei Rot (Velo, Mofa) Dürfen Fahrrad- und Mofafahrende bei jedem Lichtsignal, beim Rotlicht, Rechts abbiegen? a. Ja, sofern dies mit einer Tafel mit einem gelben Fahrrad und einem Pfeil signalisiert ist. b. Nein, «Rot ist rot».

4. Kinder mit Velo auf Trottoir ohne Radstreifen und Radweg Bis zu welchem Alter dürfen Kinder mit dem Fahrrad auf dem Trottoir fahren, sofern kein Radstreifen oder Radweg vorhanden ist? a. bis 14 Jahre. b. bis 12 Jahre.

Vorname

Name

Strasse

Jahrgang

PLZ / Ort

Einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Kontaktstelle, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden


5|2021

TCS Rundschau

14 – «Bliib aktiv»

Aktionstag «Bliib aktiv» stiess auf Interesse

Der Aktionstag «Bliib aktiv» bot eine grosse Themenvielfalt. (Bilder: Werner Lenzin)

Auf dem Gelände des Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG (VSZ TG) gelangte am letzten Juli-Sonntag der Aktionstag «Bliib aktiv» zur Durchführung. Wegen den Sommerferien fanden nur wenige Besucherinnen und Besucher den Weg ins VSZ. Diese interessierten sich für die verschiedenen Angebote und bei den Beteiligten herrschte eine zufriedene Stimmung. Ein heftiges Gewitter sorgte für einen frühzeitigen Abbruch der Veranstaltung um 14.00 Uhr. Von Werner Lenzin Vielversprechend fielen die ersten Sonnenstrahlen auf das Gelände des Verkehrssicherheitszentrums Thurgau, als der Anlass nach einem mehrstündigen Aufbau der neun verschiedenen Stände und der gesamten Infrastruktur um 11.00 Uhr eröffnet werden konnte. Das Programm dieses Sonntags hatte zum Ziel, die geistigen, körperlichen und zwischenmenschlichen Aktivitäten zu fördern. Die verantwortliche Leitung lag bei Seraina Rissi, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Projektumsetzungen im Bereich Alter beim Amt für Gesundheit Thurgau. Am Empfangsstand erhalten die eintreffenden

Besucherinnen und Besucher von Irene Baur und Kaspar Furrer eine Karte, mit deren Hilfe die einzelnen Stände besucht und abgestempelt werden können. Nach einem rund anderthalbstündigen Durchgang darf am Geschenkstand ein attraktives Geschenk ausgelesen werden. Steine malen und Gleichgewicht testen «Wir möchten auf spielerische Art und mit Bewegung die Eltern- und Kinderrechte den Besucherinnen und Besuchern näherbringen», erklären Lorena Schweizer und Petra Hotz von Pro Junior Schaffhausen/Thurgau. Den Beiden gelang es, die Standbesucher für Alltagssituationen zu sensibilisieren und aufzuzeigen, dass auch die Kinder untereinander ihre Rechte einhalten. «Das gegenseitige Auslachen und Mobben unter den Kindern ist leider, wie übrigens auch das Schlagen in der Familie, immer noch ein Thema», so die Vertreter von Pro Junior. Geschicklichkeit, Balance, Beweglichkeit und Kraft sind Themen, die Elena Hutter und Marc Flammer aus dem Projekt «Balance im Alltag», welches der Kanton Thurgau seit drei Jahren anbietet, herausgreifen und in die Praxis umsetzen. Dass mit sehr wenig etwas Wundervolles entstehen kann, zeigt


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5|2021 «Bliib aktiv» – 15

die dipl. Kunsttherapeutin Snezana Serafimoska aus Matzingen. Ihr Motto lautet: «Weniger ist mehr und es gilt über die eigenen Grenzen hinaus etwas zu wagen.» Diese erfahren Klein und Gross beim Bemalen von Steinen. Sie unterstützt auf einem individuellen Weg seit bald 30 Jahren Jung und Alt bei der Aktivierung von Ressourcen, der Entdeckung der ureigenen Potentiale und des ganzheitlichen Wachstums. Aerobic und Torwandschiessen Der Stadtturnverein Frauenfeld überraschte die Besucher gleich mit mehreren Angeboten. Anna Bührer, Fiona Gunterswiler und Olivia Steinmann vom Team Aerobic motivieren mit ihren Bewegungen und Übungen zum Mitmachen. «Wir möchten mit der Unterstützung von Musik und der Freude an der Bewegung alle Altersgruppen ansprechen und die koordinativen Fähigkeiten fördern», sagen die drei jungen begeisterten Frauen. Sie sind überzeugt davon, dass dies dem Körper und der Seele guttut. Nebenan bietet sich die Möglichkeit bei Qigong- und Yogaübungen aktiv mitzumachen. Judith Lüthi, Cécile Schenk und Fabrice Walter bieten Handballwürfe auf eine Torwand an. Ihr Ziel ist es, junge Menschen für diesen Sport zu begeistern und auch dessen Vielfalt aufzuzeigen: «Hier kämpft man miteinander und füreinander.»

Neun Stände Der Lead für die in dieser Art erstmalige Durchführung lag bei Seraina Rissi vom Amt für Gesundheit Thurgau. Mit dabei waren aber an den neun Ständen auch die Gesundheitsförderung Schweiz, die TCS Sektion Thurgau, das Schweizerische Rote Kreuz Thurgau, die terzStiftung, der Stadtturnverein Frauenfeld, Velo Schwarz, Pro Junior Schaffhausen/Thurgau, Pro Senectute, die Praxis am Weiher und better you. (le.)


5|2021

TCS Rundschau

16 – Aktuell Regionalgruppen

TCS-Fest 2021 Sonntag, 5. September 2021 11.00–16.00 Uhr VSZ TG, Weinfelden Das Fest für Freunde, Familien und Interessierte. Erleben Sie spannende Angebote und sprechen Sie mit Expertinnen und Experten vor Ort, testen Sie Fahrzeuge, nehmen Sie Platz in einem Simulator und geniessen Sie den Tag in unserer Festwirtschaft. Natürlich gratis Eintritt. Natürlich familienfreundliche Verpflegungskosten. TCS, natürlich.

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5|2021 – 17

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5|2021

TCS Rundschau

18 – Charity Classic

Zahlreiche Prüfungen galt es für die Teilnehmenden zu meistern. (Bilder: Werner Lenzin)

Der TCS-Käfer wird 50 – unterwegs an der Charity Classic 80 Oldtimer der unterschiedlichsten Jahrgänge und Marken – darunter auch der gelbe TCS-Käfer mit Jahrgang 1971 – starteten am 10. Juli auf dem Platz vor dem Pestalozzischulhaus in Weinfelden zu einem vom Kiwanis Club Weinfelden organaisierten Ralley quer durch den Thurgau. Für den VW des TCS war es gleichzeitig auch eine Jubiläumsfahrt.

Vidale und daneben Rundschauredaktor Werner Lenzin als Co-Pilot und Navigator. Die Charity Classic wurde 2009 erstmals durchgeführt und hat sich seither als eines der grössten und beliebtesten OldtimerRallye in der Ostschweiz etabliert. In der Turnhalle und im Zelt erhalten die Teams nach dem Morgenessen die wichtigsten Anweisungen zum Roadbook von Projektleiter Claude Schönherr.

Von Werner Lenzin Eine dünne Nebelschicht liegt über dem Thurtal. Schon in den frühen Morgenstunden treffen die 80 Oldtimer auf dem Pestalozzi-Schulhausplatz ein. Blitzblank poliert stehen sie nebeneinander: der 53-jährige Fiat 500 F, ein BMW E30 325i mit Baujahr 1989 und der gelbe TCS-Käfer mit seinen 50 Jahren auf dem Buckel. Am Steuer sitzt Sektions-Präsident Marco

Ausgerechnet der TCS vermeldet Panne Um punkt neun Uhr geht’s los. Im Minutentakt starten die stolzen Oldies in Richtung Süden. Mit der Startnummer 51 wird auch der TCS-Käfer auf die Strecke geschickt. Diese führt über Bussnang, Affeltrangen, Gloten und Littenheid in den Hinterthurgau. Leider können Fahrer und Navigator die einmalige Landschaft nicht in vollen Zügen geniessen, gilt es doch,

sich auf das Roadbook und die unzähligen Kreuzungen und Abzweigungen zu konzentrieren. Im Raume Fischingen/ Dussnang steht die erste Wertungsprüfung auf dem Programm: 1.84 km mit einer Geschwindigkeit von 45 km/h und einer Sollzeit von 2 Minuten 27 Sekunden. Auf der nachfolgenden Steigstrasse gilt es, 1.78 km mit 38km/h und einer maximalen Sollzeit von 2 Minuten 41 Sekunden zu befahren. Über Bichelsee, Wängi, Zezikon und Amlikon-Bissegg kehren die Teams mit ihren Oldtimern nach 96.64 Kilometer zurück auf den Pestalozzi-Schulhausplatz in Weinfelden. Fahrer und Navigator des TCS-Käfers sind mehr als zufrieden: «Er ist gelaufen wie ein Örgeli», lachen die Beiden. Doch nach dem Mittagessen sollte sich dies ändern. Der Präsident dreht den Zündschlüssel, doch nichts tut sich, auch


TCS Rundschau

5|2021 Charity Classic – 19

Moderate Aufgabenstellung Fabian Bartholdi und seine Partnerin Carina Engeli aus Märwil waren zum zweiten Mal an der Charity Classic des Kiwanis Club Weinfelden mit ihren VW 1302 (Jahrgang 1972) dabei. Erfahrungen sammelten sie auch schon an der zweitägigen «Seegfrörni-Bodensee-Ralley» dieser Art im Raume Bodensee. Sie platzierten sich auf dem ausgezeichneten 9. Platz. «Ein gelungener und entspannter Tag mit vielen schönen Autos und Fahrten durch unentdeckte Ecken im Thurgau», freuen sich die Beiden. Die moderaten Aufgaben während der Classic bezeichnen sie als lösbar für alle. (le.)

Jurte für die Stiftung «vivala» Mit dem Erlös der 7. Charity Classic wird es möglich, dass die Kinder von «viala» einen ganz besonderen «Raum» er- und beleben dürfen. Der Kiwanis Club Weinfelden unterstützt mit dem Erlös aus der Classic, dass auf dem Gelände von «viala» eine Jurte gebaut werden kann. Diese wird für die Kinder ein besonderes Erlebnis sein. Schule kann im und um die Jurte stattfinden. So können die Kinder die Natur und insbesondere die Jahreszeiten hautnah miterleben. Auch gespielte oder vorgelesene Geschichten werden in der Jurte etwas ganz Besonderes sein. Die Wohngruppen können Jurtengeburtstage feiern und den Aussenraum für Gruppenaktivitäten wie Tanzen, Basteln und Spielen nutzen. Das Sponsoring wird so für viele Kinder ein Erlebnis der besonderen Art in deren Alltag ermöglichen.

nach dem mehrmaligen Wiederholen nicht. Schnell ist Diego Bandli und sein Helfer vom «goodtimer»-Pannendienst zur Stelle. Zuerst kommt ein Hammer unter dem Auto und im Bereich des Armaturenbretts zum Einsatz. Zur Belustigung der Zuschauer stösst die TCS-Crew ihren Käfer auf dem Schulplatz an und siehe da, er läuft wieder. «Die Zündung ist hängen geblieben», lautet der Kommentar von Pannenhelfer Bandli, dem es dank seinem Fachwissen gelang, den Käfer wieder fahrbar zu machen und für einmal dem TCS hilfreich zur Seite zu stehen. Mit einer rund halbstündigen Verspätung startet der TCS-Käfer zur zweiten 84.82 km langen Runde über den Seerücken hinunter an den Untersee und über Herdern und Pfyn zurück ins Verkehrssicherheitszentrum in Weinfelden. Hier steht eine weitere Zwischenprüfung auf dem Programm: Durch ein Wirrwar von farbigen Pylonen gilt es die vorgeschriebene Strecke mit einer vorgegebenenDurchschnittsgeschwindigkeit zu absolvieren. An der abendlichen Rangverkündigung zeigt sich, dass der Käfer oftmals zu schnell unterwegs war. Was soll’s: Mitmachen und der Spass, aber auch die Werbung für den TCS stehen im Mittelpunkt.

Stärken entfalten - dabei sein Miteinander gestalten die Kinder zusammen mit den Erwachsenen im «viala» ihr Leben. Dabei richtet man sich nach den persönlichen Bedürfnissen der Kinder. Die Verantwortlichen fördern die individuellen Begabungen jedes/r Einzelnen und ermöglichen zugleich die Teilhabe an der Gemeinschaft. «vivala» ist ein Ort, an dem sich alle Menschen nach ihren Möglichkeiten entfalten und dabei sein können. Es gehören alle dazu. Auch der Kiwanis Club ist mit der Classic ein Teil davon und unterstützt damit die wertvolle Arbeit und gestaltet mit der Jurte wortwörtlich ihren Lebensraum mit. So wird ihr Anspruch an Vernetzung nach aussen auf dem Gelände sichtbar. «vivala» ist für ca. 50 Kinder und 50 erwachsene Menschen mit einer Beeinträchtigung Lern- und Lebensraum. Die erwachsenen Menschen leben und arbeiten dort. Die Kinder gehen dort zur Schule. Etwa die Hälfte davon wohnt auch im Internat, einige einzelne Tage pro Woche, andere 365 Tage. Ergo-, Physio, Hippo- und Logopädie unterstützen und fördern Kinder und Erwachsene mit dem Ziel eines möglichst selbstbestimmten Lebens.


TCS Rundschau

5|2021 20 – Agenda

TCS Sektion Thurgau Regionalgruppen TG7

TG1 Regionalgruppe Arbon TG2 Regionalgruppe Bischofszell TG4 Regionalgruppe Frauenfeld TG5 Regionalgruppe Kreuzlingen TG6 Regionalgruppe Münchwilen TG7 Regionalgruppe Seerücken / Untersee und Rhein TG8 Regionalgruppe Weinfelden Campinggruppe

TG5

TG4

TG1

TG8 TG6

TG2

Bischofszell

TG2

Victorinox Museum Die TCS Regionalgruppe Bischofszell lädt Sie herzlich ein zur Besichtigung des VICTORINOX-MUSEUMS am Samstag, 2. Oktober 2021, in Brunnen. Ein solides Erbe, eine anspruchsvolle Verpflichtung zur Schweizer Präzision und eine nachhaltige Ausrichtung auf Qualität und Innovation sind die unverrückbaren Grundpfeiler ihres Business. Ihr auf Integrität und Familienwerten begründetes Unternehmen ist heute in über 10 Ländern weltweit tätig. Das 1897 von Karl Elsener entwickelte Original Schweizer Taschenmesser verkörpert das Wesen von Victorinox. Als richtungsweisender und unerschrockener Pionier auf dem globalen Markt umfasst ihre internationale Marke heute fünf Produktkategorien: Schweizer Taschenmesser, Haushaltsund Berufsmesser, Uhren, Reisegepäck und Parfums. Programm 07.30 Besammlung Walter AG, Romanshornerstr. 25, Sulgen 07.45 Abfahrt 09.00 Kaffeehalt 11.30 Besichtigung Victorinox-Museum 13.15 Mittagessen im Hotel «weisses Rössli» Brunnen 14.30 Rückfahrt mit Zwischenhalt in Einsiedeln (zur freien Verfügung) 18.30 ca. Ankunft in Sulgen

Kosten: CHF 90.- pro Person inkl. Museums-Eintritt + Mittagessen/ ohne Getränke Mindestalter: 14 Jahre Mitglieder anderer Regionalgruppen sind herzlich willkommen Anmeldung bis 14. September 2021 an: Otto Bernhardsgrütter, 8586 Erlen, mail: batag@bluewin.ch Tel. 071 648 28 48 / Mob. 079 664 38 47

Kontakt: Otto Bernhardsgrütter, Heerenwies 5, 8586 Erlen, Tel. 079 664 38 47, batag@bluewin.ch

Nothelfer-Refresher-Kurs Nothilfe: Sind Sie bereit? Programm Bewusstlosenlage, Herzmassage, Beatmung, Defibrillation Kurstag/-zeit

,

, 18.30–21.30 Uhr

Kursleitung

Robert Visch, LIFE-saver-Instruktor

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 50.–/Nichtmitglieder CHF 60.–

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

5|2021 Agenda – 21

Arbon

TG1

Jassen und Spielen mit einem Nachtessen

Jahresschlusshöck Die TCS Regionalgruppe Arbon lädt zum Jahresschlusshöck im Restaurant Larix in Romanshorn um 19:00 Uhr am Freitag, 24. September 2021, ein. Wir treffen uns am Freitag, den 24. September 2021 im Restaurant Larix, Amriswilerstrasse 38, 8590 Romanshorn um 19:00 Uhr. Wir möchten wieder einmal gemütlich zusammensitzen, plaudern und den Abend mit einem Imbiss genießen. Es gibt Pouletschenkel und Pommes Frittes. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss ist Samstag der 18. September 2021. Anmeldungen bitte an: Roger Suhner, Winzelnbergstrasse 39,9314 Steinebrunn. Roger Suhner, Winzelnbergstrasse 39, 9314 Steinebrunn E-Mail: ro_suhner@bluewin.ch, Tel. 071 841 55 52

Kontakt: Herbert Halter, Hauptstrasse 63, 9214 Kradolf, Tel. 079 602 59 38, herbert.halter@ekt.ch

Münchwilen

TG6

Sonntagsbrunch Die TCS Regionalgruppe Münchwilen lädt Sie herzlich ein zum Sonntags-Brunch am 26. September 2021 in Balterswil ein.Nach einem Jahr Unterbruch sind wir bereit für den nächsten Sonntags-Brunch. Da wir den Bruch in einer geheizten Halle durchführen sind wir wetterunabhängig und können ihn jederzeit durchführen. Datum:

Sonntag 26. September 2021, 09.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr Ort:        Garage Rolf Hollenstein, Stockenstrasse 11, 8362 Balterswil Unkosten:        Erwachsene CHF 25.Kinder pro Altersjahr CHF 1.Es erwartet Euch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet vom Party-Service Rest Krone Balterswil. Anmeldung bis Montag 13.09.2021 an: Franz Grosser Tel. 079 639 05 35, franz.grosser@leunet.ch oder Jolanda Veraguth Tel: 079 639 75 05, jolanda.verguth@bluewin.ch

Camping

Durch den Ausfall des Lottoabends und der GV im Frühling, möchten wir zu Beginn des Herbstes unseren Mitglieder*innen einen besonderen gesellschaftlichen Anlass bieten. Am Samstag, 23. Oktober 21 veranstalten wir im Restaurant Krone eine Jass- und Spielveranstaltung das mit einem gemeinsamen Nachtessen verbunden. Der Beginn ist um 15.00 Uhr und das Mitbringen von eigenen Spielen ist erwünscht. Anmeldeschlus ist am 1. Oktober 2021 Anmeldungen bitte an: Gerda Brönimann Langenhartstrasse 27A 8555 Müllheim gerda8555@bluewin.ch

Kontakt: Michael Schmid, Hauptstrasse 46a, 8546 Islikon Tel. 079 287 01 86, michael.r.schmid@tcs-cctg.ch

Frauenfeld

TG4

Aadorfer Weihnachtsmarkt 2021 – 11. Dezember 2021 von 12:00 bis 20:00 Uhr Nachdem der Weihnachtsmarkt im 2019 wegen Wind- und Sturmtiefs kurzfristig abgesagt wurde und der Weihnachtsmarkt 2020 coronabedingt nicht durchgeführt werden konnte, nimmt der Aadorfer Gewerbeverein als Organisator einen neuen Anlauf für den Aadorfer Weihnachtsmarkt 2021. Die Regionalgruppe Frauenfeld des TCS Thurgau nimmt mit einem Stand in einem Zelt daran teil. Wir möchten mit den bisherigen Mitgliedern in Kontakt treten, aber auch neue Mitglieder für unsere Aktivitäten und den Club gewinnen. Die Marktzeiten sind von 12.00 bis 20.00 Uhr. Kommen Sie vorbei und drehen Sie am Glücksrad und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Gutschein. Auf der Webseite des Weihnachtsmarktes werden Sie über Absagen informiert, was wir aber sehr bedauern würden. Der Vorstand der Regionalgruppe freut sich viele TCSler am Stand begrüssen zu dürfen.

Mitglieder von anderen Regionalgruppen sind herzlich eingeladen Der Vorstand freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen . Kontakt: Franz Grosser, Michelsbühlstr. 13, 9545 Wängi, Tel. 052 378 15 10, franz.grosser@leunet.ch

Kontakt: Werner Stucki, Eggetsbühlerstrasse 21, 9545 Wängi Tel. 079 216 67 72, werstucki@bluewin.ch


TCS Rundschau

5|2021 22 – Agenda

Seerücken, Untersee und Rhein

TG7

Münchwilen

TG6

Nothelfer Refresher

Jassabend

Regeln, die Leben retten können! Die Angst verlieren, etwas falsch zu machen!

Die TCS Regionalgruppe Münchwilen lädt ein zum Jassabend am Dienstag, 19. Oktober 2021, in Eschlikon ein.

Die TCS Regionalgruppe Seerücken, Untersee und Rhein lädt Sie ein, Ihr Wissen aufzufrischen und die wichtigsten Regeln zur Nothilfe und den Einsatz am Defibrillator zu üben. Ein life-saver-Instruktor gibt Ihnen sein Wissen weiter.

Preisjassen: TCS Regionalgrupppe Münchwilen Wann: Dienstag, 19. Oktober 2021, 19.00 Uhr Wo: Restaurant Post, Bahnhofstrasse 7, 8360 Eschlikon Einsatz: CHF 25.– / Person (inkl. Nachtessen)

Dienstag, 16. November 2021 um 19.00 Uhr C hlosterscheune Schlattingen (Im Chloster 5)

Anmeldung an:

Im Anschluss Diskussion und Ausklang bei Kaffee und Kuchen. Der Kurs ist kostenlos.

Oder:

Anmeldung erforderlich bis spätestens 6. November 2021 an:

Franz Grosser, Michelsbühlstrasse 13, 9545 Wängi 052 378 15 10 franz.grosser@leunet.ch

Urs Reinhardt, Rodelstrasse 31a, 8266 Steckborn Tel. 079 642 32 77, E-Mail: urs.reinhardt51@gmail.com Anmeldeschluss:

Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.

Kontakt: Urs Reinhardt, Rodelstrasse 31a, 8266 Steckborn Tel. 052 761 24 36, urs.reinhardt51@gmail.com

Weinfelden

G uido Hubmann, Sonnenweg 5, 8360 Eschlikon 071 971 12 15, guido.hubmann@bluewin.ch

TG8

Exklusive Betriebsbesichtigung Oldtimersammlung Paul Walter Die TCS Regionalgruppe Weinfelden lädt am Donnerstag, 28. Oktober 2021, zur Besichtigung der Oldtimersammlung Paul Walter an der Leimackerstrasse 4 in Sulgen ein. Datum:Donnerstag 28. Oktober 2021 Treffpunkt zur Führung: 19.00h bei der Garage vis à vis Bäckerei Mohn

Zuerst lassen wir uns verwöhnen aus der Küche. Anschliessend, frisch gestärkt, stürzen wir uns in einen friedlichen Wettkampf und kämpfen um jeden Punkt. Jeder erhält einen Preis. Der Vorstand freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme und dankt für das Erscheinen. Mitglieder von anderen TCS-Regionalgruppen sind herzlich willkommen.

Kontakt: Franz Grosser, Michelsbühlstr. 13, 9545 Wängi, Tel. 052 378 15 10, franz.grosser@leunet.ch

Für einen reibungslosen Ablauf der Besichtigung sind wir auf pünktliches Erscheinen angewiesen. Anschliessend an die Besichtigung treffen wir uns in der «alten Chäsi» zu einem kleinen Umtrunk. Anmeldung bis Dienstag 26. Oktober 2021 an: TCS Regionalgruppe Weinfelden Ruedi Arni, Bürglenstrasse 10, 8570 Weinfelden E-Mail ruedi.arni@stafag.ch Tel. 071 551 14 06 oder 079 42 149 68

Kontakt: Karin Bischof, Margenmühlestrasse 2, 9517 Mettlen Tel. 079 613 68 40, bischof.k@bluewin.ch

Dienstag, 12. Oktober 2021

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TCS Rundschau

5|2021 Wettbewerb – 23

2 REKA-Checks im Wert von je Fr. 100.– zu gewinnen!

Beantworten Sie die Frage und schon kann Ihnen mit ein wenig Glück ein REKA-Check im Wert von Fr. 100.gehören. Teilnahmeberechtigt ist jedermann. Es erfolgt keine Korrespondenz. Die Gewinner(innen) werden unter den richtigen Lösungen ausgelost. Einsendeschluss: 30.9.2021

Verkehrswettbewerb 5/2021 Ihre Antwort: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort: Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Wettbewerb, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden

Machen Sie via Email mit wettbewerb@tcs-thurgau.ch Gewinner Verkehrswettbewerb 4/2021: Reto Candio, Amriswil Hansjörg Sutter, Kreuzlingen Auflösung des Wettbewerbs a) Ich muss mit einer 80m langen Kurve rechnen.

4/2021: Antwort A

b) Ich muss in 80m mit einer Doppelkurve nach rechts beginnend rechnen.

Bei diesem Signal darf mit einem Fahrrad oder E-Bike weitergefahren werden.

c) Ich muss mit einer 80m langen kurvenreichen Strecke rechnen.

Geschäftsleitung TCS Thurgau

Marco Vidale Präsident

Andrej Rudolf Jakovac Vizepräsident, Marketing

Ruedi Garbauer Verkehrskommission

Yves Osterwalder Veranstaltungen

Marion Wiesmann Finanzen

Werner Lenzin Redaktor Rundschau

Kontaktstelle . Frauenfelderstrasse 6 . 8570 Weinfelden . Tel.: 071 622 00 12 . Fax: 071 622 00 18 . info@tcs-thurgau.ch . www.tcs-thurgau.ch

Impressum – Herausgeber: Die TCS Rundschau ist die Zeitschrift der TCS-Sektion Thurgau. Erscheinungsweise: 6 Mal pro Jahr. Auflage: 28'000 Exemplare. Redaktion: Werner Lenzin, Höhenweg 18, Postfach 142, 8560 Märstetten, Tel. 071 657 16 05, Email: wlenzin@bluewin.ch. Design, Layout: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld,

Drucksache

Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Druck, Vertrieb: Thurgauer Tagblatt AG, Druck und Digitale Medien,

myclimate.org/01-21-836984

Schützenstrasse 15, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 58 58, druck@ttw-ag.ch, www.ttw-ag.ch. Inserate: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Adressänderungen: TCS-Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 00 12, Email: info@tcs-thurgau.ch


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17.08.21 11:30


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