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TCS Rundschau 3/2021

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Sektion

Rundschau 3|2021

Seite 5

« FRAUEN BRINGEN KINDER ZUM LEUCHTEN»

Seite 3

IM GESPRÄCH MIT Gemeindepräsidentin Jacqueline Müller Seite 8

TCS-KONTAKTSTELLE Seit 2 Monaten wieder geöffnet Seite 18

7. CHARITY CLASSIC Kiwanis Weinfelden

Thurgau


3|2021

TCS Rundschau

2 – Editorial

Editorial: Unter Strom Mehr als 40 Prozent aller in New York bewegten Autos sind Stromer – lautlos fahren sie über den Times Square. Keine Abgase, kein Motorenlärm. Ihr Siegeszug ist beeindruckend, sie erobern die Herzen und Portemonnaies der amerikanischen Bevölkerung im Drehmomentsturm, mehr als ein Drittel aller verkauften Fahrzeuge sind reine Elektroautos. Die Zeitungen singen ein Loblied auf die Technologie, wer etwas auf sich hält, fährt elektrisch – vom einfachen Bürger, der es sich leisten kann, bis hin zu den gekrönten Häuptern. Gleich drei «Mercedes Electrique» hat der deutsche Kaiser Wilhelm in seinem Fuhrpark. Kaiser Wilhelm? Ja, Kaiser Wilhelm. So sah sie aus, die Mobilitätswelt des Jahres 1912. Zwei Jahre vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs schien es, als ob das Elektroauto über den Benziner obsiegen würde. Es kam anders, aus vielen Gründen. Heute hat die Elektromobilität wieder zum grossen Sprung angesetzt, staatliche Förderprogramme helfen dabei, die Verkaufsakkus immer wieder von neuem zu laden. Auch die deutschen Hersteller, die bislang in beeindruckender Nibelungentreue am Selbstzünder festgehalten haben, stehen heute ganz unter Strom. Das Tempo des Technologiewechsels ist

stürmisch. Einerseits getrieben von den CO2-Zielen in Europa, zu deren Erfüllung die Automobilhersteller auf einen Elektroanteil von 50 Prozent kommen müssen. Andererseits befeuert von den Käuferinnen und Käufern, die die immer höher werdenden Reichweiten mit weiter steigenden Verkaufszahlen honorieren. Deswegen hat sich Volkswagen für Europa das Ziel gesetzt, bis 2030 gegen 70 Prozent der Fahrzeuge mit Elektroantrieb auszuliefern. Das Nadelöhr in diesem steil wachsenden Markt sind – die Batterien. Die schleppende Versorgung mit den Speicherzellen sorgt immer wieder für lange Wartezeiten. Die grossen Autohersteller arbeiten heute fieberhaft daran, eigene Fertigungskapazitäten aufzubauen. Volkswagen hat beispielsweise angekündigt, bis 2030 ein Netz von sechs Gigafabriken in Europa aufzubauen. Die Automobilkonzerne haben verstanden, dass sie die Versorgung mit Batteriezellen über die gesamte Lieferkette absichern müssen – weil sie sonst von den heute führenden Batterieherstellern aus Asien abhängig werden. Aber noch gibt es diese Werke nicht. Es gibt auch nicht genug Experten, die solche Werke in Betrieb nehmen können, nicht genug Maschinen für diese Fabriken. Und vor allem nicht ausreichend Rohstoffe. In weniger als zehn Jahren sollen weltweit Batterienfabriken mit mehr als 2000 Gigawattstunden Kapazität neu entstehen, haben die Automobilhersteller angekündigt. Woher aber das Lithium für

die dort gefertigten Batteriezellen kommen soll, weiss noch niemand, wie der SPIEGEL kürzlich berichtete, auch wenn neue Minen erschlossen werden und das Recycling verbessert wird. Oder Kupfer: Künftig werden zwei bis drei Millionen Tonnen zusätzlich benötigt, wenn sich die E-Autos so durchzusetzen vermögen, wie es die Hersteller ankündigen. Wir schaffen heute gerade einmal eine Million Tonnen an recyceltem Kupfer. Entsprechend steigen die Preise für Kupfer und Lithium. Und bei Nickel sieht es genauso aus. Gleichzeitig sind die Fertigungskosten für die Batteriezellen enorm gesunken – kostete vor zehn Jahren eine Kilowattstunde über 1000 Franken, sind wir heute bei unter 100 Franken. Und mit einem Wechsel der Zellchemie auf LithiumEisenphosphat ist eine weitere Halbierung möglich – wieviel davon die steigenden Kosten für die knappen Rohstoffe auffressen werden, ist unklar. Genauso wie die entscheidende Frage, wie die nachgefragten Batterien überhaupt gebaut werden sollen, wenn die Rohstoffe fehlen. Es bleibt also spannend – heute wie damals, 1912, als alle Welt glaubte, dass sich die eine Technologie durchsetzen würde. Und es dann doch nicht tat. Wie dieser Wettstreit ausgeht, werden wir, buchstäblich, in den kommenden Jahren erfahren!

Andrej Rudolf Jakovac Vizepräsident TCS Sektion Thurgau

Titelbild: Jacqueline Sennhauser leitet das Projekt «Frauen bringen Kinder zum Leuchten». (Bild: Werner Lenzin)

Kontaktstelle Weinfelden Öffnungszeiten Montag - Freitag Donnerstag

09.00 - 12.00 09.00 - 12.00

13.30 - 17.00 13.30 - 18.00

Frauenfelderstrasse 6 8570 Weinfelden Tel.: 071 622 00 12 Fax: 071 622 00 18 info@tcs-thurgau.ch www.tcs-thurgau.ch


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3|2021 Interview – 3

Jacqueline Müller in ihrem Büro im Gemeindehaus von Pfyn. (Bild: Werner Lenzin)

«Dringend eine gefährliche Verkehrssituation entschärfen» Die Politische Gemeinde Pfyn löste die Munizipalgemeinde ab und wurde auf den 1. Januar 1998 aus den beiden Ortsgemeinden Dettighofen und Pfyn gebildet. Die Gemeinde erstreckt sich von der Thurebene nordwärts bis auf das Plateau des Seerückens mit einer Fläche von rund 13 km2 und zählt rund 2‘100 Einwohner. Pfyn ist eine der ältesten Siedlungen in der Ostschweiz. Seit den Grabungen des Amtes für Archäologie vom Sommer 2002 weiss man, dass erste Bewohner bereits 3706 vor Christi Geburt Pfahlbauten im Breitenloo errichteten. Jacqueline Müller ist seit 2007 Gemeindepräsidentin. Wie beurteilt sie die verkehrstechnische Lage des Dorfes? Von Werner Lenzin

TCS-Rundschau: Jacqueline Müller, wie würden Sie einem Fremden die Gemeinde Pfyn vorstellen und schmackhaft machen? Jacqueline Müller: Unsere Gemeinde liegt mitten in schönster Natur – süd-westlich begrenzt von den wildromantischen Auenwäldern der Thur, nordwärts führt ein schöner Waldweg auf den Seerücken Richtung Dettighofen. In 10 Post- bzw. Autominuten ist man in Frauenfeld oder in Steckborn am Untersee. Auf unsere Kulturgeschichte sind wir besonders stolz, denn Pfyn ist eine der ältesten Siedlungen in der Ostschweiz. Die Pfahlbauten im Breitenloo wurden ausgiebig erforscht und dokumentiert. Auch die Römer hinterliessen ihre Spuren – als Mitglied des Vereins Römerstrasse Neckar-Alb-Aare bieten wir Führungen über das Kastell «Ad Fines» an.

Ein historischer Stationenweg führt durch das mittelalterliche Städtli und seine Umgebung – auch dazu können Führungen gebucht werden. Auf dem Biberlehrpfad lernt man den Lebensraum des fleissigen Baumeisters kennen. Anschliessend gönnt man sich in unserer schönen Badi eine Pause oder lässt sich beim Schoggi Bürgi verwöhnen. Auch in unseren Dorfrestaurants sind Sie herzlich willkommen. Wir sind eine ländlich geprägte Gemeinde, in der die Landwirtschaft und das Kleingewerbe vorrangig sind. Trotzdem verfügt unsere Gemeinde über modernste Infrastrukturen wie z.B. ein flächendeckendes Glasfasernetz, einen Sportplatz mit Kunstrasen und neuerdings auch über eine moderne Mehrzweckhalle aus einheimischem Holz. Damit machen wir unseren relativ hohen Steuerfuss längst wett.


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4 – Interview

TCS-Rundschau: Welche Beziehung haben Sie persönlich zum Auto und zum öffentlichen Verkehr? Jacqueline Müller: Ich bin vorwiegend mit meinem E-Bike oder dem Auto unterwegs. Bei meinem Mann und mir ersetzen die Fahrräder das Zweitauto. Das Auto muss zweckmässig sein und sich in unserem Fall auch zum Ziehen des Pferdeanhängers eignen. Die Postautoverbindungen zu den nächst gelegenen Bahnhöfen sind ideal. Bedingt durch die kurzen Wege, bin ich keine fleissige ÖV-Nutzerin. TCS-Rundschau: Welche Vorteile bringt für Ihre Region die Realisierung von BTS + OLS? Jacqueline Müller: Auf unsere Region keine. Bei uns stellt sich eher die Frage des Halbanschlusses Felben-Pfyn. Die A7 endete nämlich vor ihrem weiteren Ausbau hier. Bei deren Weiterführung wurde der Zubringer aufgehoben. Könnte dieser in Richtung Frauenfeld wieder aktiviert werden, könnte vor allem Frauenfeld Ost und Felben erheblich entlastet werden. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer in Ihrer Gemeinde? Was wird dafür getan? Jacqueline Müller: Die meisten Quartiere sind mit einer 30er-Zone belegt. Auf der Hauptstrasse müssen wir dringend eine gefährliche Verkehrssituation entschärfen. Die Postautohaltestelle vor einem hochfrequentierten Fussgängerstreifen führt

immer wieder zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen: das Postauto hält auf der Strasse wenige Meter vor dem Fussgängerstreifen und wird von Autos überholt. Die Hauptverkehrsachsen verfügen mindestens auf einer Seite über ein Trottoir, z.T. kombiniert mit einem Radweg. Ich würde mir für den Langsamverkehr beruhigtere Ortsdurchfahrten wünschen. Solche Massnahmen können aber nur in Zusammenarbeit mit dem Kanton und im Zuge grösserer Sanierungen umgesetzt werden und sind zurzeit nicht spruchreif. Die Fussgänger haben aber gute Ausweichmöglichkeiten; sie können von Nord bis Süd lückenlos einem schönen Fussweg dem Dorfbach entlang spazieren. TCS-Rundschau: Welche längerfristigen Verkehrs-Projekte gilt es in den kommenden Jahren im Kanton Thurgau zu realisieren? Jacqueline Müller: Für diese Frage benutze ich den Joker und verzichte auf eine Antwort. TCS-Rundschau: Wie beurteilen Sie die heutige und zukünftige Entwicklung des Verkehrs? Jacqueline Müller: Das Verkehrsaufkommen ist schon gewaltig. Da spürt man nichts von Homeoffice. Ich bin dankbar, dass ich nicht täglich damit konfrontiert bin, denke aber oft an diejenigen, welche jeden Tag berufsbedingt unterwegs sind und einem hohen Stresspotenzial ausgesetzt sind. Es muss auf allen Ebenen (Individual-, Langsam- und öffentlichem Verkehr) weiter investiert werden. Besonderes

Autofahren heute bringt ein Plus an Sicherheit für langjährige Autofahrer Programm

Theorie: Auffrischung der wichtigsten und neusten Verkehrsregeln im Theorielokal. Praxis: Befahren einer Teststrecke in Begleitung eines Fahrlehrers. Schlussbesprechung /Auswertung im individuellen Gespräch. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich.

Kurstag/-zeit

- Dienstag, 18. Mai 2021

Augenmerk ist dabei auf die Schnittstellen zu legen (gute Anbindungen). CarsharingAngebote können ev. Zweitautos ersetzen. TCS-Rundschau: Welche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gilt es für Ihre Gemeinde und auf dem gesamten Kantonsgebiet zu realisieren? Jacqueline Müller: Bessere Trennung vom Langsamverkehr. Dafür sollen hochfrequentierte Verkehrsachsen flüssiger werden. TCS-Rundschau: Welches sind Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen mit Blick auf das Verhalten aller am öffentlichen und privaten Verkehr Beteiligten und an den TCS Thurgau? Jacqueline Müller: Die Verkehrsthematik ist eine gemeinsame Aufgabe. Jeder soll seine Stärken und sein Wissen einbringen und mit Blick auf das Ganze zu guten Lösungen beitragen. Es braucht aber auch Offenheit für Innovationen. Anstand und Freundlichkeit könnte viel zu einem stressfreieren Miteinander beitragen – jetzt erst recht.

«vom erh hrssic e k r e V at heitsr n» hle empfo

- Dienstag, 29. Juni 2021

- Dienstag, 01. Juni 2021 Kurszeit: jeweils von 09.00 bis 11.30 Uhr. Der Termin für die Fahrt wird in der Theorie festgelegt. Kursleitung

Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 70.– für TCS-Mitglieder /CHF 90.– für Nichtmitglieder; Die Rückvergütung vom Fond für Verkehrssicherheit (CHF 50.–) ist bereits im Kurspreis berücksichtigt.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


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3|2021 Wir sprachen mit – 5

Steckbrief zu Jacqueline Sennhauser Alter Zivilstand Wohnort Hobby

60 verheiratet Landschlacht H andarbeiten, Reisen

Aktuelle Lektüre Reiseführer

Jacqueline Sennhauser beim Häkeln eines ihrer Stirnbänder für die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer. (Bild: Werner Lenzin)

Wir sprachen mit ... …Jacqueline Sennhauser Die 60-jährige Jacqueline Sennhauser aus Landschlacht ist Mitglied bei der TCS Sektion Thurgau und leistet in diesen Wochen und Monaten einen wichtigen Beitrag für die jüngsten Verkehrsteilnehmer. Zusammen mit rund 200 Frauen aus der ganzen deutschen Schweiz häkelt sie Stirnbänder in allen Farben, die nachts reflektieren und die Kinder im Vorschulalter, sowie Unterstufenschüler sichtbar machen werden. Insgesamt sind von den ursprünglich 12‘000 Wollknäueln bereits zwei Drittel verarbeitet. Von Werner Lenzin Glücklich und eine offensichtliche Zufriedenheit ausstrahlend sitzt Jacqueline

Sennhauser auf ihrer Polstergruppe, inmitten von buntfarbigen, maschinenfesten Wollknäueln und fertigen Stirnbändern. Sie ist versunken in ihre Welt und munter sticht die Spitze des Häkchens in die Maschen. «Es ist für mich schön, dass ich etwas Sinnvolles für die jüngsten Verkehrsteilnehmer machen kann», freut sie sich und gibt mit einem gewissen Stolz zu verstehen, dass sie in den vergangenen zwei Monaten insgesamt bereits 180 Stirnbänder angefertigt hat. Und dass die 60-jährige bei dieser Aktion mitmacht hat seine ganz besonderen Gründe. Gestalten und dekorieren Aufgewachsen in Landschlacht besuchte Jacqueline Sennhauser die dortige Primarschule und anschliessend die Sekundarschule in Altnau. «Das Gestalteri-

sche und das Zeichnerische begeisterte mich schon während meiner Schulzeit», erinnert sie sich. Deshalb absolvierte sie nach einem Vorkurs an der Kunstgewerbeschule St. Gallen in Altnau eine vierjährige Lehre als Dekorationsgestalter. Nach der Lehre dekorierte sie für Jelmoli in Rapperswil die Schaufenster und war auch bei der Gestaltung von Aufbauten für Ausstellungen und Modeschauen tätig. «Nach einem dreimonatigen Aufenthalt in den USA eröffnete ich in Landschlacht ein eigenes Dekorationsatelier und gestaltete im ganzen Kanton Thurgau Schaufenster und auch Messestände», erzählt die Landschlachterin. Als Mutter der heute 33-jährigen Tochter Isabelle und des 30-jährigen Sohnes Matthias, führte sie während vier Jahren das Blumengeschäft «Casa Verde»


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und heute noch trifft man sie an beim Bepflanzen von Gräbern und kreieren von Hochzeitsdekorationen.

nie verlernt, ist es letztlich auch für das Selbstwertgefühl wichtig», erklärt Jacqueline Sennhauser.

Kinder zum Leuchten bringen Seit Jahren ist die vielseitige Landschlachterin auch bei der «terzStiftung» in Berlingen tätig. Angefangen hat sie dort mit dem Reinigen der Büroräume und sukzessive war sie später bei der Realisierung von Projekten dabei. Nun ist sie zuständig für das Projekt «Frauen bringen Kinder zum Leuchten.» Sie erinnert sich zurück: «Als letztes Jahr die sechs Paletten mit insgesamt 12‘000 Wollknäuel angeliefert wurden, verspürte ich insgeheim einen grossen Respekt.» Doch erstens kam es anders und zweitens als die Landschlachterin dachte. Bestellungen für mindestens sechs Wollknäuel trafen aus allen Regionen der deutschsprachigen Schweiz ein. Aus Biel, Chur, Hospental, Trubschachen, Basel und vielen anderen Orten. Der Fonds für Verkehrssicherheit finanziert die Wolle und den Versand. Die Frauen zwischen 25 und 85 Jahren häkeln die Stirnbänder und finanzieren deren Rücksendung. Die Kampagne der «terzStiftung» ist auf die Dachkampagne «Made visible» des Touring Club Schweiz TCS und der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU abgestimmt, die ebenfalls dem Thema «Sichtbarkeit im Strassenverkehr» gewidmet ist. «Ich bin überwältigt vom Erfolg der Strick-Aktion», sagt Jacqueline Sennhauser von der «terz-Stiftung.» Und dieser Erfolg darf sich schon heute, ein halbes Jahr vor dem «Tag des Lichts», sehen lassen. «Bereits sind 8‘500 Wollknäuel von Frauen daheim, in Altersheimen und in Strickgruppen zu Stirnbändern verarbeitet worden», freut sich die Betreuerin des Projekts. Sie überwacht den gesamten Versand und die Rücksendung der Stirnbänder, welche im November gezielt an die Kinder verteilt werden sollen. Rekordverdächtig ist die Leistung einer 65-jährigen Thurgauerin. Sie hat bisher 290 Stirnbändern gestrickt. Viele der Frauen schätzen es, insbesondere in der jetzigen Pandemiezeit, eine sinnvolle Beschäftigung ausüben zu können. «Das Besondere an diesen Strickarbeiten ist, dass als Beifaden zur Wolle ein reflektierendes Garn mitläuft», erklärt Sennhauser. Die Stirnbänder sind deshalb im Strassenverkehr in der Dämmerung und bei Dunkelheit gut sichtbar und verbessern die Sicherheit für die Kinder. «Häkeln ist gut für die Feinmotorik und weil man es

Zufriedenes TCS-Mitglied Jacqueline Sennhausers Gatte Michel ist seit nunmehr 30 Jahren bei der TCS Sektion Thurgau dabei. Dreimal schon durfte sie vom Pannendienst profitieren. Einmal versagte die Batterie, ein anderes Mal liess sich das Auto nicht mehr öffnen und einmal spukte das Wohnmobil des Sohnes. «Jedes Mal war der Patrouilleur in weniger als 30 Minuten vor Ort und wir wurden immer fachmännisch, kompetent und zuvorkommend bedient und beraten», lobt die Landschlachterin. Sie ist des Lobes voll über die erbrachten Dienstleistungen und empfiehlt diese weiter.

Bitte helfen Sie mit! «Frauen bringen Kinder zum Leuchten» Am «Tag des Lichts», dem 4. November 2021, möchten wir 12‘000 kleine Kinder der 1.-3. Klasse und im Vorschulalter mit lichtreflektierenden Stirnbändern beschenken und damit im Strassenverkehr bei Dunkelheit sichtbar machen und schützen. Machen auch Sie mit? Dann melden Sie sich bitte an unter: +41 52 723 37 00 oder terzstiftung@kinder-leuchten.ch

Prüfung gestern – fahren heute Autofahren heute plus Programm

Unser Kurs «Autofahren heute plus» beabsichtigt, Automobilisten in drei Teilen – Theorie, Fahrtraining und Fahrstunde – auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Termin für die Fahrstunde wird im Theorieteil individuell vereinbart. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich.

Kurstag/-zeit

- Montag, 21. Juni 2021

«vom erh hrssic Verke srat heit hlen» empfo

09.00 bis 12.00 Uhr (Theorie) – 13.00 bis 15.45 Uhr (Fahrtraining), inkl. Mittagessen im VSZ TG Kursleitung

Yvonne und Jürg Gasser, dipl. VSR-Instruktoren

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

CHF 170.– (TCS Mitglieder) / CHF 190.– (Nichtmitglieder) Die Rückvergütung von CHF 50.– des Fonds für Verkehrssicherheit ist bereits angerechnet.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

Unterstützt von:

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

3|2021 Aktuell – 7

TCS-Regionalgruppen

ne p p u r g l a n o egi R e i d n e r! l l o e v t n e t n Wir s e d i räs p d n u n i t n Präside

Verbesserung der Verkehrssicherheit im Allgemeinen aber auch in der Region. Die Mitarbeit im Regionalgruppenvorstand oder die Leitung einer Regionalgruppe bringen Kontakte zu anderen Menschen, vertieftes Wissen in Verkehrsfragen und wertvolle Erfahrungen. Was für Ideen hast Du, um neue Mitglieder zu werben?

Urs Reinhardt ist seit 1997 Präsident der RG Seerücken/Untersee und Rhein. (Bild: Werner Lenzin)

Urs Reinhardt: RG Seerücken/ Untersee und Rhein Urs Reinhardt, seit wann bist du Präsident der RG Seerücken/Untersee und Rhein und welche Erfahrungen hast du bisher während deiner Präsidialzeit gemacht? Urs Reinhardt: Nach dem Start als Ersatzdelegierter und einiger Zeit im Vorstand, wurde ich im März 1997 zum Präsidenten der damaligen Bezirksgruppe SteckbornDiessenhofen gewählt. In der nun schon langen Präsidialzeit durfte ich viele Leute in verschiedenen Funktionen innerhalb des TCS kennen und schätzen lernen. Es war auch immer viel Flexibilität gefragt, um die Veränderungen in gangbare Lösungen zu überführen.

tionen für die Club-Gedanken zu motivieren und zu begeistern. So muss das Ziel sein, Vorstand und Delegierte in den nächsten Jahren mit jüngeren Mitgliedern zu besetzen. Interessierte junge Leute können sich jederzeit bei mir melden. Denkst du an Verbesserungsvorschläge und zukünftige Änderungen innerhalb der Regionalgruppe? Urs Reinhardt: Wie gesagt, unsere jüngeren Mitglieder/Familien müssen wir vermehrt ansprechen und einbinden. Ich weiss, das ist einfach gesagt. Aber wir müssen bei all unseren Aktivitäten immer auch an diese Altersgruppen denken.

Welches sind deine Visionen, Pläne und Ziele für die von dir präsidierte Regionalgruppe?

Wo bestehen Probleme und Unsicherheiten innerhalb der Regionalgruppe?

Urs Reinhardt: Es ist auf unterster Clubebene nicht einfach, grosse Visionen und Pläne zu schmieden und umzusetzen. Wichtig scheint mir, die jüngeren Genera-

Urs Reinhardt: Das grösste Problem sehe ich in der fehlenden Teilnahme jüngerer Mitglieder am Clubgeschehen bzw. der Mitgestaltung von Massnahmen zur

Urs Reinhardt: Man muss offen gegenüber der jungen Generation sein und persönlich mit Mitgliedern und Nichtmitgliedern in Kontakt treten. Dies erfolgt gut mit dem jährlichen TCS-Fest in Weinfelden, aber auch an Messen wie der WEGA oder an lokalen Gewerbeausstellungen. Wo möglich soll dies erweitert werden. Gibt es im Gebiet Deiner Regionalgruppe Verkehrssituationen, die verbessert werden müssten? Urs Reinhardt: Das Strassennetz ist grundsätzlich sicher gestaltet. Die Forderung nach einem sicheren Schulweg ist gegeben und die Frage nach einem Fussgängerstreifen wird immer wieder mal gestellt werden. Doch in unserer Region sind mir keine gravierenden Mängel bekannt. Wir sind aber sehr gerne bereit, Verbesserungsvorschläge entgegenzunehmen und an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten. Was für Themen bearbeitet ihr in der Regionalgruppe sonst noch? Urs Reinhardt: Wir sind jeweils bestrebt, ein vielfältiges Angebot von Anlässen unseren Mitgliedern zu bieten. Nebst gesellschaftlichen Veranstaltungen sind immer die Aktion Schulbeginn und der Nothelfer-Wiederholungskurs in unserem Jahresprogramm. Speziell in diesem Jahr haben wir von der TCS-Sektion Thurgau den Auftrag erhalten, die kantonale Delegiertenversammlung im September zu organisieren. All dies versuchen wir, trotz Corona, optimal zu planen und hoffen, dann auch alles durchführen zu können. Interview: Werner Lenzin


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TCS Rundschau

8 – Kontaktstelle

Sonja Minikus, Karin Stähelin und Barbara Hottinger freuen sich zusammen mit Louis, auf viele Kontakte und Begegnungen. (Bild: Werner Lenzin)

TCS-Kontaktstelle seit zwei Monaten wieder geöffnet Seit dem 1. März ist die Kontaktstelle an der Frauenfelderstrasse 6 in Weinfelden zu den normalen Öffnungszeiten wieder offen. Zum Schutz der Besucher und der Mitarbeiterinnen ist ein spezielles Schutzkonzept erstellt worden, welches konsequent angewendet wird. Die Rundschau unterhielt sich mit dem Kontaktstellen-Team über wichtige Neuerungen. Von Werner Lenzin Neu im Angebot auf der Weinfelder Kontaktstelle ist der Toter-Winkel Aufkleber für Wohnmobile über 3.5 Tonnen in Frank-

reich. Dieser ist seit dem 1. Januar 2021 für LKW’s, Busse und für Wohnmobile über diesem Gewicht Pflicht. Mit diesem auf den Fahrzeugen angebrachtem Kleber soll die Verkehrssicherheit erhöht und die Fussgänger und Radfahrer darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Fahrzeug einen Toten Winkel hat, sie daher ausserhalb des Blickfeldes des Fahrers sein können. Dieser Kleber muss in dreifacher Ausführung angebracht werden: Am Heck des Fahrzeugs (nur rechts) und auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Am Heck gilt es den Kleber zwischen 0.9 und 1.5 m ab Boden anzubringen. An den Seiten links und rechts müssen die Kleber innerhalb von 1.0 m von der Front gemessen und

auf der Höhe zwischen 0.9 und 1.5 m angebracht werden. Wenn es technisch und nachweislich nicht möglich ist, die Kleber nach den Bestimmungen zu platzieren, müssen die Kleber möglichst nah an den Bestimmungen platziert werden, in diesem Fall dürfen die Kleber max. 2.1 m über Boden angebracht sein. Der Kleber darf keine Lichter des Fahrzeugs bedecken, die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigen und nicht auf Seiten- oder Heckscheiben kleben. Wer ohne einen Toter-Winkel Kleber mit seinem Wohnmobil in Frankreich unterwegs ist, muss mit einer Busse von 135 Euro rechnen. Bis Ende 2021 gilt noch eine Übergangsfrist bei falscher Kennzeichnung, in der Regel wird eine Ermah-


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nung ausgestellt. Mit einer Busse muss man dagegen rechnen, wenn man gar keinen Kleber angebracht hat. Bei einem Wohnwagengespann muss der Kleber jeweils dann angebracht werden, wenn das Zugfahrzeug oder der Wohnwagen (einzeln gerechnet) das Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen übersteigt. Wenn weder das Zugfahrzeug noch oder Wohnwagen mehr als 3.5 Tonnen aufweisen, ist ein Kleber nicht nötig. Als toten Winkel bezeichnet man jene Zone, die für den Lenker ausserhalb des Sichtbereichs im Rückspiegel liegt, selbst wenn er seinen Kopf und Körper für eine bessere Sicht dreht. Tempo 100 für Anhänger auf Schweizer Autobahnen Neu ist zudem auch Tempo 100 für Anhänger auf Schweizer Autobahnen. Ab dem 1. Januar 2021 dürfen leichte Motorwagen mit einem Anhänger, dessen Gesamtgewicht 3.5 Tonnen nicht übersteigt, auf Schweizer Autobahnen und Autostrassen mit Tempo 100 fahren. Ob der Anhänger eine 100km/Stunde Zulassung hat, ist anhand der Typengenehmigung eruierbar. Um mit dem Tempo 100 fahren zu dürfen, braucht es keine Prüfung beim Strassenverkehrsamt. Noch Plätze frei für das Jugendfahrlager Die Kontaktstellen-Mitarbeiterinnen weisen weiter darauf hin, dass für das Jugendfahrlager vom 17. bis 23. Juli im Tessin dieses Jahres noch Plätze frei sind. Mieten kann man weiterhin den EU-Telepass für Italien, Frankreich, Spanien und Portugal. Ferner sind im Angebot A-Vignetten für Österreich und ein grosses Angebot von Strassenkarten und die aktuellen Campingkarten. Erwähnt wird auch das grosse Kursangebot: Autofahren heute, Autofahren heute PLUS, Nothelferkurs, Refresher etc. Angeboten werden alle TCS-Produkte wie Familienmitgliedschaft, ETI Schutzbrief etc. Unentgeltlich zu beziehen ist auf der Kontaktstelle der neue Autobahn-Knigge des Bundesamtes für Strassen ASTRA.

«Während der Coronazeit spüren wir in der Kontaktstelle vor allem, dass die Mitglieder weniger reisen.» Karin Stähelin Kontaktstellen-Mitarbeiterin

«Eine grosse Unsicherheit für Reisende was die Ferien und das Reisen betrifft.» Sonja Minikus Kontaktstellen-Mitarbeiterin

«Bedauerlicherweise musste die Kontaktstelle längere Zeit geschlossen werden und der persönliche Kundenkontakt fehlte sehr.» Barbara Hottinger Kontaktstellen-Mitarbeiterin


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TCS Rundschau

10 – Aktuell

Technik soll Sicherheit geben: Die «FreeWalker»-Studie

FreeWalker möchte ältere Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen dabei unterstützen, aktiv und körperlich gesund zu bleiben. (Bild: terzStiftung)

In mehreren europäischen Ländern finden Feldversuche statt, unter anderem auch in der Schweiz. Hier organisiert sie die terzStiftung. Im Projekt «FreeWalker» wird gemeinsam mit Testpersonen eine Lösung erprobt, die älteren Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen mehr Freiheit und Sicherheit geben soll. Im internationalen Projekt «FreeWalker» testet die terzStiftung derzeit zusammen mit Partnern aus Österreich und den Niederlanden eine innovative GPS-Lösung für ältere Personen mit Orientierungsschwierigkeiten und Gedächtnisproblemen bzw. Demenz auf ihre Benutzerfreundlichkeit. Auswirkungen auf die Lebensqualität und mögliche Unterstützung/Entlastung der Pflege- oder Bezugspersonen gehören ebenfalls zu den Untersuchungsgegenständen. FreeWalker möchte ältere Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen dabei unterstützen, aktiv und körperlich gesund zu bleiben, indem das Leben ausserhalb

der eigenen Wohnung an Sicherheit gewinnt und die Person sich im Alltag generell wieder mehr bewegt, sich alleine wieder zutraut, einen Spaziergang zu machen und alleine ihre Termine wahrnehmen kann. Eine App für mehr Sicherheit Konkret wird mittels einer spezifischen App auf einem Smartphone (oder einem GPS-Tracker) in bestimmten Situationen, z. B. wenn sich die Person verläuft oder einen Schwächeanfall erleidet, automatisch eine Verbindung mit einer Kontakt- oder Betreuungsperson hergestellt. Die Person kann dann ebenfalls über eine App weitere Maßnahmen einleiten. Die App dient nicht nur der Alarmierung, sondern auch der Lokalisierung der betreuten Person im Alarmfall. Eine Sicherheitsverfolgung der nächsten Generation GPS-basierte Geräte zur Positionsüberwachung sind bereits kommerziell erhältlich. Der Vorteil des FreeWalker-Sys-

tems gegenüber diesen Systemen besteht darin, dass FreeWalker darauf abzielt, das typische Bewegungsverhalten des Nutzers zu erlernen, wodurch die Anzahl von Fehlalarmen und damit unnötigen Benachrichtigungen an Betreuungspersonen deutlich reduziert wird. FreeWalker bietet die Möglichkeit, dynamische Sicherheitszonen einzurichten, die sich selbst an das Bewegungsmuster des Nutzers anpassen. Darüber hinaus ermöglicht es für den Nutzer eine automatische Generierung sicherer Laufrouten zu Orten ausserhalb seiner üblichen Bewegungszonen, beispielsweise zu Arztterminen oder Besuchen bei Freunden. (terzStiftung)

Weitere Informationen www.freewalker-aal.eu www.terzstiftung.ch/aal-projekte


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3|2021 – 11

Amt für Gesundheit

Sonntag, 25. Juli 2021, 11 bis 16 Uhr

«Bliib aktiv» – für die ganze Familie! Sommer-Aktionstag auf dem VSZ TG-Gelände Der Sommer naht – und damit auch der kurzweilige Sonntag mit viel Bewegung und Spass für die ganze Familie auf dem Gelände des Verkehrssicherheitszentrums in Weinfelden. Holen Sie sich neue Ideen zu einem aktiven und gesunden Lebensstil.

Vordergrund. Die Veranstaltung ist kostenlos, ein Verpflegungsangebot steht ebenfalls zur Verfügung – wir freuen uns, Sie zu einem etwas anderen Sommersonntag einladen zu dürfen!

Verschiedene Stände laden zu einem aktiven Sommertag ein. Spiel und Spass für die ganze Familie und alle Generationen stehen im

Der Anlass wird vom Thurgauer Amt für Gesundheit, dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Thurgau und der TCS Sektion Thurgau organisiert.

Merken Sie sich jetzt schon den Termin vor!

Bildungsprogramm 2020

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Mit Unterstützung von

In Kooperation mit

TCS Sektion Thurgau


TCS Rundschau

3|2021 12 – Kurse

Nothelfer-Refresher-Kurs Nothilfe: Sind Sie bereit? Programm

Auffrischung der wichtigsten Regeln zur Nothilfe, Handeln nach ACBD, Bewusstlosenlage, Herzmassage, Beatmung, Defibrillation

Kurstag/-zeit

Mittwoch, 30. Juni 2021, 18.30–21.30 Uhr

Kursleitung

Robert Visch, LIFE-saver-Instruktor

Kursort

Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 50.–/Nichtmitglieder CHF 60.–

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

Jugendfahrlager 2021 vom 17. bis 23. Juli 2021

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Programm

Fahrschulung, Autotechnik, Pannenkunde, Verkehrstheorie; Sport, Spass und Fun. Mit amtlicher Theorieprüfung im Lager.

Kursleitung

Ein erfahrenes Leiterteam sorgt dafür, dass sich junge Leute ungezwungen und spielerisch mit dem Auto anfreunden können.

Kursort

Scruengo/ Tessin. Zur Verfügung steht eine eigene Trainingspiste und zweckmässige Ausbildungsräume sowie Unterkünfte.

Kurskosten

TCS-Mitglieder CHF 780.–/Nichtmitglieder CHF 980.–

Sonstiges

Teilnehmer des Lagers erhalten auf den Nothelferkurs der Sektion Thurgau eine Reduktion von CHF 20.–. Die Kosten der Theorieprüfung werden direkt vom Strassenverkehrsamt im Tessin verrechnet. Das Jugendfahrlager ist für junge Damen und Herren ab 16 Jahren bestimmt.

Anmeldung

Telefonisch oder via E-Mail an die unten stehende Adresse.

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch

Nothelfer-Kurse Für Fahrschüler von Auto und Motorrad Frauenfeld sli Fa

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Kurszeiten

Kurskosten Weinfelden VSZ TG Dufourstrasse 76 Steckborn Fahrschule Gasser Mühlhofweg 12

TCS-Mitglieder CHF 120.– Nichtmitglieder CHF 140.–

Kursleitung

LIFE-saver Instruktoren

Nothelferkurs

TCS Sektion Thurgau | Frauenfelderstrasse 6 | 8570 Weinfelden | T: 071 622 00 12 | F: 071 622 00 18 | www.tcs-thurgau.ch | info@tcs-thurgau.ch


TCS Rundschau

3|2021 Aktuell – 13

Mundartgewandter Lehrer und Legionär Nach dem Erfolg der ersten Ausbildung von Berufsleuten zu Primarlehrern starteten im Herbst 1966 ein zweiter damals genannter Umschulungskurs am Lehrerseminar Kreuzlingen. Unter diesen 25 Berufsleuten befand sich auch Drogist Peter Eggenberger, eben zurück aus seinem fünfjährigen Dienst in der Fremdenlegion und Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen mit Appenzeller Geschichten und Gedichten. Nun ist sein neuestes Werk: «D’ Hebamm vo Walzehuuse» erschienen, eine der Geschichten handelt von der berühmten Wirtin Paula Roth (1918) aus Güttingen. Von Werner Lenzin Dem erfolgreichen Start des ersten Umschulungskurses (UK) im Jahr 1964 startet das Seminar Kreuzlingen als Notmassnahme für den damaligen Lehrermangel den zweiten Lehrgang für Berufsleute, welche beabsichtigen, sich als Primarlehrer ausbilden zu lassen. Unter den Kaufleuten, Postangestellten, Zeichnern und Schlossern befand sich auch der damals 27-jährige Drogist Peter Eggenberger aus Walzenhausen, soeben zurück vom Dienst in der Fremdenlegion. «Abenteuerlust, das Ausbrechen aus einem streng religiös geprägten Elternhaus und der Wunsch nach Abnabelung waren die Gründe für den Dienst in den Weiten der Sahara», erinnert sich Eggenberger. Und was hat der verstorbene Brigadier und damalige Konviktleiter Ernst Mühlemann dem ehemaligen Legionär beim Aufnahmegespräch geantwortet: «Langweilige Lehrer haben wir genug, versuchen wir es mit Eggenberger, zumal er alle Aufnahmekriterien erfüllt.»

Peter Eggenberger schreibt seit Jahrzehnten Bücher und Kurzgeschichten. (Bild: ZVG)

Vo de Aachmüli i d’Bella Luna Nach dem Lehrerseminar und einem Logopädiestudium arbeitete Eggenberger an der Sprachheilschule in St. Gallen mit sprachbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das grosse Interesse an der Sprache und an Kontakten mit unterschiedlichsten Leuten liess Eggenberger bereits Mitte der Sechzigerjahre für verschiedene Zeitungen arbeiten und 1982 wurde der Journalismus zur freiberuflich ausgeübten Haupttätigkeit. Die Zeit in der Fremdenlegion hatte sein Auge für die Schönheiten der engeren Heimat geschärft, und 1989 erschien mit «S Gwönderbüechli» das erste Buch mit meist humorvollen Kurzgeschichten im heimeligen Kurzenberger Dialekt, der auch für Auswärtige gut verständlichen Sprache des Appenzellerlandes über dem Bodensee. Weitere Bücher und CD‘s mit Geschichten rund um originelle Menschen und verblüffende Begebenheiten folgten. Eine der Geschichten seines neuesten und elften Büchleins unter dem Titel «Vo de Aachmüli i d’Bella Luna» berichtet von der berühmten in Güttingen 1918 geborenen Wirtin Paula Roth, deren Eltern später die Wirtschaft «Krone» in Klarsreuti führte und die in einer Aprilnacht im Jahr 1988 im Albulatal in der «Bella Luna» unter mysteriösen Umständen mit elf Messerstichen umgebracht wurde.

www.peter-eggenberger.ch

Soldatendenkmal der französischen Fremdenlegion auf Korsika. (Bild: ZVG)


3|2021

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14 – Aktuell

Die Campingsaison 2021 hat begonnen – viel Spass!

Seit anfangs April sind die TCS-Campingplätze geöffnet. (Bilder: Werner Lenzin, TCS)

Am 1. April hat auf allen TCS Campings die Saison begonnen und die TCS Plätze sind für die begonnene Saison vorbereitet. Bevor man jedoch die langersehnte Campingsaison startet, sollte man es nicht unterlassen das Campingfahrzeug zu prüfen und die wichtigsten Sicherheitsregeln in Erinnerung zu rufen, dies ist insbesondere für Einsteiger unerlässlich. Von Werner Lenzin Seit dem 1. April 2021 haben die TCSCampingplätze ihre Türen geöffnet. Das TCS Camping Team war auch in der Wintersaison fleissig. Es gibt etliche Neuerungen, wie beispielsweise das neue Restaurant in Disentis oder der neue Aufenthaltsraum und Empfang in Flaach. Ein wertvoller Tipp ist auch der ruhig gelegene

TCS Camping Solothurn, direkt am Ufer der Aare, mit einem eigenen Bootshafen. Zum historischen Stadtzentrum von Solothurn sind es nur 2 km und die Bushaltestelle ist gleich nebenan. 20 Prozent Rabatt In der Zwischensaison profitieren TCS-Mitglieder auf allen TCS-Campingplätzen von einem Rabatt von 20 Prozent. Um sicher und ausgeschlafen ans Ziel zu kommen, ist verkehrsgünstiges Campen beim Zwischenstopp auf einem Roadtrip oder auf der Durchreise sehr praktisch. Dafür stehen über 2000 autobahnnahe Campingplätze in der Schweiz, Italien und weiteren Ländern zur Verfügung. Auf was muss beim Kauf eines Wohnmobils geachtet werden? Im «MyCamper Ratgeber» gibt es Tipps zum Neu- und Occasionskauf, Empfehlungen vom TCS Wohnmobil Experten sowie eine Checkliste zum

Download für eine gelungene Besichtigung. Der neue Camper oder Wohnwagen ist gekauft oder gemietet und die ersten Camping-Ferien sind gebucht. Bevor es auf die erste, grosse Reise geht, ist es wichtig, dass man sich mit den Sicherheitsstandards für Camper vertraut macht.

Neue Vorschrift in Frankreich! Toter-Winkel Aufkleber für Wohnmobile über 3.5 t Seit dem 1. Januar 2021 ist in Frankreich die Kennzeichnung des toten Winkels mittels Aufkleber an mehreren Stellen für LKW‘s, Busse, und somit auch für Wohnmobile über 3.5 t, Pflicht.


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3|2021 Aktuell – 15

Wohnmobil kaufen – Ratgeber mit Checkliste

Die grosse Frage: mieten oder kaufen?

Auf was müssen Sie beim Kauf eines Wohnmobils achten? Im MyCamper Ratgeber finden Sie Tipps zum Neu- und Occasionskauf, Empfehlungen vom TCS Wohnmobil Experten sowie eine Checkliste zum Download für eine gelungene Besichtigung. magazine.mycamper.ch → Wohnmobil → Wohnmobil kaufen, Ratgeber mit Checkliste

Wann macht ein Kauf und wann eine Miete eines Wohnmobils oder Wohnwagens Sinn? Was kostet überhaupt eine Miete? Welches Campingfahrzeug passt am besten zum mir? Mit unserem Leitfaden begleiten wir Sie beratend durch den Entscheidungsprozess. www.tcs.ch → Camping & Reisen → Camping-Insider Ratgeber → In Suchmaske «mieten» eingeben → Beitrag «Wohnmobil oder Wohnwagen – mieten oder kaufen?»

Wechselschilder für den Camper – wann lohnt es sich?

ZTL – Fahrverbote in italienischen Städten

Als Wohnmobil- und Personenwagen-Besitzer kann man mit Wechselschildern Versicherungskosten und Strassenverkehrssteuern sparen. Ab wann lohnt es sich und was muss man besonders beachten? Lesen Sie unser informatives FAQ zum Thema Wechselschilder. www.tcs.ch → Camping & Reisen → Camping-Insider Ratgeber → In Suchmaske «Wechselschilder» eingeben → Beitrag «Wechselschilder für Wohnmobil und Auto»

Die Fahrverbotszonen, die sogenannten ZTL (zona a traffico limitato), gibt es in vielen italienischen Städten. In einigen Regionen der Poebene gelten ab 2021 strengere Einschränkungen. Davon betroffen sind Städte wie Mailand, Bologna und Turin. www.tcs.ch → Camping & Reisen → Reiseinformationen → Alle Themen → In Suchmaske «ZTL» eingeben → Beitrag «Italiens Innenstädte erschweren die Zufahrt»


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16 – Aktuell

Das Velo gewinnt immer mehr an Beliebtheit. (Bild: ZVG)

Corona-Pandemie hat dem Velo Auftrieb verliehen Der Frühling ist eingekehrt und damit auch die Rückkehr der Velofahrer, sei es auf einem herkömmlichen Velo oder auf einem modernen E-Bike. Mit Beginn der Hauptsaison ist es zum Verkehrsmittel der Stunde geworden und als Verkehrsmittel präsenter denn je, denn Corona hat dem Velo Auftrieb verliehen. Von Werner Lenzin Ob man mit eigener Muskelkraft oder mit der Hilfe eines Elektromotors unterwegs

ist, wichtig ist, dass die Velofahrerinnen und Velofahrer optimal ausgestattet und gegen die häufigsten Risiken versichert sind. Bevor man in den Sattel steigt, empfiehlt der TCS, das Zweirad einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Wer sein Velo regelmässig kontrolliert und in Schuss hält, fährt sicherer. Es gilt Reifendruck, Bremsen, Licht und vieles mehr zu überprüfen. In verschiedenen Schweizer Städten stehen TCS-Carvelo2go im Einsatz. Die Fahrt mit den elektrischen Lastenvelos macht Spass und damit lassen sich

auch Gepäckstücke, Einkäufe oder Gartenutensilien transportieren. Und zudem: TCSMitglieder profitieren bei Carvelo2go von 50 Prozent Rabatt. Auffallen und Unfälle verhindern Die Gefahr, auf dem Velo übersehen zu werden ist gross, dies insbesondere nachts, in der Dämmerung und bei schlechtem Wetter. Jeder Unfall ist einer zu viel und die Devise lautet deshalb: Sichtbarkeit. Praktische Tipps, stylische Produkte und Inspiration, wie Sie reflektierende Begleiter sogar selbst basteln, liefert die Website von


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MADE VISIBLE. Diese TCS-Präventionskampagne richtet sich vor allem an Fussgänger und Velofahrer und hat zum Zweck, diese im Verkehr sichtbarer zu machen und dadurch vor Unfällen zu schützen. Fünf einfache Tricks Insbesondere bei regnerischem Wetter sollte man auch zur jetzigen Jahreszeit darauf achten, dass man auf der Strasse als Fussgänger auch wirklich gesehen wird. Es gibt da fünf einfache und schnell umzusetzende Tricks für mehr Sichtbarkeit und mit garantiertem Coolness-Faktor: 1. Das Aufbügeln von attraktiven Bügelbildern mit einer Reflex-Folie, die in der Dunkelheit angestrahlt wird und von weitem sichtbar ist. 2. Reflektierende Schnüre – auch Paracords genannt – mit denen man herkömmliche Kordeln, beispielsweise von Turnsäckli, ersetzt werden können. Aus den Paracords können aber auch Armbänder, Springseile oder Hundehalsbänder hergestellt werden. Sehr gut in der Nacht sichtbar Sie lassen sich auch sehr gut fürs Fingerhäkeln einsetzen. Auf diese Weise werden in kurzer Zeit lässige Anhänger für Scooterund Veloschlüssel gehäkelt, die in der Nacht supergut sicht-

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bar sind. 3. Auch mit auffälligen und reflektierenden und auf Taschen oder Kleidern aufgenähten Streifenbändern lässt sich Sichtbarkeit hervorragend verbessern. 4. Eine weitere Möglichkeit ist der reflektierende und halbtransparente Vispary, der dank innovativer Glasperlen-Nanotechnologie die Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen verbessert. Dieser Spray kann für alle Arten von Oberflächen wie Textil, Textilverbindungen, Metall und Plastik verwendet werden. LED-Schnürsenkel Der Spray wird dünn aufgetragen und hinterlässt einen leichten Grau-Schimmer auf der Anwendungsoberfläche. 5. Besonders wirkungsvoll sind reflektierende Materialien an sich bewegenden Körperteilen, z.B. an den Füssen. Immer mehr Schuh-Brands versehen deshalb ihre Schuhe mit reflektierenden Merkmalen. So weist zum Beispiel der trendige Skechers Freizeitschuh mit LEDLichtfunktion eine bunt-leuchtende Sohle auf, die Kinder abends, wenn sie unterwegs sind, einschalten können. Sichtbarer geht es nicht mehr. Aber auch Schuhe ohne Leuchtsohlen können schnell und einfach sichtbarer gemacht werden, und zwar mit leuchtenden LED-Schnürsenkeln oder reflektierenden Schuhbändeln.


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18 – Aktuell

Bereits zum 7. Mal findet die Charity Classic statt. (Bilder: Werner Lenzin)

Kiwanis-Club Weinfelden lädt zur 7. Charity Classic ein Unter dem Motto «Fahrspass für einen guten Zweck» laden wir sie am Samstag, 10. Juli 2021 zur siebten Charity Classic ein. Der Erlös der Benefizveranstaltung wird für den Bau einer Jurte für die Kinder der Stiftung VIVALA eingesetzt. Von Claude Schönherr Der Kiwanis Club Weinfelden wurde 1997 gegründet, zählt heute rund 35 Mitglieder und setzt sich für Benachteiligte ein, immer mit dem Ziel «Kindern und Jugendlichen eine Chance geben». Kiwanis ist eine weltweite Vereinigung, das Motto lautet: «Serving the children of the world». Die Mitglieder setzen sich uneigennützig dafür ein, den Kindern und Jugendlichen auf unserer Welt eine Chance zu geben. Unser soziales Engagement Die Kinder und beeinträchtigte Erwachsene von Vivala werden mit dem Erlös der

7. Charity Classic einen ganz besonderen «Raum» er- und beleben dürfen. Mit unserem Beitrag ermöglichen wir den Bau einer Jurte auf dem Vivala – Gelände in Weinfelden. Dies wird für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis sein und Schule kann in und um die Jurte stattfinden. Der Aussenraum kann für Gruppenaktivitäten wie Tanzen, Basteln und Spielen genutzt werden. Die Wohngruppen können «Jurtengeburtstage» feiern und gespielte oder vorgelesene Geschichten werden ein besonderes Erlebnis sein. Oldtimerfreunde unterstützen den guten Zweck Seit 2009 wird die Charity-Classic alle zwei Jahre durchgeführt. Zu Beginn nahmen etwa 35 Oldtimerfreunde teil und seither sind es jeweils rund 75 Oldtimerfahrzeuge. «Die Unterstützung eines guten Zwecks, verbunden mit dem Hobby, findet bei den Oldtimer-Freunden ein grosses Echo, wir freuen uns sehr über dieses

Committment», sagt Claude Schönherr der Projektleiter der Charity Classic. Die Teilnehmer erwarten Spass, Spannung und Herausforderungen Am Samstag, 10. Juli starten in Weinfelden 75 Oldtimerfahrzeuge aller Epochen bis Baujahr 1991 zu dieser rund 180 km langen Oldtimerrallye mit zwei Wertungsprüfungen durch die schönsten Gebiete der Ostschweiz und aus den Resultaten der Prüfungen und Kontrollen werden die Besten erkoren. Die Siegerehrung erfolgt im Rahmen eines gemeinsamen Nachtessens am Zielort. Vor der Abfahrt erhalten die Fahrer ein Roadbook mit dessen Hilfe die vorgegebene Route selbständig abgefahren wird mit Kontrollen unterwegs, welche passiert werden müssen. Um 9.00 Uhr wird im Minutentakt beim Schulhaus Pestalozzi in Weinfelden gestartet und die Fahrer und Beifahrer sind mit ihren Oldtimern und ihren Roadbooks unterwegs. Um 12.00 Uhr erwarten wir sie zum gemeinsamen Mittagessen am Startort und ab 14.00


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Uhr wird wieder im Minutentakt gestartet. Ab ca. 15.15 Uhr werden die Oldtimer im VSZ Weinfelden für eine Wertungsprüfung erwarte. Um ca. 15.30 Uhr erfolgt die Zieleinfahrt auf dem grossen Pausenplatz beim Schulhaus Pestalozzi in Weinfelden wo die Fahrzeuge bestaunt werden können. Anmeldung – Teilnehmerzahl ist begrenzt Für diese Benefizveranstaltung kann man sich auf der Internetseite anmelden. http://www.charity-classic.ch/anmeldung-2021.html Sofern aus irgendwelchen Gründen die Veranstaltung verschoben oder abgesagt werden muss, werden die angemeldeten Teilnehmer informiert.

TCS Thurgau wieder dabei Zum zweiten Mal dabei auch der TCS-Käfer mit Sektionspräsident Marco Vidale am Steuer und Rundschau-Redaktor Werner Lenzin als Beifahrer. Zugelassen sind Oldtimer bis Baujahr 1991. (le)


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20 – Aktuell

TCS-Fest 2021 Sonntag, 5. September 2021 11.00–16.00 Uhr VSZ TG, Weinfelden Das Fest für Freunde, Familien und Interessierte. Erleben sie spannende Angebote und sprechen Sie mit Expertinnen und Experten vor Ort, testen Sie Fahrzeuge, nehmen Sie Platz in einem Simulator und geniessen Sie den Tag in unserer Festwirtschaft. Natürlich gratis Eintritt. Natürlich familienfreundliche Verpflegungskosten. TCS, natürlich.

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3|2021 Agenda – 21

TCS Sektion Thurgau Regionalgruppen TG7

TG1 Regionalgruppe Arbon TG2 Regionalgruppe Bischofszell TG4 Regionalgruppe Frauenfeld TG5 Regionalgruppe Kreuzlingen TG6 Regionalgruppe Münchwilen TG7 Regionalgruppe Seerücken / Untersee und Rhein TG8 Regionalgruppe Weinfelden Campinggruppe

TG5

TG4

TG1

TG8 TG6

TG2

Kreuzlingen

TG5

Münchwilen Wegen Corona

abgesagt!

TG6

92. Generalversammlung

Frühlingsanlass Rock- und Pop Museum

Aufgrund der weiterhin geltenden Massnahmen im Zusammenhang Covid-19 ist die Durchführung einer Generalversammlung mit physischer Präsenz der Stimmberechtigten nicht möglich. Deshalb wird eine Stimmabgabe auf dem schriftlichen Weg durchgeführt. Wie in der Rundschau vom 20.01.2021 aufgeführt, sollten die Abstimmungsunterlagen ausgefüllt und schriftlich bis 25.03.2021 eingereicht werden. Da die Wahlbeteiligung absolut gering war, wird ein neuer Versuch gestartet. Wir zählen auf deine Teilnahme und deine Stimme.

Die TCS Regionalgruppe Münchwilen lädt zu einem Besuch des Rock- und Pop Museums Sorntal am Samstag, 15. Mai 2021, ab 13.15 Uhr bei Niederbüren ein.

1. Protokoll: Absage Generalversammlung 2020 wegen Covid-19 2. Jahresbericht 2020 des Präsidenten 3. Jahresrechnung 2020 / Revisorenbericht 4. Budget 2021 5. Wahlen: a. Vorstand b. Revisoren c. Delegierte, d. Ersatzdelegierte 6. Jahresprogramm 2021: Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit Covid-19 werden vorläufig keine Mitgliederanlässe geplant. 7. Anträge Die schriftlichen Abstimmungsunterlagen sind bis am 16. Mai 2021 bei Angelo Niederer zu beantragen. Anträge an die Versammlung sind bis am 16. Mai 2021 bei Angelo Niederer einzureichen. Der Versand der Unterlagen erfolgt am 25. Mai 2021. Die Stimmzettel sind bis spätestens am 4. Juni 2021 an Angelo Niederer einzusenden. Angelo Niederer, Weiherstrasse 8D, 8594 Güttingen E-Mail: angelo_niederer@bluewin.ch

Kontakt: Angelo Niederer, Weiherstrasse 8d, 8594 Güttingen, Tel. 078 862 00 32, angelo_niederer@bluewin.ch

Eintrittspreis für Mitglieder CHF 20.–, für Nichtmitglieder CHF 30.– Anreise individuell (Eingabe ins Navi: Sorntal bei Hauptwil/Waldkirch), bitte um 13.15 Uhr beim Rock- und Pop Museum Eintreffen. Adresse: Sornpark 9, 9246 Niederbüren Anmeldung bitte bis Montag 10. Mai 2021 an: Jolanda Veraguth, Brüelhalde 1a, 8370 Sirnach Tel: 079/639 75 05, E-Mail: olanda.veraguth@bluewin.ch Kontakt: Franz Grosser, Michelsbühlstr. 13, 9545 Wängi Tel. 052 378 15 10, franz.grosser@leunet.ch

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Wir besuchen das erste Rock- und Pop Museum in der Schweiz. Die Geschichte der populären Musik, beginnend anfangs des 20. Jahrhunderts mit W.C. Handy, dem «Father of the Blues», bis weit in die 80er- und 90er-Jahre zu Michael Jackson, U2, Prince, Lady Gaga etc. Von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr werden wir durch das Museum geführt, mit anschliessendem Apero.

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22 – Agenda

Seerücken, Untersee und Rhein

TG7

Abendschifffahrt auf dem Untersee mit italienischem Buffet Die TCS Regionalgruppe Seerücken, Untersee und Rhein lädt zur Abendschifffahrt am Dienstag, 22. Juni 2021, ab 19.00 Uhr ab Steckborn ein. Pünktlich legen wir zu einer unvergesslichen Abendschifffahrt auf dem Untersee ab. Treffpunkt ist die Schifffahrtsanlegestelle in Steckborn. Wir geniessen nicht nur die Landschaft und die Natur, auch für das leibliche Wohl ist hinreichend gesorgt. Noch bei Dämmerung kehren wir, nach rund zweieinhalb Stunden, nach Steckborn zurück.

Frauenfeld

TG4

Voranzeige Jubiläumsschifffahrt Am 4. Juli 2021 würden wir gerne eine Brunch Schifffahrt auf dem Untersee ab Steckborn machen. Wir haben bewusst einen Sonntag gewählt, damit Familien auch daran teilnehmen können. Teilnehmerzahl beschränkt. (Sofern es die Corona Massnahmen zulassen) Näheres mit Zeiten und Anmeldetalon entnehmen Sie der Rundschau Ausgabe 4/201 mit Erscheinungsdatum 24. Juni 2021. Kontakt: Werner Stucki, Eggetsbühlerstrasse 21, 9545 Wängi Tel. 079 216 67 72, werstucki@bluewin.ch

Weinfelden

TG8

E-Bike Sonntags Rundfahrt Leistungen - Schifffahrt mit der MS Seestern - 1 Glas Prosecco zum Apéro - ital. Buffet mit > Vorspeise: Anti Pasti Variationen, Vitello Tonato, Salate > Hauptgang: Putenmedaillons, Fisch an Salbeisauce, Lasagne al forno, Penne mit Pesto, Risotto al Funghi, > Dessert: Tiramisu, frischer Obstsalat, Panna Cotta Kosten TCS-Mitglieder

CHF 50.– pro Person (und eine Begleitperson) Nicht-Mitglieder CHF 60.– pro Person Getränke gehen zu Lasten der Teilnehmer Anmeldung erforderlich und frühestens möglich ab 10. Mai 2021 (bis spätestens 12. Juni 2021) an: Urs Reinhardt, Rodelstrasse 31a, 8266 Steckborn Tel. 052 761 24 36, E-Mail: urs.reinhardt51@gmail.com Die Anzahl ist beschränkt, Teilnahme in der Reihenfolge der Anmeldungen. Kurzfristige Absage wegen Corona-Massnahmen vorbehalten! Wir hoffen diesen Event wieder durchführen zu können und freuen uns mit Ihnen auf einen tollen Ausflug auf dem Untersee und ein paar gemütliche Stunden im Kreis unserer Regionalgruppe.

Kontakt: Urs Reinhardt, Rodelstrasse 31a, 8266 Steckborn Tel. 052 761 24 36, urs.reinhardt51@gmail.com

Die TCS Regionalgruppe Weinfelden lädt am Sonntag, 23. Mai 2021 zu einer gemütlichen E-Bike Tour durch den Thurgau ein. Wir treffen uns mit dem eigenen E-Bike um 9.30 Uhr beim Verkehrssicherheitszentrum in Weinfelden zu Kaffee und Gipfeli. Mit dem E-Bike fahren wir in Richtung Wäldi, beim Napoleonturm geniessen wir eine kleine Pause und dürfen die Landschaft auch von oben entdecken. Danach geht die Fahrt dem Seerücken entlang weiter. Wir verpflegen uns während der Mittagspause in der Besenbeiz «Jochental» über dem schönen Untersee. Anschliessend fahren wir dem See entlang nach Weinfelden zurück. Allfällige Verpflegung für einen Zwischenhalt bitte selbst mitbringen. Datum:

Sonntag, 23. Mai 2021

Treffpunkt: 9.30 Uhr beim VSZ V erkehrssicherheitszentrum, Dufourstrasse 76, Weinfelden Kosten:

Keine (Verpflegung im Jochental nicht inbegriffen) www.jochental.ch

Rückkehr: je nach Tempo ungefähr um 14.30 Uhr Anmeldung: Bitte bis 21. Mai 2021, telefonisch oder per E-Mail an: TCS Sektion Thurgau, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden. Telefon: 071 622 00 12, E-Mail: info@tcs-thurgau.ch Versicherung ist Sache der Teilnehmer. Helmpflicht Kontakt: Pascal Schwarz, MFrauenfelderstrasse 61, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 49 69, info@velo-schwarz.ch


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3|2021 Wettbewerb – 23

2 REKA-Checks im Wert von je Fr. 100.– zu gewinnen!

Beantworten Sie die Frage und schon kann Ihnen mit ein wenig Glück ein REKA-Check im Wert von Fr. 100.gehören. Teilnahmeberechtigt ist jedermann. Es erfolgt keine Korrespondenz. Die Gewinner(innen) werden unter den richtigen Lösungen ausgelost. Einsendeschluss: 30.5.2021

Verkehrswettbewerb 3/2021 Ihre Antwort: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort: Ausgefüllten Talon ausschneiden und einsenden an: TCS Sektion Thurgau, Wettbewerb, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden

Machen Sie via Email mit wettbewerb@tcs-thurgau.ch Gewinner Verkehrswettbewerb 2/2021: Margrith Dietrich, Bürglen Herr Andreas Dennenmoser, Frauenfeld Wie hoch ist die Strafe, wenn keine Rettungsgasse gebildet wird?

Auflösung des Wettbewerbs 2/2021: Antwort C

a) Die Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse, ist ab 1. Januar 2021 eine Empfehlung und kann nicht bestraft werden.

Das Sichtfeld gegen vorne darf nicht beeinträchtigt werden, ebenso der Blickwinkel je 90° nach links und rechts.

b) Die Missachtung der Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden, wird mit einer Ordnungsbusse in der Höhe von 100 Franken gebüsst. c) Die Bildung einer Rettungsgasse ist ab 1. Januar 2021 Pflicht, wird aber bei Missachtung noch nicht gebüsst.

Geschäftsleitung TCS Thurgau

Marco Vidale Präsident

Andrej Rudolf Jakovac Vizepräsident, Marketing

Ruedi Garbauer Verkehrskommission

Yves Osterwalder Veranstaltungen

Marion Wiesmann Finanzen

Werner Lenzin Redaktor Rundschau

Kontaktstelle . Frauenfelderstrasse 6 . 8570 Weinfelden . Tel.: 071 622 00 12 . Fax: 071 622 00 18 . info@tcs-thurgau.ch . www.tcs-thurgau.ch

Impressum – Herausgeber: Die TCS Rundschau ist die Zeitschrift der TCS-Sektion Thurgau. Erscheinungsweise: 6 Mal pro Jahr. Auflage: 28'000 Exemplare. Redaktion: Werner Lenzin, Höhenweg 18, Postfach 142, 8560 Märstetten, Tel. 071 657 16 05, Email: wlenzin@bluewin.ch. Design, Layout: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld,

Drucksache

Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Druck, Vertrieb: Thurgauer Tagblatt AG, Druck und Digitale Medien,

myclimate.org/01-21-349271

Schützenstrasse 15, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 58 58, druck@ttw-ag.ch, www.ttw-ag.ch. Inserate: richtblick AG, St. Gallerstrasse 4, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 730 07 27, Email: info@richtblick.ch. Adressänderungen: TCS-Sektion Thurgau, Sekretariat, Frauenfelderstrasse 6, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 00 12, Email: info@tcs-thurgau.ch


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Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG | Dufourstrasse 76 | 8570 Weinfelden


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