GROSSAUFLAGE
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
Nr. 239 • 09 / 2026 • Fr. 8.90
Saisonguide
2026 ― 2027 Alles zur NEUEN UNIHOCKEY-SAISON. Die Vorstellung aller 44 Nationalliga-Teams mit Prognosen und Kommentaren.
Im Wandel
Grosser Knall
Champions Cup
Hochspannung im Titelrennen und Abstiegskampf der Männer UPL. 14
Das Transferbeben von Kloten wirbelt die Frauen UPL gehörig durcheinander. 30
Tatran mit Filip Langer ist eine der hohen tschechischen Hürden im Viertelfinal. 60
TOP PREIS
e t o b e ng AB
Bei den Top Preis Angeboten bekommst du unsere aktuell beliebtesten UnihockeyArtikel zum top Preis. Jan Jungo, Filialleiter Schmitten
Fr. 99.Asics Gel-Tactic 13
Als Damen oder Herrenmodell erhältlich Bruttopreis Fr. 135.-
Fr. 119.Mizuno Luminous Elite
Als Damen oder Herrenmodell erhältlich Bruttopreis Fr. 170.-
Fr. 35.Unihoc Brille Victory Junior schwarz / neon orange Bruttopreis Fr. 55.-
Fr. 69.Unihoc Backpack DARK LINE Rucksack mit Stockhalterung Bruttopreis Fr. 89.-
Fr. 159.Blindsave Mix Knieschoner Mittelweiche Polsterung, Grösse S - XL Bruttopreis Fr. 219.-
Fr. 159.Blindsave Soft 2.0 Knieschoner Weiche Polsterung, Grösse S - XL Bruttopreis Fr. 219.-
Fr. 69.-
Stockschlag.ch Stockrucksack Rucksack mit Stockhalterung Bruttopreis Fr. 85.-
Fr. 49.Handschuhe Supreme
Erhältlich in weiss oder schwarz, Grösse XS - XL Bruttopreis Fr. 89.-
* Alle Preise verstehen sich als netto Preise und sind von zusätzlichen Rabatten ausgeschlossen.
Fr. 179.-
Fr. 55.-
Fr. 169.-
Unihoc Top Grip grau 3er Pack Das beliebte Griffband von Unihoc Bruttopreis Fr. 75.-
7
ST 2
0H T 2.
H LIG
R YPE 3 cm g H und 10 .o d 59 101 Ox
Fr. 169.-
Fr. 2 gen Län opreis t t Bru
sic
las
9C n2
ita
xT Ma ilite cm
n 100 oc U, 96 und .h i 49 92 Un Fr. 2 gen Län opreis t t Bru
Fr. 139.-
sic
las
6C n2
Tita ax M e 4 cm ilit
Un nd 10 hoc 6, 100 u 49.i n 9 U .2 n Fr ge Län opreis tt u r B
ilk 27 S
ks
Slic
T-G cm NEXund 104 e ip 1
P 0 Fat gen 96, 1 Fr. 199. Län opreis tt Bru
Fr. 69.-
Unihoc Unihockeytor steckbar 115 x 160 cm Bruttopreis Fr.119.-
Diese und weitere Angebote sind sowohl online wie auch in unseren Filialen erhältlich. Die Angebote sind gültig bis am 19. 9. 2026 oder solange Vorrat. Björn Söderberg, Filiale Chur
Alle Angebote
Fr. 39.95 Fat Pipe SLICKS Schaufel
Modelle CTRL FH2 oder SILK in verschiedenen Farben Bruttopreis Fr. 49.90
7000 Chur Spundisstrasse 23
6122 Menznau Willisauerstrasse 4
3185 Schmitten Gwattstrasse 8
Tel.: 081 252 50 05
Tel.: 041 493 07 07
Tel.: 026 497 91 97
AUSRÜSTER:
TRAINING DAYS LERNEN VON DEN BESTEN
27. bis 30. Dezember 2026 • Eulachhallen, Winterthur • Sporthalle Lust, Maienfeld • Mobiliar Arena, Gümligen Alle Tage einzeln oder komplett buchbar. Das Programm variiert. Teilnehmer: Juniorinnen und Junioren mit den Jahrgängen 2011 bis 2016 Leitung: NLA-Spieler und erfahrene J+S-Leiter Programm: Unihockey Trainingstag, inklusive Mittagessen Kosten: Fr. 75.– pro TeilnehmerIn und Tag Kontakt: trainingdays@unihockey.ch
ANMELDETALON Winterthur Maienfeld Gümligen 27. Dezember 28. Dezember 29. Dezember 30. Dezember Anmeldefrist: 12. Dezember 2026 (Beschränkte Teilnehmerzahl) Bitte online anmelden! Wenn das unmöglich ist, Anmeldung an: unihockey.ch Schauenbergstrasse 1 8400 Winterthur
Name
Vorname
Spielerposition
Geburtsdatum
Strasse/Nr.
PLZ/Ort
Verein
Telefon
Konfektionsgrösse (S, M, L…)
Unterschrift der Eltern
INFOS & ANMELDUNG: WWW.UNIHOCKEY.CH/TRAINING-DAYS
EDITORIAL
Alles dabei Der letzte Ausläufer der Ferienzeit führte mich nach Schottland und brachte mich erstmals mit Ryanair, der grössten Airline der Welt, in Berühung. Nach dem Flug, als die mangels Beinfreiheit temporär gestoppte Blutzirkulation wieder in Gang kam, informierte ich mich über das Geschäftsmodell der Gesellschaft. Ryanair macht fünf Milliarden Franken Umsatz mit Dienstleistungen, nachdem das Flugticket gebucht wurde. Sitzplatzreservationen, Stauraum, Bussen für zu grosses Handgepäck, diverse Gebühren – bei 200 Millionen Passagieren pro Jahr kommt ein stolzer Betrag zusammen. Das ist, dachte ich mit der neuen Saison vor Augen, wie wenn unihockey.ch sein Jahresabo für 85 Franken anbietet und danach Zuschläge verlangen würde. Möchten Sie das Heft foliert und in Ihrem Briefkasten? Zuschlag. Haben Sie eine Adressänderung nicht gemeldet? Gebühr. Ich kann Ihnen natürlich versprechen, dass bei unserem Abo alles dabei ist und lege Ihnen ans Herz, noch heute eines abzuschliessen, wenn Sie noch keines haben. Diese Grossauflage geht an einen grossen Teil der Lizenzierten von swiss unihockey, für alle Ausgaben des Jahres braucht es ein Abo. Das grösste (einzige) Unihockey-Magazin der Welt kann sogar ohne Zusatzgebühr in einem Ryanair-Flugzeug mitgeführt werden. Bei der hoffentlich spannenden Lektüre dieser Ausgabe wünsche ich Ihnen wie immer viel Vergnügen.
239 Ausgabe
8
06 Agenda Die wichtigsten Termine der Saison 2026/27 auf einen Blick. 08 Zwei Geschichten Die Ausgangslage bei GC und den Red Ants war bis in den Mai noch ähnlich. Danach änderte das «grosse Beben» in Kloten alles. 12
Urgesteine als Rookies Die Gebrüder von Wyl sind nach drei Jahren zurück bei Ad Astra in der NLB. Sie können es immer noch.
13
Mittelweg finden Lejon-Verteidigerin Simea Wälchli über die Herausforderungen in der NLB der Frauen.
14
Saisonvorschau Männer Männer UPL Einige Spitzenteams mussten Federn lassen, die internationalen Toptransfers fehlen für einmal. Titelrennen und Abstiegskampf versprechen Hochspannung.
42 Saisonvorschau
Männer NLB Basel, Thun und Obwalden gehen als Favoriten auf die Spitzenplätze an den Start. Die halbe Liga will die Playouts vermeiden. 50 Saisonvorschau
Frauen NLB Keine Auf- oder Absteiger im Frühling, aber eine Weltmeisterin für Aufstiegsaspirant WASA. 58 1. Liga Kleinfeld Viele neue Gesichter, alte Favoriten. Ein Blick auf die neue Saison in der höchsten Kleinfeldliga der Männer. 60 Champions Cup Nach fünf Saisons in Schweden will Filip Langer mit Tatran Stresovice Titel holen und den HCR schlagen. Auf alle Schweizer Teams warten hohe tschechische Hürden. 63 Abos und Impressum Schlusspunkt: In den Mund gelegt.
28 Floorball4all Unihockey für Strassenkinder an der Copa Sudamericana in Brasilien. 30 Saisonvorschau
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
60
Frauen UPL Der Knall bei den Jets verschiebt die Verhältnisse in der Liga, die heissesten Titelkandidatinnen bleiben jedoch.
Alles auf einen Blick vor dem Saisonstart. Das ist der Saisonguide von unihockey.ch.
WWW.UNIHOCKEY.CH • 5
12
FR. 129.-0.. 19
STATT FR
n Zu de e n . h u S ch
Tactic odell Asics Gel- s Damen- oder Herrenm h al
Indoorschu
FR. 109.-0.. 18
STATT FR
bil 16 odell Adidas Stas Damen- oder Herrenm
FR. 79.-
h al
Indoorschu
30.ATT FR. 1
n Zu de n . e Stöc k
ST
urt Stabil odell Adidas Co s Damen- oder Herrenm h al
Indoorschu
yperlight
tilight H Oxdog Op
7
2.0 HST 2
0 FR. 129.0 9.00
1, 103 cm
Längen: 10
. 25
STATT FR
skin 27
nilite Carb
Unihoc U
, 100, 104
Längen: 96
cm
0 FR. 179.0 9.00 . 30
STATT FR
skin 29
nilite Carb
Unihoc U
, 100 cm
Längen: 96
0 FR. 179.0 9.00 . 30
STATT FR
7000 Chur Spundisstrasse 23
6122 Menznau Willisauerstrasse 4
3185 Schmitten Gwattstrasse 8
Tel.: 081 252 50 05
Tel.: 041 493 07 07
Tel.: 026 497 91 97
Die U19-WM der Frauen kommt in die Schweiz.
AGENDA
Nationale und internationale Anlässe 2026/27
DATUM
ANLASS
TEILNEHMENDE TEAMS
12.09.2026
Saisonstart Frauen & Männer
UPL Men & Women
Ende September/ Anfang Oktober
IFF Champions Cup Viertelfinal
Wizards Bern Burgdorf, Zug United, HC Rychenberg Winterthur, Floorball Thurgau
16.–18.10.2026
Länderspiele in Biglen
Männer A
10.–15.11.2026
WM-Qualifikation in Wolsztyn, Polen
Frauen A
05.–13.12.2026
Männer-WM in Tampere (FIN)
Männer A
16./17.01.2027
Cup-Halbfinals
Cup-Halbfinalisten Frauen & Männer Grossfeld
17.–21.02.2027
U19-WM in Riga (LAT)
Männer U19
06.03.2027
Mobiliar Cupfinals in Kriens
Cupfinalisten Gross- und Kleinfeld
13.03.2027
Start Playoffs
Playoff-Viertelfinalisten UPL Men & Women
01.05.2027
Superfinal in Fribourg
Playoff-Finalisten UPL
19.–23.05.2027
U19-WM in Zürch und Winterthur
Frauen U19
Mai/Juni 2027
U15-Trophy
U15-Regionalauswahlen
Juni 2027
U13-Trophy
U13-Regionalauswahlen
Playoff-Stimmung im Thurgau.
Trinkflasche bedruckt
ab CHF 17.90 Personalisiert! Unihockey Ball bedruckt
ab CHF 7.90 Personalisiert!
Männer und Frauen UPL • Ein Sommer, zwei Geschichten
Ein Sommer, zwei Geschichten Die Ausgangslage bei GC und den Red Ants war bis in den Mai noch ähnlich. Danach änderte das «grosse Beben» in Kloten alles. TEXT DAMIAN KELLER • FOTOS DIETER MEIERHANS, DAMIAN KELLER
E
rst kurz vor Schluss der Regular Season stellte GC die Playoff-Qualifikation sicher und vermied damit – wie schon im Jahr zuvor – auf den letzten Drücker den erstmaligen Fall in die Playoutmühle. Danach folgte – wie in den Jahren zuvor – das Abschiedsprozedere langjähriger Teamstützen. Diesmal erklärten die Routiniers Joël Rüegger, Fabrice Göldi, Timon Stäubli und Alessandro Alliata den Rücktritt. Als einziger namhafter Ersatz wurde Churs Goalgetter Yanik Castelberg (22) verpflichtet, dazu kommen die 21-jährigen Joel Gsponer (Thun) und Noël Greber (Köniz) sowie Samuel Volkart, der nach zwei Jahren bei Alligator
Malans in die Hardau zurückkehrt. Das wars. Headcoach Nico Berlinger fasste den Job, ein sehr junges Team zu entwickeln (mit Riedi, Bier, Wenk und Bolin kamen nur vier Feldspieler im letzten Jahrtausend zur Welt) und gleichzeitig erneut die Playoff-Qualifikation zu schaffen. TEAMS ENTWICKELN Erst kurz vor Schluss der Regular Season stellten die Red Ants die Playoff-Qualifikation sicher und vermieden – wie schon im Jahr zuvor – auf den letzten Drücker den erstmaligen Fall in die Playoutmühle. Danach folgte die übliche Verabschiedung zahlreicher Spielerinnen.
Kommen die Red Ants mit Ida Sundberg (l.) und Sara Piispa an Chur und Eliska Trojankova vorbei?
8 • SEPTEMBER 2026
Wie hoch fliegen die GC-Talente wie Miro Freiburghaus?
Yanik Castelberg gab am Czech Open seinen Einstand für GC.
Vier Rücktritte zeichneten sich früh ab, von den vier Ausländerinnen sollte nur Anna-Reetta Tölli bleiben. Das grosse Kader wurde kleiner geplant, trotzdem galt es neue Kräfte zu suchen. Die Red Ants fanden mit Esther Juul Thomsen und Michelle Siedenberg zwei Teenager aus Dänemark und Deutschland (nach weiteren Ausländerinnen wurde noch gesucht), dazu mit Nadine Stadelmann (Riders) und Ivana Härdi (Zug) zwei solide Allrounderinnen. Headcoach Mark van Rooden, der schwedische Entwickler Peder Hägg und der durch Sven Engeler verstärkte Staff fassten den Job, das Team zu entwickeln und in der Tabelle Luft zum Playoutstrich zu schaffen. WEIHNACHTEN IM MAI Hier trennen sich die Wege der beiden Vereine, denn bei den Red Ants wurde Weihnachten schon im Mai gefeiert. Nach dem grossen Knall bei den Kloten-Dietlikon Jets (wir berichteten ausführlich darüber in der letzten Ausgabe dieses Magazins) wurden den Winterthurerinnen neun Spielerinnen auf einen Schlag angeboten – darunter drei Weltmeisterinnen (Wick, Wieland, Sundberg) und vier weitere Internationale (Piispa, Suter, Bertini, Behluli). Wer plötzlich Sundberg und Piispa im Kader hat, braucht Tölli nicht mehr – die Finnin fand bei den Jets Unterschlupf. Das verkleinerte Kader war wieder gross – Livia Simon und Lena Ehrensperger nahmen dies zum Anlass, ebenfalls in die Gegenrichtung nach Kloten zu wechseln. Und Ivana Härdi zog zu SSL-Aufsteiger KAIS Mora, noch ehe sie in Winterthur ankam. Van Rooden steht vor der Aufgabe, zwei Gruppen zu vereinen und daraus ein Team zu formen, das um Titel spielt. Überhaupt bleibt bei den Red Ants im wahrsten Sinn des Wortes kein Stein auf dem anderen – im August wurde der Umzug in die neue Heimhalle Stratos neben der Axa Arena vollzogen. Neues Heim, neues Team, neue Ambitionen. Oder besser: Der Rekordmeister ist nach schwierigen Jahren auf einen Schlag wieder zu einem Topteam wie früher geworden.
Männer und Frauen UPL • Ein Sommer, zwei Geschichten
5 FRAGEN AN NICO BERLINGER, HEADCOACH GC Du hast am Czech Open Yanik Castelberg im Block mit seinen Bündner «Landsleuten» Paolo Riedi und Mario Kunz laufen lassen – eine Integrationshilfe? Nico Berlinger: Genau, sie sprechen die gleiche Sprache und verstehen sich bestens (lacht). Dir kam nach der letzten Saison dein Assistent Alain Kaiser abhanden, aktuell stehst du alleine an der Bande. Bist du fast froh, nicht viele neue Spieler einbauen zu müssen? Ich hätte nichts gegen Assistenten einzuwenden, wir suchen noch. Kaiser ist nach Basel umgezogen, von dort wäre die Anreise etwas mühsam. Wie schwierig ist es, ein junges Team zu formen, wenn immer weniger Routiniers bei der Entwicklung
mithelfen und als Beispiel auf dem Platz vorangehen? Spieler lernen aus meiner Sicht am meisten, wenn sie auf dem Feld Verantwortung übernehmen. Sie müssen den Karren reissen, von Stars können sie auch durch Zuschauen lernen. Gut, wir haben jetzt sehr viele Junge im Kader, aber ich bin davon überzeugt, dass einige von ihnen die nötigen Fortschritte erzielen werden. Ehemalige U19-Internationale wie Yves Walliser, Jan Fleisch oder Sebastian Mathis stellten das vorhandene Talent bereits unter Beweis. Ja, aber Konstanz darf von uns nächste Saison nicht erwartet werden. Schwankungen sind bei jungen Akteuren ganz normal. Ich bin selber gespannt, wie es laufen wird – zwischen Rang 4 oder 5 und 9 halte ich alles für möglich.
Nico Berlinger hat viel Entwicklungsarbeit zu leisten.
Dafür sind die Jungen noch voller Energie und belastbar? Kay Bier und Samuel Volkart fehlten in der Vorbereitung verletzt. Es macht extrem Spass, mit den Jungs zu arbeiten. Sie geben Gas und wollen lernen. Für mich ist die Ausgangslage neu, da ich als Spieler immer in Teams war, die um Titel kämpften. Jetzt lautet das Ziel, nach einem Aufbau in drei Jahren wieder zu Spitze zu gehören.
5 FRAGEN AN MARK VAN ROODEN, HEADCOACH RED ANTS
Mark van Rooden mit Peder Hägg (l.). Wie viele Feuerläufe und Sitzkreise gab es, um ein Dutzend neue Spielerinnen mit den bisherigen zu einem Team zu verschmelzen? Mark van Rooden: Keine. Wir machten im Juli auch wie geplant drei Wochen Ferien – die Jets-Spielerinnen hatten schon genug Sitzungen und wir waren von der letzten Saison ausgelaugt. Die Pause tat gut. In der Trainingslehre gibt es den Grundsatz «Forming, Storming, Norming» – das machen wir jetzt seit August alles gleichzeitig (lacht).
Welche Überlegungen hast du bezüglich Blockbildung angestellt? Einen Jets-Block, einen Red-AntsBlock, einen gemischten? Stopp, wir sind alle Red Ants! Ich finde gerne funktionierende Paare und Achsen, um diese wird ein Block gebaut. Wer passt zu wem? Dieser Prozess macht extrem Spass und wir haben jetzt viel mehr Varianten als bisher, um drei starke Blöcke zu bilden. Welche besonderen Qualitäten bringen die Neuen mit? Sie können und wollen Dinge wie Tempowechsel oder längeren Ballbesitz mit ihrer Erfahrung auf dem Feld selber entscheiden. Das fehlte uns bisher. Es wurden in den letzten Jahren bei uns auch zu viele Spielerinnen viel zu früh in die oberste Hierarchiestufe gedrängt, da es keine Alternativen gab. Jetzt stimmt das Gefüge.
Heisst aber auch, dass bisherige Leader nun eher den Mittelbau bilden und der Platz auf dem Matchblatt eng wird, wenn alle fit sind? Ja, das gehört zu den offenen Gesprächen, die wir natürlich führen. Alles muss auf den Tisch. Aber als wir die Anfrage erhielten, neun Topspielerinnen zu übernehmen, sagte ich mir: Mark, du kannst das. Es ist eine tolle Aufgabe – ähnlich wie früher bei Piranha Chur – über so viel Qualität im Kader zu verfügen. Und jetzt Kampf um den Meistertitel statt Abstiegsangst? Ich fragte unseren Präsidenten Olla Fischer, ob er für den Kickoff-Tag eine Botschaft für das Team habe. Er sagte nur: «Lasst euch Zeit.» Wenn wir uns richtig entwickeln, finden wir uns in den Top 3 wieder. Aber intern gibt es keinen Druck.
Die Dänin Esther Juul Thomsen bringt WM-Erfahrung mit. Die Red Ants wollen sich Zeit lassen, um als Team zusammenzuwachsen.
10 • SEPTEMBER 2026
MAXTRACTION GRIP DOPPELPACK + +
Maximaler Grip Lange Lebensdauer
2 Stk. 4 Stk.
LIBERTY CAP + + +
Junior & Senior 100% Baumwolle Snapback
ab CHF 19.90
LIBERTY T-SHIRT + +
XXS-XXXL 100% Bio Baumwolle
CHF 19.00
BLINDSAVE BRUSTPANZER + +
XXS-XXXL 100% Bio Baumwolle
CHF 154.00 statt CHF 209.00
SEQ UNIHOCKEYTOR ORIGINALGRÖSSE + +
Steckbar 160cm x 115cm x 60cm
CHF 69.95 statt CHF 99.00
Männer und Frauen NLB • Gebrüder von Wyl, Simea Wälchli
Cornel von Wyl greift wieder an.
Cornel (vorne) und Basil von Wyl bringen Erfahrung aus über 300 NL-Partien mit mehr als 200 Skorerpunkten mit. Basil von Wyl trifft immer noch.
Urgesteine als Rookies Nach drei Jahren Pause sind die Brüder Cornel und Basil von Wyl zurück bei Ad Astra Obwalden. Die einstigen Aufstiegshelden können es immer noch. TEXT UND FOTOS DAMIAN KELLER
D
ie alte Boxerweisheit «sie kommen niemals zurück» hat im Unihockey noch nie Gültigkeit gehabt – Rücktritte vom Rücktritt gehören fast zur Tagesordnung. Im Fall der Gebrüder von Wyl ist die Sache aber speziell – seit ihrem letzten Einsatz für das Fanionteam von Ad Astra Obwalden sind drei Jahre vergangen.
KEINE BIERIDEE Cornel (29) und Basil (27) von Wyl wurden beide als 16-Jährige erstmals im damaligen NLB-Team von Ad Astra Sarnen eingesetzt. Schnell, aggressiv und treffsicher trugen sie massgeblich dazu bei, dass die Obwaldner ein Spitzenteam der NLB wurden und im Frühling 2019 – auch dank 28 Toren Cornels und dem finalen Treffer Basils in der Serie gegen die Jets – in die NLA aufstiegen. Drei Saisons hielt sich der Verein im Oberhaus, ohne viele Partien zu gewinnen, dann ging es zurück in die NLB. Nach einem Jahr unter dem neuen Namen Ad Astra Obwalden wechselten 12 • SEPTEMBER 2026
beide Brüder in die 2.-Liga-Truppe des Vereins. «Wir waren schon ein Jahrzehnt dabei und ein Wiederaufstieg war mangels einer starken Basis bei den Junioren kein Thema. Uns fehlten die Ziele», blickt Cornel von Wyl zurück, der in der schwierigen Zeit auch als Captain Verantwortung trug. Nach drei Jahren in der 2. Liga sind sie nun wieder da. Was nach einer Bieridee an einem Familienfest klingt, ist keine Affekthandlung. «Wir sprachen länger über ein Comeback. Letztlich war es Cornel, der im Sommer als erster sagte, dass wir es versuchen sollten. Bei mir passt die Situation, da ich eine Ausbildung als Schreiner begonnen und mehr Zeit habe», sagt Basil von Wyl. «Bei mir passt es beruflich als selbständiger Webentwickler mit meiner eigenen Firma vonweb.ch ebenfalls», sagt Cornel, «und ich merkte, dass ich Lust darauf habe.» FAST KEINER MEHR DA Als sich die Brüder bei Sportchef Roman Schöni meldeten, glaubte dieser zunächst
an einen Witz. Aber schnell war klar – sie meinen es ernst. Inklusive Sommertraining. «Wir hielten uns in den letzten drei Jahren fit, aber um die Spritzigkeit in Sprints wieder zu holen, braucht es noch etwas», meint Basil. «Ein wenig spüre ich das Alter schon – früher verstand ich den Nutzen der Blackrolls nicht und benutzte sie auch nicht, jetzt schon», sagt Cornel. «Du bist zu einem richtigen Mr. Stretching geworden», witzelt der jüngere Bruder. Vom ehemaligen NLA-Team ist nur noch Dario Eberhard übrig geblieben. Am Czech Open spielten die Brüder mit falschen Shirts und standen vor einer Teamtaufe – wie echte Rookies. Mit den Zuzügen von Andrin und Maurus Christen sowie Julian Nigg (wohl noch bis November verletzt out) und fünf Ausländern gehört Ad Astra zu den Favoriten. «Die Top 3 trauen wir uns schon zu», sagen die beiden optimistisch und würden sicher auch bei einer weiteren Aufstiegsfeier auf dem Sarner Dorfplatz ihre angestammte Leaderrolle übernehmen.
DIE SUCHE NACH DEM
MITTELWEG
Simea Wälchli
Lejon Zäziwil gehört zu den Topteams der NLB. Auch nächste Saison? Wahrscheinlich. Selbst Direktbeteiligte wie Simea Wälchli müssen vor jeder Saison rätseln. TEXT UND FOTOS DAMIAN KELLER
V
orbereitungsturniere mit NLBTeams der Frauen? Mangelware. Die meisten Testspiele werden gegen U21-Teams ausgetragen. So tut sich nicht nur unihockey.ch jedes Jahr mit Prognosen zur bunten Liga schwer, auch die Vereine tappen im Dunkeln, bis die Saison losgeht. Wir haben uns am Czech Open im August mit der Verteidigerin Simea Wälchli (25) von Lejon Zäziwil unterhalten. Hand aufs Herz: Was wissen NLB-Teams vor Saisonbeginn von der Konkurrenz? Simea Wälchli: Wir kennen natürlich die Transfers, wobei es – wie bei uns – nach dem letzten Cut der UPL-Teams oft noch späte Zuzüge gibt (nach dem Czech Open kamen Lea Küenzi und Inga Schuler von
BEO und eine junge Schwedin, die Redaktion). Einschätzungen sind tatsächlich sehr schwierig. Vieles kann sich in der Liga schnell ändern und überraschende Resultate sind vorprogrammiert, vor allem zu Beginn der Saison. Ich staune oft (lacht). Eine Konstante der Liga ist, dass mehrere Vereine – in der Regel auch Lejon – schon vor der Saison erklären, nicht aufsteigen zu wollen. Wärst du für einen Aufstieg zu haben? Es ist ein Entscheid des Vereins, der den Aufwand der höchsten Liga tragen müsste. Persönlich fände ich einen Aufstieg cool, wenn eine Mehrheit des Teams mitzieht. Auch wenn es schwierig wäre, sich in der UPL zu etablieren.
Die fliegende Simea Wälchli holte sich mit Lejon Zäziwil am Czech Open die nötige Härte für die NLB-Saison.
Du hast nach je drei Saisons bei den Wizards in der UPL und bei Lejon in der NLB den Überblick – wie gross ist der Unterschied? Der Aufwand im Ligabetrieb ist gleich, aber der Trainingsaufwand in der NLB ist natürlich kleiner – auch wenn wir jetzt neu ein drittes Teamtraining eingeführt haben. Die Herausforderung besteht darin, alle Ambitionen unter einen Hut zu bringen. Inwiefern? Es gibt ehemalige Cracks aus der UPL, die den Aufwand reduzieren möchten und ambitionierte Spielerinnen, die Gas geben und sich für die höchste Liga empfehlen wollen. Aber auch Spielerinnen aus der 1. Liga oder dem Nachwuchs, die sich erst an das höhere Level herantasten müssen. Viele NLB-Teams müssen den richtigen Mittelweg finden. Wie schwierig ist es am Czech Open, den Mittelweg zwischen Spass und Turnier zu finden? Das ist leicht (lacht). Wir reisten schon am Sonntag an und brachten neben zwei Trainings das Sightseeing hinter uns, bevor es zur Sache ging. Mir gefiel die Intensität in den internationalen Partien, die Refs liessen mehr laufen als in der NLB. Das macht uns ready für die Saison. Ligakonkurrent Basel Regio war auch vor Ort. Wagen wir doch eine Prognose? Basel und Lejon wie letzte Saison als Verfolger von Favorit WASA mit Weltmeisterin Nina Metzger? Das könnte hinkommen, wobei ich auch Aergera Giffers noch erwähnen will. Auf WASA bin gespannt, jetzt «müssen» die Ostschweizerinnen ja mal. Aber wie gesagt, es wird zweifellos wie jedes Jahr einige Überraschungen geben. WWW.UNIHOCKEY.CH • 13
Männer UPL • Saisonvorschau
Im Wandel
Zeit der
Die beiden Topfavoriten der letzten Saison blieben ohne Titel und müssen Abgänge verkraften. Anders als in den Vorjahren kam es zu keiner Flut an internationalen Toptransfers. Titelrennen und Abstiegskampf versprechen Hochspannung. TEXT CONSTANTIN STREITER • FOTOS DIETER MEIERHANS, DAMIAN KELLER, MARCO OECHSLE
J
ustus Kainulainen und Oskar Weissbach zeigten im Superfinal nicht nur phantastisches Unihockey, sie lieferten gleich auch einen Vorgeschmack auf die neue Saison. Beide kamen im Sommer 2025 in die Schweiz, Kainulainen musste jedoch lange verletzt zusehen. Weissbach war beim ersten Titelgewinn des HCR Leader und Publikumsliebling und begeisterte auch die neutralen Fans mit seiner filigranen Technik und Ausstrahlung. Andere grosse Namen haben die UPL inzwischen verlassen und konnten nicht gleichwertig ersetzt werden – zumindest nicht, wenn das Palmarès der einzelnen Spieler zählt. Galante Carlström, Östholm, Nilsberth, Enström, Astala, Mäkinen – alle
Meister Rychenberg mit Gustavs Griezitis wird jetzt gejagt.
14 • SEPTEMBER 2026
Der neue Zuger Niklas Ramirez wird mit seinem Tempo viele Gegner vor Probleme stellen.
weg. Peteris Trekse (Wiler-Ersigen), Simon Götz (Köniz Bern) und selbst Niklas Ramirez (Zug) bringen auf dem Papier weniger «Glamour» mit. AUS 6 MACH 5 Zug musste beim dritten Superfinal in Fribourg erstmals als Verlierer vom Platz. Robin Nilsberth verschoss in seinem letzten Ernstkampf den entscheidenden Penalty, er und Sami Johansson (zurück zu Classic) stehen nicht mehr im Zentralschweizer Kader. Für die Gegenspieler wird Niklas Ramirez fortan ein ähnlich harter (und schnellerer) Brocken werden wie Nilsberth, im Sturm dürfte sich der genesene Justus Kainulainen mit Albin Sjögren um den Titel des Liga-Topskorers duellieren. Doch auch bei den Schweizern ist die Transferbilanz negativ, Tim Aeschimann (vom HCR) steht als einziger externer Zuzug dem Abgang von fünf Schweizern gegenüber, allen voran Severin Nigg, der in die SSL wechselt.
ROTATIONEN IM BERNBIET Vor ungewissen Zeiten steht derweil der Rekordmeister Wiler-Ersigen, der von seinem ersten (2004) bis 13. Meisterititel (2024) die Liga zwei Jahrzehnte lang dominierte. Nach dem überraschenden Out im Viertelfinal gegen GC 2025 wurde der SVWE diesmal im Halbfinal Opfer des «auferstandenen» HCR, der mit seinem Sturm von Quali-Rang 7, angefangen mit dem 4:0 im Viertelfinal gegen Vorjahresfinalist Langnau, Schweizer Unihockey-Geschichte schrieb. Nun sind beim SVWE viele gestandene Akteure weg. Der Lette Peteris Trekse ist der neue offensive Leitwolf, ansonsten gab es nur Zuzüge aus dem eigenen Nachwuchs. Erstmals seit Ewigkeiten fällt es objektiv schwer, die Berner als Titelfavoriten zu bezeichnen. Gut möglich, dass mit den Kantonsrivalen aus Köniz und Langnau um das Heimrecht in den Playoffs gestritten wird. Im Emmental muss neben dem abrupten
Churs Schwede Fredrik Bäckman übt den Tanz am Playoffstrich.
Wilers Söldner Gasparik und Trekse (hinten) am Czech Open gegen Tatran.
Saisonende der Abgang von Alexander Hedlund und Matteo Steiner verkraftet werden, dafür sind neu drei Söldner am Start. Bei Köniz dürften die neuen Schweden Michael Jansson und Simon Götz verlässlicher, dafür etwas weniger spektakulär als ihre finnischen Vorgänger auftreten – und vorzugsweise weder verletzt noch gesperrt sein. Die Rückkehr von Stefan Hutzli wird in der zweiten Saison unter René Berliat für zusätzliche Stabilität sorgen. Dafür ist David Hermle weg. Er übernimmt bei Växjö nicht nur Ramirez’ Platz in der Verteidigung, sondern auch gleich dessen Wohnung. DER TOPTRANSFER Da viele Teams aus der vorderen Tabellenhälfte etwas Federn liessen, müsste der Titel «Transfersieger» schon wieder in den Thurgau vergeben werden. Die Mostinder blicken auf ein phänomenales Jahr zurück, holten in ihrer vierten Saison seit dem Aufstieg im Cup den ersten Titel der Vereins-
geschichte und stellen mittlerweile auch im Aufgebot des A-Nationalteams einige Spieler. Nun kommt von Alligator mit Jamie Britt ein technisch extrem versierter Spieler, der auf höchstem Niveau den Unterschied ausmachen kann. Ansonsten herrscht im Thurgau Konstanz auf hohem Niveau, eine Top4-Klassierung muss drinliegen. Etwas schwieriger zu beurteilen sind die drei Teams aus dem Kanton Zürich. Beim Meister Rychenberg gab es zahlreiche Abgänge, doch wurde schon im Winter das zu grosse Kader beklagt – mit jungen, hungrigen Spielern und einem vierten Ausländer dürfte eine bessere Klassierung als in der Qualifikation 2025/26 möglich sein. Uster lieferte punktemässig die beste Saison der Vereinsgeschichte ab, in den Playoffs war aber im Buchholz einmal mehr früh Lichterlöschen. Bringt der Tessiner Matteo Gervasoni etwas Playoff-Zauber mit ins Oberland? In der Hardau hängen erneut vier gestandene Spieler den Stock an den Nagel, dafür
kehrt Samuel Volkart (Malans) zurück und von Chur kommt mit Yanik Castelberg ein talentierter Skorer. Ob dies für einen Sprung nach vorne reicht, bleibt zweifelhaft. EIN ÜBERRASCHUNGSTEAM? Der Blick auf den anstehenden Abstiegskampf ergibt hingegen ein klares Bild. Es käme einer Überraschung gleich, wenn nicht wieder Chur, Malans und WASA unter dem Strich landen würden. Auch eine Playoff-Qualifikation des Aufsteigers aus Kloten würde verblüffen – wobei schon die Nati erfahren musste, dass Heikki Luukkonens Teams verblüffen können. Die Flieger stellen viele UPL-erfahrene Spieler und konnten spannende Transfers – Meister Nico Mutter vom HCR – tätigen, mit Gustavs Griezitis (zum HCR) und Manuel Rieder (Rücktritt) gingen aber auch zwei der wichtigsten Spieler. Dieses Quartett und GC dürfte sich um einen Playoff-Platz balgen, bevor der Playout-Krimi beginnt. WWW.UNIHOCKEY.CH • 15
Männer UPL • HC Rychenberg und Zug United
Headcoach: Kotilainen Tero (FIN) Betreuerstab: Koskelainen Kari, Heller Dominik (Assistenztrainer), Castelletti Mirco (Goalietrainer), Schwendimann Marco (Athletik), Purkert Philipp, Schoof Tina, Wüthrich Christoph, Hangartner Manuel (Physio), Schaller Fabian (Teamarzt) TOR
CM
GEB.
31 Perroulaz Maxime
180
05.04.2001
35 Kunz Eric
188
17.12.2005
21.08.2002
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Tero Kotilainen (Headcoach), Albert Koskinen, Levin Conrad, Dani Jaaranen, Michel Wöcke, Almiro Stüdeli, Nevio Principe, Léon Cosandey, Mirco Castelletti (Goalietrainer). Mitte (v.l.n.r.): Dominik Heller (Assistent), Oskar Weissbach, Kimmo Reich, Gustavs Griezitis, Nicola Hocevar, Janik Muffler, Manuel Matt, Loïc Ammann, Jon Stecher, Christoph Wüthrich ((Physio). Vorne (v.l.n.r.): Kari Koskelainen (Assistent), Marco Eyer, Damian Hocevar, Julian Egli, Maxime Perroulaz, Rychi Berger, Eric Kunz, Nils Boman, Noah Püntener, Kimo Oesch, Marco Schwendimann (Athletik).
HC Rychenberg Meisterliche Blutauffrischung CHEFSACHE: Vor zwei Jahren bezeichneten wir die Verpflichtung von Tero Kotilainen als Assistent Samuel Eberles als «spannende Konstellation». Nun ist die zwischen den Zeilen steckende Prophezeiung wahr geworden: Der Finne ist nach Eberles Abgang im letzten Herbst der neue Chef, mit Kari Koskelainen harmonierte er schon bestens. In der Zwischenzeit gelang Philippe Soutter das Kunststück, als «Notnagel» den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte zu holen. KOMMEN UND GEHEN: Das Kader war zu gross und etwas in die Jahre gekommen – die Frischzellenkur über den Sommer ist eindrücklich und begann schon während der Meistersaison, als das Kader von 26 auf 18 Feldspieler verkleinert wurde. Nun können 10 der 21 Feldspieler noch in der U21 eingesetzt werden. In der Abwehr wird ohne Tim Aeschimann und Johan Larsson auf den
Letten Gustavs Griezitis gesetzt, vorne soll Albert Koskinen für Tore sorgen. KNACKPUNKT: Der HCR wirkt dem Meister-Blues proaktiv entgegen, das Kader wurde ziemlich radikal verkleinert und verjüngt. Deshalb wird es wichtig sein, keine zu hohen Erwartungen zu haben – in der Quali lag der HCR nur auf Rang 7, ein fixer Platz in den Top 4 darf nicht erwartet werden. Wichtig ist Geduld, damit der sorgfältige «Rebuild» nachhaltig gelingt.
186 190
19.03.1998
21 Cosandey Léon
178
03.01.2006
22 Wöcke Michel
195
04.12.1995
27 Griezitis Gustavs (LVA)
180
07.06.2004
66 Reich Kimmo
185
16.08.2006 09.05.2006
70 Boman Nils
180
71 Eyer Marco
183
17.02.1999
77 Hocevar Nicola
181
08.08.2007
5 Stecher Jon
179
08.01.2008
8 Principe Nevio
181
04.05.2006
9 Oesch Kimo
174
19.03.2003
10 Egli Julian
175
08.12.2007
11 Ammann Loïc
180
20.12.2006
12 Weissbach Oskar (SWE)
180
20.06.2000
15 Matt Manuel
183
15.11.2002
17 Koskinen Albert (FIN)
185
15.10.1996
19 Püntener Noah
177
12.07.1999
26 Muffler Janik
182
15.12.2009
44 Jaaranen Dani (FIN)
198
18.09.2006
56 Hocevar Damian
178
27.06.2005
ANGRIFF
Zuzüge: Koskinen Albert (FIN, Uster), Griezitis Gustavs (LVA, Kloten-Dietlikon Jets), Cosandey Léon, Stecher Jon, Principe Nevio, Muffler Janik (alle Nachwuchs) Abgänge: Aeschimann Tim (Zug United), Maurer Manuel (Floorball Köniz Bern), Mutter Nico, Larsson Johan (SWE, Jets), Graf Timo (Uster), Marthaler Maël (Floorball Thurgau), Graf Flavio, Ott Severin (offen), Rutz Niklas, Studer Tobias, Mutter Claudio (alle Rücktritt)
Albert Koskinen
Gustavs Griezitis
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Was der HCR die letzen Monate gemacht hat, hätte ich nie erwartet. Kann der Meistertitel bestätigt werden? Nur zwei grosse Transfers, aber den lettischen Verteidiger Gustavs Griezitis in der UPL zu sehen, wird sehr spannend. Oskar Weissbach war der MVP, aber auch Levin Conrad, Noah Püntener und Eric Kunz zeigten genau im richtigen Moment ihre besten Leistungen. Playoff selbsverständlich, ja, aber dann braucht es wieder etwas Extra.
Auch wenn die Saison des HCR einer Achterbahnfahrt glich, muss dem Management ein grosses Lob ausgesprochen werden. Das Team für die neue Saison bietet einen spannenden Mix aus bewährten Leadern und jungen, hungrigen Spielern. Wenn es den Eulachstädtern gelingt, wieder im März statt im Oktober ihr bestes Unihockey zu spielen, ist die Rechnung voll aufgegangen. Ich tippe auf Rang 5 oder 6 und anschliessend heisse Playoffs.
16 • SEPTEMBER 2026
3 Stüdeli Almiro 7 Conrad Levin
Insiders Am längsten im Verein: Michel Wöcke
Härtester Schuss : Gustavs Griezitis
Social-Media-König : Noah Püntener
Hat den grössten Materialverschleiss: Manuel Matt
Am fleissigsten im Kraftraum : Nils Boman Am häufigsten in der Physio: die Kim(m)os
Garderoben-DJ: Oskar Weissbach Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Nevio Principe
HC Rychenberg Winterthur Website: www.hcrychenberg.ch • Gründungsjahr: 1983 • Präsident: Eric Fischer • Sportchefs: Thomas Ziegler, Andreas Fisch • Anzahl Teams: 19 • Grösste Erfolge: Meister 2026, Vizemeister 1986, 1992, 1993, 2010; Cupsieger 1986, 1988, 1991, 1996, 2025 • Heimarena: AXA Arena
Headcoach: Jonsson Theodor (SWE) Betreuerstab: Nordén Niklas (Berater), Bischof Marco, Eriksson Ludwig (beide Assistenztrainer), Beereuter Patric (Chiropraktor), Bischof Tanja (Physio), Widmer Heinz (Betreuer), Haab Lukas (Teammanager), Schelbert Bruno (Sportchef)
Hinten (v.l.n.r.): Heinz Wiedmer (Teambetreuer), Tim Aeschimann, Linus Hedlund, Flavio Rust, Nico Niemack, Tobias Gustafsson, Dario Bürgler, Loris Hofmann, Ludvig Eriksson (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Tanja Bischof (Physio), Patric Beereuter (Chiropaktiker), Peter Kotkowski (Athletiktrainer), Massimo Petris, Max Halm, Fabio Flütsch, Jonas Stettler, Janis Ulrich, Noah Bisig, Theodor Jonsson (Headcoach), Reto Bischof (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Albin Sjögren, Tobias Flütsch, Justus Kainulainen, Nils Schälin, Linus Arnold, Miko Kailiala, Jari Portmann, Raphael Neidhart, Niklas Ramirez, Joël Stocker.
Zug United Kleine Identitätskrise?
Niklas Ramirez
Tim Aeschimann
CHEFSACHE: Theodor Jonsson ist erst 30 und gilt immer noch als Zukunftshoffnung. Obwohl er in seiner ersten Saison keinen Titel gewann, bleibt er auf dem «Schleudersitz» am Zugersee – selten überstanden Trainer (bei den Männern und Frauen) in jüngerer Vergangenheit zwei ganze Saisons. Niklas Nordén wurde offiziell nicht mehr im Staff gelistet, stand aber am Czech Open wieder an der Bande. Seine offizielle Funktion: Coach der Coaches.
KOMMEN UND GEHEN: Mit Tim Aeschimann gelang einer der raren Top-Transfers eines Schweizers, dafür zog Severin Nigg in die SSL und mit den Christens und Kürschner sind drei Talente weg. Robin Nilsberth hat sich verabschiedet, mit Niklas Ramirez kommt ein pfeilschneller Realersatz. Sami Johansson ist nach Finnland zurückgekehrt, dafür ist Scharfschütze Justus Kainulainen dieses Jahr von Anfang an fit. KNACKPUNKT: Das Konzept, Weltmeister zu verpflichten und diese in wichtigen Momenten bis ans Limit zu forcieren, ging bei zwei Meistertiteln auf. Mittlerweile haben sich die Gegner aber besser auf Zugs «Starensemble» eingestellt. Eine Wende um 180 Grad ist nicht nötig, der Sinn und die Nachhaltigkeit der Zuger Strategie darf nach einem Jahr ohne Titel aber zumindest debattiert werden.
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Mit Gustafsson, Ramirez, Kailiala, Sjögren und Kainulainen hat Zug die Möglichkeit, eine unglaublich starke Linie zu bilden, die in den Special Teams sehr stark sein wird. Um etwas zu gewinnen braucht es immer einen starken Torhüter, das hat man bei Zug. Ich frage mich aber wie letztes Jahr, ob der nötige Hunger vorhanden ist und welchen Einfluss der Abgang von Severin Nigg und Andrin Christen hat. Sie waren für zwei starke Linien sehr wichtig.
Kainulainen wird allen zeigen, warum er vor seiner Verletzung als bester Spieler der Welt galt. Im Kader ist genug Qualität, um in jedem Spiel als Favorit zu gelten, die Zuger müssen sich an ihren eigenen Ansprüchen messen lassen. Wie viel Verantwortung dürfen die Schweizer und eingebauten Junioren übernehmen? Es ist genügend Talent für eine Top-2-Klassierung vorhanden, auch wenn die Einsatzzeit besser auf drei Linien verteilt wird.
TOR
CM
GEB.
1 Portmann Jari
182
21.03.2003
55 Doyle Sascha (CH/AUS)
174
06.07.2004
62 Schälin Nils
175
13.01.2001
07.01.2006
VERTEIDIGUNG 4 Ulrich Janis
183
7 Gustafsson Tobias (SWE)
187
17.10.1992
8 Staub Manuel
178
10.01.1995 04.11.1997
9 Flütsch Tobias
182
14 Neidhart Raphael
192
15.12.2002
17 Rust Flavio
183
21.10.2006
28 Ramirez Niklas (SWE)
194
09.04.1995
33 Hofmann Loris
188
25.04.2003
48 Stettler Jonas
168
03.10.2003
23.02.2008
ANGRIFF 6 Hedlund Linus (CH/SWE)
177
11 Arnold Linus
178
07.12.2004
20 Halm Max
175
28.07.2008
22 Sjögren Albin (SWE)
174
18.11.1994
25 Niemack Nico (CH/GER)
193
28.02.2008 23.05.2003
27 Flütsch Fabio
173
40 Stocker Joël
177
23.02.1997
72 Bürgler Dario
181
02.01.2006 22.02.1999
73 Kainulainen Justus (FIN)
179
79 Petris Massimo
174
01.10.2007
81 Aeschimann Tim
182
01.10.1999
87 Kailiala Miko (FIN)
181
15.01.1993
99 Bisig Noah
175
31.07.2006
Zuzüge: Ramirez Niklas (Växjö Vipers, SWE), Aeschimann Tim (HC Rychenberg), Halm Max, Niemack Nico, Petris Massimo (alle Nachwuchs) Abgänge: Johansson Sami (Classic, FIN), Nigg Severin (Nykvarns IBF, SWE), Christen Andrin, Christen Maurus (Ad Astra Obwalden), Kürschner Janick (Jets), Nilsberth Robin (SWE, Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Tobias Flütsch
Härtester Schuss : Justus Kainulainen
Social-Media-König : Linus Hedlund, Dario Bürgler
Hat den grössten Materialverschleiss: Joël Stocker
Am fleissigsten im Kraftraum : Massimo Petris
Garderoben-DJ: Niklas Ramirez
Am häufigsten in der Physio: Miko Kailiala
Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Albin Sjögren
Zug United Website: www.zugunited.ch • Gründungsjahr: 2005 • Präsident: Pascal Hoorn • Sportchef: Bruno Schelbert • Anzahl Teams: 9 • Grösste Erfolge: Meister 2024 und 2025, Cupsieg 2020 und 2024 • Heimarena: Stadthalle Zug, Kantonsschule Zug
WWW.UNIHOCKEY.CH • 17
Männer UPL • SV Wiler-Ersigen und Floorball Thurgau
Headcoach: Väänänen Tatu (FIN) Betreuerstab: Sikora Radek, Kellenberger Christof (Assistenztrainer), Steck Niklaus (Goalietrainer), Studer Daniela (Physio), Glauser Ivan (Teamleiter), von Stokar Peter (Arzt), Hiltbrunner Hanspeter (Sportchef UPL) TOR
CM
GEB.
57 Picariello Merlin
184
05.05.2004
75 Kramer Tim
186
05.09.1995
2 Hirschi Yannick
175
12.04.2006
6 Tambini Amelio
184
21.07.2006
13 Persson Ludwig (SWE)
186
04.11.1994
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Sarah Montavon (Physio), Ivan Glauser (Teamleiter), Christof Kellenberger (Assistent), Yannick Oberli, Cedric Buri, Cedric Oberli, Yannick Hirschi, Niklaus Steck (Goalietrainer), Daniela Studer (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Tatu Väänänen (Headcoach), Radek Sikora (Assistent), Tim Döbeli, Noah Siegenthaler, Jamie Martinjas, Matthias Störi, Amelio Tambini, Claudio Schmid, Hanspeter Hiltbrunner (Sportchef), Mattia Schenk (Nachwuchsverantwortlicher). Vorne (v.l.n.r.): Tim Kramer, Rony Gasparik, Deny Känzig, Simon Laubscher, Jan Ziehli, Andrin Hollenstein, Yannis Wyss, Marco Louis, Ludwig Persson, Peteris Trekse, Merlin Picariello.
Cédric Buri Peteris Trekse
Routiniers wichtig. Diese Rollen müssen teilweise neu besetzt werden. KNACKPUNKT: Der SVWE dominierte die Liga zwei Jahrzehnte lang und war das Team, das es auf dem Weg zum Titel zu schlagen gilt. Diesen Status erfüllt das aktuelle Kader nicht, und es wird schwierig sein, Anspruch und Realität in Einklang zu bringen. Wiler-Ersigen als Mittelfeldteam? Unvorstellbar. Die Basis, bald wieder Titelkandidat zu sein, ist jedoch vorhanden.
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Wir sehen ein neues SV WilerErsigen. Die Abgänge werden zum grossen Teil mit jungen Spielern aus der U21 ersetzt. Ich denke, die Energie der jungen Kräfte kann dem Team gut tun. Der Transfer des lettischen Nationalspielers Peteris Trekse ist sehr interessant. Er bekommt sicher eine grosse Rolle und hat am Czech Open sofort seine Stärken gezeigt. Ein Fragezeichen ist für mich aber die offensive Kreativität des Teams.
Diese «Version» des SVWE wird aufgrund prominenter Abgänge vielleicht unterschätzt. Superfinals ohne Wiler – ich kann mir nicht vorstellen, dass dies lange so bleibt. Der Rekordmeister wird die Entwicklung zurück zu einem absoluten Topteam machen. Von 2016 bis 2025 ging keine Playoff-Serie verloren, nun geschah dies zweimal in Folge. Mehr als drei werden es nicht, auf eine Rückkehr nach Fribourg 2027 würde ich aber nicht wetten.
18 • SEPTEMBER 2026
172
17.04.2001
179
26.12.1999
55 Störi Matthias
191
12.08.2003
73 Hollenstein Andrin
182
10.12.1996
ANGRIFF
SV Wiler-Ersigen Rückschritt als Anlauf? CHEFSACHE: Tatu Väänänen geht, natürlich assistiert von Radek Sikora, in seine zweite Saison als Headcoach. Obwohl die Playoffs zum zweiten Mal in Folge enttäuschend endeten, stand seine Position nie zur Debatte. Gerade für ein «Wiler-Urgestein» wie Väänänen ein wichtiger Vertrauensbeweis. KOMMEN UND GEHEN: Das Kader hat offensichtlich an Qualität und Erfahrung verloren, insbesondere mit den beiden Wechseln in die SSL und den Rücktritten von Galante Carlström und Bischofberger. Peteris Trekse ist aber ein Top-Zuzug, der von den Schweizer Fans womöglich (noch) unterschätzt wird. Die übrigen Kaderplätze wurden an eigene Junioren vergeben, die in jungen Jahren Verantwortung übernehmen können und wollen, wie dies einst Spielern wie Yannis Wyss gelang. Genau für diese Entwicklung waren aber auch gestandene
16 Wyss Yannis 36 Ziehli Jan
3 Oberli Yannick
185
23.01.2007
4 Oberli Cedric
177
20.08.2008 31.08.2002
5 Schmid Claudio
183
8 Siegenthaler Noah
185
17.11.2000
14 Laubscher Simon
181
26.02.1998
22 Trekse Peteris (LVA)
188
20.04.1999
24 Döbeli Tim
182
07.10.2003
66 Buri Cedric
180
14.04.2007
77 Känzig Deny
172
10.12.1996
79 Gasparik Ronald (SVK)
184
17.06.2000
94 Louis Marco
180
06.04.1994
97 Martinjas Jamie
191
06.08.2005
Zuzüge: Trekse Peteris (Classic, FIN), Buri Cédric, Hirschi Yannick, Oberli Cedric, Oberli Yannick (alle Nachwuchs) Abgänge: Bürki Jan (Kalmarsund, SWE), Persici Gianluca (Mullsjö, SWE), Thöni Gian (Tigers), Vogt Marc-André (Thun), Weibel Lars, Zaugg Lukas (ULA), Galante Carlström Alexander (SWE), Bischofberger Nicola, Eser Till, Siegenthaler Janis (alle Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Deny Känzig
Härtester Schuss : Yannick Hirschi
Social-Media-König : Peteris Trekse
Hat den grössten Materialverschleiss: Jamie Martinjas
Am fleissigsten im Kraftraum : Oberli-Brüder Am häufigsten in der Physio: Deny Känzig
Garderoben-DJ: Deny Känzig Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Claudio Schmid
SV Wiler-Ersigen Website: www.svwe.ch • Gründungsjahr: 1984 • Präsident: Reto Luginbühl • Sportchef: Hanspeter Hiltbrunner • Anzahl Teams: 20 • Grösste Erfolge: Europacupsieger 2005, Europacup-Silber 2009, 2015; Meister 2004, 05, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 14, 15, 17, 19, 23; Cupsieger 2005, 13, 18 • Heimarena: Grossmatt Kirchberg/Sportzentrum Zuchwil
Headcoach: Ruotsalainen Jukka (FIN) Betreuerstab: Vehanen Eetu, Krebs Philipp, (Assistenztrainer), Brandenberger Michel (Goalietrainer), Redzepagic Everin (Teammanager), Costa Daniel (Sportchef), Bötschi Beni (Leiter Leistungssport) TOR
CM
GEB.
1 Birchmeier Lars
189
05.08.2005
91 Fälden Oskari (FIN)
198
06.07.2000
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Markus Sipronen, Aaro Helin, Maël Marthaler, Ivo Lüthi, Niklas Graf, Janis Ribler, Finn Ribler, Rovin Thalmann, Ben Bötschi. Mitte (v.l.n.r.): Pascal Vogt (Teamarzt), Beni Bötschi (Leiter Leistungssport), Jukka Ruotsalainen (Headcoach), Philipp Krebs (Assistent), Pablo Mariotti, Oliver Widemer, Ramon Zenger, Silas Fitzi, Levin Peter, Kjetil Bühler, Daniel Costa (Sportchef), Everin Redzepagic (Teammanager), Eetu Vehanen (Assistent), Svenja Zell (Physio), Michel Brandenberger (Goalietrainer). Vorne (v.l.n.r.): Yannic Fitzi, Mias Wellauer, Janis Graf, Silvan Hänsch, Oskari Fälden, Lars Birchmeier, Elia Seiler, Jamie Britt, Florin Fehr.
Floorball Thurgau Bis ganz an die Spitze CHEFSACHE: Cupsieger, zum zweiten Mal als Trainer des Jahres ausgezeichnet, dienstältester Headcoach der Männer UPL, neu im Doppelmandat Nationaltrainer von Finnlands Frauen – Jukka Ruotsalainen ist ein Glücksfall für Thurgau. Der 41-Jährige hat sich bereits eine Statue vor der «Pauli» verdient und kann sich auf einen kompetenten und eingespielten Staff verlassen. KOMMEN UND GEHEN: Es war ein ruhiger Sommer in Weinfelden, dafür können sich die Thurgauer dafür loben, mit Jamie Britt den Schweizer Top-Transfer gelandet zu haben – vor einem Jahr schlug bereits Pablo Mariotti voll ein, nun landet das nächste Juwel im talentierten Team. Die Aufgebote Johan Schönbecks der letzten Monate sprechen eine klare Sprache. Mit Maël Marthaler kommt ein Meister und Rückkehrer, sein Vater ist Präsident des Clubs.
Maël Marthaler
5 Fitzi Silas
175
20.08.1999
9 Hänni Mika
183
04.11.2007
28 Marthaler Maël
191
11.01.2005
39 Zenger Ramon
182
05.02.2004 31.01.2007
49 Bötschi Ben
182
67 Wellauer Mias
175
07.06.2002
69 Fehr Florin
172
16.01.2005
72 Ribler Janis
190
24.08.2005
20.10.2004
ANGRIFF
Jamie Britt
KNACKPUNKT: Es fällt schwer, bei den Mostindern irgendeinen Schwachpunkt ausfindig zu machen. Thurgau spielt aktiv, clever mit Ball – und wenn der Gegner einmal zu einer Druckphase kommt, ist da immer noch Oskari Fälden. Nur zwei ausländische Feldspieler und doch ein heisser Titelkandidat? Man vergisst fast, dass Thurgau bis 2022 noch in der NLB war. Daran sollte man sich erinnern, wenn es doch einmal eine schwächere Phase geben sollte.
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Thurgau zeigt eine sehr coole Entwicklung und verfügt über eine unglaubliche Breite von jungen Schweizer Toptalenten. Mit Spielern wie Elia Seiler, Pablo Mariotti und Jamie Britt wurden sehr interessante Transfers auf dem Schweizer Markt gemacht. Wenn für alle Talente mit eigenen hohen Zielen gute Rollen gefunden werden, kann Thurgau schon diese Saison Meister werden. Aber man darf diese nächste Phase der Entwicklung nicht unterschätzen.
Das Kader macht einen extrem guten Eindruck, die Mischung stimmt und viele Spieler werden sich noch weiterentwickeln. Die nachhaltige Arbeit wurde schon früh mit einem Titel belohnt, die Mostinder können zu den Top 4 der Liga gezählt werden. Mit dieser Einstellung treten auch die Gegner an, unterschätzt wird der «Talentschuppen» definitiv nicht mehr. Ich tippe darauf, dass Thurgau trotzdem wieder in einem der zwei grossen Finalspiele stehen wird.
8 Britt Jamie
180
12 Fitzi Yannic
170
14.05.2001
13 Mariotti Pablo
181
13.11.2003
15 Helin Aaro (FIN)
185
01.05.1999
20 Graf Janis
183
28.06.2004
24 Lüthi Ivo
195
13.09.2002
27 Peter Levin
178
13.01.2005
36 Thalmann Rovin
178
26.05.2007
40 Graf Niklas
187
19.06.2002
50 Seiler Elia
167
30.07.2004
65 Wiedmer Oliver
181
19.04.2003
82 Sipronen Markus (FIN)
183
29.07.1997
Zuzüge: Britt Jamie (Alligator Malans), Marthaler Maël (HC Rychenberg) Abgänge: Lindberg Tim (Pixbo, SWE), Schefer Lian (Alligator Malans), Graf Luis, Villiger Joshua (beide Red Lions Frauenfeld)
Insiders Am längsten im Verein: Silas Fitzi
Garderoben-DJ: Niklas Graf
Social-Media-König : Mika Hänni
Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Jamie Britt
Am fleissigsten im Kraftraum : Yannic Fitzi Am häufigsten in der Physio: Florin Fehr Härtester Schuss : Aaro Helin
Aaro Helin
Hat den grössten Materialverschleiss: Ramon Zenger
Floorball Thurgau Website: www.floorball-thurgau.ch • Gründungsjahr: 2001 • Präsident: Patrick Marthaler • Sportchef: Daniel Costa • Anzahl Teams: 15 • Grösste Erfolge: Cupsieg 2026, Playoff-Halbfinal 2024, 2026 • Heimarena: Paul Reinhart Halle
WWW.UNIHOCKEY.CH • 19
Männer UPL • Tigers Langnau und Floorball Köniz Bern
Headcoach: Rubini Yannick Betreuerstab: Casanova Aldo, Testa Robert (Assistenztrainer), Küenzi Martin (Goalietrainer), Rothmund Marcel (Athletiktrainer), Leemhuis Thomas, Tenbergen Roderick (Physio), Trachsel Urs (Betreuer), Rentsch Marco (Sportchef) TOR
CM
GEB.
39 Beck Roman
187
11.08.1998
89 Schiessl Gian Luca
180
13.03.2001
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Janis Schwarz, Luca Steiner, Noel Haldemann, Jesper Silvonen, Joonatan Lindholm, Nick Pfister, Micha Strohl, Aldo Casanova (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Martin Küenzi (Goalietrainer), Tom Leemhuis (Physio), Urs Trachsel (Betreuer), Marcel Rothmund (Athletiktrainer), Luca Fankhauser, Kevin Kropf, Gustav Svensson, Maurice Aebersold, Gian Thöni, Mateo Christen, Janis Lauber, Gian Mühlemann, Robert Testa (Assistent), Roderick Tenbergen (Physio), Yannick Rubini (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Christian Stucki, Thomas Gfeller, Matthias Wahlen, Gian Luca Schiessl, Simon Steiner, Roman Beck, Seya Schwarz, Tim Glücki, Noah Flury.
Tigers Langnau Den Dämpfer verarbeiten CHEFSACHE: Yannick Rubini (32) nimmt die fünfte Saison als Cheftrainer in Angriff. Eine Trainerkarriere wie aus dem Lehrbuch. Vor einem Jahr stand an dieser Stelle, es fehle nur noch ein Titel. Nach einer starken Qualifikation platzte der Meistertraum mit 0:4 im Viertelfinal, doch Rubini und sein Staff geniessen weiterhin das uneingeschränkte Vertrauen der Vereinsleitung. KOMMEN UND GEHEN: Es sind zwei Abgänge, die schmerzen: Mit Matteo Steiner und Alexander Hedlund zogen die beiden überragenden Offensivkräfte nach Schweden. Jesper Silvonen soll einen Teil der verlorenen Skorerpunkte ersetzen, in der Verteidigung stösst mit Joonatan Lindholm ein erfahrener und grossgewachsener Finne hinzu. Interessant sind die Zuzüge der jungen Schweizer Noah Flury (spielte mehrere Jahre in Schweden) und Gian Thöni, der als
Jesper Silvonen
173
21.07.2005
5 Flury Noah
175
05.08.2004
6 Svensson Gustav (SWE)
174
16.02.1995
9 Strohl Micha
183
06.01.1996
29 Aebersold Maurice
183
20.03.2003
44 Glücki Tim
174
05.03.2004
51 Steiner Luca
182
02.02.1999
86 Lindholm Joonatan (FIN)
188
28.08.1997
87 Fankhauser Luca
176
01.04.2002
92 Haldemann Noel Nils
192
11.09.2005
ANGRIFF
Joonatan Lindholm
Energiespieler bei Wiler-Ersigen überzeugte, ehe er lange verletzt war. KNACKPUNKT: Quali top, Playoffs flop. Das würde man vom Emmentaler Team genau andersrum erwarten. Waren die Tigers 2025 noch haarscharf an der Überraschung im Superfinal vorbeigeschrammt, haben sie nun spielerisch und kämpferisch einiges gutzumachen. Erstmals nach den Playouts 2022 gab es im Frühling 2026 einen herben Dämpfer – diesen gilt es zu verarbeiten.
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Eine sehr grosse Herausforderung, Matteo Steiner und Alexander Hedlund zu ersetzen. Der Transfer von Jesper Silvonen ist wichtig, aber auch andere Spieler müssen mehr Verantwortung übernehmen, um die gut 70 Punkte zu ersetzen. Ich finde es interessant zu sehen, was die guten Bedingungen mit dem Unihockeyboden in Biglen ausmachen. Kein Team der UPL hat bessere Voraussetzungen, um ein technisches und schnelles Unihockey zu entwickeln.
Junger Trainer, junger Sportchef, dafür viel Erfahrung im über Jahre gewachsenen Team. Die Frage ist: haben die Emmentaler ihren Zenit schon überschritten? Ohne Matteo Steiner und Alexander Hedlund fehlt etwas die Magie, die Langnau für mich letztes Jahr zu einem Titelfavoriten machte. Unter die ersten Sechs der Tabelle werden es die Tigers wieder schaffen. Vielleicht wuchsen die Ansprüche nach dem Superfinal 2025 aber etwas zu hoch.
20 • SEPTEMBER 2026
2 Wahlen Matthias
7 Lauber Janis
177
02.05.1999
8 Gfeller Thomas
170
01.02.1994
10 Kropf Kevin
176
17.01.1995
11 Steiner Simon
176
05.05.1996
14 Thöni Gian
182
04.12.2003
20 Stucki Christian
175
20.08.2003
47 Schwarz Seya
170
12.02.2005
52 Mühlemann Gian
180
18.05.2002
71 Silvonen Jesper (FIN)
193
11.01.2002
77 Pfister Nick
184
22.04.2001
79 Christen Mateo
184
27.11.2008
91 Schwarz Janis
180
12.02.2005
Zuzüge: Lindholm Joonatan (Westend Indians, FIN), Silvonen Jesper (FIN, WASA), Thöni Gian (SVWE), Flury Noah (Hagunda, SWE), Wahlen Matthias, Haldemann Noel (beide Nachwuchs) Abgänge: Steiner Matteo (Nykvarns, SWE), Hedlund Alexander (Dalen, SWE), Münger Lukas (Floorball Köniz Bern), Thierstein Claudio (Grünenmatt), Schlegel Lucas (Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Kevin Kropf
Härtester Schuss : Gian Luca Schiessl
Social-Media-König : Gian Luca Schiessl
Hat den grössten Materialverschleiss: Christian Stucki
Am fleissigsten im Kraftraum : Roman Beck Am häufigsten in der Physio: Christian Stucki
Garderoben-DJ: Tim Glücki, Matthias Wahlen Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Gian Luca Schiessl
Unihockey Tigers Langnau Website: www.unihockeytigers.ch • Gründungsjahr: 2005 • Präsident: Andy Werren • Sportchef: Marco Rentsch • Anzahl Teams: 21 • Grösste Erfolge: Cupsieger 2007, 2009, 2010, 2019, Vizemeister 2009, 2014, 2025 • Heimarena: Unihoc Arena Biglen
Headcoach: Berliat René Betreuerstab: von Gunten Simon, Herzog Marco, Antener Emanuel (Assistenztrainer), Körner Sven (Goalietrainer), Begbie Adam (Athletiktrainer), Hornecker Daniel (Mentaltrainer), Fiechter Seline, Aeberhard Deborah, Imobersteg Anja, Widmer Lea (Physio), Andrey Pascal (Sportwissenschaft), Schober Martin (Arzt), Jörg Mike (Teammanager)
Hinten (v.l.n.r.): Adam Begbie (Athletik), Mattia Schmied, Lukas Münger, Nils Baillif, Lars Fasel, Manuel Maurer, Michael Jansson, Simon von Gunten (Assistent), Lea Widmer (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Mike Jörg (Teammanager), René Berliat (Headcoach), Vinz Burren, Yanis Ryser, Nelio Rottaris, Nino Bühler, Samuel Poffet, Jascha Haldemann, Dominic Herzog, Emanuel Antener (Assistent), Marco Herzog (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Leon Tringaniello, Raúl Willfratt, Jan Zaugg, Jonas Schlup, Yann Ruh, Lukas Genhart, Stefan Hutzli, Eric Grunder, Simon Götz.
Floorball Köniz Bern Effizienz statt Spektakel CHEFSACHE: René Berliat steigt in die zweite Saison seiner vierten «Amtszeit». Wie das Kader verkörpert Berliat die Könizer DNA perfekt. Nach einem Jahr Aufbauarbeit möchte er mit seinem Team nun den nächsten Schritt machen, dabei kann er sich auf dieselben Assistenten wie letzte Saison verlassen. Berliat ohne Köniz und Köniz ohne Berliat – beides schwer vorzustellen. KOMMEN UND GEHEN: Drei grosse Namen sind verschwunden: Astala, Mäkinen, Kainu-
Simon Götz
Stefan Hutzli
lainen. Die Bilanz des Schweizer Abenteuers der Finnen fällt zwiespältig aus, man hätte sich mehr von ihnen erhofft. Götz und Jansson dürften pflegeleichter sein und trotzdem einen guten Job machen, mit Maurer und Hutzli kehren zwei Spieler mit SSLVergangenheit zu ihren Wurzeln zurück. Ein weiterer Rückkehrer ist Lukas Münger, dafür tritt Pascal Michel ab. David Hermle wagt den Sprung nach Schweden. KNACKPUNKT: Trotz vieler Wechsel hat man nicht den Eindruck, dass in Köniz vieles neu ist und obwohl die zwei neuen Ausländer auf dem Papier weniger Glanz ausstrahlen als die drei Finnen, könnte die Rechnung aufgehen. Letzte Saison legte Köniz in der Rückrunde eine klare Steigerung hin. Wenn die Konstanz und die Mentalität diesmal durchgehend stimmen, können sich die Berner zum Geheimfavoriten entwickeln.
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Mit den finnischen Stars ist keine richtige Chemie entstanden, die Leistungen waren nicht gut genug. Auch wichtige junge Schweizer wie Hermle und Nikles müssen ersetzt werden. Mit Maurer und Hutzli kommt viel Erfahrung und Könizherz zurück. Die Erwartungen steigen. Jetzt braucht es das, was der HCR letzte Saison zeigte: Ein starkes Team, Glauben und im richtigen Moment Topleistungen von Spielern wie Genhart, Ruh, Zaugg und Wilfratt.
Out im Cup-Halbfinal gegen Thurgau, Out im Playoff-Viertelfinal gegen Thurgau. Von der letzten Saison bleibt der Eindruck, dass mehr drin gelegen wäre. Mit weniger starken Schwankungen, auch innerhalb einzelner Spiele, traue ich den Könizern zu, dass sie erneut in der Tabellenregion 3 bis 5 landen und auch im Cup mindestens in den Halbfinal kommen. Es bleibt ein Team, dass sich an guten Tagen vor niemandem verstecken muss.
TOR
CM
GEB.
69 Genhart Lukas
193
03.04.1996
74 Schlup Jonas
196
05.04.2005
VERTEIDIGUNG 7 Tringaniello Leon
172
20.11.2002
8 Grunder Eric
181
28.04.2003 01.02.1997
33 Götz Simon (SWE)
170
44 Haldemann Jascha
188
30.07.2004
47 Münger Lukas
178
03.03.2001
81 Ruh Yann
182
14.10.1998
86 Fasel Lars
180
29.02.2000
10 Baillif Nils
182
15.12.2007
11 Maurer Manuel
180
14.08.1993
22 Schmied Mattia
177
17.09.2004
23 Hutzli Stefan
185
23.02.1998
ANGRIFF
24 Bühler Nino
190
30.01.2007
35 Herzog Dominic
188
20.08.2004
50 Jansson Michael (SWE)
178
13.12.1999
51 Willfratt Raùl
179
24.07.2001
61 Zaugg Jan
177
14.07.1997
65 Burren Vinz
188
17.09.2005
67 Rottaris Nelio
187
22.09.2001
70 Poffet Samuel
190
22.11.2001
90 Ryser Yanis
187
17.03.2003
Zuzüge: Götz Simon (Storvreta, SWE), Jansson Michael (Sirius, SWE), Hutzli Stefan (Kalmarsund, SWE), Maurer Manuel (HCR), Münger Lukas (Tigers Langnau), Ryser Yanis (Fribourg), Schlup Jonas (Nachwuchs SVWE), Baillif Nils (Nachwuchs) Abgänge: Kainulainen Rasmus (Westend Indians, FIN), Mäkinen Miska, Astala Aaro (Esport Oilers, FIN), Hermle David (Växjö, SWE), Greber Noël (GC), Biner Maurin, Nikles Tizian, Michel Pascal, Aberle Linus (alle Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Yann Ruh
Härtester Schuss : Leon Tringaniello
Social-Media-König : Raùl Willfratt
Hat den grössten Materialverschleiss: Jan Zaugg
Am fleissigsten im Kraftraum : Jascha Haldemann Am häufigsten in der Physio: Leon Tringaniello
Garderoben-DJ: Raùl Willfratt Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Vinz Burren, Yann Ruh
Floorball Köniz Bern Website: www.floorball-koenizbern.ch • Gründungsjahr: 1998 • Präsident: Stephan Michel • Sportchef: Heinz Zaugg • Anzahl Teams: 24 • Grösste Erfolge: Schweizer Meister 2018, 2021; Cupsieger 1998, 2008, 2016, 2023 • Heimarena: Sporthalle Weissenstein
WWW.UNIHOCKEY.CH • 21
Männer UPL • UHC Uster und GC Unihockey
Headcoach: Meier Simon Betreuerstab: Rhyner Sascha, Werner Marc (Assistenztrainer), Schütz Edi-Marc (Goalietrainer), Rohner Luca (Physis), Binkert Severin (Teamchef), Kulmala Markus (Sportchef) TOR
CM
GEB.
1 Mura Alessio
173
16.04.2004
36 Kuhn Sebastian
181
19.10.2002
66 Helbling Marc
173
24.01.2006
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Timon Günthard, Josia Pfister, Timon Anderegg, Ted Nivestam, Jean-Luc Klöti, Loris Murer, Yves Klöti, Marc Werner (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Severin Binkert (Teamchef), Marcel Enzler (Physio), Timo Renner, Kilian Franzen, Noel Knüsel, Linus Chrétien, Jhonan Meier, Matteo Gervasoni, Lars Zuppiger, Simon Meier (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Timo Graf, Patrick Furrer, Sebastian Kuhn, Marc Helbling, Alessio Mura, Tis Fischer, Johannes Wilhelmsson.
UHC Uster Ausreisser nach oben? CHEFSACHE: Abgesehen vom HCR haben alle Playoff-Teilnehmer denselben Trainer wie vor einem Jahr. In Uster überrascht dies definitiv niemanden, Simon Meier ist aus dem Zürcher Oberland kaum wegzudenken. Assistiert wird der U19-Nationaltrainer neu von U17-Nationaltrainer Marc Werner, der vom benachbarten Pfannenstiel kommt. Der langjährige Assistent Sascha Rhyner bleibt, der «Remote-Coach» Joel Kanebjörk hingegen ist nicht mehr Teil des Staffs.
Adam Lundgren
Matteo Gervasoni
KOMMEN UND GEHEN: Der Fluch des Ausbildungsvereins blieb Uster für einmal erspart. Letztes Jahr zogen Pascal Schmuki und Claudio Schmid weg, diesmal blieben die Top-Talente. Mit Matteo Gervasoni kam sogar eines hinzu. Der Tessiner darf sein Können in der UPL beweisen und könnte gleich eine tragende Rolle im Sturm übernehmen. Im Tor will sich Schweden-Rückkehrer und U19-Vizeweltmeister Alessio Mura als Nummer 1 aufdrängen. KNACKPUNKT: Mit 36 Punkten wurde ein Vereinsrekord aufgestellt, dennoch wurden die Ustermer von Zug (2.) als «einfacher» Gegner betrachtet und dem HCR vorgezogen. So gross Uster die Ausbildung der Junioren auf die Fahne schreibt, so klein scheint die Chance auf einen Ausreisser nach oben. Playoff im Buchholz darf weiter nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden.
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Uster zeigte, dass es in der Quali die richtigen Spiele gewinnen und in die Playoffs kommen kann. Dort wartet aber ein Topteam und die Aufgabe wird sehr schwierig. Bei Uster finden wir einen der interessantesten Transfers und es geht nicht um einen erfahrenen Ausländer, sondern um Matteo Gervasoni. Der Tessiner könnte mit Speed, technischen Skills und Spielintelligenz schon diese Saison ein grosses Ausrufezeichen werden!
Auf dem Papier scheint die Ausgangslage relativ klar, Rang 7 oder 8 wäre für Uster die logische Platzierung. Kein Spitzenteam, kein Geheimfavorit, aber auch kein Abstiegskandidat. Doch auch für den Verbleib über dem Strich müssen einige Punkte weiterhin aufgehen: Starke Ausländer, ein guter Goalie, keine Verletzungssorgen und auch die jungen Talente müssen wieder einen Schritt vorwärts machen, da einige Routiniers zurücktraten.
22 • SEPTEMBER 2026
11 Pfister Josia
180
16.02.2003
27 Günthard Timon
180
21.02.2003
48 Anderegg Timon
181
21.02.2006
50 Zuppiger Lars
168
10.03.2007
54 Renner Timo
175
21.08.2007
57 Knüsel Noel
179
12.09.2000
87 Nivestam Ted (SWE)
192
19.06.1994
91 Klöti Jean-Luc
183
10.03.1999
170
06.10.2005
ANGRIFF 8 Furrer Patrick
9 Lundgren Adam (GER/SWE) 192
17.11.1993
10 Klöti Yves
181
20.06.2003 19.12.2006
18 Meier Jhonan
180
19 Franzen Kilian
185
05.10.2002
20 Graf Timo
162
23.04.2004
22 Gervasoni Matteo
173
11.04.2007
23 Chrétien Linus
188
10.01.2000
33 Anis Daniels Janis (LVA)
194
07.10.2002
52 Fischer Tis
175
17.08.2007 06.09.2008
55 Hug Noel
172
82 Wilhelmsson Johannes (SWE)
181
17.09.1992
91 Murer Loris
185
27.08.2007
Zuzüge: Lundgren Adam (SWE, Basel Regio), Mura Alessio (Jönköping IK, SWE), Chrétien Linus (Djurgarden, SWE), Graf Timo (HC Rychenbeg), Gervasoni Matteo (Ticino Unihockey), Furrer Patrick (Nachwuchs) Abgänge: Koskinen Albert (FIN, HC Rychenberg), Hänseler Joris (Pirkkalan Pirkat, FIN), Karlsson Filip, Burkhart Fadri (Pfannenstiel), Ledergerber Tobias (Züri Süd), Brütsch Nicolas, Andersson Isaac, Arnet Marcel (alle Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Sebastian Kuhn
Härtester Schuss : Daniels Janis Anis
Social-Media-König : Josia Pfister
Hat den grössten Materialverschleiss: Johannes Wilhelmsson
Am fleissigsten im Kraftraum : Timon Anderegg Am häufigsten in der Physio: Josia Pfister
Garderoben-DJ: Jean-Luc Klöti Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Kilian Franzen
UHC Uster Website: www.uhcuster.ch • Gründungsjahr: 1986 Präsident: Fabrizio Tuena • Sportchef: Markus Kulmala • Anzahl Teams: 23 • Grösste Erfolge: Playoff-Viertelfinal • Heimarena: Buchholz Uster
Headcoach: Berlinger Nicolas Betreuerstab: Wewege Luke (Athletiktrainer), Fröhlich Sarina (Physio), Dürler René (Teamchef), Dr. Schaller Fabian (Arzt), Misini Luan (Sportchef) TOR
CM
GEB.
1 Haldemann Cyril
188
01.07.1998
70 Walliser Yves
187
28.08.2007
5 Kunz Mario
184
10.09.2004
7 Mühlebach Noah
180
05.07.2006
10 Flisch Gian-Luca
178
23.06.2004
11 Bernsteiner Laurin
171
08.02.2004
12 Dürler David
175
06.01.2000
13 Bier Kay
170
23.09.1995
16 Niederberger Florian
187
05.11.2006
VERTEIDIGUNG
Hinten (v.l.n.r.): Joel Gsponer, Noël Greber, Samuel Volkart, Yanik Castelberg, Paolo Riedi, Tobias Schaffner, Miro Freiburghaus, Florian Wenk, Florian Niederberger. Mitte (v.l.n.r.): René Dürler (Teammanager), Luke Wewege (Athletiktrainer), Robin Hostettler, Jan Fleisch, Alan Strässle, Gian-Luca Flisch, Sarina Fröhlich (Physio), Nico Berlinger (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): David Dürler, Laurin Bernsteiner, Maxim Frei, Yves Walliser, Dylan Hasenböhler, Kay Bier, Sebastian Mathis.
GC Unihockey Aufbauarbeit im Strichkampf CHEFSACHE: Nico Berlinger steigt in seine vierte Saison. In dieser Zeit ist sein Team aus der Spitzengruppe in die zweite Tabellenhälfte gerutscht, was ihm aber nicht angekreidet werden kann. Ein Assistent wird noch gesucht, im Hintergrund investiert Luan Misini, der als Trainer zwei Meistertitel und drei Cupsiege feierte, viel Energie, um das Schiff auf Kurs zu halten. KOMMEN UND GEHEN: Dieses Jahr wurden nicht «nur» Junioren aus der U21 ins UPLKader integriert, sondern vier externe Transfers getätigt. Rückkehrer Samuel Volkart und Churs Yanik Castelberg bringen wertvolle Qualitäten mit. Dennoch sind erneut Rücktritte von Liga-Veteranen wie Joël Rüegger und Fabrice Göldi zu verzeichnen, deren enorme Erfahrung fehlen wird. Insgesamt konnte das Niveau knapp gehalten werden.
KNACKPUNKT: Viel Verantwortung liegt auf wenigen Schultern, ein Ausfall von Schlüsselspielern wie Dylan Hasenböhler oder Paolo Riedi könnte nur schwer verkraftet werden. Die Ansprüche und Ambitionen früherer Jahre sind beim Meister von 2022 derzeit vorbei. Aufbauarbeit steht an. Doch was, wenn die jungen Talente einmal um mehr als die Playoffqualifikation spielen möchten? In ihrer Juniorenzeit war GC stets Meisterkandidat.
18 Schaffner Tobias
179
14.08.2003
24 Fleisch Jan
180
29.06.2006
57 Volkart Samuel
178
04.11.2000
ANGRIFF 2 Hasenböhler Dylan
183
06.01.2003
4 Mathis Sebastian
174
09.09.2006
14 Freiburghaus Miro
180
25.11.2005
19 Wiederkehr Noah
175
26.09.2007
21 Riedi Paolo
177
16.12.1992
22 Frei Maxim
168
20.06.2003 12.09.2003
23 Hostettler Robin
178
29 Wenk Florian
185
27.02.1998
30 Bolin Tommy (SWE)
179
18.03.1995
32 Strässle Alan
178
26.04.2000
34 Castelberg Yanik
180
08.11.2003
74 Gsponer Joel
193
22.09.2005
79 Greber Noël
189
18.07.2005
Zuzüge: Castelberg Yanik (Floorball Chur United), Greber Noël (Köniz Bern), Samuel Volkart (Alligator Malans), Gsponer Joel (Thun), Freiburghaus Miro, Niederberger Florian (Nachwuchs) Abgänge: Rüegger Joël, Göldi Fabrice, Stäubli Timon, Aliata Alessandro (alle Rücktritt)
Noël Greber
Samuel Volkart
Insiders Am längsten im Verein: Kay Bier und Dylan Hasenböhler Social-Media-König : Tommy Bolin
Johan Schönbeck Nationaltrainer Mit Yanik Castelberg konnte GC einen spannenden Transfer tätigen. Offensiv werden aber weiter die erfahrenen Scorer Riedi und Bolin sehr wichtig sein. Für den nächsten Schritt hängt viel von der Entwicklung der Jungen ab. Genau das wurde gut vorbereitet, Spieler wie Sebastian Mathis, Jan Fleisch und Noah Mühlebach haben schon viel Erfahrung sammeln können. Für mich ist GC ein Viertelfinalist mit Potential für eine interessante Entwicklung während der Saison.
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch Rang 6 bis 8 prophezeite ich vor einem Jahr und es fällt schwer, diesmal optimistischer zu sein. Natürlich entwickeln sich die jungen Spieler, doch der Substanzverlust, den Nico Berlingers Kader immer wieder erleidet, kann nicht kaschiert werden. Es dürfte reichen, um die Bündner Teams, WASA und die Jets auf Distanz zu halten, wenn keine dieser Mannschaften über- oder GC unterperformt, und ab und zu einen Favoriten zu ärgern. Mehr aber nicht.
Am fleissigsten im Kraftraum : Tobias Schaffner Am häufigsten in der Physio: Gian-Luca Flisch
Härtester Schuss : Kay Bier Hat den grössten Materialverschleiss: Kay Bier Garderoben-DJ: Cyril Haldemann Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Yves Walliser
Grasshopper Club Zürich Website: www.gc-unihockey.ch • Gründungsjahr: 2002 • Präsident: Frank Strobel • Sportchef: Michael Zürcher • Anzahl Teams: 19 • Grösste Erfolge: Schweizer Meister 2016 und 2022; Cupsieger 2011, 2014, 2017 und 2022 • Heimarena: Sporthalle Hardau
WWW.UNIHOCKEY.CH • 23
Männer UPL • Alligator Malans und Floorball Chur United
Headcoach: Huovinen Jussi (FIN) Betreuerstab: Britt Patrick, Caluori Pius (Assistenztrainer), Peng Aldo (Goalietrainer), Huovinen Ilona (Physio), Lori Tobias (Teammanager), Lüthi Peter (Sportchef) TOR
CM
GEB.
39 Münger Daniel
181
20.05.2000
77 Röst Jannis
197
02.04.2006
6 Boner Gian
182
26.04.2007
9 Holenstein Markus
182
31.07.1997
11 Klesse Maurin
179
18.03.2003 24.03.2005
VERTEIDIGUNG
Hinten (v.l.n.r.): Maurin Klesse, Lukas Stocker, Joonatan Kovanen, Simon Schwab, Vili Liponen, Joona Larte, Valentin Schubiger, Andrin Möckli. Mitte (v.l.n.r.): Jussi Huovinen (Headcoach), Pius Caluori (Assistent), Patrick Britt (Assistent), Markus Holenstein, Marc Luck, Linus Felix, Gian Boner, Lian Schefer, Noah Schnell, Andri Hitz, Ilona Huovinen (Physio), Tobias Lori (Teammanager). Vorne (v.l.n.r.): Andri Capatt, Mauro Hartmann, Till Clavadetscher, Daniel Münger, Mike Jäger, Jannis Röst, Eemil Ukkonen, Joonas Vettensaari, Luca Kneubühler.
Alligator Malans Vertrauen in Finnen CHEFSACHE: Berger, Britt, Brinkmann – drei Cheftrainer hatten die Alligatoren letzte Saison. Der neue Trainer heisst Jussi Huovinen und wurde 2025 mit Finnland in Zürich U19-Weltmeister. Er gilt als hervorragender Ausbildner und bringt gute Referenzen mit. Mit Pius Caluori ist ein Alligator-Urgestein zurück. Hinter der Bande ist alles top. KOMMEN UND GEHEN: Die letzten Malanser, die ein Aufgebot des A-Nationalteams erhielten, sind nicht mehr dabei. Jamie Britt möchte mit Thurgau um Titel spielen, Dan Hartmann tritt wie der Schwede Rasmus Enström zurück. Das sind grosse Lücken, die vier neue Finnen irgendwie schliessen sollen. Eemil Ukkonen und Joonatan Kovanen bringen den Schwung des finnischen Meistertitels mit Nokian mit und vielleicht hilft es, dass Trainer und Söldner alle aus dem selben Land kommen.
Lian Schefer
27.01.2002
40 Liponen Vili (FIN)
183
11.11.1994
69 Clavadetscher Till
180
20.04.2005
76 Ukkonen Eemil (FIN)
178
07.10.1996
87 Schwab Simon
198
29.03.2004
12 Hartmann Mauro
175
07.01.2001
16 Schubiger Valentin
178
10.05.2001 01.02.2005
17 Möckli Andrin
177
19 Schnell Noah
183
06.07.2007
21 Hitz Andri
180
09.01.2008 06.03.1994
22 Jäger Mike
184
26 Felix Linus
180
13.02.2007
50 Vettensaari Joonas (FIN)
177
02.08.2007
66 Luck Marc
182
19.10.2006
67 Kovanen Joonatan (FIN)
188
04.11.1999
70 Schefer Lian
180
25.07.2007
72 Larte Joona (FIN)
181
18.06.2002
88 Stocker Lukas
182
14.04.2005
Zuzüge: Kovanen Joonatan, Ukkonen Eemil (Nokian KrP, FIN), Vettensaari Joonas (Classic, FIN), Larte Joona (FIN, WASA), Schefer Lian (Floorball Thurgau), Schwab Simon (Obwalden), Boner Gian, Hitz Andri, Stocker Lukas (alle Nachwuchs) Abgänge: Britt Jamie (Floorball Thurgau), Sindelar Martin (CZE, Chur), Volkart Samuel (GC), Möckli Linus (Sarganserland), Kälin Dario (Kleinfeld), Müller Joel, Ainoa Luka (offen), Enström Rasmus (SWE), Hartmann Dan, Schnell Nathanael (alle Rücktritt)
Insiders
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Die Alligatoren haben mit Hartmann, Enström, Britt, Volkart und Sindelar sehr viel Erfahrung und Qualität verloren. Mit Lian Schefer und Simon Schwab gelangen zwei sehr spannende Schweizer Transfers, ansonsten wird jedoch stark auf finnische Verstärkungen gesetzt. Ich bin gespannt, wie schnell Alligator Malans die neue Identität findet. Liegen die Playoffs im Bereich des Möglichen? Und wer ist Nummer 1 in Graubünden?
Im Bündnerland kämpfen dieses Jahr erneut beide Traditionsvereine gegen die Playouts und den dort drohenden Abstieg. Die Sporthalle Lust in Maienfeld ist dabei für die Gastmannschaften ein unangenehmeres Pflaster als das «Bijou» Fortuna in Chur. Viel hängt bei Alligator Malans von den neuen Finnen (Trainer und Spieler) ab. Wenn diese harmonieren, liegen der 9. Platz und danach ein schneller Klassenerhalt drin – mehr wohl nicht.
24 • SEPTEMBER 2026
173 168
ANGRIFF
KNACKPUNKT: Malans konnte sich länger als Chur aus dem Strichkampf heraushalten, 2025 und 2026 war der Gang in die Playouts aber nicht mehr vermeidbar. Im Direktduell hatten die Alligatoren lange die Nase vorne, nun sind auch die Derbys zu einer 50:50-Angelegenheit geworden. Das Fehlen von Schweizer Aushängeschildern könnte der nächste Dämpfer für Malans werden. Galionsfiguren à la Braillard, Buchli, Berry oder Hartmann fehlen.
Joonatan Kovanen
18 Kneubühler Luca 27 Capatt Andri
Am längsten im Verein: Markus Holenstein
Härtester Schuss : Eemil Ukkonen
Social-Media-König : Mike Jäger
Hat den grössten Materialverschleiss: Mauro Hartmann
Am fleissigsten im Kraftraum : Till Clavadetscher Am häufigsten in der Physio: Markus Holenstein
Garderoben-DJ: Maurin Klesse Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Luca Kneubühler
UHC Alligator Malans Website: www.alligatormalans.ch • Gründungsjahr: 1987 • Präsident: Erwin Lötscher • Sportchef: Peter Lüthi • Anzahl Teams: 22 • Grösste Erfolge: Schweizer Meister 1997,1999, 2002, 2006, 2013; Cupsieger 2002, 2006, 2012, 2015 • Heimarena: MZH Lust, Maienfeld
Headcoach: Lundberg Bruno (SWE) Betreuerstab: Fernström Mikael (Assistenztrainer), Jenzer Daniel (Goalietrainer), Hogg Ursina (Physio), Soland Stefan (Material) TOR
CM
GEB.
1 Ekmann Elisha
174
27.02.2004
12 Bardill Mario
178
02.12.2001
3 Mettier Tino
187
14.09.1998
5 Branger Nico
178
27.11.2004
6 Söderberg Cedric
170
17.07.2001
10 Brosi Gino
176
26.09.2005
14 Decasper Dario
184
25.01.1999
15 Lanfranchi Gian-Luca
171
28.02.2000
VERTEIDIGUNG
Hinten (v.l.n.r.): Luca Castelberg, Dario Decasper, Nico Hartmann, Noah Oechsle, Marcel Stucki, Raphael Zellweger, Martin Sindelar, Sil Munnikhuizen. Mitte (v.l.n.r.): Ursina Hogg (Physio), Daniel Jenzer (Goalietrainer), Christoph Schmid, Andri Brägger, Nuno Brosi, Tino Mettier, Tuukka Salo, Lukas Veltsmíd, Enea Raselli, Levi Walser, Nico Branger, Bruno Lundberg (Headcoach), Björn Söderberg (Sportchef), Stefan Soland (Material). Vorne (v.l.n.r.): Gian-Luca Lanfranchi, Gino Brosi, Casper Karlsson, Elisha Ekmann, Dominik Hofer, Mario Bardill, Fredrik Bäckman, Cedric Söderberg, Nadir Monighetti.
Floorball Chur United Kommt das Abstiegsderby? CHEFSACHE: 1:2 lag Chur gegen Basel zurück, trennte sich von Johan Lindgren, der im Sommer sowieso gegangen wäre, drehte die Serie und bezwang B-Ligist Thun. Nun kommt mit Bruno Lundberg ein 60-jähriger Trainer mit 30 Jahren Erfahrung. Mit KAIS Moras Frauen feierte er im Frühling den SSL-Aufstieg, in Chur wird er gegen den Abstieg kämpfen müssen. Als Spieler wurde er 1999 mit Zäziwil Cupsieger. KOMMEN UND GEHEN: Elisha Ekmann gilt als sehr talentiert, die vier neuen Ausländer kennen die Liga und das Bündnerland mehrheitlich schon, dazu wird ein halbes Dutzend U21-Spieler integriert. Das tönt positiv, doch die Abgänge wiegen schwer: Die Erfahrung von Martin Östholm und Christoph Reich, die Punkte von Yanik Castelberg und Fredi Petersson – alles in allem ist das Kader eher schwächer als besser besetzt.
Elisha Ekman Tuukka Salo
KNACKPUNKT: Als Spieler war Bruno Lundberg ein Aggressivleader. Wenn sich seine Schützlinge auf dem Feld reinhängen wie er, kann die Fortuna-Halle zur Festung werden. In Chur ist der Nostalgie-Faktor grösser als anderswo, aber auch der Zerfall der Qualität des Schweizer Kaders. Die Derbys gegen Malans bleiben ein Highlight, doch wenn es dabei nur noch gegen den Abstieg geht, wäre selbiger vielleicht für ein Team die bessere Option.
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Chur hatte es schon letzte Saison nicht einfach und muss jetzt auch noch die Lücken füllen, die Christoph Reich, Fredi Petersson, Martin Östholm, Daniel Sesulka, Yanik Castelberg und Joel Söderberg hinterlassen haben. Mehr als der Ligaerhalt kann kein Thema sein, das ist schon eine grosse Herausforderung. Kann der während der Saison gefundene Casper Karlsson seinen Schnitt von zwei Punkten pro Spiel bestätigen?
Das Playout-Derby wurde Realität, allerdings in der «schwächeren» Variante – was wäre los, wenn Malans und Chur in einer Serie gegeneinander spielen und der Verlierer direkt in die NLB muss? Vielleicht sind WASA und die Jets zu schwach, um dieses Szenario 2027 wahr werden zu lassen. Der Abstieg eines Bündner Teams könnte dazu führen, dass gewisse Probleme gelöst, statt nur andiskutiert werden. Ich denke aber, Chur bleibt oben.
24 Hartmann Nico
185
06.04.2005
37 Butzerin Livio
181
01.09.2003
64 Veltsmíd Lukas (CZE)
185
26.11.1992
66 Stucki Marcel
188
06.02.1993
81 Salo Tuukka (FIN)
188
30.04.1997
ANGRIFF 13 Schlegel Leon
171
20.12.1998
17 Karlsson Casper (SWE)
183
31.08.2002
18 Oechsle Noah
186
17.04.2005
19 Jörger Kimo
187
09.11.2007
20 Munnikhuizen Sil
185
29.05.2005
21 Brosi Nuno
183
22.08.2007
23 Raselli Enea
179
18.06.2005
27 Brägger Andri
178
19.01.2006
30 Castelberg Luca
178
31.12.2006
44 Zellweger Raphael
187
27.11.2004
61 Bäckman Fredrik (SWE)
189
05.09.1994
68 Monighetti Nadir
180
08.02.2000
88 Sindelar Martin (CZE)
184
30.09.1997
97 Walser Levi
178
01.07.2005
Zuzüge: Bäckman Fredrik (Lerum, SWE), Salo Tuukka (FIN, Uri), Sindelar Martin (CZE), Brägger Andri (Alligator), Veltsmid Lukas (CZE, Rheintal Gators), Ekmann Elisha (Bülach), Brosi Gino, Hartmann Nico, Jörger Kimo, Munnikhuizen Sil, Oechsle Noah, Raselli Enea (alle Nachwuchs) Abgänge: Petersson Fredi (Helsingborg, SWE), Ladelfa Leo (Höllviken, SWE), Söderberg Joel (Strängnäs, SWE), Castelberg Yanik (GC), Sesulka Daniel (CZE), Bass Andri (beide 4. Liga GF), Reich Christoph, Östholm Martin (Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Leon Schlegel, Tino Mettier Social-Media-König : Lukas Veltsmid Am fleissigsten im Kraftraum : Nico Branger Am häufigsten in der Physio: Levi Walser
Härtester Schuss : Marcel Stucki Hat den grössten Materialverschleiss: Marcel Stucki Garderoben-DJ: Lukas Veltsmid Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Nico Branger
Floorball Chur United Website: www.floorballchurunited.ch • Gründungsjahr: 2024 • Präsident: Stefan Caprez • Sportchef: Björn Söderberg • Anzahl Teams: 30 • Grösste Erfolge: 12× Schweizer Meister (RotWeiss) • Heimarena: Sporthalle Fortuna
WWW.UNIHOCKEY.CH • 25
Männer UPL • WASA St. Gallen Unihockey und Kloten-Dietlikon Jets
Headcoach: Rosti Pasi (FIN) Betreuerstab: Makkonen Janne, Gross David (Assistenztrainer), Wehrli Jeremy (Goalietrainer), Rohner Yves (Athletiktrainer), Prader Petra, Sigrist Cendrine, Neuländner Damian (Physio), Noack Patrik (Teamarzt) TOR
CM
GEB.
30 Zeller Livio
183
01.08.2004
52 Schwizer Andreas
180
22.05.2005
99 Reichert Pascal (GER)
186
06.10.1999
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Pasi Rosti (Headcoach), David Gross, Ramon Zeller, Marco Näf, Levin Gügi, Adam Zukal, Santtu Vuoristo, Michael Schwizer, Damian Neuländner (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Janne Makkonen (Assistent), Jeremy Wehrli (Goalietrainer), Yves Rohner (Athletik), Miikka Honkaniemi, Marvin Huwiler, Nils Engeler, Anrin Füllemann, Florian Berner, Joël Bachman, Severin Moser, Nico Moser, Jakub Hasa, Petra Prader (Physio), Cendrine Sigrist (Physio), Leonie Kraus (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Rahul Chiplunkar, Mike Zahner, Tino von Pritzbuer, Pascal Reichert, Livio Zeller, Andreas Schwizer, Romano Schubiger, Markus Wellauer, Rohit Chiplunkar.
WASA St. Gallen Unihockey Schweizer Skorer gesucht
Miikka Honkaniemi
Pasi Rosti
CHEFSACHE: Am 13. Januar trennte sich WASA von Sven Engeler, unter dem eingesetzten Interims-Staff verbesserten sich die Resultate sprunghaft und der Ligaerhalt gelang erfreulich schnell. Nun übernimmt mit Pasi Rosti ein Finne, der in Berlin tätig war und zudem Singapurs A-Nationalteam trainiert. Auch seine Mission heisst Ligaerhalt. Assistent Janne Makkonen ist Cheftrainer der Frauen, dort unterstützt Rosti als Assistent. Spannende Konstellation.
KOMMEN UND GEHEN: Zwei Deutsche, ein Slowake, ein Tscheche und drei Finnen. Mit dieser bunten Mischung versucht WASA, dem Tabellenende zu entkommen. Auf den deutschen Serienmeister Pascal Reichert dürfte im Tor viel Arbeit warten, dafür kennen die Rückkehrer Asla Veteläinen und Santtu Vuoristo WASA und die UPL schon. Sie gehören zu den Hoffnungsträgern, insgesamt wurde das Kader der Ostschweizer aber nicht viel besser. KNACKPUNKT: Das Schreckgespenst Direktabstieg beschleunigte das TrainerKarussell massiv und verstärkte die Tendenz, nach zusätzlichen Ausländern zu suchen. Ausser Rahul Chiplunkar kam bei WASA aber kein Schweizer auf mehr als 15 Skorerpunkte. Der Durchbruch des einen oder anderen Talents aus dem eigenen Nachwuchs ist dringend erwünscht.
2 Zeller Ramon
182
24.06.2002
7 Chiplunkar Rohit
175
21.01.2003
11 Gügi Levin
188
18.05.2003
12 Engeler Nils
170
22.01.2006
20 Schubiger Romano
174
24.07.1999
21 Bachmann Joël
183
23.09.2002
24 Schwizer Michael
187
19.05.2001
32 Von Pritzbuer Tino (GER)
170
08.09.1996
48 Vuoristo Santtu (FIN)
190
15.09.2004
62 Füllemann Andri
175
06.06.2008
3 Veteläinen Asla (FIN)
178
05.04.1995
4 Wellauer Markus
177
05.02.1999
8 Eberle Kim
187
08.08.2005
ANGRIFF
9 Huwiler Marvin
170
03.07.2007
10 Chiplunkar Rahul
166
12.06.1999
15 Näf Marco
190
04.07.2005
19 Berner Florian
184
11.04.2005
22 Zukal Adam (CZE)
194
22.10.2004
23 Moser Severin
176
17.04.2000
34 Zahner Mike
171
19.01.2000 31.08.2005
66 Moser Nico
178
68 Honkaniemi Miikka (FIN)
171
24.07.1998
71 Hasa Jakub (CZE)
179
07.04.2001
91 Gross David
178
20.08.1996
Zuzüge: Vuoristo Santtu (EräViikingit, FIN), Veteläinen Asla, Honkaniemi Miikka (Nibacos Kokkola, FIN), Hasa Jakub (Zlin, CZE), Reichert Pascal (Weissenfels, GER), Berner Florian (FBTG), Näf Marco, Engeler Nils, Schwizer Andreas (Nachwuchs) Abgänge: Larte Joona (FIN, Alligator), Silvonen Jesper (FIN, Tigers), Vähäkangas Johannes (FIN, offen), Haenle Michael (Limmattal), Holenstein Luca, Stingelin Mauro (beide Rücktritt)
Insiders
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Ich sehe für WASA nur den Ligaerhalt als realistisches Ziel. Es wird auch diese Saison nicht einfacher werden. Die finnischen und tschechischen Verstärkungsspieler werden sicher sehr grosse Rollen haben und müssen liefern. Mit einem guten Plan und realistischen Zielen glaube ich, dass WASA Ende Saison nochmals stark genug sein wird, um die Playouts zu überleben. Es hat für genau diese Aufgabe viele Spieler mit wichtigen Erfahrungen.
Objektiv betrachtet wäre alles andere als die erneute Teilnahme an den Playouts eine Sensation. Für die vier letzten Plätze zeichnen sich in unklarer Reihenfolge eindeutige Kandidaten ab. Was auch bedeutet: Mit einer Siegesserie und guten Resultaten in den Direktduellen kann am 8. Platz geschnuppert werden. Wird WASA dieses Überraschungsteam? Ich wage es zu bezweifeln. Im Gegenteil, 2027 könnte der Abstiegskampf eher länger dauern.
26 • SEPTEMBER 2026
Am längsten im Verein: David Gross
Härtester Schuss : Levin Gügi
Social-Media-König : Adam Zukal
Hat den grössten Materialverschleiss: Rohit Chiplunkar
Am fleissigsten im Kraftraum : Michael Schwizer Am häufigsten in der Physio: Marvin Huwiler
Garderoben-DJ: Adam Zukal Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Nico Moser
WASA St. Gallen Unihockey Website: www.wasa.sg • Gründungsjahr: 1997 Präsident: Thomas Eberle • Sportchefin: Selina Siegenthaler • Anzahl Teams: 17 • Grösste Erfolge: Cupfinal 2010, Playoffs 2020 bis 2022 • Heimarena: Tal der Demut
Headcoach: Luukkonen Heikki (FIN) Betreuerstab: Luoma Henri, Snozzi Jonas (Assistenztrainer), Räntilä Aapo (Athletik), Fodor Eszter (Physio), Stocker Markus (Manager), Schmidt Christopher (Arzt), Kuhn Samuel (Sportchef) TOR
CM
GEB.
1 Häusermann Colin
189
09.06.2005
30 Brunner Ilja
181
04.03.2006
77 Lemke Jan (GER)
172
02.07.1999
VERTEIDIGUNG 4. Reihe (v.l.n.r.): Eszter Fodor (Physio), Heikki Luukkonen (Headcoach), Siro Laurino, Luc Schumacher, Mark Csernyik, Noah Bourgnon, Henri Luoma (Assistent), Jonas Snozzi (Assistent). 3. Reihe (v.l.n.r.): Pyry Kauppinen, Lukas Schellenberg, Ryan Ulrich, Nolan Bratschi, Cédric Schumacher, Gustavs Silins, David Foelix, Noé Siegfried. 2. Reihe (v.l.n.r.): Samuel Kuhn (Sportchef), Noël Enzler, Marco Bless, Yannic Hüppi, David Kissling, Timo Cserhat, Niklas Nussbaumer, Jan-Peter Burri, Andrin Caviezel, Steven Friedli, Markus Stocker (Teammanager). 1. Reihe (v.l.n.r.): Dominik Galsterer, Nico Mutter, Moritz Krebs, Colin Häusermann, Jan Lemke, Ilja Brunner, Pascal Kern, Jere Mattila, Johan Larsson.
UHC Kloten-Dietlikon Jets Sichere Flughöhe anpeilen CHEFSACHE: Heikki Luukkonen ist für die NLB eine Nummer zu gross und ein Glücksfall für die Jets. Mit Wiler wurde er 2012 Meister, mit Finnland gewann er 2015 und 2017 die U19-WM. Unter seiner Führung warf Lettland die Schweiz an der A-WM 2024 in Malmö aus dem Viertelfinal und den Top 4 der Welt. Letzte Saison wechselten alle vier Playout-Teilnehmer die Trainer, Luukkonen dürfte einen sicheren Arbeitsplatz haben, auch wenn er auf einem der letzten Plätze landet. KOMMEN UND GEHEN: Das breite Kader verfügte schon beim Aufstieg über viele UPL-erfahrene Spieler und konnte mit mehreren spannenden Transfers weiter ergänzt werden. Verteidiger Janik Kürschner kann bei den Fliegern durchstarten, mit Larsson, Mutter (HCR) und Mattila (Nokian) kommen sogar frischgebackene Landesmeister. Die
Mischung ist spannend, einzig die Abgänge von Griezitis (zu Rychenberg) und dem Schweizer Topskorer Manuel Rieder (Rücktritt) sind bedauernswert. KNACKPUNKT: Niemand erwartet, dass die Jets gleich in die Playoffs stürmen. Wenn sie 2027/28 noch in der UPL sind, ist das Saisonziel erreicht. Wichtig wird ein guter Start sein. Wenn die Flieger an Weihnachten schon abgeschlagen sind, ist das kein gutes Zeichen.
4 Kürschner Janik
187
07.06.2006
6 Ulrich Ryan
186
20.06.2001
11 Larsson Johan (SWE)
181
12.07.1994
12 Foelix David
187
25.07.1999
22 Kissling David
186
18.07.1999
33 Mattila Jere (FIN)
178
17.02.2000
54 Caviezel Andrin
183
12.02.2004
97 Schellenberg Lukas
187
28.04.1999
2 Schumacher Luc
180
28.06.2007
3 Galsterer Dominik
180
12.07.2003
5 Nussbaumer Niklas
182
03.11.2004
ANGRIFF
7 Siegfried Noé
190
12.11.1997
8 Burri Jan-Peter
190
21.03.2006
13 Krebs Moritz
173
13.07.1998
18 Fontana Ramon
179
21.10.2004
20 Schumacher Cédric
184
26.07.2003
23 Kern Pascal
170
21.09.1993
26 Laurino Siro
172
02.06.2003
34 Friedli Steven (CH/CAN)
192
09.01.2003
55 Silins Gustavs (LVA)
195
04.07.2007
60 Kauppinen Pyry (FIN)
187
25.11.2002
61 Mutter Nico
183
02.07.1999
88 Hüppi Yannic
177
29.06.2005
90 Bratschi Nolan
188
16.03.2003
Zuzüge: Mattila Jere, Brunner Ilja (Nokian KrP, FIN), Kern Pascal (Hamburg, GER), Silins Gustavs (Rubene, LVA), Larsson Johan, Mutter Nico (HCR), Kürschner Janik (Zug), Friedli Steven, Galsterer Dominik (Limmattal), Schumacher Luc (HCR U21), Häusermann Colin (Nachwuchs)
Jere Mattila
Nico Mutter
Abgänge: Griezitis Gustavs (LVA, HCR), Germann Marvin (Vary Bohemians, CZE), Behringer Lino (Sveiva, NOR), Kernwein Robin (Pfanni), Prokop Filip (Mutschellen), De Vries Arne (Wasserschloss), Schibli Basil (Aarau), Dumpis Markus, Isler Jonas (offen), Rieder Manuel, Kern Pascal (Rücktritt)
Insiders
Johan Schönbeck Nationaltrainer
Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch
Am längsten im Verein: Lukas Schellenberg
Härtester Schuss : Ryan Ulrich
Social-Media-König : Jan Lemke
Die Umstellung von NLB auf UPL ist schwierig. Ein klarer Vorteil ist die Kontinuität mit Headcoach Heikki Luukkonen an der Bande. Kloten wird defensiv gut organisiert sein, aber reicht die individuelle Qualität? Mit Johan Larsson und Nico Mutter kamen zwei Spieler, die auch in der UPL grossen Impact auf das Spiel haben können. Für mich geht es um lernen, entwickeln und Ende Saison so gut sein, dass der Abstieg kein Thema ist.
Es wäre waghalsig, bei den Jets auf etwas anderes als die Playouts zu tippen. Chancenlos werden sie in der UPL aber nicht sein. Gleich in der ersten Runde am 12. September können sie ihre Ligatauglichkeit gegen WASA beweisen. Einige Spieler werden sehr motiviert sein, zu beweisen, dass sie nicht in die NLB oder auf die Ersatzbank in der höchsten Liga gehören. In der Breite sind die Jets ganz gut besetzt, es fehlt aber etwas an offensiver Durchschlagskraft.
Am fleissigsten im Kraftraum : David Foelix
Hat den grössten Materialverschleiss: Pyry Kauppinen
Am häufigsten in der Physio: Noé Siegfried
Garderoben-DJ: Yannic Hüppi Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Nolan Bratschi
UHC Kloten-Dietlikon Jets Website: www.jets.ch • Gründungsjahr: 2018 (Fusion) • Präsident: Christian Fontana • Sportchef: Samuel Kuhn • Anzahl Teams: 29 • Grösste Erfolge: Cupsieger 2001 • Heimarena: heja Sporthalle Stighag
WWW.UNIHOCKEY.CH • 27
Background • Unihockey für Strassenkinder
Vier Länder, ein Spielfeld
Der Schweizer Florian Bach am Jurytisch.
Drei Tage, vier Länder und das gemeinsame Ziel, Unihockey in Südamerika weiterzuentwickeln. Vom 14. bis 16. August 2026 fand in Curitiba (Brasilien) die dritte Copa Sudamericana statt. Für Unihockey für Strassenkinder war das Turnier Auftakt zu einem zweiwöchigen Brasilieneinsatz.
Das brasilianische Siegerteam.
TEXT RETO SCHELLDORFER • FOTOS FLOORBALL4ALL
A
nders als bei den Austragungen 2019 in Peru und 2023 in Ecuador begann die Copa bereits am Freitag. Im Mittelpunkt stand zunächst der Austausch. Nach einem gemeinsamen Ausflug in Curitiba stellten Verantwortliche aus Peru, Ecuador, Kolumbien und Brasilien ihre Projekte vor, berichteten von Fortschritten und Herausforderungen und nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung. Am Abend absolvierten die Länderteams ihre letzten Trainings. Am Samstagmorgen rückten die Schiedsrichter in den Fokus. Erstmals wurde die
An der Copa galten die neuen 3v3-Regeln.
28 • SEPTEMBER 2026
Copa im Format 3v3 nach den Regeln der IFF ausgetragen. Entsprechend gross war das Interesse an Regelfragen und konkreten Spielsituationen. Mit Jonas Brunner war ein erfahrener Schweizer Spitzenschiedsrichter vor Ort, der viele Fragen aus der Praxis beantwortete. INTENSIVE DUELLE UM DEN TITEL Am Nachmittag begann der sportliche Teil. Peru, Ecuador und zwei brasilianische Teams kämpften um den Titel. Das Schweizer Team um Jonas Brunner und Florian Bach bot Unterstützung bei der Schieds-
Das obligate Gruppenfoto zum Turnierabschluss.
richterbetreuung, im Spielsekretariat, bei der Fotografie, im Coaching und in der medizinischen Betreuung. Die Partien waren intensiv, attraktiv und wurden gar per Livestream übertragen. Schon vor den letzten Gruppenspielen standen die Paarungen der Platzierungsspiele fest. Beide brasilianischen Teams erreichten den Final, Peru und Ecuador spielten um Rang 3. Zuvor hatte Peru für einen besonderen Moment gesorgt und Brasilien erstmals an einer Copa eine Niederlage zugefügt. Im Spiel um Platz 3 setzte sich Peru erneut gegen Ecuador
durch, den Titel gewann Brasilien Blau im Final gegen Brasilien Grün. VON SÜDAMERIKANERN FÜR SÜDAMERIKANER Mindestens so wichtig wie die Resultate war das Geschehen neben dem Feld. Besonders bemerkenswert war, dass die Organisation vollständig in den Händen von Floorball4all Brasil lag. Einladungen, Koordination und Turnierplanung wurden vor Ort verantwortet. Die Copa entwickelte sich damit immer stärker zu einem Anlass von Südamerikanern für Südamerikaner. Sprachlich war die Veranstaltung anspruchsvoll. Portugiesisch und Spanisch dominierten, für die Schweizer kamen Englisch und Deutsch dazu. Mit gegenseitiger Unterstützung und spontanen Übersetzungen gelang der Austausch dennoch gut. Es zeigte sich, dass viele Engagierte bereits seit mehreren Jahren dabei sind. Diese personelle Konstanz ist ein wichtiges Zeichen für die wachsenden Strukturen vor Ort. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden kleine Erinnerungen von Floorball4all wie Schweizer Schokolade. Die nächste Copa Floorball4all Sudamericana ist voraussichtlich für 2028 in Kolumbien geplant. Dann sollen wenn möglich weitere Länder teilnehmen – Chile, Paraguay oder Bolivien sind potenzielle Kandidaten, benötigen dafür jedoch zunächst tragfähige lokale Projekte. Die bisherigen Austragungen zeigen, wie viel sich innerhalb weniger Jahre entwickeln kann.
Jonas Brunner sorgte als Ref für faire Spiele.
Jeder Skorerpunkt zählt und bewegt.
Skorerpunkte, die etwas bewegen Ein Tor entscheidet ein Spiel, ein Assist öffnet den Weg zum Treffer. In der neuen Saison können die Skorerpunkte der fünf Botschafterinnen und Botschafter von Unihockey für Strassenkinder noch mehr bewirken. Mit der Spendenaktion «Skorerpunkte, die etwas bewegen» wird sportlicher Erfolg mit der Unterstützung von Floorball4all verbunden.
JEDER PUNKT ZÄHLT Das Prinzip ist einfach: Unterstützerinnen und Unterstützer legen einen frei wählbaren Betrag fest, den sie für jeden Skorerpunkt aller Botschafterinnen und Botschafter spenden. Wer zusätzlich eine bestimmte Person unterstützen möchte, kann einen Fokusspieler auswählen und für dessen persönliche Skorerpunkte einen weiteren Betrag festlegen. Gezählt werden Tore und Assists aus den offiziellen Meisterschaftsspielen sowie aus den nationalen Cupwettbewerben. In der Schweiz zählt der Mobiliar Unihockey Cup, in Schweden der Svenska Cupen. Eine Teilnahme ist während der ganzen Saison möglich. Bereits erzielte
Punkte werden mitgerechnet. Nach dem Superfinal wird der definitive Spendenbetrag berechnet. TORE MIT WIRKUNG Die Beiträge fliessen in die Arbeit von Unihockey für Strassenkinder. Damit werden Projekte unterstützt, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Unihockey ermöglichen und lokale Strukturen stärken. So kann ein Tor in der Schweiz oder in Schweden dazu beitragen, dass an einem anderen Ort Trainings stattfinden und neue Spieler den Sport entdecken. Zusätzlich können Teilnehmende tippen, wie viele Punkte alle Botschafterinnen und Botschafter in der regulären Saison gemeinsam erzielen. Mit etwas Glück gibt es zwei VIP-Tickets für den Superfinal 2027 zu gewinnen. Tipps werden bis zum 18. Oktober angenommen. So wird aus jedem Tor und jedem Assist mehr als nur eine Statistik. Jeder Punkt zählt, jeder Beitrag bewegt.
DIE BOTSCHAFTER Noël Seiler: IBF Falun, Nationalspieler Janis Lauber: Tigers Langnau, Nationalspieler Seraina Fitzi: Endre IF, Nationalspielerin Andrea Wildermuth: UHC Laupen, ex-Nationalspielerin Gian-Noah Lüthi: UHC Thun, U19-Nationalspieler
WWW.UNIHOCKEY.CH • 29
Frauen UPL • Saisonvorschau
Nur eine Rochade? Vieles spricht dafür, dass es zu einer Neuauflage der ligainternen Duelle der letzten Saison kommen wird. Mit einer grossen Ausnahme. TEXT DAMIAN KELLER • FOTOS DIETER MEIERHANS
Jasmiina Järvinen (r.), die neue BEO-Finnin. Der Weg zum Titel führt über die Wizards (Ilse Stoffers, l.) und Zug United mit Laila Ediz. Lea Suter (Red Ants) vs. Kiia Kokko (Chur, r.).
N
eun Spielerinnen von den Jets zu den Red Ants, sieben von Winterthur nach Kloten (davon vier ins umgekrempelte Fanionteam) – es wäre fast einfacher gewesen, die beiden Vereine hätten nach dem sommerlichen Knall in Kloten schlicht die Namen getauscht. Wird es so sein, dass die beiden Teams auch in der Tabelle die Plätze der letzten Saison tauschen (Rang 3 und 7) und sich sonst nicht viel verändert? Eine These, die sich begründen lässt.
der Mittelbau des Teams (Anderegg, Härdi, Hedlund) das Weite sucht. Ein Duell Wizards gegen Zug im Superfinal vom 1. Mai 2027 weist eine hohe Wahrscheinlichkeit auf. Ausser, die Red Ants schaffen es bis im Frühling, die Jets-Flüchtlinge und die eigenen Kräfte zu einer verschworenen Truppe zu formen. Dann können auch die Winterthurerinnen vom ersten Meistertitel seit 2011 träumen. Rang 3 in der Quali muss das Minimalziel sein, auch wenn der Teambuilding-Prozess Zeit in Anspruch nimmt.
EIN TRIO FÜR GANZ OBEN Die Wizards hatten einen fantastischen Lauf. Sie profitierten zwar Ende Saison von Schwächen der Konkurrenz (Verletzungen bei den Jets und Zug), bewiesen aber grosse Klasse und viel Stabilität. Der Sieg im Supercup gegen Zug Ende August beweist, dass das Selbstvertrauen der Emmentalerinnen noch immer durch die Decke geht. Mit Chiara Taini stösst eine weitere äusserst selbstbewusste junge Frau zum Meister, während Zug die übliche Strategie fährt – mit Laila Ediz und Céline Stettler konnten zwei Weltmeisterinnen verpflichtet werden, während
DUELLE AUF AUGENHÖHE Floorball Chur United (Annina Faisst, Luana Rensch) und Skorpion Emmental (Lea Hanimann, Eliska Chuda, Naja Ritter) kamen wichtige und treffsichere Teamstützen abhanden, die individuell nicht zu ersetzen sind. Gut möglich, dass sich diese beiden Teams erneut im Playoff-Viertelfinal des 4. gegen den 5. gegenüberstehen werden – vielleicht diesmal mit dem Heimrecht für die Skorps, die von Zollbrück ins Forum Sumiswald umgezogen sind. Einen Aderlass hat auch Laupen zu beklagen, die vorletzte Saison mit Quali-
30 • SEPTEMBER 2026
Rang 2 ist mittlerweile weit weg. Die Zürcher Oberländerinnen dürften sich jedoch weiterhin auf Augenhöhe mit BEO befinden – es sei denn, der ins Trainergeschäft zurückgekehrte Lukas Schüepp kitzelt in Seftigen schon in dieser Saison alles aus seinem Kader heraus. URIS PLAYOFF-TRAUM Während bei den Riders wenig Hoffnung besteht, den letzten Rang anderen zu überlassen – nur sieben Tore sind geblieben, alle anderen Skorerinnen sind weg – schielt Floorball Uri mit vier neuen Söldnerinnen und Toren Emma Hedlunds auf einen Platz über dem Strich. Aber auf wessen Kosten? Wenn die Jets den siebten Platz der Red Ants «erben», wären sie gefährdet. Das mag sich aber niemand ernsthaft vorstellen. Ein kleiner Restbestand des bisherigen Spitzenteams ist noch da – und notfalls tauchen dann sicher auch U21-Meisterinnen auf dem Matchblatt auf, die bis jetzt im offiziellen Kader noch fehlen. Die von den Wizards ausgeliehene U19-Nati-Torhüterin Aline Joye dürfte aber eine arbeitsreiche Saison erleben.
Frauen UPL • Wizards Bern Burgdorf und Kloten-Dietlikon Jets
Headcoach: Torri Mirco Betreuerstab: Gruber Jonas, Schüpbach Alain (Assistenztrainer), Nieminen Krista (Goalietrainerin), Sandmeier Diego (Athletiktrainer), Steiner Jan-Marc (Mentaltrainer), Rudin Romina (Teammanagerin) TOR
CM
GEB.
29 Greber Ella-Fée
177
29.01.2004
62 Grundbacher Chantal
171
13.09.2001
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Stéphanie Wiedmer (Physio), Romina Rudin (Teammanagerin), Larisa Müller, Anja Gross, Nina Gerber, Anne Härtsch, Mirjam Wyss, Lisa Von Arx, Sandra Briggen, Nicole Bühler (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Alain Schüpbach (Assistent), Krista Nieminen (Goalietrainerin), Lynn Burkhalter, Nicole Siegenthaler, Livia Ankli, Jorina Rutschi, Mia Schütz, Annika Morf, Jonas Gruber (Assistent), Mirco Torri (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Ilse Stoffers, Ariane Siegenthaler, Chiara Taini, Ella-Fée Greber, Nadia Cattaneo, Chantal Grundbacher, Eva Krtenova, Dana Misteli, Tanja Kyburz.
Wizards Bern Burgdorf Über den Wolken CHEFSACHE: Mirco Torri kam (zum zweiten Mal), sah und siegte. Vom Headcoach bis zur Goalietrainerin Krista Nieminen erlebte auch der Staff eine Traumsaison und es gab keinen Grund, personell etwas zu verändern. Über dem Team sind die Wege in den Vorstand kurz. Tatjana Greber ist Sportchefin und Präsidentin in Personalunion. KOMMEN UND GEHEN: Während im Fussball der Sensationsmeister Thun in alle Himmelsrichtungen verkauft wird, bleibt bei den Wizards, abgesehen von Jolanda Maurers Rücktritt, alles beim Alten. Mit Chiara Taini gelang ein Klassetransfer. Die 21-Jährige lieft einst für Italiens U19-Nati auf, zählt aber mittlerweile zur Schweizer U23-Auswahl. Bei der Tschechin Eva Krtenova (ein Punkt pro Spiel in der Extraliga bei Chodov) wird betont, dass sie vertraglich wie eine Schweizerin behandelt wird.
12 Härtsch Anne
170
17.06.2007
14 Müller Larisa
159
14.06.2005
16 Burkhalter Lynn
158
30.05.2006
17 Schütz Mia
175
03.09.2006
19 Krtenova Eva (CZE)
169
01.09.2006
20 Gross Anja
168
31.08.2007
21 Siegenthaler Nicole
160
26.12.2001
22 Cattaneo Nadia
171
08.04.1989
ANGRIFF
Chiara Taini
Eva Krtenova
KNACKPUNKT: Etwas mehr physische und mentale Belastung durch den Champions Cup, mehr Spielerinnen an Zusammenzügen der Nationalteams als bisher. Das wars auch schon an möglichen Schwierigkeiten, die das junge Team etwas aus dem Tritt bringen könnten. Aber nach dem ersten Meistertitel sind die Wizards sicher noch nicht satt und das Selbstvertrauen kennt derzeit keine Grenzen, wie der klare Sieg im Supercup gegen Zug Ende August beweist.
6 Wyss Mirjam
166
02.08.2006
7 Misteli Dana
163
28.12.2006
8 Siegenthaler Ariane
164
14.06.2000
11 Briggen Sandra
161
15.09.1998
13 von Arx Lisa
165
05.04.2005
15 Ankli Livia
163
30.10.2005
25 Taini Chiara
167
15.02.2005
26 Rutschi Jorina
172
10.08.2004 30.01.2002
27 Stoffers Ilse (NED)
158
34 Kyburz Tanja
169
20.05.2001
44 Gerber Nina
167
30.11.2001
82 Morf Annika
169
29.11.2005
Zuzüge: Taini Chiara (Laupen), Krtenova Eva (Chodov, CZE), Ankli Livia (Nachwuchs) Abgänge: Zeller Carina (Lejon Zäziwil), Maurer Jolanda (Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Ariane Siegenthaler Social-Media-Königin : Lavinja Richner Am fleissigsten im Kraftraum : Nadia Cattaneo Am häufigsten in der Physio: Ilse Stoffers
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Was für eine Reise! Die Bewährungsprobe waren die Playoffs, dort bewiesen die Wizards Mut, Teamgeist und Qualität, was sie bis zum Titel in Fribourg führte. Hut ab. Zu 95% unverändert sollte diese junge Truppe nun sogar noch besser sein. Sport ist zwar nicht logischt, aber die Liste der Spielerinnen, die grosse Fortschritte machten, ist lang. Und ich habe das Gefühl, dass sie gerade erst angefangen haben.
Bei Weltrekordversuchen mit Tempomachern in der Leichtathletik hoffe ich manchmal, dass der Hase einfach durchläuft und das Rennen selber gewinnt. So wurde Thun im Fussball Meister, so holten die Wizards ihren ersten Titel. Im Moment spricht nichts dagegen, dass die Wizards erneut auf Rang 1 oder 2 der Quali landen, auch wenn für den Titelverteidiger das Bild mit dem Hasen jetzt nicht mehr stimmt.
32 • SEPTEMBER 2026
Hat den grössten Materialverschleiss: Tanja Kyburz Garderoben-DJ: Lisa von Arx Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Larisa Müller
Härtester Schuss : Anne Härtsch
Freude über den Sieg im Supercup.
Wizards Bern Burgdorf Website: www.wizards-bebu.ch • Gründungsjahr: 1992 • Präsidentin: Tatjana Greber • Sportchefin: Tatjana Greber • Anzahl Teams: 7 • Grösste Erfolge: Meister 2026; Cupfinal 2006, 2007 • Heimarena: Neue Schützenmatt, Burgdorf
Headcoach: Turunen Petri (FIN Betreuerstab: Bütler Giacomo (Assistenztrainer), Schmid Monika (Goalietrainerin), Stutz Felix, Barloggio Caterina (Athletiktrainerin) TOR
CM
GEB.
48 Joye Aline
167
19.02.2007
88 Rippmann Nahlin
168
20.12.2007
VERTEIDIGUNG
Hinten (v.l.n.r.): Giulia Jüstrich, Celine Handschin, Lena Ehrensperger, Nina Hoffmann, Annika Huter, Ella Carniello, Annu Selinummi. Mitte (v.l.n.r.): Petri Turunen (Headcoach), Leni Schmid, Mia Oehri, Kimmi O'Grady, Jessica Kenber, Livia Simon, Felix Stutz (Athletik). Vorne (v.l.n.r.): Lucie Rezacova, Chantal Renz, Nahlin Rippmann, Sereina Zwissler, Aline Joye, Finja Helbling, Giulia Gattiker.
9 O'Grady Kimmi
165
25.04.2009
15 Hoffmann Nina
168
20.11.2004
17 Gattiker Giulia
163
17.04.2008
18 Huter Annika
171
18.12.2003
21 Inderbitzin Yasmin
170
11.05.2004
51 Zwissler Sereina
174
01.04.1998
ANGRIFF
UHC Kloten-Dietlikon Jets Nach dem grossen Knall CHEFSACHE: Stell dir vor, du unterschreibst als Trainer bei einem Verein und kurz darauf ist das ganze Team weg. So erging es Petri Turunen. Der Finne muss von Grund auf ein neues Gerüst bauen. Mit Giacomo Bütler wurde ihm spät noch ein erfahrener Assistent an die Seite gestellt. KOMMEN UND GEHEN: Stell dir vor, du unterschreibst bei einem Verein und kurz darauf ist das ganze Team weg. So erging es der zweifachen Weltmeisterin Sandra BoricSvärd, die nach dem Exodus lieber bei Täby blieb. Die Jets haben den grössten Aderlass der Geschichte hinter sich und fangen fast bei Null an. Die U19-Internationalen Mia Oehri und Kimmi O'Grady sind gut, Aline Joye ein Glücksfall. Die anderen Zuzüge lassen einen verwundert zurück. Warum nicht konsequent auf die U21-Meisterinnen setzen? Bei den Wizards klappte das ganz gut.
KNACKPUNKT: Es wurden Spielerinnen in das Kader des ehemaligen Serienmeisters gespült, die sich das vor einigen Wochen selber noch nicht hätten träumen lassen. Sie brauchen viel Selbstvertrauen, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Können die Jets noch nachlegen, falls es zur grossen Resultatkrise kommen sollte? U21-Spielerinnen, weitere Ausländerinnen? Eine spezielle Saison mit vielen Fragezeichen in der hinteren Tabellenhälfte.
4 Oehri Mia
161
13.08.2009
10 Kenber Jessica
171
04.11.2005
11 Tölli Anna-Reetta (FIN)
165
01.08.1994
14 Simon Livia
163
25.12.2005
16 Helbling Finja
167
24.11.2006
26 Fassler Jael
168
05.01.2007
71 Renz Chantal
172
02.01.2004
77 Rezacova Lucie (CZE)
163
01.07.2001
81 Selinummi Annu (FIN)
171
11.05.2000
91 Ehrensperger Lena
165
03.04.2004
Zuzüge: Tölli Anna-Reeta (FIN), Simon Livia, Ehrensperger Lena, Huter Annika (Red Ants), Joye Aline (Wizards U21), Kenber Jessica, Gattiker Giulia, Rippmann Nahlin, Oehri Mia, O’Grady Kimmi (alle Nachwuchs) Abgänge: Ediz Laila (Zug), Schmuki Vanessa (Mariestad, SWE), Metzger Nina (WASA), Suter Lea, Behluli Gentiana, Wieland Leonie, Piispa Sara, Sundberg Ida, Werz Livia, Wick Marcia, Bertini Chiara (Red Ants), Nussbaumer Jael (Hünenberg), Gasser Talin, Kühne Vivien (Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Chantal Renz
Aline Joye
Lena Ehrensperger
Social-Media-Königin : Lucie Rezacova Am fleissigsten im Kraftraum : Sereina Zwissler
Garderoben-DJ: Chantal Renz, Giulia Gattiker Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Annu Selinummi
Am häufigsten in der Physio: Nina Hoffmann
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Was für eine dramatische Entwicklung. Jetzt gilt es, nach vorne zu blicken und auf der Landebahn wieder Fahrt aufzunehmen. Die Abgänge schaffen viel Platz für die jungen Talente, aber es ist schwer zu sagen, zu welchen Ergebnissen das führen wird. Petri Turunen hat als Cheftrainer eine herausfordernde Aufgabe vor sich. Aline Joye ist ein grossartiges Torhütertalent, das von der Situation profitiert.
Der grosse Knall bei den Jets war im Sommerloch sehr laut zu hören. Die Ereignisse der letzten Monate ergeben keinen Sinn, die Liste der Zuzüge im Kader auch nicht. Aber jetzt ist es so. Statt Nationalspielerinnen in der dritten Linie laufen zu lassen, bekommen die Jets nun knapp zwei kompetitive Blöcke zusammen. Eine Übergangssaison, bevor es wieder aufwärts geht, oder ist der Schaden irreparabel?
Härtester Schuss : Sereina Zwissler
Mia Oehri
Hat den grössten Materialverschleiss: Finja Helbling
UHC Kloten-Dietlikon Jets Website: www.jets.ch • Gründungsjahr: 2018 (Fusion) • Präsident: Christian Fontana • Sportchef: Ralf Oehri a.i. • Anzahl Teams: 29 • Grösste Erfolge: Meister 2003, 06, 07, 08, 09, 17, 19, 21, 22, 23, 24, 25; Cupsieger 1992, 2002, 06, 08, 09, 15, 16, 17, 19, 22, 24. Europacup-Sieger 07, 08. • Heimarena: heja Sporthalle Stighag
WWW.UNIHOCKEY.CH • 33
Frauen UPL • UHV Skorpion Emmental und Zug United
Headcoach: Abplanalp Benjamin Betreuerstab: Beer Thomas, Michel Fabian, Karlen Björn (Assistenten), Bircher Helen (Goalietrainerin), Hornecker Daniel (Mentaltrainer), Crottet Toni (Athletik), Kneubühler Stefan, Freiburghaus Selina (Physio), Kobel Sascha (Teammanager)
Hinten (v.l.n.r.): Mira Horvath, Marla Siegenthaler, Jana Reusser, Corin Haldemann, Sheryl Kiener, Marylin Thomi, Alyssa Buri, Jasmin Buri, Alia Horvath, Selina Dominguez, Inola Ueltschi. Mitte (v.l.n.r.): Benjamin Abplanalp (Headcoach), Fabian Michel (Assistent), Mia Scherler, Aline Marti, Jana Steinmann, Selma Bergmann, Evelina Garbare, Michelle Gerber, Tom Beer (Assisstent), Sascha Kobel (Teammanager). Vorne (v.l.n.r.): Sina Duner, Janine Salzman, Selina Lüthi, Valerie Gasser, Joëlle Schaad, Ladina Töndury, Katerina Strnadova, Wilda Deland, Selina Hodel.
UHV Skorpion Emmental Mehr Platz, viele Fragen CHEFSACHE: Benjamin Abplanalp hatte im Cupfinal nicht mehr Glück als sein Vorgänger Lukas Schüepp, die Skorps müssen weiter auf ihren ersten Titel warten. Mit Cupfinal und Playoff-Halbfinal war die Saison aber anständig und bot keinen Grund, im Staff etwas zu verändern. Jetzt muss Headcoach Abplanalp Lösungen finden, um die abgewanderten Skorerpunkte zu ersetzen. KOMMEN UND GEHEN: Mit den Abgängen von Eliska Chuda und Lea Hanimann sind 60-Quali-Skorerpunkte weg, die im Kollektiv kompensiert werden müssen. Chuda brauchte eine Saison Anlauf in der Schweiz, wie läuft es bei der neuen Tschechin Katerina Strnadova? Die Horvaths aus Zug und ein halbes Dutzend Juniorinnen verleihen dem Team die nötige Breite. Defensiv wird die in die SSL gezogene Weltmeisterin Naja Ritter natürlich eine Lücke hinterlassen.
CM
GEB.
1 Töndury Ladina
165
07.10.1999
57 Schaad Joëlle
162
11.12.2001
88 Gasser Valerie
170
30.09.2005
6 Ueltschi Inola
167
28.05.2008
7 Thomi Marylin
170
17.08.1997
13 Deland Wilda (SWE)
164
15.06.1999
17 Lüthi Selina
164
01.03.2001
19 Gerber Michelle
172
26.06.2004
23 Bieri Jasmin
167
05.02.2001
45 Duner Sina
180
03.07.2004
59 Garbare Evelina (LVA)
172
16.04.1990
99 Horvath Mira
165
29.09.2003
VERTEIDIGUNG
ANGRIFF
KNACKPUNKT: Mit den Abgängen dieser und der letzten Saison liesse sich ein recht kompetitives UPL-Team bauen. Es steht also wieder viel Entwicklungsarbeit an. Schiesst Alyssa Buri noch mehr Tore, um sich auch für Oscar Lundin unverzichtbar zu machen? Bleibt Selma Bergmann gesund? Nutzen Corin Haldemann, Janine Salzmann oder Marla Siegenthaler den Platz, der ohne Chuda und Hanimann grösser wurde? Es sind etwas arg viele Fragezeichen.
Mira Horvath Katerina Strnadova
2 Strnadova Katerina (CZE)
158
07.05.2004
9 Steinmann Jana
169
05.11.2006
11 Salzmann Janine
163
29.08.2000
12 Haldemann Corin
164
18.04.2007
15 Reusser Jana
164
22.01.2008
16 Siegenthaler Marla
166
07.02.2005
18 Kiener Sheryl
169
22.04.2004
21 Marti Aline
170
21.11.2000
22 Bergmann Selma
171
05.03.2001
26 Hodel Selina
175
11.06.2006
27 Dominguez Selina
164
04.04.1998
42 Buri Alyssa
169
26.05.2003
47 Scherler Mia
172
10.07.2006
53 Horvath Alia
166
27.10.2005
Zuzüge: Strnadova Katerina (Bohemians, CZE), Horvath Alia, Horvath Mira (Zug), Scherler Mia (Zug U21), Steinmann Jana (Wizards U21), Schaad Joëlle (DL mit Giffers), Reusser Jana, Ueltschi Inola, Hodel Selina (alle Nachwuchs) Abgänge: Ritter Naja (Storvreta, SWE), Lüthi Janine (Giffers), Hanimann Lea, Chuda Eliska (beide Rücktritt)
Insiders
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Berger, Ritter, Chuda und Hanimann raus, Junge mit Potenzial rein. Wenn es gelingt, sehr viel sehr schnell zu erreichen, könnten die Skorps wieder bis spät in die Playoffs mitmischen. Vieles deutet jedoch auf ein etwas schwächeres Jahr hin. Aber vielleicht hilft dieses Underdog-Gefühl? Marla Siegenthaler, Michelle Gerber, Alyssa Buri und Janine Salzmann haben alle das Potenzial, den letzten Schritt zu machen.
Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Skorps als erstes Frauenteam aus dem Kanton Bern einen Titel holen. Dieses Kapitel der Geschichte haben nun die Wizards geschrieben. Vielleicht sorgt das für eine kleine Befreiung und im neuen Heim im Forum Sumiswald kann unbeschwert gearbeitet werden. In dieser Saison müsste vieles aufgehen, um die Skorps wieder in einem Final zu sehen.
34 • SEPTEMBER 2026
TOR
Am längsten im Verein: Marylin Thomi
Härtester Schuss : Michelle Gerber
Social-Media-Königin : Ladina Töndury
Hat den grössten Materialverschleiss: Selina Dominguez
Am fleissigsten im Kraftraum : Corin Haldemann Am häufigsten in der Physio: Selma Bergmann
Garderoben-DJ: Jana Reusser Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Aline Marti
UHV Skorpion Emmental Zollbrück Website: www.skorpion-emmental.ch • Gründungsjahr: 2003 • Präsident: Bruno Kohler • Sportchef: Simon Kurt • Anzahl Teams: 8 • Grösste Erfolge: Superfinal 2021, 2023, Cupfinal 2022, 2026 • Heimarena: Forum Sumiswald
Headcoach: Piotrowska Elzbieta (POL) Betreuerstab: Kiser Isabel, Camenzind Christoph (Assistenztrainer), Aebi Fabienne (Goalietrainerin), Schoch Helene (Mentaltrainerin), Schneider Sarah (Teammanagerin), Gerig Philipp (Sportchef) TOR
CM
GEB.
71 Holle Noora
175
13.02.2002
75 Nyffeler Leona
170
21.01.2009
10 Stettler Céline
170
28.03.2001
11 Schilliger Svenja
170
10.05.2007
14 Rüegger Sindy
176
14.06.1998
VERTEIDIGUNG
Hinten (v.l.n.r.): Fabienne Aebi (Goalietrainerin), Laura Niemack, Simona Pleisch, Denisa Ratajova, Vivienne Knüsel, Sindy Rüegger, Lina Meier, Noora Rantanen, Yves Schönenberger (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Franca Hürlimann, Céline Stettler, Salome Müller, Mirjam Vonder Mühll, Norina Reichlin, Svenja Schilliger, Laila Ediz, Nathalie Spichiger, Elzbieta Piotrowska (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Olivia Waser (Physio), Katarina Klapitova, Leona Nyffeler, Martina Repkovaa, Isabelle Gerig, Livia Kurz, Noora Holle, Julia Croneld, Helene Schoch (Mentaltrainerin).
Zug United Geballte Ladung an Qualität CHEFSACHE: Wer im Saisonguide von unihockey.ch seinen Namen als Zuger Headcoach sieht, lebt gefährlich. Natalie Martinakova in der vorletzten und Juha Seppä in der letzten Saison erlebten das Saisonende nicht mehr an der Bande. Nun versucht es Ela Piotrowska, vor zwei Jahren bei BEO als Trainerin des Jahres ausgezeichnet. Die Polin muss ihr Starensemble im Griff haben. KOMMEN UND GEHEN: Mit Weltmeisterinnen Céline Stettler und Laila Ediz gelangen Zug erneut zwei spektakuläre Transfers. Warum für die bei der U23-Nati schwer verletzte Svenja Schilliger keine weitere Juniorin nachgezogen und stattdessen mit Katarina Klapitova eine 31-jährige Slowakin aus dem Ruhestand geholt wurde, muss man nicht verstehen. Im Mittelbau gehen Noemi Anderegg, Ivana Härdi, Ronja Bichsel und Emma Hedlund verloren.
KNACKPUNKT: Julia Croneld schoss in der Qualifikation alles kurz und klein, tauchte dann aber in den Playoffs (und im August im Supercup) ab. Wenn die Schwedin ihre Punkte auch dann bucht, wenn es zählt oder Isabelle Gerig an ihrer Seite mal verletzt ausfällt, ist Zug noch vor den Wizards Titelkandidat Nummer 1. Wie viel Raum bekommen die U19-Nationalspielerinnen und anderen Talente neben den vielen internationalen Superstars?
17 Meier Lina
176
20.03.2008
20 Knüsel Vivienne
173
12.06.2002
21 Hürlimann Franca
170
02.10.2008
87 Rantanen Noora (FIN)
176
30.05.1999
98 Klapitova Katarina (SVK)
159
29.11.1994
ANGRIFF 7 Ediz Laila
167
24.09.2002
9 Pleisch Simona
171
03.05.2008
12 Müller Salome
164
09.03.2006
15 Vonder Mühll Mirjam
159
30.08.2004
18 Kurz Livia
163
11.09.2008
19 Reichlin Norina
164
19.10.2008
22 Martina Repkova (CZE)
164
14.12.1995
23 Gerig Isabelle
170
05.12.1998 30.06.1995
24 Ratajova Denisa (CZE)
175
26 Spichiger Nathalie
165
18.02.1995
47 Niemack Laura (CH/GER)
177
08.11.2005
88 Croneld Julia (SWE)
160
01.03.1997
Zuzüge: Stettler Céline (Pixbo, SWE), Ediz Laila (Jets), Klapitova Katarína (SVK, Red Ants), Hürlimann Franca, Meier Lina, Nyffeler Leona, Reichlin Norina, Schilliger Svenja (alle Nachwuchs) Abgänge: Anderegg Noemi (Chur), Härdi Ivana (KAIS Mora, SWE), Horvath Mira, Horvath Alia (Skorpion Emmental), Hedlund Emma (Floorball Uri), Müller Micheline, Bichsel Ronja (Rücktritt)
Céline Stettler
Laila Ediz
Insiders Am längsten im Verein: Isabelle Gerig
Garderoben-DJ: Julia Croneld
Social-Media-Königin : Céline Stettler
Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Martina Repkova
Am fleissigsten im Kraftraum : Sindy Rüegger
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Mit zwei Zuzügen aus der Weltmeistertruppe mein Titelfavorit der Saison. Ela Piotrowska hat einen positiven Führungsstil, der gut zu dieser charakterstarken Gruppe passt. Welche Art von Unihockey wird Zug spielen - die grosse Kreativität zur Schau stellen und sofort Vollgas geben, oder etwas abgeklärter vorgehen? Isabelle Gerig oder Julia Croneld – wer wird die beste Scorerin der Liga in diesem Jahr?
Gerig humpelte verletzt durch die Playoffs, Croneld traf nicht mehr. Schon war der Zuger Traum vom ersten Meistertitel geplatzt. Wenn alle fit sind, bringt Zug über zwei Linien eine unglaubliche Qualität auf den Platz. Ob der Weg mit importierten Topcracks und vielen bis zu zehn Jahre jüngeren Juniorinnen der Weg zum Erfolg ist? Mir fehlt da ein Mittelbau, aber vielleicht braucht es den für den Titel nicht.
Am häufigsten in der Physio: Svenja Schilliger Härtester Schuss : Denisa Ratajova
Katarina Klapitova
Hat den grössten Materialverschleiss: Julia Croneld
Zug United Website: www.zugunited.ch • Gründungsjahr: 2005 Präsident: Pascal Hoorn • Sportchef: Philipp Gerig • Anzahl Teams: 9 • Grösste Erfolge: Cupsieg 2003, 2007, 2014, 2023, 2026 • Heimarena: Stadthalle / Kantonsschule Zug
WWW.UNIHOCKEY.CH • 35
Frauen UPL • Floorball Chur United und UHC Laupen
Headcoach: Ljungqvist Anders (SWE) Betreuerstab: Kippilä Jari (Assistenztrainer), Schmid Christoph (Athletik), Riedi Ruedi (Physio), Tlach Lucie (Teamärztin) TOR
CM
GEB.
81 Florin Ronja
166
22.03.2005
84 Juon Angelina
172
25.01.2004
VERTEIDIGUNG
Hinten (v.l.n.r.): Eliska Trojankova, Soraya Gansner, Vanessa Koch, Madlena Rozite, Naomi Keel, Noemi Anderegg, Kiia Kokko. Mitte (v.l.n.r.): Christoph Schmid (Athletik), Anders Ljungqvist (Headcoach), Jana Buchmann, Valeria Jenny, Céline Vaerini, Julija Rozite, Dina Koch, Flavia Hess, Ruedi Riedi (Physio), Jari Kippilä (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Michelle Stieger, Alisha Niggli, Anja Jakob, Nicole Capatt, Ronja Florin, Nina Schmid, Shirin Hartmann, Noelle Weis, Rahel Wyss.
6 Hartmann Shirin
160
21.08.2007
8 Stieger Michelle
169
02.01.2004
9 Gansner Soraya
163
04.12.2004
11 Anderegg Noemi
169
30.09.2004
13 Buchmann Jana
160
05.05.2004
18 Jakob Anja
162
17.02.2000
31 Weis Noelle
175
03.10.2003
33 Schmid Nina
165
27.08.2004
15.06.2003
ANGRIFF
Floorball Chur United Der zweite Schritt CHEFSACHE: Der 57-jährige Anders Ljungqvist verfügt über mehr als 20 Jahre Trainererfahrung. Drei Saisons führte er Pixbo in der SSL, bei der schwedischen U19-Nati wirkte er als Assistent. In den letzten fünf Jahren war der Göteborger im Männerbereich aktiv. Als Cybersecurity-Experte kann er dem Team vielleicht auch aus beruflicher Erfahrung Tipps im Abwehrverhalten geben. Assistent Jari Kippilä rückt aus der U21 auf, der langjährige Coach Simon Zopf, der letzte Saison Drago Petrovic ablöste, ist weg. KOMMEN UND GEHEN: Mit Annina Faisst verliert das Team erneut seine Topskorerin, Luana Rensch tritt (wieder einmal) zurück. Chiara Moser wollte zu den Jets, nach dem dortigen Knall dann doch nicht, sie legt jetzt eine Pause ein. Mit Noemi Anderegg kommt Ersatz für Rensch, Céline Vaerini zeigte bei den Red Ants eine gute Rookie-
Noemi Anderegg
Madlena Rozite
Saison und Kiia Kokko gelangen bei Uri immerhin acht Tore. Madlena Rozite bringt Energie auf den Platz. KNACKPUNKT: Es dürfte wieder einmal Zeit brauchen, bis die Ideen eines neuen Coaches aus dem Norden greifen, wie Niederlagen in der Vorbereitung gegen die Jets und Red Ants zeigen. Wenn es gelingt, das eine Faisst-Tor pro Partie auf andere Schultern zu verteilen, steigt Chur ins Rennen um Rang 4 in der Quali ein.
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Anders Ljungqvist wird Stabilität verleihen. Auf dem Platz bin ich gespannt auf die RoziteSchwestern, die Jahr für Jahr Fortschritte machen. Noemi Anderegg ist eine kluge Verstärkung, die (fast) Luana Rensch ersetzt. Chur hat Spielerinnen mit viel Tempo unter den Füssen, etwa Wyss und Trojankova. Ein Schlüssel zum Erfolg wird sein, ein Spiel aufzubauen, in dem sie ihren Speed zeigen können.
Floorball Chur United hat das erste Jahr nach einem holprigen Start überstanden, die Männer sind nicht abgestiegen, jetzt geht es weiter. Die Frauen haben das Potenzial, um wie letzte Saison das Playoff-Heimrecht im Viertelfinal zu ergattern. Es muss aber einiges zusammenpassen und die Gratis-Tore von Weltmeisterin Annina Faisst werden auf dem Weg dahin spürbar fehlen.
36 • SEPTEMBER 2026
5 Wyss Rahel
158
7 Rozite Madlena (LVA)
177
07.02.2006
10 Koch Vanessa
171
16.04.2001
14 Jenny Valeria
167
07.10.2007
16 Capatt Nicole
157
25.03.2000
17 Vaerini Céline
168
17.03.2005
19 Niggli Alisha
170
14.02.2001
22 Koch Dina
172
05.09.2003
23 Hess Flavia
160
21.03.2006
27 Trojankova Eliska (CZE)
160
17.09.2002
32 Keel Naomi
178
27.02.2004
91 Kokko Kiia (FIN)
167
19.03.2002
99 Rozite Julija (LVA)
173
16.12.2002
Zuzüge: Kokko Kiia (FIN, Floorball Uri), Anderegg Noemi (Zug United), Vaerini Céline (Red Ants), Koch Dina (Comeback), Rozite Madlena, Jenny Valeria, Hartmann Shirin, Hess Flavia (Nachwuchs) Abgänge: Faisst Annina (Rönnby, SWE), Purhonen Lotta (Classic, FIN), Moser Chiara (Pause), Rensch Luana, Joos Bianca, Likki Manta (FIN), Schmucki Simona (alle Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Anja Jakob
Garderoben-DJ: Nina Schmid
Social-Media-Königin : Julija Rozite
Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Vanessa Koch
Am fleissigsten im Kraftraum : Flavia Hess Am häufigsten in der Physio: Jana Buchmann Härtester Schuss : Madlena Rozite
Kiia Kokko
Hat den grössten Materialverschleiss: Dina Koch
Floorball Chur United Website: www.floorballchurunited.ch • Gründungsjahr: 2024 • Präsident: Stefan Caprez • Sportchef: Björn Söderberg • Anzahl Teams: 30 • Grösste Erfolge: 7 x Schweizer Meister, 4 x Cupsieger (als Piranha Chur) • Heimarena: Sporthalle Fortuna
Headcoach: Kempf Yves Betreuerstab: Bähni Kym, Zysset Remo (Assistenztrainer), Holenstein David (Goalietrainer), Aerne Sabrina (Teammanagerin) TOR
CM
GEB.
73 Mir Pascale
171
08.08.2003
74 Notz Amadea
172
19.11.2007
83 Schwendener Stefanie
168
06.09.2004
02.09.1997
VERTEIDIGUNG
Hinten (v.l.n.r.): Sabrina Aerne (Teammanagerin), Remo Zysset (Assistent), Sarina Bandschapp, Sophie Bandle, Ann Zurbuchen, Noa Raths, Larissa Oertle, Fabienne Rüegg, David Holenstein (Goalietrainer). Mitte (v.l.n.r.): Elia Passerini (Physio), Yves Kempf (Headcoach), Laura Bertini, Tamara Fritschi, Yara Hofmann, Larinja Speck, Lisa Mumenthaler, Alina Hofmann, Sina Hofmann, Leonie Breitenstein, Vanessa Balser, Kym Bähni (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Stefanie Schwender, Sina Rüdisühli, Andrea Wildermuth, Alena Holst, Pascale Mir, Chantal Engler, Mirka Schatz, Anouk Bouvard, Amadea Notz.
UHC Laupen Leiterlispiel im Zürcher Oberland CHEFSACHE: Wir zählen mit: Laupens achte Saison in der höchsten Liga ist die achte unter Cheftrainer Yves Kempf. Mister Laupen ist jetzt sogar Co-Präsident des Vereins. Wenn Laupen mit gleich zwei Teams (einem Mix aus UPL, U21 und U17) ans Czech Open reist, überlässt er das aber gerne seinen umtriebigen Assistenten Kym Bähni und Remo Zysset. KOMMEN UND GEHEN: Die beiden jungen Tschechinnen, die ihren Anteil am zweiten Quali-Rang in der vorletzten Saison hatten, gingen schon im Winter nach Hause. Jetzt ziehen Fiona Stemmler und Annina Stoll nach Schweden, Vanessa Wetten hört auf, Chiara Taini wechselt zum Meister. Starker Tobak. Larissa Oertle wird beweisen wollen, dass bei den Red Ants zu wenig auf sie gesetzt wurde und mit Michaela Urbankova soll eine Tschechin Erfahrung einbringen.
Michaela Urbanova Larissa Oertle
KNACKPUNKT: Teamstützen ziehen weg oder hören auf, andere müssen in die Bresche springen. Ohne grosse externe Transfers wie unten am Berg bei den Riders. Das übliche Leiterlispiel bei Laupen. Da bringt Kym Bähni als Nati-Coach Hollands auch mal eine junge Spielerin wie Lieke Sloof in die U21, die dann auch Einsätze im UPLTeam erhalten dürfte. Die Teamstützen um Andrea Wildermuth dürfen aber nicht ausfallen, sonst droht von hinten Uri.
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Laupen hat einen schwierigen Sommer hinter sich, es gingen Qualität und Erfahrung verloren. Zeit für einen grundlegenden Umbau? Mir gefällt, wie Laupen unter Yves Kempf seinen eigenen Weg geht. Laura Bertini dürfte bald von ihrer Knieverletzung zurück sein, was mehr Ruhe am Ball bedeutet. Andrea Wildermuth ist eine der kreativsten Spielerinnen der Liga – es macht Spass, ihr zuzusehen.
Die Heimhallen der Riders und Laupens liegen zehn Fahrminuten auseinander, sportlich trennt die Vereine Welten. Mit dem Geld des einen Vereins und der sportlichen Kompetenz des anderen müsste sich doch etwas Vernünftiges auf die Beine stellen lassen. Denkt man von aussen. Bis es soweit ist, wird Laupen Jahr für Jahr neue Spielerinnen ins UPLWasser werfen und entwickeln.
7 Fritschi Tamara
164
12 Oertle Larissa
166
23.07.2007
14 Rüdisühli Sina
163
25.11.2006
15 Bertini Laura
160
05.09.2005
18 Hofmann Sina
168
12.03.1996
21 Breitenstein Leonie
165
14.03.2005
26 Urbanova Michaela (CZE)
166
25.05.1999
46 Rüegg Fabienne
157
29.05.2003
77 Engler Chantal
172
02.05.2002
10.09.2003
ANGRIFF 5 Basler Vanessa
163
9 Bouvard Anouk
165
08.07.2005
11 Bandle Sophie
170
04.09.2004
17 Hofmann Yara
170
29.09.1998
19 Wildermuth Andrea
161
30.06.1999
20 Holst Alena (GER)
173
15.02.1997
22 Zurbuchen Ann
168
16.02.2003 09.03.2006
24 Murer Mia
174
31 Schatz Mirka
161
31.05.2008
33 Bandschapp Sarina
172
14.04.2004
37 Hofmann Alina
167
03.07.2002
42 Raths Noa
172
26.11.2006
56 Mumenthaler Lisa
171
02.11.2004
87 Speck Larinja
175
29.02.2004
Zuzüge: Urbanova Michaela (Bohemians, CZE), Bandschapp Sarina (Hammarby, SWE), Oertle Larissa (Red Ants), Breitenstein Leonie (Nachwuchs) Abgänge: Stemmler Fiona, Stoll Annina (IBK Lund, SWE), Taini Chiara (Wizards), Künzler Jana (Nesslau Sharks), Lauper Jana (Chur), Müller Céline, Krausz Sina, Wetten Vanessa (alle Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Yara Hofmann
Härtester Schuss : Andrea Wildermuth
Social-Media-Königin : Ann Zurbuchen
Hat den grössten Materialverschleiss: Kym Bähni
Am fleissigsten im Kraftraum : Sina Rüdisühli
Garderoben-DJ: Chantal Engler
Am häufigsten in der Physio: Murer, Bertini, Sina Hofmann, Holst
Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Mirka Schatz, Fabienne Rüegg
UHC Laupen ZH Website: www.uhclaupen.ch • Gründungsjahr: 1992 • Präsident: Matthias Kühne, Yves Kempf • Sportchef: Ronny Umbricht, Gabriel Blöchlinger • Anzahl Teams: 15 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2018; 2. Quali-Rang 2025 • Heimarena: Elba
WWW.UNIHOCKEY.CH • 37
Frauen UPL • Unihockey Berner Oberland und Red Ants Rychenberg
Headcoach: Schüepp Lukas Betreuerstab: Rufener Michael, Krenger Andreas (Assistenztrainer), Röllin Raphael (Athletik), Wanzenried Simon (Goalietrainer), Stotzer Philipp (Betreuer), Van de Rijt Robert (Physio) TOR
CM
GEB.
76 Bieri Jeanine
173
27.03.2004
79 Lüthi Janina
162
11.05.2007
81 Bernhard Lena Natalia
174
14.04.2006
4 Wüthrich Lara
154
09.05.1999
8 Meer Vera
160
11.05.1995
10 Soltermann Hannah
171
20.11.2004 09.01.1999
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Robert van de Rijt (Physio), Noelia Trottmann, Noemi Stoll, Corina Maurer, Lara Röllin, Karin Wenger, Aline Schuppisser. Mitte (v.l.n.r.): Lukas Schüepp (Headcoach), Mike Rufener (Assistent), Raphael Röllin (Atheltiktrainer), Sandrine Engel, Lara Meisel, Jelena Zurbriggen, Annalena Josi, Simon Wanzenried (Goalietrainer), Andreas Krenger (Assistent), Philipp Stotzer (Betreuer). Vorne (v.l.n.r.): Aylin Meryem, Andrea Müller, Jasmiina Järvinen, Norina Reusser, Janina Lüthi, Jeanine Bieri, Lena Bernhard, Karin Bieri, Nikol Rais (Pekarkova), Vera Meer, Lara Wüthrich.
UH Berner Oberland Wissen muss auf den Platz CHEFSACHE: Die Batterien sind wieder geladen, Lukas Schüepp ist nach einem Timeout zurück an der Bande. Nach den Skorps (Frauen) und Wiler-Ersigen (Männer), wo es um Titel ging, steht jetzt vor allem Aufbauarbeit an. Das kann Schüepp, Nachwuchsverantwortlicher bei swiss unihockey und mit 20 Jahren Trainererfahrung. An Fachwissen wird es BEO nicht fehlen. Mit Bruno Knutti übernimmt ein Experte für Trainingslehre und Karriereplanung als Sportchef, der auch die Frauen-Nati betreut und im Dezember WM-Gold gewann. KOMMEN UND GEHEN: Patricia Greber und Melea von Känel sind weg. Dafür kommen mit Jasmiina Järvinen eine finnische Internationale für die Verteidigung und es wird ein halbes Dutzend Juniorinnen nachgezogen. Ein ziemlich ruhiger Transfersommer im Berner Oberland also.
170 174
07.09.2005
31 Trottmann Noelia
159
16.06.2005
36 Järvinen Jasmiina (FIN)
159
20.08.2002
55 Stoll Noemi
164
25.03.2008
ANGRIFF
Aline Schupisser Lukas Schüepp
KNACKPUNKT: Hinter der Bande versammelt BEO viel Wissen und Wagenladungen an Erfahrung. Lukas Schüepp will sein Wissen seinen Teams vermitteln und fordert viel ein. Aufbau kann er, die Titel mit der U21 des SV Wiler-Ersigen zeugen davon. Ziehen die BEO-Frauen fleissig mit? Wenn ja, geht es nach dem mageren siebten Rang in der Vorsaison wieder etwas aufwärts. Es wird aber eher ein Marathon sein, kein Sprint.
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Der spannendste Transfer ist Jasmina Järvinen, aber den grössten Einfluss wird Trainer Lukas Schüepp haben. Bei den Skorps zeigte er seine Handschrift. Mit «Luki» stehen in Seftigen höhere Anforderungen und eine detailliertere Arbeit an. Norina Reusser ist der strahlende Star, der nach der letzten Saison vielleicht etwas zur Ruhe kommen und BEO auf dem Feld vorantreiben kann.
Die kurzfristige Formel für mehr Punkte lautet: Norina Reusser muss nach einer strengen Saison mit Hirnerschütterung, WM-Gold und U19-WM zur Ruhe kommen und wieder häufiger treffen. Ihre Tore braucht BEO. Die langfristige Formel lautet Lukas Schüepp. Er kann ein Team entwickeln und ausbilden. Vielleicht sogar besser, als auf Titelgewinne zu trimmen, die bei BEO derzeit kein Thema sind.
38 • SEPTEMBER 2026
14 Eggel Sandrine 15 Meisel Lara
5 Maurer Corina
164
01.03.2000
6 Müller Andrea
162
16.11.2004
16 Wenger Karin
164
24.05.1999
17 Schuppisser Aline
157
17.05.2008
18 Meryem Aylin
165
23.12.2007
19 Rais Nikol (CZE)
163
03.06.1999
21 Bieri Karin
171
05.08.1997
22 Reusser Norina
161
25.12.2007
28 Röllin Lara
163
01.05.2009
35 Zurbriggen Jelena
171
26.07.2000
61 Meyer Julie
163
16.10.2006
71 Josi Annalena
171
08.07.2008
Zuzüge: Järvinen Jasmiina (FIN, Warberg IC, SWE), Bernhard Lena Natalia, Josi Annalena, Lüthi Janina, Röllin Lara, Schuppisser Aline, Stoll Noemi (alle Nachwuchs) Abgänge: Rieben Robyn, Küenzi Lea, Schuler Inga (alle Lejon Zäziwil), Bluzet Corinna (Krattigen), Bäcklund Wilma, Greber Aline, von Känel Melea (alle offen), Greber Patricia (Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Vera Meer
Härtester Schuss : Noelia Trottmann
Social-Media-Königin : Jasmiina Järvinen
Hat den grössten Materialverschleiss: Karin Bieri
Am fleissigsten im Kraftraum : Vera Meer Am häufigsten in der Physio: Jelena Zurbriggen
Garderoben-DJ: Norina Reusser Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Aylin Meryem
Unihockey Berner Oberland Website: www.uhbeo.ch • Gründungsjahr: 1987 (BEO 2014) • Präsident: Manuel Stauffer • Sportchef: Bruno Knutti • Anzahl Teams: 24 • Grösste Erfolge: Aufstiege NLA 2005, 2008, 2015, 2017; Cupfinal 2023 • Heimarena: RAIFFEISEN Arena Gürbetal
Headcoach: Van Rooden Mark (CAN) Betreuerstab: Hägg Peder, Engeler Sven (Assistenten), Perroulaz Maxime (Goalietrainer), Schalch Dieter (Athletik), Abt Stefan (Physio), Schönwetter Diana (Teammanagerin), Brunner Ueli (Sportchef) TOR
CM
GEB.
41 Werz Livia
165
07.02.2000
42 Baumann Nola
168
15.10.2008
72 Steiger Marion
170
02.07.2002
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Larissa Nussbaumer, Esther Juul Thomsen, Sara Piispa, Gentiana Behluli, Rahel Odermatt, Marica Wick, Noomi Überschlag, Damaris Hangartner, Sven Engeler (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Dieter Schalch (Athletik), Peder Hägg (Assistent), Leonie Wieland, Michelle Siedenberg, Zoe Kläy, Ida Sundberg, Chiara Bertini, Nadine Stadelmann, Lea Suter, Diana Schönwetter (Teammanagerin), Mark van Rooden (Headcoach), Stefan Abt (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Alissa Hartmeier, Anna Habersatter, Janine Hohl, Livia Werz, Marion Steiger, Nola Baumann, Lena Fleischlin, Melea Brunner, Sophie Carbogno.
Red Ants Rychenberg Die grosse Chance nutzen CHEFSACHE: Als Mark van Rooden letztes Jahr sein Amt antrat, hätte er sich nicht träumen lassen, bald wieder um Titel zu spielen. Er kann mit seinem Staff um Peder Hägg und neu Sven Engeler (letzte Saison noch Cheftrainer bei den Männern von WASA) in der Entwicklungsarbeit ein paar Stufen überspringen. KOMMEN UND GEHEN: Weltmeisterinnen, Nationalspielerinnen und zwei talentierte Ausländerinnen verändern das Gesicht der Red Ants vollständig. Leonie Wieland (Comeback im Oktober?) und Chiara Bertini (Ende Saison wieder fit?) fehlten bisher noch. Was im Frühling noch schmerzte (Vaerinis Abgang zu Chur, Rücktritte) spielt keine Rolle mehr. Dazu kommt der Einzug in die neue Stratos-Halle. Der Fanaufmarsch dort dürfte auch den bisherigen Jets-Spielerinnen gefallen und für Motivation sorgen.
19.08.2003
8 Hohl Janine
160
20.01.2000
16 Hartmeier Alissa
158
01.03.2006
18 Bertini Chiara
170
18.10.2001
22 Sundberg Ida (SWE)
168
25.10.1994
24 Odermatt Rahel
171
24.06.2007
25 Behluli Gentiana
166
29.05.2002
29 Stadelmann Nadine
167
04.01.1997
71 Carbogno Sophie
162
01.09.2003
28.09.2002
ANGRIFF
KNACKPUNKT: Wenn die Fragen plötzlich lauten, in welche Linie Zoe Kläy am besten passt oder welche Torhüterin die Nummer 1 sein könnte, hat sich seit dem Frühling vieles verändert. Statt Spagat zwischen Ausbildung und Angst vor dem Playoutstrich geht es nun darum, aus den Jets-Stars, den bisherigen Red Ants und weiteren Neulingen eine homogene Truppe zu formen. Und zwar nachhaltig, damit in der neuen Halle nicht nur eine Saison lang getanzt wird.
Lea Suter
6 Habersatter Anna (CH/DEN) 173
Sara Piispa
2 Wieland Leonie
164
3 Hangartner Damaris
168
07.02.2002
7 Brunner Melea
161
25.10.2000
10 Nussbaumer Larissa
164
12.03.2006
17 Kläy Zoe
171
21.03.2007
19 Überschlag Noomi
164
23.02.2004 09.03.2005
27 Fleischlin Lena
155
28 Piispa Sara (FIN)
166
30.03.1996
31 Wick Marcia
167
06.05.2002
34 Juul Thomsen Esther (DEN) 168
14.11.2007
46 Siedenberg Michelle (GER) 168
10.08.2008
73 Suter Lea
11.12.2002
168
Zuzüge: Werz Livia, Wick Marcia, Sundberg Ida, Suter Lea, Überschlag Noomi, Piispa Sara, Bertini Chiara, Wieland Leonie, Behluli Gentiana (Jets), Siedenberg Michelle (Wernigerode, GER), Juul Thomsen Esther (Frederikshavn, DEN), Stadelmann Nadine (Riders) Abgänge: Klapitova Katarina (Zug), Turunen Julia (SB-Pro, FIN), Oertle Larissa (Laupen), Vaerini Céline (Chur), Ehrensperger Lena, Simon Livia, Tölli AnnaReetta, Huter Annika (Jets), Smeds Jessica (RA II), Looser Jil, Fassler Enya, Baumgartner Isabella (Jets II), Isler Lisa (offen), Wiedmer Jill (Pause), Güttinger Meret, Fritsche Alina, Uimonen Hana (Rücktritt)
Insiders
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Eine unglaublich spannende Situation. Neun Topspielerinnen treffen spät ein und stellen die Hierarchie auf den Kopf. Gelingt es Mark van Rooden und seinem Staff ein Team zu formen, sind die Red Ants ein möglicher Finalist. Marcia Wick war im letzten Jahr die Beste der Liga und wird das Spiel antreiben. Es wird auch spannend zu sehen, was ein grosses Talent wie Zoe Kläy in diesem neuen Umfeld leisten kann.
Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg zum Erfolg, heisst es. Keine Regel ohne Ausnahme, lautet eine andere Floskel. Die Red Ants, einst stolzer Rekordmeister, haben dank dem Knall in Kloten die einmalige Chance, in den Status eines Spitzenteams zurückzukehren. Es ist die unverhoffte Abkürzung auf dem zuvor schon eingeschlagenen Weg mit grösseren Investititonen in den sportlichen Bereich.
Am längsten im Verein: Anna Habersatter
Härtester Schuss : Chiara Bertini
Social-Media-Königin : Leonie Wieland
Hat den grössten Materialverschleiss: Anna Habersatter
Am fleissigsten im Kraftraum : Lea Suter Am häufigsten in der Physio: Zoe Kläy
Garderoben-DJ: Sophie Carbogno Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Lena Fleischlin
Red Ants Rychenberg Winterthur Website: www.redants.ch • Gründungsjahr: 2000 (unter HCR: 1986) • Präsident Leistungssport: Oliver Fischer • Sportchef: Ueli Brunner • Anzahl Teams: 14 • Grösste Erfolge: Europacup Gold 2005, 6× Europacup Silber; 18× Meister, 12× Cupsieger • Heimarena: WIN4 (Stratos)
WWW.UNIHOCKEY.CH • 39
Frauen UPL • Floorball Riders und Floorball Uri
Headcoach: Kivirand Katrin (EST) Betreuerstab: Taivaloja Jenna, Reich Patrick (Assistenztrainer), Schweizer Michael (Goalietrainer), Brügger Martin (Teammanager), Wäckerlin Brigitte (Physio), Burger Daniel (Teamarzt) TOR
CM
GEB.
12 Holm Wilma (FIN)
168
19.12.2006
88 Elbrete Estere (LVA)
172
20.06.2007
91 Schir Nubya
176
09.01.2003
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Daniel Burger (Teamarzt), Sira Raimann, Chloé Vollenweider, Sarina Knechtle, Maila Hilfiker, Lisa Devenoge, Dominique Fuchs, Kate Meldere, Inna Hvodzetska, Martin Brügger (Teammanager). Mitte (v.l.n.r.): Patrick Reich (Assistent), Jenna Taivaloja (Assistentin), Stefanie Brändle, Jaël Wolfer, Marcella Govers, Daria Lüönd, Julia Noël, Céline Stäubli, Simona Chinotti, Brigitte Wäckerlin (Physio), Katrin Kivirand (Headcoach), Michael Schweizer (Goalietrainer). Vorne (v.l.n.r.): Raffaela Davide, Sofia Niemi, Ilona Huovinen, Estere Elbrete, Wilma Holm, Nubya Schir, Rebecca Harder, Aurelia Gisler, Annina Gerber.
ern lassen. Da hilft es wenig, dass die Schwachstelle im Tor behoben wurde. Mit Wilma Holm (Nr. 2 beim finnischen Meister) und Estere Elbrete (lettische U19-Nati) kommt ein talentiertes Duo nach Rüti. KNACKPUNKT: Es dürfte eine harte Saison werden für die Riders. Über 90 Prozent der letztjährigen Torproduktion sind weg. Was tun? Irgendwie durch die Saison kommen, die Moral behalten und dann ein Duell gegen einen B-Ligisten überstehen?
Estere Elbrete
Wilma Holm
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Wie üblich gibt es eine grosse Fluktuation. 11 Neuzugänge im Kader, davon 5 aus dem Ausland. Ich wünsche mir schon lange Kontinuität in diesem Verein, der über gute Voraussetzungen verfügt, um einen Schritt nach vorne zu machen. Probiert Katrin Kivirand etwas Neues aus? Leider spricht auch dieses Jahr nicht viel für einen Platz unter den Top 8 bei den Riders.
Vielleicht hätte die erstmalige Qualifikation für die Playoffs seit dem Wiederaufstieg im Frühling etwas Positives in Gang setzen können. Die Chance, für einmal über eine produktive Offensive zu verfügen, wurde aber nicht genutzt. Darum geht es jetzt wieder zurück an den Start, der nächste Neuaufbau steht an. Es sieht weder nach vielen Toren noch nach vielen Punkten aus.
40 • SEPTEMBER 2026
163
31.10.1998
6 Chinotti Simona
160
25.04.2000
23 Meldere Kate (LVA)
170
27.05.2002
29 Gerber Annina
160
20.04.2007
39 Govers Marcella (NED)
163
04.02.2000
41 Brändle Stefanie
159
16.09.2003
83 Devenoge Lisa
178
06.05.1994
7 Stäubli Céline
162
26.01.2003
8 Raimann Sira
160
18.07.2005
10 Gisler Aurelia
160
30.11.2007
ANGRIFF
Floorball Riders Zurück an den Start CHEFSACHE: Vor der letzten Saison hiess es, Katrin Kivirand und Thomas Appenzeller würden sich als gleichberechtige Cheftrainer bestens verstehen. Sie taten es nicht. Appenzeller zog mit Sportchef Giovanni Marti im November weg, seither regiert Kivirand in Rüti alleine, neu assistiert von der bisherigen Spielerin Jenna Taivaloja, die schwanger ist. KOMMEN UND GEHEN: Obwohl die Riders mehr Tore schossen als die Red Ants oder BEO, reichte es nicht für die Playoffs. Malin Hansson schaffte es bis auf Rang 4 der Skorerliste, mit ihrer Zwillingsschwester buchte sie fast 60 Punkte. Die eingekauften Tore sind aber wieder weg. Die beiden neuen Finninnen werden nicht annähernd die gleichen Werte erreichen. Vom aktuellen Kader konnten sich nur Dominique Fuchs und Lisa Devenoge als Torschützinnen fei-
2 Noël Julia (GER)
11 Knechtle Sarina
173
11.01.2005
19 Harder Rebecca
164
28.04.2000 22.10.1994
22 Huovinen Ilona (FIN)
168
34 Vollenweider Chloé
162
07.10.2004
46 Niemi Sofia (FIN)
170
05.02.1995 01.04.2006
57 Lüönd Daria
175
77 Hilfiker Maila
174
24.10.2007
81 Fuchs Dominique
172
15.06.2005
93 Hvozdetska Inna (POL)
163
16.02.2006
Zuzüge: Holm Wilma (TPS, FIN), Huovinen Ilona (SPV, FIN), Niemi Sofia (Esport Oilers, FIN), Elbrete Estere (Rubene, LVA), Noël Julia (Hamburg, GER), Vollenweider Chloé (Hovslätts, SWE), Hvozdetska Inna (Bremgarten), Govers Marcella (Appenzell), Lüönd Daria, Raimann Sira (Laupen U21), Hilfiker Maila (Zug U21), Schir Nubya (Nachwuchs) Abgänge: Hansson Emma und Malin (Endre, SWE), Johansson Wilma (SWE), Stolbova Vendula (Chodov, CZE), Stadelmann Nadine (Red Ants), Ackermann Nele (Uri), Leu Daria (Frauenfeld), Schär Michelle (Aarau), Goetz Sandrine, Renz Yasmine (Jets II), Schmid Sheril (Nachwuchs), Brolund Malin (SWE, Pause), Bachrata Anna, Taivaloja Jenna (Rücktritt)
Insiders Am längsten im Verein: Lisa Devenoge
Härtester Schuss : Dominique Fuchs
Social-Media-Königin : Ilona Huovinen
Hat den grössten Materialverschleiss: Aurelia Gisler
Am fleissigsten im Kraftraum : Estere Elbrete Am häufigsten in der Physio: Rebecca Harder
Garderoben-DJ: Estere Elbrete Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Chloé Vollenweider, Maila Hilfiker
Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti Website: www.fbriders.ch • Gründungsjahr: 1998 • Präsident: Philipp Meier • Sportchef: vakant • Anzahl Teams: 23 • Grösste Erfolge: 2x Aufstieg in NLA (2011 und 2020), Cupfinal 2015 • Heimarena: Sporthalle Schwarz, Rüti
Headcoach: Rybka Michal (CZE) Betreuerstab: Peter Nadia, Müller Fabian (Assistenten), Gisler Nicole, Kohler Aline, Furrer Ramona (Physio), Jezek Vladimir (Stats), Rüttimann Sabrina (Teammanagerin), Metry Roger (Sportchef) TOR
CM
GEB.
1 Johnsrud Charlotte (NOR)
170
14.04.1999
20 Kataja Juulia (FIN)
182
24.02.2001
4 Schelbert Julia
163
26.07.2003
5 Furrer Fiona
169
17.08.2007
8 Furrer Franziska
157
16.09.2005
VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Shirin Läubli, Jana Spiess, Livia Abegg, Liv-Emma Lotz, Janne Lotz, Flavia Bissig, Lina Svarfvar. Mitte (v.l.n.r.): Nadia Peter (Assistentin), Fiona Furrer, Tamara Dubacher, Nora Kosik, Moa Svanström, Hanna Simonsson, Fabian Müller (Assistent), Michal Rybka (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Julia Zurfluh, Anina Arnold, Jana Arnold, Charlotte Johnsrud, Franziska Furrer, Sabrina Rüttimann, Muriel Lotz, Selina Baumann.
Floorball Uri Gewinnen will gelernt sein CHEFSACHE: Michal Rybka führte Floorball Uri nicht nur sensationell von der NLB in die UPL, sondern sorgte auch dafür, dass der Mythos um den Verein erhalten bleibt: Die Frauen sind noch nie aus einer Liga abgestiegen. Die von Rybka im Winter gefundenen und geholten Tschechinnen trugen in den Abstiegsspielen gegen WASA ihren Teil zum Klassenerhalt bei. KOMMEN UND GEHEN: Die TemporärArbeiterinnen aus Tschechien sind wieder weg, auch Aufstiegsheldin Nikol Drabekova (verpasste fast die ganze Saison verletzt) steht nicht mehr im Kader. Nun sind es schwedische Hoffnungen, die Uri voranbringen sollen. Allen voran Lina Svarfvar (29), die zehn Saisons SSL-Erfahrung in die Waagschale wirft. Auch Torhüterin Juulia Kataja und Skorerin Emma Hedlund von Zug United wecken Playoff-Hoffnungen.
Hanna Simonsson
Lina Svarfvar
KNACKPUNKT: Der Aufstieg in die UPL hatte sich in keinster Weise abgezeichnet. Dass die Premierensaison im Oberhaus schwierig werden würde, war klar. Dass die ersten Punkte erst kurz vor Schluss der Qualifikation geholt wurden, zehrte trotzdem an den Nerven. Will Uri diesmal den Ligaerhalt und Nichtabstiegsmythos via Playoff-Qualifikation bestätigen, müssen früher Punkte her. Siegen muss aber erst wieder gelernt werden.
10 Spiess Jana
170
10.07.2008
13 Lotz Muriel
169
08.03.1999
17 Simonsson Hanna (SWE)
172
25.12.1998
22 Dubacher Tamara
166
10.06.2005
24 Abegg Livia
170
19.06.2005
25 Supakova Ivana (CZE)
164
05.12.1993
74 Svanström Moa (SWE)
158
24.04.1997
97 Lotz Janne
174
31.05.2007
16.05.2004
ANGRIFF 6 Hedlund Emma
168
7 Läubli Shirin
167
17.10.2007
11 Arnold Jana
163
02.09.2006 02.08.2006
14 Arnold Anina
160
16 Svarfvar Lina (SWE)
175
09.03.1997
18 Christen Leonie
174
29.09.2007
21 Bissig Flavia
174
26.11.2005
23 Baumann Selina
166
20.07.2005
33 Ackermann Nele
160
01.12.2005
44 Zurfluh Julia
162
07.01.2004
63 Kosik Nora
156
26.03.2005
79 Lotz Liv-Emma
174
25.08.2004
88 von Rotz Jana
175
02.12.2005
93 Rüttimann Sabrina
165
13.01.1993
Zuzüge: Svanström Moa (Sirius, SWE), Svarfvar Lina (Rönnby, SWE), Simonsson Hanna, Kataja Juulia (Malmö, SWE), Hedlund Emma (Zug), Ackermann Nele (Riders), Johnsrud Charlotte (Bremgarten), Kosik Nora (Laupen), Arnold Jana, Arnold Anina, Baumann Selina, Bissig Flavia, Furrer Fiona, Spiess Jana (Nachwuchs) Abgänge: Bacova Pavlina (Brno, CZE), Kokko Kiia (FIN, Chur), Drabekova Nikol, Polakova Eliska, Lövén Elvira (offen), Näf Milena (Telge, SWE), Riboni Livia (Bremgarten), Büchlin Rahel (Obwalden), Kessler Luzia (Zuger Highlands), Wey Adriana (Rücktritt)
Insiders
Oscar Lundin Nationaltrainer
Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch
Ich sah Uri am Czech Open und muss feststellen, dass ein Platz in den Top 8 erneut schwierig wird - aber nicht unmöglich. 14 neue Spielerinnen werden Zeit brauchen. Lina Svarfvar hat tolle Qualitäten und Emma Hedlund dürfte mit ihrem präzisen Schuss die TopTorschützin des Teams werden. Die Aufgabe von Headcoach Rybka besteht darin, die Gruppe hinter einer gemeinsamen Idee zu vereinen.
Auch wenn der Aufstieg in die UPL das Ergebnis eines einzelnen Ausreissers nach oben war, gefällt mir Uri auf der Schweizer Unihockey-Landkarte. Um es längerfristig dort zu halten, muss noch viel Arbeit investiert werden. Michal Rybka kann das und Sportchef Roger Metry steht hinter ihm. In der aktuellen Saison ist es aber gut möglich, dass es zum dritten Promotionsduell mit WASA in Folge kommt.
Am längsten im Verein: Julia Zurfluh
Härtester Schuss : Emma Hedlund
Social-Media-Königin : Lina Svarfvar
Hat den grössten Materialverschleiss: Sabrina Rüttimann
Am fleissigsten im Kraftraum : Ivana Supakova Am häufigsten in der Physio: Livia Abegg
Garderoben-DJ: Muriel Lotz Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Jana Spiess
Floorball Uri Website: www.floorballuri.ch • Gründungsjahr: 2004 • Präsident: Hans Traxel • Sportchef: Roger Metry • Anzahl Teams: 16 • Grösste Erfolge: Aufstieg UPL 2025 • Heimarena: energieUri Arena
WWW.UNIHOCKEY.CH • 41
Männer NLB • Saisonvorschau
Mit Finnen gewinnen? Die NLB begrüsst mit Basel, UBN und Reinach gleich drei neue Teams. Während die Nordwestschweizer und Thun als Topfavoriten auf den Direktaufstieg gelten, wäre ein halbes Dutzend Teams froh, den Playouts zu entkommen. TEXT CONSTANTIN STREITER • FOTOS ROLAND WICK, DAMIAN KELLER
M
it der Einführung des direkten Auf- und Abstiegs zwischen der UPL und der NLB begann eine neue Ära. Das erste «Opfer» dieser Modusänderung wurde Basel Regio. Vor vier Jahren stiegen die Nordwestschweizer und Thurgau auf Kosten von Thun und Obwalden auf, danach gab es keinen Aufsteiger aus der NLB mehr – bis nun die Jets dank dem Sieg im NLB-Final gegen Thun nach sieben Jahren in die höchste Liga zurückkehrten. In Basel nimmt Patrick Mendelin somit Anlauf, um seinen 40. Geburtstag im April 2027 mit einer weiteren Promotion zu feiern. Neu an der UBR-Bande steht mit Antti Peiponen ein Finne, der den Verein aus verschiedenen Funktionen bestens kennt und sich auf gute Ausländer verlassen kann, aber auch ein stark verjüngtes Team übernimmt. Bei Thun kommt der Trainerwechsel von Adi Saurer zu Jyri Korsman einem klei-
neren Erdbeben gleich. Einige Akteure spielten schon in der U14 unter Saurer, nun müssen sich alle neu beweisen. HERRALA ERSETZT HAYOZ Die Chance, dass ein Finne zum Aufstiegstrainer wird, sind gross. Auch in Fribourg wird es einen Kulturschock geben, da nach den langen Amtszeiten von Richard Käser (2011 bis 2019) und Stefan Hayoz mit Jami Herrala erstmals ein ausländischer Übungsleiter das Team übernimmt. Im Viertelfinal sorgte zuletzt Ticino zweimal für ein frühes Saisonende am Ufer der Saane, die Fribourger wollen nun endlich wieder starke Playoffs zeigen. Ticino muss den (erwarteten) Abgang von Toptalent Gervasoni hinnehmen, mit Ville Heiska kommt dafür ein nicht minder begabter Finne, der in der Skorerliste sehr weit vorne landen dürfte. Als Geheimfavorit – oder mehr – muss Obwalden bezeichnet werden. Ein neues Trio aus Zug,
das Comeback der Brüder von Wyl und fünf Ausländer versprechen viel. KAMPF UMS ÜBERLEBEN Sarganserland setzte die Tradition fort, dass ein Aufsteiger aus der 1. Liga direkt die Playoffs erreicht. Mit den Transfers von Oliver Niemelä (Grünenmatt) und Jesse Arola (Reinach) konnten zwei direkte Konkurrenten im Rennen um den 8. Platz geschwächt werden. Beim UHC Pfannenstiel ging Cheftrainer Marc Werner und viel Erfahrung verloren. ULA zeigte eine starke Rückrunde, verzeichnet aber sehr viele Kadermutationen. Bei Grünenmatt, das sich die Halle neu mit den Skorps-Frauen teilt, könnten die Schlüsselpositionen (Trainer, Ausländer, Goalies) erneut für einen Sprung über den Strich reichen. Die Aufsteiger Lok Reinach und insbesondere UBN dürften hingegen einen schweren Stand haben und dass sich Gordola immer wieder in der NLB hält, kann mittlerweile als Wunder bezeichnet werden. Der Kampf um die Playoffs und damit den direkten Ligaerhalt dürfte einmal mehr sehr eng werden – und angesichts der vielen Absteiger aus der NLB in den letzten Jahren besonders brisant.
Loïc Barbey vor der 10. NLB-Saison mit Fribourg.
Die Aufsteiger UBN und Lok Reinach (hier mit dem neuen Finnen Paavo Kankaanpää) sorgen für frisches Blut.
42 • SEPTEMBER 2026
Maurus Christen: Ad Astra statt Zug.
BUY NOW OR CRY LATER.
Männer NLB • Saisonvorschau
Hinten (v.l.n.r.): Anita Frutschi (Teambetreuerin), Gian Leuenberger, Alexander Rinefalk, Jan Ammann, Albin Hedstal, Roman Thommen, Tim Häfelfinger, Sheena Frei (Physio), Seraina Schmid (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Patrick Kiener (Teammanager), Heidi Kramer (Teambetreuerin), Miikka Kareinen (Assistent), Roni Laasonen, Timo Stäheli, Jonas Tschan, Elias Amstutz, Jeremy Kiener, Antti Peiponen (Headcoach), Noah Ziltener (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Jérôme Gaudin, Patrick Mendelin, Jonne Junkkarinen, Claude Feigenwinter, Simon Wahl, Andrin Jäggi, Tobias Meier, Dennis Kramer, Mathéo Stohler.
Hinten (v.l.n.r.): Roman Schrag (Assistent), Lorin Aeschlimann, Remo Küenzi, Tim Aebersold, Dario Küenzi, Janis Reusser, Nicolas Ammann, Lukas Benz, Jonas Wettstein (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Yannick Zimmermann, Marc André Vogt, Jonas Ruch, Yannick Jost, Luca Ruch, Laurin Münger, Dario Hediger, Jyri Korsman (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Tobias Aeschbacher, Luca Ritz, Enea Widmer, Matthias Juon, Reto Graber, Maurice Weber, Luc Grunder, Dominic Bolliger, Alexander Bühler.
Unihockey Basel Regio Befreiende Wirkung?
UHC Thun Finnische Detailarbeit
Ein Dutzend Abgänge musste UBR nach dem Abstieg vermelden, darunter langjährige Stammkräfte, die schon in der 1. Liga (Aufstieg in die NLB 2016) im Verein waren. Nachdem es am Rheinknie lange aufwärts ging, schafften die Nordwestschweizer den letzten Sprung vorwärts nicht: Vier UPL-Saisons, viermal Playouts. Nun folgt ein neuer Anlauf in der NLB. Cheftrainer Peiponen, Routinier und Vereinslegende Mendelin und die vier nordischen Verstärkungsspieler bilden mit Goalie Feigenwinter ein starkes Fundament, dazu kommen junge Spieler aus der Region, die auf NL-Niveau Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen sollen. Es wäre vermessen, den Baslern den direkten Wiederaufstieg zu prophezeien, doch vielleicht wirkt es befreiend, dass es nach vier Saisons einmal nicht nach Existenzkampf riecht.
Seit Jahren befinden sich die Berner Oberländer an der NLBSpitze. Der erneute Qualisieg nützte nichts, im dritten Finalspiel gegen die Jets setzte es die vorentscheidende Niederlage ab und Chur gewann die Auf-/Abstiegsserie klar – ein Argument gegen den von Thun initiierten Direktaufstieg? Nun ist mit Jyri Korsman der ehemalige Könizer Meistertrainer verpflichtet worden, der mit einem punktuell verstärkten Kader arbeiten kann. Nach dem Aufstieg der Jets muss Thun als alleiniger Topfavorit bezeichnet werden. Entscheidend wird, ob es unter Korsman endlich am besten spielt, wenn es zählt. Der stark Sturm wird durch Marc-André Vogt weiter veredelt, die Ruch-Brüder erhalten im Rennen um die TopskorerWertung Konkurrenz. Vogt kann aber wie Aebersold (Comeback) und Bühler auch dem Gegner unter die Haut gehen.
Albin Hedstal
Unihockey Basel Regio Website: www.unihockeybaselregio.ch • Gründungsjahr: 2006 • Präsident: Michel De Roche • Sportchefin: Naomi Hinsen • Anzahl Teams: 12 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2022, NLB-Meister 2018, 2020 • Heimarena: Sportzentrum Pfaffenholz
44 • SEPTEMBER 2026
Headcoach: Peiponen Antti (FIN) Betreuerstab: Kareinen Miikka, Ziltener Noah (Assistenten), Keinänen Paolo (Goalietrainer), Schmid Seraina, Frei Sheena (Physio), Gisler Françoise (Mentalcoach), Kramer Heidi (Betreuerin), Kiener Patrick (Teammanager), Rychen Thomas (Teamarzt) TOR
CM
38 Feigenwinter Claude
179 01.08.2000
GEB.
99 Jäggi Andrin
184
16.05.2005
VERTEIDIGUNG 5 Wahl Simon
172 28.09.1999
6 Gaudin Jerome
180
14.01.2006
7 Tschudin Kolia
179
11.05.2007
8 Kramer Dennis
187
18.10.1993
16 Rudin Benjamin (GER) 170 30.09.1996 19 Meier Tobias
184 26.02.2000
27 Junkkarinen Jonne (FIN) 184 18.09.1990 29 Thommen Roman
176
03.11.2003
ANGRIFF 11 Stohler Matheo
178 10.03.2007
17 Tschan Jonas
190 17.02.2002
18 Laasonen Roni (FIN)
190 12.09.1992
26 Hedstahl Albin (SWE)
177 15.04.2000
28 Rinefalk Alexander (THA/SWE) 172 28.11.1997 47 Amman Jan
178 24.08.2005
50 Mendelin Patrick
181 07.04.1987
52 Häfelfinger Tim
168 26.10.2007
55 Leuenberger Gian
170 26.04.2007
61 Kiener Jeremy
185 10.06.2009
70 Stäheli Timo
189 16.06.2006
97 Amstutz Elias
185 07.11.2004
Zuzüge: Hedstahl Albin (Kalmarsund, SWE), Laasonen Roni (LASB, FIN), Rudin Benjamin (Erlensee, GER), Leuenberger Gian (Köniz U21), Ammann Jan, Häfelfinger Tim (beide Nachwuchs) Abgänge: Lundgren Adam (SWE, Uster), Palvaila Lauri (FIN, Unihockey Emme), Oliva Loren (Mittelland), Gerber Mike, Arm Benjamin (beide Nuglar United), Pasotti Emanuele (Basel United), Lamminen Kristian (FIN), Überschlag Laurin, Zürcher Patrick (alle offen), Roselli Aron, Degen Erin (beide Pause), Krähenbühl Patrick (Rückritt)
Headcoach: Korsman Jyri (FIN) Betreuerstab: Schrag Roman, Wettstein Jonas (Assistenztrainer), Wanzenried Andy (Goalietrainer), Langenegger Lynn, Wobmann Andrea (Physio/Athletik) TOR
CM
73 Weber Maurice
178 29.09.2000
GEB.
99 Juon Mathias
191 25.04.2004
VERTEIDIGUNG 6 Hediger Dario
174 29.08.2001
12 Grunder Luc
180
18.07.2001
13 Küenzi Remo
184
14.01.2001
19 Jost Yannick
198
25.02.2002
23 Aeschbacher Tobias
183 26.05.2004
27 Küenzi Dario
189
42 Benz Lukas
176 26.01.2007
10.07.2002
95 Münger Laurin
189
11.07.2003
12.01.1995
ANGRIFF 8 Aebersold Tim
190
11 Ammann Nicolas
190 04.09.1997
15 Ruch Luca
190
22.05.2002
17 Bühler Alexander
167
23.07.1999
20 Bolliger Dominic
172 08.12.2000
21 Aeschlimann Lorin
175 02.02.2005
32 Widmer Enea
177
34 Ruch Jonas
187 16.04.1998
44 Vogt Marc-André
185 10.09.2000
29.10.2002
71 Ritz Luca
183 22.11.2000
88 Reusser Janis
191 04.01.2006
96 Graber Reto
186 30.09.1998
98 Zimmermann Yannick 178 20.01.1998
Jyri Korsman
Zuzüge: Aebersold Tim (Floorball Köniz Bern), Vogt Marc-André (SV Wiler-Ersigen), Hediger Dario (Fribourg), Aeschlimann Lorin, Benz Lukas (beide Nachwuchs) Abgänge: Gsponer Joel (GC), Schwendimann Tim (Unihockey Emme), Bolliger Joel (Bern Capitals), Jost Timo (offen), Würz Jon, Bärtschi Yannick, Haldemann Cedric (alle Rücktritt)
UHC Thun Website: www.uhcthun.ch • Gründungsjahr: 1985 • Präsident: Martin Wenger • Sportchef: Sportkomission • Anzahl Teams: 18 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2014, 4x Meister NLB • Heimarena: MUR-Halle
Hinten (v.l.n.r.): Demis Monighetti, Mattia Gadoni, Edoardo Ciapini, Alessandro Tomatis, Massimo Bazzuri, Ville Heiska, Lassi Koivisto, Zeno Boscolo. Mitte (v.l.n.r.): Simona Pellanda (Masseurin), Luca Giammalva (Teamleiter), Aris Ghisla, Andrea Bazzuri, Davide Giordani, Indi Andreetta, Giacomo Gervasoni, Zaccaria Rossetti, Luca Torriani, Denny Schwender (Assistent), Luca Tomatis (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Iiro Lankinen, Nathan Regazzi, Andrin Bechtiger, Rocco Canevascini, Diego Delmenico, Elia Airaghi, Mattia Tomatis.
Hinten (v.l.n.r.): Fabian Aggeler, Simon Aggeler, Linus Möckli, Curdin Trümpi, Erik Lamminger, Noah Ackermann, Oliver Niemelä, Vaclav Bajko. Mitte (v.l.n.r.): Fabian Beeler (Sportchef), Thomas Häubi (Physio), Jan Niederhauser, Dominik Knöpfel, Andrin Grun, Mattia Pini, Jakob Karlsson, Dario Gmür, Jesse Arola, Tomas Sladky (Headcoach), Marc De Coi (Teammanager). Vorne (v.l.n.r.): Timo Simon, Dominik Dietrich, Silvan Nigg, Mauro Blumenthal, Fabian Walther, Espen Vogel, Andri Kalberer, Andreas Galliver, Joel Müller.
Ticino Unihockey Der nächste U19-Held
Sarganserland Rückkehr geglückt
Es war nur eine Frage der Zeit, bis Matteo Gervasoni (19) der Tessiner Heimat den Rücken kehren und sich einem Team der höchsten Liga anschliessen würde. Nun stürmt «Gerva» für Uster. Doch unter den Neuzugängen befindet sich ein anderes Juwel: Ville Heiska, an der U19-WM 2025 in Zürich Finnlands Captain und Schütze des entscheidenden Treffers in der Verlängerung des Finals gegen Tschechien. Er und Lassi Koivisto kommen von EräViikingit und könnten die 85 Skorerpunkte, die durch den Abgang Gervasonis und Joonatan Surakkas fehlen, grösstenteils kompensieren. Ein Fragezeichen bleibt auf der Goalieposition, da Joonas Kaltiainen in die F-Liiga zurückkehrt und nicht ersetzt wurde. Mit den Aufstiegsspielen zur UPL 2025 und dem Halbfinal 2026 liegt die Messlatte für Trainer-Urgestein Luca Tomatis ziemlich hoch.
Vor einem Jahr gelang nach 16 Jahren NLB (2008 bis 2024) der direkte Wiederaufstieg. Somit kam es nicht überraschend, dass Sarganserland eine Tradition fortsetzte – Aufsteiger kommen in der NLB mittlerweile seit Jahren immer in die Playoffs. Nicht nur das: Im entscheidenden Viertelfinalspiel in Obwalden behielten die St. Galler die Nerven, warfen den Favoriten raus und durften die Saison um drei Spiele verlängern, ehe Thun im Halbfinal eine Nummer zu gross war. Trainer Sladky kann auf eine Mischung aus bewährten Kräften und interessanten Neuverpflichtungen (Arola, Niemelä) bzw. Rückkehrern (Möckli, Blumenthal, Müller) zählen. Der Abgang der Goalie-Legende Josef Mattle darf trotzdem nicht unterschätzt werden, insgesamt hat das Team etwas an Routine verloren.
Ville Heiska
Ticino Unihockey Website: www.ticinounihockey.ch • Gründungsjahr: 2006 • Präsident: Massimo Dalessi • Sportchef: Tiziano Gianini • Anzahl Teams: 10 • Grösste Erfolge: Aufstiegsplayoffs 2025 • Heimarena: Arti e Mestieri Bellinzona
Headcoach: Tomatis Luca Betreuerstab: Schwender Deny (Assistenztrainer), Pellanda Simona (medizinische Masseurin), Giammalva Luca (Teamleiter) TOR
CM
GEB.
1 Bechtiger Andrin
182 26.04.2003
96 Delmenico Diego
183
15.10.2005
VERTEIDIGUNG 29 Gazzaniga Mattia
180 16.08.1999
33 Bazzuri Massimo
188
36 Bazzuri Denis
191 15.09.2005
48 Gadoni Mattia
188 19.01.2001
49 Lankinen Iiro (FIN)
175
30.07.1991
61 Ghisla Aris
167
05.04.2010
62 Airaghi Elia
170 02.01.2009
26.07.2001
ANGRIFF 9 Canevascini Rocco
175 03.08.1999
11 Tomatis Mattia
165
30.03.2003
17 Bazzuri Andrea
179
25.05.2007
18 Giordani Davide
180 18.03.2008
21 Tomatis Alessandro
182
22 Heiska Ville (FIN)
190 01.03.2006
17.12.1999
59 Boscolo Zeno
175 08.04.2002
60 Gervasoni Giacomo
177
14.09.2010
72 Rossetti Zaccaria
178 02.11.2005
87 Regazzi Nathan
177 02.04.2001
Headcoach: Sladky Tomas (CZE) Betreuerstab: Karlsson Jakob (Assistenztrainer), Häubi Thomas (Physio), De Coi Marc (Teammanager), Beeler Fabian (Sportchef) TOR
CM
29 Simon Timo
190 13.06.2003
GEB.
73 Müller Joel
180
25.07.2003
VERTEIDIGUNG 5 Pini Mattia
186 01.06.1999
16 Nigg Silvan
178 16.09.2005
28 Dietrich Dominik
172 28.01.1995
30 Niemlä Oliver (FIN)
179 20.08.2000
32 Möckli Linus
180
51 Grun Andrin
184 04.01.2005
23.05.2002
62 Bajko Vaclav (CZE)
176 26.06.2004
97 Lamminger Erik
185 20.06.2007
ANGRIFF 2 Arola Jesse (FIN)
177
4 Aggeler Simon
179 03.12.2008
12.08.1997
7 Galliver Andreas
176 06.12.2007
13 Kalberer Andri
178 26.01.2001
17 Ackermann Yannick
176
19 Aggeler Fabian
180 09.08.2007
17.05.2007
22 Vogel Espen
179
23 Karlsson Jakob (LVA)
184 02.09.1996
22.07.2002
33 Blumenthal Mauro
190
72 Ackermann Noah
180 02.05.2005
02.07.2003
88 Torriani Luca
177 18.04.2005
93 Gmür Dario
183 06.11.2002
89 Koivisto Lassi (FIN)
179
95 Trümpi Curdin
190
90 Andreetta Indi
178 10.06.2000
27.07.2005
97 Monighetti Demis
176
99 Ciapini Edoardo
186 30.10.2005
08.11.1997
Oliver Niemelä
Zuzüge: Heiska Ville, Koivisto Lassi (beide EräViikingit, FIN), Torriani Luca, Bazzuri Denis, Rossetti Zaccaria, Gervasoni Giacomo, Airaghi Elia, Ghisla Aris (alle Nachwuchs) Abgänge: Kaltiainen Joonas (Oilers, FIN), Surakka Joonatan (Finnland), Gervasoni Matteo (Uster), Ochsner Mauro (Lugano), Scandella Reto, Bizzozero Kevin (beide Rücktritt)
UHC Sarganserland Website: www.uhcsarganserland.ch • Gründungsjahr: 1992 • Präsident: Stefan Kohler • Sportchef: Fabian Beeler • Anzahl Teams: 18 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB • Heimarena: SAR Sargans
07.10.2005
Zuzüge: Bajko Vaclav (Sokol Královské Vinohrady, CZE), Niemlä Oliver (FIN, Grünenmatt), Arola Jesse (FIN, Lok Reinach), Blumenthal Mauro (Chur), Müller Joel, Möckli Linus, Nigg Silvan (alle Alligator Malans), Grun Andrin, Trümpi Curdin, Galliver Andreas, Aggeler Simon (alle Nachwuchs) Abgänge: Jalovy Lukas (IBK Lund, SWE), Zipser Tobias (Bulldogs Brno, CZE), Rajeckis Andris (LVA, Grünenmatt), Hlozanka Michal, Frey Kevin, Moretti Enea (alle offen), Mattle Josef, Camenisch Ricardo, Rakeseder Sacha, Meiler Gian-Andrin, Good Noah (alle Rücktritt)
WWW.UNIHOCKEY.CH • 45
Männer NLB • Saisonvorschau
Hinten (v.l.n.r.): Dario Eberhardt, Simon Wagner, Valentin Egli, Jakub Pluhar, Linus Heim, Tom Konrad. Mitte (v.l.n.r.): Jabuk Svarc, Basil von Wyl, Maurus Christen, Joel Nyh, Cornel von Wyl, Andreas Ming, Jan Gürber, Jakob Arvidsson (Headcoach), Kristaps Vaicis (Physistrainer). Vorne (v.l.n.r.): Jens Huber, Andrin Christen, Sven Mathys, Adrian Bachmann, Sascha Doyle, Viktor Jonth, Kasper Broby.
Hinten (v.l.n.r.): Noah Waeber, Livio Ruprecht, David Wolfer, Fabio Poffet, Eino Pesu, Joonas Föhr, Mathias Dietrich. Mitte (v.l.n.r.): JFrédéric Bernabo (Assistent), Corsin Kramer, Damian Schütz, Miro Schreier, Jona Burkhard, Noël Siegenthaler, Loris Lommano, Jami Herrala (Headcoach), Léa Zaugg (Masseurin). Vorne (v.l.n.r.): Loris Roulin, Antoine Ciurea, Basile Diem, Janis Schwarz, Alessio Fasel, Loïc Andrey, Alexander Müller. .
Ad Astra Obwalden Hoffnung auf vier Duos
Floorball Fribourg Kein leichtes Erbe
Manchmal geht fast ein wenig vergessen, dass Ad Astra von 2019 bis 2022 in der höchsten Liga spielte. Mit einigen spannenden Transfers macht sich Obwalden zum Geheimfavoriten: Andrin und Maurus Christen (aus Zug) sowie Basil und Cornel von Wyl (aus dem Unihockey-Frührentenstand) sind zurück im Ad-Astra-Kader. Mit den Nigg-Zwillingen verfügt das Sarner Team nun also schon über drei starke Brüderpaare. Dazu wurde mit Kasper Broby ein schwedischer Stürmer geholt, der mit dem 19-jährigen Viktor Jonth (letzte Saison 47 Punkte in 27 Spielen!) bestens harmonieren könnte. In der SSL buchte er von 2019 bis 2022 mehr als einen Punkt pro Spiel. Dazu steht mit Sven Mathys einer der besten NLBGoalies zwischen den Pfosten. Nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Out müsste die Saison diesmal länger dauern.
Die Situation an der Sprachgrenze erinnert an jene in Thun – die grösste Veränderung gab es nicht im Spielerkader, sondern hinter der Bande. Stefan Hayoz ist nach sieben Jahren nicht mehr NLB-Trainer, seinen Platz übernimmt Jami Herrala. Fribourg ist nach Wiler-Ersigen, Basel, Köniz und WASA die fünfte Station des Finnen in der Schweiz. Die Erwartungen sind klar: Nach zwei Viertelfinal-Niederlagen gegen Ticino (trotz Heimvorteil) soll Fribourg auch in den Playoffs wieder zu den Top 4 der Liga gehören. Neben drei Rückkehrern (Poffet und Dietrich spielten bereits für Fribourg in der NLB, Ruprecht im Nachwuchs der Saanestädter) gibt es einmal mehr einen interessanten Transfer aus dem Könizer Nachwuchs. Jona Burkhard dürfte für einige Tore gut sein und zumindest einen Teil der Lücke schliessen, die Yanis Ryser hinterlässt.
Kasper Broby
Ad Astra Obwalden Website: www.adastra.ch • Gründungsjahr: 1989 • Präsident: Roger Berchtold • Sportchef: Roman Schöni • Anzahl Teams: 12 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2019 • Heimarena: Dreifachhalle Sarnen
46 • SEPTEMBER 2023
Headcoach: Arvidsson Jakob (SWE) Staff: Ming Christof (Assistenztrainer), Vaicis Kristaps (LVA, Physistrainer), Amrein Pius (Teammanager) TOR
CM
GEB.
66 Mathys Sven
191
27.04.2004
96 Doyle Sascha
180
06.07.2004
VERTEIDIGUNG 17 Ming Andreas
184 23.01.2000
21 Nyh Joel (SWE)
190
22.11.1995
22 Egli Valentin
173
17.07.2000
23 Pluhar Jakub (CZE)
183 16.02.2004
59 Heim Linus
180 23.04.2003
73 Svarc Jakub (CZE)
183 03.08.2005
ANGRIFF 3 Huber Jens
174
27.11.2003
10 Eberhardt Dario
175 21.06.2001
16 Konrad Tom
172
18 von Wyl Basil
184 02.04.1999
13.02.1998
19 Gürber Jan
180
03.12.2005
20 von Wyl Cornel
184
27.07.1997
30 Bachmann Adrian
181
25.11.1999
31 Christen Maurus
184 01.05.2004
37 Eggimann Robin
180
38 Nigg Jonas
185 09.05.2003
05.10.2002
42 Broby Kasper (SWE)
182
57 Nigg Julian
177 09.05.2003
62 Schürch Lukas
181 23.01.2001
03.12.1998
67 Jonth Viktor (SWE)
177 16.12.2006
68 Christen Andrin
183 09.04.2006
88 Wagner Simon
178
11.02.1996
Jami Herrala
Zuzüge: Broby Kasper (Sirius, SWE), Doyle Sascha (Classic, FIN), Svarc Jakub (CZE, Uri), Christen Maurus, Christen Andrin, Nigg Jonas (alle Zug United), Gürber Jan (Eschenbach), von Wyl Basil, von Wyl Cornel (beide Ad Astra II) Abgänge: McKibbin Tim (NZL, Öjebyns IBF, SWE), Kucera Vojtech (CZE, Kalmarsund, SWE), Schwab Simon (Alligator Malans), Hofer Janne (Uri), Bürge Elias (White Indians), Wisler Severin (Einhorn Hünenberg), Walker Mattia (Buochs), Ottiger Tobias (offen), Boschung Noah, Jung Mario (beide Rücktritt)
Headcoach: Herrala Jami (FIN) Betreuerstab: Bernabo Frédéric (Assistenztrainer), Wieser Andreas (Athletik), Zaugg Léa (Masseurin), Stampfli Patrice (Sportchef) TOR
CM
GEB.
77 Schwarz Janis
186
12.02.2002
82 Zimmermann Lucas
178 12.11.2004
VERTEIDIGUNG 7 Zahno Noah
190
12 Wolfer David
194 12.06.2000
14.12.2005
15 Dietrich Mathias
180 25.05.2000
16 Lommano Loris
181 04.11.1999
19 Siegenthaler Noël
180 21.12.2002
28 Andrey Loic
175 28.06.2003
96 Barbey Loic
177
11.12.1996
ANGRIFF 2 Roulin Loris
175
25.11.1998
3 Föhr Joonas (FIN)
186
03.01.1994
6 Schreier Miro
181
11.10.2001
11 Fasel Alessio
186
24.07.2003
13 Burkhard Jona Noel
180 20.12.2005
18 Kramer Corsin
180
21 Mettler Guillaume
187 21.11.2003
17.08.2007
24 Müller Alexander
173 04.01.2007
27 Pesu Eino (FIN)
185
39 Poffet Fabio
191 04.11.2004
27.09.1994
71 Schütz Damian
178 11.02.2006
86 Ruprecht Livio
187
87 Diem Basile
182
24.07.1992
89 Ciurea Antoine
179
21.10.2003
99 Waeber Noah
182
19.07.2005
13.07.2005
Zuzüge: Burkhard Jona (Floorball Köniz Bern U21), Ruprecht Livio (Tigers U21), Poffet Fabio (Floorball Fribourg II), Dietrich Mathias (Comeback) Abgänge: Ryser Yanis (Floorball Köniz Bern), Aavaharju Jarkko (FIN, offen), Hediger Dario (UHC Thun)
Floorball Fribourg Website: www.floorballfribourg.ch • Gründungsjahr: 2008 • Präsident: Christophe Bulliard • Sportchef: Patrice Stampfli • Anzahl Teams: 16 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2017, Aufstiegsspiele UPL 2024 • Heimarena: Collège Ste-Croix
Hinten (v.l.n.r.): Tomi Lathi (Headcoach), Matteo Guglielmoni, Elia Maddalena, Noel Frapolli, Lorenzo Fregni, Athos Gropengiesser, Aris Gropengiesser, Björn Carlström (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Alessandro Crippa, Dino Nüesch, Aaron Arrighi, Santtu Pohjonen, Luca Bacciarini, Dimitri Regazzi, Simon Persson. Vorne (v.l.n.r.): Matteo Nicoli, Alex Castellani, Joel Prato, Matteo Bosia, Simone Cappiello, Tommaso Bacciarini, Raùl Dominguez.
Hinten (v.l.n.r.): Nikki van Welie (Physio), Filip Karlsson, Luca Rizzi, Timo Zehnder, Fadri Burkhart, Simon Schaub, Felix Bleiker. Mitte (v.l.n.r.): Christof Maurer (Assistent/Teammanager), Pascal Luginbühl, Jakob Schindele, Ramon Wittig, David Ferrari, Aden Ushiu, Sebastian Keller, Colin Feldmann (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Janis Dudler, Robin Kernwein, Marco Fässler, Flurin Schindele, Simon Schläpfer, Lucien Edelmann, Sven Rennhard, Jan Kreienbühl, Daan van Welie.
Regazzi Verbano Gordola Die Wundertüte
Pfannenstiel Egg Grosser Aderlass
Wir zählen die Jahre nicht mehr, in denen wir den Abstieg prophezeien. Mit Rang 7 kamen die Tessiner überraschend gut durch die Quali und forderten gar Thun im Viertelfinal alles ab. Nun bleibt das Kader beinahe identisch und der Finne Tomi Lahti steigt in seine zweite Saison als Cheftrainer. Sein erklärtes Ziel? Eine Top4-Klassierung. Wir reiben uns verwundert die Augen. Fakt ist: Gordola ist ein extrem unangenehmer Gegner, das Motto «Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie» wurde perfektioniert. Goalie Santtu Pohjonen, Amadeus Carlström und Simon Persson waren die erhofften Teamstützen, Matteo Nicoli (22 Tore in 20 Spielen) hielt das Versprechen aus dem Vorjahr. Und dass ein Spieler aus der 2. Liga auf Anhieb 20 Tore abliefert (Elia Maddalena), ist eines der kleinen Wunder, die nur in Gordola möglich sind.
Im Rennen um den 8. Platz war Pfanni der strahlende Sieger, nach Monaten unter dem Strich konnte Grünenmatt gerade noch abgefangen werden. Es folgte ein extrem knapper Viertelfinal gegen die Jets. Und nun? Cheftrainer weg, zwei komplette Linien an erfahrenen Pfanni-Leaderfiguren weg, besonders in der Verteidigung ist der Aderlass massiv. Die drei Zuzüge aus UPL-Vereinen können den Qualitätsverlust nur teilweise abfedern und der erst 27-jährige Headcoach Colin Feldmann tritt in grosse Fussstapfen. Eine Rückkehr der offensiven Zugpferde Juho Sorri und Luca Rizzi (beide verpassten fast die ganze letzte Saison verletzt) in alter Stärke wäre wichtig. Eine erneute Aufholjagd nach einem verpatzten Saisonstart dürfte schwierig werden, realistisch betrachtet sind die Zürcher Oberländer ein Playout-Anwärter.
Elia Maddalena
Headcoach: Lahti Tomi (FIN) Betreuerstab: Carlström Björn, Intraina Giada (Assistenztrainer), Candolfi Sandro (Masseur), Castellani Carlo, Bacciarini Patrizia (Teamchefs) TOR
CM
GEB.
7 Gaia Noah
180 04.12.2003
31 Pohjonen Santtu (FIN) 181
09.07.1997
99 Arrighi Aaron
07.08.2008
186
VERTEIDIGUNG 8 Gropengiesser Aris
187 28.01.2005
12 Gropengiesser Athos
184 12.09.2002
15 Peverelli Gabriele
170 28.04.1998
18 Regazzi Dimitri
178
19 Fregni Lorenzo
186 22.03.2006
27.01.2008
21 Bosia Matteo
172
27.06.1988
24 Guglielmoni Matteo
186
27.05.2003
69 Alberti Daniele
175
08.11.1997
91 Stegmüller Riccardo
175
18.02.1999
97 Persson Simon (SWE) 180
28.07.2003
ANGRIFF 5 Chiappella Giona
188
24.11.1998
10 Cappiello Simone
183
21.05.1999
11 Prato Joel
173 03.04.1998
13 Frapolli Noel
176
12.09.1997
27 Castellani Alex
169
26.12.1992
CM
181 19.09.2001
GEB.
35 Edelmann Lucien
185
22.11.2002
19.10.1999
VERTEIDIGUNG 4 Fässler Marco
173
13 Bär Philipp
185 13.09.2003
17 Burkhart Fadri
186
19 Kreienbühl Jan
168 18.01.1999
17.01.2003
22 Keller Sebastian
187 26.01.2008
79 Dudler Janis
178 29.09.2002
81 Rennhard Sven
173
18.07.2004
88 Schindele Jakob
180
03.03.2003
91 Luginbühl Pascal
188
14.10.1996
ANGRIFF 7 Karlsson Filip (CH/SWE) 184 12.06.2001 8 Ushiu Aden
177
14.08.2002
9 Sorri Juho (FIN)
188
11.11.1996
10 Ernst Michael
174 28.06.1997
11 Schläpfer Simon
185
14 Ferrari David
187 02.06.2003
15 Bleiker Felix
180 26.12.2005
18 Rizzi Luca
185
21 Schüpbach Lino
183 04.09.2006
27.04.1999
19.11.1995
37 Bacciarini Luca
182 12.04.2004 180 11.08.2003
25 Schaub Simon
178 30.01.2003
77 Maddalena Elia
180
27 Nufer Simon
185
79 Alessandro Crippa
183 03.01.2006
29 Kernwein Robin
165 18.09.2002
19.12.2002
81 Del Ponte Martino
172
90 Nicoli Matteo
173 02.12.2005
17.01.2002
94 Bacciarini Tommaso
174 12.04.2007
Filip Karlsson
24 van Welie Daan (NED) 180 01.04.1996 23.10.2008
61 Wittig Ramon
185 01.10.2004
77 Zehnder Timo
188 14.08.2004
Zuzüge: Burkhart Fadri, Karlsson Filip (beide Uster), Kernwein Robin (Jets), Schaub Simon, Schindele Jakob (beide Limmattal), Luginbühl Pascal (Laupen), Keller Sebastian, Nufer Simon (beide Nachwuchs)
Abgänge: Van Alphen Ivano (offen), Alberti Daniele (Verbano KF)
Website: www.verbanounihockey.ch • Gründungsjahr: 1990 • Präsident: Diego del Ponte • Sportchef: Nico Eberli • Anzahl Teams: 10 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2016 • Heimarena: Palestra Gottardo (CST Tenero)
TOR 28 Schindele Flurin
56 Carlström Amadeus (SWE)
Zuzüge: Frapolli Noel (Comeback)
Regazzi Verbano Unihockey Gordola
Headcoach: Feldmann Colin Betreuerstab: Maurer Christof (Assistent/ Teamchef), Rothenbühler Lia, van Welie Nikki (beide Physio)
UHC Pfannenstiel Egg-Maur-Oetwil Website: www.uhcpfannenstiel.ch • Gründungsjahr: 1999 • Präsident: Jan Kreienbühl • Sportchef: Daniel Hasler • Anzahl Teams: 30 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2017, 2024, Playoff-HF 2025, CupViertelfinal 2024• Heimarena: Kirchwies, Egg
Abgänge: Virrankari Olli-Matti (Finnlan), Schüpbach Lino (Uster U21), Bier Sven, Hafner Florian, Scheuner Fabian (alle Pfanni V), Forrer Sven, Gmür Patrik, Heierli Nicola, Hurni Marco, Klauenbösch Marco, Luchsinger Fabio, Nideröst Florian (alle Rücktritt)
WWW.UNIHOCKEY.CH • 47
Männer NLB • Saisonvorschau
Hinten (v.l.n.r.): Roland Münger (Coach), Christoph Graf (Headcoach), Marco Farinelli (Coach), Michelle Fessler (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Jan Bucher, Lukas Zaugg, Tim Ryser, Michel Gugger, Oliver Vänttinen, Julian Denzler, Michael Iseli, Vincent Kuik, Max Buchmann, Mael Moor, Yanis Plüss, Matthias Reinmann, Silvan Lanz, Sven Hofer, Nathan Ruckstuhl, Louis Grütter, Yanis Mühlenmann, Jakub Mendrek, Dario Berger, Yanick Kohler, Andrin Siegenthaler, Lars Weibel, Jonas Bögli, Eliah Siegenthaler.
Von links nach rechts: Simona Bürki (Physio), Jasmin Lehmann (Physio), Nico Strohl (Assistent), Claudio Thierstein, Devin Hasler, Silas Schilt, Joel Dietler, Florian Spühler, Tim Reber, Simon Gurtner, Nicolas Gerber, Armands Savins, Gavin Salzmann, Jeremy Schuler, Felix Kiener, Janis Flückiger, Andreas Kuenzli, Janis Salzmann, Raphael Ebener, Nicola Reber, Joël Ruch, Kevin Briggen, Timi Kotka, Cyril Bärtschi, Andris Rajeckis, Petteri Hämäläinen, Levin Krähenbühl, Marko Ollonqvist (Headcoach), Renate Häusler (Athletik).
Langenthal Aarwangen Zwei Hoffnungsträger
UHC Grünenmatt-Sumiswald Schwung oder altes Leid?
Der Saisonstart war eine Katastrophe. Zu knappen Niederlagen gesellten sich epochale Ausrutscher wie ein 2:10 gegen Gordola, ein 3:10 gegen Aufsteiger Sarganserland und ein 4:10 gegen den späteren Absteiger Davos-Klosters. Dann setzte kurz vor Weihnachten eine Kehrtwende ein. Plötzlich gewannen die Oberaargauer fast alle Spiele, die Playoffs wurden nur knapp verpasst. Der Staff ist gewachsen, Zuzüge und Abgänge gab es zuhauf – dabei sticht vor allem eine Personalie ins Auge. Oliver Vänttinen ist zurück. Der Sohn des früheren Wiler-Cracks Lassi Vänttinen buchte 2024/25 fast zwei Punkte pro Spiel und wurde mit Nokian KrP im Frühling finnischer Meister. Drei Ausländer verliessen ULA, geblieben ist mit «Kuba» Mendrek die offensive Lebensversicherung. Er und Vänttinen sind die Hoffnungsträger eines Teams, das erneut in den Strichkampf verwickelt sein dürfte.
Die «Mätteler» schafften den Ligaerhalt im Penaltyschiessen des fünften und entscheidenden Spiels der Serie gegen den späteren Absteiger Limmattal. Durch die Partnerschaft mit den Skorps soll das Forum Sumiswald zu einem «UnihockeyTempel» werden, die NLB-Spieler bauten über den Sommer – wie die Tigers in Biglen – eine eigene, fixe Garderobe. Auch das Kader wurde stark umgebaut. Petteri Hämäläinen lief in der NLB schon für Eggiwil und Gordola auf und kann mehr als einen Punkt pro Spiel abliefern. Ein neues Goalieduo soll den Abgang der «Lebensversicherung» Emilien Aubert nach Finnland wettmachen, Timi Kotka hatte bei Happee und LASB solide Werte in der F-Liiga und Andris Rajeckis kommt von Sarganserland. Das Upgrade bei den Ausländern könnte knapp für die Playoffs reichen.
Unihockey Langenthal Aarwangen Website: www.ula.ch • Gründungsjahr: 2005 • Präsident: Markus Spycher • Sportchef: Manuel Stämpfli • Anzahl Teams: 13 • Grösste Erfolge: Wiederaufstieg NLB 2024 • Heimarena: Sporthalle Kreuzfeld, Langenthal
Oliver Vänttinen
Headcoach: Graf Christoph Betreuerstab: Farinelli Marco, Münger Roland (Coaches), Leuenberger Stefanie, Fessler Michelle (Physio), Denzler Julian, Siegenthaler Jürg (Athletik) TOR
CM
GEB.
30 Otter Janis
177
07.08.2006
71 Plüss Yanis
180 30.12.2000
81 Lanz Silvan
184 12.12.2004
VERTEIDIGUNG 7 Denzler Julian
178 22.11.2004
9 Lüscher Patrik
182
12 Iseli Michael
180 25.08.2002
19 Weibel Lars
180
25.05.2003
24 Gugger Michael
184
26.05.2007 19.12.2007
18.12.1999
35 Grossenbacher Janik
180
54 Zimmermann Nicola
174 31.01.2005
62 Siegenthaler Eliah
180
24.12.2008
67 Siegenthaler Andrin
180
17.05.2005
70 Grütter Louis
172
07.01.2007
97 Ryser Tim
187 21.11.2001
ANGRIFF 3 Ruckstuhl Nathan
173 06.10.2008
10 Bucher Jan
187 22.08.2001
13 Berger Dario
180 11.01.2005
14 Reinmann Matthias
177 18.09.1999
15 Moor Mael
173 09.12.2002
16 Hofer Sven
175 25.11.2006
17 Zaugg Lukas
185 05.09.2004
18 Moser Lukas
180 20.08.1996
21 Bögli Jonas
186
01.07.2003
22 Buchmann Max
177
17.09.2007
29 Kohler Yanick
178
22.03.2005
37 Mühlemann Yanis
178
25.05.2005
40 Vänttinen Oliver (FIN) 180 09.05.2003 44 Mendrek Jakub (CZE)
176
10.01.1994
TOR
CM
GEB.
1 Kiener Felix
171
17.08.2007
31 von Wangenheim Henrik (GER)
181 22.09.2002
34 Fasel Lucien
184 19.11.2005
VERTEIDIGUNG 4 Hasler Devin
185 22.08.2002
6 Reber Nicola
176
17.01.2001
10 Schilt Silas
185
09.07.2001
16 Gerber Nicolas
174
24.05.2005
23 Rajeckis Andris (LVA) 183
11.07.1992
26 Salzmann Gavin
170 08.06.2004
30 Thierstein Claudio
193 30.01.2004
70 Thierstein Jon
180 16.11.2001
88 Krähenbühl Levin
188 25.11.2005
91 Kuenzli Andreas
171 06.11.1986
96 Gurtner Simon
175
07.10.1996
ANGRIFF 8 Hämäläinen Petteri (FIN)
188 08.11.1999
9 Briggen Kevin
180 29.01.1996
11 Spühler Florian
180
10.11.1999
12 Reber Tim
176
23.02.2005
14 Lüthi Micha
181
03.11.1997
18 Dietler Joel
181
05.03.2002
21 Savins Armands (LVA) 175 01.11.2002
Timi Kotka
74 Kuik Vincent (CH/NED) 179 26.02.2002 Zuzüge: Vänttinen Oliver (Nokian KrP, FIN), Reinmann Matthias (Mora, SWE), Mühlemann (Tigers), Siegenthaler, Gugger (SVWE), Kohler, Grütter, Buchmann, Grossenbacher, Otter, Rückstuhl, Siegenthaler, Hofer (Nachwuchs) Abgänge: Klemetti Kaius (Kirkkonummi, FIN), Bisgaard Frederik (AaB, DEN), Ojala Mikko (FIN, LUC), Gassmann David (Astorp, SWE), Hutter Johannes (UM), Schmid Timon (Caps), Grädel Laurin, Althaus Philipp (ULA III), Schmid Christoph, Anliker David (Pause)
Headcoach: Ollonqvist Marko (FIN) Betreuerstab: Strohl Nico, Rajeckis Andris (Assistenztrainer), Häusler Renate (Athletik), Lehmann Jasmin, Bürki Simona (beide Physio)
UHC Grünenmatt-Sumiswald Website: www.uhcg.ch • Gründungsjahr: 1985 • Präsident: Jonas Mumenthaler, Nic Dietler • Sportchef: Thomas Schuler • Anzahl Teams: 9 • Grösste Erfolge: Cupfinal 2013 • Heimarena: Forum Sumiswald
24 Ruch Joël
177
29 Schuler Jeremy
174 01.11.2000
24.10.1995
51 Salzmann Janis
173 11.11.2001
86 Ebener Raphael
174
87 Flückiger Janis
167 25.01.2005
26.07.2005
95 Bärtschi Cyril Luca
180
97 Kotka Timi (FIN)
179 08.12.2000
26.07.2003
Zuzüge: Kotka (LASB, FIN), Savins (SKV, CZE), Hämäläinen (Koovee, FIN), von Wangenheim (Lerum, SWE), Rajeckis (Sargans), Thierstein, Fasel, Krähenbühl (Tigers), Kiener (Nachwuchs) Abgänge: Madsen (Vetlanda, SWE), Aubert (Turku, FIN), Beyrich (Weissenfels, GER), Niemelä (Sargans), Schmellentin (Caps), Dietler (Hornets), Moser (Schwarzenbach), Gfeller K. (Burgdorf), Gfeller N., Schneider, Dominguez (offen)
Hinten (v.l.n.r.): Rasul El Khatib, Nico Schweizer, Oliver Reidy, Gabriel Fuchs, Marvin Richner, Benjamin Reidy, Paavo Kankaanpää, Lukas Holdener. Mitte (v.l.n.r.): Luca Ifanger, Eemeli Teppana, Jonas Wiederkehr, Joël Bouilloux, Nik Schärer, Pascal Müller, Eemeli Horttanainen, Fabian Moser. Vorne (v.l.n.r.): Dimitri Lüscher, Adrian Keusch, Pascal Richner, Leroy Haller, Patrick Hunziker, Marvin Cedric Springer, Dario Cimino, Julian Berlinger.
Hinten (v.l.n.r.): Fabian Fenaroli, Lars Blumer, Nico Kehl, Marco Bless, Sebastian Flotron, Jan Dobosz, Dan Semerad. Mitte (v.l.n.r.): Nico Pacozzi (Assistent), Nicola Cathomas, Marc Bischofberger, Sinan Ledergerber, Yannick Bühlmann, Timo Mächler, Tim Ehrensperger, Yannick Scheitlin, Luca Schaffner (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Mika Stadler, Andreas Frei, Noah Streissguth, Jens Homberger, Simon Hagen, Cedric Kläy, Janis Stickel.
UHC Lok Reinach Durchmarsch – und jetzt?
UH Bassersdorf Nürensdorf Nichts zu verlieren
Die Aargauer feierten nach dem Abstieg im Frühling 2024 in der 1. Liga einen eindrücklichen Start-Ziel-Sieg. Zwar wären sie als Qualisieger im Viertelfinal fast über die Waadtländer des UHC Aigle gestolpert, danach wurden aber die Caps, Emme und die Iron Marmots gebodigt und eine beeindruckend konstante Saison mit dem direkten Wiederaufstieg gekrönt. Auf den Ausländerpositionen gab es je drei Abgänge und Zuzüge – wie so oft in der jüngeren Vergangenheit sind Reinacher Verstärkungsspieler innerhalb der Schweiz gewechselt und aus dem hohen Norden rücken neue Kräfte nach. Abgesehen von Andrea Vitali bleiben Lok die meisten Aufstiegshelden erhalten, mit Julian Berlinger und Marvin Richner stossen zwei langjährige Teamstützen von Unihockey Mittelland zum Team. Die Chancen auf den Ligaerhalt sind durchaus intakt und wenn die neuen Finnen einschlagen, liegen gar die Playoffs drin.
UBN war seit Jahren ein Topteam der 1. Liga. Quali-Rang 5 kam daher überraschend, das Heimrecht im Playoff-Final gegen die Flames (7.) dann aber auch. In den Aufstiegsspielen gegen Limmattal gab es fünf Heimsiege. Nun wird im Hatzenbühl nach 25 Jahren wieder NLB-Unihockey gespielt. Das Kader wird kleiner, Teamstützen treten zurück, dafür stehen Dario Ganz (Ausland) und Andreas Frei (Militär) wieder zur Verfügung. Die neuen Tschechen Jan Dobosz (Verteidiger, 22) und Dan Semerad (Stürmer, 24) bringen Erfahrung aus der höchsten Liga mit. Trotz Aufstieg wird im Verein des spielenden Präsidenten Simon Weder (Hattrick im letzten Aufstiegsspiel) nichts auf den Kopf gestellt. Familiäre Werte bleiben erhalten und der Gang in die stets gut besuchte Halle dürfte für manchen Gegner ein hartes Stück Arbeit werden.
Headcoach: Doyle Jason Betreuerstab: Meier Pascal (Sportchef) TOR
CM
1 Hunziker Patrick
183 03.11.2008
GEB.
25 Haller Leroy
187 25.09.2000
59 Sandmeier Luke
189 12.07.2002
VERTEIDIGUNG 3 Gürber Michael
175 05.06.1992
4 Bouilloux Joel
175 01.01.2000
14 Bürge Jonas
182 25.08.2001
24 Wiederkehr Jonas
180 21.03.2001
47 Fuchs Gabriel
176 23.02.1995
63 Ifanger Luca
185 17.12.2001
71 Holdener Lukas
178 22.01.2001
88 Teppana Eemeli (FIN)
188 26.06.2004
92 Moser Fabian
172 10.06.1998
ANGRIFF 2 Kankaanpää Paavo (FIN) 185 30.07.1999 9 Keusch Adrian
178 09.08.1999
10 Berlinger Julian
180 24.09.1999
11 Horttanaien Eemeli (FIN) 180 21.11.1998 18 Springer Marvin
175 18.03.2005
21 Reidy Benjamin
192 10.05.2002
23 Cimino Dario
173 04.04.2000
27 Richner Pascal
184 13.02.1995
40 Reidy Oliver
186 11.01.2000
44 Richner Marvin
185 18.01.1999
45 Doyle Jamie
182 11.04.2002
56 Lüscher Dimitri
170 15.06.2002
95 El Kathib Rasul
178 22.06.1995
48 Müller Pascal
185 06.03.2006
UHC Lok Reinach
93 Schweizer Nico
185 14.11.2007
Website: www.lokreinach.ch • Gründungsjahr: 1987 • Präsident: vakant • Sportchef: Pascal Meier, Roger Remund • Anzahl Teams: 13 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA • Heimarena: Sporthalle Pfrundmatt
94 Schärer Nik
173 23.03.2007
96 Ungrad Loris
173 06.04.2006
Eemeli Teppana
Zuzüge: Teppana Eemeli (Loviisan Tor, FIN), Horttanainen Eemeli (Happee Steamers, FIN), Kankaanpää Paavo (O2-Jyväskylä, FIN), Berwerger Julian, Richner Marvin (Mittellland), Springer Marvin (GC U21), Fuchs Gabriel (Legion Wasserschloss) Abgänge: Arola Jesse (FIN, Sarganserland), Levänen Mikko (FIN, LUC Floorball Epalinges)
Cedric Kläy
Unihockey Bassersdorf Nürensdorf Website: www.uhbn.ch • Gründungsjahr: 2017 (Fusion) • Präsident: Simon Weder • Sportchefs: Luca Schaffner, Marc Bischofberger • Anzahl Teams: 22 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB • Heimarena: Sporthalle Hatzenbühl
Headcoach: Schaffner Luca Betreuerstab: Pacozzi Nico (Assistenztrainer) TOR
CM
44 Streissguth Noah
176 06.02.2003
GEB.
71 Hagen Simon
187
31.08.1997
VERTEIDIGUNG 3 Stadler Mika
175 03.06.2003
4 Frei Andreas
187 05.09.2004
8 Scheitlin Yannick
178
22 Kehl Nico
192 22.06.2004
13.11.1996
28 Schweizer Thierry
178
63 Dobosz Jan (CZE)
184 04.08.2004
07.10.1995
65 Bischofberger Marc
178 30.11.1996
66 Ledergerber Sinan
183 08.08.2001
ANGRIFF 6 Blumer Lars
185 06.02.1999
9 Ehrensperger Tim
178 29.11.1998
10 Mächler Timo
185 08.11.1996
11 Flotron Sebastian
186
12 Fenaroli Fabian
187 02.04.1999
13 Stickel Janis
181 05.02.2005
27.08.2007
15 Huter Niklas
185
17 Semerad Dan (CZE)
180 01.06.2001
16.05.2005
21 Cathomas Nicola
176 09.10.2002
24 Bühlmann Yannick
182 24.06.2000
25 Homberger Jens
184
19.08.1997
29 Kläy Cedric
181
17.01.2004
69 Weder Simon
180 11.08.1988
77 Bless Marco
181 22.01.2005
98 Ganz Dario
187 04.12.1999
99 Keller Daniel
180
11.02.1999
Zuzüge: Semerad Dan, Dobosz Jan (beide Florbal Usti, CZE), Kläy Cedric (Glattdal Falcons), Frei Andreas (UBN II), Bless Marco (HCR U21), Huter Niklas (GC U21), Flotron Sebastian, Stickel Janis (Nachwuchs) Abgänge: Pavoni Marco, Achakri Maximilian, Schweizer Yannick (UBN II), Binder Thomas (offen), Burgener Nicolas, Swales Connor, Bühlmann Nicolas (Pause), Tomaselli Marino, Stüssi Leander, Beutler Pascal (alle Rücktritt)
WWW.UNIHOCKEY.CH • 49
Frauen NLB • Saisonvorschau
Gleiche Teams,
neuer Star
In der Frauen NLB gab es im Frühling weder Aufsteiger noch Absteiger. WASA, das weiterhin die Rückkehr in die UPL anstrebt, gelang mit der Rückkehr von Weltmeisterin Nina Metzger der absolute Top-Transfer. TEXT CONSTANTIN STREITER • FOTOS DAMIAN KELLER, DIETER MEIERHANS
Elena Wieser (Nr. 75) vor der Rookie-Saison mit Basel Regio.
BEO-Zuzug Robyn Rieben will mit Lejon Zäziwil in der NLB abräumen.
Weltmeisterin Nina Metzger (l.) verstärkt WASA.
N
icht immer wiederholt sich die Geschichte im Sport: 2022 und 2024 stiegen die Frauen von WASA in die höchste Liga auf, jeweils zwölf Monate später folgte der Fall zurück in die NLB. Dieses Jahr hingegen war Uri in den Auf-/Abstiegsspielen etwas zu stark, den St. Gallerinnen fehlte es mit sechs erzielten Toren in drei Partien vor allem offensiv an Durchschlagskraft. Zwar sind der Rücktritt von Shanon Brändli und der Abgang der beiden Finninnen zu verkraften, doch Ende Juli folgte – quasi als «Nachbeben» des Wechsels von neun Jets-Spielerinnen zu den Red Ants – die Verpflichtung von Nina Metzger, die schon 2014 bis 2018 bei den St. Gallerinnen spielte und in ihrer ersten NLA-Saison 27 Punkte in 23 Spielen erreichte. WER WILL RAUF? Hinter WASA war es in der Qualifikation besonders eng, das viertplatzierte Basel Regio lag nur zwei Punkte hinter dem Leader. Die 50 • SEPTEMBER 2026
Nordwestschweizerinnen hegen als zweites Team ernste Aufstiegsambitionen und kamen ohne grosse Veränderungen durch den Sommer, neu stehen vier statt wie bis anhin zwei Finninnen im Kader, zwei davon noch im U21Alter. Obwohl kein Aufstiegsverzicht eingereicht wurde, war Giffers augenscheinlich eher froh, in der NLB zu verbleiben. Nun steht mit Cyril Doffey ein neuer Trainer an der Bande, der auf gute Aufbauarbeit, die üblichen Zuzüge aus dem angrenzenden Kanton Bern und dem Freiburger Nachwuchs zählen kann. Dafür hat Urgestein Lea Bertolotti nach 20 (!) Saisons in der Nationalliga den Rücktritt gegeben und ist neu Assistenztrainerin. Ebenfalls auf regionales Schaffen wird bei Zäziwil gesetzt. Die NLB-Meisterinnen des Jahres 2024 leisten wertvolle Ausbildungsarbeit auf gutem Niveau, dabei kam es dieses Jahr nur zu wenigen Kadermutationen. Eine gute Nachricht gibt es für die Nesslau Sharks, wo die frühere Topskorerin Karin Schlumpf nach einem Jahr «Baby-
pause» ihr Comeback gibt. Die Nesslauerinnen überzeugten auch letzte Saison und feierten ihre Halbfinal-Premiere. ENGER ABSTIEGSKAMPF In den Strichkampf war lange fast die halbe Liga verwickelt. Während Frauenfeld deutlich Letzter wurde und mit einem extrem jungen Team erneut Playout-Kandidat Nummer 1 ist, schaffte Visp mit Rang 6 eine Überraschung. Das Kader blieb im Sommer unverändert, allerdings ist der erfahrene Trainer Beat Brantschen weg. Appenzell konnte den schlechten Saisonstart (inklusive Trainerwechsel im Oktober) nicht mehr kompensieren und landete knapp unter dem Strich, in der neuen Saison dürfte es leicht aufwärts gehen. Bremgarten hat sich in der Liga etabliert und hofft auf die nächste Steigerung, die Chilis steigen zum dritten Mal in Folge mit einem neuen Trainer in die Meisterschaft und müssen 13 Abgänge kompensieren.
Verpasse kein Spiel der Lidl Unihockey Prime League! Hol dir jetzt dein Abo
Frauen NLB • Saisonvorschau
Hinten (v.l.n.r.): Janne Makkonen (Headcoach), Michelle Wagner, Petra Magyar, Stefanie Meister, Lara Longatti, Livia Hug, Anina Beck, Livia Hardegger, Dominik Schellenberg (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Pasi Rosti (Assistent), Janine Lengauer, Malin Sulzberger, Jelka Überschlag, Larissa Ott, Nina Metzger, Simona Sutter, Jessica Riedi, Jeremy Wehrli (Goalietrainer), Leonie Kraus (Ärztin). Vorne (v.l.n.r.): Nadja Abderhalden, Lina Lutz, Sarina Egli, Lynn Latzer, Seraina Anliker, Sanja Breu, Janina Manetsch, Alessia Riccardo.
Hinten (v.l.n.r.): Aline Götz, Jana Kolly, Jana Schmutz, Janine Lüthi, Eniko Nanasi, Lea Jungo, Edmea Stegmaier, Aline Haussener, Carola Schmid, Lisa Willener, Omar Gianferrari (Goalietrainer). Mitte (v.l.n.r.): Johannes Winkler (Athletik), Lea Bertolotti (Assistentin), Fanny Ecoffey (Teammanagerin), Selina Ulrich, Jana Wüthrich, Elisa Biolley, Margaux Houriet, Elisa Gianferrari, Mona Jungo, Amelie Aeby, Cyril Doffey (Headcoach), Florian Brack (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Liv Corpataux, Olivia Aeby, Solène Bessire, Nadia Schüpbach, Vanessa Aebischer, Angela Kohler, Joëlle Schaad, Marine Klopfenstein, Pascale Huber.
WASA St. Gallen Unihockey Kein Alleingang
Aergera Giffers Mit und ohne Bertolotti
Es gab keinen dritten Aufstieg nach 2022 und 2024. WASA gewann zwar die Quali und die Playoffs, UPL-Schlusslicht Uri war aber zu stark. Grosse Veränderungen im Trainerstaff: Yannik Martin verlässt das Team nach sechs Jahren (fünf als Headcoach) Richtung 1. Liga der Männer nach Frauenfeld, der neue Chef ist mit Janne Makkonen ein Trainer-Debütant, der zuletzt vier Jahre in der Bundesliga spielte und zweimal Topskorer wurde. Die St. Gallerinnen können mit der Rückkehr von Weltmeisterin Nina Metzger den Top-Transfer der Liga präsentieren. Im Alleingang wird Metzger WASA aber nicht in die UPL schiessen können, drei der vier besten Skorerinnen der letzten Saison sind weg und nur drei Spielerinnen sind vor dem Jahr 2000 geboren. Für eine Top-Klassierung in der Quali reicht das.
Eigentlich unvorstellbar, dass Aergera Giffers einst ohne Lea Bertolotti antreten würde. Seit 2014 stürmte sie für die Freiburgerinnen, 2006 hatte sie bei den Bern Capitals ihr Debüt in der NLA gegeben. Nun steht die 38-Jährige tatsächlich nicht mehr auf dem Feld, bleibt dem Team aber als Assistenztrainerin erhalten. Der neue Chef heisst Cyrill Doffey, seine letzten Stationen waren die Hornets, Biel, Basel und Frankreichs Nationalteam – immer bei den Männern. Offensiv wird der Rücktritt von Fabienne Aeschbacher schwer zu kompensieren sein, auch wenn Janine Lüthi UPL-Erfahrung mitbringt. Anders als 2025 reichte Aergera im Frühling keinen Aufstiegsverzicht ein, im PlayoffFinal musste man sich WASA geschlagen geben. Auch dieses Jahr kann mit Giffers in den Top 4 gerechnet werden.
Janine Lengnauer
WASA St. Gallen Unihockey Website: www.wasa.sg • Gründungsjahr: 1997 • Präsident: Thomas Eberle • Sportchefin: Selina Siegenthaler • Anzahl Teams: 17 • Grösste Erfolge: Aufstiege in die NLA 2017, 2022, 2024 • Heimarena: Tal der Demut
52 • SEPTEMBER 2026
Headcoach: Makkonen Janne (FIN) Betreuerstab: Rosti Pasi, Schellenberg Dominik (Assistenztrainer), Wehrli Jeremy (Goalietrainer), Schwizer Fabienne, Zeller Raphaela (Physio), Kraus Leonie (Ärztin) TOR
CM
31 Egli Sarina
173 31.08.2006
GEB.
48 Anliker Seraina
156 18.01.2004
98 Latzer Lynn
175 19.09.2005
VERTEIDIGUNG 3 Buchegger Selina
165 04.01.2005
9 Riedi Jessica
160 20.12.2006
13 Breu Sanja
165 29.05.2001
22 Hardegger Livia
170 29.05.2004
23 Longatti Lara
165 15.10.2004
25 Beck Anina
173 25.08.1999
36 Überschlag Jelka
162 11.09.2005
ANGRIFF 2 Metzger Nina
170
7 Sutter Simona
174 06.03.2003
25.10.1995
8 Ott Larissa
160 10.11.2004
10 Meister Stefanie
172
11 Manetsch Janina
162 23.09.2001
12 Hug Livia
170
10.03.1996 27.09.2003
15 Wagner Michelle
170 29.06.2005
16 Lengauer Janine
162
09.07.2005
17 Abderhalden Nadja
170 11.08.2007
18 Magyar Petra (HUN)
170 18.11.2001
21 Sulzberger Malin
164 26.02.2003
27 Wüest Maura
168 11.10.2004
33 Lutz Lina
170 10.04.2005
97 Riccardo Alessia
164 18.08.2004
Cyril Doffey
Zuzüge: Metzger Nina (Kloten-Dietlikon Jets), Lengauer Janine (Floorball Chur United U21), Abderhalden Nadja (Nesslau Sharks), Lutz Lina, Überschlag Jelka (beide Basel Regio), Riedi Jessica (Laupen) Abgänge: Leppänen Jenni (Northern Stars, FIN), Spengler Vicky (Wizards), Taipale Bea (FIN, offen), Schaller Andrina, Brändli Shannon, Judas Melanie, Müller Cécile (alle Rücktritt)
Unihockey Aergera Giffers Website: www.uhaergera.ch • Gründungsjahr: 1990/2000 • Präsident: Roger Hofmeier • Sportchef: vakant • Anzahl Teams: 14 • Grösste Erfolge: NLA-Aufstiege 2014 und 2023 • Heimarena: Sporthalle GiffersTentlingen
Headcoach: Doffey Cyril Betreuerstab: Gianferrari Omar (Assistenz- / Goalietrainer) Bertolotti Lea, Brack Florian (Assistenztrainer), Winkler Johannes (Athletik), Ecoffey Fanny (Teammanagerin) TOR
CM
57 Schaad Joëlle
165 11.12.2001
GEB.
62 Bessire Solene
158 06.10.2006
99 Aebischer Vanessa
177 20.04.2004
VERTEIDIGUNG 7 Jungo Lea
171 09.05.2001
13 Huber Pascale
161 08.06.1998
16 Götz Aline
165 09.05.1999
21 Aeby Amelie
164 13.05.2004
22 Kohler Angela
156
23 Ulrich Selina
165 18.09.2002
27.01.1997
24 Schmutz Jana
173
24.10.1997
28 Gianferrari Elisa
162
10.07.2008
55 Schmid Carola
165 20.06.2005
69 Jungo Mona
162
89 Aeby Olivia
157 18.04.2006
17.12.2002
ANGRIFF 5 Stegmaier Edmea
169 13.09.2001
8 Schüpbach Nadja
158
18 Houriet Margaux
165 18.02.1994
19 Biolley Elisa
165
26 Nanasi Eniko (HUN)
172 26.12.2002
29.03.1999 19.03.2005
32 Lüthi Janine
167 23.08.2004
68 Haussener Aline
168 11.02.2001
77 Klopfenstein Marine (FRA)
160
80 Willener Lisa
163 25.11.2001
84 Kolly Jana
168 26.08.1999
31.07.2000
88 Corpataux Liv
157
98 Wüthrich Jana
156 26.05.2005
21.02.2007
Zuzüge: Nanasi Eniko (Red Lions Frauenfeld), Schmutz Jana (Wizards), Gianferrari Elisa (Lejon Zäziwil), Huber Pascale (Comeback), Lüthi Janine, Wüthrich Jana (beide Skorpion Emmental) Abgänge: Aeschbacher Fabienne, Bertolotti Lea (Skorps KF/Giffers II), Bertschy Carole, Corpataux Elena, Kolly Julia (Giffers II), Vuagniaux Chloé (Yverdon), Müller Livia, Riedo Francine (beide Pause)
Hinten (v.l.n.r.): Kamonwan Phumma, Karin Schlumpf, Lia Vetsch, Sybille Hangartner, Damaris Sager, Vera Gebert, Sevnja Schöni, Jara Honegger. Mitte (v.l.n.r.): Lara Abderhalden, Verca Loudova, Tamara Grob, Janine Huser, Jana Künzler, Mascha Nydegger, Christine Kündig (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Melanie Gantenbein, Silvana Raimann, Joy Schöni, Olga Schläpfer, Bettina Lusti, Andrina Gmür, Linda Sprenger.
Hinten (v.l.n.r.): Jukka Peltonen (Assistent), Marc Leuenberger (Headcoach), Svenja Bertsch, Jael Brönnimann, Nicole Aerni, Lotta Wäre, Laura Lahti, Mia Ammann, Sven Walser (Physio), Laura Thommen (Athletik). Mitte (v.l.n.r.): Karin Stebler (Teammanagerin), Yagmur Yildiz, Kim Amstad, Fiona Nussbaumer, Elena Wieser, Nathalie Stocker, Tanja Schlenz, Svenja Altermatt, Simea Gerber, Tamara Kissling, Mika Ruuskanen (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Sanni Saastamoinen, Olivia Falconnier, Noemi Hofer, Shanice Schmid, Nadia Inniger, Ariana Schreppers, Sandra Wyss, Anu Raatevaara, Eileen Traxel.
UHC Nesslau Sharks Weitere Bestätigung
Unihockey Basel Regio Der nächste Schritt?
Die Zeit ist gekommen, im Zusammenhang mit den Toggenburgerinnen den Begriff «Überraschung» zu streichen. Zwar verpassten die Sharks das Viertelfinal-Heimrecht knapp, der Rückstand auf Qualisieger WASA war mit fünf Punkten aber kleiner als der Vorsprung auf das sechstplatzierte Visp. Die Nesslauerinnen haben sich in der vorderen Tabellenhälfte der NLB etabliert, nun klappte es sogar mit dem Gewinn einer Playoff-Serie. Und wie: Im Viertelfinal wurde Lejon Zäziwil mit 3:0 Siegen und total 13:4 Toren gebodigt. Auch die Nachwuchsabteilung der Sharks produziert fleissig (u.a. Kimmi O'Grady, und Phelina Hug, U19-Nati). Nun tritt mit Livia Müggler die zweitbeste Skorerin der letzten Saison zurück, dafür ist Karin Schlumpf (2024/25 vor ihrer Babypause mit 19 Toren in 21 Spielen) wieder da.
Zum zweiten Mal in Folge endete die Saison im PlayoffHalbfinal, 2025 gegen den späteren Aufsteiger Uri und 2026 gegen Giffers. Nun wäre der nächste Schritt fällig, wurde doch einmal als langfristiges Ziel der Aufstieg 2027 formuliert. Im Kader sorgen drei Juniorinnen und zwei Finninnen, die noch in der U21 spielen können, für eine Verjüngung. Basel stellt neben Zäziwil als einziges NLB-Team eine U21-A, was ein grosser Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist. Marc Leuenberger steigt – assistiert von zwei Finnen – in seine zweite Saison als Headcoach. Die Schlüsselspielerinnen sind geblieben: Torhüterin Ariana Schreppers, Topskorerin Nathalie Stocker (mit 36 Punkten fast gleich viele wie die zweit- und drittbeste Basler Skorerin zusammen) und die routinierte Verteidigerin Anu Raatevaara.
Karin Schlumpf
UHC Nesslau Sharks Website: www.nesslausharks.ch • Gründungsjahr: 1993 • Präsident: Adrian Gebert • Sportchef: Sandra Scherrer • Anzahl Teams: 12 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2020 • Heimarena: Sporthalle Nesslau
Headcoach: Kündig Christine Betreuerstab: Alpiger Cornel (Assistenztrainer), Schlumpf Rolf (Athletiktrainer) TOR
CM
54 Räuftlin Alina
174 18.04.2002
GEB.
73 Schöni Joy
162
77 Lusti Bettina
167 03.10.2000
13.07.2006
VERTEIDIGUNG 3 Abderhalden Lara
162
22.04.2010
4 Lusti Selin
168 16.08.2009
5 Schläpfer Olga
173
14.09.1994
6 Hangartner Sybille
168
03.11.1995
12 Gmür Andrina
170
11.11.2007
13 Schöni Svenja
163
24.04.2002
25 Künzler Jana
165 03.11.2004
20 Nydegger Mascha
172
27.08.2005
67 Loudova Veronika (CZE) 168
22.04.1997
ANGRIFF 2 Huser Janine
164 08.05.2009
10 Honegger Jara
163
14 Phumma Kamonwan
168 20.05.1996
16 Grob Tamara
163
07.07.1995
17 Polakova Hana (CZE)
170
17.07.1988
18 Vetsch Lia
167 19.04.2007
17.09.2002
Headcoach: Leuenberger Marc Betreuerstab: Ruuskanen Mika, Peltonen Jukka (Assistenztrainer), Walser Sven (Physio), Thommen Lara (Athletik), Stebler Karin (Teammanagerin), Rychen Thomas (Teamarzt), Hinsen Naomi (Sportchefin) TOR
CM
GEB.
13 Schmid Shanice
163
16.01.2007
87 Schreppers Ariana
175
23.07.2004
VERTEIDIGUNG 15 Nussbaumer Fiona
168 03.12.2004
19 Brönnimann Jael
167 23.09.2002
20 Raatevaara Anu (FIN) 169 04.01.1996 22 Wyss Sandra
166 11.06.1996
26 Saastamoinen Sanni (FIN)
163 01.01.2005
28 Hofer Noemi
160 26.06.2002
29 Kissling Tamara
167 04.10.2000
41 Aerni Nicole
168 12.06.2005
ANGRIFF 7 Svenja Bertsch
164 16.04.2007
8 Amstad Kim
164 20.09.2006
9 Stocker Nathalie
183
20.10.1998
10 Lahti Laura (FIN)
168
10.03.2007
12 Schlenz Tanja (GER)
167 18.05.2004
58 Sager Damaris
169
12.03.2002
16 Traxel Eileen (GER)
163
03.01.2003
21 Schlumpf Karin
168
02.10.1995
21 Altermatt Svenja
171
22.12.2003
23 Schöni Saskia
172
13.07.2006
37 Inniger Nadia
169
07.06.1997
28 Gebert Vera
169 18.09.2001
44 Gerber Simea
168 04.02.2006
40 Sprenger Linda
167 30.05.2008
67 Falconnier Olivia
166
15.10.2003
57 Brändle Nova
156 25.08.2009
75 Elena Wieser
168
09.03.2007
59 Gantenbein Melanie
175
88 Wäre Lotta (FIN)
170 18.01.2006
05.12.2010
91 Yildiz Yagmur (CH/TUR) 169 Zuzüge: Schlumpf Karin (Comeback), Künzler Jana (Laupen), Nydegger Mascha, Hangartner Sybille, Räuftlin Alina (alle Pumas), Abderhalden Lara, Gantenbein Melanie, Huser Janine, Vetsch Livia (alle Nachwuchs) Abgänge: Abderhalden Nadja (WASA), Allenspach Christine (Winterthur United), Cerny Claudia (Appenzell), Meisser Nicole (Nesslau Sharks II), Müggler Livia (Rücktritt)
Yagmur Yildiz
Unihockey Basel Regio Website: www.unihockeybaselregio.ch • Gründungsjahr: 2006 • Präsident: Michel De Roche • Sportchefin: Naomi Hinsen • Anzahl Teams: 12 • Grösste Erfolge: Cupfinalist 2003; NLB-Meister und Aufstieg 2006/07 • Heimarena: Sportzentrum Pfaffenholz
19.12.2002
Zuzüge: Wäre Lotta (KooVee, FIN), Lahti Laura (Rauman Salba, FIN), Amstad Kim, Bertsch Svenja, Wieser Elena (alle Nachwuchs) Abgänge: Ueberschlag Jelka (WASA), Schenker Sina, Brunner Jacqueline, Perl Tamara, De Bruin Annike, Studer Janine, Steiner Vanessa (alle Rücktritt)
WWW.UNIHOCKEY.CH • 53
Frauen NLB • Saisonvorschau
Hinten (v.l.n.r.): Anna Reber, Céline Wildhaber, Livia Zumstein, Kerstin Zürcher, Jasmin Röthlisberger, Hannah Gurtner, Alina Ueltschi, Leonie Zimmermann, Yasmin Wieland. Mitte (v.l.n.r.): Rebekka Hug (Headcoach), Jenny Schneider, Laura Kunz, Jana Zwahlen, Leonie Mai, Loana Gasche, Simea Wälchli, Hanna Schwendimann, Ueli Grenacher (Assistent), Kevin Amport (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Flavia Siegrist, Saskia Schnyder, Livia Schneeberger, Jil Haussener, Ania Schneider, Chiara Oswald, Zoé Rähm, Carina Zeller, Michelle Kunz.
Hinten (v.l.n.r.): Kim Heinzmann, Alyssa Grichting, Céline Zurbriggen, Manon Héritier, Melina Zumtaugwald, Lena Carlen, Evelyn Jaeger, Nina Zurbriggen. Mitte (v.l.n.r.): Severin Weber (Headcoach), Laura Zurbriggen, Michelle Zurbriggen, Coralie Landmesser, Naomi Amacher, Sophia Veethak, Alicia Grichting, Irina Saurer, Joris Zurbriggen (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Taryn Sigrist, Jelena Hosennen, Sarah Wenger, Hugo Wasmer, Jannine Trachsel, Ayleen Brantschen, Johanna Erpen, Jessica Lorenz.
UH Lejon Zäziwil Kein Grund zur Panik
UHC Visper Lions Hüeru güet!
Am 25. Januar verpasste Lejon mit der Niederlage gegen Basel den Qualisieg, drei Wochen später war die Saison bereits vorbei – sieben Monate vor Beginn der neuen Spielzeit. Eine Ewigkeit. In Zäziwil geht deshalb die Welt nicht unter, ein Aufstieg in die UPL gilt angesichts der kantonalen Konkurrenz weiter nicht als Ziel. Die regionale Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv (fünf Zuzüge von BEO und den Wizards, die neue Schwedin kommt als Partnerin eines Köniz-Legionärs in die Schweiz), mit starken U-Teams in den höchsten Stärkeklassen trägt Lejon zur Nachwuchsförderung in der Region bei. Neue Trainerin ist Rebekka Hug (36), die selber in der NLB aktiv war und sich auch im Vorstand als Sportchefin engagiert. Ihr Team ist im Schnitt knapp 23 Jahre jung. Im Emmental wird am bewährten Weg festgehalten.
Die Walliserinnen konnten sich im Vergleich zur Saison 2024/25 noch einmal stark verbessern. 25 Quali-Punkte – neuer Bestwert, und das im «verflixten» siebten Jahr seit dem Aufstieg 2019. Rang 6: So gut wie noch nie. Mit 77 erzielten Toren stellte Visp die drittbeste Offensive der LIga, mit 84 Gegentoren aber auch den schlechtesten Wert. Das Prädikat «Spektakelteam» scheint angebracht. In den Playoffs gab sogar Michelle Zurbriggen ihr Comeback und steht nun wieder fix im Kader, Ayleen Brantschen (Jahrgang 2008) wurde zum zweiten Mal in Folge Topskorerin. Einen Wechsel gibt es hinter der Bande zu verzeichnen, Beat Brantschen hört nach drei Saisons auf. Sein Nachfolger Severin Weber tritt ein schweres Erbe an. Trotz dem überraschenden Höhenflug sind die Playoffs im Wallis immer noch alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
Headcoach: Hug Rebekka Betreuerstab: Amport Kevin, Grenacher Ueli (Assistenztrainer), Limacher Janina (Goalietrainerin), Notter Delia, Schneider Jenny (beide Physio) TOR
CM
GEB.
32 Oswald Chiara
172 12.08.2008
33 Haussener Jil
167
92 Schneider Ania
172 06.11.2006
07.03.2003
VERTEIDIGUNG 2 Gasche Loana
176 29.06.2002
12 Wälchli Simea
170 12.11.2000
16 Zimmermann Leonie
165 01.10.2004
19 Ueltschi Alina
174 30.11.2004
21 Zumstein Livia
165
22 Röthlisberger Jasmin
175 16.09.2004
23 Thunander Thilda (SWE)
02.04.1997
158 23.11.2000
39 Gurtner Hannah
174
44 Zürcher Kerstin
169 30.05.2002
05.02.2003
96 Zeller Carina
162 29.09.2004
ANGRIFF 4 Siegrist Flavia
158 28.10.2002
5 Mai Leonie Soraya
170 05.05.2002
6 Küenzi Lea
160
7 Kunz Laura
163 05.04.2001
11 Schuler Inga
161 22.04.2004
13 Wildhaber Céline
163
17.03.2003 24.04.2003
17.02.2005
Headcoach: Weber Severin Betreuerstab: Zurbriggen Joris (Assistenztrainer) TOR
CM
1 Wasmer Carol
158 06.09.1997
GEB.
96 Trachsel Jannine
168
98 Sigrist Taryn
166 22.10.2006
99 Lorenz Jessica
175 12.08.2008
10.10.1996
VERTEIDIGUNG 9 Vethaak Sophia
170 29.03.2005
10 Hosennen Jelena
160
04.07.2007
11 Jäger Evelyn
170
05.02.1999
13 Carlen Lena
168
20.06.1997
16 Amacher Naomi
170 01.10.2004
17 Kronig Alicia
171
22 Saurer Irina
176 30.12.2000
30.05.1997
ANGRIFF 2 Wenger Sarah
163 23.01.2008
5 Zumtaugwald Melina
169
15.11.2002
7 Zurbriggen Michelle
170
15.09.1992
8 Zurbriggen Céline
187
14.08.1998
12 Landmesser Coralie
168
05.07.1996
14 Zurbriggen Laura
170
22.04.1993
19 Zurbriggen Nina
165
02.01.1997
20 Héritier Manon
172 26.09.2009
21 Grichting Alyssa
163 30.04.2002
23 Brantschen Ayleen
162 23.11.2008
14 Schneeberger Livia
158
24 Erpen Johanna
156 09.04.2008
17 Schnyder Saskia
158 26.12.1996
91 Heinzmann Kim
154 18.02.2004
18 Kunz Michelle
164 05.04.2001
93 Diem Charline
168
28.12.1993
20 Schwendimann Hanna 167 01.09.2003
Carina Zeller
UH Lejon Zäziwil Website: www.uhlejon.ch • Gründungsjahr: 2005 • Präsidentin: vakant • Sportchefin: Rebekka Hug • Anzahl Teams: 9 • Grösste Erfolge: NLB-Meister 2024; Cup-Halbfinal 2017 • Heimarena: SLM Arena Konolfingen
54 • SEPTEMBER 2026
24 Wieland Yasmin
163 01.04.1996
28 Zwahlen Jana
164 22.09.2000
37 Rieben Robyn
168 16.01.2004
56 Reber Anna
165 15.09.2001
73 Rähm Zoë
165
Kim Heinzmann
Abgänge: Brantschen Shayen, Erpen Katharina, Kalbermatter Lynn (alle Rücktritt)
23.11.2005
Zuzüge: Thunander Thilda (Hagunda, SWE), Zeller Carina (Wizards), Rieben Robyn (BEO), Rähm Zoë, Schneider Ania (Wizards U21), Küenzi Lea, Schuler Inga (BEO U21) Abgänge: Chevallaz Nicole (Lejon II), Flückiger Nina , Schlatter Lea, Raduner Amanda (alle Rücktritt)
Zuzüge: Saurer Irina, Sigrist Taryn (beide Zulgtal Eagles), Vethaak Sophia, Amacher Naomi (beide BEO), Lorenz Jessica, Héritier Manon (beide Nachwuchs)
UHC Visper Lions Website: www.visperlions.ch • Gründungsjahr: 1984 • Präsident: Jean-Marc Lowiner • Sportchefin: Lena Carlen • Anzahl Teams: 7 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2019 • Heimarena: BFO Halle Visp
Hinten (v.l.n.r.): Anna Ankudinova, Rahel Kalt, Nadja Woschina, Sally Zollinger, Julia Haab, Nicole Sieber, Jacqueline Thalmann, Jessica Pupikofer. Mitte (v.l.n.r.): Yannis Bontempi (Assistent), Cyril Müller (Assistent), Dorina Kiss, Leandra Mayer, Mara Wirth, Céline Grimm, Lea Kron, Fiona Alfeld, Nicolas Emch (Assistent), Stefan Nikolic (Athletik), Lars Zaugg (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Stefanie Burkhardt, Laura Zimmermann, Katja Scherer-Haas, Livia Riboni, Jeanine Weber, Vanessa Häusler, Sabrina Ott.
Hinten (v.l.n.r.): Jonathan Schneider (Headcoach), Emily Grieder, Viviane Bill, Nina Stähelin, Daria Hüsler, Cordelia Baumann, Severin Knecht (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Joe P. Stöckli (Präsident), Yasmine Renz, Sarina Weiler, Amy Baumann, Xenia Wyss, Weronika Noga, Aylin Fassler, Florian Kaul (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Leonie Peter, Leandra Wyss, Leanne Oppliger, Nadine Züger, Sheila Ebinger, Chiara Wüest, Vanessa Debrunner.
UHC Bremgarten Via Uri und Ostrava
Chilis Rümlang-Regensdorf Sinkflug stoppen
In ihrer zweiten NLB-Saison legte Anna Ankudinova noch eine Schippe drauf und wurde mit 50 Punkten (38 Tore) LigaTopskorerin. Ihre Vorgängerin Sabrina Ott (2024/25 mit 61 Punkten an Uris Aufstieg beteiligt) war nun die Teamkollegin der Lettin und immer noch gefährlich (20 Tore in 18 Spielen), half aber auch sporadisch mit einer Doppellizenz bei Uri aus. Abgesehen von einer GoalieRochade mit Uri bleibt bei den Löwinnen dieses Jahr vieles gleich. Der coachende Präsident Lars Zaugg feierte in Ostrava den WM-Titel als Materialchef der Frauen-Nati, hat diese Funktion inzwischen aber abgegeben. Wichtigste Verstärkung ist Stefanie Burkhardt, die neun Jahre lang für Zug in der UPL spielte und 2025 mit Uri den Aufstieg feierte. Wenn alle fit sind, sollte es für Bremgarten weiter leicht aufwärts gehen.
Rang 8 statt Rang 4 wie im Vorjahr, 22 statt 33 Punkte – aus dem sicher scheinenden Platz in der vorderen Tabellenhälfte rutschten die Chilis in den Strichkampf ab. Auf und neben dem Feld kommt es zu einigen Wechseln. Wie oft ist Julia Tschudin nun schon zurückgetreten? Auch Regina und Brigitte Büchis Punkte werden fehlen. Das neue Trainer-Trio um Headcoach Jonathan Schneider bringt Erfahrung aus der Frauen NLB und 1. Liga mit, steht aber vor der Herausforderung, den schleichenden Negativtrend der letzten Jahre zu stoppen. Gut, dass Leaderinnen Verantwortung übernehmen können: Zu Ramona Bichsel (30) und Weronika Noga (32), gesellt sich mit Tereza Petrova (28-jährig, WM-Teilnehmerin 2019) eine weitere routinierte (bei den Red Ants aber oft verletzte) Kraft.
Stefanie Burkhardt
UHC Bremgarten Website: www.uhcbremgarten.ch • Gründungsjahr: 1985 Präsident: Lars Zaugg • Sportchefin: Laura Zimmermann • Anzahl Teams: 14 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2024 • Heimarena: Sporthalle Isenlauf
Headcoach: Zaugg Lars Betreuerstab: Emch Nicolas, Müller Cyril, Bontempi Yannis (Assistenztrainer), Nikolic Stefan, Sieber Nicole (Athletik), Hunziker Sophie (Physio) Landolt Melanie (Betreuerin) TOR
CM
GEB.
20 Riboni Livia
175 19.01.2000
30 Scherer-Haas Katja
165
15.03.1995
51 Weber Jeanine
160
27.06.2002
VERTEIDIGUNG 12 Zollinger Sally
175
30.03.1998
18 Kalt Rahel
167 15.06.2002
22 Woschina Nadja
169 05.05.2004
23 Zimmermann Laura
152
25 Mayer Leandra
168 08.03.2005
17.05.1990
35 Kron Lea
164
17.03.2001
40 Burkhardt Stefanie
163
14.02.1999
42 Alfeld Fiona
161 01.11.2001
53 Isler Tanja
172
07.02.1995
ANGRIFF 17 Pupikofer Jessica
162
19 Gemperle Romana
176 28.10.1999
17.02.2005
32 Haab Julia
173 02.04.1995
Headcoach: Schneider Jonathan Betreuerstab: Kaul Florian, Knecht Severin (Assistenztrainer), Ciaccia Alessandro (Goalietrainer) TOR
CM
GEB.
82 Oppliger Leanne
174
15.03.2007
91 Ebinger Sheila
172 28.04.1997
96 Züger Nadine
172 09.06.2004
VERTEIDIGUNG 12 Renz Yasmine (CH/GER) 161
05.05.2002
17 Wüest Chiara
164
13.05.2002
24 Streissguth Laura
152
24.10.1998
28 Fassler Aylin
162 11.01.2009
30 Bichsel Ramona
177
33 Bichsel Kim
169 28.10.2002
31.07.1996
59 Grieder Emily
158
07.11.2005
ANGRIFF 2 Baumann Amy
168 24.09.2006
5 Baumann Cordelia
163 01.10.2001
7 Baumgartner Gea
167 10.06.2005
16 Merz Sarina
168
27 Stähelin Nina
160
16.03.1999 27.11.2004
31 Hüsler Daria
163
10.02.1997
36 Thalmann Jacqueline
164
25.06.1995
38 Kiss Dorina (HUN)
164
10.10.1996
39 Grimm Céline
167 13.09.2001
52 Nigg Cheyenne
160 19.01.2005
49 Bill Viviane
170 20.01.1996
55 Wirth Mara
169
52 Peter Leonie
158 01.12.2008
87 Häusler Vanessa
161 01.06.2005
63 Bischofberger Kim
161 28.01.2005
89 Ott Sabrina
165
08.02.1997
66 Debrunner Vanessa
162 22.11.2004
95 Ankudinova Anna (LVA) 163
18.03.2002
79 Petrova Tereza (CZE)
167 09.06.1998
96 Sieber Nicole
17.08.1999
171
170 01.02.2004 162
07.09.2004
44 Noga Weronika (POL) 164 08.05.1994
17.07.2006
Aylin Fassler
86 Wyss Leandra (CH/ITA) 160 11.05.2005 Zuzüge: Petrova Tereza (CZE, Red Ants), Renz Yasmine (FB Riders), Weiler Sarina, Debrunner Vanessa (Zurich Lioness), Hüsler Daria (Lok Reinach), Bischofberger Kim (Laupen)
Zuzüge: Riboni Livia (Floorball Uri), Wirth Mara (Team Aarau), Burkhardt Stefanie (Einhorn Hünenberg), Nigg Cheyenne (Laupen) Abgänge: Johnsrud Charlotte (NOR, Floorball Uri), Scherler Mia (Skorps), Hvozdetska Inna (POL, Floorball Riders), Egger Luana, Norgren Ella (SWE), Krähenbühl Michelle, Schibli Gisela (alle Rücktritt)
38 Wyss Xenia (CH/ITA) 39 Weiler Sarina
Chilis Rümlang-Regensdorf Website: www.chilis.ch • Gründungsjahr: 1992 • Präsident: Joe P. Stöckli • Sportchef: Joe P. Stöckli • Anzahl Teams: 5 • Grösste Erfolge: Aufstiegsspiele zur NLA 2002 und 2011 • Heimarena: Sportanlage Heuel
Abgänge: Baumann Aurelia, Bolt Laura, Laube Nadja (Team Aarau), Thomann Tamara (Glattal Falcons), Messi Fabienne (Jets), Baur Fiona, Büchi Brigitte, Büchi Regina, Messi Adriana, Michel Flavia, Richner Leandra, Tschudin Julia, Zenger Anika (alle Rücktritt)
WWW.UNIHOCKEY.CH • 55
Frauen NLB • Saisonvorschau
Hinten (v.l.n.r.): Sindy Kalberer, Karin Fässler, Corinne Knellwolf, Selina Sonderer, Claudia Cerny, Fabienne Inauen, Cindy Koller, Chiara Herrmann, Lilly Mayer. Mitte (v.l.n.r.): Andreas Ferro (Goalietrainer), Anita Messmer (Assistentin), Sina Inauen, Sarah Steiger, Nina Oberholzer, Joseira Rempfler, Nives Herbert, Livia Heller (Assistentin), Marco Räss (Athletik), Sandro Bösch (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Melanie Bosshart, Lya Fuchs, Sascha Egger, Viviane Manser, Shania Philipp, Nicole Plank, Andrina Kriemler.
Hinten (v.l.n.r.): Timea Hänni, Stefanie Keller, Elena Leu, Nadine Stauffer, Salome Keller, Jael Hess, Livia Dick, Rahel Honegger. Mitte (v.l.n.r.): Dominik Uehlinger (Headcoach), Rahel Frei (Athletik), Arina Fink, Maura Padrun, Alana Heuberger, Daria Leu, Kim Maldoff, Fabiana Auer, Paula Zehnder, Urs Meierhans (Assistent), Yves Klingler (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Marius Büchler (Teammanager), Letizia Büchler, Leandra Zenger, Nathalie Peter, Emely Leu, Marieke Senkpiel, Sanja Weber, Sophie Kunz, Angelika Büchler (Teammanagerin).
Unihockey Appenzell Nach zwei Ausreissern
Red Lions Frauenfeld Der Kampf geht weiter
In nur einem Jahr vom PlayoffFinal gegen Uri in die Abstiegsspiele gegen UBN. Dass es keine leichte Saison würde, schien angesichts vieler Abgänge im letzten Sommer klar, doch so ein drastischer Absturz war nicht absehbar. Schon Ende Oktober wurde die Zusammenarbeit mit Headcoach Albert Zellweger beendet, Sandro Bösch übernahm und bleibt auch 2026/27 im Amt. Unter ihm wurden die Resultate besser, die Niederlage in den Playouts gegen Frauenfeld war aber ein Dämpfer. Grosse Veränderungen im Kader blieben diesmal aus, mit Chiara Sonderer tritt eine zuverlässige Skorerin (ein Tor pro Spiel) zurück. Die Chancen stehen gut, dass sich Appenzell wieder in Richtung Mittelfeld orientiert. Die Ausreisser nach oben (2025) und unten (2026) dürften sich beide nicht wiederholen.
2023 stand Frauenfeld noch in den Playoffs, seither gab es nie mehr als zehn Punkte in der Quali. Der Ligaerhalt gelang im Penaltyschiessen des fünften Spiels auswärts in Appenzell. Mit einem neuen Trainerduo (Dominik Uehlinger war letzte Saison Assistenztrainer und übernahm für die letzten drei Playoutspiele die Hauptverantwortung) und einem extrem jungen Team beginnt der Existenzkampf aufs Neue. 13 Spielerinnen haben Jahrgang 2005 oder jünger, der einzige Zuzug, der nicht aus der U21 stammt, ist Daria Leu. Sie war die letzten vier Jahre bei den UPL-Vereinen Red Ants und Riders, 2021/22 spielte sie bereits eine Saison für Frauenfeld – in der NLA. Nach dem Abstieg 2022 wurden die Red Lions ans Tabellenende der NLB weitergereicht, die Playoff-Chancen sind auch heuer sehr klein.
Claudia Cerny
Headcoach: Bösch Sandro Betreuerstab: Messmer Anita, Heller Livia, Kramer Janis (Assistenztrainer), Ferro Andreas (Goalietrainer), Räss Marco (Athletiktrainer), Vankova Klara (Physio) TOR
CM
47 Egger Sascha
167 29.09.2004
GEB.
99 Philipp Shania
159 06.03.2005
VERTEIDIGUNG 9 Koller Cindy
170 30.12.1999
12 Inauen Fabienne
173 03.05.2004
15 Fässler Karin
177
17 Knellwolf Corinne
176 09.03.1996
27.08.2000
18 Sonderer Selina
176 15.01.2009
20 Oberholzer Nina
162
15.05.2005
22 Leibundgut Mia
162
11.07.2005
37 Cerny Claudia
178 05.09.2005
71 Kalberer Sindy
171
15.01.1996
ANGRIFF 4 Herbert Nives
165 28.03.2005
8 Manser Viviane
177 21.06.1998
10 Inauen Laura
165 29.09.2004
13 Plank Nicole (AUT)
162
16 Inauen Sina
160 28.12.2007
14.07.1997
23 Svensson Frida (SWE) 170
14.11.1991
24 Steiger Sarah
162
24.11.1999
27 Herrmann Chiara
166
02.11.1998
28 Fuchs Lya
164 28.02.2009
29 Bosshart Melanie
159
30 Rempfler Joseira
165 30.03.2008
64 Kriemler Andrina
160 20.09.2006
24.08.2001
67 Mayer Lilly
165
81 Speck Giulia
165 15.09.2006
17.07.2007
83 Breitenmoser Sophie
175 31.05.2006
Daria Leu
Website: www.uh-appenzell.ch • Gründungsjahr: 1994 • Präsidentin: Viviane Manser • Sportchefin: Anita Messmer • Anzahl Teams: 20 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2018, Playoff-Final 2020 • Heimarena: Sporthalle Gringel
56 • SEPTEMBER 2026
Abgänge: Govers Marcella (NED, Floorball Riders), Heller Livia, Sonderer Chiara (beide Rücktritt)
TOR
CM
GEB.
71 Leu Emely (GER)
171
12.11.2002
73 Peter Natalie
175
17.06.2005
98 Senkpiel Marieke (GER) 175 06.12.1998 VERTEIDIGUNG 9 Heuberger Alana
168
13 Honegger Rahel
163 15.09.2009
15.07.2007
17 George Pearl
162 30.03.2001
26 Zehnder Paula
160 22.09.2008
66 Kunz Sophie
173 29.11.2002
70 Padrun Maura
168
22.12.2002
91 Weber Sanja
166
12.12.2003
4 Keller Stefanie
170
11.10.2007
5 Leu Daria
170 08.01.2003
6 Auer Fabiana
168
24.09.2003
7 Zenger Leandra
160
07.07.2007
8 Hess Jael
172 12.03.2009
ANGRIFF
11 Leu Elena
173 01.01.2006
12 Fink Arina
168
15.12.2007
14 Durschei Avelina
160
14.01.2005
15 Hänni Timea
169 28.09.2009
20 Büchler Letizia
155 30.12.2008
22 Dick Livia
162
07.07.2009
42 Maldoff Kim Marie
162
31.12.2003
55 Stauffer Nadine
179 26.04.2001
79 Keller Salome
175
31.12.2003
Zuzüge: Leu Daria (Floorball Riders), Zehnder Paula (Red Ants U21), Auer Fabiana (Comback), Dick Livia, Hänni Timea, Hess Jael, Honegger Rahel (alle Nachwuchs)
Zuzüge: Cerny Claudia (Nesslau Sharks), Steiger Sarah (Rheintal Gators), Bosshart Melanie (Floorball Heiden/DL)
Unihockey Appenzell
Headcoaches: Uhlinger Dominik, Klingler Yves Betreuerstab: Kehl Dominik (Goalietrainer), Frei Rahel, Rijnders Evi (Athletik), Büchler Marius, Büchler Angelika (Teammanager)
UH Red Lions Frauenfeld Website: www.redlions-frauenfeld.ch • Gründungsjahr: 2005 • Co-Präsidium: Andrea Padrun, Martin Thalmann • Sportchefs: Uehlinger/Klingler/Büchler • Anzahl Teams: 19 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2016 • Heimarena: Kantonsschule Frauenfeld
Abgänge: Nanasi Eniko (HUN, Aergera Giffers), Jola Vanessa (Pfannenstiel), Kendrew Katja (Red Ants II), Häberlin Stefanie (offen), Frei Rahel (Rücktritt, neu im Staff)
MIT
SPIELFREUDE
ZUM TOPSCORER.
Mehr über unser sportliches Engagement unter mobiliar.ch/topscorer
Hauptpartnerin von swiss unihockey
Männer 1. Liga Kleinfeld • Saisonvorschau
Für emotion Hinwil gibt es nach Cazis' Rückzug mehr Platz.
Der UHCevi Gossau geht als Titelverteidiger in die Saison 2026/27.
It’s the Aufsteigers, stupid! Viele neue Gesichter, alte Favoriten. Ein Blick auf die neue Saison in der höchsten Kleinfeld-Liga des Landes. TEXT TOBIAS KURATLE • FOTOS DIETER MEIERHANS
G
lâne-Rue, Wangen bei Olten (Direktaufsteiger), Traktor Buchberg-Rüdlingen (gegen Wehntal Regensdorf), Unihockey Derendingen (gegen Wild Dogs Sissach) und White Horse Lengnau (nach der Playoff-Qualifikation in Gruppe 1 wieder in Gruppe 2 gewechselt) lauten die neuen oder neualten Teams in den beiden Gruppen der 1. Liga Kleinfeld. Der Auf-/Abstiegsmodus wurde zuletzt etwas undurchsichtig, da sich Köniz und das langjährige Spitzenteam Cazis aus der höchsten Liga zurückzogen. Köniz ersparte sich und seinem Gegner so eine Auf-/Abstiegsserie und Bürglen konnte gegen Schötz den Kopf aus der Schlinge ziehen. EIN MITSTREITER MEHR Nun beginnt die alljährliche Kaffeesatzleserei, die Ausgangslage vor Meisterschaftsbeginn ist mehr als nur offen. Mit dem Wegfall von Cazis steht in der Gruppe 2 ein Platz mehr fürs Mittelfeld zur Verfügung. Mörschwil und Gossau müssten sich sehr dumm anstellen, um nicht in den Play58 • SEPTEMBER 2026
offs zu landen, doch mit Lengnau streitet nun ein starkes Team mehr mit den Iron Marmots, Niederwil, Elgg und Bäretswil um einen Playoffplatz. Wenn Hinwil nach vielen Abgängen Konstanz zeigen kann, ist es ebenfalls ein Anwärter. Aufsteiger Traktor ist noch eine Wundertüte, Bürglen wird den Gang in die Abstiegsspiele vermeiden wollen – Jahr für Jahr gelingt es den Löwen, nominell stärkeren Teams Punkte abzuringen und ihnen den Weg in die Playoffs zu verbauen. MEHR ALS SCHNUPPERN In Gruppe 1 wird es luftiger. Lengnau ist weg und gleich drei Aufsteiger rücken ins Oberhaus nach. Oekingen wird sich nach dem Double strecken und Qualisieger Nuglar (mit Mike Gerber kommt UPL-Erfahrung) will mehr als immer nur am Erfolg schnuppern. Inwiefern Wiler-Ersigen seine letztjährige Playoffteilnahme bestätigen kann, bleibt abzuwarten – die Altstars zeigten im Cup gegen Riviera Mühe. Es bleibt aber Platz in Sachen Playoffs für Mümliswil, Wild-Goose und Naters-Brig – oder gar für einen Aufsteiger.
Kappelen wird wieder primär dafür sorgen wollen, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, muss dafür aber mindestens zwei der hungrigen Aufsteiger in Schach halten. Gegen den 2.-Ligisten aus Guggisberg misslang die Generalprobe im Cup allerdings. 60%-CHANCE AUF PLAYOFF Alle Prognosen hängen in beiden Gruppen von den neuen Gesichtern ab. Sollte sich ein Team als Favoritenschreck entpuppen, gerät das gesamte Gefüge in Bewegung. Am wackeligsten ist die Liga in beiden Gruppen in der Mitte, während für Cevi Gossau, Nuglar, Mörschwil oder Oekingen Niederlagen eher ärgerliche Misstritte sind, die den Weg in die Playoffs nicht ernsthaft gefährden. Das Schlusswort hat Lorenz Kern vom Aufsteiger Traktor Buchberg-Rüdlingen: «Wir wollen ab und zu einen Punkt gewinnen, erwarten aber dafür mehr Laufarbeit als bisher leisten zu müssen – was nicht unbedingt meine persönliche Stärke ist.» Aber immerhin lägen die Chancen für eine Playoffserie – unter den ersten vier oder den letzten zwei zu sein – bei 60 Prozent.
AUSRÜSTER:
SOMMER CAMPS 04.–09. Juli 2027 Lenk I (Jahrgänge 2013 bis 2017) 11.–16. Juli 2027 Frutigen I (Jahrgänge 2011 bis 2015) Widnau (Jahrgänge 2013 bis 2017) 18.–23. Juli 2027 Frutigen II (Jahrgänge 2011 bis 2015) 01.–06. August 2027 Lenk II (Jahrgänge 2013 bis 2017) Leitung: Erfahrene Trainer, NLA-SpielerInnen und Special Guests sorgen für ein abwechslungsreiches und lehrreiches Camp. Programm: Tägliches Unihockeytraining, polysportive Aktivitäten und Rahmenprogramm. Kosten: Fr. 525.–. Darin enthalten sind Kost und Logis sowie alle Trainingsangebote. An- und Abreise sowie Versicherungen erfolgen auf eigene Kosten. Ausrüstung: Alle Teilnehmer erhalten ein Camp-Shirt. Mehr: www.unihockey.ch/camps
ANMELDETALON 04. –09. 07. 2027: Lenk I 11. –16. 07. 2027: Frutigen I 11. –16. 07. 2027: Widnau 18. –23. 07. 2027: Frutigen II 01. –06. 08. 2027: Lenk II Anmeldefrist: 30. Mai 2027 (Beschränkte Teilnehmerzahl) Bitte online anmelden! Wenn das unmöglich ist, Anmeldung an: unihockey.ch Schauenbergstrasse 1 8400 Winterthur
Name
Vorname
Spielerposition
Geburtsdatum
Strasse/Nr. PLZ/Ort Verein Telefon
Konfektionsgrösse (S, M, L…)
Unterschrift der Eltern
WEITERE INFOS & ANMELDUNG: WWW.UNIHOCKEY.CH/CAMPS
LERNEN VON DEN BESTEN
International • Champions Cup
Filip Langer schoss Storvreta im April zum Meistertitel.
Wunderkind kehrt zurück Nach fünf Saisons in Schweden will Filip Langer mit seinem Stammverein Tatran Stresovice Titel holen. Die erste Hürde auf dem Weg ist Rychenberg. TEXT DAMIAN KELLER • FOTOS ADAM TROY, DAMIAN KELLER
W
enn ein Spieler nach fünf Jahren in Schweden zu seinem Stammverein zurückkehrt und Dinge sagt wie «meine Frau und ich vermissen unsere Familien und Freunde» oder «ich fühle mich bereit, meine Erfahrung an die Jungen weiterzugeben», handelt es sich normalerweise um einen über 30-Jährigen. Aber bei Filip Langer ist nichts normal und er ist erst 24 Jahre jung. Im November 2017 bestritt Langer an der EFT in Kirchberg seine ersten A-Länderspiele. Als 15-Jähriger, der in der tschechi-
Langer freut sich auf die Saison mit Tatran Stresovice.
60 • SEPTEMBER 2026
schen Superliga noch nicht einsatzberechtigt war. Wenige Wochen später zog der Gymnasiast nach Schweden. In der SSL gelten andere Regeln und so lief der Youngster mit 16 eine halbe Saison für Pixbo in der besten Liga der Welt auf. Bald darauf feierte er mit Tschechiens U19-Nati den Weltmeistertitel. Nach der zwischenzeitlichen Rückkehr zu Tatran Stresovice wechselte er zu Kalmarsund und nach zwei Saisons weiter zu Storvreta. Nach drei Meistertiteln und dem Gewinn des Champions Cup drängte es ihn im Frühling ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags in die Heimat. «Nach dem Triple fehlte die Motivation – kommunikative Probleme und der Abgang von Cheftrainer Mika Kohonen spielten auch eine Rolle», erklärt er den Entscheid. MIT TATRAN GEWINNEN Tatran Stresovice brachte die fällige Ablösesumme auf und kann damit ab sofort wieder auf seinen verlorenen Sohn zählen, der mit Pauke und mitten in den Fans beim letzten Meistertitel der Prager 2024 in der Halle war und aus der Ferne sah, wie Tatran vor zwei Jahren den Champions Cup im Final gegen Falun gewann. «Mit Tatran etwas zu gewinnen, steht zuoberst auf meiner Bucket List», sagt der Center lachend. Da auch Ondrej Ne-
mecek von Storvreta zu Tatran zurückkehrt, womit der Rekordmeister den kompletten Paradeblock der tschechischen Nati unter Vertrag hat, sind die Chancen dafür absolut intakt. Das dürfte nun der HC Rychenberg zu spüren bekommen. Der Schweizer Meister trifft Ende September im Viertelfinal auf die Tschechen, die letztes Jahr Zug United mit dem Gesamtskore von 18:10 eliminierten. Die Wizards treffen bei ihrer internationalen Premiere auf Tatrans Frauen, während es Cupsieger Floorball Thurgau mit Mlada Boleslav (letzte Saison zu stark für den HCR) und Zugs Frauen mit dem Premierenmeister Bulldogs Brünn zu tun bekommen. VERRÜCKTE REISE In der heimischen Liga will Tatran alles daran setzen, Dominator Mlada Boleslav von der Spitze zu verdrängen. Auch internationaler Erfolg soll her. «Mein Herz gehört Tatran. Ich werde alles daran setzen, dass wir das schaffen», sagt Langer, der im April im schwedischen Final das entscheidende Tor erzielte. Seine Reise der letzten neun Jahre bezeichnet Filip Langer im Rückblick als völlig verrückt. Finden wir auch, daher folgt in der kommenden Oktoberausgabe dieses Magazins ein grosses Porträt des früh erwachsen gewordenen tschechischen Wunderkinds.
AB JETZT IM FACHHANDEL ERHÄLTLICH
TRIAD THE WORLD‘S FIRST FLOORBALL BLADE WITH THREE INTEGRATED CARBON PLATES
EXCEPTIONAL STIFFNESS LIGHTWEIGHT PRECISION LONG-LASTING CONSISTENCY ALL IN JUST 69 GRAMS
HOL DIR JETZT DEIN JAHRES-ABO!
GROSSAUFLAGE
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
Nr. 168 • 10 / 2020 • Fr. 7.90
Nr. 170 • 12 / 2020 • Fr. 7.90
Schnellstarter Diese Neulinge schlugen ein 16 Existenz-Kempf Wie dünn wird die Luft für Laupen? 30 Offenes Rennen Die 1. Liga der Männer im Fokus 36
HEIMISCH GEWORDEN
WELTMEISTER
Vor sechs Jahren verliess Robin Markström die Millionen-Stadt Stockholm. Mittlerweile ist Ad Astra Sarnens Teamstütze in Obwalden sesshaft geworden.
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
Das Wiler-Trio TATU VÄÄNÄNEN, KRISTER SAVONEN UND JOONAS PYLSY muss die Titelverteidigung im eigenen Land um ein Jahr verschieben. 10
Nr. 175/176 • 05/ 21 • Fr. 7.90
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
Nr. 177/178 • 06/ 21 • Fr. 7.90
Zorro-König Wie Michel Wöcke in die SSL fand Transferhammer Vorfreude auf Jan Zaugg und Alexander Rudd Endlich klappt es Vorschau auf die beiden U19Weltmeisterschaften
MEISTER! FLOORBALL KÖNIZ und die KLOTEN-DIETLIKON JETS triumphieren in den Superfinals. In Schweden besiegt Falun Storvreta und Corona.
LUST AUF MEHR LARA KIPF zeigte ihre beste Saison und stürmte mit Skorpion Emmental in den Superfinal. Und bei einem Final soll es für die 27-Jährige nicht bleiben.
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
Nr. 184 • 02 / 2022 • Fr. 7.90
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
Nr. 185 • 03 / 2022 • Fr. 7.90
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
Nr. 186 • 04 / 2022 • Fr. 7.90
DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN
Nr. 187/188 • 05/22 • Fr. 7.90
Bissiger Büezer Remo Buchli zeigt bekannte Tugenden 20 Junge Zauberinnen Noelle Weis und Lisa von Arx starten durch 26
Weit gereist Tomas Sladky ist zurück in Chur 14 Duo geht voran Die WaSa-Urgesteine Livia Resegatti und Lara Eschbach 32 Wahnsinn Galante Carlström auf Rekordjagd 44
THUNER TRUMPF
NICOLAS AMMANN ist an jedem zweiten Tor des UHC Thun beteiligt. Alleine wird der 24-Jährige seinen Verein aber nicht in der NLA halten können. 8
Der Pendler Luca Rizzi zwischen Sarnen und Davos 14 Allzweckwaffe Brigitte Mischler im Vorwärtsgang 26 Seitenwechsel Raphael Röthlin zieht es in die Frauen-NLA 32
AAAAACHTUNG! Sportsoldat NOAH PÜNTENER meldet sich zum Dienst bereit. Der 22-jährige HCR-Stürmer bezahlt die Spitzensportförderung der Armee mit Skorerpunkten zurück.
Grosse Fussstapfen
Ungleiche Stars Robin Nilsberth und Jonathan Nilsson 44
MARCO LOUIS trägt seit dieser Saison bei Wiler-Ersigen die Captainbinde und folgt prominenten Vorgängern 8
MEISTER! die Club Zürich und Der Grasshopper n Gewinner Jets sind die grosse 2. 10 Kloten-Dietlikon son 2021/2 der Comeback-Sai
Seit 2004 Pflichtlektüre für Unihockeyfans www.unihockey.ch | www.unihockey.ch/magazin | www.unihockey.ch/camps | www.unihockey.ch/training-days www.unihockey.ch/leserreisen | www.unihockey.ch/shop
In den Mund gelegt • Impressum/Vorschau
Du denkst also auch, die Saison wird ein heisser Tanz?
Rock'n'Roll, Baby!
Claudio Schmid (SV Wiler-Ersigen) und Ondrej Nemecek (Tatran Stresovice) wagten am Czech Open ein Tänzchen.
UNIHOCKEY.CH ABONNIEREN
IMPRESSUM
Einfach diesen Talon ausfüllen, ausschneiden und einschicken an: unihockey.ch, Schauenbergstrasse 1, 8400 Winterthur.
Nr. 239, September 2026 unihockey.ch – Das Schweizer Unihockey Magazin
Ja, ich bestelle ein Jahresabo (12 Ausgaben für Fr. 85.–)
Herausgeber: unihockey media & events GmbH, Schauenbergstrasse 1, 8400 Winterthur www.unihockey.ch www.unihockey.ch/magazin IBAN CH 32 0900 0000 8514 8982 0
Name
VORSCHAU
Vorname
Kontakt: damian.keller@unihockey.ch Auflage: 25 000 Exemplare
Die nächste Ausgabe erscheint am 6. Oktober 2026. Voraussichtlich mit folgenden Themen:
Strasse
Frauen EFT: Die Weltmeisterinnen präsentieren sich in der Mobiliar Arena in Gümligen.
Telefon
Männer 1. Liga: Die grosse Saisonvorschau.
Geburtsdatum
Filip Langer: Beim tschechischen Wunderkind ging alles schneller als bei anderen.
Datum
PLZ/Ort
Erscheint: 12 Ausgaben pro Jahr (September und Dezember Grossauflage) Jahresabonnement: Fr. 85.– für 12 Ausgaben. Ohne Kündigung verlängert sich das Abo automatisch um ein Jahr. Adressänderungen laufend an: aboservice@unihockey.ch Chefredaktor: Damian Keller
Unterschrift
Mitarbeiter: : Marion Kaufmann, Tobias Kuratle, Oscar Lundin, Reto Schelldorfer, Johan Schönbeck, Constantin Streiter. Fotos: Floorball4all, Dieter Meierhans, Marco Oechsle, Adam Troy, Claudia Vieli Oertle, Roland Wick Layout: www.tnt-graphics.ch
Bestellen können Sie Ihr Abo auch unter: unihockey.ch/magazin/abos
Druck: Jordi AG, Aemmenmattstrasse 22, 3123 Belp
WWW.UNIHOCKEY.CH • 63
NEUE Kollektion 2026/2027 jetzt in deinem Shop erhältlich
official shoe supplier
WAVE STEALTH NEO 2.1 STABILITY COMFORT CUSHIONING
MIZUNO Schweiz: catrade.ch/mizuno