Skip to main content

Season Guide 2026/27

Page 1

GROSSAUFLAGE

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

Nr. 239 • 09 / 2026 • Fr. 8.90

Saisonguide

2026 ― 2027 Alles zur NEUEN UNIHOCKEY-SAISON. Die Vorstellung aller 44 Nationalliga-Teams mit Prognosen und Kommentaren.

Im Wandel

Grosser Knall

Champions Cup

Hochspannung im Titelrennen und Abstiegskampf der Männer UPL. 14

Das Transferbeben von Kloten wirbelt die Frauen UPL gehörig durcheinander. 30

Tatran mit Filip Langer ist eine der hohen tschechischen Hürden im Viertelfinal. 60


TOP PREIS

e t o b e ng AB

Bei den Top Preis Angeboten bekommst du unsere aktuell beliebtesten UnihockeyArtikel zum top Preis. Jan Jungo, Filialleiter Schmitten

Fr. 99.Asics Gel-Tactic 13

Als Damen oder Herrenmodell erhältlich Bruttopreis Fr. 135.-

Fr. 119.Mizuno Luminous Elite

Als Damen oder Herrenmodell erhältlich Bruttopreis Fr. 170.-

Fr. 35.Unihoc Brille Victory Junior schwarz / neon orange Bruttopreis Fr. 55.-

Fr. 69.Unihoc Backpack DARK LINE Rucksack mit Stockhalterung Bruttopreis Fr. 89.-

Fr. 159.Blindsave Mix Knieschoner Mittelweiche Polsterung, Grösse S - XL Bruttopreis Fr. 219.-

Fr. 159.Blindsave Soft 2.0 Knieschoner Weiche Polsterung, Grösse S - XL Bruttopreis Fr. 219.-

Fr. 69.-

Stockschlag.ch Stockrucksack Rucksack mit Stockhalterung Bruttopreis Fr. 85.-

Fr. 49.Handschuhe Supreme

Erhältlich in weiss oder schwarz, Grösse XS - XL Bruttopreis Fr. 89.-

* Alle Preise verstehen sich als netto Preise und sind von zusätzlichen Rabatten ausgeschlossen.


Fr. 179.-

Fr. 55.-

Fr. 169.-

Unihoc Top Grip grau 3er Pack Das beliebte Griffband von Unihoc Bruttopreis Fr. 75.-

7

ST 2

0H T 2.

H LIG

R YPE 3 cm g H und 10 .o d 59 101 Ox

Fr. 169.-

Fr. 2 gen Län opreis t t Bru

sic

las

9C n2

ita

xT Ma ilite cm

n 100 oc U, 96 und .h i 49 92 Un Fr. 2 gen Län opreis t t Bru

Fr. 139.-

sic

las

6C n2

Tita ax M e 4 cm ilit

Un nd 10 hoc 6, 100 u 49.i n 9 U .2 n Fr ge Län opreis tt u r B

ilk 27 S

ks

Slic

T-G cm NEXund 104 e ip 1

P 0 Fat gen 96, 1 Fr. 199. Län opreis tt Bru

Fr. 69.-

Unihoc Unihockeytor steckbar 115 x 160 cm Bruttopreis Fr.119.-

Diese und weitere Angebote sind sowohl online wie auch in unseren Filialen erhältlich. Die Angebote sind gültig bis am 19. 9. 2026 oder solange Vorrat. Björn Söderberg, Filiale Chur

Alle Angebote

Fr. 39.95 Fat Pipe SLICKS Schaufel

Modelle CTRL FH2 oder SILK in verschiedenen Farben Bruttopreis Fr. 49.90

7000 Chur Spundisstrasse 23

6122 Menznau Willisauerstrasse 4

3185 Schmitten Gwattstrasse 8

Tel.: 081 252 50 05

Tel.: 041 493 07 07

Tel.: 026 497 91 97


AUSRÜSTER:

TRAINING DAYS LERNEN VON DEN BESTEN

27. bis 30. Dezember 2026 • Eulachhallen, Winterthur • Sporthalle Lust, Maienfeld • Mobiliar Arena, Gümligen Alle Tage einzeln oder komplett buchbar. Das Programm variiert. Teilnehmer: Juniorinnen und Junioren mit den Jahrgängen 2011 bis 2016 Leitung: NLA-Spieler und erfahrene J+S-Leiter Programm: Unihockey Trainingstag, inklusive Mittagessen Kosten: Fr. 75.– pro TeilnehmerIn und Tag Kontakt: trainingdays@unihockey.ch

ANMELDETALON Winterthur Maienfeld Gümligen 27. Dezember 28. Dezember 29. Dezember 30. Dezember Anmeldefrist: 12. Dezember 2026 (Beschränkte Teilnehmerzahl) Bitte online anmelden! Wenn das unmöglich ist, Anmeldung an: unihockey.ch Schauenbergstrasse 1 8400 Winterthur

Name

Vorname

Spielerposition

Geburtsdatum

Strasse/Nr.

PLZ/Ort

Verein

Telefon

E-Mail

Konfektionsgrösse (S, M, L…)

Unterschrift der Eltern

INFOS & ANMELDUNG: WWW.UNIHOCKEY.CH/TRAINING-DAYS


EDITORIAL

Alles dabei Der letzte Ausläufer der Ferienzeit führte mich nach Schottland und brachte mich erstmals mit Ryanair, der grössten Airline der Welt, in Berühung. Nach dem Flug, als die mangels Beinfreiheit temporär gestoppte Blutzirkulation wieder in Gang kam, informierte ich mich über das Geschäftsmodell der Gesellschaft. Ryanair macht fünf Milliarden Franken Umsatz mit Dienstleistungen, nachdem das Flugticket gebucht wurde. Sitzplatzreservationen, Stauraum, Bussen für zu grosses Handgepäck, diverse Gebühren – bei 200 Millionen Passagieren pro Jahr kommt ein stolzer Betrag zusammen. Das ist, dachte ich mit der neuen Saison vor Augen, wie wenn unihockey.ch sein Jahresabo für 85 Franken anbietet und danach Zuschläge verlangen würde. Möchten Sie das Heft foliert und in Ihrem Briefkasten? Zuschlag. Haben Sie eine Adressänderung nicht gemeldet? Gebühr. Ich kann Ihnen natürlich versprechen, dass bei unserem Abo alles dabei ist und lege Ihnen ans Herz, noch heute eines abzuschliessen, wenn Sie noch keines haben. Diese Grossauflage geht an einen grossen Teil der Lizenzierten von swiss unihockey, für alle Ausgaben des Jahres braucht es ein Abo. Das grösste (einzige) Unihockey-Magazin der Welt kann sogar ohne Zusatzgebühr in einem Ryanair-Flugzeug mitgeführt werden. Bei der hoffentlich spannenden Lektüre dieser Ausgabe wünsche ich Ihnen wie immer viel Vergnügen.

239 Ausgabe

8

06 Agenda Die wichtigsten Termine der Saison 2026/27 auf einen Blick. 08 Zwei Geschichten Die Ausgangslage bei GC und den Red Ants war bis in den Mai noch ähnlich. Danach änderte das «grosse Beben» in Kloten alles. 12

Urgesteine als Rookies Die Gebrüder von Wyl sind nach drei Jahren zurück bei Ad Astra in der NLB. Sie können es immer noch.

13

Mittelweg finden Lejon-Verteidigerin Simea Wälchli über die Herausforderungen in der NLB der Frauen.

14

Saisonvorschau Männer Männer UPL Einige Spitzenteams mussten Federn lassen, die internationalen Toptransfers fehlen für einmal. Titelrennen und Abstiegskampf versprechen Hochspannung.

42 Saisonvorschau

Männer NLB Basel, Thun und Obwalden gehen als Favoriten auf die Spitzenplätze an den Start. Die halbe Liga will die Playouts vermeiden. 50 Saisonvorschau

Frauen NLB Keine Auf- oder Absteiger im Frühling, aber eine Weltmeisterin für Aufstiegsaspirant WASA. 58 1. Liga Kleinfeld Viele neue Gesichter, alte Favoriten. Ein Blick auf die neue Saison in der höchsten Kleinfeldliga der Männer. 60 Champions Cup Nach fünf Saisons in Schweden will Filip Langer mit Tatran Stresovice Titel holen und den HCR schlagen. Auf alle Schweizer Teams warten hohe tschechische Hürden. 63 Abos und Impressum Schlusspunkt: In den Mund gelegt.

28 Floorball4all Unihockey für Strassenkinder an der Copa Sudamericana in Brasilien. 30 Saisonvorschau

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

60

Frauen UPL Der Knall bei den Jets verschiebt die Verhältnisse in der Liga, die heissesten Titelkandidatinnen bleiben jedoch.

Alles auf einen Blick vor dem Saisonstart. Das ist der Saisonguide von unihockey.ch.

WWW.UNIHOCKEY.CH • 5

12


FR. 129.-0.. 19

STATT FR

n Zu de e n . h u S ch

Tactic odell Asics Gel- s Damen- oder Herrenm h al

Indoorschu

FR. 109.-0.. 18

STATT FR

bil 16 odell Adidas Stas Damen- oder Herrenm

FR. 79.-

h al

Indoorschu

30.ATT FR. 1

n Zu de n . e Stöc k

ST

urt Stabil odell Adidas Co s Damen- oder Herrenm h al

Indoorschu

yperlight

tilight H Oxdog Op

7

2.0 HST 2

0 FR. 129.0 9.00

1, 103 cm

Längen: 10

. 25

STATT FR

skin 27

nilite Carb

Unihoc U

, 100, 104

Längen: 96

cm

0 FR. 179.0 9.00 . 30

STATT FR

skin 29

nilite Carb

Unihoc U

, 100 cm

Längen: 96

0 FR. 179.0 9.00 . 30

STATT FR

7000 Chur Spundisstrasse 23

6122 Menznau Willisauerstrasse 4

3185 Schmitten Gwattstrasse 8

Tel.: 081 252 50 05

Tel.: 041 493 07 07

Tel.: 026 497 91 97


Die U19-WM der Frauen kommt in die Schweiz.

AGENDA

Nationale und internationale Anlässe 2026/27

DATUM

ANLASS

TEILNEHMENDE TEAMS

12.09.2026

Saisonstart Frauen & Männer

UPL Men & Women

Ende September/ Anfang Oktober

IFF Champions Cup Viertelfinal

Wizards Bern Burgdorf, Zug United, HC Rychenberg Winterthur, Floorball Thurgau

16.–18.10.2026

Länderspiele in Biglen

Männer A

10.–15.11.2026

WM-Qualifikation in Wolsztyn, Polen

Frauen A

05.–13.12.2026

Männer-WM in Tampere (FIN)

Männer A

16./17.01.2027

Cup-Halbfinals

Cup-Halbfinalisten Frauen & Männer Grossfeld

17.–21.02.2027

U19-WM in Riga (LAT)

Männer U19

06.03.2027

Mobiliar Cupfinals in Kriens

Cupfinalisten Gross- und Kleinfeld

13.03.2027

Start Playoffs

Playoff-Viertelfinalisten UPL Men & Women

01.05.2027

Superfinal in Fribourg

Playoff-Finalisten UPL

19.–23.05.2027

U19-WM in Zürch und Winterthur

Frauen U19

Mai/Juni 2027

U15-Trophy

U15-Regionalauswahlen

Juni 2027

U13-Trophy

U13-Regionalauswahlen

Playoff-Stimmung im Thurgau.

Trinkflasche bedruckt

ab CHF 17.90 Personalisiert! Unihockey Ball bedruckt

ab CHF 7.90 Personalisiert!


Männer und Frauen UPL • Ein Sommer, zwei Geschichten

Ein Sommer, zwei Geschichten Die Ausgangslage bei GC und den Red Ants war bis in den Mai noch ähnlich. Danach änderte das «grosse Beben» in Kloten alles. TEXT DAMIAN KELLER • FOTOS DIETER MEIERHANS, DAMIAN KELLER

E

rst kurz vor Schluss der Regular Season stellte GC die Playoff-Qualifikation sicher und vermied damit – wie schon im Jahr zuvor – auf den letzten Drücker den erstmaligen Fall in die Playoutmühle. Danach folgte – wie in den Jahren zuvor – das Abschiedsprozedere langjähriger Teamstützen. Diesmal erklärten die Routiniers Joël Rüegger, Fabrice Göldi, Timon Stäubli und Alessandro Alliata den Rücktritt. Als einziger namhafter Ersatz wurde Churs Goalgetter Yanik Castelberg (22) verpflichtet, dazu kommen die 21-jährigen Joel Gsponer (Thun) und Noël Greber (Köniz) sowie Samuel Volkart, der nach zwei Jahren bei Alligator

Malans in die Hardau zurückkehrt. Das wars. Headcoach Nico Berlinger fasste den Job, ein sehr junges Team zu entwickeln (mit Riedi, Bier, Wenk und Bolin kamen nur vier Feldspieler im letzten Jahrtausend zur Welt) und gleichzeitig erneut die Playoff-Qualifikation zu schaffen. TEAMS ENTWICKELN Erst kurz vor Schluss der Regular Season stellten die Red Ants die Playoff-Qualifikation sicher und vermieden – wie schon im Jahr zuvor – auf den letzten Drücker den erstmaligen Fall in die Playoutmühle. Danach folgte die übliche Verabschiedung zahlreicher Spielerinnen.

Kommen die Red Ants mit Ida Sundberg (l.) und Sara Piispa an Chur und Eliska Trojankova vorbei?

8 • SEPTEMBER 2026


Wie hoch fliegen die GC-Talente wie Miro Freiburghaus?

Yanik Castelberg gab am Czech Open seinen Einstand für GC.

Vier Rücktritte zeichneten sich früh ab, von den vier Ausländerinnen sollte nur Anna-Reetta Tölli bleiben. Das grosse Kader wurde kleiner geplant, trotzdem galt es neue Kräfte zu suchen. Die Red Ants fanden mit Esther Juul Thomsen und Michelle Siedenberg zwei Teenager aus Dänemark und Deutschland (nach weiteren Ausländerinnen wurde noch gesucht), dazu mit Nadine Stadelmann (Riders) und Ivana Härdi (Zug) zwei solide Allrounderinnen. Headcoach Mark van Rooden, der schwedische Entwickler Peder Hägg und der durch Sven Engeler verstärkte Staff fassten den Job, das Team zu entwickeln und in der Tabelle Luft zum Playoutstrich zu schaffen. WEIHNACHTEN IM MAI Hier trennen sich die Wege der beiden Vereine, denn bei den Red Ants wurde Weihnachten schon im Mai gefeiert. Nach dem grossen Knall bei den Kloten-Dietlikon Jets (wir berichteten ausführlich darüber in der letzten Ausgabe dieses Magazins) wurden den Winterthurerinnen neun Spielerinnen auf einen Schlag angeboten – darunter drei Weltmeisterinnen (Wick, Wieland, Sundberg) und vier weitere Internationale (Piispa, Suter, Bertini, Behluli). Wer plötzlich Sundberg und Piispa im Kader hat, braucht Tölli nicht mehr – die Finnin fand bei den Jets Unterschlupf. Das verkleinerte Kader war wieder gross – Livia Simon und Lena Ehrensperger nahmen dies zum Anlass, ebenfalls in die Gegenrichtung nach Kloten zu wechseln. Und Ivana Härdi zog zu SSL-Aufsteiger KAIS Mora, noch ehe sie in Winterthur ankam. Van Rooden steht vor der Aufgabe, zwei Gruppen zu vereinen und daraus ein Team zu formen, das um Titel spielt. Überhaupt bleibt bei den Red Ants im wahrsten Sinn des Wortes kein Stein auf dem anderen – im August wurde der Umzug in die neue Heimhalle Stratos neben der Axa Arena vollzogen. Neues Heim, neues Team, neue Ambitionen. Oder besser: Der Rekordmeister ist nach schwierigen Jahren auf einen Schlag wieder zu einem Topteam wie früher geworden.


Männer und Frauen UPL • Ein Sommer, zwei Geschichten

5 FRAGEN AN NICO BERLINGER, HEADCOACH GC Du hast am Czech Open Yanik Castelberg im Block mit seinen Bündner «Landsleuten» Paolo Riedi und Mario Kunz laufen lassen – eine Integrationshilfe? Nico Berlinger: Genau, sie sprechen die gleiche Sprache und verstehen sich bestens (lacht). Dir kam nach der letzten Saison dein Assistent Alain Kaiser abhanden, aktuell stehst du alleine an der Bande. Bist du fast froh, nicht viele neue Spieler einbauen zu müssen? Ich hätte nichts gegen Assistenten einzuwenden, wir suchen noch. Kaiser ist nach Basel umgezogen, von dort wäre die Anreise etwas mühsam. Wie schwierig ist es, ein junges Team zu formen, wenn immer weniger Routiniers bei der Entwicklung

mithelfen und als Beispiel auf dem Platz voran­gehen? Spieler lernen aus meiner Sicht am meisten, wenn sie auf dem Feld Verantwortung übernehmen. Sie müssen den Karren reissen, von Stars können sie auch durch Zuschauen lernen. Gut, wir haben jetzt sehr viele Junge im Kader, aber ich bin davon überzeugt, dass einige von ihnen die nötigen Fortschritte erzielen werden. Ehemalige U19-Internationale wie Yves Walliser, Jan Fleisch oder Sebastian Mathis stellten das vorhandene Talent bereits unter Beweis. Ja, aber Konstanz darf von uns nächste Saison nicht erwartet werden. Schwankungen sind bei jungen Akteuren ganz normal. Ich bin selber gespannt, wie es laufen wird – zwischen Rang 4 oder 5 und 9 halte ich alles für möglich.

Nico Berlinger hat viel Entwicklungsarbeit zu leisten.

Dafür sind die Jungen noch voller Energie und belastbar? Kay Bier und Samuel Volkart fehlten in der Vorbereitung verletzt. Es macht extrem Spass, mit den Jungs zu arbeiten. Sie geben Gas und wollen lernen. Für mich ist die Ausgangslage neu, da ich als Spieler immer in Teams war, die um Titel kämpften. Jetzt lautet das Ziel, nach einem Aufbau in drei Jahren wieder zu Spitze zu gehören.

5 FRAGEN AN MARK VAN ROODEN, HEADCOACH RED ANTS

Mark van Rooden mit Peder Hägg (l.). Wie viele Feuerläufe und Sitzkreise gab es, um ein Dutzend neue Spielerinnen mit den bisherigen zu einem Team zu verschmelzen? Mark van Rooden: Keine. Wir machten im Juli auch wie geplant drei Wochen Ferien – die Jets-Spielerinnen hatten schon genug Sitzungen und wir waren von der letzten Saison ausgelaugt. Die Pause tat gut. In der Trainingslehre gibt es den Grundsatz «Forming, Storming, Norming» – das machen wir jetzt seit August alles gleichzeitig (lacht).

Welche Überlegungen hast du bezüglich Blockbildung angestellt? Einen Jets-Block, einen Red-AntsBlock, einen gemischten? Stopp, wir sind alle Red Ants! Ich finde gerne funktionierende Paare und Achsen, um diese wird ein Block gebaut. Wer passt zu wem? Dieser Prozess macht extrem Spass und wir haben jetzt viel mehr Varianten als bisher, um drei starke Blöcke zu bilden. Welche besonderen Qualitäten bringen die Neuen mit? Sie können und wollen Dinge wie Tempowechsel oder längeren Ballbesitz mit ihrer Erfahrung auf dem Feld selber entscheiden. Das fehlte uns bisher. Es wurden in den letzten Jahren bei uns auch zu viele Spielerinnen viel zu früh in die oberste Hierarchiestufe gedrängt, da es keine Alternativen gab. Jetzt stimmt das Gefüge.

Heisst aber auch, dass bisherige Leader nun eher den Mittelbau bilden und der Platz auf dem Matchblatt eng wird, wenn alle fit sind? Ja, das gehört zu den offenen Gesprächen, die wir natürlich führen. Alles muss auf den Tisch. Aber als wir die Anfrage erhielten, neun Topspielerinnen zu übernehmen, sagte ich mir: Mark, du kannst das. Es ist eine tolle Aufgabe – ähnlich wie früher bei Piranha Chur – über so viel Qualität im Kader zu verfügen. Und jetzt Kampf um den Meistertitel statt Abstiegsangst? Ich fragte unseren Präsidenten Olla Fischer, ob er für den Kickoff-Tag eine Botschaft für das Team habe. Er sagte nur: «Lasst euch Zeit.» Wenn wir uns richtig entwickeln, finden wir uns in den Top 3 wieder. Aber intern gibt es keinen Druck.

Die Dänin Esther Juul Thomsen bringt WM-Erfahrung mit. Die Red Ants wollen sich Zeit lassen, um als Team zusammenzuwachsen.

10 • SEPTEMBER 2026


MAXTRACTION GRIP DOPPELPACK + +

Maximaler Grip Lange Lebensdauer

2 Stk. 4 Stk.

LIBERTY CAP + + +

Junior & Senior 100% Baumwolle Snapback

ab CHF 19.90

LIBERTY T-SHIRT + +

XXS-XXXL 100% Bio Baumwolle

CHF 19.00

BLINDSAVE BRUSTPANZER + +

XXS-XXXL 100% Bio Baumwolle

CHF 154.00 statt CHF 209.00

SEQ UNIHOCKEYTOR ORIGINALGRÖSSE + +

Steckbar 160cm x 115cm x 60cm

CHF 69.95 statt CHF 99.00


Männer und Frauen NLB • Gebrüder von Wyl, Simea Wälchli

Cornel von Wyl greift wieder an.

Cornel (vorne) und Basil von Wyl bringen Erfahrung aus über 300 NL-Partien mit mehr als 200 Skorerpunkten mit. Basil von Wyl trifft immer noch.

Urgesteine als Rookies Nach drei Jahren Pause sind die Brüder Cornel und Basil von Wyl zurück bei Ad Astra Obwalden. Die einstigen Aufstiegshelden können es immer noch. TEXT UND FOTOS DAMIAN KELLER

D

ie alte Boxerweisheit «sie kommen niemals zurück» hat im Unihockey noch nie Gültigkeit gehabt – Rücktritte vom Rücktritt gehören fast zur Tagesordnung. Im Fall der Gebrüder von Wyl ist die Sache aber speziell – seit ihrem letzten Einsatz für das Fanionteam von Ad Astra Obwalden sind drei Jahre vergangen.

KEINE BIERIDEE Cornel (29) und Basil (27) von Wyl wurden beide als 16-Jährige erstmals im damaligen NLB-Team von Ad Astra Sarnen eingesetzt. Schnell, aggressiv und treffsicher trugen sie massgeblich dazu bei, dass die Obwaldner ein Spitzenteam der NLB wurden und im Frühling 2019 – auch dank 28 Toren Cornels und dem finalen Treffer Basils in der Serie gegen die Jets – in die NLA aufstiegen. Drei Saisons hielt sich der Verein im Oberhaus, ohne viele Partien zu gewinnen, dann ging es zurück in die NLB. Nach einem Jahr unter dem neuen Namen Ad Astra Obwalden wechselten 12 • SEPTEMBER 2026

beide Brüder in die 2.-Liga-Truppe des Vereins. «Wir waren schon ein Jahrzehnt dabei und ein Wiederaufstieg war mangels einer starken Basis bei den Junioren kein Thema. Uns fehlten die Ziele», blickt Cornel von Wyl zurück, der in der schwierigen Zeit auch als Captain Verantwortung trug. Nach drei Jahren in der 2. Liga sind sie nun wieder da. Was nach einer Bieridee an einem Familienfest klingt, ist keine Affekthandlung. «Wir sprachen länger über ein Comeback. Letztlich war es Cornel, der im Sommer als erster sagte, dass wir es versuchen sollten. Bei mir passt die Situation, da ich eine Ausbildung als Schreiner begonnen und mehr Zeit habe», sagt Basil von Wyl. «Bei mir passt es beruflich als selbständiger Webentwickler mit meiner eigenen Firma vonweb.ch ebenfalls», sagt Cornel, «und ich merkte, dass ich Lust darauf habe.» FAST KEINER MEHR DA Als sich die Brüder bei Sportchef Roman Schöni meldeten, glaubte dieser zunächst

an einen Witz. Aber schnell war klar – sie meinen es ernst. Inklusive Sommertraining. «Wir hielten uns in den letzten drei Jahren fit, aber um die Spritzigkeit in Sprints wieder zu holen, braucht es noch etwas», meint Basil. «Ein wenig spüre ich das Alter schon – früher verstand ich den Nutzen der Blackrolls nicht und benutzte sie auch nicht, jetzt schon», sagt Cornel. «Du bist zu einem richtigen Mr. Stretching geworden», witzelt der jüngere Bruder. Vom ehemaligen NLA-Team ist nur noch Dario Eberhard übrig geblieben. Am Czech Open spielten die Brüder mit falschen Shirts und standen vor einer Teamtaufe – wie echte Rookies. Mit den Zuzügen von Andrin und Maurus Christen sowie Julian Nigg (wohl noch bis November verletzt out) und fünf Ausländern gehört Ad Astra zu den Favoriten. «Die Top 3 trauen wir uns schon zu», sagen die beiden optimistisch und würden sicher auch bei einer weiteren Aufstiegsfeier auf dem Sarner Dorfplatz ihre angestammte Leaderrolle übernehmen.


DIE SUCHE NACH DEM

MITTELWEG

Simea Wälchli

Lejon Zäziwil gehört zu den Topteams der NLB. Auch nächste Saison? Wahrscheinlich. Selbst Direktbeteiligte wie Simea Wälchli müssen vor jeder Saison rätseln. TEXT UND FOTOS DAMIAN KELLER

V

orbereitungsturniere mit NLBTeams der Frauen? Mangelware. Die meisten Testspiele werden gegen U21-Teams ausgetragen. So tut sich nicht nur unihockey.ch jedes Jahr mit Prognosen zur bunten Liga schwer, auch die Vereine tappen im Dunkeln, bis die Saison losgeht. Wir haben uns am Czech Open im August mit der Verteidigerin Simea Wälchli (25) von Lejon Zäziwil unterhalten. Hand aufs Herz: Was wissen NLB-Teams vor Saisonbeginn von der Konkurrenz? Simea Wälchli: Wir kennen natürlich die Transfers, wobei es – wie bei uns – nach dem letzten Cut der UPL-Teams oft noch späte Zuzüge gibt (nach dem Czech Open kamen Lea Küenzi und Inga Schuler von

BEO und eine junge Schwedin, die Redaktion). Einschätzungen sind tatsächlich sehr schwierig. Vieles kann sich in der Liga schnell ändern und überraschende Resultate sind vorprogrammiert, vor allem zu Beginn der Saison. Ich staune oft (lacht). Eine Konstante der Liga ist, dass mehrere Vereine – in der Regel auch Lejon – schon vor der Saison erklären, nicht aufsteigen zu wollen. Wärst du für einen Aufstieg zu haben? Es ist ein Entscheid des Vereins, der den Aufwand der höchsten Liga tragen müsste. Persönlich fände ich einen Aufstieg cool, wenn eine Mehrheit des Teams mitzieht. Auch wenn es schwierig wäre, sich in der UPL zu etablieren.

Die fliegende Simea Wälchli holte sich mit Lejon Zäziwil am Czech Open die nötige Härte für die NLB-Saison.

Du hast nach je drei Saisons bei den Wizards in der UPL und bei Lejon in der NLB den Überblick – wie gross ist der Unterschied? Der Aufwand im Ligabetrieb ist gleich, aber der Trainingsaufwand in der NLB ist natürlich kleiner – auch wenn wir jetzt neu ein drittes Teamtraining eingeführt haben. Die Herausforderung besteht darin, alle Ambitionen unter einen Hut zu bringen. Inwiefern? Es gibt ehemalige Cracks aus der UPL, die den Aufwand reduzieren möchten und ambitionierte Spielerinnen, die Gas geben und sich für die höchste Liga empfehlen wollen. Aber auch Spielerinnen aus der 1. Liga oder dem Nachwuchs, die sich erst an das höhere Level herantasten müssen. Viele NLB-Teams müssen den richtigen Mittelweg finden. Wie schwierig ist es am Czech Open, den Mittelweg zwischen Spass und Turnier zu finden? Das ist leicht (lacht). Wir reisten schon am Sonntag an und brachten neben zwei Trainings das Sightseeing hinter uns, bevor es zur Sache ging. Mir gefiel die Intensität in den internationalen Partien, die Refs liessen mehr laufen als in der NLB. Das macht uns ready für die Saison. Ligakonkurrent Basel Regio war auch vor Ort. Wagen wir doch eine Prognose? Basel und Lejon wie letzte Saison als Verfolger von Favorit WASA mit Weltmeisterin Nina Metzger? Das könnte hinkommen, wobei ich auch Aergera Giffers noch erwähnen will. Auf WASA bin gespannt, jetzt «müssen» die Ostschweizerinnen ja mal. Aber wie gesagt, es wird zweifellos wie jedes Jahr einige Überraschungen geben. WWW.UNIHOCKEY.CH • 13


Männer UPL • Saisonvorschau

Im Wandel

Zeit der

Die beiden Topfavoriten der letzten Saison blieben ohne Titel und müssen Abgänge verkraften. Anders als in den Vorjahren kam es zu keiner Flut an internationalen Toptransfers. Titelrennen und Abstiegskampf versprechen Hochspannung. TEXT CONSTANTIN STREITER • FOTOS DIETER MEIERHANS, DAMIAN KELLER, MARCO OECHSLE

J

ustus Kainulainen und Oskar Weissbach zeigten im Superfinal nicht nur phantastisches Unihockey, sie lieferten gleich auch einen Vorgeschmack auf die neue Saison. Beide kamen im Sommer 2025 in die Schweiz, Kainulainen musste jedoch lange verletzt zusehen. Weissbach war beim ersten Titelgewinn des HCR Leader und Publikumsliebling und begeisterte auch die neutralen Fans mit seiner filigranen Technik und Ausstrahlung. Andere grosse Namen haben die UPL inzwischen verlassen und konnten nicht gleichwertig ersetzt werden – zumindest nicht, wenn das Palmarès der einzelnen Spieler zählt. Galante Carlström, Östholm, Nilsberth, Enström, Astala, Mäkinen – alle

Meister Rychenberg mit Gustavs Griezitis wird jetzt gejagt.

14 • SEPTEMBER 2026

Der neue Zuger Niklas Ramirez wird mit seinem Tempo viele Gegner vor Probleme stellen.

weg. Peteris Trekse (Wiler-Ersigen), Simon Götz (Köniz Bern) und selbst Niklas Ramirez (Zug) bringen auf dem Papier weniger «Glamour» mit. AUS 6 MACH 5 Zug musste beim dritten Superfinal in Fribourg erstmals als Verlierer vom Platz. Robin Nilsberth verschoss in seinem letzten Ernstkampf den entscheidenden Penalty, er und Sami Johansson (zurück zu Classic) stehen nicht mehr im Zentralschweizer Kader. Für die Gegenspieler wird Niklas Ramirez fortan ein ähnlich harter (und schnellerer) Brocken werden wie Nilsberth, im Sturm dürfte sich der genesene Justus Kainulainen mit Albin Sjögren um den Titel des Liga-Topskorers duellieren. Doch auch bei den Schweizern ist die Transferbilanz negativ, Tim Aeschimann (vom HCR) steht als einziger externer Zuzug dem Abgang von fünf Schweizern gegenüber, allen voran Severin Nigg, der in die SSL wechselt.

ROTATIONEN IM BERNBIET Vor ungewissen Zeiten steht derweil der Rekordmeister Wiler-Ersigen, der von seinem ersten (2004) bis 13. Meisterititel (2024) die Liga zwei Jahrzehnte lang dominierte. Nach dem überraschenden Out im Viertelfinal gegen GC 2025 wurde der SVWE diesmal im Halbfinal Opfer des «auferstandenen» HCR, der mit seinem Sturm von Quali-Rang 7, angefangen mit dem 4:0 im Viertelfinal gegen Vorjahresfinalist Langnau, Schweizer Unihockey-Geschichte schrieb. Nun sind beim SVWE viele gestandene Akteure weg. Der Lette Peteris Trekse ist der neue offensive Leitwolf, ansonsten gab es nur Zuzüge aus dem eigenen Nachwuchs. Erstmals seit Ewigkeiten fällt es objektiv schwer, die Berner als Titelfavoriten zu bezeichnen. Gut möglich, dass mit den Kantonsrivalen aus Köniz und Langnau um das Heimrecht in den Playoffs gestritten wird. Im Emmental muss neben dem abrupten


Churs Schwede Fredrik Bäckman übt den Tanz am Playoffstrich.

Wilers Söldner Gasparik und Trekse (hinten) am Czech Open gegen Tatran.

Saisonende der Abgang von Alexander Hedlund und Matteo Steiner verkraftet werden, dafür sind neu drei Söldner am Start. Bei Köniz dürften die neuen Schweden Michael Jansson und Simon Götz verlässlicher, dafür etwas weniger spektakulär als ihre finnischen Vorgänger auftreten – und vorzugsweise weder verletzt noch gesperrt sein. Die Rückkehr von Stefan Hutzli wird in der zweiten Saison unter René Berliat für zusätzliche Stabilität sorgen. Dafür ist David Hermle weg. Er übernimmt bei Växjö nicht nur Ramirez’ Platz in der Verteidigung, sondern auch gleich dessen Wohnung. DER TOPTRANSFER Da viele Teams aus der vorderen Tabellenhälfte etwas Federn liessen, müsste der Titel «Transfersieger» schon wieder in den Thurgau vergeben werden. Die Mostinder blicken auf ein phänomenales Jahr zurück, holten in ihrer vierten Saison seit dem Aufstieg im Cup den ersten Titel der Vereins-

geschichte und stellen mittlerweile auch im Aufgebot des A-Nationalteams einige Spieler. Nun kommt von Alligator mit Jamie Britt ein technisch extrem versierter Spieler, der auf höchstem Niveau den Unterschied ausmachen kann. Ansonsten herrscht im Thurgau Konstanz auf hohem Niveau, eine Top4-Klassierung muss drinliegen. Etwas schwieriger zu beurteilen sind die drei Teams aus dem Kanton Zürich. Beim Meister Rychenberg gab es zahlreiche Abgänge, doch wurde schon im Winter das zu grosse Kader beklagt – mit jungen, hungrigen Spielern und einem vierten Ausländer dürfte eine bessere Klassierung als in der Qualifikation 2025/26 möglich sein. Uster lieferte punktemässig die beste Saison der Vereinsgeschichte ab, in den Playoffs war aber im Buchholz einmal mehr früh Lichterlöschen. Bringt der Tessiner Matteo Gervasoni etwas Playoff-Zauber mit ins Oberland? In der Hardau hängen erneut vier gestandene Spieler den Stock an den Nagel, dafür

kehrt Samuel Volkart (Malans) zurück und von Chur kommt mit Yanik Castelberg ein talentierter Skorer. Ob dies für einen Sprung nach vorne reicht, bleibt zweifelhaft. EIN ÜBERRASCHUNGSTEAM? Der Blick auf den anstehenden Abstiegskampf ergibt hingegen ein klares Bild. Es käme einer Überraschung gleich, wenn nicht wieder Chur, Malans und WASA unter dem Strich landen würden. Auch eine Playoff-Qualifikation des Aufsteigers aus Kloten würde verblüffen – wobei schon die Nati erfahren musste, dass Heikki Luukkonens Teams verblüffen können. Die Flieger stellen viele UPL-erfahrene Spieler und konnten spannende Transfers – Meister Nico Mutter vom HCR – tätigen, mit Gustavs Griezitis (zum HCR) und Manuel Rieder (Rücktritt) gingen aber auch zwei der wichtigsten Spieler. Dieses Quartett und GC dürfte sich um einen Playoff-Platz balgen, bevor der Playout-Krimi beginnt. WWW.UNIHOCKEY.CH • 15


Männer UPL • HC Rychenberg und Zug United

Headcoach: Kotilainen Tero (FIN) Betreuerstab: Koskelainen Kari, Heller Dominik (Assistenztrainer), Castelletti Mirco (Goalietrainer), Schwendimann Marco (Athletik), Purkert Philipp, Schoof Tina, Wüthrich Christoph, Hangartner Manuel (Physio), Schaller Fabian (Teamarzt) TOR

CM

GEB.

31 Perroulaz Maxime

180

05.04.2001

35 Kunz Eric

188

17.12.2005

21.08.2002

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Tero Kotilainen (Headcoach), Albert Koskinen, Levin Conrad, Dani Jaaranen, Michel Wöcke, Almiro Stüdeli, Nevio Principe, Léon Cosandey, Mirco Castelletti (Goalietrainer). Mitte (v.l.n.r.): Dominik Heller (Assistent), Oskar Weissbach, Kimmo Reich, Gustavs Griezitis, Nicola Hocevar, Janik Muffler, Manuel Matt, Loïc Ammann, Jon Stecher, Christoph Wüthrich ((Physio). Vorne (v.l.n.r.): Kari Koskelainen (Assistent), Marco Eyer, Damian Hocevar, Julian Egli, Maxime Perroulaz, Rychi Berger, Eric Kunz, Nils Boman, Noah Püntener, Kimo Oesch, Marco Schwendimann (Athletik).

HC Rychenberg Meisterliche Blutauffrischung CHEFSACHE: Vor zwei Jahren bezeichneten wir die Verpflichtung von Tero Kotilainen als Assistent Samuel Eberles als «spannende Konstellation». Nun ist die zwischen den Zeilen steckende Prophezeiung wahr geworden: Der Finne ist nach Eberles Abgang im letzten Herbst der neue Chef, mit Kari Koskelainen harmonierte er schon bestens. In der Zwischenzeit gelang Philippe Soutter das Kunststück, als «Notnagel» den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte zu holen. KOMMEN UND GEHEN: Das Kader war zu gross und etwas in die Jahre gekommen – die Frischzellenkur über den Sommer ist eindrücklich und begann schon während der Meistersaison, als das Kader von 26 auf 18 Feldspieler verkleinert wurde. Nun können 10 der 21 Feldspieler noch in der U21 eingesetzt werden. In der Abwehr wird ohne Tim Aeschimann und Johan Larsson auf den

Letten Gustavs Griezitis gesetzt, vorne soll Albert Koskinen für Tore sorgen. KNACKPUNKT: Der HCR wirkt dem Meister-Blues proaktiv entgegen, das Kader wurde ziemlich radikal verkleinert und verjüngt. Deshalb wird es wichtig sein, keine zu hohen Erwartungen zu haben – in der Quali lag der HCR nur auf Rang 7, ein fixer Platz in den Top 4 darf nicht erwartet werden. Wichtig ist Geduld, damit der sorgfältige «Rebuild» nachhaltig gelingt.

186 190

19.03.1998

21 Cosandey Léon

178

03.01.2006

22 Wöcke Michel

195

04.12.1995

27 Griezitis Gustavs (LVA)

180

07.06.2004

66 Reich Kimmo

185

16.08.2006 09.05.2006

70 Boman Nils

180

71 Eyer Marco

183

17.02.1999

77 Hocevar Nicola

181

08.08.2007

5 Stecher Jon

179

08.01.2008

8 Principe Nevio

181

04.05.2006

9 Oesch Kimo

174

19.03.2003

10 Egli Julian

175

08.12.2007

11 Ammann Loïc

180

20.12.2006

12 Weissbach Oskar (SWE)

180

20.06.2000

15 Matt Manuel

183

15.11.2002

17 Koskinen Albert (FIN)

185

15.10.1996

19 Püntener Noah

177

12.07.1999

26 Muffler Janik

182

15.12.2009

44 Jaaranen Dani (FIN)

198

18.09.2006

56 Hocevar Damian

178

27.06.2005

ANGRIFF

Zuzüge: Koskinen Albert (FIN, Uster), Griezitis Gustavs (LVA, Kloten-Dietlikon Jets), Cosandey Léon, Stecher Jon, Principe Nevio, Muffler Janik (alle Nachwuchs) Abgänge: Aeschimann Tim (Zug United), Maurer Manuel (Floorball Köniz Bern), Mutter Nico, Larsson Johan (SWE, Jets), Graf Timo (Uster), Marthaler Maël (Floorball Thurgau), Graf Flavio, Ott Severin (offen), Rutz Niklas, Studer Tobias, Mutter Claudio (alle Rücktritt)

Albert Koskinen

Gustavs Griezitis

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Was der HCR die letzen Monate gemacht hat, hätte ich nie erwartet. Kann der Meistertitel bestätigt werden? Nur zwei grosse Transfers, aber den lettischen Verteidiger Gustavs Griezitis in der UPL zu sehen, wird sehr spannend. Oskar Weissbach war der MVP, aber auch Levin Conrad, Noah Püntener und Eric Kunz zeigten genau im richtigen Moment ihre besten Leistungen. Playoff selbsverständlich, ja, aber dann braucht es wieder etwas Extra.

Auch wenn die Saison des HCR einer Achterbahnfahrt glich, muss dem Management ein grosses Lob ausgesprochen werden. Das Team für die neue Saison bietet einen spannenden Mix aus bewährten Leadern und jungen, hungrigen Spielern. Wenn es den Eulachstädtern gelingt, wieder im März statt im Oktober ihr bestes Unihockey zu spielen, ist die Rechnung voll aufgegangen. Ich tippe auf Rang 5 oder 6 und anschliessend heisse Playoffs.

16 • SEPTEMBER 2026

3 Stüdeli Almiro 7 Conrad Levin

Insiders Am längsten im Verein: Michel Wöcke

Härtester Schuss : Gustavs Griezitis

Social-Media-König : Noah Püntener

Hat den grössten Materialverschleiss: Manuel Matt

Am fleissigsten im Kraftraum : Nils Boman Am häufigsten in der Physio: die Kim(m)os

Garderoben-DJ: Oskar Weissbach Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Nevio Principe

HC Rychenberg Winterthur Website: www.hcrychenberg.ch • Gründungsjahr: 1983 • Präsident: Eric Fischer • Sportchefs: Thomas Ziegler, Andreas Fisch • Anzahl Teams: 19 • Grösste Erfolge: Meister 2026, Vizemeister 1986, 1992, 1993, 2010; Cupsieger 1986, 1988, 1991, 1996, 2025 • Heimarena: AXA Arena


Headcoach: Jonsson Theodor (SWE) Betreuerstab: Nordén Niklas (Berater), Bischof Marco, Eriksson Ludwig (beide Assistenztrainer), Beereuter Patric (Chiropraktor), Bischof Tanja (Physio), Widmer Heinz (Betreuer), Haab Lukas (Teammanager), Schelbert Bruno (Sportchef)

Hinten (v.l.n.r.): Heinz Wiedmer (Teambetreuer), Tim Aeschimann, Linus Hedlund, Flavio Rust, Nico Niemack, Tobias Gustafsson, Dario Bürgler, Loris Hofmann, Ludvig Eriksson (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Tanja Bischof (Physio), Patric Beereuter (Chiropaktiker), Peter Kotkowski (Athletiktrainer), Massimo Petris, Max Halm, Fabio Flütsch, Jonas Stettler, Janis Ulrich, Noah Bisig, Theodor Jonsson (Headcoach), Reto Bischof (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Albin Sjögren, Tobias Flütsch, Justus Kainulainen, Nils Schälin, Linus Arnold, Miko Kailiala, Jari Portmann, Raphael Neidhart, Niklas Ramirez, Joël Stocker.

Zug United Kleine Identitätskrise?

Niklas Ramirez

Tim Aeschimann

CHEFSACHE: Theodor Jonsson ist erst 30 und gilt immer noch als Zukunftshoffnung. Obwohl er in seiner ersten Saison keinen Titel gewann, bleibt er auf dem «Schleudersitz» am Zugersee – selten überstanden Trainer (bei den Männern und Frauen) in jüngerer Vergangenheit zwei ganze Saisons. Niklas Nordén wurde offiziell nicht mehr im Staff gelistet, stand aber am Czech Open wieder an der Bande. Seine offizielle Funktion: Coach der Coaches.

KOMMEN UND GEHEN: Mit Tim Aeschimann gelang einer der raren Top-Transfers eines Schweizers, dafür zog Severin Nigg in die SSL und mit den Christens und Kürschner sind drei Talente weg. Robin Nilsberth hat sich verabschiedet, mit Niklas Ramirez kommt ein pfeilschneller Realersatz. Sami Johansson ist nach Finnland zurückgekehrt, dafür ist Scharfschütze Justus Kainulainen dieses Jahr von Anfang an fit. KNACKPUNKT: Das Konzept, Weltmeister zu verpflichten und diese in wichtigen Momenten bis ans Limit zu forcieren, ging bei zwei Meistertiteln auf. Mittlerweile haben sich die Gegner aber besser auf Zugs «Starensemble» eingestellt. Eine Wende um 180 Grad ist nicht nötig, der Sinn und die Nachhaltigkeit der Zuger Strategie darf nach einem Jahr ohne Titel aber zumindest debattiert werden.

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Mit Gustafsson, Ramirez, Kailiala, Sjögren und Kainulainen hat Zug die Möglichkeit, eine unglaublich starke Linie zu bilden, die in den Special Teams sehr stark sein wird. Um etwas zu gewinnen braucht es immer einen starken Torhüter, das hat man bei Zug. Ich frage mich aber wie letztes Jahr, ob der nötige Hunger vorhanden ist und welchen Einfluss der Abgang von Severin Nigg und Andrin Christen hat. Sie waren für zwei starke Linien sehr wichtig.

Kainulainen wird allen zeigen, warum er vor seiner Verletzung als bester Spieler der Welt galt. Im Kader ist genug Qualität, um in jedem Spiel als Favorit zu gelten, die Zuger müssen sich an ihren eigenen Ansprüchen messen lassen. Wie viel Verantwortung dürfen die Schweizer und eingebauten Junioren übernehmen? Es ist genügend Talent für eine Top-2-Klassierung vorhanden, auch wenn die Einsatzzeit besser auf drei Linien verteilt wird.

TOR

CM

GEB.

1 Portmann Jari

182

21.03.2003

55 Doyle Sascha (CH/AUS)

174

06.07.2004

62 Schälin Nils

175

13.01.2001

07.01.2006

VERTEIDIGUNG 4 Ulrich Janis

183

7 Gustafsson Tobias (SWE)

187

17.10.1992

8 Staub Manuel

178

10.01.1995 04.11.1997

9 Flütsch Tobias

182

14 Neidhart Raphael

192

15.12.2002

17 Rust Flavio

183

21.10.2006

28 Ramirez Niklas (SWE)

194

09.04.1995

33 Hofmann Loris

188

25.04.2003

48 Stettler Jonas

168

03.10.2003

23.02.2008

ANGRIFF 6 Hedlund Linus (CH/SWE)

177

11 Arnold Linus

178

07.12.2004

20 Halm Max

175

28.07.2008

22 Sjögren Albin (SWE)

174

18.11.1994

25 Niemack Nico (CH/GER)

193

28.02.2008 23.05.2003

27 Flütsch Fabio

173

40 Stocker Joël

177

23.02.1997

72 Bürgler Dario

181

02.01.2006 22.02.1999

73 Kainulainen Justus (FIN)

179

79 Petris Massimo

174

01.10.2007

81 Aeschimann Tim

182

01.10.1999

87 Kailiala Miko (FIN)

181

15.01.1993

99 Bisig Noah

175

31.07.2006

Zuzüge: Ramirez Niklas (Växjö Vipers, SWE), Aeschimann Tim (HC Rychenberg), Halm Max, Niemack Nico, Petris Massimo (alle Nachwuchs) Abgänge: Johansson Sami (Classic, FIN), Nigg Severin (Nykvarns IBF, SWE), Christen Andrin, Christen Maurus (Ad Astra Obwalden), Kürschner Janick (Jets), Nilsberth Robin (SWE, Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Tobias Flütsch

Härtester Schuss : Justus Kainulainen

Social-Media-König : Linus Hedlund, Dario Bürgler

Hat den grössten Materialverschleiss: Joël Stocker

Am fleissigsten im Kraftraum : Massimo Petris

Garderoben-DJ: Niklas Ramirez

Am häufigsten in der Physio: Miko Kailiala

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Albin Sjögren

Zug United Website: www.zugunited.ch • Gründungsjahr: 2005 • Präsident: Pascal Hoorn • Sportchef: Bruno Schelbert • Anzahl Teams: 9 • Grösste Erfolge: Meister 2024 und 2025, Cupsieg 2020 und 2024 • Heimarena: Stadthalle Zug, Kantonsschule Zug

WWW.UNIHOCKEY.CH • 17


Männer UPL • SV Wiler-Ersigen und Floorball Thurgau

Headcoach: Väänänen Tatu (FIN) Betreuerstab: Sikora Radek, Kellenberger Christof (Assistenztrainer), Steck Niklaus (Goalietrainer), Studer Daniela (Physio), Glauser Ivan (Teamleiter), von Stokar Peter (Arzt), Hiltbrunner Hanspeter (Sportchef UPL) TOR

CM

GEB.

57 Picariello Merlin

184

05.05.2004

75 Kramer Tim

186

05.09.1995

2 Hirschi Yannick

175

12.04.2006

6 Tambini Amelio

184

21.07.2006

13 Persson Ludwig (SWE)

186

04.11.1994

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Sarah Montavon (Physio), Ivan Glauser (Teamleiter), Christof Kellenberger (Assistent), Yannick Oberli, Cedric Buri, Cedric Oberli, Yannick Hirschi, Niklaus Steck (Goalietrainer), Daniela Studer (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Tatu Väänänen (Headcoach), Radek Sikora (Assistent), Tim Döbeli, Noah Siegenthaler, Jamie Martinjas, Matthias Störi, Amelio Tambini, Claudio Schmid, Hanspeter Hiltbrunner (Sportchef), Mattia Schenk (Nachwuchsverantwortlicher). Vorne (v.l.n.r.): Tim Kramer, Rony Gasparik, Deny Känzig, Simon Laubscher, Jan Ziehli, Andrin Hollenstein, Yannis Wyss, Marco Louis, Ludwig Persson, Peteris Trekse, Merlin Picariello.

Cédric Buri Peteris Trekse

Routiniers wichtig. Diese Rollen müssen teilweise neu besetzt werden. KNACKPUNKT: Der SVWE dominierte die Liga zwei Jahrzehnte lang und war das Team, das es auf dem Weg zum Titel zu schlagen gilt. Diesen Status erfüllt das aktuelle Kader nicht, und es wird schwierig sein, Anspruch und Realität in Einklang zu bringen. Wiler-Ersigen als Mittelfeldteam? Unvorstellbar. Die Basis, bald wieder Titelkandidat zu sein, ist jedoch vorhanden.

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Wir sehen ein neues SV WilerErsigen. Die Abgänge werden zum grossen Teil mit jungen Spielern aus der U21 ersetzt. Ich denke, die Energie der jungen Kräfte kann dem Team gut tun. Der Transfer des lettischen Nationalspielers Peteris Trekse ist sehr interessant. Er bekommt sicher eine grosse Rolle und hat am Czech Open sofort seine Stärken gezeigt. Ein Fragezeichen ist für mich aber die offensive Kreativität des Teams.

Diese «Version» des SVWE wird aufgrund prominenter Abgänge vielleicht unterschätzt. Superfinals ohne Wiler – ich kann mir nicht vorstellen, dass dies lange so bleibt. Der Rekordmeister wird die Entwicklung zurück zu einem absoluten Topteam machen. Von 2016 bis 2025 ging keine Playoff-Serie verloren, nun geschah dies zweimal in Folge. Mehr als drei werden es nicht, auf eine Rückkehr nach Fribourg 2027 würde ich aber nicht wetten.

18 • SEPTEMBER 2026

172

17.04.2001

179

26.12.1999

55 Störi Matthias

191

12.08.2003

73 Hollenstein Andrin

182

10.12.1996

ANGRIFF

SV Wiler-Ersigen Rückschritt als Anlauf? CHEFSACHE: Tatu Väänänen geht, natürlich assistiert von Radek Sikora, in seine zweite Saison als Headcoach. Obwohl die Playoffs zum zweiten Mal in Folge enttäuschend endeten, stand seine Position nie zur Debatte. Gerade für ein «Wiler-Urgestein» wie Väänänen ein wichtiger Vertrauensbeweis. KOMMEN UND GEHEN: Das Kader hat offensichtlich an Qualität und Erfahrung verloren, insbesondere mit den beiden Wechseln in die SSL und den Rücktritten von Galante Carlström und Bischofberger. Peteris Trekse ist aber ein Top-Zuzug, der von den Schweizer Fans womöglich (noch) unterschätzt wird. Die übrigen Kaderplätze wurden an eigene Junioren vergeben, die in jungen Jahren Verantwortung übernehmen können und wollen, wie dies einst Spielern wie Yannis Wyss gelang. Genau für diese Entwicklung waren aber auch gestandene

16 Wyss Yannis 36 Ziehli Jan

3 Oberli Yannick

185

23.01.2007

4 Oberli Cedric

177

20.08.2008 31.08.2002

5 Schmid Claudio

183

8 Siegenthaler Noah

185

17.11.2000

14 Laubscher Simon

181

26.02.1998

22 Trekse Peteris (LVA)

188

20.04.1999

24 Döbeli Tim

182

07.10.2003

66 Buri Cedric

180

14.04.2007

77 Känzig Deny

172

10.12.1996

79 Gasparik Ronald (SVK)

184

17.06.2000

94 Louis Marco

180

06.04.1994

97 Martinjas Jamie

191

06.08.2005

Zuzüge: Trekse Peteris (Classic, FIN), Buri Cédric, Hirschi Yannick, Oberli Cedric, Oberli Yannick (alle Nachwuchs) Abgänge: Bürki Jan (Kalmarsund, SWE), Persici Gianluca (Mullsjö, SWE), Thöni Gian (Tigers), Vogt Marc-André (Thun), Weibel Lars, Zaugg Lukas (ULA), Galante Carlström Alexander (SWE), Bischofberger Nicola, Eser Till, Siegenthaler Janis (alle Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Deny Känzig

Härtester Schuss : Yannick Hirschi

Social-Media-König : Peteris Trekse

Hat den grössten Materialverschleiss: Jamie Martinjas

Am fleissigsten im Kraftraum : Oberli-Brüder Am häufigsten in der Physio: Deny Känzig

Garderoben-DJ: Deny Känzig Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Claudio Schmid

SV Wiler-Ersigen Website: www.svwe.ch • Gründungsjahr: 1984 • Präsident: Reto Luginbühl • Sportchef: Hanspeter Hiltbrunner • Anzahl Teams: 20 • Grösste Erfolge: Europacupsieger 2005, Europacup-Silber 2009, 2015; Meister 2004, 05, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 14, 15, 17, 19, 23; Cupsieger 2005, 13, 18 • Heimarena: Grossmatt Kirchberg/Sportzentrum Zuchwil


Headcoach: Ruotsalainen Jukka (FIN) Betreuerstab: Vehanen Eetu, Krebs Philipp, (Assistenztrainer), Brandenberger Michel (Goalietrainer), Redzepagic Everin (Teammanager), Costa Daniel (Sportchef), Bötschi Beni (Leiter Leistungssport) TOR

CM

GEB.

1 Birchmeier Lars

189

05.08.2005

91 Fälden Oskari (FIN)

198

06.07.2000

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Markus Sipronen, Aaro Helin, Maël Marthaler, Ivo Lüthi, Niklas Graf, Janis Ribler, Finn Ribler, Rovin Thalmann, Ben Bötschi. Mitte (v.l.n.r.): Pascal Vogt (Teamarzt), Beni Bötschi (Leiter Leistungssport), Jukka Ruotsalainen (Headcoach), Philipp Krebs (Assistent), Pablo Mariotti, Oliver Widemer, Ramon Zenger, Silas Fitzi, Levin Peter, Kjetil Bühler, Daniel Costa (Sportchef), Everin Redzepagic (Teammanager), Eetu Vehanen (Assistent), Svenja Zell (Physio), Michel Brandenberger (Goalietrainer). Vorne (v.l.n.r.): Yannic Fitzi, Mias Wellauer, Janis Graf, Silvan Hänsch, Oskari Fälden, Lars Birchmeier, Elia Seiler, Jamie Britt, Florin Fehr.

Floorball Thurgau Bis ganz an die Spitze CHEFSACHE: Cupsieger, zum zweiten Mal als Trainer des Jahres ausgezeichnet, dienstältester Headcoach der Männer UPL, neu im Doppelmandat Nationaltrainer von Finnlands Frauen – Jukka Ruotsalainen ist ein Glücksfall für Thurgau. Der 41-Jährige hat sich bereits eine Statue vor der «Pauli» verdient und kann sich auf einen kompetenten und eingespielten Staff verlassen. KOMMEN UND GEHEN: Es war ein ruhiger Sommer in Weinfelden, dafür können sich die Thurgauer dafür loben, mit Jamie Britt den Schweizer Top-Transfer gelandet zu haben – vor einem Jahr schlug bereits Pablo Mariotti voll ein, nun landet das nächste Juwel im talentierten Team. Die Aufgebote Johan Schönbecks der letzten Monate sprechen eine klare Sprache. Mit Maël Marthaler kommt ein Meister und Rückkehrer, sein Vater ist Präsident des Clubs.

Maël Marthaler

5 Fitzi Silas

175

20.08.1999

9 Hänni Mika

183

04.11.2007

28 Marthaler Maël

191

11.01.2005

39 Zenger Ramon

182

05.02.2004 31.01.2007

49 Bötschi Ben

182

67 Wellauer Mias

175

07.06.2002

69 Fehr Florin

172

16.01.2005

72 Ribler Janis

190

24.08.2005

20.10.2004

ANGRIFF

Jamie Britt

KNACKPUNKT: Es fällt schwer, bei den Mostindern irgendeinen Schwachpunkt ausfindig zu machen. Thurgau spielt aktiv, clever mit Ball – und wenn der Gegner einmal zu einer Druckphase kommt, ist da immer noch Oskari Fälden. Nur zwei ausländische Feldspieler und doch ein heisser Titelkandidat? Man vergisst fast, dass Thurgau bis 2022 noch in der NLB war. Daran sollte man sich erinnern, wenn es doch einmal eine schwächere Phase geben sollte.

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Thurgau zeigt eine sehr coole Entwicklung und verfügt über eine unglaubliche Breite von jungen Schweizer Toptalenten. Mit Spielern wie Elia Seiler, Pablo Mariotti und Jamie Britt wurden sehr interessante Transfers auf dem Schweizer Markt gemacht. Wenn für alle Talente mit eigenen hohen Zielen gute Rollen gefunden werden, kann Thurgau schon diese Saison Meister werden. Aber man darf diese nächste Phase der Entwicklung nicht unterschätzen.

Das Kader macht einen extrem guten Eindruck, die Mischung stimmt und viele Spieler werden sich noch weiterentwickeln. Die nachhaltige Arbeit wurde schon früh mit einem Titel belohnt, die Mostinder können zu den Top 4 der Liga gezählt werden. Mit dieser Einstellung treten auch die Gegner an, unterschätzt wird der «Talentschuppen» definitiv nicht mehr. Ich tippe darauf, dass Thurgau trotzdem wieder in einem der zwei grossen Finalspiele stehen wird.

8 Britt Jamie

180

12 Fitzi Yannic

170

14.05.2001

13 Mariotti Pablo

181

13.11.2003

15 Helin Aaro (FIN)

185

01.05.1999

20 Graf Janis

183

28.06.2004

24 Lüthi Ivo

195

13.09.2002

27 Peter Levin

178

13.01.2005

36 Thalmann Rovin

178

26.05.2007

40 Graf Niklas

187

19.06.2002

50 Seiler Elia

167

30.07.2004

65 Wiedmer Oliver

181

19.04.2003

82 Sipronen Markus (FIN)

183

29.07.1997

Zuzüge: Britt Jamie (Alligator Malans), Marthaler Maël (HC Rychenberg) Abgänge: Lindberg Tim (Pixbo, SWE), Schefer Lian (Alligator Malans), Graf Luis, Villiger Joshua (beide Red Lions Frauenfeld)

Insiders Am längsten im Verein: Silas Fitzi

Garderoben-DJ: Niklas Graf

Social-Media-König : Mika Hänni

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Jamie Britt

Am fleissigsten im Kraftraum : Yannic Fitzi Am häufigsten in der Physio: Florin Fehr Härtester Schuss : Aaro Helin

Aaro Helin

Hat den grössten Materialverschleiss: Ramon Zenger

Floorball Thurgau Website: www.floorball-thurgau.ch • Gründungsjahr: 2001 • Präsident: Patrick Marthaler • Sportchef: Daniel Costa • Anzahl Teams: 15 • Grösste Erfolge: Cupsieg 2026, Playoff-Halbfinal 2024, 2026 • Heimarena: Paul Reinhart Halle

WWW.UNIHOCKEY.CH • 19


Männer UPL • Tigers Langnau und Floorball Köniz Bern

Headcoach: Rubini Yannick Betreuerstab: Casanova Aldo, Testa Robert (Assistenztrainer), Küenzi Martin (Goalietrainer), Rothmund Marcel (Athletiktrainer), Leemhuis Thomas, Tenbergen Roderick (Physio), Trachsel Urs (Betreuer), Rentsch Marco (Sportchef) TOR

CM

GEB.

39 Beck Roman

187

11.08.1998

89 Schiessl Gian Luca

180

13.03.2001

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Janis Schwarz, Luca Steiner, Noel Haldemann, Jesper Silvonen, Joonatan Lindholm, Nick Pfister, Micha Strohl, Aldo Casanova (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Martin Küenzi (Goalietrainer), Tom Leemhuis (Physio), Urs Trachsel (Betreuer), Marcel Rothmund (Athletiktrainer), Luca Fankhauser, Kevin Kropf, Gustav Svensson, Maurice Aebersold, Gian Thöni, Mateo Christen, Janis Lauber, Gian Mühlemann, Robert Testa (Assistent), Roderick Tenbergen (Physio), Yannick Rubini (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Christian Stucki, Thomas Gfeller, Matthias Wahlen, Gian Luca Schiessl, Simon Steiner, Roman Beck, Seya Schwarz, Tim Glücki, Noah Flury.

Tigers Langnau Den Dämpfer verarbeiten CHEFSACHE: Yannick Rubini (32) nimmt die fünfte Saison als Cheftrainer in Angriff. Eine Trainerkarriere wie aus dem Lehrbuch. Vor einem Jahr stand an dieser Stelle, es fehle nur noch ein Titel. Nach einer starken Qualifikation platzte der Meistertraum mit 0:4 im Viertelfinal, doch Rubini und sein Staff geniessen weiterhin das uneingeschränkte Vertrauen der Vereinsleitung. KOMMEN UND GEHEN: Es sind zwei Abgänge, die schmerzen: Mit Matteo Steiner und Alexander Hedlund zogen die beiden überragenden Offensivkräfte nach Schweden. Jesper Silvonen soll einen Teil der verlorenen Skorerpunkte ersetzen, in der Verteidigung stösst mit Joonatan Lindholm ein erfahrener und grossgewachsener Finne hinzu. Interessant sind die Zuzüge der jungen Schweizer Noah Flury (spielte mehrere Jahre in Schweden) und Gian Thöni, der als

Jesper Silvonen

173

21.07.2005

5 Flury Noah

175

05.08.2004

6 Svensson Gustav (SWE)

174

16.02.1995

9 Strohl Micha

183

06.01.1996

29 Aebersold Maurice

183

20.03.2003

44 Glücki Tim

174

05.03.2004

51 Steiner Luca

182

02.02.1999

86 Lindholm Joonatan (FIN)

188

28.08.1997

87 Fankhauser Luca

176

01.04.2002

92 Haldemann Noel Nils

192

11.09.2005

ANGRIFF

Joonatan Lindholm

Energiespieler bei Wiler-Ersigen überzeugte, ehe er lange verletzt war. KNACKPUNKT: Quali top, Playoffs flop. Das würde man vom Emmentaler Team genau andersrum erwarten. Waren die Tigers 2025 noch haarscharf an der Überraschung im Superfinal vorbeigeschrammt, haben sie nun spielerisch und kämpferisch einiges gutzumachen. Erstmals nach den Playouts 2022 gab es im Frühling 2026 einen herben Dämpfer – diesen gilt es zu verarbeiten.

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Eine sehr grosse Herausforderung, Matteo Steiner und Alexander Hedlund zu ersetzen. Der Transfer von Jesper Silvonen ist wichtig, aber auch andere Spieler müssen mehr Verantwortung übernehmen, um die gut 70 Punkte zu ersetzen. Ich finde es interessant zu sehen, was die guten Bedingungen mit dem Unihockeyboden in Biglen ausmachen. Kein Team der UPL hat bessere Voraussetzungen, um ein technisches und schnelles Unihockey zu entwickeln.

Junger Trainer, junger Sportchef, dafür viel Erfahrung im über Jahre gewachsenen Team. Die Frage ist: haben die Emmentaler ihren Zenit schon überschritten? Ohne Matteo Steiner und Alexander Hedlund fehlt etwas die Magie, die Langnau für mich letztes Jahr zu einem Titelfavoriten machte. Unter die ersten Sechs der Tabelle werden es die Tigers wieder schaffen. Vielleicht wuchsen die Ansprüche nach dem Superfinal 2025 aber etwas zu hoch.

20 • SEPTEMBER 2026

2 Wahlen Matthias

7 Lauber Janis

177

02.05.1999

8 Gfeller Thomas

170

01.02.1994

10 Kropf Kevin

176

17.01.1995

11 Steiner Simon

176

05.05.1996

14 Thöni Gian

182

04.12.2003

20 Stucki Christian

175

20.08.2003

47 Schwarz Seya

170

12.02.2005

52 Mühlemann Gian

180

18.05.2002

71 Silvonen Jesper (FIN)

193

11.01.2002

77 Pfister Nick

184

22.04.2001

79 Christen Mateo

184

27.11.2008

91 Schwarz Janis

180

12.02.2005

Zuzüge: Lindholm Joonatan (Westend Indians, FIN), Silvonen Jesper (FIN, WASA), Thöni Gian (SVWE), Flury Noah (Hagunda, SWE), Wahlen Matthias, Haldemann Noel (beide Nachwuchs) Abgänge: Steiner Matteo (Nykvarns, SWE), Hedlund Alexander (Dalen, SWE), Münger Lukas (Floorball Köniz Bern), Thierstein Claudio (Grünenmatt), Schlegel Lucas (Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Kevin Kropf

Härtester Schuss : Gian Luca Schiessl

Social-Media-König : Gian Luca Schiessl

Hat den grössten Materialverschleiss: Christian Stucki

Am fleissigsten im Kraftraum : Roman Beck Am häufigsten in der Physio: Christian Stucki

Garderoben-DJ: Tim Glücki, Matthias Wahlen Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Gian Luca Schiessl

Unihockey Tigers Langnau Website: www.unihockeytigers.ch • Gründungsjahr: 2005 • Präsident: Andy Werren • Sportchef: Marco Rentsch • Anzahl Teams: 21 • Grösste Erfolge: Cupsieger 2007, 2009, 2010, 2019, Vizemeister 2009, 2014, 2025 • Heimarena: Unihoc Arena Biglen


Headcoach: Berliat René Betreuerstab: von Gunten Simon, Herzog Marco, Antener Emanuel (Assistenztrainer), Körner Sven (Goalietrainer), Begbie Adam (Athletiktrainer), Hornecker Daniel (Mentaltrainer), Fiechter Seline, Aeberhard Deborah, Imobersteg Anja, Widmer Lea (Physio), Andrey Pascal (Sportwissenschaft), Schober Martin (Arzt), Jörg Mike (Teammanager)

Hinten (v.l.n.r.): Adam Begbie (Athletik), Mattia Schmied, Lukas Münger, Nils Baillif, Lars Fasel, Manuel Maurer, Michael Jansson, Simon von Gunten (Assistent), Lea Widmer (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Mike Jörg (Teammanager), René Berliat (Headcoach), Vinz Burren, Yanis Ryser, Nelio Rottaris, Nino Bühler, Samuel Poffet, Jascha Haldemann, Dominic Herzog, Emanuel Antener (Assistent), Marco Herzog (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Leon Tringaniello, Raúl Willfratt, Jan Zaugg, Jonas Schlup, Yann Ruh, Lukas Genhart, Stefan Hutzli, Eric Grunder, Simon Götz.

Floorball Köniz Bern Effizienz statt Spektakel CHEFSACHE: René Berliat steigt in die zweite Saison seiner vierten «Amtszeit». Wie das Kader verkörpert Berliat die Könizer DNA perfekt. Nach einem Jahr Aufbauarbeit möchte er mit seinem Team nun den nächsten Schritt machen, dabei kann er sich auf dieselben Assistenten wie letzte Saison verlassen. Berliat ohne Köniz und Köniz ohne Berliat – beides schwer vorzustellen. KOMMEN UND GEHEN: Drei grosse Namen sind verschwunden: Astala, Mäkinen, Kainu-

Simon Götz

Stefan Hutzli

lainen. Die Bilanz des Schweizer Abenteuers der Finnen fällt zwiespältig aus, man hätte sich mehr von ihnen erhofft. Götz und Jansson dürften pflegeleichter sein und trotzdem einen guten Job machen, mit Maurer und Hutzli kehren zwei Spieler mit SSLVergangenheit zu ihren Wurzeln zurück. Ein weiterer Rückkehrer ist Lukas Münger, dafür tritt Pascal Michel ab. David Hermle wagt den Sprung nach Schweden. KNACKPUNKT: Trotz vieler Wechsel hat man nicht den Eindruck, dass in Köniz vieles neu ist und obwohl die zwei neuen Ausländer auf dem Papier weniger Glanz ausstrahlen als die drei Finnen, könnte die Rechnung aufgehen. Letzte Saison legte Köniz in der Rückrunde eine klare Steigerung hin. Wenn die Konstanz und die Mentalität diesmal durchgehend stimmen, können sich die Berner zum Geheimfavoriten entwickeln.

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Mit den finnischen Stars ist keine richtige Chemie entstanden, die Leistungen waren nicht gut genug. Auch wichtige junge Schweizer wie Hermle und Nikles müssen ersetzt werden. Mit Maurer und Hutzli kommt viel Erfahrung und Könizherz zurück. Die Erwartungen steigen. Jetzt braucht es das, was der HCR letzte Saison zeigte: Ein starkes Team, Glauben und im richtigen Moment Topleistungen von Spielern wie Genhart, Ruh, Zaugg und Wilfratt.

Out im Cup-Halbfinal gegen Thurgau, Out im Playoff-Viertelfinal gegen Thurgau. Von der letzten Saison bleibt der Eindruck, dass mehr drin gelegen wäre. Mit weniger starken Schwankungen, auch innerhalb einzelner Spiele, traue ich den Könizern zu, dass sie erneut in der Tabellenregion 3 bis 5 landen und auch im Cup mindestens in den Halbfinal kommen. Es bleibt ein Team, dass sich an guten Tagen vor niemandem verstecken muss.

TOR

CM

GEB.

69 Genhart Lukas

193

03.04.1996

74 Schlup Jonas

196

05.04.2005

VERTEIDIGUNG 7 Tringaniello Leon

172

20.11.2002

8 Grunder Eric

181

28.04.2003 01.02.1997

33 Götz Simon (SWE)

170

44 Haldemann Jascha

188

30.07.2004

47 Münger Lukas

178

03.03.2001

81 Ruh Yann

182

14.10.1998

86 Fasel Lars

180

29.02.2000

10 Baillif Nils

182

15.12.2007

11 Maurer Manuel

180

14.08.1993

22 Schmied Mattia

177

17.09.2004

23 Hutzli Stefan

185

23.02.1998

ANGRIFF

24 Bühler Nino

190

30.01.2007

35 Herzog Dominic

188

20.08.2004

50 Jansson Michael (SWE)

178

13.12.1999

51 Willfratt Raùl

179

24.07.2001

61 Zaugg Jan

177

14.07.1997

65 Burren Vinz

188

17.09.2005

67 Rottaris Nelio

187

22.09.2001

70 Poffet Samuel

190

22.11.2001

90 Ryser Yanis

187

17.03.2003

Zuzüge: Götz Simon (Storvreta, SWE), Jansson Michael (Sirius, SWE), Hutzli Stefan (Kalmarsund, SWE), Maurer Manuel (HCR), Münger Lukas (Tigers Langnau), Ryser Yanis (Fribourg), Schlup Jonas (Nachwuchs SVWE), Baillif Nils (Nachwuchs) Abgänge: Kainulainen Rasmus (Westend Indians, FIN), Mäkinen Miska, Astala Aaro (Esport Oilers, FIN), Hermle David (Växjö, SWE), Greber Noël (GC), Biner Maurin, Nikles Tizian, Michel Pascal, Aberle Linus (alle Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Yann Ruh

Härtester Schuss : Leon Tringaniello

Social-Media-König : Raùl Willfratt

Hat den grössten Materialverschleiss: Jan Zaugg

Am fleissigsten im Kraftraum : Jascha Haldemann Am häufigsten in der Physio: Leon Tringaniello

Garderoben-DJ: Raùl Willfratt Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Vinz Burren, Yann Ruh

Floorball Köniz Bern Website: www.floorball-koenizbern.ch • Gründungsjahr: 1998 • Präsident: Stephan Michel • Sportchef: Heinz Zaugg • Anzahl Teams: 24 • Grösste Erfolge: Schweizer Meister 2018, 2021; Cupsieger 1998, 2008, 2016, 2023 • Heimarena: Sporthalle Weissenstein

WWW.UNIHOCKEY.CH • 21


Männer UPL • UHC Uster und GC Unihockey

Headcoach: Meier Simon Betreuerstab: Rhyner Sascha, Werner Marc (Assistenztrainer), Schütz Edi-Marc (Goalietrainer), Rohner Luca (Physis), Binkert Severin (Teamchef), Kulmala Markus (Sportchef) TOR

CM

GEB.

1 Mura Alessio

173

16.04.2004

36 Kuhn Sebastian

181

19.10.2002

66 Helbling Marc

173

24.01.2006

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Timon Günthard, Josia Pfister, Timon Anderegg, Ted Nivestam, Jean-Luc Klöti, Loris Murer, Yves Klöti, Marc Werner (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Severin Binkert (Teamchef), Marcel Enzler (Physio), Timo Renner, Kilian Franzen, Noel Knüsel, Linus Chrétien, Jhonan Meier, Matteo Gervasoni, Lars Zuppiger, Simon Meier (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Timo Graf, Patrick Furrer, Sebastian Kuhn, Marc Helbling, Alessio Mura, Tis Fischer, Johannes Wilhelmsson.

UHC Uster Ausreisser nach oben? CHEFSACHE: Abgesehen vom HCR haben alle Playoff-Teilnehmer denselben Trainer wie vor einem Jahr. In Uster überrascht dies definitiv niemanden, Simon Meier ist aus dem Zürcher Oberland kaum wegzudenken. Assistiert wird der U19-Nationaltrainer neu von U17-Nationaltrainer Marc Werner, der vom benachbarten Pfannenstiel kommt. Der langjährige Assistent Sascha Rhyner bleibt, der «Remote-Coach» Joel Kanebjörk hingegen ist nicht mehr Teil des Staffs.

Adam Lundgren

Matteo Gervasoni

KOMMEN UND GEHEN: Der Fluch des Ausbildungsvereins blieb Uster für einmal erspart. Letztes Jahr zogen Pascal Schmuki und Claudio Schmid weg, diesmal blieben die Top-Talente. Mit Matteo Gervasoni kam sogar eines hinzu. Der Tessiner darf sein Können in der UPL beweisen und könnte gleich eine tragende Rolle im Sturm übernehmen. Im Tor will sich Schweden-Rückkehrer und U19-Vizeweltmeister Alessio Mura als Nummer 1 aufdrängen. KNACKPUNKT: Mit 36 Punkten wurde ein Vereinsrekord aufgestellt, dennoch wurden die Ustermer von Zug (2.) als «einfacher» Gegner betrachtet und dem HCR vorgezogen. So gross Uster die Ausbildung der Junioren auf die Fahne schreibt, so klein scheint die Chance auf einen Ausreisser nach oben. Playoff im Buchholz darf weiter nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden.

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Uster zeigte, dass es in der Quali die richtigen Spiele gewinnen und in die Playoffs kommen kann. Dort wartet aber ein Topteam und die Aufgabe wird sehr schwierig. Bei Uster finden wir einen der interessantesten Transfers und es geht nicht um einen erfahrenen Ausländer, sondern um Matteo Gervasoni. Der Tessiner könnte mit Speed, technischen Skills und Spielintelligenz schon diese Saison ein grosses Ausrufezeichen werden!

Auf dem Papier scheint die Ausgangslage relativ klar, Rang 7 oder 8 wäre für Uster die logische Platzierung. Kein Spitzenteam, kein Geheimfavorit, aber auch kein Abstiegskandidat. Doch auch für den Verbleib über dem Strich müssen einige Punkte weiterhin aufgehen: Starke Ausländer, ein guter Goalie, keine Verletzungssorgen und auch die jungen Talente müssen wieder einen Schritt vorwärts machen, da einige Routiniers zurücktraten.

22 • SEPTEMBER 2026

11 Pfister Josia

180

16.02.2003

27 Günthard Timon

180

21.02.2003

48 Anderegg Timon

181

21.02.2006

50 Zuppiger Lars

168

10.03.2007

54 Renner Timo

175

21.08.2007

57 Knüsel Noel

179

12.09.2000

87 Nivestam Ted (SWE)

192

19.06.1994

91 Klöti Jean-Luc

183

10.03.1999

170

06.10.2005

ANGRIFF 8 Furrer Patrick

9 Lundgren Adam (GER/SWE) 192

17.11.1993

10 Klöti Yves

181

20.06.2003 19.12.2006

18 Meier Jhonan

180

19 Franzen Kilian

185

05.10.2002

20 Graf Timo

162

23.04.2004

22 Gervasoni Matteo

173

11.04.2007

23 Chrétien Linus

188

10.01.2000

33 Anis Daniels Janis (LVA)

194

07.10.2002

52 Fischer Tis

175

17.08.2007 06.09.2008

55 Hug Noel

172

82 Wilhelmsson Johannes (SWE)

181

17.09.1992

91 Murer Loris

185

27.08.2007

Zuzüge: Lundgren Adam (SWE, Basel Regio), Mura Alessio (Jönköping IK, SWE), Chrétien Linus (Djurgarden, SWE), Graf Timo (HC Rychenbeg), Gervasoni Matteo (Ticino Unihockey), Furrer Patrick (Nachwuchs) Abgänge: Koskinen Albert (FIN, HC Rychenberg), Hänseler Joris (Pirkkalan Pirkat, FIN), Karlsson Filip, Burkhart Fadri (Pfannenstiel), Ledergerber Tobias (Züri Süd), Brütsch Nicolas, Andersson Isaac, Arnet Marcel (alle Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Sebastian Kuhn

Härtester Schuss : Daniels Janis Anis

Social-Media-König : Josia Pfister

Hat den grössten Materialverschleiss: Johannes Wilhelmsson

Am fleissigsten im Kraftraum : Timon Anderegg Am häufigsten in der Physio: Josia Pfister

Garderoben-DJ: Jean-Luc Klöti Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Kilian Franzen

UHC Uster Website: www.uhcuster.ch • Gründungsjahr: 1986 Präsident: Fabrizio Tuena • Sportchef: Markus Kulmala • Anzahl Teams: 23 • Grösste Erfolge: Playoff-Viertelfinal • Heimarena: Buchholz Uster


Headcoach: Berlinger Nicolas Betreuerstab: Wewege Luke (Athletiktrainer), Fröhlich Sarina (Physio), Dürler René (Teamchef), Dr. Schaller Fabian (Arzt), Misini Luan (Sportchef) TOR

CM

GEB.

1 Haldemann Cyril

188

01.07.1998

70 Walliser Yves

187

28.08.2007

5 Kunz Mario

184

10.09.2004

7 Mühlebach Noah

180

05.07.2006

10 Flisch Gian-Luca

178

23.06.2004

11 Bernsteiner Laurin

171

08.02.2004

12 Dürler David

175

06.01.2000

13 Bier Kay

170

23.09.1995

16 Niederberger Florian

187

05.11.2006

VERTEIDIGUNG

Hinten (v.l.n.r.): Joel Gsponer, Noël Greber, Samuel Volkart, Yanik Castelberg, Paolo Riedi, Tobias Schaffner, Miro Freiburghaus, Florian Wenk, Florian Niederberger. Mitte (v.l.n.r.): René Dürler (Teammanager), Luke Wewege (Athletiktrainer), Robin Hostettler, Jan Fleisch, Alan Strässle, Gian-Luca Flisch, Sarina Fröhlich (Physio), Nico Berlinger (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): David Dürler, Laurin Bernsteiner, Maxim Frei, Yves Walliser, Dylan Hasenböhler, Kay Bier, Sebastian Mathis.

GC Unihockey Aufbauarbeit im Strichkampf CHEFSACHE: Nico Berlinger steigt in seine vierte Saison. In dieser Zeit ist sein Team aus der Spitzengruppe in die zweite Tabellenhälfte gerutscht, was ihm aber nicht angekreidet werden kann. Ein Assistent wird noch gesucht, im Hintergrund investiert Luan Misini, der als Trainer zwei Meistertitel und drei Cupsiege feierte, viel Energie, um das Schiff auf Kurs zu halten. KOMMEN UND GEHEN: Dieses Jahr wurden nicht «nur» Junioren aus der U21 ins UPLKader integriert, sondern vier externe Transfers getätigt. Rückkehrer Samuel Volkart und Churs Yanik Castelberg bringen wertvolle Qualitäten mit. Dennoch sind erneut Rücktritte von Liga-Veteranen wie Joël Rüegger und Fabrice Göldi zu verzeichnen, deren enorme Erfahrung fehlen wird. Insgesamt konnte das Niveau knapp gehalten werden.

KNACKPUNKT: Viel Verantwortung liegt auf wenigen Schultern, ein Ausfall von Schlüsselspielern wie Dylan Hasenböhler oder Paolo Riedi könnte nur schwer verkraftet werden. Die Ansprüche und Ambitionen früherer Jahre sind beim Meister von 2022 derzeit vorbei. Aufbauarbeit steht an. Doch was, wenn die jungen Talente einmal um mehr als die Playoffqualifikation spielen möchten? In ihrer Juniorenzeit war GC stets Meisterkandidat.

18 Schaffner Tobias

179

14.08.2003

24 Fleisch Jan

180

29.06.2006

57 Volkart Samuel

178

04.11.2000

ANGRIFF 2 Hasenböhler Dylan

183

06.01.2003

4 Mathis Sebastian

174

09.09.2006

14 Freiburghaus Miro

180

25.11.2005

19 Wiederkehr Noah

175

26.09.2007

21 Riedi Paolo

177

16.12.1992

22 Frei Maxim

168

20.06.2003 12.09.2003

23 Hostettler Robin

178

29 Wenk Florian

185

27.02.1998

30 Bolin Tommy (SWE)

179

18.03.1995

32 Strässle Alan

178

26.04.2000

34 Castelberg Yanik

180

08.11.2003

74 Gsponer Joel

193

22.09.2005

79 Greber Noël

189

18.07.2005

Zuzüge: Castelberg Yanik (Floorball Chur United), Greber Noël (Köniz Bern), Samuel Volkart (Alligator Malans), Gsponer Joel (Thun), Freiburghaus Miro, Niederberger Florian (Nachwuchs) Abgänge: Rüegger Joël, Göldi Fabrice, Stäubli Timon, Aliata Alessandro (alle Rücktritt)

Noël Greber

Samuel Volkart

Insiders Am längsten im Verein: Kay Bier und Dylan Hasenböhler Social-Media-König : Tommy Bolin

Johan Schönbeck Nationaltrainer Mit Yanik Castelberg konnte GC einen spannenden Transfer tätigen. Offensiv werden aber weiter die erfahrenen Scorer Riedi und Bolin sehr wichtig sein. Für den nächsten Schritt hängt viel von der Entwicklung der Jungen ab. Genau das wurde gut vorbereitet, Spieler wie Sebastian Mathis, Jan Fleisch und Noah Mühlebach haben schon viel Erfahrung sammeln können. Für mich ist GC ein Viertelfinalist mit Potential für eine interessante Entwicklung während der Saison.

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch Rang 6 bis 8 prophezeite ich vor einem Jahr und es fällt schwer, diesmal optimistischer zu sein. Natürlich entwickeln sich die jungen Spieler, doch der Substanzverlust, den Nico Berlingers Kader immer wieder erleidet, kann nicht kaschiert werden. Es dürfte reichen, um die Bündner Teams, WASA und die Jets auf Distanz zu halten, wenn keine dieser Mannschaften über- oder GC unterperformt, und ab und zu einen Favoriten zu ärgern. Mehr aber nicht.

Am fleissigsten im Kraftraum : Tobias Schaffner Am häufigsten in der Physio: Gian-Luca Flisch

Härtester Schuss : Kay Bier Hat den grössten Materialverschleiss: Kay Bier Garderoben-DJ: Cyril Haldemann Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Yves Walliser

Grasshopper Club Zürich Website: www.gc-unihockey.ch • Gründungsjahr: 2002 • Präsident: Frank Strobel • Sportchef: Michael Zürcher • Anzahl Teams: 19 • Grösste Erfolge: Schweizer Meister 2016 und 2022; Cupsieger 2011, 2014, 2017 und 2022 • Heimarena: Sporthalle Hardau

WWW.UNIHOCKEY.CH • 23


Männer UPL • Alligator Malans und Floorball Chur United

Headcoach: Huovinen Jussi (FIN) Betreuerstab: Britt Patrick, Caluori Pius (Assistenztrainer), Peng Aldo (Goalietrainer), Huovinen Ilona (Physio), Lori Tobias (Teammanager), Lüthi Peter (Sportchef) TOR

CM

GEB.

39 Münger Daniel

181

20.05.2000

77 Röst Jannis

197

02.04.2006

6 Boner Gian

182

26.04.2007

9 Holenstein Markus

182

31.07.1997

11 Klesse Maurin

179

18.03.2003 24.03.2005

VERTEIDIGUNG

Hinten (v.l.n.r.): Maurin Klesse, Lukas Stocker, Joonatan Kovanen, Simon Schwab, Vili Liponen, Joona Larte, Valentin Schubiger, Andrin Möckli. Mitte (v.l.n.r.): Jussi Huovinen (Headcoach), Pius Caluori (Assistent), Patrick Britt (Assistent), Markus Holenstein, Marc Luck, Linus Felix, Gian Boner, Lian Schefer, Noah Schnell, Andri Hitz, Ilona Huovinen (Physio), Tobias Lori (Teammanager). Vorne (v.l.n.r.): Andri Capatt, Mauro Hartmann, Till Clavadetscher, Daniel Münger, Mike Jäger, Jannis Röst, Eemil Ukkonen, Joonas Vettensaari, Luca Kneubühler.

Alligator Malans Vertrauen in Finnen CHEFSACHE: Berger, Britt, Brinkmann – drei Cheftrainer hatten die Alligatoren letzte Saison. Der neue Trainer heisst Jussi Huovinen und wurde 2025 mit Finnland in Zürich U19-Weltmeister. Er gilt als hervorragender Ausbildner und bringt gute Referenzen mit. Mit Pius Caluori ist ein Alligator-Urgestein zurück. Hinter der Bande ist alles top. KOMMEN UND GEHEN: Die letzten Malanser, die ein Aufgebot des A-Nationalteams erhielten, sind nicht mehr dabei. Jamie Britt möchte mit Thurgau um Titel spielen, Dan Hartmann tritt wie der Schwede Rasmus Enström zurück. Das sind grosse Lücken, die vier neue Finnen irgendwie schliessen sollen. Eemil Ukkonen und Joonatan Kovanen bringen den Schwung des finnischen Meistertitels mit Nokian mit und vielleicht hilft es, dass Trainer und Söldner alle aus dem selben Land kommen.

Lian Schefer

27.01.2002

40 Liponen Vili (FIN)

183

11.11.1994

69 Clavadetscher Till

180

20.04.2005

76 Ukkonen Eemil (FIN)

178

07.10.1996

87 Schwab Simon

198

29.03.2004

12 Hartmann Mauro

175

07.01.2001

16 Schubiger Valentin

178

10.05.2001 01.02.2005

17 Möckli Andrin

177

19 Schnell Noah

183

06.07.2007

21 Hitz Andri

180

09.01.2008 06.03.1994

22 Jäger Mike

184

26 Felix Linus

180

13.02.2007

50 Vettensaari Joonas (FIN)

177

02.08.2007

66 Luck Marc

182

19.10.2006

67 Kovanen Joonatan (FIN)

188

04.11.1999

70 Schefer Lian

180

25.07.2007

72 Larte Joona (FIN)

181

18.06.2002

88 Stocker Lukas

182

14.04.2005

Zuzüge: Kovanen Joonatan, Ukkonen Eemil (Nokian KrP, FIN), Vettensaari Joonas (Classic, FIN), Larte Joona (FIN, WASA), Schefer Lian (Floorball Thurgau), Schwab Simon (Obwalden), Boner Gian, Hitz Andri, Stocker Lukas (alle Nachwuchs) Abgänge: Britt Jamie (Floorball Thurgau), Sindelar Martin (CZE, Chur), Volkart Samuel (GC), Möckli Linus (Sarganserland), Kälin Dario (Kleinfeld), Müller Joel, Ainoa Luka (offen), Enström Rasmus (SWE), Hartmann Dan, Schnell Nathanael (alle Rücktritt)

Insiders

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Die Alligatoren haben mit Hartmann, Enström, Britt, Volkart und Sindelar sehr viel Erfahrung und Qualität verloren. Mit Lian Schefer und Simon Schwab gelangen zwei sehr spannende Schweizer Transfers, ansonsten wird jedoch stark auf finnische Verstärkungen gesetzt. Ich bin gespannt, wie schnell Alligator Malans die neue Identität findet. Liegen die Playoffs im Bereich des Möglichen? Und wer ist Nummer 1 in Graubünden?

Im Bündnerland kämpfen dieses Jahr erneut beide Traditionsvereine gegen die Playouts und den dort drohenden Abstieg. Die Sporthalle Lust in Maienfeld ist dabei für die Gastmannschaften ein unangenehmeres Pflaster als das «Bijou» Fortuna in Chur. Viel hängt bei Alligator Malans von den neuen Finnen (Trainer und Spieler) ab. Wenn diese harmonieren, liegen der 9. Platz und danach ein schneller Klassenerhalt drin – mehr wohl nicht.

24 • SEPTEMBER 2026

173 168

ANGRIFF

KNACKPUNKT: Malans konnte sich länger als Chur aus dem Strichkampf heraushalten, 2025 und 2026 war der Gang in die Playouts aber nicht mehr vermeidbar. Im Direktduell hatten die Alligatoren lange die Nase vorne, nun sind auch die Derbys zu einer 50:50-Angelegenheit geworden. Das Fehlen von Schweizer Aushängeschildern könnte der nächste Dämpfer für Malans werden. Galionsfiguren à la Braillard, Buchli, Berry oder Hartmann fehlen.

Joonatan Kovanen

18 Kneubühler Luca 27 Capatt Andri

Am längsten im Verein: Markus Holenstein

Härtester Schuss : Eemil Ukkonen

Social-Media-König : Mike Jäger

Hat den grössten Materialverschleiss: Mauro Hartmann

Am fleissigsten im Kraftraum : Till Clavadetscher Am häufigsten in der Physio: Markus Holenstein

Garderoben-DJ: Maurin Klesse Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Luca Kneubühler

UHC Alligator Malans Website: www.alligatormalans.ch • Gründungsjahr: 1987 • Präsident: Erwin Lötscher • Sportchef: Peter Lüthi • Anzahl Teams: 22 • Grösste Erfolge: Schweizer Meister 1997,1999, 2002, 2006, 2013; Cupsieger 2002, 2006, 2012, 2015 • Heimarena: MZH Lust, Maienfeld


Headcoach: Lundberg Bruno (SWE) Betreuerstab: Fernström Mikael (Assistenztrainer), Jenzer Daniel (Goalietrainer), Hogg Ursina (Physio), Soland Stefan (Material) TOR

CM

GEB.

1 Ekmann Elisha

174

27.02.2004

12 Bardill Mario

178

02.12.2001

3 Mettier Tino

187

14.09.1998

5 Branger Nico

178

27.11.2004

6 Söderberg Cedric

170

17.07.2001

10 Brosi Gino

176

26.09.2005

14 Decasper Dario

184

25.01.1999

15 Lanfranchi Gian-Luca

171

28.02.2000

VERTEIDIGUNG

Hinten (v.l.n.r.): Luca Castelberg, Dario Decasper, Nico Hartmann, Noah Oechsle, Marcel Stucki, Raphael Zellweger, Martin Sindelar, Sil Munnikhuizen. Mitte (v.l.n.r.): Ursina Hogg (Physio), Daniel Jenzer (Goalietrainer), Christoph Schmid, Andri Brägger, Nuno Brosi, Tino Mettier, Tuukka Salo, Lukas Veltsmíd, Enea Raselli, Levi Walser, Nico Branger, Bruno Lundberg (Headcoach), Björn Söderberg (Sportchef), Stefan Soland (Material). Vorne (v.l.n.r.): Gian-Luca Lanfranchi, Gino Brosi, Casper Karlsson, Elisha Ekmann, Dominik Hofer, Mario Bardill, Fredrik Bäckman, Cedric Söderberg, Nadir Monighetti.

Floorball Chur United Kommt das Abstiegsderby? CHEFSACHE: 1:2 lag Chur gegen Basel zurück, trennte sich von Johan Lindgren, der im Sommer sowieso gegangen wäre, drehte die Serie und bezwang B-Ligist Thun. Nun kommt mit Bruno Lundberg ein 60-jähriger Trainer mit 30 Jahren Erfahrung. Mit KAIS Moras Frauen feierte er im Frühling den SSL-Aufstieg, in Chur wird er gegen den Abstieg kämpfen müssen. Als Spieler wurde er 1999 mit Zäziwil Cupsieger. KOMMEN UND GEHEN: Elisha Ekmann gilt als sehr talentiert, die vier neuen Ausländer kennen die Liga und das Bündnerland mehrheitlich schon, dazu wird ein halbes Dutzend U21-Spieler integriert. Das tönt positiv, doch die Abgänge wiegen schwer: Die Erfahrung von Martin Östholm und Christoph Reich, die Punkte von Yanik Castelberg und Fredi Petersson – alles in allem ist das Kader eher schwächer als besser besetzt.

Elisha Ekman Tuukka Salo

KNACKPUNKT: Als Spieler war Bruno Lundberg ein Aggressivleader. Wenn sich seine Schützlinge auf dem Feld reinhängen wie er, kann die Fortuna-Halle zur Festung werden. In Chur ist der Nostalgie-Faktor grösser als anderswo, aber auch der Zerfall der Qualität des Schweizer Kaders. Die Derbys gegen Malans bleiben ein Highlight, doch wenn es dabei nur noch gegen den Abstieg geht, wäre selbiger vielleicht für ein Team die bessere Option.

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Chur hatte es schon letzte Saison nicht einfach und muss jetzt auch noch die Lücken füllen, die Christoph Reich, Fredi Petersson, Martin Östholm, Daniel Sesulka, Yanik Castelberg und Joel Söderberg hinterlassen haben. Mehr als der Ligaerhalt kann kein Thema sein, das ist schon eine grosse Herausforderung. Kann der während der Saison gefundene Casper Karlsson seinen Schnitt von zwei Punkten pro Spiel bestätigen?

Das Playout-Derby wurde Realität, allerdings in der «schwächeren» Variante – was wäre los, wenn Malans und Chur in einer Serie gegeneinander spielen und der Verlierer direkt in die NLB muss? Vielleicht sind WASA und die Jets zu schwach, um dieses Szenario 2027 wahr werden zu lassen. Der Abstieg eines Bündner Teams könnte dazu führen, dass gewisse Probleme gelöst, statt nur andiskutiert werden. Ich denke aber, Chur bleibt oben.

24 Hartmann Nico

185

06.04.2005

37 Butzerin Livio

181

01.09.2003

64 Veltsmíd Lukas (CZE)

185

26.11.1992

66 Stucki Marcel

188

06.02.1993

81 Salo Tuukka (FIN)

188

30.04.1997

ANGRIFF 13 Schlegel Leon

171

20.12.1998

17 Karlsson Casper (SWE)

183

31.08.2002

18 Oechsle Noah

186

17.04.2005

19 Jörger Kimo

187

09.11.2007

20 Munnikhuizen Sil

185

29.05.2005

21 Brosi Nuno

183

22.08.2007

23 Raselli Enea

179

18.06.2005

27 Brägger Andri

178

19.01.2006

30 Castelberg Luca

178

31.12.2006

44 Zellweger Raphael

187

27.11.2004

61 Bäckman Fredrik (SWE)

189

05.09.1994

68 Monighetti Nadir

180

08.02.2000

88 Sindelar Martin (CZE)

184

30.09.1997

97 Walser Levi

178

01.07.2005

Zuzüge: Bäckman Fredrik (Lerum, SWE), Salo Tuukka (FIN, Uri), Sindelar Martin (CZE), Brägger Andri (Alligator), Veltsmid Lukas (CZE, Rheintal Gators), Ekmann Elisha (Bülach), Brosi Gino, Hartmann Nico, Jörger Kimo, Munnikhuizen Sil, Oechsle Noah, Raselli Enea (alle Nachwuchs) Abgänge: Petersson Fredi (Helsingborg, SWE), Ladelfa Leo (Höllviken, SWE), Söderberg Joel (Strängnäs, SWE), Castelberg Yanik (GC), Sesulka Daniel (CZE), Bass Andri (beide 4. Liga GF), Reich Christoph, Östholm Martin (Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Leon Schlegel, Tino Mettier Social-Media-König : Lukas Veltsmid Am fleissigsten im Kraftraum : Nico Branger Am häufigsten in der Physio: Levi Walser

Härtester Schuss : Marcel Stucki Hat den grössten Materialverschleiss: Marcel Stucki Garderoben-DJ: Lukas Veltsmid Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Nico Branger

Floorball Chur United Website: www.floorballchurunited.ch • Gründungsjahr: 2024 • Präsident: Stefan Caprez • Sportchef: Björn Söderberg • Anzahl Teams: 30 • Grösste Erfolge: 12× Schweizer Meister (RotWeiss) • Heimarena: Sporthalle Fortuna

WWW.UNIHOCKEY.CH • 25


Männer UPL • WASA St. Gallen Unihockey und Kloten-Dietlikon Jets

Headcoach: Rosti Pasi (FIN) Betreuerstab: Makkonen Janne, Gross David (Assistenz­trainer), Wehrli Jeremy (Goalietrainer), Rohner Yves (Athletiktrainer), Prader Petra, Sigrist Cendrine, Neuländner Damian (Physio), Noack Patrik (Teamarzt) TOR

CM

GEB.

30 Zeller Livio

183

01.08.2004

52 Schwizer Andreas

180

22.05.2005

99 Reichert Pascal (GER)

186

06.10.1999

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Pasi Rosti (Headcoach), David Gross, Ramon Zeller, Marco Näf, Levin Gügi, Adam Zukal, Santtu Vuoristo, Michael Schwizer, Damian Neuländner (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Janne Makkonen (Assistent), Jeremy Wehrli (Goalietrainer), Yves Rohner (Athletik), Miikka Honkaniemi, Marvin Huwiler, Nils Engeler, Anrin Füllemann, Florian Berner, Joël Bachman, Severin Moser, Nico Moser, Jakub Hasa, Petra Prader (Physio), Cendrine Sigrist (Physio), Leonie Kraus (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Rahul Chiplunkar, Mike Zahner, Tino von Pritzbuer, Pascal Reichert, Livio Zeller, Andreas Schwizer, Romano Schubiger, Markus Wellauer, Rohit Chiplunkar.

WASA St. Gallen Unihockey Schweizer Skorer gesucht

Miikka Honkaniemi

Pasi Rosti

CHEFSACHE: Am 13. Januar trennte sich WASA von Sven Engeler, unter dem eingesetzten Interims-Staff verbesserten sich die Resultate sprunghaft und der Ligaerhalt gelang erfreulich schnell. Nun übernimmt mit Pasi Rosti ein Finne, der in Berlin tätig war und zudem Singapurs A-Nationalteam trainiert. Auch seine Mission heisst Ligaerhalt. Assistent Janne Makkonen ist Cheftrainer der Frauen, dort unterstützt Rosti als Assistent. Spannende Konstellation.

KOMMEN UND GEHEN: Zwei Deutsche, ein Slowake, ein Tscheche und drei Finnen. Mit dieser bunten Mischung versucht WASA, dem Tabellenende zu entkommen. Auf den deutschen Serienmeister Pascal Reichert dürfte im Tor viel Arbeit warten, dafür kennen die Rückkehrer Asla Veteläinen und Santtu Vuoristo WASA und die UPL schon. Sie gehören zu den Hoffnungsträgern, insgesamt wurde das Kader der Ostschweizer aber nicht viel besser. KNACKPUNKT: Das Schreckgespenst Direktabstieg beschleunigte das TrainerKarussell massiv und verstärkte die Tendenz, nach zusätzlichen Ausländern zu suchen. Ausser Rahul Chiplunkar kam bei WASA aber kein Schweizer auf mehr als 15 Skorerpunkte. Der Durchbruch des einen oder anderen Talents aus dem eigenen Nachwuchs ist dringend erwünscht.

2 Zeller Ramon

182

24.06.2002

7 Chiplunkar Rohit

175

21.01.2003

11 Gügi Levin

188

18.05.2003

12 Engeler Nils

170

22.01.2006

20 Schubiger Romano

174

24.07.1999

21 Bachmann Joël

183

23.09.2002

24 Schwizer Michael

187

19.05.2001

32 Von Pritzbuer Tino (GER)

170

08.09.1996

48 Vuoristo Santtu (FIN)

190

15.09.2004

62 Füllemann Andri

175

06.06.2008

3 Veteläinen Asla (FIN)

178

05.04.1995

4 Wellauer Markus

177

05.02.1999

8 Eberle Kim

187

08.08.2005

ANGRIFF

9 Huwiler Marvin

170

03.07.2007

10 Chiplunkar Rahul

166

12.06.1999

15 Näf Marco

190

04.07.2005

19 Berner Florian

184

11.04.2005

22 Zukal Adam (CZE)

194

22.10.2004

23 Moser Severin

176

17.04.2000

34 Zahner Mike

171

19.01.2000 31.08.2005

66 Moser Nico

178

68 Honkaniemi Miikka (FIN)

171

24.07.1998

71 Hasa Jakub (CZE)

179

07.04.2001

91 Gross David

178

20.08.1996

Zuzüge: Vuoristo Santtu (EräViikingit, FIN), Veteläinen Asla, Honkaniemi Miikka (Nibacos Kokkola, FIN), Hasa Jakub (Zlin, CZE), Reichert Pascal (Weissenfels, GER), Berner Florian (FBTG), Näf Marco, Engeler Nils, Schwizer Andreas (Nachwuchs) Abgänge: Larte Joona (FIN, Alligator), Silvonen Jesper (FIN, Tigers), Vähäkangas Johannes (FIN, offen), Haenle Michael (Limmattal), Holenstein Luca, Stingelin Mauro (beide Rücktritt)

Insiders

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Ich sehe für WASA nur den Ligaerhalt als realistisches Ziel. Es wird auch diese Saison nicht einfacher werden. Die finnischen und tschechischen Verstärkungsspieler werden sicher sehr grosse Rollen haben und müssen liefern. Mit einem guten Plan und realistischen Zielen glaube ich, dass WASA Ende Saison nochmals stark genug sein wird, um die Playouts zu überleben. Es hat für genau diese Aufgabe viele Spieler mit wichtigen Erfahrungen.

Objektiv betrachtet wäre alles andere als die erneute Teilnahme an den Playouts eine Sensation. Für die vier letzten Plätze zeichnen sich in unklarer Reihenfolge eindeutige Kandidaten ab. Was auch bedeutet: Mit einer Siegesserie und guten Resultaten in den Direktduellen kann am 8. Platz geschnuppert werden. Wird WASA dieses Überraschungsteam? Ich wage es zu bezweifeln. Im Gegenteil, 2027 könnte der Abstiegskampf eher länger dauern.

26 • SEPTEMBER 2026

Am längsten im Verein: David Gross

Härtester Schuss : Levin Gügi

Social-Media-König : Adam Zukal

Hat den grössten Materialverschleiss: Rohit Chiplunkar

Am fleissigsten im Kraftraum : Michael Schwizer Am häufigsten in der Physio: Marvin Huwiler

Garderoben-DJ: Adam Zukal Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Nico Moser

WASA St. Gallen Unihockey Website: www.wasa.sg • Gründungsjahr: 1997 Präsident: Thomas Eberle • Sportchefin: Selina Siegenthaler • Anzahl Teams: 17 • Grösste Erfolge: Cupfinal 2010, Playoffs 2020 bis 2022 • Heimarena: Tal der Demut


Headcoach: Luukkonen Heikki (FIN) Betreuerstab: Luoma Henri, Snozzi Jonas (Assistenztrainer), Räntilä Aapo (Athletik), Fodor Eszter (Physio), Stocker Markus (Manager), Schmidt Christopher (Arzt), Kuhn Samuel (Sportchef) TOR

CM

GEB.

1 Häusermann Colin

189

09.06.2005

30 Brunner Ilja

181

04.03.2006

77 Lemke Jan (GER)

172

02.07.1999

VERTEIDIGUNG 4. Reihe (v.l.n.r.): Eszter Fodor (Physio), Heikki Luukkonen (Headcoach), Siro Laurino, Luc Schumacher, Mark Csernyik, Noah Bourgnon, Henri Luoma (Assistent), Jonas Snozzi (Assistent). 3. Reihe (v.l.n.r.): Pyry Kauppinen, Lukas Schellenberg, Ryan Ulrich, Nolan Bratschi, Cédric Schumacher, Gustavs Silins, David Foelix, Noé Siegfried. 2. Reihe (v.l.n.r.): Samuel Kuhn (Sportchef), Noël Enzler, Marco Bless, Yannic Hüppi, David Kissling, Timo Cserhat, Niklas Nussbaumer, Jan-Peter Burri, Andrin Caviezel, Steven Friedli, Markus Stocker (Teammanager). 1. Reihe (v.l.n.r.): Dominik Galsterer, Nico Mutter, Moritz Krebs, Colin Häusermann, Jan Lemke, Ilja Brunner, Pascal Kern, Jere Mattila, Johan Larsson.

UHC Kloten-Dietlikon Jets Sichere Flughöhe anpeilen CHEFSACHE: Heikki Luukkonen ist für die NLB eine Nummer zu gross und ein Glücksfall für die Jets. Mit Wiler wurde er 2012 Meister, mit Finnland gewann er 2015 und 2017 die U19-WM. Unter seiner Führung warf Lettland die Schweiz an der A-WM 2024 in Malmö aus dem Viertelfinal und den Top 4 der Welt. Letzte Saison wechselten alle vier Playout-Teilnehmer die Trainer, Luukkonen dürfte einen sicheren Arbeitsplatz haben, auch wenn er auf einem der letzten Plätze landet. KOMMEN UND GEHEN: Das breite Kader verfügte schon beim Aufstieg über viele UPL-erfahrene Spieler und konnte mit mehreren spannenden Transfers weiter ergänzt werden. Verteidiger Janik Kürschner kann bei den Fliegern durchstarten, mit Larsson, Mutter (HCR) und Mattila (Nokian) kommen sogar frischgebackene Landesmeister. Die

Mischung ist spannend, einzig die Abgänge von Griezitis (zu Rychenberg) und dem Schweizer Topskorer Manuel Rieder (Rücktritt) sind bedauernswert. KNACKPUNKT: Niemand erwartet, dass die Jets gleich in die Playoffs stürmen. Wenn sie 2027/28 noch in der UPL sind, ist das Saisonziel erreicht. Wichtig wird ein guter Start sein. Wenn die Flieger an Weihnachten schon abgeschlagen sind, ist das kein gutes Zeichen.

4 Kürschner Janik

187

07.06.2006

6 Ulrich Ryan

186

20.06.2001

11 Larsson Johan (SWE)

181

12.07.1994

12 Foelix David

187

25.07.1999

22 Kissling David

186

18.07.1999

33 Mattila Jere (FIN)

178

17.02.2000

54 Caviezel Andrin

183

12.02.2004

97 Schellenberg Lukas

187

28.04.1999

2 Schumacher Luc

180

28.06.2007

3 Galsterer Dominik

180

12.07.2003

5 Nussbaumer Niklas

182

03.11.2004

ANGRIFF

7 Siegfried Noé

190

12.11.1997

8 Burri Jan-Peter

190

21.03.2006

13 Krebs Moritz

173

13.07.1998

18 Fontana Ramon

179

21.10.2004

20 Schumacher Cédric

184

26.07.2003

23 Kern Pascal

170

21.09.1993

26 Laurino Siro

172

02.06.2003

34 Friedli Steven (CH/CAN)

192

09.01.2003

55 Silins Gustavs (LVA)

195

04.07.2007

60 Kauppinen Pyry (FIN)

187

25.11.2002

61 Mutter Nico

183

02.07.1999

88 Hüppi Yannic

177

29.06.2005

90 Bratschi Nolan

188

16.03.2003

Zuzüge: Mattila Jere, Brunner Ilja (Nokian KrP, FIN), Kern Pascal (Hamburg, GER), Silins Gustavs (Rubene, LVA), Larsson Johan, Mutter Nico (HCR), Kürschner Janik (Zug), Friedli Steven, Galsterer Dominik (Limmattal), Schumacher Luc (HCR U21), Häusermann Colin (Nachwuchs)

Jere Mattila

Nico Mutter

Abgänge: Griezitis Gustavs (LVA, HCR), Germann Marvin (Vary Bohemians, CZE), Behringer Lino (Sveiva, NOR), Kernwein Robin (Pfanni), Prokop Filip (Mutschellen), De Vries Arne (Wasserschloss), Schibli Basil (Aarau), Dumpis Markus, Isler Jonas (offen), Rieder Manuel, Kern Pascal (Rücktritt)

Insiders

Johan Schönbeck Nationaltrainer

Constantin Streiter Redaktor unihockey.ch

Am längsten im Verein: Lukas Schellenberg

Härtester Schuss : Ryan Ulrich

Social-Media-König : Jan Lemke

Die Umstellung von NLB auf UPL ist schwierig. Ein klarer Vorteil ist die Kontinuität mit Headcoach Heikki Luukkonen an der Bande. Kloten wird defensiv gut organisiert sein, aber reicht die individuelle Qualität? Mit Johan Larsson und Nico Mutter kamen zwei Spieler, die auch in der UPL grossen Impact auf das Spiel haben können. Für mich geht es um lernen, entwickeln und Ende Saison so gut sein, dass der Abstieg kein Thema ist.

Es wäre waghalsig, bei den Jets auf etwas anderes als die Playouts zu tippen. Chancenlos werden sie in der UPL aber nicht sein. Gleich in der ersten Runde am 12. September können sie ihre Ligatauglichkeit gegen WASA beweisen. Einige Spieler werden sehr motiviert sein, zu beweisen, dass sie nicht in die NLB oder auf die Ersatzbank in der höchsten Liga gehören. In der Breite sind die Jets ganz gut besetzt, es fehlt aber etwas an offensiver Durchschlagskraft.

Am fleissigsten im Kraftraum : David Foelix

Hat den grössten Materialverschleiss: Pyry Kauppinen

Am häufigsten in der Physio: Noé Siegfried

Garderoben-DJ: Yannic Hüppi Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Nolan Bratschi

UHC Kloten-Dietlikon Jets Website: www.jets.ch • Gründungsjahr: 2018 (Fusion) • Präsident: Christian Fontana • Sportchef: Samuel Kuhn • Anzahl Teams: 29 • Grösste Erfolge: Cupsieger 2001 • Heimarena: heja Sporthalle Stighag

WWW.UNIHOCKEY.CH • 27


Background • Unihockey für Strassenkinder

Vier Länder, ein Spielfeld

Der Schweizer Florian Bach am Jurytisch.

Drei Tage, vier Länder und das gemeinsame Ziel, Unihockey in Südamerika weiterzuentwickeln. Vom 14. bis 16. August 2026 fand in Curitiba (Brasilien) die dritte Copa Sudamericana statt. Für Unihockey für Strassenkinder war das Turnier Auftakt zu einem zweiwöchigen Brasilieneinsatz.

Das brasilianische Siegerteam.

TEXT RETO SCHELLDORFER • FOTOS FLOORBALL4ALL

A

nders als bei den Austragungen 2019 in Peru und 2023 in Ecuador begann die Copa bereits am Freitag. Im Mittelpunkt stand zunächst der Austausch. Nach einem gemeinsamen Ausflug in Curitiba stellten Verantwortliche aus Peru, Ecuador, Kolumbien und Brasilien ihre Projekte vor, berichteten von Fortschritten und Herausforderungen und nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung. Am Abend absolvierten die Länderteams ihre letzten Trainings. Am Samstagmorgen rückten die Schiedsrichter in den Fokus. Erstmals wurde die

An der Copa galten die neuen 3v3-Regeln.

28 • SEPTEMBER 2026

Copa im Format 3v3 nach den Regeln der IFF ausgetragen. Entsprechend gross war das Interesse an Regelfragen und konkreten Spielsituationen. Mit Jonas Brunner war ein erfahrener Schweizer Spitzenschiedsrichter vor Ort, der viele Fragen aus der ­Praxis beantwortete. INTENSIVE DUELLE UM DEN TITEL Am Nachmittag begann der sportliche Teil. Peru, Ecuador und zwei brasilianische Teams kämpften um den Titel. Das Schweizer Team um Jonas Brunner und Florian Bach bot Unterstützung bei der Schieds-

Das obligate Gruppenfoto zum Turnierabschluss.

richterbetreuung, im Spielsekretariat, bei der Fotografie, im Coaching und in der medizinischen Betreuung. Die Partien waren intensiv, attraktiv und wurden gar per Livestream übertragen. Schon vor den letzten Gruppenspielen standen die Paarungen der Platzierungsspiele fest. Beide brasilianischen Teams erreichten den Final, Peru und Ecuador spielten um Rang 3. Zuvor hatte Peru für einen besonderen Moment gesorgt und Brasilien erstmals an einer Copa eine ­Niederlage zugefügt. Im Spiel um Platz 3 setzte sich Peru erneut gegen Ecuador


durch, den Titel gewann Brasilien Blau im Final gegen Brasilien Grün. VON SÜDAMERIKANERN FÜR SÜDAMERIKANER Mindestens so wichtig wie die Resultate war das Geschehen neben dem Feld. Besonders bemerkenswert war, dass die Organisation vollständig in den Händen von Floorball4all Brasil lag. Einladungen, Koordination und Turnierplanung wurden vor Ort verantwortet. Die Copa entwickelte sich damit immer stärker zu einem Anlass von Südamerikanern für Südamerikaner. Sprachlich war die Veranstaltung anspruchsvoll. Portugiesisch und Spanisch dominierten, für die Schweizer kamen Englisch und Deutsch dazu. Mit gegenseitiger Unterstützung und spontanen Übersetzungen gelang der Austausch dennoch gut. Es zeigte sich, dass viele Engagierte bereits seit mehreren Jahren dabei sind. Diese personelle Konstanz ist ein wichtiges Zeichen für die wachsenden Strukturen vor Ort. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden kleine Erinnerungen von Floorball4all wie Schweizer Schokolade. Die nächste Copa Floorball4all Sudamericana ist voraussichtlich für 2028 in Kolumbien geplant. Dann sollen wenn möglich weitere Länder teilnehmen – Chile, Paraguay oder Bolivien sind potenzielle Kandidaten, benötigen dafür jedoch zunächst tragfähige lokale Projekte. Die bisherigen Austragungen zeigen, wie viel sich innerhalb weniger Jahre entwickeln kann.

Jonas Brunner sorgte als Ref für faire Spiele.

Jeder Skorerpunkt zählt und bewegt.

Skorerpunkte, die etwas bewegen Ein Tor entscheidet ein Spiel, ein Assist öffnet den Weg zum Treffer. In der neuen Saison können die Skorerpunkte der fünf Botschafterinnen und Botschafter von Unihockey für Strassenkinder noch mehr bewirken. Mit der Spendenaktion «Skorerpunkte, die etwas bewegen» wird sportlicher Erfolg mit der Unterstützung von Floorball4all verbunden.

JEDER PUNKT ZÄHLT Das Prinzip ist einfach: Unterstützerinnen und Unterstützer legen einen frei wählbaren Betrag fest, den sie für jeden Skorerpunkt aller Botschafterinnen und Botschafter spenden. Wer zusätzlich eine bestimmte Person unterstützen möchte, kann einen Fokusspieler auswählen und für dessen persönliche Skorerpunkte einen weiteren Betrag festlegen. Gezählt werden Tore und Assists aus den offiziellen Meisterschaftsspielen sowie aus den nationalen Cupwettbewerben. In der Schweiz zählt der Mobiliar Unihockey Cup, in Schweden der Svenska Cupen. Eine Teilnahme ist während der ganzen Saison möglich. Bereits erzielte

Punkte werden mitgerechnet. Nach dem Superfinal wird der definitive Spendenbetrag berechnet. TORE MIT WIRKUNG Die Beiträge fliessen in die Arbeit von Unihockey für Strassenkinder. Damit werden Projekte unterstützt, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Unihockey ermöglichen und lokale Strukturen stärken. So kann ein Tor in der Schweiz oder in Schweden dazu beitragen, dass an einem anderen Ort Trainings stattfinden und neue Spieler den Sport entdecken. Zusätzlich können Teilnehmende tippen, wie viele Punkte alle Botschafterinnen und Botschafter in der regulären Saison gemeinsam erzielen. Mit etwas Glück gibt es zwei VIP-Tickets für den Superfinal 2027 zu gewinnen. Tipps werden bis zum 18. Oktober angenommen. So wird aus jedem Tor und jedem Assist mehr als nur eine Statistik. Jeder Punkt zählt, jeder Beitrag bewegt.

DIE BOTSCHAFTER Noël Seiler: IBF Falun, Nationalspieler Janis Lauber: Tigers Langnau, Nationalspieler Seraina Fitzi: Endre IF, Nationalspielerin Andrea Wildermuth: UHC Laupen, ex-Nationalspielerin Gian-Noah Lüthi: UHC Thun, U19-Nationalspieler

WWW.UNIHOCKEY.CH • 29


Frauen UPL • Saisonvorschau

Nur eine Rochade? Vieles spricht dafür, dass es zu einer Neuauflage der ligainternen Duelle der letzten Saison kommen wird. Mit einer grossen Ausnahme. TEXT DAMIAN KELLER • FOTOS DIETER MEIERHANS

Jasmiina Järvinen (r.), die neue BEO-Finnin. Der Weg zum Titel führt über die Wizards (Ilse Stoffers, l.) und Zug United mit Laila Ediz. Lea Suter (Red Ants) vs. Kiia Kokko (Chur, r.).

N

eun Spielerinnen von den Jets zu den Red Ants, sieben von Winterthur nach Kloten (davon vier ins umgekrempelte Fanionteam) – es wäre fast einfacher gewesen, die beiden Vereine hätten nach dem sommerlichen Knall in Kloten schlicht die Namen getauscht. Wird es so sein, dass die beiden Teams auch in der Tabelle die Plätze der letzten Saison tauschen (Rang 3 und 7) und sich sonst nicht viel verändert? Eine These, die sich begründen lässt.

der Mittelbau des Teams (Anderegg, Härdi, Hedlund) das Weite sucht. Ein Duell Wizards gegen Zug im Superfinal vom 1. Mai 2027 weist eine hohe Wahrscheinlichkeit auf. Ausser, die Red Ants schaffen es bis im Frühling, die Jets-Flüchtlinge und die eigenen Kräfte zu einer verschworenen Truppe zu formen. Dann können auch die Winterthurerinnen vom ersten Meistertitel seit 2011 träumen. Rang 3 in der Quali muss das Minimalziel sein, auch wenn der Teambuilding-Prozess Zeit in Anspruch nimmt.

EIN TRIO FÜR GANZ OBEN Die Wizards hatten einen fantastischen Lauf. Sie profitierten zwar Ende Saison von Schwächen der Konkurrenz (Verletzungen bei den Jets und Zug), bewiesen aber grosse Klasse und viel Stabilität. Der Sieg im Supercup gegen Zug Ende August beweist, dass das Selbstvertrauen der Emmentalerinnen noch immer durch die Decke geht. Mit Chiara Taini stösst eine weitere äusserst selbstbewusste junge Frau zum Meister, während Zug die übliche Strategie fährt – mit Laila Ediz und Céline Stettler konnten zwei Weltmeisterinnen verpflichtet werden, während

DUELLE AUF AUGENHÖHE Floorball Chur United (Annina Faisst, Luana Rensch) und Skorpion Emmental (Lea Hanimann, Eliska Chuda, Naja Ritter) kamen wichtige und treffsichere Teamstützen abhanden, die individuell nicht zu ersetzen sind. Gut möglich, dass sich diese beiden Teams erneut im Playoff-Viertelfinal des 4. gegen den 5. gegenüberstehen werden – vielleicht diesmal mit dem Heimrecht für die Skorps, die von Zollbrück ins Forum ­Sumiswald umgezogen sind. Einen Aderlass hat auch Laupen zu beklagen, die vorletzte Saison mit Quali-

30 • SEPTEMBER 2026

Rang 2 ist mittlerweile weit weg. Die ­Zürcher Oberländerinnen dürften sich ­jedoch weiterhin auf Augenhöhe mit BEO befinden – es sei denn, der ins Trainergeschäft zurückgekehrte Lukas Schüepp kitzelt in Seftigen schon in dieser Saison alles aus seinem Kader heraus. URIS PLAYOFF-TRAUM Während bei den Riders wenig Hoffnung besteht, den letzten Rang anderen zu überlassen – nur sieben Tore sind geblieben, alle anderen Skorerinnen sind weg – schielt Floorball Uri mit vier neuen Söldnerinnen und Toren Emma Hedlunds auf einen Platz über dem Strich. Aber auf wessen Kosten? Wenn die Jets den siebten Platz der Red Ants «erben», wären sie gefährdet. Das mag sich aber niemand ernsthaft vorstellen. Ein kleiner Restbestand des bisherigen Spitzenteams ist noch da – und notfalls tauchen dann sicher auch U21-Meisterinnen auf dem Matchblatt auf, die bis jetzt im offiziellen Kader noch fehlen. Die von den Wizards ausgeliehene U19-Nati-Torhüterin Aline Joye dürfte aber eine arbeitsreiche Saison erleben.


Frauen UPL • Wizards Bern Burgdorf und Kloten-Dietlikon Jets

Headcoach: Torri Mirco Betreuerstab: Gruber Jonas, Schüpbach Alain (Assistenztrainer), Nieminen Krista (Goalietrainerin), Sandmeier Diego (Athletiktrainer), Steiner Jan-Marc (Mentaltrainer), Rudin Romina (Teammanagerin) TOR

CM

GEB.

29 Greber Ella-Fée

177

29.01.2004

62 Grundbacher Chantal

171

13.09.2001

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Stéphanie Wiedmer (Physio), Romina Rudin (Teammanagerin), Larisa Müller, Anja Gross, Nina Gerber, Anne Härtsch, Mirjam Wyss, Lisa Von Arx, Sandra Briggen, Nicole Bühler (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Alain Schüpbach (Assistent), Krista Nieminen (Goalietrainerin), Lynn Burkhalter, Nicole Siegenthaler, Livia Ankli, Jorina Rutschi, Mia Schütz, Annika Morf, Jonas Gruber (Assistent), Mirco Torri (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Ilse Stoffers, Ariane Siegenthaler, Chiara Taini, Ella-Fée Greber, Nadia Cattaneo, Chantal Grundbacher, Eva Krtenova, Dana Misteli, Tanja Kyburz.

Wizards Bern Burgdorf Über den Wolken CHEFSACHE: Mirco Torri kam (zum zweiten Mal), sah und siegte. Vom Headcoach bis zur Goalietrainerin Krista Nieminen erlebte auch der Staff eine Traumsaison und es gab keinen Grund, personell etwas zu verändern. Über dem Team sind die Wege in den Vorstand kurz. Tatjana Greber ist Sportchefin und Präsidentin in Personalunion. KOMMEN UND GEHEN: Während im Fussball der Sensationsmeister Thun in alle Himmelsrichtungen verkauft wird, bleibt bei den Wizards, abgesehen von Jolanda ­Maurers Rücktritt, alles beim Alten. Mit ­Chiara Taini gelang ein Klassetransfer. Die 21-Jährige lieft einst für Italiens U19-Nati auf, zählt aber mittlerweile zur Schweizer U23-Auswahl. Bei der Tschechin Eva Krtenova (ein Punkt pro Spiel in der Extraliga bei Chodov) wird betont, dass sie vertraglich wie eine Schweizerin behandelt wird.

12 Härtsch Anne

170

17.06.2007

14 Müller Larisa

159

14.06.2005

16 Burkhalter Lynn

158

30.05.2006

17 Schütz Mia

175

03.09.2006

19 Krtenova Eva (CZE)

169

01.09.2006

20 Gross Anja

168

31.08.2007

21 Siegenthaler Nicole

160

26.12.2001

22 Cattaneo Nadia

171

08.04.1989

ANGRIFF

Chiara Taini

Eva Krtenova

KNACKPUNKT: Etwas mehr physische und mentale Belastung durch den Champions Cup, mehr Spielerinnen an Zusammenzügen der Nationalteams als bisher. Das wars auch schon an möglichen Schwierigkeiten, die das junge Team etwas aus dem Tritt bringen könnten. Aber nach dem ersten Meistertitel sind die Wizards sicher noch nicht satt und das Selbstvertrauen kennt derzeit keine Grenzen, wie der klare Sieg im Supercup gegen Zug Ende August beweist.

6 Wyss Mirjam

166

02.08.2006

7 Misteli Dana

163

28.12.2006

8 Siegenthaler Ariane

164

14.06.2000

11 Briggen Sandra

161

15.09.1998

13 von Arx Lisa

165

05.04.2005

15 Ankli Livia

163

30.10.2005

25 Taini Chiara

167

15.02.2005

26 Rutschi Jorina

172

10.08.2004 30.01.2002

27 Stoffers Ilse (NED)

158

34 Kyburz Tanja

169

20.05.2001

44 Gerber Nina

167

30.11.2001

82 Morf Annika

169

29.11.2005

Zuzüge: Taini Chiara (Laupen), Krtenova Eva (Chodov, CZE), Ankli Livia (Nachwuchs) Abgänge: Zeller Carina (Lejon Zäziwil), Maurer Jolanda (Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Ariane Siegenthaler Social-Media-Königin : Lavinja Richner Am fleissigsten im Kraftraum : Nadia Cattaneo Am häufigsten in der Physio: Ilse Stoffers

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Was für eine Reise! Die Bewährungsprobe waren die Playoffs, dort bewiesen die Wizards Mut, Teamgeist und Qualität, was sie bis zum Titel in Fribourg führte. Hut ab. Zu 95% unverändert sollte diese junge Truppe nun sogar noch besser sein. Sport ist zwar nicht logischt, aber die Liste der Spielerinnen, die grosse Fortschritte machten, ist lang. Und ich habe das Gefühl, dass sie gerade erst angefangen haben.

Bei Weltrekordversuchen mit Tempomachern in der Leichtathletik hoffe ich manchmal, dass der Hase einfach durchläuft und das Rennen selber gewinnt. So wurde Thun im Fussball Meister, so holten die Wizards ihren ersten Titel. Im Moment spricht nichts dagegen, dass die Wizards erneut auf Rang 1 oder 2 der Quali landen, auch wenn für den Titelverteidiger das Bild mit dem Hasen jetzt nicht mehr stimmt.

32 • SEPTEMBER 2026

Hat den grössten Materialverschleiss: Tanja Kyburz Garderoben-DJ: Lisa von Arx Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Larisa Müller

Härtester Schuss : Anne Härtsch

Freude über den Sieg im Supercup.

Wizards Bern Burgdorf Website: www.wizards-bebu.ch • Gründungsjahr: 1992 • Präsidentin: Tatjana Greber • Sportchefin: Tatjana Greber • Anzahl Teams: 7 • Grösste Erfolge: Meister 2026; Cupfinal 2006, 2007 • Heimarena: Neue Schützenmatt, Burgdorf


Headcoach: Turunen Petri (FIN Betreuerstab: Bütler Giacomo (Assistenztrainer), Schmid Monika (Goalietrainerin), Stutz Felix, Barloggio Caterina (Athletiktrainerin) TOR

CM

GEB.

48 Joye Aline

167

19.02.2007

88 Rippmann Nahlin

168

20.12.2007

VERTEIDIGUNG

Hinten (v.l.n.r.): Giulia Jüstrich, Celine Handschin, Lena Ehrensperger, Nina Hoffmann, Annika Huter, Ella Carniello, Annu Selinummi. Mitte (v.l.n.r.): Petri Turunen (Headcoach), Leni Schmid, Mia Oehri, Kimmi O'Grady, Jessica Kenber, Livia Simon, Felix Stutz (Athletik). Vorne (v.l.n.r.): Lucie Rezacova, Chantal Renz, Nahlin Rippmann, Sereina Zwissler, Aline Joye, Finja Helbling, Giulia Gattiker.

9 O'Grady Kimmi

165

25.04.2009

15 Hoffmann Nina

168

20.11.2004

17 Gattiker Giulia

163

17.04.2008

18 Huter Annika

171

18.12.2003

21 Inderbitzin Yasmin

170

11.05.2004

51 Zwissler Sereina

174

01.04.1998

ANGRIFF

UHC Kloten-Dietlikon Jets Nach dem grossen Knall CHEFSACHE: Stell dir vor, du unterschreibst als Trainer bei einem Verein und kurz darauf ist das ganze Team weg. So erging es Petri Turunen. Der Finne muss von Grund auf ein neues Gerüst bauen. Mit Giacomo Bütler wurde ihm spät noch ein erfahrener Assistent an die Seite gestellt. KOMMEN UND GEHEN: Stell dir vor, du unterschreibst bei einem Verein und kurz darauf ist das ganze Team weg. So erging es der zweifachen Weltmeisterin Sandra BoricSvärd, die nach dem Exodus lieber bei Täby blieb. Die Jets haben den grössten Aderlass der Geschichte hinter sich und fangen fast bei Null an. Die U19-Internationalen Mia Oehri und Kimmi O'Grady sind gut, Aline Joye ein Glücksfall. Die anderen Zuzüge lassen einen verwundert zurück. Warum nicht konsequent auf die U21-Meisterinnen setzen? Bei den Wizards klappte das ganz gut.

KNACKPUNKT: Es wurden Spielerinnen in das Kader des ehemaligen Serienmeisters gespült, die sich das vor einigen Wochen selber noch nicht hätten träumen lassen. Sie brauchen viel Selbstvertrauen, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Können die Jets noch nachlegen, falls es zur grossen Resultatkrise kommen sollte? U21-Spielerinnen, weitere Ausländerinnen? Eine spezielle Saison mit vielen Fragezeichen in der hinteren Tabellenhälfte.

4 Oehri Mia

161

13.08.2009

10 Kenber Jessica

171

04.11.2005

11 Tölli Anna-Reetta (FIN)

165

01.08.1994

14 Simon Livia

163

25.12.2005

16 Helbling Finja

167

24.11.2006

26 Fassler Jael

168

05.01.2007

71 Renz Chantal

172

02.01.2004

77 Rezacova Lucie (CZE)

163

01.07.2001

81 Selinummi Annu (FIN)

171

11.05.2000

91 Ehrensperger Lena

165

03.04.2004

Zuzüge: Tölli Anna-Reeta (FIN), Simon Livia, Ehrensperger Lena, Huter Annika (Red Ants), Joye Aline (Wizards U21), Kenber Jessica, Gattiker Giulia, Rippmann Nahlin, Oehri Mia, O’Grady Kimmi (alle Nachwuchs) Abgänge: Ediz Laila (Zug), Schmuki Vanessa (Mariestad, SWE), Metzger Nina (WASA), Suter Lea, Behluli Gentiana, Wieland Leonie, Piispa Sara, Sundberg Ida, Werz Livia, Wick Marcia, Bertini Chiara (Red Ants), Nussbaumer Jael (Hünenberg), Gasser Talin, Kühne Vivien (Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Chantal Renz

Aline Joye

Lena Ehrensperger

Social-Media-Königin : Lucie Rezacova Am fleissigsten im Kraftraum : Sereina Zwissler

Garderoben-DJ: Chantal Renz, Giulia Gattiker Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Annu Selinummi

Am häufigsten in der Physio: Nina Hoffmann

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Was für eine dramatische Entwicklung. Jetzt gilt es, nach vorne zu blicken und auf der Landebahn wieder Fahrt aufzunehmen. Die Abgänge schaffen viel Platz für die jungen Talente, aber es ist schwer zu sagen, zu welchen Ergebnissen das führen wird. Petri Turunen hat als Cheftrainer eine herausfordernde Aufgabe vor sich. Aline Joye ist ein grossartiges Torhütertalent, das von der Situation profitiert.

Der grosse Knall bei den Jets war im Sommerloch sehr laut zu hören. Die Ereignisse der letzten Monate ergeben keinen Sinn, die Liste der Zuzüge im Kader auch nicht. Aber jetzt ist es so. Statt Nationalspielerinnen in der dritten Linie laufen zu lassen, bekommen die Jets nun knapp zwei kompetitive Blöcke zusammen. Eine Übergangssaison, bevor es wieder aufwärts geht, oder ist der Schaden irreparabel?

Härtester Schuss : Sereina Zwissler

Mia Oehri

Hat den grössten Materialverschleiss: Finja Helbling

UHC Kloten-Dietlikon Jets Website: www.jets.ch • Gründungsjahr: 2018 (Fusion) • Präsident: Christian Fontana • Sportchef: Ralf Oehri a.i. • Anzahl Teams: 29 • Grösste Erfolge: Meister 2003, 06, 07, 08, 09, 17, 19, 21, 22, 23, 24, 25; Cupsieger 1992, 2002, 06, 08, 09, 15, 16, 17, 19, 22, 24. Europacup-Sieger 07, 08. • Heimarena: heja Sporthalle Stighag

WWW.UNIHOCKEY.CH • 33


Frauen UPL • UHV Skorpion Emmental und Zug United

Headcoach: Abplanalp Benjamin Betreuerstab: Beer Thomas, Michel Fabian, Karlen Björn (Assistenten), Bircher Helen (Goalietrainerin), Hornecker Daniel (Mentaltrainer), Crottet Toni (Athletik), Kneubühler Stefan, Freiburghaus Selina (Physio), Kobel Sascha (Teammanager)

Hinten (v.l.n.r.): Mira Horvath, Marla Siegenthaler, Jana Reusser, Corin Haldemann, Sheryl Kiener, Marylin Thomi, Alyssa Buri, Jasmin Buri, Alia Horvath, Selina Dominguez, Inola Ueltschi. Mitte (v.l.n.r.): Benjamin Abplanalp (Headcoach), Fabian Michel (Assistent), Mia Scherler, Aline Marti, Jana Steinmann, Selma Bergmann, Evelina Garbare, Michelle Gerber, Tom Beer (Assisstent), Sascha Kobel (Teammanager). Vorne (v.l.n.r.): Sina Duner, Janine Salzman, Selina Lüthi, Valerie Gasser, Joëlle Schaad, Ladina Töndury, Katerina Strnadova, Wilda Deland, Selina Hodel.

UHV Skorpion Emmental Mehr Platz, viele Fragen CHEFSACHE: Benjamin Abplanalp hatte im Cupfinal nicht mehr Glück als sein Vorgänger Lukas Schüepp, die Skorps müssen weiter auf ihren ersten Titel warten. Mit Cupfinal und Playoff-Halbfinal war die Saison aber anständig und bot keinen Grund, im Staff etwas zu verändern. Jetzt muss Headcoach Abplanalp Lösungen finden, um die abgewanderten Skorerpunkte zu ersetzen. KOMMEN UND GEHEN: Mit den Abgängen von Eliska Chuda und Lea Hanimann sind 60-Quali-Skorerpunkte weg, die im Kollektiv kompensiert werden müssen. Chuda brauchte eine Saison Anlauf in der Schweiz, wie läuft es bei der neuen Tschechin Katerina Strnadova? Die Horvaths aus Zug und ein halbes Dutzend Juniorinnen verleihen dem Team die nötige Breite. Defensiv wird die in die SSL gezogene Weltmeisterin Naja Ritter natürlich eine Lücke hinterlassen.

CM

GEB.

1 Töndury Ladina

165

07.10.1999

57 Schaad Joëlle

162

11.12.2001

88 Gasser Valerie

170

30.09.2005

6 Ueltschi Inola

167

28.05.2008

7 Thomi Marylin

170

17.08.1997

13 Deland Wilda (SWE)

164

15.06.1999

17 Lüthi Selina

164

01.03.2001

19 Gerber Michelle

172

26.06.2004

23 Bieri Jasmin

167

05.02.2001

45 Duner Sina

180

03.07.2004

59 Garbare Evelina (LVA)

172

16.04.1990

99 Horvath Mira

165

29.09.2003

VERTEIDIGUNG

ANGRIFF

KNACKPUNKT: Mit den Abgängen dieser und der letzten Saison liesse sich ein recht kompetitives UPL-Team bauen. Es steht also wieder viel Entwicklungsarbeit an. Schiesst Alyssa Buri noch mehr Tore, um sich auch für Oscar Lundin unverzichtbar zu machen? Bleibt Selma Bergmann gesund? Nutzen Corin Haldemann, Janine Salzmann oder Marla Siegenthaler den Platz, der ohne Chuda und Hanimann grösser wurde? Es sind etwas arg viele Fragezeichen.

Mira Horvath Katerina Strnadova

2 Strnadova Katerina (CZE)

158

07.05.2004

9 Steinmann Jana

169

05.11.2006

11 Salzmann Janine

163

29.08.2000

12 Haldemann Corin

164

18.04.2007

15 Reusser Jana

164

22.01.2008

16 Siegenthaler Marla

166

07.02.2005

18 Kiener Sheryl

169

22.04.2004

21 Marti Aline

170

21.11.2000

22 Bergmann Selma

171

05.03.2001

26 Hodel Selina

175

11.06.2006

27 Dominguez Selina

164

04.04.1998

42 Buri Alyssa

169

26.05.2003

47 Scherler Mia

172

10.07.2006

53 Horvath Alia

166

27.10.2005

Zuzüge: Strnadova Katerina (Bohemians, CZE), Horvath Alia, Horvath Mira (Zug), Scherler Mia (Zug U21), Steinmann Jana (Wizards U21), Schaad Joëlle (DL mit Giffers), Reusser Jana, Ueltschi Inola, Hodel Selina (alle Nachwuchs) Abgänge: Ritter Naja (Storvreta, SWE), Lüthi Janine (Giffers), Hanimann Lea, Chuda Eliska (beide Rücktritt)

Insiders

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Berger, Ritter, Chuda und Hanimann raus, Junge mit Potenzial rein. Wenn es gelingt, sehr viel sehr schnell zu erreichen, könnten die Skorps wieder bis spät in die Playoffs mitmischen. Vieles deutet jedoch auf ein etwas schwächeres Jahr hin. Aber vielleicht hilft dieses Underdog-Gefühl? Marla Siegenthaler, Michelle Gerber, Alyssa Buri und Janine Salzmann haben alle das Potenzial, den letzten Schritt zu machen.

Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Skorps als erstes Frauenteam aus dem Kanton Bern einen Titel holen. Dieses Kapitel der Geschichte haben nun die Wizards geschrieben. Vielleicht sorgt das für eine kleine Befreiung und im neuen Heim im Forum Sumiswald kann unbeschwert gearbeitet werden. In dieser Saison müsste vieles aufgehen, um die Skorps wieder in einem Final zu sehen.

34 • SEPTEMBER 2026

TOR

Am längsten im Verein: Marylin Thomi

Härtester Schuss : Michelle Gerber

Social-Media-Königin : Ladina Töndury

Hat den grössten Materialverschleiss: Selina Dominguez

Am fleissigsten im Kraftraum : Corin Haldemann Am häufigsten in der Physio: Selma Bergmann

Garderoben-DJ: Jana Reusser Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Aline Marti

UHV Skorpion Emmental Zollbrück Website: www.skorpion-emmental.ch • Gründungsjahr: 2003 • Präsident: Bruno Kohler • Sportchef: Simon Kurt • Anzahl Teams: 8 • Grösste Erfolge: Superfinal 2021, 2023, Cupfinal 2022, 2026 • Heimarena: Forum Sumiswald


Headcoach: Piotrowska Elzbieta (POL) Betreuerstab: Kiser Isabel, Camenzind Christoph (Assistenztrainer), Aebi Fabienne (Goalietrainerin), Schoch Helene (Mentaltrainerin), Schneider Sarah (Teammanagerin), Gerig Philipp (Sportchef) TOR

CM

GEB.

71 Holle Noora

175

13.02.2002

75 Nyffeler Leona

170

21.01.2009

10 Stettler Céline

170

28.03.2001

11 Schilliger Svenja

170

10.05.2007

14 Rüegger Sindy

176

14.06.1998

VERTEIDIGUNG

Hinten (v.l.n.r.): Fabienne Aebi (Goalietrainerin), Laura Niemack, Simona Pleisch, Denisa Ratajova, Vivienne Knüsel, Sindy Rüegger, Lina Meier, Noora Rantanen, Yves Schönenberger (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Franca Hürlimann, Céline Stettler, Salome Müller, Mirjam Vonder Mühll, Norina Reichlin, Svenja Schilliger, Laila Ediz, Nathalie Spichiger, Elzbieta Piotrowska (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Olivia Waser (Physio), Katarina Klapitova, Leona Nyffeler, Martina Repkovaa, Isabelle Gerig, Livia Kurz, Noora Holle, Julia Croneld, Helene Schoch (Mentaltrainerin).

Zug United Geballte Ladung an Qualität CHEFSACHE: Wer im Saisonguide von unihockey.ch seinen Namen als Zuger Headcoach sieht, lebt gefährlich. Natalie Martinakova in der vorletzten und Juha Seppä in der letzten Saison erlebten das Saisonende nicht mehr an der Bande. Nun versucht es Ela Piotrowska, vor zwei Jahren bei BEO als Trainerin des Jahres ausgezeichnet. Die Polin muss ihr Starensemble im Griff haben. KOMMEN UND GEHEN: Mit Weltmeisterinnen Céline Stettler und Laila Ediz gelangen Zug erneut zwei spektakuläre Transfers. Warum für die bei der U23-Nati schwer verletzte Svenja Schilliger keine weitere Juniorin nachgezogen und stattdessen mit Katarina Klapitova eine 31-jährige Slowakin aus dem Ruhestand geholt wurde, muss man nicht verstehen. Im Mittelbau gehen Noemi Anderegg, Ivana Härdi, Ronja Bichsel und Emma Hedlund verloren.

KNACKPUNKT: Julia Croneld schoss in der Qualifikation alles kurz und klein, tauchte dann aber in den Playoffs (und im August im Supercup) ab. Wenn die Schwedin ihre Punkte auch dann bucht, wenn es zählt oder Isabelle Gerig an ihrer Seite mal verletzt ausfällt, ist Zug noch vor den Wizards Titelkandidat Nummer 1. Wie viel Raum bekommen die U19-Nationalspielerinnen und anderen Talente neben den vielen internationalen Superstars?

17 Meier Lina

176

20.03.2008

20 Knüsel Vivienne

173

12.06.2002

21 Hürlimann Franca

170

02.10.2008

87 Rantanen Noora (FIN)

176

30.05.1999

98 Klapitova Katarina (SVK)

159

29.11.1994

ANGRIFF 7 Ediz Laila

167

24.09.2002

9 Pleisch Simona

171

03.05.2008

12 Müller Salome

164

09.03.2006

15 Vonder Mühll Mirjam

159

30.08.2004

18 Kurz Livia

163

11.09.2008

19 Reichlin Norina

164

19.10.2008

22 Martina Repkova (CZE)

164

14.12.1995

23 Gerig Isabelle

170

05.12.1998 30.06.1995

24 Ratajova Denisa (CZE)

175

26 Spichiger Nathalie

165

18.02.1995

47 Niemack Laura (CH/GER)

177

08.11.2005

88 Croneld Julia (SWE)

160

01.03.1997

Zuzüge: Stettler Céline (Pixbo, SWE), Ediz Laila (Jets), Klapitova Katarína (SVK, Red Ants), Hürlimann Franca, Meier Lina, Nyffeler Leona, Reichlin Norina, Schilliger Svenja (alle Nachwuchs) Abgänge: Anderegg Noemi (Chur), Härdi Ivana (KAIS Mora, SWE), Horvath Mira, Horvath Alia (Skorpion Emmental), Hedlund Emma (Floorball Uri), Müller Micheline, Bichsel Ronja (Rücktritt)

Céline Stettler

Laila Ediz

Insiders Am längsten im Verein: Isabelle Gerig

Garderoben-DJ: Julia Croneld

Social-Media-Königin : Céline Stettler

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Martina Repkova

Am fleissigsten im Kraftraum : Sindy Rüegger

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Mit zwei Zuzügen aus der Weltmeistertruppe mein Titelfavorit der Saison. Ela Piotrowska hat einen positiven Führungsstil, der gut zu dieser charakterstarken Gruppe passt. Welche Art von Unihockey wird Zug spielen - die grosse Kreativität zur Schau stellen und sofort Vollgas geben, oder etwas abgeklärter vorgehen? Isabelle Gerig oder Julia Croneld – wer wird die beste Scorerin der Liga in diesem Jahr?

Gerig humpelte verletzt durch die Playoffs, Croneld traf nicht mehr. Schon war der Zuger Traum vom ersten Meistertitel geplatzt. Wenn alle fit sind, bringt Zug über zwei Linien eine unglaubliche Qualität auf den Platz. Ob der Weg mit importierten Topcracks und vielen bis zu zehn Jahre jüngeren Juniorinnen der Weg zum Erfolg ist? Mir fehlt da ein Mittelbau, aber vielleicht braucht es den für den Titel nicht.

Am häufigsten in der Physio: Svenja Schilliger Härtester Schuss : Denisa Ratajova

Katarina Klapitova

Hat den grössten Materialverschleiss: Julia Croneld

Zug United Website: www.zugunited.ch • Gründungsjahr: 2005 Präsident: Pascal Hoorn • Sportchef: Philipp Gerig • Anzahl Teams: 9 • Grösste Erfolge: Cupsieg 2003, 2007, 2014, 2023, 2026 • Heimarena: Stadthalle / Kantonsschule Zug

WWW.UNIHOCKEY.CH • 35


Frauen UPL • Floorball Chur United und UHC Laupen

Headcoach: Ljungqvist Anders (SWE) Betreuerstab: Kippilä Jari (Assistenztrainer), Schmid Christoph (Athletik), Riedi Ruedi (Physio), Tlach Lucie (Teamärztin) TOR

CM

GEB.

81 Florin Ronja

166

22.03.2005

84 Juon Angelina

172

25.01.2004

VERTEIDIGUNG

Hinten (v.l.n.r.): Eliska Trojankova, Soraya Gansner, Vanessa Koch, Madlena Rozite, Naomi Keel, Noemi Anderegg, Kiia Kokko. Mitte (v.l.n.r.): Christoph Schmid (Athletik), Anders Ljungqvist (Headcoach), Jana Buchmann, Valeria Jenny, Céline Vaerini, Julija Rozite, Dina Koch, Flavia Hess, Ruedi Riedi (Physio), Jari Kippilä (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Michelle Stieger, Alisha Niggli, Anja Jakob, Nicole Capatt, Ronja Florin, Nina Schmid, Shirin Hartmann, Noelle Weis, Rahel Wyss.

6 Hartmann Shirin

160

21.08.2007

8 Stieger Michelle

169

02.01.2004

9 Gansner Soraya

163

04.12.2004

11 Anderegg Noemi

169

30.09.2004

13 Buchmann Jana

160

05.05.2004

18 Jakob Anja

162

17.02.2000

31 Weis Noelle

175

03.10.2003

33 Schmid Nina

165

27.08.2004

15.06.2003

ANGRIFF

Floorball Chur United Der zweite Schritt CHEFSACHE: Der 57-jährige Anders Ljungqvist verfügt über mehr als 20 Jahre Trainererfahrung. Drei Saisons führte er Pixbo in der SSL, bei der schwedischen U19-Nati wirkte er als Assistent. In den letzten fünf Jahren war der Göteborger im Männerbereich aktiv. Als Cybersecurity-Experte kann er dem Team vielleicht auch aus beruflicher Erfahrung Tipps im Abwehrverhalten geben. Assistent Jari Kippilä rückt aus der U21 auf, der langjährige Coach Simon Zopf, der letzte Saison Drago Petrovic ablöste, ist weg. KOMMEN UND GEHEN: Mit Annina Faisst verliert das Team erneut seine Topskorerin, Luana Rensch tritt (wieder einmal) zurück. Chiara Moser wollte zu den Jets, nach dem dortigen Knall dann doch nicht, sie legt jetzt eine Pause ein. Mit Noemi Anderegg kommt Ersatz für Rensch, Céline Vaerini zeigte bei den Red Ants eine gute Rookie-

Noemi Anderegg

Madlena Rozite

Saison und Kiia Kokko gelangen bei Uri immerhin acht Tore. Madlena Rozite bringt Energie auf den Platz. KNACKPUNKT: Es dürfte wieder einmal Zeit brauchen, bis die Ideen eines neuen Coaches aus dem Norden greifen, wie Niederlagen in der Vorbereitung gegen die Jets und Red Ants zeigen. Wenn es gelingt, das eine Faisst-Tor pro Partie auf andere Schultern zu verteilen, steigt Chur ins Rennen um Rang 4 in der Quali ein.

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Anders Ljungqvist wird Stabilität verleihen. Auf dem Platz bin ich gespannt auf die RoziteSchwestern, die Jahr für Jahr Fortschritte machen. Noemi Anderegg ist eine kluge Verstärkung, die (fast) Luana Rensch ersetzt. Chur hat Spielerinnen mit viel Tempo unter den Füssen, etwa Wyss und Trojankova. Ein Schlüssel zum Erfolg wird sein, ein Spiel aufzubauen, in dem sie ihren Speed zeigen können.

Floorball Chur United hat das erste Jahr nach einem holprigen Start überstanden, die Männer sind nicht abgestiegen, jetzt geht es weiter. Die Frauen haben das Potenzial, um wie letzte Saison das Playoff-Heimrecht im Viertelfinal zu ergattern. Es muss aber einiges zusammenpassen und die Gratis-Tore von Weltmeisterin Annina Faisst werden auf dem Weg dahin spürbar fehlen.

36 • SEPTEMBER 2026

5 Wyss Rahel

158

7 Rozite Madlena (LVA)

177

07.02.2006

10 Koch Vanessa

171

16.04.2001

14 Jenny Valeria

167

07.10.2007

16 Capatt Nicole

157

25.03.2000

17 Vaerini Céline

168

17.03.2005

19 Niggli Alisha

170

14.02.2001

22 Koch Dina

172

05.09.2003

23 Hess Flavia

160

21.03.2006

27 Trojankova Eliska (CZE)

160

17.09.2002

32 Keel Naomi

178

27.02.2004

91 Kokko Kiia (FIN)

167

19.03.2002

99 Rozite Julija (LVA)

173

16.12.2002

Zuzüge: Kokko Kiia (FIN, Floorball Uri), Anderegg Noemi (Zug United), Vaerini Céline (Red Ants), Koch Dina (Comeback), Rozite Madlena, Jenny Valeria, Hartmann Shirin, Hess Flavia (Nachwuchs) Abgänge: Faisst Annina (Rönnby, SWE), Purhonen Lotta (Classic, FIN), Moser Chiara (Pause), Rensch Luana, Joos Bianca, Likki Manta (FIN), Schmucki Simona (alle Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Anja Jakob

Garderoben-DJ: Nina Schmid

Social-Media-Königin : Julija Rozite

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Vanessa Koch

Am fleissigsten im Kraftraum : Flavia Hess Am häufigsten in der Physio: Jana Buchmann Härtester Schuss : Madlena Rozite

Kiia Kokko

Hat den grössten Materialverschleiss: Dina Koch

Floorball Chur United Website: www.floorballchurunited.ch • Gründungsjahr: 2024 • Präsident: Stefan Caprez • Sportchef: Björn Söderberg • Anzahl Teams: 30 • Grösste Erfolge: 7 x Schweizer Meister, 4 x Cupsieger (als Piranha Chur) • Heimarena: Sporthalle Fortuna


Headcoach: Kempf Yves Betreuerstab: Bähni Kym, Zysset Remo (Assistenztrainer), Holenstein David (Goalietrainer), Aerne Sabrina (Teammanagerin) TOR

CM

GEB.

73 Mir Pascale

171

08.08.2003

74 Notz Amadea

172

19.11.2007

83 Schwendener Stefanie

168

06.09.2004

02.09.1997

VERTEIDIGUNG

Hinten (v.l.n.r.): Sabrina Aerne (Teammanagerin), Remo Zysset (Assistent), Sarina Bandschapp, Sophie Bandle, Ann Zurbuchen, Noa Raths, Larissa Oertle, Fabienne Rüegg, David Holenstein (Goalietrainer). Mitte (v.l.n.r.): Elia Passerini (Physio), Yves Kempf (Headcoach), Laura Bertini, Tamara Fritschi, Yara Hofmann, Larinja Speck, Lisa Mumenthaler, Alina Hofmann, Sina Hofmann, Leonie Breitenstein, Vanessa Balser, Kym Bähni (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Stefanie Schwender, Sina Rüdisühli, Andrea Wildermuth, Alena Holst, Pascale Mir, Chantal Engler, Mirka Schatz, Anouk Bouvard, Amadea Notz.

UHC Laupen Leiterlispiel im Zürcher Oberland CHEFSACHE: Wir zählen mit: Laupens achte Saison in der höchsten Liga ist die achte unter Cheftrainer Yves Kempf. Mister Laupen ist jetzt sogar Co-Präsident des Vereins. Wenn Laupen mit gleich zwei Teams (einem Mix aus UPL, U21 und U17) ans Czech Open reist, überlässt er das aber gerne seinen umtriebigen Assistenten Kym Bähni und Remo Zysset. KOMMEN UND GEHEN: Die beiden jungen Tschechinnen, die ihren Anteil am zweiten Quali-Rang in der vorletzten Saison hatten, gingen schon im Winter nach Hause. Jetzt ziehen Fiona Stemmler und Annina Stoll nach Schweden, Vanessa Wetten hört auf, Chiara Taini wechselt zum Meister. Starker Tobak. Larissa Oertle wird beweisen wollen, dass bei den Red Ants zu wenig auf sie gesetzt wurde und mit Michaela Urbankova soll eine Tschechin Erfahrung einbringen.

Michaela Urbanova Larissa Oertle

KNACKPUNKT: Teamstützen ziehen weg oder hören auf, andere müssen in die Bresche springen. Ohne grosse externe Transfers wie unten am Berg bei den Riders. Das übliche Leiterlispiel bei Laupen. Da bringt Kym Bähni als Nati-Coach Hollands auch mal eine junge Spielerin wie Lieke Sloof in die U21, die dann auch Einsätze im UPLTeam erhalten dürfte. Die Teamstützen um Andrea Wildermuth dürfen aber nicht ausfallen, sonst droht von hinten Uri.

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Laupen hat einen schwierigen Sommer hinter sich, es gingen Qualität und Erfahrung verloren. Zeit für einen grundlegenden Umbau? Mir gefällt, wie Laupen unter Yves Kempf seinen eigenen Weg geht. Laura Bertini dürfte bald von ihrer Knieverletzung zurück sein, was mehr Ruhe am Ball bedeutet. Andrea Wildermuth ist eine der kreativsten Spielerinnen der Liga – es macht Spass, ihr zuzusehen.

Die Heimhallen der Riders und Laupens liegen zehn Fahrminuten auseinander, sportlich trennt die Vereine Welten. Mit dem Geld des einen Vereins und der sportlichen Kompetenz des anderen müsste sich doch etwas Vernünftiges auf die Beine stellen lassen. Denkt man von aussen. Bis es soweit ist, wird Laupen Jahr für Jahr neue Spielerinnen ins UPLWasser werfen und entwickeln.

7 Fritschi Tamara

164

12 Oertle Larissa

166

23.07.2007

14 Rüdisühli Sina

163

25.11.2006

15 Bertini Laura

160

05.09.2005

18 Hofmann Sina

168

12.03.1996

21 Breitenstein Leonie

165

14.03.2005

26 Urbanova Michaela (CZE)

166

25.05.1999

46 Rüegg Fabienne

157

29.05.2003

77 Engler Chantal

172

02.05.2002

10.09.2003

ANGRIFF 5 Basler Vanessa

163

9 Bouvard Anouk

165

08.07.2005

11 Bandle Sophie

170

04.09.2004

17 Hofmann Yara

170

29.09.1998

19 Wildermuth Andrea

161

30.06.1999

20 Holst Alena (GER)

173

15.02.1997

22 Zurbuchen Ann

168

16.02.2003 09.03.2006

24 Murer Mia

174

31 Schatz Mirka

161

31.05.2008

33 Bandschapp Sarina

172

14.04.2004

37 Hofmann Alina

167

03.07.2002

42 Raths Noa

172

26.11.2006

56 Mumenthaler Lisa

171

02.11.2004

87 Speck Larinja

175

29.02.2004

Zuzüge: Urbanova Michaela (Bohemians, CZE), Bandschapp Sarina (Hammarby, SWE), Oertle Larissa (Red Ants), Breitenstein Leonie (Nachwuchs) Abgänge: Stemmler Fiona, Stoll Annina (IBK Lund, SWE), Taini Chiara (Wizards), Künzler Jana (Nesslau Sharks), Lauper Jana (Chur), Müller Céline, Krausz Sina, Wetten Vanessa (alle Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Yara Hofmann

Härtester Schuss : Andrea Wildermuth

Social-Media-Königin : Ann Zurbuchen

Hat den grössten Materialverschleiss: Kym Bähni

Am fleissigsten im Kraftraum : Sina Rüdisühli

Garderoben-DJ: Chantal Engler

Am häufigsten in der Physio: Murer, Bertini, Sina Hofmann, Holst

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Mirka Schatz, Fabienne Rüegg

UHC Laupen ZH Website: www.uhclaupen.ch • Gründungsjahr: 1992 • Präsident: Matthias Kühne, Yves Kempf • Sportchef: Ronny Umbricht, Gabriel Blöchlinger • Anzahl Teams: 15 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2018; 2. Quali-Rang 2025 • Heimarena: Elba

WWW.UNIHOCKEY.CH • 37


Frauen UPL • Unihockey Berner Oberland und Red Ants Rychenberg

Headcoach: Schüepp Lukas Betreuerstab: Rufener Michael, Krenger Andreas (Assistenztrainer), Röllin Raphael (Athletik), Wanzenried Simon (Goalietrainer), Stotzer Philipp (Betreuer), Van de Rijt Robert (Physio) TOR

CM

GEB.

76 Bieri Jeanine

173

27.03.2004

79 Lüthi Janina

162

11.05.2007

81 Bernhard Lena Natalia

174

14.04.2006

4 Wüthrich Lara

154

09.05.1999

8 Meer Vera

160

11.05.1995

10 Soltermann Hannah

171

20.11.2004 09.01.1999

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Robert van de Rijt (Physio), Noelia Trottmann, Noemi Stoll, Corina Maurer, Lara Röllin, Karin Wenger, Aline Schuppisser. Mitte (v.l.n.r.): Lukas Schüepp (Headcoach), Mike Rufener (Assistent), Raphael Röllin (Atheltiktrainer), Sandrine Engel, Lara Meisel, Jelena Zurbriggen, Annalena Josi, Simon Wanzenried (Goalietrainer), Andreas Krenger (Assistent), Philipp Stotzer (Betreuer). Vorne (v.l.n.r.): Aylin Meryem, Andrea Müller, Jasmiina Järvinen, Norina Reusser, Janina Lüthi, Jeanine Bieri, Lena Bernhard, Karin Bieri, Nikol Rais (Pekarkova), Vera Meer, Lara Wüthrich.

UH Berner Oberland Wissen muss auf den Platz CHEFSACHE: Die Batterien sind wieder geladen, Lukas Schüepp ist nach einem Timeout zurück an der Bande. Nach den Skorps (Frauen) und Wiler-Ersigen (Männer), wo es um Titel ging, steht jetzt vor allem Aufbauarbeit an. Das kann Schüepp, Nachwuchsverantwortlicher bei swiss unihockey und mit 20 Jahren Trainererfahrung. An Fachwissen wird es BEO nicht fehlen. Mit Bruno Knutti übernimmt ein Experte für Trainingslehre und Karriereplanung als Sportchef, der auch die Frauen-Nati betreut und im Dezember WM-Gold gewann. KOMMEN UND GEHEN: Patricia Greber und Melea von Känel sind weg. Dafür kommen mit Jasmiina Järvinen eine finnische Internationale für die Verteidigung und es wird ein halbes Dutzend Juniorinnen nachgezogen. Ein ziemlich ruhiger Transfersommer im Berner Oberland also.

170 174

07.09.2005

31 Trottmann Noelia

159

16.06.2005

36 Järvinen Jasmiina (FIN)

159

20.08.2002

55 Stoll Noemi

164

25.03.2008

ANGRIFF

Aline Schupisser Lukas Schüepp

KNACKPUNKT: Hinter der Bande versammelt BEO viel Wissen und Wagenladungen an Erfahrung. Lukas Schüepp will sein Wissen seinen Teams vermitteln und fordert viel ein. Aufbau kann er, die Titel mit der U21 des SV Wiler-Ersigen zeugen davon. Ziehen die BEO-Frauen fleissig mit? Wenn ja, geht es nach dem mageren siebten Rang in der Vorsaison wieder etwas aufwärts. Es wird aber eher ein Marathon sein, kein Sprint.

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Der spannendste Transfer ist Jasmina Järvinen, aber den grössten Einfluss wird Trainer Lukas Schüepp haben. Bei den Skorps zeigte er seine Handschrift. Mit «Luki» stehen in Seftigen höhere Anforderungen und eine detailliertere Arbeit an. Norina Reusser ist der strahlende Star, der nach der letzten Saison vielleicht etwas zur Ruhe kommen und BEO auf dem Feld vorantreiben kann.

Die kurzfristige Formel für mehr Punkte lautet: Norina Reusser muss nach einer strengen Saison mit Hirnerschütterung, WM-Gold und U19-WM zur Ruhe kommen und wieder häufiger treffen. Ihre Tore braucht BEO. Die langfristige Formel lautet Lukas Schüepp. Er kann ein Team entwickeln und ausbilden. Vielleicht sogar besser, als auf Titelgewinne zu trimmen, die bei BEO derzeit kein Thema sind.

38 • SEPTEMBER 2026

14 Eggel Sandrine 15 Meisel Lara

5 Maurer Corina

164

01.03.2000

6 Müller Andrea

162

16.11.2004

16 Wenger Karin

164

24.05.1999

17 Schuppisser Aline

157

17.05.2008

18 Meryem Aylin

165

23.12.2007

19 Rais Nikol (CZE)

163

03.06.1999

21 Bieri Karin

171

05.08.1997

22 Reusser Norina

161

25.12.2007

28 Röllin Lara

163

01.05.2009

35 Zurbriggen Jelena

171

26.07.2000

61 Meyer Julie

163

16.10.2006

71 Josi Annalena

171

08.07.2008

Zuzüge: Järvinen Jasmiina (FIN, Warberg IC, SWE), Bernhard Lena Natalia, Josi Annalena, Lüthi Janina, Röllin Lara, Schuppisser Aline, Stoll Noemi (alle Nachwuchs) Abgänge: Rieben Robyn, Küenzi Lea, Schuler Inga (alle Lejon Zäziwil), Bluzet Corinna (Krattigen), Bäcklund Wilma, Greber Aline, von Känel Melea (alle offen), Greber Patricia (Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Vera Meer

Härtester Schuss : Noelia Trottmann

Social-Media-Königin : Jasmiina Järvinen

Hat den grössten Materialverschleiss: Karin Bieri

Am fleissigsten im Kraftraum : Vera Meer Am häufigsten in der Physio: Jelena Zurbriggen

Garderoben-DJ: Norina Reusser Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Aylin Meryem

Unihockey Berner Oberland Website: www.uhbeo.ch • Gründungsjahr: 1987 (BEO 2014) • Präsident: Manuel Stauffer • Sportchef: Bruno Knutti • Anzahl Teams: 24 • Grösste Erfolge: Aufstiege NLA 2005, 2008, 2015, 2017; Cupfinal 2023 • Heimarena: RAIFFEISEN Arena Gürbetal


Headcoach: Van Rooden Mark (CAN) Betreuerstab: Hägg Peder, Engeler Sven (Assistenten), Perroulaz Maxime (Goalietrainer), Schalch Dieter (Athletik), Abt Stefan (Physio), Schönwetter Diana (Teammanagerin), Brunner Ueli (Sportchef) TOR

CM

GEB.

41 Werz Livia

165

07.02.2000

42 Baumann Nola

168

15.10.2008

72 Steiger Marion

170

02.07.2002

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Larissa Nussbaumer, Esther Juul Thomsen, Sara Piispa, Gentiana Behluli, Rahel Odermatt, Marica Wick, Noomi Überschlag, Damaris Hangartner, Sven Engeler (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Dieter Schalch (Athletik), Peder Hägg (Assistent), Leonie Wieland, Michelle Siedenberg, Zoe Kläy, Ida Sundberg, Chiara Bertini, Nadine Stadelmann, Lea Suter, Diana Schönwetter (Teammanagerin), Mark van Rooden (Headcoach), Stefan Abt (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Alissa Hartmeier, Anna Habersatter, Janine Hohl, Livia Werz, Marion Steiger, Nola Baumann, Lena Fleischlin, Melea Brunner, Sophie Carbogno.

Red Ants Rychenberg Die grosse Chance nutzen CHEFSACHE: Als Mark van Rooden letztes Jahr sein Amt antrat, hätte er sich nicht träumen lassen, bald wieder um Titel zu spielen. Er kann mit seinem Staff um Peder Hägg und neu Sven Engeler (letzte Saison noch Cheftrainer bei den Männern von WASA) in der Entwicklungsarbeit ein paar Stufen überspringen. KOMMEN UND GEHEN: Weltmeisterinnen, Nationalspielerinnen und zwei talentierte Ausländerinnen verändern das Gesicht der Red Ants vollständig. Leonie Wieland (Comeback im Oktober?) und Chiara Bertini (Ende Saison wieder fit?) fehlten bisher noch. Was im Frühling noch schmerzte (Vaerinis Abgang zu Chur, Rücktritte) spielt keine Rolle mehr. Dazu kommt der Einzug in die neue Stratos-Halle. Der Fanaufmarsch dort dürfte auch den bisherigen Jets-Spielerinnen gefallen und für Motivation sorgen.

19.08.2003

8 Hohl Janine

160

20.01.2000

16 Hartmeier Alissa

158

01.03.2006

18 Bertini Chiara

170

18.10.2001

22 Sundberg Ida (SWE)

168

25.10.1994

24 Odermatt Rahel

171

24.06.2007

25 Behluli Gentiana

166

29.05.2002

29 Stadelmann Nadine

167

04.01.1997

71 Carbogno Sophie

162

01.09.2003

28.09.2002

ANGRIFF

KNACKPUNKT: Wenn die Fragen plötzlich lauten, in welche Linie Zoe Kläy am besten passt oder welche Torhüterin die Nummer 1 sein könnte, hat sich seit dem Frühling vieles verändert. Statt Spagat zwischen Ausbildung und Angst vor dem Playoutstrich geht es nun darum, aus den Jets-Stars, den bisherigen Red Ants und weiteren Neulingen eine homogene Truppe zu formen. Und zwar nachhaltig, damit in der neuen Halle nicht nur eine Saison lang getanzt wird.

Lea Suter

6 Habersatter Anna (CH/DEN) 173

Sara Piispa

2 Wieland Leonie

164

3 Hangartner Damaris

168

07.02.2002

7 Brunner Melea

161

25.10.2000

10 Nussbaumer Larissa

164

12.03.2006

17 Kläy Zoe

171

21.03.2007

19 Überschlag Noomi

164

23.02.2004 09.03.2005

27 Fleischlin Lena

155

28 Piispa Sara (FIN)

166

30.03.1996

31 Wick Marcia

167

06.05.2002

34 Juul Thomsen Esther (DEN) 168

14.11.2007

46 Siedenberg Michelle (GER) 168

10.08.2008

73 Suter Lea

11.12.2002

168

Zuzüge: Werz Livia, Wick Marcia, Sundberg Ida, Suter Lea, Überschlag Noomi, Piispa Sara, Bertini Chiara, Wieland Leonie, Behluli Gentiana (Jets), Siedenberg Michelle (Wernigerode, GER), Juul Thomsen Esther (Frederikshavn, DEN), Stadelmann Nadine (Riders) Abgänge: Klapitova Katarina (Zug), Turunen Julia (SB-Pro, FIN), Oertle Larissa (Laupen), Vaerini Céline (Chur), Ehrensperger Lena, Simon Livia, Tölli AnnaReetta, Huter Annika (Jets), Smeds Jessica (RA II), Looser Jil, Fassler Enya, Baumgartner Isabella (Jets II), Isler Lisa (offen), Wiedmer Jill (Pause), Güttinger Meret, Fritsche Alina, Uimonen Hana (Rücktritt)

Insiders

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Eine unglaublich spannende Situation. Neun Topspielerinnen treffen spät ein und stellen die Hierarchie auf den Kopf. Gelingt es Mark van Rooden und seinem Staff ein Team zu formen, sind die Red Ants ein möglicher Finalist. Marcia Wick war im letzten Jahr die Beste der Liga und wird das Spiel antreiben. Es wird auch spannend zu sehen, was ein grosses Talent wie Zoe Kläy in diesem neuen Umfeld leisten kann.

Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg zum Erfolg, heisst es. Keine Regel ohne Ausnahme, lautet eine andere Floskel. Die Red Ants, einst stolzer Rekordmeister, haben dank dem Knall in Kloten die einmalige Chance, in den Status eines Spitzenteams zurückzukehren. Es ist die unverhoffte Abkürzung auf dem zuvor schon eingeschlagenen Weg mit grösseren Investititonen in den sportlichen Bereich.

Am längsten im Verein: Anna Habersatter

Härtester Schuss : Chiara Bertini

Social-Media-Königin : Leonie Wieland

Hat den grössten Materialverschleiss: Anna Habersatter

Am fleissigsten im Kraftraum : Lea Suter Am häufigsten in der Physio: Zoe Kläy

Garderoben-DJ: Sophie Carbogno Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Lena Fleischlin

Red Ants Rychenberg Winterthur Website: www.redants.ch • Gründungsjahr: 2000 (unter HCR: 1986) • Präsident Leistungssport: Oliver Fischer • Sportchef: Ueli Brunner • Anzahl Teams: 14 • Grösste Erfolge: Europacup Gold 2005, 6× Europacup Silber; 18× Meister, 12× Cupsieger • Heimarena: WIN4 (Stratos)

WWW.UNIHOCKEY.CH • 39


Frauen UPL • Floorball Riders und Floorball Uri

Headcoach: Kivirand Katrin (EST) Betreuerstab: Taivaloja Jenna, Reich Patrick (Assistenztrainer), Schweizer Michael (Goalietrainer), Brügger Martin (Teammanager), Wäckerlin Brigitte (Physio), Burger Daniel (Teamarzt) TOR

CM

GEB.

12 Holm Wilma (FIN)

168

19.12.2006

88 Elbrete Estere (LVA)

172

20.06.2007

91 Schir Nubya

176

09.01.2003

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Daniel Burger (Teamarzt), Sira Raimann, Chloé Vollenweider, Sarina Knechtle, Maila Hilfiker, Lisa Devenoge, Dominique Fuchs, Kate Meldere, Inna Hvodzetska, Martin Brügger (Teammanager). Mitte (v.l.n.r.): Patrick Reich (Assistent), Jenna Taivaloja (Assistentin), Stefanie Brändle, Jaël Wolfer, Marcella Govers, Daria Lüönd, Julia Noël, Céline Stäubli, Simona Chinotti, Brigitte Wäckerlin (Physio), Katrin Kivirand (Headcoach), Michael Schweizer (Goalietrainer). Vorne (v.l.n.r.): Raffaela Davide, Sofia Niemi, Ilona Huovinen, Estere Elbrete, Wilma Holm, Nubya Schir, Rebecca Harder, Aurelia Gisler, Annina Gerber.

ern lassen. Da hilft es wenig, dass die Schwachstelle im Tor behoben wurde. Mit Wilma Holm (Nr. 2 beim finnischen Meister) und Estere Elbrete (lettische U19-Nati) kommt ein talentiertes Duo nach Rüti. KNACKPUNKT: Es dürfte eine harte Saison werden für die Riders. Über 90 Prozent der letztjährigen Torproduktion sind weg. Was tun? Irgendwie durch die Saison kommen, die Moral behalten und dann ein Duell gegen einen B-Ligisten überstehen?

Estere Elbrete

Wilma Holm

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Wie üblich gibt es eine grosse Fluktuation. 11 Neuzugänge im Kader, davon 5 aus dem Ausland. Ich wünsche mir schon lange Kontinuität in diesem Verein, der über gute Voraussetzungen verfügt, um einen Schritt nach vorne zu machen. Probiert Katrin Kivirand etwas Neues aus? Leider spricht auch dieses Jahr nicht viel für einen Platz unter den Top 8 bei den Riders.

Vielleicht hätte die erstmalige Qualifikation für die Playoffs seit dem Wiederaufstieg im Frühling etwas Positives in Gang setzen können. Die Chance, für einmal über eine produktive Offensive zu verfügen, wurde aber nicht genutzt. Darum geht es jetzt wieder zurück an den Start, der nächste Neuaufbau steht an. Es sieht weder nach vielen Toren noch nach vielen Punkten aus.

40 • SEPTEMBER 2026

163

31.10.1998

6 Chinotti Simona

160

25.04.2000

23 Meldere Kate (LVA)

170

27.05.2002

29 Gerber Annina

160

20.04.2007

39 Govers Marcella (NED)

163

04.02.2000

41 Brändle Stefanie

159

16.09.2003

83 Devenoge Lisa

178

06.05.1994

7 Stäubli Céline

162

26.01.2003

8 Raimann Sira

160

18.07.2005

10 Gisler Aurelia

160

30.11.2007

ANGRIFF

Floorball Riders Zurück an den Start CHEFSACHE: Vor der letzten Saison hiess es, Katrin Kivirand und Thomas Appenzeller würden sich als gleichberechtige Cheftrainer bestens verstehen. Sie taten es nicht. Appenzeller zog mit Sportchef Giovanni Marti im November weg, seither regiert Kivirand in Rüti alleine, neu assistiert von der bisherigen Spielerin Jenna Taivaloja, die schwanger ist. KOMMEN UND GEHEN: Obwohl die Riders mehr Tore schossen als die Red Ants oder BEO, reichte es nicht für die Playoffs. Malin Hansson schaffte es bis auf Rang 4 der Skorerliste, mit ihrer Zwillingsschwester buchte sie fast 60 Punkte. Die eingekauften Tore sind aber wieder weg. Die beiden neuen Finninnen werden nicht annähernd die gleichen Werte erreichen. Vom aktuellen Kader konnten sich nur Dominique Fuchs und Lisa Devenoge als Torschützinnen fei-

2 Noël Julia (GER)

11 Knechtle Sarina

173

11.01.2005

19 Harder Rebecca

164

28.04.2000 22.10.1994

22 Huovinen Ilona (FIN)

168

34 Vollenweider Chloé

162

07.10.2004

46 Niemi Sofia (FIN)

170

05.02.1995 01.04.2006

57 Lüönd Daria

175

77 Hilfiker Maila

174

24.10.2007

81 Fuchs Dominique

172

15.06.2005

93 Hvozdetska Inna (POL)

163

16.02.2006

Zuzüge: Holm Wilma (TPS, FIN), Huovinen Ilona (SPV, FIN), Niemi Sofia (Esport Oilers, FIN), Elbrete Estere (Rubene, LVA), Noël Julia (Hamburg, GER), Vollenweider Chloé (Hovslätts, SWE), Hvozdetska Inna (Bremgarten), Govers Marcella (Appenzell), Lüönd Daria, Raimann Sira (Laupen U21), Hilfiker Maila (Zug U21), Schir Nubya (Nachwuchs) Abgänge: Hansson Emma und Malin (Endre, SWE), Johansson Wilma (SWE), Stolbova Vendula (Chodov, CZE), Stadelmann Nadine (Red Ants), Ackermann Nele (Uri), Leu Daria (Frauenfeld), Schär Michelle (Aarau), Goetz Sandrine, Renz Yasmine (Jets II), Schmid Sheril (Nachwuchs), Brolund Malin (SWE, Pause), Bachrata Anna, Taivaloja Jenna (Rücktritt)

Insiders Am längsten im Verein: Lisa Devenoge

Härtester Schuss : Dominique Fuchs

Social-Media-Königin : Ilona Huovinen

Hat den grössten Materialverschleiss: Aurelia Gisler

Am fleissigsten im Kraftraum : Estere Elbrete Am häufigsten in der Physio: Rebecca Harder

Garderoben-DJ: Estere Elbrete Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Chloé Vollenweider, Maila Hilfiker

Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti Website: www.fbriders.ch • Gründungsjahr: 1998 • Präsident: Philipp Meier • Sportchef: vakant • Anzahl Teams: 23 • Grösste Erfolge: 2x Aufstieg in NLA (2011 und 2020), Cupfinal 2015 • Heimarena: Sporthalle Schwarz, Rüti


Headcoach: Rybka Michal (CZE) Betreuerstab: Peter Nadia, Müller Fabian (Assistenten), Gisler Nicole, Kohler Aline, Furrer Ramona (Physio), Jezek Vladimir (Stats), Rüttimann Sabrina (Teammanagerin), Metry Roger (Sportchef) TOR

CM

GEB.

1 Johnsrud Charlotte (NOR)

170

14.04.1999

20 Kataja Juulia (FIN)

182

24.02.2001

4 Schelbert Julia

163

26.07.2003

5 Furrer Fiona

169

17.08.2007

8 Furrer Franziska

157

16.09.2005

VERTEIDIGUNG Hinten (v.l.n.r.): Shirin Läubli, Jana Spiess, Livia Abegg, Liv-Emma Lotz, Janne Lotz, Flavia Bissig, Lina Svarfvar. Mitte (v.l.n.r.): Nadia Peter (Assistentin), Fiona Furrer, Tamara Dubacher, Nora Kosik, Moa Svanström, Hanna Simonsson, Fabian Müller (Assistent), Michal Rybka (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Julia Zurfluh, Anina Arnold, Jana Arnold, Charlotte Johnsrud, Franziska Furrer, Sabrina Rüttimann, Muriel Lotz, Selina Baumann.

Floorball Uri Gewinnen will gelernt sein CHEFSACHE: Michal Rybka führte Floorball Uri nicht nur sensationell von der NLB in die UPL, sondern sorgte auch dafür, dass der Mythos um den Verein erhalten bleibt: Die Frauen sind noch nie aus einer Liga abgestiegen. Die von Rybka im Winter gefundenen und geholten Tschechinnen trugen in den Abstiegsspielen gegen WASA ihren Teil zum Klassenerhalt bei. KOMMEN UND GEHEN: Die TemporärArbeiterinnen aus Tschechien sind wieder weg, auch Aufstiegsheldin Nikol Drabekova (verpasste fast die ganze Saison verletzt) steht nicht mehr im Kader. Nun sind es schwedische Hoffnungen, die Uri voranbringen sollen. Allen voran Lina Svarfvar (29), die zehn Saisons SSL-Erfahrung in die Waagschale wirft. Auch Torhüterin Juulia Kataja und Skorerin Emma Hedlund von Zug United wecken Playoff-Hoffnungen.

Hanna Simonsson

Lina Svarfvar

KNACKPUNKT: Der Aufstieg in die UPL hatte sich in keinster Weise abgezeichnet. Dass die Premierensaison im Oberhaus schwierig werden würde, war klar. Dass die ersten Punkte erst kurz vor Schluss der Qualifikation geholt wurden, zehrte trotzdem an den Nerven. Will Uri diesmal den Ligaerhalt und Nichtabstiegsmythos via Playoff-Qualifikation bestätigen, müssen früher Punkte her. Siegen muss aber erst wieder gelernt werden.

10 Spiess Jana

170

10.07.2008

13 Lotz Muriel

169

08.03.1999

17 Simonsson Hanna (SWE)

172

25.12.1998

22 Dubacher Tamara

166

10.06.2005

24 Abegg Livia

170

19.06.2005

25 Supakova Ivana (CZE)

164

05.12.1993

74 Svanström Moa (SWE)

158

24.04.1997

97 Lotz Janne

174

31.05.2007

16.05.2004

ANGRIFF 6 Hedlund Emma

168

7 Läubli Shirin

167

17.10.2007

11 Arnold Jana

163

02.09.2006 02.08.2006

14 Arnold Anina

160

16 Svarfvar Lina (SWE)

175

09.03.1997

18 Christen Leonie

174

29.09.2007

21 Bissig Flavia

174

26.11.2005

23 Baumann Selina

166

20.07.2005

33 Ackermann Nele

160

01.12.2005

44 Zurfluh Julia

162

07.01.2004

63 Kosik Nora

156

26.03.2005

79 Lotz Liv-Emma

174

25.08.2004

88 von Rotz Jana

175

02.12.2005

93 Rüttimann Sabrina

165

13.01.1993

Zuzüge: Svanström Moa (Sirius, SWE), Svarfvar Lina (Rönnby, SWE), Simonsson Hanna, Kataja Juulia (Malmö, SWE), Hedlund Emma (Zug), Ackermann Nele (Riders), Johnsrud Charlotte (Bremgarten), Kosik Nora (Laupen), Arnold Jana, Arnold Anina, Baumann Selina, Bissig Flavia, Furrer Fiona, Spiess Jana (Nachwuchs) Abgänge: Bacova Pavlina (Brno, CZE), Kokko Kiia (FIN, Chur), Drabekova Nikol, Polakova Eliska, Lövén Elvira (offen), Näf Milena (Telge, SWE), Riboni Livia (Bremgarten), Büchlin Rahel (Obwalden), Kessler Luzia (Zuger Highlands), Wey Adriana (Rücktritt)

Insiders

Oscar Lundin Nationaltrainer

Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

Ich sah Uri am Czech Open und muss feststellen, dass ein Platz in den Top 8 erneut schwierig wird - aber nicht unmöglich. 14 neue Spielerinnen werden Zeit brauchen. Lina Svarfvar hat tolle Qualitäten und Emma Hedlund dürfte mit ihrem präzisen Schuss die TopTorschützin des Teams werden. Die Aufgabe von Headcoach Rybka besteht darin, die Gruppe hinter einer gemeinsamen Idee zu vereinen.

Auch wenn der Aufstieg in die UPL das Ergebnis eines einzelnen Ausreissers nach oben war, gefällt mir Uri auf der Schweizer Unihockey-Landkarte. Um es längerfristig dort zu halten, muss noch viel Arbeit investiert werden. Michal Rybka kann das und Sportchef Roger Metry steht hinter ihm. In der aktuellen Saison ist es aber gut möglich, dass es zum dritten Promotionsduell mit WASA in Folge kommt.

Am längsten im Verein: Julia Zurfluh

Härtester Schuss : Emma Hedlund

Social-Media-Königin : Lina Svarfvar

Hat den grössten Materialverschleiss: Sabrina Rüttimann

Am fleissigsten im Kraftraum : Ivana Supakova Am häufigsten in der Physio: Livia Abegg

Garderoben-DJ: Muriel Lotz Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel : Jana Spiess

Floorball Uri Website: www.floorballuri.ch • Gründungsjahr: 2004 • Präsident: Hans Traxel • Sportchef: Roger Metry • Anzahl Teams: 16 • Grösste Erfolge: Aufstieg UPL 2025 • Heimarena: energieUri Arena

WWW.UNIHOCKEY.CH • 41


Männer NLB • Saisonvorschau

Mit Finnen gewinnen? Die NLB begrüsst mit Basel, UBN und Reinach gleich drei neue Teams. Während die Nordwestschweizer und Thun als Topfavoriten auf den Direktaufstieg gelten, wäre ein halbes Dutzend Teams froh, den Playouts zu entkommen. TEXT CONSTANTIN STREITER • FOTOS ROLAND WICK, DAMIAN KELLER

M

it der Einführung des direkten Auf- und Abstiegs zwischen der UPL und der NLB begann eine neue Ära. Das erste «Opfer» dieser Modusänderung wurde Basel Regio. Vor vier Jahren stiegen die Nordwestschweizer und Thurgau auf Kosten von Thun und ­Obwalden auf, danach gab es keinen Aufsteiger aus der NLB mehr – bis nun die Jets dank dem Sieg im NLB-Final gegen Thun nach sieben Jahren in die höchste Liga zurückkehrten. In Basel nimmt Patrick Mendelin somit Anlauf, um seinen 40. Geburtstag im April 2027 mit einer weiteren Promotion zu feiern. Neu an der UBR-Bande steht mit Antti Peiponen ein Finne, der den Verein aus verschiedenen Funktionen bestens kennt und sich auf gute Ausländer verlassen kann, aber auch ein stark verjüngtes Team übernimmt. Bei Thun kommt der Trainerwechsel von Adi Saurer zu Jyri Korsman einem klei-

neren Erdbeben gleich. Einige Akteure spielten schon in der U14 unter Saurer, nun müssen sich alle neu beweisen. HERRALA ERSETZT HAYOZ Die Chance, dass ein Finne zum Aufstiegstrainer wird, sind gross. Auch in Fribourg wird es einen Kulturschock geben, da nach den langen Amtszeiten von Richard Käser (2011 bis 2019) und Stefan Hayoz mit Jami Herrala erstmals ein ausländischer Übungsleiter das Team übernimmt. Im Viertelfinal sorgte zuletzt Ticino zweimal für ein frühes Saisonende am Ufer der Saane, die Fribourger wollen nun endlich wieder starke Playoffs zeigen. Ticino muss den (erwarteten) Abgang von Toptalent Gervasoni hinnehmen, mit Ville Heiska kommt dafür ein nicht minder begabter Finne, der in der Skorerliste sehr weit vorne landen dürfte. Als Geheimfavorit – oder mehr – muss Obwalden bezeichnet werden. Ein neues Trio aus Zug,

das Comeback der Brüder von Wyl und fünf Ausländer versprechen viel. KAMPF UMS ÜBERLEBEN Sarganserland setzte die Tradition fort, dass ein Aufsteiger aus der 1. Liga direkt die Playoffs erreicht. Mit den Transfers von Oliver Niemelä (Grünenmatt) und Jesse Arola (Reinach) konnten zwei direkte Konkurrenten im Rennen um den 8. Platz geschwächt werden. Beim UHC Pfannenstiel ging Cheftrainer Marc Werner und viel Erfahrung verloren. ULA zeigte eine starke Rückrunde, verzeichnet aber sehr viele Kadermutationen. Bei Grünenmatt, das sich die Halle neu mit den Skorps-Frauen teilt, könnten die Schlüsselpositionen (Trainer, Ausländer, Goalies) erneut für einen Sprung über den Strich reichen. Die Aufsteiger Lok Reinach und insbesondere UBN dürften hingegen einen schweren Stand haben und dass sich Gordola immer wieder in der NLB hält, kann mittlerweile als Wunder bezeichnet werden. Der Kampf um die Playoffs und damit den direkten Ligaerhalt dürfte einmal mehr sehr eng werden – und angesichts der vielen Absteiger aus der NLB in den letzten Jahren besonders brisant.

Loïc Barbey vor der 10. NLB-Saison mit Fribourg.

Die Aufsteiger UBN und Lok Reinach (hier mit dem neuen Finnen Paavo Kankaanpää) sorgen für frisches Blut.

42 • SEPTEMBER 2026

Maurus Christen: Ad Astra statt Zug.


BUY NOW OR CRY LATER.


Männer NLB • Saisonvorschau

Hinten (v.l.n.r.): Anita Frutschi (Teambetreuerin), Gian Leuenberger, Alexander Rinefalk, Jan Ammann, Albin Hedstal, Roman Thommen, Tim Häfelfinger, Sheena Frei (Physio), Seraina Schmid (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Patrick Kiener (Teammanager), Heidi Kramer (Teambetreuerin), Miikka Kareinen (Assistent), Roni Laasonen, Timo Stäheli, Jonas Tschan, Elias Amstutz, Jeremy Kiener, Antti Peiponen (Headcoach), Noah Ziltener (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Jérôme Gaudin, Patrick Mendelin, Jonne Junkkarinen, Claude Feigenwinter, Simon Wahl, Andrin Jäggi, Tobias Meier, Dennis Kramer, Mathéo Stohler.

Hinten (v.l.n.r.): Roman Schrag (Assistent), Lorin Aeschlimann, Remo Küenzi, Tim Aebersold, Dario Küenzi, Janis Reusser, Nicolas Ammann, Lukas Benz, Jonas Wettstein (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Yannick Zimmermann, Marc André Vogt, Jonas Ruch, Yannick Jost, Luca Ruch, Laurin Münger, Dario Hediger, Jyri Korsman (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Tobias Aeschbacher, Luca Ritz, Enea Widmer, Matthias Juon, Reto Graber, Maurice Weber, Luc Grunder, Dominic Bolliger, Alexander Bühler.

Unihockey Basel Regio Befreiende Wirkung?

UHC Thun Finnische Detailarbeit

Ein Dutzend Abgänge musste UBR nach dem Abstieg vermelden, darunter langjährige Stammkräfte, die schon in der 1. Liga (Aufstieg in die NLB 2016) im Verein waren. Nachdem es am Rheinknie lange aufwärts ging, schafften die Nordwestschweizer den letzten Sprung vorwärts nicht: Vier UPL-Saisons, viermal Playouts. Nun folgt ein neuer Anlauf in der NLB. Cheftrainer Peiponen, Routinier und Vereinslegende Mendelin und die vier nordischen Verstärkungsspieler bilden mit Goalie Feigenwinter ein starkes Fundament, dazu kommen junge Spieler aus der Region, die auf NL-Niveau Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen sollen. Es wäre vermessen, den Baslern den direkten Wiederaufstieg zu prophezeien, doch vielleicht wirkt es befreiend, dass es nach vier Saisons einmal nicht nach Existenzkampf riecht.

Seit Jahren befinden sich die Berner Oberländer an der NLBSpitze. Der erneute Qualisieg nützte nichts, im dritten Finalspiel gegen die Jets setzte es die vorentscheidende Niederlage ab und Chur gewann die Auf-/Abstiegsserie klar – ein Argument gegen den von Thun initiierten Direktaufstieg? Nun ist mit Jyri Korsman der ehemalige Könizer Meistertrainer verpflichtet worden, der mit einem punktuell verstärkten Kader arbeiten kann. Nach dem Aufstieg der Jets muss Thun als alleiniger Topfavorit bezeichnet werden. Entscheidend wird, ob es unter Korsman endlich am besten spielt, wenn es zählt. Der stark Sturm wird durch Marc-André Vogt weiter veredelt, die Ruch-Brüder erhalten im Rennen um die TopskorerWertung Konkurrenz. Vogt kann aber wie Aebersold (Comeback) und Bühler auch dem Gegner unter die Haut gehen.

Albin Hedstal

Unihockey Basel Regio Website: www.unihockeybaselregio.ch • Gründungsjahr: 2006 • Präsident: Michel De Roche • Sportchefin: Naomi Hinsen • Anzahl Teams: 12 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2022, NLB-Meister 2018, 2020 • Heimarena: Sportzentrum Pfaffenholz

44 • SEPTEMBER 2026

Headcoach: Peiponen Antti (FIN) Betreuerstab: Kareinen Miikka, Ziltener Noah (Assistenten), Keinänen Paolo (Goalietrainer), Schmid Seraina, Frei Sheena (Physio), Gisler Françoise (Mentalcoach), Kramer Heidi (Betreuerin), Kiener Patrick (Teammanager), Rychen Thomas (Teamarzt) TOR

CM

38 Feigenwinter Claude

179 01.08.2000

GEB.

99 Jäggi Andrin

184

16.05.2005

VERTEIDIGUNG 5 Wahl Simon

172 28.09.1999

6 Gaudin Jerome

180

14.01.2006

7 Tschudin Kolia

179

11.05.2007

8 Kramer Dennis

187

18.10.1993

16 Rudin Benjamin (GER) 170 30.09.1996 19 Meier Tobias

184 26.02.2000

27 Junkkarinen Jonne (FIN) 184 18.09.1990 29 Thommen Roman

176

03.11.2003

ANGRIFF 11 Stohler Matheo

178 10.03.2007

17 Tschan Jonas

190 17.02.2002

18 Laasonen Roni (FIN)

190 12.09.1992

26 Hedstahl Albin (SWE)

177 15.04.2000

28 Rinefalk Alexander (THA/SWE) 172 28.11.1997 47 Amman Jan

178 24.08.2005

50 Mendelin Patrick

181 07.04.1987

52 Häfelfinger Tim

168 26.10.2007

55 Leuenberger Gian

170 26.04.2007

61 Kiener Jeremy

185 10.06.2009

70 Stäheli Timo

189 16.06.2006

97 Amstutz Elias

185 07.11.2004

Zuzüge: Hedstahl Albin (Kalmarsund, SWE), Laasonen Roni (LASB, FIN), Rudin Benjamin (Erlensee, GER), Leuenberger Gian (Köniz U21), Ammann Jan, Häfelfinger Tim (beide Nachwuchs) Abgänge: Lundgren Adam (SWE, Uster), Palvaila Lauri (FIN, Unihockey Emme), Oliva Loren (Mittelland), Gerber Mike, Arm Benjamin (beide Nuglar United), Pasotti Emanuele (Basel United), Lamminen Kristian (FIN), Überschlag Laurin, Zürcher Patrick (alle offen), Roselli Aron, Degen Erin (beide Pause), Krähenbühl Patrick (Rückritt)

Headcoach: Korsman Jyri (FIN) Betreuerstab: Schrag Roman, Wettstein Jonas (Assistenztrainer), Wanzenried Andy (Goalietrainer), Langenegger Lynn, Wobmann Andrea (Physio/Athletik) TOR

CM

73 Weber Maurice

178 29.09.2000

GEB.

99 Juon Mathias

191 25.04.2004

VERTEIDIGUNG 6 Hediger Dario

174 29.08.2001

12 Grunder Luc

180

18.07.2001

13 Küenzi Remo

184

14.01.2001

19 Jost Yannick

198

25.02.2002

23 Aeschbacher Tobias

183 26.05.2004

27 Küenzi Dario

189

42 Benz Lukas

176 26.01.2007

10.07.2002

95 Münger Laurin

189

11.07.2003

12.01.1995

ANGRIFF 8 Aebersold Tim

190

11 Ammann Nicolas

190 04.09.1997

15 Ruch Luca

190

22.05.2002

17 Bühler Alexander

167

23.07.1999

20 Bolliger Dominic

172 08.12.2000

21 Aeschlimann Lorin

175 02.02.2005

32 Widmer Enea

177

34 Ruch Jonas

187 16.04.1998

44 Vogt Marc-André

185 10.09.2000

29.10.2002

71 Ritz Luca

183 22.11.2000

88 Reusser Janis

191 04.01.2006

96 Graber Reto

186 30.09.1998

98 Zimmermann Yannick 178 20.01.1998

Jyri Korsman

Zuzüge: Aebersold Tim (Floorball Köniz Bern), Vogt Marc-André (SV Wiler-Ersigen), Hediger Dario (Fribourg), Aeschlimann Lorin, Benz Lukas (beide Nachwuchs) Abgänge: Gsponer Joel (GC), Schwendimann Tim (Unihockey Emme), Bolliger Joel (Bern Capitals), Jost Timo (offen), Würz Jon, Bärtschi Yannick, Haldemann Cedric (alle Rücktritt)

UHC Thun Website: www.uhcthun.ch • Gründungsjahr: 1985 • Präsident: Martin Wenger • Sportchef: Sportkomission • Anzahl Teams: 18 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2014, 4x Meister NLB • Heimarena: MUR-Halle


Hinten (v.l.n.r.): Demis Monighetti, Mattia Gadoni, Edoardo Ciapini, Alessandro Tomatis, Massimo Bazzuri, Ville Heiska, Lassi Koivisto, Zeno Boscolo. Mitte (v.l.n.r.): Simona Pellanda (Masseurin), Luca Giammalva (Teamleiter), Aris Ghisla, Andrea Bazzuri, Davide Giordani, Indi Andreetta, Giacomo Gervasoni, Zaccaria Rossetti, Luca Torriani, Denny Schwender (Assistent), Luca Tomatis (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Iiro Lankinen, Nathan Regazzi, Andrin Bechtiger, Rocco Canevascini, Diego Delmenico, Elia Airaghi, Mattia Tomatis.

Hinten (v.l.n.r.): Fabian Aggeler, Simon Aggeler, Linus Möckli, Curdin Trümpi, Erik Lamminger, Noah Ackermann, Oliver Niemelä, Vaclav Bajko. Mitte (v.l.n.r.): Fabian Beeler (Sportchef), Thomas Häubi (Physio), Jan Niederhauser, Dominik Knöpfel, Andrin Grun, Mattia Pini, Jakob Karlsson, Dario Gmür, Jesse Arola, Tomas Sladky (Headcoach), Marc De Coi (Teammanager). Vorne (v.l.n.r.): Timo Simon, Dominik Dietrich, Silvan Nigg, Mauro Blumenthal, Fabian Walther, Espen Vogel, Andri Kalberer, Andreas Galliver, Joel Müller.

Ticino Unihockey Der nächste U19-Held

Sarganserland Rückkehr geglückt

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Matteo Gervasoni (19) der Tessiner Heimat den Rücken kehren und sich einem Team der höchsten Liga anschliessen würde. Nun stürmt «Gerva» für Uster. Doch unter den Neuzugängen befindet sich ein anderes Juwel: Ville Heiska, an der U19-WM 2025 in Zürich Finnlands Captain und Schütze des entscheidenden Treffers in der Verlängerung des Finals gegen Tschechien. Er und Lassi Koivisto kommen von EräViikingit und könnten die 85 Skorerpunkte, die durch den Abgang Gervasonis und Joonatan Surakkas fehlen, grösstenteils kompensieren. Ein Fragezeichen bleibt auf der Goalieposition, da Joonas Kaltiainen in die F-Liiga zurückkehrt und nicht ersetzt wurde. Mit den Aufstiegsspielen zur UPL 2025 und dem Halbfinal 2026 liegt die Messlatte für Trainer-Urgestein Luca Tomatis ziemlich hoch.

Vor einem Jahr gelang nach 16 Jahren NLB (2008 bis 2024) der direkte Wiederaufstieg. Somit kam es nicht überraschend, dass Sarganserland eine Tradition fortsetzte – Aufsteiger kommen in der NLB mittlerweile seit Jahren immer in die Playoffs. Nicht nur das: Im entscheidenden Viertelfinalspiel in Obwalden behielten die St. Galler die Nerven, warfen den Favoriten raus und durften die Saison um drei Spiele verlängern, ehe Thun im Halbfinal eine Nummer zu gross war. Trainer Sladky kann auf eine Mischung aus bewährten Kräften und interessanten Neuverpflichtungen (Arola, Niemelä) bzw. Rückkehrern (Möckli, Blumenthal, Müller) zählen. Der Abgang der Goalie-Legende Josef Mattle darf trotzdem nicht unterschätzt werden, insgesamt hat das Team etwas an Routine verloren.

Ville Heiska

Ticino Unihockey Website: www.ticinounihockey.ch • Gründungsjahr: 2006 • Präsident: Massimo Dalessi • Sportchef: Tiziano Gianini • Anzahl Teams: 10 • Grösste Erfolge: Aufstiegsplayoffs 2025 • Heimarena: Arti e Mestieri Bellinzona

Headcoach: Tomatis Luca Betreuerstab: Schwender Deny (Assistenztrainer), Pellanda Simona (medizinische Masseurin), Giammalva Luca (Teamleiter) TOR

CM

GEB.

1 Bechtiger Andrin

182 26.04.2003

96 Delmenico Diego

183

15.10.2005

VERTEIDIGUNG 29 Gazzaniga Mattia

180 16.08.1999

33 Bazzuri Massimo

188

36 Bazzuri Denis

191 15.09.2005

48 Gadoni Mattia

188 19.01.2001

49 Lankinen Iiro (FIN)

175

30.07.1991

61 Ghisla Aris

167

05.04.2010

62 Airaghi Elia

170 02.01.2009

26.07.2001

ANGRIFF 9 Canevascini Rocco

175 03.08.1999

11 Tomatis Mattia

165

30.03.2003

17 Bazzuri Andrea

179

25.05.2007

18 Giordani Davide

180 18.03.2008

21 Tomatis Alessandro

182

22 Heiska Ville (FIN)

190 01.03.2006

17.12.1999

59 Boscolo Zeno

175 08.04.2002

60 Gervasoni Giacomo

177

14.09.2010

72 Rossetti Zaccaria

178 02.11.2005

87 Regazzi Nathan

177 02.04.2001

Headcoach: Sladky Tomas (CZE) Betreuerstab: Karlsson Jakob (Assistenztrainer), Häubi Thomas (Physio), De Coi Marc (Teammanager), Beeler Fabian (Sportchef) TOR

CM

29 Simon Timo

190 13.06.2003

GEB.

73 Müller Joel

180

25.07.2003

VERTEIDIGUNG 5 Pini Mattia

186 01.06.1999

16 Nigg Silvan

178 16.09.2005

28 Dietrich Dominik

172 28.01.1995

30 Niemlä Oliver (FIN)

179 20.08.2000

32 Möckli Linus

180

51 Grun Andrin

184 04.01.2005

23.05.2002

62 Bajko Vaclav (CZE)

176 26.06.2004

97 Lamminger Erik

185 20.06.2007

ANGRIFF 2 Arola Jesse (FIN)

177

4 Aggeler Simon

179 03.12.2008

12.08.1997

7 Galliver Andreas

176 06.12.2007

13 Kalberer Andri

178 26.01.2001

17 Ackermann Yannick

176

19 Aggeler Fabian

180 09.08.2007

17.05.2007

22 Vogel Espen

179

23 Karlsson Jakob (LVA)

184 02.09.1996

22.07.2002

33 Blumenthal Mauro

190

72 Ackermann Noah

180 02.05.2005

02.07.2003

88 Torriani Luca

177 18.04.2005

93 Gmür Dario

183 06.11.2002

89 Koivisto Lassi (FIN)

179

95 Trümpi Curdin

190

90 Andreetta Indi

178 10.06.2000

27.07.2005

97 Monighetti Demis

176

99 Ciapini Edoardo

186 30.10.2005

08.11.1997

Oliver Niemelä

Zuzüge: Heiska Ville, Koivisto Lassi (beide EräViikingit, FIN), Torriani Luca, Bazzuri Denis, Rossetti Zaccaria, Gervasoni Giacomo, Airaghi Elia, Ghisla Aris (alle Nachwuchs) Abgänge: Kaltiainen Joonas (Oilers, FIN), Surakka Joonatan (Finnland), Gervasoni Matteo (Uster), Ochsner Mauro (Lugano), Scandella Reto, Bizzozero Kevin (beide Rücktritt)

UHC Sarganserland Website: www.uhcsarganserland.ch • Gründungsjahr: 1992 • Präsident: Stefan Kohler • Sportchef: Fabian Beeler • Anzahl Teams: 18 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB • Heimarena: SAR Sargans

07.10.2005

Zuzüge: Bajko Vaclav (Sokol Královské Vinohrady, CZE), Niemlä Oliver (FIN, Grünenmatt), Arola Jesse (FIN, Lok Reinach), Blumenthal Mauro (Chur), Müller Joel, Möckli Linus, Nigg Silvan (alle Alligator Malans), Grun Andrin, Trümpi Curdin, Galliver Andreas, Aggeler Simon (alle Nachwuchs) Abgänge: Jalovy Lukas (IBK Lund, SWE), Zipser Tobias (Bulldogs Brno, CZE), Rajeckis Andris (LVA, Grünenmatt), Hlozanka Michal, Frey Kevin, Moretti Enea (alle offen), Mattle Josef, Camenisch Ricardo, Rakeseder Sacha, Meiler Gian-Andrin, Good Noah (alle Rücktritt)

WWW.UNIHOCKEY.CH • 45


Männer NLB • Saisonvorschau

Hinten (v.l.n.r.): Dario Eberhardt, Simon Wagner, Valentin Egli, Jakub Pluhar, Linus Heim, Tom Konrad. Mitte (v.l.n.r.): Jabuk Svarc, Basil von Wyl, Maurus Christen, Joel Nyh, Cornel von Wyl, Andreas Ming, Jan Gürber, Jakob Arvidsson (Headcoach), Kristaps Vaicis (Physistrainer). Vorne (v.l.n.r.): Jens Huber, Andrin Christen, Sven Mathys, Adrian Bachmann, Sascha Doyle, Viktor Jonth, Kasper Broby.

Hinten (v.l.n.r.): Noah Waeber, Livio Ruprecht, David Wolfer, Fabio Poffet, Eino Pesu, Joonas Föhr, Mathias Dietrich. Mitte (v.l.n.r.): JFrédéric Bernabo (Assistent), Corsin Kramer, Damian Schütz, Miro Schreier, Jona Burkhard, Noël Siegenthaler, Loris Lommano, Jami Herrala (Headcoach), Léa Zaugg (Masseurin). Vorne (v.l.n.r.): Loris Roulin, Antoine Ciurea, Basile Diem, Janis Schwarz, Alessio Fasel, Loïc Andrey, Alexander Müller. .

Ad Astra Obwalden Hoffnung auf vier Duos

Floorball Fribourg Kein leichtes Erbe

Manchmal geht fast ein wenig vergessen, dass Ad Astra von 2019 bis 2022 in der höchsten Liga spielte. Mit einigen spannenden Transfers macht sich Obwalden zum Geheimfavoriten: Andrin und Maurus Christen (aus Zug) sowie Basil und Cornel von Wyl (aus dem Unihockey-Frührentenstand) sind zurück im Ad-Astra-Kader. Mit den Nigg-Zwillingen verfügt das Sarner Team nun also schon über drei starke Brüderpaare. Dazu wurde mit Kasper Broby ein schwedischer Stürmer geholt, der mit dem 19-jährigen Viktor Jonth (letzte Saison 47 Punkte in 27 Spielen!) bestens harmonieren könnte. In der SSL buchte er von 2019 bis 2022 mehr als einen Punkt pro Spiel. Dazu steht mit Sven Mathys einer der besten NLBGoalies zwischen den Pfosten. Nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Out müsste die Saison diesmal länger dauern.

Die Situation an der Sprachgrenze erinnert an jene in Thun – die grösste Veränderung gab es nicht im Spielerkader, sondern hinter der Bande. Stefan Hayoz ist nach sieben Jahren nicht mehr NLB-Trainer, seinen Platz übernimmt Jami Herrala. Fribourg ist nach Wiler-Ersigen, Basel, Köniz und WASA die fünfte Station des Finnen in der Schweiz. Die Erwartungen sind klar: Nach zwei Viertelfinal-Niederlagen gegen Ticino (trotz Heimvorteil) soll Fribourg auch in den Playoffs wieder zu den Top 4 der Liga gehören. Neben drei Rückkehrern (Poffet und Dietrich spielten bereits für Fribourg in der NLB, Ruprecht im Nachwuchs der Saanestädter) gibt es einmal mehr einen interessanten Transfer aus dem Könizer Nachwuchs. Jona Burkhard dürfte für einige Tore gut sein und zumindest einen Teil der Lücke schliessen, die Yanis Ryser hinterlässt.

Kasper Broby

Ad Astra Obwalden Website: www.adastra.ch • Gründungsjahr: 1989 • Präsident: Roger Berchtold • Sportchef: Roman Schöni • Anzahl Teams: 12 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2019 • Heimarena: Dreifachhalle Sarnen

46 • SEPTEMBER 2023

Headcoach: Arvidsson Jakob (SWE) Staff: Ming Christof (Assistenztrainer), Vaicis Kristaps (LVA, Physistrainer), Amrein Pius (Teammanager) TOR

CM

GEB.

66 Mathys Sven

191

27.04.2004

96 Doyle Sascha

180

06.07.2004

VERTEIDIGUNG 17 Ming Andreas

184 23.01.2000

21 Nyh Joel (SWE)

190

22.11.1995

22 Egli Valentin

173

17.07.2000

23 Pluhar Jakub (CZE)

183 16.02.2004

59 Heim Linus

180 23.04.2003

73 Svarc Jakub (CZE)

183 03.08.2005

ANGRIFF 3 Huber Jens

174

27.11.2003

10 Eberhardt Dario

175 21.06.2001

16 Konrad Tom

172

18 von Wyl Basil

184 02.04.1999

13.02.1998

19 Gürber Jan

180

03.12.2005

20 von Wyl Cornel

184

27.07.1997

30 Bachmann Adrian

181

25.11.1999

31 Christen Maurus

184 01.05.2004

37 Eggimann Robin

180

38 Nigg Jonas

185 09.05.2003

05.10.2002

42 Broby Kasper (SWE)

182

57 Nigg Julian

177 09.05.2003

62 Schürch Lukas

181 23.01.2001

03.12.1998

67 Jonth Viktor (SWE)

177 16.12.2006

68 Christen Andrin

183 09.04.2006

88 Wagner Simon

178

11.02.1996

Jami Herrala

Zuzüge: Broby Kasper (Sirius, SWE), Doyle Sascha (Classic, FIN), Svarc Jakub (CZE, Uri), Christen Maurus, Christen Andrin, Nigg Jonas (alle Zug United), Gürber Jan (Eschenbach), von Wyl Basil, von Wyl Cornel (beide Ad Astra II) Abgänge: McKibbin Tim (NZL, Öjebyns IBF, SWE), Kucera Vojtech (CZE, Kalmarsund, SWE), Schwab Simon (Alligator Malans), Hofer Janne (Uri), Bürge Elias (White Indians), Wisler Severin (Einhorn Hünenberg), Walker Mattia (Buochs), Ottiger Tobias (offen), Boschung Noah, Jung Mario (beide Rücktritt)

Headcoach: Herrala Jami (FIN) Betreuerstab: Bernabo Frédéric (Assistenztrainer), Wieser Andreas (Athletik), Zaugg Léa (Masseurin), Stampfli Patrice (Sportchef) TOR

CM

GEB.

77 Schwarz Janis

186

12.02.2002

82 Zimmermann Lucas

178 12.11.2004

VERTEIDIGUNG 7 Zahno Noah

190

12 Wolfer David

194 12.06.2000

14.12.2005

15 Dietrich Mathias

180 25.05.2000

16 Lommano Loris

181 04.11.1999

19 Siegenthaler Noël

180 21.12.2002

28 Andrey Loic

175 28.06.2003

96 Barbey Loic

177

11.12.1996

ANGRIFF 2 Roulin Loris

175

25.11.1998

3 Föhr Joonas (FIN)

186

03.01.1994

6 Schreier Miro

181

11.10.2001

11 Fasel Alessio

186

24.07.2003

13 Burkhard Jona Noel

180 20.12.2005

18 Kramer Corsin

180

21 Mettler Guillaume

187 21.11.2003

17.08.2007

24 Müller Alexander

173 04.01.2007

27 Pesu Eino (FIN)

185

39 Poffet Fabio

191 04.11.2004

27.09.1994

71 Schütz Damian

178 11.02.2006

86 Ruprecht Livio

187

87 Diem Basile

182

24.07.1992

89 Ciurea Antoine

179

21.10.2003

99 Waeber Noah

182

19.07.2005

13.07.2005

Zuzüge: Burkhard Jona (Floorball Köniz Bern U21), Ruprecht Livio (Tigers U21), Poffet Fabio (Floorball Fribourg II), Dietrich Mathias (Comeback) Abgänge: Ryser Yanis (Floorball Köniz Bern), Aavaharju Jarkko (FIN, offen), Hediger Dario (UHC Thun)

Floorball Fribourg Website: www.floorballfribourg.ch • Gründungsjahr: 2008 • Präsident: Christophe Bulliard • Sportchef: Patrice Stampfli • Anzahl Teams: 16 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2017, Aufstiegsspiele UPL 2024 • Heimarena: Collège Ste-Croix


Hinten (v.l.n.r.): Tomi Lathi (Headcoach), Matteo Guglielmoni, Elia Maddalena, Noel Frapolli, Lorenzo Fregni, Athos Gropengiesser, Aris Gropengiesser, Björn Carlström (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Alessandro Crippa, Dino Nüesch, Aaron Arrighi, Santtu Pohjonen, Luca Bacciarini, Dimitri Regazzi, Simon Persson. Vorne (v.l.n.r.): Matteo Nicoli, Alex Castellani, Joel Prato, Matteo Bosia, Simone Cappiello, Tommaso Bacciarini, Raùl Dominguez.

Hinten (v.l.n.r.): Nikki van Welie (Physio), Filip Karlsson, Luca Rizzi, Timo Zehnder, Fadri Burkhart, Simon Schaub, Felix Bleiker. Mitte (v.l.n.r.): Christof Maurer (Assistent/Teammanager), Pascal Luginbühl, Jakob Schindele, Ramon Wittig, David Ferrari, Aden Ushiu, Sebastian Keller, Colin Feldmann (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Janis Dudler, Robin Kernwein, Marco Fässler, Flurin Schindele, Simon Schläpfer, Lucien Edelmann, Sven Rennhard, Jan Kreienbühl, Daan van Welie.

Regazzi Verbano Gordola Die Wundertüte

Pfannenstiel Egg Grosser Aderlass

Wir zählen die Jahre nicht mehr, in denen wir den Abstieg prophezeien. Mit Rang 7 kamen die Tessiner überraschend gut durch die Quali und forderten gar Thun im Viertelfinal alles ab. Nun bleibt das Kader beinahe identisch und der Finne Tomi Lahti steigt in seine zweite Saison als Cheftrainer. Sein erklärtes Ziel? Eine Top4-Klassierung. Wir reiben uns verwundert die Augen. Fakt ist: Gordola ist ein extrem unangenehmer Gegner, das Motto «Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie» wurde perfektioniert. Goalie Santtu Pohjonen, Amadeus Carlström und Simon Persson waren die erhofften Teamstützen, Matteo Nicoli (22 Tore in 20 Spielen) hielt das Versprechen aus dem Vorjahr. Und dass ein Spieler aus der 2. Liga auf Anhieb 20 Tore abliefert (Elia Maddalena), ist eines der kleinen Wunder, die nur in Gordola möglich sind.

Im Rennen um den 8. Platz war Pfanni der strahlende Sieger, nach Monaten unter dem Strich konnte Grünenmatt gerade noch abgefangen werden. Es folgte ein extrem knapper Viertelfinal gegen die Jets. Und nun? Cheftrainer weg, zwei komplette Linien an erfahrenen Pfanni-Leaderfiguren weg, besonders in der Verteidigung ist der Aderlass massiv. Die drei Zuzüge aus UPL-Vereinen können den Qualitätsverlust nur teilweise abfedern und der erst 27-jährige Headcoach Colin Feldmann tritt in grosse Fussstapfen. Eine Rückkehr der offensiven Zugpferde Juho Sorri und Luca Rizzi (beide verpassten fast die ganze letzte Saison verletzt) in alter Stärke wäre wichtig. Eine erneute Aufholjagd nach einem verpatzten Saisonstart dürfte schwierig werden, realistisch betrachtet sind die Zürcher Oberländer ein Playout-Anwärter.

Elia Maddalena

Headcoach: Lahti Tomi (FIN) Betreuerstab: Carlström Björn, Intraina Giada (Assistenztrainer), Candolfi Sandro (Masseur), Castellani Carlo, Bacciarini Patrizia (Teamchefs) TOR

CM

GEB.

7 Gaia Noah

180 04.12.2003

31 Pohjonen Santtu (FIN) 181

09.07.1997

99 Arrighi Aaron

07.08.2008

186

VERTEIDIGUNG 8 Gropengiesser Aris

187 28.01.2005

12 Gropengiesser Athos

184 12.09.2002

15 Peverelli Gabriele

170 28.04.1998

18 Regazzi Dimitri

178

19 Fregni Lorenzo

186 22.03.2006

27.01.2008

21 Bosia Matteo

172

27.06.1988

24 Guglielmoni Matteo

186

27.05.2003

69 Alberti Daniele

175

08.11.1997

91 Stegmüller Riccardo

175

18.02.1999

97 Persson Simon (SWE) 180

28.07.2003

ANGRIFF 5 Chiappella Giona

188

24.11.1998

10 Cappiello Simone

183

21.05.1999

11 Prato Joel

173 03.04.1998

13 Frapolli Noel

176

12.09.1997

27 Castellani Alex

169

26.12.1992

CM

181 19.09.2001

GEB.

35 Edelmann Lucien

185

22.11.2002

19.10.1999

VERTEIDIGUNG 4 Fässler Marco

173

13 Bär Philipp

185 13.09.2003

17 Burkhart Fadri

186

19 Kreienbühl Jan

168 18.01.1999

17.01.2003

22 Keller Sebastian

187 26.01.2008

79 Dudler Janis

178 29.09.2002

81 Rennhard Sven

173

18.07.2004

88 Schindele Jakob

180

03.03.2003

91 Luginbühl Pascal

188

14.10.1996

ANGRIFF 7 Karlsson Filip (CH/SWE) 184 12.06.2001 8 Ushiu Aden

177

14.08.2002

9 Sorri Juho (FIN)

188

11.11.1996

10 Ernst Michael

174 28.06.1997

11 Schläpfer Simon

185

14 Ferrari David

187 02.06.2003

15 Bleiker Felix

180 26.12.2005

18 Rizzi Luca

185

21 Schüpbach Lino

183 04.09.2006

27.04.1999

19.11.1995

37 Bacciarini Luca

182 12.04.2004 180 11.08.2003

25 Schaub Simon

178 30.01.2003

77 Maddalena Elia

180

27 Nufer Simon

185

79 Alessandro Crippa

183 03.01.2006

29 Kernwein Robin

165 18.09.2002

19.12.2002

81 Del Ponte Martino

172

90 Nicoli Matteo

173 02.12.2005

17.01.2002

94 Bacciarini Tommaso

174 12.04.2007

Filip Karlsson

24 van Welie Daan (NED) 180 01.04.1996 23.10.2008

61 Wittig Ramon

185 01.10.2004

77 Zehnder Timo

188 14.08.2004

Zuzüge: Burkhart Fadri, Karlsson Filip (beide Uster), Kernwein Robin (Jets), Schaub Simon, Schindele Jakob (beide Limmattal), Luginbühl Pascal (Laupen), Keller Sebastian, Nufer Simon (beide Nachwuchs)

Abgänge: Van Alphen Ivano (offen), Alberti Daniele (Verbano KF)

Website: www.verbanounihockey.ch • Gründungsjahr: 1990 • Präsident: Diego del Ponte • Sportchef: Nico Eberli • Anzahl Teams: 10 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2016 • Heimarena: Palestra Gottardo (CST Tenero)

TOR 28 Schindele Flurin

56 Carlström Amadeus (SWE)

Zuzüge: Frapolli Noel (Comeback)

Regazzi Verbano Unihockey Gordola

Headcoach: Feldmann Colin Betreuerstab: Maurer Christof (Assistent/ Teamchef), Rothenbühler Lia, van Welie Nikki (beide Physio)

UHC Pfannenstiel Egg-Maur-Oetwil Website: www.uhcpfannenstiel.ch • Gründungsjahr: 1999 • Präsident: Jan Kreienbühl • Sportchef: Daniel Hasler • Anzahl Teams: 30 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2017, 2024, Playoff-HF 2025, CupViertelfinal 2024• Heimarena: Kirchwies, Egg

Abgänge: Virrankari Olli-Matti (Finnlan), Schüpbach Lino (Uster U21), Bier Sven, Hafner Florian, Scheuner Fabian (alle Pfanni V), Forrer Sven, Gmür Patrik, Heierli Nicola, Hurni Marco, Klauenbösch Marco, Luchsinger Fabio, Nideröst Florian (alle Rücktritt)

WWW.UNIHOCKEY.CH • 47


Männer NLB • Saisonvorschau

Hinten (v.l.n.r.): Roland Münger (Coach), Christoph Graf (Headcoach), Marco Farinelli (Coach), Michelle Fessler (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Jan Bucher, Lukas Zaugg, Tim Ryser, Michel Gugger, Oliver Vänttinen, Julian Denzler, Michael Iseli, Vincent Kuik, Max Buchmann, Mael Moor, Yanis Plüss, Matthias Reinmann, Silvan Lanz, Sven Hofer, Nathan Ruckstuhl, Louis Grütter, Yanis Mühlenmann, Jakub Mendrek, Dario Berger, Yanick Kohler, Andrin Siegenthaler, Lars Weibel, Jonas Bögli, Eliah Siegenthaler.

Von links nach rechts: Simona Bürki (Physio), Jasmin Lehmann (Physio), Nico Strohl (Assistent), Claudio Thierstein, Devin Hasler, Silas Schilt, Joel Dietler, Florian Spühler, Tim Reber, Simon Gurtner, Nicolas Gerber, Armands Savins, Gavin Salzmann, Jeremy Schuler, Felix Kiener, Janis Flückiger, Andreas Kuenzli, Janis Salzmann, Raphael Ebener, Nicola Reber, Joël Ruch, Kevin Briggen, Timi Kotka, Cyril Bärtschi, Andris Rajeckis, Petteri Hämäläinen, Levin Krähenbühl, Marko Ollonqvist (Headcoach), Renate Häusler (Athletik).

Langenthal Aarwangen Zwei Hoffnungsträger

UHC Grünenmatt-Sumiswald Schwung oder altes Leid?

Der Saisonstart war eine Katastrophe. Zu knappen Niederlagen gesellten sich epochale Ausrutscher wie ein 2:10 gegen Gordola, ein 3:10 gegen Aufsteiger Sarganserland und ein 4:10 gegen den späteren Absteiger Davos-Klosters. Dann setzte kurz vor Weihnachten eine Kehrtwende ein. Plötzlich gewannen die Oberaargauer fast alle Spiele, die Playoffs wurden nur knapp verpasst. Der Staff ist gewachsen, Zuzüge und Abgänge gab es zuhauf – dabei sticht vor allem eine Personalie ins Auge. Oliver Vänttinen ist zurück. Der Sohn des früheren Wiler-Cracks Lassi Vänttinen buchte 2024/25 fast zwei Punkte pro Spiel und wurde mit Nokian KrP im Frühling finnischer Meister. Drei Ausländer verliessen ULA, geblieben ist mit «Kuba» Mendrek die offensive Lebensversicherung. Er und Vänttinen sind die Hoffnungsträger eines Teams, das erneut in den Strichkampf verwickelt sein dürfte.

Die «Mätteler» schafften den Ligaerhalt im Penaltyschiessen des fünften und entscheidenden Spiels der Serie gegen den späteren Absteiger Limmattal. Durch die Partnerschaft mit den Skorps soll das Forum Sumiswald zu einem «UnihockeyTempel» werden, die NLB-Spieler bauten über den Sommer – wie die Tigers in Biglen – eine eigene, fixe Garderobe. Auch das Kader wurde stark umgebaut. Petteri Hämäläinen lief in der NLB schon für Eggiwil und Gordola auf und kann mehr als einen Punkt pro Spiel abliefern. Ein neues Goalieduo soll den Abgang der «Lebensversicherung» Emilien Aubert nach Finnland wettmachen, Timi Kotka hatte bei Happee und LASB solide Werte in der F-Liiga und Andris Rajeckis kommt von Sarganserland. Das Upgrade bei den Ausländern könnte knapp für die Playoffs reichen.

Unihockey Langenthal Aarwangen Website: www.ula.ch • Gründungsjahr: 2005 • Präsident: Markus Spycher • Sportchef: Manuel Stämpfli • Anzahl Teams: 13 • Grösste Erfolge: Wiederaufstieg NLB 2024 • Heimarena: Sporthalle Kreuzfeld, Langenthal

Oliver Vänttinen

Headcoach: Graf Christoph Betreuerstab: Farinelli Marco, Münger Roland (Coaches), Leuenberger Stefanie, Fessler Michelle (Physio), Denzler Julian, Siegenthaler Jürg (Athletik) TOR

CM

GEB.

30 Otter Janis

177

07.08.2006

71 Plüss Yanis

180 30.12.2000

81 Lanz Silvan

184 12.12.2004

VERTEIDIGUNG 7 Denzler Julian

178 22.11.2004

9 Lüscher Patrik

182

12 Iseli Michael

180 25.08.2002

19 Weibel Lars

180

25.05.2003

24 Gugger Michael

184

26.05.2007 19.12.2007

18.12.1999

35 Grossenbacher Janik

180

54 Zimmermann Nicola

174 31.01.2005

62 Siegenthaler Eliah

180

24.12.2008

67 Siegenthaler Andrin

180

17.05.2005

70 Grütter Louis

172

07.01.2007

97 Ryser Tim

187 21.11.2001

ANGRIFF 3 Ruckstuhl Nathan

173 06.10.2008

10 Bucher Jan

187 22.08.2001

13 Berger Dario

180 11.01.2005

14 Reinmann Matthias

177 18.09.1999

15 Moor Mael

173 09.12.2002

16 Hofer Sven

175 25.11.2006

17 Zaugg Lukas

185 05.09.2004

18 Moser Lukas

180 20.08.1996

21 Bögli Jonas

186

01.07.2003

22 Buchmann Max

177

17.09.2007

29 Kohler Yanick

178

22.03.2005

37 Mühlemann Yanis

178

25.05.2005

40 Vänttinen Oliver (FIN) 180 09.05.2003 44 Mendrek Jakub (CZE)

176

10.01.1994

TOR

CM

GEB.

1 Kiener Felix

171

17.08.2007

31 von Wangenheim Henrik (GER)

181 22.09.2002

34 Fasel Lucien

184 19.11.2005

VERTEIDIGUNG 4 Hasler Devin

185 22.08.2002

6 Reber Nicola

176

17.01.2001

10 Schilt Silas

185

09.07.2001

16 Gerber Nicolas

174

24.05.2005

23 Rajeckis Andris (LVA) 183

11.07.1992

26 Salzmann Gavin

170 08.06.2004

30 Thierstein Claudio

193 30.01.2004

70 Thierstein Jon

180 16.11.2001

88 Krähenbühl Levin

188 25.11.2005

91 Kuenzli Andreas

171 06.11.1986

96 Gurtner Simon

175

07.10.1996

ANGRIFF 8 Hämäläinen Petteri (FIN)

188 08.11.1999

9 Briggen Kevin

180 29.01.1996

11 Spühler Florian

180

10.11.1999

12 Reber Tim

176

23.02.2005

14 Lüthi Micha

181

03.11.1997

18 Dietler Joel

181

05.03.2002

21 Savins Armands (LVA) 175 01.11.2002

Timi Kotka

74 Kuik Vincent (CH/NED) 179 26.02.2002 Zuzüge: Vänttinen Oliver (Nokian KrP, FIN), Reinmann Matthias (Mora, SWE), Mühlemann (Tigers), Siegenthaler, Gugger (SVWE), Kohler, Grütter, Buchmann, Grossenbacher, Otter, Rückstuhl, Siegenthaler, Hofer (Nachwuchs) Abgänge: Klemetti Kaius (Kirkkonummi, FIN), Bisgaard Frederik (AaB, DEN), Ojala Mikko (FIN, LUC), Gassmann David (Astorp, SWE), Hutter Johannes (UM), Schmid Timon (Caps), Grädel Laurin, Althaus Philipp (ULA III), Schmid Christoph, Anliker David (Pause)

Headcoach: Ollonqvist Marko (FIN) Betreuerstab: Strohl Nico, Rajeckis Andris (Assistenztrainer), Häusler Renate (Athletik), Lehmann Jasmin, Bürki Simona (beide Physio)

UHC Grünenmatt-Sumiswald Website: www.uhcg.ch • Gründungsjahr: 1985 • Präsident: Jonas Mumenthaler, Nic Dietler • Sportchef: Thomas Schuler • Anzahl Teams: 9 • Grösste Erfolge: Cupfinal 2013 • Heimarena: Forum Sumiswald

24 Ruch Joël

177

29 Schuler Jeremy

174 01.11.2000

24.10.1995

51 Salzmann Janis

173 11.11.2001

86 Ebener Raphael

174

87 Flückiger Janis

167 25.01.2005

26.07.2005

95 Bärtschi Cyril Luca

180

97 Kotka Timi (FIN)

179 08.12.2000

26.07.2003

Zuzüge: Kotka (LASB, FIN), Savins (SKV, CZE), Hämäläinen (Koovee, FIN), von Wangenheim (Lerum, SWE), Rajeckis (Sargans), Thierstein, Fasel, Krähenbühl (Tigers), Kiener (Nachwuchs) Abgänge: Madsen (Vetlanda, SWE), Aubert (Turku, FIN), Beyrich (Weissenfels, GER), Niemelä (Sargans), Schmellentin (Caps), Dietler (Hornets), Moser (Schwarzenbach), Gfeller K. (Burgdorf), Gfeller N., Schneider, Dominguez (offen)


Hinten (v.l.n.r.): Rasul El Khatib, Nico Schweizer, Oliver Reidy, Gabriel Fuchs, Marvin Richner, Benjamin Reidy, Paavo Kankaanpää, Lukas Holdener. Mitte (v.l.n.r.): Luca Ifanger, Eemeli Teppana, Jonas Wiederkehr, Joël Bouilloux, Nik Schärer, Pascal Müller, Eemeli Horttanainen, Fabian Moser. Vorne (v.l.n.r.): Dimitri Lüscher, Adrian Keusch, Pascal Richner, Leroy Haller, Patrick Hunziker, Marvin Cedric Springer, Dario Cimino, Julian Berlinger.

Hinten (v.l.n.r.): Fabian Fenaroli, Lars Blumer, Nico Kehl, Marco Bless, Sebastian Flotron, Jan Dobosz, Dan Semerad. Mitte (v.l.n.r.): Nico Pacozzi (Assistent), Nicola Cathomas, Marc Bischofberger, Sinan Ledergerber, Yannick Bühlmann, Timo Mächler, Tim Ehrensperger, Yannick Scheitlin, Luca Schaffner (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Mika Stadler, Andreas Frei, Noah Streissguth, Jens Homberger, Simon Hagen, Cedric Kläy, Janis Stickel.

UHC Lok Reinach Durchmarsch – und jetzt?

UH Bassersdorf Nürensdorf Nichts zu verlieren

Die Aargauer feierten nach dem Abstieg im Frühling 2024 in der 1. Liga einen eindrücklichen Start-Ziel-Sieg. Zwar wären sie als Qualisieger im Viertelfinal fast über die Waadtländer des UHC Aigle gestolpert, danach wurden aber die Caps, Emme und die Iron Marmots gebodigt und eine beeindruckend konstante Saison mit dem direkten Wiederaufstieg gekrönt. Auf den Ausländerpositionen gab es je drei Abgänge und Zuzüge – wie so oft in der jüngeren Vergangenheit sind Reinacher Verstärkungsspieler innerhalb der Schweiz gewechselt und aus dem hohen Norden rücken neue Kräfte nach. Abgesehen von Andrea Vitali bleiben Lok die meisten Aufstiegshelden erhalten, mit Julian Berlinger und Marvin Richner stossen zwei langjährige Teamstützen von Unihockey Mittelland zum Team. Die Chancen auf den Ligaerhalt sind durchaus intakt und wenn die neuen Finnen einschlagen, liegen gar die Playoffs drin.

UBN war seit Jahren ein Topteam der 1. Liga. Quali-Rang 5 kam daher überraschend, das Heimrecht im Playoff-Final gegen die Flames (7.) dann aber auch. In den Aufstiegsspielen gegen Limmattal gab es fünf Heimsiege. Nun wird im Hatzenbühl nach 25 Jahren wieder NLB-Unihockey gespielt. Das Kader wird kleiner, Teamstützen treten zurück, dafür stehen Dario Ganz (Ausland) und Andreas Frei (Militär) wieder zur Verfügung. Die neuen Tschechen Jan Dobosz (Verteidiger, 22) und Dan Semerad (Stürmer, 24) bringen Erfahrung aus der höchsten Liga mit. Trotz Aufstieg wird im Verein des spielenden Präsidenten Simon Weder (Hattrick im letzten Aufstiegsspiel) nichts auf den Kopf gestellt. Familiäre Werte bleiben erhalten und der Gang in die stets gut besuchte Halle dürfte für manchen Gegner ein hartes Stück Arbeit werden.

Headcoach: Doyle Jason Betreuerstab: Meier Pascal (Sportchef) TOR

CM

1 Hunziker Patrick

183 03.11.2008

GEB.

25 Haller Leroy

187 25.09.2000

59 Sandmeier Luke

189 12.07.2002

VERTEIDIGUNG 3 Gürber Michael

175 05.06.1992

4 Bouilloux Joel

175 01.01.2000

14 Bürge Jonas

182 25.08.2001

24 Wiederkehr Jonas

180 21.03.2001

47 Fuchs Gabriel

176 23.02.1995

63 Ifanger Luca

185 17.12.2001

71 Holdener Lukas

178 22.01.2001

88 Teppana Eemeli (FIN)

188 26.06.2004

92 Moser Fabian

172 10.06.1998

ANGRIFF 2 Kankaanpää Paavo (FIN) 185 30.07.1999 9 Keusch Adrian

178 09.08.1999

10 Berlinger Julian

180 24.09.1999

11 Horttanaien Eemeli (FIN) 180 21.11.1998 18 Springer Marvin

175 18.03.2005

21 Reidy Benjamin

192 10.05.2002

23 Cimino Dario

173 04.04.2000

27 Richner Pascal

184 13.02.1995

40 Reidy Oliver

186 11.01.2000

44 Richner Marvin

185 18.01.1999

45 Doyle Jamie

182 11.04.2002

56 Lüscher Dimitri

170 15.06.2002

95 El Kathib Rasul

178 22.06.1995

48 Müller Pascal

185 06.03.2006

UHC Lok Reinach

93 Schweizer Nico

185 14.11.2007

Website: www.lokreinach.ch • Gründungsjahr: 1987 • Präsident: vakant • Sportchef: Pascal Meier, Roger Remund • Anzahl Teams: 13 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA • Heimarena: Sporthalle Pfrundmatt

94 Schärer Nik

173 23.03.2007

96 Ungrad Loris

173 06.04.2006

Eemeli Teppana

Zuzüge: Teppana Eemeli (Loviisan Tor, FIN), Horttanainen Eemeli (Happee Steamers, FIN), Kankaanpää Paavo (O2-Jyväskylä, FIN), Berwerger Julian, Richner Marvin (Mittellland), Springer Marvin (GC U21), Fuchs Gabriel (Legion Wasserschloss) Abgänge: Arola Jesse (FIN, Sarganserland), Levänen Mikko (FIN, LUC Floorball Epalinges)

Cedric Kläy

Unihockey Bassersdorf Nürensdorf Website: www.uhbn.ch • Gründungsjahr: 2017 (Fusion) • Präsident: Simon Weder • Sportchefs: Luca Schaffner, Marc Bischofberger • Anzahl Teams: 22 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB • Heimarena: Sporthalle Hatzenbühl

Headcoach: Schaffner Luca Betreuerstab: Pacozzi Nico (Assistenztrainer) TOR

CM

44 Streissguth Noah

176 06.02.2003

GEB.

71 Hagen Simon

187

31.08.1997

VERTEIDIGUNG 3 Stadler Mika

175 03.06.2003

4 Frei Andreas

187 05.09.2004

8 Scheitlin Yannick

178

22 Kehl Nico

192 22.06.2004

13.11.1996

28 Schweizer Thierry

178

63 Dobosz Jan (CZE)

184 04.08.2004

07.10.1995

65 Bischofberger Marc

178 30.11.1996

66 Ledergerber Sinan

183 08.08.2001

ANGRIFF 6 Blumer Lars

185 06.02.1999

9 Ehrensperger Tim

178 29.11.1998

10 Mächler Timo

185 08.11.1996

11 Flotron Sebastian

186

12 Fenaroli Fabian

187 02.04.1999

13 Stickel Janis

181 05.02.2005

27.08.2007

15 Huter Niklas

185

17 Semerad Dan (CZE)

180 01.06.2001

16.05.2005

21 Cathomas Nicola

176 09.10.2002

24 Bühlmann Yannick

182 24.06.2000

25 Homberger Jens

184

19.08.1997

29 Kläy Cedric

181

17.01.2004

69 Weder Simon

180 11.08.1988

77 Bless Marco

181 22.01.2005

98 Ganz Dario

187 04.12.1999

99 Keller Daniel

180

11.02.1999

Zuzüge: Semerad Dan, Dobosz Jan (beide Florbal Usti, CZE), Kläy Cedric (Glattdal Falcons), Frei Andreas (UBN II), Bless Marco (HCR U21), Huter Niklas (GC U21), Flotron Sebastian, Stickel Janis (Nachwuchs) Abgänge: Pavoni Marco, Achakri Maximilian, Schweizer Yannick (UBN II), Binder Thomas (offen), Burgener Nicolas, Swales Connor, Bühlmann Nicolas (Pause), Tomaselli Marino, Stüssi Leander, Beutler Pascal (alle Rücktritt)

WWW.UNIHOCKEY.CH • 49


Frauen NLB • Saisonvorschau

Gleiche Teams,

neuer Star

In der Frauen NLB gab es im Frühling weder Aufsteiger noch Absteiger. WASA, das weiterhin die Rückkehr in die UPL anstrebt, gelang mit der Rückkehr von Weltmeisterin Nina Metzger der absolute Top-Transfer. TEXT CONSTANTIN STREITER • FOTOS DAMIAN KELLER, DIETER MEIERHANS

Elena Wieser (Nr. 75) vor der Rookie-Saison mit Basel Regio.

BEO-Zuzug Robyn Rieben will mit Lejon Zäziwil in der NLB abräumen.

Weltmeisterin Nina Metzger (l.) verstärkt WASA.

N

icht immer wiederholt sich die Geschichte im Sport: 2022 und 2024 stiegen die Frauen von WASA in die höchste Liga auf, jeweils zwölf Monate später folgte der Fall zurück in die NLB. Dieses Jahr hingegen war Uri in den Auf-/Abstiegsspielen etwas zu stark, den St. Gallerinnen fehlte es mit sechs erzielten Toren in drei Partien vor allem offensiv an Durchschlagskraft. Zwar sind der Rücktritt von Shanon Brändli und der Abgang der beiden Finninnen zu verkraften, doch Ende Juli folgte – quasi als «Nachbeben» des Wechsels von neun Jets-Spielerinnen zu den Red Ants – die Verpflichtung von Nina Metzger, die schon 2014 bis 2018 bei den St. Gallerinnen spielte und in ihrer ersten NLA-Saison 27 Punkte in 23 Spielen erreichte. WER WILL RAUF? Hinter WASA war es in der Qualifikation besonders eng, das viertplatzierte Basel Regio lag nur zwei Punkte hinter dem Leader. Die 50 • SEPTEMBER 2026

Nordwestschweizerinnen hegen als zweites Team ernste Aufstiegsambitionen und kamen ohne grosse Veränderungen durch den Sommer, neu stehen vier statt wie bis anhin zwei Finninnen im Kader, zwei davon noch im U21Alter. Obwohl kein Aufstiegsverzicht eingereicht wurde, war Giffers augenscheinlich eher froh, in der NLB zu verbleiben. Nun steht mit Cyril Doffey ein neuer Trainer an der Bande, der auf gute Aufbauarbeit, die üblichen Zuzüge aus dem angrenzenden Kanton Bern und dem Freiburger Nachwuchs zählen kann. Dafür hat Urgestein Lea Bertolotti nach 20 (!) Saisons in der Nationalliga den Rücktritt gegeben und ist neu Assistenztrainerin. Ebenfalls auf regionales Schaffen wird bei Zäziwil gesetzt. Die NLB-Meisterinnen des Jahres 2024 leisten wertvolle Ausbildungsarbeit auf gutem Niveau, dabei kam es dieses Jahr nur zu wenigen Kadermutationen. Eine gute Nachricht gibt es für die Nesslau Sharks, wo die frühere Topskorerin Karin Schlumpf nach einem Jahr «Baby-

pause» ihr Comeback gibt. Die Nesslauerinnen überzeugten auch letzte Saison und feierten ihre Halbfinal-Premiere. ENGER ABSTIEGSKAMPF In den Strichkampf war lange fast die halbe Liga verwickelt. Während Frauenfeld deutlich Letzter wurde und mit einem extrem jungen Team erneut Playout-Kandidat Nummer 1 ist, schaffte Visp mit Rang 6 eine Überraschung. Das Kader blieb im Sommer unverändert, allerdings ist der erfahrene Trainer Beat Brantschen weg. Appenzell konnte den schlechten Saisonstart (inklusive Trainerwechsel im Oktober) nicht mehr kompensieren und landete knapp unter dem Strich, in der neuen Saison dürfte es leicht aufwärts gehen. Bremgarten hat sich in der Liga etabliert und hofft auf die nächste Steigerung, die Chilis steigen zum dritten Mal in Folge mit einem neuen Trainer in die Meisterschaft und müssen 13 Abgänge kompensieren.


Verpasse kein Spiel der Lidl Unihockey Prime League! Hol dir jetzt dein Abo


Frauen NLB • Saisonvorschau

Hinten (v.l.n.r.): Janne Makkonen (Headcoach), Michelle Wagner, Petra Magyar, Stefanie Meister, Lara Longatti, Livia Hug, Anina Beck, Livia Hardegger, Dominik Schellenberg (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Pasi Rosti (Assistent), Janine Lengauer, Malin Sulzberger, Jelka Überschlag, Larissa Ott, Nina Metzger, Simona Sutter, Jessica Riedi, Jeremy Wehrli (Goalietrainer), Leonie Kraus (Ärztin). Vorne (v.l.n.r.): Nadja Abderhalden, Lina Lutz, Sarina Egli, Lynn Latzer, Seraina Anliker, Sanja Breu, Janina Manetsch, Alessia Riccardo.

Hinten (v.l.n.r.): Aline Götz, Jana Kolly, Jana Schmutz, Janine Lüthi, Eniko Nanasi, Lea Jungo, Edmea Stegmaier, Aline Haussener, Carola Schmid, Lisa Willener, Omar Gianferrari (Goalietrainer). Mitte (v.l.n.r.): Johannes Winkler (Athletik), Lea Bertolotti (Assistentin), Fanny Ecoffey (Teammanagerin), Selina Ulrich, Jana Wüthrich, Elisa Biolley, Margaux Houriet, Elisa Gianferrari, Mona Jungo, Amelie Aeby, Cyril Doffey (Headcoach), Florian Brack (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Liv Corpataux, Olivia Aeby, Solène Bessire, Nadia Schüpbach, Vanessa Aebischer, Angela Kohler, Joëlle Schaad, Marine Klopfenstein, Pascale Huber.

WASA St. Gallen Unihockey Kein Alleingang

Aergera Giffers Mit und ohne Bertolotti

Es gab keinen dritten Aufstieg nach 2022 und 2024. WASA gewann zwar die Quali und die Playoffs, UPL-Schlusslicht Uri war aber zu stark. Grosse Veränderungen im Trainerstaff: Yannik Martin verlässt das Team nach sechs Jahren (fünf als Headcoach) Richtung 1. Liga der Männer nach Frauenfeld, der neue Chef ist mit Janne Makkonen ein Trainer-Debütant, der zuletzt vier Jahre in der Bundesliga spielte und zweimal Topskorer wurde. Die St. Gallerinnen können mit der Rückkehr von Weltmeisterin Nina Metzger den Top-Transfer der Liga präsentieren. Im Alleingang wird Metzger WASA aber nicht in die UPL schiessen können, drei der vier besten Skorerinnen der letzten Saison sind weg und nur drei Spielerinnen sind vor dem Jahr 2000 geboren. Für eine Top-Klassierung in der Quali reicht das.

Eigentlich unvorstellbar, dass Aergera Giffers einst ohne Lea Bertolotti antreten würde. Seit 2014 stürmte sie für die Freiburgerinnen, 2006 hatte sie bei den Bern Capitals ihr Debüt in der NLA gegeben. Nun steht die 38-Jährige tatsächlich nicht mehr auf dem Feld, bleibt dem Team aber als Assistenztrainerin erhalten. Der neue Chef heisst Cyrill Doffey, seine letzten Stationen waren die Hornets, Biel, Basel und Frankreichs Nationalteam – immer bei den Männern. Offensiv wird der Rücktritt von Fabienne Aeschbacher schwer zu kompensieren sein, auch wenn Janine Lüthi UPL-Erfahrung mitbringt. Anders als 2025 reichte Aergera im Frühling keinen Aufstiegsverzicht ein, im PlayoffFinal musste man sich WASA geschlagen geben. Auch dieses Jahr kann mit Giffers in den Top 4 gerechnet werden.

Janine Lengnauer

WASA St. Gallen Unihockey Website: www.wasa.sg • Gründungsjahr: 1997 • Präsident: Thomas Eberle • Sportchefin: Selina Siegenthaler • Anzahl Teams: 17 • Grösste Erfolge: Aufstiege in die NLA 2017, 2022, 2024 • Heimarena: Tal der Demut

52 • SEPTEMBER 2026

Headcoach: Makkonen Janne (FIN) Betreuerstab: Rosti Pasi, Schellenberg Dominik (Assistenztrainer), Wehrli Jeremy (Goalietrainer), Schwizer Fabienne, Zeller Raphaela (Physio), Kraus Leonie (Ärztin) TOR

CM

31 Egli Sarina

173 31.08.2006

GEB.

48 Anliker Seraina

156 18.01.2004

98 Latzer Lynn

175 19.09.2005

VERTEIDIGUNG 3 Buchegger Selina

165 04.01.2005

9 Riedi Jessica

160 20.12.2006

13 Breu Sanja

165 29.05.2001

22 Hardegger Livia

170 29.05.2004

23 Longatti Lara

165 15.10.2004

25 Beck Anina

173 25.08.1999

36 Überschlag Jelka

162 11.09.2005

ANGRIFF 2 Metzger Nina

170

7 Sutter Simona

174 06.03.2003

25.10.1995

8 Ott Larissa

160 10.11.2004

10 Meister Stefanie

172

11 Manetsch Janina

162 23.09.2001

12 Hug Livia

170

10.03.1996 27.09.2003

15 Wagner Michelle

170 29.06.2005

16 Lengauer Janine

162

09.07.2005

17 Abderhalden Nadja

170 11.08.2007

18 Magyar Petra (HUN)

170 18.11.2001

21 Sulzberger Malin

164 26.02.2003

27 Wüest Maura

168 11.10.2004

33 Lutz Lina

170 10.04.2005

97 Riccardo Alessia

164 18.08.2004

Cyril Doffey

Zuzüge: Metzger Nina (Kloten-Dietlikon Jets), Lengauer Janine (Floorball Chur United U21), Abderhalden Nadja (Nesslau Sharks), Lutz Lina, Überschlag Jelka (beide Basel Regio), Riedi Jessica (Laupen) Abgänge: Leppänen Jenni (Northern Stars, FIN), Spengler Vicky (Wizards), Taipale Bea (FIN, offen), Schaller Andrina, Brändli Shannon, Judas Melanie, Müller Cécile (alle Rücktritt)

Unihockey Aergera Giffers Website: www.uhaergera.ch • Gründungsjahr: 1990/2000 • Präsident: Roger Hofmeier • Sportchef: vakant • Anzahl Teams: 14 • Grösste Erfolge: NLA-Aufstiege 2014 und 2023 • Heimarena: Sporthalle GiffersTentlingen

Headcoach: Doffey Cyril Betreuerstab: Gianferrari Omar (Assistenz- / Goalietrainer) Bertolotti Lea, Brack Florian (Assistenztrainer), Winkler Johannes (Athletik), Ecoffey Fanny (Teammanagerin) TOR

CM

57 Schaad Joëlle

165 11.12.2001

GEB.

62 Bessire Solene

158 06.10.2006

99 Aebischer Vanessa

177 20.04.2004

VERTEIDIGUNG 7 Jungo Lea

171 09.05.2001

13 Huber Pascale

161 08.06.1998

16 Götz Aline

165 09.05.1999

21 Aeby Amelie

164 13.05.2004

22 Kohler Angela

156

23 Ulrich Selina

165 18.09.2002

27.01.1997

24 Schmutz Jana

173

24.10.1997

28 Gianferrari Elisa

162

10.07.2008

55 Schmid Carola

165 20.06.2005

69 Jungo Mona

162

89 Aeby Olivia

157 18.04.2006

17.12.2002

ANGRIFF 5 Stegmaier Edmea

169 13.09.2001

8 Schüpbach Nadja

158

18 Houriet Margaux

165 18.02.1994

19 Biolley Elisa

165

26 Nanasi Eniko (HUN)

172 26.12.2002

29.03.1999 19.03.2005

32 Lüthi Janine

167 23.08.2004

68 Haussener Aline

168 11.02.2001

77 Klopfenstein Marine (FRA)

160

80 Willener Lisa

163 25.11.2001

84 Kolly Jana

168 26.08.1999

31.07.2000

88 Corpataux Liv

157

98 Wüthrich Jana

156 26.05.2005

21.02.2007

Zuzüge: Nanasi Eniko (Red Lions Frauenfeld), Schmutz Jana (Wizards), Gianferrari Elisa (Lejon Zäziwil), Huber Pascale (Comeback), Lüthi Janine, Wüthrich Jana (beide Skorpion Emmental) Abgänge: Aeschbacher Fabienne, Bertolotti Lea (Skorps KF/Giffers II), Bertschy Carole, Corpataux Elena, Kolly Julia (Giffers II), Vuagniaux Chloé (Yverdon), Müller Livia, Riedo Francine (beide Pause)


Hinten (v.l.n.r.): Kamonwan Phumma, Karin Schlumpf, Lia Vetsch, Sybille Hangartner, Damaris Sager, Vera Gebert, Sevnja Schöni, Jara Honegger. Mitte (v.l.n.r.): Lara Abderhalden, Verca Loudova, Tamara Grob, Janine Huser, Jana Künzler, Mascha Nydegger, Christine Kündig (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Melanie Gantenbein, Silvana Raimann, Joy Schöni, Olga Schläpfer, Bettina Lusti, Andrina Gmür, Linda Sprenger.

Hinten (v.l.n.r.): Jukka Peltonen (Assistent), Marc Leuenberger (Headcoach), Svenja Bertsch, Jael Brönnimann, Nicole Aerni, Lotta Wäre, Laura Lahti, Mia Ammann, Sven Walser (Physio), Laura Thommen (Athletik). Mitte (v.l.n.r.): Karin Stebler (Teammanagerin), Yagmur Yildiz, Kim Amstad, Fiona Nussbaumer, Elena Wieser, Nathalie Stocker, Tanja Schlenz, Svenja Altermatt, Simea Gerber, Tamara Kissling, Mika Ruuskanen (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Sanni Saastamoinen, Olivia Falconnier, Noemi Hofer, Shanice Schmid, Nadia Inniger, Ariana Schreppers, Sandra Wyss, Anu Raatevaara, Eileen Traxel.

UHC Nesslau Sharks Weitere Bestätigung

Unihockey Basel Regio Der nächste Schritt?

Die Zeit ist gekommen, im Zusammenhang mit den Toggenburgerinnen den Begriff «Überraschung» zu streichen. Zwar verpassten die Sharks das Viertelfinal-Heimrecht knapp, der Rückstand auf Qualisieger WASA war mit fünf Punkten aber kleiner als der Vorsprung auf das sechstplatzierte Visp. Die Nesslauerinnen haben sich in der vorderen Tabellenhälfte der NLB etabliert, nun klappte es sogar mit dem Gewinn einer Playoff-Serie. Und wie: Im Viertelfinal wurde Lejon Zäziwil mit 3:0 Siegen und total 13:4 Toren gebodigt. Auch die Nachwuchsabteilung der Sharks produziert fleissig (u.a. Kimmi O'Grady, und Phelina Hug, U19-Nati). Nun tritt mit Livia Müggler die zweitbeste Skorerin der letzten Saison zurück, dafür ist Karin Schlumpf (2024/25 vor ihrer Babypause mit 19 Toren in 21 Spielen) wieder da.

Zum zweiten Mal in Folge endete die Saison im PlayoffHalbfinal, 2025 gegen den späteren Aufsteiger Uri und 2026 gegen Giffers. Nun wäre der nächste Schritt fällig, wurde doch einmal als langfristiges Ziel der Aufstieg 2027 formuliert. Im Kader sorgen drei Juniorinnen und zwei Finninnen, die noch in der U21 spielen können, für eine Verjüngung. Basel stellt neben Zäziwil als einziges NLB-Team eine U21-A, was ein grosser Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist. Marc Leuenberger steigt – assistiert von zwei Finnen – in seine zweite Saison als Headcoach. Die Schlüsselspielerinnen sind geblieben: Torhüterin Ariana Schreppers, Topskorerin Nathalie Stocker (mit 36 Punkten fast gleich viele wie die zweit- und drittbeste Basler Skorerin zusammen) und die routinierte Verteidigerin Anu Raatevaara.

Karin Schlumpf

UHC Nesslau Sharks Website: www.nesslausharks.ch • Gründungsjahr: 1993 • Präsident: Adrian Gebert • Sportchef: Sandra Scherrer • Anzahl Teams: 12 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2020 • Heimarena: Sporthalle Nesslau

Headcoach: Kündig Christine Betreuerstab: Alpiger Cornel (Assistenztrainer), Schlumpf Rolf (Athletiktrainer) TOR

CM

54 Räuftlin Alina

174 18.04.2002

GEB.

73 Schöni Joy

162

77 Lusti Bettina

167 03.10.2000

13.07.2006

VERTEIDIGUNG 3 Abderhalden Lara

162

22.04.2010

4 Lusti Selin

168 16.08.2009

5 Schläpfer Olga

173

14.09.1994

6 Hangartner Sybille

168

03.11.1995

12 Gmür Andrina

170

11.11.2007

13 Schöni Svenja

163

24.04.2002

25 Künzler Jana

165 03.11.2004

20 Nydegger Mascha

172

27.08.2005

67 Loudova Veronika (CZE) 168

22.04.1997

ANGRIFF 2 Huser Janine

164 08.05.2009

10 Honegger Jara

163

14 Phumma Kamonwan

168 20.05.1996

16 Grob Tamara

163

07.07.1995

17 Polakova Hana (CZE)

170

17.07.1988

18 Vetsch Lia

167 19.04.2007

17.09.2002

Headcoach: Leuenberger Marc Betreuerstab: Ruuskanen Mika, Peltonen Jukka (Assistenztrainer), Walser Sven (Physio), Thommen Lara (Athletik), Stebler Karin (Teammanagerin), Rychen Thomas (Teamarzt), Hinsen Naomi (Sportchefin) TOR

CM

GEB.

13 Schmid Shanice

163

16.01.2007

87 Schreppers Ariana

175

23.07.2004

VERTEIDIGUNG 15 Nussbaumer Fiona

168 03.12.2004

19 Brönnimann Jael

167 23.09.2002

20 Raatevaara Anu (FIN) 169 04.01.1996 22 Wyss Sandra

166 11.06.1996

26 Saastamoinen Sanni (FIN)

163 01.01.2005

28 Hofer Noemi

160 26.06.2002

29 Kissling Tamara

167 04.10.2000

41 Aerni Nicole

168 12.06.2005

ANGRIFF 7 Svenja Bertsch

164 16.04.2007

8 Amstad Kim

164 20.09.2006

9 Stocker Nathalie

183

20.10.1998

10 Lahti Laura (FIN)

168

10.03.2007

12 Schlenz Tanja (GER)

167 18.05.2004

58 Sager Damaris

169

12.03.2002

16 Traxel Eileen (GER)

163

03.01.2003

21 Schlumpf Karin

168

02.10.1995

21 Altermatt Svenja

171

22.12.2003

23 Schöni Saskia

172

13.07.2006

37 Inniger Nadia

169

07.06.1997

28 Gebert Vera

169 18.09.2001

44 Gerber Simea

168 04.02.2006

40 Sprenger Linda

167 30.05.2008

67 Falconnier Olivia

166

15.10.2003

57 Brändle Nova

156 25.08.2009

75 Elena Wieser

168

09.03.2007

59 Gantenbein Melanie

175

88 Wäre Lotta (FIN)

170 18.01.2006

05.12.2010

91 Yildiz Yagmur (CH/TUR) 169 Zuzüge: Schlumpf Karin (Comeback), Künzler Jana (Laupen), Nydegger Mascha, Hangartner Sybille, Räuftlin Alina (alle Pumas), Abderhalden Lara, Gantenbein Melanie, Huser Janine, Vetsch Livia (alle Nachwuchs) Abgänge: Abderhalden Nadja (WASA), Allenspach Christine (Winterthur United), Cerny Claudia (Appenzell), Meisser Nicole (Nesslau Sharks II), Müggler Livia (Rücktritt)

Yagmur Yildiz

Unihockey Basel Regio Website: www.unihockeybaselregio.ch • Gründungsjahr: 2006 • Präsident: Michel De Roche • Sportchefin: Naomi Hinsen • Anzahl Teams: 12 • Grösste Erfolge: Cupfinalist 2003; NLB-Meister und Aufstieg 2006/07 • Heimarena: Sportzentrum Pfaffenholz

19.12.2002

Zuzüge: Wäre Lotta (KooVee, FIN), Lahti Laura (Rauman Salba, FIN), Amstad Kim, Bertsch Svenja, Wieser Elena (alle Nachwuchs) Abgänge: Ueberschlag Jelka (WASA), Schenker Sina, Brunner Jacqueline, Perl Tamara, De Bruin Annike, Studer Janine, Steiner Vanessa (alle Rücktritt)

WWW.UNIHOCKEY.CH • 53


Frauen NLB • Saisonvorschau

Hinten (v.l.n.r.): Anna Reber, Céline Wildhaber, Livia Zumstein, Kerstin Zürcher, Jasmin Röthlisberger, Hannah Gurtner, Alina Ueltschi, Leonie Zimmermann, Yasmin Wieland. Mitte (v.l.n.r.): Rebekka Hug (Headcoach), Jenny Schneider, Laura Kunz, Jana Zwahlen, Leonie Mai, Loana Gasche, Simea Wälchli, Hanna Schwendimann, Ueli Grenacher (Assistent), Kevin Amport (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Flavia Siegrist, Saskia Schnyder, Livia Schneeberger, Jil Haussener, Ania Schneider, Chiara Oswald, Zoé Rähm, Carina Zeller, Michelle Kunz.

Hinten (v.l.n.r.): Kim Heinzmann, Alyssa Grichting, Céline Zurbriggen, Manon Héritier, Melina Zumtaugwald, Lena Carlen, Evelyn Jaeger, Nina Zurbriggen. Mitte (v.l.n.r.): Severin Weber (Headcoach), Laura Zurbriggen, Michelle Zurbriggen, Coralie Landmesser, Naomi Amacher, Sophia Veethak, Alicia Grichting, Irina Saurer, Joris Zurbriggen (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Taryn Sigrist, Jelena Hosennen, Sarah Wenger, Hugo Wasmer, Jannine Trachsel, Ayleen Brantschen, Johanna Erpen, Jessica Lorenz.

UH Lejon Zäziwil Kein Grund zur Panik

UHC Visper Lions Hüeru güet!

Am 25. Januar verpasste Lejon mit der Niederlage gegen Basel den Qualisieg, drei Wochen später war die Saison bereits vorbei – sieben Monate vor Beginn der neuen Spielzeit. Eine Ewigkeit. In Zäziwil geht deshalb die Welt nicht unter, ein Aufstieg in die UPL gilt angesichts der kantonalen Konkurrenz weiter nicht als Ziel. Die regionale Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv (fünf Zuzüge von BEO und den Wizards, die neue Schwedin kommt als Partnerin eines Köniz-Legionärs in die Schweiz), mit starken U-Teams in den höchsten Stärkeklassen trägt Lejon zur Nachwuchsförderung in der Region bei. Neue Trainerin ist Rebekka Hug (36), die selber in der NLB aktiv war und sich auch im Vorstand als Sportchefin engagiert. Ihr Team ist im Schnitt knapp 23 Jahre jung. Im Emmental wird am bewährten Weg festgehalten.

Die Walliserinnen konnten sich im Vergleich zur Saison 2024/25 noch einmal stark verbessern. 25 Quali-Punkte – neuer Bestwert, und das im «verflixten» siebten Jahr seit dem Aufstieg 2019. Rang 6: So gut wie noch nie. Mit 77 erzielten Toren stellte Visp die drittbeste Offensive der LIga, mit 84 Gegentoren aber auch den schlechtesten Wert. Das Prädikat «Spektakelteam» scheint angebracht. In den Playoffs gab sogar Michelle Zurbriggen ihr Comeback und steht nun wieder fix im Kader, Ayleen Brantschen (Jahrgang 2008) wurde zum zweiten Mal in Folge Topskorerin. Einen Wechsel gibt es hinter der Bande zu verzeichnen, Beat Brantschen hört nach drei Saisons auf. Sein Nachfolger Severin Weber tritt ein schweres Erbe an. Trotz dem überraschenden Höhenflug sind die Playoffs im Wallis immer noch alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Headcoach: Hug Rebekka Betreuerstab: Amport Kevin, Grenacher Ueli (Assistenztrainer), Limacher Janina (Goalietrainerin), Notter Delia, Schneider Jenny (beide Physio) TOR

CM

GEB.

32 Oswald Chiara

172 12.08.2008

33 Haussener Jil

167

92 Schneider Ania

172 06.11.2006

07.03.2003

VERTEIDIGUNG 2 Gasche Loana

176 29.06.2002

12 Wälchli Simea

170 12.11.2000

16 Zimmermann Leonie

165 01.10.2004

19 Ueltschi Alina

174 30.11.2004

21 Zumstein Livia

165

22 Röthlisberger Jasmin

175 16.09.2004

23 Thunander Thilda (SWE)

02.04.1997

158 23.11.2000

39 Gurtner Hannah

174

44 Zürcher Kerstin

169 30.05.2002

05.02.2003

96 Zeller Carina

162 29.09.2004

ANGRIFF 4 Siegrist Flavia

158 28.10.2002

5 Mai Leonie Soraya

170 05.05.2002

6 Küenzi Lea

160

7 Kunz Laura

163 05.04.2001

11 Schuler Inga

161 22.04.2004

13 Wildhaber Céline

163

17.03.2003 24.04.2003

17.02.2005

Headcoach: Weber Severin Betreuerstab: Zurbriggen Joris (Assistenztrainer) TOR

CM

1 Wasmer Carol

158 06.09.1997

GEB.

96 Trachsel Jannine

168

98 Sigrist Taryn

166 22.10.2006

99 Lorenz Jessica

175 12.08.2008

10.10.1996

VERTEIDIGUNG 9 Vethaak Sophia

170 29.03.2005

10 Hosennen Jelena

160

04.07.2007

11 Jäger Evelyn

170

05.02.1999

13 Carlen Lena

168

20.06.1997

16 Amacher Naomi

170 01.10.2004

17 Kronig Alicia

171

22 Saurer Irina

176 30.12.2000

30.05.1997

ANGRIFF 2 Wenger Sarah

163 23.01.2008

5 Zumtaugwald Melina

169

15.11.2002

7 Zurbriggen Michelle

170

15.09.1992

8 Zurbriggen Céline

187

14.08.1998

12 Landmesser Coralie

168

05.07.1996

14 Zurbriggen Laura

170

22.04.1993

19 Zurbriggen Nina

165

02.01.1997

20 Héritier Manon

172 26.09.2009

21 Grichting Alyssa

163 30.04.2002

23 Brantschen Ayleen

162 23.11.2008

14 Schneeberger Livia

158

24 Erpen Johanna

156 09.04.2008

17 Schnyder Saskia

158 26.12.1996

91 Heinzmann Kim

154 18.02.2004

18 Kunz Michelle

164 05.04.2001

93 Diem Charline

168

28.12.1993

20 Schwendimann Hanna 167 01.09.2003

Carina Zeller

UH Lejon Zäziwil Website: www.uhlejon.ch • Gründungsjahr: 2005 • Präsidentin: vakant • Sportchefin: Rebekka Hug • Anzahl Teams: 9 • Grösste Erfolge: NLB-Meister 2024; Cup-Halbfinal 2017 • Heimarena: SLM Arena Konolfingen

54 • SEPTEMBER 2026

24 Wieland Yasmin

163 01.04.1996

28 Zwahlen Jana

164 22.09.2000

37 Rieben Robyn

168 16.01.2004

56 Reber Anna

165 15.09.2001

73 Rähm Zoë

165

Kim Heinzmann

Abgänge: Brantschen Shayen, Erpen Katharina, Kalbermatter Lynn (alle Rücktritt)

23.11.2005

Zuzüge: Thunander Thilda (Hagunda, SWE), Zeller Carina (Wizards), Rieben Robyn (BEO), Rähm Zoë, Schneider Ania (Wizards U21), Küenzi Lea, Schuler Inga (BEO U21) Abgänge: Chevallaz Nicole (Lejon II), Flückiger Nina , Schlatter Lea, Raduner Amanda (alle Rücktritt)

Zuzüge: Saurer Irina, Sigrist Taryn (beide Zulgtal Eagles), Vethaak Sophia, Amacher Naomi (beide BEO), Lorenz Jessica, Héritier Manon (beide Nachwuchs)

UHC Visper Lions Website: www.visperlions.ch • Gründungsjahr: 1984 • Präsident: Jean-Marc Lowiner • Sportchefin: Lena Carlen • Anzahl Teams: 7 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2019 • Heimarena: BFO Halle Visp


Hinten (v.l.n.r.): Anna Ankudinova, Rahel Kalt, Nadja Woschina, Sally Zollinger, Julia Haab, Nicole Sieber, Jacqueline Thalmann, Jessica Pupikofer. Mitte (v.l.n.r.): Yannis Bontempi (Assistent), Cyril Müller (Assistent), Dorina Kiss, Leandra Mayer, Mara Wirth, Céline Grimm, Lea Kron, Fiona Alfeld, Nicolas Emch (Assistent), Stefan Nikolic (Athletik), Lars Zaugg (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Stefanie Burkhardt, Laura Zimmermann, Katja Scherer-Haas, Livia Riboni, Jeanine Weber, Vanessa Häusler, Sabrina Ott.

Hinten (v.l.n.r.): Jonathan Schneider (Headcoach), Emily Grieder, Viviane Bill, Nina Stähelin, Daria Hüsler, Cordelia Baumann, Severin Knecht (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Joe P. Stöckli (Präsident), Yasmine Renz, Sarina Weiler, Amy Baumann, Xenia Wyss, Weronika Noga, Aylin Fassler, Florian Kaul (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Leonie Peter, Leandra Wyss, Leanne Oppliger, Nadine Züger, Sheila Ebinger, Chiara Wüest, Vanessa Debrunner.

UHC Bremgarten Via Uri und Ostrava

Chilis Rümlang-Regensdorf Sinkflug stoppen

In ihrer zweiten NLB-Saison legte Anna Ankudinova noch eine Schippe drauf und wurde mit 50 Punkten (38 Tore) LigaTopskorerin. Ihre Vorgängerin Sabrina Ott (2024/25 mit 61 Punkten an Uris Aufstieg beteiligt) war nun die Teamkollegin der Lettin und immer noch gefährlich (20 Tore in 18 Spielen), half aber auch sporadisch mit einer Doppellizenz bei Uri aus. Abgesehen von einer GoalieRochade mit Uri bleibt bei den Löwinnen dieses Jahr vieles gleich. Der coachende Präsident Lars Zaugg feierte in Ostrava den WM-Titel als Materialchef der Frauen-Nati, hat diese Funktion inzwischen aber abgegeben. Wichtigste Verstärkung ist Stefanie Burkhardt, die neun Jahre lang für Zug in der UPL spielte und 2025 mit Uri den Aufstieg feierte. Wenn alle fit sind, sollte es für Bremgarten weiter leicht aufwärts gehen.

Rang 8 statt Rang 4 wie im Vorjahr, 22 statt 33 Punkte – aus dem sicher scheinenden Platz in der vorderen Tabellenhälfte rutschten die Chilis in den Strichkampf ab. Auf und neben dem Feld kommt es zu einigen Wechseln. Wie oft ist Julia Tschudin nun schon zurückgetreten? Auch Regina und Brigitte Büchis Punkte werden fehlen. Das neue Trainer-Trio um Headcoach Jonathan Schneider bringt Erfahrung aus der Frauen NLB und 1. Liga mit, steht aber vor der Herausforderung, den schleichenden Negativtrend der letzten Jahre zu stoppen. Gut, dass Leaderinnen Verantwortung übernehmen können: Zu Ramona Bichsel (30) und Weronika Noga (32), gesellt sich mit Tereza Petrova (28-jährig, WM-Teilnehmerin 2019) eine weitere routinierte (bei den Red Ants aber oft verletzte) Kraft.

Stefanie Burkhardt

UHC Bremgarten Website: www.uhcbremgarten.ch • Gründungsjahr: 1985 Präsident: Lars Zaugg • Sportchefin: Laura Zimmermann • Anzahl Teams: 14 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2024 • Heimarena: Sporthalle Isenlauf

Headcoach: Zaugg Lars Betreuerstab: Emch Nicolas, Müller Cyril, Bontempi Yannis (Assistenztrainer), Nikolic Stefan, Sieber Nicole (Athletik), Hunziker Sophie (Physio) Landolt Melanie (Betreuerin) TOR

CM

GEB.

20 Riboni Livia

175 19.01.2000

30 Scherer-Haas Katja

165

15.03.1995

51 Weber Jeanine

160

27.06.2002

VERTEIDIGUNG 12 Zollinger Sally

175

30.03.1998

18 Kalt Rahel

167 15.06.2002

22 Woschina Nadja

169 05.05.2004

23 Zimmermann Laura

152

25 Mayer Leandra

168 08.03.2005

17.05.1990

35 Kron Lea

164

17.03.2001

40 Burkhardt Stefanie

163

14.02.1999

42 Alfeld Fiona

161 01.11.2001

53 Isler Tanja

172

07.02.1995

ANGRIFF 17 Pupikofer Jessica

162

19 Gemperle Romana

176 28.10.1999

17.02.2005

32 Haab Julia

173 02.04.1995

Headcoach: Schneider Jonathan Betreuerstab: Kaul Florian, Knecht Severin (Assistenztrainer), Ciaccia Alessandro (Goalietrainer) TOR

CM

GEB.

82 Oppliger Leanne

174

15.03.2007

91 Ebinger Sheila

172 28.04.1997

96 Züger Nadine

172 09.06.2004

VERTEIDIGUNG 12 Renz Yasmine (CH/GER) 161

05.05.2002

17 Wüest Chiara

164

13.05.2002

24 Streissguth Laura

152

24.10.1998

28 Fassler Aylin

162 11.01.2009

30 Bichsel Ramona

177

33 Bichsel Kim

169 28.10.2002

31.07.1996

59 Grieder Emily

158

07.11.2005

ANGRIFF 2 Baumann Amy

168 24.09.2006

5 Baumann Cordelia

163 01.10.2001

7 Baumgartner Gea

167 10.06.2005

16 Merz Sarina

168

27 Stähelin Nina

160

16.03.1999 27.11.2004

31 Hüsler Daria

163

10.02.1997

36 Thalmann Jacqueline

164

25.06.1995

38 Kiss Dorina (HUN)

164

10.10.1996

39 Grimm Céline

167 13.09.2001

52 Nigg Cheyenne

160 19.01.2005

49 Bill Viviane

170 20.01.1996

55 Wirth Mara

169

52 Peter Leonie

158 01.12.2008

87 Häusler Vanessa

161 01.06.2005

63 Bischofberger Kim

161 28.01.2005

89 Ott Sabrina

165

08.02.1997

66 Debrunner Vanessa

162 22.11.2004

95 Ankudinova Anna (LVA) 163

18.03.2002

79 Petrova Tereza (CZE)

167 09.06.1998

96 Sieber Nicole

17.08.1999

171

170 01.02.2004 162

07.09.2004

44 Noga Weronika (POL) 164 08.05.1994

17.07.2006

Aylin Fassler

86 Wyss Leandra (CH/ITA) 160 11.05.2005 Zuzüge: Petrova Tereza (CZE, Red Ants), Renz Yasmine (FB Riders), Weiler Sarina, Debrunner Vanessa (Zurich Lioness), Hüsler Daria (Lok Reinach), Bischofberger Kim (Laupen)

Zuzüge: Riboni Livia (Floorball Uri), Wirth Mara (Team Aarau), Burkhardt Stefanie (Einhorn Hünenberg), Nigg Cheyenne (Laupen) Abgänge: Johnsrud Charlotte (NOR, Floorball Uri), Scherler Mia (Skorps), Hvozdetska Inna (POL, Floorball Riders), Egger Luana, Norgren Ella (SWE), Krähenbühl Michelle, Schibli Gisela (alle Rücktritt)

38 Wyss Xenia (CH/ITA) 39 Weiler Sarina

Chilis Rümlang-Regensdorf Website: www.chilis.ch • Gründungsjahr: 1992 • Präsident: Joe P. Stöckli • Sportchef: Joe P. Stöckli • Anzahl Teams: 5 • Grösste Erfolge: Aufstiegsspiele zur NLA 2002 und 2011 • Heimarena: Sportanlage Heuel

Abgänge: Baumann Aurelia, Bolt Laura, Laube Nadja (Team Aarau), Thomann Tamara (Glattal Falcons), Messi Fabienne (Jets), Baur Fiona, Büchi Brigitte, Büchi Regina, Messi Adriana, Michel Flavia, Richner Leandra, Tschudin Julia, Zenger Anika (alle Rücktritt)

WWW.UNIHOCKEY.CH • 55


Frauen NLB • Saisonvorschau

Hinten (v.l.n.r.): Sindy Kalberer, Karin Fässler, Corinne Knellwolf, Selina Sonderer, Claudia Cerny, Fabienne Inauen, Cindy Koller, Chiara Herrmann, Lilly Mayer. Mitte (v.l.n.r.): Andreas Ferro (Goalietrainer), Anita Messmer (Assistentin), Sina Inauen, Sarah Steiger, Nina Oberholzer, Joseira Rempfler, Nives Herbert, Livia Heller (Assistentin), Marco Räss (Athletik), Sandro Bösch (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Melanie Bosshart, Lya Fuchs, Sascha Egger, Viviane Manser, Shania Philipp, Nicole Plank, Andrina Kriemler.

Hinten (v.l.n.r.): Timea Hänni, Stefanie Keller, Elena Leu, Nadine Stauffer, Salome Keller, Jael Hess, Livia Dick, Rahel Honegger. Mitte (v.l.n.r.): Dominik Uehlinger (Headcoach), Rahel Frei (Athletik), Arina Fink, Maura Padrun, Alana Heuberger, Daria Leu, Kim Maldoff, Fabiana Auer, Paula Zehnder, Urs Meierhans (Assistent), Yves Klingler (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Marius Büchler (Teammanager), Letizia Büchler, Leandra Zenger, Nathalie Peter, Emely Leu, Marieke Senkpiel, Sanja Weber, Sophie Kunz, Angelika Büchler (Teammanagerin).

Unihockey Appenzell Nach zwei Ausreissern

Red Lions Frauenfeld Der Kampf geht weiter

In nur einem Jahr vom PlayoffFinal gegen Uri in die Abstiegsspiele gegen UBN. Dass es keine leichte Saison würde, schien angesichts vieler Abgänge im letzten Sommer klar, doch so ein drastischer Absturz war nicht absehbar. Schon Ende Oktober wurde die Zusammenarbeit mit Headcoach Albert Zellweger beendet, Sandro Bösch übernahm und bleibt auch 2026/27 im Amt. Unter ihm wurden die Resultate besser, die Niederlage in den Playouts gegen Frauenfeld war aber ein Dämpfer. Grosse Veränderungen im Kader blieben diesmal aus, mit Chiara Sonderer tritt eine zuverlässige Skorerin (ein Tor pro Spiel) zurück. Die Chancen stehen gut, dass sich Appenzell wieder in Richtung Mittelfeld orientiert. Die Ausreisser nach oben (2025) und unten (2026) dürften sich beide nicht wiederholen.

2023 stand Frauenfeld noch in den Playoffs, seither gab es nie mehr als zehn Punkte in der Quali. Der Ligaerhalt gelang im Penaltyschiessen des fünften Spiels auswärts in Appenzell. Mit einem neuen Trainerduo (Dominik Uehlinger war letzte Saison Assistenztrainer und übernahm für die letzten drei Playoutspiele die Hauptverantwortung) und einem extrem jungen Team beginnt der Existenzkampf aufs Neue. 13 Spielerinnen haben Jahrgang 2005 oder jünger, der einzige Zuzug, der nicht aus der U21 stammt, ist Daria Leu. Sie war die letzten vier Jahre bei den UPL-Vereinen Red Ants und Riders, 2021/22 spielte sie bereits eine Saison für Frauenfeld – in der NLA. Nach dem Abstieg 2022 wurden die Red Lions ans Tabellenende der NLB weitergereicht, die Playoff-Chancen sind auch heuer sehr klein.

Claudia Cerny

Headcoach: Bösch Sandro Betreuerstab: Messmer Anita, Heller Livia, Kramer Janis (Assistenztrainer), Ferro Andreas (Goalietrainer), Räss Marco (Athletiktrainer), Vankova Klara (Physio) TOR

CM

47 Egger Sascha

167 29.09.2004

GEB.

99 Philipp Shania

159 06.03.2005

VERTEIDIGUNG 9 Koller Cindy

170 30.12.1999

12 Inauen Fabienne

173 03.05.2004

15 Fässler Karin

177

17 Knellwolf Corinne

176 09.03.1996

27.08.2000

18 Sonderer Selina

176 15.01.2009

20 Oberholzer Nina

162

15.05.2005

22 Leibundgut Mia

162

11.07.2005

37 Cerny Claudia

178 05.09.2005

71 Kalberer Sindy

171

15.01.1996

ANGRIFF 4 Herbert Nives

165 28.03.2005

8 Manser Viviane

177 21.06.1998

10 Inauen Laura

165 29.09.2004

13 Plank Nicole (AUT)

162

16 Inauen Sina

160 28.12.2007

14.07.1997

23 Svensson Frida (SWE) 170

14.11.1991

24 Steiger Sarah

162

24.11.1999

27 Herrmann Chiara

166

02.11.1998

28 Fuchs Lya

164 28.02.2009

29 Bosshart Melanie

159

30 Rempfler Joseira

165 30.03.2008

64 Kriemler Andrina

160 20.09.2006

24.08.2001

67 Mayer Lilly

165

81 Speck Giulia

165 15.09.2006

17.07.2007

83 Breitenmoser Sophie

175 31.05.2006

Daria Leu

Website: www.uh-appenzell.ch • Gründungsjahr: 1994 • Präsidentin: Viviane Manser • Sportchefin: Anita Messmer • Anzahl Teams: 20 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2018, Playoff-Final 2020 • Heimarena: Sporthalle Gringel

56 • SEPTEMBER 2026

Abgänge: Govers Marcella (NED, Floorball Riders), Heller Livia, Sonderer Chiara (beide Rücktritt)

TOR

CM

GEB.

71 Leu Emely (GER)

171

12.11.2002

73 Peter Natalie

175

17.06.2005

98 Senkpiel Marieke (GER) 175 06.12.1998 VERTEIDIGUNG 9 Heuberger Alana

168

13 Honegger Rahel

163 15.09.2009

15.07.2007

17 George Pearl

162 30.03.2001

26 Zehnder Paula

160 22.09.2008

66 Kunz Sophie

173 29.11.2002

70 Padrun Maura

168

22.12.2002

91 Weber Sanja

166

12.12.2003

4 Keller Stefanie

170

11.10.2007

5 Leu Daria

170 08.01.2003

6 Auer Fabiana

168

24.09.2003

7 Zenger Leandra

160

07.07.2007

8 Hess Jael

172 12.03.2009

ANGRIFF

11 Leu Elena

173 01.01.2006

12 Fink Arina

168

15.12.2007

14 Durschei Avelina

160

14.01.2005

15 Hänni Timea

169 28.09.2009

20 Büchler Letizia

155 30.12.2008

22 Dick Livia

162

07.07.2009

42 Maldoff Kim Marie

162

31.12.2003

55 Stauffer Nadine

179 26.04.2001

79 Keller Salome

175

31.12.2003

Zuzüge: Leu Daria (Floorball Riders), Zehnder Paula (Red Ants U21), Auer Fabiana (Comback), Dick Livia, Hänni Timea, Hess Jael, Honegger Rahel (alle Nachwuchs)

Zuzüge: Cerny Claudia (Nesslau Sharks), Steiger Sarah (Rheintal Gators), Bosshart Melanie (Floorball Heiden/DL)

Unihockey Appenzell

Headcoaches: Uhlinger Dominik, Klingler Yves Betreuerstab: Kehl Dominik (Goalietrainer), Frei Rahel, Rijnders Evi (Athletik), Büchler Marius, Büchler Angelika (Teammanager)

UH Red Lions Frauenfeld Website: www.redlions-frauenfeld.ch • Gründungsjahr: 2005 • Co-Präsidium: Andrea Padrun, Martin Thalmann • Sportchefs: Uehlinger/Klingler/Büchler • Anzahl Teams: 19 • Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2016 • Heimarena: Kantonsschule Frauenfeld

Abgänge: Nanasi Eniko (HUN, Aergera Giffers), Jola Vanessa (Pfannenstiel), Kendrew Katja (Red Ants II), Häberlin Stefanie (offen), Frei Rahel (Rücktritt, neu im Staff)


MIT

SPIELFREUDE

ZUM TOPSCORER.

Mehr über unser sportliches Engagement unter mobiliar.ch/topscorer

Hauptpartnerin von swiss unihockey


Männer 1. Liga Kleinfeld • Saisonvorschau

Für emotion Hinwil gibt es nach Cazis' Rückzug mehr Platz.

Der UHCevi Gossau geht als Titelverteidiger in die Saison 2026/27.

It’s the Aufsteigers, stupid! Viele neue Gesichter, alte Favoriten. Ein Blick auf die neue Saison in der höchsten Kleinfeld-Liga des Landes. TEXT TOBIAS KURATLE • FOTOS DIETER MEIERHANS

G

lâne-Rue, Wangen bei Olten ­(Direktaufsteiger), Traktor Buchberg-Rüdlingen (gegen Wehntal Regensdorf), Unihockey Derendingen (gegen Wild Dogs Sissach) und White Horse Lengnau (nach der Playoff-Qualifikation in Gruppe 1 wieder in Gruppe 2 gewechselt) lauten die neuen oder neualten Teams in den beiden Gruppen der 1. Liga Kleinfeld. Der Auf-/Abstiegsmodus wurde zuletzt etwas undurchsichtig, da sich Köniz und das langjährige Spitzenteam Cazis aus der höchsten Liga zurückzogen. Köniz ­ersparte sich und seinem Gegner so eine Auf-/Abstiegsserie und Bürglen konnte gegen Schötz den Kopf aus der Schlinge ziehen. EIN MITSTREITER MEHR Nun beginnt die alljährliche Kaffeesatzleserei, die Ausgangslage vor Meisterschaftsbeginn ist mehr als nur offen. Mit dem Wegfall von Cazis steht in der Gruppe 2 ein Platz mehr fürs Mittelfeld zur Verfügung. Mörschwil und Gossau müssten sich sehr dumm anstellen, um nicht in den Play58 • SEPTEMBER 2026

offs zu landen, doch mit Lengnau streitet nun ein starkes Team mehr mit den Iron Marmots, Niederwil, Elgg und Bäretswil um einen Playoffplatz. Wenn Hinwil nach vielen Abgängen Konstanz zeigen kann, ist es ebenfalls ein Anwärter. Aufsteiger Traktor ist noch eine Wundertüte, Bürglen wird den Gang in die Abstiegsspiele vermeiden wollen – Jahr für Jahr gelingt es den Löwen, nominell stärkeren Teams Punkte abzuringen und ihnen den Weg in die Playoffs zu verbauen. MEHR ALS SCHNUPPERN In Gruppe 1 wird es luftiger. Lengnau ist weg und gleich drei Aufsteiger rücken ins Oberhaus nach. Oekingen wird sich nach dem Double strecken und Qualisieger Nuglar (mit Mike Gerber kommt UPL-Erfahrung) will mehr als immer nur am Erfolg schnuppern. Inwiefern Wiler-Ersigen seine letztjährige Playoffteilnahme bestätigen kann, bleibt abzuwarten – die Altstars zeigten im Cup gegen Riviera Mühe. Es bleibt aber Platz in Sachen Playoffs für Mümliswil, Wild-Goose und Naters-Brig – oder gar für einen Aufsteiger.

Kappelen wird wieder primär dafür sorgen wollen, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, muss dafür aber mindestens zwei der hungrigen Aufsteiger in Schach halten. Gegen den 2.-Ligisten aus Guggisberg misslang die Generalprobe im Cup allerdings. 60%-CHANCE AUF PLAYOFF Alle Prognosen hängen in beiden Gruppen von den neuen Gesichtern ab. Sollte sich ein Team als Favoritenschreck entpuppen, gerät das gesamte Gefüge in Bewegung. Am wackeligsten ist die Liga in beiden Gruppen in der Mitte, während für Cevi ­Gossau, Nuglar, Mörschwil oder Oekingen Niederlagen eher ärgerliche Misstritte sind, die den Weg in die Playoffs nicht ernsthaft gefährden. Das Schlusswort hat Lorenz Kern vom Aufsteiger Traktor Buchberg-Rüdlingen: «Wir wollen ab und zu einen Punkt gewinnen, erwarten aber dafür mehr Laufarbeit als bisher leisten zu müssen – was nicht ­unbedingt meine persönliche Stärke ist.» Aber immerhin lägen die Chancen für eine Playoffserie – unter den ersten vier oder den letzten zwei zu sein – bei 60 Prozent.


AUSRÜSTER:

SOMMER CAMPS 04.–09. Juli 2027 Lenk I (Jahrgänge 2013 bis 2017) 11.–16. Juli 2027 Frutigen I (Jahrgänge 2011 bis 2015) Widnau (Jahrgänge 2013 bis 2017) 18.–23. Juli 2027 Frutigen II (Jahrgänge 2011 bis 2015) 01.–06. August 2027 Lenk II (Jahrgänge 2013 bis 2017) Leitung: Erfahrene Trainer, NLA-SpielerInnen und Special Guests sorgen für ein abwechslungsreiches und lehrreiches Camp. Programm: Tägliches Unihockeytraining, polysportive Aktivitäten und Rahmen­programm. Kosten: Fr. 525.–. Darin enthalten sind Kost und Logis sowie alle Trainingsangebote. An- und Abreise sowie Versicherungen erfolgen auf eigene Kosten. Ausrüstung: Alle Teilnehmer erhalten ein Camp-Shirt. Mehr: www.unihockey.ch/camps

ANMELDETALON 04. –09. 07. 2027: Lenk I 11. –16. 07. 2027: Frutigen I 11. –16. 07. 2027: Widnau 18. –23. 07. 2027: Frutigen II 01. –06. 08. 2027: Lenk II Anmeldefrist: 30. Mai 2027 (Beschränkte Teilnehmerzahl) Bitte online anmelden! Wenn das unmöglich ist, Anmeldung an: unihockey.ch Schauenbergstrasse 1 8400 Winterthur

Name

Vorname

Spielerposition

Geburtsdatum

Strasse/Nr. PLZ/Ort Verein Telefon

E-Mail

Konfektionsgrösse (S, M, L…)

Unterschrift der Eltern

WEITERE INFOS & ANMELDUNG: WWW.UNIHOCKEY.CH/CAMPS

LERNEN VON DEN BESTEN


International • Champions Cup

Filip Langer schoss Storvreta im April zum Meistertitel.

Wunderkind kehrt zurück Nach fünf Saisons in Schweden will Filip Langer mit seinem Stammverein Tatran Stresovice Titel holen. Die erste Hürde auf dem Weg ist Rychenberg. TEXT DAMIAN KELLER • FOTOS ADAM TROY, DAMIAN KELLER

W

enn ein Spieler nach fünf Jahren in Schweden zu seinem Stammverein zurückkehrt und Dinge sagt wie «meine Frau und ich vermissen unsere Familien und Freunde» oder «ich fühle mich bereit, meine Erfahrung an die Jungen weiterzugeben», handelt es sich normalerweise um einen über 30-Jährigen. Aber bei Filip Langer ist nichts normal und er ist erst 24 Jahre jung. Im November 2017 bestritt Langer an der EFT in Kirchberg seine ersten A-Länderspiele. Als 15-Jähriger, der in der tschechi-

Langer freut sich auf die Saison mit Tatran Stresovice.

60 • SEPTEMBER 2026

schen Superliga noch nicht einsatzberechtigt war. Wenige Wochen später zog der Gymnasiast nach Schweden. In der SSL gelten andere Regeln und so lief der Youngster mit 16 eine halbe Saison für Pixbo in der besten Liga der Welt auf. Bald darauf feierte er mit Tschechiens U19-Nati den Weltmeistertitel. Nach der zwischenzeitlichen Rückkehr zu Tatran Stresovice wechselte er zu Kalmarsund und nach zwei Saisons weiter zu Storvreta. Nach drei Meistertiteln und dem Gewinn des Champions Cup drängte es ihn im Frühling ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags in die Heimat. «Nach dem Triple fehlte die Motivation – kommunikative Probleme und der Abgang von Cheftrainer Mika Kohonen spielten auch eine Rolle», erklärt er den Entscheid. MIT TATRAN GEWINNEN Tatran Stresovice brachte die fällige Ablösesumme auf und kann damit ab sofort wieder auf seinen verlorenen Sohn zählen, der mit Pauke und mitten in den Fans beim letzten Meistertitel der Prager 2024 in der Halle war und aus der Ferne sah, wie Tatran vor zwei Jahren den Champions Cup im Final gegen Falun gewann. «Mit Tatran etwas zu gewinnen, steht zuoberst auf meiner Bucket List», sagt der Center lachend. Da auch Ondrej Ne-

mecek von Storvreta zu Tatran zurückkehrt, womit der Rekordmeister den kompletten Paradeblock der tschechischen Nati unter Vertrag hat, sind die Chancen dafür absolut intakt. Das dürfte nun der HC Rychenberg zu spüren bekommen. Der Schweizer Meister trifft Ende September im Viertelfinal auf die Tschechen, die letztes Jahr Zug United mit dem Gesamtskore von 18:10 eliminierten. Die Wizards treffen bei ihrer internationalen Premiere auf Tatrans Frauen, während es Cupsieger Floorball Thurgau mit Mlada Boleslav (letzte Saison zu stark für den HCR) und Zugs Frauen mit dem Premierenmeister Bulldogs Brünn zu tun bekommen. VERRÜCKTE REISE In der heimischen Liga will Tatran alles daran setzen, Dominator Mlada Boleslav von der Spitze zu verdrängen. Auch internationaler Erfolg soll her. «Mein Herz gehört Tatran. Ich werde alles daran setzen, dass wir das schaffen», sagt Langer, der im April im schwedischen Final das entscheidende Tor erzielte. Seine Reise der letzten neun Jahre bezeichnet Filip Langer im Rückblick als völlig verrückt. Finden wir auch, daher folgt in der kommenden Oktoberausgabe dieses Magazins ein grosses Porträt des früh erwachsen gewordenen tschechischen Wunderkinds.


AB JETZT IM FACHHANDEL ERHÄLTLICH

TRIAD THE WORLD‘S FIRST FLOORBALL BLADE WITH THREE INTEGRATED CARBON PLATES

EXCEPTIONAL STIFFNESS LIGHTWEIGHT PRECISION LONG-LASTING CONSISTENCY ALL IN JUST 69 GRAMS


HOL DIR JETZT DEIN JAHRES-ABO!

GROSSAUFLAGE

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

Nr. 168 • 10 / 2020 • Fr. 7.90

Nr. 170 • 12 / 2020 • Fr. 7.90

Schnellstarter Diese Neulinge schlugen ein 16 Existenz-Kempf Wie dünn wird die Luft für Laupen? 30 Offenes Rennen Die 1. Liga der Männer im Fokus 36

HEIMISCH GEWORDEN

WELTMEISTER

Vor sechs Jahren verliess Robin Markström die Millionen-Stadt Stockholm. Mittlerweile ist Ad Astra Sarnens Teamstütze in Obwalden sesshaft geworden.

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

Das Wiler-Trio TATU VÄÄNÄNEN, KRISTER SAVONEN UND JOONAS PYLSY muss die Titelverteidigung im eigenen Land um ein Jahr verschieben. 10

Nr. 175/176 • 05/ 21 • Fr. 7.90

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

Nr. 177/178 • 06/ 21 • Fr. 7.90

Zorro-König Wie Michel Wöcke in die SSL fand Transferhammer Vorfreude auf Jan Zaugg und Alexander Rudd Endlich klappt es Vorschau auf die beiden U19Weltmeisterschaften

MEISTER! FLOORBALL KÖNIZ und die KLOTEN-DIETLIKON JETS triumphieren in den Superfinals. In Schweden besiegt Falun Storvreta und Corona.

LUST AUF MEHR LARA KIPF zeigte ihre beste Saison und stürmte mit Skorpion Emmental in den Superfinal. Und bei einem Final soll es für die 27-Jährige nicht bleiben.

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

Nr. 184 • 02 / 2022 • Fr. 7.90

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

Nr. 185 • 03 / 2022 • Fr. 7.90

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

Nr. 186 • 04 / 2022 • Fr. 7.90

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN

Nr. 187/188 • 05/22 • Fr. 7.90

Bissiger Büezer Remo Buchli zeigt bekannte Tugenden 20 Junge Zauberinnen Noelle Weis und Lisa von Arx starten durch 26

Weit gereist Tomas Sladky ist zurück in Chur 14 Duo geht voran Die WaSa-Urgesteine Livia Resegatti und Lara Eschbach 32 Wahnsinn Galante Carlström auf Rekordjagd 44

THUNER TRUMPF

NICOLAS AMMANN ist an jedem zweiten Tor des UHC Thun beteiligt. Alleine wird der 24-Jährige seinen Verein aber nicht in der NLA halten können. 8

Der Pendler Luca Rizzi zwischen Sarnen und Davos 14 Allzweckwaffe Brigitte Mischler im Vorwärtsgang 26 Seitenwechsel Raphael Röthlin zieht es in die Frauen-NLA 32

AAAAACHTUNG! Sportsoldat NOAH PÜNTENER meldet sich zum Dienst bereit. Der 22-jährige HCR-Stürmer bezahlt die Spitzensportförderung der Armee mit Skorerpunkten zurück.

Grosse Fussstapfen

Ungleiche Stars Robin Nilsberth und Jonathan Nilsson 44

MARCO LOUIS trägt seit dieser Saison bei Wiler-Ersigen die Captainbinde und folgt prominenten Vorgängern 8

MEISTER! die Club Zürich und Der Grasshopper n Gewinner Jets sind die grosse 2. 10 Kloten-Dietlikon son 2021/2 der Comeback-Sai

Seit 2004 Pflichtlektüre für Unihockeyfans www.unihockey.ch | www.unihockey.ch/magazin | www.unihockey.ch/camps | www.unihockey.ch/training-days www.unihockey.ch/leserreisen | www.unihockey.ch/shop


In den Mund gelegt • Impressum/Vorschau

Du denkst also auch, die Saison wird ein heisser Tanz?

Rock'n'Roll, Baby!

Claudio Schmid (SV Wiler-Ersigen) und Ondrej Nemecek (Tatran Stresovice) wagten am Czech Open ein Tänzchen.

UNIHOCKEY.CH ABONNIEREN

IMPRESSUM

Einfach diesen Talon ausfüllen, ausschneiden und einschicken an: unihockey.ch, Schauenbergstrasse 1, 8400 Winterthur.

Nr. 239, September 2026 unihockey.ch – Das Schweizer Unihockey Magazin

Ja, ich bestelle ein Jahresabo (12 Ausgaben für Fr. 85.–)

Herausgeber: unihockey media & events GmbH, Schauenbergstrasse 1, 8400 Winterthur www.unihockey.ch www.unihockey.ch/magazin IBAN CH 32 0900 0000 8514 8982 0

Name

VORSCHAU

Vorname

Kontakt: damian.keller@unihockey.ch Auflage: 25 000 Exemplare

Die nächste Ausgabe erscheint am 6. Oktober 2026. Voraussichtlich mit folgenden Themen:

Strasse

Frauen EFT: Die Weltmeisterinnen präsentieren sich in der Mobiliar Arena in Gümligen.

Telefon

Männer 1. Liga: Die grosse Saisonvorschau.

Geburtsdatum

Filip Langer: Beim tschechischen Wunderkind ging alles schneller als bei anderen.

Datum

PLZ/Ort

Mail

Erscheint: 12 Ausgaben pro Jahr (September und Dezember Grossauflage) Jahresabonnement: Fr. 85.– für 12 Ausgaben. Ohne Kündigung verlängert sich das Abo automatisch um ein Jahr. Adressänderungen laufend an: aboservice@unihockey.ch Chefredaktor: Damian Keller

Unterschrift

Mitarbeiter: : Marion Kaufmann, Tobias Kuratle, Oscar Lundin, Reto Schelldorfer, Johan Schönbeck, Constantin Streiter. Fotos: Floorball4all, Dieter Meierhans, Marco Oechsle, Adam Troy, Claudia Vieli Oertle, Roland Wick Layout: www.tnt-graphics.ch

Bestellen können Sie Ihr Abo auch unter: unihockey.ch/magazin/abos

Druck: Jordi AG, Aemmenmatt­­strasse 22, 3123 Belp

WWW.UNIHOCKEY.CH • 63


NEUE Kollektion 2026/2027 jetzt in deinem Shop erhältlich

official shoe supplier

WAVE STEALTH NEO 2.1 STABILITY COMFORT CUSHIONING

MIZUNO Schweiz: catrade.ch/mizuno


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Season Guide 2026/27 by swiss unihockey - Issuu