Petite Hydro Kleinwasserkraft Zeitschrift für die Kleinwasserkraft Périodique pour la petite hydraulique
N° 117 | 2026
Kraftwerksbeziehungen pflegen: Erfahrungen aus Peru und der Schweiz — Cultiver les réseaux des PCH : expériences au Pérou et en Suisse
Neues Kraftwerk Rüdtligen: Turbine im Wohngebäude — Nouvelle centrale de Rüdtligen : une turbine à domicile
Verluste durch Restwasser: Auswertung von Studien — Ce que révèlent diverses études sur le débit résiduel
Kontaktdaten Plon 34 • 9961 Hopfgarten i.D. Austria Tel.: 0043 / 4872 5638 Mail: unterlercher.b@ maschinenbau-unterlercher.at
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Trinkwasserturbinen
Durchströmturbinen
Revitalisierung
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Stillstand war gestern
Une dynamique au service du changement
Manchmal lohnt sich der Blick zurück, um zu erkennen, dass sich etwas bewegt. Unsere Fachtagung vom 22. Mai in Thun war dafür ein schönes Beispiel. Mit über 150 Teilnehmenden durften wir so viele Interessierte begrüssen wie noch nie! Die grosse Beteiligung, die engagierten Diskussionen und der offene Austausch haben eindrücklich gezeigt, dass die Kleinwasserkraft lebt – und dass viele bereit sind, sich für ihre Zukunft einzusetzen.
Il est parfois utile de jeter un regard en arrière pour se rendre compte que les choses évoluent. Notre Journée technique du 22 mai à Thoune en a été un bel exemple. Avec plus de 150 personnes présentes, nous avons accueilli un nombre d’intéressé·e·s sans précédent. Cette forte affluence, la richesse des discussions et la qualité des échanges ont montré que la petite hydraulique est bien vivante et que beaucoup s’engagent pour son avenir.
Auch auf politischer Ebene scheint sich einiges zu verändern. Nach Jahren, in denen die Kleinwasserkraft oft im Schatten anderer Energiethemen stand, ist heute deutlich mehr Unterstützung spürbar. Vielleicht, weil inzwischen allen bewusst ist, dass die Energiewende mehr Tempo braucht. Vielleicht aber auch, weil viele Menschen befürchten, dass der Ruf nach neuen Kernkraftwerken lauter werden könnte, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht rasch genug vorankommt. Unabhängig von den Motiven ist die Entwicklung erfreulich. Die Kleinwasserkraft wird wieder stärker als Teil der Lösung wahrgenommen.
Au niveau politique également, les choses semblent bouger. Après des années où la petite hydraulique était souvent reléguée au second plan face à d’autres enjeux énergétiques, on constate aujourd’hui un soutien plus marqué. Peut-être parce qu’une majorité a pris conscience que la transition énergétique doit s’accélérer. Mais peut-être aussi parce que beaucoup craignent que les appels en faveur de nouvelles centrales nucléaires ne s’intensifient si le développement des énergies renouvelables ne progresse pas assez rapidement. Quelles qu’en soient les motivations, ce changement est réjouissant. La petite hydraulique est à nouveau perçue comme une partie de la solution.
Dass diese politische Entwicklung bereits konkrete Auswirkungen hat, zeigt der Kanton Jura. Er hat auf die Diskussionen im eidgenössischen Parlament reagiert und den Rückbau bestehender Schwellen im Doubs vorläufig gestoppt. Solche Entscheide machen Mut. Sie zeigen, dass sich beharrliches Engagement auszahlen kann. Daneben gibt es aber auch weniger erfreuliche Themen: Mit dem Entlastungspaket 27 (EP27) des Bundes werden auch Fördermittel gekürzt. Dies betrifft unsere Organisation, und wir stehen deshalb vor der Aufgabe, ab 2027 mehr zu sparen und unsere Mittel gezielter einzusetzen. Gleichzeitig hat unsere Leserumfrage folgendes Bild ergeben: Die gedruckte Ausgabe der Verbandszeitschrift wird geschätzt, aber die elektronische Kommunikation wird von der Mehrheit unserer Leserinnen und Leser nicht nur akzeptiert, sondern als schneller, aktueller und effizienter erachtet. Der Vorstand hat deshalb beschlossen, diese Zeitschrift ab 2027 nur noch einmal jährlich in Form eines erweiterten Jahresberichts herauszugeben. Über unsere digitalen Kanäle werden wir Sie wie bisher zeitnah und umfassend über politische Entwicklungen, Veranstaltungen und Neuigkeiten informieren. Ich bin überzeugt, dass wir damit auf dem richtigen Weg bleiben. Wir setzen unsere Ressourcen dort ein, wo sie für den Verband und seine Mitglieder den grössten Nutzen stiften. Und wir können unsere Energie auf das konzentrieren, was uns verbindet: die Zukunft der Schweizer Kleinwasserkraft.
Le Canton du Jura montre que cette évolution politique a déjà des répercussions concrètes. Suite aux débats du Parlement fédéral, il a provisoirement suspendu le démantèlement des seuils existants sur le Doubs. De telles décisions sont encourageantes. Elles prouvent qu’un engagement persévérant porte ses fruits. Certains sujets sont toutefois moins réjouissants : le Programme d’allègement budgétaire 27 (PAB 27) de la Confédération comprend une baisse des subventions. Notre organisation est aussi confrontée à la nécessité de réaliser davantage d’économies dès l’an prochain et d’utiliser ses ressources de manière plus ciblée. L’enquête auprès de notre lectorat a révélé que l’édition imprimée de ce magazine est appréciée. Cependant, la communication par voie électronique est non seulement largement acceptée par la majorité de nos lectrices et lecteurs, mais aussi considérée comme plus rapide, plus proche de l’actualité et plus efficace. Le comité a donc décidé de ne publier ce magazine qu’une fois par an dès 2027, sous la forme d’un rapport annuel étoffé. Nous continuerons à vous informer rapidement et de manière complète sur les évolutions politiques, les manifestations et l’actualité via nos canaux numériques. Je suis convaincu que nous sommes sur la bonne voie : nous mobilisons nos ressources là où elles apportent le plus grand bénéfice à notre association et à ses membres. Et nous pouvons continuer de concentrer notre énergie sur ce qui nous unit, à savoir l’avenir de la petite hydraulique suisse.
Martin Bölli Geschäftsleiter Swiss Small Hydro | Directeur de Swiss Small Hydro
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Planung, Bau und Inbetriebnahme Études, construction et mise en service Neues Wasserkraftwerk Mühle Rüdtligen: Stromerzeugung im bewohnten Gebäude 05 Rénovation de fond en comble de la centrale du moulin de Rüdtligen 08
Betrieb und Unterhalt Exploitation et maintenance Die sozialen Netzwerke der Kleinwasserkraft 11 La petite hydroélectricité, des réseaux et des liens 14
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Politik und Rahmenbedingungen Politique et conditions cadres Die Frage der Produktionsminderung aufgrund von Restwassersanierungen 17 La question de la baisse de production due à l’assainissement des débits résiduels 19
Verband L’Association Swiss Small Hydro-Fachtagung 2026 in Thun: Neuer Teilnehmerrekord! 23 Une participation record à la Journée technique 2026 à Thoune 27 Industrielles Erbe: Der Gor du Vauseyon Patrimoine industriel : le Gor du Vauseyon
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Die Zukunft von «Petite Hydro - Kleinwasserkraft» 30 L’avenir de «Petite Hydro - Kleinwasserkraft» 31
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Kurzmitteilungen Brèves
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Veranstaltungen 34 Agenda 35
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PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | PLANUNG, BAU UND INBETRIEBNAHME
Neues Wasserkraftwerk Mühle Rüdtligen: Stromerzeugung im bewohnten Gebäude Am Eingang des Dorfes Rüdtligen-Alchenflüh steht ein Bauwerk, dessen Mauern weit mehr als nur sorgfältig zusammengefügte Steine sind – es sind treue Zeugen von technischem Pioniergeist, wirtschaftlicher Evolution und dem unaufhaltsamen Wandel der Zeit. Erfreulicherweise hat dieser Wandel dort nun eines der modernsten Kleinwasserkraftwerke hervorgebracht, das aus dem Wasserdargebot maximal viel Strom erzeugt. VORGESCHICHTE Um das Jahr 1870 errichtet, prägte der imposante Mühlenbau über ein Jahrhundert lang als gewerbliches Herzstück der Gemeinde das Landschafts- und Ortsbild. Dass eine Mühle an diesem Standort florieren konnte, verdankte sie vor allem dem Wasser der Emme, das seit alters her über ein weitverzweigtes Kanalnetz diversen Betrieben der Gegend zugeführt wird. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde diese energetische Lebensader offiziell verbrieft: Am 9. Dezember 1908 folgte die behördliche Bestätigung des damaligen Wasserrechtes, das der Anlage eine Leistung von 8 PS zusprach. Mit dem technischen Fortschritt stieg auch der Hunger nach Energie. Am 14. Dezember 1945 erteilte der Regierungsrat des Kantons Bern eine weitreichende Konzession über 50 Jahre. Diese erlaubte die Nutzung einer mittleren Wassermenge von 1,30 m3/s. Bei der damals vorhandenen Bruttofallhöhe von 2,73 m steigerte dies die Leistung der Anlage massiv auf stolze 47 PS und sicherte in den wirtschaftlich anspruchsvollen Nachkriegsjahren die Existenz der Mühle. Wann genau der Betrieb von einem Wasserrad auf eine Turbine umgestellt wurde, ist leider nicht bekannt.
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DYNASTIE RÖMER Das goldene Zeitalter der Mühle begann im Spätherbst des Jahres 1958: Am 21. November übertrug der Regierungsrat des Kantons Bern die Wasserkraftkonzession offiziell auf Otto David Römer. Er hatte die Mühle vom Vorbesitzer Hermann Stettler gekauft und damit den Grundstein für eine stolze Dynastie gelegt. Fortan war der Name Römer über drei Generationen hinweg untrennbar mit der Mühle verbunden. Am 9. Mai 1979 übergab Otto Römer-Hauri das Zepter an die nächste Generation und verkaufte die Mühle inklusive des wertvollen Wasser rechtes an seinen Sohn Urs Römer. Tag für Tag ratterten die vom hauseigenen Wasserkraftwerk angetriebenen Müllereimaschinen, während Bauern aus der Region ihr Korn anlieferten. Die Mühle war nicht nur eine Produktionsstätte, sondern ein lebendiger Treffpunkt und ein verlässlicher Pfeiler der lokalen Wirtschaft. Während der Mühlenbetrieb weiterlief, veränderten sich im Hintergrund die rechtlichen Strukturen des regionalen Kanalsystems. Am 14. Dezember 1995 lief die alte, 1945 erteilte Wasserkraftkonzession offiziell ab. Es dauerte ein Jahrzehnt, bis die energetische Nutzung auf eine neue,
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01 Mühle Römer mit alter Wasserfassung. Le Moulin Römer et son ancienne prise d’eau. 02 Alte Turbine mit Riementrieb. L’ancienne turbine et son entraînement à courroie.
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03 Wasserhaltung des Oberwasserkanals während dem Bau des neuen Kraftwerks. Assainissement du canal d’amenée lors de la réalisation du nouvel aménagement. 04 Abbruch des alten Kraftwerks im Innern der ehemaligen Mühle. Démolition de l’ancien local de turbinage. 05 Neue Wehranlage – der Rechen wurde ins Gebäude umplatziert. Nouveau seuil. La grille a été déplacée vers l’ intérieur du bâtiment. 06 Neue Rechenanlage im Gebäude. Nouvelle installation du dégrilleur dans le bâtiment. 07 Neue doppelt geregelte Kaplanturbine von WATEC-Hydro GmbH mit Riementrieb. Nouvelle turbine Kaplan à double réglage avec multiplicateur à courroie.
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gemeinschaftliche Basis gestellt wurde: Am 1. September 2005 erteilte der Kanton der Genossenschaft Wasserkraftwerke Burgdorf (GWKB) für die Dauer von 40 Jahren eine neue Konzession, welche fortan alle am Kanalsystem gelegenen Anlagen bündelte.
Wasserfassung direkt vor Ort über ein Panel beim Einlaufrechen. Das Umplatzieren der mechanischen Komponenten ins Gebäudeinnere brachte einen entscheidenden Vorteil für die Anwohner: Die massive Verringerung der Lärmimmissionen.
Die zur Stromerzeugung verfügbare Wassermenge ging mit der Zeit auf aktuell 800 bis 900 l/s zurück, die noch vorhandene Fallhöhe beträgt 2,10 m.
Der Stababstand des neuen Einlaufrechens wurde auf fischfreundliche 20 mm reduziert, und im Leerschusskanal sorgt ein innovatives System für einen sicheren Fischabstieg. Die bestehende Gefällestufe wurde hierfür durch zwei Querwände gebrochen, so dass absteigende Fische schrittweise über drei sanfte Stufen sicher ins Unterwasser geleitet werden können.
GROSSE VERÄNDERUNGEN Das Aus der traditionellen Müllerei kündigte sich im Jahre 2012 an, als die RIWAAG Immobilien AG die Parzelle 440 mitsamt dem Wasserrecht erwarb. Nur ein Jahr später, im Sommer 2013, fand die Ära des Mühlenbetriebes nach einem unüberbrückbaren familiären Konflikt ihr abruptes Ende. Die Maschinen verstummten und der Verkauf von Mehl und Tierfutter wurde eingestellt. Während das Hauptgebäude ab 2016 aufwendig entkernt und zum modernen Wohnraum «Mühlepark» umgestaltet wurde, blieb das energetische Erbe der Immobilie – das Klein wasserkraftwerk – unangetastet. Die Vision einer nachhaltigen Stromerzeugung liess die neuen Eigentümer nicht los. Im Jahre 2020 wandte sich die Besitzergesellschaft an die auf Wasserkraft spezialisierte fmb-ingenieure.ch Gmbh mit dem erklärten Wunsch, die stillgelegte Wasserkraftnutzung umfassend zu reaktivieren. Die fundierten Planungen trugen schliesslich behördliche Früchte: Mit Verfügung vom 5. Januar 2022 erteilten Kanton und Gemeinde offiziell die Baubewilligung für die Erstellung eines neuen Kraftwerks im ehemaligen Mühlengebäude. Nach intensiver Vorbereitung war es im März 2025 so weit: Die Bauarbeiter rückten an und begannen mit der Installation der Wasserhaltung, gefolgt von den Ab brucharbeiten. Über ein Jahr lang wurde im und am historischen Gemäuer gebaut, um ein gut in die Wohn umgebung integriertes Wasserkraftwerk entstehen zu lassen. NAGELNEUES KRAFTWERK Der Dorfbach wird wie bis anhin auf einer Kote von 499,92 m ü. M. eingestaut, wobei das Stauziel über die intelligente Turbinensteuerung der Firma Kobel Elektrotechnik AG vollautomatisch konstant gehalten wird. Ergänzt wird die Wehranlage durch die erneuerte und verbreiterte Spülschütze zur Stauraumreinigung, die sich bei Hochwasser oder Betriebsunterbrüchen automatisch öffnet und das Wasser im linksseitigen Überlauf sicher ableitet. Aufgrund der ständigen Wasserführung im Dorfbach musste die gesamte neue Wehranlage in einer Woche – während dem Bachabschlag – gebaut werden, was für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung war.
Das neue Herz schlägt bzw. dreht im ehemaligen Unterwasserkanal: Hier arbeitet eine vertikalachsige Kaplanturbine der Firma WATEC-Hydro GmbH mit einem Laufraddurchmesser von 560 mm und einer Drehzahl von rund 379 U/min. Über einen Riemen treibt sie einen Asynchrongenerator mit 16 kW Nennleistung an, der mit 1022 U/min rotiert. Für Wartungsarbeiten lässt sich der Unterwasserkanal mittels Dammbalken sowohl gegen den Bach als auch gegen den Leerschusskanal komplett abschotten, so dass die Turbine bei Bedarf trockengelegt werden kann. Weil sich das Kraftwerk in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohnraum befindet, genoss der Schallschutz höchste Priorität: Sämtliche rotierenden Anlagenteile wurden schwimmend gelagert. Eine spezielle Dämmeinlage unterbindet die Übertragung von Körperschall auf das Gebäude nahezu vollständig. INBETRIEBNAHME DER NEUEN ANLAGE Mitte April 2026 schlug die Stunde der Wahrheit: Die Anlage wurde offiziell in Betrieb genommen und speist seither den erzeugten Strom auf der 400-Volt-Ebene im Rahmen eines ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) direkt in das Allgemeinstrom-Netz der Wohnüberbauung ein. Die Turbine liefert eine recht konstante Leistung von 10 bis 12 kW. Damit schliesst sich der Kreis einer bewegten Geschichte. Wo einst zahllose Zentner von Getreide mithilfe der Wasserkraft gemahlen wurden, verbindet sich heute moderner Wohnkomfort mit zukunftsgerichteter, ökologischer Stromproduktion. Die Mühle hat ihr altes Gewerbe verloren, aber ihre historische Seele und ihre Rolle als lokaler Energielieferant erfolgreich in die Moderne gerettet. Text Fernando M. Binder, Dipl. Bauingenieur ETH, info@fmb-ingenieure.ch Fotos fmb-ingenieure.ch GmbH
Der alte Aussenrechen wurde demontiert; der neue Einlaufrechen wurde ins Innere des Gebäudes verlegt – eine Anlage mit automatischem Rechenreiniger der Firma KWT Hydro Anlagenbau GmbH. Das anfallende Geschwemmsel wird nun effizient über eine Spülrinne in den Leerschusskanal abgeführt. Gesteuert wird die gesamte
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Rénovation de fond en comble de la centrale du moulin de Rüdtligen À l’entrée du village de Rüdtligen-Alchenflüh (BE) se dresse un moulin, bâtiment-témoin de la longue histoire de la petite hydraulique. Et cette histoire continuera de s’écrire grâce à la modernisation de sa petite centrale, qui permet désormais une exploitation particulièrement efficace de l’installation tout en limitant ses nuisances sonores.
UNE CROISSANCE FLORISSANTE Construit vers 1870, le moulin de Rüdtligen a façonné le paysage local et incarné, pendant plus d’un siècle, le cœur économique de la commune. Les droits d’eau sur l’Emme ont connu plusieurs titulaires. Le 9 décembre 1908, les autorités ont attribué à l’installation une puissance de 8 chevaux-vapeur. Le 14 décembre 1945, le Conseil-exécutif du canton de Berne a octroyé une concession d’une durée de cinquante ans, pour un débit moyen prélevé de 1,30 m³/s. Avec une chute brute de 2,73 m, la puissance de l’installation est alors portée à 47 chevaux-vapeur, assurant ainsi la pérennité du moulin. La date exacte du remplacement de la roue à aubes par une turbine reste toutefois inconnue. SOUS LA HOULETTE DE LA DYNASTIE RÖMER L’âge d’or du moulin a commencé à la fin de l’automne 1958 : le 21 novembre, le Conseil-exécutif du canton de Berne a transféré la concession hydraulique à Otto David Römer, qui a ensuite été transmise aux deux générations suivantes. Le site a alors connu une longue période d’activité, moulant le blé des agriculteurs de la région. Près de dix ans après l’expiration de la concession attribuée en 1945, soit le 1er septembre 2005, le canton a octroyé à la coopérative « Wasserkraftwerke Burgdorf » (GWKB) une nouvelle concession pour une durée de quarante ans, qui regroupait désormais toutes les installations situées le long du réseau de canaux. Le débit d’eau disponible pour la production d’électricité a baissé au fil du temps pour s’établir actuellement entre 800 et 900 l/s pour une chute turbinable de 2,10 m. UNE PÉRIODE DE GRANDS CHANGEMENTS Les années 2012 et 2013 ont été marquées par la fin des activités du moulin avec l’acquisition, par la société RIWAAG Immobilien AG, de la parcelle et du droit d’eau. Il en a résulté, en 2016, la transformation complète du bâtiment principal en un espace de vie, tout en laissant la petite centrale intacte. En 2020, le propriétaire s’est adressé à la société fmb-ingenieure.ch GmbH, spécialisée dans l’énergie hydraulique, avec la volonté de réactiver l’exploitation hydroélectrique. Cette collaboration s’est révélée fructueuse : le 5 janvier 2022, le Canton et la Commune ont délivré le permis de construire pour une nouvelle centrale électrique. Les travaux ont pu commencer en mars 2025.
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UNE RÉNOVATION EN PROFONDEUR En plus d’une régulation du niveau d’eau amont, l’ouvrage de retenue est désormais équipé de vannes de purge automatisées permettant le nettoyage du bassin de retenue, la gestion des débits de crue et le by-passage de la turbine. Le dégrilleur extérieur a été démonté et remplacé par un système automatique intégré au bâtiment. La réduction des nuisances sonores grâce au déplacement des composants mécaniques à l’intérieur du bâtiment constitue un net avantage pour les riverains. L’espacement entre les barreaux de la nouvelle grille d’entrée a été réduit à 20 mm afin de répondre aux exigences piscicoles, tandis qu’un système de dévalaison avec guidage des poissons a été installé. C’est dans l’ancien canal de fuite que se trouve la nouvelle turbine Kaplan à axe vertical de la société WATEC-Hydro GmbH (diamètre de roue : 560 mm, vitesse de rotation : ≈ 379 t/min). Elle entraîne, par l’intermédiaire d’une courroie, un générateur asynchrone d’une puissance nominale de 16 kW (≈ 1 022 t/min). La centrale étant située à proximité de zones résidentielles, l’insonorisation a été une priorité. Tous les éléments rotatifs de l’installation ont été montés sur des supports flottants tandis qu’une couche isolante spéciale empêche en quasi-totalité la transmission des bruits solidiens vers le bâtiment. MISE EN SERVICE En avril 2026, l’installation a été officiellement mise en service et, dès lors, l’électricité produite est injectée directement en 400 volts dans le réseau électrique commun du complexe résidentiel par le biais d’un regroupement pour la consommation propre (RCP). Depuis, le turbogroupe fournit une puissance assez constante, comprise entre 10 et 12 kW. Là où autrefois des quintaux de céréales étaient moulus grâce à l’énergie hydraulique, le confort d’un habitat moderne s’allie aujourd’hui à une production d’électricité écologique. Texte Fernando M. Binder, directeur de fmb-ingenieure.ch GmbH, info@fmb-ingenieure.ch Photos fmb-ingenieure.ch GmbH Adaptation en français Swiss Small Hydro
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | PUBLIREPORTAGE
WATEC-Hydro: Mit Innovation in die Zukunft der Kleinwasserkraft Mit technischen Innovationen, dem Ausbau seiner Entwicklungskompetenz und einer gestärkten regionalen Präsenz hat der Allgäuer Turbinenspezialist WATEC-Hydro wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Im Fokus stehen leistungsfähige, langlebige und wartungsarme Lösungen für die Kleinwasserkraft sowie höchste Qualitätsstandards. Zugleich unterstreichen neue Kooperationen den Anspruch, innovative und nachhaltige Lösungen aus einer Hand anzubieten. FORSCHUNG, ENTWICKLUNG UND ZERTIFIZIERTE QUALITÄT Um das hydraulische Turbinendesign einer unabhängigen wissenschaftlichen Bewertung zu unterziehen, initiierte WATEC-Hydro eine Forschungskooperation mit der Universität Stuttgart. Unsere Turbinen haben sich über Jahre in der Praxis bewährt und ihren hohen Qualitätsstandard unter Beweis gestellt. Dennoch wollten wir das bestehende Design mit modernsten Simulationsmethoden analysieren, um mögliche Optimierungspotenziale systematisch zu identifizieren. Gemeinsam mit den Experten des Fachbereichs Dynamik wurden Anfang des vergangenen Jahres umfangreiche Untersuchungen an der Auslegung der doppelt regulierten WATEC-Kaplan-Turbine auf Basis hochauflösender 3D-Strömungs-simulationen durchgeführt. Untersucht wurde speziell das Zusammenspiel von Leit- und Laufradverstellung, um eine weitere Steigerung des Wirkungsgrades sowohl im Teil- als auch im Volllastbetrieb zu erreichen. Gleichzeitig wurden Strömungszustände analysiert, die Schwingungen oder Kavitation begünstigen können, um diese möglichst zu vermeiden. Die Untersuchungen belegten, dass eine hydraulische Wirkungsgradsteigerung um etwa 2 bis 3% möglich ist – konservativ bewertet. WATEC-Hydro ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das Qualitätsmanagement stellt sicher, dass Entwicklung, Fertigung und Inbetriebnahme nach klar definierten Prozessen erfolgen und jeder Innovationsschritt höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird. MAXIMALE BETRIEBSSICHERHEIT UND LANGLEBIGKEIT Ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium betrifft die Robustheit und Langlebigkeit der einzelnen Komponenten, damit eine Wasserkraftmaschine auch unter anspruchsvollsten Einsatzbedingungen dauerhaft zuverlässig arbeitet. Aus diesem Grund haben die Ingenieure von WATEC-Hydro eine neue Wellenabdichtung entwickelt, die zwei spezielle Wellendichtringe mit einer VA-Wellenhülse in Spezialbeschichtung kombiniert. Für besonders anspruchsvolle Einsatzbedingungen, z. B. mit hohem Sedimenteintrag, kann das System optional um eine dritte, redundante Dichtung ergänzt werden. Das reduziert den Verschleiss in der Turbine und erhöht die Standzeiten. Diesem Zweck dient auch der Premium-Korrosionsschutz nach Offshore-Standard. Alle Stahl- und Gussteile werden zuvor sandgestrahlt und anschliessend mit einem mehrschichtigen Polyurethan-Beschichtungssystem (mindestens 400 μm) versehen. Diese Kombination bietet
langfristigen Schutz selbst unter extremen Bedingungen. Ebenfalls im Sinne der Langlebigkeit und Anlagenverfügbarkeit setzen wir auf sensorbasierte Lagerüberwachung. Zur präventiven Zustandskontrolle sind Trag-, Steuer- und Führungslager mit modernen Sensoren für Temperaturund Schwingungsüberwachung ausgestattet. Auf Wunsch können auch die Generatorlager in die Überwachung vollständig integriert werden. Eine längere Lebensdauer bei gleichzeitig geringerem Wartungsaufwand garantieren die Habasit-Polyamidriemen, welche 2025 in die Angebotspalette aufgenommen wurden. KOMPETENZ AUSBAUEN, ZUKUNFT GESTALTEN Für starke Kompetenzen und verlässliche Partnerschaften investiert WATEC-Hydro konsequent in den Ausbau seiner Entwicklungs- und Fertigungskompetenz. «Die Erweiterung der Konstruktionsabteilung um zusätzliche Ingenieure und Techniker stärkt unsere Innovationskraft und ermöglicht noch individuellere und effizientere Lösungen für anspruchsvolle Wasserkraftprojekte», erklärt CEO Dr.-Ing. Daniel Brumme. Mit der Eröffnung der österreichischen Niederlassung in Traismauer im Jahr 2026 wurde zugleich die regionale Präsenz weiter ausgebaut. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist darüber hinaus die enge Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern: Die seit 2002 bestehenden exklusiven Kooperationen im Stahlbau und in der CNC-Bearbeitung wurden zu langfristigen strategischen Partnerschaften weiterentwickelt. So bündelt WATEC-Hydro Entwicklung, Fertigung und regionales Know-how zu einem leistungsfähigen Netzwerk, das höchste Qualitätsstandards, kurze Reaktionszeiten und nachhaltiges Wachstum sichert.
Mehr Informationen info@watec-hydro.de watec-hydro.de
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Die sozialen Netzwerke der Kleinwasserkraft Wie übersteht ein kleines Wasserkraftwerk die Jahrzehnte? Eine in der Schweiz und in Peru durchgeführte Studie zeigt, dass sein Fortbestand nicht nur von technischen oder wirtschaftlichen Erwägungen abhängt, sondern auch von sozialen Beziehungen, lokalem Know-how und diversen Formen des persönlichen und gemeinschaftlichen Engagements. Mit Mikrofon und Kamera ausgerüstet stehen wir vor dem Ausflussrohr des Kleinwasser-Kraftwerks (KW) Huallin, gelegen im gleichnamigen Bergdorf, in den nördlichen Anden Perus. Erst wenige Stunden zuvor hat uns eine steile Passstrasse hierhergeführt, bis zu 5000 Meter über Meer erreichten wir. Die schroffen, schneeweissen Berggipfel schienen zum Greifen nah. Nun zeigt uns Lino Pruneri, Teil der lokalen katholischen Kirch-Gemeinde und Chef der ihr angegliederten lokalen Energiefirma, sein Reich. Das Kleinwasser-KW Huallin, seit 2010 in Betrieb, mit einer Turbine aus zweiter Hand aus Italien ausgestattet, 4 MW Produktionskapazität, ist hier die neuste Errungenschaft. Mit dem Mikrofon versuchen wir den imposanten Sound des Wassers festzuhalten, das mit Getose weiter ins Tal stürzt. Pruneri beobachtet uns mit einem Grinsen und meint: «Ihr wisst schon, dass Wasser überall auf der Welt gleich klingt?» Nach zwei Jahren Forschung zu Kleinwasser-KW und Besuchen von unzähligen Anlagen in der Schweiz und Peru haben wir gelernt: Das stimmt nicht. Das Wasser klingt in jedem Kleinwasser-KW anders. Unser Projekt
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«Kleinwasserkraftwerke im Laufe der Zeit: Infrastruktur erhalten, Wissen weitergeben und Netzwerke pflegen» befasst sich vor allem mit kleinen und kleinsten Wasserkraftwerken (siehe Infobox). Noch mehr als der Klang des Wassers interessieren uns dabei die Menschen und ihre Netzwerke, die dazu beitragen, diese Orte der dezentralen Energieproduktion über Jahre oder gar Jahrzehnte zu erhalten. URI: EINKOMMENSQUELLE UND FAMILIENANGELEGENHEIT Am Beispiel der Kleinwasser-KW im Kanton Uri zeigt sich exemplarisch, dass nur auf den ersten Blick die technische Instandhaltung im Zentrum des Unterhalts der Anlagen steht. Fürs langfristige Funktionieren müssen viele andere Aspekte und Kompetenzen beachtet werden. Dazu gehört unter anderem die Buchhaltung, die Kenntnisse von neusten Gesetzen, das Netzwerken, eine gute Portion Diplomatie und Beziehungsarbeit in der Familie und mit anderen Beteiligten, gute Kontakte mit der Gemeinde, stabile und geregelte Verhältnisse mit dem Energieabnehmer und dem Konzessionsgeber.
02 01 Grabungsarbeiten für die Leitung zum Anschluss ans Netzwerk eines KWK im Haslital. Travaux de terrassement pour la pose du tube destiné au raccordement au réseau d’une petite centrale hydraulique dans le Haslital (UR). 02 Auf der Passstrasse auf dem Weg nach Huallin. Der Huascarán ist mit 6768 Metern der höchste Berggipfel Perus. Sur la route du col menant à Huallin. Culminant à 6 768 mètres, le Huascarán est le plus haut sommet du Pérou.
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03 Während der Besichtigung mit Hannah Plüss prüfen Lino Pruneri und der KW-Abwart den Wasserstand des Speicherbeckens. Au cours de la visite avec Hannah Plüss, Lino Pruneri et le responsable de l’entretien vérifient le niveau d’eau du bassin de retenue. 04 Das jährliche Putzen des Beckens und des Rechens beim Dorfbachabschlag in Altdorf. Le nettoyage annuel du bassin et de la grille au point de dérivation du ruisseau du village à Altdorf (UR).
Auch die Entlohnung muss stimmen, wobei die monetäre Vergütung hier nur eine von vielen Möglichkeiten ist. Die Freude an der Arbeit oder der Stolz auf familiäres Erbe können dabei genauso zentral sein für den Erhalt eines Kleinwasser-KW. Um die Motivationen, ein Kleinwasser-KW zu führen, scheiden sich oft die Geister. Während die einen das Kleinwasser-KW primär als Einkommensquelle betrachten, vergleichen es die anderen eher mit einem Haustier, das Freude macht, aber auch der Pflege bedarf. Es birgt Schwierigkeiten, diese unterschiedlichen Bezüge unter einen Hut zu bringen. Diese treten oft beim Übergang von der einen zur nächsten Generation oder unter Geschwistern besonders deutlich zutage. Das Konfliktpotenzial steigt, wenn die Nachfolge und Verteilung von Rechten und Pflichten nicht klar geregelt wurden. Ein KleinwasserKW kann auch ein schwieriges Erbe sein, beispielsweise wenn es für die jüngere Generation die komplizierten Beziehungen zu den Eltern verkörpert. Da ein KleinwasserKW immer Aufmerksamkeit bedarf, zeigt sich, dass vor allem jüngere und neue Kleinwasser-KW-Betreiber und Betreiberinnen versuchen, ihre Anlage im grösseren
persönlichen Netzwerk einzubetten, um sich so eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu ermöglichen. BERNER OBERLAND: AUTONOMIE ODER VERSORGUNGSSICHERHEIT Im Berner Oberland, konkret im Haslital, verwebt sich die Kleinwasserkraft – auch hier häufig im Familienbetrieb – eng mit der lokalen Tourismusgeschichte. Viele der Anlagen entstanden um 1900 aus bestehenden wassergetriebenen Mühlen und wurden über Generationen von Familien weiterentwickelt und betrieben. Sie versorgen Gasthöfe, Bergbahnen oder die Alpwirtschaft, einige von ihnen bis vor Kurzem ausschliesslich im Inselbetrieb. Wirtschaftlichkeit spielte dabei stets eine Rolle, allerdings, wie auch im Kanton Uri, nicht primär als Gewinnmaximierung, sondern als Voraussetzung für den Betrieb und Fortbestand von Familienunternehmen oder Dorfgemeinden. Diese enge Verbindung von Energieproduktion, touristischer Nutzung und lokalem Unternehmertum prägt die Region bis heute. Kleinwasserkraft ist auch hier nicht nur Infrastruktur, sondern Teil lokaler Geschichte, Identität und wirtschaftlicher Praxis.
Das Projekt Diese Recherche entstand im Rahmen des laufenden Forschungsprojekts «Kleinwasserkraftwerke im Laufe der Zeit: Infrastruktur erhalten, Wissen weitergeben und Netzwerke pflegen» (2024 – 2028), das vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert und an der Einheit für Sozial anthropologie der Universität Freiburg angesiedelt ist. Das Projekt untersucht, wie Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften in Bergregionen der Schweiz und Perus kleine Wasserkraftwerke sowie lokale Stromversorgungsnetze betreiben und verwalten.
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Die aktuelle Debatte über dekarbonisierte Energiesysteme wirft grundlegende Fragen auf, wie die Erzeugung und Verteilung von Elektrizität gerechter und demokratischer organisiert werden können. Das Forschungsprojekt untersucht die jahrzehntelangen Erfahrungen mit dezentraler Energieproduktion als wertvolle Wissensquelle für die aktuelle Energiedebatte. Ziel ist es, zu einer empirisch fundierten Vision einer nachhaltigeren Energiezukunft beizutragen.
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | BETRIEB UND UNTERHALT
Die Autorinnen Professorin Agnieszka Joniak-Lüthi leitet das Projekt und forscht dazu im Kanton Uri. Davor lag ihr Forschungs schwerpunkt in China, wo sie vier Jahre gelebt und über Transportinfrastrukturen geforscht hat. Dr. Elisabeth Schubiger ist Postdoktorandin und forscht im Berner Oberland, Kenia und Haiti. Sie erforscht die Auswirkungen von wirtschaftlichem und ökologischem Wandel auf gemeinschaftlich verwaltete Ressourcen. Hannah Plüss Quintanilla Fernandez schreibt innerhalb des Projekts ihre Doktoratsarbeit und forscht in den peruanischen Anden. Sie analysiert Infrastrukturen und deren Kontexte in verschiedensten Ländern Lateinamerikas.
Die Übergabe der Anlagen an die nächste Generation bringt oft nicht nur eine technische, sondern auch eine betriebliche Weichenstellung mit sich: Soll in bestehende Infrastrukturen investiert, der Anschluss ans Netz gesucht oder verstärkt auf neue Technologien wie Photovoltaik gesetzt werden? Der Netzanschluss des Reichenbachtals im Herbst 2025 eröffnete zusätzliche Optionen wie Einspeisung und erhöhte Versorgungssicherheit. Gleichzeitig regte sich Widerstand. Kritische Stimmen betonten den Wert von Energieautonomie und Landschaftsschutz. Der Verzicht auf einen Anschluss wird so zu einem Ausdruck von Unabhängigkeit gegenüber externen Akteuren und zu einem Mittel gegen eine unerwünschte Intensivierung touristischer Infrastrukturentwicklung. Sowohl Befürworter als auch Gegner operieren teilweise mit ähnlichen Argumenten und betonen Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit ihrer gemeinschaftlich betriebenen Anlagen. Der Unterschied liegt in den Gewichtungen. Während die einen im Netzanschluss ein Fortbestehen regionaler Strukturen sehen, verstehen die anderen gerade die energetische Autonomie als Voraussetzung für deren Erhalt. Der Konflikt um den Netzanschluss zeigt exemplarisch, dass technische Infrastrukturentscheidungen im alpinen Raum immer auch soziale und kulturelle Aushandlungsprozesse sind. Während im Haslital konkret verhandelt wird, ob und unter welchen Bedingungen ein Anschluss an das kantonale Netzwerk sinnvoll ist, eröffnet sich im internationalen Vergleich eine weiterführende Perspektive: Nicht überall stellt sich diese Frage in gleicher Weise. PERUANISCHE ANDEN: ANSCHLIESSEN ODER AUFGEBEN In Peru besteht die Herausforderung darin, kleinräumige Infrastrukturen überhaupt in übergeordnete, zentral organisierte Systeme einzubinden. Damit verschiebt sich der Fokus von der lokalen Aushandlung hin zu den strukturellen Bedingungen, unter denen kleine Anlagen
in nationale Elektrizitätsregime integriert oder verdrängt und aufgegeben werden. Die peruanische Andenregion, genauso wie die Schweizer Alpen ein Wasserschloss, bietet in jedem Tal unzählige Möglichkeiten zur Stromproduktion mit Kleinwasserkraft. Wie in der Schweiz entstanden denn auch zu Beginn bis in die Mitte des 20. Jahrhundert viele Kleinwasser-KW, vor allem auf private Initiative der Grossgrundbesitzer hin, die ihre Kaffee- oder Zuckerproduktion industrialisieren wollten. Sie versorgten jedoch kaum die Häuser der rundum lebenden Landbevölkerung mit Strom. Die grossen ökonomischen und politischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts, insbesondere immer günstigere Verbrennungsmotoren für Stromgeneratoren, veränderte Produktionsprozesse und die Enteignung der Grossgrundbesitzer im Zuge der Landreform in den 1960er Jahren führte dazu, dass viele dieser Kleinwasser-KW aufgegeben wurden. Währenddessen entstand das staatliche Stromnetz für die grossen Küstenstädte. Die Bergregionen blieben dabei aussen vor. Für Jahrzehnte versuchten deshalb fast ausschliesslich Akteure der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, diese Regionen mit Strom zu versorgen. Sie bauten in den 1990er und frühen 2000er Jahren unzählige Kleinwasser-KW, vor allem in den Anden. Dabei klammerten diese Projekte jedoch zentrale Fragen der längerfristigen Instandhaltung aus: Wer kümmert sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten um die alltäglichen Belange des Kraftwerks? Wer weiss, wie die Turbine gewartet werden muss? Und, vor allem, wer würde grössere Reparaturen bezahlen? Es erstaunt deshalb kaum, dass viele lokale Dorfgemeinschaften die so gebauten Kraftwerke kaum länger als ein Jahrzehnt betreiben konnten. Erschwerend kam hinzu, dass sich der peruanische Staat vor allem aus Kostengründen ab den 2010er Jahren für eine zentrale Stromversorgung entschied und das nationale Stromnetz massiv ausbaute. Dabei fehlte leider ein Plan, die Kleinwasser-KW als dezentrale Zulieferer zu erhalten, was diesen häufig den Todesstoss versetzte. Kleinwasser-KW mit langer Geschichte und gesicherter Finanzierung sind daher in Peru eher selten. Umso spannender die wenigen Fälle dezentraler Energieproduktion oder flächendeckender Stromversorgung im Inselbetrieb, wie wir sie in Huallin kennenlernen durften. Egal ob im Haslital, in Uri oder in den Anden: Unsere Forschung zeigt, dass ein Kleinwasser-KW weit mehr als guten Willen und eine funktionierende Turbine braucht. Jedes Kraftwerk hat seine Geschichte, sein soziales Netzwerk und seine besonderen Eigenschaften. Deshalb klingt auch jedes anders! Text Agnieszka Joniak-Lüthi, Hannah Plüss Q. F., Elisabeth Schubiger Fotos 01 Elisabeth Schubiger, 02 bis 05 Agnieszka Joniak-Lüthi
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PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | EXPLOITATION ET MAINTENANCE
La petite hydroélectricité, des réseaux et des liens Comment une petite centrale hydroélectrique traverse-t-elle les décennies ? Une étude menée en Suisse et au Pérou montre que sa pérennité ne dépend pas uniquement de considérations techniques ou économiques, mais également des relations sociales, du savoir-faire local et de diverses formes d’engagement personnel et communautaire. Munies d’un micro et d’une caméra, nous nous tenons à la sortie de la centrale hydroélectrique de Huallin, située dans le village de montagne du même nom, dans le nord des Andes péruviennes. À peine quelques heures plus tôt, nous avons emprunté une route de col très raide pour nous retrouver ici, à 5000 mètres d’altitude. Les autres sommets escarpés et blancs comme neige nous semblent à portée de main. Lino Pruneri, membre de la paroisse catholique locale et directeur de la société énergétique qui lui est rattachée, nous fait découvrir son royaume. La petite centrale hydroélectrique de Huallin, en service depuis 2010, est équipée d’une turbine d’occasion provenant d’Italie. D’une puissance de 4 MW, elle en est la dernière acquisition. À l’aide d’un micro, nous essayons de capturer le son imposant de l’eau qui dévale la vallée dans un grondement assourdissant. Lino Pruneri nous observe, un sourire en coin, et nous lance : « Vous savez que l’eau fait le même bruit partout dans le monde ? » Après deux ans de recherche sur les petites centrales hydrauliques et la visite d’innombrables installations en Suisse et au Pérou, nous avons appris une chose : ce n’est pas exact. Le son de l’eau est propre à chaque centrale. Notre projet « Les petites centrales hydroélectriques au fil du temps : préserver les infrastructures, transmettre le savoir et entretenir les réseaux » porte principalement sur les petites et très petites centrales hydrauliques (voir encadré). Mais encore davantage que le son de l’eau, ce sont surtout les personnes et leurs réseaux qui contribuent à préserver ces lieux de production d’électricité décentralisée pendant des années – voire des décennies – qui nous intéressent, que ce soit au Pérou ou chez nous. URI: UNE SOURCE DE REVENUS AU CŒUR DE L’HISTOIRE FAMILIALE La centrale du canton d’Uri que nous avons étudiée montre clairement que ce n’est qu’à première vue que l’entretien technique occupe une place centrale dans la maintenance d’une installation. Pour garantir son bon fonctionnement à long terme, de nombreux autres aspects et compétences doivent être pris en compte. On peut notamment relever la comptabilité, la connaissance des législations et de leurs dernières modifications, le réseautage, une bonne dose de diplomatie pour la gestion des relations au sein de la famille et avec d’autres parties prenantes, de bons contacts avec la commune ainsi que des relations stables et bien réglées avec le consommateur d’électricité et l’autorité concédante. La rémunération doit également être adéquate, même si la rétribution financière n’est ici
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05 Contrôle annuel de l’injecteur, centrale hydroélectrique de Brunni. Die jährliche Kontrolle der Düse, KW Brunni. 06 La petite centrale de Collo, tout comme celle de Huallin, appartient à la paroisse catholique locale et produit, grâce à sa turbine italienne d’occasion, 918 kW pour les communes environnantes. Das KWK «Collo», wie Huallin im Besitz der lokalen katholischen Kirchgemeinde, produziert mit seiner italienischen Turbine aus zweiter Hand 918 kW für die umliegenden Gemeinden.
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | EXPLOITATION ET MAINTENANCE
Le projet Le projet « Les petites centrales hydroélectriques au fil du temps : préserver les infrastructures, transmettre le savoir et entretenir les réseaux », mené au sein de l’unité d’anthropologie sociale de l’Université de Fribourg, est financé par le Fonds national suisse. Dans le cadre de ce projet, qui se déroule de 2024 à 2028, les auteures étudient la manière dont des individus, des familles et des communautés des régions montagneuses de Suisse et du Pérou exploitent et gèrent de petites centrales hydrauliques ainsi que des réseaux d’approvisionnement en électricité. Le débat actuel sur les systèmes énergétiques décarbonés soulève des questions fondamentales quant à la manière d’organiser la production et la distribution de l’électricité de façon plus juste et plus démocratique. Le projet de recherche examine les décennies d’expérience acquises en matière de production décentralisée d’énergie, considérées comme une précieuse source de connaissances pour alimenter les ré-flexions actuelles sur la transition énergétique. Son objectif est de nourrir une réflexion sur un avenir énergétique plus durable à partir de résultats empiriques.
qu’une possibilité parmi tant d’autres. Le plaisir de travailler ou la fierté d’un héritage familial peuvent être tout aussi essentiels pour la pérennité d’une petite centrale hydraulique. Les avis divergent souvent quant aux motivations qui poussent à exploiter une petite centrale hydroélectrique. Alors que certains considèrent la centrale avant tout comme une source de revenus, d’autres la comparent à un animal de compagnie qui procure de la joie, mais qui nécessite également des soins. Il est difficile de concilier ces différentes perceptions. Celles-ci surgissent souvent de manière particulièrement flagrante lors du passage d’une génération à l’autre ou entre frères et sœurs. Le risque de conflit augmente lorsque la succession et la répartition des droits et des obligations n’ont pas été clairement réglées. Une centrale hydraulique peut également constituer un héritage difficile, par exemple lorsqu’elle est le reflet de relations complexes avec les parents. Comme une centrale hydroélectrique nécessite de l’attention en permanence, on constate que ce sont surtout les jeunes exploitants ainsi que les nouveaux venus qui tentent d’intégrer leur installation dans un réseau personnel plus large afin de parvenir à un équilibre sain entre vie professionnelle et vie privée. OBERLAND BERNOIS : AUTONOMIE OU SÉCURITÉ D’APPROVISIONNEMENT ? Dans l’Oberland bernois, plus précisément dans la région du Haslital, la petite hydraulique – ici aussi souvent gérée en famille – est étroitement liée à l’histoire du tourisme local. Bon nombre de ces installations ont vu le jour autour de 1900 sur la base de moulins à aubes et ont été
développées et exploitées par des familles au fil des générations. Elles alimentent des auberges, des remontées mécaniques ou encore des exploitations d’alpage et certaines d’entre elles fonctionnaient jusqu’à récemment exclusivement en mode isolé. La rentabilité a toujours joué un rôle, mais, à l’image du canton d’Uri, elle était moins perçue comme un levier de maximisation des profits que comme une condition essentielle au fonctionnement et à la pérennité des entreprises familiales et des communautés villageoises. Ce lien étroit entre production d’électricité, exploitation touristique et entrepreneuriat local continue de marquer la région aujourd’hui. Ici aussi, la petite hydraulique n’est pas seulement une infrastructure, mais fait partie intégrante de l’histoire locale, de l’identité et des pratiques économiques. La transmission des installations à la génération suivante soulève un choix non seulement technique, mais aussi opérationnel : faut-il investir dans les infrastructures existantes, chercher à se raccorder au réseau ou miser davantage sur les nouvelles technologies telles que le photovoltaïque ? Le raccordement au réseau de la vallée du Reichenbach à l’automne 2025 a ouvert de nouvelles perspectives, telles que l’injection d’électricité et une sécurité d’approvisionnement accrue. Dans le même temps, une opposition s’est manifestée. Des voix critiques ont souligné l’importance de l’autonomie énergétique et de la protection du paysage. Renoncer à ce raccordement devient ainsi une marque d’indépendance vis-à-vis des acteurs extérieurs et un moyen de lutter contre une intensification indésirable du développement des infrastructures touristiques. Tant les partisans que les opposants avancent parfois des arguments similaires et mettent en avant la durabilité, la valeur ajoutée régionale et la viabilité à long terme de leurs installations gérées en commun. La différence réside dans la pondération de ces critères. Alors que les uns voient dans le raccordement au réseau un moyen d’assurer le maintien des structures régionales, les autres considèrent justement l’autonomie énergétique comme une condition préalable à leur préservation. Le conflit autour du raccordement au réseau montre de manière exemplaire que les décisions relatives aux infrastructures techniques dans l’espace alpin s’inscrivent toujours dans des processus de négociation sociaux et culturels. Tandis que dans le Haslital, on négocie concrètement si et à quelles conditions un raccordement au réseau cantonal est judicieux, une perspective plus large s’ouvre à l’échelle internationale : cette question ne se pose pas partout de la même manière. LES ANDES PÉRUVIENNES : SE RACCORDER OU ABANDONNER Au Pérou, le défi consiste à intégrer des infrastructures à petite échelle dans des systèmes de niveau supérieur, organisés de manière centralisée. L’accent se déplace ainsi de la négociation locale vers les conditions dans lesquelles les petites installations sont soit intégrées au régime électrique national, soit évincées et abandonnées.
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07/08 Erhalten, anschliessen oder aufgeben? Die Frage stellt sich auch für die KWK im Norden der peruanischen Anden, beispielsweise bei diesen Anlagen im Departament Cajamarca. Conserver, raccorder ou abandonner ? La question se pose également pour les petites centrales hydrauliques au nord des Andes péruviennes, comme c’est le cas pour ces installations situées dans le département de Cajamarca.
La région andine péruvienne, tout comme les Alpes suisses, est un véritable château d’eau qui offre, dans chaque vallée, d’innombrables possibilités de production d’électricité grâce à la petite hydraulique. Comme en Suisse, de nombreuses petites centrales ont ainsi vu le jour entre le début et le milieu du XXe siècle, principalement à l’initiative privée de grands propriétaires terriens qui souhaitaient industrialiser leur production de café ou de sucre. Cependant, elles n’alimentaient pratiquement pas en électricité les habitations de la population rurale vivant aux alentours. Les grands bouleversements économiques et politiques du XXe siècle, notamment la baisse constante du prix des moteurs à combustion destinés aux générateurs électriques, l’évolution des processus de production et l’expropriation des grands propriétaires terriens dans le cadre de la réforme agraire des années 1960 ont entraîné l’abandon de nombreuses petites centrales hydrauliques. Pendant ce temps, le réseau électrique national a été mis en place pour les grandes villes côtières, tout en négligeant les régions montagneuses. C’est pourquoi, pendant des décennies, ce sont presque exclusivement des acteurs
Les auteures La professeure Agnieszka Joniak-Lüthi dirige le projet et mène ses recherches dans le canton d’Uri. Auparavant, ses travaux de recherche se concentraient sur la Chine, où elle a vécu quatre ans et mené des recherches sur les infrastructures de transport. Elisabeth Schubiger, titulaire d’un doctorat, est postdoctorante et mène ses recherches dans l’Oberland bernois, au Kenya et en Haïti. Elle y étudie les effets des changements économiques et écologiques sur les ressources gérées en communauté. Hannah Plüss Quintanilla Fernandez rédige sa thèse de doctorat dans le cadre de ce projet et mène des recherches dans les Andes péruviennes. Elle analyse les infrastructures et leurs contextes dans divers pays d’Amérique latine.
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de la coopération internationale au développement qui ont tenté d’alimenter ces régions en électricité. Dans ce but, ils ont construit dans les années 1990 et au début des années 2000 d’innombrables petites centrales hydrauliques, principalement dans les Andes. Ces projets ont toutefois laissé pour compte des questions majeures concernant la maintenance à long terme : qui assurera, dans les années et décennies à venir, l’entretien de la centrale ? Qui saura entretenir la turbine ? Et qui financera les réparations indispensables ? Il n’est guère surprenant que de nombreuses communautés villageoises locales n’aient pu exploiter les centrales ainsi construites pendant un peu plus d’une décennie. La situation s’est encore détériorée lorsque l’État péruvien a opté, à partir des années 2010, pour un approvisionnement centralisé en électricité, principalement pour des raisons de coûts, et a considérablement développé le réseau électrique national. Malheureusement, aucun plan n’a été mis en place pour maintenir les petites centrales hydrauliques en tant que fournisseurs décentralisés, ce qui leur a souvent porté le coup de grâce. Les petites centrales hydrauliques ayant une longue histoire et un financement assuré sont donc plutôt rares au Pérou. Les quelques exemples de production d’électricité décentralisée ou d’approvisionnement électrique à l’échelle régionale en fonctionnement isolé, à l’image de l’installation de Huallin, n’en sont que plus passionnants. Que ce soit dans le Haslital, à Uri ou dans les Andes : nos recherches montrent qu’une petite centrale hydro électrique nécessite bien plus que de la bonne volonté et une turbine en état de marche. Chaque centrale a sa propre histoire, son propre tissu relationnel et ses spécificités. C’est pourquoi chacune a un son différent ! Adaptation et traduction SSH Photos 05/06/08 Agnieszka Joniak-Lüthi, 07 Hannah Plüss Q. F.
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | POLITIK UND R AHMENBEDINGUNGEN
Die Frage der Produktionsminderung aufgrund von Restwassersanierungen Aktuell befassen sich gleich drei Studien mit den Auswirkungen von Restwassersanierungen auf die Wasserkraft produktion. Die Studien der EAWAG/WSL und von Hydrosuisse liegen bereits vor – ihre Ergebnisse weichen stark voneinander ab. Eine dritte Studie des Bundes soll in der zweiten Jahreshälfte folgen. Es geht auch darum, den erforderlichen Zubau von Wasserkraftwerken zur Erreichung der Ziele im Energiegesetz zu ermitteln. Und das ist für die Kleinwasserkraft von Bedeutung. Mit dem deutlichen «Ja» zum Stromgesetz im Juni 2024 hat die Stimmbevölkerung auch dem Ausbau der Wasserkraftproduktion auf 39,2 TWh bis 2050 zugestimmt. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, hängt unter anderem von den anstehenden Konzessionserneuerungen zahlreicher grosser Wasserkraftwerke ab. Denn bis dahin müssen die meisten dieser Anlagen die Restwasserbestimmungen gemäss Art. 31 GSchG vollumfänglich erfüllen, während sie bisher von den weniger strengen Übergangsbestimmungen in Art. 80 profitieren durften. AKTUELLE STUDIEN ZUR ERWARTETEN PRODUKTIONSMINDERUNG Die Aktualität des Themas wird durch drei Studien belegt, die alle in einem Zeitraum von weniger als zwölf Monaten publiziert wurden. Studie WSL, Uni Bern und Eawag (Februar 2026) Die erste Studie wurde im Rahmen der Joint Initiative SPEED2ZERO durch die Eidgenössische Forschungsanstalt
Wald, Schnee und Landschaft WSL, die Universität Bern und die Eawag erarbeitet und inklusive einer RestwasserDatenbank am 24. Februar 2026 publiziert. Darin wurden die Auswirkungen auf 252 grössere Wasserkraftanlagen mit einer Leistung von mehr als 3 MW einzeln berechnet. Dabei handelt es sich um 160 Laufwasserkraftwerke, 75 Speicherkraftwerke, 16 Pumpspeicherkraftwerke und ein Umwälzwerk mit einer Gesamtproduktion von 31,54 TWh, was 84 % der aktuellen Wasserkraftproduktion entspricht. Für die Simulation wurde eine vereinfachte Methodik auf das gesamte Einzugsgebiet angewendet, die auf dem Modell PREVAH basiert. Die Restwasserdatenbank mit den Details kann heruntergeladen werden und stellt «belastbare Zahlen zur Versachlichung der Diskussion» zur Verfügung. Die Studie kommt zum Schluss, dass sich die jährliche Stromproduktion seit 1992 um 1,13 TWh verringerte, wovon 70 % auf den Winter entfallen. Bei strikter Anwendung von Art. 31 Abs. 1 GSchG sei bis 2050 ein weiterer
ZIELE WASSERKRAFT 2050 40
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ZUSÄTZLICHES POTENZIAL KWKW (BFE 2012)
39,2 TWh (EnGArt. 2) ERFORDERLICHER ZUBAU KWKW: 2,6 TWh EAWAG 3,5 TWh Hydrosuisse
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POTENZIAL KLEINWASSERKRAFT (BFE 2019) RUNDER TISCH WK
STILLLEGUNGEN KWKW GROSSWASSERKRAFT NEUBAUTEN
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GROSSWASSERKRAFT ERWEITERUNGEN
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GROSSWASSERKRAFT ERNEUERUNGEN
35 Produktion Wasserkraft 2025 37,4 TWh
Restwasser EAWAG/WSL –0,55 TWh
Restwasser Hydrosuisse Studie –1,47 TWh
Potenzial
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PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | POLITIK UND R AHMENBEDINGUNGEN
Produktionsrückgang von 484 GWh zu erwarten. Unter Berücksichtigung der Interessenabwägungen gemäss Art. 33 GSchG steigt der Rückgang auf 725 GWh. In ihrer Medienmitteilung kommt die EAWAG zum Schluss, dass die Prognosen zur Abstimmung von 1992 deutlich zu hoch und somit falsch waren. Studie Hydrosuisse (Juni 2026) Die im Hydrosuisse-Journal publizierte Studie wurde durch die Axpo Power AG und Hydrosuisse erarbeitet und aktualisiert die Studie des damaligen SWV aus dem Jahr 2018. Sie unterscheidet vier Szenarien mit unterschiedlichen Anforderungen an die Restwassersanierungen: — «wie bisher», — «erhöhte Mindestwassertiefe» zur besseren Berücksichtigung der Bedürfnisse von See- und Bachforellen, — «erhöhte Anforderungen Auen» für die speziell in Auengebieten erforderliche höhere Abflussdynamik, — «Simultan dynamische Dotierung», welche eine konsequent dynamische Ausgestaltung der Restwasserdotierung vorsieht. Entsprechend stark variieren auch die Ergebnisse bei der Berechnung der Minderproduktion bis 2050: Sie liegen im Bereich von –1,47 TWh bis –5,82 TWh gegenüber heute. Anders als in der Studie von WSL, Universität Bern und Eawag werden insbesondere bei grossen Hochdruckkraftwerken höhere Verluste ermittelt. Der Grund liegt darin, dass die Studie von Hydrosuisse sämtliche Fassungen einzeln berücksichtigt. Aufgrund des geringeren Q347 werden für jede Fassung prozentual höhere Restwassermengen festgelegt, wodurch sich bei diesen Kraftwerken entsprechend höhere Produktionsverluste ergeben. Die Studie von Hydrosuisse kommt zum Schluss, dass ein Zubau von 3,27 TWh Wasserkraftproduktion erforderlich ist (beim Szenario «wie bisher»), um die Ziele im Energiegesetz erreichen zu können. Sie vergleicht zudem auch die Ergebnisse mit den Resultaten früherer Studien von Bund, EAWAG/WSL, Bundesrat und SWV aus den Jahren 1992 bis 2018. Postulatsbericht 23.3007 Die dritte Abschätzung wird aktuell beim Bund ausgearbeitet – im Rahmen des Postulats «Anpassung der Restwasserbestimmungen für bestehende Wasser kraftwerke bei gleichzeitiger Verbesserung der Biodiversität der Gewässer». Das Postulat beauftragt den Bundesrat, eine Revision des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 (GSchG) zu prüfen – mit den Zielen, die aus den Restwasserbestimmungen resultierenden Stromproduktionseinbussen zu verringern und zugleich die Situation im Bereich der Biodiversität zu verbessern. Die beiden Ziele seien angemessen zu gewichten. Darin enthalten sei auch eine Abschätzung der Minderproduktion aus Restwassersanierungen. Der Postulatsbericht wurde auf Juni 2026 angekündigt, verzögert sich aber weiter bis nach den Sommerferien.
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DIREKTE AUSWIRKUNG AUF DEN ERFORDERLICHEN ZUBAU BEI DER WASSERKRAFT Dass die Ermittlung der Produktionsminderung so viel Aufmerksamkeit erhält, hängt mit den Zielen im Energiegesetz zusammen: Sie bestimmt direkt, wieviel Zubau an Wasserkraft in den nächsten 25 Jahren erforderlich ist. Je nach Studie beträgt dieser somit aktuell 2,6 bis 3,5 TWh zusätzliche Jahresproduktion. Dies wirft die Frage auf, wo sich dieses Potenzial befindet. Die Antwort findet sich in mehreren unterschiedlichen Quellen. Der aktuelle Bericht des Postulats 23.3006 «Potenzial für Erneuerungen und Erweiterungen bei der Grosswasserkraft» vom Juni 2025 weist ein Potenzial von 1,35 TWh aus. Der überwiegende Teil davon (98 %) ist auf Förderung angewiesen. 32 % benötigen gegenüber heute eine zusätzliche Förderung. Zudem wird deutlich, wie wenig die 15 Projekte des Runden Tisches zur zusätzlichen Produktion beitragen – ihre Stärke liegt in der Verlagerung der Produktion vom Sommer in den Winter. Das Neubaupotenzial bei der Grosswasserkraft (1,38 TWh) und das Potenzial bei der Kleinwasserkraft (0,77 TWh) sind in der BFE-Studie «Wasserkraftpotenzial der Schweiz» aus dem Jahr 2019 enthalten. In dieser Studie ist auch der Verlust durch die zu erwartenden Stilllegungen von Kleinwasserkraftwerken (-0,22 TWh) berücksichtigt. In der Vorgängerstudie des BFE aus dem Jahre 2012 war hingegen das gesamte Potenzial der Kleinwasserkraft enthalten, also ohne den seit 2017 geltenden Förderausschluss bei Kraftwerken mit einer Leistung von weniger als 1 MW. Swiss Small Hydro hat die Zahlen aus all diesen Berichten zusammengetragen und auf das Jahr 2025 bereinigt (siehe Abbildung unten). Da selbst Grosswasserkraftprojekte auf Förderung angewiesen sind, ist für eine kostenoptimierte und nachhaltige Erschliessung des erforderlichen Zubaus eine Förderung sämtlicher Wasserkraftkategorien erforderlich. Damit werden nicht nur die Ziele im Energiegesetz erreichbar, sondern es ergibt sich gleichzeitig ein grösserer Handlungsspielraum bei den Restwassersanierungen. Genau dies beabsichtigt die parlamentarische Initiative 24.476 «Jede Kilowattstunde erneuerbare Energie zählt», welche im August in der Energiekommission des Ständerats beraten wird. Quellen EAWAG Medienmitteilung «Datenbasierte Restwasserberechnungen vom 24.02.2026, Hydrosuisse Journal 2-2026 «Produktionsminderung aufgrund Restwasserbestimmungen», Postulat 23.3007 «Anpassung der Restwasserbestimmungen für bestehende Wasserkraftwerke bei gleichzeitiger Verbesserung der Biodiversität der Gewässer», Postulat 23.3006 «Potenzial für Erneuerungen und Erweiterungen bei der Grosswasserkraft, BFE Studie «Wasserkraftpotenzial der Schweiz» (2019) und BFE Studie «Wasserkraftpotenzial der Schweiz» (2012). Autor Martin Bölli, Swiss Small Hydro
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | POLITIQUE ET CONDITIONS CADRESWW
La question de la baisse de production due à l’assainissement des débits résiduels Trois études récentes se penchent sur les répercussions de l’assainissement des débits résiduels sur la production hydroélectrique. Les études de l’Eawag/WSL et d’Hydrosuisse sont déjà disponibles, mais leurs résultats divergent fortement. Une troisième étude de la Confédération devrait suivre au cours du second semestre de cette année. Il s’agit également d’évaluer le développement des installations hydroélectriques nécessaire à la réalisation des objectifs fixés par la Loi sur l’énergie. Cet aspect revêt une importance particulière pour la petite hydroélectricité. Les citoyennes et citoyens ont approuvé l’objectif d’une production hydroélectrique de 39,2 TWh d’ici 2050. La réalisation de cet objectif dépendra notamment des renouvellements de concessions à venir pour de nombreuses grandes centrales hydrauliques. En effet, d’ici là, la plupart de ces installations devront se conformer pleinement aux dispositions relatives aux débits résiduels prévues à l’article 31 de la Loi sur la protection des eaux (LEaux), alors qu’elles bénéficiaient jusqu’à présent des dispositions transitoires moins strictes de l’article 80. DES ÉTUDES RÉCENTES SUR LA BAISSE DE PRODUCTION ATTENDUE L’actualité de ce sujet est attestée par trois études, toutes publiées en moins de douze mois. Étude du WSL, de l’Université de Berne et de l’Eawag (février 2026) La première étude, élaborée dans le cadre de l’initiative SPEED2ZERO de l’Institut fédéral de recherche sur la forêt, la neige et le paysage (WSL), de l’Université de Berne et de l’Eawag (Institut fédéral suisse des sciences et technologies de l’eau), publiée le 24 février 2026, est accompagnée d’une base de données sur les débits résiduels. Cette étude a permis de calculer les répercussions pour chacune des 252 grandes centrales hydroélectriques d’une puissance supérieure à 3 MW, soit 160 centrales au fil de l’eau, 75 centrales à accumulation, 16 centrales de pompage-turbinage et une installation de repompage, pour une production totale de 31,54 TWh, ce qui correspond à 84 % de la production hydroélectrique actuelle. Pour la simulation, une méthodologie simplifiée basée sur le modèle PREVAH a été appliquée à l’ensemble du bassin versant. La base de données sur les débits résiduels, téléchargeable, fournit « des chiffres fiables permettant d’ancrer le débat dans des données objectives ». L’étude conclut que la production annuelle d’électricité a reculé de 1,13 TWh depuis 1992, dont 70% imputables à la période hivernale. En cas d’application stricte de l’article 31, alinéa 1, de la LEaux, il faudrait s’attendre à une nouvelle baisse de la production de 484 GWh d’ici 2050. Si l’on tient compte de la mise en balance des intérêts prévue à l’article 33 LEaux, cette baisse s’élève à 725 GWh. Dans son communiqué de presse, l’Eawag conclut que les prévisions présentées lors du référendum de 1992 étaient nettement surestimées.
Étude Hydrosuisse (juin 2026) L’étude publiée dans le journal d’Hydrosuisse a été élaborée par Axpo Power AG et Hydrosuisse; elle actualise l’étude réalisée en 2018 par l’ancienne ASAE (Association suisse pour l’aménagement des eaux). Elle distingue quatre scénarios présentant des exigences différentes en matière d’assainissement des débits résiduels : — « maintien de la situation actuelle » — « profondeur minimale d’eau accrue », afin de mieux prendre en compte les besoins des truites lacustres et des truites de rivière, — « exigences accrues pour les plaines alluviales », pour améliorer la dynamique des écoulements notamment dans les zones alluviales, et — « dotation dynamique simultanée », qui prévoit une régulation dynamique du débit résiduel. En conséquence, les résultats du calcul de la perte de production d’ici 2050 varient considérablement : ils se situent entre –1,47 TWh et –5,82 TWh par rapport à aujourd’hui. Contrairement à l’étude du WSL, de l’Université de Berne et de l’Eawag, des pertes plus importantes sont constatées, en particulier pour les grandes centrales de haute chute. Cela s’explique par le fait que l’étude d’Hydrosuisse prend en compte chacune des prises d’eau individuellement. Les centrales de haute chute étant souvent composées de plusieurs prises d’eau de petite taille, avec des débits résiduels proportionnellement plus élevés pour chaque prise en raison d’un Q347 plus faible, ces centrales enregistrent des pertes de production plus importantes. L’étude d’Hydrosuisse conclut qu’une augmentation de 3,27 TWh de la production hydroélectrique est nécessaire (dans le scénario « maintien de la situation actuelle ») pour atteindre les objectifs fixés par la Loi sur l’énergie. Elle compare également ces résultats à ceux d’études antérieures menées par la Confédération, l’Eawag/WSL, le Conseil fédéral et l’ASAE (Association suisse pour l’aménagement des eaux), entre 1992 et 2018. Rapport sur le postulat 23.3007 La troisième estimation est en cours d’élaboration au niveau fédéral, dans le cadre du postulat intitulé « Adapter les obligations de débits résiduels pour les centrales hydroélectriques existantes tout en améliorant la biodiversité des cours d’eau ». Ce postulat charge
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Mühlegasse 18m, CH-6340 Baar +41 41 761 68 38, info@fmb-ingenieure.ch, www.fmb-ingenieure.ch
Kraftwerk Talmühle
Kraftwerk am Ijentalerbach
Kraftwerk Elggis
· Stahlwasserbau · Rechenanlagen · Turbinenrevisionen · Steuerungstechnik Gewerbestr. 91 · 75015 Bretten · Tel. 07252 9699570 · info@kwt-hydro.de
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | THEMA OBJECTIFS DE PRODUCTION D’ÉLECTRICITÉ D’ORIGINE HYDRAULIQUE 2050
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POTENTIEL ADDITIONNEL DES PETITES CENTRALES HYDRAULIQUES (OFEN 2012)
39,2 TWh (art. 2, al. 2 LEne) AGRANDISSEMENT NÉCESSAIRE DE PCH*: 2,6 TWh EAWAG 3,5 TWh Hydrosuisse
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POTENTIEL DES PETITES CENTRALES HYDRAULIQUES (OFEN 2019) TABLE RONDE SUR L’ÉNERGIE HYDRAULIQUE
FERMETURES DE PCH*
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NOUVEAUX OUVRAGES DE LA GRANDE HYDROÉLECTRICITÉ
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AGRANDISSEMENTS DE LA GRANDE HYDROÉLECTRICITÉ RÉNOVATIONS DE LA GRANDE HYDROÉLECTRICITÉ
35 Débit résiduel selon Production d’hydroélectricité en 2025 WSL/Uni BE/EAWAG –0,55 TWh 37,4 TWh
Débit résiduel selon l’étude d’Hydrosuisse –1,47 TWh
Potentiel
*PETITES CENTRALES HYDRAULIQUES
le Conseil fédéral d’examiner une révision de la LEaux du 24 janvier 1991, dans le but de réduire les pertes de production d’électricité résultant des dispositions relatives aux débits résiduels tout en améliorant la situation en matière de biodiversité. Ces deux objectifs doivent être pondérés de manière appropriée. Cela inclut également une estimation de la baisse de production résultant des mesures d’assainissement des débits résiduels. Le rapport était initialement attendu pour juin 2026, mais sa publication est désormais prévue après l’été. IMPACT DIRECT SUR LES CAPACITÉS SUPPLÉMENTAIRES REQUISES EN MATIÈRE D’ÉNERGIE HYDRAULIQUE L’intérêt particulier accordé à l’évaluation de la baisse de production s’explique par les objectifs fixés dans la Loi sur l’énergie : celle-ci détermine directement le volume de capacités supplémentaires en énergie hydraulique qui sera nécessaire au cours des vingt-cinq prochaines années. Selon les études, ce volume s’élève actuellement à une production annuelle supplémentaire comprise entre 2,6 et 3,5 TWh. La question est donc de savoir où se situe ce potentiel. La réponse se trouve dans plusieurs sources différentes. Le rapport relatif au postulat 23.3006 « Potentiel de rénovation et d’agrandissement des grandes centrales hydroélectriques », daté de juin 2025, fait état d’un potentiel de 1,35 TWh. La majeure partie de ce potentiel (98 %) dépend de mesures de soutien. 32 % nécessitent un soutien supplémentaire par rapport à la situation actuelle. Il apparaît en outre clairement à quel point la contribution des quinze projets issus de la table ronde à la production supplémentaire est faible : leur atout réside dans le transfert de la production de l’été vers l’hiver. Le potentiel de construction de nouvelles installations hydroélectriques de grande taille (1,38 TWh) et celui des petites centrales hydroélectriques (0,77 TWh) sont
présentés dans l’étude de l’OFEN intitulée « Potentiel hydroélectrique de la Suisse », publiée en 2019. Cette étude tient également compte de la perte liée aux fermetures prévues de petites centrales hydrauliques (–0,22 TWh). En revanche, l’étude précédente de l’OFEN, datant de 2012, incluait l’ensemble du potentiel des petites centrales hydrauliques, c’est-à-dire sans tenir compte de l’exclusion des subventions, en vigueur depuis 2017, pour les centrales d’une puissance inférieure à 1 MW. Swiss Small Hydro a compilé les chiffres issus de tous ces rapports et les a actualisés pour l’année 2025 (voir notre illustration ci-dessus). Comme les grands projets hydroélectriques dépendent eux aussi des aides, il est nécessaire, il est nécessaire de soutenir toutes les catégories de centrales hydrauliques afin de garantir un développement durable et des coûts optimisés pour les capacités supplémentaires requises. Cela permettra non seulement d’atteindre les objectifs fixés par la Loi sur l’énergie, mais offrira également une plus grande marge de manœuvre pour l’assainissement des débits résiduels. C’est précisément l’objectif de l’initiative parlementaire 24.476 intitulée « Chaque kilowattheure d’énergie renouvelable compte », qui sera examinée en août par la Commission de l’énergie du Conseil des États. Sources communiqué de presse du 24 février 2026 de l’Eawag « Calculs des débits résiduels fondés sur des données » ; article « Baisse de production due aux dispositions relatives aux débits résiduels » paru dans la revue Hydrosuisse n° 2/2026 ; rapport du postulat 23.3007 « Adaptation des dispositions relatives aux débits résiduels pour les centrales hydroélectriques existantes tout en améliorant la biodiversité des cours d’eau » ; rapport du postulat 23.3006 « Potentiel de rénovation et d’agrandissement des grandes centrales hydroélectriques » et études de l’OFEN « Potentiel hydroélectrique de la Suisse » de 2012 et de 2019. Texte Martin Bölli, Swiss Small Hydro
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01 Vor zahlreichem Publikum, im Vordergrund von links nach rechts: Viviane Kessler (Vizepräsidentin SSH für die Deutschschweiz), Jean-Marie Rouiller (Vizepräsident SSH für die Romandie), sowie drei Mitglieder des SSH-Vorstandes: Giovanni Leonardi, André Leibundgut und Hans-Walther Rutz. Plus de 150 participants, avec au premier plan, de gauche à droite, Viviane Kessler, vice-présidente de SSH pour la Suisse allemande, Jean-Marie Rouiller, vice-président de SSH pour la Suisse romande, puis trois membres du comité de SSH : Giovanni Leonardi, André Leibundgut et HansWalther Rutz. 02 Benjamin Roduit, Präsident von Swiss Small Hydro, eröffnet die Fachtagung 2026 mit der Generalversammlung. Er stellt die Mitglieder des Vorstandes vor, die sich alle für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen und wiedergewählt werden. Benjamin Roduit, président de SSH, a ouvert la Journée technique du 22 mai avec l’assemblée générale de SSH. Ici, il présente les membres du comité de SSH, qui se sont tous portés candidats à un nouveau mandat et ont tous été réélus
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PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | VERBAND
Swiss Small Hydro-Fachtagung 2026 in Thun: Neuer Teilnehmerrekord! Mit einem Bildbericht halten wir Rückblick auf die Fachtagung von Swiss Small Hydro vom 22. Mai 2026, welche hauptsächlich in der malerischen Stadt Thun und ihrer Umgebung stattfand. Ein grosses Dankeschön sprechen wir allen Teilnehmern (über 150!) und Unterstützern aus. Wie jedes Jahr begann der Tag mit der Generalversammlung von Swiss Small Hydro. Diese 45. Ausgabe der Veranstaltung war insbesondere geprägt von der Wiederwahl aller Mitglieder des Vorstandes für vier Jahre und der Überarbeitung des Reglements der Reservekasse. Anschliessend folgten die Präsentationen von fünf ausstellenden Unternehmen: Balance Drive AG, energieUri AG, Fleco Power AG, MJ2 Technologies und Wiegert & Bähr Turbinen- und Stahlwasserbau GmbH. Während der Pausen konnten die Besucher mit den Ausstellern an ihren Ständen ins Gespräch kommen. Darauf äusserte sich Benoît Revaz, Direktor des BFE (Bundesamt für Energie), zur Lage der Wasserkraft, des «blauen Goldes» der Schweiz. Zu den angesprochenen Punkten gehörten unter anderem die Versorgungssicherheit, ehehafte Wasserrechte, die ökologische Sanierung und die Rolle von Swiss Small Hydro. Jürg Grossen, Berner Nationalrat und Präsident der GLP (Grünliberale) Schweiz, stellte anschliessend seine Vision einer dezentralen Energiezukunft vor, die auf der Kombination aus Wasserkraft und Solarenergie beruht. Ihm folgte Christoph Neuhaus, Regierungsrat des Kantons Bern und in dieser Funktion langjähriger Vorsteher der BVD (Bau- und Verkehrsdirektion). Er stellte den Berner Ansatz zur Nutzung der Wasserkraft vor. Eine nicht geringe Aufregung gab es wegen der «Wasserstrategie 2040», welche auch den Abbruch bestehender und die Verhinderung neuer Kleinwasserkraftwerke vorsieht.
Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang zwei organisatorische Neuerungen. Zum einen wurde ein Moderator eingesetzt: Simon Leu – unter anderem Moderator bei Radio SRF 2 Kultur. Zum anderen die Möglichkeit, während des Vormittags über eine App Fragen zu stellen, insbesondere an die drei zuvor genannten Referenten. Bei den nächsten Veranstaltungen werden wir dieses Tool wieder anbieten. Und auch dieses Jahr wurde eine Simultanübersetzung bereitgestellt. Gegen Schluss wurden die Besichtigungen des Nachmittags vorgestellt. Die Trinkwasseraufbereitungsanlage von Blattenheid, betrieben von der WGB (Wasserversorgung Gemeindeverband Blattenheid), wurde von Peter Wenger und Volker Dölitzsch erläutert. Die Anlage an der Zulg in Steffisburg mit einem kombinierten Wasser- und Schöpfrad und einer Mäander-Fischtreppe wurde von Mark van Egmond erklärt. Über diese beiden Anlagen waren bereits Artikel in den Ausgaben Nr. 114 und 116 von Petite Hydro - Kleinwasserkraft erschienen. Martin Bölli stellte die beiden weiteren Besichtigungsziele der Aarekraftwerke der Energie Thun AG und der armasuisse kurz vor. Entgegen der Ankündigung musste Bundesrat Albert Rösti aufgrund der Folgen eines akuten Bandscheibenvorfalls leider auf die Teilnahme am Grossanlass verzichten. Die Swiss Small Hydro-Fachtagung 2027 wird am 21. Mai 2027 in Winterthur stattfinden. Text Aline Choulot und Jürg Breitenstein Fotos Martin Bölli, Jürg Breitenstein, Manuela Vonwiller
Wir danken den drei bedeutenden Persönlichkeiten der Energiepolitik herzlich für ihr Engagement, das zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.
Die an der Fachtagung gezeigten Präsentationen können von der Verbandshomepage heruntergeladen werden swissmallhydro.ch/de/fachtagung Alle Fotos (© SSH) können heruntergeladen werden unter
flic.kr/s/aHBqjCV7Fov
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03 Das Trinkwasser aus den Quellen wird in einen Sammelstollen geleitet und von dort mittels Druckleitung der Turbine zugeführt. Le captage des sources d’eau potable qui seront turbinées. 04 In der Zentrale des KW Blattenheid: Die vierdüsige Pelton-Turbine (Fallhöhe 53 m, Ausbaudurchfluss 283 l/s, Nennleistung 130 kW, Inbetriebnahme 2012) hat ein Sichtfenster zum Beobachten des Laufrades. La turbine Pelton à 4 injecteurs de la centrale de Blattenheid (débit nominal : 283 l/s, chute nette nominale : 53 m, puissance électrique : 130 kW, mise en service en 2012). 05 Die beiden Räder von Steffisburg: Das eine treibt das zweite Schöpfrad an, um den historischen Industriekanal zu versorgen. Les deux roues de Steffisburg : l’une entraînant la seconde, de pompage, de manière à alimenter le canal industriel historique. 06 Der Mäander-Fischpass macht die natürliche Strömungsprinzipien gezielt nutzbar. La passe à poissons en méandres permet d’exploiter de manière ciblée les principes naturels du courant. 07 AAREwerk62 mit Rechen und Rechenreiniger. L’amont de la centrale hydroélectrique AAREwerk62, avec, notamment, le dégrilleur. 08 Stauwehr des KW AAREwerk62. Im mit smaragdgrünem Wasser gefüllten Tosbecken sind zwei Reihen Zahnschwellen zu erkennen, welche bei Hochwasser die stürzenden Wassermassen bremsen. Bassin de dissipation de la centrale hydroélectrique AAREwerk62. 09 Die Wasserversorgungsgenossenschaft Blattenheid wurde 1913 gegründet und laufend weiterentwickelt. La coopérative d’approvisionnement en eau de Blattenheid a été fondée en 1913 et n’a cessé de se développer depuis. 10 Besichtigung des Maschinenhauses des AAREwerks 94. Visite de la salle des machines de la centrale de AAREwerk 94.
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11 Die Mitglieder tauschen sich beim Aperitif in einer geselligen Atmosphäre aus. Les membres échangent dans une ambiance conviviale lors de l’apéritif de clotûre. 12 Christoph Neuhaus (Regierungsrat des Kantons Bern, rechts) beantwortet online gestellte Fragen. Christoph Neuhaus (président du Conseil-exécutif du canton de Berne, à droite), répond aux questions posées en ligne.
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PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | L’ASSOCIATION
Une participation record à la Journée technique 2026 à Thoune Nous vous proposons ici un retour en quelques mots et à travers une sélection d’images sur cette journée du vendredi 22 mai 2026 passée principalement dans la ville pittoresque de Thoune. Une sélection forcément incomplète, mais qui reflète l’esprit de cette belle journée partagée par plus de 150 participants. Un grand merci à tous pour votre soutien! Comme chaque année, la journée a commencé avec l’assemblée générale. Cette 45e édition a été marquée notamment par la réélection de tous les membres du comité de SSH pour quatre ans et la révision du règlement de la caisse de réserve.
via une application pendant la matinée. Cette dernière a permis d’échanger avec les trois intervenants cités précédemment et sera reconduite lors des prochaines éditions. Cette année encore, une traduction simultanée était assurée.
La présentation des exposants a suivi. Cinq sociétés étaient représentées : Balance Drive, EnergieUri, Flecopower, MJ2 Technologies et Wiegert & Bähr. Les participants ont ensuite été invités à échange avec leurs représentants durant la pause-café.
Pour conclure, les visites de l’après-midi ont été présentées. L’usine de traitement de l’eau potable de Blattenheid, exploitée par la WGB (Wasserversorgung Gemeindeverband Blattenheid), a été expliquée par Peter Wenger et Volker Dölitzsch. Quant à l’installation située sur la Zulg, à Steffisbourg, équipée d’une roue à eau qui entraîne une roue à godets par un système d’engrenage, ainsi que d’une passe à poissons à méandres, elle a été décrite par Mark van Egmond (NDLR : des articles consacrés à ces installations ont été publiés dans les numéros 114 et 116 de ce magazine). Puis Martin Bölli a brièvement évoqué les deux autres sites au programme, soit les centrales hydroélectriques de l’Aar exploitées par Energie Thun AG et par Armasuisse. Le repas convivial qui a suivi a permis aux participantes et participants de reprendre des forces avant de se mettre en route vers les sites d’excursion choisis.
Puis Benoît Revaz, président de l’Office fédéral de l’énergie, a présenté la situation de la force hydraulique en Suisse, abordant entre autres l’« or bleu » de notre pays, la sécurité d’approvisionnement, les droits immémoriaux, l’assainissement écologique et le rôle de l’association Swiss Small Hydro. La totalité de sa prise de parole est disponible en allemand sur le site Internet de SSH. Ensuite, Jürg Grossen, conseiller national bernois et président des Vert’libéraux, nous a fait part de sa vision d’un avenir énergétique décentralisé, grâce à la complémentarité de l’énergie hydraulique et de l’énergie solaire. Il a été suivi par Christoph Neuhaus, président du Conseilexécutif du canton de Berne, avec une approche bernoise de l’énergie hydraulique. Nous remercions ces trois acteurs de la politique énergétique pour leur engagement pour la réussite de cette journée. Notons au passage que deux nouveautés logistiques ont été introduites cette année : la présence d’un modérateur, Simon Leu, animateur sur Radio SRF 2 Kultur, ainsi que la possibilité pour les participants de poser des questions
Nous devons bien l’admettre : l’annonce de la venue du Conseiller fédéral Albert Rösti, annulée en dernière minute pour des raisons de santé, a certainement contribué à ce record de participation. Nous espérons que l’édition 2026 a donné envie à celles et ceux qui ont découvert nos rencontres annuelles de nous rejoindre en 2027. Et nous comptons bien sûr sur notre noyau dur de participants réguliers. Rendez-vous est pris pour le vendredi 21 mai 2027 à Winterthour ! Texte Aline Choulot et Jürg Breitenstein Photos Jürg Breitenstein, Martin Bölli, Manuela Vonwiller
Les documents en ligne mentionnés dans cet article sont disponibles sur la page dédiée aux Journées techniques de SSH sous swissmallhydro.ch/fr/journeetechnique Toutes les photos sont la propriété de SSH et sont téléchargeables sur le site flic.kr/s/aHBqjCV7Fo
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01 Die oberste Kanalrinne in der Schlucht des Seyon, nord-westlich des Stadtzentrums von Neuenburg. Le bief tout en amont du Gor de Vauseyon, dans les gorges du Seyon, au nord-ouest du centre-ville de Neuchâtel. 02 Unterschlächtiges Wasserrad von Vallorbe mit offenen Schaufeln (Nachbau) . Réplique de la roue de Vallorbe, à palettes extérieures et alimentée par le dessous.
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | INDUSTRIELLES ERBE/PATRIMOINE INDUSTRIEL
Der Gor du Vauseyon: Lauter Wasserräder!
Le Gor du Vauseyon : que de roues à eau !
Geht man zu Fuss den Seyon hinunter und nimmt den historischen Weg namens «Voie révolutionnaire» in die Stadt Neuenburg, trifft man unweigerlich auf den Gor du Vauseyon, eine empfehlenswerte Sehens würdigkeit. Bis es bei Ihnen so weit ist, hier ein kleiner Vorgeschmack auf diese erstaunliche Stätte.
Si jamais vous descendiez le Seyon à pied en empruntant la randonnée historique dite « Voie révolutionnaire » pour vous rendre en ville de Neuchâtel, vous ne manqueriez pas de tomber sur le Gor du Vauseyon, dont nous recommandons vivement la visite. En attendant que cela se produise, voici un avant-goût de cet endroit étonnant.
Der Ort ist gut versteckt, da der Seyon in diesem Bereich ein dicht bebautes Stadtgebiet durchfliesst. Aber wenn man der berühmten «Voie révolutionnaire» folgt, die Valangin mit Neuenburg verbindet, ist man am Ziel, sobald man die Wasserzuleitung (aufgehängte Kanalrinne) gefunden hat: Dort beginnt eine Kaskade von Wasserrädern, von der jeder «Kleinwasserkraftler» träumt.
Le site est bien caché, car dans cette zone, le Seyon traverse une infrastructure urbaine dense. Mais en suivant le tronçon de la fameuse « Voie révolutionnaire » qui relie Valangin à Neuchâtel, une fois l’amenée d’eau (le bief) trouvée, vous y êtes : là commence une série de roues à eau, comme dans les rêves de tout hydraulicien.
In einer malerischen Umgebung aus Grün und Fels (trotz der Nähe zum Stadtzentrum) erwartet die Besucher ein wahrhafter Lehrpfad für Wasserräder: Alle Varianten (oberschlächtig, mittelschlächtig, unterschlächtig) und in allen Grössen (bis zu 5,5 m Durchmesser) sind anzutreffen. Es ist klar, dass die Räder heutzutage im Leerlauf drehen. Aber es gab eine andere Ära, oder vielmehr andere Epochen und Nutzungen, seit die erste Mühle 1539 errichtet worden war. In diesen Schluchten folgten nacheinander Müller, Säger, Bierbrauer und sogar ein Strohhuthersteller. Und inmitten all dieser Mühlen befindet sich ein echter hydraulischer Widder.
Dans un décor bucolique malgré la proximité du centreville, c’est un véritable parc didactique de roues à eau qui s’offre à nous ! Toutes les variétés, ou presque, sont représentées (roue de poitrine, roue alimentée par le dessus ou par le dessous, etc.), dans toutes les tailles, jusqu’à 5,5 m de diamètre. Force est de constater que les roues qui tournent actuellement le font dans le vide. Mais il y eut une autre époque, ou plutôt plusieurs époques et autant d’usages depuis l’installation du premier moulin en 1539. Se sont succédé dans ces gorges des meuniers, scieurs, brasseurs de bière et même un fabricant de chapeaux de paille! Et au milieu de tous ces moulins, trouve également sa place un authentique bélier hydraulique.
Dieses Kulturerbe wird vom Verein «Amis du Gor du Vauseyon» gepflegt und erhalten. Von April bis Oktober werden jeweils am ersten Samstag des Monats Führungen angeboten. Es ist also nicht nötig, bis zum nächsten Schweizer Mühlentag zu warten, der am 8. Mai 2027 stattfindet und von der Vereinigung Schweizer Mühlenfreunde (VSM/ASAM) organisiert wird.
Ce patrimoine est entretenu et valorisé par l’association des Amis du Gor du Vauseyon. Des visites sont organisées chaque premier samedi du mois, d’avril à octobre. Ainsi, nul besoin d’attendre la prochaine journée des Moulins, prévue le 8 mai 2027 et coordonnée par l’Association suisse des amis des moulins (ASAM), pour s’y rendre.
Und dieser Artikel nimmt die Vorfreude nicht vorweg, denn die Anlage ist viel zu komplex und faszinierend, um sie hier umfassend darzustellen.
Et cet article ne « divulgâche » rien, le site étant bien trop complexe et fascinant pour être restitué ici dans toutes ses dimensions.
Text Aline Choulot Fotos SSH Übersetzung SSH
Texte Aline Choulot Photos SSH
Weitere Informationen gor.ch
Pour en savoir plus gor.ch
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PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | VERBAND
Abschied von der Verbandszeitschrift – neue Wege in der Kommunikation ab 2027 Nach sorgfältiger Prüfung und auf Grundlage der Rückmeldungen unserer Leserschaft hat der Vorstand entschieden, die Verbandszeitschrift «Petite Hydro/Kleinwasserkraft» auf Ende 2026 einzustellen. Ab 2027 setzt der Verband auf eine mehrheitlich digitale Kommunikation. Ergänzend erscheint künftig ein gedruckter Jahresbericht. Ausführliche Informationen dazu folgen in der Ausgabe N°118.
Mit der letzten Ausgabe im Jahr 2026 endet die Geschichte der Verbandszeitschrift «Petite Hydro/Kleinwasserkraft». Über viele Jahre war sie Informationsplattform und Bindeglied zwischen Mitgliedern, Partnern und Interessierten. Ab 2027 wird sie durch einen jährlich erscheinenden, gedruckten Jahresbericht ersetzt. Die Entscheidung zur Einstellung der Zeitschrift hat mehrere Gründe. Einerseits entfällt ihre bisherige finanzielle Unterstützung durch den Bund. Andererseits sind sowohl die Inserateeinnahmen als auch die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Damit liess sich die Zeitschrift wirtschaftlich nicht mehr nachhaltig weiterführen. Die laufende Kommunikation erfolgt künftig hauptsächlich elektronisch – über unsere Website und den Newsletter. So können wir aktueller, schneller und gezielter über Entwicklungen, Veranstaltungen und Verbandsaktivitäten informieren. Mit dieser Neuausrichtung verändern sich auch die Werbemöglichkeiten. Die klassischen Inserate in der Zeitschrift entfallen. Stattdessen bieten wir neue, attraktive Werbeformate auf unseren digitalen Kanälen und in weiteren Kommunikationsangeboten an. Sie ermöglichen eine zeitgemässe und zielgerichtete Präsenz für unsere Partner und Sponsoren.
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Ein weiterer wichtiger Entscheidungsfaktor war die Mitgliederumfrage, die in der ersten Jahreshälfte durchgeführt wurde. Die Rückmeldungen zeigen, dass eine Mehrheit der Teilnehmenden die elektronische Kommunikation gegenüber gedruckten Publikationen bevorzugt. Gleichzeitig erklärte nahezu die Hälfte der Antwortenden, dass auch eine geringere Anzahl von Ausgaben ausreichend gewesen wäre. Auffällig war zudem die geringe Beteiligung an der Umfrage. Obwohl alle Mitglieder mehrfach eingeladen waren, ihre Erwartungen und Wünsche einzubringen, machten nur wenige davon Gebrauch. Daraus lässt sich schliessen, dass das Interesse an der aktiven Mitgestaltung der Zeitschrift begrenzt ist und ihr Stellenwert insgesamt abgenommen hat. Mit der neuen Kommunikationsstrategie trägt der Verband den veränderten Bedürfnissen seiner Mitglieder Rechnung und setzt die verfügbaren Mittel gezielt dort ein, wo sie die grösste Wirkung erzielen. Über die konkreten Neuerungen, den Jahresbericht und die neuen Werbemöglichkeiten informieren wir ausführlich in der Ausgabe Nr. 118. Text SSH
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | L’ASSOCIATION
Fin du magazine papier : une nouvelle étape pour notre communication dès 2027 Après un examen minutieux de la situation et à la lumière des retours de notre lectorat, le comité a décidé de cesser la publication du magazine de l’association d’ici fin 2026. À partir de 2027, l’association misera principalement sur une communication numérique. Un rapport annuel imprimé viendra compléter cette présence en ligne. Des informations détaillées à ce sujet seront publiées dans le n° 118.
Le dernier numéro, qui paraîtra en décembre 2026, marquera la fin de l’histoire de Petite Hydro/Kleinwasserkraft, la revue de notre association. Durant de nombreuses années, elle a constitué une plateforme d’information et un trait d’union entre les membres, nos partenaires et les autres personnes intéressées. Dès 2027, la revue sera remplacée par un rapport annuel publié en version imprimée. La décision de mettre fin à la publication de la revue repose sur plusieurs facteurs. D’une part, le soutien financier qui lui a été accordé jusqu’à présent par la Confédération arrive à son terme. D’autre part, tant les recettes publicitaires que le nombre d’abonnés n’ont cessé de diminuer ces dernières années. Il n’est donc plus possible de poursuivre l’édition du magazine de manière économiquement viable. À l’avenir, la communication régulière se fera principalement par voie électronique, via notre site web et notre newsletter. Cela nous permettra de vous informer de manière plus actuelle, plus rapide et plus ciblée sur les évolutions, les événements et les activités de Swiss Small Hydro. Cette réorientation s’accompagne également d’une évolution de notre offre publicitaire. Les annonces classiques dans le magazine ne seront plus disponibles. À la place, nous vous proposons de nouveaux formats publicitaires attrayants sur nos canaux numériques et d’autres supports de communication. Ceux-ci permettent
à nos partenaires et sponsors de bénéficier d’une présence moderne et ciblée. Un autre facteur déterminant a été l’enquête menée auprès des membres au cours du premier semestre. Une majorité des répondants privilégie désormais la communication électronique aux publications imprimées. Près de la moitié d’entre eux ont indiqué qu’une parution moins fréquente de la revue leur conviendrait également. Le faible taux de participation à cette enquête est lui aussi révélateur. Bien que l’ensemble des membres ait été invité à plusieurs reprises à exprimer ses attentes et ses souhaits, seuls quelques-uns ont répondu. Il en ressort que l’intérêt pour une participation active à l’évolution de la revue demeure limité et que l’importance accordée à celle-ci semble avoir diminué au fil du temps. Avec cette nouvelle stratégie de communication, l’Association tient compte de l’évolution des besoins de ses membres et utilise les moyens disponibles de manière spécifique là où ils ont le plus d’impact. Nous vous informerons en détail sur les nouveautés, le rapport annuel et les nouvelles options publicitaires dans le numéro 118. Texte SSH
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PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | KURZMIT TEILUNGEN
Kurzmitteilungen im Überblick Die wichtigsten Kurznachrichten zur Kleinwasserkraft in der Schweiz werden alle zwei Monate im Newsletter von Swiss Small Hydro veröffentlicht, der den Mitgliedern vorbehalten ist. VSE/GFS.BERN – 85% DER SCHWEIZER STIMM BERECHTIGTEN ERACHTEN EINEN AUSBAU DER WASSERKRAFT ALS SINNVOLL In der vom VSE in Auftrag gegebenen Gfs-Umfrage zur Versorgungssicherheit 2026 steigt die Sorge der Bevölkerung vor einer Stromlücke, und die Bevölkerung wünscht eine entsprechend pragmatische Energiepolitik. Dabei geben 85% an, dass sie einen Ausbau der Wasserkraft als sinnvoll erachten. Die Medienmitteilung des VSE dazu sowie der Schlussbericht stehen online zur Verfügung: kurzlink.ch/jfxr, kurzlink.ch/e07m
BUNDESRAT GENEHMIGT SCHUTZ- UND NUTZUNGS PLANUNGEN FÜR DREI WASSERKRAFTPROJEKTE Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 die Schutz- und Nutzungsplanungen für drei Wasserkraftprojekte genehmigt. Dabei geht es um die Vergrösserung des Grimselsees (BE) und um Nutzungen der Flüsse Muota (SZ) und Morobbia (TI): kurzlink.ch/v7wn
BUNDESRAT – WASSERKRAFT SCHWEIZ: STATISTIK 2025 Am 1. Januar 2026 waren in der Schweiz 706 Wasserkraft-Zentralen mit einer Leistung von über 300 Kilowatt in Betrieb (Stand 1. Januar 2025: 703 Zentralen). Die zu erwartende mittlere Energieproduktion der in der Wasserkraftstatistik enthaltenen Kraftwerke lag 2025 bei 37 162 GWh/a (Gigawatt-Stunden pro Jahr) und somit unter dem Vorjahreswert von 37 350 GWh/a: kurzlink.ch/tvdo
PRONOVO/ZHA – IM EVS REGISTRIERTE KRAFTWERKE NACH KANTON Pronovo hat im Mai 2026 die Anzahl der im EVS registrierten Wasserkraftwerke, ihre Leistungen und Produktionsmengen für das Jahr 2025 nach Kantonen veröffentlicht. Insgesamt sind 686 Anlagen im EVS registriert, die zusammen 564 MW und 1893 GWh erbringen. Mit 123 Kraftwerken verzeichnet das Wallis die grösste Produktion (495 GWh), dicht gefolgt vom Kanton Graubünden (124 Standorte für 431 GWh): kurzlink.ch/ied2
Weitere Meldungen finden Sie auch in unserem Blog swissmallhydro.ch/de/aktuelles
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NEUES REGISTER FÜR ABRECHNUNGSDIENSTLEISTER ZU LEG UND (V)ZEV Auf der Informationsplattform lokalerstrom.ch finden Interessierte erstmals eine zentrale Übersicht zu Anbietern für Umsetzung und Abrechnung von lokalen Strommodellen wie ZEV, vZEV, Praxismodell und LEG. Dienstleister – darunter private Anbieter, EVU und VNB – können sich ab sofort eintragen und sichtbar werden. Jetzt teilnehmen und die Branche stärken: kurzlink.ch/lr87
HYDRO INSIGHT – DIE AUSWIRKUNGEN DES GLETSCHERSCHWUNDES AUF DIE WASSERKRAFT UND DARÜBER HINAUS Seit 2015 haben Schweizer Gletscher einen Viertel ihres Volumens verloren. Über 1000 kleine Gletscher sind bereits verschwunden. Das hat sehr konkrete Folgen – auch für die Stromproduktion, für Gemeinden und für Unternehmen. Der Newsletter von Alpiq widmet sich in seiner Ausgabe vom Mai 2026 diesem Thema: kurzlink.ch/3gvy
VAW – BERICHT ZUR VAW-STUDIE FISCHSCHUTZ DURCH ELEKTRIFIZIERTE RECHEN Die VAW hat den Abschlussbericht «Electrified Bar Racks for Fish Protection at Water Intakes – Risk of Fish Injuries due to Electric Fields» publiziert. Die Studie wurde im Auftrag des BAFU durchgeführt und liefert erste wichtige Erkenntnisse bezüglich des Einflusses verschiedener Elektrifizierungssetups auf das Verletzungsrisiko von Fischen: kurzlink.ch/zuxa
SH POWER/HYDROSUISSE – SCHAFFHAUSER PUMPSPEICHERKRAFTWERK SANIERT Das älteste noch betriebene Pumpspeicherkraftwerk in der Schweiz steht nicht im Alpenraum, sondern in Schaffhausen. Das im Jahre 1909 erstellte Werk wurde über die letzten vier Monate saniert und seine Leittechnik erneuert. Mit einer Leistung von 5 MW gilt es als Kleinwasserkraftwerk. Die Konzession läuft noch bis ins Jahr 2070: kurzlink.ch/xzow
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | BRÈVES
Brèves en un coup d’oeil L’actualité des brèves les plus importantes pour la petite hydraulique suisse est présentée tous les deux mois dans la newsletter de Swiss Small Hydro, réservée aux membres. AES/GFS.BERN – 85 % DES ÉLECTEURS SUISSES JUGENT JUDICIEUX DE DÉVELOPPER L’ÉNERGIE HYDRAULIQUE Dans le sondage Gfs commandé par l’AES sur la sécurité d’approvisionnement à l’horizon 2026, la population se montre de plus en plus préoccupée par une éventuelle pénurie d’électricité et souhaite une politique énergétique pragmatique adaptée à ces inquiétudes. À cet égard, 85% des personnes interrogées indiquent qu’elles jugent judicieux de développer l’énergie hydraulique. Les détails de l’analyse réalisée par gfs.bern et le rapport final ont été publiés en ligne : kurzlink.ch/lfqm, kurzlink.ch/2gr6
NOUVEAU REGISTRE DESTINÉ AUX PRESTATAIRES DE SERVICES DE FACTURATION POUR LES MODÈLES RCP(V) ET CEL Sur la plateforme d’information electricitelocale.ch, les personnes intéressées trouveront pour la première fois un registre centralisé des prestataires proposant la mise en œuvre et la facturation de modèles d’électricité locale tels que le RCP, le RCPv, le CEL et le modèle pratique. Les prestataires – parmi lesquels des prestataires privés, des fournisseurs d’électricité et des gestionnaires de réseau – peuvent s’inscrire et ainsi se faire connaître : kurzlink.ch/m09g
CONSEIL FÉDÉRAL – APPROBATION DES PLANS DE PROTECTION ET D’UTILISATION RELATIFS À TROIS PROJETS HYDROÉLECTRIQUES Le Conseil fédéral a approuvé le 19 juin 2026 le plan de protection et d’utilisation de trois projets hydroélectriques : l’agrandissement du lac du Grimsel (BE), d’une part,et d’autre part l’utilisation des eaux de la Muota (SZ) et de la Morobbia (TI) : kurzlink.ch/iqgq
HYDRO INSIGHT – LES CONSÉQUENCES DU RECUL DES GLACIERS SUR L’ÉNERGIE HYDRAULIQUE ET AU-DELÀ Depuis 2015, les glaciers ont perdu un quart de leur volume dans toute la Suisse. Plus de 1000 petits glaciers ont déjà disparu, avec des effets très concrets – notamment pour la production d’électricité, les communes et les entreprises. Dans son édition de mai, la newsletter d’Alpiq se penche sur ce thème : kurzlink.ch/4gnw
CONSEIL FÉDÉRAL – STATISTIQUES 2025 SUR LA FORCE HYDRAULIQUE EN SUISSE Au 1er janvier 2026, la Suisse comptait 706 aménagements hydroélectriques en exploitation d’une puissance supérieure à 300 kW (contre 703 installations au 1er janvier 2025). La production moyenne d’énergie attendue des centrales répertoriées dans la statistique de la force hydraulique s’est établie en 2025 à 37 162 GWh/a, en dessous de la valeur atteinte l’année précédente (37 350 GWh/a) : kurzlink.ch/54zd
PRONOVO – CENTRALES INSCRITES AU SRI PAR CANTON Pronovo a publié en mai 2026 par canton le nombre de centrales hydrauliques inscrites au SRI, leurs puissances et productions pour 2025. Au total, 686 installations sont inscrites au SRI, totalisant 564 MW et 1893 GWh. Avec 123 centrales, le Valais totalise la plus grande production (49 GWh) : kurzlink.ch/8q87
Vous trouverez d’autres actualités sur notre blog swissmallhydro.ch/fr/actualites
VAW – RAPPORT SUR LA PROTECTION DES POISSONS GRÂCE À DES GRILLES ÉLECTRIFIÉES La Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) a publié le rapport final « Electrified Bar Racks for Fish Protection at Water Intakes – Risk of Fish Injuries due to Electric Fields ». Cette étude, réalisée à la demande de l’Office fédéral de l’environnement (OFEV), fournit de premiers résultats importants sur l’influence de différents types d’électrification sur le risque de blessures pour les poissons : kurzlink.ch/zuxa
SH POWER/HYDROSUISSE – RÉNOVATION DE LA CENTRALE DE POMPAGE-TURBINAGE DE SCHAFFHOUSE La plus ancienne centrale de pompage-turbinage encore en service en Suisse ne se trouve pas dans les Alpes, mais à Schaffhouse. Construite en 1909, elle a fait l’objet d’une rénovation au cours des quatre derniers mois et son système de contrôle-commande a été modernisé. Avec une puissance de 5 MW, elle est considérée comme une petite centrale hydraulique. La concession est valable jusqu’en 2070 (lien en allemand) : kurzlink.ch/xzow
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PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | VER ANSTALTUNGEN
Veranstaltungen der Wasserkraft
September 2026
Lösungen sich hier bieten – ein Erfahrungsbericht aus der Praxis. Eine begleitende Ausstellung bietet Gelegenheit, sich über Produkte, Dienstleistungen und Projekte von Unternehmen zu informieren.
EAWAG-INFOTAG 2026: ENERGIE – WASSER – ZUKUNFT Mit der Energiewende soll eine Abkehr von fossilen Energieträgern stattfinden. Damit verknüpft ist ein Ausbau der erneuerbaren Energien, auch der Wasserkraft. Doch die Wasserkraft ist in der Schweiz bereits stark ausgebaut. Neben der Klimakrise als wichtigstem Auslöser für die Energiewende sind wir auch mit einer Biodiversitätskrise konfrontiert. Beiden Herausforderungen gleichzeitig zu begegnen, führt zu Konflikten, die sich an den Gewässern besonders ausgeprägt zeigen. Auch Netto-Null-Strategien, der Abbau von für die Wende kritischen Rohstoffen oder die Nutzung der Geothermie können sich auf das Wasser auswirken. Die EawagForschung trägt dazu bei, diese Zielkonflikte transparent zu machen und faktenbasiert an Lösungen zu arbeiten. Für die Politik liefert sie Entscheidungsgrundlagen für ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Handeln.
JAHRESTAGUNG KLEINWASSERKRAFT ÖSTERREICH Die zweitägige Veranstaltung des österreichischen Kleinwasserkraftverbands findet 2026 in Vorarlberg und damit in unmittelbarer Nähe zur Schweiz statt. Sie gibt nicht nur Einblick in die Situation in Österreich, sondern zeigt auch Entwicklungen in Deutschland und der Schweiz auf. Und sie garantiert insbesondere einen intensiven Erfahrungsaustausch mit zahlreichen anderen Akteuren der Kleinwasserkraft.
Ort Datum Link
Ort Datum Link
Verkehrshaus Luzern 8. September 2026 kurzlink.ch/hs6e
29. ANWENDERFORUM KLEINWASSERKRAFT 2026 Das Anwenderforum Kleinwasserkraft ist eine inspirierende Plattform, welche die Kleinwasserkraft-Community stärkt und weiterentwickelt. Hauptthemen sind aktuelle Entwicklungen in der Maschinentechnik, im Bau und in der Modernisierung von Anlagen, mehr Flexibilität dank Speicheroptionen, Aquathermie und Wasserkraft. Anhand der Fischaufstiegsanlage Kollnau-Elz werden die Möglichkeiten, Herausforderungen und erforderlichen Anpassungen beim Einsatz von Standardbauteilen dargestellt. Weiterhin erfahren wir, wie Videotechnik zur Bewertung der Wirksamkeit von Fischaufstiegsanlagen eingesetzt werden kann – mit konkreten Anwendungsbeispielen und Betrachtung methodischer Grenzen und Entwicklungsperspektiven. Abschliessend wird aus planerischer Sicht dargestellt, welche ökohydraulischen Herausforderungen es zwischen regulatorischen Anforderungen und der tatsächlichen Umsetzung geben kann und welche
Weitere Veranstaltungen finden Sie auf unserer Verbandshomepage swissmallhydro.ch/de/events
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Ort Datum Link
Forum Brixen, Südtirol (I) 30. September bis 1. Oktober 2026 kurzlink.ch/2t5y
Oktober 2026
Montforthaus, Feldkirch (A) 15./16. Oktober 2026 https://kurzlink.ch/514h
November 2026 HYDROSUISSE FACHTAGUNG WASSERKRAFT 2026 Die von der Kommission für Wasserkraft der hydrosuisse jährlich durchgeführte Fachtagung bezweckt den Austausch aktueller Entwicklungen rund um die Wasserkraftnutzung. Angesprochen werden insbesondere Ingenieure und Fachleute von Wasserkraftbetreibern, Dienstleistern, Hochschulen und der Zulieferindustrie. Ort Datum Link
Hotel Arte, Olten 10. November 2026 kurzlink.ch/wggg
PETITE HYDRO KLEINWASSERKR AFT N° 117 | AGENDA
L’agenda de « Petite Hydro »
Septembre 2026
Octobre 2026
JOURNÉE D’INFEAU 2026 : ÉNERGIE – EAU – AVENIR À travers le tournant énergétique, la société vise à s’émanciper des énergies fossiles. Il implique un développement des énergies renouvelables, dont l’hydraulique. Mais ce secteur est déjà très implanté en Suisse et le changement climatique, principale motivation du tournant énergétique, n’est pas le seul problème auquel nous devons faire face. Il se double aussi d’une crise majeure de la biodiversité. La gestion concomitante de ces deux phénomènes donne lieu à des conflits d’objectifs qui s’expriment tout particulièrement au niveau des milieux aquatiques. Les stratégies Net Zéro, l’extraction des matières premières critiques pour le tournant énergétique, le recours à la géothermie, etc., peuvent agir sur l’eau. Par ses activités de recherche, l’Eawag contribue à une perception transparente de ces conflits et à l’élaboration de solutions fondées sur les faits. Elle livre ainsi aux politiques des bases solides pour la prise de décisions soutenables sur les plans écologique, économique et social.
11 e ÉDITION BUSINESS HYDRO Les Alpes françaises concentrent une forte densité d’ouvrages, ainsi que les compétences et les entreprises nécessaires à la maîtrise de cette énergie d’avenir, l’une des rares filières industrielles où la France conserve sa souveraineté. Sous l’égide d’Hydro 21, cet écosystème dynamique regroupe plus d’une centaine d’adhérents.
Lieu Date Link
Musée des Transports Lucerne 8 septembre 2026 kurzlink.ch/8apq
FORMATION À L’EXPLOITATION DE PETITES CENTRALES HYDRAULIQUES EREMA propose deux fois par an une formation d’une semaine à l’exploitation de centrales hydroélectriques, alternant apports théoriques et visites de terrain. Ce programme est destiné aux propriétaires, repreneurs ou futurs propriétaires de centrales, mais également aux professionnels de l’industrie, des services de l’État, des syndicats d’hydroélectricité, des collectivités, de la banque et de l’assurance. Les cours théoriques (techniques de base, législation, maintenance, entretien, dépannage, exploitation) sont dispensés au siège d’EREMA à Herbeys, en Isère, et complétés par les visites de plusieurs centrales exploitées par la société. Plus de 500 stagiaires ont bénéficié depuis 1989 de ces sessions. Ctette formation, complète et unique, constitue une référence dans le secteur de la petite hydroélectricité. Lieu Date Link
EREMA Herbeys, Isère (F) du 14 au 18 septembre 2026 kurzlink.ch/v9d2
Lieu Date Link
Alpexpo GRENOBLE (F) les 6 et 7 octobre 2026 kurzlink.ch/7tpq
PRÉREQUIS POUR SE LANCER DANS LA PRODUCTION D’HYDROÉLECTRICITÉ Cette formation a pour objectif de donner aux porteurs de projets, nouveaux producteurs et acteurs de l’hydroélectricité les prérequis essentiels pour se lancer dans la production d’hydroélectricité. Elle permettra aux stagiaires de mieux comprendre le fonctionnement de leur centrale ou d’un futur projet d’acquisition. Lieu Date Link
Paris (F) du 20 au 21 octobre 2026 kurzlink.ch/mum8
Novembre 2026 FORUM ROMAND DE L’ÉNERGIE Ce forum offre une plateforme francophone permettant d’accélérer le chemin vers un avenir énergétique décarboné. En soirée, se tiendra la Smart Energy Party Romandie, un événement de réseautage pour les décideurs et décideuses du secteur de l’énergie. Les participant·e·s du Forum romand de l’énergie bénéficient d’un droit exclusif pour l’achat d’une place personnelle à cette soirée. Lieu Date Link
SwissTech Convention Center, Ecublens 26 novembre 2026 kurzlink.ch/6yj1
D’autres événements dans l’agenda en ligne de notre association swissmallhydro.ch/fr/evenements
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Impressum OFFIZIELLES ORGAN VON | ORGANE OFFICIEL DE SWISS SMALL HYDRO 44. Jahrgang | 44 e année Erscheinen | Parution 3× jährlich | 3× par an Auflage | Tirage 1200 Stück | 1200 exemplaires Bezug Abonnement in Mitgliedschaft inbegriffen Abonnement ohne Mitgliedschaft Zusatzabonnement Zuschlag Auslandsversand Bezugsadresse siehe Inserateverwaltung
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ISSN 2624-5825 (Print), 2624-750X (Internet)
Titelbild | Image de couverture Turbinenhäuschen mit naturnahem Lawinenschutz auf der Brunnialp (SZ) © Agnieszka Joniak-Lüthi Cabine de turbine dotée d’une protection contre les avalanches respectueuse de la nature sur l’alpage de Brunnialp (SZ) © Agnieszka Joniak-Lüthi Redaktionsteam | Équipe éditoriale Martin Bölli, Jürg Breitenstein, Aline Choulot, Viviane Kessler, Manuela Vonwiller, Carmen Wittmann Redaktionsschluss Nr. 118: 25. September 2026 Bouclage de la rédaction du N°118 : 25 septembre 2026
Inserateverwaltung | Gestion de la publicité Jürg Breitenstein, Häusermattstrasse 1, 4495 Zeglingen 061 981 21 50, juerg.breitenstein@swissmallhydro.ch Inseratepreise | Prix des annonces publicitaires Heftseite Format A4, kein Mehrpreis für Farbdruck, 20% Rabatt für Mitglieder der Kat. A und B — Äussere Umschlagseite CHF 1580 — Innere Umschlagseite CHF 1180 — 1 Seite innen CHF 980 — 1/2 Seite innen CHF 580 — 1/3 Seite innen CHF 420 — 1/4 Seite innen CHF 380
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Annahmeschluss Publireportagen Nr. 118: 4. November 2026 Bouclage des publireportages du N°1178 : 4 novembre 2026
Präsident | Président Benjamin Roduit, Nationalrat, Die Mitte conseiller national, Le Centre benjamin.roduit@swissmallhydro.ch Geschäftsleitung | Direction Martin Bölli, Swiss Small Hydro, 4410 Liestal (BL) 079 373 70 47, info@swissmallhydro.ch
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