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SWISS GOLF 01 2026 DE

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SWISS GOLF

DAS OFFIZIELLE MAGAZIN

Yes, Swiss can!

Liebe Swiss Golf Familie

Ende des letzten Jahres hatten Chiara Tamburlini und Joel Girrbach ihren grossen Auftritt im Sportpanorama des Schweizer Fernsehens. Das steigende Medieninteresse zeigt die wachsende Popularität und breite Verankerung des Golfsports in der Schweiz.

Dazu haben die internationalen Erfolge unserer Spielerinnen und Spieler von der Juniorsbis zur Profistufe massgeblich beigetragen: Die Qualifikation von Chiara Tamburlini für die LPGA ist ein weiterer Meilenstein für die Sankt Galler Proette und die zukünftige Entwicklung des Schweizer Golfsports. Chiara beweist unseren Juniorinnen und Junioren, dass auch sie es ganz nach oben schaffen können – ganz im Sinn von «Yes, Swiss can!»

FRÜCHTE EINES NACHHALTIGEN KONZEPTS

Die jüngsten Erfolge bestätigen auch die Strategie von Swiss Golf bezüglich Nachwuchsförderung. Wie andere vielversprechende Talente, hat Chiara den ganzen Weg von der ersten Sichtung in den Clubs bis hin zum Swiss Golf Team gemacht. Dies nach einem definierten Plan mit aufeinander abgestimmten Schritten – sei es auf technischem, mentalem oder athletischem Gebiet. Dabei wird dem Alter, der Spielstärke und der Persönlichkeit der Golferinnen und Golfer konsequent Rechnung getragen. So arbeitet Swiss Golf auf Ebene Nationalteam und Swiss Golf Team in verschiedenen Bereichen mit international anerkannten Experten zusammen, etwa im Kurzspiel oder Putting. Insgesamt sind die aktuellen Erfolge das Ergebnis des nachhaltigen, konsequent umgesetzten Förderkonzeptes des Verbands. So ernten wir heute, was wir vor zehn Jahren gesät haben.

Ich bin überzeugt, dass wir in Zukunft mit unseren Athletinnen und Athleten weitere Grosserfolge auf allerhöchster Ebene feiern dürfen. Und dass ihre Auftritte im Schweizer Fernsehen nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sind.

20Jahre HanuselHofDankefür 20Jahre Freude.

Familie kann man sich nicht aussuchen. Diese hier schon.

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06 FACES & FEATURES

INTERVIEW MIT BARBARA ALBISETTI-HEATH

9 FRAGEN, 18 ANTWORTEN

KOLUMNE: VANESSA KNECHT

14 UNDER THE SPOTLIGHT

DIE WELT VON CHIARA TAMBURLINI

26 INSIDE THE ROPES

— DIE WISSENSCHAFT DES GOLFBALLS

9 TIPPS FÜR BESSERE SCORES

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DIE GOLFREGELN

38 SWISS GOLF

ZWEI NEUE PARTNERSCHAFTEN

FÜR SWISS GOLF

— HISTORY: DIE ROLLE DER SWISS GOLF FOUNDATION IM FOKUS

46 COMMUNITY

GOLF ALS BRÜCKENBAUER FÜR JUNG UND ALT

54 ESCAPE & DISCOVER

FRÜHLINGSERWACHEN IM TESSIN GOLF - GIGANTISMUS IN FLORIDA

72 GOLFSTYLE

TEE TIME MIT RIET KLAINGUTI

GOLFMODE: DIE NEUEN TRENDS DES JAHRES

81 FACTS & FIGURES

«ICH FREUE MICH, ETWAS ZURÜCKZUGEBEN»

Golf hat Barbara Albisetti-Heath in ihrem Leben nach eigenen Aussagen genug gespielt. Das letzte Mal Mitte November 2025 am General Meeting der European Golf Association (EGA) in Holland. Im Rahmen des Anlasses wurde die Direktorin Sport von Swiss Golf auch in das Executive Committee der EGA als Verantwortliche für die Central Zone gewählt. Was das für den Schweizer Golfsport, den Verband und sie selbst heisst, erklärt sie im Interview.

Interview : Peter Beeli Fotos: Miriam Kolmann

Barbara Albisetti-Heath, am 22. November 2025 wurden Sie in Ihr neues Amt gewählt. Wie sahen Ihre ersten Schritte als Central Zone Officer der EGA bis heute aus?

Der EGA-Vorstand trifft sich viermal im Jahr. In meiner neuen Rolle bin ich für die Organisation von Treffen zuständig, die der Vorbereitung dieser EGA-Vorstandssitzungen dienen. Ich habe die nächsten Termine bereits geplant. So werden sich beispielsweise im April die Präsidenten und Generalsekretäre der Central Zone in Zumikon im Golf & Country Club Zürich treffen. Ich dachte mir, es sei eine hervorragende Gelegenheit, diesen Personen den wunderschönen Platz zu zeigen, auf dem im Juli 2026 die European Girls’ Team Championship stattfinden wird.

Was ist Ihre Rolle als Central Zone Officer?

Im Zentrum steht der Austausch. Ich sehe mich als Drehscheibe zwischen dem EGA-Vorstand und den nationalen Verbänden, darunter Swiss Golf. Ich bringe die länderspezifischen Wünsche und Anforderungen der Mitglieder ins Central Committee ein – die Vorstellungen sind zum Teil recht unterschiedlich. Gleichzeitig trage ich die Vision der EGA nach aussen.

Welches sind die aktuell wichtigsten Topics der EGA?

Ganz klar das neue Konzept der European Amateur Order of Merit: Eine Initiative zugunsten der besten Europäerinnen und Europäer, die ihnen die Möglichkeit bietet, an erstklassigen Turnieren teilzunehmen und Startplätze für die Top-Touren in Europa zu gewinnen. Auch die Nachhaltigkeit ist weiterhin ein grosses Thema. Die EGA hat eine spezielle Sustainability Strategic Working Group gegründet, um die nationalen

Verbände zu begleiten und zu unterstützen. Um diese Themen auch auf höherer Ebene zu platzieren, pflegt die EGA auf europäischer Ebene einen engen Kontakt mit der Politik. Für die Zukunft steht bei der EGA die Entwicklung ihrer neuen Strategie auf dem Programm.

Die vielen Aufgaben tönen nach grossem Organisationsaufwand. . .

Mit einem Team von nur fünf Mitarbeitenden ist die EGA stark auf die Unterstützung durch Freiwillige angewiesen – von den Vorstands- und Kommissionsmitgliedern bis hin zur engen Zusammenarbeit mit den nationalen Verbänden.

Was macht Ihre neue Rolle als Central Zone Officer besonders spannend?

Wie gesagt sind die Herausforderungen je nach geografischer Lage oder Grösse der nationalen Verbände sehr unterschiedlich. Es ist spannend, was in den einzelnen Ländern passiert, wie Herausforderungen angegangen und gelöst werden. Der Austausch und die Möglichkeit, mit meiner persönlichen Erfahrung zu Lösungen beizutragen, ist spannend und inspirierend. Die Solidarität unter den Mitgliedern ist gross und hilft, die Projekte im Sinne aller umzusetzen.

Was sind die spezifischen Herausforderungen der Central Zone?

Der Golfsport wandelt sich. Für die Verbände der Central Zone stehen einige Zukunftsfragen im Zentrum: Wie managen wir künftig die Anlagen? Wie bringen wir mehr Menschen auf die Plätze?

SCHWEIZERINNEN UND SCHWEIZER IN DER EGA

Die Schweiz ist in der EGA seit Jahren stark engagiert. Anlässlich der Generalversammlung im November 2025 begannen und endeten die Mandate weiterer Schweizer.

François Lautens: Mitglied Championship Committee (seit 2025)

Yves Hofstetter: Vorsitzender Championship Committee (2021–2025), Repräsentant WAGR Committee (2021–2025)

Marc Vuillemin: Mitglied Championship Committee (2021–2025)

Wie senken wir das Durchschnittsalter der Golfenden? Vor allem gilt es, noch mehr Nachwuchs und besonders Mädchen zu begeistern. Wir müssen uns modernisieren, ohne dabei die wertvollen Traditionen zu vernachlässigen.

Innerhalb der EGA waren Sie im Course Rating und im Handicapping involviert. Hat Sie das besonders motiviert, Ihre neue Rolle einzunehmen?

Für mich kam diese Wahl überraschend, das hatte ich nicht erwartet. Es ist eine grosse Ehre, auf europäischer Ebene meinen Beitrag leisten zu dürfen – ich hatte seit meinem ersten Kontakt als Spielerin bei internationalen Turnieren viel Respekt für die Arbeit der EGA.

«Für die Verbände der Central Zone stehen einige Zukunftsfragen im Zentrum.»

Die Ziele der EGA haben Sie erwähnt – was sind Ihre persönlichen Ziele als Central Zone Officer? Ich möchte eine gute Stimmung schaffen, die Leute und die Verbände sollen sich umfassend und professionell unterstützt und beraten fühlen.

Was bedeutet Ihre Wahl für den Schweizer Golfsport respektive Swiss Golf? Wir haben noch mehr Möglichkeiten und noch direkteren Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft und das Image des Golfsports – nicht nur in der Schweiz, sondern über die nationalen Grenzen hinaus.

Sie haben die Freiwilligenarbeit erwähnt – Ihre neue Funktion üben Sie ebenfalls im Ehrenamt aus?

Ja, ich erhalte kein Geld – vielleicht bin ich diesbezüglich etwas altmodisch. Aber Golf hat mir in meinem Leben so viel gegeben, ich habe diesem Sport so viel zu verdanken, dass ich immer gerne etwas zurückgebe. Ich unterstütze auch die International University Sports Federation (FISU) und die International Golf Federation (IGF) in der Administration Commission.

9 FRAGEN, 18 ANTWORTEN

Caroline (23) und Maximilien Sturdza (25) sitzen im Salon des Hotels, in dem das Swiss Golf Team im Januar sein Trainingslager in den Vereinigten Arabischen Emiraten abhält. Die beiden Geschwister geben uns ein gemeinsames Interview.

Interview: Jérôme Reynard

WER ODER WAS IST EURE INSPIRATION?

Caroline: Als Kind habe ich die Freude und die positive Energie geliebt, welche die kanadische Spielerin Brooke Henderson auf dem Platz ausstrahlte. Heute motiviert mich der Erfolg von Chiara Tamburlini, mit der ich aufgewachsen bin, ganz besonders. Er macht meine eigenen Ziele greifbarer.

Max: Ich liebe den Schwung von Rory McIlroy. Er ist unglaublich sauber, makellos und beeindruckend konstant.

VON WELCHER TURNIERTEILNAHME TRÄUMEN SIE?

Caroline: Die US Open und den Solheim Cup zu spielen, sind grosse Träume von mir – doch die Olympischen Spiele sind der ultimative Traum. Ich liebe es, mein Land zu vertreten, und es gibt kaum ein stärkeres Symbol dafür.

Max: Das Masters in Augusta. Dieses Turnier und der Platz sind schlicht legendär. 2022 durfte ich beim Augusta National Women’s Amateur als Caddie für Caroline dabei sein. An gewissen Stellen hatte ich Bilder im Kopf, welche die Geschichte unseres Sports geprägt haben.

EUROPA ODER USA?

Caroline: Die USA wegen ihrer Wettkampfsportkultur, die ich an der Stanford University erleben durfte. Europa – und insbesondere die Schweiz –wegen der hiesigen Lebensqualität.

Max: Das geht mir genauso – Europa zum Leben, die USA für den Sport. Das College-Golf, wie ich es in Florida erlebt habe, kann ich nur weiterempfehlen.

WAS IST EUER MOTTO?

Caroline: «Be comfortable being uncomfortable.» Ich halte mich in allen Lebensbereichen an dieses Motto, nicht nur beim Golf.

Max: «Selbstvertrauen entsteht nicht durch grosse Siege, sondern durch all das, was man täglich gut macht. Man muss lernen, stolz auf sich selbst zu sein.»

WAS NERVT EUCH AUF DEM PLATZ AM MEISTEN?

Caroline: Zwei Schläge hintereinander zu verfehlen, weil das bedeutet, dass man sich nach dem ersten Fehler nicht richtig neu fokussieren konnte.

Max: Drei-Putts. Das kann ich einfach nicht ausstehen.

WAS IST EUER LIEBLINGSGEFÜHL BEIM GOLF?

Caroline: Einen kraftvollen Schlag mit dem Driver zu machen. Vor allem, wenn mir zuvor zwei Schläge hintereinander missglückt sind. . .

Max: Ein Wedge-Schlag, der perfekt an der Fahne landet.

WO SCHÖPFT IHR NEUE KRAFT?

Caroline: Alle Orte und Aktivitäten, die mir helfen, abzuschalten oder mich auszutoben.

Max: Zu Hause in Genf bei meiner Familie. Geborgenheit, gemeinsame Momente und das Gefühl von Glück geben mir viel Energie.

WELCHE MENSCHLICHE EIGENSCHAFT MÖGT IHR BEIM ANDEREN AM MEISTEN?

Caroline: Seine ausserordentliche Geduld.

Max: Ihre Resilienz.

WELCHE GOLF - FÄHIGKEIT DES ANDEREN BEWUNDERT IHR AM MEISTEN?

Caroline: Sein Kurzspiel, insbesondere seine magischen Hände.

Max: Die kraftvollen Drives, die sie ganz entspannt schlägt.

FACTS & FIGURES

SAVE THE DATE

Die besten Schweizer Profis haben ihre neue Saison bereits vor einigen Wochen begonnen. Wie schon 2025 spielen mehrere von ihnen auf den prestigeträchtigsten Touren (siehe Tabelle), von denen die meisten auch dieses Jahr wieder in der Schweiz Halt machen:

4. bis 7. Juni: Swiss Challenge, Sempach (HotelPlanner Tour)

27. bis 29. Juli: Hormeta Pro Golf Tour Bonmont (Pro Golf Tour)

13. bis 15. August: VP Bank Swiss Ladies Open, Holzhäusern (LET)

3. bis 6. September: Omega European Masters, Crans-Montana (DP World Tour)

16. bis 18. September: Lavaux Ladies Open (LETAS)

WER SPIELT AUF WELCHER TOUR?

Swiss Golf Team Spielerin Tour

Chiara Tamburlini LPGA

Vanessa Knecht LET

Tiffany Arafi LETAS

Elena Colombo LETAS

Caroline Sturdza LETAS

Spieler Tour

Robert Foley HotelPlanner Tour

Cédric Gugler HotelPlanner Tour

Ronan Kleu HotelPlanner Tour

Benjamin Rusch HotelPlanner Tour

Mauro Gilardi Pro Golf Tour

Nicola Gerhardsen Pro Golf Tour

Maximilien Sturdza Alps Tour

Botschafterinnen und Botschafter Spielerin Tour

Albane Valenzuela LPGA

Morgane Métraux LPGA/LET

Kim Métraux de Heer LET

Spieler Tour

Joel Girrbach DP World Tour

VANESSA KNECHT

«WER BIN ICH OHNE GOLF?»

Ein Comeback auf höchstem Niveau ist nach einer langwierigen Handgelenksverletzung alles andere als selbstverständlich. In dieser Kolumne erzählt die Zürcher Proette Vanessa Knecht (28) von ihrem Kampf und ihrer Rückkehr an die Spitze.

Interview: Jérôme Reynard

«Alles begann mit der Diagnose einer chronischen Sehnen- und Knochenentzündung im rechten Handgelenk. Eine Operation stand nicht zur Diskussion. Stattdessen folgte eine schmerzhafte Behandlung mit Injektionen von plättchenreichem Plasma in den verletzten Bereich. Ich konnte in dieser Zeit weder einen Schläger in der Hand halten noch eine Tür öffnen! Ausserdem unterzog ich mich einer Stosswellentherapie. Die Behandlungen zeigten Wirkung, und so glaubte ich daran, schon nach einigen Monaten wieder auf den Platz zurückkehren zu können. Doch am Ende sollten zwei ganze Saisons vergehen, bis es tatsächlich so weit war.

Eine lange, harte Zeit. Als Profispielerin ist man einen durchgetakteten Alltag gewohnt. Doch plötzlich war da diese Leere. Damit umzugehen, war zu Beginn eine echte Herausforderung. Ich musste mir eine neue Struktur, eine neue Routine aufbauen. Um mich zu beschäftigen, habe ich in der Folge zeitweise in einer Immobilienagentur gearbeitet. Ich wollte die Zeit für Dinge nutzen, die ich auf der Tour vernachlässigt hatte. Und ich habe viel Zeit mit meinem Mental Coach verbracht.

Foto: Ahmed Nabil

Kolumne

Stellen Sie sich vor, Sie würden zwei Jahre lang Ihrer Leidenschaft beraubt. Die Situation machte mich traurig und auch unsicher. Ich musste mir diese existenzielle, potenziell beängstigende Frage stellen: Wer bin ich ohne Golf? Ich glaube, mittlerweile kann ich diese Frage beantworten. Vor allem aber habe ich während dieser Zeit die Fähigkeit bewiesen, niemals aufzugeben. Ich habe immer an mich und meine Rückkehr an die Golfspitze geglaubt. Darauf bin ich stolz!

Trotz aller Rückschläge ist in mir das Feuer der Leidenschaft für diesen Sport nie erloschen. Was mich durch diese Zeit getragen hat, war meine Überzeugung, noch nicht das beste Golf meiner Karriere gespielt zu haben. Jetzt, da mein Körper und mein Geist wieder im Einklang sind, bin ich bereit, Leistung zu erbringen. Ganz wichtig war dabei die Q-School der Ladies European Tour im Dezember, an der ich mir die LET-Spielberechtigung für die Saison 2026 sicherte. Dieser Erfolg hat mir viel Selbstvertrauen gegeben.

Aber noch liegt ein langer Weg vor mir. Ich lerne noch immer, auf meinen Körper zu hören und rechtzeitig «Stopp» zu sagen. Meine Vorgeschichte zwingt mich zur Vorsicht. «Qualität vor Quantität» lautet meine neue Devise – eine klare Abkehr von früher, als ich oft zu viele Bälle schlug und den Faktor Erholung unterschätzte. In gewisser Weise hat mich diese Erfahrung also nicht nur verändert, sondern sogar vorangebracht. Heute bin ich ruhiger, vernünftiger und achtsamer. Mehr noch: Ich glaube, dass alles seinen Sinn hatte – es musste so kommen. Diese Einstellung und diese Erkenntnis hätte ich vor drei Jahren niemals gehabt.»

CHIARA TAMBURLINI GANZ PRIVAT

Rund 35 Wochen im Jahr ist Chiara Tamburlini unterwegs. Tendenz steigend, jetzt, da sie auch auf der LPGA Tour spielt. Umso wichtiger ist der 26-jährigen St. Gallerin die Nestwärme zu Hause in Rotmonten, wo sie sich im Untergeschoss ihres Elternhauses eingerichtet hat. Für uns öffnet die beste Schweizer Golferin die Türen.

Text: Cécile Klotzbach Fotos: Kai Grossmann, Out Studio

Chiara Tamburlini steht im Eingang, ihre Haare sind noch nass vom Duschen, sie ist leger gekleidet, trägt flauschige Finken mit Schleifchen drauf. Ein Hundemotiv auf ihrem Pullover erinnert an Mischling Jogi, der die Besucher bereits mit lautem Gebell im Vorgarten empfangen hat. «Der passt auf uns auf», sagt Chiara lachend und rät, sich dem Hund besser nicht zu nähern.

Wer es nicht schon am sportlichen Renault vor der Garage mit Golfbild-, Namen- und SponsorenAufklebern erraten hat, weiss spätestens im Eingangsbereich, mit wem er es hier zu tun hat. Zwei prall gefüllte Golfbags mit Tamburlinis Namen darauf stehen im Flur, daneben stapelweise Kartons mit Golfschuhen in Grösse 38,5. «Es sind sicher an die 27 Paare, die ich von meinem Ausrüster Puma bekommen habe –ich weiss gar nicht, wohin damit», sagt sie beinahe entschuldigend. Natürlich deckt sie

ihre beiden Schwestern und Freundinnen ein, «aber ich habe immer noch einen Überschuss.»

RADIO FM1 STATT FERNSEHEN

Der Namenszug auf der gegenüberliegenden Türe weist ohne Umweg in ihren Wohnraum. «Das war früher unser Spielzimmer», sagt Chiara Tamburlini, als sie ihr Reich mit Terrassentür in den Garten und dem kleinen Badezimmer nebenan zeigt. Überstellt ist es hier nicht – ein Schreibtisch, ein Bett, keine Bücher, kein Fernseher. «Ich sehe gerne Netflix-Sportserien wie «Full Swing» oder «Break Point», aber mehr, wenn ich auf Reisen oder im Ausland bin. Zu Hause höre ich höchstens mal Radio, den Ostschweizer Sender FM1», erklärt sie. Der auffälligste Hingucker in Chiaras Zimmer: die Trophäen-Ecke.

DIE SCHWEIZ IM HERZEN

Das grosse Sideboard ist vollgestellt mit Pokalen, Skulpturen, Medaillen und speziellen, mit Flaggen, Unterschriften und Pokal-Drucken versehenen Sportschuhen. «Besondere Geschenke», erklärt die vielfache Siegerin, der es schwerfällt, ihre «schönste Trophäe» zu benennen. «Wahrscheinlich dieses symbolische Plakat für die LPGA Tour», sagt sie und zeigt es aus der Nähe. Auch der «Glückwunsch»-Ballon, der nicht mehr ganz prall an seiner Schnur schwebt, gebührt diesem Erfolg. «Mit dem standen meine Freundinnen am Flughafen, als sie mich abholten.» Dann verweist sie auf eine hölzerne Kuh mit silberner Medaille am Hals, die sie in Holzhäusern bei der VP Bank Swiss Ladies Open gewonnen hat. «Ich wurde zwar nur Zweite, aber da es ein Turnier in der Schweiz ist, bedeutet es mir viel.»

«Ein Blick in den Kleiderschrank lohnt sich bei mir nicht.»
Chiara Tamburlini
Die hölzerne Kuh, die ihren zweiten Platz an der VP Bank Swiss Ladies Open 2025 symbolisiert

Einige Pokale, die sie während ihrer College-Karriere in den USA gewonnen hat, und das Plakat, das ihren Aufstieg in die LPGA Tour ankündigt –ihre «schönste Trophäe».

Schweiz, Heimat, Geborgenheit. Das bedeutet der vielreisenden Spitzensportlerin «mega viel». Sie gehe nicht viel in den Ausgang, manchmal mit Freundinnen in die Stadt St. Gallen. Aber am liebsten zieht sie sich hier auf den Hügel zurück, wo sie gross geworden ist. Wobei von Rückzug eigentlich nicht die Rede sein kann – die meiste Zeit verbringt Chiara im oberen Stock, wo sich die Eltern und Schwestern aufhalten. «Ich bin gerne unter Leuten, brauche keine Zeit für mich. Das habe ich zur Genüge auf der Tour.»

PUZZLE, JASSEN UND WANDERN IM ENGADIN

Mit einem Kaffee – «diesmal mit kalter Milch, am Milchschäumer habe ich mir vor Kurzem den Finger verbrannt» – gesellt sich Chiara zu Mama Ursula und Schwester Flavia, die für ein riesiges, unfertiges Puzzle auf dem Esstisch passende Teilchen suchen. Ein Familienprojekt – aber eigentlich hat es Chiara von ihrem finnischen Freund Veeti zu Weihnachten bekommen. Ein Hobby?

«Nein, höchstens ein Puzzle im Jahr», sagt Chiara, die auch gerne mit ihrer Familie jasst oder durch das schöne Engadin wandert. Für andere Hobbys reicht es neben dem Golfen nicht. Lieber verbringt sie Zeit mit der besten Freundin Michèle und anderen Kolleginnen, die häufig zu Besuch kommen. Oder mit Familienhund Jogi, der sich oft in Chiaras Untergeschoss aufhält und dort heimlich auf ihr Bett schleicht.

«Das darf er eigentlich nicht», sagt sie augenzwinkernd, es scheint sie aber nicht zu stören. Dabei liebt die Frühaufsteherin ihr sauberes, nach heimeligem Waschmittel duftendes Bett, das stets frisch bezogen ist, wenn sie von Turnieren

zurück ist. Chiara schätzt es, dass ihre Mutter auch ihre Kleider wäscht. «Vornehmlich Sportsachen, ein Blick in den Kleiderschrank lohnt sich bei mir nicht.» Sie sei weder Mode- noch Shoppingfreak. «Manchmal bin ich froh, dass mir die Kleider meiner Schwestern passen.»

EIN BISSCHEN HEIMAT IM GEPÄCK

Mamas Fürsorge und die feinen Schweizer Gerichte, die Ursula Tamburlini für ihre Tochter kocht, geniesst Chiara bei den Auszeiten vom Leben aus dem Koffer am meisten. Das Essen auf Reisen lasse schon oft zu wünschen übrig. Schmunzelnd gibt sie zu: «Deshalb habe ich auch meistens Schoggi, Käse, Hobelfleisch und Aromat für das Frühstücksei im Gepäck.» Ihr Lieblingsgericht: «St. Galler Bratwurst, natürlich!»

Chiara Tamburlini, eine in St. Gallen verwurzelte Kosmopolitin. «Hier bin ich aufgewachsen, es gibt für mich bis jetzt kein anderes Zuhause», betont sie. Bis jetzt? Dass sie eines Tages aus Karrieregründen den Schritt in die USA macht, schliesst sie nicht kategorisch aus. Ausserdem plant Freund Veeti, im Sommer von Finnland in die Schweiz zu ziehen. Der frühere College-Golfer, den sie in Amerika kennengelernt hat, macht im Mai seinen Master in «Strategic Management» und will dann Job und Wohnung in der Schweiz suchen. Wer weiss also, wie lange Chiara noch daheim in Rotmonten wohnt? Im Moment jedenfalls geniesst sie hier jeden einzelnen Tag.

«SIE JAGT NIE NACH LOB, SONDERN STETS NACH FORTSCHRITT»

Was für einen Charakter braucht es, um in der Weltsportart Golf das höchste

Niveau zu erreichen? Um das bei Chiara Tamburlini herauszufinden, haben wir bei den Menschen nachgefragt, welche sie am besten kennen: den Eltern

Marco und Ursula Tamburlini sowie Coach Jeremy Carlsen.

Text: Cécile Klotzbach Fotos: Kai Grossmann, Out Studio

«Fokussiert, ehrgeizig und lernwillig», beschreibt Chiara Tamburlinis Vater seine Tochter nach reiflicher Überlegung. Die Mutter ist ganz seiner Meinung, fügt aber noch liebevoll hinzu: «Sie ist ein Wirbelwind, immer auf Zack, sitzt selten still und spricht schnell und viel.» Schon als Kind habe Chiara eine sehr starke Eigenmotivation zum Trainieren gehabt. «Überzeugungsarbeit von unserer Seite brauchte es bei ihr nie», sind sich die Eltern einig.

Die Fähigkeit, sich fortlaufend selbst zu motivieren, und einen starken Siegeswillen kann Jeremy Carlsen, der sie als Coach seit acht Jahren begleitet, nur bestätigen. Er fügt noch die Attribute «verspielt, diszipliniert, selbstbewusst, bodenständig und nachdenklich» hinzu. Es sei «typisch Chiara», dass sie auch nach starken Leistungen ihren Fokus auf kleine Verbesserungen lege. Rückschläge führten zu Anpassungen und Wachstum, geleitet von Vorwärtsdrang statt Frustration. «Sie jagt nie nach Lob, sondern stets nach Fortschritt. Diese Reife bezeugte ihr Potenzial – lange bevor die Ergebnisse sichtbar wurden», so Carlsen.

Wann haben die Eltern realisiert, dass die älteste ihrer drei Töchter das Zeug zur Profisportlerin hat? «Spät», sagt Marco Tamburlini. Für ihn und seine Frau Ursula sei das erst denkbar geworden, als Chiara mit dem US-College-Team der Ole Miss die Nationals gewann und selbst viel dazu beitrug. «Nach diesem Ritterschlag im CollegeSport konnten wir uns erstmals vorstellen, dass ihre Golf-Laufbahn nach dem Studium weitergehen könnte.»

« CHIARA TRAF ENTSCHEIDUNGEN MEISTENS ALLEIN»

Eigentlich hätten sie schon früher davon ausgehen können, dass es Chiara, die auch gut Ski fuhr und Tennis spielte, weit bringen würde. Denn schon als 14-Jährige war ihr Fokus klar: Sie zog ins Tessin, um nahe dem Leistungszentrum Tenero zur Schule zu gehen – obwohl sie kein Wort Italienisch konnte (der Nachname kommt grossväterlicherseits aus Italien, die Sprache wurde daheim aber nie gepflegt). «Wir waren besorgt, fanden sie noch zu jung dafür», erinnert sich der Vater. Mit Notendurchschnitt 5,4 schloss Chiara die Matura ab. Und mit der gleichen Überzeugung verabschiedete sie sich ins College nach Mississippi. Marco Tamburlini muss zugeben: «Sie hielt uns auf dem Laufenden, aber ihre Entscheidungen traf sie meistens allein. Im Nachhinein waren wohl alle genau richtig.»

«Chiara ist ein Wirbelwind, immer auf Zack und sitzt selten still.»

Grundsätzlich sehen sich die Tamburlinis nicht als ehrgeizige Eltern, die ihre Kinder zum Erfolg pushen. «Wir waren eher das Gegenteil», so der Vater. «Wir fanden es einfach schön, wenn unsere Mädchen etwas ernsthaft machten und dabei Erfolg hatten, und haben sie dabei unterstützt. Dahinter stand aber nie ein besonderes Ziel.»

Chiara sei jetzt in den Top 70 der Welt, «das ist in dieser Weltsportart eine bemerkenswerte Leistung, wird von der Öffentlichkeit aber nicht gross wahrgenommen.» Was sagten sie ihrer Tochter, als sie es auf die bedeutendste Frauentour der Welt geschafft hatte? Mutter Ursula: «Dass wir stolz auf sie sind und uns für sie freuen.»

DREI TALENTIERTE SCHWESTERN

Sich selbst beschreiben die Eltern als «talentfreie Hobby-Golfer», ihre Töchter seien über einen Golf-Kindergarten im Ostschweizerischen Golf Club Niederbüren zum Sport gekommen. Alle drei Mädchen, Chiara, Olivia und Flavia, schafften es mit Golf-Stipendien zu Unis in den USA und Plus-Handicaps. «Aber die technische Finesse haben sie nicht von uns», sagt der Rechtsanwalt bescheiden und gibt zu, dass er Chiara auch nicht sehr häufig an Turniere begleitet hat. Das sei eher Mamas Job gewesen. Kannte er Chiaras Träume und Ziele? «Im Grossen und Ganzen schon. Sie hatte dabei nie gewisse Titel oder die LPGA Tour im Kopf.»

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Ursula Tamburlini

Schritt für Schritt, das ist für Coach Jeremy Carlsen der Schlüssel zu ihrem Erfolg. Dass es die St. Galler Topspielerin bis auf die LPGA Tour gebracht hat, sei nicht «eine einzelne Superkraft», sondern die Konsequenz ihrer disziplinierten Vorbereitung, emotionalen Stabilität und Offenheit für Feedback. Ihr Durchbruch sei das sichtbare Ergebnis einer jahrelangen, geduldigen Entwicklung – und so soll es auch weitergehen: Details verfeinern, Fähigkeiten schärfen und das erreichte Niveau kontinuierlich steigern.

«Jetzt geht es weniger um Veränderung als darum, sich innerhalb der angeeigneten, funktionierenden Routinen weiterzuentwickeln», präzisiert der Coach. Sein wichtigster Ratschlag: «Weiterhin auf den Prozess vertrauen, der sie schon so weit gebracht hat.» Erholung und Schutz des seelischen Gleichgewichts gehören genauso dazu wie offene Kommunikation und Erhalt ihrer Identität. Um Letzteres macht sich Carlsen keine Sorgen: «Chiara bleibt dieselbe Person mit denselben Werten und Freunden.»

«Chiara bleibt dieselbe Person mit denselben Werten und Freunden.»

WIRD DIE BODENHAFTUNG BEWAHREN

Davon sind auch Marco und Ursula Tamburlini überzeugt. «Wir sind zuversichtlich, dass Chiara ihre Bodenhaftung nicht verlieren wird», sagt die Mama. Für sie selbst wird sich wohl ändern, dass ihr Spross künftig noch mehr in der Ferne sein wird. Aber das sei auch eine Chance, den Abnabelungsprozess weiter voranzutreiben. Schliesslich wissen die Eltern: Die enge Verbundenheit ihrer Tochter mit der Familie und ihrem Zuhause wird bestehen bleiben – egal, wohin die Karriere noch führen wird.

Chiara Tamburlini ist gerne mit der Familie zusammen – hier mit dem Vater Marco, der Schwester Flavia, der Mutter Ursula und dem Hund Jogi

CHIARA TAMBURLINIS GALAXIE

Die neue Spielerin der LPGA Tour stellt die Menschen vor, die Teil ihres Erfolgs sind.

Interview: Jérôme Reynard

Jeremy Carlsen

Funktion: Schwung-Coach seit 2018

Kontakt: «Wir telefonieren mindestens einmal pro Woche und treffen uns alle zwei Monate.»

Was ihn auszeichnet: «Jeremy ist nicht nur mein Coach, sondern auch ein enger Vertrauter. Mit ihm kann ich über alles reden. Wir kennen einander inund auswendig und er findet immer die richtigen Worte.»

Florian Auer (Appenzellerland Sport)

Funktion: Fitness Coach seit 2023

Kontakt: «Wir treffen uns, wenn ich in der Schweiz bin. Ausserdem schickt er mir jede Woche ein Trainingsprogramm, das auf meinen Turnierkalender abgestimmt ist.»

Was ihn auszeichnet: «Florian bringt mich dazu, über meine Grenzen hinauszugehen. Gleichzeitig weiss er genau, wann er mich bremsen muss, wenn ich zu viel Gas gebe.»

Patrik Noack (Medbase Abtwil)

Funktion: Chiaras Arzt, seit sie 14 Jahre alt ist

Kontakt: «So selten wie möglich!»

Was ihn auszeichnet: «Patrik und das gesamte Medbase-Team, das mich auch physiotherapeutisch begleitet, helfen mir, mich zu erholen, Belastungen abzubauen und mich auf das einzustellen, was kommt.»

Rory Henderson

Funktion: Caddie seit 2025

Kontakt: «Wir treffen uns bei Turnieren und stehen regelmässig im Kontakt, um Reisen zu organisieren.»

Was ihn auszeichnet: «Wir sind auf der gleichen Wellenlänge. Rory will wie ich bei allem, was er tut, Bestleistungen erbringen. Er ist nicht nur mein Caddie, sondern auch ein Freund, der mich auf dem Platz emotional unterstützt.»

Ian Holloway

Funktion: Short Game Coach seit 2024

Kontakt: «Wir telefonieren einmal pro Monat und treffen uns etwa dreimal pro Jahr.»

Was ihn auszeichnet: «Ian hat mir die Türen zu einer ganz neuen Welt des Short Game geöffnet, mit all seinen Möglichkeiten und seiner Kreativität. Wie Jeremy weiss auch er, wie er mir die Dinge vermitteln muss, damit ich sie verinnerlichen kann.»

Dr. Phil Hopley (Cognacity)

Funktion: Mental Coach seit 2025

Kontakt: «Ein- bis zweimal pro Monat telefonieren wir miteinander.»

Was ihn auszeichnet: «Phil hat mir beigebracht, im Hier und Jetzt zu leben, den Moment zu geniessen, ihn anzunehmen und einzuordnen. Ihm gegenüber kann ich vollkommen offen sein. Das ist enorm wichtig für mich.»

VOXA

Funktion: Management-Agentur seit 2026

Kontakt: «Wir treffen uns während der Saison fünf- bis sechsmal an Turnieren. Zudem tauschen wir uns je nach Bedarf telefonisch aus.»

Was sie auszeichnet: «Ich spüre, dass VOXA alles daransetzt, mich zu unterstützen und mir den Rücken freizuhalten – selbst bei kleineren Dingen wie einem Visumsantrag.»

Die Familie

Funktion: «Schon immer die bestmögliche Unterstützung.»

Kontakt: «Ich telefoniere jeden Tag mit meinen Eltern, meinen Schwestern oder meinem Freund.»

Was sie auszeichnet: «Meine Familie bedeutet mir alles. Sie sorgt für meine innere Balance. Zu Hause kann ich ein ganz normaler Mensch ohne Leistungsdruck sein. Meine Eltern haben mich nie unter Druck gesetzt, im Gegenteil.»

Um über den sportlichen Aspekt des Aufstiegs von Chiara Tamburlini zu sprechen, treffen wir sie während des Trainingslagers des Swiss Golf Teams im Januar in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zwischen zwei Trainingseinheiten gibt sich die 26-jährige St. Gallerin reflektiert und bodenständig.

Interview: Jérôme Reynard

«ICH MÖCHTE MORGEN EINFACH BESSER SEIN ALS HEUTE»

Chiara Tamburlini, wie fühlt es sich an, eine Spielerin der LPGA Tour zu sein?

Wissen Sie, nach der Q-School im Dezember hatte ich einen Albtraum. In diesem Traum hatte ich die Qualifikation verpasst. Ich stellte mir tausend Fragen und versuchte gleichzeitig, mich zu beruhigen. Ich redete mir ein, dass alles gut werden würde und dass die neue Saison auf der Ladies European Tour gut verlaufen würde. Als ich erwachte, brauchte ich ein paar Sekunden, um wieder in der Realität anzukommen... Aber zurück zu Ihrer Frage: Natürlich ist es sehr cool, eine Spielerin der LPGA Tour zu sein, aber es fühlt sich für mich nicht grundlegend anders an als zuvor. Zumindest versuche ich, mir selbst treu zu bleiben: eine Golferin, die unermüdlich daran arbeitet, sich weiterzuentwickeln.

Wie werden Sie sich organisieren?

Werden Sie in die USA ziehen?

Nein, ich möchte nach wie vor in der Schweiz leben und werde daher von Zeit zu Zeit pendeln. Natürlich wird es Phasen geben, in denen sich die Turniere in den USA häufen. Der Kalender umfasst jedoch auch eine Reihe von Veranstaltungen in Asien und Europa.

Man sagt, die Ladies European Tour sei wie eine grosse Familie, während auf der LPGA Tour jede Spielerin eher in ihrer eigenen Bubble lebt. Sie sind ein geselliger Mensch – bereitet Ihnen dieser Wechsel Sorgen?

Ich würde sogar sagen, dass ich ein überaus geselliger Mensch bin (lacht). Letztes Jahr habe ich bereits einige Majors gespielt und so einen ersten Eindruck von dieser Tour gewonnen. Was man über die LPGA Tour sagt, stimmt – und trotzdem gibt es auf dieser Tour auch tolle Leute. Ich denke,

@ Kai Grossmann, Out Studio

der Schlüssel für mich wird sein, mir dieses Bedürfnis nach sozialen Kontakten bewusst zu machen und es zu befriedigen, indem ich mich Spielerinnen annähere, die ähnliche Werte teilen, zum Beispiel durch gemeinsame Abendessen. Es gibt sogar bereits eine WhatsApp-Gruppe mit etwa zehn Spielerinnen, die versuchen, die Atmosphäre der Ladies European Tour auf die LPGA Tour zu übertragen. Ich gehöre natürlich dazu.

Wie gehen Sie mental an diesen neuen Meilenstein Ihrer Karriere heran?

Die Motivation übertrifft bei Weitem die Verunsicherung. Natürlich gibt es Unbekanntes und zahlreiche Veränderungen. Aber ich glaube, ich habe mit meinen beiden Top-15-Platzierungen bei Majors in der vergangenen Saison meine Wettbewerbsfähigkeit auf diesem Niveau bewiesen. Das Niveau wird natürlich höher sein als auf der Ladies European Tour, aber ich bin zuversichtlich, diese Stufe zu erreichen – so wie ich bisher jeden Sprung in meiner Karriere gemeistert habe.

Hätten Sie es geglaubt, wenn Ihnen jemand beim Wechsel ins Profilager im Sommer 2023 prophezeit hätte, dass Sie drei Jahre später auf der LPGA Tour spielen würden?

Nein, nicht wirklich (lacht). Ich hätte auf jeden Fall geantwortet: «Eins nach dem andern.»

Was ist Ihr nächstes Ziel?

Ich möchte unter den Top 100 der LPGA-Rangliste sein, um meine Karte zu behalten, oder sogar zu den besten 60 Spielerinnen gehören, die sich für das Saisonfinale qualifizieren. Und dann ist da ja noch der Solheim Cup...

Sie führen aktuell die Qualifikationsrangliste für die diesjährige Austragung an, die in den Niederlanden stattfinden wird. Ist das mehr ein Ziel als ein Traum geworden?

Auf jeden Fall. Nur Top-10-Resultate auf der Ladies European Tour bringen Punkte für diese Rangliste. Aber ich habe einen kleinen Vorsprung und plane, einige LET-Turniere zu bestreiten. Aber zurück zu Ihrer Frage: Ich bin keine grosse Träumerin. Ich habe nie davon geträumt, Profispielerin zu werden oder auf der LPGA Tour zu spielen. Meine Devise lautet: Ich will immer besser werden. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue und hilft mir, meine Ziele zu erreichen.

Die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles sind also auch kein Traum?

Richtig. Sie sind ein Ziel, aber ein langfristiges –und somit nicht der Motivator, am morgigen Tag trainieren zu gehen. Ich möchte morgen einfach besser sein als heute.

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KEINE RUNDE SACHE

Titleist ist nicht nur offizieller Balllieferant von Swiss Golf, die Bälle werden auf sämtlichen Anlagen der Welt am häufigsten verwendet. Sie sind auch die meistgespielten, von Amateur- bis hin zu PGA-Turnieren. Ein genauer Blick zeigt, wie viel Know-how und Erfahrung in jedem Ball stecken – und wieso die kleine Kugel nicht rund ist.

Text: Peter Beeli Fotos: Titleist

Im Jahr 1932 begann die Erfolgsgeschichte von Titleist

An einem Sonntag im Jahr 1932 verfehlt Phil Young im Spiel gegen seinen Freund einen gut geschlagenen Putt. Der begeisterte Amateurgolfer und Eigentümer einer Firma für präzisionsgeformten Gummi ist überzeugt davon, dass der Fehler beim Ball liegt. Gemeinsam mit seinem Spielpartner, dem Leiter der Röntgenabteilung des örtlichen Krankenhauses, wird der fragliche Golfball daraufhin durchleuchtet. Sie stellen fest, dass der Kern tatsächlich nicht zentriert ist – eine lange Erfolgsgeschichte nimmt damit ihren Anfang.

75 EXPERTEN UND 1600 PATENTE

«Heute gilt der Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsprozess von Golfbällen bei Titleist zu den mit Abstand präzisesten und aufwändigsten der Branche», verdeutlicht Pascal Juillerat Schlaefli. So besitzt das Unternehmen aus Fairhaven, Massachusetts, über 1600 Golfballpatente.

Der Titleist National Manager Switzerland schmunzelt: «Sie hängen als Zeichen für die Innovationskraft und als Motivation an den Wänden.» Das interne Forschungs- und Entwicklungsteam setzt sich aus mehr als 75 Chemikern und Physikern, Mathematikern und Informatikern, Ingenieuren und Technikern, Profispielern und Rasenpflegeexperten zusammen. Dabei fokussieren die einzelnen Teams auf spezifische Themen wie Dimples und Werkzeuge, Formulierungen von Werkstoffen, Beschichtung und Lackierung, Konstruktion und Kombination von Komponenten.

MINIMALE ANPASSUNG, MAXIMALE WIRKUNG Wichtig bei der Entwicklung ihrer Bälle sind bei Titleist die Dimples. Wurde das passende Muster für eine Konstruktion gefunden, folgen mehrere Testläufe. Dabei werden jeweils minimale Anpassungen bei der Tiefe respektive den Kantenwinkeln der Dimples vorgenommen, um die aerodynamischen Kräfte von Auftrieb und Luftwiderstand zu optimieren. «Zwischen den Tests wird die Tiefe oft um weniger als 0,005 Millimeter verändert. Denn schon eine Abweichung um die Breite eines Haares kann dazu führen, dass der Golfball selbst bei einem guten Schwung nicht gerade fliegt», weiss Schlaefli. Zum Abschluss folgt die Validierung, bei der Golferinnen und Golfer rund um den Globus mit der hoffentlich finalen Version ausgestattet werden. Schlaefli dazu: «Im Endeffekt entscheiden Champions der professionellen Touren, PGA Pros in Clubs und Amateure, ob die Prototypen in die Serienproduktion und den Verkauf gehen.» Oder ob das Entwicklungsteam von vorne beginnen muss.

«Viele Angestellte arbeiten in der zweiten oder dritten Generation für Titleist.»
Pascal Juillerat Schlaefli, Titleist National Manager Switzerland

EINE MILLION BÄLLE PRO TAG

Die Produktion der Titleist-Bälle erfolgt ausschliesslich in firmeneigenen Werken in den USA und in Asien. Die Firma stellt ihre Bälle inklusive Pinnacle selbst her, die Kapazität beträgt rund eine Million Stück täglich. Trotz der hohen Automatisierung sind über 1500 Mitarbeitende mit teils jahrzehntelanger Erfahrung in der Produktion beschäftigt. «Viele arbeiten in der zweiten oder dritten Generation für Titleist und sind stolz darauf», resümiert Schlaefli. Die eigentliche Ballherstellung beginnt mit dem Kern als im wahrsten Sinn des Worts zentralem Bestandteil. Das Ziel des «Ballmotors» liegt darin, die maximale Energiemenge zurückzugeben, wenn eine Kraft auf ihn einwirkt. Im nächsten Herstellungsschritt wird der Kern mit der widerstandsfähigen, steifen Mantelschicht versiegelt. Durch die Kombination verschiedener Materialien und die Anpassung der Dicke lassen sich Faktoren wie Schlaggefühl, Ballgeschwindigkeit oder Spin beeinflussen. Zudem schützt diese Schicht den Kern vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und damit vor dem Langsamerwerden.

EIN TAUSENDSTEL FÜR 35 METER

Auf den Mantel wird als äusserste Schicht das Cover appliziert, das je nach Modell aus speziellen Kunststoffen besteht. «Zudem wird bei Titleist als einzigem Anbieter für jedes Modell ein spezifisches Dimple-Design entwickelt», äussert der National Manager zu einem weiteren kleinen, aber feinen Unterschied. Auf das Entfernen der Gussreste folgen das Röntgen, das Polieren und das Lackieren. Der Präzision beim Auftragen der Farbe gilt dabei ein besonderes Augenmerk, denn jede Schicht wirkt sich auf die Aerodynamik aus. «Wird beispielsweise die Farbe zu dünn, zu dick oder gar ungleichmässig aufgetragen –im Bereich von Tausendstelmillimetern –, kann der Ball bis zu 35 Meter von der Linie abweichen», sagt Schlaefli zu den möglichen Folgen. Genau das wollte Phil Young vermeiden, als er vor bald hundert Jahren mit der Entwicklung seiner Golfbälle begann.

In der Produktion zählt jedes Detail
Hightech für golferische Höchstleistungen

So legen Sie den richtigen Verkaufspreis für Ihre Immobilie fest

Der erfolgreiche Verkauf einer Immobilie hängt von vielen Faktoren ab. Das Maklerunternehmen Neho gibt Ihnen Ratschläge für einen erfolgreichen Verkauf. Hier erhalten Sie fünf Tipps, wie Sie den richtigen Preis für Ihre Immobilie festlegen.

1. Notieren Sie die Eckdaten Ihrer Immobilie

Der Preis Ihrer Immobilie sollte anhand ihrer Eigenschaften festgelegt werden, wie Anzahl Zimmer, Wohnfläche oder Baujahr. Auch die Lage und der Ausbaustandard sind Faktoren, die sich direkt auf den Wert auswirken.

2. Nutzen Sie Online-Bewertungen Online-Bewertungen sind schnell und einfach zu nutzen, aber nicht vollständig, weil nicht alle Eigenschaften der Immobilie erfasst werden. Sie können Ihnen aber eine erste Vorstellung vom ungefähren Wert Ihrer Immobilie liefern, bevor Sie eine Maklerin oder einen Makler mit einer genauen Bewertung vor Ort beauftragen.

3. Vergleichen Sie Ihre Immobilie mit ähnlichen Objekten

Wir empfehlen Ihnen, sich das Angebot an inserierten Immobilien in Ihrer Nähe anzusehen. Damit erhalten Sie einen Einblick in die Erwartungen der Käufer und die Marktdynamik in Ihrer Gegend.

4. Bewahren Sie einen kühlen Kopf Wahrscheinlich haben Sie eine besondere Verbindung zu Ihrer Immobilie, weil sich darin viele Erinnerungen angesammelt haben. Versuchen Sie trotzdem, so neutral wie möglich über die Vorzüge und Mängel Ihrer Immobilie zu urteilen und aus Sicht der potenziellen Käufer zu denken.

5. Holen Sie sich Hilfe von einer Fachperson

Dank seiner Erfahrung und seiner Fachkenntnisse weiss Ihr lokaler Neho-Makler, welche Merkmale Ihrer Immobilie einen Einfluss auf ihren Wert haben. Ausserdem führt Ihr Makler eine Marktanalyse der Angebots- und Nachfragesituation an Ihrem Standort durch, um den

aktuellen Marktwert Ihrer Liegenschaft präzise zu schätzen. So kann er Sie optimal beraten und gemeinsam mit Ihnen den richtigen Angebotspreis festlegen. Gerne begleitet Ihr lokaler Makler Sie auch persönlich beim Verkauf, vom Inserat über die Besichtigungen bis hin zu den Preisverhandlungen.

Kontakt:

AG: 056 588 04 00

BE: 031 528 05 00

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BÄLLE FÜR ALLE FÄLLE

BRIDGESTONE

BIS ZUM LETZTEN SCHLAG NACHHALTIG

In Wasser, Wald oder Wiese verlorengegangene Golfbälle verursachen ökologische Probleme, über die kaum geredet wird. Natalie Beck Torres und Pedro Torres fragten sich, wieso der Golfball aus kaum abbaubarem Material besteht, das die Umwelt belastet. Ihre Antwort für noch mehr Nachhaltigkeit: Recycling und Kreislauf made in Switzerland.

Text und Fotos: Andrea Bauer

Der Loop-Golfball ist noch in der Entwicklung –2027 soll er auf den Markt kommen

Natalie und Pedro befanden sich auf einem winterlichen Spaziergang, als sie verlorengegangene Golfbälle entdeckten, die durch die Schneedecke lugten. «Warum», fragten sie sich, «müssen die Bälle aus Material bestehen, das Jahrhunderte überdauert?» Und so fokussierten sich die promovierten Physiker mit MBA zuerst auf die beschädigten Golfbälle, die zu Tausenden eingesammelt werden und bisher im Abfall landeten. Daraus entstand die Idee der Ecobird-Golfbälle: In Europa recycelte Bälle, deren Kern erhalten bleibt und die mit einer neuen Schale versehen werden. Optisch und spie -

lerisch sind sie von neuen Bällen kaum zu unterscheiden. «In Bezug auf Haptik, Kontrolle und Flugbahn entsprechen sie einem Neuprodukt», erklärt Pedro.

BIOLOGISCH ABBAUBAR

Doch Recycling allein reichte den beiden nicht: Im Januar 2024 wagten sie mit «The Loop Project» einen noch mutigeren Schritt. «Wir entwickelten die ersten leistungsstarken Golfbälle aus biologisch abbaubaren Materialien zu einem marktüblichen Preis», beschreibt Pedro. Der Handlungsbedarf sei gross: Weltweit gehen rund eine Milliarde Bälle pro Jahr verloren, also etwa 46 000 Tonnen Kunststoff, die in Böden und Gewässern landen –in der Schweiz beläuft sich der Wert auf gut 140 Tonnen.

Gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW arbeitet das Paar mit seiner Firma Innoguer GmbH derzeit an einem Ball aus zertifiziert biologisch abbaubaren Biopolymeren, frei von toxischen Zusatzstoffen. Pedro er-

klärt: «Der Ball soll stabil bleiben, solange er gespielt wird, und sich erst zersetzen, wenn er verloren ist –nicht schon im feuchten Golfbag. Gleichzeitig muss er die gewohnte Spielperformance bieten und alle regulatorischen Anforderungen erfüllen.»

MADE IN SWITZERLAND

Hergestellt wird der Loop-Ball in der Schweiz, derzeit steht – gemeinsam mit Partnern – die Arbeit an Balance und Finish im Vordergrund. Unterstützung erhält das Projekt von Swiss Golf und Innosuisse. Für ihre Entwicklung, die «Nachhaltigkeit und sportliche Performance auf einzigartige Weise verbindet», wurde die Innoguer GmbH im 2025 mit dem InnoPrix SO! ausgezeichnet. Marktreif soll der Ball 2027 sein, zunächst in der Schweiz, später in Europa und Nordamerika. Für das Paar ist der Loop-Ball mehr als ein Produkt. Er ist ein konsequenter Beitrag zu einem verantwortungsvolleren Golfsport. «Wenn wir schon Bälle verlieren, dann sollen sie wenigstens der Natur nicht schaden.»

Pedro Torres und Natalie Beck Torres

9 TIPPS FÜR BESSERE SCORES

Im Fitting-Alltag zeigt sich immer wieder: Viele Golfende erschweren sich das Spiel unnötig. Nicht durch mangelnde Technik, sondern durch ungeeignetes Equipment. Häufig genügen kleine, gezielte Anpassungen im Bag, um Konstanz, Vertrauen und damit den Score spürbar zu verbessern. Die folgenden neun Tipps stammen aus der täglichen Praxis. Sie zeigen, wie sich mit durchdachten Materialentscheidungen effizient Schläge einsparen lassen – ganz ohne zusätzliches Training.

In Zusammenarbeit mit Peter Irion, Master Fitter bei HIO-Fitting Schweiz

1. LANGE EISEN ÜBERDENKEN

Eisen 4 und 5 gehören für viele Golfende zu den schwierigsten Schlägern. Hybrids oder kompakte Fairwayhölzer decken ähnliche Distanzen ab, erzeugen aber einen höheren Ballflug und bieten deutlich mehr Fehlertoleranz.

Potenzial: 1–2 Schläge pro Runde.

2. CHIPPER FÜR KONSTANZ

Der Chipper reduziert typische Kurzspielfehler und erleichtert eine reproduzierbare Bewegung, ähnlich dem Putten. Besonders aus Distanzen zwischen 10 und 30 Metern ist er für viele Spielerinnen und Spieler eine verlässliche Alternative.

Potenzial: 2 Schläge pro Runde.

3. DRIVERSCHÄFTE INDIVIDUELL TESTEN

Ein passender Schaft beeinflusst Ballgeschwindigkeit, Launch und Spin. Leichtere oder etwas längere Schäfte können mehr Länge ermöglichen. Entscheidend ist jedoch immer das individuelle Testen im Fitting.

Potenzial: 1–2 Schläge pro Runde.

4. MINI DRIVER FÜR KONTROLLE

Der Mini Driver liegt zwischen Driver und Fairwayholz. Er bietet mehr Kontrolle als ein Driver, liefert aber deutlich mehr Länge als ein Holz vom Tee.

Potenzial: 2 Schläge pro Runde.

5. GAPPING ÜBERPRÜFEN

Unregelmässige Distanzabstände zwischen den Schlägern führen häufig zu unnötigen Fehlern. Ein Gapping-Check sorgt für klar definierte Distanzen. Dabei wird überprüft, wie weit jeder Schläger tatsächlich fliegt und ob sich einzelne Schläger in ihren Distanzen überschneiden oder zu grosse Lücken bestehen. So weiss man in jeder Spielsituation genau, welcher Schläger der richtige ist.

Potenzial: 1–2 Schläge pro Runde.

6. DER RICHTIGE BOUNCE

Der passende Bounce bei Wedges verbessert die Bodeninteraktion und reduziert die Fehltreffer. Für viele Amateurinnen und Amateure sind etwas breitere Sohlen mit mehr Fehlertoleranz sinnvoll.

Potenzial: 1 Schlag pro Runde.

7. ANGEPASSTER PUTTER

Länge, Balance, Griffgrösse und Ausrichtungshilfen beeinflussen Startlinie und Tempokontrolle erheblich. Ein angepasster Putter reduziert

Drei-Putts deutlich.

Potenzial: 2 Schläge pro Runde.

8. GRIFFE ALS SCHLÜSSELSTELLE

Abgenutzte oder unpassende Griffe beeinträchtigen Kontrolle und Gefühl. Die richtige Griffstärke sorgt für entspanntere Hände und stabilere Schwünge.

Potenzial: etwa 1 Schlag pro Runde.

9. SCHLÄGER ALS GESAMTSYSTEM

Das Zusammenspiel aus Loft, Lie, Schaft, Gewicht und Länge macht einen Schläger effizient. Gefittete Sets führen zu weniger Streuung und besserer Distanzkontrolle.

Potenzial: mehrere Schläge pro Runde.

FAZIT

Viele Golferinnen und Golfer suchen die Ursache für hohe Scores primär im Schwung. Ein erheblicher Teil des Verbesserungspotenzials liegt jedoch im Equipment. Die genannten Einsparungen sind einzeln zu betrachten und zu verstehen. Doch wer gezielt die grössten Schwächen im Bag adressiert, kann realistisch mehrere Schläge pro Runde gewinnen. Und: Ein durchdachtes Setup macht das Spiel nicht nur effizienter, sondern auch entspannter.

www.hio-fitting.ch

@ Dorothée Piorëlle

RULES & REGS

BALL IM BAUM

Ein Ball im Rasenmäher, ein randvoller Bunker, ein entführter Ball: Gibt’s nicht, gibt’s im Golf (fast) nicht. Aber für jeden noch so speziellen Fall gibt es eine offizielle Regel. In dieser Rubrik zeigt Ihnen Wouter Pijl, auf welcher Grundlage ein Ruling zustande kommt – inklusive Stelle im Regelbuch.

Am Omega European Masters 2025 passierte das schier Unmögliche: Der Südafrikaner Richard Sterne spielte seinen Abschlag an Loch 2 in den Baum, wo der Ball blockiert blieb. Für das Ruling auf dem Platz wurde Wouter Pijl beigezogen, offizieller Schiedsrichter von Swiss Golf. Für ihn ein klarer Fall: «Bleibt der Ball in einem Baum stecken, greifen die offiziellen Regeln, insbesondere die Regel 19 (Unspielbarer Ball) und die Regel 18.2 (Verlorener Ball/Out) nach R&A.»

SICHTBAR UND IDENTIFIZIERBAR

Wouter Pijl weiter: «Ist der Ball im Baum zu erkennen und eindeutig als Ball der Spielerin oder des Spielers zu identifizieren, dann gilt der Ball als im Spiel. Erklärt die Person den Ball für unspielbar, erhält sie einen Strafschlag und hat drei Optionen: Zurück zum Ort des letzten Schlags oder die seitliche Erleichterung innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Punkt direkt unter dem Ball im Baum, nicht näher zur Fahne. Als dritte Möglichkeit beliebig weit zurück auf der Linie vom Loch durch den Punkt direkt unter dem Ball im Baum.»

SITUATION

Sichtbar und identifizierbar

Unsichtbar oder nicht identifizierbar

Ball fällt später herunter

UNSICHTBAR ODER NICHT IDENTIFIZIERBAR

«Ist der Ball im Baum, die Spielerin oder der Spieler sieht ihn aber nicht oder kann nicht sicher sagen, dass es ihr/sein Ball ist», geht Wouter Pijl auf die zweite Möglichkeit ein, «dann gilt der Ball nach Regel 18.2a als verloren und die Person erhält einen Strafschlag. Den neuen Ball muss sie vom Ort des letzten Schlags spielen.» Und was passiert, wenn der Ball durch Naturkräfte wie Wind oder Wasser bewegt wird und vom Baum fällt? «Hat die Person noch keinen neuen Ball gespielt und geschieht dies innerhalb von drei Minuten nach Beginn der Suche, hat sie Glück, denn der Ball muss dann straflos von der neuen Stelle gespielt werden», erklärt Wouter Pijl. Hat die Person jedoch bereits einen neuen Ball ins Spiel gebracht oder sind die drei Minuten abgelaufen, gilt der Ball als verloren.

Selbstverständlich können Sie Ihre Fragen rund um die Golfregeln direkt an Swiss Golf senden: rules@swissgolf.ch.

REGEL KONSEQUENZ

Regel 19 Unspielbarer Ball, 1 Strafschlag

Regel 18.2 Verlorener Ball, 1 Strafschlag

Regel 9.3 Neue Stelle, kein Strafschlag

Wouter Pijl, offizieller Schiedsrichter von Swiss Golf
Text: Peter Beeli

MANN IM BAUM

Testen Sie jetzt Ihr Wissen über Golf und die Golfregeln. Scannen Sie den QR-Code und nehmen Sie an unserer Verlosung teil. Mit etwas Glück gewinnen Sie Swiss Golf Preise.

Machen Sie mit und beantworten Sie bis zum 31. März 2026 die folgende Frage:

Wie heisst der Spieler und Masters-Gewinner, der 1981 einen Ball in mehreren Metern Höhe aus einem Baum spielte?

Jack Nicklaus

Ian Woosnam

Bernhard Langer

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ZWEI NEUE PARTNERSCHAFTEN FÜR SWISS GOLF

Die Partnerfamilie von Swiss Golf wird im Rahmen des 2025 eingeführten Partnerkonzepts weiter ausgebaut und gestärkt. Neben der gefestigten, langjährigen Partnerschaft mit Rolex (Gold) gehören seit dem 1. Januar 2026 auch die VP Bank (Silber) und das Balgrist Golf Institute (Bronze) offiziell zu den Partnern von Swiss Golf.

Text: Jérôme Reynard

Das neue Partnerschaftsmodell mit klar definierten Stufen (Gold, Silber, Bronze) zeigt damit bereits im ersten Jahr seine Wirkung. Es schafft Transparenz, differenzierte Sichtbarkeit und einen konkreten Mehrwert – sowohl für die Partner als auch für den Verband.

«Wir freuen uns sehr, die VP Bank und das Balgrist Golf Institute als Partner willkommen zu heissen», sagt Doris Rechsteiner, Direktorin Marketing/Services von Swiss Golf. «Ihre Unterstützung spricht für die Leistungsqualität unseres Verbands: ein starkes Netzwerk, ein klar definiertes Zielpublikum, wirkungsvolle Kommunikationsplattformen sowie ein sportliches Image, das für Werte wie Fairplay, Respekt, Gesundheit und Nachhaltigkeit steht. Weitere Partner dürften folgen – davon sind wir überzeugt.»

GEMEINSAME WERTE

Swiss Golf strebt Partnerschaften mit Unternehmen an, welche die ethischen Werte des Verbands teilen und Synergien ermöglichen. Die VP Bank ist ein Finanzdienst-

leister, der sich bereits seit einiger Zeit im Golfsport engagiert, namentlich im Rahmen der VP Bank Swiss Ladies Open in Holzhäusern (Ladies European Tour).

Das Balgrist Golf Institute wird der neue Medical Partner von Swiss Golf in den Bereichen Leistungsund Spitzensport. Damit ist gewährleistet, dass die Top-Athletinnen und -Athleten des Verbands in Zukunft von umfassenden Abklärungen im Bereich der medizinischen Versorgung, Physiotherapie, Fitness und Schwunganalysen profitieren können – immer mit dem Ziel,

SILBER-PARTNER

Die VP Bank ist eine liechtensteinische Privatbank mit internationaler Präsenz, die massgeschneiderte Finanzlösungen anbietet.

Jetzt in Kontakt treten: www.vpbank.com

Verletzungen vorzubeugen, die Gesundheit langfristig zu sichern und die körperliche Leistungsfähigkeit verantwortungsvoll zu optimieren.

ROLEX ALS GOLD - PARTNER

Im Rahmen des neuen Partnerkonzepts konnte auch die langjährige Partnerschaft mit Rolex als GoldPartner weiter gefestigt werden. Mit seinem langfristigen Engagement unterstreicht das Unternehmen Rolex seine Verbundenheit mit Swiss Golf und seine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung des Schweizer Golfsports.

BRONZE-PARTNER

Das Balgrist Golf Institute vereint medizinische Expertise, wissenschaftliche Innovation und sportliches Coaching für ganzheitliche Golfgesundheit.

Mehr Infos erhalten Sie hier: www.golfinstitute.balgrist.ch

«UNSERE KOOPERATION

STEHT FÜR GEMEINSAMES VORANGEHEN»

Die VP Bank baut ihr Engagement mit der Partnerschaft mit Swiss Golf gezielt aus.

Urs Monstein, CEO der VP Bank Gruppe, erklärt im Interview, warum die Kooperation mit Swiss Golf zur strategischen Ausrichtung der Bank passt.

Interview: Tamara Spiegel

Urs Monstein, was bedeutet die Partnerschaft mit Swiss Golf konkret?

Wir engagieren uns seit Jahren im Golfsport und haben uns mit der VP Bank Swiss Ladies Open, der Zusammenarbeit mit Chiara Tamburlini und dem Golf Club Bad Ragaz erfolgreich positioniert. Die Partnerschaft mit Swiss Golf ist für uns der nächste logische Schritt, um unsere strategische Markenpositionierung weiter auszubauen. Swiss Golf steht für die konsequente Unterstützung und Entwicklung junger Talente. Genau diesen Weg verfolgen auch wir als VP Bank. Unsere Kooperation steht für ein gemeinsames Vorangehen, um den Golfsport und seinen Nachwuchs gezielt zu fördern.

Sie arbeiten auch mit Chiara Tamburlini zusammen. Warum ist diese Kooperation für Sie wichtig? Chiara Tamburlini zählt zu den erfolgreichsten Schweizer Golferinnen und wurde bei der letztjährigen VP Bank Swiss Ladies Open Zweite. Sie verkörpert Leistungsbereitschaft, Disziplin und Leidenschaft. Das sind Eigenschaften, die wir als VP Bank teilen. Mit Chiara als Botschafterin möchten wir junge Menschen inspirieren und zeigen, dass sich Engagement und Ausdauer auszahlen.

Talentförderung ist ein zentrales Thema.

Wie setzt die VP Bank hier Akzente?

Die Vergabe von Wildcards für die VP Bank Swiss Ladies Open an junge Golferinnen aus Schweden und Singapur ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wir Chancen schaffen und Karrieren fördern. In diesem Jahr vergeben wir zusätzlich eine Wildcard an eine Spielerin aus Deutschland. Damit möchten wir aufstrebenden Talenten internationale Wettkampferfahrung ermöglichen.

Was wünschen Sie sich für die nächste Generation von Golferinnen und Golfern?

Ich wünsche mir, dass junge Golferinnen und Golfer die Chance erhalten, ihr Potenzial voll zu entfalten, unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Der Golfsport bietet nicht nur sportliche Perspektiven, sondern fördert Eigenschaften wie Disziplin und Ausdauer. Mit Initiativen wie der Vergabe von Wildcards und gezielter Talentförderung möchten wir dazu beitragen, dass diese Talente sichtbar werden und ihre Leidenschaft leben können.

Urs Monstein, CEO der VP Bank Gruppe, und Lukas Eisner, Präsident Swiss Golf
@ Kai Grossmann, Out Studio

«UNSERE MISSION: GESUNDHEIT UND LEISTUNG

OPTIMIEREN»

Dr. med. Nils Horn leitet das Golf Institute der Universitätsklinik Balgrist. Im Interview spricht er über seine Arbeit und erklärt, was die neue medizinische Partnerschaft für Swiss Golf bedeutet.

Interview: Jérôme Reynard

Nils Horn, was ist das Balgrist Golf Institute?

Das Balgrist Golf Institute wurde vor rund einem Jahr gegründet und hat seine operative Tätigkeit im Juli 2025 aufgenommen. Unser Ziel ist, das Golfspiel durch die Kombination von Medizin, Physiotherapie und Sportwissenschaft nachhaltig zu verbessern. Dabei stehen die Gesundheit und die Prävention von Verletzungen im Vordergrund. Zu diesem Zweck analysieren wir die Ursachen von Verletzungen, entwickeln Präventivmassnahmen und betreiben Forschung. Gleichzeitig arbeiten wir gezielt an der Leistungsoptimierung.

Was ist Ihre persönliche Rolle?

Ich leite das Balgrist Golf Institute und verantworte die medizinische Ausrichtung hier. Als Orthopäde arbeite ich eng mit einem interdisziplinären Team aus spezialisierten Sportmedizinern, Physiotherapeutinnen, Chiropraktoren und promovierten Golf-Coaches zusammen sowie mit externen Fachleuten aus den Bereichen Ernährung und Mentaltraining.

Welche Dienstleistungen bietet das Balgrist Golf Institute an?

Wir führen golfspezifische medizinische Untersuchungen durch. Mittels Technologien wie TrackMan, 3D-Analyse oder PuttView analysieren wir Körperbewegungen und Schwungtechnik im Detail, um mögliche Verletzungsrisiken zu erkennen und individuell zu beraten. Je nach Bedarf beziehen wir für eine ganzheitliche Betreuung auch Coaches und Fitnesstrainerinnen und -trainer mit ein. Weitere Diagnostik-Verfahren, wie beispielsweise MRT-Untersuchungen, können ebenfalls vor Ort durchgeführt werden. Das Institut steht allen offen, auch internationalen Golferinnen und Golfern. Wir arbeiten übrigens mit mehreren Spielern der Tour zusammen.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit Swiss Golf aus? Wir begleiten die Athletinnen und Athleten der Nationalteams. Dabei ergänzen unsere eigenen Abklärungen jene von Swiss Golf und stellen dadurch eine individuell abgestimmte Betreuung sicher. Dafür stellen wir Swiss Golf unser gesamtes klinisches und wissenschaftliches Fachwissen sowie ein breit abgestütztes, professionelles Netzwerk zur Verfügung. Unser Team verfügt über langjährige Erfahrung in der medizinischen Begleitung von Leistungs- und Hochleistungssportlerinnen und wird durch leistungsstarke Golfamateurinnen und -amateure ergänzt, die die Anforderungen an den Golfsport auf hohem Niveau nachvollziehen können. Ich spiele selbst mit einstelligem Handicap. Das Ziel ist klar: Verletzungen vorbeugen, die Gesundheit nachhaltig fördern und Potenziale im Rahmen der medizinischen Betreuung optimal ausschöpfen. Ich besuche die Athletinnen und Athleten auch während der Trainingslager. So kann ich sie in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Der Austausch ist dort direkter als in einer Praxis.

Von links nach rechts: Doris Rechsteiner, Direktorin Marketing/Services Swiss Golf, Prof. Dr. med. Johannes Scherr, Co-Gründer des Balgrist Golf Institute, Barbara Albisetti-Heath, Direktorin Sport Swiss Golf, und Dr. med. Nils Horn, Leiter des Balgrist Golf Institute

@ Balgrist Golf Institute

EIN GROSSES DANKE AN UNSERE

PARTNER

für die wertvolle Unterstützung — gemeinsam fördern wir den Golfsport in der Schweiz. GOLD - PARTNER

- PARTNER BRONZE - PARTNER

DIE SWISS GOLF FOUNDATION ALS AUSLÖSER DES BOOMS IM GOLFPLATZBAU

Um eine blockierte Situation zu entschärfen, braucht es manchmal einen Impulsgeber. Diese Rolle übernahm die 1992 von der Swiss Golf Foundation organisierte Tagung «Golf & Natur». Sie ermöglichte es der Landwirtschaft und dem Naturschutz, ihre Vorurteile gegenüber dem Golfsport zu revidieren – und ebnete den Weg für den Bau von rund 60 neuen Anlagen auf Schweizer Boden seit 1993.

Text : Martin Hodler und John C. Storjohann Fotos: Archiv Swiss Golf

Der Anstoss war das rasant steigende Interesse am Golfsport in der Schweiz zu Beginn der 80erJahre. Zwischen 1970 und 1992 verdreifachte sich die Zahl der Golfspielenden in der Schweiz von 6000 auf 20 000, während die Anzahl der Clubs lediglich von 28 auf 40 anstieg. Acht der zwölf neuen Anlagen entstanden zudem im nahen Ausland. Die Nachfrage nach Spielmöglichkeiten überstieg das Angebot bei Weitem, in praktisch allen Clubs gab es lange Wartelisten. Grund für diese unbefriedigende Situation war der Widerstand von Landwirtschaft und Naturschutz gegen den Bau neuer Golfanlagen in der Schweiz.

Die ASG reagierte mit dem Beschluss, sowohl die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema «Pro Golfsport in der Schweiz» als auch die Förderung des Spitzensports deutlich zu intensivieren. Dafür brauchte es jedoch finanzielle Mittel, über die der Verband nicht verfügte. Die Idee des Sponsorings drängte sich auf.

AKZEPTANZ VON SPONSORING

Um zusätzliche finanzielle Mittel zu erschliessen, musste mit einer in vielen Clubs tief verwurzelten Tradition gebrochen werden. Vielerorts war beispielsweise zu hören: «Geld von Dritten, das brauchen und wollen wir nicht!» Die eigentliche Herausforderung bestand darin, diese Haltung zu überwinden und eine zukunftsorientierte Strategie durchzusetzen. Dass sich schliesslich zahlreiche Clubs für den neuen Weg entschieden, trug massgeblich zur Akzeptanz des Sponsorings bei. Der Weg war geebnet für die Gründung der Swiss Golf Foundation (SGF), deren Stiftungsrat mehrheitlich aus Mitgliedern des ASG-Vorstandes bestand.

Man beschloss eine Aufgabenteilung zwischen der ASG und der SGF: Die ASG kümmert sich um die Interessen ihrer Mitglieder (die Clubs) und koordiniert deren Aktivitäten. Die SGF hingegen akquiriert finanzielle Mittel, um diese gezielt in die Förderung des Golfsports in der Schweiz zu investieren – sowohl in die Erweiterung der Spielmöglichkeiten als auch in die Entwicklung des Spitzensports.

Podiumsteilnehmer der Tagung «Golf & Natur». Von links: Peter Epp (designierter Geschäftsführer SGF), Melchior Ehrler (Direktor Bauernverband), Hans-Peter Danuser (Tourismusdirektor St. Moritz) und Podiumsleiter Martin Hodler (designierter Präsident SGF). Im Plenum anwesend war unter anderem Gaston F. Barras (Präsident ASG).

Der SGF gelang es innert kurzer Zeit, bedeutende Sponsoren zu gewinnen. Zu Beginn fungierte die SKA (später Credit Suisse) als Hauptsponsor, mit Audemars Piguet, Swissair und Jaguar als CoSponsoren. Lacoste und andere Unternehmen stellten zudem Naturalien zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Zwischen 1992 und 2007 nahmen folgende Vertreter des Hauptsponsors Einsitz im Stiftungsrat: Josef Ackermann, Arthur Vayloyan, Walter Berchtold, Oswald Grübel und Barend Gerrit Fruithof. Die Basis, um die gesetzten Ziele zu erreichen, war damit gelegt.

DIE TAGUNG « GOLF & NATUR »

Zentrale Aufgabe der Stiftung war es, Landwirtschaft und Naturschutz von den Vorteilen eines Golfplatzes gegenüber nicht benötigten oder gar brachliegenden Landwirtschaftsflächen zu überzeugen. Zu diesem Zweck organisierte die SGF am 11. September 1992 die Tagung «Golf & Natur» und lud Vertreter der Landwirtschaft (Melchior Ehrler) und des Tourismus (Hanspeter Danuser) ein. Im Plenum anwesend waren unter anderem Gaston F. Barras (Präsident ASG), John C. Storjohann (Generalsekretär ASG) sowie Eugen Hunziker (Präsident des Migros-GenossenschaftsBundes) als «Special Guest». Zu jenem Zeitpunkt verfügte die Migros bereits über mehrere Golfplatz-Projekte.

Vertragsunterzeichnung mit der Schweizerischen Kreditanstalt im Januar 1993, die zu diesem Zeitpunkt Hauptsponsor der SGF wird. Von links: Peter Epp (Geschäftsführer SGF), Martin Hodler (Präsident SGF), Gerry Heller (Chef Öffentlichkeitsarbeit SKA) und Victor Erne (Mitglied der Generaldirektion SKA).

DIE PRÄSIDENTEN DER

SWISS GOLF FOUNDATION

Martin Hodler (1992–1997)

Martin Kessler (1997–2006)

Thomas Hentz (2006–2024)

Reto Bieler (seit 2024)

DAS PROJEKT SWISS GOLF

HISTORY

Der Golfsport in der Schweiz wird seit 1891 geprägt von Pionieren und Enthusiasten, Persönlichkeiten und Talenten, die diesen Sport unermüdlich gefördert haben. Damit ihre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten, lancierte Swiss Golf 2022 das Projekt «Swiss Golf History». Sämtliche verfügbaren Archive wurden geöffnet, digitalisiert und zugänglich gemacht. Eine Online-Version (www.swissgolf-history.ch) auf Deutsch und Französisch, die laufend ergänzt wird, bildet die Grundlage für ein Jubiläumsbuch, das 2027 anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Verbandes erscheinen wird. Bis dahin werden wir in jeder Ausgabe dieses Magazins einen Auszug veröffentlichen. Sämtliche Personen, die für dieses Projekt relevante Fotos, Dokumente oder Texte besitzen, können Swiss Golf diese weiterhin jederzeit zur Verfügung stellen (info@swissgolf.ch). Wir sind dankbar für alle Informationen.

www.swissgolf-history.ch

Einladung zur ersten Sitzung des SGFStiftungsrates mit Josef Ackermann als Vertreter des Hauptsponsors SKA

GOLFREISEN MIT GENUSSFAKTOR

Bauernverbandsdirektor Melchior Ehrler hatte öffentlich erklärt, dass ein bedeutender Anteil der bestehenden Ackerfläche für die Nahrungsmittelproduktion nicht zwingend nötig sei. Eine zuvor von Eugen Hunziker organisierte Besichtigung von öffentlichen Golfanlagen in England animierte Ehrler, die Einladung der SGF zu dieser Tagung anzunehmen.

Folgende Argumente leuchteten Melchior Ehrler ein und änderten seine Haltung gegenüber dem Golfsport:

Eine Golfanlage kann bei Bedarf rasch wieder in Agrarland umgewandelt werden (s. Plan Wahlen im Zweiten Weltkrieg).

Der Ertrag pro Quadratmeter ist bei Golfanlagen deutlich höher als in der Landwirtschaft. Zudem sichert eine Golfanlage mehr als doppelt so vielen Menschen den Lebensunterhalt.

Die Fähigkeiten der Bäuerinnen und Bauern eignen sich ideal für den Unterhalt eines Golfplatzes (Greenkeeping).

Als die Vertreter des Golfsports zudem versicherten, Anlagen primär dort zu bauen, wo eine ökologische Aufwertung möglich ist, änderte sich auch die Haltung des Naturschutzes. Das Umdenken von Landwirtschaft und Naturschutz führte dazu, dass ab 1993 rund 60 neue Golfplätze in der Schweiz gebaut werden konnten, fast die Hälfte davon noch vor dem Ende des 20. Jahrhunderts.

Dieser Boom im Golfplatzbau trug hierzulande massgeblich zur Popularisierung des Golfsports bei. Heute sind 98 Clubs Mitglied von Swiss Golf. Gesamthaft zählt der Verband über 100 000 lizenzierte Golferinnen und Golfer, darunter rund 40 000 clubfreie Mitglieder der ASGI sowie der Migros GolfCard.

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GOLF ALS BRÜCKENBAUER FÜR JUNG UND ALT

Haben Sie schon mal mit Ihrem Enkel Fussball gespielt? Wenn Sie jenseits der 70 sind, wohl eher selten. Ein Tennisspiel mit der Tochter? Ob Elternteil oder Kind, einer langweilt sich bestimmt. Im Golfsport ist das alles kein Problem: Er ist so kompatibel, dass er über alle Generationen und Spielstärken hinweg Spass macht. Und zwar miteinander, wie es Familie Kislig-Schwab vormacht.

Text: Cécile Klotzbach Fotos: Emanuel Stotzer

Die Nebelschwaden hängen tief, die Sonne schafft es nicht, die tiefen Temperaturen beim Golfpark Moossee etwas anzuheben. Die Finger sind steif, die Daunenjacken warm – sie beeinträchtigen aber die Beweglichkeit beim Schwung. Egal, die 9-Loch-Anlage ist an diesem kalten Januarnachmittag offen. Es ist einer dieser glücklichen Tage, an denen für Vater, Tochter und Enkelin alles passt, um für eine gemeinsame Golfrunde zusammenzukommen.

Der vielbeschäftigte Rentner Willi Schwab reist viel, ist in verschiedenen Vereinen aktiv und spielt eigentlich im Golf Club Aaretal. Aber wenn es geht, passt er sich seiner im labormedizinischen Aussendienst tätigen Tochter Michèle an, die ihre Termine wiederum nach ihrer Tochter Jil richtet – und die hat heute Nachmittag schulfrei. Zeit also für die Lieblingsbeschäftigung dieses lustigen 15- bis 78-jährigen Trios.

DURCH OPA SCHON ALS KLEINKIND GOLF GELERNT

Golf vereint die drei schon seit Jahren. Im Falle von Jil eigentlich schon, seitdem sie denken und laufen kann. Sie hat es bei ihrem «Baba», wie sie ihren 78-jährigen Grossvater nennt, gelernt. Der frühere Software-Entwickler, der schon seit Jahrzehnten Golf spielt, steckte seine Enkelin schon früh mit dem Virus an. Mittwochs war Jil als Kind oft bei ihren Grosseltern. Hier hantierte sie mit ihrem ersten Schläger aus Plastik und buddelte sich schon bald im elterlichen Garten ein Loch zum Pitchen und Putten.

Heute ist die 15-Jährige im Swiss Golf Kader, besucht im Bildungszentrum Wankdorf die Sportschule und trainiert fast täglich – inklusive wöchentlich zwei bis drei Fitnesseinheiten mit Fokus auf Explosivität. «Ich liebe es, mich draussen in der Natur zu bewegen», sagt Jil.

Opa Willi hat seine Enkelin Jil mit dem Golfvirus angesteckt

Ein 15- bis 78jähriges Trio auf dem Golfplatz

Durch Vater und Tochter kamen auch Michèle und ihr Mann Philipp Kislig vor rund zehn Jahren auf den Geschmack, die Fairways zu erobern. Die Mitglieder vom Golfclub Bern kommen mit 27 bzw. 24 noch nicht ganz an die Handicaps von Jil Kislig (Bestwert 6) und Willi Schwab (Bestwert 13,8) heran. Aber das ist zweitrangig und mindert keineswegs die Wettkampf- und Spielfreude. «Hauptsache miteinander», bringt es Willi Schwab auf den Punkt. Gerne würde die Familie auch an der Swiss Golf Generation Championship teilnehmen, aber Jils dichter Turnierkalender liess eine Teilnahme am Family Event bis anhin nicht zu.

VERFROREN, ABER GLÜCKLICH

Umso mehr geniessen die Kislig-Schwabs spontane Golf-Momente wie heute. Wie natürlich auch ihre zahlreichen Drei-Generationen-Ferien an Destinationen, die sich nicht selten nach dem jeweiligen Golfangebot richten: im Südtirol, am Gardasee, aber vorzugsweise in Frankreich. «Da dürfen wir meistens auch unseren Hund mit auf die Runde nehmen», sagt Michèle. Mit Labradoodle Malou ist die Familie definitiv komplett. Als Jüngste im Trio rennt Jil oft im Nebel voraus, um «Babas» Bälle zu orten. Willi, Jil und Michèle fachsimpeln und beraten einander gelegentlich bei der Schlägerwahl. Sie lachen und stöhnen, wärmen sich zwischendurch gegenseitig die Hände. Ist der Ball eingelocht, wird abgeklatscht. Am Ende der Runde gibts Umarmungen und «Müntschis». Ihre Gesichter wirken etwas verfroren – aber beseelt von einem Mix aus Glück und Stolz aufeinander.

Es ist offensichtlich: Golf ist nicht nur generell ein sozialer Treffpunkt, sondern auch ein Brückenbauer für Jung und Alt. Als eine der wenigen Sportarten, die Kinder, Erwachsene und Seniors gemeinsam betreiben können, fördert es den Austausch und das Verständnis zwischen allen Generationen auf natürliche, spielerische und erst noch gesunde Weise.

«MÖCHTE ETWAS ZURÜCKGEBEN»

Eine Bereicherung, die ihresgleichen sucht, findet Michèle Kislig-Schwab – was sie dazu bewogen hat, sich auch ausserhalb ihrer Familie für Golf zu engagieren. Seit sechs Jahren setzt sich die 49-jährige Bernerin für die rund 70-köpfige Juniorensektion vom Golfclub Bern ein. Sie wurde Junior Captain – zunächst im geteilten Amt, seit einem Jahr allein. Sowohl die organisatorischen Aufgaben als auch die Begleitung von zwei Dutzend ambitionierten Juniors an Trainingslager im In- und Ausland sind intensiv, bereiten der berufstätigen Mutter aber viel Freude. «Ich wuchs mit einem schönen TennisClubleben auf und möchte auf diese Art etwas zurückgeben», sagt sie.

Diese Mentalität sei verständlicherweise bei der jüngeren Generation noch nicht ausgereift –beim Beispiel von Jil fehlt für ehrenamtliche Aufgaben heute schlicht die Zeit. Sie träumt davon, eines Tages wie ihr Vorbild Kim Métraux de Heer, bei deren Coach auch sie lernt, Profi zu werden. Gleichzeitig verfolgt sie schulisch einen Plan B, den sie aber noch nicht kennt. Sicher ist: Dem Golf bleibt Jil treu, wie Eltern und Grossvater – der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm.

Jil, Michèle, Willi:

EHRENAMT

Im Einsatz für Clubs und Jugend: National Junior Captains Meeting in Magglingen

KENNT KEIN

MINDESTALTER

Golf erfreut Jung bis Alt und kann auf dem Platz Generationen verbinden. Für die gemeinsame Weiterentwicklung des Sports braucht es indes nachhaltiges Engagement. Der Nachwuchs bringt frischen Wind, aber es sind mehrheitlich ältere Mitglieder, die das ehrenamtliche Vereinsleben prägen. Swiss Golf legt den Clubs nahe, schon die Jüngsten einzubinden.

Text: Cécile Klotzbach

Sie ist in vielen Sportvereinen bekannt: die Schere zwischen jüngeren und älteren Mitgliedern. Die Bedürfnisse nach Spielzeiten sind anders, die Werte von Tradition und Moderne auch. Eine Herausforderung für die gegenseitige Akzeptanz von Generationen. Dabei ist gerade diese so wichtig, um das Vereinsleben im Sinne aller weiterzuentwickeln.

Swiss Golf hat sich auf die Fahne geschrieben, diesbezüglich als Vorbild zu wirken. Jerry Bolger, Chef Juniors beim nationalen Verband, weiss: «Die soziale Komponente ist etwas vom Besten an diesem Sport. Und das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt ist für das gegenseitige Verständnis enorm wichtig.» Dafür seien die Generation Trophies, von denen es in der Schweiz immer mehr gibt, äusserst wichtig. «Durch schöne Erlebnisse in gemischten Flights werden allfällige Misstöne deutlich leiser. Und die Jüngeren schätzen das Interesse und die moralische Unterstützung von Erwachsenen durchaus.»

JUNG UND ALT BRAUCHEN SICH GLEICHERMASSEN

Durch den gegenseitigen Austausch profitieren beide Altersgruppen, hebt der ehemalige Junior Captain in Bern hervor. «Wenn junge Teenager viereinhalb Stunden mit fremden Erwachsenen über den Platz laufen und sich dabei gut unterhalten können, ist das die beste Voraussetzung für die weitere Laufbahn im Leben.» Alle Altersgruppen seien aufeinander angewiesen: Die Jungen brauchen die Unterstützung der Juniorenförderung und der Gönnerschaft im Club. Die Älteren brauchen jüngere Menschen, die sich für sie einsetzen, wenn Golf eines Tages nur noch eine soziale Angelegenheit ist. Bolger: «Der Nachwuchs treibt den Sport letztlich voran und gibt den Clubs finanzielle Sicherheit.» Er sorgt dafür, dass Golf zeitgemäss bleibt. «Manche Ideen der Kids, wie zum Beispiel auf der Runde Musik zu hören, kommen nicht überall gut an», weiss Bolger und gibt zu, dass er selber auch kein Fan

@ Miriam Kolmann

davon ist. Er appelliert aber an «Leben und leben lassen». «Irgendwann müssen sich wohl alle Clubs der Moderne öffnen. Nur so kann die Zukunft gesichert und der Breitensport breiter werden.»

Dabei spielen auch die Junior Captains eine zentrale Rolle. Nicht nur, indem sie die Jugendlichen fördern, sondern auch bei deren Einbindung in Aufgaben. Der Nachwuchs sollte verstehen, dass funktionierende Platz-, Trainings- und Turnierbedingungen nicht von alleine entstehen, sondern nur durch freiwilliges und nachhaltiges Engagement. Haben die Jungen das Gefühl, etwas beitragen zu können, sind sie eher geneigt, früher oder später Aufgaben zu übernehmen. Ehrenamt kennt kein Mindestalter – im Glücksfall führt es zum Junior Captain oder J+S-Leiter, der dadurch sein persönliches Netzwerk erweitert und eines Tages Clubpräsident wird. «Man sollte es ihnen so früh wie möglich schmackhaft machen», ist Jerry Bolger überzeugt.

ZWISCHEN BEREITSCHAFT UND

KRITISCHER PHASE

Einer, der diesen Ansatz schon lange beherzigt, ist André Krähenbühl. Seit 15 Jahren ist er Junior Captain beim Golf Club Aaretal und ermutigt ausgewählte Juniorinnen und Junioren, «die andere Seite kennenzulernen»: schwierige Situationen meistern, die Ansprüche der Kinder erleben und alters- wie niveaugerechte Trainings gestalten. Krähenbühl: «Meine Aufgabe ist es, herauszukristallisieren, wer daran interessiert und dafür geeignet ist.»

Obwohl Teenager während der Pubertät und Ausbildung stark mit der persönlichen Entwicklung beschäftigt sind, sieht der 58-Jährige eine erfreuliche Bereitschaft für Helfereinsätze. Und doch hat er Mühe, seine Nachfolge zu organisieren. Sein Stellvertreter in den Dreissigern wäre prädestiniert, das Amt zu übernehmen. «Aber er hat kleine Kinder, die Familie steht derzeit im Vordergrund.» Kein Einzelfall, meint Krähenbühl: «Es ist die kritische Phase, in der sich entscheidet, ob jemand dranbleibt und allenfalls später wieder zur Verfügung steht.»

Swiss Golf ist sich der Herausforderungen bewusst. «Alles unter einem Hut», lautete denn auch das Motto des diesjährigen National Junior Captains Meetings in Magglingen. «Junior Captains stärken und die Interaktion zwischen den verschiedenen Stakeholdern fördern», formulierte Chef Juniors Jerry Bolger die Programmziele. Denn: Ein aktives und nachhaltiges ClubEngagement ist in erster Linie das Ergebnis von guter Arbeit einer Juniorenabteilung.

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Mit Rückwärtsgang

PPG – Private Partner Golf

Eine Erfolgsgeschichte, die ins achte Jahr startet: PPG steht für Private Partner Golf – ein Netzwerk von zwölf PremiumGolfanlagen in der ganzen Schweiz, das mit einer einzigen Clubmitgliedschaft Zugang zu allen Partnerplätzen ermöglicht. Was vor einigen Jahren als mutige Idee begann, hat sich schnell zu einem festen Bestandteil der Schweizer Golflandschaft entwickelt. Heute zählen die PPG-Clubs rund 10 000 Mitglieder, die sich als eine grosse Golffamilie verstehen und das freie Spielrecht sowie die neuen Freundschaften auf zwölf erstklassigen Anlagen geniessen.

Die Idee und ihr Sinn PPG wurde aus einem einfachen, aber kraftvollen Gedanken geboren: Mehrwert schaffen – für Clubs und Mitglieder zugleich. Statt in Konkurrenz zu Billigangeboten und Payand-Play-Anlagen zu treten, positioniert sich PPG klar am Markt: Weg von Discount-Logiken, hin zu hohen Qualitätsund Dienstleistungsstandards. Das Ziel war nie, möglichst viele Plätze zu koppeln, sondern ein Netzwerk zu formen, das Premium-Erlebnis, Verlässlichkeit und Gemeinschaft bietet.

Für die Mitglieder bedeutet das flächendeckendes Golfvergnügen in der Schweiz ohne zusätzliche Kosten. Für die Clubs bedeutet es gesteigerte Attraktivität, bessere Zusammenarbeit und wirtschaftliche Vorteile – kurz: ein Spielbetrieb, der ohne PPG für viele Partner heute kaum noch denkbar wäre.

Der Erfolg in Zahlen und Geschichten

Der Erfolg stellte sich rasch ein. Bereits in den ersten Jahren wuchs die Mitgliederzahl stark, und die gegenseitigen Auswärtsrunden summierten sich auf beeindruckende 26 000 gespielte Runden. Davon profitieren nicht nur die Clubs mit einer besseren Lastenverteilung im Spielbetrieb: Gastronomie und Proshop verzeichnen zusätzliche Umsätze, neue Freundschaften entstehen auf den Terrassen und in den Clubhäusern, das Clubleben erlebt eine spürbare Renaissance. PPG hat den Nerv der Zeit getroffen: Mitglieder von höher gelegenen Golfclubs können in der Nebensaison spielen, während Sommergäste kühle Höhenrunden geniessen. Pflegewochen, grosse Meisterschaften oder Platzsperren sind kein Grund mehr, Golfpausen einlegen zu müssen – die Vielfalt der zwölf Anlagen sorgt für Ausweichmöglichkeiten und neue Turnierformate. Gemeinsam gestaltete Turniere bieten PPGGästen eine grössere Turniervielfalt und stärken das gemeinsame Erlebnis.

Was PPG für Clubs und Mitglieder bedeutet

– Mehrwert für alle Clubs und alle Members: Höhere Attraktivität, bessere Lastenverteilung, stärkere Bindung.

Familie von 10 000 Mitgliedern: Vernetzung, Freundschaften und ein lebendiges Clubleben.

– Flächendeckendes Angebot: Spielen auf zwölf PremiumAnlagen in der ganzen Schweiz – ohne Zusatzkosten.

– Wirtschaftlicher Nutzen: Attraktivitätssteigerung für Neugolferinnen und -golfer sowie Clubfreie; zusätzliche PPG-Gäste-Runden generieren mehr Umsatz für Gastronomie und Proshop; die Clubs profitieren wirtschaftlich deutlich.

– Resilienz bei Platzsperren: Pflegewochen und Turniere führen nicht mehr automatisch zu Spielpausen für Mitglieder.

Golf de Lavaux

Der Vorstand des PPG trägt diese Vision aktiv: Mario Rottaris (Manager GC Wallenried), Bernhard Nufer (Präsident GC Interlaken), Stefan Hofmann (Finanzen, GC Gstaad-Saanenland) und Benji Furrer (Manager GC Engelberg). Die Geschäftsstelle leitet Roland Meyer (Manager GC Wylihof), der als Ansprechpartner und Koordinator die tägliche Arbeit des Netzwerks sicherstellt.

Ausblick Handlungsfelder

Die Zukunft des PPG ist geprägt von Kooperation und gezielter Weiterentwicklung. Die Herausforderungen sind klar: Der Unterhalt der Anlagen wird anspruchsvoller, die Anforderungen an hohe Qualität steigen und die Einschränkungen bei Pflegemassnahmen mit synthetischen PSM machen das Greenkeeping schwieriger, aufwändiger und teurer. Diese Themen müssen früh aufgegriffen und eng begleitet werden. Genau hier setzt PPG an.

Gemeinsame Handlungsfelder, die wir anpacken wollen – Beschaffung: Gemeinsame Einkaufsstrategien und Bündelungen sollen die Kosten senken und die Versorgungssicherheit erhöhen. Durch zentrale Beschaffungsansätze lassen sich Synergien nutzen.

– Greenkeeping: Austausch von Know-how, gemeinsame Schulungen und koordinierte Pflegekonzepte helfen, die Qualität der Plätze auch ohne oder mit reduzierten Pflanzenschutzmassnahmen oder neuen Alternativen zu sichern. Innovative Pflegemethoden, Fachwissen und ressourcenschonende Ansätze stehen im Fokus.

– Technologische Entwicklungen: Digitalisierung, Sensorik und neue Maschinen können das Greenkeeping wirksamer machen. PPG will Pilotprojekte fördern, Erfahrungen teilen und Investitionen wirtschaftlich sinnvoll bündeln.

– Gemeinsame Events und Turnierformate: Ausbau der Turnierpalette, gemeinsame Meisterschaften und attraktive Formate für PPG-Gäste stärken die Marke und bieten Mitgliedern neue Erlebnisse.

– Nachhaltigkeit und Ausbildung: Nachhaltige Betriebsführung, Energieeffizienz, Schutz der Ressourcen und Ausbildung von Greenkeeperinnen und Greenkeepern sowie Mitarbeitenden sind langfristige Investitionen in die Zukunft der Anlagen.

Das Motto lautet: Gemeinsam sind wir stärker, nachhaltiger und effizienter. Durch koordiniertes Handeln lassen sich Kosten reduzieren, wird die Qualität gesichert und steigt die Attraktivität der Clubs weiter.

Fazit

PPG ist mehr als ein Verbund – es ist eine Bewegung, die den Schweizer Golfmarkt mitgestaltet. In acht Jahren hat sich gezeigt: Eine gut durchdachte Kooperation bringt Mehrwert für die Mitglieder, wirtschaftliche Vorteile für die Clubs und neue Impulse für das Clubleben. Die rund 10 000 Mitglieder der zwölf PPG-Clubs sind nicht nur Nutzer eines Angebots, sie sind Teil einer Gemeinschaft, die Freundschaften knüpft, Turniere neu erlebt und das Golfspiel in der Schweiz bereichert.

Der Blick nach vorne ist klar: Synergien nutzen, Qualität sichern, Innovationen fördern. So bleibt PPG auch in Zukunft der verlässliche Partner für Premium-Golf in der Schweiz.

Kontakt für Medienanfragen:

Roland Meyer, Leiter Geschäftsstelle PPG und Geschäftsführer Golfclub Wylihof +41 32 682 28 28 meyer@golfclub.ch ppg-schweiz.ch

FRÜHLINGSERWACHEN IM TESSIN

Wenn nördlich der Alpen viele Plätze noch auf die bevorstehende Saison vorbereitet werden, locken die Anlagen im Tessin die Golferinnen und Golfer mit frühlingshaftem Wetter und angenehmen Temperaturen, perfekten Fairways und Greens. Für einen Ausflug in den Südkanton stellen wir Ihnen die Plätze von Losone und Ascona näher vor.

Text: Peter Beeli

Die erste Station ist der Golf Club Gerre Losone. Dieser befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Landwirtschaftsbetriebes am Eingang zum Centovalli. 2027 wird das 25-Jahre-Jubiläum mit Veranstaltungen für die Mitglieder und Gäste gefeiert. Der 18-Loch-Par-72-Platz liegt nahe am Lago Maggiore inmitten einer typischen Tessiner Naturlandschaft zwischen Wäldern und Wasserläufen, mit Blick auf die Berge. «Der vom Architekten Peter Harradine entworfene Platz wertet die Umgebung auf», sagt Ennio Losa. Der Clubmanager weiter: «Die schnellen, technischen Greens verlangen Präzision, der Platz bietet Spielerinnen und Spielern jeder Spielstärke eine spannende, faire Herausforderung.» Dabei ist es wichtig, die vielfältigen Charakteristiken des Platzes, natürliche Hindernisse wie Wasser und die technisch anspruchsvollen Bereiche zu berücksichtigen. «Ein gutes Spielmanagement, besonders vom Abschlag aus, macht den Unterschied», fasst Losa zusammen.

TRADITION UND CHARAKTER

Der Übungsplatz zählt 16 überdachte Abschläge mit TrackMan, eine Kurzspielanlage, zwei Übungsbunker, zwei grosse Putting Greens und einen 3-Loch-Pitch-and-Putt-Platz. «Wer genug gespielt oder trainiert hat, erholt sich auf der Terrasse des Clubhauses mit Blick auf das 18. Loch oder entdeckt im Proshop die Trends in puncto Mode und Material», weiss der Manager von Losone.

Auch abseits des Golf Club Gerre Losone hält Losa einige touristische Tipps für seine Gäste bereit: «Die Region bietet eine Vielfalt an Erlebnissen: Spaziergänge und kühlende Bäder im kristallklaren Wasser der Flüsse, Panorama-Wanderungen im Centovalli und im Vallemaggia, Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren oder Wassersport auf dem Lago Maggiore, Lifestyle und Flanieren an der Seepromenade.» Nicht zu vergessen die traditionellen Grotti, die charakteristischen Dörfer oder die kulturellen und kulinarischen Angebote, die es erlauben, das authentische Tessin abseits des Golfens kennen und lieben zu lernen.

Jahr das neue Performance Center von Swiss Golf

Der Golf Club Gerre Losone liegt in einer typischen Tessiner Naturlandschaft und ist seit diesem

KONZENTRATION, KÖNNEN, EMOTIONEN

Nur einen kurzen «Drive» entfernt liegt unsere zweite Station. Der Golf Club Patriziale Ascona verbindet seit bald 100 Jahren Tradition und Innovation. «Er ist elegant, ohne formell zu sein, technisch anspruchsvoll und doch nicht erdrückend, modern mit historischem Charme», fasst Samuele Marelli zusammen. Die 18 Löcher schlängeln sich zwischen jahrhundertealten Bäumen und Wasserflächen hindurch, immer wieder bietet sich ein überraschender Blick auf den Lago Maggiore. Der Clubmanager weiter: «Unser Platz erfordert Konzentration sowie spielerisches und strategisches Können, belohnt dafür mit einmaligen Emotionen. Wer zum ersten Mal kommt, ist beeindruckt von der Schönheit. Wer zurückkommt, sucht das einzigartige Gefühl, Teil eines besonderen Ortes zu sein.»

Für 2026 wartet Ascona mit einer neuen Attraktivität auf: Drei neue Löcher als «Golfplatz im Golfplatz» im Herzen des Parks. Die Driving Range, das Putting Green und die Short-Game-Anlage sind grosszügig und modern. Das Restaurant überzeugt mit seiner renommierten Küche und Kulinarik, seiner Atmosphäre und seinem Ambiente. Der Golfshop mit ausgewählten Produkten und professioneller Beratung rundet das hochwertige Angebot ab.

Seit bald 100 Jahren verbindet der Golf Club Patriziale Ascona Tradition und Moderne
@ Golf Club Patriziale Ascona
«Losone ist dynamisch, sportlich, eingebettet in wilde Natur, Ascona ist elegant, malerisch und reich an Tradition.»
Samuele

ROMANTIK, RUHE, APERITIVO

Die Antwort auf die Frage nach der besten Zeit für eine Runde in Ascona fällt Marelli leicht: «Jeder Tag in Ascona hat seinen eigenen Charme. Aber am schönsten ist der Platz bei Sonnenaufgang mit seiner puren Stille und der Konzentration sowie bei Sonnenuntergang mit dem goldenen Licht und der Ruhe.» Auch neben dem Golfplatz ist das Tessin nach Ansicht des Managers ein zauberhafter Ort, um zu entschleunigen, durchzuatmen und neben dem Spiel auch das Leben zu geniessen – «besonders im Frühling». Für die Zeit abseits von Tee Times und Fairways empfiehlt Marelli einen idyllischen Abendspaziergang am Ufer des Sees, einen Abstecher in die Ruhe des Maggiatals, einen Aperitivo auf der Piazza in Ascona oder einen Schiffsausflug auf die Brissago-Inseln.

UNTERSCHIEDLICH UND SICH ERGÄNZEND

Am Ende unseres Ausflugs ins Tessin bitten wir die zwei Manager um einen Vergleich zwischen Losone und Ascona. Ennio Losa: «Losone liegt in einer Alpen- und Flusslandschaft, Ascona ist vom See geprägt. Innerhalb einer Distanz von nur wenigen Kilometern wechselt man von einer Umgebung zur anderen und bereichert seinen Golfurlaub mit einer grossen technischen und landschaftlichen Vielfalt.»

Für Samuele Marelli bieten beide Plätze unterschiedliche Konzepte für das gleiche Vergnügen: Golf zu spielen in einzigartiger Umgebung. Seine Zusammenfassung: «Losone ist dynamisch, sportlich, eingebettet in wilde Natur, Ascona ist elegant, malerisch und reich an Tradition.»

Ein Frühlingsausflug auf die Golfplätze von Ascona und Losone ermöglicht zwei unterschiedliche, aber sich ergänzende Golferlebnisse. Auch in einem weiteren Bereich sind sich die Manager einig: «Das Tessin ist ein zauberhafter Ort mit der perfekten Balance zwischen Natur und Kultur, Sport und Kulinarik.»

SIGNATURE HOLE

Loch Nummer: 18

Längen: 378 m (gelb), 338 m (rot)

Par: 4

HCP: 1

Ordnung und Disziplin

Mit 409 Metern (Back Tees) ist das Loch 18 ein anspruchsvolles Par 4, das direkt vor der Terrasse des Clubhauses endet, was Adrenalin für die Spielenden und Spektakel für die Zuschauenden bedeutet. Das Rezept zum Par heisst: Ordnung und Disziplin. Ein sicherer Start und eine vorsichtige Wahl für den zweiten Schlag, um den Teich und den Bunker zu vermeiden. Wer es nicht übertreibt, erreicht das Green in der Vorgabe und schliesst mit dem Par das Loch und die Runde ab.

SIGNATURE DISH

Merlot-Kalbsbäckchen mit Polenta

Zutaten

Fleisch: 4 Kalbsbäckchen. 3 dl Merlot. 250 g Karotten. 200 g Zwiebeln. 100 g Sellerie. 20 g getrocknete Steinpilze. Salbei. Rosmarin. Lorbeer. Fleischbrühe. Gutes Olivenöl. Salz. Pfeffer. Polenta: 260 g weisses Maismehl. 1,4 l Wasser. 2 TL feines Salz. 2 EL Olivenöl. Butter und Parmesan nach Belieben.

Zubereitung

Fleisch: Bäckchen säubern, Fett entfernen. Salzen, pfeffern. Jede Seite scharf anbraten. Steinpilze einweichen. Gemüse würfeln, im Topf bis weich anbraten. Fleisch beigeben. Mit Wein ablöschen. Alkohol verdampfen lassen. Pilze mit Wasser, Brühe und Kräutern beigeben. Zugedeckt bei schwacher Hitze zwei bis drei Stunden schmoren lassen. Bei Bedarf Brühe hinzufügen.

Polenta: Wasser, Salz und Öl in grossen Topf geben. Maismehl einrieseln lassen. Rühren, bis die Mischung zu köcheln beginnt. Auf kleinem Feuer unter gelegentlichem Umrühren 40 Minuten weiterköcheln lassen. Am Ende mit Butter und Parmesan verfeinern.

GOLF CLUB GERRE LOSONE
GOLF CLUB GERRE LOSONE

SIGNATURE HOLE

Loch Nummer: 17

Längen: 146 m (gelb), 113 m (rot)

Par: 3

HCP: 10

Spiel und Gefühl

In Ascona erstreckt sich das Loch 17 entlang des Lago Maggiore. Das Par 3 ist ein Versprechen und die Erinnerung daran, dass Golf nicht nur ein Spiel, sondern ein Gefühl ist: Am vorletzten Loch kann jede Golferin, jeder Golfer die Hole-in-one-Experience erleben – den einen Schlag, der eine normale Runde in ein Ereignis verwandelt. Um den Teich zu überwinden und das Green mit dem Abschlag zu erreichen, braucht es Können, Mut, Konzentration und Präzision.

SIGNATURE DISH

Wildschwein-Ravioli

Zutaten

Füllung: 1 kg Wildschweinfleisch für Eintopf. 250 g Gemüse (Sellerie, Karotten, Zwiebeln etc.). 50 g Tomatenmark. 1 l Rotwein. Gewürze und Kräuter. 200 g geriebener Parmesan. Salz. Pfeffer. Teig: 500 g Mehl. 500 g Hartweizengriess. 500 g Eigelb. 260 g Eiweiss. 20 g Salz.

Zubereitung

Füllung: Fleisch von allen Seiten gut anbraten. Gewürfeltes Gemüse beigeben und zusammen weiter anbraten. Tomatenmark, Gewürze und Kräuter beigeben. Rotwein zugeben, einkochen lassen. Mit Wasser auffüllen, bis Fleisch bedeckt ist. Kochen, bis das Fleisch zerfällt. Abkühlen lassen, alles fein hacken. Mit Parmesan, Pfeffer und Salz abschmecken.

Teig: Alle Zutaten in Schüssel geben. Zu homogenem, glattem Teig verkneten. Mindestens 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Teig mit Nudelmaschine ausrollen. Untere Lage mit Ragout belegen, mit zweiter Lage bedecken und in gewünschte Form bringen. Im heissen Wasser kochen.

GOLF CLUB PATRIZIALE ASCONA
GOLF CLUB PATRIZIALE ASCONA

GOLF & COUNTRY CLUB NEUCHÂTEL

Auf den Höhen über dem Neuenburgersee fügt sich der Golf & Country Club Neuchâtel in eine bemerkenswerte Naturlandschaft zwischen Jura und Alpen ein. Der 18-LochPlatz, bekannt für seine technischen Herausforderungen und die hohe Pflegequalität, bietet während der gesamten Runde spektakuläre Ausblicke. Der Club zeichnet sich durch seine sportliche Dynamik, sein Engagement für den Nachwuchs sowie eine zugleich elegante wie auch gesellige Atmosphäre aus, die Golferinnen und Golfer aller Spielstärken schätzen.

GOLFCLUB HEIDENTAL

Der Golfclub Heidental liegt idyllisch am Solothurner Jurafuss und ist Teil der PPG-Familie. Die 18-Loch-Anlage ist harmonisch in die leicht hügelige Landschaft eingebettet. Die ersten neun Löcher verlaufen über leicht coupierte Bahnen und verlangen technisches Spiel, während die zweiten neun Löcher flacher angelegt sind und präzise Schläge erfordern. Diese Abwechslung prägt auch das Clubleben: ein ausgewogener Mix aus ambitionierten Turnierspielenden und Freizeitgolferinnen und -golfern. Grosszügige Trainingsanlagen und eine moderne Golf Academy runden das Angebot ab.

www.golfdeneuchatel.ch

GOLF LIMPACHTAL

Golf Limpachtal, malerisch zwischen Bern und Solothurn gelegen, vereint sportliche Herausforderung mit landschaftlicher Weite. Die 18-Loch-Anlage verlangt ein taktisches Spiel: Geschickt platzierte Hindernisse, abwechslungsreiche Bahnen und raffiniert modellierte Greens fordern präzise Entscheidungen bis zum letzten Putt. Der charakteristische Limpachtal-Wind verleiht dem Platz stellenweise echten Links-Charakter. Als Teil des Netzwerks Swiss Premium Golf Courses steht Golf Limpachtal für hohe Platzqualität, erstklassige Pflege und ein besonderes Golferlebnis auf nationalem Topniveau.

www.golf-limpachtal.ch

www.golfheidental.ch

GOLFCLUB RHEINBLICK

Der Golfclub Rheinblick ist eingebettet in eine unberührte Landschaft und eröffnet weite Blicke auf die umliegenden Dörfer sowie das beeindruckende Schweizer Alpenpanorama. Der 18-Loch-Meisterschaftsplatz erstreckt sich über mehr als 100 Hektar. Die abwechslungsreiche Topografie verleiht jeder Spielbahn ihren eigenen Charakter. Es ist ein Ort, an dem Golferinnen und Golfer aller Spielstärken sowohl eine sportliche Herausforderung als auch ein unvergessliches Naturerlebnis finden. Der Golfclub Rheinblick ist Partnerclub des exklusiven Netzwerks Swiss Premium Golf Courses und steht für erstklassige Infrastruktur und einen herausragend gepflegten Platz auf Topniveau.

www.golfclubrheinblick.de

GOLFCLUB GSTAAD -SAANENLAND

Die Golfanlage des Golfclubs Gstaad-Saanenland liegt inmitten eines Flachmoors auf 1400 m ü. M. und bietet wunderbare Ausblicke auf die Berner und Freiburger Alpen. Die 18 abwechslungsreichen und herausfordernden Spielbahnen (Par 70) fordern ein strategisches Spiel und können dank des Wegnetzes mit Carts befahren werden. Driving Range und Übungsanlagen stehen allen offen. Das Clubrestaurant mit sonniger Terrasse sowie ein gut sortierter Golfshop ergänzen das Angebot. Der Golfclub hat eine familiäre, offene und sportliche Atmosphäre und begrüsst sowohl einheimische wie internationale Gäste. Hier ist jede Golferin und jeder Golfer sowie jeder Gast herzlich willkommen. GCGS – natürlich aussergewöhnlich! www.golfclubgstaad.ch

GOLF SEMPACH

Golf Sempach, zentral gelegen im Herzen der Schweiz, ist das grösste Golf Resort des Landes und bietet an spektakulärer Lage nicht nur Golferinnen und Golfern ein unvergessliches Erlebnis. Als Teil der Leading Golf Courses of Switzerland erfüllen die zwei 18-Loch Championship Courses höchste Qualitätsstandards auf und neben dem Platz. Golf Sempach bietet mit dem Performance Center das schweizweit grösste Indoor-Trainingscenter. Ausgestattet mit modernster Technologie, setzt es auch europaweit Massstäbe und bietet ambitionierten Golferinnen und Golfern erstklassige Trainingsmöglichkeiten.

GOLFCLUB MARKGRÄFLERLAND

Der Golfclub Markgräflerland liegt im Grossraum Basel im sonnenverwöhnten Südbaden. Er ist stolzer Gastgeber hochrangiger Swiss Golf Turniere. In diesem Jahr können die Swiss Golf Junior Tour und die U25 Championship, die Interclub Championship Women A2 und die Finalisten der Interclub U18 Series auf dem malerisch am Fusse des Schwarzwalds gelegenen Platz begrüsst werden. Der Platz ist ein Vergnügen für Golferinnen und Golfer aller Spielstärken. Um einen unvergesslichen Golftag auf dem gut gepflegten Platz geniessen zu können, braucht es taktisches Wissen, ein präzises Kurzspiel und genügend Zeit. Bis bald!

www.golfclub-markgraeflerland.de

GOLF SAINT APOLLINAIRE

Golf Saint Apollinaire ist mit zwei 18-Loch Championship Courses Par 72 und dem 9-Loch Executive Course Par 27 das grösste und stadtnächste Golf Resort im Grossraum Basel –nur 5 Minuten vom EuroAirport Basel entfernt. Eingebettet in eine überwältigende Naturlandschaft, bieten die vom international renommierten Golfarchitekten Kurt Rossknecht entworfenen, äusserst grosszügig angelegten Anlagen ein unvergessliches Golferlebnis. Als Teil der Leading Golf Courses of Switzerland erfüllen die Anlagen höchste Qualitätsstandards auf und neben dem Platz.

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GOLFGIGANTISMUS

Golfen in Florida ist ein Erlebnis mit vielen Facetten: traumhafte Plätze, tolles Wetter, eine riesige Auswahl an Luxusresorts bis hin zu günstigen Trouvaillen. Und manchmal begegnet man sogar Alligatoren.

Text: Fabian Ruch

Wir wissen nicht, wie ernst der Ratschlag des Starters im Bonaventure Golf Club ist. Er meint, dass wir beim Loch 7 nicht zu nahe ans Wasser spielen sollen, dort sei ein ziemlich grosser Alligator zu Hause.

Unser zweiter Schlag auf diesem Par-5-Loch landet zwei Meter neben dem Wasser. Und als wir uns nähern, sehen wir das Reptil – es liegt friedlich ziemlich nahe bei unserem Ball. Wir gönnen uns weit davon entfernt einen Free Drop. Golf in Florida ist spannend, vielschichtig, sonnig. Im ganzen Staat gibt es über 1250 Plätze –für jede Golferin und jeden Golfer, jeden Geschmack und Geldbeutel. Wir waren oft in Florida, und eine Runde auf dem Bonaventure-Kurs in Weston in der Nähe der Everglades gehört für uns stets dazu. Die Anlage bietet für ein Greenfee von 40 bis 70 Dollar viel Fun und Abwechslung, das Layout gefällt, der Abschlag auf Loch 3 über einen Wasserfall auf das Par-3-Green ist atemberaubend. Und der Alligator sorgt sogar für ein wenig Nervenkitzel.

DIE TOTAL ANDERE GOLFKULTUR

Wer schon einmal in den USA Golf gespielt hat, ist mit der komplett anderen Kultur vertraut. 99 Prozent der Runden werden mit einem Cart absolviert. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber durchaus reizvoll – viele Wagen sind mit GPS ausgestattet, man kann Essen bestellen, die Löcher werden präzise auf Screens dargestellt. Viele Menschen spielen hier Golf, wie wir in der Schweiz beispielsweise Billard spielen oder Darts. Es ist eine lockere Freizeitbeschäftigung. Sie benötigen keine Platzreife, tragen Jeans, hören laute Musik, trinken Bier, die Cart-Girls auf den Anlagen sorgen für Nachschub. Und gerade auf den weniger edlen Plätzen stauen sich die Flights manchmal beträchtlich, weil zu viele Greenfees verkauft wurden. Egal: Auf Smartphones läuft parallel Sport oder Netflix.

«In Florida gibt es Golf für jedes Portemonnaie – von LuxusPlätzen bis zu günstigen Anlagen.»
Golfen an einem magischen Ort: Der Platz im pulsierenden Miami Beach

Das mag sich klischiert lesen. Doch bei den Amerikanerinnen und Amerikanern liegt der Fokus beim Golfsport wirklich deutlich anderswo. Die Regeln werden lässiger ausgelegt. Es zählen: die Freude, die gemeinsame Zeit, Grenzen austesten. Das führt dazu, dass vor allem Männer zwar einen wuchtigen Drive von 200 bis 250 Metern schlagen können, aber meistens mit einer enormen Streuung. Sie legen bei einem Fehlschlag einfach nach und erklären bierernst, normalerweise würden sie besser spielen: «Heute ist halt nicht mein Tag!»

Gute Einstellung. Meistens hat es auf den Golfplätzen mindestens sechs verschiedene Tees, teilweise auch neun, was die männlichen Golfer aus den USA selten daran hindert, zielstrebig den Championship Tee ganz hinten auszuwählen. Auch mit einem Handicap von etwa 25. Die Fairways sind oft breit, das angenehme Klima in Florida sorgt selbst bei günstigeren Plätzen für tolle Bedingungen und schöne, oft schnelle Greens.

AUCH DER US - PRÄSIDENT SPIELT HIER OFT

Es gibt in den USA zahlreiche Apps, auf denen Golfrunden gebucht werden können. Unser Favorit ist «GolfNow» mit einer riesigen Auswahl an Plätzen. Auf dieser Reise im Januar starten wir in Tampa und spielen den nahe gelegenen Clearwater Country Club, der dank weiter Landezonen und grosser Grüns selbst mit Jetlag ein gutes Score erlaubt. Die ganze Westküste bis hinunter nach Naples ist auch für Golferinnen und Golfer, die schon etwas älter sind und die Vorzüge der Region geniessen, ein Paradies. Es ist hier ruhiger als im Grossraum Miami oder in Orlando, wo es ebenfalls alle zehn, fünfzehn Kilometer einen Platz hat.

Herausfordernde Greens prägen die Plätze in Florida

Uns zieht es auch immer an die Ostküste. In Jupiter wohnen viele Golf-Superstars, es hat hier fantastische Trainingsbedingungen, wunderbare Orte, tolle Plätze. Das gilt auch für das nahegelegene West Palm Beach, wo US-Präsident Donald Trump gerne seine Schläger schwingt (und auch manchmal vergessen soll, einen Schlag zu zählen). Wir dürfen diesmal auf Einladung den sehr exklusiven Panther National spielen – und sind einerseits überwältigt vom sensationellen Zustand und andererseits überfordert vom Schwierigkeitsgrad. Ein tolles Erlebnis ist die Runde auf jeden Fall, allerlei Prominenz gehört hier zu den Mitgliedern. Zufälligerweise treffen wir unterwegs Joe Sakic, einen der besten Eishockeyspieler der Geschichte. Er ist heute Präsident der NHL-Franchise Colorado Avalanche und fliegt oft nach Florida, um Golf zu spielen.

Weiter unten, Richtung Miami, mögen wir den Jacaranda Golf Club mit zwei herrlichen 18-LochPlätzen. Das Greenfee liegt hier bei 120 bis 180 Dollar. Die Anlage ist gepflegt, es hat genügend Hindernisse, um ein paar Bälle zu verlieren –aber zu wenig, um uns den Spass zu verderben. Diesmal ist in unserem Flight ein ehemaliger NFL-Profi, athletisch und muskelbepackt und mit einem Drive von über 250 Metern. Leider trifft der ehemalige American-Football-Spieler den Ball heute von den hintersten Tees nicht ideal («ist nicht mein Tag!»). Easy, morgen wird der Driver bestimmt besser funktionieren.

Der amerikanische Optimismus mag auch mal nerven, aber er ist durchaus ansteckend. Und warum sich zu sehr auf dem Green abmühen und Putts lange analysieren? Einfach schenken, und weiter geht’s – man ist schliesslich nicht zum

Nahe am Wasser: Der Golfplatz in Key Biscayne

Minigolfspielen hier. Das pure Golfvergnügen lockt. In der Nähe von Miami sind Crandon Golf in Key Biscayne, Biltmore in Coral Gables und der Kurs in Miami Beach sehr zu empfehlen. Hier beginnen die dynamischen Preise bei rund 150 Dollar, sie können auch mal bei über 250 liegen. Wer ein wenig Zeit investiert und sich auf den Apps und Websites informiert, profitiert von Hot Deals.

DIE VORZÜGE ABSEITS DER PLÄTZE

Diesmal gelingt es uns, The Club at Emerald Hills in Hollywood in der Nähe von Miami zum halben Preis zu spielen. Die 60 Dollar lohnen sich, fast jedes Loch ist spektakulär. Wir entscheiden uns für die Member Tees, es sind die fünf hintersten von acht Abschlagsvarianten. Der Platz ist von dort immer noch rund 5800 Meter lang und äusserst herausfordernd.

Es gibt aber sogar 18-Loch-Plätze für 30, 40 Dollar, die aussergewöhnliche Momente bieten können. Der Killian Greens Golf Club in Miami etwa zeigt uns mit seinen schmalen Bahnen und den vielen Wasserhindernissen am Anfang die Grenzen auf. Dann legen wir – ganz unamerikanisch – bald den Driver weg, weil wir – ganz amerikanisch – finden, dass es heute nicht unser Driver-Tag sei. Und schon bieten wir dem Platz mit kluger Schlägerwahl Paroli und erspielen uns BirdieChancen.

Golf in Florida ist traumhaft –verbunden mit der breiten Palette an Optionen bezüglich Essen, Trinken, Shopping, Events, Unterhaltung, Übernachtungen. Die gigantischen Golfshops wie PGA Tour Superstore, Golf Galaxy und die Abteilung in den Dick’s-Sportläden bieten auf Hunderten von Metern Verkaufsfläche alles Mögliche an. Und wer nach einer Runde auf dem Platz noch nicht genug hat, kann in modernen, multifunktionalen Anlagen wie Topgolf, PopStroke oder Indoorgolf-Einrichtungen weiter am Golfspiel und am Putten feilen –Barbetrieb, Musik und Essen inklusive.

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Markantes Hauptgebäude:
Biltmore-Anlage in Miami

Einmalig im Allgäu: Golfurlaub ohne Extrakosten

Abschlagen vor den Gipfeln der Allgäuer Alpen und dem Bregenzer Wald – Oberstaufen bietet Golferinnen und Golfern eine traumhafte Kulisse für ihren Lieblingssport. Mit dem Premiumangebot Oberstaufen PLUS GOLF ist das Greenfee auf sieben Plätzen gleich null!

Am Fusse der malerischen Nagelfluhkette liegt die Allgäuer Feriendestination Oberstaufen, nur rund 2,5 Stunden Fahrzeit von Zürich entfernt. Ein einzigartiges Landschaftsmosaik und grenzenlose Weitblicke von den Alpen bis zum Bodensee: Urlauber können ihre Sehnsucht stillen nach Bergen, Natur und Weite, schöpfen neue Energie und erleben echte Allgäuer Gastfreundschaft sowie gelebtes Brauchtum. Das vielseitige Angebot reicht von Golf, Premiumwandern, Radfahren und Wintersport über einzigartige Familienerlebnisse und regionale Kulinarik bis hin zu Wellness, Heilklima und dem Naturheilverfahren nach Johann Schroth. Die Auswahl an Spitzenbetrieben in der Hotellerie und Gastronomie ist ebenso vielfältig wie das bunte Veranstaltungsprogramm.

Freies Golfspiel auf sieben Plätzen mit traumhaftem Panorama Das Premiumangebot Oberstaufen PLUS GOLF lässt Golferinnen- und Golferherzen höherschlagen, denn es beinhaltet freies Greenfee auf sieben Plätzen: im Golfclub Oberstaufen-Steibis, im Golfzentrum Oberstaufen, im grenznahen Golfpark Riefensberg/Bregenzer Wald, im Golfpark Lenzfried, im Golfplatz Scheidegg sowie in den Golfclubs Waldegg-Wiggensbach und Memmingen. 15 weitere Anlagen sind innerhalb einer Autostunde erreichbar.

In Kombination mit den weiteren PLUS-Leistungen wie freien Fahrten mit den Bergbahnen und Eintritt ins Erlebnisbad Aquaria sowie ergänzenden, attraktiven Freizeitangeboten im Allgäuer Wohlfühlort steht einem unvergesslichen Golfurlaub nichts im Wege. Buchbar ist das Angebot bei insgesamt 18 Gastgebern, die Auswahl reicht von exklusiven Chalets bis hin zu diversen 4-Sterne- und 4-Sterne-Superior-Hotels.

www.oberstaufen.de/plus-golf

Warum in der Ferne golfen?

Das Hotel Hanusel Hof im Allgäu bietet ein veritables Rundum-Verwöhnpaket: Raus aus der Lobby, rein in die Golfrunde – spektakuläre Abschläge und Ausblicke sowie kulinarische und sinnliche Genüsse inklusive.

Wer im 4-Sterne-Superior-Hotel Hanusel Hof die Golftasche auspackt, dem geht das Herz auf: Loch 1 des abwechslungsreichen 18-Loch-Platzes befindet sich nur 20 Meter von der Hoteltüre entfernt. Das Fairway über die sanften Hügel des Allgäuer Voralpenlandes eröffnet beeindruckende Ausblicke auf die benachbarten Alpengipfel. An Loch 9 lädt die Hanusel Alp die Golferinnen und Golfer zum Verschnaufen und Verweilen ein – sei es bei einer Allgäuer Weisswurst, einem Kaffee mit leckerem Kuchen oder einem erfrischenden Getränk. Einfach kurz innehalten und den Augenblick geniessen, bevor es gestärkt wieder auf der Runde weitergeht.

Die 18 Spielbahnen schmiegen sich auf ca. 55 Hektar an das auf rund 1000 Metern Höhe gelegene, sanft gewellte Plateau und bieten bei jedem Abschlag Ausblicke auf die Bergketten am Horizont oder die nachhaltig bewirtschafteten Flächen rund um die Greens. Die Abschläge führen über den hauseigenen Teich, aus dem die Forellen für die Genussküche stammen, vorbei am Bienenhäuschen, in dem Markus Rainalter mit seinen zehn Bienenvölkern den hauseigenen Honig produziert. Und vorbei am angrenzenden Hanusel Wald mit hauseigener Jagd. Frank Rainalter, nebst Greenkeeper auch Jäger, liefert daraus das frische Wild für die kreative Küche.

Verwöhnprogramm in familiärer Atmosphäre

Den krönenden Abschluss der Runde bildet Loch 19, der Hanusel Hof selbst. Nach dem Golfen wird hier ganz auf Verwöhnmodus umgestellt. Denn nicht umsonst heisst es «Willkommen in der Familie». Die Rainalters und ihr Team sorgen persönlich für das Wohlbefinden der Gäste. Genuss, Entspannung und Gemütlichkeit sind überall zum Greifen nah: Im Restaurant mit regionaler Slow-Food-Küche und einer exzellenten Weinauswahl mit über 450 handverlesenen und persönlich ausgesuchten Weinen von Wolfram Rainalter.

Der Wellness-Bereich wartet mit fünf Saunen, Innenund Aussenpool, fünf gemütlichen Ruheräumen und einer Wellnessbar auf. Im Hotel-Spa verwöhnen Sie die Hände des Massageteams mit wohltuenden Körper- und Gesichtsbehandlungen. Und am Ende eines erlebnisreichen Tages fallen Sie in die mit frischem Leinen bezogenen Betten der heimelig eingerichteten Zimmer – allesamt mit Holzböden, Terrasse oder Balkon ausgestattet.

Klingt nach Geheimtipp? Richtig. Ganz nach dem Motto: Warum in der Ferne golfen, wenn das Gute liegt so nah – nur zwei Stunden von Zürich entfernt.

Eine Woche Golfen im Hanusel Hof, 7 Übernachtungen inkl. Geniesser-Halbpension, unbegrenztes Greenfee auf dem hoteleigenen 18-Loch-Platz, 20-Minuten-Massage u. v. m. schon ab 1755 Euro.

www.hanusel-hof.de

Mauritius – vom Nieselregen ins Paradies

Die ideale Golf-Auszeit im Frühling

Während sich der Frühling in Mitteleuropa oft wechselhaft zeigt, präsentiert sich Mauritius im April und Mai von seiner besten Seite. Statistisch gesehen regnet es in diesen beiden Monaten in der Schweiz an fast 30 Tagen, die Temperaturen bleiben häufig unter 18 Grad. Grau, nass und unbeständig – nicht unbedingt ideale Voraussetzungen für eine gelungene Golfsaison-Eröffnung.

Ganz anders die Situation im Indischen Ozean. Auf Mauritius beginnt im April das mauritische Winterhalbjahr. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt deutlich, die Luftfeuchtigkeit ist angenehm tief und das Wetter zeigt sich konstant sonnig. Nachts liegen die Temperaturen bei rund 20 Grad, tagsüber steigen sie auf bis zu 28 Grad. Perfekte Bedingungen also, um den Sommer bereits im Frühling einzuläuten – und das unter optimalen Bedingungen für den Golfsport.

Ein zusätzlicher Vorteil dieser Reisezeit sind die zahlreichen Feiertage im April und Mai, die sich hervorragend für eine verlängerte Golfreise nutzen lassen. Wer dem europäischen Schmuddelwetter entfliehen möchte, findet auf Mauritius eine Kombination aus Sonne, sportlicher Qualität und entspannter Atmosphäre.

Entspanntes Spiel und attraktive Preise

Die Golf Buddies waren selbst im vergangenen April und Mai auf der Insel unterwegs, um diese Reisezeit intensiv zu testen. Das Fazit fällt eindeutig aus: hervorragende Wetterbedingungen, spürbar weniger Touristen und ein angenehm ruhiger Spielbetrieb auf den Golfplätzen. Mit durchschnittlich nur rund 40 bis 60 Spielerinnen und Spielern pro Platz und Tag lassen sich die Runden entspannt und ohne Zeit-

druck spielen – ein Luxus, der in vielen europäischen Golfdestinationen kaum mehr zu finden ist.

Ein weiterer entscheidender Faktor spricht für eine Reise in diesen Monaten: Die Hotelpreise liegen bis zu 50 Prozent unter den Hochsaisonpreisen von November bis Februar. Mauritius positioniert sich damit als attraktive Alternative zu klassischen Frühlingsdestinationen wie Spanien, Portugal, Griechenland, der Türkei oder den Kanarischen Inseln – mit dem zusätzlichen Reiz eines exklusiven Fernreiseziels.

Golfvielfalt auf höchstem Niveau

Mauritius bietet eine beeindruckende Dichte an hochwertigen Golfanlagen, die sich durch abwechslungsreiche Landschaften, anspruchsvolle Designs und exzellente Pflegezustände auszeichnen.

Île aux Cerfs Golf Club

Unsere Favoriten –

auf Mauritius

Anahita Golf Course

Der von Ernie Els entworfene Anahita Golf Course liegt malerisch zwischen Bergen und Wäldern, eingebettet in eine Lagunenlandschaft mit türkisfarbenem Wasser. Breite Fairways, strategisch platzierte Bunker und schnelle Greens stellen Spielerinnen und Spieler aller Spielstärken vor spannende Herausforderungen. Besonders eindrucksvoll sind die Löcher 16 bis 18, die mit spektakulären Ausblicken auf den Ozean den perfekten Abschluss einer Runde bilden.

Île aux Cerfs Golf Club

Der von Bernhard Langer designte Platz auf der Insel Île aux Cerfs zählt zu den bekanntesten Golfanlagen des Landes. Die abwechslungsreiche Topografie mit Vulkanfelsen, Wasserhindernissen, Schluchten und tropischer Vegetation sorgt für ein ebenso spielerisches wie landschaftliches Highlight. Dank der ausgewogenen Gestaltung ist der Kurs für Golferinnen und Golfer aller Handicaps geeignet.

Avalon Golf Estate

Im hügeligen Süden der Insel gelegen, bietet das Avalon Golf Estate ein ganz anderes Golferlebnis. Umgeben von Teeplantagen, Flüssen und Schluchten eröffnet sich ein weiter Blick auf die Südküste von Mauritius. Die Höhenlage sorgt für ein etwas kühleres Klima und verleiht dem Platz einen eigenen Charakter.

Mont Choisy Le Golf

Mont Choisy Le Golf ist ein 6245 Meter langer Par-72-Meisterschaftsplatz, entworfen vom südafrikanischen Architekten Peter Matkovich. Als einziger 18-Loch-Golfplatz im Norden der Insel liegt er in unmittelbarer Nähe zu den Resorts von Grand Bay und Trou aux Biches und überzeugt durch ein modernes, offenes Design.

La Réserve Golf Links

La Réserve Golf Links, entworfen von Louis Oosthuizen und Peter Matkovich, ist der erste und einzige moderne Links-Golfplatz im Indischen Ozean. Von jedem Loch aus eröffnet sich ein freier Blick auf den Ozean. Der Platz fügt sich harmonisch in die natürliche Küstenlandschaft ein und bietet ein Golferlebnis, das in dieser Form einzigartig ist.

Massgeschneiderte Golfreisen

Golf Buddies stellt auf Wunsch individuelle Golfarrangements für Mauritius zusammen – abgestimmt auf Spielniveau, bevorzugte Plätze und persönliche Wünsche.

Weitere Informationen findest du unter www.golfbuddies.co.za oder per E-Mail an info@golfbuddies.co.za

TEE TIME MIT . . .

Dass Riet Klainguti am liebsten auf Golfplätzen mit Geschichte spielt, liegt ihm wohl im Blut. Denn beruflich sorgt der SingleHandicapper für das traditionsreiche Hotelerbe seiner Familie im Engadin. In Samedan ist er regelmässig beim Golfen anzutreffen. Und typisch Familienunternehmer: Bereits schwingt die nächste Generation den Schläger.

Text: Esther Hürlimann

© Eduard Meltzer

DER GOLFER

Wenn Riet Klainguti erzählt, wie er zum Golfspiel kam, muss er tief in den Erinnerungen graben: «Ich war etwa elf Jahre alt, als ich mit meinen Cousins im Garten meines Onkels in Pontresina zum Spass Bälle über die Wiese schlug. Und da sie schon recht gut spielen konnten, packte mich schnell der Ehrgeiz, besser zu werden.» So spielte der Zürcher mit Engadiner Wurzeln nebst Fussball, Handball und Tennis bald auch Golf, denn alles, was mit Bällen zu tun hatte, fiel dem bewegungsfreudigen Jungen sehr leicht.

GOLF ALS FAMILIENSPORT

Die Basis fürs Spiel auf dem Platz legte er zusammen mit einem Pro. «Mehrheitlich aber brachte ich mir den Golfschwung selbst bei, wenn ich zusammen mit meinen Eltern spielte, die Mitglied im Golfclub Rheinblick an der Grenze zu Deutschland waren.» Unterricht nahm Riet fortan nur noch ab und zu, um Fehler auszumerzen. Trotzdem wurde er bereits als Teenager Single-Handicapper.

Das Handicap war Riet vor allem in jungen Jahren wichtig: «Wettbewerb gehört zum Golf, auch wenn ich darin eher einen Kampf gegen mich selbst sehe.» An eine Profikarriere dachte er trotz seines Talents nie. Für den dazu erforderlichen Aufwand war ihm die Garantie auf Erfolg zu klein.

Trotzdem begleitete ihn das Golfspiel bisher durch alle Lebensphasen: «Die Geburt meiner drei Kinder war zwar eine kurze Zäsur, da andere Dinge wichtiger waren als die Zeit auf dem Golfplatz. Mittlerweile haben die beiden älteren Buben und meine Frau die Platzreife gemacht, damit wir Familienzeit auch auf dem Golfplatz verbringen können.» Überhaupt ist Riet Klainguti heute der soziale Aspekt beim Golf wichtiger als das Kompetitive. «Ich spiele meist mit Kollegen, manchmal aber lasse ich mich auch überraschen und trage mich einfach in einen Flight ein, denn auf dem Golfplatz trifft man immer interessante Leute.»

EIN FLAIR FÜR GESCHICHTE

Zum Tee-up trifft man Riet Klainguti oft auf Plätzen in der Region Zürich, wo er wohnt, dann aber auch in Samedan, weil er sich beruflich regelmässig im Engadin aufhält. «Ich mag diesen Golfplatz sehr, weil er einer der ältesten auf dem europäischen Festland ist.» Überhaupt mag er es, wenn der Baumbestand und die Beschaffenheit eines Platzes von der Geschichte erzählen. Da er gerne auch Profigolf schaut, träumt er davon, mal Augusta in den USA zu spielen oder auch den Old Course in St Andrews, Schottland.

DER HOTELIER

Dass Riet Klainguti gerne historische Plätze spielt, verwundert nicht, denn er stammt aus einer traditionsreichen Hoteliersfamilie, die für geschichtsträchtige Häuser im Oberengadin verantwortlich ist. Seine Grosseltern Anna Lea und Giacum Klainguti-Saratz führten das heutige Hotel Allegra in Pontresina, zudem waren sie Mehrheitsaktionäre des historischen Viersternhauses Cresta Palace in Celerina. Dieses vielseitige, aber auch anspruchsvolle Hotel- und Liegenschaftenerbe ging an Riets Vater Gian Giacum über. Mittlerweile ist es nun an der nächsten Generation, dieses weiterzuführen.

BINDEGLIED ZWISCHEN FIRMA UND FAMILIE

Riet faszinierte diese Welt schon als Kind. Daher zog es ihn mit bereits 29 Jahren via die kaufmännische Lehre bei einer Bank und die Hotelfachschule in Lausanne in den Verwaltungsrat des Familienunternehmens. Dort leitet er den Bereich Business Development, wo er Synergien zwischen den verschiedenen Häusern schafft und Projekte aller Art umsetzt. Ein wichtiger Aufgabenbereich bei solch geschichtsträchtigen Häusern ist die stetige Sanierung. Da es hier meist um grössere Investitionen geht, übernimmt Riet als Delegierter und Vizepräsident des Verwaltungsrats eine wichtige Schnittstelle zwischen Direktorium und Familie.

INNOVATIVER

UMGANG MIT TRADITION

Das Bewahren von Tradition bedeutet Riet viel, doch selbst eine solch historische Tourismusdestination wie das Engadin verlangt nach innovativen Angeboten. Für diese sorgt neuerdings das Herzstück seiner Familie: die 1882 erbaute Villa Klainguti, in der Riets Vater mit seinen drei Brüdern aufgewachsen war. Zusammen haben Vater und Sohn das Dreigenerationenhaus renoviert. Der einstige, denkmalgeschützte Familiensitz kann als Signature Residence ganz oder teilweise gemietet werden. Der prächtige Garten, in dem Riet einst seine ersten Golfschwünge machte, sorgt zusätzlich für ein erholsames Ambiente. Doch zum Golfspielen empfiehlt er dann doch eher die nahegelegenen Plätze in Samedan oder Zuoz.

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ONOFF Men’s Collection 2026 mit XCBT-Technologie, die den Unterschied macht

Die neue ONOFF Men’s Collection mit XCBT-Technologie vereint japanische Präzision, durchdachtes Design und einzigartige Performance. Im Frühling 2026 kommt die Kollektion auf den Markt, bestehend aus Drivern (AKA/KURO), Fairway-Hölzern, Hybrids und Eisen-Sets.

Die Fairway-Hölzer zeichnen sich durch materialspezifische Konstruktion aus: Die 3er- und 5er-Hölzer verfügen über einen Titankopf mit Tungsten-Sohle für niedrigen Schwerpunkt, während die 7er- und 9er-Hölzer aus Maraging-Stahl mit Carbon-Krone gefertigt sind. Alle Hybrids sind ebenfalls mit CarbonKrone ausgestattet. Sämtliche Hölzer –Driver, Fairway-Hölzer und Hybrids –verfügen über einen verstellbaren Hosel, der individuelle Anpassungen von Loft und Lie ermöglicht.

XCBT: Jedes Gramm ist spürbar

Die XCBT-Technologie (Xtreme Carbon Balance Technology) befindet sich in ihrer dritten Generation. Seit über vier Jahren entwickelt ONOFF eine Lösung, die es erlaubt, Gewicht und Balance eines Golfschlägers präzise an persönliche Ziele und das individuelle Spielgefühl anzupassen. Schon ein Gramm Unterschied bei einem Driver zeigt beim Fitting deutliche Veränderungen.

Die Möglichkeit, das Gewicht des Schlägerkopfs zu verändern und gleichzeitig im Griff auszugleichen, ist bisher einzigartig in der Golfindustrie. Das Prinzip: Mehr Energie auf den Ball übertragen, ohne mehr Kraft aufzuwenden.

Power Trench für optimale Flexibilität

Die Power-Trench-Technologie nutzt gezielt platzierte Rillen im Schlägerkopf, welche die Flexibilität der Schlagfläche optimieren. Auch bei Fehlschlägen sorgt sie für mehr Energie, eine grössere Sweetspot-Fläche und höhere Ballgeschwindigkeit.

Für jedes Spielerniveau das richtige Setup

Mit zwei Drivern und zwei Eisen-Sets richtet sich die Kollektion an ein breites Spielerspektrum. Der Driver und die Eisen-Serie AKA sind für Golfer gedacht, die Leichtigkeit, Komfort und maximale Fehlertoleranz benötigen. Der Driver KURO verfügt über ein grösseres MOI für gerade Abschläge, während die KURO-Eisen fortgeschrittene Golfer ansprechen, die mehr Kontrolle suchen.

Das legendäre ONOFF Touch & Feel

Die Reputation von ONOFF beruht seit Jahren auf dem einzigartigen Touch & Feel. Das besondere Spielgefühl entsteht durch die Spring Roll-Face, bei der der Stahl mehrfach gefaltet und gerollt wird – ein Verfahren, das auf dem Markt einzigartig ist. Dank DAIWA, dem weltführenden Hersteller von Angelruten mit 65 Jahren Carbon-Erfahrung und über 100 Patenten, entsteht in Kombination mit der XCBT-Technologie ein exklusiver Schläger mit einzigartiger Performance.

CALIGARI GOLF AG

Exklusiver Vertriebspartner für ONOFF

Eschenstrasse 17 7310 Bad Ragaz Schweiz info@caligarigolf.ch

www.onoffgolf.eu www.caligarigolf.ch

BUNTE DESIGNS EROBERN DEN GOLFPLATZ

Die Damen-Golfmode 2026 versucht, farbliche Leichtigkeit, funktionale Innovation und verantwortungsbewusstes Design zu vereinen. Es wurde darauf geachtet, maximalen Komfort mit stilvollem Look zu verbinden. Modische Akzente sollen bewährte Klassiker ergänzen. Das Ergebnis ist Golfbekleidung, die bequem und zeitgemäss ist – und den Ansprüchen moderner Golferinnen in jeder Hinsicht gerecht wird.

Text: Gabriela Rietmann

@ Golfers Paradise

Weite Hosen liegen 2026 im Trend

Haben Sie genug vom kalten Winter und den endlosen Nebeltagen? Sehnen Sie den Frühling herbei? Nun: Versuchen Sie es doch mit dem Ausmisten des Kleiderschrankes. Ihre Laune wird sich bestimmt bessern. Während Sie die Sache mit vollem Elan angehen und Ihre Auslage betrachten, werden Sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die vertraute Frage stellen: Soll ich das alte Outfit für eine Runde Golf mit meinen Freundinnen noch tragen oder ist es höchste Zeit für etwas komplett Neues?

Diesem Dilemma entflieht man schnell bei einem Blick auf die neuen, inspirierenden Damenkollektionen für 2026. Vieles präsentiert sich femininer denn je, ohne dabei Tradition und Stil auf dem Fairway zu vernachlässigen. Die Golferinnen dürfen sich freuen: Ob Kleid, Hose oder Skort – alles ist möglich, und die Auswahl ist gross.

FLORALE LEICHTIGKEIT

Und was bringt das Jahr 2026 Neues? Allem voran die fröhlichen Farben. Die Designs reichen von zarten, eleganten Blütenmotiven bis hin zu ausdrucksstarken, modernen Interpretationen –ohne aufdringlich zu wirken. Sie verleihen der Damen-Golfmode Leichtigkeit und Frische und sorgen für einen stilsicheren Auftritt. Sanfte Akzenttöne ergänzen klassische Farben gezielt, darunter unterschiedliche Blau-Nuancen, weiche Grüntöne sowie Rosé-, Korall- und pudrige Pink-Abstufungen. Moderne Schnitte und leichte Materialien verbinden Tradition mit einem zeitgemässen Modebewusstsein.

Ein weiterer offenkundiger Trend zeigt sich in der steigenden Beliebtheit von Langarm-Shirts. Der Grund liegt auf der Hand: Auf dem Golfplatz macht sich die starke Sonneneinstrahlung zunehmend bemerkbar. Moderne Longsleeves bieten daher eine interessante Alternative und zuverlässigen UV-Schutz. Die Materialien sind leicht, atmungsaktiv und auch an heissen Tagen angenehm zu tragen.

WEITE HOSEN ALS MODISCHER PERSPEKTIVENWECHSEL

Gemäss Angaben von City Golf Zürich und Golfers Paradise zeigt sich auch bei einigen Hosenkollektionen für 2026 ein spannender Richtungswechsel: Die Silhouetten öffnen sich, der Schnitt ist weiter und fällt lockerer als in den vergangenen Jahren. Eine Entwicklung, die nicht nur mehr Bewegungsfreiheit bietet, sondern auch modisch ein Hingucker ist.

Bei den Materialien gibt die synthetische Faser aufgrund ihrer funktionalen Eigenschaften wie Elastizität, Atmungsaktivität und Pflegeleichtigkeit weiterhin den Ton an. Vermehrt wird aber auch wieder Baumwolle eingearbeitet – ein Detail, das von der Kundschaft geschätzt wird, weil sie für ein natürlicheres Tragegefühl sorgt. Die Kombination aus Technik und Komfort steht dabei klar im Fokus.

KLEINERE KOLLEKTIONEN ALS ZEICHEN FÜR NACHHALTIGKEIT

Interessant ist zudem die Beobachtung von City Golf Zürich, dass die neuen Kollektionen insgesamt etwas kompakter ausfallen. Hinter diesem Ansatz steht der zunehmende Nachhaltigkeitsgedanke: Weniger Überproduktion, bewusstere Sortimente und die stärkere Berücksichtigung langlebiger Stile, die über mehrere Saisons hinweg getragen werden können.

«Wer es unabhängig von kurzlebigen Modetrends mit viel Farbe und Mustern lieber zeitlos und dezent hat, kommt nicht zu kurz. In vielen Kollektionen bilden weiterhin klassische, kombinierbare Farben wie Weiss, Navy und Schwarz die Basis, zudem natürliche Beige- und Pastellnuancen.» Sie stehen für Zeitlosigkeit und Kombinierbarkeit.

SCHUHE: MEHR HALT IST GEFRAGT

Last, but not least: Neue Schuhkollektionen tragen dem feuchten Rasen, der bereits beim Abschlag zur Herausforderung wird, Rechnung. Gezielt wurde auf mehr Halt, höhere Stabilität und festere Sohlen mit griffigem Profil geachtet, um das Abrutschen beim Schwung zu vermeiden.

So wurde etwa das Modell FootJoy Pro SL komplett überarbeitet. Es präsentiert sich schlanker und eleganter als die Vorgängerversion – natürlich ohne Abstriche beim Komfort, schliesslich sind Golfspielende gut vier Stunden unterwegs. Der Trend geht wieder in Richtung Golfschuhe, die eigens für den Platz konzipiert sind und sich von jenen unterscheiden, mit denen man im Clubhaus gut ankommt, begründet die Golf Center AG.

@ City Golf Zürich
Das Modell FootJoy Pro SL

TIPPS VON EXPERTINNEN

Jaume Ballara, CEO Golf Center AG:

Ein besonders gelungenes Design, ideal für Spielerinnen mit langen Haaren, ist die neue Titleist Charleston Breezer Damenkappe. Der praktische Klettverschluss für Damen mit Pferdeschwanz-Frisur, das feuchtigkeitstransportierende Schweissband sowie das 4-Weg dehnbare Material sorgen für optimalen Halt und hohe Atmungsaktivität über die gesamte Spielzeit hinweg.

Agnieszka Obrecht, Retail Area Manager, Golfers Paradise: Besonders gut ankommen werden Looks, die Komfort, moderne Silhouetten und Vielseitigkeit verbinden. Die Farben von 2026 bringen Frische, ohne modisch zu überfordern. Kundinnen suchen zunehmend nach Kleidungsstücken, die nicht explizit nach Golf aussehen, aber funktional, hochwertig und stilistisch überzeugen – ob auf dem Platz oder daneben.

Modell: P3

• Robuster Aluminium Rahmen mit Carbonfaser

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• Erhältlich in 5 versch. Radfarben

Abverkaufspreise

Modell: P2

• Robuster Aluminium Rahmen

• Langlebiger LI-ION Akku

• Automatischer Vorlauf 10/20/30 Meter

• Elektronische Bergab- und Parkbremse

• Mögliche Freilauffunktion

• Erhaltlich in 5 versch. Rahmen-/Radfarben

Zubehör für alle Trolley optional erhältlich. Schweizer Service Center Elektro Golf Trolley Abverkauf.

Weiteres Modell bei uns erhältlich:

Modell: P4 ab CHF 845.–

Ana Kübli, Mitinhaberin City Golf Zürich: Marlene Dietrich lässt grüssen. Nebst den floralen Mustern gefällt auch die Idee des weiten, lockeren Hosenschnitts. Alles, was auch neben dem Golfplatz getragen werden kann, wird bei der Kundschaft Anklang finden.

Der erste und einzige Golfhandschuh, der gleichzeitig Ihren Schwung und Ihren Griff verbessert .

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Das Bild

Das Hickory Golf Masters Museum wurde am 4. Dezember in Lugano eröffnet und ist ein neuer Treffpunkt für Golfbegeisterte und Bewundernde traditioneller Golfausrüstung. Das 380 Quadratmeter grosse Museum befindet sich im Herzen der Stadt und rückt die Zeitspanne vom späten 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert ins Rampenlicht. Die Sammlung umfasst rund 1500 Schläger sowie Golfbälle aus der Epoche von 1900 bis heute, welche die Entwicklung in diesem Sektor widerspiegeln. Ebenfalls Teil des Museums ist eine Indoor-Golfanlage mit Putting Green und Simulator, wo die Besuchenden Hickory-Golfschläger ausprobieren und das Erlebnis noch intensiver gestalten können. MM

Golf Gonten baut sein Angebot aus

Der Golfplatz Gonten schliesst eine enge Partnerschaft ab mit dem Resort Hof Weissbad, das die Gastronomie des Golfrestaurants übernimmt. Mit diesem Entwicklungsschritt sollen die Qualität des Angebots und das Gästeerlebnis gestärkt sowie spürbare Synergien zwischen Kulinarik, Freizeit und regionaler Entwicklung geschaffen und Betriebsprozesse optimiert werden. Bis 2029 ist zudem ein Hotel auf dem Golfplatz mit 28 modernen Zimmern und Wellnessangebot geplant. Eine Neuerung, die den Golfplatz Gonten sowohl für Golferinnen und Golfer als auch für naturbegeisterte Gäste noch attraktiver machen wird. MM

Die Zahl: 29

Das ist die Anzahl Schläge, die Max Tabone aus Lausanne auf den ersten neun Löchern der vierten Runde des prestigeträchtigen Junior Orange Bowl gespielt hat, wo er einen hervorragenden achten Rang erzielte. Diese unglaubliche Front Nine ermöglichte sich der Spieler des National Team Men von Swiss Golf mit sechs Birdies auf den ersten sieben Löchern. SG

BESSER GOLF SPIELEN –

Golf ist mehr als Technik. Golf ist Lebensfreude, Erfahrung und Leidenschaft. Genau diese Philosophie prägt die Cliff Potts Golf Academy, die seit über 24 Jahren exklusiv auf dem wunderschönen, direkt am Ufer des Lago Maggiore gelegenen Golfplatz Patriziale Ascona integriert ist.

Geleitet wird sie von Cliff und Alexandra Potts, dem einzigen Swiss-PGA Ehepaar-GolfProfessional-Team der Schweiz, und zugleich ist sie die älteste etablierte Golfschule des Landes. Seit 1989 haben mehr als 14’000 Golferinnen und Golfer an den Kursen der Golf Academy teilgenommen. Unser Unterrichtskonzept ist klar strukturiert und wurde kontinuierlich an neue Erkenntnisse und Methoden angepasst – ohne dabei kurzlebigen Trends hinterherzulaufen. Individuelle, hochqualitative Ausbildung in kleinen Gruppen von zwei bis maximal vier Personen, sowie Privatstunden bilden seit über drei Jahrzehnten die Basis unseres Erfolgs.

Golftraining auf höchstem Niveau - mit Spass und Effizienz Es ist nie zu spät, besser zu werden und mehr Freude am Spiel zu haben. Jeder Mensch ist ein Individuum, und die körperlichen Voraussetzungen sind unterschiedlich. Deshalb ist unser bewährtes Unterrichtskonzept genau darauf ausgerichtet, diese Unterschiede zu berücksichtigen –insbesondere beim Training von Senior-Golferinnen und Senior-Golfern. An unserer Golf Academy in Ascona werden Sie in einer professionellen Lernumgebung auf einem privaten Lehrbereich des Golfplatzes unterrichtet. Wir setzen gezielt Trainingsgeräte und Kontrollspiegel ein, sodass Sie genau sehen und fühlen können welche Bewegungen Sie am Schwung üben müssen, um Ihr Spiel dauerhaft zu verbessern. Unsere Hauptunterrichtssprache ist Deutsch, auf Wunsch in Englisch, Französisch oder Italienisch. Dabei verzichten wir bewusst auf kompliziertes Fachvokabular, das nur Profis verstehen. Wir halten den Unterricht fachlich, sachlich und verständlich, mit einem klaren Ziel vor Augen: Ihr Spiel zu verbessern, mit Spass und Motivation!

Das Spiel auf dem Platz

Am Nachmittag wird das Erlernte direkt umgesetzt: Beim professionell begleiteten 9-Loch-Spiel auf dem schönen Ascona Golfplatz erfahren Sie, wie sich Technik, Strategie und Spielfreude optimal verbinden lassen – ganz im Sinne unseres langjährigen Credos:

«We don’t just teach a swing; we show you how to play on the Golf course and how to practise at home. »

Unsere Golf-Academy-Kurse sind für alle Altersgruppen und Spielstärken geeignet. Mit den speziell von Cliff Potts entwickelten Trainingskursen mit Schwerpunkt auf altersgerechtem, körperschonendem Training für Senior-Golferinnen und Senior-Golfer erreichen wir zudem eine Zielgruppe, die durch besonders abgestimmtes Training erkennbare Verbesserungen erzielt und es schnell zu mehr Sicherheit und Spielfreude auf dem Platz bringt.

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Chiara Tamburlini
LPGA- und LET-Spielerin • ASGI-Ambassadorin

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