Das Swiss Center for Design and Health SCDH plant und realisiert Usability-Testings für Medizinprodukte, Systeme und digitale Lösungen – von der ersten Fragestellung bis zur regulatorisch nutzbaren Dokumentation nach IEC 62366. Die Usability-Testings führen wir im realitätsnahen Kontext durch: im OP-Testraum, in den Testräumen, auf der Simulationsfläche oder vor Ort bei unseren Kund:innen simulieren wir unterschiedliche Nutzungssituationen.
Usability-Testing im realitätsnahen Kontext
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WAS BEDEUTET USABILITY-TESTING? Wie gut funktioniert ein Produkt in der Praxis aus Sicht der Menschen, die es tatsächlich nutzen? Beim Usability-Testing bedienen Testpersonen ein Produkt oder ein Interface, während die Expert:innen des SCDH ihre Beobachtungen systematisch erfassen und daraus konkrete Verbesserungsmassnahmen ableiten.
WARUM SIND USABILITY-TESTSINGS IM REALITÄTSNAHEN KONTEXT WICHTIG? Insbesondere im Gesundheitskontext müssen Produkte sicher, effizient und nachvollziehbar bedienbar sein. Usability-Testings im realitätsnahen Kontext helfen dabei, Missverständnisse, unnötige Komplexität, Fehlbedienungen oder Brüche im Workflow frühzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben.
NUTZEN O Evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen für Design, Oberflächen und Workflows O Erfüllung regulatorischer Anforderungen gemäss MDR und IEC 62366 O Frühe Identifikation kritischer Use-Errors und Reduktion von Haftungsrisiken O Schnellere Zulassung und höhere Akzeptanz bei klinischen Nutzenden O Weniger Schulungs- und Supportaufwand O Audit-ready Dokumentation und belastbare Reports PARTNER O Johner Institut
Angebote Wir bieten modulare Leistungen im Bereich Usability-Testing. Je nach Reifegrad, Risiko und Zeitplan kombinieren wir diese gezielt und stimmen sie auf die Anforderungen unserer Kund:innen ab.
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Kontext- und Risikoanalyse
Formatives Usability-Testing
Summative Usability-Validation
Definition von beabsichtigter Nutzung, Nutzendengruppen und kritischen Tasks.
Frühe Identifikation von Use-Errors und gezielte Optimierung.
Normgerechte Validierung nach IEC 62366-1 und ISO 14971 .
Leistungsumfang: O Kontextanalyse, Stakeholder und Workflow-Mapping O Risikobasierte Task-Identifikation (UseError-Fokus) O Definition von Zielen und Erfolgskriterien
Leistungsumfang: O Entwicklung realistischer Szenarien O Moderation O Iteratives Testing von Prototypen / verschiedenen Varianten O Priorisierte Handlungsempfehlungen
Leistungsumfang: O Entwicklung normgerechtes Testprotokoll und Studiendesign O Rekrutierung Testpersonen O Durchführung in realitätsnahem Setup O Regulatorisch verwendbarer Abschlussbericht
Rekrutierung
Mess- und Verhaltensanalyse
Verlässliche Teilnehmenden-Rekrutierung und -Management.
Zusätzliche Evidenz zur Interaktion, Aufmerksamkeit und Belastung.
Leistungsumfang: O Screening, Terminierung, Incentives, Datenschutz/Einwilligung O Zugriff über starkes Partnernetzwerk (insbesondere für summative Tests)
Leistungsumfang: O Datenerhebung (je nach Bedarf mit modernsten Technologien wie EyeTracking, Motion-Capture oder Elektroenzephalografie) O Analyse und Dateninterpretation O Abschlussbericht
Vorgehen
Unser Prozess folgt einer klar strukturierten, methodischen Vorgehensweise. Sechs Bausteine bilden die Grundlage für ein systematisches und regulatorisch nutzbares UsabilityTesting.
1. KONTEXTANALYSE O Analyse von beabsichtigter Nutzung, Nutzendengruppen und klinischen Workflows O Identifikation kritischer Nutzungssituationen O Definition regulatorischer Anforderungen 2. TESTDESIGN UND SZENARIEN O Entwicklung realistischer Szenarien O Definition von Beobachtungs- und Messkriterien O Erstellung von Testprotokollen 3. VORBEREITUNG O Setup von Räumen, Technik und Materialien O Pilotierung der Tests O Rekrutierung geeigneter Teilnehmender
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4. DURCHFÜHRUNG O Usability-Testing in der Infrastruktur des SCDH O Beobachtung, Moderation und Recording O Datenerhebung in realitätsnahen Szenarien 5. AUSWERTUNG O Qualitative oder quantitative Analyse O Dateninterpretation 6. DOKUMENTATION UND ÜBERGABE O Zusammenfassung der Erkenntnisse und Empfehlungen O IEC-62366-fähige Reports O Roadmaps und optional Re-Tests
Stimmen zum UsabilityTesting am SCDH
«Unser Tellerset haben wir mit Unterstützung des SCDH mit vielen unterschiedlichen Menschen getestet: Leute mit motorischen und kognitiven Behinderungen sowie Personen unterschiedlichsten Alters, von Kleinkindern bis zu deren Grosseltern. Diese Usability-Testings formten das Geschirrset, aber auch unser Verständnis.» O Noëmi Burkhalter kwer / Co-Founderin und Designerin
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«Unsere Produkte und Lösungen können wir im OP-Testraum des SCDH unter realistischen Bedingungen testen. Wir sehen sofort, wie sich Ergonomie, Usability und Interaktion auf die Arbeit im OP auswirken – und können Optimierungen unmittelbar umsetzen.» O Thomas Fritsch HT Group / CEO
«Für mich war besonders wertvoll, dass wir unsere Prototypen am SCDH frühzeitig unter realistischen Bedingungen testen konnten. Das Feedback aus den Usability-Testings hat unsere Annahmen bestätigt, aber auch Verbesserungspotenziale aufgezeigt – eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung und den späteren Praxiseinsatz.» O Violeta Dyka Design for Dignity / Projektleiterin
Der erste Schritt: ein Gespräch
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