
Eidgenössische Politik
Ein juristischer Blick auf das Stromfressergesetz von Christian Huber Seite 2
WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND
PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH
Kanton Zürich
Gute Zusammenarbeit:
Listenverbindung mit FDP von Domenik Ledergerber Seite 3
Schlussspurt: NEIN zum Stromfressergesetz
Aktuell
EU möchte EU-Recht in der Schweiz durchsetzen von Christoph Blocher Seite 4 –5
Mit der Energiestrategie 2050 befindet sich die Schweiz seit rund zehn Jahren auf einem verhängnisvollen Weg in Richtung Strommangel und explodierender Energiepreise. Nun soll dieser Irrweg mit dem sogenannten Klimaschutz-Gesetz auf alle Ewigkeit zementiert werden. Nur mit einem NEIN am 18. Juni können wir das Ruder noch herumreissen und unser Land vor dem energiepolitischen Totalabsturz bewahren.
Nur schon der Titel der Vorlage, über die wir am 18. Juni abstimmen, ist eine perfide Irreführung der Stimmbevölkerung: «Bundesgesetz über die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die Stärkung der Energiesicherheit» –genau das Gegenteil ist nämlich der Fall. Das sogenannte Klimaschutz-Gesetz ist in Wahrheit ein Stromfressergesetz, das die Energiesicherheit gefährdet: Mit seinen starren Klimazielen («Netto-Null-CO2» bis 2050!) müsste die gesamte fossile Energie, also Benzin- und Dieselautos, Öl- und Gasheizungen sowie der gesamte Flugverkehr verboten und durch alternative, Strombasierte Lösungen ersetzt werden. Diese machen 60 Prozent unseres gesamten Energieverbrauchs aus. Da wir allerdings bereits heute massiv zu wenig Strom haben und wir zukünftig auch immer weniger Strom werden importieren können, würde dieses Gesetz die herrschende Energiekrise drastisch verschärfen. Strommangellagen bis hin zu Blackouts wären nicht mehr zu vermeiden.

Preisexplosion garantiert
Dazu droht eine regelrechte Explosion der Energiepreise: Bereits heute leidet die Bevölkerung unter den hohen Preisen für Benzin, Strom, Gas und indirekt auch für alle anderen Konsumgüter. Nun soll ausgerechnet der am problemlosesten verfügbare Energieträger Öl verboten und durch den immer knapper werdenden Strom ersetzt werden. Man muss wahrlich kein Ökonomieprofessor sein, um zu verstehen, dass ein teures und knappes Produkt noch teurer wird, wenn die Nachfrage danach steigt. Genau das aber wird mit unserer Energie geschehen: Die Strompreise werden explodieren und auch Gas, Heizöl, Benzin und Diesel werden massiv verteuert. Maximalschätzungen gehen von 6600 Franken Mehrkosten pro Haushalt und Jahr aus – für die von steigenden Krankenkassenprämien und hohen Nebenkostenabrechnungen gebeutelte Bevölkerung und auch für zahlreiche KMU wäre dies eine schier unerträgliche Belastung.
Verschandelte Landschaft droht Nebst den gigantischen Kosten und den drohenden Blackouts wären insbesondere die Folgen für die Landschaft desaströs: Um eine einigermassen sichere Energieversorgung ohne Öl und Gas gewährleisten zu können, müssten schätzungsweise rund 17 grosse Was-
serkraftwerke, 5000 Windräder und 70 Millionen Quadratmeter Solaranlagen gebaut werden. Doch auch dann hat noch niemand eine wirklich befriedigende Antwort auf die Frage, woher all die erneuerbare Energie denn kommen soll, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Dabei stockt die Energiewende bereits heute massiv: Das geplante alpine Solarkraftwerk im Walliser Dorf Grengiols wird nicht annähernd so gross wie geplant und im ganzen Land blockieren nicht zuletzt grüne Kreise den Ausbau von Wasserkraftwerken oder Windkraftanlagen.
Kostet viel, bringt nichts Und wofür das ganze Theater? Damit unsere kleine Schweiz am Ende ihren Mini-Anteil von 0,1 Prozent am weltweiten CO2-Ausstoss bis 2050 auf null reduzieren kann. Derweil stösst der Rest der Menschheit weiterhin ungebremst CO2 aus und unternimmt keinerlei ernsthafte Anstrengungen, dies zu ändern. Man muss dafür nicht einmal zwingend nach China oder Indien schauen, ein Blick über die Grenze genügt: Selbst unsere deutschen Nachbarn sind nicht in der Lage, ihren CO2Ausstoss nennenswert zu senken, da sie lieber ihre Atomkraftwerke verschrotten und dafür ihre Kohlekraftwerke länger laufen lassen. All das über-
Parlamentsgemeinden Brienz als Symbol für den Klimawandel? von Bernhard im Oberdorf Seite 6
Veranstaltungs-Tipp Podium Stromfressergesetz in Meilen Seite 8

zeugt die grüne Endzeitsekte und ihre linken und liberalen Unterstützer nicht: Sie wollen die Welt retten, notfalls auf Kosten unseres gesamten Wohlstands.
Vollgas für ein NEIN am 18 Juni Diesen Wahnsinn gilt es zu verhindern! Genau deshalb hat die SVP das Referendum gegen das Stromfressergesetz ergriffen und fährt eine aufwendige und engagierte Kampagne. Die Parallelen zur Abstimmung über das CO2-Gesetz vor genau zwei Jahren am 13. Juni 2021 sind frappant: Beide Referenden wurden mit über 100 000 Unterschriften eingereicht und die Fronten sind die gleichen wie vor zwei Jahren: die SVP, unterstützt vom HEV, Gastrosuisse und Swissoil, gegen alle anderen Parteien, Verbände und die meisten Medien. Wie vor zwei Jahren kämpft
die FDP für das Gesetz, obwohl es grundlegenden freisinnigen Prinzipien widerspricht und die eigene Basis mehrheitlich NEIN stimmt. Der Frühling 2021 war kühl und verregnet, der Frühling 2023 war es bis anhin ebenso. Und auch die Umfragen nehmen diesmal den genau gleichen Verlauf wie vor zwei Jahren: Von einer komfortablen Ja-Mehrheit kippt die Meinung mit jeder Umfragewelle etwas mehr ins NEIN
Nun müssen wir nur noch die endgültige Parallele hinkriegen, nämlich den Sieg an der Urne am 18. Juni. Dafür bleiben noch zwei Wochen. Packen wir’s an!
Anmerkung der Redaktion: Bitte beachten Sie den beiliegenden Abstimmungsflyer «NEIN ZUM STROMFRESSERGESETZ».

FDP Nationalrätin, Direktorin Zürcher Handelskammer

Michael Zeugin, GLP Fraktionspräsident, Kantonsrat


Thomas Matter, SVP Nationalrat

Christoph Mörgeli
Meteorologen ausser
Rand und Band
Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) vermeldete am Sonntag in fetten Lettern: «Der Frühling 2023 ist rund anderthalb Grad zu warm ausgefallen.» Im Süden sei der «Temperaturüberschuss» sogar bei mehr als zwei Grad gelegen. Haben Sie das nicht gespürt? Plagt Sie vielmehr das Gefühl, dieser Frühling sei buchstäblich ins kalte Wasser gefallen und die Sonne habe sich kaum je hinter den dunklen Wolken hervorgewagt? Plagte sie wegen der wetterbedingten saumässigen Monate März bis Mai sogar eine Art depressiver Trübsinn? Alles falsch, entgegnen Ihnen jetzt die Journalisten der Schweizerischen Depeschenagentur: «Der Frühling 2023 ist rund anderthalb Grad zu warm ausgefallen.» Weil die Klima-ideologischen Alarmisten der SDA weder vom Wetter noch vom Klima eine Ahnung haben, berufen sie sich auf die Sendung «SRF Meteo» und deren Mitteilung vom Sonntag: «Im Vergleich zur klimatologisch relevanten Norm der Jahre 1961 bis 1990 war es gut 1,5 Grad zu warm, im Süden sogar etwas mehr als 2 Grad.» Doch wer bestimmt, dass die klimatisch relevante Norm zwischen 1961 und 1990 liegt? Selbstverständlich die Meteorologen. Das sind Wissenschaftler, die aufgrund komplizierter Hoch- und Tiefdruckberechnungen exakt darüber informiert sind, wie das Wetter hätte sein sollen. Meteorologen versuchen sich in ungefähren Aussagen über eine wahrscheinlich mögliche Wetterentwicklung in nicht genau bestimmbaren Teilen des Landes. Sie warnen eiskalt vor einer vorgeblichen Hitze. Unsere klimatologischen und meteorologischen Politaktivisten haben selbstverständlich einen Grund, der störrischen Bevölkerung einen zu warmen Frühling einzureden. Es plagt sie die Angst, dass sich das Publikum nicht ängstigt. Und am 18. Juni das strunzdumme Klimagesetz versenken könnte. Das Schlimmste ist, dass wir Steuerund Zwangsgebührenzahler die Dauerpropaganda von SDA und SRG auch noch mit vielen Millionen subventionieren. Eigentlich schade, wenn jetzt allmählich doch noch der Sommer kommt. Denn je wärmer die Abende werden, desto lauter quaken die Frösche.
Zur Abstimmung vom 18. Juni 2023 über das «Klimaschutzgesetz»
Die potenziellen Auswirkungen des «Stromfressergesetzes in Bezug auf die Finanzindustrie wurden bislang in der Diskussion kaum beachtet. Das KIG könnte Einschränkungen bei Kreditvergaben und Kapitalanlagen mit sich bringen. Letztlich sind die Ziele des KIG unrealistisch. Was jetzt schon klar ist: Das KIG dürfte zu erheblich höheren Stromkosten führen.

Christian Huber
Alt Regierungsrat SVP
Pfäffikon ZH
Vorweg zur Klarstellung: Ich zweifle nicht, dass sich das Klima wandelt und als klimatologischer Laie gehe ich vorsichtshalber davon aus, dass diejenigen Wissenschaftler recht haben, welche den Klimawandel der Zunahme des CO 2 in der Atmosphäre zuschreiben. Hingegen fühle ich mich als Jurist und ehemaliger Oberrichter sehr wohl in der Lage, einen Gesetzestext zu lesen und zu verstehen. Deshalb habe ich auch – was angeblich 95% der Stimmenden nicht tun – das am 18. Juni zur Abstimmung kommende «Bundesgesetz über die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die Stärkung der Energiesicherheit (KlG)» in seiner Gänze gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass Ziele festgelegt, Richtwerte definiert sowie Finanzhilfen und Kredite für «neuartige Technologien und Prozesse» gesprochen werden. Darüber, mit welchen Mitteln die festgelegten Ziele erreicht werden sollen, sagt das Gesetz nichts. Ferner erhält der Bundesrat die Kompetenz, «die für die Zielerreichung notwendigen Massnahmen» festzulegen. Sollte sich unterwegs zeigen, dass das gesetzte Ziel nicht erreicht wird, so ist das nicht nur ein Freibrief, sondern eine völlige Blackbox. Unter diesem Titel ist auch eine rigide Kriegswirt -
KIG
schaft möglich – und dies angesichts der Tatsache, dass der CO 2-Ausstoss der Schweiz nur ein Promille des weltweiten CO2-Ausstosses beträgt. Das gesetzliche Ziel von Netto-Null-Emissionen müssen alle Unternehmen spätestens im Jahr 2050 erreichen.
Auswirkungen auf den Finanzplatz Erstaunlich, dass in der öffentlichen Diskussion Artikel 9 Absatz 1 des Klimagesetzes völlig unbeachtet geblieben ist: «Der Bund sorgt dafür, dass der Schweizer Finanzplatz einen effektiven Beitrag zur emissionsarmen und gegenüber dem Klimawandel widerstandsfähigen Entwicklung leistet. Es sollen insbesondere Massnahmen zur Verminderung der Klimawirkung von nationalen und internationalen Finanzmittelflüssen getroffen werden.» Dabei handelt es sich wohlgemerkt nicht um eine Kann-Vorschrift: Sie verpflichtet den Bundesrat zum Handeln.
Auf die Konsequenzen dieser Bestimmung macht Alt-Nationalrat und ehemaliger Chefökonom der Bank Julius Bär Hans Kaufmann (SVP) in der «Weltwoche» aufmerksam. Sie könnten bedeuten, dass die Banken den Garagisten keine Kredite mehr geben dürften, Benzin an der Tankstelle nicht mehr mit Kreditkarten bezahlt werden könnte etc. «Es gibt eine ganze Liste von KMU -Branchen, die unter diesen neuen Vorschriften zu leiden hätten. Entweder erhalten sie keine Kredite mehr oder müssen schlechtere Konditionen und Auflagen in Kauf nehmen. Dies trifft auch für Eigenheimbesitzer zu.»
Das Klimagesetze enthält auch finanzpolitischen Sprengstoff: «Der Bundesrat kann mit den Finanzbranchen Vereinbarung zur klimaverträglichen Ausrichtung der Finanzflüsse abschliessen.» Dazu Hans Kaufmann: «Die freie Wahl der persönlichen Kapitalanlagen soll mit Verboten eingeschränkt werden. Die Portfolios müssen ideologisch ausgerichtet werden und nicht mehr altbewährte Diversifikations- und Vorsichtsprinzipien befolgen.» Die «Gletscherinitiative» mit ihrem prominenten Aushängeschild FDP-(Noch-)Ständerat Ruedi Noser wollte ausdrücklich Öl, Benzin, Diesel und Gas verbieten. Davon steht im Klimaschutzgesetz nichts mehr. Solange fossile Brennstoffe aber erlaubt sind, kann das Netto-Null-Ziel nicht erreicht werden. Verbote werden aber etwa wegen der Langlebigkeit von Ölheizungen unumgänglich sein. Es müssen also andere Energiequellen wie Wasser- und Windkraft sowie Sonnenenergie in die Bresche springen. Das ist schon deshalb unrealistisch, weil schweizweit der Verbrauch an elektrischer Energie bereits jetzt unaufhaltsam ansteigt.
Es wird teuer Im Abstimmungsbüchlein behauptet der Bundesrat, die Vorlage bringe weder neue Steuern noch Abgaben, auch keine Verbote. Das stimmt natürlich nicht: Irgendjemand muss die Subventionsmilliarden bezahlen. Für Solarstrom müssen Hunderte Quadratkilometer (!) mit Photovoltaik überdeckt werden. Entsprechende erste Pläne in
UNBEKANNTE GEFAHREN
Der Schweiz droht eine Strommangellage
Das am 18. Juni zur Abstimmung stehende Gesetz über Klimaschutz, Innovation und Stärkung der Energiesicherheit verspricht, die Welt zu retten, doch in Wirklichkeit führt es zu massiven Vorschriften und teuren Einschränkungen. Statt Energiesicherheit zu gewährleisten, würde das Gesetz zu Stromknappheit führen.

Theres Weber-Gachnang
Alt-Kantonsrätin SVP
Uetikon am See
Am 18. Juni steht die Abstimmung über Klimaschutz, Innovation und Stärkung der Energiesicherheit an. Der verlockende Titel soll den Stimmberechtigten suggerieren, dass die Welt gerettet werden könne, wenn die Schweiz sich massiven Vorschriften und teuren Einschränkungen unterwerfe. Damit soll auch unsere Energiesicherheit gestärkt werden.
Stromangellage statt
Energiesicherheit
Das Gegenteil ist der Fall. Schon in den vergangenen Monaten haben wir mit den Folgen einer drohenden Stromknappheit gekämpft. Die Preise sind massiv angestiegen, was für Familien, Gewerbe und Landwirtschaft sehr einschneidend ist. Das neue Gesetz will fossile Brennstoffe wie Heizöl, Gas, Diesel und Benzin in Zukunft stark reduzieren. 60% unserer Gebäude werden laut Bundesamt für Statistik mit fossilen Brennstoffen beheizt, 17% mit Wärmepumpen, Tendenz (und damit Stromverbrauch) stark steigend. Dazu kommt das immense Bevölkerungswachstum: Mehr Leute benötigen mehr Energie. Dies hat auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz vor Kurzem erkannt und nennt daher «eine langandauernde Strommangellage als eines der drei grössten Risiken der Schweiz».
Dieses neue Gesetz bringt statt Energiesicherheit das genaue Gegenteil.
Selbstversorgungsgrad sinkt Flächen von Sonnenkollektoren und Windkraftwerken sind geplant und mit Anreizen und Subventionen sollen alternative Energien, trotz massiven Lieferengpässen, weiter gefördert werden. Die Landwirtschaft wäre davon stark betroffen und unser Selbstversorgungsgrad würde noch mehr sinken. Es gäbe wohl Aufträge für einige Gewerbebetriebe, für neue Heizungen, neue Antriebstechniken, Sonnenkollektoren und Windräder, aber bezahlt würde dies alles durch steigende Mieten, Investitionskosten und höhere Produktepreise. Die Konkurrenzfähigkeit unseres Werkplatzes würde unnötig riskiert und die Abhängigkeit vom Ausland wäre noch grösser, da die entstehenden Stromlücken gedeckt werden müssen. Dass die gleichen Kreise als Notfallszenario von Kohlekraftwerken sprechen, zeigt die Hilflosigkeit, die Inkonsequenz und den Populismus hinter dieser nicht ausgereiften Idee. Wir machen unsere Hausaufgaben und haben den CO2-Verbrauch in den letzten zehn Jahren um 20% gesenkt. Weitere Fortschritte und ein Ausbau der wichtigen Wasserkraft sind möglich, aber nicht von heute auf morgen. Wer bei wachsender Bevölkerung kopflos Beschränkungen oder gar Verbote fordert, vergisst, dass der nächste Winter kommt, oder träumt davon, dass die Steckdose immer funktioniert. Ich danke Ihnen allen für Ihre Weitsicht und ein überzeugtes NEIN am 18. Juni.

Erhalten Tankstellen zukünftig noch günstige Kredite? Im Bild: Tankstelle in Dällikon. Bild: Wikipedia
Grengiols VS sind soeben krachend gescheitert. Und um eine namhafte Menge an Strom ohne Kernkraftwerke zu erzeugen, müssten Tausende von bis zu 230 Meter hohen Windturbinen erstellt werden. Man muss aber wissen, dass zur Stabilisierung der Statik pro Windturbinen-Turm bis zu 10 000 Tonnen Beton als Fundament im Boden versenkt und je nach Standort und Untergrund bis zu zwölf Meter tief gebohrt und verankert werden muss. Ferner müssen breite, betonierte Schneisen für den Transport der riesigen Flügel und Pylone durch Wälder und Schutzgebiete geschlagen werden. Dies alles, weil in absehbarer Zeit unsere Kernkraftwerke stillgelegt und keine neuen gebaut werden dürfen. Die bestehenden Kernkraftwerke liefern (noch) zuverlässig günstige und CO2-freie Bandenergie. Fallen Gas, fossile Brennstoffe und Kernkraftwerke für die Stromproduktion aus, wird Strom knapper. Und was knapper wird, wird teurer.
Christian Huber war von 1999 bis 2005 Finanzdirektor des Kantons Zürich (SVP). Der Jurist war zuvor Staatsanwalt, Oberrichter und Präsident des Geschworenengerichts. Eine andere Version dieses Artikels erschien zuerst in der NZZ
Windenergieanlagen sorgen auch für massive Einschränkungen
Windenergieanlagen führen im Winter in ihrer Umgebung zu massiven Einschränkungen. Dies zeigt sich im Windpark Verenafohren im grenznahen Wiechs am Randen, wo mit entsprechenden Ampeln und Warnschildern auf das Sperrgebiet hingewiesen wird.
Nur wenige hundert Meter von der Schweizer Landesgrenze entfernt stehen auf dem Verenafohren auf Gemeindegebiet von Tengen mit dem Ortsteil Wiechs am Randen oberhalb von Büttenhardt SH auf einer Fläche von 76 Hektaren drei grosse Windkraftanlagen. Diese weisen je eine Gesamthöhe von 199,5 Metern auf, wobei die Nabenhöhe sich auf 134 Metern befindet. Die Länge der Rotoren beträgt 65,5 Meter. Die Nennleistung liegt bei 3,3 MW pro Anlage, was theoretisch einer Leistung von 86 724 MW/h Stromproduktion entspricht. Doch es sind nur rund 20 000 MW/h, was einer mittleren Leistung von 23 Prozent entspricht. Mit ande-

Eines der entsprechenden Warnschilder auf dem Verenafohren bei Wiechs a. Randen macht im Winter das Areal des Windparks zum Sperrgebiet. Bild: ZVG
ren Worten heisst dies, dass die Anlage im Mittel nur an einem Tag während 5,52 Stunden unabhängig von der Nachfrage und völlig witterungsabhängig Strom produziert. In den aktuell laufenden Diskussionen über mögliche Windparkanlagen im Kanton Zürich wird aber bewusst ein durchaus gewichtiges Problem ausgeklammert. Denn im Winter wird dieser Windpark auf dem Verenafohren zum Sperrgebiet, welches durch Ampeln vor Ort angeordnet wird. Analog zu den Flugzeugen kommt es im Winter auf den Rotoren zu Vereisungen, welche dann während des Betriebs abgeworfen und somit in der Umgebung zu einer gewissen Gefahr werden. Auf den entsprechenden beiden Warnschildern heisst es: «Achtung Eisabwurf – Lebensgefahr» und «Das Benutzen des Weges ist beim Blinken der Warnleuchte untersagt». Konkret heisst dies, dass mit der Realisierung von Windparkanlagen in Naherholungsgebieten ein beachtlicher Interessenkonflikt entsteht, wenn dieser zugleich zu einem Windpark wird. Dies hätte auch Folgen für viele bisher in Betracht gezogene Standorte für Windkraftanlagen. Viele davon befinden sich in Naherholungsgebieten, welche dann plötzlich während des Winters nicht mehr betreten werden dürften. Dadurch erhöht sich der Druck auf andere Naherholungsgebiete, weil man durchaus ein Ausweichen erwarten muss. Ob auch die Bewirtschaftung des Waldes beeinträchtigt wäre, ist nicht bekannt.
Roland Müller
Pfingstmontag, keine Sitzung!
Pfingsten, fünfzig Tage nach meinem Bericht zum Ostermontag. Gewitterwolken über dem Land, düstere Prognosen für die Schweiz und den Kanton Zürich.

Die Schweiz ist infolge verfehlter Entscheide und der EU-Sanktionspolitik nicht mehr unabhängig und neutral, sondern sie ist Partei geworden und wird die Folgen dafür tragen müssen. Die Debatte wird sich nicht ums «er- oder mittragen wollen», sondern um ein klares «tragen müssen» und die entsprechende Verantwortung dafür drehen. Es wird sich zeigen, ob die Politiker, die heute Rüstungsmaterial, Munition und Kampfpanzer an Konfliktparteien liefern wollen, dann immer noch zu ihrer Verantwortung stehen. Heute lässt es sich gut «Solidarität» feiern und «Mitgefühl» zeigen. Konfliktvermittlung und Friedenspolitik wären aber angebracht. Warum sind die Stimmen, die Verhandlungen, eine Beilegung der Kampfhandlungen und eine friedliche Lösung fordern, verstummt?
Bürgerliche Zusammenarbeit noch verbesserungsfähig
Zurück zum Kantonsrat, der seit seiner Konstituierung am 8. Mai 2023 zu zwei weiteren Sitzungen zusammengekommen ist. Ich kann heute schreiben, dass die politischen Mehrheiten und die neuen Ratsmitglieder sich noch nicht gefunden haben. Es ist also eine Zeit, in der die politische Zusammensetzung der Zürcher Regierung umso wichtiger ist, und wie allen bekannt, hat sich diese anlässlich der letzten Wahlen nicht geändert. Vier der sieben Mitglieder sind als Bürgerliche, mit tatkräftiger Unterstützung der SVP, gewählt worden.
Schon jetzt, das heisst noch vor den Sommerferien und vor den nationalen Wahlen im Herbst, zeigen sich aber die Schwierigkeiten der Zusammenarbeit. Warum fällt ein sogenannt bürgerlicher Regierungsrat nicht mehr bürgerliche Entscheide und lässt sich von unkollegialen Regierungsrätinnen vorführen?
Die FDP schwächelt weiterhin: Die Liberalen der Stadt Zürich und der kantonale Wirtschaftsfreisinn waren sich wohl noch nie so fremd. Die Mitte sucht nach dem Sinn ihrer Existenz und lehnt sich bei den Grünliberalen an, die selbst in einer Krise stecken, denn der Spagat zwischen liberaler Wirtschaft und grüner Politik könnte nicht grösser sein. Die SP steckt schon lange in einem Formtief, kümmert sich nur um Minderheiten, die sich vernachlässigt fühlen, und lässt sich von den unbändigen, radikalen Jusos vorführen. Die Grünen stehen vor den Scherben ihrer politischen Ver-
sprechen – viel gefordert, noch mehr Verbote und keine Ziele (zum Glück) der staatlichen Bevormundung erreicht. Niemand ist zufrieden, niemand weiss, wie es weitergehen soll, nur selten einig ist man sich im Kampf gegen den bösen Klimawandel und die SVP
In diesen Zeiten ist eine starke, geeinte SVP gefordert. Nur mit einer konsequent bürgerlichen und wirtschaftsfreundlichen Politik können Stadt und Land prosperieren. Partielle Anliegen von Landwirtschaft, Gewerbe, Regionen und einzelnen Exponenten müssen dem Gesamtwohl der Schweiz untergeordnet werden. Nicht immer einfach, aber wir werden es nur mit ihrer Unterstützung, zum Wohl des Kantons Zürich und der Schweiz, schaffen können. Zusammenstehen, zusammen gehen und vereint Erfolge feiern, für eine sichere Zukunft in Freiheit, SVP Liste 1 wählen!

Kantonsrat tagt zurzeit in der umgebauten Bullingerkirche Hard in Zürich. Bild: Marlies Pfister, Fraktionssekretärin
WORTE DES PRÄSIDENTEN DER SVP KANTON ZÜRICH
Der Feind sitzt bei Linksgrün
Die Zürcher SVP geht mit der Zürcher FDP eine Listenverbindung für die nationalen Wahlen 2023 ein und unterstützt sich gegenseitig im Ständeratswahlkampf.
Was nach einer logischen Fortsetzung der guten Zusammenarbeit im Zürcher Kantonsrat und bei den Regierungsratswahlen im Februar 2023 klingt, ist in Tat und Wahrheit eine Kampfansage der bürgerlichen Parteien. Eine gemeinsame Kampfansage gegen die linksgrünen Parteien, welche unsere Parlamente in Zürich und Bern in den letzten Jahren dominierten und unsere Schweiz Jahr für Jahr näher an den Abgrund manövrieren. Um dies zu verhindern, muss das bürgerliche Lager im Herbst 2023 gestärkt werden. Die FDP ist die richtige Partnerin dafür, denn sie stimmt zu rund 70% mit der SVP überein, insbesondere in Wirtschafts-, Finanz-, Bildungs- und Eigentumsfragen. Dank einer Listenverbindung gehen weniger Reststimmen im bürgerlichen Lager verloren und mit etwas Glück
Polit-Lunch mit Nationalrat Alfred Heer

In Gedenken an Dr. Konrad Flückiger (1939 – 2023)
Ende Mai hat uns die völlig unerwartete Nachricht vom Tod von Konrad «Koni» Flückiger erreicht. Der kluge, humorvolle, grossgewachsene Mann mit Berner Wurzeln, der mit seiner Frau Käthi in Oberembrach wohnte, hat unserer Partei enorme Dienste geleistet und gehörte quasi zum unentbehrlichen «Inventar».
Anfang 1996 hat sich der promovierte Physiker, Unternehmensberater und Computerexperte bei der SVPKantonalpartei auf eine Ausschreibung als stellvertretender Parteisekretär und Mann für besondere Aufgaben gemeldet. Er wolle keinen hohen Lohn, sondern seine Arbeitskraft noch einige Zeit der SVP zur Verfügung stellen, lautete seine Motivation. Fortan hat Koni jahrzehntelang das Leben auf dem Sekretariat geprägt – als «Mann für alles». Koni, der auch Präsident seiner Ortspartei war, stellte sein Wissen und seine Schaffenskraft selbstlos in den Dienst der Partei.
Konrad Flückiger war auch immer Mitglied im Organisationskomitee der Albisgüetli-Tagung. Ob bei den TVÜbertragungen, den Filmen für die Tombola-Spender – immer war er zugegen, wenn er gebraucht wurde. Er entwickelte den elektronischen Sitzplan fürs Albisgüetli und passte ihn immer wieder an, wenn Änderungen, etwa sitzplatztechnischer Natur, schnell vorgenommen werden mussten.
Konis grösstes Verdienst war aber zweifellos die Kantonsrats-Datenbank. Er entwickelte für die Fraktion eine Datenbank, in der kein Geschäft verloren ging und in der die vollständige Traktandenliste für die Fraktion

generiert werden konnte. Konis Datenbank half «Generationen» von SVPMandataren bei der Sitzungsvorbereitung und wurde auch von anderen Parteien bewundert. Noch heute ist ein Nachfolgermodell dieser Datenbank in Betrieb.
Auch beim SVP-Schiessen legte sich Koni stets ins Zeug. Er entwickelte das Schiessprogramm und stand jedem Veranstalter für das Organisationskomitee zur Verfügung. Unzählige Stunden investierte er in die Vorbereitung.
Die SVP ist Konrad Flückiger, der auch ein begnadeter Künstler war und seine Bilder an Ausstellungen präsentierte, zu grossem Dank verpflichtet. Wir entbieten Käthi Flückiger und seinen Angehörigen unser herzliches Beileid und werden Koni ein ehrendes Andenken bewahren.
Reinhard Wegelin, ehemaliger Parteisekretär
Die Abdankungsfeier findet am 16. Juni, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Embrach statt. Traueradresse: Bettina Flückiger, Wehntalerstrasse 92, 8057 Zürich.
MEDIENMITTEILUNG DER SVP KANTON ZÜRICH
der SVP und der FDP Kanton Zürich
Die beiden grössten bürgerlichen Zürcher Kantonalparteien SVP und FDP gehen –unter dem Vorbehalt der Entscheide der zuständigen Organe – für die Wahlen vom 22. Oktober 2023 eine Listenverbindung für die Nationalratswahlen ein. Ebenfalls unterstützen sie sich gegenseitig im Rennen um die beiden Ständeratssitze für den Stand Zürich.

kann gemeinsam sogar ein zusätzlicher Nationalratssitz erobert werden. Das Gleiche gilt für die Zürcher Vertretung im Ständerat: Der Wirtschaftskanton Zürich braucht längerfristig wieder zwei bürgerliche Ständeräte in Bern, welche die Zürcher Interessen ohne Wenn und Aber vertreten. Mit der gegenseitigen Unterstützung von Gregor Rutz und Regine Sauter greifen wir gemeinsam den linken bisherigen Ständerat Daniel Jositsch an. Es ist an der Zeit, alte Gräben zuzuschütten und das Wohl unseres Kantons und unseres Landes im Blick zu haben. Eine Listenverbindung ist jedoch noch lange keine Heirat, sondern eine Zweckgemeinschaft. Eine Zweckgemeinschaft für unser Land, auch wenn die Positionen der FDP nicht immer verständlich sind. Den-
Polit-Lunch mit Nationalrat Alfred Heer
Hören Sie aktuelles aus Bern , z u de n bevorstehenden Abstimmungen und diskutieren Sie beim Mittagessen mit Nationalrat Alfred Heer
Hören Sie aktuelles aus Bern , z u de n bevorstehenden Abstimmungen und diskutieren Sie beim Mittagessen mit Nationalrat Alfred Heer.
Nationalrat seit 2007
Mitglied Europarat seit 2011, davon Präsident 2016 - 2018
Nationalrat seit 2007 Mitglied Europarat seit 2011, davon Präsident 2016 - 2018
noch fallen doch die Reststimmen der SVP-Wähler lieber der FDP zu, als dass sie verloren gehen und in der Endabrechnung Linksgrün zugutekommen. Linksgrün, welche das Erfolgsmodell Schweiz, die direkte Demokratie, Sicherheit, einen schlanken Staat, Eigenverantwortung der Bürger, eine starke Armee, Unabhängigkeit und Freiheit seit Jahren konsequent bekämpft. Der Feind sitzt im linksgrünen Lager und er soll geschwächt aus den Wahlen 2023 kommen. von Domenik Ledergerber

Freitag, 9. Juni 2023, 11.30 – 13.30 Uhr
Restaurant Schwendi Bauma
Freitag, 9. Juni 2023, 11.30 – 13.30 Uhr Restaurant Schwendi Bauma
Die SVP Bauma freut sich auf Ihren Besuch. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Die Getränke sind offeriert


Die SVP Bauma freut sich auf Ihren Besuch. Die Bevölkerung ist Die Getränke sind


Der andauernd linksgerichteten Politik im Bundesparlament muss endlich Einhalt geboten werden. Dazu braucht es eine gut funktionierende und fest entschlossene Zusammenarbeit der bürgerlichen Parteien im Kanton Zürich und insbesondere einen Schulterschluss derselben auch auf Bundesebene. Deshalb hat sich das Büro Parteileitung der SVP dazu entschieden, dem Kantonalvorstand für die Sitzung vom 20. Juni eine Listenverbindung mit der Zürcher FDP zu unterbreiten.
Für den Ständeratswahlkampf wird ebenfalls die gegenseitige Unterstützung der bürgerlichen Kandidaten, Nationalrat Gregor Rutz (SVP) sowie Nationalrätin Regine Sauter (FDP), zur Genehmigung beantragt. Klares Ziel beider Parteien ist es, mit ihren Kandidaten die Wahl zu gewinnen und den Ständerat für die neue Legislatur rein

bürgerlich besetzen zu können. Eine engere Zusammenarbeit mit der Mitte –wie bei den Regierungsratswahlen der vergangenen Jahre – wird dagegen nicht weiterverfolgt. Diese hat sich unverständlicherweise dazu entschieden, eine Verbindung mit der klar linksorientierten GLP und somit mit der linken Klimaallianz einzugehen. Inwiefern dieser Entscheid das Aus für die Kooperation bei künftigen Majorzwahlen bedeutet, wird sich auch durch Die Mitte-Politik in Zukunft zeigen.
Die SVP erwartet aber klar, dass die Mitte Zürich sich in Zukunft von weiteren politischen Linkstendenzen klar distanziert. Die SVP des Kantons Zürich hält fest, dass die bürgerliche Mehrheit im Regierungsrat, insbesondere der Sitz der Bildungsdirektorin, nur durch die starke Unterstützung der SVP zustande gekommen ist.
4. Maitagung der SVP Bezirk Bremgarten mit Zürcher Vertretung
«Klein, aber fein» – das ist das Motto der 4. Maitagung, die am 12. Mai in Wohlen AG über die Bühne ging. In Sachen Teilnehmerzahl der grösseren Schwester, der Albisgüetlitagung, klar unterlegen, bei der Qualität des Formats aber bei den ganz Grossen dabei. Auch eine kleine Delegation aus Zürcher SVP-Politikern und -Politikerinnen besuchte den Anlass ihrer Aargauer Politfreunde.

Billeter Nationalratskandidatin JSVP
Neben musikalischer Unterhaltung und einer gut schweizerischen Verpflegung gab es zwei weitere Leckerbissen an diesem Abend. Lokalmatador Andreas Glarner wie auch Parteipräsident Marco Chiesa, der sogar den Weg durch den altbekannten Gotthard-Stau auf sich nahm, beehrten die Gäste mit zwei spannenden Referaten. Andreas Glarner legte in seiner Rede den Fokus auf die Missstände in der heutigen Zeit und warnte vor der zunehmenden Einmischung von linksgrün in alle erdenklichen Bereiche der Gesellschaft.
Heiz- und Wohnbelegungsvorschriften zum einen, aber auch der sich ausbreitende Genderwahn sind Beispiele einer kaum endenden Aufzählung von
Missständen. Umso wichtiger sei es, dass wir unsere Werte verteidigen und unsere Eigenständigkeit beibehalten, doppelte Marco Chiesa nach. Natürlich war auch die bevorstehende Abstimmung über das Klimagesetz am
18. Juni ein Thema bei Chiesa. Unverständlich und ernüchternd sei es, dass die SVP ohne Partner den Kampf gegen das Gesetz aufnehmen muss, obwohl es genügend Fakten gibt, die klar für ein NEIN sprechen.

Erfolgreicher Frühlingsmarkt

Am gut besuchten Frühlingsmarkt in Uetikon am See durfte die SVP an ihrem Stand die Nationalräte Thomas Matter, Therese Schläpfer und Mauro Tuena ebenso begrüssen wie Nationalratskandidatin und Kantonsrätin Romaine Rogenmoser und unsere neue Kantonsrätin Marion Matter. Gespräche mit Interessierten wurden im gemütlichen Rahmen geführt und viele Unterschriften gesammelt. Herzlichen Dank für euren Einsatz!
Raphael Bürgi, Präsident SVP Uetikon

Podium zum Stromfressergesetz in Bülach
Die Fronten am Podium der Bezirkspartei Bülach zum Stromfressergesetz waren klar. Die debattierfreudigen Podiumsteilnehmer wurden durch Kantonsrat Christian Pfaller gebändigt.

Romaine Rogenmoser Kantonsrätin SVP Bülach
GLP-Nationalrat Jörg Mäder vermochte das Publikum mit seinem historischen Rückblick nicht zu überzeugen, weshalb es neue Gesetze brauche, um eine Verhaltensänderung zu erzwingen. Die
Nationalratskandidatin Romaine Rogenmoser konnte hingegen schon mit dem Hinweis auf das kuschelige Ambiente punkten: «Wir haben hier bei Kerzenlicht schon einen Vorgeschmack darauf, wie es sein wird, wenn wir diesem unsäglichen Stromfressergesetz zustimmen. Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber.» Für die Anwesenden war klar, dass nur ein NEIN uns vor einer Katastrophe wie Strommangellage und höheren Energiepreisen wird schützen können.




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Feierabendbier und Wurst in die ehemaligen Sauerstofffabrik beim TCS Parkplatz Bläsimühle
Datum: Freitag, 9. Juni 2023 ab 17:30 Uhr
Programm unter der Leitung der militärhistorischen Gesellschaft des Kantons Zürich: - Anlagenbesichtigung - Film und Informationen über die Grenzbrigade 6
Anreise: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis Haltestelle Bläsimühle Russikon, Gemeindehaus ab, Bus 825 17:13 / 17:34 / 18:13 / 18:34 Bläsimühle ab Richtung Russikon, Bus 825 19:38 / 20:38 / 21:38 oder mit dem Auto zum TCS Parkplatz Bläsimühle
Anmeldung erwünscht mit QR-Code auf der Webseite oder 079 458 05 19, Hans Loeliger


(KlG) annehmen? Stimmzettel für die Volksabstimmung vom 18. Juni 2023
über
Wollen Sie das Bundesgesetz vom
Frühlings-Parteiversammlug 2023

Sandro Strässle
Präsident JSVP Kanton Zürich
Dietikon
Am 22. Mai trafen sich die Mitglieder und Sympathisanten der SVP Dietikon zur Frühlings-Parteiversammlung im BIBS in Dietikon. Unser Mathias Wischenbart organisierte nicht nur Wurst und Bier, sondern stellte sich auch direkt selbst hinter den Grill und kümmerte sich um das leibliche Wohl unserer Gäste. Und an Gästen mangelte es der SVP Dietikon definitiv nicht! Nationalrat Alfred Heer, die Nationalratskandidaten Paul Mayer, Paul von Euw, Adrian Wegmann und Domenik Ledergerber besuchten die SVP Dietikon. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber stellte den Anwesenden auch die drei nationalen Vorlagen vom 18. Juni 2023 vor. Die Mitglieder stimmten der OECD -Mindeststeuer von 15 % für grosse Unternehmen deutlich zu. Auch wenn die aus dem Ausland erzwungene Mindeststeuer etwas ärgerlich ist, ist die Umsetzung insbesondere dank unserem Alt Bundesrat Ueli Maurer wirtschaftsfreundlich ausgelegt und verhindert, dass die Mindeststeuer einfach im Ausland eingefordert
werden kann. So bleibt das Geld in der Schweiz. Eine ganz klare Haltung bewiesen die Mitglieder gegenüber dem Klimaschutzgesetz, oder wie wir es nennen, «Stromfressergesetz». Dieses wird einstimmig abgelehnt, denn die trügerische Neuauflage des gerade erst versenkten CO2-Gesetzes in besserer Verpackung konnte die SVP Dietikon nicht täuschen. Auch dieses Gesetz würde nicht ohne Verbote und mit massiv höheren Kosten für Einwohner und Wirtschaft umgesetzt werden. Schliesslich wurde auch die Verlängerung des Covid-Gesetzes ganz deutlich abgelehnt. Die Pandemie ist vorbei und die im Gesetz abgestützten Massnahmen sind längst ausser Kraft. Es sind auch keine neuen Massnahmen mehr zu erwarten, deshalb gibt es keinen Grund, das Gesetz zu verlängern. Das lokale Thema, das ebenfalls am 18.Juni an die Urne kommt, brachte uns unser Gemeinderat Markus Erni näher. Die linke Initiative «Bezahlbares Wohnen in Dietikon» wurde ebenfalls einstimmig abgelehnt und dem Gegenvorschlag des Gemeinderats zugestimmt. Die undurchdachte Initiative fordert 25 % gemeinnützige Wohnungen in Dietikon. Da Dietikon kaum Bauland besitzt, müsste die Stadt künftig jedes mögliche Grundstück er werben – Kosten in Milliardenhöhe wären die Folge, die die Bevölkerung
über die Steuern zahlen müsste. Dieser Zwang würde auch bedeuten, dass man jeden Preis von der Stadt für die Grundstücke fordern könnte. Der gemässigte und realitätsbezogene Gegenvorschlag zur Förderung von gemeinnützigem Wohnraum ist hierbei klar und zielführender. Nicht zu vergessen ist, dass auch noch das «Kreuz» beim Gegenvorschlag gemacht wird. Am Schluss stellten sich die anwesenden Nationalratskandidaten noch vor, dann wurde die Parteiversammlung geschlossen. Die vielen Gäste und Anwesenden verweilten noch lange und führten angeregte und unterhaltsame Gespräche.

Parteiversammlung war gut besucht. Die Nationalratskandidaten
Bild: ZVG

AUSSENPOLITIK
Aktuelle Europapolitik
Der Bundesrat versucht gegenwärtig, einen neuen «Rahmenvertrag» abzuschliessen. Die EU will, dass die EU in der Schweiz Gesetze macht und die Stimmbürger ausgeschaltet werden.

Christoph Blocher Alt Bundesrat SVP Herrliberg
Neuester Trick der Nachbarregionen wie Baden-Württemberg, das Elsass, die Lombardei und das Piemont: Sie haben ihre Grenzkantone wissen lassen, die EU nehme es mit den grenzüberschreitenden Arbeitskräften und dem Verbot staatlicher Beihilfen (wie Kantonalbanken, öffentliche Kraftwerke usw.) nicht so genau. Das ist eine brandgefährliche Fehleinschätzung. Egal, wie die EU -zugehörigen Nachbarregionen mit Brüssel umgehen: Die Schweiz darf keine Verträge unterschreiben, die sie nicht einhalten kann oder will. Auch die Gewerkschaften will der Bundesrat auf seine Seite ziehen. Sie haben bislang entschieden Widerstand gegen einen EU-Rahmenvertrag geleistet. Denn sie wissen, dass dann
Nachruf zum Tod von Dr. Michael E. Dreher
Michael «Mike» Ernst Dreher wurde am 8. Januar 1944 in Schaffhausen geboren, wenige Monate vor dem Schreckenstag der Bombardierung der Stadt durch amerikanische Flieger Der Sohn eines katholischen Kleingewerblers hatte im reformiertesten aller Kantone nicht wenig auszustehen, wie er später lächelnd erzählte. In der Mittelschulverbindung Scaphusia fand Mike Dreher v/o Aal viele Freunde und trug ihre Farben lebenslang mit Stolz. 2012 hat er seiner 1858gegründeten Verbindung einen prachtvollen Bildband gewidmet. In Zürich verfasste Dreher eine juristische Doktorarbeit, der gerade heute grösste Bedeutung zukäme: «Die Institution der Guten Dienste im Völkerrecht, ein Beitrag zur friedlichen Konfliktbeilegung». Daneben studierte er Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen, schloss mit dem Titel eines lic. oec. HSG ab und brachte es im Militär zum Grad eines Hauptmanns der Aufklärungstruppen. Als geschickter Geschäftsmann erlangte er schon früh eine gewisse materielleUnabhängigkeit.1981gründete er aus Unzufriedenheit über den
Freisinn mit Gleichgesinnten die «Bürgeraktion», die mit freiheitlichen Positionen an die Öffentlichkeit trat.
Als rechtsbürgerlicher Gegenpol zur grünen Welle und zur Hysterie rund ums Waldsterben war Dreher 1985 Mitbegründer und Präsident der Autopartei (später Freiheits-Partei).
Zehnmal jährlich gab er das Parteiblatt «Tacho» heraus, das die Umtriebe der Gegner des Individualverkehrs schonungslos aufdeckte. Das Thema Stau und dessen wirtschaftliche Auswirkungen haben sich seither noch massiv verschärft.
Für die Autopartei politisierte er 1987 bis 1999 als Zürcher Nationalrat. Mit seiner ebenso geschliffenen wie scharfen Sprache schenkte er den ökologischen Ideologen oder den Verursachern des Asylchaos nichts. Gleichzeitig hatte der jederzeit elegant gekleidete Dreher eine äusserst liebenswürdige, weltläufige Art. Seit 2001 SVP-Mitglied, beteiligte er sich 2003 auf der Liste unserer Partei noch einmal als Nationalratskandidat. Er präsidierte die Stiftung Auto-Allianz, die sich für den Individualverkehr
einsetzt. Mike Dreher führte eine sehr glückliche Ehe mit der Rechtsanwältin Suzanne Dreher, geborene Landolt. Die Eltern mussten zu ihrem unsagbaren Leid den Tod ihres einzigen Sohnes verkraften.
Der in Küsnacht wohnhafte selbständige Rechts- und Wirtschaftskonsulent hatte in den späteren Jahren mit seinem Augenlicht zu kämpfen. Noch im Alter hat er aber politische Projekte verfolgt, etwa die Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen. Nun ist der originelle, verdienstvolle Auto-Aktivist im 80.Altersjahr verstorben.
Christoph Mörgeli

VORSCHAU AUF DAS SVP-SCHIESSEN
40.Zürcher
300 -m-SVP-Schiessen 2023 in Fischenthal
Die Bezirkspartei SVP Hinwil organisiert zusammen mit den Feldschützen Fischenthal das 40. Zürcher kantonale SVP-Schiessen 300 m auf der Schiessanlage Oberhof in Fischenthal.
2011 war das Zürcher SVP-Schiessen letztmals zu Gast im Bezirk Hinwil auf der Schiessanlage Betzholz Hinwil und lockte 897 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. 1983 wurde das SVP-Schiessen erstmals im Zürcher Albisgütli ausgetragen und blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. Im Vordergrund steht der Schiesswettkampf bei guter Stimmung, einer gesunden Mischung von Tradition, Gesellschaftlichem und Politik. Am 300-m-SVP-Schiessen wird nicht nur geschossen, man trifft sich auch in lockerer Atmosphäre zu freundschaftlichen Gesprächen in der Festwirtschaft. Neben den «Könnern» der Schützenszene werden wieder viele Frauen und Männer antreten, die sonst
kaum in einem Schiessstand anzutreffen sind. Es werden viele Schützinnen und Schützen, darunter auch die gesamte kantonale Parteiprominenz, erwartet. Das Schiessprogramm der letzten Jahre wurde übernommen. Der SVP-Stich besteht aus zwei Probeschüssen und wie bisher aus sechs Einzelund vier Schüssen Serienfeuer ohne Zeitbeschränkung. Zudem ist es möglich, am SVP-Schiessen einen zusätzlichen Auszahlungsstich zu lö-sen, was das ganze Schiessprogramm etwas sportlicher und attraktiver macht. Die Schiesszeiten können dem Inserat entnommen werden.
Auskunft erteilt Michel Hugentobler, 079 485 61 50 oder svp.schiessen2023
@gmail.com, oder Res Hausammann, 079 474 30 96, aeschacher@bluewin.ch. Gruppen können angemeldet werden unter www.svp-oberland.ch. Anmeldeschluss: 31. August 2023.
Das Zürcher SVP-Schiessen ist offen für alle SVP-Ortssektionen der Schweiz sowie alle Schiessvereine vom Schweizer Schiesssportverband (SSV ). Auch Familien- und Frauengruppen sind in Fischenthal herzlich willkommen. Dem Nachwuchs bietet sich auch eine gute Gelegenheit, in zwei Kategorien U21 und U17 am Anlass teilzunehmen. Das Schiessen hat in der Schweiz nach wie vor eine grosse symbolische und staatspolitische Bedeutung. OK-Präsident des 40. SVP-Schiessens ist der SVP-
das EU-Recht gälte und das hohe Lohnniveau der einheimischen Arbeitskräfte in Gefahr wäre. Darum sucht jetzt Bundesbern gewerkschaftliche Unterstützung mit dem Versprechen, die flankierenden Arbeitsmarktmassnahmen würden im neuen Rahmenvertrag «immunisiert». Weder die EU noch der Europäische Gerichtshof –so wird behauptet – dürften diese Regelung antasten. Dass die sogenannte Guillotine-Klausel als Druckmittel bestehen bleibt, wird verschwiegen. Das Wichtigste aber lassen der Bundesrat wie der zuständige Aussenminister Ignazio Cassis konsequent weg: Die Schweiz darf nie und nimmer einen Vertrag unterschreiben, der die Selbstbestimmung von Bund, Kantonen und Bevölkerung ausschaltet. Eine Entmachtung der Bürgerinnen und Bürger durch die automatische oder dynamische Übernahme von EU-Recht kommt ebenso wenig infrage wie die Anerkennung des obersten Gerichts der Gegenpartei als Schiedsrichter oder eine erpresserische Guillotine-Klausel.
Wir trauern um unseren Parteifreund
Michael E. Dreher (1944–2023)
Wir trauern um unseren Parteifreund
Michael E. Dreher (1944–2023)
Dr. iur., lic. oec. HSG Gründer und erster Präsident der Autopartei Herausgeber «Bürgeraktion» Nationalrat 1987–1999 SVP-Mitglied seit 2001
Mike Dreher bleibt uns in Erinnerung als liebenswürdiger Freund und Kollege, als politisch wacher, freiheitsliebender und weltoffener Begleiter unserer Parteiarbeit.
Dr. iur., lic. oec. HSG Gründer und erster Präsident der Autopartei Herausgeber «Bürgeraktion» Nationalrat 1987–1999 SVP-Mitglied seit 2001
Mike Dreherbleibt uns in Erinnerung als liebenswürdiger Freund und Kollege, als politisch wacher, freiheitsliebender und weltoffener Begleiter unserer Parteiarbeit.
Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familien- und Freundeskreis stattgefunden.
Traueradresse: Susi Dreher, Ränkestrasse 2, 8700 Küsnacht
Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familien-und Freundeskreis stattgefunden.
Traueradresse: Susi Dreher, Ränkestrasse 2, 8700 Küsnacht
SVP des Kantons Zürich
SVP des Kantons Zürich
Domenik Ledergeber, Präsident
Domenik Ledergeber, Präsident

SVP Bezirk Meilen
SVP BezirkMeilen

Bezirkspräsident Hinwil René Schweizer (r.schweizer@baumerfladen.ch).
Schweizer heisst alle Schützinnen und Schützen aus nah und fern herzlich willkommen. Er hofft, dass der Anlass vielen die Gelegenheit bietet,
neben dem friedlichen und sportlichen Schiesswettkampf auch ein paar unbeschwerte Stunden in Fischenthal erleben zu dürfen.

Fadegrad

Arbeitsplatzvernichter Mindestlohn von
Susanne Brunner






























