Eidgenössische Politik Vorschau auf die Wintersession von NR Therese Schläpfer Seite 2
WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND
PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH
Kanton Zürich Vollgas für Strassenbauprojekte von KR Hans Egli Seite 3
Aktuell Einreichung von zwei Initiativen der JSVP, SVP und FDP Seite 4 –5
Ustertag – Demokratie verbindet
Geschichte erleuchtet. Demokratie verbindet. Beides zusammen weist uns den Weg in die Zukunft. Heute gedenken wir des Ustertags, des Kampfes um Gleichberechtigung im 19. Jahrhundert.

Am Ustertag kämpfte das «einfache» Volk für mehr Demokratie, mehr Mitbestimmung und damit für die Gleichstellung mit den damals privilegierten Regierenden.
Aktueller denn je Weshalb ist der Ustertag historisch und denkwürdig für unsere Demokratie? Was sind seine Errungenschaften? Sind sie heute bedeutungslos oder aktueller denn je? Um diese Fragen zu beantworten, tauchen wir nun gemeinsam in die Geschichte ein. 1830 war ein ereignisreiches Jahr. Im Juli 1830 wurde der französische König von liberal gesinnten Bürgern gestürzt. Im selben Jahr, am 22. November, begann mit dem Ustertag die Zürcher Regeneration. In Stäfa beschlossen über 100 Männer aus dem
ganzen Kanton, eine Volksversammlung in Uster einzuberufen.
Benachteiligte Landbevölkerung
Was bewegte die Leute dazu? Die Bevölkerung wollte eine Verfassung, die ihr mehr Rechte und Freiheiten garantierte. Die Landbevölkerung war nämlich damals politisch stark benachteiligt: 130 der 212 Grossräte stammten aus der Stadt Zürich. Die gebeutelte Landbevölkerung forderte eine neue Verfassung, welche die Landbevölkerung der Stadt gleichstellte. Der Aufmarsch war überwältigend. Da rund 10 000 Männer nach Uster kamen, musste der Anlass kurzerhand von der Kirche auf den Zimikerhügel verlegt werden. Bemerkenswert war: Die Versammlung trug ihre Forderungen geeint,
wirksam und friedlich vor. Am 6. Dezember fand nach einem neuen Verteilschlüssel die Wahl der Grossräte statt. Der neue Verteilschlüssel führte zu einer stärkeren Vertretung der Landbevölkerung. Die neu gewählten Grossräte setzten bereits im März 1831 die neue Zürcher Verfassung in Kraft. Damit begann eine neue Ära im Kanton Zürich.
Massive Mobilisierung stärkt die Demokratie Aus den Quellen entnehmen wir, dass offenbar eine grosse Aufbruchstimmung unter den Menschen herrschte. Man wollte für seine Rechte kämpfen und gewisse Sicherheiten für die kommenden Generationen festhalten.
Rund 10 000 Männer sind eine Riesenzahl, die an den Landsgemeinden in
Parlamentsgemeinden Geldverschwendung im Gemeinderat Zürich von GR Walter Anken Seite 6
Veranstaltungs-Tipp Wahlauftakt Winterthur 3. Dezember Seite 8
den verschiedenen anderen Kantonen nie erreicht wurden. Diese massive Mobilisierung zeigt, dass es der Landbevölkerung sehr ernst war mit ihren Forderungen. Die grosse Zahl dokumentiert aber sicher auch die soziale Not, die auf dem Land in diesen Zeiten herrschte. Der heutige Wohlstand und die sozialen Sicherheiten sind Hauptgründe, dass heute ähnliche Mobilisierungen für Wahlen und Abstimmungen nie mehr erreicht werden. Aus meiner Sicht eine beunruhigende Entwicklung für unsere Demokratie. Ist es doch genau die Mitbestimmung der gesamten Bevölkerung, welche unserem Land Wohlstand und soziale Sicherheit brachte. Die Mitbestimmung und Demokratie ist es, die uns alle – jung und alt, gross und klein, Stadt und Land – verbindet.
Zusammenleben von Stadt und Land Verbindet die Demokratie Stadt und Land oder schürt sie vielmehr deren Gegensätze? Stadt und Land sind voneinander abhängig. Das Land hat ein Anrecht darauf, dass es von der Stadt nicht überstimmt und marginalisiert wird. Es gilt, den Erholungsraum und die Landwirtschaft auf dem Land so zu schützen, dass die Leute auf dem Land ihre Existenzgrundlagen behalten. Denn die Landregionen übernehmen in verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel der Lebensmittel- und Energieversorgung oder dem Tourismus eine zentrale Funktion.
Umgekehrt gehören unsere Städte und Agglomerationen ebenfalls zum Kanton Zürich. Insbesondere die Städte erfüllen wichtige Zentrumsfunktionen und stellen Kultur-, Sport- oder Freizeiteinrichtungen zur Verfügung. Gerade Uster kann als drittgrösste Stadt

des Kantons Zürich quasi als historisches Vorbild für den Ausgleich von Stadt und Land dienen. So wird Uster oft als Stadt auf dem Lande bezeichnet. Die Aussenwachten charakterisieren den ländlichen Teil, das Zentrum von Uster den städtischen Teil. Uster ist ein Ort, der die Vorzüge von Stadt und Land nahe beieinander vereint, was auch ab und zur Spannungen und Diskussionen führt, wie ich mir sagen liess. Zum Beispiel wenn es um Parkplätze oder Kultur geht.
Demokratischer Geist Wenn wir zurückblicken, dann ist es die Distanz zwischen der «allgemeinen» Bevölkerung und einer städtischen Obrigkeit, die Probleme verursachte. Gegen diese Ungleichstellung ging das Volk damals vor und erreichte eine Umgestaltung von unten her. Für die direkte Demokratie und Gleichstellung müssen wir auch heute immer wieder kämpfen!
Wissen, woher man kommt Die Errungenschaften des Ustertags sorgen bei uns für Stabilität, Sicherheit, Wohlstand und ein friedliches Zusammenleben. Die Errungenschaften sind damit aktueller und wichtiger denn je. Die Geschichte des Ustertags erleuchtet. Die errungene Demokratie verbindet. Beides zusammen weist uns den Weg in die Zukunft.
Gekürzte Vorrede, gehalten am diesjährigen Ustertag vom 20. November 2022.

Domenik Ledergerber
Parteipräsident
SVP Kanton Zürich Herrliberg

Schweizer Fernsehkommentar aus Katar
«Liebe Zuschauende, ich begrüsse Sie zum ersten Spiel unserer Nationalmannschaft anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft 2022. Wir befinden uns im Stadion AlJanoub in Katar. Und zwar genau an jener Stelle, wo noch vor fünf Jahren Frauen gesteinigt worden sind. Die Spieler der Schweiz und von Kamerun betreten jetzt jenen Rasen, den indische Wanderarbeiter trotz Klimaerhitzung und miserabler Bezahlung ausgelegt haben. Die voll besetzten Ränge sollten uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass allein der Bau dieser Tribünen gemäss Bericht der Internationalen Gewerkschaft IGB
2145 Todesopfer gefordert hat. Die beiden Teams stellen sich jetzt zur Nationalhymne auf. Kamerun ist als faktische Präsidialdiktatur nicht Teil unserer solidarischen Wertegemeinschaft. Das Land hat eine vergleichsweise junge Mannschaft, was uns daran erinnert, dass dort die durchschnittliche Lebenserwartung laut WHO infolge von Aids und Mangelernährung lediglich bei 58 Jahren liegt. Die zufriedenen Gesichter der elf singenden Kameruner lassen kaum mehr erahnen, dass früher auch Schweizer Handelshäuser vom Sklavenhandel mit Afrikanern im Mittleren Osten profitiert haben. Wir hören jetzt die Schweizer Nationalhymne. Sie mag uns für eineinhalb Minuten vergessen lassen, dass Amnesty International vorletztes Jahr bei den Schweizer Asylbehörden eine Verletzung der Anti-Folter-Konvention rügen musste. Unsere noch immer rein männliche Nationalelf steht eng Schulter an Schulter – ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung und Homophobie. Namen wie Shaqiri, Cömert, Seferovic oder des Obwaldners Jonas Omlin sind zaghafte Versuche einer beginnenden Diversität und Inklusion. Im Mittelfeld zieht Granit Xhaka die Fäden. Sein unermessliches Jahreseinkommen von 6,8 Millionen Franken schlägt im Vergleich zu dem der meisten Sans-Papiers jeder sozialen Gerechtigkeit ins Gesicht. Er spielt zu Freuler, dieser zu Steffen, jetzt stürmt Vargas, umdribbelt den verblüfften Aboubakar und – Tooor, Toooor, Tooooor! Was für eine herrliche Welt! Welche Lebensfreude! Danke, wunderschönes Katar!»
Wintersession 2022 Vorschau
EIDGENÖSSISCHE SESSION
Ein dominantes Thema ist natürlich die Wahl der Bundesräte. Insbesondere jene unseres SVP-Kandidaten. Das Präsidium und die Vizepräsidenten werden ebenfalls gewählt … und gefeiert. Die Spendierfreudigkeit des Parlaments wird uns ausserdem wieder beschäftigen. Der Voranschlag 2023 und der Nachtrag 2 stehen auf der Traktandenliste. Lediglich zwei Standes- und eine Volksinitiative stehen zur Debatte.

Therese Schläpfer
Nationalrätin
SVP Hagenbuch
Die Temperatur im Bundeshaus ist nun gedrosselt, was nicht unbedingt kühle Köpfe garantiert. Hoffentlich werden die Diskussionen heiss bleiben, sodass sie uns von der Kälte ablenken werden und wir sie somit nicht spüren. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, die Thermowäsche einzupacken. Über die Kandidaten für den Bundesratssitz wurde im Vorfeld viel Unterschiedliches geschrieben. Richtig spannend war dann unsere Fraktionssitzung in Hérémence im Wallis. Mit unserem Kandidaten Hans-Ueli Vogt bot uns die Findungskommission eine gute und überraschende Auswahl für den bevölkerungsstärksten Kanton Zürich, welcher zugleich auch ein Wirtschaftsmotor ist. Zusammen mit Albert Rösti bildet das Zweier-Ticket nun eine breit gefächerte Palette unserer Gesellschaft ab. Unsere Partei hat damit bewiesen, dass wir nicht nur die Landbevölkerung, sondern auch die moderne urbane Gesellschaft vertreten. Auch die SP-Kandidaten wurden bei uns diskutiert. Wie widersprüchlich sie sich je nach Situation geben und die Frauenfrage je nach Kandidaten unterstreichen und als unabdingbar sehen oder einfach übergehen. So wie damals, als sich Cedric Wehrmut der Frauenkandidatur in den Weg stellte und selbst als Regierungsrat kandidierte. Man darf gespannt sein, ob Da-
SCHWEIZER NATIONALBANK
niel Jositsch ein paar Stimmen macht. Eigentlich hätte er einfach vom neuen Gesetz Gebrauch machen und sich beim Zivilstandsamt auf Daniela umbenennen können
Die Schlagzeilen wären ihm gesichert gewesen. Dies wäre wahrscheinlich dann doch ein wenig zu viel Humor für das Amt als Bundesrat gewesen.
Diskutieren werden wir über das Personenbeförderungsgesetz. Beim «Postauto Debakel» kamen einige Ungereimtheiten ans Licht. Teilweise wurde das Gesetz schon ergänzt. Es braucht aber noch Massnahmen zur Klärung der Verwendung der Subventionen. Der Bundesrat will mit der Vorlage den Service public im öffentlichen Verkehr weiter stärken. Die Planungssicherheit soll mit mehrjährigen Zielvereinbarungen der Besteller mit den Transportunternehmen besser verankert und somit die Planungssicherheit und Verbindlichkeit erhöht werden.
Aus der Covid-Krise soll gelernt werden. Dafür soll die Handlungsfähigkeit des Parlaments auch in Krisensituationen jederzeit gewährleistet sein. Verschiedene Änderungen des Parlamentsrechts sollen gewährleisten, dass die Bundesversammlung und ihre Organe in Krisensituationen jederzeit tagen und ihr rechtliches Instrumentarium flexibel einsetzen können. Das kann man so befürworten. Wir lassen uns über die Details aufklären und müssen aber auf der Hut sein, dass nicht einzelne Aspekte zu einer Beliebigkeit der Anwendung führen, obwohl kein Bedarf vorhanden ist.
Der Kanton Genf will seit dem Jahr 2014 eine Neudefinition des Rechtsbegriffs der Vergewaltigung. Der grosse Rat fordert, zwei Artikel des Strafgesetzbuches zu ändern, damit der Rechtsbegriff der Vergewaltigung erweitert wird und auch Personen männlichen Geschlechts als Opfer in den Tatbestand einschliesst und ebenso andere Formen der gewaltsamen sexuellen Penetration, als den Beischlaf, einschliesst. Die Umsetzung der Pflegeinitiative werden wir ebenfalls angehen. Mit einer Ausbildungsoffensive will der Bundesrat den wachsenden Bedarf im Pflegebereich angehen und damit einen zentralen Punkt des neuen Verfassungsartikels umsetzen, wie er nach der Annahme der Initiative «Für eine starke Pflege» verankert wurde.
Anstatt dies der Schweiz gleichzutun, greifen sie nun mit einer Steuer an. Davon betroffen sind Firmen mit einem Umsatz von über 750 Mio. Euro. Diese Firmen haben immer auch Niederlassungen in anderen Ländern. Auf dem Papier ist die Steuer von 15% als freiwillig deklariert.
Da in der Schweiz der Steuersatz tiefer ist, dürfen andere Länder die Differenz des Schweizer Steuersatzes zu den 15% bei sich eintreiben. Ein raffinierter Schachzug der OECD, um der Schweiz das Steuerprivileg zu entziehen. Wollen wir dem Ausland diese Steuern nicht schenken, bleibt uns nichts anderes übrig, als selbst auf 15% zu erhöhen. Die unterschiedlich betroffenen Kantone haben sich nun zu einem Kompromiss durchgerungen.
Der OECD sind Tiefsteuerländer wie die Schweiz ein Dorn im Auge. Die tiefen Steuern sind ein Pfeiler unserer Erfolgsgeschichte. Das gefällt vielen nicht.
25% davon soll der Bund bekommen und der Rest soll auf die Kantone aufgeteilt werden. Leider stellt sich die Mitte plötzlich gegen diese Aufteilung, was die Kantone schwächen würde. Wir dürfen auf eine lebendige Debatte gespannt sein.

Ab nächster Woche wird an der eidgenössischen Wintersession in Bern wieder diskutiert, werden Allianzen geschmiedet und Gesetze verabschiedet. Nationalrätin Therese Schläpfer wird hier jeweils von den Machenschaften in Bern berichten.
Verluste und eventuell negatives Eigenkapital der Schweizerischen Nationalbank – was sind die Folgen für uns?
Die Schweizerische Nationalbank hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Verlust von CHF 142 Milliarden erwirtschaftet. Das sind CHF 16 250 pro Einwohner, oder CHF 27 750 pro Werktätigen. Ob Devisen, Aktien, Anleihen, oder Gold – alle ihre Anlagen haben an Wert verloren. Was sind die Auswirkungen?

Negatives Eigenkapital gut möglich
Es ist gut möglich, dass das Eigenkapital der SNB mittelfristig negativ wird. Ende 2021 lag es bei 204 Milliarden, und in den ersten drei Quartalen 2021 lag der Verlust bei 142 Milliarden. Noch ein oder zwei solche Quartale, und das Eigenkapital beginnt mit einem Minuszeichen. Das ist v.a. dann zu erwarten, wenn der Franken stark steigt, weil dann die Devisenreserven an Wert verlieren. Auch fallende Wertpapier- und Goldpreise könnten dazu führen. Was passiert dann?
Negatives Eigenkapital führt nicht zu Sanierungsmassnahmen
Die SNB betont seit vielen Jahren, dass negatives Eigenkapital sie nicht in den Konkurs treiben kann (anders als jedes private Unternehmen). Juristisch ist ihre Existenz in Art. 99 der Bundesverfassung geregelt, unabhängig von der Höhe des Eigenkapitals. Ökonomisch kann sie kurzfristig nicht illiquid werden, weil sie jederzeit neues Geld schaffen kann, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Auch langfristig müsste sie profitabel sein, weil sie das Privileg geniesst, neue Franken in Umlauf zu bringen. Auf ihre Verpflichtungen wie Bar-

Die Schweizer Nationalbank erfüllt eine wichtige Funktion in unserem Land. Sie schwächt oder stärkt den Schweizer Franken, falls nötig. Bild: Wikipedia
geld und Einlagen der Banken muss sie keine Zinsen zahlen. Aus diesen Gründen würde sie auch mit negativem Eigenkapital weitgehend unverändert weiterarbeiten. Sanierungsmassnahmen sind nicht vorgesehen, und die Aktionäre (Private und Kantone) sind auch nicht verpflichtet, Kapital einzubringen.
Gewinnausschüttungen an Bund und Kantone in Gefahr
Die Nationalbank hat ihre Gewinnausschüttungen in einem Vertrag mit dem Bund bis 2025 geregelt. Diese betragen bis zu 6 Milliarden und gehen zu einem Drittel an den Bund und zu zwei Drit-
teln an die Kantone. Sie hängen vom sog. «Bilanzgewinn» ab. Dieser setzt sich aus dem Gewinn minus gewisse Rückstellungen plus Gewinnvortrag zusammen. Weil der Gewinnvortrag per Ende 2021 bei 91 Milliarden lag, müsste die SNB im vierten Quartal über 51 Milliarden verdienen, um einen Gewinn auszahlen zu können; ausser sie würde Rückstellungen auflösen. Das würde den Staat allerdings nicht allzu hart treffen, sind die Ausschüttungen doch auf maximal 6 Milliarden pro Jahr begrenzt. Das ist ein bedeutender Betrag und der Verzicht darauf eine Herausforderung, aber mit 2,3% aller Staatsausga-
ben in der Schweiz noch keine Katastrophe.
Reputation und Fähigkeit zum Krisenmanagement
Negatives Eigenkapital weckt nie Vertrauen und wäre für die Reputation der Schweizer Nationalbank ausgesprochen hässlich. Für Spott wäre wohl gesorgt. Auch könnte die Nationalbank versucht sein, ihre Massnahmen etwas weniger am geldpolitischen Optimum auszurichten und eher auf ihre eigene Sanierung. Schlimm könnte das negative Eigenkapital der SNB sich auswirken, falls gleichzeitig andere gravierende Probleme am Finanzmarkt auftreten würden. Denken wir kurz an die Finanzkrise 2008 zurück: Damals musste die SNB die UBS retten, indem sie versprach, ihr über eine Zweckgesellschaft riskante Vermögenswerte im Wert von bis zu 60 Milliarden abzukaufen. Auch unterstützte sie der Bund direkt mit 6 Milliarden Franken. Ein Zusammenbruch der UBS hätte die Schweiz wohl in eine wirtschaftliche Depression gestürzt, und das konnte u.a. dank der Handlungsfähigkeit der Nationalbank vermieden werden. Jetzt ist Credit Suisse bekanntlich unter Druck. Möglicherweise würde man einer Nationalbank mit negativem Eigenkapital so eine Bürde nicht übertragen.
Dann müsste die Rettung wohl ausschliesslich durch den Bundeshaushalt erfolgen, was das Vorhaben finanziell und politisch erschweren würde. Ähnliches gilt natürlich auch für künftige Probleme, die wir noch nicht identifizieren können. Insgesamt wird die Schweiz wohl leicht weniger krisenresistent, wenn das Eigenkapital der SNB weiterhin dahinschmilzt.
AUS DEM KANTONSRAT
Staatsstrasseninfrastruktur: bald schon 3. Welt?
Das Bauprogramm Staatsstrassen wird immer mehr zum Bauprogramm für alles andere als unsere wichtigen Staatsstrassen. Noch nie wurde so wenig Geld in den Unterhalt von Staatsstrassen gesteckt wie jetzt – statt 94 Mio. wie im Jahr 2021 werden noch 64 Mio. für Strassen bereitgestellt – worunter hier auch der Ausbau für Velo und Langsamverkehr mit einem immer grösser werdenden Betrag fällt.

Kantonsrätin SVP
Der Nutzen des ÖV ist unbestritten, aber die Realwirtschaft ist auf eine funktionierende Strasseninfrastruktur angewiesen. Mit dem neuen Bauprogramm ist dies aber nicht gewährleistet. Wenig erstaunlich war auch die konstante Opposition der Grünen gegen die Umfahrung Eglisau. Es scheint so ziemlich alles wichtiger als der fliessende Verkehr, der für eine starke und funktionierende Wirtschaft zentral ist. Einmal mehr wird die grüne Ideologie höher gewichtet. Die Glattalbahnverlängerung von Kloten nach Bassersdorf wäre zudem eine gute Lösung zur Entlastung der Strassen, nur leider wurde dieses Projekt vom Bund wieder aus der Planung gekippt. Der Regierungsrat versucht sich nun in Schadensbegrenzung, denn zur Erfüllung der Forderung der Verlagerung des Verkehrs vom motorisierten Individualverkehr (MIV) zum ÖV wäre genau dieses Projekt zielführend. Mit wenig Enthusiasmus, aber auch wenig Opposition, wurden die nächsten Vorlagen im Volkswirtschaftsdepartement behandelt. Von der Ausgaben-
bremse für den Objektkredit für die Umgestaltung der Bremgartnerstrasse in Dietikon über das Thema «Unterirdische Linienführung und Verlängerung der Forchbahn im Stadtgebiet» bis zur «Verlängerung der SZU zur Erschliessung der städtischen Hochschulgebiete» wurden weitere «Verkehrsvorlagen» diskutiert.
«Nur-ein-Flughafen-Initiative» abgelehnt
Ebenfalls um Verkehr im weitesten Sinn ging es bei der «Nur-ein-FlughafenInitiative».
Die Grünen nutzten die Debatte aber einmal mehr für ein Luftfahrt-Bashing im Allgemeinen. SVP-Kantonsrat Christian Lucek musste deshalb ermahnen, dass die grünen Ideologien doch bitte im entsprechenden Forum, aber sicher nicht hier Platz finden. Die Initiative verlangte kurz gesagt, dass es nur noch einen Flughafen – nämlich Zürich-Kloten – geben soll und der Flughafen Dübendorf für die Luftfahrt nicht mehr zur Verfügung stehen sollte. Dieses Anliegen fand keinen Gefallen beim Regierungsrat und im Anschluss auch nicht beim Kantonsrat.
Anpassung der Wohnbauförderungsverordnung
Unter dem Motto: «Die Revolution frisst ihre Kinder» stand das Traktandum: An-
passung der Wohnbauförderungsverordnung zur Stärkung des gemeinnützigen Wohnungsbaus im Kanton Zürich.
Trotz oder eben gerade wegen der links-grünen Ideologien-Politik gibt es im Kanton je länger, je weniger bezahlbaren Wohnraum. Statt die echten Probleme zu lösen, nämlich immer unsinnigere Auflagen beim Wohnungsbau abzuschaffen, wird nach neuen Subventionen gerufen.
Aufgrund der aktuellen Ratsmehrheiten war klar, dass dieses Geschäft den Weg in die Verwaltungsmühlen finden wird. Wir können gespannt sein, mit welchen Vorschlägen die Regierung die Cüpli-Sozialisten in ihren subventionierten Wohnungen noch zusätzlich unterstützen will.
Nachdenklich macht hier insbesondere die Haltung der angeblich bürgerlichen Mitte, die dieses Anliegen ebenfalls unterstützte.
Mit dem Postulat zur ZVV-Grundversorgung in Randstunden und am Wochenende wird vom Regierungsrat ein Bericht verlangt, um belastbare Daten zum tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. SVP-Kantonsrat Ueli Pfister machte klar, dass es im Sinne der SVP ist, hier eine gesicherte Datenbasis zu erhalten, um anschliessend allenfalls bedarfsgerechte punktuelle Anpassungen am ÖV-Angebot machen zu können.

WORTE DER PRÄSIDENTIN SVP STADT ZÜRICH
Staatliche Willkür: Verbot von Public Viewings auf Stadtboden
Aktuell stellt sich die Frage: Darf man noch Fussball schauen? Grund zur Kritik gibt es genug. Die Stadien wurden unter schlechten bis katastrophalen Bedingungen für Arbeitsmigranten gebaut. Homosexuelle Paare werden im islamischen Wüstenstaat höchstens geduldet. Der Ausschank von Bier faktisch verboten. Es ist daher nicht erstaunlich, dass die Debatte auch den Gemeinderat in Zürich erreicht hat. Das linke Weltverbesserergremium fühlt sich zur moralischen Aussenpolitik berufen. Der Gemeinderat hat klargemacht, dass er in Zürich keine Public Viewings auf öffentlichem Grund will. Der Entscheid ist mehr als nur Symbolpolitik. Der Entscheid führt dazu, dass dem einzigen Anlass der Stecker gezogen wird. Zwei junge Männer haben in ihrer Freizeit ein Public Viewing für 800 Leute vorbereitet. Vier Tage vor dem Anpfiff kam nun die Absage. Obwohl das eingereichte Postulat im Gemeinderat einen unverbindlichen Charakter hat, leistet das Sicherheits-
departement Folge. Es gibt keine Bewilligung für das öffentliche Public Viewing. Wer die linke Politik in der Stadt Zürich kennt, dürfte nur wenig vom Entscheid überrascht sein. Doch gerade dieser Entscheid ist eine extreme Bedrohung für unsere freiheitliche Demokratie.
Es ist klar: Veranstaltungen auf dem öffentlichen Grund brauchen eine Bewilligung. Grundsätzlich ist dies ein rein administrativer Prozess. Der Zweck der Veranstaltung spielt keine Rolle. Mitsprache gibt es bezüglich der Zeit und des Ortes. Eine Ablehnung darf es nur aus starken Sicherheitsbedenken geben oder bei einem rechtswidrigen Zweck, also zum Beispiel einer Demonstration für die Folterung von politischen Gefangenen.
Doch hier passiert etwas anderes: Die Ablehnung wird mit rein politischen Argumenten begründet. Einerseits werden die Menschenrechtsverletzungen vorgebracht und andererseits die Energieknappheit.
Das Verbot ist damit ein direkter Angriff auf die Bundesverfassung. Es ist ein Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit, begründet mit der Moral. Mit dem Argument der Energieknappheit wird ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen. Damit kann jede Veranstaltung auf öffentlichem Grund verboten werden. Das Argument der Energie steht damit über der Versammlungsfreiheit. Besonders brisant ist, dass es selektiv zum Einsatz kommt. Weihnachtsmärkte ja, Public Viewings nein. Das ist staatliche Willkür. Die SVP wird darauf reagieren.

von Camille Lothe
KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG
SVP fordert mehr Vollgas für Strassenbauprojekte

Einmal im Jahr präsentiert uns der Regierungsrat die kleineren und grösseren Strassenbauprojekte, über dessen Umsetzung wir in der Regel relativ heftig mit den Grünen streiten. Das Bauprogramm Staatsstrassen wird immer mehr zum Bauprogramm für alles andere als unsere wichtigen Staatsstrassen.
In der Vergangenheit wurde noch nie so wenig Geld in den Unterhalt von Staatsstrassen gesteckt wie im nächsten Jahr. Statt 94 Mio. wie im Jahr 2021 werden noch 64 Mio., also nicht mal die Hälfte der Gesamt-Strassenfondsausgaben, für die Strassen investiert. Man sieht also, dass der grüne Baudirektor das Parteiprogramm der grünen Partei 1:1 umsetzt. In diesen 64 Mio. sind die Erneuerungen der Strasseninfrastrukturen für den ÖV miteinbezogen. Wir werden uns also über kurz oder lang auf maroden Strassen mit vielen Schlaglöchern fortbewegen müssen. Ob das im Sinne der Velofahrer ist, bezweifle ich stark! Wir haben im Kanton Zürich jährlich 20 000 Einwohner mehr, wir haben mehr Lieferwagen für den boomenden OnlineEinkauf, mehr LKW für die tägliche Versorgung und mehr Arbeitnehmer, die auf das Auto angewiesen sind. Und die Regierung schaut zu, wie die Stadt Zürich ihre Kompetenzen überschreitet. Mit dem Alibiversuch der Stadt Zürich wird eine angebliche Untersuchung über die Auswirkungen des Spurabbaus vorgenommen, über dessen Auswirkungen sie bereits
heute jedes Kindergartenkind aufklären könnte. Mit dem Spurabbau an der Bellerivestrasse wird das Prinzip der Aufnahme des Mehrverkehrs durch 20% MIV und 80% ÖV missachtet, denn mit der Redimensionierung der Anzahl Fahrspuren wird eine Kapazitätsreduktion vorgenommen.
Ausreichende Kapazität im MIV heisst, dass dort, wo es ständig zu Überlastungen kommt, die Verkehrssteuerung optimiert wird oder mit Umfahrungsstrassen oder Umfahrungstunnel das Verkehrsproblem gelöst wird. Mehr Bevölkerung bedeutet mehr Verkehr, und da bringt uns eine Vogel-Strauss-Politik nicht weiter, da müssen Probleme gelöst werden. Und zwar nicht durch Einsprachen, sondern durch Mitarbeit in der besten Lösungsfindung. Das Beispiel Umfahrung Eglisau zeigt, wie das Verbandsbeschwerderecht zur Verhinderung missbraucht wird und deshalb abgeschafft werden sollte! Weiter sind wir mit dem Tempo des Einbaus von Flüsterbelägen zur Umsetzung der Lärmschutzwerte nicht zufrieden. Es ist bekannt, dass die neuste Generation Flüsterbeläge sehr gute Lärmminderungen erreicht. Da ist es für uns unverständlich, dass mit dem Einbau von Flüsterbelägen nicht vorwärts gemacht wird.
Die SVP/EDU-Fraktion ist für ÖV-Förderung, denn der Nutzen des ÖV ist unbestritten. Aber die Realwirtschaft ist zusätzlich auf eine funktionierende Strassenifrastruktur angewiesen. Gute Strassen nützen allen, den Velofahrern, dem ÖV und dem MIV Heute reden wir vom Bauprogramm Staatsstrassen und da müssen wir leider festhalten, dass wir vom Tempo der Umsetzung der Staatsstrassenprojekte enttäuscht sind und mehr Vollgas von der Regierung erwarten.
2. DEZEMBER 2022: 30 JAHRE EWR-NEIN
1992: Das Schicksalsjahr für die Schweiz!
Am 6. Dezember 2022 jährt sich zum 30. Mal das Nein der Schweiz zum Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Was heisst eigentlich «EWR»? Elektrizitätswerke Rapperswil? Viele – junge – Bürgerinnen und Bürger wissen es schlicht nicht. Und wenn Kenntnisse von jenem historischen Tag vorhanden zu sein scheinen, dann das negative «Argument des europäischen Abseitsstehens», das in den Schulen gebetsmühlenartig vermittelt wird. wg. Am Freitag, 2. Dezember 2022, ab 18.00 Uhr, führt Pro Schweiz – die Nachfolgebewegung der AUNS, des EU -NoKomitees und der Unternehmervereinigung gegen den EU -Beitritt – im Schützenhaus Albisgüetli in Zürich eine öffentliche Veranstaltung mit dem Titel «1992: Schicksalsjahr für die schweizerische Unabhängigkeit» durch. Hauptredner ist Dr. Christoph Blocher, welcher erfolgreich die Kampagne gegen die institutionelle EWR-Anbindung der Schweiz an Brüssel führte. Jetzt geht es darum, die historische Bedeutung und die politischen Folgen des Volksentscheides von 1992 zu würdigen. Das Volk wies eine Vorlage zurück, die von der Classe politique mit enormem Kampagnenaufwand befürwortet worden ist. Es war die grosse Auseinandersetzung der Elite gegen die Bevölkerung.
Das Nein in die EU -Binnenmarkt-Integration verhinderte schliesslich den EU-Beitritt und stärkte massgebend das Bewusstsein der Schweizerinnen und Schweizer, dass die Unabhängigkeit, die Souveränität und die direkte Demo-
kratie – aber auch die schweizerische Neutralität – nur ausserhalb einer institutionellen Einbindung der Schweiz in die EU -Strukturen fortgeführt werden können. Diese Grundhaltung war ausschlaggebend für das Nein zum EUBeitritt (Abstimmung vom 4. März 2001 über die Volksinitiative «Ja zu Europa»), für die permanent hohe Ablehnung des EU -Beitritts (jährliche Umfrage «Sicherheit» der ETH /MILAK ) sowie für den bundesrätlichen Abbruch der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen (InstA) mit der EU am 26. Mai 2021. Der Kampf für eine unabhängige und souveräne Schweiz geht weiter. Deshalb wird an der Veranstaltung vom 2. Dezember 2022 zurückgeschaut, eine Lagebeurteilung «Was ist zu tun» vorgenommen sowie der Kampf für die tragenden Säulen der Schweiz bekräftigt. Das WM-Fussballspiel in Katar an diesem Abend ist für die Schweiz nicht schicksalshaft, aber der im Albisgüetli manifestierte Widerstandswillen umso mehr!

JUNGE SVP KANTON ZÜRICH
Junge SVP Kanton Zürich reicht «Anti-
Chaoten-Initiative» ein!
Der vergangene Montag war ein grandioser Tag für die Junge SVP Kanton Zürich, und dies nicht einmal aufgrund der Fussball-Weltmeisterschaft in Katar.

Rico Vontobel
Vizepräsident JSVP
Kanton Zürich Forch
Die Junge SVP Kanton Zürich konnte seit Langem wieder einmal eine Initiative einreichen. Um 11 Uhr war es so weit. Ein Teil des Initiativkomitees überreichte dem Kanton Zürich 7151 Unterschriften für die Anti-Chaoten-Initiative. Damit ist nun der Grundstein für
die Sicherheit im Kanton Zürich gelegt. Denn mit dieser Initiative sollen künftige alle Demonstrationen beantragungspflichtig werden.
Das heisst die Velodemonstrationen von «Critical Mass», welche sich nicht als Demonstration bezeichnet, oder die Klimaaktivisten, welche sich auf die Strassen kleben und somit genauso Chaos stiften und Verkehrsproblem verursachen. Diese sollen in Zukunft in erster Linie ihrer Aktivitäten bei der Stadtregierung einreichen und wenn dies nicht der Fall ist, werden sie, die Verursacher der ausserordentlichen Po-

Die Junge SVP Kanton Zürich bei der Übergabe der «Anti-Chaoten-Initiative».
V.l.n.r.: Yves Helfenberger, Andreas Leupi, Sandro Strässle, Nicolas Rasper, Severin Spillmann, Cyrill Huber, Camille Lothe, Yannik Hälg, Rico Vontobel und Jeffrey Ferpozzi. Bild: Yannik Hälg
SVP BEZIRK HORGEN
Podium zur Gerechtigkeitsinitiative
Am 9. November fand in Oberrieden das Podium zur Gerechtigkeitsinitiative statt, welches mit rund 30 Personen sehr gut besucht war. Die Podiumsteilnehmer waren alle sattelfest im Thema und brachten ihre Argumente pointiert ein. Und dennoch, auch wenn es sich um eine Steuervorlage handelt, verleitete der Gesamtkontext um die steigenden Krankenkassenprämien dazu, immer wieder in den Bereich des Gesundheitswesens abzuschweifen und nationale Themen zu besprechen. Dem Publikum scheint es gefallen zu haben. Viele Zuschauer füllten das Feedbackformular aus, in welchem die Durchschnittsnote 5 für das Podium vergeben
wurde. Auch gaben 83% der Feedbackgeber an, dass sie dank des Podiumsbesuches nun mehr über die Gerechtigkeitsinitiative wüssten und 100% der Be-
lizeieinsätze, zur Kasse gebeten und nicht mehr wir Steuerzahler. Bereits sichtbar wurde dies in den vergangenen Tagen in Bern. Bern hat bereits diese Grundlagen politisch umgesetzt, welche bei der Anti-Chaoten-Initiative gefordert werden. Bern hat nun erstmalig Sicherheitskosten sechs Teilnehmern einer illegalen Demonstration in Rechnung gestellt. Dies wird hoffentlich im Kanton Zürich auch schon bald der Normalfall sein. Denn somit überlegen sich diese Chaoten vielleicht ein zweites Mal, ob sie solche nicht erlaubten Demonstrationen durchführen wollen und somit die allgemeine Bevölkerung einschränken. Wie geht es nun aber mit den Unterschriften weiter? Diese liegen momentan noch beim Kanton Zürich und machen sich nun auf den Weg in die Gemeinden, um geprüft zu werden. Wenn dies vollbracht wurde, muss der Kantonsrat diese Initiative ausarbeiten, um sie vors Volk zu bringen, dies wird aber noch einige Monate dauern. Wichtig aber ist, dass der Kantonsrat nicht gegen die Forderungen des Komitees verstossen darf.
An dieser Stelle möchte sich die Junge SVP Kanton Zürich noch einmal bei allen Unterstützern der Initiative herzlich bedanken.
Ihre Unterschrift, ihr finanzieller Zustupf oder ihre unterstützenden Worte wurden sehr geschätzt. Danke!
SVP STADT ZÜRICH
Polit-Apèro der SVP Zürich 11
Am 11. November 2022 konnten wir an unserem Polit-Apèro im Restaurant Landhaus in ZH-Seebach den Nationalrat Thomas Matter SVP begrüssen. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, trotz Nebel und kühlen Temperaturen. Das Referat beinhaltete zwei
brandaktuelle Themen; Stromkrise und die ungebremste Zuwanderung. Am Schluss entstand eine angeregte Diskussion.

Nationalrat

Die Schweizerische Volkspartei SVP des Kantons Zürich sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine/n Sekretariatsmitarbeiter/in (80 – 100%)
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• Reibungslose und termingerechte Erledigung von allgemeinen administrativen und organisatorischen Sekretariatsaufgaben
• Planung und Durchführung von zahlreichen Veranstaltungen und Schulungen Erste Anlaufstelle für einfache Anliegen unserer Parteimitglieder, Mandatsträger und Ortssektionen Mitarbeit und Unterstützung bei Wahlkämpfen und Abstimmungskampagnen
• Selbständige Verwaltung einer Datenbank
fragten gab die Rückmeldung, dass ihre Zeit gut investiert war.
Adrian Wegmann, Oberrieden

Die Podiumsteilnehmer v.l.n.r.: David Wolf, Kantonsratskandidat (SVP), Adrian Wegmann, Kantonsratskandidat und Vizepräsident SVP Bezirk Horgen (Moderation), Edit Häusler, Kantonsrätin (Grüne), Christa Stünzi, Kantonsrätin (GLP), Marcel Suter, Kantonsrat und Präsident SVP Bezirk Horgen. Bild: zVg
LESERBRIEF
Schluss mit dieser Sprach-Umerziehung «Schüler*innen», «Asylbewerber/innen», «Mitarbeiter:in», «Lehrer(innen)» – es ist kaum mehr auszuhalten. Ich will mich von den Verfechtern dieser auf falschen Annahmen basierenden und nervigen Kunstsprache weder politisch indoktrinieren lassen, noch will ich mich an diesen Gender-Unfug mit seinen Sternchen, Strichen und künstlichen Sprechpausen gewöhnen. Umfragen zeigen regelmässig, dass eine deutliche Mehrheit
genauso wenig von gendergerechter Sprache hält wie ich. Diese Gender-Ideologie scheint aber langsam auf dem Vormarsch zur Staatsdoktrin zu sein und es wäre an der Zeit, dass wir uns stärker gegen diese Umerziehung wehren. Insbesondere dürfen Schüler und Studenten nicht zum Gendern gezwungen werden, Gendern darf keinesfalls als Bewertungskriterium herangezogen werden, auf «gendergerechte» Lehrpläne ist
zu verzichten und es braucht auch keine «gegenderten» Neuauflagen von literarischen Klassikern. Ich fordere deshalb alle Mitbürger auf, aktiver dagegen zu protestieren, um den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung vor Augen zu führen, dass diese Gender-Ideologie in der breiten Bevölkerung auf wenig Akzeptanz stösst.
Andreas Keiser, Zweidlen
Folgende Erwartungen haben wir an Sie:
• Kaufmännische Grundausbildung, ein stilsicheres Deutsch, gute Kenntnisse der MSOffice-Anwendungen und ein gewinnendes Auftreten
• Bereitschaft gemeinsam mit einem Team Aufträge termingerecht zu erfüllen. Selbständige, effiziente und genaue Erledigung der anfallenden Arbeiten, auch in hektischen Zeiten Aktive Teilnahme an der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen, Abstimmungskampagnen und Wahlen.
• Begeisterung für Politik und die Werte der SVP
• Offene und kommunikative Persönlichkeit mit hoher Sozialkompetenz im Umgang mit Menschen
Wir bieten zeitgemässe und attraktive Anstellungsbedingungen. Ihre Bewerbung mit den vollständigen Unterlagen und einem Motivationsschreiben senden Sie im PDF-Format an marco.calzimiglia@svp-zuerich.ch. Für Auskünfte steht Ihnen der stellvertretende Parteisekretär Marco Calzimiglia unter Telefonnummer zur Verfügung.

POLIT-KOMÖDIE VOM 7. DEZEMBER



















































