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Der Zürcher Bote Nr. 34

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HEIZ OEL HAURI

Eidgenössische Politik

Interview mit Thomas Stettler

Präsident der SVP Jura

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WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND

PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

Kanton Zürich Marc Bochsler neu im Kantonsrat

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DELEGIERTENVERSAMMLUNG DER SVP DES KANTONS ZÜRICH

Aufbruchstimmung

Aktuell

Hans-Ulrich Bigler wechselt zur SVP

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in Zumikon

Die kantonalen Delegierten der SVP des Kantons Zürich trafen sich am 23. August 2022 in Zumikon. Nebst den Parolenfassungen für das Abstimmungswochenende vom 25. September 2022 beschloss die Delegiertenversammlung, die kantonale «Mobilitätsinitiative» zu lancieren. Sie soll den Tempo-30-Irrsinn auf Hauptverkehrsachsen verhindern. Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe des Parteipräsidiums von Nationalrat Benjamin Fischer an Kantonsrat Domenik Ledergerber. Die SVP Zumikon war für die tadellos organisierte Delegiertenversammlung verantwortlich.

Mit einer spürbaren Aufbruchstimmung und gut gelaunt trafen sich weit über 250 Delegierte in Zumikon. Nationalrat Benjamin Fischer stellte in seiner Standortbestimmung fest, dass die Arglist und Unsicherheit des aktuellen Zeitgeschehens zeigen, dass die SVP in der Vergangenheit mit ihren Warnungen recht hatte. Deshalb sei es nun umso wichtiger, dass mit Blick auf die kantonalen Wahlen vom 12. Februar 2023 die Wählerinnen und Wähler mobilisiert werden, SVP zu wählen. Nur so können die Fehlentwicklungen in der Energieproduktion und Zuwanderung korrigiert werden. Fischer dankte der Partei für die spannende, aber auch herausfordernde Zeit als Parteipräsident. Alt Regierungsrätin Rita Fuhrer würdigte das grosse Engagement von

Provokation <lat.> provocare (pro = hervor; vocare = rufen) Herausforderung; Aufreizung; Brüskierung

Kampagnen, die bei der Zielgruppe keine Reaktion «hervorrufen», sind rausgeschmissenes Geld. Wir möchten die uns anvertrauten Werbebudgets möglichst erfolgreich einsetzen. Deshalb gestalten wir Kampagnen, die provokativ sind!

Parlamentsgemeinden Ideologische Ansätze über Schwangere in Winterthur

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Veranstaltungs-Tipp Polit-Lunch mit NR Mauro Tuena

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Nationalrat Benjamin Fischer. Sein Rücktritt müsse respektiert und akzeptiert werden.

Für Beni stünden jetzt Beruf, Familie und die Tätigkeit als Nationalrat im Vordergrund. Sie wünschte ihm weiterhin viel Erfolg für sein politisches Wirken. Mit grossem Applaus verdankten die anwesenden Parteimitglieder die Arbeit von Fischer. Die Delegierten folgten dem Antrag des Kantonalvorstandes und wählten Kantonsrat Domenik Ledergerber aus Herrliberg zum neuen Präsidenten. In seiner Antrittsrede betonte er, dass die Kantons- und Regierungsratswahlen vom kommenden Februar im Zentrum der Parteitätigkeit stehen. Im Oktober 2023 folgen dann die nationalen Wahlen. Auch für ihn ist klar, dass die SVP die richtigen Antworten hat, um die Sicherheit, Unabhängigkeit und den Wohlstand der Schweiz und des Kantons Zürich weiterhin zu garantieren. Die innere Festigung der Partei mit ihren Orts- und Bezirkssektionen sei für ihn von zentraler Bedeutung.

Als Vizepräsidentin der Partei wurde mit grossem Dank Kantonsrätin Romaine Rogenmoser verabschiedet. Neu in das Büro Parteileitung nehmen Gemeinderätin Anita Borer aus Uster als zweite Vizepräsidentin und Kantonsrat Patrick Walder als Kassier Einsitz. Nationalrat Thomas Matter bleibt erster

Vizepräsident. Nationalrat Benjamin Fischer wird Programmchef der SVP Kanton Zürich.

Gerechtigkeitsinitiative kommt zur Abstimmung

Kantonsrat Patrick Walder eröffnete den Abstimmungskampf für die «Gerechtigkeitsinitiative». Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entscheiden am 27. November 2022, ob bei den Steuern höhere Abzüge für die Krankenkassenprämien möglich sein sollen. Regierungs- und Kantonsrat haben einen Gegenvorschlag verabschiedet, welcher die Absicht der SVP-Initiative zwar aufnimmt, aber mit weniger hohen Abzugsmöglichkeiten. Die SVP empfiehlt 2-mal JA . Die Partei ist überzeugt, dass dieses Volksbegehren für den Mittelstand und besonders für die Familien eine spürbare finanzielle Entlastung bringt.

Lancierung der Mobilitätsinitiative

Kantonsrat Christian Lucek stellte die kantonale Volksinitiative «Gemeinsam vorwärtskommen auf Hauptverkehrsachsen – Ruhe im Quartier» (sogenannte Mobilitätsinitiative) vor. Es müsse verhindert werden, dass die ideologisch geführte Tempo-30-Politik die Hauptverkehrsachsen lahmlege. Ziel sei es, die Ansprüche der Mobilität im Alltag zu erfüllen.

Abstimmungen vom 25 September 2022

Die Delegierten folgten den Ausführungen von Regierungspräsident Ernst Stocker und fassten die NEIN-Parole zur kantonalen Volksinitiative «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und Grossaktionäre». Die Initiative schwäche den Wirtschaftsstandort Zürich für Unternehmen weiter und gefährde Arbeitsplätze.

Nationalrätin Therese Schläpfer stellte die eidgenössischen Vorlagen «Reform der Altersvorsorge/Reform der Mehrwertsteuer» den Delegierten vor. Kantonsrat Thomas Marthaler von der SP vertrat die Nein-Parole. Die Delegierten der SVP folgten Therese Schläpfer und fassten die Parole «2× JA». Kantonsrat und Fraktionschef Martin Hübscher zeigte auf, dass die Reform der Verrechnungssteuer sinnvoll ist und den Wirtschaftsstandort Schweiz stärkt. Die Delegierten folgten seinen Ausführungen und stimmten der Reform zu.

Ausserdem konnte Nationalrat Martin Haab aufzeigen, dass die Volksinitiative über das Verbot der Massentierhaltung (Massentierhaltungsinitiative) völlig nutzlos ist. Sie sei eine Zwängerei und schiesse weit über das Ziel hinaus. Für die anwesenden Delegierten war der Fall klar: Sie lehnten das Ansinnen einstimmig ab.

Kantonale Wahlen vom 12 Februar 2023

Für die bevorstehenden Kantons- und Regierungsratswahlen hat die Partei die Vorbereitungen aufgenommen. Als Wahlkampfverantwortliche stellen sich Markus F. Binder für die Kantonsratswahlen und für den Regierungsratswahlkampf alt Regierungsrätin Rita Fuhrer zur Verfügung. Binder motivierte die Verantwortlichen und die Parteimitglieder, mit voller Kraft an die Arbeit zu gehen.

Nationalrat Benjamin Fischer (links) übergibt das Präsidium der SVP Kanton Zürich an Kantonsrat Domenik Ledergeber (rechts). Bild: zVg
Werner Gartenmann
Sekretär SVP Kanton Zürich Binz

Bärfuss statt Sommaruga?

Am 8. Januar, also deutlich vor dem Ukrainekrieg, hat die SVP die Ernennung eines «Stromgenerals» gefordert. Dieser solle unverzüglich Varianten für eine sichere, möglichst unabhängige und bezahlbare Energieversorgung ausarbeiten. Selbstverständlich ignorierte der Bundesrat diesen Vorschlag. Dafür lassen sich jetzt selbsternannte Stromgeneräle vernehmen. Am lautesten solche, die am wenigsten verstehen.

Der Schriftsteller Lukas Bärfuss weiss, dass ein kleiner See im Jura wegen der «menschengemachten Klimaerwärmung» ausgetrocknet ist. Gleichzeitig habe sich der Bundesrat erfrecht, im kommenden Winter Reservekraftwerke in Betrieb zu nehmen. Dabei müsse die Politik versuchen, «die Wirklichkeit zur Sprache zu bringen und von den Menschen eine Entscheidung zu fordern» – so der Literat Bärfuss im Literatenblatt «Sonntagblick». Offenbar hat für ihn eine genügende Stromversorgung weder mit der Wirklichkeit noch mit Entscheiden zu tun.

Bärfuss attackiert Energieministerin Simonetta Sommaruga und wirft deren 1.-August-Rede in Saas-Balen «Infantilisierung» vor. Sie habe wie vor «Schwachsinnigen» gesprochen, tobt Bärfuss. Weil sie die dortigen Würste, die satten Wiesen und die gute Luft gelobt habe. Dabei hätte sie vor «Schlamm- und Eislawinen» und vor dem «Auftauen des Permafrostes» warnen müssen. Und – so der Stadtzürcher – den Hinterwäldlern von Saas-Balen die Leviten lesen sollen, weil sie die Zweitwohnungsinitiative und das CO2-Gesetz abgelehnt, dem Minarettverbot und der Masseneinwanderungsinitiative aber zugestimmt hätten. Doch Bundesrätin Sommaruga habe es nicht für nötig befunden, den Mangel an Solidarität und Gemeinsinn, die Ignoranz und die Dummheit dieser Walliser Randregion anzusprechen. Und einen toten See im Jura zu thematisieren, den die «Gewalt» des «Totschweigens» getötet habe. Zum Glück ziehen die Schweizer eine Bundesrätin Sommaruga einem Bundesrat Bärfuss vor. Zwar gehört die Arroganz bei den Schriftstellern zur Berufsausrüstung. Doch Lukas Bärfuss ist so arrogant, dass er sogar sein Spiegelbild verachtet.

Wissenschaft im Dienst des Zwangs

Nicht alles, was wissenschaftlich ist, ist wahr. Während der Pandemie wurde immer das als Wissenschaft verkauft, was die staatlichen Zwangsmassnahmen am besten stützte.

Vor rund zweieinhalb Jahren wurde das Covid-19-Virus zum ersten Mal nachgewiesen. Seither ist in der Schweiz einiges passiert: Der Staat hat uns vorgeschrieben, wie viele Gäste wir in unseren eigenen vier Wänden empfangen dürfen, er hat Arbeitsverbote verhängt, er hat Restaurantbesitzern vorgeschrieben, wen sie bewirten dürfen, er hat zahlreichen Familien verboten, sich von ihren sterbenden Grosseltern im Altersheim zu verabschieden, und er hat kerngesunde Schweizer dazu gezwungen, im Alltag eine Maske zu tragen – stets unter Berufung auf die Wissenschaft. Dass es weder um Gesundheit noch um Wissenschaft ging, hat spätestens das Zertifikat bewiesen. Die Einteilung in geimpft versus ungeimpft entbehrte von Anfang an jeglicher Logik. Allenfalls wäre eine Aufteilung in gefährdet versus ungefährdet, also beispielsweise alt versus jung, übergewichtig versus schlank oder vorerkrankt versus gesund verständlich gewesen. Doch durch die Aufteilung in die Kategorien geimpft und ungeimpft kam es zur

grotesken Situation, dass junge, sportliche und kerngesunde Bürger vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wurden, wenn sie nicht geimpft waren, während alte, übergewichtige und womöglich schwer vorerkrankte Menschen, die im Ansteckungsfall selbst mit zehn Impfungen eher ein Intensivbett besetzen würden, überall zugelassen waren. Um die staatlichen Zwangsmassnahmen zu legitimieren, verbreiteten die «Wissenschaftler» aus Medien und Politik während der Pandemie Wider-

SOMMERSERIE SVP «ENNET DEM RÖSTIGRABEN»

sprüche und Unwahrheiten am Laufmeter. Im März 2020 behauptete Daniel Koch, die Bevölkerung könne «sich mit Masken nicht wirksam schützen». Kurz darauf wurde der Maskenzwang erlassen. Im März 2021 liess Bundesrat Berset verlauten: «Wenn bis Juli alle Impfwilligen geimpft sind, braucht es keine Massnahmen mehr.» Im September desselben Jahres führte er den Zertifikatszwang ein. «mRNA-Corona-Impfung soll laut Studien dauerhaft wirken», frohlockte im Juni 2021 der Blick.

Heute wissen wir, dass die Impfung kein halbes Jahr hält. Im November 2021 versprach Berset, mit dem Zertifikat könne man «beweisen, dass man nicht ansteckend ist». Dabei können Genesene und Geimpfte sehr wohl ansteckend sein – was bereits damals bekannt war. Die Liste liesse sich beliebig weiterführen. Über Studien, die beweisen wollten, dass Maskenträger attraktiver seien, bis zur Behauptung, dass die Impfung die Spermienqualität verbessere; kein Märchen wurde ausgelassen. Auch auf der Gegenseite gibt es Verschwörungstheoretiker, die der Überzeugung sind, Corona existiere gar nicht. Gewisse behaupten sogar, die Impfung beinhalte magnetische Substanzen. Genau wie die nach Zwangsmassnahmen lechzenden Politiker befinden auch sie sich nicht auf dem Boden der Realität.

Es gibt nur einen Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen, aber dieser ist entscheidend: Erstere hat uns über zwei Jahre lang vorgeschrieben, wie wir zu leben haben. Sie hat uns gegängelt, wo sie nur konnte, sie hat uns mit überrissenen bis willkürlichen Verboten und Zwängen eingedeckt und uns schliesslich mit Impfdörfern, Impfkonzerten und ähnlichen infantilen Clownerien verspottet. Letztere hat uns mit skurrilen Theorien schlimmstenfalls die Stirn runzeln lassen. Als liberale Partei darf es keine Frage für uns sein, von welcher Seite mehr Gefahr ausgeht.

«Ein Jurassier lässt sich selten vorschreiben, was er zu tun hat»

1979 trat der Kanton Jura als letzter Kanton der Eidgenossenschaft bei. Der ländlich geprägte Kanton geriet von Anfang an unter das Joch einer unheiligen Mitte-Links-Allianz aus SP und CVP (heute «Die Mitte»). Die SVP Jura kämpft mit bescheidenen Mitteln für eine bürgerliche Politik im Kanton und konnte dabei schon einige beachtliche Erfolge vorweisen. Im hier folgenden Interview stellt sich Thomas Stettler, Kantonalpräsident, unseren Fragen.

Wo steht die SVP Jura derzeit im Kanton?

Welche wichtigen Projekte und Geschäfte sind im Gange? Die SVP Jura stellt 7 von 60 Kantonsräten im Parlament, dies entspricht dank der Vertretung aus allen drei kantonalen Bezirken auch knapp unserer aktuellen Wählerstärke. Die bürgerliche Mehrheit kann nur noch dank dem Stichentscheid des Präsidenten sichergestellt werden. So wurde auch letztlich der links-grüne Klimafond durch die Ratspräsidentin Brigitte Favre (SVP) zum grossen Glück bachab geschickt! In diesem Sinn kann auch die SVP Jura mit guter bürgerlicher Arbeit, trotz bescheidener Stärke, die Politik im Kanton Jura beeinflussen. Auch konnten wir mittels Referendum die Weiterführung der Steuersenkungen erzwingen, und ausserdem wird eine Senkung der Strassensteuer, mittels Initiative aus unserer Feder, zur Abstimmung kommen. Also in Sachen Steuern und Energie gibt die SVP auch im Jura den Ton an!

Der Kanton Jura ist ein relativ junger Kanton. Wie konnte sich die SVP nach der Kantonsgründung im Kanton etablieren?

Auch wenn unsere Partei heute auch im Jura Erfolge feiern kann, ist zu bemerken, dass dies bei Weitem nicht immer der Fall war. In der 40-jährigen Geschichte der Kantonalpartei musste sich die SVP während 20 Jahren mit einem einzigen Vertreter im Parlament begnügen und dümpelte unter dem Joch der FDP-Fraktion politisch machtlos dahin. Im Zuge der grossen Erfolge der SVP Schweiz, wie etwa die EWRAbstimmung, die Initiativen zur Masseneinwanderung oder auch die Initiativen über die Rückschaffung krimineller Ausländer, wurde auch die Stimme der SVP Jura mehr und mehr erhört.

Das Volk hatte genug von den damals netten Linken der «wischi-waschi CVP»

Als Abschluss unserer Sommerserie «ennet dem Röstigraben» sprechen wir mit Thomas Stettler über die Schönheit des Kantons Jura, beachtliche Erfolge einer politischen Minderheit und über wichtige Tugenden eines jeden Menschen. Bild: Pixabay

und der «feinen FDP» und schickte ab 2006 die SVP mit Fraktionsstärke ins Parlament. Die übermächtigen SP und CVP, die seit jeher die beiden Nationalund Ständeräte stellen, liessen 2007 die FDP mit dem Juniorpartner SVP eine Listenverbindung schliessen. Wie ein Bombeneinschlag in den schläfrigen Rängen der etablierten Parteien wurde daraufhin gegen alle Erwartungen Dominique Bättig von der SVP in den Nationalrat gewählt! Man könnte meinen, dass dies auch die Stunde für den Einzug in den Regierungsrat gewesen wäre, doch trotz Kampfgeist blieb dieses Ziel nach wie vor unerreicht. Der Kanton Jura bleibt eine Hochburg der CVP (die Mitte), welche leider immer links abstimmt. Die SVP mit ihrer berntreuen Geschichte und

mit ihrer hemdsärmeligen Politik ist noch nicht salonfähig. Wir geben tagtäglich alles, damit sich dies in Zukunft schon bald einmal ändert.

Weshalb sind Sie persönlich der SVP beigetreten? Ist es ab und an nicht frustrierend, politisch im Kanton meistens in der Minderheit zu sein?

Wenn man mich fragt, warum ich in der SVP bin, so kommen mir sofort die Begriffe Freiheit und Eigenverantwortung in den Sinn. Freiheit, weil ein Jurassier sich selten vorschreiben lässt, was er zu tun hat. Eigenverantwortung, weil ich als selbstständiger sechsfacher Familienvater der Meinung bin, dass jeder seine Leistung zu erbringen hat, bevor man sich beim Staat bedient. Und ausserdem, wo sonst sind Politiker ge-

fragt, welche den Mut haben, laut zu sagen, was andere leise denken?!

Wie beurteilen Sie das Verhältnis zwischen den verschiedenen SVPSektionen in der Westschweiz und der Deutschschweiz? Was würden Sie sich für Veränderungen wünschen? Der Jura ist mit 73 000 Einwohner der mit Abstand bevölkerungsärmste Westschweizer Kanton und muss mit bescheidenen Mitteln zurechtkommen. Es ist logisch, dass es somit nicht immer einfach ist, auf Augenhöhe beispielsweise mit einem Genfer zu politisieren. Ganz grundsätzlich fühlen wir uns meistens den Landkantonen etwas näher. Natürlich sind wir Jurassier grösstenteils finanziell vom Finanzausgleich und dementsprechend vom Kanton Zürich abhängig, dafür sei euch gedankt.

Vergesst bitte nie, dass es in unserer schönen Schweiz ein Gebiet gibt, in welchem man, in einer intakten Natur, Freiheit geniessen kann.

Was macht für Sie den Kanton Jura zum besten Kanton der Schweiz?

Bloss eine Autofahrstunde trennt die meisten Zürcherinnen und Zürcher vom gastfreundlichen Kanton Jura, in welchem es keine Staus und keine einzige festmontierte Ampel gibt! Wer es nicht glaubt, soll einfach mal vorbeikommen, ich freue mich auf euch!

Steckbrief

Thomas Stettler ist Landwirt auf einem Grossbetrieb, verheiratet und Vater von sechs Kindern. Er sass für 14 Jahre im Kantonsrat des Kantons Jura und ist seit 2018 Gemeinderat. Als Präsident der SVP Kanton Jura setzte und setzt er sich gegen Schmarotzer im Asyl- und Sozialwesen ein. Konsequent spricht er unangenehme Dinge im Kanton an und verschärft so das erfolgreiche bürgerliche Profil der SVP Jura in einem linksgerichteten Kanton.

Christoph Mörgeli
Wer glaubt, dass die Corona-Pandemie überstanden sei, könnte sich täuschen.
Wir müssen weiterhin für unsere liberalen Grundwerte einstehen! Bild: Pixabay

AUS DEM KANTONSRAT

Start nach den Sommerferien – 186. Sitzung des Kantonsrates vom 22 . August 2022

Wie für 15 300 Kinder, welche heute ihren ersten Tag im Kindergarten hatten, war es für vier Neu-Kantonsräte auch ihr erster Tag, allerdings im Kantonsrat.

Daniela Rinderknecht

Kantonsrätin SVP

Wallisellen

Auch die SVP-Fraktion begrüsste ein neues Mitglied: Marc Bochsler aus Wettswil a.A. (Bezirk Affoltern). Er ersetzt Alt-Kantonsrat Hans Finsler, welcher vor den Sommerferien zurückgetreten ist. Marc Bochsler wird in der Aufsichtskommission für Bildung und Gesundheit (ABG) Einsitz nehmen.

Teilrevision kantonaler Richtplan Als erstes Traktandum wurde die «Teilrevision 2017 des kantonalen Richtplans, Kapitel 5.3.2 und 5.7.2» (Versorgung und Entsorgung, 5517c) behandelt. Dieses Geschäft hat bereits eine längere Geschichte. Bei der damaligen Festlegung der Teilrevision des Kantonalen Richtplans, Ver- und Entsorgung (5517b) hatte der Kantonsrat nach dem Bundesgerichtsurteil zur Deponie Tägernauerholz vom 4. Februar 2021 die Festlegung der drei Standort Tägernauerholz, Lehrüti und Näniker Hard zurückgestellt. Damit sollte namentlich der vom Bundesgericht geforderten Anforderung der Mitwirkung der Planungsträger (Gemeinden, Zweckverbände) und der angemahnten Aktualisierung der kantonalen Abfallplanung Rechnung getragen werden. Für die SVP äusserte sich unter anderem Christian Lucek,

Fraktionspräsident Martin Hübscher (rechts) gratuliert dem neuen Kantonsrat Marc Bochsler.

Mitglied der Kommission für Verkehr und Umwelt: «Deponien und Kiesgruben sind unpopulär, niemand will sie vor der Haustüre haben, doch jede Region trägt ihre Verantwortung. Es sind kurze Wege anzustreben und wir wollen keinen Kies- und Schutt-Tourismus durch den ganzen Kanton. Gerade im Oberland geht die Bautätigkeit weiter und die Deponievolumen sind bald ausgeschöpft, auch der Kiesbedarf wird nicht abnehmen».

Konkret zur Deponie Lehrüti sagte Lucek: «Der Widerstand gegen den Eintrag und die Volumenvergrösserung ist verständlich, keine Gemeinde reisst sich um Deponiestandorte; einzelne, regional besonders betroffene Mitglieder der SVP-Fraktion werden sich daher der SVP-Fraktionsmehrheit für diesen

FRAKTIONSERKLÄRUNG FDP UND SVP

Richtplaneintrag nicht anschliessen.» Die Vorlage wurde mit 127 zu 31 Stimmen angenommen.

Zur Strommangellage

Weiter ging es, neben anderen Geschäften, mit einer gemeinsamen Fraktionserklärung von SVP und FDP zum Thema Strommangellage unter dem Titel: «Die Bevölkerung und die Wirtschaft brauchen Antworten. Jetzt!.»

Darin wird Baudirektor Martin Neukomm aufgefordert, umgehend eine Task-Force mit den involvierten Direktionen zu bilden und den Kantonsrat an der nächsten Ratssitzung über den Stand der Massnahmenplanung zu orientieren.

Lesen Sie dazu die vollständige Fraktionserklärung auf dieser Seite.

Strommangellage: Die Bevölkerung und die Wirtschaft brauchen Antworten. Jetzt!

Neben den üblichen seichten Sommerstories beherrschte vor allem ein Thema die Medien: die Energie- und insbesondere die Stromversorgung im kommenden Winter. Die ganze Schweiz macht sich Gedanken darüber, mit welchen Massnahmen die drohende Strommangellage verhindert oder deren Folgen für die Bevölkerung und Wirtschaft abgemildert werden kann. Die ganze Schweiz? Nein.

Ein nicht ganz unbedeutender Kanton namens Zürich hüllt sich in Schweigen. Zwar hat der Baudirektor am 7. Juli in einem grossen Interview einer Tageszeitung erklärt, dass er eine interne Arbeitsgruppe gebildet habe und man sich ganz viele Gedanken mache und mögliche Massnahmen prüfe; daran teilhaben lässt er uns bisher nicht.

Die SVP- und FDP-Fraktion haben schon vor über einem Jahr und auch in den letzten Monaten auf die Problematik aufmerksam gemacht und Massnahmen und Antworten gefordert. Bereits im Juli 2021, bevor Inflation und Ukraine-Krieg überhaupt ein Thema waren, haben wir ein Postulat mit folgendem Wortlaut eingereicht. «Der Regierungsrat wird beauftragt, aufzuzeigen, welche kantonalen Massnahmen ergriffen werden müssen, um die Stromversorgung des Kantons für die kommenden Jahre im Fall einer Strommangellage sicherzustellen. Es geht darum, auf dieses Szenario vorbereitet zu sein und dessen schädliche Auswirkungen zu minimieren.» Passiert ist nichts!

Im Mai 2022 haben wir die Frage gestellt, ob und wie der Kanton Zürich für die absehbare Strommangellage gerüstet ist und ob er seine Eigentümerverantwortung gegenüber Axpo und EKZ vorausschauend wahrnimmt. Vor den Sommerferien wollten wir vom Baudirektor zudem wissen, wie sich die zeitlich forcierte Inkraftsetzung des neuen Energiegesetzes mit der sich drohenden Stromversorgungslücke verträgt.

Auf die Antworten warten wir nun seit Monaten. Als ob wir alle Zeit der

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Alle paar Jahre wieder …

Barbara Grüter Kantonsrätin SVP Rorbas Ins 34/22

… befassen wir uns im Kantonsrat mit dem aktuellen Raumplanungsbericht und nehmen diesen mal mehr, mal weniger wohlwollend zur Kenntnis.

Der Bericht gibt Auskunft über die Durchführung und den VerwirklichungsStand der Zürcher Raumplanung. Er erstattet Bericht über die raumwirksamen Tätigkeiten sowie über die strategischen Ziele der Raumplanung.

Je nach politischem Vorstand der Baudirektion zeichnet sich auch der RPB in seiner aktuellen politischen Farbe und Form jeweils etwas anders ab. So ist der Vergleich mit dem RPB 2017 auch durchaus eine spannende und aufschlussreiche Erfahrung. Mit offensichtlich ähnlich strategischen Zielen werden andere Wege ausformuliert: «Wachstum lenken» steht «Innenentwicklung ermöglichen» gegenüber. «Infrastruktur gezielt weiterentwickeln» wird zur «Leistungsfähigkeit der Infrastruktur sicherstellen».

Auch die Wachstumszahlen der Bevölkerung werden etwas vorsichtiger formuliert und der Landschaftsschutz etwas anders definiert. Zwar haben auch Megatrends wie Klimawandel, Digitalisierung, Individualisierung, Globalisierung etc. wortmässig ihren Einzug in den RPB gefunden, ändern aber noch nicht viel an dessen Aussagen. Im Grundsatz ist der aktuelle RPB eine Fortsetzung des alten RPB. Die alten Probleme werden neu definiert und formuliert. Sie sind aber mehrheitlich die gleichen geblieben:

• das stetige Bevölkerungswachstum, insbesondere auch durch Zuwanderung

• ökonomischer Wachstums- und Infrastrukturbedarf

• die wachsende Mobilität

• der zunehmende Wohlstand verbunden mit einem erhöhten Raum-, Energie- und Versorgungsbedarf jedes Einzelnen etc.

Es gilt also auch in Zukunft, dieselben grossen Herausforderungen zu bewältigen wie noch vor 4 Jahren. Allerdings müssen wir davon ausgehen, dass es in Zukunft gar nicht mehr möglich sein wird, all die Probleme anzugehen, geschweige denn zu lösen, ohne massive Einschränkungen zu erlassen. Der Staat wird immer mehr regulieren, anordnen und durchsetzen müssen. Je mehr Menschen gesellschaftlich auf engem Raum zusammenleben müssen, allesamt noch mit hohen Konsumansprüchen, desto mehr Regeln, Regulierung und Anforderungen werden nötig sein. Ich hoffe, es geht Ihnen wie mir, liebe LeserInnen? Ich möchte nicht mehr Staat und noch mehr Einschränkungen und immer engere Verhältnisse. Ich möchte eine Balance zwischen Freiheit und staatlichen Massnahmen. Balance zwischen Forderungen und Toleranz, Balance zwischen Konsumwahn und Ernährungssicherheit. Balance zwischen Wohn- und Erholungsraum und so weiter … Aber genau diese Balance, wird bald nicht mehr möglich sein, wenn wir nicht auch dem masslosen Wachstum und der masslosen Zuwanderung etwas mehr Einhalt gebieten. Das Bevölkerungswachstum muss in irgendeiner Form eingeschränkt werden. Die Politik sollte endlich auch mal etwas mehr versuchen, dieses Wachstum zu regulieren. Wenn wir dies nämlich nicht tun, dann wird sich der nächste RPB wiederholen; die gleichen «raumbedürftigen» Fragen und das gleiche Geplänkel um die nun noch schwieriger gewordenen Herausforderungen. Die Probleme würden also auch künftig nicht gelöst, sondern mit stetig wachsenden und ideologischen Massnahmen irgendwie in Schach gehalten werden. Insofern nahm die SVP-Fraktion den Raumplanungsbericht 2021 zur Kenntnis. Wir sind gespannt auf den nächsten!

Welt hätten. Wir fordern den Baudirektor mit Nachdruck auf, Verantwortung zu übernehmen und subito –analog zur Corona-Krise – eine Taskforce mit den involvierten Direktionen zu bilden. Weiter fordern wir, dass er den Kantonsrat an der nächsten Ratssitzung über den Stand der Massnahmenplanung orientiert. Er soll aufzeigen, was der Kanton Zürich unternimmt, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und seinen Eigenverbrauch zu minimieren, was die Bevölkerung beitragen und mit welchen Rahmenbedingungen die Wirtschaft rechnen kann.

Meilemer Politpodium

Denn als Baudirektor müsste er wissen: die gesparte Kilowattstunde von heute ist das warme Wohnzimmer im Februar. Es ist höchste Zeit, den Zürcher Löwen aus seiner Sommersiesta zu wecken.

Montag, 5. September 2022, 19.00 Uhr Gasthof Löwen, Jürg-Wille-Saal, Meilen

Gesprächsleitung Martin Spieler Wirtschaftspublizist und unabhängiger Finanzexperte

Zu den nationalen Vorlagen zur AHV und Verrechnungssteuer nehmen Stellung: Nationalrat Thomas Matter, SVP und Nationalrat Alfred Heer, SVP

Im Anschluss diskutiert eine Delegation aus dem Kantonsrat nebst der «Massentierhaltungsinitiative» die kantonalen Vorlagen. Wir begrüssen hierzu die Kantonsräte

Domenik Ledergerber, SVP · Martin Farner, FDP

Rafael Mörgeli, SP · Thomas Wirth, GLP

Anschliessend Apéro, offeriert von der SVP/BGB Sektion Meilen.

Wir laden Sie, Ihre Familie und Freunde zu dieser öffentlichen

Veranstaltung herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. www.svp.ch · www.svp-meilen.ch

Infolge des Rücktrittes unseres langjährigen SVP-Mitglieds Ernst Schibli aus dem Verwaltungsrat der Elektrizitätswerke des Kanton Zürich (EKZ) per 31. Dezember 2022 findet eine Ersatzwahl durch den Zürcher Kantonsrat statt. Eine Findungskommission der SVP -Kantonsratsfraktion prüft und beurteilt die Bewerbungen, um der Fraktion einen Nominationsvorschlag zu unterbreiten. Wir suchen per 1. Januar 2023 eine starke Persönlichkeit als Mitglied des Verwaltungsrates(m/w) der EKZ (ca. 15%)

In dieser anspruchsvollen strategischen Führungsfunktion bilden die 13 vom Kantonsrat gewählten und 2 vom Regierungsrat bestellten Verwaltungsräte inklusive dem aus ihrer Mitte gewählten P räsidenten das oberste Organ der EKZ. Diese werden vom Kantonsrat jeweils für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Die laufende Legislatur endet im Juni 2023.

Ihre Aufgaben im Verwaltungsrat umfassen die unmittelbare Aufsicht über die Geschäftsführung. Weitere Aufgaben:

• Vorausschauende Anpassung der Governance an wirtschaftliche und politische Veränderungen, welche die EKZ Gruppe betreffen.

• Erarbeiten von Strategien und Schaffung von Strukturen bezüglich der kunden-, personal-, eigentümer-, umwelt- und technologieorientierten Dimensionen der EKZ-Gruppe

• Professionalität in Selektion, Zusammensetzung, Leistungsbeurteilung, Honorierung und Nachfolgeplanung der Geschäftsleitung

• Ausgestaltung eines ganzheitlichen und erfolgsorientierten Controllings und Risikomanagements entsprechend den gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben

• Interessenbasierte Wahrnehmung der Schnittstelle zum Kanton als Eigentümer

Anforderungs- und Kompetenzprofil

Persönlichkeit:

Sie sind unter 60 Jahre jung, teamfähig, haben Sozialkompetenz und Leadership, sind zeitlich verfügbar, persönlich und finanziell unabhängig, kompetent, kommunikationsfähig, integer und kundenorientiert.

Erwartungen:

Erfolgreiche Führungstätigkeit, Strategieerfahrung, Know-how in zentralen Bereichen der Unternehmensführung Erfahrung im öffentlich-rechtlichen Umfeld, Know-how aus weiteren Verwaltungsratsmandaten, Beziehungsnetz in Politik und Wirtschaft, Branchenkenntnis, Internationale Erfahrung. Sie bringen spezifische Fachkenntnisse in den Bereichen Gewerbe, Landwirtschaft oder Elektrotechnik. Nach Möglichkeit haben Sie Ihren Wohnsitz im Versorgungsgebiet der EKZ.

Sie sind Mitglied der SVP und verfügen über einen einwandfreien Leumund. Dem Verwaltungsrat nicht angehören dürfen Mitglieder des Kantonsrates des Kantons Zürich. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie an marlies.pfister@svp-zuerich.ch oder an Marlies Pfister, Fraktionssekretariat, SVP Kanton Zürich Lagerstrasse 14 8600 Dübendorf Für Fragen steht Ihnen Kantonsrat André Bender unter gp.oberengstringen@bluewin.ch oder unter Tel. 079 403 68 49 zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 29 August 2022

HAUSGEMACHTE PROBLEME

Kein Kanton verliert so viele Firmen wie Zürich

2021 verliessen 1500 Firmen den Kanton Zürich. Die Firmen wandern vor allem in die Nachbarkantone ab. Der Kanton Zürich hat mit knapp 20 Prozent den zweithöchsten Gewinnsteuersatz schweizweit.

Marc Wachter

Kantonsratskandidat SVP

Zumikon

Gemäss Erhebungen des Informationsdienstleisters Crif verliessen im Jahr 2021 1500 Firmen den Kanton Zürich, um sich in einem anderen Kanton niederzulassen. Eine Überraschung ist das nicht, denn die Probleme sind hausgemacht. Als Geschäftskundenbetreuer berate und betreue ich Zürcher KMU in all ihren finanziellen Belangen. Das Schöne an diesem Beruf? Man ist stets am Puls der Zürcher Wirtschaft. Als Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Zürich Ost engagiere ich mich für die Anliegen des Gewerbes. Das Schöne an diesem Amt? Man ist stets am Puls der Zürcher Wirtschaft. Dieser Puls wurde nun gefühlt. Eine Auswertung des Handelsregisters zeigt, dass der Kanton Zürich im Jahr 2021 mit Abstand der Kanton mit den meisten Firmenwegzügen war. Die Gründe dafür? Die links-grüne Fiskal- und Wirtschaftspolitik im Kantonsrat, welche unseren Wirtschaftsstandort seit Jahren torpediert.

Der Wirtschaftsstandort Zürich ist in unmittelbarer Gefahr. Es muss sich politisch einiges schnell ändern, sodass die Attraktivität des Kantons für Firmen wieder steigt. Bild: Pixabay

MEDIENMITTEILUNG

Hans-Ulrich Bigler wechselt zur SVP

Dübendorf, 23. August 2022, – HansUlrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV ) und ehemaliger FDP-Nationalrat, hat beschlossen, Mitglied der Zürcher SVP zu werden.

Die SVP ist erfreut über seinen Entscheid und überzeugt, dass sie dem politischen Gestaltungswillen von HansUlrich Bigler eine zuverlässige, weiterführende Plattform bieten kann. Auf der politischen Agenda von Bigler steht in erster Linie eine konsequent liberale Ordnungspolitik, welche die Rahmenbedingungen für den Erfolg der Schweizer KMU garantiert und insbesondere auch unnötige Regulierungskosten abbaut.

Zudem setzt er sich für eine sichere Energieversorgung ohne grüne Experimente, für die Weiterführung der sauberen Kernenergie, für eine breite Medienvielfalt ohne überrissene Zwangsfinanzierung des Schweizer Radios und Fernsehens, für eine massvolle Zuwanderung sowie für eine souveräne, weltoffene und innovative Schweiz ohne EU -Diktat ein.

Die SVP wird an einer Medienkonferenz vom kommenden Montag, 29. August 2022, über ihre Vorkampagne zu den kantonalen Wahlen vom 12. Februar 2023 informieren. Hans-Ulrich Bigler nimmt an diesem Anlass teil und informiert zusätzlich über die Gründe seines Parteiwechsels.

Abwanderung in Nachbarkantone Der Kanton Zürich hat mit knapp 20 Prozent den zweithöchsten Gewinnsteuersatz schweizweit. Ein Unternehmen im Kanton Zug, welches genau gleich viel Gewinn erzielt wie eines im Kanton Zürich, bezahlt gerade mal die Hälfte der Steuern. Kein Wunder also sind der Schweizer Ableger von Harley Davidson sowie verschiedene Tochterfirmen von Novartis und Syngenta aus der Zürcher Steuerhölle ins Zuger Steuerparadies geflüchtet.

Nicht nur die Steuern, auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden im Kanton Zürich immer schlechter. Der grassierende Parkplatzabbau und der 30er-Zone-Aufbau in den Städten Zürich und Winterthur führen dazu, dass immer mehr Gewerbetreibende das Weite suchen. Gerade grössere Handwerksbetriebe siedeln sich lieber in der nahegelgegen Aargauer Agglomeration an und stellen dann den Kunden in der Stadt Zürich die horrenden Anfahrtskosten in Rechnung. Diese Entwicklung stimmt nachdenklich. Der Kanton Zürich, welcher als Wirtschaftsmotor der Schweiz gilt, demontiert sich gerade selbst. Neben gestandenen Unternehmen, welche in andere Kantone flüchten, ist der Kanton Zürich auch bei den Neugründungen unterdurchschnittlich. Offensichtlich ist das ehemalige Start-up-Mekka heute bei Neugründungen nicht mehr die erste Adresse. Langfristig führt

Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV ), wechselt zur Zürcher SVP Bild: Wikipedia

diese Entwicklung dazu, dass uns Arbeitsplätze und Steuersubstrat fehlen und unser Wohlstand sowie die Lebensqualität im Kanton sinkt.

Hoffnungsschimmer Limmattal

WORTE DER PRÄSIDENTIN SVP STADT ZÜRICH

Kultur in Zürich: Raven zu Technobeats, aber bitte keine weissen

Vor etwas mehr als einer Woche lockte die 29. Street Parade über 900 000 Raver nach Zürich. Die Erinnerung an die Love Mobiles ist noch frisch. Zugegeben, auch der Uringeruch in der Innenstadt hielt noch einige Tage an. Trotz des hohen Besucherandrangs blieb der Event grösstenteils friedlich. Dennoch wird der friedliche Anlass von einem neuartigen Phänomen überschattet: dem «Needle Spiking». An der Street Parade sollen acht Personen mysteriöse Stiche erlitten haben. Betroffen sind mehrheitlich junge Frauen. Oft ist unklar, von wem und warum die jungen Frauen Stichverletzungen erlitten haben. Als junge Frau – die auch gerne im Zürcher Nachtleben unterwegs ist — verunsichern mich diese Fälle. Bereits ohne dieses neue Phänomen bestehen genügend Gefahren für Frauen im Nachtleben.

Künstler mit Dreadlocks

Die Street Parade machte Zürich zur Techno-Hauptstadt. Der gigantische Rave ist wahrlich ein Fest der Toleranz und Freiheit. Den Outfits sind keine Grenzen gesetzt. Ganz anders klingt es jedoch letzte Woche aus dem städtischen Kulturlokal «Gleis». Wenige Stunden vor seinem Konzert hat das staatlich subventionierte Kulturlokal den Musiker Mario Parizek ausgeladen, weil er als weisser Mann Rastalocken trägt. Es ist eine Wiederholung der Geschichte aus der Brasserie in Bern.

In beiden Fällen wurde «Unwohlsein» als Legitimation für die Konzertabsage angegeben. Die Konzertabsage dürfte jedoch Konsequenzen für das Kulturlokal haben: Die Sponsoren gehen auf Distanz. Die Stiftung Edith Maryon verlangte die Entfernung ihres Logos auf der Webseite. Die Migros liess verlauten,

dass ein solches Vorgehen nicht mit ihrem Leitbild vereinbar sei. Kultur lebt vom gegenseitigen Austausch. Wer mutwillig Konzerte absagt, bestraft damit nicht nur den Künstler, sondern auch die Zuhörer und im Endeffekt die Kunst selbst. Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in welcher künstlerische Tätigkeiten an Herkunft und Gene geknüpft sind. Daher schaue ich mir lieber nochmals die ausgefallenen Outfits der Raver an und lausche dabei dem DJ-Set von Adriatique an der Opéra Stage.

Die grossen Gewinnsteuern fahren also weder Stadt noch Kanton ein. Wichtig wäre also, die Start-ups möglichst lange bei Stange halten zu können, damit man dann, wenn die Unternehmungen erste Gewinne schreiben, auch davon profitieren kann.

Erreichen würde man das mit dem, was die SVP seit Jahren fordert: tiefere Steuern und weniger Bürokratie für Unternehmen.

Trotz den dunkeln Wolken am Zürcher Wirtschaftshimmel wird die Volkswirtschaftsdirektorin nicht müde, zu betonen, dass das Volkswirtschaftsdepartement viel für Start-ups unternimmt. Neben einem Biotechpark entsteht nun in Schlieren ein Healthtechpark, welcher als Hub für Start-ups dienen soll. Eine gute Idee, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um zwei der grössten Wachstumsbranchen handelt. Leider ist es damit nicht getan. Start-ups in diesem Umfeld verbrennen in den ersten Jahren nach ihrer Gründung meistens Geld, weil sie mit der Forschung und Entwicklung ihrer Produkte beschäftigt sind.

ALBISGÜETLI-TAGUNG

Verdankung der Kavalleriemusik Zürich

Am 6. August 2022 traf die OK-Präsidentin der Albisgüetli-Tagung, Alexandra Pfister, die Mitglieder der Kavalleriemusik Zürich im Restaurant Adler in Grüningen ZH 31 Jahre lang begleiteten die Musiker die Albisgüetli-Tagung musikalisch durch den Abend und umrahmten den traditionellen Anlass mit Stolz und Freude. Durch die Covid-Situation hat sich das Organisationskomitee entschieden, Änderungen an seinem Programm vorzunehmen. Dies beinhaltete unter anderem auch einen Wechsel in der musikalischen Unterhaltung.

Letzter Auftritt Anlässlich ihres letzten Auftrittes an der Albisgüetli-Tagung im Januar 2020 offerierte nun das OK den Musikern ein reichhaltiges Plättli inklusive Getränken im Restaurant Adler. Nach lieben Worten des Dankes der OK-Präsidentin Alexandra Pfister und einem kleinen Präsent für den Präsidenten Max Binder sprach auch der Präsident der Kavalleriemusik Zürich seinen Dank aus.

Anschliessend genossen alle Anwesenden noch einen geselligen Nachmittag zusammen.

Die OK-Präsidentin der Albisgüetli-Tagung, Alexandra Pfister, bedankt sich bei der Kavalleriemusik Zürich für die jahrelange musikalische Umrahmung des Anlasses. Bild: zVg

von Camille Lothe

SO STIMMEN SIE RICHTIG !

Volksabstimmung vom 25. September 2022

Eidgenössische Vorlagen

1. Volksinitiative vom 17. September 2019 «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)»

2. Bundesbeschluss vom 17. Dezember 2021 über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer

3. Änderung vom 17. Dezember 2021 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) (AHV 21)

4. Änderung vom 17. Dezember 2021 des Bundesgesetzes über die Verrechnungssteuer (Verrechnungssteuergesetz, VStG) (Stärkung des Fremdkapitalmarkts)

Kantonale Vorlagen

1. Verfassung des Kantons Zürich (Änderung vom 31. Januar 2022, Gegenvorschlag zur «Kreislauf-Initiative»)

2. Kantonale Volksinitiative «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und Grossaktionäre

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Einblicke in die tägliche Arbeit der Kantonspolizei

Die SVP Wangen-Brüttisellen organisiert am 07. September 2022 im Schurterhaus in Wangen ein öffentliches Gastreferat. Als Referenten konnte die SVP Wangen-Brüttisellen Bezirkschef und Offiziersstellvertreter Adj mbA Marcel Schnellmann gewinnen. Marcel Schnellmann ist bei der Kantonspolizei Zürich in Bülach tätig und wird den

Teilnehmenden in seinem Referat spannende und lehrreiche Einblicke in die tägliche Arbeit der Polizei ermöglichen.

Weltuntergang auf Vorrat

In der NZZ lese ich: «Die Schweizer Medtech-Industrie geht nicht zugrunde, wenn Europa Nadelstiche setzt.»

Christoph Blocher

Alt Bundesrat SVP

Herrliberg

Am Ende des Vortrages offeriert die SVP Wangen-Brüttisellen allen Anwesenden einen Apéro. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen interessanten Anlass!

Vorstand SVP Wangen-Brüttisellen

Das Referat findet am Mittwoch, 07. September 2022, um 19.30 Uhr im Schurterhaus-Saal (1. OG), Sennhüttestr. 2 in 8602 Wangen statt. Es handelt sich um einen öffentlichen Anlass, die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

LESERBRIEF

Wohin führt die Energiereise in unserem Land?

Der Winter wirft seine Schatten bis in den Hochsommer voraus, angesichts unseres Stromchefs der mitten im Sommer empfiehlt, Kerzen zu kaufen. Ähnlich wie bei Ausbruch der Pandemie müssen wir Bürger zur Kenntnis nehmen, dass im Bundeshaus wiederum

Frau Bundesrätin Sommaruga ist mit dem Energiedossier sichtlich überfordert. Die Bevölkerung muss wissen, wohin die Reise geht! Bild: Pixabay

kein Notfall-Konzept für diese Krise vorhanden ist.

Bei der Pandemie lag das leere Notfall-Dossier bei Bundesrat Berset und jetzt, bei der sich anbahnenden Versorgungslücke, sind im Energie-Departement von Frau Bundesrätin Sommaruga wieder keine Notfallstrategien erkennbar. Einmal spricht sie vom Stromsparen, dann wieder von nicht zu Ende gedachten Strombeschaffungs-Projekten und schlussendlich von Energieimporten. Mir kommt das eher wie ein unorganisiertes «Brainstorming», anstelle einer seriösen Lösungsfindung, vor. Frau Sommaruga ist mit dieser komplexen Aufgabe schlicht überfordert.

Uns Bürgern wird beinahe täglich die Energie-Misere dramatisch vor Augen geführt.

Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass die Energiestrategie 2050, in kleinen Schritten, aber stetig, zu Grabe getragen wird. Die Versäumnisse der vergangenen Jahre – das einseitig ideologische Nachbeten der Energiewende ohne Risikoabwägung – rächen sich exorbitant. Die Schweizer Bevölkerung

und die Schweizer Wirtschaft werden dafür einen hohen Preis bezahlen. Unser Land braucht endlich und dringend Klarheit, wohin die Energiereise geht. Energiesparmassnahmen in Ehren. Aber die Leute und insbesondere die Wirtschaft wollen auch wissen, wie es inskünftig mit der Versorgung beziehungsweise den Versorgungslücken aussieht.

Damit eine solche Übersicht zur Strommangellage nicht von Beginn weg von Politikern und Interessenvertretern laufend zerzaust wird, sollte der Auftrag an eine neutrale Stelle vergeben werden.

Den hochgepriesenen gegenseitigen Unterstützungsverpflichtungen mit den Nachbarländern ist dabei besondere Beachtung zu schenken. Der innereuropäischen Solidarität ist bei Energiemangel kaum besser zu trauen als zu Beginn der Pandemie (Deutschland blockierte Maskentransporte in die Schweiz).

Karl Meier-Zoller, Effretikon ZH

Die EU wollte die Schweiz abstrafen, weil der Bundesrat den Rahmenvertrag mit der EU nicht unterzeichnet hatte. Auch die NZZ klagte damals im Gleichschritt mit den Medtech-Branchenverbänden, wie schlecht es unserer Medizinaltechnik ohne Rahmenabkommen mit der EU ergehen werde. Man prophezeite fast den Weltuntergang. Und heute lese ich erfreut in der NZZ weiter: «Doch was nicht umbringt, macht stärker. Jetzt haben viele Schweizer Firmen einen Vorsprung vor der EU -Konkurrenz.» Von Zerknirschung sei bei dieser Branche, die in der Schweiz 63 000 Mitarbeiter beschäftigt, nichts zu spüren. «Wir werden überleben und sind stark unterwegs», bekräftigt der Sprecher der Branche. Jetzt zeigt sich also: Ohne EU-Rechtsübernahme und ohne frem-

de Richter sind wir nicht gleich wie die EU – sondern können besser sein! Nicht nur die Freiheitsrechte unserer Bürger, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Firmen wurde durch die Beerdigung des Rahmenvertrags gestärkt. Mir kommt vor, als hätte ich Ähnliches schon einmal gehört. Schon 2019 wollte die EU die Schweiz zwingen, den Rahmenvertrag zu übernehmen, und drohte, bei Nichtunterzeichnung werde die Schweiz die «Börsenäquivalenz» verlieren. Auch inländische Politiker haben vor der Drohung geschlottert.

Und die NZZ ging in die Knie und forderte schnellstens die Unterschrift unter den Rahmenvertrag, sonst gebe es eine Katastrophe.

Doch Bundesrat Ueli Maurer hat mit dem Finanzdepartement dafür gesorgt, dass die erpresserische Drohung der EU im Nichts zerplatzte. Obwohl der Rahmenvertrag nicht unterzeichnet wurde, geht es der Schweizer Börse seither besser als zuvor. Sie sehen: Nicht mit jeder Drohung folgt auch ein Weltuntergang!

■ Obwohl die Qualität bei der SRG oft zu wünschen übrig lässt, zahlt die Schweizer Bevölkerung weltweit (!) mit heute 335 Franken die höchsten gerätunabhängigen Zwangsgebühren. Mit der Initiative müssen wir nur noch 200 Franken zahlen. Immer noch genug!

■ Junge verdienen wenig und schauen fast kein TV. Trotzdem müssen sie jährlich 335 Franken zahlen für ein Angebot, das sie nicht konsumieren. Das ist unfair und unsozial!

■ Arbeitgeber und Gewerbler werden doppelt zur Kasse gebeten: Die Betriebe zahlen eine umsatzabhängige SRGGebühr, schnell mehrere Tausend Franken. Dies, obwohl alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber schon als Privatpersonen die Abgabe von 335 Franken zahlen. Diese ungerechte Doppelbesteuerung muss abgeschafft werden!

Das Schweizer Unternehmertum, gepaart mit der genialen Innovationskraft, ist resistenter, als es unsere Medien und viele Politiker wahrhaben wollen. Bild: Pixabay

Fadegrad

von Maria Wegelin

Schöne neue Welt

Der Roman von Aldous Huxley spielt im Jahre 2540. Er handelt von einem futuristischen Staat mit einem totalitären System, in dem alle Menschen glücklich sein sollen. Frauen werden sterilisiert, Kinder gezüchtet, um dann mental indoktriniert zu werden. Zur Wahrung der Stabilität ist die gesamte Gesellschaft in Kasten gegliedert. Jeder hat seine fixe Daseinsberechtigung. Wir haben das Gefühl, dass wir weit entfernt sind von einem totalitären Staat. Doch sind wir das wirklich? Sind wir wirklich so frei, wie wir frei zu sein scheinen? Zwar ist es keine offensichtliche Unterdrückung, doch auf eine perfide Art und Weise werden wir wie die Kinder im Roman über digitale Medien nicht nur täglich, sondern wohl eher stündlich indoktriniert und auf unbewusster Ebene zu Sklaven des Konsums herangezüchtet sowie auf linke und grüne Ideologien getrimmt. In einer Kinowerbung warnt ein Dinosaurier vor versammelter UN -Klimakonferenz die Nationen vor der Klimakatastrophe und dass wir doch bitte nicht selbst für unser Aussterben verantwortlich sein sollen. In Baselstadt wird eine theaterpädagogische Unterrichtseinheit für Kindergartenlehrpersonen angeboten, bei welcher es darum geht, dass Kindergartenkinder auf spielerische Weise verschiedene Rollen ausprobieren. So sollen die Kinder ihre eigenen Rollenbilder hinterfragen und neue Erfahrungen machen. In einem Kinderbuch wacht der Kater Herr K morgens auf und spürt, dass sich etwas verändert hat. Er ist überzeugt: Er ist ein Hund! Dieses Vorlesebuch für Kinder ab fünf Jahren soll die Themen Toleranz und Diversität erklären und aufzeigen, dass jeder und jede so sein kann, wie er oder sie sich fühlt. Der Mensch ist zu einem konsumierenden Egoisten verkommen, der sich nimmt, worauf er gerade Lust hat. Und um sich zwischendurch doch als gut und dazugehörig definieren zu können, hat man die Solidarität erfunden, die in den letzten zwei Jahren bis zu einer Art perfider Perfektion praktiziert wurde. Man fühlt sich besser, wenn man zu den Guten gehört, wenn man der Masse folgt. Doch Solidarität steht in krassem Widerspruch zur Nächstenliebe. Ich wage gar, Solidarität mit Rassismus in Zusammenhang zu bringen. Solidarität stellt einen Zusammenhalt dar, aufgrund gleicher Anschauungen und Zielen. Konkret schliesst man all jene aber aus, die nicht die gleichen Anschauungen vertreten. Zwar sind bei Rassismus die Ausschlusskriterien biologischer Natur, doch spielt es wirklich eine Rolle, weshalb jemand ausgeschlossen wird?

Echte Nächstenliebe macht uns Menschen menschlich. Es gäbe keinen Rassismus bzw. keine Intoleranz gegenüber Minderheiten, und Solidarität wäre überflüssig. Unsere Welt mag zwar schön sein, aber auch ziemlich verrückt. Es braucht keinen Klimawandel, damit die Menschheit vielleicht nicht gerade ausstirbt, aber sich doch zugrunde richtet, denn wie schon die Inkas und die Mayas wird auch unsere Hochkultur früher (dank den Grünen und der SP) oder später (dank der SVP) zugrunde gehen.

Pietät versus Spassgesellschaft

Die ratlose Zeit ist beendet, aber die Politik der Stadt Zürich tappt weiterhin im Dunkeln, und noch dunklere Gestalten tappen nachts über den Friedhof Sihlfeld.

Derek Richter Gemeinderat SVP Zürich

Unsere siebenmal vierundzwanzig Stunden Spassgesellschaft hat vor nichts und niemandem mehr Respekt. Woher auch? In der Familie werden Werte nicht mehr weitergegeben, die öffentlichen Schulen fallen diesbezüglich natürlich auch aus. All dies manifestiert sich auf eine sehr tragische Art auf dem Friedhof Sihlfeld im Kreis 3. Die selbstherrliche Stadtpräsidentin hat in ihrer gewohnt ignoranten Art dem Friedhof Sihlfeld die bewährten Öffnungszeiten geschliffen und den Friedhof Tag und Nacht für die Öffentlichkeit geöffnet und so den Grundstein für unglaubliche Zustände gelegt. Innert kürzester Zeit nahmen die Zeitgeister der übleren Art den Friedhof in Beschlag. Sport wurde betrieben, Musikgeräte dröhnten, Alkoholiker frönten ihrer Beschäftigung mit den entsprechenden Hinterlassenschaften und –man glaubt es nicht – die sogenannte Cruiserszene (Schwulenszene) war vertreten, um Geschlechtsverkehr auszuleben.

Dem Schreiber fehlt für sämtliche Fehlverhalten, insbesondere letzteres, jegliches Verständnis! Nun gelangte ein Anwohner an das Bezirksgericht, welcher den Stadtratsbeschluss monierte und obsiegte. Das Bezirksgericht sprach

Der Friedhof Sihlfeld musste in letzter Zeit einiges über sich ergehen lassen. Die links-grüne Stadtregierung entweiht mit ihrer ideologischen Politikauslegung auch die letzten Rückzugsorte in der Stadt Zürich. Bild: Wikipedia

sich auch gegen eine aufschiebende Wirkung aus. Also eine maximale Ohrfeige für unsere Stadtpräsidentin, wie der Quartierverein so süffisant feststellte. Das nun ausgerechnet der Freisinn einen Vorstoss einbrachte, der «unterschiedliche Nutzungen» und sogar anfänglich eine «Umzonung» verlangte, befremdet doch genauso wie oben genannte Missstände. Dass eine Textänderung, welche die Umzonung und somit das Kernanliegen streichen wollte, durch den Freisinn angenommen wurde, verblüffte. Das

nennt sich, im Liegen auch noch umfallen. Selbstverständlich wehrte sich die SVP­Fraktion gegen diese Forderung in jeder Form, welche diametral jedem Zonenplan widerspiegelt und auch eine Entweihung, ja sogar eine Schändung des Friedhofs, bewirken würde. Es war die Aufgabe des Schreibers, den Ablehnungsantrag zu vertreten, und mit einer unheiligen Allianz wurde dieser noch unheiligere Vorstoss dorthin geschickt, wo er hingehört: auf den Müllhaufen der Geschichte. Ein Friedhof ist ein Fried­hof und kein Laut­hof. Der Kreis 3 kann auf ein Disney World 2.0 und vor allem auf einen 2. Platzspitz gerne verzichten. Dass jedoch noch ein sinnesgleicher Vorstoss vonseiten der Sozialisten pendent ist, lässt keine Beruhigung aufkommen. Wir dürfen also gespannt sein. Die Schlacht ist gewonnen, der Krieg dauert an. Mit Batteriebussen bzw. einer Ladeinfrastruktur in den VBZ­Garagen soll das Weltklima gerettet werden. Dies für die Kleinigkeit von weit über 10 Millionen, aber unter der 20 ­Millionen­Grenze. Den Souverän will man eigentlich nicht bemühen, aber einen wesentlichen Beitrag zur 2000 ­Watt­Gesellschaft leisten – oder leisten lassen, mit fremdem Geld, notabene. Auch haben mehrere Brände bei ausländischen ÖV­Betrieben diese zur Abkehr von Akku­Bussen bewogen. Der Stadtrat spielt also mit dem Feuer – wortwörtlich. In Anbetracht einer schweizweiten Strommangellage darf sich der geneigte Leser im Weiteren fragen: «Mit welchem Strom, bitte?» Uns muss aber erst schwarz vor Augen werden, um uns die Augen zu öffnen. Eine halbe Milliarde Franken! Soviel soll der Ausbau des Fernwärmenetzes der Stadt Zürich kosten. Dies sind astronomische Kosten für ein proprietäres, d.h. ein geschlossenes System, welches auch noch veraltete Technologie darstellt. Dass es auch moderner und vor allem flexibler geht, zeigt uns ein Beispiel aus dem Kanton Aargau, wo speicherbarer Wasserstoff aus Abfall gewonnen werden kann. Aber dies würde dem kollektiven Gedanken in dieser sozialistischen Kolchose an der Limmat –auch als Stadt Zürich bekannt –nie und nimmer entsprechen.

AUS DEM WINTERTHURER GEMEINDERAT

Motion betreffend Mutterschaftsurlaub für werdende Mütter

Nina Wenger (Grüne), Marilena Gnesa (SP), Barbara Huizinga (EVP) und Nora Ernst (GLP) haben zusammen eine

Motion eingereicht, die werdenden städtischen Angestellten drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin einen sogenannten vorgeburtlichen Mutterschaftsurlaub gewähren soll, zusätzlich zum 16-wöchigen nachgeburtlichen Mutterschaftsurlaub.

Maria Wegelin Stadtparlamentarierin SVP Winterthur

Die vier Frauen stützen sich mit ihrer Begründung auf die Motion 21.3155 «Mutterschutz vor Niederkunft» von Flavia Wasserfallen (Nationalrätin SP). Laut den Motionärinnen würden bereits Bestrebungen zur Einführung des vorgeburtlichen Mutterschaftsurlaubs auf nationaler Ebene laufen.

In der Motion von Flavia Wasserfallen werden drei Aspekte erwähnt, die für die Einführung eines solchen Urlaubes in Betracht gezogen werden müssten, und nicht nur zwei, wie das die Motionärinnen machen: den gesundheitlichen Aspekt für die werdende Mutter, die Planungssicherheit für den Arbeitgeber und den finanziellen Aspekt. Wie das alles finanziert werden soll, darauf gehen die vier Frauen schon gar nicht ein.

Die Motionärinnen begründen ihren Antrag in erster Linie mit dem gesundheitlichen Aspekt, denn laut einem Bericht des Bundes werden viele schwangere Frauen (70%) mindestens zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin krankgeschrieben. Womit bereits die Frage aufkommt, wieso die Motionärinnen drei und nicht zwei Wochen fordern. Dass Frauen bis zum Geburtstermin arbeiten sollen, entspreche nicht der Realität und sei auch gesundheitlich kaum haltbar. Interessant ist jedoch, dass die grosse Mehrheit der Mütter laut einer Umfrage ihre Vorteile in der Einführung eines vorgeburtlichen Mutterschafts­

Eine erneut ideologisch links-grün gefärbte Motion im Winterthurer Gemeinderat zielt auf die Urlaubszeit von schwangeren städtischen Angestellten. Wie so oft, werden darin Rechte gefordert, Pflichten aber abgelehnt. Bild: Pixabay

urlaubes primär aus organisatorischen und nicht aus gesundheitlichen Überlegungen begrüssen. Sie würden es zudem bevorzugen, die zusätzlich gewährten Wochen nach der Geburt zu beziehen, anstatt von einem Vorbezug Gebrauch zu machen. Schwangere Frauen scheinen sich also nicht unter Druck zu fühlen, aus Pflichtgefühl bis möglichst kurz vor der Geburt ihre volle Arbeitsleistung erbringen zu müssen, wie das die Motionärinnen in ihrer Begründung schreiben.

Man kann also festhalten, dass die gesundheitlichen Aspekte für die Rechtfertigung dieser Motion eine untergeordnete Rolle spielen.

Leider unterschlagen die Motionärinnen zudem bewusst oder unbewusst die Stellungnahme des Bundesrates, der

sein Augenmerk auf den finanziellen Aspekt eines solchen Urlaubes legt und dessen Prüfung ergeben hat, dass schwangerschaftsbedingte Erwerbsunterbrüche bereits ausreichend abgedeckt sind und deshalb kein Handlungsbedarf besteht und der Bundesrat aus finanziellen Gründen die Ablehnung der Motion beantragt. Der gesundheitliche Aspekt kommt seitens Bundesrats kaum zur Sprache. Laut der bereits erwähnten Umfrage würde dieser Urlaub in erster Linie für Arbeitgebende von Nutzen sein, weil beispielsweise Planungsunsicherheiten vermieden oder finanzielle Risiken für den Betrieb minimiert werden könnten, da mit dem Urlaub die Lohnfortzahlungspflicht entfiele. Einspringen müsste die EO (Erwerbsersatzordnung).

Erst die Einführung eines dreiwöchigen vorgeburtlichen Mutterschaftsurlaubes auf nationaler Ebene würde jedoch diese rechtlichen Grundlagen schaffen, würde aber für die EO zusätzliche Kosten von rund 200 Millionen Franken bedeuten, die nicht aus den Einnahmen der EO gedeckt werden könnten.

Im Ergebnis hätte der vorgeschlagene vorgeburtliche Urlaub die Wirkung, bereits gedeckte Kosten zu ersetzen, ohne dass hierfür jedoch ein Bedarf nachgewiesen ist. Schwangerschaftsbedingte Erwerbsunterbrüche sind laut Bundesrat bereits ausreichend abgedeckt und es besteht somit kein Handlungsbedarf.

Da allgemein bekannt ist, dass Geburten in einem Zeitraum zwischen drei Wochen vor bis zwei Wochen nach errechnetem Geburtstermin spontan passieren, ist auch das Argument der Planungsunsicherheit nichtig.

Einmal mehr soll die Stadt Winterthur eine Vorreiterrolle übernehmen und – wenn es nach Links­Grün gehen soll – der Steuerzahler für ein paar wenige werdende Mütter finanziell aufkommen. Man oder wohl eher «frau» beklagt sich über tiefere Löhne als ihre männlichen Kollegen in gleicher Position, eine Frauenquote in Kaderstellen wird nach wie vor angestrebt, doch schlussendlich will «frau» auch möglichst lange Mutterschaftsurlaube einziehen. Kaum kann das Kind sitzen, wird es in die Kita abgeschoben, damit «frau» weiter ihrer Karriere nachgehen kann, und das Rentenalter darf auf keinen Fall dem der Männer angeglichen werden.

Einmal mehr werden mehr Rechte ohne Pflichten für die Frauen gefordert. Den eigenen Urlaub aus organisatorischen Überlegungen vor der Geburt hergeben will «frau» schon gar nicht. Und wieso wurde diese Motion eigentlich nicht in einer gendergerechten Sprache verfasst?

WALD SCHAFFHAUSEN LUD ZUM GROSSEN FACHREFERAT

Der Wald wird auch den Klimawandel überleben

In einem umfassenden Referat zeigte Andreas Rigling auf, wie sich der Wald global und auch in der Schweiz mit dem Klimawandel verändern wird. Dabei machte er deutlich, dass es immer einen Wald geben wird.

Im anschliessenden Podium mit Thomas Troger, Moderator Wälz Studer, Freizeit­Bikesportler Urs Vogelsanger und Forstwart und Pro­Natura­Mitglied Martin Maag (v.l.n.r) kam es teilweise zu spannenden Aussagen. Bild: zVg

RoMü. «Der Klimawandel hinterlässt seine Spuren im Wald. Klimaextreme sind Schlüsselfaktoren für die Waldentwicklung», hielt einleitend Andreas Rigling, von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WLS) in seinem Referat in der Kirche Schleitheim fest. Dazu hatte Wald Schaffhausen eingeladen, welcher im Rahmen des Schleitheimer Dorffestes und der Waldtage sein 100-jähriges Bestehen feierte. Rigling verwies zugleich auf die globalen Entwicklungen. Dabei erwärmt sich die nördliche Halbkugel mehr als die Südhälfte. Dies hat zur Folge, dass sich die untere Waldgrenze angrenzend an die Trockengrenze nach oben verschiebt. Umfassende wissenschaftliche Untersuchungen decken dies eindrucksvoll im Ural auf, wo sich der Wald in immer höhere Gebiete ausdehnt. «Die Wälder in Hochlagen und

«Es gibt ein Baum-, aber kein Waldsterben.»

im hohen Norden werden dichter. Die Waldgrenze ist in den letzten 100 Jahren um etwa 100 m angestiegen», führte Rigling aus. Diese Entwicklung stellt man auch in den Alpen fest. Die Waldfläche nimmt zu, die Wälder werden zugleich dichter und die Waldgrenze steigt ebenfalls an. Rigling verwies dabei auch auf das Baumwachstum, welches seit 1950 kontinuierlich zunimmt. Mit den Veränderungen im Klima verschieben sich auch in der Schweiz die Grenzen für verschiedene Baumarten. Die bereits heute im Mittelland leidende

Buche wie auch Fichte wird sich in höhere Lagen verschieben und im Flachland langsam verschwinden. Im Gegenzug wird die Eiche in diesen Regionen zu den Gewinnern gehören.

Die Veränderungen werden den Kanton Schaffhausen mit einem Waldanteil von 42 Prozent besonders stark treffen, indem es eine markante Verschiebung der Baumarten geben wird. Von den 30 Baumarten werden Buche und Fichte verlieren, während die Föhre und Eiche sowie im geringeren Mass Spitzahorn, Elsbeere, Mehlbeere oder auch Nussbaum profitieren können. Die Weisstanne wird sich halten können.

Perspektiven mit Herausforderungen

Im umfassenden Schlussfazit stellte Rigling fest, dass es in Hochlagen ein verbessertes Wachstum geben wird, während die Wälder in den tieferen Lagen eher gestresst werden. Zugleich spricht er aber auch von regionalen massiven Einschränkungen der Waldleistungen, welche die Waldwirtschaft herausfordern, um den Wald umzubauen. Trockenheit, kombiniert mit Störungen wie Sturm, Waldbrand, Schädlingen und Krankheiten werden zu grossflächigeren Veränderungen in unseren Wäldern führen. Er machte aber auch deutlich, dass in vielen Fragen das Erfahrungswissen an die Grenzen stösst und ein grosser Forschungsbedarf zur Abschätzung der zukünftigen Walddynamik mit angepasstem Management und Holzverwendung vorhanden ist.

Als mögliche Rezepte sieht Rigling die Erhöhung der Baumarten, um das Risiko besser verteilen zu können. Da-

Zur Unterstützung der politischen Aufgaben und Öffentlichkeitsarbeit von Frau Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine zuverlässige und belastbare

Politische Assistentin mind. 80 %

(Arbeitsort Herrliberg/ ZH)

Sie bereiten Unterlagen, Informationen und Programme für Kommissions­, Fraktions­ und Sessions­Sitzungen vor, führen die Termin­ und Reiseplanung und unterstützen bei der Vor­ und Nachbereitung von Anlässen und Referaten. Zudem betreuen Sie den politischen Mail­Account, bereiten Antworten auf Fragen der Bevölkerung vor und sind verantwortlich für die Aktualisierung der Homepage mit Veranstaltungskalender, Fotogalerie und Artikeln/Interviews.

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Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte in 1 PDF an Herrn Daniel Waldvogel, info@waldvogel.swiss.

Einladung zum Polit-Lunch

mit Mauro Tuena

Nationalrat SVP des Kantons Zürich Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission NR

Sicherheitspolitik: «Ist die Sicherheit für die Schweiz gewährleistet?»

WANN: Mittwoch, 7 September 2022 11.45 bis 14.00 Uhr

WO: Restaurant Sonnental Zürichstrasse 96 8600 Dübendorf

PROGRAMM: 11.45 Uhr Apéro 12.00 Uhr Mittagessen 13.00 Uhr Referat 13.30 Uhr Diskussion

KOSTEN: Fr. 30 - pro Person (zahlbar vor Ort) Apéro, 2-Gang-Menü - Das Menu wird vom Chef zusammengestellt - Getränke werden zusätzlich verrechnet

Besten Dank für Ihre Anmeldung bis Freitag, 2 September an: (bitte mit Menu-Wahl: Fleisch oder vegetarisch)

info@schweizerzeit.ch

bei lässt er es aber offen, wie das zukünftige Baumsortenportfolio aussehen könnte.

Zugleich forderte der Klimawandel trockenheitsrelevante Baumarten, eine verstärkte Kleinräumigkeit, Mischwälder und eine naturnahe Waldbewirtschaftung, um die Resilienz der Wälder zu erhöhen. Zugleich plädierte er für die Sicherung der Kohlenstoffsenkungsleistung der Wälder, indem man Holz vor allem als Baustoff verwendet, um Substitutionseffekte zu Beton und Stahl zu erwirken. «In Zukunft gibt es mehr Laubholz aus dem Schweizer Wald. Dies fordert neue Konzepte in der Holzverwendung», hielt Rigling abschliessend fest.

Im Anschluss folgte ein durchaus spannendes Podiumsgespräch. Dabei forderte Thomas Troger in seiner Funktion als Geschäftsführer von «WaldSchweiz» neue Abgeltungsformen für die Waldleistungen und Nutzungen, welche über die Holznutzung hinausgehen.

Zugleich kündigte er einen grossen runden Tisch an, wo solche Fragen mit breiten Kreisen demnächst diskutiert werden. Urs Vogelsanger, welcher als leidenschaftlicher Biker den Wald als Freizeitort für seinen Sport nutzt, kann sich durchaus vorstellen, dass man mit seinem sportlichen Hobby beanspruchte Leistungen im Wald durchaus abgelten kann, wobei es nicht zu aufwendig und kompliziert werden darf. Forstwart und Pro-Natura-Mitglied Martin Maag hat als Dritter in der Runde die Umweltverbände vertreten. Er plädierte dafür, dass man den wertvollen Rohstoff Holz direkt dezentral und regional nutzen soll.

Schweizerzeit Postfach 54 8416 Flaach Tel: 052 301 31 00 Alle sind herzlich willkommen! Ihre SVP des Kantons Zürich

39.Kantonales SVP – Schiessen 2022

Schiessanlage Luckhausen, 8307 Illnau – Effretikon

Scheiben 16 SIUS Ascor 9004

Schussrichtung Nord – Ost

Schiesstage und Freitag, 16. September 18.00 – 20.00 Uhr (Vorschiessen)

Schiesszeiten: Freitag, 23. September 18.00 – 20.00 Uhr

Samstag, 24. September 09.30 – 11.30 Uhr / 13.30 – 15.30 Uhr

Sonntag, 25. September 09.30 – 11.30 Uhr

Standblatt- Erfolgt auf dem Schiessstand

Ausgabe 1/2 Std. vor Schiessbeginn bis 1/2 Std vor Schiessende

Wettkampf Einzel- oder kombiniert mit Gruppen à 4 SchützInnen

Separater Auszahlungsstich

Anmeldung Gruppen können angemeldet werden unter https://www.ssvie.ch/svp-schiessen-2022/anmeldung

Anmeldeschluss: 10. August 2022

Absenden Sonntag, 25. Sept. ca. 13.00 Uhr, Schiessplatz Luckhausen

Ranglisten Können ab der Homepage, www.svp-illnau-effretikon.ch oder www.ssvie.ch ab Montag, 26. Sept. eingesehen und heruntergeladen werden

OK-Präsident Lukas Bosshard, 079 506 69 87, lukas.b99@gmx.ch

Chef Schiessen Jürg Benkert, 079 423 34 72, ssvie_300m@hispeed.ch

Schiessplan Zürcher Schiesssportverband (ZHSV), geprüft und Geschäftsstelle Reto Schweizer, 079 376 36 77

genehmigt

28.02.22 HB Es hat noch freie Plätze! Jetzt anmelden! (verlängert!)

SVP-STAMM

Bezirk Andelfingen / Andelfingen

Jeden letzten Dienstag im Monat, ab 18 00 Uhr, Grilltreff, Im Bilg 2, Andelfingen.

Bezirk Bülach / Bachenbülach

Jeden zweiten Mittwoch im Monat, ab 19 00 Uhr, im UG Restaurant «Vis-à-Vis», Zürichstrasse 47, Bachenbülach.

Bezirk Bülach / Embrach

Jeweils am letzten Sonntag im Monat, von 11 00 bis 12 00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.

Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant «La Torre», Dielsdorf.

Bezirk Dietikon / Birmensdorf und Urdorf

Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10 00 Uhr, im Bistro Alterszentrum am Bach, Birmensdorf.

Bezirk Horgen / Thalwil

Jeden ersten Montag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil.

Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon

Jeden ersten Samstag im Monat, von 11 00 bis 12 00 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Pfäffikon.

Bezirk Uster / Uster

Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab 17 30 Uhr, Lokalität gemäss www.svp-uster.ch.

Stadt Winterthur / Oberwinterthur

Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18 30 Uhr, Restaurant Stadtrain, Römerstrasse 71 Winterthur.

Stadt Winterthur / Wülflingen

Jeden Samstag, 11 00 –12 30 Uhr, Taverne zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur.

Stadt Zürich / Kreis 6

Jeden ersten Dienstag im Monat, 19 00 Uhr, Wild West Steakhouse Texas, Winterthurerstrasse 175, Zürich.

Stadt Zürich / Kreis 12

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.

Junge SVP Kanton Zürich

Alle Events der Jungen SVP Kanton Zürich findest du auf unseren Social Media Channels oder auf unserer Website www.jsvp-zh.ch.

SVP-VERANSTALTUNGEN

Bezirk Affoltern / Bonstetten

Dienstag, 30 August 2022, 19 30 Uhr, Podium zu den Abstimmungen vom 25 September 2022, Gemeindesaal, Bonstetten, u.a. mit den Nationalräten Barbara Steinemann und Martin Haab.

Sonntag, 25 September 2022 10 00 Uhr, Apéro, Rigelhüsli, Bonstetten.

Bezirk Bülach / Eglisau

Donnerstag, 29 September 2022, 19 30

Uhr, Referat, Schulhaus Städtli, Aula, Eglisau, mit Thomas Obermayer, Nukleartechniker. Thema: Kernenergie Schweiz, Risiken und Chancen.

Bezirk Bülach / Wallisellen

Samstag, 24 September 2022 10 00 bis 16 00 Uhr, SVP-Stand, Riedenermärt, Wallisellen, mit Kantonsratskandidaten.

Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf

Sonntag, 11 September 2022, 10 00 Uhr, SVP -Stand, Dielsdorfer Gewerbeschau, Dielsdorf, mit Nationalrat Benjamin Fischer.

Bezirk Dietikon / Aesch

Sonntag, 28 August 2022, 10 00 Uhr, Jubiläumsbrunch 100 Jahre SVP Aesch, Hof der Familie Stalder, Eggweid, Aesch.

Bezirk Meilen / Meilen

Dienstag, 30 August 2022, 19 00 Uhr, Grillabend, Heiri Bolleter Weinbau GmbH, Aebletenweg 86, Meilen, mit Kantonsrat Martin Hübscher, Fraktionspräsident.

Freitag, 2 September 2022, SVP-Stand, Meilemer Herbstmärt, Meilen.

Montag, 5 September 2022, 19 00 Uhr, Podium zu den Abstimmungen vom 25 September 2022, Gasthof Löwen, Seestrasse 595, Meilen, u.a. mit den Nationalräten Alfred Heer und Thomas Matter sowie Kantonsrat Domenik Ledergerber, Präsident SVP des Kantons Zürich. Anschliessend Apéro.

Bezirk Meilen / Zollikon

Montag, 5 September 2022, 19 00 Uhr, SVPHöck, Kantine am Eggä, Gustav-MaurerStrasse 10, Zollikon, mit Nationalrat Gregor Rutz. Anmeldung an svp@linter.ch.

Bezirk Meilen / Zumikon

Samstag, 27 August 2022 11 00 Uhr, Grillplausch, Feuerstelle Strubenwies, Zumikon, mit Nationalrat Thomas Matter. Anmeldung an gerard.olivary@bluewin.ch.

Bezirk Pfäffikon / Lindau

Sonntag, 28 August 2022, 11 00 bis 23 00 Uhr, SVP-Zelt an der Chilbi, Gemeindeplatz, Lindau, mit den Nationalräten Alfred Heer, Mauro Tuena und Bruno Walliser.

Montag, 29 August 2022, 14 00 bis 21 00 Uhr, SVP-Zelt an der Chilbi, Gemeindeplatz, Lindau, mit den Nationalrätinnen Therese Schläpfer und Barbara Steinemann.

Bezirk Pfäffikon / Russikon

Freitag, 2 September 2022, 18 30 Uhr, SVPHerbst-Party, Schützenhaus, Russikon, Referat von Kantonsrat Hans-Peter Amrein: «20 Jahre Erfahrung in der Zürcher Politik». Anmeldung bis 26 August 2022 unter www.mysvp.ch/anmeldung.

Bezirk Winterthur / Seuzach

Freitag, 9 September 2022, bis Sonntag, 11 September 2022, SVP-Stand, Dorffest Seuzach. Nationalräte sind anwesend.

Stadt Zürich / Kreis 10

Freitag, 26 August 2022, 18 00 Uhr, Grillfest, Armbrustschützenhaus, Zürich-Höngg, mit den Nationalräten Thomas Matter und Mauro Tuena sowie Kantonsrat Christoph Marty.

Stadt Zürich / Kreis 11

Samstag, 27 August 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.

Samstag, 3 September 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.

Samstag, 10 September 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.

«SCHWEIZ WIE WEITER?!» – ANLÄSSE ZU DEN THEMEN SICHERHEIT, ENERGIE UND LANDWIRTSCHAFT

Bezirk Bülach

Mittwoch, 31 August 2022, 19 00 Uhr, Restaurant Breiti, Seebnerstrasse 21, Winkel, mit Nationalrat Christian Imark. Thema: Lösung der Energiekrise statt Werkplatz schädigen!

Bezirk Dielsdorf

Dienstag, 6 September 2022, 19 30 Uhr, Singsaal Eichi, Grafschaftstrasse 57, Niederglatt, u.a. mit Nationalrat Bruno Walliser und Kantonsrat Christian Lucek. Thema: «Droht der Blackout?».

Bezirk Uster

Mittwoch, 7 September 2022 11 45 Uhr, Restaurant Sonnental, Zürichstrasse 96 Dübendorf, mit Nationalrat Mauro Tuena. Thema: Sicherheitspolitik. Kosten: Fr. 30.–, zahlbar vor Ort. Anmeldung (mit Wahl Fleisch oder vegi) an info@schweizerzeit.ch.

Stadt Zürich

Freitag, 26 August 2022, 18 30 Uhr, Blumen Oase, Felsenrainstrasse 149, ZürichSeebach, mit Nationalrat Mauro Tuena. Thema: Sicherheit der Schweiz.

IMPRESSUM

ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480

Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 73.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@ zbv.ch, Ferdi Hodel ( FH ), Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.zbv.ch/ Zürcherbauer / inserate.aspx. Abonne mentsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, bauernverband@zbv.ch.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp-zuerich.ch, Mattia Mettler, Telefon 044 217 77 68. Insertionspreise: www.svp-zuerich.ch/zurcher-bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, sekretariat@svp-zuerich.ch.

Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Elisabeth Liebi, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, inserate@svp-zuerich.ch. Inseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. Layout: cube media AG , Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, CH -5001 Aarau.

Sonntag, 11 September 2022, 10 00 –14 00 Uhr, Puurezmorge, Bauernhof Albert Schumacher, Katzenseestrasse 8, Zürich-Affoltern, mit den Regierungsräten Natalie Rickli und Ernst Stocker sowie den Kantonsräten Domenik Ledergerber und Martin Hübscher. Kosten: Fr. 25.– pro Person. Zum Flyer

Stadt Zürich / Kreis 12 Samstag, 3 September 2022, bis Sonntag, 4 September 2022, SVP-Zelt an der Schwamendinger-Chilbi, Zürich.

Samstag, 10 September 2022, 09 00 –12 00 Uhr, Standaktion, Schwamendingerplatz, Zürich.

WEITERE VERANSTALTUNGEN

Freitag, 23 September 2022, bis Sonntag, 25 September 2022, SVP-Schiessen 2022, Vorschiessen am Freitag, 16 September 2022, Luckhausen, Illnau-Effretikon. Weitere Informationen unter www.svp-illnaueffretikon.ch.

SVP Bezirk Pfäffikon www.svp-russikon.ch

SVP-Herbst-Party in Russikon mit

Hans-Peter Amrein

Kantonsrat

Mit Referat zum Thema „20 Jahre Erfahrung in der Zürcher Politik“

Freitag, 2. September 2022 Schützenhaus, Russikon

Parteimitglieder, Gäste und Freunde der SVP sind herzlich eingeladen Apéro ab 18.30 Uhr

Nachtessen um 19.30 Uhr, anschliessend Referat

von Hans-Peter Amrein. Lottomatch mit tollen Preisen.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 26. August 2022 unter: www.mysvp.ch/anmeldung

Name / Vorname ............................................................................

E-Mail: ............................................................................................

Adresse: .........................................................................................

Telefon ................................................ Anzahl Personen: ........ oder mit nachstehendem Talon an: Hans Loeliger, Wettsteinstrasse 6, 8332 Russikon, Tel. 079 458 05 19

Die Veranstaltung ist öffentlich

Kantonale Volksinitiative der Jungen SVP zur Durchsetzung von Recht und Ordnung (Anti-Chaoten-Initiative) Debattieren statt demolieren!

Es darf nicht toleriert werden, dass Chaoten und Vandalen die Rechtsordnung nach Belieben missachten und die Allgemeinheit dann für die entsprechenden Konsequenzen geradestehen muss. Jetzt unterschreiben!

Bogen herunterladen: Kämpfen wir für Recht und Ordnung! anti-chaoten-initiative.ch

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