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Der Zürcher Bote Nr. 32/33

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Die Bank für Unternehmer

Eidgenössische Politik

NR Andreas Glarner

Holen wir uns die Schweiz zurück!

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WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND

PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

Kanton Zürich Masslose Zuwanderung verhindern!

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ABSTIMMUNGEN VOM 25. SEPTEMBER 2022

Lauter

Gründe für ein JA

Aktuell

23. Zürcher Ratsherren-Schiessen

Seite 4 –5

Die Reform der Verrechnungssteuer, über die wir am 25. September abstimmen, nützt allen und schadet niemandem. Der Staat profitiert ebenso wie die Wirtschaft.

Parlamentsgemeinden Links-grüne Winterthurer Traumwelt

Seite 6

Veranstaltungs-Tipp Kantonale DV 23. August 2022

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Der Obligationenmarkt in Luxemburg ist gemessen am Bruttoinlandprodukt 190mal* grösser als in der Schweiz. Der krasse Rückstand hat einen einfachen Grund: Unsere

Verrechnungssteuer vertreibt das Geschäft ins Ausland. Während andere profitieren, verliert die Schweiz Steuereinnahmen. Die Reform holt sie wieder zurück.

STEUERGESCHENKE ANS AUSLAND STOPPEN

Verrechnungssteuer jetzt anpassen

www.verrechnungssteuer-ja.ch

Der Obligationenmarkt in Luxemburg ist gemessen am Bruttoinlandprodukt 190 Mal grösser als in der Schweiz.

Wir leben heute leider in unsichereren Zeiten als auch schon. Die politische und wirtschaftliche Lage zeigt gegenwärtig nicht gerade ihre Schokoladenseite. Es gilt, die Folgen der Covid-Pandemie zu bewältigen, es herrscht Krieg in der Ukraine, China rasselt gegenüber Taiwan mit dem Säbel. Die Lieferketten unserer globalen Wirtschaft sind gefährdet. Und die Versorgung mit genügender, sicherer und preisgünstiger Energie erfüllt uns mit Blick auf die kälteren Jahreszeiten mit Sorge – selbst in der Schweiz spricht man von Strom-

blackouts und Strommangellagen, als wären wir ein Entwicklungsland. Umso wichtiger ist, dass die Schweiz ihre Hausaufgaben macht und jene Reformen anpackt, die längst schon überfällig sind. Dazu gehört die Reform der Verrechnungssteuer. Wenn wir schon von «Steuergeschenken» reden, dann wäre es hier am Platz. Denn wegen dieser veralteten Verrechnungssteuer hat die Schweiz bei der Finanzierung mit Obligationen das Nachsehen; dieses Geschäft ist weitgehend ins Ausland abgewandert. Da-

durch gehen Steuereinnahmen verloren und die Finanzierung der öffentlichen Hand verteuert sich – bei Bund, Kantonen und Gemeinden, für Spitäler, den öffentlichen Verkehr oder die Energieversorgung.

Von der Reform über die Verrechnungssteuer, über die das Volk am 25. September abstimmt, profitieren alle, aber wirklich jede und jeder. Wenn wir dieses Geschäft aus dem Ausland zurückholen, steigen die Steuereinnahmen, und der Staat spart Zinskosten.

Linke zeigt ihr wahres Gesicht Indem SP, Grüne und Gewerkschaften das Referendum gegen diese sinnvolle Reform ergriffen haben, zeigen sie ihr wahres Gesicht. Die Linken bekämpfen die Vorlage, obwohl sie sonst lauthals gegen «Steuergeschenke» wettern und ständig das Gefühl haben, der Staat komme zu kurz.

Dabei muss man unbedingt wissen: Bei den Aktien-Dividenden können ausländische Anleger von den 35 Prozent Verrechnungssteuer nur 20 bis 25 Prozent (je nach Doppelbesteuerungsabkommen) zurückfordern. Das heisst, fünf bis sieben Milliarden Franken pro Jahr bleiben beim Bund hängen. Dieser hohe Betrag wird durch die vorliegende Reform nicht angetastet. Auch in Zukunft werden diese Verrechnungssteuern auf Dividenden bewusst nicht aufgehoben.

Die Reform, über die der Souverän befindet, umfasst lediglich die Zinsen auf Obligationen. Ausländische Anleger aus fast allen Ländern können diese zu hundert Prozent zurückfordern. Dem Staat entgehen hier lediglich 91 Millionen Franken pro Jahr. Wegen der Gewinnsteuer kann der Staat aber bei Abschaffung der Verrechnungssteuer auf Zinsen 350 zusätzliche Millionen jährlich erwarten.

Laut bundesrätlicher Botschaft wird sich diese Summe nach zehn Jahren sogar auf 490 Millionen Franken pro Jahr erhöhen. Wir reden also von einer runden halben Milliarde staatlicher Mehreinnahmen – und das Jahr für Jahr.

Alle gewinnen Und dennoch wollen die Linken diese Reform verhindern. Sie tun so, als ob die Bürgerinnen und Bürger etwas verlieren würden. Sie behaupten, die Gross-

unternehmen und die «Reichen» gehörten zu den Gewinnern, die bescheidenen Existenzen wie die Gewerbler, Bauern oder Lohnempfänger zu den Verlierern. Das ist vorsätzlich gelogen und nachweislich falsch und wird auch nicht richtiger bei mehrfacher Wiederholung. Wir haben hier tatsächlich einmal eine in der Politik seltene Situation, in der alle nur gewinnen. Die Grossen wie die Kleinen, die Armen wie die Reichen, die Jungen wie die Alten. Die Öffnung des Kapitalmarktes birgt zudem Chancen für unsere Pensionskassen und für nachhaltige Investitionen in der Schweiz. Es gibt hierzulande immer noch zahlreiche Menschen, die Obligationen halten, speziell auch im Gewerbe und in der Landwirtschaft. Gerade auch sie würden von der Reform der Verrechnungssteuer profitieren. Und wegen der Mehreinnahmen des Staates letztlich auch die AHV-Rentner, die Schüler und Studenten und jene, die von unseren Sozialwerken unterstützt werden. Zusammenfassend: Es ist eine Teilabschaffung mit Augenmass. Die Verrechnungssteuer wird nur dort abgeschafft, wo die Steuer unter dem Strich mehr schadet als nützt. Es bringt eine Vereinfachung und stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz. Es gibt schlicht keinen Grund, die VerrechnungssteuerReform abzulehnen. Ich ersuche Sie darum dringend, am 25. September mit JA zu stimmen.

Kantonale Volksinitiative der Jungen SVP zur Durchsetzung von Recht und Ordnung (Anti-Chaoten-Initiative) Debattieren statt demolieren!

Es darf nicht toleriert werden, dass Chaoten und Vandalen die Rechtsordnung nach Belieben missachten und die Allgemeinheit dann für die entsprechenden Konsequenzen geradestehen muss.

Martin Hübscher Kantonsrat SVP Fraktionspräsident Bertschikon

Jetzt unterschreiben!

Bogen herunterladen: Kämpfen wir für Recht und Ordnung! anti-chaoten-initiative.ch

Finnlandisierung der Neutralität

Die höchste Schweizer Sicherheitsberaterin heisst Pälvi Pulli. Sie stammt aus Finnland und kam erst als 21-Jährige in die Schweiz. Aktuelle Publikationen von ihr liegen nicht vor. Militärdienst hat sie nie geleistet. Pälvi Pulli hat das Amt von ihrem Ex Martin Catrina geerbt. Sie ist mitverantwortlich, dass die Schweizer Armee zwanzig Jahre lang für den Frieden ausgebildet wurde. Statt für den Krieg.

Zur Rolle der Schweiz sagt Pälvi Pulli: «Letztendlich könnte es zu einem Wechsel kommen, wie die Neutralität interpretiert wird.» Die «NZZ am Sonntag» wundert sich: «Was die Debatte über die Neutralität der Schweiz angeht, wagt sie sich bisweilen recht weit vor.» Pälvi Pulli ist begeistert vom Kampf der Ukrainer gegen die Russen. Und möchte die Weitergabe von bereits geliefertem Kriegsmaterial an die Ukrainer erlauben: «Bei meinen internationalen Kontakten werde ich immer wieder darauf angesprochen.»

Noch gelten als aussenpolitische Maxime das Neutralitätsrecht und die Neutralitätspolitik. Nicht die internationalen Kontakte von Pälvi Pulli. Ihr Finnland war lange Teil von Russland und ist erst seit gut hundert Jahren unabhängig. «Finnlandisierung» hiess die anpasserische Politik dieses Landes gegenüber der Sowjetunion. Mit dem Nato-Beitritt stellt sich Finnland jetzt ausdrücklich gegen Russland. Wer als Finnin mit langen Grenzen zu Russland aufgewachsen ist, mag Aversionen gegen diesen mächtigen Nachbarn haben.

«Herkunft prägt», betont Chefsicherheitsberaterin Pälvi Pulli. Offenbar auch ihre Abneigung gegen Russland. Die Finnen haben sich zeitweise sogar in die Arme von Nazi-Deutschland geworfen. Doch die Schweiz teilt diese Geschichte nicht. Russland hat uns nichts zuleide getan. Der Ukrainekrieg ist kein Vorwand, die Neutralität abzuschaffen. Unser Land täte gut daran, die Sicherheitspolitik einem eingeborenen Schweizer oder einer Schweizerin anzuvertrauen. Schliesslich anerkennt sogar die UNO «das Recht der Indigenen auf die Erhaltung und Entwicklung ihrer Institutionen, Traditionen, Kulturen und Identitäten».

FÜR EINE SICHERE ZUKUNFT IN FREIHEIT

Holen wir uns die Schweiz zurück!

Was vor einigen Monaten noch undenkbar war, ist nun eingetreten: Die Schweiz steuert geradewegs auf eine gewaltige Energie- und Versorgungskrise zu. Und während Links-Grün feiert, weil sie ihre kühnsten Wünsche und Pläne gerade in Erfüllung gehen sehen, schweigen FDP und CVP betreten.

Andreas

Doch der Reihe nach. Die SVP war einmal mehr die einzige Partei, welche das unsägliche Energiegesetz aus dem Jahre 2017 – die von Doris Leuthard und ihren Mittätern gezimmerte «Energiestrategie 2050» – ablehnte. Und auch hier rannten einmal mehr die anderen «Bürgerlichen» hinter den Grünen, Linken und Linksgrünen her und wollten die «Netten» sein. Und wir wurden wegen unserer Kampagne verlacht, dass man bald kalt duschen muss, schien eine Utopie, die allerdings diesen Winter zur bitteren Realität werden dürfte. Denn nun wird klar, dass der Strom und die Energie knapp werden. Der künftige Mangel an Gas und Öl ist zwar selbstverschuldet – aber aus anderen Ursachen …

Die katastrophalen Folgen der völlig verfehlten Politik von Links-Grün und deren bürgerlichen Helfershelfern treten nun zutage. Doch statt das Ruder herumzureissen, werkelt man im Hause Sommaruga bereits wieder an einem

neuen Energiegesetz, derweil die Linken und Grünen mit LGBTQ , Gendersternchen und Horror-Klimawandel-EndzeitStorys vom kompletten Scheitern ihrer Strategie ablenken.

Auch wenn die Folgen der völlig verfehlten Politik nun immer offensichtlicher werden, müssen wir den Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, wohin eine rot-grüne Politik führt. Die Presse, welche eigentlich diese Aufgabe hätte,

SOMMERSERIE SVP «ENNET DEM RÖSTIGRABEN»

schont die Verantwortlichen und hilft beim Ablenken mit völlig nebensächlichen Schauplätzen. Zurzeit prangern die Ringier-Medien wieder einmal jeden SVPler wegen jedes noch so belanglosen Twitter-Eintrags an – während Frau Sommaruga und Herr Berset liebevoll verhätschelt und geschont werden – auch wenn deren Totalversagen immer offensichtlicher wird.

«Der französische Einfluss ist hier allgegenwärtig»

Der Kanton Neuenburg gilt nicht als SVP-Hochburg. Auf nationaler Ebene kann die SVP kein Mandat für den Kanton im Nordwesten der Schweiz aufweisen, auch die Kantonsregierung muss ohne SVP-Vertretung auskommen. Im Grossrat kann die SVP-Fraktion 8 von 100 Mitgliedern stellen. Nichtsdestotrotz kämpft Lionel Martin weiter. Der 35-jährige ist Interimspräsident der Kantonalpartei und möchte die SVP in Neuenburg in höhere Sphären führen.

Wo steht die SVP Neuchâtel derzeit im Kanton? Welche wichtigen Projekte und Geschäfte sind derzeit im Gange?

Die SVP Neuenburg hat sowohl grosse als auch eher schwierige Momente durchlebt. Die neue Parteileitung schliesst momentan eine Phase der Stabilisierung erfolgreich ab. Wir haben ein wunderbares Fest zu unserem 20-Jahre-Jubiläum im Juni 2022 in Begleitung von Herrn Bundesrat Ueli Maurer und unserem Präsidenten Herrn Marco Chiesa organisiert. Politisch gesehen haben wir eine aktive und erfolgreiche Grossratsfraktion (Pendant Kantonsrat; Anm. d. Red.), trotz ihrer bescheidenen Vertretung von 8 auf 100 Sitze, und die Jungpartei weist kontinuierlich motivierte neue Mitglieder auf.

Das wichtigste kommende Projekt ist natürlich der Wahlkampf für die eidgenössischen Wahlen 2023, den wir bereits jetzt vorbereiten. Ein weiteres Grossprojekt ist die Kommunalpolitik. Es wird grundsätzlich immer schwieriger, Menschen für ein freiwilliges Engagement auf Gemeindeebene zu begeistern, obwohl dies eine der wichtigsten Säulen der Schweizer Politik ist.

Die aktuelle Kantonsregierung besteht nur aus Vertretern der FDP und der SP. Wie beurteilen Sie das bürgerliche Bündnis im Kanton mit der FDP ? Das Bündnis ist derzeit in vielen Belangen komplex. In meinen Augen bleibt das Hauptproblem die Tatsache, dass die FDP-Legislative im Grossrat es systematisch ablehnt, die FDP-dominierte Kantonsregierung infrage zu stellen oder zu kritisieren. Dadurch wird die FDP meiner Meinung nach oft als zentristische Partei positioniert, abgesehen von einigen wirtschaftlichen Themen. Es zeichnen sich zwar langsam wieder erste Kontakte ab, aber es ist noch zu früh, um erste Schlussfolgerungen zu ziehen.

Der Kanton Neuenburg überzeugt mit schönen Berg- und Wasserlandschaften. Politisch ist es der Einfluss Frankreichs, welcher leider immer wieder zu überzeugen vermag. Bild Pixabay

Zudem ist die Linke im Kanton historisch stark, vor allem im oberen Kantonsteil. Zu allem Überfluss ist auch noch der kantonale Lehrplan eher darauf ausgerichtet, «Weltbürger» anstatt Erben von Wilhelm Tell auszubilden. Die Grünliberalen und die Mitte-Partei bieten, mit wenigen Ausnahmen, ebenfalls eine linke Politik an, was uns eindeutig als einzige konservative Bastion im Kanton positioniert.

Der Kanton Neuenburg gilt nicht als Hochburg der schweizerischen SVP. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt getan werden, um die Kantonalpartei wieder zu stärken?

Der Weg ist noch lang, aber unsere Strategie besteht grundsätzlich darin, unsere Mitgliederzahl durch aktive Kommunikation deutlich zu erhöhen, um uns die Mittel zu verschaffen, auf kantonaler und kommunaler Ebene politische Fortschritte zu erzielen.

So kann unsere Vorschlagskraft nicht mehr systematisch ignoriert werden und wir werden zu einer permanenten

Wir wollen keinen Flatterstrom, sondern wieder eine sichere Energieversorgung. Wir wollen keine sinnlosen Öko- und «Fröschlizählerprogramme», sondern wieder eine sichere Landesversorgung und frei produzierende Bauern. Wir wollen nicht an internationalen Missionen teilnehmen, sondern wieder eine Landesverteidigung, mit der wir unser Land wirklich schützen können. Wir wollen keine «von Fall zu Fall»-Neutralität, sondern diese muss konsequent eingehalten werden. Wir wollen keine Verhätschelung von Straftätern, sondern eine Null-Toleranz bei Gewalt und Verbrechen mit konsequenter Ausschaffung von straffälligen Ausländern. Wir wollen wieder Sicherheit –und zwar auch nachts, beim Heimweg durch Bahnhöfe. Wir wollen keine sozialen Hängematten, sondern wieder sichere, bezahlbare Sozialwerke – und müssen das Plündern derselben durch Migration stoppen. Wir wollen keine 10-Millionen-Schweiz, sondern eine lebenswerte Schweiz, in der wir nicht fremd im eigenen Land sind. Holen wir uns also unsere Schweiz zurück. Kämpfen wir mit allen demokratisch zulässigen Mitteln gegen die falsche Politik an. Lassen wir uns nicht beirren, wenn uns die Presse als «Ewiggestrige», «Schwurbler» und «Klimalügner» bezeichnet. Wir müssen uns erst Sorgen machen, wenn uns die Presse lobt. Kämpfen wir jetzt gemeinsam, auf dass wir die Wahlen 2023 gewinnen!

Dreh- und Angelpartei und nicht nur zu einer nützlichen Verbündeten bei seltenen Gelegenheiten.

Dieser Ansatz muss für die gesamte SVP Neuenburg zu einer Tugend werden, welche uns wieder an die politische Spitze führt. Dabei stützen wir uns auf aktuelle Ereignisse, die unsere Politik im Alltag bestätigen (bspw. Gewalt, die Energieproblematik, Unfähigkeit, Kriminelle zu bestrafen usw.).

Unser Ziel ist es auch, wieder mehrere national bekannte Persönlichkeiten aus dem Kanton Neuenburg in Bundesbern zu installieren. Dies ist der Weg, den wir derzeit beschreiten. Warum sind Sie Mitglied einer Partei, welche im Kanton Neuenburg klar unterlegen ist?

Weil die SVP in meinen Augen die einzig grössere Partei der Schweiz ist, die mit Herz und Verstand dafür kämpft, dass die Schweiz das Wunder bleibt, welches sie ist. Ein Land des Friedens und eine ausgewiesene internationale

Vermittlerin. Für mich ist wichtig, dass unsere Schweiz nicht zu einer Art internationalisierter und entwurzelter «Globi-Veranstaltung» ohne Vergangenheit und de facto ohne Zukunft wird.

Wie beurteilen Sie die Beziehung zwischen dem französischsprachigen Teil der SVP und dem deutschsprachigen Teil der Partei?

Da ich zweisprachig bin, habe ich keine besonderen Probleme, mich mit meinen deutschsprachigen Kollegen innerhalb der Partei auszutauschen. Solange wir mehrere Personen in der Partei haben, welche wie ich zweisprachig sind, ist der Informationsfluss gut. Es scheint mir jedoch immer wichtiger, unsere schweizerdeutschen Kollegen an den französischen Einfluss zu erinnern, dem wir hier in der Romandie tagtäglich ausgesetzt sind. Wer hier das Erbe seines Heimatlandes verteidigt, bewegt sich automatisch auf dünnem Eis, er läuft sogar Gefahr, dämonisiert und geächtet zu werden. In den Augen der selbsternannten Gutmenschen ist es nämlich entsetzlich, sein Land und sein Volk in den Vordergrund zu stellen, was in deren Augen ohne jede mögliche Nuancierung gleichbedeutend mit Hass auf den anderen ist.

Das macht einen nachdenklich, wenn es von den Predigern der «Offenheit» kommt …

Steckbrief

Lionel Martin kämpft als Interimspräsident der SVP Neuenburg für eine liberal-konservative Politik in einem linksgeprägten Kanton. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der 35-Jährige ist Mitglied der Geschäftsleitung einer grösseren Bank im Raum Neuenburg und interessiert sich sehr für Geschichte und Fremdsprachen. Ein persönliches politisches Anliegen von Herrn Martin ist eine liberale Waffenpolitik.

Christoph Mörgeli
Unser schönes Land braucht uns dringender denn je. Stehen wir gemeinsam ein für unsere Werte, Traditionen und eine sichere Zukunft in Freiheit! Bild Pixabay

Masslose Zuwanderung verhindern!

Die Zehn-Millionen-Schweiz könnte bald Wirklichkeit werden. In den vergangenen Jahren kamen rund 80 000 Personen jährlich zusätzlich in die Schweiz. Dies entspricht einer Stadt Luzern – und das jedes Jahr!

Die Masslosigkeit zeigt sich beispielsweise im Vergleich mit Deutschland. Unser Nachbarland ist fast zehnmal grösser als die Schweiz. Seit dem Jahr 2000 ist die Bevölkerung Deutschlands aber nur um 1,3 Prozent oder 0,9 Millionen Menschen gewachsen. Im gleichen Zeitraum hat unsere Bevölkerung geradezu um 1,5 Millionen oder 21 Prozent zugenommen – mit weitreichenden Folgen.

80 000 neue Einwohner brauchen –gemäss Hochrechnungen – jährlich eine Siedlungsfläche von 4560 Fussballfeldern, 34 500 Wohnungen, 160 Ärzte, 3 Krankenhäuser bzw. rund 400 Krankenbetten, 600 Krankenschwestern und -pfleger, 40 Zahnärzte, 300 Schulklassen und 500 Lehrer, 70 Schulhäuser. Wegen zu vieler fremdsprachiger Kinder sinkt zudem das Niveau in der Volksschule, und unsere Mundart droht zur Fremdsprache zu werden.

Strommangellage

80 000 neue Zuwanderer bedeuten aber auch zusätzliche 40 000 Autos, und sie erfordern sogar ein Gefängnis und ein Bezirksgericht. Und der zusätzliche Energieverbrauch beträgt einen Fünftel der Leistung eines mittleren Kernkraftwerks. Die sich bereits für den kommenden Winter abzeichnende Strommangellage hätte katastrophale Folgen.

Schwerwiegende Folgen hat die Zuwanderung auch für unsere Umwelt. Ich möchte meinen beiden Kindern keine zubetonierte Schweiz hinterlassen. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine befeuert die Zuwanderung zusätzlich. Dieses Jahr könnten rund 200 000 Flüchtlinge in unser Land kommen.

Zu wenig Ressourcen

Weil die Landwirtschaftsfläche zugunsten der Verbetonierung immer mehr reduziert wird, ist es auch immer schwieriger, die Bevölkerung eigenständig zu ernähren. Noch mehr Importe von Nahrungsmitteln sind die Folge. Zudem bringt die masslose Zuwanderung noch mehr Staus auf der Strasse sowie überfüllte Züge.

Auch sorgt der übermässige Zustrom von Zuwanderern für immer weiter steigende Land- und Immobilienpreise. Es können sich immer weniger Schweizer Wohneigentum leisten, und auch die Mietpreise verteuern sich. Im Weiteren braucht es immer mehr Strafverfolgungsbehörden, um die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Denn mit der Zuwanderung steigt nachweislich auch die Kriminalität.

Leider werden auch viele kriminelle Ausländer nicht ausgeschafft, da in zu vielen Fällen (gerade im Kanton Zürich) die Härtefallklausel zur Anwendung

Infolge des Rücktrittes unseres langjährigen SVP-Mitglieds Ernst Schibli aus dem Verwaltungsrat der Elektrizitätswerke des Kanton Zürich (EKZ) per 31. Dezember 2022 findet eine Ersatzwahl durch den Zürcher Kantonsrat statt. Eine Findungskommission der SVP -Kantonsratsfraktion prüft und beurteilt die Bewerbungen, um der Fraktion einen Nominationsvorschlag zu unterbreiten. Wir suchen per 1. Januar 2023 eine starke Persönlichkeit als Mitglied des Verwaltungsrates(m/w) der EKZ (ca. 15%)

In dieser anspruchsvollen strategischen Führungsfunktion bilden die 13 vom Kantonsrat gewählten und 2 vom Regierungsrat bestellten Verwaltungsräte inklusive dem aus ihrer Mitte gewählten P räsidenten das oberste Organ der EKZ. Diese werden vom Kantonsrat jeweils für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Die laufende Legislatur endet im Juni 2023.

Ihre Aufgaben im Verwaltungsrat umfassen die unmittelbare Aufsicht über die Geschäftsführung.

Weitere Aufgaben:

• Vorausschauende Anpassung der Governance an wirtschaftliche und politische Veränderungen, welche die EKZ Gruppe betreffen.

• Erarbeiten von Strategien und Schaffung von Strukturen bezüglich der kunden-, personal-, eigentümer-, umwelt- und technologieorientierten Dimensionen der EKZ-Gruppe

• Professionalität in Selektion, Zusammensetzung, Leistungsbeurteilung, Honorierung und Nachfolgeplanung der Geschäftsleitung

• Ausgestaltung eines ganzheitlichen und erfolgsorientierten Controllings und Risikomanagements entsprechend den gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben

• Interessenbasierte Wahrnehmung der Schnittstelle zum Kanton als Eigentümer Anforderungs- und Kompetenzprofil

Persönlichkeit:

Sie sind unter 60 Jahre jung, teamfähig, haben Sozialkompetenz und Leadership, sind zeitlich verfügbar, persönlich und finanziell unabhängig, kompetent, kommunikationsfähig, integer und kundenorientiert.

Erwartungen:

Erfolgreiche Führungstätigkeit, Strategieerfahrung, Know-how in zentralen Bereichen der Unternehmensführung, Erfahrung im öffentlich-rechtlichen Umfeld, Know-how aus weiteren Verwaltungsratsmandaten, Beziehungsnetz in Politik und Wirtschaft, Branchenkenntnis, Internationale Erfahrung. Sie bringen spezifische Fachkenntnisse in den Bereichen Gewerbe, Landwirtschaft oder Elektrotechnik. Nach Möglichkeit haben Sie Ihren Wohnsitz im Versorgungsgebiet der EKZ. Sie sind Mitglied der SVP und verfügen über einen einwandfreien Leumund. Dem Verwaltungsrat nicht angehören dürfen Mitglieder des Kantonsrates des Kantons Zürich. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie an marlies.pfister@svp-zuerich.ch oder an Marlies Pfister, Fraktionssekretariat, SVP Kanton Zürich Lagerstrasse 14 8600 Dübendorf Für Fragen steht Ihnen Kantonsrat André Bender unter gp.oberengstringen@bluewin.ch oder unter Tel. 079 403 68 49 zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 29 August 2022

HAUPTSACHE, UNS GEHT ES GUT

Gefährlicher Naturschutz im Kanton Zürich

Die globale Zukunft sieht momentan nicht rosig aus. Täglich lesen wir vom Krieg in der Ukraine und seinen möglichen Folgen wie drohende Strommangellage, Lieferkettenprobleme und Nahrungsmittelknappheit. Dazu kommt noch die Inflation mit all ihren Problemen. Wir lesen von extremer Trockenheit in Europa, einhergehend mit grossflächigen Waldbränden und vom zunehmenden Hunger in Afrika.

Elisabeth Pflugshaupt

Kantonsrätin SVP

Gossau ZH

Naturschutz ist sinnvoll und sehr wichtig für uns alle. Wir wollen also die Natur schützen, aber was jetzt im Kanton Zürich umgesetzt werden soll, hat damit wenig zu tun.

kommt. Dies bedeutet für uns alle weniger Sicherheit. Dazu haben wir im Kantonsrat Zürich verschiedene Vorstösse eingereicht.

Auch Zugewanderte wollen AHV Der Fachkräftemangel wird durch die Zuwanderung nicht behoben, sondern im Gegenteil verschärft. Denn je grösser die Zuwanderung, desto mehr Personal braucht es, um ihre Folgen zu bewältigen. Im Übrigen löst die Zuwanderung das AHV-Problem in keiner Weise. Auch die Zuwanderer werden älter und haben Rentenansprüche. Offenbar wollen die Linken diese Ansprüche wieder durch noch mehr Zuwanderung «lösen». Das ist keine brauchbare Strategie für unser schönes Land und den bisher erarbeiteten Wohlstand.

Fazit: Die masslose Zuwanderung schadet der Schweiz und ihrer Bevölkerung. Die SVP ergreift Massnahmen, um den Kollaps der Schweiz zu verhindern.

Dazu gehört eine Volksinitiative für eine Bevölkerungswachstums-Bremse. Dies im Interesse unserer Schweiz und kommender Generationen. Wir wollen eine sichere Zukunft in Freiheit.

WORTE DES PARTEIPRÄSIDENTEN

Naturschutzgebiete statt Landwirtschaft Es ist vorgesehen, zusätzlich zu den bestehenden Naturschutzgebieten, weitere 1300 ha Landwirtschaftsland versumpfen zu lassen und dem Naturschutz zu unterstellen. Was bedeutet, dass hier keine Landwirtschaft mehr betrieben wird, auch nicht biologische. Allein in der Gemeinde Gossau sollen bei weit über hundert Hektaren Land die Drainagen nicht mehr unterhalten werden, damit die Vernässung erreicht wird. In solchen Sumpfgebieten werden wir mit Mücken beglückt, die dann wieder per Helikopter bekämpft werden müssen, wie das bereits vielerorts in Europa praktiziert wird. Der Radius einer Mücke beträgt 20 Kilometer. Wir können uns alle gut vorstellen, was das für die angrenzenden Gebiete bedeutet. Diese Pläne sind übrigens erstellt worden, ohne die Landbesitzer und die Bewirtschafter zu informieren, geschweige denn in die Planung mit einzubeziehen. Ein durchschnittlicher Landwirtschaftsbetrieb umfasst ca. 25 Hektaren Nutzfläche. Es geht also neben dem Verlust von landwirtschaftlicher Nutzfläche auch um viele Familienexistenzen.

Zugunsten von künstlich angelegten Magerwiesen soll der Humus abgetragen werden. Bild Pixabay

Magerwiesen statt Lebensmittelproduktion Oder: Es sollen Magerwiesen entstehen, aber nicht auf natürlichem Weg, nein, mit dem Einsatz von schweren Maschinen und sehr viel Geld sollen künstlich Magerwiesen gebaut werden. Auf riesigen Flächen wird der Humus abgetragen und weggeführt, auch von Wiesen, die noch niemals mager waren. Diese Flächen können dann in Notsituationen nicht mehr für die Futtermittel- oder gar die Lebensmittelproduktion genutzt werden, auch nicht für Weiden für das Vieh, da der Humus weg ist. An Hanglagen mit felsigem Untergrund sind Magerwiesen prädestiniert, aber doch nicht auf humusreichem Boden. Wir leisten es uns, unsere ertragreichen Böden versumpfen zu lassen oder gar den Humus abzutragen, um den Boden unfruchtbar zu machen, während andernorts der Hunger wächst. Hauptsache unser Gewissen ist in Bezug auf den Naturschutz beruhigt. Das macht so keinen Sinn und ist mit gutem Gewissen nicht mehr vertretbar, denn mit unserem Geld kaufen wir dann auf dem Weltmarkt einfach, was wir zusätzlich brauchen und machen neue Lieferverträge für Getreide z.B. mit den USA. Wir denken dabei nicht an die Menschen, die wegen des Krieges in der Ukraine dringend auf dieses Getreide angewiesen wären. Sinnvoller wäre es, unsere ackerfähigen Böden für die Produktion zu nutzen und nicht über tausend Hektaren bestes Land versumpfen zu lassen. Damit wird der Naturschutz, auf Kosten anderer, zu weit getrieben.

Mittelmässigkeit ist das Ende der Schweiz

Einst hatte die Schweiz den Ruf, auf alles vorbereitet zu sein. Im Ausland wurden wir gar etwas belächelt, aber wohl auch bewundert für unsere Pflichtlager, Luftschutzkeller, Sturmgewehre im Schrank und Versicherungen gegen fast jede Eventualität. Für mich war dieser Ruf des peniblen Volkes immer ein Grund, stolz zu sein. Die Schweiz ist ein Sonderfall in vielerlei Hinsicht, ganz besonders wenn es darum geht, die Dinge besser zu machen als die anderen. Die betrifft nicht nur die Krisenvorsorge, aber hier steht aktuell besonders viel auf dem Spiel. Wir müssen der Klassenbeste sein, der Streber, den vielleicht nicht alle mögen, von dem man dann aber doch gerne abschreibt, wenn eine wichtige Prüfung ansteht. Und Prüfungen haben wir aktuell einige zu meistern. Wir stehen vor einer Versorgungskrise, einer Energiekrise, die Inflation nimmt weiter zu, die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen sind gigantisch. Gleichzeitig will die Mehrheit in Bundesbern unsere Unabhängigkeit und Neutralität am liebsten sofort über Bord werfen. Dabei wird vergessen, dass unsere Freiheit und unser Wohlstand nicht

selbstverständlich sind, sondern Tag für Tag hart erarbeitet und verteidigt werden müssen. Als Kleinstaat inmitten von Grossmächten, ohne Bodenschätze, ohne kulturelle, sprachliche oder religiöse Einheit, hatten unsere Vorfahren gar keine Wahl. Es war ihre einzige Überlebens- und Erfolgschance, die Dinge besser zu machen als die anderen. Leider zeigen gerade die vergangenen zwei Jahre und der aktuelle Umgang mit der drohenden Energiekrise, dass wir in vielen Bereichen nur noch zum besseren Durchschnitt gehören.

Wie sagt man so schön: «Unter den Blinden ist der Einäugige König.» Dürfen wir uns damit zufriedengeben? Ein Abrutschen in die Mittelmässigkeit ist das Ende der Schweiz, wie wir sie kennen. Es ist der Verlust von Sicherheit und Freiheit, der Verlust unserer Selbstbestimmung, der Verlust unseres Wohlstandes.

Die Schweiz muss dringend zu ihrer alten Tugend zurückfinden und umfassende, seriöse Krisenvorsorge betreiben. Das gilt für den Bund, die Kantone, die Gemeinden, die Unternehmen, aber auch individuell für jeden Einzelnen. Wir wüssten, wie es

geht, aber es geht nur, wenn wir wieder den Anspruch haben, es besser zu machen als die anderen. Und nichts weniger als das. Das hier sind übrigens meine letzten «Worte des Präsidenten». An der nächsten Delegiertenversammlung vom 23. August wird das neue Präsidium der Zürcher SVP gewählt. Ich höre aber nicht etwa auf, sondern arbeite in anderer Funktion für unsere Partei weiter und selbstverständlich werden Sie auch weiterhin im Zürcher Bote von mir lesen können. Für den Moment danke ich Ihnen herzlich für Ihren Einsatz und Ihre Loyalität für unser Land, unseren Kanton und unsere Partei. Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen und unserem neuen Präsidium weiterhin für den Erfolg unserer schönen Heimat zu arbeiten und zu kämpfen.

von Benjamin Fischer

Nina Fehr Düsel
Kantonsrätin SVP Küsnacht
Die masslose Zuwanderung schadet der Schweiz und ihrer Bevölkerung. Bild Pixabay

GROSSES SCHÜTZENFEST MIT GESELLSCHAFTSCHARAKTER

23. Zürcher Ratsherren-Schiessen in Zürich

Am diesjährigen 23. Zürcher Ratsherren-Schiessen in Zürich nahmen rund 600 Behördenmitglieder aus dem ganzen Kanton teil. Dabei geniesst dieses Schützenfest einen ganz speziellen Gesellschaftscharakter, indem es keine parteipolitischen Grenzen gibt.

RoMü. Allein schon die Gruppe Zürcher Stadtrat widerspiegelt in ihrer Zusammensetzung eindrucksvoll die Bedeutung des Zürcher Ratsherren-Schiessens.

Raphael Golta (SP), Michael Baumer (FDP) und die Grüne Karin Rykart mit Unterstützung von Polizeikommandant Beat Oppliger zeigen auf, dass es am Ratsherrenschiessen keine politischen Grenzen gibt.

Seit 1982 gibt es das Zürcher Ratsherren-Schiessen, welches erstmals in Rafz ausgetragen wurde und nun bereits zum 23. Mal stattgefunden hat.

Am Montag, 18. Juli 2022, war nach zweimaligem Verschieben infolge Corona die Stadt Zürich bereits zum dritten Mal Organisator und die Schützengesellschaft der Stadt Zürich im Schützenhaus «Albisgüetli» Gastgeber für diesen ganz speziellen sportlichen

Schiessanlass. Grundsätzlich wird der Anlass jeweils vom Kuratorium Ratsherren-Schiessen an eine politische Gemeinde vergeben, welche dann in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schiessverein den Anlass durchführt. Bereits beim Medienempfang betonten OK-Präsident Stadtrat Michael Baumer und Regierungspräsident Ernst Stocker in seiner Funktion als Präsident des Kuratoriums Ratsherren-Schiessen die Bedeutung des Anlasses, welcher jeweils in Gruppen über die Parteigrenzen hinaus bestritten wird und auch als Teil der politischen Kultur zu betrachten ist. «Mit dem Ratsherren-Schiessen bietet sich die einmalige Gelegenheit, dass sich politische Vertreter aller Stufen und aller Gemeinden ausserhalb der üblichen Traktanden zu einem ungezwungenen Treffen zusammenfinden

SVP freuen sich über den Gewinn des Wanderpreises als beste Kantonsratsgruppe. Bild Zvg

Podiumsdiskussion

Massentierhaltungsinitiative überflüssig oder wichtig für das Tierwohl?

Es diskutieren:

Kantonsrätin Edith Häusler, dipl. Natur- und Umweltfachfrau FA, Grüne

Nationalrat Martin Haab, Eidg. dipl. Landwirt Präsident Zürcher Bauernverband, SVP

Donnerstag 25. August 19:30 Uhr Anna Stüssi Haus, Oberdorfstrasse 3 8114 Dänikon

und einen unbeschwerten Gedankenaustausch pflegen können», zeigte sich Stocker überzeugt.

Festhalten an der Tradition An diesem sehr traditionellen Anlass ist in den vergangenen 40 Jahren kaum etwas verändert worden, wie Fritz Kilchenmann, Mitglied des Kuratoriums Ratsherren-Schiessen, ausführte.

Er wird nun diese Aufgabe, welche vor allem die Leitung des operativen Schiessbetriebes umfasst, in neue Hände übergeben. In der Person von Roman Neukom aus Rafz konnte ein kompetenter Nachfolger für dieses wichtige Amt gefunden werden.

Der Wettkampf wird in Vierergruppen bestritten, wobei es ein Streichresultat gibt. Beim Absenden gibt es je die beste Rats- und Gästegruppe sowie für die besten Einzelschützen (Ratsmitglieder, Gäste, beste Dame) jeweils einen Wanderpreis. Für jeden Teilnehmer gibt es einen Schüblig zum Znüni, zum Mittagessen wird Spatz und zum Dessert eine Crèmeschnitte serviert. Dabei darf auch der obligate Halbliter nicht fehlen.

Aus dem ganzen Kanton beteiligten sich in diesem Jahr aus 79 Gemeinden 153 Ratsgruppen. Dazu kamen weitere 16 Gästegruppen, sodass sich in diesem Jahr wiederum rund 600 Teilnehmer beteiligten. Gesamthaft haben auch erfreulicherweise 105 Frauen geschossen, was ein beachtlicher Anteil ist.

Absenden als Höhepunkt

Nachdem kurz nach Mittag der letzte Schuss gefallen war, versammelten sich die Teilnehmer im grossen Saal im Albisgüetli zum traditionellen Mittagsbankett und obligaten Jass. Mit dem Einmarsch der Fahne, welche 2007 am Ratsherren-Schiessen in Kyburg geweiht wurde, folgte der Höhepunkt mit dem Absenden, welches zum letzten Mal versiert, mit viel Herzblut und auch einer Prise Humor von Fritz Kilchenmann geleitet wurde.

Die Rangliste der Ratsgruppen wird von der Gruppe Stadt «ILEF -2» aus Illnau-Effretikon (Reinhard Fürst, Marti Schmid, Beat Brüngger und Max Binder) mit 212 Punkten vor der Gruppe «Plantane» von der Gemeinde Ellikon a. Thur mit 209 und Gemeinderat Turbenthal mit 208 angeführt. Bei den Gästegruppen gewann die Gruppe des Zür-

Illya Kern

Politische Tätigkeit: Vorstandsmitglied

SVP Stadt Zürich Kreispartei 7 und 8 und JSVP Kanton Zürich Sektion West/City

Ortspartei: SVP Stadt Zürich, Kreis 7/8

Geboren: 18 Juni 2002

Sternzeichen: Zwilling

Beruf: Student Politikwissenschaft und Geschichte, Persönlicher Mitarbeiter Nationalrat

Hobbys: Tennis, Wandern, Saxofon, Gesang, Ski

Grösse: 180 cm

Augenfarbe: braun

Lieblingsgetränk: Einer heissen

Schokolade mit Marshmallows kann niemand widerstehen.

Lieblingsessen: Pizza, mit Abstand!

GRÜNE

Eine Veranstaltung der SVP Dänikon-Hüttikon und der Grüne Kanton Zürich

KANTON ZÜRICH

Lieblingslektüre: Der Herr der Ringe, diverse romantische Literatur (Hoffmann, Eichendorff, Novalis) Was niemand von mir weiss: Wo bleibt die Mystik, wenn ich es jetzt sage? Lass die Menschen entdecken, was verborgen ist. Damit kann man mir eine Freude

machen: Ausführliche, lange und inspirie-

DIE SVP FEIERT

Jubiläum 101 Jahre

SVP Volketswil

Die SVP Volketswil feierte ihr Jubiläum im festlich geschmückten Saal des Restaurants Wallberg mit feinem Essen, treffenden Reden, Unterhaltungsquiz und guter Stimmung.

Festredner Regierungsrat Ernst Stocker in der Mitte, David

und

pf. David Fischer, Parteipräsident SVP Volketswil, eröffnete die Jubiläumsfeier 101 Jahre SVP Volketswil mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick. Er werde alles daransetzen, das Werk seiner Vorfahren tatkräftig weiterzuführen.

Prominenter Festredner

Eine besondere Ehre für die SVP Volketswil war, Regierungsrat Ernst Stocker am Jubiläum als Festredner begrüssen zu dürfen. Regierungsrat Ernst Stocker betonte, wie wichtig es sei, dass wir in der Schweiz abstimmen dürfen. Er appellierte an die Festgesellschaft, dem wertvollen Gut Schweiz und unserer Selbst- und Mitbestimmung grösste Sorge zu tragen. Er freute sich beson-

cher Schiessportverbandes (ZHSV) mit Jürg Benkert, Rico Brandenberger, Reto Schweizer und Heinz Meili mit 215 Punkten. Nur gerade um einen Punkt musste sich die Gruppe OK RatsherrenSchiessen 2022 und um drei Punkte die «Generäle unter sich» geschlagen geben.

Der von der Zürcher SVP gestiftete Wanderpreis für die beste Gruppe aus dem Zürcher Kantonsrat bleibt in diesem Jahr in SVP-Hand. Dank den guten Resultaten von Tobias Weidmann, HansPeter Amrein, Lorenz Habicher und Paul Mayer konnten sie diesen Wanderpokal gewinnen.

DIE ANDERE SEITE VON

ders über die grosse Anzahl jüngerer Mitglieder in der SVP Volketswil: Die Zukunft dieser Sektion sei somit gesichert.

Glückwünsche der Parteileitung Parteipräsident Benjamin Fischer liegt die SVP Volketswil persönlich sehr nahe. Er schrieb deren Geschichte als Präsident während acht Jahren von 2012 bis 2020. Er überbrachte Glückwünsche von der Parteileitung der SVP Kanton Zürich mit dem Wunsch auf weitere 100 erfolgreiche Jahre der SVP Volketswil. Ein besonderer Dank gehörte den Organisatoren des Anlasses unter der Leitung von Vorstandsmitglied Heinz Brüngger, welche der Feier einen wunderschönen festlichen Rahmen gaben.

2024 wird das 24. Ratsherren-Schiessen in Stäfa und die Jubiläumsauflage mit der 25. Austragung 2025 im Zürcher Weinland stattfinden, wo auch das nächste Kantonalschützenfest stattfinden wird. Sämtliche Ranglisten sind auf der Homepage vom Ratsherren-Schiessen zu finden.

Alle Ranglisten und weitere Infos über das RatsherrenSchiessen finden Sie hier:

Nachdem das Sechseläuten dieses Jahr endlich wieder stattfand, war kein Haus in der Nacht sicher. Als stolzer Singstudent trinkt man dabei schnell zwei, drei Gläser!

rende Gespräche mit Menschen, die einen verstehen.

Mein Wunsch für die Zukunft: Dass Menschen trotz verschiedener Milieus und Hintergründe wieder lernen, sich zuzuhören, um von der Welt des Anderen zu lernen. Dass Empathie wieder geschätzt und gefördert wird. Dass die Gesellschaft sich vermehrt darum bemüht, sich nicht zu spalten, sondern zu versöhnen. So soll vor allem die Bildungspolitik sich der Aufgabe widmen, Städtlern das Land und Ländlern die Stadt zu zeigen, sowie auch ihre jeweiligen Sorgen und Probleme, aber auch die vielen Schönheiten. Es ist nicht Stadt gegen Land, es ist Stadt und Land, Arbeitgeber und -nehmer, Staat und Individuum, denn wir sind ein Volk.

Fischer, Präsident SVP Volketswil (links im Bild)
Kantonalparteipräsident Benjamin Fischer.
Lorenz Habicher und Paul Mayer von der

IDEOLOGISCHE VERBOTSKULTUR WICHTIGER ALS PRAGMATISCHE LÖSUNGEN

Irrwitzige Energiepolitik an allen Fronten

Es scheint so, dass Europa im kommenden Herbst und Winter in eine grosse Energiekrise schlittert. Viele Staaten besitzen keine richtige Strategie für den Ernstfall. Man hat vielerorts die Kernenergie einfach abgestellt und kommt mit der politisch offenbar gewollten Gasmangellage in Not.

Alt Parteisekretär

Pfäffikon

Solange die Grünen an den Schalthebeln der Macht sitzen, werden wir das Energieproblem nicht lösen. Es braucht die Atomkraft. Aber die Hysterie der Grünen, zusammen mit grossen Teilen der Linken und auch der FDP, verhindert das.

Die Schweiz sei immer mehr auf dem Weg «in Richtung Verbotskultur, sei es beim Essen, bei der Mobilität oder der Sprache». Gleichzeitig werde der Staat «übervorsorglich», stellte kürzlich der SVP-Fraktionschef in Bern, Thomas Aeschi, fest. Er meinte damit auch die Energiepolitik, welche nur noch mittels politischer Korrektheit gestützt wird.

Schrottvertrag mit Deutschland Deutschland will eine Renaissance der Kernenergie unbedingt verhindern und die fertige Gaspipeline Nord Stream 2 nicht ans Netz lassen. Die Begründungen des grünen Wirtschafsministers sind rein ideologischer Natur. Und unsere Energieministerin weiss nichts Gescheiteres, als mit den Deutschen einen eigentlichen Schrottvertrag zu schliessen. Auf dass die grüne Schlaumeierei in Deutschland weiterhin siegen kann. «In Deutschland wird wieder Kohle verfeuert, um Erdgas zu sparen», meint die NZZ lapidar.

Schweiz will EU kopieren

Aus Solidarität mit Deutschland dreht nun die EU das Gas auf Sparflamme herunter und schafft damit einen künstlichen Engpass. 15 Prozent sollen alle EU -Staaten weniger verbrauchen. Und Sommaruga will diese teuflischen Pläne

IN EIGENER SACHE

Die links-grüne Ideologiepolitik hat unser Land in eine Krise schlittern lassen. Saubere Energieträger wie die Kernkraft müssen wieder politisch akzeptiert werden! Bild Pixabay

ebenfalls unterstützen. Man müsse der EU zeigen, dass auch die Schweiz «einen Beitrag leiste», ist die schwache Begründung der Sozialistin.

Leuthard wahrheitswidrig

Man sollte sich erinnern: 2016 sagte die damals für die Energie zuständige Bundesrätin Leuthard wahrheitswidrig: Ein durchschnittlicher Haushalt mit vier Personen und einem jährlichen Verbrauch von 5000 Kilowattstunden müsste 40 Franken zusätzlich für den Strom bezahlen, wenn die Energiestrategie angenommen werde. Nur die SVP (und die EDU) stimmte gegen diese aberwitzige Planung. Das Volk hörte die Alarmglocken damals noch nicht.

Behördliche Hilflosigkeit

Die Not muss nun wahrlich schon gross sein: Werner Luginbühl, seines Zeichens alt BDP-Ständerat und heutiger Präsident der Elektrizitätskommission, welche die Versorgungssicherheit sicherstellen muss, zeigt sich gegenüber der NZZ am Sonntag schon fast resigniert: «Kaufen Sie Kerzen, Holz fürs Chemi-

Personelles aus dem Parteisekretariat

née und Batterien für die Taschenlampe. Mit Stromabschaltungen ist zu rechnen.» Das Blatt nennt dies zu Recht eine Bankrotterklärung für die Energiestrategie des Bundes.

SVP -Diskussion mit Fachleuten Diese irrwitzig zu nennende Energiepolitik muss vor den Wahlen auf allen Ebenen zum Thema gemacht werden. Die Energiekrise ist – allen Unkenrufen zum Trotz – weitgehend selbstgemacht.

Sie ist wohl eines der grössten Themen für die kommenden Wahlen. Die SVP ist die einzige Partei, die nicht umwelthymnische Schönwetterpolitik vertreten muss, sondern das, was für die Bevölkerung und das Gewerbe wichtig und richtig ist.

Sie organisiert dazu in den kommenden Wochen Diskussionsabende mit Politikern, Versorgungsfachleuten und Stromspezialisten.

Die Daten der einzelnen Veranstaltungen in den Bezirken finden Sie auf Seite 8 dieser ZB -Ausgabe.

Das Parteisekretariat der SVP des Kantons Zürich in Dübendorf ist das Dienstleistungszentrum der Partei. Das Team – hier im positiven Sinn gemeint – leistet «Dienste». Das Dienen für die Sache der Partei steht für uns im Vordergrund und alle erfüllen ihre Aufgaben engagiert und mit Herzblut. Dabei wird nicht jede «Überstundensekunde» abgerechnet. Wir nehmen – ehrlich gesagt – gerne Lob und Dank entgegen. Aber noch wichtiger: Kritik begegnen wir offen und führen Anregungen in die laufende Arbeit ein. Gehässigkeiten ertragen wir mit Routine und verarbeiten sie in «Kafi-Pausen».

Personell hat das Sekretariat Veränderungen erfahren. Thomas Ammann verliess auf Ende Juli 2022 «Dübendorf»; dies war sein persönlicher Wunsch. Er war stellvertretender Kantonalparteisekretär, Sekretär der Stadtpartei Zürich und leitender Redaktor unserer Parteizeitung «Der Zürcher Bote». Zuverlässig wie ein Schweizer Chronometer sorgte er dafür, dass die Zeitung qualitativ perfekt und pünktlich erschien, was ob der oft mangelnden Abgabedisziplin der Autoren nicht immer einfach war. Die weitere Sekretariatsarbeit unterstützte er mit viel Einsatz und was ich persönlich schätz-

te, auch mit weiterführender Kritik. Dabei stand auch für ihn die Auftragserfüllung im Vordergrund. Der Historiker Ammann war mit seinem breiten Wissen ein spannender Gesprächspartner. Am letzten Arbeitstag bereitete er auf dem Sekretariat ein hervorragendes Mittagessen zu. Es war ein gemütlicher und würdiger Abschied. Wir wünschen Thomas Ammann alles Gute und sind überzeugt, dass er aufgrund seiner vielseitigen Interessen keine Langeweile abarbeiten muss.

Danke Thomas!

Anfang Juli 2022 startete Mattia Mettler seine Arbeit auf dem Sekretariat. Er kommt aus dem Kanton Schwyz, ist Mitglied der Jungen SVP und schloss diesen Sommer an der Uni Zürich das Studium der Politikwissenschaften mit dem Bachelor ab. Mattia wird uns für ein Jahr unterstützen. Sein Start gelang auf Anhieb und sein «jugendliches Alter» bringt den berühmten «Schwung in die Bude». Er wird die Redaktion «Zürcher Bote» leiten sowie weitere Projekte begleiten und auch selbstständig führen.

Werner Gartenmann, Parteisekretär

ÜBER DEN PREIS DER EINMISCHUNG

Halbe Wahrheit

Im «Tages-Anzeiger» lese ich über das tragische Schicksal von blutjungen russischen Soldaten, die im Ukrainekrieg gefallen sind.

Christoph Blocher

Alt Bundesrat SVP

Herrliberg

Der Titel lautet: «Diese Teenager starben für Putin auf dem Schlachtfeld». Wir leiden in Wort und Bild mit, wie hoffnungsvolle achtzehn- bis zwanzigjährige Burschen in den Kampfhandlungen im Osten der Ukraine umgekommen sind. Oder, wie eine Datenauswertung zeige, «wer für den Kremlherrscher sein Leben lässt».

Sie heissen Eduard, Maxim, Boris oder Chan-Tsaj und stammen oft aus armen Gegenden. Und sie hinterlassen trauernde Eltern, Geschwister, teilweise sogar schon Ehefrauen und Kinder. Wir sehen, wie ein Verstorbener beispielsweise an einer Schul-Gedenkfeier geehrt wird – nämlich durch ein «Pult des Helden». Oder eine Trauerfeier mit Angehörigen und Freunden, die hinter dem Sarg schreiten, Mili-

tärs im Stechschritt und einer Musikkapelle, die einen Trauermarsch intoniert.

Das geht zu Herzen und tut weh. Dass viele junge Soldaten sterben, ist die Wahrheit. Auf beiden Seiten. Aber eben nur ein Teil der Wahrheit – nur die halbe Wahrheit. Denn man müsste angesichts der gefallenen russischen Teenager-Soldaten auch die Frage stellen: Warum sind sie tot? Irgendjemand muss sie ja getötet haben.

Und damit sind wir bei der anderen Seite der Medaille: Wie in jedem Krieg kämpfen zwei Parteien. Die jungen russischen Soldaten wurden von ukrainischen Soldaten getötet. Diese wiederum werden durch den Westen bewaffnet, vor allem durch die USA , aber auch durch die EU. Sogar mit Unterstützung der neutralen Schweiz, welche die schweizerische Neutralität brach und damit Kriegspartei ist. Sie hilft mit, dass blutjunge russische Soldaten sterben müssen. Beispielsweise Eduard, Maxim, Boris oder ChanTsaj. Warum nur hat sich die Schweiz hier eingemischt?

Der Krieg in der Ukraine ist eine menschliche Tragödie und muss schnellstmöglich beendet werden. Die Schweiz trägt auch indirekt Mitschuld am Tod vieler junger Soldaten. Bild Pixabay

AKTIONSANGEBOT

Parteichronik «Bauern,

Bürger, Bundesräte. 1917–2017:

100 Jahre Zürcher SVP»

Die SVP des Kantons Zürich feiert in diesem Jahr bereits ihr 105-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass möchte die Redaktion des Zürcher Boten ihre Leserschaft auf folgendes Angebot aufmerksam machen:

Die Parteichronik «Bauern, Bürger, Bundesräte» von alt Nationalrat Prof. Dr. Christoph Mörgeli wurde 2017 zum 100-jährigen Bestehen der SVP Kanton Zürich veröffentlicht. Sie befasst sich auf knapp 800 Seiten damit, wie und warum eine 1917 gegründete, fast rein bäuerliche Standespartei zur mittelständischen Erfolgspartei, zur stärksten politischen Kraft im Kanton Zürich und zur Taktgeberin der Schweizer Mutterpartei werden konnte, deren Inhalte und Stilmittel heute sogar in Grossbritannien, Deutschland, Österreich und Osteuropa übernommen werden. Dieses umfassende und gleichzeitig äussert spannend geschriebene Werk sollte zur Grundausrüstung aller SVPMitglieder im Kanton Zürich gehören. In limitierter Auflage ist das Buch wieder im Sekretariat der SVP Kanton Zürich für 20 Franken erhältlich.

Bestellungen können schriftlich oder telefonisch an sekretariat@svp-zuerich.ch oder an 044 217 77 66 aufgegeben werden.

Die Parteichronik der SVP Kanton Zürich von Herrn Prof. Dr. Mörgeli ist in limitierter Auflage wieder erhältlich. Lassen Sie sich dieses Angebot nicht entgehen! Bild: zVg

Reinhard Wegelin
Mattia Mettler
V.l.n.r.: Elisabeth Liebi, Werner Gartenmann, Marcel Herrmann, Thomas Ammann, Marlies Pfister und Reinhard Wegelin.

Die SVP hatte immer recht von Ueli Bamert

Sommer 2022, wir stehen vor der grössten Energiekrise seit Jahrzehnten. Im kommenden Winter drohen uns gleichzeitig der Strom und das Gas auszugehen, temporäre Blackouts, kalte Wohnungen und ein massiver wirtschaftlicher Schaden wären die Folge. Zustände, wie man sie nur aus Drittweltländern kennt. Die Schweiz, eine Bananenrepublik? Es würde zu kurz greifen, diese Misere nur auf den Krieg in der Ukraine zurückzuführen. Der Grund für die derzeitige Situation liegt vielmehr in der fehlgeleiteten Schweizer Energiepolitik der letzten Jahre. Bereits seit Mitte der Nullerjahre verbreiten Linke und Grüne Panik vor der angeblichen Klimakatastrophe und drängen auf den Ausstieg aus Öl und Gas. Eine Haltung, die heute unter allen Parteien jenseits der SVP Konsens ist. Noch viel weiter zurück, bis in die 80er­Jahre, reicht der grüne Kampf gegen die Atomenergie. Auch hier wurden jahrelang völlig haltlos apokalyptische Angstszenarien verbreitet, bis die Bevölkerung «weichgekocht» war und die Atomkraft abzulehnen begann. Politisch erfüllt wurde der grüne Lebenstraum – der Ausstieg aus Erdöl, Gas und Atomkraft bei gleichzeitigem Ausbau neuer erneuerbarer Energien – durch das Ja der Bevölkerung zur «Energiestrategie 2050» im Jahr 2017.

Die SVP warnte von Anfang an vor diesem energiepolitischen Irrweg. Leider stand sie – damals wie heute – als einsame Ruferin in der Wüste da. Dabei war von Anfang an jedem, der auch nur minimale Kenntnisse von physikalischen und volkswirtschaftlichen Zusammenhängen hat, klar, dass die grüne Illusion von der energetischen Revolution mittels Wind und Sonne von Anfang an scheitern musste. Heute stehen wir vor den Trümmern der Energiestrategie und voller Häme möchte man rufen: «Wir haben es Euch immer gesagt!» Hätte die Schweiz in den letzten zwanzig Jahren und insbesondere im Nachgang zur Katastrophe von Fukushima einen sprichwörtlich kühlen Kopf bewahrt, anstatt auf den moralinverseuchten Weltretter­Zug aufzuspringen, wären wir heute nicht in dieser misslichen Lage. Selbstverständlich würden das die grünen Öko­Lobbyisten und ihre Verbündeten in den Medien niemals zugeben. Dass sie die Bevölkerung davon zu überzeugen vermochten, die Schweiz könne ohne Wohlstandsverlust gleichzeitig aus der Kernenergie und den fossilen Energien aussteigen, war zweifelsohne eine PR ­Meisterleistung. Nun, da ihnen zusehends die Felle davon schwimmen, schlagen sie wie ein angeschossener Löwe wild um sich. Schuld sei die SVP, schliesslich habe diese die Umsetzung der Energiewende stets behindert. Ein hilfloses

Aufbäumen: Spätestens, wenn im Herbst die Lichter ausgehen und die Wohnungen kalt bleiben, wird der Hinterste und Letzte verstehen, dass die grüne Energiestrategie ein kolossaler Fehler war – und dass die SVP immer recht hatte.

ABSTIMMUNG AREAL NEUGASSE

Sture Linke führen den Souverän hinters Licht

Am 21. März 2018 wurde die Stadtzürcher Volksinitiative «Eine Europaallee genügt – jetzt SBB -Areal Neugasse kaufen» eingereicht. Nun wird der Souverän über diese Initiative – und den Gegenvorschlag befinden.

Martin Götzl Gemeinderat SVP Zürich

Der Gegenvorschlag: ein Bauprojekt, welches ein JA verdient

Anstelle des von den Initianten geforderten Grundstückverkaufs haben der Stadtrat und die SBB eine einvernehmliche Lösung ausgearbeitet. Eine Winwin-Situation.

Diese Lösung sieht auf dem Neugasse-Areal eine Wohn- und Gewerbesiedlung mit 375 Wohnungen vor. Ein Vertrag dazu ist unterzeichnet. Nur die Initiative steht dem Projekt im Weg und zielt darauf ab, den unterzeichneten Vertrag zu verhindern.

Der (rot-grüne) Stadtrat und die (bürgerlichen) Gemeinderatsparteien der SVP FDP EVP und der GLP plädieren, dass das Wohnbauprojekt nun umgesetzt werden soll. Zürich braucht diese Wohnungen. Ein Drittel der geplanten 375 Wohnungen wird nach Kostenmiete berechnet und ein weiteres Drittel soll langfristig «preislich limitiert» sein, also deutlich unter der quartierüblichen Marktmiete. Hier entstehen keine Luxuswohnungen, sondern zahlbarer Wohnraum fürs Quartier.

Eine Initiative, welche nicht umsetzbar ist, verdient ein NEIN Trotz dem Vertrag und den jahrelangen Verhandlungen, mit dem Bauvor-

Bezahlbarer Wohnraum ist in der Stadt Zürich ein rares Gut. Umso unverständlicher ist die politische Haltung von Links-Grün in Bezug auf das Areal «Neugasse». Bild Pixabay

haben kann (noch) nicht losgelegt werden, die Volksinitiative steht dem Vorhaben im Wege.

Nun, am 25. September 2022 werden die Stadtzürcher über diese Initiative abstimmen. Im klaren Wissen, dass diese Initiative nicht umsetzbar ist, empfiehlt die linke Ratsmehrheit aus SP, Grüne und AL dem Souverän, dieser Volksinitiative zuzustimmen.

Unglaublich, rot-grüner Schein, statt Sein! Die linke Quintessenz; die SBB unter Druck setzen und ihr den «Schwarzen Peter» zuschieben.

So hehr die Absicht der Initiative, sie ist nicht umsetzbar. Denn zur Umsetzung müsste die SBB einem Verkauf des Neugasse-Areals oder der Abgabe im Baurecht zustimmen.

AUS DER LINKS-GRÜNEN WINTERTHURER TRAUMWELT

Vom Kompostieren zum Kompensieren

Bisher hat die SBB immer wieder klar betont, dass sie dies aber nicht beabsichtigt. Als Eigentümerin darf die SBB mit dem Grundstück tun und lassen, was sie will. Falls die Initiative angenommen würde, gäbe es keine Möglichkeit, sie zu einem Verkauf zu zwingen. Und schon gar nicht, die SBB zu enteignen.

Eigentumsgarantie

Der Artikel 26 der Bundesverfassung (BV) gehört zu den Grundrechten und besagt, dass das Eigentum gewährleistet ist. Die Gefahr ist daher enorm, dass eine Annahme der Initiative zu einer jahrelangen Blockade führt und das Neugasse-Areal auf unbestimmte Zeit für eine Entwicklung verloren ist.

Verursachter Kollateralschaden

Die Annahme der Initiative wäre überdies ein verheerendes Zeichen an Personen oder Unternehmen, die in Zürich Wohnraum erstellen möchten. Eine fatale Erscheinung für potenzielle Wohnbau-Investoren!

Wer will denn in Zürich noch Bauvorhaben starten, wenn selbst nach langen Verhandlungen keine Fortschritte mit den Behörden erzielt werden können? Extreme Forderungen, wie in der Initiative formuliert, schrecken Investoren ab. Dabei ist die SBB kein Immobilien-Spekulant, sondern unsere Staatsbahn, die in Zürich auf lange Sicht viel Geld investiert. In Zusammenarbeit mit dem Stadtrat hat die Eigentümerin des Grundstücks ein fortschrittliches, grünes und quartierverträgliches Projekt aufgegleist. Dem Stadtrat muss in dieser Sache der Rücken gestärkt werden, sonst setzen wir ähnliche Bauprojekte in Zukunft aufs Spiel.

Fazit zur Schein-Initiative Aus der Sicht der SVP braucht es ein JA zum Gegenvorschlag. Die Volksinitiative dagegen ist schlicht nicht umsetzbar und verdient ein klares NEIN, denn sie wird mit diesem NEIN für ungültig erklärt.Mit der Ungültigkeitserklärung kann man dann auch gleich jemanden als unfähig erklären: Die Ratslinke aus SP, Grüne und AL Mit ihren Maximal- und Enteignungsforderungen sind sie in diesem Beispiel unfähig, den Stadtzürcher/-innen den in Wahlslogans stets versprochenen preisgünstigen Wohnraum zu liefern. Und scheitern mit despektierlicher Ignoranz. Und Arroganz. Einer Arroganz der Macht.

Vor Jahren kam Kompostieren in Mode: Der Komposthaufen wurde zur nicht immer wohlriechenden Zierde der Gärten umweltbewusster Stadtbewohner und damit natürlich auch der Winterthurerinnen und Winterthurer. Heute steht CO 2-Kompensieren hoch im Kurs – ganz ohne unangenehme Nebenwirkungen, so schien es. Und da ist noch viel Potenzial!

Vinzenz Muraro SVP Winterthur Berg (Dägerlen)

Veloschnellrouten sind das Gebot der Stunde in Winterthur. Aus dem Stadtzentrum nach Töss / Kemptthal, am Rennweg, vor allem aber nach Oberseen. Dem 4 Meter breiten Fahrrad-Highway sollen dort rund 60 Bäume zum Opfer fallen; «Ersatzpflanzungen» sind geplant. Das dürfte angesichts des Vorhabens «1000 Bäume für Winterthur» kein Problem sein. Von diesen «Zukunftsbäumen» wird die Bevölkerung, lässt uns die Stadtregierung wissen, sogar Äpfel, Nüsse und Kastanien pflücken dürfen! Milch und Honig folgen gewiss. Die steuergeplagten Winterthurerinnen und Winterthurer werden solches zu schätzen wissen, ist doch selbst Obst mittlerweile ein teures Vergnügen geworden. Die «Klimawoche Winterthur» hat dieses Jahr flankierend auf dem Weg zu «Netto-Null 2040» passende Traktanden wie das klimafreundliche Kochen und eine Diskussionsrunde beim «Klimabier» gebracht. Die gefällten Bäume sind damit längst kompensiert – oder nicht?

Wenn die Idee für die Veloschnellroute nach Seen nicht von den Grünen käme und es um Parkplätze ginge, würden wir staunen, wie viele äusserst bedrohte und europaweit einzigartige Tierarten die Ufer des Mattenbachs bevölkern. Es ist halt alles eine Frage des Standpunktes, auch das Kompensieren.

Ich finde es beispielsweise bemerkenswert, dass der gleiche Lastwagen der Migros, welcher mit seinem Dieselmo-

tor gestern noch ein übler Klimasünder war, mittels eines einfachen Aufklebers, er fahre jetzt CO2-neutral, über Nacht zum ökologischen Musterknaben des Lieferwesens mutiert ist.

Ich habe durchaus verstanden, wie der Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten funktioniert. Nicht alles daran ist verkehrt. Die Wirkung solcher Mechanismen auf die Menschen ist allerdings zwiespältig. Es scheint nämlich, man könne auf diese Weise ohne Einschränkungen weitermachen wie bisher und gleichzeitig ein grünes Gewissen zur Schau stellen. Das Lastenfahrrad vor dem Haus kompensiert den VW-Bus hinter dem Haus (fürs Campen in der Toskana) und der Komposthaufen im Garten die Bildungsreise nach Vietnam. Das ist eine Illusion.

Kompensieren hat in der Realität nämlich Grenzen. Frau Merkel hat bekanntlich die aus ihrer «Energiewende» resultierenden Versorgungslücken mit russischem Gas kompensiert. Das war keine gute Idee, aber vorerst war die Weste grün. Wer hätte schon ahnen müssen, dass Russen und Chinesen

nicht nach der europäischen Friedenspfeife tanzen wollen? Jetzt heisst es halt Frieren für den Frieden, und die anderen sind schuld. Mit etwas feministischer Aussenpolitik werden toxische Autokraten wie Vladimir Putin oder Xi Jinping ohnehin bald von ihren Sesseln gefegt sein. Zum Glück sind die Chinesen schon heute Weltmeister im Velofahren und die russische Autoindustrie liegt – ganz ohne staatliches Zutun wie in Deutschland – am Boden. Das ist doch eine wunderbare gemeinsame Basis für Weltfrieden und Klimaschutz.

Man muss diese Veloschnellrouten nur in den richtigen Zusammenhang stellen, und sie beginnen heller zu strahlen als manches osteuropäische AKW, welches künftig zur Winterzeit die Akkus unserer E-Bikes mit Strom füllen wird. Natürlich kompensiert.

Die von Links-Grün proklamierte ökologische Transformation unserer Gesellschaft wird teuer, und was wir heute sehen, ist erst der Anfang. Finanziell kompensieren wird es der Mittelstand, wobei sich mein diesbezügliches Mitleid mit den Winterthurerinnen und Winterthurern in Grenzen hält, welche ihre rot-grüne Regierung offenbar innig lieben. Die Zahlungsbereitschaft von Menschen mit ideologisch verbrämter Weltsicht ist immer wieder erstaunlich, wenn es ums Gewissen geht. Wie wäre es mit einer grünen Hausnummer für alle, welche (vorerst) freiwillig einen lebenslangen CO2Ablass bei der Stadt erwerben, als Kompensation dafür, dass sie noch atmen und Kohlspeisen verzehren dürfen? Das würde diskret den sozialen Druck in den politisch korrekten Einfamilienhausquartieren erhöhen, und wie man bei solchen Dingen noch etwas nachhilft, werden Honeckers Erben wohl wissen. Darauf ein Klima-Bier.

Die Winterthurer Stadtregierung könnte darüber hinaus sicher ein paar weitere innovative Anregungen einholen. Warum nicht ein kleiner Trip nach Berlin, failed city par excellence? Da kennt man sich aus mit Tempo 30, Verboten für den Individualverkehr und mit Lastenfahrrädern, derweil sich die Klimajugend auf die Strasse klebt. Da solche Stadt- und Lebenskonzepte der Wirtschaftskraft nicht unbedingt zuträglich sind, wird auch hier kompensiert: Aus den Kassen der anderen Bundesländer.

EINLADUNG zur Delegiertenversammlung der SVP Kanton Zürich

vom Dienstag, 23. August 2022, 19.30 Uhr, Gemeindesaal Zumikon, Dorfplatz 11, 8126 Zumikon

Vorprogramm (Türöffnung und Verpflegung ab 18.30 Uhr, Vorprogramm ab 18.45 Uhr)

Geniessen Sie feine «Älpler-Magronen», Sandwiches und einen süssen Abschluss mit Kuchen.

• Musikalischer Auftakt durch das Schwyzer-Örgeli-Duo Fredy und Abi

• Begrüssung durch André Hartmann, Gemeinderat und Kantonsratskandidat, Zumikon

Traktanden

1. Begrüssung und Standortbestimmung Parteipräsident

2. Wahl der Stimmenzähler

3. Kantonale Gerechtigkeitsinitiative KR Patrick Walder

4. Mobilitätsinitiative: «Gemeinsam vorwärtskommen auf Hauptverkehrsachsen –Ruhe im Quartier» KR Christian Lucek

5. Kantonale Abstimmungsvorlage vom 25. September 2022: Parolenfassung

a) «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und Grossaktionäre» RP Ernst Stocker

6. Eidgenössische Abstimmungsvorlagen vom 25. September 2022: Parolenfassung a) Reform der Altersvorsorge/Reform der Mehrwertsteuer

Kontradiktorisch: Pro: NRTherese Schläpfer Contra: KR Thomas Marthaler, SP

Energiezukunft Schweiz

Wie sicher ist die Schweizer Stromversorgung?

ÖFFENTLICHE INFORMATIONSVERANSTALTUN G ZU

EINEM TOP-AKTUELLEN THEMA

Es referieren Vertreter der Stromproduzenten, Höchstspannungsnetzbetreiber und Politik

- Christian Imark Nationalrat SVP - Dr. Jörg Spicker Swissgrid

- Dr. Martin Koller Axpo

Besuchen Sie den öffentlichen Anlass und informieren Sie sich bei den hochkarätigen Referenten am 24.August 2022. Begrüssungsap éro 18.00 Uhr, Vorträge 19.00 Uhr in der Stiftung zur Palme, Hochstrasse 31-33, 8330 Pfäffikon Der Anlass ist kostenlos. Kommen Sie nach Pfäffikon Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Für eine sichere Zukunft in Freiheit

www.svp-bezirk-pfaeffikon.ch

Einladung zum SVP-10-Grillfest

Gerne laden wir Sie zu unserem traditionellen SVP-Sommergrill ein.

ZEICHEN GEGEN ZUWANDERUNG!

b) Reform der Verrechnungssteuer KR Martin Hübscher c) Massentierhaltungsinitiative NR Martin Haab

7. Wahl Parteipräsident SVP Kanton Zürich

8. Vorstellung der Mitglieder Büro Parteileitung

9. Verabschiedungen: a) 1. Vizepräsidentin Romaine Rogenmoser b) Parteipräsident Benjamin Fischer

Der Mattenbach bleibt grün

LESERBRIEF

10. Vorstellung Wahlkampfleiter Wahlen 2023 Markus Binder

11. Kurzinformation zum Wahljahr 2023

12. Verschiedenes

SVP Kanton Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf www.svp-zuerich.ch, sekretariat@svp-zuerich.ch

Beobachtungen eines passionierten Radrennfahrers über das neue «grüne» Bauprojekt Mattenbach. Als ehemaliger Radrennfahrer, aktiver Nachwuchs-Bike-Leiter und passionierter Radfahrer, der heute noch gut 20 000 km jährlich auf seinem Velo per Muskelkraft abspult, benutze ich fast täglich den wunderschönen Radweg dem Mattenbach entlang. Dass nun ausgerechnet eine Stadträtin aus der sognannten Klimaallianz eine völlig unnötige Veloschnellroute und somit eine überrissene Verbreiterung des bereits bestehenden Radwegs durchboxen will, ist aus meiner Sicht völlig absurd. Würde dieses naturschädigende Vorhaben durchgesetzt, müssten beinahe 60 gesunde, grossgewachsene und schattenspendende Bäume gefällt werden, und das gleichzeitig mit der Botschaft der Klimaallianz, innerhalb der

Sicherheit der Schweiz

Was macht die Schweiz für die Landesverteidigung?

Öffentliche Veranstaltung mit dem Gastreferenten Nationalrat Mauro Tuena

Präsident der Sicherheitskommission im Nationalrat

Freitag, 26. August 2022, ab 18:30 Uhr Blumen Oase, Felsenrainstrasse 149, 8052 Zürich-Seebach

Für Verpflegung ist gesorgt. Gerne offerieren wir Ihnen Cervelats, Kalbsund Schweinsbratwürste, Steaks, Salate und zum Dessert Kuchen.

Die Getränke gehen auf eigene Kosten, gemäss aufliegender Preisliste.

Anfahrt Auto: Parkplätze beim Friedhof Schwandenholz Anfahrt ÖV: Bus Nr. 75 und 29

Die Kreispartei Zürich 11 freut sich auf Ihren Besuch!

Stadt Winterthur viel mehr Grünflächen zu schaffen und Bäume zu pflanzen. Ich bin absolut nicht gegen Radwege, ganz im Gegenteil. Ich bin immer froh, wenn ich alleine oder während des Trainings mit meinen Jugendlichen auf separaten Radwegen fahren kann. Diese geplante Veloschnellroute schiesst aber auch aus sicherheitsrelevanten Gründen völlig am Ziel vorbei. Es kann doch nicht sein, dass E-Bikes mit horrendem Tempo an zwei Schulhäusern, einem Pausenplatz, einem Sportplatz und drei sich kreuzenden Fuss- und Schulwegen vorbeirasen, wo gleichzeitig von selbiger Stadtregierung auf dem gesamten Strassennetz der Stadt Winterthur Tempo 30 km/h gefordert wird! Mit etwas Rücksicht genügt der heutige Radweg vollkommen. Und anstatt gesunde Bäume zu fällen, gibt es auch genügend Alternativen, wie zum Beispiel über die Waldeggstrasse und dem Waldrand entlang bis zu Langgasse. Als begeisterter Radfahrer werde ich alles unternehmen, damit der Mattenbach so grün bleibt, wie er ist. Walter Isler

2018 ist die SVP Zollikon mit ihrem Glacéstand an der Zolliker Chilbi engagiert. Lernen Sie unsere politischen Exponenten kennen und geniessen Sie eine feine Glacé !

Gastredner: Thomas Matter, Unternehmer

Thomas Matter berichtet aus den Sümpfen von Bern

Ort: Armbrustschützenhaus Höngg Bei den Sportplätzen, genügend Parkplätze beim Restaurant Schützenhaus vorhanden. Bus 38 ab Meierhofplatz, alle 30 Minuten. Datum: Freitag, 26. August 2022 Zeit: Ab 18 Uhr

Johann Widmer, Gemeinderat, Präsident SVP Kreis 10 Christoph Marty, Kantonsrat, Vizepräsident SVP Kreis 10 Jrène-Beatrix Rösli, Kassierin Mauro Tuena, SVP-Parteipräsident Stadt Zürich Christa Bösch, Aktuarin

Für eine sichere Zukunft in Freiheit

Fahrradwege sind eine wichtige Ergänzung im Verkehrsbild einer Stadt. Das «grüne» Bauprojekt Mattenbach der Stadt Winterthur schiesst aber wieder gänzlich am Ziel vorbei. Bild Pixabay

Politik

SVP-VERANSTALTUNGEN

Bezirk Affoltern /Bonstetten

Dienstag, 30 August 2022 19 30 Uhr, Podium zu den Abstimmungen vom 25 September 2022, Gemeindesaal, Bonstetten, u.a. mit den Nationalräten Barbara Steinemann und Martin Haab.

Sonntag, 25 September 2022, 10 00 Uhr, Apéro, Rigelhüsli, Bonstetten.

Bezirk Bülach / Eglisau

Donnerstag, 29 September 2022, 19 30 Uhr, Referat, Schulhaus Städtli, Aula, Eglisau, mit Thomas Obermayer, Nukleartechniker. Thema: Kernenergie Schweiz, Risiken und Chancen.

Bezirk Bülach / Kloten

Mittwoch, 24 August 2022, 18 00 Uhr, Mitgliederversammlung und Grill, Kirchgemeindehaus, Kirchgasse 30, Kloten. Anmeldung unter www.svpkloten.ch/termine/ MV. Ab 19 30 Uhr Referate von Nationalrat Gregor Rutz und Kantonsrat Martin Hübscher, Fraktionspräsident.

Bezirk Dielsdorf / Dänikon

Donnerstag, 25 August 2022, 19 30 Uhr, Podium zur Massentierhaltungsinitiative, Anna Stüssi Haus, Oberdorfstrasse 3, Dänikon, u.a. mit Nationalrat Martin Haab.

Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf

Sonntag, 11 September 2022 10 00 Uhr, SVPStand, Dielsdorfer Gewerbeschau, Dielsdorf, mit Nationalrat Benjamin Fischer.

Bezirk Dietikon / Aesch

Sonntag, 28 August 2022, 10 00 Uhr, Jubiläumsbrunch 100 Jahre SVP Aesch, Hof der Familie Stalder, Eggweid, Aesch.

Bezirk Meilen / Zollikon

Samstag, 20 August 2022, bis Montag, 22 August 2022 SVP ­Stand, Dorfplatz, Chilbi Zollikon, Nationalräte und Kantonsräte sind anwesend.

Bezirk Meilen / Zumikon

Samstag, 27 August 2022, 11 00 Uhr, Grillplausch, Feuerstelle Strubenwies, Zumikon, mit Nationalrat Thomas Matter. Anmeldung an gerard.olivary@bluewin.ch.

Bezirk Pfäffikon / Lindau

Sonntag, 28 August 2022, 11 00 bis 23 00 Uhr, SVP­Zelt an der Chilbi, Gemeindeplatz, Lindau, mit den Nationalräten Alfred Heer, Mauro Tuena und Bruno Walliser.

Montag, 29 August 2022, 14 00 bis 21 00 Uhr, SVP­Zelt an der Chilbi, Gemeindeplatz, Lindau, mit den Nationalrätinnen Therese Schläpfer und Barbara Steinemann.

Bezirk Pfäffikon / Russikon

Freitag, 2 September 2022, 18 30 Uhr, SVPHerbst­ Party, Schützenhaus, Russikon, Referat von Kantonsrat Hans­ Peter Amrein: «20 Jahre Erfahrung in der Zürcher Politik». Anmeldung bis 26 August 2022 unter www.mysvp.ch/anmeldung.

Bezirk Winterthur / Brütten

Samstag, 20 August 2022, 13 00 bis 15 00 Uhr, SVP­Treff, auf dem Buck in der «Weinstube», Dorffest Brütten, mit alt Nationalrat Jürg Stahl.

Bezirk Winterthur / Seuzach

Freitag, 9 September 2022, bis Sonntag, 11 September 2022 SVP ­Stand, Dorffest Seuzach. Nationalräte sind anwesend.

Stadt Zürich / Kreis 10

Freitag, 26 August 2022, 18 00 Uhr, Grillfest, Armbrustschützenhaus, Zürich­Höngg, mit den Nationalräten Thomas Matter und Mauro Tuena sowie Kantonsrat Christoph Marty.

Stadt Zürich / Kreis 11

Samstag, 20 August 2022 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich­ Oerlikon.

Samstag, 27 August 2022 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich­ Oerlikon.

Samstag, 3 September 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich ­ Oerlikon.

Samstag, 10 September 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich ­ Oerlikon.

Sonntag, 11 September 2022 10 00 –14 00 Uhr, Puurezmorge, Bauernhof Albert Schumacher, Katzenseestrasse 8, Zürich ­Affoltern, mit den Regierungsräten Natalie Rickli

und Ernst Stocker sowie den Kantonsräten Domenik Ledergerber und Martin Hübscher. Kosten: Fr. 25.– pro Person.

Samstag, 17 September 2022, 09 30 – 12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich ­ Oerlikon.

Samstag, 24 September 2022 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich ­ Oerlikon.

Samstag, 1 Oktober 2022, bis Sonntag, 02 Oktober 2022, SVP­Stand, Seebacher Chilbi.

Stadt Zürich / Kreis 12

Samstag, 3 September 2022, bis Sonntag, 4 September 2022, SVP­Zelt an der Schwamendinger­ Chilbi, Zürich.

Samstag, 10 September 2022, 09 00 – 12 00 Uhr, Standaktion, Schwamendingerplatz, Zürich.

Samstag, 17 September 2022, 09 00 – 12 00 Uhr, Standaktion, Schwamendingerplatz, Zürich.

WEITERE VERANSTALTUNGEN

Dienstag, 23 August 2022, 19 30 Uhr, Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich, Gemeindesaal Zumikon, Dorfplatz 11, Zumikon.

«SCHWEIZ WIE WEITER?!» – ANLÄSSE ZU DEN THEMEN SICHERHEIT, ENERGIE UND LANDWIRTSCHAFT

Bezirk Bülach

Mittwoch, 31 August 2022, 19 00 Uhr, Restaurant Breiti, Seebnerstrasse 21, Winkel, mit Nationalrat Christian Imark. Thema: Lösung der Energiekrise statt Werkplatz schädigen!

Bezirk Dielsdorf

Dienstag, 6 September 2022, 19 30 Uhr, Singsaal Eichi, Grafschaftstrasse 57, Niederglatt, u.a. mit Nationalrat Bruno Walliser und Kantonsrat Christian Lucek. Thema: «Droht der Blackout?»

Bezirk Pfäffikon

Mittwoch, 24 August 2022, 18 00 Uhr, Stiftung zur Palme, Hochstrasse 31–33, Pfäffikon, u.a. mit Nationalrat Christian Imark. Thema: Energiezukunft Schweiz.

Bezirk Uster

Mittwoch, 24 August 2022, 20 15 Uhr, Forsthaus Mühleholz, Haldenstrasse, Uster, mit Nationalrat Mauro Tuena. Thema: «Für eine sichere Schweiz in Freiheit». Anmeldung an daniel.schnyder@svp ­ uster.ch.

Mittwoch, 7 September 2022, 11 45 Uhr, Restaurant Sonnental, Zürichstrasse 96, Dübendorf, mit Nationalrat Mauro Tuena. Thema: Sicherheitspolitik. Kosten: Fr. 30.–, zahlbar vor Ort. Anmeldung (mit Wahl Fleisch oder Vegi) an info@schweizerzeit.ch.

Bezirk Winterthur

Freitag, 19 August 2022, 19 00 Uhr, Hof von Urs Wegmann, Fuchsbüelstrasse 20, Neftenbach, mit Ständerat Werner Salzmann. Thema: Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit stärken.

Stadt Zürich

Freitag, 26 August 2022, 18 30 Uhr, Blumen Oase, Felsenrainstrasse 149, ZürichSeebach, mit Nationalrat Mauro Tuena. Thema: Sicherheit der Schweiz.

IMPRESSUM

ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480

Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 73.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@ zbv.ch, Ferdi Hodel ( FH ), Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.zbv.ch/ Zürcherbauer / inserate.aspx. Abonne mentsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, bauernverband@zbv.ch.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp ­ zuerich.ch, Mattia Mettler, Telefon 044 217 77 68. Insertionspreise: www.svp­zuerich.ch/zurcher­bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, sekretariat@svp­zuerich.ch.

Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Elisabeth Liebi, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, inserate@svp­zuerich.ch. Inseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. Layout: cube media AG , Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, CH ­5001 Aarau.

Mittwoch, 24 August 2022, 16 00 Uhr, Podium zur AHV­ Reform des Vereins für aktive Senioren, Zunfthaus zur Waag, Münsterhof 8 , Zürich, u.a. mit alt Nationalrat Hans Egloff und alt Regierungsrat Markus Kägi.

Freitag, 23 September 2022, bis Sonntag, 25 September 2022, SVP­Schiessen 2022, Vorschiessen am Freitag, 16 September 2022, Luckhausen, Illnau­ Effretikon. Weitere Informationen unter www.svp ­illnaueffretikon.ch.

Zur Unterstützung der politischen Aufgaben und Öffentlichkeitsarbeit von Frau Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine zuverlässige und belastbare

Politische Assistentin mind. 80 %

(Arbeitsort Herrliberg/ ZH)

Sie bereiten Unterlagen, Informationen und Programme für Kommissions­, Fraktions­ und Sessions­Sitzungen vor, führen die Termin­ und Reiseplanung und unterstützen bei der Vor­ und Nachbereitung von Anlässen und Referaten. Zudem betreuen Sie den politischen Mail­Account, bereiten Antworten auf Fragen der Bevölkerung vor und sind verantwortlich für die Aktualisierung der Homepage mit Veranstaltungskalender, Fotogalerie und Artikeln/Interviews.

Die Stelle erfordert exaktes Arbeiten, Erfahrung und Talent in der Planung und Organisation von Terminen. Flexibilität, Mitdenken und eine rasche Auffassungsgabe sowie eine klare Kommunikation (mündlich und schriftlich) in der deutschen Sprache zählen zu Ihren Stärken. Sie arbeiten in einem offenen, teamintegrierten Umfeld.

Sie haben eine kaufmännische Grundausbildung, sehr gute MS Office­Kenntnisse und einige Jahre Berufserfahrung. Sie verfügen vorzugsweise über ein eigenes Auto und wohnen im Umkreis von maximal 45 Minuten von Herrliberg.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte in 1 PDF an Herrn Daniel Waldvogel, info@waldvogel.swiss.

«Für eine sichere Schweiz in Freiheit» Mittwoch, 24. August 2022, 20.15 Uhr

W e verte digen wir notfalls unser Land?

W e abhängig s nd wir von aus ändischen Lebensmitteln und wie können wir den

Selbstversorgungsgrad stärken? Was gibt es zu tun dam t uns nicht schon bald der Strom ausgeht?

Kommen Sie vorbei Diskutieren Sie mit Ihre Meinung zählt

Anmeldung SVP Uster: Präsident Daniel Schnyder daniel schnyder@svp-uster ch

Nationalrat Mauro Tuena Präsident der Sicherheitspol tischen Kommission des Nat onalrates inform ert und ste lt sich Ihren Fragen

Mittwoch, 24. August 2022, 20.15 Uhr Forsthaus Mühleholz, Haldenstrasse, 8610 Uster

Darum braucht es die SRG-Initiative:

■ Obwohl die Qualität bei der SRG oft zu wünschen übrig lässt, zahlt die Schweizer Bevölkerung weltweit (!) mit heute 335 Franken die höchsten gerätunabhängigen Zwangsgebühren. Mit der Initiative müssen wir nur noch 200 Franken zahlen. Immer noch genug!

■ Junge verdienen wenig und schauen fast kein TV. Trotzdem müssen sie jährlich 335 Franken zahlen für ein Angebot, das sie nicht konsumieren. Das ist unfair und unsozial!

■ Arbeitgeber und Gewerbler werden doppelt zur Kasse gebeten: Die Betriebe zahlen eine umsatzabhängige SRGGebühr, schnell mehrere Tausend Franken. Dies, obwohl alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber schon als Privatpersonen die Abgabe von 335 Franken zahlen. Diese ungerechte Doppelbesteuerung muss abgeschafft werden!

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