PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH
Kanton Zürich
Worte der Regierungsrätin:
Natalie Rickli zum 1. August
Seite 3
Aktuell
Kolumne Christoph Blocher: «Die Politik ist überfordert!»
Seite 4 –5
Darum braucht es ein doppeltes JA
Die AHV ist krank – es hat zu wenig Geld für zu viele Bezüger. Um die Altersvorsorge auf gesunde Beine zu stellen, ist eine strukturelle Korrektur unumgänglich. Am 25. September braucht es darum ein zweifaches JA zur Sanierung unseres ältesten Sozialwerks.
Die AHV wird über prozentuale Lohnabzüge der arbeitstätigen Bevölkerung finanziert. Pensionierte erhalten eine Minimalrente, unabhängig von der Höhe der Einzahlungen oder des Arbeitspensums. Die Frauen sind genau genommen keineswegs benachteiligt. Im Gegenteil, sie erhalten dieselbe Rente, obschon sie in der Summe «nur» ein Drittel aller AHV-Beiträge finanzieren bzw. finanziert haben. Andererseits haben sie in Form unentgeltlicher Arbeit (Familie, Kinderbetreuung, Mitarbeit in Familienbetrieben etc.) während Jahrzehnten unbezahlbar wertvolle, volkswirtschaftliche Beiträge geleistet.
Warum ist die AHV in Schieflage geraten? Weil die Lebenserwartung der Schweizer stetig gestiegen ist. 1948, bei der Einführung der AHV, konnte ein Mann nach der Pensionierung im Durchschnitt 12 Jahre von einem Rentenbezug profitieren, die Frau 13 Jahre. Heute kann ein Mann rund 20 Jahre, die Frau sogar 23 Jahre Rente beziehen. Nahezu eine Verdoppelung. Die AHV finanziert sich über das sogenannte Umlageverfahren. Das heisst, die aktiven Erwerbstätigen finanzieren die Renten der Pensionäre. 1948 kamen für 15 Rentner 100 Erwerbstätige auf, im Jahr 2030 müssen 100 Erwerbstätige bereits gegen 40 Pensionierte finanzieren.
Die finanzielle Lage der AHV hängt also entscheidend von der demografischen Entwicklung, der Lebenserwartung sowie der Entwicklung der Wirt-
schaft ab. Nimmt die Anzahl der über 65-jährigen Menschen weiterhin zu, steigen die Ausgaben, da mehr Renten ausbezahlt werden. Leben die Menschen länger, steigen die Ausgaben ebenfalls, da die Renten länger ausbezahlt werden. Fazit: Das Ungleichgewicht zwischen Alt und Jung nimmt zu, die Solidarität wird überstrapaziert. Unsere Altersvorsorge droht auseinanderzubrechen. Ohne einschneidende Korrekturen wird die AHV bereits 2025 (!) mehr Geld ausgeben als einnehmen.
Sanierungsmassnahmen
Ein erster und längst überfälliger Schritt ist die Harmonisierung des Pensionsalters. Das Rentenalter der Frau soll während neun Jahren stufenweise – mit finanziellen Ausgleichsmassnahmen –
an das Männer-Rentenalter von 65 Jahren angepasst werden. Neu gibt es aber auch die Möglichkeit, das Rentenalter flexibel zu wählen, zwischen 63 und 70 – die Rentenbezüge werden entsprechend erhöht oder gekürzt. Zweiter Schritt: Mit einer geringfügigen Erhöhung der Mehrwertsteuer tragen alle zur Sanierung der AHV bei.
Die wichtigsten Reformen der AHV 21 im Überblick:
1. Gleiches Rentenalter für Mann und Frau: 65 Jahre – Es gibt Ausgleichsmassnahmen für die betroffenen Frauen der Übergangsgeneration
2. Möglichkeit, das Renteneintrittsalter zwischen 63 und 70 Jahren flexibel zu wählen
3. Soziale Sicherheit – Für Pensionierte mit einer Hilflosenentschädi-
Parlamentsgemeinden
Camille Lothe: Züri Fäscht –Volksfest ohne Volk Seite 6
Veranstaltungs-Tipp 1.-August-Feiern:
Kanton Zürich und Umgebung
Seite 7
BUNDESFEIERTAG
Redaktion und Verlag wünschen allen Leserinnen und Lesern einen schönen 1. August!
Die nächste Ausgabe des Zürcher Boten erscheint am Freitag, 19. August 2022
gung wird die Wartefrist von 12 Monaten auf 6 Monate reduziert
4. MWST-Erhöhung – Nebst den strukturell zwingenden Anpassungen benötigt die AHV zusätzlich finanzielle Mittel. Dies geschieht mittels Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4% (0,1% auf Nahrungsmittel, Medikamente, Beherbergungen).
Darum braucht es das doppelte JA Die Reform besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen:
1. Die Harmonisierung des Rentenalters von Frau und Mann auf 65 Jahre
2. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4% (geringere Erhöhung z.B. auf Nahrungsmittel)
Achtung: Die Reform tritt nur in Kraft, wenn beide Elemente (Harmonisierung des Rentenalters und Erhöhung der Mehrwertsteuer) angenommen werden.
Darum braucht es die SRG-Initiative:
■ Obwohl die Qualität bei der SRG oft zu wünschen übrig lässt, zahlt die Schweizer Bevölkerung weltweit (!) mit heute 335 Franken die höchsten gerätunabhängigen Zwangsgebühren. Mit der Initiative müssen wir nur noch 200 Franken zahlen. Immer noch genug!
■ Junge verdienen wenig und schauen fast kein TV. Trotzdem müssen sie jährlich 335 Franken zahlen für ein Angebot, das sie nicht konsumieren. Das ist unfair und unsozial!
■ Arbeitgeber und Gewerbler werden doppelt zur Kasse gebeten: Die Betriebe zahlen eine umsatzabhängige SRGGebühr, schnell mehrere Tausend Franken. Dies, obwohl alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber schon als Privatpersonen die Abgabe von 335 Franken zahlen. Diese ungerechte Doppelbesteuerung muss abgeschafft werden!
Christoph Mörgeli
Widerlegte
Widerlegung
Der Vorwurf, in der Schweiz herrsche ein «linkes Staatsfernsehen», sei «ein Widerspruch in sich selber». Dies erklärt uns Chefredaktor Tristan Brenn vom Schweizer Fernsehen SRF in den sozialen Medien. Schliesslich werde ein demokratischer Staat durch Regierung und Parlament repräsentiert. Und diese seien –wenn schon –, «nicht links, sondern bürgerlich dominiert». Demnach wären also die Sendungen des Schweizer Fernsehens «bürgerlich dominiert». Ist ja logisch. Dabei ist allein schon die von Tristan Brenn verordnete und peinlichst beachtete Gendersprache ein politisches Bekenntnis. Allerdings kein bürgerliches. Bei SRF herrschten «klare und strenge journalistische Regeln», doziert Chefredaktor Brenn weiter: «Wir stellen Ereignisse differenziert dar, nicht einseitig.» Das heisse auch, «dass Fairness wichtig ist für uns». Weiter heisst es im Originalton Brenn: «Jeder Journalist, jede Journalistin hat privat eine politische Meinung, aber die darf keine Rolle spielen in der politischen Berichterstattung.»
Die Sendung «Schweiz aktuell» interviewte letzte Woche Gemeindepräsident und Nationalrat Piero Marchesi aus Tresa zum Thema «Grenzgänger:innen». Ein SRFKorrespondent kommentierte danach «das negative Bild, das von populistischen Kräften, auch von der SVP – wie vorher von Piero Marchesi –, erzählt wird, auch so etwas gepflegt und immer wieder erzählt wird». Doch in der Realität wüssten die Tessiner schon, was sie an ihren Grenzgängern hätten. «Aber eben, das gibt den populistischen Parteien immer wieder Futter, immer wieder Auftrieb.»
Dabei beschäftigten auch Unternehmer der «populistischen Parteien» Grenzgänger. «Ja, das ist ihre Politik, mit der hat es bisher funktioniert, sie können damit Stimmen fangen.» Doch wie gesagt: Das SRF Personal berichtet fair, differenziert, nicht einseitig. Und die politische Haltung der Fernsehjournalisten spielt bei ihren Sendungen keinerlei Rolle. Wir würden Tristan Brenns Intelligenz beleidigen, wenn wir annähmen, er glaube selber an den Stuss, den er seinem Publikum serviert.
SOMMERSERIE SVP «ENNET DEM RÖSTIGRABEN»
«Es ist nicht immer einfach, die Romande vom Dienst zu sein»
Die SVP im Kanton Genf ist eine Partei, welche das Kämpfen gewohnt ist. Geprägt durch eine links-grüne Stadt Genf, tritt die kantonale und auch städtische SVP immer wieder als Stimme der Vernunft in Erscheinung. Aushängeschild der Partei ist Céline Amaudruz. Die 43-jährige Nationalrätin ist politisch mit allen Wassern gewaschen und überzeugt davon, dass der Kanton und insbesondere die Stadt Genf eine starke bürgerliche Partei wie die SVP braucht.
Der Kanton Genf ist innerhalb der Schweiz wohl beispiellos. Die Grossstadt prägt die politische Ausrichtung wahrscheinlich wie ein «Elefant im Raum». Was bedeutet das für die SVP ?
Die Stadt Genf spielt in unserem Kanton tatsächlich eine wichtige Rolle. In steuerlicher Hinsicht ist sie durch eine «Genferei» begünstigt, die besagt, dass man nicht nur dort Steuern zahlt, wo man wohnt, sondern vor allem auch dort, wo man arbeitet. Da die Stadt viele Arbeitsplätze beherbergt, nimmt sie eine grosse Steuermenge ein, was ihr diverse Extravaganzen erlaubt. Erst kürzlich gab es eine Episode, die typisch für die Stadtverwaltung ist: Eine Gruppe von Umweltaktivisten hielt es für angebracht, mit einem Presslufthammer Asphalt zu zerstören, um ein Viertel zu begrünen. Die Stadt reichte Klage ein, bevor sie erfuhr, dass das Manöver von einem Grüne-Mitglied der Exekutive abgesegnet worden war. Die Klage wurde zurückgezogen und natürlich wird nun der Steuerzahler die Rechnung bezahlen. Die Genfer SVP hat am 11. Juli eine Initiative eingereicht, um diese Besonderheit abzuschaffen und dafür zu sorgen, dass man wie in der ganzen Schweiz seine Steuern dort zahlt, wo man wohnt. Aufgrund der Mittel, die der Stadt zur Verfügung stehen, steht sie in systematischer Konkurrenz zu den kantonalen Behörden, was zu Dop-
pelspurigkeit, Kompetenzkonflikten und einem erheblichen Zeitverlust führt. Interessanterweise ist das einzige Thema, bei dem sich Stadt und Kanton einig sind, die Frage, wie man den Autofahrern das Leben so schwer wie möglich machen kann.
Welches sind die wichtigsten Themen im Kanton Genf aus bürgerlicher Sicht – auch unter Berücksichtigung des Finanzplatzes? Die Finanzen befinden sich trotz hoher Einkommen in einer katastrophalen Lage. Genf ist ein reicher Kanton, der das Kunststück vollbringt, systematisch mehr auszugeben, als er einnimmt, was zu einer abgrundtiefen Verschuldung führt. Unsere Steuern, die höchsten in der Schweiz, sind natürlich ein grosser Grund zur Sorge. Dies umso mehr, als die Linke eine Initiative eingereicht hat, die eine Solidaritätsabgabe für die Reichsten mit einer Laufzeit von zehn Jahren einführt. Diese unaufhörlichen Angriffe auf die Steuerzahler stellen eine Gefahr für den Genfer Finanzplatz dar, weil die besagten Steuerzahler in steuerlich günstigere Gefilde abwandern könnten.
Sie sind gleichzeitig Vermögensverwalterin, Nationalrätin und Präsidentin der Genfer Kantonalpartei. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?
Ich muss zugeben, dass ich an manchen Abenden etwas müde bin, weil ich alles unter einen Hut bringen muss. Die mir übertragenen Verantwortlichkeiten sind
jedoch nicht überraschend auf mich zugekommen. Ich habe mich um die Mandate beworben, die ich innehabe, und tue mein Bestes, um mich ihrer würdig zu erweisen. Es stimmt, dass es viel zu tun gibt, aber es ist motivierend, zu sehen, dass sich unsere Arbeit auszahlt. Ein Beispiel: Mit dem Referendum über die Energiestrategie 2050 haben wir richtig gelegen. Alle Parteien haben sich über uns und unsere Ängste um unsere Versorgung lustig gemacht. Heute wird uns eine allgemeine Gas- und Stromknappheit angekündigt. Unser einziger Fehler war, dass wir zu früh recht hatten. Dasselbe gilt für die Grünen, gegen die wir schon immer gekämpft haben. Durch ihre ständigen Angriffe auf unsere Landwirte haben sie unseren Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln auf gerade einmal etwas mehr als 50% gesenkt, was katastrophal ist. In diesem Zusammenhang müssen wir energisch Nein zu ihrer Initiative gegen die Viehzucht sagen, da unsere Abhängigkeit von Importen bereits viel zu gross ist.
Was hat Sie persönlich zur SVP geführt?
Mit dem Eintritt in die Partei habe ich einen Weg gefunden, meine Überzeugungen in den Vordergrund zu stellen und das zu verteidigen, was ich für unser Land und seine Bewohner für das Beste halte. Neutralität, Unabhängigkeit, Freiheit, Sicherheit und Kaufkraft sind für mich Kardinaltugenden, die umso wertvoller sind, als sie in letz-
Der Kanton Genf grenzt direkt an Frankreich und ist gleichzeitig einer der bevölkerungsreichsten Kantone der Schweiz. Die Politik im Kanton ist geprägt durch die Stadt Genf. Bild Wikipedia
AUSFÜHRUNGEN ZUR (AVIATISCHEN) SICHERHEITSPOLITIK
Luftverteidigung der Zukunft
SVP-Nationalrat Mauro Tuena und der Kommandant Luftwaffe, Divisionär Peter «Pablo» Merz, in der Stadt Zürich zu Gast.
Lorenz Habicher
Kantonsrat SVP
Zürich Kreis 9
Samstagmorgen, herrliches Sommerwetter und die SVP der Stadt Zürich hat, gemeinsam mit den SVP-Kreisparteien 3 und 9, zum sicherheitspolitischen Informationsanlass «Luftverteidigung der Zukunft» in den Spirgarten Altstetten geladen.
Nach einer gut besuchten Generalversammlung der Stadtpartei rechneten die Organisatoren mit mindestens gleich vielen Teilnehmern.
Das durch die schrecklichen Kriegsbilder aus der Ukraine brennend aktuelle Thema «Luftverteidigung der Zukunft» galt schlechthin als Garant für eine vielzählige interessierte Teilnahme am Anlass.
SVP-Kantonsrat Lorenz Habicher begrüsste mit etwas Verspätung die Anwesenden und Divisionär Peter «Pablo» Merz tauchte sofort mit seiner Präsentation und präzisen Ausführungen in die Thematik ein.
Erschwerte Bedingungen musste er überwinden, weil der Beamer, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, auch noch zeitweise ausfiel. Das defekte Anschlusskabel (Wackelkontakt) wurde ironischerweise erst nach der Veranstaltung entdeckt! Dennoch fesselte sein Referat das Publikum, welches sich in der Fragerunde als durchaus fachkundig erwies.
SVP-NR Mauro Tuena, als Präsident der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates, erläuterte das aktuelle Geschäft zum F-35A-Kauf. Der F-35A ist der dringend benötigte Ersatz für die in die Jahre gekommenen Kampfflugzeuge F/A-18 Hornet und F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe. Zudem entwickelte sich eine spannende Diskussi-
ter Zeit ziemlich unter Druck geraten sind. Der Krieg in der Ukraine hat dazu geführt, dass unser Land das Konzept der Neutralität neu interpretiert hat, um sich der Europäischen Union anzugleichen, was katastrophal ist. Was die Unabhängigkeit angeht, sind wir, wie bereits gesagt, mit dem, was wir an Energie und Lebensmitteln importieren müssen, weit davon entfernt, als unabhängig zu gelten. In der SVP haben wir die Möglichkeit, unsere Energie für unser Land einzusetzen, das ist ein Gefühl des Stolzes, das ich meiner Partei schulde.
Die SVP, die Romandie und der Röstigraben, was denkt Céline Amaudruz darüber? Ich muss zugeben, dass es nicht immer einfach ist, in den Führungsgremien der SVP die Romande vom Dienst zu sein, aber man muss die Realität berücksichtigen, auch wenn sie uns manchmal missfällt. Die Deutschschweiz macht fast 80% unseres Landes aus, es ist also normal, dass sie bei unseren demokratischen Entscheidungen ein grosses Gewicht hat. Und meistens begrüsse ich dies, insbesondere am Abend des 6. Dezember 1992, als die Deutschschweiz das Land vor dem Beitritt zur Europäischen Union rettete. Hätte die Romandie gewonnen, wären wir zu einer gemeinsamen deutsch-französischen Vogtei geworden, wie die meisten kleineren EU-Mitgliedsländer. Und das gilt für viele Entscheidungen, deren günstiger Ausgang der deutsch-schweizerischen Abstimmung zu verdanken ist. Was den Röstigraben betrifft, so kann man ihn an manchen Abstimmungsabenden spüren, aber normalerweise freut man sich bei der SVP meistens, dass die Deutschschweiz gewonnen hat.
Steckbrief
Céline Amaudruz ist ein politisches Multitalent. Vor ihrer Wahl in den Nationalrat 2011 sass sie im Grossrat des Kantons Genf, sie war Gemeinderätin und über sechs Jahre lang Parteipräsidentin der SVP Genf. Seit 2016 ist sie ausserdem Vizepräsidentin der SVP Schweiz. Nach abgeschlossenem Studium der Rechtswissenschaften ist Céline Amaudruz beruflich nun in der Vermögensverwaltung tätig. Privat ist sie seit einem Jahr verheiratet und betreibt diverse Sportarten. Das schweizerische Milizsystem, die Neutralität und ein gesunder Finanzplatz liegen ihr politisch besonders am Herzen.
on zur aktuellen Neutralitäts- und Sicherheitspolitik. Es zeigte sich deutlich, dass die SVP noch die einzige Par-
tei ist, die sich um die Sicherheit in allen politischen Aspekten und Facetten sorgt. Bewaffnete Neutralität, Versorgungssicherheit und soziale Sicherheit gehen «Hand in Hand» und nur die SVP hat dies bereits erkannt.
Ein Superpuma der Schweizer Armee verschiesst seine Flares. Bild Lorenz Habicher, Kantonsrat
SOMMERFERIEN IM KANTONSRAT
Hand aufs Herz …
… für welche Geschäfte im Kantonsrat interessieren Sie sich wirklich? Ich bin geneigt, eine Umfrage bei der Züri-Bote-Leserschaft zu machen. Obwohl ich einen Teil der Antwort schon kenne oder zumindest vermuten kann. Wirklich von Interesse dürfte nur das sein, was für jemanden unmittelbare und spürbare Konsequenzen hat.
Romaine Rogenmoser
Kantonsrätin SVP
Bülach
Das «Legiferieren», also die eigentliche Aufgabe des Kantonsrates, nämlich Gesetze zu machen, dürfte wahrscheinlich für die wenigsten Leute interessant sein. Neue Gesetze interessieren den Bürger erst dann, wenn er merklich davon betroffen ist. Und mit merklich meine ich, dass es erhebliche Auswirkungen auf seine bisherige Lebensweise hat. Das Dumme an der Geschichte ist nur, dass diese Auswirkungen für die meisten Leute nicht umgehend spürbar sind bzw. deren Auswirkung beim Entwerfen des Gesetzes in den seltensten Fällen vorausgesehen werden kann. Viele Gesetze sind zuerst einmal sehr abstrakt. Ein gutes Beispiel ist hier das Energiegesetz, gegen das sich die SVP als einzige Partei ins Zeug gelegt hat. Nun hat das besagte Gesetz auf die wenigsten von uns einen unmittelbaren und v.a. spürbaren Einfluss. Nicht einmal die Hausbesitzer sind akut davon betroffen. Sie werden die Auswirkungen des Gesetzes erst merken, sobald die Ölheizung sich verabschiedet und eine neue Heizung her muss. Dann ist es aber leider zu spät, denn das Gesetz ist schon beschlossen. Somit ist es verständlich, wenn immer mehr Leute ihre demokratischen Grundrechte nicht wahrnehmen. Meistens hat der gefällte Volksentscheid keine grossen Auswirkungen auf den Einzelnen.
Welche Gesetze sind für uns wichtig und haben unmittelbare Konsequenzen auf unser Leben?
«Political correctness»
Es gibt aber auch den umgekehrte Fall, wo mit viel Brimborium und gutem Marketing die Leute mobilisiert werden, um einem Anliegen zum Durchbruch zu verhelfen, OBWOHL es für die wenigsten einen relevanten Impact hat. Hier spielen dann vielmehr der Zeitgeist – heute auch als Wokeness gefeiert – und die «Political correctness» eine Rolle. Der Einzelne will sein (in aller Regel: Konsum)Gewissen beruhigen, indem er anderen Menschen Gesetze aufzwingt, die diese in ihrem unmittelbaren Lebensentwurf erheblich einschränken oder die gewohnte Arbeitsweise gar verunmöglichen. Und dies alles nur unter dem Deckmantel des vermeintlich «richtigen» Verhaltens. So sollen die Bauern plötzlich praktisch alleine schuld sein am Verkümmern der Biodiversität. Und schwups, wird ein Ge
setz gezimmert, das wertvolles Kulturland in Einöde verwandelt, indem der über Jahrtausende aufgebaute Humus mit schwerem Gerät abgetragen wird mit dem alleinigen Ziel, dort mehr «Biodiversität» entstehen zu lassen. Im Klartext: eine Steinwüste, die zwar seltene Pflanzen bevorteilt, deren Existenz aber in unseren Lagen absurd anmutet.
Ein Hormonkick sondergleichen für alle Gutmenschen, die das Ende der Erde – und mit ihr der Menschheit –mit allen Mitteln herbeizuschreiben versuchen. In Zeiten ungewisser Ernährungslage dürfte uns diese Haltung aber bald einholen. Nur: Das Gesetz ist dann leider schon gemacht, die Böden abhumusiert, der Schaden angerichtet und die Ratlosigkeit gross.
Gewiss ist indes, dass den Kantonsräten und auch dem Regierungsrat die
Infolge des Rücktrittes unseres langjährigen SVP -Mitglieds Ernst Schibli aus dem Verwaltungsrat der Elektrizitätswerke des Kanton Zürich (EKZ) per 31. Dezember 2022 findet eine Ersatzwahl durch den Zürcher Kantonsrat statt. Eine Findungskommission der SVP -Kantonsratsfraktion prüft und beurteilt die Bewerbungen, um der Fraktion einen Nominationsvorschlag zu unterbreiten.
Wir suchen per 1. Januar 2023 eine starke Persönlichkeit als Mitglied des Verwaltungsrates(m/w) der EKZ (ca. 15%)
In dieser anspruchsvollen strategischen Führungsfunktion bilden die 1 3 vom Kantonsrat gewählten und 2 vom Regierungsrat bestellten Verwaltungsräte inklusive dem aus ihrer Mitte gewählten P räsidenten das oberste Organ der EKZ. Diese werden vom Kantonsrat jeweils für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Die laufende Legislatur endet im Juni 2023.
Ihre Aufgaben im Verwaltungsrat umfassen die unmittelbare Aufsicht über die Geschäftsführung.
Weitere Aufgaben:
• Vorausschauende Anpassung der Governance an wirtschaftliche und politische Veränderungen, welche die EKZ Gruppe betreffen.
• Erarbeiten von Strategien und Schaffung von Strukturen bezüglich der kunden-, personal-, eigentümer-, umwelt- und technologieorientierten Dimensionen der EKZ-Gruppe
• Professionalität in Selektion, Zusammensetzung, Leistungsbeurteilung, Honorierung und Nachfolgeplanung der Geschäftsleitung
• Ausgestaltung eines ganzheitlichen und erfolgsorientierten Controllings und Risikomanagements entsprechend den gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben
• Interessenbasierte Wahrnehmung der Schnittstelle zum Kanton als Eigentümer
Anforderungs- und Kompetenzprofil
Persönlichkeit:
Sie sind unter 60 Jahre jung, teamfähig, haben Sozialkompetenz und Leadership, sind zeitlich verfügbar, persönlich und finanziell unabhängig, kompetent, kommunikationsfähig, integer und kundenorientiert.
Erwartungen:
Erfolgreiche Führungstätigkeit, Strategieerfahrung, Know-how in zentralen Bereichen der Unternehmensführung, Erfahrung im öffentlich-rechtlichen Umfeld, Know-how aus weiteren Verwaltungsratsmandaten, Beziehungsnetz in Politik und Wirtschaft, Branchenkenntnis, Internationale Erfahrung. Sie bringen spezifische Fachkenntnisse in den Bereichen Gewerbe, Landwirtschaft oder Elektrotechnik. Nach Möglichkeit haben Sie Ihren Wohnsitz im Versorgungsgebiet der EKZ.
Sie sind Mitglied der SVP und verfügen über einen einwandfreien Leumund. Dem Verwaltungsrat nicht angehören dürfen Mitglieder des Kantonsrates des Kantons Zürich.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie an marlies.pfister@svp-zuerich.ch oder an Marlies Pfister, Fraktionssekretariat, SVP Kanton Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf Für Fragen steht Ihnen Kantonsrat André Bender unter gp.oberengstringen@bluewin.ch oder unter Tel. 079 403 68 49 zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 29 August 2022
AUSGESTALTUNG VON JAHRESBERICHTEN
… oder «save the world» im Kleinen
Christina Zurfluh Kantonsrätin SVP Wädenswil
Wir Kantonsräte erhalten regelmässig Jahresberichte von kantonalen Abteilungen, kantonsnahen Organisationen, Vereinen usw. Es ist eine riesige Vielfalt und stapelweise Papier, und dabei geht sehr oft vergessen, dass wir Teil eines Milizparlamentes sind mit vielen Mitgliedern, welche einer ausserpolitischen beruflichen Tätigkeit nachgehen. Dies sei nur am Rande erwähnt. Der Lesefreundlichkeit solcher Berichte wird leider zu wenig, oder oft gar keine Beachtung geschenkt; vielmehr wird mit Format, Farbe, Design oder Prunk und Prosa versucht, die Aufmerksamkeit zu erhaschen, oder dann das Gegenteil: mit monotonen Textblöcken wird gleich die «LeseBarriere» aktiviert. Was ich grundsätzlich vermisse, ist die Sichtweise, dass
Ideen nicht ausgehen, wo noch weitere Einschränkungen, Massregelungen, Verbote und Zwängereien dem Bürger, der Wirtschaft und dem Steuerzahler auferlegt werden sollen. Der Ratsversand vor den Sommerferien zeigt dies eindrücklich mit 34 Vorstössen. Da reibt man sich doch einigermassen verwundert die Augen. In weite Ferne gerückt sind Augenmass, der Wille, konstruktive Lösungen
Berichte für den Empfänger geschrieben werden sollten. Es wäre somit zielführend, wenn für Berichte, welche aus einem kantonalen Topf bezahlt werden, auch gewisse Vorgaben und Regeln gelten und eingehalten würden.
Eine strukturierte Einheit mit EINER EssenzSeite für Schnellleser zu Beginn eines Berichts wäre bestimmt zielführender als aufgebauschte Vielfalt zum Einstieg in eine Lektüre. Wenn Grosses bewirkt werden soll, dann beginnt es immer im Kleinen. So auch hier mit der Einsparung von Ressourcen: Mit weniger, dafür aussagekräftigem Text, dünnerem Papier anstelle von – gefühltem – Halbkarton, nur zwei anstatt vier oder MehrfarbenPrint und ein Verzicht auf HochglanzAusführungen. Es würden also Ressourcen gespart, und die Umwelt würde es danken. Schön, wenn die Regierungsrätinnen und Regierungsräte ihren Einfluss dahingehend geltend machen werden, und ich hoffe, mein Anliegen findet Gehör, nachdem ich im Rat einmal mehr darauf hingewiesen habe.
zu finden, und noch weiter weg ist die Idee, dass man die bestehenden Gesetze dahingehend überprüft, ob sie tatsächlich noch eine Existenzberechtigung haben oder ob man sie ersatzlos streichen könnte. Die SVPKantonsratsfraktion ist jederzeit offen für Ideen zum Abbau nicht mehr zeitgemässer Gesetze.
Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.
WORTE DER REGIERUNGSRÄTIN – GEDANKEN ZUM 1. AUGUST
Meine Geburtstagsgeschenke an die Schweiz
Die Schweiz feiert am 1. August Geburtstag, wir könnten ihr also etwas schenken. Bei einer Person ist das einfach. Eine Schachtel feine Pralinés, eine gute Flasche Wein oder ein schöner Blumenstrauss gehen immer. Aber was schenkt man einem Land zum Geburtstag? Gerade heute? Mir kommen drei Sachen in den Sinn. Als Erstes schenke ich der Schweiz eine Schachtel Selbstbewusstsein. Wir Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister darin, uns schlechter zu machen, als wir sind. Und wenn dann noch jemand von aussen kommt und sagt, dass die Schweiz dies und jenes noch besser machen müsste, lassen wir uns rasch verunsichern. Natürlich kann man immer etwas besser machen. Aber wir dürfen auch stolz darauf sein, was wir erreicht haben. Für mich gilt bei einem Land das Gleiche wie bei einem Menschen. Ein selbstbewusster Mensch wie ein selbstbewusstes Land haben einfach eine viel positivere Ausstrahlung. Als Zweites schenke ich der Schweiz eine Flasche Mut. Mut zu eigenständigem Denken, Entscheiden und Handeln. Wir sollten als Schweizerinnen und Schweizer nicht den Anspruch haben, alle Probleme dieser Welt zu lösen. Es reicht vollkommen, wenn wir unsere eigenen Probleme anpacken. Natürlich heisst das nicht, dass wir uns vom Ausland abschotten sollen. Kaum ein Land ist so eng mit der Welt verflochten wie die Schweiz. Aber wir sollten den Mut haben, nicht sofort zu springen, wenn andere etwas von uns fordern. Wir sollten selber denken, unsere Ziele klar formulieren und dabei unsere langfristigen Inter
essen in den Vordergrund stellen. Wie die Vergangenheit gerade in der Schweiz gezeigt hat, führt dies meist zu besseren Entscheidungen. Als Drittes wünsche ich der Schweiz einen grossen Strauss von eigenverantwortlichen Bürgerinnen und Bürgern. Während der Pandemie hat der Staat stark in unser Leben eingegriffen. Er hat uns gesagt, was wir alles tun dürfen und was nicht. Er hat aber auch dafür gesorgt, dass wir alle möglichst raschen Zugang zur Impfung hatten und er unterstützte Wirtschaft und Kultur mit vielen Milliarden Franken. Diese Rundumbetreuung muss wieder ein Ende haben. Es gibt Zeiten und Themen, bei denen es den Staat braucht, aber wenn wir alles vom Staat wollen, werden wir ihn überfordern und bald gar nichts mehr von ihm bekommen. Der Staat soll sich wieder auf seinen Kernauftrag beschränken. Er soll für Freiheit und Sicherheit sorgen. Und wir Bürgerinnen und Bürger sollten es mit John F. Kennedy halten, der ebenfalls in unsicheren Zeiten die Bevölkerung dazu aufgerufen hat, sich nicht zu fragen, was das Land für einen tun kann, sondern was man selber für das Land tun kann. Genauso haben auch unsere Vorfahren das Land weitergebracht.
von Natalie Rickli
Bild Pixabay
Petition für die 1.-August-Feier in Egg
Als der Gemeinderat Egg in diesem Frühling bekanntgab, dass ab diesem Jahr keine 1.-August-Feiern mehr stattfinden werden, und stattdessen eine Projektgruppe Ideen für eine andere Art von Anlass sammeln soll, war das Unverständnis in der Bevölkerung gross. Die SVP Egg erhielt zahlreiche Telefonate und Zuschriften von Einwohnern, die den Entscheid des Gemeinderates nicht verstehen konnten. Zu Recht, denn der Geburtstag der Schweiz ohne die traditionelle Feier, das darf nicht sein. Sonst bleibt am Ende nur noch der 1. Mai und der Frauenstreiktag. Darum lancierte die SVP Egg kurzerhand eine Petition zuhanden des Gemeinderates, um dem Wunsch nach der Beibehaltung der 1.-August-Feiern eine Stimme zu geben. Innert zweier Tage konnten über 200 Unterschriften gesammelt werden. Es unterschrieben bei Weitem nicht nur SVP-Sympathisanten, sondern Personen aus dem ganzen politischen Spektrum.
V.l.n.r.: Beat Rüegg, Vizepräsident SVP Egg, Tobias Bolliger, Gemeindepräsident FDP Egg, und Tobias Infortuna, Präsident SVP Egg.
In der vergangenen Woche fand nun die Übergabe der Unterschriftenbögen an Gemeindepräsident Tobias Bolliger statt. Die SVP Egg liebt ihre Heimat und findet es wichtig, den Schweizer Nationalfeiertag mit der Bevölkerung begehen zu können. Die Gemeinde Egg soll nicht zu den schweizweit wenigen
Gemeinden gehören, die auf eine 1.-August-Feier verzichten. Gespannt wird das weitere Vorgehen des Gemeinderates erwartet. Aufgrund des aktuellen Entscheides des Gemeinderates, die Bundesfeier nicht durchzuführen, wird in diesem Jahr in Egg eine 1.-August-Feier auf privater Basis organisiert.
STADT ZÜRICH MACHT ERNST MIT KLIMASCHUTZ IN DER LANDWIRTSCHAFT
Stadteigene Betriebe sollen komplett umgekrempelt werden
Die Stadt Zürich will ihre zehn eigenen verpachteten Landwirtschaftsbetriebe auf mehr Klimaschutz trimmen. Entsprechend hat ein politischer Vorstoss mittels Postulat dafür im links-grünen Zürcher Stadtparlament eine Mehrheit gefunden.
RoMü. «Auch die Landwirtschaft in der Stadt Zürich soll einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und zur Reduktion der Treibhausgase leisten», heisst es im entsprechenden Postulat. Dieses wurde im vergangenen Jahr von den beiden Stadtzürchern Gemeinderatsmitgliedern Simone Brander (SP) und Matthias Probst (Grüne) eingereicht. Es fordert den Zürcher Stadtrat auf, dass er prüft, wie die eigenen Landwirtschaftsbetriebe in der Stadt Zürich bis 2030 auf das Netto-Null-Klimaziel ausgerichtet werden können. Rund zwei Drittel der 810 ha Kulturlandfläche gehören der Stadt selber, welche sie aufgeteilt auf 10 verschiedene Pachtbetriebe verpachtet hat. Konkret fordert der Vorstoss von der Stadt eine Klimastrategie, wie mit Massnahmen die treibhausgasintensiven Aktivitäten unter anderem bei den Gebäuden, Maschinen oder Bewirtschaftungsrat gesenkt werden können. Zugleich sollen die Betriebe auch einen Beitrag zur vermehrten Nutzung von Massnahmen zur Erreichung der Klimaziele leisten.
Die Begründung des Vorstosses enthält auch konkrete Vorschläge, wie diese Ziele umzusetzen sind. Die Reduk-
tion der treibhausgasintensiven Aktivitäten und die Nutzung von Klimasenken können beispielsweise durch den Humusaufbau auch im Sinne einer regenerativen Landwirtschaft erfolgen.
Der Vorsteher des zuständigen städtischen Tiefbau- und Entsorgungsdepartementes zeigte sich namens des Stadtrates bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen. Die Umsetzungsfrist des Postulats wurde um fünf Jahre bis 2035 verlängert.
Es trifft vor allem die Biobetriebe «Es wird weniger Tiere geben auf Zürichs Bauernhöfen», ist im Tages-Anzeiger in einem Interview mit dem Postulanten Matthias Probst zu lesen. Der 40-jährige Umweltwissenschaftler politisiert für die Grünen und spricht einfach nur von grossen Herausforderungen, um die geforderten Ziele zu erreichen. Zugleich kritisiert er die regional ausgerichtete tier-fokussierte Produktion. «Die lokale Versorgung könnte viel grösser sein, wenn wir mehr Gemüse, Linsen, Korn und Obst ins Zentrum stellen und sie mit Tieren nur begleitet und an Hanglagen allenfalls ergänzt würden», sagt Probst im entspre-
KAMPF GEGEN FOLGEN DER GLOBALISIERUNG
Bauernproteste in ganz Europa?
Lange fernab von den meisten Medien haben sich in Holland Bauernproteste entwickelt. Die Polizei schoss gezielt auf Traktoren. Der massive Umbau der Gesellschaft auf eine globale oder globalistische Schiene in eine Art «Technolandwirtschaft» fordert erste Opfer.
rw. Die holländischen Bauern protestieren mit Vehemenz gegen Umweltauflagen. Die ARD berichteten von «Protest mit Heuballen, Mist und Gülle». Und inzwischen haben die Proteste auch Deutschland erreicht. Landwirte solidarisieren sich mit ihren Kollegen im Nachbarland. Transparente werden über Autobahnbrücken gehängt. Es wird zu Kundgebungen aufgerufen.
chenden Interview. «Wenn das Fleisch plötzlich 20-mal teurer wird, dann verschiebt sich die Nachfrage», zeigt er sich entsprechend überzeugt. Entsprechend seiner geäusserten Überzeugung verschiebt sich dadurch die Nachfrage auf das deutlich billigere Gemüse. Angesprochen auf die sich abzeichnende globale Versorgungskrise sieht er die Lösung nicht in einem verstärkten Anbau, sondern in der Umstellung der Produktion, indem man sich von der Nutztierhaltung entfernt und auf eine klimafreundliche Landwirtschaft setzt. «Eine Kuh versorgt auf einem Stück Land viel weniger Menschen mit Nahrungsmitteln, als wenn dort Gemüse oder andere Ackerfrüchte wachsen würden», so seine Überzeugung.
Betroffen sind vor allem die städtischen Biobetriebe. Marcel Lusti bewirtschaftet den biologisch geführten «Leimbihof» in Zürich Leimbach und hält 50 Kühe. Er hofft, dass er seine Kühe behalten kann. Dass es der Stadtregierung ernst ist, zeigt der Umstand, dass ein geplanter Bau eines neuen Mutterkuhstalles auf dem «Adlisberghof» aufgeschoben wurde, weil man zuerst prüfen will, ob eine solch grosse Investition mit der neuen Klimastrategie vereinbar sei.
Zitiert wird auch der 60-jährige Jürg Obrist, welcher ebenfalls als Pächter den Biobetrieb «Döltschihof», einen Mutterkuhbetrieb mit Freiluftstall für 30 Galloway-Kühe, führt. Er zeigt sich überzeugt, dass Grasland, welches von Wiederkäuern nachhaltig genutzt wird, auch einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgase leisten kann. Gerade auf seinem Hof lässt die Topografie und Bodenbeschaffenheit nicht mehr Ackerbau zu.
Liest man nun die vom Zürcher Regierungsrat lancierten Klimaziele, so hat dort der grüne Baudirektor Martin Neukom bezüglich der Landwirtschaft die Weichen für die zusätzliche Ausrichtung der Zürcher Landwirtschaft analog der Stadt Zürich gestellt. Es zeichnet sich ab, dass die Zürcher Landwirtschaft wohl nun zusätzlich mit einer neuen Front zu kämpfen hat.
30 Prozent verlieren ihren Betrieb Ministerpräsident Mark Rutte gilt als Kopf, der die Globalisierung stark vorantreiben will. Er gehört zu den «Young Global Leaders», die wenig von Traditionen halten. Die MitteRechts-Regierung Hollands will die Emissionen von Stickoxiden und Ammoniak bis 2030 um 50 Prozent senken. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Viehzucht regelrecht dezimiert werden. Nach Einschätzung der Regierung müssen etwa 30 Prozent der Viehbauern ihren Betrieb aufgeben. Nur für globalisierte Eliten Vielleicht muss die Öffentlichkeit endlich begreifen, dass die Globalisten auf angeblich grüne Themen zurückgreifen, um das Volk gefügig zu machen. Und die grünen Parteien machen dies in manchen Ländern mit. Eine Art Umgestaltung der Welt ist das Ziel. In der Schweiz sollten uns diese Bauernproteste ein Warnschuss sein. Alle diese links-grünen Initiativen, zum angeblichen Tierwohl zum Beispiel, nutzen nur einer globalisierten Elite und schaden der Bauernschaft und den Konsumenten massiv.
In Holland hängt der Haussegen mittlerweile schief. Die Landwirtschaft wird einer globalistischen Rosskur unterzogen. Bild Pixabay
Selbstbestimmung: Fremdwort grüner und globalisierter Politik Grüne Politik geht schon seit Längerem nicht mehr auf. Einerseits gibt es welche, die aufgrund des Tierwohls auf Fleisch verzichten, gleichzeitig aber die Windenergie propagieren, die Vögel und Fledermäuse massenhaft schreddert. In Wahrheit geht es den Grünen nur noch um Klimakontrolle und Geoengineering. Dabei wird die Klimakontrolle als ein System zur «globalen Gerechtigkeit» zwischen den Armen und Reichen dieser Welt angepriesen. Hier gibt es eben viele Schnittmengen mit den Extrem-Globalisierern. Ausserdem sind die Grünen in Deutschland dabei, alles Regieren bei den wichtigsten Themen, z. B. Flüchtlingspolitik, Finanzpolitik, der EU zu überlassen. Selbstbestimmung ist ein komplettes Fremdwort in diesen Kreisen geworden.
Tobias Infortuna Präsident SVP Bezirk Uster Egg
Die grüne Stadt Zürich will den Gemüse- und Feldfrüchteanbau zulasten der Nutztierhaltung fördern.
(UN)GLEICHE RECHTE FÜR ALLE
Feminismus war gestern, Misandrie ist heute?
Seit Jahren werden die Forderungen nach Gerechtigkeit und Gleichberechtigung immer lauter. Doch wie sieht es aus mit der angeblichen Gleichberechtigung? Was wird wirklich gefordert, Gleichberechtigung der Frauen oder handelt es sich um reine Misandrie?
Tagtäglich wird man damit konfrontiert, wie ungerecht und misogyn unsere Welt doch ist und was wir alles ändern müssen, damit die Frauen nicht länger unterdrückt werden. Schliesslich seien doch alle Menschen gleich. Egal welchem Geschlecht sie angehören. Etwas Wahrheit ist tatsächlich dabei, aber leider nur etwas. Wahr ist, dass wir alle gleich sind. Ob Mann, Frau oder als was auch immer sich eine Person heutzutage identifizieren möchte. Der Rest hingegen ist vollkommener Humbug.
Der GenderPayGap ist bereits seit Jahren widerlegt und trotzdem wird behauptet, dass Frauen weniger verdienen. Es werden mehr Frauen in höheren Kaderstellen gefördert. Wirtschaft studieren an sich will aber niemand. Immer noch weisen soziale Studiengänge und Ausbildungen eine viel höhere Frauenquote auf als beispielsweise die Ingenieurswissenschaften. Ebenso bei den Feministinnen. Wer sich beruflich in einer NiedriglohnBranche orientiert, muss sich nicht wundern, wenn der Lohn dann niedriger ist, als der des männlichen Nachbarn, welcher einen Master in Betriebswirtschaft vorzuweisen hat.
Es wird gefordert, dass Frauen die gleichen Rechte bekommen wie die Männer. Die gleichen Pflichten zu übernehmen, versuchen die Feministen hingegen, mit aller Kraft zu vermeiden. Zum Beispiel forderten sie am diesjährigen Frauenstreik, das Frauenrentenalter nicht anzuheben. Ein weiteres Beispiel ist, dass die Wehrpflicht für alle bei den Feministen ebenfalls nicht auf offene Ohren stösst. Wo
SVP BEZIRK HINWIL
bleibt dann die Gerechtigkeit, fragen Sie sich? Nun, diese Frage stellt sich der Autor auch.
Immerhin weichen die lautstarken Feministinnen den Forderungen nach den gleichen Pflichten intelligent aus und kritisieren das ganze System, zum Beispiel die Wehrpflicht als solches, anstatt einzugestehen, dass es ihnen lediglich um die Rechte geht und die Pflichten problemlos weggelassen werden können. Man will ja schliesslich nicht unglaubwürdig wirken.
Es gehört leider zur heutigen Zeit, dass sich jeder und alle ungerecht behandelt fühlen, die Forderungen der Feministen haben jedoch nichts mit Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu tun, sondern dienen lediglich der Denunziation von Männern.
Wird zum Beispiel eine Frau von einem Mann getötet, spricht man gleich von einem Femizid. Auch wenn die Tat ursprünglich nichts mit dem Geschlecht zu tun hatte.
Es reicht, dass das Opfer eine Frau ist, um der Täterschaft Frauenhass zu unterstellen. Wird ein Mann jedoch von
einer Frau getötet, hat der Autor noch nie in der Zeitung das Wort Misandrie oder Mord aus Männerhass gelesen. Frauen fordern, gleich behandelt zu werden wie Männer. Gleichzeitig will man aber auch, dass ein Mann ein Gentleman ist und der Frau die Tür aufhält und die schweren Taschen abnimmt. Es wäre ja eine Schande, wenn eine Frau ihrem Mann die schweren Einkauftaschen abnehmen würde. Obwohl sie gemäss den Feministen genau gleich stark ist wie ein Mann. Finden Sie die Logik dahinter? Forderungen nach Frauenquoten sind ebenso keineswegs gerecht. Wird man nicht genau dann aufgrund seines Geschlechts anders behandelt? Damit erschaffen sie, was sie angeblich eigentlich ändern wollen.
Je länger dieser Gender und FeministenWahnsinn andauert, desto eher entpuppen sich diese lächerlichen Forderungen als keineswegs gerecht. Es geht nur noch darum, das Feindbild des bösen, weissen, heterosexuellen Mannes zu verbreiten. Feminismus war gestern, Misandrie ist heute.
Kantonsratsnominationen der SVP Bezirk
Hinwil
Mit einer starken Liste startet die SVP Bezirk Hinwil in den Kantonsratswahlkampf für die Wahlen vom 12. Februar 2023. Alle bisherigen SVP-Kantonsräte treten wieder an.
SVP. An ihrer ausserordentlichen Delegiertenversammlung, im Mehrzweckgebäude «Buechwäid» in Seegräben, nominierten die Delegierten der SVP Bezirk Hinwil ihre Kantonsratskandidatinnen und Kantonsratskandidaten für die Kantonsratswahlen vom 12. Februar 2023. Nach der Begrüssung durch den Sektionspräsidenten der SVP Seegräben, alt Kantonsrat HansHeinrich Heusser, eröffnete Bezirksparteipräsident René Schweizer die statutarische Delegiertenversammlung. Nach einer Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten stimmten die Delegierten dem Vorschlag der Wahlkommission einstimmig zu und nominierten die Vorgeschlagenen für die Liste 1, SVP Bezirk Hinwil. Im Anschluss wurde ausserdem noch das Budget verabschiedet und nach dem Abschluss des statutarischen Teils folgte ein Gastreferat vom kantonalen Parteisekretär Werner Gartenmann.
Seit 1991 durchgehend mit Frauen im Kantonsrat vertreten Angeführt wird die Wahlliste von der bisherigen Kantonsrätin Elisabeth Pflugshaupt aus Bertschikon (Gossau ZH). Als einzige Partei aus dem Bezirk Hinwil ist die SVP seit 1991 und somit seit über 30 Jahren ununterbrochen mit mindestens einer Frau im Kantonsrat vertreten. Insgesamt bilden die elf Kandidatinnen und Kandidaten
Zeno Schärer, René Schweizer, Nicole Ward-Brändli, Elisabeth Pflugshaupt, Seraina Billeter, Daniel Wäfler, Benjamin Stricker, Philipp Zopp, Timotheus Bruderer, Walter Honegger und Benjamin Herger.
ein breites Spektrum an Berufen und Fähigkeiten ab und sind sowohl vom Alter als auch geografisch gut verteilt. Zwischen der jüngsten Kandidatin mit 22 Jahren und der ältesten mit 61 Jahren, liegt der Altersdurchschnitt aller Kandidierenden bei 42 Jahren. Auf dem zweiten Platz tritt der bisherige Kantonsrat, Daniel Wäfler aus Gossau, an. Dicht gefolgt vom ebenfalls bisherigen Kantonsrat Walter Honegger aus Wald. An vierter Stelle steht Bezirkspräsident René Schweizer aus Fi
schenthal. Vom 5. Platz an mit Nicole WardBrändli aus Hinwil folgen auf den weiteren Listenplätzen: 6. Timotheus Bruderer (Wetzikon), 7. Benjamin Stricker (Dürnten), 8. Philipp Zopp (Wetzikon), 9. Seraina Billeter (Bubikon), 10. Benjamin Herger (Wald), 11. Zeno Schärer (Wetzikon). Die SVP Bezirk Hinwil ist überzeugt von ihrer Liste und erhofft sich nach den Wahlen vom 12. Februar 2023 eine weiterhin starke Vertretung im Zürcher Kantonsrat.
«ME DÖRF JA NÜT MEH SÄGE!»
Überforderung
Wo man hinschaut – wir sind überfordert.
Schon im gewöhnlichen Alltag: Verstopfte Autobahnen, man baute die Alpentransversalen und das Schweizer Volk beschloss, von Grenze zu Grenze die Lastwagen zu verladen. Aber nun stehen lange Schlangen am Gotthard auf der Strasse. Schulen leiden an Lehrermangel, Spitäler an Pflegepersonal, die Handwerksbetriebe unter Fachkräftemangel. Der Zuwanderungsdruck ist enorm, obwohl das Schweizer Volk der Einwanderungsinitiative zugestimmt hat. Aber nichts ist geschehen. In der Schule gibt man mit neuen Konzepten Gegensteuer: Man zieht Hilfskräfte bei, die Unruhe im Klassenzimmer und der fehlende Überblick vergrössert sich. Die Eltern der begabten Kinder reklamieren, weil ihre Kinder zu kurz kommen. Schlussendlich weichen sie in Privatschulen
aus. Die Ungleichheit wird vor lauter Gleichheitsideal noch grösser. Ein Lehrer sagt: «Wir wissen es. Aber me dörf ja nüt säge!» Die enorme Zuwanderung und billige Zinsen führen zum Baudruck, und damit steigen die Baupreise. Die Schweiz kann gar nicht genügend Ärzte ausbilden, um das Bevölkerungswachstum zu bewältigen. Doch dagegen tut niemand etwas. «Me dörf ja nüt säge!»
Zwei Bundesräte verkünden: Der Strom wird knapp. Wir werden zu wenig Strom haben. Aber gleichzeitig subventioniert man Elektroautos, damit mehr Strom verbraucht wird, den wir nicht haben werden. Man verbietet Ölheizungen und ersetzt diese mit Wärmepumpen, die viel mehr Strom brauchen, den wir nicht haben werden. Ein vernünftiger Mann sagt mir: «Ich kaufe jetzt kein Elektroauto, wir werden ja zu wenig Strom haben.» Er fügt leise an: «Aber me getrout sich’s gar nid z’säge.»
Überforderung der Politiker. Wer zieht die gelockerten Schrauben wieder an? Es gilt ein erfolgreicher Weg: Zurück in die Zukunft! Zurück zum gesunden Menschenverstand.
Einladung zur Jubiläumsfeier
101 Jahre
SVP Volketswil
Liebe Parteifreunde, Freunde und Sympathisanten der SVP Volketswil
Wir möchten mit Ihnen unser 101 jähriges Bestehen feiern
Gerne laden wir Sie am Sonntag, 31. Juli 2022,19.00 Uhr zur Jubiläumsfeier ins Parkhotel Wallberg Eichholzstrasse 1, 8604 Volketswil ein.
Wir werden diesen besonderen Anlass mit einem feinen Jubiläumsdinner feiern und freuen uns sehr Regierungsrat Ernst Stocker begrüssen zu dürfen
Für die musikalische Unterhaltung sorgt DJ Partytunes
Der Eintritt beträgt pro Person 80 Franken (inkl. Apéro, Essen und Unterhaltung, exkl. Getränke).
Anschliessend wird die Bar durch uns betrieben und wir können den Abend gemütlich bis in die frühen Morgenstunden des Nationalfeiertages ausklingen lassen!
Anmeldung unter: bertschinger@jsvp-zh.ch oder SVP Volketswil, Postfach, 8604 Volketswil
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung
Ihr Vorstand SVP Volketswil www.svp-volketswil.ch
Christoph Blocher Alt Bundesrat SVP Herrliberg
Die Schweiz ist ein weltweit einzigartiges Erfolgssystem. Doch auch dieses System weist langsam, aber sicher, Risse auf. Bild Pixabay
Der heutige, moderne Feminismus entwickelt sich immer mehr zu einem Spielball reaktionärer Kräfte.
Bild Pixabay
V.l.n.r.:
Robin Ingold SVP Mitglied Egg
von Daniel Oswald
Schule: Anforderungen gestiegen?
Mathias Binswanger veröffentliche im Online-Nebelspalter den Artikel «Der mittelmässige Akademiker als neues Bildungsideal». Grundsätzlich empfehle ich Ihnen diesen Artikel sowie den Nebelspalter zur regelmässigen Lektüre. Lassen Sie mich nun aber nach dieser Schleichwerbung zum Thema kommen. Im besagten Artikel ist von einem Teufelskreis die Rede, nach welchem die Anforderungen in vielen Berufen steigen und demzufolge auch immer höhere Qualifikationen in den Stellenausschreibungen zu finden sind. Dass die Anforderungen an die Berufseinsteiger steigen würden, ist eine viel zitierte These. Ich stelle diese These in Abrede. Fragen wir uns doch mal ganz nüchtern: Was hat sich in den letzten 50 Jahren in der Mathematik verändert? Weder das kleine noch das grosse Einmaleins haben sich verändert. Ein Dreisatz löst man immer noch wie in den 70er-Jahren, als ich zur Schule ging. Ich wüsste auch nicht, dass sich am geometrischen Grundwissen wie dem Satz des Pythagoras oder dem Höhensatz des Euklid etwas verändert hätte? Wie sieht das in den Bereichen Physik und Chemie aus? Kraft ist immer noch Masse mal Beschleunigung und Arbeit ist Kraft mal Weg. Geschwindigkeit ist Weg pro Zeit und wird noch immer in Kilometer pro Stunde angegeben. Auch das Periodensystem der Elemente bedurfte ebenfalls keiner Gesamtrevision. Ist es bei den Sprachen etwa anders? Mir persönlich wäre nichts bekannt. Französisch ist immer noch Französisch und Englisch bleibt Englisch. Das Wasser ist immer noch nass und der Tag hat immer noch 24 Stunden. Die Erde braucht noch immer ein Jahr, um die Sonne zu umrunden und daraus erfolgen unsere Jahreszeiten. Sauberkeit und Ordnung sind noch immer wichtige Softskills, wie man heute so schön sagt. Aufmerksamkeit und Leistungswille gehören ebenfalls dazu. Und zwar nicht erst seit heute; das war schon früher so. Hat nun etwa der Computer alles verändert? Ja, das hat er. Aber an den Grundlagen, welche unsere Kinder in ihrer Grundausbildung vermittelt kriegen sollten, hat der Computer definitiv nichts verändert. Wer das Leben nicht versteht, wird auch den Computer nicht verstehen. Mir scheint aber, dass immer weniger Schulabgänger diese Grundlagen kennen und beherrschen. Die Gründe dafür dürften nicht bei den Kindern liegen. Diese liegen bei dem von uns Erwachsenen geschaffenen Umfeld. Heutzutage werden die Kinder bis zu ihrer Unfähigkeit beschützt, betreut und gefördert. Es wird alles für sie erledigt, ausser dass man sie zu selbstständigen Erwachsenen erzieht.
LINKE VERBOTSKULTUR IN ZÜRICH
Züri Fäscht: Volksfest, aber bitte ohne Volk
Kurz vor den Sommerferien machen sich nicht nur die heissen Temperaturen im Stadtparlament, sondern auch ein rasanter Anstieg an ideologischer Politik bemerkbar. Bereits in weniger als einem Jahr findet das traditionelle «Züri Fäscht» statt.
Camille Lothe Präsidentin
JSVP Kanton Zürich Zürich
Zwei Attraktionen sollen jedoch aus dem Festprogramm gestrichen werden:
Die linken Parteien wollen das traditionelle Feuerwerk und die Flugshows aus Umweltschutzgründen verbieten. Gemeinsam haben jene linken Parteien entsprechende Streichungsanträge eingereicht. Das Ziel: die ideologische Umerziehung.
Die Streichungsanträge sind ein Angriff auf den Kern des Anlasses. Das Züri Fäscht zieht alle drei Jahre rund 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher an, die zu Hunderttausenden von Logiernächten und einer Wertschöpfung von 370 Millionen Franken führen.
Dabei gehören – zum Unmut der linken Parteien – die Flugshow und das Feuerwerk zu den Hauptattraktionen. Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes sollen jetzt beide Attraktionen gestrichen werden. Bis zur letzten Ratssitzung zeigt sich jedoch, dass es einen starken Widerstand gibt!
Eine Analyse der Umweltstiftung Myclimate hat gezeigt, dass Flugshow und Feuerwerk je 0,2 Prozent zum gesamten Klima-Fussabdruck der Veranstaltung beitragen. Bei den übrigen 99,8 Prozent fallen Anfahrtsverkehr und Verpflegung ins Gewicht. Paradoxerweise wäre die Umweltbelastung grösser, wenn das Züri Fäscht ganz ausfallen würde, da die
Leute vermehrt mit dem Auto unterwegs wären, statt mehrheitlich mit dem ÖV in die Stadt zu fahren. Sogar die Feinstaubbelastung ist trotz Feuerwerk insgesamt geringer, da die Innenquartiere für den motorisierten Verkehr gesperrt sind. Doch die Ideologie steht darüber. Das Vorgehen der linken Parteien ist eine reine Umerziehungsmassnahme.
AUS DEM WINTERTHURER GEMEINDERAT
Weniger ist häufig mehr
Wie lange noch können wir uns den Luxus leisten, im Luxus zu leben? – Walter Ludin
Thomas Wolf Fraktionspräsident SVP Stadtparlament Winterthur
Am 14. Juli 2022 hat der Stadtrat Winterthur eine Medienmitteilung zum Thema «Moderne Technik im Stadtparlamentssaal» verschickt.
Leider versucht die rot-grüne Mehrheit auch hier (wie auch bei anderen Abstimmungen) Einfluss auf das Endresultat zu nehmen und begibt sich in die Nähe einer gezielten Desinformation. Zur Vorgeschichte: Der damalige Gemeinderatspräsident Daniel Oswald (SVP) hat 2020 die Renovation und Instandhaltung des Saales angestossen. Der dazu benötigte Kredit über CHF 371 000 wurde im Parlament im Herbst 2021 bewilligt. Die restlichen Kosten von CHF 1 451 000 wurden vom Stadtrat als gebunden beurteilt und gesprochen. Zur Detailberatung wurde eine Kommission aus Ratsmitgliedern gegründet. Um einen Eindruck eines modernen Parlamentsbetriebes zu erhalten, wurde der Ratssaal von Glarus besucht. In der Folge wurde «das Nötige» durch «das Wünschbare» ersetzt und durch die Ratsleitung (nun in SP-Händen; mit einem Vize der Grünen) im März 2022 ein Zusatzkredit von CHF 947 000 für eine Erweiterung der AVTechnik beantragt. Der Ratsbetrieb wird durchschnittlich von 4 bis 5 Besuchern verfolgt, in den Abendsitzungen ab 20.00 Uhr ist meistens niemand mehr online anwesend. Um dieses Desinteresse der Bevölkerung zu brechen, ist ein Livestream der Sitzung mit automatischer Kameraerfassung des Sprechers sowie eine zusätzliche elektronische Protokollerfassung gewünscht worden. Die Befürworter konnten die Abstimmung im Rat gewinnen. Nun hat sich aber eine Ratsminderheit, bestehend aus SVP FDP und der Mitte, entschlossen, dazu das Referendum zu ergreifen.
Zur Erinnerung: Der Ratssaal wird jährlich für 14 Sitzungen vom Parlament belegt. Die Sitzungen dauern in der Regel durchschnittlich 4 Stunden und 15 Minuten. Dass eine Anpassung an moderne Zeiten nötig ist, war ja unbestritten. Die bestehende Einrichtung stammt aus dem Jahre 1970, und dass moderne Funktionen wie Steckdosen am Sitzplatz, ein Beamer oder eine elektronische Abstimmungsanlage nötig sind, haben wir von der SVP-Fraktion sogar unterstützt.
Nun zu der links-grünen Medienmitteilung. Folgende drei Punkte sind nicht korrekt:
1. Irreführende Jahreszahlen. Die Medienmitteilung suggeriert, dass der Saal um 1800 gebaut wurde. Richtig ist, dass das Gebäude zu jener Zeit erstellt wurde, der eigentliche Saal an sich wurde aber 1970 topmodern eingebaut. Vor diesem Einbau wurden die Sitzungen einen Stock tiefer abgehalten.
Es ist eine Absage an das traditionelle Volksfest für alle Gesellschaftsschichten. Vielmehr wünschen sich die linken Parteien ein veganes Quartierfest, der mittelständische Pöbel vom Land soll dabei zu Hause bleiben. Begründet wird dieses Vorgehen allen Ernstes mit der Klima-Abstimmung vom Frühling, bei welcher sich Zürich das Ziel Netto-Null bis 2040 vorgab. Die SVP warnte bereits bei der Abstimmung, dass diese Vorgabe für reine Symbolpolitik ohne konkreten Nutzen missbraucht würde. Nach den Sommerferien wird sich zeigen, wie stark die linken Parteien an ihrer Symbolpolitik festhalten. Eigentlich hätte das Geschäft am Mittwoch im Stadtparlament behandelt werden sollen. Der öffentliche Druck war jedoch enorm. Mehrere Medien berichteten über die sinnlose Verbotspolitik und eine bürgerliche Petition erzielte innerhalb von nur fünf Tagen über 2000 Unterschriften. Die Stadtpartei hat mit diversen Beiträgen auf die drohenden Verbote aufmerksam gemacht. Mit den Streichungsanträgen der linken Parteien würde direkt in die operative Planung und Programmsetzung eingegriffen.
Die Streichungsanträge sind juristisch umstritten, sodass diese erst nach der Sommerpause zur Debatte kommen. Es bleibt zu hoffen, dass die Sommerferien bei einzelnen linken Parlamentariern zu etwas mehr Gelassenheit führen.
2. Die Abstimmung betrifft die Instandhaltung gar nicht. Diese Kosten wurden ja bereits bewilligt, es ist völlig irrelevant, ob der Saal in die Jahre gekommen ist. Zudem wurde der Neuinstallation von sinnvoller audiovisueller Technik bereits zuvor zugestimmt.
Die eigentliche Abstimmungsfrage ist: Wollen wir die Ferrari-AV-Lösung oder genügt der Fiat, der bereits bewilligt wurde? Die SVP hält klar fest, dass der Fiat reicht. Angesichts der grossen finanziellen Herausforderungen, welche auf die bereits stark verschuldete Stadt Winterthur zukommen, ist eine Zurückhaltung beim Geldausgeben das Gebot der Stunde.
3. Gebundene Kosten bleiben unerwähnt. Die Mitteilung erwähnt einen Kredit von CHF 371 600 und einen von CHF 947 200, ohne zu präzisieren, wobei es sich darum genau handelt. Diese Zahlen beziehen sich nur auf die nicht gebundenen Ausgaben und vermitteln ein falsches Bild der Dimension. Im Herbst ging es um eine totale Bruttoinvestition von CHF 1451 200, im Frühjahr 2022 ging es dann plötzlich um eine Bruttoinvestition von CHF 2 398 400.
Dank dem Referendum hat der Winterthurer Stimmbürger nun die Möglichkeit, dem Grössenwahn eine Absage zu erteilen. Das Parlament ist nicht für sich selbst da, sondern muss die Interessen des Steuerzahlers berücksichtigen. Es gibt auch in Winterthur dringendere Probleme als eine Luxuslösung für wenige Nutzer. Zudem wird der zu erwartende Unterhalt mit keinem Wort erwähnt, ebenso die technische Komplexität, welche eine reale Anwendung (zu) oft verunmöglicht. Und wir alle wissen: Jede Informatiklösung ist morgen schon veraltet und übermorgen wird nichts mehr unterstützt, sodass dann erneut investiert werden muss. Die SVP wird den Abstimmungskampf aktiv begleiten und ist sich sicher, dass sie dem Steuerzahler unnötige Ausgaben ersparen kann.
Objekt der Begierde: Der Ratssaal in Winterthur. Rot-Grün würde daraus gerne eine exorbitante Politarena machen. Bild Eigenaufnahme
Feuerwerk erfreut Jung und Alt. Die linke Verbotspolitik der Stadt Zürich möchte auch diesem Publikumsmagnet den Stecker ziehen. Bild Pixabay
VEREIN FÜR «AKTIVE SENIOREN» AM FLUGHAFEN ZÜRICH
Führung «The Circle» und Generalversammlung
Aktiv werden! Am Mittwoch, 13. Juli 2022, konnte der Vorstand des Vereins «Aktive Senioren» 27 interessierte Mitglieder zu einer Führung im Circle am Flughafen Zürich begrüssen.
Da es pro 15er-Gruppe einen «TourGuide» der Flughafen Zürich AG benötigt, war eine Anmeldung im Voraus Pflicht.
Leider wurde bei der Einladung durch den Schreibenden vergessen, darauf hinzuweisen, dass das Programm aus einer 90-minütigen Begehung des riesigen Gebäudekomplexes «The Circle» besteht. Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen absolvierten unsere Vereinsmitglieder über 5500 Schritte an dieser interessanten Führung mit neuen und unerwarteten Einblicken in das Geschehen am Flughafen Zürich. Ein Bravo – an unsere aktiven Mitglieder – für diese tolle Leistung!
Nach dieser Begehung fanden sich die beiden anwesenden Gruppen im hinteren Teil des Restaurants Upperdeck zur ersten Erfrischung und zur Generalversammlung 2022 ein.
Der Präsident, aNR SVP Hans Egloff, führte an diesem speziellen Ort zügig durch die Traktandenliste und Kassiererin Katrin Widmer stellte Rechnung und Budget vor. Das Restaurant Upper-
ENERGIEPROBLEME IN WINTERTHUR
deck hängt in der grossen Halle als halbes Zwischengeschoss und die Gäste verspüren hier die spezielle Flughafenatmosphäre.
Wie erwartet, gab es zum statutarischen Teil wenig Diskussionsbedarf, obwohl der Revisor in seinem Bericht auf den speziellen Umstand «Verzicht auf die Erhebung von Mitgliederbeiträgen im Jahr 2021» hingewiesen hat.
Die finanzielle Lage des Vereins ist jetzt etwas angespannt, aber der Vorstand ist sich dieser Situation durchaus bewusst. Alle Punkte der Traktan-
denliste wurden, wie vom Vorstand beantragt, genehmigt und die Decharge erteilt. Danach wurden ein reich beladenes Apéro-Buffet und das gesellige Beisammensein genossen. Der Vorstand hat Wort gehalten und in diesem Jahr bezüglich «Gastronomie» seine Aufgabe viel besser erfüllt.
Nach Statutenrevision und der Reorganisation der Administration schauen wir optimistisch vorwärts und hoffen, die geplanten Vereinsanlässe können wieder in gewohntem Rahmen durchgeführt werden.
Klimaziel 2040 in Winterthur
Die Zeit läuft, und die Stadt Winterthur kann und wird es nicht allein schaffen, die hochgesteckten Ziele bis 2040 zu erreichen. Da hilft auch der EU -Entscheid nicht, ab 2035 keine fossilen Autos mehr zu bauen.
Woher soll dieser Strom kommen? Im Winter muss die Schweiz jetzt schon Strom importieren und wenn die AKW abgeschaltet werden, stellt sich die Frage, woher unser Strom kommen soll. Etwa aus Gaskraftwerken? Im Moment wollen oder müssen alle weg vom Gas, da wir ja wissen, woher der grosse Teil davon kommt.
In Winterthur wurde noch vor ein paar Jahren vonseiten der Stadt das Gas gefördert und mir wurde die Gasleitung noch umsonst ans Haus gezogen. Viele Hausbesitzer suchen Alternativen, welche meist stromintensive Wärmetauscher sind. Auch hier steigt der Stromverbrauch und wer nun denkt,
dass der Strompreis nicht nach oben angepasst wird, schaut ziemlich optimistisch in die Zukunft. Das nächste Problem ist, dass die Nachfrage nach Wärmetauschern und Fotovoltaikanlagen nicht gedeckt werden kann, denn überall herrschen Lieferengpässe. Da hilft wohl auch nicht viel, dass vonseiten der Politik gefordert wird, die Heizung um 1 bis 2 Grad zu reduzieren. Das Nächste, was kommen wird, ist die erhöhte CO2-Steuer, welche wieder das Gewerbe trifft, welches jetzt schon die hohen Benzin- und Dieselpreise verkraften muss. Eine Reduktion der Mineralölsteuer ist mit dem Entscheid des Ständerats in weite
Ferne gerückt. Auch ist die Stadt auf das Gewerbe, private Hausbesitzer und Pensionskassen angewiesen, dass jene mit der Umstellung von Öl- und Gasheizungen mitziehen.
Alleine kann die Stadt die Ziele nicht erreichen. Sind alle diese Ressourcen lieferbar? Fernwärme ist zwar hypothetisch super, aber wie schnell werden Siedlungen effektiv ans Netz angeschlossen?
Man darf gespannt sein.
Stefan Gubler, Stadtparlament SVP Winterthur
Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit stärken
Werner Salzmann
Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates informiert aus erster Hand über die aktuelle Sicherheitslage und die Herausforderungen in der Zukunft. Kommen Sie, diskutieren Sie mit und treffen Sie unsere Kantonsratskandidaten.
Wann: Freitag, 19. August, ab 19.00 Uhr
Wo: Fuchsbüelstrasse 20, Neftenbach auf dem Hof von Urs Wegmann
Angebot: Würste vom Grill, Kaffee und Nussgipfel
SVP Bezirk Winterthur
SVP Sektion Neftenbach
1.-AUGUST-FEIERN MIT SVP-REDNERINNEN UND REDNERN
Bezirk Andelfingen / Kleinandelfingen
Montag, 1 August 2022 18 15 Uhr, Park «auf der Grille», Gass 1a, Kleinandelfingen, mit Regierungsrätin Natalie Rickli
Bezirk Andelfingen / Ossingen
Montag, 1 August 2022, 18 00 Uhr, Sekundarschulhaus Ossingen, mit Dominik Herzog, Präsident SVP Ossingen.
Bezirk Bülach / Dietlikon
Montag, 1 August 2022 11 00 Uhr, Dorfplatz, bei schlechtem Wetter im Saal Fadacher, Dietlikon, mit Bundesrat Ueli Maurer
Bezirk Bülach / Wil
Montag, 1 August 2022, 20 00 Uhr, Dorfplatz, Wil, mit Camille Lothe, Präsidentin Junge SVP Kanton Zürich.
Bezirk Dielsdorf / Niederhasli
Montag, 1 August 2022 10 15 Uhr, vor Mehrzweckhalle Seehalde, Seefeldstrasse 8, Niederhasli, mit Nationalrat Alfred Heer.
Bezirk Dielsdorf / Regensdorf
Montag, 1 August 2022, 20 30 Uhr, Rebhausgemeinschaft Watt, Buenstrasse, Regensdorf, mit Regierungsrätin Natalie Rickli.
Bezirk Dielsdorf / Weiach
Sonntag, 31 Juli 2022, 18 00 Uhr, Schulhausplatz, Weiach, mit Camille Lothe, Präsidentin Junge SVP Kanton Zürich.
Bezirk Dietikon / Geroldswil
Montag, 1 August 2022, 10 30 –13 30 Uhr, Dorfplatz, Geroldswil, mit Kantonsrat Rochus Burtscher.
Bezirk Dietikon / Oberengstringen
Sonntag, 31 Juli 2022, 20 15 Uhr, Parkplatz «Zwischen den Hölzern», Oberengstringen, mit Regierungsrätin Natalie Rickli.
Bezirk Dietikon / Weiningen
Montag, 1 August 2022, 12 15 Uhr, Bauernhof Familie Haug, im Wiesentäli, Weiningen, mit Nationalrat Benjamin Fischer, Präsident SVP des Kantons Zürich.
Bezirk Hinwil / Grüningen
Montag, 1 August 2022, 18 00 Uhr, Halle Schmid Kran AG, Plattenstrasse/Hombrechtikerstrasse, Grüningen, mit René Schweizer, Präsident SVP Bezirk Hinwil.
Bezirk Pfäffikon / Hittnau
Montag, 1 August 2022 18 00 Uhr, Hirschenwis, Hittnau, mit Gemeinderätin Seraina Billeter.
Stadt Zürich / Kreis 1 und 2
Montag, 1 August 2022, 20 00 Uhr, GZ Wollishofen, Bachstrasse 7, Zürich, mit Nationalrat Alfred Heer.
Kanton Aargau
Montag, 1 August 2022 10 30 Uhr, Gemeindehausplatz, Spreitenbach, mit Nationalrat Roger Köppel.
Montag, 1 August 2022 18 00 Uhr, Werkhof Moosmatt, Gipf-Oberfrick, mit Nationalrat Roger Köppel.
Montag, 1 August 2022 20 15 Uhr, auf dem Chnübel, Dürrenäsch, mit Nationalrat Roger Köppel.
Kanton Luzern
Montag, 1 August 2022, 20 00 Uhr, Marbachegg (Alp erreichbar mit Gondelbahn), Marbach, mit Bundesrat Ueli Maurer.
Kanton Schaffhausen
Montag, 1 August 2022, 09 30 Uhr, Fronwagplatz, bei schlechtem/ unsicherem Wetter in der Kirche St. Johann, Schaffhausen, mit alt Bundesrat Christoph Blocher.
Montag, 1 August 2022, 14 00 Uhr, Schulanlage Randenblick, Neunkirch, mit Bundesrat Ueli Maurer.
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Lorenz Habicher Kantonsrat SVP Zürich Kreis 9
Alt Nationalrat Hans Egloff führte durch die Generalversammlung. Bild zVg
SVP-STAMM
Bezirk Andelfingen / Andelfingen
Jeden letzten Dienstag im Monat, ab 18 00 Uhr, Grilltreff, Im Bilg 2, Andelfingen.
Bezirk Bülach / Bachenbülach
Jeden zweiten Mittwoch im Monat, ab 19 00 Uhr, im UG Restaurant «Vis-à-Vis», Zürichstrasse 47, Bachenbülach.
Bezirk Bülach / Embrach
Jeweils am letzten Sonntag im Monat, ab 11 00 – 12 00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.
Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant «La Torre», Dielsdorf.
Bezirk Dietikon / Birmensdorf und Urdorf
Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10 00 Uhr, im Bistro Alterszentrum am Bach, Birmensdorf.
Bezirk Horgen / Thalwil
Jeden ersten Montag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil.
Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon
Jeden ersten Samstag im Monat, von 11 00 bis 12 00 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Pfäffikon.
Bezirk Uster / Uster
Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab 17 30 Uhr, Lokalität gemäss www.svp-uster. ch.
Stadt Winterthur / Oberwinterthur
Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18 30 Uhr, Restaurant Stadtrain, Römerstrasse 71, Winterthur.
Stadt Winterthur / Wülflingen
Jeden Samstag, 11 00 bis 12 30 Uhr, Taverne zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur.
Stadt Zürich / Kreis 6
Jeden ersten Dienstag im Monat, 19 00 Uhr, Wild West Steakhouse Texas, Winterthurerstrasse 175, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 12
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.
Junge SVP Kanton Zürich
Alle Events der Jungen SVP Kanton Zürich findest du auf unseren Social Media Channels oder auf unserer Website www.jsvp-zh.ch.
SVP-VERANSTALTUNGEN
Bezirk Affoltern / Bonstetten
Dienstag, 30 August 2022 19 30 Uhr, Podium zu den Abstimmungen vom 25 September 2022, Gemeindesaal, Bonstetten, u.a. mit den Nationalräten Barbara Steinemann und Martin Haab.
Sonntag, 25 September 2022, 10 00 Uhr, Apéro, Rigelhüsli, Bonstetten.
Sonntag, 27 November 2022 10 00 Uhr, Apéro, Rigelhüsli, Bonstetten.
Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf
Sonntag, 11 September 2022, 10 00 Uhr, SVP-Stand, Dielsdorfer Gewerbeschau, Dielsdorf, mit Nationalrat Benjamin Fischer.
Bezirk Dietikon / Aesch
Sonntag, 28 August 2022, 10 00 Uhr, Jubiläumsbrunch 100 Jahre SVP Aesch, Hof der Familie Stalder, Eggweid, Aesch.
Bezirk Pfäffikon / Lindau
Sonntag, 28 August 2022 11 00 bis 23 00 Uhr, SVP-Zelt an der Chilbi, Gemeindeplatz, Lindau, mit den Nationalräten Alfred Heer, Mauro Tuena und Bruno Walliser.
Montag, 29 August 2022 14 00 bis 21 00 Uhr, SVP-Zelt an der Chilbi, Gemeindeplatz, Lindau, mit den Nationalrätinnen Therese Schläpfer und Barbara Steinemann.
Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon
Mittwoch, 24 August 2022, 18 00 Uhr, Informationsanlass, Stiftung zur Palme, Hochstrasse 31–33, Pfäffikon, u.a. mit Nationalrat Christian Imark. Thema: Energiezukunft Schweiz.
Bezirk Uster / Volketswil
Sonntag, 31 Juli 2022, 19 00 Uhr, Jubiläumsfeier 101 Jahre SVP Volketswil, Parkhotel Wallberg, Eichholzstrasse 1, Volketswil, mit Regierungsrat Ernst Stocker. Anmeldung an bertschinger@jsvp-zh.ch.
Bezirk Winterthur / Neftenbach
Freitag, 19 August 2022, 19 00 Uhr, Informationsanlass, Hof von Urs Wegmann, Fuchsbüelstrasse 20, Neftenbach, mit Ständerat Werner Salzmann. Thema: Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit stärken.
Bezirk Winterthur / Seuzach
Samstag, 10 September 2022, 19 00 Uhr, SVP bi de Lüt, Dorffest Seuzach, mit Nationalrätin Barbara Steinemann.
Stadt Zürich / Kreis 10
Freitag, 26 August 2022 18 00 Uhr, Grillfest, Armbrustschützenhaus, Zürich-Höngg, mit den Nationalräten Thomas Matter und Mauro Tuena sowie Kantonsrat Christoph Marty.
Stadt Zürich / Kreis 11
Samstag, 20 August 2022, 09 30 bis 12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.
Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp-zuerich.ch, Mattia Mettler, Telefon 044 217 77 68. Insertionspreise: www.svp-zuerich.ch/zurcher-bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, sekretariat@svp-zuerich.ch.
Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Elisabeth Liebi, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, inserate@svp-zuerich.ch. Inseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. Layout: cube media AG , Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, CH -5001 Aarau.
Samstag, 10 September 2022, 09 30 bis 12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, ZürichOerlikon.
Sonntag, 11 September 2022, 10 00 bis 14 00 Uhr, Puurezmorge, Bauernhof Albert Schumacher, Katzenseestrasse 8, ZürichAffoltern, mit den Regierungsräten Natalie Rickli und Ernst Stocker sowie den Kantonsräten Domenik Ledergerber und Martin Hübscher. Kosten: Fr. 25.– pro Person.
Samstag, 17 September 2022, 09 30 bis 12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, ZürichOerlikon.
Schweizerische Volkspartei Marthalen
Samstag, 24 September 2022, 09 30 bis 12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, ZürichOerlikon.
WEITERE VERANSTALTUNGEN Freitag, 23 September 2022, bis Sonntag, 25 September 2022, SVP -Schiessen 2022, Vorschiessen am Freitag, 16 September 2022, Luckhausen, Illnau-Effretikon. Weitere Informationen unter www.svp-illnaueffretikon.ch.
Säntisblick Frühschoppen
Die SVP Sektionen Marthalen und Benken freuen sich sehr, Sie wieder am traditionellen Säntisblick Frühschoppen begrüssen zu dürfen.
Ort: Festzelt Hofbeiz, Im Nägeli 2, 8460 Marthalen Datum: Sonntag, 14. August 2022 Zeit: 10.00 Uhr
Festredner: Kantonalpräsident und Nationalrat Benjamin Fischer (Ansprache 10.30 Uhr)
Für Speis und Trank ist gesorgt. Das Duo MaPe sorgt für einen gemütlichen musikalischen Rahmen Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen.
Zudem bieten wir am Vorabend des Säntisblick Frühschoppens am Samstagabend, 13. August 2022, ab 17.00 Uhr am gleichen Ort ein Feierabendbier für Leute an, die uns und unsere Behördenmitglieder kennen lernen möchten Ihre SVP Marthalen und Benken freuen sich auf Ihr Kommen. www.svp-zuerich.ch/ortspartei/marthalen-2
Kantonale Volksinitiative der Jungen SVP zur Durchsetzung von Recht und Ordnung (Anti-Chaoten-Initiative)
Debattieren statt demolieren!
Es darf nicht toleriert werden, dass Chaoten und Vandalen die Rechtsordnung nach Belieben missachten und die Allgemeinheit dann für die entsprechenden Konsequenzen geradestehen muss.
Jetzt unterschreiben! Bogen herunterladen: Kämpfen wir für Recht und Ordnung! anti-chaoten-initiative.ch