NEIN zur unnötigen Tierhaltungsinitiative
Am 25. September kommt die Massentierhaltungsinitiative zur Abstimmung. Die allergrösste Mehrheit der Landwirtschaft und mit ihr die SVP lehnen diese völlig unnötige Initiative klar ab. Eine Massentierhaltung, wie sie die Initianten interpretieren, gibt es in der Schweiz schlicht und einfach nicht. Sie würde jedoch die Tierhaltung und die Produktion tierischer Nahrungsmittel halbieren und somit massiv verteuern. Als Massstab für ihre Forderungen gelten die Bio-Standards aus dem Jahre 2018.

Der von der Initiative geforderte Standard existiert mit dem Bio-Angebot und anderen Tierwohllabels bereits. Wer tierische Produkte in diesem Sinn sucht, findet diese heute schon im Laden. Die Initiative würde den Verlust von Wahlfreiheit bedeuten. Gemäss den Initianten bedeutet Massentierhaltung «Grossbetriebe, bei denen das Tierwohl systematisch verletzt wird». Die Tierhaltung in der Schweiz ist klein strukturiert, basiert auf dem strengsten Tierschutzgesetz der Welt und wird umfassend kontrolliert. Es gibt bei uns keine systematische Verletzung des Tierwohls.
Im Gegenteil: Die allermeisten Bauernfamilien kümmern sich Tag für Tag nach bestem Wissen und Gewissen um ihre Tiere. Es ist absolut nicht stufengerecht, ja geradezu absurd, die Anforderungen eines privatwirtschaftlichen Labels (Bio-Standard 2018) in die Bundesverfassung zu schreiben.
Das Angebot ist heute in vielen Bereichen höher als die Nachfrage. So lassen sich beispielsweise nur 30 Prozent aller Mastschweine über ein Tierwohllabel mit Mehrwert verkaufen, obwohl über 60 Prozent aller Mastschweine in einem besonders tierfreundlichen
Stall leben und auch nach draussen können.
Weitere Importabhängigkeit verhindern
Wir sind zur Versorgung der Bevölkerung auf umfangreiche Importe angewiesen. Diese würden sich bei einer Annahme der Initiative speziell bei Geflügelfleisch, Eiern und Schweinefleisch stark erhöhen. Der geforderte Bio-Standard in der Tierhaltung ist mit hohen Mehrkosten in der Produktion verbunden. Tierische Lebensmittel würden sich je nach Produkt um 20 bis 50
Prozent verteuern und das Portemonnaie der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten mit rund 2000 Franken im Jahr zusätzlich belasten. Weil sich das nicht alle leisten können oder wollen, würde der Einkaufstourismus angekurbelt. Die Initiative sieht vor, dass für Importe von tierischen Produkten ebenfalls strengere Regeln gelten sollen. Das wäre jedoch eine Verletzung unserer Verpflichtungen gegenüber der WTO. Es ist anzunehmen, dass sich bei den Importen schlussendlich keine gleichwertigen Tierschutzvorgaben durchsetzen lassen. Auch ist es äusserst fragwürdig, ob dieser Standard im Ausland überhaupt glaubwürdig produziert wird und somit erhältlich ist. Die Initiative würde dann zu steigenden Importen von tierischen Produkten aus Staaten mit einem tiefen Tierwohlniveau führen.
Weil die Anzahl Tiere pro Stall begrenzt wird und der verlangte Platz pro Tier viel grösser ist, müssten die betroffenen Tierbetriebe ihre Ställe vergrössern, mehrere kleinere Ställe bauen oder den Tierbestand reduzieren. Ställe vergrössern oder neu bauen, ist aufgrund der raumplanerischen Vorgaben kaum mehr möglich.
Ökonomisch nicht tragbar
Die Initianten verweisen gerne darauf, dass eine Übergangsfrist von 25 Jahren vorgesehen ist und somit die Transformation des Betriebs im Rahmen der Betriebsübergabe geschehen könnte. Nur ging dabei vergessen, dass der Wert eines Tierhaltungsbetriebs auch in den Infrastrukturbauten zu finden ist. Ein Betrieb mit einer nicht mehr konformen Tierhaltung, welcher in den nächsten Jahren den Besitzer wechselt, sei dies familienintern oder auf dem freien Markt, würde massiv entwertet.
100 Jahre SVP Maur
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Bei Annahme der Initiative wäre eine neu erstellte Geflügelmasthalle, welche nach den heutigen Erkenntnissen in Sachen Tierwohl, Energie und Abluftreinigung erstellt wurde, von einem Tag auf den anderen nur noch einen Bruchteil wert. Denn wer kauft schon eine Stallung, welche in Zukunft nicht genutzt werden darf. Für neu zu erstellende Bauten würden per sofort die neuen Normen gelten und eine Erweiterung eines Betriebs wäre ökonomisch nicht mehr sinnvoll.
In Tat und Wahrheit geht es den Initianten einmal mehr darum, den Konsumenten zu bevormunden, und das Tierwohl wird aus emotionalen Gründen vorgeschoben. Dem einzelnen Huhn ist es nämlich egal, ob es mit 1999 oder mit 17 999 Artgenossinnen zusammen in seinem tierfreundlichen Stall nach Schweizernorm mit Auslauf lebt. Der Fleischkonsum muss aus Sicht der Befürworter dringend um 80% gesenkt werden. Mit dieser Initiative erhoffen sie sich, ihrem surrealen Ziel etwas näher zu kommen. Den nach ihrer Logik sind ein drastischer Abbau der Tierbestände in der Schweiz der Lösungsansatz, um das globale Klima zu retten. Massentierhaltung in der Schweiz existiert wohl einzig im Bienenstock, dort leben Tausende von Individuen auf engstem Raum in völliger Dunkelheit und niemand stört sich daran. Stimmen auch Sie mit Überzeugung am 25. September NEIN zur völlig unnötigen Massentierhaltungsinitiative.
Martin Haab
Nationalrat SVP Mettmenstetten
Darum braucht es die SRG-Initiative:
■ Obwohl die Qualität bei der SRG oft zu wünschen übrig lässt, zahlt die Schweizer Bevölkerung weltweit (!) mit heute 335 Franken die höchsten gerätunabhängigen Zwangsgebühren. Mit der Initiative müssen wir nur noch 200 Franken zahlen. Immer noch genug!
■ Junge verdienen wenig und schauen fast kein TV. Trotzdem müssen sie jährlich 335 Franken zahlen für ein Angebot, das sie nicht konsumieren. Das ist unfair und unsozial!
■ Arbeitgeber und Gewerbler werden doppelt zur Kasse gebeten: Die Betriebe zahlen eine umsatzabhängige SRGGebühr, schnell mehrere Tausend Franken. Dies, obwohl alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber schon als Privatpersonen die Abgabe von 335 Franken zahlen. Diese ungerechte Doppelbesteuerung muss abgeschafft werden!
Bauernfamilien kümmern sich Tag für Tag nach bestem Wissen und Gewissen um ihre Tiere. Und das sieht man ihnen auch an. Bild Pixabay
Von Krokodilen und Kindern
Maturarbeiten mit öffentlicher Resonanz sind selten. Doch es gibt Ausnahmen: Mittels Umfragen haben drei Badener Gymnasiasten festgestellt, dass die Lehrer und Schüler in den Aargauer Kantonsschulen mehrheitlich links ticken. Damit hat die Aargauische Vaterländische Vereinigung eines ihrer Hauptziele verfehlt: Der 1918 gegründete bürgerliche Kampfverband wollte die Lehrerlöhne anheben, um die Pädagogen nicht ins linke Proletenlager zu treiben. Alles vergebene Liebesmüh. Die Gymnasiallehrer denken trotzdem links. Zu meiner Zeit an der Kantonsschule Zürcher Oberland war das nicht anders. Zwar gab es als Exoten den direkt am Zürichsee wohnenden Physiklehrer und freisinnigen Gemeindepräsidenten. Was auch nicht verhinderte, dass dessen Tochter SP -Regierungsrätin wurde. Der Deutschlehrer war SP -Kantonsrat, worüber die Lokalzeitung spottete: «Franz Hafner sagte auch etwas». Der Mathematiklehrer sass im Wetziker SPVorstand, wobei ich von seinem Verständnis für die Schwachen durchaus profitierte. Mein Geschichtslehrer vertrat frühsozialistisch-grüne Utopien. Jeder Mensch solle etwas Land erhalten, ein Häuschen bauen, seine Kartoffeln anpflanzen, ein Schaf halten und von dessen Wolle eigene Kleider herstellen. Ich widersprach: Jeder Mensch solle gemäss seiner Begabung für die andern Häuser bauen, Kartoffeln bewirtschaften, Schafe züchten oder eine Textilfabrik zur Versorgung von vielen betreiben. Der linke Historiker liess mir, nachsichtig lächelnd, meine rechte Meinung. Nun sollen unparteiische Meinungsforscher den Linksdrall der Aargauer Schulen untersuchen. Unparteiisch? Claude Longchamp ist seit je SP -Mitglied. Michael Hermann von Sotomo war schon als Student SP -Mitglied im linksten Zürcher Stadtkreis. Hermann sieht sich als «progressiven Meinungsmacher» und verachtet «eingeschüchterte Volksversteher». Er glaubt, nach den Prinzipien von Blocher «würden wir noch heute in Höhlen leben». Linke Meinungsforscher untersuchen also linke Lehrer. Krokodile werden immer nachweisen, dass Krokodile Kindern nie gefährlich werden können.
«Wir sind – wie die SVP Zürich – aus der bäuerlichen Opposition vor hundert Jahren hervorgegangen»
Der Zürcher Bote startet eine Sommerserie und wagt den Sprung über den Röstigraben. Den Auftakt macht ein Interview mit Kevin Grangier, Parteipräsident der SVP bzw. UDC im Kanton Waadt. Er argumentiert überzeugend, warum weitere Gemeindefusionen keine gute Idee wären.
Die Waadt ist der bevölkerungsreichste Kanton der Romandie. Wo steht die SVP bzw. UDC hier?
Die SVP Waadt ist heute 101 Jahre alt. Wir sind eine alte Partei, die –wie die Zürcher SVP –aus der bäuerlichen Opposition zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hervorgegangen ist. Von ihrer Gründung bis zum Jahr 2000 war die SVP Waadt eine kleine Partei mit einem Wähleranteil von unter 10 Prozent. Dann, dank der politischen Persönlichkeit von Christoph Blocher und der Ablehnung des EWR-Beitritts, verdoppelten wir unseren Wähleranteil und unsere Mandatsträger. Im Jahr 2015 wurde Guy Parmelin zum Bundesrat gewählt, und seitdem mussten wir einige Rückschläge bei den Wahlen hinnehmen und liegen 2022 bei rund 15 Prozent. Ich schätze das Wählerpotenzial der SVP Waadt auf rund 25 Prozent.
Welche Themen brennen aus bürgerlicher Sicht im Kanton Waadt am meisten unter den Nägeln?
Das Waadtland ist ein grosser Kanton zwischen den Alpen, dem Jura, den Ufern des Genfersees, der sehr urbanisiert ist. Gleichzeitig haben wir viel Landwirtschaft, was dazu führt, dass die Waadt der zweitgrösste Agrarkanton der Schweiz ist. Die Pendler, die nach Lausanne fahren, leiden unter den Schikanen der Linken gegen die Autofahrer. Die Bevölkerung ist enorm gewachsen und unsere Infrastruktur ist überfordert. Deswegen verlieren wir wertvolles Landwirtschaftsland und wir
verlieren unsere Dörfer, die doch ein sehr wichtiger Ort des Lebens und der Integration sind. Und schliesslich: Die
«Ich wurde mit 15 Jahren Mitglied, weil ich damals schon in die Schweiz verliebt war!»
Waadt ist eine Steuerhölle, aber die SVP hat kürzlich im Grossrat eine Steuersenkung durchgesetzt.
Letztes Jahr feierte die Kantonalpartei ihr 100-jähriges Bestehen. Wie lässt sich auch in Zukunft eine Erfolgsgeschichte schreiben?
Wir müssen unserem SVP-Erbe treu bleiben und dürfen die politische Linie nicht ändern! 1921 wurde die SVP Waadt mit zwei grossen Ideen gegründet: Erstens musste die Landwirtschaft verteidigt werden und zweitens musste der Bolschewismus bekämpft werden, der die Schweizer Werte wie Arbeit, Freiheit mit Verantwortung und Neutralität bedrohte. 100 Jahre später sind wir den Werten unserer Gründer
DIE MÄR VON DEN «WEICHEN DROGEN»
NEIN zur Cannabis-Legalisierung
Auch kulturell ist die Waadt ein einzigartiger, beeindruckender Kanton: Schlösser wie in Yverdon les Bains zeugen von der historischen Bedeutung. Bild Thomas Ammann
immer noch treu: Wir kämpfen für eine starke Landwirtschaft und gegen neomarxistische Exzesse, die den Wert der Arbeit, der Freiheit und der Neutralität bedrohen.
Mit dem Waatdländer Guy Parmelin stellt die SVP einen hoch respektierten Bundesrat und Wirtschaftsminister. Inwiefern profitiert die Kantonalpartei von seiner Strahlkraft?
Als Guy Parmelin am 16. Juni 2021 das Gipfeltreffen zwischen Joe Biden und Wladimir Putin in Genf begleitete, hinterliess er einen sehr starken und guten Eindruck von der neutralen Schweiz.
Viele Menschen in der Westschweiz waren stolz auf Guy Parmelin und den Nutzen der neutralen Schweiz in der Welt.
Dies trägt dazu bei, das Image der SVP zu entdämonisieren. Die grosse Herausforderung für die SVP im Kanton Waadt besteht darin, davon zu überzeugen, dass ein Nanny-Staat – wie z.B. das französische Modell – nicht zielführend ist und dass der Erfolg der Schweiz in Freiheit, Verantwortung und Föderalismus liegt. Hier gibt es viel zu tun.
Die Legalisierung von sogenannt weichen Drogen wie Cannabis und Marihuana löst die Drogenprobleme nicht, im Gegenteil. Der weltweit stark steigende Konsum von Cannabisprodukten kann zu schweren psychischen Krankheiten führen – und damit zu einer zusätzlichen Belastung der Gesundheitssysteme. Auch die Schweiz ist davon stark betroffen.
Gemäss dem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht des UNO -Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung wird weltweit immer mehr gekifft. In der EU ist der Konsum von Hanf-Drogen die Ursache für rund 30 Prozent der Drogentherapien. Das immer stärkere Haschisch und Marihuana auf dem Markt hat bei regelmässigem Konsum zu einem Anstieg von Sucht und psychischen Erkrankungen in Westeuropa geführt. Auch in Afrika und in lateinamerikanischen Ländern zeigt sich eine ähnliche Entwicklung.
750 000 Joints pro Tag in der Schweiz Gemäss Studien der Universität Genf werden in der Schweiz pro Tag rund 750 000 Joints geraucht. Die Gefahr liegt nicht nur in der Menge, sondern auch in der Tatsache, dass Haschisch und Marihuana laut dem UNO -Bericht von Jahr zu Jahr gesundheitsschädigender werden, weil sie immer mehr THC (Tetrahydrocannabinol) enthalten. THC ist ein psychoaktiver Wirkstoff, der einen Rauschzustand erzeugt und schwere psychische Erkrankungen hervorrufen kann. In den 1960er-Jahren lag der THCGehalt nach Angaben des «Schweizer Fachverbandes Sucht» in der Schweiz
noch bei max. 3%, heute zwischen alarmierenden 10 und 20%.
Legalisierung führt ins Abseits Weil Cannabis in der Schweiz illegal ist, sei es für die «Konsumentinnen und Konsumenten schwierig», den THC-Gehalt abzuschätzen. Die Projektleiterin des «Schweizer Fachverbandes Sucht» plädiert deshalb in der NZZ vom 28.6. 2022 für eine Legalisierung von Cannabis: «Personen mit einem problematischen Konsum können dann mit Hilfsangeboten besser erreicht werden.»
Die Legalisierung ist der in diesen Kreisen typische Weg des geringsten Widerstandes. Ziel der «Drogenlegalisierer» ist nicht die Suchtfreiheit und ein selbstbestimmtes Leben, nicht der Schutz der Gesunden und die Heilung der Drogenkranken, sondern die Schmerzfreiheit und verschiedene Suchtprogramme. Weil das Ziel der Drogenlegalisierer falsch ist, sind auch ihre Massnahmen verfehlt
Die Realität: Legalisierung fördert Drogensucht Beispiel USA: In Nordamerika wird als Folge der Legalisierung mehr Cannabis konsumiert – besonders unter jungen Leuten. Ein wachsender Anteil an psychischen Störungen (u.a. Schizophrenie) und von Selbstmorden geht laut dem UNO-Bericht auf den regelmässigen Konsum von Cannabis zurück. Auch die Spitalaufenthalte aufgrund des Drogenkonsums nehmen zu. Der grösste Schaden in Nordamerika wird weiterhin von gefährlichen Opioiden (Schmerzmit-
Was führte Sie selbst zur SVP ?
Ich wurde mit 15 Jahren Mitglied, weil ich damals schon in die Schweiz verliebt war! Es war im Jahr 2000, wir stimmten über die bilateralen Abkommen mit der EU ab und es gab die Krise der nachrichtenlosen Vermögen, die die Schweiz beschmutzte. Rund um mich waren viele Leute es leid, unser Land zu verteidigen, aber ich nicht! Also half ich 2002 bei der Gründung der Jungen SVP Waadt, trat 2003 in den Vorstand der AUNS ein und blieb meinem Engagement seither immer treu.
Die SVP und der Röstigraben, wie denkt Kommunikations- und PR-Profi Kevin Grangier, darüber? Meiner Meinung nach ist der grosse kulturelle Unterschied die Beziehung zum Staat. In der Westschweiz und vor allem im Kanton Waadt sind wir leider zu viel vom starken und zentralistischen Staat in Paris beeinflusst. Deshalb ist die SVP in der Westschweiz weniger stark. Im Jahr 2022 ist die grosse Gefahr nicht der Röstigraben, sondern der Stadt-Land-Graben. Im Kanton Waadt spüren wir diesen Graben sehr heftig. Um das zu bekämpfen, sollten wir aufhören, Gemeinden zu fusionieren, und stattdessen neue und kleinere Gemeinden schaffen, die viele Probleme effizienter lösen können.
Steckbrief
Beruf: Selbstständiger PR- und Medienberater seit 2018. Familie: Familienvater, 3 Kinder Armee: Hauptadjudant, eingeteilt im Fachstab MIKA seit 2018 Hobbys: Literatur, Geschichte, Fussball und Alpenwanderungen. Religion: Katholisch
teln) angerichtet. Zu diesen Heroin-artigen Substanzen zählt etwa Fentanyl. Nach vorläufigen Schätzungen starben 2021 in den Vereinigten Staaten rund 108 000 Menschen an einer Überdosis, 17 Prozent mehr als im Jahr davor. Die UNO schätzt, dass weltweit 284 Millionen Jugendliche und Erwachsene Drogen konsumieren. Mehr als 11 Millionen Süchtige spritzen sich die Rauschgifte. Die Hälfte davon ist mit Hepatitis C infiziert, 1,4 Millionen leben mit Aids. Nebst den verheerenden gesundheitlichen Konsequenzen für die Betroffenen werden die Gesundheitseinrichtungen zusätzlich massiv belastet.
Wehret den Anfängen!
Auch wenn das Hauptübel die harten Drogen und Schmerzmittel sind: Nach wie vor beweisen diverse Studien, dass die sogenannt «weichen» und dennoch gefährlichen Drogen oft Einstiegsdrogen sind, die zu «schwererem Geschütz» animieren. Cannabis und Marihuana sowie gewisse «Partydrogen» sprechen vor allem die Jungen an. Leider haben die Eidgenössischen Räte kürzlich für einige Verwirrung gesorgt, als sie den
Anbau von CBD -Hanf (angeblich mit nur beruhigender und scherzlindernder Wirkung) und den Eigengebrauch toleriert haben. So werden die Grenzen zwischen Legalität und Illegalität verwischt, und für die Strafverfolgungsbehörden wird es viel schwieriger, an die Händler heranzukommen. Auch die geplanten Cannabisversuche (u.a. in Zürich in Zusammenarbeit mit Apotheken) mit bis zu 20-prozentigem THC-Gehalt sind inkonsequent und der falsche Weg. Im Strassenverkehr gilt Null-Toleranz bei Alkohol – bei Cannabis-Versuchsteilnehmern gilt ein anderes Recht: Fahrausweise müssen nicht abgegeben werden.
Unsere Kinder schützen
Ich lehne die Legalisierung von Drogen ab. Cannabis darf nicht unterschätzt werden, gerade auch aufgrund der psychischen Störungen, welche ausgelöst oder verstärkt werden. Es ist unsere Pflicht, auch unsere Nachkommen vor Drogen zu schützen. Neben dem wichtigen Jugendschutz beugt dies auch der Überlastung der Gesundheitssysteme vor. Oberstes Ziel – auch gegenüber sogenannt weichen Drogen und Einstiegsdrogen – muss stets die Suchtprävention, der Schutz der Gesunden und die Suchtfreiheit sein. Jede Verharmlosung der Rauschgifte durch die Legalisierer bringt uns nicht weiter.
In den 1960 er-Jahren lag der THC-Gehalt nach Angaben des «Schweizer Fachverbandes Sucht» in der Schweiz noch bei max. 3 Prozent, heute zwischen alarmierenden 10 und 20 Prozent. Bild
Christoph Mörgeli
Nina Fehr Düsel Kantonsrätin SVP Küsnacht
AUS DEM KANTONSRAT
Keine Abschaffung der Schulnoten
Dank der SVP, der FDP und der GLP wird nun im Gesetz verankert, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler mit Noten bewertet werden müssen.

Wie die Voten der linken Seite klar aufgezeigt haben, wollen diese allesamt die Noten abschaffen, daher ist es gerade dringend notwendig, die Beurteilung mittels Schulnoten im Gesetz verbindlich festzulegen. Die linke Seite sprach von alten Zöpfen, so nach dem Prinzip, alles muss neu gemacht werden, egal ob es zu einer Verbesserung führt. Seit Jahrtausenden werden Dächer auf die Häuser gestellt, auch dies ist ein alter Zopf. Schaffen wir doch die Dächer ab; dies wäre in etwa der gleiche Schwachsinn und würde auch zu so einem desolaten Zustand führen, wie die Notenabschaffung. Noten ermöglichen eine einfache Orientierung und geben meistens das Wissensniveau der Schüler und Schülerinnen wieder. Die Leistung der Schüler muss objektiv gemessen werden und darf nicht durch eine subjektive, nicht überprüfbare Beurteilung der Lehrpersonen ersetzt werden. Eine nicht nachvollziehbare Beurteilung mittels Blümchen, Krönchen oder dergleichen öffnet der Willkür von Lehrpersonen Tür und Tor. Auch 80% der Eltern befürworten die Beibehaltung der Notenbewertung, denn nur so kann
eine Beurteilung nachvollzogen und nötigenfalls angefochten werden. Wir schulden unseren Kindern eine lernreiche und faire Schulzeit.
Aus den Vernehmlassungen der Verbände zur Parlamentarischen Initiative ging unmissverständlich hervor, dass die Notengebung allseits akzeptiert wird. Noten sind ein Ansporn zur Leistung, nur mit einer effektiven Bewertung wird das Lernverhalten der Schüler gefördert und nur so entsteht die Motivation zu Topleistungen. Noten sind notwendig für das Erreichen eines höheren Niveaus. In einigen Schulen wurden die Noten bereits abgeschafft, damit niemand mehr Leistung erbringen muss und alle gleich schlecht werden. Die Abschaffung der Noten führt erwiesenermassen, wie sich gezeigt hat, zu einer markanten Senkung des Bildungsniveaus.
Die Beurteilung der Leistung von Schülern und Schülerinnen durch Noten ist ein wichtiger Grundsatz. Ein solcher muss gemäss Verfassung durch den Kantonsrat bestimmt werden und muss im Gesetz verankert werden, damit dieser nicht von einer demokratisch nicht legitimierten Behörde von einem Tag auf den anderen geändert werden kann.
Nachhaltigkeit in den Mensen Der Kantonsrat hat ein Postulat von Grünen, SVP SP und Mitte mit 130 zu 29 Stimmen bei einer Enthaltung an den Regierungsrat überwiesen. Mit die-
sem Postulat wird der Regierungsrat verpflichtet, aufzuzeigen, wie das Ernährungsangebot in den kantonalen und kantonsnahen Mensen regionaler und saisonaler gestaltet werden könnte. Künstlich hergestellte Produkte, deren aufwendige Produktion die Umwelt stark belastet, wie Mandelmilch, Sojamilch und Derartiges, dürften wohl in Zukunft nicht mehr in einer öffentlichen Mensa angeboten werden. Ein Votum der SVP hat die Problematik dieser nicht nachhaltigen Produkte klar aufgezeigt.
Mehr Studienplätze für Humanmedizin in Zürich Der Kantonsrat hat zudem eine Motion von Mitte, SVP, SP, FDP und GLP mit 156 zu 7 Stimmen bei 2 Enthaltungen an den Regierungsrat überwiesen. Der Regierungsrat muss nun aufzeigen, wie die Zahl der Studienplätze für Humanmedizin in Zürich erhöht werden kann.
Dieser hat sich aus unerfindlichen Gründen gegen die Überweisung ausgesprochen, obwohl ein gravierender Mangel an Ärzten herrscht. Der Kanton gibt unzählige Millionen für nicht Notwendiges aus, um dann bei der Bildung zu sparen. Die heutige Steuergeldverteilung verhindert, dass genügend fähige einheimische Ärzte ausgebildet werden. Die Folge davon ist, dass dann Ärzte aus dem Ausland «importiert» werden müssen. Dies muss geändert werden!
WIR WOLLEN UNSERE SICHERE UND BEZAHLBARE ENERGIEVERSORGUNG ZURÜCK!
Massiver Preisaufschlag und ungewisse Versorgungssicherheit beim Strom
Wer die Stromabrechnung, welche wir im Kreis 10 vor wenigen Wochen erhalten haben, sorgfältig analysiert hat, musste erkennen, dass der Strom im Mittel um ca. 12,5% per Januar 2022 aufgeschlagen hat.
Für eine mittlere Haushaltsgrösse bedeutet das um Fr. 200.– Mehrkosten. Wie es mit der Versorgungssicherheit aussehen wird, steht noch in den Sternen. Die Aussichten verheissen jedenfalls nichts Gutes. In der Schweiz wurden netto im Mittel rund 60 Terrawattstunden (TW h) Strom pro Jahr erzeugt, was Stand heute etwa dem mittleren Jahresverbrauch entspricht.
Leider haben die Zürcher Stimmberechtigten dem neuen Energiegesetz zugestimmt, welches den Übergang von fossilen Energieträgern zu elektrischen mit der Brechstange forcieren wird. Unabhängige Experten gehen davon aus, dass der Stromverbrauch bereits in Kürze auf 75 TW h/Jahr steigen wird. Wieweit wir Versorgungslücken durch Lieferungen aus unseren Nachbarstaaten ausgleichen können werden, wird sich zeigen, wenn diese selber in eine (ebenfalls politisch verursachte) Mangellage geraten werden.
Verdoppelung der Gaspreise innerhalb eines Jahres Wer das Glück hat (resp. das Pech wegen der explodierenden Gaspreise), dass sein Haus oder seine Wohnung mit einer platzsparenden, sicheren und emissionsarmen Gasheizung beheizt und mit Warmwasser versorgt wird, steht vor der Herausforderung, mit der nächsten Heizperiode Fr. 1000.– bis 3000.– zusätzlich aufwenden zu müssen. Auch hier ist die zukünftige Versorgungssicherheit zu stabilen Preisen fraglich, auch weil sich die Schweiz in einen
Die SVP steht ein für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Bild pixabay
Krieg eingemischt hat, der nicht ihrer ist.
50 % Preisaufschlag beim Heizöl, 30 % bei Benzin und Diesel
Wessen Haus resp. Wohnung mit Öl beheizt wird, steht deswegen vor Mehrkosten von Fr. 500.– bis 1200.–. Wer mit seinem Mittelklasseauto pro Jahr 15 000 km zurücklegen muss oder will, hat etwa Fr. 650.– Mehrkosten zu stemmen.
Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung wäre Staatsaufgabe
Während die vereinigten Linken «Sevice public» als Bespassung der Bevölkerung mit Steuergeldern interpretieren,
KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG
Gute Noten für Noten
In verschiedenen öffentlichen Primarschulen werden während des Semesters keine Noten mehr erteilt, stattdessen Rückmeldungen mit Worten, Symbolen oder Farben (z.B. Ampelsystem). Mit einer Parlamentarischen Initiative der FDP SVP CVP und GLP setzt der Kantonsrat diesen Tendenzen Grenzen.

Blick zurück zur Reform- und antiautoritären Pädagogik der 60er-Jahre: Jedes Kind macht das Bildungsprogramm seiner Wahl im Tempo seiner Wahl: Ein Quervergleich zu anderen Kindern oder offiziellen Lernzielen, gar eine Selektion der weiteren Bildungswege an einem gemeinsamen Leist verträgt sich mit diesem Gedanken schlecht. Kreativität statt Leistung, Individualismus statt Einordnung in die Gesellschaft; genügende Noten erreichen heisst, dass eine vorgegebene Hürde für diejenigen, die sie nicht erfüllen, zum Nadelöhr in der Laufbahn werden kann, und damit sind Noten ein Albtraum für kreative Individualisten und damit für Reformpädagogen. Diese wittern mit dem Lehrplan 21 eine Chance, ihren gottlob nur selten verwirklichten alten Schulkonzepten näherzukommen: Mit Noten könne man nicht wirklich kompetenzorientiert beurteilen, also seien sie abzuschaffen. Nun Kreativität und Individualität sind berechtigte Forderungen – Leistung und Einordnung aber auch. Es kommt auf das Mass an. Ob die Schule dieses trifft, hat weniger mit Noten, jedoch mit der Art zu tun, wie Beurteilung grundsätzlich gehandhabt wird.
Noten zur Beurteilung von Kompetenzen
Eine Kompetenz ist, vereinfacht, etwas, das man kann und nicht nur weiss. Lässt sich «Können» mit Noten beurteilen? Natürlich! Wichtig ist, dass die Kompetenz vielfältig erfasst wird. Nicht nur mittels Theorieprüfungen, die aber nach wie vor Berechtigung haben, denn Wissen ist ein wesentlicher Teil des Könnens, sondern auch mittels mündlicher Arbeiten, Vorträgen, Aufsätzen, Argumenten, der Heftführung, Tätigkeiten. Wichtig ist, dass Beurteilungskriterien bekannt sind und die Note an zum Vornherein bekannten Anforderungen und nicht am Klassenschnitt geeicht wird.
Wichtig ist, dass ein Kind verschiedene Chancen erhält, zu lernen und zu zeigen, was es kann. Lehrpersonen können ihre Noten mit anderen Lehrpersonen vergleichen und begründen.
So entstehen faire Noten. Und so gemessene Leistungen kann man mit einfachen Zahlen, die jede und jeder auch ausserhalb der Schule auf den ersten Blick versteht, vergleichen.
Leistungswettbewerb kann motivieren
Noten messen das Erreichen einer Kompetenz, eine Schulleistung. Sie sagen nichts aus über andere Kompetenzen. Sie sagen nichts aus über das Arbeits- und Sozialverhalten. Sie sagen nichts aus über das Potenzial, das in einem Menschen schlummert. Sie sagen nichts aus über erschwerte Bedingungen ausserhalb der Schule, die auch ein kluges Köpfchen daran hindern können, gute Leistungen zu zeigen. Sie zeigen erst über einen längeren Zeitraum betrachtet die Lernentwicklung eines Kindes. Damit ist klar: Noten ersetzen nicht die Gesamtbeurteilung, nicht das Elterngespräch, nicht Coachinggespräche oder auch Bewerbungsgespräche. Sie liefern nur den Teilaspekt der Leistung in einem Schulfach – und niemals darf die Qualität eines Menschen auf Noten reduziert werden. Wenn dieser Fehler gemacht wird, wenn schlechte Noten zum Liebesentzug durch die Eltern oder an sich selbst führen, dann wird es verstörend und dann wird der Motivation nachhaltig geschadet. Daran schuld sind aber nicht die Noten, sondern unser Umgang mit dem Menschen. Das kann mit Farben und Symbolen genauso passieren.
Notenabschaffung ist nicht begründet und bequem Man kann eine differenzierte und vielfältige Beurteilungspraxis begründen, aber nicht die Abschaffung der Noten. Wer Letzteres trotzdem mit Vehemenz verfolgt, dem geht es um Promotion des eingangs erwähnten Antiautoritären, um Gesellschaftswandel. Oder um Bequemlichkeit: Die Anforderungen an gerechte Noten sind, wie oben geschildert, hoch. Nicht immer können sie erfüllt werden. Eine Lektion pro Fach in der Woche gibt zu wenig Beurteilungsmöglichkeiten, hoher Arbeitsaufwand, Kinder mit zu vielen Absenzen, Schulausfälle, Stellvertretungen und so weiter. Der Alltag zwingt manchmal zu Notenentstehungen, die nicht modellhaft hieb- und stichfest sind. Deswegen aber eine einfachere und dafür weniger gerechte Notenentstehung anzustreben, wäre genauso falsch, wie Noten ganz abzuschaffen. Beides wäre einfach nur bequem.
Parlamentarische Initiative für Schulnoten
steht die SVP unter anderem ein für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung.
Wir haben die arbeitenden Bürger im Fokus und interpretieren soziale Politik gemäss dem effektiven Wortlaut: dem Gemeinwohl zuträglich. Das heisst, die Kinder vor Indoktrinationen von Amtes wegen, die erwerbstätige Bevölkerung vor übermässigen Belastungen und die Pensionierten vor Altersarmut zu schützen. Das Geld gehört dem Bürger und nicht der Politik und der Verwaltung. Eine sichere und bezahlbare Versorgung mit Energie gehört wieder in die Hände von Technikern und Ingenieuren und nicht in die von Klavierspielerinnen.
Leistungswettbewerb kann motivierend sein. Für Schülerinnen und Schüler, die nicht so hohe Noten erzielen können, aber auch nicht – genau so, wie Schülerinnen und Schüler, die nicht gut sind im Sport, oft wenig Freude am Sporttag haben. Wir alle haben Stärken und Schwächen.
Die Parteien FDP, SVP, CVP und GLP haben mit einer Parlamentarischen Initiative dieser Tendenz nun einen Pflock entgegengesetzt. Die Leistungsbeurteilung (nur diese) muss mit Noten erfolgen. Bisher hätte dies der Bildungsrat ändern können, doch bald steht es im Volksschulgesetz. Mit einem praktischen Nebeneffekt: Noten müssen sich gegenüber Schülerinnen und Schülern und Eltern begründen lassen, das heisst, Quervergleiche und Notengebung findet auch während des Semesters statt, sonst fehlt dem Zeugnis am Schluss die Grundlage. Damit, liebe Eltern, können Sie, sobald die Gesetzesänderung in Kraft ist, in Ihren Schulgemeinden eine Note verlangen, falls Sie nur Farben oder Symbole erhalten und nicht wissen, wo Ihr Kind damit steht.
Matthias Hauser Kantonsrat SVP Hüntwangen
Eine Gesetzesänderung verlangt wieder Noten statt Worte, Symbole und Farben.
Maria Rita Marty Kantonsrätin SVP Gutenswil
Christoph Marty Kantonsrat SVP Zürich Kreis 10
Von Lohn, Spenden, Miliz und Medien
Einmal mehr haben uns die hochgeschätzten Medienschaffenden mit einer weltbewegenden Geschichte beglückt. «Hat Zürcher SVP-Präsident Lohn erhalten für sein Amt?» oder «Fischer kassiert heimlich ein Einkommen» wird unter anderem getitelt.
Die einfache Antwort lautet Nein. Ich habe nie Geld von der Partei erhalten. Ausnahme sind gelegentliche Spesen, ausschliesslich für belegte effektive Auslagen. Wie alle Mandatsträger bezahle ich Mitgliederbeiträge und Mandatsabgaben für Ort- und Kantonalpartei sowie seit Eintritt in den Nationalrat auch für die SVP Schweiz.
Spenden
Was natürlich stimmt, ist, dass es das «Unterstützungskomitee Benjamin Fischer» mit einem entsprechenden Spendenkonto gibt, wie das fast jede Kandidatin oder Kandidat für ein politisches Amt hat. Gegründet habe ich das Unterstützungskomitee für meine erste Kantonsratskandidatur 2011. Ich bin froh um jede Person, die meine politische Arbeit schätzt, und dankbar für jeden Beitrag. Ohne finanzielle Unterstützung sind politische Wahlkämpfe kaum möglich, das gilt sowohl für die Partei als auch für die einzelnen Volksvertreter.
Dass Menschen mit ihrem eigenen Geld aus Überzeugung etwas unterstützen, das sie für richtig halten, ist ein zentraler Teil der freien Demokratie. Der Verwendungszweck einzelner Spen-
RÜCKTRITT VON HEDY SCHLATTER
den ist einzig Sache des Spenders und des Komitee sowie allenfalls der zuständigen staatlichen Stellen von AHV und Steueramt, sofern damit Entschädigungen an Personen bezahlt werden.
Über einzelne Ein- und Ausgänge meines Komitees äussere ich mich nicht öffentlich, meinen Spendern gegenüber herrschte jedoch immer Transparenz.
Transparenz
Noch ist es in diesem Land glücklicherweise erlaubt, politische Arbeit zu unterstützen, ohne dafür dem linken Mob zum Frass vorgeworfen zu werden. Das scheint einigen ein Dorn im Auge zu sein. Das Parlament verabschiedete am 18. Juni 2021 einen indirekten Gegenvorschlag zur Transparenz-Initiative, welcher ab Oktober 2022 in Kraft tritt. Ab dann müssen «Zuwendungen, die in den letzten 12 Monaten vor der Abstimmung oder Wahl erfolgten und den Wert von 15 000 Franken pro Zuwender und Kampagne überschreiten» offengelegt werden. Den Linken ist das natürlich noch nicht genug. Auf die Forderung nach Transparenz folgt sogleich die Forderung nach «mehr Fairness», Ziel ist die staatliche Parteienfinanzierung. Schritt für Schritt wird so unser bewährtes Milizsystem zu Grabe getragen.
Miliz
Hinter vorgehaltener Hand fordern Linke schon lange ein Berufsparlament und zelebrieren die Berufspolitik. Un-
terstützt werden sie von Medienschaffenden, die keine Gelegenheit auslassen, Milizpolitik für tot zu erklären. Und tatsächlich haben sie in einigen Punkten recht. Als überzeugter Milizler in der Politik sowie als Offizier der Schweizer Armee bereitet mir die Entwicklung der letzten Jahre zunehmend Sorge. Miliztätigkeit mit Beruf und Familie zu vereinbaren, ist schwieriger geworden.
Die zunehmende Geschwindigkeit, vor allem durch die digitalen und sozialen Medien sowie die Flut an politischen Geschäften in den Räten und die zunehmende Komplexität haben die Anforderungen an Mandatsträger gesteigert. Mit der Schlussfolgerung bin ich aber nicht einverstanden. Statt den Weg zur Berufspolitik zu beschreiten, muss die Frage lauten, wie Politik wieder miliztauglicher werden kann. Und das ist möglich! Viele Vorstösse sind reine Beschäftigungsprogramme für Verwaltung und Parlamentarier, sie dienen lediglich einem Profilierungszweck. Mehr Vorstösse führen zu mehr Sitzungen, mehr Sitzungen zu mehr Sitzungsgeldern und damit zu mehr Berufspolitikern, welche wiederum mehr Vorstösse produzieren. Quasi ein selbstbefruchtendes Perpetuum mobile auf Kosten des Steuerzahlers. Wirklich gefährlich ist aber, dass Berufspolitiker in einer Blase leben und sich in ihrer Politikerkaste von den realen Verhältnissen der Gesellschaft abheben, wie man anhand des deutschen Bundestags oder des EUParlaments mustergültig sehen kann.
Natürlich gibt es Ämter wie Regierungsrat im Kanton Zürich oder Bundesrat, die nur Vollzeit ausgeübt werden können, aber diese brauchen dann eben ein Korrektiv in Form des Milizparlaments. Es ist an uns, die reale Miliztauglichkeit von Milizämtern einzufordern, deshalb habe ich mich auch gegen eine Entlöhnung von Parteiämtern ausgesprochen.
die tatsächlich von Politik leben. Nichts von alldem trifft auf mich zu. Was ist denn nun die Geschichte?
Lohn
Die enorme Arbeit, die in den Sektionen, Bezirken und im Kanton in zahlreichen Funktionen für unsere Partei und damit für unser Land geleistet wird, kann gar nicht entschädigt werden.
Die Frage des Präsidentenlohns, die von den Medien quasi zur DNA der SVP hochgeschaukelt wurde, ist aber ein völliger Nebenschauplatz. Parteipräsident wird man aus Überzeugung, nicht für eine Entschädigung. Genauso soll das Finanzielle aber auch kein Grund sein, dass es jemand nicht machen kann.
Die DNA der SVP ist das Milizprinzip, dieses gilt es zu leben. Und wenn ein künftiger Präsident seine finanzielle Situation vorübergehend nicht durch Beruf, Spenden oder ein politisches Amt sicherstellen kann, bin ich offen, die Frage nach einer Entschädigung durch die Partei erneut zu diskutieren.
Die Vorwürfe in den erwähnten Artikeln sind insbesondere deshalb lächerlich, da in Bundesbern zahlreiche Personen zu finden wären, die tatsächlich keinem ordentlichen Beruf nachgehen, die keine Ausbildung abgeschlossen haben, deren Karriere von grossen Sponsoren ermöglicht wurde und/oder
Vorstand der SVP 1 und 2 für eine weitere Amtsperiode bestätigt
Am 28. Juni fand im Restaurant Muggenbühl die Generalversammlung der Kreispartei 1 und 2 der SVP der Stadt Zürich statt. Der Vorstand wurde wiedergewählt und der Präsident für eine weitere Amtsperiode bestätigt. 27 Mitglieder und 5 Gäste fanden sich am 28. Juni im Restaurant Muggenbühl in Zürich Wollishofen zur diesjährigen Generalversammlung der SVP 1 und 2 ein. Wichtigster Punkt war dabei die Wiederwahl des Präsidenten und des
Vorstandes. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung, allerdings mit einer Ausnahme: Nach jahrzehntelangem Einsatz für die SVP erklärte Hedy Schlatter ihren Rücktritt aus der Par-
Auf dem Foto von links nach rechts Moderator und Kantonsrat Peter Schick, Referent Kantonsrat Ueli Bamert und Präsident SVP Zürich 11 Stephan Iten. Benjamin Fischer
teileitung. Präsident Ueli Bamert würdigte Hedy als treues, hart anpackendes und immer grosszügiges Mitglied. Sie habe jede Sitzung mit ihrer fröhlichen Art bereichert, so Bamert weiter. Die beliebte alt Gemeinderätin wurde mit tosendem Applaus verabschiedet. Auch der Präsident selbst wurde für eine weitere Amtszeit bestätigt. Ueli Bamert zeigte sich dankbar für die Wertschätzung, die ihm von den Mitgliedern und vom Vorstand entgegengebracht wurde, und gab diese sogleich zurück: «Ich freue mich darauf, unsere Kreispartei mit diesem hervorragend aufgestellten Team auch zukünftig leiten zu dürfen.» Zum Abschluss der GV hielt der populäre «Milieuanwalt» und Kantonsrat Valentin Landmann ein spannendes Referat zur Neutralität der Schweiz. Landmann nutzte die Gelegenheit, wortgewaltig für die geplante Neutralitätsinitiative der SVP die Werbetrommel zu rühren.
Am letzten Freitag im Juni konnten wir an unserem Polit-Apèro im Restaurant Landhus in ZH-Seebach den Kantonsrat Ueli Bamert SVP begrüssen. Sein interessantes Referat war zum Thema Energiepolitik im Schatten der Krise.
Fischer sei nicht ehrlich, er habe auf die Frage, was denn der Lohn für das Parteipräsidium wäre, einmal mit «einen feuchten Händedruck» geantwortet, wird empört festgestellt. Auch dies eine nachlässige Verkürzung. Meine Antwort lautete nämlich: «Ein feuchter Händedruck sowie viel Freude und die Genugtuung, etwas Wichtiges für unseren Kanton und unser Land zu leisten!»
Hinter diesem Zitat stehe ich weiterhin. Spenden sind kein Lohn für das Präsidentenamt. Parteipräsident ist eine der besten, interessantesten, aber auch herausforderndsten Funktionen, die man überhaupt haben kann. Wer aber Geld verdienen will, dem sei von einer Kandidatur dringend abgeraten.
Medien
Es ist Sommerloch, bald sind Wahlen, es müssen Schlagzeilen und Geschichten her. Die politischen Inhalte, zum Beispiel der Bruch mit der Neutralität, dass wir auf ein Energiedesaster zusteuern, dass die Teuerung weiter zunimmt und eine Rezession immer wahrscheinlicher wird, dass die Zuwanderung in diesem Jahr voraussichtlich auf 200 000 Personen ansteigen wird, dass wir bald eine Neun-Millionen-Schweiz haben, die enormen Probleme, vor denen unser Land steht, und die Lösungen der SVP sollen dabei in den Hintergrund gedrängt werden. Es ist Wahlkampf – alle gegen die SVP – und die Medien sind an vorderster Front.
Die Unterschriftensammlung beginne in wenigen Monaten und die Chancen für ein JA an der Urne stünden gut, so Landmann.
Kantonsräte Valentin Landmann und Ueli Bamert an der GV der SVP 1 und 2 im Muggenbühl.
Die Kantonsratsliste für den Wahlkreis Winterthur-Land
steht
Am letzten Dienstag nominierten die Delegierten der SVP Bezirk Winterthur im Restaurant Sagi in Bertschikon die Kantonsratskandidaten des Wahlkreises Winterthur-Land. Nach einer prägnanten Einstimmung auf die Kantonsratswahlen 2023 durch den Bezirkspräsidenten Tobias Weidmann ergriff der Wahlkommissionsleiter Meinrad Schwarz das Wort und informierte die Anwesenden über die bereits erfolgte Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten.
Dabei lag der Fokus auf einer regional ausgewogenen Verteilung der Kandidierenden, sodass sich sieben Gemeinden des Wahlkreises Winterthur-Land gut verteilt auf der Wahlliste wiederfinden.
Ausgewogene Verteilung
Im Anschluss stellten sich die beiden bisherigen Kantonräte Martin Hübscher und Tobias Weidmann vor, die sich beide über eine Wiederwahl äusserst freuen würden. Während Martin Hübscher in Wiesendangen beheimatet ist und als Fraktionspräsident der SVP keiner grossen Vorstellung bedurfte, bezeichnete sich Tobias Weidmann, der in Hettlingen wohnt, als stolzes Mitglied der SVP und bekräftigte, wie sehr er die Teamarbeit mit Martin Hübscher zu schätzen weiss. Anschliessend präsentierte sich die 59-jährige Ruth Bü-
chi-Vögeli, deren Name bei den letzten Kantonsratswahlen im Jahr 2019 ebenfalls auf der Liste vertreten war. Sie tritt ihr Amt als neu gewählte Gemeindepräsidentin von Elgg demnächst an und glänzt vor allem durch ihre langjährige Erfahrung in diversen Ämtern.
Kernanliegen der SVP im Blickpunkt
Des Weiteren ist die Gemeinde Neftenbach durch den 44-jährige Urs Wegmann vertreten, der als lediger Landwirt eine neue Herausforderung in Angriff nehmen möchte.
Eine weitere Frau auf der Liste ist die 56-jährige Heidi Fink, die mit ihrer lockeren Art sowohl die Kontrollabteilung des Flughafens Zürich als auch den Gemeinderat von Rickenbach bereichert. Der nächste im Bunde ist der 58-jährigen Peter Ball, der sich als Bio-
bauer und Gemeinderat dem Kantonsratswahlkampf ebenfalls stellt. Zu guter Letzt vervollständigt der 49-jährige Turbenthaler Marcel Bischof die Wahlliste. Er arbeitet nicht nur als Stadtpolizist in Winterthur, sondern amtet auch in der Primarschulpflege seiner Gemeinde. Alle sieben Kandidaten und Kandidatinnen wurden von den Anwesenden einstimmig nominiert und stehen für eine sichere Zukunft in Freiheit, da Thematiken wie die Energie- und Lebensmittelversorgung sowie die Landesverteidigung schon immer den Kernanliegen der SVP entsprachen und – aufgrund der derzeitigen politischen Lage – mitnichten an Aktualität eingebüsst haben.
Kevin Kübler, Redaktor, SVP-Bezirksvorstand Winterthur
SVP BEZIRK HORGEN
Liste für die Kantonsratswahlen 2023 steht bereits fest
Die SVP des Bezirks Horgen hat an der vergangenen Delegiertenversammlung die Kantonsratsliste, welche durch eine Wahlkommission vorgeschlagen wurde, einstimmig angenommen.
Erfreulicherweise stellen sich alle vier Bisherigen für eine Wiederwahl zur Verfügung (Urs Waser, Marcel Suter, Christina Zurfluh, Sandy Bossert). Diese haben sich in der laufenden Legislatur sehr aktiv und in vier verschiedenen Kommissionen direkt für die Anliegen der Bevölkerung im Kanton Zürich, und speziell aus dem Bezirk Horgen, einge-
Heuchler unter sich
Die Sanktionen gegen Russland zeigen kaum Wirkung, analysiert der Chef des Nachrichtendienstes des Bundes. Kurz zuvor hat Magdalena Martullo in der NZZ vor einem Zusammenbruch der europäischen Wirtschaft gewarnt: «Europa muss mit Putin eine stabile Gasversorgung und einen Frieden verhandeln.»
Christoph Blocher Alt Bundesrat SVP Herrliberg
Sofort kamen Gegenstimmen. Der Mitte-Präsident Gerhard Pfister meinte, Friedensverhandlungen kämen nur bei einem Rückzug der russischen Armee infrage, was wohl das Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen wäre. Der Rest sei «Appeasement for Business», Anpassung fürs Geschäft. Der Freisinnige Ruedi Noser behauptete, Magdalena Martullo «kusche» vor Putin. Und sein Parteikollege Andrea Caroni fragte sich, ob das «noch Kuscheln mit Kriminellen oder schon Feigheit vor dem Feind» sei.
Wirtschaftsboykotte nützen
Russland sogar
Das ist die typische Flucht gerne grosser Helden in die Heuchelei: Die Stimme von Politikern, die so tun als ob und die mit ihrem Maulhelden-
tum gegen aussen gut dastehen wollen – unbedacht der Verluste und Schäden anderer. Mittlerweile wird klar: Die Wirtschaftsboykotte schaden Russland nicht, sondern nützen Russland noch, denn Öl und Gas, das sie verkaufen, haben einen besseren Preis und der Rubel – ihre Währung – ist massiv gestiegen. Aber unsere Bevölkerung wird das empfindlich spüren – an den Arbeitsplätzen, beim Heizen und Autofahren. Die Folge von heuchlerischer Politik: «Mag die Welt auch untergehen, Hauptsache, dass ich gut dastehe.»
Der diplomatische Altmeister Henry Kissinger hat mit seinen 99 Jahren recht: Entweder muss man Russland besiegen – dazu ist niemand bereit –oder verhandeln.
Leider hat die Schweiz ihre Vorzugsstellung für «gute Dienste» durch die Preisgabe der schweizerischen Neutralität sehr geschwächt. Aber Verhandlungen zu fördern, sollte man nie aufgeben.
E gueti Wuche
setzt. Direkt dahinter kommen die Sektionspräsidenten aus Oberrieden (Adrian Wegmann) und Adliswil (Sebastian Huber), die ebenfalls bereits im Jahr 2019 zur Wahl antraten.
Die 15 Kandidierenden kommen aus allen Teilen des Bezirks und das Durchschnittsalter liegt bei rund 40 Jahren. Ein Drittel der Liste besteht aus komplett neuen Gesichtern, welche sich zum ersten Mal zur Wahl stellen.
Grossanlass mit Ernst Stocker geplant Für den Wahlkampf sind die Vorbereitungen bereits in vollem Gange. Die SVP achtet im Bezirk darauf, dass der Wahlkampf auf mehreren Ebenen (Kandidat, Sektion, Bezirk) und auf mehreren Kanälen stattfindet. Zudem ist ein grosser Wahlanlass, u.a. mit «unserem» Regierungsrat aus dem Bezirk Horgen, Ernst Stocker, für den 13. Januar 2023 geplant.
Am 12. Februar 2023 wählt der Kanton Zürich dann seine Regierungs- und Kantonsräte.
Die detaillierte Liste sowie weiterführende Informationen sind auf der Webpage der SVP des Bezirks Horgen (www.svp-bezirk-horgen.ch) zu finden.
Die SVP des Kantons Zürich setzt sich für Freiheit, Demokratie und die Unabhängigkeit unserer Schweiz ein. Damit wir dies auch in Zukunft bei Wahlen, Abstimmungen oder mit anderen politischen Aktivitäten machen können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Helfen Sie uns dabei. Berücksichtigen Sie uns in Ihrem Nachlass, damit unser Land und Ihre Nachfahren auch in Zukunft in Freiheit und Unabhängigkeit leben können. Wirken Sie so über Ihr Leben hinaus.
Wir beraten Sie gerne bei der Planung eines Engagements für die SVP und danken Ihnen für Ihre Unterstützung.
Entweder muss man Russland besiegen – dazu ist niemand bereit –oder verhandeln. Bild Pixabay
Linke Mehrheit will keine «Flanier-Sonntage» am Limmatquai
von
Samuel Balsiger
Berufspolitiker sind unser Ende
Wie sagte schon die feministische Fantasiefigur Pippi Langstrumpf?
«Ich mach’ mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt!» Daran haben sich leider auch viele Berufspolitiker aus Fleisch und Blut ein schlechtes Vorbild genommen. Das erste Problem damit: Sie leben auf Kosten der Allgemeinheit und schmeissen fremde Steuergelder mit beiden Händen zum Fenster raus. Und zwar im Vollzeitpensum. Das führt uns gleich zum zweiten Problem: Die «Berufs»-Politiker gehen keinen echten Berufen nach. Sie sind abgekapselt in der politischen Echokammer. Sie missdeuten die eigenen Fantastereien, die das Echo zurückwirft, als die Realität.
Ein Paradebeispiel ist die 32-jährige Tamara Funiciello von der gaga-feministischen SP. Als Beruf gibt diese «Kämpferin der kleinen Leute» auf der Internetseite des Nationalrates doch tatsächlich «Studentin» an. Vor wenigen Tagen hat die SP auf Instagram ein Video mit Tamara hochgeladen. Darin sagt sie mit lustigen RapHandgesten über die Angleichung des Rentenalters für Frauen: «Dass überhaupt über eine Erhöhung des Rentenalters – von irgendwem – diskutiert wird, ist ein Affront». Nein, Tamara, das nennt sich Demokratie. Weiter dröhnt es von der Langzeit-Studentin: «Es ist ein Affront, weil die, die wollen, dass wir bis 65 arbeiten, dieselben sind, die uns ab 50 nicht mehr anstellen.» Bevor irgendjemand will, dass Tamara bis 65 arbeitet, müsste sie doch erst mal einem echten Beruf nachgehen, oder? Und auch sonst stimmt nichts an der Aussage der SP -Frau. Richtig ist: Dass viele Ü50-Arbeitnehmer heute keine Chance mehr haben, ist der masslosen Zuwanderung geschuldet. Innert 13 Jahren sind über eine Million Ausländer dauerhaft in unser kleines Land gedrängt. Das sind hunderttausende zusätzliche Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt. Wohl fast alle kommen aus Ländern mit einem tieferen Lohnniveau als in der Schweiz. Aber Tamara und anderen linken Berufspolitikern machen sich ihre Fantasiewelt widdewidde wie sie ihnen gefällt! Lassen wir diese vorläufig in der eigenen Echokammer und stoppen wir endlich die Masseneinwanderung!
Denn die masslose Einwanderung geht mit voller Wucht weiter. Bald wird der Horror einer 9-MillionenSchweiz real. Allein in diesem Jahr könnte die Schweiz um den Kanton Basel-Stadt (!) wachsen. Mit verheerenden Folgen für unsere Natur, Infrastruktur und Lebensqualität. Die Mieten steigen, alles wird zubetoniert, es wird eng in der Schweiz und Ü50-Arbeitnehmer haben durch die Billig-Konkurrenz aus der EU kaum mehr eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Die SVP muss in der Einwanderungspolitik mit aller Macht einen Kurswechsel durchdrücken!
Vor 20 Jahren bei der Abstimmung für ein autofreies Limmatquai wurde eine Flaniermeile versprochen. Die SVP war dazumal gegen die Schliessung für den Individualverkehr, da es sich um eine Hauptverkehrsachse handelte. Heute wissen wir alle, zum Flanieren lädt die jetzige Situation nach der Umsetzung 2006 nicht ein.
Reto Brüesch Gemeinderat SVP Zürich
Viel mehr Platz als «früher», als noch Autos fuhren, haben die Fussgängerinnen und Fussgänger jetzt nicht. Der Verkehr staut sich auf anderen Strassen durch die Stadt. Die letzten beiden Jahre war es infolge Pandemie sehr ruhig in der Stadt und nun möchte die Bevölkerung wieder nach draussen und sich verweilen.
SVP -Postulat für Flaniermeile Limmatquai
Daher hat die SVP im Mai 2022 das Postulat «Flaniermeile Limmatquai – verkehrsfreies Limmatquai an mindestens vier Sonntagen» eingereicht, um Zürich positiv zu verändern. Dieser Vorstoss hat die anderen Parteien überrascht. Schon eine Woche später lehnte der Stadtrat das SVP-Postulat ab, obschon die Eingriffe dafür sehr klein wären. Die grüne Stadträtin meinte im Rat, dass es unmöglich sei, an vier Sonntagen die Trams und den Veloverkehr
«Die grüne Stadträtin meinte im Rat, dass es unmöglich sei, an vier Sonntagen die Trams und den Veloverkehr umzuleiten!»
umzuleiten! Die SVP ist vielmehr der Meinung, dass es kein Problem sei, da ja auch an jeder anderen Veranstaltung oder Demonstration dies ohne Problem gehe, wenn der Wille da wäre, sich für die Betroffenen einzusetzen. Wäre der Vorstoss von Links gekommen, so
wäre er sicher ohne Diskussion überwiesen worden.
Neben dem Zürichsee sind unsere Flüsse ein Fussgängeranziehungspunkt im Herzen von Zürich und laden zum Verweilen ein. Leider ist aber das Trottoir am Limmatquai für die zurzeit durchschnittlich 5000 Fussgänger gemäss Fussgängerzählung pro Tag sehr begrenzt.
Daher wollen wir mit dem Vorstoss an mindestens vier Sonntagen die Gelegenheit bieten, sich zu entfalten und mehr Raum als Begegnungsraum zu erschaffen, in welchem grosszügige Boulevard-Gastronomie entstehen kann.
Durch die Eingrenzung des ÖV und jeden fahrenden Verkehrs in der beschränkten Zeit an den Sonntagen können die schwächsten Verkehrsteilnehmer ungehindert und ohne Angst zu haben, angefahren zu werden, es geniessen; ohne aggressive Velofahrer, Trams und Lärm.
Bewusst Sonntage
Die Sonntage wurden gewählt, da an diesen Tagen die Geschäfte weniger offen sind und so auch weniger ÖV benötigt wird. Es braucht somit auch weniger Anlieferungen und Taxifahrten. Der Sonntag ist auch der Tag, an welchem am wenigsten Trams und Velos über das Limmatquai fahren, somit ist es auch der Tag mit den wenigsten Einschränkungen. Die Termine der vier Sonntage im Jahr sollten mit den ansässigen Quartierorganisationen vorgängig partnerschaftlich abgesprochen werden
Der öffentliche Verkehr könnte an diesen Tagen links oder rechts der Limmat umgeleitet werden. Der schnelle Veloverkehr könnte über die restlichen ringartigen Velovorzugsrouten (Kasernenstrasse, Quaibrücke, Rämistrasse und Freiestrasse) gehen. Zu diesem Punkt ist noch eine Textänderung der AL angekündigt worden, mehr später.
Wir hofften in der sommerlichen Zeit, dass dem Anliegen der Fussgänger nach mehr ruhiger Zeit und Freiraum um zu geniessen, im Gemeinderat Rechnung getragen wird. Ein grosses Medienhaus hatte eine Umfrage zu dem Vorstoss gemacht und über 80% der Lesenden begrüssten den Vorstoss.
Doch die SP, Grünen, AL und GLP lobten zuerst die SVP für diesen Vorstoss und sagten dann im Gemeinderat NEIN zu mehr Lebensqualität für unsere Bevölkerung! Sie wollen nicht, dass das bereits autofreie Limmatquai zur gemütlichen Flaniermeile wird. Vielmehr setzten sie sich ausschliesslich für den Veloverkehr ein und haben sich in mehreren Voten bei der Diskussion zum Postulat für die «unverzichtbare und nicht umleitbare» Velotransitroute von Rapperswil über das Limmatquai bis nach Wettingen eingesetzt und die AL hat zusätzliche temporäre Veloumleitungsmarkierungen am Boden an den vier Sonntagen verlangt. Unsere Vorabklärungen betreffend Umleitungen bei der Stadtpolizei ergaben, dass die meisten markierten Umleitungen für den Veloverkehr bei den letzten grossen Veranstaltungen wenig bis gar nicht genutzt wurden und viele Velofahrer sich dabei nicht an die Vorgaben hielten.
«Wäre der Vorstoss von Links gekommen, so wäre er sicher ohne Diskussion überwiesen worden.»
Dieses eine Geschäft im Gemeinderat zeigt einmal mehr auf, dass sich nicht alle Parteien für die breite Bevölkerungskreise einsetzen und nur einzelne wenige den anderen vorziehen. Darum heisst es einmal mehr: Zürich braucht mehr SVP! Wir wollen eine lebenswerte und attraktive Stadt für alle, Lösungen für das lokale Gewerbe und eine funktionierende leistungsfähige Infrastruktur für alle.
RATSBERICHT STADTPARLAMENT WINTERTHUR VOM 4. JULI 2022
Rassismus bei der Stadtpolizei oder der Alternativen Liste?
Die beiden Parlamentssitzungen vor den Sommerferien waren geprägt vom pauschalen Rassismus-Vorwurf der Alternativen Liste (AL) an die Adresse der Winterthurer Stadtpolizei. Einmal mehr vergriffen sich die Linken im Ton und unterstellten dem einheimischen Polizeichor generell rassistische Tendenzen.
Michael Gross Gemeinderat SVP Winterthur
Deshalb sei es wichtig, dass auch Ausländer und Ausländerinnen ohne Bürgerrecht bei der Polizei zugelassen werden, argumentierten die Vertreter der AL als logische Schlussfolgerung. Diese Haltung unterstellt einerseits Schweizer Polizisten und Polizistinnen generelle Vorurteile oder sogar strafbares Verhalten während andererseits den potenziellen, ausländischen Anwärtern absolut vorurteilsfreies, neutrales Verhalten zugebilligt wird. Erfüllt nicht genau diese diskriminierende Aussage gegen Schweizer Polizisten und Polizistinnen den Tatbestand des Rassismus?
Planwirtschaft statt Markt in der künftigen Wärme- und Energieversorgung Weniger emotional wurden die verschiedenen Vorstösse zur künftigen Wärmeund Energieversorgung im Rat diskutiert. Allerdings stellte sich die SVP auch hier gegen die sozialistischen Pläne von Links-Grün. Einmal mehr versuchte das Parlament mit Vorstössen, Mikromanagement bei Stadtwerk zu machen. Wieder wissen die Politiker besser, was zu
tun ist, als die Experten von Stadtwerk. Die «weisen» Politiker und Politikerinnen bestimmen, wie und was gedacht werden darf. Das verhindert echte Innovationen im Markt. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Stadtwerk arbeiten mit der Wirtschaft jeden Tag an nachhaltigen Lösungen zur Energieversorgung und nicht nur ab und zu, um politisch aufzufallen.
Die SVP wird im Grundsatz immer nur Projekte und Finanzierungen unterstützen und mittragen, die ökonomisch vernünftig sind. Reine Ideologie hilft dem Klima nicht – auch nicht ein bisschen. Im Gegenteil, sie lässt uns wirtschaftlich verarmen und zerstört damit die Basis für nachhaltiges Handeln. Eine solche Politik tragen wir nicht mit.
Wie weiter bei der städtischen Pensionskasse?
Die Pensionskasse der Stadt Winterthur (PKSW ) war per Ende 2021 mit einem Deckungsgrad von 102,6% erstmals seit langer Zeit nicht mehr in der Unterdeckung. Auch ohne die von Links-Grün geforderten Zuschüsse an Steuergeldern von bis zu 200 Millionen Franken. Dies gelang nur, weil die neue Führung einige Veränderungen anstossen konnte und weil die Steuerzahlenden und die Angestellten viel Geld eingeschossen haben. Zudem halfen die guten Börsenjahre. Die Pensionskasse erwirt-
schaftete in den letzten Jahren ein gutes Ergebnis.
Die 2013 angestossene Verselbstständigung brachte den gewünschten Erfolg. Die Kasse ist ausfinanziert, und zwar nur knapp zwei Jahre nach Plan und trotz grossen Anpassungen beim technischen Zinssatz.
Es fehlt jetzt noch die notwendige Schwankungsreserve für wirtschaftlich schlechte Jahre. Die städtische Pensionskasse ist Ende 2011 mit einem De-
ckungsgrad von etwas über 83% gestartet und liegt zehn Jahre später bei knapp 103%. Es besteht die Hoffnung, dass der PKSW in den nächsten Jahren auch ohne das nochmalige Einschiessen von zusätzlichem Kapital der Aufbau eines genügenden Polsters gelingt. Wir dürfen aber auch in guten Zeiten nur Leistungen versprechen, die erwirtschaftet werden können. Eine Umverteilung von jung zu alt ist in der zweiten Säule nicht vorgesehen und darf es demzufolge auch nicht mehr geben. Deshalb ist die Führung der Pensionskasse in der aktuellen Zeit weiter stark gefordert.
Die städtische Pensionskasse hat sich durch die deutliche Verbesserung des Deckungsgrades auf über 100 Prozent per Ende 2021 einen Blumenstrauss verdient. Um diesen im gegenwärtigen Börsenwetter zu halten, ist allerdings weiterhin Umsicht gefragt. Bild Pixabay
Das Limmatquai an vier Sonntagen nur für Fussgänger zu reservieren, wäre eine Bereicherung. Bild zVg
GROSSES REINEMACHEN
Niederglatt räumt auf
Vergangenen Samstag lud die SVP Niederglatt die gesamte Bevölkerung zu ihrer traditionellen Sommerveranstaltung ein. In diesem Jahr sollte es darum gehen, herumliegenden Abfall in der Gemeinde einzusammeln.
SVP-Sektionspräsident Peter Ruoss erläutert zur Begrüssung: «Heute soll für einmal nicht die Politik im Zentrum stehen, wir wollen eine gute Zeit erleben und dabei möglichst viel Abfall sammeln.» Er wies dennoch darauf hin, dass momentan richtigerweise Millio-
nenbeträge in die naheliegende Abwasserreinigungsanlage investiert würden, das Geld aber verschwendet sei, wenn gleichzeitig beim nächsten Starkregen Plastikabfälle und Zigarettenstummel in die Glatt gespült würden. Gerade die Kinder zeigten bei ihrer Abfallsuche
riesigen Elan, es wurden mehrere Abfallsäcke gefüllt und sogar ein alter Reifen eingesammelt. Auch die Erwachsenen halfen tatkräftig mit. Es war eine willkommene Gelegenheit, auch einmal Zeit in Quartieren zu verbringen, die man im Alltag nicht bewusst wahr-
nimmt. Als Dankeschön gab es zum Mittagessen Wurst, Brot und diverse Getränke.
Sauberkeit vermittelt Sicherheit Doch sogar Abfall ist politisch, das machte Gemeindepräsident und Kan-
Brückenbau zu Putin möglich?
Seit dem Ukraine-Kriegsbeginn besteht im Westen sowohl medienmässig als auch politisch ein gefährliches Wunschdenken. Die Lage der Ukraine wird einseitig schöngeredet und Russland im Gegenzug dämonisiert.
Die Berichte sind Teil der ukrainischen Kommunikationsstrategie, die –wie es scheint – im Westen ungeprüft übernommen wird. Und die Staatsund Regierungschefs des westlichen Bündnisses?
Die Protagonisten reisen möglichst ohne Verzug nach Kiew, so als hätten sie die Zeit ab 2014 (letzter Einmarsch der Russen) sträflich verschlafen. Der gelernte Schauspieler Selenski findet passende Worte zur Notlage, und schon darf er Versprechen über zusätzliche
schwere Waffen, Munition, Panzer und Fachpersonal entgegennehmen.
Solche Versprechen des Bündnisses gehen offenbar viel leichter vonstatten, als konkrete Verhandlungen mit Putin zu fordern. Exakt diese unverständliche Haltung (ja keine Friedensverhandlungen mit Putin) ging ebenfalls durch die Reihen des eben abgeschlossenen G7Gipfels.
Leidtragende dieser Beschlüsse sind letztlich nicht nur die Völker der Kriegsparteien, sondern Europa insgesamt. Die USA – mit ganz anderen geostrategischen Zielen – dürfen aus Distanz unaufgeregt, ja händereibend zuschauen.
Die Vorstellung, die Ukraine könne die Russen mit Fake News von der
Kriegsfront und mithilfe von zusätzlichem Kriegsmaterial aus der Ukraine vertreiben, wirkt unrealistisch. Realität ist, dass dieser – insbesondere durch die USA – diktierte Weg langwierig und gefährlich ist und noch viele Tote hinterlassen wird. Ich bin kein Putinversteher, möchte aber verstehen, was da läuft.
Die Russen haben bald nach ihrem Einmarsch in die Ukraine deutlich gemacht, dass sie eine Verhandlungslösung suchen.
Sie wollten der Welt gegenüber klarmachen, warum dieser unverständliche Angriff kommt: Trotz des Minsker-Abkommens aus dem Jahre 2015 kommt es immer wieder zu Verstössen gegen prorussische Separatisten und die Nato
provoziert mit militärischen Übungen nahe der russischen Grenze. Tatsächlich fanden Mitte März erste Gespräche statt. Es zeigten sich auch kleine Verhandlungserfolge in Richtung Neutralität und Föderalisierung der Ukraine. Überraschend schnell wurden die Gespräche abgebrochen. Den Medien war zu entnehmen, dass offenbar die USA und auch England die Ukraine zum Weiterkämpfen aufforderten und versprachen, alles zu geben, was es zum Siegen benötigt. Eine Brücke zu Putin – wie sie Henry Kissinger schon im Jahre 2014 forderte – sieht jedoch anders aus.
Karl Meier-Zoller, Effretikon
tonsrat (SVP) Stefan Schmid bei seinem Kurzreferat klar. Mit zwei praktischen Beispielen, je aus der Gemeinde- und Kantonspolitik wurden die Herausforderungen einer verursachergerechten Abfallentsorgung erläutert. Wer ist zuständig, wenn aus einem Auto auf der Kantonsstrasse Abfall ins Gemeinde- oder Landwirtschaftsgebiet geworfen wird? «An sauberen Orten fühle ich mich automatisch auch sicherer – an verschmutzten Plätzen fühle ich mich weniger sicher» – mit diesem Statement bedankte sich Stefan Schmid bei den Organisatoren und den Teilnehmern und schloss die gelungene Aufräumaktion ab.
LESERBRIEF
Annus horribilis für Pensionskassen
2022 war bisher ein miserables Jahr für die Pensionskassen. Für konservative Portefeuilles (bis 25% Aktienanteil) war es das schlechteste Jahr seit Bestehen der Indices 1969. Man muss davon ausgehen, dass auch die Vorsorgeeinrichtungen des Bundes und der Bundesbetriebe (SBB, Post), aber auch des Kantons und der Städte davon betroffen sind und vielleicht in Unterdeckung geraten sind. Selbst die AHV wird wohl Verluste eingefahren haben. Es wäre vielleicht sinnvoll, sich nach der Performance zu erkundigen, um allfälligen Sanierungsbedarf abschätzen zu können. Hans Kaufman, Alt Nationalrat, Wettswil am Albis
Öffentlicher Anlass zum Thema Ernährungssicherheit 100 Jahre Jubiläum SVP Maur
Öffentlicher Anlass zum Thema Ernährungssicherheit 100 Jahre Jubiläum
Nationalrat Marcel Dettling, Wahlkampfleiter SVP Schweiz, referiert über das Thema Ernährungssicherheit
Nationalrat Bruno Walliser, Wahlkampfleiter Bezirk Uster, referiert über das Thema Sicherheit.
Nationalrat Marcel Dettling Wahlkampfleiter SVP Schweiz
Nationalrat Bruno Walliser Wahlkampfleiter Bezirk Uster
Gerne stellen sie sich Ihren Fragen am:
Samstag, 16 Juli 2022, 16.00 Uhr Polterkeller Schulhaus Looren, Looren 3, 8127 Forch
Programm: 16.00 Uhr Türöffnung mit den Trychlern
16.30 Uhr Referate
Kosten für Essen und Getränke (ohne Spirituosen): CHF 45.- pro Person
Wir freuen uns, Sie an unserem Anlass zu begrüssen. Musikalische Unterhaltung mit den Örgelern vom Rossacker.
39. Kan tonales SVP – Schiessen 2022
Schiessanlage Luckhausen, 8307 Illnau – Effretikon
Scheiben 16 SIUS Ascor 9004
Schussrichtung Nord – Ost
Schiesstage und Freitag, 16 September 18.00 – 20.00 Uhr (Vorschiessen)
Schiesszeiten: Freitag, 23. September 18.00 – 20.00 Uhr
Samstag, 24. September 09 30 – 11.30 Uhr / 13.30 – 15 30 Uhr
Sonntag, 25. September 09 30 – 11.30 Uhr
Standblatt- Erfolgt auf dem Schiessstand Ausgabe 1/2 Std. vor Schiessbeginn bis 1/2 Std vor Schiessende
Wettkampf Einzel- oder kombiniert mit Gruppen à 4 SchützInnen Separater Auszahlungsstich
Anmeldung Gruppen können angemeldet werden unter https://ssvie.ch/svp-schiessen-2022/anmeldung
Anmeldeschluss: 10. August 2022
Absenden Sonntag, 25. Sept ca. 13.00 Uhr, Schiessplatz Luckhausen Ranglisten Können ab der Homepage svp-illnau-effretikon.ch oder ssvie.ch ab Montag 26. Sept. eingesehen und heruntergeladen werden
OK-Präsident Lukas Bosshard, 079 506 69 87, lukas.b99@gmx.ch
Chef Schiessen Jürg Benkert, 079 423 34 72, ssvie_300m@hispeed.ch
Schiessplan Zürcher Schiesssportverband (ZHSV), geprüft und Geschäftsstelle Reto Schweizer, 079 376 36 77 genehmigt
Vor allem die Jungmannschaft trug zum tollen Resultat bei.
SVP-STAMM
Bezirk Andelfingen / Andelfingen
Jeden letzten Dienstag im Monat, ab 18 00 Uhr, Grilltreff, Im Bilg 2, Andelfingen.
Bezirk Bülach / Bachenbülach
Jeden zweiten Mittwoch im Monat, ab 19 00 Uhr, im UG Restaurant «Vis-à-Vis», Zürichstrasse 47, Bachenbülach.
Bezirk Bülach / Embrach
Jeweils am letzten Sonntag im Monat, von 11 00 –12 00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.
Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant «La Torre», Dielsdorf.
Bezirk Dietikon / Birmensdorf und Urdorf
Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10 00 Uhr, im Bistro Alterszentrum am Bach, Birmensdorf.
Bezirk Horgen / Thalwil
Jeden ersten Montag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil.
Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon
Jeden ersten Samstag im Monat, von 11 00 –12 00 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Pfäffikon.
Bezirk Uster / Uster
Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab 17 30 Uhr, Lokalität gemäss www.svp-uster. ch.
Stadt Winterthur / Oberwinterthur
Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18 30 Uhr, Restaurant Stadtrain, Römerstrasse 71, Winterthur.
Stadt Winterthur / Wülflingen
Jeden Samstag, von 11 00 –12 30 Uhr, Taverne zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur.
Stadt Zürich / Kreis 6
Jeden ersten Dienstag im Monat, 19 00 Uhr, Wild West Steakhouse Texas, Winterthurerstrasse 175, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 12
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.
Junge SVP Kanton Zürich
Alle Events der Jungen SVP Kanton Zürich findest du auf unseren Social Media Channels oder auf unserer Website www.jsvp-zh.ch.
Öffentlicher Anlass zum Thema Sicherheit «Luftverteidigung der Zukunft»
Divisionär Peter «Pablo» Merz, Kommandant der Luftwaffe, informiert über die neuen Systeme zum Schutz von Bedrohungen aus der Luft. Er zieht erste Erkenntnisse aus den russischen Luftangriffen auf die Ukraine und zeigt auf, welchen Vorteil die verschiedenen Projekte des Programms Air2030 haben. Weiter erläutert er, wie die Gesamtkonzeption der Armee umgesetzt werden soll. Nationalrat Mauro Tuena informiert über den Fahrplan der Beschaffung der neuen F35 Kampfflugzeufe. Weiter erläutert er die Vorstellunge der SVP zu der Entwicklung der Armee.
Divisionär Peter «Pablo» Merz, Kommandant der Luftwaffe
Nationalrat Mauro Tuena Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates
SVP-VERANSTALTUNGEN
Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf
Sonntag, 11 September 2022 10 00 Uhr, SVP-Stand, Dielsdorfer Gewerbeschau, Dielsdorf, mit Nationalrat Benjamin Fischer.
Bezirk Dietikon / Aesch
Dienstag, 12 Juli 2022 20 00 Uhr, Informationsanlass Zivilschutzräume Aesch ZH, Gemeindesaal Nassenmatt, Lielistrasse 16, Aesch, u.a. mit Kantonsrat Diego Bonato.
Bezirk Pfäffikon / Lindau
Sonntag, 28 August 2022 11 00 –23 00 Uhr, SVP-Zelt an der Chilbi, Gemeindeplatz, Lindau, mit den Nationalräten Alfred Heer, Mauro Tuena und Bruno Walliser.
Montag, 29 August 2022 14 00 –21 00 Uhr, SVP-Zelt an der Chilbi, Gemeindeplatz, Lindau, mit den Nationalräten Therese Schläpfer und Barbara Steinemann.
Bezirk Winterthur / Seuzach
Samstag, 10 September 2022, 19 00 Uhr, SVP bi de Lüt, Dorffest Seuzach, mit Nationalrätin Barbara Steinemann.
Stadt Zürich / Kreis 9 Samstag, 9 Juli 2022 10 00 Uhr, Anlass zum Thema Sicherheit, Restaurant Spirgarten, Lindenplatz 5, Zürich-Altstetten, mit Divisionär Peter Merz, Nationalrat Mauro Tuena und Kantonsrat Lorenz Habicher.
Stadt Zürich / Kreis 11
Samstag, 9 Juli 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
Donnerstag, 14 Juli 2022, 16 30 –18 00 Uhr, Besichtigung der Leitstelle VBZ Zürich, Luggwegstrasse 65, Zürich, Anmeldung an peter.schick@bluewin.ch.
Samstag, 20 August 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
informieren und stellen sich Ihren Fragen:
Samstag, 9. Juli 2022, 10.00 Uhr Restaurant Spirgarten, Lindenplatz 5, 8048 Zürich
Programm: 9.30 Uhr Türöffnung 10.00 Uhr Referate
Wir freuen uns, Sie mit Kaffee und Gipfeli an unserem Anlass zu begrüssen. Durch den Vormittag führt Kantonsrat Lorenz Habicher.
Die SVP-Kreisparteien 3 und 9 freuen sich auf Ihren Besuch.
IMPRESSUM
ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480
Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.
Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 73.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@ zbv.ch, Ferdi Hodel (FH ), Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.zbv.ch/ Zürcherbauer / inserate.aspx. Abonne mentsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, bauernverband@zbv.ch.
Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.
Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp-zuerich.ch, Thomas Ammann, Telefon 044 217 77 66. Insertionspreise: www.svp-zuerich.ch/zurcher-bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, sekretariat@svp-zuerich.ch.
Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Elisabeth Liebi, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, inserate@svp-zuerich.ch. Inseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. Layout: cube media AG, Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, CH -5001 Aarau.
Freitag, 26 August 2022, 18 30 Uhr, Grillplausch, Blumen Oase, Felsenrainstrasse 149, Zürich-Seebach.
Samstag, 27 August 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
Samstag, 3 September 2022 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
Samstag, 10 September 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
Sonntag, 11 September 2022 10 00 –14 00 Uhr, Puurezmorge, Bauernhof Albert Schumacher, Katzenseestrasse 8, ZürichAf foltern, mit den Regierungsräten Natalie Rickli und Ernst Stocker sowie den Kantonsräten Domenik Ledergerber und Martin Hübscher. Kosten: Fr. 25.– pro Person.
Samstag, 17 September 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
Einladung der Aescher Bevölkerung zum Informationsanlass Zivilschutzräume Aesch ZH Das einmalige Schweizer Schutzraum-Konzept hat aufgrund der geopolitischen Lage grosse Bedeutung erlangt.
Gastreferent Kommandant Urs Kümmerli, Zivilschutzorganisation Limmattal-Süd (Aesch, Birmensdorf, Urdorf, Schlieren) Begrüssung und Moderation der Fragen Diego Bonato, Präsident SVP Aesch, Kantonsrat
Dienstag, 12. Juli 2022, 20.00 Uhr Gemeindesaal Nassenmatt
Lielistrasse 16, 8904 Aesch ZH – Eintritt frei – Türöffnung 19.30 Uhr
Veranstalter SVP Aesch Diego Bonato, Präsident
Samstag, 24 September 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
Samstag, 1 Oktober 2022–Sonntag, 2 Oktober 2022, SVP-Stand, Seebacher Chilbi.
Samstag, 22 Oktober 2022 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
Samstag, 29 Oktober 2022, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.
BUNDESFEIERN
Bezirk Andelfingen / Ossingen
Montag, 1 August 2022, 18 00 Uhr, Sekundarschulhaus Ossingen, mit Dominik Herzog, Präsident SVP Ossingen.
Bezirk Bülach / Wil
Montag, 1 August 2022, 20 00 Uhr, Dorfplatz, Wil, mit Camille Lothe, Präsidentin Junge SVP Kanton Zürich.
Bezirk Dielsdorf / Niederhasli
Montag, 1 August 2022 09 30 Uhr, vor Mehrzweckhalle Seehalde, Seefeldstrasse 8, Niederhasli, mit Nationalrat Alfred Heer.
Bezirk Dielsdorf / Weiach Sonntag, 31 Juli 2022 18 00 Uhr, Schulhausplatz, Weiach, mit Camille Lothe, Präsidentin Junge SVP Kanton Zürich.
Bezirk Dietikon / Geroldswil
Montag, 1 August 2022, 10 30 –13 30 Uhr, Dorfplatz, Geroldswil, mit Kantonsrat Rochus Burtscher.
Stadt Zürich / Kreis 1 und 2 Montag, 1 August 2022, 20 00 Uhr, GZ Wollishofen, Bachstrasse 7, Zürich, mit Nationalrat Alfred Heer.
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Freitag, 23 September 2022, bis Sonntag, 25 September 2022, SVP-Schiessen 2022, Vorschiessen am Freitag, 16 September 2022, Luckhausen, Illnau-Effretikon. Weitere Informationen unter www.svp-illnaueffretikon.ch.
Debattieren statt demolieren!
Es darf nicht toleriert werden, dass Chaoten und Vandalen die Rechtsordnung nach Belieben missachten und die Allgemeinheit dann für die entsprechenden Konsequenzen geradestehen muss.
Bogen herunterladen: Kämpfen wir für Recht und Ordnung! anti-chaoten-initiative.ch