Skip to main content

Zürcher Bote Nr. 39 - 2026

Page 1

Sie möchten inserieren?

AZA CH -8600 Dübendorf P. P. / Journal Post CH AG

Freitag, 25. September 2026 | Nr. 39 | 68. Jahrgang

Retouren an: SVP, Lagerstrasse 14 , 8600

Dann melden Sie sich bei uns! Die nötigen Infos und Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite im Impressum.

WOCHENZEITUNG FÜR DEN MIT TELSTAND PUBLIK ATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES K ANTONS ZÜRICH

Kanton Zürich

Kanton Zürich

Aktuell

Parlamentsgemeinden

Veranstaltungs-Tipp

Regierungsrat weicht Bettelverbot auf von Reinhard Wegelin

Wohnen ist kein staatliches Grundrecht von Susanne Brunner

Bellerivestrasse: Widerstand hat sich gelohnt von Tumasch Mischol

Einmal Rassismus, einmal Antisemitismus von Jane Bailey

Schifffahrt am 7. Oktober auf dem Zürisee

Seite 2

Seite 3

Seite 4

Seite 6

Seite 8

ABSTIMMUNGEN VOM 27. SEPTEMBER 2026

Jetzt abstimmen – für eine neutrale und unabhängige Schweiz! Diesen Sonntag stellen wir entscheidende Weichen für unser Land und unseren Kanton. Im Zentrum steht das JA zur Neutralitätsinitiative. Gleichzeitig gilt es, die Ernährungs­initiative, das teure Lehrpersonalgesetz und den staatlichen Zwang bei der Sterbehilfe abzulehnen. Wer noch nicht abgestimmt hat, muss dies jetzt tun. Wer seine Stimme bereits abgegeben hat, soll Familie, Freunde und Bekannte mobilisieren. Abstimmungen werden nicht durch Umfragen gewonnen, sondern durch die Stimmen, die tatsächlich in der Urne liegen. Unsere Parolen sind klar: JA zur Neutralitätsinitiative sowie dreimal NEIN – zur Ernährungsinitiative, zum Lehrpersonalgesetz und zum Gegenvorschlag zur Sterbehilfe-Initiative.

JA zur Neutralitätsinitiative Die Neutralität hat der Schweiz während mehr als 200 Jahren Frieden, Sicherheit und Unabhängigkeit ermöglicht. Doch diese bewährte Haltung wird zunehmend aufgeweicht. Bundesbern übernimmt Sanktionen der Europäischen Union, nähert sich schrittweise der NATO an und will die indirekte Weitergabe von Schweizer Waffen an Kriegsparteien ermöglichen. Eine Neutralität, die je nach politischer Stimmung anders ausgelegt wird, ist nicht glaubwürdig. Nur wenn die Schweiz konsequent neutral bleibt, kann

sie als Vermittlerin auftreten und ihre Guten Dienste anbieten. Die Neutralitätsinitiative verankert die immerwährende, bewaffnete und umfassende Neutralität verbindlich in

«Frieden statt Krieg. Unabhängigkeit statt fremde Einflussnahme. JA zur Neutralität.» der Bundesverfassung. Die Schweiz soll keinem Militärbündnis beitreten, sich nicht an Kriegen zwischen anderen Staaten beteiligen und ihre besondere Stellung zur Verhinderung und Lösung von Konflikten nutzen. Bewaffnete Neutralität bedeutet auch, dass die Schweiz fähig sein muss, sich selbst zu verteidigen. Eine starke Armee und eine eigenständige Sicherheitspolitik gehören deshalb untrennbar dazu. Wer Frieden statt Krieg, Unabhängigkeit statt fremde Einflussnahme und eine freie Schweiz will, stimmt JA zur Neutralitätsinitiative.

NEIN zur Ernährungsinitiative

Marco Calzimiglia Parteisekretär SVP Seuzach

Die Ernährungsinitiative verspricht Versorgungssicherheit. Tatsächlich bringt sie neue Vorschriften, höhere Preise und staatliche Bevormundung auf unseren Tellern. Die Bevölkerung soll zu mehr pflanzlichen Lebensmitteln gedrängt werden.

Dabei besteht ein grosser Teil unserer landwirtschaftlichen Nutzfläche aus Grasland, auf dem weder Gemüse noch Getreide angebaut werden kann. Erst Nutztiere machen daraus hochwertige einheimische Lebensmittel. Die SVP will die Selbstversorgung stärken – aber mit einer produktiven Landwirtschaft und unternehmerischer Freiheit statt mit ideologischen Ernährungsvorschriften. Deshalb: NEIN zur Ernährungsinitiative.

NEIN zum teuren Lehrpersonalgesetz Unsere Lehrpersonen leisten wichtige Arbeit und sollen angemessen entlöhnt werden. Im Kanton Zürich liegt

«Unsere Schulen brauchen weniger Bürokratie statt ­einfach noch mehr Geld.» der mittlere Jahreslohn der Volksschullehrpersonen jedoch bereits bei rund 130 000 Franken. Trotzdem sollen mit dem neuen Lehrpersonalgesetz jährlich weitere 83 Millionen Franken ausgegeben werden; einen Grossteil davon müssten die Gemeinden stemmen. Mehr Geld nach dem Giesskannenprinzip löst kein einziges Schulproblem. Sprachbarrieren, heterogene Klassen,

V1

Wer Frieden statt Krieg will, stimmt JA zur Neutralitätsinitiative. Bild: neutralitaet-ja.ch

die gescheiterte integrative Schule und immer mehr Bürokratie bleiben bestehen. Auch die sinkenden Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler werden mit höheren Zeitgutschriften nicht verbessert. Unsere Schulen brauchen weniger Bürokratie, klare Strukturen und wieder mehr Leistungsorientierung – nicht einfach noch mehr Geld. Deshalb: NEIN zum Lehrpersonalgesetz.

NEIN zum staatlichen Zwang bei der Sterbehilfe Beim Gegenvorschlag geht es nicht um ein grundsätzliches Verbot des assistierten Suizids. Dieser ist bereits heute möglich und wird in der grossen Mehrheit der Zürcher Pflegeheime zugelassen.

rne bei Ihrer Kampagne. Wir unterstützen Sie ge

Melden Sie sich bei uns! info@blickfaenger.ch | 043 499 24 19

Auffallend mobil. Auffallend günstig.

Neu sollen jedoch Alters- und Pflegeheime sowie Spitäler gezwungen werden, assistierten Suizid in ihren Räumen zu dulden. Selbstbestimmung darf nicht zum Zwang für andere werden. Deshalb: NEIN zum Gegenvorschlag.

Jetzt zählt jede Stimme! Wer sein Abstimmungscouvert noch zu Hause hat, soll es jetzt ausfüllen und am Sonntag persönlich ins Stimmlokal gehen. Mobilisieren Sie auch Ihr persönliches Umfeld. Setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen: JA zur Neutralitätsinitiative und dreimal NEIN zu Bevormundung, unnötigen Mehrausgaben und staatlichem Zwang. Die SVP des Kantons Zürich zählt auf Ihre Unterstützung!


2  EIDGENÖSSISCHE POLITIK

Der Zürcher Bote | Nr. 39 | Freitag, 25. September 2026

S E SS I O N S R Ü C K B L I C K 2 . W O C H E

Christoph Mörgeli

Inklusionsinitiative und Asyl-Vorstösse In Bundesbern ist die zweite Sessionswoche bereits vorüber. Neben Asylthemen standen auch die Armeebotschaft und zwei eidgenössische Initiativen auf dem Programm.

Statistik, Märchen der Vernunft Wer wissen will, wie treffgenau angeblich vernünftige, scharf­ sinnige Statistiker und gutgläu­ bige Journalisten die Zukunft be­ urteilen, vertieft sich am besten in ihre Behauptungen der Ver­ gangenheit. Vor gut zwanzig Jah­ ren, am 7. Januar 2006, titelte die «Berner Zeitung» als grosse

Nina Fehr Düsel Nationalrätin SVP Küsnacht

Zu reden gab auch die Inklusionsinitiative und ihr Gegenvorschlag. Auch wenn die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderungen für die SVP zentral ist, gehen diese Vorschläge auf Bundesebene viel zu weit und würden zudem hohe Kosten und viel Bürokratie verursachen. Ausserdem würden

viele Vorschriften in den bewährten Föderalismus eingreifen. Einige pragmatische Minderheitsanträge seitens der Bürgerlichen wurden immerhin angenommen. Das Thema kommt natürlich noch vor das Volk. Auch die Initiative zur medizinischen Versorgungssicherheit und ihr Gegenvorschlag standen zur Debatte und kommen noch zur Abstimmung.

Wichtige Asyldebatte Sehr zentral war die ausserordentliche Asyldebatte. Leider beantwortete Bundesrat Beat Jans viele Fragen nicht richtig. Immerhin brachten wir einige Vor-

stösse im Asylbereich durch, etwa die Motion betreffend Afghaninnen – ein grosser Erfolg. Dabei geht es darum, die gesetzeswidrige Praxisänderung von 2023 rückgängig zu machen, die grundsätzlich allen afghanischen Frauen und Mädchen Asyl in der Schweiz inklusive höherer Sozialhilfe und erleichterten Familiennachzugs für ihre afghanischen Ehemänner versprach. Nationalrat Gregor Rutz vertrat dieses Anliegen mit guten Voten. Auch ein Vorstoss von Nationalrat Pascal Schmid (TG) wurde angenommen: Bei Terrorismus und Schwerverbrechen sollen Doppelbürger ausgebürgert wer-

Hauptschlagzeile auf der ersten Seite Hochdramatisches: «Bevölke­ rungsschwund. Epochaler Krebs­ gang. Die Schweiz schrumpft. Ihre Bevölkerung nimmt ab und altert. Ohne Gegensteuer sind Wachstum und Wohlstand gefährdet.» Alarm für Wachstum und Wohl­ stand! Ähnliche Warnparolen hören wir vor jeder Abstimmung, in der es darum geht, zur Ab­ wechslung auch einmal die In­ teressen der indigenen Schwei­ zer Bevölkerung wahrzuneh­ men. Unserem Land stehe «eine Schwindsucht bevor», lautete 2006 die alarmistische Ansage. Ge­ mäss Szenarien des Bundesamtes für S­ tatistik verliere die Schweiz

Die SVP konnte in dieser Sessionswoche einige Erfolge verbuchen.

Bild: Nina Fehr Düsel

den. Leider erhielt mein Fraktionsvorstoss «Von Dänemark lernen. Bei längerfristigen Freiheitsstrafen muss die obligatorische Landesverweisung obligatorisch sein» knapp keine Mehrheit. Und auch der Vorstoss «Keine neuen Asylunterkünfte ohne Zustimmung der betroffenen Bevölkerung» von Nationalrat Thomas Knutti (BE) scheiterte knapp. Wir bleiben hier natürlich dran. Leider lehnt Bundesrat Beat Jans die Grenzschutz-Initiative ab, obwohl offene Grenzen unser Land massiv unsicher machen. Die Schweizer Bevölkerung leidet unter der importierten Kriminalität und den Milliardenkosten.

Keine Geschlechterquoten Auch andere Erfolge konnten verbucht werden, so zum Beispiel die Annahme einer Motion von Nationalrätin Stefanie Heimgartner (AG) betreffend «Keine Geschlechterquoten in Leitungsorganen von Dachverbänden und Sportorganisationen». Die Besetzung der Organe soll nach Eignung, Erfahrung und den Bedürfnissen des jeweiligen Verbandes erfolgen. Auch die FDP und Die Mitte folgten uns. Schliesslich gab es in der Fragestunde auch viele Fragen an die Bundesräte, so zur Beschaffung der Armeeflugzeuge und zu mangelnder Transparenz sowie zum doppelten Mehr bei den EUVerträgen oder zur Grenzschutz-Initiative. Bald wird auch die Eigenkapitalunterlegung ausländischer Tochtergesellschaften ein grosses Thema im Rat sein. Und auch diese Woche begleiteten viele Anlässe die Parlamentarier. So fand Anfang Woche die Sichlete auf dem Bundeshausplatz statt, ausserdem gab es weitere Anlässe über Mittag und am Abend, z. B. von den Malern und Gipsern und von den Privatbanken.

bis ins Jahr 2040 acht Prozent ihrer Erwerbstätigen. Den Schulen fehle es an Nachwuchs, dem Staat fehlten Steuerzahler, dem Ren­ tensystem die erwerbstätigen Bei­ tragszahler, dem Markt Arbeits­ kräfte und die Innovationskraft der Jungen. Besinne sich die Schweiz nicht

EIN SOLIDARISCHES SOZIALSYSTEM REICHT OFFENBAR NOCH NICHT

Zürcher Regierung weicht Bettelverbot auf In der Schweiz gibt es kein einheitliches, schweizweites Bettelverbot. Die Regelung liegt weitgehend bei den ­Kantonen und Gemeinden. Deshalb kann Betteln an einem Ort erlaubt und an einem anderen verboten oder stark eingeschränkt sein. Jetzt will die Zürcher Regierung alles «grundgesetzkonform» machen und das Bettelverbot in manchen Teilen aufweichen.

endlich auf Produktivitätssteige­ rungen oder Strukturanpassun­ gen, sei ihr schon heute schwa­ ches Wachstum bedroht. Einer der Hauptverlierer dieses Ab­

Reinhard Wegelin Alt Parteisekretär SVP Pfäffikon

wärtstrends – wusste die «Ber­ ner Zeitung» – dürfte der Kanton Bern sein, der bis 2040 über elf Prozent seiner Bewohner und bis 2014 jeden fünften Schüler ver­ liere. Weniger stark betroffen im Espace Mittelland sei Berns Nach­ barkanton Solothurn. So dramatisch ist dieser «Bevöl­ kerungsschwund» dann doch nicht ausgefallen. Vielmehr drängten sich innert zwanzig Jahren 1,7 Mil­ lionen mehr Menschen in die Schweiz. Bern hat heute 120 000

sen und dem Kantonsrat beantragt, das Verbot «grundrechtskonform» zu präzisieren. Diese Änderung ist aber noch nicht geltendes Recht. Ein Verstoss konnte bisher mit Busse bestraft werden. Der Kanton selbst bezeichnet jetzt diese geltende Regelung als «pauschales Bettelverbot».

Dabei wird klar: Aggressives oder aufdringliches Betteln ist verboten, eben- Gutes Sozialsystem braucht so Betteln in bestimmten sensiblen keine Bettelei Orten. Dabei muss auch dafür gesorgt «Wo das Bettelverbot fällt, nimmt der werden, dass Personen nicht behindert Missbrauch zu – insbesondere organiund belästigt werden. Organisiertes Bet- sierte Formen des Bettelns, die weder teln an bestimmten Bereichen wie Bahnhöfen, Haltestellen, Märkten oder vor Geschäften muss immer verboten werden können.

mit Not noch mit Solidarität zu tun haben», stellte die SVP/EDU -Kantonsratsfraktion in einer Fraktionserklärung letzten Montag fest. Der Kanton Zürich verfüge über ein hervorragendes Sozialsystem. Niemand müsse hier betteln, um zu überleben. Ein dichtes Netz an Unterstützung stehe zur Seite – von der Sozialhilfe über die Nothilfe bis hin zu zahlreichen karitativen Angeboten, die weit über das gesetzliche Minimum hinausgehen. Ein generelles Betteln im öffentlichen Raum belaste das Sicherheitsgefühl,

führe zu Konflikten und beeinträchtige das Ortsbild, so die SVP/EDU-Kantonsratsfraktion. «Die Aufhebung ist unnötig, sie ist unklug, und sie ignoriert die Realität eines funktionierenden und solidarischen Zürcher Sozialsystems.»

Internationalistische Begrifflichkeiten Erwähnen muss man, dass die Zürcher Regierung die Absicht hat, alles «grundgesetzkonform» zu machen. Das tönt sehr unschweizerisch und lehnt sich eher an internationalistische Begrifflichkeiten an. Die Zürcher Regierung will also zürcherische Gesetze aushebeln, um sie international «verfassungskonform» zu machen.

Regierungsrat weicht Bettelverbot auf Im Kanton Zürich wurde im Frühjahr 2026 eine Revision der gesetzlichen Regelung zur Vernehmlassung gebracht. Das bisherige generelle Verbot soll formell aufgehoben und durch Einschrän-

Bewohner mehr als Anfang 2006. Dort ist also beinahe eine ganze Stadt Bern eingewandert. Im Kan­ ton Solothurn beträgt das Plus 43 000 – also zweieinhalbmal den Kantonshauptort. Statistiker sind die Märchenerzähler der Vernunft. Die Statistik ist wie ein Laternen­ pfahl für Betrunkene: Sie dient zwar nicht der Erleuchtung, aber wir Menschen klammern uns an ihr fest.

«Ein generelles Betteln im ­öffentlichen Raum belastet das Sicherheitsgefühl.» kungen an sogenannten sensiblen Orten ersetzt werden. Vorgesehen sind unter anderem Einschränkungen bei Märkten, öffentlichen Gebäuden, Haltestellen und Automaten. Im Kanton Zürich gilt derzeit noch das bestehende allgemeine Bettelverbot. Der Regierungsrat hat zwar am 2. September 2026 eine Änderung beschlos-

Für Diskussionsstoff ist gesorgt, wenn die Gesetzesänderung dereinst im Kantonsrat beraten wird.

Bild: Adobe Stock


KANTON ZÜRICH  3

Der Zürcher Bote | Nr. 39 | Freitag, 25. September 2026

B E R I C H T AU S D E M K A N T O N S R AT

KO M M E N TA R Z U R R AT SS I T Z U N G

Verlieren will gelernt sein …!

Ein Strauss bunter Vorlagen und Geschäfte Gleich zu Beginn der 170. Kantonsratssitzung widmete sich der Rat dem Tätigkeitsbericht 2025 der Datenschutz­ beauftragten. Unsere GPK-Referentin Ruth Büchi erklärte sachlich, dass eine der Hauptaufgaben der Datenschutz­behörde die Durchführung von Kontrollen (Datenschutz-Reviews) bei öffentlichen Organen sei.

René Isler Kantonsrat SVP Winterthur

Dabei überprüft sie, ob die Anforderungen des Datenschutzes in rechtlicher, organisatorischer und sicherheitstechnischer Hinsicht eingehalten würden. Öffentliche Organe seien zudem verpflichtet, Datenschutzvorfälle zu melden. Stelle die Datenschutzbehörde eine Verletzung von Datenschutzbestimmungen fest, gebe sie dem öffentlichen Organ eine Empfehlung ab, welche Massnahmen zu ergreifen seien. Abschliessend mahnte Ruth Büchi zu Recht, dass der Datenschutz nicht so weit betrieben werden dürfe, dass er die tägliche Arbeit behindere oder gar verunmögliche. Weniger Daten könnten Analysen und Forschung behindern, ebenso könnten zu strenge Regeln Innovationen erschweren. Zu strikte Datenschutzregelungen verlangsamten oder verhin-

«Wohnungsnot ­bekämpfen heisst Zuwanderung ­begrenzen.» derten Prozesse. Die Datenschutz-Bürokratie sollte deshalb in Grenzen gehalten werden und schlussendlich dürfe der Datenschutz auf keinen Fall zum Täterschutz verkommen. Der Bericht wurde schliesslich einstimmig gutgeheissen.

Stimmrecht statt Stimmzwang Die Einzelinitiative «Stimm- und Wahlpflicht für kantonale und kommunale Urnengänge im Kanton Zürich» verlangt nichts anderes, als dass die Kantonsverfassung dahingehend geändert werde, dass ein obligatorisches Stimm- und Wahlrecht eingeführt werden soll. Weiter sollten die nötigen Ausführungsbestimmungen und verhältnismässige Sanktionen beim Fernbleiben bei Wahlen und Abstimmungen ausgearbeitet werden. Nicht betroffen davon sollen eidgenössische Abstimmungen und Wahlen sein. SVP-Kantonsrätin Susanne Brunner meinte ob dieser absurden Initiative

klar und deutlich, dass das Stimm- und dert, dass Wohnen ein «Zwangsgut» sei, Wahlrecht nach herrschender Lehre ein weil man nicht nicht-wohnen könne, politisches Grundrecht sei und ein sub- weil das Wohnen zum Beispiel zu teuer jektives öffentliches Recht, das die Teil- geworden sei. Wohnen sei mehr als nur nahme an der staatlichen Willensbil- ein Dach über dem Kopf. dung garantiere. Es sei als Recht ausgeUnsere STGK-Referentin Susanne staltet und nicht als Pflicht. Daraus Brunner gab klar zu verstehen, dass folge auch die Freiheit, sich der Stimm- die Initianten das Wohnen als Grundabgabe zu enthalten. Unsere Freiheit, ab- recht bezeichnen würden. Wie in der stimmen oder wählen zu wollen, müsse Bundesverfassung habe auch der kandeshalb immer über einer Pflicht stehen. tonale Verfassungsgeber das Recht auf Mit dieser Initiative aber einen ideologi- Wohnen nicht als Grundrecht stipuliert. schen Klassenkampf auszurufen, wie Grundrechte seien oft Abwehrrechte das die Linken hier und jetzt täten, sei des Individuums gegenüber dem Staat. schlicht nicht angebracht. Schlussend- Sie sollen zwingend das Individuum lich wurde die Einzelinitiative haushoch vor dem Staat schützen. So sei das in Bausch und Bogen abgelehnt. «Wohnen» kein Abwehrrecht gegenDie redaktionelle Lesung über den über dem Staat. Die Argumentation Antrag des Regierungsrats über das Pla- der Initianten verfange deshalb nicht. nungs- und Baugesetz (PBG), Änderung, Dieser Logik folgend wären ja dann NahBaulinien, ging derweil geräuschlos rung, Kleidung, Brillen, Hörgeräte, Rolüber die Bühne und wurde klar ange- latoren usw. auch Zwangsgüter. Diese nommen. parlamentarische Initiative sei demnach schlicht ein weiterer Schritt hin zum Keine Synergien beim Busdepot Grundeinkommen, wo der Staat für alles Als Nächstes stand das Postulat «Opti- verantwortlich sei und dafür aufkommierung des ÖVs in der Stadt Winter- men sollte. Und schliesslich ziele die thur – Standortevaluation Busdepot parlamentarische Initiative klar darauf Strassenverkehrsamt Winterthur» un- ab, dass aus einem neuen Verfassungsserer ehemaligen Ratskollegin Susanna artikel der Auftrag für mehr staatlichen Lisibach auf der Traktandenliste. SVP- Wohnungsbau abgeleitet werden könne. Kantonsrat Ueli Pfister meinte dazu sach- Gegen Wohnungsknappheit hülfen aber lich, dass es einmal mehr zeige, dass definitiv keine staatlichen Interventiodie Linienführungen des ZVV sehr aus- nen. Zielführend sei nämlich nur die gewogen und optimiert seien. Es beste- Möglichkeit für Private, Wohnungen he praktisch kein Spielraum, um klei- ohne eine ausufernde Regulierungswut nere Anpassungen vorzunehmen. Eine bauen zu dürfen. Unser FraktionspräÄnderung der Linienführung hätte für sident Tobias Weidmann mahnte nach eine Mehrzahl der ÖV-Nutzer nachteili- geführter Debatte, dass die Wohnungsge Folgen. Trotz allem habe der ZVV politik und die masslose Zuwanderung diese Situation im Auge und werde, nicht wegdiskutiert werden können. Für wenn möglich, Verbesserungen einfüh- die SVP/EDU-Fraktion seien Heimat und ren. Dies werde wohl noch einige Zeit Wohnraum für unsere Bevölkerung dauern. Ebenso sei klar aufgezeigt wor- immer wichtiger als die ausufernde Zuden, dass es keine Synergien von Bus- wanderungspolitik, welche von linker depot und Prüfhalle des Strassenver- Seite her stets negiert werde. Obwohl kehrsamts gebe. Eigentlich schade … die «so liberale» GLP zur SteigbügelhalDie SVP/EDU-Fraktion danke dennoch terin der vereinigten Linken mutierte, dem Regierungsrat für die aufschluss- wurde diese vergiftete, sozialistische reichen Ausführungen und stimme der Initiative zum Glück mit 93 zu 77 StimAbschreibung zu. Das Postulat wurde men abgelehnt. einstimmig abgeschrieben.

Wohnen ist kein Grundrecht Bei der parlamentarischen Initiative «Das Recht auf Wohnen gehört in die Verfassung» war dann aber definitiv fertig mit lustig. Die linksgrüne Initiative for-

Das Votum zum Busdepot im Video:

WORTE DES PARTEIPR ÄSIDIUMS DER SVP STADT ZÜRICH

Die SVP: Der letzte Hort der Vernunft Bürgerliche Politik in einer ultralinken Stadt wie Zürich braucht eine dicke Haut, eine hohe Frustrationstoleranz – und Partner. Diese finden wir von der SVP im Stadtparlament üblicherweise auf der bürgerlichen Seite, meist bei der FDP, manchmal auch bei der Mitte. Über weite Strecken funktioniert dieser bürgerliche Schulterschluss, der Widerstand gegen den linksgrünen Wahnsinn schweisst zusammen.

Planung ins Blaue hinaus Dennoch steht die SVP immer wieder allein gegen alle anderen – oftmals auch bei Geschäften, bei denen die bürgerliche Positionierung eigentlich klar und einheitlich sein sollte. So etwa an diesem Abstimmungssonntag: Mit einem Rahmenkredit sollen 80 Millionen für die Planung von zusätzlicher ÖV-Infrastruktur bereitgestellt werden. Weil der Kanton aus Sicht der Stadt beim Bau neuer Tram- und Buslinien nicht schnell genug vorwärtsmacht, hat der Gemeinderat kurzerhand Ausgaben von 80 Millionen Franken beschlossen – wohlgemerkt nicht für ein konkretes ÖV-Projekt, sondern bloss

für eine Planung ins Blaue hinaus. Finanzpolitische Verantwortung? Fehlanzeige. FDP und Die Mitte trommeln für die Vorlage, nur die SVP lehnt sie ab.

Investition ins Schwarze Loch Eine weitere Vorlage betrifft das Kunsthaus Zürich, ohne Zweifel ein kultureller Leuchtturm unserer Stadt. Obwohl laufend neue Besucherrekorde erzielt werden und die jährlichen Subventionen von der Stadt bereits heute über 18 Millionen Franken betragen, steckt das Kunsthaus tief in den roten Zahlen. Nun soll der Steuerzahler nochmal sieben Millionen Franken jährlich nachschieben. Sogar der ultralinke Filmemacher Samir nennt dies «eine Investition ins Schwarze Loch». Marktwirtschaftliches Denken? Fehlanzeige. FDP und Die Mitte trommeln für die Vorlage, nur die SVP lehnt sie ab. Und zuletzt stimmen wir diesen Sonntag auch zum zweiten Mal innert kurzer Frist über eine Erhöhung der Gemeinderatsentschädigungen ab. Ein erster Versuch des Stadtparlaments, sich den Lohn zu verdoppeln, wurde

im Februar 2025 von der Bevölkerung deutlich abgelehnt. Dies hat die Gemeinderäte aber nicht daran gehindert, umgehend eine neue Vorlage zu bringen – zwar leicht abgespeckt, aber immer noch mit einer saftigen Erhöhung um 30 Prozent. Wenn es ums eigene Portemonnaie geht, kann es den Politikern offenbar nicht schnell genug gehen. Einen klaren Volksentscheid akzeptieren? Fehlanzeige. FDP und Die Mitte trommeln für die Vorlage, nur die SVP lehnt sie ab. Es zeigt sich: An Alleinstellungsmerkmalen mangelt es der SVP auch im Kleinen nicht. Wenn es um eine bürgernahe Politik mit Rückgrat geht, müssen wir die Fahne der Vernunft halt ein ums andere Mal allein hochhalten.

Susanne Brunner Kantonsrätin SVP Zürich

Die SVP hat einen wichtigen Sieg errungen: Das «Recht auf Wohnen» wird nicht in die Verfassung aufgenommen. Vier Kantonsrätinnen aus der Grünen Partei, der GLP, der SP und der AL hatten diese Forderung gestellt. Die vereinigte Linke – nota bene mit der GLP! – argumentierte, dass man nicht «nicht wohnen» könne und darum der Staat verpflichtet sei, jeder Person Zugang zu angemessenem Wohnraum zu verschaffen. SVP, FDP, Die Mitte und EVP haben dem Vorstoss einen Riegel vorgeschoben und diesen mit ihren Nein-Stimmen verhindert. Uns wurde vorgeworfen, wir würden die Sorgen und Nöte der Bevölkerung betreffend bezahlbaren Wohnraum nicht hören wollen oder nicht lösen wollen. Falsch! Wir teilen nur die Rezepte der Linken nicht. Sie wollen Wohnraum verstaatlichen und subventioniert an wenige Privilegierte abgeben. Mit dem neuen Verfassungsartikel wollen sie erreichen, was sie in drei Volksabstimmungen nicht geschafft haben. Die Linken haben im November 2025 die kantonale Abstimmung über ein staatliches Vorkaufsrecht für Liegenschaften verloren; am 14. Juni 2026 haben sie die «Wohnungs-Initiative» und

NEIN ZUM LEHRPERSONALGESETZ

Das Parlament hat aus einer Anpassung eine Millionenrechnung gemacht Der Kantonsrat hat aus einer ursprünglich begrenzten Anpassung des Lehrpersonalgesetzes eine 83 Millionen Franken teure Vorlage gemacht. Bezahlen müssen Kanton, Gemeinden und damit die Steuerzahler. Die Probleme an unseren Schulen werden damit aber nicht gelöst.

Domenik Ledergerber Kantonsrat und Präsident SVP Kanton Zürich Herrliberg

Politik bedeutet auch, mit dem Geld der Steuerzahler verantwortungsvoll umzugehen. Bei der Änderung des Lehrpersonalgesetzes ist dieses Augenmass verloren gegangen. Was der Regierungsrat ursprünglich als begrenzte und finanziell tragbare Anpassung vorgeschlagen hatte, wurde im Kantonsrat massiv ausgebaut. Das Resultat: zusätzliche Kosten von rund 83 Millionen Franken. Nicht einmalig, sondern jedes Jahr aufs Neue. Auch deshalb lehnt der Regierungsrat die vom Kantonsrat beschlossene Vorlage ab.

Zürich bezahlt bereits Spitzenlöhne Dabei ist der Kanton Zürich bei den Löhnen für Lehrpersonen schon heute schweizweit an der Spitze. Primarlehrpersonen steigen mit einem Jahreslohn von rund 100 000 Franken ein. In den höchsten Lohnstufen sind Löhne von über 160 000 Franken möglich. Wer angesichts dieser Zahlen behauptet, eine pauschale Erhöhung der Löhne sei die entscheidende Antwort auf die Herausforderungen an unseren Schulen, macht es sich zu einfach.

Der Kanton bestellt, die Gemeinden zahlen von Ueli Bamert

die «Wohnschutz-Initiative» verloren. Die eine verlangte eine staatliche Anstalt, welche Wohnungen baut und vermietet, die andere wollte einen Mietpreisdeckel einführen. Alle drei Abstimmungen haben die linken Parteien mit rund 60 Prozent Nein-Stimmen verloren. Warum haben sie am Montag mit Händen und Füssen für ihren neuen Verfassungsartikel gekämpft? Ganz genau! Es geht ihnen darum, dass sie mit einem «Recht auf Wohnen» in der Kantonsverfassung bei ihren künftigen Wohn-Initiativen argumentieren können, der Kanton müsse Wohnungen kaufen, bauen, vermieten, subventionieren, da ein solcher Auftrag in der Verfassung stehe. Für uns, die SVP, ging es um nichts mehr oder weniger als das Verteidigen der in der Bundes- und Kantonsverfassung gewährleisteten Eigentumsgarantie. Das Privateigentum gilt es zu verteidigen, denn es bildet die Grundlage für Freiheit, Demokratie und Wohlstand. Wenn ein «Recht auf Wohnen» in die Verfassung käme, hätten wir den ersten Schritt hin zum Sozialismus getan. Die Linke will das nicht verstehen. Auch nicht, dass wir über 80 Prozent der zusätzlich gebauten Wohnfläche aufgrund der Zuwanderung benötigen. Die Wohnungsknappheit muss an der Wurzel angegangen werden. Diese ist die Zuwanderung. «Rassismus!», schallte es durch den Ratssaal. Absurd – aber immer, wenn den Linksparteien die Argumente ausgehen, greifen sie zum «R-Wort». Verlieren muss eben gelernt sein!

Als Kantonsrat halte ich es für falsch, den Gemeinden eine solche Dauerrechnung aufzubürden, ohne dass damit eine konkrete Entlastung im Schulalltag verbunden ist. Die Gemeinden tragen einen erheblichen Teil der Kosten, obwohl sie die Vorlage kaum beeinflus-

sen können. Der Kantonsrat beschliesst zusätzliche Leistungen und die Gemeinden dürfen anschliessend mitbezahlen. Dass sich mehr als 100 Zürcher Gemeinden gegen die Vorlage gestellt und das Gemeindereferendum ergriffen haben, ist deshalb ein deutliches Warnsignal. Es zeigt, dass die finanzielle Belastungsgrenze vieler Gemeinden erreicht ist. Denn jeder Franken kann nur einmal ausgegeben werden. Geld, das aufgrund dieser Vorlage gebunden wird, fehlt andernorts. Zum Beispiel für Schulräume, Infrastruktur oder andere Aufgaben der Gemeinden. Und wenn die Rechnung nicht mehr aufgeht, landet sie früher oder später bei den Steuerzahlern.

Mehr Geld löst die Probleme nicht Die Gegner dieser Vorlage sind nicht gegen gute Arbeitsbedingungen für Lehrpersonen. Im Gegenteil. Wer unsere Lehrpersonen wirklich entlasten will, muss dort ansetzen, wo im Schulalltag tatsächlich der Schuh drückt.

«Eine pauschale Lohnerhöhung hilft nicht, administrative Aufgaben zu reduzieren.» Dafür braucht es gezielte Massnahmen statt einer teuren Giesskanne. 83 Millionen Franken zusätzliche Ausgaben pro Jahr sind kein Qualitätsnachweis und noch lange keine Schulreform. Der Kantonsrat hat aus einer begrenzten Anpassung eine dauerhafte Millionenrechnung gemacht. Die Kosten sind sicher, der Nutzen hingegen nicht. Das ist keine verantwortungsvolle Politik. Deshalb sage ich am 27. September klar NEIN zur Änderung des Lehrpersonalgesetzes.


4  AKTUELL

Der Zürcher Bote | Nr. 39 | Freitag, 25. September 2026

SVP URDORF

SVP HOMBRECHTIKON

Standaktion im Zentrum Spitzacker in Urdorf

Walter Wobmann, einer der profiliertesten Politiker der Schweiz, zu Gast in Hombrechtikon

Unsere Präsenz an der gut frequentierten Stelle vor der Migros stand am Samstag, 12. September 2026, ganz im Zeichen der Abstimmungen von Ende September, insbesondere der Neutralitätsinitiative. Mittels eines eigens für diese Standaktion kreierten Fragebogens zur Neutralitätsinitiative gingen wir gezielt auf die Leute zu und konnten so herausspüren, wie gut die Stimmbevölkerung auf diese wichtige Abstimmung vorbereitet ist. Dank der Auswahlmöglichkeit unter den vorbereiteten Antworten war es für die meisten Leute nicht allzu schwierig, die richtigen Antwor-

Mit grossem Interesse erwarteten die zahlreich erschienenen Parteimit­ glieder die Ausführungen von Walter Wobmann, dem langjährigen Solothurner SVP-Nationalrat und engagierten Kämpfer für eine unabhängige und souveräne Schweiz.

«Die schweizerische Neutra­ lität ist immerwährend, ­bewaffnet und umfassend.» ten herauszufinden. Und doch, gerade bei der Frage zu möglichen Sanktionen, waren sich nicht alle einig. Hier zeigten sich möglicherweise Folgen der Negativwerbung unserer Gegner. Waren dann doch mindestens drei von vier Fragen richtig beantwortet, gab es ein Biberli und die anderen haben selbstverständlich auch etwas erhalten. Nach vier Stunden ging ein gelungener Vormittag mit zumeist positiven Rückmeldungen zu Ende.

v.l.n.r.: Gino Adda, Präsident SVP Schlieren; Marko Dzeba, Aktuar SVP Urdorf; Bild: zVg Werner Rüegg, Präsident SVP Urdorf.

BELLERIVESTR ASSE

Sechs Jahre Widerstand haben sich gelohnt Seit 2020 sorgt der geplante Spurabbau auf der Bellerivestrasse für Widerstand am rechten Zürichseeufer. Eine Petition mit fast 11 000 Unterschriften, Interventionen der Gemeinden und mehrere Vorstösse im Kantonsrat später ist das Experiment nun vom Tisch. Und auch andernorts gibt es Anzeichen für ein verkehrspolitisches Umdenken.

Tumasch Mischol Kantonsrat SVP Hombrechtikon

Die Bellerivestrasse wird wieder vierspurig – und bleibt es auch. Die Stadt Zürich verzichtet auf den seit Jahren geplanten Versuch, die wichtigste Einfallsachse vom rechten Zürichseeufer auf eine Fahrspur pro Richtung zu reduzieren. Das ist eine gute Nachricht, nicht nur für Gewerbler und Pendler. Die Geschichte der vergangenen sechs Jahre zeigt, dass es sich lohnt, bei verkehrspolitischen Experimenten nicht lockerzulassen.

Bellerivestrasse seit 2020 Dauerthema Bereits 2020 sorgte die Ankündigung der Stadt Zürich, auf der Bellerivestrasse versuchsweise zwei Fahrspuren aufzuheben, im Bezirk Meilen für Kopfschütteln. Schon damals warnten wir vor Rückstau bis nach Zollikon und Ausweichverkehr in die Quartiere. Der erste Anlauf wurde abgebrochen. Doch die Idee war nicht tot. 2022 präsentierte die Stadt einen neuen Verkehrsversuch. Wieder sollten zwei der vier Fahrspuren verschwinden, diesmal während mehrerer Monate. Damit wollte die Stadt Erkenntnisse für die spätere Umgestaltung der Bellerivestrasse gewinnen. Diesmal wurde der Widerstand breiter organisiert. Am 27. Oktober 2022 lancierte ein überparteiliches Komitee mit Vertretern von SVP, FDP und der Mitte sowie von Hauseigentümern und Gewerbe die Petition «Bellerive staufrei». Die Resonanz war enorm. Innert weniger Wochen kamen 10 978 Unterschriften zusammen. Sie wurden dem Regierungsrat übergeben. Die Botschaft war klar. Eine der wichtigsten Hauptverkehrsachsen des Kantons darf nicht für ein Experiment künstlich verengt werden.

Die Stadt gibt auf 2023 verweigerte die Kantonspolizei dem Versuch die Zustimmung. Die Bel-

lerivestrasse ist keine beliebige Quartierstrasse, sondern eine Hauptverkehrsachse von überkommunaler Bedeutung. Die Stadt gab sich damit allerdings nicht zufrieden. Es folgte ein jahrelanger Rechtsstreit. Nachdem das Verwaltungsgericht den Fall aus formellen Gründen an den Regierungsrat zurückgewiesen hatte, entschied dieser im Juni 2026 erneut gegen den Verkehrsversuch. Nun gibt die Stadt auf. Sie akzeptiert den Entscheid und verzichtet auf das Experiment. Seit kurzem rollt der Verkehr auf der Bellerivestrasse wieder vierspurig.

Stephan Gafner, Präsident SVP Hombrechtikon

Die Haltung der Bevölkerung ist klar

«Hauptverkehrsachsen sind dazu da, den Verkehr aufzu­ nehmen und zu bündeln.» Begründung haben. Für die Verkehrsteilnehmer zählt am Ende aber etwas anderes: Kommen sie noch von A nach B – und dies in vernünftiger Zeit? Genau deshalb haben wir das Thema auch in den Kantonsrat getragen. Im August 2025 wollten wir mit der Anfrage «Was läuft verkehrt beim Verkehr am rechten Zürichseeufer?» vom Regierungsrat wissen, wie die zahlreichen Baustellen und Einschränkungen überhaupt aufeinander abgestimmt werden. Bellerivestrasse, Kreuzplatz, Zollikerstrasse und weitere Baustellen trafen gleichzeitig auf ein Strassennetz, das kaum Ausweichmöglichkeiten bietet. Die erste Antwort überzeugte uns nicht. Also hakten wir mit einer zweiten Anfrage nach. Denn es reicht nicht, jedes einzelne Bauprojekt isoliert zu betrachten und am Ende festzustellen,

Das sind erfreuliche Zeichen. Hauptverkehrsachsen sind dazu da, den Verkehr aufzunehmen und zu bündeln. Wer ihre Leistungsfähigkeit künstlich reduziert, beseitigt den Verkehr nicht. Er verlagert ihn – und belastet damit gerade jene Quartiere und Gemeinden, die man angeblich schützen will. Die Geschichte der Bellerivestrasse zeigt aber noch etwas anderes. Politische Beharrlichkeit zahlt sich aus. 2020 begann der Widerstand. Es folgten öffentliche Interventionen, eine breit abgestützte Petition mit fast 11 000 Unterschriften, der Druck der Gemeinden und des Gewerbes sowie verschiedene parlamentarische Vorstösse. Sechs Jahre später ist der Spurabbau vom Tisch. Auch andernorts bewegt sich etwas. Die Zeichen der Zeit scheinen erkannt. Wir bleiben dran.

Das Problem ist grösser als die Bellerivestrasse. Der Bezirk Meilen verfügt über keine Autobahn und ist deshalb auf die wenigen leistungsfähigen Hauptachsen Richtung Zürich angewiesen. Doch ausgerechnet dort reihte sich Einschränkung an Einschränkung: Baustellen, Spurabbauten und Temporeduktionen. Jede Massnahme mochte für sich eine

richterwahl Ende September, den Anwesenden vor. Ihr Auftritt überzeugte: fachlich exzellent ausgewiesen, menschlich integer und mit dem Bezirksgericht Meilen und seinen Aufgaben bereits bestens vertraut. Für die SVP Hombrechtikon ist klar: Ewa Szczogiel bringt ausgezeichnete Voraussetzungen für das Bezirksrichteramt mit. SVP-Kantonsrat Tumasch Mischol erläuterte anschliessend die anstehenden eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen und führte durch die politischen Schwerpunkte der kommenden Urnengänge. Ebenfalls ausführlich vorgestellt wurde die Einzelinitiative «Für eine breit abgestützte Verkehrspolitik» von Parteimitglied Ralf Züger. Die Vorlage kommt im November an die Urne. In den kommenden Wochen wird die Kampagne mit den entsprechenden Argumenten und Werbemassnahmen deutlich an Fahrt aufnehmen. Ein abwechslungsreicher und gehaltvoller Politabend mit engagierten Gästen, klaren Positionen und angeregten Gesprächen zeigte einmal mehr: Die SVP Hombrechtikon ist politisch präsent und bereit, sich auch zum Wohle von Hombrechtikon einzusetzen.

für sich allein sei alles irgendwie vertretbar. Entscheidend ist die Gesamtwirkung. Ein Strassennetz funktioniert als Netz – oder eben nicht. Wer eine Hauptachse nach der anderen einschränkt, darf sich über Stau und Ausweichverkehr am Ende nicht wundern. Und auch nicht über den wachsenden Ärger und das Unverständnis bei Anwohnern, Pendlern oder Gewerblern.

Eigentlich müsste diese Erkenntnis selbstverständlich sein. Das Zürcher Stimmvolk hat die Richtung mehrfach vorgegeben. Bereits der Gegenvorschlag zur Anti-Stau-Initiative verlangte den Schutz der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes. Ende 2025 folgte das deutliche Ja zur Mobilitätsinitiative. Trotzdem wurde munter weiter über Spurabbauten und Temporeduktionen diskutiert und geplant. Nun scheint die Botschaft langsam anzukommen. Eine weitere geplante Tempoangleichung auf der Seestrasse wurde gestoppt. Beim Bellerive-Versuch hat der Regierungsrat eine klare Grenze gezogen. Und die Stadt Zürich begräbt das Spurabbau-Experiment endgültig. Die gesetzlichen Vorgaben der Mobilitätsinitiative sind im Übrigen seit Juni 2026 in Kraft.

Beharrlicher Druck auch im Kantonsrat

Im Zentrum des Abends stand die Neutralitätsinitiative. Mit klaren Worten und überzeugenden Argumenten zeigte Walter Wobmann auf, weshalb eine dauerhafte und bewaffnete Neutralität für die Schweiz von zentraler Bedeutung ist. Für ihn steht fest: Die Neutralität ist ein wesentlicher Pfeiler der schweizerischen Erfolgsgeschichte und die Voraussetzung dafür, dass unser Land auch künftig glaubwürdig seine guten Dienste anbieten und gegenüber Konfliktparteien eine unabhängige Haltung einnehmen kann. Sein Fazit war unmissverständlich: Am Ja zur Neutralitätsinitiative führt kein Weg vorbei. Nicht minder spannend waren Wobmanns Ausführungen zum Egerkinger Komitee, das er vor rund 20 Jahren gemeinsam mit Ulrich Schlüer gründete. Das Komitee setzt sich insbesondere mit dem politischen Islam und dessen Auswirkungen auf die Schweiz auseinander. Mit der Minarettverbots-Initiative und der Verhüllungsverbots-Initiative konnte es zwei eidgenössische Volksabstimmungen für sich entscheiden. Wobmann zeigte anhand der Entwicklungen in verschiedenen europäischen Ländern auf, weshalb er auch für die Schweiz weiterhin dringenden politischen Handlungsbedarf sieht. Als weiterer Gast stellte sich Ewa Szczogiel, Kandidatin für die Bezirks-

Nicht lockerlassen!

v.l.n.r.: KR Tumasch Mischol, aNR Walter Wobmann, Sektionspräsident Stephan Gafner und Aaron Gafner.

Bild: zVg

LESERBRIEF

Anti-Abtreibungs-Demo Am 19. September 2026 wurde die Anti-­ Abtreibungs-Demo in Zürich Oerlikon unter erheblichem Polizeischutz durchgeführt. Nun, was sollen wir dazu sagen? Laut Medienberichten waren es wieder einmal konservative und fundamentalistische christliche Organisationen, die dazu aufgerufen haben. Eine kleine Minderheit also, die es wagt, sich dem Spott der Öffentlichkeit auszusetzen, um für das Recht der Ungeborenen einzustehen. Eine von den Medien oft geächtete Minorität, die als Repräsentantin all derer öffentlich hinsteht, die Abtreibung zwar weder gutheissen noch billigen, sich jedoch im öffentlichen Diskurs nicht einbringen möchten. Augenfällig jedoch ist das von den Medien angewendete und konsequent

durchgezogene Muster: die indirekte Diffamierung einer kleinen und vernachlässigbaren konservativ-fundamentalistischen Gruppe, die beharrlich den «demokratischen Frieden» stört und sich entschlossen gegen die Tötung menschlichen Lebens im Mutterleib stellt. Ein geschickter medialer Schachzug, der darauf abzielt, das Gewissen der Leserschaft zu beruhigen und die eigene Position mit dem Verweis auf demokratische Mehrheiten abzusichern. Bedenke: Unrecht wird nicht zu Recht, auch wenn es durch eine demokratische Mehrheit manipuliert und zurechtgestutzt wird. Rolf Nussbaumer, Herisau


AKTUELL  5

Der Zürcher Bote | Nr. 39 | Freitag, 25. September 2026

K ANTONSR ATSWAHLEN 2027 BLOCHERS KL ARTEX T

Wahlkampfauftakt der SVP Bezirk Horgen auf dem Zürichsee

Lehre aus Berlin

Mit einer Schifffahrt auf dem MS «Etzel» ist die SVP Bezirk Horgen am 16. September 2026 fulminant in den Wahlkampf für die Kantonsratswahlen 2027 gestartet. Als stärkste Partei im Bezirk hatte sie ihre Kandidatinnen und Kandidaten bereits am 2. Juni 2026 an der ordentlichen Delegiertenversammlung in Wädenswil nominiert – nun folgte der offizielle Startschuss auf dem See. Bei bester Stimmung an Bord nutzten die Kandidatinnen und Kandidaten die Gelegenheit, sich den zahlreich erschienenen Gästen zu präsentieren und für den bevorstehenden Wahlkampf zu mobilisieren. Angeführt wird die Liste von den bisherigen Kantonsräten Urs Waser (Langnau a.A.), Marcel Suter (Thalwil) und Sandy Bossert (Wädenswil), die mit ihrer politischen Erfahrung und ihrer Verankerung im Bezirk für Kontinuität und Kompetenz stehen. Weil Christina Zurfluh (Wädenswil) nicht mehr antritt, rückt Adrian Wegmann (Oberrieden) auf den vierten Listenplatz nach. Komplettiert wird die Liste durch David Wolf (Horgen), Sebastian Huber (Adliswil), Chris Tattersall (Schönenberg), Reto Naef (Langnau a.A.), Yuri Rath (Richterswil), Martin Weber (Adliswil), Niklaus Kunz (Kilchberg), Nicolas Rasper (Wädenswil), Pascal Küenzi (Rüschlikon), Marina Hannig (Langnau a.A.) und Philipp Müller (Oberrieden).

rede stimmte er die Anwesenden auf die kommenden Monate ein und motivierte Kandidatinnen, Kandidaten und Sektionsvertreter gleichermassen für den Wahlkampf.

Vier Sitze verteidigen, einen fünften erobern Die SVP Bezirk Horgen will bei den Kantonsratswahlen 2027 ihre vier Sitze verteidigen – und wenn möglich einen fünften dazugewinnen. Die Voten der Kandidierenden machten klar: Sie stehen für eine starke SVP «für eusi Lüüt» – geordnete Zuwanderung, Sicherheit in Freiheit, gesunde Staatsfinanzen, tiefere Steuern, weniger Bürokratie. Während das Schiff bei doch noch angenehmen spätsommerlichen Bedin-

gungen über den Zürichsee glitt, blieb neben den Ansprachen auch Zeit für persönliche Gespräche und den Austausch unter Mitgliedern, Sektionsvertretern und Kandidierenden. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Wurst und Brot sowie Getränke wurden den Gästen serviert. Ermöglicht wurde dies durch einen grosszügigen Spender, der anonym bleiben möchte – ihm sei herzlich gedankt. Mit dieser gelungenen Auftaktveranstaltung ist die SVP Bezirk Horgen bereit, dem Bezirk auch künftig eine starke Stimme im Kantonsrat zu geben. Philipp Klaus, WAKO -Präsident SVP Bezirk Horgen und Oberrichter

Eine Liste aus der Mitte des Bezirks Die Kandidatinnen und Kandidaten stammen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern – darunter Unternehmer, eine Landwirtin, ein Wirtschaftsprüfer, ein Rechtsanwalt, ein Bodenleger und ein Immobilienberater. Viele von ihnen bringen zudem Erfahrung als Gemeindevertreter mit und engagieren sich neben Familie und Beruf auch in Vereinen. Sie stehen stellvertretend für eine bodenständige, kompetente und engagierte SVP, die Verantwortung übernimmt und anpackt.

Zwei junge Männer aus Berlin, 28 und 32 Jahre alt, reisen extra in die Schweiz. Ihr Ziel: eine Veranstaltung zur Neutralitätsinitiative im «Thurgauerhof» in Weinfelden. Am Ende des Abends kommen sie zu mir – mit offenem Mund, völlig fassungslos.

Christoph Blocher Alt Bundesrat SVP Herrliberg

Sie haben gerade erlebt, wie Schweizer Politiker auf Augenhöhe mit ganz gewöhnlichen Bürgern debattieren. Ohne Absperrgitter, ohne Leibwächter, die das Volk auf Distanz halten. Jeder durfte fragen, jeder durfte kritisieren. Die beiden Berliner schüttelten nur den Kopf und sagten: «So etwas wäre bei uns in Deutschland absolut undenkbar.» Für uns Schweizer ist das kein Grund zur Aufregung. Es ist unser Alltag. Wir sind es gewohnt, dass Bundesräte mit dem Zug zur Arbeit fahren und Nationalräte nach der Debatte im selben Wirtshaus sitzen wie der Handwerker und die Bäuerin. Unsere Politiker sind keine abgehobene Kaste, die sich in Elfenbeintürmen vor den

NEUTR ALITÄT

Eine Frage der Verantwortung gegenüber unseren Kindern Wenn ich über die Schweizer Neutralität nachdenke, denke ich nicht zuerst an Parteipolitik. Ich denke an meine beiden Söhne und an die Frage, in welcher Schweiz sie einmal leben sollen.

Tuena bringt Wahlkampf­ stimmung auf Für den emotionalen Höhepunkt des Abends sorgte Nationalrat Mauro Tuena. Mit einer leidenschaftlichen Wahlkampf-

v.l.n.r. unten: Martin Weber, Reto Naef, Mauro Tuena, Niklaus Kunz. v.l.n.r. oben: David Wolf, Nicolas Rasper, Adrian Wegmann, Marcel Suter, Sandy Bossert, Sebastian Huber, Yuri Rath, Urs Waser.

Bild: zVg

Daniel Wunderli Gemeinderat SVP Turbenthal

SVP UNTERENGSTRINGEN

Zu Besuch im Bundeshaus Auf Einladung unserer Nationalrätin Barbara Steinemann durfte die SVP-Sektion Unterengstringen am Mittwoch, 16. September 2026, einen spannenden Tag im Bundeshaus in Bern verbringen. 21 Mitglieder machten sich gemeinsam auf den Weg in die Bundesstadt, mit grossem Interesse am politischen Geschehen und an der Arbeit unseres Parlaments. Ein besonderer Moment war der Besuch auf der Zuschauertribüne. Von dort konnten wir die Beratungen im Nationalrat und im Ständerat direkt mitverfolgen. Im Nationalrat stand die Debatte zur Inklusionsinitiative «Für die Gleichstellung von Menschen mit

Menschen versteckt. Sie sind Bürger wie du und ich, die auf Zeit ein Mandat verwalten. Das ist die direkte Demokratie in ihrer reinsten Form. Doch genau hier liegt unsere grosse Schwäche: Weil diese Bürgernähe für uns so normal ist, würdigen wir sie überhaupt nicht mehr. Wir nehmen sie als gottgegeben hin. Wir haben verlernt, zu staunen über das, was unser Land im Kern zusammenhält. Die beiden Berliner müssen uns erst den Spiegel vorhalten, damit wir wieder merken, welchen Schatz wir da eigentlich hüten. Wir schimpfen schnell über unsere Schweiz und vergessen dabei, wie beneidenswert unsere politische Kultur ist. Die direkte Demokratie lebt nicht von Paragrafen, sondern von diesem unkomplizierten, offenen Miteinander auf Augenhöhe. Wenn Spitzenpolitiker die Fragen des Volkes fürchten, ist die Freiheit in Gefahr. Wer die Nähe zum Volk verliert, hat in einer echten Demokratie nichts verloren.

Behinderungen» sowie zum indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats, dem Inklusionsgesetz, auf der Tagesordnung. Es entwickelte sich eine intensive Diskussion, an der zahlreiche Parlamentarier das Wort ergriffen. Die Detailberatung konnte aus Zeitgründen noch

nicht abgeschlossen werden und wurde am Montag, 21. September 2026, fortgesetzt. Interessant war auch ein anderer Eindruck. Der Nationalratssaal präsentierte sich während der Debatte teilweise erstaunlich leer. Nicht alle Parlamentarier waren bei den Beratungen anwesend, viele glänzten mit Abwesenheit. Anschliessend erhielten wir bei einer Führung spannende Einblicke in die Geschichte und Architektur des Bundeshauses. Das imposante Gebäude mit seinen kunstvollen Details und historischen Räumlichkeiten beeindruckte die Besucherinnen und Besucher. Zum Abschluss liess die Gruppe den gelungenen Tag bei einem feinen Abendessen im Bundeshaus-Restaurant gemütlich ausklingen. Bei angeregten Gesprächen und guter Stimmung verging die Zeit wie im Flug, bevor wir gemeinsam die Heimreise nach Unterengstringen antraten. Es war ein rundum gelungener Anlass mit interessanten politischen Einblicken, guten Gesprächen und einem Besuch an einem Ort, wo Schweizer Politik täglich gestaltet wird. Ein herzliches Dankeschön an Barbara Steine­ mann für die Einladung und Dario Balmer für die Organisation. Rainer Stüssi, Sektionspräsident und Bezirkspräsident Dietikon

Das imposante Gebäude beeindruckte die Besucherinnen und Besucher.

Bild: zVg

Für mich ist ein Grundsatz zentral: Ich möchte meine Söhne niemals in einem Krieg für die Interessen eines anderen Landes verlieren. Die Schweiz soll sich verteidigen können – und sie soll sich im Ernstfall auch verteidigen. Eine starke Armee und Neutralität widersprechen sich deshalb nicht. Im Gegenteil: Wer unabhängig bleiben will, muss auch in der Lage sein, seine eigene Bevölkerung, sein Land und seine Freiheit zu schützen.

Was die Neutralitätsinitiative konkret verlangt Am 27. September 2026 stimmen wir über die Neutralitätsinitiative ab. Die Neutralität ist bereits heute Bestandteil unserer Bundesverfassung. Die Initiative geht jedoch weiter und will konkreter festhalten, dass die Schweizer Neutralität immerwährend und bewaffnet ist. Sie will zudem Regeln für die Zusammenarbeit mit Militär- und Verteidigungsbündnissen sowie für Sanktionen gegenüber kriegführenden Staaten festschreiben. Verpflichtungen gegenüber der UNO bleiben dabei vorbehalten. Genau hier befindet sich für mich ein interessanter Punkt in der Diskussion. Gegner der Initiative weisen darauf hin, dass wesentliche Grundsätze der Neutralität bereits heute gelten und in der Verfassung verankert sind. Bundesrat und Parlament vertreten zudem die Auffassung, dass eine detailliertere Regelung den aussenpolitischen Handlungsspielraum der Schweiz einschränken würde. Das Initiativkomitee hält dagegen, dass gerade diese klareren Regeln notwendig seien, damit die Neutralität nicht je nach internationaler Lage unterschiedlich ausgelegt werden könne.

Für mich führt diese Diskussion deshalb zu einer einfachen Frage: Wenn wir uns darin einig sind, dass die Schweiz neutral bleiben soll – wie klar wollen wir diesen Grundsatz für kommende Generationen festlegen?

Neutralität bedeutet nicht Gleichgültigkeit Die Welt ist nicht friedlicher geworden. Kriege und geopolitische Spannungen sind wieder näher an Europa herangerückt. Gerade deshalb beschäftigt mich als Vater die Frage, wie wir verhindern können, dass zukünftige Generationen der Schweiz immer stärker in Konflikte anderer Staaten hineingezogen werden. Neutralität bedeutet für mich dabei nicht Gleichgültigkeit gegenüber Krieg oder menschlichem Leid. Die Schweiz kann humanitäre Hilfe leisten, diplomatische Beziehungen pflegen, vermitteln und sich für friedliche Lösungen einsetzen. Gerade die Rolle als Vermittlerin ist ausdrücklich Teil der Neutralitätsinitiative. Aber zwischen Hilfe und Vermittlung auf der einen Seite und der Beteiligung an einem fremden militärischen Konflikt auf der anderen Seite besteht für mich ein entscheidender Unterschied. Als Vater wünsche ich mir deshalb vor allem eines: dass meine Kinder in einer Schweiz aufwachsen, die ihre Frei-

«Wer unabhängig bleiben will, muss fähig sein, seine Bevölkerung zu schützen.» heit selbst verteidigt, mit allen Seiten sprechen kann und alles daransetzt, nicht in die Kriege anderer Staaten hineingezogen zu werden. Denn am Ende geht es bei der Neutralitätsdebatte nicht nur um einen Artikel in unserer Bundesverfassung. Es geht darum, welchen aussenpolitischen Weg wir der nächsten Generation hinterlassen. Aus diesem Grund sollten wir unbedingt am 27. September JA stimmen.


6  PARLAMENTSGEMEINDEN

Der Zürcher Bote | Nr. 39 | Freitag, 25. September 2026

Fadegrad

AU S D E M Z Ü R C H E R G E M E I N D E R AT

Streit um Rüstungsaktien in der städtischen Pensionskasse von Marion Matter

Letzte Woche Rassismus, diese Woche Antisemitismus: Die SVP hält den Gemeinderat weiterhin auf Trab. Langweilig wird es sicherlich nicht.

Jane Bailey Gemeinderätin SVP Zürich

Kopftuch, Referendum, linke Zwickmühle Im Kanton Zürich genügt derzeit ein Stück Stoff, um eine politische Grundsatzdebatte zu entfachen. Der Kantonsrat hat kürzlich die SVP -Motion für ein Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen und Kindergärten mit 87 zu 82 Stimmen überwiesen. Nun muss der Regierungsrat eine Gesetzes­vor­ lage ausarbeiten. Im Grunde geht es dabei aber um weit mehr als um ein Stück Stoff. Es geht um die Frage, welche Regeln an unseren Schulen gelten – und wer diese Regeln bestimmt. Die Antwort aus bürgerlicher Sicht ist klar: In der öffentlichen Schule gilt das Recht des Staates, nicht das religiöse Regelwerk einzelner Gemeinschaften. Die Volksschule ist der Ort, wo Kinder unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion dieselben Chancen erhalten sollen. Sie ist kein religiöser Basar. Genau deshalb muss der Staat dort besonders konsequent sein. Die linken Parteien lehnen das Verbot ab und pochen auf Religionsfreiheit und Selbstbestimmung. So weit, so erwartbar. Pikant wird es allerdings, wenn ausgerechnet der Islamische Zentralrat gegen das Verbot mobilisiert und ein Referendum ankündigt. Da stellt sich eine unangenehme Frage: Was machen die Linken, die sich seit Jahren auf Frauenrechte, Gleichstellung und Selbstbestimmung berufen, wenn salafistische, ultrakonservative Organisationen ins Feld ziehen und dieses Gesetz bekämpfen? Plötzlich wird aus dem vermeintlich einfachen Kampf für die individuelle Freiheit ein komplizierter politischer Spagat. Man könnte auch sagen: Willkommen im ideologischen Fitnessstudio! Und die Linken dürfen gleich mit den schwersten Hanteln anfangen, die ihnen krachend auf die Füsse zu fallen drohen. Noch eine Etage absurder wird es beim muslimischen TikToker ­Besnik. Er forderte in einem Video seine muslimischen Brüder und Schwestern dazu auf, die Schweiz zu verlassen und in ein Land zu ziehen, in dem fünfmal täglich der Gebetsruf ertönt. Das ist eine bemerkenswerte Reaktion auf einen demokratischen Entscheid. In der Schweiz gilt ­nämlich ein einfaches Prinzip: Wer mit einem Gesetz nicht einverstanden ist, darf dagegen kämpfen. Man kann demonstrieren, Unterschriften sammeln, ­argumentieren – und, wenn die Voraus­setzungen erfüllt sind, das Volk entscheiden lassen. Was man allerdings nicht erwarten kann: dass sich die Schweiz nach religiösen Vorstellungen richtet, nur damit niemand beleidigt ist. Genau darum geht es im Kern. Die Schweiz garantiert Religionsfreiheit. Aber Religionsfreiheit ist keine Einbahnstrasse. Wer hier lebt, geniesst Rechte – und akzeptiert gleichzeitig die demokratischen Spielregeln. Der Staat muss die Religionsfreiheit schützen. Aber er muss sich ihr nicht unterordnen.

Eine sehr erhitzte Debatte bescherte uns dieses Mal ein Postulat der SP. Die linken, kompetenzlosen Möchtegern-Finanzexperten wollen dieses Mal in die Investitionen der Pensionskasse der Stadt Zürich reinpfuschen. In ihre geschäftspolitischen Investitionsentscheide, um genau zu sein. Das Postulat verlangt, dass die PKZH ihre Ausschlusskriterien bei Rüstungsunternehmen verschärft. Nur hat eine Pensionskasse nach Art. 71 BVG ihr Vermögen unter Beach-

das linksgrüne Sozialverständnis hört offenbar dort auf, wo internationale Symbolpolitik beginnt. Bei so viel Empörung über unsere Voten folgten persönliche Erklärungen samt Aufforderungen zur Entschuldigung. Aber die SVP letzte Woche als

tung von Sicherheit, Ertrag, RisikoverAber es kommt noch besser: Im selteilung und Liquidität zu verwalten. ben Postulat werden Kriegsmaterial, Ihre Verantwortung gilt also vor allem Menschenrechtsverletzungen und der den Versicherten und ihrer Altersvor- starke Kursanstieg von ELBIT miteinsorge. Sie soll Rendite erwirtschaften, ander verknüpft. Ja, sogar der Begriff NICHT etwa abwägen, ob diese Rendite «Genozid in Gaza» wird verwendet, und das ohne abschliessendes Urteil des Inpolitisch böse ist. «Das linksgrüne Sozial­ ternationalen Gerichtshofs. verständnis ist etwas sehr Diese Vorverurteilung und die selekELBIT im Zentrum der Debatte Sonderbares.» Im Zentrum der Begründung: ausge- tive Fixierung auf ein israelisches Unrechnet der israelische Verteidigungs- ternehmen hatten für die SVP einen «faschistoide Rassisten» zu bezeichnen, konzern ELBIT. Ein Konzern, der unter klar antisemitischen Beigeschmack. weil wir uns für Kinderschutz bei Schulanderem auch Drohnen, Optik und elektronische Systeme produziert. Sogar Altersvorsorge und politische häusern eingesetzt haben, ist für die linksgrüne Ratshälfte wiederum völlig Armasuisse hat bei ELBIT ein Drohnen- Symbolik system für rund 250 Millionen Fran- Heute ist es ELBIT. Wer fällt morgen in Ordnung. Fazit: Wenn Linksgrüne pikiert eine ken beschafft, aber die PKZH soll sich bei den Gutmenschen im Rat in Ungnaaus politischen Gründen nicht an einem de? Für viele Bürger entscheidet eine so- Entschuldigung verlangen, hat man als profitablen Unternehmen beteiligen lide Altersvorsorge am Ende zwischen rechtschaffener Bürger wohl etwas richAltern in Würde und Altersarmut. Aber tig gemacht. dürfen?

SVP KLOTEN

Zu Besuch im Bundeshaus – Politik dort erleben, wo sie gemacht wird Auf Einladung der Zürcher SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann reiste eine Delegation der SVP Kloten am 21. September nach Bern. Neun Mitglieder nutzten die Gelegenheit, während der Herbstsession einen Blick hinter die Kulissen des Bundeshauses zu werfen und die eidgenössische Politik für einmal nicht über Zeitung, Fernsehen oder soziale Medien, sondern direkt vor Ort mitzuerleben. Bereits der Aufenthalt im Bundeshaus zeigte eindrücklich, wie unser politisches System funktioniert. Während draussen politische Entscheide häufig auf einzelne Schlagzeilen oder Abstimmungsresultate reduziert werden, wird in den beiden Räten intensiv diskutiert, argumentiert und um Lösungen gerungen. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Ständeratstribüne. Von dort aus konnten wir die laufende Debatte über die zukünftige Finanzierung der Schweizer Armee mitverfolgen. Im Zentrum stand die Frage, wie zusätzliche Rüstungsausgaben über einen Fonds finanziert werden sollen. Dabei ging es nicht nur um die notwendigen Mittel für die Armee, sondern insbesondere auch darum, woher dieses Geld kommen soll. Gerade diese Diskussion zeigte exemplarisch, wie schwierig politische Prioritätensetzung sein kann. Eine glaubwürdige Landesverteidigung braucht die notwendigen finanziellen Mittel. Gleichzeitig darf die Antwort nicht einfach darin bestehen, für jede neue Aufgabe zusätzliche Steuern und Abgaben einzuführen. Sicherheit, solide Bundesfinanzen und die Belastung von Bevölkerung und Wirtschaft müssen gemeinsam betrachtet werden. Entsprechend kontro-

vers wurde über die Finanzierung diskutiert.

Inklusion im Nationalrat Auch im Nationalrat konnten wir eine aktuelle politische Debatte verfolgen. Dort stand die Inklusionsinitiative beziehungsweise das neue Inklusionsgesetz als indirekter Gegenvorschlag im Zentrum. Ziel der Vorlage ist es, bestehende Hürden für Menschen mit Behinderungen abzubauen und deren gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Dass Menschen mit Behinderungen möglichst selbstbestimmt leben und am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilnehmen können, ist ein wichtiges Anliegen. Politisch umstritten ist jedoch, mit welchen gesetzlichen Vorgaben dieses Ziel erreicht werden soll und welche zusätzlichen Verpflichtungen daraus für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft entstehen. Gerade bei solchen Vorlagen lohnt sich deshalb der direkte Einblick in die parlamentarische Diskussion.

einzigartigen Land, in dem die Politiker da oben einfach besucht werden können. Das ist etwas, das wir uns unbedingt bewahren müssen. Den Abschluss bildete dann auch ein gemeinsames Nachtessen mit unseren Zürcher Nationalräten Barbara Steinemann und Gregor Rutz in der Galerie des Alpes im Bundeshaus. In ungezwungener Atmosphäre konnten wir über die aktuellen Geschäfte in Bern, die Herausforderungen der Schweizer Politik und natürlich auch über Themen sprechen, die uns auf kommunaler Ebene beschäftigen. Dieser direkte Austausch zwischen Bundes-, Kantons- und Kommunalpolitik ist wertvoll. Viele politische Ent-

scheide, die in Bern getroffen werden, haben konkrete Auswirkungen auf Kantone, Gemeinden und damit auch auf Kloten. Umgekehrt ist es wichtig, dass Erfahrungen und Anliegen aus den Gemeinden ihren Weg nach Bern finden. Für die SVP Kloten war es ein spannender und lehrreicher Einblick in die Arbeit unseres Milizparlaments und eine gute Gelegenheit, Politik unmittelbar zu erleben. Wir bedanken uns herzlich bei Nationalrätin Barbara Steinemann für die Einladung und die Organisation sowie bei Nationalrat Gregor Rutz für den offenen und interessanten Austausch. Wir haben den Nachmittag und Abend in Bern sehr genossen und sind mit vielen Eindrücken und neuen Diskussionspunkten nach Kloten zurückgekehrt. Thomas Schneider, Gemeinderat und Präsident SVP Kloten

Persönlicher Austausch im Bundeshaus Nach den Ratsdebatten blieb genügend Zeit für Gespräche und den persönlichen Austausch. Wir leben in einem

Der direkte Austausch zwischen Bundes-, Kantons- und Kommunalpolitik ist äusserst wertvoll.

Bild: zVg

EINSEITIGES STA ATSFERNSEHEN

Wie SRF das Wohl unserer Kinder gefährdet! SRF-Redaktorinnen haben unseren Kindern eingeredet, dass die Begriffe «Mami» und «Papi» andere Menschen «ausgrenzen» könnten. Auf der Webpage von SRF zu einem Beitrag über den queeren «Quinn (14) ist nonbinär – was bedeutet das?» empfahl die Redaktion der Sendung «SRF Kids Reporter», statt «Mutter» oder «Vater» schlicht «Eltern» zu sagen (!).

Maria Rita Marty Alt Kantonsrätin SVP Volketswil

Noch gravierender sind die Ausführungen beim Thema Geschlecht. Die Redaktorinnen schrieben wiederholt: Bei der Geburt wird dir «ein Geschlecht zugeteilt». Damit wird Kindern suggeriert, ihr Geschlecht sei keine biologische Realität, sondern eine beliebige Zuschreibung durch andere. Das ist nicht neutrale Information. Das ist pure kindergefährdende Ideologie! Und die Folgen dieser Ideologisierung sind keineswegs harmlos. Die Trans-Lobby propagiert längst eine Vorstellung, nach der Kin-

der ihren biologischen Körper nicht akzeptieren müssen, wenn er nicht ihrem subjektiven Geschlechtsempfinden entspricht. Was zunächst mit Sprache und Identitätsfragen beginnt, kann in medizinische Behandlungen münden: Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und schliesslich operative Eingriffe, einschliesslich irreversibler Eingriffe am Körper. Gräuel an unseren Kindern!

Ombudsstelle beanstandet den Beitrag Zusammen mit anderen Einsprechern hat das Lehrernetzwerk Schweiz bei der Ombudsstelle interveniert – und recht bekommen. Das Verdikt ist bemerkenswert deutlich: Die SRF-Redaktion hat in mehrfacher Hinsicht das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt und Kinder ideo-

logisiert, statt sie sachgerecht und ausgewogen zu informieren. Genau das ist der Skandal. SRF vermittelt den Kindern, ihr ganz normaler Sprachgebrauch sei moralisch fragwürdig und müsse verbessert werden. Damit überschritt die Redaktion die Grenze zwischen Information und Empfehlung. Es ist pervers, Kindern einzureden, «Mami» und «Papi» könnten ausgrenzend sein. Besonders gravierend ist die Einseitigkeit des Beitrags: SRF liess seine Darstellung ausschliesslich von Trans-Fachpersonen einordnen und empfahl ausschliesslich Queer-Organisationen als Anlaufstellen. Auch dies rügte die Ombudsstelle. Eine Kindersendung, die eine derart umstrittene gesellschaftliche Frage behandelt, hat die Pflicht, unterschiedliche relevante Perspektiven ab-

zubilden – nicht Kinder in eine vorgefertigte Deutung zu führen.

Korrektur ohne Hinweis Und dann wurde der Online-Beitrag von «SRF Kids Reporter» klammheimlich korrigiert. Obwohl die SRF -Publikationsrichtlinien vorsehen, dass Korrekturen transparent gemacht werden. SRF teilte lediglich mit, man werde «die Vorgänge intern überprüfen». Wir müssen dranbleiben, denn der Einfluss dieser gefährlichen Lobby wird immer grösser. Es lohnt sich, zu intervenieren. Es lohnt sich, Widerspruch einzulegen. Und es lohnt sich, den öffentlich finanzierten Medien sehr genau auf die Finger zu schauen, denn es geht um die ideologische Vereinnahmung unserer Kinder. Es geht um ihren Körper. Es geht um ihre psychische und körperliche Unversehrtheit. Und es geht um die Frage, ob Kinder noch Kinder sein dürfen, ohne dass ihnen Erwachsene eine ideologische Sicht auf Geschlecht und Identität überstülpen.


AKTUELL  7

Der Zürcher Bote | Nr. 39 | Freitag, 25. September 2026

SVP ZÜRICH KREIS 11

Puurezmorge bei schönstem Spätsommerwetter Bei schönstem Spätsommerwetter folgten am Sonntag, 20. September, rund 60 Gäste der Einladung der SVP Zürich Kreis 11 zum traditionellen Puure­zmorge auf dem Bauernhof Schumacher in Zürich-Affoltern. Bei herrlicher Atmosphäre und einem reichhaltigen, währschaften Zmorge blieb genügend Zeit für persönliche Begegnungen, interessante Gespräche und natürlich auch für die Politik. Nach dem gemütlichen Auftakt mit Kaffee, Zopf und weiteren Köstlichkeiten eröffnete die SVP Zürich Kreis 11 den politischen Teil des Anlasses. Mit Blick auf die Kantonsrats- und Regierungsratswahlen im April 2027 stan-

«Politik lebt von persön­ lichen Begegnungen und guten ­Gesprächen.» den die politischen Herausforderungen der kommenden Monate im Mittelpunkt. Regierungsrätin Natalie Rickli berichtete aus ihrer Arbeit und gab Einblicke in die Themen, die den Kan-

ton Zürich aktuell beschäftigen. Anschliessend richtete sich unser Regierungsratskandidat und Nationalrat Martin Hübscher an die Anwesenden und zeigte auf, welche Schwerpunkte für die kommenden Wahlen und für die politische Arbeit der SVP wichtig sind. Auch Susanne Brunner und Ueli Bamert vom Präsidium der Stadtzürcher SVP ergriffen das Wort. Dabei wurde deutlich, dass die kommenden Monate nicht nur im Zeichen des Wahlkampfs stehen, sondern auch eine gute Gelegenheit bieten, mit der Bevölkerung im Gespräch zu bleiben, Anliegen aufzunehmen und für die politischen Werte der SVP einzustehen. Die Botschaft für

die kommende Zeit lässt sich dabei kurz zusammenfassen: Sichere Zukunft in Freiheit. Nach dem politischen Teil blieb genügend Zeit für persönliche Gespräche. Bei einem Puurezmorge geht es schliesslich nicht nur um Referate und politische Diskussionen, sondern ebenso um das gemütliche Zusammensein. Mitglieder, Gäste, Familien und politische Vertreter nutzten die Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen und über aktuelle Themen zu diskutieren. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band von Ursi Uebelhart. Mit stimmungsvoller Musik begleitete die Band den Anlass bis weit in den Nach-

mittag hinein. Bei Sonnenschein, Musik und angeregten Gesprächen wurde aus dem traditionellen Zmorge ein geselliger Sonntag auf dem Bauernhof Schumacher. Der Puurezmorge war für die SVP Zürich Kreis 11 damit zugleich ein gelungener Auftakt mit Blick auf das Wahljahr 2027. Ein herzliches Dankeschön gilt der Familie Schumacher für die Gastfreundschaft sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelin-

gen dieses schönen Anlasses beigetragen haben. Die SVP Zürich Kreis 11 will auch in den kommenden Monaten präsent sein, zuhören und den direkten Austausch mit den Menschen pflegen. Denn Politik lebt nicht nur von Debatten im Rat, sondern auch von persönlichen Begegnungen und guten Gesprächen. Reto Brüesch, Gemeinderat SVP

Nachruf Mit Beat Brüngger ging ein loyaler Kamerad auf seine allerletzte Reise. Seine Familie, die SVP und die Stadt Illnau-­Effretikon haben eine Persönlichkeit verloren, für die das Wohl aller im Vordergrund stand. Sein ­Gerechtigkeitssinn liess ihn immer wieder neue Ideen und Projekte entwickeln, die der Allgemeinheit nicht nur in unserer Gemeinde zugutekamen. Als Politiker – Gemeinde- und Bezirks- was er andachte. Wie oft war zu hören: rat – war er ein aufmerksamer Zuhö- «Könntest du?» Vreni konnte und unrer, nahm auf, wo der Schuh drücken terstützte Beat in allen Belangen mit konnte, nahm sich der Probleme an dem ihr eigenen Charme. Vreni ging und versuchte, parteiübergreifend Lö- mit ihrem Beat durch dick und dünn sungen zu suchen. Mit seinem rei- bis zuletzt. Beat wäre nicht Beat gewesen, hätte chen Erfahrungsschatz, seiner Dossiersicherheit, seiner sachlichen Art in er nicht noch andere Aktivitäten und Diskussionen verschaffte er sich Res- Projekte gehabt. Aus Anlass seiner Penpekt bei Links und Rechts. Neue Ideen sionierung und nach 52 Jahren Landbrachte er immer wieder ein und freu- wirtschaftsbetrieb verabschiedete er te sich, wenn diese umgesetzt wurden. sich 2023 schweren Herzens von seiAll diese wertvollen Eigenschaften und nen Milchkühen. Diese bestimmten seine jahrzehntelange Vorstandstätig- den Alltag von Vreni und Beat. Verkeit kamen der SVP Illnau-Effretikon bunden blieb er zeitlebens jedoch mit zugute. Tatkräftig packte er selber je- dem Wald, für den er sich auch in der derzeit mit an. Holzkorporation Unter-Illnau engagierAls Politiker wurde Beat ausseror- te – davon rund 30 Jahre als Präsident. dentlich geschätzt. Er war vor allem In dieser Zeit entstand auch die Idee ein Privatmann, dem seine Familie zum Bau der Waldhütte Cheiberied. Geschichte schrieb Beat als OK-Chef alles bedeutete, und er war Landwirt mit Leib und Seele. In bester Erinne- des Radcross Illnau, das vor 15 Jahren rung bleiben sein spitzbübisches, fröh- startete und aus dem Illnauer Kalenliches, ansteckendes Lächeln und seine der nicht mehr wegzudenken ist. Das Begeisterung, wenn er etwas mit Er- OK-Zepter übergab er seinen Söhnen Eric und Nico. Es blieb aber nicht das folg umsetzen konnte. Immer treu zur Seite stand ihm sein einzige Steckenpferd von Beat. Seine Vreni. Sie half ihrem Beat umzusetzen, Leidenschaft galt der Fliegerei. Der

Besuch von Flugshows im Inland, in Europa und Amerika war die Folge davon. Als grosser Fan des PC7-Teams konnte er ermöglichen, dass anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums des Radcross auch Zuschauer in den Genuss der Flugshow kamen. Sein letztes grosses Projekt war die Venom – der Flieger eines Freundes –, die im Morgenhof eingelagert werden sollte. Leider reichte Beat die Zeit nicht mehr, das Projekt zu Ende zu führen. Seine Freunde vollendeten es jedoch in seinem Sinn. In Erinnerung bleibt eine Persönlichkeit mit ansteckendem, spitzbübischem Lachen, ein Kamerad im besten Sinn des Wortes. Eine Persönlichkeit, die sich engagierte, die gewohnt war, Neues anzupacken, etwas zu bewegen. Beat, herzlichen Dank für alles, was Du uns gegeben hast – vergessen werden wir Dich nie! Regula Kuhn, Alt Kantons- und Gemeinderätin sowie ehemalige Präsidentin der SVP IllnauEffretikon

SVP WINTERTHUR SEEN

Heitere Momente an der Seemer Dorfet Die Seemer Dorfet ist bereits wieder Geschichte – und bleibt uns in bester Erinnerung. An unserem Stand der SVP Winterthur Sektion Seen war während des ganzen Anlasses einiges los: Beim Bullriding wurde um die besten Ritte und attraktive Preise gekämpft, an der Festbank wurde gelacht und diskutiert, und rund um den Stand herrschte eine fröhliche, unkomplizierte Stimmung. Für die nötige Stärkung sorgten feine Hotdogs und erfrischende Getränke. Denn was gibt es Schöneres, als beim Bullriding einmal richtig Vollgas zu

geben und sich danach mit einem Hotdog und einem kühlen Bier in guter Gesellschaft zu erholen? So war rund um unseren Stand immer für gute Stim-

Die SVP-Sektion Seen freut sich bereits auf die Dorfet im nächsten Jahr.

Bild: zVg

mung und geselliges Beisammensein gesorgt. Besonders gefreut haben uns die vielen Begegnungen und Gespräche mit unseren Gästen und Mitgliedern. Die Seemer Dorfet bot eine schöne Gelegenheit, wieder mitten im Quartierleben und ganz nah am «Puls» zu sein, bekannte Gesichter zu treffen und neue Bekanntschaften zu machen. Auch ein grosses Dankeschön geht an den Organisator und an alle Helferinnen und Helfer, die mit viel Einsatz dafür gesorgt haben, dass an unserem Stand alles rundlief und die gute Stimmung nie zu kurz kam! Wir blicken gerne auf die vielen heiteren Momente und das gemütliche Beisammensein zurück. Und eines ist sicher: Bei der nächsten Gelegenheit freuen wir uns wieder auf zahlreiche Gäste an unserem Stand – vielleicht ja für eine weitere Runde auf dem Bullriding-Stier, einen feinen Hotdog und ein gutes Gespräch. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Der Puurezmorge war zugleich ein gelungener Auftakt mit Blick auf das Wahljahr 2027.

Bild: zVg

SVP-SCHIESSEN 2026

Grösster ausserverbandlicher Schiessanlass steht vor der Tür Am 26. und 27. September findet in Marthalen das SVP-Schiessen mit dem Gewehr 300 m statt. Es ist der grösste ausserverbandliche Schiessanlass in diesem Jahr im Zürcher Weinland, an dem 600 bis 800 Teilnehmer erwartet werden. RoMü. Das SVP-Schiessen mit dem Gewehr 300 m wurde bereits 1983 ins Leben gerufen. Seither verzeichnet es zwischen 500 und 1259 Teilnehmer. Mit Marthalen wird dieser Schiessanlass nun bereits nach 1985 in Oberstammheim (546 Teilnehmer), 1992 in Kleinandelfingen (1000), 2009 in Flaach-Berg (811) und 2013 in Henggart (668) zum fünften Mal im Bezirk Andelfingen ausgetragen. Gastgeber ist mit Blick auf den Schiessbetrieb der MSV Marthalen, während sich die SVP Marthalen, unterstützt von der Bezirkspartei und weiteren Helfern, um die anderen Bereiche kümmern wird. Der Anlass ist auch in ein kleines Rahmenprogramm eingebettet. An allen Schiesstagen ist die Festwirtschaft etwas länger als der Schiessbetrieb geöffnet und steht auch für weitere Besucher offen. Denn es werden auch verschiedene politische Mandatsträger aus dem Bezirk, Kanton und Bund erwartet. Am Samstag wird von 15.30 bis 18.00 Uhr im Festzelt mit den «WintiFäger» und am Sonntag von 10.00 bis 14.00 Uhr mit dem Echo vom Arni Musik und Unterhaltung geboten. Die Festansprachen und das Absenden finden am Sonntag, 27. September, ab 13.30 Uhr statt.

Offen für alle Der Anlass basiert auf den Regeln für das sportliche Schiessen, gilt als Volksschiessen und ist gebührenpflichtig. Entsprechend wird das SVP-Schiessen mit einem offiziellen Schiessprogramm ausgetragen, wobei für die Teilnahme keine

Lizenz nötig ist. Es ist für alle Vereine oder auch politischen Parteien offen. Analog zu anderen Schiessanlässen wird gemäss dem Reglement für alle Auszeichnungsberechtigten eine Kranzkarte ZHSV oder Naturalgabe im Wert von

«Das SVP-Schiessen ist ein toller Anlass für Jung und Alt.» 10 Franken abgegeben. Zudem erhält jeder Teilnehmer ein Erinnerungsglas. Es wird in drei Kategorien – Feld A (Sportwaffen), Feld D (Stgw 57–03 + ­Karabiner) sowie Feld E (Stgw 57–02 + Stgw 90) – geschossen. Der SVP-Stich umfasst ein Programm mit zwei P ­ robe-, sechs Einzel- und vier Schuss in Serie. Vier Teilnehmer können zudem eine Gruppe bilden, wobei die drei besten Resultate gewertet werden. Wer in einer Gruppe schiesst, hat die Chance, zusätzlich einen Spezialpreis zu gewinnen. So werden ausgezeichnet: jene Gruppe mit dem weitesten Anfahrtsweg, die beste Gruppe aus jedem Bezirk, die besten Frauen-, Familien- und Juniorengruppen. Ebenfalls erhält die beste ausserkantonale Gruppe einen Ehrenpreis. Zugleich wird fakultativ ein Auszahlungsstich mit vier Schuss Einzelfeuer angeboten. Geschossen wird am Samstag, 26. September, von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr, sowie am Sonntag, 27. September, von 8.30 bis 12.00 Uhr.

Die SVP des Kantons Zürich auf Facebook www.facebook.com/svpzuerich


8  VERANSTALTUNGEN

Der Zürcher Bote | Nr. 39 | Freitag, 25. September 2026

S V P D I G I TA L Teleblocher Dr. Christoph Blocher im wöchentlichen Gespräch mit Dr. Matthias Ackeret.

In den Sümpfen von Bern Wöchentlicher Videobeitrag von NR Thomas Matter zu den Machenschaften in Bern.

Weltwoche daily Täglicher News-Flash am Morgen von Alt NR Roger Köppel.

SVP des Kantons Zürich Instagram-Seite der SVP des Kantons Zürich. Wir freuen uns über jeden neuen Follower, jeden Like und jeden neuen Kommentar!

IMPRESSUM

Stadt Winterthur / Wülflingen Jeden Samstag, 11.00 – 12.30 Uhr, Taverne zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur. Stadt Zürich / Kreis 6 Jeden ersten Dienstag im Monat, 19.00 Uhr, Wild West Steakhouse Texas, Winterthurerstrasse 175, Zürich. Stadt Zürich / Kreis 12 Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Schwamedingerhuus, Schwamendingerplatz 2, Zürich. Junge SVP Kanton Zürich Alle Events der Jungen SVP Kanton Zürich findest du auf unseren Social Media Channels oder auf unserer Website www.jsvp-zh.ch.

ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480 Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.

Jahresabonnement Print + Online: Fr. 73.– + 2,6 % MWSt (Ausland auf Anfrage). Jahres­­ abonnement Online: Fr. 65.– inkl. 2,6 % MWSt. Redaktion: ZBV, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@zbv.ch, Ferdi Hodel (FH), Telefon 044 217 77 33. Insertionspreise: www.zbv.ch/zuercher-bauer. Abonne­ments­dienst: Zürcher Bauernverband, Lager­ strasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, abo@zuercher-bauer.ch.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redak­tion: SVP, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, zb@ svp-zuerich.ch, Sean ­Burgess, Telefon 044 217 77 68. Insertionspreise: www.svp-­zue​rich.ch/zurcherbote. Abon­ne­mentsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, ­sekretariat@svp-­zuerich.ch.

Interne Autoren: SB – Sean Burgess; RW – Reinhard Wegelin; ROMÜ – Roland Müller. Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 63, inserate@svp-zuerich.ch. I­nseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. ­Veranstaltungsmeldungen: veranstaltungen@svp-zuerich.ch Layout: Mattenbach Zürich AG, Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, 5001 Aarau.

SVP-VER ANSTALTUNGEN

Bezirk Affoltern / Rifferswil Junge SVP Kanton Zürich Mittwoch, 7. Oktober 2026, 17.45 Uhr, Schiff15 . Oktober 2026 , 19 . 30 Uhr, 25 . September 2026 , 17 . 00 Uhr, OkDonnerstag, Freitag, fahrt auf dem Zürichsee, Treffpunkt BürkliWortwächsel zum EU -Rahmenabkommen, toberfest, Treffpunkt vor der Landihalle, MS «Etzel», Bootssteg 6, Zürich, mit Info-Anlass platz, Der Podcast für Meinungsmacher von NR Benjamin Fischer. Restaurant Löwen in Hausen am Albis, Al- Quellenstrasse 6, Uster. Kosten: 68 Franken. Nationalrat Mauro Tuena und Regierungsratskandidat Martin Hübscher. Anmelbisstrasse 2, Hausen am Albis, mit NR Bar- Anmeldung an wanner@jsvp-zh.ch. dung an sekretariat@svp-zuerich.ch oder bara Steinemann und NR Thomas Aeschi. 044 217 77 66. Jobs Bezirk Bülach / Wil WEITERE VER ANSTALTUNGEN Möglichkeiten, für die SVP zu arbeiten. Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Sonntag, 25. Oktober 2026, 10.00 Uhr, Frühschoppen, Weingut, Sonnenberg 1, Wil. Samstag, 26. September 2026, bis Sonntag, Fiire mit de SVP, Chesselhuus, Tumbelen27. September 2026, SVP-Schiessen 2026, strasse 6, Pfäffikon. Dresscode: Rot-Weiss Bezirk Hinwil / Bubikon Schützenhaus, Schützehusstrass 7, Mart- oder Edelweiss. 1 Essen und 1 Getränk ofSonntag, 4. Oktober 2026, 09.00 Uhr, Buuren­ halen. Weitere Informationen unter www. feriert. Anmeldung erforderlich via Webbrunch, Hof Korrodi, Barenbergstrasse 80, svp-schiessen.ch. seite. Bezirk Horgen / Thalwil Bubikon, mit Alt Bundesrat Ueli Maurer. SVP STAMM Jeden ersten Montag im Monat, ab 19.00 Uhr, Mittwoch, 30. September 2026, 09.45 Uhr, Freitag, 13. November 2026, 18.00 – 22.00 Uhr, Bezirk Bülach / Bachenbülach Alträte-Treffen, WIN4 Ballsport-Arena, Grüze­ Veranstaltung gegen den EU -UnterwerBezirk Meilen / Hombrechtikon Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil. Jeden zweiten Mittwoch im Monat, ab Montag, 26. Oktober 2026, 18.00 Uhr, An- feldstrasse 32, Winterthur. Besuch und fungsvertrag, Allmendstrasse 5, Regens19.00 Uhr, Lokalität gemäss www.svp-ba- Bezirk Meilen / Stäfa lass gegen den EU-Vertrag, Gemeindesaal Führung. Weitere Informationen unter dorf, mit Nationalrätin Magdalena MartulloJeden zweiten Dienstag im Monat, 19.00 – Blatten, Bahnweg 6, Hombrechtikon, mit t.f.weber@bluewin.ch. chenbuelach.ch. Blocher. Festwirtschaft. 22.00 Uhr, mit Nachtessen, Lokalität gemäss NR Martin Hübscher. Eintritt frei. Bezirk Bülach / Embrach www.svp-staefa.ch. Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon Jeden letzten Sonntag im Monat, ab 10.30 Uhr, Wöschhüsli, Oberdorfstrasse 15, Embrach. Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon Dienstag, 27. Oktober 2026, 17.30 Uhr, JassJeden ersten Samstag im Monat, 11.00 – turnier, Dänus Lounge, Seestrasse 27, PfäfSVP des Kantons Zürich Bezirk Dietikon / Birmensdorf 12.00 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, fikon, mit Alt Bundesrat Ueli Maurer. KosLagerstrasse 14 und Urdorf Pfäffikon. ten: 25 Franken. Anmeldung bis 18. Oktober 8600 Dübendorf Tel. 044 217 77 66 Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10.00 Uhr, 2026 unter www.svp-pfaeffikon.ch. Fax 044 217 77 65 sekretariat@svp-zuerich.ch Alterszentrum am Bach, Bistro, Bachstrasse 1, Bezirk Uster / Uster www.svp-zuerich.ch Birmensdorf. Jeden zweiten Dienstag im Monat, 14.30 – Stadt Zürich / Kreis 6 & 10 17.00 Uhr, Restaurant Stella del Centro, Samstag, 3. Oktober 2026, 14.00 Uhr, BuchBezirk Hinwil / Dürnten Uschter 77, Zürichstrasse 1, Uster. vernissage: «Wipkingen 1940 – Widerstand Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab in allen Formen». Lichtbildvortrag von MarVolksabstimmung vom 27. September 2026 19.00 Uhr, Arcade Restaurant und Bar, Bubi- Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab tin Bürlimann und Kurt Gammeter, mit 18.30 Uhr, Lokalität gemäss https://event. Führung durch den Landenberg-Bunker. konerstrasse 43A, Dürnten. Eidgenössische Vorlagen Habsburgstrasse, Eingang zur Sanitätsevagic.com/svp-uster. Bezirk Horgen / Adliswil hilfsstelle Landenberg. Platzzahl be1. Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität JA schränkt, Anmeldung: info@wibichinga.ch Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab Stadt Winterthur (Neutralitätsinitiative)» 19.30 Uhr, Restaurant Pot Belly’s, Soodring 21, Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr, oder 078 640 84 18. Adliswil. 2. Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung Restaurant Rössli, Rössligasse 7, Winterthur. einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Stadt Zürich / Kreis 11 NEIN Lebensmittel und sauberes Trinkwasser Samstag, 24. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Stand(Ernährungsinitiative)» aktion, Marktplatz, Zürich Oerlikon.

Dinhard 6. Nov

Natalie Rickli Regierungsrätin

Jürg Stahl

Alt-Nationalrat

Pizzaessen und Parolenfassung Restaurant Bahnhof Fratelli 19:00 Seuzacherstr. 108, Dinhard Sektion Dinhard

Freitag, 30. Oktober 2026, 18.00 Uhr, SVPPolit-Apéro, Restaurant Bürgli, Seebacherstrasse 65, Zürich, mit Nationalrat Mauro Tuena. Samstag, 7. November 2026, 18.00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich Oerlikon.

Kantonale Vorlagen 1. Lehrpersonalgesetz (LPG) (Änderung vom 2. März 2026; Anpassung neu definierter Berufsauftrag)

NEIN

2. Patientinnen- und Patientengesetz und Gesundheitsgesetz (Änderung vom 30. März 2026; Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen»)

NEIN

Samstag, 21. November 2026, 18.00 – 22.00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich Oerlikon.

Geniessen Sie mit uns eine Schifffahrt auf dem Zürichsee! Wann:

Was:

Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18-21 Uhr Vier eidg. Abstimmungen vom 29. November und Aktuelles aus der Herbstsession

mit NR Martin Hübscher, Regierungsratskandidat NR Mauro Tuena Verpflegung: Wurst/Brot und Getränke Boarding: 17:45 Uhr Wo: Zürich Bürkliplatz, MS Etzel, Bootssteg 6 Anmeldung: sekretariat@svp-zuerich.ch oder Tel. 044 217 77 66 Die Platzzahl ist beschränkt! Melden Sie sich noch heute an! Alles offeriert! Auch Nicht-SVP-Mitglieder sind willkommen! SVP Kanton Zürich


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook