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Zürcher Bote Nr. 38 - 2026

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AZA CH -8600 Dübendorf P. P. / Journal Post CH AG

Freitag, 18. September 2026 | Nr. 38 | 68. Jahrgang

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WOCHENZEITUNG FÜR DEN MIT TELSTAND PUBLIK ATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES K ANTONS ZÜRICH

Eidgenössische Politik

Kanton Zürich

Aktuell

Parlamentsgemeinden

Veranstaltungs-Tipp

Fehlende Achtung des Wählerwillens von Reinhard Wegelin

Grüne Fantasien verspotten die Realität von Tobias Infortuna

Die Gegner haben keine Argumente von Christoph Blocher

Von Mitte-Politikerin als Rassist beschimpft von Roger Bartholdi

Brunch mit Alt Bundesrat Ueli Maurer

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ABSTIMMUNG VOM 27. SEPTEMBER 2026

Kein Zwang zur Sterbehilfe Am 27. September 2026 stimmt die Zürcher Bevölkerung über den Gegenvorschlag zur Sterbehilfe-Initiative ab. Dabei ist eines besonders wichtig: Es geht nicht um ein Ja oder Nein zur Sterbehilfe. Assistierter Suizid ist in der Schweiz möglich und wird auch im Kanton Zürich bereits in sehr vielen Institutionen geduldet. Wir sind überzeugt, dass Selbstbestimmung wichtig ist. Aber Selbstbestimmung darf nicht dazu führen, dass daraus ein Zwang für andere entsteht. Zumal der Gegenvorschlag des Kantonsrats weit über den Titel der Volksinitiative «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen» hinausgeht.

denkenden – hier zeigt der Sozialismus seine Fratze und die Verhältnismässigkeit bleibt auf der Strecke. Die Befürworter sind nicht bereit, den wenigen Institutionen, die einen assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten ablehnen, etwas Platz zu lassen.

Staatlicher Zwang ist unverhältnismässig

Die Befürworter des Gegenvorschlags argumentieren mit der Selbstbestimmung. Dieses Anliegen nehmen wir sehr ernst, aber Selbstbestimmung darf nicht nur in eine Richtung gedacht werden. Es gibt Menschen, die assistierten Suizid ausdrücklich befürworten und überall, auch in Psychiatrien, ermöglichen wollen. Dazu eine persönliche Anmerkung: Erst die intensiven Diskussionen in der vorberatenden Kommission konnten die Duldungspflicht in Psychiatrien und psychiatrischen Anstalten explizit ausnehmen. Es gibt aber auch Menschen, die bewusst in einer Gesundheitsinstitution leben möchten, die assistierten Suizid in ihren Räumen nicht zulässt. Beide Gruppen haben ein Recht auf Wahlfreiheit. Das zweite Argument für eine Ablehnung: Unterschiedliche Institutionen mit unterschiedlichen Haltungen sind kein Problem – sie schaffen erst eine echte Auswahl. Denn: Wahlfreiheit bedeutet nicht, dass überall dasselbe möglich sein muss. Wahlfreiheit bedeutet, auch zwischen unterschiedlichen Angeboten wählen zu können.

Das erste Argument, welches wir ins Feld führen möchten, betrifft die Frage der Verhältnismässigkeit. Braucht es überhaupt einen staatlichen Zwang? Assistierter Suizid ist heute bereits in der grossen Mehrheit (über 90 Prozent) der Zürcher Pflegeheime möglich. Somit streben die Befürworter eine unschweizerische Einheitslösung mit diesem Gegenvorschlag an. Es besteht kein flächendeckendes Versorgungsproblem,

«Wahlfreiheit bedeutet, auch zwischen unterschiedlichen Angeboten wählen zu können.» das einen staatlichen Zwang in sämtlichen Institutionen rechtfertigen würde. Warum trotzdem ein Gesetz schaffen, das auch die wenigen Institutionen zwingt, die sich aus ethischen, religiösen oder konzeptionellen Gründen anders positionieren? Staatlicher Zwang – nur weil man es kann? Keine Toleranz gegenüber Minderheiten und Anders-

Kein staatlicher Zwang soll die Wahlfreiheit einschränken

Jetzt mitmachen und Ab stimmungskampagne unterstützen: www.neu tralitaet-ja.ch

zur Schweizer Neutralität

Schwierige Situation für Spitäler Betroffen sind nicht nur Alters- und Pflegeheime, sondern auch alle Spitäler im Kanton Zürich. Menschen gehen ins Spital, weil sie medizinische Hilfe benötigen. Sie erwarten Behandlung, Pflege, Schmerzlinderung und Begleitung. Gerade schwerkranke und verletzliche Menschen müssen darauf vertrauen können, dass alles getan wird, um Leiden zu lindern und Perspektiven aufzuzeigen. Palliative Care spielt dabei eine zentrale Rolle. Unser drittes Argument für ein Nein ist die Frage: Muss der Staat tatsächlich jedes Spital verpflichten, seine Räume für assistierten Suizid zur Verfügung zu stellen? Jetzt stellen Sie sich die belastende Situation vor, wenn Dritte – also spitalfremde Organisationen – für einen as-

«Diese Politik schafft eine neue belastende Situation für Personal und Patienten.» sistierten Suizid in den spitaleigenen Räumen geduldet werden müssen. Ich spreche hier nicht nur von Dignitas und Exit, denn es ist ein «lukrativer Markt» entstanden. Wie auch schon der «Tages-Anzeiger» am 23. März 2026 berichtete, wollen all diese Organisationen ihre Geschäfte machen. Mit dem Gegenvorschlag müssen spitalfremde Anbieter geduldet und ihnen muss Zugang zu den Patienten gewährt werden.

Selbstbestimmung darf nicht dazu führen, dass daraus ein Zwang für andere entsteht. Bild: kein-zwang.ch

Stellen Sie sich dies einmal vor: Der Kunde liegt in einem Spitalzimmer (womöglich nicht alleine …). Dieser Drittanbieter wird dann vorsprechen, die nötigen Handlungen vornehmen und wenn das Geschäft (der assistierte Suizid) erledigt ist, werden Polizei und Staatsanwaltschaft eintreffen und im Spital ihre Abklärungen und den nötigen Rapport verfassen. Sie können mir nicht erzählen, dass solches Treiben von Personal und anderen Patienten unbemerkt bleibt. Eine neue belastende Situation entsteht in den Spitälern, wissentlich und willentlich von dieser Politik geschaffen. Verstehen Sie mich nicht falsch: Mit dem Einverständnis des Spitals ist es schon heute möglich, aber eben nicht ohne Zustimmung des Spitals. Heute kann das Spital diesen Vorgang noch ablehnen und ein allfälliger Kunde würde aus dem Spital verlegt. Genau diesen Patiententransport will der Ge-

genvorschlag indes verhindern und den assistierten Suizid im Spital erzwingen. Die entscheidende Frage dieser Abstimmung lautet deshalb: Soll der Staat alle privaten Pflegeheime sowie alle Spitäler dazu verpflichten, assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten zu dulden? Wir sagen klar: NEIN.

Weitere Argumente im Video:

Lorenz Habicher Kantonsrat SVP Zürich


2  EIDGENÖSSISCHE POLITIK

Der Zürcher Bote | Nr. 38 | Freitag, 18. September 2026

S E SS I O N S R Ü C K B L I C K 1. W O C H E

Christoph Mörgeli

Herbstsession in Bern mit Themen EU, Armee und Asyl Die Herbstsession ist wieder in vollem Gange. Im Nationalrat wird es eine ausserordentliche Session zu den Themen EU und Asyl geben, wobei auch viele wichtige Asylvorstösse zur Debatte stehen. Und zum ersten Mal debattiert der Ständerat über das höchst umstrittene Vertragspaket mit der EU. Das Parlament hat im Rahmen der Herbstsession zahlreiche weitere brisante Geschäfte auf der Traktandenliste. Dies gilt vor allem für den Ständerat.

Kommunistischer Erziehungsjournalismus Beim unfehlbaren «Tages-Anzeiger» hat Wirtschaftsredaktor Simon Schmid das endgültige Heilmittel gegen das Phantom des «Rechtspopulismus» entdeckt. Es handelt sich allerdings um ein Importprodukt aus den akademischen Elfenbeintürmen der amerikanischen Ostküste. Verpackt in die Worthülse einer deutschen Ökonomin namens Isabella Weber von der Universität Amherst, Massachusetts. Das Zauberwort lautet: «antifaschistische Wirtschaftspolitik». Bisher dachten wir schlichten Bürger, die Marktwirtschaft bilde das Fundament unseres Wohlstands. Total falsch. Wenn man den linksintellektuellen Vordenkern lauscht, ist die freie Wirtschaft zutiefst «faschistisch». Weil das Volk blöderweise immer öfter Parteien wählt, die dem «Tages-Anzeiger» nicht passen, muss nun eben der Markt umerzogen werden. Mit einem Rezept von bestrickender Schlichtheit – und so populistisch, wie es keinem «Rechtspopulisten» in den Sinn käme: Es ist der lupenreine alte Kommunismus – nur eben mit einem trendigen Antifa-Sticker auf der Verpackung. Der Staat soll alles richten – durch «Stabilisierung der Preise von

Nina Fehr Düsel Nationalrätin SVP Küsnacht

Über 2000 Seiten Erläuterungen des Bundesrates zum Vertragspaket mit der EU haben die Kommissionen des Ständerats in den letzten Wochen bewältigen müssen. Für die Debatte darüber hat der Ständerat drei Sessionstage eingeplant. Unter anderem muss er beschliessen, ob die «Bilateralen III» dem obligatorischen Referendum unterstellt werden sollen. Dies hätte zur Folge, dass in einer Abstimmung sowohl das Volk als auch die Stände Ja sagen müssten, damit das Vertragspaket in Kraft treten könnte. Bei einer so gewichtigen Frage ist ein Ständemehr zentral, dies verlangt auch die Kompass-Initiative. Der riesige Vertrag muss auch im Nationalrat in allen zuständigen Kommissionen diskutiert werden und wird am Schluss hoffentlich abgelehnt, da er vor allem Nachteile für die Schweiz bringt.

Schulden für die Armee und Armeebotschaft Die Armee ist in dieser Session zentral. Im Nationalrat stand diese Woche die Armeebotschaft 2026 auf dem Programm. Dabei geht es auch um die Beschaffung der F-35-Kampfflugzeuge. Der Bundesrat möchte zudem die Mehrwertsteuer während 12 Jahren um 0,5 Prozentpunkte erhöhen, um mit den Einnahmen Rüstungsgüter zu finanzieren.

Gleichzeitig soll die Armee in diesem Zeitraum die Möglichkeit erhalten, Schulden zu machen. Die Landesregierung hat zu diesem Zweck einen neuen «Rüstungsfonds» ausgeheckt. Die sicherheitspolitische Kommission des Ständerats möchte die Laufdauer dieses Fonds gar auf 18 Jahre ausdehnen. Dafür beantragt sie dem Rat aber, die Mehrwertsteuer nur um 0,2 Prozentpunkte anzuheben. Schlussendlich ist es zentral, dass die Armee genügend Mittel hat. Die Verteidigungsfähigkeit muss unbedingt wiederhergestellt werden.

Entschärfte «Lex UBS» Der Bundesrat ist der Ansicht, dass das Scheitern der Credit Suisse klargemacht habe, dass die UBS -Muttergesellschaft ihre Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften künftig vollständig mit hartem Kernkapital unterlegen müsse. Nach Widerstand der UBS ist die Wirtschaftskommission des Ständerats jedoch mehrheitlich der Ansicht, die Grossbank würde dadurch zu stark eingeschränkt. Jetzt kommt es im Ständerat zum Showdown zwischen Finanzministerin Karin Keller-Sutter und denjenigen, welche die Kritik der UBS teilen. Schlussendlich wäre ein Kompromiss sinnvoll. Die UBS muss auch wirtschaftlich handlungsfähig und konkurrenzfähig bleiben. Ausserdem muss man eine weitere Krise unbedingt verhindern.

Fehlende Achtung des Wählerwillens Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt eskalierte die politische Auseinandersetzung gleich an mehreren Fronten. Offenbar diskutierten Politiker von CDU, SPD, Grünen und Linken die verfassungsrechtliche Möglichkeit eines Bundeszwanges gegen die Wahlsiegerin AfD. Auch in der Schweiz versuchen Abstimmungsverlierer schon, das Wählervotum auszuhebeln. Volksfrontregierung mit CDU

Energie und Mieten». Der Staat

in Gesundheits- und Care-Arbeit».

Reinhard Wegelin Alt Parteisekretär SVP Pfäffikon

Wer darf all das bezahlen? «Das Geld dafür sollen höhere Steuern für Reiche bereitstellen.» Man nimmt einfach von jenen, die Produktionsmittel besitzen und Werte schaffen. So simpel funktioniert die antifaschistische Wirtschaft. Genau wie früher in

Gerade in solch unsicheren Zeiten braucht die Schweiz eine starke Armee. Bild: Adobe Stock

WÄHLERBESCHIMPFUNG ALS «DEMOKR ATIE»

Wenn die CDU Wähler verliert, dann sind die Wähler schuld. «Wir verlieren einen erheblichen Teil von ihnen, weil sie das Vertrauen in die CDU und in die Fähigkeit der etablierten Politik verloren haben, ihre Probleme tatsächlich zu lösen», schreibt ein CDU-Ortsparteipräsident im Bundesland Brandenburg. Der Wählerwille wird indessen nirgends zur Kenntnis genommen. Nicht die klar stärkste Partei (AfD) erhält im Bundesland Sachsen-Anhalt den Regierungsauftrag. Die CDU bastelt lieber mit der Linken an einer Volksfrontregierung. Nachdem er in der Budgetdebatte auf die AfD-Fraktion traf, warf der Kanzler der AfD gar «ethnische Säuberung» vor.

tik» und investiert in «Fürsorge,

Lehren aus der Corona-Pandemie Mit einer Teilrevision des Epidemiengesetzes verlangt der Bundesrat unter anderem die Kompetenz, schweizweite Massnahmen wie etwa eine Masken-

Eine halbe Milliarde für Freihandel Der Nationalrat hat das vom Bundesrat ausgehandelte Freihandelsabkommen

­Alltagsgütern wie Lebensmitteln, macht eine «aktive Industriepoli-

mit den Mercosur-Staaten in der Sommersession abgelehnt. Den Ausschlag gegeben haben dürfte, dass der Rat abgelehnt hat, der Landwirtschaft 880 Millionen Franken als Ausgleich zu bezahlen. Die aussenpolitische Kommission des Ständerats will das Abkommen retten und beantragt ihrem Rat nun als Kompromiss, die Schweizer Bäuerinnen und Bauern mit 517 Millionen Franken zu unterstützen. Dieser Kompromiss kam nun im Ständerat durch.

Wenn man bei einer Landtagswahl verliert und dann das Resultat mit Bundeszwang wieder aushebelt, ist man auf Wählerbeschimpfung aus. Diese Unflätigkeiten setzen sich noch fort, wenn man weiss, wie viele Unzulässigkeiten es bei der Briefwahl in Sachsen-Anhalt gab. Doch der Bundeskanzler und der Bundespräsident schimpfen lieber über die AfD, anstatt das Land zu versöhnen.

der Sowjetunion, in der DDR und heute in Kuba: die staatliche Anmassung von Wissen statt des ­Wissens von Milliarden Marktteilnehmern. Wie wenn der Staat je über die notwendige Kompetenz verfügen würde, um Preise festzulegen. Jeder Preiseingriff zerstört das wichtigste Informationssystem der Wirtschaft. Während sich die Verlegerfamilie von Tamedia marktwirtschaftlich gesundstösst, dürfen ihre Journalisten vom Kommunismus träumen. Der Kom-

Diese klagt nun gegen den Kanzler. So funktioniert momentan Politik in Deutschland. Politische Kritik und polemische Aussagen sind grundsätzlich stark durch die Meinungsfreiheit geschützt. Gerade im politischen Diskurs müssen auch überspitzte oder scharfe Aussagen hingenommen werden. Wähler als politische Gruppe pauschal zu kritisieren oder zu beschimpfen, ist nicht automatisch eine strafbare Ehrverletzung. Entscheidend sind insbesondere Wortlaut, Kontext und ob eine konkrete Person in ihrer Ehre angegriffen wird.

Freiheit und Demokratie Die SVP wird immer wieder kritisiert, sie sei nicht demokratisch. «Die SVP ist nicht demokratisch» ist als Aussage nicht haltbar. Die SVP ist eine reguläre Schweizer Partei, nimmt an Wahlen teil, sitzt im Parlament und bekennt sich in ihren Statuten ausdrücklich zu «Freiheit und Demokratie». Bundesrat, Parlament oder Gerichte wollen angenommene Volksinitiativen teilweise nicht so umsetzen, wie sie vom Volk beschlossen wurden. Das kommt einer Aushöhlung der Demokratie gleich. Demokratie und Rechtsstaat sind kein Gegensatz. Die Betonung des Volksentscheids ist nicht rechtsstaatsfeindlich. Der Souverän selbst hat die schweizerische Rechtsordnung geschaffen und kann deshalb auch über deren Weiterentwicklung entscheiden.

munismus mag für «Tagi»-Redak-

Geringschätzung des Volkswillens

toren eine gute Sache sein. Man

Wer Wähler als undemokratisch bezeichnet, delegitimiert einen Teil des Volkes. Wenn Millionen Stimmberechtigte für SVP-Initiativen stimmen, kann

soll ihn aber bitte auf einem anderen Planeten ausprobieren.

pflicht im öffentlichen Verkehr selbst beschliessen zu können. Auch soll der Bund medizinische Güter herstellen dürfen, wenn Kantone oder Private dazu nicht mehr in der Lage sind. Die Gesundheitskommission des Ständerats möchte den Bundesrat hingegen zurückbinden und auch seine Pläne zum Impfobligatorium präzisieren. Das Epidemiengesetz geht zu weit, der Bundesrat muss klar zurückgebunden werden. Die SVP war auch die einzige Partei, die damals die übertriebenen Massnahmen bekämpft hat. Wie üblich gibt es während der Herbstsession auch unzählige Abendund Mittagsveranstaltungen durch Interessenorganisationen und Verbände wie den Baumeisterverband, den Verband Schweizerischer Inlandbanken, GastroSuisse und die IG Genuss. Auch viele Schulklassen und Besuchergruppen sind jeweils vor Ort.

Wenn man bei einer Landtagswahl verliert und dann das Resultat mit Bundeszwang wieder aushebelt, ist man auf Wählerbeschimpfung aus. Bild: Adobe Stock

man deren politische Haltung nicht einfach als «undemokratisch» abqualifizieren. Gerade die SVP verteidigt die Demokratie, weil sie den Entscheid des Volkes über denjenigen von politischen Eliten, Gerichten oder internationalen Institutionen stellt. Wahlen und Abstimmungen können nur funktionieren, wenn sie kor-

«Unser wichtigstes Frei­ heitsrecht ist unser ­Stimmund Wahlrecht.» rekt organisiert werden und das Wahlresultat von allen akzeptiert wird. Das ABC der Demokratie müssen die Mächtigen immer wieder lernen. Das zeigen vor allem die Verhältnisse in Deutschland. Der Kanzler denkt über Bundeszwang nach. Am kommenden Sonntag sind in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin weitere Wahlen. Affaire à suivre ...

rw. Die frühere Bundesrätin Viola Amherd sprach mit ihrer Entourage bei der Kampfjet-Beschaffung immer wieder von einem Fixpreis. Die Geschäftsprüfungskommission hat jetzt die Beschaffung der F-35 überprüft. Sie kommt zum Schluss, dass in den Verträgen kein Pauschalpreis vereinbart worden war. Und Viola Amherd habe die Verhandlungen zu wenig eng geführt. Wohl am meisten ins Gewicht fällt das stetige Verschweigen der Mehrkosten. In der Wandelhalle wird rege über das Debakel diskutiert. Wenn der Bundesrat Verträge nicht liest, dann hat er vielleicht auch die EU-Verträge gar nicht gelesen ...


KANTON ZÜRICH  3

Der Zürcher Bote | Nr. 38 | Freitag, 18. September 2026

B E R I C H T AU S D E M K A N T O N S R AT

KO M M E N TA R Z U R R AT SS I T Z U N G

Wenn die Realität die linksgrünen Träumereien überholt!

Grüne Fantasien verspotten die Realität Treue Leser des «Zürcher Boten» wissen: Bei fast jeder zweiten Sitzung (gefühlt jeder Sitzung) des Kantonsrates geht es um das Klima. Am vergangenen Montag war es wieder so weit. Interessanter waren darum die Fraktionser­ klärungen zu aktuellen Geschehnissen. grund des hohen CO2-Gehalts die Luft stickig ist. Das geht auch ohne teure Experten. Tobias Infortuna Kantonsrat SVP Egg

Der Tag begann erfreulich: Gleich zwei Vertreter der SVP wurden glanzvoll mit 145 Stimmen ans Baurekursgericht gewählt: Marco Bühler und Martin Hirs. Anschliessend ging es um ein KlimaPostulat, das der Regierungsrat inzwischen erledigt hatte, indem Massnahmen für kühlere Schulzimmer geprüft worden waren. Externe Spezialisten hatten zwei Jahre lang Messungen zu Temperaturen und CO2-Gehalt durchgeführt und dadurch herausgefunden, dass es im Sommer in den Schulzimmern manchmal heiss werden kann. Auf diese grandiose Erkenntnis konnte wirklich niemand kommen. Gut, dass für diese Spezialisten ein kleines Vermögen ausgegeben wurde. Peter Schick (SVP) wies darauf hin, dass normale Menschen das Fenster öffnen und lüften, wenn auf-

tem, bei dem alle Kinder – von den gescheitesten bis zu den fremdsprachigen – in einem Zimmer sitzen, zeigen nun deutlich ihren Misserfolg.

Kluge Köpfe in Asien Eine Sprecherin der Grünen sagte, dass es keine Hitze in den Schulzimmern gäbe, wenn man endlich gegen die Klimaerwärmung vorgehen würde. Natürlich, wenn wir in Zürich die Steuern auf Benzin erhöhen, nimmt die weltweite Temperatur noch heute ab. Dieses Postulat trug den hübschen Titel «Kühle kluge Köpfe in kantonalen Schulen». Der Fehler lag also bereits im Titel. Die Köpfe sind nämlich nicht mehr so klug wie auch schon. Deutlich zeigen das die letzte Woche veröffentlichten Ergebnisse der PISA-Tests. Die Fraktionserklärung von SVP und FDP wies darauf hin, dass die Schweizer Schüler seit 15 Jahren immer schlechter abschneiden. Einerseits belasten die vielen fremdsprachigen Kinder den Schulalltag, andererseits versagen aber auch die neuen pädagogischen Konzepte. Schreiben nach Gehör, Lernen nach Lust und Laune und das integrative Sys-

Grüne Köpfe in Zürich Die Grünen sahen das natürlich ganz anders. In ihrer Fraktionserklärung baten sie darum, nicht so negativ zu sein. Es sei doch alles bestens, die Schweiz liege in den vorderen Rängen. Vergessen ging allerdings, dass – ausser den asiatischen Nationen an der Spitze – alle Länder stets schlechter werden. Nur darum ist die Schweiz noch immer vorne dabei. Inhaltlich zwar falsch war die grüne Stellungnahme immerhin frei von Grammatikfehlern. Als Kantonsrat muss man lernen, am Montag jeweils schon mit wenig zufrieden zu sein. Bei einer weiteren Fraktionserklärung der SVP und FDP ging es um den Wirtschaftsstandort Zürich. Unser Kanton hat die schweizweit höchsten Unternehmenssteuern. Die Bank Vontobel zieht weg und auch Zimmer Biomet kündigte an, gegen 700 Arbeitsplätze in die USA zu verschieben. Marcel Suter (SVP) betonte, dass Zürich unbedingt wieder attraktiver werden müsse.

Faire Köpfe in der Wirtschaft

v.l.n.r.: KR Alexander Seiler, der neu gewählte Martin Hirs, der neu gewählte Bild: zVg Marco Bühler, KR Marion Matter, KR Tobias Weidmann.

Die linksgrüne Seite sah natürlich auch das völlig anders und bemühte in ihrer Fraktionserklärung die Kampf-Rhetorik aus der sozialistischen Mottenkiste. Der Regierungsrat wurde aufgefordert, Vereinbarungen mit den Unternehmen zu erarbeiten, damit diese einen fairen Beitrag leisten. Unter «fair» verstehen Linke noch mehr Geld für den Staat. Von den Steuermilliarden der Wirtschaft, die jedes Jahr die Staatskassen füllen, scheint die linke Seite noch nie gehört zu haben. Am Schluss wurde noch der Raumplanungsbericht des grünen Baudirektors abgenommen. Mit noch mehr Verdichtung soll unser Kanton fit gemacht werden für noch mehr Zuwanderung. Wir kopieren die anonymen Hochhausstädte Asiens. Die asiatische Bildungsqualität hingegen kopieren wir nicht.

WORTE DES VIZEPR ÄSIDENTEN DER SVP K ANTON ZÜRICH

Unsere Stimme entscheidet Am 27. September haben die Zürcherinnen und Zürcher die Möglichkeit, wichtige Weichen für die Zukunft unseres Kantons und unseres Landes zu stellen. Zur Abstimmung gelangen die Ernährungsinitiative, die Neutralitätsinitiative, der Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen» sowie die Änderung des Lehrpersonalgesetzes. Unabhängig davon, wie man im Einzelnen zu den Vorlagen steht, ist eines klar: In einer direkten Demokratie trägt jede und jeder von uns Verantwortung. Wer nicht abstimmt, überlässt die Entscheidungen anderen.

Freiheit, Sicherheit und Eigenverantwortung Aus bürgerlicher Sicht steht bei der Ernährungsinitiative die Frage im Zentrum, wie viel staatliche Lenkung wir in unserem Alltag zulassen wollen. Eine gesunde, qualitativ hochwertige und möglichst regionale Ernährung ist zweifellos ein wichtiges Anliegen. Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten dafür bereits heute einen grossen Beitrag. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass nicht immer neue Vorschriften, Verbote und Bürokratie entstehen. Die Menschen sollen selbst entscheiden

Barbara Grüter Kantonsrätin SVP Rorbas

können, was auf ihren Teller kommt. Eigenverantwortung ist und bleibt ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Besonders wichtig ist die Neutralitätsinitiative. Die bewaffnete und immerwährende Neutralität hat sich über Generationen bewährt und ist ein zentraler Erfolgsfaktor der Schweiz. Sie hat unserem Land Glaubwürdigkeit, Stabilität und Sicherheit gebracht. In einer zunehmend unsicheren Welt mit geopolitischen Spannungen braucht die Schweiz eine klare und verlässliche Position. Neutralität bedeutet nicht Gleichgültigkeit, sondern Unabhängigkeit. Sie ermöglicht es unserem Land, Brücken zu bauen, statt Teil internationaler Konflikte zu werden. Diese Eigenständigkeit gilt es auch für kommende Generationen zu bewahren. Bei der Änderung des Lehrpersonalgesetzes geht es um die Zukunft unserer Volksschule. Gute Schulen brauchen motivierte Lehrpersonen, aber auch klare Strukturen und eine effiziente Organisation. Die Schule hat den Auftrag, Wissen zu vermitteln und unsere Kinder bestmöglich auf ihr späteres Leben vorzubereiten. Reformen müssen deshalb sorgfältig geprüft werden. Entscheidend ist, dass die Qualität des Unterrichts gestärkt wird und die verfügbaren Mittel dort ankommen,

wo sie den grössten Nutzen für die Schülerinnen und Schüler bringen. Das ist mit der aktuellen Vorlage nicht der Fall.

Demokratie lebt vom Mitmachen Die Abstimmungen vom 27. September berühren unterschiedliche Bereiche, haben aber etwas gemeinsam: Sie betreffen die Zukunft unseres Landes und unseres Kantons. Gerade deshalb ist eine hohe Stimmbeteiligung entscheidend. Unsere direkte Demokratie lebt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte wahrnehmen und Verantwortung übernehmen. Nutzen wir diese Möglichkeit. Jede Stimme zählt. Wer mitentscheidet, trägt dazu bei, dass die Schweiz und der Kanton Zürich auch in Zukunft auf den Werten von Freiheit, Eigenverantwortung, Sicherheit und demokratischer Mitbestimmung aufbauen können.

Der neue Raumplanungsbericht serviert uns eine unmissverständliche Realität: Bis 2055 wächst Zürich auf fast 1,9 Millionen Menschen – getrieben primär durch die anhaltende Zuwanderung. Damit stehen wir vor der alles entscheidenden Frage unserer Zeit: Wie bringen wir immer mehr Menschen auf der exakt gleichen Landesfläche unter? Die Folgen dieser enormen Verdichtung spürt der Mittelstand längst im Alltag: Explodierende Mieten, unbezahlbare Immobilienpreise sowie Strassen, Bahnen und Schulen, die landesweit an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Die bisherige Alibi-Strategie der «Verdichtung nach innen» hat zwar den Bodenverbrauch pro Person von 262 Quadratmetern im Jahr 1983 auf 178 Quadratmeter im Jahr 2023 gedrückt, doch der aktuelle Bericht zieht hier eine rote Linie: Die Reserven sind aufgebraucht! Der Kanton Zürich ist faktisch «fertig gebaut». Baulücken gibt es kaum noch, und das freie Bauland reicht hinten und vorne nicht aus, um den Zuwanderungsdruck aufzufangen. Jede weitere Verdichtung bedeutet ab jetzt: höher bauen, enger zusammenrücken und der Verlust von Er-

holungsräumen. Da helfen auch die grünen Schutzkonzepte für Landwirtschaft und Biodiversität nicht weiter – wir stecken in einer planerischen Zwickmühle. Der Raumplanungsbericht 2025 zeigt glasklar: Das ungebremste Bevölkerungswachstum ist der Haupttreiber dieser Krise. Wenn wir unsere Landschaft und Lebensqualität schützen wollen, können wir nicht ewig weiter verdichten. Die Raumplanung kann hier nur noch Symptome verwalten, aber das Grundproblem nicht lösen. Wir können die Augen vor der Realität nicht mehr verschliessen: Wenn wir die Zuwanderung nicht politisch steuern und drosseln, verlagern wir das Problem nur. Reine Planung am grünen Tisch reicht nun nicht mehr. Wir müssen endlich die Grundsatzfrage beantworten: Wie viel Wachstum verträgt unser Kanton wirklich noch, ohne dass wir unsere Identität und Lebensqualität unwiderruflich verlieren? Es ist also mal wieder genau das eingetroffen, wovor die SVP seit Jahren warnt: Unser Kanton stösst an seine physischen Grenzen. Dieser Dichtestress ist längst kein reines Polit-Thema mehr, sondern bittere Realität mitten in der Gesellschaft.

Das Votum im Kantonsrat als Video:

REFORMIERTE VOLKSABSTIMMUNG AM 27. SEPTEMBER 2026

NEIN zur Bevormundung der Kirchen Mit dem Gegenvorschlag zur Schöpfungsinitiative soll die Klimapolitik noch stärker in der Kirchenordnung verankert werden. Was als Beitrag zum Klima­ schutz verkauft wird, bringt neue Vorgaben, zusätzliche Kosten und mehr Bürokratie. Statt ideologischer Zielvorgaben braucht es Eigenverantwortung und vernünftige Lösungen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Energie und Ressourcen ist selbstverständlich. Viele Kirchgemeinden investieren bereits heute in energetische Sanierungen und erneuerbare Energien. Dafür braucht es keine Vorgaben. Der Gegenvorschlag will die gebäudebezogenen Treibhausgasemissionen der kirchlich genutzten Gebäude bis 2035 auf Netto-Null senken. Doch damit nicht genug: Auch nachhaltige Lebensmittel sollen stärker berücksichtigt und ökologisch wertvolle Grünflächen gefördert werden. Müssen wir unseren Kirchgemeinden wirklich vorschreiben, was sie beschaffen und wie sie ihre Grünflächen gestalten sollen? Viele pflegen solche Flächen längst verantwortungsvoll. Dafür braucht es keine zusätzlichen Vorgaben. Gerade bei solchen Gebäuden sind starre Zielvorgaben der falsche Weg. Kirchen, Pfarrhäuser und Kirchgemein-

dehäuser unterscheiden sich erheblich in Alter, Nutzung und Bausubstanz. Wer sich mit Energie und Gebäudetechnik beschäftigt, weiss: Nachhaltigkeit entsteht nicht durch politische Fristen, sondern durch vernünftige und langfristig wirksame Lösungen. Sinnvoll ist, Sanierungen dann umzusetzen, wenn sie technisch notwendig, wirtschaftlich vertretbar und ökologisch wirksam sind. Unsere Kirchgemeinden kennen ihre Gebäude, Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten am besten. Geben wir ihnen die Verantwortung, dort zu investieren, wo es tatsächlich etwas bewirkt. Klimaschutz braucht Vernunft statt Ideologie und Eigenverantwortung statt Bevormundung. Deshalb NEIN zum Gegenvorschlag. Marcel Heimann, Kantonsratskandidat Egg

von Martin Hübscher

Die Kirche im Dorf lassen – statt sie hinter Klimavorgaben zu verstecken. Bild: zVg


4  AKTUELL

Der Zürcher Bote | Nr. 38 | Freitag, 18. September 2026

51. SCHWAMENDINGER CHILBI

SVP Schwamendingen an der Chilbi: Mittendrin statt nur dabei Drei Tage lang wurde in Schwamendingen gefeiert, diskutiert und gelacht. Die SVP Schwamendingen war auch dieses Jahr mit ihrem Chilbi-Beizli präsent. Nach der Zerstörung des Standes im vergangenen Jahr war die Rückkehr zugleich ein klares Zeichen: Wir lassen uns nicht einschüchtern. Schon von weitem waren Musik, Stimmengewirr und das typische ChilbiTreiben zu hören. Vom 4. bis 6. September 2026 wurde Schwamendingen einmal mehr zum Treffpunkt für Jung und Alt. Mitten im Geschehen war die SVP Schwamendingen mit einem neuen Stand und einem hochmotivierten Team. Dass wir auch dieses Jahr wieder präsent waren, war keineswegs selbstverständlich. Im vergangenen Jahr wurde unser SVP-Beizli zerstört. Für uns war jedoch von Anfang an klar: Wir lassen uns nicht einschüchtern, auch nicht in der Stadt Zürich. Deshalb wurde nicht lange gejammert, sondern angepackt, neu aufgebaut und weitergemacht. Und das mit Erfolg. Kaum waren die ersten Gläser eingeschenkt, füllten sich auch schon die Tische. Bekannte Gesichter schauten vorbei, alte Bekanntschaften wurden aufgefrischt und neue Kontakte geknüpft. Für das leibliche Wohl sorgten unsere beliebten SVPChässchnitten, Kartoffelsalat mit Wienerli und Hot Dogs. Wer danach noch Platz für etwas Süsses hatte, durfte sich über die feine Glace vom Schlattgut

freuen. Für viele von uns schlicht die beste Glace weit und breit. Bei einem Glas Wein, einem kühlen Bier oder etwas Feinem zum Essen entstanden zahlreiche Gespräche. Mal ging es um Politik, mal um Schwamendingen und mal einfach um Gott und die Welt. Der Humor kam dabei selbstverständlich ebenfalls nicht zu kurz.

Das Trio Ursi, Rolf und Rolli bringt das Zelt zum Kochen Für besonders gute Stimmung sorgte die Live-Musik mit dem Trio Ursi, Rolf und Rolli. Mit viel Spielfreude, bekannten Melodien und bester Unterhaltung brachten die drei das Zelt regelrecht zum Kochen. Es wurde mitgesungen, gelacht und gefeiert. Unser Beizli war damit nicht nur politischer Treffpunkt, sondern auch ein Ort für echte Geselligkeit und beste Chilbi-Stimmung. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, unsere SVPMandatsträger persönlich kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Genau das macht die Schwamendinger Chilbi für uns jedes Jahr beson-

ders. Politik findet hier nicht nur im Ratssaal statt, sondern mitten unter den Menschen. Ohne Mikrofon, ohne Traktandenliste und ohne lange Vorreden wird über das gesprochen, was die Bevölkerung beschäftigt.

Jane ohne Tarzan Ein bekanntes Gesicht fehlte dieses Jahr allerdings. Mauro Tuena, der inzwischen beinahe zum Inventar der Schwamendinger Chilbi gehört, konnte diesmal leider nicht teilnehmen. Sein Fehlen blieb natürlich nicht unbemerkt. Besonders Jacqueline Badran dürfte ihren langjährigen politischen Sparringspartner vermisst haben. Um es mit einem Augenzwinkern zu sagen: Fast ein wenig wie Jane ohne Tarzan. Die 51. Schwamendinger Chilbi zeigte einmal mehr, wie lebendig unser Quartier ist. Während dreier Tage herrschte rund um unser Beizli reger Betrieb. Einige Gäste kamen für ein politisches Gespräch, andere für eine kurze Pause vom Chilbi-Trubel und viele ganz einfach für ein gemütliches Zusammensein.

SVP KLOTEN

SVP Kloten stellt die Weichen für den politischen Herbst Die SVP Kloten hat an ihrer Mitgliederversammlung vom 3. September 2026 wichtige Weichen für die kommenden politischen Monate gestellt. Neben den Parolen für die anstehenden Abstimmungen standen die Nachwuchsförderung und die Kantonsratswahlen 2027 im Zentrum. Rund 40 Mitglieder trafen sich in der TV-Hütte, um bei einem gemütlichen Abendessen vom Grill über aktuelle politische Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Als Gast durfte die Sektion Nationalrat und Regierungsratskandidat Martin Hübscher begrüssen. Als ehemaliger langjähriger Kantonsrat brachte er grosse politische Erfahrung mit und unterstützte die Mitglieder insbesondere bei der Meinungsbildung zu den bevorstehenden Abstimmungen.

Intensive Diskussion über die Neutralität Besonders intensiv wurde über die Neutralitätsinitiative diskutiert. Martin Hübscher beantwortete zahlreiche Fragen der Mitglieder und erläuterte die politischen Hintergründe der Vorlage. Daraus entwickelte sich eine spannende und engagierte Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der schweizerischen Neutralität. Am Ende war die Haltung der Versammlung klar: Die SVP Kloten sagt JA zur Neutralitätsinitiative. Eine glaubwürdige und dauerhafte Neutralität ist für die Partei ein zentraler Pfeiler für die Sicherheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Schweiz.

Die Ernährungsinitiative lehnt die SVP Kloten hingegen ab. Zusätzliche staatliche Vorgaben und Regulierungen sind der falsche Weg. Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion brauchen unternehmerischen Handlungsspielraum und gute Rahmenbedingungen statt immer neuer Vorschriften.

Geschätzte Mehrkosten von rund einer Million Franken für Kloten Auch bei den kantonalen Vorlagen wurde intensiv diskutiert. Martin Hübscher zeigte insbesondere die finanziellen Auswirkungen der Änderung des Lehrpersonalgesetzes auf. Für Kloten ist gemäss den an der Versammlung erläuterten Berechnungen mit geschätzten jährlichen Mehrkosten in der Grössenordnung von rund einer Million Franken zu rechnen. Für die SVP Kloten steht diesen erheblichen zusätzlichen Ausgaben kein ausreichend klarer und messbarer Mehrwert für die Qualität der Schule gegenüber. Die Partei stellt sich deshalb nicht gegen Investitionen in eine gute Schule oder gute Lehrpersonen. Entscheidend ist vielmehr die Frage, ob zusätzliche finanzielle Mittel tatsächlich dort ankommen, wo sie die Bildungsqualität verbessern. Mehr Ausgaben allein garantieren noch keine bessere Schule. Die Mitgliederversammlung beschloss deshalb die NEIN-Parole zum Lehrpersonalgesetz. Ebenfalls NEIN sagt die SVP Kloten zu den Änderungen im Gesundheitsbereich. Auch hier stehen für die Partei Eigenverantwortung, klare Zuständigkeiten und ein sorgfältiger Umgang mit öffentlichen Mitteln im Vordergrund.

Neues Gefäss für politisch interessierte Jugendliche

v.l.n.r.: Sektionspräsident, Gemeinderat und Kantonsratskandidat Thomas Schneider, Kantonsratskandidatin Lara Grüter und Nationalrat sowie Regierungsratskandidat Martin Hübscher. Bild: zVg

Die SVP Kloten versteht das starke Ergebnis der vergangenen Wahlen auch als Auftrag, Politik für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen. Der Vorstand hat deshalb entschieden, verstärkt in die politische Nachwuchsförderung und den Austausch mit jungen Menschen zu investieren. Mit einem neuen Gefäss sollen politisch interessierte Jugendliche die Mög-

lichkeit erhalten, unkompliziert mitzudiskutieren, eigene Ideen einzubringen und Politik aus erster Hand kennenzulernen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, eine Konkurrenz zu bestehenden Jungparteien aufzubauen. Vielmehr soll eine geführte Ergänzung entstehen, die Jugendliche miteinander vernetzt und ihnen einen einfachen Zugang zur Politik ermöglicht. Das Angebot soll bewusst offen und ortsunabhängig gestaltet werden. Im Vordergrund stehen der politische Austausch, das Verständnis für unsere di-

«Mehr Ausgaben ­allein ­garantieren noch keine ­bessere Schule.»

Das SVP-Team packt an!

Was für die Gäste nach drei unbeschwerten Festtagen aussieht, bedeutet hinter den Kulissen allerdings einiges an Arbeit. Einkaufen, transportieren, aufbauen, Getränke kühlen, Essen vorbereiten, ausschenken, abwaschen, auffüllen und am Ende alles wieder abbauen. Eine Chilbi organisiert sich nicht von selbst. Unser grosser Dank gilt deshalb allen Helferinnen und Helfern, die während dieser Tage tatkräftig angepackt haben. Ebenso danken wir dem Organisationskomitee und allen weiteren Beteiligten. Sie sorgen Jahr für Jahr dafür, dass die Schwamendinger Chilbi ein fester Bestandteil unseres Quartierlebens bleibt. Nach drei intensiven Tagen waren vielleicht die Beine etwas müder und

Bild: zVg

die Stimmen etwas heiserer. Die Stimmung aber hätte kaum besser sein können. Was bleibt, sind viele schöne Begegnungen, interessante Gespräche und eine klare Botschaft: Wer glaubt, mit Zerstörung oder Einschüchterung politisches Engagement zum Schweigen bringen zu können, kennt die SVP Schwamendingen schlecht. Wir bleiben präsent, wir suchen das Gespräch und wir gehören zum politischen und gesellschaftlichen Leben dieser Stadt. Die Schwamendinger Chilbi lebt, und wir sind gerne mittendrin statt nur dabei. Markus Weidmann, Gemeinderat und Präsident SVP Zürich Kreis 12

Buchvernissage mit Führung Lichtbildvortrag von Martin Bürlimann und Kurt Gammeter – mit Führung durch die Sanitätshilfsstelle unter dem Landenbergpark Wipkingen als Abbild des eidgenössischen Widerstandes: Im Quartier sind noch Spuren der militärischen Anlagen der «Limmatlinie» zu sehen. Die Autoren zeigen die noch sichtbaren Reste der Stellungen und die Vielfalt des Widerstandes gegen die Diktatur. Das Dispositiv von General Guisan am Beispiel Wipkingen – vielfältiger ziviler Widerstand – Die Wipkingertagungen – Bildercollage von Wipkingen um 1940. Samstag, den 3. Oktober um 14.00 Uhr

Habsburgstrasse, Eingang ­Zivilschutz-Museum Landenberg, Dauer: ca. 1,5 h Platzzahl beschränkt, Anmeldung: info@wibichinga.ch oder 078 640 84 18 «Wipkingen 1940 – Widerstand in allen Formen», Wibichinga Verlag, 2026, 124 Seiten, 28 Fr.

rekte Demokratie und die Möglichkeit, eigene Anliegen einzubringen. Interessierte Jugendliche können sich in Kürze über die Webseite der SVP Kloten registrieren.

SVP OET WIL AM SEE

Zwei Kandidaturen für den Kantonsrat

Standaktion zu «JA – Kein Krieg»

Mit Blick auf die Kantonsratswahlen 2027 nominierte die Mitgliederversammlung Lara Grüter und Thomas Schneider offiziell als Kandidaten der SVP Kloten. Lara Grüter wurde ursprünglich durch die Sektion Rorbas nominiert und kandidiert nach ihrem Zuzug neu für die SVP Kloten. Thomas Schneider geht auf dem aussichtsreichen Listenplatz 8 ins Rennen. Als Präsident der SVP Kloten und Mitglied des Klotener Gemeinderates will er die kommunale Erfahrung aus Kloten künftig auch auf kantonaler Ebene einbringen. Im Zentrum stehen eine starke Wirtschaft, eine funktionierende Bildung, gesunde Staatsfinanzen und eine Politik, welche die Auswirkungen kantonaler Entscheide auf Städte und Gemeinden nicht aus den Augen verliert. Mit klaren Parolen, einem neuen Angebot für politisch interessierte Jugendliche und zwei Kandidaturen für den Kantonsrat startet die SVP Kloten damit geschlossen in einen intensiven politischen Herbst und in die Vorbereitung auf das Wahljahr 2027.

Bei besten Bedingungen verlief die Standaktion beim VOLG zu den kommenden Abstimmungsthemen, aber auch zur Ersatzwahl ans Bezirksgericht. Bei gemütlichem Kaffee, Gipfeli und Kuchen fanden interessante Begegnungen und Diskussionen statt. Dazu trafen spezielle Besucher nebst Sektionsmitgliedern und Passanten ein: Kantonsrat Tumasch Mischol mit seinen Töchtern,

Die Standaktion war ein voller Erfolg.

Wahlkommissionspräsidentin Theres Weber und Richterkandidatin Ewa Szczogiel mit Baby (ausgesprochen Schogiel). Eugen Hunziker, Präsident SVP Oetwil am See

Bild: zVg


AKTUELL  5

Der Zürcher Bote | Nr. 38 | Freitag, 18. September 2026

SVP BEZIRK WINTERTHUR BLOCHERS KL ARTEX T

Podiumsdiskussion zur Neutralitätsinitiative Am 31. August 2026 führte die SVP Bezirk Winterthur in der Dorftrotte Wiesendangen eine Podiumsdiskussion zur Neutralitätsinitiative durch. Das Podium war mit Nora Ernst (GLP), Corina Gredig (GLP), Therese Schläpfer (SVP) und Tobias Weidmann (SVP) prominent besetzt. Moderiert wurde es von Rahel Fritschi, Präsidentin der SVP Bezirk Winterthur. Neben ca. 30 Gästen war auch ein Team von SRF anwesend, das für die Rundschau Nationalrätin Corina Gredig (contra) sowie für die Pro-Seite Stefanie Gartenmann bei der Abstimmungskampagne begleitet. Die Protagonisten der zwei Standpunkte harmonierten auf beiden Seiten sehr gut und ergänzten einander schlüssig. Eklatant unterschiedlich waren allerdings die Argumentationen der GLPund der SVP-Seite. Während Therese

«Frieden und ­Sicherheit ­wahren! JA zur ­Neutralitätsinitiative.» Schläpfer und Tobias Weidmann mit klaren, leicht nachvollziehbaren Voten den Wert und Nutzen der Neutralität unseres Landes erklärten, kamen von den Gegnerinnen vorwiegend unlogische, falsche und oftmals fast schon wirre Statements. So betonte Nora Ernst gleich zu Beginn, die Neutralität und eine eigenständige Aussenpolitik der Schweiz seien in der Verfassung verankert und würden seit 180 Jahren erfolgreich gelebt. Das gelte es zu erhal-

ten. Dass der Bundesrat mit der Übernahme der EU-Sanktionen gegen Russland die Neutralität aufs Schwerste verletzt und die Aussenpolitik in der Ukrainefrage komplett an die EU delegiert hat, kann oder will Nora Ernst nicht erkennen. Die Sanktionen sind zweifelsfrei ein Wirtschaftskrieg, den die angeblich neutrale Schweiz offiziell gegen Russland führt. Wirtschaftskriege sind gegen das Volk gerichtet und beabsichtigen, Druck auf die Regierung auszuüben. Doch sie treffen die Schwächsten immer zuerst. Die Gegnerinnen der Initiative argumentierten, die Schweiz müsse ihre Neutralität angesichts der komplexen geopolitischen Lage flexibel und situationsbezogen handhaben. Im ersten Moment keimt Hoffnung auf, doch gleich darauf wird das triviale schwarz-weisse Bild eines zutiefst bösen, aggressiven Russlands und der Ukraine als armes, absolut unschuldiges Opfer aufgetan. Der mitdenkende Zuhörer fragt sich

Das Podium war spannend und informativ.

Bild: zVg

unweigerlich, wo die Gegnerinnen der Initiative die von ihnen beschworene komplexe geopolitische Lage verorten. Beim Konflikt zwischen der Ukraine und Russland offensichtlich nicht. Die Neutralität soll flexibel gehandhabt werden und das Völkerrecht ebenso. Ohne klare Regeln, dafür maximal willkürlich. So wollen es die Gegnerinnen der Neutralitätsinitiative. Das ist der entscheidende Punkt. Die Befürworter der Neutralitätsinitiative wollen genau diese Willkür verhindern. Der Bundesrat und das Parlament sollen sich jederzeit verlässlich an eine umfassende, immerwährende Neutralität halten müssen. Die Schweiz mischt sich

«Die schweizerische Neutra­ lität ist immerwährend, ­bewaffnet und umfassend.» nicht in fremde Händel ein. Nur wenn die Neutralität strikt so gelebt wird, kann sie von aussen erkannt und respektiert werden. Dafür muss die Schweiz allerdings auch ihre Wehrhaftigkeit glaubhaft unter Beweis stellen. Sie darf sich nicht mit anderen Mächten und Organisationen verbünden. Denn das schützt die Schweiz im Ernstfall nicht, führt aber schneller als gedacht dazu, dass unsere Soldaten in fremden Ländern kämpfen müssen. Das Podium war spannend und informativ. Beide Seiten kamen zu Wort und konnten sich einbringen. Die Moderatorin hat die Balance gut gehalten. Das Publikum bedankte sich bei allen Protagonisten mit verdientem Applaus. Richard Müller, SVP Wiesendangen

NEIN ZUR TEUREN SCHEINLÖSUNG

Der Schulalltag ist anspruchsvoller geworden. Doch höhere Löhne reduzieren weder Bürokratie noch schwierige Klassensituationen. Wer Lehrer wirklich entlasten will, muss bei den Ursachen ansetzen. Die Änderung des Lehrpersonalgesetzes tut genau das nicht.

Tobias Infortuna Kantonsrat SVP Egg

Dass der Lehrerberuf anspruchsvoll ist, steht ausser Frage. Lehrerinnen und Lehrer tragen grosse Verantwortung und müssen heute zahlreiche Aufgaben bewältigen, die weit über das eigentliche Unterrichten hinausgehen. Gerade deshalb ist es richtig, über Entlastung zu sprechen. Doch bei der Änderung des Lehrpersonalgesetzes wird Entlastung mit mehr Lohn verwechselt. Die Vorlage kostet

«Die Antwort kann nicht sein, jede zusätzliche Belastung mit höheren Löhnen auszugleichen.» Kanton und Gemeinden jährlich rund 83 Millionen Franken zusätzlich. Nur: Was verändert dieses Geld konkret im Schulzimmer?

Die Belastung verschwindet nicht Eine Lohnerhöhung reduziert keine administrativen Aufgaben. Sie macht eine anspruchsvolle Klasse nicht einfacher. Sie schafft keine zusätzliche Zeit für die Vorbereitung des Unterrichts und

Mehr Anforderungen gibt es überall Hinzu kommt: Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur für Lehrer verändert. Digitalisierung, zunehmende administrative Anforderungen und steigende Erwartungen prägen heute zahlreiche Berufe. Auch Angestellte in KMU, Handwerker, Pflegefachleute oder Selbstständige müssen mit neuen Anforderungen und zusätzlicher Bürokratie umgehen. Die Antwort darauf kann nicht sein, jede zusätzliche Belastung mit höheren Löhnen auszugleichen. Umso weniger, wenn es sich um eine Berufsgruppe handelt, die im Kanton Zürich bereits heute schweizweit zu den bestbezahlten gehört.

Entlastung muss im Schulzimmer ankommen Die SVP setzt deshalb auf strukturelle Reformen. Wir müssen unnötige Büro-

Beim Abstimmungskampf über die Neutralitätsinitiative fällt mir auf: Die Gegner wollen die immerwährende, bewaffnete und umfassende schweizerische Neutralität nicht in der Verfassung haben, weil sie gegen die schweizerische Neutralität sind. Doch getrauen sie sich nicht, dies zuzugeben. denen sie die Schweiz in Kriege stürzen. Solche Schranken lieben die Politiker nicht. Ich habe dies seit den Neunzigerjahren zur Genüge erfahren, Christoph Blocher im Nationalrat oder in einer «StudienAlt Bundesrat SVP kommission für strategische Fragen». Herrliberg Die Classe politique wollte die Neutralität schon damals nicht, aber sie Deshalb greifen sie zu Beiwörtern wie wagte dies aus dem einzigen Grunde «flexible», «kooperative» oder «aktive nicht: weil sie wusste, dass das Volk Neutralität». All diese Beiwörter haben an der Neutralität hängt. den Zweck, davon abzulenken, dass Als ziemlich Einziges höre ich sie die bewährte schweizerische Neu- Schlötterlinge, wie die Neutralitätstralität preisgeben wollen. initiative sei eine «Pro-Putin-InitiatiDas Schweizer Volk benötigt die ve». Nein. Aber der Neutrale (also nur schweizerische Neutralität mehr denn der Staat, nicht die Bürger) ist weder je. Sie bildet den Schutzschild, weil für den einen noch für den anderen. sie andere Staaten hindert, unser Land Sonst hätte man während des Zweianzugreifen. Voraussetzung ist aber, ten Weltkriegs die Neutralität als dass diese Neutralität glaubwürdig in «pro Hitler» oder «pro Mussolini» verErscheinung tritt. Und nicht nur «von dreckeln müssen. Das hat aber nieFall zu Fall». mand getan. Weil es um die VerantGenauso wichtig ist: Unsere Politi- wortungsethik geht: Den Krieg zuker müssen daran gehindert werden, gunsten des eigenen Volkes zu verMassnahmen zu beschliessen, mit hindern.

WAHL AUFTAK T DER SVP BEZIRK USTER

Wir nehmen das Steuer selbst in die Hand! Mit voller Kraft ist die SVP Bezirk Uster in den Wahlkampf für die Kantonsund Regierungsratswahlen 2027 gestartet. Auf dem gut gefüllten Schiff auf dem Zürichsee war von Beginn weg spürbar: Unsere Crew ist bereit! Unsere motivierten Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich den Mitgliedern vor und zeigten eindrücklich, wie viel Erfahrung, Können und Herzblut in unserer Liste steckt. Unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Stärken, aber ein gemeinsames Ziel: eine starke bürgerliche Vertretung im Zürcher Kantonsrat!

Den Kurs selbst bestimmen

Mehr Lohn ist keine Entlastung

nimmt den Lehrern keine der zahlreichen Zusatzaufgaben ab. Genau dort liegen aber die Herausforderungen, über welche Lehrer seit Jahren berichten. Wer die Belastung ernst nimmt, sollte deshalb auch dort ansetzen, wo sie tatsächlich entsteht. Stattdessen verteilt die vorliegende Gesetzesänderung zusätzliche Millionen, ohne die Strukturen im Schulalltag zu verbessern. Die Kosten steigen, die Belastung bleibt.

Keine Argumente

kratie abbauen, Lehrerinnen und Lehrer von Aufgaben entlasten, die nicht zu ihrem Kernauftrag gehören, und Lösungen für Klassen schaffen, in denen das heutige System an seine Grenzen stösst. Das Ziel muss sein, dass die Lehrer wieder mehr Zeit für das haben,

«Auch der Regierungsrat lehnt die vom Kantonsrat ­beschlossene Version ab.»

Und die braucht es dringend. Die Mehrheitsverhältnisse im Kantonsrat sind knapp. Viel zu oft sind wir darauf angewiesen, dass andere bürgerliche Parteien auch tatsächlich bürgerlich politisieren. Tun sie es nicht, wird es schwierig. Doch wie heisst es so schön: Wer den Kurs bestimmen will, muss das Steuer selbst in die Hand nehmen. Darum ist für uns klar: Wir wollen nicht auf andere hoffen müssen. Wir wollen selbst stärker werden! Jede zusätzliche SVP-Stimme zählt. Jeder zusätzliche Sitz zählt. Mit an Bord war auch Nationalrat Bruno Walliser, der direkt aus dem Nähkästchen von Bundesbern berichtete. Besonders gefreut hat uns die Teilnah-

me von Nationalrat und Regierungsratskandidat Martin Hübscher. Auch er machte deutlich: Die Schweiz braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, Probleme anpacken und wirksame Lösungen auf den Tisch bringen. Denn mit immer mehr Geld und immer mehr Staat lösen wir die grossen Herausforderungen unseres Landes nicht. Es braucht gesunden Menschenverstand, Eigenverantwortung und eine Politik, die nahe bei den Menschen ist.

Gemeinsam auf Kurs Bei einer feinen Wurst mit Senf und Buurebrot liessen wir den Abend auf dem Zürichsee ausklingen. Mitten auf dem See, mit Blick auf unsere Dörfer und unsere wunderschöne Heimat, wurde einmal mehr spürbar, wofür sich unser politischer Einsatz lohnt. Für eine freie und sichere Schweiz. Für unsere Heimat. Für eusi Lüüt. Jetzt heisst es: Kurs halten, Kräfte bündeln und gemeinsam kämpfen. Am 4. April 2027: SVP, Liste 1! Orlando Wyss, Wahlkampfleiter SVP Bezirk Uster

wofür sie ausgebildet wurden: unsere Kinder zu unterrichten. Das wäre echte Entlastung. Und davon würde nicht nur die Lehrerschaft profitieren, sondern vor allem auch die Schülerinnen und Schüler.

83 Millionen für das falsche Rezept Die Änderung des Lehrpersonalgesetzes geht einen anderen Weg. Sie verursacht jedes Jahr zusätzliche Kosten von rund 83 Millionen Franken, ohne die Ursachen der Belastung zu beseitigen. Mehr Geld ist noch keine bessere Bildungspolitik. Entscheidend ist, was im Schulzimmer ankommt. Statt Belastungen mit zusätzlichen Millionen abzugelten, müssen wir sie reduzieren. Darum sage ich am 27. September NEIN zur Änderung des Lehrpersonalgesetzes.

Die SVP Bezirk Uster ist bereit!

Bild: zVg


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Der Zürcher Bote | Nr. 38 | Freitag, 18. September 2026

Fadegrad

AU S D E M Z Ü R C H E R G E M E I N D E R AT

Mitte-Politikerin beschimpft SVP-Politiker als Rassisten von Ueli Bamert

Abgehobene Wirtschaftselite Es gab Zeiten, da war Economiesuisse ein mächtiger und einflussreicher Wirtschaftsverband. So mächtig, dass man den Economiesuisse-Präsidenten ehrfürchtig als «achten Bundesrat» bezeichnete. Diese Zeiten sind längst vorbei: Zwar mischt sich Economiesuisse nach wie vor routiniert in die politischen Geschäfte ein und die Medien rapportieren schön artig, was an der Hegibachstrasse beschlossen wurde. Volkes Stimme repräsentiert der Verband aber schon lange nicht mehr. Spätestens seit der Finanzkrise 2009 und der Zuwanderungs- und Europadebatte ist die Liebe zwischen der Bevölkerung und den EU -hörigen Wirtschaftsvertretern merklich abgekühlt. Manchmal zeigt sich die Kluft zwischen «denen da oben» in den Chefetagen und dem einfachen Stimmbürger in feinen Nuancen: Vor einigen Tagen hat der abtretende Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder ein Interview im «Tages-Anzeiger» gegeben. Auf die prekäre Wohnungssituation in den Städten angesprochen, meinte er lapidar, es gäbe «kein Grundrecht auf eine 5 ½-Zimmer-Wohnung im Seefeld für 1300 Franken Miete». Die Aussage ist im Prinzip nicht falsch, irritiert aber trotzdem: Für 1300 Franken kriegt man in der Stadt Zürich bestenfalls eine Einzimmerwohnung in einem Aussenquartier. 5 ½-Zimmer-Wohnungen im Seefeld starten bei 5000 bis 6000 Franken, Preis nach oben offen. Selbst für Angehörige der oberen Mittelschicht ist es mittlerweile fast unmöglich geworden, im angestammten Quartier eine vernünftige Wohnung zu einem halbwegs humanen Preis zu finden. Die Verdrängung ist real und Zürich wird den Topverdienern, den Expats und den gut vernetzten Sozialdemokraten mit Zugang zu günstigen städtischen Wohnungen überlassen. Ich nehme dem EconomiesuissePräsidenten seine Haltung nicht übel – es gibt tatsächlich kein Grundrecht, an einem bestimmten Ort zu wohnen, schon gar nicht in einem exklusiven Quartier wie dem Seefeld. Dass der Herr aber ernsthaft meint, es gäbe auf dem völlig überhitzten Zürcher Wohnungsmarkt so etwas wie 5½-Zimmer-Wohnungen für 1300 Franken, zeigt nur, wie weit er sich von den Sorgen der einfachen Bevölkerung entfernt hat. Er steht damit sinnbildlich für die Organisation, die er präsidiert: Was kümmern die Wirtschaftslobbyisten denn schon die unbezahlbaren Wohnungen, die verstopften Strassen oder all die anderen Alltagssorgen von Herrn und Frau Schweizer? Hauptsache, unsere Firmen haben freien Zugang zum EU -Binnenmarkt und unbegrenzten Zugriff auf möglichst günstige Arbeitnehmer aus dem EU -Raum. Eine prosperierende Wirtschaft ist zentral für unseren Wohlstand. Gute Rahmenbedingungen gibt es aber nur, wenn die Stimmbevölkerung hinter der Wirtschaft steht. Man würde unseren Wirtschaftsverbänden und ihrem Führungspersonal daher dringend wieder etwas mehr Bodenständigkeit und Volksnähe wünschen.

Ein SVP-Vorstoss für den Verzicht auf eine Asylunterkunft im Schulhausareal wurde vom Rat abgelehnt. Während die SVP sich um das Wohl der Bevölkerung und Schulkinder kümmerte, wurde sie dafür übelst beschimpft.

Roger Bartholdi Gemeinderat SVP Zürich

Es war eher etwas kühl und leicht regnerisch, als die Sitzung des Zürcher Gemeinderates um 17.00 Uhr begann. Als «normale» dreistündige Sitzung war sie traktandiert. Zuerst wurde ein Bericht zum angemessenen Verhältnis zwischen Arbeitsplätzen und der Bevölkerungszahl der Stadt Zürich debattiert und der Bericht zur Kenntnis genommen. Danach folgte die Debatte um einen Zusatzkredit für die Beschaf-

fung von neun Rettungswagen der Sanität mit Elektroantrieb. Weitere Weisungen (u.a. Verein Jugendwohnnetz (Juwo), Stiftung GFZ, Gemeinnützige Frauen Zürich) sowie Vorstösse für mehr Geld folgten. Diese wurden in der Regel gegen den Willen der SVP überwiesen. Offenbar schwimmt die Stadt Zürich immer noch im Geld. Die Limmat hatte schon einen höheren Pegelstand. Zumindest aus Sicht des Stadtrats und der Mehrheit des Gemeinderates besteht Hochwasserwunsch beim Geldausgeben. Selbst bei staatlichen Leistungen von Bund und Kanton herrscht keine Solidarität oder Gleichbehandlung. Rotgrün ist der Auffassung, man solle diese noch weiter erhöhen.

Die Angst von besorgten Eltern und Schulkindern ist nicht unbegründet. Bild: Adobe Stock

Rassismusvorwürfe statt sachlicher Debatte Die SVP-Gemeinderäte Jean-Marc Jung und Yves Peier forderten in einem Postulat: «Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie es verunmöglicht werden kann, dass Zivilschutzanlagen auf Schularealen für Geflüchtete zur Verfügung gestellt werden.» Der Erstunterzeichner begründete den SVP-Vorstoss. Zivilschutzanlagen seien als Unterbringungsort für Flüchtlinge auf Schulhausarealen ungeeignet. Jean-Marc Jung verwies auf die negativen Erscheinungen, wo Flüchtlinge in grosser Zahl auftreten. Zudem war es nicht das erste Mal in Zürich-Witikon (Primarschule Looren) und entsprechende Erfahrungen sind vorhanden. Die Angst von besorgten Eltern und Schulkindern ist nicht unbegründet. Der Postulant untermauerte dies mit einigen Fakten und Zahlen. Die Reaktion kam schnell, heftig und deftig. Von der grünen Sprecherin kam das Wort «grusig», das war aber noch harmlos gegenüber einer Mitte-Politikerin, welche die SVP als Rassisten übelst beschimpfte. Das Ratspräsidium intervenierte nicht. Dieser Vorstoss ist «tief rassistisch», meinte ein AL-Sprecher dazu. Die SVP-Gemeinderätin Jane Bailey entgegnete: «…schon wieder wird die Rassismuskeule geschwungen – sehr bequem bei ALLEN Fragen, welche jegliche Probleme vom Asylwesen ansprechen!» SVP-Gemeinderat Stefan Urech doppelte nach: «Stellt der Mitte-Referentin, welche die SVPParlamentarier als Rassisten bezeichnet hatte, die Frage, ob sie lieber von

Linksgrün für ihre Rassismusäusserungen Applaus erntet oder auf die Unterstützung der SVP bei den Regierungsratswahlen hoffen soll.»

Mehr Geld für kurze Sitzungen Wer diese Debatte live verfolgt hatte, kam zum Schluss, dass zahlreiche Voten als Spontanreaktionen fielen, denn nur so konnten wohl diese Hassaufrufe entstehen. In diesem Zusammenhang muss auf die Volksabstimmung in einer Woche hingewiesen werden, bei der es um die massiven Erhöhungen der Entschädigungen für den Gemeinderat geht. Dort erklärt die Mehrheit (SP, FDP, GLP, Grüne, Die Mitte und AL) die angebliche Vorbereitungszeit neben Partei-/ Fraktionssitzungen als Begründung für diese massiven Erhöhungen. Im Abstimmungsbüchlein wird gar ein Aufwand von 30 Prozent erwähnt. Fakt ist: Eine normale Plenarsitzung wie diejenige an diesem Mittwoch dauert von 17.00 bis 20.00 Uhr drei Stunden. Dazu kommt in der Regel eine Kommissionssitzung von bis zu zwei Stunden. Das ergibt ein Total von fünf Stunden pro Woche. Die Mehrheit hat zudem am Sitzungsgeld festgehalten und nur diese Zeit wird verrechnet. Sollte eine Sitzung länger dauern, erhalten die Gemeinderatsmitglieder auch mehr Geld – bereits heute. Mit den höchsten Ansätzen im Vergleich zu vergleichbaren Parlamenten ist eine massive Erhöhung (Verdoppelung der Pauschalentschädigung auf 6000 Franken sowie 50 Prozent Zuschlag bei den Kommissionssitzungen auf mindestens 95 Franken pro Stunde) abzulehnen. Es gilt, den Volkswillen vom Vorjahr zu respektieren.

AU S D E M B E Z I R K B Ü L AC H

Tiefenlager: Das Unterland zahlt den Preis Bundesrat Rösti hat in Fisibach erstmals persönlich den Weg zur betroffenen Bevölkerung gefunden. Die Standortgemeinden erwarten mehr als warme Worte: Sie erwarten Mitsprache und eine faire Abgeltung für die Lasten, die das Unterland tragen soll.

Andreas Tassonyi Stadtparlamentarier SVP Bülach

Am 7. September ist Bundesrat Albert Rösti nach Fisibach gereist, um sich erstmals persönlich der Bevölkerung der Standortregion Nördlich Lägern zu stellen. Eingeladen hatten ihn die Gemeinden Stadel, Glattfelden und Weiach, jene Gemeinden also, in deren Gebiet dereinst das Tiefenlager für radioaktive Abfälle entstehen soll. Über 400 Personen kamen an jenem Montagabend ins Ebianum, um dem Energieminister zuzuhören. Draussen vor der Türe formierte sich zeitgleich eine Kundgebung von Kritikern, die dem Projekt skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen. Worum geht es konkret? Die Nagra hat Ende 2024 beim Bund das Gesuch für die Rahmenbewilligung eingereicht: für das eigentliche Tiefenlager im Gebiet Haberstal auf Stadler Boden und für die zugehörige Verpackungsanlage im aargauischen Würenlingen. Bis der Bundesrat über die Bewilligung entscheidet, dürfte es frühestens bis 2030 dauern. Danach hat aller Voraussicht nach das Stimmvolk das letzte Wort, mutmasslich im Jahr 2033.

hochradioaktiven Abfall, mit den Auswirkungen auf Landwerte und die Attraktivität als Wohnregion. Genau hier setzt die eigentliche Gemeindepolitik an, weit weg von den grossen Reden in Bern. Die betroffenen Gemeinden verhandeln seit geraumer Zeit mit den Betreibern der Kernkraftwerke über eine finanzielle Abgeltung für diese Lasten. Nach übereinstimmenden Berichten kommen diese Verhandlungen nur schleppend voran. Die Regionalkonferenz, in der sich die Standortgemeinden organisiert haben, bemüht sich um eine gemeinsame Stimme gegenüber Bund und Kraftwerksbetreibern. Das ist die eigentliche politische Knochenarbeit, die selten Schlagzeilen macht, aber langfristig entscheidet, ob sich unsere Gemeinden als Verlierer oder als fair behandelte Partner eines nationalen Projekts fühlen dürfen.

Zwischen nationalem Interesse und lokaler Selbstbestimmung Rösti hat in Fisibach betont, der Prozess solle transparent, schrittweise und gemeinsam mit der Bevölkerung erfolgen, und dass die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle eine gesamtschweizerische Aufgabe sei, die man nicht kommenden Generationen überlassen dürfe. Das sind Worte, denen man grundsätzlich zustimmen kann, insbesondere aus einer Optik, die Verantwortung ernst nimmt statt Probleme wegzuschieben. Doch Worte allein reichen nicht. Für unsere Leserschaft im Zürcher Unterland ist entscheidend, dass aus Versprechen konkrete Taten werden: eine zügige, faire Abgeltung, echte Mitsprache der Standortgemeinden und ein Verfahren, das die Region nicht bloss anhört, sondern tatsächlich einbezieht.

Bezeichnend ist dabei, dass zusätzlich zum Tiefenlager auch die Aufhebung des Neubauverbots für Kernkraftwerke zur Sprache kam, ein Thema, das die Diskussion um die künftige Kapazität des Lagers zusätzlich befeuert. Kritische Stimmen aus der Region befürchten dabei, dass ein grösseres Lager auch eine deutlich längere Bauzeit und noch mehr Belastung für die umliegenden Dörfer bedeuten würde, ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte bislang zu kurz kommt. Am Ende bleibt ein Punkt, der aus staatspolitischer Sicht beruhigt: Die letzte Entscheidung liegt nicht bei einer Amtsstelle in Bern, sondern beim Stimmvolk. Das ist gelebte direkte Demokratie, wie sie unser Land seit jeher auszeichnet. Damit diese Abstimmung aber tatsächlich eine freie und informierte ist, braucht es bis dahin eines: dass sich das Unterland als ernst genommener Partner erlebt und nicht als blosse Verfügungsmasse eines nationalen Entsorgungsplans.

Wenn Bern entscheidet, trägt das Unterland die Folgen Für unsere Region ist das mehr als eine abstrakte Zahl auf einer bundesrätlichen Zeitachse. Es sind die Gemeinden vor Ort, die über Jahrzehnte mit den Konsequenzen leben müssen: mit Bautätigkeit und Verkehr während der Errichtung, mit dem Image als Standort für

Für unsere Leserschaft im Zürcher Unterland ist entscheidend, dass aus Versprechen konkrete Taten werden.

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SVP AESCH

SVP ZÜRICH KREIS 11

Ein Lob den Vereinen, SVP mit Wettmelken am Dorffest

Polit-Apéro mit Nationalrat Martin Hübscher

Am Aescher Dorffest Ende August war das ganze Dorf auf den Beinen, um zu feiern – und mittendrin die SVP Aesch. Mit einem ehrenamtlichen Organisationskomitee unter der Leitung von Michael «Michi» Gut (seines Zeichens neu SVP-Vertreter in der RPK) wurde beim Feuerwehrgebäude zwei Tage lang eine kleine, aber feine Chilbi veranstaltet und ein Festzelt aufgestellt. Das Motto «Vom Dorf fürs Dorf» motivierte die Aescher Vereine ausserordentlich und die Chilbi wurde gänzlich von eigenen Leuten auf die Beine gestellt. Ich muss es auflisten, denn so funktioniert ein Schweizer Dorf lobenswert: Der Knabenverein betrieb die Festwirtschaft, der Frauenverein organisierte die Tombola, der Feldschützenverein das Luftgewehrschiessen, der Turnverein das spektakuläre Harassenklettern und der Damen-Sport-Club die Kaffeestube. Die Feuerwehrleute betreuten das von der Gemeinde gesponserte Bullriding, der HEV das Glücksrad mit Give-

aways, der Samariterverein den Sanitätsposten und die SVP das heitere Wettmelken. Ferner konnte das OK das ComedyDuo Messer & Gabel, den DJ Rivers, Pfarrer für den ökumenischen Gottesdienst, die Harmonie für das Frühschoppenkonzert, Hör- und Lungentest-Wagen engagieren. Der OK-Präsident Gut sagte wörtlich: «Jeder ist ein Puzzleteil vom Ganzen.» Die Besucher kamen in Scharen: Familien mit Kindern, festfreudige Jugendliche sowie Einheimische und Auswärtige. Und ich glaube, das SVPWettmelken wurde zum geheimen Fa-

Martin Hartmann (l.), Vorstandsmitglied und SVP-Kantonsratskandidat, mit den sechs Gewinnern im Wettmelken.

Bild: zVg

voriten der Festbesucher. Gross und Klein wollten unbedingt einmal an der von Swissmilk ausgeliehenen, lebensgrossen Kunststoff-Kuh eine Minute lang melken und Leistung zeigen. Ununterbrochen standen die Kinder und die Erwachsenen an, um das Melken zu erleben. Es machte allen riesigen Spass. Über 200 Personen nahmen teil und alle bekamen ein Bhaltis. Gummibärlioder Nastüechli-Päckli «Für eusi Lüüt» lagen neben den SVP-Beitrittsprospekten auf. Diskret-indiskret hingen zudem an den Wänden zwei Plakate: «Kein Krieg. JA» und «Nein zum Vegan-Zwang!». Das passte: Swissmilk und SVP. Die jeweils drei Besten in den Kategorien des Melkwettbewerbs «Kinder bis 12 Jahre» und «Erwachsene» erhielten an der Preisverleihung Früchte- beziehungsweise Süssigkeitenkörbe, einen Zopf oder ein Glas Honig – alles Produkte von Aescher Landwirten. Bei den Kindern belegte Alina Stillhart den ersten Rang, Elisa Castagnetti den zweiten und Liam Morales den dritten. Bei den Erwachsenen belegte Stefan Lütolf den ersten Rang, Sandro Fellmann den zweiten und Manuel Gairing den dritten. Das Wettmelken stand unter der engagierten Leitung von Martin Hartmann, Vorstandsmitglied und SVP-Kantonsratskandidat. Diego Bonato, Präsident SVP Aesch

KOPFTUCHVERBOT IN DER SCHULE – WIE WEITER?

Stolpersteine für ein Kopftuchverbot? Die SVP verbuchte im Kantonsrat einen Grosserfolg. Ihre Motion für ein Verbot des Kopftuches für Lehrerinnen und Schülerinnen wurde angenommen. Die «NZZ» nannte in einem Artikel drei Stolpersteine für ein Kopftuchverbot und orakelte, eine von der SVP ins Auge gefasste Volksinitiative wäre wohl ungültig.

Karl Spühler Alt Bundesrichter SVP Winterthur

Viele Interessierte stellten mir in den letzten Tagen die Frage, wie es weitergeht. An sich wurde in der «NZZ» nicht zu Unrecht auf drei Probleme aufmerksam gemacht, die sich bei der Einführung des Kopftuchverbotes in der Schule stellen: gesetzliche Grundlage, Vorhandensein eines öffentlichen Interesses und Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit. Die Schaffung einer klaren und einwandfreien gesetzlichen Grundlage wird jedoch von der SVP gerade angestrebt. Dies ist vorab aber nicht das Problem der SVP. Da der Kantonsrat deren Motion mehrheitlich gutgeheissen hat, ist es nunmehr an der Exekutive, eine gesetzliche Grundlage zu erarbeiten. Diese muss dem Kantonsrat binnen Frist vorgelegt werden.

Gesetzliche Grundlage Gefordert ist nun vorerst der Regierungsrat. Es darf erwartet werden, dass er eine klare gesetzliche Grundlage ausarbeiten wird – und zwar für Lehrerinnen und Schülerinnen. Andernfalls wird die SVP in Erwägung ziehen, eine Volksinitiative zu lancieren. Vermutlich auch dann, wenn der Kantonsrat einem umfassenden Kopftuchverbot in der Schule nicht zustimmen sollte.

Öffentliches Interesse Allgemein ist dies Voraussetzung eines Verbotes, wenn eine Einschränkung eines Grundrechts infrage steht. Selbst Gegner eines umfassenden Verbotes anerkennen, dass infolge der neuen Her-

ausforderungen das öffentliche Interesse an einem Verbot zugenommen hat. Der Islam wird aggressiver und die Befürchtungen der einheimischen Bevölkerung nehmen zu. Der Schulfrieden wird immer mehr beeinträchtigt und ein effizienter Schulbetrieb stärker gestört. Gerade angesichts des Leistungseinbruches in der Schule braucht diese Ruhe. Es geht auch um die in unserer Verfassung garantierte Gleichstellung der Geschlechter. Die Volksschule als öffentliche Schule muss sodann neutral sein. Das Bundesgericht forderte dies schon beim Kruzifix-Prozess. Heute besteht ein noch höheres öffentliches Interesse an den geforderten Massnahmen.

ist m. E. vermessen, heute, wie die «NZZ» es tut, auch mit einem Untertitel zu suggerieren, eine allfällige Volksinitiative werde für ungültig erklärt – dies ganz ohne Kenntnis des dannzumaligen Initiativtextes und in klarer Unkenntnis der Entwicklung der Bedrohungslage.

Am Freitag, 28. August 2026, fand der zweite Polit-Apéro der SVP Zürich Kreis 11 in diesem Jahr statt. Vorstandsmitglied und Kantonsrat Peter Schick konnte im Garten des Restaurants Bürgli in Zürich-Seebach den Referenten Martin Hübscher, Nationalrat und Regierungsratskandidat, begrüssen. Das Thema war der EU-Unterwerfungsvertrag. Martin Hübscher informierte über die Bereiche Lebensmittel und Landwirtschaft. Am 30. Oktober 2026 wird die Personenfreizügigkeit im Fokus stehen. Dieser Teil wird dann von SVPNationalrat Mauro Tuena bestritten. Ganz am Anfang seines Referates ordnete Hübscher das ganze Vertragspaket auf der Zeitschiene ein. Es wird von den EU-Turbos in Bundesbern alles unternommen, um das Vertragspaket so schnell wie möglich durch die Kommissionen zu bringen, was schon einmal sehr verdächtig klingt. Beim Thema Ständemehr kommt es noch besser. Die SVP muss das Referendum ergreifen und vermutlich zu mehreren Paketen die nötigen Unterschriften sammeln. Auch diesen Umweg müssen wir schaffen. Was Hübscher zu Lebensmitteln und Landwirtschaft sagte, tönte wie eine schlecht geschriebene Horrorgeschichte. Unsere SVP-Nationalräte haben das Vertragspaket gelesen – was man von den übrigen Parteien nicht behaupten kann. Während des offerierten Apéros wurde weiter diskutiert.

Peter Schick (r.) überreicht Martin Hübscher ein Präsent. Bild: zVg

Die SVP wird wieder einmal alleine gegen den Rest der Schweiz für eine freie, sichere und unabhängige Schweiz kämpfen. Peter Schick, Kantonsrat SVP

LESERBRIEF

Für eine unabhängige und neutrale Schweiz Diesen Winter beginne ich meine RS als Sappeur. Der Weg dahin war ein Kampf: Wegen meiner Sehschwäche wurde ich zunächst als doppeluntauglich eingestuft. Ich legte Rekurs ein und wurde ein halbes Jahr später für militärdiensttauglich erklärt. Darauf bin ich stolz. Ich will Verantwortung übernehmen und unsere Heimat im Ernstfall verteidigen. Mein Einsatz gilt der Schweiz. In fremden Kriegen für die Interessen anderer Staaten zu kämpfen, kommt für mich nicht infrage. Deshalb sehe ich eine engere Anbindung an die NATO kritisch. Unsere Sicherheit braucht eigenständige Entscheidungen und eine glaubwürdige Neutralität.

Die Schweiz soll ein Ort bleiben, an dem Konfliktparteien miteinander sprechen und Frieden aushandeln können. Unsere bewaffnete, immerwährende Neutralität und eine starke Armee gehören zusammen: Sie dienen unserer Unabhängigkeit und dem Schutz unserer Bevölkerung. Darum sage ich am 27. September JA zur Neutralitätsinitiative. Für eine Schweiz, die sich verteidigen kann, ihre Eigenständigkeit wahrt und sich für Frieden einsetzt. Aaron Gafner, Hombrechtikon

BLICK HINTER DIE KULISSEN DER ELEK TROMOBILITÄT

SVP Rorbas-Freienstein-Teufen zu Gast bei KYBURZ Switzerland Ein faszinierender Einblick in modernste Schweizer Produktionstechnik stand kürzlich auf dem Programm der SVP-Sektion Rorbas-Freienstein-Teufen. Die Mitglieder durften eine exklusive, rund 1,5-stündige Betriebs­ besichtigung bei der KYBURZ Switzerland AG erleben.

Verhältnismässigkeitsprinzip Es ist unbestritten und wird auch durch die Bundesverfassung bekräftigt, dass alle Beschränkungen eines Grundrechts, hier der Glaubensfreiheit, verhältnismässig sein müssen. Das gilt auch für das Kopftuchverbot. Es stellt sich die Frage, ob das Ziel auch mit geringeren Massnahmen erreicht werden kann. Leider sind die Erfahrungen in der Praxis dazu negativ. Eine mildere Lösung ist unmöglich. Einsicht ist leider bei muslimischen Lehrpersonen und muslimischen Eltern fremd. Zu sehr sind sie in ihrem absoluten Glauben verhaftet.

Die Firma, die vor Kurzem ihren modernen Hauptsitz im benachbarten Embrach bezogen hat, gilt als absoluter Pionier im Bereich nachhaltiger Transportlösungen. Kompetent und kurzweilig durch den Betrieb geführt wurde die Gruppe von Daniel Honegger. Er gab den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die hiesige Produktion und den weltweiten Absatz der diversen Elektrofahrzeuge. Be-

eindruckend ist vor allem die enorme Marktpräsenz: Weltweit sind mittlerweile über 30 000 KYBURZ-Fahrzeuge im täglichen Einsatz. Zum absoluten Kernmarkt gehört die Logistikbranche auf der sogenannten «letzten Meile». Allen voran prägt das dreirädrige Erfolgsmodell KYBURZ DXP als offizielles Zustellfahrzeug der Schweizerischen Post seit Jahren das Strassenbild. Aber auch internationale Postbetriebe, Ge-

Ist eine allfällige Volksinitiative ungültig? Die SVP behält sich eine Volksinitiative vor. Das ist durchaus legitim. Man hat leider damit zu rechnen, dass der Regierungsrat eine Gesetzesvorlage erarbeitet, die nicht genügt, oder man muss in Betracht ziehen, dass der Kantonsrat mehrheitlich von seiner Meinung, die er bei der Annahme der Motion eingenommen hat, abweicht. Es

Auf dem Areal konnten die SVP-Mitglieder bei einem packenden Fahrerlebnis selbst aktiv werden.

Bild: zVg

meinden, Industriebetriebe und Privatpersonen zählen zum treuen Kundenkreis. Das grosse Highlight des Besuchs wartete nach dem Rundgang: Auf dem Areal konnten die SVP-Mitglieder bei einem packenden Fahrerlebnis selbst aktiv werden. Die spritzigen Elektrofahrzeuge durften bei einer Probefahrt ausgiebig getestet werden, was für sichtlich begeisterte Gesichter sorgte. Nach der spannenden Führung dislozierte die Gesellschaft auf den Hof von Daniel Schütz (ehemals HP Schurter). Dort war für alle Teilnehmer ein feiner Imbiss vorbereitet. Bei Speis und Trank fand der informative Spätnachmittag ein rundum gelungenes und gemütliches Ende. Die SVP-Sektion bedankt sich herzlich bei Daniel Honegger für die tolle Führung sowie bei den Gastgebern für die grosszügige Bewirtung. Barbara Grüter, Kantonsrätin SVP


8  VERANSTALTUNGEN

Der Zürcher Bote | Nr. 38 | Freitag, 18. September 2026

S V P D I G I TA L

SVP-VER ANSTALTUNGEN Bezirk Bülach / Wil Sonntag, 25. Oktober 2026, 10.00 Uhr, Frühschoppen, Weingut, Sonnenberg 1, Wil.

Teleblocher Dr. Christoph Blocher im wöchentlichen Gespräch mit Dr. Matthias Ackeret.

Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon Dienstag, 27. Oktober 2026, 17.30 Uhr, Jassturnier, Dänus Lounge, Seestrasse 27, Pfäffikon, mit Alt Bundesrat Ueli Maurer. Kosten: 25 Franken. Anmeldung bis 18. Oktober 2026 unter www.svp-pfaeffikon.ch.

In den Sümpfen von Bern Wöchentlicher Videobeitrag von NR Thomas Matter zu den Machenschaften in Bern.

Bezirk Pfäffikon / Russikon Freitag, 18. September 2026, 18.30 Uhr, Herbstparty, Schützenhaus, Schützenhof 5, Russikon, mit Nationalrätin Barbara Stei­ nemann. Weitere Informationen unter www. svp-russikon.ch.

Weltwoche daily Täglicher News-Flash am Morgen von Alt NR Roger Köppel.

SVP des Kantons Zürich Instagram-Seite der SVP des Kantons Zürich. Wir freuen uns über jeden neuen Follower, jeden Like und jeden neuen Kommentar!

Stadt Zürich / Kreis 6 & 10 Samstag, 3. Oktober 2026, 14.00 Uhr, Buchvernissage: «Wipkingen 1940 – Widerstand in allen Formen». Lichtbildvortrag von Martin Bürlimann und Kurt Gammeter, mit Führung durch den Landenberg-Bunker. Habsburgstrasse, Eingang zur Sanitätshilfsstelle Landenberg. Platzzahl beschränkt, Anmeldung: info@wibichinga.ch oder 078 640 84 18.

Wortwächsel Der Podcast für Meinungsmacher von NR Benjamin Fischer.

Jobs Möglichkeiten, für die SVP zu arbeiten.

Stadt Zürich / Kreis 10 Samstag, 19. September 2026, 09.30 Uhr, Standaktion, Röschibachplatz, Zürich-Wipkingen. Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon Stadt Zürich / Kreis 11 Jeden ersten Samstag im Monat, 11.00 – Samstag, 19. September 2026, 19.30 Uhr, Bezirk Bülach / Bachenbülach 12.00 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon. Jeden zweiten Mittwoch im Monat, ab Pfäffikon. 19.00 Uhr, Lokalität gemäss www.svpSonntag, 20. September 2026, 10.00 Uhr, bachenbuelach.ch. Bezirk Uster / Uster Puurezmorge, Bauernhof Schumacher, KatJeden zweiten Dienstag im Monat, 14.30 – zenseestrasse 8, Zürich-Affoltern, mit ReBezirk Bülach / Embrach 17.00 Uhr, Restaurant Stella del Centro, gierungsrätin Natalie Rickli und RegierungsJeden letzten Sonntag im Monat, ab 10.30 Uhr, Uschter 77, Zürichstrasse 1, Uster. ratskandidat Martin Hübscher. Wöschhüsli, Oberdorfstrasse 15, Embrach. Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab Samstag, 24. Oktober 2026, 19.00 Uhr, StandBezirk Dietikon / Birmensdorf 18.30 Uhr, Lokalität gemäss https://event. aktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon. und Urdorf evagic.com/svp-uster. Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10.00 Uhr, Freitag, 30. Oktober 2026, 18.00 Uhr, SVPAlterszentrum am Bach, Bistro, Bachstrasse 1, Stadt Winterthur Polit-Apéro, Restaurant Bürgli, SeebacherJeden ersten Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr, strasse 65, Zürich, mit Nationalrat Mauro Birmensdorf. Restaurant Rössli, Rössligasse 7, Winterthur. Tuena. Bezirk Hinwil / Dürnten Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab Stadt Winterthur / Wülflingen Samstag, 7. November 2026, 18.00 Uhr, 19.00 Uhr, Arcade Restaurant und Bar, Bubi- Jeden Samstag, 11.00 – 12.30 Uhr, Taverne Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon. konerstrasse 43A, Dürnten. zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur. Samstag, 21. November 2026, 18.00 Uhr, Bezirk Horgen / Adliswil Stadt Zürich / Kreis 6 Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon. Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab Jeden ersten Dienstag im Monat, 19.00 Uhr, 19.30 Uhr, Restaurant Pot Belly’s, Soodring 21, Wild West Steakhouse Texas, Winterthurer- Junge SVP Kanton Zürich Adliswil. Freitag, 25. September 2026, 17.00 Uhr, strasse 175, Zürich. Oktoberfest, Treffpunkt vor der Landihalle, Bezirk Horgen / Thalwil Stadt Zürich / Kreis 12 Quellenstrasse 6, Uster. Kosten: 68 Franken. Jeden ersten Montag im Monat, ab 19.00 Uhr, Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Anmeldung an wanner@jsvp-zh.ch. Schwamedingerhuus, Schwamendingerplatz 2, Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil. Zürich. Bezirk Meilen / Stäfa WEITERE VER ANSTALTUNGEN Jeden zweiten Dienstag im Monat, 19.00 – Junge SVP Kanton Zürich 22.00 Uhr, mit Nachtessen, Lokalität gemäss Alle Events der Jungen SVP Kanton Zürich Freitag, 18. September 2026, 19.30 Uhr, Verfindest du auf unseren Social Media Channels anstaltung gegen den EU-Unterwerfungswww.svp-staefa.ch. oder auf unserer Website www.jsvp-zh.ch. vertrag, Lorzensaal, Dorfplatz 3, Cham ZG, mit den Nationalräten Magdalena MartulloBlocher, Martin Haab und Thomas Aeschi, Fraktionspräsident. Anschliessend Apéro. SVP STAMM

Sonntag, 20. September 2026, 09.30 Uhr, Gipfeltreffen der Kantone SG/ TG/ZH, Mehrzweckhalle, Kirchweg 5, Mühlrüti SG, mit Nationalrat Bruno Walliser.

SVP des Kantons Zürich Lagerstrasse 14 8600 Dübendorf Tel. 044 217 77 66 Fax 044 217 77 65 sekretariat@svp-zuerich.ch www.svp-zuerich.ch

Volksabstimmung vom 27. September 2026 Eidgenössische Vorlagen 1. Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» 2. Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)»

JA

NEIN

Kantonale Vorlagen 1. Lehrpersonalgesetz (LPG) (Änderung vom 2. März 2026; Anpassung neu definierter Berufsauftrag)

NEIN

2. Patientinnen- und Patientengesetz und Gesundheitsgesetz (Änderung vom 30. März 2026; Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen»)

NEIN

Samstag, 26. September 2026, bis Sonntag, 27. September 2026, SVP-Schiessen 2026, Schützenhaus, Schützehusstrass 7, Marthalen. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.svp-schiessen.ch. Mittwoch, 30. September 2026, 09.45 Uhr, Alträte-Treffen, WIN4 Ballsport-Arena, Grüzefeldstrasse 32, Winterthur. Besuch und Führung. Weitere Informationen unter t.f.weber@bluewin.ch. Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Fiire mit de SVP, Chesselhuus, Tumbelenstrasse 6, Pfäffikon. Dresscode: Rot-Weiss oder Edelweiss. 1 Essen und 1 Getränk offeriert. Anmeldung via Webseite erforderlich. Freitag, 13. November 2026, 18.00 – 22.00 Uhr, Veranstaltung gegen den EU -Unterwerfungsvertrag, Allmendstrasse 5, Regensdorf, mit Nationalrätin Magdalena MartulloBlocher. Festwirtschaft.

IMPRESSUM ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480 Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.

Jahresabonnement Print + Online: Fr. 73.– + 2,6 % MWSt (Ausland auf Anfrage). Jahres­­ abonnement Online: Fr. 65.– inkl. 2,6 % MWSt. Redaktion: ZBV, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@zbv.ch, Ferdi Hodel (FH), Telefon 044 217 77 33. Insertionspreise: www.zbv.ch/zuercher-bauer. Abonne­ments­dienst: Zürcher Bauernverband, Lager­ strasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, abo@zuercher-bauer.ch.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redak­tion: SVP, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, zb@ svp-zuerich.ch, Sean ­Burgess, Telefon 044 217 77 68. Insertionspreise: www.svp-­zue​rich.ch/zurcherbote. Abon­ne­mentsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, ­sekretariat@svp-­zuerich.ch.

Interne Autoren: SB – Sean Burgess; RW – Reinhard Wegelin; ROMÜ – Roland Müller. Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 63, inserate@svp-zuerich.ch. I­nseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. ­Veranstaltungsmeldungen: veranstaltungen@svp-zuerich.ch Layout: Mattenbach Zürich AG, Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, 5001 Aarau.


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