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Freitag, 4. September 2026 | Nr. 36 | 68. Jahrgang
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Schützen wir unsere Neutralität von Stephan Amacker
Nein zum politischen Islam an Schulen von Tobias Infortuna
83 Millionen Franken für eine Scheinlösung von Rochus Burtscher
Zürcher Stadtrat untergräbt den Rechtsstaat von Stephan Iten
43. Kantonales SVP-Schiessen in Marthalen
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zu direkt essbaren pflanzlichen Produkten. Gleichzeitig soll die Landwirtschaft weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger einsetzen und die Umwelt entlasten. Lauter widersprüchliche Zielsetzungen.
ler zu liegen kommt. Ob Fleisch, Milchprodukte, Eier, Gemüse oder Früchte: Ich und die meisten Mitbürger dieses Landes wollen dies zu Recht selbst bestimmen. Wer sich vegetarisch oder vegan ernähren will, darf dies heute schon tun und die wenigsten stören sich daran. Dies hat auch die Politik so erkannt. Ohne Gegenstimme und ohne eine einzige Enthaltung haben das Parlament und der Bundesrat die Initiative zur Ablehnung empfohlen.
ABSTIMMUNG VOM 27. SEPTEMBER 2026
Ernährungsinitiative – NEIN Als Landwirt und Produzent von Lebensmitteln betrachte ich die Ernährungsinitiative vom 27. September 2026 mit grosser Skepsis. Auf den ersten Blick klingt vieles sympathisch. Aber aufgepasst: Die Idee schiesst meilenweit an der Realität einer nachhaltigen und leistungsfähigen Lebensmittelversorgung vorbei.
Die Schweiz ist ein Grasland Gerade die Tierhaltung wird in dieser Initiative geringgeschätzt. Zwei Drittel unserer landwirtschaftlichen Fläche bestehen aus Wiesen und Weiden, insbesondere in Regionen, in denen Ackerbau gar nicht möglich ist. Rinder, Schafe und Ziegen können diese Flächen in hochwertige Lebensmittel umwandeln. Dazu bringen tierische Lebensmittel Wertschöpfung auf die Betriebe und in das nachgelagerte Gewerbe. Wenn man die Tierhaltung politisch zurückdrängen will, verschwindet deshalb nicht automatisch das Grasland.
Das Ertragspotenzial vieler «Wunschpflanzen» ist ökonomisch gesehen zu gering
Wir Bauern brauchen keine Politik, die uns vorschreibt, was wir anzubauen oder wie wir unsere Betriebe umzustrukturieren haben.
Mehr einheimische Lebensmittel, eine nachhaltigere Landwirtschaft, sauberes Trinkwasser und eine stärkere Versorgung der Schweiz aus eigener Produktion. Wer könnte denn gegen diese Ziele sein? Doch zwischen politischen Forderungen und der Realität auf einem Landwirtschaftsbetrieb liegen Welten.
Lebensmittel produzieren heisst mit der Natur arbeiten Wir Bauern produzieren nicht auf Knopfdruck. Wir arbeiten mit dem Boden, dem Wetter, den Tieren und den natürlichen
Gegebenheiten. Ein Landwirtschaftsbetrieb lässt sich nicht wie ein Industriebetrieb einfach auf ein politisch festge-
«Landwirtschaft funktioniert nicht nach politischen Wunschvorstellungen.» legtes Produktionsziel hochfahren. Die verfügbare Fläche ist begrenzt, die Topografie der Schweiz ist anspruchsvoll und die klimatischen Bedingungen sind
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Bild: ZBV
längst nicht überall für Ackerbau oder Gemüseproduktion geeignet. Gerade die vergangenen Wochen mit Trockenheit und den zerstörerischen Hagelzügen haben die Vulnerabilität des Pflanzenbaus aufgezeigt. Die Forderung nach einem Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent klingt nach mehr Ernährungssicherheit, denn heute liegen wir bei 45 Prozent. Doch wie soll dieses Ziel erreicht werden? Die Schweiz müsste ihre Produktion massiv umbauen, aber auch steigern. Weg von der Nutztierhaltung, hin
Auch die Vorstellung, dass mehr pflanzliche Lebensmittel automatisch zu mehr Versorgungssicherheit führen, greift zu kurz. Natürlich brauchen wir eine vielfältige Produktion. Hochwertige tierische Proteine sind ernährungsphysiologisch den pflanzlichen Alternativen überlegen, darum braucht es beides. Wer die Inlandproduktion stärken will, muss zuerst akzeptieren, dass unsere Landwirtschaft durch Geografie und Klima Grenzen hat. Gerade proteinreiche Pflanzen wie Bohnen, Erbsen oder Linsen sind bis heute bei uns keine Kulturen, die konkurrenzfähige Erträge liefern können.
Wir Bauern brauchen keine Politik, die uns vorschreibt, was wir anzubauen oder wie wir unsere Betriebe umzustrukturieren haben. Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen. Wer Investitionen verlangt, muss Planungssicherheit schaffen. Wer höhere Umweltstandards fordert, muss deren Auswirkungen auf die Einkommen berücksichtigen. Und wer mehr Inlandproduktion will, muss auch bereit sein, diese Produktion am Markt entsprechend zu honorieren. Landwirtschaft funktioniert nicht nach politischen Wunschvorstellungen. Wir brauchen Betriebe, welche unter Schweizer Bedingungen langfristig produzieren können. Denn wer Ernährungssicherheit will, muss zuerst dafür sorgen, dass es auch in Zukunft genügend Bauern gibt, die bereit und in der Lage sind, Lebensmittel zu produzieren. Darum am 27. September ein klares NEIN zur Ernährungsinitiative.
Auf dem Teller herrscht Selbstbestimmung Herr und Frau Schweizer wollen und sollen sich nicht von staatlichen Stellen vorschreiben lassen, was auf ihrem Tel-
Martin Haab Nationalrat SVP Mettmenstetten
Noch höhere Löhne? Lehrpersonen verdienen schon heute bis zu CHF 163’000 pro Jahr
zur Schweizer Neutralität
Planungssicherheit bringt Ernährungssicherheit
zum Regierungsrat und 102 Gemeinden sagen NEIN
NEIN Am 27. September 2026
Lehrpersonalgesetz
2 EIDGENÖSSISCHE POLITIK
Der Zürcher Bote | Nr. 36 | Freitag, 4. September 2026
ABSTIMMUNG VOM 27. SEPTEMBER
Christoph Mörgeli
Neutralitätsinitiative Erfolgreiche Unternehmen entwickeln Produkte und Dienstleistungen, die einzigartig sind und sich von der Konkurrenz durch Alleinstellungsmerkmale abheben, kurz USP genannt, was «unique selling proposition» bedeutet. Demgegenüber versuchen sich andere Firmen mit einer «Me-too»-Strategie am Leben zu erhalten, indem sie andere Firmen kopieren, was in den meisten Fällen scheitert.
Krieger gegen die Friedenstaube Da verbringt ein Mann sein fast gesamtes Leben damit, die Schweizer Armee zu beschimpfen, Wehrdienstverweigerer zu hätscheln und die Landesverteidigung als Konstrukt des bürgerlichen Klassenfeinds zu diffamieren. Und plötzlich mutiert der Chefideologe der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) zum lautstärksten Trommler für die internationale Militärallianz. Josef Lang hat im hohen Alter seine wahre Berufung gefunden: Er ist jetzt kalter Krieger. Heute schimpft Lang gegen die
Stephan Amacker Ehem. Präsident Kommission Energie und Umwelt SVP Kanton Zürich Neftenbach
Übertragen auf die Politik der Schweiz führten die folgenden Merkmale zum Erfolg.
Die Stärken der Eidgenossenschaft Die geopolitische Lage der Schweiz Die Alpen als gewaltiger Riegel formen nicht nur den Charakter ihrer Bewoh ner als selbständige, naturverbundene und wehrhafte Menschen, sondern hiel ten in der Vergangenheit oftmals frem de Mächte davon ab, diese raue Gegend zu erobern. Die umliegenden Länder er achteten die Alpen als natürliche Barri ere zwischen den europäischen Staaten, was immer wieder Streitigkeiten im Keim erstickte.
Neutralität wie ein Rohrspatz –
Die geografische Lage der Schweiz
und mit entsprechendem Spatzen-
Die abwechslungsreiche Lage mit den Alpen, dem Mittelland und dem Jura ermöglichte es, früh einen wirtschaft lich bedeutenden Tourismus aufzubau en, der durch die Qualität der Angebote einen wesentlichen Teil zum Brutto sozialprodukt beiträgt. Die Vierspra chigkeit und Anpassungsfähigkeit ge genüber Fremden machen die Schweiz zu einer beliebten Destination weltweit.
hirn: Nach dem «stalinistischen Missbrauch» sei die Friedenstaube «nun auch von ganz rechts dran». Christoph Blocher dürfte sich wundern, zum Stalinisten erklärt zu werden. Langs Wut gilt der Schweizerischen Friedensbewegung (SFB), die sich für die Neutralitätsinitiative einsetzt. Diese stehe der «kommunistischen Internationalen Friedensbewegung» nahe und wolle einen «kommu-
jeder eine passende Berufsbildung zu durchlaufen und die vorhandenen Ta lente auszunutzen. Die handwerklichen Fähigkeiten und Managementqualitäten geniessen internationale Anerkennung. Bezüglich innovativer Lösungen steht die Schweiz an der Weltspitze, was die Anzahl der Patente, führende Produk te und die weltweit höchste Rate von Nobelpreisen pro Kopf belegen.
Das beste Bildungssystem der Welt In Ermangelung von Bodenschätzen wurde im 19. Jahrhundert eine Industri alisierung realisiert, die einmalig war und auf einem hervorragenden Bildungs system basiert. Das sogenannte duale Bildungssystem ermöglicht jedem und
Die Geschichte mit den besonderen Be dingungen des Alpenlandes hat ein sehr spezielles Volk mit grossem Freiheits drang geschaffen. Verschiedene Male wurden übermächtige Gegner besiegt, da eine vereinigte Eidgenossenschaft mit Entschlossenheit ihre Freiheit ver teidigte. 1476 im Burgunderkrieg gegen Karl den Kühnen und 1499 im Schwa benkrieg gegen den römisch-deutschen König Maximilian I. sind wohl die prä gendsten Ereignisse diesbezüglich. Nach solchen Siegen zogen sich die Eidgenos sen immer wieder auf ihr Territorium zurück und verzichteten auf Gebiets gewinne.
Die heutige Bedrohungslage Die Gegner der Neutralitätsinitiative zitieren immer wieder den Satz «Wir sind heute nur von Freunden umzingelt.» Ein nachdenklich machender Spruch, denn diese Freunde haben uns in den letz ten beiden Kriegen massiv bedroht. Die Geschichte lehrt uns, dass sich solche Beziehungen rasch verändern können. Nur durch Entschlossenheit, Aufrüstung, die Anbauschlacht und gute Diploma tie konnte die Schweiz verhindern, dass die Achsenmächte andere Wege suchten und die Schweiz in ihre Gewalt brach ten. Die globalen Kriegsherde zeigen
aktuell, dass sich durch die moderne Kriegsführung die Situation auch in Eu ropa rasch ändern kann und die Schweiz gut beraten ist, wenn sie sich nicht einer Militärmacht anschliesst.
Die Neutralität Die Neutralität führte durch ihre spe zifischen Alleinstellungsmerkmale und durch Einsichten nach der Niederlage in Marignano am 14./15. September 1515 zur Bildung der weltweit einzigartigen Neutralität der Schweiz. Dank dieser langen Entwicklungsphase bis zur Aner kennung einer «immerwährenden Neu tralität» durch die europäischen Gross mächte 1815 konnte sich die Schweiz von allen Konflikten fernhalten, nicht zuletzt durch ihren Wehrwillen mit einer starken Armee. Sie stellte in dieser Zeit häufig ihre diplomatischen Kräfte zur Verfügung und vermittelte erfolg reich in zahlreichen Streitigkeiten. Die Voraussetzung dafür war das Ver trauen, das die Schweiz als unabhängi ger Staat weltweit genoss. Mit dem Bei tritt zu den EU-Sanktionen im Fall des Überfalls von Russland auf die Ukraine wurde dieser Geist der Neutralität ver letzt und diese faktisch abgeschafft. Er neut war zu hören, die Schweiz stehe einem übermächtigen Gegner gegen über und wir könnten der Macht der EU nichts entgegensetzen. Diese Situation hat die Schweiz schon mehrfach erlebt, konnte aber durch Einigkeit, Entschlos senheit und diplomatisches Geschick, mit Ausnahme der Helvetik, siegreich die Bedrohungen überwinden. Die Schweizer Neutralität ist das weit aus fortschrittlichste Werkzeug, um einen weltweiten Frieden zu fördern, und sollte weder verwässert noch ab geschafft werden. Damit die Fehler des
Bundesrats sich nicht wiederholen kön nen, ist die in der Initiative vorgeschla gene Erweiterung der Verfassung die richtige Konsequenz.
Die Abschaffer der Neutralität Angesichts der Erfolgsgeschichte der Schweiz auf der Grundlage der genann ten Qualitäten wurde das grosse Vertrau en in unser Land massiv beschädigt, ein Fehler, der nur schwer zu korrigieren ist. Welches sind die Hintergründe der negativen Reaktionen zur Neutralitäts initiative? – Die Politik ist unfähig, einen Fehler einzugestehen und Korrekturen fest zulegen. – Kommt die Initiative durch, wird es für die EU-Verträge sehr schwierig. – Für die meisten Parteien ist die SVP aus Voreingenommenheit der falsche Absender. – Ausländisch geführten Firmen erschei nen schweizerische Werte zu wenig gewinnbringend. – Die wachsende Politikverdrossenheit gibt Schlagworten die Bühne. – Einige Politiker suchen eine Karriere in Brüssel. – Angst vor einer vermeintlich über mächtigen EU und die Neigung zur Unterwürfigkeit.
Was verliert die Schweiz im Fall eines Neins? Sie verliert massiv an Vertrauen in der Welt, eines der wichtigsten Alleinstel lungsmerkmale überhaupt (USP) mit ne gativen Auswirkungen auf die Finanzindustrie, den Export, den Tourismus und die politische Vorbildfunktion. Die von BR Guy Parmelin vorbildlich geförderten Freihandelsabkommen wer den ins Stocken kommen. Vor allem aber macht es den Weg frei für die EuroTurbos bei der Abstimmung über die EU-Verträge – und das wäre der SuperGAU mit dem Ende der Schweiz, wie wir sie kennen und lieben.
nistischen Frieden». Bezüglich Kommunismus ist Josef
SOGAR DER REGIERUNGSR AT SAGT NEIN
Lang Experte. Er war nämlich Mitbegründer der Revolutionären Marxistischen Liga (RML) in Zug. Die Kehrtwende des Josef Lang zeigt vor allem eines: Auf den
Staatlicher Zwang für Angebot von Sterbehilfe? Eine Gesetzesänderung würde alle Zürcher Altersheime, Pflegeeinrichtungen und Spitäler zwingen, den assistierten Suizid in ihren Räumen zuzulassen. Eine christliche Trägerschaft etwa würde damit gezwungen werden, Sterbehilfe in ihren Räumen zu dulden. Die Referendumsvorlage kommt am 27. September zur Abstimmung.
Menschen bis zu ihrem Lebensende sei nicht ihr Auftrag. Der assistierte Sui zid sei ein höchstpersönliches Thema,
linken Pazifismus ist Verlass. Solange kein echter Sturm aufzieht. Sobald es ungemütlich wird, flüchten die theoretischen Friedensengel unter den nächstbesten militärischen Schutzschirm. Jetzt erklärt uns Lang mit geschwellter Brust, warum der Krieg der wahre Frieden ist. Vom roten Kommunisten zum feldgrünen Frontkämp-
Reinhard Wegelin Alt Parteisekretär SVP Pfäffikon
Wohlverstanden: Assistierter Suizid ist in der Schweiz geregelt und erlaubt. Das bestreitet niemand. Aber «erlaubt» darf nicht «verpflichtend» sein.
fer – das muss ihm erst mal einer
Ein liberales Anliegen
nachmachen.
Die SVP/EDU-Fraktion und die EVP-Frak tion des Kantonsrats haben als Einzige erkannt, dass Wahlfreiheit im Angebot erhalten bleiben muss. Ihr Behörden referendum hat eigentlich ein sehr libe rales Anliegen, nämlich Wahlfreiheit und Gewissensfreiheit für alle.
Wer heute die Neutralität verteidigt, ist für Lang kein Friedensfreund mehr, sondern ein Gehilfe des Bösen. Im Eifer des Gefechts greift der einstige Anti-Militarist zum moralischen Zeigefinger. Mit hochrotem Kopf brandmarkt er
Wichtige Werteorientierung Während linke und andere bürgerliche Parteien von «Selbstbestimmung am Le
bensende auch in Alters- und Pflegehei men» schnorren, sagt das Nein-Komitee klar, dass es eben auch für Patienten und Arbeitnehmer eine Wahlfreiheit geben muss. Ein staatlicher Zwang zer stört unser Gesundheitswesen. Gerade in diesem Bereich ist Werteorientierung etwas Beständiges.
Gegen staatlichen Duldungszwang Wer sich bewusst für ein Heim mit einer bestimmten ethischen oder religiösen Ausrichtung entscheidet, soll diese Wahl auch künftig treffen können. Mensch lichkeit am Lebensende ist ein bedeuten des Anliegen der heutigen Gesellschaft. Aber sie darf nicht zum Zwang gegen über Pflegefachpersonen führen. Dazu sagt das Referendumskomitee: «Rund 90 Prozent der Zürcher Pflegeheime er möglichen bereits heute den assistier ten Suizid. Doch nicht alle Menschen wollen in einem Zuhause leben oder arbeiten, in dem Sterbehilfe stattfindet. Echte Wahlfreiheit gibt es nur, wenn
jeden, der nicht sofort den totalen Beitritt zur westlichen Wertegemeinschaft fordert. Inklusive aller Sanktionen und Waffenlieferungen. Früher hätte Josef Lang die Schweizer Soldaten am liebsten zu Sozialarbeitern im Strickpullover umgeschult. Jetzt erscheinen wohl bald seine Memoiren mit dem Titel: «Wie ich lernte, die Bombe zu lieben.»
Nicht alle Menschen wollen in einem Zuhause leben oder arbeiten, in dem Sterbehilfe stattfindet. Bild: Adobe Stock
es eine Auswahl gibt: für ein Zuhause und einen Arbeitsplatz ohne assistier ten Suizid.»
Auch der Regierungsrat sagt Nein Bemerkenswert ist im Übrigen, dass auch der Zürcher Regierungsrat die Ge setzesanpassung ablehnt. Eine Duldungs pflicht auch für Spitäler und Reha-Kli niken sei unnötig. Die Betreuung von
«Ein staatlicher Zwang zerstört unser Gesundheitswesen.» schreibt der Regierungsrat weiter. «Es gehört zur Eigenverantwortung, sich mit der Endlichkeit des eigenen Lebens zu befassen.»
KANTON ZÜRICH 3
Der Zürcher Bote | Nr. 36 | Freitag, 4. September 2026
B E R I C H T AU S D E M K A N T O N S R AT
KO M M E N TA R Z U R R AT SS I T Z U N G
Eine Schule ohne Smartphones und ohne Kopftücher Die Debatten der Doppelsitzung vom Montag wurden von den Themen der SVP-Fraktion dominiert. Einen erheblichen Teil nahm die Debatte um das Postulat «Verbindliche Richtlinien – keine Smartphones an Volksschulen» von Tobias Weidmann (SVP, Hettlingen), Markus Bopp (SVP, Otelfingen) und Roger Cadonau (EDU, Wetzikon) in Anspruch. Das andere grosse Thema war das Verbot von Kopftüchern an unseren Schulen. Diese Motion wurde von Tobias Infortuna (SVP, Egg), Sandra Bossert (SVP, Wädenswil) und Domenik Ledergerber (SVP, Herrliberg) eingereicht.
Christoph Marty Kantonsrat SVP Zürich
Es ist nicht mehr zu übersehen: Smartphones stellen eine Ablenkungsquelle mit Suchtpotenzial dar. Etliche Kantone haben bereits smartphonefreie Schulen eingeführt. Ohne entsprechende klare Richtlinien würde der Kanton Zürich eine Ausnahme bleiben. Von der SVPFraktion sprachen neben den Postulanten Pierre Dalcher, Tobias Infortuna, René Isler und Jacqueline Hofer. Mit 92 zu 82 Stimmen bei zwei Enthaltungen wurde dem Postulat zugestimmt. Der Regierungsrat hat nun zwei Jahre Zeit, um Bericht und Antrag vorzulegen. Leider hatte die FDP-Fraktion wieder einmal Schwierigkeiten mit ordnungspolitischen Vorgaben, um klare Verhältnisse im Volksschulbetrieb zu schaffen; von der GLP wollen wir gar nicht erst sprechen. Beide Fraktionen lehnten das Postulat geschlossen ab.
Keine Unterdrückung von Frauen und Mädchen an Zürcher Schulen und Kindergärten Tobias Infortuna ging auf den Sachverhalt fundiert und kompetent ein. Wohl trifft es zu, dass islamistische Kreise vor Bundesgericht vor Jahren erreicht hatten, dass das Kopftuch als religiöses Symbol erlaubt sein solle. Die SVP-Fraktion kann aber in der Diskriminierung von Frauen und Mädchen kein verfassungsrechtliches Grundrecht erkennen. Das Schweizer Recht steht über religiösen Vorschriften. So sind auch die Kreuze aus den Schulzimmern verschwunden.
Das Kopftuch ist ein Zeichen des politischen Islams, den wir an unseren Schulen nicht dulden werden. Bild: SVP Kanton Zürich
Frauen und Männer nicht dieselben Rechte haben. Das Kopftuch ist eine islamische und für den politischen Islam ausschlaggebende Flagge. Es ist ein Zeichen von Unfreiheit und Entrechtung von Frauen. Die ehemalige CVP, heute «Die Mitte», erging sich in den in linken Kreisen üblichen Phrasen wie «Vielfalt» und dergleichen und lehnte die Motion geschlossen ab. Ganz anders dagegen die EVP, bei der immerhin drei der sieben Ratsmitglieder
Der radikale Islam hat ein Problem mit Frauen und Mädchen
«Das Kopftuch steht für die zunehmende Islamisierung des öffentlichen Raums.»
Sandra Bossert (SVP, Wädenswil) beleuchtete den Sachverhalt aus weiblicher Sicht. Das Freisein von patriarchalem Druck, für das sie dankbar ist, soll für alle Frauen in unserem Land gelten. Es ist eben nicht bloss ein Stück Stoff, sondern das Symbol dafür, dass
ihre christlichen Wurzeln noch nicht über Bord geworfen haben. So ging deren Sprecher explizit auf § 2 Abs. 1 des Zürcher Volksschulgesetzes ein: «Die Volksschule erzieht zu einem Verhalten, das sich an christlichen, humanistischen
und demokratischen Wertvorstellungen orientiert. Dabei wahrt sie die Glaubensund Gewissensfreiheit und nimmt auf Minderheiten Rücksicht. Sie fördert Mädchen und Knaben gleichermassen.»
Öffentliche Schule: Kein Freiraum für die Islamisierung unserer Heimat Wir führen diese Debatte – so SVP-Fraktionschef Tobias Weidmann –, weil die öffentliche Schule kein Ort für die schleichende Islamisierung unserer Gesellschaft sein darf. Das Kopftuch steht für den zunehmenden Einfluss des politischen Islam in unserer Gesellschaft. Das Kopftuch steht für die zunehmende Islamisierung des öffentlichen Raums. Die FDP-Fraktion konnte sich zu einem Bekenntnis zu unseren Werten und Gesetzen durchringen und stimmte geschlossen zu. So konnte die Motion mit 87 Ja- zu 82 Nein-Stimmen bei sechs Enthaltungen dem Regierungsrat zur Ausarbeitung einer Vorlage mit Bericht und Antrag überwiesen werden.
WORTE DES FR AK TIONSPR ÄSIDENTEN
Integration braucht Selbstbewusstsein Die Schweiz ist heute stärker von Zuwanderung geprägt als fast jedes andere vergleichbare Land. Rund 31 Prozent unserer Bevölkerung sind im Ausland geboren. In Deutschland sind es 20,5 Prozent, in Frankreich 13,8 Prozent und selbst im klassischen Einwanderungsland, den USA, nur 15,5 Prozent. Ein Spitzenwert im OECD -Vergleich, über den die Linke erstaunlich selten spricht – anders als über jeden neuen Hitzerekord. Gerade deshalb braucht es nicht weniger Schweiz, sondern mehr Schweiz. Je unterschiedlicher Herkunft, Religionen und kulturelle Vorstellungen in einem Land sind, desto wichtiger ist ein gemeinsames Fundament. Integration verlangt Selbstbehauptung. Eine Gesellschaft kann nur integrieren, wenn sie weiss, welche Werte nicht verhandelbar sind. Wer aus falsch verstandener Toleranz alles akzeptiert, integriert niemanden.
Klare Grenzen für den politischen Islam Genau hier beginnt die Auseinandersetzung mit dem politischen Islam. Es geht nicht darum, Muslimen ihren Glauben vorzuschreiben. Religionsfrei-
heit gehört zur Schweiz. Der politische Islam geht aber darüber hinaus. Er verbindet Religion mit gesellschaftlichen Ordnungsvorstellungen und Rollenbildern, die mit unseren Grundwerten in Konflikt geraten. Das Kopftuch
«Wer in die Schweiz kommt, soll Teil unserer Gesellschaft werden.» wird dabei auch als sichtbares Symbol eingesetzt. Besonders bei kleinen Mädchen müssen wir eine Grenze ziehen. Deshalb setzen wir uns für ein Kopftuchverbot für Schülerinnen und Lehrerinnen an öffentlichen Schulen und Kindergärten ein. Die Volksschule muss für Gleichberechtigung, persönliche Freiheit und Integration stehen. Auch andere Länder kennen klare Kopftuchregeln. Österreich verbietet das Kopftuch für Schülerinnen unter 14 Jahren. In Frankreich ist das Kopftuch an öffentlichen Schulen seit 2004 verboten. Selbst im mehrheitlich muslimischen Kosovo bestehen Einschränkungen für das Kopftuch an öffentlichen Schulen.
Weshalb soll ausgerechnet die Schweiz hier weniger konsequent sein?
Integration ist keine Einbahnstrasse Die Schweiz ist erfolgreich, weil Menschen unterschiedlicher Herkunft hier friedlich zusammenleben können. Das funktioniert aber nur mit klaren Regeln. Wir respektieren andere Religionen und Kulturen. Im Gegenzug erwarten wir Respekt vor unserer Kultur und unserer freiheitlichen Ordnung. Wer in die Schweiz kommt, soll Teil unserer Gesellschaft werden. Nicht die Schweiz muss sich den Wertvorstellungen der Zugewanderten anpassen. Integration braucht Toleranz. Aber Toleranz braucht Grenzen. Und beides braucht eine Schweiz, die selbstbewusst zu ihren eigenen Werten steht.
von Tobias Weidmann
Kopftücher und grüne Helden demokraten vehement für den Islam ein und erwähnten zahlreiche naive Ideen. Prävention, mit den muslimischen Eltern das Gespräch suchen und Sozialarbeiter Tobias Infortuna einbinden. Also viele neue und mit SteuKantonsrat SVP ergeld bezahlte Arbeitsplätze für Leute Egg aus dem linken Milieu. Ja, dann viel Glück beim Umstimmen der radikalen Am Montag wurde intensiv über die SVP- Moslems. Das wird genau nie passieren. Fakt ist, dass diejenigen Frauen, die Motion «Keine Unterdrückung von Frauen und Mädchen an Zürcher Schulen und das Kopftuch tragen, weil es ihnen geKindergärten» diskutiert. Zahlreiche Ver- fällt oder weil es eine Tradition in der Fatreter der SVP betonten, dass die Un- milie ist, kein Problem damit hätten, es gleichbehandlung von Mann und Frau in in der Schule abzulegen. Niemals ableder Schule keinen Platz haben darf. Gera- gen würden es hingegen die Frauen, die de die kleinen Mädchen sollen ohne die von ihren Männern zum Kopftuch gezwundiskriminierende Verhüllung lernen und gen werden oder es aufgrund der eigenen spielen dürfen. Aber auch Lehrerinnen radikalen Gesinnung tragen. In unseren sollen die Schüler ohne Kopftuch unter- Schulen jedoch muss das Schweizer Recht richten. Den Kindern beibringen, dass in gelten und nicht frauenfeindliche Ausleder Schweiz Gleichberechtigung herrscht, gungen einer religiösen Schrift aus dem aber sich selbst dem radikalen Islam un- Mittelalter. Zur Überraschung der meisten Anweterordnen, das passt nicht zusammen. Die Linken und Grünen sahen das natür- senden wurde die Motion mit 87 zu 82 lich anders. Nach Jahrzehnten des Kampfs Stimmen bei sechs Enthaltungen und ein für Frauenrechte wollten sie davon nun paar Absenzen überwiesen. Entgegen der plötzlich nichts mehr wissen. Bekanntlich Erwartung stimmte die FDP geschlossen haben die Sozialdemokraten vor einigen mit der SVP. Auch die Grünliberalen und Monaten die kritische Haltung gegenüber die EVP steuerten vereinzelte Stimmen dem Kopftuch aus ihrem Positionspapier hinzu, und sogar zwei Mitglieder der Grüentfernt. Plötzlich fanden sie, dass das nen stimmten gegen alle ihre ParteikolleKopftuch ein Zeichen der weiblichen Selbst- gen und für das Kopftuchverbot. Zwei Jabestimmung sei, und bekämpften deshalb Stimmen mitten im roten Block. Eigentdie Forderung der SVP, dass Frauen und lich sind diese grünen Kantonsräte die Mädchen nicht aufgrund einer Religion Helden des Tages, auch wenn es ohne sie markiert werden dürfen. Obwohl mehr- noch knapp gereicht hätte. Viele andere fach erwähnt wurde, dass das Verbot auch hätten diesen Mut nicht aufgebracht. Die vielzitierte Glaubensfreiheit wird für andere Religionen gelten würde, die Frauen unterdrücken, beharrten die Lin- trotz Kopftuchverbot natürlich weiterhin ken darauf, dass nur der Islam betroffen bestehen, denn glauben kann man auch sei. Gegenwärtig stimmt das, aber die SVP ohne die Verhüllung. Weil nicht zu erwarten ist, dass der Rekann ja nichts dafür, dass der Islam die einzige Religion ist, die im Mittelalter gierungsrat die Motion im Sinne der SVP stehengeblieben ist. umsetzen wird, muss man sich natürlich Enttäuschend war die Haltung der Mit- trotzdem Gedanken darüber machen, eine te-Partei. Im Kanton Aargau hatte sie eine Volksinitiative zu lancieren. Denn beim Woche zuvor einen ähnlichen Vorstoss Volk würde es eine klare Mehrheit für das noch unterstützt. Im Kanton Zürich hin- Kopftuchverbot an unseren Schulen geben. gegen setzten sich die ehemaligen Christ- Das wäre ein starkes Zeichen.
ZUR ABSTIMMUNG VOM 27. SEPTEMBER
Neutralität: Eine Säule des Erfolgs der Schweiz Haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb sich die Schweiz in den vergangenen 200 Jahren von einem der ärmsten Länder Europas zu einem der sichersten, stabilsten und erfolgreichsten Staaten der Welt – und zur weltweit einzigen direkten Demokratie auf nationaler Ebene – entwickeln konnte? Die Antwort liegt in wenigen tragenden Säulen unseres Staatswesens. Eine davon ist unsere Neutralität. Neutralität bedeutet Unabhängigkeit. Die bewaffnete Neutralität ist der Wille und die Fähigkeit, diese Unabhängigkeit notfalls mit Waffengewalt zu verteidigen. Genau dieser Grundsatz der immerwährenden bewaffneten Neutralität wurde 1815 am Wiener Kongress völkerrechtlich anerkannt. Dank diesem seit über 200 Jahren existierenden politischen Freiraum konnte sich die Schweiz zu einem einzigartigen Staatswesen entfalten. Ohne fremde Machtinteressen konnten jene Institutionen entstehen und wachsen, die den Erfolg unseres Landes bis heute prägen: Föderalismus, direkte Demokratie, das Milizsystem, Rechtssicherheit und politische Stabilität.
Unsere Armee verteidigt die Schweiz Unsere Armee dient ausschliesslich dem Schutz unseres Landes. Unsere Söhne und Töchter sollen die Schweiz verteidigen – und nicht auf fremden Schlachtfeldern für die Interessen anderer Staaten kämpfen oder sterben. Während viele europäische Staaten in den vergangenen zwei Jahrhunderten durch Kriege, Besetzungen, Revolutionen und wechselnde Machtverhältnisse ihre politischen Systeme und staatlichen Strukturen immer wieder grundlegend verändern mussten, konnte die Schweiz ihre Institutionen kontinuierlich weiterentwickeln. Gerade diese aussergewöhnli-
che Kontinuität bildet einen wesentlichen Grund für den Erfolg unseres Landes.
Neutralität beginnt bereits im Frieden Neutralität bedeutet auch, sich bereits in Friedenszeiten keiner militärischen Allianz anzunähern und damit keine potenzielle Kriegspartei zu bevorzugen. Umso erstaunlicher finde ich es, wenn heute ausgerechnet in der Schweiz Stimmen laut werden, die dieses Erfolgsmodell schrittweise auflösen wollen. Das Argument, man müsse bereits im Frieden gemeinsam mit unseren direkten Nachbarn in der NATO für einen möglichen Krieg trainieren, ist ein logischer Widerspruch. Wer sich bereits in Friedenszeiten militärisch auf eine einzige Allianz fokussiert, hat streng genommen seine Neutralität bereits aufgegeben. Die immerwährende bewaffnete Neutralität ist weit mehr als ein Grundsatz der Aussenpolitik. Wer dieses Fundament schwächt, verändert nicht nur unsere Sicherheitspolitik. Er gefährdet die Voraussetzungen, auf denen der Erfolg und die Stabilität unseres Landes beruhen. Unsere bewaffnete Neutralität ist eben kein Relikt der Vergangenheit. Sie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass die Schweiz auch in Zukunft frei, unabhängig und selbstbestimmt bleiben kann. Heinrich Vettiger, Stadtrat SVP Wetzikon
4 AKTUELL
Der Zürcher Bote | Nr. 36 | Freitag, 4. September 2026
ABSTIMMUNG VOM 27. SEPTEMBER JUNGI SVP – MIR REDED #KL ARTEX T!
83 Millionen für eine Scheinlösung
Mut zur Zuversicht Der SVP wird oft vorgeworfen, sie sei immer nur gegen etwas. Der Vorwurf trifft uns teilweise. Nicht weil uns das Nein Spass macht, sondern weil es nötig ist und wir oftmals die Einzigen sind, die gegen Dinge kämpfen, die unser Land bedrohen: gegen die Unterwerfung unter die EU, gegen unkontrollierte Zuwanderung, gegen immer mehr Staat und gegen eine Politik, die Neutralität und Selbstbestimmung leichtfertig preisgibt. Wir verschweigen diese Gefahren nicht, sondern benennen sie klar und handeln somit verantwortlich. Wir sagen klar Nein, wo ein Nein nötig ist.
David Krügel Vorstand Junge SVP Kanton Zürich Weisslingen
Trotzdem dürfen wir das Positive nicht vernachlässigen. Ich bin 20 Jahre alt und vernehme in meiner Generation: Wer ständig nur Schlechtes hört, setzt kein Kind in die Welt. Im Kanton Zürich liegt die zusammengefasste Geburtenziffer bei rund 1,2 Kindern pro Frau, landesweit bei 1,28. Für den Generationenerhalt bräuchte es 2,1. In der Stadt Zürich sind die Geburten seit 2022 auf tiefem Niveau stehen geblieben, obwohl mehr Frauen im gebärfähigen Alter dort leben. Viele Paare wollen Kinder. Sie schieben den Entscheid auf, weil Miete, Unsicherheit und ein dauerndes Krisennarrativ den Alltag bestimmen. Eine tiefe Geburtenrate ist deshalb die logische Folge. Die demografischen Auswirkungen sind erst in ein paar Jahren oder Jahrzehnten spürbar, die Folgen aber umso dramatischer, weil parallel eine Rekordzahl an Ausländern einwandert, oft mit deutlich höherer Geburtenziffer. Wächst die eine Gruppe und schrumpft die andere, gera-
ten die Schweizerinnen und Schweizer über kurz oder lang in die Minderheit. Unsere Aufgabe als SVP muss beides sein: Gefahren abwehren und Zuversicht geben. Sicherheit im öffentlichen Raum. Funktionierende Schulen. Wohnraum, der durch Masshalten bei der Zuwanderung entsteht. Arbeit und Lehre, die stolz machen. Steuern, die den ersten Lohn nicht auffressen. Eine unabhängige Schweiz, die ihre eigenen Entscheide trifft. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die junge Generation hier Wurzeln schlägt statt ihre Familienplanung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Wer nur Nein sagt – oder zumindest immer nur so wahrgenommen wird –, hat recht und verliert trotzdem. Auf jedes notwendige Nein müssen zehn konkrete Ja folgen. Ja zur Unabhängigkeit. Ja zum Eigentum. Ja zur Familie. Ja zur Neutralität. Ja zur Milizarmee. Ja zur Berufslehre. Ja zur Sicherheit. Ja zu tiefen Steuern. Ja zu bezahlbarem Wohnraum. Ja zu einem Kanton Zürich, in dem junge Menschen bleiben und Kinder bekommen. Wir müssen das Positive wieder in den Vordergrund rücken. Denn so entsteht Zuversicht – und nur Zuversicht richtet ein Kinderzimmer ein. Wir schulden der nächsten Generation eine Vision für die Zukunft. Zeigen wir sie also auf.
Am 27. September entscheidet die Zürcher Stimmbevölkerung über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes: eine Vorlage mit einem Preisschild von jährlich 83 Millionen Franken. Obwohl die Lehrpersonen im Kanton Zürich bereits heute zu den bestbezahlten der Schweiz gehören, sollen ihre Löhne weiter steigen.
Rochus Burtscher Kantonsrat SVP Dietikon
Ursprünglich sah der Regierungsrat eine deutlich gezieltere Lösung vor. Insbesondere Klassenlehrpersonen sollten entlastet werden. Doch eine knappe Mehrheit des Kantonsrats baute die Vorlage massiv aus. Aus einer gezielten Massnahme wurde eine breite Erhöhung des anrechenbaren Stundenansatzes und damit eine kostspielige Lohnerhöhung nach dem Giesskannenprinzip. Die Folgen sind beträchtlich: Rund 83 Millionen Franken zusätzliche Ausgaben fallen jedes Jahr an. Besonders stark trifft es die Gemeinden. Sie müssen rund 80 Prozent der Mehrkosten tragen. Dass sich über 100 Zürcher Gemeinden gegen die Vorlage wehren, ist deshalb ein deutliches Warnsignal. Auch der Regierungsrat lehnt die vom Kantonsrat beschlossene Version ab.
Zürich bezahlt bereits Spitzenlöhne Die Arbeit der Lehrpersonen ist wichtig und anspruchsvoll. Gute Lehrpersonen sind entscheidend für eine starke Volksschule. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kanton Zürich bereits heute sehr attraktive Löhne bezahlt.
Gemeinsam mit Genf liegt Zürich schweizweit an der Spitze. Kindergarten- und Primarlehrpersonen verdienen bei einem Vollzeitpensum bereits zum Berufseinstieg knapp 100 000 Franken pro Jahr. Der Maximallohn liegt bei über 150 000 Franken. Damit liegen
«Auch der Regierungsrat lehnt die vom Kantonsrat beschlossene Version ab.» die Zürcher Löhne mehr als 20 Prozent über dem Durchschnitt der Deutschschweizer Kantone. Vor diesem Hintergrund ist es schwer nachvollziehbar, weshalb nun weitere 83 Millionen Franken pro Jahr ins bestehende System fliessen sollen.
Die wirklichen Probleme bleiben ungelöst Unsere Volksschule steht zweifellos vor grossen Herausforderungen. Lehrpersonen kämpfen mit zunehmender Bürokratie, anspruchsvollen Klassensituationen und immer mehr Aufgaben, die mit ihrem eigentlichen Auftrag nur noch wenig zu tun haben. Genau hier müsste die Politik ansetzen. Eine pauschale Lohnerhöhung hilft nicht dabei, administrative Aufgaben zu reduzieren. Sie bringt keine zusätzliche Unterstützung in schwierige Klassenzimmer und schafft keine
einzige Stunde mehr für den Unterricht. Statt immer mehr Geld ins System zu pumpen, braucht es Reformen, die im Schulzimmer tatsächlich etwas bewirken. Die Lehrpersonen müssen von unnötiger Bürokratie entlastet werden und sich wieder stärker auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können: guten Unterricht. Gleichzeitig braucht es Lösungen für Klassen, in denen das heutige integrative System an seine Grenzen stösst.
Echte Entlastung statt teurer Scheinlösung Mit 83 Millionen Franken pro Jahr könnten wir konkrete Verbesserungen ermöglichen. Denkbar wären weniger Bürokratie, gezielte Unterstützung in anspruchsvollen Klassen oder Massnahmen, die den Lehrerinnen und Lehrern tatsächlich mehr Zeit für den Unterricht geben. Die vorliegende Änderung tut nichts davon.
«Eine pauschale Lohnerhöhung hilft nicht dabei, administrative Aufgaben zu reduzieren.» Gute Bildungspolitik bemisst sich nicht daran, wie viel Geld sie verteilt, sondern daran, was sie im Schulzimmer bewirkt. Diese Vorlage bleibt den entscheidenden Nachweis schuldig. Deshalb sage ich am 27. September NEIN.
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Neutralität braucht Geschichtsbewusstsein
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43. Kantonales
SVP-Schiessen
Jetzt n! elde anm
12. / 26. - 27. Sept. 2026
Schützenhaus Marthalen Schützehusstrass 7, 8460 Marthalen ALLE SIND HERZLICH EINGELADEN!
Schiessbetrieb
Samstag, 12.09.26 Samstag, 26.09.26 Sonntag, 27.09.26
Festansprachen & Absenden Romaine Rogenmoser Präsidentin des Kantonsrats, SVP
Weitere Informationen svp-schiessen.ch
Zum Standort
09.00 - 16.00 Uhr 09.00 - 16.00 Uhr 08.30 - 12.00 Uhr
Musikprogramm Sa 26.9. 15:30–18:00:
Winti Fäger
So 10:00–14:00:
Echo vom Arni Gold-Sponsoren DOHNER AG, Andelfingen Nägeli & Co Baugeschäft, Marthalen Stutz AG Baggerunternehmung, Marthalen
Die Auseinandersetzung mit der schweizerischen Neutralität entscheidet wohl darüber, ob die Verantwortlichen im Staate künftig fähig sein werden, an ihr festzuhalten. Dafür müssen sie sich nicht zwingend das sechsbändige Werk von Edgar Bonjour zu Gemüte führen. Aufschlussreich genug ist die grösste Bewährungsprobe der schweizerischen Neutralität: der Zweite Weltkrieg. Dass wir durch jene Kriegswirren hindurch unversehrt geblieben sind, gehört zu den ausserordentlichen Leistungen der damaligen Führung. Damals musste eine zeitweise vollständig eingekesselte Schweiz ihre Unabhängigkeit behaupten, unter enormem wirtschaftlichem Druck bestehen und zugleich glaubhaft machen, dass sie bereit war, ihr Land zu verteidigen. Hätte sie sich im Zweiten Weltkrieg auf eine Seite geschlagen, wäre sie zum Kriegsschauplatz geworden. Und was dann? Der konkrete Nutzen einer vollständigen Neutralität ging jedoch über das Überleben des Staates hinaus: In einem Europa, in dem Millionen Menschen unterdrückt, vertrieben und getötet wurden, blieb mittendrin ein Land offen, das
Hunderttausende aufnehmen und ihnen vorübergehend Schutz bieten konnte. Die Initiative ist notwendig geworden, weil die Einsichtslosigkeit der Politiker in die gute Berechtigung dieses Sicherheitsinstruments die Oberhand gewonnen hat. Mit dem Ausbruch des Ukrainekonflikts hat die offizielle Schweiz Sanktionen gegenüber der Grossmacht Russland verhängt. Dies ist insofern bemerkenswert, als damit nicht nur die Glaubwürdigkeit unserer Neutralitätspolitik untergraben wird, sondern an sich auch die Grenzen des Neutralitätsrechts berührt werden. Denn Neutralität ist ein Völkerrechtsbegriff, der einfach und beschränkt ist: Ein neutraler Staat verpflichtet sich, keinem Staat, der sich im Konflikt mit einem anderen Staat befindet, militärisch zu helfen oder ihn mit Waren oder Diensten zu begünstigen. Das Ganze zeugt von mangelndem Geschichtsbewusstsein. Wie verhängnisvoll sich dieses auswirken kann, zeigte sich in den 1990er-Jahren, als eine neue Generation von Verantwortlichen mit der Vergangenheit konfrontiert wurde. Die Schweiz geriet damals wegen ihrer
neutralen Haltung im Zweiten Weltkrieg massiv unter internationalen Druck. Schwerwiegenden Vorwürfen – etwa, die neutrale Schweiz habe den Krieg verlängert – standen die Regierenden hilflos gegenüber. Offenbar hatten sie kaum noch einen Bezug zu den widrigen Umständen, unter denen unser Land seinerzeit bestehen musste. Der Bundesrat reagierte mit Demutsgesten und demonstrativem Schuldbewusstsein. Neben erpressten Geldzahlungen wurde eine ganze Aktivdienstgenera tion, die Ausserordentliches für unser Land geleistet hatte, im Stich gelassen und in ihren Gefühlen verletzt. Allerdings sind solche und andere Vorwürfe, wann und woher sie auch immer kommen mögen, in ihrem Verhältnis zum übergeordneten staatspolitischen Interesse zu sehen: der Verhinderung des Krieges auf eigenem Staatsgebiet und damit der Bewahrung der eigenen staatlichen Existenz. Dieses Ziel muss letztlich im Vordergrund stehen. Raphael Frei, Präsident SVP Wangen-Brüttisellen
EIN FEST FÜR ALLE
43. Kantonales SVP-Schiessen in Marthalen Am 12. sowie 26. und 27. September 2026 findet im Schützenhaus Marthalen das 43. Kantonale SVP-Schiessen statt. Organisiert wird der Anlass gemeinsam von der SVP Marthalen, der SVP Bezirk Andelfingen und dem Militärschiessverein Marthalen – unter der Leitung von OK-Präsident Paul Mayer und einem engagierten Organisationskomitee, das dafür sorgt, dass diese über 40-jährige Tradition auch 2026 im Zürcher Weinland gebührend gefeiert wird. Das SVP-Schiessen steht seit 1983 für Tradition, Kameradschaft und den sportlichen Wettkampf. Geschossen wird an drei Tagen: Samstag, 12. September, Samstag, 26. September, und Sonntag, 27. September, jeweils im Schützenhaus Marthalen, Schützehusstrass 7. Die Festwirtschaft ist an allen drei Tagen geöffnet und lädt zum Verweilen ein. Doch nicht nur Schützen kommen auf ihre Kosten: Alle sind herzlich eingeladen – auch Nicht-Schützen! Für
die passende Stimmung sorgen am Samstag, 26. September, ab 15.30 Uhr die «Winti Fäger» und am Sonntag, 27. September, ab 10.00 Uhr «Echo vom Arni». Um 13.30 Uhr am Sonntag folgen die Festansprachen und das Absenden – ein würdiger Abschluss des Anlasses. Wer mit dem öffentlichen Verkehr anreist, profitiert von einem Shuttlebus zwischen dem Bahnhof Marthalen und dem Schützenhaus. Kostenlose
Parkplätze stehen ebenfalls zur Verfügung. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und ein gelungenes 43. SVP-Schiessen in Marthalen – «Guet Schuss»! Weitere Informationen: svp-schiessen.ch Stefan Stutz, Präsident SVP Bezirk Andelfingen, Kantonsratskandidat und Vizepräsident OK SVP-Schiessen 2026
AKTUELL 5
Der Zürcher Bote | Nr. 36 | Freitag, 4. September 2026
GESTALTUNGSPL AN NIEDERFELD WÜLFLINGEN: NEIN! BLOCHERS KL ARTEX T
Winterthur: Schützt Fruchtfolgeflächen!
Tiere in Sommernächten
Am 27. September stimmen die Winterthurer Stimmberechtigten über den Gestaltungsplan Niederfeld ab. Es gilt, ein Zeichen zum Schutz des Ackerlandes zu setzen.
Karl Spühler Alt Bundesrichter SVP Winterthur
Mit dem Gestaltungsplan sollen mehrere Hektaren bisher vorzüglichen Ackerbaulandes (Fruchtfolgeflächen FFF) in Wald umgewandelt werden. Damit soll Ersatz für den Wald gebildet werden, der infolge des Ausbaus der ARA gerodet wird. Die Notwendigkeit der Rodung wird nicht in Frage gestellt. Umstritten aber ist, dass mit dem Gestaltungsplan eine Ersatzaufforstung auf bisherigem geeignetem Ackerbauland vorgenommen werden soll. Die ARA wird auch von Nachbargemeinden genutzt; auf dem Gebiet derselben finden sich Flächen (z.B. an Abhängen), die ohne Verlust
von Fruchtfolgeflächen bestockt werden könnten. Damit könnte dem Erfordernis, dass die Ersatzaufforstung in der Nähe zu erfolgen hat, Rechnung getragen werden. Denn «unmittelbare» Nähe der Ersatzaufforstung verlangt das Gesetz nicht, und ausserdem würde eine solidarische Lastenverteilung erfolgen, dient doch die erweiterte ARA auch Nachbargemeinden.
Vernichtung von Ackerland? In der heutigen Zeit ist es nicht verantwortbar, bestens geeignetes Ackerland zu vernichten. Es ist heute dringend geboten, die einheimische Versorgungssicherheit zu erhalten. Dies liegt nicht nur im Interesse der Bauern, sondern des ganzen Schweizer Volkes. Zudem ist zu bedenken, dass der vorgeschlagene Gestaltungsplan rechtlich keineswegs dem Raumplanungsgesetz und dem Waldgesetz entspricht. Diese Gesetze ver-
langen die Schonung unseres landwirtschaftlichen Kulturlandes. Auch beim Rodungsersatz.
Waldgesetz und Raumplanungsrecht sind einzuhalten Das Waldgesetz erlaubt sogar in Fällen, wie sie hier vorliegen, den Verzicht auf Ersatzaufforstung zum Schutz der Ackerflächen. Anzumerken bleibt, dass das Bundesgericht in einer weniger als 20 Kilometer von Winterthur entfernten ähnlichen Situation befunden hat, bei einer Interessenabwägung sei dem Schutz und Erhalt des Ackerlandes der grössere Stellenwert beizumessen als einer Ersatzaufforstung. Dies ist hier nicht der Fall. Nur ein NEIN führt zu besseren Lösungen. Setzen wir hier ein Zeichen! Es geht nicht nur um die Landwirtschaft, es geht um uns alle. Seien wir mit den Winterthurer Landwirten solidarisch.
AUF DEM MS «ETZEL»
Kantonsratswahlen 2027 – Wahlauftakt Bezirk Winterthur Fast schon legendär sind die Zürichsee-Rundfahrten mit dem MS «Etzel». Gesponsert von einem anonymen Spender, finden immer wieder ganz spezielle Anlässe der SVP des Kantons Zürich auf diesem historischen Schiff statt. Am 26. August 2026 durften die zwei Wahlkreise der SVP Bezirk Winterthur bei einer solchen Rundfahrt den Wahlkampf für die Kantonsratswahlen 2027 eröffnen. Die Kandidaten der Wahlkreise Winterthur Stadt und Winterthur
Land waren fast vollzählig an Bord. Viele Unterstützer aus den Sektionen und der kantonalen Parteileitung begleiteten die Kandidaten bei diesem Auftakt. Allen steht eine herausfordernde Zeit bis zu den Wahlen am 4. April 2027 bevor.
Viele Kandidaten, viel Parteiprominenz. Um niemandem Unrecht zu tun, werden bewusst keine Namen genannt. In den kommenden Monaten werden alle Protagonisten garantiert mit Namen und Gesicht einen hohen Bekanntheitsgrad erreichen.
Kandidaten präsentieren sich an Bord
Alle einsteigen, bitte.
Bild: zVg
Während das MS «Etzel» bei prächtigem Sommerwetter elegant über den ruhigen See glitt, stellten sich die ersten Kandidatinnen und Kandidaten nacheinander einzeln mit kurzen Ansprachen dem interessierten Publikum vor. Es zeigte sich sehr schnell: Die Findungskommissionen haben gute Arbeit geleistet. Jede persönliche Vorstellung wurde mit ehrlich verdientem Applaus gewürdigt. Nach der ersten Vorstellungsrunde wurden feine Bratwürste vom Grill mit frischen Bürli serviert. Die äusserst aufmerksame Bedienung versorgte alle Gäste auch stets mit Mineralwasser, Weisswein und Bier. Der kulinarische Genuss wurde von anregenden Gesprächen begleitet. Natürlich stand dabei die Politik im Vordergrund. So viele SVPMitglieder zusammen auf einem Schiff sind gleichermassen Inspiration und Wohlfühloase.
Eine starke Auswahl für den Kantonsrat Es folgte die zweite Runde der persönlichen Vorstellungen der Kandidatinnen und Kandidaten. Nach der ersten Runde waren die Erwartungen hoch gesteckt. Zu Recht, denn erneut wurden die Zuhörer mit kurzen, knackigen und informativen Ansprachen verwöhnt, die viel Applaus verdienten. Das MS «Etzel» war längst wieder auf dem Heimweg und liess seine Gäste die Schönheit der Landschaft in der Abenddämmerung noch einmal intensiv erleben. Der Wahlkampfauftakt war perfekt gelungen. Das Ziel, mit den Kandidaten der SVP Bezirk Winterthur einen zusätzlichen Sitz im Kantonsrat zu erobern, haben alle Teilnehmer verinnerlicht. Die Herausforderung ist angenommen, die Arbeit kann beginnen. Ein grosses Dankeschön geht an die Organisatoren dieses Anlasses, an die Kandidatinnen und Kandidaten, an die Mannschaft des MS «Etzel» und an den anonymen Spender, der diese wunderbare Fahrt ermöglicht hat. Wir sind bereit für den Wahlkampf! KR René Isler mit Rahel Fritschi, KR-Kandidatin und Präsidentin SVP Bezirk Winterthur.
Bild: zVg
Wer wie ich die zweite Sommerhälfte zuhause statt im Stau am Gotthard verbracht hat, konnte sich über viel Ruhe freuen. Ich genoss die warmen Abende und Nächte in fast vollkommener Stille. Weil so viele Mitbewohner in den Ferien weilten, erlebte ich eine faszinierend schweigsame Landschaft. Was dann umso mehr Beobachtungen der emsigen Tierwelt ermöglichte.
Richard Müller, Wiesendangen
Christoph Blocher Alt Bundesrat SVP Herrliberg
Die Tiere rund um unser Haus sind nämlich nicht in die Ferien verreist. Sie flattern, fliegen, rennen und kriechen umso hörbarer. Als wir an unseren heutigen Wohnort gezogen sind, wurden wir vor den Krähen gewarnt: Sie würden sich in Scharen einfinden und furchtbaren Krach veranstalten. Weil sie bei uns den Fensterkitt herauspickten, wurden sie von meiner Frau anfänglich mit Pfannendeckeln vertrieben. Schliesslich blieben die aggressiven, lärmenden Tiere weg, dafür richtete sich ein monogam lebendes Rabenpaar ein, das seither als brütende Eltern sein Territorium erbittert verteidigt – selbst gegen die grösseren
Mäusebussarde und Milane. Ich schaue ihnen gerne zu, genau wie den Amseln, Bachstelzen, Rotkehlchen und wie die fliegenden Gäste alle heissen. Eines Morgens war unser Rasen massiv aufgewühlt, und wir befürchteten, er sehe mit der Zeit aus wie ein Acker. Der Wildhüter vermutete Dachse auf der Jagd nach verborgenen Würmern. Er stellte eine Falle und benützte als Köder rohes Fleisch. Am ersten Morgen fand sich in der Falle eine Katze, die sichtlich froh war, als wir sie wieder springen liessen. Am zweiten Morgen lag in der Falle mit Äpfeln und Traubenbeeren ein zusammengerollter Igel, am dritten ein junger Fuchs. Auch er entwich mit grosser Erleichterung in die Freiheit, obwohl uns das, was die Füchse in Hausnähe hinterlassen, nicht besonders freut. Doch der gesuchte Dachs war nie drin und zeigte sich auch nicht mehr. Welch wunderbares Treiben der Tierwelt in der Nacht!
SVP WINTERTHUR
SVP Winterthur will dritten Kantonsratssitz erobern Die Generalversammlung der SVP Winterthur hat die Liste mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den kommenden Kantonsratswahlkampf beschlossen. Die SVP will bei den Kantonsratswahlen einen dritten Sitz erobern. Die Kantonsräte René Isler und Thomas Wolf kandidieren erneut. Mit den Stadtparlamentariern Christian Hartmann und Marco Graf sowie Manuel Zanoni, dem Vizepräsidenten der Stadtpartei, engagieren sich drei erfahrene Persönlichkeiten auf den Plätzen 3 bis 5 für einen zusätzlichen Kantonsratssitz. Eine starke Vertretung der Stadt Winterthur zur Wahrung ihrer Interessen im Kantonsrat ist für die SVP sehr wichtig: – Offene Hauptverkehrsachsen, damit Gewerbetreibende sowie Winterthurerinnen und Winterthurer in der Stadt vorankommen. – Weniger Dichtestress: Winterthur darf nicht zum Spielball kantonaler Wachstumspolitik werden.
– Tragbare Energiekosten durch vernünftige Vorschriften statt ideologischen Zwang. – Erhalt von Ackerflächen zur regionalen Lebensmittelversorgung. Die Liste für den 4. April 2027: 1. René Isler, bisher 2. Thomas Wolf, bisher 3. Christian Hartmann, neu 4. Marco Graf, neu 5. Manuel Zanoni, neu 6. Jan Ehrbar, neu 7. Claudio Kuhn, neu 8. Gabriella Gisler, neu 9. Philipp Angele, neu 10. Sabrina Drosg, neu 11. Tim Kramer, neu 12. Marcel Ochsner, neu 13. Michael Gross, neu
Jetzt anmelden! Zum Alträte-Treffen am Mittwoch, 30. September 2026 Ab 9.45 Uhr bis ca. 15.00 Uhr
WIN4 Ballsport-Arena Winterthur Die Anmeldung erfolgt durch Einzahlung von mind. Fr. 80.- (alles inkl.) auf das SVP-Konto IBAN CH91 0900 0000 8006 5920 6 mit dem Vermerk „Ehemalige“ Fragen an: Theres Weber-Gachnang, Telefon: 079 433 14 78, t.f.weber@bluewin.ch
6 PARLAMENTSGEMEINDEN
Der Zürcher Bote | Nr. 36 | Freitag, 4. September 2026
Fadegrad
F R A K T I O N S E R K L Ä R U N G D E R S V P - G E M E I N D E R AT S F R A K T I O N
Stadtrat untergräbt den Rechtsstaat von Manuel Zanoni
Rund hundert vermummte Personen aus vorwiegend linksextremen Kreisen besetzten einen der bekanntesten und historisch bedeutendsten öffentlichen Orte unserer Stadt. Sie riegelten das Gelände ab und erklärten kurzerhand, dass sie den Lindenhof für ihre politischen Zwecke bis Sonntag in Beschlag nehmen wollten. Und was macht der Zürcher Stadtrat? Er toleriert es!
Selbstkreierte Probleme Nun konnte selbst der schweizeri sche Lehrerverband die Probleme nicht mehr abstreiten – Lehrperso nen sehen die schulische Integra tion von Beeinträchtigten kritisch. Dieses Ergebnis der Mitglieder umfrage hat hohe Wellen geschla gen. Bei genauem Hinsehen ist die Ablehnung noch stärker als in vielen Medien diskutiert: Lehrper sonen, die tatsächlich an der Front im Einsatz stehen, empfinden die schulische Integration als deutlich höhere Belastung als Schulleitun gen oder das «derzeit nicht unter richtende» Lehrpersonal. Hätte man auch Lehrpersonen in die Umfrage miteinbezogen, die keine Mitglieder des Verbands sind, wäre die Ablehnung wahrschein lich noch stärker ausgefallen. Nachdem der Lehrerverband die Probleme jahrelang kleingeredet hat, fühlten sich viele Lehrperso nen nicht mehr von ihm vertre ten. Trotz dieser vernichtenden Resultate sieht die Präsidentin vor allem fehlende Ressourcen – sprich zu wenig Geld – als Hauptgrund. Echte Einsicht tönt anders! Gemäss OECD -Daten hat die Schweiz mit ihren hohen Ausgaben pro Schüler kaufkraftbereinigt bereits heute eines der teuersten Bildungssyste me. Diese sind stark angestiegen. Trotz der immer höheren Ausga ben beklagt sich die Wirtschaft über einen massiven Leistungsab fall bei den Grundkompetenzen Schreiben und Mathematik. Jedes fünfte Unternehmen will darum in Zukunft weniger Lehrlinge einstel len, wie eben bekannt wurde. Das ist alarmierend, bleibt doch Bil dung unsere wichtigste Ressource. Jahrelang wurde behauptet, dass Integration gleich teuer wie oder günstiger als Separation sei und bessere Leistungen bringe. Nun fliegen uns die Kosten und die ne gativen Auswirkungen dieser ideo logischen Politik um die Ohren. Im Kanton Zürich fordern vor allem linke Politiker höhere Löhne für die Lehrerschaft. Ende Septem ber stimmen wir deshalb darüber ab, ob über die teure Anpassung des Berufsauftrags die Löhne des Zürcher Lehrpersonals nochmals erhöht werden. Die Lehrtätigkeit benötige heute viel mehr Zeit, so die Befürworter. Dabei ist dieses Zeitproblem durch das Vorantrei ben der schulischen Integration und weiterer wenig durchdachter Reformen der letzten Jahre mehr heitlich von denselben Politikern kreiert. Damit spielen sie Feuer wehr bei einem Brand, den sie selbst gelegt haben. Dabei leisten unsere Lehrpersonen tagtäglich im Schulzimmer wertvolle Arbeit, die vollste Wertschätzung verdient. Anstatt die Zeitprobleme einfach mit Geld zuzukleistern, kann die Entlastung der Lehrpersonen auch auf anderem Weg erreicht werden, indem man die unsinnigsten Re formen der letzten Jahre rückgängig macht, die Bildungsbüro kratie zurückstutzt und die schuli sche Integration auf ein vernünftiges Mass zurückschraubt. Ein NEIN zur verdeckten Lehrerlohnerhöhung am 27. September ist ein erster Schritt!
Stephan Iten Fraktionspräsident SVP Zürich
Ein fatales Signal. Der Lindenhof gehört nicht einer selbsternannten linksautonomen Szene! Er gehört den Zürcherinnen und Zürchern. Er gehört den Familien, den Touristen, den Spaziergängern und allen Menschen, die diesen öffentlichen Ort legal und friedlich nutzen wollen. Doch in Zürich gilt offenbar immer öfter: Wer sich an die Regeln hält, wird mit Auflagen und Vorschriften konfron-
tiert. Wer vermummt auftritt, ein Haus vermummen und bereit sind, geltendes oder einen öffentlichen Platz besetzt, Recht zu missachten. Wenn der Staat bei wird von der rotgrünen Stadtregierung solchen Aktionen wegschaut, ermutigt geduldet. Diese Zweiklassengesellschaft er Nachahmer. Stadträtin Karin Rykart liess die Beim Rechtsstaat akzeptiert die SVP nicht. Besonders stossend ist: Noch im ver- setzer mit einem verlegenen Verweis gangenen Jahr ging die Stadtpolizei gegen auf «Verhältnismässigkeit» gewähren. versuchte linksautonome Besetzungen «Verhältnismässigkeit» ist ein unabdingentschieden vor. Heute wird die Beset- bares Prinzip des Rechtsstaates. Doch zung eines historischen öffentlichen dieses darf nicht angeführt werden, um Platzes nach Rücksprache mit der poli- eine politisch nahestehende Klientel tischen Führung toleriert. Die Frage zu schützen. Wer illegale Besetzungen drängt sich auf: Was hat sich geändert? duldet, wird zum politischen SchutzpaDie Rechtsordnung oder der politische tron der Gesetzesbrecher. Genau dieWille? Für die SVP ist klar: Eine illegale ses Signal sendet Stadträtin Rykart mit Besetzung darf nicht zum tolerierten ihrem Entscheid. Einmal mehr beweist Wochenendprogramm werden! sie, dass sie nicht gewillt ist, den RechtsDer öffentliche Raum darf nicht jenen staat konsequent durchzusetzen, songehören, die am lautesten schreien, sich dern ihren eigenen politischen Nei-
gungen freien Lauf lässt: Linksextreme werden geschont, während Konservative in ihren politischen Rechten eingeschränkt werden. Das zeigte sich etwa beim «Marsch fürs Läbe» 2019 und 2021: Die Einschränkungen mussten von den Aufsichtsbehörden korrigiert werden. Wir fordern Stadträtin Rykart deshalb auf: – keine politisch willkürlichen Entscheide mehr zu treffen; – den Rechtsstaat durchzusetzen, unabhängig davon, wen es trifft; – keine Sonderrechte für linksautonome Aktivisten zu gewähren; und – eine Nulltoleranz gegenüber illegalen Besetzungen im öffentlichen Raum. Zürich darf nicht zu einer Stadt werden, in welcher die Exekutive entscheidet, für wen Gesetze gelten und für wen nicht. Der Rechtsstaat gilt für alle, oder er erodiert.
SVP USTER
Grill, klare Parolen und starke Kandidaten aus Uster Die SVP Uster nutzte ihren traditionellen Grillplausch mit anschliessender Parteiversammlung im Forsthaus Uster für einen gelungenen politischen Auftakt nach der Sommerpause. Als Gast durfte die Sektion Nationalrat Mauro Tuena begrüssen. Im Zentrum standen die Abstimmungen vom 27. September 2026 sowie die kommenden Behördenund Kantonsratswahlen. Beim gemeinsamen Grillieren blieb genügend Zeit für persönliche Gespräche und den Austausch unter Mitgliedern, Behördenvertretern und Kandidierenden. An der anschliessenden Parteiversammlung informierte die Parteileitung über die laufenden politischen Arbeiten und gab vertiefte Einblicke in aktuelle Geschäfte der SVP Uster. Nationalrat Mauro Tuena ordnete die bevorstehenden Abstimmungsvorlagen aus bürgerlicher Sicht ein. Die Haltung der SVP Uster ist klar: Kantonal NEIN
«JA zur Neutralitätsinitiative, damit die Schweiz unabhängig bleibt.» zum Lehrpersonalgesetz, das den Gemeinden noch höhere Lohnkosten aufbürdet, ohne die Schulen wirksam zu entlasten. Eidgenössisch JA zur Neut-
ralitätsinitiative, damit die Schweiz unabhängig bleibt und nicht in fremde Konflikte hineingezogen wird.
zeigt die Stärke der Sektion und ihre Bereitschaft, auch über die Gemeindegrenzen hinaus politische Verantwortung zu übernehmen.
Die SVP Uster startet mit klaren Parolen, engagierten Kandidaten und einer starken lokalen Verankerung in den politischen Herbst – in Uster, für Uster: volksnah, bodenständig und bürgerlich. Daniel Schnyder, Gemeinderat und Präsident SVP Uster
Zwei starke Kandidaturen für die Sekundarschulpflege Am 27. September 2026 wird auch die Sekundarschulpflege für die Amtsdauer 2027–2030 neu gewählt. Die SVP Uster tritt mit Margrit Bucher und Ueli Schmid an. Ueli Schmid kandidiert zusätzlich für das Präsidium. Beide treten gemeinsam mit den weiteren Kandidaten des überparteilichen Wahlvorschlags zur Wahl an. Auch mit Blick auf die Kantonsratswahlen vom 4. April 2027 ist die SVP Uster gut aufgestellt: Auf der 16-köpfigen SVP-Liste im Bezirk Uster stammen gleich fünf Kandidaten aus Uster: die bisherige Kantonsrätin Anita Borer sowie Benjamin Streit, Désirée Gruber, Andres Ott und Marco Beerstecher. Alle fünf waren am Anlass anwesend. Dies
Sektionspräsident Daniel Schnyder (l.) mit Nationalrat Mauro Tuena.
Bild: zVg
AU S D E M K LO T E N E R G E M E I N D E R AT
Von Microsoft abmelden, Geld sparen Software aus den USA , Daten in fremden Clouds, Lizenzen von Konzernen, die ihre Dienstleistungen jederzeit kündigen oder verteuern können. Was passiert, wenn ein amerikanischer Konzern den Hahn zudreht?
Marco Brunner Fraktionspräsident SVP Kloten
Die Frage ist nicht hypothetisch. Der Internationale Strafgerichtshof erfuhr es am eigenen Leib, als Microsoft die E-MailKonten sanktionierter Mitarbeitender
einfach sperrte. Wenn ein Weltgericht digital entmündigt werden kann, dann ist es bei einer Gemeinde wie Kloten ein Kinderspiel. Unsere Verwaltung hütet Personaldossiers, Bauakten, Finanzdaten, steuerliche Informationen von Tausenden Bürgerinnen und Bürgern. Diese Daten zu schützen, ist schlicht Staatsräson. Wer seine Bürger ernst nimmt, sorgt dafür, dass ihre Daten in der Schweiz liegen und nicht nach Washington unter dem Cloud Act abgezogen werden können.
Wir müssen sicherstellen, dass unsere Daten in der Schweiz liegen und nicht nach Washington abgezogen werden können. Bild: SVP Kanton Zürich
Effizienz und Kosten, die zählen Kopenhagen und Aarhus, die zwei grössten Städte Dänemarks, haben MicrosoftProdukte durch Open-Source-Alternativen ersetzt. Das dänische Digitalisierungs ministerium hat über die Hälfte seiner Mitarbeitenden auf LibreOffice umgestellt. Das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein hat 80 Prozent seiner Arbeitsplätze umgestellt und spart dadurch ab 2026 mehr als 15 Millionen Euro an Lizenzkosten pro Jahr, bei Investitionen von rund neun Millionen Euro. Genau hier liegt die eigentliche Chance für unsere Verwaltung. Jeder Franken, der heute in überteuerte Lizenzmodelle für Briefe, Tabellen und Präsentationen fliesst, ist ein Franken, der bei Strassen oder Sicherheit fehlt. Open-Source-Software produziert keine Lizenzkaskade, die mit jedem Mitarbeiter und jeder neuen Applikation automatisch steigt. Sie ist transparent, sie ist auditierbar, sie macht uns von einzelnen Konzernen unabhängig. Und sie passt zu einem Prinzip, das wir in Kloten schon immer vertreten haben: Selbstbestimmung. Die Digitalstrategie der Stadt muss deshalb eine einfache Frage beantworten: Wie trennen wir uns kontrolliert von Abhän-
gigkeiten, die uns weder nützen noch billiger sind? Dazu gehören klare Angaben, wo unsere Daten liegen, was sie kosten und wie schnell wir den Wechsel schaffen würden.
Souverän ist, wer selbst entscheiden kann Wenn die Stadt Kloten sparen will, dann beginnt das nicht bei der Feuerwehrausrüstung oder bei den Strassenbauprojekten, sondern bei den Abhängigkeiten, die sich in Jahren aufsummiert haben. Die SVP Kloten misst die Antworten der Verwaltung genau an dieser Elle und erwartet den Nachweis, dass unsere digitale Verwaltung Steuerfranken spart und gestärkt wird, statt dass auf Kosten der Bürger mit ihr experimentiert wird. Unsere Verwaltung hat in den letzten Jahren mit dem Rollout von M365 und der Digitalstrategie gute Arbeit geleistet. Niemand wirft ihr Unfähigkeit vor. Doch die Karten werden neu gemischt. Open Source ist inzwischen zuverlässig, sicher und in der Praxis erprobt. Wer heute eine Ausbaustufe plant, sollte prüfen, ob er seine Zukunft noch länger einem einzelnen Konzern anvertraut. Exit-Strategien, Datenstandorte, Einsparpotenziale: Diese Fragen gehören auf den Tisch, bevor wir neu investieren.
AKTUELL 7
Der Zürcher Bote | Nr. 36 | Freitag, 4. September 2026
SVP BEZIRK ANDELFINGEN
SVP WEININGEN
Zu Besuch auf der Baustelle der A4
«Neutralität – ein Grundpfeiler der Schweiz, der dazugehört wie der richtige Deckel auf die Pfanne»
Zwischen Kleinandelfingen und der Verzweigung Winterthur Nord wird die bestehende zweispurige A4 auf vier Spuren ausgebaut. Die SVP Bezirk Andelfingen besuchte die Baustelle. RoMü. Wer das Besucher- und Informa- Bauarbeiten schreiten zügig voran quert. Die neue Brücke wird auch rund tionszentrum direkt unter der Weinland- «Wir bauen jetzt zuerst die beiden neuen sechs Meter länger und die beiden brücke in Andelfingen besucht, kann Spuren, sodass im kommenden Jahr neuen Widerlager stehen auf deutlich sich sehr übersichtlich viele Informati- der Verkehr über diese geführt werden tiefer im Boden liegenden Fundamenten. onen über die aktuelle A4, aber auch kann», erklärte Frédéric Mohr. Er ge- «Ein Tieferlegen der vier Spuren hätte über die Geschichte dieser Autobahn hört zum Team «ASTRA /Bauleitung» weitaus grössere Kosten verursacht», zwischen Kleinandelfingen und der A1 und stellte das Projekt vor. Bei der Brü- hielt Mohr fest. Aktuell steht die Schaaneignen. Auch die 1958 eingeweihte cke «Oberwingerten», welche rund 800 lung für die neue Brücke. Mohr geht Weinlandbrücke im Norden und das Meter südlich der Weinlandbrücke liegt davon aus, dass dieses Bauwerk im völlig durch die A4 zweigeteilte Hettlin- und aktuell die tiefergelegte A4 sowie Spätherbst vollendet sein wird. In der gen sind Teile dieser Dokumentation. die Regionalstrasse überquert, befin- Folge kann die alte Brücke abgebroIn der Zwischenzeit sind bereits drei det sich eine grössere Baustelle. Die chen werden. Ausbauschritte erfolgt. Vor just 30 Jah- rund 33 Meter lange Brücke mit zwei ren wurden im Süden die neue Linien- Pfeilern verbindet das beidseitig der Adliker Unterführung bald führung ab Henggart bis zur A1 und im A4 gelegene Flurstrassennetz. Sie war wieder offen Norden der Cholfirsttunnel samt der Ende des letzten Jahrhunderts bereits Seit einigen Monaten ist die UnterfühSchaffhauser Stadttangente eingeweiht. so gebaut worden, dass sie auch für rung zwischen der Andelfinger RegionalIm Oktober 2000 folgte die Einweihung die beiden weiteren Spuren genügend strasse und Adlikon bei der Raststätte der neuen A4 zwischen Kleinandelfin- Raum geboten hätte. In diesem Ab- gesperrt, damit die bestehende Untergen und Henggart, wobei der Bau einer schnitt liegen die A4 und die Regional- führung für die beiden neuen Spuren zusätzlichen Brücke und einer regiona- strasse in einem Einschnitt und zu- verbreitert werden kann. Dies macht len Ortsverbindungsstrasse nötig wurde. gleich in einer Kurve. Entsprechend mehrere Umleitungen notwendig. Damit Wiederum zehn Jahre später wurde die weisen die beiden Strassen ein seitli- wird gemäss Mohr aber bald Schluss sein. auf vier Spuren zur Miniautobahn aus- ches Gefälle auf die Westseite aus. Hier Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen gebaute Nationalstrasse zwischen Klein- wird nun mit einem Abstand von meh- sind, kann sie wieder geöffnet werden. andelfingen und Flurlingen in Betrieb reren Metern auf der Nordseite die neue Die jetzt noch geöffnete Unterführung genommen. Nun wird der Abschnitt Brücke erstellt. Entsprechend wunder- «Chrunzlen» an der Gemeindestrasse zwischen Kleinandelfingen und der Ver- ten sich in den letzten Monaten immer zwischen Adlikon und Andelfingen wird zweigung Winterthur Nord auf vier wieder viele Leute, warum die beste- dann gesperrt, damit auch sie für die Spuren ausgebaut. Gesamthaft werden hende Brücke nun abgebrochen und beiden neuen Spuren verlängert werdafür rund 350 Millionen Franken inves- durch eine neue ersetzt wird, obwohl den kann. Positive Signale kamen abtiert. Die Arbeiten sind seit Mai 2025 im ein weiteres Brückenfeld bereits vor- schliessend von Mohr betreffend die Gang. Bereits ist ein Grossteil der benö- handen ist. Doch seit der Planung sind neue Brücke über die Thur, welche tigten Kunstbauwerke wie die verschie- über 30 Jahre vergangen und auch die etwas mehr als 40 Millionen Franken denen Wildübergänge oder die kurzen Vorgaben haben sich entsprechend ge- kosten wird. Die Beschwerdefrist für Tunnelabschnitte erstellt. Kürzlich hat ändert. «Das geforderte Profil lässt sich den zweiten Vergabeentscheid ist abdie SVP Bezirk Andelfingen an ihrem unter der bestehenden Brücke nicht gelaufen. Mit der Vergabe an die Artraditionellen unpolitischen Sommer- mehr umsetzen», führte Mohr aus. Des- beitsgemeinschaft, an der auch das abendplausch zu einer Baustellenbe- halb wurde ein Neubau nötig, der nur Andelfinger Bauunternehmen Landolt sichtigung mit Start beim Informations- noch auf einem Pfeiler steht und die beteiligt ist, kommt auch ein Teil des vier Fahrspuren der A4 pfeilerfrei über- Arbeitsvolumens ins Weinland. zentrum eingeladen.
SVP BEZIRK DIELSDORF
SVP Bezirk Dielsdorf greift nach dem fünften Sitz
Am 18. August versammelte sich der SVP-Stamm im Schlössli Weiningen zu einem spannenden und lebhaften Anlass, der über 35 interessierte Zuhörer anzog. Im Zentrum der Veranstaltung stand das Thema «Neutralität – ein Grundpfeiler der Schweiz, der dazugehört wie der richtige Deckel auf die Pfanne». Mit dieser bildhaften Metapher wurde die essenzielle Bedeutung der Neutralität für unser Land gleich zu Beginn greifbar gemacht. Ein besonderes Highlight des Abends war der Beitrag von SVP-Nationalrätin Therese Schläpfer aus Hagenbuch. Sie beleuchtete engagiert die bevorstehende Abstimmung zur Neutralitätsinitiative am 27. September. Die in der Diskussion eingebrachten Meinungen waren vielfältig, doch sehr bald kristallisierte sich ein klares Ja heraus – als Ausdruck der Verteidigung einer der wichtigsten Säulen der schweizerischen Identität. Der Grundtenor: Neutralität ist nicht nur eine politische Haltung, sondern Bestandteil unseres Selbstverständnisses und Schutzschild in einer zunehmend unübersichtlichen Welt. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung nahm der parteilose Weininger Gemeindepräsident Mario Okle Stellung zum Lehrpersonalgesetz, über das ebenfalls an der kantonalen Abstimmung entschieden wird. Auch hier entbrannte eine rege und emotionale Debatte. Okle und viele weitere Gäste sprachen sich klar gegen die Gesetzesänderungen aus. Ihre Argumente: Die angestrebten Mehrkosten von rund 67 Millionen Franken für die Gemeinden sind weder nachhaltig noch nachvollziehbar gerechtfertigt. Vielmehr bleiben die eigentlichen Probleme ungelöst. Zudem kritisierten sie die fehlende Mitbestimmung der Gemeinden – bezahlen sollen sie, ohne in den Entscheidungsprozess eingebunden zu sein. Über 100 Gemeinden haben sich dieser Auffassung angeschlossen, was die breite Ablehnung verdeutlicht. Der Abend war geprägt von intensiven Wortmeldungen und einem offenen Meinungsaustausch, der zeigte, wie
Sektionspräsident Roman Fleisch mit Nationalrätin Therese Schläpfer. Bild: zVg
wichtig es den Beteiligten ist, nicht nur zuzuhören, sondern auch aktiv mitzudiskutieren und ihre Sichtweisen einzubringen. Die Atmosphäre war trotz der kontroversen Themen durchwegs respektvoll und konstruktiv. Zum Abschluss gab es für alle Anwesenden eine gemütliche Runde mit Würstchen und Brot. Das Beisammensein bot Raum für weitere Gespräche und das Vertiefen neu gewonnener Eindrücke in entspannter Stimmung. Alles in allem war der Abend im Schlössli Weiningen ein gelungenes Beispiel für lebendige Demokratie vor Ort. Die klare Haltung zur Neutralitätsinitiative und die kritische Betrachtung des Lehrpersonalgesetzes machten deutlich, wie sehr sich die Menschen für die Zukunft ihres Kantons und ihres Landes engagieren – verbunden durch die Überzeugung, dass Neutralität und verantwortungsbewusste Entscheidungen unverzichtbare Grundlagen unseres Zusammenlebens sind. Vorstand SVP Weiningen
Am Montagabend, 24. August 2026, hat die SVP Bezirk Dielsdorf im «Hirschen» in Regensdorf elf Kandidierende für die Kantonsratswahlen vom 4. April 2027 nominiert. Das erklärte Ziel ist der fünfte Kantonsratssitz. K ANTONSR ATSWAHLEN 2027 «Vor vier Jahren haben wir einen Sitz verloren. Diesen wollen wir zurückgewinnen», sagte Bezirksparteipräsident und Alt Kantonsrat Jürg Sulser aus Otelfingen an der Delegiertenversammlung. Die Liste ist bewusst breit aufgestellt: fünf Frauen, sechs Männer, elf Persönlichkeiten aus neun Gemeinden – vom Stadlerberg über das Wehntal bis ins Furttal und nach Rümlang. Vier Bisherige treten erneut an, sieben Kandidierende sind neu. Zwischen der jüngsten Kandidatin, der 24-jährigen Sabrina Frête aus Stadel, und dem erfahrensten Kandidaten mit 64 Jahren liegen vier Jahrzehnte Lebenserfahrung.
Ein Team aus allen Ecken des Bezirks Die vier Bisherigen bringen jene Erfahrung mit, die es im Kantonsrat braucht, um Mehrheiten zu schaffen. Stefan Schmid (Niederglatt) ist Wirtschaftsinformatiker und Gemeindepräsident seiner Wohngemeinde – er kennt die kantonale Bühne so gut wie die Sorgen an der Gemeindeversammlung. Karl Heinz Meyer (Neerach), Ingenieur und selbstständiger Unternehmer, hat sich im Rat in Finanzfragen einen Namen gemacht; wer den Steuerzahler ernst nimmt, muss die Zahlen lesen können. Markus Bopp (Otelfingen) führt einen Landwirtschaftsbetrieb und vertritt als Agronom die Anliegen der produzierenden Landwirtschaft – eine Stimme, die in Zürich zunehmend leiser wird und darum umso lauter gebraucht wird. Beatrice Derrer (Hüttikon) verbindet als Landwirtin, Treuhänderin und Gemeindepräsidentin drei Perspektiven, die selten in einer Person zusammenkommen. Dazu kommen sieben weitere Persönlichkeiten aus dem Bezirk. Fabian Schenkel (Hüttikon) ist Betriebsökonom FH sowie Finanz-, IT- und Liegenschaftenvorstand in seiner Gemeinde. Sara San-
giacomo (Niederhasli) ist selbstständige Unternehmerin und engagiert sich für Familien und Vereine. Nicole Schneeberger (Oberweningen) ist Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei und berät Privatpersonen wie Unternehmen im Wirtschaftsrecht – Sachverstand, der bei jeder Gesetzesberatung gefragt ist. Raphael Albrecht (Regensdorf) führt als Geschäftsführer der Hiltebrand & Früh AG ein Elektroinstallationsunternehmen im Bezirk und weiss, was Bürokratie ein KMU kostet. Arzu Markwalder-Elcarpar (Rümlang) ist Projektleiterin im Bauwesen und sitzt neu in der Rechnungsprüfungskommission ihrer Gemeinde. Sabrina Frête (Stadel) arbeitet in einer Gemeindeverwaltung und engagiert sich in der Ortspartei – sie kennt den Staat von innen und weiss, wo Vorschriften
unnötig bremsen. Mike Glättli (Niederglatt) präsidiert die Ortspartei seiner Gemeinde. Gemeinsam ist ihnen allen eines: Sie packen dort an, wo sie leben – im Gemeinderat, im Betrieb, im Verein, auf dem Hof. Die Liste für den 4. April 2027: 1. Stefan Schmid, Niederglatt (bisher) 2. Karl Heinz Meyer, Neerach (bisher) 3. Markus Bopp, Otelfingen (bisher) 4. Beatrice Derrer, Hüttikon (bisher) 5. Fabian Schenkel, Hüttikon (neu) 6. Sara Sangiacomo, Niederhasli (neu) 7. Nicole Schneeberger, Oberweningen (neu) 8. Raphael Albrecht, Regensdorf (neu) 9. Arzu Markwalder-Elcarpar, Rümlang (neu) 10. Sabrina Frête, Stadel (neu) 11. Mike Glättli, Niederglatt (neu)
v.l.n.r.: Hintere Reihe stehend: Markus Bopp, Otelfingen; Fabian Schenkel, Hüttikon; Nicole Schneeberger, Oberweningen; Mike Glättli, Niederglatt; Karl Heinz Meyer, Neerach; Arzu Markwalder-Elcarpar, Rümlang; Sara Sangiacomo, Niederhasli. Vorne sitzend: Raphael Albrecht, Regensdorf; Sabrina Frête, Stadel; Beatrice Derrer, Hüttikon; Stefan Schmid, Niederglatt. Bild: zVg
Die SVP steht ein für einen starken Bezirk Meilen Die SVP Bezirk Meilen nominierte an ihrer Delegiertenversammlung im Kirchgemeindesaal in Zollikon ihre Kantonsratsliste für die Kantonsratswahlen vom 4. April 2027. Die Liste wurde von rund 60 Delegierten einstimmig abgenommen. Das Hauptziel ist ein vierter Kantonsratssitz. Unser Bezirk Meilen steht für Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und eine einzigartige Landschaft. Doch dieser Wohlstand ist keine Selbstverständlichkeit. Er ist das Resultat von harter Arbeit, Eigenverantwortung und einer massvollen Politik. Die SVP des Bezirks Meilen setzt sich konsequent dafür ein, dass dies so bleibt. Die Kantonsräte unseres Bezirks wehren sich gegen die schleichende Überregulierung aus Zürich und Bern, die unsere Gemeinden und die lokalen Unternehmen unnötig belastet. Steuergelder müssen sorgfältig verwaltet und die Steuerbelastung für Familien sowie KMU tief gehalten werden. Nur so sichern wir Arbeitsplätze direkt vor unserer Haustür. Sicherheit, eine kontrollierte Zuwanderung und der Erhalt unserer direkten Demokratie sind das Fundament unserer Zukunft. Die Delegierten der SVP des Bezirks Meilen haben für die Kantonsratswahlen vom Frühling 2027 ihre Kantonsratsliste verabschiedet. Diese wird angeführt von Domenik Ledergerber (bisher), Landwirt und Geschäftsführer des Schlattguts in Herrliberg, politisch profiliert als Präsident der SVP des Kantons Zürich. Es folgt die ebenfalls bisherige Kantonsrätin Marion Matter (Meilen), Kauffrau, Verwaltungsrätin der Matter Group und Stiftungspräsidentin der Stiftung El Refugio. Bereits längere Erfahrung als Kantonsrat konnte Tumasch Mischol (Hom-
brechtikon) sammeln, im Hauptberuf Gemeindeschreiber in Herrliberg. Auf Listenplatz vier kandidiert André Hartmann, Geschäftsführer von Condair (Schweiz) sowie Finanzvorstand in Zumikon. Tobias Freitag (Herrliberg) ist Betriebsökonom bei einem Software-Entwickler und Gemeinderat, Marc Wachter (Zumikon) Geschäftsstellenleiter von Raiffeisen in Zollikon und Bezirksparteipräsident. Es folgen Adrian von Burg, Mitglied des oberen Kaders eines Unternehmens für Immobilienmanagement und Gemeinderat in Küsnacht, sowie Raphael Bürgi (Uetikon am See), Betriebswirtschaftler bei der Swiss Re und Präsident seiner Ortspartei. Der Jurist Lukas Bubb ist Bereichsleiter Versicherungsberatung bei einem Finanzdienstleister und Präsident der SVP Stäfa. Die Zolliker Rechtsanwältin Sibylle Lehner arbeitet als Partnerin in einer Kanzlei. Nicolas Bandle (Küsnacht) hat einen Executive Master in Marketing und Sales, ist Vertriebsleiter und präsidiert die örtliche SVP. Der Landwirt Erich A. Schärer bewirtschaftet seinen Hof in Oetwil am See, ist Gemeinderat und Präsident des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins. Die SVP des Bezirks Meilen hofft, mit diesen zwölf ausgewiesenen Kandidaten einen vierten Sitz zurückzuerobern. Marc Wachter, Präsident SVP Bezirk Meilen
8 VERANSTALTUNGEN
Der Zürcher Bote | Nr. 36 | Freitag, 4. September 2026
S V P D I G I TA L
Bezirk Pfäffikon / Russikon Freitag, 18. September 2026, 18.30 Uhr, Herbstparty, Schützenhaus, Schützenhof 5, Russikon, mit Nationalrätin Barbara Steine mann. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.svp-russikon.ch.
Teleblocher Dr. Christoph Blocher im wöchentlichen Gespräch mit Dr. Matthias Ackeret.
Stadt Winterthur / Seen Freitag, 4. September 2026 – Sonntag, 6. September 2026, SVP-Stand an der Seemer Dorfet, Ecke Seenerstrasse/Werdstrasse, Winterthur-Seen.
In den Sümpfen von Bern Wöchentlicher Videobeitrag von NR Thomas Matter zu den Machenschaften in Bern.
Stadt Zürich / Kreis 6 & 10 Samstag, 3. Oktober 2026, 14.00 Uhr, Buchvernissage: «Wipkingen 1940 – Widerstand in allen Formen». Lichtbildvortrag von Martin Bürlimann und Kurt Gammeter, mit Führung durch den Landenberg-Bunker. Habsburgstrasse, Eingang zur Sanitätshilfsstelle Landenberg. Platzzahl beschränkt, Anmeldung: info@wibichinga.ch oder 078 640 84 18.
Weltwoche daily Täglicher News-Flash am Morgen von Alt NR Roger Köppel.
SVP des Kantons Zürich Instagram-Seite der SVP des Kantons Zürich. Wir freuen uns über jeden neuen Follower, jeden Like und jeden neuen Kommentar!
Wortwächsel Der Podcast für Meinungsmacher von NR Benjamin Fischer.
Jobs Möglichkeiten, für die SVP zu arbeiten.
SVP STAMM Bezirk Bülach / Bachenbülach Jeden zweiten Mittwoch im Monat, ab 19.00 Uhr, Lokalität gemäss www.svpbachenbuelach.ch. Bezirk Bülach / Embrach Jeden letzten Sonntag im Monat, ab 10.30 Uhr, Wöschhüsli, Oberdorfstrasse 15, Embrach. Bezirk Dietikon / Birmensdorf und Urdorf Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10.00 Uhr, Alterszentrum am Bach, Bistro, Bachstrasse 1, Birmensdorf. Bezirk Hinwil / Dürnten Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Arcade Restaurant und Bar, Bubikonerstrasse 43A, Dürnten. Bezirk Horgen / Adliswil Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab 19.30 Uhr, Restaurant Pot Belly’s, Soodring 21, Adliswil. Bezirk Horgen / Thalwil Jeden ersten Montag im Monat, ab 19.00 Uhr, Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil.
Junge SVP Kanton Zürich Alle Events der Jungen SVP Kanton Zürich findest du auf unseren Social Media Channels oder auf unserer Website www.jsvp-zh.ch.
SVP-VER ANSTALTUNGEN Bezirk Bülach / Wil Sonntag, 25. Oktober 2026, 10.00 Uhr, Frühschoppen, Weingut, Sonnenberg 1, Wil. Bezirk Dietikon / Birmensdorf Freitag, 11. September 2026, 18.30 Uhr, PolitGrill, Waldhütte Ettenberg, Howielstrasse 27, Birmensdorf, mit Nationalrätin Nina Fehr Düsel. Anmeldung an yannik.haelg@svpbirmensdorf.ch oder 076 434 22 34.
Bezirk Uster / Uster Jeden zweiten Dienstag im Monat, 14.30 – 17.00 Uhr, Restaurant Stella del Centro, Uschter 77, Zürichstrasse 1, Uster. Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab 18.30 Uhr, Lokalität gemäss https://event. evagic.com/svp-uster. Stadt Winterthur Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr, Restaurant Rössli, Rössligasse 7, Winterthur. Stadt Winterthur / Wülflingen Jeden Samstag, 11.00 – 12.30 Uhr, Taverne zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur. Stadt Zürich / Kreis 6 Jeden ersten Dienstag im Monat, 19.00 Uhr, Wild West Steakhouse Texas, Winterthurerstrasse 175, Zürich. Stadt Zürich / Kreis 12 Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Schwamedingerhuus, Schwamendingerplatz 2, Zürich.
ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480 Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.
Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.
Jahresabonnement Print + Online: Fr. 73.– + 2,6 % MWSt (Ausland auf Anfrage). Jahres abonnement Online: Fr. 65.– inkl. 2,6 % MWSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@zbv.ch, Ferdi Hodel (FH), Telefon 044 217 77 33. Insertionspreise: www.zbv.ch/zuercher-bauer. Abonnementsdienst: Zürcher Bauernverband, Lager strasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, abo@zuercher-bauer.ch.
Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@ svp-zuerich.ch, Sean Burgess, Telefon 044 217 77 68. Insertionspreise: www.svp-zuerich.ch/zurcherbote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, sekretariat@svp-zuerich.ch.
Interne Autoren: SB – Sean Burgess; RW – Reinhard Wegelin; ROMÜ – Roland Müller. Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 63, inserate@svp-zuerich.ch. Inseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. Veranstaltungsmeldungen: veranstaltungen@svp-zuerich.ch Layout: Mattenbach Zürich AG, Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, 5001 Aarau.
Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19.00 Uhr, WEITERE VER ANSTALTUNGEN Stadt Zürich / Kreis 10 Fiire mit de SVP, Chesselhuus, TumbelenSamstag, 5. September 2026, 09. 30 – Dienstag, 8. September 2026, 19.30 Uhr, strasse 6, Pfäffikon. 11. 30 Uhr, Standaktion, Röschibachplatz, Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich, Bistro Blume, Saal, Tösstal- Freitag, 13. November 2026, 18.00 – 22.00 Uhr, Zürich-Wipkingen. strasse 432, Fischenthal. Veranstaltung gegen den EU-Unterwerfungsvertrag, Allmendstrasse 5, Regensdorf, mit Samstag, 12. September 2026, 09.30 – 11.30 Uhr, Standaktion, Kappenbühlweg, Freitag, 18. September 2026, 19.30 Uhr, Ver- Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher. Zürich-Höngg. anstaltung gegen den EU-Unterwerfungs- Festwirtschaft. vertrag, Lorzensaal, Dorfplatz 3, Cham ZG, Samstag, 19. September 2026, 09.30 – mit den Nationalräten Magdalena Mar11.30 Uhr, Standaktion, Röschibachplatz, tullo-Blocher, Martin Haab und Thomas Zürich-Wipkingen. Aeschi, Fraktionspräsident. Anschliessend Apéro. Stadt Zürich / Kreis 11 Sonntag, 20. September 2026, 10.00 Uhr, Samstag, 26. September 2026 – Sonntag, Puurezmorge, Bauernhof Schumacher, Kat- 27. September 2026, SVP-Schiessen 2026, zenseestrasse 8, Zürich-Affoltern, mit Regie- Vorschiessen am Samstag, 12. September Treten Sie noch heute rungsrätin Natalie Rickli und Regierungsrats- 2026, Schützenhaus, Schützehusstrass 7, der SVP bei und setzen Sie Marthalen. Weitere Informationen und Ankandidat Martin Hübscher. sich für unser Land ein. meldung unter www.svp-schiessen.ch. Freitag, 30. Oktober 2026, 18.00 Uhr, SVPPolit-Apéro, Restaurant Bürgli, Seebacher- Mittwoch, 30. September 2026, 09.45 Uhr, WIN4 Ballsport-Arena, Grüzestrasse 65, Zürich, mit Nationalrat Mauro Alträte-Treffen, SVP des Kantons Zürich Lagerstrasse 32, 14 Winterthur. Besuch und FühTuena. feldstrasse 8600 Dübendorf rung. Weitere unter t.f.weber@ Tel. 044 217Informationen 77 66 Fax 044 217 77 65 Stadt Zürich / Kreis 12 bluewin.ch. sekretariat@svp-zuerich.ch Freitag, 4. September 2026, bis Sonntag, www.svp-zuerich.ch 6. September 2026, SVP-Stand an der Schwamendinger Chilbi, Stettbachweg, ZürichSchwamendingen.
Sie lieben die Schweiz?
Volksabstimmung vom 27. September 2026
Junge SVP Kanton Zürich Bezirk Meilen / Meilen Freitag, 25. September 2026, 17.00 Uhr, Freitag, 4. September 2026, 14.00 – 20.30 Uhr, Oktoberfest, Treffpunkt vor der Landihalle, SVP-Stand am Meilemer Herbstmärt, Kirch- Quellenstrasse 6, Uster. Kosten: 68 Franken. gasse, Meilen. Anmeldung an wanner@jsvp-zh.ch.
Eidgenössische Vorlagen 1. Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)»
JA
2. Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)»
Öffentlicher Informationsanlass zum EU-Vertragspaket
Bezirk Meilen / Stäfa Jeden zweiten Dienstag im Monat, 19.00 – 22.00 Uhr, mit Nachtessen, Lokalität gemäss www.svp-staefa.ch. Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon Jeden ersten Samstag im Monat, 11.00 – 12.00 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Pfäffikon.
IMPRESSUM
Kantonale Vorlagen
Referat von Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin und Unternehmerin EMS-Chemie AG
1. Lehrpersonalgesetz (LPG) (Änderung vom 2. März 2026; Anpassung neu definierter Berufsauftrag)
NEIN
2. Patientinnen- und Patientengesetz und Gesundheitsgesetz (Änderung vom 30. März 2026; Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen»)
NEIN
Ort: Lorzensaal, Dorfplatz 3, 6330 Cham Datum: Freitag, 18. September 2026, Türöffnung 19.00 Uhr
Dübendorf, 26. August 2026
Fakten, Folgen und Perspektiven – Programm ab 19.30 Uhr:
EINLADUNG zur Delegiertenversammlung
Begrüssung durch Hans Jörg Villiger, Kantonsrat SVP Cham
Dienstag, 8. September 2026, 19.30 Uhr Bistro Blume, Saal, Tösstalstrasse 432, 8497 Fischenthal
Referat von Magdalena Martullo-Blocher Gesprächsrunde über die Auswirkungen des EU-Vertrags unter der Leitung von Dr. Philipp Gut, Journalist
Vorprogramm Türöffnung und Verpflegung ab 18.30 Uhr, Vorprogramm ab 18.45 Uhr •
Heinz Tännler, Regierungsrat und Finanzdirektor des Kantons Zug Phyllis Scholl, Rechtsanwältin, Verwaltungsrätin, FDP-Gemeindepräsidentin Kilchberg, Co-Präsidentin herVoice Martin Haab, Nationalrat, Meisterlandwirt, Präsident Zürcher Bauernverband
• •
Geniessen Sie Ghackets mit Hörnli, Chäshörnli, Schweinswürstli oder Wienerli, zum Dessert gibt’s feine Crèmeschnitten, Nuss- und Mandelgipfel, Baumerfladen Musikalischer Auftakt durch die Harmoniemusik Fischenthal Begrüssung durch Kantonsrat und Gemeindepräsident René Schweizer
Traktanden 1.
Begrüssung und Standortbestimmung
Parteipräsident
2.
Wahl der Stimmenzähler
Parteipräsident
3.
Eidg. Abstimmungsvorlagen vom 29. November 2026 - Parolenfassung
Dr. Dominik E. Zehnder, Unternehmer, alt-Kantonsrat FDP, Kanton Schwyz, Mitglied des Initiativkomitees der Kompass-Initiative
a) Bundesbeschluss vom 19. Juni 2026 über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer
NR Martin Hübscher
b) Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen»
NR Benjamin Fischer
Fragen aus dem Publikum
P A U S E mit Verpflegungsmöglichkeit
Fazit von Thomas Aeschi, Nationalrat und SVP-Fraktionspräsident
Fortsetzung: Eidg. Abstimmungsvorlagen vom 29. November 2026 - Parolenfassung
Schlusswort von Philip C. Brunner, Kantonsrat und Präsident SVP, Kanton Zug Ca. 21.45 Apéro Es laden ein: SVP Cham
SVP Kanton Zug
NEIN
unterwerfungsvertrag.ch
c) Änderung vom 19. Dezember 2025 des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial (Kriegsmaterialgesetz, KMG)
NR Mauro Tuena
d) Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk»
NR Bruno Walliser
4.
Rahmenabkommen
5.
Verschiedenes
NR Gregor Rutz