Skip to main content

Zürcher Bote Nr. 35 - 2026

Page 1

Sie möchten inserieren?

AZA CH -8600 Dübendorf P. P. / Journal Post CH AG

Freitag, 28. August 2026 | Nr. 35 | 68. Jahrgang

Retouren an: SVP, Lagerstrasse 14 , 8600

Dann melden Sie sich bei uns! Die nötigen Infos und Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite im Impressum.

WOCHENZEITUNG FÜR DEN MIT TELSTAND PUBLIK ATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES K ANTONS ZÜRICH

Eidgenössische Politik

Kanton Zürich

Aktuell

Parlamentsgemeinden

Veranstaltungs-Tipp

Missverständnisse um die Neutralitätsinitiative von Reinhard Wegelin

Das Millionengrab von Jacqueline Fehr von Tobias Weidmann

Nicht alles muss politisch sein von Sean Burgess

Stadtparlament vor ersten Bewährungsproben von Mathias Ottiger

SVP an der ZOM Wetzikon, vom 2.– 6. September

Seite 2

Seite 3

Seite 5

Seite 6

Seite 5

ABSTIMMUNG VOM 27. SEPTEMBER 2026

Kein Krieg – JA zur Schweizer Neutralität Die Schweizer Neutralität ist eine der bedeutendsten Errungenschaften unserer Eidgenossenschaft. Sie ist ein bewährtes Erfolgsmodell und damit eine tragende Staatssäule unserer Eidgenossenschaft.

sentlichste Grundpfeiler der Schweiz. Neutralität sorgt für Sicherheit, Frieden und Wohlstand in unserer Schweiz! Neutralität ist ein Instrument des Frie-

«Ein JA verhindert einen schleichenden EU-und NATO-Beitritt.» dens. Sie ist ein Garant dafür, dass die Schweiz kaum angegriffen wird. Sie verhindert, dass die Schweiz an Kriegen teilnimmt oder Kriegsparteien unterstützt. Damit weiterhin unsere Freiheit und die Selbstbestimmung bewahrt werden können, lancierte ein Komitee die «Neutralitätsinitiative», über welche wir am 27. September 2026 an der Urne abstimmen können. Diese Initiative verankert unsere bewährte Schweizer Neutralität in unserer Bundesverfassung.

Initiativ-Text Ein starkes JA zur Neutralitätsinitiative ermöglicht auch in Zukunft eine aktive Friedenspolitik.

Dank der Neutralität wird unser Land seit über 200 Jahren in keine Kriege und keine bewaffneten Konflikte miteinbezogen. Um unser Land tobten schwere Kriege und Konflikte, wie etwa der Erste und der Zweite Weltkrieg. Doch die Schweiz blieb verschont. Die Schweiz blieb neutral, sie ergriff nicht Partei für einen der Kriegsbeteiligten. Seit jeher galt die Devise: «Misch dich nicht in fremde Angelegenheiten ein, bleib gegenüber allen Seiten neutral!» Doch seit einiger Zeit wankt unsere Neutralität, sie wird von innen angegriffen! Eine Mehrheit in der Politik beugt sich sang- und klanglos dem ausländischen Druck. Bundesrat und Parlament übernehmen eins zu eins EU-Sanktionen, welche ausschliesslich gegenüber einer

einzigen Kriegspartei gelten. Plötzlich ist man in Bundesbern gewillt, sich schleichend der NATO anzunähern. Die Schweizer Armee nimmt mehr und mehr an NATO -Übungen teil. An Übungen, in denen ein Angriff auf ein NATO -Mitgliedsstaat beübt wird, darf die Schweiz aus Gründen der Neutralität unter keinen Umständen teilnehmen. Zusätzlich versucht eine Parlamentsmehrheit alles, um einer Kriegspartei Schweizer Waffen indirekt, also über einen Drittstaat, liefern zu können.

Flexible Neutralität ist Unsinn Neutralität kann man nicht einfach zurechtbiegen, wie man gerade will. Das Ausüben einer sogenannt flexiblen Neutralität ist Unsinn. Neutralität kann nicht

Mobilisierung <lat.> mobilis – «beweglich», «biegsam» Damit unsere Kunden den grösstmöglichen Erfolg erzielen, muss die definierte Zielgruppe mobilisiert, also dazu bewegt werden, im gewünschten Sinne abzustimmen oder zu wählen. Deshalb sind unsere Kampagnen so gestaltet, dass sie den Adressaten bewegen und nicht spurlos an ihm vorbeigehen. Wir freuen uns auf Sie! Nicola Tinner, Geschäftsführer Alexander Segert, Geschäftsführer 8450 Andelfingen/ZH, Tel. 043 499 24 00 info@goal.ch, www.goal.ch

Bild: zVg

flexibel sein. Unsere Neutralität mag für einige Politiker manchmal unangenehm sein. Andere Länder und deren Staatschefs schütteln vielleicht den Kopf. Sie verstehen unsere Neutralität nicht, weil sie das Wort neutral nicht kennen.

«Unsere Neutralität kann und darf NICHT flexibel sein!» Vielfach sind sie ja auch in kriegerische Handlungen involviert. Aber solche Äusserungen muss man aushalten. Die Schweiz kann und muss ihre bewährte und immerwährende Neutralität gut erklären. Neutralität ist der we-

Wir wollen Ihren Erfolg

Die Neutralität ist immerwährend, bewaffnet und integral. Immerwährend bedeutet, die Neutralität gilt nicht nur in Friedenszeiten, sondern dauerhaft und verbindlich. Bewaffnet bedeutet, dass eine glaubwürdige Neutralität eine eigene militärische Stärke beinhaltet. Integral heisst, dass die Schweiz Vermittlungen und gute Dienste gegenüber allen anbietet. Ein starkes JA zur Neutralitätsinitiative ermöglicht auch in Zukunft eine aktive Friedenspolitik, sie stärkt unsere bewährte humanitäre Tradition und sie verhindert einen schleichenden EU- und NATO -Beitritt. Als eines der wenigen Länder auf der ganzen Welt können wir seit rund 200 Jahren in Sicherheit, Frieden und Freiheit leben. Wer auch in Zukunft keinen Krieg in unserem Land will, wer sich auch in Zukunft nicht an Schlachten in fremden Ländern beteiligen will und wer auch in Zukunft verfeindete Länder in unserem Land zu Friedensverhandlungen an einem Tisch haben will, der stimmt am 27. September 2026 JA zur Neutralitätsinitiative.

Mauro Tuena Nationalrat SVP Zürich

Noch höhere Löhne? Lehrpersonen verdienen schon heute bis zu CHF 163’000 pro Jahr zum

AG für Werbung und Public Relations

Die Schweizerische Bundesverfassung BV wird dafür mit einem neuen Artikel 54a ergänzt. Dieser enthält im Wortlaut Folgendes: – Abs. 1: Die Schweiz ist neutral. Ihre Neutralität ist immerwährend und bewaffnet. – Abs. 2: Die Schweiz tritt keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis bei. Vorbehalten ist eine Zusammenarbeit mit solchen Bündnissen für den Fall eines direkten militärischen Angriffs auf die Schweiz oder für den Fall von Handlungen zur Vorbereitung eines solchen Angriffs. – Abs. 3: Die Schweiz beteiligt sich nicht an militärischen Auseinandersetzungen zwischen Drittstaaten und trifft auch keine nichtmilitärischen Zwangsmassnahmen gegen kriegführende Staaten. Vorbehalten sind Verpflich-

tungen gegenüber der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) sowie Massnahmen zur Verhinderung der Umgehung von nichtmilitärischen Zwangsmassnahmen anderer Staaten. – Abs. 4: Die Schweiz nutzt ihre immerwährende Neutralität für die Verhinderung und Lösung von Konflikten und steht als Vermittlerin zur Verfügung.

Regierungsrat und 102 Gemeinden sagen NEIN

NEIN Am 27. September 2026

Lehrpersonalgesetz


2  EIDGENÖSSISCHE POLITIK

Der Zürcher Bote | Nr. 35 | Freitag, 28. August 2026

M E D I E N M I T T E I L U N G D E R S V P S C H W E I Z VO M 25 . AU G U S T 20 26

Christoph Mörgeli

Witz der allgemeinen Wehrpflicht Es ist eines der dreistesten Schein­ heiligkeitstheater des Schweizer Verwaltungsstaates. Da steht doch schwarz auf weiss in der Bundes­ verfassung, dem obersten Geset­ zeswerk unseres Landes: «Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militär­ dienst zu leisten.» Ein wunder­ schöner Satz. Er klingt nach Win­ kelried, Waffenstolz und Wehr­ haftigkeit. Doch wer die Augen nicht verschliesst, erkennt das Desaster. Von einer allgemeinen Wehrpflicht kann im Ernst seit vie­ len Jahren keine Rede mehr sein. Nur zwei Drittel jedes Jahr­ gangs leisten überhaupt Dienst. Der grosse Rest? Entweder weg­ retuschiert durch medizinische Grosszügigkeit an den Pforten der Rekrutierung, in den zivilen Ersatzdienst abgewandert oder gleich komplett befreit durch die sanften Kissen des Pazifismus. ­ Wir haben keine Volksarmee mehr, sondern eine Rest-Armee für gutmütige Idealisten.

Schluss mit Stau und Tempo-Diktat: SVP sagt dem Verkehrschaos den Kampf an Aufgrund der masslosen Zuwanderung ist unsere Strasseninfrastruktur kurz vor dem Kollaps. Die Folgen: 68 000 Staustunden und Schäden in Milliardenhöhe für unsere Volkswirtschaft. Die SVP fordert eine Gesamtplanung von Strasse, Bahn und Agglomerationsverkehr – und eine klare Absage an linke Verkehrsexperimente, Verbote und Abgaben. Wir stehen vor dem Verkehrskollaps: 68 000 Staustunden verzeichnete die Schweiz letztes Jahr – 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Hauptgrund dafür ist die Bevölkerungsexplosion aufgrund der masslosen Zuwanderung durch Personenfreizügigkeit und Asyl. Von 2000 bis 2025 ist die Bevölkerung um knapp zwei Millionen oder 27 Prozent auf heute über neun Millionen gewachsen. Unsere Autobahnen sind für eine Bevölkerung von sechs Millionen ausgelegt. Dass unsere Infrastruktur am Rande des Kollapses ist, trifft uns alle. Die Staus kosten die Volkswirtschaft und letztlich die Bevölkerung Milliarden – zumal über 70 Prozent der Gütertransporte auf der Strasse stattfinden. Sie verteuern Transporte und damit Lebensmittel und andere Waren des täglichen Gebrauchs sowie Dienstleistungen. Entlastung ist dringend nötig – die Stimmbevölkerung hat allerdings die entsprechenden Projekte 2024 an der Urne abgelehnt. Dies war in erster Linie die Quittung für die verantwortungslose Politik der anderen Parteien und der Wirtschaftsverbände, die sich weigerten, die Masseneinwanderungs-Initiative umzusetzen.

Bundesgelder für Verkehrsprojekte in Städten sollen nur fliessen, wenn diese mit dem Ausbau von Nationalstrassen und Bahn abgestimmt sind. Einseitige Tram- und Veloförderung, Parkplatzabbau und Tempo-30-Schikanen lehnt die SVP ab. Gewerbe, Pendler, Familien und die Landwirtschaft brauchen leistungsfähige Strassen. Die SVP fordert zudem: – Abschaffung der 4-Prozent-Automobilimportsteuer – keine weiteren LSVA-Erhöhungen – 100 Prozent Zweckbindung der Strassenabgaben – keine neuen Lenkungsabgaben

– keine Elektrozwang-Politik und kein Tempo-30-Diktat

Nein zur Abzockerei und zum EU -Diktat Mobility Pricing und Road Pricing lehnt die SVP ab – dies leistet der staatlichen Totalüberwachung Vorschub. Eine künftige E-Ersatzabgabe muss anonym, verbrauchsbezogen und vollständig zweckgebunden sein. Die SVP setzt auf Technologieoffenheit statt auf staatliche Vorgaben. Neben Elektroantrieben sollen insbesondere E-Fuels und Wasserstoff ihren Platz haben. Die Bürger und Unternehmen

sollen entscheiden, welche Technologie sich durchsetzt – nicht der Staat. Auch beim Verkehr gilt: Nein zum EUUnterwerfungsvertrag. Damit wäre eine eigenständige Schweizer Verkehrspolitik nicht mehr möglich. Brüssel bestimmt, wir zahlen. Die SVP will keine MonsterLastwagen (60-Tonnen-Gigaliner) auf unseren Strassen und will, dass uns beim Zug-Taktfahrplan niemand dreinredet. SVP-Fazit: Die Schweiz braucht eine Verkehrspolitik, die funktioniert – für Pendler, Familien, Wirtschaft und die Landwirtschaft. Verbote, Abgaben und Umerziehung bringen die Schweiz nicht vorwärts. Eine leistungsfähige Infrastruktur, faire Finanzierung und freie Wahl der Technologie hingegen schon. Vorfahrt für die Vernunft.

Vorfahrt für die Vernunft Mit dem neuen Positionspapier «Vorfahrt für die Vernunft» fordert die SVP einen Kurswechsel. Strasse, Bahn und Agglomerationsverkehr müssen gemeinsam geplant und dem Volk als Gesamtpaket vorgelegt werden. Strasse und Schiene dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden.

Die Schweiz braucht eine Verkehrspolitik, die funktioniert – für Pendler, Familien, Wirtschaft und die Landwirtschaft. Bild: zVg

Noch pikanter wird die Posse beim geliebten Zweitpass. Die Verfas­ sung kennt eigentlich keine ver­ schiedenen Klassen von Bürgern. Doch unsere Berner DepartementsAkrobaten haben in eifriger Un­ terwürfigkeit mit diversen Staaten

MISSVERSTÄNDNISSE UM DIE NEUTR ALITÄTSINITIATIVE

Universelle Friedenspolitik oder kleinkarierte «Schneckenhausgesinnung»? Je konsequenter die Schweiz neutral bleibt, desto weniger wird sie in internationale Konflikte hineingezogen und desto besser kann sie ihre Sicherheit organisieren und ihre Vermittlerrolle bewahren. Das ist das Ziel der Neutralitätsinitiative, zu der die Delegierten der SVP Schweiz einstimmig die JA-Parole beschlossen haben.

Staatsverträge gezimmert. Wer den ausländischen Pass im Porte­ monnaie hat und dort – irgendwo zwischen Apennin und Anden – mal kurz Strammstehen geübt hat, ist in der naiven Eidgenossen­ schaft plötzlich fein raus. Da wird der Verfassungsartikel kurzweg per Staatsvertrag zur Makulatur. Der Doppelbürger wählt bequem das Erstland zum Vaterland, und

Reinhard Wegelin Alt Parteisekretär SVP Pfäffikon

Gegner der Initiative behaupten: In der heutigen Welt spielen neben klassischen Kriegen auch wirtschaftlicher Druck, Cyberangriffe und geopolitische Machtpolitik eine Rolle. Deshalb brauche die Schweiz Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen Staaten.

die Schweiz schaut in die Röhre. Dank irgendwelcher Pässe-Deals, die das Recht beugen. Dabei dürfte grundsätzlich kein völkerrechtlicher Vertrag inhalt­ lich im Widerspruch zu einer Ver­ fassungsbestimmung stehen. Der Skandal wird aber stillschweigend geduldet, weil er ja nur eine kleine Personengruppe betreffe. Einst schützte das Bürgerrecht das Volk. Heute schützt man den Doppel­ passinhaber vor dem Ernst des Dienstes. Wenn das so weitergeht, verteidigen wir das Land bald nur

Ein Erfolgsrezept Dieses Argument scheint am Anfang eines Missverständnisses zu stehen. Mit

der Zusammenarbeit mit Machtstaaten «flexibel» angewendet werden. Damit verringern wir unsere Gestaltungsmög- dies gerade nicht geschehen kann, wollichkeiten. Dies zeigt deutlich die ste- len die Initianten die Neutralität klar tige Annäherung an die NATO, die der in der Bundesverfassung festschreiben. Schweiz auf internationalem Parkett «Die Neutralität ist das wichtigste ausgar nicht gut bekommt. Demgegen- senpolitische Instrument der Schweiz. über könnte eine konsequent neutrale Wer nur von Fall zu Fall neutral ist, ist Schweiz weiterhin zwischen Konflikt- nicht glaubwürdig», so Blocher. parteien vermitteln und ihre «Guten Dienste» anbieten. Neutralität ist Friedenspolitik Alt Bundesrat Christoph Blocher, aus Der Historiker Wolfgang von Wartburg dessen Feder die Neutralitätsinitiative sagte in seinem Neutralitätsgutachten kommt, will zurück zur traditionellen von 1992, es stelle sich «die Frage, ob Neutralität. Die Schweiz müsse wieder die Schweiz nicht rechtzeitig auf intereine strikte, dauerhafte und bewaffne- nationalem Boden ihre eigene Auffaste Neutralität verfolgen, statt sie je nach sung der Neutralität als Grundlage einer politischer Lage unterschiedlich aus- zuverlässigen Unparteilichkeit und einer zulegen. So sagt Bundesrat Cassis etwa, universellen Friedenspolitik energischer die Schweizer Neutralität müsse neu bekannt machen sollte». «Ohne die Neutralität hätte die Schweiz die Wirren der Geschichte wohl nicht überlebt. Dennoch ist sie heute umstritten», sagt demgegenüber der Historiker und «Nebelspalter»-Verleger Markus Somm. Neutralität sei wichtig – aber sie dürfe nicht starr werden. Somm betont die historische Bedeutung der Schweizer Neutralität, stellt aber die Frage, ob eine «besonders rigide Auslegung» heute noch sinnvoll sei. Die Initiative mache aus einem bewährten Prinzip ein zu starres Verfassungsgebot. Heute könne die Schweiz ihre Neutralität an veränderte internationale Situationen anpassen, argumentiert Somm.

«Dauerhaft» muss nicht geändert werden

noch mit diplomatischen Gruss­ botschaften und korrupten Staats­ verträgen. Das Schweizer Militär verliert nie die Übersicht. Weil es diese gar nicht erst findet.

Das deutsche Aussenministerium und dessen Amtsvorsteher haben sich nicht in innenpolitische Angelegenheiten einzumischen. Bild: Adobe Stock

Vielleicht liegt genau hier der Denkfehler. Eine dauerhafte Neutralität ist immer dauerhaft und muss nicht geändert werden. Ausserdem ist Neutralität ein Akt von Staaten. Der einzelne Mensch

muss und darf vielleicht nicht neutral sein. Diese Unterscheidung haben viele Stimmbürger noch nicht begriffen. Das macht es so schwierig, über Neutralität zu diskutieren, ohne als Putinfreund verschrien zu werden. Ernst gemeinte Neutralität ist auch heute noch Gegenstand einer ernsthaften Suche nach dem Platz der Schweiz in einer Welt im Umbruch.

Deutsche Einmischung Der Deutsche Johann Wadephul versucht, «auch als einer der EU-Aussenminister» aufzutreten. In dieser Doppelrolle ist er vor kurzem in die Schweiz gereist, um seinen Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis zu treffen. Als Ehrengast an der Botschafter-Konferenz des Aussendepartements (EDA) hielt Wadephul eine Rede. Dabei mischte er sich in innenpolitische Belange der Schweiz ein, etwa in die anstehende Debatte über die neuen EU-Verträge sowie in die Abstimmung über die Neutralitätsinitiative. Immer wieder wird dabei die Schweiz als quasi «Trittbrettfahrerin» diffamiert. Wadephul ist der glühendste deutsche Vertreter eines Kriegs mit Russland.

Ständige Kungelei mit den Globalisten Während die SVP ihre klare Sprache zur Schweizer Neutralität durchzieht, sind die Gegner sehr heterogen. Stark globalistisch eingestellte Menschen wollen keinen «Schweizer Weg» mehr. Dann ist es die klassische linksgrüne Seite, die sich offenbar auch den globalistischen Mächten unterwerfen will. Und dann gibt es diejenigen, die lieber Krieg als Frieden haben wollen. Für sie gibt es «gerechte» Kriege, denen man alles opfern muss. Frieden ist für diese Leute offensichtlich kein Thema. Aber damit kann ein Weltkrieg ausgelöst werden. Auch für die dann nicht mehr neutrale Schweiz.


KANTON ZÜRICH  3

Der Zürcher Bote | Nr. 35 | Freitag, 28. August 2026

AU S D E M K A N T O N S R AT

KO M M E N TA R Z U R R AT SS I T Z U N G

Das Millionengrab der Jacqueline Fehr

Fertig Sommerpause: Arbeit im Rat Montag der Vernunft und der alltäglichen Ratsarbeit: Kantonsrat erteilt linken Regulierungsexperimmenten eine Absage und arbeitet fleissig Finanzgeschäfte von der Traktandenliste ab.

Barbara Grüter Kantonsrätin SVP Rorbas

Der Zürcher Kantonsrat hat in seiner Sitzung vom 24. August 2026 reinen Tisch gemacht und linke Bürokratievorstösse reihenweise abgeschrieben und somit beerdigt. Noch mehr schädliche Eingriffe ins Steuergesetz und praxisferne Personalexperimente braucht der Kanton Zürich nun wirklich nicht mehr. Davon hat er wohl schon genug.

Linksgrüne Ideologieprojekte Das Postulat von GLP, SP und Grünen betreffend «Diversität beim Staatspersonal, Chancengerechtigkeit durch anonymisierte Bewerbungsverfahren» beim Staatspersonal wurde ohne Gegenantrag abgeschrieben. Der Regierungsrat legte überzeugend dar, dass er für eine diskriminierungsfreie Personalpolitik steht.

Die geforderte Bürokratie ist vom Tisch, der Kanton betreibt bereits eine faire Personalpolitik. Ebenso scheiterte der Versuch von SP, Grünen und GLP mit fraglicher Unterstützung der FDP, über eine «Auslegeordnung» Jagd auf legitime Steuerabzüge der Zürcher Bürger zu machen. Es braucht nun tatsächlich nicht noch eine tiefgründige Analyse zu berechtigten Steuerabzügen. Und nebenbei erwähnt: Es ist ja naheliegend, dass 38% der Steuerzahler, die 80% des Steuersubstrats liefern, auch die meisten Steuerabzüge ausweisen. Regierungsrat Ernst Stocker erläuterte zusätzlich, dass mit der geplanten Individualbesteuerung (bis 2032), die ein komplett neues System und folglich eine neue Regelung mit sich bringen wird, die einfachen Lösungen eher komplexer werden. Der Vorstoss wurde ohne Gegenantrag als erledigt abgeschrieben. Weiter erlitt die unsoziale Forderung der ehemaligen GLP-Ratskollegin Sonja Gehring nach Abschaffung des Unternutzungsabzugs Schiffbruch. Der Rat lehnte

Finanzvorstösse im Akkord: Der Zürcher Kantonsrat arbeitete einen Vorstoss nach dem anderen ab. Bild: zVg

diesen Angriff auf Wohneigentümer im Rentenalter mit einer überwältigenden Mehrheit von 170 zu 1 Stimmen ab. Auch dieses Geschäft ist somit vom Tisch.

Bürgerliche Handschriften kommen auch zum Zug Das FDP-Postulat zu steuerlichen Anreizen für Unternehmen bei der Kinderbetreuung wurde als erledigt abgeschrieben, nachdem der Regierungsrat klar aufgezeigt hatte, dass diese Kosten ohnehin bereits voll abzugsfähig sind und weitere Sonderabzüge rechtlich gar nicht zulässig wären. Die bürgerliche Handschrift zeigte sich auch bei folgenden Finanzgeschäften, die ohne Gegenantrag als erledigt abgeschrieben wurden: Schutz der SNB-Millionen: Das Postulat von SVP, FDP und Mitte zur Schaffung einer finanzpolitischen Reserve wurde erfolgreich abgeschlossen. Damit wird sichergestellt, dass unvorhersehbare Sondergewinne – wie die Ausschüttun­ gen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) – künftig zweckgebunden reserviert werden und nicht einfach im ordentlichen Staatsbudget versickern. Auch das Postulat «Kantonale Empfehlung zum Teuerungsausgleich» von SVP, FDP und Mitte wurde ohne Gegenvorschlag erledigt. Es betrifft das Staatspersonal. Künftig muss bei der Festsetzung des Teuerungsausgleichs in der Personalverordnung auch die negative Teuerung der Vorjahre fair berücksichtigt werden. Zwei SVP-eigene parlamentarische Initiativen von Tobias Weidmann (Kreditübertragungen) und Marc Bochsler (Härtefalleinschlag beim Eigenmietwert) wurden vom Rat zwar formell abgelehnt, das eigentliche Ziel der Entlastung stand hierbei jedoch im Vordergrund. Da der Regierungsrat die Transparenz bei Krediten bereits erhöht hat und auf Bundesebene die komplette Abschaffung des Eigenmietwerts ansteht, waren weitere kantonale Sondergesetze schlicht nicht mehr nötig.

Tobias Weidmann Fraktionspräsident SVP Hettlingen

«Es ist vorderhand alles auf Kurs», versicherte Justizdirektorin Jacqueline Fehr dem Kantonsrat am 8. Dezember 2020. Der Rat glaubte ihr nicht und strich mit 104 zu 50 Stimmen die gesamten für 2021 budgetierten 1,6 Millionen Franken für die Justizsoftware «Juris X». Die Geschäftsprüfungskommission hatte einen Marschhalt verlangt, und zwar aus gutem Grund: Ausgeschrieben war ein Standardprodukt. Geliefert werden sollte plötzlich eine völlig neue Anwendung – von der Firma Abraxas, an der der Kanton selber beteiligt ist, die in einer Führungskrise steckte und die nötigen Fachleute nicht mehr hatte. Das Risiko sei «eminent hoch», warnte die Kommission. Die Justizdirektorin setzte sich über den Budgetbeschluss hinweg. Das Projekt lief weiter, finanziert über Kreditübertragungen. Im März 2022 erklärte Fehr im Rat, das Projekt könne man «auf Grün» setzen, es sei «dank der Kreditübertragungen lückenlos» weitergeführt worden. Solche Übertragungen seien ein wichtiges Instrument, um «überstürzte politische Entschei-

de abzumildern». Der Entscheid des Parlaments als Betriebsunfall. Genau dagegen richtete sich unsere Initiative, die der Rat am Montag abgelehnt hat. Ende 2023 war Schluss. Abraxas stieg aus dem Justizgeschäft aus, «Juris X» war tot, ohne je in Betrieb gegangen zu sein. Auftragsvolumen 14,8 Millionen Franken, fünf Jahre Verzug. 2024 vergab der Regierungsrat den Ersatz freihändig für 32,7 Millionen – an jene Anbieterin, die 2018 unterlegen war. Gearbeitet wird bis heute mit einem System aus dem Jahr 2000. Der Prüfbericht weist gut zwei Millionen Franken an Projektkosten aus, dazu Folgekosten für den jahrelangen Weiterbetrieb des Altsystems. Und als die Aufsichtskommission nachhakte, kanzelte Fehr sie im Rat als Besserwisser ab. Und die nächste Justiz-Grossbaustelle läuft bereits: Für die neue Geschäftsverwaltung der Gerichte und Staatsanwaltschaften, «Helium», sind 117 Millionen Franken bis 2038 budgetiert. Im Juli mussten wir 11,3 Millionen Nachtragskredit sprechen, weil vergessen worden war, die Tranche 2026 ins Budget zu stellen. Die Aufsicht hat gewarnt, das Parlament hat entschieden. Die Regierungsrätin hat beides ignoriert und Millionen versenkt. Jeder andere Politiker wäre zurückgetreten. Jacqueline Fehr geht 2027, die Rechnung bleibt.

Millionen unnötig versenkt.

Bild: pixabay

KURZ ERKL ÄRT

Was ist ein Postulat? WORTE DES PARTEISEKRETÄRS

219 beziehungsweise 422 Tage bis zu den Wahlen 2027, ??? Tage bis zur EU-Abstimmung Es dauert einerseits noch rund sieben Monate bzw. mehr als ein Jahr, bis wir die Ergebnisse der Wahlen 2027 wissen, aber schon jetzt können die ersten wichtigen Weichen für die Erfolge gestellt werden.

Nicht ausruhen auf positiven Tendenzen Über die Abstimmung zur Nachhaltigkeits-Initiative vom 14. Juni wurde bereits viel geschrieben. Festzuhalten gilt, dass wir die Stimmbevölkerung mehr als deutlich über unserem Wähleranteil gewinnen konnten, dies notabene gegen alle Parteien und unzählige Institutionen, Verbände und NGOs. Gelingt ein solches Ergebnis nur annähernd für die bevorstehenden Kantonsrats- und Nationalratswahlen, können wir uns auch am 5. April bzw. 25. Oktober jeweils am Montag nach dem Wahlsonntag als Gewinner feiern lassen. Aber dafür braucht es Kandidatinnen und Kandidaten, die unermüdlich die Politik der SVP propagieren, und Sektionen und Parteimitglieder, die sich tatkräftig auch im Umfeld für die einzig richtige Politik der SVP des Kantons Zürich einsetzen. Schon bald sind auch unsere bisherige Regierungsrätin Natalie Rickli und unser Regierungsratskandidat NR Martin Hübscher landauf, landab unter-

wegs, um für sich, aber auch für unsere Partei bestmögliche Werbung zu machen. Nutzen Sie die Gelegenheit, diesen Anlässen beizuwohnen, und nehmen Sie auch an den Veranstaltungen, Anlässen und Standaktionen der Kantonsratskandidaten teil; oder besser unterstützen Sie diese Aktionen mit finanzieller oder persönlicher Mithilfe. Politdiskussionen, Sektionsveranstaltungen und weitere Veranstaltungen finden Sie – wie immer – aufgeführt in unserem «Zürcher Bote» oder auch jederzeit online auf unserer Kantonalhomepage.

Die Wahlen im Frühjahr 2027 im Kanton Zürich sind ein echter Stimmungstest Die Erfolge in jüngster Vergangenheit in anderen Kantonen, wie Graubünden und Glarus mit erdrutschartigen Zugewinnen von Mandaten und Wähleranteil, bergen das Risiko, dass wir in Versuchung geraten können, dass es auch ohne Engagement funktionieren wird; dem ist und wird nicht so sein. Ohne die frühzeitige Mitwirkung und Mithilfe werden wir den Stimmungstest, der im April 2027 nationale Ausstrahlung haben wird, nicht positiv gestalten können. Die Zürcher SVP will sich nahtlos an diese Erfolgsmeldungen anschliessen und ebenfalls mit klaren Zugewinnen die nationalen Wah-

len im Herbst 2027 einläuten können. Anfang Oktober 2026 wird mit den Wahlen in unserem Nachbarkanton Zug mit Spannung ein weiteres Ergebnis erwartet.

Nicht nur Wahlen bestimmen unsere Arbeit Aber über allem und begleitend zu den Wahlen, die unser Tun in den nächsten Monaten bestimmen, stehen natürlich die Arbeiten gegen den unsäglichen EU-Unterwerfungsvertrag an. Noch ist unklar, wann es hier zum Showdown kommen wird, aber mit den Lehren aus der Abstimmung zur Nachhaltigkeits-Initiative sind wir gemeinsam gerüstet, auch diesen Kampf aufzunehmen. Ganz im Sinne: Wir alleine für unser Land, für unsere Heimat, für unsere Schweiz und natürlich auch für unseren schönen Kanton Zürich. Schon jetzt herzlichen Dank für all die Unterstützung in der Vergangenheit, in der Gegenwart und auch in der Zukunft.

von Marco Calzimiglia

Das Postulat ist ein parlamentarischer Vorstoss, also eines der Instrumente, die den Parlamentarierinnen und Parlamentariern in ihrem politischen Alltag zur Verfügung stehen. Mit dem Postulat wird der Regierungsrat beauftragt, zu prüfen, ob eine Verfassungs- oder Gesetzvorlage oder der Entwurf zu einem Kantonsratsbeschluss vorgelegt werden soll. Ausserdem kann mit einem Postulat dem Regierungsrat empfohlen werden, in seinem Kompetenzbereich einen Entscheid zu treffen und darüber Bericht zu erstatten. Das Postulat ist ein «Auffangvorstoss», weil damit alle Anliegen eingebracht werden können, für die eine zulässige und geeignete Vorstossart fehlt. Der Regierungsrat teilt dem Kantonsrat innert drei Monaten nach der Einreichung des Postulats die Bereitschaft zu dessen Entgegennahme mit oder stellt mit schriftlicher Begründung Antrag auf Ablehnung. Überweist der Kan-

tonsrat das Postulat, erstattet der Regierungsrat innert zwei Jahren nach der Überweisung Bericht über das Ergebnis seiner Prüfung. Die zuständige Kommission berät diesen Bericht und stellt dem Kantonsrat Antrag. Der Kantonsrat kann das Postulat als erledigt abschreiben oder vom Regierungsrat einen Ergänzungsbericht verlangen, sofern dieser in seinem Bericht auf wesentliche Aspekte des Postulats nicht eingegangen ist. Bei der Abschreibung des Postulats kann der Kantonsrat eine abweichende Stellungnahme abgeben, falls er seine Position von derjenigen des Regierungsrats klar abgrenzen möchte.

Scannen Sie den QR-Code, um die aktuellen Videos der SVP Kantonsratsfraktion zu sehen.

Quelle: Aus dem Lexikon des Zürcher Kantonsrats


4  AKTUELL

Der Zürcher Bote | Nr. 35 | Freitag, 28. August 2026

REFORMIERTE VOLKSABSTIMMUNG AM 27. SEPTEMBER 2026

SVP ZUMIKON

Nein zu Zwang und Zentralisierung in der Reformierten Kirche

Der Grillplausch der SVP Zumikon war wieder ein voller Erfolg

Braucht die Reformierte Landeskirche ein eigenes Netto-Null-Ziel 2035? Ist Klimaschutz wichtiger als der Auftrag, den Menschen mit dem Evangelium zu dienen? Sollen die Kirchgemeinden im Kanton zur Zertifizierung mit einem Umweltlabel gezwungen werden? Nein! Am 27. September können Sie die Kirche vor schädlichen Zwangsmassnahmen bewahren.

Bereits zum 11. Mal organisierte die SVP Zumikon den mittlerweile traditionellen Grillplausch nach den Sommerferien.

Viele Kirchgemeinden haben längst Massnahmen ergriffen, um die CO2-Emissionen zu senken und Energie zu sparen. Doch 2023 reichten klimabewegte Kirchenbürger die sogenannte Schöpfungsinitiative ein. Der Kirchenrat erstellte einen Gegenvorschlag, der am 27. Januar 2026 von der Synode nach emotionaler Debatte knapp angenommen wurde. Mitglieder der Synode ergriffen sofort das Referendum; daher kommt die Vorlage am 27. September vors reformierte Stimmvolk.

Überrissen, unrealistisch, masslos Völlig unerwartet suchte der Kirchenrat mit dem Gegenvorschlag nicht den Kompromiss, sondern stützte weitgehend die Initiative. Ein fragwürdiges Manöver: Mit einer Initiative müsste man obligatorisch vors Stimmvolk, mit einem vom Parlament gebilligten Gegenvorschlag hoffte man, eine Volksabstimmung zu umgehen! Die Hauptpunkte des nun vorgelegten Gegenvorschlags: – Die landeskirchliche Zentrale schanzt sich weitreichende Kompetenzen zu: Die Gemeinden müssen Vorgaben für Verwaltung und Erneuerung ihrer Gebäude hinnehmen. – Alle Kirchgemeinden müssen sich mit dem Umweltlabel «Grüner Güggel» zertifizieren. – Bis 2035 müssen die Kirchgemeinden mit ihren Kirchen und Kirchgemeindehäusern netto null Emissionen erreichen. – Die Kirche verzichtet auf die Verwendung fossiler Treibstoffe.

weit übers Ziel hinaus. Sie verletzt die «kirchliches Tempolimit» auf AutobahGemeindeautonomie der Kirchgemein- nen einführen!). Die Zürcher Stimmden. Sie überfrachtet sie mit Administ- bürger haben das Netto-Null-Ziel 2040 ration, wo doch die Kirchenpflegen für deutlich verworfen; damit gilt der geihren Kernauftrag zu entlasten wären. setzliche Rahmen von Bund und KanDie Ablehnung der Vorlage richtet ton (Klimaneutralität 2050). Die Kirchgemeinden stehen mit ihren sich nicht gegen den Umweltschutz an sich. Jede Gemeinde darf aus freien historischen Gebäuden vor komplexen Stücken die Zertifizierung mit dem Um- Herausforderungen. Wohlhabende Geweltlabel beschliessen. meinden können fossile Heizungen vorzeitig ersetzen, die finanzschwachen (und es werden immer mehr) können Zwang gehört nicht zur Kirche! Unsere Reformierte Kirche ist eine Glau- dies nicht ohne Weiteres. Die Kirchgemeinden sind seit Langem bensgemeinschaft aus freier Überzeugung. Eine Zwängerei in diesem Aus- daran, ihre Abhängigkeit von fossiler mass ist ihr fremd. Einige Gemeinden Energie zu verringern. Dieser Prozess sind des Papierkrams überdrüssig, den muss in lokaler Verantwortung bleiben. ihre anfängliche Bejahung des «Grünen Die Eigenständigkeit der KirchgemeinGüggels» nach sich zieht. Ein Chordi- den zu schwächen, ist verfehlt. Das rigent an der Goldküste klagte, dass kirchliche Leben findet in den Kirchgewegen des begrenzten Strombudgets meinden statt und nicht in der landesbei schwachem Licht geprobt werden kirchlichen Zentrale in Zürich. musste! Darum: NEIN am 27. September! Website des NEIN-Komitees mit den Historischen Gebäuden Sorge tragen Daten von Podiumsveranstaltungen: www.güggelzwang-nein.ch Ein eigenes Netto-Null-Ziel passt nicht zur Zürcher Landeskirche. Wir sind Pfarrer Willi Honegger, Kirche im Staat, nicht Staat im Staat (sonst könnte man ja ebenso gut ein Bauma

Aktionismus statt Vernunft

Am 27. September können Sie die Kirche vor schädlichen Zwangsmassnahmen bewahren. Bild: zVg

SVP ZOLLIKON

Glace und gute Gespräche bei viel Sonnenschein In Zollikon haben die drei schönsten Tage des Jahres nichts mit der Fasnacht zu tun. Es sind die drei Tage, an denen die SVP an der Chilbi ihren beliebten Glacestand betreibt. Bei strahlendem Sommerwetter und grosser Hitze herrschte auch dieses Jahr von Anfang an reger Betrieb. Zahlreiche Besucher machten Halt, gönnten sich eine Erfrischung und nutzten die Gelegenheit für einen Schwatz. Entsprechend fleissig musste hinter dem Tresen gearbeitet werden: Glace um Glace ging über die Theke – und bei diesen Temperaturen musste niemand lange von einer zweiten Kugel über-

Bezirkspräsident Marc Wachter verdankte dem Referenten und wies bereits auf die bevorstehenden Kantonsratswahlen vom 4. April 2027 hin. Die Bezirkspartei hatte vergangene Woche ihre Kandidaten nominiert und startet bereits in den Wahlkampf mit dem Ziel, einen vierten Sitz zu gewinnen. Anschliessend wurden die Gäste bewirtet, wobei aufgrund des anhaltenden Feuer­ verbots auf einen leichten Wurst-KäseSalat umgestellt werden musste. André Hartmann, Gemeinderat / Finanzvorsteher, Zumikon

V.l.n.r.: KR Tumasch Mischol, GR André Hartmann, NR Benjamin Fischer, Bezirkspräsident Marc Wachter, Sektionspräsident Gérard Olivary.

Fazit: Die Klima-Thematik erhält in der Kirchenordnung den gleichen Rang wie der Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums!

Es steht unserer Kirche schlecht an, sich vom Sog dieser WeltuntergangsFixierten mitreissen zu lassen. Die Abhängigkeit von fossiler Energie zu reduzieren, ist zweifellos vernünftig (im Blick auf die geopolitischen Turbulenzen). Diese Vorlage schiesst allerdings

Auch dieses Jahr folgten wieder über 70 Besucher der Einladung. Zumiker Parteipräsident Gérard Olivary und Gemeinderat André Hartmann begrüssten die Anwesenden in der seit diesem Jahr wieder steuergünstigsten Gemeinde des Kantons. Nationalrat Benjamin Fischer informierte über die wichtigsten Geschäfte in Bern. Zum Vertragspaket mit der EU erläuterte er gekonnt die drohenden Nachteile der dynamischen Rechtsübernahme, fremder Richter und drohender Sanktionen sowie unkontrollierter weiterer Zuwanderung oder der Schwächung der demokratischen Mitspracherechte.

zeugt werden. Das Glace kam wie jedes Jahr direkt vom Schlattgut unseres Präsidenten Domenik Ledergerber. Doch der traditionelle SVP-Glacestand lebt nicht nur von der süssen Abkühlung. Ebenso wichtig sind die vielen unkomplizierten Begegnungen. Jung und Alt kam vorbei, bekannte Gesichter trafen sich wieder und manche Diskussionen entstanden ganz spontan. Gerade diese direkte und ungezwunge

V.l.n.r.: KR Tumasch Mischol, NR Mauro Tuena, RR Natalie Rickli, KR-Kandidatin Sibylle Lehner und NR Gregor Rutz.

Bild: zVg

ne Art des Austauschs macht unseren Glacestand jedes Jahr zu einem besonderen Highlight. Auch an politischer Prominenz fehlte es nicht. Verschiedene Vertreter aus Gemeinde, Kanton und Bundesbern packten selber mit an und standen für Gespräche zur Verfügung. Mit dabei waren unter anderem die Nationalräte Gregor Rutz, Mauro Tuena, Bruno Walliser und Nina Fehr Düsel. Besonders gefreut hat uns auch der Besuch von Regierungsrätin Natalie Rickli, die sich Zeit für die Gäste nahm und selbstverständlich ebenfalls das eine oder andere Glace genoss. So zeigte sich einmal mehr, dass die Politik der SVP nicht nur in klimatisierten Sitzungszimmern funktioniert, sondern auch im direkten Austausch mit den Bürgern besteht. Der Glacestand war einmal mehr ein voller Erfolg – sonnig, gesellig und mit vielen leeren Glacebechern als schönstem Beweis. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr! Régis Ecklin, Vizepräsident SVP Zollikon

Bild: zVg


AKTUELL  5

Der Zürcher Bote | Nr. 35 | Freitag, 28. August 2026

PERSÖNLICHE FREIHEIT BLOCHERS KL ARTEX T

Nicht alles muss politisch sein Was wir essen, wie wir sprechen, womit wir reisen und wie wir unseren Alltag gestalten, wird zunehmend politisch bewertet. Dabei gerät etwas Wesentliches aus dem Blick: Eine freie Gesellschaft braucht einen privaten Raum, in dem nicht jede Entscheidung zum öffentlichen Bekenntnis wird.

Sean Burgess Kommunikation & Redaktor Der Zürcher Bote SVP Kanton Zürich

Wer heute einkauft, entscheidet angeb­ lich längst nicht mehr nur, was ihm schmeckt oder was er benötigt. Der In­ halt des Einkaufskorbs soll zugleich Auskunft über die politische Haltung geben. Fleisch oder Fleischersatz, einhei­ mische oder importierte Lebensmittel, Markenprodukt oder günstige Alterna­ tive: Fast jeder Kauf lässt sich inzwi­ schen mit einer moralischen Bedeutung versehen. Ähnlich verhält es sich bei der Mobi­ lität. Das Auto, die Flugreise oder selbst die Wahl des Ferienziels werden schnell zum Ausdruck einer politischen Haltung erklärt. Auch Sprache dient nicht mehr allein der Verständigung, sondern soll immer häufiger die richtige Gesinnung erkennen lassen. Persönliche Entschei­ dungen werden dadurch zu öffentlichen Bekenntnissen. Natürlich haben solche Entscheidun­ gen Auswirkungen. Konsum beeinflusst die Wirtschaft, Mobilität beansprucht Infrastruktur und Sprache prägt das Zusammenleben. Deshalb braucht es politische Rahmenbedingungen – etwa für Produktsicherheit, Deklaration, Ver­ kehrsfinanzierung oder den Schutz der Rechte anderer. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede einzelne Alltagshand­ lung moralisch bewertet werden muss.

Der Einkauf ist kein Gesinnungstest Ich möchte ein Produkt kaufen können, weil es mir schmeckt, weil es seinen Preis wert ist oder weil ich damit gute Erfah­ rungen gemacht habe. Nicht jeder Griff ins Verkaufsregal ist eine Abstimmung über die Zukunft unseres Landes. Ebenso wenig muss eine Mahlzeit zur persön­ lichen Erklärung über Landwirtschaft, Klima und globale Gerechtigkeit werden. Dennoch entsteht zunehmend der Ein­ druck, man müsse seine Entscheidun­ gen begründen. Wer Fleisch isst, soll erklären, weshalb. Wer darauf verzich­ tet, wird seinerseits rasch einer bestimm­ ten politischen Haltung zugeordnet. Aus individuellen Vorlieben werden po­ litische Etiketten – und aus alltäglichen Entscheidungen kleine Gesinnungstests. Eine offene Gesellschaft lebt jedoch davon, dass Menschen unterschiedliche Prioritäten setzen. Für den einen ist ein günstiger Preis entscheidend, für die andere die Herkunft eines Produkts. Manche verzichten bewusst, andere ge­ niessen bewusst. Solange sie die gelten­ den Regeln und die Freiheit ihrer Mit­ menschen achten, müssen sie sich dafür nicht rechtfertigen. Das bedeutet nicht, dass persönliche Entscheidungen nicht kritisiert werden dürfen. Auch die öffentliche Ausein­ andersetzung gehört zur Freiheit. Pro­ blematisch wird es aber, wenn aus einer Meinung ein moralischer Anspruch ent­ steht und Andersdenkende nicht mehr nur als Menschen mit anderen Priori­ täten, sondern als verantwortungslos oder rückständig gelten.

len selbstverständlich respektvoll mit­ einander umgehen. Respekt zeigt sich aber nicht allein in bestimmten For­ mulierungen, sondern vor allem daran, wie wir einander im Alltag behandeln. Gerade staatliche Stellen sollten klar und verständlich kommunizieren. Selbstverständlich müssen sie niemanden herabsetzen oder ausschliessen. Ihre Aufgabe besteht aber auch nicht darin, jede gesellschaftliche Debatte sprachlich vorwegzunehmen. Wo amtliche Sprache komplizierter wird, um eine politische Haltung zu demonstrieren, verliert sie ihren eigentlichen Zweck: von möglichst allen verstanden zu werden.

Keine staatlich verordnete Lebensführung

Unterschiedlichkeit aushalten Eine freie Gesellschaft verlangt nicht, dass alle gleich leben. Sie verlangt, dass

Mitten im Dreissigjährigen Krieg (1618–1648) erreichte die evangelischen Orte der Eidgenossenschaft ein Schreiben des schwedischen Gesandten. Diese sollten sich gefälligst der guten Sache anschliessen. Denn es sei «jetzo nicht mehr Zeit, sich mit der Neutralität zu behelfen».

Christoph Blocher Alt Bundesrat SVP Herrliberg

Nicht jeder Einkauf ist ein politisches Bekenntnis. Bild: zVg

Die Politik muss Regeln festlegen, wo das Zusammenleben und der Schutz gemeinsamer Interessen es erfordern. Sie schützt Eigentum, Sicherheit und persönliche Rechte. Sie sorgt für ver­ lässliche Rahmenbedingungen. Daraus erwächst jedoch kein allgemeiner Auf­ trag, den Menschen einen bestimmten Lebensstil vorzugeben. Der Staat darf informieren und auf Risiken hinweisen. Er soll aber nicht darüber entscheiden, welche Ernährungs­ weise moralisch höher steht, welches Verkehrsmittel ein gutes Gewissen ver­ dient oder welche Freizeitbeschäftigung als zeitgemäss gilt. Sobald die Politik nicht mehr nur Rahmenbedingungen setzt, sondern den «richtigen» Menschen formen will, wird aus Verantwortung Bevormundung. Diese politische Steuerung erfolgt selten durch offene Verbote. Häufiger geschieht sie über Abgaben, Subven­ tionen, Kampagnen und Vorschriften. Bestimmte Entscheidungen werden ge­ fördert, andere verteuert oder gesell­ schaftlich abgewertet. Jede einzelne Massnahme mag begründbar erschei­ nen. In ihrer Summe können sie den privaten Handlungsspielraum dennoch immer weiter verkleinern.

Neutralität in 300 Jahren

wir Unterschiede aushalten. Der Nach­ bar darf andere Prioritäten setzen, an­ ders sprechen, anders essen und seine Freizeit anders verbringen. Toleranz be­ deutet nicht, nur jene Lebensweisen zu akzeptieren, die den eigenen Über­ zeugungen entsprechen. Jeder darf für seine Haltung werben. Wer vom vegetarischen Essen überzeugt ist, kann andere dafür begeistern. Wer bewusst regionale Produkte kauft, darf deren Vorteile erklären. Wer eine be­ stimmte Ausdrucksweise bevorzugt, soll sie verwenden. Problematisch wird es erst, wenn aus der persönlichen Über­ zeugung eine allgemeine moralische Verpflichtung abgeleitet wird. Wir sollten deshalb wieder häufiger eine persönliche Entscheidung als das betrachten, was sie ist: persönlich. Nicht hinter jedem Mittagessen steht ein po­ litisches Programm. Nicht jede Auto­ fahrt ist eine Provokation. Und nicht jede ungeschickte Formulierung offen­ bart eine verwerfliche Gesinnung. Eine freiheitliche Gesellschaft erkennt man nicht daran, dass alle die vermeint­ lich richtigen Entscheidungen treffen. Man erkennt sie daran, dass Menschen unterschiedliche Entscheidungen tref­ fen dürfen – ohne sich dafür ständig erklären zu müssen. Nicht alles muss politisch sein. Manches darf ganz ein­ fach Privatsache bleiben.

SVP des Bezirks Hinwil an der ZOM (2. bis 6. September 2026) - kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns Mittwoch 2. September

Angesicht der gemeinsamen Werte sei dies «vielmehr eine Faulheit und Verräterei als eine Klugheit und Für­ sichtigkeit». Der König von Schweden beurteile die Neutralität als Feind­ schaft, die wiederum die seinige «er­ wecket und provozieret». Doch das mehrfache Drängen und Drohen zwi­ schen 1629 und 1631 hatte keinen Erfolg. Dabei betätigte sich Johann Jakob Breitinger als Vorsteher der Zürcher Kirche ungeniert als Propagandist der protestantisch-schwedischen Partei. Er sah in der Neutralität nichts als Schande: «Weil du lau bist und weder kalt noch warm, so will ich dich us­ speien us minem mund.» Breitinger

wollte militärisch gegen die katholi­ schen Zentralschweizer Orte vorgehen. Die konfessionell geteilte Schweiz blieb zu ihrem Glück neutral – und damit vor fürchterlichem Mord und Brand verschont. Fast dreihundert Jahre später, am 4. August 1914, überfielen deutsche Truppen das neutrale Belgien. Die Em­ pörung war vor allem in der West­ schweiz riesig. Frankreich verlangte vom Bundesrat gebieterisch, diesen mo­ ralisch verwerflichen Einfall in einen souveränen Kleinstaat zu verurteilen. Doch der Bundesrat blieb fest. Die Schweiz habe sich nicht «gegen die von der einen oder anderen Kriegspartei begangenen Völkerrechtswidrigkeiten» zu äussern. Denn dies würde «in Wider­ spruch mit der durch Verfassung, Ge­ schichte und Tradition und durch den unbeugsamen Volkswillen der Landes­ regierung auferlegten Staatsmaxime der Beobachtung absoluter Neutralität geraten». Die Beispiele über die heil­ same Neutralität wären fortzusetzen.

SVP BONSTET TEN

Podium mit Alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher in Bonstetten Am 1. September 2026 lädt die SVP Bonstetten erneut zu einem Podium ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten. Im Mittelpunkt des Abends steht die Neutralitätsinitiative. Dazu spricht Alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher. Ebenfalls Thema ist die kantonale Vor­ lage «Selbstbestimmung am Lebensen­ de auch in Alters- und Pflegeheimen». Diese wird von Kantonsrätin Ursula Junker (SVP) vorgestellt und erläutert. Mit dem Anlass greift die SVP zwei Themen auf, die über die Gemeinde hi­ naus politische Bedeutung haben. Wäh­ rend bei der Neutralitätsinitiative Fra­ gen zur aussenpolitischen Ausrichtung der Schweiz im Zentrum stehen, be­

www.svp-bonstetten.ch

rührt die kantonale Vorlage ethische und gesellschaftspolitische Grundsatz­ fragen. Das Podium dürfte damit nicht nur Parteianhängerinnen und Partei­ anhänger ansprechen, sondern auch weitere politisch Interessierte. Bitte frühzeitig anreisen. Der Park­ dienst wird durch die Feuerwehr orga­ nisiert. SVP Bonstetten

SVP Bonstetten

Einladung zum Podium Bonstetten im Gemeindesaal Tobias Weidmann Romaine Rogenmoser

Kantonsrat / 14 – 16.30

Marion Matter

Jacqueline Hofer

Kantonsratspräsidentin Kantonsrätin / 14 – 17.30 14 – 17.30

Kantonsrätin / 14 – 17.30

Donnerstag 3. September

Dienstag, 1. September 2026 (19.30 Uhr) «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen» Informationen zur kantonalen Vorlage von Ursula Junker, Kantonsrätin, SVP

Thomas Matter

Nina Fehr Düsel

Nationalrat / 17 – 19

Nationalrätin / 15 – 17

Tobias Infortuna

Domenik Ledergerber

Kantonsrat / 17.30 – 21.30

Kantonsrat / 17.30 – 21.30

Anita Borer

Kantonsrätin / 16 – 19

Neutralitätsinitiative

René Schweizer

Kantonsrat / 17.30 – 21.30

Freitag 4. September

(Wahrung der schweizerischen Neutralität)

Pro: Christoph Blocher, Alt BR, SVP

Kontra: Nicole Barandun, NR, Mitte

Wenn Sprache Haltung beweisen soll Besonders sichtbar ist die Politisierung bei der Sprache. Wörter sollen längst nicht mehr nur einen Gedanken mög­ lichst verständlich ausdrücken. Immer häufiger dienen sie auch dazu, die rich­ tige Haltung zu belegen. Wer nicht jede sprachliche Neuerung übernimmt, sieht sich schnell dem Verdacht ausgesetzt, bestimmte Menschen absichtlich aus­ zuschliessen. Sprache verändert sich – das hat sie immer getan. Dauerhaft verändern lässt sie sich jedoch kaum durch Leitfäden und moralischen Druck. Menschen sol­

Paul von Euw

Maria Rita Mary

Kantonsrat / 17.30 – 21.30 a.Kantonsrätin / 17.30 – 21.30

Samstag 5. September

Daniel Wäfler

Kantonsrat / 12 – 17

René Schweizer

Kantonsrat / 16.30 – 21.30

Sie finden uns in der Halle 3 am Stand 3.001. Neben unseren Gästen sind auch Behördenvertretende sowie Kantonsratskandidierende aus der Region anwesend.

Podium Bonstetten zur Volksabstimmung vom 27. September 2026. Besuchen Sie unsere öffentlichen Podiumsgespräche mit Berücksichtigung von Pro- und Kontra-Stimmen zu aktuellen Themen oder Abstimmungen. Wir freuen uns, viele Interessierte am 1. September begrüssen zu dürfen. SVP Bonstetten


6  PARLAMENTSGEMEINDEN

Der Zürcher Bote | Nr. 35 | Freitag, 28. August 2026

Fadegrad

AU S D E M Z Ü R C H E R G E M E I N D E R AT

Zürcher Gemeinderat lehnt Werbeverbot für Flugreisen ab von Anita Borer

Schweiz-Kritiker sollten (aus-)reisen

Die Grünen der Stadt Zürich forderten den Zürcher Stadtrat auf, zu prüfen, wie Werbung für Flugreisen sowie für Angebote, die indirekt mit Flügen verbunden sind, auf Stadtgebiet verboten werden könnten. Begründet wurde der Vorstoss mit dem Netto-Null-Ziel der Stadt Zürich bis 2040.

Yves Peier Gemeinderat SVP Zürich

ten ein Werbeverbot als mögliche Massnahme zur Senkung der Flugemissionen. Aus Sicht der SVP ist ein solches Verbot jedoch der falsche Weg. Es schränkt die persönliche und die wirtschaft­liche Freiheit ein. Ein zentraler Kritikpunkt ist die Wirtschaftsfreiheit. Fluggesellschaften, Reisebüros, Flughäfen und die Werbebranche bieten legale Dienstleistungen an. Wenn diese nicht mehr oder nur eingeschränkt beworben werden dürfen, greift die Politik direkt in den Wettbewerb ein. Davon wären nicht nur die Fluggesellschaften betroffen, sondern auch lokale Reisebüros und andere Zürcher Unternehmen.

Problematisch ist zudem die Ungleichbehandlung verschiedener Branchen. Flugreisen verursachen CO2-Emissionen und belasten die Umwelt. Dasselbe gilt jedoch auch für Kreuzfahrten, den Auto­ verkehr, den Onlinehandel und zahlreiche weitere Konsumbereiche. Weshalb soll ausgerechnet Flugwerbung ver­ boten werden? Ein solches selektives Verbot wirkt inkonsequent und ideologisch motiviert. Werbung dient ausserdem nicht ausschliesslich dazu, zusätzlichen Konsum zu schaffen. Sie informiert Konsumentinnen und Konsumenten über Preise, Direktverbindungen und neue Angebote und ermöglicht es ihnen, verschiedene Möglichkeiten miteinander zu vergleichen. Ein Verbot würde somit auch den Zugang zu solchen Informationen einschränken. Für die SVP steht insbesondere die Eigenverantwortung im Zentrum. Erwachsene Menschen sollen grundsätzlich selbst entscheiden können, wie sie leben, wohin sie reisen und wofür sie ihr Geld ausgeben. Solange Flugreisen legal sind, ist es widersprüchlich, die entsprechende Werbung aus dem öffentlichen Raum verbannen zu wollen. Die Menschen in Zürich brauchen keine staatlichen Sittenwächter, die ihnen vorschreiben, welche Werbung sie sehen dürfen oder welches Reiseverhalten politisch erwünscht ist.

Ein solches Werbeverbot ist eine Form von grüner Bevormundung. Der Staat versucht, das Verhalten der Bevölkerung durch Verbote in eine bestimmte Richtung zu lenken. Aus Sicht der SVP sollte nachhaltiges Verhalten jedoch aus persönlicher Überzeugung und Eigenverantwortung entstehen und nicht durch staatliche Erziehungsmassnahmen erzwungen werden. Klimapolitik darf nicht zu betreutem Denken werden. Auch die gesellschaftliche Bedeutung des Reisens darf nicht vergessen werden. Günstigere Flugverbindungen haben internationale Reisen für breite Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht. Menschen können andere Länder und Kulturen kennenlernen, persönliche Beziehungen über Grenzen hinweg pflegen und neue Erfahrungen sammeln. Reisen trägt damit auch zu Bildung, persönlichem Austausch und internationaler Vernetzung bei. Die Befürworter des Verbots argumentieren, dass Werbung den Konsum fördere und Zürich seinen ökologischen Fussabdruck reduzieren müsse. Ein lokales Werbeverbot löst das Klimaproblem jedoch nicht. Wer fliegen möchte, kann weiterhin ein Flugticket kaufen und sich problemlos online über Angebote informieren. Gleichzeitig würden Zürcher Unternehmen und die lokale Werbewirtschaft eingeschränkt, ohne dass damit eine wesentliche Reduktion der Flugemissionen garantiert wäre. Der Zürcher Gemeinderat hat den Vorstoss schliesslich mit 61 Nein- gegen 57 Ja-Stimmen abgelehnt.

Die Sommerferien sind vorbei. Viele haben Sonne, Berge, Flugreisen seien für rund ein Viertel der Meer und gutes Essen genossen. indirekten Emissionen der Zürcher BeFerien tun gut und sie zeigen völkerung verantwortlich und verursachmanchmal, was uns im Alltag ten jährlich rund 3,2 Tonnen CO2-Äquinicht mehr auffällt. valente pro Person. Zudem entfielen 84 Wer im Ausland war, kennt solche ­ Prozent der geflogenen Distanzen auf Freizeitreisen. Da die Stadt das ReiseMomente: Abfall am Strassenverhalten der Bevölkerung nur begrenzt rand. Schlaglöcher. Ein Zug, der beeinflussen könne, sehen die Postulanvielleicht kommt – oder auch nicht. Wasser, das man lieber nicht aus dem Hahn trinkt. Strände, an denen Plastikflaschen liegen bleiben. Oder Quartiere, in denen man abends schneller geht und die Handtasche fester hält. Dann kommt man nach Hause und merkt wieder, wie wertvoll vieles ist, worüber wir gedankenlos verfügen: sauberes Trinkwasser aus dem Hahn. Gepflegte Strassen. Zuverlässiger öffentlicher Verkehr. Funktionierende Entsorgung. Gepflegte Landschaften. Und Eine weitere Verbots-Idee der Grünen, die die persönliche und wirtschaftliche Freiheit einschränken will. Bild: zVg Menschen, die Verantwortung übernehmen – im Verein, im Gewerbe, in der Gemeinde, bei AU S D E M I L L N AU - E F F R E T I K E R S TA DT PA R L A M E N T der Feuerwehr, in der Politik. Die Schweiz ist nicht perfekt. Auch bei uns kann man sich über verspätete Züge, volle Strassen oder Landwerte, Mieten oder andere MechaMit dem Beginn der neuen Legislatur hat das Stadtparlament von Illnau-Effretikon seine Arbeit aufgenommen. hohe Preise ärgern. Aber nach nismen wieder aufgefangen werden. Die veränderten Kräfteverhältnisse spiegeln sich dabei auch in den Kommissionen wider. Ferien im Ausland merkt man schnell: Dieses Land funktioniert Ursprünglich hatte die Stadt aller- eine geeignete Immobiliengesellschaft Bürgerliche Mehrheit ausserordentlich gut. dings einen anderen Weg vorgesehen. zu verkaufen. Damit verbunden wäre unter Beobachtung Das ist kein Zufall. Die Schweiz Das Abwasser aus Illnau-Effretikon soll- allerdings die Auflage, preisgünstige Gerade an diesem Geschäft könnte sich te künftig in der erneuerten und erwei- Mietwohnungen zu erstellen. Im Gegen- zeigen, wie die neue bürgerliche Mehrfunktioniert, weil GeneratioMathias Ottiger terten ARA Hard in Winterthur behan- zug soll die Stadt später Wohnungen heit mit der Wohnpolitik der Stadt umnen vor uns Werte gelebt haben, Stadtparlamentarier delt werden. Dort ist bis 2039 ebenfalls samt dem dazugehörigen Land zurück- geht. Einerseits bietet das Projekt die die heute von linken Politikern Effretikon der Einbau einer vierten Reinigungs- erhalten. Nach den Berechnungen des Chance, mitten in Alt-Effretikon zusätzals veraltet dargestellt werden: stufe geplant. Eine aktualisierte Wirt- Stadtrats entspräche dies rund 30 Pro- lichen Wohnraum zu schaffen und gleichEigen­verantwortung, OrdnungsDie SVP verfügt neu über zwölf der ins- schaftlichkeitsberechnung stellt diese zent der Wohnungen auf dem städti- zeitig städtisches Grundeigentum langsinn, Fleiss, Respekt, direkte gesamt 36 Sitze im Stadtparlament. In Variante nun jedoch infrage. Aufgrund schen Areal – also etwa 15 bis 18 Woh- fristig zu sichern. Andererseits stellt sich der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der gestiegenen Investitionskosten wäre nungen. die grundsätzliche Frage, wie weit die Demokratie, Unabhängigkeit, ein Anschluss an die Winterthurer AnDer Stadtrat bezeichnet das Modell Stadt mit politischen und sozialen Vorund der RechnungsprüfungskommissiNeutralität und ein gesundes als «kostenneutral». Die Stadt müsste gaben in einen privaten Entwicklungson (RPK) stellt sie jeweils drei von neun lage nicht mehr wirtschaftlich. Misstrauen gegenüber zu viel Mitgliedern. Damit konnte die Partei Vorerst soll deshalb die ARA Man- demnach keine eigenen Bauinvestitio- prozess eingreifen soll. Staat. Diese Werte sind das Fun­ Mit der ARA Mannenberg und dem ihren Sitzanteil auch in den beiden nenberg selbst ausgebaut werden. Ein nen tätigen und könnte dennoch zudament unseres Erfolgs. wichtigen Kontrollgremien eins zu eins Teil des beantragten Kredits ist für die sätzlichen Wohnraum in ihr Eigentum Rebbuck stehen damit bereits zu Beginn abbilden. Planung der vierten Reinigungsstufe übernehmen. Dieser könnte unter an- der neuen Legislatur zwei Geschäfte auf Darum stört mich, wenn manche Politisch ist diese Ausgangslage von bis zum baureifen Projekt vorgesehen. derem Wohnungen ersetzen, die die der Agenda, die über den unmittelbaso tun, als könne man die Schweiz Bedeutung: Zusammen mit FDP und Gleichzeitig soll eine Zukunftsstudie Stadt heute am freien Markt anmieten ren Entscheid hinausweisen. Beim beliebig umbauen, erweitern und Mitte kann die SVP in den Kommissionen klären, wie die Anlage langfristig be- muss. Auch die von der privaten Bau- Abwasser geht es um eine Strategie für belasten. Immer mehr Zuwandeeine bürgerliche Mehrheit bilden. Wie trieben werden könnte. Der Planungs- trägerschaft erstellten Wohnungen sol- die nächsten Jahrzehnte, beim Rebbuck rung, immer mehr Vorschriften, stark sich diese neue Konstellation auf horizont reicht bis 2070. len preisgünstig bewirtschaftet werden. um den Umgang mit städtischem Bauimmer mehr Anbindung an fremdie Sachpolitik auswirken wird, dürfte Das Modell wirft allerdings politische land und die Frage, welche wohnpolitiDamit will sich die Stadt mehrere Opsich bereits bei den ersten grösseren In- tionen offenhalten. Die Studie soll einen Fragen auf. Insbesondere wird zu klären schen Ziele damit verfolgt werden sollen. de Institutionen, immer mehr vestitions- und Finanzvorlagen zeigen. späteren Anschluss an die ARA Hard und sein, wie «preisgünstiger Wohnraum» Für das neu zusammengesetzte StadtStaat – und dann die ÜberraZwei Geschäfte auf der aktuellen Agenda einen langfristigen Weiterbetrieb der ei- konkret definiert wird und wer letzt- parlament sind es damit zugleich erste schung, wenn Wohnraum knapp bieten dafür reichlich Gelegenheit. genen Anlage auf einer vergleichbaren lich davon profitieren soll. Ebenso stellt politische Bewährungsproben. Die SVP wird, Schulen unter Druck geraten, Eines davon beschäftigt derzeit die Kostengrundlage gegenüberstellen. Erst sich die Frage, welche langfristigen Ver- verfügt über deutlich mehr Gewicht als die Infrastruktur ächzt und die RPK: die Zukunft der Abwasserreini- danach soll der definitive Entscheid über pflichtungen mit den Auflagen an die bisher und kann zusammen mit FDP Sicherheit leidet. gungsanlage (ARA) Mannenberg. Kon- die künftige Abwasserstrategie fallen. Bauträgerschaft verbunden sind. Aus und Mitte eine bürgerliche Mehrheit bilkret geht es um das Vor- und Bauprojekt Die nun beantragten 955 000 Franken bürgerlicher Sicht dürfte zudem von In- den. Nun wird sich zeigen, ob diese neue Wer aus den Ferien zurückkommt, sieht meist klarer: Lebens- für eine vierte Reinigungsstufe sowie sind damit nicht nur eine Investition teresse sein, ob die städtischen Vorga- Konstellation auch bei konkreten Sachum eine Zukunftsstudie, welche die Ent- in die notwendige Abwasserreinigung, ben tatsächlich zu einem wirtschaftlich geschäften zu einer gemeinsamen Linie qualität ist nicht selbstverständwicklung der Anlage bis ins Jahr 2070 sondern auch in die Entscheidungsgrund- tragfähigen Projekt führen – oder ob findet – und wie stark sie die Ausrichlich. Sie muss geschützt werden. beleuchten soll. Der Stadtrat beantragt lage für die nächsten Jahrzehnte. die Kosten entsprechender Auflagen am tung der Stadtpolitik in der neuen LegisFreiheit braucht Ordnung. Sicherdafür einen Verpflichtungskredit von Ende zumindest indirekt über höhere latur prägen wird. heit braucht Grenzen. Wohlstand 955 000 Franken. Rebbuck: Bauland gegen Wohnungen braucht Leistung. Und ZusammenARA Mannenberg: Ein zweites Geschäft auf der Agenda halt braucht gemeinsame Werte. betrifft die Entwicklung des Gebiets Ausbau statt Anschluss Die Schweiz kann nicht einfach Hinter dem Vorhaben steht eine ökolo- «Rebbuck» hinter dem Kirchhügel in konsumiert werden. Wir müssen gische Notwendigkeit. Die ARA Mannen- Alt-Effretikon. Dort befindet sich eines sie pflegen, bewahren und verberg muss wegen des empfindlichen der grösseren noch unbebauten Wohnteidigen. Gewässers Kempt um eine vierte Reini- baupotenziale im Zentrum. Je nach Ausgungsstufe ergänzt werden. Damit sol- gestaltung könnten auf dem Areal rund Wer die Schweiz ständig schlechtlen sogenannte Mikroverunreinigungen, 88 bis 110 Wohnungen entstehen. Ein redet und sich nicht einbringt, etwa Rückstände von Medikamenten erheblicher Teil des Bodens gehört der sollte daher öfter über die Grenze und anderen Stoffen, besser aus dem Stadt, der übrige Teil zwei privaten reisen. Vielleicht kommt er dankAbwasser entfernt werden. Im kanto- Grundeigentümerschaften. barer zurück. Falls nicht, soll er nalen Ausbauplan hat die Anlage desDer Stadtrat schlägt vor, rund 70 Die Entwicklung des Gebiets Rebbuck wirft Fragen auf; v.a. wird zu klären sein, sein Glück anderswo finden. halb höchste Priorität. Prozent des städtischen Baulandes an wie «preisgünstiger Wohnraum» definiert wird und wer davon profitiert. Bild: zVg

Stadtparlament vor ersten Bewährungsproben


AKTUELL  7

Der Zürcher Bote | Nr. 35 | Freitag, 28. August 2026

SVP EGG / MITGLIEDERVERSAMMLUNG

SVP OET WIL AM SEE

Politik trifft auf Technik und Geselligkeit

SVP-Puurezmorge in prächtiger Atmosphäre

Bei schönstem Sommerwetter führte Kantonsratskandidat Marcel Heimann die Mitglieder und Interessierten hinaus aus dem gewohnten politischen Alltag und mitten hinein in die Praxis. Auf dem Programm stand die Besichtigung des neuen Regenüberlaufbeckens Aspholz in Esslingen. Klärwärter Philipp Oberholzer führte die Teilnehmer durch die Anlage und erklärte fachkundig und anschaulich deren wichtige Aufgabe für die Abwasserentsorgung und den Gewässerschutz unserer Gemeinde und des angrenzenden Greifensees. Die Dimensionen des Neubaus sind eindrücklich: Das Rückhaltevolumen wurde von bisher 900 auf insgesamt 2200 Kubikmeter erhöht. Die drei Becken sorgen dafür, dass bei starken Regenfällen deutlich mehr Mischwasser zurückgehalten und kontrolliert der Kläranlage zugeführt werden kann. Dadurch können die Entlastungen in die Gewässer um mehr als 60 Prozent reduziert werden. Rund vier Millionen Franken wurden in diese wichtige kommunale Infrastruktur investiert. Nach dem technischen Teil durfte auch die Geselligkeit nicht fehlen. Bei Kantonsrat Ueli Pfister liessen die Teil-

Eine beachtliche Anzahl Frühstücksgäste pilgerte an diesem prächtigen und angenehm sonnigen Sonntagmorgen zum Biohof Bosshard im Riet. Das reichhaltige Angebot, die bestens geeignete Örtlichkeit und das lüpfigschmissige Trio Flaudermuisig vermochten eine gemütliche Stimmung bis weit in den Nachmittag hinein zu bewirken. Anwesend waren auch Kantonsrat Tumasch Mischol und BezirksparteiPräsident Marc Wachter mit Ehefrau. Zum Thema Ernährungsinitiative (Ab-

stimmung am 27. September) konnte Nationalrat Martin Haab, Mettmenstetten (Präsident Zürcher Bauernverband), anschaulich und kompetent die ungünstigen Folgen einer allfälligen Annahme aufzeigen. Eugen Hunziker, Präsident SVP Oetwil am See

Eindrückliche Führung durch das Regenüberlaufbecken Aspholz in Esslingen. Bild: zVG

nehmer den Sommerabend bei Grilliertem und einem kühlen Getränk ausklingen. In ungezwungener Atmosphäre blieb Zeit für gute Gespräche, politische Diskussionen und den persönlichen Austausch. Der von Marcel Heimann organisierte Anlass zeigte einmal mehr, wie wertvoll es ist, lokale Themen aus erster

Hand kennenzulernen und den direkten Austausch zwischen Bevölkerung, Politik und den Verantwortlichen unserer Gemeinde zu pflegen. Eine wichtige Grundlage für eine bürgernahe und verantwortungsvolle Politik. Marcel Heimann, Kantonsratskandidat Egg Puurezmorge in gemütlicher Atmosphäre.

Bild: zVg

SVP ILLNAU-EFFRETIKON LESERBRIEF

Grosses Interesse am SVP-Grillplausch von Illnau-Effretikon Unser jährlicher SVP-Grillplausch am 13. August 2026 wurde überschattet durch den Todesfall unseres langjährigen Mitglieds Beat Brüngger, den wir am selben Tag zu seiner letzten Ruhe begleiten durften. Zu Beginn des Grillplauschs wurde eine Schweigeminute zu Ehren unseres verstorbenen Mitglieds abgehalten. Ein Übergang zum traditionellen Anlass mit knapp 40 Teilnehmenden war nicht einfach, aber wir sind eine SVPFamilie, respektieren einander und tragen uns Sorge. Der Grillplausch soll ein Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung sein, das Soziale und Gesellschaftliche wird dadurch gefördert. Miteinander lachen und interessante Gespräche führen sowie eine Schweigeminute zu Ehren unseres SVP-Familienmitglieds müssen darin Platz haben.

Beim Grillplausch durften wir unseren Gastredner Nationalrat Mauro Tuena begrüssen. Wer kennt ihn nicht, den aufrichtigen und zum Anfassen bürgernahen Nationalrat! Seine Rede war knackig und würzig. Er sprach über die kommende Abstimmung zur Neutralitätsinitiative am 27. September, eine wichtige Initiative, die wir unbedingt gewinnen müssen, sowie auch über den EU-Rahmenvertrag (Knebelverträge) mit über 2000 Seiten, den wir unbedingt bekämpfen müssen.

V.l.n.r.: Sektionspräsident Dominik Hunsperger, KR René Truninger, NR Mauro Tuena und aKR Reinhard Fürst.

Bild: zVg

Auch eine Anekdote erzählte er uns: Mauro Tuena ging in Basel unüblich gekleidet per Tram nach Deutschland und dann wieder zurück in die Schweiz. Dies führte er dreimal durch. In Deutschland wurde er bei jeder Durchfahrt der Grenze kontrolliert, in der Schweiz hingegen wurde er nie kontrolliert. Diesen Missstand meldete Mauro dem Bundesrat Beat Jans. Dessen Antwort hiess: «Dies war sicher ein Zufall.» Mauro Tuena erhielt von den Anwesenden einen herzlichen Applaus und ein grosses Dankeschön für sein Engagement für unsere Heimat. Unter den Anwesenden durften wir auch unseren amtierenden Kantonsrat René Truninger sowie Kantonsratskandidat Daniel Huber begrüssen. Hiermit möchte ich auf die kommenden Kantonsratswahlen hinweisen, wo der Wahlkampf nun eröffnet ist. Also, liebe Mitglieder, nutzt euer Privileg und geht an die Urnen im September! Schon im April 2027 finden dann die Kantonsrats- und Regierungsratswahlen statt, wo wir jegliche Unterstützung brauchen. Jede Stimme zählt, Ihre Stimme zählt! Dominik Hunsperger, Präsident SVP Illnau-Effretikon

LESERBRIEF

Schamloser Griff in die Kasse: Stadtzürcher Politik-Privilegien gefährden das Milizsystem! Das Stadtzürcher Stimmvolk hat erst im Februar 2025 unmissverständlich und glasklar Nein zu einer schamlosen Erhöhung der Gemeinderatsentschädigungen gesagt. Doch die rotgrüne Ratsmehrheit im Stadthaus kennt keine demokratische Demut. Kaum ist das Nein an der Urne getrocknet, peitscht das Parlament bereits den nächsten Anlauf für eine saftige Lohnerhöhung um rund 30 Prozent durch – inklusive neuer Privilegien bei der beruflichen Vorsorge. Als einzige bürgerliche Kraft hält die SVP konsequent dagegen, während sich die anderen Parteien im Ratssaal selbstgefällig auf die Schultern klopfen. Als SVP-Mitglied aus der Nachbargemeinde Dübendorf reibe ich mir fassungslos die Augen. Bei uns im mittleren Glatttal und in den Agglomerationsge-

meinden des Kantons funktioniert das Schweizer Milizsystem noch genau so, wie es erfunden wurde: als ehrenvoller, bürgernaher Dienst an der Allgemeinheit, der mit vernünftigen, massvollen Aufwandsentschädigungen abgegolten wird. In Zürich hingegen verkommt das stolze Milizparlament Schritt für Schritt zu einer gut bezahlten Pseudo-Berufspolitik. Rechnet man die neuen Ansätze der Stadtzürcher Vorlage auf ein hypothetisches Vollzeitpensum hoch, knackt das einen Jahreslohn von über 130 000 Franken! Dieser neuerliche Vorstoss ist ein handfester Affront gegenüber der direkten Demokratie und allen hart arbeitenden Steuerzahlern im Kanton Zürich, die tagtäglich mit steigenden Krankenkassenprämien, Mieten und Lebenshaltungs-

kosten kämpfen. Es ist die typisch linke Mentalität: Wenn das Volk nicht wunschgemäss abstimmt, wird die Vorlage einfach leicht kosmetisch verpackt und dem Souverän so lange wieder vorgesetzt, bis das Ergebnis passt. Wir im Kanton dürfen nicht zulassen, dass diese städtische SelbstbedienungsMentalität Schule macht und auf unsere Gemeinden abfärbt. Politik darf kein lukratives Geschäftsmodell sein! Deshalb braucht es im kommenden September an der Urne ein erneutes, unmissverständliches NEIN zur Totalrevision der Entschädigungsverordnung in der Stadt Zürich. Schützen wir unser bewährtes Milizsystem vor der rotgrünen Gier! Jérôme Hensch, SVP Dübendorf

Keine NATO-Anbiederung, kein Wirtschaftskrieg: Ja zur Neutralitätsinitiative der SVP! Am 27. September 2026 hat das Schweizer Stimmvolk die historische Chance, die Notbremse zu ziehen. Die SVP hat die Neutralitätsinitiative lanciert, weil Bundesrat und die Mittelinks-Mehrheit in Bern die bewährte, integrale Neutralität unseres Landes schrittweise opfern. Die willfährige, automatische Übernahme von EU-Wirtschaftssanktionen schadet nicht den Kriegstreibern, sondern fügt unserem eigenen Wirtschaftsstandort, unseren Unternehmen und den Bürgern massiven Schaden zu. Gleichzeitig findet eine brandgefährliche, schleichende Annäherung an die NATO statt, die unsere Sicherheit aufs Spiel setzt. Damit muss Schluss sein! Deshalb fordert die SVP eine unmissverständliche, starre Verankerung der bewaffneten Neutralität direkt in der Bundesverfassung. Nur so entziehen wir der Berner Elite den politischen Spiel-

raum für gefährliche aussenpolitische Experimente. Ein Beitritt zu Militärbündnissen wie der NATO wird damit verfassungsrechtlich rigoros verboten. Kooperationen sind einzig und allein dann erlaubt, wenn die Schweiz direkt militärisch angegriffen wird. Nur eine strikte, unumstössliche Neutralität garantiert zudem das Überleben unserer stolzen humanitären Tradition: Wer Partei ergreift und Wirtschaftskriege führt, verliert seine Glaubwürdigkeit als neutraler Vermittler und sicherer Hafen für Friedensgespräche. Stehen wir ein für unsere Unabhängigkeit, unsere humanitären Werte und unsere Sicherheit – stimmen wir aus voller Überzeugung JA zur Neutralitätsinitiative der Schweizerischen Volkspartei! Andi Widmer, Präsident SVP Laufen / Uhwiesen

LESERBRIEF

Vom Hellgrün ins Dunkelgrün Ist der Frust bei Frau Lisa Mazzone, Präsidentin der Grünen Partei der Schweiz, über den im Jahr 2023 verlorenen Sitz im Ständerat immer noch präsent? Denn Frau Mazzone lehnt sich seither zu weit aus dem Fenster. Bei allen öffentlichen Auftritten stellt sie das von der Stimmbevölkerung angenommene Begehren «Schweiz bis 2050 CO2-frei» als ultimatives Ziel. Das zu erreichen, ist aber wohl Utopie. Mit ihrer aggressiven Art und ihrem Unwissen über dieses Thema macht sich Frau Mazzone bei einem Teil der Bevölkerung lächerlich und gleitet von Hellgrün langsam ins Dunkelgrün. Auch der Angriff auf Herrn Bundesrat Albert Rösti und sein Departement, das sie am liebsten komplett auswechseln würde, ist beschämend. In der SRFSendung «Gredig direkt» war der Gast Herr Reinhold Messner. Beim Thema Klimawandel waren seine Antworten klar und überzeugend. Dieser schlei-

chend auf der ganzen Welt spürbare Klimawandel ist bestimmt schon seit Jahrtausenden von Jahren im Gange und ist nicht zu bremsen. Der Mensch muss in Zukunft mit spontan auftretenden Naturgewalten rechnen und leben und sich ihnen anpassen, vielleicht herrscht in 20–40 Millionen Jahren wieder eine Eiszeit. Ich persönlich kann das Wort Klimawandel und die verschiedenen Ansichten von studierten Klimaforschern nicht mehr hören, denn jeder hofft, dass seine Meinung betreffend den Klimawandel die richtige ist und beim Volk Gehör findet. Die Menschheit muss sich einmal gemeinsam bewegen, das Abholzen vom Regenwald im Amazonasbecken zu verhindern, dann wäre ein erster Schritt einer Anpassung gemacht.

Sie lieben die Schweiz? Treten Sie noch heute der SVP bei und setzen Sie sich für unser Land ein.

Richard Schmid, Niederglatt


8  VERANSTALTUNGEN

Der Zürcher Bote | Nr. 35 | Freitag, 28. August 2026

S V P D I G I TA L Teleblocher Dr. Christoph Blocher im wöchentlichen Gespräch mit Dr. Matthias Ackeret.

In den Sümpfen von Bern Wöchentlicher Videobeitrag von NR Thomas Matter zu den Machenschaften in Bern.

Weltwoche daily Täglicher News-Flash am Morgen von alt NR Roger Köppel.

SVP des Kantons Zürich Instagram-Seite der SVP des Kantons Zürich. Wir freuen uns über jeden neuen Follower, jeden Like und jeden neuen Kommentar!

Wortwächsel Der Podcast für Meinungsmacher von NR Benjamin Fischer.

Jobs Möglichkeiten, für die SVP zu arbeiten.

SVP-STÄMME Bezirk Bülach / Bachenbülach Jeden zweiten Mittwoch im Monat, ab 19.00 Uhr, Lokalität gemäss Homepage www.svp-bachenbuelach.ch.

IMPRESSUM

SVP-VER ANSTALTUNGEN

Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon Jeden ersten Samstag im Monat, 11.00 – 12.00 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Pfäffikon.

Bezirk Uster / Uster Jeden zweiten Dienstag im Monat, 14.30 – Bezirk Bülach / Embrach 17.00 Uhr, Restaurant Stella del Centro, Jeden letzten Sonntag im Monat, ab 10.30 Uhr, Uschter 77, Zürichstrasse 1, Uster. Wöschhüsli, Oberdorfstrasse 15, Embrach. Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab Bezirk Dietikon / Birmensdorf und 18.30 Uhr, Lokalität gemäss https://event. Urdorf evagic.com/svp-uster. Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10.00 Uhr, Alterszentrum am Bach, Bistro, Stadt Winterthur Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr, Bachstrasse 1, Birmensdorf. Restaurant Rössli, Rössligasse 7, WinterBezirk Hinwil / Dürnten thur. Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Arcade Restaurant und Bar, Bu- Stadt Winterthur / Wülflingen bikonerstrasse 43A, Dürnten. Jeden Samstag, 11.00 – 12.30 Uhr, Taverne zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur. Bezirk Horgen / Adliswil Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab Stadt Zürich / Kreis 6 19.30 Uhr, Restaurant Pot Belly’s, Soodring Jeden ersten Dienstag im Monat, 19.00 Uhr, 21, Adliswil. Wild West Steakhouse Texas, Winterthurer­ strasse 175, Zürich. Bezirk Horgen / Thalwil Jeden ersten Montag im Monat, ab 19.00 Uhr, Stadt Zürich / Kreis 12 Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil. Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Schwamedingerhuus, Schwamen­dingerplatz 2, Bezirk Meilen / Stäfa Zürich. Jeden zweiten Dienstag im Monat, 19.00 – 22.00 Uhr, mit Nachtessen, Lokalität gemäss www.svp-staefa.ch.

Bezirk Affoltern / Bonstetten Dienstag, 1. September 2026, 19.30 Uhr, Abstimmungspodium, Gemeindesaal, Am Rainli 4, Bonstetten, mit Alt Bundesrat Christoph Blocher und Kantonsrätin Ursula Junker. Bezirk Andelfingen Mittwoch, 2. September 2026, 11.30 Uhr, Polit-Lunch, Restaurant Ochsen, Unterdorf 15, Marthalen, mit Nationalrätin Barbara Steinemann. Mittagessen auf Kosten der Teilnehmer. Anmeldung bis 31. August 2026 (mit Wahl Fleisch oder vegetarisch) an ycaspar@sunrise.ch. Bezirk Bülach / Wil Sonntag, 30. August 2026, 10.00 Uhr, Frühschoppen, Weingut, Sonnenberg 1, Wil.

ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480 Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.

Jahresabonnement Print + Online: Fr. 73.– + 2,6 % MWSt (Ausland auf Anfrage). Jahres­­ abonnement Online: Fr. 65.– inkl. 2,6 % MWSt. Redaktion: ZBV, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@zbv.ch, Ferdi Hodel (FH), Telefon 044 217 77 33. Insertionspreise: www.zbv.ch/zuercher-bauer. Abonne­ments­dienst: Zürcher Bauernverband, Lager­ strasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, abo@zuercher-bauer.ch.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redak­tion: SVP, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, zb@ svp-zuerich.ch, Sean ­Burgess, Telefon 044 217 77 68. Insertionspreise: www.svp-­zue​rich.ch/zurcherbote. Abon­ne­mentsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lager­strasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, ­sekretariat@svp-­zuerich.ch.

Interne Autoren: SB – Sean Burgess; RW – Reinhard Wegelin; ROMÜ – Roland Müller. Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 63, inserate@svp-zuerich.ch. I­nseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. ­Veranstaltungsmeldungen: veranstaltungen@svp-zuerich.ch Layout: Mattenbach Zürich AG, Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, 5001 Aarau.

Bezirk Dietikon / Birmensdorf Freitag, 11. September 2026, 18.30 Uhr, Polit-Grill, Waldhütte Ettenberg, Howielstrasse 27, Birmensdorf, mit Nationalrätin Nina Fehr Düsel. Anmeldung an yannik. haelg@svp-birmensdorf.ch.

Junge SVP Kanton Zürich Stadt Winterthur / Seen Freitag, 4. September 2026, bis Sonntag, Freitag, 28. August 2026, 19.00 Uhr, 6. September 2026, SVP-Stand an der See- Grillabend, Schützenhaus, Schützenhausmer Dorfet, Ecke Seenerstrasse/Werdstrasse, weg 2, Gossau ZH, mit Kantonsrat Daniel Wäfler. Kosten: 10 Franken. Anmeldung an Winterthur-Seen. omi@jsvp-zh.ch. Stadt Zürich / Kreis 10 Bezirk Hinwil Samstag, 29. August 2026, 09.30 – 11.30 Uhr, Freitag, 25. September 2026, 17.00 Uhr, Mittwoch, 2. September 2026 – Sonntag, Standaktion, Kappenbühlweg, Zürich-Höngg. Oktoberfest, Treffpunkt vor der Landihalle, 6. September 2026, SVP-Stand an der Quellenstrasse 6, Uster. Kosten: 68 FranZüri Oberland Mäss (ZOM), Messegelände, Samstag, 5. September 2026, 09.30 – ken. Anmeldung an wanner@jsvp-zh.ch. 11.30 Uhr, Standaktion, Röschibachplatz, Rapperswilerstrasse 63, Wetzikon. Zürich-Wipkingen. Bezirk Meilen / Küsnacht WEITERE VER ANSTALTUNGEN Dienstag, 1. September 2026, 19.30 Uhr, Samstag, 12. September 2026, 09.30 – Veranstaltung gegen den EU -Unterwer- 11.30 Uhr, Standaktion, Kappenbühlweg, Donnerstag, 3. September 2026, 19.30 Uhr, fungsvertrag, Singsaal Wiltiswacht, See- Zürich-Höngg. Veranstaltung zur Neutralitätsinitiative, Thurstrasse 143b, Küsnacht, mit Nationalrätin gauerhof, Felsenstrasse 6, Weinfelden TG, Nina Fehr Düsel und Regierungsratskandi- Samstag, 19. September 2026, 09.30 – mit Alt Bundesrat Christoph Blocher. Andat Martin Hübscher. Anschliessend Apéro. 11.30 Uhr, Standaktion, Röschibachplatz, schliessend Apéro. Zürich-Wipkingen. Bezirk Meilen / Meilen Freitag, 18. September 2026, 19.30 Uhr, VerFreitag, 4. September 2026, 14.00 – 20.30 Uhr, Stadt Zürich / Kreis 11 anstaltung gegen den EU-UnterwerfungsSVP-Stand am Meilemer Herbstmärt, Kirch- Freitag, 28. August 2026, 18.00 Uhr, SVP- vertrag, Lorzensaal, Dorfplatz 3, Cham ZG, gasse, Meilen. Polit-Apéro, Restaurant Bürgli, Seebacher- mit den Nationalräten Magdalena Marstrasse 65, Zürich, mit Regierungsratskan- tullo-Blocher, Martin Haab und Thomas Bezirk Pfäffikon / Russikon didat Martin Hübscher. Aeschi, Fraktionspräsident. Anschliessend Freitag, 18. September 2026, 18.30 Uhr, Apéro. Herbstparty, Schützenhaus, Schützenhof 5, Sonntag, 20. September 2026, 10.00 Uhr, Russikon, mit Nationalrätin Barbara Steine­ Puurezmorge, Bauernhof Schumacher, Kat- Samstag, 26. September 2026 – Sonntag, mann. Weitere Informationen und Anmel- zenseestrasse 8, Zürich-Affoltern, mit Re- 27. September 2026, SVP-Schiessen 2026, gierungsrätin Natalie Rickli und Regierungs- Vorschiessen am Samstag, 12. September dung unter www.svp-russikon.ch. 2026, Schützenhaus, Schützehusstrass 7, ratskandidat Martin Hübscher. Marthalen. Weitere Informationen und AnBezirk Winterthur / Wiesendangen meldung unter www.svp-schiessen.ch. Montag, 31. August 2026, 19.00 Uhr, Po- Stadt Zürich / Kreis 12 dium zur Neutralitätsinitiative, Dorftrotte, Freitag, 4. September 2026, bis Sonntag, Trottenstrasse 1, Wiesendangen, mit Nati- 6. September 2026, SVP-Stand an der Schwaonalrätin Therese Schläpfer und Kantons- mendinger Chilbi, Stettbachweg, Zürichrat Tobias Weidmann, Fraktionspräsident. Schwamendingen.

Dübendorf, 26. August 2026 EINLADUNG zur Delegiertenversammlung Dienstag, 8. September 2026, 19.30 Uhr Bistro Blume, Saal, Tösstalstrasse 432, 8497 Fischenthal Vorprogramm

Mit Französischen und Deutschen Spielkarten.

Spiele bequem und von zu Hause aus – unter Windows am PC, Laptop, Tablett – zusammen mit vielen Jasserinnen und Jassern, oder auch alleine, vergnügliche Jassrunden.

Die übersichtliche Spieloberfläche von Swiss Jass !!

Alles Wissenswerte zum einfachen Spielen mit Swiss Jass!! ist auf www.swissjass.ch zu finden. Besuchen Sie uns jetzt. Kostenlose Anmeldung Jetzt ausprobieren und 5 Tage Gratis spielen!

Die beliebtesten und verfügbaren Jassvarianten: Schieber Coiffeur Coiffeurschieber Misère Molotow Differenzler Schellenjass Sticheln Sidi Barrani Guggitaler Total Guggitaler Handjass Molotow Plusminus Schaufeldame Schiltenober

Gratis Download unter www.swissjass.ch

Hinweis: Das Programm ist nicht für Android und IOs geeignet

Türöffnung und Verpflegung ab 18.30 Uhr, Vorprogramm ab 18.45 Uhr • • •

Geniessen Sie Ghackets mit Hörnli, Chäshörnli, Schweinswürstli oder Wienerli, zum Dessert gibt’s feine Crèmeschnitten, Nuss- und Mandelgipfel, Baumerfladen Musikalischer Auftakt durch die Harmoniemusik Fischenthal Begrüssung durch Kantonsrat und Gemeindepräsident René Schweizer

Traktanden 1.

Begrüssung und Standortbestimmung

Parteipräsident

2.

Wahl der Stimmenzähler

Parteipräsident

3.

Eidg. Abstimmungsvorlagen vom 29. November 2026 - Parolenfassung a) Bundesbeschluss vom 19. Juni 2026 über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer

NR Martin Hübscher

b) Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen»

NR Benjamin Fischer

P A U S E mit Verpflegungsmöglichkeit Fortsetzung: Eidg. Abstimmungsvorlagen vom 29. November 2026 - Parolenfassung c) Änderung vom 19. Dezember 2025 des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial (Kriegsmaterialgesetz, KMG)

NR Mauro Tuena

d) Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk»

NR Bruno Walliser

4.

Rahmenabkommen

5.

Verschiedenes

NR Gregor Rutz


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Zürcher Bote Nr. 35 - 2026 by SVP des Kantons Zürich - Issuu