Nomination für die Regierungsratswahlen 2027 und Parolenfassung der September-Abstimmungen
Am Donnerstag, 9. Juli 2026, trafen sich über 160 Delegierte der SVP des Kantons Zürich zur dritten Delegiertenversammlung des Jahres im Hotel Spirgarten in Zürich-Altstetten.
Bereits ab 18.30 Uhr bot das traditionelle Vorprogramm Gelegenheit für den persönlichen Austausch, während die Jazz-Band «Keep Cool» für den musikalischen Auftakt sorgte. Ueli Bamert, Kantonsrat und Co-Präsident der SVP Stadt Zürich, hiess die Anwesenden herzlich willkommen und stimmte auf den politischen Abend ein.
Standortbestimmung zum Auftakt
Parteipräsident und Kantonsrat Domenik Ledergerber eröffnete die Versammlung mit einer politischen Standortbestimmung. Es gilt nun, den Blick auf die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 27. September zu richten. Gerade in einer Zeit wachsender internationaler Unsicherheiten, steigender Regulierungsdichte und zunehmender Belastungen für Bevölkerung und Wirtschaft brauche es eine starke SVP, welche sich konsequent für Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung einsetze. Anschliessend widmete sich die Versammlung den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen.
Marco Calzimiglia
Parteisekretär SVP
Seuzach
Neutralitätsinitiative: Bewährte Grundsätze sichern Den Auftakt machte die Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität» (Neutralitätsinitiative). In einem kontradiktorischen Referat standen sich SVP-Nationalrat Mauro Tuena und SP-Nationalrätin Linda De Ventura gegenüber.
Mauro Tuena zeigte auf, weshalb die immerwährende, bewaffnete und umfassende Neutralität seit Jahrhunderten ein zentraler Pfeiler des Erfolgsmodells Schweiz sei. Sie garantiere Sicherheit, Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit und ermögliche es der Schweiz, auch künftig als Vermittlerin aufzutreten. Gleichzeitig warnte er vor einer schleichenden Aushöhlung der Neutralität durch eine immer stärkere Übernahme ausländischer Sanktionen und eine zunehmende Anbindung an internationale Machtblöcke. Mauro Tuena fasste zusammen: «Die Neutralität ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern die beste Garantie dafür, dass die Schweiz auch in Zukunft frei, sicher und unabhängig bleibt.»
«Die Neutralität ist unser bewährter Schutz in unsicheren Zeiten.»
Nach engagierter Diskussion fassten die Delegierten geschlossen bei einer Enthaltung die JA-Parole.
Ernährungsinitiative:
Nein zum Vegan-Zwang
Nationalrat Martin Hübscher stellte anschliessend die Ernährungsinitiative vor. Er machte deutlich, dass die Vorlage weit über eine Förderung der Landwirtschaft hinausgehe. Statt auf Eigenverantwortung setze sie auf staatliche Lenkung des Konsumverhaltens, zusätzliche Vorschriften und neue Belastungen für Landwirtschaft, Gewerbe und Konsumenten. Die Schweizer Landwirtschaft produziere bereits heute nachhaltig und unter hohen Standards. Weitere Verbote und Eingriffe gefährdeten die Versorgungssicherheit und verteuerten Lebensmittel, ohne einen echten Mehrwert für Umwelt oder Bevölkerung zu schaffen. Martin Hübscher hielt fest: «Was auf unseren Teller kommt, sollen die Menschen selbst entscheiden – nicht der Staat.»
Die Delegierten beschlossen einstimmig die NEIN-Parole.
Lehrpersonalgesetz: Mehr
Bürokratie statt bessere Schulen Nach der Pause standen die kantonalen Vorlagen im Mittelpunkt. Kantonsrat Tobias Infortuna stellte die Ände-
Parlamentsgemeinden Für eine bürgerliche Politik in Dietikon von Konrad Lips Seite 6
Veranstaltungs-Tipp Feiern Sie den 1 August mit der SVP Seite 8
rungen des Lehrpersonalgesetzes vor.
Er kritisierte insbesondere den neu definierten Berufsauftrag, der zusätzliche administrative Vorgaben schaffe und den Handlungsspielraum der Schulen weiter einschränke. Statt den Lehrpersonen den Rücken freizuhalten, drohe ein weiterer Ausbau der Bürokratie mit massiven Kostenfolgen. Tobias Infortuna betonte: «Die Lehrerlöhne im Kanton Zürich gehören bereits zu den höchsten der Schweiz. Statt immer neue Forderungen zu stellen, müssen wir die vorhandenen Mittel sinnvoll einsetzen.»
Die Delegierten beschlossen einstimmig die NEIN-Parole.
Würde und Eigenverantwortung stärken
Kantonsrat Lorenz Habicher erläuterte den Gegenvorschlag zur Volksinitiati-
ve «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen». Dabei standen Fragen der persönlichen Freiheit, der Selbstbestimmung sowie der rechtlichen Ausgestaltung im Zentrum. Der Gegenvorschlag führt faktisch zu einem Duldungszwang für die wenigen privaten Heime, die aus Überzeugung dem assistierten Suizid kritisch gegenüberstehen. Institutionen müssen auch weiterhin das Recht behalten, gemäss ihren Werten und ihrem Auftrag zu handeln. Genau das gehört zur Freiheit in einem liberalen Staat. Lorenz Habicher erklärte: «Eine freiheitliche Gesellschaft zeigt sich nicht darin, dass alle gleich handeln müssen, sondern darin, dass unterschiedliche Wege nebeneinander bestehen dürfen.»
Fortsetzung auf Seite 2
Die SVP steigt mit Natalie Rickli und Martin Hübscher in die Regierungsratswahlen.
Bild: SVP
Christoph Mörgeli
Forschungsgebiet
Sozialdemokratie
Im September 2012 wurde der Schreibende von der Universität Zürich entlassen. Dafür wurde dort im September 2012 Silja Häusermann zur ordentlichen Professorin gewählt. Ihr wissenschaftliches Fachgebiet ist die Sozialdemokratie. Ihre Freunde trifft sie am liebsten im «Volkshaus». Für «überbewertet» hält die für eine Viertelmillion Festbesoldete die Zürcher Bahnhofstrasse. Ihr Glück findet sie bei den «offenen und herzlichen Menschen» im SP -Stadtkreis 4.
Die Hoffnung auf Chancengleichheit hat Silja Häusermann aufgegeben. Dabei wäre sie als Mann ohne Habilitation kaum mit 35 auf ihren Lehrstuhl in Zürich berufen worden. Häusermanns Lehrgebiet umfasst die «Schweizer Politik» sowie die «Vergleichende politische Ökonomie». Letzteres völlig unbefleckt von einem wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss. Dafür bekam die Erforscherin der SP von ihren Studenten 2018 den Preis als beste Dozentin. Bezahlt von der Credit Suisse, die bekanntlich auch wenig Ahnung von Wirtschaft hatte.
Silja Häusermann erhielt von den Steuerzahlern ein Freisemester, um über «Wählerschaft und Perspektiven» der SP Schweiz zu forschen. Etwa zur Frage: «Wo liegt das strategische elektorale Potenzial der Schweizer Sozialdemokratie?» Und wo sind die «Perspektiven für die zukünftige Formation und Ausrichtung der Partei»? In der Sendung der SP -Präsidenten Cédric Wermuth und Mattea Meyer ist Professorin Häusermann darum ein freundlich umschmeichelter Gast. Umgekehrt rühmte diese in der letzten «SonntagsZeitung» das SP -Duo über den grünen Klee. Weil es auf «klare Botschaften und sichtbare Kampagnen» setze. Im Gegensatz zu allen anderen Parteien hat die SP nicht nur ein steuerfinanziertes Archiv («Sozialarchiv») und Hilfswerk («Arbeiterhilfswerk»), sondern auch einen eigenen Lehrstuhl. Denn – so behauptet Silja Häusermann – «die grossen Themen unserer Gesellschaft erfordern primär sozialwissenschaftliches Wissen zur Lösung». Vergessen wir also Medizin, Naturwissenschaften oder Ingenieurwesen. Je kleiner ein Sandkörnchen ist, desto sicherer hält es sich für die Achse der Welt.
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Nach eingehender Diskussion beschlossen die Delegierten grossmehrheitlich die NEIN-Parole.
Regierungsratswahlen 2027:
Rickli und Hübscher für Zürich Ein weiterer Höhepunkt der Delegiertenversammlung war die Nomination der SVP-Kandidaten für die Regierungsrats-
wahlen vom 4. April 2027. Unter der Leitung von Findungskommissionspräsident Roger Liebi stellten sich die beiden Kandidierenden den Delegierten vor. Der Kantonalvorstand empfahl den Delegierten einstimmig die Nomination von Regierungsrätin Natalie Rickli für eine weitere Amtszeit sowie von Nationalrat Martin Hübscher als Nachfolger des zurücktretenden Regierungsrats Ernst Stocker. Beide Kandidierenden
Die Delegierten fassten die Parolen für die Abstimmungen vom 27 September 2026
TRADITIONSREICHER ANLASS
Bild: SVP
stellten sich den Delegierten persönlich vor und legten ihre Schwerpunkte für die kommenden Regierungsratswahlen dar. Natalie Rickli ist seit 30 Jahren politisch aktiv – auf Gemeinde-, Kantonsund Bundesebene. Seit 2019 gehört sie dem Zürcher Regierungsrat an und führt als Gesundheitsdirektorin eine der anspruchsvollsten Direktionen besonnen und gradlinig. Für die Nachfolge des zurücktretenden Regierungsrats Ernst Stocker nominierten die Delegierten Nationalrat Martin Hübscher. Als langjähriger Kantonsrat, ehemaliger Fraktionspräsident und heutiger Nationalrat bringt er breite politische Erfahrung auf kantonaler und nationaler Ebene mit. Der bodenständige Agronom aus Bertschikon bei Wiesendangen steht für eine bürgernahe Politik, solide Finanzen und einen starken Wirtschafts- und Landwirtschaftsstandort. Mit grossem Applaus bestätigten die Delegierten beide Kandidaturen. Parteipräsident Domenik Ledergerber zeigte sich überzeugt, dass Natalie Rickli und Martin Hübscher die idealen Persönlichkeiten seien, um die beiden SVPSitze im Regierungsrat erfolgreich zu verteidigen. Die Partei setzt damit auf eine Kombination aus Kontinuität und Erneuerung und startet geschlossen in den Regierungsratswahlkampf 2027.
Rahmenabkommen: Selbstbestimmung bewahren
Zum Abschluss informierte Nationalrätin Therese Schläpfer über den Stand des neuen Rahmenabkommens mit der Europäischen Union. Sie zeigte auf, welche Auswirkungen die vorgesehenen Verträge auf die Souveränität der Schweiz hätten und warnte insbesondere vor einer schleichenden Übernahme von EU -Recht sowie vor einer zunehmenden Einschränkung der direkten Demokratie. Die Schweiz müsse ihre Unabhängigkeit und ihre eigenständige Entscheidungsfreiheit bewahren.
«Wir wollen weder uferlose EU-Bürokratie noch irgendwelche fremden Vögte.»
Geschlossen in den Herbst Die Delegiertenversammlung im Spirgarten zeigte eine geschlossene Partei mit klaren Positionen für die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 27. September. Mit den gefassten Parolen und dem Startschuss für die Regierungsratswahlen 2027 blickt die SVP des Kantons Zürich entschlossen auf die kommenden politischen Herausforderungen.
Der Kilchberger Schwinget – kleiner, feiner und einzigartig
Mit der Taufe des Siegermunis «Ultimo» hat die Vorfreude auf den 18. Kilchberger Schwinget endgültig begonnen. Für mich war es eine grosse Freude und Ehre, als Munigotti zusammen mit Eishockey-Goali Leonardo Genoni Teil dieses besonderen Moments zu sein. Der Kilchberger Schwinget ist das wohl schönste und zugleich exklusivste Schwingfest der Schweiz.
Natalie Rickli Regierungsrätin SVP Winterthur
Der Siegermuni hat am Kilchberger Schwinget eine einzigartige Bedeutung. «Ultimo» ist mit seinen 4,5 Jahren und einem Gewicht von rund 1,2 Tonnen ein eindrücklicher Vertreter seiner Art. Er steht für Tradition, Wertschätzung und die Eigenständigkeit dieses aussergewöhnlichen Anlasses. Mit der Rolle als Gotti bin ich durchaus vertraut –schliesslich habe ich bereits zwei GottiKinder. Die Patenschaft für einen Siegermuni ist womöglich eine noch anspruchsvollere Aufgabe. Aber immerhin erwartet «Ultimo» wahrscheinlich keine regelmässigen Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke.
Die Entstehungsgeschichte des Kilchberger Schwinget ist bemerkenswert. Emil Huber, damaliger Direktor des Sanatoriums Kilchberg, rief den Kilchberger Schwinget 1927 ins Leben – aus Unzufriedenheit mit den Kampfrichterentscheiden am Eidgenössischen Schwingfest. Aus diesem Protest entstand eine Tradition, die bis heute fortlebt und alle sechs Jahre die besten 60 Schwinger des Landes zusammenführt.
Mit Christian Schuler und dem aus meiner Heimat Winterthur stammenden Samir Leuppi waren zwei erfolg-
reiche Schwinger-Eidgenossen bei der Muni-Taufe mit dabei. Dass Winterthur eine besondere Beziehung zum Schwingsport hat, zeigt auch die Geschichte: Karl Meli bleibt bis heute der einzige zweifache Sieger des Kilchberger Schwingets. Deshalb sage ich gerne mit einem Augenzwinkern: Winterthur verhält sich zu Zürich wie der Kilchberger Schwinget zum Eidgenössischen – kleiner, aber feiner.
Was den Kilchberger Schwinget aber vor allem auszeichnet, ist seine verbindende Kraft. Er bringt Menschen zusammen, stärkt den Zusammenhalt und schafft Gemeinschaft – weit über den Schwingplatz hinaus. Als Gesundheitsdirektorin weiss ich, wie wertvoll solche Erlebnisse für das körperliche und psychische Wohlbefinden sind – für die Athleten ebenso wie für die vielen Helferinnen und Helfer, Zuschauerinnen und Zuschauer und die gesamte Schwingerfamilie. Beeindruckt hat mich auch das grosse Engagement des Organisationskomitees unter der Leitung von OK-Präsident Ruedi Schweizer. Es ist ihr Verdienst, dass dieser traditionsreiche Anlass seinen einzigartigen Charakter bewahren kann.
Ein Gedanke hat mich dabei besonders inspiriert: Der Siegermuni senkt den Kopf nicht, um aufzugeben. Er senkt den Kopf, um Anlauf zu nehmen. Ein schönes Sinnbild für Zuversicht und Tatkraft. Ich freue mich deshalb schon heute auf einen unvergesslichen Kilchberger Schwinget im September.
Regierungsrätin Natalie Rickli (2 v. l.) mit EishockeyNationalgoalie Leonardo Genoni (2 v. r.) sowie den beiden Schwingern Samir Leuppi und Christian Schuler. Bild: zVg
Siegermuni «Ultimo» repräsentiert sinnbildlich Zuversicht und Tatkraft. Bild: zVg
BERICHT AUS DEM KANTONSRAT
Kühle Köpfe sind gefragt
Sommerwetter, Badi, Mittelmeer-Feeling. Oder: Hitze, Trockenheit, Weltuntergang. Wie man den Sommer 2026 in der Schweiz interpretiert, kommt ganz auf die Sichtweise an. Fest steht: Es wird wärmer und wir müssen uns besser gegen die heissen Temperaturen schützen.
Der Kantonsrat befindet sich in der verdienten Sommerpause. Den einen oder anderen Parlamentarier dürfte es in diesen Tagen in die Berge, ans Meer oder zumindest in die Badi ziehen, damit das herrliche Sommerwetter in vollen Zügen genossen werden kann. Ob man sich an der Sonne und an den heissen Temperaturen aber überhaupt freuen darf, ist nicht ganz unumstritten. Zumindest die Grünen und ihnen nahestehende Umweltverbände wie Greenpeace sehen dies ganz anders.
Der Untergang ist nah Für Klima- und Umweltaktivisten ist der heisse Sommer nämlich ein willkommener Anlass, den Klimawandel zurück auf die politische Agenda zu bringen. Schliesslich ist das Interesse am Klima in den letzten Jahren merk-
lich zurückgegangen und grüne Parteien haben in Wahlen landauf, landab Federn gelassen. Nun versuchen sie krampfhaft, den Hitzesommer für ihre Klimapropaganda zu instrumentalisieren. Der Haken an der Sache: Selbst wer den Klimawandel für die steigenden Temperaturen verantwortlich macht muss anerkennen, dass alle Versuche, den Klimawandel zu stoppen, ein Kampf gegen Windmühlen bleiben, solange der Rest der Welt untätig bleibt.
Verhältnismässigkeit wahren
Ausserdem: Es wird jetzt schon alles Menschenmögliche gemacht, um die Emissionen zu senken. Wer sein Haus saniert, baut eine Wärmepumpe ein oder lässt sich ans Fernwärmenetz anschliessen. Wer sein Dach saniert, montiert freiwillig Solarpanels. Die Industrie setzt – nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Überlegungen – alles daran, von fossiler Energie wegzukommen. Und wer ein neues Auto kaufen möchte, kann aus einer grossen Auswahl an E-Fahrzeugen auswählen. Eine verschärfte Klimapolitik nach Wunsch der Grünen ist also nicht nur unnötig, sondern ge-
fährlich: Sie würde die Bevölkerung mit Zwang und übermässigen Kosten belasten, dem Weltklima aber gar nichts nützen.
Mehr Klimaanlagen braucht das Land
Die Politik muss stets verhältnismässig handeln. Egal ob wir morgen den CO2Ausstoss auf null herunterfahren oder alle Klimaschutzmassnahmen ersatzlos streichen – der Klimawandel geht ungehindert weiter. Die Lösung kann daher nicht darin liegen, den CO2-Ausstoss mit der Brechstange auf null zu senken. Viel dringender wäre die Anpassung an die heissen Temperaturen im Sommer: Klimatisierung in Altersheimen und Schulen muss zur Pflicht werden. Sämtliche Bauvorschriften für Klimaanlagen sind abzuschaffen. Und nicht zuletzt muss auch die Stadtentwicklung auf die Hitze ausgerichtet werden – versiegelte Betonwüsten, wie sie in allen Zürcher Quartieren zu finden sind, müssen der Vergangenheit angehören. Es gilt: In heissen Sommern sind kühle Köpfe gefragt, nicht überzogene Klimahysterie.
Sie lieben die Schweiz?
Treten Sie noch heute der SVP bei und setzen Sie sich für unser Land ein.
WORTE DES REDAKTORS
Mehr als ein Spiel
Mehr als fünf Wochen lang drehte sich vieles um den Fussball. Die Weltmeisterschaft sorgte für Emotionen, Überraschungen und Diskussionen – und wohl auch in der Schweiz für den einen oder anderen spontanen Nationaltrai-
«Was im Sport zum Erfolg führt, gilt auch in der Politik.»
ner vor dem Fernseher. Millionen fieberten mit, freuten sich über gelungene Spielzüge oder ärgerten sich über verpasste Chancen. Sport hat die besondere Fähigkeit, Menschen für einen Moment zusammenzubringen.
Auch die Schweizer Nationalmannschaft hat an dieser Weltmeisterschaft einmal mehr gezeigt, dass sie mit Einsatz, Teamgeist und Disziplin mit den besten Mannschaften der Welt mithalten kann. Darauf dürfen wir stolz sein.
Denn die Schweiz gehört weder flächen- noch bevölkerungsmässig zu den Grossen – umso bemerkenswerter ist es, wie sie sich auf internationalem Parkett behauptet.
Erfolg entsteht nicht zufällig Vielleicht liegt genau darin eine Erkenntnis, die über den Sport hinausreicht. Erfolg entsteht selten zufällig. Er ist das Ergebnis von harter Arbeit, guter Vorbereitung und dem Willen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Eigenschaften, die nicht nur auf dem Fussballplatz zählen, sondern auch unsere Gesellschaft stark machen.
Die Schweiz gehört seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Ländern der Welt. Freiheit, Sicherheit, Wohlstand und unsere direkte Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie sind das Ergebnis von Generationen, die Verantwortung übernommen, sorgfältig entschieden und unser Land mit
gesundem Menschenverstand weiterentwickelt haben.
Der Blick nach vorne Während im Sport nach einem Turnier bereits die Vorbereitung auf das nächste beginnt, stehen auch in der Politik wichtige Entscheidungen bevor. Sie verlangen dieselben Tugenden, die auch im Sport über Erfolg oder Misserfolg entscheiden: Verantwortung, Disziplin, Ausdauer und den Willen, gemeinsam ein Ziel zu verfolgen. Nach dem Schlusspfiff endet das Spiel. Verantwortung endet nie.
von Sean Burgess
KOMMENTAR ZUR TAGESPOLITIK
Mit Fussball ins Abseits
Romaine Rogenmoser Kantonsratspräsidentin SVP Bülach
Die letzte Ratssitzung wurde eifrig dazu benutzt, die Verwaltung über die Ferien doch noch ordentlich zu beschäftigen. Dass dazu auch die Fussball-WM Stoff liefert, ist indes wohl eher ungewöhnlich. Die Alternative Liste, die sich neuerdings ja Alternative Linke nennt, möchte wissen, was denn konkret für Präventionsprogramme bestehen, um einen Anstieg gewalttätiger Übergriffe im häuslichen Kontext zu verhindern. Gemäss einer Studie aus England steige nämlich das Risiko für Frauen, Opfer von Gewalt zu werden während einer Fussball-WM. Die Studie bestätigte einen Anstieg der alkoholbedingten häuslichen Gewalt bei einer Niederlage der eigenen Nationalmannschaft. Da stellt sich hier die Frage: Und bei einer Niederlage der Schweizer Nationalmannschaft? In der Schweiz? An Schweizer Frauen? Kann man denn diese Zahlen der englischen Nationalmannschaft einfach übernehmen? Vermutlich wird es tatsächlich mehr Gewalt geben nach solchen Ereignissen. Ebenso vermutlich aber doch eher in einem anderen Kulturkreis. Und die Gretchenfrage ist in diesem Zusammenhang wohl eher: Wie, bitte schön, soll ein Präventionsprogramm davon abhalten, gewalttätig gegen seine eigene Familie, seine eigene Frau oder einfach grundsätzlich gewalttätig zu sein? Einmal mehr wird der Elefant im Raum nicht benannt.
Es sind keine Studien bekannt, die vermehrte Gewalt an Schweizer Frauen dokumentieren nach einer Niederlage der Schweizer Nationalmannschaft. Also ist man versucht anzunehmen, dass diese Anfrage zu Präventionsmassnahmen wohl eher unsere ausländischen Gäste betrifft.
In derselben Anfrage geht es auch um geschlechterspezifische Gewalt. Auch hier wird das Kind nicht beim Namen genannt. Vermutlich werden nicht Frauen extrem gewalttätig, wenn ihr Team verliert, sondern testosterongeschwängerte, junge, körperlich nicht ausgelastete Männer. Vielmehr wird hier aber wieder suggeriert, dass wir es neuerdings mit einer vermehrten männlichen Toxizität zu tun hätten. Die bösen Männer sind nun wieder an allem Schuld beziehungsweise: Männer sind einfach alleine schon durch ihr «Mann-sein» die Bösen und unterdrücken, benachteiligen, diskriminieren, attackieren Frauen. Dass es sich hierbei vielleicht auch einfach nur um eine Gegenreaktion handelt zur gegenwärtigen Doktrin «alle haben sich lieb» und «alle Menschen sind gleich», egal ob man sich heute als Fuchs oder Staubsauger fühlt, wäre eventuell auch eine Überlegung wert.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Jegliche Gewalt gegen wen auch immer ist abzulehnen und entsprechend zu sanktionieren. Aber ob ein Präventionsprogramm uns dabei hilft, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht sollten wir uns eher Gedanken dazu machen, wen wir bei uns willkommen heissen. Dann könnten wir uns Vorstösse sparen, die auf englischen Studien beruhen.
Jegliche Gewalt gegen wen auch immer ist abzulehnen und entsprechend zu sanktionieren. Aber ob ein Präventionsprogramm uns dabei hilft, wage ich zu bezweifeln.
Bild: Pexels
WISSENSWERTES AUS DEM KANTONSRAT
Arbeitspensum eines Kantonsratsmitglieds
Der Zürcher Kantonsrat ist ein Milizparlament. Das bedeutet, dass die Kantonsrätinnen und Kantonsräte ihr Amt nicht vollamtlich, sondern nebenberuflich ausüben. Damit sollen die Erfahrungen aus dem Erwerbsleben und die Anliegen der Bevölkerung direkter in die politische Arbeit eingebracht werden können.
Für ein Kantonsratsmandat wurde ein durchschnittlicher Arbeitsaufwand von rund 30 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung errechnet. Darin enthalten sind wöchentlich 7,5 Stunden (17 Prozent einer 100-Prozent-Stelle) für die Sitzungspräsenz sowie 5,5 Stunden (13 Prozent einer 100-Prozent-Stelle) für die dafür nötige Vorbereitungszeit und sonstige Tätigkeiten, die mit dem parlamentarischen Mandat unmittelbar in Zusammenhang stehen. Mandatsträger, die innerhalb des Kantonsra-
tes weitere Funktionen wahrnehmen, zum Beispiel ein Fraktions-, Kommissions- oder Ratspräsidium, haben zeitlich ein entsprechend höheres Arbeitspensum.
Ausserhalb der direkten Ratsarbeit engagieren sich die Kantonsrätinnen und Kantonsräte mit weiteren zeitintensiven Aktivitäten für die Bürgerinnen und Bürger: So beteiligen sie sich etwa an Abstimmungskampagnen und Podiumsdiskussionen oder setzen sich für die Informationsvermittlung ein.
Scannen Sie den QR-Code, um die aktuellen Videos der SVP Kantonsratsfraktion zu sehen.
Ueli Bamert Kantonsrat SVP Zürich
Darf man den schönen Sommer ohne schlechtes Gewissen geniessen? Nein, finden die Grünen.
Bild: Pixabay
WILLKOMMEN IN DER REPUBLIK BROKKOLI
Die Natur stimmt leider nicht mit
Die Ernährungsinitiative ist ein Paradebeispiel politischer Namensgebung. Wer könnte schon gegen Ernährung sein? Oder gegen Sicherheit? Mit derselben Logik könnte man auch eine «Initiative für schönes Wetter» oder «Initiative gegen Montage» lancieren. Erst beim genaueren Lesen merkt man, dass zwischen einem wohlklingenden Titel und einer umsetzbaren Idee manchmal ein ganzer Alpenzug liegt.
SB. Die Initiative verlangt, dass die Schweiz innert zehn Jahren einen Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent erreicht. Gleichzeitig soll die Landwirtschaft stärker auf pflanzliche Lebensmittel ausgerichtet werden. Das klingt entschlossen. Das Problem ist nur: Entschlossenheit ersetzt keine natürlichen Voraussetzungen.
Die Idee ist ebenso einfach wie ambitioniert: Man schreibt ein Ziel in die Bundesverfassung – und die Natur wird sich schon danach richten. Dass Berge, Klima und Böden bei der Ausarbeitung der Initiative kein Stimmrecht hatten, ist dabei ein bedauerliches Detail.
Die Schweiz ist kein Gemüsebeet
Die Schweiz ist nun einmal kein riesiges Ackerland. Rund zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche bestehen aus Wiesen und Weiden. Dort wachsen weder Reis noch Linsen noch Kichererbsen, sondern Gras. Seit Jahrhunderten machen Wiederkäuer daraus Milch und Fleisch. Nicht deshalb, weil Schweizer Bauern den Gemüseanbau verschlafen hätten oder weil sie sich hartnäckig gegen Kichererbsen wehren. Sondern weil unsere Landschaft genau diese Nutzung zulässt.
Die Ernährungsinitiative verfolgt einen anderen Ansatz. Offenbar besteht die
Hoffnung, dass die Natur ihre bisherige Haltung nach einer erfolgreichen Volksabstimmung nochmals überdenkt. Vielleicht werden steile Alpweiden künftig etwas flacher. Vielleicht wächst auf 1800 Metern plötzlich Soja. Vielleicht beschliesst das Klima, den Initianten zuliebe etwas kooperativer zu werden.
Man weiss es nicht. Leider zeigt sich die Natur gegenüber Volksinitiativen traditionell wenig kompromissbereit.
Agrarpolitik statt Wunschdenken Natürlich ist Versorgungssicherheit ein wichtiges Anliegen. Gerade die letzten
Dietiker Delegation an der SVP-Delegiertenversammlung
Die SVP Dietikon war an der Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich im Hotel Spirgarten in Zürich-Altstetten stark vertreten.
Unter den anwesenden Delegierten befanden sich unter anderem Kantonsrat Rochus Burtscher, Gemeinderat Koni Lips, Alt Gemeinderat Jörg Dätwyler sowie die beiden Vorstandsmitglieder Rico Iacovelli und Sandro Strässle. Die Dietiker Delegation verfolgte die Parolenfassung für die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen sowie die Nomination der beiden SVP-Regierungsratskandidaten für die Wahlen 2027. Im Anschluss an die Versammlung nutzte Rico Iacovelli die Gelegenheit, sich mit Regierungsrätin Natalie Rickli und Nationalrat Martin Hübscher persönlich auszutauschen und den beiden frisch Nominierten zu ihrer Kandidatur zu gratulieren.
Rochus Burtscher, Kantonsrat SVP
SCHIFFFAHRT VOM 22. JULI 2026
Jahre haben gezeigt, wie verletzlich internationale Lieferketten sein können. Eine starke einheimische Landwirtschaft liegt deshalb im Interesse der ganzen Schweiz.
Genau deshalb sollte Landwirtschaftspolitik aber von den tatsächlichen Gegebenheiten unseres Landes ausgehen –und nicht von Wunschvorstellungen. Versorgungssicherheit entsteht nicht dadurch, dass man politische Ziele möglichst ehrgeizig formuliert. Versorgungssicherheit entsteht dort, wo Bauern jene Flächen nutzen können, die ihnen zur Verfügung stehen, und dort produzieren, wo Produktion überhaupt möglich ist.
Wer die Versorgungssicherheit stärken will, sollte deshalb mit den natürlichen Voraussetzungen der Schweiz arbeiten und nicht gegen sie.
KANTONSRATSWAHLEN 2027
Die Initiative formuliert ein ehrgeiziges Ziel. Wie dieses unter den tatsächlichen Bedingungen der Schweizer Landwirtschaft erreicht werden soll, bleibt dagegen erstaunlich offen. Das überrascht allerdings nicht. Es ist deutlich einfacher, eine Zahl in die Bundesverfassung zu schreiben, als sie auf einem Bauernhof Realität werden zu lassen. Politik darf Ziele formulieren. Gute Politik kennt aber auch die Grenzen des politisch Machbaren.
Die Bundesverfassung kann Grundrechte garantieren, den Staat organisieren und Leitplanken setzen – aber eines kann sie nicht: aus Alpweiden Gemüsefelder machen.
Darüber entscheidet bis heute die Natur. Und diese liest bekanntlich keine Bundesverfassung – sie stimmt auch nicht über Volksinitiativen ab.
Schifffahrt der SVP Bezirk Hinwil auf dem Zürichsee
Nur fünf Tage nachdem die Kandidierenden für die Kantonsratswahlen aus dem Bezirk Hinwil bestimmt waren, galt es schon, den ersten Auftritt als offizielle Kandidatinnen und Kandidaten zu meistern. Dass mit Alt Bundesrat Ueli Maurer einer der erfahrensten Wahlkämpfer mit an Bord war, gilt hoffentlich als gutes Omen für die Wahlen vom 4. April 2027.
Der Präsident der SVP Bezirk Hinwil, René Schweizer, der demnächst als NeoKantonsrat vereidigt wird, konnte gut 50 Teilnehmende auf dem MS Etzel willkommen heissen. Von den elf Kandidierenden auf der SVP-Liste waren deren neun vertreten und nutzten die Gelegenheit, sich den Passagieren vorzustellen und positiv in Erinnerung zu bleiben. Alle Kandidierenden erweckten den Eindruck, dass sie viel Kompetenz aus unterschiedlichsten Gebieten mitbringen. Sei es aufgrund ihres beruflichen Hintergrundes oder ihrer bisherigen politischen Tätigkeit. So wird die SVPListe mit Dani Wäfler und René Schweizer durch zwei Gemeindepräsidenten angeführt, die jeweils durch Kampfwahlen zu ihren Ämtern gelangt sind.
Dass Ueli Maurer nach wie vor ein begeisternder Wahlkämpfer ist, zeigte er mit seinem Referat über den Zustand der Schweiz und seine Einschätzung der internationalen politischen Lage.
Der Wahlkampf der SVP Bezirk Hinwil wurde also für einmal auf dem Zürichsee eröffnet. Das Ziel ist ganz klar die Eroberung eines vierten Sitzes, was die Perspektive für neue SVP-Kantonsräte eröffnet. Die Schifffahrt bot den idealen Rahmen für eine gute Teambildung. Dem uns unbekannten Sponsor dieser Schifffahrt sei der herzlichste Dank ausgesprochen.
Hans-Heinrich Heusser, Vorstand SVP Bezirk Hinwil
Barbara Steinemann
Die erste öffentliche Schifffahrt der SVP des Kantons Zürich im Jahr 2026 führte zahlreiche Mitglieder, Sympathisanten und politisch Interessierte auf den Zürichsee. Bei sommerlichem Wetter bot die Fahrt mit dem MS Etzel einmal mehr eine ideale Gelegenheit, Politik und Geselligkeit in entspannter Atmosphäre zu verbinden.
SB. Nach der Begrüssung durch den kantonalen Kommunikationsverantwortlichen Sean Burgess konnten sich die Teilnehmenden bei einer Wurst und Getränken austauschen und neue Kontakte knüpfen. Im Mittelpunkt des Abends standen sodann die Referate von Nationalrätin Barbara Steinemann zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 27. September.
Neutralität schützen, Vegan-Zwang verhindern
In ihren engagierten Ansprachen zeigte Barbara Steinemann auf, weshalb
die SVP die Neutralitätsinitiative mit Überzeugung unterstützt und die Ernährungsinitiative entschieden ablehnt. Sie betonte die Bedeutung der immerwährenden, bewaffneten Neutralität als Erfolgsmodell der Schweiz und warnte davor, dieses bewährte Prinzip durch eine zunehmend einseitige Aussenpolitik aufs Spiel zu setzen. Ebenso sprach sie sich klar gegen die Ernährungsinitiative aus. Diese bedeute mehr staatliche Bevormundung und ebne den Weg für einen schleichenden Vegan-Zwang. Statt Vorschriften darüber, was auf den Teller komme,
brauche es Wahlfreiheit, Eigenverantwortung und eine starke Schweizer Landwirtschaft.
Im Anschluss nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, Barbara Steinemann Fragen zu stellen und mit ihr
«Neutral sein bedeutet, nicht blind jede fremde Massnahme zu übernehmen.»
über die bevorstehenden Abstimmungen sowie weitere aktuelle politische Themen zu diskutieren. Der persönliche Austausch mit der Nationalrätin wurde von den Gästen sehr geschätzt.
Wertvoller Austausch
Die öffentliche Schifffahrt zeigte einmal mehr, wie wertvoll der direkte Kontakt zwischen Bevölkerung und Mandatsträgern ist. In ungezwungener Atmosphäre konnten politische Anliegen vertieft und neue Impulse für den bevorstehenden Abstimmungskampf mitgenommen werden.
Die SVP des Kantons Zürich dankt allen Teilnehmenden für ihr Interesse und freut sich bereits auf die nächste öffentliche Schifffahrt am 7. Oktober. Eine Einladung und die Möglichkeit zur Anmeldung werden zeitnah in diesem Medium publiziert.
v.l.n.r.: Joel Aemisegger, Elia Lordan, Nicole Ward-Brändli, Susanne Gerber, René Schweizer, Raphael di Gallo, Martin Weber, Timotheus Bruderer und Hansueli Stricker. Bild: zVg
Rico Iacovelli mit NR Martin Hübscher und RR Natalie Rickli. Bild: zVg
Der designierte Kantonsrat René Schweizer hiess gut 50 Gäste auf dem MS Etzel willkommen. Bild: zVg
Alt Bundesrat Ueli Maurer teilte seine Erfahrungen aus diversen Wahlkämpfen. Bild: zVg
NR Barbara Steinemann zeigte auf, weshalb die Neutralitätsinitiative zu unterstützen und die Ernährungsinitiative abzulehnen ist. Bild: SVP
MEDIENMITTEILUNG DER SVP USTER
SVP/EDU -Fraktion
fordert PUK zu den Vorgängen bei der Stadtpolizei
Uster
und in der Abteilung Sicherheit
Budgetüberschreitungen, aufgeteilte Rechnungen, ausserordentlich hohe Busseneinnahmen und offene Fragen zu Verantwortlichkeiten verlangen eine unabhängige und lückenlose Aufarbeitung.
Die SVP/EDU-Fraktion reichte am 13. Juli 2026 im Gemeinderat Uster einen Beschlussantrag zur Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission, kurz PUK, ein.
«Die Vorgänge in der Abteilung Sicherheit haben eine Tragweite erreicht, die eine unabhängige und umfassende Untersuchung verlangt. Es geht nicht um einzelne Buchungsfehler, sondern um Führung, Kontrolle, Verantwortlichkeiten und das Vertrauen in unsere Institutionen», erklärt Daniel Schnyder, Gemeinderat und Präsident der SVP Uster.
Der Beschlussantrag verlangt von der Geschäftsleitung des Gemeinderats, nach Anhörung des Stadtrats einen beschlussreifen Antrag zur Einsetzung einer PUK vorzulegen. Darin sind Untersuchungsauftrag, Zusammensetzung, Präsidium und Kredit klar zu regeln.
Der Organisationserlass des Gemeinderats sieht eine PUK ausdrücklich für Vorkommnisse von grosser Tragweite vor. Aus Sicht der SVP/EDU -Fraktion ist diese Voraussetzung erfüllt.
Es geht um mehr als einzelne Buchungsfehler
Im Zusammenhang mit der Jahresrechnung 2025 wurde bekannt, dass die Stadtpolizei ihr Budget von rund 6,4 Millionen Franken um etwa 1,4 Millionen Franken überschritten hat.
Zudem wurden Rechnungen offenbar gezielt in kleinere Beträge aufgeteilt, um Anschaffungen innerhalb der jeweiligen Finanzkompetenzen freizugeben. Nach öffentlich bekannten Angaben betrifft dies rund eine halbe Million Franken.
Weitere Fragen stellen sich zu den Busseneinnahmen. Statt der budgetier-
ten 470 000 Franken wurden im Jahr 2025 über 1,5 Millionen Franken eingenommen. Die Aussage der zuständigen Stadträtin, dass diese Mehreinnahmen zu zusätzlichen Ausgaben verleitet hätten, ist aus Sicht der SVP/EDU -Fraktion besonders problematisch.
Hinzu kommen eine externe Untersuchung wegen möglicher Verletzungen von Persönlichkeitsrechten, die Beurlaubung des Polizeikommandanten und die spätere Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Ob und wie diese Vorgänge zusammenhängen, ist bis heute ungeklärt.
Unabhängige Aufarbeitung statt Vorverurteilung
Eine PUK kann sämtliche relevanten Akten beiziehen, Auskunftspersonen befragen und unabhängige Sachverständige einsetzen. Die PUK soll insbesondere klären:
– wie es zu den Budgetüberschreitungen und den aufgeteilten Rechnungen kommen konnte;
– wer die entsprechenden Entscheide getroffen, angeordnet, genehmigt oder zur Kenntnis genommen hat;
– weshalb die internen Kontroll- und Führungsmechanismen die Vorgänge nicht früher verhindert haben; – wie sich die ausserordentlich hohen Busseneinnahmen zusammensetzen und welchen Einfluss sie auf das Ausgabeverhalten hatten;
– welche Rolle die Polizeiführung, die Verwaltungsführung, das zuständige Stadtratsmitglied und der Gesamtstadtrat spielten;
– wann KÖS, RPK , Gemeinderat und Öffentlichkeit über welche Erkenntnisse informiert wurden;
–
welche organisatorischen, personellen und politischen Konsequenzen notwendig sind.
Bestehende Kommissionen bleiben wichtig Die politische Aufarbeitung durch die Kommission für öffentliche Dienste und Sicherheit sowie die finanzielle Kontrolle durch die Rechnungsprüfungskommission bleiben wichtig. Die Vorgänge betreffen zugleich finanzielle, personelle, organisatorische und politische Fragen. Eine PUK kann diese Bereiche bündeln und unabhängig untersuchen.
«Es geht weder um Vorverurteilung noch um einen Angriff auf die Mitarbeitenden der Stadtpolizei. Sie leisten täglich wichtige Arbeit für die Sicherheit unserer Bevölkerung. Gerade deshalb müssen die Führungs- und Kontrollfragen lückenlos geklärt werden», hält Daniel Schnyder fest.
Vertrauen braucht Transparenz und Konsequenzen
Die Bevölkerung muss darauf vertrauen können, dass Finanzkompetenzen eingehalten, Steuergelder sorgfältig eingesetzt und politische Aufsichtspflichten wahrgenommen werden.
Wer Regeln durchsetzt, muss sich auch selbst an Regeln halten. Vertrauen kann nur durch eine lückenlose Aufarbeitung, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Konsequenzen wiederhergestellt werden.
Die SVP/EDU -Fraktion erwartet deshalb, dass der Gemeinderat den Beschlussantrag unterstützt und die Voraussetzungen für eine unabhängige PUK schafft.
EIN NEU ERSCHIENENES BUCH BELEUCHTET DIE BEDEUTUNG VON DEFENSIVFÄHIGKEIT UND NEUTRALITÄT
Wipkingen 1940: Widerstand in allen Formen
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Bei einem Angriff der Wehrmacht im Jahr 1940 wäre Wipkingen Frontstadt gewesen. Im Quartier sind noch wenige Spuren der Verteidigungsanlagen zu sehen. Nebst der militärischen Verteidigung gab es in Wipkingen vielfältigen Widerstand gegen die braune Diktatur.
Die Schweiz hat seit fünfhundert Jahren kein anderes Land militärisch angegriffen. Seit zweihundert Jahren blieb sie verschont vor Invasionen fremder Mächte. Nebst der Neutralität hat die Fähigkeit der militärischen Defensive wesentlich dazu beigetragen. Ein neu erschienenes Buch von Martin Bürlimann und Kurt Gammeter erzählt von der Kriegszeit im Stadtzürcher Quartier. Die Autoren haben bereits mehrere Bücher zur Wipkinger Lokalgeschichte veröffentlicht.
Neutralität und militärische Defensive
General Guisan befahl die Armee im Oktober 1939 an die «Linie Nord», eine Verteidigungslinie von der Festung Magletsch bei Sargans bis Basel. Guisan bezeichnete die Zürcher Limmatbrücken als «Obstacle absolu». In Zürich stand die 6. Division. Für die Stadt wurde eine eigene Heereseinheit geschaffen, das Stadtkommando Zürich. Der kurze Abschnitt der Limmatlinie in Wipkingen war eine Schlüsselstelle der Verteidigung für die ganze Schweiz. Eine durchgehende Serie von Mg-Ständen und Infanteriebunkern lag an der linken Flussseite. Vorbereitet waren die Sprengungen der Brücken. Das Buch zeigt die noch sichtbaren Reste der militärischen Verteidigungsbauten.
Dargestellt werden Original-Baupläne vom Stadtkommando, die zeitlichen Abläufe und die enge Verzahnung zwischen Politik und Armee, dem Zürcher Stadtrat und Geniechef Oberst Stirnemann. Für den vorgeschobenen Widerstand war die Grenzbrigade 6 zustän-
dig. Ihr Auftrag im «Verzögerungsraum» lautete: den Vormarsch stören mit Verminungen, Brückensprengungen und Beschuss der vorrückenden Panzer. Der Abschnitt Wipkingen war der Korps-Artillerie des 1. Armeekorps zugeteilt. Das Buch umfasst vier Teile: Die getarnten Stellungen an der Limmat zwischen Kornhausbrücke und Hardturm, eine Collage vom Alltagsleben 1940 mit dem vielfältigen zivilen Widerstand, die Wipkingertagungen und eine ausführliche Beschreibung der Einbettung der Limmatstellung in das Abwehrdispositiv des Generals. Anhand von Karten und alten Plänen beschreiben die Autoren das Defensivkonzept gegen die «Operation Tannenbaum», bei der ein Stoss nach Zürich die Limmatü-
bergänge in Wipkingen hätte erobern sollen.
Vielfältiger ziviler Widerstand War Zürich eine «Offene Stadt»? Originaldokumente erläutern die Evakuierungspläne und beleuchten die Spannungen zwischen Armee und Politik. Anhand von Archivunterlagen und Fotografien aus der Zeit zeigen die Autoren den breiten Widerstand der Bevölkerung gegen die Diktatur aus dem Norden. Die «Fröntler» hatten nie mehr als ein Prozent Wähleranteil. Auch die damaligen Volksabstimmungen beweisen eine beeindruckende Weitsicht. Ein Blick zurück in die schwierige Epoche zeigt einen Mikrokosmos aller Elemente des schweizerischen Widerstan-
BLOCHERS KLARTEXT
Zahlungsunlust
Der Bund verbreitet mit unserem Steuergeld ein Propagandafilmchen für kommende EU -Verträge.
Christoph Blocher Alt Bundesrat SVP Herrliberg
Er propagiert die «Schutzklausel» gegen exzessive Zuwanderung. Frisch und fromm wird behauptet, die Schweiz könne eigenständig die Handbremse ziehen. Weil das aber verboten ist, müsste die Schweiz gebüsst werden was bedeutet: Die EU müsste dann wohl «Ausgleichsmassnahmen» ergreifen. «Auch Kriminelle könnten zurückgeschickt werden», heisst es. Dabei hat soeben das Bezirksgericht Winterthur entschieden, einen Bulgaren nicht auszuweisen, der zwei Zufallsopfer aufs Übelste zusammengeschlagen hat. Es ist ein «Grenzfall» – so der milde Richter. Den Werbefilm des Bundes verbreitet auch die Schweizer Botschaft in Frankreich. Besser wäre es, unser Botschafter in Paris würde sich dafür ein-
setzen, dass die Sicherheitskosten für den G7-Gipfel in Frankreich nicht an der Schweiz hängen bleiben. Wohlbewusst, dass der G7-Gipfel gewaltsame Demonstrationen auslöst, organisierten die Franzosen diesen Gipfel im französischen Evian – direkt an der Schweizer Grenze. Mit dem Flugzeug ist Evian nur über den Flughafen in Genf zu erreichen. Weil gefährlich, wurden im französischen Evian sämtliche Demonstrationen verboten. Die Schweiz war damit für die Sicherheit zuständig und soll jetzt offenbar die gesamten Kosten von rund 30 Millionen Franken tragen. Weil in Frankreich «Zahlungsunlust» herrscht. Sind das unsere europäischen «Freunde», mit denen wir angeblich die «Werteordnung» teilen?
Merke: Bei einem Ja zu den EU -Anbindungsverträgen würden wir von den «Freunden» in der EU noch massiver gemolken. Weil sie dann bei den wichtigsten Fragen unseres Landes Gesetzgeber sind und ihr eigenes Gericht mit fremden Richtern entscheidet.
Gelungener Sommer-Höck
Der traditionelle Sommer-Höck der SVP Stadlerberg fand auch dieses Jahr in gemütlicher Atmosphäre im Besenbeizli Huebhof im Bachsertal statt. Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Interessierte folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen gelungenen Sommerabend.
Als besonderer Gast durfte Nationalrat Beni Fischer begrüsst werden. In einem spannenden Kurzreferat informierte er die Anwesenden über aktuelle politische Themen und Entwicklungen auf nationaler Ebene. Im Anschluss bot sich die Gelegenheit für interessante Gespräche und einen persönlichen Austausch. Kulinarisch wurden die Gäste mit einem feinen Grillbuffet, frischen Salaten sowie einer saisonalen Dessertüberraschung verwöhnt. Die gemütliche Stimmung und das schöne Sommerwetter trugen zusätzlich zum gelungenen Anlass bei. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die feierliche Einweihung der neuen
Fahne der SVP Stadlerberg. Dieser besondere Moment unterstrich den starken Zusammenhalt innerhalb der Ortspartei und verlieh dem Anlass einen würdigen Rahmen.
Der Sommer-Höck war auch dieses Jahr ein voller Erfolg und bot beste Gelegenheit für kameradschaftliche Begegnungen, politische Gespräche und einen geselligen Austausch. Die SVP Stadlerberg bedankt sich bei allen Teilnehmenden und Helferinnen und Helfern für ihren Beitrag zu diesem erfolgreichen Anlass.
Sabrina Frête, Vorstand SVP Stadlerberg
des gegen Nazideutschland und auch den Umgang mit der entscheidenden Frage: Anpassung oder Widerstand? Diese Frage erlangt im Zug der kommenden Abstimmung zur Neutralitätsinitiative eine aktuelle Bedeutung.
Martin Bürlimann, Kurt Gammeter Wipkingen 1940 –Widerstand in allen Formen Wibichinga Verlag, 132 Seiten, 28 Fr. ISBN: 978-3-565-53311-4 wibichinga.ch
SVP STADLERBERG
Der Sommer-Höck 2026 war ein voller Erfolg und bot beste Gelegenheit für kameradschaftliche Begegnungen. Bild: zVg
Fadegrad
1. August
Bestimmt freuen Sie sich auch schon auf den 1. August. Wir alle wissen ja, welch wichtige Bedeutung dieser Tag für unser Land hat. Richtig, am 1. August 2026 wird die erste islamische Plattform für Partnervermittlung in der Schweiz ihren Betrieb aufnehmen. Schön, dass die Schweiz diesen Tag gebührend feiert – mit Festwirtschaft, Ansprachen und Feuerwerk. Also zumindest dort, wo Feuerwerk noch nicht verboten ist. Es ist in der Schweiz schon eine Weile her, dass Katholiken und Reformierte sich nicht gemeinsam sehen lassen durften. Der Wille, gemeinsam vorwärtszukommen, hat die Unterschiede längst verblassen lassen. Auch das ist ein wichtiges Thema unseres Feiertages. Nun geht es schrittweise wieder in die andere Richtung. Die Unterschiede werden gepflegt, zelebriert und mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Stadt Zürich, schon immer darum bemüht, alle mit ins Boot zu holen, beginnt ihre diesjährige Augustfeier mit einer «Multireligiösen Feier in Verschiedenheit». Ist das ein vollständiger Satz? Das spielt keine Rolle, eine Bundesfeier ohne Feuerwerk ist auch keine vollständige Bundesfeier, und trotzdem wollen es immer mehr Gemeinden so haben. Weil: Was ich nicht mag, muss der Staat verbieten, und was ich mag, muss mir der Staat gratis anbieten. Unsere freiheitlichen Werte, die auch dieses Jahr landauf und landab in zahlreichen Reden Erwähnung finden werden, stehen immer mehr unter Druck.
In der Stadt Zürich jedenfalls wird die «Feier in Verschiedenheit» mit Menschen aus fünf Religionen begangen. Der Islam dürfte gesetzt sein. Die anderen vier werden vermutlich ausgelost. Vielfalt ist eine wichtige Sache in der Stadt Zürich. Ausser natürlich beim Stadtrat. Dort gilt linksgrüner Einheitsbrei. Davon wird man in der Ansprache des Stadtpräsidenten aber nichts hören. Und wenn Sie am 1. August zu viele Würste essen, können Sie diese im ersten, demnächst eröffnenden Fitnesscenter für Muslime abtrainieren. Dort schwitzen die Geschlechter getrennt, die Sportbekleidung muss aber trotzdem bis mindestens unters Knie reichen. Dafür gibt es Halal-Häppchen. Ein bärtiger Mann, der sich in diesem Fitnessclub im Frauenbereich aufhalten möchte, dürfte allerdings nicht so viel Verständnis erfahren wie im Marzilibad Bern. In den 1.-August-Ansprachen werden Sie von den Politikern aller Parteien wie immer hören, wie wichtig die bewährten Werte der Schweiz seien, welche unser Land stark gemacht haben. Ein paar Wochen später werden dieselben Personen dann gegen die Neutralitätsinitiative wettern und die EU -Unterwerfung als Vorteil für die Schweiz darstellen. Am 1. August wird dieser Widerspruch aber noch weggelächelt. Denn diese Politiker wissen: Volksnähe ist wichtig. Kann man diese vortäuschen, ist die Wiederwahl sicher.
Nachruf
Hansueli Züllig (8. August 1954 – 12. Juli 2026) Mit grosser Betroffenheit nehmen wir Abschied von Hansueli Züllig, den alle als «Zulu» kannten. Mit Zulu verliert unsere Partei nicht nur ein Mitglied, sondern einen Menschen, der Politik mit Herz, Verstand und einer grossen Portion Menschlichkeit lebte. Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte er am 12. Juli 2026 friedlich einschlafen. Über Jahrzehnte engagierte sich Zulu in unserer Kreispartei. Er gehörte zu jenen Persönlichkeiten, die eine Partei nicht nur mit ihrer Arbeit, sondern vor allem mit ihrer Art prägten. Sein Rat war geschätzt, seine Erfahrung gefragt und seine ruhige, besonnene Stimme hatte Gewicht.
Zulu verstand Politik nie als Selbstzweck. Er drängte sich nicht in den Vordergrund. Für ihn standen immer die Menschen im Mittelpunkt. Er überzeugte nicht durch laute Worte, sondern durch Verlässlichkeit, Bodenstän-
digkeit und Integrität. Sein Humor, seine Gelassenheit und seine Fähigkeit, Brücken zu bauen, werden uns ebenso in Erinnerung bleiben wie seine Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Gerade diese Haltung machte ihn weit über die Parteigrenzen hinaus zu einer geschätzten Persönlichkeit.
Wer Zulu begegnet ist, erinnert sich an sein freundliches Lächeln, seinen trockenen Humor und seine offene Art. Ob an einem Parteianlass, an einer Quartierveranstaltung oder bei einem spontanen Gespräch auf der Strasse –er nahm sich Zeit für die Menschen. Er war gesellig, nahbar und hatte eine natürliche Art.
In Stadtkreis 11 war Zulu weit mehr als ein Politiker. Er war eine Institution. Seine berufliche Tätigkeit war Bankdirektor. Auch in seiner Freizeit war Zulu sehr aktiv. Als Fallschirmgrenadier. Als Taucher. Beim Kiwanis Club, beim Ke-
Für eine bürgerliche Politik in Dietikon
gelclub und auch viele Jahre bei der Milizfeuerwehr. Man kannte ihn. Über mehr als drei Jahrzehnte stellte Zulu sein Engagement in den Dienst von politischen Ämtern. Mehrere Jahre bis 1992 war er Schulpfleger und beaufsichtigte die Volksschule im Schulkreis Glattal. Dann wurde er in den Gemeinderat der Stadt Zürich gewählt, in welchem er bis 1999 amtete. Anschliessend folgte die Wahl in den Zürcher Kantonsrat, dem er bis 2019 angehörte. Ausserdem war er Mitglied der Stiftung Alterswohnungen. Von 1998 bis 2018 engagierte er sich auch als Stiftungsrat der PWG -Stiftung der Stadt Zürich. Die Wohnbaupolitik war für ihn eine Herzensangelegenheit. Lieber Zulu, Du hast unsere Partei, unser Quartier und die Zürcher Politik über Jahrzehnte mitgestaltet. Vor allem aber hast Du unzählige Menschen mit Deiner offenen, ehrlichen und herzlichen Art berührt. Dafür sind wir Dir dankbar.
Im Namen der Kreispartei
SVP Zürich 11, Martin Götzl
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt Deiner Familie und den Angehörigen. Die Abdankung und die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Traueradresse lautet: Silvia Züllig, Dorfstrasse 31, 7235 Fideris. Mach’s gut und ruhe in Frieden, geschätzter Zulu!
In den vergangenen Sitzungen des Gemeinderats haben wir verschiedene wichtige Geschäfte behandelt. Unter anderem stand die Jahresrechnung 2025 auf der Traktandenliste. Diese schloss erneut besser ab als budgetiert. Dabei darf jedoch nicht ausser Acht gelassen werden, dass die Ausgaben wiederum gestiegen sind.
Konrad Lips Fraktionspräsident SVP Dietikon
Ebenfalls behandelten wir die Teilrevision der Polizeiverordnung. Anlass dafür war das von der Stadt Dietikon geplante Feuerwerksverbot.
Die SVP setzte sich dafür ein, dass das Abbrennen von Feuerwerk an unserem Nationalfeiertag weiterhin erlaubt bleibt. Die eigentlichen Probleme haben wir in Dietikon nämlich an Silvester und Neujahr: Unkontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie bereits lange vor und nach dem Jahreswechsel. Wer am 1. Januar durch Dietikon spaziert, sieht die erheblichen Verunreinigungen und Schäden – beispielsweise auf Sportplätzen –, deren Behebung letztlich von der Allgemeinheit bezahlt werden muss. Unser Antrag wurde im Gemeinderat leider abgelehnt. Damit tritt nun ein Verbot in Kraft, das lautes Feuerwerk untersagt.
Ebenso behandelte der Gemeinderat den Geschäftsbericht. Zudem wurde die Gesamtrevision des Anstaltsvertrags der Limeco beraten und verabschiedet, sodass die Vorlage nun dem Volk unterbreitet werden kann.
Abstimmungen vom 14 Juni 2026
An dem vergangenen Abstimmungssonntag standen auch zwei kommunale Vorlagen zur Entscheidung. Zum einen hatte die SP das Referendum gegen einen privaten Gestaltungsplan ergriffen – und dies nicht zum ersten Mal. Die Begründung war erneut dieselbe: Es werde zu wenig kostengünstiger Wohnraum geschaffen. Wie bereits in früheren Fällen
mussten die Referendumsführer jedoch eine deutliche Niederlage hinnehmen. Über 70 Prozent der Stimmberechtigten stimmten dem Gestaltungsplan zu. Wir hoffen, dass nun erkannt wird, dass sich durch das Verzögern oder gar Verhindern von Bauprojekten kein günstigerer Wohnraum schaffen lässt. Einen zweiten Erfolg konnten wir bei der überladenen Parkierverordnung erzielen. Der Gemeinderat hatte die Vorlage zwar angenommen, doch die FDP und die SVP ergriffen gemeinsam das Behördenreferendum. Uns war es wichtig, dass die Bevölkerung über diese weitreichende Verordnung abstimmen kann. Das Resultat war deutlich: Die vereinigte Linke wurde an der Urne zurückgebunden und die Vorlage an den Absender zurückgewiesen. Nun bleibt zu hoffen, dass die zuständige Stadträtin der Mitte einen besseren Vorschlag ausarbeitet, der nicht in erster Linie darauf abzielt, die Bevölkerung ab der ersten Minute zusätzlich zur Kasse zu
«Es freut uns, den 1. August in Dietikon als öffentliche Feier organisieren zu können.»
bitten. Es wird sich zeigen, wie sich die Verlierer dieser Abstimmung künftig im Gemeinderat oder in der GPK verhalten werden – jenem Gremium, in dem die Verordnung ursprünglich zusätzlich verschärft wurde.
1 August in Dietikon Auch in diesem Jahr organisiert die Stadt Dietikon die Bundesfeier auf dem Kirchplatz. Wie bereits im vergangenen Jahr ist unsere Nachbargemeinde Bergdietikon zu Gast. Die Festrede hält dieses Jahr SVP-Regierungsrat Ernst Stocker. Für die
Verpflegung sorgt der Feuerwehrverein Dietikon. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus nah und fern, die gemeinsam mit uns den Nationalfeiertag feiern möchten. Es freut uns, dass es in einer urbanen Stadt wie Dietikon weiterhin möglich ist, den 1. August als öffentliche Feier durch die Stadt und den Feuerwehrverein zu organisieren. Dass dies bis heute möglich ist, ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass unsere Stadtpräsidenten seit längerer Zeit dem bürgerlichen Lager angehören.
Die Stadt Dietikon lädt zur 1.-August-Feier. Bild: zVg
von Tobias Infortuna
25. Zürcher Ratsherrenschiessen mit über 500 Teilnehmern
Am diesjährigen Zürcher Ratsherrenschiessen in Turbenthal beteiligten sich weit über 500 Teilnehmer. Einmal mehr war es ein wertvoller Anlass für den gegenseitigen Austausch.
RoMü. Jüngst erlebte das vom ehemaligen Nationalrat Hans-Ulrich Graf 1982 ins Leben gerufene Zürcher Ratsherrenschiessen in Turbenthal bereits seine 25. Auflage. Hinter diesem Anlass steht das von Regierungsrat Ernst Stocker präsidierte Kuratorium, welchem zudem als technischer Leiter Roman Neukom (Rafz), Max Binder (Illnau), Tumasch Mischol (Hombrechtikon) und Michael Biber (Bachenbülach) angehören. Bisher wurde das Ratsherrenschiessen nur
zweimal im Weinland in Oberstammheim (1994) und Ossingen (2007) durchgeführt. Dies gilt auch für das Rafzerfeld, wo Rafz 1982 sowie 2008 zweimal Gastgeber war. Die weit über 500 Teilnehmer schossen dabei am Vormittag ihren Wettkampf in Gruppen mit dem Gewehr 300 m in den Schiessständen Turbenthal, Russikon und Rikon. Geschossen wird im Team auf die A10-Scheibe mit zwei Schuss Probe und acht Schuss Ein-
Gemeinderätin und Kantonsratskandidatin Susanne Gerber war nicht nur die beste Frau, sondern auch die Gesamtsiegerin in der Einzelrangliste und wurde entsprechend von Regierungsrat Ernst Stocker geehrt. Bild: RoMü
LEITPLANKEN STATT DETAILPROGRAMME
zel mit vier Schützen, wobei die drei besten Schützen gewertet werden. Von der Kantonsregierung wagten sich nebst Stocker auch Mario Fehr und Silvia Steiner ins Schützenhaus. Die Gruppe erhielt mit dem Kommandanten der Zürcher Kantonspolizei, Marius Weyermann, wertvolle Unterstützung. Sie landete mit 184 Punkten auf dem 39. Rang. Fehr schoss 64, Weyermann 64 und Stocker und Steiner je 55 Punkte, wobei Steiner das Streichresultat lieferte. Zugleich waren auch zahlreiche Kantonsratsgruppen, Bezirksräte und Statthalter sowie unzählige amtierende und ehemalige Ratsmitglieder in den drei Schützenhäusern anzutreffen.
Anlass mit verschiedenen
Traditionen
Der politisch-sportliche Grossanlass pflegt auch rund um das Schiessen gewisse Traditionen, deren Bedeutung Kuratoriumspräsident Ernst Stocker durchaus zu würdigen wusste. «Das Ratsherrenschiessen ist der grösste politische Sportanlass in der Schweiz, an dem auch das Netzwerk eindrucksvoll gepflegt werden kann», so Ernst Stocker. So findet es immer am ersten Tag der Sommerferien statt. Zu diesem Ritual gehört jeweils auch ein grosser gemeinsamer Apéro. Dazu strömten ab 11.00 Uhr entsprechend die Teilnehmer nach dem Schiessen in den grossen Fabrikladen des Turbenthaler Unterneh-
Winterthur entscheidet über Richtplan –Referendumskomitee warnt vor politischem Korsett
Winterthur stimmt am 29. November 2026 über den kommunalen Richtplan 2040 ab. Das Referendum ist zustande gekommen – nun erhält die Bevölkerung das letzte Wort über ein Planungsinstrument, das die Entwicklung der Stadt weit über die nächsten 15 Jahre hinaus prägen wird.
mens «Schlossberg». Bunt gemischt genossen amtierende und ehemalige Behördenmitglieder wie auch Militärangehörige diesen wertvollen Austausch mit einem Glas Weisswein in der Hand. Dieser durchaus erfreuliche Umstand verleitete Stocker aber auch zu einer positiven Aussage: «Normalerweise kommen die Gemeindebehörden zu mir ins Büro, um über ihre finanziellen Nöte zu klagen. Heute sind alle mit einem Glas Weisswein versammelt und keiner klagt übers Geld.» Danach folgte der gesellige Teil in der festlich geschmückten Turbenthaler Festhalle. Dutzende von freiwilligen Helfern sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Hier setzt sich die Tradition fort: Vor und nach dem Mittagessen wird gejasst. Serviert werden der traditionelle «Spatz» sowie zum Dessert die obligate Cremeschnitte.
Stimmungsvolles Absenden Der gesellige Teil wurde erstmals von den Bläsern ehemaliger Winterschüler Oberland (BEWO) musikalisch umrahmt. Regierungsrat Ernst Stocker würdigte auch den Einsatz der vielen freiwilligen Helfer, die in den Schützenhäusern für den Schiessbetrieb, beim Apéro und zum Abschluss in der Festhalle für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Zudem gab es Lob für die Organisatoren mit Gemeinderat Walter Fehr an der Spitze. Stocker würdigte auch den hohen Stellenwert des Anlasses, bei dem nicht nur geschossen wird, sondern sich Politiker aller Ebenen un-
gezwungen und ohne grosse Sicherheitsvorkehrungen begegnen können. «Wir müssen deshalb diesem System Sorge tragen», hielt Stocker fest. Seit der Durchführung in Kyburg im Jahr 2006 ist das Ratsherrenschiessen auch im Besitz einer Fahne. «Wir haben nun mit Manfred Hohl einen neuen Fähnrich», sagte Roman Neukom beim Einmarsch des Banners. Der in Ellikon am Rhein wohnhafte Hohl ist als Gemeindeschreiber in Neukoms Wohngemeinde Rafz tätig.
Die Rangliste der 126 Ratsgruppen wird von der Gruppe des Gemeinderats Turbenthal mit Martin Truninger (74 Punkte), Walter Fehr (72), Fredi Nessensohn (71) sowie Manuela Bieri (57) mit 217 Punkten angeführt. Die Einzelrangliste wird von Susanne Gerber, Gemeinderätin in Bäretswil, mit 78 Punkten angeführt. Sie distanzierte Walter Maag (Höri) mit 76 sowie Heinz Bräm (Otelfingen) und Willy Breiter (Neerach) mit je 75 Punkten auf die Ehrenplätze. Als beste Gemeindepräsidentin aller Gemeindepräsidentinnen durfte sich die Ustermer Stadtpräsidentin Barbara Thalmann mit 73 Punkten feiern lassen.
Bei den Gästegruppen dominierten die Zürcher Profis vom Zürcher Schiesssportverband mit 217 Punkten. Dazu haben Geschäftsstellenleiter Reto Schweizer 76, Vorstandsmitglied Michael Merki 71 und Ehrenpräsident Urs Stähli 70 Punkte beigetragen. Die vom ZHSV-Präsidenten geschossenen 70 Punkte dienten als Streichresultat.
LESERBRIEF
Nichts als Schikane
Hans-Peter Köhli, Zürich MIT VIELEN SVP-MANDATSTRÄGERN
«Dieser radikale Richtplan bindet die Politik weit über das notwendige Mass hinaus. Er entmachtet Parlament und Bevölkerung. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Bevölkerung den Richtplan ablehnt», sagt Christian Hartmann, Mitglied des Referendumskomitees.
Richtplan überschreitet seinen Auftrag
Der Richtplan ist behördenverbindlich und hat damit direkte Auswirkungen auf künftige Entscheide von Verwaltung und Politik. Ein kommunaler Richtplan soll die räumliche Entwicklung koordinieren. Der vorliegende Richtplan geht jedoch weit darüber hinaus. Statt Leitplanken festzulegen, formuliert er über 100 politische Zielsetzungen und konkrete Handlungsaufträge an Verwaltung und Behörden.
Damit wird aus Sicht des Referendumskomitees die Entscheidungsfreiheit von Parlament und Bevölkerung beschnitten, da Verwaltung und Stadtrat künftig nur noch Vorlagen bringen können, die dem im Richtplan festge-
legten Kurs folgen – unabhängig von der politischen Zusammensetzung von Parlament und Stadtrat.
Dies zeigt sich exemplarisch: Der Richtplan schreibt vor, dass Erdgeschosse künftig «nicht-kommerzielle Treffpunkte» beherbergen müssen – eine kleinteilige Vorgabe, die weit über die Koordination der räumlichen Entwicklung hinausgeht. Diese Vorgaben sowie obligatorische bürokratische Hürden vor Baubeginn wie «qualitätssichernde Verfahren» mit Testplanungen und Gutachten verlängern Verfahren, erhöhen Planungskosten und verteuern damit den Wohnungsbau.
«Ein Richtplan soll Leitplanken setzen – nicht politische Detailprogramme für die nächsten 15 Jahre zementieren. Genau das tut dieser Richtplan an mehreren Stellen», sagt Dani Romay, Mitglied des Referendumskomitees.
Entwicklung Ja – politisches Korsett Nein
Das Komitee stellt klar: Es ist nicht gegen die Weiterentwicklung Winter-
thurs. Im Gegenteil – Winterthur braucht mehr Wohnraum, gute öffentliche und individuelle Verkehrsverbindungen, attraktive Quartiere, starke Unternehmen und eine hohe Lebensqualität. Genau deshalb braucht es einen Richtplan, der Freiräume und Möglichkeiten offenlässt, statt künftige politische Entscheide bereits heute festzuschreiben. Der vorliegende Richtplan ist detailversessen. Er setzt zudem einseitige Schwerpunkte in der Mobilitätspolitik. Er strebt eine Halbierung des Anteils des motorisierten Strassenverkehrs von heute 42 auf 20 Prozent an, ohne notwendige Entlastungsprojekte wie den Heiligbergtunnel zu berücksichtigen.
Auch beim geplanten Stadtrandpark werden konkrete Nutzungsentscheide langfristig festgeschrieben. Wertvolle Fruchtfolgeflächen sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden, obwohl diese Böden für die Landwirtschaft und die regionale Versorgungssicherheit von grosser Bedeutung sind.
Die Folgen tragen Bevölkerung und Wirtschaft. Fehlende Kapazitäten führen zu mehr Verkehr in den Quartieren, erschweren die Erreichbarkeit von Unternehmen und Gewerbebetrieben und beeinträchtigen deren Entwicklungsmöglichkeiten.
Vertrauen in die Bevölkerung Winterthur braucht einen Richtplan, der Entwicklung ermöglicht und nicht politische Entscheide für Jahrzehnte vorwegnimmt. Deshalb empfiehlt das Referendumskomitee am 29. November 2026 ein klares NEIN
Das Referendumskomitee wird in den kommenden Monaten den Dialog mit der Bevölkerung suchen und sich für einen Richtplan einsetzen, der seine eigentliche Aufgabe erfüllt: Winterthurs räumliche Entwicklung sinnvoll zu koordinieren statt sie politisch vorzuschreiben.
Es war einmal ein Seitensträsschen in einem Zürcher Aussenquartier. Sehr wenig Verkehr, keine Besonderheiten, Platz für alle, kurz: keinerlei Probleme. Auf einer Seite vier blaue Parkplätze, die rege benützt wurden und niemanden störten. An einem Abend im Jahre 2026 passierte jedoch Sonderbares. Als ein Anwohner kraft seiner gekauften Bewilligung wieder dort parkieren wollte, rieb er sich die Augen. Die blaue Farbe war weg, dafür hatte Gelb das Zepter übernommen, und lustige Poller stan-
den dort wie Pilze im Wald. Man hatte also den Platz nicht für etwas anderes gebraucht, reine Schikane! So ticken Zürichs Uhren! Die vier Parkierer mit ihren Parkkarten kurven halt nun jeden Abend im Quartier herum und müssen schauen, dass sie sonst irgendwo einen der immer rarer werdenden Parkplätze ergattern können – zur Freude ihrer Nachbarn in den angrenzenden Strassen!
um den
Gelbe Parkplätze
Hegianwandweg. Bild: Hans-Peter Köhli
SVP DIGITAL
Teleblocher
Dr. Christoph Blocher im wöchentlichen Gespräch mit Dr. Matthias Ackeret.
In den Sümpfen von Bern
Wöchentlicher Videobeitrag von NR Thomas Matter zu den Machenschaften in Bern.
Weltwoche daily
Täglicher News-Flash am Morgen von Alt NR Roger Köppel.
SVP des Kantons Zürich
Instagram-Seite der SVP des Kantons Zürich. Wir freuen uns über jeden neuen Follower, jeden Like und jeden neuen Kommentar!
Wortwächsel
Der Podcast für Meinungsmacher von NR Benjamin Fischer.
Jobs
Möglichkeiten, für die SVP zu arbeiten.
SVP STAMM
Bezirk Bülach / Bachenbülach
Jeden zweiten Mittwoch im Monat, ab 19 00 Uhr, Lokalität gemäss www.svpbachenbuelach.ch.
Bezirk Bülach / Embrach
Jeden letzten Sonntag im Monat, ab 10 30 Uhr, Wöschhüsli, Oberdorfstrasse 15, Embrach.
Bezirk Dietikon / Birmensdorf und Urdorf
Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10 00 Uhr, Alterszentrum am Bach, Bistro, Bachstrasse 1, Birmensdorf.
Bezirk Hinwil / Dürnten
Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Arcade Restaurant und Bar, Bubikonerstrasse 43A, Dürnten.
Bezirk Horgen / Adliswil
Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant Pot Belly’s, Soodring 21, Adliswil.
Bezirk Horgen / Thalwil
Jeden ersten Montag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil.
Bezirk Meilen / Stäfa
Jeden zweiten Dienstag im Monat, 19 00 –22 00 Uhr, mit Nachtessen, Lokalität gemäss www.svp-staefa.ch.
Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon
Jeden ersten Samstag im Monat, 11 00 –12 00 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Pfäffikon.
Bezirk Uster / Uster
Jeden zweiten Dienstag im Monat, 14 30 –17 00 Uhr, Restaurant Stella del Centro, Uschter 77, Zürichstrasse 1, Uster.
Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab 18 30 Uhr, Lokalität gemäss https://event. evagic.com/svp-uster.
Stadt Winterthur
Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18 30 Uhr, Restaurant Rössli, Rössligasse 7, Winterthur.
Stadt Winterthur / Wülflingen
Jeden Samstag, 11 00 – 12 30 Uhr, Taverne zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur.
Stadt Zürich / Kreis 6
Jeden ersten Dienstag im Monat, 19 00 Uhr, Wild West Steakhouse Texas, Winterthurerstrasse 175, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 12
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Schwamedingerhuus, Schwamendingerplatz 2, Zürich.
Junge SVP Kanton Zürich
Alle Events der Jungen SVP Kanton Zürich findest du auf unseren Social Media Channels oder auf unserer Website www.jsvpzh.ch.
SVP-VERANSTALTUNGEN
Bezirk Affoltern / Bonstetten
Dienstag, 1 September 2026 19 30 Uhr, Abstimmungspodium, Gemeindesaal, Am Rainli 4, Bonstetten, mit Alt Bundesrat Christoph Blocher und Kantonsrätin Ursula Junker.
Bezirk Bülach / Wil
Sonntag, 30 August 2026, 10 00 Uhr, Frühschoppen, Weingut, Sonnenberg 1, Wil.
Sonntag, 25 Oktober 2026, 10 00 Uhr, Frühschoppen, Weingut, Sonnenberg 1, Wil.
Bezirk Dielsdorf / Dänikon-Hüttikon
Donnerstag, 27 August 2026 19 30 Uhr, Veranstaltung gegen den EU-Vertrag, Strohdachhaus, Oetwilerstrasse 12, 8115 Hüttikon, Referent: Nationalrat Marcel Dettling, Parteipräsident. Mit Kantonsrätin Beatrice Derrer und Gemeinderat Fabian Schenkel.
Bezirk Meilen / Meilen
Freitag, 4 September 2026, 14 00 – 20 30 Uhr, SVP-Stand am Meilemer Herbstmärt, Kirchgasse, Meilen.
Bezirk Meilen / Zumikon
Samstag, 22 August 2026, 11 00 Uhr, Grillplausch, Feuerstelle Strubenwis, oberhalb Golfplatz, Weid 9, Zumikon, mit Nationalrat Benjamin Fischer. Anmeldung an gerard. olivary@bluewin.ch.
Bezirk Pfäffikon / Russikon
Freitag, 18 September 2026 , 18 30 Uhr, Herbstparty, Schützenhaus, Schützenhof 5, Russikon, mit Nationalrätin Barbara Steinemann. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.svp-russikon.ch.
Stadt Winterthur / Seen
Freitag, 4 September 2026 , bis Sonntag, 06 September 2026 , SVP -Stand an der Seemer Dorfet, Ecke Seenerstrasse/Werdstrasse, Winterthur-Seen.
Junge SVP Kanton Zürich
Freitag, 31 Juli 2026 19 00 Uhr, Höck am Rundfunk.fm im Landesmuseum, Treffpunkt Zürich HB (beim offiziellen Treffpunkt).
Freitag, 25 September 2026, 17 00 Uhr, Oktoberfest, Treffpunkt vor der Landihalle, Quellenstrasse 6, Uster. Kosten: 68 Franken. Anmeldung an wanner@jsvp-zh.ch.
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Donnerstag, 3 September 2026, 19 30 Uhr, Veranstaltung zur Neutralitätsinitiative, Thurgauerhof, Felsenstrasse 6, Weinfelden TG, mit Alt Bundesrat Christoph Blocher. Anschliessend Apéro.
Mittwoch, 30 September 2026, 10 00 Uhr, Anlass für die ehemaligen SVP -Räte, Besuch und Führung in der Win4 /AXA-Arena, Grüzefeldstrasse 36, Winterthur. Einladung folgt.
IMPRESSUM
ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480
Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.
Jahresabonnement Print + Online: Fr. 73.– + 2,6 % MWSt (Ausland auf Anfrage). Jahresabonnement Online: Fr. 65.– inkl. 2,6 % MWSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@zbv.ch, Ferdi Hodel (FH), Telefon 044 217 77 33. Insertionspreise: www.zbv.ch/zuercher-bauer. Abonne ments dienst: Zürcher Bauernverband, Lager strasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, abo@zuercher-bauer.ch.
Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.
Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp-zuerich.ch, Sean Burgess, Telefon 044 217 77 68. Insertionspreise: www.svp-zuerich.ch/zurcherbote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, sekretariat@svp-zuerich.ch.
Interne Autoren: SB – Sean Burgess; RW – Reinhard Wegelin; ROMÜ – Roland Müller. Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 63, inserate@svp-zuerich.ch. Inseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. Veranstaltungsmeldungen: veranstaltungen@svp-zuerich.ch
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BUNDESFEIERN MIT SVP-REDNERINNEN UND -REDNERN
Bezirk Affoltern / Mettmenstetten
Samstag, 1 August 2026, 19 00 Uhr, Bundesfeier, Festplatz Paradies, Mettmenstetten, mit Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser.
Bezirk Affoltern / Ottenbach
Samstag, 1 August 2026, 14 30 Uhr, Bundesfeier, Pontonierhaus an der Reuss, Muristrasse, Ottenbach, mit Regierungsrätin Natalie Rickli.
Bezirk Affoltern / Wettswil am Albis
Samstag, 1 August 2026, 10 00 Uhr, Bundesfeier, beim Gemeindehaus, Ettenbergstrasse 1, Wettswil, mit Nationalrat Thomas Aeschi, Fraktionspräsident.
Bezirk Andelfingen / Flaach
Samstag, 1 August 2026, 20 00 Uhr, Bundesfeier, Worbighalle, Botzengasse 15 Flaach, mit Nationalrat Martin Haab.
Bezirk Andelfingen / Henggart
Samstag, 1 August 2026, 18 00 Uhr, Bundesfeier, auf dem Guggenhürli, Henggart, mit Alt Kantonsrat Paul Mayer.
Bezirk Andelfingen / Volken
Samstag, 1 August 2026, 11 45 Uhr, Bundesfeier, Schulhaus Ankacker, Ankackerstrasse 2, Volken, mit Regierungsrat Ernst Stocker.
Bezirk Dielsdorf / Dänikon
Samstag, 1 August 2026, 18 00 Uhr, Bundesfeier, Schützenhaus, Schützenhausweg, Dänikon, mit Roberto Martullo.
Bezirk Dielsdorf / Niederglatt
Samstag, 1 August 2026, 20 00 Uhr, Bundesfeier, auf dem Eschenberg, Niederglatt, mit Nationalrätin Nina Fehr Düsel.
Bezirk Dielsdorf / Schöfflisdorf
Samstag, 1 August 2026 19 30 Uhr, Bundesfeier, Schulhaus Rietli, Bergstrasse 2, Schöfflisdorf, mit Nationalrat Benjamin Fischer.
Bezirk Dietikon / Dietikon
Samstag, 1 August 2026, 10 00 Uhr, Bundesfeier, Kirchplatz, Dietikon, mit Regierungsrat Ernst Stocker.
Bezirk Dietikon / Geroldswil
Samstag, 1 August 2026 11 00 Uhr, Bundesfeier, Dorfplatz beim Gemeindehaus, Geroldswil, mit Nationalrat Mauro Tuena.
Bezirk Hinwil / Fischenthal
Samstag, 1 August 2026, 11 00 Uhr, Bundesfeier, Drechslerei Kleintal, Chlital 3, Steg im Tösstal, mit Kantonsrat Paul von Euw.
Bezirk Hinwil / Rüti
Samstag, 1 August 2026, 20 30 Uhr, Bundesfeier, Schulhausplatz Fägswil, Goldbachstrasse 9, Rüti, mit Nationalrätin Barbara Steinemann.
Bezirk Meilen / Oetwil am See Samstag, 1 August 2026, 21 00 Uhr, Bundesfeier, bei der Badi, Schachenstrasse 6 Oetwil am See, mit Regierungsrat Ernst Stocker.
Bezirk Pfäffikon / Lindau
Samstag, 1 August 2026, 20 00 Uhr, Bundesfeier, Strickhof, Eschikon 21, Lindau, mit Regierungsrat Ernst Stocker.
Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon
Samstag, 1 August 2026, 13 00 Uhr, Bundesfeier, Festplatz, Pfäffikon, mit Regierungsrat Ernst Stocker.
Bezirk Uster / Greifensee
Samstag, 1 August 2026, 11 30 Uhr, Bundesfeier, Garnhänki, Greifensee, mit Regierungsrätin Natalie Rickli.
Bezirk Winterthur / Pfungen
Freitag, 31 Juli 2026, 20 00 Uhr, Bundesfeier, Festplatz, Dorfstrasse 22 (bei schlechtem Wetter in der Mehrzweckhalle Seebel, Breiteackerstrasse 46a), Pfungen, mit Alt Nationalratspräsident Jürg Stahl.
Bezirk Winterthur / Rickenbach
Samstag, 1 August 2026 20 00 Uhr, Bundesfeier, auf dem Chrameschberg, Rickenbach, mit Nationalrat Martin Hübscher.
Bezirk Winterthur / Zell
Samstag, 1 August 2026, 20 00 Uhr, Bundesfeier, auf dem Wissen, Langenhard, Schlatterstrasse 10, Rikon, mit Regierungsrätin Natalie Rickli.
Kanton Bern
Freitag, 31 Juli 2026 14 00 Uhr, Bundesfeier, Tellspiel-Areal, Tellweg 5, Matten bei Interlaken BE, mit Alt Bundesrat Christoph Blocher. Anmeldung unter www. proschweiz.ch.
BUNDESFEIERTAG
Redaktion und Verlag wünschen allen Leserinnen und Lesern einen schönen 1. August !
Die nächste Ausgabe des Zürcher Bote erscheint am Freitag, 7. August 2026