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Zürcher Bote Nr. 25 – 2026

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Regierungsratswahlen Zürich

Rickli und Hübscher:

SVP ist bereit für 2027 von Domenik Ledergerber Seite 2

Freitag, 19. Juni 2026 | Nr. 25 | 68. Jahrgang

WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND

PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

Kanton Zürich Wachstum und Zuwanderung weiter dominant von Daniel Wäfler Seite 3

Aktuell

Fraktionsausflug: Einblicke in Dietiker Erfolgsunternehmen Seite 4

Parlamentsgemeinden Der Sozialstaat frisst Klotens Zukunft von Marco Brunner Seite 6

45 Prozent, die man nicht wegdiskutieren kann

Die Nachhaltigkeits-Initiative wurde knapp abgelehnt. Doch wer nur auf das Endresultat blickt, übersieht die eigentliche Botschaft dieses Abstimmungssonntags. Fast jeder zweite Stimmbürger hat deutlich gemacht: Die Schweiz ist auf dem falschen Weg. Das ist kein Freipass für ein «Weiter wie bisher», sondern ein Warnruf an die Politik in Bern.

Wenn man alleine gegen alle anderen Parteien und die Wirtschaftslobby antritt und fast jeden zweiten Stimmbürger überzeugt, dann ist das kein Misserfolg. Dann zeigt das vor allem eines: Die Sorgen der Bevölkerung lassen sich nicht länger wegdiskutieren.

Fast jeder zweite Stimmbürger sagt, dass die ungebremste Zuwanderung zum Problem geworden ist. Besonders bemerkenswert ist die Unterstützung von jungen Menschen. Gerade viele Junge erkennen, dass der heutige Zustand keine positive Zukunft verspricht.

Sie finden keine bezahlbare Wohnung, stehen im Stau oder in überfüllten Zügen. Und sie wissen: Unbegrenztes Wachstum auf begrenztem Raum kann keine nachhaltige Zukunft sein.

Die Märchenstunde aus Bern Seit Jahren verschläft Bundesbern die Asyl- und Migrationspolitik. Besonders Bundesrat Beat Jans versuchte, den Menschen vorzugaukeln, alles sei unter Kontrolle. Die Realität sieht anders aus.

In Winterthur stach ein 31-jähriger Türke und eingebürgerter Schweizer

unter «Allahu Akbar»-Rufen wahllos auf Menschen ein und verletzte mehrere Personen schwer. Die Behörden wussten seit Jahren um seine islamistische Ge-

«Bundesbern verschläft die Asyl- und Migrationspolitik seit Jahren.»

sinnung. Trotzdem wurde nichts unternommen. Eine Studentin, die diesen Sommer auf meinem Hof arbeitet, erzählte

mir von ihren Erfahrungen in Yverdon. Am Bahnhof wurde sie regelmässig bedrängt, angepfiffen und belästigt. Irgendwann fühlte sie sich nicht mehr sicher. Sie stimmte Ja zur Nachhaltigkeits-Initiative – nicht aus Ideologie, sondern aus persönlicher Erfahrung. Ist das die kulturelle Bereicherung, von der uns die Linken immer erzählen?

Zuwanderung braucht Grenzen

Die SVP ist und war nie gegen jede Zuwanderung. Zuwanderung kann unserem Land nützen, wenn sie kontrolliert erfolgt und den Menschen in der Schweiz

«Kämpfen wir weiter für eine lebenswerte und sichere Schweiz.»

dient. Doch was wir heute erleben, hat nichts mehr mit einem gesunden Mass zu tun. Unser Land wächst rasant – sechzehnmal (!) schneller als Deutschland. Wohnungen werden knapp, die Infrastruktur gerät an ihre Grenzen und immer mehr Grünflächen verschwinden unter Beton. Welche Schweiz wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Sicher nicht eine Schweiz, in der man keine Wohnung mehr findet. Nicht eine Schweiz, in der Frauen nicht mehr sicher sind. Und nicht eine Schweiz, in der jede freie Wiese zubetoniert wird.

Die Quittung kam am gleichen Tag Während die Gegner der Nachhaltigkeits-Initiative ihren Sieg feierten, erhielten sie die Quittung für ihre Politik. In Graubünden gewann die SVP zehn zusätzliche Sitze (+8,3%). In Glarus legte sie um sechs Sitze (+10,3%) zu. Im Baselbiet eroberte sie einen Regierungssitz. Das sind Erdrutschsiege.

Veranstaltungs-Tipp Podium zum EU-Vertrag in Bonstetten Seite 8

Die Bevölkerung merkt, welche Partei Probleme anspricht und Lösungen prä-

«Die grossen Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes stehen erst noch bevor.»

sentiert – und welche lieber beschwichtigt und Eigeninteressen verfolgt.

Der Auftrag bleibt

Auch im Kanton Zürich durften wir mit der Annahme unserer Initiative «Stopp Prämien-Schock» einen wichtigen Erfolg feiern. Gleichzeitig scheiterten die linken Wohn-Initiativen, die noch mehr staatliche Eingriffe und noch weniger Lösungen gebracht hätten. Darum: Es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Die Sorgen der Bevölkerung verschwinden nicht mit einem Abstimmungssonntag. Im Gegenteil: Sie werden weiterwachsen, solange die Classe politique wegschaut. Ich danke allen Mitgliedern und Unterstützern herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Heimat. Kämpfen wir weiter: für eine sichere, freie und lebenswerte Schweiz.

«Politik lebt von Menschen, die anpacken – von engagierten Bürgern wie Ihnen.»

Domenik Ledergerber Kantonsrat und Präsident SVP Kanton Zürich Herrliberg

Die Zuwanderung, die wir heute erleben, hat nichts mehr mit einem gesunden Mass zu tun.
Bild: Adobe Stock

Christoph Mörgeli

Allumfassende Deutungshoheit

Wer die Macht hat, besitzt die Deutungshoheit. Und entscheidet, wie Informationen, Begriffe und Ereignisse in der Öffentlichkeit verstanden und eingeordnet werden sollen. Dazu gehört die Definitionsmacht, also die Fähigkeit, Begriffe zu prägen und festzulegen, was als «wahr», «normal» oder «richtig» gilt. Es geht dabei nicht um die nackten Fakten selbst, sondern darum, wie diese interpretiert und bewertet werden. Das hat meist nichts mit Recht oder Richtigkeit zu tun.

In der Schweiz gehört die Deutungshoheit den Zwangsgebühren- und sonstigen Medien sowie den Politikern und Verwaltern der politischen Mitte und der Linken. Deren Deutungshoheiten bestimmen, dass das Asylwesen eine gute Sache ist. Auch dann, wenn ein Mann aus dem Sudan ein Asylgesuch in Frankreich stellt, via Irland nach Belfast einreist, um erneut ein Asylgesuch zu stellen. Und um jemanden mit einem Messer zu massakrieren. Die anschliessenden Proteste der Briten sind dann hierzulande «blanker, offener, gewaltsamer Rassismus» von «ultrarechten Zündlern» (Tamedia). Die Meinungsmacher haben auch die Deutungshoheit über die Zuwanderung. Für sie machen die zuströmenden Millionen die Schweiz reicher, sicherer und zufriedener. Die Schattenseiten gibt es für sie nicht. Nur mit Schauern erinnern sie sich, dass einst SP und Gewerkschaften ein Problem in der «Überfremdung» gesehen haben. Wer es anders sieht, ist abwechselnd ein «Fremdenfeind», ein «Hasser» oder ein «Hetzer». Wer für die schweizerische Neutralität einsteht, gilt als «Putinist». Wer die behördlichen Covid-Massnahmen der Mächtigen hinterfragt, ist noch immer ein «Schwurbler», «Covidiot» und «Verschwörungstheoretiker». Das Schweizer Fernsehen hat im Fall des Eishockey-Trainers Patrick Fischer die Öffentlichkeit schamlos belogen und betrogen. Es war SRF voll bewusst, dass man eine Offthe-Record-Vereinbarung brach. Doch nichts passiert. Denn die Journalisten lassen auf das Monopolfernsehen kein Stäubchen fallen. Irgendwann schwimmt die Wahrheit zwar doch nach oben. Aber sie ist dann eine Wasserleiche.

ZWEI STARKE PERSÖNLICHKEITEN FÜR DIE ZÜRCHER REGIERUNG

SVP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 auf Erfahrung und Kompetenz

Mit über 100 Neueintritten seit dem Abstimmungssonntag und grossem Rückenwind aus der Bevölkerung stellt die SVP des Kantons Zürich die Weichen für die Regierungsratswahlen vom 4. April 2027. Der Kantonalvorstand empfiehlt der Delegiertenversammlung vom 9. Juli 2026 die erneute Nomination von Regierungsrätin Natalie Rickli sowie die Nomination von Nationalrat Martin Hübscher als Nachfolger des zurücktretenden Regierungsrats Ernst Stocker. Über ein mögliches Dreierticket wird der Kantonalvorstand an der kommenden Sitzung vom 25. August 2026 entscheiden.

Domenik Ledergerber

Kantonsrat und Präsident

SVP Kanton Zürich

Herrliberg

Mit Natalie Rickli und Martin Hübscher präsentiert die SVP ein starkes Zweierticket mit grosser politischer Erfahrung auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene. Beide Kandidaten verfügen über einen langjährigen Leistungsausweis und stehen für eine bürgerliche Politik, die Verantwortung übernimmt und die Interessen der Zürcher Bevölkerung ins Zentrum stellt.

Natalie Rickli – erfahrene Regierungsrätin mit breiter politischer Verankerung

Natalie Rickli gehört seit Mai 2019 dem Regierungsrat des Kantons Zürich an und steht seither der Gesundheitsdirektion vor. In dieser Funktion hat sie zahlreiche Reformen angestossen und sich konsequent für eine qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung sowie den verantwortungsvollen Einsatz der öffentlichen Mittel eingesetzt. In Zeiten grosser Herausforderungen hat sie ihre Führungsstärke und ihre Fähigkeit bewiesen, auch unter schwierigen Bedingungen Verantwortung zu übernehmen. Im Amtsjahr 2024/2025 stand sie zudem als Regierungspräsidentin an der Spitze der Zürcher Kantonsregierung. Ihr politischer Werdegang begann auf kommunaler Ebene. Von 2002 bis 2007 gehörte sie dem Grossen Gemeinderat der Stadt Winterthur an. 2007 wurde sie in den Zürcher Kantonsrat gewählt, ehe sie noch im selben Jahr in den Nationalrat nachrückte. Während zwölf Jahren vertrat sie den Kanton Zürich in Bern und profilierte sich als engagierte und sachorientierte Politikerin, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Sozialpolitik und Medien.

Natalie Rickli sagt: «Ich bin sehr motiviert, mich weiterhin als Regierungsrätin für die Zürcher Bevölkerung und für einen leistungsfähigen Kanton mit einer hohen Lebensqualität einzusetzen.»

Mit ihrer langjährigen Erfahrung sowie ihrer erfolgreichen Arbeit in der Kantonsregierung bringt Natalie Rickli beste Voraussetzungen mit, um ihre Arbeit für die Bevölkerung des Kantons Zürich fortzusetzen.

Martin Hübscher – fundierte Erfahrung aus Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft Mit Martin Hübscher schlägt die SVP einen Kandidaten vor, der über einen breiten politischen Leistungsausweis verfügt und den Kanton Zürich seit vielen Jahren aktiv mitgestaltet. Der ausgebildete Agronom aus Wiesendangen ist seit 2023 Mitglied des Nationalrates und gehört dort der Kommission für Wirtschaft und Abgaben an. Bereits zuvor engagierte er sich während acht Jahren im Zürcher Kantonsrat. Von 2018 bis 2023 führte er die SVP-Fraktion als Fraktionspräsident und prägte damit die politische Arbeit der grössten Partei im Zürcher Kantonsrat entscheidend mit. In dieser Funktion bewies er Führungsstärke, Verhandlungsgeschick und die Fähigkeit, komplexe politische Geschäfte erfolgreich zu begleiten. Neben seiner politischen Tätigkeit bringt Martin Hübscher auch umfassende berufliche Erfahrung als Unternehmer und Landwirt mit. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährungssicherheit, Energie, Finanzen und Wirtschaft. Er steht für eine Politik mit gesundem Menschenverstand, für solide Finanzen und für gute Rahmenbedingungen für Bevölkerung, Gewerbe und Unternehmen.

Martin Hübscher sagt: «Als Regierungsrat will ich mich für einen starken Wirtschaftsstandort, gesunde Staatsfinanzen und eine hohe Lebensqualität im Kanton Zürich einsetzen. Dafür

bringe ich meine Erfahrung aus Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft ein.»

Dank an Ernst Stocker Mit der Nomination von Martin Hübscher stellt die SVP gleichzeitig die Nachfolge von Regierungsrat Ernst Stocker sicher, der bei den Wahlen 2027 nicht mehr antritt. Die Partei dankt Ernst Stocker herzlich für seinen langjährigen und ausserordentlich wertvollen Einsatz zugunsten des Kantons Zürich. Als Volkswirtschaftsdirektor von 2010 bis 2015 und seit 2015 als Finanzdirektor hat Ernst Stocker den Kanton Zürich nachhaltig geprägt. Dank seiner umsichtigen und verantwortungsvollen Politik verfügt Zürich heute über gesunde Finanzen und attraktive Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Bevölkerung. Für die noch anstehenden finanzpolitischen Weichenstellungen in seiner verbleibenden Amtszeit

wünschen wir ihm weiterhin viel Erfolg und Durchsetzungskraft. Starke Voraussetzungen für die Regierungsratswahlen 2027 Mit Natalie Rickli und Martin Hübscher empfiehlt die SVP des Kantons Zürich der Delegiertenversammlung zwei Persönlichkeiten, die über langjährige politische Erfahrung, ausgewiesene Führungskompetenz und eine starke Verankerung im Kanton verfügen. Gemeinsam stehen sie für Kontinuität und Erneuerung sowie für eine Politik, die Freiheit, Eigenverantwortung und Wohlstand sichert. Domenik Ledergerber, Kantonsrat und Präsident der SVP des Kantons Zürich, zeigt sich erfreut: «Mit Natalie Rickli und Martin Hübscher tritt die SVP mit zwei hervorragend qualifizierten Persönlichkeiten zu den Regierungsratswahlen an. Sie stehen für eine bürgerliche Politik, welche die Interessen der Zürcher Bevölkerung konsequent ins Zentrum stellen.»

Die definitive Nomination von Natalie Rickli und Martin Hübscher erfolgt an der Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich vom 9. Juli 2026.

SESSIONSRÜCKBLICK 3. WOCHE

Intensive Sessionswoche nach dem Abstimmungssonntag

Die dritte und letzte Sessionswoche in Bern war geprägt von Debatten über Sicherheit, Asyl und die sichere Stromversorgung. Auch viele parlamentarische Vorstösse wurden abgearbeitet.

Nina Fehr Düsel

Nationalrätin SVP Küsnacht

Nach dem leider durchzogenen Abstimmungssonntag merkt man immerhin auch in Bundesbern, dass bei den Themen Sicherheit und Asyl selbst Die Mitte und die FDP erkennen, dass gehandelt werden muss. In der Mitte der Woche hatten wir die ausserordentliche Session Sicherheit. Dabei wurden viele Fraktionsvorstösse der SVP behandelt. Die erste Motion (unter SVP-Nationalrat Pas-

«Das herrschende Asyl-Chaos gefährdet die innere Sicherheit der Schweiz.»

cal Schmid) hatte zum Thema, dass die Liste der sicheren Herkunftsstaaten ausgeweitet werden muss. Die zweite Motion forderte, dass kriminelle Ausländer keine Aufenthaltsbewilligung erhalten sollen. Beide Fraktionsmotionen fanden erfreulicherweise eine Mehrheit. Wir behandelten auch eine Motion von SVPStänderat Marco Chiesa, welche mehr

Schutz für die Bevölkerung und wirksame Massnahmen gegen gewalttätige und kriminelle Asylsuchende fordert.

Blackout-Initiative

Auch die Debatte über die Initiative «Blackout stoppen» und den Gegenvorschlag wurde diese Woche im Nationalrat abgeschlossen. Über 90 Redner aus allen Parteien sprachen dazu. Am Schluss war die Abstimmung extrem knapp. Die SVP und FDP sind klar dafür, das Technologieverbot aufzuheben. Leider wurde die Vorlage zur weiteren Beratung an den Ständerat zurückgewiesen.

Auch der Besuch des Paul Scherrer Instituts im Kanton Aargau im Rahmen des Fraktionsausflugs war interessant und zeigte, wie stark sich die Atomtechnologie verbessert und modernisiert. Reaktoren der Generation 4 sind viel leistungsfähiger und sicherer. Ebenso produzieren sie viel weniger atomaren Abfall; sogar Recycling ist möglich.

AHV-Debatte

Weiter war die AHV-Debatte am Mittwoch sehr spannend. Dabei ging es um die Umsetzung und Finanzierung der Initiative für eine 13. AHV-Rente. Die Einigungskonferenz der Räte beantragt eine Mischfinanzierung über Mehrwertsteuer und Lohnbeiträge. Die SVP möchte beide Teilvorlagen ablehnen.

Zentral ist auch das Mercosur-Freihandelsabkommen mit den Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Hier werden derzeit noch verschiedene Anpassungsvorschläge diskutiert, beispielsweise zur Entwaldungsverordnung. Ebenfalls ein Thema waren die Armeewaffen. Wenn eine private Armee-

waffe mehr als zehn Jahre nicht mehr benutzt wird, soll sie deswegen nicht entzogen werden müssen, wie dies die linken Parteien forderten. Der Nationalrat sagte relativ knapp Nein. Damit ist dieser Vorstoss vom Tisch. Daneben fanden wie gewohnt zahlreiche Veranstaltungen statt, beispielsweise von Swiss Olympic betreffend eine mögliche Schweizer Olympiakandidatur, vom HEV Schweiz oder vom Schweizer Brauerei-Verband.

Mit Natalie Rickli und Martin Hübscher setzt die SVP bei den Regierungsratswahlen 2027 auf Erfahrung und Kompetenz. Bild: SVP Kanton Zürich
Ein Atomreaktor im Paul Scherrer Institut. Bild: Nina Fehr Düsel

BERICHT

Neu- und Überregulierungen sowie ein vergoldeter Radweg

Gleich zu Beginn der 158. Kantonsratssitzung stand die Wahl für ein Ersatzmitglied des Verwaltungsgerichtes an. Als Ersatzrichter wurde Dr. iur. Gregor Gassmann einstimmig gewählt.

Ebenfalls nicht viel zu reden gab schliesslich das redaktionell bereinigte Notariatsgesetz bezüglich Angestellter mit erweiterten Befugnissen. Mit 154 zu 0 wurde diesem Geschäft zugestimmt.

Bundesrechtswidrige Initiative abgelehnt

Beim Antrag der Redaktionskommission zur kantonalen Volksinitiative «Flughafen­Nachtruhe­Initiative» war dann aber fertig mit der Harmonie. Die Änderungen sowie der Gegenvorschlag zur genannten Initiative zeigten einmal mehr, wie populistisch die linksgrüne Ratsseite mit allen Mitteln versucht, den Wirtschaftsstandort und den Flughafen Zürich zu schädigen. Unser Referent Ueli Bamert meinte mit seinem treffenden Votum sachlich, dass bereits bei der ersten Lesung alles gesagt worden sei. Er könne einfach nochmals erwähnen, dass sowohl die Initiative als auch der Gegenvorschlag für

«Sowohl die Initiative als auch der Gegenvorschlag gehören abgelehnt.»

unseren Wirtschaftsstandort wie auch für unseren Wohlstand absolut schädlich seien. Die global orientierte Wirtschaft sei erwiesenerweise zwingend auf Direktverbindungen in die Wirtschaftszentren dieser Welt angewiesen. Weiter sei die Initiative gar nicht umsetzbar, weil sie etwas fordere, das der Kanton Zürich gar nicht bestimmen könne, denn die Handhabung der Flugzeiten wird auf Stufe Bund geregelt. Deshalb seien die schädliche Initiative wie auch der unmögliche Gegenvorschlag entschieden abzulehnen. Trotz heftiger Gegenwehr unsererseits wurde der Ge­

genvorschlag mit Unterstützung der Mitte­Partei mit 105 zu 71 Stimmen angenommen. Die Volksinitiative wurde indes mit 171 zu 5 Stimmen abgelehnt.

Mehr Klarheit im Planungs- und Baugesetz Ebenfalls viel zu reden gab die Regierungsvorlage betreffend Planungs­ und Baugesetz (PBG), Änderung der Baulinien.

Unsere Referentin Barbara Grüter begründete die Änderungen damit, dass bekanntlich im Kanton Zürich der Raum für Verkehrsinfrastrukturen durch Verkehrsbaulinien gesichert werden soll. In den Baulinienbereich hineinragende

«Mit den Änderungen können leicht entfernbare Kleinbauten einfacher bewilligt werden.»

Bauten seien nämlich nur beschränkt zulässig. Durch rechtliche Anpassungen in der Vergangenheit seien verschiedene Unklarheiten in Bezug auf die ortsbauliche Gestaltung entstanden, die mit der vorliegenden Gesetzesrevision bereinigt werden könnten. Insbesondere soll mit dieser Anpassung mehr Klarheit geschaffen werden, sodass bei Nutzungsmöglichkeiten vorspringende Gebäudeteile wie Balkone oder Erker im Baulinienbereich ermöglicht werden könnten. Es soll nur so weit eingeschränkt werden, wie es für die Landsicherung und die ortsbauliche Gestaltung nötig sei. Des Weiteren sollen leicht entfernbare Kleinbauten wie Velounterstände, Solarpanels oder Containerboxen auch in Strassenabstandsbereichen bewilligt werden können. Mit der Annahme der geforderten Änderungen werde schlicht vieles vereinfacht, weshalb die SVP­Fraktion den Gesetzesänderungen zustimme und den Minderheitsantrag der linksgrünen Ratsseite ablehne. Die Änderungen im Baugesetz wurden schliesslich wuchtig mit 117 zu 59 angenommen.

Velosekte schlägt wieder zu Nach der Vormittagspause ging es dann mit dem Regierungsantrag betreffend

WORTE DES FRAKTIONSPRÄSIDENTEN

Marx lebt weiter

Die Familie ist die älteste und erfolgreichste Institution der Menschheit. Lange bevor es Sozialämter, Prämienverbilligungen oder staatliche Unterstützungsprogramme gab, sorgten Familien füreinander. Eltern kümmerten sich um ihre Kinder, Kinder später um ihre Eltern. Verantwortung, Solidarität und Zusammenhalt wurden nicht vom Staat organisiert, sondern innerhalb der Familie gelebt. Genau deshalb überrascht es nicht, dass Karl Marx und Friedrich Engels die Familie als Hindernis auf dem Weg zur sozialistischen Gesellschaft betrachteten. Für sie war die Familie keine natürliche Ordnung, sondern ein Produkt der bürgerlichen Gesellschaft. Im Kommunistischen Manifest griffen sie die bürgerliche Familie frontal an. Familie, Religion und Nation galten ihnen als Pfeiler der bestehenden Ordnung, die überwunden werden mussten. Je schwächer die Familie, desto stärker der Staat. Genau dieser Gedanke findet sich bis heute in vielen politischen Forderungen der Linken wieder.

Der Staat ersetzt zunehmend die Familie Immer mehr Aufgaben, die früher von Familien, Nachbarschaften oder priva­

Staatsbeitrag Bau Verlängerung Glattal bahn, Flughafen bis Kloten Industrie, Ob jektkredite Velohauptverbindung und Hochwasserschutz­Massnahmen in Klo ten weiter. Bekanntlich soll die Glattalbahn vom Flughafen her neu in Richtung Kloten zum noch zu entwickelnden Gebiet Steinacker verlängert werden. Der Regierungsrat hat für dieses Projekt total 543,4 Millionen Franken budgetiert. Alleine die Velohauptverbindung soll gemäss Regierungsrat unglaubliche 100,6 Millionen Franken kosten!

Paul von Euw meinte klar, dass dem «Bahn­Projekt» nichts entgegnet werden könne. Auch gegen den Hochwasserschutz für den Flughafen gäbe es keine Einwände, weil es schlicht sinnvoll bzw. notwendig sei. Aber der Kostenteiler Bahn versus Velo sei grundfalsch. Ja, man müsse hier von einer Veruntreuung von zweckgebundenen Mitteln sprechen, was einfach nicht hingenommen werden dürfe. Es würden definitiv viel zu viele Gelder aus dem Strassenfonds entnommen und für die Bahn eingesetzt. Das gehe so einfach nicht. Der Kostenteiler des 400 Meter langen Viadukts für Bahn und Velo werde mit 55 Prozent Bahn und 45 Prozent Velo veranschlagt. Die

«100 Millionen Franken für 3,3 Kilometer Veloweg ist wahnsinnig.»

absoluten Kosten für den Veloweg würden somit gemäss Vorlage unglaubliche 30 000 Franken pro Meter betragen, was schlicht als unhaltbar bezeichnet werden müsse. Die Begründungen für Landerwerb und Kunstbauten seien vermutlich richtig, aber trotz allem erhöhten diese den absoluten Preis in eine unanständige Dimension. Trotz aller sachlichen Begründungen von Paul von Euw wurde dieser unglaublichen Geldverschwendung – mit Ausnahme der SVPFraktion – zugestimmt. Man darf deshalb heute schon gespannt sein, wie sich die sogenannten bürgerlichen Parteien bei der kommenden Budget­Debatte diesbezüglich positionieren wollen.

«Freiheit beginnt nicht beim Staat. Freiheit beginnt in der Familie.»

ten Gemeinschaften übernommen wurden, werden an den Staat übertragen. Die Prämienverbilligungen erfassen immer breitere Bevölkerungsschichten. Der Staat soll Wohnungen bauen, vermieten und verwalten. Kitas und Betreuungseinrichtungen übernehmen zunehmend Aufgaben, die früher in den Familien wahrgenommen wurden. Mit der Individualbesteuerung löst die Politik die Familie schrittweise als wirtschaftliche Einheit auf. Unterstützt werden diese Entwicklungen häufig nicht nur von SP und Grünen, sondern auch von Die Mitte und FDP. Das Ergebnis ist stets dasselbe: mehr Staatsabhängigkeit und weniger Eigenverantwortung.

Der kulturelle Widerspruch der Linken Besonders deutlich zeigt sich dieser Widerspruch bei den Frauenrechten. Einerseits wird die traditionelle Familie als patriarchal kritisiert und dekonstruiert. Andererseits unterstützt dieselbe politi­

sche Seite eine Zuwanderung aus Kulturkreisen, in denen Frauenunterdrückung, Ehrvorstellungen und männliche Dominanz gesellschaftlich stark verankert sind. Der renommierte forensische Psychiater Frank Urbaniok hat aufgezeigt, dass nicht die Nationalität, sondern kulturelle Prägungen entscheidend sind. Migranten aus stark abweichenden Kulturkreisen sind bei Gewalt­ und Sexualdelikten deutlich übervertreten. Die Familie bleibt die wichtigste Institution unserer Gesellschaft. Sie vermittelt Werte, Verantwortung, Solidarität und Selbstständigkeit. Starke Familien brauchen weniger Staat. Schwache Familien führen zu mehr Staatsabhängigkeit. Genau deshalb verteidigt die SVP die Familie konsequent. Der Staat soll Familien dort unterstützen, wo Hilfe nötig ist. Er darf sie aber nicht ersetzen. Freiheit beginnt nicht beim Staat. Freiheit beginnt in der Familie.

von Tobias Weidmann

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Zuwanderung und Wachstum bleiben dominierende Themen

Am Tag nach der schicksalshaften Abstimmung über ein nachhaltiges Wachstum der Schweiz, die leider weder im Kanton Zürich noch schweizweit eine Mehrheit fand, ging die Diskussion um die Folgen des Wachstums im Kantonsrat mit praktisch jedem Traktandum wieder weiter. Ironischerweise wurden gleich zu Beginn die «Flughafen-Nachtruhe-Initiative» und insbesondere der daraus resultierende Gegenvorschlag von der SVP als falscher Ansatz kritisiert, der die Standortvorteile unseres Wirtschaftsraums gefährdet. Die SVP steht und kämpft für den Werkplatz Schweiz und dessen Motor –den Kanton Zürich mit dem Flughafen. Der Gegenvorschlag wurde von der Parlamentsmehrheit dann doch verabschiedet und schafft ein gewisses Präjudiz für andere wirtschaftshemmende Anliegen. Was ist mit den Zügen in der Nacht, die auch da und dort grossen Lärm verursachen, oder den lärmigen Baustellen? Denn weiteres Wachstum bringt zwangsläufig mehr Lärm und einen zusätzlichen Verlust von Kulturland mit sich – bei einem

ungebremsten Wachstum nach dem Status quo erst recht. Auch bei der Verlängerung der Glattalbahn war die SVP konsequent und bekämpfte nicht die Vorlage als Ganzes, sondern den überdimensionierten Veloweg mit unnötigem Kulturlandverlust und den umstrittenen Kostenteiler der Velobrücke über die Autobahn.

Die SVP gibt der wirtschaftlichen Entwicklung die Gesetze und Mittel, die es für einen erfolgreichen Kanton Zürich braucht –wenn, dann richtig. Doch die SVP berücksichtigt auch die Folgen des Bevölkerungswachstums, schätzt diese realistisch ein und handelt im politischen Gesamtrahmen. Die politische Linke bekämpfte die Nachhaltigkeits-Initiative aufs Schärfste, will aber neben dem Wachstum auch hohe Umweltstandards, weniger Flüge und günstigen Wohnraum. Bei der Sicherheit soll aus Datenschutzgründen nichts gegen Missstände im Migrationsbereich unternommen werden dürfen und die Polizei keine griffigen Mittel erhalten. Dies ist eine Politik, die widersprüchlicher nicht sein kann. Eines bleibt nach der ersten Ratssitzung nach dem 14. Juni klar: Es braucht für die nächste Legislatur noch mehr SVPPolitik im Zürcher Kantonsrat. Die Wahlerfolge in Glarus und Graubünden sind ermutigende Vorzeichen und die Bevölkerung erkennt immer mehr die Widersprüche der im Grunde heuchlerischen Politik im Land.

macht Zielkonflikte unvermeidbar und erfordert ein

Wir nehmen Abschied von einem grossen Wettswiler

Mit grosser Betroffenheit haben wir vom Tod unseres langjährigen Mitglieds und Alt Nationalrats Hans Kaufmann Kenntnis genommen.

Mit Hans Kaufmann verliert die SVP Wettswil nicht nur einen profilierten Politiker, sondern vor allem einen geschätzten Weggefährten, engagierten Mitbürger und treuen Freund. Über viele Jahre hinweg hat er unsere Ortspartei mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem unermüdlichen Einsatz geprägt. Hans Kaufmann war ein Mensch, der sich nie mit einfachen Antworten zufriedengab. Er analysierte sorgfältig, hinterfragte kritisch und vertrat seine Überzeugungen mit Klarheit und Konsequenz. Seine besondere Stärke war es, auch komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu erklären und dabei stets den Blick für das Wesentliche zu behalten. Seine Wortmeldungen waren fundiert, sachlich und von grosser Glaubwürdigkeit geprägt. Als ausgewiesener Ökonom und ehemaliger Nationalrat genoss Hans Kaufmann weit über die Gemeindegrenzen hinaus grosse Anerkennung. Sein Fachwissen, insbesondere in Wirtschafts­ und Finanzfragen, machte ihn zu einem gefragten Gesprächspartner. Dabei blieb er stets bodenständig und seiner Heimatgemeinde Wettswil am Albis eng verbunden. Wer Hans Kaufmann kannte, erinnert sich an seine Gradlinigkeit, seine Verlässlichkeit und seine tiefe Verbundenheit mit den Werten unseres Landes. Er setzte sich mit grosser Leidenschaft für Freiheit, Eigenverantwortung, eine solide Finanzpolitik und die direkte Demokratie ein. Dabei ging

es ihm nie um persönliche Vorteile oder öffentliche Aufmerksamkeit, sondern stets um die Sache selbst. Auch innerhalb unserer Partei war Hans Kaufmann eine geschätzte Persönlichkeit. Mit seiner ruhigen Art, seinem analytischen Denken und seiner Bereitschaft, Wissen und Erfahrungen weiterzugeben, war er für viele Mitglieder ein wichtiger Ratgeber. Besonders jüngere Generationen konnten von seinem grossen Erfahrungsschatz profitieren.

Sein Fleiss und seine sorgfältige Arbeitsweise waren beispielhaft. Hans Kaufmann bereitete sich stets gewissenhaft vor, argumentierte faktenbasiert und vertrat seine Überzeugungen mit Sachlichkeit und Respekt. Gerade diese Eigenschaften verschafften ihm weit über die Parteigrenzen hinaus Anerkennung.

Mit Hans Kaufmann verliert unsere Partei eine prägende Persönlichkeit und unsere Gemeinde einen engagierten Bürger. Sein Wirken wird weit über seine politische Laufbahn hinaus in Erinnerung bleiben.

Wir danken Hans Kaufmann für alles, was er für unsere Partei, unsere Gemeinde und unser Land geleistet hat. Seiner Ehefrau Jana, seinen Kindern sowie allen Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.

Sein Engagement, seine Überzeugungskraft und seine Kameradschaft werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben.

Wachstum
Hinstehen für echte Lösungen. Bild: zVg
Daniel Wäfler Kantonsrat SVP Gossau

FRAKTIONSAUSFLUG 2026 DER SVP/EDU-KANTONSRATSFRAKTION

Spannende Einblicke in Dietiker Erfolgsunternehmen

Der vom Vorstand des Bezirks Dietikon hervorragend organisierte Anlass bot den Teilnehmenden spannende Einblicke in Wirtschaft, Unternehmertum und die regionale Entwicklung. Hochkarätige Referate und ein vielseitiges Programm machten die Veranstaltung zu einem gelungenen Austausch.

SVP. Vor dem Besuch bei den vier Limmattaler Unternehmen traf sich die SVP/ EDU-Kantonsratsfraktion zum gemeinsamen Mittagessen in der stimmungsvollen Zehntenscheune in Dietikon. Für das leibliche Wohl sorgte die Hildebrand Metzgerei aus Dietikon mit einem ausgezeichneten Catering. In angenehmer Atmosphäre bot sich die Gelegenheit für interessante Gespräche und den persönlichen Austausch unter den Fraktionsmitgliedern.

Ein besonderer Höhepunkt war das Referat von Nils Planzer, der die eindrückliche Entstehungsgeschichte des Familienunternehmens Planzer Trans-

port präsentierte. Mit viel Engagement schilderte er die Entwicklung vom kleinen Transportunternehmen zu einem der führenden Logistikdienstleister der Schweiz. Seine Ausführungen zeigten eindrücklich, welche Bedeutung unternehmerischer Mut, Innovationskraft und langfristiges Denken für den wirtschaftlichen Erfolg haben.

Zuvor gewährte Patrick Feusi spannende Einblicke in die Tätigkeiten und Herausforderungen der Limeco. Dabei standen insbesondere die Themen Energieversorgung, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Infrastruktur im Zentrum.

Die Teilnehmenden erhielten wertvolle

Regierungsrätin Natalie Rickli und Regierungsrat Ernst Stocker (r.) mit dem Organisator Bezirkspräsident Rainer Stüssi. Bild: zVg

SVP BEZIRK PFÄFFIKON

Informationen über die wichtige Rolle von Limeco für die Region Limmattal.

XER Technologies, Dietikon

Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in die Entwicklung und Produktion modernster Drohnentechnologien. Die Verantwortlichen von XER Technologies, Erik Herlyn, CEO, und Waldemar Schäfer, CTO, stellten das Unternehmen sowie dessen zukunftsweisende Projekte vor. Besonders beeindruckend war die Präsentation der leistungsfähigen Drohnensysteme.

Im anschliessenden Austausch wurden Fragen zu Forschung, Entwicklung und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz diskutiert. Dabei wurde deutlich, wie wichtig innovationsfreundliche Standortbedingungen für technologieorientierte Unternehmen sind.

Caffè Ferrari, Dietikon

Die Teilnehmenden wurden von Geschäftsführer Mike Schärer in der traditionsreichen Kaffeerösterei Caffè Ferrari herzlich empfangen. Bereits beim Betreten der Rösterei wurde deutlich, dass hier echtes Handwerk und gelebte Tradition im Mittelpunkt stehen. Die historische Anlage erinnert auf den ersten Blick eher an ein Museum als an eine Produktionsstätte – und doch wird hier bis heute Kaffee nach alter Handwerkskunst geröstet.

Die Kaffeebohnen werden über offenem Kohlefeuer bei maximal 200 Grad langsam geröstet. Dieser schonende Röstprozess ermöglicht es, das volle Aroma der Bohnen zu entfalten. Dabei verlassen sich die Röstmeister nicht auf moderne Sensoren, sondern auf ihre Erfahrung: Auge und Geruchssinn sind entscheidend, um den optimalen Röstgrad und die hohe Qualität zu erreichen. Neben einer eindrücklichen Demonstration des Röstvorgangs erhielten die

Schifffahrt mit Alt Bundesrat Ueli Maurer und Alt Nationalratspräsident

Max Binder

Die zweite Schifffahrt auf der MS Etzel vom 10. Juni 2026 auf dem Zürichsee war ein Bezirksanlass der SVP Bezirk Pfäffikon und mit über 50 Teilnehmenden ausgebucht.

Diese Schifffahrt stand ganz im Zeichen der SVP Bezirk Pfäffikon, die das Angebot der Kantonalpartei angenommen und einen Bezirksanlass unter der Organisation von Wahlkommissionspräsidentin Rajka Frei und Bezirksparteipräsident und Kantonsrat Paul von Euw durchgeführt hat. Zahlreiche Mandatsträger, u.a. Kantonsrat René Truninger und Neu-Stadtrat von Illnau-Effretikon Simon Binder, konnten mit weiteren Mandatsträgern, SVP-Mitgliedern und

Gästen eine Schifffahrt geniessen. Eine besondere Freude war die Anwesenheit von Alt Bundesrat Ueli Maurer und Alt Nationalratspräsident Max Binder, die die Hauptreferate bei dieser Schifffahrt hielten.

Nach einer kurzen Begrüssung durch Paul von Euw informierte Max Binder unterhaltsam über die Organisation und Aufgaben der verschiedenen politischen Gremien wie Ortsgemeinderäte, Kantonsrat, aber insbesondere auch

Teilnehmenden spannende Einblicke in die Geschichte des Kaffees, seinen Anbau und die Herkunft der Bohnen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die klimatischen Bedingungen in den Anbaugebieten sind. Ebenso erfuhren die Besucher, weshalb hochwertige Kaffeebohnen nach wie vor von Hand geerntet werden: Da die Früchte an einem Strauch unterschiedlich schnell reifen, können nur erfahrene Erntehelfer die reifen Kaffeekirschen auswählen, während unreife Früchte bis zur nächsten Ernte am Strauch verbleiben.

Zum Abschluss führte der Rundgang ins angrenzende Verkaufslokal. Dort konnten die Teilnehmenden die frisch

«Herzlichen Dank allen, die zu dem tollen Ausflug beigetragen haben.»

gerösteten Kaffeespezialitäten entdecken – und nur wenige widerstanden der Versuchung, ein Stück Kaffeegenuss mit nach Hause zu nehmen.

Walo Bertschinger, Dietikon Der Besuch bei Walo begann mit einem herzlichen Empfang mit Kaffee. Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden eine informative Präsentation über die Geschichte des Unternehmens sowie dessen heutige Tätigkeitsfelder und Innovationskraft.

Anschliessend führte der Rundgang durch das firmeneigene Museum, das eindrücklich die Entwicklung von Walo über die vergangenen Jahrzehnte dokumentiert. Die Ausstellung vermittelte spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte und zeigte, wie sich Walo zu einem modernen und vielseitigen Bauunternehmen entwickelt hat.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Werkhofs und eines Teils der Betriebsanlagen. Dort konnten sowohl historische als auch modernste Maschinen aus nächster Nähe betrachtet werden. Der Rundgang zeigte eindrück-

lich, wie bei Walo Tradition, Innovation und technisches Know-how erfolgreich miteinander verbunden werden.

WeyTec, Unterengstringen

WeyTec ist seit vierzig Jahren der führende Spezialist, wenn es um integrierte Gesamtlösungen für Control Rooms und Trading Floors geht. Die Besucher erhielten eindrückliche Einblicke in ein aussergewöhnliches Schweizer Unternehmen. Besonders beeindruckend war, dass uns die beiden Hauptaktionäre Mario Okle und Armin Klingler persönlich durch die Firma führten und uns mit grosser Leidenschaft aufzeigten, wofür WeyTec steht: Innovation, Präzision, Unternehmergeist und höchste Qualitätsansprüche.

WeyTec ist ein echtes Musterbeispiel für ein erfolgreiches KMU in der Schweiz. Die Firma zeigt eindrücklich, wie mit klarer Strategie, technischer Kompetenz, Kundennähe und langfristigem Denken ein international erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und nachhaltig geführt werden kann. Der Besuch war sehr inspirierend und hat einmal mehr gezeigt, welche Kraft in starken Schweizer KMU steckt.

Ein grosses Dankeschön

Die Besuche boten eine ausgezeichnete Gelegenheit, den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft zu pflegen und einen Einblick in eine zukunftsweisende Schweizer Technologieentwicklung zu erhalten. Die SVP/EDU -Kantonsratsfraktion bedankt sich herzlich bei allen Firmen für die interessanten Führungen und die gastfreundliche Aufnahme. Den stimmungsvollen Abschluss des Abends bildete ein feines, vom Restaurant Corona geliefertes Essen im historischen Stürmeierhuus in Schlieren. Neben einem Wettbewerb kamen die Teilnehmenden zudem in den Genuss eines interessanten geschichtlichen Referats von Alt Kantonsrat Willy Haderer. KR Rochus Burtscher, KR Pierre Dalcher, GR Gino Adda und KR René Truninger

über die Tätigkeiten des Nationalrats bzw. der Bundesversammlung, der er während 14 Jahren angehörte. Natürlich durfte auch das eine oder andere «Bonmot» über ehemalige Weggefährten nicht fehlen.

Gestärkt durch Wurst, Brot und weitere Getränke wies Ueli Maurer nachdrücklich auf die Wichtigkeit unserer SVP-Ortssektionen hin. Nur mit einer engagierten und intakten Basis auf Sektionsstufe kann die SVP auf allen weiteren Stufen, sei es im Kantonsrat in Zürich, aber auch in Bundesbern die eminent wichtige politische Arbeit erfolgreich bewerkstelligen. Auch rief er eindringlich dazu auf, dass wir – auch bei gegenteiliger Meinung zur Mehrheit – unsere Stimme erheben und auch einmal etwas sagen, das der Allgemeinheit womöglich nicht immer passt. Beide Referenten konnten auch die Fragen der Gäste an der Schifffahrt kompetent beantworten. Natürlich kamen die persönlichen Gespräche untereinander nicht zu kurz. Die nächste Schifffahrt wird ein exklusiver Neumitgliederanlass der SVP des Kantons Zürich sein. Am 8. Juli wird als nächster Bezirk Hinwil in den Genuss der diesjährigen Schifffahrten kommen, die wie in den vergangenen Jahren durch einen überaus grosszügigen Gönner ermöglicht werden.

Marco Calzimiglia, Parteisekretär SVP
v.l.n.r.: KR Paul von Euw, aNR -Präsident Max Binder, Bezirksvorstandsmitglied
Fredi Nessensohn, aBR Ueli Maurer und Parteisekretär Marco Calzimiglia. Bild: zVg
Bei Walo: Die bekannte, liebevoll restaurierte und betriebsbereite Dampfwalze «Marion», die für ein Erinnerungsfoto mit KR Marion Matter sorgte. Bild: zVg

Die Nutzung der Windenergie lohnt sich in der Schweiz nicht

Die Windenergie stösst in der Schweiz auf breiten Widerstand, sodass es sich lohnt, ihren Nutzen für das Land mit den bestehenden Kritiken zu vergleichen.

Stephan Amacker

Ehem. Präsident  Kommission Energie und Umwelt

SVP Kanton Zürich Neftenbach

Als einziges Argument zugunsten der Windenergie gilt der politische Ruf nach CO2­freiem Strom im Sinne der Energiestrategie 2050. Jede Form der Energienutzung hat jedoch ihre negativen Auswirkungen: Die Wasserkraft überschwemmt ganze Täler, fossile Brennstoffe schaden der Umwelt, Kernkraftwerke bergen potenzielle Gefahren. Kurzum, keine Energieform ist zum Nulltarif zu haben, so auch nicht die Windenergie, die im Folgenden analysiert werden soll.

Die wichtigsten Argumente, die für die Anwendung einer Energieform geprüft werden müssen, sind Umwelteinflüsse, Ressourcenbedarf, Versorgungsgarantie, Effizienz und Kosten.

Verschandelung der Landschaft

Dies ist das augenfälligste Argument, insbesondere im Tourismusland Schweiz

Immissionen durch Windkraftanlagen

Innerhalb von einigen Hundert Metern sind diese Anlagen gut hörbar und zeigen Werte zwischen 35 und 45 Dezibel, vergleichbar mit gewöhnlichem Strassenverkehr.

Gefahr für Vögel und Fledermäuse

Die Geschwindigkeiten der grossen Rotoren erreichen an ihren Spitzen um die 300 km/h, was diesen Tieren keine Ausweichmöglichkeit gibt.

Ressourcenbedarf

Für den Bau einer Grosswindanlage werden im Mittel für das Fundament 1000 t Beton und 100 t Stahl verbaut. Zum Bau der Windenergieanlage benötigt man 600 t Stahl, 30 t Kupfer, 30 t Glas­ und Kohlefaser sowie rund eine Tonne Seltene Erden.

Infrastruktur

Zu den Anlagen müssen Schwerlaststrassen gebaut und Waldflächen gerodet werden, um die bis zu 130 m langen Rotorblätter um Kurven zur Baustelle zu bringen.

Kosten

Eine Gesamtzusammenstellung von Windkraftanlagen sieht man praktisch nie. Um die wahren Erstellungs­ und Betriebskosten festzulegen, müssen nicht nur die Erstellungskosten, sondern auch diverse Nebenkosten berücksichtigt werden: Zuleitung, Ausbau des Netzwerkes wegen der sporadisch auftretenden Winde (Flatterstrom), Speicherung des Stroms bei Starkwindperioden, Entsorgung etc.

Windverhältnisse in der Schweiz

Die Schweiz ist kein Windland. Im Kanton Zürich wurden durch den Bund Windgeschwindigkeiten zwischen 5,1 und 5,6 m/s, entsprechend 18–20 km/h festgestellt. Einzige Ausnahme ist der Bachtel bei Wald mit 6,7 m/s (24 km/h). Weil bei diesen Anlagen die Produktion im Kubik (hoch 3) mit der Windgeschwin­

digkeit steigt, kann eine 5 ­MW­Turbine bei den vorhandenen Windverhältnissen im Durchschnitt lediglich ca. 0,5 MW Strom erzeugen (siehe Graphik).

Fazit

Die beiden letzten Punkte sind wohl die wichtigsten für eine grundsätzliche Entscheidung.

Ein schwerwiegender Faktor sind die Kosten von Windenergieanlagen. Bereits heute entsprechen die Netzkosten ungefähr den Stromgestehungskosten und zusammen haben sich die Stromkosten in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Deutschland hat mit seiner extrem ausgebauten Windenergie mit über 30 000 Anlagen seine Stromkosten bereits verdreifacht und es entstand eine sogenannte Stromarmut von gegen 10 Prozent der Haushalte, die ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können.

Berücksichtigt man im Kanton Zürich die geringe Effizienz von Windenergieanlagen im Verhältnis zu ihren Kosten und Eingriffen in Landschaft und Umwelt, kommt man zum Schluss, dass sich diese Art der Stromerzeugung nicht lohnt – politische Vorgaben hin oder her.

Kosten und Nutzen von Windenergieanlagen stehen in keinem Verhältnis. Bild: zVg

Im zweiten Wahlgang geht auch das Schulpräsidium an die SVP

Die Gemeindewahlen 2026 sind jetzt, nach zwei Runden von Kampfwahlen, auch in Gossau abgeschlossen.

Im ersten Wahlgang vom 8. März 2026 konnte die SVP Gossau ihre ambitionierten Ziele erreichen: Der Gemeinderatssitz der nicht mehr angetretenen Elisabeth Pflugshaupt wurde erfolgreich durch den neu angetretenen Markus Weidmann verteidigt. Daniel Wäfler wurde glanzvoll neu in den Gemeinderat und zum Gemeindepräsidenten gewählt. In der RPK konnte die SVP Gossau mit ebenfalls zwei neu angetretenen Kandidaten die Vertretung verdoppeln und die anderen bisherigen Behördenmitglieder wurden bestätigt. Nun kam es zu einem zweiten Wahlgang mit einer komplexen Ausgangslage. Einerseits verzichtete der bisherige FDPGemeindepräsident, der als letztplatzierter noch die Wahl in den Gemeinderat geschafft hatte, auf das Amt. Andererseits war der bisherige Schulpräsident (Die Mitte) überraschend nicht wiederge­

ABSTIMMUNG ALS AUFTRAG

Wer macht nun was?

Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» hat nur 45 Prozent erreicht. Für die SVP ist das zwar ein gewichtiger Erfolg, für die Schweiz jedoch eine verpasste Chance.

Christoph Blocher Alt Bundesrat SVP Herrliberg

Man gewinnt Abstimmungen, damit man es anders machen kann. Also tragen jetzt jene die Verantwortung, die gewonnen haben – unter anderem die FDP. Erste Reaktionen der Sieger zeigten aber, dass der Schlendrian in der Zuwanderungspolitik weitergeht. Insbesondere auch in der Asylpolitik.

Die FDP behauptet: «Jetzt ist die SVP gefordert.» Bezahlt haben den Abstimmungskampf vor allem die Arbeitgeber und economiesuisse. Den linken Jubel finanzierten die bösen «Kapitalisten»: Die Initiative wurde vor allem überall dort abgelehnt, wo die Linken stark sind – in den linken Städten; gerade in den städtischen Regionen, wo am lautesten über die

Wohnungsnot geklagt wird. Sie müssen jetzt handeln.

Seit Jahren steht in der Bundesverfassung, dass der Bund die Zuwanderung mit Höchstzahlen und Kontingenten eigenständig regeln soll. Aber die Verächter von Volk und Ständen im Parlament haben sich geweigert, die Bundesverfassung durchzusetzen. Warum? Sie haben Angst vor der Europäischen Union. Sie sind alle innerlich längst Teil der EU – die Schweiz haben sie aufgegeben. Für die SVP ist die Unterstützung durch 45 Prozent der Abstimmenden ein Auftrag. Sie hat diese starke Minderheit mit aller Kraft zu vertreten, und falls wieder nichts passiert, die Migration im Wahlkampf 2027 zum Wahlkampfthema zu machen. Dass dies zum Erfolg führt, haben die aktuellen Wahlen am letzten Wochenende in den Kantonen Graubünden, Glarus und Basel­Landschaft mit eindrücklichen Mandatsgewinnen bewiesen. Schlussendlich führt dies zu einem Erfolg für die Schweiz.

TROTZ EIDGENÖSSISCHER ABSTIMMUNGSNIEDERLAGE

SVP in den Kantonen tief verwurzelt

Bei drei kantonalen Wahlen konnte die SVP am vergangenen Wochenende grosse Erfolge feiern. Dies trotz der Niederlage bei den eidgenössischen Abstimmungen.

Die SVP zeigt Gesicht. Sie kämpft für die Schweiz. Und immer mehr hat sie auch Erfolge bei Majorzwahlen.

Nach 18 Jahren zurück Im Kanton Graubünden wurde die SVPKandidatin Valérie Favre Accola in den Regierungsrat gewählt. Damit ist die SVP nach 18 Jahren erstmals wieder in der Bündner Kantonsregierung vertreten. Zudem legte die Partei bei den Grossratswahlen deutlich zu und wurde neu stärkste Fraktion.

nach dem Sitzverlust 2023 wieder in die Baselbieter Regierung zurück. Diese Gewinne haben eine starke symbolische Bedeutung. In Graubünden holt die SVP nach einer sehr langen Durststrecke wieder einen Sitz in der Regierung und im Kanton Basel­Landschaft verdrängt die SVP die Grünen aus der Exekutive.

Grosse Gewinne bei Parlamentswahlen Im Bündner Grossen Rat hat die SVP nun 35 von 120 Sitzen. Sie gewann ganze zehn Sitze dazu. Der Kanton Graubünden kennt für das Kantonsparlament erst seit vier Jahren den Proporz. Im

wählt worden, obwohl er der einzige Kandidat für dieses Amt war – möglicherweise schadete ihm eine gewisse Nähe zum bisherigen Gemeindepräsidenten.

Die SVP verzichtete auf eine zusätzliche Kandidatur für den Gemeinderat und beschloss nach Anhörung aller Kandidaten die Stimmfreigabe. Anders präsentierte sich die Wahl des Schulpräsidiums, die unter den fünf gewählten Mitgliedern der Schulpflege entschieden werden musste. Debora Heusser – sie erzielte im ersten Wahlgang das beste Ergebnis für die Schulpflege – entschloss sich für die Kandidatur für das Schulpräsidium und wurde am 14. Juni 2026 mit grossem Vorsprung gegenüber ihrer Konkurrentin gewählt – und damit auch zum siebten Mitglied des Gemeinderates.

Die SVP Gossau hat damit ihre Vertretung im Gemeinderat verdreifacht und stellt neu sowohl den Gemeindepräsidenten als auch die Schulpräsidentin. Der Wahlkampf stand unter dem Motto «Verantwortung übernehmen». Die Stimmbürger haben entschieden –nun stehen wir in der Pflicht.

Markus Weidmann, Gemeinderat SVP

Erfahrene SVP -Regierungsrätin Favre Accola hat ihr politisches Engagement von der Pike auf gelernt. Als Standespräsidentin (Präsidentin des Grossen Rats), Grossrätin und Davoser Statthalterin kennt sie die Anliegen des Kantons aus erster Hand. Die Gattin des früheren Skistars Paul Accola ist bereits seit über zwanzig Jahren in der Politik aktiv. Sie verteidigte die SVP zudem stets gegen die damalige BDP Graubünden.

SVP schlägt Grüne

Im Kanton Basel­Landschaft gewann der SVP­Kandidat Matthias Liechti die Regierungsrats­Ersatzwahl gegen den Grünen Philipp Schoch. Damit kehrt die SVP

«Die SVP-Erfolge bei kantonalen Wahlen gehen ungebremst weiter.»

Glarner Landrat hat die SVP 24 Sitze. Sie baut ihre Stellung als stärkste Kraft mit sechs Sitzgewinnen weiter aus. Der Landrat ist ein 60 ­köpfiges Parlament. Klarer Kompass Zu beobachten ist ferner, dass bei den Parlamentswahlen die SVP vor allem auf Kosten von Mitte und FDP zugelegt hat. Aus bürgerlicher Sicht wäre ein Einbruch von Linksgrün wünschenswerter gewesen. Aber offensichtlich konnte die SVP in diesen Kantonen gut mobilisieren. Und Mitte und FDP agieren eben allzu oft ohne klaren Kompass.

Reinhard Wegelin Alt Parteisekretär SVP Pfäffikon
v.l.n.r.: David Bohunsky, Vorstand und Aktuar SVP Gossau; Elisabeth Pflugshaupt, Kantonsrätin und Alt Gemeinderätin, Vorstand SVP Gossau; Debora Heusser, Mitglied der Schulpflege, neu Schulpräsidentin; Daniel Wäfler, Kantonsrat, neu Gemeindepräsident. Bild: zVg

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