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Zürcher Bote Nr. 48

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FÜR DEN MITTELSTAND

PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

JÜRG

SVP Zürich stellt wieder den Nationalratspräsidenten

Gleich zwei Höhepunkte erlebt der dienstälteste Zürcher Nationalrat Jürg Stahl diese Woche. Am Freitag wurde er mit Bravour zum neuen Präsidenten von Swiss Olympic gewählt. An diesem Montag wählte ihn der Nationalrat zum Nationalratspräsidenten. 13 Jahre nach Max Binder ist also wieder ein Zürcher SVPler Präsident des Nationalrats und somit auch der Vereinigten Bundesversammlung.

svp. Jürg Stahl vertritt die Zürcher SVP seit 1999 im Nationalrat. Der am Montag mit 157 Stimmen gewählte Nationalratspräsident Jürg Stahl (SVP) wurde am Mittwoch zuerst an einem offiziellen Festakt in Winterthur, dann in seiner Wohngemeinde Brütten herzlich gefeiert.

Viele Schulkinder standen Spalier und Fallschirmspringer fielen vom Himmel. Unter anderem sprach auch SVP-Parteipräsident Albert Rösti. Er nannte Stahl einen Senkrechtstarter, im Sport wie in der Politik. Regierungspräsident Mario Fehr liess es sich nicht nehmen, in mehreren Reden den Mann «mit dem härtesten Nachnamen aller Schweizer Politiker» zu würdigen. Mit zahlreichen geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Militär und Sport reiste Jürg Stahl nach dem Besuch in Brütten weiter an den Flughafen Kloten zu einem Festessen in einem sehr würd-

gen, unaufgeregten Rahmen. Jürg Stahl forderte die Nationalräte und Nationalrätinnen in seiner Antrittsrede dazu auf, auch harte politische Auseinandersetzungen fair und mit Gelassenheit auszutragen.

Von vielen kleineren und grösseren Zahnrädern

In seiner Rede sagte er: «Der Dank gilt aber auch meiner Fraktion unter der Leitung von Adrian Amstutz, die mir vor zwei Jahren das Vertrauen ausgesprochen und mir mit der Nomination zum zweiten Vizepräsidenten diese Aufgabe zugetraut hat. Ebenso bedanken möchte ich mich für die Präsenz der Regierungen meines Heimatkantons Zürich, meiner Heimatstadt Winterthur und meiner Gemeinde Brütten. Als 1972 Bernhard Russi Olympiagold gewann und ich als damals Vierjähriger gleich schnell Ski fahren wollte,

als ich im Frühjahr 1984 meine Lehre als Drogist begann, als ich im kalten Februar 1989 – ein gutes halbes Jahr vor dem Fall der Berliner Mauer –meine Rekrutenschule als Fallschirmaufklärer in Magadino antrat und als ich am 6. Dezember 1999 zum ersten Mal in diesem Saal als Nationalrat vereidigt wurde, hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich einmal als Präsident des Nationalrates vor Ihnen sitzen würde.

In meinen Lebensstationen habe ich immer wieder versucht, eine gute Leistung zu erbringen, was einem ja nicht immer gelingt. Und heute darf ich das Amt des Nationalratspräsidenten antreten. Mein Respekt vor dieser Aufgabe ist gross; noch grösser ist jedoch mein Respekt vor der Freiheit, der Demokratie, vor unserem Land, vor den Errungenschaften und vor den Tausenden von Menschen in unserem wunderba-

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ren Land. Sie, die Menschen, machen dieses Land aus, indem sie jeden Tag Gutes leisten und mit ihrer Schaffenskraft zum Erfolgsmodell Schweiz beitragen. Sie stehen nicht so sehr im Vordergrund wie wir in diesem Saal. Darum denke ich an diese vielen kleineren und grösseren Zahnräder, die das so gut funktionierende Uhrwerk Schweiz tagtäglich antreiben und ausmachen. An unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erinnern, ist mir ein wichtiges Anliegen; sie sind ein Teil meines Präsidialjahres.

Ich freue mich aber auch darauf, zusammen mit Ihnen dieses Land weiter zu gestalten, einiges zu bewegen und vieles zu erleben. Als jemand, der im Team viel besser funktioniert als im ‹Allein-Modus›, möchte ich Sie deshalb auffordern, in diesem meinem Team mitzuarbeiten und zu helfen, unser Land für die Herausforderungen fit zu machen; es gibt genügend Herausforderungen. Dazu gehört auch, dass wir die politischen Auseinandersetzungen hart – sie müssen ja nicht immer so hart sein wie mein Nachname –, aber fair und mit der nötigen Gelassenheit austragen.

Demokratie und Freiheit

Demokratie und Freiheit sind keinesfalls selbstverständlich. Sie müssen immer wieder als höchstes Gut in das Tagesgeschäft einfliessen. Es ist unbestritten, dass es diese Auseinandersetzungen für solide, weitsichtige Lösungen braucht. Damit alles reibungslos funktionieren kann, ist auch hier im Nationalratssaal Disziplin notwendig. Ich komme nicht darum herum, dieses Wort im Zusammenhang mit unserem Wirken zu nennen. Ich bin mir sicher, Sie teilen meine Überzeugung, dass es sich einfacher arbeiten lässt, wenn der Lärmpegel tief ist, wenn wir einander Aufmerksamkeit schenken und uns mit Respekt begegnen. Jede und jeder kann zu einem konstruktiven Politiklima beitragen. Und wenn das alle tun, so klappt es auch. Hier meine ich nicht nur den Konsens: Auch im Dissens kann man das tun. Schliesslich sitzen vor mir über

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10 000 Jahre an Lebenserfahrung – über 10 000 Jahre! 3582 Jahre davon sind Ihre Jugend- und Kindheitsjahre. Darum bin ich mir sicher, dass Sie diese Lebenserfahrung anwenden können und ich Sie nicht häufig ermahnen muss – aber Sie können ebenso sicher sein, dass ich es tun werde, wenn ich muss!

Ich wünsche den Menschen in unserem Land den Mut, Unspektakuläres und Bewährtes vorzuleben und zu geniessen, ohne dabei die Baustellen und Schattenseiten auszublenden. Letztlich ist es vor allem das Alltägliche, das uns erdet und Halt gibt. Und Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, wünsche ich die Motivation und die Freude, an der Erfolgsgeschichte Schweiz weiterzuschreiben, den Menschen in unserem Land Gutes zu tun, damit sie der Demokratie, der Freiheit sowie der Institution Parlament und ihren Akteurinnen und Akteuren Vertrauen schenken können.

Bevor ich zum Schluss komme, möchte ich an all jene erinnern, die mich in meinem Leben auf wichtigen Abschnitten begleitet und geprägt haben, leider aber nicht mehr unter uns sind: an meinen Papi, mon papa, der leider vor über zwanzig Jahren viel zu früh verstorben ist; an politische Freunde und Wegbegleiter wie This Jenny und Bruno Zuppiger; an meinen fast gleichaltrigen Cousin und Jugendfreund, der im letzten Juli von einer Velotour nicht mehr zurückgekehrt ist; oder an Viktor Gertsch, einen vorbildlichen Menschen und Freund, der vorgestern verstorben ist.

Viele Menschen haben mich bis heute begleitet. Ihnen allen möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen: meiner Familie und meinen Freunden, Berufskollegen, Jugendtrainern, Lehrerinnen und Lehrern, meinem Lehrmeister, meinen OK-Kollegen, Professoren, Direktionskollegen, Sportfunktionären, politischen Freunden, Vorgesetzten, Mitarbeitenden und Lernenden.

Sie alle haben in den vergangenen 48 Jahren in irgendeiner Form – mehr oder weniger erfolgreich – versucht, positiv auf mich einzuwirken, auf dass es gut herauskommen soll.

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Nationalratspräsident Jürg Stahl auf dem «Bock».
Bild: Marcus Schmid

Strahlend in der Niederlage

Die Grünen sind am Wochenende mit ihrer ideologischen Energiezwängerei grandios gescheitert.

Dies hinderte die «Tagesschau»Hauptausgabe des Schweizer Staatsfernsehens in seiner Kraft und Herrlichkeit nicht, die Verlierer abzufeiern. «Das Volk verzichtet also deutlicher als erwartet auf ein fixes Abstelldatum für die fünf AKW», meinte die Sprecherin. Das Ergebnis «fiel klarer aus, als von manchen erwartet», belehrte der Kommentator. Wer hat da was erwartet?

Die Erwartung einer Zustimmung herrschte ganz offensichtlich vor allem in den Redaktionsstuben des Schweizer Fernsehens.

Denn es folgte ein von langer Hand geplanter Glamour-Beitrag über die Abstimmungsverliererin Regula Rytz.

Die Grünen-Präsidentin, deren Partei unter ihrer Leitung um zwanzig Prozent eingebrochen ist, musste keine einzige kritische Frage beantworten. Dafür durften die Zuschauer an ihrem aufregenden Tagesablauf am Abstimmungssonntag teilhaben. Ihre Popularität beim Stadtberner Volk ist unermesslich, denn sie traf in der Menschenschlange vor dem Abstimmungslokal eine Bekannte («Das hat mich schon wahnsinnig berührt»). Regula Rytz durfte im «Tageschau»-Porträt mehr strahlen als alle fünf AKW zusammen.

«Jetzt gilt es ernst nach mehreren Jahren Arbeit», meinte die «Tagesschau». Ernst ist vor allem, was unsere Monopolmedienanstalt heutzutage unter Arbeit versteht. Dann durfte Regula Rytz – wie in der hiesigen Zwangsgebühreninformation üblich – die Forderungen ihrer «sehr starken Minderheit» diktieren. Als ob es die Mehrheitsmeinung wäre. Grüne, Linke und das Schweizer Fernsehen trösteten sich mit Regula Rytz in der gemeinsamen Niederlage («hoher Ja-Stimmen-Anteil», «gutes Resultat»).

Glaubt jemand, die «Tagesschau» habe trotz Auftrag zur Unparteilichkeit den damaligen SVP -Präsidenten Toni Brunner am Tag der Masseneinwanderungs- oder Durchsetzungs-Abstimmung begleitet? Fehlanzeige. Einen Sieg wollten die Grünen und die «Tagesschau» dann aber doch noch feiern. Wenn auch einen vorgezogenen Sieg. Bei der Energiestrategie 2050 mitsamt Atomausstieg werde die SVP mit ihrem Referendum «beim Volk nicht durchkommen». Und weiter im Text der grünlichen Propheten vom Leutschenbach: «Der Sieg ist den Atomgegnern sicher.» Da ist es tröstlich, zu wissen, dass beim Schweizer Staatsfernsehen auch der Sieg der Trump-Gegner sicher war.

Ringen um Verfassungsauftrag gegen Masseneinwanderung

Die überaus zähe Debatte des Parlaments über zentrale Detailfragen zur Steuerung der Zuwanderung gemäss Verfassungsartikel gegen die Masseneinwanderung muss in der Wintersession zum Abschluss kommen.

Nach der Wahl der neuen Präsidenten in beiden Kammern nahm sich der Ständerat in der ersten Sessionswoche dieser anspruchsvollen Herausforderung an.

Als erstes Geschäft stand wie immer in der Wintersession in beiden Räten die Neubesetzung der Präsidien auf der Traktandenliste. Zum Nationalratspräsidenten wurde als 19. SVP-Politiker mit 157 von 172 gültigen Stimmen glanzvoll unser Zürcher Fraktionskollege Jürg Stahl (48) aus Brütten gewählt. Seinen Dank dafür äusserte er so: «Mein Respekt vor dieser Aufgabe ist gross. Noch grösser ist jedoch mein Respekt vor der Freiheit, der Demokratie, vor unserem Land, vor den Errungenschaften und vor den Menschen in unserem wunderbaren Land.» Und mit einem Augenzwinkern fügte er bei: «Da gehört es auch dazu, dass wir die politischen Auseinandersetzungen hart – sie müssen ja nicht immer so hart sein, wie mein Nachname besagt – aber fair und mit der nötigen Gelassenheit austragen.»

Die meisten Nationalratspräsidenten haben in der Geschichte des Bundesstaates seit 1848 die Kantone Bern (27), Zürich (nun 24), Waadt (19), Aargau (13)

und St. Gallen (11) gestellt. Die Kantone Jura und Obwalden gingen bisher leer aus. Als neuer Ständeratspräsident übernahm nach seiner glänzenden Wahl mit 43 von 45 Stimmen der Appenzell Innerrhoder CVP-Vertreter Ivo Bischofberger den Vorsitz im «Stöckli».

Zurück zum Alltag

Der Bundesrat will in den Jahren 2017 bis 2019 den Bundeshaushalt gegenüber dem Finanzplan um jährlich rund 800 Millionen bis eine Milliarde Franken entlasten. Der Ständerat beschloss bereits, die Landwirtschaft und die Bildung mit Kürzungen zu verschonen. Die Finanzkommission des Nationalrates will ebenfalls anderweitig kürzen. Rund ein Drittel des Sparpakets ginge zulasten der Entwicklungshilfe.

Die Linken stellen mit Nichteintretens- und Rückweisungsanträgen das Sparprogramm grundsätzlich und wie der Bundesrat auch die Regeln der Schuldenbremse infrage. Doch durch Überweisung einer Motion der Finanzkommission «gegen die Aufweichung der Schuldenbremse» konnte der Dammbruch verhindert werden.

Unser Zuger SVP-Kollege Thomas Aeschi schilderte die Lage so: «Seit der Einführung der Schuldenbremse mit über 80 Prozent Ja des Volkes wurden

ENERGIEREFERENDUM UND AUSSTIEGSINITIATIVE

Die Mär des grünen Erfolgs

Dutzende von Milliarden Franken an Schulden abgebaut. Die Schuldenbremse ist klar ein erfolgreiches Modell. Sie hat sich als finanzpolitisches Instrument äusserst erfolgreich bewährt. Der Bundesrat will die Schuldenbremse aufweichen. Überschüsse im Bundeshaushalt sollen nicht mehr zwingend und vollständig für den Schuldenabbau verwendet und Kreditreste ins Folgejahr transferiert werden. Dies ist ein Spiel mit dem Feuer. Diese Änderung würde für den Bund jährlich bis zu einer Milliarde Franken Mehrausgaben bedeuten.»

Ringen bis zum Schluss

Die Ausgangslage für die unter Zeitdruck zu bewältigende Differenzbereinigung zwischen beiden Kammern zur Umsetzung des von Volk und Ständen beschlossenen Verfassungsartikels gegen die Masseneinwanderung wirkt teilweise verworren. Der Nationalrat will die Arbeitgeber verpflichten, offene Stellen an die Arbeitsämter (RAV) zu melden, um so den Inländervorrang ohne Kollisionsgefahr mit dem EU -Abkommen über die Personenfreizügigkeit zu erreichen.

Der Ständeratskommission geht das zu wenig weit. Sie will Firmen in Branchen mit hoher Arbeitslosigkeit verpflichten, inländische Stellensuchende

Die Urnen waren kaum geschlossen, schon war klar, die grüne Ausstiegsinitiative würde von Volk und Ständen abgelehnt. Nach wenigen Stunden, das klare Verdikt: 21 Stände und rund 55 Prozent der gesamten Stimmbevölkerung schickten die Initiative bachab. Trotz diesem doch eindeutigen Entscheid wurden die Grünen am Sonntagabend nicht müde, sich selber als Gewinner zu bezeichnen. Eine weit gefehlte Interpretation.

Marc Wachter

Junge SVP

Zumikon

Im Westen nichts Neues. Eine linksgrüne Initiative scheitert an der Urne und am Ende haben die Linken trotzdem gewonnen. Auf jeden Fall glauben sie das. Während man beim Ausgang der 1:12-Initiative beispielsweise noch von einem «Achtungserfolg» sprechen konnte, gibt das Nein zur Ausstiegsinitiative nichts her, dass die Grünen auch nur ansatzweise in die Nähe eines Sieges bringen würde. Im Gegenteil: Es ist wohl die schlimmste Niederlage, welche eine politische Partei im letzten Jahrhundert erlitt. Erinnern wir uns an den Reaktorunfall in Fukushima, Japan, im Jahre 2011. Nach dem Super-Gau, welcher im Endeffekt kein solcher war, erlebte die linksgrüne «Anti-AKW»-Bewegung ihre Wiedergeburt. Der Bewegung, welche seit Tschernobyl 1986 immer mehr eingeschlafen war, wurde über Nacht neues Leben eingehaucht. Zehntausende Schülerinnen und Schüler demonstrierten auf dem Bundesplatz, Umzüge durch die Städte Bern, Zürich und Genf wurden organisiert und jeder, der sich positiv zum Thema Kernenergie äusserte, wurde als komplett verblödet betrachtet. Im Zuge dieser allgemeinen Massenhysterie wurden von mehreren Organisationen repräsentative Umfragen zur Frage: «Atomausstieg ja oder nein?» durchgeführt. Im Jahre 2011 waren angeblich über 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung für einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie.

Auch der Bundesrat, man müsste meinen die Schweizer Regierung liesse sich nicht durch Emotionen oder kurzfristige Ereignisse leiten, startete sofort mit der Ausarbeitung der Energiestra-

tegie 2050. Die Schweiz war im Ausnahmezustand.

Alles kam anders Auch im Jahr 2014, drei Jahre nach dem Reaktorunfall, war die Zustimmung für einen raschen Ausstieg aus der Kernenergie immens. Dieser Aufschwung veranlasste die ohnehin schon geschwächte Grüne zur Lancierung der Ausstiegsinitiative. Nachdem das Waldsterben und der Klimawandel politisch unsexy wurden und den grünen Märchenerzählern keine Wahlerfolge mehr einbrachten, war die Atomdebatte eine willkommene Gelegenheit, sich selber wieder einmal ins Zentrum des politischen Diskurses zu stellen. Mit der Forderung, bis im Jahre 2029 alle Kernkraftwerke in der Schweiz stillzulegen, wollten die Grünen dem Bundesrat mit seiner Energiestrategie zuvorkommen. Siegessicher starteten sie in ihre Abstimmungskampagne, hatte man doch in den letzten Jahren nach Fukushima die grosse Mehrheit der Bevölkerung hinter sich scharen können. Bei der Kampagne der Grünen ging es im Endeffekt aber nicht um die Laufzeitbeschränkung der Kernkraftwerke, so wie es gemäss Initiative vorgesehen war, nein, die Grünen stellten die Grundsatzfrage: «Atomkraft ja oder nein?» Offensichtlich erhoffte man sich damit, die vom Fukushima-Unfall emotionsgeladenen Bürger von einem saftigen Ja zu überzeugen. Aber alles kam anders. Die Initiative verlor von Woche zu Woche an Boden. Die Grünen konnten in keiner Diskussion sagen, wie sie die Energieversorgung in der Schweiz sicherstellen wollen. Fakten und Zahlen liessen sie unkommentiert und setzten auf die Emotionen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Und dann war er da, der 27. November 2016 Voller Vorfreude versammelte sich die grüne Festgemeinde und musste später einsehen, dass ihre Initiative bachab geschickt worden war. Die deutliche Be-

zu Bewerbungsgesprächen einzuladen. Werden solche Personen nicht eingestellt, so sollen die Arbeitgeberfirmen das begründen müssen. Definitiv bereinigt sein, müssen die modifizierten Beschlüsse beider Räte für die Schlussabstimmungen vom 16. Dezember. Offen bleibt vorderhand, ob die SVP das Referendum gegen das Umsetzungsgesetz ergreift.

CVP sucht Ei des Kolumbus ... Die Fraktionssitzungen brachten in der Masseneinwanderungsfrage noch keine Klärung. Insbesondere die Begründungspflicht für Absagen nach Vorstellungen mit Bussenandrohung stört viele Parlamentarier. Wie die Wirtschaftsverbände sehen manche darin eine bürokratische Schikane für die Wirtschaft. Schwer einzuschätzen ist das Verhalten der CVP. Diese hatte sich stets für weitergehende Massnahmen wie Kontingente als letztes Mittel ausgesprochen, wenn andere Abhilfemassnahmen nicht ausreichen sollten – und dies notfalls auch gegen den Willen der EU Die FDP und die Linke indessen warnen davor, zur verfassungstreuen Umsetzung des Volkswillens die bilateralen EU-Abkommen aufs Spiel zu setzen. Inzwischen modifizierte die CVP ihren Vorschlag etwas wirtschaftsfreundlicher ohne Interviewpflicht und Begründung von Absagen an Bewerber. Damit dürfte sich der Ständerat dem Konzept des Nationalrats annähern können.

fürwortung eines schnellen Ausstiegs aus der Kernenergie war innert Kürze von 77 Prozent (2014) auf 45 Prozent (2016) zusammengeschmolzen.

Das Resultat vom letzten Wochenende gibt Hoffnung. Hoffnung, endlich eine energiepolitische Debatte zu führen, welche nicht von Emotionen und

links-grün-ideologischen Utopien beeinflusst wird. Eine Debatte, welche die Fakten und Zahlen ins Zentrum stellt. Um diese Diskussion aufzubringen, ist das Referendum zur Energiestrategie 2050 von höchster Bedeutung. Ohne dieses Referendum, würde die, vom Bundesrat in Panik zusammengebastelte, Energiestrategie ohne Diskurs im Gesetz verankert. Und das darf nach einem solchen Abstimmungswochenende auf keinen Fall passieren.

DER AKTUELLE VORSTOSS

Immer noch Sozialhilfe beziehende «Flüchtlinge» aus dem Balkan in der Schweiz

Eine parlamentarische Anfrage von Nationalrätin Barbara Steinemann (SVP, Regensdorf) an den Bundesrat fragt nach den vorläufig aufgenommenen Personen aus dem aus dem ehemaligen Jugoslawien. Demzufolge halten sich laut Datenbank des Migrationsinformationssystem in der Schweiz immer noch 1452 Staatsangehörige aus Serbien und 861 kosovarische Staatsangehörige als vorläufig Aufgenommene auf. Bei vorläufig Aufgenommenen handelt es sich um Personen aus Staaten, die einst in der Schweiz einen Asylantrag gestellt haben, auf den zunächst eingetreten wurde. Sodann wurde nach einer Abklärungsphase das Gesuch um Asyl abgewiesen. Weil jedoch die Rückführung hapert, durften sie mit einem Ersatzaufenthaltstitel, dem sog. «F-Ausweis», in der Schweiz bleiben. Den Status der «vorläufigen Aufnahme» haben sie über die Jahre hinweg beibehalten, weil sie wohl seit ihrer Ankunft in der Schweiz von Sozialhilfe leben. Die Behörden geben Personen aus dem Asylbereich relativ rasch eine ordentliche Aufenthaltsbewilligung, sobald sie wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen können. Bekanntlich gehört der kriegerische Konflikt im Balkan nun seit etlichen Jahren der Vergangenheit an, seit Jahren sind diese Nationen sog. «sichere Herkunftsstaaten», von denen keine

Asylgesuche mehr entgegengenommen werden. Im Gegenteil: Serbien ist offiziell und formell 2012 zum EU-Beitrittskandidaten geadelt worden und der Kosovo wird von 23 der 28 EU -Mitglieder wie auch von der Schweiz als eigenständiger Staat anerkannt. Asyl F sind abgewiesene Asylbewerber, die nicht ausgeschafft werden können – weil keine Papiere vorhanden sind, weil sie der Heimatstaat nicht zurücknimmt, weil in Teilen des Landes Konflikte und schwere Unruhen herrschen oder die Person schwer krank ist und im Heimatland keine angemessene Medizinversorgung vorhanden ist. Typische Staaten mit F-Ausweisen sind Eritrea, Syrien, Afghanistan oder Somalia. Warum sich dabei noch langjährige «Karteileichen» aus Europa befinden, ist befremdlich. Der Staat hat längst den Überblick über seine Asylanten verloren, der Steuerzahler alimentiert seit Jahren das ganze Leben falscher Flüchtlinge – und wird wohl bis an deren Lebensende bezahlen. Immerhin verspricht das SEM bzw. der Bundesrat im letzten Satz der parlamentarischen Anfrage, «im Geschäftsjahr 2017 eine gezielte Überprüfung der vorläufigen Aufnahmen» vorzunehmen, welche Personen aus den Balkanstaaten betreffen. Darauf ist er offenbar nicht von selbst gekommen.

AUS DEM KANTONSRAT

Keine staatliche Anerkennung für muslimische Gemeinschaften

Die SVP will keine staatliche Anerkennung muslimischer Gemeinschaften. Dies machte sie im Rat auch gegen Regierungsrätin Jacqueline Fehr deutlich.

Margreth Rinderknecht

Kantonsrätin SVP

Wallisellen

Als erstes Geschäft wurden die Jahresberichte der anerkannten Religionsgemeinschaften besprochen und zur Kenntnis genommen. Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) hat für ihre Sitzungen und für den Austausch mit den Institutionen zwei Schwerpunkte gesetzt: Flüchtlingsfragen und interreligiöser Dialog. Der Blick der Kommissionsmitglieder richtete sich dabei auf die gesamtgesellschaftlichen Leistungen wie Bildung, Kultur und Soziales. Denn für diese Leistungen bekommen die anerkannten Religionsgemeinschaften Beiträge des Kantons.

Der Rat nahm die Jahresberichte und die Einhaltung der negativen Zweckbindung für Kirchensteuern von juristischen Personen der Evangelisch-reformierten Landeskirche, der römischkatholischen Körperschaften und der Christkatholischen Kirchgemeinde zur Kenntnis. Vonseiten der Israelitischen Cultusgemeinde und von der Jüdisch Liberalen Gemeinde wird lediglich der Jahresbericht zur Kenntnis genommen. Flüchtlingskrise und Antisemitismus Benedikt Hoffmann (SVP, Zürich) sagte: «Die SVP nimmt vom Bericht zustimmend Kenntnis und verdankt die gemeinnützigen Leistungen der anerkannten Religionsgemeinschaften. Sofern die Sicherheit der jüdischen Ge-

meinschaften ein Thema ist, und es ist ein Thema, so muss gerade mit Blick auf die Flüchtlingskrise darauf hingewiesen werden, dass wir aufpassen müssen, dass wir nicht in grossem Stil Antisemitismus importieren aus Ländern, in denen Antisemitismus breit akzeptiert ist.» Justizdirektorin Jacqueline Fehr kritisierte die Äusserung von Benedikt Hoffmann. Die fünf Jahresberichte wurden mit einer Enthaltung genehmigt.

16 Millionen für Asbest-Sanierung In einem grossen alten Fabrikgebäude Kügeliloo an der Binzmühlestrasse in Zürich Oerlikon werden Bühnenelemente des Opernhauses gelagert. Der Kanton hat das Gebäude vor vielen Jahren günstig erworben, war sich damals wohl nicht bewusst, wieviel später einmal eine Asbestsanierung kosten wird. Das Kreditbegehren der Justizdirektion an den Kanton beläuft sich auf 16 Mio. Franken. Sollte die Schlussabrechnung tiefere Kosten als die vorgesehenen Totalkosten von 28,5 Mio. Franken ausweisen wird die Subvention anteilsmässig gekürzt. Im Rahmen der Abklärungen wurde klar, dass mit dem Verzicht auf das imposante Sheddach die Lagerkapazität von 400 auf 800 Dekorationswagen verdoppelt werden kann. Dies ermöglicht die weitgehende Aufhebung der bisherigen Aussenlager, was in betrieblicher und organisatorischer Hinsicht von grossem Vorteil ist.

Grüne, EVP und glp wollten noch eine weitere Million dazugeben für eine Fotovoltaik-Anlage auf dem neuen Flachdach. Die Mehrheit der Kommission und auch des Rates konnten sich

ENTSCHEID ZUR KULTURLANDINITIATIVE II

Vernünftiger Kulturlandschutz gegen die Zersiedelung

nicht dafür erwärmen. Die Installation einer solchen Anlage soll von der Opernhaus AG selber nach Bedarf geplant und finanziert werden. Der Subvention für die Asbest-Sanierung und die Erhöhung der Lagerkapazität wurde mit grossem Mehr entsprochen.

Revision des Finanzkontrollgesetzes

Mit 168 Stimmen, ohne Gegenstimme, wurde eine Parlamentarische Initiative der Geschäftsleitung an die Finanzkommission überwiesen. Verlangt wird damit die Änderung des Finanzkontrollgesetzes. Roman Schmid (SVP, Opfikon), Mitglied der Geschäftsleitung des Kantonsrats erläuterte die Notwendigkeit und die Details der beantragten Änderung: «Die SVP-Fraktion unterstützt diese PI. Das 16-jährige Gesetz muss aufgrund der geänderten PCG -Richtlinien angepasst werden. Wir wollen aufgrund von Public Corporate Governance Klärungen des Aufsichtsbereichs. Der Aufgabenbereich soll neu definiert werden und den neuen Gegebenheiten anpassen werden, damit der Kantonsrat, seine Kommissionen und natürlich die Finanzkontrolle zukunftsorientiert arbeiten können. Die Finanzaufsicht bei Beteiligungen muss auch in Zukunft gewährleistet sein. Bei Kommissionen, welche die Oberaufsicht ausüben, soll die Zusammenarbeit wie bisher berücksichtigt und wenn nötig angepasst werden.»

Interpellation zu Aktivitäten religiöser Gruppierungen Mit einer Interpellation wollte Martin Haab, (SVP, Mettmenstetten) wissen,

Die SVP des Kantons Zürich zeigt sich erfreut vom Ausgang der kantonalen Abstimmung zum Planungsund Baugesetz. Es ist den Gegnern gelungen, auf die Verbesserungen zum Kulturlandschutz im Bereich Raumplanung und im Richtplan hinzuweisen.

SVP. Die vom Volk abgelehnte Änderung des Planungs- und Baugesetzes (PBG) – politisch Kulturlandinitiative II – hätte den Grundsatz der Trennung von Siedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet unterlaufen, indem sie innerhalb des Siedlungsgebietes verlangte, dass für ackerfähiges Kulturland gleichwertiger Ersatz zu schaffen ist, sei es durch sogenannte Aufwertung geeigneter Flächen oder durch Auszonung. Das heisst nichts anderes, als dass die Gemeinden im Siedlungsgebiet nicht mehr hätten bestimmen können, wo Entwicklung stattfinden und wo Verdichtung geschehen soll.

Handlungsfreiheit und Planungshoheit für Gemeinden

Das Zürcher Stimmvolk hat die unter SVP-Baudirektor Markus Kägi getätigten Anstrengungen bei der Raumplanung gewürdigt. Damit kann sich der Kanton Zürich auch in Zukunft nachhaltig entwickeln, ohne dass die Kulturlandschaft darunter leiden muss. Mit diesem Nein kann auch eine weitergehende Zersiedelung abgebremst werden. Die SVP verlangt, dass der verhängte Planungsstopp gegenüber den Gemeinden unverzüglich wieder aufgehoben wird. Die Gemeinden müssen die Handlungsfreiheit und Planungshoheit wiedererlangen. Nicht verfangen hat der

von einem Teil der Befürworter fälschlicherweise konstruierte Zusammenhang dieser Raumplanungsvorlage mit der sinnvollen Wiederverwendung von wertvollem Bodenmaterial. Die nun abgelehnte Vorlage hätte ohnehin nur noch nicht eingezontes Siedlungsgebiet mit FFF-Qualität betroffen. Eine umfassende Lösung der Humusfrage geschieht nicht mit staatlichen Zwangsmassnahmen und bürokratischen Leerläufen sondern beruht auf freiwilligen und wirtschaftlichen Abläufen. Dazu hat Kantonsrat Konrad Langhart bereits im Februar einen entsprechenden Vorstoss eingereicht, der vom Parlament an den Regierungsrat überwiesen wurde.

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Mit Beweihräucherung in die Woche

Roger Liebi

Kantonsrat Zürich

Die Kantonsratssitzung vom letzten Montag versprach wenig Spannung. Vor der Budget-Debatte und nach dem Start der Adventszeit sollte der Rat mit der Traktandenliste wohl einen besinnlichen Tag einlegen.

Das wäre es wohl auch geworden, hätte nicht die sozialdemokratische GPK-Kommissionsprecherin bei der Behandlung der Tätigkeitsberichte der anerkannten Landeskirchen die Zeit genutzt, um vornehmlich Asyl- und Flüchtlingsthemen als Hauptaufgabe der Kirchen darzustellen. Aber auch die Kirchenvertreter, sonst rhetorisch immer auf der Höhe, verpassten es, dem Rat ihre eigentliche Aufgabe zu vermitteln, nämlich jene der Seelsorge. Kein Wunder, stand in den jeweiligen Tätigkeitsberichten nur sehr wenig darüber. Wurden die Kirchen beinahe als eigentliche politische Institutionen dargestellt, so goss dann der Vertreter der evangelischen Kirche vollends Öl ins Feuer, indem er in seiner Rede im Rat doch tatsächlich auf die Unternehmenssteuerreform III zu sprechen kam. Da werde viel Geld in der Kasse fehlen und es gebe grosse Herausforderungen für die Kirchen, sowohl im Betrieb wie auch im Unterhalt der Gebäude. Sibyllinisch.

was der Regierungsrat gegen illegale Aktivitäten im Umfeld religiöser Gruppierungen unternehme. Die Antwort sei nicht sehr aufschlussreich, weil darin vor allem auf viele Gesetze des Bundes und des Kantons verwiesen werde, meinte Haab.

«Illegale Aktivitäten von religiösen Gruppierungen in islamischen Umfeld nehmen zu.» Haab verwies auf die Razzia in der An-Nuur-Moschee in Winterthur und auf die IS -Propaganda in zürcherischen Strafanstalten und ergänzte: «Vor wenigen Tagen knüpfte sich die Bundesanwaltschaft den IZRS vor und dies nicht nur weil Frau Illi verschleiert durch die Gegend lief. Nachgewiesenermassen pflegt und hegt der IZR regen Kontakt zu radikalen Gruppierungen in Syrien und dies auch durch Personen, die im Kanton Zürich ihre Auftritte geniessen und genossen haben. Es ist so wie in der Landwirtschaft: Im Frühling überlege ich mir, ob ich eine Hagelversicherung abschliessen soll. Wenn ich es nicht mache, bin ich froh, wenn ich meine Ernte unbeschadet einfahren kann. Zieht der Hagelzug über Mettmenstetten und verwüstet meine Kulturen, denke ich: Oh, hätte ich doch eine Versicherung abgeschlossen. Wird gegen illegale Aktivitäten religiöser Gruppen präventiv

Fast mit einem Schuss Weihrauch schloss er dann: «Wir werden uns natürlich nicht in den Abstimmungskampf einmischen, aber wir müssen natürlich unsere Mitglieder informieren.» Trennung von Kirche und Staat sieht anders aus! Dann kam der «grosse» Auftritt von Regierungsrätin Fehr, welche noch immer nicht gemerkt zu haben scheint, dass sie nicht mehr Parlamentarierin, sondern eben Regierungsrätin ist, als sie eine Fraktionserklärung der BDP replizierte. Ganz offensichtlich fühlte sie sich ertappt oder hatte zumindest ein schlechtes Gewissen. Das musste sie aber auch. Weshalb? Da debattiert der Kanton Zürich über ein Sanierungsprogramm von 1,8 Mrd. Franken und gleichzeitig wird die Zürcher Filmstiftung von einem Tag auf den anderen via Lotteriegelder und Kulturfonds mit zusätzlichen 3 Millionen Franken pro Jahr alimentiert. Erhielt sie bisher 1,65 Millionen, so sind es jetzt sage und schreibe 4,65 Millionen Franken. Und das Theater Neumarkt wurde mit der minimalen und einmaligen Subventionskürzung von 50 000 Franken für seine «gruusigen» Aufführungen auch noch richtiggehend belohnt. Frau Fehr betonte dabei unermüdlich und beschwichtigend, auch hier Weihwasser giessend, dass der Handlungsspielraum des Regierungsrates sehr klein sei, schliesslich wurde der ominöse Kulturfonds ja mit der Mehrheit des Rates, insbesondere mit Zutun der FDP installiert. Es ist an der Zeit, den Einsatz der Lotteriegelder viel kritischer zu beobachten.

nichts gemacht, können wir dann auch sagen: Oh, hätten wir doch!» Haab kritisierte die Linken, welche immer wieder vom moderaten Islam reden, von Integration und von staatlicher Anerkennung von muslimischen Glaubensgemeinschaften.

Zum Schluss meinte er: «Der Staat soll ohne Zögern durchgreifen, wenn unsere Gesetze und unsere Regeln verletzt werden. Auch wenn dies in der Moschee, auf der Strasse beim Verteilen von Hassschriften oder in der Schule beim Verweigern des Händeschüttelns, im Schwimmunterricht passiert. Es darf nicht sein, dass in unserem Land, das von einer christlich-abendländischen Kultur geprägt ist – und diese Kultur widerspiegelt sich in Gesetzen und Verfassung – sich hier eine Parallelgesellschaft mit eigenen Rechten und Gesetzen entwickelt.»

Auch andere bürgerliche Ratsmitglieder forderten mehr Transparenz und Informationen zu Vorfällen und Ermittlungen, zu Verbindungen zwischen den verschiedenen Gruppen, zu Moscheen, deren Finanzierung und den predigenden Imamen – und keine einfachen Beschwichtigungen, es sei ja alles im gesetzlichen Rahmen und wir müssten halt offen sein gegenüber Andersdenkenden.

AN ALLE FLEISSIGEN UNTERSCHRIFTENSAMMLER

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Jetzt ruinöses Energiegesetz bekämpfen und als Gast an die Albisgüetli-Tagung vom Freitag, 20. Januar 2017.

Wenn Sie 125 Unterschriften für das Referendum «Gegen das ruinöse Energiegesetz» sammeln, laden wir Sie als Gast an die Albisgüetli-Tagung ein.

Wenn Sie 200 Unterschriften sammeln, dürfen Sie zusätzlich eine Begleitperson mitnehmen.

Der Wettbewerb läuft ab sofort und dauert bis Mitte Dezember. Die Unterschriften müssen bis am 16.12. 2016, 16 Uhr, im Sekretariat der SVP des Kantons Zürich in Dübendorf abgegeben werden.

Pro Person/Haushalt können maximal 4 Tickets bezogen werden. Diese

Aktion gilt nur für Mitglieder der SVP des Kantons Zürich.

Machen sie es wie Nationalrat

Mauro Tuena: Unterschriftensammeln auch bei kalten Temperaturen.

WEINLÄNDER STIMMBERECHTIGTE SIND SICH TREU GEBLIEBEN

Der vorzeitige Ausstieg aus der Kernenergie chancenlos

Der Bezirk Andelfingen und auch die möglichen Standortgemeinden für ein mögliches Tiefenlager für atomaren Abfall stehen der Atomenergie durchaus offener gegenüber, als es manche wahrhaben möchten.

RoMü. Ist man irgendwo in der Schweiz unterwegs und gibt seine Herkunft als Benkener oder Weinländer preis, so tauchen rasch einmal die Fragen rund um das mögliche End- oder Tiefenlager für radioaktive Abfälle auf. Man erkundigt sich dabei nach dem Widerstand, wobei diese immer die Bilder von Gorleben im Kopf haben, wo nicht zuletzt auch handfest Widerstand geleistet wird. Ist man in der deutschen Nachbarschaft unterwegs, so kann man durchaus Schilder finden, wo es heisst, noch 24 km bis zum atomaren Endlager in Benken oder dem Weinland. Entsprechend machen oftmals unsere deutschen Nachbarn mehr Oppositionslärm als die eigentlich direkt betroffene Weinländer Bevölkerung. Doch auch hier haben sich verschiedene Gruppen formiert, welche dem Standort sehr kritisch bis ablehnend gegenüberstehen. Sie führen dabei durchaus anerkannte und unumstrittene Argumente vor und äussern auch gewisse Ängste. Diese verschiedenen, durchaus sehr aktiven Gruppierungen vertreten auch in der Bevölkerung den eher kritischen bis ablehnenden Teil. Deshalb wurden mit Spannung die Abstimmungsresultate bezüglich der Volksinitiative für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie erwartet. Mit einem Ja zum frühzeitigen Ausstieg hatte man durchaus ein Signal an das ganze Land setzen können, dass sie als mögliche Standortregion auch die Kernenergie ablehnen und rasch mit einem Ausstieg die

mögliche Abfallmenge kleiner halten wollen. Doch daraus wurde nichts, wie die Abstimmungsresultate zeigen. Während der Kanton Zürich mit 47,13 Prozent Ja-Stimmen die Initiative eher knapp ablehnte, zeigt sich im ländlichen Weinland ein ähnliches Bild. Der Bezirk Andelfingen hat sich mit 42,64 Prozent deutlicher gegen die Initiative ausgesprochen. Die von einem möglichen Endlager direkt betroffenen Gemeinden Benken, Trüllikon und Marthalen haben sich ebenfalls gegen einen übereilten Ausstieg entschieden. Benken lehnte mit 43,28 Prozent, Marthalen mit 44,44 Prozent und Trüllikon mit 42,25 Prozent ab. Einzig das politisch eher grün-rot geprägte Rheinau hat als direkt angrenzende Gemeinde dem Ausstieg mit 53,92 Prozent zugestimmt. Ein Ja für den Ausstieg gab es auch im politisch ähnlich gelagerten Dachsen mit 56,24 Prozent.

Weinland nimmt Verantwortung wahr

Das Abstimmungsresultat zeigt aber auch mit aller Deutlichkeit, dass man im Weinland und den betroffenen Gemeinden durchaus verantwortungsvoll der aktuellen Kernenergie und ihrer Politik gegenübersteht. Eine deutlich grösser fundierte Opposition hätte nicht in diesem Rahmen und so deutlich gestimmt und sich für einen überhasteten Ausstieg ausgesprochen. Denn seit nun bereits über 20 Jahren setzt sich Benken und seine Nachbargemeinden

BESESSENHEIT DER BEHÖRDEN NACH SPRACHKONTROLLE

sowie das ganze Weinland mit den Fragen rund um ein mögliches Endlager auseinander. Dabei stellt man durch eine pragmatisch handelnde Bevölkerung und Politik fest, welche sich ihrer grossen Verantwortung bewusst ist, wie auch das Abstimmungsresultat zeigt. Doch anderseits darf das Weinland aufgrund dieses Volksentscheides nicht von aussen falsch verstanden werden. Nach wie vor gilt für ein mögliches Endlager ungeachtet des örtlichen oder regionalen Volkswillens der Grundsatz, dass dieses am bestmöglichen und sichersten Ort seinen Standort finden muss. Diese Abstimmung darf an diesen Grundsätzen nicht rütteln oder diese gar infrage stellen.

Umfragen hinterfragen

Die jüngste eidgenössische Abstimmung hat einmal mehr gezeigt, dass die mit Gebührengeldern finanzierten Abstimmungsumfragen durch das Schweizer Staatsfernsehen einmal völlig danebengehauen haben. Und dies ist bekanntlich in den letzten Jahren nicht das erste Mal, wo der Meinungsforscher (Macher) mit seinen Prognosen derartig falsch gelegen ist.

Ungeachtet davon, ob man zu den Gewinnern oder Verlierern gehört, stellen sich vermehrt Fragen über den Sinn und Zweck solcher im Vorfeld der Abstimmung durchgeführten und oftmals auch politisch kommentierten Gründe und Begründungen. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass solche

Vernebelungssprache in der Bildungswelt

Die Sprache kann Tatsachen verschleiern, aber sie kann keine Tatsachen schaffen. Dass man das ausgerechnet im Bildungswesen ignoriert, ist fahrlässig.

Régis Ecklin Junge SVP Zollikon

Immer mehr Hochschulen versuchen, die Sprache ihrer Studenten zu kontrollieren. Sprachleitfäden, die jeglicher grammatikalischen Grundlage entbehren, erblicken das Tageslicht im Minutentakt. Auch der Bund hat sich mit seinem 192-seitigen Genderverzeichnis bereits aus jeder seriösen Diskussion verabschiedet.

Die Besessenheit der Behörden nach Sprachkontrolle ist auf die weit verbreitete Annahme zurückzuführen, die Sprache beeinflusse das Denken. Wenn das der Fall wäre, wäre der Satz «Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?» kein Witz, sondern eine rhetorische Frage. Tatsächlich beeinflussen Sprachkontrollen die Gedanken nicht ansatzweise. Seitdem man nicht mehr Neger sagen darf, gibt es keinen einzigen Rassisten weniger auf der Welt. Oder käme jemand auf die Idee, Fiebermesser zu verbieten, um Krankheiten vorzubeugen?

Von Beschönigungsformeln … Vor diesem Hintergrund ist es verantwortungslos, dass sich im Schulwesen ein Jargon, gespickt mit Euphemismen und rhetorischen Eiertänzen, etabliert hat. Probleme werden nicht mehr beim Namen genannt in der Vorstellung, das Wort forme die Realität. Man spricht von «verhaltensauffälligen» Schülern, statt von frechen. Sie werden als «aktiv», noch beschönigender als «mitteilungsfreudig» bezeichnet, wenn sie in der Lektion reinrufen und ihnen Anstand und Disziplin fehlen, um aufzustrecken. Dann gibt es die Schüler, die «unabhängig» sind oder «ihren eigenen Kopf

haben», was natürlich Formulierungen sind, die sich den Eltern gut verkaufen lassen. Was kann man schon gegen Unabhängigkeit und Entschlossenheit haben? Tatsächlich heisst diese Leerformel aber, dass das Kind den Lehrer nicht respektiert oder ein grundsätzliches Problem mit Autorität hat. Gemäss heutigem Bildungsdogma sind alle Schüler gleich. Es passt nicht ins Weltbild, dass es unter ihnen einfach Rotzbengel, Faulenzer und Egozentriker gibt, denen von Zeit zu Zeit die Leviten gelesen werden müssen. Man schwurbelt fleissig um die Tatsachen herum. Auch dass nicht jeder Schüler geboren ist, um Schuberts Unvollendete zu vollenden oder Einsteins Theorie zu relativieren, wird beharrlich negiert. Jeder Schüler könne alles erreichen, wird kolportiert. Wer durchs Band ungenügend ist, wurde früher noch als schlechter Schüler charakterisiert und heute mit viel rhetorischer Schminke als Schüler mit «besonderem Bildungsbedarf» deklariert.

… und Wohlfühlvokabeln Aber nicht nur an der Front wird fleissig mit Beschönigungsformeln operiert. Zahlreiche Dozenten an Pädagogischen Hochschulen befinden sich in einem regelrechten Schaumbad von Wohlfühlvokabeln. Wer denkt, das Gegenteil der Stärke sei die Schwäche, verkennt den Zeitgeist. Der moderne Pädagoge spricht vom «Entwicklungsbereich». Er soll auch nicht bewerten, sondern «rückmelden». Strafen soll er schon gar nicht, sondern, wenn schon, dann «intervenieren». Generell wurde alles, was nach Militär tönt, zum Abschuss freigegeben: Die Klassenführung wurde durch das «Klassenmanagement» ersetzt und Übungssammlungen, die dem Schüler eine Vertiefung in das Gelernte und Repetitionsmöglichkeiten für die Prüfung bieten, gibt es in den modernen Lehrmitteln immer weniger, denn Übungssammlungen sind Ausdruck der

Obwohl es in der Region eine gewisse Skepsis und Widerstand gibt: Die Weinländer Gemeinden haben trotz einem möglichen Standort für ein Tiefenlager den raschen Ausstieg aus der Kernenergie abgelehnt.

umfassenden kommentierten Umfragen auch dazu benutzt werden können, noch gezielt einen Meinungsumschwung zu bewirken oder gar dazu beizutragen. Es sind aber auch die Hochrechnungen, welche durchaus hinterfragt werden müssen. Macht es wirklich Sinn, dass wir um 12 Uhr mit den ersten Zahlen aus Gemeinden und Kantonen mit einer ersten Hochrechnung konfrontiert werden, um 14 oder 15 Uhr das definitive Endresultat zu stellen. Aus diesen Gründen stellt sich deshalb grundsätzlich die Frage, ob man diesem System nicht den Riegel schieben will und auf die gebührenfinanzierten Umfragen verzichten will. Machen es andere Privat- oder Printmedien, so zahlen sie dies selber.

DER AKTUELLE VORSTOSS

Verbot von Kinderehen

Mit einer Motion beauftragt Nationalrätin Natalie Rickli (SVP, Winterthur) den Bundesrat, dem Parlament folgende Revision von Art. 105 Ziff. 6 ZGB (Minderjährigkeit als Grund für unbefristete Eheungültigkeit) vorzulegen: 6. einer der Ehegatten minderjährig ist, es sei denn, die Weiterführung der Ehe entspricht den überwiegenden Interessen dieses Ehegatten. (zweiter Satz ist zu streichen)

verpönten «Drillmethode». Dann gibt es noch das Evangelium der Ich-Botschaften, das die direkte und unmissverständliche Kommunikation durch ein dreistufiges Rückmeldungsmodell ersetzt, das a) Wahrnehmung der Störung, b) Wirkung auf den Lehrer und c) den Wunsch des Lehrers formuliert. Das sieht dann so aus: Statt «Jeton, sei ruhig» sagt man: «Jeton, mir ist aufgefallen, dass du schwatzt. Das Schwatzen stört mich beim Erklären. Bitte hör auf zu schwatzen.»

Und in einem vierten Schritt fragt man sich dann, weshalb jeder dritte Neulehrer keine Klasse mehr führen kann und deshalb bereits in den ersten fünf Jahren resigniert.

Begründung

Im Zuge der Einwanderung aus fremden – v.a. aus islamischen – Kulturkreisen gibt es leider auch bei uns zunehmend Fälle von sogenannten «Kinderehen». Dabei handelt es sich um Eheschliessungen, bei welchen der eine Ehegatte – zumeist die Frau – minderjährig ist.

Der Bundesrat hat auf meine Anfrage 16.1060 geantwortet, dass die Fachstelle Zwangsheirat alleine in den ersten zehn Monaten dieses Jahres Kenntnis von 42 Fällen erhalten hat, in denen Kinder von weniger als 16 Jahren Opfer von erzwungenen Ehen oder Verlobungen sind. Zudem verzeichnete sie 113 Meldungen zu Minderjährigen zwischen

PARTEIVERSAMMLUNG DER SVP PFÄFFIKON

Gegen eine

16 und 18 Jahren. Offizielle Statistiken gibt es nicht; die wirklichen Zahlen dürften deutlich höher sein. Gemäss Unicef werden weltweit geschätzte 10 bis 15 Millionen Mädchen jedes Jahr früh verheiratet. Manche haben kaum den Kindergarten hinter sich. So werden sie ihrer Kindheit beraubt. Die Mädchen werden sexuell ausgebeutet und müssen früh die Rolle der Ehefrau übernehmen. Wir dürfen dies in der Schweiz nicht akzeptieren. In der Schweiz müssen Brautleute gemäss Art. 94 ZGB das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und urteilsfähig sein, um die Ehe eingehen zu können. Ist einer der Ehegatten minderjährig, liegt gemäss Art. 105 Ziff. 6 ZGB ein unbefristeter Ungültigkeitsgrund vor. Jedoch lässt derselbe Artikel die Möglichkeit einer Ausnahme offen, wenn «die Weiterführung der Ehe den überwiegenden Interessen dieses Ehegatten entspricht». Solche Ausnahmen dürfen wir in der Schweiz nicht mehr zulassen –sie widersprechen dem Ordre Public. Unsere Rechten und Pflichten gelten für alle. Wir wollen keine Parallelgesellschaften in der Schweiz, weshalb Kinderehen konsequent zu verbieten sind.

weitere Erhöhung des Steuerfusses in Pfäffikon

Die sehr gutbesuchte Parteiversammlung der SVP Pfäffikon stand im Zeichen der Wahl des Gemeindepräsidenten und der Geschäfte der kommenden Gemeindeversammlung. Die Partei hat verschiedene Parolen beschlossen.

SVP Pfäffikon. Das Budget der Politischen Gemeinde wurde von Eva-Maria Graf, Mitglied der RPK kompetent präsentiert. Sorgen bereitet die Aufwandentwicklung, vor allem in den Bereichen Gesundheit und Soziales. Die SVP Pfäffikon unterstützt zwei Kürzungsanträge der RPK im Investitionsbereich. An der Gemeindeversammlung wird die SVP den Antrag stellen, den Steuerfuss bei 105 Prozent zu belassen und statt einer Steuererhöhung die Grundstückgewinnsteuern realistischer zu budgetieren.

Ja zur regionalen Standortförderung

Kompetent wurde auch die Regionale Standort- und Kulturförderung vorge-

stellt. Aus Sicht der SVP ist es wichtig, dass das Zürcher Oberland «Flagge zeigt», sich positioniert und sich gemeinsam für Anliegen der Region bei Kanton und Bund einsetzt. Die Parteiversammlung liess sich von den Vorteilen einer Mitgliedschaft in der Regionalen Standortförderung überzeugen und beschloss mit grossem Mehr die JA-Parole.

Ja zum Projekt Primarschulanlage

Steinacker

Die Vorlage Projekt Primarschulanlage

Steinacker, Klassentrakt, Bewilligung eines Baukredites für den Umbau und Sanierung (Vorberatung an der Gemeindeversammlung), wurde von Roger Klos vorgestellt und die Versammlung folg-

te dem Antrag des Vorstandes und beschloss einstimmig die JA-Parole.

Neuer Kanditat Marco Hirzel – der Kandidat für das Gemeindepräsidium – stellte sich nochmals kurz der Parteibasis vor. In der Vorstellung kam zum Ausdruck, dass er über grosse und ausgewiesene Führungserfahrung verfügt, mit der Gemeinde vertraut und für das neue Amt sehr motiviert ist. Die SVP Pfäffikon dankt Marco Hirzel, dass er sich für die verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung stellt. Am Neujahrsapèro der SVP vom 15.01.2017 im Chesselhus wird sich Marco Hirzel an einem öffentlichen Anlass persönlich der Bevölkerung von Pfäffikon vorstellen.

EIN AUSGEWOGENES PAKET

Unternehmenssteuerreform soll den starken Wirtschaftsstandort Zürich sichern

Der Regierungsrat will die Steuererträge von Kanton und Gemeinden sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit mit einem ausgewogenen kantonalen Paket zur Unternehmenssteuerreform III bestmöglich erhalten. Gleichzeitig will er mit gezielten Massnahmen den Wirtschafts- und Forschungsstandort Zürich stärken. Die Ertragsausfälle der Gemeinden sollen gemäss der Vorlage, die nun in die Vernehmlassung geht, über den Finanzausgleich teilweise abgegolten werden.

pd. Die Schweiz muss ihre Unternehmensbesteuerung auf ein neues, solides Fundament stellen, das auch international akzeptiert ist. Dazu muss sie die bevorzugte Besteuerung der sogenannten Statusgesellschaften (Holdings, Domizil- und gemischte Gesellschaften) abschaffen. Diese Unternehmen kommen in einzelnen Kantonen und vor allem beim Bund aber für einen grossen Teil der Steuererträge auf und zählen landesweit rund 150 000 Arbeitsplätze.

Damit diese mobilen Unternehmen nicht wegziehen und die öffentliche Hand nicht einen markanten Ertragsausfall erleidet, haben der Nationalund der Ständerat ein Paket mit Ersatzmassnahmen geschnürt. Darüber entscheidet das Stimmvolk am 12. Februar 2017 auf nationaler Ebene an der Urne.

Innovative, finanzstarke Unternehmen fördern

Dieses Paket des Bundes gibt den Kantonen eine ganze Palette von spezifischen Massnahmen zur Umsetzung der Reform auf deren Ebene in die Hand. Das Paket ist für den Kanton Zürich ge-

rade deshalb wichtig, weil nur 3 Prozent seiner Unternehmen Statusgesellschaften sind (aber mit rund 6000 Arbeitsplätzen und einem Anteil an den Unternehmenssteuern von 11 Prozent) und die übrigen Unternehmen ordentlich besteuert werden. Im Gegensatz zu anderen Kantonen mit einem grossen Anteil an Statusgesellschaften kann Zürich deshalb die Gewinnsteuern nicht massiv senken. Der Ertragsverlust wäre zu gross.

Deshalb will der Regierungsrat die den Kantonen zur Verfügung gestellten zusätzlichen Instrumente vollständig nutzen.

Dazu gehören die zinsbereinigte Gewinnsteuer, die helfen kann, die für den Finanzplatz wichtigen Konzernfinanzierungsgesellschaften zu halten oder neu anzuziehen. Mit höheren Abzügen für Forschung und Entwicklung will der Regierungsrat den Kanton Zürich zudem für entsprechende Unternehmen attraktiv machen, ebenso mit einer Ermässigung auf dem Erfolg von Patenten (Patentbox).

Insgesamt aber soll die so herbeigeführte Entlastung nicht über 80 Prozent gehen.

ENDLICH DURCHSETZUNG DER RECHTSORDNUNG

Gewinnsteuersenkung nötig

Der Kanton Zürich bietet den Unternehmen heute einen hervorragenden Standort mit vielen Vorzügen. Das schlägt sich auch in einem im Kantonsvergleich eher hohen Gewinnsteuersatz für Unternehmen von 21,1 Prozent nieder (Stadt Zürich; Bundes-, Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuer zusammen; vor Abzug des Gewinns). Inzwischen haben mehrere Kantone, darunter auch grosse Wirtschaftskantone und Nachbarkantone, im Zusammenhang mit der USR III zum Teil massive Senkungen ihrer Steuersätze für Unternehmen angekündigt oder beschlossen, so BaselStadt von 22,2 auf 13 Prozent, Genf von 24,2 auf 13,5 Prozent, Waadt von 22,1 auf 13,8 Prozent oder Zug von 14,6 auf 12 Prozent.

Aufgrund dieser neuen Ausgangslage, erachtet der Regierungsrat eine moderate Senkung des Gewinnsteuersatzes von 8 auf 6 Prozent als nötig. Das heisst, dass die gesamte Steuerbelastung in der Stadt Zürich von 21,1 auf 18,2 Prozent sinken wird. Zusammen mit den spezifischen Massnahmen und den hohen Standortqualitäten bleibt Zürich nach Überzeugung des Regierungsrates

«Hausbesetzungen werden innert 24 Stunden geräumt»

«Wir sind gewillt, die Regeln durchzusetzen. Die Lärmsituation im besetzten Koch-Areal hat sich verbessert. Unsere Duldungspolitik hat sich bewährt.» So und ähnlich lauteten die Schlagzeilen in den Zeitungen, nachdem der Stadtzürcher Finanzvorstand Daniel Leupi, der den befangenen Sicherheitsvorsteher Richard Wolff im «Koch-Areal-Dossier» abgelöst hat, vor den Medien kürzlich den angeblichen «Befreiungsschlag» verkündete. Wolff, dessen Söhne im besetzten Areal verkehren, hatte seit Jahren die Besetzerszene geduldet, für einen «unaufgeregten Umgang» mit Hausbesetzern plädiert und ihren «multikulturellen Beitrag» gelobt.

Hausbesetzungen und rechtsfreie Räume, die insbesondere von rot-grünen Regierungen geduldet und sogar als «kulturelle Bereicherung» empfunden werden, sind in einem Rechtsstaat selbstverständlich untragbar. Allein in diesem Jahr sind in Zürich bis Anfang September 171 Reklamationen wegen massiver Lärmimmissionen um das Koch-Areal eingegangen.

Kapitulation des Rechtsstaates Statt für Ordnung zu sorgen und den rechtswidrigen Zustand zu beenden, hat der Zürcher Stadtrat (die Stadt ist Eigentümerin des besetzten Areals) bekanntlich zwei direkt angrenzenden Mietern eine städtische Wohnung in einem andern Quartier angeboten. Die Kapitulation des Rechtsstaates erreichte damit einen vorläufigen «Höhepunkt». Der «normale» Bürger, der sich an Recht und Ordnung hält – andernfalls wird er bestraft – reibt sich ungläubig die Augen. Lebt er in einer Bananenrepublik? Ist er im falschen Film? Warum werden mit Besetzern überhaupt «Regeln» ausgehandelt? Kann der Normalbürger, wenn er zu schnell Auto fährt oder zu lange parkiert, auch auf besondere «Regeln» und auf Nachsicht hoffen? Kann ein Normalbürger, dem aus Wut über die fortgesetzte Missachtung von Volksentscheiden in Bundesbern der Kragen platzt und der als Protestreaktion eine Rechtswidrigkeit begeht, auch auf Nachsicht hoffen? «Wahrscheinlich wohl eher kaum», würde ein ehemaliger Instruktionsoffizier antworten, der die Erfolgsaussichten von schlechten Entschlüssen jeweils mit diesen Worten abqualifiziert hat.

Keine Änderung in Sicht In Zürich wird sich auch mit der neuen Zuständigkeit für das Koch-Areal nichts ändern. Denn der rot-grüne Stadtrat duldet die Besetzung nach eigener Aussage weiterhin – in der Hoffnung, dass die «Regeln» nun eingehalten werden. Leupi (dessen Kinder, wie kürzlich bekannt wurde, auch im Koch-Areal verkehren) hat betont, an der «pragmatischen» Haltung des Gesamtstadtrates gegenüber Hausbesetzungen ändere sich «grundsätzlich» nichts. Zu den «Begleiterscheinungen» der Besetzung –Lärmimmissionen, Hanfpflanzen, Drogen, illegale Aufbauten, Nicht-Bezahlung von Mehrwertsteuern, Gratisbezug von Strom und Wasser, Diebstähle, Einbrüche und dergleichen – müsse man, so Leupi, «den Weg noch finden». Wo genau die «Toleranzlinie» verlaufen werde, müsse er «im Moment noch offenlassen».

Warum spricht man in einem demokratischen Rechtsstaat bei eindeutigen Straftaten überhaupt von «Toleranzlinie»? Warum duldet man in Zürich eine bereits dreijährige Koch-Areal-Besetzung und weitere 30 «kleinere» Hausbesetzungen? Warum duldet man in Bern seit vielen Jahren den rechtsfreien Raum der Reitschule, von dem immer wieder Gewaltexzesse ausgehen, wo Polizisten angegriffen und verletzt werden? In Basel gibt es derzeit, seit der Beendigung der Besetzung im GellertQuartier im August, zwar (ausnahmsweise) keine der Polizei bekannte Hausbesetzung. Das kann sich jedoch rasch ändern. Die Polizei darf grundsätzlich nur eingreifen, wenn ein Strafantrag vorliegt.

«Anleihe» bei Franz Josef Strauss

Die Frage bleibt: Warum verhandelt man in verschiedenen Städten überhaupt mit Hausbesetzern über gewisse «Regeln» – in der Hoffnung, dass diese vielleicht eingehalten werden? Warum setzt man nicht einfach den Rechts-

damit in einer wettbewerbsfähigen Position. Einzelne Unternehmen können die Steuerbelastung so reduzieren, dass sie jener in den anderen grossen Wirtschaftskantonen ähnlich ist.

Kanton unterstützt Gemeinden via Finanzausgleich Die Schätzung der Ertragsausfälle ist schwierig, weil sie von den Massnahmen in den anderen Kantonen und im Ausland sowie von den Entscheiden der Unternehmen abhängig ist. In einer dynamischen Studie mit diversen Annahmen hat BAK Basel im Auftrag der Finanzdirektion eine solche Abschätzung vorgenommen. Die aktualisierte, auf 2016 hochgerechnete Schätzung erwartet nun jährlich 296 bis 339 Millionen Franken für den Kanton und 373 bis 429 Millionen Franken für die Gemeinden (einschliesslich Kirchgemeinden).

Bei diesen Zahlen sind die Mehrerträge allerdings noch nicht berücksichtigt. Der Bund entschädigt die Kantone gemäss seiner Vorlage für deren Gewinnsteuersenkungen mit einem höheren Anteil an der direkten Bundessteuer, was den Kanton Zürich um rund 180 Millionen Franken entlasten dürfte. Und je 10 bis 15 Millionen Franken dürften Kanton und Gemeinden zufallen, weil im Gegenzug zur zinsbereinigten Gewinnsteuer die Teilbesteuerung der Dividenden von massgeblichen Anteilen von 50 auf 60 Prozent erhöht

werden muss. Der Regierungsrat plant nun, je nach Szenario, 70 bis 100 Millionen Franken aus dem höheren Bundessteueranteil via Finanzausgleich den Gemeinden zukommen zu lassen. Dies entspricht etwa der Teilung der Lasten, wie sie auch zwischen dem Bund undden Kantonen gilt.

Gemeinden sind unterschiedlich betroffen Dies bedeutet, dass auf den Kanton ein Netto-Minderertrag von 171 bis 249 Millionen Franken zukommen könnte, auf die Gemeinden von 288 bis 319 Millionen Franken. Diese Summen wirken sich über den Finanzausgleich auf alle Gemeinden aus, aber in sehr unterschiedlichem Ausmass. Besonders betroffen sind finanzstarke, grosse Gemeinden und Städte mit einem hohen Anteil an Unternehmenssteuern. Bei der Stadt Zürich macht das gemäss der Modellrechnung 121,8 Millionen Franken aus, bei Winterthur 15,7 Millionen, bei Kloten 5,6 Millionen, bei Opfikon 2,7 und bei Wallisellen 2,6 Millionen Franken. Der Regierungsrat will die Ausfälle, die nach der Inkraftsetzung der Vorlage (2019) schrittweise eintreten werden, im Rahmen der normalen Finanzplanung ohne Steuerfusserhöhung für die natürlichen Personen bewältigen. Denn die Mindererträge bewegen sich im Rahmen normaler Schwankungen bei der Unternehmenssteuer.

staat durch – wie in andern Bereichen auch? Der legendäre Franz Josef Strauss hat in seinen hochinteressanten 700-seitigen «Erinnerungen» unter anderem beschrieben, wie er seinerzeit das Hausbesetzer-Problem in München und in

Bayern gelöst hat. Nämlich mit der strikten Weisung an die Polizei und die zuständigen Behörden: «Jede Hausbesetzung wird immer innert 24 Stunden geräumt.» Fortan, so Strauss, habe es keine Hausbesetzungen mehr gegeben, weil jedermann wusste: Die Rechtsordnung wird durchgesetzt. Darum muss meines Erachtens auch hierzulande –durch Beschluss der Kantonsparlamente oder durch Volksentscheide – eine Rechtsgrundlage geschaffen werden mit der klaren Bestimmung: «Jede Hausbe-

DIRIGISTISCHE INTERVENTIONS- UND VORSCHRIFTENPOLITIK

setzung wird innert 24 Stunden geräumt.» Diese Rechtsgrundlage muss die zuständigen Behörden dazu verpflichten, dass Hausbesetzungen innert der genannten Frist geräumt werden. Die Gewährleistung der Sicherheit und die Durchsetzung der Rechtsordnung ist und bleibt die erste Staatsaufgabe; und die Verwahrlosung des Rechtsstaates muss endlich gestoppt werden. Erstabdruck in der Basler Zeitung vom 28. November 2016

Energiestrategie 2050 – nie und nimmer!

Mit der Energiestrategie 2050 verteuert der Staat die Energie so stark, bis wir sie uns alle nicht mehr leisten können. Auch vor massiven Eingriffen in unseren Alltag schreckt der Staatsapparat nicht zurück.

Heute stammt mehr als ein Drittel der Stromproduktion in der Schweiz von Atomkraftwerken. Mit der Energiestrategie 2050 will der Staat unseren Energieverbrauch so stark verteuern und über Verbote einschränken, dass man auf diese Kraftwerke verzichten kann. Dabei nimmt er sich die Freiheit, massiv in unser tägliches Leben einzugreifen und uns vorzuschreiben, wie wir zu leben und zu wirtschaften haben.

Freiheit, Lebensqualität und Wohlstand in Gefahr

Die Energiestrategie 2050 nimmt uns nicht nur die Freiheit, selber zu entscheiden, wie wir leben. Sie schmälert auch unsere Lebensqualität und unseren Wohlstand und gefährdet unsere Arbeitsplätze. Ausserdem wird sie uns alle sehr viel Geld kosten. Der Bund schätzt die Kosten der Energiestrategie auf rund 200 Milliarden Franken. Diese Summe haben wir Bürger und unsere Wirtschaft zu berappen! So müssen wir mit einer Verdoppelung des Preises für

Heizöl rechnen. Wir müssen 26 Rappen mehr pro Liter Benzin bezahlen. Dazu kommen die massiven Preisaufschläge auf Strom und auf allen in der Schweiz hergestellten und transportierten Produkten! Die Energiestrategie 2050 kostet jeden vierköpfigen Haushalt 3200 Franken – pro Jahr! Geld, das im Alltag fehlt, zum Beispiel für Ferien! Grössere internationale Firmen werden das Land verlassen müssen. Zahlen werden die Zeche einmal mehr die kleinen und mittleren Unternehmen, die nicht ausweichen können. Diese Mehrkosten werden den Detailhandel, den Bau, den Tourismus und das Gewerbe treffen. Die Transporte von Lebensmitteln, Industrieprodukten, aber auch die An- und Wegreise von Touristen werden sehr viel teurer, sodass sie schnell nicht mehr bezahlbar sind. Und genau das will ja die Energiestrategie: Den Energieverbrauch unattraktiv machen und ihn senken. Exporte werden verteuert und der sowieso schon mit hohen Kosten belastete Werkplatz Schweiz wird mit neuen Abgaben zusätzlich geschwächt.

Das Volk soll entscheiden

Ausserdem nimmt die Sicherheit der Stromversorgung ab. Ausfälle führen zu Lieferproblemen, Qualitätseinbussen und Leerläufen. Das Bundesamt für

Energie rechnet für einen schweizweiten Stromunterbruch («Blackout») mit Kosten von 3–7 Milliarden Franken pro Tag!

Ein Blackout dauert im allerbesten Fall 4–8 Stunden, kann aber auch 2–3 Tage dauern, bis das Stromnetz wieder stabil hochgefahren ist. Die wetterabhängigen Einspeisungen von Windkraftund Solarstromproduktionen belasten das Stromnetz stark und erhöhen diese Risiken noch. Der Zwang zu Gebäudesanierungen bringt zwar kurzfristig Mehraufträge für die Bauwirtschaft. In der Folge werden jedoch Bau- und Mietkosten nochmals massiv verteuert, was zu weniger Konsum und weniger Investitionen mit Abwanderungen von Arbeitsplätzen ins Ausland führt.

Lassen Sie sich also nicht auf die Energiestrategie 2050 und ihre dirigistische Interventions- und Vorschriftenpolitik ein! Stimmen Sie selber darüber ab, ob Sie diese enorme Energieverteuerung wollen und ob sie auf solch einschneidende Weise zu einer Reduktion ihres Verbrauchs gezwungen werden wollen!

Unterschreiben Sie deshalb noch heute das Referendum gegen das neue Energiegesetz (Energiestrategie 2050)!

Magdalena
Martullo-Blocher Nationalrätin (GR )
Hans Fehr alt Nationalrat SVP Eglisau

Fadegrad

von Nina Fehr Düsel

Distanz zum Extrem

Der Islam ist eine Religion, welche immer wieder zu Diskussionen führt. Der Islam passt nicht in unser Land. Unter seiner Fahne hat es sehr viele Fanatiker und Extremisten bis hin zu den Terroristen, die im Namen Allahs Verbrechen verüben. Strenge Muslime schützen auch die Kinderehen und diskriminieren die Frauen. Was mir vor allem fehlt, ist die Tatsache, dass sich die moderaten Muslime nicht oder nicht glaubwürdig von den Extremisten distanzieren. Vielleicht aus Angst? Dies ist wohl der zentrale Grund. Die moderaten Muslime müssen sich endlich zusammentun und beweisen, dass es auch anders geht. Extreme sind zu unterbinden, auch mit strafrechtlichen Massnahmen und unter anderem mit einem griffigen Nachrichtengesetz zur Prävention.

Denn genau die Distanzierung aus den eigenen Reihen wäre wichtig. Leider hat sich der Islam, im Gegensatz zum Christentum, nicht wirklich reformiert. Man kann seine Entwicklung deshalb in keiner Weise mit dem Christentum vergleichen.

Auch die Minarette als sichtbare Zeichen eines «eroberten» Gebietes haben bei aller Religionsfreiheit bei uns in der Schweiz genauso wenig verloren wie etwa Stalindenkmäler, für welche ebenfalls keine politische Meinungsfreiheit ins Feld geführt werden kann.

Wer sich mit dem Koran wirklich beschäftigt, erkennt die vielen extremen Inhalte dieses Buches. Kritiker werden mundtot gemacht, sie müssen um ihre weitere Karriere (wie beispielsweise Andreas Thiel) oder gar um ihr Leben fürchten.

Leider treten oft nur die extremen Anhänger des Islams (und davon gibt es offensichtlich viele) in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Wenn es den modernen Muslimen wirklich ein Bedürfnis wäre, würden sie sich viel klarer von den Militanten und den Hasspredigern distanzieren und diesbezüglich ihre Kritik äussern.

Die Anerkennung des Islams als Staatsreligion – wie dies SP -Regierungsrätin Jacqueline Fehr fordert – kann in unserem christlich geprägten Abendland nicht infrage kommen. Wir dürfen nicht immer «kuschen» und uns noch mehr anpassen. Integrieren und unser Rechtssystem anerkennen müssen die andern! Immer wieder sorgen aktuelle Fälle für Schlagzeilen. Vor einigen Wochen wurde in der umstrittenen Winterthurer An-Nur-Moschee eine Razzia durchgeführt, wobei sich der Iman und ein Vorstandsmitglied nun in Untersuchungshaft befinden. Öffentlicher Aufruf zum Mord wird abgeklärt. Strafbefehle wegen illegalen Einreisens und Aufenthalts in der Schweiz wurden ebenfalls ausgesprochen. So hat die SVP einmal mehr erklärt, dass Intoleranz in der demokratischen Schweiz nicht geschützt werden soll. Es darf keine Toleranz gegenüber Intoleranten geben. Was muss noch passieren, damit auch den Rotgrünen und andern Gutmenschen endlich die Augen aufgehen?

Der Stadt droht ein Bevölkerungswachstum von weiteren 80

000 Personen

Nach eineinhalb Jahren debattenreicher Kommissionsarbeit wurden diesen Frühling im Gemeinderat der regionale Richtplan (RP) und vor den Sommerferien die Bau- und Zonenordnung (BZO) behandelt und mit der Ratsitzung vom letzten Mittwochabend war die BZO an der Reihe. Die nun vorliegende BZO soll das Ziel erreichen, dem unnatürlichen Bevölkerungswachstum der Stadt Zürich Rechnung zu tragen.

Christoph Marty Gemeinderat SVP Zürich 10

In den nächsten 15 Jahren wird die Einwohnerzahl aller Voraussicht nach um masslose 80 000 neue Mitbürger ansteigen. Die städtischen Flächen sind begrenzt und die Infrastrukturen sind bereits jetzt an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt.

Die Ratslinke fordert weitere Grünflächen, Velostrassen, Verwaltungsausbau und andere linke Ideologien. Diese Wunschliste soll mit neuen Schulden finanziert werden, die anstehende Budgetdebatte lässt grüssen.

Ein Schönwetterkurs, dessen absehbares finanzielles Desaster ohne Weiteres erkennbar ist. Viel zu reden, gaben beim zweiten Teil der BZO -Revision auch die sogenannten Arealüberbauungen (Bebauung von Parzellengrösse

von 6000 m2 und grösser), die bei «grossen» Arealen eine dichtere Überbauung zulassen. Grüne und AL wollten die Arealüberbauung ganz aus der Bauordnung streichen.

Dieses Anliegen konnte auch mit den Stimmen der SP abgewehrt werden. Beim Antrag, bei Arealüberbauungen mindestens zwanzig Prozent Wohnungen zu Kostenmiete zu fordern, wurden sie von der SP unterstützt. Da sich die Grün-«Liberalen» in gewohnt antiliberaler Haltung der Stimme enthielten, wurde dieses sozialistische Anliegen angenommen.

Es ist aber unsicher, ob eine solche Forderung rechtlich überhaupt durchsetzbar ist. Eine noch problematischere Tendenz in diesem Zusammenhang ist aber, dass, um die mögliche Zusatznutzung bei Arealüberbauungen auszuschöpfen, mittlerweile ein Vorschriftendschungel bewältigt werden muss, der es auch Bauträgern, die auf die Realisierung von preisgünstigem Wohnraum spezialisiert sind, mittlerweile verunmöglicht, solche zu realisieren.

Auflagen, Subventionen und Utopien

Die Vorgaben von Standards wie Minergie Eco, im Verbund mit weiteren rigorosen Einschränkungen, stellen mittlerweile sicher, dass es nahezu unmöglich geworden ist, in der Stadt Zürich einfache und zweckmässige Wohnungen mit diesem Verfahren zu realisieren. Die «Antwort» der rot-grün-grün«liberalen» Ratsmehrheit auf solche Probleme ist, dass man die Bauherrschaften verpflichten will, subventionierte Wohnungen zu erstellen. In den nächsten 15 Jahren sollen über 80 000 Personen neu in die Stadt ziehen. Von dem Verdichtungsgeschwätz der in Zürich dominierenden rot-grün-grün«liberalen» Ratsmehrheit, orchestriert von den eingebundenen Medienschaffenden, ist in der neuen BZO aber wenig bis nichts zu merken. So nahe will man sich in der real existierenden Sozialdemokratie dann doch nicht kommen. Und so fehlen brauchbare Rezepte, wie man die anstehende Masseneinwanderung bewältigen will, nach wie vor.

PAROLEN ZU DEN STÄDTISCHEN ABSTIMMUNGS-VORLAGEN VOM 12. FEBRUAR 2017

Gegen Zersplitterung der politischen Kräfte

Die Delegierten der städtischen SVP haben letzte Woche bereits die Parolen zu den städtischen Vorlagen in der Volksabstimmung vom 12. Februar 2017 gefasst.

Nachdem die erste Volksabstimmung im Jahr 2017 schon für den 12. Februar geplant ist und nachdem die städtischen Abstimmungsvorlagen festgelegt wurden, fand die Delegiertenversammlung zur Parolenfassung bereits letzte Woche statt. Aufgrund von fundierten Informationen und nach der Beantwortung verschiedener Fragen wurde über drei zur Abstimmung stehende Vorlagen beschlossen.

Volksinitiative «Faires Wahrecht für züri»

Die Initiative wurde eingereicht, um die bestehende 5-Prozent-Klausel abzuschaffen, welche ermöglicht, dass Parteien Sitze im Gemeinderat erhalten. Damit soll erreicht werden, dass auch kleinere Parteien vermehrt im Gemeinderat Einsitz nehmen können.

Weil dieses Anliegen aus dem Volk kommt, wurde die Diskussion zur Parolenfassung kontradiktorisch geführt. Mitinitiant Ernst Danner, ehemaliger Gemeinderat der EVP, setzte sich engagiert für die Unterstützung der Vorlage ein. Fraktionschef Martin Götzl vertrat die ablehnende Haltung der SVP, die bei Umsetzung des Anliegens eine Zersplitterung der politischen Kräfte im Rat befürchtet. Nach ausführlicher Diskussion beschlossen die Delegierten mit 41 Nein, 2 Ja bei 1 Enthaltung die Nein-Parole.

Neue Rechtsgrundlage für die sip sip (Sicherheit, Intervention, Prävention) ist die Gruppe des Sozialdeparte-

ments für Hilfeleistung im öffentlichen Raum. Die Gruppe soll Nutzungskonflikte schlichten, bei Streit und Lärm vermitteln und Krisenintervention vor Ort bieten.

Allerdings haben die sip-Mitarbeitenden keine Weisungsbefugnis, sie können nur vorbeugend den Mahnfinger erheben und den Konfliktparteien gut zureden. Die Leistungen von sip züri basieren auf drei früheren Gemeinderatsbeschlüssen und sollen auf eine neue Rechtsgrundlage gestellt werden zur Konfliktvermittlung, Beratung und Hilfe im öffentlichen Raum und zur Beaufsichtigung von exponierten Einrichtungen des Sozialdepartements. Gemeinderat Roberto Bertozzi plädierte für Ablehnung mit der Begründung, dass diese Aufgaben eigentlich zur Polizei gehören, die bei ihrer Tätigkeit auch Weisungsbefugnis habe.

Die SVP sei von Anfang an gegen die Schaffung der sip gewesen, deshalb empfehle er auch die Ablehnung einer neuen Rechtsgrundlage. Die Delegierten folgten ihm und beschlossen einstimmig mit 44 Stimmen die Nein-Parole.

Schulanlage Pfingstweid Einmal mehr kommt ein Schulhaus zur Abstimmung. Für die Anlage Pfingstweid im Kreis 5 sei der Bedarf ausgewiesen, meinte Gemeinderat Daniel Regli beim Vorstellen der Vorlage, denn der boomende Kreis 5 West sei mit Schulraum unterversorgt. Die Objektkosten von 29,48 Mio. Franken entsprechen nicht mehr dem exorbitant hohen

Schulpfleger/Schulpflegerin gesucht

Infolge Wegzug einer langjährigen Schulpflegerin aus Zürich sucht die Kreispartei Wipkingen/Höngg eine/n

Schulpfleger/Schulpflegerin

für den Stadtzürcher Schulkreis Waidberg.

Interessentinnen oder Interessenten nehmen Kontakt auf mit dem Sekretariat der SVP Stadt Zürich, Postfach 6612, 8050 Zürich

Telefon 044 310 81 19; Mail: sekretariat@svp-stadt-zuerich.ch

Kostenniveau wie seinerzeit beim Schulhaus Leutschenbach. Trotzdem dürfe man kritische Fragen stellen zum Objekt mit 9 Klassenzimmern für maximal 180 Schüler, Kindergärten und Nebenräumen. Da aber die Notwendigkeit zur Schaffung von Schulraum gegeben sei, so Daniel Regli, empfehle er ein Ja. Nach einer engagierten Diskussion beschlossen die Delegierten mit 38 Ja, 5 Nein bei 1 Enthaltung die Ja-Parole.

BUDGET 2017

Die Menschen, die hier leben, und jene, die hierher ziehen, sollen eine lebhafte Stadt als einen sich laufend erneuernden Organismus erleben können. Der konstante Reglementierungsausbau, der mit der rotgrünen Herrschaft in Zürich einhergegangen ist und weiter einhergeht, bewirkt natürlich, dass sich der Verwaltungsapparat immer tiefer in die Lebensbereiche der Menschen einmischt und sie für seine Anliegen «sensibilisiert». Dieser Prozess ist für den einzelnen Menschen, der sich eigenständig um seine Belange kümmert und der Gemeinschaft nicht auf der Tasche liegt, im Kontext mit einer neuen BZO natürlich nicht direkt wahrnehmbar und wird als solcher auch nicht direkt als störend empfunden. Ein anderes Bild sehen wir aufseiten der Profiteure: Die sozialistische Politik zielt weiterhin darauf ab, ihrer Klientel vom Marktpreis verschonte Wohnungen zuzuhalten. Das «autoarme Wohnen» ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie. So rettet sich das rot-grün-grün«liberale» Bündnis» ihr Wählersubstrat in die Zukunft. Wer für die Kosten aufkommen wird, interessiert den Stadtrat nicht. Eine zukunftsorientierte BZO sollte diese Politik ablösen. Die in Kraft tretende Version tut dies nicht.

Wahl in die Geschäftsleitung Nach dem Rücktritt von zwei Mitgliedern aus der Geschäftsleitung der Stadtpartei hatte die Delegiertenversammlung über die Nachfolge zu befinden. Einstimmig gewählt wurden Susanne Brunner, ehemalige Kantonsrätin, SVP Kreis 7/8, und Ueli Bamert, Präsident der SVP Zürich 1/2.

Bruno Sidler, Parteisekretär

Budget 2017: Ausdruck von Unwillen und Unfähigkeit

Der Stadtrat legt erneut ein Budget mit rekordhohen Steuern, wachsenden Ausgaben und steigendem Schuldenberg vor. Die SVP-Fraktion lehnt dieses verantwortungslose Budget vollständig ab. Sie verlangt eine Sanierung der Finanzen und ist nicht mehr bereit, mit anderen Parteien faule Kompromisse einzugehen.

Peter Schick Gemeinderat SVP Vize-Fraktionschef Zürich 11

Der Stadtrat legt dem Gemeinderat erneut ein negatives Budget mit einem Defizit von 68 Millionen Franken vor. Obwohl die budgetierten Steuereinnahmen mit 2,9 Milliarden Franken auf Rekordhöhe steigen, reichen diese nicht einmal dafür aus, den Personalaufwand zu decken.

Die Bruttoschulden der Stadt Zürich wuchsen seit 2005 um mehr als 3 Milliarden Franken und machen heute über 10 Milliarden Franken aus.

Die Gemeinderatsfraktion der SVP Stadt Zürich akzeptiert dieses Schuldenwachstum nicht und wird das vorliegende Budget in aller Form zurückweisen.

Unfähigkeit oder Unwille?

Ist der Stadtrat nicht fähig, ein positives Resultat zu budgetieren oder scheitert es am Unwillen?

In Anbetracht der erneuten Rekordsteuereinnahmen lässt sich auf Letzteres schliessen. Das Budget 2017 ist Abbild einer rotgrünen Mentalität, die mit dem Geld der Steuerzahler um sich wirft und ohne Gedanken an die Zukunft einen erdrückenden Schuldenberg auftürmt. Der Stadtrat rechnet im Ausgabenund Finanzplan ab 2020 jährlich mit negativen Ergebnissen von 200 Millionen Franken und nennt dennoch keine einzige Massnahme gegen dieses strukturelle Defizit.

Dies ist Ausdruck von Verantwortungslosigkeit gegenüber jenen Generationen, welche die Schuldenberge einst abtragen müssen. Die SVP verlangt eine Budgetsanierung und akzeptiert in der anstehenden Debatte im Gemeinderat keine Kompromisse auf dem kleinsten Nenner mehr. Die Mitte-Parteien und die bürgerliche Seite des Parlaments müssen jetzt endlich Farbe bekennen. Sie müssen sich entscheiden, ob sie das Steuer herumreissen wollen, um in guten Zeiten wie diesen Schulden schrittweise abzubauen, oder ob sie Hand dazu bieten, weitere anzuhäufen. AUS DEM ZÜRCHER GEMEINDERAT

Einladung zur Informationsveranstaltung

Steuerreform

Eidgenössische Abstimmung vom 12. Februar 2017

Wir gratulieren Jürg Stahl

zur Wahl als Präsident des Nationalrates und wünschen ihm in Bern viel Freude und Erfolg im hohen Amt.

Schweizerische Volkspartei des Bezirks Winterthur www.svp-bezirk-winterthur.ch

Die SVP des Kantons Zürich auf Facebook www.facebook.com/svpzuerich

REFERENDUM GEGEN DAS ENERGIEGESETZ

ACS steht der Energiestrategie 2050 des Bundes kritisch gegenüber

Der Automobil Club der Schweiz (ACS) steht der von den eidgenössischen Räten in der Herbstsession verabschiedeten Energiestrategie 2050 kritisch gegenüber. Aus Sicht des ACS sind die Folgen der Energiestrategie 2050 und der geplanten Umsetzungsprojekte kaum abschätzbar, ganz besonders im Mobilitätsbereich. Aus diesem Grund hat sich der ACS entschlossen, das Referendum gegen das Energiegesetz zu unterstützen.

Eine langfristige Energiestrategie des Bundes ist auch aus Sicht des ACS begrüssenswert. Die vorliegende und von den eidgenössischen Räten in der Herbstsession 2016 verabschiedete Energiestrategie 2050 enthält für die Schweiz wichtige und zukunftsweisende Elemente. Zum Erreichen der vorgegebenen Ziele werden jedoch zahlreiche kostspielige Massnahmen vorgesehen, auch solche, die den Mobilitätsbereich massiv tangieren und die kritisch zu hinterfragen sind. So sollen z.B. die CO2-Emissionsvorschriften für neue Personenwagen weiter verschärft werden.

Der ACS kritisiert zudem die massiven Kosten der geplanten Umsetzungsprojekte (rund 200 Milliarden Franken), welche unter anderem mit einem Bezinpreisaufschlag von 26 Rappen pro Liter sowie einem generellen Preisaufschlag beim Strom gedeckt werden sollen.

Diese Massnahmen treffen den Mobilitätsbereich ganz massiv. Zuerst muss hier Kostentransparenz geschaffen und in den verschiedenen Bereichen deren Effizienz aufgezeigt werden.

Inakzeptable Folgen

Dazu kommt, dass Bund und Politik gleichzeitig auf eine Zunahme der Elektromobilität setzen, um die hohen klimapolitischen Ziele erreichen zu können. Eine solche Lenkung ist einseitig und blendet andere innovative Bereiche aus.

Für den ACS sind diese Folgen inakzeptabel. Er fordert daher, dass sich Bund und Politik weitere, differenziertere Gedanken zum Thema Mobilität machen. Deshalb hat sich der ACS entschlossen, das Referendum gegen das Energiegesetz zu unterstützen.

Der Automobil Club der Schweiz ACS wurde am 6. Dezember 1898 in Genf gegründet und bezweckt den Zusammenschluss der Automobilisten zur Wahrung der verkehrspolitischen, wirtschaftlichen, touristischen, sportlichen und aller weiteren mit dem Automobilismus zusammenhängenden Interessen wie Konsumenten- und Umweltschutz. Er widmet der Strassenverkehrsgesetzgebung und ihrer Anwendung besondere Aufmerksamkeit. Er setzt sich ein für die Verkehrssicherheit auf der Strasse.

Gelungener Adventsabend der SVP Bezirk Meilen

Der traditionelle Adventsabend der SVP Bezirk Meilen fand einmal mehr bei Benno Müller in seiner SunnmattLodge in Zumikon statt. Über 130 Gäste, darunter viel politische Prominenz, waren zugegen. Während des Apéros spielte Nationalrat Gregor Rutz auf dem Klavier altbekannte Stücke aus verschiedenen Epochen. Nach einem reichhaltigen Vorspeisenbuffet überbrachte Konrad Langhart, Kantonsrat und Präsident der SVP Kanton Zürich, die Grussbotschaft der Kantonalpartei und wies auf die aktuelle politische

Lage hin. Nach dem Hauptgang liess sich der Obergerichtspräsident Martin Burger in humorvoller Weise zum Thema «Szenen aus dem Gerichtsalltag» in die Karten blicken. Zu den weiteren Gästen zählten der Verwaltungsgerichtspräsident Dr. Rudolf Bodmer, Kantonsrat und Präsident der SVP Bezirk Bülach Matthias Hauser sowie eine Sechserdelegation der Jungen SVP Oberland–See. Durch den Abend führte mit Witz und Charme Christian Hurter, Kantonsrat und Präsident der SVP Bezirk Meilen.

Die Fakten für Zürich!

Es referiert:

Regierungsrat Ernst Stocker, Finanzdirektor des Kantons Zürich

Warum ist die Steuerreform wichtig für Zürich?

Es diskutieren:

Nationalrat Mauro

Tuena

Präsident SVP Stadt Zürich

Nationalrätin Regine Sauter (FDP) Direktorin Zürcher Handelskammer

Moderation: Christina Neuhaus, Redakteurin NZZ am Sonntag

Datum: Donnerstag, 8. Dezember 2016

Uhrzeit: 19.00 Uhr – 21. 30 Uhr

Ort: Hotel Glockenhof (Saal im 1. Stock), Sihlstrasse 31, 8001 Zürich

Nationalrätin Dr. Kathy Riklin (CVP)

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KANTONALE UNTERNEHMENSSTEUERREFORM III

Im Anschluss an die tungVeranstal-offerieren wir Ihnen einen Apéro.

Steuerreform ist verkraftbar

Erfolgreich werben im «Zürcher Boten» und «Zürcher Bauern»

Der Kantonale Gewerbeverband Zürich nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der Regierungsrat sein Wort hält und in die Standortattraktivität und die Positionierung des Kantons Zürich im interkantonalen und internationalen Steuerwettbewerb investiert. Die prognostizierten Kosten sind bedeutend tiefer als linke Parteien und Gewerkschaften behaupten.

Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) hat der Regierung seine grundsätzliche Unterstützung der kantonalen Unternehmenssteuerreform III bereits im Sommer signalisiert. Die angestrebte steuerliche Gleichbehandlung internationaler Konzerne und einheimischer KMU setzt voraus, dass der Kanton für beide Unternehmenskategorien steuerlich attraktiv bleibt. Ob dies mit der präsentierten Vorlage tatsächlich erfüllt ist, wird der Verband im Rahmen seiner Vernehmlassungsantwort beurteilen. Mit Blick auf die Steuerentwicklungen in den Nachbarkantonen hätte der Regierungsrat aber mutiger sein dürfen. «Für KMU wäre ein ordentlicher Gewinnsteuersatz von 16 Prozent anstatt 18,2 Prozent absolut vertretbar», erklärt KGV-Präsident Hans Rutschmann. Im Übrigen bleibt die von

der Regierung präsentierte Vorlage nahe an den im Sommer präsentierten Eckwerten. Erfreulich ist das fundierte Zahlenmaterial zu den prognostizierten Steuerausfällen. Es beweist, dass es sich um einen ausgewogenen Kompromiss handelt und linke Parteien und Gewerkschaften zu Unrecht mit zu hohen Beträgen gegen die Unternehmenssteuerreform III mobilisieren.

Investition in den Standort Zürich Kurzfristig betrachtet mag die Umsetzung der Steuerreform zu Ausfällen führen. Auf längere Sicht jedoch wird sich die Investition in die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts durch die Ausdehnung des Steuersubstrats lohnen. Deshalb sind die prognostizierten Mindereinnahmen für den KGV verhältnismässig. Linke Panikmache ist fehl am

BUNDESRAT SETZT PRIORITÄTEN FALSCH

17

Jahre militärisches

Abenteuer im Kosovo sind genug

Platz: Bei geplanten Ausgaben von rund 15 Milliarden Franken liegt der NettoMinderertrag beim Kanton mit 171 bis 249 Millionen Franken praktisch im Streubereich.

Auch bei den Gemeinden bestätigt sich diese Einschätzung. Der Kanton verfügt zudem über ausreichend finanzpolitischen Spielraum. Im Vergleich zur ursprünglichen Finanzplanung hat der Regierungsrat im Budget 2017 Saldoverbesserungen von rund 370 Millionen Franken erreicht. Auch wachsen aktuell die Erträge stärker als die Ausgaben und das Eigenkapital soll laut den Planwerten bis 2020 um rund eine Milliarde auf 9,5 Milliarden Franken anwachsen. «Der Staat verfügt über ausreichend Sparpotenzial und wird die Unternehmenssteuerreform verkraften», so Hans Rutschmann.

Der Bundesrat will den Einsatz der Schweizer Armee im Kosovo um weitere drei Jahre verlängern und auch dann noch nicht definitiv abschliessen. Die Weiterführung dieses unendlichen, ziellosen militärischen Abenteuers im Kosovo mit der Option auf eine nochmalige Verlängerung ist falsch und unsere Soldaten sind endlich zurückzuholen. Die frei werdenden Ressourcen sind direkt in die Sicherheit unseres Landes und seiner Bevölkerung zu investieren.

SVP. Der Bundesrat will das fragwürdige, ziellose und der traditionellen Neutralität der Schweiz widersprechende militärische Engagement im Kosovo unnötig verlängern und auch nach drei weiteren Jahren noch nicht definitiv abschliessen.

Seit sage und schreibe 17 Jahren steht die «Swisscoy» nun zugunsten der NATO im Einsatz, bald wären es dann also 20 Jahre. Wenn die Präsenz der Schweizer Armee tatsächlich der Stabilisierung dieses Kleinstaates dienen sollte, dann hätte dieser Einsatz mittlerweile längstens erfolgreich abgeschlossen werden müssen, weshalb dringend ernsthafte Fragen zum Sinn und Zweck dieser NATO -Mission insgesamt gestellt wer-

den müssten. So reduziert die NATO selber ihre Truppenstärke im Kosovo von ursprünglich einmal 50 000 auf bald nur noch ca. 2600 Mann.

Sicherheit der Schweiz geht vor Für die SVP kommt es nicht infrage, dass am Ende Schweizer Soldaten aufräumen und «die Lichter löschen» müssen im Kosovo, während viele andere Länder bereits ausgestiegen sind oder massiv reduzieren. Wir werden uns in der sicherheitspolitischen Kommission und den Räten deshalb für eine Beendigung dieser unendlichen Geschichte bereits per Ende 2018 einsetzen. Eine weitere Verlängerung ohne verbindliches Rückzugsdatum bis 2020 kommt

für die SVP nicht infrage. Die dadurch frei werdenden militärischen und finanziellen Ressourcen sind direkt in die Sicherheit unseres Landes und seiner Bevölkerung zu investieren.

Wöchentliche Fernsehsendung mit Christoph Blocher

Alt Bundesrat Christoph Blocher stellt sich wöchentlich den Fragen von Dr. Matthias Ackeret, Journalist und Autor des Buches «Das Blocher-Prinzip». Die aktuelle Fernsehsendung wird jeweils am Samstagnachmittag ab 14.00 Uhr im Internet auf www.teleblocher.ch übertragen.

SVP-KANTONSRATSFRAKTION

Kantonsrat/Fraktion

Montag, 5. Dezember 2016, 13 00 Uhr, Sitzung, Zunfthaus zur Haue.

SVP-STAMM

Bezirk Affoltern/Aeugst

Jeden 1. Donnerstag im Monat, ab 20 00 Uhr, Restaurant Eichhörnli, Aeugst.

Bezirk Bülach/Embrach

Jeweils am letzten Sonntag im Monat, ab 10 30 bis 12 00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.

Bezirk Dielsdorf/Dielsdorf

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant Bienengarten, Dielsdorf.

Termine 2017

Bezirk Horgen/ Oberrieden

Jeden 3. Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Bar Galerie zur Zinne, Oberrieden.

Bezirk Meilen/Küsnacht

Jeden Sonntag, von 10 00 bis 12 00 Uhr, Restaurant Schützenstube, Küsnacht.

Bezirk Meilen/ Meilen

Jeden zweiten Samstag (gerade Kalenderwochen), ab 10 30 Uhr, Restaurant Frieden, Rauchgässli 34, Meilen.

Bezirk Uster/ Uster

Immer am ersten Samstag im Monat, 11 00 Uhr, Landgasthof Puurehuus, Fehraltorferstrasse 9, Wermatswil.

Junge SVP Kanton Zürich

Jeden letzten Freitag im Monat, 20 00 Uhr, Parteihöck im Raum Zürich, Standort und Details werden auf unserer Homepage: www.jsvp-zh.ch aufgeschaltet.

Junge SVP Stadt und Bezirk

Winterthur

Jeden ersten Freitag im Monat, ab 20 00 Uhr, in der First Choice Bar, Winterthur.

Stadt Zürich/Kreis 3

Jeden ersten Samstag im Monat, ab 9 00 Uhr, Restaurant Schützenruh, Uetlibergstrasse 300, Zürich.

Stadt Zürich/ Kreis 4 und 5

Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant Kornhaus, Langstrasse 243 (Limmatplatz), Zürich.

Stadt Zürich/Kreis 6

Jeden ersten Montag im Monat, 19 00 Uhr, Restaurant Neubühl, Winterthurerstrasse 175, Zürich.

Stadt Zürich/ Kreis 12

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.

IMPRESSUM

ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480

Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 63.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@ zbv.ch, Ferdi Hodel ( FH ), Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.zbv.ch/ Zürcherbauer / inserate.aspx. Abonnementsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, bauernverband@zbv.ch.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich. Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 48.–; für Nichtmitglieder Fr. 58.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp-zuerich.ch, Reinhard Wegelin (rw.), Telefon 044 217 77 64, Fax 044 217 77 65. Insertionspreise: www.svpzuerich.ch/zurcher-bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, Fax 044 217 77 65, sekretariat@svp-zuerich.ch. Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: Zürcher Bauernverband, Marco Calzimiglia, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, inserate@zuercher-bote.ch. Inseratenschluss: Dienstag, 17.00 Uhr. Layout: Sihldruck AG , Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Ringier Print Adligenswil AG , Ebikonerstrasse 75, 6043 Adligenswil.

SVP-VERANSTALTUNGEN

Bezirk Dielsdorf/Dielsdorf

Samstag, 10. Dezember 2016, 11 00 –20 00 Uhr und Sonntag, 11. Dezember 2016, 11 00 –19 00 Uhr, Weihnachtsmarkt, Dielsdorf, SVPStand mit Käseschüblig, Kartoffelsalat mit Brot und diversen Getränke.

Bezirk Dielsdorf/Furttal

Samstag, 17. Dezember 2016 10 00 –11 15 Uhr, Gasthof «Höfli», Otelfingen, 11. Öffent-

licher Politstamm. Referent: Roger Köppel, Nationalrat SVP, zum Thema: «Voller Einsatz für die Schweiz». Anschliessend Apéro. Bezirk Dietikon/Oetwil an der Limmat

Samstag, 17. Dezember 2016, 11 00 Uhr, Gemeindespycher, Alte Landstrasse 7, Oetwil an der Limmat, Sessions-Apéro mit Nationalrat Hans Egloff.

Bezirk Horgen/Rüschlikon und Thalwil

Dienstag 3. Januar

Sitzung der Bezirksparteipräsidenten Dienstag 3. Januar

Parteileitung/Kantonalvorstand

Dienstag 10. Januar Kant. Delegiertenversammlung

Samstag 14. Januar Eidg. Delegiertenversammlung

Freitag 20. Januar

Mittwoch 1. Februar

Sonntag 12. Februar

Albisgüetli-Tagung

Büro der Parteileitung

Eidg. und kantonale Volksabstimmung 13. bis 24. Februar Sportferien

Samstag 18. Februar

Jass-Cup SVP Schweiz 27. Februar bis 17. März Frühlingssession

Sonntag 19. März

100 Jahre SVP des Kantons Zürich Mittwoch 22. März

Samstag 25. März

Dienstag 4. April

Dienstag 4. April

Mittwoch 12. April

Büro der Parteileitung

Eidg. Delegiertenversammlung

Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Parteileitung/Kantonalvorstand

Kant. Delegiertenversammlung 17. bis 28. April

2. Mai bis 5. Mai

Donnerstag 11. Mai

Sonntag 21. Mai

Frühjahrsferien

EvH. Sondersession

Büro der Parteileitung

Eidg. und kantonale Volksabstimmung 29. Mai bis 16. Juni

Montag Juni (Datum noch nicht fixiert)

Freitag 23. Juni

Samstag 24. Juni

Sommersession

Fraktionsausflug

Büro der Parteileitung

Eidg. Delegiertenversammlung 17. Juli bis 18. August

Donnerstag 10. August

Dienstag 15. August

Dienstag 15. August

Donnerstag 24. August

Samstag 26. August

Freitag 1. September

Mittwoch 6. September

Sommerferien

Büro der Parteileitung

Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Parteileitung/Kantonalvorstand

Kant. Delegiertenversammlung

Eidg. Delegiertenversammlung

SVP-Schiessen (Vorschiessen) in Küsnacht ZH

Büro der Parteileitung

Sa/So 9. und 10. September

SVP-Schiessen in Küsnacht ZH 11. bis 29. September Herbstsession

Sonntag 24. September

Dienstag 3. Oktober

Dienstag 3. Oktober

Eidg. und kantonale Volksabstimmung

Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Parteileitung/Kantonalvorstand 9. bis 20. Oktober Herbstferien

Dienstag 24. Oktober

Samstag 28. Oktober

Mittwoch 15. November

Sonntag 26. November

Kant. Delegiertenversammlung

Eidg. Delegiertenversammlung

Büro der Parteileitung

Eidg. und kantonale Volksabstimmung 27. November bis 15. Dezember Wintersession

Montag Dezember (Datum noch nicht fixiert) Fraktionsessen Kantonsrat

Dienstag 19. Dezember

Büro der Parteileitung

Dienstag, 31. Januar 2017 19 30 Uhr, Bistro Rüschlikon, Bahnhofstrasse 50, beim Bahnhof Rüschlikon, öffentliche Veranstaltung zum Thema «Masseneinwanderung und die Auswirkungen auf den Sozialstaat», Referat von Nationalrätin Barbara Steinemann. Organisation: SVP Rüschlikon und SVP Thalwil.

Bezirk Winterthur

Mittwoch, 30. November 2016, bis Sonntag, 4. Dezember 2016, an der Winterthurer Messe in den Eulachhallen Winterthur, Halle 1, Informationsstand, Stand Nr. 1 043 Mi. bis Fr. 14 00 bis 21 30 Uhr, Sa. 12 00 bis 21 30 Uhr, So. 10 00 bis 19 00 Uhr. Verschiedene Behördenmitglieder freuen sich auf interessante Diskussionen.

Stadt Zürich

Dienstag, 20. Dezember 2016, 18 30 –20 00 Uhr, Restaurant Osteria da Biagio, Limmattalstrasse 228 , Zürich, «SVP bi dä Lüüt», Sessionsanlass mit den Nationalräten Alfred Heer, Gregor Rutz, Mauro Tuena und Hans-Ueli Vogt.

WEITERE VERANSTALTUNGEN

Donnerstag, 8 . Dezember 2016 , 19 00 –21 30 Uhr, Hotel Glockenhof (Saal im 1. Stock), Sihlstrasse 31, Zürich, Informationsveranstaltung zur Steuerreform. Referat: Regierungsrat Ernst Stocker (SVP). Diskussion: Nationalräte Mauro Tuena (SVP), Regine Sauter (FDP) und Kathy Riklin (CVP). Anschliessend Apéro.

Dienstag, 21. Februar 2017, 20 00 Uhr, Restaurant Ländte, Oberhofen am Thunersee/ BE, Referat von a. Nationalrat Hans Fehr zum Thema «Politik aktuell – eine Standortbestimmung» mit Diskussion im Rahmen der Hauptversammlung der SVP Oberhofen. Alle Interessierten sind freundlich eingeladen.

Dienstag, 11. April 2017, 18 30 –20 30 Uhr, Konferenzraum Privatklinik Bethanien, Toblerstrasse 51, Zürich, Öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema: Masterplan Hochschulquartier: Gigantismus oder umsichtige Zukunftsplanung.

Teilnehmer: Regierungsrat Markus Kägi (SVP), Stadtrat André Odermatt (SP), Gemeinderäte Michael Baumer (FDP) und Mario Mariani (CVP) sowie Prof. Dr. med. Gregor Zünd vom USZ. Moderation: Peter Hartmeier. Anschliessend Apéro. Veranstalter: Zürcher Kreisparteien 7+8 der SVP, FDP und CVP

VEREIN FÜR AKTIVE SENIOREN

Dienstag, 6. Dezember 2016, 15 00 Uhr, Seniorenresidenz Spirgarten, Spirgartenstrasse 2, Zürich, Chlaushöck mit Musik. Der Samichlaus kommt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen auf www. aktive-senioren.ch

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