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WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH
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WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH
Vor vier Jahren wurde die Kulturlandinititative der Grünen Partei vom Zürcher Stimmvolk mit gut 54 Prozent gutgeheissen. Da die damalige Initiative lediglich in der Form der allgemeinen Anregung gehalten war, muss am 27. November noch über die konkrete Umsetzung abgestimmt werden – dies in Form einer Änderung des Planungs- und Baugesetzes. Die SVP sagt aus nachstehenden Gründen klar Nein zu dieser Vorlage.

Jürg Trachsel
Kantonsrat
Fraktionspräsident SVP
Richterswil
Mit ihrem Nein zu dieser Vorlage befindet sich die SVP für einmal in breiter bürgerlicher Gesellschaft: Nebst SVP distanzieren sich auch FDP CVP EVP, BDP, der Kantonale Gewerbeverband (KGV ), der Hauseigentümerverband (HEV ) u.a.m. von dieser unnötigen Gesetzesänderung. Ebenso empfehlen Kantonsrat und Regierungsrat ein klares Nein.
Vor sechs Jahren lancierte die Grüne Partei die Kulturlandinitiative. Was sie heute aber anhand der zur Abstimmung stehenden PBG -Vorlage (Kulturlandinitiative II) geflissentlich verschweigt, ist die Tatsache, dass seither im Bereich Raumplanung erhebliche Fortschritte
radikal <lat.> radix (die Wurzel, der Ursprung), konsequent; gründlich STOPP
gemacht und die Ziele der im Jahre 2012 angenommenen Initiative umgesetzt wurden. Wie ist das gekommen?
Seit 2014 ist auf Bundesebene das revidiere Raumplanungsgesetz RPG in Kraft. Das Gesetz brachte einen wahren Paradigmenwechsel: Statt der weiteren Ausdehnung der Siedlungen gilt es nun, Städte und Dörfer in ihrem Innern zu entwickeln.
Der Kanton Zürich – wie immer Musterschüler, wenn es ums Befolgen von Abstimmungsergebnissen oder Bundesanliegen geht – hat in der Zwischenzeit einen Richtplan erarbeitet, der das Siedlungsgebiet gegenüber seinem Vorgänger zum einen verkleinert und zum anderen in eben diesem Siedlungsgebiet Raum für gezielte Verdichtung lässt.
Diese Entwicklung soll vor allem im Glatttal, im Limmattal, in den Zürichsee-Regionen und in den grossen Städten Zürich, Winterhur u.a.m. gezielt stattfinden.
Siedlungskonzentration und Zersiedelungstopp
Mit dieser im Einklang mit dem Bundesrecht stehenden Gesetzgebung soll verhindert werden, dass der Kanton Zürich bauten- und siedlungstechnisch zum Einheitsbrei verkommt und die landschaftlichen Vorzüge etwa des Weinlandes dem Siedlungsdruck geopfert werden müssen. Ein Ja zur PBG -Vorlage würde dieses allseits akzeptierte Ziel gefährden, denn: Siedeln gezielt im Siedlungsgebiet heisst die Devise. Der Bund hat denn auch den Richtplan des Kantons Zürich zu Recht als vorbildlich beurteilt. Er trägt klar die bürgerliche Handschrift von SVP und ihren vorstehend erwähnten Partnern, weshalb es nur logisch ist, dass die bürgerlichen Parteien die unsäglich weitergehende und die raumplanerischen Ziele Siedlungskonzentration und Zersiedelungsstopp unterlaufende PBG -Änderung deutlich und entschieden ablehnen.
NEIN zur gefährlichen Abhängigkeit vom Ausland! NEIN zur Ausstiegsinitiative!
Am 27. November fällen die Schweizerinnen und Schweizer eine sehr wichtige Entscheidung. Wir entscheiden darüber, ob wir über Nacht auf die bewährte Kernenergie verzichten wollen. Sie liefert 40 Prozent unseres Stroms.
NEIN zur chaotischen Sofortabschaltung: Die Grünen gaukeln den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit ihrer Initiative einen angeblich geordneten Atomausstieg vor.
Doch die Initiative verlangt genau das Gegenteil: die Sofortabschaltung. Bereits 2017 sollen drei der fünf Schweizer Kernkraftwerke abgeschaltet werden.
NEIN zu weniger Versorgungssicherheit: Bei einem Ja zur Initiative würden in der Schweiz bereits im Winter des nächsten Jahres 15 Prozent der Stromproduktion wegfallen. Bis 2029 wären es gar 40 Prozent. Mit der überhasteten Ausstiegsinitiative der Grü-
nen setzen wir unsere Versorgungssicherheit aufs Spiel. NEIN zu mehr Kohlestrom und Auslandsabhängigkeit: Da die notwendigen Ersatzkraftwerke nicht rechtzeitig im Inland gebaut werden können, blieben als Alternative nur massiv mehr Stromimporte aus dem Ausland. Dazu ist unser Stromnetz heute noch nicht bereit. Zudem macht dies unser Land noch abhängiger vom Ausland.

Wir entwickeln gerne radikale Kampagnen und Visualisierungen. Denn wir gehen mit unserer Kommunikation und Werbung immer an die Wurzel des Problems. Seichtes Oberflächengestocher gibt es schon genug...
SVP-ABSTIMMUNGSEMPFEHLUNG
Eidgenössische Vorlage
1. Volksinitiative vom 16. November 2012 «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)»
Kantonale Vorlagen
NEIN
1. Planungs- und Baugesetz (Änderung vom 29. Februar 2016; Umsetzung der Kulturlandinitiative) NEIN
2. Kantonale Volksinitiative «Schutz der Ehe» JA
Siedlungsgebiet ist zum Wohnen und Arbeiten da Es ist eine grosse Errungenschaft unserer Raumplanung, dass im Kanton Zürich nicht einfach überall gewohnt und gearbeitet, sprich gesiedelt werden kann, sondern eben nur im dafür vorgesehen Siedlungsgebiet. Dieses Siedlungsgebiet – in Anerkennung der vom Volk angenommenen Kulturinitiative I verkleinert – macht im Kanton Zürich noch rund 17 Prozent der Gesamtfläche aus. Die nun zur Abstimmung kommende Änderung des Planungs- und Baugesetzes (PBG) – politisch Kulturlandinitiative II – unterläuft nun aber gezielt diesen Grundsatz der Trennung von Siedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet, indem sie innerhalb des Siedlungsgebietes verlangt, dass für ackerfähiges Kulturland gleichwertiger Ersatz zu schaffen ist, sei es durch sogenannte Aufwertung geeigneter Flächen oder durch Auszonung. Das heisst mit anderen Worten nichts anderes, als dass die Gemeinden nun auf einmal im Siedlungsgebiet nicht mehr bestimmen können, wo Entwicklung stattfinden und wo Verdichtung geschehen soll: Kurz gesagt, die Entwicklung nach innen wird blockiert. Es wird aber nicht nur die Entwicklung nach innen blockiert. Da die Bevölkerung im Kanton Zürich trotz Annahme der Masseneinwanderungsinitiative auch in Zukunft wachsen wird, kommt es mangels genügender Möglichkeit zur Verdichtung nach innen schlicht und einfach zur weiteren Zersiedelung. So paradox es klingen mag: Die Annahme
der PBG -Änderung oder Kulturlandinitiative II fördert die Zersiedelung, statt sie zu stoppen! Schliesslich weiss ein jeder, der einmal im Kanton Zürich im dafür vorgesehenen Siedlungsgebiet selbst gebaut hat: Es braucht viele Bewilligungen, Zeit und Geld. Mit der Annahme der PBG -Änderung verschlimmert sich das noch: Für ackerfähiges Kulturland im Siedlungsgebiet, das überbaut werden soll, muss Ersatz geschaffen oder anderswo ausgezont werden. Diese Auflage in der Baubewilligung muss erfüllt werden. Es verfliesst viel Zeit: Wo ist auszuzonendes Land und ist es bezahlbar? Wenn nicht: Wo ist aufwertbares Land, wem gehört es, was kostet das Ganze? Fazit: Die Annahme der PBG -Änderung oder Kulturlandinitiative II bläht die Bürokratie auf und verteuert das Wohnen und Mieten!
Breite Allianz gegen Kulturlandinitiative II Regierungsrat, Kantonsrat und sämtliche bürgerlichen Parteien, unterstützt von Verbänden wie KGV HEV u.a.m. stehen dezidiert für ein Nein zur überholten PBG -Änderung ein. Der vom Volk beschlossene Kulturlandschutz ist erkannt und wird via RPG -Änderung, Richtplan und Entwicklung gegen innen gewährleistet.
Die PBG -Änderung oder Kulturlandinitiative II fördert die Zersiedelung, bringt mehr Bürokratie und höhere Kosten für Mieter und Eigentümer und verdient ein klares und deutlichen NEIN!

Kulturlandschutz ist erfüllt. Planungs- und Baugesetz

ch «Unsere Versorgungssicherheit darf nicht durch einen überstürzten Ausstieg gefährdet werden.»

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Christoph Mörgeli

Europäischer
Hühnerhof
Bei den wichtigen Nahost-Friedensverhandlungen von Camp David im Jahre 1978 lief drei Tage lang gar nichts. Am Freitag war Feiertag, denn der gläubige ägyptische Muslim Anwar-as-Sadat betete zu Allah. Am Samstag war Feiertag, denn der gläubige israelische Jude Menachem Begin betete zu Jahwe. Und am Sonntag war Feiertag, denn der gläubige amerikanische Christ Jimmy Carter betete zum lieben Gott. Und siehe, am Ende entstand ein heute noch funktionierendes, segensreiches Friedenswerk.
In der heutigen EU ruht die Arbeit auch am Sonntag nicht. Jedenfalls nicht das, was europäische Politiker unter Arbeit verstehen. Letzten Sonntag trafen sich die EUAussenminister zu einem «Krisentreffen» in Brüssel. Die Krise betraf die Wahl von Donald Trump zum neuen US -Präsidenten. Dies sagt alles über den in der EU üblichen Krisenbegriff. Krise herrscht immer bei den andern. Und der ungewollte Ausgang demokratischer Wahlen bedeutet für die Herrschenden der EU eine Krise. Seit fast zwei Jahren gibt es genau zwei Möglichkeiten, wie die amerikanischen Wahlen ausgehen können. Um ein Krisenmanagement à la Hühnerhof zu vermeiden, wäre also ein Denken und Planen in zwei Varianten nötig. Doch schon damit sind die EUGranden überfordert. 500 Millionen Menschen sollten ziemlich beunruhigt sein über die gegenwärtig in Europa praktizierte Staats- und Führungskunst. Auf den Trump-Krisengipfel gedrungen hatte vor allem der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier, der Trump einen «Hassprediger» nennt. Doch er traf viel zu spät in der EU -Zentrale ein. Weil ihm seine eigene bundespräsidiale Karriere doch noch wichtiger ist als das Weisse Haus. Kanzlerin Angela Merkel hat keinen Moment daran gedacht, vor der Wahl eine Beziehung zu Trump aufzubauen. Jetzt erinnert sie den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten an «Demokratie, Freiheit, den Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen». Alles Dinge, die in den USA gefühlte 200 Jahre älter sind als in Deutschland. Alles Dinge, für deren Verwirklichung in Deutschland in zwei Weltkriegen Hunderttausende junger amerikanischer Soldaten fernab ihrer Heimat verblutet sind. Was lernen wir von der angeblich grossen Taktikerin Merkel, deren Moralismus jedes historische Bewusstsein ausblendet? Dummheit ist so ansteckend, dass nicht einmal Gescheite vor ihr sicher sind.
AUSLANDABHÄNGIGKEIT SORGT FÜR UNSICHERE STROMVERSORGUNG
Man kann es drehen und wenden, wie man will, das Energiegesetz bringt per Saldo für unsere Industrie, das Gewerbe und den Tourismus weitere gravierende Nachteile. Stark steigende Kosten für die Energie und weitere Abgaben in Milliardenhöhe werden die Folge sein.

Werner Hösli Ständerat Haslen GL
Staatsstellen im dreistelligen Bereich werden aufgebaut und die zusätzlichen, jährlichen administrativen Kosten auf allen Staatsebenen werden die 100-Mio.Grenze übersteigen. Dies alles wird sich nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die natürlichen Personen in unserem Lande finanziell negativ auswirken.
Keine weitere Schwächung des Werkplatzes Schweiz
Die Deindustrialisierung in der Schweiz ist in vollem Gange. Fast täglich verschwinden industrielle Arbeitsplätze wegen Betriebsschliessungen resp. Verlegung ins Ausland. Davon betroffen ist letztlich auch das einheimische Gewerbe. Es wäre also dringend vonnöten, unseren Wirtschaftsstandort mit verbesserten Rahmenbedingungen zu stützen. Nur so wird es auch weiterhin möglich sein, die jetzige Subventionspolitik, sei dies z.B. bei der Landwirtschaft oder bei der Bildung, weiterzuführen. Es ist deshalb unverständlich, dass man mit einer solchen Vorlage unseren Wirtschaftsstandort gegenüber den Nachbar- und anderweitigen Indus-
KLIMAPOLITIK UND CO 2 -REDUKTION
trieländern ohne irgendwelche Not weiter schwächt.
Wasserkraft wird noch mehr eingeschränkt
Es ist zudem sehr störend, dass man mit der vermeintlichen Wende auf umweltverträgliche Energien auch die einheimische Wasserkraft einschränkt und die globale Ökobilanz eher verschlechtert als verbessert. Wasserkraftwerke bis 1 MW sollen nicht mehr gefördert werden, und Massnahmen zur gezielten Verbesserung der Wasserkraftnutzung auch mittels Ausbau von allenfalls schon bestehenden (Gross-)Wasserkraftwerken sucht man vergebens.
Massive Förderung von Windund Solarkraft Dagegen soll alles, was mit Sonne und Wind in Verbindung zu bringen ist, gefördert werden. Deren Potenziale sind aber in der Schweiz eher klein. Auch ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Wasserkraftwerke den geringsten Primärenergie-Verbrauch haben und in jedem Umweltrating an vorderster Stelle stehen. Das neue Energiegesetz und die darauf aufbauende Energiestrategie setzt jedoch auf Solarstrom, für welchen Panels aus China massenweise importiert werden müssen und die grossmehrheitlich mit riesigen Mengen Kohle- und Atomstrom hergestellt werden. Vom Transport in die Schweiz und den noch ungeklärten Entsorgungslösungen der
hochgiftigen Solarpanel-Abfälle wird gar nicht gesprochen.
Verstärkte Auslandsabhängigkeit und Milliarden an zusätzlichen Kosten Mit Hunderten von Millionen unterstützt die Schweiz Verbesserungen in der Umwelt- und der Klimapolitik. Das neue Energiegesetz stützt aber diese Bestrebungen global gesehen überhaupt nicht und verstärkt im Gegenteil gar noch die Auslandabhängigkeit, was sich negativ auf eine jederzeit gesicherte Stromversorgung auswirkt. Das Ener-
giegesetz und die ihr zugrunde liegende Energiestrategie kosten den Staat und die Stromverbraucher auch mit Blick auf den notwendigen Netzausbau mit den dezentralen und stark schwankenden Einspeisungen Milliarden, belastet die Industrie finanziell wie auch bürokratisch enorm und werden mit Sicherheit zu weiteren Arbeitsplatzverlusten führen. Es ist unverständlich, dass sich ein eigenständiges und liberales Land energiepolitisch auf einen solch staatlich verordneten Strom-Irrweg begibt. Eine Wende zum Guten ist das sicherlich nicht. Unterstützen Sie deshalb unbedingt das Referendum, damit mindestens das Volk in dieser Sache das letzte Wort hat.
Ein Beruf schafft sich ab
Es gibt kaum Journalisten, die SVP wählen, ein paar Unverdrossene entscheiden sich für die FDP, fast niemand für die CVP, doch die meisten sympathisieren mit der SP, oft wählen sie lieber die Grünen oder die Grünliberalen, weil das etwas origineller wirkt, aber kurz: Sie stehen fast alle Mitte-links, wenn nicht sogar am linken Rand. Ihre Ansichten gleichen sich wie in einer Sekte. Ohne Prophet beten sie zum gleichen Gott. Die Folge davon – und das ist das Problem, nicht die inhaltlichen Vorlieben an sich –, man erkennt die Welt nicht mehr, wie sie ist. Wer sich in einer Sekte aufhält, sieht sich dauernd von Gleichgesinnten darin bestätigt, dass zwei plus zwei fünf ergibt. Es sind die Blinden, die andere Blinde danach fragen, ob die Sonne scheint.
Markus Somm, Chefredaktor und Verleger der BaslerZeitung in einem Kommentar zum Verhalten der Journalisten bei den amerikanischen Wahlen.
Die Schweiz hat bereits einen sehr hohen Umweltschutzstandard bei der CO 2-Reduktion erreicht. Eine weitere diktierte CO 2-Reduktion ist in den meisten Fällen nur mit sehr hohen Kosten erreichbar, denn Erfindungen lassen sich nicht einfach herbeibefehlen. Der vom Bundesrat angestrebte Anschluss an den EU -Zertifikatehandel, eine heimliche Hintertüre zur bundesrätlichen Energiestrategie, um die Wirtschaft zur Unterstützung zu kaufen, bringt keinen Beitrag zur drohenden Klimaerwärmung. Die Schweizer Klimapolitik soll dort ansetzen, wo Luftverschmutzung und CO 2-Produktion weltweit am schlimmsten sind. Mit einer Mehrfachreduktion zu günstigen Kosten könnte hier ein fühlbarer Einfluss auf die Klimaentwicklung ausgeübt werden.
er-. Der Grund für die fehlende Erreichbarkeit der bundesrätlichen Klimaziele ist die starke Bevölkerungszunahme und bei einem Ausstieg aus der Atomenergie würden die bundesrätlichen Klimaziele ganz gewaltig unterschritten und die Schweiz müsste noch zusätzliche Zahlungen für den Bezug von Kohleelektrizität zahlen müssen. Das störanfällige Atomkraftwerk bei Fessenheim in der Nähe von Basel würde eine verlängerte Laufzeit von den französischen Behörden erhalten und die EU könnte versucht sein, für Elektrizitätslieferungen in die Schweiz einen Ausfuhrzoll zu erheben. Die angeblichen Mengen von Wind- und Sonnenenergie waren ja nur ein vorgetäuschter Trick, denn die Elektrizität wäre dann nicht mehr so einfach durch Knopfdruck abrufbar.
Wirtschaftsfeindlicher Hintergrund Man hat schon lange den Eindruck, dass bei den rot-grünlichen Kadern heimlich geglaubt wird, nur bei einer armen Schweiz sei die Bevölkerung bereit, der EU beizutreten. Also werden fortlaufend Volksinitiativen ausgedüftelt, um die Schweizer Unternehmen weniger konkurrenzfähig zu machen.
Absolute Klimaziele und nicht pro Kopf
Die schweizerischen CO2-Reduktionsvorgaben sind absolut formuliert und nicht pro Kopf. Gegenüber dem CO2-Ausstoss eines bestimmten Basisjahres soll die auszustossende CO2-Menge um gewisse Prozente gesenkt werden.
Extreme Bevölkerungszunahme
Die gleichen Kreise, welche den Verbrauch von Heizöl und Benzin stark
verteuern wollen, machen sich auch für die Aufnahme von möglichst vielen Asylanten und Scheinasylanten stark, wobei heimlich die Hoffnung besteht, dass diese Aufgenommenen nach ihrer Einbürgerung automatisch für ihre früheren «Wohltäter» stimmen werden. Dass bei einer Bevölkerungszunahme auch ein grösserer CO2-Ausstoss besteht, wird mutwillig übersehen.
Kinder auf Schmalkost
Die Schweizer Sozialhilfe ist derart grosszügig, dass sich viele Bezüger der Sozialhilfe ein Auto leisten können. Da keine Notwendigkeit besteht, das Auto für die berufliche bzw. für die Erwerbsarbeit zu nutzen, dürfte es für ein sinnloses Herumfahren, so als Statussymbol benützt werden.
Die Einwanderer in die Sozialhilfe aus der EU sowie Asylanten und Scheinasylanten müssen nur ihre Kinder auf Schmalkosten setzen, um rascher ein Auto kaufen zu können, und je mehr Kinder, desto rascher kann das eigene Auto verwirklicht werden.
Hintertüre EU -Zertifikatshandel
Die EU hat einen Zertifikatshandel mit Verschmutzungsrechten aufgezogen, welcher nur eine geringe Wirkung für die CO 2-Reduktion gebracht hat. Die Idee dahinter ist, dass die EU -Unternehmen keine CO2-Reduktion im Ausland betreiben sollen und dass nicht EU -Länder Verschmutzungsrechte aus der EU kaufen. So bleibt das Geld für die CO2-Reduktion entweder in der EU oder es fliesst in die EU, worauf man sich grosse Hoffnungen, vor allem auch auf Geld aus der Schweiz, machte.
Klimaziele des Bundesrates verkommen zur Makulatur Dass dieser EU -Zertifikatshandel der Umwelt nichts gebracht hatte, das zeigte sich vor einigen Jahren im Preiszusammenbruch nach dem unverkäuflichen Überangebot der EU -Verschmutzungszertifikate, weil die EU zu viele solcher Verschmutzungszertifikate an die Unternehmen geschenkt hatte. Die Grosswirtschaft weiss, dass der Bundesrat dem EU-Zertifikatshandel beitreten will, dass dann die EU-Verschmutzungsrechte billig zu kaufen sind und die Pflicht, im Inland CO 2 zu reduzieren, trotz Gesetz entfallen wird. Leidtragende werden Private, die Gewerbebetriebe bzw. die KMU, die nicht so leicht EUVerschmutzungsrechte kaufen können. Als Gegenleistung für den billigen EUZertifikatshandel dürfte die Grosswirtschaft dem Bundesrat helfen wollen, den Rahmenvertrag mit der EU durchsetzen zu helfen.
Nur Mehrfachreduktion bringt echte Verbesserungen Das Prinzip ist einfach, man sucht ein Schwellen- oder Entwicklungsland mit enorm grosser Verschmutzung, wo man mit der Regierung und den Behörden zusammenarbeiten könnte. Dort wo die CO 2-Produktion und die Luft-
Atomkraftwerke abstellen, ein Schildbürgerstreich
Im Kanton Zürich wurde dem Regierungsrat ein Vorstoss eingereicht, Heizanlagen mit Heizöl als Wärme für neue Bauten in Zürich zu verbieten. Bei einer allfälligen Anwendung müssten viele stromfressende Wärme-
verschmutzung am grössten ist, wäre die Hilfe der Schweiz am dringendsten, um einen weltweiten Einfluss ausüben zu können. Hier braucht es auch noch nicht einen derartigen Riesenaufwand, um einen Kubikmeter von CO2 zu reduzieren.
CO2 -Reduktion in China
Im Falle von China wäre eine solche Zusammenarbeit zur CO 2 -Reduktion eine gute Möglichkeit zur Zusammenarbeit unter Ingenieurbüros. Vom Erfolg eines Projektes würden zwei Drittel China angerechnet und einen Drittel der Schweiz, während die Finanzierung eines solchen Projektes zur Gänze aus der Schweiz finanziert würde. China würde damit auch belohnt, bei der CO2Reduktion konstruktiv mitzuarbeiten. Zusammen grosser Erfolg in der CO2 -Reduktion Ohne Zweifel würde dabei die chinesische Regierung angeregt, zusätzliche, eigene Projekte zu finanzieren, sodass die Wirkung des Schweizer Beitrages für die Weltklimapolitik gewaltig grösser sein wird, als wenn man nur die nicht erreichbaren CO2-Reduktionen innerhalb der Schweiz verfolgt hätte. Auch das Ansehen der Schweiz in der chinesischen Bevölkerung würde wachsen und die chinesische Regierung wäre nachher auch eher bereit, in den Aussenhandelsverträgen der Schweizer Landwirtschaft entgegenzukommen, denn wegen der enormen Luftverschmutzung in China hätte eine solche Klimazusammenarbeit in Peking eine hohe Priorität.
pumpen erreicht werden. Beim Abstellen der Atomkraftwerke würde der enorm auszusteigende Elektrizitätsverbrauch zu einer grossen Belastung der Bevölkerung und der Mieter.
Deshalb Nein zum Atomausstieg.
«Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule», fordern die SVP und die Lehrerverbände. Die vorliegende Initiative wurde vom Kantonsrat behandelt. Nicht überraschend empfiehlt er sie zur Ablehnung.

Margreth Rinderknecht
Kantonsrätin SVP
Wallisellen
Die Initiative will, dass nur noch eine Fremdsprache an der Primarschule gelernt wird. Heute wird ab der 2. Klasse Frühenglisch und ab 5. Klasse Frühfranzösisch unterrichtet. Die Initianten, aber auch die Lehrerverbände und Kinderärzte sind überzeugt, dass dies nicht zum Ziel führt. Weil in beiden Fremdsprachen lediglich zwei Wochenstunden unterrichtet werden, ist das Resultat relativ dürftig. Viel nachhaltiger wäre ein gründliches Erlernen der deutschen Sprache. Die Gegner argumentierten mit der Sprachenvielfalt und dem nationalen Zusammenhalt in der Schweiz und zogen verschiedene Studien zur Argumentation heran. Anita Borer (SVP, Uster) vertrat die Meinung der SVP: «Die Fraktion hat die Unterstützung der Initiative beschlossen.»
Deutsch und Rechnen vertiefen Es ist eine Tatsache, dass uns einerseits Arbeitskräfte in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) fehlen und sich andererseits viele Lehrbetriebe über ungenügendes grundlegendes Wissen der Schulabgängerinnen und -abgänger, insbesondere in Deutsch und Mathematik, beklagen. Mit der Verschiebung von zumindest einer Fremdsprache in die Oberstufe können die grundlegenden Fächer wie Deutsch und Mathematik wieder vertiefter behandelt werden, beste Voraussetzungen für die künftige Ausbildung der Jugendlichen. Wie immer bei der Behandlung von Bildungsfragen hatten sehr viel Ratsmitglieder das Bedürfnis, ihre Meinung kundzutun. Es zeigte sich aber auch, dass viele die Argumente anderer übernahmen und auf hochwissenschaftliche Studien Bezug nahmen. Ausgeblendet wurden dabei die Praxis-Erfahrungen unserer Multi-Kulti-Schule und die oft mangelnden Deutsch- und MatheKenntnisse von Lernenden in handwerklich Berufen. Rochus Burtscher (SVP, Dietikon) sprach wie Anita Borer als Mitglied der Bildungskommission: «An die Linke – wo immer sie beginnt – sie haben doch in der Zwischenzeit schon viel von Ihrer Klientel verloren. Nun ist ja auch der ZLV für diese Initiative und was macht Ihr? – Eure intellektuelle Arroganz vergrault wahrscheinlich noch Eure letzten Wähler. Ich bin froh, dass ich nicht für Eure Wählerschaft schauen muss, aber vielleicht stellen Eure letzten Wähler auch noch fest, dass es besser wäre, die SVP zu wählen, weil diese Realpolitik betreibt.»
Matthias Hauser (SVP, Hüntwangen) kam richtig in Fahrt für die Initiative. Er ging auf die Voten seiner Vorredner ein und widerlegte einige Argumente der Gegner. «Seit 2004 lernen die Schüler Englisch – aber niemand kommt auf die Idee, Englisch als Teil der Gymiprüfung zu fordern: das ist doch der Beweis, dass frühes Sprachenlernen ineffizient ist und nichts bringt. Sie haben Angst, dass am Schluss Französisch in der Primarschule gelernt wird, aber Sie wissen, wir überlassen den Entscheid dem Bildungsrat! Wichtig beim Sprachenlernen ist die Effizienz. Wichtig ist, dass die Kinder merken, dass sie vorwärts kommen, und das ist eher der Fall, wenn die Sprache in einer höheren Intensität gelernt wird, als lediglich mit zwei Wochenlektionen.» Nach einer langen Diskussion meldete sich auch die Bildungsdirektorin mit einigen praxisfernen und relativ nichtssagenden, bereits mehrfach gehörten Ar-
gumenten. Zum Schluss drohte sie noch mit Kosten in der Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags für Anpassungen, falls die Initiative vom Volk angenommen wird. Im Rat wurde sie erwartungsgemäss mit 96:68 Stimmen und 5 Enthaltungen abgelehnt.
Jahresbericht der Zürcher Fachhochschulen
René Truninger (SVP, Illnau-Effretikon), fasste als Präsident der ABG (Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit) den Jahresbericht 2015 der Zürcher Fachhochschulen zusammen und berichtete kurz über die Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen im Rahmen des kantonsrätlichen Aufsichtsauftrages.
Ueli Pfister (SVP, Esslingen) nahm Stellung zu den Jahresberichten von ZHdK, Zürcher Hochschule der Künste, der ZHAW, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der PH der Pädagogischen Hochschule: «Beim Besuch in der ZHdK wurde uns ein guter Einblick in das Toni-Areal gewährt. Die breite Palette der angebotenen Studienrichtungen widerspiegelt die Vielfalt in Kunst und Kultur im Kanton. Gemäss den Ausführungen sind 95 Prozent der Absolventen der Kunsthochschule ein Jahr nach Studienabschluss erwerbstätig, fünf Jahre später sogar 98 Prozent. Dies sind grundsätzlich sehr erfreuliche Zahlen. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Anstellungen mehrheitlich durch die öffentliche Hand oder durch Institutionen, welche grossmehrheitlich von Subventionen der öffentlichen Hand gespiesen werden, erfolgen. Wir leisten uns ein breites, kulturelles Angebot. Und noch zur PH: Hier haben die Kürzungen der Staatsbeiträge zu verschiedenen Massnahmen in der Ausbildung geführt, welche aber nicht zu Qualitätseinbussen geführt haben. Orchideenkurse, also Lehrgänge, mit sehr geringer Teilnehmerzahl sollen gestrichen werden, diese Erkenntnis ist auch bei den Fachhochschulen angekommen.» Mit dem Dank aller Fraktionen für die geleistete Arbeit wurde der Jahresbericht der Fachhochschulen abgenommen.
Jahresbericht der Uni Auch zum Jahresbericht 2015 der Universität sprach zuerst der Präsident der ABG, René Truninger. Er erläuterte die Zahlen zum Betrieb der Uni: «Das Budget der Universität Zürich beläuft sich auf 1,3 Mrd. Franken. Der Beitrag des
Kantonsrat Hans-Peter Amrein (SVP Küsnacht) merkte in der Debatte zur Universität Zürich an: «Im Gegensatz zur erfolgreichen ETH ist die Universität Zürich hoffnungslos verpolitisiert – das muss endlich aufhören! Die Führungsstrukturen der Universität entspringen der Mitte des letzten Jahrhunderts: Die akademische und betriebswirtschaftliche Führung der Zürcher Alma Mater müssen entflochten werden. Ein Geschäftsführer (CEO) soll das Grossunternehmen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen. Dies ermöglicht der derzeitigen akademischen Führungsspitze der Universität, sich auf das zu konzentrieren, von dem sie etwas versteht, nämlich auf die Forschung und auf die Lehre.»
Kantons Zürich beträgt 46 Prozent, die Drittmittel betragen 22 Prozent. Die Beiträge des Bundes machen etwa 10 Prozent aus und errechnen sich aufgrund der Studierendenzahl, der Anzahl Absolventen, der Höhe der Drittmittel und der Forschungsstärke. Die Beiträge für ausserkantonale Studierende belaufen sich auf 11 Prozent des Budgets.» Die UZH hat ab 2004 an allen Fakultäten die herkömmlichen Lizenziats- und Diplomstudiengänge durch die europaweit kompatiblen Bachelorund Masterabschlüsse abgelöst. Die Uni hat deshalb eine Musterrahmenverordnung erlassen, welche die Studienarchitektur und Studienprogrammgrössen (MajorMinor-System) definiert. Auch zum Jahresbericht der Uni sprach Ueli Pfister als Vertreter der SVP: «Die Studiengebühren decken heute lediglich 2 Prozent vom gesamten Budget der Universität. Die restlichen 98 Prozent werden durch Steuergelder oder Drittmittel bestritten. Wir erachten hier eine moderate Erhöhung der Studiengebühren als angebracht und notwendig.» Pfister nahm auch Stellung zu den Herausforderungen durch die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative und zum EU -Forschungsprogramm Horizon 2020: «Letzteres ist ein Bürokratiemonster. Um überhaupt an die Fördergelder aus Brüssel zu kommen, ist ein ausufernder Papierkram zu bewältigen.» Der Jahresbericht der Uni wurde mit einer Gegenstimme genehmigt.
NEIN zur Atomausstiegsinitiative – für eine sichere
Energieversorgung in der Schweiz
Wir legen funktionierende Anlagen still und machen uns von Ausland abhängig. Wir müssen als Ersatz Atomstrom oder Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken im Ausland einkaufen. Die viel beschworene Energiewende in unserem nördlichen Nachbarland läuft nicht wie erwartet. In Deutschland wird ab Mitte des Jahrhunderts mit Versorgungsengpässen gerechnet. Im Juni 2015 wurde das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld in Deutschland im Zusammenhang mit der verordneten Energiewende stillgelegt. Seither sind die Kraftwerkkapazitäten in Bayern und Baden-Württemberg knapp geworden.
Die Bundesnetzagentur untersagt inzwischen aus Sicherheitsgründen fast jede weitere Kraftwerksstillegung südlich der Main-Linie in Deutschland. Die geplante Abschaltung von Block B des Kernkraftwerkes Grundremmingen in Bayern per Ende 2017 und jene von Block C des gleichen Kraftwerkes im
Jahre 2021 wird infrage gestellt. Als Ersatz sind Gaskraftwerke geplant. Aus Sorge vor Versorgungsengpässen denkt die bayrische Landesregierung bereits daran, den Bau grosser Gaskraftwerke bei Ulm politisch anzuordnen. Ähnliche Szenarien spielen sich im Atomstromland Frankreich ab.
Im Moment könnten wir noch Strom aus dem Ausland beziehen. Es stellt sich die Frage, wie lange noch? «Dank» der Energiewende und den massiven Subventionen der Alternativenergien in Deutschland sind unsere Wasserkraftwerke nicht mehr rentabel und die Betreiber denken daran, diese Anlagen zu veräussern.
Ein übereilter, sinnloser Ausstieg kann nicht die Lösung sein. Darum NEIN zur schädlichen Atomausstiegsinitiative.
Ueli Pfister Kantonsrat, Esslingen
KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG
JA zu «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule»

Mit der sogenannten «Fremdspracheninitiative» fordert ein breit abgestütztes Komitee, dass eine Fremdsprache der Primarschule auf die Sekundarstufe verlegt wird. Diese Forderung unterstützten wir am vergangenen Montag. Obwohl wir bei der Abstimmung unterlagen, sind wir guten Mutes, denn das Volk hat das letzte Wort und stimmt nächstes Jahr über die Initiative ab.
Wer die aktuelle Situation an den Schulen und im schulischen Umfeld beobachtet und wer eine Schule will, die den Ansprüchen der heutigen Zeit gerecht wird, muss der Initiative zustimmen. Ich verstehe die Linke und insbesondere diejenigen Mitte-Parteien nicht, die diesem Thema so unkritisch begegnen und einfach dem Mainstream der Bildungsreformer folgen. Auch Mitte-Links dürfte es nämlich interessieren, dass uns einerseits Arbeitskräfte in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) fehlen und sich andererseits viele Lehrbetriebe über ungenügendes grundlegendes Wissen der Schulabgängerinnen und -abgänger, insbesondere in Deutsch und Mathematik, beklagen. Offensichtlich kann die Schule in dieser Hinsicht einen wichtigen Auftrag nicht erfüllen. Dies muss uns alle hellhörig machen!
Anstatt diese Problematik ernst zu nehmen, wird dem System Schule immer mehr auferlegt. Der Lehrplan 21, der ebenfalls zwei Fremdsprachen an der Primarschule propagiert, ist nur ein Beispiel dafür. Und wieso das alles? Das frühe Fremdsprachen-Lernen, wie es bei uns praktiziert wird, ist nicht nur in wissenschaftlichen Untersuchungen höchst umstritten, auch viele erfahrene Lehrpersonen zweifeln am nachhaltigen Erfolg. Der Schwerpunkt ist also klar – sobald die Grundkenntnisse in Deutsch und
Mathematik erreicht sind, können die Fremdsprachen angegangen werden. Die Oberstufe bietet dafür noch genügend Möglichkeiten. Das sind konkret die Vorteile bei einem JA zur Initiative: 1. Grundlegende Fächer rücken wieder in den Fokus: Mit der Verschiebung von zumindest einer Fremdsprache in die Oberstufe können die grundlegenden Fächer wie Deutsch und Mathematik wieder vertiefter behandelt werden. So tun wir unseren Schulabgängerinnen und Schulabgängern den grössten Gefallen für ihre künftige Ausbildung.
2. Die schwachen und die starken Schüler profitieren: Zwei Wochenlektionen reichen nicht aus, um einen guten Lernstand in den Fremdsprachen bis Ende Primarschule zu erreichen. Oftmals wird dann die Förderung auf die Fremdsprachen ausgelegt, wodurch andere, wichtigere Förderbereiche in den Hintergrund treten. Von nur einer Fremdsprache an der Primarschule profitieren deshalb die schwächeren und die begabten Schüler, denn beide können sich auf die grundlegenden Fächer konzentrieren und dort ein gewisses Leistungsniveau erreichen.
3. Der finanzielle und pädagogische Aufwand kann gesenkt werden: Der Fremdsprachenunterricht kostet viel, auch für die Aus- und Weiterbildung der Primarlehrkräfte. Für lediglich zwei Wochenlektionen Französisch beziehungswiese Englisch wird viel Aufwand betrieben – dieser ist mit anderen Fächern mit gleich vielen Lektionen nicht vergleichbar. Dazu ist es für viele Schulen schwierig, Lehrkräfte mit dem entsprechenden Sprachenprofil zu finden.
Fazit: Mit der Verschiebung von einer Fremdsprache in die Oberstufe profitieren alle – die begabten und die schwächeren Schülerinnen und Schüler, was letztlich auch Lehrer und Eltern zufriedenstellt. Das sind gleich ein paar Fliegen auf einen Streich. Was will man mehr? Unterstützen auch Sie die «Fremdspracheninitiative» in der Volksabstimmung.
DER AKTUELLE VORSTOSS
Kosteneinsparung durch Entlastung der Spitalnotfall-Stationen
Der Regierungsrat wird von Erika Zahler (SVP, Boppelsen) und Mitstreitern von CVP und EDU mit einem Postulat eingeladen, zu prüfen, mit welchen griffigen Massnahmen den missbräuchlichen Aufsuchen der Notfallstationen der Spitäler entgegengewirkt werden kann, um dem Kostenwachstum im Gesundheitswesen wenigstens teilweise Einhalt zu gebieten.
Begründung Wenn die Bevölkerung dahingehend sensibilisiert wird, dass der Spitalnotfall nur für «echte» Notfälle ist, könnte bereits ein wertvoller Beitrag zur Kostensenkung geleistet werden. Nicht jeder Notfall ist ein Notfall. In den meisten Fällen kann zuerst der Hausarzt oder die Apothekerin aufgesucht werden, statt gleich im Spital die Notfallstation zu bemühen. Durch den Hausarzt oder Apotheker kann eine erste medizinische Versorgung, Beratung und Triage vorgenommen werden, um die chronisch überfüllten Notfallstationen der Spitäler bestmöglich zu entlasten. Die Schweiz verfügt über ein hervorragendes und leicht zugängliches Gesundheitssystem. So kann z.B. von 95 Prozent aller Wohnorte und von 97,5 Prozent aller Arbeitsorte innerhalb 15 Minuten ein Spital mit Notfallstation erreicht werden. Diese Verfügbarkeit von Spitalleistungen hat jedoch seine Schattenseiten. Leider wird das gute Angebot immer wieder ausgenutzt oder missbraucht, so z.B. das Aufsuchen der
Notfallstationen bei Bagatellerkrankungen. Laut verlässlichen Quellen handelt es sich bei ca. 60 Prozent aller Besucher nicht um Notfälle, die das In-AnspruchNehmen des Spitalnotfalls rechtfertigen. Die Behandlung eines ambulanten Notfalls im Spital ist mindestens doppelt so teuer wie jene durch die Hausärztin oder den Apotheker. Unnötige Konsultationen im Spitalnotfall sind somit mitverantwortlich für den jährlichen Prämienanstieg. Es ist wichtig, dass dort, wo wir die Möglichkeit haben, alles versucht wird, um die Kosten nicht ins Uferlose wachsen zu lassen. Wir alle wissen, dass die nächste Prämienerhöhung vor der Tür steht. Diese Tatsache ist mehr als unerfreulich und schmerzt finanziell nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern schmerzt auch die Staatskasse über den 55-Prozent-Kantonsanteil an die stationären Spitalleistungen (Staatsrechnung 6300, 6400) und die Beiträge an Krankenkassenprämien (Staatsrechnung 6700). Auch wenn der Kanton Zürich im Vergleich aller Schweizer Kantone «nur» mit einem durchschnittlichen Prämienanstieg von 4 Prozent zu rechnen hat, gilt es, diesen wo immer möglich zu bekämpfen. Es liegt in der Verantwortung des Regierungsrates des Kantons Zürich, hier die Weichen so zu stellen, dass die Explosion der Gesundheitskosten und die damit einhergehende Explosion der Krankenkassenprämien und der Kantonsbeiträge soweit wie irgend möglich gebremst wird.
Am Freitagabend, 4. November, feierte die SVP Bezirk Bülach ihr traditionelles Herbstfest. 195 Gäste erlebten einen gediegenen Abend mit schlauen Worten und feinen Speisen.
SVP Bezirk Bülach. Ab 18.30 Uhr traf man sich zum Apéro im Foyer des Landgasthof Breite in Winkel, ungezwungenes «Netzwerken» zwischen Parteimitgliedern und Behörden, Nationalrätin Barbara Steinemann, alt Nationalräten Hans Rutschmann und Ueli Schlüer, Kantonsräten und Vorständen.
Im grossen Saal war bereits alles festlich gedeckt, weisse Tischtücher, runde Tische – die Gäste fanden ihren Platz anhand der Sektionszugehörigkeit.
Die SVP Opfikon-Glattbrugg zum Beispiel, war gleich mit 25 Mitgliedern präsent. Dafür gab’s eine Auszeichnung.
Den Anfang der Redner machte Arnold Meyer, SVP-Gemeindepräsident von Winkel, selbstverständlich zu seiner schönen Gemeinde, welche auch den Apéro sponserte. Nach dem kalten Buffet (viele Salate, Trockenfleisch mit Melonen, Pastetchen, Crevetten und
Lachs) begrüsste SVP-Bezirkspräsident Matthias Hauser die Gäste, darunter den «Star des Abends», Nationalrat Roger Köppel. Dieser erhielt auch gleich eine knifflige Frage zu beantworten: «Wenn auf dem Weltwoche-Cover eine Frau gezeichnet ist, mit dem Bundehaus an pikanter Stelle, beweist dann nicht gerade die Attraktivität dieses Covers, dass evolutionäre Triebe – also bessere Chancen in der Fortpflanzung – auch in der Politik bestimmender sind als Moral und Ideal? Vielleicht wollen deshalb viele die aufwendige Verantwortung nach oben abschieben (EU etc.), solange es uns so gut geht. Hat die SVP langfristig überhaupt eine Chance, wenn sie gegen diesen Strom schwimmt?»
Klare Worte, flotte Musik Zuerst durfte jedermann sich mit Roastbeef und Filet im Teig und zahlreichen Beilagen stärken. Dann kam die ersehn-
te Antwort und Rede von Roger Köppel, der tatsächlich nicht viel Moral im Bundeshaus ortet: «Die Bundesrätin und die SP gingen kollektiv auf die Toilette, als ich zur Masseneinwanderung das Wort ergriff.»
Köppels Bericht zeigte unterhaltsam Details hinter den Kulissen – zusammenfassend aber, dass der Mainstream tatsächlich gegen die SVP fliesst, beispielslos, wie der demokratische Volksentscheid, die Einwanderung selber kontrollieren zu wollen, ausgehebelt wird. Was das Volk zur EU sagt, ist einigen in Bern eher lästig als ein Wegweiser, obwohl die EU an vielen Ecken Probleme hat.
Dann kam das dritte Buffet – eine reichhaltige Auswahl süsser Desserts und die Örgeligruppe Mühlebach spielte oft und flott am Abend. Statthalter Hanspeter Frei managte – wie immer witzig – das Lotto, für welches zahlrei-
Am Samstag, dem 12. November, fand mit über 60 Parteimitgliedern der Bezirksparteitag der SVP Bezirk Hinwil in Bäretswil statt. Neben Gast-Referaten von Regierungsrat Ernst Stocker und Nationalrat Bruno Walliser wurden in Arbeitsgruppen Lösungsansätze für aktuelle Fragen rund um die Sektionstätigkeiten erarbeitet.

Berufs- und Arbeitswelt auch weiterhin anzuerkennen.

che schöne Preise gesponsert worden waren.
Jedes Detail am Anlass stimmte. Verantwortlich dafür war eine Schar initiativer SVP-Mitglieder und Helferinnen und Helfer aus Winkel, stellvertretend für alle seien die Sektionspräsidentin
Gerda Strasser und der OK-Chef Mariano de Palatis genannt. Es wurde fast zwei Uhr in der Früh, bis die Letzten den Heimweg unter die Füsse nahmen. Das nächste Herbstfest findet am 3. November 2017 in OpfikonGlattbrugg statt.
Ein «Populist» ist ein erfolgreicher Meinungsmacher, er ist ein Leader mit einer eigenen Meinung, welche viel Wahrheit beinhaltet und sich gegen das Establishment, gegen den «Mainstream» richtet.
Beda Düggelin, Zürich
Wichtigkeit dieses Referendums und die Bedeutung für den Wirtschafts- und Werkplatz Schweiz. So gelang es, an diesem Samstag in Küsnacht einmal mehr Dutzende von Unterschriften zu sammeln. SVP BEZIRK HINWIL
Alt Kantonsrätin Annelies Schneider-Schatz erhält den Bachtelpreis für Miliztätigkeit. Überreicht wurde der Preis von Bezirkspräsident Martin Suter, Parteipräsident Koni Langhart, Kantonsrat Daniel Wäfler und alt Kantonsrat Hans-Heinrich Heusser.
Ein zentrales Thema des Parteitages war die Verträglichkeit von Beruf, Privatleben und Politik. Bereits in ihren spannenden Referaten verwiesen Bruno Walliser und Ernst Stocker auf ihren für unser Milizsystem klassischen Karrierebeginn als Stimmenzähler.
Wieder mehr Wertschätzung gegenüber der Miliz-Politik schaffen So forderte Nationalrat Bruno Walliser in seinem Referat dazu auf: «Das politische System muss sich nach der Miliz ausrichten.» Finanzdirektor Stocker verschaffte der Zuhörerschaft einen spannenden Einblick in die Finanzlage des Kantons und appellierte an die Parteibasis, dass der Kanton Zürich seinen Platz im interkantonalen Unternehmenssteuer-Ranking halten müsse. «Wir sind auf Rang 21 und dürfen nicht noch weiter nach hinten rutschen.» Nach Stockers Ausführungen meldeten sich dann mehrere Gemeindevertreter zu Wort und eine spannende Diskussion konnte über das Sozialund Gesundheitswesen geführt werden. Als Erkenntnis aus der Diskussion fasste Tagungsleiter, Kantonsrat Daniel Wäfler, die Konsequenz zusammen, dass die verschiedenen politischen Ebenen künftig noch besser vernetzt werden müssen.
Beitrittserklärungen gehören ins Handschuhfach Nach einer kurzen Pause wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt und zogen sich in die Gruppenräume zurück.
Die Arbeitsgruppe von Nationalrat Claudio Zanetti und Kantonsrätin Elisabeth Pflugshaupt ging der Frage nach, wie die SVP-Politik auf Gemeindeebene erfolgreich umgesetzt werden kann. Zu diesem Thema sowie den Themen Mitgliederwerbung und Belastung durch Beruf und Miliz-Amt wurden dann in Arbeitsgruppen Lösungen erarbeitet und nach dem gemeinsamen Mittagessen im Plenum präsentiert.
Eindrücklich waren insbesondere die Aussagen von JSVP ZO/See Präsidentin Simone Akermann und Bezirksvizepräsident Roland Brändli zum Thema Mitgliederwerbung. So meinte Brändli: «Die Beitrittskarten gehören ins Auto-Handschuhfach jedes Mitglieds.»
Beim Thema Belastungen, stellten die Kantonsräte Ruth Frei-Baumann und Peter Preisig die Bedeutung des ZeitManagements in den Vordergrund und mahnten, angehende Behördenmitglieder frühzeitig zu motivieren, transparent zu informieren und nicht einfach zu «überreden».
Nationalrat Claudio Zanetti meinte abschliessend, dass auch die Gemeindepolitik durch die Parteihaltung bestimmt werde und gerade die zentralen SVP-Forderungen, wie etwa ein sorgsamer Umgang mit Steuergeld, immer angebracht werden müssen.
Eine Erkenntnis über alle Themen, ist die Notwendigkeit, zum gegenwärtigen Milizsystem auf den Stufen Gemeinde, Bezirk, Kanton und Bund mehr Sorge zu tragen und der Mehrwert von politisch engagierten Personen für die
Ehrung von Alt Kantonsrätin Annelies Schneider-Schatz Als Gast konnte am Parteitag auch SVPKantonalpräsident Kantonsrat Konrad Langhart begrüsst werden. Konrad Langhart betonte die Wichtigkeit der Gemeindepolitik für das Wohl des ganzen Kantons und begrüsste die verstärkte Basisarbeit in den Sektionen. Erstmals wurde der neu ins Leben gerufene Bachtelpreis für Miliztätigkeit, an ein verdientes Parteimitglied verliehen. Mit dem diesjährigen Preis wurde alt Kantons- und Bezirksrätin Annelies Schneider-Schatz für ihr politisches Lebenswerk geehrt.
Mit berührenden Worten würdigte alt Kantonsrat Hansheinrich Heusser die Leistungen von Annelies SchneiderSchatz und blickte zurück bis zu den gemeinsamen politischen Anfängen in den 70er-Jahren, wo die Partei einem einstelligen Wähleranteil nahe war und beleuchtete das gemeinsam erreichte bis zum heutigen Tag. Mit Freude nahm alt Kantonsrätin Annelies SchneiderSchatz den Bachtelpreis aus den Händen von Kantonal-Präsident Konrad Langhart entgegen.
In Ihrer kurzen Dankesrede würdigte Annelies Schneider-Schatz auch die Leistungen ihrer politischen Weggefährten und gedachte dabei insbesondere auch dem verstorbenen alt Nationalrat Bruno Zuppiger. Nach der Preisverleihung hielt Bezirkspräsident Martin Suter sein Schlusswort und beendete den Bezirksparteitag 2016. Die SVP Bezirk Hinwil zieht eine positive Bilanz des Parteitags und geht mit dem gewohnten Elan in die Zukunft.
Kantonsrat Daniel Wäfler Mitglied Parteileitung SVP Bezirk Hinwil
SVP KÜSNACHT
SVP Küsnacht. Bei kühlen Temperaturen führte die SVP Küsnacht im Dorfzentrum einmal mehr eine Standaktion durch. Einerseits standen die Ersatzwahlen in den Gemeinderat auf dem Programm, wo SVP-Kandidat Leo Scherer gegen eine Kandidatin der Grünliberalen antritt. Mit Leo Scherer konnte die SVP einen Gewerbler nominieren, welche in der Gemeinde gut verankert ist.
Doch auch das Referendum gegen das unüberlegte Energiegesetz bildete Gegenstand vieler Diskussionen. Kantonsrat Hans-Peter Amrein und Nationalrat Gregor Rutz erklärten den Passanten die

SUBMISSIONSVERORDNUNG DER ÖFFENTLICHEN HAND
Wenn die öffentliche Hand investiert kommen die Summen rasch an die Grenzen, welche eine öffentliche Submission zur Folge haben. Doch damit sind nicht alle glücklich, da damit wieder neue Ungerechtigkeiten ausgelöst werden.
RoMü. Rückblickend kann von der langen Hand vom Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen gesprochen werden, welches am 15. April 1994 in Marrakesch abgeschlossen und am 8. Dezember desselben Jahres von der Bundesversammlung ratifiziert wurde.
Mit diesem Abkommen, welches am 1. Januar 1996 in Kraft gesetzt wurde, hat die Schweiz einen umfassenden Anforderungskatalog anerkannt, welcher seine Auswirkungen bis in die kleinsten Gemeinden hat. Alles was dann den bestimmten finanziellen Umfang über den Schwellenwerten erreicht, muss öffentlich ausgeschrieben und schlussendlich in der Regel dem billigsten Anbieter vergeben werden. «Diesem Beschaffungsrecht unterstehen aber nicht nur Bund, Kantone und Gemeinde, sondern auch andere Organisationen, die öffentliche Aufgaben erfüllen. Aber auch privatrechtliche organisierte Unternehmen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen und zu mehr als 50 Prozent vom Gemeinwesen beherrscht werden, sowie Objekte und Leistungen, die zu mehr als 50 Prozent durch öffentliche Mittel finanziert werden, unterstehen den Vergaberegeln». Diese Auflagen schränken dabei die freihändige Vergabe und das Einladungsverfahren rasch einmal ein. Abgebotsrunden sind untersagt, was grundsätzlich auch allgemein als einer der wenigen Vorteile begrüsst wird. Doch immer mehr verkommt dieses System zu einem Administrationstiger, welcher vor allem kleine und mittlere KMU belastet. Oftmals müssen bereits schon für kleinere etwas komplizierte Vergaben Fachbüros beigezogen wer-
den, was zusätzliche Kosten zur Folge hat und die Vergabe für mögliche Bewerber alles andere als erleichtert. Gemäss den geltenden Vorgaben müssen dabei die Arbeitsschutzbestimmungen und Arbeitsbedingungen beachtet werden. Zugleich muss die Gleichbehandlung von Mann und Frau gewährleistet werden.
Vergabekriterien dürfen nicht diskriminiert sein, sollten aber für jede Vergabe massgeschneidert werden, wie es in den entsprechenden Hilfsmitteln umschrieben wird. Entsprechend ist in vielen Branchen ein gewisser Unmut zu spüren, welcher eigentlich Handlungsbedarf auslösen sollte.
Leistungen werden nicht mehr anerkannt «Früher beschäftigten wir in unserer Gemeinde immer wieder ein oder zwei Mitarbeiter, welche sonst der Gemeinde zur Last fielen. Wir übernahmen und übernehmen aber auch andere Pflichten und Aufgaben zugunsten des Allgemeinwohls. Doch dieses Engagement wird heute nicht mehr anerkannt und geschätzt, indem man immer nur noch den Billigsten berücksichtigt», erklärt ein Firmenchef eines grösseren Unternehmens im Weinland. Entsprechend ist immer wieder von einer Endsolidarisierung und gar Entfremdung zwischen Gemeinden und ortsansässigen Betrieben die Rede.
Doch ein Blick in andere Kantone zeigt aber, dass es nicht alle so genau nehmen und auch in kleinen Bereichen eigene klare Vorgaben geben, wie und an wer öffentliche Aufträge gehen. Je grösser der Kanton und der entsprechende Stab an Juristen, desto strenger
PARTEIVERSAMMLUNG DER SVP DIETIKON
werden die Auflagen definiert. So sind beispielsweise im Budget 2017 vom Kanton Schaffhausen 25 000 Franken unter dem Titel Staatskeller für den Einkauf von Schaffhauser Weinen eingestellt. Empfängt der Kanton Gäste, verabschiedet er langjährige Mitarbeiter und offeriert in anderen Bereichen einen Apéro, so wird nicht über die Herkunft des Weins diskutiert. Es gibt schlicht und einfach nur Schaffhauser Wein.
Wald- und Holzwirtschaft leidet Oftmals ist die öffentliche Hand auf Stufe Gemeinde und Kanton, aber auch der Bund selber ein grosser Waldbesitzer. Sie beklagen dabei immer wieder den eher schleppenden Absatz von Rundholz und der enorme Preisdruck, welche viele öffentliche Forstbetriebe in die roten Zahlen treibt. Entsprechend muss der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden. «Wir konnten für das Provisorium mit den Ersatzbauten für das Altersheim im Tal keinen einzigen Stamm respektive Brett aus unseren Wäldern liefern, obwohl alle Gemeinden der Trägerschaft grössere Waldbesitzer sind», zeigte sich der Unterstammheimer Säger und Präsident des Holzindustrieverbandes Ost kürzlich etwas enttäuscht. Damit legt er den Finger auf einen der verschiedenen wunden Punkte der Submissionsverordnung. Gerade in der örtlichen, regionalen, kantonalen und nationalen Holzwirtschaft ist bei Vergaben der öffentlichen Hand in Kreisen der Holzwirtschaft ein gewisser Unmut spürbar. Denn Bauholz als Ganzes steht im direkten Wettbewerb und Preisdruck mit dem Ausland. So kommt es immer
Mit dem Nationalrats-Duo Natalie Rickli und Gregor Rutz zu den Themen Medienpolitik und Masseneinwanderungsinitiative sowie aNR Hans Killer zum Atomausstieg und zur Energiestrategie führte die SVP Dietikon eine Parteiversammlung mit über 100 Mitgliedern durch.
Zur erweiterten Parteiversammlung trafen sich am Montag, 7. November 2016, über 100 Mitglieder, Sympathisanten und Interessierte im Hotel Restaurant Sommerau. Es hat uns gefreut, dass wir so zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auch aus dem Bezirk Dietikon – begrüssen durften. Zudem möchten wir unseren Sponsoren calonder.com und Planzer sowie der Bezirkspartei herzlich danken. Zu unserer Freude konnten wir das Nationalrats-Duo Natalie Rickli und Gregor Rutz zum Feierabend-Bier zu den Themen Medienpolitik und Masseneinwanderung verpflichten. NR Natalie Rickli sowie Gregor Rutz setzen sich für eine liberale Medienwelt ein. Natalie Rickli informierte uns ausführlich über die aktuelle Medienpolitik sowie über das Verhalten der Billag. Anschliessend berichtete uns Gregor Rutz aus erster Hand über die 2014 angenommene Masseneinwanderungsinitiative und deren «fatale» Umsetzung durch die anderen Parteien.
Keine Kurzschlusshandlungen Nach den interessanten Beiträgen des Nationalrats-Duo wurde die ordentliche Parteiversammlung durchgeführt. Alt Nationalrat Hans Killer stellte die extreme Initiative zum Atomausstieg vor. Die Grünen verlangen mit ihrer Initiative eine vorzeitige Abschaltung aller Schweizer Kernkraftwerke und bereits 2017 müssten die ersten drei Werke vom Netz genommen werden. Der Bundesrat, das Parlament sowie die folgenden Parteien SVP, FDP, CVP, BDP und EVP sagen klar NEIN zu dieser wirtschafts- und volksfeindlichen Initiative.

Viele Interessierte an der Veranstaltung mit Natalie Rickli und Gregor Rutz.
Ein Umbau der Energieversorgung braucht eine seriöse Planung und keine Kurzschlusshandlungen! Mit der überhasteten Ausstiegsinitiative setzen wir unsere Versorgungssicherheit aufs Spiel. Bei einer Annahme der Initiative müsste die Schweiz massiv mehr Strom aus dem Ausland importieren.
Gegen radikale Kulturlandinitiative Die Umsetzungsvorlage zur «Kulturland-Initiative» präsentierte Kantonsrat Pierre Dalcher. Im Bereich Raumplanung hat Zürich seit der Abstimmung zur Kulturlandinitiative erhebliche Fortschritte gemacht. Gemäss offizieller Prognose wird jedoch die Bevölkerung im Kanton Zürich bis 2040 um rund 280 000 Personen auf 1,7 Millionen Einwohner anwachsen. Dieses Wachstum kann der Kanton nur bedingt beeinflussen. Der Kanton muss deshalb dafür sorgen, dass das Wachstum nachhaltig erfolgt, die Wohnpreise nicht ins Unermessliche steigen und dem Gewerbe genügend Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden. Dafür benötigen die Gemein-

Auch private Investoren setzen oftmals auf den vollen Wettbewerb, wie diese Überbauung auf dem ehemaligen Zollfreilager in Zürich zeigt, wo man grösstenteils ausser der Fassade und den Balkonen auf ausländisches Holz gesetzt hat.
wieder vor, dass man unter dem Begriff Diskriminierung beispielsweise in der Ausschreibung auf die Forderung, eigenes, einheimisches oder wenigstens Schweiz Holz verzichtet. Dabei wäre dies wohl auch im Sinn der Sache und Allgemeinheit. Bekanntlich kennt die Schweiz eines der strengsten Forstgesetze der Welt. Grundsätzlich ist jetzt die Politik gefordert, sich konsequen-
ter gerade bei der Verwendung von Holz auf das Herkunftszeichen HSH –Herkunft Schweizer Holz – zu setzen. Im Gegensatz zum globalen Label FSC , welches eher einem Feigenblatt gleicht, garantiert HSH eine nachhaltige Waldwirtschaft, verbessert die wirtschaftliche Lage der kommunalen Forstbetriebe und sichert nebst Arbeitsplätzen auch Lehrstellen.
DER ÜBERFLÜSSIGSTE ALLER EMPFANGBAREN SENDER
Daniela Lager, gezielt als sendungsprägender Kopf nach Washington entsandt, war das Oberhaupt der Wahlreporter-Schar. Ihre Aufgabe bestand – das wurde schon in ihrem ersten Auftritt klar – darin, den Amerikanern als zutiefst beleidigte Repräsentantin eines angeblich moralisch verletzten Kleinstaats die Leviten dafür zu verlesen, dass man dort so einen wie Trump überhaupt in die Endrunde der Präsidentenwahl habe kommen lassen.
Der Fernseh-Zuschauer hatte das Konzept zu schlucken – Fernsehen SRF gestattete keine andere Übungsanlage.
Im Stil Fräulein Rottenmeiers
Daniela Lager spielte ihre Rolle ganz im Geiste des Fräulein Rottenmeier. Und genoss es, dass ihr eine zweite Koryphäe aus dem Studio in Zürich unterstellt wurde: Der 10vor10-Sprecher Honegger, sich in rasch unerträglich werdender Überheblichkeit gleichsam als «Erfinder Amerikas» aufspielend.
Damit sollte er als «ausgewiesener Experte» überzeugen, dass Trump an diesem 8. November nichts anderes als eine ihm sichere Kanterniederlage einfahren könne – worauf er den Journalisten dann zum endgültigen Zerfetzen freigegeben werde. Als Dritter im Bund sollte einer von Honeggers Vorgängern, Stephan Klapproth mit Namen, die Moral zum Geschehen gehörig in den Mittelpunkt stellen.
Auftakt
den und der Kanton raumplanerische Freiheiten. Der Kanton Zürich hat weitreichende Massnahmen ergriffen, dank derer die Siedlungsentwicklung nach innen gelenkt, die Zersiedelung gestoppt und damit das Kulturland besser geschützt wird. Dafür wurde der Kanton Zürich vom Bund ausdrücklich gelobt. Der Kern der Kulturlandinitiative ist somit umgesetzt und erfüllt. Alles Weitere wäre jetzt eine Radikalisierung.
Für Schutz der Ehe Zu guter Letzt erläuterte EDU -Kantonsrat Michael Welz die kantonale Volksinitiative «Schutz der Ehe». Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Die Abschaffung der natürlichen Ehe hätte katastrophale Folgen für die Gesellschaft. Sie ist die Grundlage für Familien, in der neue Generationen heranwachsen. Auch bei einem JA sind die unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens nicht betroffen.
Jennifer Fischer und Eveline Heiniger, Vorstand SVP Dietikon
Bereits Stunden vor den ersten Resultaten verbreitete diese Crew die Zuversicht unfehlbarer Sieger – dies derart penetrant, dass «normale» TV-Zuschauer desillusioniert auf andere, ausländische Sender umschalteten – wohl doch etwas mehr an echter Information erwartend als gestelzt daherkommendes Moraltanten-Getue, motiviert aus Abrechnungs-Allüren aus dem Studio Leutschenbach. Wer umschaltete, begann schon relativ früh am Morgen allmählich zu ahnen, dass sich da eine echte Sensation anbahnen könnte. Das Schweizer Fernsehen mit seinen zunehmend «schockierten Berichterstattern» vergass darob gar das Berichten: Soll denn das ganze, wohldurchdachte, so ungeheuer aufwändig geplante AbrechnungsSzenario mit einem zutiefst Verhassten und seinen Anhängern tatsächlich in die Sackgasse münden?
Durchhaltewillen
Noch während Stunden versuchte sich das Trio Lager-Honegger-Klapproth einzureden, es fände nach wie vor ein «Kopf-an-Kopf-Rennen» statt, die Wende werde dann schon noch kommen … Der Informationsgehalt ihrer Sendung sank auf den Nullpunkt. Was sollte sich das Publikum am Frust der Präsentatoren ergötzen? Wer genau erfahren wollte, was sich in den USA anbahnte, fand
dafür andere, tatsächlich orientierende Stationen.
Präsident ohne Wähler?
Staunend nahm man als Zuschauer zur Kenntnis: Da wurde einer US -Präsident, den gar niemand gewählt hat. Das Schweizer Fernsehen fand nur solche, die den Gewählten mit Vorwürfen, Schimpftiraden und Hassausbrüchen eindeckten. Wie – fragte man sich unwillkürlich – konnte dieser Trump Präsident werden, wenn ihn ganz offensichtlich niemand gewählt hat? Linke Politikerinnen, im Bundeshaus aufgegabelt, schossen dabei den Vogel ab: Sie lamentierten von Frauenverachtung – obwohl recht bald klar wurde, dass sich in den USA auch eine Mehrheit von Wählerinnen für Trump ausgesprochen hatte. Inzwischen weiss man, dass selbst eine Mehrheit von Frauen mit Hochschulabschluss Trump den Vorzug gegeben hat. Am Schweizer Fernsehen kein Wort darüber, weshalb der «Frauenbonus» für Clinton so ganz offensichtlich nicht gespielt hat. Das hätte aber interessiert.
Der Tiefstpunkt Das Schweizer Fernsehen glaubte seine Zuschauer derweil mit der ausgeleierten Formel abspeisen zu können, Trump sei eben von «den Alten und den Dummen» gewählt worden. Mehr fällt den Redaktoren der Tagesschau nicht mehr ein. Den Tiefstpunkt völlig unhaltbarer Präsentation erreichte Frau Katja Stauber: Nach Nine-eleven (dem Terroranschlag vom 11. September 2001 mit über dreitausend Toten) treffe die Welt jetzt, am 9. November, Eleven-nine Wer sich zu solch unflätigem Vergleich hinreissen lässt, gehört schlicht und einfach nicht vor eine Kamera. Bleibt solche Entgleisung folgenlos, wird Roger de Weck, derzeit landauf landab die unerreichbare Qualität des Schweizer Fernsehens preisend, schlicht zum Hanswurst entfesselter Ideologen und ahnungsloser Besserwisser.
Was das Schweizer Fernsehen zur Wahl von Donald Trump als Präsident der USA geboten hat, ist nichts weniger als der Tatbeweis dafür, dass das Schweizer Monopol-Fernsehen zum überflüssigsten aller emfpangbaren Sender geworden ist.
Aus dem Freitags-Kommentar von Ulrich Schlüer, Verlagsleiter «Schweizerzeit»

von Daniel Oswald
Es geht um die Verteidigung unserer Freiheit
Die An’Nur Mosche war im Zusammenhang mit radikalisierten Jugendlichen, die in den heiligen Krieg ziehen, schon einige Zeit im Gespräch. Die Durchsuchung der An’Nur Mosche Anfang November hat uns allen nun definitiv vor Augen geführt, wie ernst die Lage ist. Dabei handelt es sich nicht um ein spezifisches Winterthurer Problem. Es ist ein Problem für die ganze westliche Welt. Die Situation ist das Resultat einer mehrjährigen Fehlentwicklung. Radikale Keimzellen haben es verstanden und verstehen es leider noch immer, unsere freiheitliche Ordnung für die Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologien auszunutzen. Es ist richtig und wichtig, dass unsere freiheitliche Ordnung nicht für alle eingeschränkt wird. Wir können aber auch nicht mehr so weitermachen wie bisher. Wenn Organisationen unsere Freiheit ausnützen können ist es der Fehler derjenigen, die die Freiheit nicht schützen. Die aktuellen Vorkommnisse zeigen, dass die von der politischen Linken massgeblich geprägte Integrationspolitik massive Mängel aufweist oder sogar als gescheitert betrachtet werden muss. Der naive Glaube, mit einem einseitigen Entgegenkommen von unserer Seite werde alles gut, hat die Freiheit nicht geschützt, sondern hat sie sogar in Gefahr gebracht. Eine Anerkennung des Islam ist nicht erforderlich und auch nicht die Lösung. Wir anerkennen die Glaubensfreiheit. Wir müssen vom Islam ein Bekenntnis zur Glaubensfreiheit einfordern. Wer sich auf die Glaubensfreiheit berufen will, darf nicht Andersgläubige als Ungläubige bezeichnen, sondern muss alle als Gläubige anerkennen. Während in der Schweiz zum Thema Ratlosigkeit vorherrscht hat Deutschland einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Am 15. November wurde die Organisation, welche hinter der Koranverteilaktion «Lies» steht, verboten. In einer bundesweit organisierten Aktion wurden diverse Lokalitäten durchsucht. Was geschieht in der Schweiz? Der Landbote schreibt, dass die Verteilaktionen in den letzten Wochen in Winterthurer intensiviert wurden. Ein Verbot der Organisation stehe aber nach wie vor aufgrund von fehlenden gesetzlichen Grundlagen nicht zur Debatte. Ich kann das nicht glauben. Was die Extremisten im Namen des Islam erzählen, ist doch Rassismus. Wo bleibt das Anti-Rassismus-Gesetz? Wenn es für diese Fälle nicht angewendet werden kann, ist es nichts wert.
Zugegeben: ein heisses Thema. Der Stadtrat beantragte vorgestern im Rahmen der Zusatzkredite 50 000 Franken für ein «Webbasiertes Informations- und Beratungsportal sexuelle Belästigung». WEB 6 heisst das Projekt in der Kurzformel. Ausgesprochen wird das Kürzel wohl am besten mit WEBSEX . So kann die «furchtbar grosse Betroffenheit über das grassierende Unrecht der sexuellen Belästigung» sogleich unmissverständlich beim Namen genannt werden.

Daniel Regli Gemeinderat SVP Zürich 11
Die Ratslinke verfällt jeweils dem baren Entsetzen, wenn die von ihr konstant und vehement betriebene «Sexuelle Revolution» Widerstand erfährt. Einerseits fordert und fördert die linke
Mehrheit in Stadt- und Gemeinderat ohne Ende, dass jeder und jede das Recht habe, das eigene Geschlecht zu wählen (Gender) und es gegebenenfalls auf Staatskosten ändern zu lassen. Andererseits wird schon Kindergarten- und Schulkindern eingetrichtert, dass es das Normalste der Welt sei, wenn Männlein mit Männlein und Weiblein mit Weiblein Sex und Partnerschaft hätten (LGBTI). Entfährt jemandem ein kritisches Wort über diese Irrungen und Wirrungen, sehen die linken Se-
In der Berichterstattung der verschiedenen Tageszeitungen wurden die Initianten der Fremdspracheninitiative als rückwärtsgewandte und konservative Politiker und Menschen dargestellt.
Ist es wirklich so? Denken alle rückwärtsgewandt und konservativ, welche sich für die Verschiebung der zweiten Fremdsprache auf die Oberstufe einsetzen? Wohl kaum.
Die Volksinitiative «Mehr Qualität –eine Fremdsprache an der Primarschule» ist vielmehr ein Weckruf, dass das jetzige Sprachenkonzept gescheitert ist und dringend eine bessere Lösung gefunden werden muss.
Mit einer wahren Obsession haben Bildungswissenschafter versucht, das frühe Sprachenlernen zum Qualitätsmerkmal fortschrittlicher Schulen zu machen. Dies ging so lange gut, bis Untersuchungen aufdeckten, dass Oberstufenschüler mit analytischen Methoden schneller lernen. Zugleich steht
Einladung zum
der Aufwand für zwei Fremdsprachen in der Primarschule in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ertrag bzw. Erfolg. Der Preis für diese Bildungspolitik ist aber noch höher, denn andere Fächer standen völlig im Schatten des überzogenen Sprachenkonzepts.
Die Schule hat heute einen empfindlichen Rückstand bei den MINT-Fächern, (Fächer in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), der mit grosser Anstrengung korrigiert werden muss. Neben einem attraktiven Unterricht in den Naturwissenschaften gilt es aber auch, die allgemeinbildenden Fächer intensiver zu fördern, denn diese sind ein wichtiger Schlüssel für bessere Deutschkompetenzen. Wer seine Kinder zu kultureller Offenheit erziehen will, sollte deshalb der Initiative zustimmen.
Werner Wunderli ehemaliger Gemeinde- und Bezirksschulpfleger, Meilen

Philipp Gut, stv. Chefredaktor der Weltwoche stellt sein neues Buch vor:
Champagner mit Churchill, Stämpfli Verlag, 2015, 176 Seiten
Wann? Samstag 26. November 19:00
Wo? Restaurant Kornhaus, Langstrasse 243, 8005 Zürich (am Limmatplatz)
Preis 30.- für Fondue und ein Cüpli von Churchills Lieblingschampagner „Pol Roger“ (optional)
Anmeldung www.svp5.ch/churchill oder per Mail an: churchill@svp5.ch




Schulpfleger/Schulpflegerin gesucht
Infolge Wegzug einer langjährigen Schulpflegerin aus Zürich sucht die Kreispartei Wipkingen/Höngg eine/n
Schulpfleger/Schulpflegerin
für den Stadtzürcher Schulkreis Waidberg.
Interessentinnen oder Interessenten nehmen Kontakt auf mit dem Sekretariat der SVP Stadt Zürich, Postfach 6612, 8050 Zürich
Telefon 044 310 81 19; Mail: sekretariat@svp-stadt-zuerich.ch
xualrevolutionäre ihr angestrebtes Heil in Gefahr. Blitzschnell bezichtigen sie ihre Kritiker der Homophobie. Richterliche Schritte werden angedroht oder angestrebt. Die fast durchwegs mit Subventionen alimentierte LGBTI -Lobby akzeptiert es nicht, dass man die Lebensentwürfe ihrer Klientel nicht würdigt.
Sexuelle Belästigung im Zürcher Gemeinderat Ein aktueller Hype richtet sich nun gegen die scheinbar weit verbreitete sexuelle Belästigung. Allein in der Stadt Zürich sollen es gemäss Ausführungen der linken Votanten jährlich zig-Tausende sein, die sexuell belästigt werden. Darum solle nun die Fachstelle für Gleichstellung dringlich die Federführung bei WEBSEX übernehmen, um den Belästigten eine Möglichkeit zu verschaffen, sich zu beklagen und sich beraten zu lassen. In der Ratsdebatte betonten auch die SVP-Votanten, dass es «sexuelle Belästigung» gebe. Das sei unbestritten. Gegen solche könne man sich im Rechtsstaat Schweiz wehren. Schliesslich gebe es die Polizei und die Gerichte. Problematisch aus Sicht der SVP sei die linke Definition, wo sexuelle Belästigung beginne. Der Tages-Anzeiger hatte am 21. Oktober 2016 einen Artikel zum Thema gebracht, in welchem sich eine amtierende Gemeinderätin zum Problem äusserte. Der Tages-Anzeiger gab der Dame auch gleich das massenme-
diale Podium, ein Beispiel zu nennen. So berichtete die Gemeinderätin, ein Ratskollege habe ihr an einer Kommissionssitzung gesagt: «Ich mache jetzt die Augen zu. Ich will Dich nicht immer anstarren. Du bist so schön!». In der Ratsdebatte vorgestern wiederholte die «Belästigte» ihre Einschätzung des Vorgangs. Die Aussage des Ratskollegen habe den nötigen Respekt vermissen lassen.
Die Gesinnungspolizei lässt grüssen
Durch die öffentlichen Voten in TagesAnzeiger und Ratsdebatte gibt die Votantin zu verstehen, dass ein unpassendes Anbandeln bereits sexuelle Belästigung sei. Dies ist aus Sicht der SVP eine gefährliche Fehlentwicklung. Es ist voraussehbar, dass künftig unwillkommene Komplimente oder missliebige Kritik in zunehmendem Masse als sexuelle Belästigung definiert werden und die staatliche Maschinerie in Gang setzen.
Das kostet Unsummen. Und es fördert Unruhe, Verdächtigungen, Streit und Denunziantentum am Arbeitsplatz und im politischen System. Die linken Überwachungs- und Gesinnungsbehörden winken bereits aus der Ferne. Wie zu erwarten war, bewilligte die linksliberalistische Mehrheit des Gemeinderats den dringlichen Zusatzkredit. Natürlich gibt es aus Sicht der SVP in der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich kaum ein konstruktives Projekt.
Darum beantragt die SVP-Fraktion seit Jahren deren Abschaffung. Der Antrag ist bereits schon formuliert für die Budgetdebatte im Dezember.
SVP-KLAUSUR ZUM GESUNDHEITSPAPIER IM JANUAR 2017
Die SVP Stadt Zürich widmet sich dem Thema «Gesundheit»
Die SVP Stadt Zürich führt im kommenden Januar eine Klausur zum Thema Gesundheit durch. An der Arbeitstagung werden die inhaltlichen Grundlagen für das Gesundheitspapier erstellt.

Rolf Müller Gemeinderat SVP Zürich 9
Das SVP-Parteiprogramm bildet die Basis für die Arbeit im Gemeinderat und in den verschiedenen Gremien. Der Titel «Bürgerliche Politik» ist Programm und Auftrag: Es bildet die verbindliche Grundlage für die Tätigkeit der Mandatsträger. Neu kommt im Parteiprogramm für die nächste Legislatur von 2018–2022 das Thema «Gesundheit» zur Sprache.
Unter Leitung von Gemeinderat und Kommissionspräsident Rolf Müller und der Gemeinderäte Thomas Osbahr und Thomas Monn, Mitglieder der SK GUD (Spezialkommission Gesundheits- und Umweltdepartement), führt die Stadtpartei im Januar 2017 eine Tagung im Stadtspital Triemli durch.
Vorab sehen die Gäste hinter die Kulissen eines grossen Spitals: Ein technischer Experte des Stadtspitals erklärt den Gästen die Heizzentrale des grossen Gebäudes. Das Thema «Gesundheit» beschränkt sich nicht auf Pillen und Skalpelle, es braucht viel Logistik und Infrastruktur. Anschliessend an die Führung findet die Klausur statt.
Thema «Gesundheit» im Parteiprogramm 2018 –2022 Das Parteiprogramm 2018–2022 wird wiederum von der Basis erarbeitet und wird wie das aktuelle Programm die Richtschnur und das Leitbild für unsere gewählten SVP-Vertreterinnen und Vertreter sein. Die Erkenntnisse aus der
Klausur vom Januar bilden die Grundlage für das Gesundheitspapier der SVP Stadt Zürich.
Dieses wird unter Leitung der SVPMitglieder der Gesundheitskommission erstellt. Die Gesamtleitung liegt beim Stadtparteipräsidenten Mauro Tuena. Es wird auf der Linie der SVP Schweiz und der kantonalen SVP liegen. Aber auch auf Gemeindeebene sind thematisch wichtige Fragen zu klären. Die SVP wird sich hier pointiert äussern. Mit klarer, bürgerlicher Politik ohne Anbiederung an andere Parteien wollen wir weiterhin unsere gradlinige Politik umsetzen.
Parteimitglieder mit einbeziehen Bereits vorgängig erhalten interessierte Mitglieder Gelegenheit, ihre Ansichten zum Thema Gesundheit einzubringen. Die Gesundheitsspezialisten in der SVP-Fraktion haben einen Entwurf ausgearbeitet, der die Positionen der SVP in der städtischen Gesundheitspolitik umreisst.
Dieser Entwurf ist beim SVP-Sekretariat erhältlich. Anregungen, Ideen und thematische Vorschläge können schon vor der Klausur persönlich oder per Mail an die Tagungsleiter gesandt werden. Wir sammeln die Beiträge der Basis zur Stossrichtung und zu Einzelfragen und bringen sie an der Klausur gebündelt zur Sprache.
Anschliessend an die Tagung wird das Papier fertig ausgearbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt den Mitgliedern und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Anmeldung der Klausur wird rechtzeitig im «Zürcher Bote» ausgeschrieben. Alle interessierten SVP-Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen.

Einladung zum
Chlaushöck des Vereins für Aktive Senioren
Sehr geehrte Damen und Herren
Es freut uns sehr, Sie zum Chlaushöck 2016 herzlich einladen zu dürfen.
Dienstag, 6. Dezember 2016, um 15.00 Uhr in der Seniorenresidenz Spirgarten, Spirgartenstrasse 2, 8048 Zürich
Sie erreichen die Seniorenresidenz Spirgarten wie folgt:
Mit Tram Nr. 2 bis Lindenplatz und wenige Schritte zu Fuss.
Programm (Türöffnung 14.30 Uhr)
- Begrüssung durch den Präsidenten
- Musik: Handorgelduo Dolfi Rogenmoser/Friedel Herger mit Geri Kühne am Klavier
- Der Samichlaus kommt!
- Es gibt Kaffee und Kuchen, Zuger Kirschtorte und/oder eine Buttercreme-Torte
- Geselliges Beisammensein und Ausklang mit der „Ländlermusig“ bis ca. 17.45 Uhr
Der Vorstand, die Musiker und der Samichlaus freuen sich, Sie am Anlass begrüssen zu dürfen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Bis bald und herzliche Grüsse
Für den Vorstand:
Kurt Zollinger, Präsident
Lehrplan 21 mit Kompetenzsteuerung ab Kindergarten
Zur «Kompetenzorientierung» im Lehrplan 21 heisst es in den «Grundlagen für den Lehrplan 21» der Erziehungsdirektorenkonferenz D-EDK: «Nach dem Pädagogen Franz E. Weinert umfassen Kompetenzen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen, aber auch Bereitschaften, Haltungen und Einstellungen, über die Schülerinnen und Schüler verfügen müssen, um neuen Anforderungssituationen gewachsen zu sein.» Dieses Konzept der «Kompetenzorientierung» wurde von Weinert in den 1960er-Jahren für die Wirtschaftsorganisation OECD konstruiert und umfasst demzufolge nicht nur das traditionelle Lernen, sondern auch Verhaltensänderungen, die bisher Sache des Elternhauses waren. Die OECD meinte 1961 dazu: «Diese jahrhundertealten Einstellungen zu verändern, ist vielleicht die schwerste, aber auch die vordringlichste Aufgabe der Erziehung.» Diese «Kompetenzorientierung/-steuerung» zielt nicht auf Selbstständigkeit, sondern auf unhinterfragte Anpassung an Vorgaben wie dem PISA-Ranking der OECD
EINSATZ AN VORDERSTER FRONT
Die Kombination der «Kompetenzorientierung» mit dem «Konstruktivismus» im Lehrplan 21 erlaubt die gezielte Einflussnahme auf die Persönlichkeit der Schüler mittels der obligatorischen LP21-Lehrmittel. Das «selbstgesteuerte Lernen» und die konstruktivistischen Lehrmittel drängen den «Lernbegleiter» förmlich aus dem Lernprozess hinaus, Lehrmittelzwang wird zum Methodenzwang.
Ein Beispiel ist das Projekt «Energiewende beginnt im Kindergarten», mit dem das Bewusstsein für die Umsetzung «visionärer Ziele» bereits bei Kindergartenkindern eingepflanzt werden soll (St. Galler Tagblatt vom 9. November 2016). Eine wichtige Rolle zur Beeinflussung der Kinder spielt das Lehrmittel «Globi und die Energie» mit der bekannten Kinderbuchfigur, das in Zusammenarbeit mit dem Verein «Energietal Toggenburg» entwickelt wurde. Allerdings ist die Idee nicht neu, schon im letzten Jahrhundert begann man den «neuen Menschen» im Kindergarten zu formen.
Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19.30 Uhr
Restaurant Arcade, Hombrechtikon
Wir freuen uns auf viele Teilnehmer.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Gut Jass wünscht die SVP Hombrechtikon



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Bei der vorgesehenen Einstellungsveränderung sind jedoch nicht nur die Kinder Zielpersonen, wie man einer Schulleiterarbeit zum Lehrplan 21 entnehmen kann. Dort heisst es: «Kompetenzorientierung greift direkt in das soziale System Schule ein»: «Der Bildungsraum wird pertubiert [ver/zerstört], das System verändert sich. Individuelle Wahrheiten der Eltern, Schülerinnen und Schüler, Schulpflegen, Schulleitungen und Lehrpersonen werden irritiert oder erschüttert und müssen neu konstruiert werden.»
Widerstand soll mit den Methoden des «Change-Management» begegnet werden. Das würde vor allem Lehrer, die das bewährte Schulsystem hochhalten, treffen.
Ihnen könnte man mit dem Zaunpfahl winken und die Kündigung folgendermassen nahe legen: «Es braucht gegebenenfalls Personalveränderungen: Manchmal ist der einzige Weg, eine Kultur zu verändern, ein personeller Wechsel.»
Peter Aebersold, Zürich
JSVP. Die Umfragen des Medienhauses Tamedia zeigen: Bis vor rund drei Wochen hätte die brandgefährliche Ausstiegsinitiative der Grünen eine Mehrheit erreicht. Grund genug für die Junge SVP Kanton Zürich, im Schlussspurt des Abstimmungskampfes nochmals alles zu geben.
«Darf ich Ihnen noch eine Notfallbatterie mitgeben, für den Fall, dass die überhastete Ausstiegsinitiative der Grünen angenommen wir?» Mit diesem Spruch verteilte die JSVP Zürich vergangenen Samstag Flyer und Ersatzbatterien am Zürcher Hauptbahnhof.
Hunderte Leute wurden auf die Wichtigkeit von einem saftigen «Nein» am 27. November aufmerksam gemacht und dazu motviert unbedingt an die Wahlurne zu gehen. Der Grund, wieso genau die Junge SVP sich gegen dieses links-grün-ideologische Projekt einsetzen muss, liegt auf der Hand: Es geht um unsere Zukunft!
Die Ausstiegsinitiative verlangt, dass bereits im Jahr 2017 drei der aktuell fünf Kernkraftwerke abgestellt werden

am
müssen. Damit würden rund 17 Prozent der aktuellen Stromversorgung wegbrechen.
Wie man diesen Ausfall sicherstellen könnte, weiss niemand. Während JSVPler an Podiumsdiskussionen an Gymnasien oder Politforen für Junge stets auf diese Problematik hinweisen, faseln die links-grünen Befürworter jeweils von Projekten, welche im Gange seien oder von erneuerbaren Energiequellen, welche in einigen Jahren unsere Stromversorgung sichern sollen. Ein konkretes Konzept kann aber nie aufgezeigt werden. Ein weiterer Punkt, welcher die Junge SVP an der Initiative stossend findet, ist die zu erwartende Kostenexplosion. Während mit Kernenergie auf
Links-grüne Träumer

Links-grün träumt – so auch bei der Atomausstiegsinitiative, über welche wir am 27. November 2016 zu befinden haben. Stimmen wir dieser radikalen Initiative zu, so können wir schon bald die Lichter löschen, unseren technologischen Fortschritt vergessen oder aber uns zu einem grossen Anteil vom Ausland abhängig machen. Russland und China stehen bereits «Gewehr bei Fuss» – und dies alles will ich nicht! Tatsache ist, dass jene, die immer nach alternativer Energie schreien, genau diese mit teils unlauteren und völlig nebulösen Mitteln zu verhindern wissen. Statt den Ausbau von Wasserkraft zu forcieren, wird über jedes erdenkliche Pflänzchen und Tierchen gestritten, welches dabei aus seinem natürlichen Umfeld vertrieben werden könnte. Die Not ist allem Anschein nach noch nicht gross genug, damit sie der Vernunft weichen kann. Fazit: Es braucht einen durchdachten Ausstieg aus der Atomenergie. Ein Ausstieg, welcher bereits vorgesehen ist, aber eben nicht auf «Teufel komm raus!». Vorerst aber gilt es, diesen linksgrünen Träumer eine klare Absage zu erteilen – mit Ihrem Nein zur Atomausstiegsinitiative.
LESERBRIEF
Bernhard Diethelm, Vorderthal SZ
Ist das wahr, werden unsere Kinder mit dem Lehrplan 21 ganz subtil indoktriniert? Der Lehrplan 21 soll von der Gender-Lehre durchsetzt sein. Wäre dies die Wahrheit, würden die meisten Verfechter des Lehrplans 21 auf eine diesbezügliche Frage alles abstreiten.
Die Gender-Lehre hat im Schulbetrieb nichts zu suchen, denn damit sollen gleich mehrere Ziele erreicht werden, zum Beispiel; Kinder kommen geschlechtslos zur Welt. Zu einer weiblichen-, männlichen-, Heteroperson, usw. werden sie erst später.
Die Familie im heutigen Sinne und unsere Gesellschaft mit Wertevorstellungen sollen zerstört werden, und so weiter. Näher betrachtet, lässt sich die Spur der Gender-Lehre bis zum Marxismus und weiter in die Vergangenheit verfolgen.
Das wären Gründe genug, den Lehrplan 21 sofort einzustampfen. Politische
eine sichere Art und Weise günstig Strom produziert werden kann, sind alternative Energiequellen völlig überteuert. Die Kosten für dieses grüne «Gstürm» hätten wiederum wir Jungen zu bezahlen!
Ideologien dürfen niemals auf schwachen Kinderschultern ausgefochten werden. Kinder und Jugendliche dürfen nie mehr so geschult werden, wie das im 19. Jahrhundert im streng sozialistischen und kommunistischen Zeitalter getan wurde. Damals sprach man von langsamer Infektion, geistiger Gefangennahme, geistiger Zersetzungs- und kulturellen Unterhöhlungsarbeit, Methoden, die jedes Volk mürbe macht. Soll die irre Gender-Lehre tatsächlich unsere Kinder beherrschen? Sollen diese Gender-Kinder im Erwachsenen Alter, schon in naher Zukunft wie Diktatoren über Generationen herrschen? So kann doch heute nicht die Zukunftsgestaltung angegangen werden, oder etwa doch!
Max Matt Altstätten SG
Die Junge SVP Kanton Zürich bleibt dran! Am Samstag,19. November 2016 findet eine letzte grosse Standaktion am Bahnhof Stadelhofen statt. Mit rund zehn JSVPlern werden über 1000 Flyer verteilt. Zeitgleich sollen Unterschriften gegen die «Energiestrategie 2050» gesammelt werden. Des weiteren werden diese und nächste Woche Vertreter aus unseren Reihen an Gymi-Podien für ein «Nein» weibeln.
Wöchentliche Fernsehsendung mit Christoph Blocher

Alt Bundesrat Christoph Blocher stellt sich wöchentlich den Fragen von Dr. Matthias Ackeret, Journalist und Autor des Buches «Das Blocher-Prinzip». Die aktuelle Fernsehsendung wird jeweils am Samstagnachmittag ab 14.00 Uhr im Internet auf www.teleblocher.ch übertragen.
Bezirk Meilen/Meilen
SVP-KANTONSRATSFRAKTION
Kantonsrat/Fraktion
Montag, 21. November 2016, 13 00 Uhr, Sitzung, Zunfthaus zur Haue.
SVP-STAMM
Bezirk Affoltern/ Aeugst
Jeden 1. Donnerstag im Monat, ab 20 00 Uhr, Restaurant Eichhörnli, Aeugst.
Bezirk Bülach/Embrach
Jeweils am letzten Sonntag im Monat, ab 10 30 bis 12 00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.
Bezirk Dielsdorf/ Dielsdorf
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant Bienengarten, Dielsdorf.
Bezirk Horgen/Oberrieden
Jeden 3. Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Bar Galerie zur Zinne, Oberrieden.
Bezirk Meilen/ Küsnacht
Jeden Sonntag, von 10 bis 12 Uhr, Restaurant Schützenstube, Küsnacht.
Jeden zweiten Samstag (gerade Kalenderwochen), ab 10 30 Uhr, Restaurant Frieden, Rauchgässli 34, Meilen.
Bezirk Uster/Uster
Immer am ersten Samstag im Monat, 11 00 Uhr, Landgasthof Puurehuus, Fehraltorferstrasse 9, Wermatswil.
Junge SVP Kanton Zürich
Jeden letzten Freitag im Monat, 20 00 Uhr, Parteihöck im Raum Zürich, Standort und Details werden auf unserer Homepage: www.jsvp-zh.ch aufgeschaltet.
Junge SVP Stadt und Bezirk Winterthur
Jeden ersten Freitag im Monat, ab 20 00 Uhr, in der First Choice Bar, Winterthur.
Stadt Zürich/ Kreis 3
Jeden ersten Samstag im Monat, ab 9 00 Uhr, Restaurant Schützenruh, Uetlibergstrasse 300, Zürich.
Stadt Zürich/Kreis 4 und 5
Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant Kornhaus, Langstrasse 243 (Limmatplatz), Zürich.
Stadt Zürich/Kreis 6
Jeden ersten Montag im Monat, 19 00 Uhr, Restaurant Neubühl, Winterthurerstrasse 175, Zürich.
Stadt Zürich/Kreis 12
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.
SVP-VERANSTALTUNGEN
Bezirk Dielsdorf/Dielsdorf
Samstag, 10. Dezember 2016 11 00 –20 00 Uhr und Sonntag, 11. Dezember 2016, 11 00 –19 00 Uhr, Weihnachtsmarkt, Dielsdorf, SVPStand mit Käseschüblig, Kartoffelsalat mit Brot und diversen Getränken.
Bezirk Meilen
Samstag, 26. November 2016 , 18 30 Uhr, Sunnmatt 4, Zumikon, (vis-à-vis ZumiPark, Wegweiser «Sunnmatt Lodge», SVP -Adventsabend. 18 30 Uhr: Musikalischer Apéro mit Nationalrat Gregor A. Rutz, 19 30 Uhr: Begrüssung durch Kantonsrat Konrad Langhart, Präsident SVP Kt. Zürich, anschliessend gemütliches Abendessen. Fondue Chinoise, Salatbuffet, Dessertbuffet. Ehrengast: Oberrichter Martin Burger, Präsident des Obergerichts des Kt. Zürich, spricht zu «Szenen aus dem Gerichtsalltag». Preis: Fr. 70.– pro Person, Fr. 40.– für Mitglieder JSVP bis 25 Jahre.
Anmeldung an Benno Müller, Sunnmatt 4 8126 Zumikon, Tel. 044 918 14 25, Fax 044 918 14 79, info@sunnmatt-lodge.ch
Bezirk Meilen/Hombrechtikon
Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19 30 Uhr, Restaurant Arcade, Hombrechtikon, traditioneller SVP-Chlaus-Jass. Eine Anmeldung ist nicht nötig.


ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480
Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.
Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 63.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@ zbv.ch, Ferdi Hodel ( FH ), Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.zbv.ch/ Zürcherbauer / inserate.aspx. Abonnementsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, bauernverband@zbv.ch.
Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich. Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 48.–; für Nichtmitglieder Fr. 58.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp-zuerich.ch, Reinhard Wegelin (rw.), Telefon 044 217 77 64, Fax 044 217 77 65. Insertionspreise: www.svpzuerich.ch/zurcher-bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, Fax 044 217 77 65, sekretariat@svp-zuerich.ch. Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: Zürcher Bauernverband, Marco Calzimiglia, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, inserate@zuercher-bote.ch. Inseratenschluss: Dienstag, 17.00 Uhr. Layout: Sihldruck AG , Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Ringier Print Adligenswil AG , Ebikonerstrasse 75, 6043 Adligenswil.
Bezirk Uster/Egg
Montag, 21. November 2016, 20 00 Uhr, Restaurant Hochwacht auf dem Pfannenstiel, Mitgliederversammlung der SVP Egg mit Referat von Nationalrat Hans-Ueli Vogt zum Thema: 1 Jahr Bundesbern – Erfahrungen eines neu gewählten Nationalrates. Das Referat beginnt um 20 Uhr und ist öffentlich.
Bezirk Winterthur
Mittwoch, 30. November 2016, bis Sonntag, 4. Dezember 2016, an der Winterthurer Messe in den Eulachhallen Winterthur, Halle 1 Informationsstand, Stand Nr. 1 043, Mi. bis Fr. 14 bis 21 30 Uhr, Sa. 12 bis 21 30 Uhr, So. 10 bis 19 Uhr. Verschiedene Behördenmitglieder freuen sich auf interessante Diskussionen.
Junge SVP Kanton Zürich
Samstag, 19. November 2016 13 00 –16 00 Uhr, Bahnhof Stadelhofen, Zürich, Standaktion, Unterschriftensammlung.
Stadt Zürich
Dienstag, 20. Dezember 2016 18 30 –20 00 Uhr, Restaurant Osteria da Biagio, Limmattalstrasse 228, Zürich, «SVP bi dä Lüüt», Sessionsanlass mit den Nationalräten Alfred Heer, Gregor Rutz, Mauro Tuena und Hans-Ueli Vogt.
Stadt Zürich/Kreis 4 und 5
Samstag, 19. November 2016 09 00 –12 00 Uhr, Limmatplatz, Zürich, Standaktion.
Samstag, 26. November 2016 19 00 Uhr, Restaurant Kornhaus, Langstrasse 243, Zürich (am Limmatplatz), Fondue-Abend. Philipp Gut, stv. Chefredaktor der Weltwoche, stellt sein neues Buch vor: Champagner mit Chur-

Wülflingen
chill. Preis: Fr. 30.– für Fondue und ein Cüpli. Anmeldung an churchill@svp5.ch
Stadt Zürich/Kreis 12
Freitag, 18. November 2016, 19 00 Uhr, Gasthaus «Hirschen», Zunftsaal 1 Stock, Winterthurerstrasse 519, Zürich, Generalver sammlung.
Samstag, 19. November 2016, 09 00 –12 00 Uhr, Vorplatz Migros-Schwamendingen, Winterthurerstrasse 524, Zürich, Standaktion zu den Abstimmungen vom 27. November 2016
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Dienstag, 11. April 2017 18 30 –20 30 Uhr, Konferenzraum Privatklinik Bethanien, Toblerstrasse 51, Zürich, Öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema: Masterplan Hochschulquartier: Gigantismus oder umsichtige Zukunftsplanung.
Teilnehmer: Regierungsrat Markus Kägi (SVP), Stadtrat André Odermatt (SP), Gemeinderäte Michael Baumer (FDP) und Mario Mariani (CVP) sowie Prof. Dr. med. Gregor Zünd vom USZ. Moderation: Peter Hartmeier. Anschliessend Apéro. Veranstalter: Zürcher Kreisparteien 7+ 8 der SVP, FDP und CVP
VEREIN FÜR AKTIVE SENIOREN
Dienstag, 6. Dezember 2016, 15 00 Uhr, Seniorenresidenz Spirgarten, Spirgartenstrasse 2, Zürich, Chlaushöck mit Musik. Der Samichlaus kommt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen auf www. aktive-senioren.ch
Freitag, 2. Dezember 2016

i dä Schüür vo de Parkplätze sind vorhanden Ramona und Ernst Graf, oder Niederfeldstrasse 44 7er Bus Haltestelle Niederfeld 8408 Winterthur
Gastredner: Jürg Stahl Apéro (ab 18.30 Uhr) wird spendiert Essen (inkl. Dessert, ohne Getränke): Erwachsene: Fr. 30.–Kinder: Fr. 15.–
Anmeldung per Post oder E-Mail bis spätestens 20. November 2016
Post: Doris Steiner, Riedhofstrasse 98, 8408 Winterthur, 078 713 67 12 Elektronisch: cl.maerki@gmail.com
Name, Adresse: _____________________
Erwachsene Anzahl: _____________ Kinder Anzahl: _______________________